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L...Leben.Liebe.Laster.

VOL. 15/2014

08 Vernetzen Sie sich Wohnen in der Zukunft 16 Auf und davon Neue Energie durch Auszeit 24 Neu gewonnene Freiheit Tanzen auf die andere Art 48 Kommunikation mal anders Sprachen in der Ferne 54 Die Sprache der Kleider Basics für den Kleiderschrank

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Lebenslust statt Frust Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

www.l-magazin.com

VOL. 15/November 2014

Gratis zum Mitnehmen


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RUBRIK

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EDITORIAL 03

Liebe L...LeserInnen ALLES ist Kommunikation. Ein Wort, eine Geste, ein Bild und noch vieles mehr. Gehen wir achtsam durchs Leben, merken wir, wie wichtig unsere tägliche Kommunikation in Wirklichkeit ist. Dies aber nicht nur im aussen, sondern auch mit uns selbst. Wie oft nehmen wir uns die Zeit zu fragen, was wir wirklich wollen? Wann sagen wir unsere Meinung genau so, wie wir sie uns zurechtgelegt haben? Und wie viele Tage im Jahr funktionieren wir einfach? Ab und an fehlt uns schlichtweg die Zeit, so richtig abzuschalten. Jedoch ist es gerade in der heutigen Zeit wichtig, sich auch mal eine Auszeit zu gönnen – sei es auch nur ein Wochenende –, um dadurch sehr wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Erfahrungen, welche danach für immer tief in uns verankert bleiben. Natürlich ist auch Kleidung Kommunikation. «Kleider machen Leute», heisst es so schön. Geht es aber wirklich darum, dem neusten Trend nachzujagen oder viel mehr, sein wahres und individuelles Ich zu unterstreichen? Erfahren Sie es in dieser Ausgabe. Wenden wir unseren Blick in eine andere Richtung. Denn auch Musik und Tanz sind eine Art Kommunikation. Sich zu berauschender Musik bewegen, Gefühle hochkommen lassen, Emotionen ausdrücken und einfach mal loslassen, all das ist im Wort NIA enthalten. Vielleicht sollten wir uns alle mal im Ausdruckstanz versuchen und schauen, was es mit uns macht. Einfach offen sein und Neues ausprobieren. Dies könnte auch ein Vorsatz für’s neue Jahr sein! Schön ist jedoch auch zu wissen, dass Kommunikation schon viel früher beginnt, nämlich mit unseren Gedanken. Darum zum Schluss ein Zitat von Gregor Loser: «Entweder bestimmen wir selbst unsere Gedanken oder sie bestimmen uns. Ich bin für Ersteres.» Diesem Zitat schliesst sich das gesamte L…MagazinTeam an und wünscht Ihnen allen eine bezaubernde Zeit mit viel Freude und positiver Kommunikation. Marion Kranz, Redaktionsleitung

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INHALT

Leben

Liebe

22 06 KOLUMNE Friedas Welt 08 WOHNEN Vernetztes Wohnen 16 BUSINESS Neue Power durch Auszeit 20 AUF EIN WORT mit Gregor Loser 24 CARPE DIEM Getanzte Lebensfreude

08

48 32 KOLUMNE Ich liebe dich 34 REPORTAGE Effiziente Kommunikation 44 KULTUR Poetry Slam 46 KULTUR Buchtipps 48 REISEN Sprachreisen

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Laster

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52 KOLUMNE Am Ă„quator 54 MODE Die Sprache der Kleider 62 MUST-HAVES 64 GOURMET Vom Streben nach Perfektion

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walder, werber

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Dafür arbeiten wir. Bei uns profitieren Sie von einer hervorragenden Performance, die wir seit Jahren mit besten Ratings und Auszeichnungen immer wieder unter Beweis stellen. Sei es mit dem Lipper Fund Award, dem FUCHS Performance Projekt oder den Dachfonds Awards des österreichischen GELD-Magazins. Alle unsere Fonds sind retrofrei und gehören damit zu den günstigsten aktiv gemanagten Fonds in Europa. Aber die wichtigste Auszeichnung bleibt für uns Ihr glückliches Lachen. Mehr unter: www.llb.li/auszeichnungen

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nach zwei Jahren (Stand: 30.6.2014)


06 KOLUMNE

Friedas Welt «WINTERFEINE KOMMUNIKATION» Nicole Hagleitner

Die kalte Jahreszeit zeigt sich gerade in ihrer vollen Pracht. Und so war auch ich bemüht, mich einer ­schönheitstechnischen vorwinterlichen Generalüberholung zu stellen. Wie die Perfektionistin von heute das so macht von Kopf bis Fuss. Beginnend also mit einer schon fixen Vorstellung im Kopf vereinbarte ich einen Termin beim Friseur. Diesen hatte ich zuvor durch Einholen vieler Meinungen meiner Kolleginnen sorgsam ausgewählt. Zu oft war ich schon nach Friseurbesuchen enttäuscht gewesen. Doch diesmal sollte alles anders sein! Hoch motiviert und gespannt nahm ich also auf dem Frisierstuhl Platz und sprudelte sofort mit meinen Ideen und Vorstellungen meiner perfekten Frisur los. Ich liess die nette Dame kaum zu Wort kommen, denn eine Eigeneinschätzung der Lage ihrerseits brächte sicherlich Komplikationen mit sich und hatte bisher noch nie zum guten Ende geführt. Die bemühte Friseurin brachte auch sogleich die Farbkarte, um sich die von mir geschilderte Farbe nochmals bestätigen zu lassen. Ich hatte wie immer ein gutes Gefühl und entspannte mich bei Ayurvedatee und Lektüre, während an meinem Kopf gewerkelt wurde. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann endlich der gross erwartete Showdown: Die Friseurin stellte sich mit einem Spiegel hinter mich und präsentierte mir stolz ihr Werk. Es war ziemlich genau so, wie ich es mir nicht gewünscht hatte. Anstatt dezent festtagstauglich, sah ich aus wie ein buschiges Streifenhörnchen vor dem Winterschlaf. Tief getroffen und angestrengt, es mir nicht anmerken zu lassen, beglich ich meine Rechnung und verliess ­ schnellstmöglich den Laden, um mir um die Ecke – wie

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immer – eine neue Kopfbedeckung zuzulegen. Zu Hause angekommen, stellte ich mich vor den Spiegel und begutachtete erneut meine neue Winterfrisur. Warum war es so schwer, meinen Anweisungen zu folgen? Ich hatte ihr und den anderen Friseuren davor doch genau erklärt, wie ich es haben möchte. Da kam mir plötzlich der Gedanke, dass es vielleicht gar nicht an den Friseuren lag, welche meine Anweisungen nicht zum gewünschten Ergebnis brachten, sondern an mir und meiner Beschreibung. Es gab kein Problem mit dem Empfangen der Botschaft, sondern mit dem Senden dieser. Und so passiert es uns täglich, dass wir aufwendige, unbewusst komplizierte Botschaften kommunizieren, welche nach unserem Empfin­den falsch empfangen und umgesetzt werden. Diese Art der Kommunikation enttäuscht dann beide Seiten. Es wäre deshalb wichtig, sich vorher Gedanken zu machen, wie das eben Gesagte beim Gegenüber ankommt. Egal ob beim Friseur, im Beruf oder im Alltag – ich versuche nun nach dem Motto «Weniger ist mehr» meine Botschaften zu senden. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Statt eines Streifenhörnchens wurde mir eine hübsche winterfeine Frisur auf mein Haupt gezaubert. ▪

* Es gab kein Problem mit dem

­ mpfangen der Botschaft, sondern E mit dem Senden dieser.

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Leben.

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«Frauen sind schön. Frauen sind selbstbewusst und intelligent. Das Leben ist Veränderung. Veränderung ist gut.»

Chiasamen Die Vitaminbombe galt schon bei den Azteken als Wundermittel und wird auch bei uns immer populärer. Chia ähnelt Getreide, ist aber eine Ölsaat. Die Samen wirken antioxidativ, schützen vor Umweltgiften, beugen Herzkrankheiten vor und liefern reichlich Energie. Chia gelten als Heilsamen, die den Geschmack ihrer

Kurz und gut

Umgebung aufnehmen und verstärken, eigentlich überall einsetzbar: in Salaten, Suppen, Aufläufen und Kuchen.

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Der richtige Übler Zeitfresser Riecher Das Riechen ist der älteste unserer Sinne. Er warnt bei Gefahr, zum Beispiel vor Feuer oder verdorbenen Lebensmitteln – und spielt nicht zuletzt eine Rolle bei der Partnerwahl. Jeder will wohl seinen Liebsten gut riechen können! Schwedische Forscher haben in einem Text untersucht, was wir noch alles erschnüffeln können. Die Nase zeigt uns – wenn auch unbewusst – ob jemand in unserer Nähe krank ist. Der Geruch von Probanden, deren Immunabwehr künstlich aktiviert wurde, wurde von anderen als «ungesund» beschrieben.

221 Mal am Tag checken wir unser Handy, um zu schauen, wer uns schreibt, anruft oder wie das Wetter wird. Durchschnittlich 3 Stunden und 16 Minuten täglich beschäftigen wir uns mit dem Gerät und verlieren

Die 18-UhrRegel Sie können den Organismus darauf trainieren, länger ohne Nahrung und Snacks auszukommen. Stellen Sie sich langsam um und essen Sie nichts mehr nach 18 Uhr. Bringt auf Dauer – figurtechnisch – wirklich viel. so einen ganzen Tag – pro Woche. Das belegt eine Studie der Agentur Tecmark. Wertvolle Zeit, die man eigentlich viel besser nutzen könnte, oder?

RUHEPOL

Handwerkliche Hobbys sind ein Geheimtipp gegen Stress. Die Gedanken konzentrieren sich auf die Arbeit mit den Händen – ohne Druck, ohne Hektik. Wer regelmässig kreativ wird, ist also weniger anfällig für Burn-out.

MASCHENWARE

Ein selbst gestricktes Unikat macht eine riesen Freude. Tipp für Anfänger: Im Internet gibt es jede Menge Anleitungen zum Stricken. Nutzen Sie ruhig grosse Nadeln, dann sind Sie ruckzuck fertig. Und eine wundervolle Idee für Weihnachten wäre es gerade auch.

KLEINE RADTOUR

Radfahren macht Spass, ist gesund und schont unsere Umwelt. Neue Studien haben jetzt gezeigt, dass schon die Fahrt zum nächstgelegenen Supermarkt ein kurzes Sportprogramm ersetzen kann. Wer regelmässig radelt, kräftigt Lunge und Muskulatur, stärkt das Herz-KreislaufSystem und baut überschüssige Kalorien ab.

SCHON GEWUSST?

Öffnungszeiten Migros Schaan / Vinothek & More / Fellini MO-FR SA SO

08.00 – 19.00 08.00 – 17.00 09.00 – 18.00

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Fahler Teint, trockene Haut und müde Augen? Das muss nicht sein! Das Spurenelement Mangan bremst das Stresshormon Noradrenalin aus, das die Blutgefässe verengt und den Teint trüb und blass macht. Wer also auf eine manganreiche Ernährung achtet, zum Frühstück Haferflocken, mehr Reis als Nudeln und ab und an eine Handvoll Haselnüsse isst, bringt das Strahlen ganz schnell wieder zurück aufs Gesicht!


08 WOHNEN LEBEN

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ernetztes Wohnen L

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WOHNEN

Willkommen in der Zukunft! Steckdosen mit mechanischen Zeitschaltuhren und Lichtschalter mit Dimmer waren gestern – heute steuert man die wichtigsten Abläufe in der Wohnung mit verschiedensten Systemen. Beleuchtung, Heizung und sogar die Kaffeemaschine können mithilfe moderner Hardware komfortabel mit Apps bedient werden. Text Marion Kranz Fotos Philips

Ein drahtloses Heimnetzwerk über WLAN ist eine praktische Sache. Ohne ein einziges Kabel verbindet man mehrere Computer, Spielkonsolen, Heimkinoanlagen oder Fernseher mit dem Internet. Doch die Funk-Technologie lässt sich noch vielfältiger verwenden: Mit speziellen Apps kann man diverse Geräte über Smartphones steuern. So gut wie nichts ist unmöglich, das bestätigt auch der Experte Daniel Walser aus Schaan: Herr Walser, app- oder systemgesteuertes Wohnen. – Wie darf man sich das vorstellen? Das ist eigentlich ganz einfach. Das Haus wird so konzipiert, dass alle elektrischen Anlagen miteinander vernetzt werden können. Vom Handy oder Tablet aus können dann alle eingebauten Anlagen bedient werden. Auch Statusanzeigen über Alarme, offene oder

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geschlossene Fenster und vieles mehr − sind so auf einen Blick ersichtlich. Kurz: Egal, wo man sich befindet – man hat sein Haus im Griff. In einem systemgesteuerten Haus werden ja einige Automatismen integriert. Genau, wie zum Beispiel die Jalousien. Je nach Sonnenstand werden diese so gefahren, dass Energie gespart wird. Oder die Heizung geht auf «off», sobald ein Fenster geöffnet wird. Auch die Sonnenstoren können so eingerichtet werden, dass sie bei stärkerem Wind oder Regen automatisch einfahren oder dass zusätzlich ein Dachfenster geschlossen wird. Da gäbe es noch unzählige Beispiele. Ach ja, sogar Kühlschränke können Temperaturen mitteilen oder bei einer Störung via SMS oder Mail eine Warnung absetzen. Sie sehen, dieses Thema ist schier grenzenlos! ►

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10  WOHNEN

TV-Sendungen sowie Filme dann geniessen, wenn wir dafür Zeit haben. Heimkino der neuen Zeit.

Also, die Grundlage eines solchen system­gesteuerten Hauses ist grundsätzlich ein stabiles Netzwerk. Genau, denn ohne dieses gibt es keine Kommunikation zwischen den einzel-

«Wir wollen TV-Sendungen sowie Filme dann geniessen, wenn wir dafür Zeit haben.» nen Gewerken. Immer mehr Her­steller integrieren in ihre Geräte eine LANSchnittstelle, welche wiederum für die Automation verwendet werden kann.

Wichtig in einer solchen Installation ist der komplette Multimedia-Bereich. Das klassische TV-Programm wird in Kürze durch Video-on-DemandInhalte aus dem Wohnzimmer verdrängt. Wir wollen TV-Sendungen sowie ­ Filme dann geniessen, wenn wir dafür Zeit haben – nicht umgekehrt. Das TV der Zukunft kommt via Internet und stellt Sendungen/Podcasts zur Ver­fügung. Auch stehen Radioinhalte nicht nur von lokalen Anbietern bereit, sondern die Auswahl ist weltweit erreichbar und vor allem nach Sparten auswählbar.

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Wie steht es 2015 mit dem Thema Heim­kino? Da kann ich klar «sehr gut» sagen. Aber im separaten Kinoraum, wo wieder gezielt Filme konsumiert werden. Dies in optimaler Umgebung und Atmosphäre, damit die Emotion «KINO» auch wirklich aufkommt. Vom Heimkino ins Büro. Was ist businessmässig alles machbar? Da gibt es so gut wie keine Grenzen. Eine klassische Vernetzung ist die Gebäudetechnik wie Licht/Storen/Heizung mit Multimedia-Audio-Video. ►


DIE KUNST IM FREIEN ZU LEBEN Mit dem Lamellendach einen neuen Lebens­ bereich schaffen Die Pergola mit dem Lamellendach folgt dem Tagesrhythmus. Morgens ein sonniges Frühstück, Mittagessen mit der Familie, Mittagsruhe mit einem guten Buch, ein Sprung in den Pool direkt nebenan… und dann kommen Freunde, um das schöne Wetter zu genießen. Dank der verstellbaren Lamellen können Sie sanftes Sonnenlicht genießen, mitten im Garten, am Rand eines Pools oder auf der Wohnzimmer-Terrasse. Im Winter lassen Sie das Tageslicht in Ihr Haus ein und am Abend können Sie von einer heimeligen Terrasse aus die Sterne bestaunen.

Ihr Haus ist kein Haus wie jedes andere. Wir passen Ihre Pergola im Sinne perfekter Ausgewogenheit ­zwischen Technik und Ästhetik an – Harmonie und Design. Es wird einem Architektenhaus in nichts mehr ­nachstehen. Ob Stein- oder Holzhaus, neu oder alt, Villa oder Chalet: eine Pergola mit dem Lamellendach ist die ideale Erweiterung Ihres Lebensraums. Sie fügt sich vollkommen harmonisch in die Materialien und Farben Ihrer Wohnumgebung ein. Ihr gesamter Wohnbereich ist im perfekten Einklang.

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12  WOHNEN

Verschiedene Lichtstimmungen ergeben entsprechende Atmosphäre.

«Es werden immer mehr technische Komponenten miteinander vernetzt.»

