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POSMANAGER

3/2016

Ausgabe

3/2016

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Juni

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

03-16

POS

POSMANAGER

18. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50 

Preisdynamik im Einzelhandel Dynamic Pricing Seite 20

Closed Cash Handling Seite 22

Wie wir am liebsten zahlen

National Payment Procedures Seite 24

Betrugsprävention im E-Commerce

Graph Databases Seite 46

Postvertriebsstück 

Entgelt bezahlt 

Geschlossener Bargeldkreislauf

Leuchtfeuer statt Strohfeuer Worauf es beim Einsatz von Beacons ankommt

B-59995 

Leuchtfeuer statt Strohfeuer n Worauf es beim Einsatz von Beacons ankommt

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

Bahnhofstraße 57 

D-86807 Buchloe (Bayern) 

ISSN 1437-398X 

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Standortbezogenes Mobile Marketing Location-based Marketing Seite 48

Seite 18

Kassensysteme Cash Point Systems Marktübersicht Seite 26


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EDITORIAL

Das Zusammenspiel aus persönlichem Service und moderner Technologie bringt den besten Umsatz

K FOR A

Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

SA

bestimmt haben Sie eine ähnliche Situation schon selbst erlebt: Sie stehen in der Umkleidekabine vor dem Spiegel, haben das perfekte Oberteil gefunden und suchen dazu noch eine passende Jacke. Wieder umziehen, erneut die ganze Abteilung absuchen, entnervt zurück in die Kabine kommen und verschwitzt alles zusammen anprobieren. Es geht auch eleganter: Die intelligente Umkleidekabine schlägt Ihnen mittels Touchscreen-Display verschiedene Kombinationsmöglichkeiten zu Ihrem ausgewählten Oberteil vor, weiß, ob diese in Ihrer Größe vorhanden sind und wo Sie diese im Laden finden. Idealerweise bringt Ihnen eine nette Verkäuferin die vorgeschlagenen Jacken in die Kabine und berät Sie persönlich. Anderes Beispiel: Sie betreten Ihre Lieblingsdrogerie, zur Begrüßung bekommen Sie einen Rabattcoupon für Ihren Einkauf aufs Smartphone geschickt und ebenso die aktuellen Angebote der Woche. Beacons, oder zu deutsch Leuchtfeuer, nennt sich diese neue Technologie, die mittels Bluetooth eine Push-Nachricht an potenzielle Käufer sendet. So kann der Kunde zu möglichen Zusatzeinkäufen animiert werden und der Händler freut sich über ein Umsatzplus. Neue Technologien am POS haben vor allem ein Ziel: die Ansprache noch persönlicher zu gestalten und noch mehr am Kunden und seinen Bedürfnissen auszurichten. Doch eines ist klar: Ein guter Verkäufer ist mit einem exzellenten Service immer noch der beste Umsatzbringer! Sparen Sie nicht an Ihrer Belegschaft, sondern setzen Sie Ihre Mitarbeiter mithilfe einer modernen Software für Personaleinsatz­ planung entsprechend ihrer Qualifikationen punktgenau ein. Der Verkäufer macht oft den kleinen Unterschied, ob sich ein Kunde wohlfühlt und etwas kauft. Moderne Technologie unterstützt ihn dabei.

Dear readers, No doubt you have experienced a similar situation: You’re standing in front of the mirror in the changing room. You have found the perfect top, and now you’re looking for a matching jacket. You now need to change into your clothes again before you can leave the cabin to look around in the shop; annoyed and sweating you return to your cabin to try it all on again. There is a more elegant way: Using touch screen displays, the intelligent changing room will suggest various combinations to match the top selected by you and it knows if it is available in your size and where to find it in the shop. Ideally, a friendly shop assistant will bring the suggested jackets to the changing rooms and offer personal advice.

