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Geschäftsbericht 2011.

Mehr Möglichkeiten.


Die Bank. Seit Generationen für Generationen. Während der fast 200 Jahre alten Geschichte der Ersparniskasse Schaffhausen gibt es Familien, die schon über Gene­rationen hinweg als Kunden unserer Bank die Treue gehalten haben. Im diesjährigen Geschäftsbericht wollen wir Ihnen ein paar dieser Familien näher vorstellen und damit stellvertretend unsere vielen langjährigen und zufriedenen Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellen. Auf den Fotos sind Familienangehörige verschiedener Generationen abgebildet. Alle haben bei ihren Finanzangelegenheiten unsere Bank als Partner gewählt. Dies setzt Vertrauen

Fotos: Pino Mercurio, Neuhausen am Rheinfall

voraus. Vertrauen, das sich über Jahrzehnte entwickelt hat und darauf basiert, dass die Ersparniskasse Schaffhausen stets Augenmass und Bodenhaftung bewiesen hat und einen verantwortungsvollen und vorsichtigen Umgang mit Risiken pflegt. Vertrauen macht stark. Wir setzen auch weiterhin auf unsere traditionellen Werte wie Kundennähe, Partnerschaft, Transparenz, Fairness, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Und in erster Linie natürlich auf unsere Kundschaft, der wir an dieser Stelle für ihr Vertrauen und ihre Kundentreue herzlich danken.


Inhalt Vorwort 2 Das Geschäftsjahr im Überblick

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Geschäftstätigkeit 10 Corporate Governance

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Organe 22 Bilanz 26 Erfolgsrechnung

27

Mittelflussrechnung

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Anhang 29 Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung

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Kennzahlen 48


Sehr geehrte Damen und Herren Es sind keine einfachen Zeiten. Die erhoffte Entspannung an den Finanzmärkten ist nicht eingetreten. Die Unsicherheit ist nicht gewichen, und mit der Verschärfung der ­Schulden­krise kommt zunehmend auch die Konjunktur unter die Räder. Der spür­bare Vertrauens­ verlust dämpft die Investi­tions­tätigkeit und die ­Konsumnachfrage. Die Unruhe bleibt.

 verhält sich kompetent, persönlich, zu­ verlässig, vorsichtig und orientiert sich langfristig

Vertrauen setzt Transparenz und Authentizität voraus. Die Ersparniskasse lebt diesem Kern­satz, den kürzlich ein führendes Wirtschaft­ magazin formulierte, nach. Ihre Zielsetzungen orientieren sich am Strategiepapier, welches der Verwaltungsrat verabschiedet hat, perio­disch überprüft und bedarfsgerecht anpasst. Die Ziele sind im Interesse unserer Kundschaft so gesetzt, dass die nachhaltige Entwicklung des Instituts im Fokus steht. Kurzfristige Erfolgsoptimierungen sind nicht Bestandteil unseres Denkens und Handelns. Dem entspricht das Leitbild der Ersparnis­kasse, das wir hier auszugsweise wiedergeben:

 handelt im Bewusstsein ihrer unter­neh­­ me­r ischen, sozialen und öffentlichen Ver­ antwortung und leistet einen massgeb­ lichen Beitrag an die Entwicklung der Region

Die Ersparniskasse  ist die persönliche und verlässliche Regionalbank mit professionellen und zeitge­ mässen Dienstleistungen einer Universalbank. ­Die Kernkompetenz liegt im Zins differenz- und Anlageberatungs- ­sowie Vermögens­ver­waltungsgeschäft  wächst kontinuierlich und profitabel, indem sie das Potenzial der bestehenden Kunden vermehrt nutzt und neue Kundinnen und Kunden gewinnt  stärkt mit ihrer massgeschneiderten ­Kundenbetreuung, ihrer umsichtigen Ge­schäftspolitik und ihrem Image ­Ver­ trauen, Substanz und Ertrag

 ist eine attraktive Arbeitgeberin für  engagierte Mitarbeiter, welche sich mit der Bank identifizieren und stolz sind, bei ihr ­ zu arbeiten

 pflegt ausschliesslich ihre eigene Marke «Ersparniskasse Schaffhausen» Weil der Ersparniskasse die Sicht ihrer Kundschaft ausserordentlich wichtig ist, hat sie im Mai 2011 eine umfassende Kunden­umfrage, den Finanzbereich betreffend, durchgeführt. Die Analyse der Kunden­zu­f riedenheit ergab ein sehr erfreuliches Ergebnis: Die Erwartungen der Ersparnis­kasse-Kunden werden fast aus­­nahmslos erfüllt. 94 % der Befragten sind voll und ganz zufrieden. Dabei darf auch gesagt sein, dass die Ansprüche der Kunden an das Produkte- und Dienstleistungsangebot der Bank laufend steigen. In diesem Sinne hat die Umfrage auch wertvolle Hinweise ergeben, die in die Be­ratung und Betreuung der Kunden ­einfliessen und die Weiterentwicklung der Bank fördern. Namentlich sollen noch mehr Kunden die professionellen Leistungen der Ersparniskasse im Bereich der Vermögens­ verwaltung kennenlernen und nutzen.


Die Ersparniskasse ist weiter gewachsen. Die Bilanzsumme ist um überdurchschnittliche 12.9 % angestiegen, der Bruttogewinn legte um beachtliche 12.6 % zu, der Zufluss von Kundengeldern ist ungebrochen. Besonders be­merkenswert ist die Steigerung im Kern­ bereich der Bank: Dank markanter Ausweitung des Kreditvolumens bei gleichbleibend ­ vor­­sichtiger Kreditpolitik und mit traditionell strengen Tragbarkeits- und Belehnungs­ kriterien gelang trotz historisch tiefem Zinsniveau eine Verbesserung des Zinserfolgs um 11.4 %. Dass die Ersparniskasse einen ver­antwortungsvollen Umgang mit Risiken pflegt und qualitativ wächst, wird unter anderem durch die geringen Ausfallrisiken belegt, die lediglich 0.6 % der Ausleihungen ausmachen. Die Bank weist für das Geschäfts-

Der wiederum sehr erfreuliche Jahresabschluss hat mit dem überdurchschnittlichen Engagement aller Beteiligten zu tun. Dazu zählen wir auch und in erster Linie unsere geschätzte Kundschaft, die uns täglich ihre Verbundenheit mit der Bank eindrücklich beweist. Wir sind aber auch glücklich, dass wir uns auf bestens ausgebildete, zum grossen Teil langjährige Mitarbeitende verlassen dürfen, welche die immer wieder neuen Heraus­forderungen motiviert annehmen und das Wachstum der Bank mittragen, Mitarbeitende, die sich mit «ihrer Bank» identifizieren. Herzlichen Dank! Eine besondere Herausforderung im ver­ gangenen Jahr war die aufwändige Umstellung der Informatikplattform. Seit Jahresbeginn 2012 arbeiten wir mit der marktführenden Bankensoftware FINNOVA, die eine noch professionellere Verarbeitung der vielfältigen Finanztransaktionen und den weiteren ­ Ausbau der bestehenden Dienstleistungen erlaubt. Das leider immer dichter werdende Netz von Vorgaben und Regulierungen stellt hohe Anforderungen an die Bank und an die

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jahr 2011 einen gegenüber dem Vorjahr um 5.1 % auf über CHF 2.26 Mio. gekletterten Jahresgewinn aus. Es ist in der bald 200-­jähri­­gen Geschichte der Bank am ­Münsterplatz das bisher beste Jahresergebnis.

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Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Er­sparniskasse Schaffhausen freuen sich, erneut ein ausgezeichnetes Jahresergebnis ­vorlegen zu dürfen. Die älteste Schaffhauser Bank hat sich in einem nach wie vor schwie­ rigen wirtschaftlichen Umfeld markant entwickelt und im zunehmend aggressiver ­geführten Verdrängungswettbewerb erfolgreich behauptet. Das gilt auch für die im Herbst 2009 eröffnete Filiale Weinland in Kleinandelfingen, welche die anspruchsvollen Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen hat.


Ausbildung ihrer Mitarbeitenden. Die Weiterbildung des Personals ist ein permanenter Auftrag, dem die Bank hohe Priorität einräumt. So befasst sich eine interne Projektgruppe vertieft mit den anstehenden Steuer­ab­kom­ men der Schweiz mit Deutschland, Gross­ britannien und den USA. Unsere ­Mit­arbeiten­den ver­dienen es, weiter gefördert und in die Verantwortung einbezogen zu werden. Der vorliegende Geschäftsbericht steht unter dem Leitgedanken «Seit Generationen für Generationen». Wir stellen Ihnen Kundinnen und Kunden vor, welche die Bankdienstleistungen seit Jahr­zehnten in Anspruch nehmen und deren Kinder und Kindeskinder diese Tradition weiterführen. Auch innerhalb der Bank findet naturgemäss eine Erneuerung statt. Lang­jährige Mit­ar­beitende sorgen für Kontinuität und vermitteln ihr Wissen und ihre Erfahrung an junge Lernende, die nach ent­sprechender Ausbildung später in der Lage sind, selber Verantwortung zu übernehmen und die Bank in bewährter Weise in eine sichere Zukunft zu führen. Generationen kommen und gehen, Werte bleiben.

Wertschöpfung und Wertschätzung sind unsere Hauptanliegen. Es ist uns bewusst, dass die Umsetzung in dieser engen Verbindung nie perfekt gelingen wird. Wir arbeiten jedoch täglich daran. Unsere ständig wachsende und ausgesprochen treue Kundschaft ist uns dabei Ansporn und Verpflichtung. Sie stimmt uns auch für das Geschäftsjahr 2012 zuversichtlich. Verehrte Kundinnen und Kunden, sehr geehrte Geschäftsfreunde, wir haben allen Anlass, Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Verbundenheit mit der Ersparniskasse herzlich zu danken. Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit. Schaffhausen, 25. Januar 2012

Dr. Jürg P. Spahn VR-Präsident

Dieter Sommer Direktor


Das Geschäftsjahr im Überblick

Positiv überraschte die Entwicklung der ­Konjunktur in den USA. Sie kam trotz der weiter

Japan glitt zu Jahresbeginn in eine Rezession, die sich im Frühjahr als Folge der Natur- und Atomkatastrophe verschärfte. Gegen Ende Jahr stellte sich wieder Wachstum ein. Im Euroraum machten sich wegen un­gelöster Schuldenprobleme mehrerer Staaten Ver­un­ sicherung und Nervosität breit. Nach den an­-

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Weltwirtschaft: Labiler Zustand In der ersten Jahreshälfte 2011 ist die Welt­ wirtschaft gewachsen. Als Folge von Verschuldungskrisen, Katastrophen und politischen Um­wälzungen verbreitete sich alsdann zu­sehends Unsicherheit. Das Vertrauen schwand, so dass sich die globale Wirtschaft Ende Jahr in einem labilen Zustand befand.

schwelenden Immobilienkrise schon früh im Jahr in Fahrt und erholte sich im Jahresverlauf weiter. Die hohe Arbeitslosigkeit konnte nur wenig abgebaut werden.

Geschäftsbericht 2011 

Wirtschaftliche Entwicklung

Familie Herren, Schaffhausen Traditionell ist die Ersparniskasse mit Handel und Gewerbe besonders ver­bunden. Als verläss­ licher, unkomplizierter Partner bei allen Finanzfragen stehen wir Unternehmen aus der Region zur Seite. Mit zukunftsweisenden Entscheidungen werden die optimalen Voraussetzungen für die Nachkommen geschaffen.

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fänglichen Krisenländern Griechenland, Portu­gal und Irland gerieten ebenfalls grössere Länder wie Spanien, Italien und Frankreich ­unter den Druck der Finanzmärkte. Der dadurch ausgelöste Zwang zu strikterer Haushalts­disziplin drohte zusätzlich die Konjunktur abzuwürgen. Ende Jahr standen mehrere Euroländer an der Schwelle zur Rezession. Recht gut behauptete sich die Wirtschaft Deutschlands. Auch in vielen Schwellenländern verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum. Dennoch blieben Länder wie Brasilien, Indien und China wichtige Stützen der Weltkonjunktur. Schweizer Wirtschaft: Konjunkturelle Abkühlung Die Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz war bis zur starken Aufwertung des Frankens in den Sommermonaten sehr solid. Danach be­gann sich die Konjunktur merklich abzukühlen und drohte Ende Jahr in eine milde Rezession zu münden. Dem durch die europäische Schuldenkrise ausgelösten Höhenflug des Frankens setzte die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit der Einführung einer Wechselkursuntergrenze zum Euro ein Ende. Die schlechte Mischung aus schwächerer Weltkonjunktur und teurem Franken hinterliess bei den Exporten und bei den Ausrüstungsinvestitionen der Unternehmen jedoch deutliche Bremsspuren. Die Konsumenten wurden von Unsicherheit erfasst. Das Konsumklima verschlechterte sich ab Sommer. Insgesamt zeichnete sich gegen Ende Jahr zwar eine schwächere Wirtschaftsentwicklung, jedoch kein Einbruch ab.

