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BEi UNS I N P L O C H I N G E N A I C H W A L D D E I Z I S A U A LT B A C H R E I C H E N B A C H B A LT M A N N S W E I L E R H O C H D O R F L I C H T E N W A L D

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N A C H R I C H T E N V O N V E R E I N E N , O R G A N I S AT I O N E N , H A N D E L U N D G E W E R B E

9. NOVEMBER 2018

CVJM Plochingen/Posaunenchor

Bläserwochenende mit HARMONIC BRASS Seit 1991 sorgt HARMONIC BRASS für großen, eleganten Blechbläserklang rund um den Globus. Zudem ist das Münchner Quintett bei zahlreichen internationalen Workshops ein gefragtes Dozenten-Team. Frisch zurück gekehrt aus einer USA-Tournee stand Plochingen auf dem Programm, ein ganztägiger workshop mit 54 Bläsern aus Plochingen und Nachbargemeinden am 20. Oktober im evang. Gemeindehaus. Im Wechsel der fünf Dozenten und in Kleigruppen wurde gefeilt an Atemung, Ansatz und Technik des Blasens. Am Schluß stand die Tutti-Probe für den Gottesdienst am Sonntag. Der Probetag durch die fünf Profis wurde zum unvergesslichen Genuss der Workshop-Teilnehmer. Ein festlicher Bläsergottesdienst mit HARMONIC BRASS und den Workshop-Teilneh-

mern in der Stadtkirche Plochingen hatte dann Bläser und

Zuhörer in den Bann gezogen. Höhepunkt und Abschluß war

das Konzert von HARMONIC BRASS im Rahmen der Stunde

Harmonic Brass und die Workshopteilehmer beim Festgottesdienst in der Stadtkirche Plochingen. Foto Frank Schilling

der Kirchenmusik mit dem Titel „Delicatessen“. Mit diesem Programm ist dem Ensemble ein großer Wurf gelungen! Ein ganzes Jahr haben die Musiker von HARMONIC BRASS gearbeitet mit dem Ziel, dass dem Publikum beim Hören das Wasser im Munde zusammenläuft. HARMONIC BRASS stillte den Hunger mit aberwitzigen Eigenkompositionen und musikalischen Highlights, denen man nicht nur zuhören will, sondern die man am liebsten aufessen würde. Champagner? Kein Problem. Schottische Graupensuppe? Wurde geliefert. Vielleicht noch ein saftiges Steak? Kam sofort. Kaffee? Aber klar! Vier Herren und eine bezaubernde Dame verwandelten sich zu Spitzenköchen: Telemann-Mozart-Rossini-Udo Jürgens.

Harmonikafreunde Plochingen 1930

Kirchenkonzert der Harmonikafreunde Vielseitiges Programm in der Stadtkirche – Seit einigen Jahren nun schon ist das Orchester der Harmonikafreunde in regelmäßigen Abständen zu Gast in der Stadtkirche St. Blasius. Bei Hochzeiten, diversen Abendmahl-Feiern, bei einer der diesjährigen Konfirmationen und vor 5 Jahren bei ihrem ersten Auftritt im Rahmen der „Stunde der Kirchenmusik“ konnten sie die Zuhörer jedes Mal von der besonderen Stimmung überzeugen, die das Akkordeonorchester in einer Kirche verbreitet. Nach Begrüßungsworten des Bezirkskantors Christian König und dem Vereinsvorsitzenden der Harmonikafreunde Oliver Knapp, startete das Orchester unter der Leitung von Robert Braininger mit Free World Fantasy einen überaus vielseitigen musikalischen Abend. Nach klassischen Stücken wie Toccata oder Prelude Fis Moll von Louis Vierne stellte das Trompetenkonzert von Alex-

ander Arutjunjan zweifellos einen Programmhöhepunkt dar. Für dieses Stück hatten die Harmonikafreunde als Unterstützung den 20-jährigen Mátyás Regyep gewinnen können, der im Moment als Akademist

Orchester in der Kirche.

Mitglied der Stuttgarter Staatsoper ist und bereits mehrere internationale Trompetenwettbewerbe gewinnen konnte. Sein Trompetensolo sorgte für große Begeisterung, unterstrichen durch Isabelle Meyer am

Klavier und dem Orchester der Harmonikafreunde. Fortgesetzt wurde die Vielseitigkeit durch Melodien von Gershwin oder Halleluja, das von Maren Knapp mit ihrer wunderbar klangvollen Stim-

Foto: Beichter

me präsentiert wurde. Zum Abschluss überraschte das Orchester außerdem mit südamerikanischen Klängen. Sie präsentierten zusammen mit Isabelle Meyer (Klavier), Tabea Sieber (Klarinette), Nico Knapp (Pauke/Percussions) und Maren Knapp (Oboe) das bekannte Stück Danzón Nr. 2 und sorgten damit für ein weiteres mitreißendes Glanzstück am Ende des Abends. Der Applaus war groß und die Musiker wurden nicht ohne Zugabe entlassen – mit Il Postino beendete das Orchester ihre musikalisch hochwertigen und abwechslungsreichen Darbietungen. Im Anschluss an das Konzert erfuhren die Spieler/innen dementsprechend viel Lob und Anerkennung von allen Seiten. Ein Dank geht an dieser Stelle an die evangelische Kirchengemeinde für die Möglichkeit dieses Kirchenkonzerts und die gute Zusammenarbeit, sowie an alle Mitwirkenden, die zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben.


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9. November 2018

XXXX BEi UNS

NACHRICHTEN AUS PLOCHINGEN Johanniterstift Plochingen

VERANS TALTUNGEN HERBST-BASAR des ökumenischen Handarbeits-Cafes am Samstag, 10. November, 14 bis 17 Uhr, Siegenberg-Kirche, Reichenbach. Der Erlös des Strickwaren-Verkaufs fließt Reichenbacher Kindergärten zu. Es gibt Kaffee und Kuchen. Der Handharmonika Club Deizisau e.V. veranstaltet am 10. November seinen Konzertabend in der Gemeindehalle in Deizisau. Saalöffnung ist um 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr. Am Samstag, dem 10. November wandert die Ortsgruppe Plochingen im Schwäbischen Albverein zum Albvereinsbesen nach Wernau. Wer Lust auf gutes Essen und einen harmonischen Abend hat, ist herzlich eingeladen. Treffpunkt: Am Otto-Steg ( Bruckenwasen ) um 17 Uhr oder am Parkplatz Fischerhütte um 17.15 Uhr. Gemütliche Wanderung ca. 1 Stunde zum alten Rathaus in Wernau (Vereinsheim). Rückkehr nach Absprache. Um Anmeldung wird gebeten bei Rita Pehlke, Tel. 07153-25701. Hochdorfer Martinimarkt am 11. November 2018 – Der Hochdorfer Martinimarkt wird sich wie in den vergangenen Jahren in der alten Ortsmitte über die Schul- und Kauzbühlstraße ausdehnen. Für unsere Marktbesucher halten wir wieder ein vielfältiges kunsthandwerkliches und kulinarisches Angebot bereit. Das ökumenische Cafe wird wieder in der Seniorenanlage mit leckerem Kaffee und Kuchen ihre Besucher verwöhnen. – Liebe Kinder, für unseren großen Laternenumzug brauchen wir Eure Hilfe! Bitte kommt alle um 17 Uhr an die Moste am Ende der Kauzbühlstrasse. Bringt Eure Laternen, Geschwister, Opa, Oma und Eure Eltern mit, damit wir einen schönen Laternenumzug durchführen können. – Die AGHV und alle Marktbeschicker wünschen Ihnen und Ihren Familien ein paar gemütliche Stunden auf dem Hochdorfer Martinimarkt. Die letzte Vereinshocketse der Gartenfreunde Plochingen findet zum Beginn der Fasnet am Sonntag dem 11. November ab 11:11 Uhr auf der Terrasse in ihrer Gartenanlage Harnesteig statt. Hierzu sind alle Mitglieder und deren Angehörige, sowie Freunde und Bekannte herzlich eingeladen! Es gibt wieder eine heiße „Narrasupp à la Franz“ und eine reiche Auswahl an Getränken. Sie hoffen, dass das Wetter gut ist und sie viele Gäste begrüßen dürfen. Auch bei weniger gutem Wetter wird gefestet, da die Gartenfreunde und ihre Gäste gegen widrige Wet-