EBO

Another example: You’re entering your favourite drug store, and to greet you a discount voucher is sent to your smart phone, together with this week’s specials. This new technology is called beacon and designed to send push messages to potential customers via blue tooth. It is an incentive for the customer to make additional purchases, and the retailer can look forward to extra sales. New POS technologies have ultimately one objective: To personalize the customer approach and to increasingly meet the customer’s demands. One thing, however, is clear: A good sales person offering excellent service will continue to be the best source of revenue! So do not downsize your sales team but specifically assign your sales members according to their qualifications, using a modern personnel planning software. The sales person often makes the small difference so that a customer feels good and will make a purchase. Modern technology is there to assist.

D RL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

FER WO

Der kleine Unterschied

Probleme mit sicherem Bargeldhandling? Mit den effizienten Bargeldhandlingsystemen von Gunnebo beugen Sie Manipulation, Missbrauch und Sicherheitsproblemen beim Umgang mit Bargeld in Ihrem Unternehmen vor. Mit unseren Lösungen optimieren Sie Ihre Prozesse und reduzieren Ihre Kosten.

Gunnebo – der starke Partner für den Einzelhandel in Sachen effizientes Bargeldhandling.

Herzlichst Ihre / Cordially yours! Carolin Kober, ck@bauve.de

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INHALTSVERZEICHNIS Impressum

Software für den Handel!

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Ausgabe

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

03-16

POS

POSMANAGER

18. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Dynamic Pricing Seite 20

n Titel

Closed Cash Handling Seite 22

Wie wir am liebsten zahlen

National Payment Procedures Seite 24

Betrugsprävention im E-Commerce Graph Databases Seite 46

Postvertriebsstück

Entgelt bezahlt

Geschlossener Bargeldkreislauf

Leuchtfeuer statt Strohfeuer

Leuchtfeuer statt Strohfeuer Worauf es beim Einsatz von Beacons ankommt

B-59995

Leuchtfeuer statt Strohfeuer ■ Worauf es beim Einsatz von Beacons ankommt

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 57

D-86807 Buchloe (Bayern)

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Preisdynamik im Einzelhandel

Seite 18

Standortbezogenes Mobile Marketing

Worauf es beim Einsatz von Beacons ankommt Seite 18

Kassensysteme Cash Point Systems Marktübersicht

Location-based Marketing Seite 48

Seite 26

Ausgabe Juni 03/2016

 n Editorial

n Events

Der kleine Unterschied The small Difference 

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n Aus der Branche From the branch News

Paris Retail Week 2016: Europäischer Branchentreff von Online- und Offline-Handel Oxid Commons 2016: Epizentrum des E-Commerce







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n Trend Produktneuheiten Product Preview



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n Advertorial Flexibilität ist Trumpf am POS



Leuchtfeuer statt Strohfeuer – worauf es beim Einsatz von Beacons im Einzelhandel ankommt Key points for the use of beacons in retail 

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Preisdynamik im Einzelhandel Dynamic Pricing 

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Impressum

ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“)

SAP FIORI – Tagesaufgaben in SAP mobil lösen. Konzeption, Beratung, Konfiguration und Einrichtung Erweiterung und Entwicklung von SAP Fiori Apps Installation der Fiori Apps, sowie der Infrastruktur

www.ethalon.de

Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verantwortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführer: Ines te Heesen Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail ck@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Medienberatung: Angelika Eigner, E-Mail ae@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100

Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-140, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Schlussredaktion: Julia Brey, E-Mail julia.brey@brey-media.de Telefon +49 (0) 82 45-9 68 48 08, Telefax +49 (0) 82 45-9 68 48 09 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Carolin Kober Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-1 00, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bild-, Foto- und Grafikquellen: © vladimirs - fotolia.com (Titel), Gunnebo (Titel links oben, S. 22), © Syda Productions - fotolia.com (Titel links unten, S. 48), InVue (Titel unten), © Anne-Emmanuelle Thion (S. 6), OXID eSales AG (S. 8), © mangpor2004 - fotolia.com (S. 18), tarent solutions (S. 20-21), © Ivan Kruk - fotolia.com (S. 5 links oben, S. 24), Tyco (S. 5 links unten, S. 40-41), © MaxFrost fotolia.com (S. 42), EllaFashion (S. 5 rechts, S. 43), © Squaredpixels - iStockphoto.com (S. 44), Neo Technology (S. 46-47), © Dmitrijs Dmitrijevs - fotolia.com (S. 49)


