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Geschäftsbericht 2014.

Mehr Möglichkeiten.


Dieter Sommer, Bankdirektor


Wer bewegt ist, kann in Bewegung setzen.

Seit bald 200 Jahren ist die erste und älteste Schaffhauser Bank ihren Kundinnen und Kunden verpflichtet. Und beweist täglich, dass Tradition kombiniert mit Dynamik die Säulen eines modernen und leistungsstarken Finanzinstitutes sind. Mit ihrem Leistungswillen, ihrer Motivation und ihrem Engagement haben die Mitarbeitenden der Bank in hohem Mass zum Erfolg der ­Ersparniskasse beigetragen. Deswegen haben wir ihnen unter dem Motto «Im Einsatz für die Region und deren Menschen» den diesjährigen ­Geschäftsbericht gewidmet. Lernen Sie diejenigen kennen, die ­unsere Bank zu dem machen was sie ist.

198. Geschäftsbericht 1. Januar bis 31. Dezember 2014


Dieter Sommer, Direktor

Hannes Germann, VR-Präsident

Sehr geehrte Damen und Herren Vertrauen ist unser Kapital. Und dieses Kapital haben wir als älteste Schaffhauser Bank in unserer bald 200-jährigen Geschichte erarbeitet. Unsere Unternehmenskultur drückt dies Tag für Tag aus: Die Art und Weise, wie wir verantwortungsvoll mit Risiken umgehen, zahlt sich ganz besonders in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten aus. Kurzfristig angelegte Ertragsoptimierungen inspirieren unser Denken und Handeln nicht! Sicherheit und damit über den Tag hinaus geplante Rendite bildet die Basis unserer Philosophie. Der Erfolg unseres Instituts gibt uns Recht. Dieser, im Jahr 2014 erzielte Erfolg, ist ganz besonders hoch einzuschätzen: Die komplexen Arbeiten, die wegen des US-Steuerprogramms zu bewältigen waren, mussten parallel zum aufwändigen Tagesgeschäft gemeistert werden – eine Herausforderung der beson­ deren Art. In einem entscheidenden Punkt ist unsere grundsätzliche Haltung bestätigt worden: Zwischen Grösse und Qualität besteht kein Zusammenhang. Erhalt, Entwicklung und Pflege des Vertrauens sind wichtiger als schiere Grösse. Das Gefühl und die Erfahrung des Kunden, richtig, kompetent und individuell beraten zu werden, sind massgebender als globale Präsenz und undurchschaubare komplexe Strukturen: Vielmehr sind Kompetenz während der Beratung und Transparenz der Abläufe in der Bank für den Kunden entscheidend. Die Kunden von heute verglei-

chen und hinterfragen. Sie haben längst gelernt, ehrliche Empfehlungen von blossen Marketing-Versprechen zu unterscheiden. Was zählt für die Kunden heute? Sie wollen sicher sein, dass sich Berater und Ansprechpartner in ihrer Bank weder von Verkaufszielen noch von Bonus-Anreizen leiten lassen – ­sondern allein von den Bedürfnissen und Zielsetzungen der Kunden. Die Kunden legen Wert auf gelebte Unabhängigkeit und indivi­duelle Flexibilität. Sie erwarten, dass die Beratungszeit für ihre wirklichen Bedürfnisse eingesetzt wird. Die Kunden bevorzugen eine überschaubare Grösse und ein kulturelles Umfeld, in dem sie ihre Ansprüche definieren können. Kleinere, persönlich geprägte Banken, haben deshalb das Gespür entwickelt, die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden definieren zu können und sie in der täglichen Arbeit umzusetzen: Die Ersparniskasse Schaffhausen weiss, was jeder einzelne Kunde braucht und sucht. Und genau darin liegt das Geheimnis unseres Erfolges. Der permanente Zuwachs an Kunden und der Zufluss neuer Kundengelder drücken das Ansehen und den Respekt unserer Bank in der Öffentlichkeit aus: Die Ersparniskasse ist offensichtlich eine Bank des Vertrauens. Anders ausgedrückt: Unsere Bank ist strategisch stabil positioniert und geprägt von einem­ ­qualitativen Wachstum. Unsere Filiale Weinland in Kleinandelfingen hat zu diesem Ergebnis erneut erfreulich beigetragen: Bereits im fünften Betriebsjahr erzielt unsere


Video mit Dieter Sommer, ­ annes Germann und H Beat Stöckli, im Gespräch mit Peter Hartmeier.

Scan me! www.ersparniskasse.ch/interview

Dr. Beat Stöckli, Direktor ab 1. Februar 2015

dortige Nieder­lassung schwarze Zahlen! Das vergangene Jahr beweist eindrücklich, dass die Ersparniskasse Schaffhausen in der Lage ist, sich in einem schwierigen Marktumfeld er­ folgreich zu behaupten. Eine solche Marktposition erringt man dank gut ausgebildeten, hoch motivierten und grösstenteils langjährigen Mitarbeitenden: Ambitioniert und zuverlässig stellen sie sich den neuen Herausforderungen und tragen das Wachstum der Bank mit. Vertrauen bei den Kunden setzt Transparenz und Authentizität voraus. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Strategie für eine gesunde und nachhaltige Unternehmensentwicklung klar und eindeutig definieren – gegenüber unseren Kunden und der Öffentlichkeit:   Für unsere Kunden sind wir die sichere, ­unkomplizierte Universalbank der Region   Für Privatpersonen, klein- und mittelgrosse Unternehmen sind wir die vertrauens­ würdigen Partner – persönlich, schnell und leistungsorientiert   Für unterschiedliche Lebenssituationen denken und handeln wir generationenübergreifend – seit Generationen für Generationen   Für das Personal ist unsere Bank eine attraktive, verlässliche Arbeitgeberin mit klaren Führungsgrundsätzen   Für die Eigentümerin schaffen wir einen Mehrwert durch eine eigenständige Unternehmenspolitik – fair und mit langfristiger Ausrichtung.

  Bei allen unseren Geschäftsprozessen handeln wir im Bewusstsein von öffentlicher, sozialer und ökologischer Verantwortung. Im Zentrum des organisatorischen Bereichs standen im 2014 folgende Aufgaben­stellungen:   Teilnahme an FATCA ab 1. Juli 2014   Einführung eines Nachhaltigkeitskonzepts   Anpassung der Richtlinien im Bereich Selbstregulierung für Hypothekar­­­­­finan­ zierungen   Umsetzung der Weisung Steuerfragen im grenzüberschreitenden Geschäft   Kapitalverstärkung der Bank über die ­Stiftung EK Schaffhausen   Umsetzung eines neuen Massnahme-­ Kataloges im Bereich der Sicherheit   Erstellung einer neuen Website   Teilnahme am Weinländer Herbstfest in Dachsen   Lancierung eines betrieblichen Gesundheitsförderungsprogramms   Neuer Standort des Bancomats im ­Bahnhof Marthalen Eine Analyse des Konjunkturberichts der ­Region Schaffhausen eröffnet folgende Perspektiven: Die Umsätze der Unternehmen dürften im Jahre 2015 gehalten werden; dies gilt ebenso für die Auftragsbestände. Bei der Kostenund Preisentwicklung fällt die zunehmende ­Diskrepanz zwischen fallenden Verkaufspreisen und steigenden Kosten auf. Die Entscheide der Schweizerischen Nationalbank vom Januar


2015 sind mutig, in der Sache richtig und sie haben den Schweizer Franken gestärkt. Gleichzeitig wird der stärkere Franken aber einen dämpfenden Effekt auf das Wirtschaftswachstum der Schweiz haben. Unsere Region ist als Grenzregion in besonderem Masse von den Auswirkungen dieser Entscheide betroffen.

Professio­nalität weiter verstärken. Aufgrund seiner regionalen Verbundenheit und ­seiner Führungs­erfahrung wird er auch  den traditionellen «Spirit» der Ersparnis­kasse weiter pflegen. Wir sind überzeugt, dass wir mit Beat Stöckli den idealen Nachfolger von ­Dieter Sommer engagiert haben.

In personeller Hinsicht endet eine Ära: Direktor Dieter Sommer tritt nach 47 Jahren erfolg­ reicher Tätigkeit Ende April 2015 in den wohlverdienten Ruhestand. Dieter Sommer bewährte sich in verschiedensten Funktionen und hat die jüngere Geschichte der Bank massgebend geprägt. Seine fundierten Kenntnisse und seine menschliche Art der Führung machten ihn zu einem Banker von ausserordentlichem Zuschnitt – gerade in diesen für das Finanzwesen so stürmischen Zeiten. Die Ersparnis­ kasse Schaffhausen und damit in erster Linie natürlich die Kunden, haben von seiner vollen Identifikation mit der Bank und seinem grossen Engagement profitiert. Dieter Sommer übergibt die Bank seinem Nachfolger in einem ausgezeichneten Zustand. Wir sind ihm dafür zu grossem Dank verpflichtet.

Bei der Ersparniskasse Schaffhausen steht auch mit der neuen Führung nicht nur Wertschöpfung im Zentrum, sondern ebenso sehr Wertschätzung: Die Pflege von Wert­ schätzung gegenüber unserer Kundschaft ist Teil der Identität unserer Bank – genauso wie die ­Wertschätzung gegenüber unseren­ Mitarbeitenden. Mit dieser Philosophie bleibt die ­Ersparniskasse ihrem erfolgreichen Prinzip treu: Sie bleibt, was sie immer war – eine unabhängige, sichere, im Bewusstsein ihrer ­Verantwortung handelnde Bank, auf die in ­jeder Beziehung Verlass ist, über die ­Generationen hinweg.

Als seinen Nachfolger stellen wir Dr. Beat ­Stöckli (41) vor – eine bekannte und profi­lierte Persönlichkeit sowohl in Schaffhausen als auch in der Schweizer Banken- und ­Finanz­szene. Wir haben ihn sowohl wegen seiner ­Kompetenzen als auch wegen seines Netz­werkes in der Region Schaffhausen gewählt. Beat Stöckli wird die von der Ersparniskasse Schaffhausen erbrachten Bankdienst­ leistungen in der Region und die  fachliche

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Treue. Beides ist uns Motivation und ­Verpflichtung.

Hannes Germann VR-Präsident

Dieter Sommer Direktor


Wichtige Fakten Die Ersparniskasse ist eine unabhängige Universalbank für Privatund Firmenkunden. Hauptsitz: Gründungsjahr: Geschäftsfelder: Mitarbeitende: Präsenz:

Schaffhausen, Schweiz 1817 Finanzierungen, Anlageberatung und ­Vermögensverwaltung 32 und 2 Lernende Stadt und Region Schaffhausen, Zürcher Weinland

Die Ersparniskasse Schaffhausen ist rechtlich und wirtschaftlich selbständig. Sie ist Mitglied der RBA-Bankengruppe. Im Anlagegeschäft und in der Vermögens­verwaltung pflegt sie Kooperationen mit namhaften Privat- und Börsenbanken.


Das Geschäftsjahr im Überblick Wirtschaftliche Entwicklung Weltwirtschaft: Globale Instabilität setzt sich fort Die weltwirtschaftliche Konjunktur kam auch im Jahre 2014 nicht richtig in Fahrt. Die Unterschiede zwischen den grossen Wirtschafts­ räumen blieben gross. Der Welthandel expandierte ebenso schwach wie in den Jahren zuvor. In den USA kam ein leichter Aufschwung in Gang, der sich in einem zaghaften Anziehen des Konsums und der Investitionen sowie einem kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit äusserte. Im Euroraum insgesamt war von einer Erholung wenig zu spüren. Eine hohe Schuldenlast, sowohl im öffentlichen wie  im privaten Sektor, hemmte die Entwicklung. Frankreichs Wirtschaft stagnierte, Italien ­befand sich in einer Rezession. Einzig beruhigend aus Schweizer Sicht war die robuste Konjunktur in Deutschland, dem wichtigsten Exportmarkt der Schweiz. In Japan als drittgrösster Volkswirtschaft der Welt dagegen wurde aus dem erhofften Aufschwung wieder nichts. Ein starker Ölpreiszerfall in den letzten Wochen des Jahres schien der Konjunktur in vielen ­ölimportierenden Ländern willkom­ mene ­Impulse zu vermitteln.

Schweizer Wirtschaft: Verhalten positive Wirtschaftsentwicklung Die in Europa seit Jahren sinkenden Trends bei den Langfristzinsen und der Inflation setzten sich fort. Angesichts der andauernden kon­ junkturellen Flaute betrieb die Europäische Zentralbank weiterhin eine lockere Geldpolitik. In den USA dagegen zeichnete sich gegen Ende Jahr eine monetäre Straffung ab. In der Schweiz veränderte sich an der Geldpolitik praktisch nichts. Die Nationalbank führte ihre ungewöhnliche Praxis der sehr tiefen Zinsen fort. Sie beliess das Zielband für den Referenzzinssatz, den Dreimonats-Libor, bei 0,00 bis 0,25 Prozent und verteidigte die Kursuntergrenze von 1,20 Franken gegenüber dem Euro mit Erfolg, aber beträchtlichem Aufwand. Sie verhalf damit nicht nur der Exportindustrie zu preislicher Konkurrenzfähigkeit, sondern auch dem Schweizer Tourismus zu einem recht guten Jahr. Die Schweizer Konjunktur blieb insgesamt solide aufwärtsgerichtet. Wie schon in den Vorjahren bildete die inländische Nach­ frage, bestehend aus Konsum und Investi­ tionen, die wichtigste Konjunkturstütze, dies nicht zuletzt dank eines weiteren Bevölkerungswachstums aufgrund einer hohen Zuwanderung. Bereits im ersten Quartal hob sich die Schweiz im internationalen Vergleich durch eine dynamische Wirtschaftsentwicklung ab. Im zweiten Quartal verlangsamte sich die Konjunktur vorübergehend etwas. Nach der Jahresmitte zeichneten sich


Bei Investitionen in neue Ausrüstungen waren die Betriebe zurückhaltend. Nach einem leichten Zuwachs um 0,1 Prozent im ersten Quartal gingen die Ausrüstungsinvestitionen im zweiten Quartal um –0,5 Prozent zurück, legten aber im dritten Quartal wieder um 0,3 Prozent zu. Etwas besser entwickelten sich die Bauinves­ titionen. Nach einem Zuwachs um 0,4 Prozent im ersten Quartal brachen sie im zweiten Quartal um –0,7 Prozent ein, wuchsen aber im dritten Vierteljahr wieder um 0,8 Prozent. Während im Tiefbau die Dynamik abnahm, wies der Hochbau eine Seitwärtsbewegung auf. Auf dem Immobilienmarkt machten sich Abkühlungstendenzen bemerkbar. Geld- und Kapitalmarkt Die akzentuierte Tiefzinspolitik der Europä­ischen Zentralbank und Fluchtgeld­ bewegungen aus Ländern mit instabiler Währung hatten zur Folge, dass der Kurs des  Schweizer­Frankens zum Euro im Dezember

Aktienmarkt An den Aktienmärkten führte die lockere Geldpolitik der Notenbanken zu anhaltender Nachfrage, flossen ihnen doch ein Teil der in Umlauf gebrachten Mittel zu. Nach einem Start bei 8178 Punkten am 3. ­Januar und einem Tief bei 7870 Punkten am 16. ­Oktober stand der Swiss Market Index SMI für Blue-Chips am 4. Dezember bei 9218 auf dem Höhepunkt; er schloss das Jahr bei 8983 ­Punkten, 9,5 Prozent höher als Anfang Jahr. Der den Gesamtmarkt abbildende Swiss Performance Index SPI startete im Januar bei 7893 Punkten, fiel am 4. Februar bei 7691 auf den tiefsten Wert, erklomm am 5. Dezember­ bei 9062 den Höhepunkt und schloss das Jahr bei 8857 Punkten, 13,0 Prozent höher als ­Anfang Jahr.

