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POSMANAGER

5/2017

Ausgabe

5/2017

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Oktober

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

05-17

POS

POSMANAGER

19. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50 

Händler drängen ins Wohnzimmer Digital Marketing Seite 18

Apps zur mobilen Datenerfassung Apps for Mobile Data Capture Seite 26

Nach dem Urlaub urlaubsreif? Ready for the Holidays? Seite 36

Ordnung ist die halbe Effizienz

Smooth Data Management

Postvertriebsstück 

Seite 38

Künstliche Intelligenz in der Fashion-Branche

B-59995 

Künstliche Intelligenz in der Fashion-Branche

Entgelt bezahlt 

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

Bahnhofstraße 57 

D-86807 Buchloe (Bayern) 

ISSN 1437-398X 

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Seite 20

Innovative Digital Signage Lösungen Viscom 2017 Seite 42

Mobilcomputer für POS, Lager und Inventur Mobile Computers Seite 28


EUROPAS TOR ZUR GLOBALEN AV BRANCHE Der erste Eindruck zählt Erleben Sie AV-Technologie und Lösungen auf der ISE 2018

JETZT ANMELDEN!


Künstliche Intelligenz wird das bestimmende Thema für den Einzelhandel in den kommenden Jahren

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EDITORIAL

Tablet

Terminal

Display

Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

Liebe Leserinnen, liebe Leser, stellen Sie sich vor, Sie gehen als männlicher Passant in einem großen Modekaufhaus an einem Digital Signage Screen vorbei, auf dem neue Winterstiefel und dazu passende Röcke für Damen gezeigt werden. Bleiben Sie stehen? Wohl kaum. Wechselt dieser Screen aber nun auf die neuesten Business-Outfits für den Mann, werden Sie wohl einen Blick riskieren und stehen bleiben. Das ist die Zukunft: digitale Werbung auf interaktiven Screens, die intelligent und zielgruppenorientiert auf ihre Betrachter reagieren. Zu sehen gibt es die neuen Trends auf der viscom 2017 in Düsseldorf. Mit dem POS-Manager Technology bekommen Sie sogar kostenfreie Tickets auf Seite 43.

Just imagine: You’re a male and just passing by a big fashion department store. On a Digital Signage Screen, the latest ladies’ winter boots and suitable skirts are displayed. Would you stop and look? Unlikely. If this screen, however, changed to show upto-date business outfits for men, you just might risk a glance and stop to look. This is the future: digital advertisement on interactive screens that react intelligently and are oriented to the target-group of the viewers. These advanced trends will be shown at the viscom 2017 in Düsseldorf, Germany. Review this latest POS-Manager Technology on page 43 and receive your personal free tickets. Artificial Intelligence in retailing is the latest buzzword which the industry will be busy with in the years to come. Whether in e-commerce or in customer service, intelligent applications are going to advance in many areas. How will we shop in the future? Will we make use of language assistants and Virtual Reality support? In particular in fashion retailing where the competitive pressure is very high, Artificial Intelligence will soon be deployed. Those who fail to invest will be left behind. Only those retailers that are in a position to offer personalized real-time trends to their customers will be a step ahead. Sounds stressful? Yes, but you should take this topic seriously. Stress, by the way, may also arise when planning the staff holiday schedule, although holidays should be the best time of the year. But holiday arrangements can be a brain-racking thing for many planners. The reason for this is flexible workinghour schemes. Holiday planning should be fair; and not frustrate, but motivate each employee. Modern software tools are here to assist you with your planning – so that there’s less reason for you to sweat about the holidays. Herzlichst Ihre / Cordially yours! Carolin Kober, ck@bauve.de

SiteCaster

NEU

SiteCaster vereint Digital Signage und Content Management in einem Produkt. SiteCaster wurde speziell für die Anforderungen von POS und Kiosksystemen entwickelt. Webbasierte Benutzeroberfläche (Cloud / eigener Server) Leicht anpassbare Beispielvorlagen und Templates aus der Praxis Unterschiedliche Nutzerrechte innerhalb eines Projekts Integriert Web-Inhalte und öffnet Browser Integrierte Standardanzeigen für Wetter, Uhrzeit und Datum Erlaubt die Interaktion mit Inhalten wie PDF, Videos, Bildern und mehr los 30 Tag ten e os

ww m .p ro visio.c o

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Klingt nach Stress? Ja, aber das Thema sollten Sie trotzdem ernst nehmen. Stress kann übrigens auch die Urlaubsplanung verursachen, obwohl Urlaub doch eigentlich die schönste Zeit im Jahr sein sollte. Aber die Urlaubsberechnung verur­ sacht bei vielen Planern die größten Kopfschmerzen. Schuld sind die flexiblen Arbeitszeit-Modelle im Einzelhandel. Die Urlaubsberechnung sollte gerecht sein und bei keinem Mitarbeiter Frust, sondern Motivation auslösen. Bei Ihren Berechnungen helfen Ihnen moderne Softwaretools, so kommen Sie nach Ihrem Urlaub weniger ins Schwitzen.

Dear readers,

n! ste te

Künstliche Intelligenz im Handel lautet das neue Schlagwort, das die Branche in den kommenden Jahren beschäftigen wird. Egal ob im E-Commerce oder im Kundenservice, intelligente Anwendungen werden in vielen Bereichen Einzug halten. Wie shoppen wir in Zukunft? Mit Sprachassistenten und Virtual-Reality-Unterstützung? Insbesondere im Fashion Retail, wo der Konkurrenzdruck enorm hoch ist, wird Künstliche Intelligenz schon bald zum Einsatz kommen. Wer nicht investiert, wird abgehängt. Denn nur die Einzelhändler werden die Nase vorn haben, die dem Kunden personalisierte Trends in Echtzeit anbieten.

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INHALTSVERZEICHNIS Impressum

PRIAMOS

Innovative Kassensoftware am POS.

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Oktober

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

05-17

POS

POSMANAGER

19. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Digital Marketing Seite 18

D-86807 Buchloe (Bayern)

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Händler drängen ins Wohnzimmer

Apps zur mobilen Datenerfassung Apps for Mobile Data Capture Seite 26

Nach dem Urlaub urlaubsreif? Ready for the Holidays? Seite 36

Ordnung ist die halbe Effizienz

Smooth Data Management

Postvertriebsstück

Seite 38

Künstliche Intelligenz in der Fashion-Branche

n Titel

Seite 20

B-59995

Künstliche Intelligenz in der Fashion-Branche

Entgelt bezahlt

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 57

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Innovative Digital Signage Lösungen Viscom 2017

Künstliche Intelligenz in der Fashion-Branche

Mobilcomputer für POS, Lager und Inventur Mobile Computers

Seite 42

Seite 28

Ausgabe Oktober 05/2017 2

n Editorial 274,70

52,19

326,87

Intelligente Tools Intelligent Tools 

PRIAMOS auf einen Blick: Moderne Touchkasse (mobile/stationär) Ergonomische Oberfläche Automatischer Echtzeitdatentransfer Mobile Payment Self-Checkout Mobile Couponing Loyalty Programme Digitale Belege Mobile Bestandsauskunft Gutschein- & Kundenkarten-management Schlanke Integration in jedes ERP-System Zentrale Software-Verwaltung Offline-Verfügbarkeit Auswertungen/Statistiken/ Journale

ETHALON Portfolio: ARGOS Workforce Management POSEIDON CRM-System PECUNIA Gutschein-Software SAP Fiori – Beratung, Konzeption & Entwicklung www.ethalon.de

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n Aus der Branche From the branch News  Produktneuheiten Product Preview

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Trends in Echtzeit: Drei Viertel der Fashionhändler werden in den nächsten 24 Monaten in Künstliche Intelligenz investieren Automated Merchandising – The Time is Now  20

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n Advertorial

n Studie Study GfK-Händlerstudie: Girocard amPOS immer selbstverständlicher 

Einzelhändler drängen ins Wohnzimmer Brands converging with broadcasters in the living room 

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Modewelten: Wie Brand-, Franchise-, Concession-Stores und Webshops enger miteinander kooperieren – damit der Kunde jederzeit zufrieden ist  17

Impressum

ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“)

Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verantwortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführerin: Ines te Heesen Verlagsleitung: Hannelore Syptroth Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail ck@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100

Medienberatung: Angelika Eigner, E-Mail ae@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Carolin Kober Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-0, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bild-, Foto- und Grafikquellen: © zapp2photo - fotolia.de (Titelseite, S. 20), Cipherlab (Titel unten), Brightcove (Titel links oben, S. 18), a-image / istockphoto.com (S. 22), Syda Productions - fotolia.de (S. 24), Scandit (S. 26-27), © jokatoons - fotolia.de (S. 36-37), © peshkova - fotolia.de (Titel links unten, S. 38), © j-mel - fotolia.de (S. 39), OKI (S. 40), viscom (S. 42-43), godesys AG (S. 44-45), © Jeanette Dietl - fotolia.de (S. 46), ecx.io (S. 48)


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n Trend Kommunikation per Bot bestimmt den Ton  Reality Check: Amazons 1-Click für alle Online-Händler?

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Die Vorteile von CashbackProgrammen – eine Checkliste

Smarte Alleskönner für den Einzelhandel: Wie Drucklösungen den Einzelhandel bei der digitalen Transformation unterstützen Smart printing solutions for the retail sector  40

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n Messe Trade Fair 

Apps zur Datenerfassung steigern die Produktivität und reduzieren Betriebskosten Apps for mobile data capture increase productivity and reduce operating costs 

25 Viscom 2017: Innovative Digital Signage Lösungen für Anwender Innovative Digital Signage Solutions for Users 

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n Marktübersicht Market Review Mobilcomputer für POS, Lager und Inventur, Identtechnik Identification Technology 

Ordnung ist die halbe Effizienz: Neun Regeln für ein reibungsloses Datenmanagement 9 rules for a smooth data management 

n Projektmanagement Project Management Prozessexzellenz von Alpha bis Omega Process Excellence from Alpha to Omega  44 C

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n Technik Technology Nach dem Urlaub urlaubsreif? Der jährliche Stress mit der Urlaubsberechnung Are you ready for the holidays?

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Zielsicher zu 18 Prozent mehr Umsatz: Effektiveres E-Commerce durch dynamische Zielseiten More effective e-commerce through dynamic target pages  46

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Digitale Roadmap: Strategie schlägt Aktionismus Digital Roadmap: Strategy Beats Random Activism 

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n Service

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Veranstaltungskalender, Vorschau Events, Preview



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Impressum Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht.

Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: info@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 22,20 Versandkosten und s 12,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 11: Vom 01.01. - 31.12.2017 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 12.100


NEWS Neues aus der Branche n tobaccoland www.tobaccoland.de

„Es führt kein Weg an der Digitalisierung vorbei“ Entscheider, Lenker und Impulsgeber: Mehr als 350 selbstständige Kaufleute waren in dieser Woche zur Tagung der Mittelständischen Lebensmittel-Filialbetriebe (MLF) in Aachen zusammengekommen. Neben den Geschäftsführern von Lindt & Sprüngli Deutschland und der Dohle Handelsgruppe wurde Paul Heinen gebeten, über die langjährige Erfahrung mit der Digitalisierung im Handelsumfeld zu berichten. Der Geschäftsführer der tobaccoland Automatengesellschaft referierte zum Thema „Effiziente Tabakwarenausgabe mit Hilfe digitaler Systeme“. Tabakwaren sind im deutschen Lebensmitteleinzelhandel die fünfstärkste Umsatzwarengruppe. Paul Heinen sprach in seinem Vortrag über das große Potenzial durch die Digitalisierung von Warenausgabeautomaten. Heinens Fazit: „Es führt kein Weg an der Digitalisierung vorbei – deshalb sollte man diesen Weg besser gleich gründlich gehen.“ Deutschlandweit habe tobaccoland, so Heinen, eine Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung eingenommen. Über 100.000 Automaten betreibt tobaccoland, derzeit bilden davon 5.000 mit dem Erfolgsmodell multiPOC ein digitales Netz, das weiter wächst. Bereits seit 2008 setzt das Unternehmen auf den Faktor Digitalisierung, mit einer belastbaren, leistungsorientierten IT im Rücken. „Unsere Digitalstrategie geht aber weit über das Angebot von Tabakwaren hinaus. Unseren Händlern als Partnern stellen wir ein breites Portfolio zur Verfügung. Das beginnt mit der Bestückung von weiteren automatenfähigen Produkten wie zum Beispiel Rasierklingen und setzt sich mit digitalen Mehrwerten fort. Da sprechen wir unter anderem über WLANHotspot, Kunden-Dashboard, App und Cloud. Dabei lassen sich unmittelbar am Touchpoint zum Beispiel Bewegtbilder, Voucher oder Coupons einbinden, um die Kommunikation mit dem Endverbraucher zu fördern und die Interaktion herauszufordern“, ergänzt Juan Atanes, Director Sales Digital Systems.

n Toshiba Global Commerce Solutions www.toshibacommerce.com

bezahlen. Wer die Kunden nach ihren Gründen fragt, erfährt, dass einige von ihnen SB-Kassen Fans sind. Unabhängig davon, wie die Situation an den bedienten Kassen ist, steuern sie diese an. Andere Kunden wählen die SB-Kasse als schnellere Alternative, wenn an der bedienten Kasse gerade ein Kunde mit gefülltem Einkaufswagen steht. Vor allem für ältere Menschen ist es ein wichtiger Vorteil, dass kein anderer Kunde direkt hinter ihnen steht. Sie fühlen sich dadurch weniger gehetzt. Für den Inhaber Robert Aschoff hat die Zufriedenheit der Kunden Priorität. Sie sollen die Kassenzone so schnell wie möglich passieren können. Seit 2015 hat er die Softwarelösung TCx Elevate sowie modulare Kassensysteme von Toshiba im Einsatz. 2016 entschied er sich, die von Mitarbeitern bedienten Kassen um SB-Kassen zu ergänzen. Die Anforderung an den IT-Partner Toshiba lautete, dass jeder Kunde in der Lage sein sollte, alle Artikel des Sortiments an den SB-Kassen schnell und einfach zu bezahlen. Toshiba hat an den SB-Kassen fast alle meine Anforderungen erfüllen können und dank der flexiblen Software das ganze Projekt in nur drei Monaten umgesetzt, sagt Robert Aschoff, Inhaber des Edeka-Marktes an der Frankfurter Straße in Kassel. An der Stelle einer bedienten Kasse wurden vier stationäre Self-CheckoutSysteme des Toshiba Partners ITAB installiert. Damit wurde die An-

zahl der Kassen insgesamt um drei erhöht. Die SB-Systeme bieten eine Abstellfläche mit integrierter Sicherheitswaage, die für kleine und mittelgroße Einkäufe ausreicht. Die Bedienoberfläche der SB-Kassen führt die Kunden mit Wort und Bild durch alle Abläufe. Die Kunden können ihre Einkäufe mit Bargeld, Karte und auch Near Field Communication (NFC) bezahlen. Für das Bezahlen mit Bargeld sind Cash-Management Systeme von Glory integriert, die die Kunden von Edeka Aschoff bereits von den bedienten Kassen kannten.

n ECC Köln www.ecckoeln.de

SB-Kassen beschleunigen bei Edeka Aschoff das Bezahlen Im Edeka-Markt von Robert Aschoff in Kassel nutzen die Kunden regelmäßig die vier SB-Kassen, die sechs bediente Kassen ergänzen. Acht Monate nach der Einführung stellt der selbständige EdekaEinzelhändler fest, dass die SB-Kassenlösung von Toshiba jederzeit zuverlässig läuft und die Umsätze an den Self-Checkout-Systemen seine Erwartungen übertreffen. Junge wie ältere Kunden, Männer, Frauen und Familien nutzen in dem Edeka-Markt die stationären SB-Kassen, an denen sie ihre Artikel selbst scannen, einpacken und

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Services im Handel: Erlebnisfaktor sinkt, wenn Nutzung steigt Welche Services machen Shopping für Konsumenten zum Erlebnis und welche dienen eher dem bequemen Einkauf? Kann sich die Wahrnehmung verändern und wie häufig werden auch innovative Services heute schon genutzt? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert das ECC Köln mit der neuen ECC-Club-Studie „Service-Evolution im Handel – aus Erlebnis wird Convenience“, die mit freundlicher Unterstützung der ECC-Club-Mitglieder realisiert wurde. Die Ergebnisse zeigen: Die


n PPRO Group www.ppro.com

Kontaktloses Bezahlen: Deutschland verliert Berührungsängste

smartphoneaffinen Smart Consumer – die als Early Adopter gelten und damit einen Blick auf die zukünftige Entwicklung erlauben – nutzen alle betrachteten Services überdurchschnittlich oft. So haben 43 Prozent der Smart Consumer schon einmal Curated-Shopping-Angebote in Anspruch genommen. Gleiches gilt nur für knapp 18 Prozent der übrigen befragten Konsumenten. Einen online verfügbaren Produktberater haben 58 Prozent der Smart Consumer, aber nur 38 Prozent der anderen Konsumenten bereits genutzt. Bei Tablets, die im Ladengeschäft zur Verfügung stehen, und der Sprachsteuerung zur Onlineinformationssuche und -bestellung zeigt sich eine ähnlich große Lücke zwischen Smart Consumern und den übrigen Befragten. Smart Consumer nutzen Services nicht nur vergleichsweise häufig, sondern nehmen sie auch stärker als convenienceorientiert wahr. Beispiel Curated Shopping: Während dieses Angebot für Smart Consumer eher dazu beiträgt, den Einkauf möglichst schnell und bequem zu erledigen, macht Curated Shopping die Einkaufstour für die übrigen Befragten eindeutig zu etwas Besonderem. Auch Onlineproduktberater, Sprachsteuerung und Tablets im stationären Geschäft dienen aus Sicht der Smart Consumer eher der Convenience. „Wenn Services häufiger genutzt werden, setzt ein gewisser Gewöhnungseffekt ein und Konsumenten empfinden sie nicht mehr als so aufregend und besonders wie zu Beginn. Das überrascht nicht unbedingt, macht es für Händler aber natürlich umso schwerer, ihren Kunden fortlaufend ein Einkaufserlebnis zu bieten. Es müssen immer wieder neue Ideen und Angebote entwickelt werden, um gerade auch die anspruchsvollen Smart Consumer zu begeistern und zu binden“, so Studienautorin Mailin Schmelter, Senior Projektmanagerin am ECC Köln.

„Was speziell im Norden und vielen anderen europäischen Ländern bereits alltäglich ist, wird nun endlich auch in Deutschland gelebte Realität – das kontaktlose Bezahlen mit mobilen Endgeräten. Grund hierfür ist die wachsende Verbreitung kompatibler Terminals, wie zum Beispiel bei den Lebensmitteldiscountern, kontaktloser Kreditund Debitkarten und auch entsprechender Handylösungen, wie aktuell der Marktstart der Postbank-App. Mit ihr können Kunden des Finanzinstituts seit kurzem weltweit an allen Kontaktlos-Terminals bezahlen“, erklärt Ralf Ohlhausen, Business Development Director der PPRO Group. Und weiter: „Solche Initiativen von Bankenseite machen Sinn, weil die meisten Bundesbürger ihr Geld bei einer oder vielleicht zwei Banken verwalten. Wenn jetzt aber jedes größere Handelsunternehmen seine eigene Bezahl-App auf den Markt bringt, wird das die Akzeptanz eher verringern und im Chaos enden. Kunden brauchen Lösungen, die ihnen die Freiheit geben, mit einer zentralen App überall dort zu bezahlen wo sie es wollen. Von daher ist die Initiative der Postbank schon vielversprechend, aber es könnte am Mehrwert mangeln. Noch ist nämlich nicht ersichtlich, warum ihre Kunden lieber das Handy statt der Karte zücken sollten. Mein momentaner Favorit ist die Payback-App, da sie im Vergleich zu allen anderen Lösungen den Kunden einen echten Mehrwert bietet: nämlich Rabattpunkte, die gesammelt und beim nächsten Einkauf eingesetzt werden können. Leider unterstützen noch nicht sehr viele der an Payback teilnehmenden Firmen neben dem Punkte sammeln auch das Bezahlen mit der App. Ich hoffe jetzt, dass das lange Warten auf Apple Pay und Android Pay in Deutschland bald ein Ende hat, denn das könnte das mobile Bezahlen auch hierzulande zum Durchbruch verhelfen und den Druck auf die anderen Anbieter spürbar erhöhen.“

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NEWS Neues aus der Branche n Bring! www.getbring.com

Digitale Einkaufsvorhersage: Shopping-App weiß, wann die Milch alle ist Der morgendliche Kaffee ohne Milch oder ein erschöpfter Teevorrat bei der nächsten Grippewelle? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und lieben unsere Rituale. Das haben auch die Macher der smarten Einkaufsliste Bring! erkannt und warten mit der neuen Funktion namens „Einkaufsvorschläge“ auf. Dank Machine Learning sieht der

User in einer grafischen Übersicht, welche Produkte voraussichtlich bald ausgehen und wo der nächste Kauf noch warten kann. Damit sind die Zeiten von fehlendem Klopapier und leerer Zahncreme endlich passé. Die Bring!-Entwickler gehen mit ihrer neuen Funktion einen großen Schritt in die Zukunft des digitalen Einkaufs. „Unser Ziel ist es, dass wir den Einkaufszettel unserer Nutzer vor jedem Supermarktbesuch optimieren. Mit unserer neuen Funktion ‚Einkaufsvorschläge‘ beantworten wir Fragestellungen wie: Woran muss ich noch denken und was muss ich noch gar nicht kaufen?“, erläutert Marco Cerqui, Co-Founder und CEO bei Bring! Labs aus Zürich. Die App erkennt durch Machine Learning die Nutzungszyklen des Users und erstellt anhand seines Listenverhaltens die entsprechenden Vorschläge. In der Erinnerungsansicht zeigt ein grüner Kreis um das Produktbild an, dass Milch noch nicht gekauft werden muss, während ein roter Kringel auf einen schwindenden Vorrat hinweist. Mit einem Klick aufs Milch-Item landet sie dann auf der Einkaufsliste. „In einer Beta-Phase feilten wir gemeinsam mit unserer sehr engagierten Nutzer-Community am Algorithmus. Zuvor hatten viele Bring!-User uns nach einer Erinnerungsfunktion gefragt“, so Cerqui weiter. Data Scientist Nicolas Spycher ergänzt: „Anstatt, dass sich der User merken muss, was er braucht, möchten wir ihm ab jetzt proaktiv relevante Artikel vorgeschlagen. Je häufiger und genauer er die App nutzt, desto präziser werden also auch seine Vorschläge.“

n Zebra Technologies www.zebra.com

Shoe-D-Vision: Mehr Echtzeit-Transparenz Zebra Technologies hat seine Zusammenarbeit mit Shoe-D-Vision bekanntgegeben, einer dänischen Einkaufsgenossenschaft für Schuhe. Shoe-D-Vision nutzt Zebras Touchcomputer TC51 bei halbjährlich stattfindenden Messen, um seinen Kunden einen schnellen,

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einfachen Bestellvorgang zu ermöglichen. Der TC51 erhöht die Bestandsgenauigkeit und Effizienz des Personals und bietet Kunden somit eine bessere Einkaufserfahrung. Shoe-D-Vision hat Zebra Technologies und den langjährigen SoftwarePartner Delfi Technologies beauftragt, Filialmitarbeiter und Verkaufspersonal mit Zebra TC51 Touchcomputern auszustatten. Die Shoe-DVision-Vertriebspartner und Kunden nutzen den TC51 bei hauseigenen Messen, um Waren aus dem 25.000 Produkte umfassenden Angebot zu bestellen. Die TC51-Geräte reduzieren dabei den Zeitaufwand und die Schreibarbeit. Das Verkaufspersonal kann mithilfe des TC51 in Echtzeit den Bestand einsehen, was für höhere Transparenz im Lager sorgt. Die Geräte sind über einen Browser direkt mit dem Back-Office- System von Shoe-D-Vision verbunden. Die so ermöglichte Bestandskontrolle in Echtzeit erhöht die Produktivität der Mitarbeiter. Dank seiner Push-to-Talk-Funktion per Voice-over-IP verbessert der TC51 auch die Kommunikation zwischen Mitarbeitern im Back-Office und dem Verkaufspersonal auf der Ladenfläche. Die Kunden erhalten so schneller die bestellten Schuhe aus dem Lager, die Servicequalität steigt. Jason Harvey, Vice President, Sales, Northern Region, Zebra Technologies, erklärt: „Zebra Technologies hat Shoe-D-Vision dabei unterstützt, die Vorteile von Echtzeit-Transparenz in Betriebsabläufen auszuschöpfen und so ein besseres Einkaufserlebnis zu schaffen. Zusammen mit Delfi haben wir eine Lösung implementiert, mit der das Personal Kunden einen schnelleren und besseren Service bieten und seine eigene Effizienz erhöhen kann.“

n dmexco 2017 www.dmexco.de

Qualität im Fokus: dmexco 2017 stärkt Pure Business 1.100 Aussteller, mehr als 570 internationale Top-Speaker und 40.700 Fachbesucher: Als internationaler Treffpunkt der weltweiten Digitalwirtschaft und Enabler für Pure Business untermauert die dmexco 2017 ihre Führungsrolle als weltweit bedeutende Show für Innovationen, Insights und Solutions im digitalen Geschäft. Jetzt vormerken: Die dmexco 2018 findet am 12. und 13. September erneut in Köln statt. „In den vergangenen neun Jahren haben wir es mit der dmexco geschafft, Köln zur digitalen Messehauptstadt Europas werden zu lassen. Das freut uns natürlich sehr und macht uns stolz. Trotzdem: Für eine B2B-Messe wie die dmexco stehen Pure Business und höchste Qualität bei allem Wachstum immer an erster Stelle! Genau aus diesem Grund haben wir in die-


sem Jahr in Abstimmung mit dem BVDW erstmals ein kostenpflichtiges Ticketing eingeführt. Denn wenn wir über Wachstum sprechen, dann ist für uns in erster Linie die Qualität entscheidend. Und die hat auf der dmexco 2017 definitiv gestimmt“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. BVDWPräsident Matthias Wahl: „Gemeinsam mit unseren Partnern der Koelnmesse ist es uns gelungen, mit der diesjährigen dmexco ein fokussiertes und organisches Wachstum weiter voran zu treiben. Die dmexco bleibt ihrem Digital-Marketing-Ursprung und ihren Themen treu und orientiert sich mit ihrem Themenspektrum an den wirtschaftlichen Entwicklungen. Das erstmals kostenpflichtige Ticketing hat sich zweifelsohne für alle Aussteller spürbar positiv auf die Qualität ausgewirkt. Wer in der Digitalen Wirtschaft Geschäft machen will, kommt an der dmexco nicht vorbei.“ Christian Muche und Frank Schneider, beide dmexco: „Welche Relevanz die dmexco als internationale Business-Plattform besitzt, zeigt der erneute Ausstellerrekord: 2017 kamen so viele Aussteller wie nie zuvor nach Köln, um die dmexco für ihr nationales und internationales Geschäft zu nutzen.“

n Checkpoint Systems www.checkpointsystems.com

Carrefour setzt auf Innovationen von Checkpoint Systems Checkpoint Systems verlängert seine Partnerschaft mit Carrefour für die Einführung von intelligenten Anti-Diebstahl-Lösungen. Die Lösungen wurden bereits in 92 Hypermärkten installiert und mit der EAS 2.0-Monitoring-Lösung von Checkpoint Systems verbunden. In Echtzeit verarbeitet diese die sensiblen Informationen der Sicherungssysteme aus den Filialen und ermöglicht dem Einzelhändler damit, effizient und schnell agieren zu können. Das EAS 2.0-System verbindet die einzelnen Sicherungslösungen miteiDE_210x104_POS_Manager_X50V5 27.07.2017 14:14 Seite 1

nander. Dazu gehören insbesondere Antennen zur elektronischen Artikelsicherung (EAS), Deaktivierungseinheiten, Lösungen zur Erkennung von Metall und geschlossenen Behältern sowie Notruftasten und Videoüberwachungssystemen. Meldungen zu bestimmten Ereignissen erscheinen in Echtzeit auf einem Pager oder Smartphone und können damit auch ortsunabhängig empfangen werden. Die gesammelten Daten werden in die GSAO-Plattform von Carrefour eingespeist, um das Management von internen Dashboards, die Messung der betrieblichen Effizienz eines jeden Ereignisses und die Rentabilität von Sicherheitsinvestitionen zu steuern. „Innovationen und unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir arbeiten ständig daran, Lösungen zu entwickeln, die auf die neuen Bedürfnisse des Marktes zugeschnitten sind“, sagt JeanLuc Kaes, Large Accounts Checkpoint Systems. In diesem Jahr setzt Carrefour auch auf die neuesten, konnektiven Innovationen von Checkpoint. Ziel ist es, das betrügerische Rausführen von Waren in geschlossenen Behältern zu verhindern. Außerdem sollen Alarme an den Geschäftseingängen vermieden werden, die von Kunden erzeugt werden, die nicht deaktivierte Warensicherungselemente bei sich haben. Die neue Lösung verbessert damit das Shopping-Erlebnis der ehrlichen Kunden und reduziert die Alarme, n die im Laden und an der Kasse ausgelöst werden.

