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Ausgabe 14 • Oktober 2015

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+++ GEMEINSAM +++ BASTIAN ERKLÄRT +++ AKTUELLES+++ DJT 2015 +++ STAMMTISCHPAROLEN +++ BASTIAN ON TOUR +++ WELTJUGENDTAG +++ HAUSGEMACHTES +++ BILDER +++ PRAXISTIPPS +++ UND VIELES MEHR...


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 2

Inhalt

Impressum Herausgeber: Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend Diözesanverband Köln e.V. (BdSJ Köln) Kontakt: BdSJ Köln Steinfelder Gasse 20-22 50670 Köln Telefon: 0221 16426562 Fax: 0221 16426565 Mail: dasheft@bdsj-koeln.de

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http://www.bdsj-koeln.de Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sebastian Backhausen, Andreas Diering, Michael Doppelfeld, Alex Footh, Sonja Kübler, Lukas Schmitz Gestaltung/Design: Christian Klein (Layout) Mail: design@vektorpixel.de Vito Spalluto (Satz) Mail: vito.spalluto@bdsj-koeln.de Bilder: siehe Seite 7 Druck: www.flyeralarm.com Auflage: 2.500 Stück

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Seite Thema

Seite Thema

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Impressum/Inhalt

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Termine

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Dankwort

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JLS 1/2015

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Titelthema Flüchtlinge

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Bastian on Tour

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Bastian erklärt

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Buchtipp/Rezept

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Stammtischparolen

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AFS 2/2015

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Aktion Gemeinsam

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Weltjugendtag

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DJT 2015

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JLS 2/2015

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Erscheinungszyklus: halbjährlich

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Aktuelles/Service

Redaktionsschluss Ausgabe 15: 31.01.2016

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AFS 1/2015

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 3

Geh mit GotT...

Grußwort

Aber bleib

Ein Dankwort an den ehemaligen Diözesanpräses Reinhold Steinröder Im Herbst 2015 nimmt Reinhold Steinröder seinen Abschied als verantwortlicher Seelsorger in unserem Diözesanverband Köln. Dies ist schmerzlich, hat er diese Aufgabe doch bereits seit mehr als 20 Jahren mit Leib und Seele erfüllt und uns Schützen damit immer wieder als Priester und Mensch geleitet und begleitet. Vieles ist im Jahr seines 40. Priesterjubiläums bereits über seine Stationen berichtet worden: Der heute 66jährige wurde in Kevelaer geboren, wuchs in Grevenbroich-Elsen auf, hat in Bonn, Freiburg und am Kölner Priesterseminar Theologie studiert, wurde 1975 von Erzbischof Josef Kardinal Höffner in Köln zum Priester geweiht und sein seelsorgerisches Wirken reichte von Delbrück, Bergheim-Glessen, Büsdorf, Kerpen-Sindorf, Düsseldorf-Eller bis zum Pfarrverband der Hürther Ville, der er bis Fronleichnam 2015 als leitender Pfarrer vorstand. Dem rheinischen Brauchtum gehörte schon immer sein Augenmerk – und hierzu gehören neben dem Karneval selbstverständlich auch das Schützenwesen und die Kirmesgesellschaften. In seiner Heimatgemeinde, in der er aufwuchs, ist er bis heute Mitglied der Kirmesgesellschaft Elsen-Fürth und so ist es doch bei-

nahe selbstverständlich, dass er dort auch einmal Klompenkönig war. Im Rheinland – und gerade in Köln – heißt es: man muss die Feste feiern wie sie fallen. So erinnere ich mich gerne zurück Mitte der 90iger, als wir während der Karnevalstage uns im Belgischen Viertel zufäl-

lig getroffen hatten in einer Kneipe auf der Bank stehend, zu den aktuellen Karnevalsliedern schunkelnd. Immer positiv und bejahend und mit einer Grundfreude im und am Leben. Optimist zu sein ist nicht so wahnsinnig schwer: Wer seine Talente unter Einbeziehung seiner erworbenen Fähigkeiten und seines erlernten Wissen richtig einschätzt, für den ist es leicht, wenn er an seine anstehenden Aufgaben denkt, optimistisch zu sein.

Zuversicht zu haben, bedingt jedoch darüber hinaus, sich Gott anzuvertrauen – dem Wort nach eben sich zu versichern. Und das wiederum braucht Mut. Diesen Mut, lieber Reinhold, bringst Du nun schon mehr als 40 Jahre auf. Dies ist auch in deiner Predigt zum 40. Priesterjubiläum deutlich geworden. Einmal mehr eine berührende Rede unseres Diözesanpräses von Köln. Lieber Reinhold, für Deine jahrzehntelange Tätigkeit als Diözesanpräses der Erzdiözese Köln dankt Dir die ganze Schützenfamilie von klein (BdSJ) bis groß (BHDS) und wünscht Dir für Deinen weiteren Lebensweg Gottes schützende und geleitende Hand für Dich und Gottes reichen Segen für Dein weiteres Wirken und weiterhin diesen Mut, der Dich schon so lange prägt und begleitet. Die Schützenschwestern und Schützenbrüder im DV Köln freuen sich auch zukünftig auf Begegnungen mit ihrem dann ehemaligen Diözesanpräses und die Schützenfamilie im Bezirksverband Brühl freut sich weiterhin auf ihren Bezirkspräses auch über 2015 hinaus. Reinhold, wir sehen uns... Tobias Kötting

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 4

In Gottes Namen! Ein Impuls unseres Bundespräses Msgr. Robert Kleine Eine Familie auf der Flucht im Jahr 2014. Namenlos. Sie flieht aus Syrien, Libyen oder dem Irak, wo Bürgerkrieg herrscht und der IS mit Gräueltaten terrorisiert. Sie verlässt Nigeria, Afghanistan oder Eritrea, wo Terror und Gewalt alltäglich sind. Sie flieht zu Fuß, dann auf einem überfüllten, verkehrsuntüchtigen Schiff. Wird sie am Ziel ankommen, das sichere Festland erreichen? Und wenn sie das Glück hat (was längst nicht allen gewährt ist), ihr Leben zu retten, wer wird sie aufnehmen? Und wie werden sie aufgenommen werden? Eine Familie auf der Flucht vor 2000 Jahren. Ihre Namen sind bekannt: Josef, Maria und ihr kleiner Sohn Jesus. Sie fliehen aus dem Herrschaftsgebiet des Herodes, denn der hat die Ermordung alle neugeborenen Jungen angeordnet. Die Familie flieht zu Fuß, vielleicht mit einem Esel als Lasttier. Wir wissen, die Drei haben ihr Ziel erreicht, das sichere Ägypten. Wir wissen zwar nicht, wer sie wo aufgenommen hat, aber sie waren in Sicherheit und kehrten auch in ihre Heimat zurück, als die Lage dort sicher war. Viel ist in diesen Tagen und Monaten von Flüchtlingen die Rede -in unserem Land, in NRW, in unserer Stadt und unserem

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Dorf.

rolen und Pauschalverurteilungen.

Aber die Flüchtlinge sind keine anonyme Größe, sie alle sind Individuen mit einem Namen, einer eigenen Lebensgeschichte. Und als Christen können, ja müssen wir eine Selbstverständlichkeit aussprechen: Es sind Geschöpfe Gottes.

Das betrifft alle Flüchtlinge, die aus Angst aus ihrer Heimat fliehen, egal welcher Religion. Ich glaube, fast niemand verlässt seine Heimat gerne. Ich vermute, viele würden zurückkehren, wenn sich die politische Situation ändern würde- aber in welchem der Herkunftsländer ist das realistisch?

