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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6. 9. B I S 3. 1 0 . 2 0 1 4 G Ö T T E R F U N K E N

1


­ otto D as Beethovenfest 2014 steht unter dem M »Götterfunken«. Dass damit die Freude – »Tochter aus Elysium« – gemeint ist, die blitzend und funkelnd überspringt, wenn sich eine Gemeinschaft zusammenfindet, weiß jeder Beethoven-Freund. Die Ode »An die Freude« – die in diesem Jahr zweimal beim Beethovenfest erklingt – ist nicht zufällig zu Breitenwirkung gelangt. Dass Funken sprühen mögen, gilt für die insgesamt 60 Veranstaltungen der Festival-Saison 2014. Dafür stehen wunderbare Künstler und bedeutende Werke. Der eigenwillige Sir John Eliot Gardiner kommt mit dem London Symphony Orchestra und der ewig junge Lorin Maazel mit den Münchner Philharmonikern, der brillante Yannick Nézet-­Séguin dirigiert ein Kultwerk wie Dvorˇáks »Aus der Neuen Welt« und der mitreißende Andris Nelsons gibt uns »alle Neune« Beethovens mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Außerdem e ­ rklingen alle seine Violinsonaten und sämtliche Klavierkonzerte. Funkeln werden Stars wie Arcadi Volodos, Waltraud Meier, Thomas Zehetmair und Herbert Schuch – und gleichsam eine Milchstraße bilden unsere Streichquartette: das Kuss Quartett, das Tetzlaff Quartett und das Borodin Quartet. Nordische ­Orchester werden Nordlicht verbreiten und ein türkisches Jugend­orchester strahlt an der Spitze unserer vielfachen »Education«-Bemühungen. Und viele weitere Götterfunken bevölkern unse­ ren Kosmos. Ich präsentiere Ihnen dieses reichhaltige Programm im Namen meiner Vorgängerin Ilona Schmiel; sie hat es noch konzipiert, bevor sie das Beethovenfest nach zehnjähriger Intendanz verließ. Wir danken ihr dafür. Zwei kleine Zeichen nur wollte ich setzen als Vorboten »meines« Beethovenfestes 2015: eine Eröffnungsmatinee mit »zeitgenössischem Beethoven« und eine Zusammenarbeit mit dem Theater Bonn. Mein herzlichster Dank geht an alle Förderer, Sponsoren und Stiftungen sowie an unsere Schirmherrin Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Nike Wagner Intendantin des Beethovenfestes Bonn


www.sparkasse-koelnbonn.de

Unser Engagement für Kultur. Gut für Köln und Bonn. S Sparkasse KölnBonn Die Sparkasse KölnBonn und ihre Stiftung Ludwig van Beethoven sind verlässliche Partner des Beethovenfestes. Seit jeher sind Kunst und Kultur bedeutende Felder unseres Förderengagements in der Region. Wir fühlen uns den Kulturstädten Köln und Bonn mit ihren zahlreichen Museen, Konzertsälen, Theatern und Veranstaltungsorten verpflichtet. Ob August-Macke-Haus, lit.Cologne, Dellbrücker Jazzmeile oder Beethovenfest: Gemeinsam mit unseren Stiftungen machen wir Kunst und Kultur für Groß und Klein zum Erlebnis. Sparkasse. Gut für Köln und Bonn. © Bild: Barbara Frommann


Im Blickpunkt: Zyklen und Projekte


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Im Blickpunkt: BeethovenSymphonien-Zyklus Z ur Eröffnung des Beethovenfestes Bonn 2012 dirigierte Andris Nelsons Beethovens Neunte – 2014 kommt er mit einem kompletten Beethoven-Symphonien-Zyklus zurück. Nach Kurt Masur, Paavo Järvi und Esa-Pekka Salonen ist Andris Nelsons der vierte Dirigent, der seit der Neugründung 1999 einen solchen Zyklus beim Beet­ hovenfest Bonn gestaltet. Andris Nelsons, seit 2008 Chefdirigent des City of Birmingham ­Symphony Orchestra, wird für seinen energiegela­denen, romantisch dominierten Zugriff auf Beethoven von der Presse überschwänglich gefeiert.

Annette Dasch Sopran (10.9.) Lioba Braun Alt (10.9.) Toby Spence Tenor (10.9.) Vuyani Mlinde Bass (10.9.) CBSO Chorus (10.9.) City of Birmingham Symphony Orchestra Andris Nelsons Dirigent

3

SO 7.9.

19 UHR

BEETHOVENHALLE

Ludwig van Beethoven: Symphonien Nr. 1 bis 3

5

MO 8.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Ludwig van Beethoven: Symphonien Nr. 4 und 5

7

DI 9.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Ludwig van Beethoven: Symphonien Nr. 6 und 7

9

MI 10.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Ludwig van Beethoven: Symphonien Nr. 8 und 9

Die Veranstaltungen des BeethovenSymphonien-Zyklus sind als Abonnement mit Preisvorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 265 I 230 I 185 I 140 I 95

6

Deutsche Welle Festivalkonzerte.


G Ö T T E R F U N K E N

Im Blickpunkt: BeethovenKlavierkonzerte-Zyklus E in zentrales Projekt des Mahler Chamber Orchestra (MCO) ist »The Beethoven Journey« mit dem norwegischen Pianisten Leif Ove Andsnes, Artistic Partner des MCO. In dieser »Journey« gelangen Beethovens fünf Klavierkonzerte sowie die »Chorfantasie« von 2012 bis 2015 in über zehn Ländern zur Aufführung, in Bonn erstmals als Zyklus. In jedem der drei Konzerte erklingt zusätzlich ein Werk von Igor Strawinski: Die Ballettmusik »Apollon Musagète« sowie die beiden Concerti in Es und D für Streichorchester. Leif Ove Andsnes leitet das Orchester vom Klavier aus, den Vokalpart in der »Chor­ fantasie« übernimmt der WDR Rundfunkchor.

WDR Rundfunkchor (27.9.) Mahler Chamber Orchestra Leif Ove Andsnes Klavier, Dirigent

204

DO 25.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 Igor Strawinski: »Apollon Musagète«. Ballett­ musik für Streichorchester Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58

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Deutsche Welle Festivalkonzerte.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Igor Strawinski: »Dumbarton Oaks«. Concerto in Es für Streichorchester Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 Arnold Schönberg: »Friede auf Erden« für gemischten Chor a cappella op. 13 Ludwig van Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80 ­(»Chorfantasie«)

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Die Veranstaltungen des BeethovenKlavierkonzerte-Zyklus sind als Abonnement mit Preisvorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 159 I 132 I 105 I 81 I 54

SA 27.9.

SO 28.9.

18 UHR

BEETHOVENHALLE

Igor Strawinski: Concerto in D für Streich­orchester Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15 Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 (»The Emperor«) 7


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Im Blickpunkt: BeethovenStreichquartett-Zyklus W ohl kein anderes Ensemble hat sich derart lange und profund mit den zwei großen Quartett-Komponisten der Musikgeschichte – Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch – beschäftigt. In seiner dreijährigen Residency in Bonn spielt das Borodin Quartet in insgesamt zwölf Konzerten alle Streichquartette Ludwig van Beethovens und die wichtigsten russischen Werke dieser Besetzung. »Hier spielen nicht vier Individualitäten zusammen, sondern einer bedient hochvirtuos ein einziges Instrument mit sechzehn Saiten.« (FAZ, Gerhard Rohde, 14.10.2013)

Borodin Quartet Quartet in Residence 2012–2014

Ruben Aharonian Violine Sergey Lomovsky Violine Igor Naidin Viola Vladimir Balshin Violoncello

6

MO 8.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Streichquartette von Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch und Nikolai Miaskowski

8

DI 9.9.

12

DO 11.9.

20 UHR

S TA D T M U S E U M SIEGBURG

Streichquartette von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch

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SO 14.9.

18 UHR

S T. H I L D E G A R D MEHLEM

Streichquartette von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch

20 UHR

LA REDOUTE

Streichquartette von Ludwig van Beethoven, Igor Raykhelson und German Galynin

Die Veranstaltungen des BeethovenStreichquartett-Zyklus sind als Abonnement mit Preisvorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 118

8

Deutsche Welle Festivalkonzerte.


G Ö T T E R F U N K E N

Im Blickpunkt: BeethovenViolinsonaten-Zyklus M it Enrico Pace hat Leonidas Kavakos 2013 sämtliche BeethovenSonaten eingespielt – so frisch und wandlungsfähig, dass Kavakos für die Aufnahme mit dem ECHO-Klassik 2013 in der Kategorie ­»Instrumentalist des Jahres« ausgezeichnet wurde. Für Bonn haben beide Musiker einen Zyklus ersonnen, der die bloße enzyklopädische Zusammenstellung durchbricht: Sie kombinieren Beethovens Sonaten mit Werken der in den USA lebenden russischen Kompo­ nistin Lera Auerbach, deren kühne, einfallsreiche und atmosphärisch dichte Kompositionen weltweit aufgeführt werden.

Leonidas Kavakos Violine Enrico Pace Klavier

10

MI 10.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Ludwig van Beethoven: Sonaten für Violine und Klavier Nr. 2, 3, 6 und 7 Lera ­Auerbach: Präludium Nr. 23 F-Dur aus: 24 Präludien für Violine ­und Klavier op. 46

Die Veranstaltungen des BeethovenViolinsonaten-Zyklus sind als Abonnement mit Preisvorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 117

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FR 12.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Ludwig van Beethoven: Sonaten für Violine und Klavier Nr. 4, 5 und 10 Lera A ­ uerbach: Präludium Nr. 20 c-Moll aus: 24 Präludien für Violine und Klavier op. 46

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SA 13.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Ludwig van Beethoven: Sonaten für Violine und Klavier Nr. 1, 8 und 9 Lera A ­ uerbach: Präludium Nr. 24 d-Moll aus: 24 Präludien für Violine und Klavier op. 46

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Im Blickpunkt: »Divan of song« J ohann Wolfgang von Goethes »West-östlicher Divan«, inspiriert durch den gleichnamigen Gedichtband des persischen Poeten H ­ afis, stand Pate für den Titel dieses außergewöhnlichen Lied-­Projektes, das der Pianist und Liedbegleiter Burkhard Kehring exklusiv für das Beethovenfest zusammengestellt hat. Kehring entdeckt in ­seinem Zyklus »Divan of song« Beziehungen zwischen Repertoire der Romantik und der Moderne Westeuropas mit den Klanggestalten des Nahen und Fernen Ostens. An seiner Seite sechs phantastische Solisten.

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SO 14.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Christiane Iven Sopran Sangeeta Bandyopadhyay Gesang Pandit Sankha Chatterjee Tabla Burkhard Kehring Klavier, Konzeption

»Divan of song – Indien« Param Vir: Songs from Tagore’s »Gitanjali«. Liederzyklus auf ­Texte von ­Rabindranath Tagore in der Übersetzung von William Radice (Urauf­führung, Auftragswerk des Beethovenfestes) Olivier Messiaen: Ausgewählte Lieder sowie traditionelle ­indische ­Lieder auf Texte von ­Rabindranath Tagore und ­Tabla-­Improvisationen

Die Veranstaltungen des »Divan of song« sind als Abonnement mit Preisvorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 75

10

4

SO 7.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Christiane Karg Sopran Robert Holl Bass Burkhard Kehring Klavier, Konzeption »Divan of song – Persien« Lieder von Franz Schubert, ­Robert Schumann, Othmar Schoeck u. a. auf Texte von ­Johann Wolfgang von Goethe und des persischen Dichters Hafis, aus dessen Werken auch in ­persischer Sprache rezitiert wird.

59

DO 2.10.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Kwangchul Youn Bass Burkhard Kehring Klavier, Konzeption »Divan of song – Korea« Hannah Hanbiel Choi: »Engel I« und »Engel III« für K ­ lavier ­(Uraufführung) Myung-Sun Lee: »Engel II« und »Engel IV« für K ­ lavier ­(Uraufführung) Franz Schubert: Liederzyklus »Die Winterreise« D 911


G Ö T T E R F U N K E N

»Save the World«

I st die Welt noch zu retten? Oder sind die »letzten Tage der Menschheit« (Karl Kraus) schon angebrochen? Wir wohnen in einem globalen Dorf und die Zeitbomben ticken. Aber wer arbeitet an ­Lösungen für die dringlichsten Probleme – Hunger, Klimawandel, militärische Konflikte? Die Wissenschaft? Die Politik? Die Kunst? 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wollen das Theater Bonn und das Beethovenfest Bonn dieser Frage in einem »theatralen Kongress« nachgehen. Denn wo, wenn nicht in Bonn sitzen sie, die »Weltrettungs-Experten« der Regierungs- und NichtregierungsOrganisationen. Gemeinsam mit Künstlern verschiedener Sparten gestalten internationale Forscher ein sinnlich erfahrbares Ereignis aus Kunst, Musik und Wissenschaft.

FR 3.10. – SO 5.10. HALLE BEUEL

»Save the World – Zukunfts­ forscher und Künstler im Dialog« (Arbeitstitel) Nicola Bramkamp Künstlerische Leitung Karten ab August über das Theater Bonn und an allen bekannten Vorverkaufsstellen ­ in Projekt des Theater Bonn E in Kooperation mit dem Beethovenfest Bonn. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, den Vereinten Nationen (UNU-VIE, UNV, UNCCD, UNFCC), der Universität Bonn und dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, ­J ugend, Kultur und Sport des Landes NRW und der Stadt Bonn.

(in Planung)

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Im Blickpunkt: Streichquartett-­ Wochenende M it diesem Streichquartett-Projekt wird der Fokus auf die Jahre 1814, 1914 und 2014 gelegt, Jahrhundertspannen, in denen sich die Gattung Streichquartett entscheidend verändert hat. Ausgewählt wurden deshalb Werke, die im Umfeld dieser neuralgischen Daten entstanden sind, unter anderem von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Ralph Vaughan Williams, Hugo Wolf, ­Arnold Schönberg, Josef Suk, Leoš Janácˇek und Oliver Schneller. Interpreten sind drei junge Ensembles, die gemeinsam mit dem ­renommierten Kuss Quartett in unterschiedlichen Besetzungen ­insgesamt sechs Programme gestalten.

»Streichquartette 1814 – 1914 – 2014«

FR 19.9.

15 UHR

BEETHOVEN-HAUS KONZERT FÜR SCHÜLER

Kuss Quartett Jana Kuss Violine Oliver Wille Violine William Coleman Viola Mikayel Hakhnazaryan

Streichquartette von Joseph Haydn, Erwin Schulhoff, Belá Bartók, John Bennett und ­Harrison Birtwistle

Violoncello

31

FR 19.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Bennewitz Quartet Jakub Fišer Violine Šte ˇpán Ježek Violine Jirˇí Pinkas Viola Šte ˇpán Doležal Violoncello

Streichquartette von Franz Schubert, Josef Suk, Oliver Schneller und Arnold Schönberg

Heath Quartet Oliver Heath Violine Cerys Jones Violine Gary Pomeroy Viola Christopher Murray Violoncello

32

Quatuor Zaïde Charlotte Juillard Violine Pauline Fritsch Violine Sarah Chenaf Viola Juliette Salmona Violoncello 12

Gefördert durch Knauber.