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS n Permaplay Media Solutions www.permaplay.de

individual app management can be realized. The Sunmi V1s is exclusively available at Concept International.

Permaplay Tablet Android-Touchscreen und Netzwerk-System

n Gerdes Systems

Permaplay bietet zahlreiche unterschiedliche hochwertige und robuste TabletModelle von 10“ bis 32“, die alle für den Einsatz am POS entwickelt und produziert werden. Alle Geräte sind mit Funktionen wie beispielsweise Autostart und Passwortschutz ausgestattet. Eine zusätzliche, speziell für den POS entwickelte Applikation erlaubt den Zugriff auf zuvor eingestellte HTML Seiten, auf Apps und ermöglicht auch den Einsatz des Media Players. Auch ein USB-Update ist über den Android APK Installer möglich. Diese Geräte können auch an ein Netzwerk angeschlossen und somit die Medieninhalte zu jeder Zeit über das Internet aktualisiert werden.

www.gerdes-systems.de EXPOPAD Tablet Vesa Stele Die EXPOPAD Tablet Vesa Stele ist speziell für den Einsatz professioneller Tablet Computer am POS mit entsprechender VESA-Aufnahme konzipiert worden. Dank der großflächigen Front lassen sich zudem gezielt Werbebotschaften anbringen, um zusätzlich Aufmerksamkeit auf den Content des Tablet Computer zu lenken. Bereits ab Stückzahl Eins lässt sich das System im individuellen Design liefern. Der rückseitig verlaufende Kabelkanal mit einem Kabelauslass am Fuß, bietet dabei genug Platz für versteckte und sichere Verstauung aller Anschlüsse und Verkabelung.

Permaplay Tablet Android touch screen and network system Permaplay offers a variety of high-quality and robust tablet models from 10” to 32”, all designed and produced specialized for POS use. All devices are equipped with functions such as autostart and password secured. An additional application developed especially for the POS allows access to previously set HTML pages, on apps and also the use of the media player. Also a USB update is possible via the Android APK installer. These devices can also be connected to a network and thus the media contents can be updated at any time over the Internet.

The EXPOPAD Tablet Vesa Stele is designed for the usage of professional Tablet Computer at the POS with VESA mounting possibilities. Thanks to the huge space at the front of the stele, label and stickers can be applied, to highlight the content, shown on the tablet computer. Individual design is already possible starting from unit one. The cable channel on the back, along with a grommet close to the ground, the stele has enough space to guide your cables and connections on a hidden and protected way.

n Concept International

n Samsung

www.concept.biz

http://displaysolutions.samsung.com/digital-signage

Mobile Kasse Sunmi V1s Sunmi V1s ist eine Android-6 basierte mobile Kasse mit Belegdrucker und sehr geringem Gewicht. Das bewährte Vorgängermodell ist schon 1000-fach im Einsatz, das neue Modell hat nun eine schneller CPU und ein besseres Display. Es kommt vor allem in der Gastronomie und als Eventkasse oder im Einzelhandel zum Einsatz. Zusätzlich ist ein kostenloses Cloud-Management, bei dem ein Devicemanagement und ein individuelles App-Management realisiert werden kann, enthalten. Die Sunmi V1s ist bei Concept International exklusiv zu erhalten. Alle Angaben laut Hersteller

EXPOPAD Tablet Vesa Stele

Mobile Cash System Sunmi V1s Sunmi V1s is an Android 6 based mobile cash system with an integrated printer and very light weight. The tried and tested predecessor model is already 1000 times in use, the new model now has a faster CPU and a better display. It’s mainly used in in gastronomy and on events or in retail sector. In addition, a free cloud management, in which device management and an

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Samsung Smart Signage Outdoor Displays der OHF-Serie Die Samsung Outdoor Displays der OHF-Serie sind robust, leistungsstark und energieeffizient. Die kleineren Modelle in 46 und 55 Zoll sind dank integriertem MagicInfo S4 Player (SSSP 4.0) und WLAN-Modul sofort einsatzbereit. Sie können zentral verwaltet und beispielsweise mit cloudbasierten Inhalten bespielt werden. Das robuste Gehäuse und das MagicGlass sorgen dafür, dass das Display nicht nur gegen Wind und Wetter, sondern auch vor Vandalismus gut geschützt ist. Wer auf UHD-Inhalte setzt, kann auf das Modell in 85 Zoll zurückgreifen.

Smart Signage Outdoor Displays: The Samsung OHF-Series Samsung’s outdoor displays are robust, powerful and energy-efficient. The smaller models in 46 and 55 inches come as ready-to- use solution, thanks to the integrated


MagicInfo S4 player (SSSP 4.0) and Wi-Fi functionality. Thereby, the user benefits from a central content management as well as the possibility to show cloud-based content. Robust casing and MagicGlass do not only protect the display from weather impacts but also from vandalism. For users who display content in UHD resolution, the 85-inch model is an ideal fit.

n Ethalon by IT-Informatik www.ethalon.de Mobile Kassensoftware PRIAMOS Die mobile Kassensoftware PRIAMOS optimiert grundlegend die Prozesse am Point of Sale und verbindet für eine erfolgreiche Omnichannel Strategie den Stationär-, Online- und Mobilehandel. Neben den typischen Funktionen einer Kasse ermöglicht PRIAMOS digitale Belege, Loyalty Programme, Mobile Couponing, Mobile Payment und das intuitive Self-Checkout. So erhalten Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Ob Tablet, PC oder Kassenhardware – zum Einsatz kommt PRIAMOS mit benutzerfreundlicher Touch-Oberfläche und automatischen Echtzeitdatentransfer im stationären und mobilen Verkauf.

Mobile POS Software PRIAMOS The mobile point-of-sale (POS) software PRIAMOS thoroughly optimises processes at the point of sale and connects over-the-counter, online and mobile commerce for a successful omni-channel strategy. In addition to typical POS functions, PRIAMOS enables digital receipts, loyalty programmes, mobile couponing, mobile payment and intuitive self-checkout, thereby providing customers with a unique purchasing experience. Be it on a tablet, PC or POS hardware – PRIAMOS offers a user-friendly touch interface and automatic real-time data transfer in overthe-counter and mobile sales.

jetzt in der Lage, höchst akkurate Prognosen bspw. für Besucherfrequenzen und Umsätze zu generieren. Diese Funktionen werden in der Neuauflage von Crosscan Connect 4.0 zur Verfügung stehen.

Crosscan Connect Crosscan Connect is a web-based platform that correlates collected visitor analysis data with external metadata (e.g. till and weather data), which are integrated into the platform. This provides a highly customisable analysis and management tool regarding key figures for companies, stores and customers. A mobile app (iOS/Android) provides additional insight into these real-time evaluated data and key figures at any given time and thus can be used for direct control. Using artificial intelligence as part of machine learning processes, Crosscan’s next innovative concept is currently in development: Crosscan is already able to generate highly accurate forecasts, e.g. for visitor frequency and sales. This functionality will be available in the new version of Crosscan Connect 4.0.

n tobaccoland www.tobaccoland.de Made by tobaccoland: EWA EWA ist ein cloudbasiertes Warenausgabesystem von tobaccoland. Das FullService-Angebot zunächst für Tabakwaren kommt aus einer Hand, mit Hard-/ Software, Beratung, Produktbeschaffung, Logistik und Bevorratung. Allzeit an die Bedürfnisse des Händlers vor Ort anpassbar integriert EWA sich problemlos in Anzeige

Ihr zuverlässiger Partner für Video - Multimedia - Digital Signage

n Crosscan crosscan.com Crosscan Connect Crosscan Connect ist eine webbasierte Plattform, die erhobene Besucheranalysedaten und in die Plattform integrierte externe Metadaten (bspw. Kassen- und Wetterdaten) in Beziehung setzt. Somit steht ein Analyse- und Steuerungstool mit hoher Individualisierbarkeit im Bereich der Kennzahlen von Unternehmen, Filialen und Kunden zur Verfügung. Eine App (iOS & Android) zeigt die in Echtzeit ausgewerteten Daten und Kennzahlen jederzeit an und kann so zur direkten Steuerung genutzt werden. Der nächste innovative Ansatz von Crosscan wird bereits mithilfe künstlicher Intelligenz im Rahmen von Machine Learning Prozessen entwickelt: Crosscan ist schon

Lineare LCD Bildschirme

Seit Jahren bewährte Geräte für den Dauereinsatz am POS mit allen erforderlichen POS-Funktionen.

Interaktive POS Medien

Tablets auf Android Basis mit Touch Screen zur Wiedergabe von Apps, Filmen und HTML Seiten, natürlich mit W-LAN.

Vernetzte POS Medien Systeme

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS digitalisierte Geschäftsprozesse. Im Fokus: Eine klare Konsumentenansprache, von der Produktauswahl am Terminal vor der Kassenzone bis zum Erhalt der Ware am Ausgabegerät nach der Bezahlung.

Made by tobaccoland: EWA EWA is a cloud-based dispensing system from tobaccoland. This fullservice solution for tobacco products and much more comes as an all-in-one package, complete with hardware, software, consultation, product sourcing, logistics and stocking. EWA adapts flexibly to retailers’ local circumstances and integrates readily with digital business processes. Its main goal: to communicate clearly with consumers, whether they’re selecting products at the terminal before the cash register or retrieving paid merchandise from the dispenser.

Receipt Printer Solution TSP143IIIU Star’s new and unique TSP143IIIU printer is the only receipt printer solution today to communicate and charge simultaneously and directly via cable with an iPad, iPod or iPhone, removing the insecurity of wireless connection. Managing a large estate of multiple tablets and paired Bluetooth devices means that it can be operationally difficult to maintain the right connection between the right peripherals and devices. The TSP143IIIU changes all this. As well as working with a traditional POS terminal, this printer can connect directly to an iPad, iPod or iPhone using the Apple supplied lightning cable for reliable USB communication as opposed to previous iOS wireless only technologies. As a result, the usual Bluetooth or WiFi / wired LAN set-up issues around pairing, network infrastructure, connectivity etc. are eliminated from a hardware perspective. Simplicity itself, the iPad / iPod / iPhone can talk directly to the printer just as a USB printer talks to a traditional terminal. This unique printer will now allow multisite retailers to make blanket decisions across their estates by providing the reliability required in high volume transactions and environments where wireless communication is difficult. At the same time, independent retailers can now benefit from the flexibility and lower operating costs associated with tablet POS in the knowledge that connection will be maintained at all times.

n Shuttle www.shuttle.eu

n Star Micronics

Shuttle XPC nano NS02A

www.Star-EMEA.com

Alle Angaben laut Hersteller

Belegdruckerlösung TSP143IIIU Star’s einzigartigen neuen Druckers TSP143IIIU ist die derzeit einzige Belegdruckerlösung, die direkt über Kabel mit dem iPad, iPod oder iPhone kommunizieren und es gleichzeitig aufladen kann, sodass Firmen nicht mehr auf unsichere kabellose Verbindungen angewiesen sind. Bei der Verwaltung einer großen Zahl von Tablets und Bluetooth-Geräten, die miteinander gekoppelt sind, ist es häufig schwierig, die richtige Verbindung zwischen den einzelnen Peripherie- und anderen Geräten aufrechtzuerhalten. Mit dem TSP143IIIU ändert sich das alles. Dieser Drucker kann nicht nur mit herkömmlichen POS-Terminals eingesetzt werden, sondern mithilfe des Apple Lightning-Kabels direkt an ein iPad, iPod oder iPhone angeschlossen werden. Damit ist jetzt eine zuverlässige USB-Kommunikation möglich, im Gegensatz zu früher, als nur kabellose iOS-Technologien verfügbar waren. Was die Hardware anbetrifft, so werden die üblichen Bluetooth/WLAN/LAN-Konfigurationsprobleme im Zusammenhang mit Koppelung, Netzwerkinfrastruktur, Anbindung usw. eliminiert. Dies ermöglicht kein anderer unabhängiger POS-Drucker. Das iPad/ iPod / iPhone kann direkt mit dem Drucker kommunizieren, genauso wie ein herkömmliches Terminal mit einem USB-Drucker kommuniziert. Dieser einzigartige Drucker ermöglicht es Unternehmen mit mehreren Standorten, sich jetzt an allen Standorten für das gleiche System zu entscheiden, da der Drucker die Zuverlässigkeit bietet, die für hohe Transaktionsvolumen und Umgebungen, in denen die kabellose Kommunikation schwierig ist, benötigt wird. Gleichzeitig können unabhängige Betriebe jetzt in der Gewissheit, dass die Verbindung stets verfügbar ist, von der Flexibilität und den niedrigeren Betriebskosten eines Tablet-basierten Kassensystems profitieren.

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Ohne großen Aufwand oder spezielle Kenntnisse, die für das eigene Business relevanten Informationen oder Werbung auf großen Bildschirmen abbilden. Ideal für Einzelhandel, Gastronomie, Gesundheitswesen, Dienstleister und öffentliche Orte. Füllen sie vorgefertigte Templates per Smartphone oder Tablet mit ihrem Wunschinhalt, wählen sie den entsprechenden Player/Bildschirm und übertragen sie die Inhalte per WLAN. Der NS02A ist ein Android-basierter Media-Player mit vorinstallierter Digital-Signage-Software. NS02A verfügt über HDMI 2.0, Cardreader, 3x USB, Gigabit Ethernet, WLAN, Audio und kann um ein 2,5“-Laufwerk erweitert werden, auch eine VESA-Halterung ist im Lieferumfang enthalten. Durch den Verzicht auf jegliche Lüfter ist NS02A auch praktisch geräuschlos und wartungsfrei.

Shuttle XPC nano NS02A Now you too, without any great effort or special knowledge, can display the information or advertising content relevant to your business on large screens. This is perfect for retail, catering, healthcare, service providers and public places. Fill ready-to-use templates via smartphone or tablet with just the content you want, select the appropriate player/screen and transfer data by WLAN. The NS02A is an Android-based media player with pre-installed digital signage software. The NS02A boasts HDMI 2.0, a card reader, 3x USB, Gigabit Ethernet, WLAN, audio and can be expanded to include a 2.5” drive; a VESA mount is also part of the delivery. By being completely fanless, the NS02A is also virtually silent and maintenance-free.

n Provisio www.provisio.com SiterCaster CMS und SiteKiosk für Windows oder Android SiteCaster CMS auf Basis von SiteKiosk verwandeln Windows- oder Android-ba-


sierte Geräte in Displays für interaktives Digital Signage. Ob am POS für Produktinformation, In-Store Marketing, Produktauswahl oder für Mitarbeiterinformation oder Schulungen, SiteKiosk bietet die Basis für einfach zu bedienende vielfältige Anwendungen. Maßgeschneiderte Lösungen, die sich an den Bedürfnissen des Handels und der jeweiligen Produkte orientieren sind mit SiteKiosk realisierbar, ohne dass aus einem Marketing-Projekt ein dauerhaftes IT-Projekt wird.

SiteCaster CMS and SiteKiosk for Windows or Android SiteCaster CMS is based on SiteKiosk and turns Windows or Android-based devices into interactive digital signage displays. Whether for product information, in-store marketing, point of sale or employee information and training, SiteKiosk provides the basis to deploy digital signage for any type of need. SiteKiosk and SiteRemote let you create tailor-made advertising solutions geared toward your products and services without making a large investment in IT development and personnel.

n dimedis www.dimedis.de kompas Version 8.5

kompas in der Version 8.5 revolutioniert Digital Signage und kommt mit Funktionen auf den Markt, die in dem Umfang keine andere Softwarelösung bietet. Die Digital Signage Softwarelösung von dimedis integriert das Smartphone in allen Belangen, etwa für die Administration von Inhalten oder dem Monitoring der Player. Zudem werden viele Funktionen für den Handel vorgestellt, wie die bessere Kampagnensteuerung am POS mittels des Smartphones.

n Pulsa www.pulsa.de Mobiles Kassensystem für den Außeneinsatz

n Posiflex

Nehmen Sie mit dem DT-10 Ihre Kasse einfach mit zum Tisch: Das DT-10 von Artdev wurde entwickelt, um den Spagat zwischen den zwei wichtigen Anforderungen

www.posiflex.com Windows-Tablet MT-4310W Der Posiflex MT-4310W (U.S. Patent No. 9436226B2) ist ein Tablet-Computer der nächsten Generation, der speziell für die – oftmals rauen – Einsatzbedingungen im Einzelhandel und in der Gastbranche optimiert wurde. Mit einem optionalen Pistolengriff wird das 10” Windows-Tablet MT-4310W auf raffinierte Weise zum praktischen, handlichen Barcode-Scanner. Die Stromversorgung für die typischen Achtstundenschichten erfolgt über den im Pistolengriff eingebauten Akkusatz. Ein zusätzlich optional integrierbares EMV-Chipkartenlesegerät erlaubt elektronische Zahlungen. Über die, ebenfalls optionale, Dockstation verwandelt sich der MT-4310W in ein kompaktes All-in-One POS-System. Die Posiflex MT-Serie eignet sich ideal für mobile und traditionelle Point-of-Service-Funktionen im Einzelhandel, der Gastbranche sowie in den Bereichen Freizeit und Events.

Windows Tablet MT-4310W The Posiflex MT-4310W (U.S. Patent No. 9436226B2) is the next-generation tablet optimized and ruggedized for retail and hospitality industries. When the optional pistol grip attached, the 10” Windows driven MT-4310W ingeniously becomes a handy barcode scanner. In addition, the pistol grip houses a battery pack to power the tablet which is ideal for typical 8-hour work shifts. It can also add an optional built-in EMV chip card reader to take electronic payments. When the tablet connects to the optional dock station, the MT-4310W converts into an all-in-one compact POS system. The Posiflex MT-4310W is ideally suited for mobile and traditional Point-ofService functions in retail, hospitality, leisure and event sectors.

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Wir setzen Ihr Tablet am POS in Szene Individualisierung Unsere professionellen Tablet Halterungen lassen sich im Ihrem individuellen Corporate Design fertigen. Ob Farben, Logos, Schriftzüge oder Werbeschilder, sowie diverse Schnittstellen wie USBund Audio-Ports lassen sich problemlos umsetzten.

Sonderanfertigungen Um Ihren individuellen Anforderungen gerecht zu werden, entwickeln und produzieren wir auch komplette Sonderlösungen, bereits ab kleinen Stückzahlen.

Fulfillment Überlassen Sie uns die Einrichtung des Tablet Computers mit ihrer Software und wir kümmern uns zudem um Lagerhaltung, sowie Logistik. Unsere Produkte werden termingerecht und als Plug-and-Play Lösung Ihren Kunden zum Wunschtermin geliefert.

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS moderner Kassen im Gastronomiebereich zu schaffen: Mobilität, um die Kasse einfach auch mal mit zum Tisch oder ins Büro zu nehmen und Kompatibilität, um weiterhin vorhandene Komponenten wie Bondrucker, Barcodescanner usw. anschließen zu können. Heutige Kassensysteme erfüllen häufig nur eine dieser Anforderungen und benötigen somit noch zusätzliche Komponenten und Geräte, um beides bieten zu können. Das DT-10 dagegen ist als robustes Tablet mit 10“ Display und Multitouch Funktion entwickelt worden, um als Anzeige ausreichend groß genug zu sein, um die Kassensoftware ohne Einschränkungen darstellen zu können. Als Betriebssystem kommt Windows 10 in der IoT Enterprise Variante zum Einsatz, was die größtmögliche Unterstützung von vorhandener Hard- und Software bedeutet. Natürlich werden auch alle weiteren Anforderungen moderner Gastronomie- und Kassenumgebungen unterstützt: Hohe IP Schutzklasse, Wireless LAN, Bluetooth, NFC Unterstützung sowie ausreichend Speicher- und Akkuleistungen sind heutige Must Haves und damit auch im DT-10 vorhanden. Der Clou jedoch beginnt dort, wo andere Tabletlösungen aufhören: Das DT-10 besitzt ein zusätzliches Dock, in das das Tablet gestellt werden kann. Hierdurch wird aus einem gut ausgestattetem, mobilen System ein vollwertiges Kassensystem, das neben der Ladung und Datenübertragung des Tablets USB-Anschlüsse und serielle Anschlüsse sowie Anschlüsse für Netzwerk und Kassenlade bietet, so wie Sie auch in jedem anderen, stationären Kassensystem vorhanden sind. Nachdem das Tablet ins Dock gestellt wurde, befindet sich das Display in üblicher Position eines Monitors, kann jedoch auf Wunsch sowohl in der Höhe verstellt werden als auch nach vorne und hinten gekippt werden. In puncto Sicherheit leistet sich das DT-10 ebenfalls keine Schwäche: Das Tablet kann in der Dockingstation mit einem Schlüssel eingeschlossen werden und bietet dank IP65 Zertifizierung hohen Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Zusätzliche mobile Sicherheitsfunktionen geben Alarmsignale bei Verlassen des hinterlegten Wireless LANs ab oder schalten im Administratormodus zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten frei, die im Standard-Benutzermodus nicht geändert werden können. Ein Remote Assistent ermöglicht zusätzlich die Wartung der Systeme über das Internet. Setzen Sie mit dem DT-10 auf ein Duales System mit vollwertigem, stationären Kassensystem sowie mobiler Tabletlösung direkt am Tisch.

n Aures Technologies www.aures.com

Alle Angaben laut Hersteller

EPOS-Kassensystem Sango Die Sango steht für Style und Brand-Awareness und ist ein EPOS-Kassensystem mit einzigartigem Konzept, das unterhalb des Monitors freien Raum bietet. Ein schlanker Arm verbindet elegant den Monitor mit der Rechnereinheit. Mit ihrem ungewöhnlichen Design, minimalistischer Ästhetik, durchdachte Ergonomie und dem äußerst niedrigen Energiebedarf genügt die Sango selbst höchsten Ansprüchen. Ihr Flash-Speicher ist leiser als eine herkömmliche Festplatte und gleichzeitig sehr resistent gegenüber Erschütterungen. Drei verschiedene Prozessortypen sowie mehrere Anschlussmöglichkeiten stehen für die Sango zur Verfügung. Der flache Monitor mit LED Hintergrundbeleuchtung und randfreiem Display wird in kapazitiver Multi-Touchscreen-Ausführung angeboten (PCAP Technologie).