Als Schützen in Bruderschaften sind wir dem Gebot der Gottes- und der Nächstenliebe verpflichtet. „Was Ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch Ihnen“, sagt Jesus und ganz konkret: „Ich war fremd und obdachlos und Ihr habt mich nicht aufgenommen. Was Ihr dem geringsten meiner Brüder nicht getan habt, das habt Ihr mir nicht getan.“ Unser Kölner Erzbischof, Kardinal Woelki, nennt Flüchtlinge daher „neue Nachbarn“. Wie können wir als Schützen diesen Nachbarn begegnen? Es geht nicht nur um Wohnraum. Es geht auch um kleine Zeichen des Willkommens: die Einladung zum Sommerfest, die Einladung zum Fußballspiel, die Sammelaktion, die Begleitung zu Ämtern, das gemeinsame Hausaufgabenmachen. Vor allem aber geht aber auch um das bewusste Mitreden- gegen Stammtischpa-

Es gibt auch viele christliche Familien, die zu uns kommen, weil sie aufgrund ihres Glaubens mit dem Tode bedroht wurden. Sich ihnen in besonderer Weise zuzuwenden (Einladung zum Gottesdienst, zu Fahrten und Ausflügen, Einbindung in das Leben der Bruderschaft) entspricht unserem Eintreten für Glaube, Sitte und Heimat. Msgr. Robert Kleine Bundespräses


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 5

Aktuell

Bastian Erklärt... ...HEIMAT Jede/r von uns hat eine Heimat, wo er oder sie geboren wurde, aufgewachsen ist, lebt und wo die Verbands-/Schützenheimat liegt. Auch ich habe sowas natürlich. Bei mir ist das der BdSJ DV Köln. Mit dem Wort „Heimat“ verbindet man Orte oder Menschen, die einen prägen, wo man sich wiederfindet und zuhause fühlt. Oft spricht man hier auch von Identität und Einstellung. Nicht jede/r hat die gleiche Heimat und sogar, wenn man aus dem gleichen Ort kommt, kann das, was man mit Heimat verbindet, unterschiedlich sein. Denn jede/r von euch hat seine eigene Heimat, aber… Wir BdSJ´ler teilen trotzdem etwas zum Thema „Heimat“. In unserem Leitsatz steht „für Glaube, Sitte und Heimat“. Uns allen ist unsere Heimat wichtig und wir wollen diese hegen und pflegen, damit wir uns weiter wohlfühlen. Daran arbeiten wir auch in unseren Schützenjugendgruppen und Bruderschaften. Uns geht es allen um das Gemeinwohl in unserer Heimat, wir helfen uns gegenseitig, unterstützen das Brauchtum in jeglicher Art und Weise und versuchen die Geschichte unserer Heimat zu bewahren. Dabei kann man unsere Gemeinschaft erleben und unsere christ-

lichen Werte spüren. Natürlich versuchen wir das auch in unserem Diözesanverband zusammen mit euch umzusetzen! Nicht alle Menschen können in ihrer Heimat sein. Zurzeit gibt es viele Menschen, die in ihrem eigenen Land nicht mehr sicher sind und Angst

wünschen, eine neue Heimat zu finden, in der sie wieder ruhig schlafen und in der ihre Kinder ohne Angst draußen spielen und in der sie arbeiten und ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten und ihre Kinder in die Schule gehen. Und weil wir im BdSJ ja Experten für Heimat sind, können wir diesen Menschen dabei helfen. Sicher würdet ihr euch auch wünschen, dass es in so einer Situation in dem fremden Land Menschen gibt, die für euch da sind und euch helfen, euch an die neue Heimat zu gewöhnen. Deshalb lasst uns anderen von unserer Heimat erzählen und unsere Kultur und Überzeugungen mit anderen Teilen. So können wir vielleicht Menschen, die keine Heimat (mehr) haben, helfen, ein Teil unserer Gemeinschaft und unserer Heimat zu werden. Ich bin da ja schon lange dabei… und ihr?

haben. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie schwer es ihnen fallen muss, ihre Heimat und alles, was ihnen vertraut ist hinter sich zu lassen und nur das Nötigste mitnehmen zu können. Viele von diesen Menschen kommen zu uns, weil sie sich

Ihr habt Fragen an mich, dann immer her damit… Mail an bastian@bdsj-koeln.de oder Post an : BdSJ DV Köln e.V. Bastian Besserwisser Steinfelder Gasse 20-22 50670 Köln

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 6

Alles Schmarotzer Antworten gegen Vorurteile Das stimmt nicht. Asylbewerber in Deutschland müssen sogar mit weniger Geld leben als dem, was für Deutsche als Existenzminimum gilt. Ein Hartz-IV-Empfänger bekommt das, was in Deutschland als “menschenwürdiges Existenzminimum” gilt. Das sind aktuell 399 Euro pro Monat. Asylbewerber in Deutschland bekommen zwar beispielsweise eine Unterkunft, Essen und ein kleines Taschengeld, die Summe dieser Leistungen liegt aber zwischen 290 und 360 Euro pro Monat und damit unter dem Hartz-IV-Satz.

In unserem Grundgesetz (Artikel 16a) steht, dass politisch Verfolgte das Recht auf Asyl in Deutschland haben. Wir halten uns einfach nur an unsere eigenen Gesetze und achten die Rechte der Menschen.

Es gibt klare Regeln dafür, wann Asylbewerber die Erlaubnis bekommen, arbeiten zu dürfen. Flüchtlinge haben einen so genannten “nachrangigen Arbeitsmarkt-Zugang”. Das bedeutet, dass sie mindestens drei Monate auf eine Arbeitserlaubnis warten müssen. Auch dann wird erst noch geprüft, ob ein Deutscher oder ein EU-Bürger den Job machen kann, bevor ein Flüchtling eine Arbeitserlaubnis erhält. Das hat negative Folgen: So lange Flüchtlinge nicht arbeiten dürfen, können sie auch keine Steuern und Sozialabgaben zahlen, von denen alle profitieren würden.

Die UNESCO sagt, dass die “kulturelle Vielfalt ein wichtiges Merkmal der Menschheit” ist. Menschen mit vielfältigen kulturellen und persönlichen Hintergründen und Erfahrungen bereichern jede Kultur – auch die in Deutschland. Was macht denn im Besonderen die musikalische Jugendkultur aus? Ist es der gute deutsche Schlager?

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 7

Aktuell

Das ist unrealistisch und wird nicht passieren. Bei jedem Flüchtling, der nach Deutschland kommt, überprüft der Staat, ob die Person in Deutschland bleiben kann. Die Kriterien dafür sind streng, darum braucht die Bearbeitung der Asylanträge so lange. 2015 brauchen mehr Asylsuchende denn je ein Dach über dem Kopf, ständig sehen wir Bilder von Notunterkünften wie Zeltlagern. Haben wir nicht genug Platz? Die Unterbringung von Flüchtlingen ist keine Platzfrage, sondern eine Frage der Organisation und des guten Willens. Dass es derzeit zu wenige Unterkünfte gibt, liegt auch daran, dass bei sinkenden Flüchtlingszahlen in der Vergangenheit Unterkünfte dichtgemacht und Strukturen abgebaut wurden. Die Verwaltungen haben zu spät reagiert, als absehbar wurde, dass wieder mehr Menschen kommen würden. Zum Problem gehören auch der Abbau des sozialen Wohnungsbaus und der (Aus-)Verkauf städtischer Immobilien. Hinzu kommt die Brandstiftung, die zum Teil fertig renovierte Unterkünfte zerstört hat. Wenn damit Ausländer in Deutschland gemeint sein sollen, ist diese Aussage falsch. Deutschland profitiert sogar von Zuwanderern. Laut einer Ende 2014 veröffentlichten Studie zahlt jeder Ausländer in Deutschland pro Jahr im Schnitt 3.300 € mehr Steuern und Sozialabgaben als er an staatlichen Leistungen erhält. Zuwanderung ist also sogar gut für die Sozialkassen. Nein, Menschen, die ihre Heimat verlassen, weil sie keine andere Möglichkeit für ein besseres Leben für sich und ihre Familie sehen, sind kein Problem, sondern Menschen! Menschenrechte zu achten kostet Geld. Und das können wir uns leisten. Zudem können Flüchtlinge viel leisten wenn man sie lässt. Diese und weitere Behauptungen mit entsprechenden Gegenargumenten findet ihr unter www. buzzfeed.com/karstenschmehl/asyl-fluechtlinge-facebook. Dort gibt es auch entsprechende Links, um die Erklärungen/Gesetze nachlesen zu können. Noch mehr in diese Richtung findet hier hier: • www.proasyl.de/de/home/gemeinsam-gegen-rassismus/fakten-gegen-vorurteile/ • www.tagesschau.de/inland/asyl-153.html Sebastian Backhausen

Bilder dieser Ausgabe: Seite 3: © Wolfgang Melzer Seite 6/7: © buzzfeed.com Seite 20: © Rainer Sturm / pixelio.de Seite 24/25: © BV Porz Seite 25: © BdSJ Gnadenthal Seite 26: © BV Voreifel Seite 27: © Carola Kuck Alle weiteren Fotos kommen aus dem Archiv des BdSJ Köln oder wurden ohne Angabe des Fotografen zur Verfügung gestellt.