terbedingungen resistent und hart erprobt sind. Außerdem hat ihre Terrasse einen Wind- und Regenschutz, zur Not können Heiztonnen zum Aufwärmen bereitgestellt werden. E-Mail-Computerkurs in Baltmannsweiler. Teil 1 am 15. November und Teil 2 am 22. November 2018, jeweils 16:30 Uhr in der Grundschule Hohengehren, Computerraum, Zimmer 13. Inhalte: Das E-Mail und seine Einrichtung am Computer kennen lernen und damit arbeiten. E-Mail schreiben und empfangen. Mail-Adresse beschaffen und einrichten. Texte, Fotos oder Zeichnungen als Anhang versenden und empfangen. Vorlagen erstellen und verwenden. Adressbuch erstellen und bearbeiten. Ordner für Speicherung und Abwesenheitsnotiz anlegen. Die Vernissage zu den diesjährigen Aichwalder Kunsttagen am 16. November ab 18 Uhr in der evang. Kirche Aichschieß, wird in diesem Jahr wieder musikalisch umrahmt. Es wird das Trio AcCellorando aus der Klasse von Jochen Kefer von der freien Musikschule Engelberg auftreten. Das Trio besteht aus Tobias Maresch, Sarah Bouslimani und Emily Hoover. Sie spielen in dieser Konstellation bereits seit 2014 als Ensemble zusammen und hatten bereits zahlreiche Konzertauftritte. Zu ihren Erfolgen zählen erste Preise bei „Jugend musiziert“ und beim „Tonkünstlerwettbewerb“. Darüber hinaus hat das Ensamble einen Cello Meisterkurs bei Professor Lehner absolviert. Der Förderverein des FV 1911 Plochingen e.V. veranstaltet am Freitag, 16. November zum 3. Mal die SWR1DISCO in der Plochinger Stadthalle. DJ Maik Schieber legt „die größten Hits aller Zeiten“ auf. Tanzen, Feiern und Spaß haben sei an diesem Abend angesagt, heißt es in der Ankündigung. Maik Schieber legt nicht nur Musik auf, er verstehe sich auch als Chefanimateur und liefere sich mit den Gästen auch mal einen Wettkampf im Luftgitarre-Spielen oder im Freestyle-Tanz. Beginn: 21 Uhr / Einlass: 20 Uhr. Die vhs Altbach lädt ein für Samstag, 17. November ab 19 Uhr in die Ulrichskirche Altbach, Schulstraße, zum Kirchenkabarett „Bruder Theo kehrt zurück“ mit Peter Dietrich und am Akkordeon „Andrea“. Bruder Theo ist bissig, in Teilzeit fromm und immer hochpolitisch. (Abendkasse) Einladung zum Vortrag am Dienstag, 20. November,

14.30 Uhr im „Cafe Begegnungsstätte“, Schanbach. Herr Schenk von den Maltesern wird uns zu folgenden Fragen informieren: (Un)Sicherheit im Alter? Der Eintritt ist frei. Das Team des „Cafe Begegnungsstätte“ bewirtet.

„Lichtblicke“ in Plochingen

Am Samstag, 24. November, findet um 19 Uhr das diesjährige Jahreskonzert des MVB im Kulturzentrum Baltmannsweiler statt (Saalöffnung ist um 18 Uhr). Mitwirken werden das Jugend- und Stammorchester des Musikverein Baltmannsweiler. Karten sind bei allen aktiven Musikern für 7 Euro erhältlich, Karten für Kinder ab 12 Jahren gibt es an der Abendkasse und kosten 4 Euro. Freuen Sie sich auf hervorragende Unterhaltung und tolle Musik mit dem Musikverein Baltmannsweiler! Jedes Jahr am 11.11., dem Tag seiner Grablegung gedenken wir dem Heiligen Martin, der am 8. November 397 im Alter von 81 Jahren verstarb. Der Termin wird jedoch nicht mit Trauer begangen, sondern mit Freude und Vergnügen gefeiert. Seit einigen Jahren findet in Hochdorf um dieses Datum sonntags der Martinimarkt statt und seit letztem Jahr darf der Hochdorfer Weltladen in der Kirchstr. 16 zu diesem Anlass von 12 bis 17 Uhr öffnen. Dieses Jahr werden zum 11.11. besondere Angebote vorbereitet und man darf es dem Heiligen Martin gleichtun. Mit Unterstützung der „Aktion Hoffnung“ wurde ein kleiner Kleidercontainer aufgestellt, den auch Kinder bedienen können um zu zeigen, dass sie das Vorbild St. Martin anerkennen. Aber auch Erwachsene dürfen Kleidung abgeben, die von der „Aktion Hoffnung“ weiter verwertet wird. Die Kleiderspenden aus Containern der „Aktion Hoffnung“ werden ausschließlich von einem Betrieb auf der schwäbischen Alb sortiert und unter strengen Kriterien verwertet. Sowohl die „Aktion Hoffnung“ als auch der Sortierbetrieb sind Mitglied des Dachverbands FairWertung, so dass an die Weitergabe der Kleidung strenge Maßstäbe angelegt werden. Unter anderem wird gut erhaltene und modisch aktuelle Kleidung in einer SECONTIQUE angeboten. In der SECONTIQUE wird u. a. auch Menschen aus der Arbeitslosigkeit der Zugang in den ersten Arbeitsmarkt erleichtert. Mit den Erlösen aus der Kleiderverwertung unterstützt die „Aktion Hoffnung“ weltweite Eine-Welt-Projekte und entwicklungsbezogene Bildungsarbeit hier in Deutschland.

Foto: Anita Ulrich „Lichtblicke“ sind es, wonach man sich im November sehnt. Unter diesem Titel stellt Anita Ulrich zur Zeit im Johanniterstift Plochingen ihre Bilder aus. Die besondere Stärke der Augsburger Malerin ist es, Lichtstimmungen in Aquarell einzufangen. Man fühlt sich nach Südfrankreich versetzt, wenn man das Foyer des ehemaligen Krankenhauses betritt. Die Motive sind weitgespannt, von Reisen u. a. nach Frankreich und England, über heimische, vertraute Orte bis hin zu ein paar Kühen. Wer einmal die Künstlerin persönlich treffen und sich

Auch im Internet:

Bei uns Aktuelle Ausgabe durch einen Klick auswählen und blättern: www.ez-beiuns.de

über ihre spezielle Aquarelltechnik unterhalten möchte, der hat dazu Gelegenheit am Samstag, dem 10. November 2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr. Die Ausstellung ist bis 7. Januar 2019 zu besichtigen, täglich 9.30 bis 19.00 Uhr.

BEi UNS IMPRESSUM BEi UNS ist eine wöchentliche Beilage der Eßlinger Zeitung für Plochingen,Aichwald, Reichenbach, Deizisau, Baltmannsweiler, Altbach, Hochdorf, Lichtenwald und in der Direktverteilung. Verlag: Eßlinger Zeitung, Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Telefon: 07 11/93 10-0 Chefredakteur: Gerd Schneider Verantwortlich für die Anzeigen von BEi UNS: Andreas Heinkel (Verantw.) Anzeigenannahme: Telefon 07 11/93 10-414, Fax 07 11/93 10-499, E-Mail anzeigen@ez-beiuns.de www.ez-beiuns.de

kl


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NACHRICHTEN AUS PLOCHINGEN CVJM Plochingen

ChurchNight auf dem Kirchberg Plochingen Hell – Wach – Lebendig Normalerweise ist die Fläche auf dem Kirchberg zwischen Pfarrhaus und Jägerhaus ein Parkplatz. Am 31. Oktober wurde sie aber kurzerhand wieder zum Festplatz umfunktioniert. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die ev. Kirchengemeinde und der CVJM hatten geladen und knapp 200 Besucherinnen und Besucher sind der Einladung auf den Kirchberg gefolgt. Die ChurchNight ist ein Bestandsteil der Jugendgottesdienste, die nun seit zwei Jahren regelmäßig 4-mal im Jahr in Plochingen stattfinden. Ein Mitarbeiterteam von 10 Ehrenamtlichen vom CVJM und aktuellen Konfirmander/innen unter der Leitung von Pfarrer Joachim Schilling haben das Thema für die Gottesdienst vorbereitet. Mit den Rhythmen des neugegründeten Gospelchors unter der Leitung von Bezirkskantor Christian König wurde allen Besucher herzlich empfangen.