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Sango With no intrusive base, stand or foot Sango soars effortlessly, as if weightless, offering and revealing a space traditionally occupied by the central unit and motherboard; elegantly attached and suspended from its offset cast aluminium arm, the POS combines minimalist aesthetics and ease-of use- as well as lower power consumption. Stable and rigid, its thin metal base acts as a heat sink. Equipped with an SSD, Sango will adapt to the technology requirements of all users; three types of processors are available as well as a range of connection options. The flat LED touch monitor, with an edgeless surface, is offered in multi-touch projected capacitive (PCAP) technology.

n Diebold Nixdorf www.dieboldnixdorf.com BEETLE /M-III Der BEETLE /M-III, die neueste Generation unserer modularen POS-Familie, bietet ein hohes Maß an Skalierbarkeit und Leistungsvermögen sowie die Fähigkeit, sich den kontinuierlich verändernden G e s chäf t s a nfo rd e rungen anzupassen. Basierend auf Intels zukunftssicherer Skylake/Kaby Lake-Technologie erfüllt das System die höchsten Anforderungen an Leistungsfähigkeit. Beim BEETLE /MIII steht zum Anschluss der zahlreichen POS-Peripheriegeräte eine Vielzahl von Standard PC- und handelsspezifischen Schnittstellen zur Verfügung. BEETLE POSSysteme sind speziell für den Handel entwickelt. Schon seit Jahren ist die BEETLEPlattform mit dem Prädikat „Ready for Management“ ausgezeichnet, was auch für den BEETLE /M-III gilt. Die Embedded-Chipsätze und Prozessoren garantieren lange Produktzyklen. Anwendungsbereiche: Frontend-Kassensystem, Back Office PC für die Filiale, Kiosk-Lösung, Informations- / Service-Terminal.

BEETLE /M-III The BEETLE /M-III, the latest generation of our modular POS family, offers excellent scalability and high performance, with the capability to adapt to constantly changing business requirements. Based on Intel’s future-proof Skylake/Kaby Lake technology, the system fulfills the highest performance requirements. The BEETLE /M-III boasts a wide range of standard PC and retail-specific interfaces to connect numerous POS peripherals. BEETLE POS systems are designed and manufactured specifically for retail. The BEETLE platform has borne the “Ready for Management” label for many years and the BEETLE /M-III is no exception. The embedded chipsets and processors offered ensure long product lifecycles. Fields of application: Frontend POS system, Store back office PC, Kiosk solution, Information / service terminal.


n Gebit Solutions

n Concardis

www.gebit.de

www.concardis.com

Gebit POS-Platform

Zukunftsweisende Payment-Plattform

Gebit POS-Platform ist die innovative Lösung für Retailer mit besonderen Ansprüchen, vom Mittelstand bis zum international tätigen Handelskonzern. Dank des PlattformAnsatzes mit seiner flexiblen Architektur und Standard-Schnittstellen wie z. B. JavaPOS, XML, SQL, JMS erhalten Retailer Kassen mit bester Passgenauigkeit und bedingungsloser Unterstützung unternehmensspezifischer Anforderungen. Zu unseren Kunden zählen z. B. Aldi Süd, beauty alliance, dm-drogerie Markt, Kaufland und OBI Baumärkte.

Gebit POS-Platform Gebit POS-Platform is an innovative solution for retailers with high demands, from midsized companies to large international retailers. Thanks to the Platform with its flexible architecture and standard interfaces e.g. JavaPOS, XML, SQL, JMS, retailers get POS systems for highest precision supporting company-specific requirements without any limitations. Our POS customers include Aldi Süd, beauty alliance, dm-drogerie Markt, Kaufland and OBI Baumärkte.

n Online Software

Händler in der DACH-Region können jetzt zum ersten Mal ihre Zahlungsströme per Echtzeitüberprüfung im Blick behalten. Die neue Concardis Payengine vereinfacht so unter anderem die Handhabung von Rechnungskäufen und Vorkasse. Das spart dem Händler Aufwand und Zeit. Und der Verbraucher profitiert von kürzeren Lieferzeiten bei gewohntem Bezahlkomfort“, sagt Christoph Jung, Vice President des eCommerce Competence Centers von Concardis. „Mit der neuen Payengine ist es zum ersten Mal gelungen, die unterschiedlichen Geschäftsregeln der einzelnen Zahlverfahren auf eine einzige und einheitliche Struktur zu bringen. Wir stellen sie Händlern und Entwicklern über eine RESTful API zur Verfügung. Das reduziert die Komplexität erheblich und vereinfacht die Anbindung nachgelagerter Dienstleister“, so Jung. Concardis setzt beim Payment im E- und M-Commerce auf ein technisches Konzept, das neue Lösungen ermöglicht: Neben der Echtzeitüberprüfung bietet die neue Komplettlösung für den Onlinehandel auch zukunftsweisende Mobile Payment-Funktionen. Eine neuentwickelte Anbindungssoftware sorgt für nahtloses In-App Payment durch die reibungslose Integration aller gängigen Zahlungsoptionen in mobile Anwendungen. Und die gesamte E-Commerce Plattform wurde mit Blick auf mobile Endgeräte optimiert. So kann der Händler sein Payment jederzeit bequem per Smartphone oder Tablet verwalten. n  Anzeige

www.crosscan.com

www.online-software-ag.de Werbeerfolgskontrolle für POS Kommunikation Für eine detaillierte Werbeerfolgskontrolle liefert die Kommun ik a tio n sp la t t fo r m PRESTIGEenterprise jetzt auch Abspieldaten als XML-Datei, so dass BI-Systeme auf Basis der ungefilterten und unverdichteten Daten ausführliche Analysen durchführen können. Anhand von Datum, Uhrzeit, Filiale, Name des Bildschirmes sowie der abgespielten Inhalte kann Millisekunden genau analysiert werden, wie oft, welches Produkt am Bildschirm gezeigt wurde und welche Auswirkenden dies auf den Umsatz hatte.

Advertising Success Monitoring for POS Communication For detailed advertising success monitoring, the communication platform PRESTIGEenterprise now also delivers playback data as XML files so that business intelligence systems may carry out in-depth analysis with unfiltered, non-aggratated data. By means of the date, time, store name, name of the screen, as well as the played content, it is possible to analyze down to millisecond exactness how often a product is displayed on a screen and the effect this has on revenue.

Alles im Blick Digitale Transformation für den Einzelhandel • • • • •

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crosscan GmbH, Witten | hello@crosscan.com | T: 0 23 02-169 29-0


STUDIE GfK-Händlerstudie

Girocard am POS immer selbstverständlicher Rund 95 Prozent der Händler mit Kartenakzeptanz bieten ihren Kunden laut der Umfrage die Zahlung mit Girocard an erst 30 Prozent an, das Girocard System als einziges kartenbasiertes Zahlungssystem zu nutzen.

Wissen und Vertrautheit Der positive Trend spiegelt sich auch im Wissenstand der Händler wider: Fast drei Viertel aller befragten Händler (72 Prozent) sind nach eigenen Angaben mit der Girocard vertraut oder sogar sehr vertraut. Positiven Einfluss darauf hat einerseits die Akzeptanz elektronischer Verfahren im eigenen Geschäft. So fühlen sich beachtliche 81 Prozent der Terminalbesitzer gut bis sehr gut mit ihrer Girocard vertraut. Zudem spielt auch die private Nutzung der Girocard eine Rolle: 78 Prozent derjenigen Personen, die die Girocard regelmäßig (bei mindestens drei von zehn Einkäufen) zücken, fühlen sich auch im Beruf mit dieser (sehr) vertraut.

▲Die steigende Zahl der aktiven Girocard Terminals zeigt, dass die Girocard in der Händlergunst gleichermaßen weiter wächst

D

ie Girocard wird auf beiden Seiten der Ladentheke immer beliebter. So zeigen die Zahlen der aktuellen DK-Statistik, dass im ersten Halbjahr 2017 die Verbraucher diese 9,1 Prozent häufiger zum Bezahlen zückten als im Vorjahreszeitraum. Die steigende Zahl der aktiven Girocard Terminals (802.000 im Juni 2017 und damit 2,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum) zeigt, dass die Girocard in der Händlergunst gleichermaßen weiter wächst. Warum das so ist, untersucht eine repräsentative Umfrage der GfK, bei der das Marktforschungsunternehmen im März 2017 im Auftrag der Euro Kartensysteme 351 Einzelhändler sowie Kassenpersonal im Einzelhandel befragte.

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Bei denjenigen, die privat nie mit der Karte zahlen, sind es hingegen nur 60 Prozent. Insgesamt akzeptieren 65 Prozent der befragten Händler Kartenzahlungen – das entspricht einer Steigerung um 7 Prozentpunkte gegenüber 2015 (58 Prozent). Bei größeren Unternehmen mit mehr als fünf Mitarbeitern inkl. Niederlassungen sind es heute sogar schon 89 Prozent.

Sicher und unkompliziert

Auch für mobile Händler

Rund 95 Prozent der Händler mit Kartenakzeptanz bieten ihren Kunden laut der Umfrage die Zahlung mit Girocard an. 41 Prozent setzen sogar ausschließlich auf diese. Eine große Rolle spielt dabei der Kundenwunsch: Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Terminalbesitzer geben an, dass Girocard Zahlungen vom Kunden verlangt werden.

Neue Terminalkonzepte wie verteilte und vereinfachte Terminals erleichtern bzw. ermöglichen die Zahlungsabwicklung auch unterwegs und machen die Girocard besonders für mobile Händler und Dienstleister interessant, die bislang auf Barzahlung oder Rechnungen setzen. So können etwa Handwerker, die Zahlungen in der Regel nachträglich per Rechnung durchführen lassen, geleistete Arbeiten direkt an der Haustür des Kunden kassieren. Das bietet Potenzial: Diejenigen, die bisher noch keine Girocard Zahlungen akzeptieren, nennen mit 31 Prozent als Hauptgrund, dass sie Zahlungen in der Regel per Rechnung und Überweisung abwickeln.  n

Zudem finden 85 Prozent der Terminalbesitzer die Girocard Zahlung einfach und unkompliziert. 79 Prozent attestieren ihr, sicher und zuverlässig zu sein. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt sich besonders im Vergleich zu einer GfK-Umfrage von 2015 unter 300 Händlern. Damals gaben


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ADVERTORIAL Omnichannel

Modewelten Wie Brand-, Franchise-, Concession-Stores und Webshops enger miteinander kooperieren – damit der Kunde jederzeit zufrieden ist

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▲ Positives Einkaufserlebnis in allen Kanälen

alando hat sie schon. Galeria Kaufhof hat sie auch. Der Marken-Flagship-Store inszeniert sie in seinem Schaufenster und der Onlineshop promoted sie gleich auf der Startseite. Gemeint ist die neue Kollektion eines angesagten Modelabels für die Zielgruppe der 16- bis 25-Jährigen. Der Konsument hat eine große Einkaufs-Wahl zwischen all diesen verschiedenen Modewelten. Über sein Smartphone browst er durch sie hindurch und vergleicht Artikel, Größe, Preis, Warenverfügbarkeit, Service… wo bekommt man das Beste von allem? Schön für den Kunden. Und der Händler? Manch einer fühlt sich abgehängt.

Mission Impossible Im Omnichannel-Vertrieb gilt es an allen Touchpoints das gleiche Einkaufserlebnis für den Konsumenten zu realisieren. Ganz gleich, ob es sich um einen Erlebniskauf im Flagship-Store oder die bequeme Online-Bestellung mit Zustellung direkt nach Hause handelt. Alle Handelspartner müssen die hohe Erwartungshaltung des Konsumenten erfüllen. In der Realität scheint dies eine fast unmögliche Mission. Schließlich arbeiten Brand-Stores, Franchise-Stores, Concession Stores und Webshops völlig autark voneinander. Besonders was das Artikelbestandsmanagement angeht. Ein Beispiel: In einem Kaufhaus probiert eine Kundin ein Kleid an. Der dazu dekorierte Blazer gefällt ihr ebenfalls — allerdings ist er nicht mehr in ihrer Größe vorrätig. Die Verkäu-

ferin muss die Kundin leider enttäuschen. Die Folge: Sie kauft auch das Kleid nicht. Dabei wäre der Blazer sowohl im Franchise-Store als auch in diversen Webshops noch vorrätig gewesen. Umsatzverlust durch Intransparenz.

Kooperation statt Konkurrenz Kundenbefragungen haben ergeben, dass den Shopper eine Frage bewegt: Ist ein bestimmter Artikel in meiner Größe vorrätig? Im Bestfall wird die Frage mit „Ja“ beantwortet. Der Verkauf ist sicher. Ist der Artikel aber nicht vorrätig, muss der Händler seine Chance nutzen, dem Kunden den Artikel über andere Wege zu besorgen. Dazu braucht es eine zentrale Sicht in die Bestände aller Filialen, der FranchisePartner und des Großhandels. Diese Sicht muss auf Einzelteilebene und in Echtzeit passieren und alle Vertriebspartner müssen einen Echtzeitzugriff auf diesen einen Artikelbestand haben. Die heterogene Verkaufslandschaft kann nur auf einer gemeinsamen Plattform harmonisiert werden. Eine Sicht auf denselben Bestand in Echtzeit stellt dabei die Basis dar. Gleichzeitig können Vertriebspartner modular wählen, welche In-Store Management, Analytics & Reports sowie Consumer Engagement-Services ihr Geschäft aktuell benötigen. Klein zu starten und flexibel zu wachsen ist wirtschaftlich und zeitgemäß zugleich. Das Software-as-a-Service

(SaaS)-Modell erlaubt das schnelle Auf- und Abschalten von verschiedenen Applikationen im Filialbetrieb. Dabei kann jeder weiterhin seine ERP, OMS, POS u.a. Systeme nutzen. Das gemeinsame Inventory-Management allerdings schafft für alle die Basis einer völlig neuen Dimension der Kundenfokussierung. n

„Im Modehandel ist eine Plattform für InventoryManagement, Analytics und Customer Engagement für alle Vertriebs­ partner gefragt.“ Uwe Hennig, CEO Detego



Detego GmbH Hans-Resel-Gasse 17a 8020 Graz, Austria Telefon: +43 316 71 11 11 Fax: +43 316 71 11 11 900 E-Mail: office@detego.com Internet: www.detego.com

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STUDIE Digitales Marketing

Einzelhändler drängen ins Wohnzimmer Marken-Content konkurriert zunehmend mit etablierten TV-Sendern künftig als Medienunternehmen sehen, Ängste in Bezug auf ihre Fähigkeit, entsprechende Konzepte umzusetzen.

Die Bedenken

▲Video hat sich in den vergangenen Jahren als absolut unverzichtbarer Bestandteil jeder digitalen Marketingstrategie durchgesetzt

L

aut einer neuen Studie, die im Auftrag eines führenden Anbieters für VideoCloud-Services Brightcove erstellt wurde, gehen acht von zehn (81 Prozent) der europäischen Einzelhändler davon aus, dass sie in Zukunft als Medienunternehmen agieren werden. Im Versuch, den traditionellen Senderriesen den Rang streitig zu machen, prüfen 85 Prozent derzeit bereits Konzepte, um die Verbraucher mit ihrem Content im Wohnzimmer anzusprechen.

Die Erfolge Laut der Studie, bei der jeweils 200 Entscheider aus dem Einzelhandel in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt wurden, bieten sechs von zehn (61 Prozent) Handelsmarken bereits Formate an, die von den Sendern als „Lean-Back-Content“ bezeichnet werden: leicht konsumierbare, „TV-ähnliche“ Online-Videos. Ein weiteres Drittel (33 Prozent) plant das für die kommenden zwei Jahre. Medienerfolge von Marken wie Red Bull haben den Einzelhandelsunternehmen vor Au-

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gen geführt, welche Potenziale sie erschließen können, wenn sie den Verbrauchern TV-ähnlichen Content bieten. 100 Prozent der Einzelhändler, die bereits Lean-Back-Content in irgendeiner Form bereitstellen, verzeichneten mindestens ein positives Geschäftsergebnis. Die Erfolge, die am häufigsten genannt wurden sind: Umsatzsteigerungen (66 Prozent), Kunden kaufen ein breiteres Produktspektrum (50 Prozent), mehr Websitebesuche (45 Prozent). Die Anfangserfolge stimmen zwar positiv, aber es wurden auch einige generelle Vorbehalte deutlich, auch wenn immer mehr Einzelhandelsunternehmen auf diese neue Art von Content-Service setzen. Diejenigen, die mit diesem Format bereits arbeiten, äußerten Bedenken, dass ihnen die entsprechende interne Expertise fehlt (29 Prozent), dass sie nicht genug Inhalte haben (28 Prozent) und dass sie unsicher sind, welchen geschäftlichen Mehrwert ihnen das bringen soll (25 Prozent). Deshalb haben vielleicht auch mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Einzelhändler, die sich zu-

Eine Komplementärstudie, bei der im Auftrag von Brightcove 2.000 Verbraucher über 18 Jahre in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt wurden, spiegelt diese Bedenken wider. Sie zeigte nämlich, dass die Unternehmen noch Überzeugungsarbeit bei den Verbrauchern leisten müssen, dass Handelsmarken einen Platz im Wohnzimmer haben. Bislang haben weniger als die Hälfte (40 Prozent) der Verbraucher TV-ähnliche Inhalte von Einzelhandelsunternehmen bzw. Marken gesehen – davon empfanden 41 Prozent den Content als zu verkaufsorientiert, nicht authentisch (30 Prozent) oder qualitativ mangelhaft (25 Prozent). Trotz dieser Vorbehalte waren die Ergebnisse doch auch vielversprechend, was die Nachfrage der Verbraucher nach Branded-Lean-Back-Content in der Zukunft anbelangt. Knapp zwei Drittel (62 Prozent) gaben an, dass sie für TV-ähnlichen Content von Einzelhandelsunternehmen bzw. Marken offen sind. 45 Prozent würden LeanBack-Formate ihrer Lieblingsmarken einschalten bzw. abonnieren.

Fazit „Video hat sich in den vergangenen Jahren als absolut unverzichtbarer Bestandteil jeder digitalen Marketingstrategie durchgesetzt. Aber es wird zunehmend schwieriger, die Verbraucher in einen zielführenden Dialog einzubinden, deshalb suchen die Marken nach neuen Ansätzen zur Generierung zusätzlicher Einnahmeströme. Und das hat ihre Aufmerksamkeit auf das Wohnzimmer gelenkt“, kommentiert Mark Blair, Vice President für die EMEARegion bei Brightcove. „Einzelhändler und Marken, die sich wirklich erfolgreich in dieser Domäne durchsetzen möchten, die traditionell den etablierten Sendern vorbehalten ist, müssen sich zunächst klarmachen, dass es einerseits um die Qualität des Contents geht, den sie produzieren, andererseits aber auch um das Format, in dem sie ihn bereitstellen. Unsere Daten zeigen, dass 39 Prozent der eu-


Brands converging with broadcasters in the living room New research commissioned by online video solutions provider, Brightcove has revealed that eight in ten (81%) European retailers anticipate a future as a media company, with 85% already looking for ways to target consumers with content in their living rooms – as they look to take on traditional broadcasting giants. The research conducted among 200 retail business decision makers in the UK, France and Germany, showed that six in ten (61%) retail brands are already offering what broadcasters refer to as ‘lean-back’ content services – essentially ‘TV-like’ online video experiences – and a further third (33%) have plans to do so within the next two years. With the media successes of brands like Red Bull ringing in their ears, retailers are fast recognising the benefits of delivering TV-like content to consumers. In fact, 100% of the retailers surveyed that are already delivering some form of lean-back content offering have seen at least one positive business outcome as a result. Top cited benefits include: Increased revenues (66%), Customers buying a wider range of products (50%), Increased website traffic (45%). While the initial results are positive, some common concerns emerged as more retailers look to deliver this new kind of content service. Amongst those already offering it, these included not currently having the right in-house expertise (29%), not having enough content (28%), and being unsure of the value it would add to their business (25%). Perhaps as a result, more than half (54%) of those retailers who see a future as a media company have fears about their ability to do this successfully. Echoing this slight apprehension, complementary research commissioned by Brightcove among 2,000 consumers in the UK, France and Germany (+18), confirmed that there is also still work to be done to truly convince consumers of retailers’ place in the living room. To date, less than half (40%) of consumers have watched TV-like content from retailers or brands – and of those 41% think the content they’ve watched is too ‘salesy’, inauthentic (30%) or poor quality (25%). Despite their current reservations, the findings did show promise in terms of consumer appetite for branded ‘leanback’ content experiences in the future. Almost two thirds (62%) said they would be open to watching TV-like content from retailers or brands, and 45% would tune in or sign up to ‘lean-back’ content offered by their favourite brands. Mark Blair, VP of EMEA at Brightcove, said: “In recent years, video has established itself as an absolute must-have component in any digital marketing strategy, but as driving meaningful consumer engagement becomes ever more difficult, brands are looking for new ways to unlock additional revenue streams. And this has turned their attention to the living room. For retailers and brands to be truly successful in what is traditionally the broadcasters’ domain, they must first understand that it’s as much about the quality of the content they’re producing as it is how they are delivering it. Our data revealed that 39% of the European consumers that haven’t watched branded ‘lean-back’ content simply haven’t come across it – only 29% have been served TV-like content from brands via advertising and less than a quarter (24%) as a result of direct targeting. For brands, it’s about treading the fine line between being salesy and informative, entertaining and relevant, and matching content output with consumer demand. If they are able to get this balance right, a wealth of revenue and engagement opportunities will be ready and waiting for them.” ropäischen Verbraucher bislang noch keinen Branded-Lean-Back-Content gesehen haben, weil er ihnen schlicht und einfach nicht begegnet ist. Nur 29 Prozent der Kunden wurde TV-ähnlicher Marken-Content über Werbung

angeboten und weniger als einem Viertel (24 Prozent) durch direkte Ansprache. Die Marken müssen eine Balance zwischen Verkaufsorientierung und Information sowie zwischen Unterhaltung und Fakten erzielen und ihre In-

halte präzise auf die Kundenerwartungen abstimmen. Wenn sie diesen schwierigen Spagat schaffen, können sie mit einem riesigen Umsatzsteigerungspotenzial und besserer Kundenbindung rechnen.“ n

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STUDIE Künstliche Intelligenz

Trends in Echtzeit Drei Viertel der Fashionhändler werden in den nächsten 24 Monaten in Künstliche Intelligenz investieren. Mithilfe von Personalisierung und Online-Merchandising können Einzelhändler ihren Kunden Trends in Echtzeit anbieten schaffen, die für jeden Kunden und jeden Kontext zu jeder Zeit relevant ist? • Wie kann abgesehen von der Conversion weitergedacht werden und die Strategie der Ausspielung relevanter Artikel direkt mit den Business-KPIs, wie zum Beispiel den Umsätzen, verbunden werden? • Wie kann all dies effizient umgesetzt werden, ohne dass die Profitabilität einbricht, weil eine hohe Investition in die Erweiterung des Shop-Management Teams zu tätigen ist?

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▲Künstliche Intelligenz ist einer der aktuellen Mega-Trends

wei voneinander unabhängige Studien, von Apptus in Zusammenarbeit mit IMRG und Hive durchgeführt, zeigen auf, dass Fashion-Einzelhändler in den nächsten zwei Jahren verstärkt in Künstliche Intelligenz (KI) investieren werden. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, ihren Kunden Trends in Echtzeit und ein individuell abgestimmtes Shoppingerlebnis anzubieten, was entscheidende Auswirkungen auf die SalesPerformance hat. Eine IMRG Benchmark Studie belegt: • 52 Prozent wollen in den nächsten zwölf Monaten in Künstliche Intelligenz für „OnlineMerchandising“ investieren. • Weitere 19 Prozent wollen in den darauffolgenden zwölf Monaten nachziehen. • Weniger als ein Drittel plant, nicht in Künstliche Intelligenz zu investieren. Die von Hive durchgeführte Studie ergab, dass die priorisierten Einsatzfelder bei Investiti-

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onen in KI für die Einzelhändler im OnlineMerchandising und Personalisierung liegen. Nach dem Ranking der relevanten Bereiche ihres Unternehmens gefragt, die auf einer Skala von eins bis zehn am meisten von der Automatisierung mithilfe Künstlicher Intelligenz in den kommenden drei bis fünf Jahren profitieren werden, bewerteten die Befragten Personalisierung mit 7,9 und Online-Merchandising mit 7,8. Im Vergleich dazu wurde der Kundenservice nur mit 5 von 10 Punkten bewertet.

„Missionar“ der Branche Der schwedische Fashionretailer Stayhard hat Künstliche Intelligenz bereits in seinem Unternehmen eingeführt und verzeichnet seither signifikante Erfolge. Bevor Stayhard auf KI setzte, musste sich das Unternehmen mit Herausforderungen auseinandersetzen, die den meisten Onlinehändlern bekannt sein dürften: • Wie können wir eine Customer Experience

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, entschied sich Stayhard für die Software- Lösung Apptus eSales. Apptus eSales setzt zur eCommerce-Optimierung auf Künstliche Intelligenz sowie auf Verhaltensdaten und Machine Learning. So kann die Ausspielung der Artikel bei Recommendations, in der Suche und in der Navigation in Echtzeit an die individuellen Präferenzen des einzelnen Users angepasst werden. Zusätzlich kann die Strategie der Ausspielung der Artikel je nach Einstellung auch im Hinblick auf die relevanten KPIs wie den Umsätzen und dem Profit gesteuert werden – und nicht nur durch die Conversion.

