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Geschäftsbericht 2008.

Mehr Möglichkeiten.


2008: Neuausrichtung und Besinnung auf Traditionen Das Jahr 2008 markiert für die Ersparniskasse Schaffhausen einen Aufbruch und Neubeginn: Mit dem Austritt aus der Clientis Gruppe haben wir ein Zeichen gesetzt: für Eigenständigkeit und Flexibilität. Heute können wir als unabhängiges Unternehmen unser Potenzial entfalten und freier als bisher Kooperationen eingehen. Seit Frühsommer 2008 profitieren unsere Kundinnen und Kunden beispielsweise von der Partnerschaft mit Wegelin & Co., der ältesten Schweizer Bank in der Vermögensverwaltung. Seit Mitte 2008 macht der neue Auftritt der Ersparniskasse Schaffhausen unsere Qualitäten in der Öffentlichkeit direkt erlebbar: Stil und Farbigkeit zeigen, woran uns am meisten liegt: Optimal auf die Kundenbe-

dürfnisse ausgerichtete Dienstleistungen, Produkte und Beratungen anzubieten. Im Zentrum steht der Einzelne mit seinen Vorstellungen und Wünschen. Bei der Ersparniskasse Schaffhausen kommen alle in den Genuss von einem Plus an Möglichkeiten. Unser Unternehmen steht für Kundenorientierung, Vielfalt und Lebendigkeit. Das Firmenlogo – stilisierte Hörner des Schaffhauser Wappentieres – symbolisiert sowohl Kraft und Dynamik als auch Tradition. Es steht für die Solidität der Ersparniskasse Schaffhausen, für die Umsicht in der Geschäftspolitik und unsere Verankerung in der Region. Gerne überreichen wir Ihnen den Geschäftsbericht 2008. Er veranschaulicht den erfolgreichen Neustart im vergangenen Jahr.

Fotos und Slogan der aktuellen Image-Kampagne illustrieren den Geschäftsbericht 2008 (Seiten 7, 12, 17, 20, 32, 45): Im Zentrum stehen unsere Kundinnen und Kunden mit ihren individuellen Bedürfnissen.


Inhalt Vorwort

2

Das Geschäftsjahr im Ăœberblick

5

Corporate Governance

15

Organe

19

Bilanz

22

Erfolgsrechnung

23

Mittelflussrechnung

24

Anhang

25

Bericht der Revisionsstelle

43

Kennzahlen

44


Sehr geehrte Damen und Herren Schon vor Jahresfrist hat sich eine Eintrübung der wirtschaftlichen Aussichten für 2008 abgezeichnet. Mit derart massiven Erschütterungen, wie sie namentlich an den Finanzmärkten aufgetreten sind, haben jedoch auch Experten nicht gerechnet. Aufgrund dieser Verwerfungen mit handfesten Auswirkungen auf die reale Wirtschaft wird uns drastisch vor Augen geführt, wie rasch die Stimmung in den Keller rutschen kann und auf welch tönernen Füssen die scheinbar solide Weltwirtschaft steht. Die Finanzmarktkrise ist auch eine Vertrauenskrise. Vertrauen ist leichtfertig verspielt worden. Verlorenes Vertrauen lässt sich auch mit staatlichen Rettungsaktionen nicht wieder herstellen, ganz abgesehen davon, dass solche Interventionen in einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung unerwünscht sind. Als Reaktion auf Krisen sind sie aber offenbar unvermeidlich. Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass es langfristig keine überdurchschnittlichen Renditen ohne übermässige Risiken gibt. Die Ersparniskasse pflegt einen verantwortungsvollen und vorsichtigen Umgang mit Risiken. Dass sie nach über 190 Jahren auch in einem schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld kerngesund dasteht, hat auch damit zu tun, dass sie nie auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus war. Glaubwürdigkeit, soziale Kompetenz und Augenmass sind Werte, die sich langfristig auszahlen. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung freuen sich, dass 2008 für die Ersparniskasse Schaffhausen nicht zu einem «annus horribilis» geworden ist. Die anhaltend schlech-

te Börsenstimmung drückte das Ergebnis zwar auch. Dennoch war es möglich, alle Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit dem Austritt aus dem Clientis Verbund, dem neuen Marktauftritt und dem Aufbau einer Geschäftsstelle im Zürcher Weinland dem vergangenen Jahr zu belasten. Trotz des entsprechend tieferen Bruttogewinns liegt der ausgewiesene Reingewinn nicht wesentlich unter dem Rekordergebnis des Vorjahres, weil der Wertberichtigungsbedarf aufgrund des gesunden Kreditportefeuilles und einer erfreulichen Entwicklung bei den Ausfallrisiken tief gehalten werden konnte. Besonders erfreulich ist, dass die Bank am Münsterplatz weiter gewachsen ist. Die Bilanzsumme überstieg erstmals den Wert von CHF 500 Mio. Der Kundenzuwachs und der Zufluss an Neugeldern waren überdurchschnittlich. Vertrauen zahlt sich aus. Die Ersparniskasse wird weiterhin alles daran setzen, diesem Vertrauen gerecht zu werden. 2008 ist auch ein Jahr der Meilensteine Mit dem Austritt aus der Clientis Gruppe tritt die Ersparniskasse wieder eigenständig und unverwechselbar im Markt auf. Damit entfällt auch die mit der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe verbundene gegenseitige Haftung für Verbindlichkeiten. Die starke Substanz der Ersparniskasse dient daher wieder ausschliesslich der Sicherheit der eigenen Kundenbeziehungen. Auch im Übrigen freuen wir uns über die wieder gewonnene Flexibilität. «Mehr Möglichkeiten» – so will es die laufende Kampagne der Ersparniskasse, ganz im Sinne ihres kundenorientierten Leitbildes.


Einen entscheidenden Schritt vorwärts tat die Ersparniskasse Schaffhausen mit dem Ausbau der professionellen Vermögensverwaltung durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der renommierten Wegelin & Co. Privatbankiers. Sie bringt der Ersparniskasse einen Kompetenzgewinn und den Kunden ein erweitertes Dienstleistungsangebot. Für die Wegelin & Co. Privatbankiers eröffnet sich die Möglichkeit, ihre finanztheoretisch fundierte Anlagestrategie sowie ihre innovativen Anlageprodukte über die Ersparniskasse einem erweiterten Kundenkreis anzubieten. Beide Banken sind stolz auf ihre Geschichte und ihre Unabhängigkeit, die durch die Kooperation in keiner Weise tangiert wird. Bereits seit einigen Jahren profitiert die Kundschaft im Zürcher Weinland von den vielseitigen Bankdienstleistungen der Ersparniskasse Schaffhausen. Mit dem im Dezember 2008

In personeller Hinsicht war eine Mutation im Verwaltungsrat zu verzeichnen. An der Generalversammlung 2008 wurde Heinz Baumgartner nach 19 Jahren erfolgreicher Tätigkeit altershalber aus dem Verwaltungsrat der Ersparniskasse Schaffhausen verabschiedet. Er stand dem wichtigen Audit Ressort vor. Während acht Jahren präsidierte er auch die gemeinnützig tätige Hülfsgesellschaft in Schaffhausen, die Gründerin der Ersparniskasse. Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und alle Mitarbeitenden danken Heinz Baumgartner herzlich für seine Arbeit! Neu in den Verwal-

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erfolgten Spatenstich für die neue Geschäfts­ stelle im Dorfzentrum von Kleinandelfingen baut die Ersparniskasse ihre Marktpräsenz auf das Kundenbedürfnis abgestimmt aus. Die Filiale wird im Spätsommer 2009 eröffnet. Dadurch erhält die Bevölkerung im Raum Andelfingen noch direkteren Zugang zu unseren umfassenden Finanzdienstleistungen, ganz im Sinne unserer traditionellen Kundennähe. Ausgebaut wurde das Dienstleistungsangebot auch in Schaffhausen: Seit Juni 2008 unterhält die Ersparniskasse im aufwendig und gekonnt restaurierten Gebäudekomplex Güterhof an der Schifflände einen Bancomaten.

Geschäftsbericht 2008 

Der neue Marktauftritt mit den im Logo eingearbeiteten stilisierten Hörnern des Schaffhauser Wappentieres steht für Tradi­tion, Kraft und Dynamik, aber auch für die enge Verbundenheit der ältesten Schaffhauser Bank mit dieser Region.


tungsrat gewählt wurde der in Trasadingen wohnhafte Urs Heierle, dipl. Wirtschaftsprüfer und Verwaltungsratspräsident der Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen am Rheinfall. Hervorzuheben bleibt ein seltenes Arbeits­ jubiläum: Dieter Sommer, stellvertretender Direktor und Kreditchef, setzt sich seit 40 Jahren für die Ersparniskasse Schaffhausen ein. Dass diese auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld grundsolide dasteht, ist unter anderem seinem erfolgreichen Schaffen und namentlich seiner vorsichtigen Kreditpolitik zu verdanken. Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank!

Dr. Jürg P. Spahn VR-Präsident

Die Ersparniskasse Schaffhausen setzt ihre erfolgreiche Strategie konsequent, zukunftsgerichtet und selbstbewusst um, auf Sicherheit und Kontinuität bedacht. Erfolg setzt Vertrauen voraus. Für dieses Vertrauen danken wir unserer geschätzten Kundschaft recht herzlich. Erfolg setzt auch voraus, dass Veränderungen von der Führungsspitze bis zur Basis mitgetragen werden. Wir sind glücklich, auf motivierte Mitarbeitende zählen zu dürfen, die sich mit der Ersparniskasse Schaffhausen identifizieren. Sie verdienen es, noch vermehrt in die Verantwortung eingebunden und weiter gefördert zu werden. Herzlichen Dank! Schaffhausen, 23. Januar 2009

Edgar Mittler Direktor


Das Geschäftsjahr im Überblick

In Europa verlief die konjunkturelle Abkühlung vorerst gemächlicher, mit Ausnahme der ebenfalls von Immobilienkrisen betroffenen Länder Grossbritannien und Spanien. Rückläufige Exporte zogen jedoch ab Mitte Jahr alle europäischen Volkswirtschaften nach unten; im Euroraum stieg die Arbeitslosenquote im vierten Quartal auf 7.7%. In Asien verschlechterte sich die Konjunkturlage ebenfalls deutlich. In Japan wies das Wirtschaftswachstum bereits ab Mitte Jahr Minuswerte auf. Im Einklang mit dem weltweiten Konjunkturabschwung verlangsamte sich das Wachstum der Schweizer Wirtschaft und mündete Ende Jahr in eine Stagnation. Immerhin dürfte das Bruttoinlandprodukt laut Schätzung des

Einem leicht weiter zunehmenden Konsum der privaten Haushalte und nach wie vor wachsenden Exporten von Waren und Dienstleistungen standen rückläufige Investitionen gegenüber. Ein ausgesprochen gutes Jahr verzeichnete die Tourismuswirtschaft. Die Nachfrage in der Schweizer Hotellerie stieg um 4.5% und erreichte mit 37 Mio. Übernachtungen den bislang höchsten Stand. Mit der Abschwächung der Konjunktur verringerte sich das Wachstum der Beschäftigung, verblieb aber insgesamt im positiven Bereich. Am Ende des dritten Quartals zählte die Schweiz 1.3% mehr Erwerbstätige als ein Jahr zuvor. Die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen nahm innert Jahresfrist um 4%, die Zahl der Schweizer Erwerbstätigen um 0.4% zu. Ende Oktober gingen 3.3 Mio. Schweizerinnen und Schweizer sowie 1.2 Mio. ausländische Personen in der Schweiz einem Erwerb nach. Zwar deuteten sowohl die Indizes der Beschäftigungsaussichten als auch der offenen Stellen von Anfang Jahr an nach unten, doch stieg der Anteil der Betriebe mit Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften immer noch an. Die industriellen Kapazitäten waren das ganze Jahr hindurch gut ausgelastet. Auf dem Arbeitsmarkt wirkte sich der Rückgang des Wirtschaftswachstums erst gegen Ende Jahr aus. Von Januar bis Oktober lag die Zahl der ganz- und teilarbeitslosen Personen landesweit unter den entsprechenden Vorjahreswerten, wobei im Juni mit 91'500 der tiefste Wert seit sechs Jahren erreicht wurde. Im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Arbeitslosen bei 101'700 (Vorjahr 109'200), die Arbeitslosenquote bei 2.6% (Vorjahr 2.8%).

