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Arbeitswelt Liechtenstein Unternehmen im F端rstentum als attraktive Arbeitgeber

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Editorial Mit Erfolg. Mit Kompetenz und Leidenschaft hat sich Liechtenstein in den vergangenen Jahrzehnten zum innovativen Staat entwickelt. Als attraktiver Wirtschaftsstandort und Arbeitsplatz bietet das Fürstentum Chancen für engagierte Fachkräfte. Zugegeben, wenn man die Fläche des Landes betrachtet, ist Liechtenstein eher ein „Winzling“ – jedoch einer mit Selbstbewusstsein. Und das darf Vorarlbergs Nachbar auch haben, vor allem, was die wirtschaftliche Situation betrifft. Schon ein Blick auf die Unternehmenslandschaft zeigt, dass man im Fürstentum gut aufgestellt ist: Neben großen Industriebetrieben finden sich auch zahlreiche KMU-Betriebe aus Handwerk, warenproduzierendem Gewerbe, dem Dienstleistungsbereich und der Finanzwirtschaft. Gearbeitet wird im internationalen Umfeld. Menschen aus über 100 Nationen wirken gemeinsam am wirtschaftlichen

Erfolg mit, viele von ihnen, nämlich über 50 Prozent, pendeln jeden Tag zu ihrer Arbeitsstelle. Positive Prognosen. Diesem Leistungswillen trägt der attraktive Arbeitsmarkt Rechnung und schafft optimale Rahmenbedingungen für die Arbeitnehmenden. Das Ergebnis: ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum in den vergangenen Jahren. Welche Kriterien den andauernden Erfolg der Arbeitswelt Liechtenstein ausmachen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Wir freuen uns, Ihnen gemeinsam mit den VN Liechtensteins Unternehmen als attraktive Arbeitgeber vorstellen zu dürfen. Beat Frick Allmedia AG

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt Seite 4: Liberal und verlässlich Mit dem Blick auf das Wesentliche Liechtensteins Wirtschaft zeigt sich aufgeschlossen, innovativ und zukunftsorientiert – beste Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Seite 6: Über Grenzen gehen Arbeiten mit Kollegen aus 30 Nationen Über 50 Prozent der Arbeitnehmenden pendeln jeden Tag ins Fürstentum. Auch Caroline Gemmi ist eine Grenzgängerin. Seite 8: Gute Aussichten Das Fürstentum als gefragter Arbeitsplatz Befürchtungen infolge der Entwicklung des Frankenkurses haben sich nicht bestätigt: Der Arbeitsmarkt in Liechtenstein präsentiert sich aktuell robust, die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor tief. Seite 12: Potenziale erkennen Arbeiten und Leben im Gleichgewicht Immer mehr Unternehmen schaffen Voraussetzungen und eine Atmosphäre, die zur Verbesserung der Work-Life-Balance beitragen. Seite 15: Richtig gemeldet Von Bewilligungen, Vorsorge und Steuern Wie gestaltet sich das Sozialversicherungssystem? Welche Bewilligungen braucht man? Einige Informationen im Überblick.

Impressum: Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, A-6858 Schwarzach Redaktion: Sabine Blechschmidt, Russmedia Layout: Nadine Rüscher, Russmedia Bilder: Liechtenstein Marketing, Swarovski, Shutterstock Anzeigen: Allmedia AG, Zollstraße 16, FL-9494 Schaan, www.allmedia.li Erscheinungstag: 23. April 2016


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Der Blick auf das Wesentliche Liberal und verlässlich. Höchst industrialisiert, starker Finanzplatz, innovatives HightechKnow-how, qualifizierte Mitarbeitende – Liechtensteins Wirtschaft ist aufgeschlossen und zukunftsorientiert. Nicht verwunderlich also, dass das Fürstentum ausgezeichnete Rahmenbedingungen und attraktive Wachstumsperspektiven bietet. Mit der Öffnung zum EWR sowie dem Zollvertrag mit der Schweiz hat es zudem Zugang zu zwei Wirtschaftsräumen. Das Fürstentum Liechtenstein ist mit seiner Fläche von 160 km2 weltweit der sechstkleinste Staat. Aufgrund seiner günstigen Lage zwischen der Schweiz und Österreich, der politischen Kontinuität und einer liberalen Wirtschaftspolitik konnte sich das Land in den vergangenen Jahrzehnten aber zum erfolgreichen Wirtschaftsstandort entwickeln und zeigt hier seine wahre Größe. Ausgezeichnete Rah-

Fürstentum zudem von einem der größten Netzwerke an abgeschlossenen Freihandelsabkommen weltweit. Unternehmen, die sich in Liechtenstein ansiedeln, können aber noch von den zahlreichen weiteren Standortvorteilen profitieren. Neben einem hohen Maß an politischer Kontinuität und Stabilität zählt dazu eben auch die breite Diversifi-

Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik basiert auf dem Erhalt der Standortvorteile und der Offenheit für neue Ideen.

Zukunftsaussichten. Diese Rahmenbedingungen machen Liechtenstein zu einem Raum für außergewöhnliche Ideen und einen kreativen Schaffensort. Und auch die Zukunftsaussichten können als „rosig“ bezeichnet werden. Die Analysten von Standard & Poor‘s bestätigten auch 2016 das seit Jahren bestehende AAA-Rating und betonten den stabilen

Dr. Thomas Zwiefelhofer Wirtschaftsminister Liechtenstein

menbedingungen und attraktive Wachstumsperspektiven machen Liechtenstein zum Anziehungspunkt, ansässige Firmen behaupten sich als globale Nischenplayer erfolgreich auf dem Weltmarkt. „Diese erfolgreiche Wirtschaftspolitik basiert vor allem auf dem Erhalt der Standortvorteile und der Offenheit für neue Ideen. Liechtensteins Wirtschaft ist seit jeher sehr innovativ“, bestätigt Dr. Thomas Zwiefelhofer, Liechtensteins Wirtschaftsminister. Vernetzt. Gerade für die internationale Vernetzung sind Marktzugänge entscheidend. Zahlreiche Unternehmen im Fürstentum entwickeln, produzieren und verkaufen ihre Produkte und Dienstleistungen schließlich in der ganzen Welt. Gerade durch den kleinen Heimmarkt ist der Außenhandel für sie von zentraler Bedeutung. Internationale Abkommen sichern den Zugang zu wichtigen Märkten. So profitieren die Unternehmen vom direkten Marktzugang zum EU/EWR-Binnenmarkt und dem freien Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. Der Zollvertrag mit der Schweiz regelt die Verwendung des Schweizer Frankens als Währung und die Zollunion mit dem Nachbarland. Aufgrund dieser Zollunion gelten die bilateralen Freihandelsabkommen, welche die Schweiz abschließt, auch für Liechtenstein. Als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) profitiert das