Warum Künstliche Intelligenz? Das Rennen der Fashionhändler, um den Sieg bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz, wird von einem wachsenden Bewusstsein dafür begleitet, dass der jetzige, manuelle Umgang mit Online-Merchandising und der Ausspielung von Artikeln sinkende Erträge zur Folge hat. Die Conversion-Rate nimmt ebenso wie die Kundenloyalität ab, während die Zahl der abgebrochenen Warenkörbe steigt. Diese erschreckenden Zahlen sind wiederum nicht zuletzt auf die limitierten Ressourcen einer manuellen Herangehensweise zurückzuführen, obwohl im Bereich des Merchandising und der dynamisch ausgespielten Sortimente eigentlich nahezu endlose Möglichkeiten bestehen. Vor dem Hintergrund dieser Probleme haben Nachforschungen von IMRG folgendes ergeben:


Automated Merchandising – The Time is Now It’s an uncomfortable truth, but for online fashion retailers with large product ranges, the inability to create experiences that delight every customer is costing time, money and sales. Conversion is falling, loyalty is on the wane, more and more baskets are being abandoned – and the tried and trusted, manual approach to merchandising is the problem, not the solution. Quite simply, it cannot cope with the volumes of people, products and data involved. What’s more, manual processes do not cope well with the unexpected – socially-driven micro trends to name but one. Rules and strategies must be manually tweaked – a time-consuming process that ensures the wave has long gone before the trendsurfing retailer is even in the water. So, despite the best intentions, the end experience simply does not delight customers – the proof is in the metrics. At Apptus, we believe that reversing this trend requires a radical new approach: an approach that is already proven in solving the same problems in other markets. Predictive machine-learning is being used, successfully, in financial markets, and marketing automation is moving over to using predictive machine-learning. These are trends driven by the same issues facing retailers – masses of information and not enough people or time to act intelligently on it instantly. Is now the time for retailers to stop struggling with rules-based personalisation and move to the next phase of online merchandising – predictive machine-learning or automated merchandising? The burning question is ‘why automate?’ Can a computer really match the nuances of human intuition, and can it really deliver the kind of customer experience that will reverse those declining metrics? As with any emerging technology – even more so a radical new approach to old problems – the proof of the pudding will be in the eating. In theory, however, the benefits could include: The ability to delight through an optimised customer experience. Intelligent automation – using machine learning and big data analytics to understand every customer interaction in real time and adjust product exposure accordingly – could help deliver individually-relevant shopping experiences. Reversing the decline in conversion rates. Capturing more customer behavioural data and using predictive analysis to work out their shopping intent could help meet that key customer demand: “make what I want easily available, when I want it”. Free up people to focus where human input is important. Automation does not replace human input. It is about automating repetitive and time-sensitive aspects of online merchandising. That could free merchandising specialists to focus on strategic and creative activities. Meanwhile, there is no longer any need to overspend to find skills. And all that means more margin. It’s an obvious one, but more revenue from happy, loyal customers plus lower costs delivers where it matters most – on the bottom line. • Weniger als ein Drittel der Online-Fashionretailer können die Ausspielung der Artikel in Echtzeit an die aktuellen Trends anpassen. • 63 Prozent sagten, dass dies Stunden oder Tage dauern würde. • 5 Prozent gaben an, es gar nicht zu können. • 90 Prozent berichteten, dass sie Probleme damit haben, Personen mit den entsprechenden Fähigkeiten für ihr MerchandisingTeam einzustellen. • Allgemein bewerteten die Befragten ihre

Merchandising-Möglichkeiten im Schnitt mit 6,5 von 10 Punkten an, wenn es darum geht, mit dem Tempo des modernen FashionEinzelhandels mitzuhalten. Ebenso hat die Studie von Hive ergeben, dass die Probleme mit der Einführung von KI überwiegend mit der Notwendigkeit zusammenhängen, den Kunden eine außergewöhnliche Customer Experience zu vertretbaren Kosten zu bieten.

• 67 Prozent der Befragten gaben an, dass die Künstliche Intelligenz die Effizienz in ihrem Unternehmen verbessert hat. • 62 Prozent gaben an, dass sie ihnen ermöglichen würde, eine verbesserte Customer Experience anzubieten. • 58 Prozent gaben an, dass sie durch die Künstliche Intelligenz Big Data effektiver nutzen könnten. • Weniger als die Hälfte (49 Prozent) verwiesen auf Kostensenkungen.

Fazit Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse kommentiert Florian Lüft, Vice-President of Sales D/A/CH bei Apptus: „Es ist eine unbequeme Wahrheit, aber gerade Online-Fashionretailer mit großen Sortimenten haben massive Probleme, jedem Kunden eine für diesen relevante Customer Experience anzubieten, ohne mit massiven Kosten, massivem Aufwand und negativer Auswirkung auf die Abverkäufe konfrontiert zu sein. Gleichwohl ist es Fakt, dass der in der Praxis etablierte Ansatz eines manuellen Merchandising hier Teil des Problems und nicht Teil der Lösung ist.“ Und weiter: „Wir glauben, dass eine radikale Neuausrichtung der Herangehensweise notwendig ist. Eine Herangehensweise, die auf dem Finanzmarkt schon lange in der Praxis erprobt worden ist. In dieser Branche löst vorausschauendes Machine Learning genau dieselben Probleme wie die der Einzelhändler – die Verarbeitung von Massen an Informationen und gleichzeitig nicht ausreichende Ressourcen, um intelligent und unmittelbar darauf zu reagieren. Die Forschungsergebnisse legen Einzelhändlern nahe, Künstliche Intelligenz ernst zu nehmen. Ich bin zuversichtlich, dass diejenigen, die KI in den richtigen Bereichen aufgreifen und mit den angemessenen Veränderungen in ihren Unternehmen und deren Organisation unterstützen – hinsichtlich Kundenzufriedenheit und Geschäftserfolg – die großen Gewinner sein werden.“ n

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TREND Chatbots

Kommunikation per Bot bestimmt den Ton Messenger erleben Aufschwung: Ob per Texteingabe oder mit dem gesprochenen Wort, Bots stellen eine neue Evolutionsstufe im digitalen Handel dar Die Autorin: Marleen Albrecht

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▲Textbasierte Dialogsysteme ermöglichen es dem User, mit einer Messenger-Applikation in Kontakt zu treten

ots (von englisch robot ‚Roboter‘) gelten in den Büros zeitgemäßer OnlineMarketing-Agenturen bereits als angesagter Trend und werden in einschlägigen Medien heiß diskutiert. Textbasierte Dialogsysteme ermöglichen es dem User, mit einer Messenger-Applikation in Kontakt zu treten. Viele Unternehmen setzen sogenannte „Chatbots“ auf ihren Webseiten ein, um den Austausch mit ihren Kunden anzuheizen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Vermittlung von Informationen über Webseiten immer seltener erfolgen wird und stattdessen persönliche MessengerDienste die Informationen liefern. In Echtzeit versteht sich.

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Kommunikationspotenziale Die nächste Evolutionsstufe im E-Commerce ist erreicht. Im Bereich Social Media Marketing gibt es bereits unzählige Beispiele von Chatbots, die sich sehen lassen können. Die Fastfood-Kette Subway hat beispielsweise einen Bot für den Facebook Messenger programmiert. Der smarte Assistent erkundigt sich nach dem Aufenthaltsort des Nutzers, sucht das nächstgelegene Restaurant und führt durch den Bestellvorgang. Die Agilität der Gesellschaft im Alltag, der immer rasanter zu werden scheint, wächst. Einen Namen haben sich Chatbots auch in Kundenpflege, After-Sales und Vertrieb gemacht. Die

smarten Agenten wickeln Kunden und Anwender um ihren virtuellen Finger. Sie beantworten individuelle Fragen, vertreiben Zusatzleistungen und holen problemlos Kundenmeinungen via Produktbewertungen ein. Der Clou ist die steigende Kundenbindung durch regelmäßigen Austausch, ohne eine belästigende Wirkung auf den Verbraucher zu haben. Professionelle ChatbotSysteme werden sogar eingehende Anfragen im Support selbstständig beantworten können. Durch die damit einhergehende Minimierung des Arbeitsvolumens in Support- und Serviceabteilungen sowie die Prozessautomatisierung wird die Belegschaft entlastet. Die Bots übernehmen dem Menschen zum Verwechseln ähnliche Iden-


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titäten. Frage, Antwort, Frage, Antwort – Konversationen in Dialogform sind für Bots eine leichte Hürde, weil sie die Standard FAQ automatisiert übernehmen können. Virtuelles „Schlange stehen“ in nervigen TelefonHotlines hat somit möglicherweise bald ein Ende. Einfach den Messenger öffnen, Frage stellen und prompt „bedient“ werden. User erhalten Antworten „1-zu1“ in Textform, untermalt von Bildern, Links oder Videos.

18 | 19 | 20 oktober 2017 messe düsseldorf

Der Kunde steht im Fokus Die Entwicklung der Technologie steckt heute noch in den Kinderschuhen. Doch der Fortschritt kommt in großen Schritten: Mehr und mehr Unternehmen nutzen Chatbots oder planen bereits ihren Einsatz. Um im digitalen Wandel ganz vorne mitzuschwimmen und vom Aufschwung zu profitieren, empfiehlt sich besonders für E-Commerce-Unternehmen ein frühes Experimentieren. Denn sollten Unternehmen den Trend verweigern, wird die Konkurrenz davon profitieren und womöglich die Vorreiterrolle auf dem Feld einnehmen. First Mover machen es mit Siri und Alexa vor. Ob per Texteingabe oder mit dem gesprochenen Wort, Bots stellen damit eine neue Evolutionsstufe im digitalen Handel dar. Kunden haben das „Kanaldenken“ längst abgelegt. Ob Online- oder Offlinemedien – Konsumenten erwarten ein unterbrechungsfreies Einkaufserlebnis in all seinen Facetten. Dieser Zustand sollte als Aufforderung verstanden werden, der Zielgruppe das gewünschte Einkaufserlebnis barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung virtueller Assistenten erfordert jedoch eine IT von gewisser Ausdauer – zeitlich wie finanziell. Um große Datenmengen zu bewältigen, sind Unternehmen im Vorteil, die große Entwickler-Teams stellen und volle Unterstützung vom Management bekommen. Ergänzend zur Unternehmenswebsite, ist es Aufgabe der Chatbots, User zu begleiten und tiefergehende Informationen anzubieten, Feedback anzufragen und vorzusortieren. Um die Zielgruppe bei der Vermittlung prägnanter Informationen über einen Bot zu erreichen, müssen sich die Projektverantwortlichen im Vorfeld genau mit den Nutzerinteressen vertraut machen. Ein gutes System setzt voraus, dass die dem Bot im Vorfeld bereitgestellten Informationen und die Weitergabe dessen, was ein Nutzer darüber wissen möchte, miteinander verzahnt werden. Diese Kombination trägt dazu bei, dass Bots sich immer weiter zu Spezialisten für ein bestimmtes Problem entwickeln. Je weiter das „Wissen“ der Bots ausgebaut wird, desto eher wird sie der Kunde im Kaufprozess als Alternative zu den klassischen Vermarktungskanälen in Anspruch nehmen – online wie offline.

Fazit Bots sind in einer Software implementierte Algorithmen und kommunizieren in Echtzeit mit Usern. Chatbots ahmen Menschen via Messenger in Dialogen täuschungsecht nach und erteilen kompetente Auskunft an die Zielgruppe. Nutzern werden bereits Bots angeboten, die dank eines hochentwickelten Systems in natürlicher Sprache mit ihnen kommunizieren. Die gängigste Variante sind aber Systeme, die mit Texteingabe- und Textausgabemasken arbeiten. Interessant ist dabei auch der Unterschied zwischen den Chatbots. Einfach gehaltene Systeme verfügen lediglich über einen vorgefertigten Regelsatz, auf den der Bot im Dialog mit den Kunden zurückgreifen kann. Diese Funktion nach einfachem Muster kann so aussehen: Nutzer X tun etwas, Bot Y führt es aus. Bots, die bereits über Künstliche Intelligenz (KI) verfügen, auch als „selbstlernende Bots“ bekannt, erweitern ihre Muster hingegen selbstständig. Bei allen Interaktionen lernt der Chatbot dazu und verknüpft das neu entstandene Wissen (Machine Learning). Die technologische Entwicklung geht immer einen Schritt weiter. n

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TREND E-Commerce

Reality Check: Amazons 1-Click für alle Online-Händler? Nach 20 Jahren läuft in den USA das 1-Click-Patent von Amazon aus. Das Verfahren erlaubt den Online-Einkauf mit nur einem einzigen Mausklick

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Patents wird sich der virtuelle Gang zur Kasse in vielen Online-Shops von US-Händlern deutlich einfacher gestalten. Es ist daher zu erwarten, dass viele US-Anbieter schon sehr bald 1-Click Bezahlmethoden anbieten werden – und das sicherlich auch ihren Kunden in Europa, insofern sie international tätig sind. Daher sollten spätestens jetzt auch deutsche Anbieter reagieren, um technologisch nicht gegenüber diesen Wettbewerbern ins Hintertreffen zu geraten. Gerade in Hinblick auf das nahende Weihnachtsgeschäft sollten sie sich darum bemühen, den 1-ClickKauf in ihren Shop zu integrieren. Hilfreich für eine schnelle wie voll-integrierte Umsetzung erweisen sich dabei Partner, die entsprechende Tokens bereits anbieten.

▲Welche Vor- und Nachteile bringt ein 1-Click-Kauf?

as Patent mit der Nummer 5.960.411 war immer umstritten und galt als Musterbeispiel für triviale Software-Patente. Was bedeutet das Ende des gewerblichen Schutzanspruchs für deutsche Online-ShopHändler – und welche Vor- und Nachteile bringt der Einsatz der Lösung? Johannes F. Sutter, Head E-Commerce Sales bei SIX Payment Services, macht den Reality Check.

Check 1: Das Patent läuft weltweit aus Amazon-Chef Jeff Bezos reichte das Patent für den Online-Kauf mit einem Klick zusammen mit drei Kollegen am 12. September 1997 beim USPatentamt ein. Der Schutzanspruch läuft nun zum 11. September fristgerecht in den USA aus. Immer wieder wurde das Patent kritisiert und Einspruch gegen das Schutzrecht eingelegt, da Kritiker die Funktion als so trivial bezeichneten, dass dafür gar kein Patent erteilt werden dürfte. Dennoch wurde in den USA Amazon für das Patent Recht gegeben, so dass deutsche Online-Shops sich nun durch den Wegfall auf Veränderungen im Wettbewerbsumfeld gefasst machen sollten. Check 2: Außer Amazon hat bisher niemand die 1-Click-Funktion eingesetzt Das Patent zu besitzen bedeutete, dass andere Unternehmen bisher eine Lizenzgebühr an

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Amazon gezahlt haben, um die Technik zu nutzen. Der US-Online-Buchhändler Barnes & Nobles war dazu nicht bereit, daraufhin wurde ihm 2002 untersagt, den Kauf von Produkten durch einen Klick zu ermöglichen. Das Unternehmen musste daraufhin einen Zwischenschritt in seinen Bestell- und Bezahlvorgang einbauen. Apple hingegen lizensierte das 1-Click-Patent, um die Funktion im AppStore verwenden zu können. Wieviel Apple für die Lizenz zahlte, ist nicht bekannt. Im Jahr 2000 äußerte sich der mittlerweile verstorben Apple-Chef Steve Jobs wie folgt über Technologie: „Die Lizenzierung von Amazon. com’s 1-Click-Patent und Schutzmarke werden es uns erlauben, unseren Kunden eine noch einfachere und schnellere Online-Kauf-Erfahrung anzubieten.“ Es ist nicht bekannt, ob neben Apple noch weitere Unternehmen Lizenzgebühren an Amazon zahlten. Check 3: Der Ablauf wirkt sich positiv auf den deutschen E-Commerce aus Lesley Paone, einer der Gründer der US-amerikanischen E-Commerce-Plattform Thirty Bees, spricht in seinem Blogpost von ein einschneidendes Erlebnis: „Die E-Commerce-Welt wird sich für immer verändern“. Mit dem Ablauf des

Fazit: Schnelle, bequeme Bezahlmethoden sind ein Must-Have Langwierige Check-out-Prozesse können bei Kunden zu Kaufabbrüchen führen. Die 1-ClickTechnologie speichert Kundeninformationen mit Hilfe von Cookies, so dass diese bei der nächsten Bestellung nicht erneut gespeichert, sondern automatisch genutzt werden können. Das vereinfacht den Vorgang. Während einige deutsche Händler eine solche Lösung bereits im Einsatz haben, sollte sich alle anderen spätestens jetzt Gedanken machen, ob sie die Technologie nicht auch bald einsetzen wollen. Mit einem starken Payment Services-Provider an ihrer Seite, der ein entsprechendes Token zur Verfügung stellt, können deutsche Unternehmen die Einkaufsmethode einfach und schnell in bestehende Prozesse und Systeme integrieren. Zu beachten ist lediglich, dass Amazon weiterhin das Markenschutzrecht auf den Namen „1-Click“ hat, vergleichbare Abläufe also einen anderen Namen tragen müssen. „Weiter“, „Bestellen“ sowie „Bestellung abgeben“ sind in Deutschland jedoch aufgrund der fehlenden Eindeutigkeit nicht zulässig, „kostenpflichtig bestellen“ hingegen beispielsweise erlaubt. Wer dies berücksichtigt, dem muss vor dem wachsenden 1-Click Angebot von Online-Shops aus den USA nicht bange sein. n


TREND Cashback

Die Vorteile von Cashback-Programmen – eine Checkliste Cashback-Programme bieten sowohl dem Kunden als auch dem Unternehmen jede Menge Vorteile. Im Fokus steht dabei vor allem eins: die Kundenzufriedenheit

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ls weltweite Einkaufsgemeinschaft bietet Lyoness seinen Mitgliedern selbst Shoppingvorteile in Form von Cashback und Shopping Points und weiß, worauf es bei der Gestaltung solcher Programme ankommt. „Es gibt ein paar Fragen, die sich Kunden üblicherweise stellen, wenn es um die Entscheidung geht, ob sie an so einem Programm teilnehmen sollen“, weiß Guido van Rüth, Geschäftsführer von Lyoness Deutschland, aus Erfahrung. Worauf Kunden achten sollten, um keine bösen Überraschungen nach Abschluss eines Cashback-Programms zu erleben, verrät Lyoness in folgender Checkliste. Check 1: Woran erkenne ich ein attraktives Cashback-Programm? Kunden sollten prüfen, wie und wann bei einem Cashback-Programm die Auszahlung des Cashback erfolgt. Beim Sammeln von Shopping Points sollte schon nach kurzer Zeit ein attraktiver Punktestand erreicht werden können und auf die Attraktivität der dafür angebotenen Produkte, Leistungen und Deals geachtet werden. „Die Treue soll schließlich möglichst bald belohnt werden“,

betont van Rüth. Bei Lyoness wird der Cashback bereits ab einem Guthaben von fünf Euro ausbezahlt – ein klarer Vorteil gegenüber den Mitbewerbern, denn Lyoness Mitglieder erhalten auf diese Weise schon nach kurzer Zeit Geld zurück. Check 2: Ab wann ist ein Cashback-Programm für Kunden rentabel? „Ein Cashback-Programm rentiert sich oftmals bereits bei geringen Einkaufsumsätzen“, so van Rüth. Bei den Cashback-Programmen von Lyoness können Kunden sowohl von Cashback profitieren als auch Shopping Points sammeln. Je nach Partnerunternehmen erhält man bei Lyoness bis zu fünf Prozent der Einkaufssumme als Cashback zurück. Das Ganze erfolgt rasch und unkompliziert. Sobald sich fünf Euro angesammelt haben, wird der Cashback-Betrag automatisch auf das zuvor angegebene Bankkonto überwiesen. Check 3: Datenschutzbestimmungen beachten „Das Kleingedruckte vor der Teilnahme an einem Cashback-Programm zu lesen ist in jedem Fall sinnvoll. Zu kontrollieren, ob mit der so genann-

ten Double-Opt-in-Methode gearbeitet wird, wird oft vergessen und sollte daher unbedingt beachtet werden“, fasst van Rüth zusammen. Beim Double-Opt-in, wie er auch bei Lyoness eingesetzt wird, muss der Kunde seine Teilnahme an der Mitgliedschaft zweimal bestätigen. So werden unliebsame Überraschungen vermieden. Check 4: Was unterscheidet dieses Cashback Programm von ähnlichen Programmen? „Bei uns erhält man nach jedem Einkauf eine SMS oder E-Mail über den getätigten Einkauf. So hat man jederzeit einen Überblick über seine Einkäufe, die Höhe des Cashback, die gesammelten Shopping Points und somit auch über seine Ausgaben. Das bieten ähnliche Programme nicht an“, erklärt van Rüth. Ebenfalls eine Benachrichtigung per SMS erhält man, sobald eine Rücküberweisung des gesammelten Cashback erfolgt. Dazu braucht man diese Funktion lediglich in seinem eigenen Profil auf der Lyoness Website zu aktivieren – so hat man immer im Blick, wie viel man durch das Cashback-Programm bisher gespart hat.  n

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TREND App-basierte Barcodeerfassung

Apps zur Datenerfassung steigern die Produktivität und reduzieren Betriebskosten In einem wettbewerbsintensiven Umfeld müssen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse kontinuierlich optimieren, egal, ob in der Logistik, in der Fertigung oder im Handel. Die mobile App-basierte Datenerfassung ist dabei ein entscheidender Baustein. Bei der Auswahl einer Lösung spielen Ergonomie, Integrationsfähigkeit und Betriebskosten eine wichtige Rolle Der Autor: Dr. Samuel Müller ist CEO und Mitbegründer von Scandit in Zürich in der Lage, die Apps einfacher und schneller an geänderte Anforderungen anzupassen oder neue Funktionalitäten einzuführen, beispielsweise Barcodes unterschiedlicher Typen oder auch gleichzeitig mehrere Barcodes in nur einem einzigen Vorgang einzulesen.

Apps per Touchscreen bedienen

▲Barcodescanning-Lösungen für die Bestandsverwaltung lassen sich einfach in bestehende ITSysteme für den Einzelhandel integrieren

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nternehmen, egal welcher Branche, setzen vielfach noch veraltete Technologie für die mobile Datenerfassung ein. Herkömmliche, dedizierte Barcodescanner, wie sie Mitarbeiter zur Bearbeitung und Erfassung von Aufträgen, Lagerbeständen oder beim Warenein- und -ausgang nutzen, sind unflexibel, unhandlich und verursachen hohe laufende Kosten. Im Vergleich dazu bietet die App-basierte Barcodeerfassung zahlreiche Vorteile.

Geringere Investitionskosten Geringere Kosten für Investition, Betrieb und Wartung sind für Unternehmen immer ein Thema. Smartphones bieten eine vergleich-

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bare oder sogar höhere Scangeschwindigkeit als dedizierte Barcodescanner – zu deutlich geringeren Total Cost of Ownership (TCO); sie umfassen Hardware-, Softwarelizenz-, Entwicklungs-, Schulungs- und Betriebskosten. Ein gewichtiger Faktor ist die Alterung der Hardware. Die durchschnittliche Lebensdauer von Smartphones im Unternehmenseinsatz beträgt etwa zwei Jahre. Das ist kürzer als bei einem traditionellen Barcodescanner. Durch die geringeren Beschaffungskosten für Smartphones (und deren breiten Einsatzmöglichkeit) können Unternehmen in kürzeren Abständen neue Geräte beschaffen und profitieren immer noch von geringeren TCO. Durch die Trennung von Hardware und Software sind Unternehmen darüber hinaus

Mobile Apps auf Smartphones sind per Touchscreen benutzerfreundlich und leicht zu bedienen – zumal der Anwender in der Regel seit Jahren mit der Handhabung vertraut ist. Kombiniert mit der technischen Ausstattung aktueller Geräte wie leistungsstarken Kameras und hochauflösenden Displays ermöglichen sie eine schnelle und präzise Erfassung aller Barcodes – auch unter erschwerten Bedingungen, etwa bei schwachem oder blendendem Licht oder auf unebenen Oberflächen. Auch bezüglich Ergonomie und Handlichkeit können Smartphone-basierte Lösungen deutliche Vorteile für sich verbuchen. Mitarbeiter, egal, ob sie im Lager, am Warenein- und -ausgang oder in der Logistik tätig sind, können ein Smartphone komfortabel mit sich führen. Im Vergleich dazu sind die üblichen Barcodescanner, wie sie beispielsweise auch Paketzusteller verwenden, unhandlich, groß und schwer.