Ein praktisches Feature ist die Speicherung von Szenen, welche beispielsweise Lichtstimmungen abruft. Heutzutage, mit mehrfarbigen Leuchten, kann dies schon so richtig Spass bereiten. Inwieweit dies von Nutzen ist oder gar Sinn macht, sei dahin­gestellt. Aber Technik darf doch auch einfach mal Spass machen. Stimmt und man sieht, systemgesteuertes Wohnen ist praktisch grenzenlos. Herr Walser, was für Vorteile bringt es dem Nutzer? Das systemgesteuerte Wohnen bringt viele Vorteile. Nehmen wir eine Beispielsituation mit der Türsprechan­ lage: Wenn niemand zu Hause ist und zum Beispiel der Briefträger klingelt, um etwas abzugeben, ertönt das Klingeln gleichzeitig auf dem Handy. Im Moment der Annahme erscheint das

Bild des Besuchers auf dem Display. So kann problemlos mit der Person, die vor der Tür steht, kommuniziert werden und wenn der B ­esucher bekannt ist, kann sogar via App die Tür geöffnet werden.   Ein anderes Beispiel: Es ist niemand zu Hause und es klingelt wie-

«Das Wichtigste, was Sie für diese Nutzung benötigen, haben Sie nämlich bereits zu Hause: Ihre Stromleitungen.» der an der Tür. Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Videobotschaft zu hinterlassen. Diese wird dann beim Klingeln abgespielt und die Besucherin ist sofort informiert.

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Jetzt denken sich bestimmt viele: «Das hätte ich auch gern – aber ich wohne ja schon sieben Jahre in diesem Haus!» Kann ein bestehendes Haus automatisiert werden? Ja klar, es gibt Systeme, welche auch nachträglich in ein Haus integriert werden können. Eines davon ist z. B. digitalstrom.com. Das Wichtigste, was Sie für diese Nutzung der vielfältigen Anwendungen benötigen, haben Sie nämlich bereits zu Hause: Ihre Stromleitungen.   Das macht die Nachrüstung mit diesen Komponenten zu einer e­ benso schnellen und sauberen wie intelli­ genten und kostengünstigen Sache – denn Ihre bestehende Infrastruktur wird lediglich ergänzt. Die Kom­ ponenten, die dabei zum Einsatz kommen, sind nach der Installation ­weitgehend unsichtbar. ►


DAS SPIEL DER BELEUCHTUNG

WOHNATMOSPHÄRE DURCH SCHÖNE LEUCHTEN Beleuchtungen und Lichtkörper können eine Wohnung gestalten, verwandeln oder verzaubern. Die Entwicklung der Beleuchtungen hat in den letzten Jahren neue, wunderschöne Möglichkeiten hervorgebracht, welche die Wohnatmosphäre noch effektvoller gestalten. Sei es der klassische, kunstvolle Muranoglas-Leuchter oder moderne Künstler-Unikate, Beleuchtungen haben in unserem Haus einen grossen Stellenwert.

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14  WOHNEN

Ein praktisches Feature ist die Speicherung von Szenen, welche beispielsweise Lichtstimmungen abruft.

Ihre ­extreme Miniaturisierung macht sie ­praktisch überall einsetzbar – und Sie können alle Komponenten auch wieder deinstallieren und in einer ­ neuen Wohnung einsetzen. Diese Lösung ist sehr innovativ!

Egal, wo man sich befindet – man hat sein Haus im Griff.

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Das klingt ja ganz spannend, aber Herr Walser, gibt es auch Nachteile? Die gibt es immer und überall (lacht). Beim Ausfall einzelner bestimmter Komponenten können dadurch mehrere Gewerke nicht mehr bedient ­werden. Wir bemühen uns daher sehr, dass immer eine gewisse Redundanz zur Verfügung steht.   Denke, dass eine solche Vernetzung immer im vernünftigen Rahmen ­stattfinden soll – umso komplexer das System, desto mehr Schnittstellen ­ müssen oder dürfen gepflegt werden. ►


WOHNEN  15

«Schön, wenn es am Morgen schon nach Kaffee duftet, die Jalousien oben sind und die Musik läuft.»

Herr Walser, machen wir zum Schluss noch einen Ausblick auf die Trends für 2015. Eins ist sicher: Es werden immer mehr technische Komponenten miteinander vernetzt. Es ist noch nicht lange her, da hatte selten einer ein Handy. Heute besitzt so gut wie jeder eines. Ich denke, in nur wenigen Jahren wird vermutlich kein Eigenheim mehr ohne Bussystem gebaut. Es ist doch schön, wenn es am Morgen schon nach Kaffee duftet, die Jalousien oben sind, die Sonne das Haus oder die Wohnung durchflutet und die Musik schon fröhlich aus dem Radio trällert. So kann man doch genussvoll in den Tag starten und dies 365 Mal im Jahr. ▪

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BUSINESS

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ch bin dann mal weg ...

Neue Power durch Auszeit

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BUSINESS  17

Einfach mal abschalten. Raus aus dem Job. Raus aus der gewohnten ­Umgebung. Immer mehr Arbeitnehmer verwirklichen sich den Traum vom Ausstieg auf Zeit. Doch wie überzeugt man seinen Arbeitgeber von ­einem Time-out? Was macht man Sinnvolles mit der neu ­ gewonnenen Zeit? Text Tanja Guidolin Foto deathtothestockphoto.com Gemäss einer Umfrage wünschen sich zwei von drei Arbeitnehmern eine berufliche Auszeit. Doch die wenigsten trauen sich, dies auch durchzuziehen. Denn zu gross ist die Angst, dass die Karriere deshalb auf der Strecke bleibt. Doch laut Arbeitspsychologen ist diese Angst völlig unnötig und alle fünf bis sieben Jahre sei eine Auszeit vom Job sogar empfehlenswert. Dies, um Erfahrungen zu sammeln, sich vom Alltag zu erholen und anschliessend motiviert zurückzukehren.   «Körper und Geist sollen sich während des Time-outs erholen, der Horizont will erweitert werden und neue Motivation entsteht. Aber auch, um über sich selbst nachzudenken, sei eine Auszeit eine sehr gute Sache», so der Management- und Organisationsberater Rolf Stiefel. «Die Auszeit hat sich definitiv gelohnt» Pierin Vincenz, Chef der Raiffeisen Schweiz, hat auch eine berufliche Auszeit hinter sich. «Ich reiste zusammen mit meiner Frau nach Südamerika, erkundete Länder wie Bolivien und ­ Peru. Diese Auszeit hat sich definitiv gelohnt», so Vincenz Pierin.   Auch ein Auslandsabenteuer haben Marianne und Urs aus der Innerschweiz hinter sich. Sie arbeiteten während vier Monaten für eine Schweizer Entwicklungshilfeorgani­ sation in Kamerun. «Das war etwas vom Spannendsten, was ich je erlebt hatte», so Marianne. «Wir waren dort viel näher am Leben. Hühner und Ziegen im Garten und abends, wenn die

Sonne unterging, blieben uns nur die Kerzen.» Durch das Kamerun-Abenteuer können die zwei nun kulturelle Unterschiede besser verstehen. Und als ­Anwältin habe sie auch das in der Schweiz gut funktionierende Rechtssystem wieder neu schätzen gelernt.   Für Susanna Häberlin war ihr Auszeitjahr enorm wichtig und sie zieht folgendes Fazit: «So viel Zeit zu haben war toll. Ich hatte davor soziale Kontakte vernachlässigt», schwelgt sie in Erinnerungen und fährt fort: «Es war mir wichtig, etwas völlig Neues auszuprobieren. Ausserdem hoffte ich, dass mir dieses zusätzliche Wissen neue Türen öffnet», erklärt die Germanistin. Doch es war nicht nur Zeit, Neues zu lernen, es war auch Zeit, sich wieder einmal etwas zu gönnen und genau dies hat sie gemacht. Sie hat sich Zeit gegönnt. Zeit in jeglicher Hinsicht. Vorgesetzte vom Nutzen der Auszeit überzeugen In der Schweiz sind mittlerweile viele grössere Unternehmen einer Auszeit positiv gegenüber eingestellt. Und bei einigen Berufsgruppen wie beispielsweise bei Lehrern, Pfarrern oder Richtern kann ein Ausstieg auf Zeit sogar vertraglich geregelt sein.   Aus unternehmerischer Sicht gibt es jedoch zwei Probleme, die ein Timeout mit sich bringt. Einerseits ist es der grosse organisatorische Aufwand, welcher Zeit braucht und Kosten erzeugt, und zum anderen befürchten viele Firmen, dass der Aussteiger nicht mehr in seinen alten Job zurückkehren wird.

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  Nach Meinung von Experten werden jedoch immer mehr Firmen die Vorteile des temporären Ausstiegs ­erkennen. Flexible Arbeitszeitmodelle wie zum Beispiel Time-out-Programme erhöhen die Mitarbeiter-Bindung. Ausserdem steigt die Chance, dass Mitarbeiter langfristig leistungsfähig bleiben.   Und jeder Aussteiger hat seine individuellen Vorstellungen vom Timeout. Einige möchten noch ein Studium oder eine Weiterbildung absolvieren, andere zieht es ins Ausland und wiederum andere gehen einer sozialen Beschäftigung nach. Und wie wäre es mit einem Besuch im Kloster? Oder sein Wunschhaus bauen (lassen)? Oder wieder mal intensiv Zeit mit der Familie und Freunden verbringen? Den Wünschen der Aussteiger sind fast keine Grenzen gesetzt. Voraussetzung ist jedoch immer, dass man sich finanziell nicht verausgabt. Wer sich eine Auszeit gönnt, egal ob drei Monate oder ein ganzes Jahr, der wird sich ­danach nie mehr so wie davor fühlen, denn die gewonnenen Eindrücke, ­Erfahrungen und Begegnungen sind gespeichert und tief verankert. Oft verändert ein Time-out die Sicht auf alle Dinge in positiver Weise. Und wer jetzt denkt: «Na bravo, das kann ich mir ja nie leisten», der könnte mal ­damit beginnen, sich ein Wochenende ohne Handy und PC zu gönnen und ich kann versprechen: Schon dies gibt ihnen ein kleines Time-out und eine neue Sichtweise auf viele Dinge. Probieren Sie es doch einfach mal aus! ▪


18  BUSINESS

Körpersprache-Spezialist René Dubach fühlt dem Mythos «Verschränkte Arme = Ablehnung» auf den Zahn und zeigt die Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit dem Thema Körpersprache. Erfahren Sie jetzt, wie Sie Menschen durch das Lesen deren Körpersprache besser verstehen können.

Gerümpfte Nasen und die Wahrheit über verschränkte Arme Text René Dubach Fotos fotolia, ZVG

Zum Thema Körpersprache gibt es viele Ansichten. Ganz konkret, was ist Körpersprache eigentlich? Einfach gesagt, alles ausser dem gesprochenen Wort. Gestik, Mimik, Stimmlage und -rhythmus oder wie sich jemand im Raum verhält, spiegeln die Körpersprache wider. Es geht darum, die Signale Ihrer Gesprächspartner auf das Gesagte bezogen zu interpretieren, um daraus schlussfolgern zu können. Dabei gibt es Muster, die bei allen Menschen eine verblüffende Ähnlichkeit haben. Und genau diese Muster helfen uns, klarer zu verstehen, was gerade gesagt wird. Wenn ich jemandem die Körpersprache erkläre, beobachte ich oft Folgendes: Man sieht mich fragend an mit etwas mehr geöffneten Augen, leicht nach oben gezogenen Augenbrauen und stärker angespannten Muskeln – so als ob man «gespannt» ist und mehr wissen möchte. Meine Schlussfolgerung ist dann, dass man vielleicht gern ein Beispiel hätte. Genau wissen kann ich es jedoch erst, wenn ich meine Beobachtung in das Gespräch einbinde und frage: «Hätten Sie gern ein Beispiel?»

Ist Körpersprache Gedankenlesen? Ja und nein. Etwas vereinfacht ausgedrückt sehe ich Gefühle. Körper und Geist bilden eine Einheit. Wenn Sie zum Beispiel grosse Freude erleben (Gefühl), machen Sie vielleicht einen Luftsprung (Körper) – man macht vor Freude einen Satz. Dabei ist es so, dass Ihr Körper immer im Hier und Jetzt ist, Ihre Gefühle sich jedoch in Zukunft oder Vergangenheit bewegen

keine exakte Wissenschaft, sondern vielmehr um Tendenzen. Das ist der wichtigste Leitsatz beim Lernen der Körpersprache. Die Körpersprache ist vor allem eine Plattform, um gezielte Rückfragen auf die möglichen Störfaktoren (Nase rümpfen) in ein Gespräch einzubauen. So gesehen eröffnet uns das Lesen der Körpersprache Optionen, welche uns sonst mitunter verschlossen bleiben.

«Nonverbale Kommunikation ist der Schlüssel zu ­besserem Verstehen und gewinnbringenden Resultaten in allen ­Lebenssituationen.» können. Dies bedeutet, wenn Sie in einer Gesprächssituation sind, welche positive oder negative Erinnerungen in Ihnen hervorruft, nehmen diese Erinnerungen oder Erfahrungen Einfluss auf Ihre jetzigen Gefühle und somit auf Ihre jetzigen körpersprachlichen Signale. Ein solches Signal kann zum Beispiel das Rümpfen der Nase sein. Mit etwas Übung gelingt es, aus den Worten und Signalen die wahren Gedanken schlusszufolgern und somit mögliche Störfaktoren zu erkennen. Dabei handelt es sich um

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Der Mythos: Verschränkte Arme = Ablehnung In der Körpersprache gibt es kein Richtig und kein Falsch, oder kein A = B. Man kann nicht einfach sagen, wenn Sie «A» die Arme verschränken, sind Sie «B» desinteressiert. Wenn wir davon ausgehen, dass «Handeln» von «Hand» kommt, und Ihr Gesprächspartner durch das Verschränken der Arme seine Hände «aus dem Spiel nimmt», ist es wahrscheinlicher, dass er jetzt nicht handelt – dabei kann er durchaus ein guter und interessierter


BUSINESS  19

«Sie werden besser kommunizieren, indem Sie klarer verstehen.»

Zuhörer sein. Gekreuzte Arme zeigen tendenziell eine «Verschlossenheit» – dabei ist jedoch noch vieles unklar. Verschlossenheit kann bedeuten: Er ist «verschlossen» gegenüber dem Gesprächspartner, dem Thema oder er drückt damit aus, dass er sich dem Umfeld gegenüber verschliesst, nicht gestört werden und sich voll auf das Gespräch konzentrieren möchte. Hilfreich für eine treffende Schlussfolgerung ist, wenn Sie beobachten können, wann und wie die Verschliessung stattfand und wie fest (Körperspannung) sie «gehalten» wird. Dies alles sind Puzzleteile, welche Ihnen ein wages Bild der körpersprachlichen Signale geben. Je mehr Puzzleteile Sie zusammensetzen, d ­esto klarer wird für Sie, was in Ihrem Gesprächspartner vorgeht.   Verschränkte Arme heisst ­somit nicht automatisch Abneigung und kann, wie oben beschrieben, s­ogar das genaue Gegenteil bedeuten. ­Desinteresse hat mit Abneigung zu tun. Wenn Ihr Gesprächspartner sich also beim Verschränken der Arme nach hinten lehnt, sich s­omit von Ihnen abneigt, dann ist es wahr­

scheinlich, dass er damit Desinteresse ausdrückt. Was bedeutet das Wissen über die Körpersprache für Sie beruflich wie privat? Ich trainierte das zeitgleiche Wahrnehmen und Erkennen und baute mir Stein um Stein mein eigenes Körpersprache-Vokabular zusammen.     Heute kann ich Tausende S ­ ignale im normalen Gesprächsfluss einordnen und in Echtzeit deuten. ­Meine Partnerin und ich haben selten ­eskalierende Konflikte, weil wir beide in der Lage sind, Unstimmigkeiten in den Körpersignalen rechtzeitig zu ­ erkennen und anzusprechen. Das Gleiche ist es mit Kindern oder Geschäftspartnern. Unsere Welt besteht aus Beziehungen, wer diese gut ­managen kann, hat es deutlich leichter. Wenn Sie nun die Möglichkeit bekommen, Ihre Sprache um ein paar Tausend Körpersignale zu erweitern, wird das Sprechen und Lesen eines Menschen ein Genuss. Es wäre schön, wenn wir uns alle besser lesen und verstehen könnten. Ich bin überzeugt, dass wir eine viel bessere Welt hätten. ▪

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«Körpersprache ist ein guter Beziehungsklebstoff.»

*ZUR PERSON

René Dubach ist professioneller Schauspieler, Erwachsenenbildner und Autor des Memorx Gedächtnistrainings. Die Erkenntnisse aus ­unzähligen Begegnungen mit Menschen aus allen sozialen Schichten machen ihn zu einem Experten, der es versteht, Körpersprache kurzweilig, faszinierend und nachhaltig zu vermitteln. www.körper-sprache.ch


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INTERVIEW

Auf ein Wort mit

Gregor Loser

aus Rorschach

Wir treffen uns in der Natur, am Bodensee in Rorschach. Einem der Lieblingsorte von Gregor Loser, zugleich sein Wohnort. Als er mir entgegenkommt, hat er bereits ein freudiges Strahlen im Gesicht und begrüsst mich mit einem «Wunderschönen guten Morgen und willkommen in Rorschach!» Sein Hund wedelt freudig. Wir gehen ein paar Schritte dem Seeufer entlang und setzen uns dann in ein Café. Mit einem leckeren Espresso in der Hand eröffne ich das Gespräch: Text Marion Kranz Fotos ZVG

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INTERVIEW  21

Herr Loser, Kommunikation hat bei Ihnen seit jeher einen festen Platz. ­ Sei dies als Lehrer, Moderator und Buchautor. Ja, das Thema Kommunikation zieht sich bei mir wie der sogenannte «rote Faden» durch mein bisheriges Leben. Auch wenn ich schon in zahlreichen Berufen und verschiedenen Aufgabenbereichen tätig war, wichtigste

dem Missverständnisse wunderbar gedeihen können. Diese wieder aus der Welt zu schaffen, braucht dann vielleicht genau die Zeit, welche man eigentlich durch die technisch guten Mittel hätte gewinnen können. Unsere Kommunikationsmittel fordern uns täglich heraus. Diese Heraus­ forderung nehme ich jeden Tag sehr gerne an.

