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Das Thurcom-Magazin

VERNETZT

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«Damit es knallt und funkelt» Für Alain Stucki, Herr der Knaller und Böller, steht Sicherheit an erster Stelle. Vernetzt ist der Feuerwerker dank Thurcom.  Seite 4

«Wir bleiben am Ball» Kaum etwas hat sich in den vergangenen dreissig Jahren derart rasant entwickelt wie die Kommunikationstechnik. Für Thurcom ist diese Entwicklung ein ständiger Prozess mit Herausforderungen, die gemeistert werden wollen.  Seite 8

Ausgabe 1/2015 Vernetzt 1/2015


Inhalt

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Seite 4  Gut vernetzt

Seite 8  Kabelnetz

Seite 11  Produkte und Angebote

Die Stucki AG Wil ist einer der bedeutendsten Importeure von Feuerwerkskörpern und -zündern der Schweiz. Sowohl im Betrieb als auch privat setzt Alain Stucki auf Thurcom.

Das Thurcom-Netz hat sich von der Hauptstrasse zur leistungsfähigen Autobahn entwickelt. Und ist für die Zukunft gerüstet.

Sie haben die Dose? Für nur 6 Franken mehr im Monat können Sie damit auch telefonieren. Und falls Sie Internet-Abonnent sind: Noch diesen Sommer wird die Geschwindigkeit um 50% erhöht.

Seite 10  Netzwerk Seite 7  Einblick Ein neunköpfiges Team sorgt für einen reibungslosen Thurcom-Betrieb und zufriedene Kunden.

Netzpartner sorgen dafür, dass das Angebot von Thurcom bei den Kunden ankommt und funktioniert. Einer davon ist die Thurwerke AG in Wattwil.

Impressum

Konzept /Gestaltung / Fotografie Agentur BBK, Sirnach; Redaktion Markus Tofalo; Druck Meyerhans Druck AG, Wil; Auflage 18’000; Ausgabe 1/Juli 2015 Herausgeber Thurcom, Speerstrasse 10, 9500 Wil, www.thurcom.ch (Thurcom ist eine Dienstleistungsmarke der Technischen Betriebe Wil) Kontakt info@thurcom.ch

Vernetzt 1/2015


Editorial

Danke! Liebe Leserinnen und Leser Das Resultat unserer Kundenumfrage hat unsere Erwartungen übertroffen. Dass Sie mit den Thurcom-Produkten und -Dienstleistungen zufrieden sind, zeigten uns zuvor schon die zahlreichen positiven Feedbacks. Dass wir aber einen Kundenzufriedenheitswert von 97 Prozent erreichen, freut uns riesig – danke! Dieser Wert ist für die Telekommunikationsbranche aussergewöhnlich. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Für alle Thurcom-Mitarbeitenden und Partner ist dies auch ein Ansporn, den aktuellen Kurs beizubehalten. Seit vielen Jahren wird das Thurcom-Glasfasernetz konsequent auf- und ausgebaut. Nun können wir die Früchte dieser Arbeit ernten. Noch diesen Sommer werden wir die Internet-Geschwindigkeit bis zu 50% erhöht. Nutzen Sie dieses leistungsfähige Netz – ein Netz für Fernsehen, Internet und Telefonie!

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Stefan Huber

Mit dieser ersten Ausgabe unserer neuen Kundenzeitschrift «Vernetzt» möchten wir Ihnen Thurcom noch näher bringen. Wir zeigen Ihnen, wie andere Kundinnen und Kunden das Thurcom-Netz einsetzen. Erfahren Sie mehr über die Technik des Netzes, wie es gewachsen ist und wie es auf dem neusten Stand der Technik gehalten wird. Sehen Sie das ThurcomTeam – die Menschen, welche hinter dem Thurcom-Erfolg stehen, die dafür sorgen, dass die versprochene Leistung und die abonnierte Geschwindigkeit eingehalten werden, egal wo Sie wohnen oder welche Art Leitung zu Ihnen führt. Ich wünsche Ihnen viel Lesespass, und zögern Sie nicht, uns Ihre Fragen zu stellen!