Software agil entwickeln Mit einer geeigneten Entwicklungsplattform, wie Scandit Flow, können Unternehmen in kurzer Zeit Apps für jedes iOS-, Androidund Windows-Gerät erstellen, das über eine Kamera verfügt. Auch die Verteilung und Aktualisierung der Software ist mit einem Mobile-Device-Management (MDM- oder Mobile-Application-Management-(MAM)Tool zu jeder Zeit problemlos möglich. Im


▲Barcode-Apps sind die Basis dafür, um Prozesse in allen Bereichen der Wertschöpfungskette spürbar zu beschleunigen

Nahtlose Integration Apps for mobile data capture increase productivity and reduce operating costs In a highly competitive environment, companies have to continuously optimize their business processes, whether in logistics, manufacturing or retail. That’s where mobile app-based data capture comes in as a significant component. Ergonomics, integration capability and operating costs play an important role when selecting a solution. In many cases companies, regardless of the industry, still use outdated technology for mobile data capture. Traditional, dedicated barcode scanners, such as those used by employees to edit and record orders, stock levels or incoming and outgoing goods, are inflexible, slow and cause high running costs. In comparison, app-based data capture offers numerous advantages. These include lower costs for investment, operation and maintenance, user-friendly handling of mobile apps on smartphones via touch screen, seamless integration into existing ERP solutions and agile software development for any iOS, Android and Windows device. The implementation of an app-based barcode scanning solution focuses on the establishment of new and optimized business processes in context of digital transformation. This enables companies to reduce their operating costs, increase productivity and improve competitiveness. Unterschied zu herkömmlichen Barcodescannern lassen sich mit einem einzigen, komfortabel zu bedienenden Gerät mehrere Unternehmensanwendungen ausführen, Anzeige

beispielsweise für den Auftragseingang, die Lagerverwaltung, Erfassung von Zustellnachweisen oder der Rückverfolgung von Warensendungen.

Das vollständige Potenzial der mit Apps erfassten Daten aus der Waren- oder Logistikkette lässt sich erst mit standardisierten Schnittstellen zur Auftragsverwaltung, der Lagerwirtschaft, den ERP-Systemen und der Transportlogistik erschließen. Ideal sind in diesem Zusammenhang dedizierte Konnektoren zu den gängigen betriebswirtschaftlichen Systemen. Die mobile App-basierte Datenerfassung wird so zu einem Kernstück durchgängiger Geschäftsprozesse.

Fazit Bei der Entwicklung und Einführung einer App-basierten-Barcodescanning-Lösung geht es letztlich nicht nur um die Ablösung veralteter Hardware. Im Vordergrund steht die Etablierung neuer optimierter Geschäftsprozesse im Rahmen der Digitalen Transformation. Mobile Apps liefern die Kernelemente für die Einführung hocheffizienter vollständig digitalisierter Wertschöpfungsketten in vielen Branchen. Unternehmen sind damit in der Lage, ihre Betriebskosten zu senken, ihre Produktivität zu steigern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. n Anzeige


MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology

Mobilcomputer für POS, Lager und Inventur Zuverlässige Datenerfassung sorgt für eine höhere Bestandsgenauigkeit am Point of Sale und erhöht damit das Kundenerlebnis – ein Überblick über die neuen Universalgeräte n ACD Elektronik Firmenname: ACD Elektronik GmbH Adresse: Engelberg 2, 88480 Achstetten Telefon: +49 7392 7 08-499 E-Mail: vertrieb@acd-elektronik.de Internet: www.acd-gruppe.de Kontakt: Nicole Eisele

Mobiles Terminal M160 UHF-RFID Durch die einfache Struktur ist das M160 UHF-RFID sehr übersichtlich gestaltet und führt zu höchster Akzeptanz unter den Mitarbeitern. Durch die Kombination aus UHF-RFID und wahlweise einem 1D- oder 2D-Scanner in einem kleinen, handlichen Gerät erfüllt das M160 UHF-RFID alle Anforderungen der Intralogistik. Einzigartig in der Branche ist zudem die Schnelleingabetastatur mit 15 großen Tasten zur sicheren und schnellen Eingabe; selbst mit Arbeitshandschuhen. Fünf doppel- und freibelegbare Funktionstasten sorgen für eine Anpassung an die individuelle Bedienung der Nutzer. Das schlanke, ergonomische Design mit Halteband und eine – über die Tastatur abbildbare – zentrale Scannertaste ermöglichen die einfache Einhandbedienung The M160 with UHFRFID offers a streamlined yet extremely robust, intelligent, and efficient solution for mobile use. Small, easy to handle, and lightweight, the M160 UHF-RFID is also ideal for intensive scanning and can be operated with just one hand. To capture and monitor the internal flow of goods and materials, the M160 with UHFRFID offers ideal solutions. The ergonomic design with strap and touch pen makes daily work with the M160 UHF-RFID supremely comfortable. The reader is integrated in the terminal to guarantee efficient work. Even in tough industrial environments, the stable ABS housing offers sufficient protection against dust and water as well as increased durability.

Alle Angaben laut Hersteller

Anwendungsbereiche / Scope of application Retail Fashion, innerbetrieblicher Waren- und Materialfluss, Prozesse mit UHF-RFID Tags Retail Fashion, internal flow of materials, Processes with UHF RFID

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers UHF RFID mit einer Frequenz von 865 bis 868 MHz (EU), Frequenz von 902 – 928 MHz (auf Anfrage), im Nahbereich bis zu 1 m, zwei Tastatur-Varianten (Hartschale und beleuchtete Silikontastatur), 5 Funktionstasten, 3,5“ TFT-Farbdisplay mit LEDBacklight, ergonomische Form, Einhandbedienung, Wechselakku UHF RFID frequencies: 865 until 868 MHz (EU), UHF RFID frequencies: 902 until 928

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MHz (on request), Close-up range up to 1 metre, two alternative keypad versions (hard shell and Illuminated silicone keypad), 5 function keys, 3.5” TFT colour screen with LED backlight, ergonomically design, One-hand operation, Change battery

n Casio Europe Firmenname: CASIO Europe GmbH Adresse: Casio-Platz 1, 22848 Norderstedt Telefon: +49 40 5 28 65-407 E-Mail: solutions@casio.de Internet: www.casio-solutions.de Kontakt: Thomas Uppenkamp

Full-Touch-Handheld CASIO IT-G400 Eine Alternative zu RuggedSmartphones präsentiert Casio mit dem IT-G400, einem industrietauglichen Mobilcomputer mit Full-Touch-Display für Android-Applikationen. Zu den professionellen Features der robusten Handheld-Computer gehören das Betriebssystem Android 6.0.1 und der starke 5.800 mAh Akku. Der integrierte CMOS-Imager neuester Bauart ist extrem schnell und sehr leistungsfähig. Das Erfassen des Identcodes wird dabei durch einen gut erkennbaren Laser-Zielstrahl unterstützt. Der Imager erkennt sogar beschädigte Codes blitzschnell und bestätigt das Leseergebnis durch ein optisches oder akustisches Signal sowie durch Vibrieren des Geräts, was besonders in geräuschvollen Umgebungen sinnvoll ist. Wirkungsvolle Filter gegen hochfrequentes Flackern bei moderner LED-Beleuchtung sorgen für konstante Lesequalität. Casio presents an alternative to rugged smartphones with the IT-G400, a mobile computer with a full-touch display for Android applications for challenging demands. The professional features of the rugged handheld computer include the operating system Android 6.0.1, a high-speed imager and a powerful 5800 mAh battery. The integrated CMOS imager is of the latest design, and extremely fast and powerful. A clearly-visible targeted laser aimer enables barcodes to be captured. The imager is even able to detect damaged codes at lightning speed and confirms the code has been read by emitting an optical or acoustic signal, as well as by vibrating, which is especially useful in noisy environments. Effective filter against high-frequency flickering under modern LED lighting allows for constant reading quality.

Anwendungsbereiche / Scope of application Wareneingangserfassung, Nachschubbedarfserfassung, Datenerfassung im Lager, Inventurunterstützung


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Check of incoming goods, Capture of replenishment requirements, Data collection in stock, Inventory support

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Gute Ergonomie und hohe Robustheit, lange Einsatzdauer durch starken LithiumIonen Akku, Investitionssicherheit durch professionelle Hardwarequalität, höchste Verfügbarkeit durch erstklassigen Produkt-Support Excellent ergonomics and high durability, long battery life due to strong lithium-ion battery, Investment security through professional hardware quality, highest availability through first-class product support

Ihre Daten:

n Checkpoint Systems Firmenname: Checkpoint Systems Adresse: Ersheimer Str. 69, 69434 Hirschhorn Telefon: +49 6272 9 28-0 E-Mail: de-info@checkpt.com Internet: www.checkpointsystems.com Kontakt: Torsten Labusch

Mobil

erfasst

FreshFinder Checkpoints RFID-Anwendung „FreshFinder“ zielt darauf ab, Verluste durch abgelaufene Frischwaren im Lebensmitteleinzelhandel zu reduzieren. Frischwaren wie z. B. Fleisch, die in Selbstbedienungstheken angeboten werden, werden während des Verpackungsprozesses mit RFID-Etiketten versehen. Die Etiketten werden dabei mit den relevanten Produktdaten kodiert. Mittels verschiedener RFID-Lesepunkte und -Lesegeräte, die z. B. auf der Verkaufsfläche und im Kassenbereich angebracht werden, ermöglicht die Lösung ein automatisiertes Haltbarkeits-Management. With Checkpoint’s RFID application “FreshFinder” food retailers can reduce their losses caused by expired fresh products. Items like fresh meat which is offered in self-service counters will be provided with RFID tags applied during the packaging process and encoded with relevant product data. By means of RFID reading points and reading devices, the solution provides staff with data as to when a product needs replenishing, if something is going out of date, or if it is simply located in the wrong area of the store.

Anwendungsbereiche / Scope of application Einzelhändler erhalten mittels „FreshFinder“ einen exakten Überblick, welche Produkte sich aktuell in den SB-Theken befinden und wann das jeweilige Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist. Bevor Waren aus dem Verkauf genommen werden müssen, können beispielsweise rechtzeitig Preisanpassungen vorgenommen werden, um den Umsatz anzukurbeln. Lebensmittel zu entsorgen, bedeutet nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern auch die Verschwendung von Lebensmitteln. With FreshFinder, retailers receive an exact overview which products are currently available in the self-service counters and when the best-before date is reached. To boost sales price adjustments can be made at the right time, before products have to be taken out of the sale. Throwing away articles is not only an economic loss, but also an avoidable waste of food

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www.quad.de Tel.+ 49(0)2941/2801- 0


MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Die auf RFID-basierende Lösung bietet ein Höchstmaß an Genauigkeit durch einen hohen Automatisierungsgrad und erfordert dabei nur minimale Investitionen in die Infrastruktur. Neben der Abfallreduzierung dient die Lösung auch der Umsatzsteigerung, indem der Warennachschubprozess optimiert werden kann. Im Rahmen von Tests konnten mithilfe des „FreshFinders“ die Lebensmittelabfälle um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Auch der Umsatz stieg infolge eines optimierten Warennachschubprozesses um sieben Prozent. Darüber hinaus konnte der Arbeitsaufwand um bis zu 50 Prozent reduziert werden, was Einzelhändler in die Lage versetzt, ihre personellen Ressourcen mehr auf den Kundenservice in den Frischeabteilungen zu konzentrieren. The RFID-based solution provides a high level of accuracy and requires minimal investment in the infrastructure. In addition to the reduction of waste, the solution also helps retailers to increase sales by optimizing the replenishing process. Tests have shown that food waste can be reduced by up to 30 per cent, while sales can be increased by seven per cent as a result of an optimized stock picking process. In addition, the workload can be reduced by as much as 50 percent, which enables retailers to focus their staff on customer service.

n Cipherlab Firmenname: CipherLab Adresse: Flight Forum 40, 5657 DB, Eindhoven, Niederlande Telefon: +49 160 8 46 33 16 E-Mail: stefan.gerats@cipherlab.eu Internet: http://de.cipherlab.com/ Kontakt: Stefan Gerats

Alle Angaben laut Hersteller

9700A Der 9700A von CipherLab basiert auf Android 6.0 und bietet vielfältige1D/2D-Reader-Optionen für den Nah- und Fernbereich, was eine zuverlässige Datenerfassung gewährleistet. So lassen sich beispielsweise via Long-Range-Funktion ein Paletten-Barcode vom Gabelstapler aus scannen und so Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Der mobile Scanner zeichnet sich zudem durch unterschiedliche Optionen der drahtlosen Kommunikation aus. Dies ermöglicht eine schnelle und einfache Datenübertragung. Der 9700A ist nach dem IP65-Standard geschützt und übersteht Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,80 Meter. Drei Tastaturoptionen bieten darüber hinaus optimalen Bedienkomfort. The CipherLab 9700A is based on Android 6.0. It offers a wide range of1D/2D reader possibilities for near and far range, ensuring reliable data acquisition. Thanks to its long-range functionality, a pallet barcode can be scanned from the forklift truck, for example, so work processes become more efficient. Furthermore, the mobile scanner features different options for wireless communication to enable fast and easy data transfer. The 9700A is IP65 rated and can withstand drops from up to 1.80 meters. Three keypad options also offer optimum ease of use.

Due to its robustness, the 9700A is particularly suitable for industrial use in all environments such as warehouse logistics, distribution centres and manufacturing industry.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Durch seine Vielseitigkeit und flexiblen Leseoptionen kann der 9700A auch unter erschwerten Bedingungen Barcodes lesen. Insbesondere die alphanumerische Tastatur mit bis zu 53 Tasten gewährleistet im Einzelhandel eine schnelle und zuverlässige Dateneingabe. Due to its versatility and flexible reading options, the 9700A can read barcodes even under difficult conditions. Its up to 53-key alphanumeric keyboard guarantees fast and reliable data entry in the retail trade.

n Datalogic Firmenname: Datalogic S.r. l. Niederlassung Central Europe Adresse: Röntgenstraße 43, 64291 Darmstadt Telefon: +49 6151 93 58-0 E-Mail: info.adc.de@datalogic.com Internet: www.datalogic.com Kontakt: Anja Schaber

Joya Touch A6 Ein Universalgerät für den Handel: Entwickelt für Applikationen auf der Verkaufsfläche ist der neue Joya Touch A6 die anwenderfreundliche Lösung sowohl für Self-Shopping als auch für professionelle Prozesse wie Inventuren, Regalauffüllungen, und Bestandsmanagement. Der Joya Touch A6 basiert auf einer leistungsstarken Qualcomm Snapdragon Plattform und Android 6.0 Marshmallow (upgradeable auf Android 7.1 Nougat). Für Flexibilität sorgen die beiden Formfaktoren: die Handheld Version die einem Smartphone ähnelt und die Variante mit Pistolengriff und Trigger. Innerhalb weniger Minuten können Anwender ihr Gerät zu einem Handheld oder einer Pistolengriff-Lösung umbauen. Multi-purpose device for retail: The new Joya Touch A6 device has been developed for applications in retail and is designed to cover both customer oriented applications like Self-Shopping as well as professional applications on the shop floor. The Joya Touch A6 device comes with a powerful Qualcomm Snapdragon platform and features Android 6.0 Marshmallow (field upgradeable to Android 7.1 Nougat). This device is available in two form factors: a handheld version resembling a smartphone and a pistol-grip version with a comfortable trigger. Users can change from one form to the other with ease, adapting to applications and user preferences.

Anwendungsbereiche / Scope of application Inventur, Regalauffüllung, Zugangskontrolle, Preiskontrolle, Verkaufsunterstützung, Self Shopping, Warteschlangenmanagement Shop floor applications, assisted sales, gift registry, access control, inventory

Anwendungsbereiche / Scope of application

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

Der 9700A ist aufgrund seiner Robustheit besonders für den industriellen Einsatz in allen Umgebungen geeignet. Beispiele sind Lagerlogistik, Distributionszentren und Fertigungsindustrie.

Multi-Funktionales Gerät das sowohl vom Kunden selbst für Self-Shopping eingesetzt werden kann als auch vom Händler für professionelle Aufgaben wie Inventuren, Regalauffüllungen, etc.

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Multi-purpose device that could be used to improve the customer’s shopping experience and function as a self-shopping pod and at the same time support the retailer as a professional device to manage inventories, shelf-replenishment, etc.

n Denso Auto-ID Firmenname: DENSO Auto-ID Business Unit of TT Network Integration Europe GmbH Adresse: Immermannstr. 65 B, 40210 Düsseldorf Telefon: +49 211 8 82 52-450 E-Mail: info@denso-autoid-eu.com Internet: www.denso-autoid-eu.com Kontakt: Sina Haupt

In the retail industry today, customers have high expectations. To build a profitable and engaging in-store experience, companies need full control not only at the point of sale (POS) but also from storage to inventory, to staff enablement, to personal shopping solutions – and in many other areas. We from DENSO offer mobile data solutions and reliable devices for the retail industry. The latest addition to our product range is the SE1-BUB-C, a pocket size scanner with built-in RFID technology, which was designed especially for one-to-one RFID tag processing from short distances.

Anwendungsbereiche / Scope of application Point of Sale, Lager, Inventur Point of Sale, Storage, Inventory

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

RFID Scanner SE1-BUB-C Heutzutage haben Kunden hohe Erwartungen an den Einzelhandel. Um das Einkaufen in einem Geschäft zu einem Erlebnis werden zu lassen, müssen Unternehmen nicht nur am Point of Sale (POS), sondern auch vom Lager bis zum Inventar, über das Personal bis zu individuellen Einkaufsvorlieben der Kunden die volle Kontrolle behalten. Und dies sind noch lange nicht alle Bereiche, die abgedeckt werden müssen. Denso bietet Lösungen für mobile Datenerfassung und zuverlässige Geräte für den Einzelhandel. Die neueste Ergänzung zu ihrer breiten Produktpalette an Scannern und Handheld Terminals ist der SE1-BUB-C, ein Scanner im Taschenformat mit integrierter RFID-Technologie. Er wurde speziell für das Scannen einzelner RFID-Tags aus nächster Entfernung entwickelt.

Der neue Pocket-Size-Scanner („Scanner im Hosentaschenformat“) wiegt nur rund 70 Gramm und kann bequem gelagert und den ganzen Tag getragen werden, sodass er perfekt für jene Betriebe ist, in denen die Mitarbeiter immer einen Scanner bei sich haben müssen. Er verhindert zudem das ungewollte Scannen anderer RFIDTags, die sich in nächster Nähe befinden. So wird die reibungslose und schnelle Verarbeitung einzelner RFID-Tags gewährleistet. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der SE1-BUB-C durch das Scannen eines Setup-Codes problemlos mit anderen Bluetooth-Geräten verbunden werden kann. Diese Funktion bietet zahlreiche Vorteile: Beispielsweise kann von einem Mitarbeiter direkt eine Inventur durchgeführt werden, während er einen Kunden im Geschäft bedient. Das hilft den Angestellten, auf

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„Der neue CipherLab RS31 ist ideal geeignet für mobile Mitarbeiter mit viel Kundenkontakt. Sein Gewicht von unter 260 Gramm macht das Gerät besonders komfortabel und anwenderfreundlich. Es ähnelt einem Smartphone, basiert auf Android 7 inklusive GMS und ist darüber hinaus IP67-konform. Zudem lässt sich der RS31 durch eine Auswahl verschiedener Barcode-Scanner, RFID-Lesefunktion, NFC-Peer-to-Peer-Kommunikation sowie die Unterstützung sicherer Kartenbezahlprozesse exakt an die Anforderungen des jeweiligen Nutzers anpassen.“

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RS31

„Die neue RS31Serie ist ab Oktober über den Distributor EET Europarts erhältlich.“

S e r i e s

CPU: Quad-Core ARM OS: Android 7.0 + GMS Certification Cortex-A53 1.3 GHz Display: 5’HD RAM: 2GB ROM: 16GB IP: IP65 & IP67 WLAN: LTE / 802.11 a/b/g/n/ac Bluetooth v4.1 dual mode UMTS & NFC

Agnes-Pockels-Str. 16 40721 Hilden Tel.: +49 211 7584 67-13 E-Mail: arh@eeteuroparts.de Internet: www.eeteuroparts.de

7

4,7

a/b/g/n/ac


MARKTÜBERSICHT

Alle Angaben laut Hersteller

Identtechnik / Identification Technology Informationen genauer zugreifen zu können und den Kunden wird ein modernes Kauferlebnis ermöglicht. Die neue Innovation ist kompatibel mit iOS, Android und Windows. Darüber hinaus bietet der SE1-BUB-C eine Funktion, mit der jedes in SGTIN-96 geschriebene RFID-Tag in einen EAN-Code umgewandelt werden kann. The new pocket size scanner weighs only about 70 g and can be conveniently stored and carried all day long, making it perfect for workplaces where staff members consistently need to carry a scanner. It also prevents scanning of other nearby RFID tags, and thus, guarantees the smooth and quick processing of RFID tags one at a time. Another advantage is that the SE1-BUB-C can easily connect with other Bluetooth devices simply by scanning a setup code. This feature offers various benefits, for example, on-the-spot inventory checking can be done while serving customers in a store. That helps the staff to accurately access information and add value to the customers’ experience. The pocket size innovation is compatible with iOS, Android, and Windows. Furthermore, the SE1BUB-C offers a function to convert any RFID tag written in SGTIN-96 to an EAN code.

that accompanies customers throughout the entire buying process at any time on a customer’s smartphone. By using Detego InChannels, retailers are able to get a much deeper understanding of consumer behaviour across various different channels.

n Detego

n EET Europarts

Firmenname: Detego GmbH Adresse: Hans-Resel-Gasse 17a, 8020 Graz, Österreich Telefon: +43 316 71 11 11 E-Mail: office@detego.com Internet: www.detego.com Kontakt: Iris Hauk

Firmenname: EET Europarts Adresse: Agnes-Pockels Straße 16, 40721 Hilden Telefon: +49 211 75 84 67-15 E-Mail: arh@eeteuroparts.de Internet: www.eeteuroparts.de Kontakt: Arno Hasberg

Detego InChannels

CipherLab 2500-Serie

Mit Detego InChannels bekommt der Händler ein Softwareprodukt an die Hand, das Consumer Engagement im Store ermöglicht. Der Kunde wird „dort abgeholt, wo er sich gerade in seinem Einkaufsprozess befindet“, d.h. die Software bietet verschiedene Facetten der Interaktion mit den Markenartikeln. Diese reichen von interaktiven Infoscreens auf der Fläche und in der intelligenten Umkleide (Smart Fitting Room) bis hin zu mobilen Apps und dem Chatbot Detega, worüber der Kunde in seinem Kaufprozess auf dem Smartphone jederzeit begleitet werden kann. Mittels Detego InChannels kann der Händler somit seinen Service verbessern und erhält zugleich neue KPIs (Key Performance Indicators). Detego InChannels bridges the gap between online and bricks-and-mortar retailing by using more digital touchpoints in stores. These include digitally connected “smart fitting rooms” and interactive screens on the sales floor, as well as the introduction of a new Detego chatbot

Die Handscanner der 2500-Serie von CipherLab mit 1D/2D-Reader-Optionen zeichnen sich durch eine hohe ScanGeschwindigkeit sowie eine enorme Präzision aus. Verbunden via USB, RS232 oder Keyboard Wedge (Tastaturweiche) erkennen die Geräte auch Kabel und Zugriffsinformationen blitzschnell. Hinzu kommen optimaler Schutz vor elektrostatischer Entladung (ESD) und Wechsel-Akkus, die die Nutzung vereinfachen. Die Scanner bieten darüber hinaus Schutzklasse IP54 und einen 1,80 Meter Fallschutz. Die integrierte Bluetooth-Funktion mit einer Reichweite von bis zu 100 Metern sorgt zudem für ein Plus an Flexibilität. The CipherLab 2500 series hand-held scanner with 1D / 2D reader options offers a high scanning speed and enormous precision. Connected via USB, RS232 or keyboard wedge, the devices also recognize cables and access information quickly. In addition, they are fully protected against electrostatic discharge (ESD). Removable and rechargeable batteries simplify the use. The scanners also offer protection

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Anwendungsbereiche / Scope of application Namhafte Modehändler in Europa nutzen bereits die Consumer Engagement Funktionalitäten von Detego InChannels in Umkleiden, auf interaktiven Infoscreens und über Smartphones. Die Dialog-Möglichkeiten mit dem Kunden im Store entfalten großes Potenzial bei der Kundenbindung und langfristig beim Omnichannel-Erfolg. Major fashion retailers in Europe are already using Detego InChannels’ consumer engagement functions in the fitting room, on interactive information-screens and smartphones. The various possibilities for dialogue with the customer in the store unfold great potential in customer loyalty and omni-channel success in the longrun.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Kunden in den Store holen, Kunden zu wiederkehrenden Käufern machen, Markentreue realisieren, Kunden über digitale Touchpoints begeistern, mehr über Kaufpräferenzen der Kunden erfahren Attract more customers to the store, Make consumers to recurring buyers, Realise brand loyalty, Excite customers with digital touchpoints, Gain insights on consumer preferences


class IP54 and 1,80 metre drop protection. The integrated Bluetooth function with up to 100 meters range allows for additional flexibility.