«Ich mag Menschen. Die Kommunikation von und zwischen Menschen ist meine grosse Faszination.» Basis war stets die Kommunikation. Grundsätzlich interessieren mich Menschen. Ich mag Menschen. Die Kommunikation von und zwischen Menschen ist meine grosse Faszination. Kommunikation lebt und verändert sich. Das ist spannend. Wie hat sich – für Sie – die Kommunikation im Laufe der Jahre verändert? Kommunikation findet heute auf sehr vielen Kanälen statt und es kommen immer noch wieder neue dazu. Unsere Kommunikation wurde dadurch schneller und damit sehr oft oberflächlicher oder weniger bewusst. Darin besteht eine gewisse Gefahr, nämlich die von Missverständnissen. Je einfacher, freundlicher und klarer Kommunikation ist, desto effizienter ist sie. Die elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten verleiten dazu, diesem Anspruch nicht immer gerecht zu werden. Man kommuniziert in unvollständigen Sätzen oder nur einzelnen Wörtern, lässt Satzzeichen weg und kreiert damit einen herrlichen Nährboden, auf ­

Welche Bedeutung hat die Körpersprache in unserer Kommunikation? Die Bedeutung der Körpersprache ist enorm und wird von vielen Menschen unterschätzt sowie zu wenig bewusst gepflegt und eingesetzt. Eine amerikanische Studie will heraus­ gefunden haben, dass für den Gesamteindruck eines Menschen knapp 10  % die Wörter, gegen 40  % der Tonfall der Stimme, aber deutlich ­ über 50 % die Körpersprache verant-

Für Sie ist es auch wichtig, FREUDE zu verbreiten. Weshalb? Weil der Freude oft viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Dabei ist Freude so etwas elementar Wichtiges. Betrachten Sie einmal ein Kind, das sich so richtig über irgendetwas freut. Es strahlt über das ganze Gesicht und die frei gesetzte Energie ist fast greifbar. Je älter die Kinder werden, desto mehr lernen sie, sich etwas zurück­ zuhalten. Viele Erwachsene freuen sich selten oder zeigen es zumindest nicht. Das ist schade. Ich verbreite gern Freude, weil ich einfach ein fröhlicher Mensch bin und weil ich auch davon überzeugt bin, dass Freude die Basis jedes Erfolges ist. Da kommt dann natürlich noch viel mehr dazu, aber je mehr Freude ich habe, desto grösser sind Motivation und Begeisterung. Das wiederum setzt immense Energien frei. Die Menschen sind immer wieder überrascht, was echte Freude bewirken kann. Und es ist doch so simpel.

«Eine amerikanische Studie will herausgefunden haben, dass für den Gesamteindruck eines Menschen deutlich über 50 % die Körpersprache verantwortlich ist.» wortlich ist. Ich bin überzeugt, dass dies stimmt. Achten Sie doch bei anderen Menschen einmal auf die ­ ­Körpersprache. Welche Körperhaltung nimmt ­jemand ein und wie verhält er sich im Vergleich dazu? Welche Unterschiede gibt es? Durch be­wusstes Beobachten entdeckt man interessante Dinge. Die kann man ­ dann bei sich selbst gut ausprobieren.

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Viele fragen sich ja: Wie komme ich zu guter Laune? Von Ihnen sagt man, Sie seien die «gute Laune in Person». Wie macht man das? In den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass ich sicher mit sehr viel guter Laune ausgestattet bin. Für mich war das aber stets «normal» und ich habe erst im Laufe meiner Kurse realisiert, dass nicht alle ►


22  INTERVIEW

Kommunikationsberater und Buchautor Gregor Loser in seinem Element, der Kommunikation: Links bei einem Workshop und rechts an der Vernissage seines neuen Buches in Heerbrugg.

Menschen eine solche «Grundausstattung» an guter Laune haben. Mittlerweile bin ich sicher, dass jeder Mensch viel gute Laune haben kann. Dazu braucht es Methoden. Und es braucht das nötige Bewusstsein dazu. Darüber habe ich vor allem in meinem zweiten Buch geschrieben. Gute Laune fliegt einem nicht einfach so zu. Dafür muss man schon etwas tun. Und zwar immer wieder. Auch hier bin ich überzeugt: Alles beginnt bei

für Blindenführhunde Allschwil. Er kann zwar nicht reden, aber er hat mir ganz neue Dimensionen von Kommunikation beigebracht. Zudem habe ich von ihm gelernt: Wenn nicht ich bestimme, dann bestimmt er. So ist es auch mit unseren Gedanken. Sie sind immerhin die Basis unserer Kommunikation. Und entweder bestimmen wir selbst unsere Gedanken oder sie bestimmen uns. Ich bin für Ersteres.

«Gute Laune fliegt einem nicht einfach so zu. Dafür muss man schon etwas tun. Und zwar immer wieder.» einem selbst. Auch die gute Laune. Bewusst etwas zu tun, das ist für mich eine grosse Energiequelle. Beispielsweise eine ganz bewusste OnlinePause. Meine Freizeit verbringe ich mit meinem Labrador, einem Zuchtrüden der Schweizerischen Schule

  Wasser ist ebenfalls ein wichtiger Energiespender für mich. So bin ich in meiner Freizeit sehr gern am oder im Wasser. Und ich liebe es, zu ­kochen. Das mache ich jeweils auch sehr bewusst. Ich richte alles her, stelle es schön auf – so wie es die Fern-

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sehköche tun – und zelebriere die ­Zubereitung. Dann geniesse ich. Mit Kerzen und klassischer Musik. Das mache ich gern auch mal für mich ganz allein. Was möchten Sie zum Schluss uns ­allen noch mit auf den Weg geben? Die grosse Kunst der Freude besteht darin, sich ihrer immer wieder aufs Neue zu erinnern. Freuen Sie sich ganz bewusst und so viel wie möglich immer wieder. Für sich selbst und für andere. Und denken Sie immer wieder daran: alles beginnt bei einem selbst. Die Freude, die Motivation, die gute Laune, der Anstand, gute Kommunikation und so weiter. ▪


Schwanger?

Gregor Loser präsentiert den eigens für das zweite Buch ­geschaffenen Smiley «Häppi Day» an der Buchvernissage in ­Heerbrugg.

«Entweder bestimmen wir selbst ­unsere Gedanken oder sie bestimmen uns. Ich bin für Ersteres.»

*ZUR PERSON

Gregor Loser – geboren und aufgewachsen in Montlingen im St. Galler Rheintal – war Lehrer, bevor er seine Medienlaufbahn als Radiojournalist begann. Heute arbeitet er als selbstständiger Kommunikationsberater und Buchautor.   Mit seinem Workshop «Fit für die Lehre» hat er in der Schweiz in den letzten Jahren schon über 10’000 Jugendliche der zweiten Oberstufe begeistert. Seit Neustem wurde Loser für diesen Workshop auch in Österreich in den Regionen Pinzgau und Pongau an verschiedenen Schulen engagiert. Zum gleichen Thema tritt er auch als Referent an Elternabenden auf.   Daneben bildet er die Lernenden namhafter Schweizer Unternehmen in den Bereichen erfolgreiches Bewerben, Präsentieren, Selbst­ ­ bewusstsein, Motivation, Freude, gute Laune und E ­ rfolg weiter. Publikationen «Fit für die Lehre – Tipps für den erfolgreichen Berufseinstieg» Orell Füssli Verlag (1. Auflage 2012 | 2. Auflage 2013) «Fit für den Berufsalltag – Lehre fertig, wie weiter?» Orell Füssli Verlag (1. Auflage 2014) Weitere Informationen: www.denkfit.ch

Wir sind für Sie da bei • Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt • Überlastung • Problemen in der Partnerschaft • ungeplanter Schwangerschaft • rechtlichen, finanziellen Fragen • vorgeburtlichen Untersuchungen • Fehlgeburt / Totgeburt • Stimmungstief nach der Geburt • unerfülltem Kinderwunsch • nach Schwangerschaftsabbruch

Schaan • Buchs • Feldkirch Tel. 0848-003344, info@schwanger.li www.schwanger.li


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CARPE DIEM

NIA

Getanzte Lebensfreude

Nia ist Fitness ohne Leistungsdruck. Was zählt, ist die Freude an der Bewegung. Östliche und westliche Bewegungsformen werden zu einem holistischen Bewegungsprogramm verbunden, das den Menschen als Ganzes anspricht. Text Marion Kranz Fotos Clemens Natsis, ZVG

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CARPE DIEM  25

Strahlende und lachende Gesichter gehören genauso wie das sog. «Sounding» oder die Kicks und Blocks aus dem Kampfsport zu einer typischen Nia-Stunde.

«Nicht die perfekte Umsetzung der Bewegungen zählt, sondern die bewusste Wahrnehmung des Körpers und das Entdecken der Freude an den eigenen Bewegungen», sagt ­ Denise Rüttimann, Physiotherapeutin und Nia-Teacher aus Diepoldsau. «Nia bietet Raum und Freiheit, Bewegungen individuell anzupassen.»

Leistungsfaktors fühlt sich jeder und jede willkommen.   Eine Nia-Stunde ist ein ständiger Wechsel von Yin und Yang, von Ausdrucksstärke und Power. Dabei orientiert sich jeder Teilnehmer am eigenen Wohlbefinden, lässt sich vom Lustprinzip leiten: jede Bewegung wird so ausgeführt, dass sie dem eigenen

«Nia ist wie Schokolade – man muss es probieren, um zu erfahren, wie gut es schmeckt!» Debbie und Carlos Rosas   Nia beinhaltet die ­Spontanität des Tanzes und die fliessenden Bewegungsabläufe der «weichen» Kampf­ sportarten ebenso wie die Präzision und die konzentrierte Kraft des Tae Kwon Do. Auch die bewusste Ausdehnung und Balance des Yoga und die heilende Präsenz der Körpertherapien finden im Nia Platz.   Neu an Nia ist im Vergleich zu anderen Fitnessprogrammen ein ganz­­heitlicher und besonders gelenkschonender Ansatz, der es Personen jeden Alters und jeden Körpervolumens erlaubt, effektiv und mit Spass die eigene Form zu verbessern. In der Physioloft in Diepoldsau trifft man Männer genauso wie Frauen, Sportmuffel wie Sportler. «Unsere jüngste Nia-Teilnehmerin war 10 Jahre alt und aktuell ist unsere älteste über 70-jährig», so Denise Rüttimann. Das geniale an Nia: Tanzen kann jeder! Mit dem bewussten Ausklammern des

­ örper gut tut. Mit den drei SchwieK rigkeitsgraden, den sogenannten Levels, kann sich jeder Teilnehmer j­ enen Level aussuchen, mit dem er sich wohlfühlt und der dem Können und den Bedürfnissen des Körpers entspricht. Um den Körper intensiv erfahren und erspüren zu können, wird

gründet auch Persönlichkeitswachstum. Auf diese Weise kann ­jeder eine Verbindung zwischen seinem ­Training und seinem Leben herstellen.   Das Ziel ist nicht, den Trainer möglichst genau zu kopieren, sondern eine persönliche Interpretation zu finden, die dem eigenen Körper angemessen ist. Die einfachen Schrittfolgen im Nia-Training lassen genug Spielraum, um die Bewegungen mit Gefühlskraft umzusetzen. Die Musik und die unterschiedlichen Bewegungselemente unterstützen eine kreative Freude an der Expressivität, am Ausdruck. Bilder und Emotionen leiten die Bewegung Emotionen werden spielerisch in Körperbewegungen umgesetzt. Und diese Verbindung wirkt ganzheitlich.

«Tanz-Wellness pur: Sinnlich, schweisstreibend, spassvoll: Alles ist erlaubt!» Momo, Nia-Tänzerin Nia barfuss getanzt. Inspiration für die harmonischen Bewegungsabläufe bietet die begleitende Musik, die, wie Nia selbst, im ständigen Wechsel zwischen schnell-anfeuernd und beruhigendmeditativ wirkt. Tanz ist die Sprache des Körpers Über Elemente wie Selbstwahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bewusstheit führt Nia nicht nur zu einer Veränderung des Körpers, sondern be-

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«Nach besonders stressigen Tagen führe ich die Blocks der Kampfsport­ elemente mit besonderer Kraft aus, lege meine ganze Wut hinein und kann mich mit einem Schrei befreien», sagt Denise Rüttimann.   Die dynamische Bildsprache des Trainers und die Phantasie des Tanzen­ den führen Bewegungen und machen sie zu einem Erlebnis. So kann sich der Teilnehmer etwa wie ein tief verwurzelter Baum fühlen, der sich ►


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NIA – WÄRE DAS WAS FÜR MICH?

Die Architektur der Physioloft bildet einen besonderen Rahmen.

«Trainierst du noch oder bewegst du dich schon?» Von Ann Christiansen, Nia-Ausbildnerin

sanft im Wind bewegt und die Stärke, Kraft und Balance im eigenen Körper wahrnehmen. Armbewegungen wie die Flügel eines Vogels lassen eine ganz neue, fast schwerelose Flexibilität spüren. Oder man geniesst im freien Tanz die anregende Erfahrung, sich ausgesprochen sexy zu fühlen.   Nia tanzen heisst, den Körper zu respektieren und ein harmonisches Körpergefühl zu entwickeln nach dem Nia-Motto «Love Your Body – Love Your Life». Das führt zu einer verbesserten Empfindungsfähigkeit und einem ganz neuen Körper- und Selbstbewusstsein. «Das Vertrauen in die eigene Persönlichkeit wird gestärkt, was im Alltag spür- und sichtbar in Erscheinung tritt», so Denise Rüttimann.

Entstehung von Nia Erfunden wurde Nia in den Achtzigerjahren von Debbie und Carlos Rosas aus Portland, USA, und wird ­ bis heute immer weiter entwickelt. Heute wird Nia in über 45 Ländern angeboten, insgesamt tanzen weltweit über 100’000 Menschen Nia. ▪

*INFOS | KONTAKT

Physioloft Physiotherapie Sportrehabilitation Pilates Yoga Nia Wildenaustrasse 25 9444 Diepoldsau/CH www.physioloft.ch

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∙ erfordert keine Vorkenntnisse ∙ macht Spass ∙ ist ein ganzheitliches Fitnesskonzept ∙ schont die Gelenke und ist trotzdem effektiv ∙ ist ein intensives Herz-Kreislauf-­ Training ∙ beschleunigt die Fettverbrennung ∙ eröffnet die Möglichkeit zu freier ­ Kreativität in der Bewegung ∙ findet Anhänger von Kindern bis hin zu Senioren

*ZUR PERSON

Denise Rüttimann ist dipl. Physiotherapeutin FH BSc und Sportphysiotherapeutin und führt seit 10 Jahren ihre eigene Physiotherapie «Physioloft» in Diepoldsau. Nebst klassischer Physiotherapie führen sie und ihr Team wöchentlich über 25 Kurse in Nia, Pilates und Yoga durch. Als Erwachsenenbildnerin (SVEB 1) bildet sie seit 13 Jahren Fitness-, Reha- und Pilatestrainer bei der SAFS aus, dem grössten schweizer Ausbildungsinstitut für Fitness und Gesundheit. Ihr spürbares inneres ­Feuer brennt und ihre Leidenschaft zeigt auch nach 20 Jahren therapeutischer Arbeit, dass ihr Beruf Berufung ist. Ganz nach dem Motto «Dancing Through Life» tanzt sie auch privat durchs Leben.


ENDLICH BLENDFREI SEHEN IN DER NACHT

I.SCRIPTION: NEUE ZEISS-TECHNNOLOGIE IN DER BRILLENOPTIK

I.Scription von Zeiss ermittelt dank eines neuen Messgerätes Sehfehler, die bisher unberücksichtigt blieben. Dadurch verbessert sich das Sehen in der Dämmerung und nachts, insbesondere bei Scheinwerfern des Gegenverkehrs, Regen, Lichthöfen um Laternen etc. Früher nahm man an, dass es nur Kurz-, Übersichtigkeiten oder Hornhautverkrümmungen zu messen gäbe. Die jetzt zusätzlich erfassbaren Daten gehen in die Berechnung und Fertigung der neuartigen i.Scription-Gläser von Zeiss ein. «Nach unserer Erfahrung verbessert das auch die Sehschärfe

am Tag bis zu 25 %», erklärt Niels Rebien, Dipl.-Ing. für Augenoptik. Das neue Verfahren bringt somit auch Sehverbesserungen für Leute, die tagsüber sonst keine Brille benötigen. I.Scription ist wie im Radio das Umschalten von Mittelwelle auf UKW. Einziges Gerät in der Region Das neue Messgerät war nicht nur das erste Seriengerät, das Carl Zeiss in der Schweiz ausgeliefert hat, sondern ist auch weiterhin das einzige in Liechtenstein und im angrenzenden Rheintal.