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2014 ­erstmals seit zwei Jahren wieder bis zur Untergrenze von 1,20 Franken je Euro fiel. ­Überraschend kündigte deshalb die Nationalbank am 18. Dezember 2014 an, Guthaben auf ihren Girokonten ab dem 22. Januar 2015 mit einem Zins von 0,25 Prozent zu belasten. Gleichzeitig senkte sie das Zielband für den ­Dreimonats-Libor auf –0,75 bis –0,25 Prozent.

Geschäftsbericht 2014 

aber die meisten Wirtschaftssektoren wieder durch ein klares Wachstum aus. Sowohl der private Konsum als auch die Bau- und Ausrüstungsinvestitionen und der Aussenhandel trugen bis Ende Jahr zu positiven Wachstumsraten bei. In den letzten Monaten des Jahres zeichnete sich eine steigende Unsicherheit bei Unternehmen und privaten Haushalten bezüglich der weiteren Wirtschaftsentwicklung ab.


Devisenmarkt Übers Jahr gesehen verlor der Schweizer ­Franken gegenüber dem britischen Pfund und dem amerikanischen Dollar etwas an Wert, legte aber gegenüber dem Euro und dem japanischen Yen zu. Als Folge einer gegen das Jahresende hin zunehmenden Unrast an den Finanzmärkten verstärkte sich der Aufwertungsdruck gegenüber dem Franken, was die Nationalbank zu massiven Devisenkäufen zwang. Wurde der Euro im Durchschnitt des ersten Quartals im Interbankhandel zu 1,2234 Franken gekauft, erzielte er im zweiten noch 1,2192, im dritten Quartal 1,2115 und am letzten Tag des Jahres 1,2027 Franken. Ein britisches Pfund galt im ersten Quartal 1,4777, im zweiten 1,4963, im dritten 1,5257 und am letzten Handelstag 1,5353 Franken. Der amerikanische Dollar verbesserte sich von 0,8929 im ersten, 0,8888 im zweiten und 0,9140 im dritten Quartal auf 0,9884 Franken am Jahresende. Konsum Im Verlauf der beiden ersten Quartale büsste der Konsum der privaten Haushalte etwas an Schwung ein, verlief aber nach der Jahresmitte wieder kräftiger. Nach 0,8 Prozent im ersten und 0,9 im zweiten wuchsen die privaten Konsumausgaben gegenüber dem Vorquartal im dritten Vierteljahr um 1,3 Prozent. Aufgrund der nach wie vor starken Zuwanderung zeichnete sich auch für das letzte Quartal ein positives Konsumwachstum ab.

Das Preisniveau blieb stabil. Der vom Bundes­ amt für Statistik monatlich berechnete Landesindex der Konsumentenpreise lag im November 2014 mit 99,1 Punkten auf dem ­gleichen Stand wie vor Jahresfrist (Dezember 2010 = 100). Die Jahresteuerung von gesamthaft null Prozent resultierte aus einer ­Verbilligung der Importgüter um –1,3 Prozent und einer Verteuerung der Inlandgüter um 0,4 Prozent. Aussenhandel Der Aussenhandel belebte sich im Verlauf des Jahres. In den elf Monaten Januar bis November lagen die Ausfuhren mit 192,5 Milliarden Franken nominal um 3,2 Prozent und real, also zu konstanten Preisen, um 2,2 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert, die Einfuhren mit 163,8 Milliarden nominal um 0,3 darüber und real um –1,4 Prozent darunter. Per Saldo übertrafen die Ausfuhren die Einfuhren um 28,6 Milliarden Franken.


Region Ostschweiz Die Erholung der Ostschweizer Wirtschaft zeigt sich im Jahresverlauf etwas weniger robust als im Vorjahr. Ein Einschwenken auf den Rezessionspfad ist allerdings nirgends erkennbar, trotz der schwachen Nachfrage aus der EU. Die Unternehmen zeigen sich bezüglich ihrer Geschäftslage nur wenig pessimistischer als zu Beginn des Jahres. In den Umfragen ist die Stimmung im Finanzsektor und dabei insbesondere bei den Banken verhalten optimistisch, bezüglich ihrer Geschäftsentwicklung. Dieses Bild eines verhaltenen, aber anhaltenden Wirtschaftswachstums wird zudem durch die Erholung der Warenexporte und die soliden Beschäftigungszunahmen bestätigt. Allerdings profitieren die inländischen Arbeitslosen kaum davon. Ein spürbarer Rückgang der Arbeitslosigkeit rückt damit erneut in die Ferne. Zumal sich im Bausektor neu erste Schwächeanzeichen bemerkbar machen.

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Im November waren 193 900 Stellensuchende vermerkt, 2600 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten, offenen Stellen verringerte sich um 1000 auf 10 500.

Die stärker von der wirtschaftlichen Abschwächung der letzten Jahre getroffenen Branchen wie beispielsweise Industrie, Detailhandel und Gastgewerbe vermelden in den letzten Monaten des Jahres 2014 eine schwankende Geschäftslage, mit eher verhaltenen Beschäftigungsaussichten für 2015. Die Arbeitslosen­ quote im Wirtschaftsraum Schaffhausen dürfte sich in den kommenden Monaten jedoch kaum spürbar verändern. Geschäftsbericht 2014 

Arbeitsmarkt Die Arbeitslosenquote blieb mit 3,2 Prozent auf Vorjahreshöhe. Die Zahl der arbeitslosen 15- bis 24-Jährigen verringerte sich leicht und lag Ende November bei 18 600. Die Jugendarbeits­ losenquote ging somit innerhalb eines Jahres von 3,4 auf 3,3 Prozent zurück. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen blieb mit 21 300 knapp unter dem Vorjahreswert.


Ausblick 2015 Die Schweizer Konjunktur blieb 2014 solide aufwärtsgerichtet. Allerdings signalisieren­ die Stimmungsindikatoren der letzten ­Monate eine gestiegene Unsicherheit bezüglich der weiteren Wirtschaftsentwicklung. Unter der Voraussetzung, dass der Euroraum seine ­graduelle Erholung fortsetzen kann, schätzt die Expertengruppe des Bundes die schweizerischen Konjunkturperspektiven für 2015/16 weiterhin als relativ freundlich ein. Die ­Expertengruppe prognostiziert eine leichte ­Wachstumsbeschleunigung von 1,8 Prozent im Jahr 2014 auf 2,1 Prozent im Jahr 2015 sowie 2,4 Prozent im Jahr 2016. Die konjunkturelle Verbesserung dürfte auch den Arbeitsmarkt erfassen und die Arbeitslosenquote von 3,2 ­Prozent im Jahresdurchschnitt 2014 auf 3,0 Prozent im Jahr 2015 und 2,8 Prozent im Jahr 2016 sinken lassen. Die Risiken für den posi­ tiven Wirtschaftsausblick bleiben gleichwohl erheblich. Sowohl mögliche Rückschläge der internationalen Konjunktur als auch unsichere politische Rahmenbedingungen der Schweiz im Verhältnis zur EU könnten die schweizerische Konjunkturentwicklung beeinträchtigen. Nicht zuletzt kann auch bezüglich der Überhitzungsgefahren am Immobilienmarkt, trotz ­gewisser Beruhigungstendenzen, noch keine Entwarnung gegeben werden. Die stark ex­ pansive Geldpolitik der EZB für den Euroraum hat die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 dazu gezwungen, die EuroUntergrenze aufzugeben. Gleichzeitig mit der Auf­hebung des Mindestkurses senkte die Nati-

onalbank den Zins für Guthaben auf den Girokonten auf –0,75 Prozent. Das ­Zielband für den Dreimonats-Libor wurde um 0,5 Prozentpunkte nach unten verschoben, auf –1,25 Prozent bis –0,25 Prozent. Die Inflationsaussichten für die Schweiz sind tief. Im Dezember 2014 präsentierte die SNB eine Inflationsprognose, die für das Jahr 2015 eine Inflation von –0,1 Prozent vorhersieht. Seither ist der Ölpreis nochmals deutlich gefallen, was die Inflationsaussichten vorübergehend weiter dämpft. Ein tieferer Ölpreis wird jedoch das Wachstum weltweit beleben, was positive Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung in der Schweiz haben wird. Die neue währungspolitische Ausgangslage wird die Exportindustrie und den Tourismus überproportional stark beeinflussen und möglicherweise die sonst positiven Aussichten übersteuern. Grössere Marktschwankungen und politische Beeinflussungsversuche werden die Wirtschaftsschlagzeilen 2015 wohl massgeblich prägen.


Daniela Ranaldo, Kreditmanagement

Alles aus einer Hand Die Ersparniskasse Schaffhausen bietet Produkte und Dienstleis­ tungen an, die den Kundenbedürfnissen optimal gerecht werden. ­P rivatpersonen, KMU und Insti­t uti­ onen profitieren von einer per­sönlichen und profunden Beratung und von Produkten mit hohem ­Kundennutzen zu günstigen, marktund risikogerechten Preisen.

Wir beraten Sie gerne: Zahlen, Sparen, Anlegen, Finanzieren, Vorsorgen und Absichern kompetent aus einer Hand. Sprechen Sie mit uns. Damit sich für Sie mehr Möglichkeiten ergeben.


Geschäftstätigkeit Herausforderndes Geschäftsjahr Das vergangene Geschäftsjahr stand unter besonderen Herausforderungen. Einerseits mussten die Vorgaben aus dem US-Programm bewältigt werden und andererseits waren zahlreiche neue regulatorische Vorschriften vorzubereiten und umzusetzen. Aufgrund des sich weiterhin verflachenden Zinsniveaus und einer allgemeinen Verunsicherung an den Finanzmärkten konnte das Spitzenergebnis des Vorjahres nicht mehr erreicht werden. Dagegen ist die Bilanzsumme um rund CHF 34 Mio. auf CHF 787 Mio. angewachsen, was einer Erhöhung von 4,4 % entspricht. Bilanz-Entwicklung Die Erhöhung der Bilanzsumme ist unter ­anderem auf die Zunahme der Kreditausleih­ un­gen von CHF 32 Mio. oder 4,8 % auf rund

CHF 695 Mio. zurückzuführen. Das Kredit­ wachstum kann etwa hälftig dem Hauptsitz in Schaffhausen und der Filiale in Kleinandelfingen zugeordnet werden. Dank dem anhaltend ­erfreulichen Zufluss von Kundengeldern konnte der Ausleihungszuwachs weitgehend selbst refinanziert werden. Per Jahresende wiesen die Kundengelder einen Zuwachs von CHF 22 Mio. auf. Der Kundengelderdeckungsgrad betrug 83 Prozent, was ein wichtiges Indiz für eine stabile Refinanzierung darstellt. Für die Sicherstellung zukünftiger Kredit­ge­ wäh­rungen sind günstige Pfandbriefdarlehen von insgesamt CHF 5,9 Mio. aufgenommen worden. Im Hinblick auf die neuen Liquiditätsbestimmungen, die ab 1. Januar 2015 in Kraft treten, wurde vorsorglich vorübergehend ein Banken-Passivgeld von CHF 5 Mio. abgeschlossen. Aus Gründen der Rentabilitätssteigerung

Offenlegung Eigenmittel in CHF 1'000 Erforderliche Eigenmittel für Kreditrisiken für nicht gegenparteibezogene Risiken für Marktrisiken für operationelle Risiken unter den Passiven bilanzierten Wertberichtigungen für Kreditrisiken Total erforderliche Eigenmittel per 31. Dezember 2014

30'078 1'046 133 1'967 -143 33'081 in CHF 1'000

Vorhandene Eigenmittel Total anrechenbare Eigenmittel per 31. Dezember 2014 Verhältnis anrechenbare/erforderliche Eigenmittel nach CH-Recht

60'150 181.83 %


Stabile Zinsmarge Das weiterhin nachgebende Zinsniveau hat dazu geführt, dass die fälligen Festhypo­theken zu tieferen Konditionen erneuert wurden und dadurch der Zinserfolg rückläufig war. Auf der anderen Seite konnten auslaufende Kassenobligationen und Pfandbriefdarlehen mit hohen Zinssätzen zu wesentlich günstigeren

Eigenkapital (ohne Jahresgewinn) in CHF 1'000 2010

Ansätzen verlängert werden. Somit ergab sich mit den generellen Passivsatz-Reduktionen eine Kompensation der Ertragsausfälle, womit die Zinsmarge mit 1,35 % auf dem Vorjahresstand gehalten werden konnte.

