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MEIN STUTTGART Ausgabe 2017/2018

Fellbach

NĂźrtingen

Ludwigsburg

BĂśblingen

Preis: 3 Euro 00009

Herausgegeben von der M / O P in Zusammenarbeit mit der Stuttgart-Marketing GmbH

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Mein stuttgart 2017/2018

Liebeserklärung an Stuttgart Trotz Feinstaub, Bausünden und miesem Image: Deutschlands lebenswerteste Großstadt

Von Martin Mezger

Nein, bitte nicht schon wieder diese zum ironischen Mitleidslächeln verzogenen Lippen. „Waaas – aus Stuttgart?!“ Noch schlimmer mit anmaßender Dialektimitation: „Aus Schduggart?“ Klingt wie das berüchtigte Kampfflugzeug beim Absturz. Als Münchner, Kölner, Berliner, als Wiener, Pariser oder New Yorker sowieso – da ist man wer, da verkörpert man eine Marke, reich orchestriert mit hochmögenden Kulturgaben und urbanem Lifestyle-Prestige. Als ob jedes Großmaul aus Wedding ein großer Weltstadtgeist und jeder Eckensteher aus Brooklyn ein zweiter Andy Warhol wäre. Als Stuttgarter ist man – nichts. Oder weniger als nichts: ein Minus, zusammengekrampft aus Kehrwoche, Kleinkariertheit und stillschweigend unterstellten Komplexen. Der Ruf, der unserer Landeshauptstadt voraus- oder hinterhereilt, ist immer noch verheerend – zu erleben bei Urlaubsbekanntschaften, auswärtigen Geschäftsterminen, anderen Kontakten mit dem Rest der Welt. Als bekennendem Stuttgarter fällt einem meist nicht mehr dazu ein als der rhetorische Dreh von Linksparteimitgliedern, wenn es um die gewesene DDR geht: Alles ist auch nicht schlecht. Woher kommt dieses realitätsfreie Mief- und Muff-Image, woher die eingeborene Verzagtheit beim Erwidern? Die Klischee-Klitterung in Sachen Stuttgart gleicht einer unzeitgemäßen Betrachtung, allerdings auch einer hartnäckigen Wiederholung von Behauptungen, die schon immer falsch waren. Stuttgart als Hauptquartier des schwäbischen Pietkong, der in eifernder Glaubensstrenge die möglichst mit der Zahnbürste gesäuberten Bürgersteige spätestens um acht Uhr abends hochklappen lässt: Das Bild hat nicht einmal im 19. Jahrhundert gestimmt, als es die Wirklichkeit in der Residenzstadt eines ärmlichen Königreichs noch eher getroffen haben mag. Heute ist es gegenstandslos. Wer’s nicht glaubt, darf sich gerne mal ins Stuttgarter Nachtleben zwischen

Theodor-Heuss-Straße, Hans-imGlück-Brunnen und Bohnenviertel stürzen, mit proppenvollen Restaurants und allerlei Clubs für allerlei Musikgeschmäcker und Abschleppzwecke – samt den üblichen Dissonanzen in der Großstadt-Symphonie, von Türsteher-Gangs bis zu Drogenproblemen. Auch in den Stadtteilen tobt in einer vielfältigen Kneipenszene und in zig Locations ein Leben, das im Vergleich nicht wenige Berliner Kieze in die Tote-Hose-Konfektion weist. Pietismus? Quatsch. In Stuttgart herrscht schierer Hedonismus, gesponsert freilich vom Wohlstand in der wirtschaftsstarken Region. Gleichwohl wirken die im Klischeedienst ergrauten Vorurteile mächtig nach. So wird gerade der internationale Erfolg des Wirtschaftsstandorts Stuttgart mit missmutig verhohlenem Neid aufs enge Mentalitätswesen reduziert: aufs schwäbische Tüftler- und Schaffertum, gepaart mit dem angeblich landestypischen Geiz. Ob beim Daimler, beim Bosch oder Porsche: Sobald Stuttgart draufsteht, grassiert freudloses protestantisches Arbeitsethos. Meint das Klischee. Als ob das alles nicht längst Weltfirmen wären. Neue Windungen ins NegativPatchwork flochten in jüngeren Jahren Feinstaub, Dauerstau, überhöhte Miet- und Immobilienpreise und auch Stuttgart 21, letzteres in der Außenwelt mit Kopfschütteln à la „Die spinnen, die Schwaben“ quittiert; wobei meist unklar bleibt, ob das Kopfschütteln dem tiefer zu legenden Bahnhof, der Wutbürger-Renitenz oder beidem zugleich gilt. Immerhin weiß seither der Rest der Republik von der Existenz des Juchtenkäfers, der in einem Loch namens Talkessel sein artengeschütztes Wesen treibt. Es ist freilich nicht diesem mittlerweile prominentesten Stuttgarter zu verdanken, dass man

diese Stadt lieben kann – trotz allem, was sich ignorant oder auch berechtigt zum Minussaldo ihres Images summiert. Die erste Strophe eines Hoheliedes auf Stuttgart muss anheben mit dem Lob des sogenannten Weichbilds: Stuttgart hat von allen deutschen Großstädten die mit Abstand reizvollste topografische Lage. Dass eine seit mindestens sechs Jahrzehnten konsequent idiotische Verkehrspolitik ein Feinstaubproblem daraus machte, ist nicht die Schuld der Landschaft und der ihr eingefügten urbanen Organik. Sie erschließt sich zum Beispiel beim Blick vom Trümmerberg auf dem Birkenkopf als grandioses städtisches Amphitheater, das sich wie eine überwältigende Inszenierung zum Neckartal und der Kulisse der östlichen Hügelzüge öffnet. Nachdenkliches mischt sich allerdings ins hymnische Hochgefühl, steht man an diesem Aussichtspunkt doch auf den steinernen Fragmenten der zerbombten Stadt. Und was unten auferstanden aus Ruinen ist, ähnelt oftmals einem Freilichtmuseum architektonischer und urbaner Todsünden seit der Nachkriegszeit. Aber halt nicht nur: Ein Gang durch die inneren und auch äußeren Stadtbezirke schult die Aufmerksamkeit für kostbare Baukunst-Zeugnisse aus der Gründerzeit, dem Jugendstil oder eben der Moderne, die keineswegs nur in der Weißenhofsiedlung modellhafte Markanz hinterlassen hat.

Dass sich Stuttgart an bauhistorischem Reiseführer-Prunk nicht mit der touristischen Top-Liga messen kann, ist die eine Sache. Die andere ist eine mikrokosmische Eleganz im Akkord von Baulichkeit, Topografie und Urbanität, welche etlichen, bisweilen auch verborgenen StuttgartVeduten ihre Identität gibt und harmonisch einwirkt auf ein Lebensge-

fühl, das in vielen Bezirken seine Räume gegen drohenden Niedergang, Verkehrsfluten und Fehlplanungen zurückerobert hat. Der Stuttgarter Westen, der Süden, der aufstrebende Osten besitzen inzwischen wieder das unverwechselbare Flair städtischer Biotope mit allen Facetten des Sozialen, Sinnlichen und eben auch Kommerziellen. Wonnen der Gentrifizierung? Zugegeben. Wenn an einer der neuen, netten Café-Theken köstliche Schnittchen für viel Geld reißenden Absatz finden, ist das Milieu proper prosperierend. Im selben Sinne sind die viel beklagten Immobilienpreise nicht nur der Negativ-Faktor, als der sie verbucht werden, sondern zugleich dessen Widerlegung: Ausdruck der Attraktivität. Trotzdem ist Stuttgart nicht exklusiv, sondern entrichtet mit alldem einen Tribut an die Dynamik einer Weltstadt im Westentaschenformat, weltoffener als manch große Metropole: 44 Prozent der Stuttgarter haben heute einen Migrationshintergrund, mit oder ohne deutschen Pass. „Glückliches Stutgard, nimm freundlich den Fremdling mir auf!“: Hölderlins Wunsch aus seinem lyrischen Lob der Stadt ist Wirklichkeit geworden – in Gestalt einer erfreulichen, lebendigen und alles in allem konfliktarmen Internationalität. Schwäbische Bodenständigkeit und globale Vielfalt, städtebaulicher Wahnsinn und architektonische Preziosen, Weinberge und Hightech-Tempel: Stuttgart ist eine Berührung der Extreme, manchmal gar von der Anmutung einer surrealen Vision, in der wenige Schritte die Perspektive ändern von glasglockenhafter Gemütlichkeit zu pulsierender Vitalität, von landstädtischer Rest-Idylle zu Wachstumsfaktoren in Glas- und Betonmonstern. In Stuttgart ist alles möglich, nicht zuletzt kulturell: Ballettwunder, Opernhaus des Jahres, eine hyperaktive Szene in allen Sparten, ohne die am Tropf bundesweit kassierter Zuschüsse hängende Wichtigtuerei der Beliebigkeiten wie in Berlin. Nur sollte Stuttgart, Deutschlands lebenswerteste Großstadt, endlich auch groß von sich denken. Und entsprechend handeln.


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Inhalt

Mein stuttgart 2017/2018

Anspruchsvoll Unsere Top Zwölf: Museen, Theater, Konzerte . . Seiten 12/13 Staatsgalerie: Ausstellung zum Reformationsjahr . . . . . . . . . . . . . . Seite 16 Musikhochschule Stuttgart: Herausragende Orgelsammlung . . Seite 24

Verführerisch Unsere Top Zwölf: Schwäbische Köstlichkeiten. . . . . . . . . . . . . Seiten 28/29 Literaturstadt Stuttgart: Buchwochen und Kriminächte . . . Seite 30 Weinregion Stuttgart: Edle Tropfen aus den Steillagen . . . . . . . . . . . . . Seite 43

Entspannend Unsere Top Zwölf: Türme und Aussichtspunkte . . . . . . . Seiten 48/49 Hannes und der Bürgermeister: Kult-Duo aus der Mäulesmühle . . . . . . . . . . Seite 51 Puppenspiel und Figurentheater beleben Stuttgarts Kulturszene . . . . . . . . . . Seite 54

Erfinderisch Unsere Top Zwölf: Tüftler aus dem Ländle . . . . . Seiten 66/67 Tierisches Comeback : Äffle und Pferdle . . . . . . . . . . . . . . Seite 72 Stuttgart 21: Meisterleistung im Untergrund . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 73

Top Zwölf Von Sigfried Baumann

Die Rubriken sind farblich gekennzeichnet. Das Dutzend ist voll. Und so Der 12. Ausgabe sind unsere „Top Zwölf“ geschuldet, die legen wir heute die 12. Auswir für die Bereiche Kultur, gabe unseres Magazins „Mein schwäbische Gastronomie, Stuttgart“ vor, wobei wir auch Aussichtspunkte und Tüftler zu in diesem Jahr wieder ein Tage gefördert haben, womit Auge auf die Region werfen, weil beides untrennbar zusam- nachdrücklich die Bedeutung dieser Stadt und der Region men gehört. Im Vergleich zum im nächsten Jahr anstehenden unterstrichen wird. Und falls Sie auch Neues und Unbe200. Cannstatter Volksfest liegt unser Magazin allerdings kanntes auf den 92 Seiten entnoch „in den Windeln.“ Was decken, so hat dieses Magazin sind schon 12 Jahre gegenüber eine seiner wichtigsten Aufga200. 2018 wird das 200. Cann- ben erfüllt. Es soll informieren statter Volksfest und das 100. und unterhalten. Und deshalb Landwirtschafttauchen erstliche Hauptfest mals auch die gefeiert, da beiden Liebliegt es nahe, linge des SWRdass wir in dieFernsehens, Hannes und der ser Ausgabe Bürgermeister, von „Mein Stuttgart und auf. Ein Duo, Region“ bereits das Kultstatus erlangt hat, wie den Blick auf vor vielen Jahdieses Doppeljubiläum richren Häberle & Pfleiderer, darten und dies zur Titelgeschichte gestellt von den dieser Ausgabe unvergessenen gemacht haben. Oscar Heiler Hätten Sie geund Willy Reiwusst, dass ein Sigfried Baumann ist Ge- chert. Und noch Vulkanausbruch schäftsführer des Verlags zwei haben die in Indonesien Herzen der der Cannstatter Zeitung. der Auslöser für Schwaben erunser Cannstatter Volksfest obert: Äffle & Pferdle. Dass sie war? Dann lesen Sie einfach wieder auf den Bildschirm zumal nach auf Seite 6. rückkehren, wird Ihnen in dieStuttgarts Image ist durch ser Ausgabe auch verraten. miese Luft und Dreck angeTauchen Sie ein in die Gekratzt. Manche meinen gar, schichte des Automobils in die Menschen hier würden den Museen von Mercedessich nur noch mit Mundschutz Benz und Porsche oder in eine auf die Straße wagen. Deshalb Welt voller Pfeifen im Rahmen war es Zeit für eine „Liebeserder einzigartigen Orgelsammklärung an Stuttgart“, die unlung der Stuttgarter Musikser Kollege Martin Mezger auf hochschule. Ein Magazin, in Seite 3 abgibt. Wahrlich Überdem Einheimische wie Gäste gerne schmökern, das soll raschendes kommt in diesem Magazin wieder auf den Tisch. auch die 12. Ausgabe von Wir folgen mit der Gliederung „Mein Stuttgart und Region“ sein. Dafür hat sich unsere Reerneut dem vier-Säulen-Modell und bieten die Rubriken daktion mächtig ins Zeug ge„Anspruchsvoll“, „Verführelegt. Heraus kam ein buntes risch“, „Erfinderisch“ und „Ent- Kaleidoskop, abseits von Feinspannend“, ergänzt durch eine staub und Stickoxiden. Viel eigene Rubrik für die Region. Vergnügen bei der Lektüre.

Impressum Herausgeber: Verlag Cannstatter Zeitung Wilhelmstraße 18 – 20 70372 Stuttgart

Region Eisenbahnromantik: Mit Volldampf unterwegs . . . . . . . Seite 76 Willkommen im Dinosaurierland: Einzigartige Funde und Museen . . Seite 79 Entlang des Neckars: Idyllische Städte und Landschaften. . . . . . . . Seite 83

Verantwortlich: Sigfried Baumann Anzeigen: Sigfried Baumann, Dieter Zeus, Julia Stritzelberger, Gudrun Wunsch, Jochen Steinsdorfer Redaktion: Martina Fürstenberger, Andrea Eisenmann-Kellis, Uli Nagel

Gestaltung: Uli Nagel, Monique Roediger (Seiten 46/47) Foto Titelseite: Niedermüller (Fotomontage in.Stuttgart) Fotos Innenteil: dpa, CZ-Archiv, Stuttgart-Marketing GmbH, SWR Druck: Bechtle Verlag&Druck Esslingen Für die Herstellung dieser Publikation wurde Recycling-Papier verwendet.


Schlossplatz Stuttgart 26. September bis 3. Oktober 2018 Täglich 11 bis 22 Uhr

Cannstat t e r Vol Landwir tschaftl

k sfes iches Haup t tf

www.historisches-volksfest.de

wager.de

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Mein stuttgart 2017/2018

Ein Volksfest aus der Not geboren Auslöser war ein Vulkanausbruch in Indonesien 1815 fest. Um 1880 wurde nur alle zwei Jahre gefeiert, nach dem Zweiten Weltkrieg einigte man sich mit Hamburg und München zunächst auf einen Drei-Jahres-Rhythmus.

Von Edgar Rehberger Im kommenden Jahr steht ein ganz besonderes Ereignis im Kalender. Da werden 200 Jahre Cannstatter Volksfest und das 100. Landwirtschaftliche Hauptfest gefeiert. Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange. Der große Volksfestumzug orientierte sich dabei am Jubiläumsfestzug von 1841, mit dem das 25-jährige Regierungsjubiläum von VolksfestGründer König Wilhelm I. gefeiert wurde. Auf dem Schlossplatz wird vom 26. September bis 3. Oktober 2018 täglich von 11 bis 22 Uhr ein historisches Volksfest aufgebaut. Es greift die 200-jährige Geschichte auf und lässt sie in vielfältiger Form lebendig werden. Man darf sehr gespannt sein. Beim Blick zurück wird deutlich, dass die beliebte Wasenveranstaltung eigentlich aus der Not geboren ist. Denn Auslöser war ein Vulkanausbruch in Indonesien. Der Vulkan Tambora spuckte bis zu 180 Kubikmeter Gestein, Asche und Staub in die Luft, was sich wie ein Schleier auf die Erde legte und den Himmel der gesamten nördliche Hemisphäre verdunkelte. Der Ausbruch war so gewaltig, dass die Druckwellen noch in 1500 Kilometer Entfernung zu spüren gewesen sein müssen. Zehntausende Menschen kamen ums Leben. Die klimatischen Folgen waren verheerend. Es kam in Europa zu Missernten, Tausenden toter Nutztiere und großer Hungersnot. Der Winter 1815/16 in Europa war bitterkalt – der kälteste, seit es Wetteraufzeichnungen gibt. 1816 folgte das berühmte Jahr ohne Sommer. Die Kartoffeln verfaulten in den Äckern, Schnee lag bis in den Mai, dazu kamen lang anhaltende Regenschauer, Gewitter und Hagel im Wechsel, was eine Ernte 1816 unmöglich machte. Die Not der Bevölkerung war unbeschreiblich. Just in diese Zeit fiel der Amtsbeginn vom jungen König Wilhelm I., der 1816 das Zepter in Württemberg übernahm. Als 1817 die ersten Erntewagen eingefahren werden konnten, reifte bei König Wilhelm I. und seiner überaus beliebten Gattin Katharina die Idee, ein landwirtschaftliches Fest zu stiften, das jedes Jahr einen Tag nach dem Geburtstag des Königs (27. September) stattfinden solle. Falle dieser Tag auf einen Sonntag, wird auf den Montag ausgewichen. An diesem Tag solle auch ein Viehmarkt abgehalten werden. Die Stiftung des Volksfestes wurde im Königlich-Württembergischen

Staatsund Regierungsblatt am 31. März bekannt gemacht. „Auch wird ein Volksfest damit in Verbindung gesetzt, und dafür gesorgt werden, daß solches durch unterhaltende Abwechslungen diesem frohen Tag entspreche“, ist da zu lesen. Am gleichen Tag wurde auch der „Zunfttag der in Kannstadt versammelten Schiffer“ abgehalten. Ihnen wurden Gelegenheit gegeben, beim Fischerstechen am Wasen Proben ihrer Zunft und Geschicklichkeit öffentlich zu zeigen. Auch ein Pferderennen wurde veranstaltet. Das Fest am 28. September war auf einen Tag angesetzt, 30 000 Besucher wurden registriert – eine gewaltige Zahl, hatte doch die Oberamtsstadt Cannstatt damals etwa 3000 Einwohner. In den ersten Jahrzehnten konzent-

rierte sich das Geschehen des landwirtschaftlichen Festes auf das Vorführoval, an dessen einer Seite sich König Wilhelm von Hofbaumeister Nikolaus Thouret eine Tribüne mit Königslogen bauen ließ. Darauf befand sich auch die von Thouret geschaffene etwa 15 Meter hohe Fruchtsäule als Erntedanksymbol – heute noch das Wahrzeichen des Volksfestes. Zu König Wilhelms Zeiten fanden auf dem Wasen zum Volksfest Pferderennen, Viehvorführungen und Festzüge statt. Vom kompletten Festzug im Jahr 1841 gibt es eine Zeichnung. 10 000 Teilnehmer soll der Festzug gehabt haben, 100 000 Zuschauer sollen ihn verfolgt haben. Nicht in jedem Jahr gab es ein Volks-

Die Anfahrt des Königspaares zum Volksfest im Jahr 1897. Im Hintergrund die große Tribüne mit Fruchtsäule. Foto: Edition Dinkelacker 1994

Die Regierungsformen haben sich geändert. Die Festzeltund Schaustellerstadt änderte immer wieder ihren Grundriss und ihre Größe, auch die Festdauer wurde unaufhörlich länger. Auf Fotos von 1890 ist die prachtvolle Tribüne mit Fruchtsäule zu erkennen. Das Volksfest lockte damals nicht nur mit Karussells und Zelten. Es wurden auch Sensationen angepriesen. Die „erste und einzige Mannfrau“ war ebenso zu bestaunen wie ein „garantiert echter Blutgott“, ein Riesenkrokodil, die Menschenfresserfamilie oder das Riesenweib mit den drei Liliputanern. „Heute lässt sich nur noch erahnen, was sich hinter all dem verbarg“, führt Manfred Schmid vom Planungsstab Stadtmuseum aus. Auch Buffalo Bill war Volksfest-Gast. Bereits 1929 wurde auf dem Festgelände vor Taschendieben gewarnt. Im Jahr 1935 lag der Bierpreis bei 85 Pfennig. Das erste Volksfest der nationalsozialistischen Ära fand 1934 statt. Es sollte nach den Worten von Bürgermeister Karl Strölin ein Fest werden „mit Darbietungen, bei denen sich alle Schichten des Volkes immer enger zusammenschließen“ und so „zu einem geeinten Volk“ werden. Das 100. Cannstatter Volksfest wurde 1935 gefeiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg bewies das Volksfest seine ungebrochene Lebenskraft. 1949 stand noch ein eingeschränktes Wasengelände zur Verfügung. Besondere Beachtung fand damals das große Bierzelt der Stuttgarter Brauereien, in dem 3000 Besucher Platz fanden. Erst 1952 konnte die Stadtverwaltung als Ausrichter wieder über das gesamte Gelände verfügen. Zum Vergnügungsknüller wurde aber die stark frequentierte Überschlagschaukel. 1953 wurde wieder dem Wunsch entsprochen, eine Fruchtsäule zu installieren. Ein Jahr später empfing das 80. Landwirtschaftliche Hauptfest wieder Besucher, 1957 wurden erstmals vier Zelte der Großbrauereien zugelassen. Das Volksfest 1974 ging als das verregnetste Fest in die Annalen ein. Mit dem Hinweis, dass die Bierzelte geheizt seien, wurden Besucher auf den Wasen gelockt. Durch den Wegfall der Brauerei Wulle schrumpfte die Zahl der großen Festzelte auf drei. Zudem war eine Sanierung des Geländes unausweichlich, was zur Folge hatte, dass die Fruchtsäule verlegt wurde. 1988 hielt die erste Stadtbahn an der Haltestelle „Fruchtsäule“. 1995 wurde das 150. Cannstatter Volksfest mit einem großen Umzug gefeiert. Das 93. Landwirtschaftliche Hauptfest ergänzte das Jubiläum. Ähnlich wird es auch im kommenden Jahr sein.


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200 Jahre Volksfest in Bildern

In 200 Jahren Volksfest hat sich so einiges ereignet. Links die Silberhochzeit des württembergischen Königspaares im Jahr 1871. 1898 zogen allerlei Tiere an der Festtribüne vorbei. (rechts). Auch Skurriles wie die „Blutsauger-Familie“ konnte bestaunt werden (unten). 1912 kreisten bereits große Karussells auf dem Festplatz (unten rechts). Fotos: Archiv Verkehrsamt Stuttgart, Wulf Wager, Sammlung Wolfgang Müller, Edition Dinkelacker 1994, Kulturamt Stadtarchiv.

Stimmungsvoll ging es all die Jahre über auf dem Cannstatter Wasen zu. Links ein Dokument von 1938. Rechts bei der Volksfest-Eröffnung im Jahre 1982 vor der Fruchtsäule, damals noch mit Wulle-Zelt als viertes Brauereizelt. Fotos: Hüdig, Sammlung Wolfgang Müller

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i Zahlen und Fakten 4 000 000

Besucher während der 17 Tage

25

Hektar ist das Festgelände groß

334

Betriebe insgesamt, davon 128 Gastronomie, 149 Schausteller, 57 Marktkaufleute

35 000

Plätze bieten die Festzelte

1 760 000

Kilowatt pro Stunde ist der Energieverbrauch beim Volksfest, was dem Jahresverbrauch von 700 2-Personen-Haushalten entspricht

22 000

Kubikmeter Wasserverbrauch, was rund 157 000 Badewannen entspricht.

17 000

direkt Beschäftigte, 1500 pro Tag

320

120-Liter-Müllsäcke Fundsachen werden gesammelt

Das Cannstatter Volksfest lockt jedes Jahr bis zu vier Millionen Besucher auf den Cannstatter Wasen. Foto: in.Stuttgart/Niedermüller

Die Qualität im Blick Andreas Kroll ist mit der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart seit 2005 für die Wasenveranstaltung zuständig Seit 2005 ist die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart auch für die Wasenveranstaltungen zuständig. Seitdem haben das Volks- und auch das Frühlingsfest spürbar an Attraktivität und Zuschauerzuspruch zugelegt. Die Schaustellerverbände loben die gute Zusammenarbeit. In.Stuttgart-Geschäftsführer Andreas Kroll wirft schon einmal einen Blick auf die Jubiläumsveranstaltung und nach München. „Volksfest und Oktoberfest kann man nicht eins zu eins vergleichen.“ 2018 ist ein besonderes Jahr. 200 Jahre Volksfest und das 100. Landwirtschaftliche Hauptfest (LWH) stehen ins Haus. Wie laufen die Vorbereitungen? Andreas Kroll: 2018 ist eine große Herausforderung für unser ganzes Team. Wir sind schon seit knapp zwei Jahren in den Vorplanungen und Abstimmungsgesprächen mit allen Beteiligten, Partnern, Agenturen, Verbänden und Sponsoren. Es gibt natürlich sehr viele Ideen und Details, die wir auf den Weg bringen möchten und das ist sehr zeitintensiv. Worauf können sich die Besucher freuen? Kroll: Es wird im kommenden Jahr drei Feste geben. Wir feiern ganz klassisch das 100. Landwirtschaftliche Hauptfest und das 173. Cannstatter Volksfest auf dem Wasen. Dazu gibt es anlässlich des Jubiläumsjahres ein Historisches Volksfest auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Wir möchten das größte Fest des Landes natürlich in einem ganz besonderen Rahmen im Herzen unserer Stadt präsentieren. Das Historische Volksfest

wird in jedem Fall einige Überraschungen bieten. Wird es auch beim LWH Feierlichkeiten oder Besonderheiten geben? Kroll: Zum 100. LWH plant der Landesbauernverband Baden-Württemberg am 2. Oktober einen festlichen Jubiläumsabend in Halle 1. Was antworten Sie denen, die das Landwirtschaftliche Hauptfest gerne getrennt vom Volksfest haben wollen? Es geht nur eine Woche und kostet die Schausteller Stellplätze? Kroll: Das Landwirtschaftliche Hauptfest und das Volksfest haben eine gemeinsame Geschichte. Sie gehören einfach zusammen, auch wenn es immer wieder eine Herausforderung ist, alle vier Jahre beide Feste parallel zu veranstalten. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll wäre, die beiden Feste räumlich oder zeitlich zu trennen. Das sehen sicher auch viele Besucher so, die zunächst das Landwirtschaftliche Hauptfest besuchen und anschließend den Tag gemütlich auf dem Volksfest ausklingen lassen. Das Volksfest hat nicht nur Unterhaltungswert. Es bietet Arbeitsplätze, lockt Besucher aus In- und Ausland an, ist Werbeträger für die Stadt. Was bietet es noch?

Kroll: Keine Frage – das Volksfest ist zu einem Imageträger und Wirtschaftsfaktor geworden. Die Umwegrentabilität dürfte bei mehr als einer halbe Milliarde Euro liegen. Unsere Stadt, der Tourismus und die regionale Wirtschaft profitieren gleichermaßen davon. Die finanziellen Auswirkungen sind aber nur eine Seite. Das Volksfest ist ein Stück Lebensgefühl und ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich viel verändert, aber es ist immer noch ein Fest für das Volk und das quer durch alle Generationen. in.Stuttgart ist es in den vergangenen Jahren gelungen, das Ansehen der Veranstaltung erheblich zu steigern. Was ist noch möglich? Kroll: Es geht uns nicht um Quantität unter dem Motto schneller, höher, größer. Wir haben die Qualität im Blickpunkt. Dabei möchten wir Tradition und Moderne vereinen. Das ist uns bislang ganz gut gelungen. Das Volksfest hat in den vergangenen Jahren deutlich an Renommee gewonnen. Die Unter-

nehmen haben das Fest wieder für sich entdeckt und kommen mit ihren Geschäftspartnern auf den Wasen. Deutlich zugenommen haben zudem die Zahlen bei den Busreisen und das Interesse aus dem Ausland. Volksfest und Oktoberfest werden gerne verglichen. Was halten Sie davon? Kroll: Ganz ehrlich gesagt, halte ich davon gar nichts. Wir sind das Cannstatter Volksfest und die Münchner haben ihr Oktoberfest. Zwei tolle Volksfeste, mit einer großen, aber ganz unterschiedlichen Tradition, die man nicht eins zu eins vergleichen kann. Das fängt doch schon bei den Festzelten an. Bei Großveranstaltungen spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle. Wie ist es um das Cannstatter Volksfest bestellt? Kroll: Wir sind in diesem Punkt gut aufgestellt. Wir befinden uns seit Jahren in einem engen Dialog mit den Sicherheitsbehörden und der Polizei. Die Anforderungen an die Sicherheit sind, natürlich bedingt durch die terroristischen Entwicklungen und Anschläge insbesondere in Europa, immer höher geworden. Dem tragen wir Rechnung und haben ein funktionierendes Sicherheitskonzept, das stetig weiter entwickelt wird. Unser oberstes Ziel ist es, unseren Besuchern ein gutes und sicheres Gefühl zu geben, so dass einem unbeschwerten Festbesuch nichts im Wege steht. Die Sicherheit hat oberste Priorität und wir hoffen, dass das Volksfest jedes Jahr friedlich über die Bühne geht.

■ Die Fragen stellte Edgar Rehberger.


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Das Wasen-ABC Was Besucher wissen sollten

M

A

usikfeuerwerk: Das große Musikfeuerwerk findet am Abend des letzten Festtages um 21.30 Uhr statt. Rund 15 Minuten lang zaubert der mehrfache Pyrotechnik-Weltmeister Joachim Berner musiksynchron bunte Bilder und Sterne an den Himmel.

rbeitsplätze: Auf dem Volksfest arbeiten rund 1500 Menschen. In der Woche vor Festbeginn vermittelt die Arbeitsagentur rund 300 Arbeitskräfte.

B

ier: Ausgeschenkt wird das Bier traditionell im Maßkrug. Umfasste eine Maß ursprünglich ein Volumen von 1,069 Litern, wird heute genau ein Liter Bier in die Krüge gefüllt. In diesem Jahr liegt der Bierpreis für eine Maß zwischen 10,20 und 10,50 Euro.

N

euheiten: Der 80 Meter hohe Kettenhochflieger „The Flyer“ feiert Wasenpremiere. 32 Fahrgäste werden mit bis zu 70 Stundenkilometern durch die Luft gewirbelt. Der „Giant Booster Apollo 13“ feiert ebenfalls Debüt. Die Flughöhe von 55 Metern und das Design mit dem sieben Meter hohen Space Shuttle-Nachbau lassen Raumfahrer-Träume wahr werden.

C

ampingplatz: Der neben dem Wasen gelegene Campingplatz mit 150 Plätzen ist immer weit vor dem Volksfest ausgebucht – in der Regel bereits ein Jahr zuvor.

D

irndl: Längst liegt es im Trend, in Dirndl oder Lederhose auf den Wasen zu gehen.

O

röffnungsfeier: Um 15 Uhr beginnt die Eröffnungsfeier. OB Fritz Kuhn sticht das erste Fass an. Erst danach darf in allen Festzelten und Gastronomiebetrieben der Bierausschank beginnen.

rganisation: Seit 2005 ist in.Stuttgart für die Veranstaltung verantwortlich. Die Schaustellerverbände loben die gute Zusammenarbeit.

F

P

E

arken: Da die Parkmöglichkeiten im Neckarpark sehr begrenzt sind, empfiehlt es sich, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

ruchtsäule: 26 Meter hoch und rund drei Tonnen schwer – die Fruchtsäule ist dank ihrer Ausmaße das weithin sichtbare Wahrzeichen des Cannstatter Volksfestes.

G

öckele: Unter einem Göckele versteht der Schwabe ein gegrilltes halbes Hähnchen.

H

eimweghilfe: Einzigartig in Deutschland: die Heimweghilfe. Seit 1965 steht sie mit nur einem Jahr Unterbrechung immer auf dem Wasen zur Verfügung. Der Volksfestbesucher kommt mit seinem eigenen Auto auf den Wasen. Nach einem Besuch kann er sich damit nach Hause fahren lassen. Es entstehen nur die Taxikosten für den Rücktransport des Fahrers.

I

nternet: www.wasen.de – die Internetpräsenz des Cannstatter Volksfestes. Hier erfährt der Interessierte alles rund um den Wasen.

J

ubiläum: 2018 werden 200 Jahre Cannstatter Volksfest und das 100. Landwirtschaftliche Hauptfest gefeiert.

K

rämermarkt: Die ruhige Seele des Volksfestes. Mehr als 50 Händler bieten Richtung König-Karls-Brücke Textilien, Leder- und Haushaltswaren, Schmuck, Kunst, Tee, Gewürze, Kosmetik- und Geschenkartikel an.

L

ebkuchenherz: Das Lebkuchenherz ist neben der Fruchtsäule das Symbol des Cannstatter Volksfestes.

Q

ual der Wahl: Wer das Volksfest besucht, hat die Qual der Wahl. Von Attraktionen über Gastronomie bis zum Krämermarkt bietet sich ein breites Angebot: sieben Bier-, ein Weinzelt, das Almhüttendorf, 47 Imbissbetriebe, 67 Eisund Süßwarenstände, 150 Vergnügungsgeschäfte sowie 57 Marktstände, Werbeverkäufer und fliegende Händler.

R

aigschmeggder: Als „Raigschmeggden“ bezeichnen die Schwaben einen Zugezogenen. Wer das erste Mal auf dem Volksfest mitfeiern will, sollte eines beachten: Es heißt „der Wasen“.

S

icherheit: Wird auf und rund um den Festplatz groß geschrieben. Der Veranstalter ist in engem Dialog mit Polizei und Sicherheitsbehörden. Es wurde ein funktionierendes Konzept entwickelt.

T

ambora: 1815 schleuderte der Vulkan Tambora auf der indonesischen Insel Sumbawa bei einem Ausbruch so viel Schutt und Asche in die Atmosphäre, dass sich eine Art Schleier um die Erde legte. Dies

führte zu Klimaveränderungen in weiten Teilen Europas. Auch im Königreich Württemberg folgten kalte Sommer 1815 und 1816 mit Ernteausfällen. Als es endlich wieder zu essen gab, stiftete König Wilhelm I. 1818 mit seiner Frau Katharina seinem Volk das „Landwirtschaftsfest zu Kannstadt“, aus dem sich das Volksfest entwickelte.

U

11: Die Stadtbahn-Volksfestlinie U 11 fährt vom Hauptbahnhof über den Berliner Platz, Rotebühlplatz, Charlottenplatz direkt zum Cannstatter Wasen und zurück.

senhasi. Während der 17 Festtage ist das lebensgroße Maskottchen regelmäßig auf dem Platz unterwegs und beliebtes Fotomotiv.

V

X

olksfestumzug: Der Volksfestumzug ist der Höhepunkt des Eröffnungswochenendes: Prachtgespanne, historische Fahrzeuge, bunte Trachtengruppen und Musikkapellen, bäuerliche Darstellungen und Bürgerwehren ziehen vom Kursaal durch die Altstadt zum Wasen. Organisiert wird der Umzug vom Volksfestverein.

W

asenhasi: Seit 2007 hat das Volksfest eine Symbolfigur, die das positive Image des Festes hinaus in die Welt trägt: den Wa-

i

XL: Mit einer Flughöhe von 45 Metern ist sie eine der Attraktionen auf dem Volksfest – die Riesenschaukel XXL.

Y

outube Channel: Unter youtube. com/cannstattervolksfest finden sich zahlreiche filmische Eindrücke rund um den Wasen.

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apfenstreich: Das Volksfest ist montags bis donnerstags von 11 bis 23 Uhr, freitags und vor Feiertagen von 12 bis 24 Uhr, samstags von 11 bis 24 Uhr und sonntags und an Feiertagen von 11 bis 23 Uhr geöffnet.

Jubiläumsprogramm 2018 Ein historisches Volksfest auf dem Schlossplatz – zwischen Neuem Schloss und Königsbau – erinnert vom 26. September bis 3. Oktober 2018 an die Gründung des Cannstatter Volksfestes durch König Wilhelm I. und seine Frau Katharina vor 200 Jahren. Aus dem landwirtschaftlichen Fest wurde das größte Fest des Landes. Das Historische Volksfest greift die 200-jährige Geschichte auf und lässt sie in vielfältiger Weise lebendig werden. Auf der Platzmitte erinnert die Jubiläumssäule an den Volksfest-Gründer. Sie wurde zum 25-jährigen Regierungsjubiläum von Wilhelm I. 1841 gestiftet. Sie soll nach dem Vorbild der Fruchtsäule geschmückt werden. Auf dem Schlossplatz sollen typische Tierarten von einst zu sehen sein. Führungen mit Laienschauspielern, die in traditionsreiche Figuren des Landes schlüpfen, lassen die Geschichte lebendig werden. Historische Kirmes-Promenaden aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen die Besucher in den Schaustellerrummel der Vergangenheit. Es wird Gaukler, Artisten und Orgelspieler geben. Zu den Attraktionen zählen ein altes, 15 Meter hohes Riesenrad, ein Kettenkarussell, eine Illusionsschaubude, ein Flohzirkus und ein Autoskooter aus dem Jahr 1934. Auf dem Schlossplatz wird ein Festzelt im Stil vergangener Tage aufgebaut. Ein Handwerker- und Krämermarkt rundet das Angebot ab. Der Volksfestumzug 2018 orientiert sich bei der Gestaltung an den Jubiläumszug von 1841.


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Stuttgart mal zwei Erlebnis STUTTGART Citytour Von Martina Fürstenberger Die STUTTGART Citytour hat im Frühjahr 2017 Zuwachs bekommen: Zusätzlich zur etablierten blauen Route, die an einem Teil der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeiführt, wurde die neue grüne Route eingeführt. Auf der Strecke geht es hoch hinaus: Sie führt nicht nur durch den Stuttgarter Süden und Westen, sondern auch zum Fernsehturm, dem Wahrzeichen der Stadt. Spannendes, Wissenswertes und Kurioses erfährt man auf beiden Strecken. Besucher sitzen bequem in einem der insgesamt vier roten Cabrio-Doppeldecker-Busse, die von Mercedes-Benz gebaut wurden. Die blaue Tour dauert 100 Minuten, die grüne eine Stunde. Allerdings kann man auf dem Sightseeing-Rundkurs auch gut und gerne einen ganzen Tag verbringen. Die Tickets sind jeweils 24 Stunden gültig. An den Haltestellen können interessierte Besucher also jederzeit aussteigen und sich die ein oder andere Sehenswürdigkeit genauer ansehen, bevor es mit dem nächsten Bus wieder weiter geht. Auch ein Stopp für ein Mittagessen oder ein Spaziergang durch die Weinberge bietet sich an. Hop-on Hop-off nennt sich das praktische System. In der Hauptsaison verkehren die Busse auf der blauen Route im 40-Minuten-Takt. Die Blaue Tour wird das ganze Jahr über täglich befahren. Die Strecke führt vom Startpunkt an der Tourist Information gegenüber des Hauptbahnhofs zum Schlossplatz, danach durch den Stuttgarter Osten und am Schweinemuseum vorbei zum Mercedes-Benz-Museum. Über Bad Cannstatt und den Neckar geht es zum Zoologisch-Botanischen Garten, der Wilhelma. Weiter geht die Fahrt über die Weinberge zur Weissenhofsiedlung und wieder zurück in den Talkessel. Neun TopStops liegen auf der Route der blauen Tour.

Hoch hinaus geht es auf der neuen „Grünen Tour“, die von April bis Oktober an den Wochentagen von Freitag bis Montag und an Feiertagen verkehrt. Acht Haltepunkte werden während der rund einstündigen Rundfahrt angefahren. Von der Innenstadt geht es auf Panoramastrecken in die Höhenlagen, an der Villa Reitzenstein, dem Sitz der Landesregierung vorbei, bis zum Fernsehturm. Dort bietet sich ein Stopp an, um die Landeshauptstadt und die Umgebung ausführlich von oben zu betrachten. Über Degerloch, an der Haltestelle der berühmten Zahnradbahn „Zacke“ vorbei geht es zum Waldfriedhof mit seiner historischen Standseilbahn. Von dort werden die Fahrgäste wieder in die „Niederungen“ der Stadt chauffiert, mit Ausblicken auf beeindruckende Kirchenbauten am Erwin-Schöttle-Platz und am Feuersee. Wer will, kann zwischendurch noch die Karlshöhe zwischen den Stadtteilen Süd und West erklimmen. Besonders hervorzuheben ist der hohe Unterhaltungswert während der Fahrt. Dieser wird durch eine aufwändige Vertonung des in elf Sprachen (Deutsch und Schwäbisch inklusive) abrufbaren Audioguides gefördert. Eine Art Hörspiel führt die Fahrgäste in die Geschichte der Stadt ein. Und ein eigener Kinderkanal sorgt für Vergnügen bei den kleinen Fahrgästen. So können nicht nur Touristen aus dem In- und Ausland, sondern auch Stuttgarter und Bewohner aus der Region die Landeshauptstadt auf neue Art und Weise kennenlernen. Eine attraktive Ergänzung zur Besichtigung der touristischen Highlights bieten die gastronomischen Angebote vor Ort. ■ Start- und Endpunkt beider Touren ist die Tourist Information iPunkt in der Königstraße 1a (gegenüber dem Hauptbahnhof).

Stopp am Fernsehturm.

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Fotos: Stuttgart-Marketing GmbH

Tickets und Preise Das 24-Stunden-Ticket für die Grüne oder die Blaue Tour gibt es für 15 Euro pro Erwachsener. Zwei Kinder (bis 14 Jahre) sind in Begleitung eines Erwachsenen frei, jedes weitere Kind kostet 10 Euro. Günstiger wird es in Kombination mit der Stadterlebniskarte StuttCard – die Fahrt kostet dann nur 12 Euro und viele Eintritte sind schon enthalten. Das Kombiticket für die Blaue und Grüne Tour (nur im Zeitraum April bis Oktober) ist für 25 Euro (Erwachsene), beziehungsweise 20 Euro (mit StuttCard) erhältlich. Zwei Kinder bis 14 Jahre sind frei, für jedes weitere kostet das Kombiticket 17 Euro. Tickets sind bei der StuttgartMarketing GmbH erhältlich: In der Tourist Information i-Punkt, Königstraße 1a, in der Tourist Information Flughafen (Ebene 2, Terminal 3), im Kundenservice unter Telefon 0711/22 28 122, per Mail an touren@stuttgart-tourist.de sowie im Internet. Auch direkt im Bus können die Tickets erworben werden.

Im modernen Doppeldecker geht es unter anderem zum Mercedes-Benz-Museum.

■ www.stuttgart-citytour.de


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2000 Jahre Weinbaugeschichte Klein und fein: das Stuttgarter Weinbaumuseum schichte seit nahezu 40 Jahren erlebbar. Und zwar modern und anspreStuttgart ist eine Weinstadt mit Tradichend: Vor fünf Jahren wurde das Mution. Das Weinbaumuseum in der Alseum nach einiger Umbauzeit wiederten Kelter in Uhlbach macht diese Ge- eröffnet. Das neue Konzept kommt an: Allein 2016 ließen sich 16 000 Gäste aus dem In- und Ausland vom Thema Wein verführen. Neben der Ausstellung lockt eine Vinothek, an der im zweimonatlichen Wechsel mehr als 20 regionale Tropfen probiert werden können. Die Vinothek erstreckt sich über zwei Etagen und bietet bis zu 70 Personen Platz. Der Museumsrundgang teilt sich in zwölf Themengebiete auf: Mal geht es um die aktuelle Entwicklung des Weinbaus, mal um Rebflurbereinigung oder Terrassenweinbau. Die Weinstadt Stuttgart mit ihren Besenwirtschaften und Weinstuben wird den Besuchern nahe gebracht, das Jahr im Weinberg beschrieben. In VideoeinModern und ansprechend wird die Entstehung spielungen kommen des Weins präsentiert. die Stuttgarter Von Martina Fürstenberger

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Weinmacher persönlich zu Wort und berichten über ihre Arbeit in der Kelter oder den Steillagen. Ein „Schnupperkurs“ vermittelt durch Geruchsproben das typische Aroma verschiedener Rebsorten. Auch per Audioguide kann man eine Reise durch 2000 Jahre Weinbaugeschichte machen. Die App „Weinbaumuseum Stuttgart“ (erhältlich im Android- oder im App-Store, auf Deutsch und Englisch) ergänzt und vertieft die Inhalte der Ausstellung und informiert Weinfreunde über Aktivitäten, Weinführungen, Weinfeste und Verkostungen rund ums Museum.

Beliebt sind die öffentlichen Veranstaltungen: die Weinprobe aus dem Tourenprogramm der Stuttgart-Marketing GmbH, Konzertreihen wie die Wandelkonzerte zum Wein, das Nikolausevent oder die Lange Nacht der Museen. Mit seiner Lage am Weinwanderweg ist das Museum ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zur Grabkapelle und in die umliegenden Weinberge.