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Alles im Griff: Geschlossener Bargeldkreislauf sorgt für höheren Cashflow und mehr Sicherheit Increasing cash flow and security level by closed cash handling  22 Nationale Bezahlverfahren auf dem Prüfstand: Wie wir am liebsten zahlen – und was sich zukünftig ändert National payment procedures under scrutiny  24

Momentaufnahme: Worauf Marke und Handel sich jetzt fokussieren sollten 

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Intelligentere, kundenorientierte Umkleidekabinen  

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n Technik Technology Mehr Weisheit durch Klarheit Seamless Shopping Experience

n Marktübersicht Market Review Nah am Kunden: Kassensysteme Cash Point Systems





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Auf frischer Tat ertappt: Betrugsprävention im E-Commerce Graph Databases 

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n Marketing n Projektmanagement Project Management

Standortbezogenes Mobile Marketing: So wichtig wie nie zuvor?



Also n ble i availa 17“

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RFID à la mode: Mehr Inventur-Transparenz und effizientere Prozesse  40

n Service Veranstaltungskalender, Vorschau Events, Preview



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Impressum

Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht.

Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: info@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 22,20 Versandkosten und s 12,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 10: Vom 01.01. - 31.12.2016 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 12.100

250m m Mod /Sec ular IF


EVENT Paris Retail Week

Europäischer Branchentreff von Online- und Offline-Handel Anlässlich ihrer zweiten Auflage kommt die Paris Retail Week vom 12. bis 14. September an die Porte de Versailles zurück. Erneut wird aus Paris die europäische Metropole für erlebnisorientierten und vernetzten Handel