Bilanzsumme in CHF 1'000

47'960

2010

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Übrige Erfolgskomponenten Die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wie auch der Handelsertrag vermochten die angestrebten Erfolge des Vorjahres nicht ganz zu erreichen. Trotz anziehender Börse ergaben sich weniger Handels-Transaktionen und damit geringere Erträge. Im Rahmen der Steuerbereinigungen im grenzüberschreitenden Geschäft mussten einzelne Kundenabgänge in Kauf genommen werden. Der Wegfall dieser deponierten Vermögenswerte konnte jedoch kompensiert werden. Als Folge von AktienVeräusserungen aus den Finanzanlagen sind

Geschäftsbericht 2014 

wurde im abgelaufenen Jahr das Portefeuille an Schuldverschreibungen weiter aufgestockt. Die Risiken im Ausleihungsgeschäft werden laufend gemessen, analysiert und beurteilt. In diesem Zusammenhang ergaben sich schwer einbringliche Positionen, welche sicherheitshalber abgeschrieben wurden. Die verbleibenden Wertberichtigungen für Ausfallrisiken dürfen mit einem Anteil von 0,3 % am gesamten Ausleihungsbestand als äusserst gering bezeichnet werden.

Erfolg aus dem Zinsengeschäft in CHF 1'000 603'652

2010

2011 50'106

2011

2012 52'361

2012 716'677

2012 9'550

2013 53'841

2013

2013 9'536

2014 56'115

2014 787'344

Kundenausleihungen in CHF 1'000 2010

681'645

8'124

753'814

2011

2014 9'539

Erfolg aus dem Kommissionsund Dienstleistungsgeschäft in CHF 1'000

Kundengelder in CHF 1'000 536'909

2010

9'048

444'126

2010 2'277

2011 585'971

2011 503'180

2011

2012 625'388

2012 533'704

2012 2'405

2013 663'389

2013 556'316

2013

2014

2014 578'424

2014

694'921

2'230

2'786 2'697


Gewinne realisiert worden. Zudem hat sich die RBA-Holding AG entschieden, als Folge des Erlöses aus dem Verkauf von Betriebsteilen an die SWISSCOM, die Dividenden-Ausschüttung massgeblich höher anzusetzen. Operativer Bruttoertrag Der operative Bruttoertrag des Vorjahres ist um knapp CHF 0,1 Mio. verfehlt worden. Die Abweichung ist vor allem durch die geringeren Erträge aus den indifferenten Geschäftssparten begründet. Mit über CHF 13 Mio. darf dieser Erfolg jedoch noch immer als sehr ansprechend bezeichnet werden. Eine erfreu­ liche Komponente sind die Personalkosten, die aufgrund einer umfassenden Arbeitszeit und Arbeitsprozessoptimierung unter den Aufwendungen des Vorjahres wie auch unter dem budgetierten Zielwert lagen. Die höher ausfallenden Sachkosten sind vor allem auf Mehraufwendungen bei den Produktionskosten (IT, Zahlungsverkehr etc.) sowie auf Sonderkosten im Zusammenhang mit dem überarbeiteten Werbeauftritt der Bank zurückzuführen. Rückläufiger Bruttogewinn Der im Vorjahr erwirtschaftete höchste Brutto­ gewinn seit Bestehen der Bank konnte zwar nicht mehr erzielt werden, jedoch darf der Erfolg von über CHF 5,2 Mio. im Vergleich zu früheren Werten immer noch als sehr ansehnlich bezeichnet werden. Neben dem geringeren Abschreibungsbedarf sind die angefallenen Aufwendungen im Rahmen des US-Programms den bestehenden Rückstellungen belastet ­worden. Zur Deckung der Ausfallbereinigungen wurden stille Reserven aufgelöst.

CHF 100’000 an die Hülfsgesellschaft in Schaffhausen Wie im Vorjahr beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung, unserer gemein­ nützigen Gründerin, der Hülfsgesellschaft in Schaffhausen, wiederum einen Beitrag von CHF 100'000 auszurichten. Im Hinblick auf die Eigenmittel-Stärkung zur Deckung der sich laufend verschärfenden regulatorischen ­Anforderungen soll der verbleibende Jahres­ gewinn vollumfänglich den offenen Reserven gutgeschrieben werden. Erfolgsausblick Der am 15. Januar 2015 getroffene Entscheid der Schweizerischen Nationalbank SNB zur Aufhebung der Euro-Kurs-Untergrenze und die eingeführten Minuszinsen von 0,75 Prozent hatten eine massgebliche Stärkung des Schweizer Frankens zur Folge. Dadurch hat sich das Zinsniveau erneut markant reduziert. Auch das Börsengeschäft wird zusätzlich stark eingebremst. Es muss damit gerechnet werden, dass die für unseren Ertrag massgebliche Zinsmarge weiter unter Druck gerät und aufgrund der anhaltenden Verunsicherung an den Finanzmärkten auch die Erträge beim indifferenten Geschäft weiter geschmälert werden. Angesichts dieser Voraussetzungen gehen  wir davon aus, dass sich unser künftiger Geschäftsgewinn auf einer etwas tieferen Ebene ­stabilisieren wird. Mit geeigneten Massnahmen und zusätzlichen Anstrengungen versuchen wir, die zu erwartenden Ertragsminderungen so gut wie möglich aufzufangen und gleich­ zeitig die Aufwendungen zu reduzieren. Wir haben das neue Geschäftsjahr zuversichtlich in Angriff genommen und stellen uns motiviert den künftigen Herausforderungen.


Stefan Leu, Leiter Filiale Weinland

Vertrauensvolle Kundenbeziehung Auf der Grundlage unseres kun­­den­ orientierten Leitbildes helfen wir Ihnen, Ihre Wünsche und Pläne in die Tat umzusetzen. Aus einer langen Tradition heraus sind wir mit dem klein- und mittelständischen Gewerbe, dem Detailhandel sowie den selbständig Erwerbenden ­ be­sonders verbunden. Kunden aus der regionalen Wirtschaft gewähren wir ­B etriebs- und Investitionskre-­ dite und unterstützen sie bei der

Er­reichung ihrer unternehmerischen Ziele. Als verlässlicher Partner helfen wir Ihnen gerne: Mit kompetenter Beratung und zielführenden Lösungen. Sie profitieren von einer persönlichen und kompetenten Beratung und von einer fairen und transparenten Preisgestaltung. Oder um es auf einen Nenner zu bringen: Sie ­profitieren von mehr Möglichkeiten.


Veranstaltungen / Aktionen Die Ersparniskasse Schaffhausen hat wiederum ihre Kundinnen und Kunden sowie Interessierte aus der Region zu Anlässen eingeladen. Zum Finanzapéro, der im Januar zum ersten Mal im Stadttheater Schaffhausen stattfand, waren rund 600 Kundinnen und Kunden erschienen, um sich von Prof. Klaus J. Wellershoff über das Thema «Das Ende der Unsicherheit? – Wirtschaftsausblick 2014» aus erster Hand zu informieren. Der renommierte Wirtschaftsund Finanzexperte prognostizierte eine positive Konjunkturentwicklung, warnte jedoch vor ­einem gewissen Inflationspotenzial aufgrund der überhöhten Geldmenge. Eine Einladung im März in die Galerie mera zur  Vorvernissage mit dem Künstler Bruno Ritter stiess bei unserer Kundschaft auf grosses Interesse. Für unsere Bank war dieser Anlass eine willkommene Gelegenheit, unser Enga­ gement im regionalen Kulturbereich fort­ zuführen und, zusammen mit dem Kunstverein Schaffhausen, eine einzigartige Ausstellung zu präsentieren. Im April und im November führte die Erspar­ niskasse als langjährige Sponsorin des FC Schaffhausen eine Gratisticket-Aktion durch und lud unsere sportbegeisterte Kundschaft zu einem Challenge-League-Match ins Stadion Breite ein. Rund 50 Kunden liessen sich im Juni bei einem Rundgang durch die Brauerei Falken in die

Welt der Braukunst entführen und erlebten das imposante Dosenkompetenzzentrum im Grosseinsatz. Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaft engagierte sich unsere Bank traditionell als Hauptsponsorin des Public Viewings in der Schaffhauser Altstadt. Während 40 Vorrunden- und 16 Endrundenspielen waren reservierte Plätze in der Ersparniskasse WM Arena im Mosergarten mit unserer Kundschaft besetzt. Auch wenn die Schweizer Nationalmannschaft im Achtelfinale nach einem dramatischen Spiel gegen Argentinien ausgeschieden ist, erlebten unsere Besucher bis zum Schluss ein grossartiges Fussballspektakel mit Leidenschaft und Emotionen. Im August folgten rund 50 Kunden einer ­Einladung zur Leichtathletik Europameisterschaft in Zürich. Die Wettkämpfe fanden im Stadion Letzigrund statt, wo sowohl inter­ nationale Stars als auch Schweizer Athleten für spannende Wettkämpfe sorgten und un­ vergessliche Momente bescherten. Als Hauptsponsorin war die Ersparniskasse auch beim traditionsreichen Weinländer Herbstfest im September in Dachsen engagiert. Sonniges Herbstwetter und angenehme Temperaturen zogen Tausende von Besuchern an, die gerne auch am Stand der Ersparniskasse Schaffhausen verweilten. Hier wurden verschiedene Attraktionen geboten: An iPads konnten Videos abgerufen und Fragen dazu beantwortet werden. Bei der elektro­ nischen Torschusswand war fussballerisches


Im November fand für unsere Kundschaft aus dem Zürcher Weinland der Finanzapéro im Schloss Laufen statt. Einmal mehr ­konnte Prof. Dr. Klaus J. Wellershoff als Referent verpflichtet werden. Er zeichnete für die Weltwirtschaft 2015 ein optimistischeres Bild mit steigenden Wachstumsraten. Vor allem Indikatoren aus den USA würden auf eine ­bevorstehende Erholung hinweisen. Ebenfalls im November wurden unsere ­Kundinnen und Kunden im Schaffhauser Vorstadt Variété für einen Abend nach ­Grossbritannien entführt. Unter dem ­Titel «Great! ­Britain!» bot das zweistündige­ ­Programm beste Unterhaltung und nahm die Zuschauer mit auf die Spuren von ­berühmten Persön­lichkeiten des Vereinigten ­König­reiches. Schon fast zur Tradition geworden ist der Marronistand vor Weihnachten vor unserer Bank am Münsterplatz. Trotz den eher milden ­Temperaturen freuten sich zahlreiche ­Kundinnen und Kunden über eine Gratispor­ tion frisch gerösteter, heisser Marroni.

Verwaltungsrat Die personelle Zusammensetzung der Bankbehörde blieb im Berichtsjahr unverändert. Bankpersonal Die Ersparniskasse Schaffhausen konnte auch im Berichtsjahr auf den Einsatz von motivierten und qualifizierten Mitarbeitenden zählen. Die Zusammenarbeit innerhalb der Teams basiert auf einer offenen Kommunikation und gegenseitigem Respekt sowie Vertrauen. ­Wir fördern gezielt die persönliche Initiative und Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden. Beförderungen Der Verwaltungsrat der Ersparniskasse ­Schaffhausen hat auf den 1. Juni 2014 Michael­ Ebner die Prokura erteilt. Michael Ebner arbeitet seit Januar 2012 als Kundenberater­ für Finanzierungen bei unserer Bank in der Geschäftsstelle in Kleinandelfingen. Er  verfügt über ein umfassendes Fachwissen im Kreditwesen und betreut sowohl Privatals auch Firmenkunden. In seiner Funktion als Stv. Filialleiter zeichnet der Bankfachmann mit Eidg. Fachausweis mitverantwortlich für die Entwicklung unserer Filiale im Zürcher ­Weinland. Ebenfalls per 1. Juni 2014 ist Matthias Kuster­ vom Verwaltungsrat der Ersparniskasse ­Schaffhausen zum Prokuristen ­befördert ­worden. Matthias Kuster absolvierte ­bereits seine kaufmännische Ausbildung bei ­unserer Bank. Nach erfolgreichem

17

Damit die Vorbereitungen für den Übertritt in die 3. Lebensphase optimal gelingen, vermittelten unsere Finanzberater anlässlich einer Veranstaltung im Oktober zum ­Thema ­«Pensionsplanung» viel Wissenswertes im Bereich Vorsorge und Finanzen.

Personelles

Geschäftsbericht 2014 

Können gefragt und die Kleinsten freuten sich über das Kinderkarussell. Die Ersparniskasse-Luftballons waren auf dem gesamten Festgelände allgegenwärtig.


­ bschluss ­arbeitete er zunächst als SachbearA beiter im Bereich Wertschriften und ist seit 2010 als Anlageberater tätig. Im gleichen Jahr wurde Matthias Kuster die Handlungsvollmacht erteilt. Im November 2013 hat Matthias Kuster das Diplomstudium der Höheren Fachschule für Wirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Per 1. Oktober 2014 hat der Verwaltungsrat­ Jasmin Braun die Handlungsvollmacht erteilt. ­Jasmin Braun arbeitet seit 2002 bei unserer Bank als Kundenberaterin am ­Schalter. Seit 1. August 2013 hat Jasmin Braun, im Zusammenhang mit der neuen Organisation­ am Schalter, die Leitung des Kassenteams übernommen. Durch ihre langjährige ­Tätigkeit sowie durch den Besuch von zahlreichen ­Weiterbildungskursen verfügt Jasmin Braun über ein umfangreiches Fachwissen und ­ ist mit  den Anliegen und Wünschen unserer Kundschaft bestens vertraut. Arbeitsjubiläum Seit 25 Jahren ist Magdalena Guida bei der Ersparniskasse Schaffhausen tätig. Nach ihrem Eintritt im August 1989 arbeitete sie zunächst als Sachbearbeiterin im Zahlungsverkehr, ­später übernahm sie die Verantwortung für den Bereich Logistik. Heute ist Magdalena Guida neben verschiedenen anderen ­Aufgaben vor allem für den Bereich Risk Controlling zuständig. Seit Mai 2006 amtet sie ausserdem als Geschäftsführerin unserer Personalvor­ sorgestiftung.

