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50 Jahre Die City vor der Stadt Samstag, 28. Oktober 2017

Jubiläums-Sonderbeilage


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50 JAHRE NECKAR CENTER

Ein Überflieger:

Vor 50 Jahren war das Neckar Center in der Region einzigartig. Und so war das Geschäftsmodell schnell von Erfolg gekrönt. Heute beherbergt das Fachmarktzentrum 30 Mieter aus den Be-

Mut war nötig

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Mut, Ausdauer und allumfassendes Engagement waren schon seinerzeit nötig, um die Gegner zu befrieden, die Zweifler zu besänftigen und die Freunde zu überzeugen, um aus einer neuen Idee für einen Handelsstandort mit bislang nicht bekannten Verkaufsformen, wie beispielsweise einem damals noch nicht üblichen, großflächigem SB-Warenhaus, etwas Großes und Einmaliges wie das Neckar Center zu schaffen. Ein frühes Ahnen ging hier dem späteren Wissen voraus. Das Gebäude und seine Mieter haben sich unter den Eindrücken und Notwendigkeiten von Zeit und Umständen über die vielen Jahre mehrfach geändert, Anpassungen waren unabdingbar. Die Begeisterung jedoch, Vorstellungen und Überlegungen für künftige Weichenstellungen stets mit Nachdruck voranzutreiben um sich künftigen Anforderungen zu stellen, ist auch heute noch als guter Geist ohne alle Einschränkungen im Hause spürbar. Die Nachfolger der Gründergeneration sind ebenso wie die Mieter des Hauses unbeirrt entschlossen, auch künftig unseren Kunden einen attraktiven Standort mit weit gefächertem Angebot zu präsentieren, der zu Recht, wie im letzten Shopping Center Report 2017 nach Aussage der Mieter einen Platz unter

reichen Handel, Gastronomie und Dienstleistung. 600 Frauen und Männer arbeiten im Neckar Center und täglich strömen tausende Kunden für ihre Erledigungen nach Esslingen-Weil. Foto: Neckar Center

Ein Flaggschiff Treue Nachbarn

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ar es dem damaligen Gründer des Neckar Centers im Jahr 1967 bewusst, welchen konzeptionellen und wirtschaftlichen Verlauf dem zu seiner Entstehungszeit weit und breit einmaligen Verkaufsstandort in Esslingen-Weil für die nächsten fünf Dekaden beschieden sein sollte? Wohl kaum.

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iebe Besucherinnen und Besucher, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

ich freue mich sehr, dem Neckar Center zu seinem 50-jährigen Bestehen gratulieren zu dürfen! Mit der vor einem halben Jahrhundert erteilten Baugenehmigung des ersten Bauabschnitts begann damals die Errichtung eines der ersten Fachmarktzentren in der Region Stuttgart. Und es startete dessen Erfolgsgeschichte als wichtiger überregionaler Werbeträger und Publikumsmagnet. den besten zehn Prozent der deutschen Einkaufszentren einnimmt. Die nunmehr im November zurückliegenden 50 Jahre bilden eine gute Basis, auf der sich auch zukünftige Entwicklungen und Anpassungen im Handelsgeschehen verlässlich verankern können. Diese Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten wollen wir mit einem Rückblick feiern und aus den Erkenntnissen der letzten Jahrzehnte Ergebnisse formen, die in künftige Ausrichtungen des Standortes Neckar Center einfließen mögen. Der Handel wandelt sich, somit auch unser Standort – wir sind dabei. Lassen sie sich überraschen und vertrauen Sie dem NC auch künftig als einem verlässlichen Partner bei ihren Einkäufen. Für die anstehenden Veranstaltungen anlässlich unseres Jubiläums wünsche ich Ihnen viel Freude und einen angenehmen Aufenthalt in Ihrem Neckar Center. Oliver Selmigkeit Centermanager

Samstag, 28. Oktober 2017

Als eine unverändert wichtige Ergänzung des innerstädtischen Einzelhandels komplettiert und bereichert das vielfältige Angebot des Neckar Centers den Branchenmix des gesamten Einzelhandelsstandorts Esslingen am Neckar. Regionalplanerisch als Ergänzungsstandort zur Innenstadt entwickelt, nimmt das Neckar Center als „City vor der Stadt“ auch wichtige identitätsstiftende Funktionen für die im Center arbeitenden und in der Nachbarschaft des Centers lebenden Menschen wahr. Mit einer kontinuierlichen baulichen Anpassung des Centers an aktuelle Erfordernisse und notwendige Vorgaben ist es dem Neckar Center gelungen, den Bedürfnissen der Nachbarschaft genauso Rechnung zu tragen wie den Anforderungen eines zeitgemäßen Handels. Die Stadt Esslingen begrüßt und freut sich über die Erfolgsgeschichte des im Privatbesitz einer Eigentümerfamilie befindlichen Fachmarktzentrums.

Das Neckar Center bewirbt seinen Standort als ein überregionales Aushängeschild der Stadt und steigert auch den Bekanntheitsgrad Esslingens als ein dynamischer, prosperierender Wirtschaftsstandort. Umso mehr wünsche ich dem Neckar Center wie dem gesamten Esslinger Einzelhandel, dass mit dem Neckar Center der Stadt Esslingen eines ihrer Flaggschiffe des Einzelhandels seine Erfolgsgeschichte fortschreiben kann. Herzlichen Glückwunsch und Ihnen allen ein rundum gelungenes Jubiläumsfest! Dr. Jürgen Zieger Oberbürgermeister

ie „Fünfzig“ wird in der Bibel sehr positiv betrachtet – als Zahl der Freude. Jedes 50. Jahr war ein Jubeljahr, bei dem sogar geboten war, dass die Schulden erlassen und die verpfändeten Äcker und Häuser zurückgegeben werden. Auch wenn dies historisch weitgehend nicht befolgt wurde, blieb es doch erhalten als herausfordernde Hoffnung auf eine gerechte Gesellschaftsordnung, in der alle gemeinsam leben und die Früchte ihrer Arbeit genießen können. Zu diesem Jubiläumsjahr möchten wir unserem Nachbarn in Weil herzlich gratulieren. Vier Jahre nach der Einweihung unserer kleinen Lukaskirche am Ortseingang konnte das große Neckar Center seine Tore öffnen. Seither hält es den Bewohnern in Weil und darüber hinaus vieles bereit, was wir täglich brauchen. „Unser täglich Brot gib uns heute.“ Mit dieser Vaterunser-Bitte ist ja nicht nur die Frage nach Schwarzoder Weißbrot gestellt. Im 500. Jahr der Reformation liegt hier Martin Luthers Auslegung nahe: Für ihn gehörte zum „täglichen Brot“ alles, was notwendig ist „für Leib und Leben“, also Essen, Trinken, Kleider, Schuhe, Haus, Hof, Acker, Vieh, Geld, Gut . . . Doch neben gesunder und erschwinglicher Nahrung, Wohnung, Eigentum, sinnvoller Arbeit, fairem Lohn, sozialer Sicherheit eben auch Bildung, Verlässlichkeit in Partnerschaft, soziale Geborgenheit in Beruf und Gesellschaft, zuverlässige Rechtsordnung, verantwortungsbewusste und rechenschaftspflichtige Regierung, Frieden durch Gerechtigkeit, Zugang zu Gesundheitsdiensten, ein tragfähiges Wertesystem und nicht zuletzt gute Freunde und treue Nachbarn. Und wir ahnen rasch, welche dieser täglich nötigen Güter käuflich

