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UNSERE FIRMA Die Ausbildungsbörse 2019

Eine Publikation der

TOP ODER FLOP?

HALTUNG ZEIGEN

SO KLAPPT’S MIT DER BEWERBUNG

Ausbildungsberufe im Ranking der Jobeinsteiger

Welche Rolle spielt die nonverbale Kommunikation

Wie lassen sich typische Fehler vermeiden

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UNSERE FIRMA E Inhaltsverzeichnis Beliebte Ausbildungsberufe

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SIEGLE + EPPLE

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Agentur für Arbeit

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Bäderbetriebe Stuttgart

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Betriebsknigge

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Karl Sikler & Sohn GmbH

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Tipps für Lehrstellenwechsel

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Karl­Olga­Krankenhaus

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Kauderer GmbH & Co.

Seite 12

Volksbank am Württemberg

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Evangelischer Verein

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Institut Dr. Flad

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Haltung bewahren

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Bauhaus

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Feedbackgespräche

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Rewe Nuvoli

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Azubi­Speed­Dating

Seiten 20/21

PSD Bank

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Jörger GmbH

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Wolfer & Goebel

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BW­Bank

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AMF

Seiten 26/27

We want you Nachwuchsmangel bereitet Betrieben Sorgen Von Andrea Eisenmann

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er Wirtschaftsmotor brummt und brummt, ein Abschwung ist nicht in Sicht. Das wird auch an der Zahl der Auszubildenden sichtbar. Knapp 46 300 junge Men­ schen begannen im Herbst vergange­ nen Jahres im Südwesten eine Ausbil­ dung in Industrie, Handel und Dienst­ leistungsgewerbe – etwa 800 mehr als im Jahr 2017. Auch in der Region Stuttgart ist die Entwicklung positiv: 10 782 Ausbildungsverträge wurden in IHK­Berufen neu geschlossen. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. In den baden­württembergischen Handwerksbetrieben waren es Ende November gut 20 000 neue Lehrlinge – ebenfalls mehr als im Jahr davor. Also alles eitel Sonnenschein? Nicht ganz. Die Verantwortlichen blicken trotz gefüllter Auftragsbücher durch­ aus mit Sorgenfalten in die Zukunft. Knapp 9000 Lehrstellen blieben 2018 unbesetzt, weil Firmen keine Azubis fanden. Bei manchen ging sogar keine einzige Bewerbung auf die ausgeschrie­ bene Stelle ein. Und so darf die positive Bilanz angesichts steigender Azubi­ Zahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, die angebotenen Ausbil­ dungsplätze zu besetzen. Einzelne Betriebe versu­ chen sogar, Bewerber mit besonderen Extras von sich zu überzeugen. Da wird der Ausbildungsplatz mit einem Dienstwagen versüßt. Eine Mitglied­ schaft im Fitness­Studio oder ein eigenes Smart­

Azubis in der Gastronomie gesucht

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Elektro Eifler

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Firma Gröber

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Richtig bewerben

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Gottlob Rommel Bauunternehmung

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Lautenschlager + Kopp

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Was für ein duales Studium spricht

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Bäckerei Sailer

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Checkliste für den ersten Arbeitstag

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Selecta Klemm GmbH

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Verantwortlich Sigfried Baumann

Als Lehrling im Ausland arbeiten

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Anzeigen Sigfried Baumann, Julia Lluis

Pilz GmbH & Co. KG

phone? Auch das haben manche Fir­ men für ihre Bewerber in petto. Die Gründe, warum Betriebe und Jugendliche nicht zusammenfinden, sind vielfältig. Der Drang zum Studium bei gleichzeitig immer weniger Schul­ abgängern beispielsweise. Andere Inte­ ressen, die Noten sind zu schlecht. Auch das Image könnte besser sein. Früh aufstehen, hart arbeiten, wenig verdienen – das sind Vorstellungen, die nicht aus den Köpfen wegzube­ kommen sind. Vielleicht hilft die sechste Ausgabe des Magazins „Unsere Firma“, dass bei dem einen oder ande­ ren jungen Leser das Interesse für ei­ nen Ausbildungsberuf geweckt wird. Auf 40 Seiten zeigen Unternehmen die Vielfalt und Möglichkeiten ver­ schiedener Berufe auf, beschreiben, über welche Qualifikationen die Be­ werber verfügen müssen. Von ihren Erfahrungen berichten Auszubildende selbst am besten – und so kommen auch diese in unserem Magazin zahl­ reich zu Wort. Zusätzlich geben wir Tipps, wie man sich am besten im Be­ werbungsdschungel zurecht findet. Wir wünschen viel Erfolg bei der Lehrstellensuche.

E Impressum

Seiten 39/40

Herausgeber Verlag Cannstatter Zeitung Wilhelmstraße 18­20 70372 Stuttgart

Redaktion Andrea Eisenmann­Kellis Gestaltung Andrea Eisenmann, Thomas Schwab Titelbild bluedesign / stock.adobe.com Druck Bechtle Verlag & Druck, Esslingen


UNSERE FIRMA

Auf die Plätze, fertig, los Im Ranking der beliebtesten Ausbildungsberufe gibt es nur wenig Bewegung Von Andrea Eisenmann

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elches Mädchen wünscht sich nicht, wie Tennisspie­ lerin Angelique Kerber in Wimbledon den Pokal in die Höhe zu recken, eine berühmte Balletttänze­ rin oder Tierärztin zu werden? Welcher kleine Steppke träumt nicht davon, der erste Astronaut auf dem Mars zu sein oder als Profi­Fußballer mit der Nationalmannschaft die WM zu gewinnen? Die Wünsche aus Kin­ dertagen ändern sich mit den Jahren beziehungsweise passen sich an das vorhandene „Angebot“ an – das ver­ rät der Blick in die Statistik: Es sind andere Berufe, die jedes Jahr tausende Azubis in Baden­ Württemberg erlernen. Was dabei auffällt: Obwohl es rund 350 anerkannte Ausbildungsbe­ rufe in Deutschland gibt, werden mehr als ein Drittel aller Verträge in zehn Jobs unterzeichnet. Und dass, obwohl zum bisherigen Angebot immer wieder neue Jobs dazu kom­ men. So können sich junge Men­ schen seit Herbst 2018 beispielsweise zum E­Commerce­Kaufmann ausbil­ den lassen. In Deutschland haben sich dafür mehr als 1500 Betriebe von der Industrie­ und Handelskammer grünes Licht geholt. Deren Auszubil­ dende lernen in drei Jahren, wie

Onlineportale und ­shops betrieben werden: Dazu gehört zum Beispiel, das Sortiment zu pflegen, Verträge abzuwickeln oder Marketing zu be­ treiben. Mittelfristig, so die Ansicht von Experten, könnte sich der „Digi­ tal­Kaufmann“ zu einem besonders gefragten Job entwickeln. Allerdings wäre das auch nicht weiter ungewöhnlich: Auf den vorde­ ren Plätzen in der Liste der Top 10 sind meist kaufmännische Ausbil­ dungen zu finden – wie eine Lehre zum Bürokaufmann oder zum Einzel­ handelskaufmann. Auch der Job als Industriekaufmann beziehungsweise Industriekauffrau erfreut sich großer Nachfrage. Bei den Abschlüssen der ausländischen Jugendlichen war der Beruf des Verkäufers an der Spitze. Eher selten nachgefragt hingegen sind Berufe wie Schädlingsbekämp­ fer, Metall­ und Glockengießer oder Destillateur – aber auch diese werden angeboten. Dabei machen sich offen­ bar nur wenige Azubis in spe Gedan­ ken über die guten Perspektiven, die weniger beliebte Ausbildungsberufe bieten. Was zudem auffällt: Nach wie vor dominieren bei der betrieblichen Ausbildung geschlechtsspezifische Berufsbilder. Sprich: Frauen werden Altenpflegerin oder Frisörin, Männer hingegen Mechatroniker, Techniker oder Elektriker.

E Die Top 10 (2018) 1. Kauffrau/­mann für Büromanagement 2. Kaufmann/­frau im Einzelhandel 3. Verkäufer/in 4. Altenpfleger/in 5. Kfz­Mechatroniker/in 6. Industriekaufmann/­frau 7. Medizinische/r Fachangestellte/r 8. Kaufmann/­frau im Groß­ und Außenhandel 9. Elektroniker/in 10. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (Weitere Informationen unter www. ausbildung.de)

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UNSERE FIRMA

Lufttechnischer Anlagen- und Gerätebau Gebäude-, Reinraum- und Verfahrenstechnik

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Kaufmann / -frau für Büromanagement

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

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Ausbildungsdauer: 3 ½ Jahre

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UNSERE FIRMA

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Ausbildung bei der Agentur für Arbeit Stuttgart

„Wo soll’s denn hingehen?“

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ie Berufsberatung der Agentur für Arbeit Stuttgart kennt das regiona­ le Ausbildungsangebot genau, kann dir deshalb wertvolle Tipps für die Stellen­ suche geben und dir direkt Ausbildungs­ stellen vermitteln. Unter www.arbeits­ agentur.de findest du in der digitalen Jobbörse der Arbeitsagentur ein großes Angebot an freien Ausbildungsstellen. Diese Jobbörse gibt es auch als App (iOS und Android). Das Internetportal www.planet­beruf.de begleitet dich auf dem Weg zum Beruf. Hier findest du tolle Beiträge zu Berufswahl, Bewer­ bung, Ausbildung und Beruf. Du kannst deine Stärken, Interessen und Verhal­ tensweisen einschätzen, findest heraus, welche Ausbildungsberufe besonders gut zu dir passen. Und du kannst dich dort mit einem speziellen Training für deine Bewerbung fit machen. Wenn du dich für ein Studium inte­ ressierst, dann ist www.abi.de genau das richtige. Dort findest du Reporta­ gen über akademische Berufe, Studien­ gänge, Tipps zur Bewerbung für duale Studiengänge und an Unis, Hoch­

schulporträts und vieles mehr. Dane­ ben gibt es Infos zu Testverfahren und eine Suchfunktion nach Studiengän­ gen. Welche Infoveranstaltungen, Workshops und Bewerbungstrainings es direkt in Stuttgart gibt, findest du auf www. abiunddann­stuttgart.de.

und Beruf mitbringt, ist hier richtig. Attraktiv ist auch die spätere Vereinbar­ keit von Beruf und Familie dank der möglichen Arbeitszeitmodelle. Weitere Auskünfte findest du auf www.arbeits­ agentur.de/ba­karriere. Dort gibt es auch Infos zu weiteren Einstiegsmöglichkei­ ten und dem Bewerberportal. Wenn du vorab einen Einblick in die Ausbildung bekommen möchtest, kannst du dich für ein Schülerpraktikum bewerben. (red)

Aber vielleicht möchtest du auch eine Ausbildung oder ein Studium bei uns machen? Die Agentur für Arbeit Stuttgart ist eines der Ausbildungszentren E AGENTUR FÜR ARBEIT für die duale Ausbil­ Mitarbeiterzahl: 1100 (Arbeits­ dung Fachangestellte/ agentur Stuttgart), 95 000 r für Arbeitsmarkt­ bundesweit dienstleistungen – eine Ausbildung mit Ausbildungsbezeichnung: Fachangestellte/r für hoher Praxisorientie­ Arbeitsmarktdienstleistungen rung und hervorra­ genden Übernahme­ Zahl der Ausbildungsplätze: möglichkeiten. Wer 8 pro Jahr ein gutes Gespür und Voraussetzungen: Mittlere Reife, Aufgeschlossenheit Fachhochschulreife oder Abitur für Menschen hat und Fähigkeiten: Kommunikations­ Interesse für Themen rund um Arbeitsmarkt

fähigkeit, Aufgeschlossenheit, Gespür für Menschen, Interesse am Thema Arbeit & Beruf Dauer der Ausbildung: 3 Jahre Fortbildungsmöglichkeiten: Umfangreiche Qualifizierungs­ angebote und ein modernes Personalentwicklungssystem Kontakt: Telefon 0711/ 920 3631, www.arbeitsagentur.de/ba­karriere, Nordbahnhofstraße 30­34, 70191 Stuttgart

Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit Stuttgart

Und wohin geht deine berufliche Reise? Finde mit uns die Antwort! Die Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit Stuttgart unterstützen dich bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Studium sowie bei der Bewerbung. Hol dir deinen Termin: 0800 4 5555 00 (kostenlos) oder schreib an Stuttgart.BIZ@arbeitsagentur.de

Du willst noch mehr Infos? Auf www.arbeitsagentur.de findest Du Filme, unser Selbsterkundungstool, Stellenangebote und mehr.


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Ausbildung bei den Bäderbetrieben Stuttgart

Lebensretter und Fitnesscoach

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n einem Ort zu arbeiten, wo jeder gern seine Freizeit ver­ bringt, klingt verlockend. Und keine Frage, Schwimmbäder sind ein solcher Ort. Die Bezeichnung „Bade­ meister“ sollte man dabei jedoch ge­ nauso schnell vergessen wie das Bild von braun gebrannten Muskelprotzen, die am Beckenrand selbstverliebt hin und her stolzieren. Die korrekte Be­ zeichnung des Jobs lautet „Fachange­ stellter beziehungsweise Fachange­ stellte für Bäderbetriebe“. Bereits in der neunten Klasse der Realschule war für Julian Lang klar, dass genau das sein „Ding“ ist: Schwimm­ und Wassergym­ nastikkurse zu leiten, sich um das Wohl der Badegäste zu kümmern oder auf die Sauberkeit der Becken zu achten. Der 17­jährige Azubi der Bäderbetriebe Stuttgart beugt sich im Leo­Vetter­Bad im Stuttgarter Osten über den Becken­ rand und nimmt eine Wasserprobe. Diese untersucht er auf Chlorgehalt und pH­Wert. „Morgens, mittags und abends muss das getan werden, um die hohen Hygienestandards überwachen zu können“, erklärt er. Viele seiner Aufgaben finden auf dem „Trockenen“ statt: Bis zum Ende seiner dreijährigen Ausbildung wird er lernen, wie die Technik hinter den Kulissen funktioniert, wie Verwaltung und Marketing arbeiten, wie ein Kas­ senschluss gemacht wird. Auf das The­ ma Sicherheit der Badegäste wird viel Wert gelegt: Mit Schulungen werden die Azubis auf den Ernstfall vorbereitet – beispielsweise, wenn ein Besucher aus medizinischen Gründen in eine Notlage gerät oder beim Schwimmen die eigenen Kräfte überschätzt. Seit 28 Jahren ist Uwe Klatte bei den Bäderbe­ trieben für den Bereich Ausbildung zuständig und stolz darauf, was man in dieser Zeit aufgebaut hat. Einiges, be­ tont er, gebe es nur in Stuttgart. Dazu gehören die Paten, die den Azubis bei Schwierigkeiten zur Seite stehen. „Un­ ser betrieblicher Unterricht sorgt da­ für, dass sie sich in allen Bereichen auskennen.“ Vergleichbar sei dies ein wenig mit der Ausbildungswerkstatt von Bosch oder Daimler. Und: „Wir tun viel dafür, dass sich die Auszubil­ denden bei uns wohlfühlen und er­ folgreich sind.“ Was Interessenten mitbringen müs­ sen? Sie sollten zum einen über gute Kenntnisse in Mathematik, Physik

Azubi Julian Lang hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Badegäste. und Chemie verfügen. Zum anderen sollte eine besondere Affinität zum Schwimmen vorhanden sein. Nur über ein Anfänger­Abzeichen wie das „Seepferchen“ zu verfügen, reicht nicht aus, um die Anforderungen zu bewältigen. Optimal wäre es, wenn die Bewerber in einem Sportverein oder im DLRG Mitglied sind, allerdings ist dies keine Voraussetzung. So wird für die Auszubildenden ein eigenes Schwimmtraining angeboten, das ihnen hilft, am Ende des dritten Lehrjahres die praktischen Prüfungen zu bestehen. Dazu gehört beispielswei­ se, dass man eine Strecke von 300 Me­ tern in acht Minuten in Kleidern zu­ rücklegt. Und auch die Bereitschaft, an Feiertagen und am Wochenende zu arbeiten, sollte vorhanden sein. Letz­ teres ist für Julian Lang kein Problem. Im Gegenteil. „Ich kann in Ruhe unter der Woche einkaufen gehen.“ (ae)

Fotos: Eisenmann

Drei Mal am Tag wird im Schwimmbad eine Wasserprobe genommen und untersucht.

E BÄDERBETRIEBE STUTTGART Mitarbeiterzahl: 300 Ausbildungsbezeichnung: Fach­ angestellte/r für Bäderbetriebe Zahl der Ausbildungsplätze: 5 beziehungsweise 7 pro Ausbildungsjahr Dauer der Ausbildung: 3 Jahre Voraussetzungen: Hauptschul­ abschluss Fähigkeiten: Affinität zum Was­

ser, körperliche Fitness sowie gu­ te Kenntnisse in Mathematik, Chemie und Physik Weiterbildungsmöglichkeiten: Meisterschule, Weiterbildung zumAusbilder/in oder Betriebsleiter/­in Kontakt: www.stuttgart.de/ baeder/ausbildung, Email: bewerbung.bbs@stuttgart.de, Telefon: 0711/ 216 57853 Breitscheidstraße 48, 70176 Stuttgart


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Experte in eigener Sache Mit Handicap zur richtigen Ausbildung

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euerwehrmann oder Profi­Fuß­ baller – für kleine Kinder ist die Frage „Was will ich werden?“ oft ganz leicht zu beantworten. Wenn es Jahre später tatsächlich an die Berufs­ wahl geht, fällt die Entscheidung schwerer. Zumal dann auch das „Was kann ich?“ in den Fokus rückt. Jugendli­ che mit Behinderung stehen bei der Berufswahl oft vor einer besonderen Herausforderung.