Leiter Kommunikationsnetz bei Thurcom Dipl. El. Ing. FH


Gut vernetzt

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Zurzeit herrscht saisonaler Hochbetrieb bei Manuela und Alain Stucki. Vernetzt 1/2015


« Damit es knallt und funkelt » Die Kundschaft von Thurcom ist vielfältig. Junge Alleinstehende, Unternehmen, Familien, Verwaltungen, Wohngemeinschaften oder auch Schulen. «Vernetzt» zeigt, wie sie leben und arbeiten und wie sie die Thurcom-Dienstleistungen in ihrem Alltag einsetzen. Zum Beispiel Familie Stucki, welche mit der Stucki AG Wil auch ein KMU führt. Es ist der letzte Freitag im Juni. Während andere bereits frühzeitig das Wochenende starten und das Openair St.Gallen geniessen, wird bei der Stucki AG gearbeitet. Für die grösste Ostschweizer Feuerwerkshändlerin sind die Monate Juni und Juli vergleichbar mit November und Dezember für die Spielzeugbranche. Während dieser Zeit wächst das Team um Alain und seine Frau Manuela Stucki auf zehn Mitarbeitende an. Verschiedene Sommerfeste und vor allem der 1. August verlangen nach Feuerwerken. Grosshändler Stucki beliefert ausschliesslich Fachhändler: von Wil bis Genf. «Zurzeit ist unser Lager randvoll», erzählt uns Alain Stucki, während wir uns selber zwischen den hohen Regalen davon überzeugen können. «Dragon Star», «Eruption III» oder «Elfenzauber» steht auf den bunten Schachteln. Manches ist aus China. «Diese Produkte testen wir immer, bevor wir sie in den Katalog aufnehmen», erklärt er. Stucki führt auch viele Schweizer Produkte. «Diese sind vielleicht etwas teurer, haben aber einfach mehr drin», sagt er. Tatsächlich ist die Schweiz führend bei der Herstellung von Vulkanen, obwohl es nur noch zwei Hersteller gibt. Bis vor wenigen Jahren gab es auch noch die Pyrotechnische Fabrik Müller AG in Kreuzlingen, die Stucki bei der Auflösung übernommen hat. Der «Müller 50» ist seit jeher ein beliebter Salut- oder Schlussböller. Damit er auch künftig von nicht geprüften Leuten abgefeuert werden darf, hat Alain Stucki seine Zusammensetzung so geändert, dass er nicht mehr unter die Feuerwerkskategorie 4 fällt. «Der Müller 50» ist somit der lauteste Böller, der ohne

Prüfung gezündet werden darf. Die Entwicklung eines neuen Produkts dauert etwa eineinhalb Jahre. «Dazu sind auch zahlreiche Tests und amtliche Prüfungen für die Zulassung nötig», erklärt er. Stolz sind Stuckis auch auf ihren «Appenzeller Vulkan». «Das ist einer unserer Bestseller», sagt Manuela Stucki. Dann zeigt sie auf den «Pink Panther», eine weitere Eigenkreation. «Er speit ein goldiges Feuer mit pinkigen Sternen», beschreibt sie den mit verlockendem Hologrammpapier eingehüllten Kegel. Die Verpackung ist entscheidend für den Verkauf. Alain Stucki gestaltet auch diese grösstenteils selber. Der 42-Jährige ist auch am Computer ein Spezialist. Er betreut die Firmenwebsite mit dem grossen Online-Shop für Dekoartikel und dreht,

«In diesem Sinne sind wir mit Thurcom vergleichbar.»

Seit 75 Jahren Alain Stucki und seine Frau Manuela führen die Stucki AG in der 3. Generation. Das Unternehmen importiert und vertreibt Feuerwerkskörper, aber auch Dekoartikel für Events und Parties schweizweit. So bot die Stucki AG beispielsweise als Erste in der Schweiz ein komplettes Sortiment an Oktoberfest-Dekomaterial an. Daneben schult Alain Stucki künftige Pyrotechniker und ist eidgenössischer Prüfungsexperte auf diesem Gebiet. Seit 2014 gelten neue Vorschriften im Umgang mit Pyrotechnik. Pyroartikel der Kategorie 4 dürfen nur noch an Leute mit entsprechendem Verwenderausweis abgegeben werden. Diesen erhält man nach bestandener Prüfung. Auch für das Zünden von grossen Feuerwerken ist eine solche Feuerwerk-Bewilligung erforderlich.