5

In den USA versetzte die sich verschärfende Krise auf dem Immobilienmarkt und den Finanzmärkten dem bereits geknickten Wachstum einen zusätzlichen Schock. Eine hohe Verschuldung zwang die privaten Haushalte zur Mässigung ihrer Konsumausgaben. Gegen Ende Jahr neigte sich das amerikanische Wirtschaftswachstum gegen null zu. Mit einer massiven Senkung der Zinsen und einer grosszügigen Geldschöpfung versuchte die Notenbank die Konjunktur zu stützen. Ein umfangreiches Rettungsprogramm sollte den Finanzsektor und die Autoindustrie vor dem Schlimmsten bewahren.

Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) Ende Jahr um 1.9% über dem Vorjahreswert liegen.

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Wirtschaftliche Entwicklung Bei steigenden Rohwaren- und Energiepreisen verlangsamte sich die Wirtschaftsaktivität weltweit. Ab Oktober beschleunigte eine sich drastisch zuspitzende Finanzkrise den welt­ weiten Konjunkturabschwung. Ende Jahr befanden sich sowohl die USA als auch die meisten EU-Länder und Japan in oder am Rande einer Rezession.


Geld- und Kapitalmarkt Die Zinssätze entwickelten sich bis Ende des dritten Quartals seitwärts. Bis zu diesem Zeitpunkt führte die Schweizerische Nationalbank ihren auf Preisstabilität bedachten geldpolitischen Kurs unverändert fort und beliess das Zielband für den Dreimonats-Libor als Referenzzinssatz unverändert bei 2.25% bis 3.25%. Die Ausweitung der internationalen Finanzkrise, einhergehend mit einer deutlichen Verschlechterung der Konjunkturaussichten und dem Rückgang der Teuerung als Folge des raschen Zerfalls der Rohwaren- und Energiepreise, bewog ab Oktober die Nationalbank, den Franken-Geldmarkt grosszügig mit Liquidität zu versorgen. In vier Schritten senkte sie das Zielband für den Dreimonats-Libor: Auf 2.0% bis 3.0% am 8. Oktober, auf 1.5% bis 2.5% am 11. November, auf 0.5% bis 1.5% am 20. November und auf 0.0% bis 1.0% am 11. Dezember 2008. Dementsprechend gaben die Zinssätze für Franken auf drei Monate (London Libor) von 2.78% im Durchschnitt des ersten Quartals, 2.79% des zweiten und 2.82% des dritten auf 1.54% im vierten Quartal nach. Für 1-Tages-Geld (Tomorrow next) wurde im ersten Quartal im Durchschnitt 2.44%, im zweiten 1.87%, im dritten 1.88% und im vierten noch 0.12% verlangt. Die Renditen am Kapitalmarkt gaben ebenfalls nach. Eidgenössische Obligationen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren rentierten im Mittel des ersten Quartals 3.01%, des zweiten 3.27%, des dritten 2.93% und des vierten 2.38%. Aktienmarkt Der schweizerische Aktienmarkt durchlebte in Einklang mit der internationalen Entwicklung das schlechteste Jahr seit 1974. Nach einem ersten heftigen Taucher der Kurse im Januar 2008 setzte sich die rückläufige Tendenz, unterbrochen von einigen Erholungsphasen, bis Ende

September fort, wonach in den ersten Oktobertagen ein massiver Rückschlag und ein weiterer im November folgte. Gegen Ende Jahr vermochte sich das Kursniveau zu stabilisieren. Erzielte der Swiss Market Index (SMI) am ersten Handelstag des Jahres mit 8'421 Punkten gleich sein Jahreshöchst, erreichte er am 21. November bei 5'034 Punkten den tiefsten Stand. Das Jahr beendete er bei 5'534 Punkten, 34.7% tiefer als vor zwölf Monaten. Der den Markt breiter abbildende Swiss Performance Index (SPI) stand zu Jahresbeginn bei 6'869 Punkten im Höchst und am 21. November bei 4'185 im Tiefst; zum Jahresende erholte er sich auf 4'567 Punkte, womit er 34.1% unter dem Endwert des Vorjahres stand. Devisenmarkt Im Gefolge der Finanzmarktkrise kam es an den Devisenmärkten zeitweise zu heftigen Kursschwankungen. Phasen der Frankenstärke gegenüber dem amerikanischen Dollar und dem Euro wechselten ab mit Schwächephasen. Im Monatsmittel des Januars kostete der US-Dollar CHF 1.10 (Devisenkurs Interbankhandel Ankauf 11 Uhr), des März CHF 1.01 und des Dezembers CHF 1.14. Der Euro galt im Mittel des ersten Monats CHF 1.61, des Novembers CHF 1.51 und des Dezembers CHF 1.53. Der japanische Yen stand im Januar bei CHF 1.02, im Juli bei CHF 0.96 und im Dezember bei CHF 1.25. Wirtschaftsjahr in der Region Ostschweiz Die Ostschweiz bekam im Jahresverlauf 2008 das zunehmend rauere Wirtschaftklima zu spüren, wenn auch nicht ganz so stark wie andere Schweizer Regionen. Nach zwei Jahren mit Wachstumsraten um 3% betrug das Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts 2008 1.9% (CH: +1.8%). Zwar waren der Finanzsektor und das Baugewerbe rückläufig, zahlreiche andere für die Region wichtige Branchen vermochten


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Bilanzsumme in CHF 1'000

Eigenkapital (ohne Jahresgewinn) in CHF 1'000 2004 2005 2006 2007 2008

35'930

2004

38'189

2005

40'584 42'856 44'536

2006 2007 2008

hingegen erneut hohe Zuwächse zu verzeichnen. So kann zum Beispiel die Uhrenindustrie 2008 auf eine zweistellige Wachstumsrate zurückblicken (+11.1%) und die Investitions­ güterindustrie vermochte um 4.8% zuzulegen (2007: +2.3%). Klar unterdurchschnittlich verlief in der Ostschweiz das Wachstum der wertmässigen Güterexporte. Von Januar bis November 2008 vermochten diese im Vorjahresvergleich um lediglich 0.2% zuzulegen (CH: +4.9%). Alle wichtigen Exportindustrien mussten rückläufige Exportzahlen hinnehmen: In der Chemie waren die Warenexporte um 5.4% rückläufig, in der Metallindustrie gingen sie um 2.2% zurück und in der Industriemaschinenbranche musste ein Minus von 2.5% verzeichnet werden. Ein ähnliches Bild wie bei den Exporten zeigt sich auch in der Ostschweizer Bauwirtschaft. Die reale Bruttowertschöpfung des Baugewerbes ging 2008 mit einem Minus von 1.3%

Erfolg aus dem Zinsengeschäft in CHF 1'000

421'499 442'839 480'582

2004

7'706

2005

7'684 7'881

2006

490'093

2007 519'202

2008

überdurchschnittlich stark zurück (CH: -0.5%). Dies wird auch beim Betrachten der Anzahl neu erstellter Wohnungen ersichtlich: In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres sank deren Anzahl um 7%. Die Anzahl bewilligter Wohnungen (+28.7%) deutet aber auf ein etwas besseres 2009 hin. Positiver gestaltete sich die Lage im Gastgewerbe. Die Anzahl getätigter Logiernächte ist in den Monaten Januar bis September 2008 um 3.4% gestiegen, was sich auch auf die reale Bruttowertschöpfung niederschlug. Diese legte in der Ostschweiz im Jahr 2008 um 2.3% zu. Wie in anderen Regionen der Schweiz zeigte die Arbeitslosenquote saisonbereinigt auch in der Ostschweiz bis zum dritten Quartal 2008 (+1.8%) einen abfallenden Verlauf, stieg im vierten Quartal aber leicht an (+2.0%). Der wirtschaftliche Abschwung lässt auch in der Ostschweiz für 2009 höhere Arbeitslosenzahlen erwarten.

7'803 7'413


Geschäftstätigkeit

Solide Bilanzstruktur mit hoher Liquidität und gutem Sicherheitspolster Die Kreditnachfrage wurde zum wesentlichen Teil mittels Kundengeldern refinanziert. Auf längere Frist erfolgte die Refinanzierung der Kundenausleihungen über attraktiv verzinste Kassenobligationen (Zunahme um CHF 18 Mio.

Stark abgebaut wurden die Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen (-64.5%) sowie die Finanzanlagen, die am Jahresende mit CHF 4.8 Mio. bewertet wurden (-36.9%). Diese Bewertungskorrekturen hinterlassen ihre Spuren in der Erfolgsrechnung des Geschäftsjahres 2008. Trotzdem konnten die Reserven für allgemeine Bankrisiken mit weiteren CHF 400'000 dotiert werden, so dass diese nun CHF 15.8 Mio. betragen. Aus dem Geschäftsergebnis 2008 sollen den allgemeinen Reserven CHF 1.07 Mio. zugewiesen werden, so dass die gesamten Reserven nach Gewinnverteilung CHF 42.4 Mio. betragen. Die effektiv ausgewiesenen Eigenmittel übertreffen die nach der Eigenmittelverordnung (ERV) erforder­lichen Eigenmittel um mehr als das Doppelte.

Offenlegung Eigenmittel in CHF 1'000 Erforderliche Eigenmittel: für Kreditrisiken

20'034

für nicht gegenparteibezogene Risiken

506

für Marktrisiken

146

für operationelle Risiken unter den Passiven bilanzierte Wertberichtigung für Kreditrisiken (gemäss Art. 62 ERV) Total erforderliche Eigenmittel per 31. Dezember 2008

1'586 -206 22'066 in CHF 1'000

Vorhandene Eigenmittel: Total anrechenbare Eigenmittel per 31. Dezember 2008

49'091

Verhältnis anrechenbare/erforderliche Eigenmittel nach CH-Recht

222.5%

9

oder 18.4%) und Pfandbriefdarlehen (Zunahme um CHF 5.8 Mio. oder 8.2%). Der Liqui­ditätsbewirtschaftung wurde auch im Berichtsjahr besondere Beachtung geschenkt und der Bestand an flüssigen Mitteln betrug CHF 14.0 Mio. oder 2.7% der Bilanzsumme (Vorjahr CHF 7.2 Mio. oder 1.47%). Den erforderlichen liquiden Mitteln von CHF 15.1 Mio. per 31.12.2008 stehen vorhandene liquide Mittel von rund CHF 19.2 Mio. gegenüber.

Geschäftsbericht 2008 

Bilanzsumme über CHF 500 Mio. Der Wachstumskurs der Ersparniskasse Schaffhausen hat sich auch im Jahr 2008 fortgesetzt. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Um­ feldes ist es der Ersparniskasse gelungen, die Bilanzsumme um CHF 29.1 Mio. oder 5.9% auf CHF 519.2 Mio. zu steigern und somit die Marke von CHF 500 Mio. zu überschreiten. Dieses Wachstum ist vor allem auf die «Neueröffnung» von rund 1'330 neuen Kundenbeziehungen und entsprechend einem erfreulichen Zufluss neuer Kundengelder zurückzuführen, die sich um CHF 20.5 Mio. oder 5.7% erhöhten. Aber auch die Kreditausleihungen erhöhten sich um CHF 26.5 Mio. oder 5.9%. Diese Tatsache ist insofern erstaunlich, als sich die Investitionsfreudigkeit im Raum Schaffhausen, besonders im zweiten Halbjahr, spürbar abschwächte. Das Kreditwachstum ist denn auch zu einem wesentlichen Teil auf unser neues Marktgebiet, das Zürcher Weinland, zurückzuführen.