Rebien Augenoptik AG Aeulestrasse 30 9490 Vaduz/FL Tel. +423 390 10 20 info@rebien.li www.rebien.li

NACHHALTIGES WOHLBEFINDEN

GESUNDES GENIESSEN OHNE KOMFORTVERZICHT Die Idee des Naturhotels Chesa Valisa im Kleinwalsertal ist es, die intakte Natur ums Haus mit gesundem Wohnen, bewusster Ernährung und Programmen für Vitalität, Fitness und Gesundheit zu verbinden. Dies in unverbauter Lage, mitten im Ski- und Wandergebiet und doch im Dorf. Know-how in Lebensmittelunverträglichkeiten, vegane Ernährung oder einfach Bio-Energie-Küche sind selbstverständlich. Sorglos Geniessen und Wohlfühlen!

Naturhotel Chesa Valisa**** Gerbeweg 18 6992 Hirschegg-Kleinwalsertal Vorarlberg /AT Tel. +43 5517 54 140 info@naturhotel.at www.naturhotel.at


28  CARPE KOLUMNE DIEM

Grand Resort Bad Ragaz «ENTSPANNT DURCH DIE WINTERZEIT» NADINE HUBER

Der Winter ist angekommen, die Wiesen sind weiss und die Luft trocken und kalt. Während wir schöne Winterspaziergänge geniessen, ist d­ iese Jahres­zeit aber auch sehr anstrengend und s­ tressig. Die Vor­bereitungen für die Festtage, aber auch das ­anschliessende Aufräumen kann Sie ganz schön ­fordern. Dazu kommen die wenigen Sonnenstunden und die frühe Dunkelheit – schlägt das auch auf Ihr Gemüt? Gönnen Sie sich doch eine Auszeit! Freuen Sie sich auch so auf die Winterzeit und vor allem die Adventszeit? Gemütlich auf dem Weihnachtsmarkt ­einen Glühwein trinken, mit den Liebsten vor dem warmen Kaminfeuer kuscheln oder bei strahlendem Sonnenschein Ski fahren – all das ist zwar sehr schön, aber genauso anstrengend. Was es für Weihnachten nicht ­alles zu tun gibt! Kekse backen, Geschenke kaufen und einpacken, Deko aufhängen, Weihnachtsbaum besorgen, Familienfeiern organisieren und sehr viel essen und trinken. Gerade in diesen Tagen ist die Zeit sehr schnelllebig und oft weiss man nicht, wie es Abend geworden ist. Daher ist es umso wichtiger, sich zwischendurch etwas Gutes zu tun, zu entschleunigen und sich zu entspannen. In den letzten Kolumnenbeiträgen haben wir Ihnen Ratschläge gegeben, wie Sie Ihre Haut, Hände und Füsse auf Vordermann bringen. Jetzt ist es Zeit, sich um Ihre innere Balance zu kümmern. Vielleicht haben Sie ein anstrengendes Jahr hinter sich, Sie haben viel erlebt und erledigt und sind jetzt bereit für das nächste Jahr, das bestimmt wieder viele Herausforderungen mit sich bringt. Vielleicht haben Sie sich auch schon Vorsätze zurechtgelegt? Vergessen Sie dabei nicht den wichtigsten aller Vorsätze, nämlich sich selbst eine bewusste Auszeit zu gönnen.

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Denn Ihre Schönheit, die wir in den letzten Beiträgen ­gefördert haben, kommt nicht nur von aussen. Ab und zu sollten wir auch etwas für uns selbst tun, um unser inneres Wohlbefinden zu steigern. Denn eine gesunde Ausstrahlung kommt von innen. Das Grand Resort Bad Ragaz bietet passend dazu ein Programm, das Tiefenentspannung garantiert und Sie die Strapazen des Winters für kurze Zeit vergessen lässt. ­Gönnen Sie sich ein wohltuendes Bad im Ragazer Thermalwasser, essen Sie gesund und ausgewogen und finden Sie Ihre Mitte beim Yoga. Dazu eine entspannende, ­haus­eigene Massage mit Kräutern aus der Region und eine ­erfrischende Gesichtsbehandlung und schon sind Sie wieder gerüstet für den Alltag und das kommende Jahr. Treten Sie ein in die entschleunigte Welt des 36,5° Wellbeing & Thermal Spa und nehmen Sie den Tag wahr mit jeder Stunde Ihres Seins. Ein Loslassen mit Entspannungs-Garantie – Carpe diem! Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr, geniessen Sie und nehmen Sie sich Zeit. Zeit für Ihre Schönheit, Ihr Wohlbefinden und Zeit für sich. ▪

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KOSTBARKEITEN – FAIR UND NACHHALTIG

SIGNUM SWISSMADE FAIR JEWELS

Der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt und bedingungsloser Respekt den Menschen gegenüber ist die Voraussetzung für eine sinn­liche Gestaltung unserer Schmuckstücke: Wir fertigen unsere Kostbar­keiten in ökologisch pro­ duziertem und fair gehandeltem, europäischem (!) Gold sowie konfliktfreien, unbehandelten Diamanten und Edelsteinen aus fairem Handel. Nach­­haltiger Luxus für pure ­Lebensfreude!

Signum Fair Jewels Schmuckmanufaktur Hobelweg 6 9470 Buchs/CH Tel. +41 76 558 41 32 info@signumfairjewels.ch www.signumfairjewels.ch

DIE ZUKUNFT BEGINNT IMMER FRÜHER

KIDS CARE FÜR DIE RHEINTALREGION

Immer mehr Eltern arbeiten nach der Karenzzeit wieder in Berufen mit ­langen und unregelmässigen Arbeitszeiten. Wir bieten den Eltern erstmals in der Rheintalregion rund um die Uhr Betreuung für Kinder von 4 Monaten bis 12 Jahren an. Die Leiterinnen Daniela Cantaffa (Diplomierte Kleinkindererzieherin) und Nicole Feger (Offene Jugend­ arbeiterin) verfügen über fundierte ­Ausbildungen, langjährige Praxis und eigene Erfahrung.

KOKON Kids Care Industriering 3 9491 Ruggell/FL Tel. +423 373 00 66 office@kokon-kidscare.li www.kokon-kidscare.li

KINDERWUNSCH/INFERTILITÄT

MIT AKUPUNKTUR UND KRÄUTERTHERAPIE ERFOLGSAUSSICHTEN STEIGERN Ein unerfüllter Kinderwunsch löst bei einem Paar sehr viele schmerzliche Gefühle aus. Die Behandlung mit chinesischer Medizin (Akupunktur und Kräuter) kann auf natürlichem Weg die Chance für das Entstehen einer Schwangerschaft erhöhen oder bestehende gynäkologische Probleme, welche ein Fertilitätsproblem darstellen, behandeln. Auch stellt sie eine gute Ergänzung zu einem künstlichen Verfahren mit westlicher Reproduktionsmedizin dar.

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Praxis für Traditionelle ­Chinesische Medizin Anja Signer Vadianstrasse 33 9000 St. Gallen/CH Tel. +41 71 220 31 39 www.akupunktur-sg.ch


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CARPE DIEM

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o sich Kinder frei entfalten können

Kleine Kinder sehen die Welt mit anderen Augen und kommunizieren auf ihre eigene Art. Deshalb ist es wichtig, sie zu beobachten, um sie besser zu verstehen. Dies lernen Eltern und Kinder in den Gruppen des frisch gegründeten Vereins SpielRaum in Liechtenstein. Text Sara Bagladi Fotos ZVG Seit Kurzem sind fünf Frauen dabei, einen Spielraum für Kinder in Schaan einzurichten. Auf den ersten Blick schaut es dort aus wie in einem üblichen Kindergartenzimmer: Fröhliche gelbe Wände, bunte Ringe und kleine Tiere aus Holz stehen auf dem Boden des lichtdurchfluteten Raumes. Doch der Verein SpielRaum hat ein besonderes Anliegen. «Wir möchten die Eltern und Kinder auf einer persönlichen Entdeckungsreise begleiten», erklärt Vorstandsmitglied Sonja Güntensperger. Dabei schaffen sie eine friedliche Umgebung, in denen sich Kinder ganz nach ihrem eigenen Entwicklungsgrad entfalten können. Es soll ein Raum sein, in dem Verlangsamung, Achtsamkeit, Respekt, Ruhe, au-

tonome Bewegungsentwicklung und freies, selbstbestimmtes Spiel im Mittelpunkt stehen.

Worte, die es dem Kind ermöglichen, seine Grenzen wahrzunehmen. Durch meine nichtwertende Haltung, durch

«Wir möchten die Eltern und Kinder auf einer persönlichen Entdeckungsreise begleiten.» Kinder kommunizieren anders Diese Achtsamkeit soll auch Einfluss auf den Austausch zwischen den Eltern und ihren Kindern nehmen. Denn Kommunikation mit Kindern ist eine andere Art von Verständigung als mit Erwachsenen. «Wir möchten das Vertrauen der Eltern in ihre Kinder stärken», erklärt Myriam Walser, die wie Sonja zum Team gehört. «Als Leiterin gebe ich den Kindern Worte für ihr Tun, für ihre Gefühle. Beschreibende

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Beschreiben der Situation und mein Vertrauen in ihre Kompetenz wird es ihnen möglich, eine passende Lösung für einen Konflikt zu finden.» Ein Raum zur freien Entfaltung des Kindes «Die Initiative geht immer von den Kindern aus, wir drängen sie zu nichts. Wir laden sie ein, das zu tun, was ihrem persönlichen Bedürfnis entspricht», beschreibt Sonja ihre Arbeit. Dazu ge-


CARPE DIEM  31

Das ist der SpielRaum, in welchem die Kinder auf Entdeckungsreisen gehen können.

hört auch das Recht eines ­jeden Menschen auf Verständigung darüber, was mit ihm geschieht. Konkret schaut das so aus: Pro Kurs gibt es fünf Kinder im gleichen Alter. Das Angebot richtet sich an Kinder ab vier Monaten bis

ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, dann berauben wir es gerade dessen, was für eine ganzheit­ liche Entwicklung das Wichtigste ist», meint Myriam. Diese Zurückhaltung gibt den Kindern die Freiheit, eigene

und sich über den Elternalltag auszutauschen. Der SpielRaum möchte so ein zufriedenes Miteinander in der ­Familie fördern. Die Kurse stehen gerade in den Startlöchern und legen in den nächsten Wochen los. ▪

«Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viel selbst entdeckt.» drei Jahre. Die SpielRaum-Leiterinnen bereiten eine Umgebung mit entsprechendem Spiel- und Bewegungsmaterial vor. Während die Kinder die Spielmöglichkeiten erforschen, sind die Eltern eingeladen, daneben zu sitzen, zu beobachten und zu entdecken, wer ihr Kind ist und für was es sich begeistert. Ein zufriedenes Miteinander fördern «Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viel selbst entdeckt. Wenn wir

Ideen und bei Schwierigkeiten auch eigene Lösungen zu entwickeln. Die Kinder suchen sich die Herausforderungen selbst und dürfen diese eigenständig meistern. «Das hilft, dass das Kind zu einer zufriedenen, selbstbewussten und starken Persönlichkeit heranwachsen kann», ist sich Sonja ­sicher. Zeit zu reden gibt es in den Begleitabenden, die zusätzlich alle drei bis vier Wochen stattfinden. Dort ­haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Themen aus dem Kurs zu besprechen

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*KONTAKT Barbara Konrad-Büchel Tel. +423 232 35 01 barbara@spielraum.li


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Scharf nachgedacht «ICH LIEBE DICH» ELFRIEDE GERDENITS

Kommt irgendetwas an die Schönheit dieser drei schlichten Worte heran? Gibt es etwas, das wir l­ieber hören? Nicht einmal die Kundmachung «Sie haben den Lotto-Jackpot geknackt» bewirkt auf Dauer das, was eine Liebeserklärung begründet. Was ist es, das drei Worte des einen das Herz eines anderen in einen neuen Takt geraten lassen? Es ist das Wissen um das Dahinter. Die Möglichkeiten, die sich aus diesem Satz ergeben. Die Unmöglichkeiten, die Gefahren, blenden wir zunächst gern aus. Es geht um die Welten, die sich uns auftun. Mit Worten erklären wir einander unsere Liebe. Und mit Worten beginnen wir Kriege. Wir wären gut beraten, vor jeden Satz eine doppelt so lange Nachdenkphase einzulegen. Doch das tun wir nicht, oder nur sehr selten. Und, was auch auffällt, im Geschäftsleben sind wir meist achtsamer als in unseren Partnerschaften. Wer wollte ­seinen Vorgesetzten schon absichtlich brüskieren? Und wie häufig passiert es uns, dass wir uns Nahestehende unbedacht durch einen einzigen Satz so verletzen, dass es viel Mühe braucht, dies wieder gutzumachen.   Der Wortstamm communicare steht für etwas mitteilen, gemeinsam machen, teilnehmen, umfasst aber deutlich mehr als die verbale Auseinandersetzung mit anderen. Genau betrachtet ist unser Körper eine einzige Kommunikationszentrale, in der der Kommandant sich seiner Verantwortung aber nicht immer bewusst ist. Nicht nur das, was wir sagen, wirkt. Wie wir es sagen, wann wir es sagen, wo wir es sagen. Und letztendlich natürlich, wem wir etwas sagen, bestimmt die Wechselwirkung, in der wir mit anderen Menschen stehen. Und um Kommunikation endgültig unlösbar zu machen, stellt Paul Watzlawick zu allem

Überfluss auch noch fest, «Wahr ist nicht, was A. sagt, sondern was B. versteht.» Völlig aussichtslos also der Versuch, mit anderen erfolgreich zu kommunizieren? Nicht wenn man das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun beachtet, wonach Sender und Empfänger für die Qualität von Kommunikation gleichermassen verantwortlich sind. Der richtige Schnabel muss aufs richtige Ohr treffen – dann klappt es. Und selbst wenn A. daneben liegt, wenn B. es schafft, Aussagen nicht als Appell zu verstehen (das Lieblingsohr von uns Frauen), als Selbstoffenbarung des anderen oder als Hinweis auf Beziehungsschwächen. Wenn wir uns auf den Sachinhalt einer Botschaft konzentrieren, stehen die Chancen für ein gedeihliches, kommunikatives Miteinander sehr gut. Unbestritten, es braucht ein wenig Übung. Vor allem aber braucht es den Willen, das Gegenüber zu verstehen und möglicherweise alte Muster zu unterbrechen. Ob Sie es wagen, unterliegt Ihrer Willensfreiheit. Doch was geschieht, wenn Sie ­wegschauen, ist auch klar: Der Teufelskreis, die Dynamik   ­festgefahrener, negativer Kommunikationsverhalten nimmt nicht ohne Ihr Zutun ein Ende. Schalten Sie öfter Ihr Sachohr an. Nur bei der Aussage: «Ich liebe dich» ­ machen Sie Beziehungsohr und Selbstoffenbarungsohr ganz weit auf. Diese schöne Botschaft sollte auf allen ­Ebenen ankommen. ▪

*Der richtige Schnabel muss aufs richtige

Ohr treffen – dann klappt es.

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Liebe.

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«Frauen sind erotisch und sinnlich. Das Leben läuft nicht immer in geregelten Bahnen. Manchmal passiert etwas Unerwartetes. Aber nicht immer.»

Weihnachtliches Müesli Eine grosse Portion Vorfreude: Da werden schon mal die Weihnachtsplätzchen ausser Acht gelassen: zart schmelzende Schoko-Zimt-Mandeln, fruchtige Feigenstücke und eine Müesli-Basis mit Nelken, Zimt und Kardamom – Das Advents-Müesli macht jedes Frühstück noch ein bisschen besinnlicher. Und auch das Weihnachts-Müesli in seiner gold-grünen Dose schmückt nicht nur den Frühstückstisch.

Dinkelflocken, Apfel-ZimtCrunchy und Cranberries in weisser Schokolade schmecken zusammen mit Datteln und Haselnüssen unwiderstehlich weihnachtlich. Wer lieber selbst bestimmen möchte, wie sein Müesli schmeckt, kann sich seine Mischung aus rund 80 Zutaten selbst im Online-Mixer zusammenstellen. Infos unter: ch.mymuesli.com

Weisser Tee Mit weissem Tee statt Softdrinks können Sie sich eine Diät sparen. Denn er beschleunigt den Abbau von Fettgewebe und hemmt den Aufbau neuer Fettzellen. Er entwässert und bremst den Heisshunger. Nach 6 bis 8 Wochen sitzt die Hose locker und fünf Extra-Kilo sind verschwunden. Damit wirkt er noch besser als grüner Tee und so schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe in der kalten Jahreszeit. Weisser Tee wärmt und macht schlank und eins ist sicher: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

Kurz und gut LIEBER OBEN OHNE

Laut einer neuen Studie finden 40 % der Männer, dass Frauen zu viel Schminke auflegen. Besonders unbeliebt sind eine dicke Schicht Makeup (45 %), falscher Sonnenbank-Teint (33 %) und greller Lippenstift (5 %). Frauen sind da anderer Meinung: 50 % fühlen sich ohne Make-up unwohl, 14 % gehen ohne gar nicht erst aus dem Haus.

