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Geschäftsbericht 2015

Mehr Möglichkeiten.


Wir entscheiden vor Ort. Im vorliegenden Geschäftsbericht begegnen Sie Menschen aus der Region in unterschiedlichen Lebenssituationen. Sie sind hier zu Hause. Seit 1817 ist die Ersparniskasse Schaffhausen eng mit der Region verbunden. Wir kennen uns hier aus und entscheiden vor Ort. Darum können wir Menschen, die hier leben, optimal unterstützen. In jeder Situation. Seit bald 200 Jahren.

199. Geschäftsbericht 1. Januar bis 31. Dezember 2015


Sehr geehrte Damen und Herren Das Jahr 2015 begann mit einem Paukenschlag: Die Schweizerische Nationalbank hat am 15. Januar den Mindestkurs des Frankens gegen­über dem Euro aufgehoben. Die Schweizer Exportindustrie wurde davon schwer getroffen. Schweizer Unternehmen, die ihre Produkte hauptsächlich im Euro-Raum verkaufen, erlitten – in Schweizer Franken gerechnet – infolge­ dessen Einbussen bei Umsatz und Gewinn. Von diesen sich schlagartig verschlechternden Rahmenbedingungen waren in besonderem Masse Unternehmen im Grenzkanton Schaffhausen betroffen. Zudem spüren insbesondere die Gastronomie und der Detailhandel den zunehmenden Einkaufstourismus. Schon einen Tag nach dem folgenschweren Nationalbankentscheid konnten über 600 Gäste im Stadttheater an unserem Finanzapéro den Ausführungen von Prof. Dr. Klaus Wellershoff folgen. Der Referent begrüsste die Aufhebung des Mindestkurses des Frankens gegenüber dem Euro, meinte aber auch, dass die SNB von der Heftigkeit der darauf folgenden Turbulenzen­ an den Finanzmärkten und der enormen Erstarkung des Schweizer Frankens wohl selbst überrascht worden sei. Er prophezeite in der Folge auch ein angespannteres Anlagejahr 2015 gegenüber demjenigen von 2014. Das Börsenjahr 2015 war denn auch geprägt vom «Frankenschock». Zudem wirkten sich der Zerfall der Rohstoffpreise sowie die Unsicherheiten rund um die chinesische Wirtschaft negativ auf den SMI aus. Den meisten Schweizer Unternehmen war es aber trotz diesen erschwerten Bedingungen möglich, konkurrenzfähig zu bleiben. Dies auch aufgrund des Entscheids der Europäischen Zentralbank EZB, die Wirtschaft der Eurozone mit grossen Geldmengen zu stützen, was die Auftragslage der Schweizer Unternehmen, welche in der Exportindustrie tätig sind, verbesserte. Der SMI schloss Ende Jahr etwa auf dem gleichen Niveau wie Ende des Jahres 2014.

Die Tiefzinsphase hielt in Europa auch Ende 2015 an. So beschloss die Europäische Zentralbank Mitte Oktober, die Zinsen auf historisch niedrigem Niveau zu belassen. Dahingegen hat die US-Notenbank Fed Mitte Dezember entschieden, die Leitzinsen nach Jahren der quasi Nullzinspolitik leicht nach oben anzupassen. Für die Ersparniskasse Schaffhausen war das Jahr 2015 in verschiedener Hinsicht ebenfalls ein ereignisreiches Jahr. Eine wichtige Hürde nahm unsere Bank, indem sie im Juni, als erstes Institut auf dem Platz Schaffhausen, das USProgramm abschliessen konnte. Von grösserer Bedeutung ist das erfreuliche operative Ergebnis, das wir im Berichtsjahr erzielen konnten. Neben dem Anlage- entwickelte sich auch das Kreditgeschäft positiv. Zusätzlich haben wir unsere Angebotspalette gezielt ausgebaut. So bieten wir neu neben den klassischen Hypothekarmodellen (variable Hypotheken und Festhypotheken) mit der «Flexhypothek» auf Liborbasis eine interessante Finanzierungsalternative an. Mit der Flexhypothek profitieren unsere Kundinnen und Kunden von tiefen Zinsen. Bei steigenden Zinsen besteht die Möglichkeit, die Flexhypothek in eine Festhypothek umzuwandeln. Auch unser E-Banking-Angebot haben wir im 1. Quartal 2015 erweitert. Unsere Kunden können ihre Zahlungen, Kontoabfragen und Börsengeschäfte seither jederzeit und überall bequem über ihr Smartphone mittels Mobile Banking App vornehmen. Zudem haben wir unseren Hauptsitz am Münsterplatz mit einem neuen Bancomaten mit Einzahlungsfunktion aufgerüstet. Eine weitere Neuerung bringt der vorliegende Geschäftsbericht mit sich. Die Gliederung der Rechnungslegung wurde den neuen rechtlichen Anforderungen angepasst. Daher ist auch die Vergleichbarkeit mit früheren Geschäftsjahren nur eingeschränkt möglich.


Hannes Germann, Präsident des Verwaltungsrates, und Dr. Beat Stöckli, Vorsitzender der Geschäftsleitung

Das Jahr 2015 war für die Ersparniskasse auch das Jahr des Führungswechsels. Nach über 45 Jahren ging Dieter Sommer in den Ruhestand und Dr. Beat Stöckli übernahm den Vorsitz der Geschäftsleitung. Damit konnte sowohl die ­regionale Verankerung der Bankleitung erhalten als auch neues Know-how gewonnen werden. Auch das Jahr 2016 wird zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen. Im internationalen Umfeld werden uns sicherlich die anhaltende Tiefzinsphase, die enorme Schuldenquote vieler Staaten und die Unsicherheiten auf den Devisenmärkten weiterhin beschäftigen. In der Schweiz steht eine Neuorganisation des Finanzmarktrechts vor der Tür. Diese wird sich nicht nur auf Finanzdienstleister, sondern auch auf ihre Kundinnen und Kunden auswirken. Für die Ersparniskasse Schaffhausen ist das Jahr 2016 unter anderem auch darum von Bedeutung, weil ihre Gründerin, die Hülfsgesellschaft Schaffhausen, ihr 200-jähriges Bestehen feiern kann. Ihr Jubiläumsjahr wird nahtlos in dasjenige der Ersparniskasse überleiten, deren Gründung auf das Jahr 1817 zurückgeht. Erfreulich ist ebenfalls, dass Herr Daniel Burlon seit Januar 2016 als Leiter des Bereichs Kredite und Finanzierungen die Geschäftsleitung

verstärkt. Herr Burlon verfügt über langjährige Führungserfahrung und eine hohe Fachkompetenz im Finanzierungsgeschäft. Er bringt daher beste Voraussetzungen mit, um unsere Kundschaft zu beraten und das Kerngeschäft unserer Bank weiter auszubauen. Somit ist die Ersparniskasse Schaffhausen sehr gut aufgestellt, um die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Wir freuen uns darauf, Ihnen weiterhin mit unserer starken regionalen Verankerung und einem umfassenden Blick auf die globalen Finanzmärkte eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene, flexible und zugleich kompetente Beratung anbieten zu können. Schliesslich ist es uns ein grosses Anliegen, uns bei Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden, herzlich für Ihre Treue zu unserer Bank zu bedanken. Wir werden uns auch im kommenden Geschäftsjahr tatkräftig dafür einsetzen, Ihr Vertrauen in unsere Bank weiter zu stärken.

Hannes Germann Präsident des Verwaltungsrates

Dr. Beat Stöckli Vorsitzender der Geschäftsleitung


Wichtige Fakten Die Ersparniskasse ist eine unabhängige Universalbank für Privatund Firmenkunden. Hauptsitz: Gründungsjahr: Geschäftsfelder: Mitarbeitende: Präsenz:

Schaffhausen, Schweiz 1817 Finanzierungen, Anlageberatung und ­Vermögensverwaltung 34 und 2 Lernende Stadt und Region Schaffhausen, Zürcher Weinland

Die Ersparniskasse Schaffhausen ist rechtlich und wirtschaftlich selbstständig. Sie ist Mitglied der RBA-Bankengruppe. Im Anlagegeschäft und in der Vermögens­verwaltung pflegt sie Kooperationen mit namhaften Privat- und Börsenbanken.


Lagebericht

Etwas besser verlief das Jahr in den Industriestaaten. Die US-Wirtschaft blieb vor allem dank der robusten Binnenkonjunktur auf Wachstumskurs. Im Euroraum bildete insbesondere der private Konsum eine Wachstumsstütze. Die Investitionstätigkeit blieb dagegen aufgrund der zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, wie etwa die Schuldenkrise in Griechenland, ­bescheiden. Insgesamt dürfte die Welt­ wirtschaft 2015 um 2.5% gewachsen sein (2014: +2.7%). Schweizer Wirtschaft Die Schweizer Wirtschaft erlitt 2015 durch die massive Aufwertung des Frankens nach Aufhebung des Mindestkurses zum Euro einen Dämpfer. Der starke Franken stellt eine grosse Hürde für die Schweizer Unternehmen dar, da er die preisliche Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt und grossen Druck auf die Gewinnmargen ausübt. Daher schwächte sich die Exportdynamik 2015 deutlich ab, und mit gewisser Verzögerung verlangsamte sich auch das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen. Zudem schrumpften die Bauinvestitionen leicht. Dank des robusten privaten und öffentlichen Konsums konnte jedoch eine Rezession vermieden werden.

Aktien- und Rohstoffmärkte Das globale Börsenjahr 2015 war geprägt von volatilen Finanzmärkten. Während zu Jahres­ beginn in vielen Ländern steigende Kurse zu verzeichnen waren, kam es im Sommer zu ­kräftigen Kursrückgängen. Auslöser hierfür war die Sorge über eine mögliche «harte ­Landung» in China. Für Schweizer Anleger verlief das Jahr 2015 insgesamt wenig erfreulich. Zunächst kam es im Januar, nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses, zu einem massiven Kursrückgang des Aktienindex SMI. Die Verluste konnten in den Folgemonaten zwar wieder aufgeholt werden, aber ab August ging es tendenziell wieder ­abwärts. Insgesamt sank der SMI im Jahresverlauf um rund 2%. Bei den Rohstoffen setzte sich der Abwärtstrend fort. Neben der schwachen Nachfrage aus den Schwellenländern spielte auch das gewachsene Angebot eine wichtige Rolle. Dies erklärt auch den erneuten Rückgang des ­Ölpreises, der zum Jahresende unter die ­Marke von 40 USD/Barrel sank (Ende 2014: 58 USD/Barrel). Devisenmarkt Nach der Aufhebung des Mindestkurses zum Euro im Januar 2015 kam es zu einer massiven

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Weltwirtschaft Die Entwicklung der Weltwirtschaft blieb 2015 hinter den Erwartungen zurück. Verantwortlich hierfür war vor allem die schwache Entwicklung der Schwellenländer. Brasilien und Russland erlebten eine Rezession, und auch die Dynamik in China verlangsamte sich weiter.

Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) dürfte 2015 insgesamt um 0.7% gestiegen sein (2014: +1.9%). In nominaler Rechnung schrumpfte die Schweizer Wirtschaft hingegen 2015 um voraussichtlich 0.3%, da das Preisniveau im Zuge der Frankenaufwertung deutlich gesunken ist.

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Wirtschaftliche Entwicklung


Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro. Im weiteren Jahresverlauf wertete der Franken leicht ab und pendelte sich zum Jahresende bei knapp 1.09 CHF/Euro ein. Der Höhenflug des US-Dollars setzte sich fort; gegenüber den Schwellenländer-Währungen und dem Euro gewann der Dollar nochmals deutlich an Wert. Gegenüber dem Franken blieb er über den gesamten Jahresverlauf betrachtet stabil. Geld- und Kapitalmarkt Die Renditen von Staatsanleihen verharrten 2015 in den Industrieländern auf sehr tiefem Niveau. In der Schweiz rutschten die ­Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen sogar ­erstmals in den negativen Bereich. Ein wichtiger Grund für das rekordtiefe Zinsniveau ist die nach wie vor sehr expansive Geldpolitik der führenden Notenbanken. Die Schweizerische Nationalbank versuchte, den Franken mit Hilfe von negativen Leitzinsen zu schwächen. In den USA läutete die amerikanische Zentralbank hingegen im Dezember 2015 eine Trendwende in der Geldpolitik ein und erhöhte zum ersten Mal seit 2006 die Leitzinsen. Regionale Wirtschaft Das BIP der Region Zürich/Schaffhausen ­expandierte 2015 mit 0.9% leicht stärker als in der Gesamtschweiz (+0.7%). Die abrupte Aufwertung des Frankens zu ­Jahresbeginn liess das Wertschöpfungswachstum im sekundären Sektor stagnieren (+0.1%). Der Wert der Warenexporte ging um 4.0% zurück. Die wichtigste Exportbranche

des zweiten Sektors, die Investitionsgüter­ industrie, verzeichnete, dank eines Wachstums bei den Präzisionsinstrumenten, lediglich einen Rückgang der Warenexporte um 1.6%. Die ­Bruttowertschöpfung sank dadurch um 0.8%. Das Baugewerbe, die zweitwichtigste Branche des sekundären Sektors, vermochte dank des robusten Binnenkonsums weiter zuzulegen (+1.7%). Die Frankenaufwertung ging auch am bedeutenden Dienstleistungssektor der Region nicht spurlos vorbei. Insgesamt expandierten die Dienstleistungsbranchen zwar mit 1.1%, das ist jedoch deutlich weniger als noch 2014 (+2.1%). Die konjunkturelle Gangart wird hier ins­ besondere durch die Schwergewichte Finanzsektor, Handel und öffentlicher ­Sektor bestimmt. Der Finanzsektor stagnierte 2015 (–0.1%) aufgrund der allgemeinen ­Konjunkturschwäche, des Tiefzinsumfeldes und der Währungsverluste in der Ver­­mö­gens­verwaltung. Der Tourismus, als Teil des Dienstleistungssektors, der von der Frankenstärke besonders betroffen ist, verzeichnete ein erfreuliches Wachstum von 1.9%. Die Region profitiert stark vom Städte- und Geschäfts­tou­rismus, der die Frankenstärke deutlich ­weniger spürte. Im Handel (+0.4%) fehlten die Impulse des Transithandels, der 2015 unter dem ­Rohstoff-Preiszerfall litt. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in der Region Zürich/Schaffhausen stieg Ende 2015 auf 3.7% an. Sie liegt damit leicht über dem Schweizer Durchschnitt von 3.4%. Das Wachstum der Zahl der Beschäftigten (+1.0%) verlief in der Region dagegen erfreulicher als in der Gesamtschweiz (+0.7%).