sind und welche uns auf andere Weise begegnen müssen. Sehr dankbar sind wir, im Zusammenleben mit dem Neckar Center „treue Nachbarn“ zu haben, die unser Wirken in der Kirche und im evangelischen Kindergarten immer wieder gut unterstützt haben, wo wir im Gemeinwesen „mit unserer kleinen Kraft suchen, was den Frieden schafft“. Da gab es viele schöne Kooperationen, nicht zuletzt als wir beim Nikolauslauf sogar einmal in Umkehr der üblichen Rollen erleben durften, dass der mit-gehende Nikolaus beschenkt nach Hause ging. Beide haben wir außerhalb der mentalen Linien der traditionellen Reichs-Stadtmauer zu handeln und hier wird auch weiterhin eine gute Nachbarschaft wichtig bleiben, wenn nun im Zuge der „Sozialen Stadt“ neuer Wohnraum geschaffen wird und wir neue Mitbewohner bei uns begrüßen können. In diesem Sinne: „Viel Glück und viel Segen . . .“ auf gemeinsamen Wegen. Peter Rohde, ev. Pfarrer


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Neckar Center soll Platz zum Verweilen werden D

lagen gab. Das rechnet sich nicht. Was mir sehr gefallen hat, war die Aktion mit Konrad Kujau (dem Fälscher der Hitler-Tagebücher; Anm. d. Red.). Er hat während seines Gefängnisaufenthalts sehr viele Bilder gemalt, die er hier ausstellte. Nebenbei signierte er ein Kochbuch, das er geschrieben hatte. Da war ein Riesen-Andrang von Jung und Alt. Wenn man etwas mit PopBands macht, kommen nur die Jungen. Aber da muss Mutti ja herfahren – und geht vielleicht einkaufen. Ulrich Blauw: Es war auch schon Gottfried Fischer mit seinem Chor hier. Wir hatten Autogrammstunden mit VfB-Spielern oder etwas zu Star Wars. Wir sind offen für alles. Jedes Mal ist es Versuch und Irrtum. Man weiß nie, wie es ankommt.

ass es das Neckar Center in der heutigen Form gibt, ist letztlich der Platznot in der Esslinger Innenstadt geschuldet. Über fünf Jahrzehnte ist das Einkaufszentrum stetig gewachsen und auch in Zukunft möchte die Eigentümerfamilie Blauw am Ball bleiben. Welche Veränderungen in naher Zukunft anstehen, verraten Regine Blauw und ihr Bruder Ulrich im Interview mit Stephanie Danner.

Wie kam es zur Idee, ein Einkaufszentrum am Rande Esslingens zu errichten? Das war vor 50 Jahren ja noch eine Besonderheit… Regine Blauw: Unsere Mutter ist Esslingerin und führte hier die Möbelhandlung Jakob Hägele. Diese brach aus allen Nähten, so hat sie nach einer größeren Fläche gesucht. Außerdem wollte sie den klassischen Möbelhandel kombinieren mit Waren des täglichen Bedarfs. In Esslingen gab es keine Fläche, die groß genug war. Unser Vater war Polstermöbelfabrikant und hatte gute Kontakte zu Firnhaber in Stuttgart. So gab es das Angebot für ein Grundstück dort. Als diese Information zum damaligen Esslinger OB Eberhard Klapproth drang, machte er sich dafür stark, dass das Traditionsunternehmen in Esslingen bleiben sollte.

Gab es damals Widerstände gegen den Standort außerhalb der Innenstadt? Regine Blauw: Durch die Vermittlung von OB Klapproth kam es zu Gesprächen mit dem Bauunternehmen Grüninger, das die Flächen in Weil mit Architektenleistung und Baubindung von der Hofkammer in Erbpacht anbot. Danach gab es Gespräche mit der Konsumgenossenschaft Stuttgart als Mieter im Lebensmittelbereich. Das hatte großen Widerstand der Konsumgenossenschaft Esslingen zur Folge. Ulrich Blauw: Dass wir hier sind, ist OB Klapproth zu verdanken. Er hat versucht, die Interessen zu vereinen und hatte einen gewissen Weitblick.

Wie groß war zu Beginn die Verkaufsfläche? Regine Blauw: Angefangen hat es mit 12 000 Quadratmetern – dort wo heute Edeka ist und die Fläche darüber, wo Decathlon ist. Oben war damals „Die Wohnung“. So hieß das Möbelgeschäft.

In welchen Etappen sind sie gewachsen? Regine Blauw: Es gab drei Bauabschnitte. Die erste Erweiterung war der Teil, in dem sich heute der Media Markt befindet. Die Shop-Zone kam 1994. Gleichzeitig wurde das Parkhaus gebaut.

Wie viel Fläche haben Sie nun? Regine Blauw: Die Verkaufsfläche ist 21 500 Quadratmeter groß, die Nutzfläche 30 000. Parkplätze haben wir 1800, davon sind 1500 überdacht.

Wie hat sich die Mieterstruktur über die Jahre verändert? Regine Blauw: Wir waren das erste SB-Warenhaus in Süddeutschland. Das war ganz neu. Es sollte gute Ware zum guten Preis geben – und davon viel. Bedienung und Beratung fielen weg, aber es gab Parkplätze vor der Haustür. Von Beginn an waren Lebensmittel angeboten. Aus der Konsumgenossenschaft wurde Coop, dann Plaza, Continent, Walmart und Marktkauf. Jetzt ist Edeka da.

Wie wurde denn dieses erste SB-Warenhaus damals von den Kunden angenommen?

Hören Sie heute noch Unmutsbekundungen vom innerstädtischen Handel oder gibt es ein gutes Miteinander?

Regine und Ulrich Blauw führen das Neckar Center in der zweiten Generation. Sie wollen die Idee ihrer Mutter, ein SB-Warenhaus anzubieten, immer weiterentwickeln. Dazu achten sie etwa sehr genau darauf, welche Geschäfte und Dienstleister ins Neckar Center passen. Fotos: Bulgrin

Regine Blauw: Unheimlich gut. Jeder kam mal gucken, schon aus reiner Neugier. Weil die Ware gut war, kamen alle wieder.