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 8

GEMEINSAM Eine Kampagne des BDKJ Erzdiözese Köln für junge Flüchtlinge

Wir setzen uns politisch ein Jugendliche sind die besten ExpertInnen in ihren eigenen Anliegen. Deshalb ist es wichtig, dass sich junge Menschen für die Probleme ihrer AltersgenossInnen einsetzen.

Wir wollen in unseren Kommunen und Gemeinden dafür werben, dass Räume für junge Geflüchtete geschaffen werden. Bestimmt kennt Ihr Menschen im Pfarrgemeinderat, die Euren Verband einladen, um über das Thema Flüchtlinge zu sprechen. Und in der Regel gibt es bereits Leute oder Gruppen, die etwas für Geflüchtete tun wollen. Denen tun Eure Ideen sicherlich gut und Ihr könnt von den Erfahrungen profitieren!

In Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Köln bietet der BDKJ Diözesanverband Köln Informationen, Hilfestellungen und Kontakte. Wir vermitteln AnsprechpartnerInnen, wenn Ihr Unterstützung bei Eurem Engagement für Geflüchtete braucht. Wir haben ein offenes Ohr, wenn Ihr auf Schwierigkeiten stoßt und versuchen an diesen Stellen zu vermitteln. infos auch online unter aktion-neue-nachbarn.de bdkj-dv-koeln.de/gemeinsam

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Fon 0221.1642 1212 Mail fluechtlingshilfe@erzbistum-koeln.de aktion-neue-nachbarn.de

Steinfelder Gasse 20–22, 50670 Köln Fon 0221.1642 6212, Fax 0221.1642 6613 Mail politik@bdkj-dv-koeln.de bdkj-dv-koeln.de/gemeinsam

eine Kampagne des BDKJ erzdiözese Köln für junge Geflüchtete


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 9

01 — Mit diesem Flyer erfahrt Ihr außerdem, was die ersten schritte sein können – und wo Ihr jeweils unterstützung für Euer Vorhaben und weitere Informationen bekommt.

Kontakt zur finanziellen unterstützung: BDKJ erzdiözese Köln telefon 0221 1642 6212 Mail politik@bdkj-dv-koeln.de aktion neue nachbarn telefon 0221 1642 1212 (werktags von 9 bis 16 uhr) Mail fluechtlingshilfe@ erzbistum-koeln.de aktion-neue-nachbarn.de

ErstE sChrIttE Wahrscheinlich gibt es auch in eurer Pfarrei Menschen, die nach Deutschland geflohen sind. Hier können wir als Jugendverbände etwas tun und helfen! Wir laden Euch ein, das Thema in euren Leitungsrunden zu diskutieren! Viele Informationen zur Vorbereitung auf eine solche Leitungsrunde und zu anderen Aspekten des Themas findet Ihr auf unserer Homepage: bdkj-dv-koeln.de/gemeinsam.

02 — Ihr habt Euch entschieden, junge Geflüchtete zu unterstützen? Ihr wollt Angebote für Geflüchtete machen oder Geflüchtete in Eure bestehenden Angebote integrieren?

Finanzielle unterstützunG Die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten braucht oft auch eine finanzielle Ausstattung. Zum einen, weil ordentliche Projekte und Vorhaben auch mal etwas kosten und zum anderen, weil Geflüchtete ja selbst kein Geld haben. Das Erzbistum Köln bietet mit der Aktion Neue Nachbarn eben auch eine solche finanzielle Unterstützung. Diese könnt Ihr zum Beispiel über Euren Pfarrer und auch den BDKJ erhalten.

Wenn Ihr schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme habt, unterstützt Euch der BDKJ gerne. ruft einfach an unter 0221 1642 6212.

KontAKt AuF– nEhMEn Vielleicht wollt ihr Euch zunächst informieren, was die Geflüchteten brauchen und wie ihr helfen könnt? Wie wir alle, wissen auch Geflüchtete selbst am besten, was sie brauchen und machen wollen. Also einfach fragen! Verschiedene Stellen zu denen Ihr Kontakt aufnehmen könnt, helfen Euch zu erfahren, wo Geflüchtete in Eurer Nähe sind: Fragt beispielsweise bei der Stadtverwaltung nach, dem/der Integrationsbeauftragten, der örtlichen Caritas bzw. Diakonie oder einfach mal im Pfarrbüro. Oft tauschen sich Gruppen, die helfen wollen, in sogenannten ›Runden Tischen‹ aus. Da seid Ihr sicher Willkommen! Wenn Ihr mit Eurer Leitungsrunde beschlossen habt, etwas für oder mit Geflüchteten zu machen, ladet doch mal Euren Pfarrer oder Dechanten ein und sprecht mit ihm darüber.

Aktuell

03 — Gruppenstunden und Ferienfreizeiten machen spaß, daran besteht kein zweifel. und wir können junge Geflüchtete daran teilhaben lassen!

um euch dafür fit zu machen, hat der BDKJ Fortbildungen geplant. termine findet ihr unter: bdkj-dv-koeln.de/gemeinsam

GruPPEn– stunDEn & FErIEn– FrEIzEItEn Dabei gilt es die Bedürfnisse und Wünsche der jungen Geflüchteten sowie weitere Rahmenbedingungen zu beachten: Die Geflüchteten müssen in dem Bundesland bleiben, dem sie zugeteilt sind. Für junge Geflüchtete, die ohne Eltern nach Deutschland gekommen sind, ist in der Regel vom Jugendamt ein Vormund oder einE PflegerIn bestellt. Mit dieser Person ist die Aufsichtspflicht zu klären. Oft haben die jungen Menschen schon viel Schreckliches in der Heimat oder auf der Flucht erlebt. Nicht zuletzt kann die Sprache ein Hindernis sein. Der Austausch mit Kindern und Jugendlichen bietet aber eine tolle Chance! Kulturelle Unterschiede erleben, neue junge Menschen kennenlernen und denen, die es besonders brauchen, eine gute Zeit zu bereiten, ist sicher lohnenswert!

infos & anmeldung politik@bdkj-dv-koeln.de

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 10

Die Schützen von morgen Diözesanjungschützentag 2015 in Hennef

An einem sonnigen Sonntag (wie sollte es auch anders sein) im August lud der Bezirksverband Rhein-Sieg zum diesjährigen Diözesanjungschützentag nach Hennef. Viele sind dem Ruf gefolgt und verbrachten einen ereignisreichen Tag. Pünktlich um 10:00 Uhr begann die heilige Messe in der Liebfrauenkirche, welche alle Teilnehmer sehr begeisterte. Im Anschluss daran nutze der neu gewählte Diözesanvorstand die Aufmerksamkeit um den begehrten „kleinen Sebastian“ in ihm gebührenden Rahmen, an die Gewinner 2015 zu verleihen. Der Bezirkspreis ging in diesem Jahr nach Frechen für die vielen kleinen sozialen Aktionen der Bezirksjugend. Auf Bruderschaftsebene gab es dieses Jahr zwei Gewinner für den ersten Preis, beide aus dem Bezirk Köln Nord. Die Schützenjugend von St. Cosmas und Damian in Weiler-Volkhoven wurde

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für eine Spendenaktion zu Gunsten der Deutschen Knochenmarkstiftung geehrt, die St. Hubertus-Schützenbruderschaft in Pulheim-Sinnersdorf .für die Durchführung einer Schützen- AG in Zusammenarbeit mit der örtlichen OGS. ABER, wer meinte, der Festzug könne jetzt starten, der musste sich noch einer kleinen Überraschung hingeben. Als Dank und zur Ehre langjähriger Vorstandsarbeit bekam Tobias Kötting das Schulterband

zum St. Sebastianus Ehrenkreuz verliehen. Danke Tobias! Jetzt aber, der Festzug konnte starten, unsere (noch) Majestäten waren bereit, die Sonne strahlte, Musik fertig, jeder hatte seinen Platz gefunden – und los marschiert. Am Festgelände angekommen, warteten schon die gut vorbereiteten Helfer mit kühlen Getränken und heißem Grill auf

den Festzug und die restlichen Teilnehmer. Unsere Bambinis enterten sofort die Hüpfburg, Schüler- und Jungschützen bereiteten ihre Gewehre vor, Erwachsene suchten den Schatten auf. Via Shuttlebus ging es dann für an den Prinzenschießen auch direkt zum Schießstand. Gut Schuss! Für alle Bezirksmajestäten standen natürlich die Wettkämpfe im Vordergrund, während sich alle anderen im Geocaching, am heißen Draht, am Foto Booth oder dem DJT 2015 Logo zum ausmalen, versuchten. Der Bezirksverband RheinSieg hatte ordentlich Programm auf die Beine gestellt. Zeitgleich zu den Schießwettbewerben, stellten die Fahnschwenker der Diözese ihr Können unter Beweis. 26 Teilnehmer traten in unterschiedlichen Klassen an. Hierbei gingen fast alle 1. Plätze an den Bezirksverband Nettesheim (Pagen 1, 2,