Information ■ Weinbaumuseum Stuttgart, Uhlbacher Platz 4, 70329 Stuttgart-Uhlbach, Telefon 0711/32 57 18. ■ Gruppen und Sonderführungen auf Anfrage unter Tel. 0711/22 28 122 oder touren@stuttgart-tourist.de ■ www.weinbaumuseum.de ■ www.facebook.com/weinbaumuseum

„Die Schönheiten der Region entdecken“ Städtetourismus und Urlaub im eigenen Land boomen Über zwei Millionen Übernachtungsgäste werden jedes Jahr allein in der Stadt Stuttgart gezählt, in der gesamten Region sind es noch um einiges mehr. Das hat gute Gründe, findet Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH und der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH.

Was ist das Besondere und Schöne an der Region Stuttgart?

Dellnitz: Wir haben hier eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaftsbildern, abwechslungsreiche Städte und Kommunen sowie hochkarätige Veranstaltungen. Damit ist die Grundlage für ausgezeichnete touristische Angebote geschaffen. In ihrer Menge und Qualität von Seltenheit. Ich habe dieses Jahr meinen zweiwöchigen Sommerurlaub hier verbracht und wir haben jeden Tag etwas anderes unternommen. Die ganze Familie war begeistert! Stuttgart-Marketing vermeldet Jahr für Jahr neue Rekordzahlen bei den Besuchern. Woran liegt das?

Dellnitz: Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Zum einen boomt der Tourismus in den Städten mit ihrem großen kulturellen Angebot. Dazu kommt, dass die Deutschen sehr gerne im eigenen Land Urlaub machen. Immer wichtiger wird aber auch der internationale

Tourismus. Aus Ländern wie Indien oder China werden in den nächsten Jahren noch deutlich mehr Besucher nach Stuttgart kommen. Eine große Rolle spielen auch die Geschäftsreisenden. Die Region ist wirtschaftlich stark, so dass wir viele Gäste haben, die berufsbedingt hierher kommen. Kann die Infrastruktur mit den wachsenden Besucherzahlen mithalten?

Dellnitz: Ich freue mich sehr, dass einige neue Hotelprojekte auf den Weg gebracht wurden. In den nächsten Jahren stehen einige Neueröffnungen an. Die Bereitschaft der Investoren, hier viel Geld auszugeben, zeigt die erfolgreiche Entwicklung des Tourismus in den vergangenen Jahren und die guten Zukunftsaussichten. Ein großer Bedarf besteht allerdings an innerstädtischen Tagungs- und Kongressflächen. Die bestehenden Flächen, zum Beispiel in der Liederhalle oder im Haus der Wirtschaft, haben die Grenze der Auslastung fast schon erreicht. Die innerstädtische Lage ist wichtig, damit Geschäftsreisende den Tagungsort fußläufig

von ihrem Hotel aus erreichen können. Das ist auch nachhaltig. Ist im digitalen Zeitalter die klassische Stadtführung überhaupt noch gefragt?

Dellnitz: Mit der Digitalisierung eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, den Gästen die Informationen zu liefern, die sie gerade brauchen. So haben wir erfolgreich ein kostenloses WLAN in der Innenstadt eingeführt. In immer mehr Hotels kann man sich über Tablets oder Online-Lösungen über das touristische Angebot informieren. Anfang 2018 werden wir am Flughafen eine Willkommens-Wand installieren, auf der Besucher während der Wartezeit auf ihr Gepäck tagesaktuelle Informationen bekommen. Dennoch ist die klassische Stadtführung gefragt: Hier werden Sie persönlich und individuell durch die Stadt begleitet und können nachfragen. Außerdem genießen viele Besucher im Urlaub die Abwechslung zur Arbeit am Bildschirm.

■ Die Fragen stellte

Martina Fürstenberger


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Kultur: Unsere Top Zwölf Vielfalt an Konzerthäusern, Museen und Theatern begeistert Einheimische wie Besucher

1 Von Martina Fürstenberger

Staatstheater Stuttgart

Aus Oper, Ballett und Schauspiel bestehen die Staatstheater Stuttgart. Vor allem das Ballett ist weltberühmt – wer eine Vorstellung sehen will, sollte sich deshalb früh um Karten bemühen. Oper und Ballett spielen im Großen Haus am Eckensee. Das Schauspiel ist im Kleinen Haus direkt daneben zuhause. Das Große Haus muss in den nächsten Jahren saniert werden, eine Interimsspielstätte steht noch nicht fest. Schmökern kann man jedoch im Spielplan 2017/2018. ■ www.staatstheater-stuttgart.de

Theater, Museen, Konzerthäuser ... Kulturinteressierte Bewohner und Besucher der Region Stuttgart haben die Qual der Wahl. Nicht umsonst wurde Stuttgart schon mehrmals als Deutschlands Kulturmetropole Nr. 1 ausgezeichnet. Hier sind nicht nur Weltklasse-Institutionen wie das Stuttgarter Ballett oder die Staatsgalerie zu Hause, sondern auch unzählige kleinere Einrichtungen. Erleben kann man die Szene auch bei einem der rund 80 Festivals allein in Stuttgart selbst. Zwölf Kultur-Highlights haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Friedrichsbau Varieté

Zu den besten Varietébühnen Deutschlands gehört das Friedrichsbau Varieté. Früher im Friedrichsbau-Theater in der Innenstadt beheimatet, logiert es seit 2014 auf dem Pragsattel direkt neben dem Theaterhaus. Artisten und Akrobaten aus aller Welt sind hier zuhause und es darf gelacht, gestaunt und der Atem angehalten werden. Wiederbelebt wurden die Nachmittagsvorstellungen „Varieté zum Tee“. Im Winter verzaubert die Show „Zimt und Zauber“ die ganze Familie. ■ www.friedrichsbau.de

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Die Stuttgarter Philharmoniker sind das Orchester der Landeshauptstadt Stuttgart; Träger ist die Stadt Stuttgart. Neben mehreren Konzertreihen im Gustav-Siegle-Haus am Leonhardsplatz spielen die Musiker regelmäßig im südwestdeutschen Raum und geben Gastspiele im In- und Ausland. Mit Kinder- und Jugendkonzerten, zum Beispiel „Peter und der Wolf“ oder 2018 „Max und Moritz“, bringen sie klassische Musik der jüngeren Generation näher. ■ www.stuttgarter-philharmoniker.de

Theaterhaus 5

Eine Erfolgsgeschichte ist das Theaterhaus Stuttgart, das 2003 aus den ehemaligen Fabrikhallen in Stuttgart-Wangen auszog und auf dem Pragsattel seinen Betrieb aufnahm. Mit seiner Mischung aus Theater, Comedy, Kabarett, Tanz und Musik zieht das Haus ein breites Publikum an, insgesamt zählt man rund 1000 Veranstaltungen im Jahr. Unter der Leitung von Eric Gauthier verfügt das Theaterhaus über ein eigenes Tanzensemble. Außerdem bringt ein eigenes Schauspielensemble Stücke auf die Bühne. ■ www.theaterhaus.com

Stuttgarter Philharmoniker

FITZ! Zentrum für Figurentheater

Stuttgart ist ein Zentrum des Figurentheaters in Europa, und das FITZ! im Tagblattturm eine feste Spielstätte für Ensembles aus der Region. Gegenwärtig zeigt das FITZ! in jeder Spielzeit ca. 40 verschiedene Inszenierungen regionaler, deutscher und internationaler Figurentheaterbühnen. Seit 1994 hat sich neben dem Kinderprogramm der regelmäßige Abendspielplan ausschließlich für erwachsenes Publikum etabliert – heute eine tragende Säule des FITZ!. ■ www.fitz-stuttgart.de

Foto: Thilo Neubacher


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Musicals im SI-Centrum

Anziehungspunkt für Besucher weit über die Landesgrenzen hinaus sind die Musical-Theater im SICentrum nahe der Autobahn. Der „Tanz der Vampire“ war hier bereits mehrmals zu Gast, genauso wie das ABBA-Musical „Mamma Mia!“. Im Herbst 2016 feierte „Mary Poppins“ im Apollo Theater Deutschland-Premiere. Ab Herbst 2017 wird im Palladium Theater „Bodyguard“ aufgeführt, die Liebesgeschichte einer Soul-Diva mit ihrem Beschützer. ■ www.stage-entertainment.de

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Landesmuseum im Alten Schloss

Eine Reise durch die Geschichte der Menschheit in Südwestdeutschland bietet das Landesmuseum im Alten Schloss: von den ältesten Kunstwerken über keltische Kunst und sakrale Objekte des Mittelalters bis hin zu den Kronjuwelen der württembergischen Könige. Sehenswert ist die Glassammlung im Untergeschoss. Im Fruchtkasten können historische Musikinstrumente betrachtet und angehört werden. Integriert ist außerdem ein Kindermuseum. ■ www.landesmuseum-stuttgart.de

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BIX Jazzclub

Auf seine lebendige Jazz-Szene ist Stuttgart seit jeher stolz. Ein Aushängeschild ist der BIX Jazzclub, der im Dezember 2006 in einem Anbau des Gustav-Siegle-Hauses eröffnet wurde. Jährlich besuchen mehr als 20 000 Besucher die rund 250 Konzerte von nationalen und internationalen Jazzgrößen. Das BIX bietet aber auch jungen Talenten eine Bühne: Fast jeden Dienstag präsentieren Studenten der Musikhochschule Stuttgart aus den Studiengängen Jazz/Pop ihre eigenen Programme. ■ www.bix-stuttgart.de

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Markant ist das Gebäude der Stadtbibliothek, das 2011 am Mailänder Platz eröffnet wurde. Der Blick von der Galerie wurde bereits von zahlreichen Fotografen abgelichtet. Rund 500 000 Bücher, Filme, Tonträger, Zeitungen, Noten, Kunstwerke und digitale Medien sind im Bestand. Mit ihrem Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm ist die Stadtbibliothek ein Forum für Literatur, Kunst und Musik aus Stadt und Region. Angegliedert sind 17 Stadtteilbüchereien und zwei Bücherbusse. ■ www.stadtbibliothek-stuttgart.de

Weissenhof-Siedlung Als Weltkulturerbe gelten die zwei Häuser des Architekten Le Corbusier in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung. Die Siedlung mit ihren damals ungewöhnlichen Flachdächern entstand 1927 auf dem Killesberg anlässlich einer Ausstellung, die moderne Wohnformen für den Großstadtmenschen zeigen sollte. Die Geschichte der Siedlung wird im Museum erklärt. Eine Haushälfte des Doppelhauses von Le Corbusier kann außerdem im Zustand von 1927 besichtigt werden. ■ www.weissenhof-museum.de

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Kunstmuseum Stuttgart

Der moderne Glaskubus des Kunstmuseums prägt seit 2005 das Bild des Schlossplatzes. Kunst gibt es aber nicht nur im Würfel, sondern auch unterirdisch in einem früheren Straßentunnel zu sehen. Jedes Jahr werden drei bis vier Sonderausstellungen gezeigt. Die Sammlung umfasst gut 15 000 Werke des schwäbischen Impressionismus, der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst, unter anderem von Adolf Hölzel, Willi Baumeister und Otto Dix. ■ www.kunstmuseum-stuttgart.de

Stadtbibliothek Stuttgart

Staatsgalerie Stuttgart

Von innen und von außen sehenswert ist die Staatsgalerie Stuttgart. Der moderne Teil wurde vom Stararchitekten James Stirling entworfen. Schwerpunkt der Sammlung ist die klassische Moderne, unter anderem mit Werken von Oskar Schlemmer, Henri Matisse und Picasso. Aber auch Meisterwerke aus früheren Jahrhunderten gibt es zu sehen. Mittwochs ist der Besuch der Sammlung kostenlos. Aktuelle Sonderausstellungen zeigen amerikanische Pop Art sowie ab Dezember 2017 katholische Kunst in der Reformationszeit. ■ www.staatsgalerie.de


Zukunft braucht Herkunft

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.


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Faszinierende Porsche-Welt Außergewöhnliche Ausstellungen und Events im Porsche Museum

(red) – Das Porsche Museum präsentiert seit 2009 die Automobilgeschichte und Faszination Porsche auf unvergleichbare Weise. Das beeindruckende Gebäude befindet sich im Herzen des Stammsitzes in Zuffenhausen und wurde vom Wiener Architektenbüro Delugan Meissl entworfen. Auf der weiträumigen Ausstellungsfläche entführen rund 80 Fahrzeuge und diverse Kleinexponate die Besucher aus aller Welt in die einzigartige Historie von Porsche. Dabei trägt der ständige Wechsel der Exxponate zu ur Dyynamik der Ausstellung bei. Die Besucher können live erleben, wie in der Museumswerkstatt Porsche Klassiker restauriert und auf ihren Renneinsatz vorbereitet werden. Als lebendiges Automobilmuseum präsentiert das Porsche Museum jährlich mehrere Sonderausstellungen zu speziellen Themen oder besonderen Jubiläen. Noch bis zum 25. Februar 2018 können Besucher in der Sonderausstellung „Neue Wege. Jedes Ziel. Immer Porsche.“ die Erfolgsgeschichte des sportlichsten SUV aus Zuffenhausen miterleben. Ferdinand Porsche entwickelte bereits im vorletzten Jahrhundert den ersten allradangetriebenen PKW, den Lohner Porsche. Bei einem erfolgreichen Sportwagen kommt es nicht nur auf Leistung an, sondern auch auf den Mut, neue Wege zu gehen. Dies demonstrieren ausgewählte Porsche Modelle, wie der allradangetriebene 959 Paris-Dakar aus dem Jahr 1986, der Typ 597 Jagdwagen sowie der Cayenne S Transsyberia. Spannende Programme für Kinder stellen weitere Höhepunkte im Porsche Museum dar. So findet vom 30. Oktober bis zum 5. November der Fotoworkshop „Zoom it“ mit Micha Pawlitzki für Schülerinnen und Schüler von acht bis 16 Jahren kostenfrei statt. Das Mitbringen einer eigenen Kompaktkamera ist erforderlich. Die Anmeldungen werden über info. museum@porsche.de entgegengenommen. Kleine Museumsbesucher können vom 16. bis zum 17. Dezember den Kinder-Weihnachtszauber kostenfrei im Museum erleben.

Noch bis zum 25. Februar 2018 wird die Sonderausstellung „Neue Wege. Jedes Ziel. Immer Porsche.“ gezeigt

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Dann verwandelt sich die Museumswerkstatt wieder in eine weihnachtliche Back-, Bastel- und Erlebnisstube. Kinder müssen von ihren Eltern oder einer Aufsichtsperson begleitet werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Natürlich bietet das Porsche Museum auch im nächsten Jahr interessante Programme für Kinder in den Oster-, Sommer- sowie Herbstferien an.

Museum „70 Jahre Porsche Sportwagen“ ab dem 8. Juni 2018. Eine digitale Besonderheit ist die zwölf Meter lange MultitouchWand, die den Besucher auf individuelle Weise auf eine Zeitreise durch die Automobilgeschichte mit rund 3000 Bildern, Zeichnungen, Postern und Werbeanzeigen entführt. Einen weiteren Höhepunkt bildet die interaktive Soundinstallation „Porsche in the Mix“, die unter Eigenregie der Besucher auch ein akustisches Erlebnis bietet.

Service Das Porsche Museum empfängt seine Besucher dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr. Kinder bis 14 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Filmbeiträge und mobile Audioguides, die auch speziell für die kleinen Museumsbesucher erhältlich sind, liefern tiefergehende Informationen. Alle Bereiche des Museums sind barrierefrei über entsprechende Auffahrten oder den Lift erreichbar. Im Foyer befindet sich der Startpunkt für Werksführungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.porsche.de/museum.

Im Rahmen des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2017 veranstaltet das Porsche Museum bereits zum fünften Mal themenbezogene Werksund Museumsführungen. So sind Eintritt, Führung und Parken für Menschen mit Behinderung und deren Begleitperson kostenfrei. Im kommenden Jahr feiert der Sportwagenhersteller ein besonderes Jubiläum. Im Frühjahr 1948 entstand der erste Sportwagen mit dem Namen Porsche. Ferry Porsche verwirklichte mit dem leichten Roadster seine Idee eines Sportwagens. Mit einer umfangreichen Sonderausstellung Spannung pur für Kinder: Vom 30. Oktober bis zum 5. November gibt es wieder den kostenlowürdigt das Porsche sen Fotoworkshop „Zoom it“ für Schülerinnen und Schüler von acht bis 16 Jahren.Fotos:Porsche


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Meister von Meßkirch Eine Premiere in der Staatsgalerie Von Iris Frey Eine ganz besondere monographische Ausstellung lockt in diesem Reformationsjahr die Besucher in die Staatsgalerie: Erstmals widmet die Staatsgalerie Stuttgart dem Meister von Meßkirch, einem der bedeutendsten deutschen Maler der Frühen Neuzeit, eine umfassende monographische Ausstellung, in der ein Großteil seiner heute verstreut in Museen und Privatsammlungen Europas und der USA befindlichen Tafelbilder und Zeichnungen vereint zu sehen ist. Die Besucher erwartet eine spannende Ausstellung mit Bildern, die sehr viel historische Hintergründe erzählen, aber nicht nur das, auch kunsthistorisch viele neue Erkenntnisse liefern. Seine koloristisch außergewöhnlichen Bilder, darunter der umfangreiche Altarzyklus aus der Kirche St. Martin in Meßkirch von 1535/38, beanspruchen höchstes historisches Interesse, sind sich die Kuratoren der Ausstellung sicher, da sie – im Unterschied zu der sich in Württemberg fast flächendeckend durchsetzenden Reformation – das regionale Festhalten am altgläubigen Bekenntnis dokumentieren. Die Große Landesausstellung zielt darauf ab, ein neues Bewusstsein für die entwicklungsgeschichtliche Bedeutung des Meisters von Meßkirch zu we-

cken, der nicht nur zu den frühesten Malern der Katholischen Reform zählt, sondern auch in seinen Bildtafeln all jene Gestaltungsmittel vorwegnimmt, die charakteristisch für die spätere gegenreformatorische Kunst im Zeitalter der Konfessionalisierung werden sollten. Ein Schlüsselwerk reformatorischer Bildikonographie ist der Gothaer Tafelaltar aus der Werkstatt des Heinrich Füllmaurer, der durch die Kooperation mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha im Rahmen der Ausstellung gezeigt werden kann. Dieser um 1538 für den württembergischen Regenten Herzog Ulrich geschaffene Wandelaltar, der mit 160 Einzeldarstellungen als bilderreichstes Werk der altdeutschen Tafelmalerei gilt, kehrt erstmals nach mehr als 350 Jahren an seinen ursprünglichen Bestimmungsort Stuttgart zurück. Vor dem Hintergrund der in der Reformationszeit kontrovers diskutierten Bilderfrage kommt dieser Lehrtafel mit ihren unverblümten Angriffen auf altgläubige Bildvorstellungen eine besondere Bedeutung zu. Um die als prägegenreformatorisch zu wertenden Bilder besser zu verstehen, werden vorausgegangene kulturhistorische Phänomene wie die radikale Infragestellung des Bildes durch einige Reformatoren bis zum Bildersturm in der Ausstellung

Der Meister von Meßki : Der Wildensteiner Altar, tafel, wird in der Staatsrch hier die Mittelgalerie gezeigt.Foto: Staats galerie Stuttgart thematisiert. Gezeigt wird eine Auswahl von Werken aus verschiedenen Bereichen der Reformationskunst. Die 200 Exponate beleuchten das Wirken des Meisters ■ Die Ausstellung von Meßkirch und setzen sein Schaf- ist vom 8. Dezember 2017 fen mit Werken von Künstlern wie bis 2. April 2018 Lucas Cranach d. Ä. und Albrecht in der Staatsgalerie Stuttgart Dürer in den Kontext seiner Zeit. zu sehen.

Kunstwerke mit eigener Klimakiste Kuratorin Elsbeth Wiemann zu den Hintergründen der Ausstellung Angesichts der kommenden Ausstellung über den Maler von Meßkirch erläutert Elsbeth Wiemann, Kuratorin der Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart, die Hintergründe. Frau Wiemann, wie ist die Idee zu dieser Ausstellung entstanden?

Wiemann: Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine der bedeutendsten Erwerbungen der letzten Jahre für die Staatsgalerie, der Wildensteiner Altar des Meisters von Meßkirch. Das Reformationsjubiläum 2017 bietet die Gelegenheit, diesen anonym gebliebenen Meister vor dem Hintergrund von Reformation und Katholischer Erneuerung zu präsentieren. Welches Bild hat die längste Reise hinter sich bringen müssen?

Schwäbisch g‘schwätzt:

„Schlotza“

In Baden-Württemberg trinkt man seinen Wein nicht, man „schlotzt“ ihn. Allein der Klang des Wortes zeigt an, welch Genuss dahinter steckt. Schön „schlotzig“, also feucht, muss übrigens auch der Kartoffelsalat sein, den der Schwabe ebenso liebt wie seinen Trollinger.

Wiemann: Die beiden Flügelbilder mit dem Heiligen Gangolf und dem Papst Gregor, die uns die Yale University Art Gallery in New Haven/USA leihweise zur Verfügung stellt.

Wie lange haben Sie diese Ausstellung für die Staatsgalerie vorbereitet?

Wiemann: Schon lange, wir arbeiten seit rund zwei Jahren daran. Was fasziniert Sie an den Bildern des Meisters von Meßkirch?

Wiemann: Der Meister von Meßkirch ist herausragend in der Verwendung des Kolorits und der Komposition. Mich interessiert wie er die Tradition sakraler Bildwelten aufgreift und sie betont prachtvoll weiterführt. In welchen Farben wurden sie gemalt?

Wiemann: Die Tafelbilder wurden in Mischtechnik auf Nadelholz ausgeführt, das heißt, die Malerei wurde in Tempera angelegt und dann mit Ölfarbe übergangen. Außergewöhnlich für die Zeit ist die zusätzliche vielfache Verwendung von Gold. Sind besondere konservatorische Anforderungen erforderlich?

Wiemann: In den letzten Monaten wurden 13 Werke aus unserer Sammlung kunsttechnologisch untersucht. Es wurden der Erhaltungszustand der Tafelbilder sowie weitere Erkenntnisse zur Arbeitsweise des unbekannten Meisters gesammelt. Für die Ausstellung benötigen wir ein stabiles Raumklima, das auf die Bedürfnisse von Tafelbildern eingestellt ist. Das gilt auch für den Transport. Viele der Werke benötigen eine eigene Klimakiste. Was hat es mit der Rückkehr des Gothaer Tafelaltars auf sich? Wo war er zuvor in Stuttgart und in welcher Zeit?

Wiemann: Der Gothaer Tafelaltar, heute in Schloss Friedenstein in Gotha aufbewahrt und präsentiert, ist ein Highlight der Ausstellung. Er wurde um 1538/39 für den Regenten von Württemberg geschaffen und stammt aus der Werkstatt von Heinrich Füllmaurer (um 15001548). Ursprünglich war er wohl zur Prinzenerziehung bestimmt und hatte seinen Platz im Alten Schloss. Wie der Altar aus Württemberg auf Schloss Friedenstein gelangte, ist noch nicht sicher geklärt. Er könnte als fürstliches Heiratsgut hierher gelangt sein, aber auch aus dem Nachlass des Weimarer Prinzen Bernhard stammen. ■ Die Fragen stellte Iris Frey.


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Fast die ganze Welt in einem Museum Im Mercedes-Benz Museum fehlen noch Gäste aus vier Ländern cedes-Benz-Muse(red) – Zukunft ums wider: Wir braucht Herkunft – begrüßen hier diese faszinierende täglich Menschen Wechselwirkung aus aller Herren zwischen Innovation Länder. Sie komund Historie erleben men von den Badie Besucherinnen hamas, den Salound Besucher des monen oder aus Mercedes-Benz MuAndorra. Dass nur seums jeden Tag noch sieben Länaufs Neue. Hier, dider fehlen, hat rekt gegenüber dem unseren Ehrgeiz Stammwerk der geweckt“, sagt die Marke in UntertürkLeiterin des Merheim, öffnen sich cedes-Benz Musefaszinierende Blicke ums Monja auf eine seit mehr Büdke. Also lud als 130 Jahren ledas Museum in bendige Innovatiden sozialen Meonskultur. Über acht dien, über die Millionen Menschen Website und die aus der ganzen Welt Presse zum Musehaben sich davon umsbesuch. Aubereits beim Ausßerdem wurden stellungsbesuch und alle Ländervertrebei Veranstaltungen tungen der betrefvom Konzert bis fenden Nationen zum Open-Air-Kinoin Deutschland ereignis begeistern über die Aktion lassen. informiert. Mit ErVorhang auf für folg: Innerhalb das 1886 von Carl kürzester Zeit Benz erfundene Automobil: Das MuAcht Millionen Besucher waren bereits zu Gast im Mercedes-Benz Museum. Angereist aus fast der ganzen Welt. Lediglich konnten Besucher seum lässt seine Ge- Bürger aus vier Ländern fehlen noch. Das soll sich ändern. Foto: dpa aus Benin, Suriname und Botschichte und Geswana im Museum begrüßt werden. Doppelhelix der menschlichen DNA, und kulinarische Programm des Merschichten im Zusammenhang von Sie wurden als Ehrengäste wie Staatsin der die Erbgutinformationen geTechnik und Alltag, von Zeitgeschichte cedes-Benz Museums. Dazu kommen gäste mit der jeweiligen Landesflagge Sonderausstellungen und Präsentatio- speichert sind. Damit ist das Merceund populärer Kultur lebendig werempfangen und durften mit dem des-Benz Museum auch ein gebautes nen zu unterschiedlichen Themen. den. 160 Fahrzeuge aller Art sind daNachbau des Benz Patent-MotorwaSymbol für die visionäre Kraft der ErAber nicht allein die Inhalte des Merbei die Hauptdarsteller. Ihre Reihe finder und Entwickler des Automobils. gens eine Ehrenrunde vor dem Mucedes-Benz Museums begeistern, reicht von einigen der ältesten Autoseum drehen. In diesem Jahr wurde Ihre Energie steckt seit jeher in den mobile der Geschichte über legendäre schon dieser Ort der Innovationsgeder achtmillionste Museumsbesucher Genen der Marke Mercedes-Benz. Rennwagen bis hin zu Forschungsfahr- schichte fasziniert. Der einzigartige begrüßt. Er kam aus China – dem Seit der Eröffnung des Museums Entwurf stammt vom niederländizeugen. Zusammen mit weiteren ExLand, aus dem jeder zehnte ausländischen Architekten Ben van Berkel von im Jahr 2006 war schon die ganze ponaten bilden sie das Herzstück der sche Gast stammt. Welt zu Gast – fast die ganze. Anfang UN Studio. Er schuf einen visionären Dauerausstellung in zwölf Räumen 2017 fehlten noch Bewohner von BeBaukörper, dessen Wände und Demit insgesamt 16 500 Quadratmeter nin, Botswana, Guyana, Papua-NeuFläche. Entdecken lässt sich diese ein- cken aus doppelt gekrümmten, hoch ■ Das Mercedes-Benz Museum ist individuellen Komponenten bestehen. guinea, Samoa, St. Kitts und Nevis so- während des gesamten Jahres von zigartige Welt auf zwei Rundgängen, die den Erzählsträngen „Mythos“ und Dieses Konstruktionsverfahren lag An- wie Suriname im Mercedes-Benz Mu- Dienstag bis Sonntag jeweils von 9 bis seum. „Die Marke Mercedes-Benz ist fang der 2000er-Jahre an der Grenze „Collection“ folgen. um 18 Uhr geöffnet. Das Museum ist in aller Welt bekannt. Das spiegelt des technisch Machbaren. Die StrukSo vielfältig wie die Automobilgebarrierefrei. sich auch in den Besuchern des Merschichte ist das automobile, kulturelle tur des Gebäudes erinnert an die ■ www.mercedes-benz.com/museum

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Sonderausstellung „50 Jahre AMG“ AMG: Diese drei Buchstaben stehen weltweit für automobile Höchstleistung, Exklusivität, Effizienz und hochdynamischen Fahrspaß. Das von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründete Unternehmen feiert 2017 sein 50-jähriges Bestehen. Ein halbes Jahrhundert, in dem Mercedes-AMG einzigartige Sportwagen entwickelte und zahlreiche Erfolge im Motorsport feierte. Zum Jubiläum zeigt das Museum vom 19. Oktober 2017 bis zum 8. April 2018 die Sonderausstellung „50 Jahre AMG“. Zu den Highlights gehören Meilensteine der Rennsportgeschichte wie der 300 SEL 6.8 und der jüngste Coup, der Mercedes-AMG „Project One“ mit mehr als 1000 PS.


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Verführung aus Fell seit 85 Jahren Regina und Roland Bräuning führen das Pelzhaus Enssle bereits in der dritten Generation früh war es Roland Bräu(red) – Tradition und Moning klar, dass er das derne – beides gehört zur Handwerk der Pelzverar85-jährigen Firmengebeitung erlernen wollte. schichte von Pelzhaus Nachach einer Lehre und Enssle in der Talstraße 79 drei Jahren bei Christian im Stuttgarter Osten. BeDior in Paris machte er reits in dritter Generation die Meisterprüfung. Zu führen die Geschwister dieser Zeit war seine Regina und Roland BräuSchwester nach einer ning das FamilienunterMode und Design Ausnehmen. Er ist Kürschnerbildung bereits im BeMeister, sie Expertin für trieb. internationale Modetrends und das KaufmänJedes Jahr wird bei nische. Sie haben das der Erstellung der Pelzhaus Enssle von ihrer neuen Kollektion Wert Mutter Klara Bräuningauf Top Design aus besEnssle übernommen, die ter Qualität mit den als Seniorchefin nach wie neusten Verarbeitungsvor mit Rat und Tat zur techniken gelegt und Seite steht. das schon seit GeneratiFreundlich und behagonen. „Der Wandel in lich ist der Verkaufsraum unserer heutigen Zeit in Stuttgart-Ost. Hier macht auch bei der nimmt man sich Zeit für Pelzmode nicht Halt und jeden Kundenwunsch . die Modelle müssen Dabei hat sich eine Maheute zu 100 Prozent in xime über all die Jahre Regina und Roland Bräuning sowie Mutter Klara Bräuning-Enssle führen die Traditionsfirma im Stuttgarter Osten, unser Zeitgeschehen nicht verändert: „Alle die sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen guten Namen in der Branche und bei ihren Kunden gemacht hat. passen“, sagt Regina Kunden –egal welcher Bräuning. milie Bräuning lieben, was sie tun. So senden Service im Pelzhaus Enssle Herkunft – sind uns gleich wichtig“ Für die Zukunft sehen die Gekönnen sich die Geschwister sehr gut sagt Regina Bräuning und lächelt: „Die sehr zu schätzen. Weit über die Lanschwister immer eine Chance, denn meisten Kunden sind uns förmlich ans desgrenze hinaus ist der Name Enssle an ihre Kindertage erinnern, als sie ihr Pelzatelier garantiert ihnen, dem den Mitarbeitern in der Pelzmanufak- Modewandel immer standhalten zu ein Begriff, wenn man an Pelz denkt. Herz gewachsen und es besteht eine tur zugeschaut haben und dabei die „Oft entsteht eine persönliche Verpersönliche Verbindung.“ Diese wiekönnen und auch die in die Jahre geFaszination, die von dem edlen Natur- kommen Kundenpelze modernisiebindung.“ All das kommt nicht von derum wissen die Beständigkeit der erstklassigen Qualität und den umfas- ungefähr. Denn alle Mitglieder der Fa- material ausging, gespürt hatten. Sehr ren zu können.

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Kellermeister im Höhenflug

Jürgen Off kreiert seit 30 Jahren die Weine der Weinmanufaktur Untertürkheim Von Mathias Kuhn

Wer mit 53 Jahren einen der renommiertesten Wein-Preise „für sein Lebenswerk“ erhält, muss ein Koryphäe sein. Bei der Preisverleihung zum Deutschen Rotweinpreis erwischte es Untertürkheims Kellermeister Jürgen Off kalt. Natürlich wusste er, dass der 2013er Lemberger Barrique der Weinmanufaktur Untertürkheim den ersten Preis errang. Die zweite Ehrung traf den gebürtigen Fellbacher unerwartet. Die Jury zeichnete Jürgen Off mit dem Ehrenpreis „Roter Riese“ aus. Tatsächlich ein hohe Ehre. Nur einmal pro Jahr erhält ein Rotweinmacher den roten Pokal. „Bei der Bambiverleihung wäre dies das Goldene Bambi für das Lebenswerk eines Künstlers“, weiß Off. Ans Aufhören denkt der heute 54-Jährige dennoch noch lange nicht. Er kann immerhin auf 30-jährige Erfolgsgeschichte der Untertürkheimer Wengerter zurückblicken, die er entscheidend mitgestaltete. Nach einer klassischen Winzerausbildung und einer technischen Ausbildung in Weinsberg war die damalige Weingärtnergenossenschaft Untertürkheim 1987 die erste Adresse und Anlaufstelle für Off. Beim damaligen Kellermeister Otto Schaal erwarb er sich weitere praktische Kenntnisse und gehörte um die Jahrhundertwende auch zu den Vätern der neuen Qualitätsphilosophie. Aus der Weingärtnergenossenschaft Untertürkheim

wurde die Weinmanufaktur. Untertürkheims Genossenschaftswengerter verschrieben sich noch stärker dem Qualitätsgedanken. Das ehrgeizige Ziel: Sie wollten mittelfristig zur Spitze der deutschen Weinerzeuger gehören und der damals knapp 40 Jahre junge Kellermeister Off sollte die Weinmanufaktur-Tröpfchen dorthin führen. Es war der Anfang einer Erfolgsgeschichte. Zunächst als viel beachteter Aufsteiger von Experten wahrgenommen, hat sich die Weinmanufaktur Untertürkheim längst in der Bundesliga der deutschen Weinerzeuger etabliert, gewann mit Offs Weinen etliche national und international hochrangige Weinwettbewerb und ist im Gault Millau seit Jahren Deutschlands beste Genossenschaft. „Es ist eine Bestätigung, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, auf Qualität und nicht auf die Billigschiene zu setzen“, sagt Off. Die Auszeichnungen freuen ihn. Souverän und sympathisch macht er auch bei Preisverleihungen und

Galas eine super Figur. Die Preise lassen den bodenständigen Schwaben aber nicht abheben. Er ist ein Teamplayer, diskutiert mit seinen Vorstands- und Aufsichtsratskollegen, ist selbst ein anerkannter Juror bei Weinverkostungen und er nimmt sich auch Zeit, Kunden im Verkaufsraum seine Weine zu erklären und mit seiner ruhigen Art auch von den Untertürkheimer Tröpfle zu überzeugen. Der aus einer Fellbacher Weinbaufamilie stammende Off pflegt selbst noch Weinberge. Er ist bodenständig und hat doch die internationalen Mitbewerber im Blick – oder besser auf der Zunge. Er war einer der ersten Kellermeister in Württemberg, der Barrique-Weine aus-

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baute, hochwertige Cuvées schuf und auch neuen Rebsorten eine Chance gab. Bei allen Neuheiten, denen er aufgeschlossen gegenüber steht, schaut er auch „dass die Untertürkheimer Weine ihre eigene Handschrift behalten“. Er weiß um die Tradition der Anbaugebiete. „Wir müssen aufpassen, dass jedes seine Eigenarten nicht verliert“, sagt Off. Man merkt, dass ihm der Weinmachen Spaß bereitet. Für ihn und sein Team ist der Ausbau der Weine ehrliche Handarbeit. „Der Verbraucher muss merken, dass selbst unsere Weine im Basissegment handwerklich gut gemacht sind und die Qualität deswegen stimmt.“ Er denkt dabei nicht nur an den Weinverkauf. Guter Absatz sichert auch die Zukunft der Weinmanufaktur und jene der Weinberglandschaft rund um Untertürkheim, die es zu erhalten gilt. Weinanbau, -ausbau und die Vermarktung ist für Off eine Herzensangelegenheit. Er ist ein Weinmacher aus Leidenschaft.

Gestatten, Carolin Poppe Seit einem Jahr ist Carolin Poppe bei der Weinmanufaktur Untertürkheim beschäftigt – wieder. 2008 hat die Bietigheimerin bei Kellermeister Jürgen Off die Ausbildung zur Weintechnologin begonnen. „Damals als absolute Quereinsteigerin“, sagt die 29-Jährige lachend. Aber sie merkte, dass die kreativen Aufgaben rund um den Wein ihr Spaß bereiteten. Nach dem Ende der Ausbildung in der Weinmanufaktur studierte sie in Geisenheim und schloss mit einem Master in Weinbau und Oenologie in Gießen ab. Nach Praktika bei bekannten Weinerzeugern in der Pfalz und in Südfrankreich zog es sie in die Region zurück. „Als Geschäftsführer Stefan Hübner mich fragte, ob ich in der Weinmanufaktur helfen könne, musste ich nicht lange überlegen“, sagt sie. Seit Anfang 2017 ist sie für Marketing und Veranstaltungen verantwortlich. Die Weinmanufaktur zählt mit ihren Top-Weinen zu den besten Weingärtnergenossenschaften in Deutschland. Sie bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm an. „Die Aufgaben sind unglaublich vielseitig“, sagt Poppe.


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Ein neues Zuhause für junge Familien Die Firma gut Immobilien hilft dabei, den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen (red) – Die Firma gut Immobilien ist seit über 25 Jahren erfolgreich in Stuttgart tätig und berät rund um das Thema Hauskauf und Grundstücksverkauf. Die inhabergeführte Firma mit Sitz in Stuttgart-Degerloch realisiert jährlich über 50 Bauvorhaben in und um Stuttgart. Von sehr modernen Doppelund Reihenhäusern mit viel Verglasung bis zu großzügigen Einfamilienhäusern ist alles möglich. Das richtige Haus für die junge Familie: Wohnqualität und Lebensqualität gehören zusammen. Die Frage ist oftmals nur, wie man diesen Traum von den eigenen vier Wänden verwirklicht, ohne finanziellen Stress und ohne unnötige Belastungen und wie man das passende Grundstück oder das passende Haus findet. Unsere Spezialität sind neue Häuser für junge Familien. „Mit unserem langjährigen und motivierten Team setzen wir alles dran, für unsere Kunden den Traum von

sammen. „Deshalb können wir unseren Kunden beim Hauskauf ein attraktives Preisleistungsverhältnis bieten. Unsere Neubauhäuser werden zum schlüsselfertigen Festpreis verkauft. Dies bedeutet für unsere Kunden Sicherheit bei der Finanzierung.“ Durch eine beharrliche Marktpräsenz in den letzten 25 Jahren ist gut Immobilien für viele Grundstücksverkäufer zu einem Partner geworden, dem man vertraut und bei dem man weiß, dass er das Beste aus dem Grundstück macht. Ein wesentlicher Teil der Grundstücksangebote kommt über Empfehlungen von Kunden, die bereits mit gut Immobilien erfolgreich Geschäfte abgewickelt haben. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass bei gut Immobilien die Devise gilt „dem Kunden immer mehr Service zu geben, als er erwartet“ – eine gute Grundlage, wenn man dauerhaft, solide und mit Freude expandieren will.

Das Team von gut Immobilien hilft bei der Verwirklichung von Wohnträumen. Foto: Privat

den eigenen vier Wänden zu verwirklichen“, so Geschäftsführer Bernhard Gut. „Unsere Experten im Grundstückseinkauf sind besonders darin geschult, das Potenzial eines Grund-

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„Meine Heimat. Meine Bank.“ Die Volksbank Stuttgart eG: Zuverlässig seit mehr als 150 Jahren (red) – Die Volksbank füllen, sieht sich die Stuttgart eG blickt auf Volksbank Stuttgart eG eine lange Tradition in der Pflicht. Daher zurück. Ihre Wurzeln greift sie Jahr für Jahr reichen bis in die Mitte mehr als 1100 schulides 19. Jahrhunderts, schen, sportlichen, kulals die ersten Handturellen und sozialen Projekten unter die werker- und GewerbeArme und ist Grünbanken gegründet wurden. Damit ist ihre dungsmitglied von neun Historie untrennbar Bürgerstiftungen. mit der Geschichte Diese Nachhaltigkeit dieser Region versteht auch bei einem wachsen. Aus handbeliebten Angebot der werklichen TraditionsVolksbank Stuttgart eG betrieben sind erfolgim Vordergrund: dem reiche Unternehmen VR-GewinnSparen. geworden. Und aus Hierbei handelt es sich vielen kleinen Kreditum die clevere Kombigenossenschaften die Die Zentrale der Volksbank Stutt- nation aus Sparen, Gegart eG in der Börsenstraße. heute größte Volkswinnen und Helfen. bank Baden-WürttemDer Lospreis beträgt bergs: die Volksbank Stuttgart eG. 10 Euro, wovon 7,50 Euro monatlich dem Sparkonto gutgeschrieben und Seit Generationen begleitet die Volksbank Stuttgart eG die Menschen 2,50 Euro als Spieleinsatz verwendet werden. Neben der Chance auf modieser Region und steht für eine natliche Geld- und Sachgewinne werstarke Gemeinschaft, basierend auf den Teile des Spieleinsatzes dazu dem genossenschaftlichen Grünverwendet, gemeinnützige Institutiodungsgedanken von Friedrich Wilnen in den Regionen zu unterstützen. helm Raiffeisen: „Was einer alleine Mit jedem gekauften Los werden vor nicht schafft, das vermögen viele.“ Ort Einrichtungen wie Schulen, KinDabei verfolgt sie nicht nur wirtdergärten und Vereine gefördert. Auf schaftliche Ziele, sondern trägt auch diese Weise konnten allein im vergesellschaftliche und soziale Verantwortung. Besonders dort, wo vorhan- gangenen Jahr 464 546 Euro an Spendengeldern über die Volksbank dene Mittel nicht mehr ausreichen, Stuttgart eG vergeben werden. um wichtige soziale Aufgaben zu er-

(red) – 200 Jahre Cannstatter Volks- den Hotels hält, zum Festgelände zu fest - eine schwäbische Zeitreise! An gelangen und nicht wie vor 200 Jahren mit Pferd und Kutsche. Und diesem Jubiläum stellen wir fest: nach einem schönen Abend beim viele Jahre sind vergangen, was für „Jubiläums-Wasen“ haben Sie die eine lange Zeit… Möglichkeit, diesen in unseren Bars und das trifft auch auf die Europe bei dem einen oder anderen „AbsaHotels Stuttgart zu! Zwar sind es cker“ ausklingen zu lassen. Im Annicht 200, sondern nur knapp über schluss nächtigen Sie dann in unse40 Jahre, aber in dieser doch verren modernen Zimmern. In diesem meintlich „kurzen“ Zeit haben sich Sinne: auf die nächsdie Europe Hotels ten 200 Jahre! stetig verändert und Und wem das Jubiweiterentwickelt. läum noch zu weit Nach ereignisreichen entfernt scheint: wir Jahren werden wir im freuen uns über eiMessehotel Europe nen Besuch zu unseim Sommer 2018 die ren beliebten alljährletzte der vier Etagen und die dazugehöri- Die Hotelbar „Alis`Cocktail Lounge. lichen Brunchs, zum Beispiel zu Nikolaus, gen 114 Zimmer reWeihnachten, Ostern oder auch am novieren und modernisieren. Es erMuttertag. wartet Sie im wahrsten Sinne des Mit allen Sinnen genießen! ErleWortes ein farbenfroher Traum aus hochwertigen und modernen Wohn- ben Sie einen schönen und romantischen Abend in unseren Restaurants Elementen in braun, rot und blau. und lassen Sie sich von unserem KüLassen Sie sich von unserer neuen chenchef und seiner Crew kulinaKomfortkategorie verzaubern und genießen Sie die Magie dieser atem- risch verwöhnen. Auch unsere leckere, knusprige Gans to Go ab St. beraubenden Zimmer in neuer und Martin ist immer eine Sünde wert. gemütlicher Atmosphäre. Verbinden Sie doch einen Besuch Und falls Sie Ihre Advents- oder Weihnachtsfeiern noch nicht gezum 200 jährigen „Cannstatter Waplant haben, unsere Mitarbeiter stesen“ und übernachten in den Euhen Ihnen für Fragen und weitere rope Hotels Stuttgart. Erleben Sie Informationen gern zur Verfügung. den neuen Flair und Komfort und Wir freuen uns auf Sie. Ihr Helmuth genießen Sie zusätzlich den Vorteil, Buchmann und Team. mit der U-Bahn, welche direkt vor


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Blick in den Orgelsaal der Musikhochschule: links eine norddeutsche Barockorgel, in der Mitte eine historische Orgel aus Italien, rechts ein typisches Instrument aus dem Elsass. Foto: Hans-Dieter Teschner/MH Stuttgart

Eine Welt voller Pfeifen Einzigartige Orgelsammlung der Musikhochschule Von Martina Fürstenberger Der Ton ist als erstes in der Magengegend zu spüren. Es vibriert im Raum, gleichzeitig ist ein Geräusch wie von einem Gebläse zu hören. Dazu ein leises Brummen – so als würde in der Ferne ein Helikopter starten. Die Zuhörer recken die Hälse und spitzen die Ohren: Ist das schon Musik oder nicht? Wenn an der Rieger-Orgel im Konzertsaal der Stuttgarter Musikhochschule die unterste Taste, das Subkontra C, angeschlagen wird, ist das schon knapp an der Grenze dessen, was normale Ohren noch hören können. Einmal im Monat werden in der Musikhochschule, die mit vollem Namen Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst heißt, Führungen durch die Orgelsammlung angeboten. Elf verschiedene Orgeltypen stehen den Studierenden zum Lernen und Üben zur Verfügung. Die jungen Männer und Frauen werden unter anderem zu Organisten und Kirchenmusikern ausgebildet. Die Orgelsammlung ist laut Hochschule die größte in Deutschland und bietet einen beeindruckenden Überblick über Technik und Klangwelt der Orgel seit der Zeit von Johann Sebastian Bach. Jede Epoche und jeder Kulturraum hat einen

Schwäbisch g‘schwätzt:

„Heilig‘s Blechle“

Meist ist damit das geliebte Auto gemeint. Der Schwabe ruft allerdings auch „Heilig‘s Blechle“, wenn er erstaunt ist. Ursprünglich hatte das „Heilige Blechle“ allerdings gar nichts damit zu tun, sondern war ein kommunaler Ausweis zur Armenversorgung.

eigenen Orgeltyp herausgebildet. Für die norddeutsche Barockorgel beispielsweise ist eine scharfe Klangfarbe typisch. Die französische Orgel dagegen zeichnet sich durch die starken Trompetenregister aus. Das „Register ziehen“ ist für die Organisten wichtig, denn der „Königin der Instrumente“ lassen sich ganz unterschiedliche Töne und Klangfarben entlocken. Für jeden Ton und jeden Klang gibt es eine eigene Pfeife. Nur ein kleiner Teil davon ist übrigens von außen „im Prospekt“ zu sehen, die allermeisten Pfeifen sind hinter der vorderen Front versteckt. Normalerweise stehen Orgeln in großen Kirchenräumen mit entsprechender Akustik. In der Musikhochschule sind sie teilweise in kleinen Überäumen untergebracht – für die Orgelbauer war es durchaus eine Herausforderung, hier dennoch einen guten Klang zu erzielen. Die meisten Orgeln der Hochschule sind Nachbauten, die eigens für die Studierenden angefertigt worden. Historisch dagegen ist die italienische Orgel, die aus dem 18. Jahrhundert stammt und ursprünglich in einer venezianischen Kirche stand. „La Signora“ wird sie von Lehrenden und Studierenden liebevoll genannt. Auch einige andere Orgeln haben Beinamen verpasst bekommen: Da gibt es die „mollige Schwäbin“, die „Mimose“ und die „Unbestechliche“. Die große Orgel im Konzertsaal ist das „Chamäleon“ unter den Instrumenten, auf ihr finden nahezu alle Abschlussprüfungen statt. Wer sich für Kirchenorgeln interessiert, sollte auch der Stiftskirche einen Besuch abstatten. Werktags zu den Andachten wird meist die Chororgel der Firma Weigle bespielt, am Wochenende und bei Konzerten kommt die große Mühleisen-Orgel zum Einsatz, die im Jahr 2004 nach zehn Jahren Bauzeit fertiggestellt wurde. 81 Register und mehr als 5000 Pfeifen

bietet dieses Instrument, das mit vier Manualen und Pedal gespielt wird. Beim Einbau wurden auch sieben Register mit 352 Pfeifen der Vorgänger-Orgel, einem Exemplar aus der Werkstatt Walcker, wiederverwendet. Alle Verbindungen zwischen Tasten und Pfeifen sind rein mechanisch.