Gibt es Mieter, die seit den Anfangsjahren dabei sind? Ulrich Blauw: Adler ist schon lange dabei. Dann auch Reno und Deichmann. Es gibt Unternehmen, die lange dabei sind. Und dann gibt es normale Veränderungen, neue Ausrichtungen oder Unternehmen, die pleite gemacht haben. Das ist der Wandel. Aber die großen wie Media Markt sind lange dabei. Das zeigt, dass man etwas richtig macht. Regine Blauw: Wenn man das Modehaus Adler nimmt: Sie standen lange für günstige Mode, dann kam der Wandel. Jetzt machen sie die ältere Mode oder Übergrößen. Da gibt es kaum Wettbewerber. Sie haben älteres Klientel und größere Größen. Diese Bevölkerung mag uns. Das Modell Adler funktioniert.

Morgens um 10 Uhr mag noch nicht jeder öffnen.

Was ist aus Ihrer Sicht der Vorteil des Neckar Centers?

Nehmen Sie immer wieder Veränderungen in der Mieterstruktur vor?

Regine Blauw: Das ist auf jeden Fall die Parksituation. Man kann meist trockenen Fußes zum Auto kommen. Es gibt kurze Wege, so ist der Einkauf schnell erledigt. Bei schlechtem Wetter sind wir super, bei ganz heißem auch, weil wir klimatisiert sind. Da ist es in der Innenstadt vielen zu heiß. Ulrich Blauw: Dazu kommt das Angebot. Es gibt gute Ware zum fairen Preis. Außerdem ist die Lage an der B10 prima. Hier kommen täglich 92 000 Autos vorbei. Heute ist das ein Vorteil, was zur Gründungszeit ein Manko war – nämlich, dass es keine Flächen gab und wir auf einer Müllhalde das hier errichtet haben.

Regine Blauw: Wir gehen inzwischen mehr in Richtung Dienstleistung. Beispielsweise passt zu Decathlon ganz gut ein Fitness-Studio. Wir wollten aber ein kleines, das gepflegt ist und Kurse anbietet. Das eröffnet demnächst. Ulrich Blauw: Wir schauen aber, dass wir eine relativ lange Mietdauer haben. Wenn es zum Wechsel kommt, sind es eher strategische Gründe. Dann lässt man einen Vertrag auslaufen. Regine Blauw: Zum Beispiel einen Schlüsseldienst – den braucht man nicht mehr. Die Anlagenschlüssel, die weit verbreitet sind, dürfen sie nicht nachmachen.

Wie groß ist ihr Einzugsgebiet?

Ulrich Blauw: Wir blicken auf die effektive Fahrzeit: Wie lange ist jemand bereit, ins Auto zu sitzen? Bei 15 Minuten sind es 250 000 Menschen im Einzugsgebiet und bei 30 Minuten sind es 1,5 Millionen. Allein die Tankstelle zählt 1000 Tankvorgänge am Tag. Es gibt tatsächlich Leute, die nur zum Tanken herfahren, weil es am günstigsten ist.

Um Kunden anzulocken, veranstalten Sie viele Events und Aktionen. Was waren die Highlights der vergangenen Jahre? Regine Blauw: Es gibt eine Werbegemeinschaft mit großen und kleinen Mietern und uns. So findet man verschiedene Interessen und Zielgruppen. Man muss einen Konsens finden. Deshalb entsteht ein Mix aus Veranstaltungen. Den Off-Road-Run gab es öfter. Er war aber sehr aufwendig, weil es viele Auf-

Prägen die älteren Menschen Ihre Kundenstruktur? Ulrich Blauw: Nein. Sonst gibt es eine gute Mischung. Regine Blauw: Bei Decathlon ist es ganz anders. Wenn Ferienzeit ist, ist es unglaublich, was dort los ist mit jungen Familien.

Wie sieht die Mieterstruktur derzeit aus?

Sie unterstützen soziale Projekte in Esslingen, obwohl Sie hier schon länger nicht mehr leben. Was ist ihr Antrieb? Regine Blauw: Unser Vater Günther Blauw hat eine gemeinnützige Stiftung. Da wurde die damalige WerkRealschule Katharinenschule mit all ihrer Problematik und ihren Belangen an uns herangetragen. Dort haben wir uns auf verschiedene Art engagiert. Hier in Weil – quasi vor der Haustür – haben wir die Kirchengemeinde mit Pfarrer Rohde. Er ist im Stadtteil unterwegs wie ein Sozialarbeiter und wird von uns unterstützt, weil wir wissen, bei ihm und seinen Projekten ist es gut aufgehoben.

Was wünschen Sie sich für das Neckar Center in Zukunft?

Regine Blauw: Es gibt nicht so viel Mode wie in einem Einkaufszentrum und auch nicht sehr viel Gastronomie. Beides findet man eher im Shoppingcenter. Ulrich Blauw: Das Neckar Center ist kein klassisches Einkaufszentrum, sondern ein Fachmarktzentrum – neudeutsch: Hybridcenter. Hier sind die Ladeneinheiten viel größer als in einem Shoppingcenter. Dort ist auch der Wohlfühlcharakter mehr im Vordergrund, die Verweildauer wird länger. Regine Blauw: Bei uns kommen die Menschen, kaufen ein, nehmen einen Imbiss mit. Sie kommen nicht, weil sie essen gehen wollen.

Regine Blauw: Ich wünsche mir einen „Place-to-be“. Die Menschen suchen schon einen Platz, wo sie sich treffen, austauschen und verweilen können. Wenn sich das mit Einkaufen verbinden lässt – spitze.

Das heißt aber auch, Sie müssten ihr Konzept etwas umstellen. . .

Hängt die Verweildauer nicht auch mit der Bauweise des Gebäudes zusammen, wo es kaum Nischen für Gastronomie gibt? Ulrich Blauw: Gastronomie ist generell ein schwieriges Thema. Es hängt von der Betreiberstruktur ab. Mit größeren Filialisten ist es meist unproblematisch, bei kleinen Familienbetrieben ist manches schwieriger. Da spielen auch die Öffnungszeiten eine Rolle, die wir vorgeben.

Ulrich Blauw: Mit einer Innenstadt, wo man arbeiten, schlafen und wohnen kann, können wir uns nicht vergleichen. Dafür haben wir alles unter einem Dach. Dinge, die man nicht durch die Fußgängerzone schleppen will, gibt es hier. Inzwischen gibt es ein gutes Miteinander. Die Idee des Neckar Center war anfangs neu und vor neuen Sachen haben die Menschen Angst. Letztlich entscheidet der Kunde. Wir orientieren uns an seinem Wunsch. Regine Blauw: Aus unserer Sicht könnte man auch noch mehr mit der Esslinger City-Initiative zusammenarbeiten. Es gab einen Vorstoß, Pendelbusse einzusetzen. Der Gedanke war, dass man sich zu Stuttgart abgrenzen und die Kaufkraft in Esslingen halten möchte. Es hat sich aber nie ein Projekt ergeben, wo man wirklich zusammengearbeitet hat.