Der vorliegende Geschäftsbericht wurde erstmals nach den Vorgaben der neuen Rechnungslegung erstellt. Damit ist die Vergleichbarkeit zu früheren Abschlüssen nur noch bedingt möglich. Um trotzdem einen Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 zu ermöglichen, wurden die Vorjahreszahlen – soweit möglich und sinnvoll – den neuen Rechnungslegungsvorschriften angeglichen. Die operativen Geschäfte der Ersparniskasse verliefen 2015 erfreulich. So sind die Kundengelder um CHF 49 Mio. oder 8.6 % gewachsen und auch die Ausleihungen sind trotz schwierigen Marktbedingungen um rund CHF 6 Mio. an­gestiegen. Damit konnte unser Institut per Ende 2015 rund 90 % der Ausleihungen durch Kundengelder decken. Auch die Bilanzsumme konnte erneut moderat gesteigert werden. Sie beträgt rund CHF 829 Mio., was einer Zunahme von CHF 44 Mio. oder 5.6 % entspricht. Durch den anhaltenden Kundengeldzufluss konnte

Die bis anhin gebräuchliche Kennzahl «Brutto­ gewinn» ist nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften so nicht mehr vorgesehen. Anstelle dieser wird eine unterschiedlich zusammengesetzte Position «Geschäftserfolg» ausgewiesen. Diese neue Kennzahl liegt zwar über dem entsprechenden Vorjahreswert, sie wurde jedoch erneut durch verschiedene Sonderfaktoren belastet. Trotz des sich weiter verschärfenden Wettbewerbs erreichte der Zinserfolg beinahe das erfreuliche Niveau des Vorjahres. Sowohl im Vorjahr als auch im Berichtsjahr konnten Kreditpositionen bereinigt werden, was sich allerdings negativ auf den Nettoerfolg des Zinsengeschäfts auswirkte. Die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieben, aufgrund der schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten, leicht hinter den Vorjahresresultaten zurück. Eine wichtige Hürde nahm die Ersparniskasse im Berichtsjahr mit dem Abschluss des US-Programms. Im Programm zur Beilegung des Steuerstreits zwischen den USA und der Schweiz ist es der Ersparniskasse Schaffhausen nämlich gelungen, sich als eine der ersten Banken mit den amerikanischen Behörden zu einigen. Die erzielte Vereinbarung enthält unter anderem die Verpflichtung einer ein­maligen Zahlung

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Die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich im Berichtsjahr erneut verschärft. Der starke Franken belastete viele in der Schweiz ansässige Unternehmen und die andauernde Niedrigzinsphase stellte die Banken vor besondere Herausforderungen. Seit Januar 2015 müssen Banken auf ihren Liquiditätsbeständen Negativzinsen bezahlen. Zusätzlich müssen Banken Kredite nach dem Regelwerk «Basel III» mit einem höheren EigenmittelAnteil unterlegen. Dadurch steigen nicht nur die Anforderungen bei der Kreditvergabe, sondern auch die Kosten für die Liquiditätshaltung.

einerseits das Ausleihungswachstum vollumfänglich refinanziert und andererseits das ­Liquiditätspolster massgeblich verstärkt werden. Damit wurden auch die erhöhten Anforderungen an die Liquidität während dem gesamten Berichtsjahr erneut deutlich übertroffen.

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Geschäftsverlauf


Andrea Heggli, Löhningen

Ziele erreichen Was bringt die Zukunft? Wohin führt die Reise? Einem jungen Menschen geht vieles durch den Kopf. Bei der Planung und Gestaltung der Zukunft sind oft auch finanzielle Fragen zu klären. Egal, welche Ziele

Sie verwirklichen wollen und wohin der Weg Sie führt: Wir finden mit Ihnen Lösungen, die Ihren jeweiligen Bedürfnissen optimal entsprechen. Wir entscheiden vor Ort. Seit 1817.


Nachdem im Vorjahr im Zusammenhang mit der Reduktion von Kreditrisiken freie Rückstellungen aufgelöst worden waren, erfolgte im Berichtsjahr aufgrund der ausser­ ordentlichen Aufwendungen eine Auflösung aus den ­Reserven für allgemeine Bankrisiken von CHF 1.1 Mio. Der Jahresgewinn beträgt CHF 1.8 Mio. und liegt damit leicht unter dem Vorjahresergebnis. Wie im Vorjahr beantragt der Verwaltungsrat, unserer gemeinnützigen Gründerin, der Hülfsgesellschaft in Schaff-

Nach der erzielten Einigung im US-Steuerstreit sowie einer wesentlichen Reduktion der Kreditrisiken besteht für das kommende Geschäftsjahr eine gute Ausgangslage. Damit sind wir für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit neuen regulatorischen Anforderungen und den weiterhin anspruchsvollen Bedingungen an den Finanzmärkten bestens gerüstet. Unsere Strategie basiert auf den Kernstärken der Ersparniskasse: ihrer regionalen Verankerung, ihrer hohen Kompetenz im Anlage- und im Finanzierungsgeschäft sowie auf ihrer fast 200-jährigen Geschichte. Mit einem weiteren moderaten Wachstum, einer klaren Zuteilung der Verantwortlichkeiten sowie einer gezielten Verstärkung der Kapitalbasis werden wir die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Ersparniskasse Schaffhausen nachhaltig sicherstellen.

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hausen, einen Betrag von CHF 100‘000 auszurichten. Die verbleibenden CHF 1.7 Mio. werden vollumfänglich den freiwilligen Gewinnreserven zugewiesen.

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in der Höhe von CHF 1.9 Mio. Der Betrag wurde auf der Basis von Informationen, welche die Ersparniskasse den amerikanischen Behörden zur Verfügung gestellt hat, durch das US Department of Justice festgesetzt. Für die mit der Einigung verbundenen Kosten wurden bereits entsprechende Rückstellungen gebildet. Die darüber hinausgehenden Aufwendungen für die mit der Aufarbeitung des Programms verbundenen Rechts- und Beratungskosten haben den Geschäftserfolg massgeblich beeinträchtigt.­


Personelles Verwaltungsrat Die personelle Zusammensetzung des Verwaltungsrates im Berichtsjahr blieb unverändert. Geschäftsleitung Per 1. Februar 2015 übernahm Dr. Beat Stöckli­ die operative Leitung der Ersparniskasse Schaffhausen und trat damit die Nachfolge von Dieter Sommer an, der sich entschieden hatte, seine Berufslaufbahn zu beenden und sich pensionieren zu lassen. Mit Dr. Beat Stöckli hat der Verwaltungsrat eine bestens ausgewiesene Führungspersönlichkeit mit langjähriger Bankerfahrung zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung gewählt. Die Stabübergabe verlief schnell und reibungslos. Bankpersonal Die Ersparniskasse Schaffhausen konnte auch im Berichtsjahr auf den Einsatz von motivierten und qualifizierten Mitarbeitenden zählen. Die Zusammenarbeit innerhalb der Teams basiert auf einer offenen Kommunikation und gegenseitigem Respekt sowie Vertrauen. Wir fördern gezielt die persönliche Initiative und Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden. Per Jahresende 2015 waren 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 2 Lernende beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr mit 32 Personen ergibt dies einen Zuwachs von 2 Mitarbeitenden. Im Jahresdurchschnitt 2015 waren 27 Vollzeitstellen besetzt (Jahresende 2015: 27,4 Vollzeitstellen).

Beförderungen Per 1. Juli 2015 hat der Verwaltungsrat Natalia Llorente die Handlungsvollmacht erteilt. Natalia Llorente absolvierte bereits ihre Banklehre bei der Ersparniskasse. Später betreute sie als Anlageberaterin bis 2006 unsere Privatkundschaft. Sie absolvierte während dieser Zeit eine dreijährige Weiterbildung an der HFW in ­Schaffhausen, die sie als Dipl. Betriebswirtschafterin HF abschloss. Mit der Geburt ihres zweiten Kindes schied Natalia Llorente vorüber­ gehend aus dem aktiven Berufsleben aus. Im September 2012 nahm sie ihre Tätigkeit bei unserer Bank wieder auf. Heute ist sie als Leiterin Zentralregister für die Führung und Organisa­ tion unserer Kundendokumentation zuständig. Ebenfalls per 1. Juli 2015 erhielt Marco Schlatter die Handlungsvollmacht. Marco Schlatter war nach seiner Banklehre während sieben Jahren in der Bankfachpraxis tätig. Seit Februar 2014 arbeitet Marco Schlatter als Kundenberater in der Abteilung Kreditmanagement bei unserer Bank. Marco Schlatter verfügt aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit sowie durch gezielte fachspezifische Weiterbildungen über ein umfassendes Fachwissen im Bereich Banking & Finance. Im August 2015 nahm Franziska Schweizer ihre Tätigkeit als Kundenberaterin für Finanzierungen in unserer Bank auf. Gleichzeitig wurde ihr die Handlungsvollmacht erteilt. Franziska Schweizer absolvierte eine Banklehre und war anschliessend als Sachbearbeiterin und Kundenberaterin tätig. Später arbeitete sie als


Nikola Tadic, Schaffhausen

In Bewegung bleiben Bankgeschäfte werden heutzutage zunehmend über digitale ­Kanäle ­abgewickelt. Online-Banking gehört inzwischen zum Alltag. Wir sorgen dafür, dass Ihnen dafür die ­modernsten Technologien zur ­Verfügung stehen – sicher und ­unabhängig von Zeit und Ort.

Neben Internet und mobiler ­Kommunikation sind wir auch gerne persönlich für Sie da, wenn es um komplexere Finanzdienstleistungen­ geht. Damit sich für Sie mehr ­Möglichkeiten ergeben. Wir entscheiden vor Ort. Seit 1817.


Junior ­Kundenberaterin für Rechts- und Steuerfragen bei einer Treuhandfirma. Franziska Schweizer ist dipl. Betriebsökonomin FH und hat den Lehrgang Wirtschaftsrecht für Manager an der Universität St. Gallen absolviert. Aus- und Weiterbildung Grossen Wert legen wir auf eine konstante ­Ausund Weiterbildung der Mitarbeitenden. Diesbezüglich steht ein breit gefächertes Angebot offen. Zahlreiche Mitarbeitende der Ersparniskasse besuchten im Berichtsjahr fachspezifische Weiterbildungskurse. Mitarbeitende, die den Erwerb eines eidgenössischen Fachausweises oder eines eidgenössischen Diploms anstreben, unterstützen wir mit finanziellen Beiträgen und Zeitgutschriften.

Veranstaltungen Der persönliche Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden ist uns sehr wichtig und wird nicht nur am Geschäftssitz in Schaffhausen und in unserer Filiale in Kleinandelfingen gepflegt, sondern auch bei Begegnungen ausserhalb der Bank, wie zum Beispiel bei Kundenveranstaltungen. Im Berichtsjahr lud die Ersparnis­kasse Schaffhausen ihre Kundinnen und Kunden sowie Interessierte aus der Region wiederum zu diversen Anlässen ein. Der Finanzapéro im Januar – am Tag nach dem Entscheid der SNB, den Euro-Mindestkurs aufzuheben – bescherte der Ersparniskasse

einen neuen Besucherrekord: Das Schaffhauser Stadttheater war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Der renommierte Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Klaus Wellershoff beleuchtete in seinen Ausführungen die möglichen wirtschaftlichen und finanzpolitischen Auswirkungen nach dem Ende der Wechselkursanbindung. Im März 2015 fand der Apéro des Schaffhauser Hauseigentümerverbandes statt, der von unserer Bank gesponsert wurde. Zum Thema «Erben und Schenken» referierte der Leiter des kantonalen Grundbuchamtes, Martin Alder, vor rund 100 Gästen über die Möglichkeiten und Fallstricke der innerfamiliären Grundstücksübertragung. Ein Highlight für alle Fussballfans war die FCSTicket-Aktion im April 2015. Als Hauptsponsorin des FCS war es uns möglich, unseren Kunden Gratistickets für das Derby FC Schaffhausen – FC Winterthur zukommen zu lassen. Kunden mit dem Privatkonto25 erhielten zudem eine Bratwurst und ein Getränk gratis. Ein Quiz lockte Anfang Juni viele Besucher der Schaffhauser Tischmesse an den Stand der Ersparniskasse. Auf einem Bildschirm konnten Videos angeschaut und Fragen dazu beant­ wortet werden. Für Fragen rund ums Geld standen unsere Beraterinnen und Berater vor Ort persönlich zur Verfügung. Das Team unserer Filiale Weinland organisierte im Juni eine Führung durch den Schlosspark in


Bei hochsommerlichen Temperaturen und idealen Bedingungen lud die Ersparniskasse­ Anfang August zum ersten Golf-Anlass im ­idyllischen Ostschweizer Golfclub in Niederbüren ein. Mit dabei waren aktive ­Golferinnen und Golfer sowie Personen, die den faszinie­ renden Sport näher kennenlernen wollten. Nach sportlich intensiv gespielten 18-Loch und einem erfolgreichen Schnupperkurs liessen ­ die Gäste den ersten Ersparniskasse-Golf-Tag bei ­kulinarischen Köstlichkeiten ausklingen.

Unter dem Motto «Vive la France» begeisterte die Aufführung des Vorstadt Variétés im November die von unserer Bank eingeladenen Kundinnen und Kunden. Das Programm nahm die Anwesenden mit auf eine kurzweilige Reise durch Frankreich und bot ein humorvolles Potpourri mit artistischen, magischen und musikalischen Leckerbissen.