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Konzertreihen und Führungen Orgelmusik zum Weihnachtsmarkt: Innehalten, aufatmen und genießen – das ist möglich bei den täglichen Konzerten der Orgelmusik zum Weihnachtsmarkt. Die Organisten der Stiftsmusik sowie Gäste spielen an der großen MühleisenOrgel in der Stiftskirche. Termine sind vom 4. bis 22. Dezember 2017, jeweils 13.15 bis 13.45 Uhr. ■ www.stiftsmusik-stuttgart.de Stuttgarter Orgelfestival: Von Juni bis August spielen renommierte Organisten aus dem In- und Ausland im Rahmen des International Stuttgarter Orgelfestivals in der Kirchengemeinde St. Nikolaus. Das Instrument dort stammt von der Orgelbauanstalt Friedrich Weigle aus Echterdingen. Die Konzerte finden jeweils sonntags statt. Das Repertoire reicht von der frühen Orgelmusik des 16. Jahrhunderts über barocke und romantische Musik bis zu Werken unserer Zeit. ■ www.stuttgarter-orgelfestival.de Internationaler Orgelsommer: Jedes Jahr im Juli und August spielen international bedeutende Organisten auf der Mühleisenorgel in der Stiftskirche Meisterwerke aus allen Epochen. Der Internationale Orgelsommer ist Bestandteil der Reihe „Stunde der Kirchenmusik“, die jeden Freitag um 19 Uhr in der Stiftskirche stattfindet. ■ www.stiftsmusik-stuttgart.de

Orgelkonzerte Matthäuskirche: Internationale Orgelkonzerte finden einmal im Monat sonntags in der Matthäuskirche in StuttgartSüd statt. ■ www.internationale-orgelkonzerte-stuttgart.de Orgelführungen Musikhochschule: Die Musikhochschule bietet regelmäßig Führungen durch die Orgelsammlung an. Dabei bekommen die Besucher spannende Einblicke in die Welt des Orgelbaus verschiedener Zeiten und Regionen. Es werden alle Orgeln angespielt. Im Anschluss an die Führung findet ein Konzert an der Rieger-Orgel im Konzertsaal der Hochschule statt. Führung und Konzert können separat besucht werden. Termine 2017: 15. Oktober, 12. November, 10. Dezember Tickets über die Hochschule, Tel. 0711/212 46 21 (Mo - Fr 16-19 Uhr), Mail (vorverkauf@mh-stuttgart.de) und an allen reservix-Vorverkaufsstellen. ■ www.mh-stuttgart.de Orgelführung in der Stiftskirche: Mehrmals im Jahr werden öffentliche Führungen an der Mühleisenorgel angeboten. Am 18. Oktober, 18 Uhr, ist der letzte Termin für 2017. Termine für Gruppen ab 10 Personen gibt es auf Anfrage. ■ www.stiftsmusik-stuttgart.de


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Ausgezeichnete Weine mit Profil Weinfactum kreiert edle Tropfen für Genießer

Genuss aus Meisterhand Weinfactum steht für Weine aus Meisterhand und für hohe Qualität – und das weit über Bad Cannstatt hinaus. Die zahlreichen Auszeichnungen und Preise sind der Beleg dafür, dass Weinfactum mit der stetigen Ausrichtung auf Premium-Weine die richtige Strategie gewählt hat. Neue Gesichter mit neuen Ideen Personell hat sich in diesem Jahr einiges verändert. Am 1.Juli 2017 folgte Andreas Allgayer auf Marc Nagel als neuer Vorstandsvorsitzender. Er kommt aus der Wirtschaft und ist Weingärtner mit einem kleinen, aber feinen „Stückle“ in Mühlhausen.

1. Kellermeister und Geschäftsführer Thorsten Klimek und Vorstandsvorsitzender Andreas Allgayer (v. l.)

Er bringt neben seinem Riesling auch viel Elan und gute Ideen mit auf die Kelter, um die weitere Entwicklung von Weinfactum voran zu treiben. Neu in seiner Position als erster Kellermeister ist Thorsten Klimek. Der bisherige stellvertretende Kellermeister an der Seite von Thomas Zerweck ist gut vorbereitet, Weinfactum noch

mehr Handschrift und Profi fill zu gefi ben. Schließlich hat err in den letzten Jahren bereits die Weine bei Weinfactum wesentlicch mitgeprägt. Am 15. September 2017 hat Thorsten Klimek zudem nocch die Weinfactum-Geschäftsführungg von Marc Nagel übernommen. Dam mit baut der 54-jährige gebürtige Niedersachse auf seine Erfahrungen als Betriebsleiter auf. Bei Weinfacttum möchte Thorsten Klimek den Wandel hin zu einem Weinbaubetrieb mit dem Charakter eines Weinguts weiter verfolgen und den Weinen ein markantes und d klares Profil verleihen.

jed den Weiin prob bieren und d werden individuell beraten. In der umgebauten Vinothek finden jetzt auch Weinproben für kleinere Gruppen statt.

Jah hrgang 2017 Und was für ein Jahrgang wird 2017? Noch istt es zu früh, diese Frage seriös zu beantworten. Die Zeichen stehen durchau us auf gut bis sehr gut. Beim Ertrag muss man allerdings Abstriche n. Vor allem bei den Weißweinmachen sorten Weißer und Grauer Burgunder und beim m Sauvignon Blanc könnte es deshalb eng werden mit der durchgängigen Lieferbarkeit.

Modernes Erscheinungsbild Neben den personelleen Veränderungen gibt ess auch sichtbare Veränd derungen nach außen. Kunden und Weinfactum-Fans können sich auf komplett neu gestaltete Etiketten un nd neue Flaschen freuen. Anfan ng 2018 werden die ersten Flasschen in der Vinothek bereit stehen n und dann sukzessive eingeführt.

Weinprääsente Für die Weihnachtszeit hat Weinfactum wieeder schöne Geschenkpakete geschnü ürt. Diese stehen ab Mitte Oktober in der Vinothek und auf weinfactum.de zur Verfügung. Natürlich stellt Weeinfactum auch Ihre individuellen Weeinpräsente zusammen.

Vinothek Auch in der Vinothek gibt es Veränderungen. Ein neuer Probentisch und neue Weinklimaschrän nke laden Besucher in einem schön nen Ambiente zum Verkosten ein. Ku unden können

Weinfacctum Vinothek Rommelstraße 20 70376 Stuttgart Tel. 071 11 / 54 22 66 www.w weinfactum.de

WILLKOMMEN IN DER WELT DER 88 TASTEN Mit Herz und Seele sind wir begeistert von Musik und arbeiten mit Leidenschaft für den guten Klang. Unsere Klavierbauer sorgen für einen fachmännischen Service, Langlebigkeit, Wertbeständigkeit und die richtige Stimmung – sowohl im Konzertsaal als auch bei Ihnen zu Hause. Herzlich Willkommen bei PIANO-FISCHER.

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SKS Konzerte Saison17.18

MusikfürStuttgart MEISTERKONZERTE 13.10.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Budapest Festival Orchestra – Iván Fischer Dirigent – Emanuel Ax Klavier Werke von Bach, Mozart & Dvořák

14.11.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

London Philharmonic Orchestra

– Alain Altinoglu Dirigent Patricia Kopatchinskaja Violine – Werke von Ravel, Schumann & Beethoven 27.11.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

City of Birmingham Symphony Orchestra – Mirga Gražinytė-Tyla Dirigentin Rafał Blechacz Klavier – Werke von Mozart, Chopin & Beethoven 8.12.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Russische Staatskapelle Moskau – Valery Polyansky Dirigent Nemanja Radulovic Violine – Werke von Tschaikowsky

MEISTERPIANISTEN 19.10.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Fazil Say – Werke von Chopin, Beethoven, Satie & Say 6.11.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Martha Argerich & Sergei Babayan – Werke von Mozart & Prokofjew 4.12.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Rafał Blechacz – Werke von Bach, Beethoven & Chopin 19.12.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

András Schiff – Werke von Mendelssohn, Beethoven, Brahms & Bach SONDERKONZERTE 16.11.17–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Anne-Sophie Mutter

Konzert zu Pendereckis 85. Geburtstag – Lambert Orkis Klavier Roman Patkoló Kontrabass – Werke von Penderecki, Brahms & Bach 26.12.2017–17 UHR–MOZART-SAAL

Sergei Aksakow »Die feuerrote Blume« ChrisTine Urspruch Rezitation

Hideyo Harada Klavier – Klavierwerke von Tschaikowsky und Rachmaninow 27.12.17–19 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Elvis Symphonic & Gospel – Roll Agents – The Elvis Xperience Mit Sinfonie-Orchester, Big Band und Gospelchor

28.12.17–19 UHR–BEETHOVEN-SAAL

German Brass Ein Festprogramm in Gold

30.12.17–18 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Beethovens 9. Sinfonie – Stuttgarter Philharmoniker

Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn – Solisten – Noam Zur Leitung 11.4.18–20 UHR–BEETHOVEN-SAAL

Lang Lang Klavier – Werke von Liszt, Albéniz, Granados, Debussy & de Falla

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Meister ehren die Kunst Stars der Klassik im Programm der SKS Russ (red) – Die Meisterkonzerte in der Für die Meisterpianisten gilt ein 72. Konzertsaison der SKS Russ steKlavier, ein Klavier. Der geliebte Lohen unter dem Motto Internationale riot hatte einen besonderen Blick für Familienaufstellung. „Verachtet mir die Hausmusik: „Ein Klavier, ein Kladie Meister nicht, und ehrt mir ihre vier!“, soll die Familie rufen, als beKunst“ – der eine sagtes Instruoder andere Satz ment angeliefert von Richard Wagwird, und natürlich gerät die ner behält, für sich genommen, Szene alsbald doch eine geaus den Fugen. wisse Gültigkeit. Nun, das Klavier Und man kann schleppen muss ihn heutzutage ein Abonnent gelassen und der Meisterpiaganz vielfältig innisten glückliterpretieren: cherweise nicht Sechs der acht – man lehne sich „Meisterkoneinfach im zerte“ werden Stammplatz zuvon Orchestern rück und rufe, aus Großbritannein, nicht „ein nien, Russland Klavier, ein Klaund Ungarn bevier“, sondern stritten, und als gerne „bravo“, heimische Klang- Kommt zu den Meisterkonzerten: Patricia wenn sich Stars Kopatchinskaja. Foto: Julia Wesely wie Murray Pekörper sind die Lokalmatadoren rahia, Rudolf vom SWR ebenso herzlich willkomBuchbinder, Grigory Sokolov oder men wie die Gäste aus Wagners HeiAndrás Schiff auf dem Podium einfinmat Sachsen. Ganz zu schweigen von den. Wobei zwei der Konzerte in der Solisten und Dirigenten aus aller Her- Saison 2017/18 nicht nur mit einem, ren Länder: Frankreich! Amerika! Ar- sondern tatsächlich mit zwei Klaviemenien! Diese ganze Welt der Klassik ren stattfinden: Quasi im Heimspiel ist komfortabel und garantiert ohne präsentieren sich die aus dem Jetlag vom Stammsitz im Beethoven- Schwäbischen stammenden Brüder saal aus zu bereisen – wenn, ja wenn Stenzl zusammen auf einem und geman sich ein Abonnement gesichert meinsam auf zwei Instrumenten, und hat. die große Martha Argerich musiziert mit ihren Kollegen Sergei Babayan Werke und Transkriptionen von MoDer Reisende kann Jungstars wie zart und Prokofjew. Transkriptionen? den Perkussionisten Martin GrubinIn diesen Bearbeitungen fremder ger und den Pianisten Jan Lisiecki Stücke zeigt sich die bestaunen, aber auch Kreativität gerade von die reifere Generation, Pianisten ebenso wie in verkörpert in dem Celeigenen Kompositiolisten Mischa Maisky und dem Dirigenten nen, wie sie zum BeiIvan Fischer, bewunspiel der hoch gedern. Man achte auf schätzte Fazil Say imdie schön gefügten mer wieder als BestandKombinationen: Fischer teil seiner vielseitigen hat mit Emanuel Ax eiKonzerte vorstellt. nen allseits geschätzten Pianisten gleichen Die jüngere GeneraAlters an der Seite und tion ist mit dem zupräsentiert ein gedierückhaltend-sympathigenes Bach-Mozartschen Martin HelmDvořák-Programm zum Rückkehrer: Seong-Ji Cho. chen vertreten, und Auftakt der Meistermit Seong-Jin Cho Foto: Harald Hoffmann/DG konzerte. Die Dirigenkehrt einer der ganz tin Mirga Gražinytė-Tyla präsentiert Jungen nach Stuttgart zurück, wo er bei ihrem Stuttgart-Debüt „ihr“ Ordas Publikum der Meisterkonzerte chester (Birmingham Symphony) ge- in der letzten Spielzeit virtuos übermeinsam mit dem jungen, insbeson- raschte. Eine Konstante der Meisterdere für seine Chopin-Interpretatio- pianisten ist natürlich Frédéric Chonen geschätzten Klaviervirtuosen pin. In mehreren Konzerten tauchen Rafał Blechacz, und der 70 Jahre alte Werke von ihm auf und bieten dem Mischa Maisky ist beim SWR SymAbonnenten reizvolle Vergleichsphonieorchester instrumentaler möglichkeiten. Dass der polnische Partner des vier Jahrzehnte jüngePianist Rafał Blechacz seinem groren usbekischen Dirigenten Aziz ßen Landsmann Reverenz erweist, Shokhakimov. Alt und Jung quasi in versteht sich ohnehin von selbst, ist internationaler Aufstellung der muer doch einer der Gewinner des lesikalischen Familie – das könnte gendären Warschauer Chopin-Wettman auch auf die Programme ausbewerbs. Nicht nur den ersten, sondehnen, deren Anfang und Ende in dern auch noch diverse Sonderdieser Hinsicht durchaus charaktepreise heimste der bescheidene Muristisch sind: Die Reihe der Meistersiker 2005 ein und machte sein Land konzerte startet mit Johann Sebasaußerordentlich stolz. Denn zuvor tian Bachs beliebter Orchestersuite hatte dreißig Jahre lang kein Pole Nr. 3 und endet mit der letzten voll- diese Konkurrenz gewonnen. Was endeten Sinfonie des großen Finnen würde Loriot wohl dazu sagen? Ist Jean Sibelius. doch klar: Ach was? Ach so!


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Lokale Küche: Unsere Top Zwölf Schwäbische Leckereien haben längst die Welt der Gourmets erobert Von Martina Fürstenberger Natürlich gibt es in der Region Stuttgart Speisen aus aller Welt. Wer hier indisch, japanisch oder afrikanisch essen will, wird garantiert fündig. Es lohnt sich aber, die originale schwäbische Küche zu entdecken. Sie steht nicht nur bei einheimischen Hausfrauen auf der Speisekarte, sondern selbstverständlich auch in der gehobenen Gastronomie. Ein gut gemachter Zwiebelrostbraten, frisch geschabte Spätzle und dazu ein guter Tropfen Wein aus den hiesigen Weinbergen – was gibt es Schöneres. Viele Gerichte haben längst ganz Deutschland und darüber hinaus erobert, andere bleiben Stuttgarter Geheimtipps.

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Maultaschen

Herrgottsbscheißerle werden sie auch genannt, denn angeblich wurde früher in der Fastenzeit das Fleisch im Nudelteig gut versteckt. Heute gibt es die berühmten Maultaschen auch vegetarisch. Der Klassiker ist aber nach wie vor die Version mit einer Füllung aus Bratwurstbrät, Hackfleisch, Spinat, Eiern, Zwiebeln, Petersilie und Gewürzen. Sie werden zusammen mit Zwiebeln in Butter „geschmälzt“, oder kleingeschnitten und mit Ei überbacken. In kleinerer Form dienen sie als Suppeneinlage.

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Gaisburger Marsch

Im Stuttgarter Stadtteil Gaisburg ist der Gaisburger Marsch entstanden, ein kräftiger und schmackhafter Eintopf, der unter anderem Fleisch, Spätzle und Kartoffeln enthält. Einer Legende nach sollen im 19. Jahrhundert Stuttgarter Offiziersanwärter eine Vorliebe für einen kräftigen Ochsenfleischeintopf mit Spätzle und Kartoffeln entwickelt haben, welcher in der „Bäckerschmide“ in Gaisburg serviert wurde.

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Kartoffelsalat

Schön „schlotzig“ muss er sein: der schwäbische Kartoffelsalat, der keinesfalls mit Mayonnaise, sondern mit viel Brühe, Zwiebeln, etwas Senf, Essig und Öl zubereitet wird. Die Brühe wird dabei noch heiß über die Kartoffeln gegossen. Traditionell mit Maultaschen, als Beilage zu Saitenwürstle (für Nicht-Schwaben: Wiener Würste bzw. Frankfurter), zum Grillen oder einfach im gemischten Salat - der schwäbische Kartoffelsalat passt zu fast allem und schmeckt einfach gut!

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Spätzle

Wer in Stuttgart weilt, kommt um die schwäbischen Nudeln nicht herum. Die echte Hausfrau schabt ihre Spätzle vom Brett ins kochende Wasser, doch auch Pressen und Hobeln ist erlaubt. Spätzle dienen als beliebte Beilage zu vielerlei Fleischgerichten oder in Form von Kässpätzle auch als Hauptgericht. Der Teig besteht im Original nur aus Mehl, Eiern, Wasser und Salz.

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Wein

Die Region Stuttgart zählt zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands. In den Steillagen wird – oft in mühevoller Handarbeit – der wertvolle Rebensaft gewonnen. Rotweine Stuttgarter Wengerter werden regelmäßig in Fachkreisen ausgezeichnet. Bei den Einheimischen ist der Trollinger am beliebtesten. Die Sorte stammt ursprünglich aus Tirol, wird aber heute ausschließlich in Württemberg angebaut. In traditionellen Besenwirtschaften wird gerne mit einem Viertele angestoßen. In der Region gibt es außerdem zahlreiche Weinfeste.


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Zwiebelrostbraten

Zart-mürbes Fleisch, geröstete Zwiebeln, eine delikate Soße: Ein guter Zwiebelrostbraten ist unwiderstehlich! Die Zwiebeln werden dafür in feine Ringe geschnitten und im Fett so lange gebraten, bis sie gebräunt sind. Die Fleischscheiben werden geklopft, mit Salz und Pfeffer gewürzt und in einer schweren Pfanne gebraten. Die gerösteten Zwiebelringe werden auf dem Rostbraten angerichtet und beispielsweise mit Spätzle oder Bauernbrot serviert.

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Linsen

Wer im Schwabenland aufgewachsen ist, liebt diese Kombination: Linsen und Spätzle, jeweils zur Hälfte auf dem Teller angerichtet, darüber eine Saitenwurst. Das Gericht macht ganz bestimmt satt! Linsen werden aber auch in anderer Form gegessen, als Suppe oder im Salat. Vor einigen Jahren wurden die alten Sorten wiederentdeckt – seitdem erfreuen sich die Alb-Leisa wachsender Beliebtheit.

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Hutzelbrot

Laut einem Märchen von Eduard Mörike hat das Hutzelmännlein das Hutzelbrot erfunden: ein Früchtebrot mit getrockneten oder gedörrten Obststücken – diese heißen auf Schwäbisch Hutzen. Das Hutzelbrot sollte von selbst nachwachsen, wenn man nur einen kleinen Rest davon übriglässt. Verkauft wird es unter anderem auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt, doch auch einige lokale Bäckereien haben dieses Gebäck im Angebot.

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Angeblich soll Graf Eberhard im Barte von einem frevelhaften Bäcker in Bad Urach verlangt haben, ein Gebäck zu erschaffen, durch das drei Mal die Sonne scheint. Nur so konnte dieser der Hinrichtung entgehen. Der Bäcker wurde schließlich von seiner Frau inspiriert, die mit verschränkten Armen vor ihm stand. Nach diesem Vorbild formte der Bäcker die Brezel - und wurde freigesprochen. Am besten schmeckt die Brezel frisch gebacken und mit Butter bestrichen.

Bier

Wenn die Württemberger auch gern Wein trinken, so heißt das noch lange nicht, dass sie kein Bier mögen. Jedenfalls beweisen die großen Stuttgarter Brauereien – Stuttgarter Hofbräu, Dinkelacker und Schwabenbräu – sowie einige kleinere Brauereien, dass hier auch die Brauzunft floriert. Gefeiert wird die Bierfreude zum Beispiel in den Festzelten beim Frühlingsfest und beim Volksfest auf dem Cannstatter Wasen.

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Filderspitzkraut

Auf den Fildern südlich von Stuttgart, rund um den Flughafen, wächst das berühmte Filderkraut. Dieser Weißkohl ist nicht rund, sondern läuft oben spitz zu, daher auch der Name Spitzkohl oder Spitzkraut. Mit seiner zarten Beschaffenheit eignet er sich sehr gut zur Herstellung von Sauerkraut. Doch auch gedünstet oder als Krautwickel ist der Kohl ein Genuss. Beim Filderkrautfest am dritten Oktoberwochenende in Leinfelden-Echterdingen dreht sich alles um die lokale Delikatesse.

Laugenbrezel

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Zwiebelkuchen

Wer denkt, Zwiebeln und Kuchen gehen nicht zusammen, der sollte unbedingt einen schwäbische Zwiebelkuchen probieren – am besten zur Hauptsaison im Herbst zusammen mit neuem Wein. Grundlage ist ein Hefeteig, der mit einer Füllung aus weichgedämpften Zwiebeln, Eiern, saurer Sahne, Speckwürfeln und Gewürzen belegt ist. In Esslingen wird der Zwiebel übrigens einmal im Jahr ein ganzes Fest gewidmet: das Zwiebelfest im August.

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Paradies für Leseratten Heimat zahlreicher Verlage Von Martina Fürstenberger

Berühmte Dichter gab es in der Region Stuttgart schon immer zuhauf. Man denke nur an Friedrich Schiller, Wilhelm Hauff, Georg Wilhelm Friedrich Hegel oder Ludwig Uhland, die alle hier zeitweise lebten und wirkten. Und auch heute noch wird hierzulande viel geschrieben und viel publiziert. Stuttgart zählt nach Berlin und München zu den publikationsstärksten Gebieten Deutschlands. Zahlreiche Verlage sind in Stuttgart beheimatet, darunter das Verlagshaus Klett, der Thienemann Verlag, der Kosmos Verlag und der Georg Thieme Verlag. Daneben gibt es viele weitere Institutionen, die sich der Literatur verschrieben haben. Das Literaturhaus führt Lesungen, Konferenzen und andere Veranstaltungen zu alten und neuen Medien durch. Das Schriftstellerhaus ist ein Treffpunkt für Autoren aus Stuttgart und der Region sowie ein Veranstaltungsort für Lesungen, Tagungen und Schreibwerkstätten. Literarische Abende finden regelmäßig im Hegelhaus statt – das Geburtshaus des Philosophen in der Eberhardstraße ist heute ein Museum. Mit der Akademie für gesprochenes Wort ist auch dieser Aspekt vertreten. Literaturfreunde kommen vor allem Hier werden junge Leser fündig. auch bei den verschiedenen Festivals auf ihre Kosten. Zu den größten zählen die Buchwochen und die Kriminächte. Alle zwei Jahre findet außerdem landesweit der Literatursommer statt, das nächste Mal 2018.

Kinder- und Jugendbuchwochen An die jüngeren Leser richtet sich die jährlich stattfindende Buchausstellung im Treffpunkt Rotebühlplatz. Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit Lesungen, Theater, Workshops, Bastelnachmittagen für die Kleinen, Filmen, Bilderbuchkino und Vorlesewettbewerben. Daneben gibt es zahlreiche Veranstaltungen für Eltern, Erzieher/-innen und Lehrer/-innen zum Thema Lese- und Sprachförderung, Erziehung und Pädagogik. ■ Info: im Februar im Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, Stuttgart ■ www.kinder-jugendbuchwochen.de

Fotos: Kinder- und Jugendbuchwochen/Buchwochen

Kriminächte Hier wird gemordet! Bei den Stuttgarter Kriminächten im März geht es eiskalt zur Sache. Die Veranstaltungsreihe hat sich in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt von Krimifreunden und Autoren entwickelt. An verschiedenen Stellen in der Stadt wird gelesen, aber auch musiziert und gegessen. Ausgerichtet wird das Festival vom Verein Stuttgarter Kriminächte e.V. Gruseln dürfen sich aber auch schon die Kinder. Bei den KinderKrimiWochen reihen sich Lesungen, Workshops, Filme, Hörspiele, Theater und Krimi-Touren aneinander. Den KinderKrimiWochen voraus eilt der Schreibwettbewerb. Die besten von Kindern selbst geschriebenen Krimis werden auf der Abschlussfeier prämiert. ■ Termin: 6. bis 18. März 2018 ■ www.stuttgarter-kriminaechte.de ■ www.kinderkrimiwochen.de

Stuttgarter Buchwochen Schwäbisch g‘schwätzt:

„Muggaseggele“

Sicherlich eines der schönsten schwäbischen Wörter. Verwendet wird es anstelle von „ein bisschen“, und zwar nur ein ganz ganz kleines bisschen. Wörtlich übersetzt bezeichnet „Muggaseggele“ nämlich das Geschlechtsorgan einer männlichen Fliege (Mückensäckchen).

Mehr als 110 000 Besucher ziehen die Stuttgarter Buchwochen jedes Jahr an. Immerhin kann man hier in rund 25 000 Büchern aus etwa 330 Verlagen schmökern. Zum Programm gehören Lesungen namhafter Autoren aus dem In- und Ausland sowie viele weitere Veranstaltungen. Ein Teil der Stuttgarter Buchwochen ist in jedem Jahr dem Sektor elektronisches Publizieren und Lernsoftware gewidmet. Gastland des Jahres 2017 ist Spanien. Veranstalter der Stuttgarter Buchwochen sind der Börsenverein des deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg, und das Wirtschaftsministerium BadenWürttemberg. ■ Info: 9. November bis 3. Dezember 2017 im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, Stuttgart ■ www.buchwochen.de


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Party, Spaß und Biergenuss Die Familienbrauerei Dinkelacker ist auf dem Cannstatter Volksfest in zwei Festzelten vertreten (red) – Süffiges Volksfestbier, Feierstimmung und schwäbisches Lebensgefühl pur: Das Cannstatter Volksfest ist eines der großen Highlight-Events während der Stuttgarter Festsaison. Auf dem größten schwäbischen Fest, das Besucher von nah und fern lockt, wird vom 22. September bis 8. Oktober reichlich Bier aus dem Ländle ausgeschenkt. Damit die Gäste an den 17 Wasentagen kräftig anstoßen und bis in die Abendstunden ausgelassen feiern können, laufen bei der Familienbrauerei Dinkelacker, die ih-

ren Sitz im Herzen Stuttgarts hat, die Vorbereitungen auf das zweitgrößte Volksfest Europas schon viele Wochen vorher auf Hochtouren: So starten die Braumeister der Familienbrauerei Dinkelacker bereits drei Monate vor Beginn des Cannstatter Volksfests mit dem Einbrauen der frischwürzigen Festbiere von Dinkelacker und Schwaben Bräu. Die Biere aus Stuttgarts Traditionsbrauerei gibt es auf dem Cannstatter Wasen in zwei der großen Festzelte: im Dinkelacker Festzelt Klauss & Klauss und in Michael

Wilhelmer’s SchwabenWelt. Die Bierspezialitäten sind außerhalb der Festzelte auch an vielen weiteren Verkaufsstellen, in Biergärten und bei Imbissbetrieben auf dem Festgelände erhältlich. „Als Stuttgarts Familienbrauerei sind wir auf diesem besonders traditionellen schwäbischen Fest seit vielen Jahren etabliert. Für uns ist der Cannstatter Wasen jedes Jahr ein schöner Höhepunkt, auf den wir uns immer sehr freuen“, betont Bernhard Schwarz, Geschäftsführer und Sprecher der Familienbrauerei Dinkelacker.

Wilhelmer‘s SchwabenWelt Ganz nach dem SchwabenWelt-Motto „Das Leben – ein Fest“ wird hier ausgiebig gefeiert und getanzt. Die bereits sehr beliebte und außergewöhnliche Lightshow wird um spektakuläre Lasereffekte erweitert. In diesem Jahr wird das leuchtend bernsteinfarbene Schwaben Bräu Volksfestbier frisch vom Fass in die speziell gestalteten Jahreskrüge gezapft. Für gute Stimmung sorgen auch Bands wie die

„Members“, „Isartaler Hexen“, „DJ Marco Mzee“ und „Mimmo & Friends“. Das diesjährige Programm bringt auch weiter reichlich gute Laune: Die Festzeltstars, unter anderem mit Jürgen Drews, werden am 4. Oktober die SchwabenWelt rocken. Und das ist längst nicht alles: Gemeinsam mit dem Radiosender bigFM werden in Wilhelmer’s SchwabenWelt 5x2 Plätze für einen exklusiven Sonntags-Frühschoppen am 8. Oktober mit Lola und Storb, den Morgenmoderatoren von bigFM, Partylaune pur im umweltfreundlichen SchwabenWelt-Festzelt. verlost.

Jürgen Drews, der „König von Mallorca“, ist am 4. Ok- ■ www.schwabenwelt.de tober zu Gast. Foto: Sascha Feuster Telefon: 0711/664 194 00

Dinkelacker Festzelt Klauss & Klauss Das prachtvolle Dinkelacker Festzelt Klauss & Klauss ist für seine persönliche, gemütliche und familiäre Atmosphäre bekannt. Geschickt kombinieren die Brüder Dieter und Werner Klauss auf 5300 Quadratmetern schwäbische Gastlichkeit mit traditionellem Ambiente und sorgen mit ihrem 260 Personen starken Team für einen tollen Aufenthalt. Das umfangreiche Angebot kulinarischer Köstlichkeiten und das

Das Festzelt Klauss & Klauss

frisch gezapfte Dinkelacker Volksfestbier, das ausschließlich aus regionalen Zutaten gebraut wird, sorgen darüber hinaus für besten Genuss. Wer die ganz besondere Party-Atmosphäre in stilvoll-hochwertigem Ambiente erleben will, der kann in der TAOS Lodge bei Gastgeber Alexander Dohnt mit Freunden und Familie ebenfalls ausgelassen feiern. Im gesamten Zelt sorgt auch wieder ein ab-

Fotos: Dinkelacker-Schwaben Bräu

wechslungsreiches Rahmenprogramm für eine tolle Festzelt-Stimmung. Top-Wasenbands wie die Hausband „Die Lederrebellen“ oder „Die Dirndlknacker“, „Die Blaumeisen“ oder „Steirer Sound“ sowie „The Grandmas-Partyband“, „Just for Fun“ und „Alarm“ bringen alle Gäste zum Mitfeiern auf die Bänke. Auch das weitere RahmenBeste Stimmung herrscht im Festprogramm verspricht ei- zelt Klauss & Klauss. nige tolle Highlights: Am 27. September ist die „Energy Wasenparty“ und am 3. Oktober kommen die zwei Ballermann-Stars Mia Julia und Lorenz Büffel zur „Mallorca-Party“. Am 8. Oktober bringt die „Silvretta Montafon WasenGaudi“ alpenländisches Flair ins Dinkelacker Festzelt Klauss & Klauss. Außerdem gibt es an allen drei Aktionstagen ein spezielles Wasenpaket: Bei einer vorab Online-Reservierung erhält jeder Gast für nur 15 Euro Marken im Wert von 25 Euro.

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Dolce Vita auf dem Teller Das neue Restaurant Bocca Buona – Pizza, Pasta e basta setzt auf italienische Lebensfreude (red) – Was gibt es Besseres als ein Stück geröstetes Weißbrot mit Olivenöl und etwas eingeriebenem Knoblauch? Gutes Essen kann so einfach sein. Egal ob Antipasti, Pizza, Pasta, Dolce oder Espresso – im Bocca Buona, das sich im Erdgeschoss des Hotels Park Inn by Radisson Stuttgart befindet, werden wenige, schlichte Zutaten zu intensiven Geschmackskreationen kombiniert, die durch Frische überzeugen. Unkompliziert und leicht bekömmlich soll es sein, dabei aromatisch und kräftig im Geschmack – ohne großen Schnickschnack. Italienische Lebensfreude auf dem Teller, dazu regionale Frische die man schmecken, riechen, sehen und anfassen kann! Gewürze und Kräuter auf den Tischen, Live-Cooking, dazu Tipps vom Kochprofi hautnah – so einfach ist das neue Konzept im Bocca Buona – Pizza, Pasta e basta! Dabei sind schwäbische „Pasta“ und regionale Produkte genauso auf der Karte zu finden, wie echte italienische Spaghetti und mediterrane

Ein besonderer kulinarischer Tipp: Vor kurzem eröffnete das Restaurant „Bocca Buona – Pizza, Pasta e basta“ mitten im Herzen von Stuttgart.

Köstlichkeiten. Regionale Spätzle al dente – e basta! Cianti Classico aus der Toscana oder Trollinger vom Bodensee? Pinot Grigio aus Venetien oder doch lieber Riesling aus dem Rheingau? Im Bocca Buona findet jeder etwas für seinen Geschmack: Eine feine Auswahl an europäischen Weinen, die bestens zu den lecke-

Residenzschloss Ludwigsburg

ren Gerichten der Speisekarte passen! Wer kennt sie nicht, die herzliche Gastlichkeit seines Lieblingsitalieners? Doch Gastlichkeit ist kein rein italienisches Phänomen! Bei Bocca Buona geht es darum, sich zu treffen, zu umarmen, zu lachen, um Essen und Trinken nach Lust und Laune – kein steifes Restaurant, in

Schloss Solitude

KOMMEN. STAUNEN. GENIESSEN. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen! Fürstliche Kostbarkeiten im Residenzschloss Ludwigsburg, prunkvolle Kulissen in den reizvollen Lustschlössern Favorite und Solitude und fantasievolle Märchenwelten in den Schlossgärten. Atemberaubende Aussichten und eindrucksvolle Einsichten bei der Grabkapelle auf dem Württemberg! Exklusive Programme entführen Sie in eine königliche Welt! Weitere Informationen: www.schloesser-und-gaerten.de

der man das Geschirr am Nachbartisch hört. Ganz nach dem Motto „sharing is caring“ – so wie in einer großen Familie. Das HappymakerTeam des Bocca Buona freut sich auf Ihren Besuch! ■ Mehr Infos gibt es im Internet: www.parkinn.de/hotel-stuttgart

Grabkapelle auf dem Württemberg


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Feiern und entspannen à la relexa Das Waldhotel Schatten setzt auf eine familiäre Atmosphäre und ein abwechslungsreiches Programm (ae) – Das traditionsbewusste und familiäre relexa Waldhotel Schatten liegt idyllisch mitten im Grünen und doch nah zur Stuttgarter Innenstadt. Die Geschichte des 4-Sterne-Hauses geht bis in das Jahr 1783 zurück. Über die Grenzen Stuttgarts hinaus bekannt wurde es aber vor allem durch eine Attraktion, die die Herzen aller Rennbegeisterten höher schlagen lässt: Die berühmt-berüchtigte S-Kurve der ehemaligen Rennstrecke Solitude führte und führt auch heute noch direkt vor dem denkmalgeschützten Hauptgebäude des Hotels vorbei. Laute Motoren und kühles Bier sorgten auch in diesem Jahr im Juli bei dem zweitägigen Event für großen Andrang. Deshalb unser Tipp: frühzeitig buchen, wenn man in zwei Jahren dabei sein will. Tradition ist das große Aushängeschild im „Schatten“, doch auf ihr allein will sich Hoteldirektor Sascha Schaub nicht ausruhen. Und so hat sich einiges getan: Begonnen mit der Renovierung der Superior- und Deluxe-Zimmer bis hin zum 30. Jubiläum, das im April 2017 gefeiert wurde. Das relexa-Team präsentierte voller Stolz, was es für seine großen und kleinen Gäste bieten kann und präsentierte ein buntes Programm mit Kinderschminken und Hausführungen. Eine Geschwindigkeits-Schussanlage war das Highlight für Fußballbegeisterte. „Wir bieten unseren Gästen neben dem besonderen Service eines

Das relexa Waldhotel Schatten liegt idyllisch mitten im Grünen. 4-Sterne-Hotels auch eine herzliche und familiäre Atmosphäre.“ Zudem werden stets neue Impulse gesetzt, um die Gäste zu verwöhnen. Mit saisonal wechselnden Gerichten führt das Küchenteam alle Feinschmecker durch das Jahr. Wer selbst einmal unter professioneller Anleitung kochen möchte, kann bei „relexa cooking“ im hoteleigenen Kochstudio mit Freunden, Verwandten oder Kollegen den Kochlöffel schwingen. Außerdem im Angebot ist das Selfmade-Barbecue, bei dem mit sachkundiger Unterstützung nach

Herzenslust auf der Hotel-Terrasse gegrillt werden kann. Tradition und Moderne bilden im relexa Waldhotel Schatten eine perfekte Symbiose. Allen Gästen der insgesamt 138 Zimmer und Suiten steht ein hochwertiger Wellness-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Erlebnisdusche zur Verfügung. Zudem gibt es einen gut ausgestatteten Fitnessbereich. Wer ausgiebig die frische Luft und die Natur in Stuttgarts „grüner Lunge“ genießen möchte, für den gibt es in der Umgebung zahlreiche Ausflugs- und Wandermöglichkeiten. Die

Stuttgarter Innenstadt mit ihren vielfältigen Attraktionen ist über die B 14 in wenigen Minuten zu erreichen. Dass im relexa Waldhotel Automobilliebhaber willkommen sind – nicht nur die der alten Boliden – unterstreichen die neuen Strom-Tankstellen. Besucher können ihr Elektroauto an einer von sechs Elektrotankstellen bequem in der Tiefgarage aufladen. Wer mit seinem Hund oder seiner Katze anreisen möchte, kann den „4 Pfoten“-Service nutzen. Dann wird das Tier im Hotel liebevoll umsorgt. Zudem bietet das Waldhotel Schatten seinen Gästen professionell geplante Arrangements an, wie „Nur die Liebe zählt“ oder Arrangements zu Weihnachten und an Ostern. Auch als Gastgeber für Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen – egal ob Hochzeit, Familien- oder Firmenfeier, ist das Hotel ein beliebter und gefragter Ansprechpartner. Und noch ein Tipp: Umgeben von einem satten, grünen Wald mit vielen Wanderwegen und den Bärenseen ums Eck lässt sich vom Waldhotel aus auch jederzeit ein Familienausflug ohne PS starten: Am besten eines der angebotenen Mountainbikes ausleihen und loswandern. Eine aktuelle Veranstaltungsmappe kann bei Christine Hindennach, 0711/68 67 947, christine-hindennach@relexa-hotel.de angefordert werden.

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Spiel, Satz und Gaumenfreuden Gastronom Hans-Peter Grandl begleitet Veranstaltungen in der Schleyerhalle und Porsche-Arena kulinarisch (red) – Sportveranstaltungen, Firmenanlässe und Konzerte in der Porsche-Arena und der Hanns-Martin-SchleyerHalle werden vom Stuttgarter Gastronom Hans-Peter Grandl und seinem Team seit vielen Jahren kulinarisch begleitet. Ob edles Buffet bei internationalen Sportevents oder schnelle Verpflegung in Konzertpausen – das Publikum gilt es hierbei ebenso professionell zu verwöhnen wie die Sportler, Künstler und Crews hinter den Kulissen und in den VIP-Bereichen. Während Musiker in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle die Bühne rocken und Sportler in der Porsche Arena Höchstleistungen bieten, zeigt auch stets das Publikum volles Engagement. „Wir wollen Gastfreundschaft jeden Tag aufs Neue unter Beweis stellen“, resümiert Hans-Peter Grandl und vertraut hierbei auf seine kompromisslose Maxime: „Stets beste Qualität und bester Service … auch wenn mehrere Tausend Gäste

Die Gastronomie Grandl setzt auf Qualität der Speisen und Freundlichkeit der Servicemitarbeiter.

gleichzeitig bedient werden wollen.“Ebenso professionell wie das Publikum gilt es auch die Künstler, Sportler und Crews hinter den Kulissen zu verwöhnen. „Wir wollen Gast-

freundschaft jeden Tag aufs Neue unter Beweis stellen“, sagt Grandl und vertraut auf sein Prinzip: Beste Qualität und bester Service – auch wenn es schnell gehen muss.

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Gudrun Sjödéns Konzeptladen in der Stuttgarter Innenstadt lockt mit den aktuellen Kollektionen der schwedischen Designerin. Die Stücke bestechen durch üppige Muster und raffinierte Schnitte.

Farbenstarke Mode trifft textile Handwerkskunst Gudrun Sjödéns Konzeptladen sorgt mit schwedischer Wohlfühlatmosphäre für ein besonderes Einkaufserlebnis (red) – Gedämpfte Farben, gemütliche Strickjacken, leichte Mäntel: Es geht herbstlich zu in Gudrun Sjödéns Konzeptladen in der Nadlerstraße 21. Die aktuellen Kollektionen der schwedischen Designerin bestechen durch ihre üppigen Muster und raffinierten Schnitte, inspiriert von traditionellem Textilhandwerk und aus Naturmateri-

alien wie Öko-Baumwolle, Lyocell und Öko-Leinen gearbeitet. „Das Besondere an Gudruns Mode sind nicht nur die nachhaltigen Materialien und die skandinavische Formensprache, sie lässt sich auch immer wieder anders kombinieren und unterstreicht die Persönlichkeit auf wunderbare Weise – das wissen unsere Kundin-

nen sehr zu schätzen“, erklärt Ladenleiterin Gülden Eksi. Zusammen mit ihrem Verkaufsteam sorgt sie für eine typisch schwedische Wohlfühlatmosphäre, in der persönliche Beratung und ein herzlicher Service an erster Stelle stehen. In Stuttgart finden die Kunden die grünste Gudrun-Filiale Deutschlands, gestaltet in den Farben

des Himmels, der Erde und der Bäume und mit üppig begrünter Außenfassade. „Freuen Sie sich auf einen liebevoll gestalteten Shop auf drei Ebenen mit vielen Überraschungen. Und nach dem Einkauf vielleicht ein Tässchen Kaffee in der einladenden Café-Ecke?“, heißt Gülden Eksi alle Besucher herzlich willkommen.

Liebevoll gestaltete Räumlichkeiten, verteilt auf mehrere Ebenen.

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Immer gut gelaunt ist das Team von Ladenleiterin Gülden Eksi.

Service und Information Der Gudrun Sjödén Konzeptladen Stuttgart in der Nadlerstraße 21 ist einfach zu erreichen. Der Fußweg vom Hauptbahnhof Stuttgart beträgt etwa 15 Minuten. Fünf Minuten braucht man von der Stadtbahnhaltestelle Rathaus und von der S-Bahn-Haltestelle Rotebühlplatz/Stadtmitte. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr.