WONNE-DÜFTE

Auch Düfte regen unsere Sinne an, da sie in Sekundenschnelle das vegetative Nervensystem stimulieren. Vor allem Vanillearoma ist ein besonderer Glücksbote, da der süsse Duft Endorphine freisetzt. Aber auch ein paar Tropfen Rosenöl in einem Vollbad sorgen für gute Laune.

GLÜCK AUF FINGERDRUCK

Mit Akupressur können Sie Zufriedenheit und Entspannungsgefühle auf einfache Weise stimulieren. Durch den Druck auf die Haut werden die Glückshormone Edorphin und Oxytocin ausgeschüttet. Dazu einfach Ihre Ohrläppchen jeweils zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und zwei Minuten kräftig durchkneten.

HAPPY JOGGING

Lara Stoll, Poetry Slammerin, S. 42

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Sportler berichten nach dem Training von rauschähnlichen Zuständen, auch als «Runner’s High» bekannt. Grund dafür ist, dass uns unser Gehirn nach einer Zeit grosser körperlicher Aktivität mit Glückshormonen belohnt – und wir uns wohl- und ausgeglichen fühlen.


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REPORTAGE

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ffiziente Kommunikation für Frauen

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REPORTAGE  35

Muss jedes Gespräch effizient sein? Nein, sicher nicht. Es geht hier nicht darum, verbal ständig hochgerüstet durchs Leben zu gehen, sonst hat man bald keine Freunde mehr, sondern es geht darum, als Frau zur richtigen Zeit die richtigen kommunikativen Mittel «zur Hand» zu haben. Text Roland Lichtensteiger Fotos fotolia, ZVG


36  REPORTAGE

Die meisten ­Menschen haben lieber mit ­Menschen zu tun, die ihnen ähnlich sind.

• Rapport • Den versteckten Wunsch hinter

einem Vorwurf oder Einwand hören

• Unterscheiden zwischen Tatsachen und Interpretation

• Das Nachrichtenquadrat • Die Wirkung der Stimme und der Körpersprache

Effiziente Kommunikation für die Frau? Da stellen sich natürlich die Fragen: «Gibt es DIE Frau überhaupt?» «Gibt es DEN Mann?» Zweimal nein, wir alle sind verschieden, wir alle sind Indivi­ duen und diese Individualität geht weit über das Frau- oder Mannsein hinaus. Das ist auch gut so. Dennoch gibt es ­Arten zu kommunizieren, die man eher der weiblichen Seite zuordnen kann und andere, die man eher der männ­ lichen zuordnen kann. Welche diese nun sind, auf dieses Terrain möchte ich mich hier nicht begeben, denn der Boden ist in diesem Gebiet sumpfig, die Meinungen teilweise sogar fast widersprüchlich. Wesentlich fester ist der Boden beim Thema effiziente Kommunikation. Wie wirke ich überzeugender, wie gewinne ich schneller das Vertrauen meines Gegenübers, wie stehe ich stärker da in einem Gespräch und wie setze ich mich durch.

Effiziente Gesprächsführung ist lernbar Ich möchte hier auf folgende Themen kurz eingehen. Bitte betrachten Sie es als Angebote, wie auf einem Buffet, und bedienen Sie sich mit dem, was Ihnen entspricht. Und auch wie bei ­einem Buffet sind nicht alle Speisen aufgestellt, es gibt noch mehr Themen, welche bei einer Diskussion über effiziente Kommunikation einfliessen könnten. Auch wie bei einem Buffet sind möglicherweise nicht alle Speisen so zubereitet, wie Sie es vielleicht kennen, das schafft Vielfalt. Rapport Die meisten Menschen haben lieber mit Menschen zu tun, die ihnen ähnlich sind. Die meisten Menschen ­meiden zuerst einmal das «Fremde». Um uns diesem Phänomen zu nähern, verwenden wir im Neuro-Linguistischen Programmieren NLP den Begriff «Rapport». Er steht für Anglei-

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chung. Er steht aber nicht für Verlust der eigenen Identität oder für Nach­ äffen des Gegenübers. Je ähnlicher wir einem Menschen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir uns sympathisch finden. Nochmals, bei Rapport geht es nicht darum, dass wir uns selbst verleugnen. Es geht darum, ­Verhalten zu vermeiden, welches uns den Zugang zu einer Person verhindern oder erschweren könnte, mit der wir ganz offensichtlich kommuni­ zieren möchten, bei der wir ein privates oder geschäftliches Ziel haben, das wir ­erreichen möchten. Rapport ist u. a. auf folgenden Ebenen möglich:

• Sprechtempo • Lautstärke • Körperhaltung • Kleidung


REPORTAGE

Sprechtempo Menschen, die eher langsam sprechen, haben teilweise Mühe mit Menschen, die sehr schnell sprechen und umgekehrt. Schweizerinnen fühlen sich teilweise ihren deutschen Kolleginnen gegenüber unterlegen, nur weil diese schneller sprechen, mehr Worte in eine Minute reinpacken können als sie. So entsteht schon zu Beginn eine mehr oder weniger grosse – unnötige – Hürde, welche überwunden werden muss. Deshalb: Gleichen Sie Ihr Sprechtempo dem Ihres Gegenübers an. Gleichen Sie aber nicht Ihren Dialekt an. Wenn Sie einen schönen Liechtensteiner oder Rheintaler Dialekt haben und mit einer Baslerin sprechen, versuchen Sie nicht zu baslern. Wenn Sie allerdings sehr jung sind und die Jugendsprache sprechen, fahren Sie diese etwas herunter, wenn Sie von einem älteren Menschen etwas möchten. Sie wirken dann seriöser, kompetenter.

Wenn Sie als reifere Frau von einem jungen Menschen etwas wollen, übernehmen Sie bitte nicht die Jugendsprache, das kann schnell lächerlich wirken. Rapport hat auch seine Grenzen. Lautstärke Menschen, die eher leise sprechen, haben oft Mühe mit lauten Menschen. Genauso geht es Menschen, die ihre kräftige Stimme auch einsetzen. Sie mögen es ganz einfach nicht, wenn ihr Gegenüber beinahe flüstert. Gleichen Sie die Lautstärke Ihrer Stimme derjenigen Ihres Gegenübers an, nicht unbedingt gleich, aber ähnlich. Körperhaltung Wenn wir uns in den Stuhl fläzen und unser Gegenüber sitzt wie mit einem Brett im Rücken, fördert dies nicht gerade den Rapport. Wenn wir uns noch nicht gut kennen und uns sympathisch sein wollen, gleichen wir

unsere Körperhaltung derjenigen unseres Gegenübers an. Bei Menschen, die sich gut mögen, passiert dies automatisch. Beobachten Sie dies einmal in einem Restaurant oder in einem Bahnhof. Oft bewegen sich Verliebte simultan oder leicht versetzt. Sie nimmt einen Schluck, er nimmt einen Schluck, er neigt den Kopf zur Seite, sie folgt ihm nach. Auch im geschäftlichen Bereich kann man dieses unbewusste Angleichen der Körperhaltungen beobachten. Am Sitzungstisch, die Chefin über die Akten gebeugt, alle Sitzungsteilnehmerinnen beugen sich über die Akten. Die Chefin setzt sich aufrecht hin, alle setzen sich aufrecht hin. Es gibt da natürlich immer wieder die eine oder andere, die das «Spiel» nicht mitmacht. Normalerweise ist diese Person dann auch nicht besonders stark in die Gruppe integriert – aber das ist dann Körpersprache bzw. Gruppendynamik. ►

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38  REPORTAGE

Kleidung Die Kleidung angleichen heisst nicht, die gleichen Farben oder die gleichen Marken zu tragen, sondern etwa den gleichen Stil zu tragen, sofern dies vom Alter her zulässig ist, oder mindestens die gleiche «Klasse», bspw. Business Classic. Es gibt allerdings gewisse Gruppen, in denen selbst die Marke vorgegeben ist. Jugendgruppen, aber auch bei Erwachsenen. Das ist dann allerdings nicht mehr NLP, das ist Gruppenzwang. Gleichen Sie Sprechtempo, Lautstärke der Stimme, Körperhaltung und Kleidung Ihrem Gegenüber wenn ­ möglich an. Den versteckten Wunsch hinter einem Vorwurf oder einem Einwand hören Wir Mitteleuropäer äussern unsere Wünsche oft, indem wir sagen, was wir nicht wollen. Da diese Wünsche dann in Vorwürfe oder Einwände verpackt sind, werden sie nicht oder mindestens schlecht gehört und das Gespräch verläuft genau in die andere Richtung, als man eigentlich will. Folgender, natürlich klischeehafter, Minidialog soll dies illustrieren: Sie: «Du warst auch schon lange nicht mehr mit mir essen.» Er: «Stimmt gar nicht, wir waren erst vor zwei Wochen beim Italiener.» Und schon beginnt ein wenig zielführender Dialog, der sich darin verliert, ob zwei Wochen jetzt lang sind oder nicht, ob es sich überhaupt lohne, mit ihr wegzugehen, wenn sie es so schnell wieder vergesse und so weiter. Das eigentliche Ziel, miteinander einen ­ schönen Abend zu verbringen, geht nicht nur vergessen, es wird – mindestens für diesen Abend – unmöglich. Genau der gleiche Dialog wäre natürlich auch mit getauschten Rollen denkbar.

Geschickter wäre: «Du, Schatz, gehen wir wieder einmal miteinander essen? Ich würde mich freuen, mit dir einen schönen Abend zu verbringen.» Anstatt: «Dir ist es ja egal, was ich fühle!» «Mir ist es wichtig, dass du weisst, was ich fühle.» Wenn man Empfängerin der Dir-ist-es-ja-egal-Botschaft ist, erwidert man am besten: «Es ist mir wichtig, zu wissen, wie du dich fühlst, wie fühlst du dich?» Da ein solcher Vorwurf in der Regel in Momenten kommt, in dem es dem Partner / der Parnerin nicht gut geht, sollte man folgende Anschlussfrage stellen: «Was bräuchtest du, um dich besser fühlen zu können?» Diese Frage ist weitaus intelligenter als: «Warum fühlst du dich schlecht?» «Was bräuchtest du», fokussiert auf das Positive. Indem wir darüber sprechen, geben wir dem Positiven mehr Gewicht und finden möglicherweise allein schon deshalb einen Ausweg, eine Lösung. Die Frage: «Warum fühlst du dich schlecht?», legt den Fokus auf das Negative, gibt dem Neagtiven mehr Gewicht, ist also weniger zielführend. Hinter vielen Vorwürfen und Einwänden stecken Wünsche. Lernen Sie, diese zu hören und den Fokus ­Ihres Gesprächs auf deren Realisierung zu legen. Unterscheiden zwischen Tatsachen und Interpretation Kommt jemand zu spät zu einer Verabredung, so ist dies eine Tatsache. Es ist allerdings nur das «Zu-spät-Kommen» eine Tatsache. Das Warum, ­solange wir es nicht von ihm erfahren haben, ist Interpretation. Die Schlussfolgerung: «Er ist zu spät, weil ich ihm nicht wichtig bin», ist zwar zulässig, aber eben immer noch Interpretation – selbst wenn seine Begründung, ­wieso er zu spät gekommen ist, näher bei Dichtung als bei Wahrheit liegt.

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Wenn Sie bei einer Beförderung nicht berücksichtigt wurden, ist das die Tatsache. «Warum» ist die Interpretation, ausser Ihre Vorgesetzte liefert Ihnen eine Begründung.   Viele Missverständnisse liessen sich vermeiden, wenn wir sauberer zwischen Tatsache und Interpretation unterscheiden würden. Wenn wir ­ weniger interpretieren und häufiger ­ nachfragen würden. Wenn ich also nicht befördert werde, frage ich nach, was ich tun muss, um bei der nächsten Runde mit dabei zu sein. Die Gefahr besteht natürlich, dass ich dann erfahre, dass ich nie befördert werde. Zu ­erfahren, dass man nie befördert wird, ist allerdings nur vordergründig eine Gefahr. In Tat und Wahrheit bekommt man Handlungsspielraum zurück.

«Was bräuchtest du, um dich besser fühlen zu können?» Man kann sich dann nämlich mit seinem Schicksal abfinden oder, meines Erachtens die bessere Variante, man kann sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und zur gegebenen Zeit gehen. Indem ich nicht interpretiere, sondern mich auf die Tatsachen verlasse und nachfrage, gewinne ich je nach Situation Handlungsspielraum oder vermeide unnötige, schlechte Gefühle. In jedem Fall aber bin ich viel effizienter in der Kommunikation, da ich mich auf dem Boden der Tat­ sachen bewege. Unterscheiden Sie scharf zwischen Tatsachen und deren Interpretation. Sie erleichtern sich damit das Leben.


REPORTAGE  39

Menschen, die eher leise sprechen, haben oft Mühe mit lauten Menschen.

Das Nachrichtenquadrat Nun kommen wir zur Kommuni­ kationspsychologie. In seinem Modell des Nachrichtenquadrats (auch VierSeiten-Modell, Kommunikationsquadrat oder Vier-Ohren-Modell) umschreibt Friedemann Schulz von Thun Folgendes. Eine Nachricht ­umfasst gleich­zeitig vier Aspekte oder Ebenen:

• Sachinhalt • Beziehung • Appell • Selbstoffenbarung

Bei Konfliktsituationen sollte die Melodie der Stimme am Ende des Satzes nach unten gehen, um Autorität auszustrahlen.

Wenn ich meinem Gegenüber sage: «Ich habe Hunger», informiere ich auf der Sachebene, dass ich eben Hunger habe. Auf der Beziehungsebene, je nachdem wie ich zur betreffenden Person stehe, vermittle ich, dass ich erwarte, dass sie oder er jetzt etwas kocht für mich. Auf der Appellseite die Aufforderung, bitte koche für mich. Die Selbstoffenbarung ist hier jetzt nicht besonders interessant – ich bin ein hungriger Mensch – bei komplexeren Situationen meines Erachtens allerdings die interessanteste Ebene. Was offenbart uns eine Vorgesetzte, die uns auf der Sachebene kritisiert? Dass sie uns als Mensch achtet, denn was sie anderes will, offenbart sie uns

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ja bereits auf der Sachebene. Ganz anders, wenn sie uns auf der persön­ lichen Ebene kritisiert. Hier ist die Selbstoffenbarung am deutlichsten: «Ich bin besser als du.» Indem sie uns schlechter machen will, will sie sich selbst besser machen. Hier beginnt Kommunikation, interessant zu werden. Wenn wir solche Zusammenhänge erkennen und uns das nötige rheto­ rische Rüstzeug geholt haben, dann sind wir wirklich effizient in der Kommunikation. Menschen offenbaren sich selbst mit dem, was sie sagen. Lernen Sie, die Selbstoffenbarungen zu erkennen. ►


40  REPORTAGE

Viele Missverständnisse liessen sich vermeiden, wenn wir sauberer zwischen Tatsache und Interpretation unterscheiden würden.

Wenn Sie gerade dastehen, wirken Sie überzeugender, als wenn Sie leicht gebeugt sind.

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REPORTAGE  41

Die Wirkung der Stimme und der Körpersprache Wenn wir stark, überzeugend und standfest wirken wollen, sollte unsere Stimme eher tief sein. Tiefe Stimmen wirken angenehmer und überzeugender. Gerade Frauen haben oft das Problem, dass in Konfliktsituationen ihre Stimme sehr hoch wird. Damit ver­ lieren sie an Terrain. Auch soll die Melo­die der Stimme am Ende des Satzes nach unten gehen, um Autorität auszustrahlen. Unsichere Menschen heben ihre Stimme am Ende des Satzes an. Testen Sie die Wirkung des ­folgenden Satzes, indem Sie ihn laut aussprechen: «Können Sie bitte einmal hierherkommen?» Natürlich, die Variante, in der wir die Stimme am Ende des Satzes anheben, wirkt sympathischer, weil es kein Befehl ist, gleichzeitig wirkt er aber auch weniger selbstbewusst. Effizient kommunizieren heisst, nicht immer nett zu sein, es heisst, seine Ziele zu erreichen.   Wenn Sie gerade dastehen oder sitzen, wirken Sie überzeugender, als

wenn Sie leicht gebeugt sind. In der Schaupielerei spricht man vom ­Königs- oder Hochstatus. Man steht gerade da, die Gesten gehen von oben nach unten, die Stimme am Ende des Satzes von oben nach unten – probieren Sie es aus. Probieren Sie auch den Tiefstatus aus. Leicht gebeugte Haltung, Bewegung der Arme eher seitlich und Stimme am Ende des Satzes nach oben. Wählen Sie bewusst, je nach Situation, Hoch-, Mittel- oder Tiefstatus. Wenn Sie mit einem Menschen sprechen, ihm sympathisch sein wollen und er ist im Tiefstatus, begegnen Sie ihm nicht im Hochstatus. Damit schliesst sich der Kreis, wir sind ­wieder beim Rapport. Setzen Sie bewusst das eine oder ­andere Werkzeug in Ihren Gesprächen ein, Sie werden sehen, Sie kommen weiter. ▪

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Roland P. Lichtensteiger hat mehr als zwanzig Jahre Erfahrung als Berufsschullehrer, Trainer und Coach. Als stetig neugieriger Weiter­ ler­ ner sowohl im Business-Bereich (Abschluss als Exec. MBA an der ­ Universität St. Gallen) als auch in psycho­logischen Themen (zertifizierter NLP-Trainer, Reikimeister) haben ihn effiziente Veränderungstechniken und ein klarer mentaler Fokus fasziniert. Die hohe Wirksamkeit dieser Ansätze hat er am eigenen Leib mehrfach erlebt und kann deshalb diese überzeugend und ­authentisch weitervermitteln.