Einem um rund 11% höheren Zins- und Diskont­ ertrag von CHF 16 Mio. steht ein Zinsaufwand von CHF 9 Mio. gegenüber. Aufgrund des verschärften Wettbewerbs resultierte eine rückläufige Marge mit einem geringeren Erfolg aus dem Zinsengeschäft von CHF 7.4 Mio. (-5.0%). Die Verengung der Zinsmarge kommt für die Bank nicht überraschend, sondern zeichnete sich kontinuierlich ab. Der Zinssatz für neue erstklassige Hypothekarausleihungen reduzierte sich auf Grund der Marktentwicklung in der Folge von 3.5% auf 2.875%, währenddem die Verzinsung der Kundengelder und Kassen­ obligationen nur zögerlich reduziert wurde. Die Ersparniskasse versucht, die Kadenz von Zins- und Konditionenanpassungen möglichst gering zu halten. In den letzten Monaten des Berichtsjahrs reduzierte die Konkurrenz ihre Passivsätze mehrmals, währenddem die Ersparniskasse nur bei den Kassenobligationen Zinsreduktionen vornehmen musste. Kurz vor Jahresende wurde der Zinssatz für das PRIVOR Vorsorgekonto der 3. Säule gar von 2.00% auf 2.25% angehoben. Der Anteil des Erfolges aus dem Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft am operativen Bruttoertrag von CHF 9.3 Mio. erhöhte sich in der Berichtsperiode von 22.6% auf 24.0% und beträgt CHF 2.2 Mio. Auswirkungen der Wertkorrekturen an den Finanzmärkten Die Handelsbestände in Wertschriften- und Edelmetallen sowie die Finanzanlagen wurden im Einklang mit der Anlagestrategie in einem turbulenten Anlageumfeld bewirtschaftet. Dennoch konnten wir uns den Auswirkungen des katastrophalen Börsenjahrs 2008 nicht vollständig entziehen. Als traditionell stark im indifferenten Geschäft verankerte Bank – die

Ersparniskasse erwirtschaftete in den letzten Jahren rund ein Drittel ihres Ertrages im Kommissions- und Handelsgeschäft und lag damit an der Spitze der Regionalbanken – ist sie nun durch die Marktentwicklungen und durch die Bewertungskorrekturen der grossen Aktien­indizes überdurchschnittlich betroffen. Ebenso ist die prognostizierte Aufwertung des Schweizer Frankens stärker als erwartet eingetreten, was zu weiteren Devisenverlusten auf unseren Fremdwährungsobligationen führte. Die im Wertschriftenhandel erlittenen Kurs­verluste und Bewertungskorrekturen führten beim Erfolg aus dem Handelsgeschäft per saldo zu einem Minus von CHF 0.4 Mio. Der operative Bruttoertrag aus dem Bankgeschäft beträgt dennoch CHF 9.3 Mio. und liegt damit 19% unter dem sehr guten Vorjahr. Projektkosten belasten die Erfolgsrechnung Der Personalaufwand entwickelte sich leicht rückläufig (-2.4%). Der Sachaufwand nahm in der gleichen Periode jedoch um CHF 1.1 Mio. oder 39% zu, was primär auf Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit dem neuen Marktauftritt, auf die RBA-Projektkosten sowie auf den höheren EDV-Aufwand zurückzuführen ist. Obwohl der gesamte Sonderaufwand dem Geschäftsjahr 2008 belastet wurde, liegt der Geschäftsaufwand von total CHF 6.6 Mio. lediglich 18.2% über dem Vorjahr. Dass sich die hohen Investitionen in den neuen Marktauftritt lohnen, zeigen der Zustrom an Neukunden und die Komplimente aus dem Branchenumfeld. Tieferer Bruttogewinn im Rahmen des Jahresbudgets Mit einem Bruttogewinn von CHF 2.66 Mio. wird das herausragende Vorjahresergebnis


Kundengelder in CHF 1'000

2005 2006 2007 2008

2004

380'873

2005

397'483

2006

430'345 450'630 477'117

2007 2008

nicht erreicht. Die Abweichung ist einerseits durch Wertkorrekturen an den Finanz- und Devisenmärkten begründet und andererseits auf Sonderaufwendungen und Projektkosten im Zusammenhang mit der Neupositionierung der Bank zurückzuführen (neuer Marktauftritt, Bancomat Güterhof, Filiale Kleinandelfingen). Wir sind überzeugt, dass die Investitionen in den neuen Marktauftritt und in die Infrastruktur zukunftsgerichtete Ausgaben darstellen, die in den Folgejahren wieder zu höheren Erträgen führen werden. Trotz des um CHF 3.1 Mio. tieferen Bruttogewinns kann ein respektabler Jahresgewinn von CHF 1.8 Mio. ausgewiesen werden. Dank der erfreulichen Entwicklung im Zusammenhang mit unseren Ausfallrisiken und einem sehr gesunden Kreditportefeuille liegen die Wertberichtigungen auf tiefem Niveau. So verbleibt nach Abzug der Steuern von CHF 307'000 (Vorjahr CHF 665'000), der Vornahme von Abschreibungen auf dem Anlagevermögen von CHF 239'000 (Vorjahr CHF 425'000), der Bildung

320'092 339'775 363'095 357'946 378'450

von Wertberichtigungen und Rückstellungen und der Ausbuchung von Verlusten von CHF 911'000 (Vorjahr CHF 1'696'000) sowie der Auflösung von nicht mehr notwendigen Rückstellungen im Betrag von CHF 1'007'000 ein gegenüber dem Vorjahr um 10.4% reduzierter Jahresgewinn von CHF 1'809'000 (Vorjahr CHF 2'020'000). CHF 100'000 an die Hülfsgesellschaft in Schaffhausen Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 20% oder CHF 640'000 auf dem Aktienkapital von CHF 3.2 Mio. an die Stiftung EK Schaffhausen, die sämtliche Aktien der Ersparniskasse Schaffhausen hält. Auch unserer gemeinnützigen Gründerin, der Hülfsgesellschaft in Schaffhausen, soll wie im Vorjahr ein Beitrag von CHF 100'000 zugewiesen werden. Der verbleibende Gewinn von CHF 1'069'000 wird den Reserven zugewiesen. Nach Gewinnverteilung betragen dann die Reserven insgesamt CHF 42.4 Mio.

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2004

Geschäftsbericht 2008 

Kundenausleihungen in CHF 1'000


Schlagbohrer

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Ersparniskasse als Partner des Public Viewing Euro 08 Während rund drei Wochen stand im Juni im Kammgarn-Areal in Schaffhausen ein Zelt für rund 3'000 Personen, in welchem die Spiele der Euro 08 auf einer Grossleinwand übertragen wurden. In Kleinandelfingen fand das Public Viewing in einer grossen Scheune statt. Als offizieller Co-Sponsor ermöglichte unsere Bank die Durchführung dieser Sportereignisse in Schaffhausen und in Kleinandelfingen. Mit Kundinnen und Kunden waren Kadermitarbeiter der Bank bei den Spielübertragungen vor Ort. Die Anlässe sowohl in Schaffhausen als auch in Kleinandelfingen wurden ein voller Erfolg, trotz dem leider frühen Ausscheiden der Schweizer Nationalmannschaft. Die Public Viewer wurden nicht enttäuscht und erlebten viele spannende Spiele mit Hochs und Tiefs in geselliger Gemeinschaft. Alles in allem ein mitreissendes und unvergessliches Fussballspektakel.

Schaffhauser Stadtfäscht 2008 Zum ersten Mal wurde Ende August das dem CityMärkt unter einem neuen Trägerverein nachfolgende Schaffhauser Stadtfäscht durchgeführt. Unsere Bank war wiederum mit einem Restaurant vertreten, dessen Erlös einer gemeinnützigen Organisation zugute kam. Im gemütlichen Bank-Beizli genossen zahlreiche Gäste die zur Tradition gewordene «Penne al Paolo», zubereitet vom Chefkassier der Bank. Aus dem Verkauf von rund 500 Portionen resultierte ein Reingewinn von CHF 2'500. Dieser Betrag wurde der Schaffhauser Vereinigung zur Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen übergeben. Finanzapéro Einen aussergewöhnlich grossen Andrang gab es an unserem Finanzapéro im November 2008. Über 200 interessierte Personen folgten unserer Einladung im Zunfthaus Rüden. Wiederum analysierte der Anlageexperte Dr. Urs Ernst die Lage an den Finanzmärkten und gab Tipps, wie man im derzeitigen Börsenumfeld agieren könnte. Depressionserwartungen analog zur Weltwirtschaftskrise Anfang der dreissiger Jahre seien übertrieben. Allerdings wäre wohl ein Kollaps nicht abzuwenden gewesen, wenn nicht zahlreiche Regierungen sofort gehandelt hätten. Dies wiederum führe zu einer Inflation. Er meinte jedoch, dass die Finanzkrise höchstwahrscheinlich überwunden sei. Dadurch ergäben sich Chancen. Die Aktienmärkte seien jetzt interessant und er empfahl, schrittweise Blue Chips-Aktien aufzubauen. Beim anschliessenden Apéro hatten die Gäste ausreichend Stoff für angeregte Diskussionen.

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Jazz-Apéro zur Bancomateinweihung Die Installation unseres neuen Bancomaten an der Schaffhauser Schifflände wurde im Juni 2008 mit einem Jazz-Apéro gefeiert. Viele Kundinnen und Kunden liessen sich im Güterhof bei einem Glas Prosecco und den beschwingten Rhythmen der Jazzcombo Blue Note Dixie Friends trotz misslichen Wetterbedingungen in gute Stimmung versetzen.

Geschäftsbericht 2008 

Veranstaltungen


Personelles Verwaltungsrat Wie bereits im Vorwort erwähnt, ist Heinz Baumgartner an der letzten Generalversammlung vom 25. März 2008, nach 19-jähriger erfolgreicher Tätigkeit, altershalber aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Urs Heierle, dipl. Wirtschaftsprüfer und Partner bei Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neu­hausen am Rheinfall. Urs Heierle übernahm gleichzeitig von Heinz Baumgartner die Ver­antwortung für das Audit Ressort. Bankpersonal Am 1. Mai 2008 konnte Dieter Sommer, wie bereits im Vorwort erwähnt, sein 40-jähriges Arbeitsjubiläum feiern. Er begann 1968 seine kaufmännische Lehre bei der Ersparniskasse. Bereits 1973 wurde er zum Stellvertreter des Buchhaltungschefs befördert. 1977 übernahm er die Leitung der Abteilung Buchhaltung, Zahlungsverkehr und Dienste. Weitere Stationen sind: 1982 Ernennung zum Kreditchef, 1984 Erteilung der Prokura, 1987 Beförderung zum Vizedirektor und Stellvertreter des Geschäftsleiters und per 1. Januar 1993 ernannte der Verwaltungsrat ihn zum stellvertretenden Direktor.

Zwanzig Jahre bei unserer Bank tätig ist Regula Gross, unsere freundliche Stimme am Telefon und seit zehn Jahren arbeitet Matthias Kuster bei der Ersparniskasse. Er berät heute als JuniorAnlageberater unsere Kundschaft bei der Anlage ihrer Gelder. Ebenfalls sein 10-jähriges Jubiläum bei der Ersparniskasse konnte unser Anlageberater Roberto Calligaro feiern. Bereits zwei Jahre nach seinem Eintritt wurde er als Leiter des Fachbereichs Organisation zum Handlungsbevollmächtigten befördert und wechselte 2006 in die Anlageberatung, wo er heute zahlreiche Kundinnen und Kunden bei der Anlage ihrer Gelder berät. Wir gratulieren allen unseren Jubilaren herzlich und danken für ihren Einsatz und ihre Treue. Die Weiterbildung zur Immobilienbewerterin mit eidgenössischem Fachausweis hat unsere Stv. Kreditchefin, Fabienne Althaus, erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren zum ausgezeichneten Abschluss dieser anspruchsvollen Ausbildung. Der Personalbestand ist unverändert und beträgt 23 Mitarbeitende, davon 10 mit einem Teilzeitpensum. Zusätzlich werden drei (Vorjahr zwei) Lehrlinge ausgebildet.


Verwaltungsrat Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden durch die Generalversammlung gewählt. Gemäss den Statuten besteht das Gremium aus mindestens fünf Mitgliedern. Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wer das 70. Altersjahr vollendet hat, scheidet an der nachfolgenden ordentlichen Generalversammlung aus. Die Amtsperiode beginnt mit dem Tag der Wahl und endet am Tag der ordentlichen Generalversammlung des letzten Geschäftsjahres der Amtszeit, vorbehältlich vorzeitigen Ausscheidens, Rücktritts oder Abberufung. Der Verwaltungsrat setzt sich zurzeit aus sieben Personen zusammen. Alle Verwaltungsräte haben ihr Domizil in der Region und sind Schweizer Bürger. Der Verwaltungsrat amtet als Kollektivorgan. Die Aufgaben sind detailliert im Geschäfts- und Organisationsreglement festgehalten.