Oliver Selmigkeit (links) steht den Geschwistern Regine und Ulrich Blauw seit Jahren als Centermanager zur Seite.

Ulrich Blauw: Da sind wir dran. Der Innenraum wird neu gestaltet. Der Wohlfühlfaktor soll erhöht werden. Nach einiger Zeit muss man die Sache baulich und gestalterisch in die Hand nehmen. Wir haben uns nun Gedanken gemacht und sammeln Ideen. Demnächst wird das präzisiert. Handel ist Wandel, da muss man mit der Zeit gehen. Wir sind wie die Lobby eines Hotels und die Läden sind wie die Zimmer. Wir sind für die Lobby zuständig, und dafür, dass das Ambiente stimmt, der Kunde sich wohl fühlt und gerne wiederkommt. Wir werden sicher nicht das typische Einkaufszentrum. Wir wollen unsere Besonderheiten herausarbeiten.


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50 JAHRE NECKAR CENTER

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Seinerzeit einmalig

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eit gut 50 Jahren ist das Neckar Center ein Bestandteil der pulsierenden, lebendigen Stadt Esslingen, die mit ihren wunderschönen historischen Altstadtgassen zum Flanieren und Verweilen einlädt. Um jedoch diese Schönheit zu erhalten, war es bereits in den 50er-Jahren nicht möglich, wachsende und damit zunehmend größere Einzelhandelsflächen in der Innenstadt anzusiedeln. Dies musste auch das Möbelhaus Jakob Hägele erfahren, als es aufgrund der rasant gestiegenen Nachfrage in den 60er-Jahren einen neuen größeren Standort in Esslingen suchte. Das im Jahr 1928 in Esslingen gegründete Möbelhaus war nach dem Unfalltod der Eltern von der ältesten, damals 20-jährigen Tochter Waltraud erfolgreich weitergeführt worden. „Irgendwann platzte alles aus den Nähten“, erzählt Regine Blauw, die Enkelin Jakob Hägeles. „Meine Mutter hatte schon ihre Waren überall gelagert.“ Um alles zu bündeln, suchte sie in den 1960ern zusammen mit ihrem Ehemann Günther Blauw einen größeren Standort. Am neuen Standort sollten nicht nur Möbel präsentiert werden. Waltraud Blauw hatte die Idee, ein für damalige Zeiten innovatives Einkaufserlebnis zu schaffen: die Selbstbedienung bei Möbeln und Produkten des täglichen Bedarfs. Nach langer, erfolgloser Suche im Stadtgebiet Esslingen wurde ein alternativer Standort im Zentrum von Stuttgart gefunden, der kurz vor der Vertragsunterzeichnung stand. Im letzten Moment konnte der damalige Esslinger Oberbürgermeister, Eberhard Klapproth, der Familie Blauw einen Standort im Esslinger Stadtteil Weil vermitteln. Dieser war im Besitz des Bauunternehmers Grüninger, der dieses Gebiet bereits anderweitig überplant, aber noch nicht erschlossen hatte. „Meine Eltern ließen sich aufgrund ihrer Verbundenheit zu Esslingen davon überzeugen, von einem Umzug nach Stuttgart abzusehen und das Gelände in Esslingen-Weil zu erwerben“, sagt Regine Blauw. Das angebotene Gelände in Weil lag zwar verkehrsgünstig an der Bundestrasse B10, war jedoch nach dem Krieg zuerst als Kiesgrube und dann als Mülldeponie genutzt worden. Das Gelände musste vor der Bebauung aufwendig saniert und von etlichen Altlasten befreit werden. Zudem musste der das Gelände durchfließende Mühlbach kanalisiert werden. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1964. Da der Boden eine direkte Bebauung nicht zuließ, mussten, für die Standfestigkeit des geplanten Gebäudes, zuerst Hunderte von Bohrpfählen im Erdreich verankert werden, um tragfähigen Grund zu erreichen. 18 Meter tief ragen sie nun in die Erde.

Märkte von Continent. Das amerikanische Konzept von Walmart und die Führung der Mitarbeiter nach – für deutsche Verhältnisse – unüblichen amerikanischen Methoden, bewog die Familie Blauw 2002 gegen Zahlung einer Abfindung an Walmart einen Auflösungsvertrag zu schließen. Danach wurde die Selbstbedienungsfläche an AVA/ Marktkauf vermietet. Seit 2010 betreibt Edeka diese Fläche. Bereits Ende der 70er-Jahre öffnete die Modekette Adler ihre Türen. Zur damaligen Zeit noch das Bekleidungshaus für die Familie, passte sich Adler den Bedürfnissen immer wieder an und bietet heute Mode für Menschen gehobenen Alters oder für große Größen an. In den 80er-Jahren veränderte sich die Einkaufslandschaft in Deutschland und das bisher vorherrschende Prinzip der großen Kaufhäuser, in denen alles aus einer Hand zu bekommen war, wurde zunehmend durch großflächige, spezialisierte Fachmärkte abgelöst. Dort bekam man fortan Produkte einzelner Themen und Bereiche.

Spezialisiert auf Fachmärkte

Mitte der 1960er-Jahre waren die Bauarbeiten auf der ehemaligen Müllhalde in Weil in vollem Gange. Direkt an der B10 entstand das Neckar Center.

Im November 1967 eröffnete das erste SB-Warenhaus in Süddeutschland.

Alles, was man täglich braucht Im Anschluss daran wurde von 1966 bis 1967 ein Gebäude mit 12 000 Quadratmetern Verkaufsfläche errichtet, in dem die Konsumgenossenschaft Stuttgart den ersten Selbstbedienungsmarkt in Süddeutschland für Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs am 19.12.1967 im Erdgeschoss eröffnete. Im Obergeschoss entstand das neue Möbelverkaufskonzept „Die Wohnung“. „Das funktionierte damals ähnlich wie heute ein Ikea“, erzählen die heutigen Geschäftsführer, Regine und Ulrich Blauw. Selbstbedienung für Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs gibt es an diesem Standort immer noch. Die Konsumgenossenschaft Stuttgart fusionierte mit anderen Genossenschaften zur Coop Deutschland (1977). Die Coop Deutschland ging 1991 in der Plaza Gruppe auf. Daraus wurde Continent (Promo Hypermarkt) und im Jahr 1999 übernahm Walmart die

Selbstbedienung war in den 60er-Jahren etwas Neues. Die Einkaufswagen füllten sich mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.

