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BAYERN 2 Stimmt. Das ist ein Blick in das Foyer der weltberühmten Elbphilharmonie in Hamburg. Tausende Gäste haben das architektonische Meisterwerk seit seiner Eröffnung im Januar besucht. Schritt für Schritt betraten sie dabei aber auch „bayerischen Boden“, denn die Lindner Group aus Arnstorf (Landkreis Rottal-Inn) hat unter anderem Böden, Decken und Wandbeläge für das Foyer beigesteuert. Und sie waren nicht die einzigen, die Knowhow und Material „Made in Bavaria“ in den Hohen Norden exportiert haben: Die 22 000 Quadratmeter gebogenes und planes Fassadenglas wurden vom Interpane Standort in Plattling spezialbeschichtet und teils zu Isolierglas weiterverarbeitet. So hat jedes Glaselement vor seiner endgültigen Platzierung eine Reise nach Bayern unternommen. Dafür, dass an dieser spektakulären Fassade auch alles „richtig krumm“ wurde, sorgte der Architekt Stefan Gödderitz, der aus Weiden stammt und für das Büro „Herzog & de Meuron“ in Basel arbeitet, das die Außenhülle der Elbphilharmonie entworfen hatte. (ma)

Foto: Iwan Baan

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