1. Selbsteinschätzung: Die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen, hilft bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf. Das kann für Jugendliche mit Handicap zur Schwierigkeit werden, weiß Kevin Huhs, Reha­Berater der Agentur für Arbeit. „Eine Behinderung ist für ganz viele Jugendliche ein schlimmes Übel, das sie natürlich am liebsten gar nicht hätten und deswegen kaschieren, ver­ stecken oder davon ablenken.“ Häufig würden auch Eltern dazu neigen, Behin­ derungen herunterzuspielen. Die Kon­ sequenz: „Überschätzung, fehlende

Einsicht und Ablehnung der Förderan­ gebote“, so der Berufsberater. Huhs empfiehlt, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und für Alternativen offen zu bleiben: Oft eignet sich eine bestimmte Ausbildung besser als eine andere, etwa weil der Theorieanteil geringer ist.

2. Vorbereitung Eine gute Berufsorientierung beginnt schon während der Schulzeit. „Dabei können nicht nur das familiäre Umfeld und die Lehrkräfte unterstützen, son­ dern auch der regional zuständige Inte­ grationsfachdienst oder die Agentur für Arbeit“, so Matthias Münning, Vorsit­ zender der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe. Auch Tobias Schmidt von der Bundesar­ beitsgemeinschaft der Berufsbildungs­ werke empfiehlt eine frühe Vorberei­ tung. „Berufseinstiegsbegleiter gucken auf den einzelnen Schüler, da ist es erst­ mal egal, ob er ein Handicap hat oder nicht.“ Ein Schulpraktikum kann Auf­ schluss geben, zu welchen Tätigkeiten der Schüler eine Affinität hat.

3. Umgang mit dem Handicap Manche Behinderungen sind offensicht­ lich, andere für den Gegenüber kaum zu erkennen. In jedem Fall empfehlen Ex­ perten, offen damit umzugehen. „Viel­ fach sind Menschen mit Handicap Ex­ perten in eigener Sache und können Strategien benennen, wie im Ausbil­ dungsalltag damit umgegangen werden kann“, erklärt Dennis Müller vom Inte­ grationsfachdienst Minden. Huhs emp­ fiehlt Jugendlichen, bereits im Bewer­ bungsprozess auf die Behinderung auf­ merksam zu machen. Etwa, indem sie ein Zusatzblatt entwickeln, auf dem der Schüler diese genauer beschreibt.

4. Unterstützungsangebote: Die Beratungsangebote sind zahlreich und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Grundsätzlich stehen die Berufsberater der Agentur für Arbeit, aber auch der Integrationsfachdienst, Berufseinstiegsbegleitungen, Coa­ chingangebote über Landesprogramme sowie Integrations­ und Inklusionsäm­ ter zur Verfügung. (dpa)

Wir bilden dich aus zum/zur

Fachangestellten für Bäderbetriebe

Was brauchst du? Ein berufliches Sprungbrett? Hier ist es!

Betreuung der technischen Anlagen Schwimmkurse und Animation

Voraussetzung: guter Realschulabschluss Ausbildungsbeginn: 1. September Ausführliche Bewerbungsunterlagen an:

bewerbung.bbs@stuttgart.de oder Stuttgarter Bäder, Breitscheidstraße 48, 70176 Stuttgart

stuttgart.de/baeder/bbs/ausbildung

Einfachken ec Ausbildungsschwerpunkte: mal ch leich g und ben! Badeaufsicht er Rettungsschwimmen und Erste Hilfe bew


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UNSERE FIRMA

Der Betriebs­Knigge Auszubildende sollten über ihre Rechte und Pflichten Bescheid wissen

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schüß Schule, hallo Berufsleben: Für junge Leute beginnt mit dem Start der Ausbildung eine neue Zeit, die mit allerlei Herausforderungen verbunden ist. Deshalb kann es durch­ aus hilfreich sein, frühzeitig über seine Rechte und Pflichten Bescheid zu wis­ sen, um später nicht böse Überraschun­ gen am Arbeitsplatz zu erleben. Aber auch die Ausbildungsbetriebe müssen bestimmte „Spielregeln“ beachten.

Arbeitszeiten Wie es um die tägliche beziehungswei­ se wöchentliche Arbeitszeit bestellt ist, wird im Ausbildungsvertrag festgelegt. Überstunden dürfen dabei nur in be­ sonderen Ausnahmefällen anfallen. Das Jugendarbeitsschutzgesetz sieht vor, dass Jugendliche unter 18 Jahren nur an fünf Tagen in der Woche be­ schäftigt werden. Die Azubis dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich arbeiten. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden; ab dem 16. Geburtstag sind je nach Branche Ausnahmen zulässig. Weiterer Bestandteil des Ausbildungs­ vertrags: Aufbau der Ausbildung sowie die Dauer von Arbeits­, Probezeit und Urlaub, die Höhe der Vergütung und Regelungen bei einer Kündigung. Kein Arbeitgeber darf von einem Azubi ver­ langen, dass ein Lehrling die Berufs­ schule schwänzt, weil in dem Unter­ nehmen gerade so viel zu tun ist.

Zeugnis

To­Dos

Hat der Auszubildende seine Lehre abgeschlossen, hat er einen Anspruch auf ein Zeugnis von seinem Arbeitgeber. Das kann entweder allgemein gehalten sein oder auf Verlangen der Azubis auch qualifizierte Aussagen treffen – bei­ spielsweise zu dem betrieblichen Ver­ halten und der Leistung. Es lohnt sich deshalb immer, auch während der Lern­ zeit regelmäßig eine Rückmeldung vom Ausbilder einzufordern und zu prüfen, ob die Ausbildungsziele erreicht sind. Angaben zu Krankheitsausfällen, Schwerbehinderteneigenschaften, dem Privatleben des Auszubildenden oder zu Straftaten, die nicht unmittelbar mit der Ausbildung in Verbindung stehen, sind übrigens unzulässig und dürfen in einem Zeugnis nicht aufgeführt wer­ den. Ein Recht auf Übernahme gibt es nach der Beendigung der Lehrzeit nicht. Wer sich in einem Unternehmen allerdings bewährt, dessen Chancen stehen dafür oft nicht schlecht.

Zu den allgemeinen Pflichten des Azubis gehört zuallererst die Lern­ pflicht. Das bedeutet, dass sich der Auszubildende darum bemühen muss, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Die Sorgfaltspflicht schreibt vor, dass alle Tätigkeiten in Betrieb und Berufsschule immer ordentlich und zuverlässig erfüllt werden müssen, dazu gehört auch das Führen des Berichtsheftes. Die Teil­ nahmepflicht verpflichtet den Azubi zum Besuch einer Berufsschule. Ebenfalls wichtig: Der Azubi muss die Anweisungen des Ausbilders befolgen und die angeordneten Aufgaben erledigen. Die Bewahrungspflicht besagt, dass der Azubi sorgsam und vorsichtig mit den Arbeitsmateri­ alien – also Werkzeugen, Maschinen, und so weiter – umgehen muss. Die Schweigepflicht verbietet es dem Azubi, Betriebsgeheimnisse auszu­ plaudern. (ae)

Probezeit Die Probezeit dient mitunter beiden Seiten: Die Auszubildenden finden heraus, ob der Beruf ihren Vorstellun­ gen entspricht und wie gut sich dieser im gewählten Betrieb erlernen lässt. Arbeitgeber hingegen erfahren, ob der von ihnen ausgewählte Bewerber die Anforderungen erfüllt. Dabei ist es rechtlich zulässig, dass der Ausbil­ dungsbetrieb dem Azubi jederzeit und grundlos kündigt. Die Kündigung muss der Auszubildende allerdings spätestens am letzten Tag der Probezeit erhalten. Laut Berufsbildungsgesetz liegt die Probezeit zwischen einem und vier Monaten. Eine Verlängerung über diesen Zeitraum hinaus ist nur in Ausnahmefällen zulässig – beispiels­ weise, wenn der Azubi mehrere Wo­ chen lang krankheitsbedingt ausgefal­ len ist. Die Fehlzeit muss in diesem Fall allerdings mehr als ein Drittel der Pro­ bezeit beanspruchen.

Azubis sollten über ihre Pflichten Bescheid wissen – das erspart Ärger mit den Vorgesetzten. Foto: Studio Grand Web


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Ausbildung bei der Karl Sikler & Sohn GmbH & Co. KG

„Die Arbeit erspart das Fitness­Studio“

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ber 100 Jahre sichere Arbeits­ plätze – wenn es in Stuttgart ums Dach oder Gerüst geht, kommt niemand an dem Namen Sikler vorbei. Seit mehr als 100 Jahren orientiert sich die Firma mit Sitz in Bad Cannstatt an den Zielen: Kunden­ und Mitarbeiterzufriedenheit. Fachkompe­ tente Beratung der Kunden und hand­ werklich perfekte Ausführung der an­ stehenden Arbeiten sind dabei eine Selbstverständlichkeit und werden durch ständige Weiterbildungen und Schulungen der Mitarbeiter erreicht. Ganz wichtig ist dabei die Ausbil­ dung junger Menschen in den Lehrbe­ rufen Dachdecker, Flaschner/ Klemp­ ner und Gerüstbauer. Grundvorausset­ zung für alle drei Lehrberufe ist ein guter Hauptschulabschluss. Sehr gern werden auch Absolventen mit Mittle­ rer Reife oder Abitur genommen. Denn, so Geschäftsführerin Charlotte Brucker, durch die gestiegenen Anfor­ derungen in den Lehrberufen bietet sich vor allem für motivierte Absol­ venten mit höherem Schulabschluss

die Möglichkeit einer steilen Karriere oder gar zur Selbstständigkeit. Mehr denn je gilt: Handwerk hat goldenen Boden. Ihr Bruder Klaus­ Eberhard Bühler, ebenfalls Geschäfts­ führer, ergänzt: „In jedem Fall kann man im Handwerk und ganz beson­ ders bei unseren drei Lehrberufen am Abend sehen, was man den ganzen Tag über geleistet hat.“ Außerdem sei man Ausbildung in luftiger Höhe. tagsüber an der frischen Luft und spare sich so das Geld fürs Fitness­Studio. Und E KARL SIKLER & SOHN GMBH & CO. KG so sollten junge Mitarbeiterzahl: 60 Arbeit, logisches Denken sowie Leute sein, die einen räumliches Vorstellungsvermögen. der drei Lehrberufe Ausbildungsbezeichnung: ergreifen wollen: Dauer der Ausbildung: 3 Jahre Gerüstbauer, Dachdecker, teamfähig, sport­ Flaschner/Klempner Fortbildungsmöglichkeiten: Wer lich, schwindelfrei, sich bewährt, wird übernommen Zahl der Ausbildungsplätze: wetterfest. Und sie und hat dann die Chance, zum jeweils 2 sollten Freude an Vorarbeiter aufzusteigen und Voraussetzungen: guter Haupt­ weiter seinen Meister zu machen. körperlicher Arbeit oder Realschulabschluss und an logischem Kontakt: www.sikler.de, Telefon Denken haben so­ Fähigkeiten: teamfähig, sportlich, 0711/ 954676­0, Email: info@ wie räumliches Vor­ sikler.de, Martin­Luther­Straße 4, schwindelfrei und wetterfest. Generell Freude an körperlicher 70372 Stuttgart. stellungsvermögen besitzen. (red)

Mit uns ganz nach oben

u e d r We

bi u z A nser

Martin-Luther-Straße 4 Telefon: 07 11 / 95 46 75-0 Telefax: 07 11 / 95 46 76-99

MEISTERBETRIEB seit 1909 Karl Sikler & Sohn GmbH & Co. KG

D-70372 Stuttgart Internet: www.sikler.de E-Mail: info@sikler.de


10 | UNSERE FIRMA

Nur mit Plan B

Wie Wie ein ein Lehrstellenwechsel Lehrstellenwechsel gelingen gelingen kann kann

Foto: dpa Von Anke Dankers

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a ist dieses mulmige Gefühl, jeden Morgen zum Arbeitsbe­ ginn. Ein Unwohlsein, viel­ leicht Überforderung, vielleicht uner­ füllte Erwartungen. Es gibt die unter­ schiedlichsten Gründe, die dazu füh­ ren können, dass Auszubildende sich in ihrem Lehrbetrieb nicht wohlfüh­ len. Ob fachliche, betriebliche oder zwischenmenschliche Differenzen – wenn die Unzufriedenheit zu groß wird, heißt es, die Reißleine zu ziehen. Laut des aktuellen Datenreports zum Berufsbildungsbericht des Bun­ desinstituts für Berufsbildung (BIBB) tat das 2016 etwa jeder vierte Auszubil­ dende. Mit 25,8 Prozent vorzeitig ge­ löster Ausbildungsverträge war die Zahl der Lehrlinge, die ihren Lehrbe­ trieb frühzeitig verließen, auf einem Rekordhoch. Doch eine Vertragslö­ sung bedeutet nicht immer auch einen Ausbildungsabbruch. Oft kann der Wechsel in einen anderen Lehrbetrieb helfen. „Zunächst sollte man aber versuchen, die Probleme anzuspre­ chen, dabei kann vieles bereits geklärt werden“, sagt Daniel Gimpel von der Jugendabteilung im Deutschen Ge­ werkschaftsbund (DGB). „Auf jeden Fall gilt es, sich Hilfe zu holen.“ Bei Problemen und Sorgen rund um die Ausbildung ist der Ausbildungsver­ antwortliche des Betriebs in der Regel der erste Ansprechpartner. Auch ein Gespräch mit anderen Kollegen, dem Betriebsrat, der zuständigen Kammer, der Gewerkschaft oder einer Ausbil­ dungsberatung kann hilfreich sein. Selbst wenn es später zur Kündigung

kommen sollte, ist es wichtig, vorab mit den Verantwortlichen über mögli­ che Pflichtverletzungen des Ausbil­ dungsbetriebs gesprochen zu haben. Wenn sich trotzdem nichts ändert, hat der Lehrling unter Umständen einen Grund zur Kündigung. Vor jeder Kündigung muss jedoch ein Plan B her. „Man sollte nie kündi­ gen, bevor man nicht weiß, wie es weitergehen soll“, rät Sabrina Schittel vom Projekt „azuro – Ausbildungs­ & Zukunftsbüro“, einer Beratungsein­ richtung für Azubis in München. Denn wer kündigt, ohne eine neue Lehrstelle vorweisen zu können, ris­ kiert zu viele Fehlzeiten während der Ausbildung. Das könnte wiederum dazu führen, dass die zuständige Kam­ mer die Ausbildungszeit verlängert.

Kündigen während der Probezeit Ist die Entscheidung zum Lehrstellen­ wechsel gefallen und eine Perspektive gefunden, gilt: Je eher man geht, desto besser. „Wenn ich trotz aller Bemü­ hungen weiß, dass die Ausbildung oder der Lehrbetrieb nichts für mich ist, macht es keinen Sinn, eine Kündi­ gung künstlich in die Länge zu zie­ hen“, sagt Florian Kaiser, Leiter der Bildungsberatung bei der Industrie­ und Handelskammer (IHK) Mün­ chen/Oberbayern. Ganz im Gegenteil: Nur wer während der Probezeit kün­ digt, kann dies jederzeit und ohne Angabe von Gründen tun. Auch die Prüfungszeiträume sind zu bedenken: „Es wäre gut, nicht erst kurz vor der Zwischenprüfung zu kündigen, wenn man Zeit und Nerven braucht, um sich vorzubereiten“, rät Gimpel.

Ist die Probezeit bereits verstrichen, wird es ungleich schwerer, dem Lehr­ betrieb zu kündigen und die Ausbil­ dung trotzdem fortzusetzen. Nur, wer den Beruf wechseln oder die Ausbil­ dung aufgeben möchte, kann den Ausbildungsvertrag mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Wer dagegen lediglich die Lehrstelle wechseln möchte, muss fristlos kündigen. Dazu müssen dem Betrieb Pflichtverstöße vorzuwerfen sein, etwa was die Bereit­ stellung von Arbeitsmaterialien, das Führen eines Berichtshefts oder die Einhaltung des Jugendarbeitsschutz­ gesetzes angeht. Aber auch sexuelle Belästigung, Diskriminierung oder unbezahlte Überstunden sind Kündi­ gungsgründe. Eine fristlose Kündigung sollte nie ohne professionelle Hilfe geschrieben werden, denn die formalen Anforde­ rungen sind hoch. Eine bessere Alter­ native kann ein Aufhebungsvertrag sein. „Da ist das Hindernis, dass beide Parteien dem Vertrag zustimmen müs­ sen“, sagt Sabrina Schittel. In einem Aufhebungsvertrag kann die Austritts­ frist in Absprache mit dem Unterneh­ men selbst formuliert werden. „Man sollte immer beachten, wie viele Ur­ laubstage einem noch zustehen und wie die Überstunden ausgeglichen werden sollen.“ Daneben sind die rechtzeitige Ausstellung des Arbeits­ zeugnisses und die Aktualisierung des Berichtshefts wichtig. Azubis müssen auch die Berufsschule über die anste­ henden Änderungen informieren. Denn die Schule ist gesetzlich nicht verpflichtet den Lehrling weiter zu unterrichten.