Anwendungsbereiche / Scope of application Die Geräte der 2500-Serie sind für den Einsatz in den unterschiedlichsten Branchen wie Handel, Lager und Leichtindustrie geeignet. The devices of the 2500 series are suitable for use in a wide range of industries such as retail, warehousing and light industry.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Eine hohe Präzision beim Scannen ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Datenerfassung und gestaltet Prozesse am Wareneingang, dem Point of Sale (POS) sowie der Bestandsprüfung effizienter. High scanning precision enables fast and reliable data collection and makes processes from incoming goods through to point of sale (POS) and inventory more efficient.

codes herausragende Ergebnisse. Interessant ist diese Funktion vor allem aufgrund des Trends, nötige Elemente wie z. B. den Artikel-Strichcode auf Produkten möglichst klein zu halten. So bleibt zum Beispiel der Wechsel von EAN-Strichcodes auf 2D-Barcode im Medizinbereich ein mögliches Thema. Presentationscanner for 1D and 2D Barcodes: The exceptional Barcodescanner AS2350 from Artdev includes the powerful and aggressive imager optic for 2D Barocdes into the stylish and classic design of a 1D-Laserscanner. The compact 2DImager supplies outstanding results even at hard-to-read and damaged Barcodes. Due to the fact that neccessary information like a barcode get more and more compact on product packages to keep the available space for advertising embedding a

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n Pulsa Firmenname: PULSA GmbH Adresse: Landweg 6, 32339 Espelkamp Telefon: +49 5743 9 31 97-0 E-Mail: info@pulsa.de Internet: www.pulsa.de Kontakt: Christian Manske

Full-Touch-Handheld für Android-Apps mobilisiert Ihre Informationslogistik

Der neue Mobilcomputer CASIO IT-G400 eignet sich aufgrund seiner Funktionsvielfalt, der robusten Bauweise und den integrierten Datenerfassungs-Features besonders gut für den Einsatz in Industrie, Handel und Logistik. Schnelle Identcode-Scans, Fotodokumentation, Abliefernachweis per Unterschrift und sichere Online-Kommunikation sind wichtige Elemente einer durchgängigen Informationslogistik.

CASIO IT-G400 mit Android Extrem robustes Full-Touch-Handheld mit schnellem High-Speed Imager und starkem Qualitäts-Akku „ Bewährt: Android 6.0.1 Betriebssystem für vielfältige Apps

AS-2350 Präsentationsscanner für 1D und 2D Barcodes: Der außergewöhnliche Barcodescanner AS-2350 des Herstellers Artdev hat das stilvolle, klassische Design eines 1D-Laserscanners, verbindet dies jedoch mit einer aggressiven Hochleistungsoptik, die ebenfalls 2D Barcodes erfasst. Der kompakte 2D-Imager liefert auch bei schwer lesbaren und beschädigten Bar-

„ Stark: ARM® Cortex® A53 Quad Core Prozessor (1,2 GHz) „ Leicht und robust: 325 g, Schutzart IP67 und 1,5 m Sturzresistenz „ Kratz- und bruchfest: Displayscheibe aus Toughened Glass „ Ausdauernd: 5.800 mAh Lithium-Ionen Akku „ Hohe Leseleistung: Integrierter 1D-/2D-Imager „ Flexibel: NFC / RFID-Funktionalität „ Investitionssicher: Professionelle Hardwarequalität mit höchster Verfügbarkeit und erstklassigem Produkt-Support CASIO Europe GmbH - Mobile Industrial Solutions Casio-Platz 1 - 22848 Norderstedt - Tel.: +49 (0)40 52865.407 eMail: solutions@casio.de - www.casio-solutions.de


MARKTÜBERSICHT Identtechnik / Identification Technology 2D imager into the AS-2350 is a perhaps even needed step. For example the change from linear barcodes to 2D barcodes in the mecidal area or on medical products stays a vivid discussion.

n QUAD Firmenname: QUAD GmbH Adresse: Windmüllerstr. 30, 59557 Lippstadt Telefon: +49 2941 28 01-0 E-Mail: info@quad.de Internet: www.quad.de

Honeywell Mobil Computers CN75/CN75e Die ultrarobusten HoneywellMobilcomputer CN75 + CN75e mit Hochleistungs-Imager sind mit ihrem handlichen Design optimal für den Einsatz in Retail, Außendienst und Transport geeignet. Sie unterstützen Microsoft Windows Embedded Handheld 6.5 sowie Android 6.0 Marshmallow. Der CN75 wurde speziell für den Außendienst möglichst klein, gleichzeitig leistungsstark und robust entwickelt. Modell CN75e ist mit einer größeren Tastatur für Lieferumgebungen eignet, in denen Arbeiter Handschuhe tragen oder besonders viele Daten eingeben müssen. The ultra-robust Honeywell Mobile Computers CN75 + CN75e with High Performance Imagers are specifically designed for application in Retail, External Work and Transportation. They support Microsoft® Windows Embedded Handheld 6.5 as well as Android 6.0 Marshmallow. The CN75 was specifically designed for field staff, very small but high-performing and robust, Model CN75e features a larger Keypad for environments where Operators wear gloves or need to put in numerous data fast and easy.

Toshiba B-FV4D Linerless Der B-FV4D Linerless ist ein kompakter, effizienter und flexibel für alle Anwendungen einsetzbarer Drucker, der Etiketten ohne Trägerpapier verarbeitet. Etiketten ohne Trägerpapier sind ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Mit dem integrierten Messer kann eine individuelle Etikettengröße/-länge auch durch den Klebstoff hindurch geschnitten werden. Das Modell wurde speziell für eine sehr einfache Bedienung und Anwendung modifiziert. Die nutzbare Lauflänge einer Rolle wird um bis zu 40 Prozent bei gleichem Durchmesser erhöht, wodurch sich die Rollenwechselzyklen verlängern und die Produktivität gesteigert wird. Die Drop-in-Ladefunktion erleichert das Einlegen der Etikettenrolle. The B-FV4D Linerless is a compact, efficient and versatile printer that prints labels without backing paper. Labels without backing paper are a contribution to more sustainability. With the integrated knife an individual label size / length can be cut also through the adhesive. The useful run length of a roll is increased by up to 40 per cent with the same diameter, which increases roll change cycles and thus increases productivity. Linerless labels offer much more printable area. The drop-in loading feature makes it easier to load the label roll.

Anwendungsbereiche / Scope of application Preisetiketten (z. B. Frischetheken), Zustellnachweise (Kurierdienste) Price labels (i. g. deli counters), proofs of delivery (courier service)

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Linerless-Etiketten sind umweltfreundlich, haben ein geringeres Gewicht und benötigen weniger Platz als herkömmliche Etiketten. Transport-, Lager- und Entsorgungskosten werden reduziert und unnötiger Müll wird sowohl während der Produktion als auch beim Etikettendruck vermieden. Linerless labels are environmentally friendly, have a lighter weight, and require less space than conventional labels. Transport, storage and disposal costs are reduced and unnecessary waste is avoided during production as well as during label printing.

n Zebra Technologies Anwendungsbereiche / Scope of application Retail, Außendienst, Transport Retail, External Work, Transportation

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Je nach Anwendungsbedarf und Umgebung Depending on Application and Environment

Firmenname: Zebra Technologies Deutschland GmbH Adresse: Ernst-Dietrich-Platz 2, 40882 Ratingen Telefon: +49 695 0 07 38 65 E-Mail: contact.emea@zebra.com Internet: www.zebra.com

Alle Angaben laut Hersteller

ZT610 and ZT620

n Toshiba Tec Firmenname: Toshiba Tec Germany Imaging Systems GmbH Adresse: Carl-Schurz-Str. 7, 41460 Neuss Telefon: +49 2131 12 45-328 E-Mail: info@toshibatec-tgis.com Internet: www.toshiba.de/tec Kontakt: Rainer Kinder

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Die professionellen ZT600 Thermo-Drucker wurden entwickelt, um selbst in den anspruchsvollsten Industrieumgebungen höchste Druckqualität bei einer Auflösung von bis zu 600 dpi und maximale Betriebszeit zu gewährleisten. Sie bieten neue benutzerfreundliche Funktionen wie vereinfachtes Laden von Medien und Einlegen von Farbbändern. Zudem verfügt die Serie über ein gut sichtbares Farbdisplay, das den Drucker-Status sowie einen Multi-Media-Hilfe-Guide anzeigt. So können Nutzer Probleme schneller erkennen, beheben und die Betriebszeit des Druckers erhöhen. Auf der ZT600-Serie laufen Link-OS-Anwendungen, die die Inbetriebnahme der Geräte, Netzwerkkonnektivität, Alltagsnutzung und Wartungen für gesteigerte Produktivität optimiert.


The ZT600 industry thermal printers withstand harsh environments while delivering superior print quality with an optional print resolution of 600 dpi micro consistent printing. They offer new user-friendly features like simplified media and ribbon loading, a highly visible color display that shares printer status and a guided multi-media support feature that indicates errors to help users resolve issues quickly and increase printer uptime. The ZT600 series runs Link-OS applications designed to streamline device deployment, network connectivity, daily use, and routine maintenance to optimize productivity.

With ZetesAthena, Retailers can efficiently organize time-consuming inventory management and administration processes. The intelligent in-store management solution for mobile data collection and processing provides a quick overview of inventory levels in stores, warehouses and other branches in real-time. At the same time, it optimizes work-intensive, paper-based processes such as goods receipt, Click & Collect offers for customers, stock queries, transfers between branches, price reductions, pricing, inventory checks and physical inventory.

Anwendungsbereiche / Scope of application In-Store Lagerbewegungen, Wareneingänge und -ausgänge, Filialtransfers, Nachbestellungen, Mobiler Etikettendruck, Preisüberprüfung, Inventur, Bestandsdatenverwaltung, Verkaufsbegleitung, Bestandsabfragen, Regalauffüllung, Minimierung von Warteschlangen, Omnichannel-Fulfillment, Click & Collect Abwicklung in der Filiale, Retourenabwicklung Goods Receipt, Dispatch, Inter Branch Transfer, Stock Count, Click & Collect, 3rd Party Parcel Mgmt., Home Delivery, Price Markdown, Ticketing, Stock Lookup, GAPZAP, Shelf Replenishment, Store Replenishment, Distributed Order Fulfilment, Returns management

Anwendungsbereiche / Scope of application Zebras ZT600-Serie ist ausgelegt für eine Steigerung der Produktivität im Einzelhandel, in der Fertigung sowie in der Transport- und Logistikbranche. Zebra’s ZT600 series is designed for increasing productivity in the retail, manufacturing, transportation and logistics.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Die Druckmechanismen der langlebigen ZT600-Drucker sorgen rund um die Uhr für einen zuverlässigen Betrieb in Unternehmen, um deren Anforderungen mit hohem Druckvolumen zu erfüllen. Das gilt sowohl für professionelle Etiketten als auch für Tags (RFID, Thermo-Etiketten, Lager-Etiketten, Regal-Etiketten, Stapeldruck über Nacht, Palettenund Versandetiketten). Einzelhändler können ihre Produktivität durch den hochauflösenden Druck kleinformatiger Etiketten in Hochgeschwindigkeit steigern. Die über die Cloud zugängliche Link-OS-Softwareplattform und Managed Services bieten Einzelhändlern zudem komplette Transparenz und Kontrolle über ihre Drucksysteme The durable ZT600 printers are purpose-built for, 24/7 rapid, high-performance printing of industrial labels and tags (RFID, thermal labels, reprints, warehouse labels, shelf labels, overnight batch printing, pallet and shipping labels) in large quantities. Retailers can increase their business operations’ productivity and visibility through fast print speeds and an improved process for high-resolution small-label printing. Zebra’s cloud-accessible Link-OS software platform and managed services offerings give retailers total visibility and control over their printing systems.

n Zetes Firmenname: Zetes GmbH Adresse: Flughafenstraße 52B, 22335 Hamburg Telefon: +49 40 53 28 88-0 E-Mail: kontakt@de.zetes.com Internet: www.zetes.de Kontakt: Silke Haase

ZetesAthena In-Store Mobility Handelsunternehmen können mit ZetesAthena zeitaufwendige Bestandsverwaltungsund Administrationsprozesse effizient organisieren. Die intelligente In-Store Management Lösung zur mobilen Datenerfassung und -verarbeitung bietet einen schnellen Überblick über Bestände im Laden, Lager und in anderen Filialen in Echtzeit. Gleichzeitig optimiert sie arbeitsintensive, papierbasierte Prozesse wie Warenannahme, Click & Collect-Angebote für Kunden, Bestandsabfragen, Transfers zwischen Filialen, Preissenkungen, Preisgestaltung, Bestandsüberprüfung und die physische Inventur.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Personalisierter Service von gut informiertem Personal durch Echtzeit-Bestandsund Preisinformationen erhöht Ihre Umsätze in der Filiale. Verbesserte Bestandsverwaltung durch Informationen in Echtzeit und Vermeidung papierbasierter Prozesse. ZetesAthena beschleunigt die Abwicklung der In-Store Prozesse und bietet dem Personal mehr Zeit zur Kundenberatung. Einzelhändler können sich auf das Wichtigste – den Kunden in der Filiale – konzentrieren. Mehr Zeit für den Kunden er-

möglichen mehr Up- und Cross-Selling in Kundengesprächen. Managen von komplexen Omni-Channel Prozessen wie die Bereitstellung in der Filiale für Click & Collect Aufträge, Abwicklung von Kundenretouren, Bestandsabfragen in weiteren Filialen und Filialtransfer oder Lieferung nach Hause. Konsistente Kundeninformationen, unabhängig vom Point-of-Sale (Filiale, Webstore, Abholpunkt, Land etc.) bieten Flexibilität bei der Verkaufsabwicklung. Höhere Umsätze durch Echtzeit-Sichtbarkeit von akkuraten Produktbeständen, (Omni-Channel) Aufträgen und Lieferungen. Leere Regale gehören der Vergangenheit an. Senkung der Gesamtkosten und Verringerung von Umsatzeinbußen durch leere Regale und Fehlbestände. Unabhängigkeit von der eingesetzten Hardware und leichte Implementierung und Skalierung. Real time information of goods in stock or on the shelves: Accurate information of place & time (ETA), System support for Promotion /Price /product placement & returned goods. 100% accurate stock visibility: Holistic stock view across shops & DC’s, Fast (paper-less) stock auditing. Real time, easy to access digital information on products and availability: Optimization of manual, time intensive processes. Omni-channel enablement embedded seamlessly in the solution: Real time visibility of the supply chain, Inter-branch transfer ability. Flexible customer fulfilment: order, pick-up, return anywhere with accurate ETA info. Consistent & correct customer information regardless of the point of sale (shop, web, pick-up place, country…). More sales resulting from higher accuracy and real time visibility on product, orders and deliveries. Agile process optimization (Shelf replenishment, promotion management…). Lowering the total costs and also no loss of sales because of the avoidance of empty n shelves. Hardware independency and easy implementation and scaling.

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TECHNIK Mitarbeitereinsatzplanung

Nach dem Urlaub urlaubsreif? Der jährliche Stress mit der Urlaubsberechnung Der Autor: Karl Adolf Gerstenecker, Gründer und Geschäftsführer der MEP24 Software ist Experte für die Mitarbeitereinsatzplanung

▲Die Berechnung „ein Urlaubstag ist ein Urlaubstag, egal wie viele Stunden gearbeitet worden wäre“ führt zwangsläufig zu Ungerechtigkeiten und Diskussionen frustrierter Mitarbeiter

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icht zu Unrecht ist der Urlaub die schönste Zeit des Jahres. Sicher für den Mitarbeiter, oft aber nicht für den Urlaubsplaner, der zu klären hat, wie denn der Urlaub „bewertet“ also berechnet wird: Was steht bei einer Urlaubsbuchung konkret im Zeitkonto des Mitarbeiters? Wenn Sie in diesem Urlaubsjahr auch Ihre liebe Not mit der Urlaubsberechnung – vor allem mit einigen Mitarbeitern, die Ihren Berechnungen misstrauten – hatten, dann soll Ihnen dieser Leitfaden helfen, die näch-

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Urlaubskonto und Zeitkonto

Mitarbeiter dann Urlaub nimmt, werden Urlaubstage vom Urlaubskonto abgebucht und im Zeitkonto gutgeschrieben. Um Ihnen zu verdeutlichen, wie die Fehlzeit Urlaub sich bei den verschiedenen Berechnungsmethoden verhält und wie das Urlaubskonto funktioniert, vertiefen wir dieses Thema auf den nächsten Seiten mit etlichen Beispielen.

Das Besondere an der Fehlzeit Urlaub ist, dass zunächst ein Guthaben (der „Urlaubsanspruch“) errechnet werden muss. Wenn der

1. D er Urlaub ist ein „Guthaben“, ein Anspruch, der gesetzlich und tariflich geregelt ist.

sten Urlaubsberechnungen stressfreier zu überstehen. Dieser Text ist keine Rechtsberatung, sondern fasst meine langjährigen Erfahrungen als Berater für Personalorganisation und Mitarbeitereinsatzplanung zusammen.


2. D er „Wert“ des Urlaubs richtet sich nach der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. 3. Das Urlaubskonto wird separat vom Zeitkonto geführt. Um dem Urlaubsgesetz Rechnung zu tragen ist dies zwingend erforderlich. Es ist nicht möglich, den Urlaubsanspruch auf das Zeitkonto zu buchen, weil dann nicht mehr klar ist, was Urlaub und was Über- bzw. Minusstunden sind. 4.  Jährlich wird der Urlaubsanspruch als Guthaben neu gebucht und Resturlaubstage vom vorigen Jahr übernommen. Bei Urlaub werden Urlaubstage vom Urlaubskonto abgebucht und der Stundenwert im Zeitkonto gutgeschrieben. 5. Es gibt keine „halben“ Urlaubstage. Dies ist gesetzeswidrig („Urlaube sind in Tagen zu gewähren“) und es ist völlig unklar, wie viele Stunden – vor allem bei flexiblen Arbeitszeiten – denn ein halber Urlaubstag wert sein soll.

Urlaubsanspruch berechnen Wenn ein Mitarbeiter bei 40 Stunden pro Woche 5 Wochen Jahresurlaub hat, dann sind dies: Bei einer 5-Tage-Woche: 5 Wochen × 5 Tage = 25 Tage. 1 Tag ist 8 Stunden wert (40 ÷ 5 = 8 Stunden). 25 Urlaubstage × 8 Stunden = 200 Stunden. Bei einer 6-Tage-Woche: 5 Wochen × 6 Tage = 30 Tage. 1 Tag ist 6:40 Stunden wert (40 ÷ 6 = 6:40 Stunden). 30 Urlaubstage × 6:40 Stunden = 200 Stunden. Urlaub nur in Stunden: 5 Wochen × 40 Stunden = 200 Stunden. Bei allen Berechnungen sind also 5 Wochen Urlaub 200 Stunden „wert“.

Urlaubswert in Tagen Nun sagt das Urlaubsgesetz, dass der Urlaub nur in Tagen (und nicht in Stunden) zu gewähren ist. Von manchen Arbeitnehmervertretern hören wir deshalb, dass die Urlaubswert-Berechnung wie zuvor gezeigt falsch und ungesetzlich wäre. Ein Urlaubstag wäre ein Urlaubstag und immer so viel wert wie die geplante Arbeitszeit gewesen wäre. Was denken Sie über das folgende Beispiel:

Are you ready for the holidays? The annual stress with the holiday calculation begins. Vacation is the best time of the year. Especially, for the employee, however not for the holiday planner who has to find out the worth of a holiday: What stands with a holiday reservation specifically in the time account of the employee? If you need help with the holiday calculation and have some employees in your company who mistrusted your calculations this year – this guide should help you, so that the next holiday calculations will be stress-free. This is no legal advice of mine but puts my long-standing experiences as an adviser for Workforce Management briefly. The holiday account is managed separately from the time account. This is necessary for the holiday law. Besides that, the holidays are to be granted only in days not in hours. The special thing about the absence of leave is, first a credit (the “leave claim”) must be calculated. If the employee takes leave. Then holidays are taken from the holiday account and credited in the time account.

Vertrag 40 Std.

Mo.

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Mi.

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Plan

9:30

9:00

5:30

Frei

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4:00

Der Mitarbeiter hat einen festen Plan mit 36 Stunden und damit 4 Stunden „Reserve“. Wenn der Mitarbeiter eine Woche urlaubt, dann werden ihm 6 Urlaubstage vom Urlaubskonto abgebucht und im Zeitkonto verrechnet. Die 6 Arbeitstage haben aber nur einen Wert von 36 Stunden. Meiner Überzeugung nach sind das 4 Stunden zu wenig. Und weiter: Wenn der Mitarbeiter 2 Resturlaubstage hat, wann will er diese wohl nehmen? Sicher eher am Montag und Dienstag (9:30 und 9:00 Stunden = 18:30 Stunden „wert“) und nicht am Mittwoch und am Samstag (5:30 und 4:00 Stunden = 9:30 Stunden „wert“). Immerhin ist dies ein Unterschied von 9:00 Stunden. Man wird sich wohl nach einiger Diskussion auf einen Kompromiss einigen: Für einen „langen“ Montag und

So.

Arbeitszeit pro Woche

Zeitkonto pro Woche

36:00

-4,00 Std.

für den „kurzen“ Samstag oder ähnliches. Deshalb finde ich in der Handelspraxis – gerade weil es hier besonders viele Teilzeitund besonders flexible Arbeitszeit-Modelle gibt, folgende Vorgehensweise (Grafik unten):

Fazit Wie anfangs beschrieben, wird der Urlaubsanspruch entsprechend einer 5- oder einer 6-Tagewoche errechnet. Bei einem Vertrag von 40 Stunden pro Woche erhält der Mitarbeiter einen Urlaub, der 40 Stunden „wert“ ist: 5 x 8 Stunden oder 6 x 6:40 Stunden. Die Berechnung „ein Urlaubstag ist ein Urlaubstag, egal wie viele Stunden gearbeitet worden wäre“ führt zwangsläufig zu Ungerechtigkeiten und Diskussionen frustrierter Mitarbeiter. n

Vertrag 40 Std.

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Arbeitszeit pro Woche

Zeitkonto pro Woche

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Urlaub 1/6

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6.40

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Urlaub 1/5

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8:00

8:00

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0:00

So.

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TECHNIK Datenmanagement

Ordnung ist die halbe Effizienz Ckeckliste: Neun Regeln für ein reibungsloses Datenmanagement Der Autor: Michael Irmen, Business-Unit-Manager bei SDZeCOM, verfügt über fundierte Erfahrung bei der Prozessanalyse und -optimierung

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▲Egal, um welche Art von Daten es sich handelt – Prozess- und Strukturregeln sind entscheidend, wenn effizientes Datenmanagement gelingen soll

roduktbeschreibungen, Bilder, Preise, Übersetzungen – was so alles an Informationen durch das Internet und andere Medien schwirrt, ist schlichtweg nicht zu fassen. Bevor diese Inhalte jedoch ihren Weg zum entsprechendem Kanal und Kunden finden, müssen sie – ganz im Sinne von Information Supply Chain Management (ISCM) – einige Stationen durchlaufen. Diese Datenlaufbahn oder Datenlieferkette beginnt ganz klar in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens. Doch was müssen Unternehmen am Anfang, also bereits beim Anlegen der Daten, beachten? Welche Grundregeln gibt es für die Datenpflege? Und was sollten alle an dem Datenpflegeprozess Beteiligten wissen? SDZeCOM ist Spezialist für Datenmanagement und stellt im Folgenden neun Regeln vor, die man auf der Agenda haben sollte, wenn dieses gelingen soll. 1. Die Struktur muss klar und logisch sein Eine IT-Landschaft besteht, je nach Unternehmen, aus zahlreichen Systemen. Im Idealfall ist diese Landschaft so aufgebaut, dass sie auch ohne detailliertes Handbuch für am Datenmanagement Beteiligte nachvollziehbar ist. Damit im Rahmen der Datenpflege jeder schnell erkennt, welche Daten wo liegen und – zum Beispiel bei einer Aktualisierung – wo gespeichert werden müssen, sollte die Struktur der System-

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landschaft klar und logisch sein. Das heißt konkret: Ob CRM-, ERP- oder PIM-System – sie alle sollten ihre ganz bestimmten Aufgaben in der Landschaft haben und einen klar definierten Zweck erfüllen. 2. Jeder Inhalt hat nur eine Quelle In einer vielfältigen Systemlandschaft besteht eine goldene Regel: Jedes Content-Element hat nur eine Quelle, wird also in nur einem System gepflegt. Dies ist unabhängig davon, ob das Content-Element anschließend in unterschiedlichen Systemen dargestellt wird. So wird z.B. der Preis oder die Artikelnummer initial im ERP-System gepflegt, auch wenn sie anschließend im PIM oder im Shop dargestellt werden. Diese Regel ist die Basis für erfolgreiche Prozesse im Datenmanagement, und auch dafür, dass die Synchronisation von Datenquellen überhaupt gelingen kann. 3. Ähnliche Content-Arten nicht in unterschiedlichen Systemen pflegen Die Einkaufspreispflege findet im ERP-System statt? Die Verkaufspreispflege hingegen im PIM-System? Das ist eine Vorgehensweise, die nicht zu empfehlen ist. Unterschiedliche Verantwortliche mögen jeweils ihre individuellen Wünsche haben, welches das am besten geeignete System für ihren speziellen Zweck

ist. Jedoch sollten Inhalte, die ähnlicher Natur sind und deswegen zusammen gehören, auch nur an einer Stelle vorliegen: Kundendaten gehören ins CRM-System, Produktdaten ins PIM-System, Bilddaten ins MAM-System usw. Diese klare Zuordnung von Content-Elementen verhindert lästige und komplexe Suchprozesse und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die gewollten Daten. 4. Verschiedene Prozess- und Freigabestufen einbauen Dies ist ein Punkt, der gerne mal vergessen wird: Prozesse im Datenmanagement müssen genauso klar und logisch strukturiert sein, wie die Systemlandschaft, in der sie stattfinden. Für die Datenpflege sind in einem Unternehmen oft unterschiedliche Personen an unterschiedlichen Stellen beteiligt. Wer pflegt die Materialstammdaten? Wer ist für das PIM verantwortlich? Welche Person gibt die Media Assets frei? Und wer kümmert sich um den fremdsprachigen Content? Hier gilt es, genaue Prozess- und Freigabestufen zu definieren und einzuführen. Diese Festlegung hat das Ziel, die Komplexität in der Systemlandschaft und im ganzen Unternehmen zu verringern. Zudem verbessern klare Strukturen und Prozesse die Qualität der Daten und reduzieren den organisatorischen Aufwand – übersetzt heißt das, man spart am Ende Zeit und Geld.