nung zeichnen das Fürstentum aus und sorgen für Stabilität. Ein wichtiger Aspekt für Firmen ist aber sicherlich auch die moderate Unternehmensbesteuerung, verbunden mit einem einfachen Steuersystem (Flat-Tax). Das Land kennt keine Streikkultur und Sozialpartnerschaften zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden tragen ihren Namen zu Recht. Hinzu kommen eine sehr gute Infrastruktur und ein weiterer, nicht zu verachtender Pluspunkt: Die überschaubare Größe des Landes. Diese bringt Flexibilität und kurze Entscheidungswege mit sich.

kation des Wirtschaftsstandorts. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Liechtenstein nicht wie andere Regionen einen Cluster für eine spezifische Branche hat. Im Allgemeinen weist das Fürstentum eine breit diversifizierte Wirtschaftsstruktur mit einem hohen Anteil an industrieller Fertigung auf. Im Vergleich mit anderen Volkswirtschaften ist Liechtenstein stärker industriell und weniger dienstleistungsorientiert geprägt. So waren im Jahr 2014 38,8 % der Arbeitskräfte in der Industrie beschäftigt. Ein Spitzenwert im Vergleich mit dem restlichen deutschsprachigen Europa. In der Schweiz entfielen beispielsweise nur 22,2 %, in Österreich 25,8 % und in Deutschland 24,6 % der Arbeitsplätze auf diesen Sektor. Das Rückgrat der liechtensteinischen Industrie bilden neben einer überschaubaren Zahl von Großunternehmen vor allem viele Klein- und Mittelbetriebe. Natürlich spielen aber auch der Finanzplatz und alle entsprechenden Dienstleistungen in diesem Bereich eine tragende Rolle. Nach der Industrie bilden diese den zweitgrößten Wirtschaftssektor. Kurze Wege. Nur wenige Staaten können aktuell von sich sagen, dass sie schuldenfrei sind. Liechtenstein ist einer davon. Eine liberale Wirtschaftspolitik, ein liberales Gesellschaftsrecht sowie eine stabile Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsord-

Ausblick. Der Kleinstaat, aber auch die unmittelbaren Nachbarstaaten Schweiz und Österreich zeichnen sich durch große Stabilität und positive Ratings aus. Mit diesen stabilen Voraussetzungen, den guten internationalen Beziehungen (Freihandelsabkommen, Doppelbesteuerungsabkommen, EWR, etc.) und einer vorausschauenden Politik schafft Liechtenstein immer wieder aufs Neue beste Voraussetzungen für die Unternehmen im Land. Die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen ist natürlich auch von weiteren Faktoren abhängig, die das Land nicht beeinflussen kann. Doch von Seiten der Unternehmen schaut man ebenfalls positiv gestimmt auf die kommenden Jahre. So zeigt sich die allgemeine Lage der Industrie und des warenproduzierenden Gewerbes im vierten Quartal 2015 insgesamt befriedigend. Nur 3 % der Befragten beurteilen die Lage als schlecht, 86 % der Unternehmen

Positiver Ausblick: Das Wirtschaftswachstum soll auch in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden.


Liechtenstein ist ein stabiler, breit diversifizierter Wirtschaftsstandort mit über 4000 tätigen Unternehmen und fast gleich vielen Arbeitsplätzen wie Einwohnern.

bezeichnen sie als befriedigend und 11 % erfreuen sich einer guten Geschäftslage. In der Metallindustrie schätzen 87 % der befragten Unternehmen die allgemeine Lage im 4. Quartal 2015 als befriedigend ein und 10 % bezeichnen sie als gut. Und die Firmen in der Nichtmetallindustrie beurteilen ihre Lage sogar zu 97 % als befriedigend oder gut. Dies ergab die aktuelle Konjunkturumfrage des Amtes für Statistik. Gute Partnerschaften. Unternehmen in Liechtenstein stehen natürlich nicht alleine da. Unterstützung erhalten sie von zahlreichen Branchenverbänden und Institutionen. Eine davon ist die Wirtschaftskammer Liechtenstein. Die größte Arbeitgeberorganisation in Liechtenstein, welche die Klein- und Mittleren Unternehmen (KMU) in den Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistung und deren Interessen gegenüber Behörden und der Öffentlichkeit vertritt, wurde 1936 gegründet. Aktuell zählt sie rund 1000 Mit-

glieder mit weit mehr als 5000 Mitarbeitern. Betriebe, die sich als Mitglied der Wirtschaftskammer anschließen, sind Teil einer privatrechtlichen Vereinigung. Diese verfolgt das übergeordnete Ziel, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gewerbetreibenden in Liechtenstein zu optimieren. Ebenso gehört dazu, die Interessen der Mitglieder zu vertreten und die Erbringung von verschiedenen unternehmerischen Dienstleistungen zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die vielen Klein- und Mittelbetriebe (KMU) gelegt. Denn von den 4331 Unternehmen, die im Jahr 2014 in Liechtenstein registriert waren, hatten 3766 Unternehmen oder rund 87 Prozent nur einen bis neun Beschäftigte.