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12 | UNSERE FIRMA Ausbildung bei der Kauderer GmbH & Co. KG Malerbetrieb

„Komm ins Team, wir bilden Dich aus“

D

em Leben und vor allem den Wänden vieler Menschen einen neuen Anstrich verpassen – dafür ist die Firma Maler Kauderer mit Sitz in der Heinrich­Ebner­Straße zuständig. Mit Farbe, Kreativität und Fachwissen führt das Team Fassadensanierungen, Wohnungsrenovierungen, Betonin­ standsetzungen oder Straßenmarkie­ rungen aus. „Dafür brauchen wir im­ mer wieder neue und engagierte Team­ Mitglieder, die einen Beruf mit viel Abwechslung suchen“, sagt Geschäfts­ führer Jürgen Schreiner. Als Maler und Lackierer würden die Auszubildenden an diversen Projekten arbeiten, ihre fachlichen, aber auch charakterlichen Kompetenzen aus­ bauen. „Durch das Arbeiten im Team und den täglichen Kontakt zu anderen Menschen wird es nie langweilig“, garantiert Schreiner. Jeder Kunde sei anders und habe verschiedene Wün­ sche, die es zu erfüllen gilt. „Wer daran Freude hat, sollte sich unbedingt bei uns bewerben und sich selbst ein Bild vom Beruf machen.“ Gerade für junge

Menschen, die auf der Karriereleiter innerhalb eines Betriebs noch hoch hinaus wollen, hat die Firma Kauderer interessante Angebote: „Vom Lehr­ ling über den Gesellen bis hin zum Abteilungsleiter – die Möglichkeiten, bei uns aufzusteigen, sind da und vielfältig.“ Schließlich bilde man im Betrieb aus, um den Nachwuchs zu übernehmen und ihm eine Festan­ Ein starkes Team. stellung zu sichern. Seit einiger Zeit gibt es auch die Mög­ E KAUDERER GMBH & CO. MALERBETRIEB lichkeit, ein Duales Mitarbeiterzahl: 50 schluss, sehr guter Hauptschulab­ Studium zum Bache­ schluss. Für ein Duales Studium: lor of Arts mit der Ausbildungsbezeichnung: Abitur/ Fachhochschulreife. Fachrichtung Hand­ Maler/ Lackierer. Angeboten wird werk zu absolvieren. Fähigkeiten: Handwerkliches auch ein Duales Studium zum Geschick, vor allem aber Interesse Bachelor of Arts (BA) Fachrichtung Engagement und an Kreativität und Gestaltung Handwerk Einsatz wird bei der sind wichtig. Schwindelfreiheit, Maler Kauderer Zahl der Ausbildungsplätze: Acht Einsatzbereitschaft und GmbH & Co. KG seit Ausbildungsplätze als Maler oder Flexibilität. Lackierer. Zwei Plätze stehen im mehr als 130 Jahren Kontakt: www.kauderer­gmbh.de, Rahmen eines Dualen Studium zur belohnt. So lange Telefon: 0711/9559 110 Verfügung. existiert das Unter­ Adresse: Heinrich­Ebner­Straße 4, Voraussetzungen: Realschulab­ nehmen bereits in 70372 Stuttgart Bad Cannstatt. (ae)

Drhoim isch halt Drhoim Und da ist es bekanntlich am „schönsten“! Vor allem an so schönen Orten wie dem Kursaal in Bad Cannstatt kommen Heimatgefühle auf – und wir sind stolz, dass wir an der Renovierung dieses Kleinods mit unserem fleißigen Malerteam mitwirken durften! Aber auch für Ihr persönliches Zuhause bieten wir Ihnen die ganze Palette des guten Malerhandwerks: Gestaltung gesunder Wohn- und Arbeitsräume, klassische Malerarbeiten, Tapezierarbeiten, hochwertige Lackierungen und vieles mehr. Der Name Kauderer steht für Qualität, Sauberkeit und Pünktlichkeit – und das seit über 130 Jahren!

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Heinrich-Ebner-Straße 4 70372 Stuttgart Tel. 0711 95 59 11-0 maler@kauderer.de www.kauderer.de


UNSERE FIRMA | 13 Ausbildung bei der Volksbank am Württemberg

Problemlöser und Kümmerer

Azubis bei der Volksbank am Württemberg (v.l.): Merve Ahmeti, Kristina Stakic, Luis­ Enrique Geier und Dominic Schwilke. Foto: Eisenmann

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roße Anschaffungen wollen gut durchdacht sein: das erste Auto, die Hochzeit oder der Kauf eines Eigenheims. In einem sol­ chen Fall wird der eine oder andere Kunde vielleicht demnächst vor Merve Ahmeti, Kristina Stakic, Luis­Enrique Geier oder Dominic Schwilke sitzen und von diesen beraten werden – vier von aktuell sieben Auszubildenden der Volksbank am Württemberg. „Ich habe meine Entscheidung keine Sekunde bereut“, sagt Dominic Schwilke (18), der im zweiten Lehrjahr ist. Ihren Weg zur „VoBa“ haben fast alle von ihnen über ein Schülerpraktikum gefunden, nicht selten waren bereits die Eltern treue Kunden. „Mich hat darüber hi­ naus das genossenschaftliche Prinzip überzeugt: Die Kunden können bei uns Mitglied und damit anteilige Bankin­ haber sein“, ergänzt Kristina Stakic (23), die in diesem Jahr ihre Ausbildung zur Finanzassistentin abschließen wird. Ein monotoner Arbeitstag ist hier Fehlanzeige. Jeden Tag lernen die Aus­ zubildenden neue Aspekte und Aufga­ benfelder kennen. Letztere haben sich in den vergangenen Jahren stetig ge­ wandelt: Standen Bankkaufmann oder Bankkauffrau einst überwiegend hin­ ter dem Tresen, eröffneten Bankkon­ ten und zahlten Geld aus, hat auch hier die Digitalisierung Einzug gehal­ ten. Mit „Banking­Apps“ beispielswei­ se trägt auch die Volkbank am Würt­

temberg dem veränderten Verhalten der Bankkunden Rechnung und macht sich zukunftsfähig.

Dabei erweisen sich die sieben Azubis offenbar als besondere Glücksbringer: Besonders Kunden der Volksbank am Württemberg konnten sich im vergangenen Jahr beim Gewinnsparen freuen. „Es wur­ den 2018 Sach­ und Geldpreise im Wert von rund 150 000 Euro gewon­ nen“, sagt Projektleiter Rainer Strauß. Im Jahr zuvor lag die Summe bei rund 137 000 Euro.

Ein Höhepunkt während ihrer Ausbildung: Die sieben Azubis be­ treuen in Eigenregie das „Gewinnspa­ ren“. Dessen Prinzip: Von den mo­ natlich zehn Euro pro Gewinnsparlos legt die Bank 7,50 Euro für die Sparer an. 2,50 Euro sind der Spieleinsatz. Dazu werden 63 Cent dazu verwen­ det, gemeinnützige und karitative Es gibt noch eine andere Institutionen in der Region zu unter­ Bezeichnung, die auf den Bank­Nach­ stützen. Monatlich können so in wuchs zutrifft: Kümmerer. Denn für Baden­Württemberg neun Autos und die Anliegen der Kunden haben sie bis zu 25 000 Euro gewonnen wer­ immer ein offenes Ohr – selbst wenn den. Der Mindestgewinn zu Jahresen­ deren Probleme einmal nicht finanzi­ de beträgt fünf Euro. eller Natur sein sollten. „Das ist das Die Auszubildenden sind dabei Schöne an unserer Arbeit: Wir haben vor die Aufgabe gestellt, sich als Team es mit Menschen zu tun. Das macht aufzustellen. Alle vier Wochen tref­ jeden Tag anders“, zeigt sich Luis­ fen sie sich. Gemeinsam planen sie Enrique Geier (17) überzeugt. (ae) Veranstaltungen und führen Werbe­ E VOLKSBANK AM WÜRTTEMBERG aktionen durch. Mitarbeiterzahl: 195 natürlicher Umgang mit Geld, Dafür steht ihnen gute Kenntnisse in Mathematik ein eigenes Budget Ausbildungsbezeichnung: Bank­ sowie in Deutsch zur Verfügung. „Ich kaufmann/­frau, Bankkaufmann/­ finde es toll, dass Ausbildungsdauer: 2 bis 2,5 Jahre frau mit Zusatzqualifikation Allfinanz (Finanzassistent/­in) uns von Seiten der Fortbildungsmöglichkeiten: Bank so viel Selbst­ Bankfachwirt/­in, Zahl der Ausbildungsplätze: 7 verantwortung zu­ Betriebswirt/­in Voraussetzungen: Mindestens gestanden wird“, Kontakt: www.voba­aw.de, Mittlere Reife beschreibt Merve Email: info@voba­aw.de, Telefon Ahmeti (17) die Vor­ Fähigkeiten: Teamfähigkeit, 0711/ 305010 teile des Projekts.


14 | UNSERE FIRMA Ausbildung beim Evangelischen Verein – Verein für diakonische Arbeit e.V.

„Da kommt mein Sonnenschein“ Ü

berschwänglich wird die junge Auszubildende Sophie von der 93­jährigen pflegebedürftigen Senio­ rin begrüßt. Sie freut sich auf das ge­ meinsame Ritual, das „bettfertig ma­ chen“ wie sie es nennt. Nicht das Waschen, Umkleiden oder gar das mit Schmerz verbundene Umsetzen vom Rollstuhl ins Bett, sondern das miteinander reden, sich austauschen, lachen oder sich mal über die Sorgen und Ängste unterhalten. „In diesem Beruf, wird man mit der ganzen Farb­ palette des Lebens konfrontiert, kein Tag ist wie der andere“ sagt Sophie.

und jeder Tag bringt neue Herausfor­ „Mit meiner Arbeit kann ich zu ei­ derungen. Es ist immer wieder auch nem würdigen und lebenswerten körperliche Arbeit, viel Verantwor­ Leben der mir anvertrauten Men­ tung, Arbeitszeiten auch am Wochen­ schen beitragen“. ende und das Abschiednehmen fällt Die Lebensgeschichten, der oft hochbetagten Menschen berühren sie, auch nicht leicht. „Oft werde ich als aber ermutigen sie auch oft und geben ganzer Mensch gefordert, aber ich ihr einen neuen, bewussten Blick auf bekomme auch so viel zurück und ihr eigenes Leben. Der Beruf der Alten­ jedes einzelne Lächeln, jede erzählte pflegerin gibt Sophie das Gefühl ge­ Geschichte, jeder Händedruck moti­ braucht zu werden und etwas Sinnvol­ viert mich immer wieder neu.“ (red) les zu tun. Na­ türlich ist nicht E EV. VEREIN – VEREIN FÜR DIAKONISCHE ARBEIT immer alles Mitarbeiterzahl: 164 kommunikative Kompetenz, Sonnenschein Ausbildungsbezeichnung: Altenpflegehelfer/in oder Altenpfleger/in

gute Teamfähigkeit

Ausbildungsdauer: Altenpflege­ helfer/in: 1 Jahr, Altenpfleger/in: 3 J.

Voraussetzungen: mindestens Hauptschulabschluss

Fortbildungsmöglichkeiten: Mentor, staatlich anerkannte Wohn­ bereichsleitung oder Pflegedienst­ leitung sowie weitere Möglichkeiten

Fähigkeiten: Begeisterung und hohes Engagement in der individuellen Versorgung unserer Heimbewohner, soziale und

Kontakt: Telefon 0711/55 34 10 www.evangelischer­verein.de, Email:ev@evangelischer­verein.de, Brunnenstraße 57, 70372 Stuttgart

Zahl der Ausbildungsplätze: 6

Auch der Spaß im Team kommt nicht zu kurz.

Pflegeheim • Betreutes Wohnen • Dauerpflege • Kurzzeitpflege

Evangelischer Verein – Verein für diakonische Arbeit e. V. Brunnenstraße 57 • 70372 Stuttgart Tel. (0711) 5 53 41-10 27 • ev@evangelischer-verein.de • www.evangelischer-verein.de


UNSERE FIRMA | 15 Ausbildung im Institut Dr. Flad

Chemie in Theorie und Praxis

O

Die Ausbildung im Institut Dr. Flad gilt als Gütesiegel in der Branche.

b für Realschüler oder für Abituri­ enten, die Ausbildung zum Che­ misch­technischen Assistenten (CTA) ist stets ein optimaler Einstieg in das Berufsfeld Chemie. Während der nur zweijährigen Ausbildung lernen sie alle wichtigen Bereiche der Chemie in Theo­ rie und Praxis umfassend kennen. Da­ durch können sie sich anschließend im Berufsleben schnell in ganz unter­ schiedliche Arbeitsbereiche einarbei­

E INSTITUT DR. FLAD Ausbildungsbezeichnung: Chemisch­technische/r Assistent/in (CTA); Pharmazeutisch­technische/r Assistent/in (PTA); Umwelttechni­ sche/r Assistent/in; CTA mit Schwerpunkt Biotechnologie; CTA mit Schwerpunkt Umwelt

wissenschaften, insbesondere der Chemie, Freude am Experimen­ tieren sowie Fleiß und Ausdauer

Zahl der Ausbildungsplätze: 350

Fortbildungsmöglichkeiten: Zusätzlich ist der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.

Voraussetzungen: Mittlere Reife oder vergleichbarer Bildungsabschluss Fähigkeiten: Interesse an Natur­

Dauer der Ausbildung: CTAs und UTAs 2 Jahre, PTAs 2,5 Jahre

Kontakt: www.chf.de, Email: info@chf.de, Breitscheidstraße 127, 70176 Stuttgart

ten, sind selbstständig tätig und des­ halb sehr flexibel einsetzbar. Das macht CTAs zu begehrten Fachkräften, denen alle Wege innerhalb der Chemie und in zahlreichen Nachbardiszipli­ nen wie zum Beispiel der Biotechnolo­ gie oder der Pharmazie offenstehen. Sollte die erfolgreiche CTA­Ausbildung das Interesse an einem Studium ver­ stärkt oder gar erst geweckt haben, ist man auch darauf bestens vorbereitet. Das in der Breitscheidstraße ansässige Institut Dr. Flad bürgt mit seiner 68­jähri­ gen Erfahrung, mit dem großen Engage­ ment seiner Lehrkräfte, mit modern aus­ gerüsteten Labors sowie mit zahlreichen Extras für die hohe Qualität seiner Ausbil­ dung. Die Bezeichnung „Fladianer“ für die Absolventen ist Herkunftsangabe und Gütesiegel zugleich und damit ein besonderes Markenzeichen. Ein Grund für den Erfolg der Schule ist das besonde­ re Engagement, das sich wie ein roter Faden durch sämtliche Aktivitäten zieht: Engagement für die Chemie, Engage­ ment für eine bessere Ausbildung, Enga­ gement für jeden einzelnen Schüler. (red)

Berufe mit Zukunft

CTA / PTA / UTA

Chem.-techn. Assistent/in, Pharm.-techn. Assistent/in und Umwelttechn. Assistent/in, CTA mit Schwerpunkt Umwelt od. Biotechnologie o Ausbildung in zwei Jahren mit staatlicher Prüfung und Europäischem Weiterbildungspass o Gleichzeitig Er werb der Fachhochschulreife (FHR) möglich o Teilnahme am "International Award for Young People" möglich o Freiwillige Arbeitsgemeinschaften und Förderkurse o Eigenes Wohnheim und Mensa o Stipendien und zinslose Darlehen (BAföG sowieso) o Bei entsprechend guter Leistung Ausbildung kostenlos o Ausbildungsbeginn jeweils im September o BORS und BOGY o Experimentiersamstage und Schnupper tage o Berufsinformationstage

Institut Dr. Flad

staatlich anerkanntes Berufskolleg Breitscheidstraße 127 70176 Stuttgart Tel.: (0711) 63 74 60, Fax: (0711) 63 74 618 Email: flad@chf.de

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16 | UNSERE FIRMA

Schlecht

Optimal

Fotos: dpa

Haltung bewahren Im Vorstellungsgespräch spielt auch die Körpersprache eine große Rolle Von Andrea Eisenmann

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ie Schultern hängen herab, die Arme sind verschränkt, der Blick ist gesenkt – all das sind Signale einer nonverbalen Kom­ munikation, die bei einem Vorstel­ lungsgespräch von den Personalver­ antwortlichen neben der Wahl der Worte durchaus zur Kenntnis genom­ men werden. Und das nicht zum Vor­ teil des Bewerbers. Nachfolgend ein paar Tipps, wie man Körpersprache richtig „spricht“.

Die Begrüßung Ein Händedruck sagt mehr als tausend Worte, weiß der Volksmund. Und in der Tat sollte dieser nicht zu kurz, zu lang oder zu kräftig ausfallen. Wichtig ist, die ganze Hand zu umfassen und nicht nur die Fingerspitzen. Feuchte Hände, die der Aufregung geschuldet sind, sollten getrocknet werden, sonst wird es für die Gesprächspartner unan­ genehm. Auch kalte Hände wirken abschreckend. In diesem Fall könnten

Fingerübungen vorab dabei helfen, die Durchblutung anzuregen. Bei der Be­ grüßung sollten Bewerber darauf ach­ ten, keine zu große Nähe zum Ge­ sprächspartner aufzubauen. Empfoh­ len wird von Experten ein Abstand von einer Armlänge. Tipp: Wer sich unsicher fühlt, sollte das erste Aufei­ nandertreffen vorher mit Bekannten üben und ein Feedback einholen.

Die Körperhaltung Eine aufrechte Körperhaltung symbo­ lisiert dem künftigen Arbeitgeber Of­ fenheit, Aufgeschlossenheit, Selbstbe­ wusstsein und die Bereitschaft, zu kommunizieren. Beim Hinsetzen soll­ te man die gesamte Sitzfläche des Stuhles benutzen, die Beine nebenei­ nander aufstellen, Arme und Hände locker in den Schoß legen. Überzeu­ gend und professionell wirken im Ge­ spräch ruhige Bewegungen,aufgereg­ te, hektische Gesten sollten hingegen vermieden werden. Auch oft unterbe­ wusste Handlungen wie nervös durch die Haare streichen, auf der Unterlippe

kauen oder mit den Ringen am Finger spielen, sollte man unterlassen, um einen guten Eindruck bei den Verant­ wortlichen zu hinterlassen.