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 11

Mara Dölle aus der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Liblar 1736 e.V. Bezirk Erftstadt (Schießergebnis: 30 Ringe)

3 und Herren B1), bei den Damen in der Klasse B1 konnte sich der Bezirksverband Bergheim-Süd den Sieg sichern. Die 21 Bambiniprinzen, 26 Schülerprinzen und 24 Prinzen lieferten sich einen spannenden Wettkampf, wobei man nur den Bambinis beim Schwitzen zusehen konnte. 45 Minuten nach dem ersten Schuss, stand der Sieger fest. Wir gratulieren: Nick Krzywinski (St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bonn Rheindorf 1848 e.V.) Bezirk Bonn

und natürlich der neuen Diözesanprinzessin: Katharina Rosenthal aus der St. Sebastianus / St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheinbach e.V. Bezirk Voreifel (Schießergebnis: 26 Ringe)

Aktuell

& Besuchern, den helfenden Händen, den mitdenkenden Köpfen, den Unterstützern, der Stadt Hennef mit ihrem Bürgermeister und allen anderen, die diesen Tag so wunderschön gemacht haben. Hoffentlich sehen wir uns und viele mehr beim DJT 2016 in Weilerswist! Sarah Garnies

Wir wünschen euch dreien ein ganz tolles, ereignisreiches und unvergessliches Jahr! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern

Pünktlich um 17:30 Uhr erlöste uns derDiözesanjungschützenmeister Andreas Diering aus der Neugierde und verlas die Ergebnisse der Schüler- und Prinzenwettkämpfe. Wir gratulieren der neuen Diözesanschülerprinzessin:

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Info

Diözesanprinzessin

DiözesanBAMBIN

Steckbrief von Katharina Rosenthal

Steckbrief von Nick Krzywinski

Mein Spitzname: Kathi Meine Bruderschaft: St. Seb. u. Hub. Rheinbach Mein Bezirksverband: Voreifel Ich bin Mitglied seit: November 2009 Ich bin im BdSJ, weil: mir die Gemeinschaft und die Wettkämpfe Spaß machen. So bin ich zum BdSJ gekommen: Ich wollte etwas machen, was nicht jeder

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 12

macht und mein Großonkel hat mich zum Schießen mitgenommen. Das macht mir bei den Schützen am meisten Spaß: Die Wettkämpfe und das sportliche Messen mit anderen. Darauf freue ich mich in meinen Diözesanprinzessinnenjahr: Neue Menschen und Orte kennenlernen. Hobbys und Interessen neben dem BdSJ: Freunde treffen, Klavier spielen. Lieblingsesssen: Die Rippchen, die mein bester Freund grillt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich... ...mit meiner besten Freundin eine Weltreise machen. Mein Motto/Lieblingszitat: Die kleinen Dinge des Lebens würdigen. Das wünsch ich allen BdSJ´lern: Viel Spaß am Schützenleben und eine Menge Zuwachs von neuen Mitgliedern.

Mein Name: Nick Krzywinski Meine Bruderschaft: St. Sebastianus Bonn Rheindorf 1848 Mein Bezirksverband: Bonn Schütze seit: 2013 Ich bin Bambini-Schütze weil: Weil mir der Schießsport spaß macht. So bin ich zum BdSJ gekommen: 2013 im Urlaub im Thüringischen Wald lernte ich das Laserschießen kennen. Da mein Opa im hiesigen Schützenverein ist und mir sagte, dass es dort ein Laserschießen gibt, bin ich mit meinem Bruder Tom dort hingegangen und habe es getestet. Seitdem bin ich dabei. Das macht mir im BdSJ am meisten Spaß: Die Geselligkeit. Darauf freue ich mich in meinen Diözesanbambiniprinzenjahr: Auf viel Spaß mit den Schützen. Es soll ein unvergessliches Jahr werden. Hobbys und Interessen neben dem BdSJ: Turnen im Verein und Keyboard spielen. Lieblingsessen/Lieblingssüßigkeit: Lasagne/Brause


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 13

INIprinz

Info

DiözesanschülerprinzEssin Steckbrief von Mara Dölle

Mein Vorbild: Mein Opa Hubert Wenn ich einen Wunsch frei hätte würde ich... ...mir wünschen, dass meine Familie gesund bleibt. Mein Motto: Take it easy! Das möchte ich werden/erreichen: Schreinermeister Das wünsche ich mir für die Bambinis: Dass sie nicht mehr vor so vielen Zuschauern auf der Bühne schießen müssen.

Mein Name: Mara Dölle Meine Bruderschaft: St. Sebastianus Liblar 1736 Mein Bezirksverband: Erftstadt Ich bin Mitglied seit: ich denken kann :-) Ich bin im BdSJ, weil: die Schützen wie meine zweite Familie sind. Das macht mir bei den Schützen am meisten Spaß: Das Schießen und das gemeinsame Spielen. Darauf freue ich mich in meinen Diözesanschülerprinzenjahr: Dass man sieht, wie glücklich ich bei den Schützen bin. Hobbys und Interessen neben dem BdSJ: Tanzen und Kick-Boxen Lieblingsessen: Pizza Mein Star: Taylor Swift Wenn ich einen Wunsch frei hätte würde ich... für einen Tag in die Zukunft schauen.

Das möchte ich werden/erreichen: Ich möchte Psychologin werden. Mein Motto/Lieblingszitat: Hab keine Angst mal zu verlieren, um zu gewinnen, musst du was riskieren. Das wünsche ich allen BdSJ´lern: Weiterhin noch viel Glück und eine ruhige Hand. Das möchte ich noch sagen: Vielen Dank an meine Schützenfreunde für ihre Unterstützung.

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Info

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 14

Unser Präses wird Erwachsen Stefan Ehrlich ab 1.11.15 auch Diözesanpräses des BHDS Dass der BdSJ einmal zur Nachwuchsschmiede des BHDS für Präsides werden würde, hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht. Doch dann wurde der bisherige Bundesjungschützenpräses Robert Kleine zum Bundespräses ernannt. Als sich dann das Ende der Amtzeit unseres bisherigen Diözesanpräses Reinhold Steinröder andeutete, hatte ich noch die Hoffnung, dass es uns in Köln nicht ähnlich ergeht, da wir Stefan ja schon mit dem Karneval und der Gefängnisseelsorge tei-

len müssen. Da sein Herz zwar immer noch stark für den Karneval und seine Prinzengarde schlägt, so hat das Schützenwesen doch einen immer größeren Platz eingenommen, so dass es ihm eine Herzensangelenheit ist, Jung und Alt als Präses zu verbinden. Lieber Stefan, wir wünschen Dir alles Gute und Gottes Segen für Dein zusätzliches Amt. Vito Spalluto

Konto für die Jugend Jeder ist glücklich, wenn seine Jugendarbeit (Freizeit, Bildungsarbeit etc.) mit Fördermittel bezuschusst werden kann. Jedoch scheitert es manchmal an der Bedingung, dass eure Jugend, egal ob in Bruderschaft oder Bezirk kein eigenes Konto besitzt. Dem möchten wir gerne entgegenwirken und verraten euch, wie ihr auch ohne ein „e.V.“ zu sein, ein Konto auf die Jugend eröffnen könnt. Hier die Dinge, die ihr als Bezirk benötigt: • eine Satzung (Wenn ihr keine habt, könnt Ihr die Satzung des BdSJ DV Köln nutzen, die ihr von der Geschäftstelle bekommen könnt) • Protokoll der Mitgliederversammlung (Bei der ihr als Schatzmeister gewählt wurdet)

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• Freistellungsbescheid vom BdSJ DV Köln (Damit ihr auf Zinsen keine Steuern zahlen müsst und Spenden empfangen könnt. Bekommt ihr auch von der Geschäftsstelle) • gültigen Personalausweis o. Reisepass

Köln eröffnet mit dem Vermerk Bezirksjugend XY. Der Schatzmeister wird bevollmächtigt und sollte sich etwas ändern, sprich durch eine Neuwahl – so wird nur die Vollmacht gelöscht bzw. geändert und alles andere bleibt bestehen. In der Bruderschaft muss nur ein weiteres Konto auf den Verein eröffnet werden, mit dem Zusatzvermerk „Schützenjugend“ oder „Jugend“.