Bereits der erste Blick bei der Ankunft auf dem Kirchberg war beeindruckend. Der Platz war durch Lichteffekte kunstvoll inszeniert, im Hintergrund erstrahlte die hell erleuchtete Stadtkirche. Vor dieser Kulisse unter freiem Himmel feierte die Kirchengemeinde einen

Gottesdienst. Mit dem Motto: „Du bist der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN“ hatte das Vorbereitungsteam ein spannendes Thema gewählt. Ein kurzweiliger Gottesdienst mit vielen kleinen Aktionen, die alle Besucher zum Mitmachen einlud, hatte letztendlich

ChurchNight auf dem Kirchberg.

die Botschaft, dass wir alle Aufeinander zugehen müssen! Mit vielen Lieder mit dem Gospelchor erklang es vom Kirchberg weit ins Neckartal. Im Gottesdienst wurde auch der neue FSF (Freiwilliges Soziales Jahr) Felix Braungart von Thomas Nußbaum und Lu-

Foto: Thomas Nußbaum

kas Ulmer (EJW) begrüßt und vorgestellt. Er ist seit September im CVJM und in der ev. Kirchengemeinde tätig und löst Dominik Friesch ab, der offiziell verabschiedet wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle herzlich eingeladen, noch auf dem Kirchberg zu verweilen. Bei kalten und warmen Getränken sowie einer warmen Suppe kamen viele Besucher miteinander ins Gespräch. Im Hintergrund spielte noch die Musikgruppe des Gospelchors. Trotz etwas kühleren Temperaturen unterhielten Sie die zahlreichen Zuhörer bestens. An dieser Stellen bedanken wir uns bei allen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen und Konfirmanden/innen für die Vorbereitung und die Organisation der eindrucksvollen Veranstaltung. Bereits jetzt laden wir Sie auf den nächsten Jugendgottesdienst am 09.Dezember 2018 ab 18:00 Uhr ins ev. Gemeindehaus Plochingen ein.

Katholische Kirchengemeinde St. Konrad Plochingen

Ökumen. Kirchenspaziergang zu den Heiligen von Plochingen Die ökumenische Erwachsenenbildung Plochingen griff in diesem Herbst das Thema „Heilige“ auf. Zunächst geschah das durch einen Vortrag, in dem von katholischer Seite mit Pfarrvikar Thomas Vogel und von evangelischer Seite mit Pfarrer Frieder Grau die unterschiedlichen wie auch gemeinsamen Sichtweisen zu den Heiligen referiert und anschließend diskutiert wurden. Sonntags darauf luden die Kirchengemeinden Interessierte und Gäste zu drei Stationen über Heilige in Plochingen ein: Heiliger Urban, Heilige Ottilie und Heiliger Blasius. An einem schönen sonnigen Tag besuchten wir als erste Station den Heiligen Urban bei der Volksbank. Jürgen Günther gab Auskunft über Hintergründe zur Urbanstatue, geschaffen durch den Künstler Franz Otto Lipp, 1987. Papst Urban I. (222-230) verfügte damals, dass Kelch und Patene (Schale für Hostie) beim Messopfer aus Silber oder Gold gefertigt sein sollen. So wurde ihm der Kelch als Attribut beigegeben, was wiederum zum Patronat des Weinheiligen führte. Er bekam eine Weintraube in die Hand. Sein Jahrtag ist der 25. Mai, das Ende der Eisheiligen-Frosttage. Noch heute bringen Südtiroler Gemeinden in Prozessionen

Bild oder Statue in die Weinkeller, damit der Heilige den Fässern seinen Segen spende. Bischof Urban von Langres und Autun, Frankreich, gestorben 375. Schutzpatron von Dijon. Von ihm wird gesagt, dass er sich vor seinen Verfolgern hinter einem Weinstock versteckt habe. Auch er gilt als Schutzpatron der Winzer, doch wird seine Funktion oft fälschlicherweise auf Urban I. übertragen. Verehrung in Klingenberg am Main. Die Legende berichtet von einem Heiligen Urban, ein Wan-

dermönch und Schüler des Heiligen Gallus. Er hat sich Anfang des 7. Jahrhundert auf der Cannstatter Altenburg mit Predigen und Taufen ,aber auch mit Weinbau, Keltern und Aufbereitung des Weine einen Namen gemacht( Siehe hierzu auch Manfred Reiner, Wegspuren, Band 4.) Einige Informationen über den Plochinger“ Historischen Weinbau“, Rebsorten, die Urbanstraße als „Heiligen-Gässle“, die Verbindung zu Kloster Roggenburg rundeten die Informationen ab, nicht zuletzt

Ökumen. Kirchenspaziergang Ottilienkapelle.

mit einem Wein-Probiererle der Sorten Grüner Veltliner und Trollinger Hansen. Und auf ging’s zur 2. Station, an der Ottilienkapelle. Dort wurden die Spaziergänger mit Harfenmusik begrüßt, die von Lana Tessin gespielt wurde. Nachdem die letzten Töne verklungen waren wurden die Besucher von Pfarrerin Karin Keck begrüßt. Sie erzählte, dass die Kapelle nach der Heiligen Ottilie benannt wurde, und wie die Kapelle heute genutzt wird. Nach dieser kurzen Einführung war es eine Überraschung, als

Foto: Jürgen Günther/Christel Raisch

plötzlich die Heilige Ottilie (Antje Schwarz) auftauchte, die uns dann ihre Legende erzählte. Sie lebte im 10. Jahrhundert und gründete das Kloster Niedermünster am Fuße des Ottilienbergs, wo sich auch ihr Grab und eine Quelle befindet. Das Wasser hilft bei Augenleiden und ist wichtigster Wallfahrtsort des Elsass. Mit Harfenmusik wurden die Gäste verabschiedet um zur dritten und letzten Station zu gehen, dies war die ev. Stadtkirche St. Blasius, in der der Abschluss stattfand. Eine Gruppe Sänger und Sängerinnen der Kantorei begrüßte die Zuhörer mit mehrstimmigem Gregorianischer Gesang. Herr Eberhard Auwärter als Blasius und Pfarrer Gottfried Hengel als Interviewer klärten die Zuhörer über diesen Heiligen auf. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus einer Michaelskirche eine Ulrichskirche und letztlich die heutige Blasiuskirche. Der Heilige Blasius im Fenster der Sakristei wird dort segnend mit zwei gekreuzten Kerzen dargestellt. Er wird wegen Halsleiden angerufen. Sein Jahrestag ist der 3. Februar. Einen gemütlichen Ausklang für die Spaziergänger gab es dann noch bei Vesper und Most im Pfarrsaal der Evangelischen Stadtkirche.