Als Hauptsponsorin engagierte sich unsere Bank beim ersten Power-Kids-Triathlon im September 2015 in der KSS auf der Breite. Der von SH Power ins Leben gerufene Anlass fand unter der Schirmherrschaft von Olympiasiegerin Nicola Spirig statt. Die sympathische Sportlerin kümmerte sich vor Ort persönlich um die ­Nachwuchstalente. Nach einem er­ lebnisreichen Tag nahmen rund 130 Siegerinnen und Sieger strahlend ihre Pokale und Urkunden in Empfang. Ebenfalls im zweiten Halbjahr 2015 wurde vom Team unserer Filiale Weinland ein gemütlicher Grillanlass für Familien organisiert. Aufgrund

Ebenfalls im November fand im Schloss Laufen der Finanzapéro für unsere Kundinnen und Kunden aus dem Zürcher Weinland statt. Bereits zum sechsten Mal referierte Prof. Dr. Klaus Wellershoff im voll besetzten Rittersaal. Die interessierte Zuhörerschaft erhielt kompetente Antworten hinsichtlich der Entwicklung der Finanzlage sowie hinsichtlich möglicher Anlagestrategien.

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unserer Sponsoraktivitäten konnten wir unseren Kundinnen und Kunden auch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen ­ermöglichen, beispielsweise der Besuch eines Champions-League-Spiels der Kadetten Schaffhausen oder eines hochklassigen Jazz-Konzerts des Vereins Jazz Treff Schaffhausen.

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Andelfingen. Schlossgärtner Rüegsegger vermittelte den Kundinnen und Kunden aus dem Zürcher Weinland einen Einblick in die Vielfalt der Pflanzen und Bäume sowie Hintergrund­ informationen zur Geschichte des Schlosses und des Parks. Im Anschluss wurde den Gästen ein Apéro im Schloss kredenzt.


Sonia Tissi und Solea, Diessenhofen

Unsere grösste Herausforderung Kaum etwas verändert das Leben so nachhaltig wie die Gründung einer Familie. Oft akzentuiert sich in dieser Lebensphase der Wunsch nach einem eigenen Zuhause. Mit einer auf Sie zugeschnittenen Finanzierung kann Ihr Traum vom Eigenheim Wirklichkeit werden.

Wir helfen Ihnen bei der Realisation und begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem Traumhaus. Weil wir in der Region zuhause sind, kennen wir uns aus und können Sie bestmöglich beraten. Wir entscheiden vor Ort. Seit 1817.


Risiken sind ein wesentlicher Bestandteil jeder Geschäftstätigkeit. Ein Risikomanagement, das die Identifikation, Analyse, Steuerung und Überwachung wesentlicher Risiken im Unternehmensumfeld ermöglicht, ist von besonderer Wichtigkeit. Darüber hinaus kann ein Risikomanagement auch bestimmte Chancen für das Unternehmen erkennen.

Eine wesentliche Komponente hierfür ist die Konzeption und Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems, mit dem identifizierte Risiken durch entsprechende, an­gemessene Kontrollmassnahmen adressiert und deren ­Eintretenswahrscheinlichkeit minimiert werden sollen. Durch eine angemessene Einrichtung von Risikosteuerungs- und Controlling-Prozessen, die eine Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken und der damit verbundenen Risikokonzentrationen gewährleisten, wird sichergestellt, dass die ­Risiken entsprechend berücksichtigt werden. Ein wesentliches Ziel ist dabei, frühzeitig Transparenz über Risiken zu schaffen und potenzielle Verlustgefahren zu reduzieren.

Um sowohl Risiken als auch Chancen frühzeitig erkennen zu können, werden regelmässig interne als auch externe Faktoren, die das ­gesamte Unternehmensumfeld betreffen können, überprüft. Die Basis dieser Überprüfung sind die für den Abschluss nach OR ermittelten Finanzdaten sowie die Risikokennzahlen gemäss den regulatorischen Anforderungen. Risikobeurteilung durch den Verwaltungsrat Der Verwaltungsrat wird quartalsweise über die Situation hinsichtlich Risikobeurteilung seitens der Geschäftsleitung orientiert. Aber auch externe Berater, der Compliance Officer und die interne, die aktienrechtliche und die bankengesetzliche Revisionsstelle vermitteln dem Verwaltungsrat entsprechende Reportings. Insbesondere wird über Markt-, Kredit- und operationelle Risiken sowie Reputationsrisiken rapportiert. Aus der Behandlung dieser Erkenntnisse werden dann strategische und or-

Beschreibung des rechnungslegungs­­bezo­genen internen Kontrollsystems Das interne Kontrollsystem umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Massnahmen, die die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmässigkeit der Rechnungslegung sowie die Einhaltung der massgeblichen rechtlichen Vorschriften sicherstellen sollen. Es umfasst die Komponenten Kontrollumfeld, Risikobeurteilungsprozess, rechnungslegungsbezogene Informationssysteme, Kontrollaktivitäten und Überwachung des IKS. Seit dem ­Abschlussstichtag haben sich keine

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ganisatorische Entscheidungen getroffen mit dem Ziel, die Risikopositionen zu optimieren.

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Durchführung einer Risikobeurteilung


­ esentlichen Änderungen ergeben, die eine w Anpassung des internen Kontrollsystems erforderlich machen würden. Die Gesamtverantwortung für das zur Risikoabsicherung erforderliche interne Kontroll­system liegt bei der Geschäftsleitung, welche den Umfang und die Ausrichtung der ein­gerichteten Systeme anhand spezifischer Anforderungen konzipiert. Prozessintegrierte und prozessunabhängige Überwachungsmassnahmen bilden die Kernelemente des internen Überwachungssystems. Neben manuellen Prozesskontrollen sind auch automatisierte ITProzesskontrollen ein wesentlicher ­Bestandteil der prozessintegrierten ­Massnahmen.

Produkte-Entwicklung Im Berichtsjahr wurde unsere Produkte- und Dienstleistungspalette um zwei Angebote erweitert: Die neue Mobile Banking App mit Zahlungsverkehr und Börsen-Funktionalität stand unseren Kundinnen und Kunden ab März 2015 zur Ver­f ügung. Seit September 2015 wird die auf dem LIBOR basierende Flexhypo­ thek angeboten. Dabei profitieren unsere ­Kunden von tiefen Zinsen und haben gleichzeitig die Möglichkeit, bei steigenden Zinsen in eine Festhypothek umzusteigen. Auch im laufenden Jahr werden wir unseren Kunden eine zeitgemässe und attraktive Angebots­ palette zur Verfügung stellen.


Marcel Geeler, Schaffhausen

Verantwortungsvoll handeln Als Unternehmer müssen Sie am Markt präsent sein, um schnell und flexibel auf wirtschaftliche Verän­ derungen reagieren zu können. Wir unterstützen Sie beim Erreichen Ihrer unternehmerischen Ziele. Sei es mit der optimalen Bewirtschaftung

Ihres Geschäftskontos oder mit der Finanzierung Ihres Betriebsgebäudes. Als starker Partner stehen wir Ihnen zur Seite: Mit kompetenter Beratung und zielführenden Lösungen. Wir entscheiden vor Ort. Seit 1817.


Ausblick Gesamtwirtschaftlicher Ausblick Die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft und auch der Gesamtwirtschaft in der Schweiz hängt in grossem Masse von der weiteren Entwicklung der Schuldenkrise im Euroraum und der Entwicklung der führenden Devisenkurse (EUR, USD) ab. Sofern sich die ­Situation in den kommenden Jahren verbessert, kann von einer insgesamt stärker wachsenden Weltwirtschaft ausgegangen werden. Die Notenbanken haben im Verlauf des vergangenen Jahres weltweit ihre Geldpolitik weiter gelockert und einen sehr expansiven Kurs verfolgt. Damit dürfte auch der Schweizer Franken weiterhin als starke Währung ­gelten und somit das Tiefzins-­ Niveau ­anhalten. Erwartete Entwicklung bei der Ersparniskasse Schaffhausen Im Hinblick auf das Geschäftsjahr 2016 ist ­aufgrund der Bestände per Jahresende 2015 von einer massgeblichen Anzahl an Erneuerungen von fälligen Festhypotheken einerseits und Kassenobligationen und Pfandbriefdarlehen andererseits auszugehen. Aufgrund des tiefen Zinsniveaus ist damit zu rechnen, dass die fälligen Festhypotheken zu tieferen Konditionen erneuert werden, während die auslaufenden Kassenobligationen und Pfandbriefdarlehen sich bereits auf einem relativ niedrigen Zinsniveau befinden. Diese Sachlage wird dazu führen, dass sich die Zinsmarge tendenziell weiter reduziert. Mit geeigneten Massnahmen und zusätzlichen Anstrengungen versuchen wir, die zu erwartenden Ertragsminderungen aufzufangen und ­gleichzeitig die Kostenbasis zu redu­ zieren. Dies mit dem Ziel, auch im kommen-

den Geschäftsjahr ­nachhaltig und rentabel zu wachsen. Dank ihrer regionalen Verbundenheit und ihrem erstklassigen, kundennahen Service ist die Ersparniskasse für die Zukunft gut positioniert. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnen wir mit einem moderaten Bilanzsummenwachstum. Durch diverse Massnahmen, die einen zusätzlichen Kundengeldzufluss zum Ziel haben, wird ein weiterhin hoher Kundengelddeckungsgrad angestrebt. Für die kommenden Jahre zeigt sich ein zunehmend positives Bild, indem die Abschreibungen aus dem Wechsel der IT-Plattform wegfallen und mit einer neuen IT-Lösung ab 2018 wesentlich günstigere Betriebskosten zu erwarten sind. Wir rechnen im 2016 mit einem deutlich höheren Geschäftserfolg und einem leicht über dem diesjährigen Ergebnis liegenden Jahresgewinn. Somit können neben den üblichen Aufwendungen im Rahmen der Abschreibungspolitik sowie der steuerlichen Leistungen wiederum die inneren Reserven der Bank dotiert werden. Für die Ersparniskasse Schaffhausen wird das Jahr 2016 unter anderem auch darum von Bedeutung sein, weil ihre Gründerin, die Hülfsgesellschaft Schaffhausen, ihr 200-jähriges Bestehen feiert. Ihr Jubiläumsjahr wird nahtlos in dasjenige der Ersparniskasse überleiten, deren Gründung auf das Jahr 1817 zurückgeht. Indem die Ersparniskasse Schaffhausen ihre Chancen als leistungsfähige und unabhängige Regionalbank nutzt, ist sie weiterhin ein starker und wichtiger Partner für die Menschen, die hier leben. Damit ist sie gut aufgestellt, um sich auch in Zukunft erfolgreich zu behaupten und für ihre Kundinnen und Kunden nachhaltig Mehrwert zu erzie­len.


Luzi Schucan und Silvia Bartholdi Schucan, Flurlingen

Das Erreichte sichern Schön, wenn man das Leben nach ­ der Pensionierung ohne finanzielle Sorgen geniessen und die Tage mit den angenehmen Dingen aus­ füllen kann. Endlich ist auch Zeit für ­aus­gedehnte Reisen.

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Wir entscheiden vor Ort. Seit 1817.


Corporate Governance Die Führungsorganisation der Ersparniskasse Schaffhausen beruht auf den beiden Gremien Verwaltungsrat und Geschäftsleitung. Diese leitenden Bankorgane haben unterschiedliche Funktionen und Verpflichtungen. Der Verwaltungsrat trägt die oberste Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Geschäftstätigkeit sowie für die Aufsicht und Kontrolle der Geschäftsleitung nach Massgabe der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften. Die Geschäftsleitung wiederum ist das geschäftsführende Organ und trägt die Gesamtverantwortung für die Umsetzung der strategischen Ausrichtung sowie für das Geschäftsergebnis. Die in den Statuten und im Geschäfts- und Organisationsreglement vorgesehene Trennung der Tätigkeiten von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ist klar gewährleistet. Verwaltungsrat Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden durch die Generalversammlung gewählt. Gemäss den Statuten besteht das Gremium aus mindestens fünf Mitgliedern. Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden für die Dauer von vier Jahren gewählt. Wer das 70. Altersjahr vollendet hat, scheidet an der nachfolgenden ordentlichen Generalversammlung aus. Die Amtsperiode beginnt mit dem Tag der Wahl und endet am Tag der ordentlichen Generalversammlung des letzten Geschäftsjahres der Amtszeit, vorbe­ hältlich vorzeitigen Ausscheidens, Rücktritts oder Abberufung. Der Verwaltungsrat setzt ­ sich zurzeit aus sieben Personen zusammen. Alle Verwaltungsräte haben ihr Domizil in

der Region und sind Schweizer Bürger. Der Verwaltungsrat amtet als Kollektivorgan. ­ Die Aufgaben sind detailliert im Geschäftsund Organisationsreglement festgehalten. Der Verwaltungsrat behandelte die Geschäfte an insgesamt acht ordentlichen und drei ausserordentlichen Sitzungen. Zusätzlich führte er eine Klausur- sowie eine Strategietagung durch. Die Mitglieder des Verwaltungsrates besuchten im Berichtsjahr diverse Weiterbildungsveranstaltungen. Kein Mitglied des Verwaltungsrates war in operativen Organen der Ersparniskasse Schaffhausen tätig. Auch steht kein Mitglied des Verwaltungsrates mit der Ersparniskasse in wesentlicher geschäftlicher Beziehung mit auftragsrechtlichem Charakter. Zu Ausbildung und beruflichem Hintergrund sowie weiteren Tätigkeiten und Interessenbindungen der Verwaltungsratsmitglieder verweisen wir auf die Übersicht auf den Seiten 24/25. Ausschüsse Nominations- und Entschädigungsausschuss Der Nominations- und Entschädigungsausschuss besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten sowie einem weiteren Mitglied des Verwaltungsrates. Er unterstützt den Präsidenten des Verwaltungsrates bei der Erfüllung seiner Aufgaben und unterbreitet Vorschläge (Nominationsfunktion und Entschädigungsfunktion). Im Berichtsjahr hat sich der Ausschuss des Verwaltungsrates zu zwei ordentlichen Sitzungen getroffen.