Aus- und Weiterbildung Grossen Wert legen wir auf eine konstante Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Diesbezüglich steht ein breit gefächertes Angebot offen. Die meisten Mitarbeitenden der Ersparniskasse besuchten im Berichtsjahr fachspezifische Weiterbildungskurse. Mit­­ar­ beitende, die den Erwerb eines eidgenössischen Fachausweises oder eines eidgenössischen Diploms anstreben, unterstützen wir mit ­finanziellen Beiträgen und Zeitgutschriften.


Jasmin Braun, Leiterin Kasse

Der persönliche Kontakt zählt Bei uns sind Sie immer herzlich willkommen. Wir beraten Sie gerne und sind Ihnen bei der Erledigung Ihrer Bankgeschäfte behilflich: freundlich, zuvorkommend und kompetent. Die lokale Verbundenheit unserer Mitarbeitenden und Führungs­ persönlichkeiten schafft Nähe zu den Menschen und den Unternehmen in der Region. Wir stellen die ServiceKultur in den Vordergrund und beherrschen unsere Prozesse und

Leistungen. Ausgerichtet auf die Bedürfnisse unserer Kunden ­zeichnen wir uns aus durch die Art und Weise, wie wir unsere Kun­ denbeziehungen gestalten. Dabei steht nicht der schnelle Profit im Vordergrund, sondern der lang­ fristige Nutzen für den Kunden. Unsere Produkte und Dienstleistun­ gen zeichnen sich durch hohen ­Kundennutzen, Einfachheit, Transparenz und Wirtschaftlichkeit aus.


Corporate Governance Die Führungsorganisation der Ersparniskasse Schaffhausen beruht auf den beiden Gremien Verwaltungsrat und Geschäftsleitung. Diese leitenden Bankorgane haben unterschiedliche Funktionen und Verpflichtungen. Der Verwaltungsrat trägt die oberste Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Geschäfts­ tätigkeit sowie für die Aufsicht und Kontrolle der Geschäftsleitung nach Massgabe der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften. Die Geschäftsleitung wiederum ist das geschäfts­führende Organ und trägt die Gesamtverantwortung für die Umsetzung der strategischen Ausrichtung sowie für das Geschäfts­ ergebnis. Die in den Statuten und im Geschäftsund Organisationsreglement vorgesehene Trennung der Tätigkeiten von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ist klar gewährleistet. Verwaltungsrat Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden durch die Generalversammlung gewählt. ­Gemäss den Statuten besteht das Gremium aus mindestens fünf Mitgliedern. Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wer das 70. Altersjahr vollendet hat, scheidet an der nachfolgenden ordentlichen Generalversammlung aus. Die Amtsperiode beginnt mit dem Tag der Wahl und endet am Tag der ordentlichen General­ versammlung des letzten Geschäftsjahres der Amtszeit, vorbehältlich vorzeitigen Ausscheidens, Rücktritts oder Abberufung. Der Verwaltungsrat setzt sich zurzeit aus sieben Personen zusammen. Alle Verwaltungsräte haben ihr Domizil in der Region und sind Schweizer Bürger. Der

Verwaltungsrat amtet als Kollektivorgan. Die Aufgaben sind detailliert im Geschäfts- und Organisations­reglement festgehalten. Der Verwaltungsrat behandelte die Geschäfte an insgesamt acht ordentlichen Sitzungen. Zusätzlich führte er eine Klausur- sowie eine Strategietagung durch. Die Mitglieder des Verwaltungsrates besuchten im Berichtsjahr diverse Weiterbildungsveranstaltungen. Kein Mitglied des Verwaltungsrates ist in operativen Organen der Ersparniskasse ­Schaffhausen tätig. Auch steht kein Mitglied des Verwaltungsrates mit der Ersparniskasse in wesentlicher geschäftlicher Beziehung mit auftragsrechtlichem Charakter. Zu Ausbildung und beruflichem Hintergrund sowie weiteren Tätigkeiten und Interessenbindungen der Verwaltungsratsmitglieder verweisen wir auf die Übersicht auf den Seiten 22 / 23. Ausschüsse Nominations- und Entschädigungsausschuss Der Nominations- und Entschädigungs­ ausschuss besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten sowie einem weiteren Mitglied des Verwaltungsrates. Er unterstützt den Präsidenten des Verwaltungsrates bei der Erfüllung seiner Aufgaben und unterbreitet Vorschläge (Nominationsfunktion und Entschädigungsfunktion). Im Berichtsjahr hat sich der Ausschuss des Verwaltungsrates zu zwei ordentlichen Sitzungen getroffen. Audit Ressort Das Audit Ressort überwacht und beurteilt die Integrität der Finanzabschlüsse, die interne


Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen Die Mitglieder der Geschäftsleitung üben keine Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichtsgremien bedeutender Unternehmen aus. Ebenso bestehen keine dauernden Leitungs- und Beratungsfunktionen in wichtigen Interessengruppen. Entschädigungen Die Mitglieder des Verwaltungsrates beziehen für ihre Arbeit eine Entschädigung, deren Höhe auf Antrag des Präsidenten vom Gesamtverwaltungsrat beschlossen wird. Die Vergütung besteht aus einer Grundentschädigung, Zulagen für besondere Funktionen und Sitzungs­ geldern. Die Gesamtbezüge (Honorare und Sitzungsgelder) der Mitglieder des Verwaltungsrates beliefen sich im Berichtsjahr auf

Die Entschädigung an die Mitglieder der Geschäftsleitung besteht aus einer Basis­ komponente und einer leistungsorientierten Entschädigung. Die Höhe dieser leistungs­ abhängigen Entschädigung basiert auf dem Bruttogewinn sowie auf dem RABIT-Rating und macht üblicherweise keinen wesentlichen Teil der Gesamtvergütung aus. Für die Leistungs­bewertung werden einheitliche, standardisierte Beurteilungskriterien angewendet. Revisionshonorar Die Grant Thornton Bankrevision AG, Zürich, stellte der Ersparniskasse Schaffhausen als bankengesetzliche Revisionsstelle im Geschäfts­ jahr 2014 insgesamt CHF 126'000 in Rechnung. Die Entris Audit AG, Gümligen, in ihrer Funktion als interne Revisionsstelle, belastete der Ersparniskasse Schaffhausen für Dienstleistungen für die Prüfperiode 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 CHF 54'967. Informations- und Kontrollinstrumente ­gegenüber der Geschäftsleitung Der Verwaltungsrat wird auf mehreren Wegen über die Aktivitäten der Geschäftsleitung der Bank informiert. Der Direktor nimmt jeweils an den Sitzungen des Verwaltungsrates teil. Er informiert an diesen Sitzungen über die aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Bank. Der Verwaltungsratspräsident wird überdies laufend über die Tätigkeiten und Entscheidungen mittels Geschäftsleitungs-Protokoll informiert.

21

Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung ist das dem Verwaltungsrat untergeordnete, geschäftsführende Organ. Sie besteht aus einem Vorsitzenden sowie ­einem oder mehreren Mitgliedern. Die Aufgaben der Geschäftsleitung als Kollektivorgan sowie der einzelnen Geschäftsleitungsmitglieder sind detailliert in den entsprechenden Stellenbeschreibungen und im Geschäfts- und Organisa­ tionsreglement festgehalten. Alle Mitglieder der Geschäftsleitung haben ihr Domizil in der Region. Die Geschäftsleitung führt in der Regel wöchentlich eine GL-Sitzung durch.

CHF 217'000 (Vorjahr CHF 213'000). Es wurden keine Aktien und Optionen zugeteilt.

Geschäftsbericht 2014 

Kontrolle im Bereich der finanziellen Bericht­ erstattung und die Wirksamkeit der Prüfgesellschaft sowie deren Zusammenwirken mit der internen Revision. Die Sitzungen der Verantwortlichen des Audit Ressorts werden nach Bedarf abgehalten.


Organe

Verwaltungsrat Name Wohnort, Nationalität

Funktion

Aktuelle berufliche Haupttätigkeit

Titel / Ausbildung / Beruflicher Hintergrund

Hannes Germann* Opfertshofen, CH

Präsident Mitglied Nominationsund Entschädigungs­ ausschuss

Ständerat, Ständeratspräsident im Berichtsjahr

Betriebsökonom dipl. oek. Wirtschafts­redaktor Erstberuf: Lehrer

Dr. Peter Müller* Stein am Rhein, CH

Vizepräsident Mitglied Nominationsund Entschädigungsausschuss

Selbständiger Unternehmer VR-Präsident der Knecht & Müller AG, Stein am Rhein

Dr. phil.II Erstberuf: Lehrer Studium der Naturwissenschaften an der Universität Zürich Seit 1978 Firma Knecht & Müller AG

Herbert E. Bolli* Schaffhausen, CH

Mitglied Mitglied Nominationsund Entschädigungsausschuss

Direktor Städt. Werke Schaffhausen

Dipl. Ing. ETH Studium Elektrotechnik an der ETH Zürich CMC Carl Maier & Cie AG (Mitglied der Geschäftsleitung) Seit 1991 Städt. Werke Schaffhausen

Urs Heierle* Trasadingen, CH

Mitglied Audit Ressort

Partner bei Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen

Dipl. Wirtschaftsprüfer Betriebsökonom HWV

Carlo Klaiber* Schaffhausen, CH

Mitglied

Selbständiger Unternehmer Inhaber der Karl Klaiber + Co. Hoch- und Tiefbau, Schaffhausen

Architekt HTL Studium der Architektur an der Fachhochschule Winterthur

Dr. Urs Krebser* Stetten, CH

Mitglied

Direktor Cilag AG, Schaffhausen

Dr. sc. natw. ETHZ Laborant Dipl. Chemiker HTL

Andreas Stamm* Neuhausen, CH

Mitglied

Stamm AG Hallau, Präsident Inhaber der Stamm AG, Spritzgiesstechnik und Formenbau, Hallau

MA, Boston University Erstberuf: Lehrer

* unabhängig im Sinne vom Rundschreiben 2008/24 der FINMA


Ver­bleibende Amtsdauer

Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG (Vizepräsident) Weidmüller Schweiz AG, Neuhausen am Rheinfall (Verwaltungsrat) Stiftung Diheiplus, Neuhausen am Rheinfall (Präsident Stiftungsrat) HEV, Schweiz. Hauseigentümerverband, Zürich (Vorstandsmitglied) Schweizerischer ­Gemeindeverband, Bern (Präsident) IVS, Industrie- & Wirtschafts-Vereinigung Schaff­hausen (Vorstandsmitglied) Stiftung EK Schaffhausen (­ Präsident Stiftungsrat)

2003

2015

Knecht & Müller AG, Stein am Rhein (Präsident) Sonnenhof AG Schaffhausen (Präsident) Schweizerische ­Mobiliar Genossenschaft, Bern (Verwaltungsrat) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

1993

2015

Sasag Kabelkommunikation, Schaffhausen (Vizepräsident) Etawatt AG (Präsident) Gemeinschaftsantenne Diessenhofen (Verwaltungsrat) Erdgas Ostschweiz AG, Zürich (Verwaltungsrat) Swissgas AG (Verwaltungsrat ab 24.06.2014) OpenEP AG, Zürich (Verwaltungsrat ab 01.10.2014) Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Präsident) InstaControl AG, Winterthur (­ Vizepräsident) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat) Kraftwerk Schaffhausen AG (Direktor)

2000

2015

Mäder + Baumgartner Treuhand AG, Neuhausen am Rheinfall (Präsident) Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen (Präsident Stiftungsrat) Stiftung Diheiplus, Neuhausen am Rheinfall (Stiftungsrat) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2008

2015

Etawatt Schaffhausen AG (Verwaltungsrat) Klaiber Immobilien AG, Schaffhausen (Präsident) Klaiber Bau AG, Schaffhausen (Präsident) Kornhaus Liegenschaften Schaffhausen AG (Verwaltungsrat) Powerfarm Holding AG, Schaffhausen (Verwaltungsrat)  Bolli & Böcherer AG, Schaffhausen (Präsident) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2007

2015

pmb bau ag, Schaffhausen (Verwaltungsrat) Kadetten Handball AG (Verwaltungsrat) Kadetten Schaffhausen (Vereinspräsident) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2012

2015

Genossenschaft IG Kammgarn (Mitglied) Stiftung EK Schaffhausen (Stiftungsrat)

2012

2015

23

Erstmalige Wahl

Geschäftsbericht 2014 

Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen


Geschäftsleitung Name, Wohnort

Funktion

Nationalität

Beruflicher Hintergrund

Eintritt

Dieter Sommer, Beringen

Direktor

CH

Kaufm. Ausbildung

1968

Urs Werz, Diessenhofen

Vizedirektor/Finanzchef

CH

Kaufm. Ausbildung

1982

Kader Name

Funktion

Eintritt

Roberto Calligaro

Prokurist/Anlageberater

1998

Michael Ebner (ab 01.06.2014)

Prokurist/Stv. Filialleiter Filiale Weinland

2012

Thomas Gysel

Prokurist/Anlageberater

2009

Gordon Klein

Prokurist/Leiter Kreditmanagement

2000

Matthias Kuster (ab 01.06.2014)

Prokurist/Anlageberater

1998

Stefan Leu

Prokurist/Filialleiter Filiale Weinland

1992

Fabienne Schuler-Althaus

Prokuristin/Stv. Kreditchefin/HRM

2002

Jasmin Braun (ab 01.10.2014)

Handlungsbevollmächtigte/Chefkassierin

2002

Dominik Häberli

Handlungsbevollmächtigter/Sachbearbeiter Geldmarkt

2003

Daniela Ranaldo

Handlungsbevollmächtigte/Kreditkundenberaterin/HRM

2002

Nicole Rindlisbacher

Handlungsbevollmächtigte/Chefkassierin Filiale Weinland

2009

Waltraud Studer

Handlungsbevollmächtigte/Direktionsassistentin/Marketing

1993

Aktienrechtliche und bankengesetzliche Prüfgesellschaft Grant Thornton Bankrevision AG, Zürich