Unsere Mitglieder sollen sich auf ihre Kernkompetenzen im Geschäftsalltag konzentrieren können. Jürgen Nigg GF Wirtschaftskammer Liechtenstein

Ein Großteil der Kleinstbetriebe richtet sich in seinem Geschäftsbetrieb primär auf den Binnenmarkt und die angrenzenden Regionen aus. Für das heimische Gewerbe ergeben sich daraus Rahmenbedingungen, die sich von jenen des

so erfolgreiche junge Berufsleute auf den Arbeitsmarkt und einem Fachkräftemangel in Liechtenstein kann, gemeinsam mit den ausbildenden Unternehmen, entgegengewirkt werden. Auf den Punkt. Liechtenstein hat als Wirtschaftsstandort also viel zu bieten. Der innovative Finanzplatz ist bekannt, den großen, breit diversifizierten Industriesektor gilt es zu entdecken. Beide Wirtschaftszweige profitieren von den zahlreichen Vorteilen des Unternehmensstandortes. Und das hohe Maß an politischer Kontinuität, die solide Finanzpolitik und die große Kapitalkraft der öffentlichen Hand erlauben es, dass sich Unternehmer im Fürstentum auf das Wesentliche konzentrieren können: ihr Unternehmen und ihre Mitarbeitenden. Weitere Informationen rund um den Wirtschaftsstandort und die Arbeitswelt Liechtenstein finden Sie im Internet unter www.liechtensteinbusiness.li

Finanzplatzes oder der Industrie teilweise unterscheiden. Für diese gilt es, sich auf verschiedenen Ebenen einzusetzen. Für die Fachkräfte von morgen. Ein wesentlicher Beitrag wird auch im Bereich Berufsbildung geleistet. „Lehrlinge sind unsere Fachkräfte von morgen und daher ist auf eine fundierte Ausbildung ein besonderes Augenmerk zu legen“, sagt Jürgen Nigg, Geschäftsführer der Wirtschaftskammer Liechtenstein. Mit der Initiative „100pro! berufsbildung liechtenstein“ wurde ein innovativer Lehrbetrieb etabliert. Und mit der Verbundausbildung (www.100pro.li) wurde ein Angebot geschaffen, das den Unternehmen erlaubt, Fachkräfte mit externer Unterstützung auszubilden, sodass sich der Betrieb auf seine täglichen Aufgaben und Herausforderungen konzentrieren kann. Durch die aktive Kombination von Fachund Ausbildungskompetenzen gelangen

Daten & Fakten  Größe: 160 km2  Einwohner: 37.366  Hauptort: Vaduz  Bruttoinlandsprodukt: 5,3 Mrd. CHF  Direkte Warenexporte (ohne Schweiz): ca. 3,5 Mrd. CHF  Direkte Warenimporte (ohne Schweiz): ca. 2 Mrd. CHF  Anzahl Unternehmen: 4331  Starker Finanz- und Dienstleistungs sektor (kumuliert 52 %)  Industrie und warenproduzierendes Gewerbe: rund 40 % der Bruttowert schöpfung  87,0 % Mikrounternehmen  10,8 % Kleinunternehmen  1,8 % Mittelunternehmen  0,4 % Großunternehmen (Quelle: Amt für Statistik: Liechtenstein in Zahlen 2016)

Unternehmen in Liechtenstein entwickeln, produzieren und verkaufen ihre Produkte und Dienstleistungen in der ganzen Welt. Der Außenhandel ist für die Firmen von zentraler Bedeutung. Internationale Abkommen sichern den Zugang zu wichtigen Märkten.


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Mit Kollegen aus 30 Nationen Über Grenzen gehen. Jeden Tag trifft man sie an der Grenze zu Liechtenstein: Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, die auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz im Fürstentum sind. Eine von ihnen ist Caroline Gemmi. Sie ist seit knapp 20 Jahren für die Swarovski AG in Triesen tätig. Wir haben sie zum Interview über Vorteile, Nachteile, bewusste Entscheidungen und Mentalitätsunterschiede getroffen. Wie hat es sich ergeben, dass Sie als Arbeitnehmerin nach Liechtenstein gegangen sind? Damals, vor nicht ganz 20 Jahren, war es noch das klassische VN-Inserat, welches mich angesprochen hat. Wie würden Sie die „Arbeitswelt“ in Liechtenstein beschreiben? Gibt es Unterschiede zu Österreich? Es gibt sehr wohl Mentalitätsunterschiede, die aber auch eine Bereicherung sind. Diese Unterschiede spielen aber in einem internationalen Unternehmen eine untergeordnete Rolle. In unserem Unternehmen z. B. arbeiten Kolleginnen und Kollegen aus über 30 Nationen zusammen.

Was war Ihnen bei Ihrer Entscheidung für das Unternehmen wichtig? Vor allem haben mich die Internationalität und Identifikation mit dem Produkt und der Unternehmenskultur überzeugt. Hinzu kamen Entwicklungsmöglichkeiten im Job, die Chance zur fachlichen Weiterbildung und auch persönliche, standortübergreifende Entwicklungspläne, internationale Job-Assignments und die Swarovski Academy. Attraktiv waren auch damals schon mögliche flexible Arbeitszeit und Teilzeitmodelle. Arbeiten in Liechtenstein, wohnen in Vorarlberg. Eine bewusste Entscheidung? Ja, das habe ich sehr bewusst gewählt. Ich hatte bereits in Liechtenstein gewohnt

und bin wieder zurück nach Vorarlberg gezogen. Der Traum vom Eigenheim ist in Liechtenstein sehr schwer realisierbar. Die Nähe zum Freundeskreis und zur Familie war ebenfalls ein Entscheidungskriterium. Speziell, wenn man eine Familie gründet und berufstätig ist, schätzt man die Nähe zu Omas und Opas sehr. Welche Vorteile hat man denn als Genzgängerin in Liechtenstein? Ich würde die Privatversicherung für die Gesundheitsvorsorge als klaren Vorteil sehen gegenüber der Pflichtversicherung in Vorarlberg. Ebenfalls ist der Aufbau des Pensionssystems von Vorteil. Die finanziellen Leistungen sind wesentlich attraktiver, da es auf einem 3-Säulen-Prinzip