Vor dem Fernseher nutzt Familie Stucki das umfangreiche Grundangebot von Thurcom (siehe Seite 9). Vernetzt 1/2015

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bearbeitet und integriert Videos der einzelnen Feuerwerksartikel selber auf seiner Website. Klar, dass hierzu eine stabile Internetverbindung unerlässlich ist. «Weil Thurcom sehr flexibel ist, kann ich in den Spitzenmonaten einfach das höhere Internetabo aktivieren, damit das Netz im ganzen Betrieb die nötige Leistung hat.» «Feuerwerke gehören in Fachhände, Beratung und Instruktion sind zentral.» Stucki zeigt auf eine Schachtel: «Wenn diese 18-Schuss-Batterie losgeht, muss man in 100 Metern Entfernung stehen. Kein Kunde verlässt unseren Fabrikladen ohne entsprechende Instruktion. Auch die Fachhändler erhalten nicht nur Feuerwerke, sondern immer auch mein Pyro-Knowhow», sagt der Fachmann. Zusätzlich erklärt er das Bedienen komplexer Batterien auch in Online-Videos, was in dieser Form einmalig ist. «Die Sicherheit geht im Pyrobereich klar vor», betont er immer wieder. Stucki verkauft nicht jedem alles. Einerseits schränkt dies das Gesetz ein, andererseits gehören z.B. die bekannten roten Signalfackeln nicht in ein Stadion. «Ich verstehe nicht, warum diese gefährlichen Dinger überhaupt noch von jedem gekauft werden können, denn ihren ursprünglichen Zweck, eine Ortung für die Rettung zu ermöglichen, erfüllen inzwischen in den meisten Fällen Mobiltelefone besser.» Der leidenschaftliche Pyrotechniker choreografiert auch ganze Shows und zündet sie auch selber. Das können Hochzeiten, Firmenfeste und runde Geburtstage sein, aber auch grosse Volksfeste wie z.B. das Wiler 1.-August-Fest. «Ein Feuerwerk zu zünden, ist an gewissen Anlässen für viele wichtig. Wir beraten unsere Kunden und stellen etwas Schönes zusammen, das in sich zusammenpasst», verspricht er. Stuckis Erfolgsrezept basiert darauf, dass er für seine Kunden gut erreichbar ist und mit ihnen falls nötig auch individuelle Lösungen sucht. «In diesem Sinne sind wir mit Thurcom vergleichbar», so Stucki. Der Arbeitsort von Manuela Stucki wechselt zwischen dem Lager in Niederhelfenschwil, dem Stucki-Deko-Laden in Wil und Zuhause, wo zentral in der Küche ein Laptop mit Internetanschluss steht. «Wir besprechen uns jeweils über Skype», erzählt sie. «Skype ist einfach zu bedienen, zuverlässig und praktisch, weil so auch mal etwas über die Kamera gezeigt werden kann». Der Küchen-PC wird auch von Sohn Joël viel benutzt. Der 12-Jährige erledigt hier seine Hausaufgaben, surft oder spielt. «Dieser zentrale Standort im Wohnraum hat sich bestens bewährt», sagt sie. Vernetzt 1/2015

Am zentralen Familienlaptop sitzt auch Joël (12) oft am Internet.

«Die Wege hierhin sind kurz und nebenbei lässt sich Joëls Webverhalten besser beobachten». Inzwischen bei Stuckis zuhause in Wil, kommt Alain Stuckis Hobby zur Sprache: der PC Club Wil. «Wir treffen uns monatlich zum Erfahrungsaustausch und zum geselligen Zusammensein.» Dass dieser Verein auch einer breiten Öffentlichkeit wertvolle Hilfe bietet, hat er durch seine Anleitung zur Behebung des Wil/Will-Problems bewiesen. In diesem Zusammenhang erwähnt Stucki einen speziell grossen Pluspunkt von Thurcom: «Wo wir uns auch jeweils treffen, das

vor Ort angeschlossene Modem wird von Thurcom immer sofort erkannt, und die anwesenden Mitglieder haben drahtlosen, schnellen Internetzugang auf ihren Laptops, Tablets und Mobiltelefonen.»

g Stucki AG Wil Mattstrasse 5, 9500 Wil 071 911 19 10 www.stuckiag.ch g PC Club Wil www.pc-club.ch

«Vernetzt» porträtiert auch Sie!