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er Treff bündelt SynerEquipmag. Die E-commerce gien und setzt Trends Paris gilt europaweit als größim europäischen te Messe der Branche. Sie verstationären Handel und im steht sich als wichtiger Treff E-Commerce. Dort präsentiefür Online-Händler und bietet ren sich die beiden Traditionseinen Mix aus Vortragsvermessen des French Expertise: anstaltungen, Business und E-commerce Paris und EquipNetworking. Die 13. Auflage mag unter einem Dach. Den wird das Leistungsangebot 50.000 Fachleuten, die erwartet von Schlüsselakteuren in den werden, werden VortragsveranFokus rücken und dabei insstaltungen, Networking, Innobesondere Innovationen und vationen, Visionen und Trends Ansätze berücksichtigen, die geboten. Die Paris Retail Week der Erfahrung, elektronisch ist mehr als ein Event: Sie ist das einzukaufen, einen Mehrwert Highlight zum Herbstbeginn für verleihen. Fast 500 UnternehGeschäfte, Marken und Onlinemen werden als Teilnehmer Handel auf internationalem ▲ Einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen des Handels von erwartet. Equipmag wiederum Niveau. Der Handel befindet ist die Retail-Messe Nr. 1. Sie morgen gibt die Paris Retail Week sich aktuell in einem tief greibildet alle Kompetenzen der fenden Wandel, was auf die Digitalisierung hervorzuheben, und zwar in allen Tätigkeits- unterschiedlichen Handelsformen ab. French der Wirtschaft und das veränderte Einkaufs- bereichen des Offline- und Online-Handels. Touch und French Tech werden beispielsweiverhalten zurückzuführen ist. Kunden haben Unternehmen mit Modellcharakter werden se besonders in den Vordergrund gerückt. heute die Macht: Sie sind anspruchsvoll, dau- präsentiert sowie innovative Strategien und Sie präsentieren sich als internationale Refeernd online und unbeständig. Daher ist es Konzepte wie Clicks-and-Bricks oder Clicks- renzen und Inspirationsquellen. Anlässlich der für Händler und Pure Player wichtig, einen and-Motar, die Frankreich und den Handel Paris Retail Week zeigt die Messe das größ„nahtlosen“ Parcours im Laden anzubieten, heute und auch in der Zukunft ausmachen. te Angebot für wertschöpfende Bereiche von um Verbraucher für sich einzunehmen und Weiterhin präsentieren die beiden Fachmes- Handel und Vertrieb. Rund 500 Aussteller aus sie an sich zu binden. „Anforderungen von sen E-commerce Paris und Equipmag einen den Bereichen Ladeneinrichtung, Marketing heute verstehen, um Lösungen von morgen Themenpark mit Start-ups. Dort haben Nach- und Werbung am Verkaufsort, Retail-Technoanbieten zu können. Die Branche rund um wuchstalente aus Frankreich die Möglichkeit, logien usw. zeigen topaktuelle Innovationen. ein Referenzevent zusammenzubringen ist für ihre Initiativen zu werben und sich bei Darüber hinaus finden fast 300 kostenlose das Ziel der Dachmarke Paris Retail Week“, Entscheidern aus dem Handel bekannt zu ma- Vortragsveranstaltungen mit unterschiedunterstreicht Sophie Lubet, Geschäftsbe- chen. Eine gute Gelegenheit, um sich auf einer lichem Format statt. Podiumsdiskussionen, reichsleiterin Retail beim Veranstalter Com- Plattform mit renommierten Branchengrößen Sonder-Meetings, Foren, Keynotes und Workexposium. shops bieten die einmalige Gelegenheit, neue zu zeigen. Trends kennenzulernen und Best Practices zu teilen. Auf den Store Tours kann man in Fokus auf French Expertise Ein Event – zwei Messen das Konzept des innovativen und vernetzten Im Messejahr 2016 honoriert die Paris Retail Um einen umfassenden Einblick in die He- Geschäfts von heute förmlich „eintauchen“. Week das sogenannte „French Expertise“. Die rausforderungen des Handels von morgen Die Teilnehmer werden durch eine Auswahl Messe bietet die ideale Plattform für Entde- geben zu können, präsentiert die Paris Retail der besten Pariser Concept Stores geführt, die ckungen und Ideen. Darüber hinaus schafft Week im Jahr 2016 die beiden Traditionsmes- Retail-Innovationen wie neue Technologien, sie den Rahmen, um die Vielfalt erfolgreicher sen der Branche, und zwar die 13. Auflage der markante zeitgenössische Designs und innon französischer Unternehmen und Initiativen E-commerce Paris und die 30. Auflage der vative Services inhouse testen. 

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Smart Shopping Die neue Einkaufskultur Die sogenannte Digitale Transformation hat auch das Kaufverhalten der Kunden stark verändert. Viele erwarten im stationären Handel einen einfachen und bequemen Einkaufsvorgang, individuelle Einkaufserlebnisse sowie visuelle und emotionale Kaufanregung. Wie kann dieser Anspruch erfüllt werden? Samsung bietet für den traditionellen Handel ein breites Service- und Produktportfolio, das durch das Zusammenspiel digitaler Inhalte und moderner Technologien den Kundenerwartungen gerecht werden kann. Kunden aktivieren und auf interaktive Entdeckungsreise schicken Geschickt an Laufwegen oder in Schaufenstern positionierte Smarte Signage-Lösungen vermitteln emotionale und situativ relevante Werbebotschaften. Melden zum Beispiel Online-Vorhersagen oder Sensoren Regen, kann dynamisch passende Kleidung im Laden beworben werden.

Samsung Smart Shopping Aus diesen Produkten, Lösungen und Services können Sie ihr Smart ShoppingAngebot zusammenstellen.

Ansprechende Produktinszenierung Exklusive Produkte profitieren von der aufmerksamkeitsstarken Inszenierung mit Transparent oder Mirror Displays. Wie der Name andeutet, handelt es sich um durchsichtige oder spiegelnde Displays, auf denen wie auf herkömmlichen Displays Inhalte wiedergegeben werden können. In Kombination mit realen Produkten, ergeben sich sehr aufmerksamkeitsstarke Produktpräsentationen. Doch was tun, wenn sich Produktvorteile nicht durch bloße Ansicht vermitteln lassen? Samsung Gear VR, eine Brille zur Anzeige von interaktiven 360° 3D-Bildern und Videos, schafft einen Showroom mit immersiver Produkterfahrung.