Markenzeichen des Konzeptladens in der Nadlerstraße ist die üppig begrünte Außenfassade.


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Kulinarischer Dreiklang Das Althoff Hotel am Schlossgarten hat seine Gastronomie neu ausgerichtet

Die neue Weinwirtschaft Franz Keller ist nicht nur für Hotelgäste geöffnet. (ae) – Ein Zitat von Oscar Wilde bringt es vielleicht am besten auf den Punkt: „Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.“ Widerstehen – das wird im Althoff Hotel am Schlossgarten Gästen künftig noch schwerer gemacht. Denn in dem Fünf-Sterne-Haus wurde in den vergangenen Monaten die Gastronomie neu ausgerichtet und davon profitieren nicht nur die Hotelgäste, sondern auch all jene, die sich nach einem Stadtbummel oder einem schönen Abend in der Oper gern noch kulinarisch verwöhnen lassen wollen. „Wir möchten als Stuttgarter Traditionshaus ein Haus für die Stuttgarter Bevölkerung sein. Von Jung bis Alt, von klassisch bis modern. Für Jedermann ist hier das Passende dabei“, betont der geschäftsführende Hoteldirektor Ulrich Schwer. Ein „Baustein“ des neuen Gastronomiekonzepts: Mitte Juli ging die ehemalige Vinothek unter neuem Namen an den Start. Die „Weinwirtschaft Franz Keller“ feierte offiziell ihre Eröffnung in den stilvoll umgebauten Räumlichkeiten und lädt nun Genießer und Freunde durchgegorener Weine bei regionalen Köstlichkeiten zum Verweilen ein. Mit der Familie Keller hat man sich namhafte Verstärkung geholt. Als Winzer, Gastgeber und Weinhändler ist diese seit 1893 am Kaiserstuhl präsent und genießt als Botschafter der badischen Weinkultur auch international Anerkennung. Dass der „Coup“ mit dem neuen Standbein im Schwabenland glückte, liegt vor allem in der Geschichte der beiden Familienunternehmen begründet: Winzer Fritz Keller und Hotelier Thomas H. Althoff verbindet nicht nur eine lange Freundschaft, sondern auch gemeinsame Werte wie Tradi-

tion, Qualität, Gastlichkeit auf höchstem Niveau und natürlich die Liebe zur Kulinarik. Wer allerdings denkt, dass hier ausschließlich edle Tropfen aus Baden

Fotos: Althoff Hotel am Schlossgarten ausgeschenkt werden, irrt gewaltig. Auch hiesige Wengerter wurden als Kooperationspartner mit ins Boot geholt. Wem der Rebensaft gemundet hat, kann im integrierten Weinshop

Neu im Café am Schlossgarten: Leysieffer-Produkte stehen für höchste Chocolatierkunst in der vierten Generation.

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Termine zum Vormerken Weinwirtschaft | Weingut Franz Keller Jeden Freitag im Oktober von 16 bis 19 Uhr findet der „Happy Oyster Abend“ statt. 22. November 2017: Weine aus dem Burgund treffen auf Baden bei einem gemütlichen 3-Gänge Menü. 10. Dezember 2017: Schweizer Abend Zirbelstube 15. Oktober 2017: Die große Sterneküchenparty. Dezember 2017: Weihnachts- und Silvesterspecials. Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter: www.hotelschlossgarten.com/de/angebote/events-im-hotel

die eine oder andere Flasche erstehen und mit nach Hause nehmen. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Vom Mittagstisch bis zum Vesperbrettle wird eine Speisekarte angeboten, bei der der Fokus auf frischen, regionalen Produkten liegt. Badisch-elsässische Gerichte wie Variationen von Flammkuchen sind auf dieser ebenso zu finden wie Zwiebelrostbraten oder Maultaschen – und das zu Preisen, die zwischen 7 Euro und 26 Euro liegen. Von der edlen geht es weiter zur süßen Versuchung: Das bisherige Angebot von Kaffee und Kuchen im Leysieffer-Café wird seit kurzem durch feinste Confiserieprodukte des gleichnamigen Osnabrücker Unternehmens abgerundet, die sowohl im Innern als auch auf der Terrasse im Freien gekostet werden können. Auch hier weiß Thomas H. Althoff ein Familien- und Traditionsunternehmen an seiner Seite, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1909 zurückreichen. Und so stehen die Chancen gut, dass sich das Café am Schlossgarten mit dem neuen Partner an Bord zu einem echten Klassiker für Jung und Alt entwickeln wird. Den Schlussakkord in dem „kulinarischen Dreiklang“ im Herzen der Stadt Stuttgart setzt schließlich die Zirbelstube, die seit mehr als 20 Jahren mit größter Gastlichkeit, charmanter Atmosphäre und einer Küche auf Sterne-Niveau glänzt. Neu ist allerdings: Seit Januar 2017 fungiert hier Denis Feix als Küchenchef. Dieser ist in Genießerkreisen kein Unbekannter: 2007 kürte ihn der „Gault Millau“ zur Entdeckung des Jahres, zehn Jahre lang war der 41-Jährige Küchenchef in dem inzwischen geschlossenen Il Giardino in Bad Griesbach und erkochte dort seinen zweiten Michelin-Stern.


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Song Contest im Le Méridien Mittendrin statt nur dabei – Troubadour 2017 (red) – Nachwuchspreisträgerin Fee

WÄHL’ DEIN LIED!

19 – 21. OKTOBER 2017 19. LE MERIDIEN M STUTTGART WWW.DER-TROUBADOUR.DE WW

Badenius hat „Fleisch Ess Lust“ und Troubadourpreisträger 2005 Sebastian Krämer fragt „Wovon träumst Du“. Welcher Song wird in diesem Jahr das Publikum begeistern? Publikum und Jury wählen gemeinsam den Song und die Künstler, die ins Finale kommen. „Fleisch ESS Lust“ kann das Publikum auch beruhigt haben, die Küchenmannschaft des Le Méridien sorgt für das leibliche Wohl von Gästen und Musikern. Einmal im Jahr wird im Le Méridien der Troubadour vergeben. Dazu kommen die 18 aussichtsreichsten Kandidaten aus ganz Deutschland und Österreich nach Stuttgart. Wer den mit 5000 Euro dotierten Troubadour gewinnt, entscheidet sich am Galaabend, den 21. Oktober, dem schillernden Höhepunkt des Wettbewerbs. Es treten die vom Publikum und von der fachkundigen Jury gekürten vier Finalisten, der Nachwuchspreisträger und der Grandseigneur des Chanson Stephan Sulke auf. „Liebe ist nichts für Anfänger“ heißt seine neue CD. Sulke begeistert mit liebevoll-pointiert servierten Geschichten, persönlich, menschlich und lebensnah sind seine Lieder. Die dreitägige Veranstaltung lebt von den vielfältigen Kunst- und Stilrichtungen des Chansons – von Kleinkunst über Kabarett bis zu Chansonpop; mit Liedermachern an der Gitarre oder am Klavier, Duos, Trios und

kleinere Ensembles. Die ganze Bandbreite erleben die Zuschauer an den beiden großen Wettbewerbsabenden 19. und 20. Oktober, wenn die Musiker und Künstler antreten, die auf einen Platz im Finale hoffen. Nachwuchspreisträger Felix Fuchs aus dem Vorjahr eröffnet am Donnerstag um 19 Uhr den Wettbewerb. Der Leipziger Pianist wurde für seine Melodien zwischen Jazz und HipHop mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Am Freitagabend findet die kleine Siegerehrung in der Kategorie Nachwuchs statt, die Jury gibt die Förderpreisträger bekannt und der kleine Troubadour wird an den Erstplatzierten übergeben. Die von der Kunstgießerei Strassacker gestiftete Siegertrophäe, der Troubadour, wird am Galaabend an den Erstplatzierten überreicht. Der Zweitplatzierte erhält 2500 Euro und der Drittplatzierte 1500 Euro. Mit dem Auftritt des Preisträgers enden Galaabend und Wettbewerb.

■ Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf unter Telefon 0711/ 2221 2050, im WebShop auf www.lemeridienstuttgart.de oder direkt im Le Méridien. Der Donnerstagabend kostet 39 Euro inklusive Aperitif und Buffet, der Freitagabend 46 Euro inklusive Aperitif und Buffet. Der Galaabend mit Finale kostet 79 Euro inklusive Aperitif und 4-Gang Menü. Weitere Informationen auf www.der-troubadour.de.

Entspannender Kurzurlaub Ein Tag im Le SPA des Hotels Le Méridien (sb) – Für Menschen, die mitten im Berufsleben stehen beziehungsweise verantwortliche Positionen begleiten, wird der Arbeitsdruck immer größer. Wie schön, wenn es mitten in der Stadt Möglichkeiten gibt, sich – wenn auch nur für einen Tag – eine Auszeit zu nehmen, sich zu entspannen und zu relaxen. Das Le SPA im Hotel Le Méridien ist so eine EntspannungsOase in der Großstadt. Nun gut, lassen wir einmal die Umgebung außen vor, dann ist das wirklich ein Platz zum Abschalten und den Alltag draußen vor der Tür zu lassen. Das Hotel wirbt selbst mit dem Slogan „Das schönste Wellness- und Fitness-Center Stuttgarts“. Überlassen wir solche Bewertungen lieber dem Gast, der sich hier regelmäßig einfindet, weil es einfach ein schönes Ambiente ist mit einem umfassenden Angebot. So finden sich auf 850 Quadratmetern ein Schwimmbad (heute in Hotels eher selten), ein Whirlpool, eine 70- und 90-Grad-Sauna, ein Dampfbad, eine Infrarot-Kabine und ein Eisbrunnen. Dazu kommt ein ausgedehnter Ruhebereich teilweise mit beheizten Liegen (im Saunabereich) und ein mit modernsten Geräten ausgestatteter Fitness-Raum. Also durchaus vielfältige Möglichkeiten zum Schwitzen. Und das Schöne, wer an Wochentagen kommt, genießt praktisch sein Entspannungsprogramm exklusiv, an Wochenenden ist es erfahrungsge-

mäß voller. Für Massagen und Beauty-Behandlungen steht ein erfahrenes Team zur Verfügung. Und für den Durst und den kleinen Hunger zwischendurch gibt es die Wellness-Bar mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten. Badetücher, Bademantel und Badeschuhe werden zur Verfügung gestellt, was bei einem Tageseintrittspreis von 29 Euro auch erwartet werden darf. Der Preis ist gerechtfertigt, weil man im Le SPA nicht die Masse haben will, sondern eben all jene, die individuell und im exklusiven Rahmen etwas für ihre Gesundheit und Fitness tun wollen. Ein wunderbares Angebot ist der „Tag im SPA“, entweder deluxe oder exklusiv. Das deluxe-Angebot täglich ab 10 Uhr beinhaltet die Nutzung des Wellness-Bereichs, ein gesundes Frühstück, einen leichten Imbiss und zwei Behandlungen nach Wahl sowie kostenloses Parken in der Tiefgarage (145 Euro). Das ExklusivProgramm beinhaltet ebenfalls die Nutzung des gesamten Wellness-Bereichs, dazu Obst, Joghurt und frische Säfte und abends ab 18.30 Uhr ein 2-gängiges Menü im Hotel-Restaurant Le Cassoulet. Das alles für 85 Euro. Beides nimmt sich aus, wie ein Kurzurlaub, fernab von Hektik und Stress und deshalb wunderbar entspannend. Solche Wellness-Oasen sind in Stadt-Hotels eher eine Seltenheit, wie schön, dass es im Le Méridien diese Oase der Ruhe gibt.

SILVESTERKONZERT + MENÜ

31. Dezember 2017 ab 17:30 Uhr Silvesterkonzert mit QUATTROCELLI im Neuen Schloss mit anschließendem Galamenü im Restaurant Le Cassoulet, inklusive Bustransfer. EUR 160 pro Person

Karten sind erhältlich im Vorverkauf unter Telefon: 0711 2221 0

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Doppeljubiläum wirft seine Schatten voraus Die Stimmung in Grandls Hofbräu Zelt ist legendär (red) – Ob Cannstatter Volksfest oder Stuttgarter Frühlingsfest – Wasenzeit ist die schönste Zeit des Jahres! Es ist die Zeit, Freunde zu treffen, ausgelassen zu feiern, zünftig zu schlemmen und natürlich bieten die beiden Feste auch perfekte Anlässe, sich im schicken Dirndl oder der feschen Lederhose zu zeigen. Allererste Adresse auf dem Wasen ist Grandls Hofbräu Zelt. Die Stimmung im populären Festzelt ist einmalig, die Livemusik hochkarätig und das Essen erstklassig. Gleich zwei Großereignisse locken im kommenden Jahr nach Bad Cannstatt: Im Herbst 2018 wird das Doppeljubiläum „200 Jahre Cannstatter Volksfest“ und „100. Landwirtschaftliches Hauptfest“ gefeiert. Gut beraten ist, wer sich frühzeitig Plätze sichert. Wirft man einen Blick auf das Bauwerk samt Infrastruktur bleiben keine Zweifel offen: Der Betrieb eines Festzeltes ist ein Großprojekt, das vollen

Grandls Hofbräu Zelt, zwei Mal im Jahr auf dem Cannstatter Wasen. Foto: Niedermüller

Einsatz fordert. Allein der Aufbau und die Einrichtung dauern rund drei Monate, mindestens ebenso viel Zeit braucht es für logistische und organisatorische Vorbereitungen. Keine Frage – wer echtes Wasen-Feeling er-

leben und erstklassig schlemmen möchte, ist in Grandls Hofbräu Zelt goldrichtig. Ein weiteres Plus ist Grandls Biergarten: Per Knopfdruck lässt sich ein Teil des Zeltes öffnen und in einen großen Biergarten ver-

wandeln, bei schönem Wetter stehen 800 sonnige Sitzplätze zur Verfügung.

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Ein zauberhafter Ort Im Waldhotel Stuttgart trifft modernes Design und höchster Anspruch auf eine Lage mitten im Grünen

Die idyllische Lage des Waldhotels Stuttgart. Einen Katzensprung entfernt ragt der Fernsehturm in die Höhe. (ae) – Es gibt ein Motto, das man sich erlauben. Man werde daran arbeiten, les Ambiente. Willkommen sind hier alle, die den Tag gemütlich am Kamindas bereits hohe Niveau immer noch im Waldhotel Stuttgart gern auf die feuer ausklingen lassen wollen – und Fahnen schreibt. Und das lautet: „Wir ein kleines bisschen höher zu schraudas sind nicht nur die Hotelgäste. ben, betont Grede. Der 45-Jährige wollen die Erwartungen unserer bringt seit Jahresanfang als neuer HoGäste nicht erfüllen – wir wollen sie Dass man im Waldhotel Stuttgart beteldirektor frischen Wind und viele übertreffen.“ Und so überzeugt das sonders gut speisen kann, hat sich in Ideen mit. „Alles anders als alle ande- der Region längst herumgesprochen. Haus mitten im Grünen die Besucher ren“ machen, ist beispielsweise ein nicht nur mit allen Vorzügen eines Dafür sorgt das kulinarische Aushängeweiterer Leitspruch, den man ver4-Sterne-Superior-Hotels in bester schild: das Restaurant „Finch“ – beLage, sondern auch mit nannt nach den Finken, die in einem außergewöhnder Nähe des Hauses oft gesichlich herzlichen und intet werden. Küchenchef Danijel dividuellen Service. Galusic verwöhnt die Gäste Das spiegelt sich auch nach dem Credo „einfach gut in den Besucher-Beessen“ mit gehobener Küche, wertungen in den Ondie neben schwäbischen Klasline-Portalen wieder. sikern auch mit feinen internaDas Personal wird dort tionalen, vegetarischen und veals „besonders nett ganen Gerichten begeistert. Auf und zuvorkommend“ Wunsch werden glutenfreie gelobt, vom „charmanund laktosefreie Speisen zubeten, ungekünstelten reitet. Eine Reservierung wird Service in allen Bereiempfohlen. chen“ wird geSeinen besonderen Charme schwärmt. Um diesen erhält das Waldhotel Stuttgart Standard hoch zu haldurch die Mischung aus Traditen und selbst noch so Die Hotelbar No. 18 ist mitnichten nur Hotelgästen vorbehalten. tion und Moderne. Die Gewinzige Details zu ver- Neu ist: Jeden Samstagabend gibt es hier Live-Piano-Musik. schichte des Hauses reicht bis bessern, dafür wird im ins Jahr 1910 zurück. Nach folgt, um einen „zauberhaften Ort“ zu mehreren baulichen Erweiterungen Waldhotel in Degerloch viel getan. schaffen. Dabei profitiert Grede auch Flache Hierarchien, der regelmäßige wurde das Hotel von 2009 bis 2011 Austausch mit den Mitarbeitern sowie von seinen langjährigen Erfahrungen aufwendig modernisiert und verfügt als stellvertretender Hoteldirektor im heute über 94 Zimmer verschiedener eine verantwortungsorientierte DeleMaritim-Hotel München sowie als Re- Kategorien und zwei Suiten. Für gation von Aufgaben gehören dazu. Auszubildende werden über die sonst gionaldirektor der nestor-Hotels in Sportbegeisterte genauso wie für Ruüblichen Maße hinaus gefördert, nach Neckarsulm und Ludwigsburg. hesuchende steht ein vollwertig ausZu den jüngsten Neuerungen geFeierabend wird der Teamgeist durch gestatteter Fitnessbereich mit einem hört eine überarbeitete Getränkegemeinsame Aktivitäten gestärkt. Wohlfühl-Bereich samt Sauna zur VerSelbst ein eigener Pool stehe den Mit- karte für die Hotelbar No. 18, die unfügung. Die Nutzung der Tennisplätze arbeitern zur Verfügung, verrät Hotel- ter Federführung des renommierten ist für Hotelgäste kostenfrei. Die Lage Spirituosenexperten Jürgen Deibel direktor Jörg Grede. Schließlich seien auf einem mehr als einen Hektar groein zufriedenes und motiviertes Team entstanden ist. Ein Besuch lohnt sich ßen Park- und Gartengrundstück vervon unschätzbarem Wert und ein ent- auch aus einem weiteren Grund: Live- leiht dem Haus den Charakter eines Piano-Musik sorgt seit kurzem jeden scheidender Faktor für den Erfolg eiAnwesens im Landhaus-Stil. Zwischen Samstag von 21 Uhr bis Mitternacht nes Hauses. Stillstand hingegen will dem denkmalgeschützten Hauptgeman sich im Waldhotel Stuttgart nicht in der Hotelbar für ein stimmungsvol- bäude und den Anbauten liegt die

Fotos: Waldhotel malerische Terrasse mit Blick auf den angrenzenden Wald, die vor allem im Sommer zum Entspannen einlädt. Trotz der idyllischen Lage mitten im Grünen ist das Waldhotel Stuttgart gut an die Innenstadt angebunden. Von der benachbarten Haltestelle „Waldau“ fährt die Stadtbahnlinie U 7 in zehn Minuten zum Hauptbahnhof. Lediglich einen Katzensprung vom Waldhotel entfernt ragt der Fernsehturm in den Himmel. Die Nähe zu Stuttgarts Wahrzeichen ermöglicht auch Turmbesuchern und Spaziergängern eine Stippvisite im Waldhotel. Für Konferenzen, Tagungen und Feierlichkeiten stehen sechs Räume zur Auswahl: Vom 175 Quadratmeter großen Ballsaal mit direktem Zugang zur Terrasse, über den abseits vom Haupthaus im Garten gelegenen Lindensaal bis hin zu kleineren, technisch auf dem neuesten Stand ausgestatteten Seminarräumen. Auch hierbei sorgt das Service-Team für die herzliche Betreuung der Gäste.

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Info Das Waldhotel Stuttgart veranstaltet das ganze Jahr über viele kulinarische Events. Der 1. und 2. Weihnachtsfeiertag werden mit festlichen Menüs gefeiert, an Silvester wird zum 6-Gänge-Menü, am 1. Januar zum Langschläferfrühstück eingeladen. Informationen gibt es unter www. waldhotel-stuttgart.de, per Mail an gastronomie@ waldhotel-stuttgart.de oder telefonisch unter 0711/18572-131.


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Exotische Leckereien Die Markthalle bietet Spezialitäten aus aller Welt

EINE HALLE DER KÖSTLICHKEITEN

Die Markthalle gehört zu den eindrucksvollsten Baudenkmälern von Stuttgart. Wer heute die Markthalle betritt, wird von der besonderen Atmosphäre dieses Ortes unwillkürlich gefangen genommen. Sehen, riechen, schmecken, tasten – die Stuttgarter Markthalle ist voll sinnlicher Eindrücke und Genüsse. Zur Markthalle gehören auch mehrere gastronomische Betriebe, die mediterrane oder regionale Spezialitäten anbieten. 33 Marktstände mit einem breiten Angebot laden zu einem unvergesslichen Einkaufserlebnis ein. ÖFFNUNGSZEITEN Montag – Freitag: 07:30 – 18:30 Uhr / Samstag: 07:00 – 17:00 Uhr Dorotheenstr. 4 / 70173 Stuttgart / T 0711 48041-0 WWW.MARKTHALLE-STUTTGART.DE

Nur wenige Meter weiter ungarische (ale) – Kaum ein anderer Ort in Salami und frische indische Gewürze. Stuttgart versprüht ein solches Flair Die Mischung aus heimischen und wie die historische Markthalle. Seit fremdartigen Angeboten ist einzigarmehr als 100 Jahren entführt der tig – es ist ein Feinschmeckerlukullisches Paund Spezialitäradies für Feintentempel die schmecker. Besucher mit Neben heimiden exotischen schen KartofLeckereien in feln und frialle Welt. Kaum schem Fildertritt man in den kraut im Fass wunderschönen gibt es persiJugendstilbau sches Fladenneben dem altbrot, Aubergiehrwürdigen Alten Schloss, Die historische Markthalle im Herzen der Stutt- nen und vergisst man garter Innenstadt. Foto: Märkte Stuttgart GmbH Schafskäse ebenso wie die rege Bespanische Tapas. Obst und Gemüse triebsamkeit der Innenstadt und aus aller Herren Länder wie frische fühlt sich beinahe schon wie im Urlaub. Man taucht in eine fremde Ge- Datteln, spanische Kaki-Früchte oder nusswelt voller neuer Reize. Manch- auch Tomaten aus Lanzarote. Mehr als 30 Stände hat die Marktmal kann man dabei fast vergessen, halle heute. An dem ursprünglichen dass man sich in Stuttgart befindet und nicht auf dem berühmten Markt Gedränge und der Beliebtheit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Funchal auf Madeira oder einem Basar im Orient. Einzig der schwäbi- kaum etwas verändert. Seit 1989 gibt es zudem ein Gourmet-Restaurant auf sche Dialekt mancher Beschicker, der hier und da zu hören ist, holt ei- der Empore. Zudem ist der historische Bau auch ein Warenhaus der besonnen zurück. deren Art mit Angeboten der WohnDie gesunde Vielfalt ist enorm. und Gartenkultur sowie weitere atBeim Einkauf läuft einem das Wasser traktiven Geschäften. Eine kurze Ausim Mund zusammen. An jeder Ecke zeit und Reise in ferne Länder das gegibt es ein anderes Aroma zu entdesamte Jahr über – eben die Marktcken. Frischer Fisch, Grill- und Gemühalle. sespezialitäten in allen Variationen.

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Weltweit geschlotzt Weinbautradition als Touristenmagnet

Von Mathias Kuhn Die Region Stuttgart gehört für Weinkenner zur internationalen Spitzenklasse. Dabei reiben sich viele Touristen verwundert die Augen. Grüne Rebhänge in Sichtweite der Produktionsstätten von Weltkonzernen wie Daimler, Mahle oder Porsche? In Stuttgart ist der Weinbau so präsent wie in keiner anderen deutschen Großstadt: Im Herzen der Stadt gedeihen die Rebstöcke und Weinlagen, wie Cannstatter Zuckerle, Untertürkheimer Gips, Mönchberg oder Uhlbacher Götzenberg. Sie lassen Weinkenner mit den Zungen schnalzen. Die Region Stuttgart begeistert nämlich mit vielfach prämierten Weinen und einer langen Weinbaugeschichte. Der Weinbau ist bereits mit den Römern an den Neckar gekommen. Zwar sichern die Industriebetriebe mittlerweile den Wohlstand, aber

ohne die Symbiose mit dem Weinbau hätte die Region nicht diese Position erobert: Eine liebenswerte Industriemetropole mit Lebensqualität. Eine Großstadt zwischen Wald und Reben mit Tüftlern und Schaffern, die auch das Leben genießen, Weinfeste feiern und die Besenwirtschafts-Tradition lebendig halten. Insgesamt verfügt die Stadt Stuttgart über rund 430 Hektar Rebfläche, ein Drittel davon als Steillagen-Weinberge. Die gesamte Region kommt auf knapp 4000 Hektar Rebfläche. Knapp drei Viertel der Fläche sind mit roten, ein Viertel mit weißen Rebsorten bepflanzt. Natürlich herrschen der Trollinger und Riesling vor. Den Traditionssorten folgen Lemberger, Spätburgunder, Müller-Thurgau und Heroldsrebe. Aber längst machen sich die Wengerter in der Region einen Namen mit ande-

ren Rebsorten: Merlot, Grau- und Weißburgunder, Acolon und noch andere Züchtungen. Die Vielfalt ist eine Konstante. Es gab und gibt immer ein buntes Miteinander von Rebsorten und Experimentierfreudigkeit der Schwaben. So haben die Wengerter in der 80er-Jahren begonnen, Zweigelt und Lemberger zu kultivieren; und in den 90er-Jahren hielten Merlot, Cabernet Franc und Syrah Einzug. Das Ziel: Klasse statt Masse. Sie wollten mit den besten französischen und italienischen Weinen auf Augenhöhe konkurrieren. Die Qualitätsoffensive zeigte Erfolg. Aufstrebende Weinerzeuger wie Gerd Aldinger, Hans-Peter Wöhrwag und Rainer Schnaitmann eroberten die Spitzenplätze bei Wettbewerben. Die Weingärtnergenossenschaften wie die Weinmanufaktur, das Collegium Wirtemberg und das Weinfactum Bad Cann-

Die städtischen Lagen Cannstatter Zuckerle Das Cannstatter Zuckerle ist eine Steillage am Neckar. Der Fluss macht die Terrassen durch einen Knick zu Süd-West-Hängen. Mit dieser Exposition, der steilen Neigung und den in Württemberg seltenen Kalkverwitterungs- und Muschelkalkböden ist das Zuckerle eine der besten Lagen Württembergs. Aus 2,3 Hektar des Zuckerbergs keltert das städtische Weingut elegante und ausdrucksvolle Weine, wie den Zuckerle Riesling, den Weißburgunder und den MuskatTrollinger. Stuttgarter Mönchhalde Im Lagennamen Mönchhalde sind die innerstädtischen Rebflächen Hasenberg, Neue Weinsteige, Karlshöhe, Prag und Wolfersberg vereinigt. Einige Weinberge der 3,2 Hektar großen Mönchhalde sind terrassierte Steillagen. In ihnen stehen die ältesten Reben des Weingutes, der über

i 50-jährige St. Laurent, ein über 40-jähriger Riesling und ein über 30-jähriger Trollinger. Das warme Stadtklima ermöglicht die Reifung der Trauben bis in den November hinein. Die Keuper-Verwitterungsböden prägen die Weine auf eine wuchtige Art und Weise, so dass sie ein deutliches „Bodeng‘fährtle“ aufweisen. Cannstatter Halde Die Cannstatter Halde befindet sich unterhalb der Kelter des Weingutes auf dem Hallschlag. Sie besticht durch eine reine Südausrichtung und eine nahezu ideale Neigung sowie Travertingestein im Untergrund. Es entstehen reife Weine, wie der duftige Traminer und der exotische Cannstatter Riesling.

statt gingen ähnliche Wege. Gemeinsam zogen sie weitere Weinerzeuger mit, sodass die Weinregion Stuttgart längst kein Geheimtipp mehr ist. Hier gibt es etablierte Spitzen-Weingüter und besten Weingärtnergenossenschaft Deutschlands ebenso wie aufstrebende, zu entdeckende Weingüter. Wer Gemütlichkeit liebt, findet in der Region zudem Besenwirtschaften mit guten Vierteles-Weinen zu angenehmen Preisen, es gibt hochwertige Weinproben und herrliche Weinwandertage, das beliebte Weindorf inmitten der Innenstadt, das Weinbaumuseum in der alten Uhlbacher Fachwerkkelter und wunderschöne Wander- und Radfahrwege durch die Weinberge. Wer Glück hat, besucht eines der vielfältigen Weinfeste, wie die traditionellen Kirben und erlebt die typische württembergische Weinseligkeit. Dann kommt das Zitat von Deutschlands erstem Bundespräsident Theodor Heuss zur Geltung: „Früher war unser Wein so eigenartig, dass ihn außerhalb kaum einer wollte, jetzt ist er so einzigartig, dass wir ihn gerne allein und selber trinken“.

Schwäbisch g‘schwätzt:

„Stäffele“

Charakteristisch für die Stadt Stuttgart sind die vielen kleineren, aber auch durchaus langen Treppenanlagen, die die Innenstadt mit den Hügeln rundum verbinden. Sie sind nicht nur eine bequeme Abkürzung für Fußgänger, sondern halten auch fit!


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Gefeiert wird immer . . . Cannstatter Volksfest

Stuttgartnacht

Mehr als 330 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute laden zum Feiern, Flanieren und Genießen auf den Cannstatter Wasen ein. Mit dem Fassanstich durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn wird das 172. Cannstatter Volksfest traditionell eröffnet.

Fasnet und Fasching

Bei der „Stuttgartnacht“ laden gut 70 Einrichtungen von 19 bis 2 Uhr mit Theater-Highlights, Lesungen, Comedy, Live-Musik, Kurzund Trickfilmen und vielem mehr dazu ein, Stuttgart besonders zu erleben. Shuttle-Busse vernetzen die verschiedenen Locations untereinander.

Die alemannische Fasnetstradition wird in Bad Cannstatt und vielen Neckarvororten hochgehalten. Höhepunkt der närrischen Zeit ist der Schmotzige Donnerstag. In der Stuttgarter Innenstadt findet am Faschingsdienstag der große Umzug mit gut 200 000 Besuchern statt.

22. September bis 8. Oktober 2017

14. Oktober 2017

8. bis 13. Februar 2018

Lange Nacht der Museen

Frühlingsfest

Straßenfeste

Bei der „Langen Nacht der Museen“ präsentieren sich Museen und Galerien sowie interessante Atelierhäuser der Landeshauptstadt mit einem besonderen Programm. Dazu gehören aktuelle Ausstellungen, Sonderführungen, Installationen, Live-Bands, Partys und vieles mehr.

Viele Straßenfeste bringen in den Sommermonaten Leben in die Quartiere. Zu den beliebtesten zählen das Marienplatzfest (Mitte Juni), das Heusteigviertelfest (Anfang Juli), das B o h n e n v i e r t e l fe s t (Mitte Juli), das Henkersfest (Ende Juli) und das Feuerseefest (September).

Es gibt viel zu erleben auf dem Wasen: Riesenrad, Karussells, Geister-, Achter- und Wildwasserbahnen, Los- und Wurfbuden oder die Festzelte. Und natürlich darf der Duft von Göckele, Mandeln und Zuckerwatte nicht fehlen, wenn das Frühlingsfest seine Pforten geöffnet hat.

21. April bis 13. Mai 2018

17. März 2018

Juni bis September 2018

Stilvoll und traditionsreich Wahre Gastfreundschaft an einem pulsierenden Standort

Vielfa Vielfalt Genuss

Willkommen im Restaurant Trollinger. Ob monatlich wechselnde kulinarische Aktionen, der traditionelle Sonntagsbrunch oder unser abwechslungsreiches Samstagabendbuffet: Wir verwöhnen Sie in stilvollem Ambiente mit herzlichem Service. Wir freuen uns auf Sie. Mövenpick Hotel Stuttgart Airport Flughafenstraße 50 | 70629 Stuttgart Tel +49 711 55344 0 hotel.stuttgart.airport@movenpick.com

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im Restaurant Trollinger genießen. (red) – Ein Besuch im Mövenpick HoHier sorgen ein offener Kamin und tel Stuttgart Airport bringt Sie in den schmuckvolle Kronleuchter aus MuGenuss von Schweizer Gastfreundrano Glas für einen stilvollen Rahmen. schaft mit Liebe zum Detail. Geprägt Kulinarisch verwöhnt Sie das Restaudurch die langjährige Mövenpick-Tradition werden Sie in dem 4-Sterne-Su- rant mit Schweizer Spezialitäten und regionalen sowie internationalen perior-Hotel mit herzlichem Service und hervorragender Gastronomie ver- Köstlichkeiten. Die legendären Mövenpick Klassiker, wie Beef Tatar oder wöhnt. Erleben Sie eine einzigartige Züricher GeschnetWohlfühl-Atmozeltes, stehen seit sphäre, die sich Jahren in der Ausdurch den Einsatz wahl. Das Twingle hochwertiger MateriMenü für einen alien und raffinierter Abend zu zweit Besonderheiten ausoder der beliebte zeichnet. Ob in den Sonntagsbrunch 326 Zimmern und sind weitere HighSuiten, im Restaurant lights aus der saisoTrollinger oder in der nalen Aktionskarte. Message Bar, in allen Ein ganz besondeBereichen begeistert rer Event und die ein grandioses DeHerzensangelegensign. Feierlichkeiten Das Restaurant Trollinger. heit des Hotels ist verschiedensten Chader alljährliche Benefizbrunch, bei rakters finden in den 16 Veranstaldem ein Teil des Erlöses an den Förtungsräumen den passenden Rahderverein für krebskranke Kinder Tümen, für Tagungen und Konferenzen bingen gespendet wird. Hier erwartet sind die Räume mit modernster TaSie eine köstliche Auswahl an Speisen gungstechnik ausgestattet. Der Ballsaal Zürich mit seinem exklusiven Am- und Getränken sowie ein musikalibiente ermöglicht mit über 564 Quad- scher Beitrag. Das nächste Benefizbrunch findet am 5. November von ratmetern Platz für 300 Personen – 11.30 bis 14.30 Uhr im Ballsaal Zürich eine stilgerechte Location für einstatt. drucksvolle Hochzeitsfeiern. Wer lieber im kleineren Kreis feiern und speisen möchte, kann die Eleganz ■ Weitere Informationen unter www. des eleganten Private-Dining-Bereichs movenpick.com/stuttgart-airport


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. . . im Frühling, Sommer, Herbst und Winter Lichterfest Alle Augen richten sich in den Nachthimmel über dem Killesberg, wenn Stuttgarts größtes Musikfeuerwerk beginnt. Allerdings bildet dieses „Spektakel am Himmel“ nur den Höhepunkt eines bunten Programms aus Lichterzauber, Kunst, Live-Musik und gastronomischen Genüssen.

Sommerfestival der Kulturen Kulturelle Angebote sowie internationale Spitzenmusiker auf dem Marktplatz verspricht das Sommerfestival der Kulturen. Ausländische Kulturvereine begleiten die vielen Auftritte mit Infos und natürlich Speisen aus ihren Heimatländern. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Hamburger Fischmarkt Trotz einiger Verwirrungen im vorigen Jahr: Auch 2018 soll der Hamburger Fischmarkt nach Stuttgart kommen. Dann locken wieder Brathering und Aal, Fischbrötchen und Shrimps auf den Karlsplatz – nicht zu vergessen die Händler, die mit kessen Sprüchen ihre Ware anpreisen.

14. Juli 2018

17. bis 22. Juli 2018

12. bis 22. Juli 2018

Sommerfest

Weindorf

Tag des offenen Denkmals

Feiern, Flanieren, Genießen heißt das Motto des Sommerfestes. Auf die Besucher warten kulinarische Köstlichkeiten, kühle Getränke und Live-Musik, weiße Zelte und Pagoden verwandeln die Flaniermeile um den Eckensee und das Neue Schloss in einen traumhaften Ort.

2. bis 5. August 2018

Wenn sich die City in eine launige Laubenstadt verwandelt, ist wieder Weindorf-Zeit in Stuttgart. 250 verschiedene Württemberger Weine, schwäbische Spezialitäten und andere Delikatessen warten zwischen Schiller- und Marktplatz sowie in der Kirchstraße auf die Besucher.

29. August bis 9. September 2018

Viele Orte, die sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, können am zweiten Sonntag im September beim Tag des offenen Denkmals besichtigt werden. In Stuttgart geht es regelmäßig in sonst verschlossene Bunker, Stollen, besondere Kirchen, in Villen und Schlösser.

9. September 2018

Familiäre Atmosphäre Das Brita Hotel: Wohlfühlgefühl auf 3-Sterne-Niveau (ale) – Gehobene Qualität auf 3-SterneNiveau in familiärer Atmosphäre – durch diese außergewöhnliche Mischung besticht das Brita Hotel in Obertürkheim. Es ist eine Symbiose, in der sich der Gast wohlfühlt. Das familiär und privat geführte Haus liegt direkt unterhalb der Weinberge. „Es ist eines unserer besonderen Merkmale“, sagt Geschäftsführer Jan von Schaper. Nicht nur durch die räumliche Nähe passt sich

verkehrsgünstig ist die Anbindung an die A 81 über die B 10, zudem liegt der S-Bahnhof nur wenige Minuten entfernt. „Dabei ist die Natur greifbar nahe, verhindert jegliche Lärmbelästigung.“ Die Natur können Gäste jederzeit an einem Wochenende oder auch bei Familienfeiern genießen. Das 3-Sterne-Haus wird vor allem von Geschäftskunden aus ganz Deutschland und großen Unternehmen für Tagungen geschätzt. Das Brita Hotel verfügt nicht nur über ein besonderes Ambiente, sondern lebt die Verbundenheit mit der Rebenlandschaft. Seit 2011 ist man mit der Obertürkheimer Weinlaube mit viel Erfolg Das Haus verfügt über 70 stilvoll eingerichtete Zimmer mit auf dem Stuttgarter insgesamt 117 Betten. Foto: Brita Hotel Weindorf vertreten. Das Brita Hotel zeigt das Brita Hotel ideal in das Umfeld ein. sich regional verwurzelt. Schließlich Denn die Oberen Neckarvororte sind liegt man nicht nur direkt an den Rebgeprägt von der wundervollen Kulisse hängen, sondern auch im Schatten des der Weinberge auf der einen und den Württemberg mit der Grabkapelle. UnIndustrieanlagen im Neckartal auf der weit ist auch das Stuttgarter Weinbauanderen Seite – beides besticht durch museum in Uhlbach. Daher gibt es neinternational anerkannte Qualität. ben dem Weindorf auch Events, bei deDie 70 stilvoll eingerichteten Zimmer nen zwischen den Rebhängen ein Vesmit 117 Betten verteilen sich auf drei per serviert wird – stilvoll inmitten der Stockwerke. Dabei liegt man im HerNatur. zen von Obertürkheim ideal zwischen Stuttgart und Esslingen, entsprechend ■ www.brita-hotel.de

Brita Hotel Obertürkheim Augsburger Str. 671-673 70329 Stuttgart Telefon 07 11 / 32 02 30 Fax 07 11 / 32 44 40 www.brita-hotel.de info@brita-hotel.de


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Mein stuttga

A B C

H

wie Baustelle: Ein ständiger Begleiter. Egal ob neue Tunnel, neue Bürogebäude oder Einkaufszentren – gebaut wird immer. wie Cannstatt: Der Stadtteil liegt im Gegensatz zu Stuttgart am Neckar und beherbergt unter anderem Wilhelma, Fußballstadion, Mercedes-Museum und den Cannstatter Wasen mit seinem Volksfest.

I

wie Innovation: Tüftler und Erfinder gab es im Schwabenland schon immer besonders viele. Stuttgart hat sich damit zur Innovationsschmiede entwickelt. wie Jazz: Dank der Musikhochschule mit Jazzinstitut gibt es in Stuttgart eine reiche Jazz-Szene, zu erleben z.B. in einem der Live-Clubs oder bei den Jazzopen im Sommer.

K

D F G

wie Hauptbahnhof: Der rotierende MercedesStern auf dem Turm ist von weither zu sehen. Unten wird gerade gebuddelt – aus dem Kopfsoll ein Durchgangsbahnhof werden.

wie Automobil: In einem Gartenhäuschen in Bad Cannstatt erfand Gottlieb Daimler die Motorkutsche. Bis heute prägen Mercedes und Porsche die Stadt.

J

E

Das Stadt-

L wie Dinosaurier: Die haben sich in BadenWürttemberg besonders gut gehalten und können deshalb im Naturkundemuseum am Löwentor besichtigt werden.

wie Einkaufen: Ob Königstraße, Exklusives in den Seitengassen oder moderne Shopping-Malls – hier bleiben keine Wünsche offen. wie Fernsehturm: Wahrzeichen von Stuttgart. Die elegante Betonnadel ist 216 Meter hoch und bietet einen Rundum-Blick auf die Stadt und ihre Umgebung. wie Genuss: Den findet man in einem der ausgezeichneten Restaurants oder in Form von Wein, der an den Hängen entlang des Neckars wächst.

wie Kultur: Davon brodelt`s im Kessel und auch darüber hinaus. Vom berühmten Ballett über Konzerthäuser bis zur Kleinkunst ist alles vorhanden. wie Lebensqualität: In Umfragen geben die Stuttgarter ihrer Stadt immer wieder beste Noten – trotz Feinstaub und Staus.

M

wie Musical: Ob Mary Poppins oder Bodyguard: Die beiden Musical-Theater im SI-Centrum, das Palladium Theater und das Apollo Theater, locken viele Touristen nach Stuttgart.


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art 2017/2018

-Alphabet

N O P

wie Neckar: Der „wilde Geselle“, so die Übersetzung aus dem Keltischen, ist eine Wasserstraße im Industriegebiet, aber auch ein idyllischer Fluss zwischen Weinbergen.

wie Oberbürgermeister: Fünf große Namen: Karl Lautenschlager, Karl Strölin, Arnulf Klett, Manfred Rommel, Wolfgang Schuster. Seit 2013 ist Fritz Kuhn von den Grünen Rathauschef.

T

U

wie Tunnel: Davon werden gerade viele gegraben, sei es für den neuen Bahnhof oder um die Staus zu vermeiden.

wie U: Das ist in Stuttgart grün (Grünes U) und führt durch Parkanlagen vom Killesberg über Rosensteinund Schlosspark bis in die Innenstadt.

wie Panorama: Immer wieder überraschend. Von den vielen Hügeln der Stadt ergeben sich viele spannende Perspektiven.

Q

wie Quelle: Mineralwasser in Hülle und Fülle sprudelt in Stuttgart aus der Erde. Genutzt wird es in den Bädern, doch auch aus vielen Trinkbrunnen sprudelt Mineralwasser.

V W

wie VfB: Grund zum Verzweifeln und zum Jubeln. Die Mercedes-Benz-Arena ist Heimat des Fußball-Vereins, dessen Mannschaft nach einem Zwischenspiel in der zweiten Liga nun wieder erstklassig spielt.

R S

wie Rössle: Stuttgart kommt von „Stutengarten“. Ein Pferdegestüt um 950 soll der Ursprung der Stadt sein. Das Rössle ziert bis heute das Wappen der Stadt. wie Schlossplatz: Umrahmt von Neuem Schloss, Altem Schloss, Königsbau und Kunstgebäuden ist er ohne Zweifel der Mittelpunkt der Stadt.

XY

Z

wie Wilhelma: Von König Wilhelm in Auftrag gegeben und heute ein wunderbarer Tierpark mit botanischem Garten und historischen Gebäuden im maurischen Stil.

wie Xylophon & Co: Die gibt es im Musikinstrumentenmuseum im Fruchtkasten zu bestaunen. Eine Ausstellung auch für die Ohren.

wie Zacke: Kosename für die Zahnradbahn, die vom Marienplatz in Stuttgart-Süd hinauf nach Degerloch führt. Auch bei Radfahrern beliebt, um bequem die Steigung zu überwinden.


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Entspannend

Mein stuttgart 2017/2018

Aussichtspunkte: Unsere Top Zwölf Spannende Perspektiven und spektakuläre Ausblicke

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Fernsehturm

Den weitesten Blick hat man von der Aussichtsplattform des Fernsehturms in 150 Metern Höhe aus. Direkt unter dem Turm sieht man die Sportanlagen auf der Waldau. In Richtung Norden erkennt man trotz der Entfernung gut die markanten Gebäude der Innenstadt wie den Hauptbahnhof oder das Neue Schloss. In der Ferne reicht der Blick bis zur Schwäbischen Alb. Auch nach Dunkelheit lohnt sich die Auffahrt. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 10 bis 23 Uhr, freitags bis sonntags und an Feiertagen von 9 bis 23 Uhr. Letzte Auffahrt ist um 22.30 Uhr.

Von Martina Fürstenberger Für Fahrradfahrer ist Stuttgart durchaus eine Herausforderung, doch wer schöne Ausblicke liebt, kann die Vorzüge der hügeligen Stadt in vollen Zügen genießen. Rund um den Talkessel gibt es unzählige schöne Aussichtspunkte, von denen wir hier nur einige vorstellen können. Einige sind zentral gelegen und bieten einen guten Überblick über die Innenstadt, andere liegen idyllisch in den Weinbergen und über dem Neckartal, wieder andere lassen den Blick in die Ferne schweifen. Selbst Kenner der Stadt sind immer wieder überrascht über die spannenden Perspektiven, die sich dem bieten, der einen kleinen Anstieg nicht scheut.