„Die Wohnung“ – so hieß das Möbelkonzept, das im Obergeschoss des Neckar Centers anfangs beheimatet war.

Solche spezialisierte Fachmarktkonzepte wurden für Elektrotechnik und Elektronik, aber auch für Textil und Schuhe entwickelt. Für Verbraucher bedeutete das meist eine größere Auswahl an Produkten. „Auch hier war das Neckar Center wieder vorne mit dabei“, sagen die Betreiber nicht ohne Stolz. Der zweite Media Markt in Baden- Württemberg öffnete im Neckar Center am 30. September 1993 seine Pforten. Die Schuhfirmen RENO und Deichmann folgten und sind wie Media Markt und Adler nach wie vor im Neckar Center beheimatet. Anfang der 90er-Jahre erfolgte außerdem die dritte Erweiterung des Einkaufszentrums. Die Shopzone bietet seit 1994 weiteren 25 Geschäften ein Zuhause. Kunden finden dort zum Beispiel eine Drogerie, eine Apotheke oder einen Zeitschriftenladen. Weil sich das Neckar Center durch seine Lage an der B10 zum Autofahrerstandort entwickelt hatte, an dem die Verbraucher große und sperrige oder eben viele Dinge kaufen, wuchs der Bedarf an Parkplätzen. Seit 1994 bietet ein dreigeschossiges Parkhaus 1800 Stellplätzen, davon 1500 überdacht. „Aus diesem Grund kommen zu uns die Kunden, die einen Kühlschrank oder einen Fernseher kaufen“, weiß Ulrich Blauw. So könne der Verbraucher seine schweren Einkäufe, für die er ein Fahrzeug benötigt, stadtnah erledigen, ohne das Zentrum durch den Verkehr zu belasten. An das Einkaufszentrum aus den ersten Tagen erinnert heute nicht mehr viel. Stattdessen laden helle offene Bereiche im Atrium, Freiräume und Erlebnisbereiche, sowie ein umfangreiches gastronomisches Angebot zum Verweilen ein und lassen damit den Einkauf zum Familienausflug werden. Mit der Eröffnung des Sportanbieters Decathlon 2010 wurde ein weiteres Mal dem sich wandelnden Kundeninteresse Rechnung getragen. Das Neckar Center sieht heute seine Kernkompetenz im Großflächenangebot für Lebensmittel, Sport sowie Elektro und Medien. Auch als Arbeitgeber ist das Neckar Center ein wichtiger Faktor. Waren am Anfang knapp 120 Arbeitnehmer im Neckar Center bei den dort angesiedelten Unternehmen beschäftigt, so sind es im Jubiläumsjahr 2017 fast 600 Frauen und Männer. Durch die geplante Bebauung der direkten Nachbarflächen des Neckar Centers mit 180 Wohneinheiten ab 2018 wird das Center zunehmend zum Nahversorger für dort neu angesiedelte Menschen. „Wir werden so etwas wie der Kühlschrank vor der Haustür“, verdeutlicht Ulrich Blauw. dan


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50 JAHRE NECKAR CENTER

Bummeln, Genuss, Sport und Mode – Die Events D as Neckar Center präsentiert sich im Jahresverlauf mit zahlreichen spannenden Aktionen und attraktiven Events seinen Kunden. Manches davon entwickelt sich schnell zur Tradition, etwa der Nikolauslauf Anfang Dezember, bei dem die Teilnehmer für einen guten Zweck an den Start gehen. Auch anlässlich des 50-jährigen Jubiläums gibt es Höhepunkte im Veranstaltungskalender.

Sport Event An verschiedenen Schauplätzen im Neckar Center treten am Samstag, 4. November, ab 11 Uhr Vereine aus Esslingen und Umgebung auf. Dabei sind unter anderem die Tanzgruppe der Karnevalsfreunde Esslingen – mehrfache deutsche Tanzmeister – sowie die Kid‘s Dance Esslingen, die Fechtabteilung des SV 1845 Esslingen und Tanz ES. Außerdem können sich sportliche Besucher im Torwandschießen versuchen, das im Obergeschoss des Neckar Centers von Media Markt, Decathlon und Edeka betreut wird. Treffer werden mit Preisen belohnt. Als Hauptgewinn winken zwei Eintrittskarten in die VIP Lounge des VfB für das Bundesligaspiel des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund. Aber auch Besucher, die beim Torwandschießen weniger Glück haben, haben die Chance, von Maskottchen „Necki“ mit einem der Jubiläums Schokoladentaler bedacht zu werden. Zudem ist ein VfB Fußballspieler zu einer Autogrammstunde eingeladen – wer kommen wird, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Die Sportveranstaltung Sport4Kids hat viele Anhänger gefunden. Neben Maskottchen Necki (2. von links) freuen sich zahlreiche Kinder über ihre Pokale, Preise und Urkunden. Am 4. November steht wieder ein Sport-Event auf dem Programm.

Zuletzt ging es im Frühling über den Cat Walk im Neckar Center. Am 18. November wird dort die aktuelle Herbst-/Wintermode präsentiert.

Verkaufsoffener Sonntag

tag, 18. November. Um 12 Uhr und um 14 Uhr präsentieren Adler, Decathlon und Jeans Fritz auf dem Cat Walk die aktuellen Modetrends. Frisör Klier zeigt um 11 und um 13 Uhr, was das Mitarbeiterteam in puncto Hair-Styling alles drauf hat. Zwischendurch gibt es eine mitreißende Show-Einlage der Tanz Gruppe der Karnevalsfreunde Esslingen. Am Foto Point können Kunden zur Erinnerung originelle Jubiläums-Fotos von sich aufnehmen,

Anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags „Esslinger Herbst“ öffnet auch das Neckar Center seine Türen. Am Sonntag, 12. November, sind die Kunden herzlich willkommen. Die Gastronomie lädt ab 11 Uhr zum beliebten Ein-Euro-Frühstück ein. Die Band Music Sensation heizt mit aktuellen Hits und klassischen Popsongs die Stimmung an. Wer im Neckar Center flaniert, darf

sich auf kleine Geburtstags-Muffins freuen, die unter den Besuchern verteilt werden. Ab 13 Uhr haben alle Shops des Neckar Centers geöffnet. Die Kunden haben die Chance, an verschiedenen Glücksrädern zu drehen und dabei einen der vielen kleinen und großen Preise zu gewinnen. Kinder werden nicht nur dem Maskottchen Necki begegnen, das mit einem Korb voller Süßigkeiten seine Runden durch das Center dreht. An der Bastelsta-

tion können sie tolle Necki-TextilRucksäcke bemalen – und darin zum Beispiel ihre gewonnenen Schätze nach Hause tragen. Schnäppchen und Sonderaktionen der Shops runden die Aktionsvielfalt ab. So gibt Edeka am verkaufsoffenen Sonntag „10 Prozent Rabatt auf alles“.