Streamlined Store Operations Interactive shopping journey

Produkte

Smartphone, Tablet

Smartwatch

Smart Videowall Interaktives Drucker Signage Display/Kiosk

WLAN

Virtual Storage Reality

Lösungen

Locationbased Content Mobile Services Management POS

Cloud Print

Unified Digital WLAN Samsung SDS Communicator Document Manage- Nexhop Management ment Lösung

Informations- und Self Service-Terminals Mobile Produktberater sind ein Serviceangebot, das sich auf Mobilgeräten und auf SMART Signage-Displays realisieren lässt. Verkäufer oder Kunden können hieran Informationen zur Kaufentscheidungsfindung abrufen. Während Informationsterminals früher oft mit kostenintensiver Spezialhardware realisiert werden mussten, lassen sich mit dem Serviceangebot KNOX™ Customization viele Samsung Mobilgeräte so anpassen, dass sie auf Hard- wie Softwareebene auf spezifische Einsatzwecke wie Infoterminals oder Self Service-Kassen abgestimmt sind.

Services

Geräte-/ Geräte-/ Managed LösungsLösungsServices Individualisierung Deployment

Erweiterte Garantie für Unternehmen

Mehr Informationen zu Smart Shopping unter samsung.com/de/business/industry/retail


EVENT Oxid Commons 2016

Epizentrum des E-Commerce Verleihung des „Golden Cart Award“ für das beste E-Commerce-Projekt wie ein einfallsreicher Mittelständler seine Zukunft sichert. So bedient der Spezialist für das Prägen von Kennzeichentafeln Endkunden mit einem Webshop ebenso wie Betriebe, die hier ihre Maschinen und Materialien einkaufen.

„Golden Cart Award“

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▲ Mehr als 600 E-Commerce-Experten trafen sich in der Messe Freiburg zur Oxid Commons 2016

ahlreiche Schreibtische von Oxid eSales-Partnern, Dienstleistern, Technologieanbietern und Shop-Betreibern blieben an diesem Tag leer. Mehr als 600 E-Commerce-Experten trafen sich in der Messe Freiburg zur Oxid Commons 2016. Zum siebten Mal bot die Konferenz Networking, Best-Practice-Beispiele und Referenten der Extraklasse. Nach der EröffnungsKeynote durch Oxis-eSales-Vorstand Roland Fesenmayr übernahm Wolfgang Grupp, Geschäftsführer und Inhaber von Trigema, das Wort. Der Vollblut-Unternehmer produziert in Deutschland und nutzt alle Absatzwege – auch das Internet. Für ihn liegt darin die Chance, seine Produkte in aller Welt bekannt machen und verkaufen zu können. Neben

zahlreichen Anekdoten gab Grupp auch Einblicke in eine beinahe ausgestorbene Zunft von verantwortungsbewussten Unternehmerpersönlichkeiten: „Ich bin Egoist und Kapitalist und will Geld verdienen. Nur wenn es meinen Mitarbeitern gut geht und sie von ihrem Lohn leben können, geht es mir auch gut. Dass wir den Mindestlohn in Deutschland überhaupt diskutieren, ist eine Schande“, erklärte Grupp energisch. Insgesamt gab es auf der Oxid Commons 2016 mehr als 40 Vorträge und Präsentationen in fünf Sälen, eine Ausstellung mit 35 Ständen sowie eine Unconference für die Entwickler-Community. Unternehmen wie z. B. Erich Utsch zeigten live auf der Bühne,