Der Verwaltungsrat behandelte die Geschäfte an insgesamt elf ordentlichen Sitzungen und führte darüber hinaus zwei halbtägige Strategietagungen durch. Für die Bewältigung zusätzlicher strategischer Aufgaben im Zusammenhang mit dem neuen Marktauftritt wurde ein Projektlenkungsausschuss gebildet, welcher im Berichtsjahr fünf Sitzungen abhielt. Darüber hinaus besuchten die Mitglieder des Verwaltungsrats diverse Weiterbildungsveranstaltungen, darunter ein halbtägiges ALMSeminar. Kein Mitglied des Verwaltungsrats war in operativen Organen der Ersparniskasse Schaffhausen tätig. Auch steht kein Mitglied des Verwaltungsrats mit der Ersparniskasse in wesentlicher geschäftlicher Beziehung mit auftragsrechtlichem Charakter. Ausbildung und beruflicher Hintergrund sowie weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen: vgl. Übersicht auf Seiten 18 und 19. Ausschüsse Verwaltungsratsausschuss Der Verwaltungsratsausschuss besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten sowie einem weiteren Mitglied des Veraltungsrats. Er unterstützt den Präsidenten des Verwaltungsrats bei der Erfüllung seiner Aufgaben und unterbreitet Vorschläge (Nominationsfunktion und Entschädigungsfunktion). Im Berichtsjahr hat sich der Ausschuss des Verwaltungsrats zu vier ordentlichen Sitzungen und einer ausserordentlichen Sitzung getroffen. Audit Ressort Das Audit Ressort überwacht und beurteilt die Integrität der Finanzabschlüsse, die interne Kontrolle im Bereich der finanziellen Berichterstattung und die Wirksamkeit der Prüfge-

Geschäftsbericht 2008 

Die Führungsorganisation der Ersparniskasse Schaffhausen beruht auf den beiden Gremien Verwaltungsrat und Geschäftsleitung. Diese leitenden Bankorgane haben unterschiedliche Funktionen und Verpflichtungen. Der Verwaltungsrat trägt die oberste Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Geschäftstätigkeit sowie für die Aufsicht und Kontrolle der Geschäftsleitung nach Massgabe der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften. Die Geschäftsleitung wiederum ist das geschäftsführende Organ und trägt die Gesamtverantwortung für die Umsetzung der strategischen Ausrichtung sowie für das Geschäftsergebnis. Die in den Statuten und im Geschäfts- und Organisationsreglement vorgesehene Trennung der Tätigkeiten von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ist klar gewährleistet.

15

Corporate Governance


sellschaft sowie deren Zusammenwirken mit der internen Revision. Die Verantwortlichen des Audit Ressorts hielten im Berichtsjahr drei Sitzungen ab. Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung besteht unverändert aus drei Mitgliedern. Die Aufgaben der Geschäftsleitung als Kollektivorgan sowie der einzelnen Geschäftsleitungsmitglieder sind detailliert in den entsprechenden Stellenbeschreibungen und im Geschäfts- und Organisationsreglement festgehalten. Alle Mitglieder der Geschäftsleitung haben ihr Domizil in der Region. Die Geschäftsleitung führt in der Regel zweimal pro Monat eine GL-Sitzung durch. Weitere Tätigkeiten und Interessen­ bindungen Die Mitglieder der Geschäftsleitung üben keine Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichtsgremien bedeutender Unternehmen aus. Ebenso bestehen keine dauernden Leitungs- und Beratungsfunktionen in wichtigen Interessengruppen. Entschädigungen Die Mitglieder des Verwaltungsrats beziehen für ihre Arbeit eine Entschädigung, deren Höhe auf Antrag des Präsidenten vom Gesamtverwaltungsrat beschlossen wird. Die Vergütung besteht aus einer Grundentschädigung, Zulagen für besondere Funktionen und Sitzungsgeldern. Die Gesamtbezüge (Honorare und Sitzungsgelder) der Mitglieder des Verwaltungsrats beliefen sich im Berichtsjahr auf CHF 230'350 (Vorjahr CHF 217'500). Es wurden keine Aktien und Optionen zugeteilt.

Die Entschädigung an die Mitglieder der Geschäftsleitung besteht aus einer Basiskomponente und einer leistungsorientierten Entschädigung. Die Höhe dieser leistungsabhängigen Entschädigung basiert auf dem Bruttogewinn sowie auf dem RABIT-Rating und macht üblicherweise keinen wesentlichen Teil der Gesamtvergütung aus. Für die Leistungsbewertung werden einheitliche, standardisierte Beurteilungskriterien angewendet. Revisionshonorar Die Bankrevisions- und Treuhand AG, Zürich, stellte der Ersparniskasse Schaffhausen als bankengesetzliche Revisionsstelle im Geschäftsjahr 2008 insgesamt CHF 119'070 in Rechnung. Die RBA-Finanz AG, Gümligen, belastete der Ersparniskasse Schaffhausen für Dienstleistungen im Zusammenhang mit ihrer Funktion als interne Revisionsstelle für die Prüfperiode 01. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 CHF 58'560. Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung Der Verwaltungsrat wird auf mehreren Wegen über die Aktivitäten der Geschäftsleitung der Bank informiert. Der Direktor nimmt jeweils an den Sitzungen des Verwaltungsrats teil. Er informiert an diesen Sitzungen über die aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Bank. Der Verwaltungsratspräsident wird überdies laufend über die Tätigkeiten und Entscheidungen mittels GL-Protokoll informiert.


Familienvan

  Swimmingpool

Humidor

Geschäftsbericht 2008 

17

  Begehbarer

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Mehr Möglichkeiten.


Organe

Verwaltungsrat Name Wohnort, Nationalität

Funktion

Aktuelle berufliche Haupttätigkeit

Titel / Ausbildung / Beruflicher Hintergrund

Dr. Jürg P. Spahn* Schaffhausen, CH

Präsident Mitglied VR-Ausschuss

Wirtschaftsjurist Spahn Heydecker Lenherr Rechtsan­wälte, Schaffhausen

Dr. iur., Rechtsanwalt Studium der Rechts­w issenschaften an den Universitäten Genf und Zürich (Lizentiat 1967, Doktorat 1970, Anwaltspatent 1972)  / Universität Zürich (Leiter eines juristischen Seminars)  /  Winterthur Versicherungen (Juristischer Mitarbeiter am Hauptsitz)  / Bezirksgericht Meilen (Auditor und Sub­stitut)  /  Baudepartement des Kantons Schaffhausen (Chef Rechtsdienst)  /  Seit 1974 selbständiger Anwalt

Hannes Germann* Opfertshofen, CH

Vizepräsident Mitglied VR-Ausschuss Audit Ressort

Ständerat

Betriebsökonom dipl. oek Erstberuf: Lehrer  /  Wirtschafts­redaktor

Dr. Peter Müller* Stein am Rhein, CH

Mitglied Mitglied VR-Ausschuss

Selbständiger Unternehmer Inhaber und VR-Präsident der Knecht & Müller AG, Stein am Rhein

Dr. phil.II Erstberuf: Lehrer  /  Studium der Naturwissenschaften an der Universität Zürich  /  Seit 1978 Firma Knecht AG

Urs Heierle* Trasadingen, CH

Mitglied Audit Ressort

Partner bei Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen

Dipl. Wirtschaftsprüfer  /  Betriebsökonom HWV

Herbert E. Bolli* Schaffhausen, CH

Mitglied

Direktor Städt. Werke Schaffhausen

Dipl. Ing. ETH Studium Elektrotechnik an der ETH Zürich  /  CMC Carl Maier & Cie AG (Mitglied der Geschäftsleitung)  /  Seit 1991 Städt. Werke Schaffhausen

Susanne Günter* Schaffhausen, CH

Mitglied

Selbständige Geschäftsfrau Gehörte bis Ende 2008 dem Kantonsrat (Präsidium 2005) und dem Grossen Stadtrat Schaffhausen an (Präsidium 2000)

Erstberuf: Dipl. Krankenschwester  /  Lehrgang mit Diplom­ab­ schluss für Unternehmensführung (SIU)  /  Bis 1994 Mitinhaberin im Holzbaubetrieb J. Günter Holzbau AG  /  Bis 2003 Geschäftsführerin von Pro City Schaffhausen

Carlo Klaiber* Schaffhausen, CH

Mitglied

Selbständiger Unternehmer Inhaber der Karl Klaiber + Co. Hoch- und Tiefbau, Schaffhausen

Architekt HTL Studium der Architektur an der Fachhochschule Winterthur

*Unabhängig im Sinne von Rundschreiben 2008/24 der FINMA

Geschäftsleitung Name, Wohnort, Nationalität

Funktion

Beruflicher Hintergrund

Eintritt

Edgar Mittler, Schaffhausen, CH

Direktor/Bankleiter

Dipl. Bankfachexperte

1987

Dieter Sommer, Beringen, CH

Stv. Direktor/Kreditchef

Kaufm. Ausbildung

1968

Urs Werz, Diessenhofen, CH

Vizedirektor/Finanzchef

Kaufm. Ausbildung

1982

Revisionsstelle Bankrevisions- und Treuhand AG, Zürich

Interne Revision RBA-Finanz AG, Gümligen/Uster


Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen

Erstmalige Wahl

Ver­bleibende Amtsdauer

Brauerei Falken AG, Schaffhausen (Präsident)  /  ECOMAL Schweiz AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  /  Kranich Schaffhausen AG (Präsident)  /  Sonnenhof AG, Schaffhausen (Vizepräsident)  /  Ernit AG, Dietikon (Vizepräsident)  /  Konrad AG, Zürich (Vizepräsident)  /  Rondium GmbH Zug (Geschäftsführer)

1982

2011

2003

2011

1993

2011

2008

2011

2000

2011

Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrätin)  /  Hülfsgesellschaft in Schaffhausen (Präsidentin)  /  KGV Kantonaler Gewerbe­verband Schaffhausen (Vorstandsmitglied und Mitglied der Geschäftsleitung)

1993

2011

Etawatt Schaffhausen AG (Verwaltungsrat)  /  Klaiber Immobilien AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  /  Kornhaus Liegenschaften Schaffhausen AG, (Verwaltungsrat)  /  Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  /  Bolli & Böcherer AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)

2007

2011

Stiftung EK Schaffhausen (Präsident Stiftungsrat)  /  Stiftung Werner Amsler (Präsident Stiftungsrat)

Knecht & Müller AG, Stein am Rhein (Präsident)  /  Sonnenhof AG Schaffhausen (Präsident)  /  Schweizerische ­ obiliar Genossenschaft, Bern (Verwaltungsrat) M

19

Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen (Präsident Stiftungsrat)  /  Stiftung EK Schaffhausen (­ Vizepräsident Stiftungsrat)  /  Stiftung Diheiplus (vormals: Wohnheim Rabenfluh), Neuhausen am Rheinfall ­(Präsi­­dent Stiftungsrat)  /  HEV, Schweiz. Hauseigentümerverband, Zürich (Vorstandsmitglied)  /  Schweizerischer ­Gemeindeverband, Schönbühl (Präsident),  /  IVS, Industrie- & Wirtschafts-Vereinigung Schaff­hausen (Vorstandsmitglied).

Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat) Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen am Rheinfall (Präsident) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)  /  Stiftung für die Zusatzvorsorge der Ersparnis­kasse Schaffhausen (­ Stiftungsrat) Sasag Kabelkommunikation, Schaffhausen (Vizepräsident)  /  Radio Kaiser Kabel-TV, Schaffhausen ­(Präsident)  /  Etawatt Schaffhausen AG (Präsident)  /  Gemeinschaftsantenne Diessenhofen (Verwaltungsrat)  /  Erdgas Ostschweiz AG, Zürich (Vizepräsident)  /  Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Präsident)  /  InstaControl AG, Winterthur (­ Vizepräsident)  /  Kraftwerk Schaffhausen AG (Direktor) Verband der Schweiz. Gasindustrie VSG, Zürich (Verwaltungsrat) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)  /  Stiftung altra Schaff­hausen (Präsident Stiftungsrat)

Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

Kader Name

Funktion

Eintritt

Fabienne Althaus

Prokuristin/Stv. Kreditchefin

2002

Stefan Leu

Prokurist/Stv. Finanzchef

1992

Roberto Calligaro

Handlungsbevollmächtigter/Anlageberater

1998

Gordon Klein

Handlungsbevollmächtigter/Kreditkundenberater

2000

Paolo Pesci

Handlungsbevollmächtigter/Chefkassier

1980

Carmen Schlatter

Handlungsbevollmächtigte/Stv. Chefkassierin

1999

Waltraud Studer

Handlungsbevollmächtigte/Direktionsassistentin

1993

Jahresbericht 2008 

Regionale Verkehrsbetriebe Schaffhausen AG (Verwaltungsrat)  /  Weidmüller Schweiz AG (Verwaltungsrat)


Dollarinvestment   Einfamilienhaus   24h

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Jahresrechnung


Bilanz per 31. Dezember 2008

in CHF 1'000 Aktiven

Berichtsjahr

Vorjahr

Flüssige Mittel

13'960

7'205

Forderungen gegenüber Banken

17'477

18'954

Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen

44'247

36'613

432'870

414'017

540

1'519

4'744

7'513

Beteiligungen

1'220

1'270

Sachanlagen

2'053

1'916

718

907

Rechnungsabgrenzungen Sonstige Aktiven Total Aktiven Total nachrangige Forderungen Total Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten

1'373

179

519'202

490'093

508

508

4'727

7'988

Passiven Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden Kassenobligationen Anleihen und Pfandbriefdarlehen

5'237

3'601

178'623

173'640

83'790

86'293

116'037

98'013

76'200

70'400

Rechnungsabgrenzungen

3'098

2'966

Sonstige Passiven

2'930

1'743

Wertberichtigungen und Rückstellungen

6'942

8'561

Reserven für allgemeine Bankrisiken

15'800

15'400

Gesellschaftskapital

3'200

3'200

Allgemeine gesetzliche Reserve

1'821

1'773

23'715

22'483

Andere Reserven Jahresgewinn Total Passiven Total nachrangige Verpflichtungen Total Verpflichtungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten

1'809

2'020

519'202

490'093

0

0

3'387

3'808

Ausserbilanzgeschäfte

in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Eventualverpflichtungen

30'407

29'975

Unwiderrufliche Zusagen

8'583

6'372

392

441

Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen Derivative Finanzinstrumente – Negative Wiederbeschaffungswerte

1'353

165

– Kontraktvolumen

30'000

20'000

Treuhandgeschäfte

36'396

42'104


Erfolgsrechnung 2008

Zins- und Diskontertrag Zins- und Dividendenertrag aus Handelsbeständen Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen Zinsaufwand Subtotal Erfolg Zinsengeschäft Kommissionsertrag Kreditgeschäft Kommissionsertrag Wertschriften- und Anlagegeschäft

Berichtsjahr

Vorjahr

16'265

14'691

16

15

230

396

-9'098

-7'299

7'413

7'803

10

12

2'366

2'760

Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft

380

366

Kommissionsaufwand

-525

-552

2'231

2'586

-398

718

Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Erfolg aus dem Handelsgeschäft Erfolg aus Veräusserung von Finanzanlagen

20

140

150

157

Liegenschaftenerfolg

36

30

Anderer ordentlicher Ertrag

16

19

-164

-23

58

323

Beteiligungsertrag

Anderer ordentlicher Aufwand Subtotal übriger ordentlicher Erfolg Personalaufwand

-2'765

-2'833

Sachaufwand

-3'880

-2'790

Subtotal Geschäftsaufwand

-6'645

-5'623

2'659

5'807

2'659

5'807

Bruttogewinn Jahresgewinn Bruttogewinn Abschreibungen auf dem Anlagevermögen

-239

-425

Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste

-911

-1'696

Zwischenergebnis

1'509

3'686

Ausserordentlicher Ertrag

1'007

5

-400

-1'006

Ausserordentlicher Aufwand Steuern Jahresgewinn

-307

-665

1'809

2’020

Gewinnverwendung in CHF 1'000 Jahresgewinn

Berichtsjahr

Vorjahr

1'809

2'020

Gewinnvortrag

0

0

Bilanzgewinn

1'809

2'020

Gewinnverwendung – Zuweisung an die allgemeine gesetzliche Reserve

-48

-48

-1'021

-1'232

– Ausschüttungen auf dem Gesellschaftskapital

-640

-640

– Andere Gewinnverwendung

-100

-100

0

0

– Zuweisung an andere Reserven

Gewinnvortrag

Jahresbericht 2008 

Ertrag und Aufwand aus dem ordentlichen Bankgeschäft

23

in CHF 1'000


Mittelflussrechnung 2008

in CHF 1’000 Berichtsjahr Mittel­ herkunft

Mittelverwendung

Saldo

Vorjahr Mittel­ herkunft

Mittelverwendung

Saldo

Mittelfluss aus operativem Ergebnis Jahresergebnis Abschreibungen auf Anlagevermögen

1'809

2'020

239

Wertberichtigungen und Rückstellungen

425 252

1'392

Veränderung Reserven für allgemeine Bankrisiken

400

Aktive Rechnungsabgrenzungen

189

44

Passive Rechnungsabgrenzungen

132

177

Ausschüttung Vorjahr Mittelfluss aus operativem Ergebnis (Innenfinanzierung)

1'000

740 2'769

992

0

326

715 1'777

5'058

715

-326

0

581

4'343

Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen Beteiligungen Sachanlagen Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen

326

581 -581

Mittelfluss aus dem Bankgeschäft Verpflichtungen gegenüber Banken (über 90 Tage) Forderungen gegenüber Banken (über 90 Tage)

2'949 1'880

186

Forderungen aus Geldmarktpapieren Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren Interbankgeschäft Spar- und Anlagegelder Kassenobligationen

1'880

1'231 -7'351

32'672

9'549

Sonstige Aktiven

59'336

-26'664

11'000

980

Kapitalmarktgeschäft

Übrige Bilanzpositionen

30'358

5'800 2'769

Mittelfluss aus dem Bankgeschäft

24'910 4'626

1'367

Finanzanlagen

Sonstige Passiven

8'462

7'634

23'007

-186

33'195 2'503

Zweckkonforme Verwendung von Einzelwertberichtigungen

186

19'584 18'854

Forderungen gegenüber Kunden

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

0

4'983

Hypothekarforderungen

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

-1'069

18'024

Übrige Kundenverpflichtungen

Kundengeschäft

2'949

153 1'835 9'549

12'835

1'195

153

12'682

99

1'187

422

1'187

1'195

-8

422

99

323

35'623

34'502

1'121

45'929

59'774

-13'845

Veränderung Fonds Liquidität Flüssige Mittel

6'755

Forderungen gegenüber Banken (bis 90 Tage) Verpflichtungen gegenüber Banken (bis 90 Tage)

4'585

Veränderung Fonds Liquidität

4'585

Total Mittelherkunft Total Mittelverwendung

1'327

402

10'814 596

7'157

-2'572

42'977

0

42'977

11'410

1'327

10'083

62'397

0

62'397


Erläuterungen zu Geschäftstätigkeit und Personalbestand

Allgemeines Die Ersparniskasse Schaffhausen ist vornehmlich im Hypothekar- und Sparbereich sowie im Private Banking tätig. Der Geschäftsbereich erstreckt sich vorwiegend auf die Region Schaffhausen und das Zürcher Weinland. In begründeten Fällen können Geschäfte gegen bankübliche Sicherheiten auch in der übrigen Schweiz getätigt werden. Auslandgeschäfte sind in sehr beschränktem Mass zulässig. Filialen oder Agenturen unterhalten wir keine. Mitglied der RBA-Bankengruppe Unsere Bank ist Mitglied des RBA-Aktionärs­ pools und bezieht Teile von Dienstleistungen und Produkten gegen entsprechende Entschädigungen. Für die Erbringung dieser Dienstleistungen haben die RBA-Holding und deren Tochtergesellschaften wesentliche Investitionen in die Infrastruktur (insbesondere in den IT-Bereich) getätigt und vorfinanziert. Unsere Bank hat sich verpflichtet, bei einem allfälligen Austritt aus dem RBA-Aktionärspool eine Austrittsentschädigung von 0.25% der Bilanzsumme zu leisten. Zudem wurde eine Verpflichtung eingegangen, welche die Sicherheit der Informatikdienstleistungen mit einem Kooperationspartner gewährleistet, und zwar in der Höhe von CHF 67'000 pro ganzes und angebrochenes Jahr mit einer Restlaufzeit bis Ende 2009. Beistandspflicht Clientis Unsere Bank war bis und mit 31. Dezember 2008 Mitglied des Clientis Konzerns und mit einer Kapitalquote von 2.8% beteiligt. Die Clientis Gruppe ist als Vertragskonzern gemäss Art. 4, Abs. 3 der Verordnung über die Banken und Sparkassen konzipiert. Einerseits garantiert die

Clientis AG für die Gesamtheit aller Verpflichtungen der Clientis Banken. Andererseits unterlag unser Institut bis zum Austritt einer Beistandspflicht gegenüber der Clientis AG bis 120% der bankengesetzlich erforderlichen Eigenmittel. Unsere Bank hatte sich ferner verpflichtet, bei einem allfälligen Austritt aus dem Clientis Konzern eine Austrittsentschädigung von 0.05% der Bilanzsumme zu leisten. Nachdem unsere Bank per 31. Dezember 2008 aus dem Clientis Verbund ausgetreten ist, wurde die Austrittsentschädigung an die Clientis AG fällig. Andererseits wurde uns der Gegenwert aus der Rückgabe der in unserem Besitz befindlichen 81'900 Aktien Clientis AG vergütet. Bilanzgeschäft Das Bilanzgeschäft bildet die Hauptertragsquelle. Die Kundengelder einschliesslich der Kassenobligationen belaufen sich auf 72.9% (Vorjahr 73.0%) der Bilanzsumme, die per 31. Dezember 2008 CHF 519.2 Mio. beträgt. Die Ausleihungen erfolgen vorwiegend auf hypothekarisch gedeckter Basis: Hauptsächlich finanzieren wir Wohnbauten. Das Gewerbe beansprucht die kommerziellen Kredite in der Regel gegen Deckung. In geringem Ausmass gewähren wir Lombardkredite. Im Jahr 2008 erwirtschafteten wir einen Zinsertrag von CHF 7.41 Mio. gegenüber dem Vorjahr von CHF 7.80 Mio. Handel Auf den auf eigene Rechnung gehaltenen Wertpapieren erzielten wir einen Kursverlust von CHF 702'000 (Vorjahr CHF 1'600). Der Ertrag aus dem Devisengeschäft reduzierte sich infolge Kursverlusten auf den Fremdwährungsobligationen von CHF 508'700 auf CHF 6'600. Hingegen stieg der Notenertrag um CHF 78'000 auf CHF 285'300.

Geschäftsbericht 2008 

1

25

Anhang


Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Als überdurchschnittlich stark im Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft tätige Bank spielt die Entwicklung der Finanzmärkte eine wesentliche Rolle. Die massiven Kurseinbrüche verbunden mit einer weltweiten Verunsicherung führten zu spürbar rückläufigen Börsenvolumen und einem entsprechend tieferen Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft von CHF 394'000 oder -14.3%. Übrige Geschäftsfelder Die Bank hat für Liquiditätszwecke ein Portefeuille mit grösstenteils festverzinslichen Wertpapieren. Die meisten Obligationen sind nationalbankfähig. Beteiligungen werden nur in geringem Ausmass gehalten. Unsere Geschäftstätigkeit üben wir in der bankeigenen Liegenschaft aus. Risikomanagement Das Risikomanagement ist eine der Kernaufgaben jeder Bank. Es umfasst die Erkennung, Messung, Überwachung und Bewirtschaftung aller aus dem Geschäft erwachsenden Risiken. Als vorrangige Risiken gelten die Kredit-, die Markt- und die operationellen Risiken. Die Kredit- und Marktrisikopolitik wird von der Geschäftsleitung alljährlich, unter Beizug eines externen Beraters, auf ihre Angemessenheit hin überprüft. Für die einzelnen Risiken werden klare Limiten gesetzt, deren Einhaltung laufend überwacht wird. Für die Risikopolitik der Gesamtbank ist der Verwaltungsrat verantwortlich. IKS (Internes Kontrollsystem) Ausgehend von einer periodisch durchgeführten systematischen Risikoidentifikation werden die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken auf ihre Eintretenswahrscheinlichkeit und deren finanziellen Auswirkungen bewer-

tet. Mit entsprechenden, vom Verwaltungsrat beschlossenen Massnahmen werden diese Risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst getragenen Risiken werden konsequent überwacht. Die letzte Risikobeurteilung durch den Verwaltungsrat wurde am 19. November 2008 vorgenommen. Aufgrund dieser Risikobeurteilung sind keine besonderen Rückstellungen und Werberichtigungen in der vorliegenden Jahresrechnung erforderlich. Kreditrisiken Die Kreditrisiken werden durch interne Qualitätsanforderungskriterien, ein stufengerechtes Bewilligungsverfahren und durch umfassende Kreditanalysen überwacht. Zudem wurden in den internen Richtlinien konservative Belehnungsgrenzen festgesetzt. Die einzelnen Gegenparteien werden ausserdem mit dem durch die RBA-Finanz entwickelten Kunden-Ratingsystem «RASY» bewertet und laufend aktualisiert. Mit diesem System, das zehn Stufen umfasst, können die Risiken bei der Kreditvergabe besser eingeschätzt und die in der Zukunft durchschnittlich zu erwartenden Verluste bei der Konditionsgestaltung mitberücksichtigt werden. Die Ausfallrisiken werden mittels Risikoverteilung, Qualitätsanforderungen und Deckungsmargen begrenzt. Die Geschäftsleitung informiert den Verwaltungsrat jährlich über Veränderungen im Kreditportfolio und über wesentliche Marktveränderungen. Marktrisiken Das durch Veränderung von Marktrisiken (Aktien, Zinssätze, Wechselkurse etc.) bestehende Risiko wird durch die festgesetzten Limiten und durch laufende Reportings erfasst und begrenzt. Da die Bank stark im Bilanzgeschäft engagiert ist, können Zinsänderungen einen beträchtlichen Einfluss auf die Erträge der


Mitarbeitende Der Personalbestand beträgt 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 23). Umgerechnet ergibt dies per 31. Dezember 2008 20 Vollzeitstellen (Vorjahr 20). Zusätzlich stehen drei Lehrlinge in der Ausbildung.

