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Schramberg

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Samstag, 24. März 2018

Die Woche kurz

Am Rande

Donnerstag: Im Ausschuss für Umwelt und Technik berichtet Oberbürgermeister Thomas Herzog, dass der Umbau der Ampelanlagen auf dem Sulgen nun endgültig abgeschlossen sei. „Wir hoffen auf Verbesserungen in der Rush-hour.“

Ende vergangener Woche hatte der zehn Jahre alte Dienstwagen von OB Thomas Herzog ausgedient. Der Diesel von Audi wurde durch einen BMW Benziner ersetzt. Doch kaum war der geleaste 5er ausgeliefert, war er schon wieder in der Werkstatt. Herzog erklärt, warum: „Das Autohaus hatte etwas voreilig schon die Sommerreifen aufgezogen.“

Sonntag: Beim traditionellen Afrikatag in Waldmössingen geht es unter anderem um die politische Lage in Kamerun und Uganda. In beiden Ländern hat der offene Missionskreis Partnerprojekte. Auf ganz andere Art missioniert in der Szene 64 „Mr. Joy“ am Abend. Der Mathematiker, Physiker und Theologe Karsten Strohhäcker verknüpft Zauberkunststücke mit Geschichten aus der Bibel. Montag: Der Eine-WeltLaden-Verein trifft sich und beschließt einige Änderungen an der Satzung. Im ersten Geschäftsjahr in den neuen Räumen im Parkhaus sei das Ergebnis leicht über den Erwartungen gelegen. Im „Atelier“ der Grundund Werkrealschule auf dem Sulgen musizieren die Preisträger des Wettbewerbs bei „Jugend musiziert“. Beim Landeswettbewerb hätten die Schüler sieben erste Preise erreicht, freut sich Schulleiter Meinrad Löffler. Drei werden sogar am Bundeswettbewerb in Lübeck teilnehmen. Dienstag: Gut besucht ist der zweite Radlerstammtisch in der Braustube. Gunnar Link, der Radbeauftragte, diskutiert mit den Radlerfreunden über Radwege, Schilder und einen „Flowtrail“. Noch besser besucht ist der Bürgerstammtisch im „Löwen“ in Tennenbronn, zu dem Ortsvorsteher Lutz Strobel geladen hatte. Etwa 20 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit und leeren den Kropf, machen aber auch Verbesserungsvorschläge. Donnerstag: Der Gemeinderat fällt eine Grundsatzentscheidung zum Schulcampus. Der soll auf dem Gelände an der Graf-vonBissingen-Straße entstehen. Wir berichten über die Entscheidung auf NRWZ.de

Medzentrum

Fertigstellung im Herbst? Die Bauarbeiten am Medzentrum gehen weiter. Nach einigen Wochen Winterruhe auf der Baustelle an der Lauterbacher Straße haben in den letzten Tagen die Bauarbeiter wieder losgelegt. Nachdem sie dieser Tage einen Baukran aufgestellt haben, werden nächste Woche die Betonfertigteile ankommen, so ein Bauarbeiter zur NRWZ. „Die Temperaturen lassen es nun wieder zu, dass Beton- und Maurerarbeiten stattfinden“, versichert die Sprecherin der Bauherrin Medzentrum und Ideenwelt Gesundheitsmarkt (IWG) Susanne Richter-Polig. Die Baustelle sei „also wieder in voller Fahrt“. Die Arbeiten im Baugrund seien inzwischen weitestgehend abgeschlossen, das Untergeschoss stehe. „Jetzt wächst der Rohbau des Medzentrums Schramberg weiter in die Höhe.“ Das Medzentrum Schramberg wird über etwa 2800 Quadratmeter Praxis- und Gewerbefläche verfügen. Es erhält eine Tiefgarage sowie zusätzlich mehr als 70 oberirdische Stellplätze. Bis Ende des Jahres 2017 sollte der Rohbau eigentlich schon stehen und die Gebäudehülle geschlossen sein. Das hatte nicht geklappt. Der Winter kam dazwischen. Ob die Fertigstellung wie geplant im Herbst 2018 sein wird, ist noch offen. Auf der Baustelle aber geht es jetzt weiter: „Voraussichtlich in der kommenden Woche geht es an die Montage der Betonfertigteile für das Erdgeschoss – deshalb auch der Kran.” him