▲ Insgesamt gab es mehr als 40 Vorträge und Präsentationen

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In fünf Kategorien wird jeweils der “Golden Cart Award” vergeben. 60 Agenturen bewarben sich – teilweise gemeinsam mit den Kunden – mit ihren Projekten um den renommierten Preis. Die einzige Voraussetzung: Der programmierte Shop nutzt die Shopsoftware von Oxid eSales. Gewonnen haben Top Concepts in der Kategorie B2BGroßhandel für den Shop www.voss-edelstahl.com, Magura und Proclane in der Kategorie B2B-Hersteller für den Shop www. magura-b2b.com, superReal in der Kategorie B2C-Markenhersteller für den Webshop von www.bench.de. TWT räumte den Award für den Shop von Porsche Design in der Kategorie Omnichannel/Retail ab. Laudert konnte die unabhängige Jury in der Kategorie B2C – OnlinePurePlayer mit dem Shop www.poetschke.de überzeugen. Wenn auch alle Shops auf der Software von Oxid aufbauen: „Kein Shop gleicht dem anderen. Eine gute Shopsoftware ist ein Chamäleon, und gleicht sich den jeweiligen Ansprüchen des Kunden völlig an“, sagt Roland Fesenmayr.

B2B-Shops und Industrie 4.0 Ein Unternehmen wie Voss Edelstahl zeigt, welches Potenzial in einem B2B-Webshop liegt: „Wir haben hier eine B2B-Großhandelsplattform, die weitaus mehr als Nettopreise zu bieten hat“, sagt Laudatorin Andrea Seeger. Wie die Zukunft derweil aussieht, zeigten die Keynotes nach der Mittagspause, welche die Brücke von Industrie 4.0 zum E-Commerce schlugen. OxidVorstand Roland Fesenmayr: „Es stecken viele Begriffe in Industrie 4.0, die für den E-Commerce nicht relevant sind. Streicht man die alle weg, bleiben dennoch genug stehen, die uns eine Vorstellung davon geben, wie Geschäftsmodelle in Zukunft aussehen können. Von prädiktiver Ersatzbestellung bis zu konfigurierter Produktion in Losgröße 1, also mass customizing in industrieller Skalierung.“  n


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ADVERTORIAL Self-Checkout-Systeme

Flexibilität ist Trumpf am POS Die NCR SelfServ 90 ist ein flexibles Multitalent, das als Selbstbedienungskasse, Kiosk oder Bindeglied zu mobilen Anwendungen genutzt werden kann

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erade in hoch frequentierten Läden sorgen lange Schlangen an der Kasse für Frust. Wenn Kunden nur eine kurze Mittagspause haben, zum Zug oder nächsten Termin müssen, verlassen sie den Laden ohne etwas zu kaufen und dem Einzelhändler entgeht wichtiges Geschäft. SPAR in Österreich macht es vor: In ihren Digital Leadership Stores reduziert die Supermarktkette die Schlangenbildung zu Stoßzeiten mit den NCR SelfServ 90 Selbstbedienungskassen an aktuell drei Standorten. Dort können Studenten an den Unis in Wien und Graz bequem mit Karte zahlen und so innerhalb weniger Sekunden ihr Mittagessen oder Snacks erwerben. Bargeldlose Selbstbedienungskassen sind daher günstige und platzsparende Optionen, um den Umsatz zu steigern. Bereits kurz nach ihrer Einführung bei SPAR erreichten die Selbstbedienungskassen eine Nutzungsrate von 50 Prozent. Die hohe Akzeptanz der Systeme zeigt, dass Kunden beim schnellen Einkauf zwischendurch gerne die Cashless-Self-Checkouts verwenden, wenn es dafür schneller geht. Doch die NCR SelfServ 90 kann noch mehr.

Kasse, Kiosk oder beides? Durch ihre kompakte Bauweise und Modularität kann sie im Laden beispielsweise auch als als Kiosk oder als bediente Kasse eingesetzt werden. NCR SelfServ 90 kann auf einem Fuß, einer Tischplatte oder an der Wand befestigt werden. Händler können sie also flexibel dort nutzen, wo gerade Bedarf besteht. Vor Feiertagen wie Ostern und Weihnachten können Einzelhändler so zusätzliche bediente Kassen einrichten und die Schlangenbildung reduzieren. Sind die Stoßzeiten vorbei, steht die Kasse als Kiosk zur Verfügung. Kunden können darüber beispielsweise Rezeptvorschläge abrufen, Empfehlungen zu passenden Artikeln einsehen oder Tipps zu neuen Accessoires erhalten. Darüber hinaus bieten Kioske Kunden eine einfache Möglichkeit, nicht mehr vorrätige Artikel zu bestellen und sich diese entweder in die Filiale oder nach Hause liefern zu lassen. So verhindern Händler, dass der Kunde zur Konkurrenz geht oder die gewünschte Ware