SA 20.9.

16 UHR

BEETHOVEN-HAUS

I N T E R P R E TAT I O N S V E R G L E I C H

Streichquartett Nr. 1 (»Kreutzer-Sonate«) von Leoš Janácˇek, m ­ oderiert von Valentin Erben


G Ö T T E R F U N K E N

34

SA 20.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Streichquartette von Ludwig van Beethoven, Antonín Dvorˇák und Slavomír Horˇínka

40

SO 21.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Streichquartette von Joseph Haydn, Sofia Gubaidulina und Franz Schubert

Gefördert durch Knauber.

36

SO 21.9.

16 UHR

BEETHOVEN-HAUS

T E AT I M E C O N C E R T

Werke von Hugo Wolf, Belá ­Bartók und Ralph Vaughan ­Williams Gefördert durch Knauber.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Xxxxxx Xxxxxxx Junges Beethovenfest

Im Blickpunkt: E in internationales Klassikfestival einmal hautnah erleben – diese Möglichkeit erhalten Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studierende beim Jungen Beethovenfest! Sie können an Workshops teilnehmen, selbst musizieren, die Arbeit hinter der Bühne miterleben und die Künstler des Festivals treffen. Das Junge Beethovenfest 2014 lädt ganz herzlich zu folgenden Projekten ein: • Schülermanager Oberstufenschüler aus Bonn organisieren ein Konzert mit dem Brandt Brauer Frick ­Ensemble im Telekom Forum • Nachgefragt Schüler führen Interviews mit Künstlern des Beethovenfestes • Backstage Ein Tag hautnah mit einem Mitarbeiter aus dem Team des Festivals • Wie kommt’s …? Künstler besuchen Bonner Schulen 14

• Probenbesuche Schüler besuchen Orchester­ proben • Mahler Chamber Orchestra (MCO): »Feel the Music«-­ Festivalprojekt Hörgeschädigte Schüler aus Dublin, Brescia, Prag und Köln treffen auf einen Bonner Kinder- und Jugendchor. In einem Chor-Workshop erarbeiten sie gemeinsam – begleitet vom MCO – ein eigenes Konzertprogramm. Rahmenveranstaltungen zum Thema »Musik und Gehörlosigkeit« sind in Planung.


G Ö T T E R F U N K E N

Junges Beethovenfest

Junges Beethovenfest 2014 • Workshop mit Canadian Brass Für Nachwuchs-Blechbläser • Jung und neugierig – ­Beethoven für Azubis Workshoptag und Konzert­ besuch • Campusbegegnungen 2014 Begegnungen mit Musikern des Bilkent Youth Symphony Orchestra • Studio musikFabrik trifft … Oberstufenschüler diskutieren mit Musikern der musikFabrik über zeitgenössische Musik • Ermäßigungen -5  0% auf alle Karten für ­Schüler, Studenten, ­Freiwilligendienstler -B  ei Gruppenbestellungen ab 10 Schülern entfällt die ­Vorverkaufsgebühr von 10% : spezielle Kontingente für Schüler und Studenten (weitere Informationen: s. Umschlag vorne)

KONZERTEMPFEHLUNGEN SA 6.9.

»Bühne frei für Beethoven« Schüler musizieren in der Innenstadt

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FR 12.9.

19

SA 13.9.

20 UHR

Mnozil Brass 20 UHR

Brandt Brauer Frick Ensemble

Konzert der »Schülermanager«

42 46

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DI 23.9.

20 UHR

CAMPUS-KONZERT FR 26.9.

20 UHR

Baltic Sea Youth ­Philharmonic FR 26.9.

20 UHR

Canadian Brass

www.jungesbeethovenfest.de geisen@beethovenfest.de Telefon: 0228 – 20 10 3-23

15


Beethoven-Taler für das Beethoven Festspielhaus D er Neubau des Beethoven Festspielhauses ist ein zentrales ­ nliegen des Beethovenfestes Bonn. Ein Neubau mit international A gültiger Architektur und exzellenter Akustik ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Beethovenfest Bonn in der Z ­ ukunft. Die Deutsche Post DHL hat nicht nur erhebliche Sponsoringsummen für den rein privat zu finanzierenden Bau in Aussicht gestellt, sie hat auch noch einmal ihr Interesse an dem Projekt bestätigt und plant ein neues Architektenauswahlverfahren. Mit diesem »Global Player« im Rücken, mit dessen Wurzeln in Bonn und der weltweiten Erfahrung in der Realisierung komplexer Bauvorhaben, kann es ­gelingen, den 250. Geburtstag Beethovens im Jahr 2020 in einem neuen Saal glanzvoll zu begehen. Noch ist jedoch die Bausumme nicht zusammengekommen. Daher hat sich das Beethovenfest Bonn entschlossen, auf jede reguläre Eintrittskarte einen Beethoven-Taler (1 €) zu erheben. Diese Mittel werden von der Beethoventaler-Genossenschaft, der sich inzwischen viele regionale Unternehmen angeschlossen haben, zur Realisierung des Baus des Festspielhauses eingesetzt. Nur gemeinsam können es die Bürger Bonns schaffen, dieses große Vorhaben in die Tat umzusetzen und dem größten Sohn der Stadt ein lebendiges und weithin attraktives Denkmal zu setzen. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei unterstützen und selbst aktiv werden! Weitere Informationen: www.beethoventaler.de www.festspielhausfreunde.de www.5000.ag

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Konzerte in chrono足 logischer Reihenfolge

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Nike Wagner

Eröffnungsmatinee D ie neue Intendantin gibt ihren Einstand und eröffnet mit einer Veranstaltung, die auch künftig den Auftakt jedes Beethoven­ festes bilden wird. In einem ­Vortrag erläutert die Kulturwissenschaftlerin und Autorin ihre Ideen zu Festivals im Allgemeinen und zum Saison-Programm im Besonderen. Und das heimische Orchester lässt hören, wie ­Beethoven von zeitgenössischen Komponisten weitergedacht ­wurde – als Symphonie, als ­»Bagatelle«: Ludwig lebt!

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1

SA 6.9.

11 UHR

AULA DER UNIVERSITÄT

E R Ö F F N U N G S M AT I N E E

Nike Wagner Vortrag Shinnosuke Inugai Klavier Beethoven Orchester Bonn Stefan Blunier Dirigent Reiner Bredemeyer: »Bagatellen für B.« für Klavier und Orchester Ludwig van Beethoven: Sechs Bagatellen für Klavier op. 126 Dieter Schnebel: »Beethoven-Symphonie« für Kammerensemble ? 25


G Ö T T E R F U N K E N

Sir John Eliot Gardiner

Glückliche Fahrt D as London Symphony Orchestra (LSO), das zu den besten Klangkörpern der Welt zählt, pflegt seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit dem Beethovenfest Bonn. Beim Eröffnungskonzert 2014 wird es von Sir John Eliot Gardiner geleitet, der zuletzt 2011 mit dem LSO in Bonn war. Gardiner gehört zu den Pionieren der historischen Aufführungspraxis und steht für eine lebendige Auseinandersetzung mit dem klassischen und frühen romantischen Repertoire. Anknüpfend an seine großartigen Konzerte 2011 hat der gefeierte Dirigent einen der bedeutendsten Nachfolger Beethovens, den Frühromantiker Felix Mendelssohn Bartholdy, auf das Programm gesetzt. Dessen Werke werden mit dem Cello­ konzert von Robert Schumann in der Interpretation von Gautier Capuçon kombiniert.

2

SA 6.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

ERÖFFNUNGSKONZERT

Gautier Capuçon Violoncello London Symphony Orchestra Sir John Eliot Gardiner Dirigent Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre »Meeresstille und glückliche Fahrt« op. 27 Robert Schumann: Konzert für Violoncello und ­Orchester a-Moll op. 129 Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 (»Reformations-Symphonie«) ? 121 I 101 I 81 I 61 I 41 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten. Deutsche Welle Festivalkonzert. Gefördert durch Ernst & Young.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Andris Nelsons

Alle Neune E rneut ist es gelungen, ein r­ enommiertes Orchester zum Beethovenfest Bonn einzuladen, das alle neun Symphonien Beethovens interpretieren wird. Protagonisten des diesjährigen Zyklus sind das City of Birmingham Symphony Orchestra und sein Chefdirigent Andris Nelsons, der die Symphonien in chronologischer Reihenfolge aufführen wird: »Ich ver­stehe die Chronologie als eine Art Reise. Wir bleiben Beethoven auf den Fersen, durch die Höhen und Tiefen seines ­Lebens hindurch. Und wir stellen uns den Höhen und Tiefen unseres eigenen Lebens. Darum geht es.«

3

SO 7.9.

19 UHR

BEETHOVENHALLE

BEETHOVEN-SYMPHONIEN 1

City of Birmingham Symphony Orchestra Andris Nelsons Dirigent Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (»Sinfonia eroica«) ? 76 I 67 I 53 I 41 I 28 Die Veranstaltungen des BeethovenSymphonien-Zyklus sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 265 I 230 I 185 I 140 I 95 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

18.30 UHR ORCHESTERPORTRÄT

»Ganz Ohr um Halb« Deutsche Welle Festivalkonzert. Gefördert durch WestLotto.

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G Ö T T E R F U N K E N

Christiane Karg

West-östlicher ­Brückenschlag A ls der Gedichtband »Der ­ iwan« des persischen Poeten D Hafis in der Übersetzung von Hammer-Purgstall zum ersten Mal in deutscher Sprache erschien, gehörte Johann Wolfgang von Goethe zu seinen begeisterten Lesern. Inspiriert von diesem Gedichtzyklus schrieb Goethe ab 1814 seinen »West-östlichen Divan«, der zahlreiche Komponisten zu Vertonungen einzelner Gedichte anregte. Der Pianist Burkhard Kehring und die Gesangssolisten Christiane Karg und Robert Holl stellen die Werke von Hafis und Goethe nebeneinander – ein musikalischer Brücken­ schlag.

4

SO 7.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Christiane Karg Sopran Robert Holl Bass Burkhard Kehring Klavier, Konzeption

»Divan of song – Persien« Lieder von Franz Schubert, ­Robert Schumann, Othmar Schoeck, Viktor Ullmann, Hugo Wolf u. a. auf Texte von ­Johann Wolfgang von Goethe und des persischen Dichters ­Hafis, aus dessen Werken auch in persischer Sprache rezitiert wird. ? 30 Die Veranstaltungen des »Divan of song« sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 75

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Andris Nelsons

»Ein Revolutionär. Ein Kämpfer« S echs Jahre arbeiten Andris Nelsons und das City of Birmingham Symphony Orchestra im September 2014 zusammen – für den erst 35-jährigen Chefdirigen­ ten aus Riga eine lange Zeit. Dass er mit seinem Orchester Außergewöhnliches leistet, war bereits beim Eröffnungskonzert 2012 zu hören, bei dem er eine gefeierte Neunte dirigierte. ­Warum Beethoven eine solche Faszination auf ihn ausübt? Dazu Andris Nelsons: »Wer ist Beet­hoven? Ein Revolutionär. Ein Kämpfer. Einer, der über den Dingen steht – politisch, ästhetisch, historisch.« Mit Beginn der Saison 2014/2015 wird Andris Nelsons Generalmusik­direktor des Boston Symphony Orchestra.

22

5

MO 8.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

BEETHOVEN-SYMPHONIEN 2

City of Birmingham Symphony Orchestra Andris Nelsons Dirigent Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 ? 76 I 67 I 53 I 41 I 28 Die Veranstaltungen des BeethovenSymphonien-Zyklus sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 265 I 230 I 185 I 140 I 95 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Deutsche Welle Festivalkonzert.


G Ö T T E R F U N K E N

Borodin Quartet

3 x Nummer 13 D en ersten Abend seiner vier Konzerte widmet das Borodin Quartet drei Werken, die allesamt Spätwerke aus der Feder von Komponisten sind, für die die Gattung Streichquartett eine ­besondere Bedeutung hatte. Beet­hoven schuf mit seinen 16 Streichquartetten einen Kosmos, der zahlenmäßig Hürde und Ziel z­ ugleich wurde: Dmitri Schostakowitsch komponierte 15 Streich­quartette, aus Nikolai Miaskowskis Feder, Schüler von Rimski-Korsakow und ein Freund von Prokofjew, stammen 13. Die Streichquartette wie auch die zahlreichen Symphonien der ­beiden russischen Komponisten geben Zeugnis von der Faszi­ nation, die Beethovens Werke auf beide Komponisten ausübten.

6

MO 8.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

BEETHOVENSTREICHQUARTETTE 1

Borodin Quartet Quartet in Residence 2012–2014

Nikolai Miaskowski: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 13 ­a-Moll op. 86 Dmitri Schostakowitsch: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 13 ­b-Moll op. 138 Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 13 ­B-Dur op. 130 ? 39 Die Veranstaltungen des BeethovenStreichquartett-Zyklus sind als ­A bonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 118

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« 23


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Andris Nelsons

Das CBSO quicklebendig D as CBSO – ebenso erfrischend und voller Leuchtkraft wie sein lila Logo ist auch das City of ­Birmingham Symphony Orchestra, das 1920 gegründet wurde und heute zu den bedeutendsten ­britischen Orchestern außerhalb Londons zählt. Das Gründungskonzert dirigierte Edward Elgar, von 1980 bis 1998 erspielten sich Simon Rattle und das Orchester internationale Aufmerksamkeit. Was Rattle als Orchestererzieher geleistet hat, setzt seit 2008 ­Andris Nelsons durch seine sprühende Vitalität fort. Ein Beethoven-­ Symphonien-Zyklus mit dem CBSO unter seiner ­Leitung verspricht eine quick­lebendige Interpretation!

7

DI 9.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

BEETHOVEN-SYMPHONIEN 3

City of Birmingham Symphony Orchestra Andris Nelsons Dirigent Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (»Pastorale«) Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 ? 76 I 67 I 53 I 41 I 28 Die Veranstaltungen des BeethovenSymphonien-Zyklus sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 265 I 230 I 185 I 140 I 95 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Deutsche Welle Festivalkonzert.

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G Ö T T E R F U N K E N

Borodin Quartet

Verstärkung aus Russland M it German Galynin und Igor Raykhelson präsentiert das ­Borodin Quartet zwei russische Kompo­nisten des 20. und 21. Jahrhunderts und setzt ­damit die Programmation dieses Zyklus fort. Galynin, der am Moskauer Konservatorium von Dmitri Schostakowitsch und ­Nikolai Miaskowski unterrichtet wurde, hinterließ zwei Streichquartette, die beide vom Borodin Quartet uraufgeführt und auf­genommen wurden. Igor Raykhelson, 1961 in St. Petersburg geboren, verbindet in seinen Werken romantische Bezüge mit Jazzelementen zu einer – wie er selber schreibt – »lyrical and melodious music«. Mit Beet­hovens letztem vollendeten Werk schließt das Programm.