Gala Modenschau Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeiern ist die Gala Modenschau am Sams-

ausdrucken lassen und sofort mitnehmen. Die Gastronomen sorgen mit diversen Häppchen für das leibliche Wohl und die willkommene Erfrischung wartet an der Sektbar. Gegen 16 Uhr kommt es zum großen Finale – 50 Jahre Neckar Center dürfen noch einmal richtig gefeiert werden. Informationen zu den Veranstaltungen findet man auch im Internet: www.neckar-center.de dan

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Neuheiten frisch von der IFA

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nfang September trafen sich Technik-Experten aus aller Welt auf der IFA 2017 in Berlin. Auch der MediaMarkt Esslingen schickte seine Trend-Scouts auf die international bedeutendste Messe für Elektronikprodukte. Welche Produkte werden uns in Zukunft begleiten? Was ist die bedeutsamste Innovation?

Hier ein erster Überblick: Gadgets für Fitness und Gesundheit Zu mehr Lebensqualität tragen auch innovative Produkte wie Fitness-Tracker und Smartwatches bei. Nicht nur Sportfanatiker und Leistungssportler wollen genau wissen, wie hoch ihr Puls gerade ist oder wie viele Kalorien sie bereits verbraucht haben. Immer mehr Menschen möchten sich im Alltag bewusster bewegen, aber auch Gewicht, Kalorienverbrauch und Schlaf kontrollieren, um sich eine gesündere Lebensweise anzugewöhnen. Fitness-Spezialisten wie Fitbit und Elektronik-Giganten wie Samsung haben dazu auf der IFA 2017 interessante Neuheiten vorgestellt. So kann man mit der neuen Fitbit „Ionic“ sogar seine Blutzuckerwerte überwachen. Wegweisend ist die bis zu 50 Metern Tiefe wasserdichte „Gear Fit 2 Pro“ von Samsung, die sportliche Aktivitäten automatisch erkennen und den Puls seines Trägers permanent messen kann. Sprachsteuerung setzt sich durch Die IFA 2017 hat gezeigt, dass der Megatrend zu smarten Pro-

dukten weiter anhält. Einen echten Durchbruch gab es beim Thema Sprachsteuerung. Viele Hersteller haben Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Home in ihre Produkte integriert, sodass man diese nun einfach per Zuruf steuern kann. So zum Beispiel smarte Lautsprecher wie der Sonos Bootlet oder die neueste Generation von Philips HueLeuchten. „In Zukunft wird man wohl sämtlich Funktionen in seinem Smart Home einfach per Sprache bedienen können“, schätzt Jürgen Stich, Geschäftsführer des MediaMarkts Esslingen. Erste Neuheiten sind schon eingetroffen Es gibt natürlich noch viel mehr von der IFA 2017 zu berichten, etwa über hochwertige Fernsehgeräte im BilderrahmenDesign, die man wie Gemälde an die Wand hängen kann, oder Waschmaschinen, die nur noch die Hälfte der Zeit benötigen, um ein perfektes Waschergebnis zu erzielen. Aber dazu kommt man am besten im MediaMarkt vorbei und lässt sich das von den Experten in den Abteilungen gleich vorführen. Die ersten IFA-Neuheiten sind schon eingetroffen. Virtuelle Realität für Gamer Weiter auf dem Vormarsch ist zudem das Thema Virtual Reality, wo sich neben bekannten Systemen wie Oculus Rift, Samsung Gear VR und Sony PlayStation VR noch etliche andere Hersteller hervortun. Dazu gehören Dell mit dem Headset „Visor“ und Lenovo mit dem

VR-Set „Mirage“. Letzteres bietet nicht nur faszinierende virtuelle Welten, sondern gibt auch exklusive Star Wars-Inhalte zum Besten. Tipp für Gamer: Unbedingt ausprobieren! Windows Mixed Reality Seit dem 17. Oktober revolutioniert Microsoft unser Verständnis von Realität – und bringt unter dem Begriff „Mixed Reality“ zusammen mit prominenten Herstellern einen neuen Standard für virtuelle und erweiterte Realität auf den Markt. Microsoft will Realität neu definieren. Zu diesem Zweck erscheinen im Herbst die lang ersehnten Mixed Reality Brillen der Hersteller Acer, Dell, HP, Lenovo und Samsung – Asus zieht voraussichtlich im Frühjahr nach. Der Begriff Mixed Reality umspannt sowohl Virtual Reality (VR) als auch Augmented Reality (AR) und steht für die Verschmelzung der virtuellen und der realen Welt. Die ersten Geräte verstehen sich aber zunächst im Grunde als VR-Brillen. Schon ab 299€ können Interessierte mit dem Kauf eines Headsets und in Verbindung mit einem Windows 10-Gerät in die virtuellen Welten eintauchen Besuchen Sie unsere Promotion-stände der Firmen Philips, O2, unitymedia, Lavazza, HP, Bauknecht, Microsoft und schauen Sie sich die Neuheiten und Aktionen an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


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50 JAHRE NECKAR CENTER

DAS NECKAR CENTER OG

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76 16 50 20 93 84 00 37 09 97 80 0175 5 32 83 43 38 69 18 38 10 21 91 45 31 69 94 58 16 58 0172 93 56 39 16

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Center Management

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C Ausgang Parkdeck

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ALDI SÜD E-Center Alexandros Griechische Feinkost Dürninger Zeitschriften Adler Modemarkt Apollo Optik Deichmann Jeans Fritz Mister + Lady Jeans Drogerie Rossmann

Apotheke im Neckar Center beastmode Confiserie Bosch Juwelier Sara K&U Bäckerei Blumen und Ambiente GETEV Facility Services Hähnchenwagen

93 88 12 0 0173 88 25 178 38 65 37 36 57 60 0 93 80 90 2 93 85 97 6 88 24 27 60 93 85 89 3 31 05 69 6

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vor der Stadt

Die City vor der Stadt Direkt an der B10, Ausfahrt Esslingen-Weil www.neckar-center.de

Alle Angaben ohne Gewähr

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UNTERGESCHOSS


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50 JAHRE NECKAR CENTER

Das Neckar Center in Zahlen

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Mieter machen gastronomische Angebote

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Herzlichen Glückwunsch!

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Wir bedanken uns für die langjährige, gute Zusammenarbeit und wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute.

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Wir gratulieren herzlich zum 50jährigen Jubiläum und bedanken uns für die langjährige, gute Zusammenarbeit.