▲ SPAR reduziert Wartezeiten an den Kassen mit den Selbstbedienungskassen NCR SelfServ 90

im Internet bestellt. Auch zur Verwaltung von Treueprogrammen lässt sich die Kiosk-Variante nutzen. Kunden können ihren Punktestand einsehen und einlösen, Adressänderungen selbst vornehmen oder sich über aktuelle und bevorstehende Aktionen informieren. Gerade in kleineren Läden von größeren Ketten ist es eine Herausforderung, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit im richtigen Laden zu haben. Dort hilft die SelfServ 90, das gesamte Sortiment zu vermarkten und Kunden passende Artikel zu empfehlen, was sich wiederum verkaufsfördernd auswirkt.

So können Kunden den gesamten Einkauf im eigenen Tempo selbstbestimmt durchführen und abschließen. Noch nie hatten Kunden eine größere Wahl, wann, wie und wo sie einkaufen möchten. Optik, Funktionalität und Komfort spielen für Kunden eine wichtige Rolle in der Bewertung einer Filiale. Um attraktiv zu bleiben, müssen Einzelhändler die Kassenzone – das Aushängeschild einer jeden Filiale – auf diese Anforderungen abstimmen. Mit der SelfServ 90 bietet NCR Händlern eines der modernsten und vielseitigsten Systeme, das derzeit auf dem Markt ist.  n

Mobiler Lebensstil Die Verknüpfung von Selbstbedienungskassen und Self-Scanning ist ein naheliegender Ansatz, denn das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Daher nutzen immer mehr Einzelhändler Apps im Rahmen ihrer Omnichannel-Strategien. Mobile Applikationen entsprechen dem Lebensstil ihrer Kunden und helfen dabei, Abläufe in der Filiale zu optimieren. Unicoop in Florenz ist da ein Vorreiter. Mit der SalvApp können UnicoopKunden in Florenz Waren, die sie in ihren Einkaufswagen oder -korb legen, mit ihrem Smartphone einscannen und den gesamten Einkauf in einem Zug an der Kasse bezahlen.

NCR GmbH Steinerne Furt 67 86167 Augsburg Telefon: +49 821 405 200 E-Mail: contact.retail@ncr.com Internet: www.ncr.com

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NEWS Neues aus der Branche n Mirakl www.mirakl.com

Alle Angaben laut Hersteller

Mirakl erweitert Marktplatzlösung um Click-and-Collect-Funktion Die dynamische Entwicklung der Online-Kanäle verändert die Welt des Handels grundlegend. Maßgeblich ist dies auch auf den großen Erfolg von Click and Collect zurückzuführen. Laut einer von YouGov im Auftrag des Softwareherstellers JDA und Centiro, einem Anbieter von cloud-basierten Lösungen für Transportund Liefermanagement, im Jahr 2015 durchgeführten Studie zur E-Commerce-Nutzung haben 23 Prozent der deutschen Verbraucher bereits einen Click-and-Collect-Service genutzt. Mirakl integriert die Click-and-Collect-Funktion ab sofort in seine Marktplatzlösung und ermöglicht Anwendern damit, Kunden einen weiteren Lieferservice anzubieten. Der Verbraucher kann sich nun nicht mehr nur die Produkte nach Hause liefern lassen, sondern sie auch in einem lokalen Geschäft des Betreibers abholen und bezahlen. So können Händler den stetig steigenden Kundenerwartungen gerecht werden, die eine größere Wahlfreiheit und einen höheren Komfort verlangen – und ein Omnichannel-Angebot heute gewissermaßen voraussetzen. „E-Commerce spielt gerade in Deutschland mittlerweile für sämtliche Akteure im Handelsgeschäft eine zentrale Rolle: Sie müssen immer komplexeren He-

rausforderungen begegnen, um den Erwartungen ihrer Kunden gerecht zu werden. Verbraucher wollen genau das Produkt finden, das sie suchen – zum besten Preis und mit einer exzellenten Servicequalität. Und sie wollen selbst zwischen Lieferung und Abholung entscheiden. Genau diese Möglichkeit bietet nun unsere erweiterte Marktplatzlösung“, erklärt Rabie el Hassani, Director of Sales Central and Eastern Europe bei Mirakl in München.