Die Mimik Der Blickkontakt ist ein zentrales Ele­ ment der nonverbalen Kommunikati­ on, um sich die Aufmerksamkeit des Gesprächspartners zu sichern. Um überzeugend zu wirken, sollte ein Be­ werber deshalb nicht zu Boden blicken oder dauerhaft wegschauen. Der Ein­ druck, der sonst bleibt: Die Person ist ängstlich oder offenbar nicht an ihrem Gegenüber interessiert. Auch ein of­ fensives Anstarren des Gesprächspart­ ners ist tabu, um nicht arrogant oder aufdringlich zu wirken. Wenn mehre­ re Personalverantwortliche beim Vor­ stellungsgespräch anwesend sind, sollte man überwiegend die Person ansehen, die das Gespräch führt. Trotzdem ist es wichtig, auch immer wieder die weiteren Teilnehmer in der Runde anzublicken, um sie nicht aus­ zuschließen.


UNSERE FIRMA | 17

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18 | UNSERE FIRMA

Offen für Kritik sein Was ein Feedbackgespräch bringt und wie Azubis darauf reagieren sollten

E

in Feedbackgespräch mit dem Auszubildenden dient dazu, Lob zu verteilen, aber auch Kri­ tik zu benennen und Grenzen aufzu­ zeigen. Wichtig dabei ist aber, dass der Chef oder der zuständige Kollege die richtige Atmosphäre schafft. Darauf weist das Portal „Stark für Ausbildung“ hin.

Tipps für den Arbeitgeber Idealerweise bitten Sie den Azubi um ein Gespräch unter vier Augen – um Ablenkungen und Abwertung durch die Kollegen zu vermeiden. So ist auch ein offenerer Austausch möglich. Das Timing ist ebenfalls entscheidend: Ist der Azubi gerade überhaupt in der Lage, aufmerksam zuzuhören? Für Vorgesetzte und erfahrene Kol­ legen lohnt es sich dabei, dem Azubi aufmerksam zuzuhören – oft können sie dann selbst noch etwas lernen. Schließlich gibt die Rückmeldung eventuell einen Hinweis darauf, inwie­

weit sich Abläufe im Betrieb anders organisieren lassen. Damit der Azubi etwas aus dem Gespräch lernt, ist es wichtig, die Rückmeldung zeitnah zu einem Ereignis zu geben und sich konkret auf eine Situation oder messbare Ereignisse zu beziehen. Also nicht sagen: „Du kommst immer zu spät.“ Besser ist es so: „In der vergangenen Woche bist du dreimal 15 Minuten zu spät zur Arbeit gekommen.“ Zudem hilft es, dem Azubi die Folgen seiner Handlungen klarzumachen: „Der Kunde war stinksauer, dass er die Ware heute nicht abholen konnte.“ Das Gespräch kann mit einem klaren Wunsch enden – das erhöht die Ver­ bindlichkeit und gibt Orientierung. Durch klare Vereinbarungen können Azubis leichter Prioritäten setzen.

Tipps für den Auszubildenden Wer als Auszubildender in einem Feed­ backgespräch Kritik zu hören be­ kommt, sollte die Aussagen ernst neh­

men und nicht beleidigt darauf reagie­ ren. Das rät die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Berufswahlmagazin auf Planet­Beruf.de. Wie klappt das am besten? Auszubildende können sich zum Beispiel die Kritikpunkte notie­ ren, um später in Ruhe darüber nach­ zudenken. Wer etwas nicht nachvoll­ ziehen kann, sollte nachfragen – vielleicht können der Vorgesetzte oder der Ausbilder ihre Argumente anhand eines Beispiels deutlich machen. Auch wenn die Rückmeldung nicht konstruktiv ist, lohnt es sich, nachzuhaken. So können Auszubil­ dende den Chef zum Beispiel um kon­ krete Vorschläge dazu bitten, wie sie sich in einem kritisierten Punkt ver­ bessern können. Grundsätzlich gilt: Das Feedbackgespräch ist keine Ver­ handlung. Wer Kritik von seinen Vor­ gesetzten zu hören bekommt, muss sich nicht verteidigen – erst mal reicht es aus, sich für die Rückmeldung zu bedanken. (dpa)


UNSERE FIRMA | 19 Ausbildung bei der Rewe Rainer Nuvoli oHG

„Jeder Tag ist anders“

D

ie nette Dame an der Kasse – das kommt wohl den meisten als erstes in den Sinn, wenn sie an die An­ gestellten in einem Lebensmittelmarkt denken. Vergessen wird hingegen oft: Für einen reibungslosen Ablauf und die perfekte Organisation eines Einkaufs sind deutlich mehr Personen notwen­ dig. Viele Rädchen müssen ineinander greifen, viele „Heinzelmännchen“ wir­ ken – mehr oder weniger sichtbar – hin­

lich von den Die Waren werden täg . mt räu ge ein Mitarbeitern

E REWE RAINER NUVOLI OHG Mitarbeiterzahl: 33 Ausbildungsbezeichnung: Kauf­ mann/ Kauffrau im Einzelhandel, Verkäufer/ Verkäuferin, Abiturienten­ ausbildung (Ausbildung zur Führungskraft), Fachverkäufer/­in im Lebensmittelhandwerk Fleischerei Voraussetzungen: Realschulab­ schluss, guter Hauptschulabschluss (gute Noten in Deutsch und Ma­ the). Bewerber können zudem beim Vorstellungsgespräch punkten.

Fähigkeiten: Interesse am Lebensmittelbereich, kaufmännisches Interesse Fortbildungsmöglichkeiten: Nach Abschluss der Lehre gibt es verschiedene Programme zur Weiterbildung. Kontakt: www.rewe.de Telefon 0711/ 84 962 197 Adresse: Sophie­Tschorn­Straße 4 70374 Stuttgart

ter den Kulissen. Entsprechend viel Abwechslung sei geboten: „Der Lebens­ mittelbereich hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Jeder Tag ist anders“, schwärmt Rainer Nuvoli, der den gleichnamigen Rewe­Partnermarkt in der Sophie­Tschorn­Straße 4 im Som­ merrain leitet. Und es gibt noch ein weiteres, gutes Argument, das für eine Ausbildung im Lebensmitteleinzelhan­ del spricht: Gegessen wird immer. Während der Ausbildungszeit erhal­ ten die Azubis Einblick in ein vielfältiges Aufgabengebiet. Sie lernen die Waren­ gruppen sowie betriebswirtschaftliche Abläufe kennen. „Sie durchlaufen die verschiedenen Abteilungen, machen eigene Projekte. Sie planen Verkostun­ gen und führen diese durch“, zählt Nu­ voli auf. Zudem gibt es zahlreiche Mög­ lichkeiten, sich außerbetrieblich weiter­ zubilden – und Karriere zu machen: Das beste Beispiel dürfte Rainer Nuvoli selbst sein: Erste Erfahrungen in einem Lebensmittelmarkt sammelte er als Aushilfe, heute ist er in dem Rewe­Part­ nermarkt Geschäftsführer. (ae)

Wir bilden aus!!! *01+(& Sophie-Tschorn-Straße 4 · 70374 Stuttgart-Bad Cannstatt Telefon 07 11 / 84 96 21 97


20 | UNSERE FIRMA

Suche Firma fürs Leben

In zehn Minuten zur Lehrstelle? Das Azubi­Speed­Dating macht’s möglich

Von Andrea Eisenmann

U

zwischenmenschlich passt. Und dafür bleiben ihnen lediglich zehn Minuten.

nd? Was meinste?“ Der junge „Es ist eine Eintrittskarte“, sagt Tho­ Mann blickt seinen Gegen­ über erwartungsvoll an. Des­ mas Weise, Leiter des IHK­Referats sen Blick wandert vom weißen Hemd Bildungsprojekte und ­services. „Es ist über die schwarze Jeans und verharrt eine Chance für die Jugendlichen: Hier wenige Sekunden auf den Turnschu­ können sie mit ihrer Persönlichkeit überzeugen.“ Schließlich wird diese in hen. Dann geht der Daumen hoch. „Passt scho“, lautet die knappe Ant­ Noten, Zeugnissen und Bewerbungs­ wort des Jugendlichen. Im Eingangsbe­ mappen nicht immer sichtbar. Fällt das reich der Industrie­ und Handelskam­ Gespräch positiv aus, folgt eine Einla­ mer (IHK) Region Stuttgart herrscht an dung zum Vorstellungsgespräch, nicht diesem Nachmittag reges Treiben. „Re­ selten kann ein Praktikum in der Firma gistrierung H – O“ verkündet das Schild absolviert werden. „Mehr als 50 Perso­ am ersten Tisch, nen wurden im ver­ gangenen Jahr ver­ gleich nebenan kön­ nen sich Jugendliche mittelt“, sagt Weise mit den Buchstaben P über den Erfolg der Hier können Jugendliche dreitägigen Veran­ bis Z in die Schlange mit ihrer Persönlichkeit einreihen. Während staltung, die seit überzeugen. einige gekleidet sind, sechs Jahren von der als ob sie einem Mode­ IHK organisiert Thomas Weise, IHK katalog entsprungen wird. sind, haben sich ande­ re für die bequeme Sportplatz­Variante Idealerweise haben sich alle Bewer­ entschieden: Kapuzenpullover und ber bereits vorab über ihre Ausbil­ Jogginghose. Was sie eint? Sie sind auf dungsstätte in spe schlau gemacht: der Suche nach einem „Partner“ und Was ist das für ein Unternehmen? Was hoffen, beim Speed­Dating fündig zu wird dort produziert? Welche meiner werden. Flirten ist heute jedoch nicht Stärken sind gefragt? Eine Musik, ge­ gefragt. Vielmehr prüfen Firmenvertre­ nauer gesagt das Jingle der Rate­Show ter und Azubis, ob es beruflich und „Jeopardy“, ertönt, der zweite Durch­

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gang wird angekündigt. Rojbin Beritan Esen hat die vorbereitete Bewerbung ganz oben in ihre Mappe gelegt, streicht sich nochmals durch die dunk­ len Locken und zieht den beigen Schal zurecht. Beim Finanzdienstleister Cre­ fo­Factoring Stuttgart GmbH wird sich die 20­Jährige für eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement vorstel­ len. Aufgeregt? Sie nickt. „Ein biss­ chen.“ Es ist nicht ihr erster Besuch bei einem Azubi­Speed­Dating der IHK. Am Vortag war sie mit ihrem besten Freund Osman Can Tekir bereits hier. Und vor vier Jahren hat sie auch schon einmal an der Veranstaltung teilge­ nommen. Damals hatte sie ihren Hauptschulabschluss frisch in der Ta­ sche. Mittlerweile hat sie die Fach­ hochschulreife nachgeholt. Tim Funk steht auf und reicht ihr die Hand, dann setzen sich beide. „Es freut mich, Sie kennenzulernen“, sagt er. In seiner Mappe liegt eine handge­ schriebene Liste mit Stichworten. Esen beginnt, ihren Werdegang zu erzählen. Davon, dass sie erst seit neun Jahren Deutsch spricht. Davon, dass sie ihre Ausbildung bei einem Automobilkonzern nach drei Mona­ ten abgebrochen hat. Dieser Satz lässt Funk aufhorchen.


UNSERE FIRMA | 21

ihm vorstellen. „Wir suchen einen Auszubildenden für September und wollten frühzeitig dran sein“, begrün­ det er die Teilnahme. „Hier kann man sich direkt ein Bild von den Bewerbern machen, das man online nicht hat.“ Er überlegt kurz, dann schiebt er nach: „Das hier ist echt.“ Im Eingangsbereich ist die Zahl der Anwesenden nicht geringer geworden. „Wer möchte Marketingkommunika­ tion lernen? Oder Gesundheitswe­ sen“, ruft ein IHK­Mitarbeiter durch das Foyer und wartet auf eine Reakti­ on. Niemand der Anwesenden scheint Interesse zu haben. „Es ist nicht schlimm, wenn ihr für das Gespräch nicht vorbereitet seid. Seht es einfach als einen Test an“, versucht es der Mit­ arbeiter erneut. Wieder vergeblich. Knapp 300 Teilnehmer an drei Tagen hätten sich für das Azubi­Speed­Da­ ting angemeldet, sagt Weise. 40 mehr als im Jahr zuvor. 80 Betriebe sind ver­ treten, manche davon an zwei Tagen. „Die Rückmeldungen fallen fast im­ Fotos: Eisenmann mer sehr positiv aus.“ Falls junge Flüchtlinge in den Gesprächen Ver­ ständigungsschwierigkeiten haben, sind ehrenamtliche Helfer zum Über­ ch wollte nicht einfach nur Num­ setzen da. Wer nicht fündig wird, kann mer 1350 sein“, begründet die die Stände mit den Ausbildungsbera­ tern aufsuchen. Die Lehrstellen­Suche junge Frau selbstbewusst ihre Ent­ scheidung. „Ich will lieber in einem ist schwieriger geworden, bestätigt der kleinen, familiären Betrieb arbeiten.“ IHK­Referatsleiter. Für beide Seiten. Als Was sie bewogen habe, sich bei dem Gründe nennt er den Trend zum Studi­ um. Auch die Orientierung der Ju­ Finanzdienstleister vorzustellen, will Funk wissen. Die 20­Jährige erzählt, gendlichen beginne oft zu spät . „Da dass sie organisatorisch wird die Schule begabt sei. Dann beendet und dann kommt eine Frage, die erst beginnt man sie verneinen muss. sich, Gedanken Ich kann mir direkt ein Nämlich die, ob ihr der über die berufliche Bild machen, das man Name des Finanz­ Zukunft zu ma­ online nicht hat. dienstleister etwas sagt. chen.“ „Nicht schlimm“, sagt Tim Funk der Personalvertreter. Rojbin Beritan Und so erklärt Funk am Esen hat ihren Beispiel einer fiktiven Schuhfirma, wie besten Freund Osam Can Tekir in dem Gedränge im Foyer ausgemacht. Sie mittelständische Unternehmen, die auf die Schnelle finanzielle Mittel be­ tauschen sich heftig gestikulierend nötigen, ihre Forderungen an das darüber aus, wie es gelaufen ist und Stuttgarter Unternehmen verkaufen. welche Fragen von den Personalver­ antwortlichen gestellt wurden. „Es Musik ertönt, zehn Minuten sind wäre toll, wenn wir beide von demsel­ vorbei, das Gespräch ist beendet. Die ben Unternehmen eingestellt wer­ junge Frau hinterlässt Lebenslauf und den“, sinniert der 19­Jährige. „Dann Anschreiben, betont, an einem Ausbil­ könnten wir uns immer gegenseitig dungsplatz interessiert zu sein und motivieren.“ Noch müssen sie ihren verlässt wie die anderen Bewerber den beruflichen Partner fürs Leben aller­ Raum. Tim Funk lehnt sich auf seinem dings allein suchen. Die Musik ertönt: Stuhl zurück. Fünf Minuten bleiben, Der dritte Durchgang beim Azubi­ dann wird sich der oder die nächste bei Speed­Dating hat begonnen.

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Ein letzter Blick in die Unterlagen, dann beginnt das Vorstellungsgespräch.

E AUSGEZEICHNET

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Der IHK­Walk of Fame. Foto: Haezeleer In Hollywood werden mit am Boden ein­ gelassenen Sternen prominente Film­ schaffende gewürdigt, in Stuttgart die bundesbesten Ausbildungsabsolventen aus der Region geehrt. Vor dem Gebäude der Industrie­ und Handelskammer Regi­ on Stuttgart in der Jägerstraße 30 sind die Namen im Pflaster zu bewundern. 16 Bronzesterne wurden in den vergange­ nen Jahren bereits am IHK­Walk­of­Fame eingelassen – und es dürften noch einige mehr dazu kommen. ae


22 | UNSERE FIRMA Ausbildung bei der PSD Bank RheinNeckarSaar eG

Perfekter Start in die Zukunft

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reude am Kontakt mit Menschen und Interesse an Weiterbil­ dungs­ und Entwicklungschan­ cen? Dann ist die PSD Bank RheinNe­ ckarSaar eG der richtige Ausbildungs­ betrieb. Als beratende Direktbank mit über 105 000 Kunden im südwestdeut­ schen Raum ermöglicht sie jungen Menschen nach erfolgreichem Real­ schulabschluss oder Abitur den perfek­ ten Start ins Berufsleben.

ist klasse und ich habe nette Kolle­ gen.“ Das sehen auch viele andere Mitarbeiter der Bank so – auf dem In­ ternet­Portal „kununu“ bewerten sie die Bank als sehr guten Arbeitgeber. Denn das Versprechen „Offen für dich. Offen für dein Leben“ gilt bei der sozi­ al engagierten Genossenschaftsbank nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (red)

„Während meiner Ausbildung zur Bankkauffrau in der Stuttgarter Ge­ schäftsstelle der PSD Bank habe ich alle Abteilungen der Bank kennenge­ lernt, durfte in den Geschäftsstellen Freiburg und Saarbrücken hospitie­ ren, Seminare besuchen und an Wei­ terbildungen teilnehmen“, berichtet die 21­jährige Semiha Aydogan. „Toll finde ich auch, dass alle Azubis bei entsprechender Leistung übernom­ men werden.“ Semiha Aydogan ar­ beitet inzwischen als Kundenberate­ rin und fühlt sich an ihrem Arbeits­ platz sehr wohl: „Das Betriebsklima

Azubis bei der PS D Bank lernen, wie modernes Bankin g funktioniert.