2011 wuchs das Bruttoinlandprodukt gemäss vorläufigen Zahlen um 1.8 % und damit deut­lich weniger als im Vorjahr. Entsprechend verzeichneten viele volkswirtschaftlichen Bereiche abnehmende Zuwachsraten, aus­genommen die Konsumausgaben der öffent­lichen Hand. Diese dehnten sich um 1.3 % aus, der Konsum der privaten Haushalte um 0.9 %. Die Bauinvestitionen nahmen um 3.0 % und die Ausrüstungs­ investitionen um 3.5 % zu. Die Exporte wuchsen um 3.4 % und die Importe um 3.1 %. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich in der ers­ten Jahreshälfte weiter, nahm jedoch ab Herbst wieder zu. Übers Jahr gesehen resul­tierte eine deutliche Verbesserung. Mit 3.1 % lag die Ar­beitslosenquote im Jahres­durchschnitt wesentlich unter dem Vorjahreswert von 3.9 %. Im Mittel der zwölf Monate waren 123’000 Personen ganz oder teilweise arbeitslos, 29’000 weniger als im Vorjahr. Aufgrund der Währungsentwicklung ver­ billigten sich viele Importgüter, so dass das Preisniveau insgesamt leicht nach­gab. Der Landesindex der Konsumenten­preise mit Basis 100 im Dezember 2010 erreichte im Dezember 2011 den Stand von 99.3 Punkten. Geld- und Kapitalmarkt Wegen der europäischen Schuldenkrise war die Lage an den internationalen Finanzmärkten angespannt. Bis Mitte Jahr konzentrierte sich die SNB auf die Stützung der Konjunktur mit einer unverändert expansiven Geldpolitik. Ab August sah sie sich wegen der zunehmend beschleunigten Aufwertung des Frankens zu drastischen Massnahmen gezwungen. Zunächst verengte sie das Zielband für den Referenzzinssatz, den Dreimonats-Libor, auf


Devisenmarkt An den internationalen Devisenmärkten herrschten Unsicherheit, Misstrauen und Ner­vosität. Der Euro und der US-Dollar wurden zunehmend gemieden zugunsten sicherer Währungen wie des Schweizer Frankens. Dieser erfuhr eine rasche und massive Aufwertung –

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Aktienmarkt Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die getrübten Konjunkturaussichten wirkten sich auch auf die Aktienmärkte aus. Die Schwei-

zer Börse bewegte sich übers Jahr ge­sehen abwärts. Der Swiss Market Index (SMI) schloss am letzten Handelstag bei 5’936 Punkten, 7.8 % unter dem Wert von Anfang Jahr. Das Höchst wurde am 21. Februar mit 6’739 Punkten verzeichnet, der Tiefpunkt am 9. August mit 4’695 Punkten.

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0.00 bis 0.25 % und strebte einen Liborsatz von nahe Null an. Gleichzeitig erhöhte sie die Liquidität am Geldmarkt für Franken massiv. Da die Massnahmen nur beschränkt Wirkung zeigten, legte die SNB am 6. September 2011 den Mindestkurs von CHF 1.20 pro Euro fest. Am Kapitalmarkt gingen die Renditen nochmals zurück. Auch die Hypothekarzinsen gaben weiter nach.

Familie Farner, Feuerthalen Das Traumhaus kann Wirklichkeit werden. Die Ersparniskasse hilft mit der passenden Finan­ zierung. Als Kenner des re­gionalen Marktes bieten die Spezialisten der Bank um­fassende Be­ ratung und helfen, den Traum von Eigenheim zu verwirklichen.

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zum Schaden der Schweizer Exportwirtschaft und des Tourismus. Erst mit den von der SNB eingeleiteten Massnahmen kehrten stabilere Währungsverhältnisse zurück. Lag der Euro im Mittel des Monats Januar noch bei CHF 1.27 (Devisenkurs Interbank­handel Ankauf), berührte er am 10. August mit CHF 1.03 eine magische untere Grenze und beendete das Jahr bei CHF 1.21. Der US-Dollar galt im Januar CHF 0.95, am 10. August CHF 0.72 und am Jahresende CHF 0.94.

Das britische Pfund kostete im Januar-Durchschnitt CHF 1.50, am 10. August CHF 1.17 und am letzten Tag des Jahres CHF 1.45. Region Ostschweiz Die Ostschweizer Wirtschaft verblieb auch 2011 auf dem Erholungskurs. Nach dem über­ durchschnittlich starken Einbruch des Bruttoinlandprodukts BIP im Jahre 2009, setzte bereits 2010 eine nachhaltige Korrektur ein. Das BIP für den Kanton Schaffhausen liegt gemäss vorläufigen Zahlen im Jahr 2011 mit 1.3 % allerdings unterhalb des gesamt­ schweizerischen Wachstums von 1.8 %.

Familie Baldinger, Schaffhausen Für Unternehmer ist eine möglichst unkomplizierte Abwicklung des Zahlungsverkehrs wichtig. Dank effizienter und weitgehend automatisierter Abläufe ­werden Zahlungen bei der Ersparniskasse rasch und zuverlässig ausgeführt.

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Der Dienstleistungssektor konnte 2011 einen leichten Zuwachs verzeichnen. Als Wachstumsmotor dienten die Informatikdienste und die unternehmensbezogenen Dienstleistungen.

Im Kanton Schaffhausen betrug die Arbeits­ losenquote im November 2011 niedrige 2.3%. Damit präsentierte sich die Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt vorteilhafter als auf nationaler Ebene (3.1 %). Seit Mai 2011 veränderte sich die Situation am Arbeitsmarkt allerdings kaum mehr. Mit der erwarteten Konjunkturdelle ergeben sich nicht allzu optimistische Perspektiven. Nur noch wenige Unternehmen, vornehmlich im Baugewerbe, sind weiterhin zuversichtlich und rechnen mit steigenden Umsätzen.

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Alles in allem hat sich die Wirtschaft in der Ostschweiz seit November 2011 weiter ab­ gekühlt. Die Entwicklungen der einzelnen Branchen waren dabei ziemlich heterogen, was sich auch in den Exportdaten manifestiert. Ein Grossteil der exportorientierten Branchen litt unter dem starken Franken und der all­mählichen Abkühlung der globalen Konjunktur. Insgesamt sanken die kumulierten Warenexporte im Vergleich zur Vorjahres­ periode um 2.1 % (2010 +7.6 %!). Aufgrund dieser Tendenzen wird für 2012 eine reduzierte Dynamik bei der Ostschweizer Industrie erwartet. Ausnahme ist die Bauwirtschaft, die unter anderem vom anhaltend tiefen Zinsniveau profitiert. Diese dürfte auch 2012 für eine beachtliche Entwicklung sorgen und als Wachstumslokomotive mit einem voraus­ sichtlichen Anstieg eines Wertschöpfungswachstums von sogar 5.2 % fungieren.

Zwar konnte auch der für die Region enorm wichtige Finanzsektor noch einen Anstieg der realen Bruttowertschöpfung um 1.3% ver­zeichnen, dies allerdings nur aufgrund einer kräftigen Dynamik der Versicherungen, während die Wertschöpfung der Banken um 0.6% schrumpfte. Im Tourismus legten die Schaffhauser Betriebe bei den Logiernächten nach einem schwachen 2010 zwar wieder zu, jedoch besteht gleichwohl eine zunehmende Diskrepanz zwischen steigenden Logier­ nächten und abnehmenden Umsätzen. Diese dürfte wohl mit dem Preiszerfall aufgrund des starken Frankens zu erklären sein, ein Umstand, der dem Detailhandel seit Monaten ausserordentlich zu schaffen macht.

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Der starke Franken ist im grenznahen Gebiet besonders relevant und wird vor allem für export­orientierte Unternehmen sowie für den Detail­handel zunehmend problematisch.


Geschäftstätigkeit Bilanzsumme markant gesteigert Das Bilanzsummenwachstum im Jahr 2011 ist eindrücklich: Die Erhöhung von CHF 604 Mio. auf CHF 682 Mio. oder um 12.9 % spiegelt den Wachstumskurs der Ersparniskasse Schaff­hausen. Die Steigerung der Bilanz um CHF 78 Mio. ist angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds herausragend. Spürbar zu diesem aussergewöhnlichen Wachstum der Bank hat – wie erwünscht und unseren Zielen entsprechend – unser neues Marktgebiet, das Zürcher Weinland mit unserer Filiale in Kleinandelfingen beige-

tragen. Aber auch hier in Schaffhausen an unserem seit 1817 bestehenden Geschäftssitz, waren unsere Dienstleistungen mehr denn je nachgefragt. Der Zufluss an Kundengeldern war anhaltend und mit CHF 59 Mio. (+13.3 %) äusserst erfreulich. Dies widerspiegelt sich auch darin, dass die Ersparniskasse Schaff­ hausen im abgelaufenen Jahr rund 650 Neukunden gewinnen konnte, davon allein 160 aus dem Zürcher Weinland. Mit vergleichsweise attraktiven Zinsvergütungen auf der traditionellen Aktivanlage und Sonderkonditionen auf unseren Kassen­obligationen setzten wir

Familie Distel, Schaffhausen In Familien mit Kindern und Enkelkindern fühlt sich die ältere ­Generation für die Jungen verantwortlich. Bei der Ersparniskasse profitieren bereits die Kleinsten ab dem ersten Sparkässeli von vielen Vergünstigungen und Vorteilen.

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Grosses Liquiditätspolster Ungeachtet der hohen Kreditnachfrage hat sich das Liquiditätspolster unserer Bank markant erhöht (plus CHF 8,7 Mio.). Nebst dem enormen Zufluss an Kundengeldern trug unser Refinanzierungsentscheid zu dieser Erhöhung bei, indem wir nicht nur die im 2011 fälligen CHF 12,1 Mio. Pfandbriefdarlehen erneuert, sondern zusätzlich für CHF 10.2 Mio. zins­ günstige Pfandbriefdarlehen aufgenommen haben. Darüber hinaus haben wir noch vor Jahresende unsere Finanzanlagen um CHF 2,4 Mio. Franken reduziert. Wir sind überzeugt, dass sich diese langfristig ausgerichtete Strategie in den Folgejahren auszahlen

Weiterhin solide Bilanzstruktur und gutes Sicherheitspolster Wegen geringeren Wertberichtigungen für Ausfallrisiken im Kreditbereich und aufgrund der verbesserten Ertragslage war es möglich, die freien Rückstellungen mit CHF 870'000 und die Reserven für allgemeine Bankrisiken erneut mit CHF 800'000 zu dotieren, so dass die gesamten Reserven nach Gewinnverwendung CHF 53.3 Mio. betragen. Die anrechenbaren Eigenmittel belaufen sich auf CHF 55'928'000 (Vorjahr CHF 52'803'000) und liegen weit über den erforderlichen Eigenmitteln nach der Eigenmittelverordnung. Eine Arbeitsgruppe nimmt sich bereits im ersten Monat des neuen Jahres der Kapital­ planung im Rahmen der neuen Eigenkapitalvorschriften an.

Offenlegung Eigenmittel in CHF 1'000 Erforderliche Eigenmittel für Kreditrisiken für nicht gegenparteibezogene Risiken für Marktrisiken für operationelle Risiken unter den Passiven bilanzierte Wertberichtigung für Kreditrisiken Total erforderliche Eigenmittel per 31. Dezember 2011

28'151 1'646 14 1'700 –222 31'289 in CHF 1'000

Vorhandene Eigenmittel Total anrechenbare Eigenmittel per 31. Dezember 2011 Verhältnis anrechenbare/erforderliche Eigenmittel nach CH-Recht

55'928 179 %

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Trotz einer vorsichtigen und konservativen Kreditpolitik steigerten wir die Kreditausleihungen um CHF 49 Mio. oder 9.1 %. Gesamthaft erhöhte sich der Kundendeckungsgrad auf beinahe 86 %, was ein wichtiges Indiz für eine stabile Refinanzierung darstellt.

wird. Unsere Kreditstrategie wird durch die komfortable Liquiditätssituation jedoch in keiner Weise beeinflusst, eine konstante Ausleihungspolitik steht hier vor allfälligen Margenoptimierungen.

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wichtige Anreize. Ein grosses Kundenvertrauen in die Ersparniskasse ist daraus ablesbar.


Erfolg im Zinsengeschäft übertrifft Budgetziel Dank dem ausgezeichneten Kreditwachstum wurde der Zinsertrag gegenüber dem Vorjahr um CHF 235'000 oder 1.5 % gesteigert und übertraf damit das ehrgeizig angesetzte Budgetziel um CHF 174'000 oder 1.1 %. Der Zinsaufwand reduzierte sich wegen geringerer Passivzinsen um 7 % oder CHF 572'000, was insgesamt zu einem 11.4 % höheren Erfolg aus dem Zinsengeschäft führte. Im heutigen Marktumfeld ist diese Ertrags­steigerung aussergewöhnlich. 2011 gelang es, rund 90 % der fälligen Festhypotheken zu verlängern, allerdings entsprechend der Marktentwicklung zu 0.97 % tieferen Sätzen. Durch verschiedene Optimierungen ­bei den Finanzanlagen war es möglich, den Gesamtertrag gegenüber Vorjahr um CHF 108'000 steigern. Der im 2009 vor­ge­nommene vorzei­tige Ausstieg aus einem grösseren Zinsabsi­cherungsgeschäft hat sich nun im 2011 aus­bezahlt. Nach deutlich reduzierten Abschrei­bungen erwirtschafteten wir hier erstmals einen Ertrag von CHF 61'000. Der Erfolg im Zinsengeschäft übertrifft den Vorjahreswert um CHF 924'000.