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Killesbergturm Einhundertvierundsiebzig Stufen führen hinauf und genauso viele führen auch wieder hinunter. Ingenieur Jörg Schlaich hat sich für den Aussichtsturm im Höhenpark Killesberg eine besondere Konstruktion einfallen lassen. In zwei Spiralen, gleich einer Doppelhelix, winden sich die Treppen um den 40 Meter hohen Masten. Hier ist schon der Aufstieg ein Abenteuer. Der Turm ist bei gutem Wetter täglich bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Park und Turm sind mit der Stadtbahn gut zu erreichen.

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Monte Scherbelino heißt der Birkenkopf am Kesselrand bei Botnang im Volksmund. Auf der Anhöhe wurden nämlich nach dem Zweiten Weltkrieg die Trümmer der zerbombten Stadt abgeladen – 40 Meter wuchs der Hügel dadurch in die Höhe. Der Gipfel liegt nun 511 Meter über dem Meeresspiegel und damit rund 300 Meter über dem Neckar. Weithin sichtbar ist das stählerne Kreuz auf dem Gipfel.

Eugensplatz Vor allem im Sommer ist der Eugensplatz ein beliebter Ort – nicht zuletzt wegen der Kult-Eisdiele direkt gegenüber. Direkt am Platz plätschert der Galatea-Brunnen, über Kaskaden fließt das Wasser nach unten. Zu erreichen ist der Eugensplatz über die Alexanderstraße oder über die Stäffele hinter der Staatsgalerie. Etwas weiter oben auf der Uhlandshöhe befindet sich übrigens ein weiterer Aussichtpunkt: Dort ist Stuttgarts Sternwarte untergebracht, außerdem ein Minigolfplatz und ein Aussichtstürmchen.

Birkenkopf

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Grabkapelle

Die Grabkapelle auf dem Württemberg wurde von König Wilhelm I. als ewiger Liebesbeweis für seine jung verstorbene Gattin Katharina erbaut. Das Baudenkmal gilt daher vielen Liebenden als romantischster Ort des Landes - mit einem herrlichen Blick über Stuttgart. Erreichen kann man die Grabkapelle am einfachsten über den Stadtteil Rotenberg. Von März bis Oktober kann auch das Mausoleum besichtigt werden.


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Bahnhofsturm

Wer sich einen Überblick über das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 verschaffen will, sollte unbedingt den Bahnhofsturm besuchen. In den mittleren Etagen ist eine Ausstellung über das Bauprojekt untergebracht. Von der Aussichtsplattform ganz oben sieht man aber vor allem den kompletten Talkessel vom Neckartal bis hoch nach Vaihingen. Der Zugang zum Turm befindet sich in der Bahnhofshalle, geöffnet ist im Sommer täglich von 11 bis 21 Uhr, von Oktober bis März bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr.

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Entspannend

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Weißenburgpark/Teehaus

Der Weißenburgpark liegt auf einem Hügel im Südosten der Stadt Der Industrielle Ernst von Sieglin ließ hier Villa, Teehaus, Marmorsaal und Tennisplatz erbauen. Im Zuge der Bundesgartenschau 1961 wurde der Park mit neuen Wegen und Terrassen angelegt. Vom Aussichtspunkt aus ist vor allem der Stuttgarter Süden gut zu erkennen. Das Freiluft-Café. Teehaus ist heute ein beliebtes

Burgholzhofturm

Viele Aussichtspunkte gibt es in den Weinbergen im Neckartal. Einer davon ist der Burgholzhofturm am gleichnamigen Stadtteil im Stadtbezirk Bad Cannstatt. Die weite Aussicht über die Weinreben hinweg ins Neckartal genoss bei der Eröffnung 1891 sogar Prinz Wilhelm, der spätere König von Württemberg. Geöffnet ist der Turm in den Sommermonaten samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Cannstatter Vereine sorgen für die Bewirtung der Gäste am Fuß des Turms.

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Bismarckturm

Der Bismarckturm im Stuttgarter Norden auf dem Gähkopf wurde 1904 zu Ehren des Staatsmannes Bismarck von Studenten der damaligen Technischen Hochschule gestiftet. Wer die 92 Stufen zur Plattform erklimmt, wird mit einem fantastischen Rundum-Panorama belohnt. Auch zu Füßen des Turmes kann sich der Ausblick sehen lassen. Der Turm wird vom Bürgerverein Killesberg betreut und ist von Ostern bis Ende Oktober, jeweils samstags 15 bis 19 Uhr und sonntags 11 bis 19 Uhr geöffnet.

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Kunstmuseum Stuttgart

Kein klassischer Aussichtspunkt, aber ein Geheimtipp für alle, die den Schlossplatz im Herzen Stuttgarts aus einer besonderen Perspektive betrachten wollen. In die äußeren Rundgänge in den oberen Stockwerken des markanten Glaskubus gelangt man über Aufzug oder Treppen – auch ohne das Museum zu besuchen. Im Restaurant Cube in der obersten Etage lässt es sich bei herrlicher Aussicht elegant speisen.

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Karlshöhe

Nicht nur der Biergarten, vor allem auch die gute Aussicht lockt an schönen Tagen viele Menschen auf die Karlshöhe in der Innenstadt zwischen den Stadtbezirken Süd und West. Von der Ecke Silberburg-/Mörikestraße führt ein steiler Weg durch die Silberburganlagen hinauf. Auch die Willy-Reichert-Staffel führt auf die Karlshöhe. Ihren Namen verdankt die Anhöhe, die früher Reinsburghöhe hieß, übrigens dem 25-jährigen Regierungsjubiläum von König Karl.

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Grüner Heiner

Ein Windrad steht weithin sichtbar auf dem „Grünen Heiner“ in Stuttgart-Weilimdorf. Seit 2000 wird dort Strom produziert. Der 395 Meter hohe Hügel nahe der Autobahn A81 ist aber auch ein beliebtes Ausflugsziel. Bei klarem Wetter hat man von dort oben eine beeindruckende Fernsicht, bis hin zum Heuchelberg. Lange Zeit wurde der Grüne Heiner als Startplatz für Modellflugzeuge genutzt. Entstanden ist der Berg in den 50er Jahren durch das Aufschütten von Schutt.


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Entspannend

Mein stuttgart 2017/2018

In-Location für alle Sinne nesenbach top floor restaurant lockt ins Dorotheen Quartier (red) – Die neue In-Lolesuppe und bald cation im Herzen auch die hausgeStuttgarts setzt noch machte Nesenbach eins obendrauf: Das Maultasche auf der nesenbach top floor ständig wechselnden restaurant im ObergeSpeisekarte. Wer möchte genießt dazu schoss mit Blick auf auserwählte Weine, den Karlsplatz, die den hauseigenen NeMarkthalle und das Alte Schloss ist eröffsenbach-Sekt oder lenet. Im Frühjahr 2017 ckeren Champagner. starteten Marco Grenz Das nesenbach im Dorotheen QuarDas nesenbach top und Bekim Pajazitaj im tier. Fotos: 0711 Marketing GmbH floor restaurant eigneuen Dorotheen net sich auch perfekt Quartier von Breuninfür private Feiern ger ihr neuestes Prooder exklusive Firjekt: Das Nesenbach menevents. Der Zuist ganztägig geöffnet gang erfolgt über die und bietet vom Frühgroße Freitreppe oder stück, über frische über einen Aufzug, Mittagsgerichte (unter der den Gästen für anderem „Taste of Inden Abend exklusiv dia“), Fingerfood und Neben hervorragendem Essen zur Verfügung steht. Apéro Angebote – be- gibt es auch leckere Cocktails. Ein Besuch lohnt sich gleitet von Balearic auch sonntags: Jeden Beats – eine durchweg spannende Sonntag großes Brunch-Buffet von 10 Küche. Im Erdgeschoss befinden sich bis 15 Uhr und Pasta-Abend von 17 eine große Bar und etwa 70 Sitzbis 21 Uhr. plätze sowie der im Sommer bereits gutbesuchte Außenbereich mit über ■ Das Nesenbach, Dorotheenstr. 6, 90 Sitzplätzen. 70173 Stuttgart, hat folgende ÖffRechtzeitig zur kälteren Jahreszeit nungszeiten: Montag bis Mittwoch 8 eröffnet jetzt das neue „nesenbach bis 1 Uhr, Donnerstag bis Samstag 8 top floor restaurant“ im Obergebis 2 Uhr, sonntags 9 bis 23 Uhr. schoss. Hier stehen auch schwäbiTelefon 0711/51 88 90 34 sche Klassiker wie Rostbraten, mail@nesenbach-stuttgart.de Schweinefilet im Speckmantel, Flädwww.nesenbach-stuttgart.de

Music Circus Concertbüro

Karten bei der Konzertkasse im Saturn Stuttgart, Königsbau-Passagen sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Kartenbestellungen: www.musiccircus.de musiccircus.stuttgart Kartentelefon 0711 221105

Di. 31.10.17 | Theaterhaus Stuttgart

Di. 26.12.17 | Liederhalle Stuttgart

Di. 19.12.17 | Schleyer-Halle Stuttgart

2017

Klassik trifft Pop

ROGER HODGSON formerly of SUPERTRAMP

NIGHT OF THE PROMS BACKBONE BAND MELANIE C Chor FINE FLEUR JOHN MILES ANTWERP PHILHARMONIC CULCHA CANDELA ORCHESTRA ALEXANDRA ARRIECHE EMILY BEAR PETER CETERA

formerly of CHICAGO

Fr. 15.12.17 | Liederhalle Stuttg gart

Mi. 10.1.18 | Liederhalle Stuttgart

+ guest: KEN HENSLEY Der Oscar-Hit auf großer Leinwand, musikalisch untermalt von einem Symphonieorchester mit Chor – ein spektakuläres Filmerlebnis!

MARIO FRANGOULIS, NARCIS, FERNANDO VARELA + Special Guests

Di. 23.1.18 | Schleyer-Halle Stuttgart

So. 7.1.18 | Liederhalle Stuttgart

Fr. 5.1.18 | Schleyer-Halle Stuttgart DIE NR.1 FAMILY SHOW GEHT WIEDER AUF TOUR

Mit den Hits aus allen vier Kinofilmen

a-ha .com · prknet.de · MTV-Unplugged -Album ab 06.10. überall im Handel

Bunte Musikpalette Die Konzertangebote des Music Circus

The Great Escape Tour CÚIG, THE FUSION FIGHTERS, SOCKS IN THE FRYING PAN, EMMA LANGFORD

Di. 12.12.17 | Liederhalle Stuttgart

top floor restaurant

al-Programm „Ich find ja die Alten geil (ede) – Der Konzertveranstalter Mu– Der heiße Scheiß aus den Jahren sic Circus bietet wieder eine bunte 1999 bis 2010“. Am selben Tag lassen Palette an Veranstaltungen, bei der Little Steven & The Disciples of Soul im Musikliebhaber voll auf ihre Kosten Wizemann die Herzen der Musikfans kommen. Am 5. Oktober bereitet der höher schlagen. Der Gitarrist aus Bruce Wiener Wolfgang Ambros seine Lieder im Theaterhaus pur auf. Er an der Springsteens E-Street-Band und Schauspieler („Sopranos“) ist weit mehr als Gitarre und Günter Dzikowski an den ein Geheimtipp. EigentTasten öffnen die lich war nur ein ExtreSchatztruhe, gefüllt mit me-Konzert in Deutschunzähligen AmbrosKlassikern. 15 Jahre land vorgesehen. Doch nach dem Tod von Lisa der Auftritt in Köln im „Left Eye“ Lopes und Juli im Rahmen von 25 dem letzten Album Jahre „Pornograffitti“ melden sich TLC zurück. verlief so begeisternd, dass die US-Band Am 21. Oktober präsen(„More than words“) tieren Tionne „TBoz“ Watkins und Rozonda noch zwei Termine dranhing. Einer am „Chilli“ Thomas in der 7. Dezember im LKA. Porsche-Arena Songs des neuen Albums und Am 22. Oktober in der Schley- Ihre allererste Tour überHits wie „Waterfall“ und erhalle: Westernhagen. haupt bestreiten Yello. „Creep“. Auf seiner „UnFoto: Daniela Midenge Die Schweizer Elektro-Piplugged“-Tour, von der oniere Boris Blank und Dieter Meier gastieren am 8. Dezember es ein Live-Album und Konzertfilm in der Porsche-Arena. Am 19. Dezember gibt, macht Westernhagen am 22. Oktober in der Schleyerhalle Station. Drei kommt es in der Schleyerhalle wieder Tage später tritt John Watts mit Fizum beliebten Brückenschlag zwischen scher-Z im Wizemann auf. Ganz anders allen musikalischen Genres: Bei The geht es am 11. November im TheaterNight of the Proms sind in diesem Jahr haus zu. Sven Regener, Musiker und neben John Miles und dem 75-köpfigen Autor, liest aus seinem Roman „WieSinfonieorchester Il Novecento auch Roger Hodgson, Melanie C, Culcha Candela ner Straße“, der in Berlin-Kreuzberg und Emily Bear mit dabei. der 80er Jahre angesiedelt ist. Am 25. November präsentieren Eure Mütter in der Porsche-Arena ihr Spezi- ■ www.musiccircus.de


Entspannend

Mein stuttgart 2017/2018

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Kult-Duo aus der Mäulesmühle Hannes und der Bürgermeister begeistern ihre Fans seit mehr als drei Jahrzehnten

Von Andrea Eisenmann Dass die Schwaben zum Lachen in den Keller gehen, ist ein gängiges Vorurteil, an dem so gar nichts dran ist. Vielmehr müsste es heißen: Die Schwaben setzen sich zum Lachen vor den Fernseher. Und eine Sendung hat es ihnen dabei besonders angetan: „Hannes und der Bürgermeister“. Seit mehr als 20 Jahren zofft sich das Kult-Duo in bester StammtischManier im SWR Fernsehen. „Die Wunder“ lautete 1995 die erste Folge, die auf der Mattscheibe mit dem knitzen Amtsboten und dem selbstherrlichen Gemeinde-Chef zu sehen war. Ort der Handlung? Ein Rathaus irgendwo im Schwäbischen, genauer gesagt: eine karge Amtsstube, an deren Einrichtung sich über die Jahrzehnte fast nichts verändert hat. Hier gilt es, Probleme zu lösen – oder erst entstehen zu lassen. Immer, wenn die Schwierigkeiten zu groß oder zu unübersichtlich werden, wird das „Heilwasser“ aus dem Schreibtisch geholt, ein Schnäpsle – oder auch mehrere – werden freudig gekippt. „Zom nüchtern werre“, wie der Bürgermeister, gespielt von Karlheinz Hartmann, gern betont. Der Erfolg basiert auf einer langen Freundschaft. Bereits in der Grundschule lernten sich Hartmann und Albin Braig alias „dr Hannes“ kennen und schätzen. 1971 gründeten sie in Stuttgart ein Elektronikunternehmen. „Wir haben Telefonanlagen für den Export in andere Länder umgebaut,

die besonderer Hitze, Kälte oder Trockenheit standhalten mussten“, erinnert sich Braig. Das war der Job, der das Geld in die Kasse spülte und die Familien ernährte. Aber dann gab es da noch die Liebe zum Volkstheater in schwäbischer Mundart, der beide nach getaner Arbeit nachgingen. „Das war das Schmieröl für unser Hirn, unsere Zeit zum Abschalten.“ Ein wenig war dieser Weg familiär bedingt: 1968 hatte Braigs Vater Otto die „KomedeScheuer“, damals in der Burkhardtsmühle, gegründet. Als 1985 der erste Sketch von Hannes und dem Bürgermeister in der Mäulesmühle gespielt wurde, schlug das ungleiche Duo ein wie eine Bombe. Neue Geschichten entstanden. Eines Tages saß im Publikum ein Redakteur des

Süddeutschen Rundfunks, der kurzerhand beschloss: „Da machen wir eine Serie daraus.“ Die beiden Protagonisten waren zunächst skeptisch, ob das tatsächlich funktioniert, ließen sich aber umstimmen. „Am 7. Februar 1995 lief um 17.43 Uhr im ARD-Vorabendprogramm die erste Folge“, erinnert sich Braig. Zehn Minuten lang versuchte der Bürgermeister, aus seinem schlitzohrigen Gehilfen herauszubekommen, was in einer durchzechten Nacht passiert war und wie Wachtmeister Reule in den Stadtbrunnen fallen konnte. Der Zuspruch der Fernsehzuschauer auf das neue Angebot war groß, WeihnachtsSpecials wurden in Auftrag gegeben. Knapp 300 Folgen wurden bereits im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Mehr als eine Million Zuschauer schalten regelmäßig ein, wenn der Bürgermeister seinen vermeintlich tollpatschigen Mitarbeiter ins Büro ruft. Aufgezeichnet wird die Sendereihe übrigens in der

Stadthalle in Leonberg – vor Publikum versteht sich. Aber auch auf Tour sind die beiden regelmäßig mit den Zwei-Mann-Stücken. Das Rezept für eine gelungene Geschichte? „Hirn und Herz muss rein“, sagt der 66-jährige Braig, der mit weiteren Autoren die Texte schreibt. Meistens im Urlaub übrigens. Und natürlich darf die Hierarchie zwischen den beiden in den Episoden niemals ausgeblendet werden. Obrigkeit trifft auf einfachen Bürger. „Der Hannes“, sagt Braig, „streitet sich nicht mit Waffen, sondern stets im Dialog.“ Es gibt im Schwabenland übrigens noch ein Duo, das Kultstatus erlangt hat – allerdings deutlich vor Hartmanns und Braigs Zeit. Ihre Namen: Oscar Heiler und Willy Reichert alias „Häberle und Pfleiderer“. Allerdings soll die private Beziehung der beiden Bühnenpartner aus Stuttgart wenig harmonisch gewesen sein, von einem „Zweckbündnis“ ist mitunter zu hören. Für Braig und Hartmann ist ein solches unvorstellbar. Sie sind stolz auf ihre jahrzehntelange Freundschaft. „Wir gehören zusammen“, versichert Braig. Und daran dürfte sich weder auf, noch hinter der Bühne so schnell etwas ändern.

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Info Die Mäulesmühle ist die dritte von elf Mühlen im Siebenmühlental in Leinfelden-Echterdingen. Der Betrieb der Wassermühle wurde 1945 eingestellt. Seit 1985 finden in der zur Mühle gehörenden „KomedeScheuer“ die Aufführungen von „Hannes und der Bürgermeister“ statt. Auch andere Theaterstücke sind dort zu sehen. Infos gibt es unter www. maeulesmuehle.de.


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Eintauchen in das biblische Leben Im Bibelmuseum erwartet die Besucher eine Ausstellung zum Anfassen und Ausprobieren (red) – „Bibliorama – das Bibelmuseum Stuttgart“ wurde im Mai 2015 eröffnet. Schon draußen vor dem Museum kann man Evas Paradiesgarten bestaunen. Dabei treffen die Besucher auf biblische Personen aus dem Alten und Neuen Testament wie zum Beispiel Mose, Elia, Maria und Lukas. Multimediale Mitmachstatio-

nen und Informationstafeln stellen den Zusammenhang zwischen den Menschen damals und der Lebenswelt heute her. Jeder kann sich einbringen und aktiv werden. Die Besucher können zum Beispiel wie König David Psalmen vertonen oder auf der Laserharfe spielen. Das „Bibliorama“ ist eine Einrichtung der Evangelischen Landeskirche Württemberg in Kooperation mit der Württembergischen Bibelgesellschaft und bietet Einzelpersonen und Gruppen die Möglichkeit, sich 2015 wurde das Bibelmuseum in der Büchselbstständig und senstraße eröffnet. Foto: Hauptmann erlebnisorientiert Ein junger Besucher in einem Raum, in dem auf dem Boden der Schriftzug „Exodus“ zu lesen mit der Bibel ausei- ist. Die Ausstellungsfläche im Bibliorama beträgt 350 Quadratmeter. Foto: Bibelmusem nanderzusetzen. Das Bibelmuseum lockt auch imund Spracherlebnissen der weltweiblick in das Leben zur Zeit Jesu, aber Öffnungszeiten sind Montag sowie Mittmer mit Sonderausstellungen. ten Bibelübersetzung auf die Spur zu auch in die Auseinandersetzungen woch bis Samstag von 13 bis 17 Uhr, Die aktuelle geht noch bis zum kommen. Die nächste, die vom 24. rund um den „Jüdischen Krieg“. Die Sonntag und Feiertage von 12 bis 17 Uhr. 8. Oktober und hat das Thema Oktober bis 8. April dauert, trägt den Prägungen auf den Münzen enthüllen Adresse: Büchsenstraße 37 in 70174 Die Bibel – durch die MutterTitel „Münzen der Bibel erzählen GeInformationen über die damaligen sprache ins Herz… da weht schichte(n)“ und zeigt eine Sammlung Herrschaftsverhältnisse und die BeStuttgart. Telefon: 0711/22 93 63 481 Freiheit.“ Mit dieser Sonderantiker Münzen aus hellenistischer deutung des Götterglaubens dieser (zu den Öffnungszeiten des Museums) ausstellung eröffnet das „BiZeit. Auf 17 Wandtafeln erfährt der Zeit. Tafeln und ein Hörspiel erklären, und 0711/71 81 274 (für Buchungsfrabliorama“ seinen Museumsbe- Besucher etwas über die Geschichten was man für ein Talent, eine gen, täglich von 9 bis 14 Uhr). Weitere der Bibel, in denen Geld eine Rolle Drachme oder ein Lepton kaufen Informationen unter www.bibelmusesuchern die Möglichkeit, vielspielt und gewinnt somit einen Einkonnte. um-stuttgart.de. fältigen Spracherfahrungen

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Grüne Kleinode Stuttgart hat viele romantische Ausflugsziele Killesberg, Schlossgarten und Rosensteinpark sind bekannt, doch neben den großen Parks gibt es auch zahlreiche kleinere, manchmal etwas versteckte Grünanlagen, die einen Besuch lohnen. Einige haben wir für Sie zusammengestellt.

Probstsee in Möhringen

Burgruine in Hofen

Der Probstsee in Möhringen entstand ursprünglich aus der Lehmgrube der 1893 gegründeten Tonwarenfabrik Berthold Probst. Nach der Stilllegung des Betriebes 1934 wurde in der Lehmgrube das Grundwasser nicht mehr abgepumpt, so entstand der heutige Probstsee. Im Jahr 1961 wurde der größte Teil des Sees mit den angrenzenden Bereichen als Grünfläche Ein Ort zum Relaxen ist der Probstsee im Stadtteil Möhausgewiesen und unter Land- ringen. Foto: Garten-, Friedhofs- und Forstamt schaftschutz gestellt. Im Jahr 2003 erfolgte die Ausweisung als flächenhaftes Naturdenkmal. Entlang der Nord- und der Ostseite kann man am Uferweg entlangflanieren und von zahlreichen Sitzplätzen den Ausblick auf den See genießen. In direkter Umgebung befindet sich der Spielplatz Reiherstraße mit einem Bolzplatz und zahlreichen Spielmöglichkeiten. Der Probstsee ist über die Stadtbahnhaltestelle „Vaihinger Straße“ und die Reiherstraße zu Fuß zu erreichen.

Die Burgruine Hofen ist die einzige Burganlage im Stadtgebiet Stuttgart mit hochragenden Mauerresten. Ihre Aufgabe bestand in der Sicherung des Neckarübergangs (Furt und Fähre) und eines Handelswegs. Der Zugang zur Burg führt von der Wolfgangstraße her über eine Steinbogenbrücke, welche den „Hirschgraben“ überspannt. Schon Herzog Karl Eugen nutzte im Die einzige Burganlage mit hochragenden Mau18. Jahrhundert die erresten steht in Hofen. Foto: Frey Ruine, welche damals noch wenige einfache Zimmerchen hatte, als Jagdschlösschen und ließ in den Graben das Wild treiben, um es gemütlich von den Ruinenkanten aus jagen zu können. Neu geschaffene Treppenanlagen ermöglichen seit 2014 den direkten Zugang durch den Hirschgraben zum Neckarradweg. Die Burgruine Hofen ist auch Bestandteil des dreistündigen 4-Burgen-Rundwanderwegs, welcher zu historischen Plätzen mit wunderschöner Aussichtslage führt.

Kurzurlaub im Wohnzimmer – jetzt zu besonders günstigen Konditionen

Am 3. September öffnet der Show-Room in Neu-Ulm von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffener Sonntag seine Pforten. In allen anderen Factory-Outlets ist Schausonntag. Es gibt Sonderaktionen. Das Ende der Ferien ist in Sicht. Aber warum nicht einfach ein bisschen sommerliches Wohlgefühl mit in den „Alltag danach“ nehmen? Eine maßgeschneiderte Sitz- und Liegelandschaft im heimischen Wohnzimmer – das ist wie ein Kurzurlaub Zuhause: für alle, die sich vom stressigen Alltag eine kleine Auszeit nehmen möchten oder es einfach gerne gemütlich und bequem haben. Mit Stil, versteht sich. Ein lohnendes Ziel sind jetzt die Show-Rooms von Comfort Polstermöbel in Metzingen, Stuttgart-Weilimdorf, Remseck-Hochdorf und Neu-Ulm. An diesem Wochenende lockt der Show-Room in Neu-Ulm, wo am 3. September von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffener Sonntag ist. An allen anderen Standorten ist im selben Zeitraum Schausonntag. Schon jetzt kann hier die neue Kollektion

2018 angeschaut werden – Probesitzen inklusive. Auf jeden erwachsenen Besucher wartet außerdem ein Glas Sekt, die Junioren bekommen leckere Seezüngle-Limo. Besonders attraktiv ist auf jeden Fall die Erfolgsmodellreihe Cadiz, die es aktuell mit einem Aktionsnachlass von 30 Prozent gibt. Außerdem ist sie in 17 Lederfarben zum Stoffpreis zu haben. Um den Komfort dieser Polstermöbel genießen zu können, braucht man im Übrigen keineswegs ein großes Wohnzimmer. Durch die individuelle Anpassung bieten auch kleine Ruhe-Oasen für Familien, Paare oder Singles größtmögliche Bequemlichkeit. Alle Produkte aus der Comfort-Polstermöbel-Manufaktur werden in der Sitzhöhe, –tiefe und –härte individuell angepasst, außerdem haben sie eine Bandscheibenstütze (CBS).

Die Familie der Relax-Polstermöbel wird erweitert durch das Modell Paloma, das aus der erfolgreichen Modellreihe Cadiz heraus nach Kundenwünschen weiterentwickelt wurde. Hier lässt sich jede Armlehne durch einen speziellen Mechanismus mehrmals verstellen. Zudem kann die Rücklehne zweifach hochgeklappt werden, so dass man sich komplett anlehnen kann. Das Modell Paloma bietet Entspannung und Komfort in allen Positionen. Ein nicht weniger wichtiges Mitglied der Relax-Familie ist das Modell Optima. Es passt sich, wie der Name schon sagt, optimal an die Bedürfnisse der Menschen an, die auf ihm Platz nehmen. Und es lässt sich, sollte ein Umzug anstehen, problemlos immer wieder anders zusammenbauen, da es nach dem Prinzip der sogenannten Elementgruppe hergestellt ist.

Wie bei allen Produkten aus der Comfort Polstermöbelfabrik kann auch bei den Wellness-Familien unter rund 2500 hochwertigen Bezugsstoffen und 300 Lederfarben gewählt werden. Alle Modelle besitzen ein stabiles und individuell angepasstes Innenleben.

Die Massivholzgestelle sind nach alter Tradition miteinander verzapft beziehungsweise verdübelt. Der hauseigene Polstermeister prüft alles, ehe der Bezugsstoff aufgebracht wird. Auf alle Elemente gibt es 10 Jahre Comfort-Garantie. Mehr Infos unter: www.comfort-polster.de.


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Entspannend

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Von wegen Kasperletheater Bühnen präsentieren modernes Figurenspiel auch für Erwachsene

Masken und vielerlei Materialien setzt Antje Töpfer bei der Aufführung „3Akte“ im FITZ ein. Foto: Luigi Consalvo

Von Martina Fürstenberger Wie auf einer Tanzfläche bewegen sich die Frau und ihr Partner, mal schaukeln sie sanft hin und her, mal hält er sie fest, sie stößt ihn weg. Er fällt um, rappelt sich wieder auf und weiter geht das Spiel. Der Partner der Figurenspielerin Antje Töpfer ist allerdings kein Mensch, sondern ein langer Mantel, der – so scheint es – ein Eigenleben besitzt. Eine Person – und doch zwei Charaktere auf der Bühne. Später schlüpft Antje Töpfer selbst in den Mantel und verwandelt sich mithilfe einer Maske in ein furchteinflößendes Krokodil, das im nächsten Augenblick zum coolen Discotänzer wird und nach Ausklingen der Musik verschüchtert die Bühne verlässt. In dem Stück „Drei Akte“ im Figurentheater FITZ zeigt Antje Töpfer, was modernes Figuren- und Materialtheater heute alles sein kann. Da wird Papier zu langen Schlangen gefaltet, da entstehen aus magnetischen Körperteilen wunderliche Gestalten. Die meisten Menschen haben in ihrer Kindheit Puppentheater geliebt und verbinden damit Figuren wie Kasperle und Seppel oder die Charaktere aus der berühmten Augsburger Puppenkiste. Modernes Figurentheater bietet jedoch viel mehr als das. Stuttgart hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einer Hochburg dieser Kunstform in Deutschland entwickelt. Die Staatliche Hoch-

Schwäbisch g‘schwätzt:

„Dackel“

Wer einen Schwaben richtig beschimpfen will, nennt ihn „Dackel“. Noch schlimmer ist sogar der Begriff „Halbdackel“. Dabei kann das arme Hundevieh überhaupt nichts dafür. Denn eigentlich gilt der für die Jagd gezüchtete Dachshund als besonders intelligenter Vertreter unter den Hunden.

schule für Musik und darstellende Kunst zählt neben Berlin zu den zwei Hochschulen in Deutschland, die einen eigenen Studiengang Figurentheater anbieten. Mit dem Zentrum für Figurentheater FITZ! im Kulturareal unter dem Tagblattturm wird den jungen Künstlern eine Bühne geboten. Rund 40 verschiedene Stücke werden hier jedes Jahr in rund 250 Aufführungen gezeigt, darunter auch anspruchsvolle und experimentelle Stücke für Erwachsene. Doch auch klassisches Puppentheater hat in Stuttgart eine Heimat. Zu den ältesten Theatern zählt wohl das Theater am Faden. Ein altes Wengerterhäuschen ist die Heimat von Puppenspielerin Helga Brehme. Unzählige Stabpuppen und Marionetten hat sie im Laufe ihres Lebens gesammelt, oft war sie in Indien unterwegs. Auch nach Tschechien pflegt sie viele Kontakte. Im Stuttgarter Osten ist das Theater Tredeschin bei Kindern wie deren Eltern beliebt. Auf dem Spielplan stehen Stücke wie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ sowie einige Märchen der Gebrüder Grimm. Michael Kunze und Lydie Vanhoutte erwecken dabei Großfiguren, Handpuppen, aber auch Marionetten zum Leben. Zauberhafte Stücke, die teils schon für ab Zweijährige geeignet sind, gibt es in Nellys Puppentheater am Olgaeck zu sehen, zum Beispiel „Der Regenbogenfisch“ oder „Die kleine Raupe“. 1991 von Nelly Eichhorn gegründet behauptet es sich seitdem in der Stuttgarter Kulturszene. Der Kasper und viele andere Handpuppen kommen in Eliszi‘s Jahrmarktstheater im Höhenpark Killesberg auf die Bühne. Der historische Jahrmarkt mit Theaterzelt logiert jedes Jahr von April bis September im Park. Ganzjährig in Betrieb ist dagegen das Theater an der Badewanne, das ebenfalls vom Killesbergpark aus zu erreichen ist. Einige weitere Theater in Stuttgart bieten regelmäßig Puppentheater an, auch Gastensembles sind immer wieder zu Gast.

Einen großen Anteil an der Entwicklung des Figurentheaters in Stuttgart hatte Albrecht Roser. 1969 gründete er zusammen mit anderen AmateurSpielern die Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Puppenspieler. Mitte der 70er Jahre gab es einen gemeinsamen Spielplan, beheimatet war man zunächst am Institut für Auslandsbeziehungen am Charlottenplatz. Anfang 1983 entstand schließlich am heutigen Standort in der Eberhardstraße das „Stuttgarter Puppen + Figuren Theater“, das später in Zentrum für Figu-

i

rentheater FITZ! umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde auf Initiative von Albrecht Roser, Werner Knoedgen und Pavel Möller-Lück an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart der Studiengang Figurentheater eingerichtet. Damit war der Grundstein für eine in Deutschland einmalige reiche und vitale Figurentheater-Szene gelegt. Die Studierenden lernen hier alles vom Bau der Puppen und Objekte über das Schreiben der Stücke und die Aufführung bis zum Selbstmarketing.

Theater und Festivals Puppen- und Figurentheater in Stuttgart ■ FITZ! Zentrum für Figurentheater, Kulturareal „Unterm Turm“, Eberhardstraße 61, 70173 Stuttgart, www.fitz-stuttgart.de ■ Theater in der Badewanne, Stresemannstraße 39, 70191 Stuttgart, www.theater-in-der-badewanne. de ■ Theater am Faden, Hasenstraße 32, 70199 Stuttgart, www.theateramfaden.de ■ Theater Tredeschin, Haußmannstraße 134C, 70188 Stuttgart, www.tredeschin.de ■ Nellys Puppen Theater, Charlottenstraße 44, 70182 Stuttgart, www.nellyspuppentheater.de ■ Eliszis Jahrmarktstheater, im Höhenpark Killesberg, www.eliszis.de ■ Kulturkabinett KKT, Kissinger Straße 66a, 70372 Stuttgart, www.kkt-stuttgart.de Festivals ■ Imaginale - Internationales Figurentheaterfestival, 18. bis 28. Januar 2018 Das internationale Figurentheaterfestival BadenWürttemberg zeigt in zweijährigem Rhythmus eine handverlesene Auswahl der derzeit besten und interessantesten Pro-

duktionen für Erwachsene und Kinder. Als städteübergreifende Großveranstaltung gehört die Imaginale zu den größten deutschen Figurentheaterfestivals. www.imaginale.net

■ Internationale Märchenhafte

Festwoche, voraussichtlich Juli 2018 Im Theater in der Badewanne spielen verschiedene Ensembles phantastische Geschichten mit Stabpuppen, Handpuppen, Tischmarionetten, Schattentheater, Schauspiel oder Masken und bieten sowohl Kindern als auch Erwachsenen ein spannendes Theatererlebnis. www.theater-in-der-badewanne.de

Auch das gibt es in Stuttgart: Klassisches Kasperletheater für Kinder. Foto: Nellys


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Entspannend

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100 Jahre Urlaubsliebe Mit Rubbellos einen Traumurlaub gewinnen (erg) – „Nicht irDER Reisebüros gendein Urlaub, – steht die insondern DER Urdividuelle und laub“, das ist das kreative KunMotto des Deutdenberatung schen Reisebüim Vorderros. Vor 100 Jahgrund. ren wurde das Viele EigenUnternehmen in schaften zeichBerlin gegründet nen DER aus. und dieses Jahr Dazu zählt: feiern die MitarKunden können beiter mit den durch eine Kunden zusamkompetente men den runden Das motivierte Team der Filiale Königstraße 2. Beratung Zeit Geburtstag – unsparen bei der Suche nach einem passenden Angeter anderem mit einem Gewinnspiel. Wer bis zum 31. Dezember eine Reise bot. Zudem sind die Pauschalreisen im Wert von mindestens 500 Euro im Reisebüro nicht teurer als im Inbucht, erhält ein Rubbellos gratis. ternet. Im Gegensatz zu manchen OnUnd mit ein wenig Glück wird von linezahlungen gibt es im DER ReiseDER gleich der nächste Traumurlaub büro keine Risiken. spendiert. Auch das soziale Engagement wird In Stuttgart ist DER mit drei Filiabei DER groß geschrieben. Mit „DER len in der Stuttgarter Innenstadt soWelt verpflichtet“ unterstützen die wie in Bad Cannstatt und UntertürkReisebüros den Bau und Ausbau von Bildungseinrichtungen in Ländern, in heim vertreten. In der Filiale Königdenen Kinder und Jugendliche in bestraße 2 setzt das Unternehmen seit Juli auf ein neues und motiviertes sonderem Maße bessere BildungsTeam. Dazu zählen Sandra Krause, und Zukunftschancen benötigen. Nadine Andres und Pia Wilke (Foto, ■ www.der.com von links). Bei ihnen – wie in allen

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Entspannend

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Vom Schulausflug bis zum Europa-Trip Das Familienunternehmen „Der kleine Stuttgarter“ bietet Busreisen für jeden Geschmack

(red) – Tolle Trips zu Besonderheiten im Ländle, Mehrtagesreisen zu Kulturevents in Deutschland oder ganz Europa, in netter Gesellschaft Land und Leute an schönen Fleckchen anderswo kennen lernen – „Der kleine Stuttgarter“ macht’s möglich. Ob der Kunde eine geplante Reise aus dem aktuellen Katalog bucht oder den passenden Bus aus der Flotte für eine Klassen- oder Firmenreise „chartert“: Im familiengeführten Botnanger Unternehmen setzen sich die Inhaber Kirstin und Udo Nehr mit ihrem Team dafür ein, dass alles passt. Ein eingespieltes Team: Jörg Sturm, Udo Es war der Firmengründer Helmut Nehr und Kirstin Nehr (von links).

Nehr, der dem vor beinahe 50 Jahren gegründeten Unternehmen das Adjektiv „klein“ hinzufügte. Eine pfiffige Idee, die das signalisiert, was hier gelebt wird: Man pflegt den persönlichen Draht innerhalb des Betriebs mit den 14 geschulten Fahrern, aber natürlich auch zu den Reisegästen. Der Name besteht weiterhin, auch wenn der Betrieb wuchs, im Jahr 2010 seine große Omnibushalle bezog und heute mit der beachtlichen Flotte von zehn Mercedes-Benz-, Neoplan- und SETRA-Reisebussen vom 8- bis zum 80-Sitzer unterwegs ist. Noch ein Pluspunkt ist die eigene Werkstatt.

Damit sind alle Busse immer top gewartet. Die Kunden schätzen den Rundum-Service aus einer Hand: Vom Taxi-Service ab Haustür bis zur Organisation und Reiseleitung ist alles vorbereitet. Beliebt ist auch der zweistöckige Party- und Eventbus mit Sitzgruppen (insgesamt 54 Sitzplätze), Küche und Bierzapfanlage. Dass sich die Familie Nehr ehrenamtlich um BOB, den Botnanger Ortsbus des Bürgervereins kümmert, unterstreicht nochmals das Engagement in Sachen Buskultur.

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Entspannend

Mein stuttgart 2017/2018

Mehr als nur Musik Die Michael Russ GmbH bietet Unterhaltung pur

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STUTTGART-LIVE.DE DEIN TICKETPORTAL FÜR STUTTGART UND DIE REGION

12.10.2017 | 20:00 UHR STUTTGART |PORSCHE ARENA

24.10.2017 | 20:00 UHR STUTTGART | LIEDERHALLE

26.10. - 29.10. 2017 |STUTTGART | PORSCHE ARENA

Hat mehr als zwei Jahre an seiner neuen Show gearbeitet. Der Magier Hans Klok gastiert am 8. Januar in der Liederhalle. Der Sänger mit der rauchigen Stimme (ede) – Es wird wieder musiziert, geund Weltklasse-Gitarrist bahnte sich tanzt und gezaubert in den Konzerteinen musikalischen Weg zwischen hallen und Klubs in der LandeshauptRock, Pop, Latin und seinen Bluesstadt. Nach der Sommerpause zeigt Wurzeln. Mehr als 30 Millionen Tonsich der Konzertkalender wieder gut träger machen ihn zu einem der ergefüllt. Konzertveranstalter Michel folgreichsten britischen Rock-ProtagoRuss GmbH kann für Herbst, Winter nisten. Am 24. Oktober präsentiert er und Frühjahr lukrative Künstler und seine „Road Songs for Lovers“ auch in Bands unterschiedlicher Genres und der Liederhalle. Prägungen präsentieren. Die Mischung macht‘s. Vier Tage lang dreht Das krankheitsbedingt für den 20. sich in der Porsche-Arena alles um Disney-Filme. Vom 26. bis 29. Septem- Mai geplante Konzert von Helmut ber heißt es „Disney on Ice – Fantasti- Lotti findet am 27. Oktober in der Liesche Abenteuer.“. Die vier Disney-Klas- derhalle statt. Lotti feierte nach einer musikalischen Auszeit im Herbst 2016 siker „Cars“, „Arielle die Meerjungseine Rückkehr. Seine Comeback-Tourfrau“, Toy Story“ und „Die Eiskönigin“ nee führt den Weltstar zusammen mit werden auf dem Eis dargeboten. Verseinem Orchester auch nach Stuttgart. zaubert werden die Besucher auch In der Schleyerhalle beim Cirque du Sozeigt Xavier Naidoo leil vom 29. Novemam 1. Dezember, ber bis 3. Dezember dass er „Nicht von ebenfalls in der Pordieser Welt“ ist. sche-Arena. Bei der Mehr als 100 000 25. Produktion Besucher haben die dreht sich alles um Konzerte im vergandas große Krabbeln. genen Herbst er„Ovo“ heißt die Julebt. Jetzt folgt Teil biläums-Show. Die 2 der akustischen Welt der Insekten Konzert-Serie. mit ihrer ungeheuMit Magie ins neue ren Vielfalt liefert Jahr. Am 8. Januar eine ironische Blaupause für das GeMit neuem Album auf Tour: Alter gastiert der schehen auf der Bridge machen am 12. Oktober in der schnellste Magier der Welt in der LieBühne, die einem Porsche-Arena Station. derhalle. An seiner Nest voller Akrobaneuen Show „House of Mystery hat tik und Komik gleicht. Hans Klok mehr als zwei Jahre lang gearbeitet. Er selbst ist Protagonist einer Die kanadische Jazz-Sängerin und aufregenden Story – inszeniert mit Pianistin Diana Krall kommt endlich mystischen Elementen, verblüffenden wieder live nach Deutschland und Illusionen und beeindruckenden Effekmacht am 4. Oktober im Rahmen ihten. Dem Zuschauer kommt dabei rer Welttournee in der Liederhalle eine aktive Rolle zu: Gänsehaut und Station. Ihr aktuelles Werk „Turn up Hochspannung inklusive. Ihren 40. Gethe quiet“ stellt eine Liebeserklärung burtstag feiern Toto auf einer großen an den Jazz dar. Seit über einem Jahrzehnt dauert nun schon die Erfolgsge- Tour, die auch durch Europa führt. Am 13. März sind die Herren Steve Lukatschichte von Alter Bridge an. Das jüngst erschienene fünfte Album „The her, David Paich, Steve Porcaro und Joseph Williams in der Porsche-Arena last hero“ stieg wieder hoch in den zu Gast. Zum Tourstart wurde an eiCharts ein. Am 12. Oktober demonstnem brandneuen Best-of-Album gearrieren sie in der Porsche-Arena ihre beitet, das auch neue, bislang unverLive-Qualitäten. Einen Zeitraum von öffentlichte Songs enthält. fast 40 Jahren umfasst die Karriere von Chris Rea, der immer seiner eigenen künstlerischen Vision gefolgt ist. ■ www.michaelrussgmbh.de

27.10. 2017 | 20 UHR |STUTTGART | LIEDERHALLE BEETHOVEN-SAAL

04.11.2017 | 20:00 UHR STUTTGART | IM WIZEMANN

23.11.2017 | 20:00 UHR STUTTGART | LKA LONGHORN

27.10.2017 | 20:00 UHR STUTTGART | LIEDERHALLE

01.12.2017 | 20:00 UHR STUTTGART | SCHLEYER - HALLE

05.12.2017 | 20:00 UHR STUTTGART | LIEDERHALLE

09.12.2017 | 20:00 UHR STUTTGART | THEATERHAUS

08.01.2018 | 20:00 UHR STUTTGART | PORSCHE ARENA

01.03.2018 | 20:00 UHR STUTTGART | LIEDERHALLE

07.03.2018 | 20:00 UHR STUTTGART | PORSCHE ARENA

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Entspannend

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Salzige Tage Aktionswoche von 23. bis 29. Oktober im MineralBad Cannstatt

...geht porentief rein.

Willkommen in der Außensauna: Hier können sich die Besucher bei einem Themenaufguss entspannen. Fotos: Bäderbetriebe Stuttgart

SALZTAGE

Mo 23.10.–So 29.10.2017

Erleben Sie in unserer 5-SterneSauna eine einzigartige Regeneration, die Ihrer Haut frisches und gesundes Aussehen verleiht.

Bad & Sauna täglich von 9:00–21:30 Uhr geöffnet Sauna Mo/Do nur Damen 9:00–21:30 Uhr Mi nur Herren 9:00–13:00 Uhr Sulzerrainstr. 2 · 70372 Stuttgart · Tel. 0711 216-66270 · stuttgart.de/baeder

(red) – In der Saunalandschaft des MineralBad Cannstatt wird sich vom 23. bis 29. Oktober wieder alles um das Thema Salz drehen. Stuttgarts einziges Mineralbad mit Thermalsole lädt seine Besucher zu einer abwechslungsreichen Aktionswoche ein.

besonderes Entspannungserlebnis gibt es am Dienstag, 24. Oktober. Hier werden die Saunagäste dazu eingeladen, Entspannungs- und Meditationsübungen auszuprobieren. Das Angebot findet jeweils um 17.30, 18.30 und 19.30 Uhr statt. Angeleitet werden die Teilnehmer von Frau Uta Karen Mempel. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt.