Caroline Gemmi

beruht. Auch die Flexibilität beim Pensionsantrittsalter sowie die unterschiedlichen Varianten, wie ich meine Pension finanziell gestalten kann, sprechen dafür. Gibt es auch Nachteile? Die gibt es auch. So zum Beispiel unplanbare Kursschwankungen EUR/CHF. Derzeit ist der Kurs sehr vorteilhaft für die Grenzgänger. Das kann sich aber jederzeit wieder verändern. Einige Firmen haben Maßnahmen wie EUR-Lohnzahlungen oder Streichung von Brückentagen, längere Arbeitszeiten getroffen. Glücklicherweise hatte sich Swarovski bewusst gegen solche Maßnahmen entschieden. Ein weiterer Punkt ist auch die stark reduzierte Karenzzeit für Frauen, in Liechtenstein beträgt die gesetzliche Mutterzeit 20 Wochen. Wobei, je nach persönlicher Einstellung kann dies auch Vorteile haben, da „Frau“ den Anschluss in die Arbeitswelt nicht verliert. Zudem bietet Swarovski verschiedene Modelle für die jungen Eltern, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Verlängerte Mutterzeit in Form eines Sabbaticals, flexible Arbeitszeiten, flexibler Arbeitsort und auch Kinderbetreuungsalternativen sind hier eine große Unterstützung. Als weiterer Nachteil könnte gesehen werden, dass der Prozess für die jährliche Steuererklärung etwas aufwendiger ist. Und man muss beachten, dass das gesetzliche Rentenalter höher liegt als in Österreich. Es ist jedoch die Möglichkeit von vorzeitiger Pensionierung geboten. Was sollten zukünftige Grenzgänger Ihrer Meinung nach beachten? Man sollte sich auf jeden Fall das Gesamtpaket anschauen (Anreiseweg, Urlaub, Wochenarbeitsstunden bis hin zu den Kosten für das Mittagessen etc.). Es gibt Unternehmen mit firmeneigener Kantine, da liegen die Kosten dann ähnlich wie in Vorarlberg.

Vita Caroline Gemmi  Unternehmen: Swarovski AG  Funktion: Director Global Customer Service  Karriere: 1997 Eintritt Swarovski Triesen Customer Service, 2001 Wech sel Swarovski Feldmeilen Sales Director Travel Retail, 2005 Swarovski Triesen Leitung Supply Chain Logistic, seit 2012 Director Global Customer Service  Privat: 40 Jahre, verheiratet, 2 Kinder


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Gefragter Arbeitsplatz Gute Aussichten. Die Beschäftigungsstatistik des Amts für Statistik zeigt, dass Liechtenstein auch aktuell ein attraktiver Arbeitsplatz ist. Das liberale Arbeitsrecht macht es möglich, dass Unternehmen mit hoher Flexibilität auf plötzliche Veränderungen in den Kernmärkten reagieren können und Arbeitnehmer herausfordernde Stellenangebote und ansprechende Arbeitsbedingungen vorfinden. Der Arbeitsplatz Liechtenstein hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Gab es im Jahr 1930 gerade mal 4586 Arbeitsplätze im Fürstentum, waren es mit Ende 2014 stolze 36.680. Dies entspricht einem Beschäftigtenzuwachs von 1,3 % oder 456 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Auf tiefem Niveau blieb die Arbeitslosenquote, die bei 2,4 % lag. Anziehend. Laut der Beschäftigungsstatistik 2014 stehen in Liechtenstein 38.363 Voll- und Teilzeitarbeitsplätze zur Verfügung. Bei einer Einwohnerzahl von 37.366 wird klar, dass Liechtenstein Arbeitskraft aus dem Ausland rekrutieren

42,1 % aus Österreich. Attraktive Jobs und Karrierechancen in Industrie, Finanzbranche oder Gewerbe ziehen Talente an. Liechtensteiner Unternehmen bieten einen interessanten Arbeitsort mit Perspektiven, haben sie doch durch kontinuierliche Innovationen, Qualitäts- und Servicemanagement eine hohe Wettbewerbsfähigkeit in den internationalen Märkten erreicht – was unter anderem letztlich auch durch eine gezielte Mitarbeiterqualifizierung ermöglicht wurde.

Knapp 40 % der Beschäftigten in Liechtenstein sind in der Industrie tätig.

Weiterhin sehr gefragt. Wie Christian Hausmann, Leiter des Amts für Volkswirtschaft, weiß, waren nach der Aufhe-

Der Liechtensteiner Arbeitsmarkt ist robust und die Arbeitslosigkeit mit 2,4 Prozent nach wie vor tief. Christian Hausmann Amt für Volkswirtschaft

muss. Über die Hälfte der Beschäftigten, ganze 53,3 %, sind Zupendler aus dem grenznahen Ausland. Dabei kommen

Fachkräfte sind in allen Bereichen gefragt.

bung des Mindestkurses von 1,20 Franken pro Euro durch die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 die Be-

fürchtungen groß, dass sich dies aufgrund der gesunkenen Wettbewerbsfähigkeit direkt auf den Arbeitsmarkt

durchschlagen würde. „Diese Befürchtungen haben sich nicht bestätigt“, so Hausmann. „Der Arbeitsmarkt ist robust und die Arbeitslosigkeit nach wie vor tief. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Dienstleistungen und Produkte „made in Liechtenstein“ auf den internationalen Märkten weiterhin sehr gefragt sind. Außerdem zeigt es, dass die Maßnahmen des Werkplatzes sowie auch die flankierenden Maßnahmen der Regierung nachhaltig im Sinne des Erhalts von Arbeitsplätzen und teils sogar eines Arbeitsplatzaufbaus waren.“

Daten & Fakten  Beschäftigte total (Ende 2014): 36.680  davon Zupendler: 19.551 (53,3 %)  42,1 % der Pendler wohnen in Österreich  Beschäftigung nach Sektor: 38,8 % Industrie 60,4 % Dienstleistungssektor Rest Landwirtschaft und andere  Arbeitslosenquote: 2,4 % (Quelle: Amt für Statistik: Beschäftigungsstatistik 2014)


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Jobs mit Frischegarantie Trends erkennen. Bei Hilcona dreht sich alles um gutes Essen: Die Marktführerin produziert und vertreibt knackige Salate, feine Sandwiches, frische Pasta und spannende Mahlzeiten in der Schweiz und in Europa. Hilcona wächst, erschließt neue Märkte und setzt Branchentrends. Um diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, setzt die Firma auf aufgeweckte und begeisterte Mitarbeitende wie Peter Schwarber.

Peter Schwarber (rechts) leitet eines der vier Competence Center bei Hilcona: „Der Markt ist extrem dynamisch.“

Birgit Schmidinger, Leiterin Human Resources bei Hilcona AG, im Interview.

Für wen ist Hilcona als Arbeitgeber interessant? Für erfolgshungrige junge Leute und Fachkräfte mit langjähriger Erfahrung, die es mögen, in einem schnelllebigen Umfeld zu arbeiten. Wir suchen laufend Produktentwickler, -manager, Vertriebsund Marketingspezialisten, Ingenieure sowie Facharbeiter in der Produktion. Was zeichnet Hilcona aus? Unter anderem ermöglichen wir die rasche berufliche Entwicklung unserer Mitarbeitenden mit einem großzügigen Weiterbildungsangebot. Bei uns kann man in spannenden Aufgabenbereichen mit viel Selbstverantwortung mitgestalten, sowohl im operativen als auch im strategischen Sinne.