8

DI 9.9.

20 UHR

LA REDOUTE

BEETHOVENSTREICHQUARTETTE 2

Borodin Quartet Quartet in Residence 2012–2014

Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 11 f-Moll op. 95 (»Quartetto serioso«) Igor Raykhelson: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1 f-Moll German Galynin: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 2 f-Moll Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 16 F-Dur op. 135 ? 39 Die Veranstaltungen des BeethovenStreichquartett-Zyklus sind als ­A bonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 118

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Annette Dasch

Wunderwerke D ie Symphonie darf sich furchtlos mit ihren acht Geschwistern messen; verdunkelt wird sie ­bestimmt von keiner. Nur die ­Originalität zeugt für den Vater, sonst ist alles neu, und nie da gewesen.« Mit diesen Worten stellt der Autor der in der »Allgemeinen musika­lischen Zeitung« erschienenen Rezension Beethovens neunte Symphonie vor, die er bereits nach der ­Uraufführung 1824 als »Wunderwerk« bezeichnete. Das CBSO unter ­Andris Nelsons wird durch den von S ­ imon Halsey geleiteten CBSO Chorus und ein Solistenquartett von internationalem Rang unterstützt. Entsprechend der Uraufführung lässt der Abend auf den »glänzendsten Triumph« hoffen.

9

MI 10.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

BEETHOVEN-SYMPHONIEN 4

Annette Dasch Sopran Lioba Braun Alt Toby Spence Tenor Vuyani Mlinde Bass CBSO Chorus City of Birmingham Symphony Orchestra Andris Nelsons Dirigent Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 ? 86 I 75 I 60 I 46 I 32 Die Veranstaltungen des BeethovenSymphonien-Zyklus sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 265 I 230 I 185 I 140 I 95 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Deutsche Welle Festivalkonzert.

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G Ö T T E R F U N K E N

Leonidas Kavakos

Preisgekrönte Solisten B eide sind preisgekrönte Solisten – Leonidas Kavakos gewann den Internationalen Jean-SibeliusViolinwettbewerb in Helsinki (1985) und den Paganini-Violinwettbewerb in Genua (1988), Enrico Pace den Internationalen Yamaha-Wettbewerb in Stresa (1987) und den Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerb in Utrecht (1989). Ihre Leidenschaft für Kammermusik hat die beiden Musiker in den letzten Jahren zusammengeführt. Das sorgfältig aufeinander eingestimmte und technisch perfekte Duo präsentiert in Bonn die zehn Violinsonaten Ludwig van Beethovens an drei Abenden, jeweils kombiniert mit einem Werk der polystilistischen russischen Komponistin Lera Auerbach.

10

MI 10.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

BEETHOVENV I O L I N S O N AT E N 1

Leonidas Kavakos Violine Enrico Pace Klavier Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 6 A-Dur op. 30/1 Violinsonate Nr. 3 Es-Dur op. 12/3 Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 12/2 Violinsonate Nr. 7 c-Moll op. 30/2 Lera A ­ uerbach: Präludium Nr. 20 F-Dur aus: 24 Präludien für Violine und Klavier op. 46 ? 46 Die Veranstaltungen des BeethovenViolinsonaten-Zyklus sind als ­A bonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 117

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Mevlevi-Derwische

»Passio – Compassio« L eidenschaft mündet in Leid, Leid wieder in Leidenschaft – der unaufhaltsame Kreis irdischen Lebens. Wohl nur die Verbindung von Kunst und Religion kann ­diesen Kreislauf wandeln. Mit seinen arabischen, türkischen und deutschen Musikern, wirbelnden ­Derwischen, Saxophonisten und einem Jazzstreichquartett lädt Vladimir Ivanoff ein zu einer ­Reise in einem spirituellen Raum jenseits persönlicher, konfessioneller und religiöser Schranken. Passio wird zur Compassio. Eine Symbiose von Passionsmusi­ken Johann Sebastian Bachs, frühchristlicher orientalischer Liturgie und dem muslimischen Ritual der wirbelnden Derwische.

201

DO 11.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Ensemble Sarband Fadia el-Hage & Mustafa Dog ˇan Dikmen Gesang und weitere Musiker Modern String Quartet Vladimir Ivanoff Leitung, Programm, Arrangements

Fünf Mevlevi-Derwische Judith Haug Projektionen »Passio – Compassio« Auf den Spuren von Johann ­Sebastian Bach und der frühchrist­lichen und islamischen Mystik. ? 45 I 35 I 25 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

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G Ö T T E R F U N K E N

Borodin Quartet

Symphonisch dichter Klang 1 945 in der Sowjetunion als »Moskauer Philharmonisches Quartett« gegründet, ist das ­Borodin Quartet eines der am längsten existierenden Streichquartette. Für die ersten Aufführungen der Quartette von Dmitri Schostakowitsch hat es noch mit dem Komponisten zusammen­ gearbeitet. Über alle Generationswechsel hinweg hat sich das ­Ensemble seinen besonderen, symphonisch dichten Klang bewahrt, der es auch und gerade für die Interpretation der Streich­ quartette Beethovens prädes­ tiniert. Von Beethoven wie von Schostakowitsch erklingen die Streichquartette Nr. 14 – zwei harmonisch wie satztechnisch symphonisch anmutende Werke.

12

DO 11.9.

20 UHR

S TA D T M U S E U M ­S I E G B U R G

BEETHOVENSTREICHQUARTETTE 3

Borodin Quartet Quartet in Residence 2012–2014

Dmitri Schostakowitsch: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 14 Fis-Dur op. 142 Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 14 cis-Moll op. 131 ? 30 Die Veranstaltungen des BeethovenStreichquartett-Zyklus sind als ­A bonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 118 Gefördert durch die Kreissparkasse Köln.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

SIGNUMfive

»Spirito latino« S IGNUMfive, das sind sechs (!) Musiker – vier Saxophonisten, ein Akkordeonist und ein Schlagzeuger –, die ihre jeweilige Heimat Deutschland, Slowenien und Ser­bien verließen, um gemeinsam Musik zu machen und die Welt zu bereisen. Ihre Wurzeln haben sie in Folklore, Klassik und Jazz. Hinzu kommen die ­Einflüsse aus Latin und BalkanFolk – ein ganz persönlicher Stil ist entstanden. In Bonn widmet sich SIGNUMfive dem »Spirito latino« des Astor ­Piazzolla, dessen Tangos sie ­genauso unbe­ fangen spielen wie »Europe« von Santana oder »Spain« von Chick Corea.

30

13

DO 11.9.

20 UHR

VOLKSBANK-HAUS

SIGNUMfive Blaz Kemperle Sopransaxophon Erik Nestler Altsaxophon Alan Luzar Tenorsaxophon David Brand Baritonsaxophon Nikola Djoric Akkordeon Volker Reichling Schlagzeug »Spirito latino – A Tribute to ­Astor Piazzolla« Werke von Astor Piazzolla, Izidor Leitinger, Richard ­Galliano, Chick Corea u. a. ? 30 Gefördert durch die Volksbank Bonn Rhein-Sieg.


G Ö T T E R F U N K E N

Leonidas Kavakos

»Götterfunken« des Repertoires I n der Presse wird Leonidas Kavakos gerne als eigenwillig und kompromisslos beschrieben, für die Musik ist dies ein Gewinn. Denn für ihn zählt die Musik mehr als das Marketing, der ­Inhalt mehr als das Cover. Beethovens Sonaten hat er unter dieser Prämisse mit dem Pianisten Enrico Pace eingespielt. Kavakos, der sich bewusst auf die »Götterfunken« des Repertoires für ­Violine konzentriert, beschreibt seinen Zugang zu Beethovens Musik: »Man muss immer etwas Neues entdecken – nicht, um buchstäblich etwas zu erfinden, sondern um dem Werk noch ­besser zu dienen.«

14

FR 12.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

BEETHOVENV I O L I N S O N AT E N 2

Leonidas Kavakos Violine Enrico Pace Klavier Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 4 a-Moll op. 23 Violinsonate Nr. 5 F-Dur op. 24 (»Frühlingssonate«) Violinsonate Nr. 10 G-Dur op. 96 Lera A ­ uerbach: Präludium Nr. 20 c-Moll aus: 24 Präludien für Violine und Klavier op. 46 ? 46 Die Veranstaltungen des BeethovenViolinsonaten-Zyklus sind als ­A bonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 117

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Mnozil Brass

Angewandte ­Blechmusik W as als Session im Gasthaus Josef Mnozil in Wien begann, hat sich inzwischen prominent im Konzertbetrieb etabliert: Mnozil Brass, das wohl schrägste Bläser­ septett der Gegenwart, darf sich selbst zum Geburtstag gratulieren. Gespielt wird »angewandte Blechmusik« für alle Lebenslagen aus den letzten 20 Jahren. Das Ensemble besteht aus sieben an der Universität für Musik in Wien ausgebildeten Musikern, die mittlerweile auch im professionellen Lehrbetrieb unterwegs sind. Stets mutig und frech geblieben, schaffen sie mit virtuosem Spiel und unnachahmlicher Komik Bühnenmomente, für die sie heiß geliebt werden.

32

15

FR 12.9.

20 UHR

TELEKOM FORUM

Mnozil Brass Thomas Gansch Trompete Robert Rother Trompete Roman Rindberger Trompete Leonhard Paul Basstrompete, Posaune

Gerhard Füssl Posaune Zoltan Kiss Posaune Wilfried Brandstötter Tuba »Happy Birthday« Angewandte Blechmusik für alle Lebenslagen ? 36 I 30 I 23 Projekt für die Deutsche Telekom.


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Enrico Pace

Atmosphärisch dicht D rei Sonaten, 29 Präludien, ein Postludium, eine Suite sowie das Werk »Oskolki« – das sind die Werke für Violine und Klavier der Komponistin Lera Auerbach; insgesamt nur ein Bruchteil ­ihres extrem vielseitigen Œuvres. 1973 in Russland geboren, studierte Lera Auerbach Klavier und Komposition an der Juilliard School in New York. Dass Leonidas Kavakos und Enrico Pace an allen drei Abenden ein Stück Lera Auerbachs mit den Beet­hoven-Sonaten kom­ binieren, ermöglicht eine vertiefte Kenntnis der einfallsreichen und atmosphärisch dichten Werke der vielfach ausgezeichneten Komponistin.

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SA 13.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

BEETHOVENV I O L I N S O N AT E N 3

Leonidas Kavakos Violine Enrico Pace Klavier Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 1 D-Dur op. 12/1 Violinsonate Nr. 8 G-Dur op. 30/3 Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 (»Kreutzer-Sonate«) Lera A ­ uerbach: Präludium Nr. 24 d-Moll aus: 24 Präludien für Violine und Klavier op. 46 ? 46 Die Veranstaltungen des BeethovenViolinsonaten-Zyklus sind als ­A bonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 117


G Ö T T E R F U N K E N

Alexander Janiczek

»Alla turca« D as Kölner Kammerorchester – ältestes Kammerorchester Deutschlands – feierte 2013 sein 90-jähriges Bestehen. Das Beethovenfest gratuliert herzlich und präsentiert das erfolgreiche Spezialensemble für barockes und klassisches Repertoire in Bad Honnef mit einem »türkischen« Programm. Neben Süßmayrs Sinfonie »Il Turco in Italia« erklingt Mozarts »türkisches« ­Violinkonzert, das neben exotischen Rhythmen Klänge der ­Janitscharenkapellen einbindet. Solist ist der österreichische Geiger Alexander Janiczek, der seine Erfahrungen bei der Camerata Salzburg und dem Scottish Chamber Orchestra nun dem Kölner Kammerorchester zugute kommen lässt.

18

SA 13.9.

20 UHR

KURSAAL BAD HONNEF

Kölner Kammerorchester Alexander Janiczek Konzertmeister Igor Strawinski: Concerto in D für Streich­ orchester Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und ­Orchester Nr. 5 A-Dur KV 219 (»Das Türkische«) Franz Xaver Süßmayr: »Il Turco in Italia«. Sinfonia Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 (»Haffner-Sinfonie«) ? 33 I 26 Gefördert durch die Kreissparkasse Köln.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Brandt Brauer Frick Ensemble

Clubmusik unplugged A us einer improvisierten Jamsession in Wiesbaden hat sich innerhalb weniger Jahre ein ­eigener musikalischer Kosmos entwickelt. Dass sich die Wege der Musiker Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick kreuzten, war ein Glücksgriff für die Szene. Das Zusammenwirken von klassischem Instrumentarium und repetitiven Technopattern sowie die unbedingte Hingabe an den Körper und den Dancefloor brachten ab 2010 frischen Wind in das Clubmusik-Business. Statt Laptop-Musik spielt das Brandt Brauer Frick Ensemle auf »klassischen« Instrumenten wie Harfe, Cello, Kontrabass und Vibraphon. In Bonn wird das Konzert des Ensembles von den diesjährigen Schülermanagern des Jungen Beethovenfestes ­organisiert. 36

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SA 13.9.

20 UHR

TELEKOM FORUM

Brandt Brauer Frick Ensemble »Schülermanager-Projekt 2014« Techno und Clubmusik mit ­klassischen Instrumenten ? 25 (Stehplätze) Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Projekt für die Deutsche Telekom. Das Projekt »Schülermanager ­b eim Jungen Beethovenfest Bonn« wird ­g efördert durch die Deutsche Bank ­S tiftung und die RheinEnergie Stiftung Kultur.


G Ö T T E R F U N K E N

Sophie Dartigalongue

Kantabler Ton D er Internationale Musikwettbewerb der ARD zählt zu den ­renommiertesten Wettbewerben seiner Art. Jedes Jahr treten etwa 200 Musiker aus über 40 Ländern in wechselnden Kate­ gorien gegeneinander an, 2013 waren dies Violine, Viola, Fagott und Klaviertrio. Im Fach Fagott wurde Sophie Dartigalongue aus Frankreich mit einem zweiten Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet. Die junge Musikerin, die mit ihrem eleganten, kantablen Ton überzeugte, studierte von 2008 bis 2011 am Konservatorium in Lyon und wurde anschließend als Stipendiatin in die Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker aufgenommen. Seit 2012 absolviert sie ein Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, seit Mai 2013 ist sie festes Mitglied der Berliner Philharmoniker.

SO 14.9. 11 UHR SCHUMANNHAUS PREISTRÄGERKONZERT 1

21

Sophie Dartigalongue Fagott (2. Preis [1. Preis nicht vergeben] und ­Publikumspreis ARD Musikwettbewerb 2013) Anna Kirichenko Klavier Robert Schumann: Fantasie­ stücke für Klarinette und Klavier op. 73 (Fassung für Klavier und Fagott) Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und ­Klavier Nr. 2 g-Moll op. 5/2 (Fassung für ­Fagott und Klavier) Alexandre Ouzounoff: Neues Werk (Uraufführung, Kompo­ sitions­auftrag von Sophie ­Dartigalongue) Alexandre Tansman: Suite für Fagott und Klavier Camille Saint-Säens: Sonate für Fagott und Klavier G-Dur op. 168 ? 23 Gemeinsame Veranstaltung mit dem Bonner Schumannfest.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Peter Veale

Fundstücke und Fragmente T raditionen und Rituale: Die Performance »Fund.Stücke« ­arbeitet mit unterschiedlichen Aktionsgruppen, »die teils vor­be­ reitet sein müssen, teils aber auch spontan aus dem Publikum stam­ men können« (Gerhard Stäbler). Philipp Maintz spürt dem Vorbild von B ­ eethovens »Tripelkonzert« nach, der uralten Soli-Tutti-­Gegen­ überstellung. Sein neues Werk für vier Soli und ­Ensemble ist in enger Zusammenarbeit mit dem Studio musikFabrik entstanden. Harrison ­Birtwistles »Ritual Fragment« ­reflektiert Gewalt, Schock und Besessenheit. 17.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Eine Veranstaltung des Beethovenfestes Bonn in Kooperation mit der Bundeskunsthalle.