Interne Revision Entris Audit AG, Gümligen/Uster


Jahresrechnung


Bilanz per 31. Dezember 2014

in CHF 1'000 Aktiven

Berichtsjahr

Vorjahr

Flüssige Mittel

35'185

22'358

Forderungen gegenüber Banken

23'048

41'265

Forderungen gegenüber Kunden

50'015

52'738

644'906

610'651

Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen Beteiligungen Sachanlagen Rechnungsabgrenzungen Sonstige Aktiven Total Aktiven

920

866

21'811

16'053

995

967

3'269

3'913

244

500

6'951

4'503

787'344

753'814

Total nachrangige Forderungen

0

0

Total Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten

0

0

Passiven Verpflichtungen gegenüber Banken

10'000

5'000

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

348'003

341'527

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

118'038

107'667

Kassenobligationen

112'383

107'122

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

125'800

119'900

Rechnungsabgrenzungen

2'660

2'688

Sonstige Passiven

8'013

4'661

Wertberichtigungen und Rückstellungen

3'982

9'034

Reserven für allgemeine Bankrisiken

18'425

18'425

Gesellschaftskapital

3'200

3'200

Allgemeine gesetzliche Reserve

1'869

1'869

32'616

30'342

Andere Reserven Gewinnvortrag Jahresgewinn Total Passiven

5

5

2'350

2'374

787'344

753'814

Total nachrangige Verpflichtungen

5'000

0

Total Verpflichtungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten

6'760

2'496

Ausserbilanzgeschäfte

in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Eventualverpflichtungen

5'583

4'815

Unwiderrufliche Zusagen

7'718

10'972

Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen

1'044

1'044

Derivative Finanzinstrumente – Positive Wiederbeschaffungswerte

3'127

3'325

– Negative Wiederbeschaffungswerte

7'011

3'718

– Kontraktvolumen

110'000

100'000

Treuhandgeschäfte

1'870

1'825


Erfolgsrechnung 2014

in CHF 1'000 16'398

Zins- und Dividendenertrag aus Handelsbeständen Zins- und Dividendenertrag aus Finanzanlagen Zinsaufwand Subtotal Erfolg Zinsengeschäft Kommissionsertrag Kreditgeschäft

65

302

324

–7'187

–7'286

9'539

9'536

2'357

Kommissionsertrag übriges Dienstleistungsgeschäft Kommissionsaufwand Subtotal Erfolg Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft Erfolg aus dem Handelsgeschäft Erfolg aus Veräusserung von Finanzanlagen Beteiligungsertrag

16'433

26

11

Kommissionsertrag Wertschriften- und Anlagegeschäft

Vorjahr

20

2'462

656

620

–327

–316

2'697

2'786

688

832

83

12

154

129

Liegenschaftenerfolg

22

14

Anderer ordentlicher Ertrag

22

29

281

184

Subtotal übriger ordentlicher Erfolg Personalaufwand

–3'604

–3'610

Sachaufwand

–4'362

–4'145

Subtotal Geschäftsaufwand

–7'966

–7'755

5'239

5'583

Bruttogewinn Jahresgewinn Bruttogewinn

5'239

5'583

Abschreibungen auf dem Anlagevermögen

–786

–1'263

–4'270

–4'173

Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste Zwischenergebnis

Ausserordentlicher Ertrag Ausserordentlicher Aufwand Steuern Jahresgewinn

183

147

2'714

2'758

–10

–21

–537 2'350

–510 2'374

Gewinnverwendung

in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

2'350

2'374

Jahresgewinn Gewinnvortrag

5

5

Bilanzgewinn

2'355

2'379

–2'250

–2'274

–100

–100

5

5

Gewinnverwendung

– Zuweisung an andere Reserven – Andere Gewinnverwendung Gewinnvortrag Da die allgemeine gesetzliche Reserve 50 % des Aktienkapitals erreicht hat, wird auf eine weitere Zuweisung verzichtet.

27

Zins- und Diskontertrag

Berichtsjahr

Geschäftsbericht 2014 

Ertrag und Aufwand aus dem ordentlichen Bankgeschäft


Mittelflussrechnung 2014

in CHF 1'000 Berichtsjahr Mittel­ herkunft

Mittelverwendung

2'350 786

Saldo

Vorjahr Mittel­ herkunft

Mittelverwendung

0

2'374

0

0

1'263

0

0

2'385

1'404

0

256

0

114

0

Passive Rechnungsabgrenzungen

0

28

0

142

Ausschüttung Vorjahr

0

100

0

804

3'392

2'513

5'155

946

Saldo

Mittelfluss aus operativem Ergebnis Jahresergebnis Abschreibungen auf Anlagevermögen Wertberichtigungen und Rückstellungen Aktive Rechnungsabgrenzungen

Mittelfluss aus operativem Ergebnis (Innenfinanzierung)

879

4'209

Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen Beteiligungen

0

33

0

27

Sachanlagen

0

137

0

628

Mittelfluss aus Vorgängen im Anlagevermögen

0

170

0

655

–170

–655

Mittelfluss aus dem Bankgeschäft Verpflichtungen gegenüber Banken (über 90 Tage)

0

0

5'000

0

Forderungen gegenüber Banken (über 90 Tage)

0

501

4'786

0

Interbankgeschäft

0

501

9'786

0 0

–501

Spar- und Anlagegelder

6'476

0

36'907

Kassenobligationen

5'261

0

719

0

10'371

0

0

15'014

0

34'255

0

47'982

2'723

0

9'981

0

Übrige Kundenverpflichtungen Hypothekarforderungen Forderungen gegenüber Kunden Zweckkonforme Verwendung von Einzelwertberichtigungen Kundengeschäft Anleihen und Pfandbriefdarlehen

0

2'667

24'831

36'922

–12'091

0

389

47'607

63'385

5'900

0

8'900

0

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

0

54

690

0

Finanzanlagen

0

5'758

3'893

0

5'900

5'812

13'483

0

0

2'448

1'227

0

3'352

0

0

1'819

Kapitalmarktgeschäft Sonstige Aktiven Sonstige Passiven Übrige Bilanzpositionen Mittelfluss aus dem Bankgeschäft

88

9'786

–15'778

13'483

3'352

2'448

904

1'227

1'819

–592

34'083

45'683

–11'600

72'103

65'204

6'899

0

12'827

2'263

0

18'718

0

0

12'716

Veränderung Fonds Liquidität Flüssige Mittel Forderungen gegenüber Banken (bis 90 Tage) Verpflichtungen gegenüber Banken (bis 90 Tage)

5'000

0

Veränderung Fonds Liquidität

23'718

12'827

10'891

Total Mittelherkunft

61'193 61'193

0

Total Mittelverwendung

0

0

2'263

12'716

–10'453

79'521

0

79'521


Anhang

Allgemeines Die vorwiegend im Hypothekar- und Spar­ bereich sowie im Private Banking tätige Ersparniskasse Schaffhausen AG bedient die Kundschaft einerseits an ihrem Hauptsitz in Schaffhausen wie auch in ihrer Filiale in Kleinandelfingen ZH. Die Geschäftstätigkeit bezieht sich vor allem auf die Region ­Schaffhausen und das naheliegende Zürcher Weinland. Geschäfte gegen bankübliche Sicherheiten können in begründeten Fällen auch in der übrigen Schweiz abgeschlossen werden. Auslandgeschäfte sind nur in sehr beschränktem Mass zulässig. Mitglied der RBA-Bankengruppe Als Mitglied des RBA-Aktionärspools bezieht die Bank Dienstleistungen und Produkte gegen entsprechende Entschädigungen von den Tochtergesellschaften der RBA-Holding. Mit der im Jahre 2013 erfolgten Veräusserung von verschiedenen Organisationseinheiten verfügt die Ersparniskasse Schaffhausen AG heute auch über Vertragsvereinbarungen mit der SWISSCOM und deren Tochtergesell­schaften als Outsourcing-Partner. Sollte ein Austritt aus dem RBA-Aktionärspool vor 2017 erfolgen, wird eine Austrittsleistung von 0,08 ‰ der Bilanzsumme fällig. Bilanzgeschäft Die Hauptertragsquelle der Bank bildet das bilanzielle Zinsdifferenzgeschäft. Insbesondere steht das Kundengeschäft im Vordergrund. Die Kreditgewährung erfolgt vorwiegend auf hypothekarisch gedeckter Basis. Dabei wird vor allem selbstbewohntes Eigenheim-Eigentum finanziert. Kommerzielle Kredite an ­Gewerbe

und Industrie werden in der Regel gegen Deckung vergeben. Im Weiteren können auch Lombardkredite durch Verpfändung von Wertpapieren gewährt werden. Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft In dieser Erfolgssparte fallen Einkünfte weitgehend aus Wertschriften-Positionen und -Transaktionen an. Zudem werden in dieser Gruppe auch Tresormieten, Kartengebühren sowie Bancomat- und ZahlungsverkehrEinkünfte vereinnahmt. Mit diesen Erträgen erzielt die Ersparniskasse Schaffhausen AG einen ansehnlichen Anteil aus dem indifferenten Geschäft am Gesamtertrag der Bank. Handel Neben dem Devisen- und Sortenhandel werden für die Kundschaft auch EdelmetallTrans­aktionen in physischer Form oder als Buchguthaben angeboten. In unbedeutendem ­Ausmass  werden eigene Handelsbestände in Form von Aktien und aktienähnlichen Instrumenten resp. strukturierten Produkten ­gehalten. Übrige Geschäftsfelder Aus Rentabilitätsgründen besteht ein bankeigenes Portefeuille mit grösstenteils festverzins­ lichen Wertpapieren. In geringem Umfang bestehen einige wenige Beteiligungen, wovon ein Teil aus Infrastrukturcharakter-Gründen gehalten wird. Die Geschäfts­tätigkeit erfolgt in der bankeigenen Liegenschaft in Schaffhausen­ und in der eingemieteten Filiale in Klein­andel­ fingen ZH. Risikomanagement Das Risikomanagement ist eine der Kernaufgaben jeder Bank. Es umfasst die Erkennung, ­Messung, Überwachung und Bewirtschaftung

29

Erläuterungen zu Geschäftstätigkeit und Personalbestand

Geschäftsbericht 2014 

1


aller aus dem Geschäft erwachsenden Risiken. Als vorrangige Risiken gelten Kredit-, Marktund operationelle Risiken. Die ­Kredit- und Marktrisikopolitik wird von der Geschäftsleitung alljährlich, unter Beizug eines externen Beraters, auf ihre Angemessenheit hin überprüft. Für die einzelnen Risiken werden klare Limiten gesetzt, deren Einhaltung vom eigenen Risk-Controlling laufend überwacht wird. Für die Risikopolitik der Gesamtbank ist der ­Verwaltungsrat ­verantwortlich. IKS (Internes Kontroll System) Ausgehend von einer periodisch durch­ geführten, systematischen Risikoidentifikation werden die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und deren finanzielle Auswirkungen bewertet. Mit entsprechenden, vom Verwaltungsrat beschlossenen, Massnahmen werden diese Risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst getragenen Risiken werden konsequent überwacht. Die letzte Risikobeurteilung und Bewilligung von Limiten durch den Verwaltungsrat wurde am 17. Dezember 2014 vorgenommen. Aufgrund dieser Risikobeurteilung sind keine besonderen Rückstellungen und Wertberichtigungen erforderlich. Kreditrisiken Die Kreditrisiken werden durch interne Qualitätsanforderungskriterien, ein stufengerechtes Bewilligungsverfahren und durch umfassende Kreditanalysen überwacht. Zudem wurden ­in den internen Richtlinien ­konservative Belehnungsgrenzen festgesetzt. Die einzelnen Gegenparteien werden ­ausserdem mit dem durch Entris Audit AG entwickelten Kunden-Rating-

system «RASY» bewertet und laufend aktualisiert. Mit diesem System, das zehn Stufen umfasst, können die Risiken bei der Kreditvergabe besser eingeschätzt und die in der Zukunft durchschnittlich zu erwartenden Verluste bei der Konditionsgestaltung mitberücksichtigt werden. Die Ausfallrisiken werden mittels Risikoverteilung, Qualitätsanforderungen und Deckungsmargen begrenzt. Die Geschäfts­ leitung informiert den Verwaltungsrat jährlich über Veränderungen im Kreditportfolio und über wesentliche Marktveränderungen. Marktrisiken Das durch Veränderung von Marktrisiken (Zinssätze, Wechselkurse, Aktien etc.) bestehende Risiko wird durch die festgesetzten Limiten und durch laufende Reportings erfasst und begrenzt. Da die Bank stark im Bilanzgeschäft engagiert ist, können Zinsänderungen einen beträchtlichen Einfluss auf die Erträge der Bank haben. Die Zinsänderungsrisiken werden mittels Zinsschichtenbilanz (Duration-GAP) ­ermittelt und analysiert und vom ALM-Ausschuss der Bank gesteuert. Zudem stehen bei Bedarf auch externe Fachkräfte zur Verfügung. Operationelle Risiken Abwicklungs- und Informationsrisiken werden bezüglich der wichtigsten Risikofaktoren, ­insbesondere der Betriebsabläufe und der darin vorgesehenen internen Kontrollen, mittels interner Reglemente und Weisungen zur Organisation und Kontrolle beschränkt und ­regelmässig durch die interne und externe Revision geprüft. Zur Begrenzung und Be­ wirtschaftung der Rechtsrisiken werden fallweise externe Rechtsberater beigezogen.


Roberto Calligaro, Prokurist, Finanzberater

Partnerschaftliches Miteinander Individuelle, persönliche Beratung steht im Mittelpunkt jeder erfolg­ reichen Kundenbeziehung. Die Grundlage dafür bildet das gegenseitige Vertrauen. Unsere Kunden können sich auf uns verlassen. Uns geht es nicht nur um Wertschöpfung, sondern vor allem auch um Wertschätzung gegenüber Kundinnen und Kunden. Diese Tatsache schafft Vertrauen.