Das MineralBad Cannstatt, mit Stuttgarts einziger Thermalsole, legt in seiner Aktionswoche vom 23. bis Die Dampfbad- und Saunaland29. Oktober den Schwerpunkt auf das schaft im MineralBad Cannstatt umThema Salz. Salz als Heilmittel hat eine lange Tradition. Es wird nicht nur fasst ein russisch-römisches Dampfbad mit Warmluftraum 60 Grad, Heißbei vielen Erkrankungen eingesetzt, luftraum 70 Grad und Dampfraum 40 auch im Wellnessbereich findet Salz Grad. Eine Meditationssauna 50 bis 60 ein breites Einsatzgebiet. Ob InhalaGrad mit Musiktion, Peeling, und FarblichtAbreibung oder Therapie, eine Massage. WähAromasauna 70 rend der Aktibis 80 Grad mit onswoche warHandaufguss sotet in Cannstatt wie eine Außenein abwechssauna 95 Grad lungsreiches ebenfalls mit Programm auf Handaufguss. Die die Saunagäste. Cannstatter SpeZur Steigerung zialität: 36 Grad des Wohlbefinwarme Sole sodens wird im wie natürliches Dampfbad PeeMineralwasser lingsalz zum Abvon 16 bis 18 reiben des KörGrad sprudelt in pers gereicht. den Tauch-, KaltDiese Form der und WarmbeHautpflege hat cken der Saunaeine desinfizielandschaft und rende und entder Kneippstaschlackende tion im Bad. Wirkung und hilft dabei, die Das MineralAbwehrkräfte Bad Cannstatt, zu stärken. Sulzerrainstraße Ebenso gibt es 2, ist mit der Shier eine AnBahn Linie S1, S2 wendung mit und S3 bis HalteHeilerde. Anwendung und Im Dampfbad erfolgen während der Salzwoche stelle Bahnhof Wirkung der Anwendungen mit Peelingsalz und Heilerde. Bad Cannstatt sowie mit der Abriebe werden Stadtbahn Linie U2 bis Haltestelle Kurvon speziell geschulten Mitarbeitern saal zu erreichen. eingehend erklärt. In der Außensauna können sich die Besucher bei einem Themenaufguss erholen oder den Saunatag bei einem Klangschalenaufguss genießen. Ein

■ Infos gibt es unter Telefon 0711/ 21666270, per Email an: info.bbs@stuttgart. de oder im Internet unter stuttgart.de/ baeder/mineralbadcannstatt.


Entspannend

Mein stuttgart 2017/2018

Die Kraft dieses Musicals ergreift Kopf und Herz. die sie für den gleichnamigen Das Lebendige lehnt sich hier Disneyfilm schufen, je eine Oscar- gegen die Erstarrung auf, das Aufund eine Golden Globe-Nominie- richtige gegen das Aufgesetzte. rung erhalten. Nun gibt es dazu All das spiegelt sich in fesselnden Szenen, die eine ungeheure Wucht noch neue Songs. Die Inszenierung, die das Publikum entfalten. Der mächtige Strudel ab dem 18. Februar 2018 im aus Bildern, Worten und Melodien Stage Apollo Theater erleben reißt das Publikum mit, nimmt Kopf und Herz gefankann, hat der Eine bombastische gen und katapulSohn des Songtextiert die Fantasie in ters übernommen: Inszenierung eine andere Welt. Scott Schwartz. Für ihn hat Autor Peter Parnell die Ge- Auch der 24-köpfige Chor, der das schichte noch einmal neu erzählt. Orchester von der Bühne aus verDie Berliner Morgenpost schwärm- stärkt, trägt seinen Teil dazu bei, te nach der Premiere in Berlin dass wohl kaum einer sich der von der „bestechenden Aktualität“ beeindruckenden Kraft dieses Muund der „atmosphärischen Tiefe“. sicals entziehen kann. Das monumentale Meisterwerk ab Februar in Stuttgart

Das Geschehen auf der Bühne lässt einen beim Musical Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME nicht mehr los: Spärliches Licht fällt von draußen auf die staubigen Balken im Glockenturm der Kathedrale Notre Dame in Paris. Wer hier lebt, lebt im Verborgenen. Und doch reicht der Blick von hier aus über ganz Paris – ungeahnte Abgründe des menschlichen Wesens tun sich hier auf, und manchmal glitzern Glücksmomente wie Staubkörner im Sonnenlicht. Quasimodo, der Glöckner von Notre Dame, hat die-

Foto: Johan Persson

sen Ort noch nie verlassen. Bisher. Von dieser unscheinbaren Zuflucht aus nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die das Publikum tief im Innersten ergreift. Kleine Geschehnisse setzen große Emotionen und Kräfte in Gang, die Ungeahntes zur Folge haben. Die Musik verwandelt all das in gewaltige, klangfarbenprächtige Melodien und lässt dabei doch viel Raum für zarte Zwischentöne, die behutsam und liebevoll das Herz berühren. Meister ihres Fachs waren hier am Werk: Komponist Alan Menken und Songtexter Stephen Schwartz haben für die Musik,

Ein Musical bombastischer als Notre Dame

Foto: Johan Persson

© Disney

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Ab Februar in Stuttgart! musicals.de


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Große Stimmen. Große Emotionen.

Große Premiere am 28. September im Stage Palladium Theater Stuttgart

hautnah und live eine romantische Manche von ihnen verwandeln RaLovestory, einen packenden Thriller chel Marron und ihre Show-Girls und grandiose Show-Nummern mit auf der Bühne mit kreisenden der unsterblichen Filmmusik des Hüften und Paillettenglitzer in gleichnamigen heiße Show-NumDieser Musik kann Blockbusters. Der mern. Vor allem Soundtrack wur- sich keiner entziehen aber lädt die glade weltweit über mouröse Soul-Diva 44 Millionen Mal verkauft und mit ei- ihr Publikum dazu ein, das Herz für nem Grammy Award ausgezeichnet. ihre opulent arrangierten Balladen zu öffnen, den Alltag zu vergessen Die 16 im Musical präsentierten und sich von einer großen Welle aus Songs sind zeitlose Meisterwerke. dem Hier und Jetzt forttragen zu lassen: dorthin, wo man sich gut fühlt und gerne seinen Tagträumen hingibt. Mehr als zwei Jahre lang lief BODYGUARD – DAS MUSICAL mit großem Erfolg im Londoner West End. Die deutsche Inszenierung, von 2015 bis 2017 im Kölner Musical Dome zu sehen, ist noch aufwendiger, und sie besitzt eine Besonderheit: Während die Dialoge ins Deutsche übersetzt wurden, erklingen die Songs im englischen Original. Sehr ästhetisch und stimmungsvoll ist das Bühnenbild, das sich fast unmerklich die ganze Zeit über verändert. So sind die Zuschauer ebenso dabei, wenn Rachel Marron als umjubelter Star im Rampenlicht steht, wie wenn sie ihrem Sohn Fletcher im Kinderzimmer liebevoll Gute Nacht sagt. Am dichtesten wird die Atmosphäre jedoch, wenn die Zeit stehen zu bleiben scheint Foto: Nilz Böhme

Glamour, Spannung, Romantik

Foto: Jens Hauer

und nur noch Rachel Marrons wunderbar leuchtende Stimme den Raum erfüllt. Dann berührt die Musik die Menschen so tief, dass sie auch nach dem Schlussvorhang noch lange in ihrem Inneren nachklingt.

© THE BODYGUARD (UK) LTD. Designed by DEWYNTERS

Rachel Marron ist ein Superstar, aber auch eine gefühlvolle, verletzliche Frau. Eine Diva, deren Leben plötzlich durch einen verrückten Fan gefährdet ist, die aber trotzdem auf die Bühne will und muss. Ihr zur Seite steht Bodyguard Frank Farmer, ein ehemaliger Geheimagent. BODYGUARD – DAS MUSICAL erzählt die Geschichte der beiden. Und das Publikum erlebt auf der Bühne

Jetzt in Stuttgart! musicals.de


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Entspannend

Mein stuttgart 2017/2018

Wo Comedy auf Tanz und Musik trifft Im Theaterhaus auf dem Pragsattel finden durchschnittlich 900 Veranstaltungen im Jahr statt (red) – Das Theaterhaus Stuttgart auf lässt sich auch in Zahdem Pragsattel feierte 2015 sein len ausdrücken: Mit 30-jähriges Jubiläum und „stellt in etwa 350 000 Besuder Kulturlandschaft Europas immer chern jährlich ist das noch ein Novum dar“, so eine kulturTheaterhaus einer der wissenschaftliche Studie aus dem Publikumsmagnete Jahr 2010. Hier vereinen sich verder Stuttgarter Reschiedene Kunstsparten, Experimengion. Auf 12 000 Quatelles und Populäres, international dratmetern befinden bekannte Künstler und neu entwisich eine Konzertckelte Projekte unter einem Dach. halle, drei TheaterhalNeben einem hauseigenen Schaulen, eine Sporthalle, spiel- und Tanzensemble, beide im Proberäume, Werkzeitgenössischen Stil, neben Comedy, stätten sowie ein Kabarett, Jazz und Rock ist in einem zweistöckiges Foyer eigens konstruierten Gebäudeanbau mit Gastronomie, eidie Neue Musik ein fester Bestandteil nem großen Biergarder Theaterhausprogrammatik. Hinzu ten im Innenhof und kommen politische Diskussionen, Leein Restaurant. sungen, Vorträge sowie AusstellunDurchschnittlich 900 gen, Kinder- und Jugendveranstaltun- Veranstaltungen finDas Theaterhaus Stuttgart auf dem Pragsattel. Foto: Andreas Feucht gen. Außerdem gibt es eine Sportden jährlich statt. halle, die vielfältig benutzt wird. Herausragend ist auch COLOURS International Dance Festival Internationale Theaterhaus Jazztage die Tatsache, dass das Theaterhaus zwei eigene EnDie Internationalen Theaterhaus Jazztage präsentieren jeDas „Colours International Dance Festival“ ist das seit 2015 des Jahr an Ostern ein umfangreiches und hochkarätiges biennal stattfindende Tanzfestival des Theaterhaus, präsembles finanziert, obwohl Konzertprogramm am Theaterhaus. Dabei treffen regiosentiert von Eric Gauthier. Die besten Tanzkompanien der 75 Prozent der jährlichen nale wie internationale Musiker, Jazzlegenden und vielWelt sind drei Wochen zu Gast im Theaterhaus. Stilistisch Kosten selbst eingespielt versprechende Newcomer aufeinander, was Jahr für Jahr und ästhetisch reicht das Spektrum von Ballett bis Tanzwerden müssen. Das Theazu spannenden neuen Konstellationen führt. Das Festival theater, von Zirkus bis Performances, von traditionellen terhaus-Tanzensemble ist Tänzen bis zu Step- und Breakdance. Neben den Bühnenvereint die Tradition des modernen Jazz mit aktuellen jazznach dem Leiter der Company, Eric Gauthier, beaufführungen bietet „Colours“ ein umfangreiches Rahmenmusikalischen Entwicklungen und präsentiert auch sparnannt: Gauthier Dance// programm mit Workshops internationaler Choreografen tenübergreifende Produktionen. 2017 feierte das Festival Dance Company Theatersein 30-jähriges Jubiläum, die 31. Internationalen Theaterund mehreren groß angelegten Tanz-Events und Aktionen haus Stuttgart. haus Jazztage finden vom 28. März bis 2. April 2018 statt. in der Stuttgarter City. Colours everywhere! Der Erfolg des Konzepts

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Der Gentleman-Magier Thorsten Strotmann ist mit seiner Close-Up-Magie international erfolgreich Sie verblüffen, verzaubern, verbreiten Magie. Zauberkünstler entführen die Menschen in eine Welt der Wunder und des Staunens. Thorsten Strotmann zählt zu den besten seiner Zunft und hat sich im Römerkastell mit seiner Strotmanns Magic Lounge einen Lebenstraum erfüllt. Das Publikum erlebt ihn hautnah und verlässt tief beeindruckt das Zauber-Theater.

Was ist denn wichtig für einen guten Zauberer?

Strotmann: Zaubern ist ein sehr schwieriges Genre. Ein Zauberer muss mit dem Publikum kommunizieren und unterhalten können. Dafür sollte er einen gewissen Charme, eine gewisse Ausstrahlung haben, die im Alter sogar häufig besser wird. Deswegen werden viele Zauberer erst im Alter richtig gut. Vor allem haben sie dann die Routine. Zauberer sollten ein gewisses motorisches Geschick haben. Die Dinge sollten fließen und natürlich aussehen, obwohl Tricks gemacht werden. Genau das ist das Schwierigste. Dass es so aussieht, als ob nichts passiert. Das unterscheidet zum Beispiel einen Zauberer von einem Jongleur. Ein Jongleur stellt seine Fertigkeit zur Schau. Ein Zauberer verbirgt seine Fertigkeit und präsentiert nur den Effekt.

Herr Strotmann, wie sehen Sie Ihre Entwicklung in der Vergangenheit?

Strotmann: Wir haben uns in den letzten acht Jahren mit unserem Konzept zu einem Kulturhighlight in Stuttgart entwickelt. Heuer sind wir sogar weltweit das erfolgreichste Close-up-Magie-Theater und hatten bereits über 200 000 Besucher. Selbst Kollegen aus der ganzen Welt fragen uns an und suchen Tipps für eigene Umsetzungen. Es ist toll, der Trendsetter im Bereich der Close-up-Magie zu sein. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Nachahmer und die Magie erlebt einen neuen Aufschwung in der Entertainmentlandschaft. Wir sind allerdings nach wie vor einzigartig mit unserer Qualität und Umsetzung. Wie unterscheiden Sie sich zum Varieté oder anderen Theatern in Stuttgart?

Strotmann: Letztendlich bieten wir einen exklusiveren Rahmen und eine andere Gesamtqualität in einem zauberhaften Ambiente. Wir sind spezialisiert auf Close-up-Magie und das persönliche Entertainment. Im Bereich Magie bieten wir verblüffendere Shows. Das kommt auch dadurch zustande, dass wir die Zauberei hautnah präsentieren und das Entertainment witzig und sehr kurzweilig ist. Wir haben nur sieben Zuschauerreihen und 180 Plätze. Selbst die letzte Reihe ist bei uns näher dran, als bei anderen Shows die erste. Weiter sind wir ein privat geführtes Kulturunternehmen, erhalten keine Unterstützung oder Subventionen und liegen niemandem auf der Tasche. Wir bilden uns ständig weiter und arbeiten ergebnisorientiert. Ja, das geht auch im kulturellen Bereich. Gibt es etwas Neues zur neuen Saison?

Strotmann: Ja, „Hautnah IV – Rätselhafte Spiele“ hatte am 9. September 2017 Premiere. Somit gibt es jetzt vier unterschiedliche Shows plus einen After-Work-Showabend mit einem Kurzauszug von etwa 70 Minuten. Die Hauptshows laufen alle rund zweimal 50 bis 60 Minuten. Wie bilden Sie sich weiter?

Strotmann: Ich lese sehr viel Zauber-, Coaching- und Wirtschaftsliteratur. Gehe auf Vorträge, Seminare und schaue mir immer wieder vieles an. Dadurch erkennen wir Prinzipien, die funktionieren, und haben eigene Ideen, wie wir das umsetzen. Zudem habe ich Berater und Zulieferer in verschiedenen Bereichen. Es ist eben ab einer gewissen Größe und Qualität nicht mehr möglich, alles alleine zu machen.

Ist für Sie Close-up das Nonplusultra?

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Zur Person Thorsten Strotmann ist seit mehr als 20 Jahren Profizauberer. 2009 hat er sich einen Lebenstraum erfüllt und im Stuttgarter Römerkastell sein eigenes Theater, die Strotmanns Magic Lounge, eröffnet. Das Besondere ist, die Besucher erleben Magie hautnah und es gibt nur sieben Reihen mit 180 Plätzen. Heuer ist das Strotmanns sogar weltweit das erfolgreichste Close-up-Magie-Theater und gehört in Stuttgart zum exklusiven Showangebot. Strotmann hat zudem eine professionelle Coachingausbildung absolviert und ist als Contextueller Coach zertifiziert. Er spricht als zauberhafter Referent auf Kongressen und hält Vorträge zu den Themen: Erfolg, Erfüllung und Motivation.

Wie ist Ihr Verhältnis zum Magischen Zirkel?

Strotmann: Ich bin wieder Mitglied im Magischen Zirkel. Allerdings bedient er mehr die Amateur- und Hobby-Zauberer. Das ist sicher auch gut und wichtig. Wir bräuchten aber auch eine Art Berufsverband und einen Zirkel für Profis, wo weitere Themen in den Vordergrund gehören. Vielleicht gibt es ja mal einen Ableger. Was kritisieren Sie an der Zauberei?

Strotmann: Ich kritisiere, wie sich Zauberei entwickelt. Wie teils junge Leute an die Zauberei herangeführt werden. Sie lernen nicht mehr das Handwerk. Es geht nur noch darum, schnell erfolgreich zu sein. Das ist im Zaubern sogar schnell möglich. Es gibt zwei, drei Tricks, die man lernt und schnell vorführt. Die Zuschauer wissen nicht, wie‘s geht und denken automatisch „das ist ein guter Zauberer“. Der Beruf Zauberer kann nirgends professionell gelernt werden, wie zum Beispiel Schauspieler oder Musiker. Immer wieder wird auch mit Titeln und Preisen geworben, wie etwa Deutscher Meister oder Weltmeister der Magie

und so getan, als ob dies für ein ganzes Abendprogramm gilt. Man muss aber wissen, dass die meisten Profis bei solchen Wettbewerben nicht teilnehmen und es eher eine Art Sprungbrett für Nachwuchskünstler ist. Natürlich gibt es dabei sehr gute Nummern, die auch einen Preis verdient haben. Nur steht der Preis dann für diese spezielle Nummer, die eben maximal zehn Minuten dauert. Es sagt noch nicht aus, ob derjenige wirklich ein guter Zauberer ist. Ein Abendprogramm oder eine Soloshow über zwei Stunden ist etwas anderes. Was haben Sie in der Magie verändert?

Strotmann: Ich habe die Gesamtpräsentation der Close-up Zauberei auf ein neues Niveau gehoben. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wir haben Close-up Magie als Show konzipiert und sind weg von der Nebenher -Unterhaltung am Tisch, womöglich noch während dem Essen oder der Live-Band, die gerade auf der Bühne spielt. Zwischenzeitlich wurden auch schon einige Interviews und Berichte in Fachzeitschriften geschrieben und wir bekommen weltweite Anfragen, wie man was am besten umsetzt.

Strotmann: Nein. Ich sage, wenn man mit der Zauberei anfängt, ist es gut, wenn man alle Bereiche kennenlernt. Dann findet man sich und es gibt vielleicht eine Spezialisierung. Ich habe ja auch mal Menschen schweben lassen und Frauen zersägt und hatte ein paar Tänzerinnen auf der Bühne. Ich habe aber erkannt, dass dies so nicht meins ist. Ich bin eher einer, der lustig ist und möchte mit meinem Publikum Spaß und gutes Entertainment bieten. Dabei soll dann noch ordentlich gestaunt werden. Wird die Zauberei nicht irgendwann langweilig?

Strotmann: Zaubern ist mit die älteste Kunstform seit Menschengedenken. Gut, es ist in der Zauberei schwierig, neue Ideen zu kreieren. Es gibt schon fast alles. Selbst wenn jemand sagt, er hat einen neuen Trick erfunden, stellt sich oft heraus, das gab‘s schon. Sie haben vielleicht eine neue Technik dazu erfunden. Aber darum soll es in erster Linie gar nicht gehen. Viel wichtiger sind neue Präsentationen. Ich habe bei mir in der Show ja auch Klassiker. Kunststücke, die schon Hunderte von Jahren alt sind. Zum Beispiel das Ringspiel. Das sind diese großen Stahlringe, die sich verketten. Das Problem: Es wirkt erst, wenn man es mit einem Zuschauer auf der Bühne macht und die Leute sehen, dass es normale Ringe sind. Wenn ich es nur alleine zur Musik mache, sagen die Zuschauer: Es sind ja seine Requisiten ... Es wird erst interessant, wenn die Leute sagen, oh – das sind ja ganz normale Ringe, da ist nichts dran, ich habe sogar selbst mitgemacht. Was ist von Ihnen noch zu erwarten?

Strotmann: Wir gehen mit der Strotmanns Magic Lounge in die neunte Saison und spielen bis Juli 2018 wieder mehr als 220 Shows. Zudem haben wir noch ein paar Zusatzauftritte und werden alle Shows erweitern, abändern und den Anspruch unserer Gäste erfüllen.


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Entspannend

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Beeindruckender Weg C² Concerts bietet ein breites Konzert-Spektrum (ede) – Nach über 15 gemeinsamen Best of Jethro Tull. Am 30. SeptemJahren beim KVL Konzert- und Veran- ber gibt Ben Becker in der Liederstaltungsbüro Ludewig gründen halle den Judas. Bei „Ich Judas – eiChristian Doll und Christian Ludewig ner unter euch wird mich verrraten!“ im Mai 2010 die C² Concerts GmbH. geht es um einen verzweifelten Damit legen beide den Grundstein Kampf um späte Gerechtigkeit. Nicht für eine beeindruckende Erfolgsgeminder theatralisch geht es am 8. Oktober im LKA zu. schichte in der deutCarpet Crawlers, Euroschen Veranstalterbranche. Durch innopas beste Genesis Trivative Ideen, mit eibute Show, spielen die ner enormen MotivaInvisible-Touch-Tour. In tion und viel Fleiß inder SpardaWelt geht es tensiviert Christian von 30. November bis Doll als Geschäftsfüh17. Dezember um „Eine rer die Geschäfte im Weihnachtsgeschichte“, örtlichen Veranstalein Kindermusical von Christian Berg, bei dem tungsbereich und als dem geizigen Scrooge regionaler Full-Serein Weihnachtswunder vice-Dienstleister im geschieht. Am 17. DeEvent-Bereich. GeGibt am 30. September den zember rockt Udo Dirkmeinsam mit seinem kreativen Mitarbeiter- Judas: Ben Becker. schneider, der frühere stab baut er die TätigAccept-Frontman, das keitsfelder des Unternehmens aus LKA. Am 21. Dezember gibt es in der und agiert bald bundesweit als VerLiederhalle die Musik der Kult-Serie „Games of Thrones“ mit philharmoanstalter. Seit 2014 vertraut das Team der Harlem Globetrotters auf nischem Orchester und Chor. Die das Stuttgarter Unternehmen als „Nacht der 5 Tenöre“ geht am 2. Jadeutschen Tourneeveranstalter. Als nuar in der Liederhalle über die Produzent von Familienmusicals Bühne. Einen exklusiven Akustikmacht sich das Unternehmen Abend bieten Frontm3n am 10. Jadeutschlandweit einen Namen. nuar im Theaterhaus. Die Sänger PeDas anstehende Konzertprogramm ter Howarth (Hollies), Mick Wilson bietet ein breites Spektrum. Ein klei(10cc) und Pete Lincoln (The Sweet) ner Auszug: Am 27. September zeigt nur mit ihren Stimmen und Gitarren Ian Anderson im Theaterhaus The auf der Bühne.

27.09.17 | 20 Uhr Stuttgart | Theaterhaus

30.10.17 | 20 Uhr Stuttgart | Im Wizemann

30.11.17 | 20 Uhr Stuttgart | Theaterhaus

PAUL &CARRACK SWR BIG BAND + STRINGS

THE SWINGING

30.09.17 | 20 Uhr Stuttgart | Liederhalle

08.10.17 | 19 Uhr Stuttgart | LKA-Longhorn

05.11.17 | 20 Uhr Stuttgart | LKA-Longhorn

18.11.17 | 20 Uhr Stuttgart | LKA-Longhorn

25.10.17 | 20 Uhr Stuttgart | Theaterhaus

29.11.17 | 20 Uhr Stuttgart | Theaterhaus

26.10.17 | 20 Uhr Stuttgart | Theaterhaus

30.11. - 17.12.17 | Stuttgart Eventcenter SpardaWelt am Hbf.

CHRISTMAS SHOW 16.12.17 | 20 Uhr Stuttgart | Liederhalle

17.12.17 | 19 Uhr Stuttgart | LKA-Longhorn

20.12.17 | 19 Uhr Stuttgart | Im Wizemann

21.12.17 | 20 Uhr Stuttgart | Liederhalle

c2concerts.de T: 0711-84 96 16 72 • easyticket.de T: 0711-2 555 555 oder bei allen Vorverkaufsstellen

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Erfinderisch

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Tüftler: Unsere Top Zwölf „Made in Stuttgart“ ist bis heute ein besonderes Qualitätssiegel Von Andrea Eisenmann Erfolg und Scheitern liegen oft dicht beieinander. Dennoch glauben unzählige Tüftler fest an ihre Ideen und verfolgen diese konsequent weiter – auch wenn sie dafür oft zunächst wenig Verständnis bis hin zu Hohn und Spott ernten. Wir stellen an dieser Stelle unsere Top Zwölf der Tüftler samt ihren Bauwerken beziehungsweise Erfindungen vor. Eines verbindet diese: Sie kommen alle aus Stuttgart und Umgebung beziehungsweise haben dort ihre Spuren hinterlassen. Mit 4750 Patentanmeldungen pro Jahr ist die Region Stuttgart einer der forschungsstärksten Standorte in ganz Europa.

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Gottlieb Daimler

Am 16. Dezember 1883 wurde das Geheimnis um die seltsamen Geräusche, die aus dem Cannstatter Gartenhaus von Gottlieb Daimler (1834 - 1900) ins Freie drangen, gelüftet: An diesem Tag wurde der erste schnelllaufende Motor, der mit Benzin als Treibstoff arbeitete, patentiert. Zwei Jahre später wurde von dem schwäbischen Konstrukteur der „Reitwagen“ (Bild), das erste Motorrad der Welt, beim Amt angemeldet.

2

Robert Bosch Das Auto komfortabler zu gestalten, diese Idee ließ Robert Bosch (1861 1942) nicht los. Und so entwickelte er beispielsweise Scheibenwischer, Scheinwerfer und Bremsvorrichtungen. In seinem Stuttgarter Werk wurde auch der Hochspannungs-Magnetzünder konstruiert, der das Unternehmen zum „Global Player“ machte. Es war zusammen mit der industriellen Fahrzeugfertigung eine wichtige Voraussetzung für erschwingliche Automobile.

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4

Seine erste Motorsäge entwickelte Firmengründer Andreas Stihl 1926 in seinem Stuttgarter Büro. Ein Gedanke leitete ihn dabei: den Menschen die Arbeit mit und in der Natur zu erleichtern. Das Geld für die Sägenproduktion verdiente er mit der Herstellung von Waschmaschinen. Von 1930 bis 1944 war das Unternehmen in Bad Cannstatt beheimatet, nach dem Zweiten Weltkrieg wanderte die Produktion nach Waiblingen ab.

Fritz Leonhardt Der erste Fernsehturm wurde 1956 in Stuttgart errichtet. Geplant hatte ihn Fritz Leonhardt (1909 - 1999) – genauso wie weltweit zahlreiche Brücken. Der Stuttgarter galt als einer der wichtigsten Bauingenieure seiner Zeit. Seine Begabung wurde ihm in die Wiege gelegt. Bereits der Vater arbeitete als Architekt. Bei gemeinsamen Spaziergängen soll er den Sohn oft gefragt haben: „Gefällt dir dieses Objekt? Und wenn ja, warum?“ Später wird Leonhardt sagen: „Ich wurde erzogen, Schönheit zu analysieren.“

Andreas Stihl

5

Clara Ritter

Schokolade in quadratischer Form zu produzieren, dieser Gedanke kam Clara Ritter (1877 - 1959) im Jahr 1932. Ihre Idee, die sie anschließend dem Familienrat präsentierte: Das süße Naschwerk soll in jede Sportjackentasche passen, ohne dass die Tafel bricht und zudem noch das gleiche Gewicht haben wie die normale Langtafel. Die erste Schokoladensorte, die Clara Ritter 1919 mit ihrem Mann, dem Konditormeister Alfred Eugen Ritter, auf den Markt brachte, hieß übrigens „Alrika“ (Kurzform für „Alfred Ritter Kannstatt“).


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Carl Mayer

Die „Tipp-Kick“Geschichte begann 1921. In diesem Jahr erfand der Stuttgarter Möbelfabrikant Carl Mayer das „Fußballbrettspiel“ und meldete es zum Patent an. Nur wenig später verwin Mieg. Der Kaufmann entwiund ersetzte die ursprünglifiguren. Von 1959 an wurden sche Einzelmeisterschaften

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Erfinderisch

Ferdinand Porsche

Die Liste von Ferdinand Porsches (1875 - 1951) Erfindungen ist lang. 1897 konstruierte er den Radnabenmotor, 1906 seinen ersten Flugmotor für Luftschiffe und Flugzeuge, 1910 einen 90 PS Vierzylinder-Wagen. Zudem plante er im Auftrag der Nationalsozialisten den „Volkswagen“. Dessen Kaufpreis sollte unter dem symbolischen Preis von 1000 Reichsmark liegen – was jedoch nie gelang. 1955, vier Jahre nach dem Tod Ferdinands Porsches, rollte der einmillionste Käfer vom Band.

kaufte er die Idee an Edckelte Tipp-Kick weiter chen Blech- durch Bleialle zwei Jahre deutausgespielt.

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Louis Leitz

Dass der LeitzOrdner ausgerechnet von einem Schwaben erfunden wurde, war nicht nur dem Reinlichkeitsdrang von Johann Ludwig Leitz (1846-1918) zu verdanken. Viele Jahre arbeitete der selbstständige Fabrikant, der sich später Louis nannte, an dem ersten Hebelordner mit Exzenterverschluss. Dessen Mechanik ist heute noch nahezu unverändert verbreitet. Der Slogan im Jahr 1912 lautete: „Ordne und finde mit Leitz“.

10 9

1931 sollte erstmals eine Frau an der Spitze des Schokoladenunternehmens Eszet stehen: Elisabeth Staengel (1882 - 1973), die Schwiegertochter von Firmengründer Ernst Staengel, leitete nach dem Tod ihres Mannes Otto und dessen Bruders als erste Frau die Geschicke des Unternehmens. Unter ihrer Regie kamen zwei Jahre später die ein Millimeter dicken Eszet-Schnitten auf den Markt, die die Untertürkheimer Firma bekannt machten. 35 Pfennige kostete im Jahr 1935 ein Sechser-Paket der süßen Beilage.

Hans Klenk Gerade einmal 22 Jahre alt war Hans Klenk (1906 - 1983), als er 1928 seine Firma „Klenk & Co. Ludwigsburg Klosettpapierfabrik“ gründete. Sein Toilettenpapier von der Rolle erwies sich schnell als Verkaufsschlager. Die Werbemaschine lief auf Hochtouren. „Verlangen Sie eine Rolle Hakle, dann brauchen Sie nicht Toilettenpapier zu sagen“, lautete einer der Slogans. Übrigens: Der spätere Firmenname setzte sich aus den Anfangsbuchstaben des Gründers zusammen.

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Friedrich Wolff

Seinen Namen kennen nur die wenigsten, seine Erfindung schon: Friedrich Wolff hat vor 42 Jahren das Solarium erfunden. Der Stuttgarter Ingenieur war zu dieser Zeit in der Gesundheitsbranche tätig und und suchte nach Techniken, mit denen sich Depressionen behandeln lassen. „Die Sonnenbank sollte mit ihrer UV-Bestrahlung das menschliche Gemüt aufhellen. Dass dabei auch die Haut braun wurde, war ein Nebeneffekt“, wird er später sagen. Die ersten Nutzer seien allerdings „verbrutzelt wie Brathähnchen“.

Elisabeth Staengel

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Sigmund Lindauer

Wer ihn erfunden hat, darüber herrscht bis heute eine Kontroverse. Eines steht jedoch fest: Sigmund Lindauer (1862 - 1935) aus Bad Cannstatt war der erste, der 1912 den Büstenhalter in Serie fertigte. Dessen besonderes Kennzeichen: Auf Längs- und Querstützen aus Bein oder Knochen wurde nun ebenso wie auf Stahlfedern verzichtet. Für das Produkt namens „Hautana“ warb die Firma mit Slogans wie „Frauenschönheit ist Frauenmacht“.

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Erfinderisch

Mein stuttgart 2017/2018

50 Salutschüsse für das Flaggschiff Die CMT feiert 2018 ihr 50-jähriges Jubiläum (red) – 50 Jahre CMT – eine Erfolgsgeschichte feiert im kommenden Jahr Jubiläum. Die Stuttgarter Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit ist inzwischen die weltweit größte ihrer Art und wird 2018 weitere Meilensteine setzen. Zudem eröffnet sie die neue Paul Horn Halle (Halle 10), die ebenfalls im Januar ihren Betrieb aufnimmt. 1968 als Motor, Sport, Freizeit (MSF) von der Messe Stuttgart, dem ADAC und dem Motorsport Club Stuttgart gegründet, standen zu Beginn der Automobilsport sowie Angebote der Sportverbände und wichtigsten Vereine als damals größte Freizeitträger im Mittelpunkt. Drei Jahre später änderte die Messe dann nicht nur den Namen, sondern auch ihre Inhalte. Mit der zunehmenden Reisesehnsucht der Deutschen und den ersten erschwinglichen Flugpauschalreisen rückte bei der Caravan, Camping, Tourismus (CCT) ab 1971 das Thema Tourismus stärker in den Fokus des Interesses. Die Anfänge waren bescheiden: Sieben Länder und drei Reisebüros stellten auf der CCT aus. „Österreich, Frankreich, Griechenland, Libanon, Tunesien, Algerien und Südafrika waren die ersten Destinationen, die in Stuttgart um Besucher warben“, erinnert sich Hans Müller, der die CMT 30 Jahre lang als Projektleiter betreute. Zwei Jahre später erhielt die Ausstellung ihren endgültigen Namen und heißt seitdem Caravan, Motor, Touristik – kurz CMT. Mitte der 70er-Jahre stieg die Reiselust, und damit auch das Interesse an der CMT. 1976 knackte sie die magische Marke von 100 000 Besuchern. Bei Umfragen stellten die Messemacher fest, dass sich viele Besucher einen Tag Urlaub nahmen, um auf die CMT zu gehen. Auch die Aussteller merkten schnell, dass eine Publikumsmesse wie die CMT mindestens ebenso wichtig war wie die Fachmessen der Branche. Aus den sieben sind inzwischen über 90 Länder sowie mehr als 360 Regionen und Städte geworden. Die Anzahl der Aussteller lag 2017 bei 2052

Weit über 200 000 Besucher zählt die CMT jährlich. Seit den 80er-Jahren gibt es Partnerländer, auf denen der Fokus während der Messetage liegt. Das Bild unten zeigt ein CMTPlakat aus dem Jahr 1970. Fotos: Messe Stuttgart

und die Besucherzahl überstieg seit dem Umzug auf das neue Messegelände am Flughafen problemlos die 200 000. Last but not least, ist auch das Interesse der Medien an der Messe kontinuierlich gestiegen. In diesem Jahr hatten sich mehr als 1500 Journalisten aus 20 Ländern akkreditiert. Im Lauf der Jahrzehnte passten die Messemacher das Konzept der CMT immer wieder den sich ändernden Bedürfnissen von Besuchern und Ausstellern an. Spielten zu Beginn Länder am Mittelmeer die Hauptrolle, kamen zehn Jahre später immer mehr Fernreiseziele hinzu. Ende der

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80er Jahre entstand zudem die Idee, jedes Jahr eine andere Destination als Partnerland zu gewinnen. Ob die Seychellen, Neuseeland, die Mongolei oder Ziele in Europa – die Liste der CMT-Partnerländer ist lang und weckt Fernweh. Die Partnerländer der CMT 2018 sind übrigens Panama und Ungarn. Mit dem wachsenden Interesse an der Urlaubsform Caravaning füllten nicht nur Weltpremieren und aktuelle Modelle von Wohnwagen und Reisemobilen die Hälfte der Messehallen. Seit 2002 schuf die CMT auch die Plattform für Caravaning-Partnerregionen. Seit 50 Jahren entwickelt sich die CMT kontinuierlich weiter. Trends frühzeitig erkennen, Themen schnell besetzen: Das war schon immer ein zentrales Anliegen der Messemacher. „Die CMT ist das Trendbarometer für Besucher und Aussteller“, weiß Messe-Geschäftsführer Roland Bleinroth. In 50 Jahren hat sich die CMT von einer kleinen Messe für Motor, Sport und Freizeit zu der weltweit größten

Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit entwickelt und wurde dafür auch schon mehrfach ausgezeichnet. Für das CMT-Team ist dies Anerkennung und Ansporn zugleich. MesseChef Roland Bleinroth: „Unser Ziel ist es, die Messe weiterzuentwickeln und den Besuchern neue Urlaubsformen zu präsentieren. Die mit der neuen Messehalle auf rund 120 000 Quadratmeter angewachsene Ausstellungsfläche schafft hierfür die besten Voraussetzungen.“

Unentbehrliche Töchtermessen Stetig weiter entwickelt haben sich die Schwerpunktthemen der CMT. 1995 rief die Messe Stuttgart mit der Golf-Reisen die erste Touristikmesse für Golf ins Leben. Heute ist sie die größte Messe für Golfurlauber in Deutschland. Das Konzept themenorientierter Ausstellungen bewährte sich auch in anderen Bereichen, etwa bei Wellness-Reisen, die später den Golfbereich ergänzten, oder die Kreuzfahrt- & Schiffs-Reisen. Mit der Fahrrad- & ErlebnisReisen mit Wandern hat sich ein weiteres wichtiges Standbein der CMT fest etabliert. Im kommenden Jahr werden beide Messetöchter Akzente in der Paul Horn Halle (Halle 10) setzen. Auf fast 15 000 Quadratmeter Fläche wird die Fahrrad- & Erlebnis-Reisen mit Wandern um den Bereich Thermik mit Gleitschirm- und Drachenfliegen erweitert. Bei der Kreuzfahrt- & Schiffs-Reisen kommt mit den Themen Yachtcharter, Segelreisen und

Hausbootferien ein zusätzlicher Schwerpunkt hinzu. Besonders stark boomt seit Jahren die Nachfrage im Caravaning-Bereich. Anfangs ging es hauptsächlich um die Themen Zelten und Camping, im Lauf der Zeit wurden Wohnwagen und Reisemobile immer wichtiger. Heute spielt das Caravaning eine herausragende Rolle auf der Messe. Im Januar 2017 konnten die Besucher 850 Reisemobile, Caravans und Freizeitfahrzeuge bestaunen sowie ein umfangreiches Zubehör-Angebot sowie rund 120 Neuheiten und Premieren in den Hallen in Augenschein nehmen und ausprobieren. Die Rekordzahl von 118 Marken war auf der CMT vertreten, darunter etliche neue Hersteller. Für das kommende Jahr wird eine weitere Messehalle (die frei werdende Halle 9) in das Konzept für den Caravaning-Bereich als größter Neuheitenschau zum Jahresbeginn einbezogen.


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Gärtnern über den Dächern der Stadt: Auf dem obersten Deck des Züblin-Parkhauses ist das möglich.

Fotos (2): Fürstenberger

Grüne Großstadt Urbane Gärtner bringen Brachflächen, Parkdecks und Hinterhöfe zum Blühen Von Martina Fürstenberger Aus einer alten Badewanne wachsen Zwiebeln und Radieschen, in selbst gezimmerten Hochbeeten wird Salat angepflanzt, ein ausgemusterter Autoreifen dient als Umrandung für ein buntes Blumenmeer. Was da auf der Kulturinsel rund um das Alte Zollamt in Stuttgart-Bad Cannstatt über den

Sommer entstanden ist, ist kreativ und lecker. Inselgrün nennt sich der Garten, bei dem jeder mitmachen kann. Das Projekt ist typisch für den Trend zum urbanen Gärtnern, meist unter dem englischen Begriff „Urban Gardening“ bekannt. Brachflächen und Interimsflächen werden genutzt, um Gemüse, Kräuter oder Beeren anzupflanzen. So bekommen auch Großstadtbewohner die Möglichkeit, in der Erde zu wühlen. Die neue Gärtnergeneration tut dies meist nicht alleine für sich – in der Regel schließen sich Gruppen zusammen.

Eine der bekanntesten Initiativen in Stuttgart ist der Garten auf dem ZüblinParkhaus mitten in der Innenstadt. Hier haben Hobbygärtnerinnen und -gärtner vor einigen Jahren Hochbeete auf das oberste Parkdeck gestellt und anAnhänger des Urban Gardening sind bei der Gestal- gefangen, Nutzpflanzen tung sehr kreativ. Foto: Kulturinsel anzubauen. Auch innovative Projekte sind darunter, so zum Beispiel eine Versuchsanlage, bei der ein Aquarium mit Fischen den natürlichen Dünger für die nebenan stehenden Tomatenstauden liefert. Im Herbst wird abgeerntet, denn wenn es auf Weihnachten zugeht, Schwäbisch g‘schwätzt: wird das Parkdeck für seinen eigentlichen Zweck benötigt. Nächstes Frühjahr dürfen die Pflänzchen dann wieder sprießen. Ja, da hocket`se wieda ... Mit einer „Hocketse“ ist keinesfalls ein SitzEinen Mitmachgarten gibt streik oder ähnliches gemeint, sones auch an der Universität dern ein Fest, bei dem man entStuttgart-Vaihingen. Von der spannt zusammensitzen und im Hochschulgruppe „Greening“ besten Fall auch noch etwas essen angelegt, gärtnern Studieund trinken kann. Das klingt auch rende und Anwohner gemeinviel gemütlicher als das neudeutsam. Man kann aber auch einsche „Event“.

„Hocketse“

fach nur die frische Luft genießen und die Seele baumeln lassen. Manchmal spielt eine Band oder es wird ein Film gezeigt. In Stuttgart-Gablenberg haben Aktive dieses Jahr in der Bergstraße Hochbeete aufgestellt. Schon einige Jahre gibt es den Nachbarschaftsgarten am Stöckach. In Untertürkheim am Karl-Benz-Platz hat die Initiative „Bunt statt grau“ Blumen in bunte Autoreifen gepflanzt, um das Tor zum Stadtteil etwas freundlicher zu gestalten. Und auch in einigen anderen Stadtteilen gibt es Initiativen. Mitstreiter tauschen sich in Stuttgart unter anderem über Facebook aus („Urban Gardening Stuttgart“). Ganz neu ist der Gedanke übrigens nicht: Schon lange bevor der Begriff des Urban Gardening überhaupt aufkam, bot die VHS Stuttgart einen Mitmachgarten an: Ein bis zweimal pro Woche kann man in der VHS-Ökostation auf dem Wartberg-Gelände unterhalb des Killesbergs beim Gießen, Harken oder Unkrautjäten helfen. Natürlich wird auch gemeinsam geerntet – so werden zum Beispiel die Früchte des Quittenbaums im Garten zu Quittenbrot und Gelee verarbeitet. Auch einige Gartenbauvereine und Kleingärtnervereine bieten Mitmachgärten an. In den Unteren Klingenbachanlagen im Stuttgarter Osten dürfen zum Beispiel Schulen und Kindergarten im neu angelegten Kirschgarten mitarbeiten.

dert werden kleinräumige gärtnerische Nutzungen im besiedelten Stadtgebiet. Der ökologische und gesellschaftliche Mehrwert muss erkennbar sein. „Beim urbanen Gärtnern gedeihen nicht nur Gemüse und Obst, sondern auch Gemeinschaftssinn, Kultur und Bildung“, erklärt Larissa Eißler von der Koordinierungsstelle der Stadt Stuttgart. „Das verschönert das Stadtbild, schafft Flächen für Erholung und Begegnung und sorgt für besseres Klima.“ Im Rahmen des Kommunalen Grünprogramms gibt es auch Geld für Dachund Fassadenbegrünung, denn: Begrünung sorgt für Abkühlung in den heißen Sommern und fördert die Luftqualität.

■ www.stuttgart.de/urbanegaerten ■ www.stuttgart.de/gruenprogramm

Von der Stadt Stuttgart wird das urbane Gärtnern ganz offiziell unterstützt. Initiativgruppen ab drei Personen können beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung Fördermittel für Erstausstattung, Erhalt und Betrieb in den Urban Gardening in der Kulturinsel Bad CannFolgejahren beantragen. Geförstatt.