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SO 14.9.

18 UHR

BUNDESKUNSTHALLE

Solisten des Ensemble musikFabrik Studio musikFabrik Peter Veale Dirigent Gerhard Stäbler: »Fund.Stücke – Ein VabanqueSpiel«. Performance unter Einbeziehung des Publikums Philipp Maintz: Neues Werk für Bassklarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Ensemble ­(Uraufführung, Kompositionsauftrag des Beethovenfestes Bonn) Jo Kondo: »Under The Umbrella« for five players, 25 graduated cow-bells, 1 gong (very low) Harrison Birtwistle: »Ritual Fragment«. A ceremony for ­fourteen musicians in memory of Michael Vyner ? 30


G Ö T T E R F U N K E N

Borodin Quartet

Spätwerke bei Kerzenlicht M it diesem Konzert, das bei Kerzenlicht stattfinden wird, ist das Ende unseres dreijährigen Beethoven-Streichquartett-­ Zyklus erreicht. Alle 16 Werke Beethovens für diese Besetzung werden erklungen sein. Kombiniert wurden sie mit Werken ­russischer Komponisten, denen eine große Affinität zur Gattung und zu den Kompositionen Beethovens eigen ist. Zum Abschluss erklingen zwei »letzte« Werke: Beet­hovens Streichquartett op. 132 ist das letzte der drei dem russischen Fürsten Nikolaus ­Galitzin gewidmeten Streichquartette, und die Nummer 15 ist das letzte Werk von Schostakowitsch für diese Gattung. ­Abschiedsstimmung, Trauer und Resignation herrschen in ihm vor.

23

SO 14.9.

18 UHR

S T. H I L D E G A R D MEHLEM

BEETHOVENSTREICHQUARTETTE 4

Borodin Quartet Quartet in Residence 2012–2014

Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 15 a-Moll op. 132 Dmitri Schostakowitsch: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 15 es-Moll op. 144 ? 30 Die Veranstaltungen des BeethovenStreichquartett-Zyklus sind als ­A bonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 118 In Kooperation mit der Bürgerstiftung Rheinviertel.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Christiane Iven

Brückenschlag nach Indien M it 16 Jahren hörte Param Vir seine erste Beethoven-Aufnahme. 1971, als Student, durfte er im Beethoven-Haus auf des Kom­ ponisten Hammerflügel spielen. Jahrzehnte später – 2014 – schreibt der in Delhi geborene und in­zwischen weltweit erfolgreiche Komponist einen Liederzyklus auf Texte von Rabindranath ­Tagore für das Beethovenfest Bonn. Burkhard Kehring ergänzt die moderne und traditionelle ­indische Musik durch Lieder aus Olivier Messiaens Zyklus über Himmel und Erde sowie aus ­»Harawi«, welche Christiane Iven singt.

24

SO 14.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Christiane Iven Sopran Sangeeta Bandyopadhyay Gesang Pandit Sankha Chatterjee Tabla Burkhard Kehring Klavier, Konzeption

»Divan of song – Indien« Param Vir: Songs from Tagore’s »Gitanjali«. Liederzyklus auf ­Texte von Rabindranath Tagore in der Übersetzung von William Radice (Uraufführung, Auftragswerk des Beethovenfestes Bonn) Olivier Messiaen: Ausgewählte Lieder sowie traditionelle ­indische ­Lieder auf Texte von ­Rabindranath Tagore und Tabla-­ Improvisationen ? 30 Die Veranstaltungen des »Divan of song« sind als Abonnement mit Preisvorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 75

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

40

»Ganz Ohr um Halb«


G Ö T T E R F U N K E N

Stefan Cassomenos

Tief empfundene Interpretation B eethovens Klavierkonzert Nr. 5 war es, mit dem Stefan Cassomenos die Jury der 5. International Telekom Beethoven Competition Bonn überzeugte. Pavel Gililov, Jurypräsident und künstlerischer Leiter des Wettbewerbs, lobte besonders Cassomenos’ »tief empfundene Interpretation der Werke Beethovens«. Aufgrund seiner Erfahrungen als Pianist, Komponist und Dirigent wusste der junge Australier außerdem genau, worauf es im Zusammenspiel mit dem Orchester ankommt. Mit Beethoven präsentiert sich Stefan Cassomenos erneut dem Bonner Publikum beim Preis­ trägerkonzert im Rahmen des Beethovenfestes Bonn.

MO 15.9. 20 UHR COLLEGIUM LEONINUM PREISTRÄGERKONZERT 2

25

Stefan Cassomenos Klavier (2. Preis und Sonderpreis Kammermusik International Telekom Beethoven Competition Bonn 2013) Joseph Haydn: Sonate für Klavier h-Moll Hob. XVI:32 Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 21 C-Dur op. 53 (»Waldstein-Sonate«) Carl Vine: Toccatissimo für Klavier Franz Schubert: Fantasie für Klavier C-Dur D 760 (»Wanderer-Fantasie«) Sergei Prokofiew: Sonate für Klavier Nr. 6 A-Dur op. 82 ? 30 In Kooperation mit der International Telekom Beethoven Competition Bonn.

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W I R

D A N K E N

Hauptsponsoren:

Eventsponsoren:

Ă–ffentliche FĂśrderer:

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D E N

S P O N S O R E N

D E S

B E E T


H O V E N F E S T E S

Eventsponsor des Rhein-Sieg-Kreises:

B O N N

2 0 1 4

+

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+

+

+

+

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Stiftungen:

Automobilpartner:

Kulturpartner:

Medienpartner:

Bonner Partner des Beethovenfestes:

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Rajaton Herzlich willkommen zum Beethovenfest Bonn. Ganz besonders freuen wir uns mit Ihnen auf das finnische Ensemble Rajaton. Finnische Traditionals im frechen Rajaton-Klang und „Kult-Songs“ a capella von Abba, Queen und Sting am Samstag, 20. September, in unserer Straßenbahnhalle Dransdorf. Mehr Infos und Karten unter www.beethovenfest.de.

stadtwerke-bonn.de


G Ö T T E R F U N K E N

Thomas Zehetmair

À la Paganini A ls Niccolò Paganini 1828 Italien erstmals verließ, eilte ihm der Ruf eines teuflisch-dämonischen Künstlers voraus. Er wurde zuerst in Österreich, später auch in ganz Europa enthusiastisch gefeiert. Der Ausdruck »à la ­Paganini« drang sogar in viele Bereiche des täglichen Lebens ein. Als Komponist legte Paga­nini mit seinen 24 Capricen ein besonderes Zeugnis seiner V ­ irtuosität ab. Der Inter­pret des Abends, Thomas ­Zehetmair, ist als Geiger und ­Dirigent weltweit bekannt und ­erfolgreich. Die Capricen von ­Paganini hat er 2009 eingespielt: »Diese Stücke sind keine Etüden und k ­ eine emotionslose Pyro­technik, sie sind improvisierte Charakterstücke voller Poesie und Fantasie.«

26

DI 16.9.

20 UHR

S T. H I L D E G A R D ­M E H L E M

Thomas Zehetmair Violine Niccolò Paganini: 24 Capricen für Violine solo op. 1 ? 30 In Kooperation mit der Bürgerstiftung Rheinviertel.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Isabelle Faust

Tripelkonzert und Heldenleben K laviertrio und Orchester: An diese außergewöhnliche Besetzung haben sich seit Beethoven nur wenige Komponisten gewagt. Mit Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras und Kristian Bezuidenhout widmen sich drei Künstler dem Werk, die solistische Brillanz mit kammermusikalisch präzisem Zusammenspiel verbinden. Begleitet werden sie vom Philharmonischen Orchester Rotterdam, das nach seinem erfolgreichen Debüt 2011 für zwei Konzerte erneut nach Bonn kommt. Das energische Dirigat des jungen Chefdirigenten ­Yannick Nézet-Séguin wird dem 1898 vollendeten, üppig ­besetzten spätromantischen ­Tongedicht »Ein Heldenleben« gut tun!

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202

MI 17.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Isabelle Faust Violine Jean-Guihen Queyras Violoncello Kristian Bezuidenhout Klavier Rotterdams Philharmonisch Orkest Yannick Nézet-Séguin Dirigent Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine, ­Violoncello, Klavier und Orchester C-Dur op. 56 (»Tripelkonzert«) Richard Strauss: »Ein Helden­leben«. Sympho­ nische Dichtung für Orchester op. 40 ? 65 I 54 I 43 I 33 I 22 19.30 UHR ORCHESTERPORTRÄT

»Ganz Ohr um Halb« Gefördert durch DHPG.


G Ö T T E R F U N K E N

Yannick Nézet-Séguin

Yannick! Mahler! S ie nennen ihn einfach Yannick: »Yannick dirigiert Mahler«, ­»Yannick dirigiert Bruckner« ­verkünden die Plakate, mit denen die Rotterdamer Philharmoniker die Stadt zu pflastern pflegen. Aber nicht nur in Rotterdam ­erobert der junge Dirigent mit seiner ­Offenheit und seinem Charisma die Konzertpodien. Am zweiten Abend seiner Residency mit dem phänomenalen Rotterdamer Orchester widmet sich der Musiker der sechsten Symphonie von Gustav Mahler, die – wie der Komponist selber behauptete – »Rätsel aufgebe« …

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DO 18.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Rotterdams Philharmonisch Orkest Yannick Nézet-Séguin Dirigent Gustav Mahler: ­ Symphonie Nr. 6 a-Moll ? 66 I 57 I 46 I 35 I 23 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Iiro Rantala Trio

Wild und witzig D er finnische Pianist Iiro Rantala ist der international erfolgreichste Jazzmusiker seines Heimatlandes. Nach seinem Studium in Helsinki und New York gründete er zunächst das Trio Töykeät, Finnlands bekannteste Jazz Band und eines der verrücktesten Klaviertrios der internationalen Jazzszene. Nach einer kurzen, aber steilen Solokarriere kehrt Iiro Rantala zur Triobesetzung zurück: Im Rahmen des Beethovenfestes stellt er sein neues Ensemble mit dem dänischen Jazz­drummer Morten Lund und dem Freiburger Bassisten Dieter Ilg erstmals vor. Garantiert ebenso wild und witzig wie sein Vorgänger!

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29

DO 18.9.

20 UHR

HARMONIE ENDENICH

Iiro Rantala Trio Iiro Rantala Piano Dieter Ilg Bass Morten Lund Drums ? 24 Gemeinsame Veranstaltung mit der Harmonie Endenich.


G Ö T T E R F U N K E N

Stefan Blunier

Neue Sachlichkeit R udi Stephan, 1887 in Worms geboren, zählt zu den Vertretern der frühen neuen Sachlichkeit. 1915 im Krieg gefallen, hinterließ er ein kleines, aber beeindruckendes Œuvre, darunter seine 1912 entstandene »Musik für ­Orchester« in einem Satz, die von seiner Aus­ einandersetzung mit dem Werk zeitgenössischer Kom­ponisten wie Schönberg, Debussy, Strawinski und Skrjabin Zeugnis gibt. Sie leitet über zu Paul Hindemiths »Kammermusik Nr. 5«, deren an­ spruchsvollen Solopart der norwegische Bratscher Lars ­Anders Tomter übernimmt. Richard Strauss’ »Sinfonia Domestica«, die am 31. März 1904 in New Y ­ ork unter der Leitung des Kompo­ nisten uraufgeführt wurde, trägt ­autobiographische Züge und schwelgt in spätromantisch-­ erzählenden Klängen.

30

FR 19.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Lars Anders Tomter Viola Beethoven Orchester Bonn Stefan Blunier Dirigent Rudi Stephan: Musik für Orchester Paul Hindemith: Kammermusik Nr. 5 für Solo-Bratsche und größeres Kammerorchester op. 36/4 Richard Strauss: »Sinfonia Domestica«. ­Symphonische Dichtung für Orchester op. 53 ? 55 I 47 I 38 I 30 I 20 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Kuss Quartett

Vier Musiker, drei Jahreszahlen 1814: Wiener Kongress. 1914: Beginn des Ersten Weltkrieges. 2014: Besinnung? Rückblick? Die Zeitalter, die dieses Konzert in einem großen Bogen von der Wiener Klassik bis zur Gegenwart zusammenbringt, umfassen ein gutes Stück europäischer Geistesgeschichte: die politische Neuordnung des Kontinents 1814, das Erwachen der Nationen und ihr Untergang 1914 und das moderne Europa 2014. Musikalisch wird dies repräsentiert durch Schuberts Aufbruchsstimmung, Suks böhmisch-nationales Selbst­bewusst­ sein, Schönbergs Fin-de-siècleGefühle und Oliver Schnellers hocharti­fizielle neue Musiksprache. 19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Gefördert durch Knauber.

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FR 19.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Kuss Quartett Bennewitz Quartet Quatuor Zaïde »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« Franz Schubert: Allegro assai für zwei Violinen, Viola und Violoncello c-Moll D 703 (»Quartettsatz«) Josef Suk: Meditace na ­staro­cˇeský chorál »Svatý ­Václave« (Meditation über den alten tschechischen Choral »St. Wenzel«) für Streichquartett op. 35 a Oliver Schneller: »Introjections« für Streichquartett Arnold Schönberg: »Verklärte Nacht« für zwei ­Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli ? 30


G Ö T T E R F U N K E N

Bennewitz Quartet

Interpretationsvergleich D em 1923 entstandenen Streichquartett Nr. 1 von Leoš Janácˇek, genannt »Kreutzer-­ Sonate«, liegt die gleichnamige Erzählung von Leo Tolstoi zugrunde, deren Titel wiederum der Violinsonate Ludwig van Beethovens entlehnt ist. Aus Briefen Tolstois wissen wir, dass den vier Sätzen entweder die Protagonisten selbst oder einzelne Begebenheiten der Novelle zugeordnet sind. Valentin Erben erläutert in diesem Konzert nicht nur die programmatisch-kom­ positorischen Besonderheiten des Werkes, sondern stellt eine Interpretation durch das tschechische Bennewitz Quartet ­derjenigen des französischen Quatour Zaïde gegenüber. Hören und vergleichen Sie selbst!

32

SA 20.9.