Entschädigungen Die Mitglieder des Verwaltungsrates ­beziehen für ihre Arbeit eine Entschädigung, ­deren Höhe auf Antrag des Präsidenten vom Gesamtverwaltungsrat beschlossen wird. Die Vergütung besteht aus einer Grundentschä­ digung, Zulagen für besondere Funktionen und Sitzungsgeldern. Die Gesamtbezüge (Honorare und Sitzungsgelder) der Mit­glieder des ­Verwaltungsrates beliefen sich im Berichtsjahr auf CHF 242’000 (Vorjahr CHF 217’000). Es wurden keine Aktien und Optionen zugeteilt.

Revisionshonorar Für die Aufwendungen der aktienrechtlichen und bankengesetzlichen Revisionsstelle Grant Thornton Bankrevision AG, Zürich, sind für das Geschäftsjahr 2015 insgesamt CHF 158’000 verbucht worden. Dem Geschäftsjahr 2015 sind Aufwendungen der Entris Audit AG, Bern, in ihrer Funktion als interne Revisionsstelle (Inspektorat) von total CHF 67’000 belastet worden. Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung Der Verwaltungsrat wird auf mehreren Wegen über die Aktivitäten der Geschäftsleitung der Bank informiert. Der Vorsitzende der GL nimmt jeweils an den Sitzungen des Verwaltungsrates teil. Er informiert an diesen Sitzungen über die aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Bank. Der Verwaltungsratspräsident wird überdies laufend über die Tätigkeiten und Entscheidungen mittels Geschäftsleitungs-Protokoll informiert.

23

Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung ist das dem Verwaltungsrat untergeordnete, geschäftsführende Organ. Sie besteht aus einem Vorsitzenden sowie einem oder mehreren Mitgliedern. Die Aufgaben der Geschäftsleitung als Kollektivorgan sowie der einzelnen Geschäftsleitungsmitglieder sind detailliert in den entsprechenden Stellenbeschreibungen und im Geschäfts- und Organisationsreglement festgehalten. Alle Mitglieder der Geschäftsleitung haben ihr Domizil in der Region. Die Geschäftsleitung führt in der Regel wöchentlich eine GL-Sitzung durch.

Die Entschädigung an die Mitglieder der Geschäftsleitung besteht aus einer Basiskomponente und einer leistungsorientierten Entschädigung. Die Höhe dieser leistungsabhängigen Entschädigung basiert auf dem Bruttogewinn sowie auf dem RABIT-Rating und macht üblicherweise keinen wesentlichen Teil der Gesamtvergütung aus. Für die Leistungsbewertung werden ­einheitliche, standardisierte Beurteilungskriterien ­angewendet.

Geschäftsbericht 2015 

Audit Ressort Das Audit Ressort überwacht und beurteilt die Integrität der Finanzabschlüsse, die interne Kontrolle im Bereich der finanziellen Berichterstattung und die Wirksamkeit der Prüfgesellschaft sowie deren Zusammenwirken mit der internen Revision. Die Sitzungen der Verantwortlichen des Audit Ressorts werden nach Bedarf abgehalten.


Organe

Verwaltungsrat Name Wohnort, Nationalität

Funktion

Aktuelle berufliche Haupttätigkeit

Titel / Ausbildung / Beruflicher Hintergrund

Hannes Germann* Opfertshofen, CH

Präsident Mitglied Nominationsund Entschädigungs­ ausschuss

Ständerat

Betriebsökonom dipl. oek. Wirtschafts­redaktor Erstberuf: Lehrer

Dr. Peter Müller* Stein am Rhein, CH

Vizepräsident Mitglied Nominationsund Entschädigungsausschuss

Selbstständiger Unternehmer VR-Präsident der Knecht & Müller AG, Stein am Rhein

Dr. phil.II Erstberuf: Lehrer Studium der Naturwissenschaften an der Universität Zürich Seit 1978 Firma Knecht & Müller AG

Herbert E. Bolli* Schaffhausen, CH

Mitglied Mitglied Nominationsund Entschädigungsausschuss

Direktor Städt. Werke Schaffhausen

Dipl. Ing. ETH Studium Elektrotechnik an der ETH Zürich CMC Carl Maier & Cie AG (Mitglied der Geschäftsleitung) Seit 1991 Städt. Werke Schaffhausen

Urs Heierle* Trasadingen, CH

Mitglied Audit Ressort

Partner bei Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen

Dipl. Wirtschaftsprüfer Betriebsökonom HWV

Carlo Klaiber* Schaffhausen, CH

Mitglied

Selbstständiger Unternehmer Inhaber der Karl Klaiber + Co. Hoch- und Tiefbau, Schaffhausen

Architekt HTL Studium der Architektur an der Fachhochschule Winterthur

Dr. Urs Krebser* Stetten, CH

Mitglied

Direktor Cilag AG, Schaffhausen

Dr. sc. natw. ETHZ Laborant Dipl. Chemiker HTL

Andreas Stamm* Neuhausen, CH

Mitglied

Stamm AG Hallau, Verwaltungsrat der Stamm AG, Spritzgiesstechnik und Formenbau, Hallau

MA, Boston University Erstberuf: Lehrer

* unabhängig im Sinne vom Rundschreiben 2008/24 der FINMA


Erstmalige Wahl

Ver­bleibende Amtsdauer

Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG (Vizepräsident) Weidmüller Schweiz AG, Neuhausen am Rheinfall (Verwaltungsrat) Stiftung Diheiplus, Neuhausen am Rheinfall (Präsident Stiftungsrat) HEV, Schweiz. Hauseigentümerverband, Zürich (Vorstandsmitglied) Schweizerischer ­Gemeindeverband, Bern (Präsident) IVS, Industrie- & Wirtschafts-Vereinigung Schaff­hausen (Vorstandsmitglied) Stiftung EK Schaffhausen (­ Präsident Stiftungsrat)

2003

2015

Knecht & Müller AG, Stein am Rhein (Präsident) Sonnenhof AG Schaffhausen (Präsident) Schweizerische ­Mobiliar Genossenschaft, Bern (Verwaltungsrat) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

1993

2015

Sasag Kabelkommunikation, Schaffhausen (Vizepräsident) Etawatt AG (Präsident) Gemeinschaftsantenne Diessenhofen (Verwaltungsrat) Erdgas Ostschweiz AG, Zürich (Verwaltungsrat) Swissgas AG (Verwaltungsrat) OpenEP AG, Zürich (Verwaltungsrat) Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Präsident) InstaControl AG, Winterthur (­ Vizepräsident bis 18.6.2015) Swisspower AG (Verwaltungsrat ab 12.6.2015) Kraftwerk Schaffhausen AG (Direktor) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2000

2015

Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen am Rheinfall (Präsident) Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen (Präsident Stiftungsrat) Stiftung Diheiplus, Neuhausen am Rheinfall (Stiftungsrat) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2008

2015

Etawatt Schaffhausen AG (Verwaltungsrat) Klaiber Immobilien AG, Schaffhausen (Präsident) Klaiber Bau AG, Schaffhausen (Präsident) Kornhaus Liegenschaften Schaffhausen AG (Verwaltungsrat) Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  Bolli & Böcherer AG, Schaffhausen (Präsident) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2007

2015

pmb bau ag, Schaffhausen (Verwaltungsrat) Kadetten Handball AG (Verwaltungsrat) Kadetten Schaffhausen (Vereinspräsident) Hülfsgesellschaft in Schaffhausen (Präsident ab 13.11.2015) IVS, Industrie- & Wirtschafts-Vereinigung Schaffhausen (Vorstandsmitglied) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2012

2015

Genossenschaft IG Kammgarn (Mitglied) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2012

2015

Geschäftsbericht 2015 

25

Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen


Geschäftsleitung Name, Wohnort

Nationalität

Beruflicher Hintergrund

Eintritt

Dr. Beat Stöckli, Schaffhausen (ab 01.02.2015) Direktor

Funktion

CH

Dr. iur. HSG

2015

Dieter Sommer, Beringen (bis 31.01.2015)

Direktor

CH

Kaufm. Ausbildung

1968

Urs Werz, Diessenhofen

Vizedirektor/Finanzchef

CH

Kaufm. Ausbildung

1982

Kader Name

Funktion

Eintritt

Roberto Calligaro

Prokurist/Anlageberater

1998

Michael Ebner

Prokurist/Stv. Filialleiter Filiale Weinland

2012

Thomas Gysel

Prokurist/Anlageberater

2009

Gordon Klein (bis 30.09.2015)

Prokurist/Leiter Kreditmanagement

2000

Matthias Kuster

Prokurist/Anlageberater

1998 1992

Stefan Leu

Prokurist/Filialleiter Filiale Weinland

Fabienne Schuler-Althaus

Prokuristin/Stv. Kreditchefin/HRM

2002

Jasmin Braun

Handlungsbevollmächtigte/Chefkassierin

2002

Dominik Häberli

Handlungsbevollmächtigter/Sachbearbeiter Geldmarkt

2003

Natalia Llorente (ab 01.07.2015)

Handlungsbevollmächtigte/Leiterin Zentralregister

1993/2012

Daniela Romano

Handlungsbevollmächtigte/Kreditkundenberaterin/HRM

2002

Nicole Rindlisbacher

Handlungsbevollmächtigte/Chefkassierin Filiale Weinland

2009

Marco Schlatter (ab 01.07.2015)

Handlungsbevollmächtigter/Berater Kreditmanagement

2014

Franziska Schweizer (ab 01.08.2015)

Handlungsbevollmächtigte/Beraterin Kreditmanagement

2015

Waltraud Studer

Handlungsbevollmächtigte/Direktionsassistentin/Marketing

1993

Aktienrechtliche und bankengesetzliche Prüfgesellschaft Grant Thornton Bankrevision AG, Zürich

Interne Revision Entris Audit AG, Gümligen/Zürich


Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit den Eigenmitteln und der Liquidität

Eigenmittelanforderungen

60'850

60'150

Hartes Kernkapital (CET1)

55'516

54'680

zusätzliches Kernkapital (AT1) Kernkapital (T1) Ergänzungskapital (T2)

5'000

5'000

60'516

59'680

334

470

Erforderliche Eigenmittel (Mindesteigenmittel)

Verwendeter Ansatz

32'079

33'081

Kreditrisiko

Standardansatz Schweiz

29'519

30'078

Nicht gegenparteibezogene Risiken

Standardansatz Schweiz

743

1'046

Marktrisiko

De-Minimis-Ansatz

Operationelles Risiko (–) Abzüge von den erforderlichen Eigenmitteln Antizyklischer Kapitalpuffer Summe der risikogewichteten Positionen

Antizyklischer Kapitalpuffer im Verhältnis zur Summe der risikogewichteten Positionen

82

133

Basisindikatoransatz

1'956

1'967

Standardansatz Schweiz

-221

-143

4'385

4'332

400'988

413'513

1.09 %

1.05 %

Kapitalquoten Harte Kernkapitalquote (CET1-Quote)

13.84 %

13.22 %

Kernkapitalquote (T1-Quote)

15.09 %

14.43 %

Quote bzgl. des regulatorischen Kapitals (T1 & T2)

15.18 %

14.55 %

CET1-Anforderungen (gemäss Übergangsbestimmungen ERV)

5.59 %

5.05 %

Mindestanforderungen

4.50 %

4.00 %

Eigenmittelpuffer

0.00 %

0.00 %

antizyklischer Kapitalpuffer

1.09 %

1.05 %

11.68 %

10.55 %

CET1-Eigenmittelziel (gemäss FINMA-RS 2011/2)

8.09 %

8.05 %

Zielgrösse

7.00 %

7.00 %

antizyklischer Kapitalpuffer

1.09 %

1.05 %

11.68 %

11.05 %

Verfügbares CET1 nach Abzug der AT1 und AT2 Anforderungen

Verfügbares CET1 T1-Eigenmittelziel (gemäss FINMA-RS 2011/2)

9.59 %

9.55 %

Zielgrösse

8.50 %

8.50 %

antizyklischer Kapitalpuffer

1.09 %

1.05 %

Verfügbares Tier 1

13.18 %

12.55 %

Ziel für das regulatorische Kapital (gemäss FINMA-RS 2011/2)

11.59 %

11.55 %

Zielgrösse

10.50 %

10.50 %

antizyklischer Kapitalpuffer Verfügbares regulatorisches Kapital

1.09 %

1.05 %

15.18 %

14.55 %

Geschäftsbericht 2015 

Vorjahr

Anrechenbare Eigenmittel

27

in CHF 1'000 resp. % Berichtsjahr


Leverage Ratio

in CHF 1'000 resp. % Berichtsjahr

Vorjahr

Leverage Ratio

7.21 %

7.44 %

Kernkapital (CET1 + AT1)

60'516

59'680

839'701

802'593

Gesamtengagement

Liquidity Coverage Ratio

in CHF 1'000 resp. % Berichtsjahr Total

Vorjahr

CHF

Total

CHF

Quote für kurzfristige Liquidität LCR Durchschnitt 1. Quartal

137.97 %

93.08 %

n.a.

n.a.

Durchschnitt 2. Quartal

312.88 %

177.13 %

n.a.

n.a.

Durchschnitt 3. Quartal

274.30 %

143.00 %

n.a.

n.a.

Durchschnitt 4. Quartal

230.24 %

143.28 %

n.a.

n.a.

Qualitativ hochwertige liquide Aktiva (HQLA) Durchschnitt 1. Quartal

36'936

36'479

n.a.

n.a.

Durchschnitt 2. Quartal

63'201

62'778

n.a.

n.a.

Durchschnitt 3. Quartal

58'574

58'105

n.a.

n.a.

Durchschnitt 4. Quartal

67'807

67'361

n.a.

n.a.

Durchschnitt 1. Quartal

26'771

39'190

n.a.

n.a.

Durchschnitt 2. Quartal

20'200

35'441

n.a.

n.a.

Durchschnitt 3. Quartal

21'354

40'633

n.a.

n.a.

Durchschnitt 4. Quartal

29'451

47'012

n.a.

n.a.