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Peter Schwarber begann seine berufliche Laufbahn mit einer Banklehre. Heute leitet er das Competence Center (CC) Sandwiches und Pizza. Im interdisziplinären CC arbeiten bei Hilcona Produktentwickler und Qualitätsfachleute zusammen mit Projektleitern und Marketingexperten. Es gibt noch drei weitere CC, die sich um Sortimentspflege und -entwicklung kümmern: CC Pasta, CC Mahlzeiten und Salate sowie CC Vegetarisch und haltbare Convenience. Seit Peter Schwarber vor zwölf Jahren seine Laufbahn bei Hilcona begann, hat er in verschiedenen Positionen und Bereichen gearbeitet. „Nach meinem Betriebswirtschaftsstudium wollte ich die Industrie kennenlernen.“ Schwarber baute 2004 bei Hilcona den Bereich Marketing-Services im Foodservice mit auf. Über die Leitung des Verkaufsinnendienstes, Key Account

Management und Marktleitung Foodservice Europa wechselte er in den Detailhandelsbereich. Dort war er als Key Account Manager Coop tätig. Innovative Konzepte. Als Leiter CC Sandwich und Pizza beobachtet Peter Schwarber den Markt aufmerksam, um Trends frühzeitig zu erkennen und sie gemeinsam mit seinem Team in neue Produkte umzusetzen. „Der Markt ist extrem dynamisch. Ein Beispiel: Vor drei Jahren sprach kein Mensch von Superfood. Heute ist es nicht mehr wegzudenken.“ „Hilcona ist Marktführer in der frischen Convenience im deutschsprachigen Raum. Demzufolge müssen wir dafür sorgen, dass wir an der Spitze bleiben mit neuen und innovativen Produkten, Konzepten und Geschäftsideen“, so Schwarber. Auch im Vertrieb und in der Produktion werden die

Mitarbeitenden ständig herausgefordert, neue Prozesse und Lösungen für die frisch kreierten Produkte und innovativen Konzepte zu entwickeln. CC-Leiter Peter Schwarber gefällt, „wie sich Hilcona fortlaufend neu erfindet.“

Das Unternehmen  Am Hilcona-Stammsitz in Schaan arbeiten rund 850 Personen. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Frische-Convenience in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die HilconaGruppe umfasst weitere Produktionsund Vertriebsstandorte in mehreren Ländern. 2015 generierte die Gruppe mit mehr als 2000 Mitarbeitenden einen Umsatz von über 500 Mio. CHF.  Infos: www.hilcona.com

Vor drei Jahren fingen Sie als HR-Manager an. Jetzt leiten Sie den Bereich Human Resources. Sind solche Blitzkarrieren die Regel? Das Lebensmittelgeschäft ist sehr innovativ und dynamisch. Das prägt unsere Unternehmenskultur. Sehr rasch gibt es neue Entwicklungen und da setzen wir stark auf das Know-how der bestehenden Mitarbeitenden. So entstehen immer wieder schöne Karrieremöglichkeiten. Worauf achten Sie besonders, wenn Sie neue Mitarbeitende auswählen? Neben der fachlichen Qualifikation ist es für uns ausschlaggebend, dass die Mitarbeitenden zu unserer Unternehmenskultur passen. Wer uns überzeugt, dass er nicht nur einen Job sucht, sondern mit Leidenschaft und Begeisterung am Unternehmenserfolg mitwirken will, hat sehr gute Chancen Teil des „BesseresserTeams“ zu werden.


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holz sowie zum Teil der direkte Blick in das Ruggeller Riet die absoluten Highlights. Erfolgreich in die Zukunft. Wer das Besondere schätzt – Tagungen, Seminare, Geschäftsanlässe oder innovative Unternehmens-Ziele umzusetzen – ist im „kommod“ goldrichtig. Weg vom Alltag, eintauchen in eine kreative Ideenwelt, Nutzung der Symbiose von Natur und Arbeitserfolg – dazu bietet das „kommod“ die idealen Voraussetzungen: nämlich die gesamte Infrastruktur der Büround Geschäftslokale, Seminar- und Tagungsräume bis hin zur Gastronomie

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Arbeiten und Leben in Balance Gleichgewicht. Im Büro wartet ein voller Terminkalender, zu Hause die Familie mit dem Abendessen, die Freunde zum gemeinsamen Sport – wer kennt diese Situation nicht? Solche Stresssituationen können nicht nur überfordern, sie können auf Dauer auch krank machen. Um so wichtiger, dass auch am Arbeitsplatz Voraussetzungen und eine Atmosphäre geschaffen werden, die zur Verbesserung der Work-Life-Balance beitragen. Traurig, aber wahr: die Zahl der Menschen, die an stressbedingten Symptomen wie Schlafstörungen oder Erschöpfungserscheinungen wie einem Burn-out leiden, ist in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen. Oftmals wird ständiger und

Die Bankenwelt befindet sich durch die zunehmende Digitalisierung im Umbruch. Wir werden den Trend zur verstärkten Flexibilisierung von Arbeitsort und -zeit nutzen, um als exzellenter Arbeitgeber für unsere Mitarbeitenden attraktiv zu sein. Bernd Moosmann Leiter Group Human Resources, LLB

wachsender Leistungsdruck als Grund genannt, schneller, besser, weiter – so scheint die Devise zu lauten. Hinzu kommt ständige Erreichbarkeit via Smartphone und E-Mail. Da stellt sich die Frage: Wo bleibt noch Platz für Pausen, die nötig sind, um Arbeit und Leben überhaupt in ein Gleichgewicht zu bringen. Präventiv arbeiten. Die zunehmende Bedeutung und das Bewusstsein für eine Work-Life-Balance hat in den vergangenen Jahren auch auf Unternehmensseite immer mehr an Stellenwert gewonnen. Warum, liegt auf der Hand: Befinden sich Mitarbeitende in einer unausgewogenen