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42  KULTUR

Poetry Slam – eine Literaturshow der besonderen Art

Was soll man sich unter Poetry Slam vorstellen? Eine Poesie-Schlacht? Falsch ist der Gedanke jedenfalls nicht. Die deutsche Übersetzung – literarischer Vortragswettbewerb – bringt etwas Licht ins Dunkel, klingt aber völlig uncool. Und uncool passt so gar nicht zu Lara Stoll, Poetry-Slam-Europameisterin 2013, die sich für ein Interview zur Verfügung gestellt hat. Text Laetitia Szilijan Fotos ZVG

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KULTUR  43

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Literatur Verbote und Tabus kannte. Poetry Slam verleiht der Literatur eine berauschende Freiheit, die die Poesie wieder aufleben lässt und junge Menschen dafür begeistert. Es geht darum, zu unterhalten, zu provozieren, zu überraschen und – ja – zuzuschlagen, wenn auch nur mit Worten und einer möglichst einfallsreichen Performance. Nicht selten schreien sich Slammer auf der Bühne die Seele aus dem Leib oder werfen sich auf den Boden. Singen, stampfen, fluchen; alles ist erlaubt. Ganz ohne Requisiten und Kostüme – diese sind nämlich nicht erlaubt – inszenieren sich Slammer selbst und ­ begeistern mit einer Geschichte, einem Gedicht oder, so Lara, mit der Vorlesung eines E-Mails an ihren verlorenen Duden. Zu Gast im Schweizer Fernsehen bei «Giacobbo und Müller» begeisterte sie damit vor fünf Jahren die Schweiz. Wie alles begann 1987 geboren, hat Lara die Entstehung des Poetry Slam knapp verpasst. Ein Jahr zuvor erfand der amerikanische Performance-Poet Marc Kelly Smith in Chicaco die Dichterwettstreite, die sich in den 90er-Jahren stark verbreiteten. Mittlerweile gilt die deutschsprachige Slam-Szene nach der englischsprachigen als die zweitgrösste der Welt.   Poetry-Slam-Wettbewerbe sind Plattformen für Slammer. Das Spezielle daran: ausschliesslich das Publikum ­ entscheidet, wer gewinnt. Traditionell geschieht dies anhand von Bewertungstafeln. Bei manchen Wettbewerben treten zwei Slammer auch direkt gegeneinander an und der Applaus­ pegel entscheidet, wer in die nächste Runde kommt.

  Manche Slammer greifen aktuelle Themen auf und entfalten daraus ihre eigenen Geschichten. Meist bewusst sind darin Sarkasmus und Provokation zu finden, die nicht jedem Zuschauer zusagen. «Sarkasmus und Provokation gehören dazu. Slammer nehmen alle und alles, inklusive sich selbst, ständig auf die Schippe. Wem es nicht gefällt, der kommt eben nicht mehr wieder», sagt Lara bestimmt. «Es ist nicht jedermanns und jederfraus Sache, aber wenn es einen mal gepackt hat, gibt es kein Halten mehr.»

«Irgendwie legt sich automatisch ein Schalter um, wenn ich die Bühne betrete.»   So erging es Lara selbst vor zehn Jahren, als sie in Schaffhausen das erste Mal eine Poetry-Slam-Veranstaltung besuchte. «Es hat mich sofort fasziniert!», sagt sie mit grosser Begeisterung. Lara war in Jugendjahren Mitglied im Theaterverein und stand gern auf der Bühne. «Die Möglichkeit zu haben, die eigenen Texte auf die Bühne zu bringen und dazu völlig frei zu performen, das war ein grosser Reiz und ich entschied mich, gleich los­ zulegen.» Bei der nächsten Veranstaltung stand sie auf der Bühne. Und der Erfolg gab ihr recht. Mit ihrer f­ rischen, natürlichen Art verzaubert Lara ihr Publikum. Fast schüchtern betritt sie die Bühne. Spätestens nach den ersten Worten ist jedoch klar, dass ihre bescheidene Grösse und das zierliche Erscheinungsbild trügen, zumindest auf der Bühne. «Privat bin ich viel ruhiger. Irgendwie legt sich automatisch ein Schalter um, wenn ich die Bühne be-

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trete. Erst schiesst das Adrenalin hoch, dann ist der ganze Druck weg und ich geniesse es einfach.»   Nicht umsonst wird Lara als Kaiserin des Slams betitelt. 2006 schon, zwei Jahre nach ihrem Bühnendebüt, hat sie die Schweizer Meisterschaft in der U20Kategorie gewonnen. Im selben Jahr folgte der Titel beim U20-Wettbewerb «National 06 München», der die besten Slammer im deutschsprachigen Raum auszeichnet. Doch damit nicht genug: 2010 wurde Lara Europameisterin. Spricht man sie auf diese Preise an, bleibt sie bescheiden: «Es ist cool! Und klar, man will gewinnen, das ist ja der Kick. Aber die Wettbewerbe sind eher klein und man braucht auch viel Glück, um zu gewinnen.» Viel mehr geht Lara auf den freundschaftlichen Umgang mit den anderen Slammern ein, den sie sehr schätzt. Auch wenn es immer

«Sarkasmus und Provokation gehören dazu.» mehr aktive Slammerinnen gibt, die Anzahl der Männer in der Szene dominiert klar. Einen Geschlechterkampf kennt die Slam-Szene aber nicht. «Man begegnet sich auf Augenhöhe. Es gibt immer Ausnahmen, aber die gibt es überall», stellt Lara klar. Verrückt muss man sein Schaut man sich einen von Laras Auftritten an, fragt man sich, wie eine Slammerin auf solch verrückte Ideen kommen und mit völlig einfachen ­Mitteln eine so geniale Story fabrizieren kann. «Es braucht tatsächlich viel Fantasie», bestätigt die Slammerin. Doch Lara setzt sich nicht gezielt an einen Tisch und fängt an zu schreiben. ►


44  KULTUR

­ ielmehr holt sie sich die Inspiration V im Alltag, an Konzerten oder vor dem Schlafengehen. «Es passiert einfach, überall und nirgends. Ich lasse meine Gedanken schweifen und ordne sie, wenn mir ein Gedanke gefällt. Wenn ich unterwegs bin, mache ich Notizen.» Entgegen der erwarteten Antwort erklärt Lara, dass Sprachtalent kein ­ Muss ist, um Slammerin zu werden. «Man darf sich anfangs auch ‹in die Hosen machen›, wenn man die Bühne betritt. Das gehört dazu», erklärt sie mit einem Lächeln. «Man muss aber grundsätzlich gern auf der Bühne stehen, sonst macht es langfristig keinen Spass.» Eine ordentliche Portion Verrücktheit muss man mitbringen, und schon kann es losgehen. «Die Bühne ist dazu da, um sie zu füllen, mit allem Verrückten, was einem in den Sinn kommt», schwärmt Lara. Und genau das unterscheidet die Slammerin von anderen Slammern. Steifes Vorlesen ist für sie ein Unding. Ihre einzigartige Art sticht oft aus der Masse heraus.

Ganz spontan greift sie auch mal ein aktuelles Thema auf, das sich auf die heutige Gesellschaft bezieht. Ihr aktuelles Programm «Lara Stoll im Krisengebiet» nimmt die Überflussgesellschaft gekonnt auf den Arm. Auch wenn es nicht ihr primäres Ziel ist – es regt zum Nachdenken an. «Wichtig ist mir, dass ich über Themen schreibe, mit denen ich mich auskenne», erklärt Lara.   Lara Stoll ist die einzige Frau in der Schweiz, die von Poetry Slam lebt. «Nur die Teilnahme an Wettbewerben würde allerdings nicht reichen», stellt sie klar. «Die zusätzlichen privaten und öffentlichen Auftritte füllen mein Portemonnaie.» So kann sich Lara ihr Filmstudium an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) finanzieren. Wie ihre Zukunft aussieht, lässt sie ­offen. «Ich probiere gern Neues aus, vor und hinter der Kamera. Neu ­beschäftige ich mich mit Sound­design. Langweilig wird es mir jedenfalls nie», sagt Lara abschliessend. ▪

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*ZUR PERSON

Lara Stoll, am 2. Mai 1987 in Schaffhausen ­ge­boren und im Thurgau aufgewachsen, ist seit 2004 als Poetry Slammerin unterwegs. Die Schweizer und Europa-Meisterin in Poetry Slam studiert zurzeit Film an der Hochschule der Künste in Zürich, wo sie auch wohnt. Sie lebt nach dem Motto «Immer aufs Bauchgefühl hören». In ihrer Freizeit trinkt sie gern Bier mit  Freunden, besucht Konzerte, schaut sich Filme an oder liegt einfach in der ­Badewanne. Aktuell ist Lara mit ihrem neuen Programm «Lara Stoll im Krisengebiet» in der ganzen Schweiz ­unterwegs. Zudem geht sie mit dem Format «Bild mit Ton», das sie selbst produziert, im Dezember 2014 mit der zweiten Staffel auf SSF (Sport Szene Fernsehen) auf Sendung. Weitere Informationen und Termine unter www.larastoll.ch


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KULTUR

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«HEUTE BIN ICH GUT ZU MIR» Mit Ayurveda und Achtsamkeit zu mehr Gesundheit und Gelassenheit, Dennenesch Zoudé, Südwest Verlag, 190 Seiten, ISBN 9783517093154 Dennenesch Zoudé, die Schauspielerin, beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit Ayurveda und Achtsamkeit zu mehr Gesundheit. In ihrem Buch hält sie ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit im Umgang mit Körper und Geist, für mehr Feingefühl, für das richtige Mass beim Essen, im Beruf, beim Sport, ... Sie schreibt, wie sie zu Ayurveda gekommen ist, was es bedeutet und wie sie immer wieder die richtige Balance findet trotz grossen Termindrucks. «Ayurveda hat mit Ruhe und Gelassenheit, Bei-sich-Ankommen zu tun, mit Sein-Dürfen, sich dabei zu akzeptieren und das anzunehmen, was gerade ist.» Das Buch ist sehr konkret mit Rezepten, ayurvedischen Schönmachern und den persönlichen Tipps von Dennenesch Zoudé.

«DAS FLÜSTERN DER STADT» Rosa Ribas & Sabine Hofmann, Kindler Verlag, 512 Seiten, ISBN 9783463403540, CHF 29.50. Ein atmosphärisch, unterhaltsamer Barcelona-Krimi, der faszinierend geschrieben ist.

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«TIGERBLICK TRIFFT HIMBEERLÄCHELN» Der erste Flirtratgeber, der wirklich hilft. Weber Julia & Storch Johannes, Huber-Verlag, 191 Seiten, ISBN 978-3-456-84861-7, CHF 35.50 Kennen Sie auch Menschen, die mit ihrem Gegenüber einfach so flirten? Mit einer Leichtigkeit, dass Sie sich daneben wie ein Elefant im Porzellanladen vorkommen? Wollen Sie die Frau oder den Mann fürs Leben kennenlernen? Oder möchten Sie nur ab und zu mit einem attraktiven Gegenüber unverbindlich ins Gespräch kommen? Das ist kein Problem mit der ebenso einfachen wie durchschlagenden Methode von Julia Weber und Johannes Storch. Indem Sie die Kraft Ihres Unbewussten geschickt nutzen, können Sie endlich lustvoll und authentisch flirten – egal ob mit Absicht oder nur zum Spass. In diesem Buch führen die Autoren kurzweilig und unterhaltsam in die Methode des Zürcher Ressourcen-Modells ein. Sie zeigen Ihnen anhand anschaulicher Beispiele und kurzer Übungen, wie Sie schnell Sicherheit gewinnen beim Flirten – und sich befreit aufmachen können zu vielen prickelnden Begegnungen.

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REISEN

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prachen in der Fremde lernen

Sprung ins Abenteuer: Eine Sprachreise hat viel zu bieten.

In einer Fremdsprache kommunizieren zu können, bringt im Beruf sowie im Privatleben Vorteile. Bevor man sich auf das Abenteuer «Sprachreise» einlässt, gibt es einiges zu beachten! Text Sara Bagladi Fotos deathtostockphoto.com

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REISEN  49

Sich erholen und nebenbei noch ein paar fremdsprachige Worte aufschnappen.

«Eine gute Möglichkeit, um Land, Leute und ­Kultur kennenzulernen, ist bei einer Gastfamilie.»

Wenn sich die Vögel am Himmel versammeln, um Richtung Süden zu ziehen … bekommt man da nicht Lust mitzufliegen? Wer eine neue Sprache lernen oder verbessern möchte, verbindet sein Fernweh am besten mit einem Sprachaufenthalt. Inmitten von Gelaterias und Strandpromenaden ist es allemal schöner, Italienisch zu lernen als zu Hause. Wenn man von früh bis spät von der zu

erlernenden Sprache umgeben ist, prägen sich die Worte auch schneller ein. So kann man bei einem Aufenthalt in Südfrankreich vielleicht schon bald sein Eis in der Landessprache bestellen. Wenn der Kellner fragt: «Qu’est-ce que vous prenez?», kann man lässig die Antwort «Je vais prendre le sorbet au citron» geben, als ob man noch nie etwas anderes gemacht hätte. Das motiviert! Eine zusätzliche Sprache sieht nämlich nicht nur im Lebenslauf gut aus. Wer Sprachen sicher beherrscht, kommt persönlich weiter, sei es im Beruf oder Privatleben. Bei der Heimreise kann man nicht nur in einer neuen Sprache kommunizieren, sondern hat viele Erfahrungen, neue Freunde und Erinnerungen im Gepäck. Wissen, was man möchte Doch bevor man eine Reise bucht, sollte man sich selbst im Klaren sein, was man überhaupt möchte: In kurzer Zeit möglichst viel lernen? Möchte man für eine Diplomprüfung ­vorbereitet werden? Oder sich

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erholen und nebenbei noch ein paar fremdsprachige Worte aufschnappen? Sei es bei einem Aufenthalt in London oder Costa Rica, es gibt Sprachschulen für jeden Geschmack. Sie unterscheiden sich in Klassen­grössen, Standort oder Anzahl Stunden Unterricht pro Tag. Wer eine familiäre Atmosphäre und einen persönlichen Umgang bevorzugt, sucht sich am besten eine Schule mit wenig Studenten aus. Der Vorteil an grossen Schulen hingegen ist ein vielfältiges Angebot an Kursen und Niveaus. Dabei werden beispielsweise auch Ü30- oder Ü50-Kurse angeboten. Wichtig ist zu wissen, wo die Schule liegt. In einem ruhigen Dorf am Meer oder in einer Partymetro­ pole? Direkt im Zentrum oder eher ausserhalb der Stadt? Ausserdem ­sollte man sich gut überlegen, ob man allein oder zu zweit gehen möchte. Allein lernt man eher andere Menschen kennen, ist unabhängiger und darauf angewiesen, die neue Sprache zu reden. Aber Ferien mit der besten Freundin an der Seite sind auch nicht zu unterschätzen. ►


50  REISEN

Bei einem Sprachaufenthalt kann man Kontakte mit Menschen aus aller Welt knüpfen.

Sie haben Fernweh? Dann nichts wie weg!

Zu Hause ist, wo ich mich wohlfühle Darüber hinaus ist die Frage nach der Unterkunft bei Sprachreisen ein wichtiges Thema. Eine gute Möglichkeit, um Land, Leute und Kultur kennenzulernen, ist bei einer Gastfamilie. So erlebt man hautnah, wie und wo die Einheimischen Feste feiern, kann die lokale Küche geniessen und erfährt auch, mit welchen Sorgen und Problemen sie kämpfen müssen. Wenn beispielsweise Wahlen anstehen, hört man direkt, was die Bevölkerung dazu denkt und hat

Im Internet oder bei einer Agentur buchen? Wenn man eine gewisse Vorstellung vom Aufenthalt hat, kann es ans Buchen gehen! Doch macht man das am besten in einer Reiseagentur oder selbst im Internet? Der bequemere Weg ist die Reiseagentur: Sie kümmert sich um das Visum, den Flug, die Schule und die Unterkunft. Sparfüchse hingegen können direkt bei der Sprachschule online buchen. Diese kümmert sich auch um die Unterkunft. Mit ein bisschen Recherchearbeit wird man fündig. Manchmal sind die Angebote der Schule etwas günstiger als die der Reiseagentur. Ein Trick: Bei einer Reiseagentur buchen, jedoch nur das Minimum an Unterricht auswählen. Der Unterricht kann vor Ort verlängert werden, was oft günstiger ist. Empfehlenswert ist auch, nach dem Kurs ein paar Wochen einzuplanen, um reisen zu gehen. So kann man die Sprachkenntnisse direkt testen: Bei einem Roadtrip durch Australien kann das Auto in der Landessprache gemietet oder das Hotel in Marokko auf Arabisch runtergehandelt werden.