Labile Finanzmärkte – starker Schweizer Franken – Intervention der SNB Die Schweizerische Notenbank hat ihre Geldpolitik grundlegend verändert und ist zu einer währungsorientierten Geldpolitik überge­ gangen. Die Bekämpfung von Inflations- und Konjunkturrisiken ist in den Hintergrund getreten. Mit der Festlegung einer Aufwertungs-Obergrenze kann sich der Schweizer Franken nur noch in eine Richtung bewegen, nach unten nämlich. Im 2011 durchlebten wir eine neuerliche Finanzkrise, sie betrifft in erster Linie staatliche Schuldner und – als Folge davon – wiederum die Banken. Das Staats­ schuldenproblem beschränkt sich bei weitem nicht mehr nur auf das wirtschaftlich eher unbe­deutende Griechenland, sondern hat das «Kerneuropa» erfasst. Die Regierungen der Eurozone, bis anhin entschlossen, den ­Zahlungsausfall eines Mitgliedslandes mit allen Mitteln zu verhindern, mussten sich eingestehen, dass man im Markt diese Ent­schlossenheit nicht mehr ernst nimmt. Das europäische Interbankgeschäft ist nur noch via Notenbanken liquid, der Geldmarkt


Die Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen sowie die Finanzanlagen haben wir im Rahmen unserer Anlagestrategie intensiv bewirtschaftet. Mit einer frühzeitigen Festlegung von Kursuntergrenzen ist es uns gelungen, Verluste im äusserst volatilen Markt – hervorgerufen unter anderem durch das tragische Ereignis in Fukushima – in Grenzen zu halten.

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Diese neuerliche Finanzkrise führte auch zur Zurückhaltung bei unserer Anlagekundschaft. Dennoch ist es unserem Beraterteam ge­lungen, den Courtageertrag gegenüber 2010 um rund 4 % zu steigern. Durch die

währungs- und kursbedingt tieferen Bewertungen der Depots ging der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungs­ geschäft jedoch um 2.5 % oder CHF 59'000 auf CHF 2.23 Mio. zurück.

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ist ausgetrocknet, jede Refinanzierung alter Staatsschulden durch Ausgabe neuer Papiere wird zur grossen Zitterpartie. Ohne Euro­ päische Zentralbank (EZB) ginge hier gar nichts mehr. Verschiedene Länder sind nun in der Pflicht, ihre angekündigten Massnahmen zur Haushaltskonsolidierung konsequent um­zusetzen, damit sich die Märkte beruhigen.

Familie Baumgartner, Neuhausen am Rheinfall Einen besonderen Stellenwert bei finanziellen Überlegungen hat die Vorsorge für die dritte Lebensphase. Mit dem PRIVOR-Konto ist der Ruhestand finanziell abgesichert. Für ein unbeschwertes und sorgloses Leben auch nach der Pensionierung.

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Familie Tanner, Schaffhausen Die Ersparniskasse ist eine Bank mit überschaubaren Strukturen. Man kennt sich, ist gegen­ seitig vertraut und persönlich interessiert. Dies erleichtert nicht nur das Miteinander im Alltag, sondern auch die Bankgeschäfte.

In Anbetracht dieses schwierigen Umfelds ist der um CHF 98'000 tiefer ausgefallene Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit CHF 600'000 trotzdem beachtlich. Hauptsächlich im Devisenhandel, den wir neu strukturiert haben, resultierte ein Ergebnis, das wesentlich über unserem Budgetziel liegt. Bruttogewinn deutlich über Vorjahr Während der Sachaufwand mit CHF 3.63 Mio. praktisch auf dem Vorjahresstand gehalten wurde, lag der Personalaufwand mit CHF 3.54 Mio. um 5.2 % über Vorjahr. Trotzdem resultierte ein erheblich gesteigerter Bruttogewinn. Dies dank dem wesentlich höheren opera­-

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tiven Bruttoertrag von CHF 12.19 Mio. (plus CHF 740'000 ), was einem Plus von 6.5 % entspricht. Somit resultierte ein Bruttogewinn von CHF 5.02 Mio., der um 12.6 % oder CHF 561'000 über dem Vorjahr liegt. Der Jahresgewinn beträgt CHF 2'259'213.80 (Vorjahr CHF 2'150'000) und liegt damit um 5.1 % über dem guten Vorjahresergebnis. Dieser resultiert nach Abzug der Steuern von CHF 500'000 (Vorjahr CHF 469'000), der Bil­dung von Wertberichtigungen und Rückstellungen von CHF 359'000 (Vorjahr CHF 659'000), der Bildung freier Rückstellungen von CHF 870'000 (Vorjahr CHF 165'000),


Eigenkapital (ohne Jahresgewinn) in CHF 1’000 2007

42'856

2008 2009

45'830

2010

47'960

2011

Bilanzsumme in CHF 1’000 2007

44'536

50'106

2008 2009 2010 2011

Erfolg aus dem Zinsengeschäft in CHF 1’000 490'093

2008

2007

519'202

2009

556'924

2010

603'652

2011

Kundenausleihungen in CHF 1’000 2007

Energie und Umwelt Schon seit geraumer Zeit beziehen wir CleanSolution Oekostrom. Eine im 2011 durchge­ führte Energiediagnose für unser Bankge­bäude am Münsterplatz lieferte uns wertvolle Hinweise für Verbesserungen an der Gebäudehülle. Entsprechende bauliche Massnahmen sind bereits in Planung. Seit Mitte Jahr ver­ wendet die Ersparniskasse als erste Firma in Schaffhausen das neue Biogasprodukt der Städtischen Werke Schaffhausen und deckt damit einen wesentlichen Teil ihres Energie­ bedarfs aus erneuerbaren Quellen. Mit diesem Engagement handeln wir im Bewusstsein unserer unternehmerischen, sozialen und öffentlichen Verantwortung und leisten unseren Beitrag an eine intakte Umwelt. Als

681'645

477’117 496’432 536’909 585’971

2007 2008 2009 2010 2011

7'803

2008

7'413

2009

7'400

2010

8'124

2011

9'048

Erfolg aus dem Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft in CHF 1’000

Kundengelder in CHF 1’000 450’630

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Stattliche Dividende von 22 % Der Verwaltungsrat beantragt der General­ versammlung die Ausschüttung einer Dividende von 22 % im Betrag von CHF 704'000 an die Stiftung EK Schaffhausen, die sämtliche Aktien der Ersparniskasse Schaffhausen mit einem unveränderten Kapital von CHF 3.2 Mio. hält. Unserer gemeinnützigen Gründerin, der Hülfs­gesellschaft in Schaffhausen, soll wie in den Vorjahren ein Betrag von CHF 100'000 vergütet

werden. Der verbleibende Gewinn von CHF 1'450'000 wird den Reserven zuge­w iesen.

Geschäftsbericht 2011 

der Vornahme von Abschreibungen auf dem Anlagevermögen von CHF 433'000 (Vorjahr CHF 711'000), der Dotierung der Reserven für allgemeine Bankrisiken von CHF 800'000 (Vorjahr CHF 800'000) sowie der Verbuchung nicht mehr benötigter Wertberichtigungen von CHF 30'000 (Vorjahr CHF 538'000) und weiteren ausserordentlichen Erträgen aus dem RBA-Futura-Fonds von CHF 184'000.

357'946

2007

378'450

2008

411'120 444'126 503'180

2009

2'586 2'231 2'590

2010

2'277

2011

2'230


Bank der Region für die Region berücksichtigen wir, wenn möglich, lokale Anbieter von Waren und Dienstleistungen. Damit vermeiden wir lange Transportwege, auch das ist ein erheb­ licher Beitrag zum Klimaschutz. FINNOVA – eine neue leistungsfähige Informatik Über das Jahresende 2011/2012 hat die Er­ sparniskasse erfolgreich die neue Informatikplattform FINNOVA in Betrieb genommen. Der Wechsel vom bisherigen System IBIS auf die entwicklungsfähige Plattform FINNOVA hat an unsere Mitarbeitenden hohe Ansprüche gestellt und seit Mai 2011 verschiedene Sonder­einsätze erfordert. Die neue Informatik fördert die prozessorientierten Abläufe. Unsere Kundenberater erhalten neue Instrumente, die sie für die optimale Betreuung der Kunden einsetzen können. Die Einführung neuer Produkte wird vereinfacht. Insgesamt war diese Migration das grösste Projekt in der langen Geschichte der Ersparniskasse Schaffhausen. Meilenstein war die Freigabe des neuen Systems am 3. Januar 2012, um 11.00 Uhr, anlässlich einer Telefonkonferenz mit dem

Verarbeitungszentrum von Entris Banking. Bekanntlich blieben unsere Bankschalter aus verarbeitungstechnischen Gründen am 3. Januar 2012 ausnahmsweise geschlossen. Diese Massnahme hat sich mit einer störungsfreien Migration voll ausbezahlt.

Veranstaltungen/Aktionen Finanzapéro Fundierte Informationen zur aktuellen Situation und zu den möglichen Entwick­ lungen der Wirtschaft sowie der Börsen- und Finanzmärkte lieferten unsere Referenten anlässlich der beiden Finanzapéros im November 2011 in Schaffhausen und im Zürcher Weinland. Im historischen Zunftsaal des Hotel Rüden in Schaffhausen befasste sich der renommierte Anlageexperte Dr. Urs Ernst mit der Frage «Schuldenkrise und Währungs­ turbulenzen – wie weiter». Am Finanzapéro für unsere Kunden aus dem Zürcher Weinland sprach im Schloss Laufen der anerkannte Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Klaus Wellershoff über die «Wirtschaftsperspektiven 2012»,


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Depotcheck Anlässlich unserer Aktion Depotcheck im Frühjahr 2011 hatten alle privaten Anleger im Marktgebiet unserer Bank die Möglichkeit, ihr Depot von unseren Finanzexperten kosten­los überprüfen zu lassen. Die Möglichkeit, eine Zweitmeinung zum eigenen Depot von unseren Fachleuten zu erhalten, wurde von den Anlegern und Anlegerinnen aus unserem Marktgebiet rege genutzt.

Privatkonto25 Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren hatten die Möglichkeit, im ersten Halbjahr 2011 an einer Verlosung teilzunehmen und Eintrittskarten für das Festival auf dem Herrenacker im August 2011 oder Fussballtickets für ein Schweizer Qualifi­kationsspiel in Basel für die EURO 2012 zu ge­w innen. Die Gewinner wurden noch vor den Sommer­ferien aus zahlreichen Teilnehmenden ausgelost und mit einer Begleitperson genossen unsere Kunden eindrückliche Konzerte auf dem Herrenacker resp. einen spannenden Fussballmatch in Basel.

Geschäftsbericht 2011 

die sich seines Erachtens allerdings wenig er­f reulich präsentierten.

Familie Alig, Schaffhausen Wenn man finanzielle Beratung braucht, holt man sich diese am besten bei ­einem Partner, der die Region ebenso gut kennt, wie die Menschen, die dort ­leben. Und der sich bereits seit bald 200 Jahren erfolgreich behauptet.

Mehr Möglichkeiten.


Personelles Verwaltungsrat Die personelle Zusammensetzung der Bank­ behörde blieb im Berichtsjahr unverändert. Bankpersonal Die Ersparniskasse Schaffhausen zählte auch im Berichtsjahr auf den Einsatz von moti­ vierten und qualifizierten Mitarbeitenden. Die Zusammenarbeit innerhalb der Teams basiert auf der Grundlage einer offenen Kommunikation, eines verantwortungsvollen Umgangs und in gegenseitigem Respekt

und Vertrauen. Wir unterstützen gezielt die persönliche Initiative und Einsatz­ bereitschaft unserer Mitarbeitenden. Per 1. August 2011 wurde ein neues Mitarbeiterhandbuch in Kraft gesetzt. Dieses ausführliche Gesamtwerk, in welchem sämtliche personalrelevanten Regelungen und Vorgaben zu­ sammengefasst sind, dient zur Vereinfachung und Opti­mierung des Arbeitsalltags. Der gegenüber dem Vorjahr unveränderte Personal­bestand beträgt per 31. Dezember 2011 28 Mitar­bei­tende, davon 10 mit einem Teilzeitpensum. Zusätzlich werden wiederum drei Lehrlinge ausgebildet.

Familie Weder, Schaffhausen Millionengewinne verspricht niemand bei der Ersparniskasse. Aber das Geld wird sinnvoll angelegt und sorgfältig verwaltet. So bringt es einen gesunden Ertrag. Damit auch die kommenden Generationen am Erfolg teilhaben können.

Mehr Möglichkeiten.


Seit 40 Jahren arbeitet Hansueli Klopfenstein bei der Ersparniskasse Schaffhausen. Am 1. Mai 1971 trat er als Lehrling in unsere Bank ein. Abgesehen von Sprachaufenthalten in England in den Jahren 1975 und 1976 war er ohne Unterbruch bei der Bank am Münsterplatz tätig. Durch seine Arbeit in verschiedenen Abteilungen verfügt er über enorme Sach- und Fachkenntnisse. Hansueli Klopfenstein betreut heute unser Kunden-Zentralregister und ist unter anderem für Kontoeröffnungen und -mutationen verantwortlich.