Ein Bestseller von Stucki: Der «Appenzeller Vulkan» besticht durch seine Verpackung, eine speziell angefertigte Bauernmalerei.

Wollen auch Sie sich, Ihr Unternehmen oder Ihr Geschäft im «Vernetzt» vorstellen? Wollen Sie dabei zeigen, wie Thurcom mit ihren Produkten Ihren Alltag vereinfacht oder Einsparungen ermöglicht? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Schreiben Sie an info@thurcom.ch.


Einblick

Die Leute hinter der Dose Damit der Betrieb bei Thurcom reibungslos läuft, arbeitet im Hintergrund ein elfköpfiges Team in Wil und draussen im Support. «Vernetzt» besuchte die Thurcom-Büros und sprach mit Verkaufsberater Reto Dudli über seine Arbeit und die hohe Kundenzufriedenheit. Hinter dem Schalterraum von Thurcom in Wil befinden sich die Arbeitsplätze des Verkaufs- und Supportteams. Während Reto Dudli gerade einen Kunden bedient, ist eine Mitarbeiterin mit dem Verpacken von Modems beschäftigt und zwei weitere Techniker machen Telefonberatung. Die tägliche Arbeit besteht aus Kundenberatung im Shop oder am Telefon, Telefonsupport sowie, falls dies Kunden bestellen, Installationen und Support vor Ort. Das freundlich frische Grün der Wände soll wohl eine beruhigende Wirkung auf gestresste Telefonsupporter ausstrahlen, vermuten wir. Falsch, dementiert Dudli. «Wir müssen uns glücklicherweise höchst selten mit verärgerten Kunden befassen.» Kündigungen gibt es fast nur bei Wegzügen aus dem Netz.

Tatsächlich: 97 Prozent aller Kunden sind mit Thurcom zufrieden. Dieser hohe Wert weist eine aktuelle Erhebung aus. Ein Grund hierfür ist einerseits das gute Preis-Leistungsverhältnis. Weil Thurcom im Besitz der öffentlichen Hand ist, muss das Unternehmen nicht zwingend Aktionäre mit hohen Gewinnen bei Laune halten. Es kann sich somit voll auf seine Dienstleistung konzentrieren. Andererseits geniesst der Support von Thurcom einen ausgezeichneten Ruf. Neukunden schätzen die gleichbleibenden Ansprechpartner. Die kurzen Wege begünstigen zeitnahes Handeln und flexible Lösun-

gen. So werden z. B. unkompliziert Testgeräte ausgeliehen oder defekte Modems oder Router, falls Ersatz vorhanden ist, sofort ausgetauscht. Der Kunde braucht nicht erst auf einen Schadensbericht des Herstellers zu warten. «Grundsätzlich sind wir zuständig bis zum Hausanschluss und für das Modem. Für die Hausinstallation sind die Hausbesitzer bzw. deren Elektroinstallateure verantwortlich», erklärt Dudli. Kundenfreundlich ist auch die unbürokratische Umzugslösung: 30 Tage vorher angekündigt, kann ein Kunde, falls eine aktive Dreiloch-Dose vorhanden ist, am Stichtag am neuen Wohnort seine Geräte anschliessen und alles funktioniert wie gehabt. Supportanfragen kommen wenige. Trotzdem geht die Arbeit nicht aus, denn das Shop- und Supportteam von Thurcom führt täglich 50 bis 100 Kundengespräche am Telefon oder am Schalter in Wil. Eingehende Telefonanfragen werden während 24 Stunden, falls möglich, von den Mitarbeitenden der Hotline in Zürich direkt beantwortet. Ist dies nicht möglich, werden die Hilfesuchenden mit einem Techniker verbunden. Dieser kann dank Direktzugriff die meisten Fehler lokalisieren. «Dass wir ein Problem nicht lösen können, ist die Ausnahme», sagt Reto Dudli. Seine Mitarbeiterin nickt zustimmend.