«Der Alltag in einem e­ xotischen Land ist nicht immer ein ­Zuckerschlecken.» nicht nur die Infos aus der Zeitung. Ausserdem ist man gezwungen, ständig in der fremden Sprache zu sprechen. So macht man rascher Fortschritte. Die Gastfamilien können bei Hausaufgaben helfen oder bei der Freizeitgestaltung. Meistens werden die Familien von den Schulen persönlich ausgesucht und regelmässig überprüft. Wenn man auf Katzenhaare allergisch ist oder eine Nichtraucherfamilie wünscht, kann das angegeben werden. Falls man sich mit der Gastfamilie nicht versteht, sollte man sich unbedingt beim Organisator melden und allenfalls die Familie wechseln. Wer bei einer Familie lebt, hat sich an gewisse Regeln zu halten und muss sich anpassen. Wem das zu kompliziert ist, kann sich ein Zimmer in ­einer Studentenunterkunft oder eine Wohnung buchen. Je nachdem geniesst man dort grössere Freiheiten und ist ungebundener. Oft ist das günstiger als in einer Gastfamilie, dafür gehört keine Vollpension dazu.

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Anpassungsfähigkeit vorausgesetzt Man muss sich aber bewusst sein, dass sich Komfort, Lebensstil und Standard je nach Destination sehr von dem unterscheiden können, was man als Liechtensteinerin gewöhnt ist. Der Alltag in einem exotischen Land ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Manchmal wird man ins kalte Wasser geworfen und muss sich an neue Gepflogenheiten gewöhnen. Denn wer weiss – auf einmal tauchen bei der Gastfamilie in Bolivien Hühnerfüsse in der Suppe auf. Oder bei einem Kiswahili-Kurs im muslimischen Sansibar darf man als Frau plötzlich nicht mehr die Schultern oder Knie zeigen. Doch genau das kann auch reizvoll sein: Sich auf eine komplett neue Umgebung einlassen, den eigenen Horizont erweitern und in ein Abenteuer eintauchen! ▪

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52 KOLUMNE

Adams Apfel «AM ÄQUATOR» Ralf Bruggmann

Er bleibt redselig, sie bleibt einsilbig, ­immer weiter, eine Stunde lang, dann geht ein Glas zu Bruch.

Sie hat allmählich Muskelkater vom Schulterzucken. «Wir sollten darüber reden», sagt er und lässt im gereizt wirkenden Gesicht ein wenig Ermutigung aufleuchten. «Okay», erwidert sie. Und zuckt mit den Schultern, wie so oft. Denn sie weiss nicht, was es zu bereden gibt.   Womöglich stimmt das Klischee in der Regel. Frauen müssen über alles reden, Männer können oder wollen genau dies nicht. Doch bei ihnen beiden verhält es sich umgekehrt. Er findet selbst in den kleinsten Kieselsteinchen auf ihrem gemeinsamen Weg einen Anlass für eine ausführliche Diskussion, in den grösseren Hindernissen sowieso. Sie hingegen möchte die kleinen Steine einfach zur Seite kicken und bei grossen Felsbrocken notgedrungen einen Umweg machen. Vor allem möchte sie nicht über jede Kleinigkeit reden. Das bringe nichts, findet sie, man drehe sich ja doch nur im Kreis. Ihr wird schnell schwindlig. Trotzdem willigt sie meistens ein, wenn er eine Aussprache verlangt, obwohl sie bereits zu wissen glaubt, dass sich nichts ändern wird.   «Weisst du, was dein Problem ist?», fragt er. «Nein. Ich wusste nicht einmal, dass ich ein Problem habe», antwortet sie, mit einem rasch aufkeimenden Unterton der Gehässigkeit in der Stimme. «Dein Problem ist», schnaubt er, «dass du nie zuhörst, wenn ich rede. Du bejahst und verneinst, du nickst und schüttelst den Kopf, aber irgendwie prallt doch alles an dir ab. Verstehst du?» Sie nickt und bejaht. «Also stimmt es?», hakt er nach. Sie verneint und schüttelt den Kopf.

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Er wühlt sich mit weit aufgerissenen Augen durch Berge aus Wörtern und Sätzen, als ginge es um sein Leben. Vielleicht tut es das auch, vielleicht tut es das immer. Sie hört zu und blickt zu Boden, das Muster im Parkett hilft beim Denken, doch es nützt nichts, der Kopf ist zu voll, die Gedankengänge sind verstopft. Ihr fehlen die Worte, die bei ihm anscheinend im Überfluss vorhanden sind. Er bleibt redselig, sie bleibt einsilbig, immer weiter, eine Stunde lang, dann geht ein Glas zu Bruch, und schliesslich wirft er krachend die Tür ins Schloss.   Später malt sie ein Bild. Eine Weltkugel, darauf zwei Personen, eine am Südpol, die andere am Nordpol. Sie können sich nicht sehen, nicht hören, zu gross sind Erdkrümmung und Distanzen. Beiden ist fürchterlich kalt, sie sind einsam. Nach dem letzten Pinselstrich tritt sie einen Schritt zurück und betrachtet das Bild. Vor allem starrt sie auf die Region in der Mitte, auf den Äquator. Die dortigen Gebiete sind ungenau gezeichnet, ziemlich verschwommen, alles scheint vage und lediglich grob skizziert. Sie weiss nicht, wie es dort aussieht, am Äquator. Denn sie waren wohl beide noch nie da. ▪

* Später malt sie ein Bild. Eine W ­ eltkugel, darauf zwei Personen, eine am Südpol, die andere am Nordpol.

Vol. 15/2014 eben.Liebe.Laster.


Laster.

«Lass dich vom Leben verführen, süss wie Schokolade, fruchtig wie Wein. Geniesse die Vielfalt der Formen und Farben. Mode begegnet dir jeden Morgen im Spiegel. Lass dich inspirieren ... vom Leben und von dir selbst!»

Advent in Altstätten

Die Adventszeit in Altstätten startet mit einer Erlebnisnacht zum Adventsauftakt.

Zusätzliche Möglichkeiten zum weihnachtlichen Einkaufen mit abendlichem Rahmenprogramm gibt es im Advent gleich drei Mal. Bei langen Öffnungszeiten und einem festlichen Rahmenprogramm wird das Shoppen zum vorweihnachtlichen Erlebnis. Infos auf: www.einkaufenin-altstaetten.ch

Mode-Blog Text Francesca Di Benedetto Modeexpertin Eine Tasche, ein Statement! Im Thema «Kommunikation» sind Accessoires ein wichtiges Statement, das den emotionalen Zustand des Trägers preisgibt. Dennoch gilt auch hier die Regel: A sagt, was B versteht; die Interpretation eines getragenen Statementaccessoires kann nicht vorausgesetzt werden. Was will uns der Träger dieser Trends über die Tasche von sich verraten? .

Lassen Sie es knacken Das Glückshormon Serotonin stellt unser Körper aus der AminosäureTrypothan her. Sie findet sich reichlich in Walnüssen und anderen leckeren Nusssorten. Aber auch Kakaopulver, Bananen, Tomaten und Lachs enthalten jede Menge des Glückslieferanten.

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TIPPS TRENDY, PRAKTISCH UND BEQUEM: DER RUCKSACK.

Es gibt ihn in diversen Formen, in den exklusivsten Materialien und Farben und er bietet den besten Tragekomfort, den eine Tasche bieten kann.

Rucksack von Topshop Unique

Beuteltasche von Giorgio Armani

Rucksack von Rag and Bone

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Take iT Feel iT! e lOV

Unterarmtasche von Kenzo

DIE EMOTIONALSTEN TASCHEN DES HERBSTES/ WINTERS.

Es gibt sie in allen Formen, sie sind bequem oder auch unbequem, aber eins ist sicher: Es sind die emotionalsten Taschen und sie tragen im Hintergrund Leitmotive und Ideen, die jeglicher Fantasie den freien Lauf lassen:

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Handtasche von Moschino

Handtasche: jokes on you von Hindmarch


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â–ş DER PONCHO Absolutes Must-Have in diesem Winter, gesehen bei www.marc-o-polo.ch

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ie Sprache der Kleider L

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Wer kennt diese Situationen nicht? Die Unsicherheit in der Auswahl der angemessenen Kleidung und darüber, was einen am meisten glänzen lässt. Dazu kommt die neue Jahreszeit, plötzlich der Wechsel von warm auf kalt, die uns jedes Jahr wieder durcheinanderbringt. Text Sabina Rogala

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Nicht zu reden von: Gewichtsveränderungen, neue Lebenssituationen – etwa die neue frische Liebe und einiges mehr, tragen dazu bei, dass wir mit unseren Kleidern nicht mehr, wie im Jahr zuvor, umgehen können. Die Modemagazine überschütten uns mit neuer Mode und schreien uns zu: «Kauf die neuen Trends, sonst bist du OUT und siehst aus wie deine eigene Grossmutter!» Unser persönliches Modechaos scheint perfekt. Einerseits wollen wir zwar trendy sein, aber nicht verfremdet. Und schon gar nicht wollen wir aus dem Rahmen fallen. ►

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MODE BASIC-BLUSE ► Die schlichte weisse Bluse ist eines der wichtigsten Basics, z.B. von MARC O’POLO, erhältlich bei Brogle Fashion in Vaduz/FL

◄ BASIC-BLAZER Weiblich geschnittener Blazer, z.B. von S.OLIVER um CHF 119.90, gesehen bei Manor im Haag Center/CH

ARMBANDUHR Z.B. von ROLEX, erhältlich bei Huber Juwelier Vaduz/FL

◄ FARBE UND STIL

«Finden Sie Ihren Stil, lernen Sie Ihre Farbpalette kennen.» Finden Sie Ihren eigenen Stil Eines vorweg: Bei Kleidung geht es gar nicht um Fashion, Modewahnsinn, Trends und diese untragbaren Looks auf den Catwalks und dass man alle News der Saison als Erster trägt! Liebe Fashionistas, mit der Bekleidung ist es eigentlich ganz einfach: Finden Sie Ihren Stil, lernen Sie Ihre Farbpalette kennen, die Sie strahlen lässt, lernen Sie, mit Ihren Proportionen umzugehen und beziehen in diesen Lernprozess Menschen ein, die ehrlich zu Ihnen sind. Ausserdem hilft es, den Schrankinhalt nach Jahreszeiten und Lebenssituationen systematisch zu ordnen, und schon wird es einfacher. Kombinieren Sie dann Ihre vorhandenen Schätze mit aktuellen Trend-Teilen, das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist in den meisten Fällen dem eigenen Stil dienlich und peppt ältere Looks auf. Wenn Sie so verfahren, werden Sie nicht zur unfreiwilligen Markenbotschafterin, sondern verkörpern Ihren eigenen Stil, weil Sie sich und Ihre «modische Aussage» immer wieder neu erfinden und kombinieren können.

SMARTE SONNENBRILLE von DIESEL um ca. CHF 130.–, Marke erhältlich bei Kühnis Brillen in Altstätten/CH

BASIC-HOSE ► Klassische schwarze Hose wie z.B. von ESPRIT um CHF 109.90, erhältlich bei Brogle Fashion in Vaduz/FL

◄ BASIC-KLEID Das kleine Schwarze, z.B. von ESPRIT um CHF 139.90, erhältlich bei Brogle Fashion in Vaduz/FL

◄ BASIC-ROCK Schmaler Stiftrock in italienischer Länge, z.B. von ESPRIT um CHF 65.90, erhältlich bei Brogle Fashion in Vaduz/FL

BASIC T-SHIRT ► Hochwertiges weisses T-Shirt, z.B. von S.OLIVER, gesehen bei Manor im Haag Center/CH

◄ BASIC-MANTEL Klassischer Wollmantel. z.B. von MANGO um CHF 199.95, gesehen bei Manor im Haag Center/CH

HANDSCHUHE Von FranCa, erhältlich im Atelier fatale, Vaduz/FL

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LEDERGÜRTEL Von FranCa, erhältlich im Atelier fatale, Vaduz/FL


SCHUHE UND TASCHE In Material und Farbe abgestimmte Schuhe CHF 698.– und Tasche CHF 349.–, z.B. von www.stefitalman.ch

◄ BASIC JEANS Edle Jeans wie z.B. diese von MARC O’POLO sollte in keinem Kleiderschrank fehlen. Zu finden bei Da Valentino in Altstätten/CH

«Kombinieren Sie Ihre vorhandenen Schätze mit aktuellen Trend-Teilen.»

Die richtigen und wichtigen Basics Wenn Sie in Gedanken jetzt gerade Ihren Kleiderschrank durchgehen, sollten Sie herausfinden, ob Sie folgende Basics besitzen: schlichte weisse Bluse, klassische schwarze Hose mit gutem Sitz, schmaler Stiftrock in italienischer Länge, hochwertiges weisses T-Shirt, das kleine Schwarze, eine edle sehr gute Jeans (Ja, diese darf 300 Euro kosten, weil sie auch 10 Jahre hält!), einen schwarzen, hochwertigen Hosenanzug, ein schwarzes Abendkleid, einen Cashmere- oder Wollmantel, einen weiblich geschnittenen Blazer (Schulternaht sitzt in der Verlängerung der Achselhöhle), ein helles Sommerkleid, gut sitzende Dessous/Bademode, Schuhe in Schwarz und Braun und je eine farblich und vom Material passende Handtasche sowie Ledergürtel, verschiedene Strumpfhosen, eine edle Sonnenbrille, eine Armbanduhr, farblich abgestimmte Schals für Sommer und Winter und ein paar hochwertige Handschuhe. Wenn Sie diese Stücke erwerben, achten Sie auf die Qualität, nicht auf das Label. Hochwertig lässt sich fühlen und ist nicht gleichbedeutend mit teuer! ►

BASIC-SCHAL aus Jacquard-Strick von MARC CAIN um CHF 129.90, gesehen bei Brogle Fashion in Vaduz/FL

Viele italienische Labels erhältlich: Rinascimento Raffaello Rossi Cristina Gavioli DL Jeans 1961 Leonardo uvm. Boutique Axon Buchs SG & Rorschach SG www.boutique-axon.ch

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IHR GUTSCHEIN FÜR CHF 15.gültig bei einem Einkauf ab CHF 100.- auf das reguläre Sortiment bis zum 30.4.15 Ausschneiden oder mit dem Code-Wort «L-Magazin» einlösbar.


58  MODE LÄSSIGES OUTFIT ► Karierter Mantel aus Woll-Mix von MANGO um CHF 179.95

«Absoluter Favorit der Designer im Winter 2014 sind Rollkragenpullover.» FAVORIT ROLLKRAGEN Gerippter Pullover aus Woll-Mix von MANGO um CHF 49.95

◄ ABENDLOOK Mit viel Spitze von ­ESPRIT um CHF 139.90

Die aktuellen Trends für Herbst und Winter bieten eine Brandbreite wie nie! Im Herbst/Winter 2014/2015 scheint alles erlaubt, wir erleben die neue Lässigkeit. Seventie-Boots, opulente Muster, Leder als Hose, Rock oder Kleid, Oversize-Mäntel in allen Farben, Rüschenblusen, diagonale Schnitte − neu auch bei Strickkleidern. Seide, Wolle und Cashmere, aber auch gefilzte Stoffe werden uns wärmen. Im Abendlook ist viel Transparenz aus Seide, Spitze und Chiffon zu sichten gewesen. Absoluter Favorit der Designer im Winter 2014 sind Rollkragenpullover: grob gestrickt, fein, mit

Blumenflock oder Smiley-Swarovski (Rosa von Schmaus) − IN ist, wer Rollkragen trägt. Schön warm halten uns weiterhin Steppjacken und -mäntel in sämtlichen Längen und Schnitten. Must-Accessoires bleiben das Halstuch als Schal gebunden und für die Extravagante sind die stylischen Ohrenwärmer wieder ganz oben auf der Chart-Liste. Einige Designer werten ihre Kreationen mit Stickereien und Schmucksteinen auf. Einige Marken erfinden die neue Lässigkeit: Chanel celebriert den Turnschuh, Vivienne W ­ estwood und Burberry Prorsum schenken uns Capes

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FÜR EXTRAVAGANTE Die Ohrenwärmer sind wieder da, z.B. von S.OLIVER um CHF 29.90

TURNSCHUHE In Grau mit Pink von MANGO um CHF 56.95


MODE  59

MUST-BUY Oversize-Mantel farbig kombiniert in Braun und Weinrot von S.OLIVER um CHF 229.–

CHIFFON ► Kleid von S.OLIVER um CHF 179.90

aus Wolle und Seide. Farblich dominierten Rot, Erd- und Naturtöne und Pastell auf den Catwalks der Fashion Weeks. Color Blocking wird dezenter: Aktuell ist das Highlight Pink mit Rot zu Braun, auch Weinrot mit Pink zu Grau. Und Metallic peppt lässige Outfits auf. Und beim Schuhwerk waren weiterhin Overknees zu sehen, Block- und Keilabsätze, Plateau, Pumps mit feinem Absatz. Also, alles mit dabei! Die wichtigsten «Must-buys» Wollcape, Oversize-Blazer oder -Mantel, cosy Strickkleid und rote Sneakers, eine rote Tasche oder eine rote Mütze.