Dominik Häberli ist seit seinem Lehrbeginn im August 2003 bei der Ersparniskasse Schaffhausen beschäftigt. Als Sachbearbeiter Geldmarkt ist er für die Devisen- und Liqui­ ditätsbewirtschaftung der Bank verantwortlich. Dominik Häberli hat alle relevanten Ausbildungskurse besucht und absolviert derzeit eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Dipl. Wirtschaftsfachmann HWD.

Luca Salvel feierte sein zehnjähriges Arbeits­ jubiläum. Er trat als Lehrling in unsere Bank ein und wechselte nach erfolgreichem Lehr­ abschluss 2005 in den Kommerzbereich, wo er heute unsere Kundschaft im Hypothekar- und Firmengeschäft betreut. Daneben übernahm Luca Salvel die anspruchsvolle Projektleitung für die EDV-Migration per 31. Dezember 2011. Wir gratulieren den beiden Jubilaren herzlich und danken für ihre wertvolle Mitarbeit und ihre Treue zu unserer Bank. Beförderungen Per 1. Januar 2012 hat der Verwaltungsrat Thomas Gysel zum Prokuristen ernannt. Thomas Gysel arbeitet seit Juli 2009 als Finanzberater bei der Ersparniskasse Schaffhausen. Per 1. Januar 2010 wurde er zum Handlungsbevollmächtigten ernannt. Thomas Gysel hat die Höhere Kaufmännische Gesamtschule (HKG) abgeschlossen und verfügt dank seiner langjährigen Tätigkeit sowie aufgrund gezielter fachspezifischer Weiterbildung über ein umfassendes Fachwissen im Bereich Private Banking.

Daniela Ranaldo absolvierte ebenfalls ihre Ausbildung bei unserer Bank. Seit ihrem Lehr-Ende im August 2005 arbeitet sie in der Kreditabteilung. Neben ihrer Tätigkeit als Kreditberaterin ist Daniela Ranaldo seit Anfang 2011 im Bereich Human Resources tätig. Im September 2011 hat Daniela Ranaldo die 3-jährige berufsbegleitende Zusatzausbildung zur Dipl. Betriebswirtschafterin HF mit Erfolg abgeschlossen. Aus- und Weiterbildung Im Berichtsjahr besuchten die Mitarbeitenden der Ersparniskasse diverse fachspezifische Weiterbildungskurse. Ein Teil dieser Kurse wurde durch das Angebot von Entris Banking abgedeckt. Darüber hinaus steht ein breit gefächertes Angebot von anderen Anbietern offen, insbesondere des Bankberatungs­ zentrums St. Gallen. Wer einen eidgenössischen Fachausweis oder ein eidgenössisches Diplom absolvieren will, erhält von der Ersparniskasse Schaffhausen Unterstützung in Form von finanziellen Beiträgen und – je nach Ausbildung – von Zeitgutschriften. Von dieser Möglichkeit machen mehrere Mitar­ beitende Gebrauch.

19

Ebenfalls per 1. Januar 2012 wurde die Handlungsvollmacht an Dominik Häberli und Daniela Ranaldo erteilt.

Geschäftsbericht 2011 

Arbeitsjubiläen 2011 begingen erneut zwei Mitarbeiter ihre Arbeitsjubiläen:


Corporate Governance Die Führungsorganisation der Ersparniskasse Schaffhausen beruht auf den beiden Gremien Verwaltungsrat und Geschäftsleitung. Diese leitenden Bankorgane haben unterschied­liche Funktionen und Verpflichtungen. Der Ver­ waltungsrat trägt die oberste Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Geschäfts­ tätigkeit sowie für die Aufsicht und Kontrolle der Geschäftsleitung nach Massgabe der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften. Die Geschäftsleitung wiederum ist das geschäftsführende Organ und trägt die Gesamtverantwortung für die Umsetzung der strategischen Ausrichtung sowie für das Geschäftsergebnis. Die in den Statuten und im Geschäftsund Organisationsreglement vorgesehene Trennung der Tätigkeiten von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ist klar gewährleistet.

Der Verwaltungsrat behandelte die Geschäfte an insgesamt neun ordentlichen Sitzungen. Zusätzlich führte er eine Klausur- sowie eine Strategietagung durch. Im Weiteren besuchten die Mitglieder des Verwaltungsrates diverse Weiterbildungsveranstaltungen.

Verwaltungsrat Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden durch die Generalversammlung gewählt. ­Gemäss den Statuten besteht das Gremium aus mindestens fünf Mitgliedern. Die Mit­ glieder des Verwaltungsrates werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wer das 70. Altersjahr vollendet hat, scheidet an der nachfolgenden ordentlichen Generalversammlung aus. Die Amtsperiode beginnt mit dem Tag der Wahl und endet am Tag der ordent­ lichen Generalversammlung des letzten Geschäftsjahres der Amtszeit, vorbehältlich vorzeitigen Ausscheidens, Rücktritts oder Abberufung. Der Verwaltungsrat setzt sich zurzeit aus sieben Personen zusammen.

Ausschüsse Verwaltungsratsausschuss Der Verwaltungsratsausschuss besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten sowie einem weiteren Mitglied des Verwaltungs­ rates. Er unterstützt den Präsidenten des Ver­waltungsrates bei der Erfüllung seiner Aufgaben und unterbreitet Vorschläge (Nominationsfunktion und Entschädigungsfunktion). Im Berichtsjahr hat sich der Ausschuss des Verwaltungsrates zu fünf ordent­ lichen Sitzungen getroffen.

Alle Verwaltungsräte haben ihr Domizil in der Region und sind Schweizer Bürger. Der Verwaltungsrat amtet als Kollektivorgan. Die Aufgaben sind detailliert im Geschäftsund Organisationsreglement festgehalten.

Kein Mitglied des Verwaltungsrates war in operativen Organen der Ersparniskasse Schaffhau­sen tätig. Auch steht kein Mitglied des Verwal­tungsrates mit der Ersparniskasse in wesentlicher geschäftlicher Beziehung mit auftragsrechtlichem Charakter. Zu Ausbildung und beruflichem Hintergrund sowie weiteren Tätigkeiten und Interessenbindungen der Verwaltungsratsmitglieder verweisen wir auf die Übersicht auf Seiten 22/23.

Audit Ressort Das Audit Ressort überwacht und beurteilt die Integrität der Finanzabschlüsse, die interne Kontrolle im Bereich der finanziellen Bericht­ erstattung und die Wirksamkeit der Prüfgesellschaft, sowie deren Zusammenwirken mit der internen Revision. Die Sitzungen der Verantwortlichen des Audit Ressorts werden nach Bedarf abgehalten.


Weitere Tätigkeiten und Interessen­bindungen Die Mitglieder der Geschäftsleitung üben keine Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichtsgremien bedeutender Unternehmen aus. Ebenso bestehen keine dauernden Leitungsund Beratungsfunktionen in wichtigen Interessengruppen. Entschädigungen Die Mitglieder des Verwaltungsrates beziehen für ihre Arbeit eine Entschädigung, deren Höhe auf Antrag des Präsidenten vom Gesamt­ verwaltungsrat beschlossen wird. Die Ver­ gütung besteht aus einer Grundentschädigung, Zulagen für besondere Funktionen und Sitzungsgeldern. Die Gesamtbezüge (Honorare und Sitzungsgelder) der Mitglieder des Verwal­tungsrates beliefen sich im Berichtsjahr auf CHF 221'000 (Vorjahr CHF 237'000). Es wurden keine Aktien und Optionen zugeteilt.

Revisionshonorar Die Bankrevisions- und Treuhand AG, Zürich, stellte der Ersparniskasse Schaffhausen als bankengesetzliche Revisionsstelle im Geschäftsjahr 2011 insgesamt CHF 120'000 in Rechnung. Die Entris Audit AG, Gümligen, in ihrer Funktion als interne Revisionsstelle, belastete der Ersparniskasse Schaffhausen für Dienstleistungen für die Prüfperiode 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 CHF 61'515. Informations- und Kontrollinstrumente ­gegenüber der Geschäftsleitung Der Verwaltungsrat wird auf mehreren Wegen über die Aktivitäten der Geschäftsleitung der Bank informiert. Der Direktor nimmt jeweils an den Sitzungen des Verwaltungsrates teil. Er informiert an diesen Sitzungen über die aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Bank. Der Verwaltungsratspräsident wird überdies laufend über die Tätigkeiten und Entscheidungen mittels Geschäftsleitungs-Protokoll informiert.

21

Die Entschädigung an die Mitglieder der Geschäftsleitung besteht aus einer Basiskomponente und einer leistungsorientierten Entschädigung. Die Höhe dieser leistungsabhängigen Entschädigung basiert auf dem Bruttogewinn sowie auf dem RABIT-Rating und macht üblicherweise keinen wesentlichen Teil der Gesamtvergütung aus. Für die Leistungs­bewertung werden einheitliche, standardisierte Beurteilungskriterien angewendet.

Geschäftsbericht 2011 

Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung ist das dem Verwaltungsrat untergeordnete, geschäftsführende Organ. Sie besteht aus einem Vorsitzenden sowie einem oder mehreren Mitgliedern. Die Auf­ gaben der Geschäftsleitung als Kollektivorgan sowie der einzelnen Geschäftsleitungsmitglieder sind detailliert in den entsprechenden Stellenbeschreibungen und im Geschäfts- ­und Organisationsreglement festgehalten. Alle Mitglieder der Geschäftsleitung haben ihr Domizil in der Region. Die Geschäftsleitung führt in der Regel wöchentlich eine GL-Sitzung durch.


Organe

Verwaltungsrat Name Wohnort, Nationalität

Funktion

Aktuelle berufliche Haupttätigkeit

Titel / Ausbildung / Beruflicher Hintergrund

Dr. Jürg P. Spahn* Schaffhausen, CH

Präsident Mitglied VR-Ausschuss

Wirtschaftsjurist Spahn Heydecker Lenherr Rechtsan­wälte, Schaffhausen

Dr. iur., Rechtsanwalt Studium der Rechts­w issenschaften an den Universitäten Genf und Zürich (Lizentiat 1967, Doktorat 1970, Anwaltspatent 1972)  / Universität Zürich (Leiter eines juristischen Seminars)  /  Winterthur Versicherungen (Juristischer Mitarbeiter am Hauptsitz) / Bezirksgericht Meilen (Auditor und Sub­ stitut) / Baudepartement des Kantons Schaffhausen (Chef Rechtsdienst)  /  Seit 1974 selbständiger Anwalt

Hannes Germann* Opfertshofen, CH

Vizepräsident Mitglied VR-Ausschuss Audit Ressort

Ständerat

Betriebsökonom dipl. oek Erstberuf: Lehrer / Wirtschafts­redaktor

Dr. Peter Müller* Stein am Rhein, CH

Mitglied Mitglied VR-Ausschuss

Selbständiger Unternehmer Inhaber und VR-Präsident der Knecht & Müller AG, Stein am Rhein

Dr. phil.II Erstberuf: Lehrer  /  Studium der Naturwissenschaften an der Universität Zürich  /  Seit 1978 Firma Knecht & Müller AG

Urs Heierle* Trasadingen, CH

Mitglied Audit Ressort

Partner bei Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen

Dipl. Wirtschaftsprüfer  /  Betriebsökonom HWV

Herbert E. Bolli* Schaffhausen, CH

Mitglied

Direktor Städt. Werke Schaffhausen

Dipl. Ing. ETH Studium Elektrotechnik an der ETH Zürich  /  CMC Carl Maier & Cie AG (Mitglied der Geschäftsleitung)  /  Seit 1991 Städt. Werke Schaffhausen

Susanne Günter* Schaffhausen, CH

Mitglied

Selbständige Geschäftsfrau Gehörte bis Ende 2008 dem Kantonsrat (Präsidium 2005) und dem Grossen Stadtrat Schaffhausen an (Präsidium 2000)

Erstberuf: Dipl. Krankenschwester / Lehrgang mit Diplom­ ab­ schluss für Unternehmensführung (SIU)  /  Bis 1994 Mitinhaberin im Holzbaubetrieb J. Günter Holzbau AG  /  Bis 2003 Geschäftsführerin von Pro City Schaffhausen

Carlo Klaiber* Schaffhausen, CH

Mitglied

Selbständiger Unternehmer Inhaber der Karl Klaiber + Co. Hoch- und Tiefbau, Schaffhausen

Architekt HTL Studium der Architektur an der Fachhochschule Winterthur

*Unabhängig im Sinne von Rundschreiben 2008/24 der FINMA


Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen

Erstmalige Wahl

Ver­bleibende Amtsdauer

Brauerei Falken AG, Schaffhausen (Präsident)  /  ECOMAL Schweiz AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  /  Kranich Schaffhausen AG (Präsident)  /  Sonnenhof AG, Schaffhausen (Vizepräsident)  /  Ernit AG, Bremgarten (Vizepräsident)  /  Rondium GmbH Zug (Geschäftsführer)

1982

2011

2003

2011

1993

2011

2008

2011

2000

2011

Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrätin)  /  Hülfsgesellschaft in Schaffhausen (Präsidentin)

1993

2011

Etawatt Schaffhausen AG (Verwaltungsrat)  /  Klaiber Immobilien AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  /  Kornhaus Liegenschaften Schaffhausen AG, (Verwaltungsrat)  /  Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  /  Bolli & Böcherer AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)