16 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Bennewitz Quartet Quatuor Zaïde Valentin Erben Moderation »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« Leoš Janácˇek: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 1 (»Kreutzer-Sonate«) Interpretationsvergleich ? 16

51


7. bis 17. Mai 2015 www.jazzfest-bonn.de

2014 jazzfest bonn 22. Mai bis 1. Juni 2014 www.jazzfest-bonn.de

Dianne Reeves | Dominik Wania | Florian Weber | Beckerhoff/Berger/Ulrich/Elsner | Youn Sun Nah/Ulf Wakenius | Andromeda Mega Express Orchestra | Geri Allen | Andreas Dombert/Chris Gall | Niescier/ Zanchini/Senni | Roger Hanschel | Julia Hülsmann feat. Theo Bleckmann | Michael Wollny/ Tamar Halperin | Rolf und Joachim Kühn | Chisholm/Genc/ Oetz | WDR Big Band/Renken/ Wahl | Nik Bärtsch/Sha | Nils Petter Molvær | Le Bang Bang/Trio Elf | Wayne Shorter | plus special act

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen


G Ö T T E R F U N K E N

Lorin Maazel

»Aus der Neuen Welt« D er Name »Aus der Neuen Welt« verweist auf Antonín Dvorˇáks Aufenthalt in New York, wo er drei Jahre als Direktor des National Conservatory of Music of America arbeitete. Das Werk, das laut Dvorˇák keine indianischen oder amerikanischen ­Motive verwendet, sondern »nur im Geiste dieser amerikanischen Volks­lieder geschrieben« ist, entstand 1893, im Gründungsjahr der Münchner Philharmoniker. Am 16. Dezember 1893 wurde das Werk vom New York Philharmonic uraufgeführt, das der ­Dirigent des heutigen Abends, Lorin Maazel, von 2002 bis 2009 leitete.

203

SA 20.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Münchner Philharmoniker Lorin Maazel Dirigent Antonín Dvorˇák: Konzertouvertüre »Karneval« op. 92 Johannes Brahms: Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 Antonín Dvorˇák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 (»Aus der Neuen Welt«) ? 120 I 100 I 80 I 60 I 40 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Deutsche Welle Festivalkonzert. Gefördert durch Bechtle.

53


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Heath Quartet

Umrisse europäischer Geschichte N och mal drei Jahreszahlen: Uraufführung von Beethovens f-Moll-Quartett und die Neuordnung Europas 1814, tschechischnationale Anklänge in Antonín Dvorˇáks op. 106 und die zu Herzen gehende Musik von Slavomír Horˇínka über das Flüchtlingsdrama vor Lampedusa 2013. Große musikalische Bögen umreißen die Geschichte Europas vom ­Finden seiner kulturellen Iden­ tität über nationales Pathos bis zur Immigrationspolitik der ­Gegenwart.

34

SA 20.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Bennewitz Quartet Heath Quartet Quatuor Zaïde »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 11 f-Moll op. 95 (»Quartetto serioso«) Antonín Dvorˇák: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 13 G-Dur op. 106 Slavomír Horˇínka: »Songs of Immigrants« für zwei Violinen, Viola und Violoncello ? 30 19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Gefördert durch Knauber.

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G Ö T T E R F U N K E N

Rajaton

Grenzenlos M anche Vokalensembles singen Weihnachtslieder und Schlager, andere widmen sich dem Jazz oder der klassischen Chorliteratur. Wieder andere schlagen die Pop-Richtung ein, spezialisieren sich auf geistliches Repertoire oder singen ihre eigene Musik. Und dann gibt es ein Ensemble, 1997 in Helsinki gegründet, das ganz einfach alles singt und das sich Rajaton nennt. Das finnische Wort »rajaton« heißt »grenzenlos« und nichts könnte den Stil des Ensembles besser beschreiben. In Bonn präsentieren die sechs Sänger ein facettenreiches Programm, das von finnischen Traditionals bis zu Pop-Hits reicht.

35

SA 20.9.

20 UHR

STRASSENBAHNHALLE DRANSDORF

Rajaton Essi Wuorela Sopran Virpi Moskari Sopran Soila Sariola Alt Hannu Lepola Tenor Ahti Paunu Bariton Jussi Chydenius Bass A-cappella-Songs von Abba, Queen und Sting sowie finnische Traditionals ? 28 I 20 Gefördert durch die Stadtwerke Bonn.

55


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Quatuor Zaïde

Tea for 4, tea for 5 T eatime: Zwölf junge Musiker finden sich zu unterschiedlichen Ensemblekombinationen zusammen. Drei Komponisten, drei ­musikalische Landschaften: Das italienisch-sommerliche Ständchen von Hugo Wolf und Ralph Vaughan Williams’ »Phantasy Quintet«, von englischer Parklandschaft inspiriert, rahmen Béla Bartóks revolutionäres drittes Streichquartett ein, bei dem aus weiter Ferne ungarische Volksmelodien herüberklingen.

36

SO 21.9.

16 UHR

BEETHOVEN-HAUS

T E AT I M E C O N C E R T

Bennewitz Quartet Heath Quartet Quatuor Zaïde »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« Hugo Wolf: »Italienische Serenade« für zwei Violinen, Viola und Violoncello G-Dur Belá Bartók: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 3 SZ 85 Ralph Vaughan Williams: Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello (»Phantasy Quintet«) ? 16 Gefördert durch Knauber.

56


G Ö T T E R F U N K E N

Singer Pur

Lieder sakral und profan S eit ihrer Gründung 1991 haben sich Singer Pur – in der ursprünglichen Besetzung fünf ehemalige Regensburger Domspatzen und eine Sopranistin – zu einer der gefragtesten A-cappella-Forma­ tionen entwickelt; sie gelten als das »derzeit führende deutschsprachige Vokalensemble«. Die Lust am Experimentieren und ­außergewöhnliche Programme sind die herausragenden Kennzeichen von Singer Pur. Für Bonn hat das Ensemble aus Werken des christlichen Ordinariums und weltlichen Liedern einen »KunstKult-Gottesdienst« zusammengestellt, der die sinnstiftende Kraft der Musik zum Ausdruck bringt.

37

SO 21.9.

18 UHR

S T. E V E R G I S L U S ­B R E N I G

Singer Pur Claudia Reinhard Sopran Klaus Wenk Tenor Markus Zapp Tenor Manuel Warwitz Tenor Reiner Schneider-Waterberg Bariton

Marcus Schmidl Bass »Solo for cult« Martin Smolka: »Alma redemptoris mater« ­(Uraufführung) sowie A-cappella-Werke von Giovanni Pierluigi da Palestrina, ­Josquin des Préz, Johannes Brahms, John Cage, Arvo Pärt, Sting und anderen ? 23 Gefördert durch die Kreissparkasse Köln.

57


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Sebastian Knauer

Hitparade, klassisch D er Pianist Sebastian Knauer ist bekennender Hamburger – Bonn jedoch dürfte er als seine zweite Heimat bezeichnen, ist er doch regelmäßig zu Gast beim Beet­ hovenfest. Für das erste seiner drei Konzerte im Rahmen des diesjährigen Festivals hat sich der Künstler dem Klassikrepertoire von einer ganz besonderen Seite genähert: Alle Werke dieses Abends sind inzwischen Klassiker des Klavierrepertoires. Sie sind zudem um das »Gravitations­ zentrum« Beethoven angeordnet, ­dessen zweite »Sonata quasi una fan­tasia« (1801) auch chrono­logisch im Zentrum des Programms steht.

38

SO 21.9.

18 UHR

BURG NAMEDY

Sebastian Knauer Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier Nr. 11 A-Dur KV 331 (»Alla turca«) Ludwig van Beethoven: ­ Sonate für Klavier Nr. 14 ­cis-Moll op. 27/2 (»Sonata quasi una fantasia«) Franz Schubert: ­ Ungarische Melodie für Klavier h-Moll D 817 Franz Schubert: ­ Allegretto für Klavier c-Moll D 915 Franz Schubert: ­ Vier Impromptus für Klavier op. 90 D 899 ? 62 Gemeinsame Veranstaltung mit den Konzerten Burg Namedy.

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G Ö T T E R F U N K E N

Josef Bulva

Die dritte Karriere E s ist eigentlich die dritte ­ arriere des Josef Bulva: Mit nur K 21 Jahren wurde er zum StaatsˇSSR solisten der damaligen C ­ernannt, 1972 emigierte er nach Luxemburg, um als Pianist weltweit Erfolge zu feiern. Im März 1996 stürzte Josef Bulva auf eisglatter Straße und verletzte seine linke Hand, so dass seine Karriere beendet schien. Nach einer 13-jährigen Abstinenz hat sich Josef Bulva dank eines kleinen medizinischen Wunders und eiserner Disziplin wieder auf die Bühne zurückgespielt. Werke von Beethoven und Chopin waren früher schon eine große Passion dieses außergewöhnlichen ­Pianisten, sie bilden auch heute den Kern seines Repertoires.

39

SO 21.9.

19 UHR

STEIGENBERGER GRANDHOTEL ­P E T E R S B E R G

Josef Bulva Klavier Ludwig van Beethoven: ­ Sonate für Klavier Nr. 13 Es-Dur op. 27/1 (»Sonata quasi una fantasia«) Frédéric Chopin: ­ Sonate für Klavier Nr. 2 b-Moll op. 35 Ludwig van Beethoven: ­ Sonate für Klavier Nr. 23 f-Moll op. 57 (»Appassionata«) Karol Szymanowski: ­ »Masques« für Klavier op. 34 ? 39 Gefördert durch die Kreissparkasse Köln.

59


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Kuss Quartett

Dreischichtmusik D rei musikalische Schichten erklingen im Streichquartett von Sofia Gubaidulina gleichzeitig: zwei vom Band, eine davon um einen Viertelton höher gestimmt, die dritte wird live gespielt. Sofia Gubaidulinas komplexe zwölfstimmige Partitur von 1993 steht als zehnminütiges Monument der Moderne zwischen Joseph Haydns Klassiker, ein Jahr vor Mozarts Tod entstanden, und Franz Schuberts melancholischem letzten Streichquartett, das ein Jahr vor Beethovens Tod komponiert wurde.

40

SO 21.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Kuss Quartett Heath Quartet Quatuor Zaïde »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« Joseph Haydn: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Es-Dur op. 64/6 Hob III:64 Sofia Gubaidulina: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 4 Franz Schubert: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 15 G-Dur op. 161 D 887 ? 30 19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

60


G Ö T T E R F U N K E N

Ensemble Resonanz

»Er sah seine Hand an …« O ehrings GOYA III. Veía la mano, pero como alelado ist das dritte Werk innerhalb seines GOYA-­ Zyklus, jedes einzelne komponiert mit Bezug auf bestimmte Aspekte in Leben und Werk von Francisco de Goya und Ludwig van Beet­ hoven. Das Zitat im Titel Veía la mano, pero como alelado (»Er sah seine Hand an, wie in einfältigem Staunen«) stammt von Leocadia Zorrilla, der Freundin Goyas, die in einem Brief über sein ­Sterben berichtet. ­Parallelen zu Beet­ hoven, der wie Goya ertaubt und der Gebärdensprache »durch die Hände« mächtig war, geben dem Zitat eine besondere Bedeutung. Oehring bezieht sich auf Beet­ hovens spätes Streichquartett op.131, dessen Zerrissenheit und komplexe Struktur die Zeitgenossen verstörten.

41

MO 22.9.

20 UHR

BUNDESKUNSTHALLE

Ensemble Resonanz Helmut Oehring: GOYA III. Veía la mano, pero como alelado für 18 Streicher ­(Uraufführung, Auftragswerk von Beethovenfest Bonn, ­Ensemble Resonanz und Alte Oper Frankfurt) Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 14 ­cis-Moll op. 131 (Fassung für Streichorchester) ? 20 19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Eine Veranstaltung des Beethovenfestes Bonn in Kooperation mit der Bundeskunsthalle.

61


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Is˛ ın Metin

Ode an die Freundschaft T ürkei-Schwerpunkt auch im dritten und letzten Jahr von »Beethoven ile bulus¸ma – Begegnung mit Beethoven«: Beim Orchestercampus von Deutsche Welle und Beethovenfest Bonn sind junge Musiker des Bilkent Youth Symphony Orchestra von der renommierten Privatuniversität Bilkent aus Ankara zu Gast. Höhepunkt ihres einwöchigen Aufenthaltes ist das Konzert in der Beethovenhalle. Beethovens neunte Symphonie steht auf dem Programm, die Vokalpassagen werden von türkischen und ­deutschen Solisten sowie einem ­Bonner Chor übernommen – ein Projekt, das sich betont dem gegen­sei­tigen Kennenlernen und dem freundschaftlichen Austausch widmet.

42

DI 23.9. 20 UHR BEETHOVENHALLE

Deutsche Welle präsentiert: CAMPUS-KONZERT

C ¸ ig˘dem Soyarslan Sopran Asude Karayavuz Mezzosopran Andreas Schager Tenor Selcuk Cara Bariton Beethoven-Projekt-Chor ­Kreuzkirche Bonn Karin Freist-Wissing Einstudierung Bilkent Youth Symphony ­Orchestra Is ˛ın Metin Dirigent Tolga Yayalar: Neues Werk ­(Uraufführung, Kompositionsauftrag der ­Deutschen Welle) Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 ? 30 I 23 I 16 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

62

Deutsche Welle Festivalkonzert. Gefördert durch RWE und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.


G Ö T T E R F U N K E N

Herbert Schuch

Rhythmen, Blues und Bagatellen D rei erste Preise bei interna­ tionalen Klavierwettbewerben in einem Jahr haben dem 1979 in Rumänien geborenen Herbert Schuch den Weg an die Spitze geebnet. Einer der Wettbewerbe war der Internationale Beethovenwettbewerb in Wien, einem ­Komponisten gewidmet, den der Künstler immer wieder in seine raffinierten Programme aufnimmt. In Bonn kombiniert ­Herbert Schuch zwei späte Klavierwerke Beethovens mit einer hochvir­tu­ osen Komposition des Amerikaners Frederic Rzewski und mit den elf hinreißenden, von Bartók und der ungarischen Folklore beeinflussten Klavierstücken Ligetis.

43

DI 23.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Herbert Schuch Klavier Ludwig van Beethoven: Bagatellen für Klavier op. 119 György Ligeti: »Musica ricercata« für Klavier Frederic Rzewski: »Winnsboro cotton mill blues« für Klavier (Nr. 4 aus »Four North American Ballads«) Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 32 c-Moll op. 111 ? 33

63


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Leif Ove Andsnes

Startschuss in Bonn E in zentrales Projekt des Mahler Chamber Orchestra (MCO) ist »The Beethoven Journey« mit dem norwegischen Pianisten Leif Ove Andsnes: Die fünf Klavierkonzerte sowie seine »Chorfantasie« werden mit Werken von Igor Strawinski kombiniert. Das Projekt kulminiert in der Saison 2014/2015, wenn der komplette ­Zyklus in rund zehn internatio­ nalen Musikzentren präsentiert wird, beim Beethovenfest Bonn ebenso wie beim Lucerne Festival, in Wien, London, Paris und New York. Leif Ove ­Andsnes, der dem MCO seit 2012 als Artistic Partner verbunden ist, leitet das Orchester vom K ­ lavier aus.