27

Operationelle Risiken Abwicklungs- und Informationsrisiken werden bezüglich der wichtigsten Risikofaktoren, insbesondere der Betriebsabläufe und der darin vorgesehenen internen Kontrollen, mittels interner Reglemente und Weisungen zur Organisation und Kontrolle beschränkt und regelmässig durch die interne und externe Revision geprüft. Zur Begrenzung und Bewirtschaftung der Rechtsrisiken werden fallweise externe Rechtsberater beigezogen.

Auslagerung von Geschäftsbereichen (Outsourcing) Die Bank kann einzelne Geschäftsbereiche an andere Unternehmungen auslagern (Outsourcing). Sie hat ihre Tätigkeiten im Bereich der elek­tronischen Datenverarbeitung, des Netbanking Plus, des In- und Ausland-Zahlungsverkehrs an Entris AG, Gümligen (BE), sowie ihre Tätigkeiten im Bereich des Rechnungswesens, der Internen Revision, der Wertschriftenadministration sowie des Bereichs Compliance an Entris Banking, Gümligen (BE), ausgelagert. Ein Teil-Outsourcing besteht im Bereich Human Resources Management.

Geschäftsbericht 2008 

Bank haben. Die Zinsänderungsrisiken werden mittels Zinsschichtenbilanz (Duration-GAP) ermittelt und analysiert und vom ALM-Ausschuss der Bank gesteuert. Zudem stehen bei Bedarf auch externe Fachkräfte zur Verfügung.


Anhang 2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Allgemeine Grundsätze Die Buchführungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich nach dem Obliga­tionen­recht, dem Bankengesetz und dessen Verordnung, den statutarischen Bestimmungen sowie den Richtlinien der Eidg. Bankenkommission. Der Jahresabschluss vermittelt ein Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank in Übereinstimmung mit den für Banken und Effektenhändler anzu­ wendenden Rechnungslegungsvorschriften. Erfassung und Bilanzierung Sämtliche Geschäftsvorfälle werden am Abschlusstag in den Büchern der Bank erfasst und ab diesem Zeitpunkt für die Erfolgsermittlung bewertet. Umrechnung von Fremdwährungen Transaktionen in Fremdwährungen werden zu den jeweiligen Tageskursen verbucht. Mone­täre Ver­mögenswerte werden am Bilanzstichtag zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet und erfolgswirksam verbucht. Wechselkursdifferenzen zwischen dem Abschluss des Geschäfts und seiner Erfüllung wer­den über die Erfolgsrechnung verbucht. Allgemeine Bewertungsgrundsätze Die in einer Bilanzposition ausgewiesenen einzelnen Detailpositionen werden grundsätzlich einzeln bewertet (Einzelbewertung). Im Zusammenhang mit der Bewertung von Umlaufvermögen gemäss dem

Niederstwertprin­zip werden die Anschaffungswerte zu gewichteten Durchschnittswerten ermittelt. Ausleihungen (Forderungen gegenüber Kunden und Hypothekarforderungen) Gefährdete Forderungen, d.h. Forderungen, bei welchen es unwahrscheinlich ist, dass der Schuldner seinen zukünftigen Verpflichtungen nachkommen kann, werden auf Einzelbasis bewertet und die Wertminderung durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Ausleihungen werden spätestens dann als gefährdet eingestuft, wenn die vertraglich vereinbarten Zahlungen für Kapital und/oder Zinsen mehr als 90 Tage ausstehend sind. Zinsen, die mehr als 90 Tage ausstehend sind, gelten als überfällig. Überfällige Zinsen und Zinsen, deren Eingang gefähr­det ist, werden nicht mehr ver­einnahmt, sondern direkt den Wertberichtigungen und Rück­stellungen zugewiesen. Ausleihungen werden zinslos gestellt, wenn die Einbringlichkeit der Zinsen derart zweifelhaft ist, dass die Ab­grenzung nicht mehr als sinnvoll erachtet wird. Wenn eine Forderung als ganz oder teilweise uneinbringlich eingestuft oder ein Forderungs­ verzicht gewährt wird, erfolgt die Ausbuchung der Forderung zulasten der entsprechenden Wertberichtigung. Zusätzlich zu den Einzelwertberichtigungen bildet die Bank Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung von am Bewertungsstichtag vorhandenen latenten Risiken. Pauschal­ wertbe­richtigungen werden nach einem systematischen und willkürfreien Ansatz auf-

Für die Währungsumrechnung wurden folgende Kurse verwendet:

USD EUR GBP

2008 Bilanzstichtagskurs 1.0587 1.4927 1.5296

Jahresdurch­schnittskurs 1.0830 1.5867 1.9971

Vorjahr Bilanzstichtagskurs 1.1232 1.6561 2.2435

Jahresdurchschnittskurs 1.1999 1.6427 2.4011

Die Sortenbestände für das Changegeschäft werden zu den am Bilanzstichtag geltenden Tageskursen bewertet.


Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Die Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen werden grundsätzlich zum Fair Va­lue be­wertet und bilanziert. Als Fair Value wird der auf einem preiseffizienten und liquiden Markt gestellte Preis oder ein aufgrund eines Bewertungsmodells ermittelter Preis eingesetzt. Ist ausnahmsweise kein Fair Value verfügbar, erfolgt die Bewertung und Bilanzierung zum Niederstwertprinzip. Die aus der Bewertung resultierenden Kursgewinne und -verluste wer­den im Erfolg aus dem Handelsgeschäft verbucht. Zins- und Dividendenerträge aus Handels­beständen in Wertschriften werden dem Zins- und Dividendenertrag aus Handelsbeständen gutgeschrieben. Dem Handelserfolg werden keine Kapital­ refinanzierungskosten belastet. Finanzanlagen Festverzinsliche Schuldtitel sowie Wandel- und Optionsanleihen ausserhalb des Handelsbe­ stands werden nach dem Niederstwertprinzip bewertet, sofern keine Absicht zum Halten bis zur Endfälligkeit besteht.

Die mit der Absicht des Haltens bis zur Endfälligkeit erworbenen Schuldtitel werden nach der Accrual-Methode bewertet. Dabei wird das Agio bzw. Disagio in der Bilanzposition über die Laufzeit bis zum Endverfall abgegrenzt. Zinsenbezogene realisierte Gewinne oder Verluste aus vorzeitiger Ver­äusserung oder Rückzahlung werden über die Restlaufzeit, d.h. bis zur ursprünglichen Endfälligkeit, abgegrenzt. Bonitätsbedingte Wertminderungen bzw. nachfolgende Wertaufholungen werden in der Er­folgs­rechnung wie unter «Halten bis Endverfall» behandelt. Positionen in Beteiligungstiteln und Edelmetallen werden nach dem Niederstwertprinzip be­wertet. Liegenschaften und aus dem Kreditgeschäft übernommene Beteiligungen, welche zur Veräus­serung vorgesehen sind, werden in den Finanzanlagen bilanziert und nach dem Nie­derstwertprinzip bewertet, d.h. nach dem tieferen Wert von Anschaffungswert und Liquida­ti­onswert. Beteiligungen Die Bewertung erfolgt nach dem Anschaffungskostenprinzip, abzüglich betriebswirtschaftlich not­wendiger Abschreibungen. Sachanlagen Investitionen in neue Sachanlagen werden aktiviert und gemäss Anschaffungswertprinzip bewertet, wenn sie während mehr als einer Rechnungsperiode genutzt werden und die

29

Gefährdete Forderungen werden wiederum als vollwertig eingestuft, wenn die ausstehenden Kapital­beträge und Zinsen wieder fristgerecht gemäss den vertraglichen Vereinbarungen und weiteren Boni­tätskriterien erfüllt werden.

Wertanpassungen erfolgen pro Saldo über «Anderer ordentlicher Aufwand» bzw. «Anderer ordent­licher Ertrag». Eine Zuschreibung bis höchstens zu den Anschaffungskosten erfolgt, sofern der unter den Anschaffungskosten gefallene Marktwert in der Folge wieder steigt. Diese Wertanpassung wird wie vorstehend beschrieben ausgewiesen.

Geschäftsbericht 2008 

grund des Aus­fallrisiko­faktors des Gesamtkreditportefeuilles gebildet. Deren Sätze richten sich nach histori­schen Erfah­r ungswerten. Die Bank klassiert alle Forderungen in einer der 10 Rating-Klassen. Bei den Forderungen der Klassen 1 bis 6 wird der Schuldendienst geleistet, die Belehnung der Sicherheiten ist angemessen und die Rückzahlung des Kredites erscheint nicht gefährdet. Die Forde­r ungen der Klassen 7 bis 8 werden als gefährdet eingestuft, diejenigen der Klassen 9 bis 10 sind stark gefährdet. In den gefährdeten Klassen werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet.


Akti­v ierungsuntergrenze übersteigen. Investitionen in bestehende Sachanlagen werden aktiviert, wenn dadurch der Markt- oder Nutzwert nachhaltig erhöht oder die Lebensdauer wesentlich verlängert wird. Bei der Folgebewertung werden die Sachanlagen zum Anschaffungswert, abzüglich der ku­mulierten Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmässig über die ge­schätzte Nutzungs­dauer der Anlage. Die Werthaltigkeit wird jährlich überprüft. Ergibt sich bei der Überprüfung der Wert­ haltigkeit eine veränderte Nutzungsdauer oder eine Wertminde­r ung, wird der Restbuchwert plan­mässig über die restliche Nutzungsdauer abgeschrieben oder eine ausserplanmässige Abschreibung getätigt. Planmässige und allfällige zusätzliche ausser­planmässige Abschreibungen werden über die Erfolgsrechnung in der Position «Abschreibun­gen auf dem Anlagevermögen» verbucht. Fällt der Grund für die ausserplanmässige Ab­schreibung weg, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung. Die geschätzte Nutzungsdauer für einzelne Sachanlagenkategorien ist wie folgt: Bankgebäude und andere Liegenschaften, ohne Land: max. 50 Jahre Technische Installationen: max. 10 Jahre Sonstige Sachanlagen: max. 5 Jahre Software, Informatik- und Kommunika­ tionsanlagen: max. 3 Jahre Realisierte Gewinne aus der Veräusserung von Sachanlagen werden über den «Ausserordent­lichen Ertrag» verbucht, realisierte Verluste über die Position «Ausserordentlicher Aufwand».

Vorsorgeverpflichtungen Die Mitarbeiter unserer Bank sind bei der autonomen Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen versichert. Es gelten die jeweiligen Statuten sowie das Reglement. Der Vorsorgeplan ist beitragsorientiert. Die Arbeitgeberbeiträge werden im Personalaufwand erfasst. Es wird jährlich beurteilt, ob aus der Vorsorgeeinrichtung wirtschaftlicher Nutzen oder Verpflichtungen für die Bank bestehen. Allfällige Arbeitgeberbeitragsreserven sowie wirtschaftlicher Nutzen werden von der Bank nicht aktiviert. Wirtschaftliche Verpflichtungen werden passiviert, wenn die Voraussetzungen für die Bildung von Rückstellungen erfüllt sind. Steuern Laufende Steuern Die Ertragssteuern werden aufgrund betriebswirtschaftlicher Überlegungen dem Verursa­ chungsjahr belastet. Der Steueraufwand weist die gemäss Gegenwartsbesteuerung geschulde­ten Steuern sowie allfällige Steuernachforderungen bzw. -gutschriften auf. Aus dem laufenden Gewinn geschuldete direkte Steuern werden als passive Rechnungs­ ab­grenzungen verbucht. Eventualverpflichtungen, unwiderrufliche Zusagen, Einzahlungs- und Nach­schussver­ pflichtungen Der Ausweis in der Ausserbilanz erfolgt zum Nominalwert. Für absehbare Risiken werden in den Passiven der Bilanz Rückstellungen gebildet. Wertberichtigungen und Rückstellungen Für alle erkennbaren Verlustrisiken werden nach dem Vorsichtsprinzip Einzelwertberichti­ gungen und -rückstellungen gebildet. Die in einer Rechnungslegungsperiode betriebswirtschaftlich nicht mehr be­nötigten Wertberichtigungen und Rückstellungen werden erfolgswirksam aufgelöst.


Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Es haben sich keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze ergeben.

31

Handelsgeschäfte Die Bewertung aller derivativen Finanzinstrumente der Bank erfolgt zum Fair Value (mit Ausnahme der Derivate, die im Zusammenhang mit Absicherungstransaktionen verwendet werden). Sie werden als positive oder negative Wiederbeschaffungswerte unter den «Sonsti­gen Aktiven» bzw. «Sonstigen Passiven» bilanziert. Bei Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten, wel­che zu Handels­zwecken eingegangen werden, wird der realisierte und unrealisierte Erfolg über die Rubrik «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» verbucht.

Absicherungsgeschäfte Die Bank kann ausserdem derivative Finanzinstrumente im Rahmen des Asset- und LiabilityManage­ments zur Steuerung von Zinsände­­r­ungs-, Währungs- und Ausfallrisiken einsetzen. Die Absiche­r ungsgeschäfte werden analog dem abgesicherten Grundgeschäft bewertet. Der Erfolg aus der Ab­sicherung wird der gleichen Erfolgsposition zugewiesen wie der entspre­chende Erfolg aus dem ab­gesicherten Geschäft.

Geschäftsbericht 2008 

Derivative Finanzinstrumente Bezüglich der Geschäftspolitik und des Risikomanagements wird auf die Erläuterungen zur Ge­schäftstätigkeit verwiesen.


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Mehr Möglichkeiten.


3  Informationen zur Bilanz

3.1  Übersicht der Deckungen von Ausleihungen und Ausserbilanzgeschäften 3.1.1  Übersicht nach Deckungen in CHF 1’000 Deckungsart Hypothekarische Deckung

Andere Deckung

Ohne Deckung

Total

15'192

12'424

16'631

44'247

347'617

0

489

348'106

– Büro- und Geschäftshäuser

44'707

0

470

45'177

– Gewerbe und Industrie

35'591

0

24

35'615

3'851

0

121

3'972

Berichtsjahr

446'958

12'424

17'735

477'117

Vorjahr

420'510

9'925

20'195

450'630

Eventualverpflichtungen

0

1'042

29'365

30'407

Unwiderrufliche Zusagen

2'835

1'950

3'798

8'583

0

0

392

392

Berichtsjahr

2'835

2'992

33'555

39'382

Vorjahr

4'078

1'332

31'378

36'788

Bruttoschuldbetrag

Geschätzte Verwertungserlöse der ­Sicherheiten

Nettoschuldbetrag

Einzelwertberichtigung

6'430

3'301

3'129

3'184

7'335

3'595

3'740

3'797

Ausleihungen Forderungen gegenüber Kunden

– Übrige Total Ausleihungen

Ausserbilanz

Einzahlungs- und Nachschuss­verpflichtungen Total Ausserbilanz

3.1.2  Angaben zu gefährdeten Forderungen in CHF 1’000

Gefährdete Forderungen Berichtsjahr Vorjahr

3.2  Aufgliederung der Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen, der Finanzanlagen und Beteiligungen in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

0

0

540

1'519

0

0

540

1'519

0

0

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Schuldtitel Beteiligungstitel Edelmetalle Total Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen -  davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften

Jahresbericht 2008 

– Wohnliegenschaften

33

Hypothekarforderungen


3  Informationen zur Bilanz

in CHF 1’000 Buchwert

Fair Value

Berichtsjahr

Vorjahr

Berichtsjahr

Vorjahr

Schuldtitel

4'060

7'077

4'137

6'985

– davon mit Halteabsicht bis Endfälligkeit

4'060

7'077

4'137

6'985

661

420

1'054

936

23

16

23

16

Total Finanzanlagen

4'744

7'513

5'214

7'937

­–  davon repofähige Wertschriften   gemäss Liquiditätsvorschriften

1'750

2'753

Finanzanlagen

Beteiligungstitel Edelmetalle

in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

Beteiligungen 0

0

ohne Kurswert

mit Kurswert

1'220

1'270

Total Beteiligungen

1'220

1'270

3.3  Angaben zu wesentlichen Beteiligungen Unsere Bank hält Beteiligungspapiere der RBA-Holding und an Gesellschaften mit Infrastrukturcharakter. Die jeweiligen Kapital- und Stimmquoten betragen nur einen geringen Anteil der entsprechenden Grundkapitalien. Deren Einfluss auf die Vermögensund Ertragslage der Bank sind unwesentlich.

3.4  Anlagespiegel in CHF 1’000 Berichtsjahr Anschaffungswert

Bisher aufgelaufene Abschreibungen

Buchwert Ende Vorjahr

Umglie­ derungen

Investi­ tionen

Desinvestitionen

Abschreibungen

Buchwert Ende Berichtsjahr

Beteiligungen 0

0

0

0

0

0

0

0

– Minderheitsbeteiligungen

– Mehrheitsbeteiligungen

1'546

-276

1'270

0

0

0

-50

1'220

Total Beteiligungen

1'546

-276

1'270

0

0

0

-50

1'220

1'804

Sachanlagen Liegenschaften – Bankgebäude

2'267

-506

1'761

0

117

0

-74

Übrige Sachanlagen

1'198

-1'043

155

0

209

0

-115

249

Total Sachanlagen

3'465

-1'549

1'916

0

326

0

-189

2'053 in CHF 1’000 Berichtsjahr

Brandversicherungswert der Liegenschaften

4'789

Brandversicherungswert der übrigen Sachanlagen

1'700


3.5  Sonstige Aktiven und Sonstige Passiven in CHF 1’000 Sonstige Passiven

Ausgleichskonto

Sonstige Aktiven

Sonstige Passiven 165

0

1'353

0

1'280

0

152

0

92

1'431

11

1'203

0

90

Indirekte Steuern Abrechnungskonten

0

1

Nicht eingelöste Coupons, Kassenobli­gationen und Obligationenanleihen

0

116

0

169

Übrige Aktiven und Passiven

1

29

16

116

1'373

2'930

179

1'743

Total Sonstige Aktiven und Sonstige Passiven

3.6  Zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändete oder abgetretene Aktiven sowie Aktiven unter Eigentumsvorbehalt in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

Forderungsbetrag bzw. Buchwert

Verpflichtungen bzw. davon beansprucht

Forderungsbetrag bzw. Buchwert

Verpflichtungen bzw. davon beansprucht

Verpfändete Aktiven Hypothekarforderungen

79'551

78'486

73'957

72'512

Finanzanlagen

0

0

3'252

0

Beteiligungen

1'051

0

1'101

0

800

0

800

0

81'402

78'486

79'110

72'512

0

0

0

0

Sachanlagen Total verpfändete Aktiven Aktiven unter Eigentumsvorbehalt

3.7  Verpflichtungen gegenüber eigenen Vorsorgeeinrichtungen in CHF 1’000 Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden Kassenobligationen Total Verpflichtungen gegenüber eigenen Vorsorgeeinrichtungen

Berichtsjahr

Vorjahr

0

208

55

38

0

153

55

399

Die MitarbeiterInnen der Ersparniskasse Schaffhausen sind bei der autonomen Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen versichert. Die Leistungen der Pensionskasse werden aufgrund der geleisteten Beiträge berechnet (Beitragsorientierung). Sämtliche MitarbeiterInnen ab dem gesetzlich festgelegten BVG-Mindestjahreslohn sind versichert und damit anspruchsberechtigt. Der Koordinationsabzug ist an den Beschäftigungsgrad angepasst. Die Prämien der beruflichen Vorsorge werden im Schnitt zu 40% vom Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin und zu 60% von der Ersparniskasse Schaffhausen getragen. Es bestehen – wie im Vorjahr – keine Arbeitgeberbeitragsreserven. Die Ermittlung der tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorgeverpflichtungen basiert auf den nach Swiss GAAP FER 26 erstellten Jahresrechnungen der Personalvorsorgeeinrichtungen. Es wird beurteilt, ob aus Sicht der Bank aus der allfälligen Unter- oder Überdeckung der Vorsorge­einrichtung wirtschaftliche Risiken oder ein wirtschaftlicher Nutzen erwachsen könnte. Ein allfälliger wirtschaftlicher Nutzen oder bestehende Arbeitgeberbeitragsreserven werden nicht aktiviert, für wirtschaftliche Risiken werden hingegen Rückstellungen in der Bilanz gebildet. Trotz der schwierigen Verhältnisse an den Finanzmärkten besteht bei der Vorsorgeeinrichtung per 31.12.2008 eine leichte Überdeckung.

35

Sonstige Aktiven Wiederbeschaffungswert aus derivativen Finanzinstrumenten

Vorjahr

Jahresbericht 2008 

Berichtsjahr


3  Informationen zur Bilanz

in CHF 1'000 Wirtschaftlicher Nutzen und Vorsorgeaufwand

Über-/ UnterDeckung

Wirtschaftlicher Nutzen/ wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand

31.12.07

Wirtschaftlicher Anteil der Bank

31.12.07

Veränderung zum Vorjahr bzw. erfolgswirksam im Berichtsjahr

Auf die Periode abgegrenzte Beiträge

31.12.06

Vorsorgeaufwand im Personalaufwand

2008

2008

2007

PK der EK Schaffhausen (mit Überdeckung)

658

0

0

0

-175

-175

-168

Total

658

0

0

0

-175

-175

-168

3.8  Ausstehende Obligationenanleihen und Pfandbriefdarlehen in CHF 1'000 Emittent

Gewichteter Durchschnittszins

Fälligkeiten

2.899%

2009–2029

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank schweiz. Hypothekarinstitute

Betrag 76‘200

Total

76‘200

Vorjahr

70‘400 Fällig 2009

2010

2011

2012

2013

Total

nach 2013

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank ­ schweiz. Hypothekarinstitute

10'100

11'000

12'100

16'500

9'500

17'000

76'200

Total

10'100

11'000

12'100

16'500

9'500

17'000

76'200

3.9  Wertberichtigungen und Rückstellungen, Schwankungsreserve für Kreditrisiken und Reserven für allgemeine Bankrisiken in CHF 1'000 Stand Ende Vorjahr

Zweckkonforme Verwendung

Änderung Zweckbestimmung (Umbuchungen)

Wiedereingänge, überf. Zinsen, Währungsdifferenzen

Neubildung z.L. Erfolgsrechnung

Auflösung z.G. Erfolgsrechnung

– Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken (Delkredere- und Länderrisiko)

4'908

-1'367

0

80

675

-864

3'432

– Übrige Rückstellungen

3'653

0

0

0

0

-143

3'510

Total Wertberichtigungen und Rückstellungen

8'561

-1'367

0

80

675

-1'007

6'942

Stand Ende Berichtsjahr

Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfall- und andere Risiken

abzüglich: mit den Aktiven direkt verrechnete Wertberichtigungen Total Wertberichtigungen und Rückstellungen gemäss Bilanz Reserven für allgemeine Bankrisiken

0

0 8'561 15'400

6'942 0

0

0

400

0

15'800


3.10  Gesellschaftskapital und Aktionäre mit Beteiligungen über 5% aller Stimmrechte in CHF 1'000 Berichtsjahr Gesamtnominalwert

Stückzahl

Dividen­denberechtigtes Kapital

Vorjahr Gesamtnominalwert

Stückzahl

Dividen­denberechtigtes Kapital

Aktienkapital Namenaktien

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200

Total Gesellschaftskapital

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200 in CHF 1’000

Anteil in %

Nominal

Anteil in %

37

Vorjahr

Nominal

3'200

100

3'200

100

Jahresbericht 2008 

Berichtsjahr Bedeutende Kapitaleigner und stimm­rechts­ gebundene Gruppen von Kapitaleignern mit Stimmrecht – Stiftung EK Schaffhausen

3.11  Nachweis des Eigenkapitals in CHF 1'000 Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres Einbezahltes Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve

3'200 1'773

Andere Reserven

22'483

Reserven für allgemeine Bankrisiken

15'400

Bilanzgewinn Total Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung)

2'020 44'876

+ Andere Zuweisungen

400

- Dividende und andere Ausschüttungen aus dem Jahresgewinn des Vorjahres

-740

+ Jahresgewinn des Berichtsjahres Total Eigenkapital am Ende des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung)