2007

2011

Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen (Präsident Stiftungsrat)  /  Stiftung EK Schaffhausen (­ Vizepräsident Stiftungsrat)  /  Stiftung Diheiplus, Neuhausen am Rheinfall (Präsident Stiftungsrat) / HEV, Schweiz. Hauseigentümerverband, Zürich (Vorstandsmitglied) / Schweizerischer ­ Gemeindeverband, Schönbühl (Präsident),  /  IVS, Industrie- & Wirtschafts-Vereinigung Schaff­hausen (Vorstandsmitglied). Knecht & Müller AG, Stein am Rhein (Präsident)  /  Sonnenhof AG Schaffhausen (Präsident)  /  Schweizerische ­Mobiliar Genossenschaft, Bern (Verwaltungsrat) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat) Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen am Rheinfall (Präsident) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat) / Stiftung Diheiplus, Neuhausen am Rheinfall (Stiftungsrat) Sasag Kabelkommunikation, Schaffhausen (Vizepräsident)  /  Radio Kaiser Kabel-TV, Schaffhausen ­(Präsident)  /  Etawatt Schaffhausen AG (Präsident)  /  Gemeinschaftsantenne Diessenhofen (Verwaltungsrat)  /  Erdgas Ostschweiz AG, Zürich (Verwaltungsrat)  /  Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Präsident)  /  InstaControl AG, Winterthur ­(Vizepräsident)  /  Kraftwerk Schaffhausen AG (Direktor)  /  Biorender AG, Münchwilen (Verwaltungsrat) Verein für umweltgerechte Energie VUE (Vorstand) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)  /  Stiftung altra Schaff­hausen (Präsident Stiftungsrat)

Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

Jahresbericht 2011 

Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG (Verwaltungsrat), Regionale Verkehrsbetriebe Schaffhausen RVSH AG (Verwaltungsrat), Weidmüller Schweiz AG, Neuhausen am Rheinfall (Verwaltungsrat)

23

Stiftung EK Schaffhausen (Präsident Stiftungsrat)  /  Stiftung Werner Amsler (Präsident Stiftungsrat)


Geschäftsleitung Name, Wohnort, Nationalität

Funktion

Nationalität

Beruflicher Hintergrund

Eintritt

Edgar Mittler, Schaffhausen (bis 28.02.2011)

Direktor

CH

Bankfachexperte

1987

Dieter Sommer, Beringen (ab 01.03.2011)

Direktor

CH

Kaufm. Ausbildung

1968

Urs Werz, Diessenhofen

Vizedirektor/Finanzchef

CH

Kaufm. Ausbildung

1982

Kader Name

Funktion

Eintritt

Roberto Calligaro

Prokurist/Anlageberater

1998

Gordon Klein

Prokurist/Leiter Kreditmanagement

2000

Stefan Leu

Prokurist/Filialleiter

1992

Fabienne Schuler-Althaus

Prokuristin/Stv. Kreditchefin/Human Resources

2002

Thomas Gysel

Handlungsbevollmächtigter/Anlageberater

2009

Matthias Kuster

Handlungsbevollmächtigter/Anlageberater

1998

Paolo Pesci

Handlungsbevollmächtigter/Chefkassier Hauptsitz

1980

Nicole Rindlisbacher

Handlungsbevollmächtigte/Chefkassierin Filiale Weinland

2009

Luca Salvel

Handlungsbevollmächtigter/Kreditkundenberater

2001

Waltraud Studer

Handlungsbevollmächtigte/Direktionsassistentin/Marketing

1993

Revisionsstelle Bankrevisions- und Treuhand AG, Zürich

Interne Revision Entris Audit AG, Gümligen/Uster


Jahresrechnung


Bilanz per 31. Dezember 2011

in CHF 1'000 Aktiven

Berichtsjahr

Vorjahr

Flüssige Mittel

17'676

8'993

Forderungen gegenüber Banken

46'423

26'125

Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen Beteiligungen Sachanlagen Rechnungsabgrenzungen Sonstige Aktiven

54'327

50'022

531'644

486'887

747

1'325

20'097

22'522

633

612

4'391

3'348

962

1'144

4'745

2'674

681'645

603'652

Total nachrangige Forderungen

0

0

Total Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten

0

0

Total Aktiven

Passiven Verpflichtungen gegenüber Banken

3'468

515

275'382

262'868

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

123'592

84'139

Kassenobligationen

104'206

97'119

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

106'700

96'500

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

Rechnungsabgrenzungen

2'703

2'742

Sonstige Passiven

4'986

2'715

Wertberichtigungen und Rückstellungen

8'243

6'944

17'625

16'825

Gesellschaftskapital

3'200

3'200

Allgemeine gesetzliche Reserve

1'869

1'869

27'412

26'066

Reserven für allgemeine Bankrisiken

Andere Reserven Jahresgewinn Total Passiven Total nachrangige Verpflichtungen Total Verpflichtungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten

2'259

2'150

681'645

603'652

0

0

951

513

Ausserbilanzgeschäfte

in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Eventualverpflichtungen

4'107

3'045

Unwiderrufliche Zusagen

8'002

5'550

653

653

Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen Derivative Finanzinstrumente – Positive Wiederbeschaffungswerte

3'167

1'474

– Negative Wiederbeschaffungswerte

3'821

1'468

– Kontraktvolumen

70'000

50'000

Treuhandgeschäfte

6'399

12'679


Erfolgsrechnung 2011

Berichtsjahr

Vorjahr

16'220

15'985

Zins- und Dividendenertrag aus Handelsbeständen

31

23

367

259

–7'570

–8'143

9'048

8'124

Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen Zinsaufwand Subtotal Erfolg Zinsengeschäft Kommissionsertrag Kreditgeschäft Kommissionsertrag Wertschriften- und Anlagegeschäft Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft

14

9

2'328

2'387

545

488

Kommissionsaufwand

–657

–607

Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

2'230

2'277

Erfolg aus dem Handelsgeschäft

601

699

Erfolg aus Veräusserung von Finanzanlagen

224

273

Beteiligungsertrag

84

38

Liegenschaftenerfolg

40

43

Anderer ordentlicher Ertrag

15

28

Anderer ordentlicher Aufwand

–53

–33

Subtotal übriger ordentlicher Erfolg

310

349

Personalaufwand

–3'541

–3'365

Sachaufwand

–3'632

–3'629

Subtotal Geschäftsaufwand

–7'173

–6'994

5'016

4'455

Bruttogewinn

5'016

4'455

Abschreibungen auf dem Anlagevermögen

–433

–711

–1'241

–865

3'342

2'879

Bruttogewinn Jahresgewinn

Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste Zwischenergebnis Ausserordentlicher Ertrag

217

542

Ausserordentlicher Aufwand

–800

–802

Steuern

–500 2'259

–469 2'150

Jahresgewinn

Gewinnverwendung in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

2'259

2'150

Jahresgewinn Gewinnvortrag

0

0

Bilanzgewinn

2'259

2'150

–1'450

–1'346

Gewinnverwendung – Zuweisung an andere Reserven – Ausschüttungen auf dem Gesellschaftskapital

–704

–704

– Andere Gewinnverwendung

–100

–100

5

0

Gewinnvortrag Da die allgemeine gesetzliche Reserve 50 % des Aktienkapitals erreicht hat, wird auf eine weitere Zuweisung verzichtet.

Jahresbericht 2011 

Ertrag und Aufwand aus dem ordentlichen Bankgeschäft Zins- und Diskontertrag

27

in CHF 1'000


Mittelflussrechnung 2011

in CHF 1’000 Berichtsjahr Mittel­ herkunft

Mittelverwendung

Saldo

Vorjahr Mittel­ herkunft

Mittelverwendung

Saldo

Mittelfluss aus operativem Ergebnis Jahresergebnis Abschreibungen auf Anlagevermögen Wertberichtigungen und Rückstellungen

2'259

0

2'150

0

433

0

710

0 0

1'576

0

349

Veränderung Reserven für allgemeine Bankrisiken

800

0

800

0

Aktive Rechnungsabgrenzungen

182

0

0

297

Passive Rechnungsabgrenzungen

0

39

0

8

Ausschüttung Vorjahr

0

804

0

740

5'250

843

4'009

1'045

Mittelfluss aus operativem Ergebnis (Innenfinanzierung)

4'407

2'964

Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen Beteiligungen

0

23

0

16

Sachanlagen

0

1'473

0

917

Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen

0

1'496

0

933

–1'496

–933

Mittelfluss aus dem Bankgeschäft Verpflichtungen gegenüber Banken (über 90 Tage)

0

0

0

0

Forderungen gegenüber Banken (über 90 Tage)

0

1'807

119

0

Interbankgeschäft

0

1'807

119

0

12'514

0

36'475

0

7'087

0

0

5'408

Spar- und Anlagegelder Kassenobligationen Übrige Kundenverpflichtungen

–1'807

39'452

0

1'939

0

Hypothekarforderungen

0

44'758

0

31'773

Forderungen gegenüber Kunden

0

4'305

0

8'703

Zweckkonforme Verwendung von Einzelwertberichtigungen

0

277

Kundengeschäft

59'053

49'340

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

10'200

0

11'000

0

578

0

0

333

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen Kapitalmarktgeschäft

2'425

0

13'203

0

9'713

13'203

0

582

38'414

46'466

0

11'906

11'000

12'239 637

119

–8'052

–1'239

0

2'071

0

Sonstige Passiven

2'271

0

940

0

Übrige Bilanzpositionen

2'271

2'071

200

940

637

303

74'527

53'218

21'309

50'473

59'342

–8'869

Sonstige Aktiven

Mittelfluss aus dem Bankgeschäft Veränderung Fonds Liquidität Flüssige Mittel

0

8'682

12'920

0

Forderungen gegenüber Banken (bis 90 Tage)

0

18'491

0

5'894

Verpflichtungen gegenüber Banken (bis 90 Tage)

2'953

0

Veränderung Fonds Liquidität

2'953

27'173

–24'220

82'730

0

Total Mittelherkunft Total Mittelverwendung

82'730

0

188

12'920

6'082

6'838

67'402

0

67'402


Anhang

Mitglied der RBA-Bankengruppe Unsere Bank ist Mitglied des RBA-Aktionärs­ pools und bezieht Teile von Dienstleistungen und Produkten gegen entsprechende Entschädigungen. Für das Erbringen dieser Dienstleistungen haben die RBA-Holding und deren Tochtergesellschaften wesentliche Investi­ tionen in die Infrastruktur (insbesondere in den IT-Bereich) getätigt und vorfinanziert. Unsere Bank hat sich verpflichtet, bei einem allfälligen Austritt aus dem RBA-Aktionärspool eine Austrittsentschädigung von 0.25 % der Bilanzsumme zu leisten. Im Weiteren wurde eine Vereinbarung im Zusammenhang mit der Migration auf die Informatik-Plattform Finnova mit einer Laufzeit bis 31. März 2013 abgeschlossen. Unsere Bank ist zudem die Verpflichtung eingegangen, eine Investitionsschutz-Abgeltung zu leisten, sofern der Bezug der Informatikleistungen vor dem 31. Dezember 2017 beendet oder das Bezugsvolumen auf Jahresbasis betragsmässig um mehr als 25 % reduziert wird. Bilanzgeschäft Das Bilanzgeschäft und das Zinsdifferenzen­ geschäft bilden die Hauptertragsquelle. Im Vordergrund steht dabei das Kundengeschäft. Die Ausleihungen erfolgen vorwiegend auf hypothekarisch gedeckter Basis; hauptsächlich finanzieren wir Wohnbauten. Das Gewerbe

Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Die Einnahmen aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultieren in erster Linie aus dem Wertschriftengeschäft. Des Weiteren werden in dieser Position auch Kommissionen aus dem Treuhandgeschäft, sowie den Tresormieterträgen, Kartenge­ bühren und den Erträgen aus Bancomaten und dem Zahlungsverkehr geführt. Als überdurchschnittlich stark im Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft tätige Bank spielt hier die Entwicklung der Finanzmärkte eine wesentliche Rolle. Handel Die Ersparniskasse Schaffhausen bietet ihrer Kundschaft die Ausführung und Abwicklung sämtlicher banküblicher Handelsgeschäfte an. Im Weiteren halten wir eigene Handels­be­stände in Form von Aktien und aktien­ ähnlichen ­Instrumenten. Übrige Geschäftsfelder Die Bank hält für Liquiditätszwecke ein Porte­feuille mit grösstenteils festverzinslichen Wertpapieren. Beteiligungen werden nur in geringem Ausmass gehalten. Unsere ­Ge­schäftstätigkeit üben wir in der bank­eigenen Liegenschaft in Schaffhausen und ­in unserer Filiale in Kleinandelfingen aus. Risikomanagement Das Risikomanagement ist eine der Kernauf­gaben jeder Bank. Es umfasst die Erkennung, Messung, Überwachung und Bewirtschaftung aller aus dem Geschäft erwachsenden Risiken. Als vorrangige Risiken gelten die Kredit-, die Markt- und die operationellen Risiken. Die Kredit- und Marktrisikopolitik wird von der Geschäftsleitung alljährlich, unter Beizug eines externen Beraters, auf ihre Angemessenheit hin überprüft. Für die einzelnen Risiken werden klare Limiten gesetzt, deren Einhaltung von unserem

29

beansprucht die kommerziellen Kredite in der Regel gegen Deckung. In geringem Ausmass gewähren wir Lombardkredite.