«Unsere Kundenzufriedenheit liegt bei 97 Prozent»

g Thurcom Shop und Support www.thurcom.ch 071 565 65 65

Vom elfköpfigen Team sind neun Mitarbeitende für Beratung, Verkauf, Support und das Marketing zuständig. Vernetzt 1/2015

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Kabelnetz

«Wir bleiben am Ball» Kaum etwas hat sich in den vergangenen dreissig Jahren derart rasant entwickelt wie die Kommunikationstechnik. Für Thurcom ist diese Entwicklung ein ständiger Prozess mit Herausforderungen, die gemeistert werden wollen. Die nächste steht diesen Sommer bevor: Thurcom erhöht ihre Netzleistung um bis zu 50 Prozent.

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Der Schritt vom analogen Telefon, Radio und Fernsehen zum Breitband-Internet, verbunden mit den neuen Möglichkeiten, ist mit der industriellen Revolution vor 150 Jahren vergleichbar. «Die Geschwindigkeit verdoppelt sich alle zwei Jahre», erzählt Stefan Huber, Leiter Kommunikationsnetz bei Thurcom. In einem kurzen Abriss erzählt er vom Beginn des Kabelfernsehens in den 1970er-Jahren. Am Anfang stand der Wunsch, anstatt auf allen Dächern Antennen zu setzen, eine Gemeinschaftsantenne zu bauen und die so in bester Qualität empfangenen Sender durch ein Netz allen zugänglich zu machen. Am 14. Dezember 1973 wurde das Thurcom-Netz mit anfänglich 66 Abonnenten in Wil in Betrieb genommen. Technik und Anzahl TV- und Radiosender wurden kontinuierlich ausgebaut und das Netz erweitert. Nachbargemeinden und Netzpartner schlossen sich an, die Abonnentenzahl erhöhte sich laufend. Leistungssteigerungen erreichte man durch Erneuerungen bei Einspeisung, Verstärkern und Verteilern. Geblieben sind die ursprünglichen Koaxialkabel aus Kupfer. Ihre Kapazität ist begrenzt. So war die Einführung von digitalen TV-Programmen vor 15 Jahren nur möglich, weil gleichzeitig einige analoge abgeschaltet wurden. Digitale Signale benötigen weniger Platz und so war es auch möglich, die Anzahl Sender stetig zu steigern, bis HDTV eingeführt wurde. Dieses Signal verlangt nach viermal mehr Platz, als das herkömmliche Fernsehen. Gleichzeitig wuchs auch das Internet. Immer mehr werden heute auch Videos übers Internet konsumiert, ebenfalls in HD-Qualität. Und der Trend zu mehr Bandbreite dauert an, ist nicht nur Stefan Huber überzeugt. «Die alte Hauptstrasse aus den 1970er-Jahren vermag den Verkehr nicht mehr zu schlucken, eine Autobahn muss her und Umfahrungen von Flaschenhälsen werden nötig», erklärt er.

Seit zwei Jahren ersetzt Thurcom laufend und konsequent die alten Koaxialkabel durch moderne Glasfaserkabel. Diese haben wesentlich mehr Kapazität und bieten den grossen Vorteil, dass Daten in beide Richtungen mit gleicher Geschwindigkeit fliessen können. Dies ist mit Kupfer nicht möglich. «80 Prozent der Leitungen auf dem Weg zum Kunden sind heute schon Glas», sagt Stefan Huber. Darum sei jetzt eine generelle Leistungssteigerung möglich. Um diese nun für alle Abonnenten umsetzen zu können, sei jedoch eine weitere Reduktion von analogen Programmen auf deren 24 nötig, bedauert er und gibt aber zu bedenken, dass andere Netzprovider den

«Wir sorgen für gute Autobahnen mit leistungsfähigen Anschlusstellen.»

Der Entwicklung voraus Die in den vergangenen Jahren erreichte Bandbreitenreserve kann dank kontinuierlichem Ausbau auch künftig erhalten werden. Ab 2025 sollte jedes Haus nach FTTB-Standard mit Glasfaser versorgt sein (Fibre to the Building).