DO 25.9. 20 UHR BEETHOVENHALLE BEETHOVENK L AV I E R K O N Z E R T E 1

204

Mahler Chamber Orchestra Leif Ove Andsnes Klavier, Dirigent Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und ­Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Igor Strawinski: »Apollon Musagète«. Ballett­ musik für Streichorchester Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und ­Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 ? 65 I 54 I 43 I 33 I 22 Die Veranstaltungen des BeethovenKlavierkonzerte-Zyklus sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 159 I 132 I 105 I 81 I 54 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR ORCHESTERPORTRÄT

»Ganz Ohr um Halb«

64

Deutsche Welle Festivalkonzert. Die Residency des Mahler Chamber Orchestra wird gefördert durch die Kunststiftung NRW.


G Ö T T E R F U N K E N

Hugh Masekela

Damn do they swing! D er 1939 in Südafrika geborene Trompeter Hugh Masekela ist einer der Großen des afrikanischen Jazz, zugleich ein Musiker, der in keine Schublade passt: Er spielt Jazz, Rock und Afro Funk, landete 1968 mit »Grazing in the Grass« einen Pop-Hit und kam 1984 mit »Don’t go lose it Baby« in die Dance-Charts. Masekela kämpfte gegen die Apartheit, war mit der Sängerin und Menschenrecht­ lerin Miriam Makeba verheiratet und fand in Harry Belafonte seinen Mentor. Mit dem Pianisten Larry Willis, der seine Karriere unter Aaron Copland und Leonard Bernstein begann, veröffentlichte er 2012 eine vom »Rolling Stone« bejubelte CD-Edition – Kommentar: »Damn do they swing!«

45

DO 25.9.

20 UHR

HARMONIE ENDENICH

Hugh Masekela Trumpet, Vocal Larry Willis Piano »Hugh Masekela – The 75 Years Celebration Tour 2014« ? 32 Gemeinsame Veranstaltung mit der Harmonie Endenich.

65


Be part of it!


G Ö T T E R F U N K E N

Jan Lisiecki

Baltische Reise D er polnisch-kanadische Pianist Jan Lisiecki – bereits 2012 beim Beethovenfest Bonn zu Gast – ist gerade einmal 19 Jahre alt und erringt weltweit Aufmerksamkeit. Seine brillanten und musikalisch souveränen Interpretationen sowie seine natürliche Spielweise prädestinieren ihn geradezu für Griegs hochromantisches Klavierkonzert. Begleitet wird Jan Lisiecki vom 2008 gegründeten Baltic Sea Youth Philharmonic und dessen Gründungsdirigenten, dem Esten Kristjan Järvi. Sie nehmen das Publikum mit auf eine musika­ lische Reise durch die Herkunftsländer der Orchestermitglieder.

46

FR 26.9.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Jan Lisiecki Klavier Baltic Sea Youth Philharmonic Kristjan Järvi Dirigent »Baltic Voyage« Modest Mussorgski: »Eine Nacht auf dem kahlen Berge«. Symphonische Dichtung Edvard Grieg: Konzert für Klavier und ­Orchester a-Moll op. 16 Jean Sibelius: »Karelia«-Suite op. 11 Gediminas Gelgotas: »Never ­Ignore the Cosmic ­Ocean« für Orchester Imants Kalnin˛sˇ: Erster Satz aus der Symphonie Nr. 4 (»Rock Symphony«) ? 30 I 23 I 16 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR ORCHESTERPORTRÄT

»Ganz Ohr um Halb« Gefördert durch Comma Soft.


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Tetzlaff Quartett

Radikale Werke D ie Leidenschaft für Kammermusik führte Christian und Tanja Tetzlaff sowie Elisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister 1994 zu einem Streichquartett zusammen. Obwohl die Künstler nur phasenweise zusammenarbeiten konnten, entwickelte sich das Ensemble schnell zu einer der gefragtesten Streichquartett­ formationen dieser Tage. Auf dem Programm in Bonn stehen zwei anspruchsvolle Spätwerke: ­Schuberts letztes Streichquartett und Beethovens op. 132, beide gleichzeitig entstanden. Es sind radikale Werke, die die Summe aus allen Klang- und Formexperi­ menten ihrer Schöpfer ziehen.

68

47

FR 26.9.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Tetzlaff Quartett Christian Tetzlaff Violine Elisabeth Kufferath Violine Hanna Weinmeister Viola Tanja Tetzlaff Violoncello Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 15 a-Moll op. 132 Franz Schubert: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 15 G-Dur op. 161 D 887 ? 46


G Ö T T E R F U N K E N

Canadian Brass

Erfolgsgeschichte 1970 gründeten die Musikerfreunde Chuck Daellenbach und Gene Watts ein Blechbläserquintett. Zur Überraschung der beiden entwickelte sich daraus eine E ­ rfolgsgeschichte, die nun schon über 40 Jahren dauert und Canadian Brass zu einem der ­berühmtesten Brass-Ensembles der Welt machte. Zu Recht, denn jeder Bläser ist ein Virtuose auf seinem Instrument, die Krea­ tivität und Lust des Ensembles, alle Möglichkeiten einer reinen Blechbläser-Formation auszuschöpfen, ist umwerfend und schließlich: Keiner nimmt seine Musik allzu ernst. Spaß muss sein ...

48

FR 26.9.

20 UHR

RHEIN-SIEG-HALLE SIEGBURG

Canadian Brass Christopher Coletti Trompete Caleb Hudson Trompete Bernhard Scully Horn Achilles Liarmakopoulos Posaune

Chuck Daellenbach Tuba »From American Tradition to Penny Lane« Kult-Werke von Ludwig van Beethoven, Johann S ­ ebastian Bach, Johannes Brahms, ­George Gershwin, den Beatles und anderen ? 26 I 20 Gefördert durch die Kreissparkasse Köln.

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B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Waltraud Meier

Schmerz und Sehnsucht R ichard Wagner und Gustav Mahler sind zwei Fixsterne im Repertoire von Waltraud Meier – noch im Juli 2013 erhielt die »leidenschaftliche Wagnerinterpretin« den Sonderpreis des neu geschaffenen Bayerischen Musikpreises, Mahlers »Lied von der Erde« gab den Titel zu einem Porträtfilm, der 2009 als DVD ­erschien. Im Bonner Konzert vereint sie drei große Liederzyklen der beiden Komponisten, die in ihrer spätromantischen Sprache von Schmerz und Sehnsucht ­erzählen und in ihrer radikalen Offenheit weit ins 20. Jahrhundert reichen. Waltraud Meier tritt erstmals beim Beethovenfest Bonn auf.

205

SA 27.9.

20 UHR

OPERNHAUS

Waltraud Meier Mezzosopran Joseph Breinl Klavier Gustav Mahler: »Kindertotenlieder«. Lieder­ zyklus für eine Singstimme und Klavier auf Texte von Friedrich Rückert Richard Wagner: Fünf Gedichte für eine Frauenstimme nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91 (»Wesendonck-Lieder«) Gustav Mahler: Fünf Lieder für eine Singstimme und Klavier auf Texte von Friedrich Rückert (»Rückert-Lieder«) ? 65 I 54 I 43 I 33 I 22 In Kooperation mit dem Theater Bonn.

70


G Ö T T E R F U N K E N

Leif Ove Andsnes

Innovativste Köpfe I m zweiten Konzert der »Beethoven Journey« erklingt neben dem dritten Klavierkonzert Beethovens »Chorfantasie«, ein Werk, das in seiner Besetzung einmalig ist und Merkmale einer Klavierfantasie, eines Klavierkonzertes und einer Kantate vereint. Den Chorpart übernimmt der WDR Rundfunkchor, der auch solistisch zu erleben ist. Wie in allen Konzerten der »Beethoven Journey« wird das Programm durch ein Werk von Igor Strawinski komplettiert. Leif Ove Andsnes begründet diese Gegenüberstellung von Beethoven und Strawinski wie folgt: »Für mich sind diese beiden Komponisten – zusammen mit ­einigen anderen, wie Berlioz, ­Chopin, Debussy – die innovativsten Köpfe der Musik­geschichte.« 19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

SA 27.9. 20 UHR BEETHOVENHALLE B E E T H O V E N - K L AV I E R K O N Z E RT E 2

206

WDR Rundfunkchor Mahler Chamber Orchestra Leif Ove Andsnes Klavier, Dirigent Igor Strawinski: »Dumbarton Oaks«. Concerto in Es für Streichorchester Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 Arnold Schönberg: »Friede auf Erden« für gemischten Chor a cappella op. 13 Ludwig van Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80 (»Chorfantasie«) ? 65 I 54 I 43 I 33 I 22 Die Veranstaltungen des BeethovenKlavierkonzerte-Zyklus sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 159 I 132 I 105 I 81 I 54 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten. Deutsche Welle Festivalkonzert. Die Residency des Mahler Chamber ­O rchestra wird gefördert durch die Kunststiftung NRW.


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Elisabeth Brauß

Zukunftsweisend I hre eindrucksvolle Interpretation von Beethovens drittem Klavierkonzert und ihre sprühende Künstlerpersönlichkeit verhalfen der damals 18-jährigen ­Pianistin aus Hannover zum Hauptpreis im Finale des TONALi Grand Prix 2013 – aber auch zum Publikumspreis. Die TONALi-­ Teilnehmer mussten sich dafür einer Anzahl von Schülerjuroren stellen, die ein moderiertes ­Konzert mit ­experimentellem Programm zu bewerten hatten. »Er ist anders. Er ist kreativ, ­eigensinnig und in jeder Hinsicht zukunftsweisend«, so Christoph Eschenbach über TONALi.

51

SO 28.9.

11 UHR

SCHUMANNHAUS PREISTRÄGERKONZERT 3

Elisabeth Brauß Klavier (1. Preis und Publikumspreis TONALi Grand Prix 2013) Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 7 D-Dur op. 10/3 Sergei Prokofjew: Sonate für Klavier Nr. 2 d-Moll op. 14 Paul Hindemith: »In einer Nacht … Träume und Erlebnisse« für Klavier op. 15 Robert Schumann: »Faschingsschwank aus Wien«. Fantasiebilder für Klavier op. 26 ? 23 Gemeinsame Veranstaltung mit dem Bonner Schumannfest.

72


G Ö T T E R F U N K E N

Ensemble Carion

Aphoristische Form E ine scheinbar unbedeutende Gattung verdankt Ludwig van Beethoven ihre Existenz: die ­Bagatelle. Beethoven, der auch in seinen großen Werken die kompromisslose Verkürzung und Konzentration der musikalischen Aussage betrieb, machte die aphoristische Form der Bagatelle »konzerttauglich«. Seitdem sind die Bagatellen aus dem Musik­ leben nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam mit der Schauspie­ lerin Hannelore Elsner sowie dem dänischen Ensemble Carion stellt Sebastian Knauer in einem seiner bewährten »Wort trifft Musik«-Programme Bagatellen von Beethoven solchen von Ligeti gegenüber.

52

SO 28.9.

11 UHR

HOTEL KÖNIGSHOF

Hannelore Elsner Rezitation Ensemble Carion Anete Tocˇa Flöte Egils Upatnieks Oboe Egı¯ls Še¯fers Klarinette David M.A.P. Palmquist Horn Niels Anders Vedsten Larsen Fagott

Sebastian Knauer Klavier Wolfgang Knauer Textzusammenstellung

»Ein Ciclus von Kleinigkeiten« Ludwig van Beethoven: Bagatellen für Klavier (Auswahl) György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett Ludwig van Beethoven: Quintett für Oboe, Klarinette, ­Fagott, Horn und Klavier Es-Dur op. 16 ? 33 73


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Leif Ove Andsnes

Kammermusik-Ereignis D ie Protagonisten der »Beethoven Journey« sind der norwe­ gische Pianist Leif Ove Andsnes sowie das Mahler Chamber ­Orchestra (MCO), die seit 2012 Beethovens Klavierkonzerte ­gemeinsam aufführen und auf CD veröffentlichen. Der Name des Mahler Chamber Orchestra verweist ­dabei nicht nur auf die Wurzeln des Ensembles im ­Gustav Mahler Jugendorchester, sondern auch auf die von allen MCO-­ Musikern geteilte kammermusi­ kalische Grundhaltung, die ihr Zusammenspiel charakterisiert. Den Werken Beethovens und Strawinskis wird so eine Transpa­ renz verliehen, die ihrer kompo­ sitorischen Struktur zugute­kommt und die – so Andsnes – »das Ganze zu einem großen KammermusikEreignis werden« lässt. 74

207

SO 28.9.

18 UHR

BEETHOVENHALLE

BEETHOVENK L AV I E R K O N Z E R T E 3

Mahler Chamber Orchestra Leif Ove Andsnes Klavier, Dirigent Igor Strawinski: Concerto in D für Streich­orchester Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und O ­ rchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und O ­ rchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 (»The Emperor«) ? 65 I 54 I 43 I 33 I 22 Die Veranstaltungen des BeethovenKlavierkonzerte-Zyklus sind als Abonnement mit Preis­vorteil buchbar. Abonnementpreise: ? 159 I 132 I 105 I 81 I 54 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

17.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb« Deutsche Welle Festivalkonzert. Die Residency des Mahler Chamber ­O rchestra wird gefördert durch die Kunststiftung NRW.


G Ö T T E R F U N K E N

Giorgos Kanaris

»Fidelio« L udwig van Beethovens einzige Oper wurde in ihrer endgültigen Fassung am 23. April 1814 im Kärtnertortheater in Wien uraufgeführt – kurz vor dem Wiener Kongress, dessen Beginn (18. Sep­ tember) sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. Anlässlich dieses Jubiläums ist »Fidelio« (in szenischer Fassung) zum ersten Mal seit der Spielzeit 2005/2006 wieder in Bonn zu hören. Jakob PetersMesser, der bereits an allen ­großen deutschen Bühnen Regie führte, widmet sich Beethovens Bühnenwerk zum ersten Mal. In seinen Regiekonzepten vertraut der inzwischen auch international gefragte Regisseur stets auf die Musik – die politische Aussage des »Fidelio« kann dabei nur gewinnen. weitere Vorstellung:

61

FR 3.10.

54

SO 28.9.

18 UHR

OPERNHAUS

Christian Juslin Florestan (Tenor) NN Leonore (Sopran) Giorgos Kanaris Don Fernando (Bariton)

Mark Morouse Don Pizarro (Bariton) Priit Volmer Rocco (Bass) Nikola Hillebrand Marzelline (Sopran) Tamás Tarjányi Jaquino (Tenor) Chor und Extrachor des Theater Bonn Beethoven Orchester Bonn Hendrik Vestmann Dirigent Jakob Peters-Messer Inszenierung Guido Petzold Licht Sven Bindseil Kostüme Ludwig van Beethoven: »Fidelio«. Oper in zwei Akten op. 72 (Premiere) ? 93,50 I 82,50 I 71,50 I 60,50 I 11 Eine Veranstaltung des Theater Bonn in Kooperation mit dem Beethovenfest Bonn.