Nettomittelabfluss


Jahresrechnung


Bilanz per 31. Dezember 2015

in CHF 1'000 Aktiven

Berichtsjahr

Vorjahr

Flüssige Mittel

71'217

35'185

Forderungen gegenüber Banken

26'785

23'048

Forderungen gegenüber Kunden

45'916

48'164

652'834

644'380

Hypothekarforderungen Handelsgeschäft

1'131

920

Positive Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente

3'006

3'127

18'882

21'811

Finanzanlagen Aktive Rechnungsabgrenzungen

231

244

1'223

995

Sachanlagen

2'637

3'269

Sonstige Aktiven

5'079

3'824

828'941

784'967

0

0

Beteiligungen

Total Aktiven Total nachrangige Forderungen Passiven Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen aus Kundeneinlagen Negative Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente

5'000

10'000

515'240

466'041

8'071

7'011

Kassenobligationen

112'640

112'383

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

125'800

125'800

Passive Rechnungsabgrenzungen

2'651

2'660

457

1'002

Sonstige Passiven Rückstellungen Reserven für allgemeine Bankrisiken (unversteuert) Gesellschaftskapital Gesetzliche Kapitalreserve davon Reserve aus steuerbefreiten Kapitaleinlagen

0

1'605

17'325

18'425

3'200

3'200

800

800

0

0

Gesetzliche Gewinnreserve

1'069

1'069

Freiwillige Gewinnreserven

34'866

32'616

Gewinnvortrag Gewinn Total Passiven

5

5

1'817

2'350

828'941

784'967

Total nachrangige Verpflichtungen

5'000

5'000

davon mit Forderungsverzicht

5'000

5'000

Ausserbilanzgeschäfte Eventualverpflichtungen

in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

4'560

5'583

Unwiderrufliche Zusagen

6'351

7'718

Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen

1'044

1'044


Erfolgsrechnung 2015

in CHF 1'000

Zins- und Dividendenertrag aus Handelsgeschäft Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen Zinsaufwand Brutto-Erfolg Zinsengeschäft Veränderungen von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verluste aus dem Zinsengeschäft Subtotal Netto-Erfolg Zinsengeschäft Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Kommissionsertrag Wertschriften- und Anlagegeschäft

Kommissionsertrag Kreditgeschäft

Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft

14'182

Vorjahr

16'419

39

26

425

302

–5'200

–7'187

9'446

9'560

-1'330

-3'778

8'116

5'782

1'910

2'357

771

656

32

11

Kommissionsaufwand

–266

–327

Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

2'447

2'697

Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option

645

688

Übriger ordentlicher Erfolg

Erfolg aus Veräusserungen von Finanzanlagen Beteiligungsertrag Liegenschaftenerfolg Anderer ordentlicher Ertrag Anderer ordentlicher Aufwand Subtotal übriger ordentlicher Erfolg Geschäftsaufwand

12

83

166

154

24

22

3

22

-9

0

196

281

–3'604

Personalaufwand

–3'897

Sachaufwand

–5'012

–4'362

Subtotal Geschäftsaufwand

–8'909

–7'966

-717

-786

Geschäftserfolg

791

695

Ausserordentlicher Ertrag

304

2'202

-3

-10

Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellen Werten

Veränderungen von Rückstellungen und übrigen Wertberichtigungen sowie Verluste

Ausserordentlicher Aufwand

-987

-1

Veränderungen von Reserven für allgemeine Bankrisiken

1'100

0

Steuern

-375

-537

Jahresgewinn Gewinnverwendung Jahresgewinn

1'817

2'350

1'817

2'350

Gewinnvortrag

5

5

Bilanzgewinn

1'822

2'355

–1'709

–2'250

Gewinnverwendung

– Zuweisung an freiwillige Gewinnreserven – Ausschüttungen aus dem Bilanzgewinn – Andere Gewinnverwendungen Vortrag neu

0

0

-100

-100

13

5

Da die gesetzlichen Reserven bereits mehr als die Hälfte des Aktienskapitals erreicht haben, wird auf eine weitere Zuweisung verzichtet.

31

Zins- und Diskontertrag

Berichtsjahr

Geschäftsbericht 2015 

Erfolg aus dem Zinsengeschäft


Darstellung des Eigenkapitalnachweises

Eigenkapital am Anfang der Berichtsperiode Ausschüttungen an die Hülfs­gesellschaft Schaffhausen

in CHF 1'000

Gesellschaftskapital

Gesetzliche Kapital­reserve

Gesetzliche Gewinn­reserve

Reserven für Freiwillige allgemeine Gewinn­reserven Bankrisiken und Gewinnvortrag

3'200

800

1'069

18'425

0

0

0

Periodenerfolg

Total

32'621

2'350

58'465

0

0

-100

-100

Zuweisung an die freiwillige ­Gewinnreserve

0

0

0

0

2'250

-2'250

0

Veränderung Gewinnvortrag

0

0

0

0

0

0

0

Entnahmen aus den Reserven für all­gemeine Bankrisiken

0

0

0

-1'100

0

0

-1'100

Gewinn

0

0

0

0

0

1'817

1'817

3'200

800

1'069

17'325

34'871

1'817

59'082

Eigenkapital am Ende der Berichtsperiode


Die Ersparniskasse Schaffhausen AG ist eine Aktiengesellschaft schweizerischen Rechts. Die Dienstleistungen werden am Hauptsitz der Bank in Schaffhausen und in der Filiale in Kleinandelfingen erbracht. Als Bank der RBA-Gruppierung werden über die RBA-Holding AG und deren Tochtergesellschaften sowie von Gruppengesellschaften des SWISSCOM-Konzerns verschiedene Dienstleistungen bezogen, insbesondere die gemeinsame Informatik-Lösung. Sollte ein Austritt aus dem RBA-Aktionärspool vor 2017 erfolgen, wird eine Austrittsleistung 0,08 % der Bilanzsumme fällig.

Bilanzierungs- und Bewertungs­ grundsätze Allgemeine Grundsätze Die Buchführungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich nach dem Obligationenrecht, dem Bankengesetz und dessen Verordnung sowie den Rechnungslegungsvorschriften für Banken, Effektenhändler, Finanzgruppen und -konglomerate gemäss Rundschreiben 15/1 der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Der vorliegende statutarische Einzelabschluss mit zuverlässiger Darstellung stellt die wirtschaftliche Lage der Bank so dar, dass sich Dritte ein zuverlässiges Urteil bilden können. Der Abschluss kann stille Reserven enthalten. Allgemeine Bewertungsgrundsätze Die Jahresrechnung wird unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erstellt. Die Bilanzierung erfolgt zu Fortführungswerten. Die in einer Bilanzposition ausgewiesenen Positionen werden einzeln bewertet.

Die Verrechnung von Aktiven und Passiven sowie von Aufwand und Ertrag wird grundsätzlich nicht vorgenommen. Die Verrechnung von Forderungen und Verpflichtungen erfolgt nur in den folgenden Fällen: Forderungen und Verbindlichkeiten werden verrechnet, sofern sie aus gleichartigen Geschäften mit der gleichen Gegenpartei, in derselben Währung, mit gleicher oder früherer Fälligkeit der Forderung bestehen und zu keinen Gegenparteirisiken führen können. Bestände an Anleihen und Kassenobligationen werden mit der entsprechenden Passivposition verrechnet. Abzug der Wertberichtigungen von der entsprechenden Aktivposition. Verrechnung von in der Berichtsperiode nicht erfolgswirksamen positiven und negativen Wertanpassungen im Ausgleichskonto. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert erfasst. Forderungen gegenüber Banken, Forderungen gegenüber Kunden und Hypothekarforderungen Forderungen gegenüber Banken und Kunden sowie Hypothekarforderungen werden zum Nominalwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen erfasst. Edelmetallguthaben auf Metallkonti werden zum Fair-Value bewertet. Gefährdete Forderungen, d.h. Kundenengagements, bei welchen es unwahrscheinlich ist, dass der Schuldner seinen zukünftigen Verpflichtungen nachkommen kann, werden auf Einzelbasis bewertet und die Wertminderung durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Als Berechnungsbasis dient der Liquidationswert (geschätzter realisierbarer Veräusserungswert abzüglich Halte- und Liquidationskosten).

Geschäftsbericht 2015 

Firma, Rechtsform und Sitz der Bank

33

Anhang


Zusätzlich zu den Einzelwertberichtigungen bildet die Bank Wertberichtigungen für latente Ausfallrisiken zur Abdeckung von am Bewertungsstichtag vorhandenen latenten Risiken. Latent sind Ausfallrisiken, die am Bilanzstichtag im scheinbar einwandfreien Kreditportefeuille erfahrungsgemäss vorhanden sind, aber erst später ersichtlich werden. Die Ermittlung der latenten Ausfallrisiken basiert auf Erfahrungswerten pro Kredit-Rating-Klasse. Die Bank klassiert alle Forderungen in einer der zehn Rating-Klassen. Bei den Forderungen der Klassen 1–6 wird der Schuldendienst geleistet, die Belehnung der Sicherheiten ist angemessen und die Rückzahlung des Kredites erscheint nicht gefährdet. Für diese Forderungen werden keine Wertberichtigungen für latente Ausfallrisiken gebildet. Für Ausleihungen der Klassen 7, 8 und 9 werden zur Abdeckung latenter Ausfallrisiken Wertberichtigungen gebildet. Die Kredite der Klasse 10 sind stark ausfallgefährdet und werden einzeln wertberichtigt. Die Einzelwertberichtigungen und die Wertberichtigungen für latente Ausfallrisiken werden von den entsprechenden Aktivpositionen der Bilanz in Abzug gebracht. Gefährdete Forderungen werden wiederum als vollwertig eingestuft, wenn die ausstehenden Kapitalbeträge und Zinsen wieder fristgerecht gemäss den vertraglichen Vereinbarungen und weitere Bonitätskriterien erfüllt werden. Die Auflösung der Wertberichtigung wird erfolgswirksam über die Position «Veränderungen von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verluste aus dem Zinsengeschäft» vorgenommen. Wenn eine Forderung als ganz oder teilweise uneinbringlich eingestuft oder ein Forderungsverzicht gewährt wird, erfolgt die Ausbuchung der Forderung zulasten der entsprechenden Wertberichtigung. Sofern Wiedereingänge aus bereits in früheren Perioden abgeschriebenen Forderungen nicht gleichzeitig für andere Wertkorrekturen

verwendet werden können, werden sie über die Position «Veränderungen von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verluste aus dem Zinsengeschäft» der Erfolgsrechnung gutgeschrieben. Verpflichtungen gegenüber Banken und Verpflichtungen aus Kundeneinlagen Diese Positionen werden zu Nominalwerten erfasst. Edelmetallverpflichtungen auf Metallkonti werden zum Fair Value bewertet. Handelsgeschäft und Verpflichtungen aus Handelsgeschäft Als Handelsgeschäft werden Positionen klassiert, die aktiv bewirtschaftet werden, um von Marktpreisschwankungen zu profitieren. Die Handelsbestände und Verpflichtungen aus dem Handelsgeschäft werden grundsätzlich zum Fair Value bewertet und bilanziert. Als Fair Value wird der auf einem preiseffizienten und liquiden Markt gestellte Preis eingesetzt. Ist ausnahmsweise kein Fair Value verfügbar, erfolgt die Bewertung und Bilanzierung zum Niederstwertprinzip. Die aus der Bewertung resultierenden Kursgewinne und -verluste werden im «Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option» verbucht. Zins- und Dividendenerträge aus dem Handelsgeschäft werden der Position «Zins- und Dividendenertrag aus Handelsgeschäft» in der Erfolgsrechnung gutgeschrieben. Positive und negative Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente können zu Handels- und zu Absicherungszwecken eingesetzt werden. Handelsgeschäfte Die Bewertung aller derivativen Finanzins­tru­mente des Handelsgeschäfts erfolgt zum Fair Value und deren positive resp. negative


Beteiligungen Als Beteiligungen gelten im Eigentum der Bank befindliche Beteiligungstitel von Unternehmungen, die mit der Absicht der dauernden Anlage gehalten werden, unabhängig des stimmberechtigten Anteils.

35

Finanzanlagen Finanzanlagen umfassen Schuldtitel, Beteiligungstitel, physische Edelmetallbestände sowie aus dem Kreditgeschäft übernommene und zur Veräusserung bestimmte Liegenschaften.

Geschäftsbericht 2015 

Absicherungsgeschäfte Die Bank setzt derivative Finanzinstrumente im Rahmen des Asset and Liability Managements zur Absicherung von Zinsänderungs-, Währungs- und Ausfallrisiken ein. Die Absicherungsgeschäfte werden analog zum abge­ sicherten Grundgeschäft bewertet. Der Erfolg aus der Absicherung wird der gleichen Erfolgsposition zugewiesen wie der entsprechende Erfolg aus dem abgesicherten Geschäft. Der Bewertungserfolg von Absicherungsinstrumenten wird im Ausgleichskonto verbucht, sofern für das Grundgeschäft keine Wertanpassung verbucht wird. Der Nettosaldo des Ausgleichskontos wird in der Position «Sonstige Aktiven» resp. «Sonstige Passiven» ausgewiesen. Sicherungsbeziehungen, Ziele und Strategien des Absicherungsgeschäfts werden beim Abschluss des derivativen Absicherungsgeschäfts dokumentiert. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird periodisch überprüft. Absicherungsgeschäfte, bei denen die Absicherungsbeziehung ganz oder teilweise nicht mehr wirksam ist, werden im Umfang ­des nicht wirksamen Teils wie Handelsgeschäfte behandelt.