Lebenssituation, überträgt sich das, bewusst oder unbewusst, auch auf die erbrachte Leistung, am Ende leidet auch die Firma unter den Problemen. Viele Unternehmen haben darum erkannt, wie wichtig es ist, hier präventiv anzusetzen. Die Maßnahmen können dabei von Raumund Lichtgestaltung bis hin zu konkreten Aktivitäten wie Kursen zum Selbstmanagement, sportlichem Ausgleich und autogenem Training reichen. Flexibler. Auch zahlreiche liechtensteinische Arbeitgeber legen Wert darauf, dass ihre Mitarbeitenden nicht „verheizt“ werden bzw. sie sich nicht selbst unter zu großen Druck setzen, sich keine Verschnaufpause mehr gönnen. Ihnen soll ermöglicht werden, die Waage zwischen den Lebensbereichen Arbeit und Privatleben halten zu können. Ein Trend ist hier die zunehmende Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit, die u. a. auch bei der LLB bereits umgesetzt wird. Ein weiteres Beispiel dafür liefert Swarovski, wo rund 610 Menschen aus über 30 Nationen arbeiten. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen und flexiblen Arbeitsorten, die in vielen Bereichen des Unternehmens möglich sind, wird auch die Möglichkeit von Sabbaticals, also längeren beruflichen Auszeiten, geboten. Zudem gibt es viele Aktivitäten, die den Austausch untereinander und die Gesundheit fördern oder die einfach Entspannung vom Alltag bieten wie Skitage, Eishockey, Fußball, Minigolf, Jubilarenfeiern, Charityevents u. v. m. Dass Zusammengehörigkeit und informeller Austausch bedeutend für den „Wohlfühlfaktor“ sind, hat man auch bei Ivoclar Vivadent schon länger erkannt. So zählen regelmäßige Firmen-Events zum festen Repertoire des Unternehmens. Abgerundet wird das Konzept unter anderem durch wöchentliche Yogakurse und Kurse für Entspannungstechnik, die gratis angeboten werden. Für eine gesunde Ernährung gibt es regelmäßig Obst. „Besonders wichtig sind uns auch ein respektvoller Umgang untereinander und eine offene Kommunikationskultur“, erklärt Personalleiter Gernot Natter. Erholungsphasen. Der Aspekt Fitness spielt in vielen Work-Life-Balance-Programmen eine große Rolle. Nicht nur, weil Sport sich positiv auf die Gesundheit auswirkt – aktiv gestaltete Pausen durch entsprechende Angebote führen vielmehr auch zu einer tatsächlichen Unterbrechung der Arbeitstätigkeit, Erholung setzt

ein. Von diesem positiven Effekt weiß auch Simone Hennrich, Produktmanager bei Hilcona, zu berichten: „Ich schätze das Fitnessangebot in der Mittagspause. Zusammen mit Kollegen aus verschiedenen Unternehmensbereichen haben wir Spaß in der ‚Fitnessstunde‘ und tun gleichzeitig etwas Gutes für unseren Körper.“ Doch es muss nicht immer gleich das große „Rahmenprogramm“ sein, das zu einer Verbesserung der Situation beiträgt. Be-

reits eine Veränderung der Arbeitsumstände kann zu einer Steigerung des Wohlbefindens führen. Hierzu muss der Arbeitgeber jedoch mit dem/der Mitarbeitenden kommunizieren und die existierenden Probleme verstehen. Inbesondere Führungskräfte befinden sich daher in einer Schlüsselposition für die Verbesserung der Work-Life-Balance, haben sie doch mit ihrem Führungsverhalten ebenfalls großen Einfluss auf das „Gleichgewicht“ in ihrem Team.


Immer mehr Unternehmen, auch in Liechtenstein, bieten ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zur flexibleren Wahl von Arbeitsort und -zeit an. Der positive Aspekt dieser Modelle wirkt sich auch auf Motivation und Effizienz aus.

Licht, Luft, Lärm. Was sich ebenfalls positiv oder negativ auf die Mitarbeitenden auswirken kann – und das meistens auch noch völlig unbewusst – ist die Raumund Lichtgestaltung im Unternehmen. Hoher Wohnwert und angenehme Raumatmosphäre zeichnen moderne Arbeitsbereiche aus. So entstehen Räume, in denen Menschen bewusst entscheiden können, wie sie arbeiten – nicht weil sie müssen, sondern weil sie wollen. Der Mensch als Mensch und nicht als Arbeits-

Ich schätze besonders das Fitnessangebot in der Mittagspause. Und die „Bliib gsund“-Aktionen, wie zum Beispiel Massagewochen, stellen zudem eine tolle Möglichkeit dar, um sich im Arbeitsalltag eine kleine Auszeit zum Entspannen zu nehmen. Simone Hennrich, Produktmanager, CC Pasta, Hilcona

wesen steht im Mittelpunkt. Seine körperlichen, seelischen, ästhetischen und sozialen Bedürfnisse fließen bei der Gestaltung moderner Arbeitsbereiche mit ein. Dies beginnt bereits bei der Möglichkeit, sich über den Tag frei bewegen und verschiedene Körperhaltungen einnehmen zu können. So sollte das Raumsystem verschiedene Orte bereitstellen, Rückzugs- und Treffpunktbereiche, die den Austausch der Mitarbeitenden fördern und sie zu neuen Denkansätzen inspirieren. So entsteht ein Gleichgewicht aus Arbeiten in geordneten Räumen und Denken in freier Umgebung. Ebenfalls einen großen Beitrag zur Stimmung im Büro leistet die Wahl des richtigen Lichts. „Licht ist das A und O“, weiß auch Gabor Eder von der Büro-Vision AG. „Man bekommt oftmals ja nur im Unterbewusstsein mit, ob man sich gerade wohlfühlt oder konzentriert sein kann. Das kann man auch nicht messen, das muss man spüren.“ Ideal ist daher, wenn