Rätselhafte Unfallflucht Kriminalität 26-jähriges Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr Nach wie vor befindet sich der 26-Jährige in kritischem Zustand, den am frühen Samstagmorgen ein 47-jähriger Autofahrer an der Steige überfahren und gut 300 Meter mitgeschleift hatte. Ein anderer Autofahrer hatte den lebensgefährlich Verletzten gegen 4.30 Uhr beim Kühlloch gefunden und die Rettungskräfte alarmiert.

E

ine rasch gebildete „Ermittlungsgruppe Steige“ hatte den Unfallverursacher zwar noch am selben Tag gefunden. Er gibt zwar zu, verbotenerweise auf der nachts gesperrten Straße gefahren zu sein, bestreitet aber den Unfall bemerkt zu haben. Ob das möglich ist, sollen Unfallsachverständige klären. Alkohol oder

Unfallexperten der Dekra begutachten die Stelle, an der das Unfallopfer gefunden wurde. Foto: him

Drogen hatte die Polizei bei ihm nicht gefunden. Inzwischen kursiert im Internet das Gerücht, der 26-Jährige habe auf der Straße gelegen, als er überrollt wurde. Polizeisprecher Michael Aschen-

brenner vom Polizeipräsidium Tuttlingen kann das nicht bestätigen. Er verweist auf die Unfallgutachter, die auch diese Frage untersuchten. Auch die Sichtverhältnisse zum Unfallzeitpunkt werden in dem Gutachten eine Rolle spielen. Das Opfer selbst ist noch nicht vernehmbar. „An eine Befragung ist gar nicht zu denken“, so Aschenbrenner zur NRWZ. Bei Redaktionsschluss am Donnerstagmittag war die Lage unverändert. Im Internet haben Anwohner darauf hingewiesen, dass nachts dort häufig Autofahrer unterwegs seien. Mit einer Schranke oder Pollern sollte diesem verbotenen Treiben nachts ein Ende gemacht werden, fordern sie. Auch sollte nachts die Straßenbeleuchtung entlang der einzigen direkten Fußwegverbindung zwischen der Talstadt und dem Sulgen wieder eingeschaltet werden. him

Bebauungsplan

Nächste Hürde ist genonmmen Nach dem Tennenbronner Ortschaftsrat hat nun auch der Ausschuss für Umwelt und Technik den Bebauungsplan Bergacker IV in der überarbeiteten Version gut geheißen und dem Gemeinderat zur Annahme empfohlen. Dreizehn neue Bauplätze sollen entstehen. Planerin Jessica Waibel vom Büro Project stellte einige Änderungen im Vergleich zur bisherigen Planung vor. So soll ein Wendehammer so gestaltet werden, dass auch dreiachsige Müllfahrzeuge und Schneepflüge dort wenden können. Auch die Zufahrt ins Wohngebiet haben die Planer etwas geändert, sodass diese Versorgungsfahrzeuge leichter vom Sommerberg her einbiegen können. Dank einer Änderung im Baugesetzbuch im Jahr 2016 sei es „leichter zu einem Bebauungsplan zu kommen“, so Waibel. So entfallen der Umweltbericht und der naturschutzrechtliche Ausgleich, wenn es sich um ein reines Wohngebiet mit maximal 10.000 Quadratmetern Fläche handelt. Auch dürfe es keine erheblichen Umweltbelange geben. Das habe ihr Büro bereits geprüft. Als nächstes käme nun die frühzeitige Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit. Es fehlten aber noch einige Gutachten. him

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