MUST-BUY Rote Tasche, z.B. von MANGO um CHF 59.95

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Der Winter im Kleid Ob Weihnachtsfeier oder Jahresendparty, Neujahrsball oder edles Abendessen: Das festliche kleine Schwarze ist immer IN. Wenn Sie trendy sein wollen, wählen Sie ein Kleid in Rot, Blau oder Grün. Von hell bis dunkel. Die Abendkleider dürfen üppig sein, auch mit Pailletten und Glitzersteinen übersäht, Kleiderschnitte reichen von weit wallend bis zu Silhouette-Kleidern und auch bei den Ausschnitten und Ärmellösungen ist alles erlaubt. Wer nicht so oft einen Anlass für ein langes Abendkleid hat, ist mit einem schlichten, schwarzen, langen Kleid gut bedient und darf es öfter als einmal tragen. ►


60 MODE

SCHÖN WARM Overall Oxygale (oben) und ­Zweiteiler (links) zu finden auf www.sportalm.at

Auf der Skipiste und beim Sport Auch in diesem Jahr gilt es bei den Skioutfits: erschwinglich bis sündhaft teuer. Je nach Stiltyp kann mutig zum Retro-Anzug aus den 80ern kombiniert werden, manche Lady mag sich den neuesten Designer-SkihäschenAnzug kaufen und die Sportliche wird wohl die innovativste neue Sportskifahrer-Kombination wählen. Es wird farbig, aber weniger grell. Gelb steht in der kommenden Saison ganz weit oben, ob in Uni oder in grossflächigen Drucken und Mustern. Lavendel, Grünblau und Rottöne prägen die Kollektionen. Klassiker wie Schwarz und Weiss für die Damen werden ergänzt von Grau-taupe und hellen Blautönen, sogar Brauntöne erleben ein Revival. Anthrazit, Grau oder Erdtöne werden mit Kontrasten in Apfelgrün, Pink oder Gelb kombiniert. Wer mag, kann den Glamour-Look, mit matten oder glänzenden Materialien, Nieten und Pailletten in der kommenden Saison auch auf der Skipiste tragen. Rockige Biker-Designs

«Gelb steht in der kommenden Saison ganz weit oben.» und der Jeans-Look sind nun auch in der Skimode angekommen: entweder clean oder kombiniert mit FarbHighlights. Ein bisschen Mut – macht mehr Mut! Abschliessend möchte ich allen Leserinnen etwas mit auf den Weg geben: Betrachten Sie sich mit Liebe, seien Sie nett zu sich selbst und verwöhnen Sie sich ab und an selbst. Jede Frau ist schön und hat ihre Vorzüge, die sie in jeder Stilrichtung, in ihrem persönlichen nonverbalen Look hervorheben kann. Ein bisschen Mut macht mehr Mut, macht noch mehr Mut. Probieren Sie sich aus, während Sie sich jede Saison immer und immer wieder neu kennenlernen. Und bleiben Sie entspannt. Ich finde Sie jetzt schon gross­artig. In diesem Sinne eine frohe Fashion-Saison 2014/2015. ▪

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FÜR MUTIGE Wild Society von SPORTALM um ca. CHF 1’195.–


MODE  61

ICEBREAKER W FW14 Helix LS Zip Frond ­Glacier 101464301. CHF 269.90

THE NORTH FACE Damen-Thermoball-Jacke mit Kapuze ca. CHF 300.–

METALLIC CLASH Hose Lumina und Pullover Zeron EM ca. 385.– CHF von SPORTALM

*FACT BOX: 1. Bei Unsicherheiten kombinieren Sie nur zwei Farben vom Scheitel bis zur Sohle. 2. Nur hochwertige Materialien kaufen und tragen. Wirkt ­edler und hält länger. 3. Uni und in klassischen Farben kommt nicht so schnell aus der Mode. Teure Teile daher eher schlicht einkaufen, wenn man nicht so viel Budget zur Verfügung hat. 4. Eine Fusselfräse hilft, Strickteile bis zu 10 Jahre lang ­neuwertig aussehen zu lassen. 5. Zu offiziellen Terminen immer einen Blazer oder eine ­Jacke im Blazerstyle zu Hose oder Rock ­kombinieren. Wirkt immer angezogener als nur mit Bluse, Pulli oder Top. 6. Viele Frauen haben Probleme, Hosen zu finden, die ­ihnen passen. Nehmen Sie sich die Zeit und gehen in eine ­Einkaufsmeile, in der Sie eine grosse Auswahl haben. Probieren Sie verschiedene Marken, Passformen und ­Materialien. Sie werden fündig − das verspreche ich ­Ihnen. Der Vorteil ist, dass die Modelabels ihre Grössensätze nur selten ­ändern. Daher: Wenn Sie Ihr Label gefunden haben, können Sie i­mmer wieder darauf zurückgreifen. 7. Vergessen Sie bitte nicht: Zu einem perfekten Look ­gehören auch das Stylen der Haare, gepflegte Nägel und ein ­Make-up. 8. Und wenn Ihr Gemütszustand Einfluss nimmt auf die ­morgendliche Kleiderauswahl: Lassen Sie es zu. Das ist vollkommen in Ordnung. Nicht jeder Tag rollt einen roten Teppich für Sie aus. Aber bitte gehen Sie an solchen Tagen nicht shoppen. Das sind die leidigen Fehlkäufe, die jeder von uns kennt.

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*ZUR PERSON

Sabina Rogala ist Bachelor of Marketing, ImageCoach und Ausbilder. Ihr Schwerpunkt ist das Ego-Marketing, was sich aus der Arbeit mit dem Vermarkten von Prominenten und Luxusprodukten schon sehr früh als ihre Leidenschaft ent­ wickelte. «Ich habe all das studiert und später in der beruflichen Praxis lernen und anwenden dürfen, was ich heute als fachliche Basis für meine Talente einbringen kann», wie sie selbst sagt. Ich hatte die besten Lehrmeister in den renommiertesten Marketing-Agenturen und bin sehr dankbar und glücklich darüber.»   Sabina ist für die Celebrista GmbH tätig als Fashion, Luxury & Retail Managerin. Eine ihrer grossen Leidenschaften ist die Mode, sie ist u.a. zuständig für das Konzept vom Fashionshop Celebrista. my shop, coacht Schülerprojekte hinsichtlich Kleidung und private Personen. Derzeit bringt sie ihre zweite Kleiderkollektion unter dem Label SABINA ROGALA raus. Ihr zweites Steckenpferd ist das Event-Marketing bei Celebrista. event & stage in dem Prominente, wie Peter Shub, Businesskurse anbieten. Sabina Rogala arbeitet international und ist dadurch viel auf Reisen. ­Erholung findet sie beim gemeinsamen Kochen und Essen mit Freunden, beim Sport mit ihrem Cairn Terrier Lisa und bei ihrem Partner in Bordeaux, der dort ein Weingut besitzt. www.celebrista.com


62 WILL-HABEN

Gesunden Schlaf verschenken Mit dem Schlafphasenwecker wachen Sie morgens immer zum richtigen Zeitpunkt auf und fühlen sich wunderbar entspannt und ausgeruht. Ab CHF 219.– auf www.axbo.ch

Tuch aus reiner Wolle mit hauchzarten Trageeigenschaften macht dieses Tuch zu einem schicken WohlfühlHighlight. Versehen mit einem originellen Allover-Print und farblich abgesetzten Kanten mit stoffeigenen Fransen. CHF 89.90 www.marc-o-polo.ch

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Lucy Annabella: Handverrührte Luxus-Naturkosmetik Aus edelsten Bio-Ingredienten werden die eleganten Cremes, Öle, Duftkerzen und Bademilch in Irland handverrührt. Das Wichtigste: Alle Produkte haben effektive aromatherapeutische Wirkung. Empfohlen von Bio-Expertin Anna Baumgartner. Erhältlich bei www.biomazing.ch

... zeigt sich in den Dingen, mit denen wir uns umgeben. Accessoires sagen mehr als 1000 Worte Kollektion von Stefi Talman BID (CHF 469.–) auf 65-mm-Absatz, Mûle FLO (CHF 429.–) und Bottine CAT (CHF 979.–) in Petrol metalisé www.stefitalman.ch

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GOURMET

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om Streben nach Perfektion

Das von Hubertus Real geführte Haus steht für gelebte Herzlichkeit, exquisites Essen, Service auf Top-Niveau, gute Gespräche und unvergessliche Wochenenden.

Hubertus Real über seine vielfach prämierte Gourmetküche: Ich koche einfach und naturbezogen. Benötigt werden vornehmlich saisonale und frische Produkte, die es so einfach wie möglich zu kombinieren gilt. Text Thomas Zerlauth, Hubertus Real Fotos ZVG

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GOURMET  65

Schon als Bub fühlte sich Hubertus Real von der Küche im elterlichen Betrieb magisch angezogen. Der heutige Chef de Cuisine und Geschäftsführer des Park Hotels Sonnenhof kann sich noch gut daran erinnern, dass er sich nur einen Traumberuf vorstellen konnte. Er wollte unbedingt kochen und diese Leidenschaft hält ihn bis heute gefangen.   Und diese Passion blieb nicht lange ungesehen, wurde sein Spitzen-Restaurant Marée doch mit einem Michelin-Stern, zwei Gault-Millau-Hauben und unzähligen Prämierungen von Gourmet ­Magazinen ausgezeichnet.   Er verrät uns sein kleines persönliches Geheimnis: «Wenn ich in der Küche am Abschmecken oder Zubereiten bin – und das bin ich ja bis heute beinahe jeden Tag –, denke ich nicht, wie es dem Gast wohl schmecken wird, ich kann das erst dann ‹rausschicken›, wenn ICH es als vollkommen ­erachte. Mittelmässigkeit macht mich unzufrieden, weil ich dann weiss, dass es längst nicht das erreicht hat, was möglich gewesen wäre. Und natürlich schätzen das die Menschen, die zu uns kommen – das sind ja meistens auch Leute, die selbst hohe Massstäbe anlegen und ihre ‹Sachen› mit Begeisterung betreiben.»   Und dieses Streben nach Perfektion wird schon durch das kunstvolle Anrichten, die berauschenden Aromen und allerspätestens nach dem ersten Bissen ganz direkt erlebbar. Alle drei Monate ­werden seine weit über die Landesgrenzen bekannten Klassiker, wie etwa die Ravioli «Emilio» oder mariniertes Thunfisch-Tatar mit Mangokompott, Zitronengrasschaum und Knuspernudeln oder glasiertes Wollschwein durch neue Komposi­ tionen ergänzt.   «Meine Küche ist leidenschaftlich, aber gleichzeitig sehr bodenständig», beschreibt Hubertus Real seine Kunst. «Kochen ist keine Hexerei, benötigt werden frische Produkte, die es so einfach wie möglich zu kombinieren gilt. Nur so gelingt es, verschiedene Geschmacksrichtungen zu ­einem neuen und runden Geschmackserlebnis zu vereinigen. Wir stellen beinahe alle unsere Produkte selbst her und deshalb ist unsere Küche letztlich nicht zu kopieren.»   Dennoch möchten wir Ihnen, liebe Leser­innen, an dieser Stelle einige ausgewählte Rezepte vorstellen und Ihnen gleichzeitig ans Herz legen, unbedingt auch das Original im Park Hotel Sonnenhof zu kosten. Unser Tipp: Probieren Sie Hubertus Real’s hausgemachte Produkte aus der Valle Dulcis Linie!

Saiblingsfilet auf Kefen und ­Morchelgemüse Zutaten für 4 Personen 4 Stk. Saiblingsfilets 200 g Kefen 200 g Morcheln Schnittlauch 20 g Gemüsebouillon 80 g Butter 20 g Rahm Gewürze Zubereitung Die Kefen in 2 cm Rauten schneiden und im Salzwasser blanchieren. Die Morcheln ­putzen und in etwas Butter andünsten. Rahm, Cognac und etwas Weisswein zuführen und um die Hälfte einkochen. Abschmecken und beiseitestellen. Die Fischfilets mit der Haut im Ofen bei 100 ˚C eine halbe Minute garen und anschliessend die Haut abziehen. Würzen und auf dem Gemüse ­anrichten.

Knuspriger Zander mit zweierlei Pürees Zutaten für 4 Personen 400 g Zander 80 g Randenpüree (80 g Rande und 10 g Zitronensaft) 90 g Karottenpüree (80 g Karotte, 10 g Orangensaft), Petersilienöl Zubereitung Für die Pürees die Gemüse gut weich g­ aren und mit den Zitrussäften gut mixen. Eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Den Zander auf der Haut einschneiden und im heissen Fett goldgelb braten. Den Fisch in derMitte des Tellers anrichten und mit den Gemüse­pürees garnieren.

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Dreierlei Schaumsüppchen mit dazupas­

senden Süsswasserfischen

Zutaten für 4 dl Randensuppe: 100 g Rande, 3 dl Gemüsebouillon, 20 g Rahm, Salz / Pfeffer Petersiliensuppe: 3 dl Gemüsebouillon, 1 dl Rahm und Petersilie Kürbissuppe: 2 dl Gemüsebouillon, 100 g Kürbis, 100 g Rahm Geräucherte Lachsforelle, Aal, gebratener Zander je 40 g Zubereitung Für alle Gemüsesuppen die Zutaten in einen Mixbecher geben und ganz fein ­pürieren. Abschmecken und leicht ­wärmen. Den Zander kross braten und mit den Gemüsepürees ausgarnieren.


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L...COMMUNITY. IMPRESSUM www.l-magazin.com www.facebook.com/lmagazin

Verlag und Redaktion Allmedia AG, Zollstrasse 16 9494 Schaan/FL Tel. + 423 239 80 00 verlag@l-magazin.com www.l-magazin.com

1‘885 Likes Stand 11.11.2014

Anzeigen/Vertrieb Allmedia AG, Zollstrasse 16 9494 Schaan/FL Beat Frick (Leitung) Jennifer Buchsteiner Natalie Wohlwend Vanessa Thöny werbung@l-magazin.com Natascha Gstöhl vertrieb@l-magazin.com Redaktionsleiterin Marion Kranz marion@l-magazin.com

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Mitarbeitende RedaktorInnen dieser Ausgabe Elfi Gerdenits Fracesca Di Benedetto Hubertus Real Laetitia Szlijan Nicole Hagleitner Ralf Bruggmann René Dubach Roland Lichtensteiger Sabina Rogala Sara Bagladi Thomas Zerlauth, Tanja Guidolin Herausgeber/Marketing Kosta Athanasopoulos kosta@l-magazin.com Art-Direktorin/Layout/Design Manuela Bischofberger manuela@l-magazin.com Verlagsleiter Beat Frick beat@l-magazin.com Leiterin Kommunikation und Projekt Management Jennifer Buchsteiner jennifer@l-magazin.com Fotos Clemens Natsis fotolia deathtothestockphoto.com

COVER Denise Rüttimann, Physiotherapeutin aus Diepoldsau Bericht auf Seite 24 Fotograf: Clemens Natsis

Korrektorat Barbara Vogelsang Umsetzung/Produktion Manuela Bischofberger (Leitung) William Hofmeister E,T&H Werbeagentur AG BSW

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Das Magazin L…Leben.Liebe. Laster. erreicht an die 30 000 Frauen von Bad Ragaz bis zum Bodensee inkl. Fürstentum Liechtenstein. Einzelausgabe: CHF 8.50 Jahresabo: CHF 34.– (4 Ausgaben) Bestellungen lounge@l-magazin.com www.l-magazin.com Erscheinung 4-mal jährlich. Druck AVD Goldach AG 9403 Goldach/SG Papier Gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier (Magno Satin weiss, halbmatt gestrichen, 250 g/m2, und RoyalRoto Silk weiss, halbmatt gestrichen, 115 g/m2


Für schöne Festtage Adventsfenster 12. Dezember ab 17.30 Uhr Das Haag Center öffnet das Adventsfenster der Gemeinde Haag mit einem weihnachtlichem Apéro. Konzert Musikgesellschaft Sennwald 21. Dezember, 13.30 Uhr / 14.30 Uhr Cüpli-Bar und Musik 31. Dezember, 11 – 16.30 Uhr Weihnachten 23. Dezember 24. Dezember 25. Dezember 26. Dezember

9 – 20 Uhr 8 – 16 Uhr geschlossen geschlossen

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Austrasse 37, 9490 Vaduz Tel. +423 237 77 00, www.vaduz.amag.li

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L...Leben.Liebe.Laster. - VOL15  

L...Leben.Liebe.Laster. VOL15 Das regionale Frauenmagazin - Ausgabe November 2014.

L...Leben.Liebe.Laster. - VOL15  

L...Leben.Liebe.Laster. VOL15 Das regionale Frauenmagazin - Ausgabe November 2014.

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