sich Mitarbeitende je nach Lust und Laune entscheiden können, die Wahl haben zwischen warmer und kalter Lichtstimmung. „Bei vielen Unternehmen können die Arbeitnehmenden beispielsweise auch die Helligkeit anpassen und damit genau die Lichtqualität schaffen, die auf sie individuell zugeschnitten ist“, so Gabor Eder. Und wenn man schon bei Umweltfaktoren wie Licht ist, dürfen zwei weitere nicht fehlen: Luft und Lärm. Auch das Raumklima beeinflusst das Wohlbefinden. Zu trockene oder zu feuchte Luft sollte daher ebenso vermieden werden wie zu kalte oder überheizte Räume sowie Zugluft. Da Lärm einer der wesentlichen Störfaktoren ist und zu Nervosität führen kann, sollte der Lärmpegel in einem Büroraum möglichst niedrig gehalten werden. Eine Reihe baulicher Maßnahmen kann hier helfen. Ein Gewinn für alle. Flexible Arbeitszeiten und -orte, das richtige Licht, Sportangebote, optimales Raumklima, Firmenevents ... Doch weshalb das alles? Geht es nur darum, dass Mitarbeitende sich im Unternehmen wohlfühlen? Keineswegs! Intelligente Work-Life-Balance-Konzepte, die unter anderem Methoden zur Vermeidung von Erschöpfung der Mitarbeitenden enthalten, wirken sich nachhaltig auf Personalgewinnung, Mitarbeitermotivation und -bindung aus und helfen dabei, Produktionspotenziale zu erschließen. Daher hat das Thema sich auch als Kostenthema in den Unternehmen etabliert. So führen weniger Fehlzeiten zu geringeren Ausgaben, ebenso muss durch seltenere Fluktuation und längere Unternehmenszugehörigkeiten weniger Budget für Personalgewinnungsmaßnahmen investiert werden.

punkt für die Work-Life-Balance einstellen: ein gesundes und harmonisches Arbeitsklima. Doch letztlich liegt es nicht am Unternehmen allein, sondern auch an den Mitarbeitenden selbst. Denn sind die Rahmenbedingungen im Betrieb gegeben, kann und sollte jeder selbst ebenfalls zu einer gelungenen Work-Life-Balance beitragen., d. h. auch im Privatleben einen Ausgleich zur täglichen Arbeit finden und diesen regelmäßig nutzen.

Ivoclar Vivadent fördert das individuelle Entwicklungspotenzial der Beschäftigten. Firmenevents fördern die Zusammengehörigkeit und den informellen Austausch. 2017 wird außerdem eine Kindertagesstätte auf dem Betriebsgelände eröffnet. Gernot Natter, Personalleiter Ivoclar Vivadent

Man hat also erkannt, gute Leistung kann nur dann abgerufen werden, wenn das Verhältnis von Konzentration, Entspannung und Wohlfühlen ausgewogen ist. Ist diese Optimierung erreicht, kann sich mit etwas Glück noch ein weiterer Plus-

Kommunikation und Austausch untereinander werden zunehmend wichtig. Das erkennen immer mehr Unternehmen und schaffen Räume, die die Kreativität der Mitarbeiter fördern und einen Gegenpol zum Arbeitsumfeld in den Büros bieten.


14 arbeitswelt liechtenstein

Die Zukunft der Arbeit ist digital Passion und Innovation. Ivoclar Vivadent gehört zu den Weltmarktführern bei ästhetischen Materialien für Zahnfüllungen, Kronen, Brücken, Prothesen und bei zahntechnischen Geräten. Als Technologieführer wirkt das Unternehmen an der digitalen Zukunft der Dentalwelt mit. Außerdem ist es der drittgrößte Arbeitgeber in Liechtenstein. Hoch qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeitende sind für das Unternehmen unverzichtbar. Ivoclar Vivadent entwickelt, produziert und vertreibt Dentalprodukte im oberen Qualitätssegment. Für permanenten Erfolg braucht es nicht nur hohe Qualität und ständige Innovationen, vor allem sind gute Mitarbeitende wichtig. Deshalb unternimmt Ivoclar Vivadent vieles, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. „Wir brauchen die Besten“, erklärt Gernot Natter, Personalleiter der Ivoclar Vivadent Gruppe. „Insbesondere Chemiker, Physiker, Elektro-, Maschinen- und Verfahrensingenieure, Materialwissenschaftler, Zahntechniker, Zahnärzte und SoftwareEntwickler sind immer willkommen. Hoch qualifizierte Personen mit abgeschlossener Berufslehre oder mit Hochoder Fachhochschulabschluss.“

Ein Beispiel für Innovation: Ivoclar Vivadent arbeitet daran, dass Zahnärzte und Zahntechniker Arbeitsschritte auch digital durchführen können.

Hauptsitz auch Wissensstandort. Gernot Natter weist darauf hin, dass Schaan nicht nur Hauptsitz des Unternehmens ist, sondern auch Wissensstandort und Innovationsmotor. „Die Forschung & Entwicklung und das Produktmanagement gehören zu unseren Schlüsselbereichen“, betont er. Ein Beispiel für Innovation ist die Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Ivoclar Vivadent arbeitet daran, dass Zahnärzte und Zahntechniker Arbeitsschritte auch digital durchführen können – vom intraoralen Scan über das Design bis zur Fertigung. „Wir wollen unsere Kunden während des gesamten Behandlungs- und Verarbeitungsprozesses mit aufeinander abgestimmten Produkten und Systemen unterstützen“, betont Gernot Natter. Hierfür ist ein enges Zusammenspiel von Forschung & Entwicklung,

Personalleiter Gernot Natter

Eine Besonderheit des Unternehmens ist die hauseigene Zahnarztpraxis. Die dortigen Zahnärzte haben vor allem die Aufgabe, innovative Materialien, Geräte und Verfahren, mitzuentwickeln, klinisch zu prüfen und zu dokumentieren. Weiterbildung unumgänglich. Aus- und Weiterbildung ist Ivoclar Vivadent ein zentrales Anliegen. Neue Mitarbeitende durchlaufen ein intensives Einschulungsprogramm. Später folgen umfangreiche Personalentwicklungsprogramme. „Permanentes Lernen ist unumgänglich.“ Seminare, Lehrgänge und vor allem Lernen am Arbeitsplatz seien an der Tagesordnung. „Und nicht zu vergessen ist unsere Berufsbildung. Wir bilden in Schaan 38 Lernende in fünf Berufen aus: Bürokauf-

mann, Automatiker, Chemielaborant, Anlagenführer und Informatiker“, so Gernot Natter. Ausdrücklich weist der Personalchef auf vielfache Karrieremöglichkeiten in Fach- und Führungskräftelaufbahn hin. Werte leben und motivieren. „Wir glauben an Innovation, und wir wissen, dass Menschen aus Passion Großes zu leisten imstande sind“, sagt Gernot Natter. „Daher lautet unser Motto Passion – Vision – Innovation.“ Um Mitarbeitende zu motivieren, biete Ivoclar Vivadent abwechslungsreiche Tätigkeiten, interessante Aufgaben sowie die Möglichkeit, in spannenden Projekten kreativ mitzugestalten. Es gebe große Freiräume für Kreativität und die Chance, sich ständig weiterzuentwickeln. Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsmodelle sowie variable Vergütungsmodelle und Erfolgsprämien kämen als Anreize hinzu.