Bei uns können nicht nur die bank­ üblichen Dienstleistungen wie ein breit gefächertes Kontoangebot, Anlageberatung, Finanzierung oder Vorsorgeplanung abgerufen werden, sondern wir sehen uns als Partner unserer Kundinnen und Kunden. Wir bemühen uns, Ihre Anliegen, Sorgen und Ziele zu verstehen und Ihnen massgeschneiderte Lösungen anzubieten.


Auslagerung von Geschäftsbereichen ­( Outsourcing) Die Bank hat einzelne Geschäftsbereiche an andere Unternehmungen ausgelagert (Outsourcing). Dabei sind Tätigkeiten in den Bereichen elektronische Datenverarbeitung, NetBanking+, Wertschriftenadministration sowie Teile des Zahlungsverkehrs Inland und Ausland an SWISSCOM-Tochtergesellschaften vergeben worden. Das Rechnungswesen wird weitgehend von der Entris Banking AG geführt, zudem erfolgt durch diese Institution auch die Erledigung der administrativen Belange der Salärzahlungen. Die Interne Revision ist der Entris Audit AG übertragen worden. Mitarbeitende Der Personalbestand beträgt 32 Mitarbeiter­ innen und Mitarbeiter (Vorjahr 30). Zusätzlich stehen zwei Lernende in der Ausbildung. Per 31. Dezember 2014 ergibt dies umgerechnet 25,7 Vollzeitstellen (Vorjahr 24.9).

2

Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätze

Allgemeine Grundsätze Die Buchführungs-, Bilanzierungs- und Bewer­ tungsgrundsätze richten sich nach dem Obligationenrecht, dem Bankengesetz und dessen Verordnung, den statutarischen Bestimmungen sowie den Richtlinien der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA . Der Jahresabschluss vermittelt ein Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank in Übereinstimmung mit den für Banken und Effektenhändler anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften. Erfassung und Bilanzierung Sämtliche Geschäftsvorfälle werden am ­Abschlusstag in den Büchern der Bank erfasst und ab diesem Zeitpunkt für die Erfolgsermittlung bewertet. Umrechnung von Fremdwährungen Transaktionen in Fremdwährungen werden zu den jeweiligen Tageskursen verbucht. ­Monetäre Vermögenswerte werden am Bilanzstichtag zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet und erfolgswirksam verbucht. Wechselkursdifferenzen zwischen dem Abschluss des Geschäfts und seiner Erfüllung werden über die Erfolgsrechnung verbucht. Allgemeine Bewertungsgrundsätze Die in einer Bilanzposition ausgewiesenen einzelnen Detailpositionen werden grundsätzlich einzeln bewertet (Einzelbewertung). Im Zusammenhang mit der Bewertung von Umlaufvermögen gemäss dem Niederstwertprinzip werden die Anschaffungswerte zu gewichteten Durchschnittswerten ermittelt.


Wenn eine Forderung als ganz oder teilweise uneinbringlich eingestuft oder ein Forderungsverzicht gewährt wird, erfolgt die Ausbuchung der Forderung zulasten der entsprechenden Wertberichtigung.

Gefährdete Forderungen werden wiederum als vollwertig eingestuft, wenn die ausstehenden Kapitalbeträge und Zinsen wieder fristgerecht gemäss den vertraglichen Vereinbarungen und weiteren Bonitätskriterien erfüllt werden.

Für die Währungsumrechnung wurden folgende Kurse verwendet:

USD EUR GBP

2014 Bilanzstichtagskurs 0.9907 1.2027 1.5437

2014 Jahresdurch­schnittskurs 0.9153 1.2146 1.5068

Vorjahr Bilanzstichtagskurs 0.8906 1.2276 1.4735

Vorjahr Jahresdurchschnittskurs 0.9270 1.2308 1.4498

33

Zusätzlich zu den Einzelwertberichtigungen bildet die Bank Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung von am Bewertungsstichtag vorhandenen latenten Risiken. Pauschalwertberichtigungen werden nach einem syste­ matischen und willkürfreien Ansatz aufgrund des Ausfallrisikofaktors des Gesamtkreditportefeuilles gebildet. Deren Sätze richten sich nach historischen Erfahrungswerten. Die Bank klassiert alle Forderungen in einer der 10 Rating-­ Klassen. Bei den Forderungen der Klassen 1 bis 6 wird der Schuldendienst geleistet, die Belehnung der Sicherheiten ist angemessen und die Rückzahlung des Kredites erscheint nicht gefährdet. Die Forderungen der Klassen 7 bis 8 werden als gefährdet eingestuft, diejenigen der Klassen 9 bis 10 sind stark gefährdet. In den gefährdeten Klassen werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Geschäftsbericht 2014 

Ausleihungen (Forderungen gegenüber ­Kunden und Hypothekarforderungen) Gefährdete Forderungen, d.h. Forderungen, bei welchen es unwahrscheinlich ist, dass der Schuldner seinen zukünftigen Verpflichtungen nachkommen kann, werden auf Einzelbasis bewertet und die Wertminderung durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Ausleihungen werden spätestens dann als gefährdet eingestuft, wenn die vertraglich vereinbarten Zahlungen für Kapital und /oder Zinsen mehr als 90 Tage ausstehend sind. Zinsen, die mehr als 90 Tage ausstehend sind, gelten als überfällig. Überfällige Zinsen und Zinsen, deren Eingang gefährdet ist, werden nicht mehr vereinnahmt, sondern direkt den Wertberichtigungen und Rück­ stellungen zugewiesen. Ausleihungen werden zinslos gestellt, wenn die Einbringlichkeit der Zinsen derart zweifelhaft ist, dass die Abgrenzung nicht mehr als sinnvoll erachtet wird.


Handelsbestände in Wertschriften und ­Edelmetallen Die Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen werden grundsätzlich zum Fair Value bewertet und bilanziert. Als Fair Value wird der auf einem preiseffizienten und liquiden Markt gestellte Preis oder ein aufgrund eines Bewertungsmodells ermittelter Preis eingesetzt. Ist ausnahmsweise kein Fair Value verfügbar, erfolgt die Bewertung und Bilanzierung zum Niederstwertprinzip. Die aus der Bewertung resultierenden Kursgewinne und -verluste werden im Erfolg aus dem Handelsgeschäft verbucht. Zins- und Dividendenerträge aus Handelsbeständen in Wertschriften werden dem Zins- und Dividenden­ ertrag aus Handelsbeständen gutgeschrieben. Dem Handelserfolg werden keine Kapital­ refinanzierungskosten belastet. Finanzanlagen Festverzinsliche Schuldtitel sowie Wandel- und Optionsanleihen ausserhalb des Handelsbestands werden nach dem Niederstwertprinzip bewertet, sofern keine Absicht zum Halten bis zur Endfälligkeit besteht. Wertanpassungen erfolgen pro Saldo über «Anderer ordentlicher Aufwand» bzw. «Anderer ordentlicher Ertrag». Eine Zuschreibung bis höchstens zu den Anschaffungskosten erfolgt, sofern der unter den Anschaffungskosten gefallene Marktwert in der Folge wieder steigt. Diese Wertanpassung wird wie vorstehend beschrieben ausgewiesen.

Die mit der Absicht des Haltens bis zur Endfällig­ keit erworbenen Schuldtitel werden nach der Accrual-Methode bewertet. Dabei wird das Agio bzw. Disagio über die Laufzeit bis zum Endverfall abgegrenzt. Zinsenbezogene ­realisierte Gewinne oder Verluste aus vorzei­ tiger Veräusserung oder Rückzahlung werden über die Restlaufzeit, d.h. bis zur ursprünglichen Endfälligkeit, abgegrenzt. Bonitätsbedingte Wertminderungen bzw. nachfolgende Wertaufholungen werden in der Erfolgsrechnung wie unter «Halten bis Endverfall» behandelt. Positionen in Beteiligungstiteln und Edelmetallen werden nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Liegenschaften und aus dem Kreditgeschäft übernommene Beteiligungen, welche zur Veräusserung vorgesehen sind, werden in den Finanzanlagen bilanziert und nach dem Niederstwertprinzip bewertet, d.h. nach dem tieferen Wert von Anschaffungswert und Liquidationswert.


Doris Tappolet, Service-Center

Besuchen Sie uns. Jederzeit. Die Ersparniskasse Schaffhausen ist als moderne Bank während 24 Stunden für Sie da. Unser umfangreiches Onlineangebot lässt Sie unkompliziert Zahlungen und Überweisungen tätigen und bietet Hilfestellung zu diversen Fragestellungen. Unsere serviceorientierte Ausrichtung ermöglicht schnelle Zugänge zu unseren Beratern und Produkten und bietet einen optimalen Einstieg in die Produktewelt der Ersparnis­ kasse Schaffhausen.

Wir sind bestrebt unser Onlineangebot stetig und bedürfnisgerecht auszubauen und garantieren unseren Kunden den bestmöglichen Service. Die digitale Entwicklung fordert eine laufende Anpassungsfähigkeit und Beweglichkeit. Die Ersparniskasse Schaffhausen geht diesen Weg entschlossen. Für unsere Kunden und Partner.


Beteiligungen Die Bewertung erfolgt nach dem Anschaffungskostenprinzip, abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen. Sachanlagen Investitionen in neue Sachanlagen werden aktiviert und gemäss Anschaffungswertprinzip bewertet, wenn sie während mehr als einer Rechnungsperiode genutzt werden und die Aktivierungsuntergrenze übersteigen. Investitionen in bestehende Sachanlagen werden aktiviert, wenn dadurch der Marktoder Nutzwert nachhaltig erhöht oder die Lebensdauer wesentlich verlängert wird. Bei der Folgebewertung werden die Sachan­ lagen zum Anschaffungswert, abzüglich der kumulierten Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmässig über die geschätzte Nutzungsdauer der Anlage. Die Werthaltigkeit wird jährlich überprüft. Ergibt sich bei der Überprüfung der Werthaltig­ keit eine veränderte Nutzungsdauer oder eine Wertminderung, wird der Restbuchwert planmässig über die restliche Nutzungsdauer abgeschrieben oder eine ausserplan­mässige Abschreibung getätigt. Planmässige und allfällige zusätzliche ausserplanmässige Abschreibungen werden über die Erfolgs­ rechnung in der Position «Abschreibungen auf dem Anlagevermögen» verbucht. Fällt der Grund für die ausserplanmässige Abschreibung weg, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung.

Die geschätzte Nutzungsdauer für einzelne Sachanlagenkategorien ist wie folgt:   Bankgebäude und andere Liegenschaften, ohne Land: max. 50 Jahre   Technische Installationen: max. 10 Jahre   Sonstige Sachanlagen: max. 5 Jahre   Bankensoftware Finnova: max. 5 Jahre   Übrige Software, Informatik- und Kommunikationsanlagen: max. 3 Jahre

Realisierte Gewinne aus der Veräusserung von Sachanlagen werden über den «Ausserordentlichen Ertrag» verbucht, realisierte Verluste über die Position «Ausserordentlicher Aufwand». Vorsorgeverpflichtungen Die Mitarbeiter unserer Bank sind bei der autonomen Personalvorsorgestiftung der Ersparnis­kasse Schaffhausen versichert. Es gelten die jeweiligen Statuten sowie das Reglement. Der Vorsorgeplan ist beitragsorientiert. Die Arbeitgeberbeiträge werden im Personalaufwand erfasst. Es wird jährlich beurteilt, ob aus der Vorsorgeeinrichtung wirtschaftliche Nutzen oder Verpflichtungen für die Bank bestehen. Allfällige Arbeitgeberbeitragsreserven sowie wirtschaftliche Nutzen werden von der Bank nicht aktiviert. Wirtschaftliche Verpflichtungen werden passiviert, wenn die Voraussetzungen für die Bildung von Rückstellungen erfüllt sind.


Eventualverpflichtungen, unwiderrufliche Zusagen, Einzahlungs- und Nachschuss­ verpflichtungen Der Ausweis in der Ausserbilanz erfolgt zum Nominalwert. Für absehbare Risiken werden in den Passiven der Bilanz Rückstellungen gebildet. Wertberichtigungen und Rückstellungen Für alle erkennbaren Verlustrisiken werden nach dem Vorsichtsprinzip Einzelwertberichtigungen und -rückstellungen gebildet. Die in einer Rechnungslegungsperiode betriebs­ wirtschaftlich nicht mehr benötigten Wert­ berichtigungen und Rückstellungen werden erfolgswirksam aufgelöst. Derivative Finanzinstrumente Bezüglich der Geschäftspolitik und des Risikomanagements wird auf die Erläuterungen zur Geschäftstätigkeit verwiesen.

Absicherungsgeschäfte Die Bank kann ausserdem derivative Finanz­ instrumente im Rahmen des Asset- und Liability-Managements zur Steuerung von Zinsänderungs-, Währungs- und Ausfallrisiken einsetzen. Die Absicherungsgeschäfte werden analog dem abgesicherten Grundgeschäft bewertet. Der Erfolg aus der Absicherung wird der gleichen Erfolgsposition zugewiesen wie der entsprechende Erfolg aus dem abge­ sicherten Geschäft. Änderung der Bilanzierungs- und ­Bewertungsgrundsätze Es haben sich keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze ergeben.

37

Aus dem laufenden Gewinn geschuldete direkte Steuern werden als passive Rechnungsabgrenzungen verbucht.

Handelsgeschäfte Die Bewertung aller derivativen Finanzinstrumente der Bank erfolgt zum Fair Value (mit Ausnahme der Derivate, die im Zusammen­hang mit Absicherungstransaktionen verwendet werden). Sie werden als positive oder negative Wiederbeschaffungswerte unter den ­«Sonstigen Aktiven» bzw. «Sonstigen Passiven» bilanziert. Bei Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten, welche zu Handelszwecken eingegangen werden, wird der realisierte und unrealisierte Erfolg über die Rubrik «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» verbucht.

Geschäftsbericht 2014 

Steuern Laufende Steuern Die Ertragssteuern werden aufgrund betriebswirtschaftlicher Überlegungen dem Verur­ sachungsjahr belastet. Der Steueraufwand weist die gemäss Gegenwartsbesteuerung geschuldeten Steuern sowie allfällige Steuernachforderungen bzw. -gutschriften auf.