10’000 Mbit/s

FTTB

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Empfang von analogen TV-Sendern bereits gänzlich eingestellt hätten. «Soweit wollen wir noch nicht gehen.» Um das ganze Potenzial der Glasfasertechnik nutzen zu können, müssten jedoch sämtliche Leitungen bis zu den Endgeräten durch Glasfasern ersetzt werden. Und selbst dann wird die Geschwindigkeit durch Server und Schnittstellen gedrückt. Internetangebote mit einer versprochenen Geschwindigkeit von 1 Gbit/s beziehen sich lediglich auf den Abschnitt, welcher effektiv mit Glasfaserleitungen ausgerüstet ist, also bis zum Quartierverteiler. Das gilt auch für andere Netzanbieter. Die Leitungen zu den

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einzelnen Häusern bestehen nach wie vor aus konventionellen Koaxialkabeln. Für aktuelle Bedürfnisse genügt dies vollauf. Bestellt ein Kunde eine leistungsfähigere Anbindung, wird eine Glasfaserleitung bis in die Dose in der Wohnung verlegt. Dieser FTTH-Technik (Fiber to the Home) gehört die Zukunft. «Zudem macht die Glasfasertechnik vieles einfacher und ist langfristig auch kostengünstiger», betont Huber. Bei Neubauten wird bereits standardmässig Glasfaser verlegt. «Nein, es wird kein Zweiklassennetz geben», beruhigt Stefan Huber Bedenken, dass Kunden mit herkömmlichen Koaxialanschlüssen im Nachteil sein könnten. In der Regel genügen Koaxialkabel auf der letzten Meile durchaus, weil sich die Bandbreite nicht durch viele Benutzer teilt. Bei Thurcom gilt die Regel: bei einem Anschlussabo mit 50 Mbit/s werden auch 50 Mbit/s geliefert, unabhängig der Hardware und ob Glas oder Kupfer verlegt ist. Huber betont dabei, dass jeder Kunde, der auf Glasfaser umstellt, die Kupferleitungen entlastet und somit auch dazu beiträgt, dass deren Kapazität weiter ausreicht. Sorgen muss sich somit niemand machen. Er betont weiter, dass Geschwindigkeit ein reines Marketinginstrument ist. Ein Film lässt sich mit 10 Mbit/s in guter Qualität übertragen. Für drei Filme gleichzeitig würden also auch 50 Mbit/s noch locker reichen. Vor diesem Hintergrund erscheint das Rennen um «das schnellste Internet» fragwürdig. Zu-

dem würde haus- bzw. wohnungsintern der Durchlass ohnehin meistens durch langsame Leitungen oder W-LAN gedrosselt. Für einen effektiven Nutzen der Glasfasertechnik müsste also auch die interne Haus- bzw. Wohnungsverteilung auf diesem Stand sein. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen. Noch mehr internetbasiertes HD-Fernsehen und Radio sowie Internettelefonie – bei Thurcom und den angeschlossenen Netzpartnern ist man bereit, auch die kommenden Herausforderungen zu meistern. «Wir sorgen für gute Autobahnen mit leistungsfähigen Anschlussstellen, damit diese auch künftig alle Transporte, egal welcher Art, zu fassen vermögen. Wir bleiben am Ball», verspricht Stefan Huber.

Stefan Huber Leiter Kommunikationsnetz bei Thurcom Dipl. El. Ing. FH

Schon 160 TV-Sender im Grundangebot

Regional vernetzt Aus einer Wiler Gemeinschafts-TV-Antenne mit ca. 300 Abonnenten ist seit 1973 ein regionales Netz für TV, Radio, Internet und Telefonie vom Südthurgau bis ins Obertoggenburg gewachsen. Die aktuellen Zahlen beeindrucken.

15 Jahre Digital-TV im Kabelnetz

376km

Glasfaserkabel

40’404 TV- und RadioKunden

57

Gemeinden vernetzt

160

digitale TV-Sender im Grundangebot

15’300

Internetund TelefonieKunden

Die Thurcom-Dose und ein aktuelles Fernsehgerät mit DVB-C-Tuner genügen, und man kommt in den Genuss von 160 TV-Programmen, davon 55 in HD-Qualität. Hinzu kommen 130 Radiosender. Für Besitzer älterer Geräte werden bis auf Weiteres 24 TV- und 40 Radioprogramme analog übertragen – ein Service, den andere Anbieter inzwischen eingestellt haben. Für den Empfang der verschlüsselten deutschen HD-Kanäle der RTL-Gruppe sowie der ProSieben-Sat1-Gruppe ist im Thurcom-Shop eine Smartcard erhältlich. Die monatlichen Kosten für dieses Grundangebot sind abhängig vom örtlichen Netzbetreiber. Sie betragen zwischen 14 und 24 Franken. Für wenig Geld lässt sich dieses konkurrenzlos günstige Angebot erweitern, z.B. durch die Thurcom-Set-Top-Box mit zusätzlichen Senderpaketen, Live-Pause und Replay-Funktion. Beliebt sind vor allem die Kombiangebote mit Internet und Telefonie. Ab nur 88 Franken pro Monat ist z.B. ein Gesamtpaket, genannt «Prisma» erhältlich.