Bei Finanzanlagen, die zum Niederstwertprinzip bewertet werden, wird eine Zuschreibung bis höchstens zu den historischen Anschaffungskosten verbucht, sofern der unter den Anschaffungswert gefallene Fair Value in der Folge wieder steigt. Der Saldo der Wertanpassungen wird über die Position «Anderer ordentlicher Aufwand» bzw. «Anderer ordentlicher Ertrag» verbucht. Bei den mit der Absicht zur Haltung bis Endfälligkeit erworbenen Schuldtiteln erfolgt die Bewertung nach dem Anschaffungswertprinzip mit Abgrenzung von Agio bzw. Disagio über die Restlaufzeit (Accrual-Methode). Dabei wird das Agio bzw. Disagio über die Laufzeit bis zum Endverfall über die Rechnungsabgrenzungen verbucht. Werden Finanzanlagen mit der Absicht des Haltens bis zur Endfälligkeit vorzeitig veräussert oder zurückbezahlt, werden die realisierten Gewinne und Verluste, welche der Zinskomponente entsprechen, über die Restlaufzeit bis zur Endfälligkeit des Geschäftes über die «Sonstigen Aktiven» bzw. «Sonstigen Passiven» abgegrenzt. Edelmetallbestände werden analog der Fremdwährungspositionen zum Stichtages-Schlusskurs bewertet. Die Bewertung von Beteiligungstiteln und den zur Veräusserung bestimmten Liegenschaften erfolgt nach dem Niederstwertprinzip. Bei aus dem Kreditgeschäft übernommenen und zur Veräusserung bestimmten Liegenschaften wird der niedrigere Wert aus Anschaffungspreis oder Liquidationswert eingestellt. Wertanpassungen werden pro Saldo über die Positionen «Anderer ordentlicher Aufwand» bzw. «Anderer ordentlicher Ertrag» verbucht.

Wiederbeschaffungswerte werden unter den entsprechenden Positionen bilanziert. Der Fair Value basiert auf Marktkursen, Preisnotierungen von Händlern, Discounted-Cashflow- und Optionspreis-Modellen. Der realisierte Handelserfolg und der unrealisierte Bewertungserfolg von Handelsgeschäften wird in der Position «Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option» erfasst.


Beteiligungen werden einzeln zum Anschaffungswert bewertet, abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen. Realisierte Gewinne aus der Veräusserung von Beteiligungen werden über den «Ausserordentlichen Ertrag» verbucht, realisierte Verluste über die Position «Ausserordentlicher Aufwand». Sachanlagen Investitionen in Sachanlagen werden aktiviert, wenn sie länger als während einer Rechnungsperiode genutzt werden und die Aktivierungsuntergrenze von CHF 10’000 übersteigen. Die zu Anschaffungskosten bilanzierten Sachanlagen werden über eine vorsichtig geschätzte Nutzungsdauer der Anlagen linear über die Position «Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellen Werten» abgeschrieben. Die geschätzte Nutzungsdauer für einzelne Kategorien von Sachanlagen beträgt: Anlagekategorie Nutzungsdauer Bankgebäude, andere Liegenschaften (ohne Land) 50 Jahre Betriebseinrichtungen, Büromaschinen, Mobiliar 5 Jahre Telekommunikation, übrige Informatik 5 Jahre Realisierte Gewinne aus der Veräusserung von Sachanlagen werden über den «Ausserordentlichen Ertrag» verbucht, realisierte Verluste über die Position «Ausserordentlicher Aufwand». Rückstellungen Rechtliche und faktische Verpflichtungen werden regelmässig bewertet. Wenn ein Mittelabfluss wahrscheinlich und verlässlich schätzbar ist, wird eine entsprechende Rückstellung ­gebildet.

Rückstellungen werden wie folgt über die einzelnen Positionen der Erfolgsrechnung erfasst: Vorsorgerückstellungen: Position «Personalaufwand» Andere Rückstellungen: Position «Veränderungen von Rückstellungen und übrigen Wertberichtigungen sowie Verluste» mit Ausnahme allfälliger Restrukturierungsrückstellungen Rückstellungen werden erfolgswirksam aufgelöst, falls sie neu betriebswirtschaftlich nicht mehr erforderlich sind und nicht gleichzeitig für andere gleichartige Bedürfnisse verwendet werden können. Reserven für allgemeine Bankrisiken Bei den Reserven für allgemeine Bankrisiken handelt es sich um vorsorglich gebildete Reserven zur Absicherung gegen Risiken im Geschäftsgang der Bank. Die Bildung und Auflösung der Reserven wird über die Position «Veränderungen von Reserven für allgemeine Bankrisiken» in der Erfolgsrechnung verbucht. Die Reserven für allgemeine Bankrisiken sind unversteuert. Steuern Laufende Steuern sind wiederkehrende, in der Regel jährliche Gewinn- und Kapitalsteuern. Transaktionsbezogene Steuern sind nicht Bestandteil der laufenden Steuern. Verpflichtungen aus laufenden Ertrags- und Kapitalsteuern werden unter der Position «Passive Rechnungsabgrenzungen» ausgewiesen. Der laufende Ertrags- und Kapitalsteueraufwand ist in der Erfolgsrechnung in der Position «Steuern» ausgewiesen. Ausserbilanzgeschäfte Der Ausweis in der Ausserbilanz erfolgt zum Nominalwert. Für absehbare Risiken werden in den Passiven der Bilanz Rückstellungen gebildet.


Vorsorgeverpflichtungen Die Mitarbeitenden der Bank sind in der Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse in Schaffhausen versichert. Die Vorsorgeverpflichtungen sowie das zur Deckung dienende Vermögen ist rechtlich in einer selbstständigen Stiftung ausgegliedert. Organisation, Geschäftsführung und Finanzierung der Vorsorgepläne richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften, der Stiftungsurkunde sowie dem geltenden Vorsorgereglement. Der Vorsorgeplan der Bank ist beitragsorientiert. Die Bank trägt die Kosten der beruflichen Vorsorge der Mitarbeitenden sowie deren Hinterbliebenen zu 60 % und die Mitarbeitenden zu 40 %. Die Arbeitgeberbeiträge aus diesen Vorsorgeplänen sind periodengerecht im «Personalaufwand» enthalten. Die Bank beurteilt auf den Bilanzstichtag, ob aus der Vorsorgeeinrichtung ein wirtschaftlicher Nutzen oder eine wirtschaftliche Verpflichtung besteht. Als Basis dienen Verträge und Jahresrechnungen der Vorsorgeeinrichtung, welche in der Schweiz nach Swiss GAAP PER 26 erstellt werden, und andere Berechnungen, welche die finanzielle Situation sowie die bestehende Über- und Unterdeckung entsprechend den tatsächlichen Verhältnissen darstellt. Für die Beurteilung, ob ein solcher Nutzen oder eine Verpflichtung besteht, zieht die Bank einen Experten für die berufliche Vorsorge bei. Es bestehen derzeit keine Mitarbeiterbeteiligungspläne, weder für den Verwaltungsrat noch die Belegschaft.

Änderungen der Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind als Folge der neuen Bankenrechnungs­ legungsvorschriften angepasst worden. Insbesondere sind bei folgenden Aspekten geringe Anpassungen erfolgt: Wertberichtigungen für Ausfallrisiken werden neu direkt mit der Aktiv-Bilanzposition verrechnet Aktivierungsuntergrenze und Abschreibungsfristen Umstellung auf Einzelbewertung Veränderungen von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verluste aus dem Zinsengeschäft werden neu im NettoErfolg Zinsengeschäft ausgewiesen

Ermittlung der Vorjahreswerte Die Vorjahreswerte stammen aus dem statutarischen Einzelabschluss des Vorjahres. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend der

Erfassung der Geschäftsvorfälle Alle bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Geschäfte werden am Abschlusstag (Trade Date Accounting) in den Büchern der Bank erfasst und gemäss den vorstehend aufgeführten Grundsätzen bewertet. Die abgeschlossenen, aber noch nicht erfüllten Devisenkassengeschäfte und Devisentermingeschäfte werden gemäss dem Erfüllungstagsprinzip erfasst. Diese Geschäfte werden zwischen dem Abschlusstag und dem Erfüllungstag zu Wiederbeschaffungswerten unter den Positionen «Positive» resp. «Negative Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente» ausgewiesen. Behandlung von überfälligen Zinsen Überfällige Zinsen und entsprechende Kommissionen werden nicht als Zinsertrag vereinnahmt. Als solche gelten Zinsen und Kommissionen, die seit über 90 Tagen fällig, aber nicht bezahlt sind. Im Fall von Kontokorrentlimiten

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neuen Gliederung aufgrund der seit 1.1.2015 in Kraft gesetzten Rechnungslegungsvorschriften angepasst.

Geschäftsbericht 2015 

Eigene Schuldtitel Der Bestand an Kassenobligationen wird mit der entsprechenden Passivposition verrechnet.


gelten Zinsen und Kommissionen als überfällig, wenn die erteilte Kreditlimite seit über 90 Tagen überschritten ist. Ab diesem Zeitpunkt werden die aufgelaufenen Zinsen und Kommissionen so lange nicht mehr der Erfolgsposition «Zins- und Diskontertrag» gutgeschrieben, bis keine verfallenen Zinsen länger als 90 Tage ausstehend sind. Fremdwährungsumrechnungen Transaktionen in Fremdwährungen werden zu den jeweiligen Tageskursen verbucht. Am Bilanzstichtag werden Aktiven und Passiven zu Stichtageskursen (Schlusskurs des Bilanzstichtags) umgerechnet. Der aus der Fremdwährungsumrechnung resultierende Kurserfolg wird unter der Position «Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option» verbucht. Für die Währungsumrechnung wurden die folgenden Kurse verwendet: 31.12.2015 Vorjahr USD 0.9958 0.9907 EUR 1.0843 1.2027 GBP 1.4761 1.5437

Risikomanagement Die Bank ist, wie andere Finanzinstitute, verschiedenen bankspezifischen Risiken ausgesetzt: Kredit-, Markt- und Liquiditätsrisiken sowie operationellen und rechtlichen Risiken. Die Überwachung, das Erkennen, Messen und Steuern dieser Risiken hat bei der Bank einen hohen Stellenwert. Oberstes Ziel der Bank ist die Erhaltung der erstklassigen Bonität und des guten Rufes. Die Risikotragfähigkeit wird so festgelegt, dass selbst beim Eintreten diverser negativer Ereignisse, die gesetzlich erforderlichen Eigenmittel jederzeit erhalten bleiben.

Die Kernelemente des Risikomanagements sind: eine umfassende Risikopolitik; die Verwendung anerkannter Grundsätze zur Risikomessung und -steuerung; die Definition verschiedener Risikolimiten mit entsprechender Überwachung und Berichterstattung; die Sicherstellung einer zeitgerechten und umfassenden Berichterstattung über sämtliche Risiken; die Allokation ausreichender finanzieller und personeller Mittel für den Risiko­ management-Prozess; die Förderung des Risikobewusstseins auf allen Stufen. Der Verwaltungsrat ist das oberste Organ der Risikomanagement-Organisation. Er legt die Risikopolitik fest und definiert darin Risikophilosophie, Risikomessung und Risikosteuerung. Der Verwaltungsrat genehmigt die strategischen Risikolimiten basierend auf der Risikotragfähigkeit und überwacht deren Einhaltung sowie die Umsetzung der Risikopolitik. Die Geschäftsleitung ist für die Ausführung der Weisungen des Verwaltungsrats zuständig. Sie sorgt für den Aufbau einer angemessenen Risikomanagement-Organisation sowie den Einsatz adäquater Systeme für die Risikoüberwachung. Eine angemessene Berichterstattung wird mit dem internen Berichtswesen sichergestellt. Zinsänderungsrisiko Da die Bank stark im Bilanzgeschäft engagiert ist, können Zinsänderungsrisiken einen beträchtlichen Einfluss auf die Zinsmarge haben. Das Zinsrisiko entsteht vor allem durch das Ungleichgewicht zwischen den Fristen der Aktiven und Passiven. Die Messung und Steuerung der daraus resultierenden Risiken ist von grosser Bedeutung. Diese erfolgt im Rahmen des Asset und Liability Managements (ALM).


Daneben werden mittels Stressszenarien die Auswirkungen nicht paralleler Veränderungen der Zinskurve beurteilt. Auch für das standardmässig verwendete Stressszenario existiert eine Limite, deren Einhaltung überwacht wird. Währungsrisiken Mit dem Management der Währungsrisiken beabsichtigt die Bank, einen negativen Einfluss von Währungsveränderungen auf ihre Ertragslage zu minimieren. Grundsätzlich wird angestrebt, Aktiven in Fremdwährung mit Passiven in Fremdwährung auszugleichen. Handelsgeschäft Über die vom Verwaltungsrat bewilligten Limiten für die Handelsbücher wird periodisch rapportiert. Liquidität Die Liquiditätsstrategie der Bank wird von der Geschäftsleitung definiert und vom Verwaltungsrat sanktioniert. Durch die Liquiditätsbewirtschaftung wird eine solide Liquidi-

Operationelle Risiken Unter operationellen Risiken wird die Gefahr von Verlusten verstanden, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen eintreten. Bei der Beurteilung der operationellen Risiken und Compliance-Risiken werden die direkten finanziellen Verluste bewertet und die Folgen von Verlust von Kundenvertrauen sowie Reputation mitberücksichtigt. Oberstes Ziel des operationellen Risikomanagements ist es, das Vertrauen der Kunden, der Aktionäre und des Regulators sicherzustellen. Kreditrisiko Die Überwachung der Kreditrisiken beruht auf drei Stufen: Gewährleistung etablierter Prozesse und Instrumente für eine vertiefte Beurteilung des Kreditrisikos und damit für qualitativ hochstehende Kreditentscheide; die Risikopositionen werden durch die Geschäftsleitung eng überwacht und durch Limiten begrenzt; periodische Beurteilung der Entwicklung des Kreditportfolios. Die Kreditpolitik der Bank bildet die Grundlage der Kreditrisikobewirtschaftung und -kontrolle. Sie äussert sich insbesondere zu den Kreditvoraussetzungen und zur Kreditüberwachung. Wesentliche Aspekte sind dabei Kenntnis des Kreditzwecks, Integrität des Kunden und Transparenz, Plausibilität, Tragbarkeit und Verhältnismässigkeit des Geschäfts. Bei der Bonitätsbeurteilung, mit welcher die Kreditwürdigkeit und die Kreditfähigkeit nach einheitlichen Kriterien beurteilt werden, steht das Rating im Mittelpunkt. Das Rating stellt die

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tätsposition angestrebt, damit die Bank ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit rechtzeitig erfüllen kann.

