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BAYERN 1

Foto: Anton Brandl – Fotografie, München

Malerisch spiegelt sich das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift wie ein Wasserschloss im Höglwörther See (Berchtesgadener Land). Die prächtige Klosteranlage liegt auf einer Halbinsel, umgeben von uralten Bäumen, Schilf und Bauernhäusern. Ein wirklich hübsches Fleckchen Erde, das sich Mönche vor über 900 Jahren für ihr Kloster ausgesucht haben. Es entging einst der Säkularisation von 1803 und wurde erst 1817 als letztes Kloster in Bayern aufgelöst. Die Stiftskirche mit ihrem Zwiebelturm ist heute Filialkirche der Pfarrei Anger . In ihr wird alle drei Jahre in der Karwoche das Heilige Grab aufgebaut, eines der größten und schönsten dieser Art in Bayern. Über 10.000 Besucher kommen dann, um es zu bestaunen. Heuer (April 2017) soll es wieder soweit sein. Wilfried Rogasch hat sich zu einer besonderen Entdeckungstour aufgemacht und in seinem Buch die schönsten Kirchen in Oberbayern vorgestellt – altehrwürdige Dome finden sich darin genauso wie prachtvolle Klosterkirchen oder auf den ersten Blick unscheinbare Kapellen, die unerwartete Schätze beheimaten. Wilfried Rogasch: „Die 100 schönsten Kirchen in Oberbayern“ , erschienen im Hirmer Verlag, 240 Seiten mit 114 Abbildungen. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich und kostet 19,90 Euro.

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Bayerns Bestes - Ausgabe 11 - Vorschau  

Die heimlichen Herrscher Bayerns - stammen sie aus Niederbayern? Außerdem Thema: München und seine Maximilianstraße, Ludwig Thoma und die Fr...

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