3  Informationen zur Bilanz

3.1  Übersicht der Deckungen von Ausleihungen und Ausserbilanzgeschäften 3.1.1 Übersicht nach Deckungen in CHF 1'000 Deckungsart Hypothekarische Deckung

Andere Deckung

Ohne Deckung

Total

7'276

11'905

30'834

50'015

516'583

0

353

516'936

10'305

0

0

10'305

107'745

0

0

107'745

Ausleihungen Forderungen gegenüber Kunden Hypothekarforderungen – Wohnliegenschaften – Büro- und Geschäftshäuser – Gewerbe und Industrie

9'920

0

0

9'920

Berichtsjahr

651'829

11'905

31'187

694'921

Vorjahr

615'566

11'474

36'349

663'389

Eventualverpflichtungen

0

2'758

2'825

5'583

Unwiderrufliche Zusagen

3'125

590

4'003

7'718

0

0

1'044

1'044

Berichtsjahr

3'125

3'348

7'872

14'345

Vorjahr

7'268

2'222

7'341

16'831

Bruttoschuldbetrag

Geschätzte Verwertungserlöse der ­Sicherheiten

Nettoschuldbetrag

Einzelwertberichtigungen

Berichtsjahr

4'571

3'120

1'451

1'451

Vorjahr

5'515

3'425

2'090

2'090

– Übrige Total Ausleihungen

Ausserbilanz

Einzahlungs- und Nachschuss­verpflichtungen Total Ausserbilanz

3.1.2 Angaben zu gefährdeten Forderungen

Gefährdete Forderungen

in CHF 1'000

3.2  Aufgliederung der Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen, der Finanzanlagen und Beteiligungen in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

0

0

920

866

0

0

920

866

0

0

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Schuldtitel Beteiligungstitel Edelmetalle Total Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen –  davon repofähige Wertschriften gemäss Liquiditätsvorschriften


in CHF 1'000 Buchwert

Fair Value

Berichtsjahr

Vorjahr

Berichtsjahr

Vorjahr

Schuldtitel

21'292

15'416

21'704

15'628

– davon mit Halteabsicht bis Endfälligkeit

21'292

15'416

21'704

15'628

423

546

518

706

96

91

96

91

21'811

16'053

22'318

16'425

502

3'024

Edelmetalle Total Finanzanlagen ­–  davon repofähige Wertschriften   gemäss Liquiditätsvorschriften

in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

ohne Kurswert

995

967

Total Beteiligungen

995

967

Beteiligungen

3.3  Angaben zu wesentlichen Beteiligungen Unsere Bank hält Beteiligungspapiere der RBA-Holding sowie an Gesellschaften mit Infrastrukturcharakter.

Die jeweiligen Kapital- und Stimmquoten betragen nur einen geringen Anteil der entsprechenden Grundkapitalien. Deren Einfluss auf die Vermögensund Ertragslage der Bank ist unwesentlich.

3.4  Anlagespiegel in CHF 1'000 Berichtsjahr Anschaffungswert

Bisher aufgelaufene Abschreibungen

Buchwert Ende Vorjahr

Umglie­ derungen

Investi­ tionen

Desinvestitionen

Abschreibungen

Buchwert Ende Berichtsjahr

– Minderheitsbeteiligungen

1'322

–355

967

0

33

0

–5

995

Total Beteiligungen

1'322

–355

967

0

33

0

–5

995

Beteiligungen

Sachanlagen Liegenschaften – Bankgebäude

2'805

–804

2'001

0

9

0

–47

1'963

Übrige Sachanlagen

4'096

–3'794

302

0

128

0

–207

223

Übriges: Wechsel und Weiterentwicklung IT-Plattform

2'755

–1'145

1'610

0

0

0

–527

1'083

Total Sachanlagen

9'656

–5'743

3'913

0

137

0

–781

3'269

Brandversicherungswert der Liegenschaften

5'153

Brandversicherungswert der übrigen Sachanlagen

2'060

Geschäftsbericht 2014 

Beteiligungstitel

39

Finanzanlagen


3  Informationen zur Bilanz

3.5  Sonstige Aktiven und Sonstige Passiven in CHF 1'000 Berichtsjahr Sonstige Aktiven

Sonstige Passiven

Vorjahr Sonstige Aktiven

Sonstige Passiven

Wiederbeschaffungswert aus derivativen Finanzinstrumenten – Bilanzstrukturmanagement

3'127

7'011

3'325

3'718

Total derivative Finanzinstrumente

3'127

7'011

3'325

3'718

Ausgleichskonto

3'674

0

194

0

Indirekte Steuern

96

693

123

904

Abrechnungskonten

54

297

861

27

0

12

0

12

6'951

8'013

4'503

4'661

Übrige Aktiven und Passiven Total Sonstige Aktiven und Sonstige Passiven

3.6  Zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändete oder abgetretene Aktiven sowie Aktiven unter Eigentumsvorbehalt in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Forderungsbetrag resp. Buchwert

Verpflichtungen resp. davon beansprucht

Forderungsbetrag resp. Buchwert

Verpflichtungen resp. davon beansprucht

151'596

135'864

147'114

129'492

259

0

259

0

0

0

800

0

151'855

135'864

148'173

129'492

0

0

0

0

Verpfändete Aktiven Hypothekarforderungen Beteiligungen Sachanlagen Total verpfändete Aktiven Aktiven unter Eigentumsvorbehalt

3.7  Verpflichtungen gegenüber eigener Vorsorgeeinrichtung in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

237

286

Total Verpflichtungen gegenüber eigener Vorsorgeeinrichtung

237

286

Die Mitarbeitenden der Ersparniskasse Schaffhausen AG sind bei der autonomen Personalvorsorgestiftung der Ersparniskasse Schaffhausen versichert. Die Leistungen der Pensionskasse werden aufgrund der geleisteten Beiträge berechnet (Beitragsorientierung). Sämtliche Mitarbeitende ab dem gesetzlich festgelegten BVG-Mindestjahreslohn sind versichert und damit anspruchsberechtigt. Der Koordinationsabzug ist an den Beschäftigungsgrad angepasst. Die Prämien der beruflichen Vorsorge werden im Schnitt zu 40 % vom Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin und zu 60 % von der Ersparniskasse Schaffhausen AG getragen. Es bestehen – wie im Vorjahr – keine Arbeitgeberbeitragsreserven. Die Ermittlung der tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorgeverpflichtungen basiert auf den nach Swiss GAAP FER 26 erstellten Jahresrechnungen der Personalvorsorgeeinrichtungen. Es wird beurteilt, ob aus Sicht der Bank aus der allfälligen Unter- oder Überdeckung der Vorsorgeeinrichtung wirtschaftliche Risiken oder ein wirtschaftlicher Nutzen erwachsen könnte. Ein allfälliger wirtschaftlicher Nutzen oder bestehende Arbeitgeberbeitragsreserven werden nicht aktiviert, für wirtschaftliche Risiken werden hingegen Rückstellungen in der Bilanz gebildet. Per 31. Dezember 2013 bestand bei der Vorsorgeeinrichtung ein Deckungsgrad von 120.2%. Per 31. Dezember 2014 wird ein Deckungsgrad von voraussichtlich 125% erwartet. Der Vorsorgeaufwand ist unter Ziffer 5.3 ersichtlich.


3.8  Ausstehende Obligationenanleihen und Pfandbriefdarlehen

in CHF 1'000 Gewichteter Durchschnittszins

Fälligkeiten

1.58 %

2015–2031

125'800

Total

125'800

Vorjahr

119'900 Fällig 2015

2016

2017

2018

2019

Total

nach 2019

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank ­ schweiz. Hypothekarinstitute AG, Zürich

11'100

18'000

9'900

14'000

13'400

59'400

125'800

Total

11'100

18'000

9'900

14'000

13'400

59'400

125'800

3.9  Wertberichtigungen und Rückstellungen und Reserven für allgemeine Bankrisiken Stand Ende Vorjahr

in CHF 1'000

Zweckkonforme Verwendung

Änderung Zweckbestimmung (Umbuchungen)

Wiedereingänge, überf. Zinsen, Währungsdifferenzen

Neubildung z. L. Erfolgsrechnung

Auflösung z. G. Erfolgsrechnung

Stand Ende Berichtsjahr

2'377

Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfall- und andere Risiken

– Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken (Delkredere- und Länderrisiko)

3'349

–652

0

31

161

–512

– Übrige Rückstellungen

5'685

–2'015

0

0

0

–2'065

1'605

Total Wertberichtigungen und Rückstellungen

9'034

–2'667

0

31

161

–2'577

3'982

abzüglich mit den Aktiven direkt verrechnete Wertberichtigungen

Total Wertberichtigungen und Rückstellungen gemäss Bilanz Reserven für allgemeine Bankrisiken (unversteuert)

0

0

9'034

3'982

18'425

0

0

0

0

0

18'425

41

Pfandbriefdarlehen der Pfandbriefbank schweiz. Hypothekarinstitute AG, Zürich

Betrag

Geschäftsbericht 2014 

Emittent


3  Informationen zur Bilanz

3.10  Gesellschaftskapital und Aktionäre mit Beteiligungen über 5 % aller Stimmrechte

in CHF 1'000

Berichtsjahr Gesamtnominalwert

Stückzahl

Dividen­denberechtigtes Kapital

Vorjahr Gesamtnominalwert

Stückzahl

Dividen­denberechtigtes Kapital

Aktienkapital Namenaktien

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200

Total Gesellschaftskapital

3'200

6'400

3'200

3'200

6'400

3'200 in CHF 1'000

Berichtsjahr

Vorjahr

Nominal

Anteil in %

Nominal

Anteil in %

3'200

100

3'200

100

Bedeutende Kapitaleigner und stimm­rechts­ gebundene Gruppen von Kapitaleignern mit Stimmrecht – Stiftung EK Schaffhausen

3.11  Nachweis des Eigenkapitals in CHF 1'000 Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres Einbezahltes Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve

3'200 1'869

Andere Reserven

30'342

Reserven für allgemeine Bankrisiken

18'425

Bilanzgewinn Total Eigenkapital am Anfang des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung)

2'379 56'215

– Dividende und andere Ausschüttungen aus dem Jahresgewinn des Vorjahres

–100

+ Jahresgewinn des Berichtsjahres

2'350

Total Eigenkapital am Ende des Berichtsjahres (vor Gewinnverwendung)

58'465

davon: Einbezahltes Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve

3'200 1'869

Andere Reserven

32'616

Reserven für allgemeine Bankrisiken

18'425

Bilanzgewinn

2'355


3.12  Fälligkeitsstruktur des Umlaufvermögens und des Fremdkapitals in CHF 1'000 Auf Sicht

Kündbar

Fällig Innert 3 Monaten

Nach 3 Monaten bis zu 12 Monaten

Nach 12 Monaten bis zu 5 Jahren

Nach 5 Jahren

Immo­ bilisiert

Total

35'185

0

0

0

0

0

0

35'185

Forderungen gegenüber Banken

15'832

0

1'804

5'412

0

0

0

23'048

Forderungen gegenüber Kunden

2

23'010

7'664

6'542

5'234

7'563

0

50'015

76

37'544

37'206

72'098

281'324

216'658

0

644'906

Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen

920

0

0

0

0

0

0

920

Finanzanlagen

519

0

0

2'553

15'774

2'965

0

21'811

Berichtsjahr

52'534

60'554

46'674

86'605

302'332

227'186

0

775'885

Vorjahr

56'616

70'389

43'565

64'037

309'130

200'194

0

743'931

0

0

5'000

0

5'000

0

0

10'000

Hypothekarforderungen

Total Umlaufvermögen

Fremdkapital Verpflichtungen gegenüber Banken Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

0

348'003

0

0

0

0

0

348'003

81'694

6'000

7'909

10'292

12'143

0

0

118'038

Kassenobligationen

0

0

3'012

13'485

72'153

23'733

0

112'383

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

0

0

5'800

5'300

55'300

59'400

0

125'800

Berichtsjahr

81'694

354'003

21'721

29'077

144'596

83'133

0

714'224

Vorjahr

88'837

341'527

4'767

19'683

146'323

80'079

0

681'216

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

Total Fremdkapital

3.13  Forderungen und Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften sowie Organkredite in CHF 1'000 Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften Verpflichtungen gegenüber verbundenen Gesellschaften Organkredite

Berichtsjahr

Vorjahr

5'364

5'446

126

50

5'963

6'014

Transaktionen mit nahestehenden Personen: Mit nahestehenden Personen werden, mit Ausnahme von banküblichen Vorzugskonditionen für das Personal, Transaktionen (wie Wertschriftengeschäfte, Zahlungsverkehr, Kreditgeschäfte und Geldmarktanlagen) zu Konditionen durchgeführt, wie sie für Dritte zur Anwendung gelangen.