Der Schatzmeister sollte 18 Jahre sein, da er so laut Gesetz voll geschäftsfähig ist. Das Konto wird dann auf den BdSJ DV

Weitere Infos darüber findet ihr auch in der Broschüre „Frag doch mal die Kröte!“ vom BDKJ. Benötigt ihr Hilfe oder habt Fragen zu diesem Thema, dann steht euch das Team in der Geschäftsstelle oder der Diözesanschatzmeister BdSJ gerne zur Verfügung.


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 15

Info

Schätze, kröten, Moneten AFS 1/2015 - KJP und Fundraising Am Morgen des 11.04.2015 fanden sich viele Jungleiter in der Geschäftsstelle des BdSJ DV Köln in der Steinfelder Gasse ein. Nachdem einige ihre Autos auf Grund der Parkplatzproblematik nochmals umgesetzt hatten, konnten wir mit dem 1. Auffrischungsseminar für Jugendleiter beginnen. Neu war, dass wir uns wie bereits erwähnt, nicht mehr in Walberberg trafen. Dies war der erste Lehrgang, der nach dem neuen Modus, der auf dem Diözesanjungschützenrat beschlossen wurde, als 1tägige Auffrischung, durchgeführt wurde. Trotz der recht frühen Uhrzeit an diesem Samstag Morgen wurden wir sehr freundlich vom Schulungsteam begrüßt. Man merkte schon direkt zu Anfang, dass es ein großes Interesse vom Schulungsteam gab, uns neues Wissen zu vermitteln. An vielen Nachfragen und Beispielen wurde uns das System rund um den Kinderund Jugendplan erklärt. Ein (Geld-)Topf, aus dem quasi jeder mit seiner bisherigen Jugendarbeit Fördergelder erhalten kann. >Nur braucht man dazu halt diese Schulung< Viele Broschüren und Informationsblätter wurden ausgeteilt, sodass wir recht fix sehr fit in der Beantragung der Gelder wurden. Dann ging es daran eine Veran-

staltung abzurechnen. Auch hier wurde uns sehr genau erklärt, wie wir das Optimum für unsere Jugendlichen erreichen können.

Später wurden wir noch in die Hohe Kunst des „Kötten“ eingewiesen. Denn auch hier gibt es Töpfe, die einfach nicht oder nur zu wenig genutzt werden. Auch hier wurde uns an sehr vielen Beispielen gezeigt, dass Hartnäckigkeit meistens belohnt wird

und nicht selten ein größerer Betrag oder eine Sachspende für unsere Jugendarbeit zu erzielen ist. Meistens kostet es uns nur etwas Zeit und vielleicht sogar eine Briefmarke. Ein wirklich sehr gelungener Workshop, wofür ich mich bei allen Teilnehmenden und bei unserem Schulungsteam (hier besonders bei unserem Diözesanschatzmeister Michael Doppelfeld und unserer Bildungsreferentin Sonja Kübler) bedanken möchte. Denn für unsere Jugendabteilung hat sich dieses Auffrischungsseminar bereits mit der ersten KJP-Abrechnung mehr als gelohnt. Das „gewonnene Geld“ werden wir beim nächsten Ausflug sicherlich gut gebrauchen können. Natürlich möchte ich auch Michaela Wojtalla danken. Michaela bearbeitet unsere Anträge und gibt uns die Gelder schließlich frei. In einigen Telefonaten hat sie mir zugesichert, dass sie immer ein offenes Ohr für uns hat und auch gern mal über unsere Abrechnungen vorab drüber guckt. Michael Ludwig

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Termine

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 16

Termine 2016 schnell notiert... BdSJ Köln: 16.01.2016 17.01.2016 29./31.01.2016 04.-06.03.2016 12.-13.03.2016 08.-10.04.2016 16.04.2016 22-24.04.2016 25.-26.06.2016 21.08.2016 27.08.2016 28.08.2016 17./18.09.2016 28.-30.10.2016 04.-06.11.2016 18.-20.11.2016

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Erste Hilfe Kurs (Köln/Verbändehaus) Auffrischungsseminar 1 (Köln/Verbändehaus) Jugendleiterschulung Teil1 (Walberberg) Jugendleiterschulung Teil 2 (Walberberg) Diözesanjungschützenrat (Walberberg) Jugendleiterschulung Teil 1 (Walberberg) Bastian on Tour Teil 2 Jugendleiterschulung Teil 2 (Walberberg) Hucke-Pack Kurs (Walberberg) Diözesanjungschützentag (Weilerswist) Auffrischungsseminar 2 (Köln/Verbändehaus) Erste Hilfe Kurs (Köln/Verbändehaus) Auffrischungsseminar 3+4 (Köln/Verbändehaus) Übernach(t)treffen (Odenthal) Jugendleiterschulung Teil 1(Walberberg) Jugendleiterschulung Teil 2 (Walberberg)

BdSJ Bund: 26.-29.05.2016 14.-16.10.2016

Katholikentag in Leipzig Bundesjungschützentage in Wissen

BHDS Bund: 13.03.2016 07./08.05.2016 18. - 20.09 2015

Bundesvertreterversammlung (Leverkusen) Bundesköniginnentag (Erkelenz) Bundesfest (Werlte)

Diözesanmeisterschaft 2016

Samstag 23.04.2016 Luftgewehr Schüler freistehend Luftgewehr Schüler aufgelegt Luftgewehr Senioren II aufgelegt Kleinkaliber Senioren II aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Damenklasse III aufgelegt Luftgewehr Altersklasse freistehend Kleinkaliber Damenklasse III aufgelegt Kleinkaliber 3 Stlg. Altersklasse OM Jugend Ort: Kunib. Gymnich Sonntag, 24.04.2016 Luftgewehr Senoirenklasse I aufgelegt Kleinkaliber Seniorenklasse I aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Jugendklasse freistehend Luftgewehr Schützenklasse freistehend Kleinkaliber 3 Stlg. Jugendklasse Kleinkaliber 3 Stlg. Schützenklasse Ort: Kunib. Gymnich Samstag 30.04.2016 Luftgewehr Altersklasse aufgelegt Luftpistole alle Altersklassen Damenklasse I u. II freistehend OM Schützenklasse OM Altersklasse Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Schüler 3 Stlg. Luftgewehr Senioren I u. II angestrichen Kleinkaliber Senioren I u. II angestrichen Ort: Kunib. Gymnich Sonntag 01.05.2016 Luftgewehr Altersklasse aufgelegt Kleinkaliber Altersklasse aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Damenklasse II aufgelegt Kleinkaliber Damenklasse II aufgelegt Ort: Kunb. Gymnich noch ohne Termin Zimmerstutzen freistehend / aufgelegt Ort: Köln-Ehrenfeld


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 17

Info

Jugendleiter werden... Jugendleiterschulung 1/2015

Eine Gruppe von ziemlich gut gelaunten Menschen machte sich an zwei Wochenenden im März auf den Weg nach Walberberg. Schon beim ersten Zusammentreffen stand fest, dass es einfach lustig werden musste. Neben Fragen wie „Wie finanziere ich eine Jugendfahrt?“ und „Wie ist der Vorstand eigentlich aufgebaut?“, wurden uns auch Fragen wie „Wer ist die Sau?“ beantwortet. Die einzelnen Tage bestanden zuallererst aus einem gemeinsamen Frühstück. An einem selbst gestalteten Baum hängten wir Äpfel, auf denen wir unter anderem Erwartungen an uns selbst und an den Lehrgang festhielten. Die größte Erwartung von allen war es, Spaß zu haben und den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken, diese wurde zu 100 Prozent erfüllt. Trotzdem wir eine lustige Truppe waren, blieben wir bei bestimmten Themen bei der Sache. Wir lernten nicht nur Spaß zu