E PSD BANK Mitarbeiterzahl: 157

mit Menschen, Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge

Ausbildungsbezeichnung: Bankkaufleute/ Finanzassistenten, Duales Studium BWL­Bank

Fortbildungsmöglichkeiten: Begleitung der Ausbildung durch regelmäßige Seminare, individuelle Weiterbildungsmög­ lichkeiten nach Abschluss

Zahl der Ausbildungsplätze: ein Ausbildungsplatz und ein Studienplatz Voraussetzungen: Abitur, Fachabitur oder sehr guter Realschulabschluss

Kontakt: Telefon 0711/ 90050 1117 Deckerstraße 37­39, 70372 Stuttgart www.psd­karriere.de

Fähigkeiten: Spaß am Umgang

Entscheiden Sie sich für die PSD Bank RheinNeckarSaar eG. Als beratende Direktbank suchen wir auf unserem Wachstumskurs künftige Experten für das Banking von morgen.

Dualer Student BWL-Bank (m/w/d)

Auszubildender Finanzassistent (m/w/d)

Standort Stuttgart

Standort Stuttgart

Was Sie mitbringen: » Ein hohes Maß an Motivation, Engagement und Leistungsbereitschaft » Interesse an wirtschaftlichen und finanzpolitischen Zusammenhängen » Ausgeprägte Selbstorganisation und ein hohes analytisches Denkvermögen » Kommunikationsstärke, Offenheit sowie Service- und Kundenorientierung » Spaß an der Zusammenarbeit mit Menschen und ein freundliches Auftreten » Ein überdurchschnittlich erfolgreich abgeschlossenes Abitur

Was Sie mitbringen: » Spaß an der Zusammenarbeit mit Menschen und ein freundliches Auftreten » Sicherer Umgang mit moderner Technik » Kundenorientierung und Freude am Verkauf ausgezeichneter Produkte » Neugierde und Begeisterungsfähigkeit im Umgang mit Neuem » Gewissenhaftigkeit bei der Bearbeitung Ihrer Aufgaben » Fachhochschulreife oder Abitur

Wie Mitarbeiter, Auszubildende und Bewerber uns als Arbeitgeber beurteilen, erfahren Sie auf dem Bewertungsportal kununu.de

Für detaillierte Informationen zum Aufgabengebiet und Anforderungsprofil stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ansprechpartner: Frau Annika Gerth 0711 90050-1117 · www.psd-karriere.de


UNSERE FIRMA | 23 Ausbildung bei der Jörger GmbH

Think big, denk groß

H

and aufs Herz: Wer hat als Kind früher nicht davon ge­ träumt, einmal im Führer­ stand eines Baggers, Krans oder einer Planierraupe zu sitzen und Herr über einen ganzen Fuhrpark zu sein? Bei der Jörger GmbH Bauunternehmung in Untertürkheim können junge Leute diesen Traum wahr werden lassen. Pro Jahr werden jeweils zwei Schul­ abgänger gesucht, die eine Ausbildung zum Baugeräteführer oder zum Stra­

ßenbauer bei dem Traditionsunter­ nehmen beginnen wollen. Während dieser Zeit wissen die Azubis nicht nur einen starken Partner im Bau an ihrer Seite, sondern auch einen Betrieb mit einer sehr langen Tradition, der über einen großen, modernen Maschinen­ und Gerätepark verfügt.

projekte, lernen zahlreiche Maschinen und Geräte kennen, die auf modernen Baustellen zum Einsatz kommen, und können sich ein umfangreiches Wis­ sen über elektronische, pneumatische und hydraulische Steuerungen aneig­ nen. Und es gibt noch ein weiteres gutes Argument: die Vergütung wäh­ rend der Ausbildung. So starten Azubis im ersten Jahr mit 850 Euro, im zwei­ ten Jahr sind es 1200 Euro und im drit­ ten Jahr bereits 1475 Euro. (ae)

Tätig ist die Jörger GmbH Bauunter­ nehmung in vielen Bereichen: im Gleisbau, im Straßenbau, im Kanal­ bau, im Tief­ bau und im E JÖRGER BAUUNTERNEHMUNG GMBH Hochbau – Mitarbeiterzahl: zirka 50 Dauer der Ausbildung: 3 Jahre und das fast ausschließ­ Fortbildungsmöglichkeiten: Ausbildungsbezeichnung: Bau­ lich in der Wer sich während der Ausbildung geräteführer/in, Straßenbauer/in Region Stutt­ bewährt, wird übernommen Zahl der Ausbildungsplätze: 2 und hat die Chance, auf der gart. Wäh­ pro Jahr Karriereleiter nach oben zu rend der drei­ klettern. jährigen Aus­ Voraussetzungen: guter Hauptschulabschluss Kontakt: www.joerger­bau.de, bildung sind Email: info@joerger­bau.de, die Azubis Fähigkeiten: Technikbegeiste­ Telefon: 0711/ 932361­0, Teil verschie­ rung, Teamfähigkeit und Bruckwiesenweg 66, dener, span­ Freude an der Arbeit im Freien 70327 Stuttgart. Große Kollegen warten auf die Azubis. nender Bau­

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24 | UNSERE FIRMA Ausbildung bei der Wolfer & Goebel Bau GmbH

Teamplayer gesucht

Z

ement, Kies, Sand und Wasser – das sind die Hauptzutaten für einen der wichtigsten Baustoffe der heutigen Zeit: Beton. Die Zuberei­ tung dafür ist einfach: Alles mischen, damit sich die Zutaten verbinden kön­ nen und wenige Minuten später ist der Beton zur weiteren Verwendung be­ reit. Jetzt heißt es schnell sein, denn das flüssige Gemisch verwandelt sich bald in hartes Gestein. Doch Beton ist nicht gleich Beton. Je nachdem, wo der Baustoff zum Einsatz kommen soll, muss das Verhältnis der Zutaten verän­ dert oder ein Zusatzstoff beigemischt werden. Vor allem in Verbindung mit Stahl entwickelt Beton besondere Ei­ genschaften: Er ist ausgesprochen stark, belastbar, widerstandsfähig und vielfältig einsetzbar. Türme und Hoch­ häuser, Brücken und Straßen, Tunnels und Kraftwerke – überall kommt der moderne Baustoff zum Einsatz.

Die Arbeit eines Beton­ und Stahl­ betonbauers beinhaltet aber noch weit mehr als unterschiedliche Betonrezep­ turen zu kennen. Bevor der Beton sei­ nen großen Auftritt hat, errichten Beton­ und Stahlbetonbauer eine Schalung, in die der Beton später ge­ gossen wird. Zur Verstärkung wird häufig noch Betonstahl in die Scha­ lung eingebracht. Erst jetzt wird die Betonmischung in die Schalung gegos­ sen und gleichmäßig verteilt. Nach­ dem der Beton ausgehärtet ist, werden die Schalungen entfernt. Spezielle

Maschinen und modernste Werkzeuge unterstützen bei den schweren Arbei­ ten. Darüber hinaus halten Beton­ und Stahlbetonbauer Betonbauwerke in­ stand, sanieren, dämmen, isolieren oder dichten diese ab. „Das Besondere an diesem Beruf ist, zu sehen, wie ein Bauwerk Schritt für Schritt entsteht“, so Hendric Munz, kooperativer Student (Bauingenieur Plus) bei Wolfer & Goe­ bel. Das Ergebnis seiner Arbeit hat er jeden Tag direkt vor Augen. „Das bringt viel Abwechslung und immer wieder neue Herausforderungen mit sich.“

anpackt und dem Wind und Wetter nichts ausmacht. Wer bei Wolfer & Goebel eine Aus­ bildung absolviert, kann sich freuen: Die Auszubildenden werden nach dem Tarifvertrag der deutschen Bauwirt­ schaft vergütet, aktuell eine der höchs­ ten Ausbildungsvergütungen in Deutschland. Darüber hinaus werden Schulungen und betrieblicher Unter­ richt angeboten, regelmäßige Azubi­ Meetings und die Mitarbeit bei Azubi­ Projekten lockern den Ausbildungsall­ tag auf. Doch damit nicht genug. Qua­ lifizierte Fachkräfte sind gesucht. Wer während der Ausbildung Leistung bringt, hat gute Chancen auf eine an­ schließende Übernahme. Für alle, die Karriere machen möchten, bilden eini­ ge Jahre Berufspraxis die Grundlage für einen Aufstieg zum Vorarbeiter, Werk­ polier oder geprüften Polier. (red)

In den drei Ausbildungsjahren ler­ nen die Auszubildenden bei Wolfer & Goebel unterschiedliche Baustellen in der Region kennen, von kleineren Werksbaustellen bis hin zu komplexen Ingenieur­ und Schlüsselfertigbaupro­ jekten. Unter Anleitung erfahrener Poliere und integriert in die Baustel­ lenteams erlernen sie dort das Bauhand­ E WOLFER & GOEBEL BAU GMBH werk. Ergänzend zum Mitarbeiterzahl: 140 Vorstellungsvermögen, Teamfähig­ Berufsschulunterricht keit und Engagement besuchen die Auszu­ Ausbildungsbezeichnung: Beton­ bildenden überbe­ Dauer der Ausbildung: 3 Jahre und Stahlbetonbauer/­in triebliche Lehrgänge Fortbildungsmöglichkeiten: Vor­ Zahl der Ausbildungsplätze: 2 im Ausbildungszen­ arbeiter/­in, Werkpolier/­in, pro Jahr trum Bau in Gerad­ geprüfte/r Polier/­in stetten. Geeignet ist Voraussetzungen: Haupt­, Werk­ Kontakt: www.wolfer­goebel.de, real­ oder Realschulabschluss der Beruf für jeden Email: azubi@wolfer­goebel.de, Teamplayer, der Fähigkeiten: Handwerkliches Adresse: Vaihinger Straße 169, handwerklich ge­ 70567 Stuttgart, Telefon: 0711/ Geschick, technisches schickt und technisch Verständnis, räumliches 7883 1249. interessiert ist, gern


UNSERE FIRMA | 25 Ausbildung bei der BW­Bank

Offenes Ohr für die Kunden

D

en Beruf des Bankers, sagt Melik El Bani, habe er schon immer spannend gefunden. Auch wenn es in seiner Kindheit vor­ nehmlich die tollen Anzüge waren, die ihn faszinierten. Je älter er wurde und je mehr er über das Berufsfeld lernte, um so klarer wurde sein Entschluss. Nach Abschluss der kaufmännischen Schule würde er sich für eine Ausbildung zum Finanzassistenten bewerben. Mit Erfolg. „Die BW­Bank war meine erste Wahl, alle meine Familienmitglieder sind hier Kunden.“ Mittlerweile ist er im zweiten Lehrjahr und hat in viele Bereiche des Unternehmens Einblick erhalten: von A wie Anlagen bis Z wie Zinsen. Von der Postbearbeitung bis hin zur direkten Kundenbetreuung in verschiedenen Filialen. Mit Hilfe von Rollenspielen lernen die Azubis ungewohnte Ge­ sprächssituationen zu meistern. Auch Shanice Di Piazza hat sich für die BW­Bank als Ausbildungsstätte entschieden, nachdem sie in einer Filiale ein Schülerpraktikum absolviert hatte. Was die 19­Jährige jeden Tag aufs

neue fasziniert: Es sei ein spannendes Berufsfeld, das sich im Wandel befindet. Denn die Digitalisierung hat auch hier längst Einzug gehalten. „Wir haben gleich zu Beginn der Ausbildung ein iPad erhalten“, sagt sie. Schließlich fin­ Auch mit Hilfe des iPad lernen die Azu­ bis Shanice Di Piazza und Melik El Bani, det die Beratung heute nicht mehr nur am Schalter statt. Kunden können sich Kunden zu beraten. Foto: Eisenmann auch zuhause per Video­Chat von Fi­ nanzexperten bera­ ten lassen. Die Bewer­ E BADEN­WÜRTTEMBERGISCHE BANK ber sollten die Fähig­ Mitarbeiterzahl: mehr als mit Menschen, gutes Ausdrucks­ keit mitbringen, auf 10 000 im LBBW­Konzern vermögen, Interesse an Betriebs­ Menschen zuzuge­ und Finanzwirtschaft hen. Für die beiden Ausbildungsbezeichnung: Azubis ist das kein BankkaufleuteundFinanzassistent/in, Dauer der Ausbildung: mittlerer Bildungsabschluss: 2,5 Jahre, duale Studiengänge BWL und Problem. Selbst nach Abitur/FH: 2 Jahre, Wirtschaftsinformatik Dienstschluss. „Neu­ duales Studium: 3 Jahre lich half ich spät­ Zahl der Ausbildungsplätze: 100 Fortbildungsmöglichkeiten: abends einem ver­ Bankkaufleute/FA und 30 Berufsbegleitende Studiengänge Dual Studierende zweifelten Kunden mit Abschluss zum Betriebswirt, Ba­ noch mit einer Über­ Voraussetzungen: mindestens chelor oder Master weisung“, so Melik El mittlerer Bildungsabschluss, für Kontakt: www.LBBW.de/ausbildung DH Abitur bzw FH Bani. „Seither kommt Telefon: 0711/ 127 43749, er in der Filiale immer Fähigkeiten:Freude am Umgang Königstraße 3, 70173 Stuttgart direkt zu mir – was mich freut.“ (ae)

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Wir bieten Ihnen vielseitige und verantwortungsvolle Aufgaben mit viel Raum für Eigeninitiative, die Mitarbeit in engagierten Teams und ein modernes Arbeitsumfeld. Ihre Ausbildung zur/ zum Bankkauffrau/-mann oder Finanzassistentin/-assistenten absolvieren Sie in den Filialen der Baden-Württembergischen Bank sowie in den zentralen Abteilungen des LBBW-Konzerns in Stuttgart. In Kooperation mit der Dualen Hochschule BadenWürttemberg bieten wir die dualen Studiengänge BWL-Bank (Bachelor of Arts) und Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science) an. Starten Sie jetzt! www.LBBW.de/ausbildung

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26 | UNSERE FIRMA Ausbildung bei der AMF Maier GmbH & Co. KG

Ein spannender Beruf

Benjamin Juraacc (links) und Tim Holderle arbeiten aan einem Stanzwerkz rkzeug. Foto: Eisenmann

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er Tipp einer Bekannten wies Benjamin Josip Jurac den Weg. „Bewerb’ Dich doch bei AMF“, riet ihm diese. Der heute 23­ Jährige, der in Kroatien bereits eine Ausbildung zum Mechatroniker absol­ viert hatte, reichte seine Unterlagen ein – und wurde genommen. Auch der 19­jährige Tim Holderle fand über die Empfehlung einer Bekannten zu dem Fellbacher Spanntechnikhersteller. Mittlerweile sind beide im zweiten Lehrjahr zum Werkzeugmechaniker und sehr zufrieden mit ihrer Wahl. „An Maschinen war ich von klein auf interessiert“, sagt Jurac. „Und jetzt lerne ich, wie beispielsweise komplexe Bauteile von Stanz­ oder Biegewerk­ zeugen hergestellt werden.“

Die Vielseitigkeit der Aufgaben ist das eine, was beide Azubis hervorhe­ ben. Lobende Worte finden sie aber auch für das Arbeitsklima bei AMF. „Der Zusammenhalt ist sehr gut, man fühlt sich gut aufgehoben“, sagt Hol­ derle. Dazu passt es auch, dass die Aus­ bilder darauf achten, dass der Nach­ wuchs über die eigentlichen Aufga­ bengebiete hinaus gefördert wird. Beide Azubis belegen auf eigenen Wunsch Kurse in der Jugendtechnik­ schule, derzeit bereiten sie Powerpo­ intpräsentationen zu den Themen „betriebliche Datenerfassung“ und „Steigerung des Rohertrags“ vor. „Es ist uns wichtig, dass sie ein Verständnis dafür entwickeln, wie ein Unterneh­ men funktioniert, was unternehmeri­ sches Denken ausmacht“, sagt Ausbil­ dungsleiter Peter Andrianos.