Geschäftsbericht 2015 

Mit einem entsprechenden ALM-Tool werden monatliche Messungen durchgeführt und darüber umfassend rapportiert. Dabei werden mit den Value-at-Risk-, Gap- und DurationBerechnungen die potenziellen Auswirkungen der Marktrisiken auf die Ertragslage und das Eigenkapital der Bank gemessen. Die Abbildung variabel verzinslicher Positionen erfolgt nach einem einheitlichen Replizierungsmodell. Die Analyse des wirtschaftlichen Umfeldes und die Erstellung daraus abgeleiteter Zinsprognosen beinhaltet auch eine regelmässige Analyse der Einkommens- und Werteffekte. Je nach Einschätzung der Zinsentwicklung kann das ALCO entsprechende Absicherungsmassnahmen innerhalb definierter Risikolimiten und innerhalb definierter Absicherungsstrategien vornehmen. Zu diesem Zweck können deriva­ tive Finanzinstrumente eingesetzt werden.


Risikoeinschätzung dar und misst die Ausfallwahrscheinlichkeit der einzelnen Kundenposi­ tionen. Angewendet wird das Rating grundsätzlich auf alle Kreditkunden. Das Rating dient auch zur Festsetzung risikogerechter Konditionen. Bei der Beurteilung der finanziellen Faktoren stehen die Ertragskraft, die Angemessenheit der Verschuldung und die Liquidität im Vordergrund. In die Beurteilung fliessen neben quantitativen Faktoren auch qualitative Merkmale des Kreditnehmers ein.

Angewandte Methoden zur Identifi­ kation von Ausfallrisiken und zur Festlegung des Wertberichtigungsbedarfs Bei vom Eigentümer selbst genutzten Wohnimmobilien stützt sich die Bank auf regionenspezifische Immobilienpreisinformationen. Bei Renditeliegenschaften wird der Immobilienwert anhand eines Kapitalisierungsmodells bestimmt, bei dem die geschätzten nachhaltigen Einnahmen einbezogen werden. In diesem Modell werden zusätzlich Marktdaten, Standortdaten und Leerstandsquoten einbezogen. Kredite mit Wertschriftendeckung werden laufend überwacht. Fällt der Belehnungswert der Wertschriftendeckung unter den Betrag des Kreditengagements, wird eine Amortisa­ tionsleistung oder die Einlieferung zusätzlicher Sicherheiten verlangt, ansonsten werden die Sicherheiten verwertet und der Kredit glattgestellt. Bei ungedeckten Kreditgewährungen werden jährlich, oder bei Bedarf auch in kürzeren Abständen, Informationen vom Kunden eingefordert, welche Rückschlüsse auf die finanzielle Entwicklung des Kreditnehmers zulassen.

Bewertung der Deckungen Im Grundpfandkreditgeschäft muss bei jeder Kreditvergabe eine aktuelle Bewertung der Sicherheiten vorliegen. Die Bewertungen erfolgen in Abhängigkeit von der Nutzung der Objekte. Als Basis für die Kreditgewährung wendet die Bank den niedrigsten Wert an, der sich aus der internen Bewertung, dem Kaufpreis und einer allfälligen externen Schätzung ergibt. Für Kredite mit Wertschriftendeckung werden vor allem übertragbare Finanzinstrumente (wie Anleihen und Aktien) entgegengenommen, die liquide sind und aktiv gehandelt werden. Ebenfalls akzeptiert werden übertragbare strukturierte Produkte, für die regelmässig Kursinformationen und ein Market Maker zur Verfügung stehen. Die Bank wendet Abschläge auf die Marktwerte an, um das bei marktgängigen und liquiden Wertschriften verbundene Marktrisiko abzudecken und den Belehnungswert zu ermitteln. Bei Lebensversicherungspolicen oder Garantien werden die Abschläge auf Produktebasis oder kundenspezifisch festgelegt.

Geschäftspolitik beim Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten und Hedge Accounting Geschäftspolitik beim Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich zu Absicherungszwecken eingesetzt. Die Bank übt keine Market-Maker-Tätigkeit aus. Es wird sowohl mit standardisierten als auch mit OTC-Instrumenten für eigene und für Kundenrechnung gehandelt, dies vor allem in Instrumenten für Zinsen, Währungen, Beteiligungstitel/Indizes und in geringem Umfang mit Edelmetallen. Mit Kreditderivaten wird kein Handel betrieben.


Kursveränderungen auf der Nettoposition von Währungen

Devisentermin­kontrakte

Ein Teil der zinssensitiven Positionen im Bankenbuch (v.a. Forderungen und Verpflichtungen gegenüber Kunden sowie Hypothekarforderungen) wird in verschiedenen Zinsbindungsbändern je Währung gruppiert und entsprechend mittels Makro-Hedges abgesichert. Zum Zeitpunkt, zu dem ein Finanzinstrument als Absicherungsbeziehung eingestuft wird, dokumentiert die Bank die Beziehung zwischen Absicherungsinstrument und gesichertem Grundgeschäft. Sie dokumentiert unter anderem die Risikomanagementziele und -strategie für die Absicherungstransaktion und die Methoden zur Beurteilung der Wirksamkeit (Effektivität) der Sicherungsbeziehung. Der wirtschaftliche Zusammenhang zwischen Grund- und Absicherungsgeschäft wird im

Sobald eine Absicherungstransaktion die Kriterien der Effektivität nicht mehr erfüllt (Ineffektivität), wird sie einem Handelsgeschäft gleichgestellt und der Effekt aus dem unwirksamen Teil über die Position «Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value Option» verbucht. Es besteht derzeit keine Ineffektivität.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die einen massgeb­ lichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank per 31. Dezember 2015 haben.

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Anwendung von Hedge Accounting Die Bank kann Hedge Accounting vor allem im Zusammenhang mit den folgenden Geschäftsarten einsetzen: Grundgeschäft Absicherung mittels Zinsänderungsrisiken Zinssatzswaps aus zinssensitiven Forderungen und Verpflichtungen im Bankenbuch

Rahmen der Effektivitätstests periodisch prospektiv beurteilt, indem u.a. die gegenläufige Wertentwicklung und deren Korrelation beobachtet werden. Im Rahmen der Messung der Effektivität gilt eine Absicherung als in hohem Masse wirksam, wenn im Wesentlichen folgende Kriterien erfüllt sind: Die Absicherung wird sowohl beim erstmaligen Ansatz als auch während der Laufzeit als in hohem Masse wirksam eingeschätzt. Zwischen Grund- und Absicherungsgeschäft besteht ein enger wirtschaftlicher Zusammenhang. Die Wertänderungen von Grundgeschäft und Absicherungstransaktion sind im Hinblick auf das abgesicherte Risiko gegenläufig. Die tatsächlichen Ergebnisse der Absicherung liegen in einer Bandbreite von 80–125 %.

Geschäftsbericht 2015 

Derivative Finanzinstrumente werden von der Bank im Rahmen des Risikomanagements hauptsächlich zur Absicherung von Zins- und Fremdwährungsrisiken sowie unter gewissen Voraussetzungen für die Minderung von Kreditrisiken eingesetzt, inklusive Risiken aus zukünftigen Transaktionen. Absicherungsgeschäfte werden ausschliesslich mit externen Gegenparteien abgeschlossen.


Informationen zur Bilanz

1.  Darstellung der Deckungen von Forderungen und Aussenbilanzgeschäften sowie der gefährdeten Forderungen 1.1  Darstellung der Deckungen von Forderungen und Ausserbilanzgeschäften in CHF 1'000 Deckungsart Hypothekarische Deckung

Andere Deckung

Ohne Deckung

Total

10'729

20'629

17'103

48'461

527'284

0

368

527'652

7'443

0

0

7'443

108'907

0

0

108'907

9'964

0

0

9'964

Berichtsjahr

664'327

20'629

17'471

702'427

Vorjahr

651'829

11'905

31'187

694'921

–1'138

–12

–2'527

–3'677

0

0

–2'377

–2'377

Berichtsjahr

663'189

20'617

14'944

698'750

Vorjahr

651'829

11'905

28'810

692'544

Eventualverpflichtungen

137

1'943

2'480

4'560

Unwiderrufliche Zusagen

1'920

62

4'369

6'351

Ausleihungen (vor Verrechnung mit den Wertberichtigungen) Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen – Wohnliegenschaften – Büro- und Geschäftshäuser – Gewerbe und Industrie – Übrige Total Ausleihungen (vor Verrechnung mit den Wertberichtigungen)                Total der mit den Ausleihungen verrechneten Wertberichtigungen               

Berichtsjahr Vorjahr

Total Ausleihungen (nach Verrechnung mit den Wertberichtigungen)                Ausserbilanz

Einzahlungs- und Nachschuss­verpflichtungen Total Ausserbilanz

0

0

1'044

1'044

Berichtsjahr

2'057

2'005

7'893

11'955

Vorjahr

3'125

3'348

7'872

14'345

Bruttoschuldbetrag

Geschätzte Verwertungserlöse der ­Sicherheiten

Nettoschuldbetrag

Einzelwertberichtigungen

Berichtsjahr

3'525

2'466

1'059

1'059

Vorjahr

3'497

2'277

1'220

1'220

1.2  Angaben zu gefährdeten Forderungen in CHF 1'000

Gefährdete Forderungen


2.  Aufgliederung des Handelsgeschäftes und der übrigen Finanzinstrumente mit Fair-Value-Bewertung in CHF 1'000 Aktiven

Berichtsjahr

Vorjahr

Handelsgeschäfte

834

648

Beteiligungstitel

834

648

Übrige Finanzinstrumente mit Fair-Value-Bewertung

297

272

Strukturierte Produkte

297

272

1'131

920

0

0

Total Aktiven

3.  Darstellung der derivativen Finanzinstrumente (Aktiven und Passiven) in CHF 1'000 Handelsinstrumente

Absicherungsinstrumente

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontraktvolumen

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontraktvolumen

Zinsinstrumente

0

0

0

3'006

8'071

110'000

– Swaps

0

0

0

3'006

8'071

110'000

0

0

0

3'006

8'701

110'000

0

0

0

Total vor Berücksichtigung Berichtsjahr der Nettingverträge: – davon mit einem Be­wertungsmodell ermittelt Vorjahr

– d  avon mit einem Bewertungsmodell ermittelt

0

0

0

0

7'011

110'000

0

0

0

Positive Wieder­beschaff­u ngswerte (kumuliert)

Negative Wieder­beschaff­u ngswerte (kumuliert

3'006

8'071

3'127

7'011

Zentrale Clearingstellen

Banken und Effektenhändler

Übrige Kunden

0

3'006

0

Total nach Berücksichtigung Berichtsjahr der Nettingverträge: Vorjahr Aufgliederung nach Gegenparteien:

0

0 3'127

Positive Wiederbeschaffungswerte ­ (nach Berücksichtigung der Nettingverträge) Berichtsjahr

Geschäftsbericht 2015 

43

– davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften


Informationen zur Bilanz

4.  Aufgliederung der Finanzanlagen in CHF 1'000 Buchwert

Fair Value

Berichtsjahr

Vorjahr

Berichtsjahr

Vorjahr

Schuldtitel

18'270

21'292

18'631

21'704

– davon mit Halteabsicht bis Endfälligkeit

18'270

21'292

18'631

21'704

525

423

626

518

Beteiligungstitel Edelmetalle Total

87

96

87

96

18'882

21'811

19'344

22'318

0

502

– davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften

Aufgliederung der Gegenparteien nach Rating in CHF 1'000

Schuldtitel: Buchwerte

Berichtsjahr

AAA bis AA–

A+ bis A–

BBB+ bis BBB–

BB+ bis B–

Niedriger als B –

Ohne Rating

540

4'608

3'906

0

0

9'216

Die Bank stützt sich auf die Ratingklassen von Standard & Poor's ab.

5.  Darstellung der Beteiligungen in CHF 1'000 Anschaffungswert

Bisher aufgelaufene Wertberichtigungen bzw. Wert­ anpassungen (Equity-­ Bewertung)

Buchwert Ende Vorjahr

Berichtsjahr Investi­ tionen

Desinvesti­ tionen

Wertberichti­ gungen

Buchwert Ende Berichtsjahr

Marktwert

Übrige Beteiligungen – ohne Kurswert

1'296

–301

995

228

0

0

1'223

Total Beteiligungen

1'296

-301

995

228

0

0

1'223

Im Rahmen der neuen Rechnungslegungsvorschriften sind die Anschaffungswerte sowie die bisher aufgelaufenen Abschreibungen der Vorjahre nach­ korrigiert worden, indem die veräusserten Beteiligungspapiere eliminiert worden sind. Die Bank hält vor allem Beteiligungspapiere der RBA-Holding AG wie auch Aktien von Gesellschaften mit Infrastrukturcharakter. Die jeweiligen Kapital- und Stimmquoten betragen nur einen geringen Anteil an den entsprechenden Grundkapitalien. Deren Einfluss auf die Vermögensund Ertragslage der Bank ist unwesentlich.


6.  Darstellung der Sachanlagen in CHF 1'000 Berichtsjahr Bisher aufgelaufene Abschrei­ bungen

Buchwert Ende Vorjahr

Investi­tionen

Desinvestitionen

Abschrei­ bungen

Buchwert Ende Berichtsjahr 1'916

Bankgebäude

2'805

-842

1'963

0

0

-47

Übrige Sachanlagen

5'631

-4'325

1'306

106

-21

-670

721

Total Sachanlagen

8'436

-5'167

3'269

106

-21

-717

2'637

45

Im Rahmen der neuen Rechnungslegungsvorschriften sind die Anschaffungswerte sowie die bisher aufgelaufenen Abschreibungen der Vorjahre nachkorrigiert worden. Sie entsprechen den im System verbuchten effektiven Beträgen.