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Einkaufen, entdecken, erleben Insgesamt elf Messen vom 17. bis 26. November grafie. Aber auch die Der Stuttgarter MesseLiebhaber von Modellherbst gibt dem Novembau und Modellbahn berblues keine Chance: kommen auf ihre Kosten. Zwischen dem 17. und 26. Boote und Yachten mesNovember locken elf abwechslungsreiche Messen sen sich im Wettstreit, auf das Stuttgarter MesFlugzeuge zeigen spektasegelände. kuläre Manöver, RennauDen Auftakt am Freitos flitzen über den Astag, 17. November (Laufphalt und Lokomotiven zeit: 17. bis 19. Novemdonnern über das Schieber) markieren die Stutt- Ein Muss für Hundefreunde: die Ani- nennetz – alles ein bissgarter Autotage. Rund 20 mal. Foto: Thomas Geromiller chen kleiner als im echFahrzeugmarken zeigen ten Leben aber deshalb ihre neuesten Modelle – Probefahrten innicht weniger spannend. Im Bereich „Lust klusive. Parallel startet die Mineralien, Fos- auf Technik“ präsentieren Firmen und Forsilien, Schmuck (17. bis 19. November). schungseinrichtungen ihre neuesten EntSchmuckhandwerker präsentieren ihre Kol- wicklungen und machen technische Ablektionen und natürlich läufe greifbar. Die Lust werden auch farbenam Selbermachen und prächtige Edelsteine soder Spaß am kreativen wie wertvolle Mineralien Umgang mit Geräten und Fossilien zum Kauf prägen Menschen, die im angeboten. „Maker Space“ ihr Glück finden. Zudem präsenAm Samstag, 18. Notiert sich unter dem Dach vember, starten der „Dauder Modell + Technik erläufer“ Familie & Heim erstmalig der Bereich (18. bis 26. November), „Smart Living“. Von Süddeutschlands große Smart Watch bis Smart Einkaufs- und ErlebnisSpaß für Groß und Klein auf der Spie- Home – die intelligenten messe, sowie Deutschlemesse. Foto: Messe Stuttgart Helferlein im digitalen lands große HeimtierAlltag können hier entmesse Animal (18./19. November). deckt und getestet werden. Auf der Familie & Heim gibt es alle Produkte für die eigenen vier Wände: neue Immer mehr Deutschen ist es nicht mehr Möbel- und Haushaltstrends, eine riesige Wurst, was auf ihren Tellern landet. Sie verKüchenausstellung sowie zichten bewusst auf viele Produkte, die das LeFleisch und tierische Erben einfach schöner mazeugnisse oder meiden chen. bestimmte Inhaltsstoffe Die Animal wartet mit – zum Teil aus Überzeueiner Fülle an Informatiogung, zum Teil aus genen und Zubehör für die sundheitlichen Gründen. tierischen FamilienmitDas Messeduo „veggie & glieder auf. Unter andefrei von“ (24. bis 26. Norem finden in diesem Jahr vember) ist die zentrale Meisterschaften im DogPlattform für Vegetarier, dance sowie ein einzigarVeganer und Menschen, tiges Mopsrennen statt. Eine stete Quelle der Inspiration: die die unter LebensmittelAm 20./21. November Kreativ. Foto: Messe Stuttgart unverträglichkeiten leiöffnet die Messe Die Besden. Junge Eltern und ten Jahre ihre Pforten. Aussteller aus allen verwöhnte Gaumen werden zwischen dem Lebensbereichen präsentieren ihre Ange24. und 26. November auf der Babywelt bote für die Generation 50plus: Reisen und sowie der Eat & Style fündig: Wer für den Aktivangebote, Kosmetik und technische Nachwuchs oder die eigene Küche einkauHelferlein sowie zahlreiche Projekte und In- fen will, für den führt kein Weg an den beiitiativen, die sich über ehrenamtliche Unden Messen vorbei. terstützer freuen. Gleich drei weitere Messen finden zwischen dem 23. und 26. November statt: die Spielemesse, die Kreativ sowie die Modell + Technik. Wer Spiele, Puzzles und Spielzeug sucht, der ist auf der Spielemesse genau richtig. Auf der großen Spieleinsel kann nach Herzenslust gezockt werden, während des langen Spieleabends am 24. November sogar bis 22 Uhr. „Spiel dich schlau“ ist das Motto von „Stuttgart spielt“ (23./24. November), bei dem tausende Kinder gemeinsam an den Tischen miteinander spielen. Die Kreativ gibt Do-It-Yourself-Tipps auf höchstem Niveau: Mehr als 100 Workshops warten täglich auf Süddeutschlands größter Kreativmesse auf die Besucher. Von Nähund Strickkursen über weihnachtliche Dekorationen bis hin zu Acrylmalerei ist nahezu jede kreative Disziplin vertreten. Mit dabei in diesem Jahr: der Bereich „Cake It“. Hier werden Torten in allen Formen und Farben verziert. Die Modell + Technik ist der Treffpunkt für Fans von Elektronik, Games und Foto-

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Stuttgarter

Messe

Herbst

EINKAUFEN • ENTDECKEN • ERLEBEN

2017 17. – 19.11.

Mineralien, Fossilien, Die Börse zum Stöbern, Schmuck Staunen und Tauschen Autotage Stuttgart

18. + 19.11. ANIMAL

Die Heimtiermesse

20. + 21.11. DIE BESTEN JAHRE

Die Messe zum Aktivbleiben

18. – 26.11. Familie & Heim

Die Einkaufs- und Erlebnismesse

14. Int. Küchenmesse Die Küchenspezialisten von DER KREIS 23. – 26.11. Modell + Technik

Service und Info

Der Stuttgarter Messeherbst hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintrittskarten kosten inklusive VVSKombiticket 13 Euro, ermäßigt 11 Euro (online unter www.messe-stuttgart.de/vorverkauf jeweils einen Euro günstiger, bis auf die Happy Hour Karte). Unser Tipp für alle, denen ein Messe-Tag nicht genug ist: die 2-Tageskarte ermöglicht den vergünstigten Eintritt an zwei beliebigen Tagen innerhalb des Stuttgarter Messeherbst. Die Karten berechtigen zum Besuch aller an diesem Tag parallel stattfindenden Messen. Kombitickets für die bequeme Anreise zum Stuttgarter Messeherbst sind bei den Easy-Ticket-Vorverkaufsstellen, den Toto-Lotto-Verkaufsstellen im VVS-Gebiet, an den SSB-Automaten und -Verkaufsstellen sowie an den Fahrkartenschaltern der Deutschen Bahn erhältlich.

Süddeutschlands große NeuwagenVerkaufsausstellung

Die Messe rund um Modellbau und Elektronik

KREATIV

Die Messe für Selbermacher

Spielemesse

Das Gesellschaftsspiel-Event im Südenl

24. – 26.11. BABYWELT

Die Messe rund um Ihr Kind

eat&STYLE

Deutschlands größtes Food-Festival

veggie + frei von

Leitmesse für Genuss & Gesundheit

Messe Stuttgart | www.stuttgarter-messeherbst.de Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr Vorverkauf KombiTickets: Zahlreiche Toto-Lotto- und DB-Verkaufsstellen, alle Ticketautomaten der U- und S-Bahn-Haltestellen, Easy-Ticket-Service und www.messe-stuttgart.de/vorverkauf.


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Tierisches Comeback

Äffle und Pferdle feierten im Frühjahr ihre Rückkehr auf den Bildschirm Von Andrea Eisenmann

Die Schwaben haben ein Herz für Tiere. Na gut, vielleicht nicht jeder, und vielleicht nicht für alle. Aber es gibt zwei „Viecher“, die hierzulande seit vielen Jahrzehnten Kultstatus genießen: ein vorlauter Affe mit drei dünnen Haaren und ein altkluges Pferd. Und die durften sich im Jahr 2017 ganz besonderer Aufmerksamkeit erfreuen: Nach 16-jähriger Bildschirmabstinenz kehrten die von Armin und Volker Lang erschaffenen Zeichentrickfiguren im Frühjahr im SWR-Fernsehen wieder auf die Mattscheibe zurück und amüsieren seither ihre Fangemeinde im Südwesten immer freitags in der „Landesschau“. Noch mehr Schlagzeilen, als das lang erhoffte TV-Comeback, lieferte jedoch der Fanclub mit seiner Forderung, auch in Stuttgart eine Motivampel mit Äffle und Pferdle einzuführen – nach dem Vorbild der Mainzelmännchen in Mainz oder dem Kasperle in Augsburg. Die Unterstützer des Anliegens standen Schlange, mehr als 12 200 Namen sind auf der Online-Petition verzeichnet, mit der die Initiatoren des Aufrufs hoffen, die skeptische Verwaltung im Stuttgarter Rathaus umzustimmen – bislang allerdings vergeblich. „Wir vom Fanclub kämpfen weiter“, kündigte der Vorsitzende Klaus Winter an, so schnell nicht kleinbeigeben zu wollen.

Nichtsdestotrotz unterstreicht auch diese Aktion, dass Äffle und Pferdle im „Ländle“ noch immer Popularitätswerte genießen, von denen mancher Politiker nur träumen kann. Bücher, Stofftiere und Fanartikel finden reißenden Absatz, via Internet wurde die Fangemeinde vergrößert – und verjüngt. Mehr als 183 000 Fans weist aktuell die Facebookseite des tierischen Duos auf. Weitere Filme und Geschichten entstehen, die Produktion geht unter Leitung von Armin Lang jun., Sohn des Erfinders, weiter. Unterstützt wird er von seinem Schulfreund, dem Autor Heiko Volz. Dieser denkt sich die Geschichten aus und spricht im Studio das Äffle. Die Stimme des Pferdle ist seit 2009 Volker Lang. Angefangen hat alles in den 1950er-Jahren. Zu diesem Zeitpunkt arbeiten Armin und Volker Lang als junge Grafikdesigner in einer Filmund Wer-

Die besten Sprüche Äffle: Geschdern war i in dr Moskito Bar! Pferdle: Gibts da spanischs Essa? Äffle: Noi, aber Schnooga! Pferdle: Warschd du im Urlaub? Äffle: Noi, worum? Pferdle: Du bischd so braun. Pferdle: Haschd ebbes träumt?

Äffle: Scho, aber nix gscheits. I hätts grad sei lassa könna! Äffle: Wer hot dr bessere Wein - d‘ Badener oder d‘ Württemberger? Pferdle: Mr dorf koin vergraula. Deshalb tät i sage, d‘Japaner no net.

Schwäbisch g‘schwätzt:

„Monte Scherbelino“ Rein schwäbisch ist dieser Begriff nicht, aber dennoch typisch. Mit „Monte Scherbelino“ bezeichnen die Stuttgarter den Trümmerberg, der nach dem Zweiten Weltkrieg aufgeschüttet wurde. Auf dem Stadtplan heißt der Hügel offiziell Birkenkopf.

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beagentur. Eine Tages wird der ältere der Brüder mit der Umsetzung eines wichtigen Auftrags beauftragt: Der Süddeutsche Rundfunk will mit Einspielern sein Werbefernsehen auflockern. Inspiriert vom Stuttgarter Wappentier trabt 1960 erstmals ein Pferd über die Bildschirme. Es ist schwarzweiß, stumm und hat Streichholzbeine. Große Ähnlichkeiten mit der späteren Version? Fehlanzeige. Nach einiger Zeit ist klar, dass ein Kompagnon her muss, um den Zuschauern mehr Abwechslung zu bieten. Ein Goldhamster mit dem Namen „Maultäschle“ ist kurzzeitig im Gespräch, allerdings wird es letztlich dann doch ein Affe – schließlich hat gerade das Affenhaus in der Wilhelma seine Tore geöffnet. In der mittlerweile entstandenen Firma, Lang-Filmproduktion, werden mit Hilfe mehrerer Mitarbeiter Industrie-, Werbe- und Zeichen-

trickfilme hergestellt, das bekannteste Produkt bleibt aber „Äffle und Pferdle“. Farbe und Sprache kommen in den folgenden Jahren hinzu, Sprüche wie „`S Äffle is ned dahoim“ erreichen Kultstatus. In den 1970er-Jahren stürmt der „Hafer- und Bananenblues“ die Charts. Die Ideen für die Filme kommen beim Zugfahren oder werden bei gemeinsamen Treffen ersonnen. 1996 stirbt Armin Lang, mehr als 1500 Spots gibt es zu diesem Zeitpunkt. 2001 stellt der Südwestrundfunk die Herstellung neuer Einspieler für das Fernsehen ein. Es ist ein vorläufiges Aus. Anfang Mai 2017 kehrt das ungleiche Duo wieder auf den Bildschirm zurück. Als lebensgroße Figuren statten sie nun unter anderem der „First Lady“ Gerlinde Kretschmann einen Besuch ab, die sich als Fan des tierischen Dream-Teams outet. Auch bei einem Psychologen in Esslingen haben sich die beiden Schwaben-Stars bereits auf die Couch gelegt. „Sehr stur, kompromisslos, klar“, fiel dessen Diagnose zum Pferdle aus. Das Äffle habe etwas „ursprüngliches, es ist so begeisternd, kindlich, naiv.“ Und dann wäre da noch die Beziehung der beiden, die der Fachmann als „unverwüstlich“ einstuft. Scheint, als ob alles in bester Ordnung ist und sich die Stuttgarter noch viele Jahre an ihrem frechen Kultpaar erfreuen können.


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Halbzeit beim Bahnhofsbau Für Stuttgart 21 sind mittlerweile 30 von 59 Kilometern Tunnel gegraben Von Elke Hauptmann Ein Knirschen, ein Poltern, dann fallen die ersten Steine. Kurz darauf ruckelt lautstark eine Baggerschaufel durch das Loch in der Felswand und hinterlässt eine dicke Staubwolke. Heller und heller wird schließlich der Lichtschein, der durch die immer größer werdende Öffnung in der Wand fällt. Es ist vollbracht: Die Oströhre des Tunnels Bad Cannstatt ist durchbrochen – direkt unter dem Kriegsberg, wo sich der Nordkopf des künftigen Tiefbahnhofs anschließen wird. Kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 wird der erste Tunneldurchschlag für das Bahnprojekt Stuttgart 21 in der Landeshauptstadt gefeiert – nach 33 Monaten Bauzeit. Entsprechend euphorisch feiern die Projektpartner dieses Ereignis. Bahnchef Rüdiger Grube spricht von einem „emotionalen Höhepunkt“: „Stuttgart 21 ist ein Gewinn für Stuttgart, die Region, das Land und für ganz Deutschland und Europa.“ Das Projekt werde die Attraktivität der Schiene enorm erhöhen, Stuttgart eine Fläche von 100 Hektar schenken und Vorteile für jährlich mehr als zehn Millionen Reisende im Fernverkehr der Bahn bringen. Auch Manfred Leger, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Projektgesellschaft, ist die Freude ins Gesicht geschrieben. „Es geht vorwärts im Bahnprojekt Stuttgart-Ulm“, verkündet er voller Stolz die Halbzeitbilanz: Gut 30 von 59 Kilometern Tunnel für Stuttgart 21 wurden bereits vorgetrieben, vier von acht Millionen Tonnen Erde und Gestein aus Stuttgart abtransportiert.

Tief unter der Erde gräbt sich „Suse“, die tonnenschwere Tunnelvortriebsmaschine, durch das Gestein. Und auch „Suse“, die tonnenschwere Vortriebsmaschine, gräbt sich für den Fildertunnel unermüdlich durch das Gestein, verbaut dabei gleichzeitig Tübbingring um Tübbingring. Sowohl die Ost-, als auch die Weströhre des mit insgesamt 9,5 Kilometern längsten Tunnels in Stuttgart sind zur Hälfte aufgegraben. Gerade hat „Suse“ ihre dritte Fahrt angetreten – vor ihr liegen nun rund 3600 Meter in Richtung Hauptbahnhof. Mitte 2018 werden die Mineure mit ihrem riesigen Arbeitsgerät beim Wagenburgtunnel erwartet. Damit wäre die Weströhre des Fildertunnels komplett. Danach wird „Suse“ für den letzten Abschnitt wieder umgedreht. Auch oberirdisch sind die Baufortschritte nicht zu übersehen: Die Neckarbrücke in Bad Cannstatt, die einmal 345 Meter lang sein wird, nimmt langsam Formen an. Sie wird künftig

die Ufer unterhalb des Schlosses Rosenstein und auf der anderen Seite in Bad Cannstatt verbinden und die alte Eisenbahnbrücke ersetzen. 2019 soll die Stahlsegelbrücke fertiggestellt sein. Und auch die erste von 28 Kelchstützen, die mit ihren Glasaugen das Markenzeichen des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs sind, ist betoniert.

Gerade sie gelten als technisch äußerst anspruchsvoll: Auf den mächtigen Stützen aus weißem Beton soll später das Dach des Tiefbahnhofs ruhen. Mit dem Bau dieser Konstruktion betreten Ingenieure und Betonbauer Neuland. Als Bahnhofs-Architekt Christoph Ingenhoven vor 20 Jahren den Wettbewerb für die neue Station gewann, hieß es, so etwas sei nicht machbar. Seither haben Experten an der Technik getüftelt. Die Stützen sind zwischen neun und zwölf Meter hoch, wiegen rund 1000 Tonnen. Durch die Lichtaugen mit einem Durchmesser von 32 Metern soll Tageslicht in die knapp 450 Meter lange Bahnhofshalle fallen. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von etwa sechs Monaten für jede Kelchstütze. Nach derzeitiger Planung werden jeweils zwei Stützen parallel gebaut. Demnach stünden alle Stützen 2021 – da soll der Tiefbahnhof nach offizieller Lesart eigentlich schon fertig sein. Die Bahn räumt ein, sie hinke dem Zeitplan zwei Jahre hinBlick in die Zukunft: der neue Durchgangsbahnhof Stuttgart. Visualisierung: ingenhoven architects terher. Nach der Volksabstimmung im Jahr 2011 wird seit 2012 mit Hochdruck an diesem „Jahrhundert-Projekt“ gearbeitet. Unter Tage kommen die Mineure gut voran. Im März des Jahres konnte unterhalb von Gablenberg der zweite Tunneldurchschlag gefeiert werden: Auch die Röhre, in der Züge einmal von Obertürkheim kommend den neuen Durchgangsbahnhof erreichen sollen, ist nun ausgehoben.

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Foto: dpa

Information Projekt Stuttgart 21 ist mehr als nur ein Bahnhof. Genaugenommen entstehen an einem nahezu geschlossenen Schienenring, de r überwiegend unterirdisch verläuft, vier neue Bahnhöfe: der Tiefbahnhof, die S-Bahn-Station Mittnachtstraße, der Fernbahnhof Flughafen/Messe und der Abstellbahnhof in Untertürkheim. Hinzu kommt die ICE-Neubautrasse WendlingenUlm. Für das Projekt sind 120 Kilometer Tunnel und 55 Brücken zu bauen sowie 110 Kilometer Gleise zu verlegen. Die Gesamtkosten sind auf 6,5 Milliarden Euro festgelegt, die Fertigstellung ist offiziell für Ende 2021 geplant. Kosten- und Zeitrahmen sind jedoch strittig. Ausstellung Informationen über verkehrliche und städtebauliche Aspekte des Projekts vermittelt die Ausstellung im Turmforum des Hauptbahnhofs. Wochentags geöffnet von 8 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 21 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das Turmforum mit Aussichtsplattform ist – außer an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag – das ganze Jahr über geöffnet. Führungen Samstags um 15 Uhr und sonntags um 11 Uhr finden Führungen durch das Turmforum statt. Der Verein Bahnprojekt Stuttgart-Ulm bietet zudem verschiedene Baustellenführungen an. Anmeldungen sind online möglich.

■ www.bahnprojekt-stuttgart-ulm. de und www.s21erleben


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Gut gerüstet für die Zukunft Baugenossenschaft Münster reagiert auf neue Wohnansprüche

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Baugenossenschaft Münster a.N. eG

Freibergstraße 62, 70376 Stuttgart (Münster) Tel. (07 11) 59 50 506-0, Fax (07 11) 59 50 506-9 www.bg-muenster.de, info@bg-muenster.de

(red) – Im Jahr 1964 erreichte die Geburtenrate in Deutschland einen absoluten Höchststand. Im Jahr 2014 wurde die Spitze dieser sogenannten Babyboomer 50 Jahre alt. Grund genug für unsere Genossenschaft, darüber nachzudenken, was geschieht, wenn diese geburtenstarken Jahrgänge in naher Zukunft das Rentenalter erreichen. Viele Phänomene treffen hier aufeinander, die zu einem komplexen Zusammenspiel führen und unsere Gesellschaft massiv verändern werden, wie beispielsweise die zunehmend instabilen Partner- und Generationenbeziehungen, Mobilität und Wanderungsbewegungen innerhalb des Landes und weltweit, Wertewandel und neue Geschlechterrollen. Fest steht: Unsere künftigen Senioren werden sich sehr von den bisherigen Rentnern unterscheiden – ihre Ansprüche werden definitiv höher und vielfältiger sein. Im Alter möchte man die Früchte seiner langjährigen Arbeit genießen. Studien zeigen, dass ältere Menschen den größten Teil des Tages in ihrer Wohnung und der unmittelbaren Nachbarschaft verbringen. Somit kommt dem passenden Wohnumfeld ein wichtiger Stellenwert zu. Die Baugenossenschaft Münster geht davon aus, dass die Nachfrage nach einer kleinen individuell und alters-

gerecht ausgestatteten Wohnung, die erschwinglich bleibt und in der man ohne Sorge und lange seinen Lebensabend genießen kann, rapide ansteigen wird. Eine Rundumversorgung im klassischen Altersheim wird erfahrungsgemäß von den Betroffenen eher abgelehnt. Besonders wir als Baugenossenschaft, die in der Verantwortung ihrer Mitglieder steht, haben uns für diese Zukunft gewappnet und zeitnah überlegt, wie wir auf diese Entwicklung reagieren. Wir kümmern uns: Getreu unserem Slogan „Gut und sicher wohnen – ein Leben lang“, ist unser bestehendes Wohnungsangebot darauf abgestellt, altersgerechtes Wohnen für alle Lebensabschnitte zu ermöglichen. Das Projekt auf dem Gelände Elbestraße 120 – 124 in StuttgartMünster, das in diese Richtung geht und wo die Baugenossenschaft ein Mehrgenerationenhaus errichten ließ, ist seit einiger Zeit fertig und auch vollständig vermietet „Hier wohnen Menschen von acht bis 80 – es sind alle Generationen vertreten,“ sagt Geschäftsführer Michael Rosenberg-Pohl. Das Ziel, ein den jeweiligen Lebensumständen angepasstes Wohnen in den eigenen vier genossenschaftlichen Wänden für die gesamte Mietzeit zu ermöglichen, sei hier vorbildlich realisiert worden.

10 0

Jah hre neues Messegelä ände. Eine Dekade. Wir im wilden Süd den können nämlich auch ganz anders – vor allem standhalten und das nachhaltig. Mit unserer akribischen Planung bringen wir nicht nur frischen Schwung auf das Gelände, sondern bereiten Ihnen ein Jubiläumsgeschenk. Weshalb sonst fällt der Neubau der Halle 10 genau in dieses Jahr. Freuen Sie sich auf weitere 14.600 m2 Ausstellungsfläche mit diesem markant geschwungenen Dach.

Direkt am Flughafen. Direkt an der Autobahn. Besser? Geht nicht!


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Forschungsfabrik für Mobilität Das Projekt ARENA2036 arbeitet am Auto der Zukunft burtstag feiert. Das Projekt gilt als bun(uli) – Das Projekt ARENA2036 ist die größte und führende Forschungsplatt- desweit herausragender Leuchtturm für die gemeinsame Forschung von Wirtform für Mobilität in Deutschland. schaft und Wissenschaft. In der Fabrik Hier wird die gesamte Wertschöpfungskette des künftig volldigitalisier- der Zukunft – die Architektur stammt von Henn Architekten aus München – ten Fahrzeugs neu gedacht und umsollen neuartige ressourceneffiziente gesetzt. Projektstart war 2013, die Fahrzeugkonzepte und ProduktionsverÜbergabe des 27 Millionen Euro teuren Neubaus Anfang des Jahres. 160 fahren entwickelt werden. Theorie und Wissenschaftler und Ingenieure verPraxis werden hier zusammengeführt. schiedener Einrichtungen sollen hier Kleine und mittelständische Zulieferundie Brücke zwischen Grundlagenforternehmen der Automobil- und Anlaschung und Wirtschaft schlagen. genindustrie werden ebenso in die Forschung eingebunden wie große KonSo sieht also eine Fabrik der Zukunft aus: 130 Meter lang, 46 Meter breit und zerne, darunter Daimler, Bosch, BASF und Siemens. 16 Meter hoch. Der gewaltige Neubau Die Wissenschaftler und Ingeniauf dem Unicampus in Stuttgart-Vaihingen stellt mit seiner Sheddach-Konstruk- eure beschäftigen sich vor allem mit wandlungsfähiger Produktion und der gefalteten Aluminiumfassade einen klassischen Industriebau dar. tion und LeichtbautechnoInnen besteht er vor allem aus einer rie- logie in der Serienfertigung von Fahrzeusigen und stützenfreien Halle, die dengen. Herzstück noch – auch durch die Helligkeit – filigder ran wirkt. An der Nordseite wird das Innere auf zwei Etagen von verglasten Büros flankiert. Der ungewöhnliche Forschungsbau der Uni Stuttgart bietet den Wissenschaftlern des Projekts ARENA2036 den Rahmen, um Konzepte für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln – und auch gleich umzusetzen. Der Name der Forschungsfabrik leitet sich ab von „Active Research Knapp 27 Millionen Environment for the Next generaEuro kostete der Neution of automobiles“. Der Blick ist bau in Vaihingen. dabei auf das Jahr 2036 gerichtet, in dem das automobil seinen 150. Ge-

ARENA2036 mit ihren insgesamt 7000 Quadratmetern Nutzfläche ist die 4700 Experten tüfteln unter QuadratmeHigh-Tech-Bedingunter große gen. Fotos: ARENA2036 Werkstattund Fabrikationshalle, die Platz bietet für die Forschungs-, Mess- und Versuchseinrichtungen der verschiedenen Projektteams. Untersucht werden soll zum Beispiel, wie die Fertigung von Autos noch

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effizienter werden kann. Dabei sollen Roboter auf neue Weise mit Menschen interagieren. Durch die stärkere Digitalisierung der Produktion könnten die heutigen Fließbänder bald der Vergangenheit angehören: Halbfertige Autos könnten künftig mit einer integrierten Kamera selbstständig durch den Produktionsprozess fahren.

Partner für das Forschungsprojekt Gründungsmitglieder: Neben der Universität Stuttgart sind BASF, Bosch, Daimler, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) und Fraunhofer-Institute von Beginn an dabei. Weitere hochkarätige Firmen sind inzwischen dem Verein beigetreten. ARENA2036-Finanzierung: Der Forschungscampus ARENA2036 geht auf den Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums (BMBF) „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ zurück, in dem der Antrag der Universität Stuttgart und der ARENA2036Partner als modellhaft ausgewählt wurde. In einem Zeitraum von maximal 15 Jahren stellt das BMBF Fördermittel von jährlich bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Finanzierung des Forschungsneubaus erfolgte aus Mitteln der Universität Stuttgart sowie aus Fördermitteln des EFRE-Programms „Innovation und Energiewende in Baden-Württemberg 2014-2020“.

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18.11. – 19.11.17

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Familie & Heim

20.11. – 21.11.17

www.messe-stuttgart.de/evs30

23.11. – 26.11.17

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Lifestyle & Freizeit


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Mein stuttgart 2017/2018

Mit Volldampf durch die Region Sonderzüge und Ausstellungen bieten Eisenbahnromantik für Jung und Alt Von Martina Fürstenberger

„Tschu, tschu, tschu, die Eisenbahn ...“ Dampfzüge und Modellbahnen begeistern nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Von den Schienen aus lässt sich die Region Stuttgart aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Die Sonderzüge sind vor allem im Sommerhalbjahr unterwegs. Im Winter locken dafür zahlreiche Modellbahnausstellungen.

Foto: GES

Feuriger Elias & Sofazügle

Schwäbische Waldbahn Welzheim

Auf drei verschiedenen Strecken sind die Museumszüge der „Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen Stuttgart e.V.“ (GES) unterwegs. Zwischen Korntal und Weissach verkehrt der „Feurige Elias“. Kurven und große Steigungen prägen die 25 Kilometer lange Strecke durch das Strohgäu. Regelmäßiger Museumsbahnverkehr ist auch auf der „Tälesbahn“ zwischen Nürtingen und Neuffen mit dem „Sofazügle“, teils wird auch die Strecke von Nürtingen über Esslingen und Stuttgart nach Ludwigsburg bedient. 2013 hinzugekommen ist die „Schönbuchbahn“ zwischen Böblingen und Dettenhausen. Zweimal im Jahr ist der „Feurige Elias“ außerdem auf einer Tour rund um Stuttgart unterwegs. Gefahren wird von Mai bis Anfang November. Im Dezember sind die Nikolaus-Sonderfahrten beliebt.

Eine der steilsten und schönsten Bahnstrecken Baden-Württembergs führt von Schorndorf über Rudersberg nach Welzheim. Die 22,9 km lange Bahnlinie hinauf auf den Schwäbischen Wald führt mit ihren drei eindrucksvollen Viadukten durch eine faszinierende Landschaft und ist steiler als die Geislinger Steige. Von Anfang Mai bis Ende Oktober fahren die Züge der DBK Historische Bahn e.V. auf der Schwäbischen Waldbahn jeden Sonn- und Feiertag. Auch im Advent geht es mit dem Dampfzug steil bergauf.

■ www.ges-ev.de

■ www.schwaebische-waldbahn.de

Straßenbahnwelt Stuttgart Auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Stuttgarter Straßenbahn kann man sich im Straßenbahnmuseum in Stuttgart-Bad Cannstatt begeben. Besucher können in einem der historischen Straßenbahnwagen probesitzen, sich als Schaffner versuchen oder über Schautafeln, alte Fotos Schwäbisch g‘schwätzt: und Ausstellungsstücke die Entwicklung von der Pferde-Straßenbahn zur heutigen modernen Stadtbahn verfolgen. Wer es ganz genau wissen will, kann sich über den Audioguide jedes Fahrzeug einzeln erklären lassen. Im Außenbereich des Museums werden sonntags Rundfahrten mit der Oldtimerlinie 21 angeViele schöne Wörter gibt es auf boten. Eine Oldtimer-Buslinie bringt die Besucher auf panodem Feld der Kulinarik. „Bräschramareicher Strecke vom Museum zum Fernsehturm und dleng“ ist der schwäbische Auszurück. Untergebracht ist das Museum im ehemaligen Stradruck für Erdbeeren, „Gsälz“ steht ßenbahndepot aus dem Jahr 1929. Die Straßenbahnwelt ist für süße Marmelade. Dass das Wort mittwochs, donnerstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr ge„Salz“ in „Gsälz“ steckt, liegt daran, öffnet. dass man früher vieles mit Salz haltbar machte. ■ www.strassenbahnwelt.com

„Bräschdlengsgsälz“

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Modellbahnen Märklin-Erlebniswelt Die Stadt Göppingen ist Stammsitz der berühmten Firma Märklin. In den Museumsräumen werden auf über 1000 Quadratmetern historische und aktuelle Produkte des Unternehmens vom Mädchenspielzeug bis zur digital gesteuerten Modellbahnanlage präsentiert. Außer einer Werkstatt zur Wartung und Reparatur aktueller Märklin-Produkte gibt es auch ein umfangreiches Ersatzteillager. Das Museum ist Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. ■ www.maerklin.de Modellbahnmuseum Winnenden Freunde von Modellbahnen werden unter anderem im privaten Modellbahnmuseum PMV in Winnenden glücklich. Mehr als 300 Züge mit fast 4000 Wagen können bestaunt werden. Die Zuschauer aus nah und fern erfreuen sich an sieben Meter langen Zügen, vielen Gleiswendeln, einer Durchfahrt durch die Toilette und der Zugfahrt durch den Fußboden. Eine Rundstrecke von 600 Metern verbindet alle Teile der Anlage. Über 1000 Weichen und mehr als vier Kilometer Gleise wurden verbaut. Geöffnet ist jedes Jahr von Mitte November bis Mitte Januar an Sonn- und Feiertagen. Im restlichen Jahr gibt es einzelne Sonderöffnungstage. ■ www.pmw-winnenden.de Modellbahnen in Stuttgart Weitere temporäre Modellbahnausstellungen bieten unter anderem der Modelleisenbahnclub Stuttgart. Die Räume des Vereins befinden sich in der S-Bahn-Haltestelle Universität. Der Verein Modellbahn 65 zeigt einen Teil seiner Anlage im Dezember und Januar im Stuttgarter Hauptbahnhof, Ebene 2. ■ www.mec-stuttgart.de ■ www.modellbahn65.de


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Natur und Kultur in der Hölderlinstadt Nürtingen bietet seinen Besuchern ein vielfältiges Erlebnisangebot

(red) – Enge Gässchen, steile Treppen und malerische Winkel: Hier ließen sich schon Friedrich Hölderlin und Eduard Mörike inspirieren. Besucher können durch die liebevoll sanierte Innenstadt mit ihren vielen Geschäften und Cafés flanieren oder Musik, Feste, Theater und Kunst erleben. Zeitreise Einen spannenden Einblick in die Geschichte und in „Gschichtla“ Nürtingens erhalten Besucher bei einer Stadtführung. Öffentliche Stadtfüh- Unterwegs auf dem Neckartal-Radweg mit Panoramablick auf Nürtingen. rungen finden von April bis Angebot durch einen literarischen September jeden Sonntag und von ken einen eigenen Raum. Neben Rundwander- und Rundradweg, die Oktober bis März jeden ersten der Dauerausstellung zur Römerzeit eine perfekte Verbindung zwischen Sonntag im Monat statt – Start ist und der Geschichte der Stadt zeigt Natur, Aktivität und Literatur bilden. es wechselnde Sonderausstellunjeweils um 11 Uhr. Zusätzlich werWeitere Vorschläge für Rad- und den jeden dritten Mittwoch im Mogen, wie zum Beispiel die FamilienWandertouren hält der i-Punkt im nat um 19 Uhr öffentliche Führunausstellung „ÖTZI, der Mann aus Rathaus bereit. Für Urlaubsgefühle gen mit unterschiedlichen Schwerdem Eis“ von 25. November 2017 sorgt die Nürtinger Bootspartie: Von bis 25. Februar 2018. Nürtingen ist punkten angeboten. Historische, literarische oder kostümierte Führun- Mai bis September bietet der gen bietet die Stadt gerne auch für Ruderclub an Gruppen an. Wer Nürtingen auf eiSonn- und Feiergene Faust entdecken möchte, lädt tagen zwischen die Zeitreise Nürtingen App auf ein 14 und 17 Uhr mobiles Endgerät. In das aktuelle Kamerabild werden historische Auf- einen Verleih von Tret- und nahmen eingeblendet, auf diese Ruderbooten an. Weise verschmelzen Vergangenheit Wer Nürtingen und Gegenwart miteinander. Jede gerne einmal Station ist mit Zusatzinformationen aus der Vogelversehen, die auch als Audioguide zuschaltbar sind. Kostenloses WLAN perspektive betrachten in der Innenstadt vereinfacht den möchte, sollte Download der App. Die Geschichte sich den Rundder Neckarstadt reicht bis zu den Kelten und Römern zurück. So lohnt blick vom 48 sich heute noch ein Besuch der Villa Meter hohen Ausblick vom Turm der Stadtkirche St. Laurentius. Turm der StadtRustica im Stadtteil Oberensingen. kirche St. Laurentius nicht entgehen auch Sitz zweier renommierter Stiflassen. Jeden zweiten Sonntag im Natur(t)räume tungen, die sehr bedeutende KunstMonat laden die Turmwächter dazu werke des 20. Jahrhunderts präsenDer Neckar, die Streuobstwiesen ein, die 189 Stufen nach oben zu er- tieren: Die Fritz und Hildegard Ruoff des Albvorlands und der markante Albtrauf prägen das Landschaftsbild klimmen. Die Mühe wird mit einem Stiftung und die Sammlung Domherrlichen Ausblick auf die Stadt der Stadt und ihrer Umgebung. nick. Zudem wird die Kreuzkirche im Nürtingen, den Albtrauf und das Ne- Winter zur Galerie für große KünstZahlreiche Rad- und Wanderwege laden ein, diese reizvolle Natur rund ckartal belohnt. ler. Von 13. Januar bis 25. Februar um Nürtingen zu entdecken. Ne2018 zeigt die Stadt Nürtingen Kulturgenuss ckartal-, Museums- und WürttemWerke von Marc Chagall und Ernst berger Weinradweg sind nur einige Das Stadtmuseum widmet dem Fuchs. Nürtingens Kulturprogramm beliebte Strecken. Ergänzt wird das Dichter Hölderlin und seinen Werbietet immer wieder große Ab-

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Eine Stadtführung durch die idyllischen Gassen der Altstadt lohnt sich. Fotos: Stadt Nürtingen

Info Weitere Termine und Adressen gibt es bei der Stadt Nürtingen Marktstraße 7 72622 Nürtingen Telefon 07022/75-381 touristinfo@nuertingen.de www.nuertingen.de

Wanderspaß für die ganze Familie.

wechslung wo für jeden Geschmack etwas dabei ist: Konzerte, Theater und Kabarett. Gastfreundschaft Gemeinsam mit den Nürtingern feiern? Dafür bieten unter anderem der Weihnachtsmarkt vom 8. bis zum 17. Dezember, das Traditionsfest „Maientag“ vom 08. bis 11. Juni 2018 oder das Nürtinger Gassenfest in der Altstadt am 21. und 22. Juli 2018 die perfekte Gelegenheit. Hotels, Appartements, Ferienwohnungen oder auch Privatzimmer laden Besucher dazu ein, länger in Nürtingen zu bleiben. Der Reisemobilstellplatz lockt Reisemobilisten mit seiner verkehrsgünstigen Lage. Mit seiner Nähe zur Innenstadt und dem direkten Einstieg in den Neckartal-Radweg bietet er Gästen einen perfekten Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Nachbarschaft Nürtingen liegt nur einen Katzensprung entfernt. Raus aus dem Alltag, hinein in die malerische Altstadt Nürtingens! In den aufwendig sanierten Gebäuden laden kleine Geschäfte und Cafés zum entspannten Bummeln und Genießen ein. Wer das Auto nicht bewegen möchte, kann einfach mit Regionalbahn oder -express direkt von Stuttgart nach Nürtingen fahren, oder zu einer gemütlichen Radtour entlang des Neckars starten.


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Kunstgenuss unter freiem Himmel Von Waldenbuch bis Weil der Stadt ist der Skulpturenpfad nun noch reicher und bunter

(red) – Die Sculptoura im Landkreis Böblingen wurde verlängert - und das sowohl zeitlich, als auch streckenmäßig, weil sie bis Weil der Stadt verlängert wurde. Die abwechslungsreiche Freiluftausstellung reicht nun über etwa 40 Kilometer von Waldenbuch am Rand des Naturparks Schönbuch bis in die Kepler-Stadt im Herzen des Heckengäus. Eine neue Faltkarte zeigt die ganze Weglänge und macht Vorschläge für verschiedene Rundtouren. Mit eigenem Logo ausgeschildert verläuft die Sculptoura auf der Wegstrecke des Museumsradwegs (Weil der Stadt – Nürtingen). Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann sie auf einmal „erradeln“ – wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann sich Etappe für Etappe vornehmen. Die Karte infor-

miert über Möglichkeiten für Rundtouren, Anschlussstellen an Bus oder Bahn und, für die sportlichen Radler, auch über eine alternative Rückroute. Und egal ob auf der bisherigen Strecke oder auf dem neu dazu gekommenen Abschnitt, die Sculptoura erscheint immer wieder neu. Insgesamt 71 Kunstwerke im Freien bieten einen Kunstgenuss, der seinesgleichen sucht. Gleichzeitig schafft die herrliche Natur ein außergewöhnliches und grandioses Podium für die 52 Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke in einer so besonderen Umgebung präsentieren. Seit Sommer 2014 begeistert diese ganz besondere Kunst-WegDie Skulptur „Determination“ von strecke die Menschen in Nah und Bernhard Heiliger (1915 - 1995). Fern.

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Information Anlässlich der zahlreichen Veränderungen auf der Strecke ist ein Ergänzungskatalog erschienen. Zum Preis von fünf Euro ist das broschierte Werk an der Infotheke des Landratsamts Böblingen oder in den beiden Museen an den Anfangs-/Endpunkten der Strecke (Museum Ritter, Waldenbuch, und Galerie Schlichtenmaier, Grafenau-Dätzingen) erhältlich. Originalkatalog und Ergänzung sind im Paket zum Preis von 15 Euro zu haben. Die Faltkarte ist kostenlos erhältlich. Es gibt sie im Landratsamt Böblingen, den Rathäusern der Kommunen am Weg, im Museum Ritter oder in der Galerie Schlichtenmaier in Grafenau-Dätzingen. Oder zum Download unter www.sculptoura.de.

Besonderes Naturerlebnis Dem Schwarzwald auf Augenhöhe begegnen ckets. Die Öffnungszeiten sind von Ja(red) – Auf dem Baumwipfelpfad nuar bis März sowie im November Schwarzwald können Besucher auf Augenhöhe mit den Baumkronen spa- und Dezember täglich von 9.30 Uhr bis 16 Uhr, im April und im Oktober zierengehen. Der 1,2 Kilometer lange täglich von 9.30 bis 18 Uhr, von Mai Pfad auf dem Sommerberg in Bad bis September täglich von 9.30 bis 19 Wildbad schlängelt sich durch den Bergmischwald, vorbei an Abzweigen, auf denen man gefahrlos in der Höhe balancieren kann. Entlang des Pfades wird anhand von spielerischen Elementen Wissenswertes über die Natur vermittelt. Höhepunkt ist der 40 Meter hohe Aussichtsturm, von dem man einen Rundumblick über den Schwarzwald bis hin zur Schwäbischen Alb genießen kann. Wer möchte, nimmt während der Sommermonate im Turm die 55 Meter lange Der Aussichtsturm bietet tollen Ausblick.Foto:AlexKijak Tunnelrutsche hinab. Ob das frische Grün im Frühling oder die Uhr. Vom 20. November bis 1. Deglitzernde Puderschicht des ersten zember sowie am 24. Dezember 2017 Schnees – ein Spaziergang über den ist der Pfad geschlossen. Letzter EinBaumwipfelpfad ist zu jeder Jahreszeit lass ist eine Stunde vor Ende der Öffein beeindruckendes Naturerlebnis. nungszeiten. Der Baumwipfelpfad Schwarzwald ist ein ganzjähriges Ausflugsziel für Jung ■ Adresse: Peter-Liebig-Weg 16 (Somund Alt und ist mit Kinderwagen oder merberg), 75323 Bad Wildbad, Rollstuhl befahrbar. Von Bad Wildbad Telefon: 07081/925 09 40, Email: aus können Sie den Baumwipfelpfad info@baumwipfelpfad-schwarzwald. bequem mit der Sommerbergbahn er- de, Internet: www.baumwipfelpfadreichen, hier gibt es günstige Kombiti- schwarzwald.de.


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Die Dinos sind los! Spektakuläre Funde aus der Urzeit und spannende Museen in der Region Von Martina Fürstenberger Wer sich für Dinosaurier und andere Urzeittiere interessiert, ist in der Region Stuttgart genau richtig. Denn hier gab es besonders viele Funde. Spektakulär sind die versteinerten Fischsaurier, die zum Beispiel im Naturkundemuseum in Stuttgart zu bewundern sind. Auf großen dunklen Schieferplatten sind Kopf, Wirbelsäule, Rippen und Flossen der Ichtyosaurier genannten Meeresechsen gut zu erkennen. Sogar Embryonen im Bauch der Muttertiere sind erhalten. Doch auch aus anderen Epochen wurden in Südwestdeutschland viele Versteinerungen gefunden. Eine der bedeutendsten Fundstätten ist Holzmaden im Landkreis Esslingen. Dort wurden in den Schieferstein-

brüchen zahlreiche Fossilien entdeckt. Und immer noch kann man dort auf Zeitreise gehen. Im Steinbruch Kromer im Nachbarort Ohmden zum Beispiel können Hobby-Forscher gegen einen kleinen Obolus selbst mit Hammer und Meißel Versteinerungen freilegen. In Holzmaden selbst gibt es den Urweltsteinbruch Fischer. Weitere Klopfplätze sind auf der Schwäbischen Alb in Dotternhausen und Dormettingen oder im JurafangoWerk in Bad Boll. Häufig zu finden und auch für Laien sofort zu erkennen sind die Ammoniten. Die Kopffüßer aus der Familie der Tintenfische lebten in schneckenähnlichen Gehäusen. Entstanden sind diese Ablagerungen in der erdgeschichtlichen Epoche des Jura vor 200 bis 135 Millionen Jahren. Damals war an der Stelle der heutigen Schwäbischen Alb ein flaches tropisches Meer. Im Posidonienschiefer haben sich Fossilien von Meeressauriern, AmIm Steinbruch Kromer bei Holzmoniten, Belemnimaden können Fossilienforscher selbst mit Hammer und Meißel ten und Seelilien auf die Suche nach Versteinebesonders gut errungen gehen. Etwas zu finden halten. Auch Skeist nicht schwer: Vor allem Amlette von Flugsaumoniten gibt es in großer Zahl. riern, die am Meer Fotos: Fürstenberger nach Nahrung

i suchten, wurden entdeckt. Besonders schöne Funde sind in den Museen ausgestellt: Im Urwelt-Museum Hauff sind Versteinerungen der Fossilienfundstätte Holzmaden zu sehen. Ein vier Meter langer Ichthyosaurier samt Jungtier, Krokodilsaurier und andere Meeresbewohner der Jurazeit locken Besucher aus ganz Deutschland nach Holzmaden. Gleich nebenan sind im Urweltmuseum Fischer weitere Fundstücke zu bewundern. In Stuttgart ist das Staatliche Museum für Naturkunde am Löwentor die erste Anlaufstelle. Neben den Meeressauriern von der Schwäbischen Alb gibt es dort die ältesten Dinosaurierfunde Europas und die ältesten Schildkröten der Welt zu sehen. In den nachgebauten Landschaften, den sogenannten Dioramen, können sich Besucher lebhaft vorstellen, wie der Lebensraum dieser Tiere früher ausgesehen hat. Zum Beispiel die Plateosaurier in der Zeit des mittleren und oberen Keupers im Erdzeitalter Trias vor etwa 212 Millionen Jahren. In Trossingen am Rande der Schwäbischen Alb wurden bei Grabungen vor etwa 100 Jahren 35 vollständige Skelette dieser großen langhalsigen Pflanzenfresser gefunden, dazu Teile von weiteren 70 Tieren. Noch einige Millionen Jahre früher lebten Mastodonsaurus, ein kräftiger Panzerlurch, und andere Echsen in den Kupferzeller Sümpfen. Beim Bau der Autobahn Heilbronn-Nürnberg wurden einige bedeutende Fossilien freigelegt. Im Museum am Löwentor versteckt sich ein Mastodonsaurus unter Wasser, oben lauert der Amphibienschlächter Batrachotomus zwischen den Schachtelhalmen. Nachgestellt ist auch eine Fundsituation: Die Szene mit Werkzeugen und aus der Erde ragenden Knochen zeigt eindrücklich die Arbeit der Paläontologen. Mithilfe der Audioguides können Kinder wie Erwachsene in die Geschichte der Dinosaurier eintauchen.