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50 JAHRE NECKAR CENTER

„Das Neckar Center: einzigartig und vielfältig“ D H I

as Neckar Center hat in all den Jahren, die es nun besteht, eine tolle Entwicklung durchlaufen. Ich arbeite seit zehn Jahren im Neckar Center. Innerhalb dieser Zeit hat sich das Center durch bauliche Maßnahmen unglaublich positiv verändert und ist dadurch zu etwas Einzigartigem geworden. Kunden, die längere Zeit nicht hier waren, sind immer wieder begeistert davon, wie sich die Veränderung auf das Gesamtbild ausgewirkt hat. Das merken auch die Mitarbeiter. Dadurch macht die Arbeit hier vor Ort besonders große Freude.

Jürgen Stich, Geschäftsführer bei Media Markt.

Der Standort ist durch die gute Anbindung, die leichte Erreichbarkeit, ein gutes Parkleitsystem sowie eine insgesamt verbesserte Infrastruktur sehr attraktiv. Daher haben wir als Media Markt unseren Mietvertrag verlängert, um uns zum Neckar Center zu bekennen. Nächstes Jahr feiert Media Markt 25-jähriges Jubiläum am Standort. Wir haben das

Neckar Center also schon fast die Hälfte seines Lebens begleitet. Und wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre. Jürgen Stich Geschäftsführer Media Markt

„Mit schwäbischem Charme“

„Standort außer Konkurrenz“

„Nette Erlebnisse“

ier im Neckar Center ist der Kontakt zwischen den einzelnen Mitarbeitern und den Kunden sehr eng. Die Stammkundschaft kommt seit Jahren und ist

ch bin seit Mai 2015 im E-Center Esslingen-Weil als Marktleiter tätig. In dieser – doch relativ kurzen – Zeit habe ich das Angebot des Centers bereits sehr zu schätzen gelernt. Aufgrund seiner ausgewogenen Mischung aus Fachgeschäften und Gastronomie bietet das Neckar Center alles, was das Herz begehrt. Wir haben viele nette und treue Stammkunden, die seit vielen Jahren dem Neckar Center verbunden sind. So etwas freut uns natürlich sehr. Dabei gibt es auch einige besonders nette Erlebnisse. Beispielsweise gibt es eine Gruppe von Senioren, die sich regelmäßig vor dem Einkaufen zum Frühstücksstammtisch in der K&U-Bäckerei trifft. Solche Gegebenheiten sind einfach schön zu beobachten. Bernd Diez Marktleiter E-Center

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ch stamme aus dem Rheinland und habe die Geschäftsleitung im November letzten Jahres übernommen. Nach einem knappen Jahr kann ich aber überzeugt sagen, dass mir das Neckar Center sehr gut gefällt. Durch seine Größe herrscht hier natürlich ein konstant großer Kundenstrom, dem wir gerecht werden wollen und gleichzeitig liegt es uns am Herzen, jeden Kunden individuell glücklich zu machen. Das gelingt den Mietern auch sehr gut, wie ich finde. Die Sortimentbreite und -tiefe ermöglicht es dem Neckar Center, auf jedes Bedürfnis einzugehen. Die Herausforderung besteht darin, die Qualität dauerhaft zu gewährleisten. In unserem Modemarkt bieten wir daher hochwertige Markenprodukte und schicke Modeinspirationen. Im Gespräch mit den Kunden gibt es ab und an kleine Sprachbarrieren. Das Schwäbische ist für mich als Rheinländer noch eine Art Fremdsprache, aber so entstehen immer wieder lustige Situationen, über die beide Seiten herzhaft lachen. Für mich hat das den typisch schwäbischen Charme. Für die Zukunft wünschen wir uns auch weiterhin so einen tollen Kontakt zu unseren Kunden und wollen ihnen natürlich das Beste vom Besten bieten. Gabriel Schnell Geschäftsleiter Adler Moden

Andreas Schuster, Geschäftsführer bei Apollo Optik.

sehr zufrieden. Zum einen, weil sich das Neckar Center stetig weiterentwickelt hat und nun von der Struktur und der Optik zunehmend attraktiver geworden ist. Zum anderen natürlich auch, weil man unter einem Dach eine Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen bekommt. Das ist ein Markenzeichen. Das Neckar Center steht für sich und damit durch den Standort außer Konkurrenz. In den dreieinhalb Jahren, in denen ich hier als Geschäftsführer von Apollo Optik tätig bin, erzählen mir die Kunden immer wieder gerne von der Weiterentwicklung des Neckar Centers. Für die Zukunft kann es aus meiner Sicht gerne so weitergehen. Andreas Schuster Geschäftsführer Apollo Optik

Bernd Diez, Marktleiter beim E-Center in Weil.

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50 Jahre Neckar Center – wir gratulieren! n BAUUNTERNEHMUNG: • Neubau und Erweiterung • Abbruch und Erdbewegung • Umbau und Sanierung • Reparaturen an Haus und Hof • Außenanlagen • Abdichtung und Rohrerneuerung

Die BEWK Ingenieure bedanken sich bei dieser Gelegenheit für die gute und d konstruktive Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf weitere gemeinsamee Projekte und Erfolge.

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Wir gratulieren zum Jubiläum! Experten im Bauwesen

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Ihr Recht in guten Händen K3S – die Anwaltskanzlei mit 17 spezialisierten Rechts- und Fachanwälten sowie staatlich anerkannte Schlichtungsstelle gratuliert zum 50-jährigen Jubiläum. Wir bedanken uns für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit Recht erfolgreich. K3S Rechtsanwälte Köppe, Straub, Staufer, Schwemmle und Kollegen Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Wir sind für Sie da – wann, wo und wie Sie wollen. Profitieren Sie von unserem Service per Telefon, Online-Banking, über unsere VR-Banking App oder direkt in Ihrer Filiale. www.volksbank-esslingen.de

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50 JAHRE NECKAR CENTER

In direkter Nachbarschaft zum Neckar Center sollen vom kommenden Jahr an gut 180 Wohneinheiten entstehen.

Foto: Bulgrin

Entwicklung hin zur „Sozialen Stadt“

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in bisschen stiefmütterlich ist der Stadtteil Weil lange Jahre behandelt worden. Doch nun soll sich städtebaulich etwas tun. Zwischen Neckar Center und dem ehemaligen Gestüt soll auf dem früheren Sportplatz ein neues Wohngebiet entstehen. Es ist Teil des Förderprogramms „Soziale Stadt“. Dessen erklärtes Ziel ist „die Stabilisierung und Aufwertung städte-

baulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile“, so heißt es bei der Stadtverwaltung. Teil des Konzepts ist es, gemeinsam mit den Bürgern zu planen. In zahlreichen Mitmachaktionen wurden Themen wie Wohnungsbau, öffentlicher Raum, soziales Miteinander, Freizeitmöglichkeiten und Verkehr diskutiert. Daraus und aus Ergebnissen

einer Bürgerbefragung wurden schließlich konkrete Maßnahmen entwickelt, die die Stadt in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umsetzen möchte. Obwohl das Programm „Soziale Stadt“ in Weil keine der Maßnahmen mit „Priorität 1“ versieht, soll sich einiges tun. So will die Stadt Esslingen im Bereich des EberhardBauer-Stadions den neuen „Sport-

park Weil“ bauen, der neben der klassischen Vereinsnutzung auch ein frei zugängliches Areal für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen bieten soll. Abseits des Förderprogramms soll die Sporthalle Weil aufwendig saniert werden. Außerhalb des Sanierungsgebiets, in direkter Nachbarschaft zum Neckar Center, liegt die Brachfläche, auf der 184 Wohneinheiten – Ge-

schosswohnungen und Reihenhäuser – entstehen sollen. Lange Zeit war die Rede davon, auch einen Steg zu bauen, über den man von Brühl über die B10 nach Weil gelangt. Im Bereich des Neubauprojekts würde er laut Plan enden. Zuletzt kamen aus dem Rathaus aber eher Signale, dass dieser Gedanke nicht mehr vordringlich verfolgt wird. dan