vermitteln, sondern auch in brenzligen Situationen zu reagieren. Das Team machte uns deutlich, dass der Jugendleiter eine wichtige Rolle spielt und eine Vorbildfunktion einnimmt. Während dem Mittagessen, lauschten alle “gespannt“ dem Tischgebet, bevor es endlich weiter ging. Manche Einheiten beinhalteten die Aufgabe eine Wochenend- bzw. Ausflugsplanung zu übernehmen, andere der Geschichte des Schützenwesens auf den Grund zu gehen. Somit wurden alle wichtigen Themenbereiche abgedeckt. Trotzdem wir an beiden Wochenenden nur zwei einhalb Tage hatten, nahm sich das Schulungsteam immer Zeit, uns weitere Fragen zu beantworten. Ein Highlight war das Jugendleiter-Königsschießen, welches Jonas gewann. Er war sehr stolz auf seine errungene Königswürde und versprach uns, unsere Gruppe immer und überall so gut er konnte zu vertreten. Bevor es zu den geselligen Abenden überging, brachten Spiele wie „Reise nach Jerusalem“, wobei mehr Stühle aus dem Spiel genommen wur-

den, als es Spieler gab. So wurde wieder der Zusammenhalt gestärkt. Jeder war auf den anderen angewiesen. Die gemeinsamen Stunden nach der „Arbeit“ gaben uns die Möglichkeit, die Tage Revue passieren zu lassen. Außerdem tauschten wir uns über Probleme oder Gemeinsamkeiten aus. Dabei merkten wir, dass wir mit unseren Ansichten nicht alleine waren. Die Wochenenden waren sehr informativ und lustig. Trotz der manchmal größeren Altersunterschiede haben wir Freundschaften geschlossen und den Kontakt beibehalten. Den Lehrgang können wir jedem empfehlen und freuen uns schon auf das Wochenende zur Auffrischung. Der aktive Alex und die mega Mine

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Hausgemachtes

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 18

Mit BASTIAN ON TOUR 1. Diözesanschülerschützenfahrt - Ein „Überlebens“-bericht

Beim Jungschützenleiterlehrgang am 06.02.2015 sah ich die Flyer „Bastian on Tour“. Es sollte nach Duisburg in den Industriepark gehen. Als neue Bezirksjungschützenmeisterin dachte ich, das ist doch mal eine tolle Tour für die Kids. Ich informierte meine zwei Schülerschützen, sowie auch die Bruderschaften in meinem Bezirk und fragte, ob Interesse besteht. Leider hatten einige andere Schülerschützen an diesem Termin schon andere Verpflichtungen. Meine zwei Schülerschützen sagten mir sofort zu. Also schickte ich dann mal die Anmeldung los in der

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Hoffnung, dass sich genug anmelden und dieser Ausflug stattfindet. Ich bin stolz darauf, dass der Bezirk Köln Süd an diesem ersten organisierten Ausflug mit zwei Schülerschützen teilnahm. Am 13.06.2015 ging es dann morgens um 08:00 los. Wir wurden am Bahnhof abgeliefert. Ich hatte eine Mail von Sonja erhalten mit allen Daten. Wir gingen zum Bahnsteig und schauten, ob noch andere Schützen da waren. Tatsächlich waren noch einige andere da. Dann ging es um 09:01 endlich los. Ich hatte für meine zwei Jungs einen Überlebensrucksack mit Snacks und Getränken gepackt. Wenn ich ehrlich bin, es war wie immer zu viel und ich konnte auch noch einigen anderen etwas abgeben. Als wir dann im Landschaftspark Duisburg

ankamen, regnete es wie aus Eimern. Die Erwachsenen hatten etwas Sorge, dass dieser Ausflug buchstäblich ins Wasser fällt. Sonja hatte mich als Gruppenleiterin sofort verpflichtet und teilte mit einem Spiel die Kinder in Gruppen auf. Die Gruppen gingen dann los zum Geocaching. Hier gibt man in einem Gerät Koordinaten ein um ein Ziel zu finden. Dort ist dann eine Karte mit einer Aufgabe hinterlegt. Es waren insgesamt 6 Aufgaben, die erledigt werden mussten. Dann hatte man die Koordinaten für den großen Schatz. Da


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 19

Hausgemachtes

die Jungs Fußball, die Mädels sonnten sich etwas und die Leiter/innen lernten sich untereinander kennen und tauschten ihre Erfahrungen aus. Am Abend ging es dann mit dem Zug wieder nach Hause. Als wir wieder in Köln waren, stand für uns fest, bei der nächsten Tour fawir uns vertan hatten, dauerte bei uns die Schatzsuche etwas länger, aber wir sind zum Ziel gekommen.

hren wir wieder mit. Es war ein herrlicher Tag mit den Kindern und ihren Begleitern aus der Diözese Köln.

Nachdem wir losgegangen waren, hatte Petrus ein Einsehen mit uns und die Sonne kam heraus und es hörte auf zu regnen. Nachdem alle Teilnehmer den Schatz gefunden hatten, gingen wir zum Grillplatz. Lukas hatte alles für das Grillen besorgt. Würstchen und Getränke sowie einen Grill. Neben dem Grillplatz wurde von einer anderen Gruppe eine Wasserschlacht ausgetragen und die Kinder haben fasziniert zugeschaut. Beim Grillen spielten

Ach übrigens, obwohl ich noch andere aus meinem Überlebensrucksack versorgt hatte, war er abends gefühlt noch so schwer wie am Morgen. Marlo Rattelsdörfer Bezirksjungschützenmeisterin Bezirk Köln-Süd Mit Bastian on Tour - Teil 2 findet am 16.04.2016 statt. Seid dabei!

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Tipps

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 20

Buchtipp 104 Schießspiele - Spielerisch zur mehr Leistung mit sportlichen Schießspielen Schießspiele sind eine ideale Ergänzung und ein wichtiger Ausgleich zum Techniktraining. Sie machen Spaß, motivieren und spornen zu mehr Leistung an. Sie fördern unter anderem die Team- und Kooperationsfähigkeit,

und verbessern auch das Konzentrations- und Reaktionsvermögen der Sportler. Bei jedem Schießspiel sind der Lernschwerpunkt, das benötigte Material, die Vorbereitung und die Durchführung angegeben.

Die Schießspiele sind für alle Alters- und Leistungsklassen geeignet. Kurzinfo zum Buch: Elfe Stauch / Burkhard Schindler, 104 Schießspiele 128 Seiten, Format ca. 15,6 x 21,9 cm Verlag die Werkstatt ISBN: 978-3-89533-664-5 16,90 €, Dieses Buch kann in der Geschäftsstelle ausgeliehen werden!

Couscoussalat nach einem Rezept des stellv. DJM Lukas Schmitz Einkaufsliste: • 50 g instant Couscous • 100 ml Gemüse- oder Rinderbrühe • Joghurt/Crème Fraîche • ½ Salatgurke • 2 Tomaten • Tomatenmark • ½ Bund Minze • ½ Bund glatte Petersilie (Keine gekräuselte!!!) • 1 Zitrone • Olivenöl • Harissapaste • Salz & Pfeffer Zubereitung: 1. Den Saft der Zitrone (1 EL), Tomaten-

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mark (ca. 2cm langer Streifen), Harissapaste (nach Belieben, Achtung Scharf!), Olivenöl ( ca. 2 EL) , Salz und Pfeffer zu einer Soße verrühren. (Die Soße darf ruhig etwas dickflüssiger sein.) 2. Gurke und Tomaten halbieren und das Kerngehäuse mit einem Esslöffel entfernen (herauskratzen). Anschließend beides in kleine Würfel schneiden 3. Petersilie und Minze fein hacken und unter die Soße heben. 4. Gurke und Tomate unter die Soße heben. Die Masse ca. 15 Minuten stehen

lassen. 5. Die Brühe aufkochen und über den Couscous geben. Anschließend den Couscous ca. 5 min bedeckt ziehen lassen. 6. Die „Gewürzmischung“ unter den warmen Couscous mischen und nochmals 5 min stehen lassen. Anschließend mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Harissapaste abschmecken. 7. Couscoussalat dann mit etwas Joghurt oder Crème Fraîche servieren. Guten Hunger!