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NACHRICHTEN AUS AICHWALD UND PLOCHINGEN Jahrgang Goldene Konfirmation 1943/44 Aichwald

Reise nach „Bella Italia“ Der aktive und lebensfrohe Aichwalder Jahrgang 1943/44 war mal wieder auf großer Fahrt: 5 Taqe Italien. Gardasee. Venedig. Brenta Dolomiten. So nüchtern die Reisebeschreibung auch war, so herrlich war die Tour in den Süden. Die kurzweilige Fahrt führte uns via Fernpass und Brenner zum Zielort Riva del Garda. Dabei stimmte uns kurz vor Ankunft der unbeschreiblich schöne Blick auf den Gardasee auf herrliche Tage in Italien ein. Nach Bezug unserer Zimmer in einem auserwählten Hotel in Strandnähe hatten wir noch Zeit und Lust zur Erkundung des Ortes. Ein erstes Gelati durfte natürlich nicht fehlen. Am nächsten Morgen starteten wir nach einem kleinen Rundgang durch die Altstadt von Riva del Garda unsere Schifffahrt auf dem Gardasee über Torbole nach Limone sul Garda und Malcesine. Begleitet wurden wir dabei wie an allen 3 Tagen in Italien von unserem sympathisch-extrovertierten Reiseleiter Thomas, der uns nicht nur ständig mit allen wichtigen In-

fos versorgte sondern auch permanent gute Laune verbreitete. Vor dem Abendessen im Hotel hatten wir noch Gelegenheit, bei einer lokalen Erzeugergenossenschaft Olivenöle und Weine zu probieren und auch zu kaufen. Das absolute Highlight folgte an Tag 3 mit der Fahrt nach Ve-

nedig. Von unserem Busparkplatz schipperten wir mit einem „Vaporetto“ (Wasserbus) mitten hinein in eine pulsierende, leider auch bedrohte Schönheit. Schon Thomas Mann sprach von „Venedig sehen – und sterben“, wobei wir uns mit dem Ersteren begnügten. Die sagenum-wobenen Ausbli-

Reiseleiter mit Gruppe in Limone sul Garda.

cke auf Venedig u.a. mit Markusplatz, Markusdom, Dogenpalast, Canal Grande, Rialtound Seufzerbrücke waren genauso beeindruckend wie der Gang durch die facettenreichen, verschlungenen Gassen. Nach Besichtigungstour und Kaffeepause vor prächtiger Kulisse erkundeten wir mit einem

Foto: V. Holtz

eigens gecharterten „Vaporetto“ die mannigfaltige Lagune von Venedig...ein einzigartiges Erlebnis. Am Tag 4 unternahmen wir zur Abrundung unseres Programms einen Ausflug in die landschaftlich reizvollen Brenta Dolomiten. Nach einem typisch italienischen Mittagessen und dem Besuch einer traditionellen Grappa-Brennerei samt Verkostung ließen wir den Tag an der Hotelbar gemütlich ausklingen. Die Heimfahrt führte uns dann über Bozen – Innsbruck – Füssen – Ulm zurück nach Aichwald. Wieder einmal hat das „Orga-Team Fröschle“ ganze Arbeit geleistet! So wurde nicht nur die komplette Reise organisiert, sondern auch für die wichtige Verpflegung „zwischendurch“ und damit für eine herrliche Wohlfühlatmosphäre gesorgt. Dafür, wie auch unserem zuverlässigen Buspiloten Rudi, ein herzliches Dankeschön! Nach der Reise ist vor der Reise ... wir lassen nicht locker und freuen uns schon heute auf neue Ziele.

Deutscher Schäferhunderverein Ortsgruppe Plochingen

Begleithundeprüfung bestanden Am vergangenen Samstag, den 3.11.2018, wurden im Schäferhundeverein Plochingen e.V. zum zweiten Mal in diesem Jahr die Begleithundeprüfungen durchgeführt. Bei der Begleithundeprüfung wird der Grundgehorsam des Hundes und seine Leinenführigkeit geprüft, genauso wie

sein Verhalten in der Öffentlichkeit gegenüber verschiedenen Menschen und Fahrzeugen. In einem schriftlichen Prüfungsteil werden die Kenntnisse der Hundebesitzer über Pflege und Haltung eines Hundes abgefragt, genauso wie der Umgang mit Hunden in alltäglichen Situationen.

Sechs Teams, bestehend aus Hundeführer und Hund, stellten sich den Herausforderungen der einzelnen Prüfungsteile. Aufmerksam verfolgte Richterin Frau Marianne Wetzel, die gezeigten Leistungen jedes einzelnen Teams und erklärte im Anschluss sowohl dem Hundeführer als auch den

Zuschauern das Ergebnis der jeweiligen Prüfung. Es sollte sich zeigen, ob die Prüflinge in der Vergangenheit ausreichend geübt haben und trotz Prüfungssituation, die erforderliche Leistung erbringen können. Die Freude war groß, als fest stand, dass alle sechs Mensch-

Hunde-Teams die Begleithundeprüfung mit Erfolg bestanden haben. Der Schäferhundeverein Plochingen gratuliert den einzelnen Teams herzlich zur bestandenen Prüfung. Weitere Informationen zu Ausbildungen und Prüfungen unter: www.sv-og-Plochingen.de.

Khaled Kalweit mit Lana, Adeline Lang mit Aramis, Ute Wulff mit Edda, Manuela Flosdorff mit Balto, Richterin Marianne Wetzel, Marco Tremmel mit Neo und Melissa Fellinger mit Mylo. Foto: Rosemarie Dernedde


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NACHRICHTEN AUS AICHWALD BdS Aichwald

Ein Abend rund um Schottlands Whiskys Am Samstag, den 3. November veranstaltete die Getränkehandlung Geyer in ihren Räumlichkeiten ein Whiskytasting mit Whisky- und Schottlandexperte Kurt Rottenfußer. Die knapp zwanzig Teilnehmer waren überwiegend Einsteiger auf dem Gebiet der Whiskyprobe, deshalb hatte Rottenfußer sechs typische Vertreter aus den sechs Regionen Schottlands dabei. Neben den Proben erklärte Kurt Rottenfußer anhand einer Bildpräsentation nicht nur die Herstellung von Whisky, sondern zeigte dazu eindrucksvolle Fotos von Schottland. Ein zehn Jahre alter Bladnoch aus den Lowlands gab den Startschuss vor einem 14 Jahre alten Tomatin Portwood aus den Highlands. Dieser lag nicht nur 12 Jahre in einem Bourbon-Fass, sondern anschließend zwei Jahre in einem Portwein-Fass, das ihm auch die Bernsteinfarbe verlieh. Whisky besteht grundsätzlich nur

aus den drei Zutaten Wasser, Gerste und Hefe. Die Bezeichnung Whisky darf der Hochprozentige aber nur erhalten, wenn er aus Getreide gebrannt ist, mindestens drei Jahre in einem Eichenfass gelagert wur-

de und auch mindestens 40% Alkohol aufweisen kann. Da jeder Brand grundsätzlich farblos ist, erhält der Whisky seine Farbe durch die Lagerung in den Holzfässern, was aber auch für alle anderen Des-

Whiskyprobe mit Kurt Rottenfußer.

tillate gilt. Bereichert durch dieses Wissen folgten Whiskyproben aus den Regionen Speyside (Glenallachie, 12 Jahre alt), bevor es zu den drei unterschiedlich torfig-rauchig schmeckenden Vertretern der

Foto: Anita Geyer

anderen Regionen ging. Schon im Glas stieg den Teilnehmern der rauchige Geruch in die Nase. Zweieinhalbfach gebrannt war der 10 Jahrte alte Springbank Whisky aus der Region Campbeltown, weitaus länger über Torf gebrannt präsentierte sich der Talisker Skye von den Islands. Den Abschluss des kurzweiligen und sehr informativen Abends mit Schottland-Fan Rottenfußer, der seit 25 Jahren das nördlichste Land Großbritanniens besucht, bildete der Bowmore Dark & Intense, der seinem Namen alle Ehre machte und aus der kleinen Ecke Islay stammt. Wer jetzt neugierig geworden ist, hat im Rahmen der „Novemberlichter“ am 24. November die Möglichkeit, sich vor Ort bei Kurt Rottenfußer über Whisky zu informieren. Er wird in der Getränkehandlung Geyer mit einem Infostand präsent sein und gerne Rede und Antwort stehen.