Das dürfte auch an der besonderen Geschichte der Firma liegen. Diese begann vor 129 Jahren, als Andreas Maier in Fellbach eine Schlosserei gründete. Wenige Jahre später stieg diese zum königlichen Hoflieferanten auf. Heute zählt das Unternehmen zu den Marktführern rund ums Spannen, Schrauben, Schließen und wird in der vierten Generation geleitet. Im ver­ gangenen Jahr konnte erstmals die Umsatzmarke von 50 Millionen Euro überschritten werden. Mehr als 5000 verschiedene Produkte bietet das Sorti­ ment.„Es macht einen stolz, Teil eines international so erfolgreichen Unter­ nehmens zu sein“, versichert Jurac.

stimmen, folgt ein Eignungstest. Bei diesem wird geprüft, wie es um das räumliche Vorstellungsvermögen, das logische Denken und die Rechtschrei­ bung bestellt ist. Danach muss eine praktische Aufgabe gelöst werden. Seit Sommer vergangenen Jahres kann in dem Unternehmen ein duales Studi­ um mit der Fachrichtung Wirtschafts­ informatik absolviert werden. Traditioneller Höhepunkt in der Ausbildung ist die Teilnahme am Fell­ bacher Weihnachtsmarkt, bei dem die Azubis in Eigenregie selbst angefertig­ te Produkte aus Metall verkaufen – darunter ungewöhnliche Getränke­ oder Handyhalter, Salz­ und Pfeffer­ streuer oder Schlüsselbords. Im ver­ gangenen Jahr kamen so 15 500 Euro zusammen – Geld, das an die Stiftung von Christoph Sonntag ging. (ae)

An einer Zielsetzung hat sich in all den Jahren wenig geändert: Den Kun­ den soll die beste Qualität bei Produk­ ten und Leistungen angeboten wer­ den. Zahlreiche Pa­ tente kann die Firma E AMF ANDREAS MAIER GMBH & CO. KG in der Waiblinger Mitarbeiterzahl: 230 Fähigkeiten: Gute Noten in Straße deshalb auf­ Mathe, Deutsch, Technik und weisen. Und so achtet Ausbildungsbezeichnung: Werk­ Wirtschaftskunde sowie gute man auch bei der zeugmechaniker/­in Fachrichtung Sozialnoten. Handwerkliches Auswahl der Auszu­ Stanztechnik, Industriekaufmann/ Geschick und logisches Denken. ­frau, Fachkraft für Lagerlogistik, bildenden darauf, Ausbildungsdauer: 3 bis 3,5 Jahre Technischer Produktdesigner/­in, dass diese gut in das Duales Studium Mechatronik, Unternehmen hi­ DualesStudiumBWLIndustrie,Duales Weiterbildungsmöglichkeiten: Meister, Techniker, Technischer neinpassen. Dies ge­ Studium Wirtschaftsinformatik Fachwirt, Industriefachwirt/­in, schieht beispielsweise Bilanzbuchhalter/­in, Voraussetzungen: Werkzeug­ über ein Praktikum. Diplomkaufmann/­frau, mechaniker: guter Hauptschulab­ Wenn die schuli­ Betriebswirt/­in schluss, Industriekaufmann: schen Leistungen der Realschulabschluss, Fachkraft für Kontakt: www.amf.de, Lagerlogistik: guter Hauptschulab­ Bewerber – gute No­ Email: amf@amf.de, schluss, Technischer Produkt­ ten in Mathe, Adresse: Waiblinger Straße 116, designer: Realschulabschluss, Deutsch und Technik 70734 Fellbach Duales Studium: Abitur sind erwünscht –


UNSERE FIRMA | 27

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28 | UNSERE FIRMA

Foto: dpa

Gastrobranche sucht händeringend Nachwuchs Von Simon Sachseder

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gal ob Beilagen, Kalte Küche, Fleisch oder Fisch. Für Selina Mayer, Auszubildende zur Kö­ chin in Baiersbronn (Kreis Freuden­ stadt) ist „alles mega interessant“. Selina ist eine von derzeit rund 2200 Köchinnen und Köchen, die im Süd­ westen in Ausbildung sind. Wenn sie über ihren Beruf spricht, strahlt die 23­Jährige mit den kurzen weißen Haaren. Das ist auch dringend nötig. Während es der Branche gut geht, sinkt die Zahl der jungen Menschen, die sich für die Berufe interessieren. „Dieser Fachkräftemangel ist für uns im Tourismus tatsächlich zu einer Wachstumsbremse geworden“, sagt der auch für den Tourismus zuständige Justizminister Guido Wolf. Selina Ma­ yer hat vor zweieinhalb Jahren mit der Ausbildung im Fünf­Sterne­Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn be­ gonnen. „Ich habe immer total gern gekocht und fand es total spannend, mit den Lebensmitteln zu arbeiten“, sagt sie. Außerdem finde man überall auf der Welt einen Job. „Ich habe ei­ nen Kollegen, der ist jetzt zum vierten Mal vom Ausland in unser Hotel zu­ rückgekommen“, erzählt sie. In der gesamten Tourismusbranche im Südwesten – dazu gehört neben dem Gastgewerbe auch der Reisever­ kehr – ist die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Pro­

zent zurückgegangen. Elke Schön­ born, Tourismusreferentin der Indus­ trie­ und Handelskammer, ist mit den Zahlen trotzdem relativ zufrieden. „Vor ein paar Jahren hatten wir einen Abwärtstrend, gerade bei den Hotel­ lerie­ und Gastronomiezahlen.“ Jetzt sei es – wenn man den demografi­ schen Wandel berücksichtige – eher eine Seitwärtsbewegung. Vor allem ländliche Regionen seien beliebter geworden. So hätten in der Ferienregi­ on Schwarzwald mehr junge Leute eine Ausbildung begonnen als im Vor­ jahr. Und dass, obwohl der Deutsche Hotel­ und Gaststättenverband (Deho­ ga) jüngst auf einem Verbandstag vor einem schleichenden Verschwinden der Gasthäuser und Gasthöfe auf dem Land gewarnt hatte. Trotzdem fehlen eine Menge Leute. Für Selina Mayer gibt es dafür vor allem einen Grund: „Das erste Problem ist einfach das Gehalt.“ Für das, was geleis­ tet werde, werde sehr wenig bezahlt – vor allem während der Ausbildung. Diese Meinung vertritt auch die Ge­ werkschaft Nahrung­Genuss­Gaststät­ ten (NGG). Relativ niedrige Löhne machten die Branche nicht gerade at­ traktiv, sagt NGG­Landesbezirkssekre­ tär Alexander Münchow. Für ihn pro­ blematisch sind außerdem „die vielen Überstunden und ausbildungsfremden Tätigkeiten“. In der Praxis sei es oft so, dass die Auszubildende zur Hotelfach­ frau darum kämpfen muss, auch an die

Rezeption zu kommen, weil es im Ser­ vice noch weniger Mitarbeiter gebe. Die CDU im Südwesten sieht noch eine andere Möglichkeit, um dem Fachkräf­ temangel entgegenzuwirken und wünscht sich eine Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts. Wirtschaftsministe­ rin Nicole Hoffmeister­Kraut hat jüngst einen Vorschlag für eine Bundesratsini­ tiative gemacht. Darin vorgesehen ist eine tägliche Höchstarbeitszeit von zwölf Stunden. Bislang sind zehn er­ laubt. Dafür soll die Wochenarbeitszeit aber begrenzt werden. Für Guido Wolf wäre dies ein wün­ schenswerter Teilaspekt. „Die Flexibili­ tät ist wichtig – es geht nicht darum, den Mitarbeiterinnen und Mitarbei­ tern mehr Arbeitszeit aufzuerlegen“, sagt er. Man müsse den Gast bedienen, wenn er da sei. In Randzeiten könnten die Beschäftigten dafür kürzer treten. Die Meinung der NGG zu diesem Vor­ stoß ist klar: „Eine weitere Verschlech­ terung der Arbeitsbedingungen ist letztlich Gift für die gesamte Branche“, sagt Münchow. Das aktuelle Gesetz biete genug Möglichkeiten. Selina Mayer hat jedenfalls ihren Traumberuf gefunden. „Es ist an­ strengend, aber sehr erfüllend“, sagt sie. Und wenn sie irgendwann zum Beispiel mal asiatisch kochen will – kein Problem: „Dann gehe ich ein­ fach nach Asien zu einem Küchen­ meister und lerne seine Tricks.“ Aber das hat erst einmal Zeit.


UNSERE FIRMA | 29

● Technisches ● ● ● ● ● ●

Gebäudemanagement Kommunikationstechnik 24-Stunden-Notdienst Photovoltaikanlagen Industrietechnik Wärmepumpen Gebäudetechnik

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Elektro HD Eifler GmbH & Co. KG

Mitarbbeiiterzahl: 40 Ausbildungsbezeichnung: Elektroniker in Fachrichtung Energieund Gebäudetechnik Frei: Ausbildungsplatz als Elektroniker in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik Ausbildungsplätze: 4

Dauer: 3,5 Jahre Voraussetzungen: Mittlere Reife oder sehr guter Hauptschulabschluss Ansprechpartner und Info: Corinna Eifler, Telefon: 07 11 / 90 11 86-0, E-Mail: info@elektro-eifler.de

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30 | UNSERE FIRMA Ausbildung bei der Christian Gröber GmbH & Co. KG

Eine Chance für das Handwerk

H

seine Arbeitszeit hinaus, Interesse an dem Handwerk gezeigt. Inzwischen sticht er durch seinen Fleiß hervor. Neben seiner Ausbildung macht er abends noch die Fachhochschulrei­ fe und hat bereits Pläne, wie er sei­ nen beruflichen Werdegang in der Firma weiter vertiefen kann. Schließlich gibt es einige Mitarbei­ ter, die vom Lehrling bis zum Meis­ ter bei der mehr als 100 Jahre alten Firma gelernt haben. Diese wird Der Stuckateur inzwischen in vierter Generation Der 19­jährige Kevin Brauchle hat sich von Hermann und Iris Blattner Die Azubis Antoni Tomi c und Maximilian Fried für die Lehre zum Stuckateur entschie­ geleitet. „Die Arbeit bedeutet für el freuen sich über die gu te Arbeitsatmosphäre. mich, ständig woanders zu sein den, er ist seit September 2017 mit im und vielseitig sowohl drinnen als Boot. So vertieft er sich aktuell in die Der Ausbau­Manager auch draußen zu arbeiten“, so Kevin Themen Trockenbau und Fassadenar­ Ein weiterer Lehrling ist Antoni Tomic. beit. „Ich war schon immer handwerk­ Brauchle. Mit seinem Arbeitgeber ver­ Seine Ausbildung zum Ausbau­Mana­ bindet er einen guten Ruf. Hohe Stan­ lich begabt und wollte auch beruflich dards – sauberes und gründliches Ar­ in dem Bereich bleiben“, sagt er. Bei ger gleicht einem sechssemestrigen Ausbildungsverhältnis mit anschlie­ einem vorangegangenen Praktikum beiten – werden jedem Mitarbeiter ßendem Ausbau­Praxiscamp. Der mitgegeben. „Es herrscht eine gute bei der Firma Gröber hat er, auch über neue Lehrgang wurde 2015 auf Initia­ Arbeitsatmo­ tive des deutschen Stuckateurhand­ sphäre“, so der E Christian Gröber GmbH & Co. KG werks und der Knauf­Akademie ins Azubi. Der Mitarbeiterzahl: 60 Fachhochschulreife (Ausbau­Ma­ Leben gerufen. Teil der Ausbildung ist größte Trumpf nager) es, am Ende eine wissenschaftliche für ihn ist je­ Ausbildungsbezeichnung: Arbeit zu verfassen. Das Außerge­ doch, dass er Dauer der Ausbildung: 3 Jahre Stuckateur, Ausbau­Manager wöhnliche: Er lernt zum einen das das praktische (Ausbau/Meisterschule, Ausbau­ Fortbildungsmöglichkeiten: Manager in 3,5 Jahren) Handwerk und erhält darüber hinaus Wissen, was er Zum Stuckateur­Meister oder Res­ einen tieferen Einblick in den Bereich sich aneignet, Zahl der Ausbildungsplätze: taurator des Unternehmensmanagements. später bei der Stuckateur 2, Ausbau­Manager 1 Kontakt: www.groeber.net, „Ich hatte vor meiner Ausbildung ein Gestaltung des Voraussetzungen: Ordentlicher Email: iris.blattner@groeber.net, Studium begonnen. Doch das war eigenen Heims Telefon 0711/ 321078, Realschul­ oder Hauptschul­Ab­ nichts für mich.“ Er schätze an dem anwenden schluss (Stuckateur), Abitur oder Imweg 33, 70329 Stuttgart Ausbildungsgang, das Handwerk kann. ebenso wie das Unter­ nehmen kennenzuler­ nen und gleichzeitig mit Berufe mit Zukunft: einem Einkommen die Zukunft zu sichern. „In der Praxis müssen wir • Stuckateur/in alles zügiger lernen und Profil: Haupt-/Realschul kriegen die Informatio­ nen kompakter serviert.“ Sein Abschluss beinhal­ tet den Gesellen­ und Meisterbrief sowie den Titel zum Gebäudeener­ gieberater und Ausbau­ Manager. Genau das Richtige für Tomic. „Es ist wichtig, dem Hand­ werk wieder eine Chance zu geben und zu zeigen, wie vielseitig der Beruf sein kann.“ Den Azubis kann man auf Facebook Wir bilden aus folgen: Gröber Next Ge­ neration (@groebernext­ Unser Team eam fre freutt sich aauff Verstärk Verstärkung ng generation). (erg) andwerker ist nicht gleich Handwerker – und Azubi nicht gleich Azubi. Die Lehr­ linge der Christian Gröber GmbH haben gleich mehrere Wege, die sie bei ihrer Ausbildung einschlagen können. Entweder zum Stuckateur oder zum Ausbau­Manager. Bei der zweiten Variante erhält man über das Hand­ werk hinaus noch Einblicke in die Führung eines Unternehmens.


UNSERE FIRMA | 31

So klappt’s mit der Bewerbung Wie Wieman mantypische Fehlervermeidet typischeFehler vermeidet

Foto: dpa

Von Pauline Sickmann

M

anche Fehler geschehen aus Unaufmerksamkeit, andere aus Unwissenheit. Die gute Botschaft lautet allerdings: Viele lassen sich vermeiden, wenn Bewerber von Beginn an richtig vorgehen. Ein Über­ blick über typische Fehler – und ein paar Tipps, wie es besser geht.

Fehler 1: Zu lange Anschreiben Ein Großteil der Bewerbungen klingt identisch, kritisiert Volker Klär­ chen aus Hamburg. Nach der Begrü­ ßung folge ein nacherzählter Lebens­ lauf und dann eine Menge Adjektive à la „zuverlässig“ und „teamfähig“ – Standardformulierungen aus dem Internet. Obwohl der Einzelne viel Zeit und Mühe investiert, erhält der Personaler mehr oder weniger gleiche Anschreiben. Oft schreiben Bewerber auch zu viel. „Personaler haben im Schnitt 90 Sekunden für eine Bewerbung – zu viel Text ist vergebene Liebesmüh“, sagt er. Stattdessen sollte das Anschreiben nie länger als eine Seite sein, der Le­ benslauf höchstens zwei bis drei Sei­ ten umfassen und umgekehrt chro­ nologisch aufgebaut sein. Damit das Anschreiben authentisch ist, rät Klär­

chen: „Am besten schreibt man nicht sofort los, sondern nutzt die Diktier­ funktion von seinem Smartphone und stellt sich frei heraus vor – wie man das vor einem Freund machen würde.“

Rechtschreib­ und Grammatikkennt­ nisse und somit eine fehlerfreie Be­ werbung vorausgesetzt werden, spielt ein Kommafehler bei der Bewerbung eines Elektrikers eine untergeordnete Rolle“, sagt Schaefer.

Fehler 2: Falsches Dateiformat

Fehler 4: Konjunktiv­Häufung

Gerade größere Unternehmen setzen vermehrt auf Bewerbungen über On­ line­Portale oder per E­Mail – selten fordern sie Unterlagen per Post an. Über welchen Kanal Jobsuchende sich bewerben können, steht meist in der Stellenanzeige. Das gilt auch für das Verschicken der fertigen Unterla­ gen – auf dem digitalen Weg ist PDF als Dateiformat Pflicht. Nur so sehen Firmen die Bewerbung, wie man sie abgeschickt hat. Wer ein anderes Format wählt, läuft Gefahr, dass der Empfänger das Dokument nicht öff­ nen kann – oder das Layout ganz anders aussieht.

Nicht nur der Inhalt, sondern auch Formulierungen zählen. „Hätte“, „könnte“, „würde“: Der Konjunktiv hat da nichts verloren, genauso wie passive Formulierungen und „man“ statt „ich“, findet Klärchen. Er rät: Sätze aktiv formulieren und Eigen­ schaften erklären – etwa in welcher Situation habe ich meine Teamfähig­ keit bewiesen? Wer die Stellenanzeige sorgfältig studiert, kann weitere Fehler vermei­ den, etwa falsche Ansprechpartner oder unvollständige Unterlagen. Auch unordentliche Unterlagen sind bei Personalern unbeliebt. Besser sei es, wenn Bewerber ein professionelles Foto schicken, die E­Mail­Anhänge eindeutig benennen, alle Felder im Online­Formular ausfüllen und eine seriöse E­Mail­Adresse verwenden. Auch mit einem strukturierten Layout punkten Bewerber, denn dann sehen Personaler alle erforderlichen Infor­ mationen auf einen Blick.