Geschäftsbericht 2014 

Flüssige Mittel

43

Umlaufvermögen


3  Informationen zur Bilanz

3.14  Aktiven und Passiven aufgegliedert nach In- und Ausland in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Inland

Ausland

Inland

Ausland

Flüssige Mittel

33'828

1'357

22'112

246

Forderungen gegenüber Banken

12'826

10'222

31'302

9'963

Forderungen gegenüber Kunden

47'685

2'330

50'684

2'054

636'956

7'950

602'555

8'096

634

286

558

308

16'950

4'861

10'635

5'418 0

Aktiven

Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen

995

0

967

3'269

0

3'913

0

189

55

413

87

Beteiligungen Sachanlagen Rechnungsabgrenzungen Sonstige Aktiven Total Aktiven

6'951

0

4'503

0

760'283

27'061

727'642

26'172

Passiven Verpflichtungen gegenüber Banken

10'000

0

5'000

0

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

325'090

22'913

317'903

23'624

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

103'896

14'142

85'839

21'828

Kassenobligationen

112'383

0

107'122

0

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

125'800

0

119'900

0

Rechnungsabgrenzungen

2'660

0

2'688

0

Sonstige Passiven

8'013

0

4'661

0

Wertberichtigungen und Rückstellungen

3'982

0

9'034

0

18'425

0

18'425

0

3'200

0

3'200

0

Reserven für allgemeine Bankrisiken Gesellschaftskapital Allgemeine gesetzliche Reserve Andere Reserven

1'869

0

1'869

0

32'616

0

30'342

0

5

0

5

0

2'350

0

2'374

0

750'289

37'055

708'362

45'452

Gewinnvortrag Jahresgewinn Total Passiven

3.15  Total der Aktiven aufgegliedert nach Ländern bzw. Ländergruppen in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

CHF

Anteil in %

CHF

Anteil in %

760'283

97

727'642

97

24'446

3

22'607

3

1'711

0

2'320

0

Asien

503

0

150

0

Übrige

401

0

1'095

0

787'344

100

753'814

100

Aktiven Schweiz Westeuropa Vereinigte Staaten

Total Aktiven


3.16  Bilanz nach Währungen in CHF 1'000 CHF 

EUR

USD

Übrige

33'217

1'941

15

12

Forderungen gegenüber Banken

4'722

11'798

4'999

1'529

Forderungen gegenüber Kunden

49'470

545

0

0

644'906

0

0

0

641

279

0

0

21'413

0

0

398

Hypothekarforderungen Handelsbestände in Wertschriften und Edelmetallen Finanzanlagen Beteiligungen Sachanlagen Rechnungsabgrenzungen

995

0

0

0

3'269

0

0

0

229

12

0

3

6'948

3

0

0

765'810

14'578

5'014

1'942

0

0

0

0

765'810

14'578

5'014

1'942

Verpflichtungen gegenüber Banken

10'000

0

0

0

Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform

348'003

0

0

0

Sonstige Aktiven Total bilanzwirksame Aktiven Lieferansprüche aus Devisenkassa-, Devisenterminund Devisenoptionsgeschäften Total Aktiven Passiven

Übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden

97'760

13'955

4'781

1'542

Kassenobligationen

112'383

0

0

0

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

125'800

0

0

0

Rechnungsabgrenzungen

2'660

0

0

0

Sonstige Passiven

7'776

21

216

0

Wertberichtigungen und Rückstellungen

3'982

0

0

0

18'425

0

0

0

Gesellschaftskapital

3'200

0

0

0

Allgemeine gesetzliche Reserve

1'869

0

0

0

32'616

0

0

0

5

0

0

0

2'350

0

0

0

766'829

13'976

4'997

1'542

0

0

0

0

766'829

13'976

4'997

1'542

–1'019

602

17

400

Reserven für allgemeine Bankrisiken

Andere Reserven Gewinnvortrag Jahresgewinn Total bilanzwirksame Passiven Lieferverpflichtung aus Devisenkassa-, Devisenterminund Devisenoptionsgeschäften Total Passiven Netto-Position pro Währung

Geschäftsbericht 2014 

Flüssige Mittel

45

Aktiven


4  Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften

4.1  Eventualverpflichtungen in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Kreditsicherungsgarantien

455

490

Gewährleistungsgarantien

531

225

Übrige Eventualverpflichtungen

4'597

4'100

Total Eventualverpflichtungen

5'583

4'815

Die Ersparniskasse Schaffhausen AG gehört der Mehrwertsteuergruppe der RBA-Holding AG an und haftet somit solidarisch für deren Mehrwertsteuer­ verbindlichkeiten gegenüber der Steuerbehörde.

4.2  Offene derivative Finanzinstrumente in CHF 1'000 Handelsinstrumente

«Hedging» Instrumente

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontraktvolumen

Positive Wiederbeschaffungswerte

Negative Wiederbeschaffungswerte

Kontraktvolumen

Swaps

0

0

0

3'127

7'011

110'000

Total Zinsinstrumente

0

0

0

3'127

7'011

110'000

Berichtsjahr

0

0

0

3'127

7'011

110'000

Vorjahr

0

0

0

3'325

3'718

100'000

Zinsinstrumente

Total vor Berücksichtigung der Netting-Verträge

in CHF 1'000

Total nach Berücksi­chti­g ung der Netting-Verträge

Positive Wiederbeschaffungswerte (kumuliert)

Negative Wiederbeschaffungswerte (kumuliert)

Berichtsjahr

3'127

7'011

Vorjahr

3'325

3'718

4.3  Treuhandgeschäfte in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

Treuhandanlagen bei Drittbanken

1'870

1'825

Total Treuhandgeschäfte

1'870

1'825


5  Informationen zur Erfolgsrechnung

5.1  Refinanzierungsertrag im Zins- und Diskontertrag Dem Zins- und Diskontertrag werden keine Refinanzierungskosten für das Handelsgeschäft gutgeschrieben.

5.2  Erfolg aus dem Handelsgeschäft

586

679

Edelmetallhandel

84

–3

Wertschriftenhandel

18

156

688

832

Total Erfolg aus dem Handelsgeschäft

5.3  Personalaufwand in CHF 1'000 Berichtsjahr Bankbehörden, Sitzungsgelder und feste Entschädigungen Gehälter und Zulagen

Vorjahr

–217

–213

–2'677

–2'687

AHV, IV, ALV und andere gesetzliche Zulagen

–231

–244

Beiträge an Personal- und Wohlfahrtseinrichtungen, Kaderkasse

–222

–219

Personalnebenkosten

–257

–247

–3'604

–3'610

Total Personalaufwand

5.4  Sachaufwand in CHF 1'000 Berichtsjahr

Vorjahr

–329

–309

Aufwand für Informatik, Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge und übrige Einrichtungen

–2'253

–2'155

Übriger Geschäftsaufwand

–1'780

–1'681

Total Sachaufwand

–4'362

–4'145

Raumkosten und Energie

5.5  Erläuterungen zu ausserordentlichen Erträgen und Aufwänden, zu wesentlichen Auflösungen von stillen Reserven, Reserven für allgemeine Bankrisiken und von frei werdenden Wertberichtigungen und Rückstellungen Neben einem Zufluss seitens der RBA-Holding AG über CHF 134'000 konnten nicht mehr benötigte Wertberichtigungen für Ausfallrisiken im Ausmass von CHF 512'000 dem ausserordentlichen Ertrag gutgeschrieben werden. Zur Deckung von Ausfallbereinigungen wurden CHF 2,065 Mio. an stillen Reserven aufgelöst. Beim ausserordentlichen Aufwand handelt es sich um Vorjahres-Korrekturen.

Geschäftsbericht 2014 

Devisen- und Sortenhandel

Vorjahr

47

in CHF 1'000 Berichtsjahr


Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung An die Generalversammlung der Ersparniskasse Schaffhausen AG, Schaffhausen Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Ersparniskasse Schaff­ hausen AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgs­ rechnung, Mittelflussrechnung und Anhang für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung be­­­ inhaltet die Ausgestaltung, Implemen­tierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungs­legungs­methoden sowie die Vornahme angemessener Schätz­ ungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hin­reichende Sicherheit gewinnen, ob die

Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beur­ teilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Be­deu­tung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen fest­zulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontroll­systems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahres­­­rechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grund­ lage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweize­ rischen Gesetz und den Statuten.


entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

11. Februar 2015

Gerardo Moscariello Revisionsexperte (Leitender Revisor)

Jörg Fischer dipl. BankfachExperte

49

Grant Thornton Bankrevision AG

Geschäftsbericht 2014 

Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR und Art. 11 RAG) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanz­gewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten


Die wichtigsten Kennzahlen im 5-Jahresrückblick in CHF 1'000 2010

2011

2012

2013

2014

Erfolg aus dem Zinsengeschäft

8'124

9'048

9'550

9'536

9'539

Erfolg aus dem Kommissions- und ­Dienstleistungsgeschäft

2'277

2'230

2'405

2'786

2'697

Handelserfolg

699

601

856

832

688

Übriger ordentlicher Erfolg

349

310

93

184

281

Personalaufwand

–3'365

–3'541

–3'642

–3'610

–3'604

Sachaufwand

–3'629

–3'632

–4'186

–4'145

–4'362

Bruttogewinn

4'455

5'016

5'076

5'583

5'239

–1'576

–1'674

–1'550

–5'436

–5'056

2'150

2'259

2'284

2'374

2'350

603'652

681'645

716'677

753'814

787'344

Erfolgsrechnung

Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste Jahresgewinn Bilanz Bilanzsumme Eigenkapital (ohne Jahresgewinn) Kundenausleihungen

47'960

50'106

52'361

53'841

56'115

536'909

585'971

625'388

663'389

694'921

– davon Hypothekarforderungen

486'887

531'644

562'669

610'651

644'906

Kundengelder

444'126

503'180

533'704

556'316

578'424

– davon in Spar- und Anlageform

262'868

275'382

304'620

341'527

348'003

6'944

8'243

8'019

9'034

3'982

379'844

358'607

365'985

357'257

365'063

25.8

25.3

26.2

24.9

25.7

0.61

0.59

0.61

0.58

0.60

82.72

85.87

85.34

83.86

83.24

Eigenkapital zu Bilanzsumme

7.94

7.35

7.31

7.14

7.13

Bruttogewinn pro MitarbeiterIn

173

198

194

224

204

Jahresgewinn pro MitarbeiterIn

83

89

87

95

91

Wertberichtigungen und Rückstellungen

Depotvolumen MitarbeiterInnen per Jahresende Verhältniszahlen Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag (cost/income ratio) Kundendeckungsgrad (Kundengelder/Ausleihungen)


Thomas Gysel , Prokurist, Finanzberater

Wir bleiben für Sie am Ball Mit der Ersparniskasse Schaffhausen steht Ihnen ein Finanzpartner mit fundiertem Wissen, langjähriger Erfahrung und erprobten und zuverlässigen Lösungen zur Seite. Wir beobachten die internatio­ nalen Märkte, denken und handeln­ ­regional und unabhängig. Bei ­Ihrer Geldanlage versprechen wir

keine Millionengewinne. Aber wir sorgen dafür, dass Ihr Geld den bestmög­lichen Ertrag bringt. ­Zusammen mit Ihnen entwickeln wir ein persönliches Anlagekonzept. Und die optimale Lösung aus einer Vielzahl verschiedener Möglich­ keiten. Von der Kassenobligation bis zur Vermögensver­w altung.


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Wir bewegen uns mit der Region. So vielfältig wie die Landschaft des Weinlandes: Die Mitarbeitenden der Ersparniskasse Schaffhausen setzen sich mit Begeisterung und Kompetenz für Ihre Ziele ein. Hier am Weinländer Herbstfest, Dachsen 2014.

Die Mitarbeitenden der Ersparniskasse Schaffhausen 01 | Daniel Weber 02 | Monika Tektas   03 | Maike Tschui   04 | Roberto Calligaro 05 | Nicole Rindlisbacher   06 | Nadia Centa   07 | Doris Tappolet   08 | Adrian Marthaler 09 | Ramona Meier   10 | Marco Schlatter   11 | Fabienne Schuler   12 | Sibylle Alig 13 | Matthias Kuster   14 | Michael Ebner   15 | Jasmin Braun   16 | Thomas Gysel 17 | Yves Kumli   18 | Brigitte Schäfer   19 | Gordon Klein   20 | Stefan Leu   21 | Urs Werz 22 | Natalia Llorente   23 | Dieter Sommer   24 | Waltraud Studer   25 | Daniela Ranaldo 26 | Dominik Häberli   27 | Corinne Schneckenburger   28 | Magdalena Guida 29 | Marion Jordan   30 | Silvan Ehrat   31 | Sara Gasser   32 | Ruedi Haechler 33 | Manuela Grevsmühl   Nicht im Bild: Yves Schneider (z.Zt. Auslandaufenthalt)


Wir bewegen uns mit der Region. So vielfältig wie die Landschaft des Weinlandes: Die Mitarbeitenden der Ersparniskasse Schaffhausen setzen sich mit Begeisterung und Kompetenz für Ihre Ziele ein. Hier am Weinländer Herbstfest, Dachsen 2014.

Die Mitarbeitenden der Ersparniskasse Schaffhausen 01 | Daniel Weber 02 | Monika Tektas   03 | Maike Tschui   04 | Roberto Calligaro 05 | Nicole Rindlisbacher   06 | Nadia Centa   07 | Doris Tappolet   08 | Adrian Marthaler 09 | Ramona Meier   10 | Marco Schlatter   11 | Fabienne Schuler   12 | Sibylle Alig 13 | Matthias Kuster   14 | Michael Ebner   15 | Jasmin Braun   16 | Thomas Gysel 17 | Yves Kumli   18 | Brigitte Schäfer   19 | Gordon Klein   20 | Stefan Leu   21 | Urs Werz 22 | Natalia Llorente   23 | Dieter Sommer   24 | Waltraud Studer   25 | Daniela Ranaldo 26 | Dominik Häberli   27 | Corinne Schneckenburger   28 | Magdalena Guida 29 | Marion Jordan   30 | Silvan Ehrat   31 | Sara Gasser   32 | Ruedi Haechler 33 | Manuela Grevsmühl   Nicht im Bild: Yves Schneider (z.Zt. Auslandaufenthalt)


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Leisten Sie sich mit unseren attraktiven und umfassenden Dienstleistungen mehr Möglich­keiten einer flexiblen Bankbeziehung. Wir engagieren uns für Sie. Und bieten Ihnen neben der kompe­tenten Beratung eine attraktive Produktpalette.

Hauptsitz Ersparniskasse Schaffhausen AG Münsterplatz 34 8200 Schaffhausen Telefon 052 632 15 15 Fax 052 632 15 00 info@eksh.ch www.ersparniskasse.ch Clearing-Nr. 6835 Postcheck-Nr. 82-1-7 MWST-Nr. 124151 UID-Nr. CHE-101.492.103

Filiale Weinland Schaffhauserstrasse 26 8451 Kleinandelfingen Telefon 052 304 33 33 Fax 052 304 33 30

Ersparniskasse Schaffhausen | Geschäftsbericht 2014  
Ersparniskasse Schaffhausen | Geschäftsbericht 2014