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9. November 2018

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NACHRICHTEN AUS AICHWALD Kulturverein Krummhardt

Tanz und Blues im Krummhardter Besa Am Freitag, dem 2. November lud der Kulturverein Krummhardt zum traditionellen Besablues in den Krummhardter Besa ein. Dies ist eine Dankeschönveranstaltung des Kulturvereins an die Familie Hallwachs, für deren außergewöhnliche Unterstützung. Für diesen musikalischen Abend hatte das Musikteam des Vereins diesmal die Band DogTales engagiert. Die drei Musiker aus Leinfelden-Echterdingen boten zur Einstimmung den Song „Start me up“ von den Rolling Stones, bevor es melodisch überging zu „Just the two of us“ von Bill Withers. Ein Hit folgte dem anderen über „Sultans of Swing“ (Dire Straits) über „Here comes the sun“ (The Beatles), „Take it easy“ (Eagles), „Take a walk on the wild side (Lou Reed) bis zu “Lay down Sally” von Eric Clapton. Leadsänger Mark Stoller, der gleichzeitig auch die Percussions bediente, Bassist Andy Schweigel und Gitarrist Peter Remmele coverten gekonnt die

Rockhits der 50er- und 60erJahre, verpassten diesen aber einen eigenen, groovigen Charme. Der Sound der Bassgitarre von Schweigel wummerte durch den Besen, wurde dabei aber nie aufdringlich, die

Spielfreude und die Virtuosität drei Drei sprangen auf die Zuhörer über. Im zweiten Set gab das Trio teilweise etwas unbekanntere Lieder zum Besten und boten den Besuchern eine kleine metapherne Weltreise:

von der Wüste („In the Desert“ - Horse With No Name by America) ging es weltweit („Wild world“ – Cat Stevens) mit der Flaschenpost („Message in a bottle“ – Police) zum Gigolo („Just a gigolo“ – Lou-

Die Band "DogTales" aus Leinfelden-Echterdingen rockte den Krummhardter Besen. Foto: Anita Geyer

is Prima) direkt nach Chicago („Sweet home Chicago“ – The Blues Brothers). Im dritten und letzten Set zogen die drei Jungs von den Fildern alle Register. Groovig und mit tiefen Bluesrhythmen dem Besablues gerecht werdend boten Sie von „I’m only human“ (Rag’n’Bone Man), über „Cocaine“ (J.J. Cale, auch gecovert von Eric Clapton) bis zu Queens „Crazy little thing called loved“ alles auf, was die Saiten zu bieten hatten. Und damit hielten sie die Besucher nicht mehr auf den Stühlen und der Krummhardter Besa verwandelte sich in eine Tanzfläche, auf der zu den Rhythmen richtig abgetanzt wurde – und das ohne Unterbrechung bis zum Ende der Musikdarbietung mit „Sally Right“ von Crossgroove. Damit nicht genug! Das Trio musste gleich fünf Zugaben folgen lassen und es zeigte sich, dass selbst auf engstem Raum (im Besa) Platz zum Tanzen ist. Eine Besonderheit sondergleichen. Tanz und Blues beim Besablues.

Schwäbischer Albverein Aichwald

Herbstwanderung im Albvorland Am Mittwoch, 17. Oktober 2018 war die Ortsgruppe Aichwald des Schwäbischen Albvereins bei traumhaftem Wanderwetter im landschaftlich reizvollen Albvorland unterwegs. Mit Bus, Regionalbahn und Tälesbahn fuhren die 39 Teilnehmer nach Neuffen und wanderten von dort über Balzholz und Beuren nach Linsenhofen. Anfangs geriet immer wieder die mächtige Ruine Hohenneuffen ins Blickfeld. Die einst bedeutende Festung wurde interssanterweise nicht durch kriegerische Zerstörungen zur Ruine, sondern auf Grund von politischen Entscheidungen. Ende des 18. Jahrhunderts bezweifelte Herzog Carl Eugen den militärischen Nutzens der Festung und man beschloss die Schleifung der Festung und den Verkauf der Baumaterialien. Die Bewohner der Umgebung waren froh über das günstige Baumaterial. Erst ab 1830 begann man, die Reste zu sichern. In den 1860er Jahren wurde die Ruine zugänglich gemacht und im Gebäude am oberen Burghof eine Gaststätte eingerichtet. Der Wanderweg führte die Wanderer durch Balzholz. Der Ort entstand als späte grundherrschaftliche Rodesiedlung im Mittelalter auf der Urmar-

kung des älteren Neuffen. Als Bestandteil der Herrschaft Neuffen ging Balzholz 1301 an Württemberg über und gehörte dann zum altwürttembergischen Amt Neuffen bis zu dessen Aufhebung im Jahr 1806. 1938 wurde Balzholz nach Beuren eingemeindet. Die Rebflächen, die vom Wanderweg aus gut zu erkennen sind, zeigen, dass Balzholz und Beuren Weinbauorte sind. Die Lagen gehören zur Großlage Hohenneuffen im Bereich RemstalStuttgart. Heute werden auf der Gemarkung Beuren ca. acht Hektar und auf der Gemarkung

Blick auf den Hohenneuffen.

Balzholz ca. zwei Hektar bewirtschaftet. In Balzholz wurde 1900 der Pilot und Flugzeugkonstrukteur Gottlob Espenlaub geboren. Er entdeckte 1920 auf der Wasserkuppe in der Rhön seine Leidenschaft für die Fliegerei. Ab 1923 konstruierte er eigene Segelflugzeuge und gründete später die Flugzeugwerke-Espenlaub. 1939 verlegte er sein Flugzeugwerk von Düsseldorf auf den Flugplatz Langerfeld in Wuppertal. Im Zuge der Aufrüstung und des Krieges entwickelte sich seine Firma zu einem der größten Reparaturbetriebe für

Militärmaschinen mit über 2000 Mitarbeitern. Er starb 1972 in Wuppertal. Nach etwa der Hälfte der Wanderstrecke erreichten die Aichwalder den Ort Beuren. Vielen ist zwar die Therme in Beuren bekannt, aber nicht der Ort selbst. Aus diesem Grund hatte der Wanderführer einen Weg durch die Ortsmitte gewählt. Beuren wurde 1304 erstmals urkundlich erwähnt, als die Habsburger auf alle Ansprüche an dem Ort verzichteten. Seither gehört Beuren ununterbrochen zu Württemberg. Innerhalb Württembergs gehörte der Ort

Foto: Erika Göttfert

zum Amt Neuffen und kam über das Oberamt Nürtingen (ab 1938: Landkreis Nürtingen) 1973 zum Landkreis Esslingen. Beuren hat sich bis heute ein homogenes Ortsbild in der alten Ortsmitte erhalten können, das die Blütezeit des Ortes im 15. und 16. Jahrhundert widerspiegelt. Zu dieser Zeit war Beuren Wallfahrtsort. Eine Wallfahrtskapelle auf dem Engelberg war das Ziel der Pilger. An der Hauptstraße und den angrenzenden Nebenstraßen befinden sich noch viele wertvolle alte Fachwerkbauten. Insgesamt stehen im Ortskern von Beuren 70 historische Gebäude unter Denkmalschutz. Die spätgotische Nikolauskirche aus dem 15. Jahrhundert und das Rathaus aus dem Jahr 1556 sind besonders erwähnenswert. Über den Wegabschnitt von Beuren nach Linsenhofen gibt es nichts besonderes zu berichten. Rechtzeitig erreichte die Gruppe den Bahnhof in Linsenhofen und fuhr mit der Tälesbahn nach Frickenhausen zur Schlusseinkehr im Gasthof Stern. Nach einer zügigen, aber trotzdem sehr guten Bewirtung und einer problemlosen Rückfahrt waren die Aichwalder am späten Nachmittag wieder zu Hause – sogar früher als geplant.