IMPRESSUM Redaktion Doris Brändle, Stephanie Danner, Nathalie Kauder Gerd Schneider (V.i.S.d.P.) Anzeigen Jörg Heiland (verantwortlich) Titelbild Monkey Business/stock.adobe.com Fotos Roberto Bulgrin Neckar Center Druck Bechtle Verlag&Druck, Esslingen

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Freude am Sport wecken G

emeinsam Sport erleben und möglichst vielen Menschen die Freude am Sport ermöglichen. Das ist kein leerer Slogan, sondern gelebte Philosophie bei Decathlon. Das 1976 gegründete Unternehmen bietet Equipment und Bekleidung für über 70 Sportarten unter einem Dach. Unabhängig von Alter, wirtschaftlicher Situation oder sportlicher Leistungsstufe findet jeder von A wie Alpin-Ski bis Z wie Zelte das für sich passende Produkt. Allein mit den 20 sportlichen Eigenmarken vertreibt Decathlon 35 000 Artikel, zum unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis und in bester Qualität. Jede Eigenmarke hat ein eigenes Forschungsteam, das Innovationen vorantreibt und dafür sorgt, dass die Produkte optimal auf die Bedürfnisse der Sportler zugeschnitten sind und optisch den hohen An-

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sprüchen genügen. Am KonzernCampus in Villeneuve-d’Ascq (Nordfrankreich) arbeiten mehr als 530 Ingenieure und 150 Produktdesigner, die jährlich bis zu 2800 Produkte entwickeln und 40 Patente einreichen. So werden Surfbretter direkt in Hendaye (Südfrankreich) am Atlantik entwickelt und getestet und ausschließlich über Decathlon-Filialen vertrieben.

70 Sportarten unter einem Dach Die Esslinger Filiale ist so konzipiert, dass neue Produkte direkt vor Ort ausprobiert werden können. Die Indoor-Testflächen machen den Einkauf bei Decathlon zum Event. Auf einem virtuellen Rundgang ist die Filiale mit 70 Sportarten ebenfalls zu erleben. Das Thema Innovation ist nicht nur für die Entwicklung der Produktneuheiten wichtig. Serviceangebote

und Konzepte in der Filiale sind neuartig und zukunftsorientiert. Dafür wurden die Serviceangebote und Produktpaletten miteinander auf allen Kanälen verknüpft. Beispielsweise können mit dem Service Click+Collect alle Online-Bestellungen versandkostenfrei in die Filiale geliefert und dort abgeholt werden. Kunden, die die Decathlon-Produkte gerne vor Ort testen möchten, können sie bequem von zu Hause aus im Onlineshop suchen und reservieren. Sportbegeisterte Mitarbeiter legen das Produkt in der gewünschten Filiale zurück, wo es bereits nach einer Stunde abgeholt werden kann. Der Service ist kostenlos, bezahlt wird das Produkt vor Ort. Mit Auswahl+ kann man im Store alles bestellen, was nicht vor Ort vorrätig ist, beispielsweise das Modell in einer anderen Farbe. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Moderne Haustechnik

chon beim ersten Meter Rohr, das vor 50 Jahren im Neckar Center verlegt wurde, war die Firma Haug & Sohn dabei. Karl Sohn, der mit seinem Sohn Rüdiger das Unternehmen führt, erinnert sich noch gut, wie er damals mit Gummistiefeln durch die feuchten Wiesen gewatet ist. „Seither waren unsere Mitarbeiter bei fast allen Änderungen und Umbauten im Sanitärbereich dabei“, sagt er. Seit über 100 Jahren bietet Haug & Sohn seinen Kunden modernes und qualitativ hochwertiges Handwerk an. Der Fachbetrieb ist Experte, wenn es um Sanitär, Badrenovierungen, Heizungsmodernisierungen, Wartungen oder Reparaturen geht.

Komplett-Bad-Lösungen

Haug & Sohn ist spezialisiert auf Komplett-Bad-Lösungen und wurde dafür bereits mehrfach ausgezeich-

net. „Es gibt nur ein Angebot, eine Rechnung und einen Verantwortlichen“, erklärt Rüdiger Sohn das Prinzip. Der Kunde entscheidet sich also dafür, wie sein neues Bad aussehen soll, welche Fliesen, Armaturen ihm gefallen, ob er eine Dusche, eine Wanne oder beides wünscht – die jeweiligen Handwerker zu beauftragen und anzuleiten, dies alles übernehmen dann die Fachleute von Haug & Sohn. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass am Ende alles termingerecht fertig ist. „Beim Badneubau oder auch bei der Renovierung ist den meisten Kunden Barrierefreiheit sehr wichtig – übrigens auch jungen Leuten“, sagt Karl Sohn. Sein Betrieb ist dafür zertifiziert. „Wir sind in einer Branche tätig, in der sich die Dinge ständig weiterentwickeln. Deshalb müssen auch wir innovativ bleiben“, sagt Karl

Sohn. Neue, umweltfreundliche Technologien wie Solaranlagen, Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke finden sich deshalb in der Angebotspalette und werden stetig ausgebaut. Außerdem werden Flaschnerarbeiten wie beispielsweise Dachrinnen, Regenrohre oder Blechverkleidungen kompetent ausgeführt.

Kundendienst

Auch der Kundendienst wird bei Haug & Sohn großgeschrieben. Die geschulten Monteure warten Heizungen, reparieren Armaturen oder wechseln auch mal nur den Siphon. Gutes Personal ist entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Neben den 25 Mitarbeiten beschäftigt Haug & Sohn sechs Lehrlinge. „Auf Ausbildung legen wir großen Wert, sie sind unsere Fachleuchte von morgen“, sagt Karl Sohn.

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum 50 Jahre Neckar Center. Wir freuen uns, als Sanitär- und Heizungspartner dabei zu sein

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