Alles

aus einer

Dose

1 Gbit/s InternetTop-Speed

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Netzwerk

News

Thurwerke AG

Die Wattwiler ThurcomAnlaufstelle Die Thurwerke AG ist das regional führende Versorgungsunternehmen für die Bereiche Wasser, Elektrizität und Wärme im Raum Wattwil. Sie unterhält auch das Kommunikationsnetz dieser Region bis ins Neckertal.

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Geschäftsleiter Alex Hollenstein kann auf fast 5000 zufriedene TV-Kunden zählen. Davon profitiert etwa ein Drittel von Thurcom-Kombiangeboten mit Internet und/oder Telefonie. «Das insgesamt gute Preis-Leistungsverhältnis von Thurcom überzeugt unsere Kunden», erklärt Hollenstein. Die regionale Verankerung ist sicherlich der Hauptvorteil der Thurwerke AG. Womit überzeugt sein Unternehmen denn noch? Hollenstein überlegt nicht lange: «Die Wege sind kurz. Man kennt sich. Wir sind immer erreichbar. Am Schalter werden die Thurcom-Kunden von einem vierköpfigen Team beraten. Auch Modem-Tests oder der Austausch defekter Geräte erfolgen direkt vor Ort.» Diesen Service nutzen gemäss Hollenstein ebenfalls auch Kunden anderer Gemeinden. Flexibel und kundenori-

entiert zeigt sich auch das Vier-Techniker-Team der Thurwerke. «Während man bei Leitungsproblemen bei unseren Mitbewerbern eine Woche oder mehr auf eine Problemlösung warten kann, können wir schnell auf Notfälle reagieren. Wir haben dazu alle Werkzeuge und das Material im Haus», betont er und erwähnt dabei auch noch die allgemeinen Servicedienstleistungen und Hilfestellungen im Zusammenhang mit den Thurcom-Angeboten. Auch örtliche Elektro- und TV-Geschäfte, mit denen sie gut zusammenarbeitet, bieten nebst den Thurwerken die Thurcom-Angebote an. Daneben sorgen auch andere Partner, Dorfkorporationen oder Elektrizitätswerke in deren Region dafür, dass das komplette TV-, Internetund Telefonieangebot von Thurcom bei den Kunden ankommt und funktioniert. Sie bilden so das Rückgrat von Thurcom.

g Thurwerke AG Bahnhofstrasse 1, 9630 Wattwil www.thurwerke.ch info@thurwerke.ch 071 987 15 15

Thurcom übernimmt Kundschaft der GGA Flawil Nachdem im Frühling 2012 die Flawiler Stimmberechtigten dem Bau eines Glasfasernetzes zugestimmt haben, übernahmen die Technischen Betriebe Flawil (TBF) den Auftrag, auch die Netzinfrastruktur der Genossenschaft Gemeinschaftsantenne Flawil (GGA) auszubauen. Nun hat die GGA auch das Kundengeschäft an die TBF verkauft. Die Kundenbetreuung wird neu von Thurcom übernommen, während die TBF weiterhin Besitzer des Netzes bleibt. Für die 3600 GGA-Kunden ändert sich technisch nichts.

Aufrechterhaltung des analogen TV-Angebots Während andere Netzbetreiber das analoge TV-Angebot in diesem Jahr abschalten, hält Thurcom weiterhin an einem analogen Basisangebot fest. Um eine flächendeckende Leistungssteigerung im Internet zu ermöglichen, ist es jedoch unvermeidbar, den Programmumfang von 38 auf 24 zu reduzieren. Trotzdem wird der mittelfristige Umstieg auf das digitale Grundangebot von Thurcom empfohlen.