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NACHRICHTEN AUS AICHWALD Männergesangverein Liederkranz Schanbach

120 Jahre MGV Liederkranz Schanbach – Und es gibt sie doch, die singenden Männer Das bewiesen nein, nicht 120 sondern eine stolze Anzahl von 150 Sängern beim Geburtstagsfest des Liederkranz Schanbach. Der Aufruf für „120 Männer singen für den guten Zweck“ zeigte Wirkung und so strömten aus allen Richtungen die Sänger in die Schurwaldhalle. Eine so große Männerschar hatte Chorleiterin Isolde Holzmann wahrscheinlich noch nie vor sich. Sie ließ sich aber nicht davon beeindrucken und rief diese, wie es bei einer Chorprobe üblich ist, zur Stimmbildung auf. Nach dem „Warm machen“ der Stimme ging es gleich mit Unterstützung durch Josef Steuer am E-Piano mit dem ersten Lied los. „La,la,la,la,la – Michaela“ wurde zunächst einstimmig und danach mit den U60 – Männern zweistimmig eingeübt. Und schon nach kurzer Zeit klang es ganz gut, so dass Holzmann gleich zum zweiten Lied überging. Dieses war sicher den Meisten bekannt, den „Der Stern“ von DJ Ötzi war schon unzählige Male zu hören. Dann folgte die Stellprobe auf der großen Bühne, was mit 150 Männern gar nicht so einfach war. Aber es fand jeder einen Platz für die Generalprobe, bei der die Chorleiterin nochmals letzte

Aichwald's größter Männerchor.

Hinweise für den Auftritt gab. Und schon füllte sich auch der Saal der Schurwaldhalle mit den weiteren Gästen, so dass das Programm starten konnte. Der Männerchor des Liederkranz Schanbach eröffnete den Abend mit der erweiterten „Intrada“, die manchem Besucher ein Schmunzeln verschaffte. Der erste Vorsitzende des Liederkranz Schanbach, Bernd Wiedmann begrüßte die Gäste, aber insbesondere den Schirmherrn der Veranstaltung, Bürgermeister Nicolas Fink mit Familie und die singenden Männer. Er wies auch auf die Bedeutung des Singens hin, das für Entspannung, verbunden mit Spaß sorgen soll. Mit weiteren Liedern unterhielt der Chor die Gäste, die auch bei „Spiel mir eine alte Melodie“ zum Mitsingen aufgefordert wurden. Zum Schluss folgte ein Medley von Udo Jürgens mit dem Titel „Heute beginnt der Rest deines Lebens“. Die Zuschauer waren begeistert und spendeten viel Applaus. Nach einer kurzen Pause betraten die Stimmbandschoner, der zweite Chor des Liederkranz Schanbach die Bühne. Ob die „Nette Begegnung“ oder die Feststellung, dass man nicht alleine Küssen kann, es

war nicht „Alles nur geklaut“. Auch sonst war alles „Live is life“. Nach der geforderten Zugabe, einem Schlagermedley, verabschiedeten sich die Sänger der Stimmbandschoner „Darum sagen wir auf Wiedersehen“. Nun kam der große Augenblick, DJ Martini rief die singenden Männer auf die Bühne. Unter viel Applaus füllte sich die Bühne bis zum letzen Platz mit den Vätern, Söhnen, Großväter, Enkel, Nachbarn, Freunde, Sänger anderer Chöre, Mitglieder von verschiedenen Vereinen, Organisationen und, und, und ... Auch der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Nicolas Fink sowie der Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle ließen es sich nicht nehmen, beim größten Männerchor Aichwald’s mit zu singen. Die Zuhörer waren bereits bei „Michaela“ begeistert und stimmten auch beim Refrain mit. Es war schon gewaltig, so einen Männerchor zu hören. Auch für Bürgermeister Fink ein tolles Erlebnis, wie er in seinen Grußworten sagte. Er lobte den Liederkranz Schanbach als einen wichtigen Kulturträger in der Gemeinde, der es versteht, Tradition und Moderne zu vereinen. Besonders hob

er die innovativen Ideen hervor, mit der der Verein immer wieder überrascht. Dem Liederkranz Schanbach wünschte er eine gute Zukunft und überreichte dem ersten Vorsitzenden Bernd Wiedmann einen Scheck als Geburtstagsgeschenk. Nun war es Zeit für das zweite Lied, das die Männer eingeübt hatten. Beim „Stern, der deinen Namen trägt“ hielt es dann das Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Handys wurden gezückt, Fotos und Videos gemacht. Vor der geforderten Zugabe kam der große Moment, die Anzahl der Sänger festzustellen. DJ Martini ließ die Männer einzeln mit Unterstützung von einigen jungen Damen zählen. Es waren nicht 120 sondern 150 Sänger, ein nicht erwartetes Ergebnis. Bei der Zugabe durften die Besucher unter Anleitung der Chorleiterin choreografisch mitwirken. Die Superstimmung setzte sich bei der anschließenden Geburtstagsparty mit DJ Martini bis in die späten Abendstunden fort. Ein herzliches DANKESCHÖN an alle MÄNNER, die den Spaß mitgemacht haben, an Herrn Bürgermeister Nicolas Fink für die tolle Unterstützung unse-

rer Veranstaltung und für das Geschenk der Gemeinde Aichwald. Danke an Herrn Landtagsabgeordneten Andreas Deuschle, der trotz seines vollen Terminkalenders dabei war. Ein ganz besonderer Dank an Sie liebe Besucherinnen und Besucher, dass Sie den Abend mit uns verbracht haben. Ohne das Engagement unserer Chorleiterin Isolde Holzmann wäre das Vorhaben nicht machbar gewesen, hierfür vielen Dank. Ebenso bedanken wir uns bei Josef Steuer am E-Piano. Danke an die Helferinnen und Helfer beim Aufbau und der Sektbar, an die Sänger der beiden Chöre, an Familie Gountoulas von der Gaststätte „Zum Liederkranz“ für die Bewirtung und DJ Martini. Es ist uns aber auch ein Bedürfnis, den Spendern für den guten Zweck zu danken, Gasthaus Waldhorn-Familie Kritzner, Kreissparkasse EsslingenNürtingen, Mast-Pumpen GmbH, Pfauenauge Optik GmbH, Sanitär Knoblauch, Team Kamm Data GmbH. Wir werden die eingegangenen Beträge sowie die Hälfte der Einnahmen aus dem Kartenverkauf in Kürze an die Grundschule, das Jugendhaus und den Seniorenrat übergeben.

Foto: Liederkranz Schanbach


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9. November 2018

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NACHRICHTEN AUS ALTBACH Akkordeonorchester Altbach

Herbstfest Das Akkordeon Orchester Altbach veranstaltete am 21. Oktober 2018 wieder sein alljährliches Herbstfest. Im herbstlich geschmückten Bürgerzentrum durfte der Vorstand Herr Helmut Schmidt zahlreiche Gäste, besonders Herrn Bürgermeister Funk mit Gattin sowie die Vertreter Altbacher Vereine und der benachbarten Akkordeonorchester begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen unterhielt das Orchester unter der Leitung von Herrn Harald Sauer mit Melodien von Elvis Presley, Memory aus dem Musical „Cats“ oder aber einem Potpourri aus der Operette „Schwarzwaldmädel“. Dazu durfte zum Kaffee natürlich die Schwarzwälder Kirschtorte nicht fehlen! In der Pause durfte der Vorstand die langjährigen Vereinsmitglieder ehren. Für 10jähre Treue zum Akkordeonorchester durfte er Herrn And-

reas Eytner, aktiver Spieler, und Frau Alexandra Schmittner ehren. Für 30jährige aktive Vereinszugehörigkeit wurde Frau Sabine Volk geehrt. Der Applaus und der Wunsch nach einer Zugabe bestätigten das Orchester, dass mit bekannten und beliebten Melodien das richtige Programm für das Publikum ausgewählt wurde. Das Akkordeonorchester Altbach bedankt sich recht herzlich bei seinen Gästen für ihr Kommen und bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Herbstfestes beigetragen haben. Wir suchen Verstärkung: Momentan sind wir 8 aktive Spieler im Orchester . Wenn krankheits- oder berufsbedingt ein Spieler ausfällt, sind wir definitiv nicht spielfähig. Deshalb suchen wir dringend Unterstützung. Sind Sie in den letzten Jahren in Altbach zugezogen und haben mal das Akkordeon

spielen gelernt oder bekommen Ihre Kinder Akkordeonunterricht? Dann wäre es doch schön, das Gelernte im Orchester umzusetzen. Wir proben immer

montagabends um 20.00 Uhr im Probelokal der Sporthalle Altbach. Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie einfach mal vorbeischauen.