Fehler 3: Datenumfang Auch die Größe der Datei ist wichtig: Mehr als vier Megabyte sollte der Anhang nicht umfassen, sagt André Schaefer von der Online­Jobplatt­ form Stepstone. Rechtschreibfehler seien nicht so schlimm. „Während zum Beispiel bei einem Texter gute


32 | UNSERE FIRMA Ausbildung bei der Gottlob Rommel Bauunternehmung

„Die erste Baustelle heißt Lena Adriana!“

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lle Azubis bei Gottlob Rommel haben eines gemeinsam: Sie be­ ginnen ihre Ausbildung auf ein und derselben Baustelle. Und das seit 18 Jahren! Unsere Azubis absolvieren ihre erste Woche bei Rommel aller­ dings nicht auf Gerüstplanken, son­ dern an Deck eines alten Lastenseglers auf dem IJsselmeer in den Niederlan­ den, der Lena Adriana. Was das Segeln mit dem Bauberuf zu tun hat? Eine Menge. Bei beiden muss man anpacken, und zwar im Team. Bei beiden muss man sich unbe­ dingt auf seine Kollegen verlassen kön­ nen. Bei beiden müssen die Handgriffe sitzen, auch wenn der Wind mal stär­ ker bläst. Auf der Baustelle wie auf dem Wasser sind exzellente Vorbereitung, gut gepflegte Ausrüstung und die exak­ te Koordination der ganzen Mann­ schaft alles. Und was bieten wir außer gemeinsamen Segeltörns noch so bei Gottlob Rommel? E Eine dreijährige Ausbildung zum Mau­ rer oder Beton­/Stahlbetonbauer mit

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E Baustellen im Umkreis von 50­60 der Chance auf Lehrzeitverkürzung bei guten Noten. Kilometer rund um Stuttgart – jeder Im ersten Jahr mit 850 Euro im Monat Kollege ist abends daheim bei die höchste Ausbildungsvergütung im Familie und Freunden. Handwerk überhaupt (im dritten sind E Schnelle Verantwortung für junge es bereits 1475 Euro). Kollegen mit gutem Abschluss – als Vorarbeiter oder Polier ein Projekt oder Baupläne und Materialdatenbanken ein Team führen. (red) auf dem Tablet, ein Lasermessgerät im Handkoffer – auch am Bau wird digital gearbeitet. #anpacken, nicht nur beim Segeln! Tonnenschwere Verschalungen mit dem ferngesteuerten Kran millimetergenau E GOTTLOB ROMMEL BAUUNTERNEHMUNG platzieren – bei Mitarbeiterzahl: 380 – davon Fähigkeiten: Lust anzupacken, spannenden Baupro­ rund 190 Poliere, Meister, Begeisterung für das Bauen, jekten vom Häusle bis Facharbeiter und weitere handwerkliches Geschick, Stuttgart 21. Baustellenkollegen Teamfähigkeit und Offenheit – Keine Saisonarbeitslo­ alles andere lernt man bei uns. Ausbildungsbezeichnung und sigkeit bei schlechtem Fortbildungsmöglichkeiten: Anzahl der Ausbildungsplätze: Wetter – jeder Beton­/Stahlbetonbauer & Maurer: Beton­/Stahlbetonbauer, Maurer Mitarbeiter führt ein Vorarbeiter – Werkpolier – Polier (insgesamt 10 Stellen), Anlagen­ Zeitkonto und erhält Anlagenmechaniker: Meister SHK mechaniker SHK (1 Stelle) 12 Monatslöhne plus Kontakt: www.gottlob­rommel.de Dauer der Ausbildung: Urlaubs­ und Weih­ Email:bewerbung@gottlob­rommel.de Beton­/Stahlbetonbauer und nachtsgeld und eine Von­Pistorius­Straße 14, Maurer: 3 Jahre; anteilige Geschäfts­ 70188 Stuttgart Anlagenmechaniker: 3,5 Jahre jahresprämie.

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UNSERE FIRMA | 33 Ausbildung bei Lautenschlager + Kopp

„Hier geht es familiär zu“

M

ichael Wachtler macht eine Ausbildung zum Straßen­ bauer bei Lautenschlager + Kopp, einem mittelständischen Fami­ lienunternehmen in Bad Cannstatt. Für seine Entscheidung führt er eine Reihe von Gründen an, wie er im Ge­ spräch verrät. Warum haben Sie den Beruf gewählt? Wachtler: Ich kenne das Bau­ gewerbe seit meiner Kind­ heit, weil mein Vater Polier bei L+K ist und im­ mer viel von der Arbeit erzählt hat. Er hat mich auch auf Bau­ stellen mitge­ nommen, und so habe ich früh ken­ nengelernt, wie abwechslungsreich der Beruf ist. Trotzdem habe ich zuerst überlegt, KfZ­Mechaniker zu werden. Aber auf dem Bau ist es viel spannender.

Was ist das Schöne an der Ausbildung? Wachtler: Ich bin lieber an der frischen Luft, als in einer Halle zu stehen. Auf den Baustellen ist man ein Team. Man arbeitet nicht für sich allein, sondern es geht sehr kollegial zu. Die Leute auf der Baustelle sind wie eine Familie.

Wachtler: Die Berufsschule ist gut und wenn man Interesse an der Sache hat, macht es natürlich auch Spaß. Das ist kein Problem. (red) E 2018 hat das Unternehmen den bes­ ten Straßenbauer Baden­Württem­ bergs ausgebildet.

Was machen Sie da so? Wachtler: Eine Menge! Asphalt ein­ E In einem Film kann man Einblick in die bauen, Rohre im Graben Ausbildung bei L+K bekommen: www.lautenschlager­kopp.de/Ausbil­ verlegen, Rabatten setzen, pflastern, und so weiter. dung_als_Strassenbauer­in.mp4 Schon als Auszubil­ E LAUTENSCHLAGER + KOPP dender Mitarbeiterzahl: 112 Bewerber sollten nicht bekommt „verschlafen“ sein. man im­ Ausbildungsbezeichnung: mer wieder Dauer der Ausbildung: 3 Jahre Straßenbauer etwas an­ Fortbildungsmöglichkeiten: zum Zahl der Ausbildungsplätze: 4 deres zu Kolonnenführer und weiter tun und Voraussetzungen: mindestens Kontakt: www.lautenschlager­ man ist nie das „fünf­ ein guter Hauptschulabschluss kopp.de, Email: strassenbau@ te Rad am Wagen“. Und wie sieht es mit der Theorie aus?

Fähigkeiten: technisches Geschick, sprachliches Verständnis und die

lautenschlager­kopp.de, Adresse: Lehmfeldstraße 10, 70374 Stuttgart

LAUTENSCHLAGER+ KOPP

Wir sind seit 1925 ein vielgefragtes Bauunternehmen im Raum Stuttgart und darüber hinaus. Als schwäbische Mittelständler sind wir von solider Qualitätsarbeit überzeugt, die auf der Qualifikation unserer Mitarbeiter, moderner maschineller Ausstattung und einem hohen Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Auftraggebern basiert. In drei Bausparten Straßen- und Tiefbau, Gussasphaltestriche und -abdichtungen sowie Fahrbahnmarkierungen sind wir Spezialisten für private Bauherren, Industrie und öffentliche Hand. Sie machen Ihren Haupt- oder Realschulabschluß mit ordentlichen Noten, können mit Technik richtig umgehen und möchten einen Berufsweg beschreiten, der nichts für Stubenhocker und Wetterfühlige ist? Sie gehen gern mit Maschinen um, können aber auch mit Menschen gut zusammenarbeiten? Und Sie interessieren Sich für einen zeitgemäßen Beruf, der auch im 21. Jahrhundert mit Sicherheit gebraucht wird? Dann bewerben Sie sich bei uns als

Wer Straßen baut, legt die Grundlagen dafür, dass sich in unserem Land etwas bewegt. Ohne ihn läuft nichts. Deswegen ist der Profi am Bau ein gefragter Mann. Wir bieten eine dreijährige Ausbildung, die alle Bereiche des Straßen- und Tiefbaus umfasst und alle Fähigkeiten herausfordert. Der gelernte Straßenbauer ist beim historischen Pflaster ebenso gefragt wie an der Schnellstraße und bei ökologischen Baumaßnahmen. Nach einigen Jahren Berufspraxis ist der Weg zu weiteren Qualifikationen frei. Mit der Lehre bei L+K ist auf jeden Fall ein guter Anfang gemacht!

Kontakt: Michael Dostal 70374 Stuttgart, Lehmfeldstraße 10 * Telefon 0711 / 530 91-41 * strassenbau@lautenschlager-kopp.de


34 | UNSERE FIRMA

Schneller in den Job Ein duales Studium bietet Vorteile gegenüber einem Bachelor­Abschluss

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tudieren und gleichzeitig jede Menge Praxiserfahrung im Unternehmen sammeln: Ein duales Studium fordert viel Zeit und Einsatz. Die Mühen werden am Ende aber belohnt, wie eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg­Essen zeigt, durchgeführt mit Unterstützung der Hans­Böckler­Stiftung. Der Übergang ins Berufsleben fällt nach einem dualen Studium im Vergleich leichter als mit einem herkömmlichen Bachelor­Abschluss. Sirikit Krone, eine der Studien­Autorinnen, erklärt, wo­ rin die Vorteile des praxisnahen Studi­ ums liegen und was beim Start ins Berufsleben zu beachten ist.

Frau Krone, aus welchen Gründen streben junge Menschen ein duales Studium an? Krone: Aus unseren Befragungen wissen wir: Es gibt vier Aspekte, die dual Studierende motivieren. Das ist zum einen die finanzielle Sicherheit, denn die Studierenden verdienen von Anfang an ein eigenes Gehalt. Zum anderen bedeutet ein duales Studium auch einen relativ sicheren Einstieg in den Beruf. Außerdem ist natürlich der hohe Praxisbezug ein Faktor, der das duale Studium von der üblichen akademischen Ausbildung abhebt. Und der Karrierefaktor spielt eine Rol­ le, das heißt, die Absolventen erwarten, dass sie höher in den Beruf einsteigen. Und werden diese Erwartungen erfüllt? Krone: Die Erwartung mussten wir in unserer Studie ein Stück weit entzaubern. Die Absolventen steigen zwar gut ein, aber nicht so hoch, wie sie es sich vorstellen. Und sie steigen dann auch nicht so schnell auf – einfach, weil ihre Ausgangsposition niedriger ist als erwartet. Wie sehen denn die Vorstellungen der Absolventen aus? Krone: Etwa 60 Prozent der Befragten strebt eine Position in Leitungs­ funktion an. Tatsächlich fangen die meisten (69 Prozent) dann aber als Angestellte ohne Führungs­ verantwortung an, wie unsere Studie gezeigt hat. Woher kommt diese Erwartungshaltung?

Krone: Aus unserer Befragung in den Betrieben wissen wir, dass dieses Bild auch durch die Hochschulen forciert wird. Für Personalverantwortliche ist es natürlich klar, dass ein Berufsein­ steiger mit Anfang 20 nicht gleich eine Führungsposition bekommt. Einige Hochschulen scheinen hier aber falsche Versprechungen zu machen.

Ausbildungsvertrag gibt – mit Angaben zu Arbeitszeiten und Gehalt, wie in der Regel jeder beruflich Auszubildende einen hat. Oft befinden sich dual Stu­ dierende, die keine Berufsausbildung im Unternehmen machen, in einer rechtlichen Grauzone und sind im Betrieb als Praktikanten tätig. Wie diese Form von Ausbildungsverhältnissen geregelt wird, ist nicht gesetzlich festge­ legt. Entsprechend sollten die Studie­ renden darauf schauen, die Grundla­ gen ihrer Ausbildung sachlich zu doku­ mentieren. Die Frage der Übernahme klärt sich dann in der Regel im Laufe des Arbeits­ verhältnisses.

Lohnen sich die Mühen eines dualen Studiums also doch nicht? Krone: Doch. Ein duales Studium lohnt sich insofern, als dass der Übergang in den Beruf für diese Absolventen er­ folgreicher ist, wie unsere Studie Auf was sollte man zeigt. Wir haben außerdem achten? die Daten mit Krone: Wichtig ist denen zudem, dass es herkömmlicher auch Absprachen Bachelor­Absol­ zwischen den venten verglichen: Hochschulen und Wer ein duales den Unternehmen Studium in der gibt – zum Beispiel Tasche hat, war in Form eines deutlich seltener Kooperationsvertra­ arbeitslos und ges, der die Eckdaten auch häufiger in der Ausbildung be­ Vollzeit angestellt. ziehungsweise der Außerdem hatten betrieblichen Praxis­ die dual Studieren­ den seltener befris­ Sirikit Krone ist vom dualen Studium phasen regelt. Und tete Verträge, was überzeugt. Foto: dpa selbstverständlich sollten die Studie­ natürlich auch ein renden kompetente Ansprechpartner Vorteil ist. sowohl im Betrieb als auch in der Hochschule haben. Zum Teil ist es an Und woran liegt das? den Hochschulen selbst gar nicht Krone: Durch die Präsenz im bekannt, welche Studenten regulär Unternehmen haben die dual Studierenden von Beginn an viele studieren und wer noch zusätzlich im Betrieb Praxiserfahrung sammelt. Vorteile gegenüber anderen Bachelor­ Absolventen. Diese haben nach der Und wer hilft dualen Studierenden Uni oft erstmal eine lange bei der Ausbildung im Betrieb zur Orientierungsphase. Bei dual optimalen Vorbereitung auf den Studierenden dagegen wissen die Berufseinstieg? Betriebe, dass die Absolventen keine Krone: Das sind der direkte Vorgesetzte Einarbeitungsphase mehr brauchen und auch andere dual Studierende. Die und auch ohne eine Traineestelle in Befragten haben vor allem zurückge­ den Beruf einsteigen können. Viele meldet, dass es wichtig ist, sich in Betriebe treffen im Laufe der verschiedenen Einsatzfeldern zu betäti­ Ausbildung schon eine Absprache mit gen und zum Beispiel nicht nur in einer den Studierenden, was eine Übernah­ Abteilung zu lernen. Wenn die Ausbil­ me oder eine künftige Position im dung in die Breite geht und man als Stu­ Unternehmen angeht. dent die Möglichkeit hat, ein Netzwerk Sollte man den Betrieb möglichst bald im Unternehmen aufzubauen, hilft das auch auf dem Weg in den Job. auf eine Übernahme festnageln? Krone: Nicht vorrangig. Viel wichtiger E Die Fragen stellte Amelie ist aus meiner Sicht darauf zu achten, Breitenhuber. dass es einen vernünftigen


UNSERE FIRMA | 35 Ausbildung bei der Bäckerei Konditorei Sailer GmbH

Back dir deine Zukunft

A

alles lecker … vom Sailer Bä­ cker“ steht auf der Tüte, in die die freundliche Verkäuferin die noch warmen Brötchen einpackt und auch auf dem Papier, in das sie die lecke­ ren Kuchenstücke eingeschlagen hat. Doch bis der Kunde die Waren in der Hand hält, ist es ein weiter Weg, bei dem viele Hände mit anpacken. Wir stellen Euch drei mögliche Ausbildungsberufe bei der Bäckerei Konditorei Sailer vor, die auf diesem Weg mithelfen.

Der Bäcker / Die Bäckerin: Alles Roggen oder was?

Das frühe Aufstehen ist für Kevin Wilsch (19) mittlerweise Routine. In der Backstube angelangt, werden die Aufgaben verteilt und die Arbeit kann beginnen. Ob nun am Etagenofen die Brote backen oder am Glasiertisch die Süßen Stückle vollenden, es gibt viele Posten, an denen gearbeitet werden muss. „So wird es nie langweilig und man kann auch immer wieder was anderes machen“, begrüßt Kevin diese Abwechslung. Einige Aufgaben kann er schon ganz allein machen, oft arbei­ tet er aber auch mit Kollegen zusam­ men und kann immer den Produkti­ onsleiter und Bäckermeister um Hilfe bitten. Wenn alle Filialen und Liefer­ kunden der Bäckerei Sailer am Mittag versorgt sind, ist für den werdenden Bäcker noch nicht Schluss. „Das Put­ zen muss sein, sonst kann man nicht ordentlich arbeiten.“

Der Konditor / Die Konditorin: Nicht nur für Naschkatzen!

Ob süße Torten oder herzhafte Snacks­ Julia Reichenecker (23) stellt sie alle gern her. In der Berufsschule lernt sie wie man verschiedene Gebä­ cke herstellt, aber auch zum Beispiel die Herkunft der benötigten Zutaten.

„Viele denken wir Konditoren ma­ chen nur Kuchen und Torten, aber wir machen auch viele andere Sa­ chen, wie belegte Brote und Gebäck“, meint die Auszubildende im zweiten Lehrjahr. „Das ist total abwechs­ lungsreich!“ Am meisten Spaß macht ihr jedoch das Einstreichen und De­ korieren von Torten. „Es ist schön, den Kunden eine Freude zu bereiten. Da weiß man wofür man arbeitet.“ Gerade jetzt in der Faschingszeit gibt es besonders viel zu tun. Täglich ba­ cken die Konditoren und Konditorin­ nen knapp 1200 Berliner mit ver­ schiedenen Füllungen und unter­ schiedlicher Glasur. Sehr bunt und lecker ist dann das Ergebnis, das in der Theke landet.

Fachverkäufer/ Fachverkäuferin: „Ich mag Menschen!“ Mit einem freundlichen Lächeln und einem „Schönen Tag noch!“ verab­ schiedet die 17­jährige Emine Basbug ihren Kunden. Emine ist im ersten Jahr der Ausbildung zur Verkäuferin im Lebensmittelhand­ werk mit Schwer­ punkt Bäckerei. Während ihrer Aus­ bildung lernt sie nicht nur Dinge, die sie in der Ausbil­ dung anwenden kann, sondern auch alltagstaugliche Dinge. So zum Bei­ spiel vieles zum Thema Ernährung. Für jeden Kunden hat sie ein Lächeln bereit und hilft ger­ ne weiter, wenn es Fragen gibt. Am

E BÄCKEREI KONDITOREI SAILER GMBH Mitarbeiterzahl: 120

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Ausbildungsbezeichnung: Verkäufer/­in im Lebensmittel­ handwerk mit Schwerpunkt Bäcker/­in, Konditor/­in

Fortbildungsmöglichkeiten: Weiterbildung zum/ zur Bäcker­ meister/­in, Konditoreimeister/­in oder zum/ zur Verkaufsleiter/­in

Zahl der Ausbildungsplätze: 10

Kontakt: www.baeckerei­sailer.de, Email: info@baeckerei­sailer.de Telefon 0711/ 954686­0, Löwen­ torstraße 257­259, 70376 Stuttgart

Voraussetzungen: Haupt­ oder Realschulabschluss

Emine Basbug (17) ist mit viel Freu­ de bei der Arbeit

meisten Spaß macht ihr der Kontakt mit den vielen Menschen bei der Ar­ beit. Das sind die täglichen Kunden und die Kolleginnen und Kollegen. Gern berät sie ihre Kunden bei der Auswahl und bei der Lagerung der Waren. „Mit so tollen Kollegen gehen die acht Stunden ganz schnell rum“, findet sie. (red)

...eigener Natursauerteig, Zeit zum Reifen, Brotgenuss, Handwerkskunst mit Tradition! www.baec kerei - s ailer.de

Gold mit Silber und iert präm


36 | UNSERE FIRMA

Der erste Arbeitstag Mit dieser Checkliste kann (fast) nichts mehr schiefgehen Von Andrea Eisenmann

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s ist geschafft: Der Arbeitsver­ trag ist unterzeichnet, die Wei­ chen für die Zukunft sind ge­ stellt. Spontanität kann im Berufsle­ ben zwar oft nicht schaden, am ersten Tag als Azubi ist sie jedoch fehl am Platz. Hier ist eine gute Vorbereitung das A und O, um nicht zu Beginn der Ausbildung einen schlechten Ein­ druck bei den Kollegen und Vorgesetz­ ten zu hinterlassen. Die nachfolgende Checkliste hilft dabei, dass der erste Tag im neuen Job ein Erfolg wird.