1'809 46'345

davon: Einbezahltes Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve

3'200 1'821

Andere Reserven

23'715

Reserven für allgemeine Bankrisiken

15'800

Bilanzgewinn

1'809


3  Informationen zur Bilanz

3.12  Fälligkeitsstruktur des Umlaufvermögens und des Fremdkapitals in CHF 1'000 auf Sicht

kündbar

fällig innert 3 Monaten

nach 3 Monaten bis zu 12 Monaten

nach 12 Monaten bis zu 5 Jahren

nach 5 Jahren

immo­ bilisiert

-

-

-

-

-

Total

Umlaufvermögen Flüssige Mittel

13'960

Forderungen aus Geldmarktpapieren Forderungen gegenüber Banken

-

13'960

0

0

0

0

0

0

-

0

7'492

130

5'117

378

4'360

0

-

17'477

Forderungen gegenüber Kunden

107

37'167

0

300

6'073

600

-

44'247

Hypothekarforderungen

230

125'394

11'230

36'883

199'782

59'351

-

432'870

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

540

-

-

-

-

-

-

540

Finanzanlagen

683

0

750

750

2'311

250

0

4'744

Berichtsjahr

23'012

162'691

17'097

38'311

212'526

60'201

0

513'838

Vorjahr

20'563

182'726

18'018

45'417

177'096

42'001

0

485'821

Total Umlaufvermögen

Fremdkapital Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren

0

0

0

0

0

0

0

0

186

0

2'000

51

3'000

0

0

5'237

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Sparund Anlageform

19'979

135'664

22'980

0

0

0

0

178'623

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

44'392

430

9'642

12'176

14'650

2'500

0

83'790

-

-

7'179

21'045

81'150

6'663

0

116'037

Verpflichtungen gegenüber Banken

Kassenobligationen Anleihen und Pfandbriefdarlehen Total Fremdkapital

-

-

0

10'100

49'100

17'000

0

76'200

Berichtsjahr

64'557

136'094

41'801

43'372

147'900

26'163

0

459'887

Vorjahr

65'951

114'210

55'377

38'291

131'985

26'133

0

431'947

3.13  Forderungen und Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften sowie Organkredite in CHF 1’000 Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften

Berichtsjahr

Vorjahr

4'317

1'800

Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften

1'481

89

Organkredite

4'454

2'985

Transaktionen mit nahestehenden Personen: Mit nahestehenden Personen werden, mit Ausnahme von banküblichen Vorzugskonditionen für das Personal, Transaktionen (wie Wertschriften­ geschäfte, Zahlungsverkehr, Kreditgeschäfte und Geldmarktanlagen) zu Konditionen durchgeführt, wie sie für Dritte zur Anwendung gelangen.


3.14  Aktiven und Passiven aufgegliedert nach In- und Ausland in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

Inland

Ausland

Inland

Ausland

13'456

504

6'815

390

0

0

0

0

16'612

865

18'235

719

Forderungen aus Geldmarktpapieren Forderungen gegenüber Banken Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen

42'340

1'907

34'432

2'181

431'747

1'123

412'894

1'123

469

71

1'465

54

3'733

1'011

4'681

2'832

Beteiligungen

1'220

0

1'270

0

Sachanlagen

2'053

0

1’916

0 87

Rechnungsabgrenzungen Sonstige Aktiven Total Aktiven

691

27

820

1'373

0

179

0

513'694

5'508

482'707

7'386

Passiven Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren

0

0

0

0

Verpflichtungen gegenüber Banken

5'237

0

3'601

0

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

167'893

10'730

164'510

9'130

76'470

7'320

77'957

8'336

116'037

0

98'013

0

76'200

0

70'400

0

Rechnungsabgrenzungen

3'098

0

2'966

0

Sonstige Passiven

2'930

0

1'743

0

Wertberichtigungen und Rückstellungen

6'942

0

8'561

0

15'800

0

15'400

0

3'200

0

3'200

0

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden Kassenobligationen Anleihen und Pfandbriefdarlehen

Reserven für allgemeine Bankrisiken Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve Andere Reserven Jahresgewinn Total Passiven

1'821

0

1'773

0

23'715

0

22'483

0

1'809

0

2'020

0

501'152

18'050

472'627

17'466

3.15  Total der Aktiven aufgegliedert nach Ländern bzw. Ländergruppen in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

CHF

Anteil in %

CHF

Anteil in %

513'694

99

482'707

99

5'405

1

7'141

1

Vereinigte Staaten

0

0

0

0

Asien

1

0

0

0

102

0

245

0

519'202

100

490'093

100

Aktiven Schweiz Westeuropa

Übrige Total Aktiven

Jahresbericht 2008 

Flüssige Mittel

39

Aktiven


3  Informationen zur Bilanz

3.16  Bilanz nach Währungen in CHF 1’000 CHF

EUR

USD

Übrige

13'057 0

885

5

13

0

0

0

5'003

9'768

1'209

1'497

43'968

204

56

19

432'870

0

0

0

Aktiven Flüssige Mittel Forderungen aus Geldmarktpapieren Forderungen gegenüber Banken Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

469

71

0

0

3'710

148

0

886

Beteiligungen

1'220

0

0

0

Sachanlagen

2'053

0

0

0

691

2

0

25

1'373

0

0

0

504'414

11'078

1'270

2'440

0

0

0

0

504'414

11'078

1'270

2'440

Finanzanlagen

Rechnungsabgrenzungen Sonstige Aktiven Total bilanzwirksame Aktiven Lieferansprüche aus Devisenkassa-, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften Total Aktiven Passiven Verpflichtungen aus Geldmarktpapieren

0

0

0

0

Verpflichtungen gegenüber Banken

5'045

113

79

0

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

178'623

0

0

0

70'676

10'476

1'154

1'484

116'037

0

0

0

76'200

0

0

0

Rechnungsabgrenzungen

3'098

0

0

0

Sonstige Passiven

2'930

0

0

0

Wertberichtigungen und Rückstellungen

6'942

0

0

0

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden Kassenobligationen Anleihen und Pfandbriefdarlehen

Reserven für allgemeine Bankrisiken

15'800

0

0

0

Gesellschaftskapital

3'200

0

0

0

Allgemeine gesetzliche Reserve

1'821

0

0

0

23'715

0

0

0

1'809

0

0

0

505'896

10'589

1'233

1'484

0

0

0

0

505'896

10'589

1'233

1'484

-1'482

489

37

956

Andere Reserven Jahresgewinn Total bilanzwirksame Passiven Lieferverpflichtung aus Devisenkassa-, Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften Total Passiven Netto-Position pro Währung


4  Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften

4.1  Eventualverpflichtungen

35

115

Gewährleistungsgarantien

78

101

2'683

2'758

Garantie z.G. der Clientis AG

27'611

27'001

Total Eventualverpflichtungen

30'407

29'975

Übrige Eventualverpflichtungen

4.2  Offene derivative Finanzinstrumente in CHF 1'000 Handelsinstrumente

Hedging-Instrumente

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontraktvolumen

Positive Wiederbeschaffungswerte

Swaps

0

0

0

0

1'353

30'000

Total Zinsinstrumente

0

0

0

0

1'353

30'000

Berichtsjahr

0

0

0

0

1'353

30'000

Vorjahr

0

0

0

0

165

20'000

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontrakt volumen

Zinsinstrumente

Total vor Berücksichtigung der Netting-Verträge

in CHF 1'000

Total nach Berücksi­c hti­­ ung der Netting-Verträge g

Positive Wiederbeschaffungswerte (kumuliert)

Negative Wiederbeschaffungswerte (kumuliert)

Berichtsjahr

0

1'353

Vorjahr

0

165

4.3  Treuhandgeschäfte in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Treuhandanlagen bei Drittbanken

36'396

42'104

Total Treuhandgeschäfte

36'396

42'104

Jahresbericht 2008 

Vorjahr

Kreditsicherungsgarantien

41

in CHF 1'000 Berichtsjahr


5  Informationen zur Erfolgsrechnung

5.1  Refinanzierungsertrag im Zins- und Diskontertrag Dem Zins- und Diskontertrag werden keine Refinanzierungskosten für das Handelsgeschäft gutgeschrieben.

5.2  Erfolg aus dem Handelsgeschäft in CHF 1’000 Berichtsjahr

Vorjahr

292

716

Devisen- und Sortenhandel Edelmetallhandel

12

4

Wertschriftenhandel

-702

-2

Total Erfolg aus dem Handelsgeschäft

-398

718

5.3  Personalaufwand in CHF 1’000 Berichtsjahr Bankbehörden, Sitzungsgelder und feste Entschädigungen

Vorjahr

-230

-218

-1'982

-2'067

AHV, IV, ALV und andere gesetzliche Zulagen

-227

-229

Beiträge an Personal- und Wohlfahrtseinrichtungen, Kaderkasse

-175

-168

Personalnebenkosten

-151

-151

-2'765

-2'833

Gehälter und Zulagen

Total Personalaufwand

5.4  Sachaufwand in CHF 1’000 Berichtsjahr Raumkosten und Energie

Vorjahr

-94

-119

Aufwand für Informatik, Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge und übrige Einrichtungen

-1'438

-1'326

Übriger Geschäftsaufwand

-2'348

-1'345

Total Sachaufwand

-3'880

-2'790

5.5  Erläuterungen zu ausserordentlichen Erträgen und Aufwänden, zu wesentlichen Auflösungen von stillen Reserven, Reserven für allgemeine Bankrisiken und von frei werdenden Wertberichtigungen und Rückstellungen Zulasten des ausserordentlichen Aufwandes wurden die Reserven für allgemeine Bankrisiken mit CHF 400‘000 dotiert. Beim ausserordentlichen Ertrag handelt es sich um Auflösungen von Wertberichtigungen und Rückstellungen, die betriebswirtschaftlich nicht mehr notwendig sind.


Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicher­heit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne

Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontroll­systems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2008 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz und den Statuten. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR und Art. 11 RAG) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

BANKREVISIONS- UND TREUHAND AG Francis Zoller Revisionsexperte (Leitender Prüfer)

Gerardo Moscariello Revisionsexperte

Geschäftsbericht 2008 

An die Generalversammlung der Ersparnis­ kasse Schaffhausen AG, Schaffhausen Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Ersparniskasse Schaffhausen AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung, Mittelflussrechnung und Anhang für das am 31. Dezember 2008 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

43

Bericht der Revisionsstelle


Die wichtigsten Kennzahlen im 5-Jahresrückblick

in CHF 1'000 2004

2005

2006

2007

2008

Erfolg aus dem Zinsengeschäft

7'706

7'684

7'881

7'803

7'413

Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

1'866

2'109

2'242

2'586

2'231

480

815

906

718

-398

33

45

271

323

58

Erfolgsrechnung

Handelserfolg Übriger ordentlicher Erfolg Personalaufwand

-2'588

-2'654

-2'810

-2'833

-2'765

Sachaufwand

-2'482

-2'605

-2'484

-2'790

-3'880

Bruttogewinn

5'015

5'394

6'006

5'807

2'659

Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste

-1'686

-1'865

-2'294

-2'121

-1'150

Jahresgewinn

1'775

1'890

1'987

2'020

1'809

421'499

442'839

480'582

490'093

519'202

35'930

38'189

40'584

42'856

44'536

Kundenausleihungen

380'873

397'483

430'345

450'630

477'117 432'870

Bilanz Bilanzsumme Eigenkapital (ohne Jahresgewinn) - davon Hypothekarforderungen

346'925

365'001

389'107

414'017

Kundengelder

320'092

339'775

363'095

357'946

378'450

- davon in Spar- und Anlageform

193'035

214'648

206'835

173'640

178'623

6'394

6'825

8'400

8'561

6'942

311'700

369'800

405'734

424'841

367'911

22.2

23.1

21.4

21.0

21.5

Wertberichtigungen und Rückstellungen Depotvolumen MitarbeiterInnen per Jahresende Verhältniszahlen Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag (cost/income ratio) Kundendeckungsgrad (Kundengelder/Ausleihungen)

0.50

0.49

0.47

0.49

0.71

84.04

85.48

84.37

79.43

79.32

Eigenkapital zu Bilanzsumme

8.52

8.62

8.44

8.74

8.58

Bruttogewinn pro MitarbeiterIn

226

234

281

277

124

Jahresgewinn pro MitarbeiterIn

80

82

93

96

84


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Ersparniskasse Schaffhausen | Geschäftsbericht 2008  

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