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 21

Info

Planung ist alles! AFS 2/2015 - Veranstaltungsmanagement Die Welt dreht sich und das immer schneller. Vor ein paar Jahren waren die sozialen Netzwerke nur eine Randerscheinung im Internet. Veränderungen in der Jugendarbeit bleiben hierbei nicht aus. Doch wie können wir uns als ehrenamtliche Jugendleiter darauf einstellen? Wir müssen uns weiterbilden und neue Ansätze kennenlernen. Diese Möglichkeit wird ehrenamtlichen Jugendleitern in den Auffrischungsseminaren gegeben. So kam es, dass ich mich zusammen mit 24 anderen Teilnehmern auf der Geschäftsstelle des BdSJ in Köln eingefunden habe. Unser Ziel war es uns zum Thema „Veranstaltungsmanagement“ auszutauschen. Es hat sich wirklich gelohnt. Wir planten Jungschützentage, Fahrten oder auch Tage zur Mitgliedergewinnung. Die neuen Informationen sind hilfreich und konnten mir schon das ein oder andere Mal helfen, Veranstaltungen zu planen. Doch Informationen bekommt man heutzutage auch im Internet. Wieso also die angebotenen Auffrischungen wahrnehmen? Ein simpler Grund spricht dafür. Die Gemeinschaft der Schützen ist das, was das Schützenwesen ausmacht und Kontakte knüpft man nicht im Internet. Auf den

Schulungen findet man engagierte Schützen mit den selben Aufgaben und Problemen vor der Brust und durch den gemeinsamen Austausch lässt sich einiges dazulernen. Deshalb meldet euch auf der Geschäftsstelle und bildet euch fort. Lernt andere Schützen kennen und treibt den Austausch untereinander weiter voran. Tobias Fischer

Darum geht es in den Auffrischungen in 2016: AFS I: 17.1.2016: Wo die wilden Kerle wohnen – vom Umgang mit schwierigen Kindern und Situationen AFS II: 27.8.2016: Training und dann? Jugendarbeit auf dem Schießstand AFS III: 17.9.2016: Von Schätzen, Kröten und Moneten – KJP und Fundraising AFS IV: 18.9.2016: Jugend – unsere Zukunft – Mitgliedergewinnung & Motivation Bilde dich fort für den BdSJ! Anmeldung unter www.bdsj-koeln.de Schulungen/Anmeldung

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Info

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 22

Weltjugendtag 2016 20.- 31.07.2016 in Krakau Unter dem Motto „Selig die Barmherzigen; denn sie werden erbarmen finden“ hat Papst Franziskus die Jugend der Welt nach Krakau zu den 31. Weltjugendtagen eingeladen.

Breslau mit einer Zwischenstation in Dresden für die Zeit vom 20.-31.07.2016. Das Reisepaket 2 beinhaltet nur die Weltjugendtage in Krakau vom 25.-31.07.16.

Die sog. großen Weltjugendtage mit dem Papst bestehen immer aus zwei Teilen. So finden in der Woche vor den eigentlichen Weltjugentagen immer die Tage der Begegnung in den anderen Diözesen des Gastgeberlandes zur Vorbereitung und Einstimmung statt.

Beide Reisepakete kosten 559,- EUR und beinhalten die An- und Abreise im Bus, Unterkunft und Verpflegung. (Bei den Unterkünften wird es sich aller wahrscheinlichkeit nach um Gruppenunterkünfte in Schule etc. handeln.) Das Mindestalter beträgt 14 Jahre.

Mit Krakau finden die Weltjugendtage im nächsten Jahr nicht besonders weit weg, so dass wir Euch einladen möchten zu überlegen, ob ihr alleine, mit einigen Jungschützen oder mit Eurer gesamten Schützenjugend an den Weltjugendtagen teilnehmen möchtet um dieses besondere Glaubens- und Begegnungsfest mit zigtausend anderen Jugendlichen aus aller Welt zu begehen. Das Erzbistum Köln bietet in Kooperation mit dem BDKJ hierzu zwei verschiedene Reisepakete an. Das Reisepaket 1 beinhaltet den Besuch der Tage der Begegung in der Diözese

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Solltet ihr Euch entscheiden an den Weltjugendtagen teilzunehmen, würden wir uns freuen, wenn ihr Eure Anmeldung über unsere Geschäftsstelle vornehmen würdet, damit wir dafür Sorge tragen können, dass wir vor Ort gemeinsam untergebracht werden und als eine Gemeinschaft feiern können.

Weitere Infos bekommt ihr im Internet unter wjt-koeln.de AK Spiri


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 23

Aktuell

Der perfekte Jugendleiter? Jugendleiterschulung 2/2015 Am 08. Mai 2015 machten sich 19 Jugendliche und Erwachsene auf den Weg nach Walberberg zu der diesjährigen zweiten Jugendleiterschulung. Obwohl sich alle nicht kannten, oder nur flüchtig zum Beispiel durch die BJT etc., war das Eis schnell gebrochen und jeder hatte Spaß daran neue Leute kennen zu lernen und vor allem auch ihre Bruderschaft und einzelne Traditionen derer. Nach den ersten „Kennenlernspielen“ und dem Abendessen stand dann auch schon die erste Einheit an. Hier setzten wir uns unter anderem mit der Frage „Wie sieht der perfekte Jugendleiter aus?“ auseinander. Nach dem Themenbereich „Spielepädagogik“, den wir an diesem Abend noch mit verschiedenen Gruppenspielen begonnen hatten, ließen wir den Abend gemütlich zusammen und mit verschiedenen Rätselspielen ausklingen. Der zweite Morgen begann für alle recht früh, doch nach dem Frühstück eröffneten wir die erste Einheit mit einem Morgenimpuls und alle waren wieder sehr fit. Anschließend ging es weiter in unserem Plan. Bei vielen Themen wurden Einheiten zum Thema „Prävention von Kinder und Jugendlichen“ eingeschoben. Diese sind von unserem Schu-

lungsteam sehr gut aufgebaut wurden, weil wir uns oft auch in die Rolle verschiedener Beteiligter versetzen mussten. Weitere Themen des Tages waren unter anderem „Geschichte und Entstehung des BdSJ“ und die allgemeine Auseinandersetzung mit dem Schützenwesen. Auch die verschiedenen Führungsstile einer Gruppe stand auf der Tagesordnung. Der Tag endete mit einem Wortgottesdienst und einem anschließenden Beisammensein. An Tag drei stand also nur noch das Thema „Rhetorik“ an. Hier war ein wenig Schauspielkunst erforderlich, weil wir uns in verschiedene Situationen versetzen mussten, in denen das freie Reden nötig war. Das Ganze wurde gefilmt und an-

schließend ausgewertet. So endete das erste Wochenende. Das zweite Wochenende begann mit großer Freude des Wiedersehens. Diesmal standen vor allem rechtliche Grundlagen auf dem Plan für das gesamte Wochenende. Wir haben vieles über unsere Rechte als Jugendleiter erfahren, aber auch über verschiedene Fördermittel und Zuschüsse. Neben diesen Dingen kam noch einmal das Thema Gottesdienstgestaltung und Glaube auf. Zum Abschluss durften wir selber noch einmal lernen und üben, wie man am besten Fahrten und Ausflüge plant. Außerhalb der Einheiten beschäftigten wir uns alle mit dem Rätsel um die „magischen 9 Bierdeckel“. Doch auch dieses Rätsel haben alle zum Abschluss des Wochenendes geknackt. Wir hatten alle sehr viel Spaß und es war sehr toll, neue Kontakte zu knüpfen. Judith Scheutwinkel

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Hausgemachtes

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 24

Unsere Jugend, Unsere Zukunft Gemeinsamer Workshop des BdSJ und BHDS im Bezirksverband Porz Nach der gemeinsamen Versammlung aller Jungschützen im Bezirksverband Porz im Frühjahr 2014 sollte im Herbst ein Treffen mit den Brudermeistern stattfinden. Leichter gesagt als getan. Nach gründlicher Vorbereitung lud der Bezirksjungschützenmeister alle Brudermeister zu einem „Vorbereitungstreffen“ ein. Dieser Einladung sind leider nur 3 Brudermeister gefolgt, eine Bruderschaft schickte Vertreter und ein Brudermeister ließ sich entschuldigen – schade, dass 2 der 7 Brudermeister gar nicht erschienen sind. Die Brudermeister sollten beim Vorbereitungstreffen auf den gleichen Stand wie die Jungschützen gebracht werden, d.h. es wurden die gleichen Themenschwer-

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punkte bearbeitet wie zuvor mit der Jugend. (1. Wie sehen die Brudermeister die Jungschützen, 2. Wie sieht die Zukunft der Jungschützen aus, 3. Was und wie muss sich ändern) Dass die Brudermeister sich anders äußern würden als die Jungschützen war zu erwarten, aber dass die anwesenden Brudermeister sich einig waren, dass es ohne bessere Jugendarbeit und nur durch entsprechende Einbindung der älteren Jungschützen in Zukunft mit den Bruderschaften weiter gehen kann, war doch eher überraschend. Dennoch gab es in der Planung für die Zukunft viele Gemeinsamkeiten. Nachdem eine tolle und fruchtbare