Oder unterstützen Sie unseren Verein mit einer Mitgliedschaft. Auskünfte erteilt der Erste Vorsitzende Herr Helmut Schmidt, Tel. 07163/908805.

Das Akkordeon Orchester Altbach unter Leitung von Herrn Harald Sauer. Foto: Akkordeon Orchester Altbach

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9. November 2018

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NACHRICHTEN AUS ALTBACH UND REICHENBACH Obst- und Gartenbauverein Reichenbach

TV Altbach

Kooperation Ev. Kinderhaus Vogelwiesen – Turnverein Altbach Die Freude an der Bewegung schon bei unseren Kleinsten zu wecken, ist das Ziel der Kooperation Ev. Kinderhaus Vogelwiesen und Turnverein Altbach 1898 e. V. Dies wird von der Kinderturnstiftung BadenWürttemberg gefördert. Die Abteilung Freizeit- und Gesundheitssport des TVA konnte mit Frau Barth eine äußerst qualifizierte Trainerin für dieses zusätzliche Bewegungsprogramm in der Kita

gewinnen. Woche für Woche bereitet Frau Barth eine Bewegungsstunde zu einem neuen Thema vor und wird bei der Durchführung tatkräftig von der Erzieherin, Frau Harsch, unterstützt. So wird Frau Barth jeden Dienstag von vielen Dreijährigen voller Vorfreude erwartet. Diese hat für sie bereits einen Bewegungsparcours aufgebaut, der sofort die Neugier der Kinder weckt. Wenn Frau Barth die Musik an-

Märchenschloss und Wirtshausmusik

schaltet und ihr Fähnchen schwingt, geht es los. Es wird gemeinsam gehüpft, getanzt, gerannt, durch Tunnel gekrochen, über Bänke gesprungen, über Matten gerollt und durch Reifen geschlüpft. So sind die Kleinen schnell motiviert und ganz und gar in Bewegung. Die kleinen Sportler können nicht genug davon bekommen. Viel zu schnell vergeht die Bewegungsstunde und es heißt: Tschüss bis zum nächsten Mal.

Gute Unterhaltung beim Singenden Wirt.

Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung für die Jüngsten.

Foto: Corinna Harsch

Wenn man mit der Gudrun einen Ausflug macht, dann ist sichergestellt, dass man rundum gut versorgt ist. Und so trafen sich über 50 Reiselustige an einem der sonnenreichen Tage des Oktober zu der Busfahrt, die gemütlich durch die herbstliche Landschaft entlang des Albtraufs bis zum märchenhaften Schloss Lichtenstein führte. Diese romantische Anlage entstand im vorletzten Jahrhundert auf den Grundmauern einer alten Burg. Schon der Schlosshof ist sehenswert. Natürlich auch der großartige Ausblick vom Felsvorsprung auf Schloss und Echaztal. Bei der

Foto: G. Buschle

Führung durch 2 Stockwerke beeindruckten die üppig ausgestatteten Räume mit teils mittelalterlichem Dekor. Nach diesem Rückblick in die Romantik ging es mit dem Bus auf der sonnenerwärmten rauen Alb weiter bis nach Trochtelfingen-Wilsingen, wo im Gasthaus Kreuz der Wirt die Reisegruppe nicht nur mit Speis und Trank versorgte, sondern auch durch Musik, Gesang und Unterhaltung begeisterte. Kurzweilig verging der Nachmittag, und gegen später ließ man sich – zufrieden mit dem Ausflugstag und in bester Stimmung – durch den Busfahrer wieder heimwärts schaukeln.

Albrecht-Teichmann-Stift Reichenbach

Ein unvergessliches Erlebnis in freier Natur Die ehrenamtlichen Mitarbeiter Ilse Häderle, Rosa Klar, Maria Prokosch und Martin Zoller machten sich auf Einladung der Evangelischen Heimstiftung und des Albrecht-Teichmann-Stifts auf den Weg nach Gschwend. Ziel war der „Weiterweg“, eine Erlebnispfad der besonderen Art. Gestaltet wurde diese Mischung aus Kunstweg und Besinnungspfad von dem Tübinger Künstler Martin Burchard, der selbst die Führung für die rund 40 Teilnehmer übernahm. Unter seiner Regie wurde der „Weiterweg“ zu einem großen Meditations- und Andachtsraum unter freiem Himmel. Dieser Grundgedanke lässt sich an allen zehn Stationen des rund 5 km langen Weges spüren. An jeder Station findet man ein Kunstwerk und mit je zwei

begleitenden Texten. Auf der einen Tafel sind Lebensweisheiten zu lesen und auf der anderen solche mit christlichen Inhalten. So wird der Besinnungspfad auch für nichtchristliche Besucher zu einem besonderen Erlebnis. Schon die Titel der einzelnen Stationen wie Durchblick, Tal der Stille, der große Tisch des Friedens, der enge und der weite Weg, Ring der Dunkelheit und Himmelsleiter lassen erahnen, wo die Schwerpunkte liegen. Wer sich mehr dafür interessiert, dem sei die Internetseite www. weiterweg.info empfohlen. Der gemütliche Ausklang fand bei Kaffee und Kuchen im Stiftungshof Haubenwasen in Alfdorf-Pfahlbronn statt. Rundum ein toller Tag mit vielen Denkanstößen fürs tägliche Leben!

Die beeindruckten Ausflügler.

Foto: Martin Zoller


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NACHRICHTEN AUS BALTMANNSWEILER UND REICHENBACH Liederkranz Hohengehren

Anderer Ort, anderer Termin, andere Lieder Gleich vorweg: Das nächste Offene Singen der Reihe „Dabei um 3!“ findet anders als geplant an einem anderen Ort, zu einem anderen Termin und mit anderen Liedern statt als denen, die auf unserem Bild gesungen wurden. Siehe unten! Am 20. Oktober 2018 wüteten noch die Herbststürme und glühten die Herbstfarben. Gesungen wurden die Herbstklassiker wie „Bunt sind schon die Wälder“ und „Hejo, spann den Wagen an“, aber eben nicht nur. Hinzu kamen spannende Entdeckungen mit nicht minder interessanten Geschichten. Warum hat Franz Schubert Vertonung des Textes „Bunt sind schon die Wälder“ heute kaum mehr jemand, obwohl sie für die Teilnehmer/innen von „Dabei um 3!“ sehr schnell zum Ohrwurm wurde?

Wer ist Gerd Watkinson (1918-2011), der das herrliche Lied „Bauer, leg die Sichel nieder“ komponiert hat? Es war der erste Freund von Loki Schmidt, Ehefrau unseres verstorbenen Altbundeskanzlers Helmut Schmidt. Und wie kam der Textdichter dieses Liedes zu päpstlichen Ämtern? Bei Wolfgang Layer gibt es immer Geschichten zu Geschichte der Lieder.