7.  Aufgliederung der Sonstigen Aktiven und Sonstigen Passiven in CHF 1'000 Sonstige Aktiven Ausgleichskonto

Berichtsjahr

Vorjahr

Sonstige Passiven Berichtsjahr

Vorjahr

4'805

3'674

0

0

Abrechnungskonten

143

54

17

297

Indirekte Steuern

131

96

428

693

-

0

12

12

5'079

3'824

457

1'002

Übrige Aktiven und Passiven Total

8.  Angaben der zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändeten oder abgetretenen Aktiven und der Aktiven unter Eigentumsvorbehalt in CHF 1'000 Verpfändete / abgetretene Aktiven Hypothekarforderungen (Verpfändete oder abgetretene Hypothekarforderungen für Pfandbriefdarlehen) Beteiligungen

Buchwerte

Effektive Verpflichtungen

Berichtsjahr

Vorjahr

Berichtsjahr

Vorjahr

160'568

151'596

125'800

125'800

259

259

-

-

9.  A ngaben der Verpflichtungen gegenüber eigenen Vorsorgeeinrichtungen sowie Anzahl und Art von Eigenkapitalinstrumenten der Bank, die von eigenen Vorsorgeeinrichtungen gehalten werden in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Verpflichtungen aus Kundeneinlagen

222

237

Total

222

237

Geschäftsbericht 2015 

Anschaffungswert


Informationen zur Bilanz

10.  Angaben zur wirtschaftlichen Lage der eigenen Vorsorgeeinrichtungen a) Arbeitgeberbeitragsreserven (AGBR) Es bestehen – wie im Vorjahr – keine Arbeitgeberbeitragsreserven. b) Darstellung des wirtschaftlichen Nutzens /der wirtschaftlichen Verpflichtung und des Vorsorgeaufwandes Wirtschaftlicher Anteil der Bank bzw. der Finanzgruppe

Über-/Unter­ deckung am Ende des Berichts­ jahres

Berichtsjahr

Vorjahr

0

0

Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen

Veränderung zum Vorjahr des wirtschaftlichen Anteils

Bezahlte Beiträge für die Berichtsperiode

0

Vorsorgeaufwand im Personalaufwand

Berichtsjahr

Vorjahr

222

222

222

Die Mitarbeitenden der Bank sind bei der autonomen Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen versichert. Die Leistungen der Pensionskasse werden aufgrund der geleisteten Beiträge berechnet (Beitragsorientierung). Sämtliche Mitarbeitenden ab dem gesetzlich festgelegten BVG-Mindestjahreslohn sind versichert und damit anspruchsberechtigt. Der Koordinationsabzug ist an den Beschäftigungsgrad angepasst. Die Prämien der beruflichen Vorsorge werden im Schnitt zu 40 % vom Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin und zu 60  % von der Bank getragen. Die Ermittlung der tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorgeverpflichtungen basiert auf den nach Swiss GAAP FER 26 erstellten Jahresrechnungen der Personalvorsorgeeinrichtung. Es wird beurteilt, ob der Bank bei einer Unter- oder Überdeckung der Vorsorgeeinrichtung entsprechende wirtschaftliche Risiken oder ein wirtschaftlicher Nutzen erwachsen könnte. Ein allfälliger wirtschaftlicher Nutzen oder Arbeitgeberbeitragsreserven werden nicht aktiviert, für wirtschaftliche Risiken werden hingegen Rückstellungen in der Bilanz gebildet. in % Deckungsgrad Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen

31.12.14

31.12.13

126.0 %

120.2 %

Per 31. Dezember 2015 wird ein Deckungsgrad von 130 % erwartet.

11.  Darstellung der ausstehenden Pfandbriefdarlehen in CHF 1'000 Emittent

Gewichteter Durch­ schnittszinssatz

Fälligkeiten

1.47 %

2016 -2031

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank schweiz. Hypothekarinstitute AG, Zürich

Betrag

125'800

Total

125'800

Übersicht der Fälligkeiten der ausstehenden Pfandbriefdarlehen: Emittent

in CHF 1'000

innerhalb eines Jahres >1 – ≤ 2 Jahre >2 – ≤ 3 Jahre >3 – ≤ 4 Jahre >4 – ≤ 5 Jahre

> 5 Jahre

Total

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank schweiz. Hypothekarinstitute AG, Zürich

18'000

9'900

14'000

13'400

8'000

62'500

125'800

Total

18'000

9'900

14'000

13'400

8'000

62'500

125'800


Zweckkonforme Verwendungen

Umbu­ chungen

Über­ fällige Zinsen, Wieder­ eingänge

Neubildungen zu Lasten Erfolgsrechnung

Auflösungen zugunsten Erfolgsrechnung

Stand Ende Berichtsjahr

0

0

0

0

0

0

0 0

Übrige Rückstellungen

1'605

–1'435

0

0

0

–170

Total Rückstellungen

1'605

–1'435

0

0

0

–170

0

18'425

0

0

–1'100

17'325

30

1'482

–187

3'677

Reserven für allgemeine Bankrisiken (unversteuert) Wertberichtigungen für Ausfallrisiken und Länderrisiken

2'377

–25

0

– davon Wertberichtigungen für Ausfall­r isiken aus gefährdeten Forderungen

1'220

–25

-32

40

0

–144

1'059

– davon Wertberichtigungen für latente Risiken

1'157

0

32

–10

1'482

–43

2'618

13.  Darstellung des Gesellschaftskapitals in CHF 1'000 Berichtsjahr Gesellschaftskapital Aktienkapital

Vorjahr

Gesamtnominalwert

Stückzahl

dividen­denberechtigtes Kapital

Gesamtnominalwert

Stückzahl

dividen­denberechtigtes Kapital

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200

– davon liberiert

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200

Total Gesellschaftskapital

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200

14.  Angaben der Forderungen und Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Personen in CHF 1'000 Forderungen

Verpflichtungen

Berichtsjahr

Vorjahr

Berichtsjahr

Vorjahr

Qualifiziert Beteiligte

0

0

6'662

6'750

Gruppengesellschaften

0

0

0

0

Verbundene Gesellschaften

5'557

5'364

156

126

Organgeschäfte

6'059

5'963

1'410

1'171

0

0

0

0

Weitere nahestehende Personen Erläuterungen zu den Ausserbilanzgeschäften: Es sind keine wesentlichen Ausserbilanzgeschäfte mit nahestehenden Personen vorhanden.

Erläuterungen zu den Bedingungen: Bei allen vorerwähnten Beziehungen, mit Ausnahme von banküblichen Vorzugskonditionen für das Personal, sind sämtliche Transaktionen (wie Wertschriftengeschäfte, Zahlungsverkehr, Kreditgeschäfte und Geldmarktanlagen) zu Konditionen abgewickelt worden, wie sie für Dritte zur Anwendung gelangen.

Geschäftsbericht 2015 

Rückstellungen für Ausfallrisiken

Stand Ende Vorjahr

47

12.  Darstellung der Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie der Reserven für allgemeine Bankrisiken und ihrer Veränderungen im Laufe des Berichtsjahres in CHF 1'000


Informationen zur Bilanz

15.  Angabe der wesentlichen Beteiligten in CHF 1'000 Berichtsjahr Wesentliche Beteiligte und stimmrechts­gebundene Gruppen von Beteiligten mit Stimmrecht

Stiftung EK Schaffhausen, Schaffhausen

Vorjahr

Nominal

Anteil in %

Nominal

Anteil in %

3'200

100 %

3'200

100 %

16.  Darstellung der Fälligkeitsstruktur der Finanzinstrumente in CHF 1'000 Auf Sicht

Kündbar

Fällig Innert 3 Monaten

Nach Nach 3 Monaten 12 Monaten bis zu bis zu 12 Monaten 5 Jahren

Nach 5 Jahren

Immo­ bilisiert

Total

Aktivum / Finanzinstrumente Flüssige Mittel

71'217

71'217

Forderungen gegenüber Banken

24'616

0

2'169

0

0

0

26'785

Forderungen gegenüber Kunden

81

19'443

1'343

4'198

11'392

9'459

45'916

Hypothekarforderungen

51

28'104

37'637

70'097

296'448

220'497

652'834

Handelsgeschäft

1'131

1'131

Positive Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente

3'006

3'006

612

0

200

2'377

14'735

958

0

18'882

100'714

47'547

41'349

76'672

322'575

230'914

0

819'771

52'534

60'554

46'674

86'605

302'332

227'186

0

775'885

Finanzanlagen Total

Berichtsjahr Vorjahr

Fremdkapital / Finanzinstrumente Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen aus Kundeneinlagen Negative Wiederbeschaffungswerte derivativer Finanzinstrumente Kassenobligationen Anleihen und Pfandbriefdarlehen Total

0

0

0

5'000

0

0

5'000

67'055

392'423

24'663

21'299

9'800

0

515'240

8'071

8'071

8'747

12'779

59'287

31'827

112'640

0

18'000

45'300

62'500

125'800

Berichtsjahr

75'126

392'423

33'410

57'078

114'387

94'327

0

766'751

Vorjahr

81'694

354'003

21'721

29'077

144'596

83'133

0

714'224


Informationen zum Ausserbilanzgeschäft

1.  Aufgliederung der Eventualverpflichtungen sowie der Eventualforderungen in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Kreditsicherungsgarantien und ähnliches

1'918

455

Gewährleistungsgarantien und ähnliches

948

531

Übrige Eventualverpflichtungen

1'694

4'597

Total Eventualverpflichtungen

4'560

5'583

2.  Aufgliederung der Treuhandgeschäfte in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Treuhandanlagen bei Drittgesellschaften

0

1'870

Total Treuhandgeschäfte

0

1'870

Geschäftsbericht 2015 

49

Die Ersparniskasse Schaffhausen AG gehört der Mehrwertsteuergruppe der RBA-Holding AG an und haftet somit solidarisch für deren Mehrwertsteuer­ verbindlichkeiten gegenüber der Steuerbehörde.


Informationen zur Erfolgsrechnung

1.  Angabe eines wesentlichen Refinanzierungsertrags in der Position Zins- und Diskontertrag sowie von wesentlichen Negativzinsen Dem Zins- und Diskontertrag werden keine Refinanzierungskosten für das Handelsgeschäft gutgeschrieben. Kommentar zu wesentlichen Negativzinsen: Im Jahr 2015 wurden phasenweise kurzfristig angelegte Gelder bei der Entris Banking AG negativ verzinst. Daraus sind dem Zins- und Diskontertrag CHF 8'701 in der Berichtsperiode belastet worden.

2.  Aufgliederung des Personalaufwands in CHF 1'000 Gehälter (Sitzungsgelder und feste Entschädigungen an Bankbehörden, Gehälter und Zulagen)

Berichtsjahr

Vorjahr

–3'158

-2'894

Sozialleistungen

–486

–453

Übriger Personalaufwand

–253

–257

Total Personalaufwand

-3'897

-3'604

3.  Aufgliederung des Sachaufwands in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

–292

-329

–2'497

-2'188

–85

–65

Honorare der Prüfgesellschaft (Art. 961 a Ziff. 2 OR)

–158

-126

– davon für Rechnungs- und Aufsichtsprüfung

–158

-126

Raumaufwand Aufwand für Informations- und Kommunikationstechnik Aufwand für Fahrzeuge, Maschinen, Mobiliar und übrige Einrichtungen sowie Operational Leasing

0

0

Übriger Geschäftsaufwand

– davon für andere Dienstleistungen

-1'980

-1'654

Total Sachaufwand

-5'012

-4'362

4.  Erläuterungen zu wesentlichen Verlusten, ausserordentlichen Erträgen und Aufwänden sowie zu wesentlichen Auflösungen von stillen Reserven, Reserven für allgemeine Bankrisiken und von freiwerdenden Wertberichtigungen und Rückstellungen Unter den Verlusten sind im Rahmen der Regelung mit dem Departement of Justice der USA hinsichtlich Leistung aus dem US-Programm entsprechende Auslagen verbucht worden. Neben einem Zufluss seitens der RBA-Holding AG über CHF 134'000 sind Rückstellungen über CHF 170'000 sowie Reserven für allgemeine Bankrisiken im Ausmass von CHF 1,1 Mio. aufgelöst worden.

5.  Darstellung von laufenden Steuern, der latenten Steuern und Angabe des Steuersatzes in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Aufwand für laufende Steuern

–375

–537

Total Steuern

–375

–537

21.8 %

23.9 %

Durchschnittlicher Steuersatz auf Basis des steuerbaren Reingewinnes

Die Berechnung des Steuersatzes erfolgte auf Basis des Jahresgewinnes (abzüglich «Andere Gewinnverwendung»), da die Berechnung auf der Basis des Geschäftserfolges gemäss Rz A5-144 FINMA-RS 2015/1 keine realistische Kennzahl ergibt.


Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung An die Generalversammlung der Ersparniskasse Schaffhausen AG, Schaffhausen Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Ersparniskasse Schaff­ hausen AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgs­ rechnung, Eigenkapitalnachweis und Anhang für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung be­­­ inhaltet die Ausgestaltung, Implemen­tierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungs­legungs­methoden sowie die Vornahme angemessener Schätz­ ungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hin­reichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die

Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beur­ teilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Be­deu­tung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen fest­zulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontroll­systems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahres­­­rechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grund­ lage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweize­ rischen Gesetz und den Statuten. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit


17. Februar 2016 Grant Thornton Bankrevision AG Thomas Wirth Revisionsexperte (Leitender Revisor)

Jörg Fischer dipl. BankfachExperte

53 Geschäftsbericht 2015 

(Art. 728 OR und Art. 11 RAG) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanz­gewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.


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Hauptsitz Ersparniskasse Schaffhausen AG Münsterplatz 34 8200 Schaffhausen Telefon 052 632 15 15 Fax 052 632 15 00 info@eksh.ch www.ersparniskasse.ch Clearing-Nr. 6835 Postcheck-Nr. 82-1-7 MWST-Nr. 124151 UID-Nr. CHE-101.492.103

Filiale Weinland Schaffhauserstrasse 26 8451 Kleinandelfingen Telefon 052 304 33 33 Fax 052 304 33 30

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