Diskussion vor allem unter den Brudermeistern stattgefunden hatte, waren die Jungschützen eingeladen, die Ergebnisse gemeinsam mit den Brudermeistern zu besprechen. Dazu wurden die Ergebnisse der drei Themenplakate vorgestellt und jeweils gemeinsam besprochen. Als Bezirksjungschützenmeister kann man stolz sein, wenn Jungschützen gemeinsam mit Brudermeistern an einem Tisch sitzen und offen miteinander über Probleme und Lösungen diskutieren. Auch wenn der Nachmittag besonders für die Brudermeister viel Zeit beansprucht hat, ist man sich einig, diese gemeinsame Runde, im Besonderen mit den abwesenden Brudermeistern, zu wiederholen,


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 25

da die Ergebnisse klar für sich gesprochen haben! Folgende Punkte wurden als gemeinsame Ergebnisse zusammengetragen und sollen mit besonderer Priorität umgesetzt bzw. gefördert werden: Priorität Nr. 1 Nachwuchs gewinnen – Außendarstellung verbessern – Kommunikation „Alt/Jung“ verbessern – das Interesse der „Jungen“ für Verantwortungsvolle Aufgaben/Positionen wecken – Ideen der Jugend umsetzen (auch mal ein Risiko wagen) – Jugend ernst nehmen, einbinden, unterstützen. Ich würde mich sehr freuen, wenn andere Bezirke dem Porzer Beispiel folgen möchten und „Jung und Alt“ an einen Tisch holen, um offen über die Zukunft zu sprechen! Sebastian Backhausen

Hausgemachtes

Neue alte Kette in Neuss-Gnadental Was? Nein, nicht der komische Weltpokal, das ist doch finsterstes Mittelalter. Ich meine das Gerät da in der Mitte auf dem Bild. Was das ist? Na hören sie mal, das ist unsere Jungschützenkönigskette! Wie hat doch Rainer Reus, unser Vorjahresschützenkönig aus der Innenstadt so schön gerufen: “Papa, ich hab die Kette wieder nach Hause geholt!“ Ich rufe: “Herr Major, ich hab die Kette wieder aus dem Schrank geholt!!!“ Nun muss man dazu sagen, dass die Zeit im Hängeschrank des kleinen Saals bei Axel in der Ginsterecke nicht spurlos an dieser sagenumwobenen, in Vergessenheit geratenen Kette vorbei gegangen ist. 32 Jahre mehr oder minder kontinuierlicher Bedampfung mit Nikotin haben das Metall ziemlich „erbraunen“ lassen. Doch eine kurze Begutachtung durch einen Fachbetrieb auf der Büttger Strasse brachte die Erkenntnis: “Alles halb so schlimm. Sollen

es unsere Meister hier sauber machen? Kostet nur € 60,- die Arbeitsstunde, oder möchten sie sich das Wundermittel, das wir verwenden, bei ATU kaufen und versuchen es selber?“ Bei so viel Offenheit fiel uns die Entscheidung natürlich nachvollziehbar schwer und täterätätä – da ist sie: Unsere Jungschützenprinzenkette. Bis vor einigen Wochen war uns/mir nicht einmal bewusst, dass wir so ein schönes Stück überhaupt besitzen und nun haben wir nach erfolgtem Schießen zum ersten Mal seit 32 Jahren wieder einen Schülerprinzen in unseren Reihen. Unserem Schülerprinzen Jonas Lewandowski an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zur erlangten Würde und nicht vergessen: Nach einem Jahr wieder abgeben! Dirk Rheindorf

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Hausgemachtes

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 26

auf schmugglertour Zeltlager der Schützenjugend des Bezirksverbandes Voreifel Vom 19. bis zum 21. Juni machten sich knapp 20 Jung- und Schülerschützen des Bezirksverbandes Voreifel mit ihren Jugendleitern zum Zeltlager nach Hürtgenwald (bei Düren) auf. Unter dem Motto “Auf Schmuggler-Tour” begaben sich die Teilnehmer auf die Spuren der Kaffee-Schmuggler; unter ihnen auch Schülerprinzessin Michelle Lambertz (Hubertus Wormersdorf ). Zwischen 1945 und 1953 wurden in der Eifel schätzungsweise 1.000 Tonnen Kaffeebohnen nach Deutschland geschmuggelt. Bei einer Wanderung durchs Hohe Venn über Stege und Brücken im Moor, erfuhren die Teilnehmer dies und vieles mehr.

Ein Besuch der Kirche “St. Mokka” – eigentlich St. Hubertus – in Schmidt, die aus Erlösen des Kaffeeschmuggels wiedererrichtet wurde, durfte natürlich nicht fehlen. Das Programm hielt für den Schützennachwuchs noch weitere Highlights bereit. Viele Spiele, eine kleine Nachtwanderung und ein Besuch der idyllischen Eifelstadt Monschau ließen keine Langeweile aufkommen. Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer (Sebastianus Ersdorf-Altendorf ) freute sich über den Besuch der Bezirksliesel Irene Tuschen (Hubertus Oberdrees) und der Bezirksbundesmeister Hans-Peter Metternich (Hubertus Oberdrees) und Conny Obladen (Hubertus Wormersdorf ). Der Bezirksjungschützenrat blickt auf ein gelungenes Wochenende zurück und plant bereits jetzt den Termin für das Zeltlager im kommenden Jahr. Christian Klein

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 14 • Oktober 2015 • Seite 27

Hausgemachtes

Feuerprobe bestanden Hochbetrieb beim Bezirksjungschützentag Die St. Sebastianus Bruderschaft Frixheim war Gastgeberin beim Jungschützentag des Bezirksverbandes Nettesheim. Die gut besuchte Jugendmesse in der Pfarrkirche St. Martinus, zelebriert von Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich, wurde von der Schützenjugend gestaltet.

tere Wettbewerbe um die verschiedenen Bezirkspokale für alle Altersklassen durchgeführt. Vor Verkündung der Ergebnisse nutzte Frank Janssen die Gelegenheit, seinen Vorgänger Bernard Hesch und den ehemaligen Geschäftsführer Wolfram Knoben gebührend zu verabschieden.

Ein kleiner Festzug führte zum Schützenhaus, wo Bezirksjungschützenmeister Frank Janssen und sein Stellvertreter Guido Schmitz neben dem Schirmherrn, Bürgermeister Dr. Martin Mertens, auch viele Majestäten und Gäste aus den Bruderschaften und dem Diözesanverband begrüßen konnte. Ca. 400 Besucher, davon ca. 200 Wettbewerbsteilnehmer, erlebten einen tollen Tag bei strahlender Sonne. Das neue Vorstandsteam hatte die Gesamtleitung und bestand seine Feuerprobe als neue Führungsspitze der Bezirksschützenjugend hervorragend. Jungschützenmeister Manuel Schuh und Schießmeister Markus Heinrichs aus Frixheim hatten bei den Wettkämpfen alle Hände voll zu tun. Ein enormes Aufgebot an vielerlei Spielen sorgte rundum für Kurzweil. Bevor nun die Spannung mit dem Beginn der Wettkämpfe um die Würde der Bezirksjugendmajestäten ihren Höhepunkt erreichte, wurden noch wei-

Bei der Siegerehrung am Nachmittag erfolgte die Bekanntgabe der neuen Bezirksjugendmajestäten. Bereits zum 8. Mal wurde der Bezirksprinz durch Vogelschuss ermittelt. Hier brachte Thorsten Klein (Gohr) den Vogel mit dem 71. Schuss zur Strecke. Bezirksschülerprinz wurde Leon Kirschbaum (Anstel) mit 46 Ringen.

Das Bogenschießen um das Silber des Bezirksedelknabenkönigs entschied Franz Bulich (Nettesheim-Butzheim,16 cm) für sich. Der Bezirksjungschützentag wird den Jungschützen und Gästen in jeder Beziehung in bester Erinnerung bleiben.

C. Kuck-Goergen

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Das HEFT 14  

Verbandszeitschrift des BdSJ Diözesanverband Köln. Ausgabe 2/2015

Das HEFT 14  

Verbandszeitschrift des BdSJ Diözesanverband Köln. Ausgabe 2/2015

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