Dabei um 3! – Teilnehmer am Herbst- und Martinsliedersingen mit Wolfgang Layer im Bürgerhaus Hohengehren. Foto: Moritz Eberhard

Auch beim letzten offenen Singen der Reihe „Dabei um 3!“ wird das so sein. Und das ist – siehe Überschrift: an anderem Ort und zu anderem Termin. Datum: Samstag, 1. Dezember 2018 (1. Advent) Advents- und Weihnachtsliedersingen Uhrzeit: von 15 Uhr bis 17 Uhr Ort: Katholische Kirche Baltmannsweiler, Gemeindesaal

DLRG Reichenbach

Rettungsschwimmer in luftiger Höhe Nachdem der Ausflug letzten Jahres in den Kletterwald auf dem Plochinger Stumpfenhof gut ankam stand auch in diesem Jahr ein Besuch auf dem Programm der DLRG Reichenbach. Dieses Jahr konnten wir

sogar, mit 41 Teilnehmern, einen deutlichen Teilnehmerrekord verzeichnen. Bei kühlem aber trockenem Wetter traf man sich am 20. Oktober 2018 um 15 Uhr am Kletterwald um später drei Stunden lang die

verschiedensten Parcours zu Meistern. Um die Sicherheit in bis zu 20 Meter über den Waldboden gewährleisten zu können, startete man erneut mit einer gemeinsamen Einweisung in die

Sicher ausgerüstet für luftige Höhenausflüge: Die Rettungsschwimmer der DLRG Reichenbach.

Gerätschaften. Ausgestattet mit Helm und Gurt mussten alle Neulinge wie auch die Erfahrenen einmal den Probeparcours absolvieren und sich mit dem Sicherungssystem vertraut machen, welches ein Abstürzen

Foto: DLRG Reichenbach

und versehentliches Aushängen in luftiger Höhe verhindert. Anschließend verteilte sich die Gruppe auf den Routen des Kletterwaldes. Farbige Markierungen geben hierbei den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Route an, somit konnte jeder nach Lust und Laune die verschiedenen Herausforderungen bis hin zum schwarzen Parcours, welcher sogar geübten einiges abverlangt, meistern. Gefordert wird hierbei nicht nur die Balance und Schwindelfreiheit, auch Kraft und Geschicklichkeit wird abverlangt, um von der einen Plattform zur nächsten zu gelangen. Doch was definitiv jede Route mit sich bringt, ist Spaß und Nervenkitzel, bevor es am Ende jeder Route an einer Seilbahn wieder dem Erdboden entgegengeht. Ein Highlight war natürlich die „FlyingFox“ Route, welche größtenteils aus lediglich Seilbahnen besteht. Die uns zur Verfügung gestellte Zeit verging auch diesmal wortwörtlich wie im Flug. Wir danken dem Team des Kletterwaldes für den erneut netten Aufenthalt und allen Teilnehmern, die sich von der Kälte nicht haben abschrecken lassen. Der Kletterwald in Plochingen ist und bleibt ein lohnenswertes Ausflugsziel und wird sicherlich auch nächstes Jahr wieder auf unserem Programm stehen. Bis dahin!


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NACHRICHTEN AUS LICHTENWALD XXX Evangelische Kirchengemeinde Lichtenwald

Chor- und Instrumentalkonzert des Kirchenchores Lichtenwald Vom Barock in die Neuzeit Bach ist und bleibt Bach! Unverwechselbar. Trefflicher hätte das Konzert nicht beginnen können als mit „Ich will den Namen Gottes loben“ aus Kantate 142. Man durfte schwelgen in großartiger Festmusik. Schon das facettenreiche Vorspiel von Orgel (Gotthilf Greiner) und Flöten, dem nachfolgend einsetzenden stimmgewaltigen Chor machten Lust auf mehr. „Wir singen all mit Freudenschall“, eine triumphale zweichörige Komposition von Johann Eccard (15531611), ließ ebenso aufhorchen. J. Eccard, ein Schüler von Orlando di Lasso der auch in München wirkte, zählte zu den führenden Komponisten. Faszinierend war die wechselnde Führungsposition zwischen den Chören, wobei der erste vom Chor, der zweite vom Flötenensemble übernommen wurde. Letzterer hatte sich dazu im hinteren Teil der Kirche aufgestellt. Die beabsichtigte Wirkung blieb nicht aus. Mit dem 146. Psalm „Du meine

Kirchenchor Lichtenwald.

Seele singe“, vertont durch Johann Ebeling (1637-1676), konnte der Chor einmal mehr unter Beweis stellen, wie berührend es anmutet, wenn Komposition und Text sich zu einer Einheit verschmelzen. Ein authentischer Vortrag. Die Begleitung sowie das Zwischenspiel der Flöten, vertieften den Eindruck. Johann Rosenmüller (1619-1684) spürte der Wahrheitsfindung nach und dies schlug sich textlich wie kompositorisch nieder in „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch“ (Kleine Kantate). Das war mit dem großen Zeigefinger auf den Punkt gebracht. Und doch schwang Verheißung und Zuversicht mit. Gotthilf Greiner wechselte von der Orgel zum E-Piano, mischte dort aber nicht Pastellfarben, wenngleich wie leichte Pinselführung seine Finger in die Tastatur griffen zum Vorspiel von „Mal Gottes Regenbogen an den dunklen Himmel“ und quasi eine Tonmalerei skizzierte. Der Chor nahm die vorgegebene Leichtigkeit

auf um dann aber gemeinsam die Wolken vom Himmel zu schaufeln. Text und Musik stammen von Martin Gotthard Schneider (1930-2017). In den Reigen neuerer Musik reihten sich „Wo Menschen sich vergessen“, nach einem Satz von Klaus-Ewald Fischbach (19352017); „Jesus, be a fence“, ein Gospelsong von Peter Sandwall (geb. 1950), bei welchem Susanne Lindner das Soli sang und der Chor jeweils gut parierte, auch weil dieser sich vom souveränen Spiel Gotthilf Greiners gut geführt wusste. Nicht nur bei den begleitenden Aufgaben faszinierte das Flötenquintett mit ausgesucht schönen Stücken, gleich vorneweg mit einem höfischen Tanz „Pavan und Gaillard“ von Richard Mico (1590-1661). Diese Tänze wurden seinerzeit im Volksmund als „Dantz und Hupfauf“ bezeichnet, und die Flötistinnen haben dies im tänzerischen Spiel gekonnt umgesetzt. Wie erhaben-schön Blockflötenmusik dem Ohr schmeichelt

wurde in den Sätzen von Georg Philipp Telemann ganz hervorragend inszeniert: Suite Cdur / Ouvertüre-Rondeau-Loure-Rigaudon. Ein genussvolles Zusammenspiel. Lobenswert auch, dass Stücke nicht oder nicht mehr so bekannter Komponisten das Programm bereicherten. Da sind zu nennen Antony Holborne (1545-1602) mit „The honey suckle – The Sigh“, eine grandiose Wiedergabe; Glenn Shannon mit „Präludium und Fuge d-moll (1997). Die Freude am Musizieren bei diesem flott daherkommenden Stück war spürbar, aber auch „Amazing Blue Grace“ von Lance Eccles (geb. 1944) beeindruckte. Die gesamte Blockflötenfamilie war im Aufgebot, angefangen von der Sopran- bis zur Subbassflöte und alle fünf Spielerinnen beherrschen sie virtuos. Und das sind sie: Andrea Höchstädter, Beate Sauer, Heide Susenbeth, Karin WengerSchnaible, Elisabeth Wolf. Lesungen ergänzten das Programm. Dazu hatte Pfarrerin

Tamara Besserer den 145. Psalm ausgesucht – ein Lobpreis – dem der bekannte Vers entstammt „Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig und von großer Güte“. Nicht von ungefähr verlas sie auch den Text zu „Mal Gottes Regenbogen an den dunklen Himmel“, ein ganz ausgezeichnetes tiefschürfendes Gedicht. Beim Irischen Segen „Mögen Wege dir offenstehn, mög der Wind dir stets im Rücken sein“ von Bob Chilcott (geb. 1955), mündete alles in einen wunderbaren Zusammenklang. Schöner kann ein Kirchenkonzert gar nicht ausklingen. Insgesamt war es ein Programm das auf Vielfalt setzte ohne in Beliebigkeit zu verfallen. Dank an den Kirchenchor, Gotthilf Greiner, das Flötenquintett, Pfarrerin Besserer und Hartmut Wolf, dem die Leitung oblag, und der mit diesem wunderbaren Konzert bei den Besuchern ein feines Lächeln auf die Gesichter zauberte.

Foto: S. Kammermeyer


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9. November 2018

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