Information Museen Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, Museum am Löwentor, Nordbahnhofstraße, Stuttgart, www.naturkundemuseum-stuttgart.de Urweltmuseum Hauff, Aichelberger Straße 90, Holzmaden, www.urweltmuseum.de Urweltsteinbruch Fischer, Aichelberger Straße 75, Holzmaden, www.urweltsteinbruch.de Messen Wer nicht selbst nach Fossilien suchen will, wird auf einer der entsprechenden Messen fündig. Die Stuttgarter Mineralien- und Fossilienfreunde veranstalten am 14. und 15. Oktober in der Schwabenlandhalle in Fellbach ihre Herbstbörse. Zweimal im Jahr treffen sich Laien und Experten außerdem auf der „Mineralien, Fossilien, Schmuck“ in der Landesmesse Stuttgart, das nächste Mal vom 17. bis 19. November 2017. Jeweils im März findet in der Filderhalle in Leinfelden eine Fossilienmesse statt. Der nächste Termin ist der 24. und 25. März 2018.

Schwäbisch g‘schwätzt:

„Kehrwisch “

Andernorts sagt man Handbesen oder Handfeger dazu. Im Ländle ist jedoch der „Kehrwisch“ unverzichtbares Utensil der samstäglichen Kehrwoche. Der Schmutz wird dann übrigens in die „Kudderschaufel“ gekehrt (oder gewischt?) und von dort in den „Kudderoimer“ gekippt.


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Eine neue Stadt für den Herzog Eberhard Ludwig ließ das Ludwigsburger Schloss bauen Von Martina Fürstenberger Wenn es um die Wahl ihrer Wohnsitze gab, waren Württembergs Herrschende verschwenderisch. Zwar ist heute Stuttgart Landeshauptstadt und im Zentrum bestimmen das Alte Schloss und das im 18. Jahrhundert erbaute Neue Schloss das Bild. Zeitweise stand Stuttgart jedoch eher im Abseits. Herzog Eberhard Ludwig ließ zwischen 1704 und 1733 in Ludwigsburg ein barockes Schloss nebst weitläufigen Gartenanlagen erbauen, und eine neue Stadt gleich mit dazu. 1718 verlegte er seinen Wohnsitz hierher, der gesamte Hofstaat zog mit. Mit 452 Räumen, 18 Gebäuden und drei Höfen ist es das größte erhaltene Barockschloss Deutschlands. Die Nachfolger Eberhard Ludwigs zogen dann allerdings wieder nach Stuttgart zurück. Zu neuem Glanz verhalf Herzog Carl Eugen dem Ludwigsburger Schloss. Er nutzte es zwischen 1765 und 1775 abermals als Hauptresidenz. Mit seinen pompösen Festen und Feuerwerken, Ballett- und Opernaufführungen war Ludwigsburg damals in ganz Europa bekannt. Der erste König Württembergs, Friedrich I., wohnte während der Sommermonate hier. Ein Ausflug in die Barockstadt lohnt sich heute zu jeder Jahreszeit. Beim Rundgang durch das Schloss können die herrschaftlichen Wohn- und Schlafräume ebenso besichtigt werden wie das Schlosstheater. Hinter den Kulissen erlebt man außerdem, wie die Angestellten früher gehaust haben. Auf drei Seiten ist das Schloss von einer großen Parkanlage umgeben. Die Gärten wurden 1954 anlässlich der 250-Jahr-Feier des Schlosses teils den historischen Formen folgend wieder angelegt. Neben dem barocken

Sehenswert sind die weitläufigen Parkanlagen rund um das Schloss. Südgarten nach Versailler Vorbild ließen die Hausherren damals auch einen englischen Landschaftsgarten mit künstlicher Burgruine auf einem hohen Felsen anlegen. Rekonstruiert wurde der historische Spielplatz mit Schaukeln und Pferde-Karussell, das damals übrigens für Erwachsene gedacht war. Pflanzenliebhaber kommen in der Orangerie, im Kräuter-

Kürbisausstellung

Fotos: SSG/BlüBa/Norbert Stadler/fb

oder im Japangarten auf ihre Kosten. Ein Weinberg ist ebenso Teil der Anlage wie eine Voliere mit Flamingos. Integriert in die Anlage ist ein Märchengarten mit mehr als 40 Märchen und Geschichten. Wer an den Türen der Häuschen rüttelt, erweckt damit die Hexe oder den Wolf und die sieben Geißlein zum Leben. Lautes Rufen ist notwendig, damit Rapunzel ihren

Museen im Schloss

Jedes Jahr ab Anfang September verwandelt sich das Blühende Barock in eine Kürbiswelt. Mehr als 600 Kürbissorten aus aller Welt kann man entdecken. Bis zum 5. November 2017 sind diesmal die Römer zu Gast. Aus vielerlei Kürbissen wurden ein riesiges Aquädukt, tapfere Kämpfer und Cäsar höchstpersönlich im Streitwagen nachgebaut. Natürlich mischen auch Asterix und Obelix mit. Auf den Speisekarten der Gastro-Betriebe stehen Kürbissuppe, KürbisMaultaschen, Kürbis-Flammkuchen und vieles mehr.

Zopf herunterlässt. Und Geschicklichkeit braucht, wer trocken über den Froschteich kommen will. Max und Moritz kommen ebenso vor wie Rübezahl, Ali Baba oder Dornröschen.

■ Die Parkanlage „Blühendes Barock“ ist immer von Mitte März bis Anfang November zugänglich, das Schloss selbst das ganze Jahr über.

Favorite-Park Nur durch eine Straße vom Residenzschloss getrennt liegt das Jagd- und Lustschlösschen Favorite. Viele Jahre lang wurde von dort aus die SWR-Sendung „Nachtcafé“ ausgestrahlt. Zurzeit wird das Favorite-Schloss saniert. Hinter dem Schloss schließt sich eine weitläufige Parklandschaft mit Wildgehegen an, die bis zum Seeschloss Monrepos führt, ein Rokoko-Meisterwerk. Im Sommer finden hier romantische Konzerte statt - wie das große Open Air mit Barockfeuerwerk im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele.

Mehrere Museen können ganzjährig im Schloss besichtigt werden: Im Modemuseum kann man anhand von Kleidungsstücken und Accessoires wie Krägen, Handschuhe, Fächer und Beutel die Entwicklung der Damen-, Herren- und Kindermode in den letzten dreihundert Jahren verfolgen. Im Porzellanmuseum ist unter anderem die Geschichte der 1758 gegründeten Ludwigsburger Porzellanmanufaktur dargestellt. Im Schloss kann außerdem das Carl-Eugen-Appartement, eine Barockgalerie sowie ein Theatermuseum besichtigt werden.


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Wo sich der Wein am wohlsten fühlt 3B-Städte Bönnigheim, Besigheim und Bietigheim-Bissingen bieten Naherholung pur (red) – Etwa 25 Kilometer nordwestlich von Stuttgart, eingebettet in eine reizvolle Landschaft, geprägt von steilen Weinhängen an Enz und Neckar sowie sanften Hügeln im Stromberg, befindet sich das 3B-Land mit den 3B-Städten Bönnigheim, Besigheim und Bietigheim-Bissingen und den Gemeinden Erligheim, Löchgau, Kirchheim am Neckar und Walheim – kurzum Platz zum Wohlfühlen. Nachdem 2010 Besigheim von den Zuschauern des MDRFernsehens zu Deutschlands schönstem Weinort gewählt wurde, erlangte das benachbarte Walheim 2012 ebenfalls eine große Auszeichnung: Das Deutsche Weininstitut und die regionalen Gebietsweinwerbungen zeichneten Walheim mit der schönsten Weinsicht in Württemberg aus. Vollkommen wird der Glanz durch die Kür des Besigheimer Winzerfestes zu „Deutschlands schönstem Weinfest“ durch die Leser von WELT am Sonntag 2013. Mit der über 1200 Jahren verbürgten Bönnigheimer Weinbautradition und seit dem 16. Jahrhundert geführten Bietigheimer Weinregister scheint es, als fühle sich der Wein nirgendwo wohler als im 3B-Land.

einer Wanderung durch die Weinberge und Wälder im Stromberg oder bei einem Spaziergang in den heimeligen Fachwerkstädten mit ihren Märkten, Gassen und kleinen Plätzen – hier geht die Seele mit auf Wanderschaft. Und damit sich die Gäste besser zurecht finden, wurde im 3B-Land eine neue Wanderwege-Beschilderung montiert. Rund 1500 Markierungszeichen wurden montiert, um neun Rundwanderwege in einem Netzwerk von rund 130 Kilometern Länge zu markieren. Die neun neu ausgewiesenen 3B-Rundwanderwege führen zu den schönsten Plätzen im 3B-Land und zeigen die abwechslungsreichen Landschaften im Neckar- und Enztal wie auch im Stromberg. Alle Touren sind in der 3B-Wanderkarte abgebildet und beschrieben. Diese ist kostenlos erhältlich.

Die 3B-Städte Besigheim, BietigheimBissingen und Bönnigheim bieten Naherholung pur. Fotos: Mende Das 3B-Land kennzeichnet ein attraktives Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Ferienwohnungen, nahe gelegenen Ausflugszielen wie dem barocken Residenzschloss in Ludwigsburg oder dem UNESCO Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, vielseitigen Rad- und Wanderwegen, geselligen Weinproben, urtümlichen Gasthäusern und exquisiten Restaurants. Kultur und Historie bilden hier ein spannendes Miteinander. Galerien und Museen, regionalhistorische Sammlungen und schwäbische Geschichte locken Kunst- und Kulturfreunde an. Und Freizeitspaß in der Natur, in Erlebnisbädern oder in Eishallen ist ebenfalls jederzeit garantiert. Rund geht es auf zahlreichen großen und kleinen, zum Teil auch weit

über die Grenzen hinaus bekannten Festen. So feiern die Bönnigheimer alle zwei Jahre ihr Ganerbenfest und die Besigheimer alle zwei Jahre im September ihr Winzerfest mit großem Umzug am Sonntag durch die Altstadt. Und in Bietigheim, immer um den ersten Montag im September, wird der Bietigheimer Pferdemarkt gefeiert, der größte seiner Art in Süddeutschland. Und tatsächlich dreht sich an diesen fünf Tagen alles ums Pferd: Pferdeschauen und Prämierungen, Springturnier, Reitvorführungen und zu guter Letzt der große Umzug durch die BietigAuskünfte gibt es beim 3B-Tourismusheimer Altstadt. Team, Marktplatz11, in 74321 BietigheimErholung und GemütlichBissingen. Telefon: 07142/74287, Fax: keit finden Besucher in den 07142/74867, E-Mail: info@3b-tourisidyllischen Flusstälern des Nemus.de, Internet: www.3b-tourismus.de ckars oder der Enz, während

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Ausflugsperlen entlang des Neckars Der Fluss bietet viel Abwechslung für die Freizeitgestaltung

Besigheim

Er war ein reißender Fluss, ist jetzt zahm, aber reizvoll: Der 367 Kilometer lange Neckar ist der zwölftgrößte Fluss Deutschlands. Vom Fuß des Schwarzwalds bahnt er sich den Weg zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb entlang durch idyllische Täler. Ab Plochingen ist der Neckar schiffbar. Er ist eine wichtige Bundeswasserstraße für die Industrieregion Stuttgart. Gleichzeitig ist er aber an vielen Stellen auch ein Naherholungsgebiet mit steilen Weinberghängen und überm Neckartal gibt’s manche Sehenswürdigkeit: Burgen, Schlösser, historische Städte und herrliche Natur.

Mundelsheim

Marbach

Besigheim: Die historische, mittelalterliche Altstadt mit seinen malerischen Gässchen liegt am Zusammenschluss von Enz und Neckar. Ein weiterer Höhepunkt sind die Hessigheimer Felsengärten (Foto), ein Naturschauspiel aus wildzerklüfteten, steilen Muschelkalkriffen. Hier gedeihen vorzügliche Tropfen, die von der Felsengartenkellerei Besigheim vermarktet werden.

Marbach: Der Geburtsort des Dichterfürsten Friedrich Schiller (Bild rechts, Geburtshaus) gehört nicht nur wegen des großen Sohnes, des Schiller-National- und des Literaturmuseums zu den Touristenattraktionen. Viele Ausflügler kommen auch wegen der historischen Altstadt mit seinen Fachwerkhäusern. Ein paar Kilometer flussabwärts ist die Neckarschleife bei Mundelsheim (Bild oben).

Bad Cannstatt: Die Sauerwasserstadt hat das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas. Hier gibt es zudem viele historische Gebäude wie etwa den Kursaal (Foto), der im herrlichen Kurpark liegt. Immer einen Ausflug wert sind die historische Altstadt, der zoologisch-botanische Garten Wilhelma und das Cannstatter Volksfest.

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Hofen

Bad Cannstatt

Hofen: Der beschauliche Stuttgarter Stadtteil liegt direkt am Neckar und am Max-Eyth-See, der das größte Gewässer der Landeshaupstadt ist. Hier kann man Segeln, Tretbootfahren oder einfach nur auf den Wiesen relaxen. Es ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete.

Esslingen: Die alte Reichsstadt weist die älteste Fachwerkhäuserzeile Deutschlands auf. Stadtbummler treffen auf 1200 Jahre gelebte Stadtgeschichte, mittelalterliche Viertel und Neckarkanäle. Ein Höhepunkt ist sicher ein Spaziergang hoch zur Burg (Foto links). Plochingen: Das Wahrzeichen ist der Hundertwasserturm (unten), wirtschaftlich wichtig ist der Neckarhafen.

Esslingen

Plochingen

Nürtingen: Die malerische Altstadt (Bild links) zu Füßen der gotischen Stadtkirche ist allein schon einen Besuch wert. In den aufwendig sanierten Gebäuden laden Geschäfte und Cafés zum entspannten Bummeln ein. In der Kleinstadt wurde übrigens der Dichter Friedrich Hölderlin geboren. Die Nähe zum Neckar bietet viele Freizeitaktivitäten auf dem Fluss.

Nürtingen


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Der „Autodoktor“ ist umgezogen Karosserie Eisemann ist jetzt in der Stauferstraße 8 ansässig

(uli) – Am 21. August war es soweit: Nach einer 18 Monate langen Bauphase hieß die Traditionsfirma Karosserie Eisemann ihre Kunden in ihrem neuen, hochmodernen Karosserieund Lackierzentrum in der Stauferstraße 8 auf dem ehemaligen ToomBaumarktgelände in Fellbach-Schmiden willkommen. Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Gelände ist die riesige Karosserie- und Lackierhalle das Herzstück des neuen Standorts. „Wir haben nun wesentlich mehr Kapazität und können die internen Abläufe noch effizienter gestalten“, sagt Geschäftsführer Frank Eisemann, der zusammen mit seinem Vetter Andreas seit 20 Jahren die Geschicke des Familienunternehmens leitet. Ob Oldtimer, Sprinter, Kleinwagen oder Limousine: Dass das „Wohl“ der Fahrzeuge beim „Autodoktor“ im Mittelpunkt steht, ist klar. „Darüber hinaus möchten wir aber auch unsere Kunden noch mehr in den Mittelpunkt stellen und haben hierfür das Kundencenter komplett neu ausgerichtet“, berichtet Frank Eisemann. Schönes Holz, schicke Lampen und vor allem sehr viel Glas sorgen dafür, dass die Kunden sich nicht nur wohlfühlen, sie bekommen zudem mit, wie in der riesigen Karosserie- und Lackierhalle gearbeitet wird. „Wir haben seit Beginn des Neubau-Projekts großen Wert auf ein entspanntes Ambiente gelegt und die Dialogannahme noch persönlicher gestaltet“, so der Geschäftsführer. Vor gut fünf Jahren machte man sich erste Gedanken über einen neuen Standort, da die alten Räumlichkeiten zu eng geworden waren und es dort keinen Platz für eine Erweiterung gab. Wichtig: „Wir wollten Fellbach die Treue halten und dennoch so nah wie möglich zu den Ne-

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Service und Info Persönliche Beratung Das Autodoktor-Team übernimmt für seine Kunden die komplette Abwicklung des Unfallschadens. Ob Haftpflicht- oder Kaskoschaden oder ein kleiner Parkrempler, die geschulten Ansprechpartner beraten ausführlich und kompetent, um die Abwicklung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Das Team von Karosserie Eisemann. ckarvororten liegen“, so Frank Eisemann. Eine schwierige Suche, doch in der Stauferstraße, wo einst der Baumarkt beheimatet war, wurde man fündig. Ein Glücksgriff, denn mit unliebsamen Funden sowie Altlasten war hier nicht zu rechnen. Zudem boten die Flächen viel Platz und sind hervorragend zu erreichen. Nach dem Kauf Anfang 2015 ging es in die Planungsund Genehmigungsphase. „Probleme gab es keine“, erinnert sich Eisemann. Und so konnte nach knapp einem Jahr mit dem Abbruch der alten Gebäude und dem Neubauprojekt begonnen werden. Und nach eineinhalb Jahren Bauzeit war es schließlich soweit: Die Fellbacher Traditionsfirma Eisemann konnte am 21.August ihren ersten Kunden in dem schmucken, modernen und effizienten Neubau begrüßen. „Wir sind ein familiengeführter Karosserie- und Lackierbetrieb in dritter Generation mit mehr als 60 Jahren Erfahrung im Herzen von Fellbach“, erklärt Frank Eisemann die Stärken der Firma. Im Zentrum der Tätigkeit stehe die markenübergreifende Instandsetzung von Lack-und Unfallschäden.

„Aber auch Hagel- oder Glasschäden werden von uns fachgerecht nach Herstellervorgaben instandgesetzt.“ Durch ständige Weiterbildung seien die insgesamt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – seit 1. September habe man vier neue Azubis – immer auf dem neusten Stand der Technik, so dass man den hohen Qualitätsansprüchen der Kunden und auch der Versicherungen gerecht werde. „Wir verstehen uns als umfassender Dienstleister in allen Bereichen der modernen Fahrzeuginstandsetzung“, so Eisemann. Aus diesem Grund habe er und sein Vetter sich entschlossen, das Leistungsportfolio im Zuge des Neubaus zu erweitern. „Wir haben eine neue Pflegeabteilung eingerichtet“, so der Geschäftsführer. Neben der kompletten Innen- und Außenreinigung biete sein Unternehmen auch professionelle Lackpflege und Polituren an. Keine Frage, beim „Autodoktor“ in der Stauferstraße ist der „Patient“ samt seinem Besitzer König. „Wir haben unser Preisgefüge – trotz enormer Investitionen – stabil gehalten“, so Frank Eisemann. Möglich sei dies durch mehr Effizienz bei der Arbeit, die der neue Standort biete.

Kooperationspartner Durch die Kooperationen oder Partnerschaften mit Versicherungen und Schadensvermittlern ist eine schnelle und einfache Abwicklung garantiert. Wir dokumentieren den Schaden mit Bildern und erstellen über Audatex eine Kalkulation, die auf direktem Wege zur jeweiligen Versicherung per Internet übertragen wird. Dadurch erhalten wir eine schnelle Freigabe und ein reibungsloser Ablauf ist garantiert. Hol- und Bringservice Natürlich erhält der Kunde während der Reparaturzeit einen Ersatzwagen. Mit unserem Fuhrpark von mehr als 30 Ersatzfahrzeugen erhält der Kunde durch unseren Hol-und Bringservice umgehend einen Ersatzwagen. Geprüft und zertifiziert Wir reparieren das Fahrzeug nach den strengen Vorgaben der Hersteller und verwenden ausschließlich OEM Ersatzteile. So bleibt die Hersteller-Garantie voll erhalten. Geprüft und zertifiziert werden wir regelmäßig von der Dekra und des ZKF. Stetige Weiterbildung und Schulungen der neusten und modernsten Reparaturmethoden für unsere Mitarbeiter garantieren Ihnen höchste Qualität. Sie erhalten vom Autodoktor bis zu sechs Jahre Garantie auf die von uns ausgeführten Arbeiten. Adresse und Kontakt Karosserie Eisemann GmbH Stauferstraße 8 70736 Fellbach-Schmiden Telefon 0711/57 88 500 Fax: 0711/57 88 50-99 E-Mail: info@autodoktor.com Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 7 bis 18 Uhr Samstag: 9 bis 12 Uhr

Modernste Lackiertechnik.

Foto: Karosserie Eisemann Karosserie-Rahmen-Richtplatz.

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DIE BAROCKSTADT L 300 Jahre STADT WERDEN Jung, barock und inspirierend – Die Stadt Ludwigsburg hat Grund zu feiern und das gleich mehrere Male. Drei große Jubiläen laden 2018 mit zahlreichen Events ein, mitzufeiern und die Stadt rundum zu erleben.

Den großen Rahmen des Festjahres bildet das Stadtjubiläum: Vor 300 Jahren verlieh Herzog Eberhard der einstigen Ansiedlung Ludwigsburg das Stadtrecht und erhob sie zur dritten württembergischen Residenz. Unter dem Slogan „Stadt werden!“ steht das städtische Leben selbst im Mittelpunkt und ein spannendes Kulturprogramm wartet auf Jung und Alt. Gleich zu Beginn eröffnet am 11. März 2018 das Ausstellungshighlight „hin und weg. Wohn- und Lebensräume in Ludwigsburg“ im Ludwigsburg Museum und eine ganze Festwoche wird eingeleitet: Im Forum am Schlosspark hat das musikalischszenische Großprojekt „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn Premiere. Bei Kongressen und der Dialogreihe „Von der Planstadt zur Smart City“ erfährt ein jeder mehr über

Ludwigsburg und seine aktuellen Aufgaben. In Laboren wird „Stadt“ ergründet und innovative Wettbewerbe laden dazu ein, Ludwigsburg aktiv mitzugestalten. Aktivität und Entdeckergeist stehen bei zahlreichen Stadtspaziergängen und -rallyes auf dem Programm. Das StadionOpen-Air im Ludwig-Jahn-Stadion bietet für Musik- und Eventbegeisterte einen Höhepunkt. Sportfans bewegen sich gemeinsam im urbanen Raum. Und so steht der Ludwigsburger Sommer im kommenden Jahr ganz im Zeichen der Aktions- und Feierlaune: Die beiden Großfeste Pferdemarkt und Venezianische Messe begehen 2018 selbst Jubiläum. 250 Jahre . . . Im Herbst trumpft das Jubiläum mit weiteren Highlights auf: Kunst-, Literatur-

Blick auf das wunderschöne Barockschloss Ludwigsburg, dem Wahrzeichen der Stadt. Fotos: Tourismus & Events Ludwigsburg

und Theaterprojekte spiegeln die ästhetische Dimension von „Stadt“ wider. Die renommierten Literaturtage Baden-Württemberg gastieren im Oktober in Ludwigsburg und laden Literaturliebhaber und das Publikum in die Welt des geschriebenen und gesprochenen Wortes ein. Das Herzstück des Literaturfestivals: Lange Literaturnächte, bei denen international und national renommierte Autoren lesen und in den Dialog mit dem Publikum treten. Der Stadtschreiber, der im kommenden Jahr erstmals in Ludwigsburg zu Gast ist, präsentiert seine Eindrücke von der jungen, barocken Jubiläumsstadt Ludwigsburg im Jahr 2018.

■ Infos zum Stadtjubiläum unter www.ludwigsburg.de

„Wilhelmine von Grävenitz“, Gattin von Herzog Eberhard Ludwig, bei einer historischen Stadtführung.

Bei Wettbewerben können Groß und Klein „ihr“ Ludwigsburg gestalten.


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UDWIGSBURG FEIERT 250. Ludwigsburger Pferdemarkt

Passend zum Stadtjubiläum feiert auch Ludwigsburgs ältestes Stadtfest vom 8. bis 11. Juni 2018 ein rundes Jubiläum. Zum 250. Mal prägen edle Rösser und prächtige Kutschen das Stadtbild. Mit Pferdeshows und Prämierungen, dem großen historischen Festumzug, einem Vergnügungspark, dem Krämer- sowie Kunst- und Handwerkermarkt und einem breiten kulinarischen Angebot ist das Ludwigsburger Traditionsfest ein ganz besonderes Ereignis nicht nur für Pferdefreunde. Farbenfroher Höhepunkt ist der Festumzug am Sonntag. Prächtig herausgeputzte Pferde, fantasievoll gestaltete Kutschen und mitreißende Kostüm- und Musikgruppen ziehen dann durch die Ludwigsburger Innenstadt und lassen die Historie der Stadt von der Römerzeit bis heute ganz neu aufleben. Aufregende und begeisternde Pferdeshows treiben Tiere und Reiter gleichermaßen zu Höchstleistungen. Von Western- und Dressurreiten über eine inszenierte Schleppjagd bis hin zu winzigen Mini-Ponys und imposanten Shire-Horses wird hier den kleinen und

großen Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Bei den Pferdeprämierungen stellen sich die Vierbeiner dem kritischen Urteil einer Jury aus Züchtern und Tierärzten. Die besonders herausragenden Tiere bekommen von der Stadt einen Ehrenpreis. Ein weiteres Highlight sind die Greifvogel-Vorführungen mit Bussarden, Falken und Eulen, die sich majestätisch über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher durch die Lüfte bewegen und sich spielerisch auf ihre Beute stürzen. Doch das ist noch nicht alles, was Höhepunkt des Pferdemarkts ist der farbenprächtige Festumzug. der Pferdemarkt zu bieten hat: Ein Vergnügungspark traditionellen Ludwigsburger Handlockt mit Karussells, Autowerker- und Arbeiterviertel, lädt zum skooter und vielen anderen Tag der offenen Tür mit Vorführungen Attraktionen. Zum Stöbern rund um das alte Handwerk und ein und Schauen laden der KräStraßenfest ein. Bei den Ludwigsmer- sowie der Kunst- und burger BrauTagen auf dem Rathaushof Handwerkermarkt mit eigibt es speziell für den Anlass gebraunem breiten Sortiment ein: tes Bier und andere kulinarische Köstim Angebot sind zum Beilichkeiten umrahmt von mitreißender Live-Musik. spiel Leder- und Korbwaren, Werkzeuge, Schmuck, Wäsche und Haushaltsutensi■ Weitere Infos zum Ludwigsburger Aufregende und begeisternde Pferdeshows trei- Pferdemarkt findet man unter lien. Die alte Hufschmiede ben Tiere und Reiter zu Höchstleistungen. in der Unteren Stadt, dem www.ludwigsburg.de

250 Jahre Venezianische Messe

Prachtvolle Masken und Kostüme. Ein rauschendes Festival voll Farbenpracht und Lebensfreude – das ist die Venezianische Messe in Ludwigsburg. Vor genau 250 Jahren erlag Herzog Carl Eugen in der italienischen Lagunenstadt dem Charme des Venezianischen Karnevals und führte das Maskenfest in seine Residenzstadt ein. Vom 7. bis 9. September 2018 verwandelt sich der barocke Marktplatz erneut in eine magische Fantasiewelt: dank hunderten von buntschillernden Kostümen, einem hochkarätigen Programm aus Akrobatik, Musik, Straßentheater, Feuerzauber, Clownerie, Tanz und Gesang und einer traumhaften venezianischen Kulisse. Bei der großen Künstlerprozession durch die Innenstadt und beim Defilee

über den Gondelsteg zeigt sich die ganze Pracht der Kostüme: goldbestickte Seidengewänder glänzen neben schrillen, avantgardistischen Verkleidungen, edle Masken sind ebenso zu bewundern wie prunkvoller Kopfschmuck und aufwändig verzierte Fächer. Viele der rund 1000 Maskenund Kostümträger bereichern auch den berühmten Karneval in Venedig. Auf verschiedenen Spielflächen treten herausragende internationale und nationale Künstlergruppen auf. Die einen rauben den Zuschauern mit kraftvollen, spektakulären Darbietungen den Atem, die anderen berühren mit poetisch sanften oder mitreißend komischen Nummern. Das Programm reicht von Stelzenperformances und Walk-Acts über Musikvorführungen und Nouveau Cirque bis hin zu Figurentheater und Feuershows. Bei Walzerklängen und Line-Dance sind die Zuschauer zum Mittanzen eingeladen. Zum Abschluss taucht ein

Feuerwerk den Marktplatz in magisches Licht. Für Kinder ist die Venezianische Messe ein besonderes Erlebnis: Bunte Traumwelten und Theaterstücke laden sie zu fantasievollen Spielen ein. Beim Schminken verwandeln sie sich in Schmetterlinge, glitzernde Prinzessinnen oder wilde Löwen. Dieses Angebot ist aber nicht nur etwas für die Kleinen, auch Erwachsene können in ihre Traumrolle schlüpfen. Ein Fest fürs

Auge ist der exquisite Kunst- und Handwerkermarkt. An allen drei Tagen bieten mehr als 50 Händler, einige davon eigens aus Venedig angereist, all das an, wofür die Lagunenstadt berühmt ist: Masken und Stoffe, Muranoglas, handgearbeitete Holzkunst und Goldschmiedearbeiten.

■ Alle Infos rund um die Veneziani-

sche Messe und ihr Jubiläum gibt es unter www.venezianische-messe.de

Auf der Venezianischen Messe treten viele herausragende nationale und internationale Künstler auf. Fotos: Tourismus & Events Ludwigsburg


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Hier wird Ihnen geholfen Anlaufstellen für Touristen und Einheimische

Wohin kann sich der Besucher der Schwabenmetropole wenden, wenn er Hilfe oder eine Auskunft benötigt? Auf dieser Seite haben wir zahlreiche Telefonnummern und Ansprechpartner aufgelistet, die bei alltäglichen Problemen und Fragen helfen. Von Konzertkarten über die Stadtrundfahrt bis zum Tierarzt.

Die Tourist-Information am Stuttgarter Flughafen.

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Bahn und Busse Die Kundenzentren der Stuttgarter Straßenbahnen AG sind unter Telefon 0711 7885-3333 zu erreichen. Die beiden Kundenzentren am Hauptbahnhof (oben und Klett-Passage) haben von 7.30 bis 18.30 Uhr geöffnet, das Kundenzentrum in der Rotebühlpassage unter der Woche von 7.30 bis 18.30 Uhr. An der Haltestelle Charlottenplatz stehen Ansprechpartner der SSB Montag bis Freitag von 7.30 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung. Die Bahn-Hotline (20 Cent pro Minute aus dem Festnetz) erreicht man unter Telefon 0180 6 99 66 33. Die kostenlose Fahrplanauskunft hat die Rufnummer 0800 1 50 70 90. Anlaufstellen in Stuttgart sind das DB Reisezentrum im Hauptbahnhof, das von Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 7 bis 22 Uhr geöffnet hat. Das DB Reisebüro (auch im Hauptbahnhof) hat unter der Woche von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

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Touristeninformation i-Punkt City Königstraße 1a, 70173 Stuttgart geöffnet: täglich 9 bis 20 Uhr Flughafen Stuttgart Terminal 3, Ebene 2 geöffnet: täglich 8 bis 19 Uhr Tourist Information Fernsehturm (Info-Monitore und Prospekte), Jahnstr. 120, 70597 Stuttgart geöffnet: täglich 10 bis 23 Uhr

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Buchungsservice: 0711/222 81 00, Kartenvorverkauf: 0711/222 81 11

Fotos: Stuttgart Marketing

Taxi Die Taxizentrale Stuttgart hat die Rufnummer 0711 / 5 51 00 00. Wer am Flughafen ein Taxi benötigt, kann auch die 0711 / 9484409 wählen. Stadtbahn-Fahrgäste können ab 20 Uhr beim Zugführer ein Taxi bestellen, das direkt zur gewünschten Haltestelle kommt. Nimmt eine Frau den Service in Anspruch, beteiligt sich die SSSB AG an den Kosten der TaxiFahrt und übernimmt einen Anteil von fünf Euro.

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Fundbüros Das Fundbüro der Stadt, Hauptstätter Straße 66, hat von Montag bis Freitag von 8.30 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Mitarbeiter sind unter 216-89494 und 216-89496 sowie unter fundsachenstelle@ stuttgart.de zu erreichen. Wer etwas in Stadtbahnen und Bussen liegen lässt, kann sich an die Fundstelle der Stuttgarter Straßenbahnen AG wenden. Sie ist in der Schöttlestraße 2 in Degerloch und hat montags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie von Dienstag bis Freitag von 9 bis 12.45 Uhr geöffnet. Unter 0711 7885-3333 sind die Mitarbeiter auch telefonisch zu erreichen. Gegenstände, die in S-Bahnen vergessen wurden, könnten beim Fundservice der DB im Hauptbahnhof aufschlagen. Er hat Montag bis Freitag von 6.30 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Telefon 0711 2092-2447.

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Die Tourist-Information in der Königstraße.

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Karten-Sperrung Kredit- und EC-Karten sind begehrtes Diebesgut. Bankkunden müssen mit den Karten daher genauso sorgsam umgehen wie mit Bargeld. Dazu gehört insbesondere, dass gestohlene Karten schnellstmöglich gesperrt werden, um Missbrauch zu verhindern. Der einfachste Weg: Der 24 Stunden erreichbare Sperrnotruf 116 116. Über sie können Kreditkarten, OnlineBanking-Zugänge, Handykarten oder auch die elektronischen Identitätsfunktion des neuen Personalausweises gesperrt werden. Der Anruf ist im Inland gebührenfrei.

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Rathaus Im Foyer des Stuttgarter Rathauses können sich Touristen und Bürger von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr über Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten beraten lassen. Außerdem stehen Toiletten, Kinderzimmer, Spielecke und Wickelplatz bereit. Auch der Buggy-Verleih bietet eine praktische Möglichkeit für müde Kinderfüße. Die Kinderwagen können gegen ein Pfand in Höhe von 50 Euro und eine Kopie des Personalausweises an der Infothek ausgeliehen werden (auch für mehrere Tage): von montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr.

Behördennummer 115 Sie haben Ihren Ausweis verloren, benötigen wichtige Dokumente oder wissen nicht genau, an wen Sie sich in Stuttgart mit Ihrem Problem wenden sollen? Die Behördennummer 115 hilft Ihnen weiter – selbst wenn Sie nur ein Kino suchen. Zum normalen Ortstarif ist die 115 aus dem Festnetz und den meisten Mobilfunknetzen erreichbar. Die Mitarbeiter sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr für Sie da. 75 Prozent aller Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet. Weitere Infos unter www.115.de.

Notfalldienste Notruf Polizei: 110 Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst: 112 Krankentransport: Telefon 0711/19222 Ärztlicher Bereitschaftsdienst Montag bis Donnerstag 19 bis 7 Uhr, Freitag 14 bis 7 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag rund um die Uhr, Tel. 116 117 Notfallpraxis Marienhospital Allgemeinmediziner/Internisten, Gynäkologen, HNO-Ärzte, Orthopäden/Chirurgen Montag bis Donnerstag 19 bis 1 Uhr, Freitag 14 bis 1 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 7 bis 1 Uhr. Der psychiatrische Notfalldienst endet bereits um 0 Uhr Kinderärztlicher Notfalldienst Mo bis Fr 19 bis 22 Uhr, Sa/So und Feiertage 9 bis 22 Uhr: Tel. 0180 60 71 112 , sonstige Zeiten: Tel. 0711/278 73011 Augenärztlicher Notfalldienst Tel. 0180 607 11 22 Zahnärztlicher Notdienst 0711/93304700 Zahntechnischer Notdienst Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 15 Uhr Dental-Labor Oswald Telefon 0711/7286400


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Apps(-olute) Informationsvielfalt Wie Smartphones und Tablets den Aufenthalt erleichtern

Messe Stuttgart

Mit der App hat man Zugriff auf alle Veranstaltungen der Landesmesse Stuttgart. Schon im Vorfeld des Besuchs stehen Ausstellerlisten sowie Messe- und Kongressprogramme zur Verfügung. Dynamische Hallen- und Geländepläne erleichtern die Orientierung (für Apple und Android erhältlich).

Wer in den 80er-Jahren eine Städtereise plante, griff früher oder später zum Reiseführer. Im Elektronikzeitalter bieten Smartphones und Tablets eine komfortable Alternative: Über Apps kann man sich schnell über die Attraktionen der unterschiedlichen Metropolen informieren. Auch für die Landeshauptstadt stehen Nutzern mit Android- und Apple-Betriebssystemen zahlreiche solcher Anwendungen zur Verfügung. Eine davon ist die offizielle App der Stadt Stuttgart. Sie bietet nicht nur Stuttgartern kostenlos die neuesten Nachrichten aus dem Talkessel, sondern auch Touristen eine große Übersicht, was wann und wo passiert. In der Rubrik „Sehenswürdigkeiten“ werden beispielsweise die interessantesten Ausflugsziele

Fernsehturm

Aktuelle News, viel Wissenswertes und zwei Spiele gibt es in dieser neuen App. Vor Ort begleitet ein Audioguide mit interessanten Anekdoten zu einigen Stationen des Fernsehturms. Mit den „Fotorahmen“ kann man den eigenen Schnappschüssen „Grüße vom Turm“ verpassen.

Moovel

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Touren Region Stuttgart Moovel hat den passenden Fahrplan für Sie. Hier sind alle Verkehrsmittel in einer App vereint. Ob car2go, öffentlicher Nahverkehr, Taxi, Mitfahrgelegenheit, Mietfahrräder oder Bahnverkehr: erst vergleichen Sie, dann fahren Sie. Damit ist Moovel Fahrplanauskunft und Routenplaner gleichermaßen (erhältlich für Apple und Android).

aufgelistet. Eine Karte der Stadt zur besseren Orientierung steht natürlich ebenfalls zur Verfügung. Doch damit nicht genug: Smartphone- und TabletNutzer können sich unter anderem Veranstaltungen nach Datum anzeigen lassen. Auch praktisch: Wer die Adresse der nächstgelegenen Kneipe, den Standort des nächsten Wickelplatzes, eine öffentliche Toilette oder einfach ein freies Parkhaus sucht, weiß dank der Stuttgart App wo es langgeht. Selbst Laufstrecken – übersichtlich nach Schwierigkeiten und Dauer sortiert – können sich sportliche Besucher anzeigen lassen. Die App der Stadt Stuttgart ist nicht die einzige nützliche Anwendung, um die Schwabenmetropole zu erkunden. Auf dieser Seite finden Sie weitere Vorschläge.

Eine Auszeit vom Alltag nehmen und die Natur genießen... In der App „Touren Region Stuttgart“ gibt es viele Ideen für Ausflüge, Wanderungen und Radtouren in der Natur. Viele Touren eignen sich für die ganze Familie – ideal für einen Wochenendausflug.

Flughafen Stuttgart

Der Service für Passagiere und Besucher umfasst unter anderem Fluginformationen, Sicherheits- und Gepäckbestimmungen sowie den Online Check-in. Außerdem kann man sich über Park-, Shopping- und die Gastronomie-Möglichkeiten informieren. Selbst die Wartezeit an der Sicherheitskontrolle wird angezeigt (erhältlich für Apple und Android).

Taxi

Taxi in Stuttgart und Umgebung bestellen. Die Anfahrt Ihres Taxis wird angezeigt. Bei Angabe einer Zieladresse sind auch Preisauskünfte möglich (erhältlich für Apple und Android).

VVS Mobil

Stadtbibliothek

Die App beinhaltet Audioführungen zur Architektur der Stadtbibliothek, Audioführung zu Nutzung und Konzept, Videos über den Bau der Bibliothek und wichtige Informationen für Ihren Besuch (erhältlich für Apple und Android).

Das Auskunftssystem für den öffenlichen Verkehr in Stuttgart und den Landkreisen Esslingen, Rems-Murr-Kreis, Ludwigsburg und Böblingen. Verbindungen und Abfahrten abrufen, teilweise können Echtzeitinformationen abgerufen werden (erhältlich für Apple und Android).


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Die Multi-Kulti-Stadt 40 Prozent der Bewohner haben einen Migrationshintergrund

(erg) – Stuttgart ist multi-kulti. Insgesamt 177 Nationalitäten sind in der Landeshauptstadt vertreten, 44 Prozent der gut 610 000 Bewohner haben einen Migrationshintergrund. So viel, wie in keiner anderen Großstadt Deutschlands. Und da sag noch einer, die Schwaben seien reserviert. Ganz im Gegenteil: Viele Italiener, Türken, Kroaten, Portugiesen oder Spanier leben bereits in der zweiten oder dritten Generation in Stuttgart, nicht wenige davon behaupten sogar, schwäbischer zu sein als die waschechten Schwaben. Wir haben einige ausländischen Mitbürger ge fragt, was sie so sehr an Stuttgart schätzen und warum sie hier gerne leben.

Oscar Sotto (46) aus Mexico

Sara Lopez de la Calle (33) aus Spanien

„Ganz besonders gefallen mir an Stuttgart die Mexikanischen Papageien aus meiner Heimat, die ich manchmal am Leuze sehe. Die Tatsache, dass ich in Stuttgart Oper und Ballett von Weltrang genießen kann, erfüllt mein Herz mit Freude. Das nächtliche Leben der Stadt pulsiert wie der Cannstatter Wasen, der meine erste große Begegnung mit deutschen Volksfesten war. Auch deswegen liebe ich Stuttgart.“

„In St Stuttgart tt t liebe li b ich, dass alles auf einem Fleck zu finden ist. Hier gibt es zum einen viel deutsche Kultur, sei es auf dem Weindorf oder dem Volksfest. Gleichzeitig hat die Stadt auch viel Natur und schöne Plätze, an denen man auch mit dem Fahrrad fahren kann. Ich mag am liebsten den Rosensteinpark. Wenn ich dort spazieren gehe, dann fühle ich mich nicht wie in einer Großstadt, sondern wie in einem Urlaubsort.“

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Selam Habtemariam (24) aus Eritrea „Für Für mich ist Stuttg Stuttgart nicht irgendeine Stadt, sondern die beste Stadt Deutschlands. Dazu zählt vor allem, dass jeder Mensch hier einen Platz für sich findet und zudem die verschiedensten Kulturen zusammentreffen. Außerdem gibt es in Stuttgart die besten Brezeln auf der Welt.

Ajay Kabotra (35) aus Indien „Ich bin 2011 nach Stuttgart gekommen, weil ich damals auf der Suche nach Arbeit war. Weil ich nicht gut deutsch sprechen konnte, habe ich angefangen in Küchen zu arbeiten. Unverhofft habe ich in Stuttgart meine große Liebe, eine Spanierin, kennengelernt und mit ihr habe ich eine dreieinhalbjährige Tochter. Am besten gefällt mir an Stuttgart der Marienplatz und die Gegend um das Marienhospital. Dort ist es ruhig, sauber und ich habe eine schöne Aussicht.“

Kostas Voutsas (25) aus Griechenland „Ich verbinde mit Stuttgart eine Mischung aus verschiedenen Kulturen und Nationalitäten. Seit ich vor einigen Jahren nach Stuttgart gekommen bin, habe ich zwei Sprachen gelernt: Deutsch und Spanisch, weil ich viel Umgang mit Spaniern hatte. Mein Lieblingsort ist der Santiago-de-Chile-Platz an der Weinsteige. Der ist leicht mit der Zahnradbahn zu erreichen und ich liebe die Aussicht, die man dort über ganz Stuttgart hat. In dieser Stadt gibt es alles, was man braucht: Einkaufszentren, Parks und sogar einen Flughafen.“

Ayse Burhan (28) aus der Türkei

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„Stuttgart ist eine vielfältige Stadt. Obwohl sie vor allem wegen den Staus und dem Feinstaub bekannt ist, gibt es hier viel mehr als das. Ich mag am liebsten, dass man hier die unterschiedlichsten Kulturen trifft. Und jede kann sich frei entfalten. Das sieht man am besten an dem Multi-Kulti-Team des VfB Stuttgart.“

Riccardo Corti (23) aus Italien

„Ich bin vor drei Jahren nach Deutschland gezogen, weil meine damalige Freundin hier gelebt hat. Ich wollte zudem mein Leben hier mit der Hoffnung auf Arbeit einfacher gestalten als in Italien. Aber Stuttgart hat viel mehr zu bieten als einen Arbeitsplatz. Ich mag, dass es hier so bergig ist. Ich kann in fünf Minuten in Gablenberg im Wald sein oder ich steige in einen Bus und bin in kürzester Zeit in der Innenstadt. Es ist eine Großstadt, die sich anfühlt wie eine kleine Stadt. Zudem hier ist alles sauber und gut organisiert.“


Man kommt als Besucher. Und geht als Fan. Das Porsche Museum. Mehr unter: www.porsche.de/museum


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