Geschäftsbericht 2011 

1 Erläuterungen zu Geschäftstätigkeit und Personalbestand Allgemeines Die Ersparniskasse Schaffhausen ist vornehmlich im Hypothekar- und Sparbereich sowie im Private Banking tätig. Sie betreibt neben dem Hauptsitz in Schaffhausen eine Filiale in Klein­andelfingen. Der Geschäfts­ bereich erstreckt sich vorwiegend auf die Region Schaffhausen und das Zürcher Weinland. In begründeten Fällen können Geschäfte gegen bankübliche Sicherheiten auch in der übrigen Schweiz getätigt werden. Auslandgeschäfte sind in sehr beschränktem Mass zulässig.


Risk-Controller laufend überwacht wird. Für die Risikopolitik der Gesamtbank ist der Verwaltungsrat verantwortlich. IKS (Internes Kontroll System) Ausgehend von einer periodisch durchge­ führten, systematischen Risikoidentifikation werden die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und deren finanzielle Auswirkungen bewertet. Mit entsprechenden, vom Verwaltungsrat beschlossenen, Massnahmen werden diese Risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst getragenen Risiken werden konsequent überwacht. Die letzte Risikobeurteilung und Bewilligung von Limiten durch den Verwaltungsrat wurde am 31. März 2011 vorgenommen. Aufgrund dieser Risikobeur­ teilung sind keine besonderen Rückstellungen und Wertberichtigungen erforderlich. Kreditrisiken Die Kreditrisiken werden durch interne Qualitätsanforderungskriterien, ein stufengerechtes Bewilligungsverfahren und durch umfassende Kreditanalysen überwacht. Zudem wurden in den internen Richtlinien konservative Be­­lehnungsgrenzen festgesetzt. Die einzelnen Gegenparteien werden ausserdem mit dem durch Entris Banking AG entwickelten KundenRatingsystem «RASY» bewertet und laufend aktualisiert. Mit diesem System, das zehn Stufen umfasst, können die Risiken bei der Kreditver­gabe besser eingeschätzt und die in der Zukunft durchschnittlich zu erwartenden Verluste bei der Konditionsgestaltung mit-

berücksichtigt werden. Die Ausfallrisiken werden mittels Risikover­teilung, Qualitätsanforderungen und Deckungsmargen begrenzt. Die Geschäftsleitung in­formiert den Verwaltungsrat jährlich über Veränderungen im Kreditportfolio und über wesentliche Marktveränderungen. Marktrisiken Das durch Veränderung von Marktrisiken (Aktien, Zinssätze, Wechselkurse etc.) bestehende Risiko wird durch die festgesetzten Limiten und durch laufende Reportings erfasst und begrenzt. Da die Bank stark im Bilanzgeschäft engagiert ist, können Zinsänderungen einen beträchtlichen Einfluss auf die Erträge der Bank haben. Die Zinsänderungsrisiken werden mittels Zinsschichtenbilanz (DurationGAP) ermittelt und analysiert und vom ALM-Ausschuss der Bank gesteuert. Zudem stehen bei Bedarf auch externe Fachkräfte zur Verfügung. Operationelle Risiken Abwicklungs- und Informationsrisiken werden bezüglich der wichtigsten Risikofaktoren, insbesondere der Betriebsabläufe und der darin vorgesehenen internen Kontrollen, mittels interner Reglemente und Weisungen zur Organisation und Kontrolle beschränkt und regelmässig durch die interne und externe Revision geprüft. Zur Begrenzung und Bewirtschaftung der Rechtsrisiken werden fallweise externe Rechtsberater beigezogen.


Mitarbeitende Der Personalbestand beträgt unverändert 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 28). Zusätzlich stehen drei Lernende in der Ausbildung. Per 31. Dezember 2011 ergibt dies umgerechnet 25.3 Vollzeitstellen (Vorjahr 25.8).

2

Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätze

Allgemeine Grundsätze Die Buchführungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich nach dem

Erfassung und Bilanzierung Sämtliche Geschäftsvorfälle werden am Abschlusstag in den Büchern der Bank erfasst und ab diesem Zeitpunkt für die Erfolgs­er­mittlung bewertet. Umrechnung von Fremdwährungen Transaktionen in Fremdwährungen werden zu den jeweiligen Tageskursen verbucht. Monetäre Vermögenswerte werden am Bilanzstichtag zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet und erfolgswirksam verbucht. Wechselkursdifferenzen zwischen dem Abschluss des Geschäfts und seiner Erfüllung werden über die Erfolgsrechnung verbucht. Allgemeine Bewertungsgrundsätze Die in einer Bilanzposition ausgewiesenen einzelnen Detailpositionen werden grund­ sätzlich einzeln bewertet (Einzelbewertung). Im Zusammenhang mit der Bewertung von Umlaufvermögen gemäss dem Niederstwert-

Für die Währungsumrechnung wurden folgende Kurse verwendet:

USD EUR GBP

2011 Bilanzstichtagskurs 0.9389 1.2158 1.4566

Jahresdurch­schnittskurs 0.8873 1.2336 1.4212

Vorjahr Bilanzstichtagskurs 0.9355 1.2495 1.4463

Jahresdurchschnittskurs

Die Sortenbestände für das Changegeschäft werden zu den am Bilanzstichtag geltenden Tageskursen bewertet.

1.0416 1.3805 1.6085

31

Obligationenrecht, dem Bankengesetz und dessen Verordnung, den statutarischen Bestimmungen sowie den Richtlinien der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Der Jahresabschluss vermittelt ein Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank in Übereinstimmung mit den für Banken und Effektenhändler anzuwendenden Rechnungs­ legungsvorschriften.

Geschäftsbericht 2011 

Auslagerung von Geschäftsbereichen (Outsourcing) Die Bank kann einzelne Geschäftsbereiche an andere Unternehmungen auslagern (Out­sourcing). Sie hat ihre Tätigkeiten in den Bereichen elektronische Datenverarbeitung, NetBanking Plus und Rechnungswesen an Entris Banking AG, Gümligen, ausgelagert. Im Weiteren hat sie ihre Tätigkeiten in den Bereichen Wertschriftenadministration und In- und Ausland-Zahlungsverkehr an Entris Operations AG, Gümligen, sowie ihre Tätig­keiten im Bereich Interne Revision an Entris Audit AG, Gümligen, ausgelagert. Der Bereich Compliance wurde an die Inte­ gritas Compliance AG, Bern, ausgelagert. Ein Teil-Outsourcing besteht im Bereich Human Resources Management.


prinzip werden die Anschaffungswerte zu gewichteten Durchschnittswerten ermittelt. Ausleihungen (Forderungen gegenüber Kunden und Hypothekarforderungen) Gefährdete Forderungen, d.h. Forderungen, bei welchen es unwahrscheinlich ist, dass der Schuldner seinen zukünftigen Verpflichtungen nachkommen kann, werden auf Einzelbasis bewertet und die Wertminderung durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Aus­ leihungen werden spätestens dann als ge­ fährdet eingestuft, wenn die vertraglich vereinbarten Zahlungen für Kapital und/oder

Zinsen mehr als 90 Tage ausstehend sind. Zinsen, die mehr als 90 Tage ausstehend sind, gelten als überfällig. Überfällige Zinsen und Zinsen, deren Eingang gefährdet ist, werden nicht mehr vereinnahmt, sondern direkt den Wertberichtigungen und Rückstellungen zugewiesen. Ausleihungen werden zinslos gestellt, wenn die Einbringlichkeit der Zinsen derart zweifelhaft ist, dass die Abgrenzung nicht mehr als sinnvoll erachtet wird. Wenn eine Forderung als ganz oder teilweise uneinbringlich eingestuft oder ein Forderungs-

Familie Dill, Schaffhausen Unterschiedliche Generationen haben unterschiedliche An­sprüche an ihre Bank. Die Ersparniskasse bietet massgeschneiderte Lösungen für Jung und Alt und steht bei allen Bankgeschäften zur Seite.

Mehr Möglichkeiten.


Gefährdete Forderungen werden wiederum als vollwertig eingestuft, wenn die ausstehenden Kapitalbeträge und Zinsen wieder fristgerecht gemäss den vertraglichen Vereinbarungen und weiteren Bonitätskriterien erfüllt werden. Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Die Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen werden grundsätzlich zum Fair

Finanzanlagen Festverzinsliche Schuldtitel sowie Wandel- und Optionsanleihen ausserhalb des Handelsbestands werden nach dem Niederstwertprinzip bewertet, sofern keine Absicht zum Halten bis zur Endfälligkeit besteht. Wertanpassungen erfolgen pro Saldo über «Anderer ordentlicher Aufwand» bzw. «Anderer ordentlicher Ertrag». Eine Zuschreibung bis höchstens zu den Anschaffungskosten erfolgt, sofern der unter den Anschaffungskosten gefallene Marktwert in der Folge wieder steigt. Diese Wertanpassung wird wie vorstehend beschrieben ausgewiesen. Die mit der Absicht des Haltens bis zur End­ fälligkeit erworbenen Schuldtitel werden nach

33

Zusätzlich zu den Einzelwertberichtigungen bildet die Bank Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung von am Bewertungsstichtag vorhandenen latenten Risiken. Pauschalwert­ berichtigungen werden nach einem systematischen und willkürfreien Ansatz aufgrund des Ausfallrisikofaktors des Gesamtkreditportefeuilles gebildet. Deren Sätze richten sich nach historischen Erfahrungswerten. Die Bank klassiert alle Forderungen in einer der 10 RatingKlassen. Bei den Forderungen der Klassen 1 bis 6 wird der Schuldendienst geleistet, die Belehnung der Sicherheiten ist angemessen und die Rückzahlung des Kredites erscheint nicht gefährdet. Die Forderungen der Klassen 7 bis 8 werden als gefährdet eingestuft, diejenigen der Klassen 9 bis 10 sind stark gefährdet. In den gefährdeten Klassen werden Einzelund Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Value bewertet und bilanziert. Als Fair Value wird der auf einem preiseffizienten und liquiden Markt gestellte Preis oder ein aufgrund eines Bewertungsmodells ermittelter Preis eingesetzt. Ist ausnahmsweise kein Fair Value verfügbar, erfolgt die Bewertung und Bilan­ zierung zum Niederstwertprinzip. Die aus der Bewertung resultierenden Kursgewinne und -verluste werden im Erfolg aus dem Handels­ geschäft verbucht. Zins- und Dividendenerträge aus Handelsbeständen in Wertschriften werden dem Zins- und Dividendenertrag aus Handelsbeständen gutgeschrieben. Dem Handelserfolg werden keine Kapitalrefinanzierungskosten belastet.

Geschäftsbericht 2011 

verzicht gewährt wird, erfolgt die Ausbuchung der Forderung zulasten der entsprechenden Wertberichtigung.


der Accrual-Methode bewertet. Dabei wird das Agio bzw. Disagio über die Laufzeit bis zum Endverfall abgegrenzt. Zinsenbezogene realisierte Gewinne oder Verluste aus vor­ zeitiger Veräusserung oder Rückzahlung werden über die Restlaufzeit, d.h. bis zur ursprünglichen Endfälligkeit, abgegrenzt. Bonitätsbedingte Wertminderungen bzw. nachfolgende Wertaufholungen werden in der Erfolgsrechnung wie unter «Halten bis Endverfall» behandelt. Positionen in Beteiligungstiteln und Edel­ metallen werden nach dem Niederstwert­ prinzip bewertet. Liegenschaften und aus dem Kreditgeschäft übernommene Beteiligungen, welche zur Veräusserung vorgesehen sind, werden in den Finanzanlagen bilanziert und nach dem Niederstwertprinzip bewertet, d.h. nach dem tieferen Wert von Anschaffungswert und Liquidationswert. Beteiligungen Die Bewertung erfolgt nach dem Anschaffungskostenprinzip, abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen. Sachanlagen Investitionen in neue Sachanlagen werden aktiviert und gemäss Anschaffungswert­ prinzip bewertet, wenn sie während

mehr als einer Rechnungsperiode genutzt werden und die Aktivierungsuntergrenze übersteigen. Investitionen in bestehende Sachanlagen werden aktiviert, wenn dadurch der Marktoder Nutzwert nachhaltig erhöht oder die Lebensdauer wesentlich verlängert wird. Bei der Folgebewertung werden die Sach­ anlagen zum Anschaffungswert, abzüglich der kumulierten Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmässig über die geschätzte Nutzungsdauer der Anlage. Die Werthaltigkeit wird jährlich überprüft. Ergibt sich bei der Überprüfung der Werthaltigkeit eine veränderte Nutzungsdauer oder eine Wertminderung, wird der Restbuchwert planmässig über die restliche Nutzungsdauer abgeschrieben oder eine ausserplanmässige Abschreibung getätigt. Planmässige und allfällige zusätzliche ausserplanmässige Abschreibungen werden über die Erfolgs­ rechnung in der Position «Abschreibungen auf dem Anlagevermögen» verbucht. Fällt der Grund für die ausserplanmässige Ab­ schreibung weg, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung. Die geschätzte Nutzungsdauer für einzelne Sachanlagenkategorien ist wie folgt:  Bankgebäude und andere Liegenschaften, ohne Land: max. 50 Jahre  Technische Installationen: max. 10 Jahre