Memberget-MemberAktion

Geschäftsleiter Alex Hollenstein im Technik- und Serverraum, dem Herzstück des Kommunikationsbereichs der Thurwerke. Vernetzt 1/2015

Unter diesem Titel läuft eine aktuelle Kampagne von Thurcom. Bestehende Thurcom-Kundinnen und -Kunden können Neukunden empfehlen bzw. bewerben. Dazu muss lediglich Name und Adresse des möglichen Neukunden an die Thurcom übermittelt werden. Als Belohnung für jeden gewonnenen Neukunden gewährt Thurcom Gutschriften von 50 Franken für den bestehenden und 30 Franken für den neuen Abonnenten. Hinter dieser Idee steht das Resultat einer Umfrage. Gemäss dieser würden 97 Prozent der Thurcom-Kunden die Thurcom-Angebote weiterempfehlen. Weitere Informationen zur Member-get-Member-Aktion sind auf www.thurcom.ch/mgm zu finden.


Produkte und Angebote

50% mehr Internet-Leistung Dank dem aktuellen Netzausbau ist Thurcom nun in der Lage, die Internetleistung zu erhöhen. In den Genuss von bis zu 50% mehr Geschwindigkeit kommen alle Abonnentinnen und Abonnenten mit dem Classic-Abo oder höher. Nutzer eines Thurcom-Classic-Abos, welche bis jetzt mit 20 Mbit pro Sekunde surften, werden also künftig mit 30 Mbit/s durchs Web gleiten. Schneller wird auch der Upload. Dieser erhöht sich beim Classic-Abo von 2 Mbit auf 3 Mbit pro Sekunde. Die Aufschaltung erfolgt schrittweise netzseitig diesen Sommer. Sie brauchen also nichts zu unternehmen. Diese Leistungssteigerung ist jetzt möglich, weil inzwischen 80 Prozent der Leitungen im Netz von Thurcom und ihren Partnern aus Glasfasern sind.

Classic Neu: Down 30 Mbit/s, Up 3 Mbit/s

Comfort Neu: Down 75 Mbit/s, Up 10 Mbit/s

Rapid Neu: Down 150 Mbit/s, Up 15 Mbit/s

Deluxe Neu: Down 200 Mbit/s, Up 20 Mbit/s

g Erfahren Sie mehr über die leistungsfähigen Internet-Abos www.einfach-kombiniert.ch

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Telefon inklusive für nur 6 Franken mehr Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne über unsere Produkte und Angebote: Thurcom Shop Speerstrasse 10 9500 Wil 071 565 65 65 www.thurcom.ch/shop Thurcom-Partner in Ihrer Gemeinde www.thurcom.ch/partner

Die Gegenwart ist digital, das Internet ist es sowieso, das Fernsehen bei den meisten auch und auch die Telefonie wird es bald überall sein – alles aus einer Dose, alles von Thurcom und im Kombi-Abo schon ab 52 Franken. Mit der Thurcom-Dose kann bereits das TV-Grundangebot mit über 150 Sendern von Thurcom empfangen werden. Man benötigt dazu lediglich ein Gerät mit DVBC-Tuner, was seit Jahren Standard ist. Viele Thurcom-Kundinnen und -Kunden nutzen das Thurcom-Breitband-Internetangebot Classic mit 30 Mbit/s Download und 3 Mbit/s Upload. Was viele nicht wissen: für nur 6 Franken mehr kann Internet Classic zum Kombi-Abo Classic Voice erweitert werden! Der Vorteil? Der bisherige Telefonanschluss kann gekündigt und somit eingespart werden. Ab nur 52 Franken ist somit der ganze Haushalt di-

gital und für die Zukunft gerüstet, denn der bisherige, analoge Telefonanschluss von Swisscom soll 2017 abgeschaltet werden. Selbstverständlich sind bei Thurcom auch andere Kombinationen möglich, mit noch schnellerem Internet, einer weiteren Telefonnummer oder mehr TV-Programmen.

g Kombi-Abo Classic Voice Internet und Telefonie, CHF 52.– pro Monat www.einfach-kombiniert.ch Vernetzt 1/2015


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Alles

+

aus einer

Dose

Internet + Telefonie

einfach-kombiniert.ch

Thurcom-Magazin «VERNETZT» 01/2015  

Mit dieser ersten Ausgabe unserer neuen Kundenzeitschrift «Vernetzt» möchten wir Ihnen Thurcom noch näher bringen. Wir zeigen Ihnen, wie and...