9 rules for a smooth data management Product descriptions, images, prices, translations – the amount and variety of information on the internet and in the media is simply hard to grasp. Before those information found their way to the appropriate channels and customers, they have to pass through several stations. This track of data or data supply chain clearly starts in the IT infrastructure of a company. But what do companies have to keep in mind in the beginning, when they create data? SDZeCOM knows the answer and presents 9 rules for that: 1. The structure has to be clear and logical. 2. Every single content has just one source. 3. Similar content types should not be stored in different systems. 4. Integrate different process and approval steps. 5. Include all relevant Information from all systems for translation processes. 6. Channel-specific content has to be considered for the maintenance process. 7. Avoid unnecessary flow of information per push functions. 8. Prevent unintentional changes of released data. 9. Avoid uncontrolled growth of data through transversal content transmissions. 5. Alle relevanten Informationen aus allen Systeme im Übersetzungsprozess beachten Wer nur die Inhalte aus dem PIM-System übersetzen lässt, denkt leider zu kurz. Wenn nämlich kurzfristig der Content aus einem anderen System für einen bestimmten Zweck benötigt wird, geht das Übersetzungsprozedere wieder von vorne los. Es gilt, alle relevanten Inhalte aus sämtlichen Systemen direkt in den Übersetzungsprozess zu integrieren. Ob dabei ein Translation-Memory-System zum Einsatz kommt, ist sicherlich von der jeweiligen Infrastruktur und den Anforderungen abhängig. 6. Kanalspezifischen Content im Pflegeprozess berücksichtigen Ob für den Online-Shop, eine Broschüre, einen Newsletter oder Social Media: Unterschiedliche Kanäle erfordern unterschiedlich aufbereiteten Content. Das muss man auch schon in der Datenpflege (und ganz am Anfang in der Datenanlage) berücksichtigen. Das bedeutet, Texte müssen entsprechend vorbereitet werden (zum Beispiel für Web und für Print), aber auch, dass alle zusätzlichen Content-Formen, wie zum Beispiel Bilder oder Videos, mit vorliegen. 7. Unnötige Informationsflüsse per Push-Info vermeiden Was kostet wohl mehr Aufwand? Tägliche Statusmails, die ein System automatisch generiert, wegzuklicken oder zwischendurch den Status von bestimmten Produktdaten im System gezielt selbst zu prüfen? Ganz richtig: Die erste Variante ist zeitintensiver. Push-Mails erfüllen nicht zwangsläufig ihren Zweck, denn oft enthalten sie Informationen, die der Empfänger zu diesem Zeitpunkt – oder womöglich nie – gebraucht

hätte. Es gibt stattdessen die Möglichkeit, im jeweiligen System aktuelle Änderungsreports zu erstellen und anzusehen. Dadurch gelingt ein sparsamer Umgang mit der Informationsvermittlung. 8. Unbeabsichtigte Änderungen von freigegebenen Daten verhindern Wenn ein Datenbestand als „freigegeben“ gilt, dann sollte er auch nicht einfach geändert werden können – ohne dass die verantwortliche Person, die die Freigabe erteilt hat, erneut einen prüfenden Blick darauf wirft. Eine Art Sperre für Dritte verhindert, dass es zu unbeabsichtigten

Änderungen und Fehlern im Datenbestand kommt, die im weiteren Datenmanagement-Prozess zu Problemen führen könnten. 9. Wildwuchs durch Content-Querübertragungen vermeiden Die Daten liegen, wenn Sie sich an die erste Regel gehalten haben, schön sortiert in ihren jeweiligen Systemen. Sollte man sie nun am Ende für diverse Zwecke doch quer in andere Systeme übertragen? Die Antwort ist: Das würde nicht den Anforderungen an eine klare Systemstruktur gerecht werden. Mit diesem Vorgehen würde man eher einen Daten-Wildwuchs fördern und die Daten-Sichtbarkeit reduzieren, um die man sich ursprünglich so bemüht hatte. Die oben beschriebenen Regeln gelten übrigens unabhängig vom Datenbestand. Das bedeutet: Egal, um welche Art von Daten es sich handelt – diese Prozess- und Strukturregeln sind entscheidend, wenn effizientes Datenmanagement gelingen soll. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man regelmäßig überprüft, ob die eigene Systemlandschaft den Anforderungen eines reibungslosen Datenmanagements gerecht wird. Verfüge ich bereits über die richtigen Systeme? Machen die Prozesse so Sinn? Um dies zu analysieren, kann man auch das Know-how eines Experten heranziehen. Nur, wer die eigenen Strukturen und Prozesse immer wieder hinterfragt, wird am Ende auch auf Dauer sein Datenmanagement optimieren können. n

▲Alle Rädchen auf der Datenlaufbahn müssen ineinander greifen

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TECHNIK Drucklösungen

Vielseitigkeit gewinnt – smarte Alleskönner für den Einzelhandel Wie Drucklösungen den Einzelhandel bei der digitalen Transformation unterstützen

▲ Smarte Software-Integrationen sorgen dafür, dass sich über das Druckmanagement gezielt Zeit und Kosten einsparen sowie Wettbewerbsvorteile erzielen lassen

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igentlich müssten es Drucker im Zeitalter der Digitalen Transformation schwer haben. Immerhin ist Papier ein komplett analoges Medium. Doch das Gegenteil ist der Fall. Im Zuge der digitalen Transformation werden intelligente Drucklösungen immer wichtiger. Die größte Herausforderung ist dabei die beständig wachsende Datenmenge. Sie gilt es zu verwalten, Inhalte zu priorisieren und auf möglichst kostengünstige und zeitsparende Weise sicher weiterzugeben. Das führt dazu, dass sich die Nachfrage weg von reinen Druckern und hin zu kombinierten Hard- und Software-Lösungen entwickelt. Denn solch leistungsstarke Drucksysteme dienen den Unternehmen quasi als Einstieg in die Cloud und bieten weit mehr, als einfaches Drucken und Kopieren auf Papier. Händler, die ihre Drucksysteme für Werbemittel direkt auf ihre individuelle Farbskala justieren, ihre Drucker an die ERP-Systeme

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anbinden oder mithilfe von MFPs eingescannte Bestellscheine direkt in der jeweiligen Kundenakte ablegen – das alles können intelligente Drucksysteme leisten. Damit das gelingt, ist speziell die Flexibilität der Hardware-Plattform entscheidend. Der Druckerhersteller OKI setzt hier auf eine offene Plattform und die Zusammenarbeit mit führenden Lösungspartnern. Mit Hilfe intelligenter Software-Tools und Interfaces schaffen Drucksysteme smarte Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse individueller Unternehmen zugeschnitten sind und im Einzelhandel für entscheidende Wettbewerbsvorteile sorgen.

Kundendaten verwalten Im Einzelhandel werden große Mengen an personenbezogenen Daten gespeichert, deren Sicherheit an erster Stelle steht. Leistungsstarke Drucklösungen bieten mit speziellen Funktionen für den verschlüsselten, sicheren

Druck sowie die Authentifizierung der Benutzerzugriffe die nötige Voraussetzung, um die umfassende Vertraulichkeit von Kundeninformationen lückenlos zu gewährleisten. So sorgen intelligente Scan-Lösungen dafür, Fehler bei der Zuordnung von Kundendokumenten zu vermeiden. Mit der Software lassen sich etwa Barcodedaten automatisch lesen und als Metadaten von EDV Systemen weiter verarbeiten. Auch bei der Auftragsverarbeitung erleichtern MFPs den Workflow erheblich: Bei Abhol- oder Lieferprozessen können beispielsweise Abhol- oder Lieferscheine gescannt und die relevanten Informationen direkt an den Lagerbestand gesendet werden, so dass die Verarbeitungszeit verkürzt und die Genauigkeit im Verarbeitungsprozess sichergestellt wird.

Werbematerialien drucken Effektive Werbung und Beschilderung sind wirkungsvolle Instrumente, um im Einzel-


Smart printing solutions for the retail sector How printing solutions support retailers to keep up with the digital transformation: Looking at the digital transformation one would think that printer had a difficult stand right now – with paper being a complete analogue medium. But on the contrary one can observe that intelligent printing solutions become more and more important. The biggest challenge nowadays is the ever growing amount of data that needs to be managed, prioritized and transferred in a time and cost effective way. This leads to an increased demand for combined hard- and software solutions rather than stand-alone printers. Those high effective printing solutions serve companies as a gateway to cloud computing and have a lot more to offer than simply printing and copying paper. Retailers who adjust their printing systems directly to their individual colour range, connect them to their ERP system or file scanned order sheets directly in the respective costumer record – all this and more are workflows that intelligent printing solutions can manage. In order for this to be possible, the flexibility of the underlying hardware platform is crucial. OKI realizes this by using an open platform and cooperating with leading industry partners. In combination with intelligent software tools printers become smart solutions which can be tailored specifically to meet individual business needs and deliver vital competitive advantages for the retail industry. handel für mehr Kundenfrequenz zu sorgen. Auch wenn das Outsourcing von derartigen Druckaufträgen verlockend erscheint, sind die Kosten für Druckjobs mit geringer Auflage oft so hoch, dass Einzelhändler sich für größere Auflagen als nötig entscheiden und unnötiger Überschuss erzeugt wird. Mit hochauflösenden Farbdruckern und MFPs in Kombination mit modernsten Softwareplattformen lassen sich Werbe-Materialien wie effektvolle Plakate, Banner, Fensterfolien, Hinweisschilder und Etiketten kinderleicht inhouse entwerfen und auf einer Vielzahl von Medienformaten und Materialien drucken. Die Softwareplattform Prestige ermöglicht es, Werbemittel zentral zu planen, zu verwalten und etwa an verschiedene Filialen zu verteilen. So lassen sich z. B. Druckaufträge direkt in den Verkaufsstellen realisieren. Das reduziert den Überschuss erheblich und spart Aufwand und Kosten für die Verteilung der Druckerzeugnisse an die einzelnen Filialen. Darüber hinaus ermöglichen Anwendungen wie das OKI Color Correct Utility oder der PS Gamma Adjuster ein Farbmanagement, bei dem sich sowohl der Farbton als auch die Sättigung oder der Gamma-Wert manuell einstellen und als individuelles Profil abspeichern lassen. Anstatt am Drucker die Farben anzupassen, werden die Ausdrucke schon vom Druckertreiber mit den geänderten Werten zum Drucker gesendet. Gerade bei Druckern, die mehrere Personen nutzen, ist dies sinnvoll. So kann jeder Anwender seine individuellen Einstellungen verwenden, ohne den Drucker jedes Mal neu feinjustieren zu müssen.

Dokumentenmanagement Personalabteilungen mit Dokumenten-lastigen Prozessen arbeiten mit verschiedenen Formularen – angefangen bei Arbeitsverträgen über Beurteilungen bis hin zu Krankmeldungen oder Urlaubsanträgen. All diese Dokumente müssen verarbeitet und gespeichert werden und sich sicher aufrufen lassen. Serverbasierte DokumentenmanagementSoftware wie der Sendys Explorer erfasst Lebensläufe, Briefe, Referenzen und andere Dokumente, die für Recruitment- und Onboarding-Prozesse von Bedeutung sind, per Scan aus verschiedenen Quellen (MFP, Smartphone, Tablet-Kamera über iOS-App oder E-Mail-Konten) und konvertiert sie in eine Vielzahl durchsuchbarer und bearbeitbarer Formate. Eine integrierte optische Zeichenerkennung (OCR-Funktion) sorgt dabei dafür, dass sich die in Personalabteilungen eingehenden Daten per Volltextsuche schnell und einfach weiterverarbeiten sowie wiederfinden lassen. Gleichzeitig archiviert das Dokumentenmanagement alle gescannten Dokumente wie Urlaubsanträge und Krankmeldungen automatisch. Direkt über das Bedienfeld des Drucksystems kann der Personaler Dokumente per Mail wahlweise an sich selbst (Scan to Me) oder einen anderen Mitarbeiter (Scan to E-Mail) schicken sowie sie in seinen persönlichen Ordner (Scan to Folder) ablegen. Personal-Fachbearbeiter können so z.B. schnell direkt über den Bedienbildschirm des

MFPs den Lebenslauf eines Bewerbers ausdrucken oder per Webzugang Fahrtkostenund Urlaubsanträge verwalten. Ebenso lassen sich mit Sendys im PDF Format erstellte Druckaufträge zentral speichern und direkt am Display des Druckers abrufen. Das spart Zeit und stellt sicher, dass nur die aktuellsten Dokumente gedruckt werden.

Cloud-Anwendungen Über Konnektoren für Google Cloud, Microsoft Sharepoint / One Drivve oder Dropbox binden die Drucksysteme die Daten zudem schnell und einfach in Cloud-Anwendungen ein. Die Benutzer-Authentifikation erfolgt dabei intern per PIN oder Benutzername & Passwort. Und dank einer SynchronisationsMöglichkeit mit Microsoft Active Directory haben die Mitarbeiter der Personalabteilung immer und von überall aus Zugriff auf ihre eingescannten Daten – egal, ob sie sich im eigenen Netzwerk befinden oder diese von unterwegs aufrufen. Um die umfassende Vertraulichkeit von Dokumenten wie Verträgen und Anträgen der Mitarbeiter sicherzustellen und so die Richtlinien zum Dokumentenmanagement des Unternehmens einzuhalten, sind intelligente Drucksysteme mit integrierter Sicherheit ausgestattet. So sorgen etwa verschiedene Funktionen für den verschlüsselten, sicheren Druck sowie die Authentifizierung des Benutzerzugriffs (Lese-/Schreibberechtigungen) für den nötigen Datenschutz.

Optimierte Workflows Smarte Software-Integrationen sorgen dafür, dass sich über das Druckmanagement gezielt Zeit und Kosten einsparen sowie Wettbewerbsvorteile erzielen lassen. Wie wichtig solche Workflow-Optimierungen für die Produktivitätssteigerung von Unternehmen sind, belegt unter anderem auch eine von OKI beauftragte IDC Studie. Knapp 70 Prozent der Befragten sehen in der WorkflowOptimierung einen wichtigen Faktor für die Produktivitätssteigerung und setzen dabei auf leistungsstarke Tools für die Geschäftsprozess-Automatisierung. Drucklösungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit vielen individuell anpassbaren, digitalen Funktionen für die Datenerfassung, Datenintegration und Datenübermittlung ermöglichen sie kosten- und zeitsparende Workflow-Lösungen und unterstützen Unternehmen aller Branchen dabei, ihre Geschäftsprozesse auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt zu optimieren. n POS-Manager Technology 5 • 2017

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MESSE viscom 2017

Innovative Digital Signage Lösungen für Anwender Kunden auch unterwegs erreichen – darin ist Digital Signage unschlagbar Anwendungsmöglichkeiten für den stationären Handel, die Verwaltung oder die interne Kommunikation von Großunternehmen. So lassen sich die Inhalte und Player inzwischen bequem, zeitnah und mobil von dem Smartphone aus verwalten und kontrollieren. Damit können zum Beispiel Händler Kampagnen am POS besser steuern. Außerdem können Inhalte jetzt auch ohne eine identische Playlist zeitgleich auf mehreren Screens ausgespielt werden. So lassen sich sogar Live-Streams in allen gängigen Formaten synchron über alle Bildschirme abspielen. „viscom-Besucher dürfen sich auf weitere Highlights freuen wie konkrete Anwendungen für den POS, digitale Assistenten und eine Stele mit einer digitalen Wegeleitung für Shopping Malls“, so Patrick Schröder.

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▲Die viscom, Europas Fachmesse für visuelle Kommunikation

er Markt für digitale Außenwerbung wächst daher stetig: In Deutschland laut Nielsen zuletzt um 30 Prozent – in Großbritannien dem „Advertising Association/ WARC Expenditure Report“ zufolge um 28 Prozent. Innovative Lösungen für Digital Outof-home (DooH) und Digital Signage sind daher auch Thema auf der viscom, Europas Fachmesse für visuelle Kommunikation, die vom 18. bis 20. Oktober 2017 in Düsseldorf stattfindet. Es geht um emotionale Ansprache, bessere Information und höhere Verkaufschancen.

Künstliche Intelligenz „Es geht gerade ein Ruck durch die Branche“, sagt Justus Nagel, Head of Business Development bei Sensape, und verweist auf die kürzlich erreichte Marktreife von Technologien wie Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, NFC etc. „Einfach nur Screens aufhängen, das reicht längst nicht mehr.“ Die neuen Technologien müssten jetzt für durchdachte Digital-SignageAnwendungen nutzbar gemacht werden. „Wir brauchen mehrwert-orientierte Gesamtkonzepte“, so Nagel. Sein Unternehmen nutzt die viscom 2017, um genau so einen Ansatz vorzustellen. Die Sensape Visual Retail Solution kombiniert klassische Digital Signage Screens

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mit leistungsfähiger künstlicher Intelligenz und Augmented Reality zu interaktiven Werbeflächen, mit denen Verbraucher individuell angesprochen werden können. Interaktive Screens, die sogenannten Brand Ambassadors, schätzen beispielsweise am POS nicht nur Geschlecht, Alter und Emotionen der Nutzer, sondern erkennen auch Produkte in deren Händen in Echtzeit. So können Kunden individuell begrüßt und informiert werden. Die cloud-basierte ManagementSoftware Senscloud lernt selbstständig und steuert den Brand Ambassador oder andere Digitale Screens, um die abgespielten Inhalte anhand der Kundeninteressen und Zielgruppen zu optimieren. Die Sensape Visual Retail Solution wird modular angeboten, so dass einzelne Elemente auch unabhängig voneinander eingesetzt und mit schon vorhandenen Systemen kombiniert werden können.

Neue Features „Digital Signage muss heute mehr leisten als nur Inhalte darzustellen“, sagt auch Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis. Das Kölner Unternehmen hat deshalb seine Softwarelösung kompas weiterentwickelt und stellt sie auf der viscom erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Version 8.5 bietet viele einzigartige

Programmatic Advertising Den Kunden nachhaltiger ansprechen – darum geht es bei Omnimundus. Das Berliner Startup stellt mit omni.vision und omni.tablet zwei innovative DooH-Lösungen vor, die DigitalSignage-Bildschirme mit mobilen Endgeräten der Verbraucher verbinden. Spannende Inhalte und Werbung kommen so unkompliziert zum Endkunden und erreichen ihn nicht nur an den jeweiligen Touchpoints. Im Gegenteil: Die Verbraucher können beworbene Produkte ohne viel Suchen und Klicken direkt von unterwegs kaufen. Für Werbetreibende besonders interessant: Über die produkteigene Programmatic-Advertising-Plattform können sie erstmals einzelne Slots für ihre Werbung buchen – gefiltert nach Ort, Zeit und perspektivisch sogar Zielgruppen. Damit spricht Omnimundus das Wachstumsthema im Digital-Signage-Markt an: Bis zu 40 Prozent der DooH-Umsätze sollen in Zukunft programmatisch gehandelt werden. In den USA soll es schon ab 2020 so weit sein, Europa und Deutschland werden ein wenig verzögert folgen, prognostiziert das Digital Media Institut in München. „Für uns ist die viscom daher genau die richtige Messe für die Markteinführung“, sagt Geschäftsführer David Pain. „Hier erreichen wir gezielt Außenwerber, Medienproduktioner und Marketingmanager und sehen auf der Messe eine riesige Chance, neue Kunden zu gewinnen.“


Innovative Digital Signage Solutions for Users Digital Signage is unrivalled when it comes to reaching customers out of the home. This is why the market for digital outdoor advertising is continually growing all the time: According to Nielsen, this market has grown by 30% in recent times – in the United Kingdom by 28%, according to the “Advertising Association/WARC Expenditure Report”. Innovative solutions for Digital out-of-Home (DooH) and Digital Signage therefore also feature as topics at viscom, Europe’s Trade Fair for Visual Communication held in Düsseldorf from 18 to 20 October. The event will be about emotional appeal, improved information and bigger business opportunities. “A “jolt” is going through the industry at the moment,” says Justus Nagel, Head of Business Development at Sensape and refers to the market readiness that such technologies as Augmented Reality, Artificial Intelligence, NFC and the like have achieved not so long ago. “Simply placing some screens in store is no longer sufficient,” he warns and urges that these new technologies should now also be harnessed for well thoughtout digital signage applications. “We need added-value oriented total concepts,” says Nagel. His company uses viscom 2017 to present precisely such an approach. The Sensape Visual Retail Solution combines classical digital signage screens with high-performance Artificial Intelligence and Augmented Reality to form interactive advertising surfaces for addressing consumers individually. Interactive screens at the POS, so-called Brand Ambassadors, not only estimate shoppers’ gender, age and emotions but also identify the products in their hands in real time. This makes it possible to welcome and inform shoppers individually. The cloud-based management software Senscloud learns automatically and controls the Brand Ambassador or other digital screens to optimise the displayed content in line with shoppers’ interests and target groups. The Sensape Visual Retail Solution is offered as a modular system so that individual modules can be used independently of each other and can be combined with existing systems.

Kundenansprache in 3D Buchstäblich in eine neue Dimension rückt Digital Signage mit 3D-Displays von Geniux vor. Sie projizieren Bilder bis zu 1,5 Meter in den Raum hinein und funktionieren ganz ohne die lästige 3D-Brille, wie man sie aus dem Kino kennt. Für den Betrachter scheinen Objekte im Raum zu schweben. „Der Vorteil liegt im Bereich der Wahrnehmung“, erklärt Sales Manager Monika Rehms. „Die durchschnittliche Verweildauer vor den 3D-Displays liegt bei bis zu 60 Sekunden. Printprodukte dagegen ziehen den Blick des Betrachters nur bis zu drei Sekunden auf sich.“ Die 3D-Displays können als Blickfang auf Messen, Events und Roadshows ebenso eingesetzt werden wie als Aufmerksamkeitsmagnet und Kundenstopper am POS. Geniux unterstützt Interessenten dabei von der Konzeptionierung bis zur Realisierung.

keit vorgestellt wird. Über eine in den Displays eingebaute Kamera erkennt iDS Waren, die Kunden interessieren, und passt die Werbebotschaften im POS nach realer Interessenlage vor Ort automatisch an. Über iDS Grids werden alle Werbe- und Präsentationsflächen im Store oder sogar Store-übergreifend gesteuert. Die Kunden werden so thematisch durchs Geschäft geführt, selbst thematisch passende „Ladenhüter“ können mit angeboten werden. Umfang-

reiche Auswertungsmöglichkeiten runden das Angebot ab.

Digital Retail Space Ebenfalls Thema auf der viscom sind preiswürdige Digital-Signage-Lösungen speziell für die digitale Handels- und Markenkommunikation. So werden auf dem Digital Retail Space (Halle 14, Stand E35) die für den international ausgeschriebenen Digital Retail Award nominierten Innovationen zu sehen sein. Der Wettbewerb berücksichtigt große integrierte Lösungen ebenso wie kleine Einzellösungen – und das in insgesamt vier Kategorien: „InStore“ steht für digitale Projekte und Anwendungen, die im Laden werben und verkaufen. „DOOH“ umfasst digitale Lösungen und Kampagnen im Out-of-HomeBereich. „Customer Journey“ sucht digitale Projekte, die den Kunden kanalübergreifend bis zur Kaufentscheidung begleiten. „Startup-Idee“ richtet sich an Branchennewcomer, die nicht länger als drei Jahre am Markt sind und weniger als zehn Mitarbeiter haben. Und besonders innovative Einreichungen werden kategorienübergreifend mit dem Special Award ausgezeichnet. n

Kostenfreie Tickets Die aktuellen Trends und Techniken aus der Themenwelt Digital Signage präsentieren die internationalen Aussteller der viscom vom 18. bis 20. Oktober 2017 in Düsseldorf. Mit dem Promotioncode: fzez-utce-mktx-62gi können Sie sich unter www.viscom-messe.com/gutschein Ihr kostenfreies Ticket holen.

Intelligente Werbelandschaft Welche Waren interessieren die Kunden in meinem Geschäft? Welche Informationen sollte ich ihnen noch bieten? Wie kann ich Ladenhüter verkaufen? Die Antworten bietet iDS, eine interaktive Digital-Signage-Lösung für den POS, die von Schühlmann IT-Solutions auf der viscom zum ersten Mal der Öffentlich-

▲Es geht um emotionale Ansprache, bessere Information und höhere Verkaufschancen

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PROJEKTMANAGEMENT Warenwirtschaft aus der Cloud

Prozessexzellenz von Alpha bis Omega Alle für den Handel wichtigen Funktionen in einer durchgängigen Software vereint: vom Einkauf über den Verkauf und das Filialmanagement bis hin zu POS und Lagerwirtschaft ihre Lösungen auf Herz und Nieren geprüft wurden. Hauptgrund für die Einführung einer neuen Lösung: Omega wollte einen verlässlichen Datenüberblick und nahtlose Prozesse erhalten. godesys hatte in allen zentralen Auswahlkriterien die Nase vorn, denn sowohl die Unternehmensgröße und Beratungsstärke des ERP-Anbieters aus Mainz als auch die Funktionsstärke und Flexibilität von godesys retail konnten überzeugen. Ein weiteres Plus: Die in die Kassensoftware integrierte Belegabwicklung ermöglicht eine einfache Erfassung aller Filialbelege.