Das Unternehmen  Ivoclar Vivadent mit Hauptsitz in Schaan gehört weltweit zu den führenden Anbietern von innovativen Materialsystemen für qualitativ hochwertige dentale Anwendungen. Das Unternehmen ist mit eigenen Tochtergesellschaften und Marketingbüros in 25 Ländern präsent. Die Produkte werden in mehr als 120 Länder geliefert. Die Zahl der Beschäftigten weltweit beträgt rund 3300. Das Unternehmen befindet sich seit seiner Gründung in Familienbesitz. Allein in den Jahren 2014 und 2015 hat Ivoclar Vivadent weltweit über 200 Stellen geschaffen.  Kontakt: Ivoclar Vivadent AG Bendererstraße 2, FL-9494 Schaan www.ivoclarvivadent.com/de

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15 arbeitswelt liechtenstein

Von Vorsorge und Steuern Richtig gemeldet. Grenzgänger gehören zu Liechtenstein einfach dazu. Rund 53 % der Arbeitnehmenden pendeln täglich aus dem Ausland zu ihrem Arbeitsplatz ins Fürstentum. Es empfiehlt sich bereits vorab, wichtige Informationen einzuholen: Braucht man zum Beispiel eine Grenzgängerbewilligung? Oder wie setzt sich eigentlich die soziale Vorsorge zusammen? Ist eine Stelle in Liechtenstein gefunden, stellt sich die Frage, wie allfällige Bewilligungen beantragt werden. Je nach Staatsangehörigkeit des Arbeitnehmenden sind andere Regelungen zu beachten. Für Personen, die ihren Wohnsitz im Inland haben, bedarf es zum Antritt einer Arbeitsstelle in Liechtenstein grundsätzlich keiner Bewilligung. Vorbehalten sind Lehrstellen für Auszubildende. Für Arbeitnehmende ohne Wohnsitz in Liechtenstein, sog. Grenzgänger, gelten unterschiedliche Vorschriften bezüglich des Erhalts einer Bewilligung. Nimmt ein EWR-Staatsangehöriger (Europäischer Wirtschaftsraum) eine Stelle an, ist dies meldepflichtig; das heißt, der Arbeitgebende ist verpflichtet, die Anstellung spätestens binnen zehn Tagen nach Arbeitsantritt dem Ausländer- und Passamt bekanntzugeben. Der Arbeitnehmer erhält daraufhin eine sogenannte Grenzgängermeldebestätigung. Per Losverfahren. Das liechtensteinische Aufenthaltsrecht ist restriktiv. Ausländische Arbeitnehmende können in der Regel nicht Wohnsitz in Liechtenstein nehmen, auch wenn sie von einem inländischen Unternehmen angestellt werden. Um als ausländischer Arbeitnehmender in Liechtenstein wohnen zu können, bedarf es einer Aufenthaltsbewilligung. Für EWR-Staatsangehörige, die bereits in Liechtenstein erwerbstätig sind, werden

Zahlreiche Pendler führt der Weg täglich über die Grenze nach Liechtenstein.

jährlich 56 Aufenthaltsbewilligungen (B) vergeben. Die Hälfte wird verlost, die andere Hälfte vergibt die Landesregierung. Die Verlosungen finden jeweils im Frühling und Herbst statt. Infos hierzu gibt es beim Ausländer- und Passamt. Abgesichert. Das liechtensteinische Sozialversicherungssystem basiert auf staatli-

Wir suchen eine(n) engagierte(n) und freundliche(n)

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cher Vorsorge, betrieblicher Vorsorge und Selbstvorsorge. Mit diesem Netzwerk decken Erwerbstätige Risiken wie Krankheit, Unfall, Invalidität oder Arbeitslosigkeit ab und leisten Vorsorge für den Ruhestand. Während die erste und zweite Säule obligatorische Absicherungen darstellen, ist die dritte Säule freiwillig. Und natürlich sind auch in Liechtenstein Steu-

ern zu zahlen. Der Grenzsteuersatz für Einkommen aus selbstständiger oder unselbstständiger Erwerbstätigkeit ist in acht Stufen eingeteilt und beträgt je nach Höhe des Einkommens zwischen drei und 24 Prozent. Die Besteuerung von Arbeitnehmern mit Wohnsitz im Ausland ist abhängig vom jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen.

In liechtensteinischen Betrieben kommen Arbeitnehmende in den Genuss eines Sozialversicherungssystems, das Risiken wie Krankheit, Unfall, Invalidität oder Arbeitslosigkeit abdeckt.


Banking wie es sein sollte: sympathisch und kompetent. Willkommen in unserer Arbeitswelt.

Was erwartet Sie im Team der Liechtensteinischen Landesbank? Klar, Sie sind Teil der traditionsreichsten Bank in Liechtenstein, die für ihre hohe Anlagekompetenz und exzellenten Finanzdienstleistungen bekannt ist. Doch was macht die LLB für Berufseinsteiger so besonders? Es ist die Art und Weise, wie wir handeln und neue Wege aufzeigen. Denn ob Sie bei uns direkt einsteigen oder als Trainee starten: Wir vermitteln Ihnen ein Allroundwissen, mit dem Sie sich in viele Richtungen entwickeln können. Als Universalbank stehen wir für breite Themenfelder, als Arbeitgeberin für eine menschliche Unternehmenskultur, in der Talente aktiv gefördert werden. So bereiten wir Sie optimal auf eine Zukunft vor, in der Sie unser Bild vom sympathischen Banking prägen. Wann sind Sie mit dabei? Schauen Sie mal bei uns rein: www.llb.li/karriere

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Arbeitswelt Liechtenstein 2016  

Beilage Arbeitswelt Liechtenstein in den VN Vorarlberger Nachrichten vom 23. April 2016.

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Beilage Arbeitswelt Liechtenstein in den VN Vorarlberger Nachrichten vom 23. April 2016.

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