20 UHR

OPERNHAUS

75


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Hannelore Elsner

Beethoven und der Wiener Kongress D er Beginn des Wiener Kongresses wie auch die Uraufführung der endgültigen Fassung des »Fidelio« fallen in das Jahr 1814. Beide Ereignisse können als Spätfolgen der Französischen Revolution gelten, beide wirkten bis ins 20. Jahrhundert. Mit ­Dokumenten aus dem Jahr 1814 und modernen politisch-literarischen Texten erzählen Wolfgang und Sebastian Knauer die Geschichte des Wiener Kongresses neu, mit Ludwig van Beethoven mittendrin, der Gefallen an seiner Rolle als bejubelter »Staats­ musiker« fand. Hannelore Elsner, vielfach preisgekrönte Schauspielerin, leiht der Welt des Wiener Kongresses ihre Stimme.

55

DI 30.9.

20 UHR

S TA D T M U S E U M SIEGBURG

Hannelore Elsner Rezitation Sebastian Knauer Klavier Wolfgang Knauer Textzusammenstellung

»… und sich dabei stets ­vornehm benommen«. – Ludwig van Beethoven auf dem Wiener Kongress Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 27 e-Moll op. 90 Sieben Variationen über das englische Volkslied »God save the King« für Klavier C-Dur WoO 78 Fünf Variationen über das englische Volkslied »Rule Britannia« für Klavier D-Dur WoO 79 Polonaise für Klavier C-Dur op. 89 und weitere Werke ? 26 Gefördert durch die Kreissparkasse Köln.

76


G Ö T T E R F U N K E N

August Zirner

Historisches Konzert A m 21. Juni 1813 besiegten die Truppen des britischen Herzogs von Wellington in der Ebene von Vittoria das französische Heer. Aus Anlass dieses Sieges komponierte Ludwig van Beethoven Ende 1813 »Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria«. Im ­Gedenken an die historische Aufführung am 27. Februar 1814 – bei der auch Beethovens achte Symphonie uraufgeführt wurde – hat das Orchester Wiener Akademie das musika­lische »Schlachtengemälde« mit der achten Symphonie kombiniert und die ebenfalls politisch bedeutsame Schauspielmusik zu Goethes »Egmont« vorangestellt. Die Rolle des Egmont übernimmt in Bonn der bekannte Theater- und Filmschauspieler August Zirner.

56

MI 1.10.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

August Zirner Rezitation Kirsten Blaise Sopran Orchester Wiener Akademie Martin Haselböck Dirigent »200 Jahre Wiener Kongress« Ludwig van Beethoven: Schauspielmusik zu Johann Wolfgang von Goethes Trauerspiel »Egmont« op. 84 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 Ludwig van Beethoven: »Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria« op. 91 ? 55 I 47 I 38 I 30 I 20 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

77


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Marialy Pacheco

»Meine Musik kommt vom Herzen« M eine Musik kommt vom Herzen. Klavier spielen ist das Einzige, was ich im Leben machen möchte. Ohne das Piano kann ich nicht leben!« Wer die kubanische ­Pianistin Marialy Pacheco erlebt hat, die 2012 den Montreux Jazz Award gewann, einen der begehr­ testen Preise der Jazzszene, wird dies bestätigen. Im Spiel der klassisch ausgebildeten Musikerin verbinden sich die Rhythmen ihrer Heimat Kuba mit ihrer Liebe zum Jazz und zu Improvisationen. In Bonn tritt die Musikerin mit ihren kolumbianischen Triokollegen auf, sie werden von dem deutschen Jazztrompeter Joo Kraus unterstützt.

78

57

MI 1.10.

20 UHR

HARMONIE ENDENICH

Marialy Pacheco Trio feat. Joo Kraus Marialy Pacheco Piano Juan Camilo Villa Bass Miguel Altamar Drums Joo Kraus Trumpet »Introducing« Traditionelle kubanische und ­lateinamerikanische Kompo­ sitionen, Eigenkompositionen und Jazzstandards im Latin Style ? 20 Gemeinsame Veranstaltung mit der Harmonie Endenich.


G Ö T T E R F U N K E N

Christian Lindberg

Symphonische ­Nordlichter N orwegen gegen den Strom: 2009 wurde oberhalb des Polarkreises das nördlichste Orchester der Welt gegründet. Das Nor­we­ gian Arctic Philharmonic ­Orchestra wird von Christian Lindberg geleitet, der dem Bonner Publikum von seinem Konzert 2013 mit dem Beet­hoven Orchester Bonn bekannt ist. Auch dieses Jahr tritt er als Komponist, Posau­nist und Dirigent in Erscheinung und setzt seine musikalische »Kundraan«-Erzählung fort. Zwei symphonische Werke der Spät­ romantik runden das Programm ab. Eines stammt von dem norwegischen Komponisten und WagnerVerehrer Ole Olsen und das ­andere von Peter Tschaikowski.

58

DO 2.10.

20 UHR

BEETHOVENHALLE

Norwegian Arctic Philharmonic Orchestra Christian Lindberg Posaune, Dirigent

Ole Olsen: »Aasgaardsreien«. Symphonische Dichtung für Orchester op. 10 Christian Lindberg: »Kundraan and the Arctic Light« für ­Posaune und kleines Orchester Peter Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 ? 55 I 47 I 38 I 30 I 20 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

19.30 UHR ORCHESTERPORTRÄT

»Ganz Ohr um Halb«

79


B E E T H O V E N F E S T B O N N 6 . 9. – 3 . 1 0 . 2 0 1 4

Burkhard Kehring

Koreanischer Winter E in Werk wie Schuberts ­ Winterreise« hat die nationalen » Hör-Grenzen längst überschritten. Man könnte sich den einsamen Wanderer seines ergreifenden Liederzyklus auch im koreanischen Winter vorstellen, kennt die traditionelle koreanische M ­ usik doch melancholische Stimmungen zur Genüge. Aber er wird von vier Engeln begleitet. In Bonn singt der welt­weit als Opernsänger ­gefeierte koreanische Bassist Kwangchul Youn Schuberts ­Lieder, neu gestaltet durch vier reflektierende Zwischenspiele koreanischer Komponistinnen.

59

DO 2.10.

20 UHR

BEETHOVEN-HAUS

Kwangchul Youn Bass Burkhard Kehring Klavier, ­K onzeption

»Divan of song – Korea« Hannah Hanbiel Choi: »Engel I« und »Engel III« ­(Uraufführung) Myung-Sun Lee: »Engel II« und »Engel IV« ­(Uraufführung) Franz Schubert: Liederzyklus »Die Winterreise« D 911 ? 33 Die Veranstaltungen des »Divan of song« sind als Abonnement mit Preisvorteil buchbar. Abonnementpreis: ? 75

19.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG

»Ganz Ohr um Halb«

80


G Ö T T E R F U N K E N

Arcadi Volodos

Abschluss-Serenade N ach seinem umjubelten Soloabend beim Beethovenfest 2011 kehrt Arcadi Volodos nach Bonn zurück mit Beethovens drittem Klavierkonzert, einem der ersten seiner Gattung mit symphonischen Merkmalen. Das letzte Stück des Abends ist – entgegen seinem eher kammermusika­lischen Titel – ebenfalls symphonisch konzipiert: Mit gut 40 ­Minuten Spieldauer und ihrer großen Besetzung streift die ­D-Dur-Serenade von Johannes Brahms die Grenzen zur Symphonie. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi, bekannt für ihren schlanken, durchsichtigen Orchesterklang und deshalb für dieses Werk prädestiniert, beendet mit der Serenade Nr. 1 nicht nur ihren Brahms-Zyklus, sondern auch das Beethovenfest Bonn 2014.

60

FR 3.10.

18 UHR

BEETHOVENHALLE

ABSCHLUSSKONZERT

Arcadi Volodos Klavier Die Deutsche ­Kammerphilharmonie Bremen Paavo Järvi Dirigent Krzysztof Penderecki: »Sinfonietta per archi« Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und ­Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 Johannes Brahms: Serenade für Orchester Nr. 1 ­D-Dur op. 11 ? 96 I 83 I 67 I 49 I 35 Abendkassen-Kontingente für Schüler und Studenten.

81


Unser Angebot im Internet Website

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I H R

W E G

Z U M

T I C K E T

I N T E R N E T

Karten ab 12.04. erhältlich. Ihr Vorteil: Plätze selbst aus­ suchen und ausdrucken.

www.beethovenfest.de

S C H R I F T L I C H

Bestellung ab sofort möglich, Bearbeitung in der Reihen­folge des Eingangs. Sie er­halten bei Bestellung bis zum 17.04. (Poststempel) Ihre Karten, sofern verfügbar, bis spätestens 02.05. gegen Rechnung. Ihr Vorteil: Bequem von zu Hause aus bestellen.

Per Post an: Beethovenfest Bonn Kurt-Schumacher-Straße 3 D-53113 Bonn

V O R V E R K A U F S S T E L L E N

Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen ab 03.05. erhältlich. Ihr Vorteil: Persönlicher Service in Ihrer Nähe.

Adressen ausgewählter Vorverkaufsstellen finden Sie auf den hinteren Umschlagseiten.

T E L E F O N

Karten ab 03.05. erhältlich. Ihr Vorteil: Schneller und unkomplizierter Service.

0228 - 50 20 13 13 (Mo–Fr 8-20 Uhr, Sa 9–18 Uhr, So 10–16 Uhr)

A B E N D K A S S E

Restkarten, soweit vorhanden, eine Stunde vor Kon­zert­beginn an der Spielstätte erhältlich. Das Beet­hovenfest Bonn bietet Schülern und Studenten (bis 30 Jahre) bei einigen Konzerten garantierte Abend­kassen-Kontingente an. Die Konzerte sind in dieser Programmübersicht mit dem Logo Die Anschriften unserer Spielstätten gekennzeichnet. Bitte finden Sie auf Seite 83/84. gül­tigen Ausweis mitbringen.

83


A L L G E M E I N E

H I N W E I S E

Unser Vertriebspartner ist

telefonischen oder schriftlichen Bestellungen (per Post oder per E-Mail) erhebt Bonnticket zusätzAnfahrt zum Konzert lich zu der 10%igen Vorverkaufs(VRS-Berechtigung): gebühr eine Bearbeitungs- und Die Eintrittskarten gelten im Ver- Versandkostenpauschale von kehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) 3,90 € je Bestellung. Die Eintrittsals Fahrschein. Sie können alle karten werden mit ein­facher Post Linien innerhalb des Verkehrsver- zugeschickt, für das Verlustrisiko bundes ab vier Stunden vor dem haftet der Käufer. Der Versand Beginn einer Veranstaltung nutper Einschreiben (op­tional) kostet zen, die Rückfahrt muss spätespauschal 6,90 € (5,90 € im Intertens vier Stunden nach Ende der net). Über www.beet­hovenfest. Veranstaltung abgeschlossen sein. de können Sie Ihre Karten ­bequem zu Hause ausdrucken, für diesen Ermäßigungen: Service berechnet Bonnticket eine Kinder ab 3 Jahren, Schüler, Gebühr von 1,00 € pro Auftrag. ­Studenten bis 30 Jahre, AuszubilAllgemeine Hinweise: dende, Teilnehmer am BundesDie Rückgabe und der Umtausch freiwilligendienst, Arbeitslose, von Eintrittskarten sind auch bei Bonn-Ausweis-Inhaber sowie nur teilweise erfüllten BestellunSchwer­be­hin­derte erhalten eine gen nicht möglich. Änderungen Ermäßi­gung von 50 % auf den von Programmen, Besetzungen, ­Kartenpreis. Bitte zeigen Sie eiTerminen und Spielstätten bleiben nen gültigen Ausweis bei der grundsätzlich vorbehalten. ÄndeEinlasskon­trolle unauf­gefordert rungen berechtigen nicht zur vor. Rück­gabe von Eintrittskarten. LeWarteliste: diglich bei genereller Absage einer Bei ausverkauften Konzerten Veranstaltung wird innerhalb einer bietet das Beethovenfest einen Frist von zwei Monaten gegen besonderen Service an: Unter Vorlage der Eintrittskarten der www.beethovenfest.de können Kaufpreis er­stattet. Der Einlass Sie sich bei der jeweiligen Veran- verspäteter Besucher ist nur in staltung unverbindlich in einer der Konzertpause möglich. Warteliste ein­tragen. Sie erhalten Ton- und Bildaufzeichnungen: eine Nachricht per E-Mail, wenn Jegliche Ton-, Foto-, Film- und für das Konzert wieder Karten Videoaufnahmen, auch für den erhältlich sind. privaten Gebrauch, sind unterGebühren: sagt. Bild- und Tonmaterial kann, Die in diesem Heft abgedruckten wenn gegen diese An­ordnung ver­ Preise verstehen sich inkl. der stoßen wird, eingezogen werden. Ticket-Systemgebühr und der für Einzelne Konzerte werden vom die VRS-Berechtigung erhobenen Rundfunk und/oder Fernsehen Gebühr in Höhe von insgesamt aufgezeichnet. Der Konzertbe­ 1,62 € je Karte. Die Vorverkaufs- sucher erklärt sich damit und stellen erheben eine zusätzliche mit der eventuellen Abbildung Vorverkaufsgebühr in Höhe von seiner Person im Voraus ein­ 10 % des genannten Preises. Bei verstanden. 84


S P I E L S T Ä T T E N B O N N

Aula der Universität Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn Zugang über Arkadenhof U/S 16, 18, 63, 66 Universität/Markt Marktgarage Beethovenhalle Wachsbleiche 16, 53111 Bonn Abendkasse: 0228 – 7 22 23 33 Bus 551, 600, 601 Beethovenhalle U/S 62, 65, 66, 67 Bertha-von-Suttner-Platz im Beethoven-Parkhaus, Theaterstraße Beethoven-Haus Kammermusiksaal Bonngasse 24–26, 53111 Bonn U/S 63, 65, 66, 67 Bertha-von-Suttner-Platz in Marktgarage oder Stiftsgarage Bundeskunsthalle Forum Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn U/S 16, 63, 66 und Bus 610, 611 Heussallee/Museumsmeile

Hotel Königshof Adenauerallee 9, 53111 Bonn U/S 16, 63, 66 Universität/Markt in der Tiefgarage des Hotels Opernhaus Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn Abendkasse: 0228 – 77 36 68 Bus 600, 601, 608, 609 Opernhaus U/S 62, 65, 66, 67 Bertha-von-Suttner-Platz Parkhaus der Oper Schumannhaus Sebastianstraße 182, 53115 Bonn Bus 604, 605, 606, 607, 631 Alfred-Bucherer-Straße Straßenbahnhalle Dransdorf Gerhart-Hauptmann-Straße 53121 Bonn U/S 18 Robert-Kirchhoff-Straße Telekom Forum Landgrabenweg 151 53227 Bonn-Beuel

Bus 606, 607 Parkhaus, Pkw- und Busparkplatz T-Mobile der Museumsmeile U/S 62, 65 (Anfahrt über W.-Flex-Straße) Schießbergweg Collegium Leoninum Noeggerathstraße 34, 53111 Bonn U/S/Bus Hauptbahnhof oder Stadthaus am Haus und um den Hauptbahnhof