Vorsorgeverpflichtungen Die Mitarbeiter unserer Bank sind bei der autonomen Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen versichert. Es gelten die jeweiligen Statuten sowie das Reglement. Der Vorsorgeplan ist beitragsorientiert. Die Arbeitgeberbeiträge werden im Personalaufwand erfasst. Es wird jährlich beurteilt, ob aus der Vorsorge­ einrichtung wirtschaftliche Nutzen oder Verpflichtungen für die Bank bestehen. Allfällige Arbeitgeber­beitragsreserven sowie wirtschaftliche Nutzen werden von der Bank nicht aktiviert. Wirtschaftliche Verpflichtungen werden passiviert, wenn die Voraus­ setzungen für die Bildung von Rückstellungen erfüllt sind. Steuern Laufende Steuern Die Ertragssteuern werden aufgrund be­triebswirtschaftlicher Überlegungen dem Verur­sachungsjahr belastet. Der Steuer­

Aus dem laufenden Gewinn geschuldete direkte Steuern werden als passive Rechnungsabgrenzungen verbucht. Eventualverpflichtungen, unwiderrufliche Zusagen, Einzahlungs- und Nach­schussver­pflichtungen Der Ausweis in der Ausserbilanz erfolgt zum Nominalwert. Für absehbare Risiken werden in den Passiven der Bilanz Rückstellungen gebildet. Wertberichtigungen und Rückstellungen Für alle erkennbaren Verlustrisiken werden nach dem Vorsichtsprinzip Einzelwertberich­ tigungen und -rückstellungen gebildet. Die in einer Rechnungslegungsperiode be­triebswirtschaftlich nicht mehr benötigten Wertberich­tigungen und Rückstellungen werden erfolgswirksam aufgelöst. Derivative Finanzinstrumente Bezüglich der Geschäftspolitik und des Risikomanagements wird auf die Erläute­r ungen zur Geschäftstätigkeit verwiesen. Handelsgeschäfte Die Bewertung aller derivativen Finanz­ instrumente der Bank erfolgt zum Fair Value

35

Realisierte Gewinne aus der Veräusserung von Sachanlagen werden über den «Ausser­ ordent­lichen Ertrag» verbucht, realisierte Verluste über die Position «Ausserordentlicher Aufwand».

aufwand weist die gemäss Gegenwarts­ besteuerung geschuldeten Steuern sowie allfällige Steuernachforderungen bzw. -gutschriften auf.

Geschäftsbericht 2011 

 Sonstige Sachanlagen: max. 5 Jahre  Bankensoftware Finnova: max. 5 Jahre  übrige Software, Informatik- und ­Kommunikationsanlagen: max. 3 Jahre


(mit Ausnahme der Derivate, die im Zusammenhang mit Absicherungstransaktionen verwendet werden). Sie werden als positive oder negative Wiederbeschaffungswerte unter den «Sonstigen Aktiven» bzw. «Sonstigen Passiven» bilanziert. Bei Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten, welche zu Handelszwecken eingegangen werden, wird der realisierte und unrealisierte Erfolg über die Rubrik «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» verbucht. Absicherungsgeschäfte Die Bank kann ausserdem derivative Finanz­ instrumente im Rahmen des Asset- und

Liability-Managements zur Steuerung von Zinsänderungs-, Währungs- und Ausfall­risiken einsetzen. Die Absicherungsgeschäfte werden analog dem abgesicherten Grund­ geschäft bewertet. Der Erfolg aus der Ab­ sicherung wird der gleichen Erfolgsposition zugewiesen wie der entsprechende Erfolg aus dem abgesicherten Geschäft. Änderung der Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätze Es haben sich keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze ergeben.


3  Informationen zur Bilanz

3.1  Übersicht der Deckungen von Ausleihungen und Ausserbilanzgeschäften 3.1.1 Übersicht nach Deckungen in CHF 1’000 Deckungsart Hypothekarische Deckung

Andere Deckung

Ohne Deckung

Total

10'391

9'796

34'140

54'327 424'774

Ausleihungen Forderungen gegenüber Kunden

424'367

0

407

– Büro- und Geschäftshäuser

59'389

0

0

59'389

37

– Gewerbe und Industrie

38'642

0

0

38'642

Jahresbericht 2011 

Hypothekarforderungen – Wohnliegenschaften

8'839

0

0

8'839

Berichtsjahr

541'628

9'796

34'547

585'971

Vorjahr

495'432

11'177

30'300

536'909

Eventualverpflichtungen

0

1'693

2'414

4'107

Unwiderrufliche Zusagen

3'670

410

3'922

8'002

– Übrige Total Ausleihungen

Ausserbilanz

Einzahlungs- und Nachschuss­verpflichtungen Total Ausserbilanz

0

0

653

653

Berichtsjahr

3'670

2'103

6'989

12'762

Vorjahr

1'610

1'401

6'237

9'248

Bruttoschuldbetrag

Geschätzte Verwertungserlöse der ­Sicherheiten

Nettoschuldbetrag

Einzelwertberichtigung

Berichtsjahr

3'811

1'318

2'493

2'493

Vorjahr

3'978

1'574

2'404

2'408

3.1.2 Angaben zu gefährdeten Forderungen in CHF 1’000

Gefährdete Forderungen

3.2  Aufgliederung der Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen, der Finanzanlagen und Beteiligungen in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

0

0

747

1'325

0

0

747

1'325

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Schuldtitel Beteiligungstitel Edelmetalle Total Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen


3  Informationen zur Bilanz

in CHF 1’000 Buchwert

Fair Value

Berichtsjahr

Vorjahr

Berichtsjahr

Vorjahr

Schuldtitel

19'450

21'855

19'809

22'369

– davon mit Halteabsicht bis Endfälligkeit

19'450

21'855

19'809

22'369

Beteiligungstitel

539

561

713

906

Edelmetalle

108

106

119

106

20'097

22'522

20'641

23'381

5'550

5'300

Finanzanlagen

Total Finanzanlagen ­ –  davon repofähige Wertschriften    gemäss Liquiditätsvorschriften

in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

Beteiligungen ohne Kurswert

633

612

Total Beteiligungen

633

612

3.3  Angaben zu wesentlichen Beteiligungen Unsere Bank hält Beteiligungspapiere der RBA-Holding sowie an Gesellschaften mit Infrastrukturcharakter. Die jeweiligen Kapital- und Stimmquoten betragen nur einen geringen Anteil der entsprechenden Grundkapitalien. Deren Einfluss auf die Vermögensund Ertragslage der Bank sind unwesentlich.

3.4 Anlagespiegel in CHF 1’000 Berichtsjahr Anschaffungswert

Bisher aufgelaufene Abschreibungen

Buchwert Ende Vorjahr

Umglie­ derungen

Investi­ tionen

Desinvestitionen

Abschreibungen

Buchwert Ende Berichtsjahr

Beteiligungen – Minderheitsbeteiligungen

964

–352

612

0

24

0

–3

633

Total Beteiligungen

964

–352

612

0

24

0

–3

633

1'831

Sachanlagen Liegenschaften – Bankgebäude

2'387

–653

1'734

0

137

0

–40

Übrige Sachanlagen

2'998

–2'370

628

0

337

0

–390

575

986

0

986

0

999

0

0

1'985

6'371

–3'023

3'348

0

1'473

0

–430

4'391

Übriges: Wechsel IT-Plattform Total Sachanlagen Brandversicherungswert der Liegenschaften

4'958

Brandversicherungswert der übrigen Sachanlagen

2'060


3.5  Sonstige Aktiven und Sonstige Passiven in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

Sonstige Aktiven

Sonstige Passiven

Sonstige Aktiven

Sonstige Passiven

1'468

1'474 1'474

Wiederbeschaffungswert aus derivativen Finanzinstrumenten – Bilanzstrukturmanagement

3'167

3'821

Total derivative Finanzinstrumente

3'167

3'821

1'468

Ausgleichskonto

1'214

0

1'068

0

53

1'145

85

1'221

0

3

0

5

39 Jahresbericht 2011 

– Kontrakte als Eigenhändler

Indirekte Steuern Abrechnungskonten Nicht eingelöste Coupons, Kassenobli­gationen und Obligationenanleihen

205

6

11

15

Übrige Aktiven und Passiven

106

11

42

0

4'745

4'986

2'674

2'715

Total Sonstige Aktiven und Sonstige Passiven

3.6  Zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändete oder abgetretene Aktiven sowie Aktiven unter Eigentumsvorbehalt in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

Forderungsbetrag bzw. Buchwert

Verpflichtungen bzw. davon beansprucht

Forderungsbetrag bzw. Buchwert

Verpflichtungen bzw. davon beansprucht 104'220

Verpfändete Aktiven Hypothekarforderungen

137'927

115'236

121'637

Beteiligungen

232

0

232

0

Sachanlagen

800

0

800

0

138'959

115'236

122'669

104'220

0

0

0

0

Total verpfändete Aktiven Aktiven unter Eigentumsvorbehalt

3.7  Verpflichtungen gegenüber eigener Vorsorgeeinrichtung in CHF 1’000 Berichtsjahr Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

Vorjahr

0

450

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

335

126

Total Verpflichtungen gegenüber eigener Vorsorgeeinrichtung

335

576

Die Mitarbeitenden der Ersparniskasse Schaffhausen AG sind bei der autonomen Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen versichert. Die Leistungen der Pensionskasse werden aufgrund der geleisteten Beiträge berechnet (Beitragsorientierung). Sämtliche Mitarbeitende ab dem gesetzlich festgelegten BVG-Mindestjahreslohn sind versichert und damit anspruchsberechtigt. Der Koordinationsabzug ist an den Beschäftigungsgrad angepasst. Die Prämien der beruflichen Vorsorge werden im Schnitt zu 40 % vom Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin und zu 60 % von der Ersparniskasse Schaffhausen AG getragen. Es bestehen – wie im Vorjahr – keine Arbeitgeberbeitragsreserven. Die Ermittlung der tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorgeverpflichtungen basiert auf den nach Swiss GAAP FER 26 erstellten Jahresrechnungen der Personalvorsorgeeinrichtungen. Es wird beurteilt, ob aus Sicht der Bank aus der allfälligen Unter- oder Überdeckung der Vorsorgeeinrichtung wirtschaftliche Risiken oder ein wirtschaftlicher Nutzen erwachsen könnte. Ein allfälliger wirtschaftlicher Nutzen oder bestehende Arbeitgeberbeitragsreserven werden nicht aktiviert, für wirtschaftliche Risiken werden hingegen Rückstellungen in der Bilanz gebildet. Trotz der schwierigen Verhältnisse an den Finanzmärkten bestand bei der Vorsorgeeinrichtung per 31. Dezember 2010 eine Überdeckung mit 120%. Per 31. Dezember 2011 wird ein Deckungsgrad von voraussichtlich 99% erwartet. Der Vorsorgeaufwand ist unter Ziffer 5.3 ersichtlich.


3  Informationen zur Bilanz

3.8  Ausstehende Obligationenanleihen und Pfandbriefdarlehen in CHF 1'000 Emittent

Gewichteter Durchschnittszins

Fälligkeiten

2.230 %

2012–2031

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank schweiz. Hypothekarinstitute AG, Zürich

Betrag 106'700

Total

106'700

Vorjahr

96'500 Fällig 2012

2013

2014

2015

2016

Total

nach 2016

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank ­ schweiz. Hypothekarinstitute AG, Zürich

18'500

14'500

8'000

10'300

15'000

40'400

106'700

Total

18'500

14'500

8'000

10'300

15'000

40'400

106'700

3.9  Wertberichtigungen und Rückstellungen und Reserven für allgemeine Bankrisiken in CHF 1'000 Stand Ende Vorjahr

Zweckkonforme Verwendung

Änderung Zweckbestimmung (Umbuchungen)

Wiedereingänge, überf. Zinsen, Währungsdifferenzen

– Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken (Delkredere- und Länderrisiko)

3'269

0

0

– Übrige Rückstellungen

3'675

0

0

Total Wertberichtigungen und Rückstellungen

6'944

0

0

Neubildung z. L. Erfolgsrechnung

Auflösung z. G. Erfolgsrechnung

Stand Ende Berichtsjahr

100

359

–30

3'698

0

870

0

4'545

100

1'229

–30

8'243

Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfall- und andere Risiken

abzüglich mit den Aktiven direkt verrechnete Wertberichtigungen Total Wertberichtigungen und Rückstellungen gemäss Bilanz Reserven für allgemeine Bankrisiken (unversteuert)

0

0

6'944

8'243

16'825

0

0

0

800

0

17'625


3.10  Gesellschaftskapital und Aktionäre mit Beteiligungen über 5 % aller Stimmrechte in CHF 1'000 Berichtsjahr Gesamtnominalwert

Stückzahl

Dividen­denberechtigtes Kapital

Vorjahr Gesamtnominalwert

Stückzahl

Dividen­denberechtigtes Kapital

Aktienkapital Namenaktien

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200

Total Gesellschaftskapital

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200 in CHF 1’000

Anteil in %

Nominal

Anteil in %

41

Vorjahr

Nominal

3'200

100

3'200

100

Jahresbericht 2011 

Berichtsjahr Bedeutende Kapitaleigner und stimm­rechts­ gebundene Gruppen von Kapitaleignern mit Stimmrecht – Stiftung EK Schaffhausen

3.11  Nachweis des Eigenkapitals in CHF 1'000 Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres Einbezahltes Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve

3'200 1'869

Andere Reserven

26'066

Reserven für allgemeine Bankrisiken

16'825

Bilanzgewinn Total Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung) + Andere Zuweisungen – Dividende und andere Ausschüttungen aus dem Jahresgewinn des Vorjahres + Jahresgewinn des Berichtsjahres Total Eigenkapital am Ende des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung)

2'150 50'110 800 –804 2'259 52'365

davon: Einbezahltes Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve

3'200 1'869

Andere Reserven

27'412

Reserven für allgemeine Bankrisiken

17'625

Bilanzgewinn

2'259


3  Informationen zur Bilanz

3.12  Fälligkeitsstruktur des Umlaufvermögens und des Fremdkapitals in CHF 1'000 Auf Sicht

Kündbar

Fällig Innert 3 Monaten

Nach 3 Monaten bis zu 12 Monaten

Nach 12 Monaten bis zu 5 Jahren

Nach 5 Jahren

Immo­ bilisiert

0

0

0

0

0

0

Total

Umlaufvermögen Flüssige Mittel

17'676

Forderungen gegenüber Banken

39'736

0

4'255

2'432

0

0

0

46'423

Forderungen gegenüber Kunden

172

29'440

0

2'060

17'771

4'884

0

54'327

17'744

54'613

270'510

117'463

0

531'644

Hypothekarforderungen

17'676

40

71'274

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

747

0

0

0

0

0

0

747

Finanzanlagen

647

0

1'350

4'100

14'000

0

0

20'097

Berichtsjahr

59'018

100'714

23'349

63'205

302'281

122'347

0

670'914

Vorjahr

30'988

110'904

19'257

46'057

289'072

99'596

0

595'874

1'468

0

2'000

0

0

0

0

3'468

34'615

164'232

76'535

0

0

0

0

275'382

108'972

0

0

3'620

7'700

3'300

0

123'592 104'206

Total  Umlaufvermögen

Fremdkapital Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden Kassenobligationen

0

0

3'367

17'155

63'937

19'747

0

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

0

0

4'500

14'000

47'800

40'400

0

106'700

Berichtsjahr

145'055

164'232

86'402

34'775

119'437

63'447

0

613'348

Vorjahr

101'126

155'598

94'630

33'369

106'485

49'933

0

541'141

Total Fremdkapital

3.13  Forderungen und Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften sowie Organkredite in CHF 1’000 Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften Organkredite

Berichtsjahr

Vorjahr

5'664

5'742

166

88

6'824

7'620

Transaktionen mit nahestehenden Personen: Mit nahestehenden Personen werden, mit Ausnahme von banküblichen Vorzugskonditionen für das Personal, Transaktionen (wie Wertschriftengeschäfte, Zahlungsverkehr, Kreditgeschäfte und Geldmarktanlagen) zu Konditionen durchgeführt, wie sie für Dritte zur Anwendung gelangen.


3.14  Aktiven und Passiven aufgegliedert nach In- und Ausland in CHF 1’000 Berichtsjahr Inland

Ausland

Vorjahr Inland

Ausland

16'433

1'243

8'245

748

Forderungen gegenüber Banken

39'775

6'648

19'596

6'529

Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen

52'660

1'667

47'531

2'491

530'935

709

486'174

713

747

0

1'182

143

14'319

5'778

15'222

7'300

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen Beteiligungen Sachanlagen Rechnungsabgrenzungen

633

0

612

0

4'391

0

3'348

0 56

962

0

1'088

4'745

0

2'674

0

665'600

16'045

585'672

17'980

Verpflichtungen gegenüber Banken

3'468

0

515

0

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

258'290

17'092

249'337

13'531

85'819

37'773

63'812

20'327

Kassenobligationen

104'206

0

97'119

0

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

106'700

0

96'500

0

Sonstige Aktiven Total Aktiven Passiven

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

Rechnungsabgrenzungen

2'703

0

2'742

0

Sonstige Passiven

4'986

0

2'715

0

Wertberichtigungen und Rückstellungen

8'243

0

6'944

0

17'625

0

16'825

0

Reserven für allgemeine Bankrisiken Gesellschaftskapital

3'200

0

3'200

0

Allgemeine gesetzliche Reserve

1'869

0

1'869

0

27'412

0

26'066

0

2'259

0

2'150

0

626'780

54'865

569'794

33'858

Andere Reserven Jahresgewinn Total Passiven

3.15  Total der Aktiven aufgegliedert nach Ländern bzw. Ländergruppen in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

CHF

Anteil in %

CHF

Anteil in %

665'600

98

585'672

97

12'957

2

17'671

3

2'380

0

0

0

Asien

151

0

0

0

Übrige

557

0

309

0

681'645

100

603'652

100

Aktiven Schweiz Westeuropa Vereinigte Staaten

Total Aktiven

Jahresbericht 2011 

Flüssige Mittel

43

Aktiven


3  Informationen zur Bilanz

3.16  Bilanz nach Währungen in CHF 1’000 CHF 

EUR

USD

Übrige

Aktiven Flüssige Mittel Forderungen gegenüber Banken Forderungen gegenüber Kunden

16'036

1'607

17

16

5'034

13'049

27'366

974

54'158

168

1

0

531'644

0

0

0

747

0

0

0

Finanzanlagen

20'097

0

0

0

Beteiligungen

633

0

0

0

4'391

0

0

0

962

0

0

0

4'745

0

0

0

638'447

14'824

27'384

990

0

0

0

0

638'447

14'824

27'384

990

Verpflichtungen gegenüber Banken

2'000

528

940

0

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

275'382

0

0

0

82'002

14'210

26'418

962

Kassenobligationen

104'206

0

0

0

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

Sachanlagen Rechnungsabgrenzungen Sonstige Aktiven Total bilanzwirksame Aktiven Lieferansprüche aus Devisenkassa-, Devisenterminund Devisenoptionsgeschäften Total Aktiven Passiven

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

106'700

0

0

0

Rechnungsabgrenzungen

2'703

0

0

0

Sonstige Passiven

4'986

0

0

0

Wertberichtigungen und Rückstellungen

8'243

0

0

0

17'625

0

0

0

Gesellschaftskapital

3'200

0

0

0

Allgemeine gesetzliche Reserve

1'869

0

0

0

27'412

0

0

0

2'259

0

0

0

638'587

14'738

27'358

962

0

0

0

0

638'587

14'738

27'358

962

–140

86

26

28

Reserven für allgemeine Bankrisiken

Andere Reserven Jahresgewinn Total bilanzwirksame Passiven Lieferverpflichtung aus Devisenkassa-, Devisenterminund Devisenoptionsgeschäften Total Passiven Netto-Position pro Währung


4  Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften

4.1  Eventualverpflichtungen in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Kreditsicherungsgarantien

215

240

Gewährleistungsgarantien

36

32

Übrige Eventualverpflichtungen

3'856

2'773

Total Eventualverpflichtungen

4'107

3'045

4.2  Offene derivative Finanzinstrumente in CHF 1'000 Handelsinstrumente

Hedging-Instrumente

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontraktvolumen

Swaps

0

0

0

3'167

3'821

70'000

Total Zinsinstrumente

0

0

0

3'167

3'821

70'000

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontraktvolumen

Zinsinstrumente

Total vor Berücksichtigung der Netting-Verträge

Berichtsjahr

0

0

0

3'167

3'821

70'000

Vorjahr

0

0

0

1'474

1'468

50'000

in CHF 1'000

Total nach Berücksi­c hti­g ung der Netting-Verträge

Positive Wiederbeschaffungswerte (kumuliert)

Negative Wiederbeschaffungswerte (kumuliert)

Berichtsjahr

3'167

3'821

Vorjahr

1'474

1'468

4.3 Treuhandgeschäfte in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Treuhandanlagen bei Drittbanken

6'399

12'679

Total Treuhandgeschäfte

6'399

12'679

Jahresbericht 2011 

45

Die Ersparniskasse Schaffhausen AG gehört der Mehrwertsteuergruppe der RBA-Holding AG an und haftet somit solidarisch für deren Mehrwertsteuer­ verbindlichkeiten gegenüber der Steuerbehörde.


5  Informationen zur Erfolgsrechnung

5.1  Refinanzierungsertrag im Zins- und Diskontertrag Dem Zins- und Diskontertrag werden keine Refinanzierungskosten für das Handelsgeschäft gutgeschrieben.

5.2  Erfolg aus dem Handelsgeschäft in CHF 1’000 Devisen- und Sortenhandel Edelmetallhandel Wertschriftenhandel Total Erfolg aus dem Handelsgeschäft

Berichtsjahr

Vorjahr

860

579

16

11

–275

109

601

699

5.3 Personalaufwand in CHF 1’000 Berichtsjahr Bankbehörden, Sitzungsgelder und feste Entschädigungen Gehälter und Zulagen

Vorjahr

–221

–237

–2'672

–2'475

AHV, IV, ALV und andere gesetzliche Zulagen

–269

–267

Beiträge an Personal- und Wohlfahrtseinrichtungen, Kaderkasse

–199

–210

Personalnebenkosten Total Personalaufwand

–180

–176

–3'541

–3'365

5.4 Sachaufwand in CHF 1’000 Berichtsjahr Raumkosten und Energie

Vorjahr

–270

–212

Aufwand für Informatik, Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge und übrige Einrichtungen

–1'689

–1'951

Übriger Geschäftsaufwand

–1'673

–1'466

Total Sachaufwand

–3'632

–3'629

5.5  Erläuterungen zu ausserordentlichen Erträgen und Aufwänden, zu wesentlichen Auflösungen von stillen Reserven, Reserven für allgemeine Bankrisiken und von frei werdenden Wertberichtigungen und Rückstellungen Zugunsten des ausserordentlichen Ertrages wurde ein Zufluss der RBA-Holding AG über CHF 184'000 sowie nicht mehr benötigte Zinsrückstellungen im Ausmass von CHF 30'000 verbucht. Zulasten des ausserordentlichen Aufwandes ist die Dotierung der Reserven für allgemeine Bankrisiken mit CHF 800'000 verbucht worden.


Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung be­in­haltet die Ausgestaltung, Implemen­tierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hin­reichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beur­ teilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die

Aufstellung der Jahresrechnung von Be­deutung ist, um die den Umständen ent­sprechenden Prüfungshandlungen fest­ zulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontroll­systems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grund­ lage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2011 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz und den Statuten. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR und Art. 11 RAG) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahres­rechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanz­ gewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

27. Januar 2012 BANKREVISIONS- UND TREUHAND AG Gerardo Moscariello Revisionsexperte (Leitender Prüfer)

Jörg Fischer dipl. BankfachExperte

Geschäftsbericht 2011 

An die Generalversammlung der Ersparniskasse Schaffhausen AG, Schaffhausen Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Ersparniskasse Schaff­ hausen AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgs­ rechnung, Mittelflussrechnung und Anhang für das am 31. Dezember 2011 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

47

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung


Die wichtigsten Kennzahlen im 5-Jahresrückblick

in CHF 1'000 2007

2008

2009

2010

2011

Erfolgsrechnung Erfolg aus dem Zinsengeschäft

7'803

7'413

7'400

8'124

9'048

Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

2'586

2'231

2'590

2'277

2'230

Handelserfolg

718

–398

757

699

601

Übriger ordentlicher Erfolg

323

58

83

349

310

Personalaufwand

–2'833

–2'765

–2'962

–3'365

–3'541

Sachaufwand

–2'790

–3'880

–3'566

–3'629

–3'632

Bruttogewinn

5'807

2'659

4'302

4'455

5'016

–2'121

–1'150

–1'353

–1'576

–1'674

2'020

1'809

2'070

2'150

2'259

490'093

519'202

556'924

603'652

681'645

42'856

44'536

45'830

47'960

50'106

450'630

477'117

496'432

536'909

585'971

Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste Jahresgewinn Bilanz Bilanzsumme Eigenkapital (ohne Jahresgewinn) Kundenausleihungen – davon Hypothekarforderungen

414'017

432'870

455'113

486'887

531'644

Kundengelder

357'946

378'450

411'120

444'126

503'180

– davon in Spar- und Anlageform

173'640

178'623

226'292

262'868

275'382

8'561

6'942

7'177

6'944

8'243

424'841

367'911

391'563

379'844

358'607

21.0

21.5

24.1

25.8

25.3

0.49

0.71

0.60

0.61

0.59

Wertberichtigungen und Rückstellungen

Depotvolumen MitarbeiterInnen per Jahresende Verhältniszahlen Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag (cost/income ratio)

79.43

79.32

82.81

82.72

85.87

Eigenkapital zu Bilanzsumme

Kundendeckungsgrad (Kundengelder/Ausleihungen)

8.74

8.58

8.23

7.94

7.35

Bruttogewinn pro MitarbeiterIn

277

124

179

173

198

Jahresgewinn pro MitarbeiterIn

96

84

86

83

89


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Ersparniskasse Schaffhausen AG M端nsterplatz 34 8200 Schaffhausen Telefon 052 632 15 15 Fax 052 632 15 00 Filiale Weinland Schaffhauserstrasse 26 8451 Kleinandelfingen Telefon 052 304 33 33 Fax 052 304 33 30 info@eksh.ch www.ersparniskasse.ch Clearing-Nr. 6835 Postcheck-Nr. 82-1-7 MWST-Nr. 124151 UID Nr. CHE-101.492.103

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Ersparniskasse Schaffhausen | Geschäftsbericht 2011  

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