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▲Ein verlässlicher Datenüberblick und nahtlose Prozesse führen zum Erfolg

on der LED-Birne bis zum Druckerkabel, vom Batteriewechsel bis zum Druckerpatronenrecycling: Omega electronic gilt als erste Adresse in Sachen Elektronik in Freiburg und Südbaden. Aufgrund des steten Wachstums des Technikgeschäfts, das bereits seit vier Jahrzehnten am Markt ist, konnte das eigens entwickelte Warenwirtschaftssystem mit den gestiegenen Anforderungen von Kunden, aber auch Mitarbeitern und Geschäftsführung nicht länger mithalten. Gesucht wurde eine filialübergreifende Lösung, die alle relevanten Daten verlässlich und übersichtlich bereitstellt, Anpassungen ermöglicht und zudem sämtliche Prozesse zentral über die Kasse zusammenführt. Um flexibel und wettbewerbsstark in die digitale Zukunft des Elektronikhandels zu starten, entschied sich Omega für godesys retail. Der Elektronikzubehörhändler Omega hat seinen Hauptsitz im baden-württembergischen Freiburg. Hier betreibt der Retailer zwei Ladenlokale und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Los ging es vor knapp 40 Jahren mit einem kleinen Shop und zwei Mitarbeitern. Seitdem haben sich Verkaufsfläche, Umsatz und Kun-

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denzahl kontinuierlich vergrößert, das Sortiment erheblich erweitert. 2007 wurde eine neue Filiale in der Innenstadt eröffnet. Hinzu kommt eine Filiale in Münster als eigenständige GmbH. Im westfälischen Geschäft kümmern sich 15 Mitarbeiter um die Elektronikfragen und -wünsche ihrer Kunden. Bislang war Omega in erster Linie im stationären Handel unterwegs. Das Online-Geschäft soll aber in den kommenden Jahren sukzessive erschlossen werden. Zwei Aspekte, weshalb das Unternehmen eine Software suchte, die bei Wachstumsplänen und Multichannel-Exzellenz unterstützend zur Seite stehen kann. Die eigens entwickelte Lösung, die Omega zuvor im Einsatz hatte, konnte mit der Entwicklung des Unternehmens nicht länger mithalten, denn mit ihr konnten die Mitarbeiter nicht filialübergreifend arbeiten. Zudem gab es keine Möglichkeit, Prozesse zentral zu steuern oder wichtige Informationen aller Ladengeschäfte gesamtheitlich zusammenzuführen.

Nahtlose Prozesse Daher startete der Elektro-Retailer einen rund sechs Monate dauernden Auswahlprozess, in dem die verschiedenen Software-Anbieter und

Die moderne Service-orientierte Architektur der handelsspezifischen Software bietet Omega umfassende Freiheit bei der Wahl von Hardware und Betriebssystem. Da die Lösung komplett aus der Cloud betrieben wird, benötigt das Handelsunternehmen zur Bedienung lediglich einen Standardbrowser. Darüber hinaus kann Omega godesys retail exakt an aktuelle und künftige Bedarfe anpassen. Ein weiterer Pluspunkt im Auswahlprozess war die Qualität der Datenbank. Samuel Dages, Geschäftsführer bei Omega electronic, fasst seine Erfahrungen mit zusammen: „Wir fühlten und fühlen uns stets gut beraten. Insbesondere die guten Reaktionszeiten der Servicemitarbeiter haben uns beeindruckt.“ Seit drei Jahren ist godesys retail nun in der Omega-Filiale Münster im Einsatz und seit anderthalb Jahren in Freiburg. Die Mitarbeiter haben sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schnell an die neue Software gewöhnt, denn sie wissen um ihre Vorteile und Funktionsmöglichkeiten, die gerne genutzt werden.

Einsatzbeispiele Und wie nutzt Omega die neue Lösung konkret? In Sachen Kundenbestellung setzt der Elektrohändler beispielsweise auf ein Portfolio aus 100 bis 200 Lieferanten. Da längst nicht alle Produkte dieser Supplier in die Warenwirtschaft eingepflegt sind, können dank godesys retail neue Aufträge oder neue Produkte deutlich schneller und einfacher als zuvor eingepflegt werden. Bei den meisten anderen Warenwirtschaftssystemen muss ein


neuer Artikel erst mühsam angelegt werden. Erst danach ist eine Beschaffung möglich: ein langwieriges und aufwändiges Unterfangen. Dieser Prozess lässt sich mit godesys deutlich verkürzen und optimieren. Ein weiteres Beispiel: Omega verkauft in seinen Geschäften auch viele lose Waren. Diese Produkte sind oftmals nicht über einen EAN-Code ausgewiesen oder im Bestand geführt. Daher müssen unterschiedliche Preiskategorien in der Datenbank vorliegen, damit der Mitarbeiter den Verkauf an der Kasse problemlos abwickeln kann. Mithilfe von godesys retail lassen sich die individuellen Nummern jetzt an der Kasse schnell eingeben. Auch Treuerabatte, Gutscheine und Kundenkarten sind für godesys retail kein Problem. Die Anbindung der Finanzbuchhaltung an die neue Lösung ist ein weiterer Bereich, der zeigt, wie die Geschäftssoftware hilft, Datenprozesse bei Omega zusammenzuführen und zu verbessern. Mit der neuen Lösung sammelt der Elektroexperte außerdem kontinuierlich wichtige Informationen über das Kaufverhalten seiner Kunden und kann diese gezielt einsetzen. Ein Beispiel sind speziell für den Kunden konfigurierte Angebote – Online- und Offline. Damit nicht genug: Die Lösung erfüllt auch rechtliche und sicherheitsrelevante Vorgaben. So müssen elektronische Aufzeichnungssysteme ab dem 1. Januar 2020 über eine zertifizierte Sicherheitseinrichtung bestehend aus Sicherheitsmodul, Speichermedium und digitaler Schnittstelle verfügen.

Alle Daten im Blick Die Datenbank der Retail-Lösung speichert alle geschäftsrelevanten Informationen im Hintergrund und stellt sie bei Bedarf schnell und übersichtlich zur Verfügung. Durch die nun filialübergreifenden Prozesse konnten insbesondere Aufgaben in Einkauf und Buchhaltung deutlich vereinfacht werden. Beispielsweise lassen sich die Absatzmengen der vergangenen Monate mit wenigen Mausklicks schnell und transparent darstellen – ohne dass lange Zahlenkolonnen gewälzt und mühsam gegenübergestellt werden müssen. Die Mitarbeiter loben zudem die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche individuell und an die speziellen Anforderungen der jeweiligen User anpassen zu können. So wurde für den Verkauf beispielsweise eine eigene, ergonomische und übersichtliche Oberfläche gestaltet, die von den Verkäufern gerne und häufig genutzt wird. Damit nicht genug: Durch den

Process Excellence from Alpha to Omega Omega electronic is the first address in the field of electronics in Freiburg and Südbaden / Germany. Due to the constant growth of the technology business, the in-house developed enterprise resource planning (ERP) could no longer keep up with the increased requirements. The company was looking for a solution that was able to support all stores. They were in search of a system that would provide all relevant data in a reliable and clear manner, enable adjustments and also bring all processes together centrally through the POS system. In order to launch flexibly and competitively into the digital future of electronic retailing, Omega opted for godesys retail. The size of the company and the ERP provider’s consulting strength as well as the functional strength and flexibility of godesys retail were convincing. A further advantage: the document processing integrated in the POS software makes it easy to enter all store documents. The modern service-oriented architecture of godesys‘ trade-specific software offers Omega complete freedom of choice of hardware and operating system. In addition, godesys retail can be adapted exactly to current and future needs of the company. Another benefit was the quality of the database. Thanks to its particular agility, godesys was even able to beat the industry’s top players such as Microsoft and SAP. godesys retail has been in use for three years now at the Omega store in Münster and for one and a half years in Freiburg. After a short acclimatization period, the employees quickly got used to the new software because they know about its advantages and functionalities, which are gladly used. Einsatz der neuen Software kann Omega auch Kosten sparen. Musste sich bei der zuvor genutzten eigenen Lösung noch ein Mitarbeiter um die Wartung kümmern, ist dies bei der Cloudlösung nicht länger vonnöten. Und auch die Kunden des Handelsunternehmens profitieren: Dadurch, dass Mitarbeiter Bestände und Produkte nun filialübergreifend und in

Echtzeit einsehen, können sie die gewünschte Ware gezielt reservieren oder ordern. Ein Fernsehkabel ist in einem Laden nicht länger vorrätig? Kein Problem: In der anderen Filiale gibt es noch zwei. Als nächstes will Omega godesys retail auch für seine anvisierte Multichannel-Strategie nutzen und den OnlineShop ausbauen.  n

▲Mit der neuen Lösung sammelt der Elektroexperte kontinuierlich wichtige Informationen über das Kaufverhalten seiner Kunden und kann diese gezielt einsetzen

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PROJEKTMANAGEMENT E-Commerce

Zielsicher zu 18 Prozent mehr Umsatz: Effektiver durch dynamische Zielseiten Mehr Umsatz, weniger Absprungraten und reduzierte IT-Kosten – seitdem eine im Online-Handel tätige Unternehmenstochter eines führenden deutschen Handels- und Dienstleistungskonzerns auf eine Software setzt, die dynamische Landingpages erstellt, deren Inhalte automatisch zu jeder AdWords-Anzeige passen, profitiert der Online-Shop von erhöhten Kaufraten bei deutlich geringeren Kosten „Intern wurde bei uns an einer ähnlichen Softwarelösung gearbeitet“, erinnert sich Pauline Kühn bei „Sieh an!“. Man entschied sich also kurzerhand für das von der Leipziger FS eCommerce entwickelte Software. Das weltweit neuartige Profitool erstellt dynamische Landingspages, deren Inhalt wie aus Zauberhand zu jeder AdWords-Anzeige passt. Das funktioniert, indem die Landingpage auf Basis der Trafficquelle automatisch passende Produkte mit einer stark conversionfokussierten Darstellung anzeigt. Das Tool ist dabei kompatibel mit allen gängigen Shopsystemen.

Erhöhte Bestellraten

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▲Online-Shops entdecken die Generation 60plus für sich

er Online-Shop „Sieh an!“ ist Teil des Multi-Channel-Einzelhändlers Witt Weiden, der zur Otto-Group gehört, einer weltweit tätigen Handels- und Dienstleistungsgruppe mit Sitz in Hamburg. „Sieh an!“ bietet erschwingliche Mode für die Zielgruppe 60plus an. Immer häufiger kaufen Best Ager in Online-Shops ein. Das Modeangebot für Damen und Herren um die 60 Jahre ist im stationären Einzelhandel begrenzt, noch dazu wenn es erschwinglich und gleichzeitig modisch sein soll. Das Surfverhalten der Älteren ähnelt dabei denen der Jüngeren: Der Einstieg in die Suche startet nicht selten mit Google. Das heißt: Online-Shops, die die Silver Surfer für sich gewinnen wollen, müssen hier, z. B. über AdWords-Anzeigen präsent sein. Klickt der

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Nutzer auf die Anzeige, wird er auf die entsprechende Landingpage weitergeleitet. Dabei gilt: Je besser die Landingpage des Unternehmens, umso mehr Neukunden kann es generieren.

Innovative Technologie Damit eine Landingpage gut ist, zeigt sie im Idealfall genau das an, was in der AdWordsAnzeige versprochen wird. Die dahinter stehende Zielseitenerzeugung ist jedoch ein aufwändiger und kostenintensiver Prozess. Als die E-Commerce-Experten des OttoOnline-Shops „Sieh an!“ auf der „Online Marketing Rockstars“ zufällig ein Tool entdecken, welches automatisiert dynamische Zielseiten generiert, werden sie hellhörig.

Gestartet wurde mit convertizer im vierten Quartal 2016, also pünktlich zum Weihnachtsgeschäft. Im A/B Test ließ man die convertizer-optimierte Seite gegen die Ursprungsseite antreten. Das Ergebnis sprach für sich: Mit convertizer erhöhten sich die Bestellraten im Vergleich zu der Kontrollgruppe um 18 Prozent. Doch es ist nicht nur das Umsatzplus, welches das Tool zum Effizienztreiber werden lässt. „Ein großer Hebel bei convertizer ist die Kostenersparnis, weil die Personalkosten deutlich gesenkt werden können, da man grundsätzlich die convertizer-Seite als Zielseite einsetzen kann und so relevante Ergebnisse präsentiert“, erklärt Gunnar Hopfe, FS eCommerce. Dementsprechend zufrieden zeigt man sich auf Kundenseite. Das Tool ist inzwischen auch bei anderen Otto-Firmentöchtern geplant. Bei „Küche und Co.“ hilft es zum Beispiel bei der Küchenberatung und der Vereinbarung von Küchenberatungsterminen, mit anderen Konzernausgründungen laufen auch bereits Gespräche. „Sieh an!“ strebt aufgrund der guten Ergebnisse den Rollout


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müssen.“ Fazit: Ebenso zielsicher, wie die Nutzer zur richtigen Landingpage geleitet werden, führt das Tool die Unternehmen zur mehr Umsatz bei deutlich reduzierten Kosten. n

Order frequency steps up It was launched in the fourth quarter of 2016 with convertizer, so in time for Christmas sales. In the A/B test, the convertizer-optimized page was compared with the source. The results speak for themselves: With convertizer, the order frequency increased by 18% in comparison to the control group. However, the tool is an efficiency driver not just because of the turnover. “A big plus with convertizer is the savings in costs, because staffing costs can be significantly reduced by basically using the convertizer page as a target page and thus displaying relevant results,” explains Gunnar Hopfe, FS eCommerce. The outcome of this is customer satisfaction. The tool has now also been planned for other Otto subsidiaries. “Küchen und Co.”, for example, which helps with kitchen consultation and the arrangement of kitchen consulting appointments; discussions with other company spinoffs are also already taking place. After such positive results, “Sieh an!” is now looking for a rollout in other European countries as well. Pauline Kühn of “Sieh an!” sums up by saying: “With convertizer, we can always show our customers the perfect landing page without having to take action manually.” Conclusion: Just as goal-oriented users are guided to the right landing page, the tool leads companies to better sales at significantly reduced costs.

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A good landing page ideally displays what is promised in the AdWords ad. However, the FACELIFT involved generation of landing pages is an elaborate and cost-intensive process. When the ecommerce experts of the Otto-Online shop “Sieh an!” randomly discover a tool on “Online V.3.0 get going. Marketing Rockstars” that automatically generates dynamic target pages, R-FLEXthey in adapter mit trackof “We worked on a similar software solution internally,” recalls Pauline Kühn “Sieh an!”. Thus, the software developed by Leipzig FS eCommerce was quickly chosen. The new, worldwide Profitool creates dynamic landing pages whose content matches every AdWords OVATION DESIGN | INN FUNKTION | source, autoUNG. ad as if by magic. It works by displaying the landing page based on the traffic DUKTBELEUCHT SHOP- UND PRO ENSION DER DIE NEUE DIM matically matching the right products with a highly conversion-focused display. This makes the tool compatible with all common shop systems.

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Best Ager are increasingly purchasing from online shops. In stationary retail the fashion range for ladies and gentlemen around the age of 60 is limited, even when it is both afFACELIFT fordable and fashionable. The surfing behavior of seniors is similar to that of the younger generations: Looking for what they want often begins with a Google search. In other words: EX V.3. Silver surfers want to claim online shops for themselves, and this can beR-FL done e.g. 0 through mit track in adapter AdWords ads. After clicking on the ad, the user is redirected to the appropriate landing page. This means: The better the company‘s landing page, the more new customers it can generate.

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Greater revenue, fewer bounce rates and reduced IT costs – since the e-commerce daughter company of a leading German commerce and service business has set up software that creates dynamic landing pages whose contents automatically fit into any AdWords ad, the online shop is benefitting with increased purchase rates at significantly lower costs. The online shop “Sieh an!” is part of the multi-channel retailer Witt Weiden, which belongs to the Otto Group, a global trading and service group based in Hamburg. “Sieh an!” offers affordable fashion for the 60-plus target group.

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nun auch in weiteren europäischen Ländern an. Denn so die Bilanz von Pauline Kühn, „Sieh an!“: „Mit convertizer können wir unseren Kunden stets die perfekte Zielseite anzeigen, ohne ständig manuell eingreifen zu

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PROJEKTMANAGEMENT Digitale Transformation

Digitale Roadmap: Strategie schlägt Aktionismus Unter dem Druck, das eigene Geschäft zu digitalisieren, beginnen Unternehmen oft mit Einzelmaßnahmen wie einem neuen Webshop – wir erklären, was stattdessen der erste Schritt sein sollte Der Autor: Jo Luick, ecx.io – an IBM Company

▲Am Beginn der digitalen Transformation sollten keine Einzelmaßnahmen stehen, sondern die Analysen des eigenen Angebots, des Umfeldes und die Sicht des Kunden

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igitalisierung steht inzwischen bei den meisten Unternehmen auf der Agenda, nur: wo fängt man an, wie soll man die Umgestaltung angehen? Viele starten mit einem Pilotprojekt, um zum Beispiel einen neuen Verkaufs- oder Kommunikationskanal zunächst einmal zu testen. Andere Unternehmen beginnen mit der Digitalisierung der Arbeitsprozesse: Papierbasierte Prozesse sollen durch automatisierten Workflow abgelöst werden, dabei geht es vorrangig um den Wechsel zu einer neuen Technologie. Scheinbar folgerichtig rückt die Suche des richtigen Systems oder der passenden Plattform in den Fokus des Projekts. Wird eine Agentur zu Rate gezogen, dann um bei der Auswahl und Implementierung der TechnologieLösung zu unterstützen. Verbreitet ist auch ein Herangehen analog dem der Instandhaltung von Betriebsmitteln: Was am ältesten ist, wird zuerst erneuert. In diesem Fall wird die Agentur des

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Vertrauens für einen Relaunch beauftragt; die jeweilige Website, der E-Shop oder das Kundenportal sollen in erster Linie ein modernes Design bekommen.

Keine Einzelmaßnahmen Jeder dieser Schritte kann richtig sein, aber als Einzelmaßnahme greifen sie zu kurz. Selbst die Wirkung eines erfolgreichen Pilotprojektes verpufft, wenn die weitere Umsetzung nicht geplant ist. Die Zeit- und Ressourceneinsparung durch digitalisierte Prozesse ist oft dringend geboten, um im Wettbewerb mithalten zu können. Damit wird aber nicht automatisch auch Mehrwert für den Nutzer generiert. Und weder eine neue technologische Plattform noch ein besseres Design helfen, wenn neue Wettbewerber mit disruptiven Geschäftsmodellen den Markt erobern. Deshalb sollten am Beginn der digitalen Transformation

keine Einzelmaßnahmen stehen, sondern die Analysen des eigenen Angebots, des Umfeldes und die Sicht des Kunden.

Analysen und Strategie Eine Full-Service Digitalagentur wird den Kunden in dieser Hinsicht von Anfang an mit entsprechenden Tools und Methoden bei der Erarbeitung ihrer digitalen Strategie unterstützen und beraten. ecx.io identifiziert dazu gemeinsam mit dem Kunden wichtige Handlungsfelder, die „Fields of engagement“, und strukturiert das gesamte Vorgehen dann in Form einer digitalen Roadmap. Dabei kommen zunächst Methoden zum Einsatz, um Geschäftsmodell, Markt, Umfeld und Wettbewerber zu bewerten. Um die Struktur, die Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens und seiner Kunden zu verstehen, ist natürlich viel Input vom Kunden gefragt.


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Digital Roadmap: Strategy Beats Random Activism In many companies, digitalization is part of the agenda. But where to start? By conducting a pilot project, with process digitalization or a website relaunch? It’s neither – nor. Without embedding digitalization into a broader strategy or concept, single measurements to generate added-value for the user may miss the mark. As a first step towards digital transformation, the company’s own offer, environment and customer expectations should be examined. This analysis will then be used to develop a company-specific digital strategy. This is where a full-service digital agency can assist the process right from the beginning. While a company usually focuses on an inside-out view, the agency’s task is to focus on the end-user’s point of view. By conducting interviews and reflecting the customer journey, the following questions will be discussed: How do customers perceive the company’s offer; what are they looking for and what are their expectations? Ecx.io - an IBM Company - first identifies all significant fields of engagement together with the customer. All objectives and measurements will be summarized to draft a digital roadmap. Here, the first few months are described in more detail and with concrete steps of action. In doing so, ecx.io consultants draw on their project experience, methods and industry-specific best practice approaches; they are familiar with the latest developments and user expectations, and assist in structuring the tasks.

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Gesamtstrategie zählt Die Agentur kann sehr gut bei der Strukturierung der Aufgaben unterstützen, da sie aus ih-

Ein Webshop-Modell etwa lässt sich schon innerhalb von fünf Tagen erstellen. So erhalten die Kunden sofort einen Eindruck, wie das fertige Produkt und die Benutzeroberfläche aussehen könnten, sie können testen und verbessern. Damit der neue Vertriebsweg aber auch tatsächlich funktioniert, braucht es auch die nötige Logistik, Änderungen im Ablauf, Mitarbeiter müssen geschult oder neu eingestellt werden. Das ist aufwendiger, innerhalb eines halben Jahres aber durchaus vorstellbar.

Fazit Im Ergebnis entsteht eine digitale Roadmap, die Ziele und Maßnahmen für die nächsten drei Jahre abdeckt. Dabei werden die ersten Monate detaillierter und in konkreten Schritten beschrieben, so dass klar ist, welche Aufgabe jeweils als nächste ansteht. Die eingangs beschriebenen Maßnahmen wie Prozessdigitalisierung, Pilotund Relaunchprojekte können zu diesen Maßnahmen gehören – in dieser Form, als Teil einer Gesamtstrategie, sind sie auch wirksam und nachhaltig. n

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Ein Beispiel: Ein Kundenportal soll erneuert werden, das schon etwas in die Jahre gekommen ist und von den Kunden nicht so intensiv genutzt wird wie erhofft – mit Außendienst, Verkaufsbüros und festen Produktpaketen, die es zu verkaufen gilt. Der Aufbau des Kundenportals folgt dieser „Inside-Out“ Sicht. Im Projekt wird dann der gesamte Prozess untersucht: Welche Angebote sind im Portal integriert und was würde ein Kunde erwarten? Welchen Mehrwert kann das neue Kundenportal bieten? Aber auch: Welche zusätzlichen Prozesse könnten in die Plattform mit eingebunden werden, um den internen Ablauf zu verbessern?

rer Erfahrung heraus den Aufwand einzelner Aufgaben einschätzen kann. So ist den Unternehmen in der Regel klar, dass z. B. ein neuer Web-Shop die Einbindung der Daten aus bestehenden Systemen wie Warenwirtschaft oder Logistik erfordert. Was viele aber nicht wissen: Diese Daten genügen in der vorliegenden Form zumeist noch nicht. Sie müssen erst aufbereitet und angereichert werden, auch dafür sind Zeit und Ressourcen im Projekt einzuplanen.

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Gleichzeitig bringen die Berater ihre Projekterfahrung in den jeweiligen Branchen mit ein: Best Practices, neue Entwicklungen und Erwartungshaltungen, die aus dem B2C Bereich auch auf B2B übertragen werden (Consumerisation). Grundsätzlich wird immer die gesamte Supply Chain betrachtet. Ganz wichtig ist die Sicht des Kunden. Während in Unternehmen oft noch die Sicht „Inside-out“, ein stark von innen heraus geprägter Blick, vorherrscht, ist es die Aufgabe der Agentur, die Sicht von außen in das Projekt mit einzubringen und auch den Anbieter dafür zu sensibilisieren: Wie nehmen unsere Kunden das Angebot wahr, wonach suchen und was erwarten sie? Das geschieht in Form von KundenInterviews und auch, indem man die Customer Journey nachvollzieht.

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Deutscher Handelskongress 2017 Branchentreff für den Handel Retail World 15. und 16. November 2017 Berlin www.handelskongress.de

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LOCA Conference 2018 ISE 2018 Treffpunkt für AV Medien Meeting point for the world’s AV media 6. bis 9. Februar 2018 Amsterdam RAI www.iseurope.org

Konferenz zur Digitalisierung im Handel Location-based Technologies, Marketing and Services in Retail April 2018 BMW Welt München www.loca-conference.com

dmexco 2018 Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference 12. und 13. September 2018 Messe Köln www.dmexco.de

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Fachmesse für Handelstechnologie The Leading Trade Fair for Retail Technology

Messekongress für den europäischen Handel Event for European retail

Paris Retail Week 2018

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Marktübersicht / Market review: Drucker / Printers Erscheinungstermin / Publication date:  • Redaktionsschluss / Copy deadline:  • Anzeigenschluss / Advertisement deadline:  • Druckunterlagenschluss / Printing material deadline:  

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Mehr Informationen unter: www.samsung.com/de/business/smart-signage

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Gebaut, um zu halten Staub, Regenwasser, Hitze oder Erschütterungen: kein Problem für die OHF Serie. Neben ihrer robusten Bauweise und dem MagicGlass™ mit IK10-Stoßfestigkeitsgrad verfügen die Displays über die IP56-Zertifizierung, die Schutz vor dem Eindringen von Staub und Strahlwasser bietet. Auch extremen Umgebungstemperaturen von -30°C bis +50°C können sie dank patentiertem Kühlungssystem standhalten. Ob im Gehäuse der Wahl oder per optionaler VESA-Halterung2 an der Wand: Die OHF Displays machen überall eine gute Figur und bringen jede Botschaft zum Strahlen.

Weitere Zollgrößen folgen. | 2 Nicht möglich für 85-Zoll-Modell.

POS Manager Technology 05/2017  
POS Manager Technology 05/2017  

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