Volksbank-Haus Heinemannstraße 15, 53175 Bonn Bus 610, 611, 631 Volksbank-Haus direkt am Haus

Halle Beuel Siegburger Straße 42 53229 Bonn-Beuel Abendkasse: 0228 - 778407 Bus 529, 538, 603, 608, 609 Schauspielhalle Beuel Harmonie Endenich Frongasse 28–30, 53121 Bonn Telefon: 0228 – 61 40 42 Bus 606, 607, 631 Frongasse oder Brahmsstraße

85


B A D

G O D E S B E R G

St. Hildegard Mehlem Im Meisengarten 47, 53179 Bonn Bus 613, 615, 857, 852 Deichmanns Aue DB Bahnhof Mehlem im Wohngebiet La Redoute Kurfürstenallee 1, 53177 Bonn Bus 615, 637, 855 Brunnenallee U/S 16, 63, 67 Bad Godesberg Bahnhof am Rathaus und Kurfürstenbad

R H E I N - S I E G - K R E I S

Kursaal Bad Honnef Hauptstraße 28, 53604 Bad Honnef U/S Linie 66 Bad Honnef Tiefgarage des SEMINARIS avendi Hotels (Hauptstraße 22) Rhein-Sieg-Halle Siegburg Bachstraße 1, 53721 Siegburg DB, U/S, Bus Siegburg Bahnhof (zu Fuß ca. 5 Minuten) im Parkzentrum Rhein-Sieg-Halle Stadtmuseum Siegburg Markt 46, 53721 Siegburg Abendkasse: 02241 – 5 57 33 DB, U/S, Bus Siegburg Bahnhof Parkplätze Mühlenstraße (P11), Rhenag (P22), Parkhaus Bahnhof (P10) St. Evergislus Haasbachstraße 2 53332 Bornheim-Brenig Steigenberger Grandhotel Petersberg 53639 Königswinter/Petersberg Abendkasse: 02223 – 740 direkt am Haus

86

S O N S T I G E

Burg Namedy 56626 Andernach Abendkasse: 02632 – 4 86 25 DB Namedy Bahnhof direkt vor der Burg


B E E T H O V E N F E S T B O N N 2 0 1 4 + + + K U R Z P R O S A 6 . 9 .

1

.

1 1 U H R ERÖFFNUNGSMATINEE: Nike Wagner,

S.16

Beethoven Orchester Bonn, Stefan Blunier 2

2 0 U H R ERÖFFNUNGSKONZERT: Gautier Capuçon, S.17

London Symphony Orchestra, Sir John Eliot Gardiner

3

1 9 U H R BEETHOVEN-SYMPHONIEN 1: S.18 City of Birmingham Symphony Orchestra, Andris Nelsons

4

2 0 U H R »Divan of song – Persien«: Karg, Holl, Kehring S.19

M O 8 . 9 .

5

2 0 U H R BEETHOVEN-SYMPHONIEN 2: S.20 City of Birmingham Symphony Orchestra, Andris Nelsons

S O 7 . 9 .

6 2 0 U H R BEETHOVEN-STREICHQUARTETTE

DI 9.9.

7

D O 1 1 . 9 .

2 0 U H R BEETHOVEN-SYMPHONIEN 4:

10

2 0 U H R BEETHOVEN-VIOLINSONATEN 1:

S.24 City of Birmingham Symphony Orchestra, Andris Nelsons

201

S.25

2 0 U H R »Passio – Compassio«: Ensemble Sarband, S.26

Modern String Quartet, Fünf Mevlevi-Derwische u. a.

12 2 0 U H R BEETHOVEN-STREICHQUARTETTE

3:

S.27

Borodin Quartet

FR 12.9.

S.23

Leonidas Kavakos Violine, Enrico Pace Klavier

2:

9

S.22 City of Birmingham Symphony Orchestra, Andris Nelsons Borodin Quartet

S.21

2 0 U H R BEETHOVEN-SYMPHONIEN 3:

8 2 0 U H R BEETHOVEN-STREICHQUARTETTE

MI 10.9.

1:

Borodin Quartet

13

2 0 U H R »Spirito latino«: SIGNUMfive

S.28

14

2 0 U H R BEETHOVEN-VIOLINSONATEN 2:

S.29

Leonidas Kavakos Violine, Enrico Pace Klavier

15

2 0 U H R Mnozil Brass

S.30

SA 13.9.

17

2 0 U H R BEETHOVEN-VIOLINSONATEN 3:

S.32

Leonidas Kavakos Violine, Enrico Pace Klavier

18 2 0 U H R Kölner

Kammerorchester, Janiczek

S.33

19

2 0 U H R Brandt Brauer Frick Ensemble

SO 14.9.

21

1 1 U H R PREISTRÄGERKONZERT 1: Dartigalongue S.35

22 1 8 U H R

23 1 8 U H R

BEETHOVEN-STREICHQUARTETTE 4: Borodin Quartet

Studio musikFabrik, Peter Veale

24 2 0 U H R »Divan

S.34

S.36 S.37

of song – Indien«: Iven, Kehring u. a. S.38

MO 15.9.

25

2 0 U H R PREISTRÄGERKONZERT 2: Cassomenos

S.39

DI 16.9.

26

2 0 U H R RECITAL: Thomas Zehetmair Violine

S.43

MI 17.9.

202

2 0 U H R Rotterdams Philharmonisch Orkest,

S.44

Faust, Queyras, Bezuidenhout, Nézet-Séguin

DO 18.9.

28

2 0 U H R Rotterdams Philharmonisch Orkest,

S.45

Nézet-Séguin

DO 18.9.

29

2 0 U H R JAZZ 1: Iiro Rantala Trio

S.46

FR 19.9.

30

2 0 U H R Beethoven Orchester Bonn,

S.47

Tomter, Blunier


G R A M M + + + B E E T H O V E N F E S T B O N N 2 0 1 4 FR 19.9.

31

2 0 U H R »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« I

S.48

SA 20.9.

32

1 6 U H R »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« II

S.49

203

2 0 U H R Münchner Philharmoniker, Lorin Maazel

S.51

34

2 0 U H R »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« III

S.52

35 2 0 U H R Rajaton

S.53

SO 21.9.

36

1 6 U H R »Streichquartette 1814 – 1914 – 2014« IV

S.54

37

1 8 U H R »Solo for cult«: Singer Pur

S.55

38

1 8 U H R RECITAL: Sebastian Knauer Klavier

S.56

39

1 9 U H R RECITAL: Josef Bulva Klavier

S.57

40 2 0 U H R »Streichquartette

1814 – 1914 – 2014« V

S.58

MO 22.9.

41

2 0 U H R Ensemble Resonanz

S.59

DI 23.9.

42

2 0 U H R CAMPUS-KONZERT: Bilkent Youth

S.60

Symphony Orchestra, Is˛ ın Metin u. a.

43

2 0 U H R RECITAL: Herbert Schuch Klavier

D O 2 5 . 9 . 204 2 0 U H R BEETHOVEN-KLAVIERKONZERTE 1:

S.61 S.62

Mahler Chamber Orchestra, Leif Ove Andsnes

45

2 0 U H R JAZZ 2: Hugh Masekela, Larry Willis

S.63

FR 26.9.

46

2 0 U H R »Baltic Voyage«: Baltic Sea Youth

S.65

Philharmonic, Jan Lisiecki, Kristjan Järvi

47

2 0 U H R Tetzlaff Quartett

S.66

48

2 0 U H R Canadian Brass

S.67

SA 27.9.

205

2 0 U H R LIEDERABEND: Waltraud Meier, Joseph Breinl S.68

206

2 0 U H R BEETHOVEN-KLAVIERKONZERTE 2:

S.69

Mahler Chamber Orchestra, Leif Ove Andsnes u. a.

SO 28.9.

51

1 1 U H R PREISTRÄGERKONZERT 3: Elisabeth Brauß S.70

52

1 1 U H R Hannelore Elsner, Ensemble Carion,

S.71

Sebastian Knauer

207

1 8 U H R BEETHOVEN-KLAVIERKONZERTE 3:

S.72

Mahler Chamber Orchestra, Leif Ove Andsnes

54

1 8 U H R Ludwig van Beethoven: »Fidelio« (Premiere) S.73

DI 30.9.

55

2 0 U H R Hannelore Elsner, Sebastian Knauer

M I 1 . 1 0 .

56

2 0 U H R »200 Jahre Wiener Kongress«:

57

2 0 U H R JAZZ 3: Marialy Pacheco Trio

DO 2.10.

58

2 0 U H R Norwegian Arctic Philharmonic Orchestra, S.77

59

2 0 U H R »Divan of song – Korea«: Youn, Kehring

S.78

FR 3.10.

60

1 8 U H R ABSCHLUSSKONZERT: Die Deutsche

S.79

S.76

Lindberg

Kammerphilharmonie Bremen, Volodos, Järvi

S.74

S.75 Orchester Wiener Akademie, Zirner, Blaise, Haselböck

61

2 0 U H R Ludwig van Beethoven: »Fidelio«

F R 3 . 1 0 . – S O 5 . 1 0 . »Save the World«

S.73 S.9


A U S G E W Ä H L T E

V O R V E R K A U F S S T E L L E N

Bonn

Bergisch Gladbach

General-Anzeiger Bottlerplatz 7 53111 Bonn 0228 – 6 04 23 12

Bürgerhaus Bergischer Löwe Konrad-Adenauer-Platz 51465 Bergisch-Gladbach 02202 – 3 89 99

Konzertkasse Kaufhof Remigiusstr. 20 53111 Bonn 0228 – 69 79 80

Reise- und Ticketshop Hauptstr. 293 51465 Bergisch Gladbach 02202 – 93 25 14 und Straßen 51 51429 Bergisch Gladbach (Herkenrath) 02204 – 9 76 64 63

Bundeskunsthalle Friedrich-Ebert-Allee 4 53113 Bonn 0228 – 9 17 12 16 Opern- und Konzertkasse Windeckstr. 1 53111 Bonn 0228 – 77 80 08

Brühl brühl-info Uhlstr. 1, 50321 Brühl 02232 – 7 95 69

Bad Godesberg General-Anzeiger Koblenzer Str. 61 53177 Bonn 0228 – 3 50 50 Schauspiel Bonn Theaterplatz/ Am Michaelshof 9 53177 Bonn 0228 – 77 80 22

Düsseldorf Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH Immermannstr. 65 B ­( Hauptbahnhof) & Marktplatz 6 (Altstadt) 40210 Düsseldorf 0180 – 5 64 43 32

Euskirchen Bad Honnef General-Anzeiger Hauptstr. 38 53604 Bad Honnef 02224 – 90 20 80

Stadtverkehr Euskirchen Oststr. 1-5 53879 Euskirchen 02251 – 1 41 41 60

Köln Bad NeuenahrAhrweiler General-Anzeiger Bossardstr. 1–3 53474 Bad Neuenahr-­Ahrweiler 02641 – 9 12 61

Zeitungsgruppe Köln Service Center (DuMont-Carré) Breite Str. 72 50667 Köln 0221 – 2 24 22 92


I M P R E S S U M

Köln Musik Ticket Roncalliplatz 50667 Köln 0221 – 20 40 81 60 Theaterkasse Kaufhof Hohe Str. 1 50667 Köln 0221 – 2 57 88 11 Karten und Veran­staltungsservice KVS Wiener Platz 2a 51065 Köln 0221 – 9 62 42 41

Meckenheim Ticket & KonzertShop Hauptstr. 75 53340 Meckenheim 02225 – 1 48 85

Sankt Augustin Bücherstube Sankt Augustin Markt 25 53757 Sankt Augustin 02241 – 2 86 80

Siegburg Kartenhaus Würselen In der Rhein-Sieg-Halle Bachstr. 1 53721 Siegburg 02241 – 23 91 93 19

Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH Prof. Dr. Nike Wagner Intendantin und Geschäftsführerin (für den Inhalt verantwortlich) Helmut Pojunke Kaufmännischer Direktor Kurt-Schumacher-Straße 3, 53113 Bonn Telefon 0228-201030, Fax 0228-2010333 info@beethovenfest.de www.beethovenfest.de Redaktion: Dr. Annette Semrau, Dr. Tilman Schlömp, Karin Stühn, Heidi Rogge (Lektorat) Graphische Gestaltung: parole Gesellschaft für Kommunikation mbH, München www.parole.de Druck: Druckerei Engelhardt, Neunkirchen www.druckerei-engelhardt.de Bildnachweis: Für die freundliche Überlassung der Fotos danken wir den Künstlern und Agenturen sowie den Autoren. Fotonachweise: photocase (Titel); Sonja Werner (11); H ­ eiko Laschitzki (12); ­F lorian Becht (13); Peter Koehn (16); Sheila Rock ­D ecca (17); Marco Borggreve (18/20/22/25/29/32/45/54); Gisela Schenker (19); Bcropped (21); Daniel Pasche (24); Michael Kneffel (26); Keith Saunders (27/37); Nadine Targiel (28); Nico Stinghe & Park Bennett (34); ­T. Bozi (30);Dorothee ­Falke (35); Klaus Rudolph (36); Christine Schneider (38); Dan Hannen (39); Keith ­P attison (43); Detlev Schneider (44); Steven Haberland/ Fotomontage (46); Veerle Vercau­t eren (47); Neda Navaee (48/58/78); Karel Soukup (49); ­w ildundleise (51); Sussie Ahlburg (52); ­M arkus Amon (55); Steven Haberland (56); Tobias Hase (57); Tobias Schult (59); Felix Broede (61); Oezguer Albayrak (62/69/72); Brett Rubin (63); Getty (64); Mathias Bothor (65); ­A lexandra Vosding (66); Steve Blackburn (67); Nomi Baumgartl (68); Monika Lawrenz (70); R. Johansen (71); Thilo Beu (73); Bernd Schroeder (74); Michael Thurm (75); Mats Baecker (77); Marc Egido (79) Nicht genannte Rechteinhaber bitten wir, sich zu melden.

General-Anzeiger Markt 45a 53721 Siegburg 02241 – 1 20 10 Stadtmuseum Siegburg Markt 46 53721 Siegburg 02241 – 5 57 33

www.beethovenfest.de Stand der Programminformation: 26. 02. 2014 Änderungen vorbehalten.


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T I C K E T S

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Schriftliche Vorbestellungen ab sofort möglich

Das Beethovenfest Bonn 2014 steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft.

Das Beethovenfest Bonn bietet Schülern und Studenten (bis 30 Jahre) bei ausge­wählten Konzerten spezielle Abend­kassenKontingente an. Bei diesen Konzerten werden garantiert Kartenkontingente freigehalten, die an der Abendkasse gegen Vorlage eines gültigen Schüler- oder Studentenausweises für jeweils 8 € erworben werden können. Die entsprechenden Konzerte sind in dieser Programmübersicht mit dem Logo gekennzeichnet.


Programmübersicht "Götterfunken" 2014