Mindestens eine Woche davor E Um wie viel Uhr muss ich mich an meinem ersten Tag bei wem melden? Wo genau muss ich hin? E Ist eine spezielle Arbeitskleidung für die Tätigkeit erforderlich? E Gibt es Dokumente (Lohnsteuerkarte, Sozialversicherungsausweis, ärztliche Bescheinigungen, Zeugnisse), die ich mitbringen beziehungsweise noch nachreichen muss?

Am Tag davor E Ist mir der Anfahrtsweg bekannt und habe ich habe für die Fahrt auch einen ausreichenden Zeitpuffer eingeplant, um nicht zu spät zu kommen? E Ist meine Kleidung sauber und or­ dentlich bereitgelegt? Habe ich aus­

reichend Trinken und Essen einge­ packt, falls es keine Kantine oder ei­ nen Bäcker geben sollte? E Habe ich mir die wichtigsten Namen (Ansprechpartner/ Vorgesetzte) ge­ merkt? Bin ich gegebenenfalls über aktuelle Projekte/ Arbeitsbereiche/ Struktur im Unternehmen informiert?

Am Tag selbst E Viele „Neulinge“ müssen sich am ersten Tag kurz vorstellen: Habe ich mir deshalb vorab einen Text über­ legt, der hilft, dass ich in der Aufre­ gung nicht anfan­ ge zu stottern? E Zeige ich gegen­ über den neuen Kollegen ein ange­ messenes Engage­ ment, ohne zu über­ treiben? E Habe ich Schreib­ utensilien eingepackt, um mir gegebenenfalls Noti­ zen von den Gesprächen ma­ chen zu können? E Bevor ich nach Hause gehe: Habe ich mich bei den Verantwortlichen erkundigt, ob an diesem Tag noch weitere Aufgaben für mich anliegen?


UNSERE FIRMA | 37 Ausbildung bei der Selecta Klemm GmbH

Gesucht: Azubis in der grünen Branche

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as Familienunternehmen Selecta one ist ein weltweit führender Züchter, Produzent und Vermarkter von vegetativ vermehrbaren Zier­ pflanzen, wie zum Beispiel Petunien, Geranien und Weihnachtssternen. Mit elf eigenen Produktionsstand­ orten und Vertriebsgesellschaften in Europa, Afrika, Asien und Amerika bedient die Unternehmensgruppe global alle relevanten Märkte. Der Hauptsitz liegt auf den Feldern bei Stuttgart­Mühlhausen. Die weitläufi­ gen Gewächshäuser sind schon aus der Ferne gut zu sehen und lassen vermu­ ten, wie viele tausende Pflanzen hier kultiviert werden können. Dabei ent­ stehen in Stuttgart nur kleine Bruch­ teile der insgesamt über 500 Millionen Stecklinge jährlich. Qualität und Nachhaltigkeit sind die Leitmotive für Innovationen im Pro­ dukt­ und Vermarktungsbereich. Ver­ antwortung und Verlässlichkeit sind die Grundprinzipien für den Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und der Umwelt. Unternehmerische Zielsetzung ist es,

Suche nach qualifiziertem Personal. eine grüne Produktwelt zu schaffen, die vom Gärtner über den Handel bis hin Insbesondere die Nachwuchsförderung zum Endverbraucher überzeugt und liegt uns am Herzen: Selecta one bildet begeistert. Viele unserer Produkte aus in den Berufen: Kauffrau/mann für haben internationale Auszeichnungen Büromanagement,Pflanzentechnologe/in, erhalten – wie zum Beispiel unsere Topf­ Gärtner/in und Elektriker/in. Finde auch Du bei uns Deinen Einstieg nelke „Pink Kisses“ – und stoßen auch ins Berufsleben! Gemeinsam wachsen beim Endkunden auf großen Zuspruch. wir und werden alle kommenden Um dies alles zu planen, zu organisieren und zu vermarkten, sind Herausforderungen meistern. (red) nicht nur erfahrene Gärtner/innen und E SELECTA KLEMM GMBH & CO Züchter/innen vonnö­ Mitarbeiterzahl: Unternehmens­ Fähigkeiten: Freude an vielfältigen ten, sondern ebenso gruppe: circa 2000, Standort Tätigkeiten sowie an der Arbeit mit fähige Mitarbeiter/in­ Stuttgart: rund 250 Menschen, Organisationsgeschick, nen in Buchhaltung, Flexibilität, Zuverlässigkeit, Begeis­ Marketing, Vertrieb, Ausbildungsbezeichnung: Kauf­ terung, Leidenschaft für Pflanzen mann/frau für Büromanagement, Supply Chain Manage­ Gärtner/in, Pflanzentechnologe/in, Zahl der Ausbildungsplätze: 6 ment und Personal. Elektriker/in Am Hauptsitz arbeiten Ausbildungsdauer: 2,2,5, 3 Jahre derzeit mehr als 200 Voraussetzungen: Mindestens Fortbildungsmöglichkeiten: in­ mittlere Reife oder ein Personen. Um neben terne und externe Weiterbildun­ gleichwertiger oder höherer dem Wachstum der gen, Prüfungsvorbereitungskurse Schulabschluss, gute Schulnoten, Selecta one Gruppe Grundkenntnisse der MS­Office­ Ansprechpartner: Felix Bollacher, auch unseren Prinzipi­ Produkte, gute Deutsch­ Hanfäcker 10, 70378 Stuttgart und Englischkenntnisse en gerecht zu werden, sind wir stets auf der

Kaufmann/frau für Büromanagement

· Gärtner/in · Pflanzentechnologe/in · Elektriker/in


38 | UNSERE FIRMA

Tschüss Deutschland Als Lehrling g im Ausland zu arbeiten, ist noch nicht weit verbreitet itet Von Tobias Schormann

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m Handwerk ist es eine uralte Tra­ dition, als fertiger Geselle auf der Walz neue Erfahrungen in frem­ den Gegenden zu sammeln. Aber auch während der Ausbildung können Lehrlinge im Ausland über den eige­ nen Tellerrand schauen. Für Auszubil­ dende gibt es genau wie für Studenten spezielle Förderprogramme, die das möglich machen. Wie gehe ich vor? Der erste Ansprechpartner ist der ent­ weder der Ausbilder im Betrieb oder der Lehrer. „Die müssen dem zustimmen“, erklärt Berthold Hübers von der Natio­ nalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Eventu­ ell gibt es bereits entsprechende Ange­ bote des Betriebs oder der Schule. An­ sonsten können Azubis sich bei soge­ nannten Pool­Projekten bewerben, die Zugang zu Stipendien bieten. Auch die Industrie­ und Handels­ oder die Hand­ werkskammern sind Anlaufstellen und helfen bei der Organisation und der Su­ che nach Förderungen, sagt Tamara Moll vom Projekt Berufsbildung ohne Grenzen des Deutschen Industrie­ und Handelskammertags (DIHK). Welche Förderungen kann ich bekommen? Das Programm Erasmus+ bietet Azubis finanzielle Zuschüsse für Aufenthalte in den EU­Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Türkei und Mazedonien. Für andere Länder gibt es das vom Bundesbildungsminis­ terium ins Leben gerufene Pilotprojekt

AusbildungWeltweit. Auch binationa­ le Programme, etwa mit Frankreich, werden angeboten. Bekomme ich im Praktikum weiter meine Vergütung? Wenn das Praktikum als Teil der Aus­ bildung gilt, bekommen Teilnehmer währenddessen auch weiter ihre Vergü­ tung, erläutert die Informations­ und Beratungsstelle für Auslandsaufenthal­ te in der beruflichen Bildung (IBS). Wie lange darf mein Auslands­ praktikum dauern? Bei Erasmus+ ist eine Dauer von zwei Wochen bis zwölf Monaten vorgese­ hen. Üblich seien vier bis sechs Wo­ chen, erklärt Hübers. Bei Ausbildung­ Weltweit ist die Zeit auf drei Wochen bis drei Monate beschränkt, erklärt die IBS. Laut Berufsbildungsgesetz sollten Auslandspraktika maximal ein Viertel der Ausbildungszeit ausmachen. Wann ist der beste Zeitpunkt dafür? Bei einer dreijährigen Ausbildung bietet sich das zweite Lehrjahr für ei­ nen Auslandsaufenthalt an, sagt Moll. „Idealerweise sollten Azubis ein Jahr vorher mit der Planung anfangen.“ Wird mir das Praktikum für die Ausbil­ dung angerechnet? Ein Praktikum mit Zustimmung des Ausbildungsbetriebs oder der Berufs­ schule wird voll angerechnet, erklärt Hübers. Freinehmen muss sich dafür niemand. Wer sein Praktikum zumin­ dest teilweise in die Ferien legt, muss später weniger in der Berufsschule nachholen.

Foto: dpa

Was bringt mir das? Sich außerhalb der Heimat beweisen zu müssen – das stärkt persönlich. „Dadurch wird man selbstbewusster“, sagt Hübers. Aber auch die fachliche Seite ist wichtig. Teilnehmer berichten Hübers zufolge, dass sie nach einem Aufenthalt mehr Spaß an ihrer Arbeit haben und bessere Chancen für sich sehen. Wie verbreitet ist das Ganze? Bisher legen erst wenige eine Auslandsstation in der Ausbildung ein: 5,3 Prozent der Lehrlinge in Deutschland haben dies 2017 mit dem Förderprogramm Erasmus+ getan, hat das BIBB ermittelt. Welche Hürden gibt es? Die Option ist noch nicht so bekannt, sagt Hübers. Der Gang ins Ausland ist für manche Jugendliche außerdem ein großer Schritt. Mitunter muss auch der Chef erst von der Idee überzeugt wer­ den – gerade wenn er noch nie davon gehört haben sollte, erklärt Moll. Und wie mache ich das? Im ersten Moment sind manche Betriebe vielleicht nicht begeistert davon, dass der Azubi fehlt und weiter Geld erhält. Dann sind gute Argumente gefragt. Ein Azubi kann etwa darauf verweisen, dass er die Erfahrung aus dem Ausland gut im Heimatbetrieb einbringen kann: Verbesserte Englischkenntnisse zum Beispiel, oder den Umgang mit einer neuen Software. Ein Auslandsaufent­ halt sei für Betriebe daher eine Inves­ tition in die Zukunft, so Moll.


UNSERE FIRMA | 39 Ausbildung bei der Pilz GmbH & Co. KG in Ostfildern

Ausbildung und mehr!

17 Auszubildende und Studierende starteten 2018 bei Pilz ihre berufliche Karriere. Foto: Pilz GmbH & Co. KG

M

it seinen Innovationen hat der internationale Technolo­ gieführer in der Automatisie­ rungstechnik Industriegeschichte ge­ schrieben – kaum eine Werkhalle, in der sich nicht Steuerungen, Sensoren oder Antriebe von Pilz finden lassen. Und das über den klassischen Maschinenbau hinaus in so unterschiedlichen Berei­ chen wie der Windkraft, der Bahn oder beispielsweise auch im Seilbahnbau oder im Klinikum. In mittlerweile 42 Tochtergesellschaften weltweit und mit über 2400 Mitarbeitern hat sich das Ostfilderner Unternehmen weit über die Automatisierungsbranche hinaus einen Namen gemacht. Ohne ein gutes Team ist so ein Erfolg nicht möglich. Deshalb und um auch in Zukunft inno­ vativ und erfolgreich zu bleiben, ist Pilz laufend auf der Suche nach kreativen und fähigen Nachwuchskräften. Der Nährboden für Innovationen bei Pilz ist die Kreativität aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auszubildende gleich wie langjährige Mitarbeiter bekommen stets die Chance, sich mit ihren Ideen einzubringen. „Wir möchten neugierige und technikbegeisterte Mitarbeiter mit der Bereitschaft, Gutes noch weiter ver­ bessern zu wollen. Man muss offen sein für Neues,“ so Susanne Kunschert, ge­ schäftsführende Gesellschafterin.

Ausbildung oder lieber Studium? Ob Ausbildungsberuf oder Studium, Pilz bietet ein breites Spektrum an Ausbil­ dungsmöglichkeiten. Klassische Ausbil­ dungsberufe sind die über dreieinhalb Jahre laufenden Ausbildungen zum Mechatroniker, Elektroniker für Geräte und Systeme oder zum Fachinformati­

ker­Systemintegration. Wer sich hierfür interessiert, sollte mit einer mittleren Reife auf gutem Niveau – speziell in den Fächern Mathematik, Physik und Deutsch punkten können. Auch wichtig: Bewerber sollten in der Lage sein, selbst­ ständig zu arbeiten und dabei Teamgeist besitzen. Für Abiturienten bietet Pilz bereits seit 2008 das duale Studium in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden­Württemberg (DHBW) an. Zu den dualen Studiengängen beim internatio­ nal agierenden Unternehmen gehören Elektrotechnik, Informatik und Wirt­ schaftsingenieurwesen.

Ausbildung „Plus“

lernen Pilz­Azubis Kultur und Arbeits­ alltag in Frankreich oder in der Schweiz kennen, die Studierenden gehen bei­ spielsweise nach Irland oder zur chine­ sischen Tochter nach Shanghai.

Anzahl an Plätzen steigt stetig Neben den Ausbildungsplätzen zum Mechatroniker, Elektroniker für Geräte und Systeme und Fachinformatiker für Systemintegration wächst die Anzahl der angebotenen Studienplätze stetig. Schön für alle, die bleiben möch­ ten: Auszubildende werden nach Ab­ schluss ihrer Ausbildung grundsätz­ lich übernommen. Perspektiven und Aufstiegschancen sind im Unterneh­ men jederzeit gegeben. Gleich aber, ob Duales Studium oder Ausbildung bei Pilz, der Bewerbungsprozess startet grundsätzlich im Frühsommer des Vorjahres vor Ausbildungsbeginn. Interessierte sollten sich bis Juni des jeweiligen Vorjahres beworben haben. Wer noch nicht so genau weiß, wohin die berufliche Reise gehen soll, dem bietet Pilz die Möglichkeit, ein Prakti­ kum zu machen. (red)

Kernkompetenzen sind das eine, Softs­ kills mindestens genauso wichtig. Auch Pilz legt Wert auf eine über die fachliche Qualifikation hinausgehende Ausbil­ dung. Mindestens ein Auslandsaufent­ halt in einer Tochtergesellschaft ist fes­ ter Bestandteil des Ausbildungspro­ gramms, um die soziale und kulturelle Kompetenz zu fördern. „Für ein inter­ national aufgestelltes Unternehmen mit Kunden, die ebenfalls international agieren, ist es wichtig, bereits E PILZ GMBH & CO. KG während der Mitarbeiterzahl: 2400 Ausbildungszeit über den eige­ Ausbildungsbezeichnung: nen Horizont Bachelor of Engineering (DH) – hinauszuschau­ Elektrotechnik, Wirtschaftsingeni­ eurwesen/ Bachelor of Science (DH) en. Das erleich­ – Informatik/ Elektroniker für Geräte tert allen Seiten und Systeme/Mechatroniker/ Fach­ die spätere be­ informatiker – Systemintegration rufliche Zusam­ Zahl der Ausbildungsplätze: menarbeit“, legt 5 Auszubildende, 13 Studenten Susanne Kun­ jährlich schert dar. So

Voraussetzungen: Mittlere Reife, Abitur oder Fachhochschulreife Fähigkeiten: Stärkeninden Fächern Mathe, Physik und Technik, selbständiges Arbeiten, Teamfähigkeit Kontakt: www.pilz.com/karriere Telefon 0711/3409­0 Email: info@pilz.de Felix­Wankel­Straße 2, 73760 Ostfildern


Hungrig auf spannende Aufgaben?

Pilz ist ein international führendes, unabhängiges Familienunternehmen der sicheren Automation. Mit über 2 400 Mitarbeitern sind wir weltweit für unsere Kunden da. Als innovatives Technologieunternehmen arbeiten wir lösungsorientiert mit Bezug zu Markt und Technik und in enger Kooperation mit unseren Auftraggebern.

In folgenden Studiengängen (DH) und Ausbildungsberufen bilden wir aus:

• Bachelor of Engineering (DH) (m/w/d) – Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen • Bachelor of Science (DH) (m/w/d) – Informatik • Elektroniker für Geräte und Systeme (m/w/d) • Mechatroniker (m/w/d) • Fachinformatiker – Systemintegration (m/w/d) Wir bieten ein sicheres Arbeitsverhältnis und ein offenes, vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem man sich wohl fühlt. Kurze Entscheidungswege, vielseitige Mitgestaltungsmöglichkeiten und abwechslungsreiche, interessante Aufgaben runden das Arbeiten bei Pilz ab.

Hier gehts spannend weiter: www.pilz.de/karriere Pilz GmbH & Co. KG 73760 Ostfildern www.pilz.de Marco Ulrich 0711 3409-1073

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