n ECC Köln www.ecckoeln.de

Bezahlen per Fingerabdruck statt Mobile Payment?

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Frische Impulse im Verkauf Erfolg auf ganzer Linie

Das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden verbessern Now there’s a Fresh Way! FreshWay bringt State-of-the-Art-Design und beeindruckende Leistung an Verkaufstheken in Supermarktfilialen, Lebensmittelgeschäften und Feinkostläden. FreshWay von METTLER TOLEDO Retail – einem der marktführenden Anbieter von Retail-Wägelösungen für die Verkaufstheke.

www.mt.com/FreshWay

Die Vorstellung, Zahlungen per Fingerabdruck zu authentifizieren, ist für Konsumenten in Deutschland keine Science-Fiction mehr, sondern eine interessante Alternative zu gängigen Zahlungsverfahren. Die Ergebnisse der aktuellen ECC-Payment-Studie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger zeigen: Knapp zwei Drittel der Konsumenten hierzulande können sich grundsätzlich vorstellen, ihre Einkäufe mithilfe biometrischer Identifikationsmerkmale zu bezahlen. Unter den verschiedenen Authentifizierungsverfahren genießt der Fingerabdruck bei Konsumenten die größte Akzeptanz: Rund 75 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihren Fingerabdruck zu nutzen, um eine Zahlung zu authentifizieren. Auch Iris- (60 Prozent) und Handlinien-Scans (50 Prozent) sind aus Konsumentensicht gut vorstellbar. Die biometrische Authentifizierung hat aus Sicht der Befürworter vor allem zwei Vorteile: Sie müssen sich keine Passwörter mehr merken (71 Prozent Zustimmung) und sie gehen davon aus, dass biometrische Daten nicht so leicht zu stehlen sind (70 Prozent Zustimmung). Jeder zweite Konsument, der die biometrische Identifikation bei Zahlungen ablehnt, hat in puncto Datenschutz jedoch Bedenken und möchte persönliche Daten nicht an Zahlungsdienstleister übermitteln. „Selbst die sehr auf Datenschutz bedachten deutschen Konsumenten können ihre Bedenken über Bord werfen, wenn Technologien einen eindeutigen Mehrwert bieten – der im Falle der biometrischen Authentifizierung von Zahlungen für viele Befragte klar gegeben scheint“, so Prof. Dr. Malte Krüger. Werden sich biometriebasierte Verfahren also eher in Deutschland durchsetzen als Mobile Payment? Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln, ist sich sicher, dass die Zahlung per Fingerabdruck einige Hürden, die Mobile Payment für Konsumenten hat, überwinden kann. So sei keine zusätzliche Software wie eine


App oder ein zusätzliches Gerät nötig. „Die Technologie, um per Fingerabdruck zu bezahlen, ist bereits vorhanden und massenweise in Smartphones verbaut, die Nutzung ist gelernt. Außerdem haben Konsumenten erkennbares Vertrauen in diese Art der Authentifizierung. Es bleibt daher spannend, ob sich entsprechende Zahlungsverfahren in Deutschland eher durchsetzen werden als Mobile Payment – oder ob kombinierte Verfahren wie Apple Pay den breiten Durchbruch schaffen“, so Sabrina Mertens. Anders als die Konsumenten halten die für die ECC-Payment-Studie befragten Händler Mobile Payment für die relevantere Technologie: Sechs von zehn Händlern finden es interessant, Mobile Payment im Ladengeschäft einzusetzen. Biometriebasierte Verfahren zur stationären Zahlung treffen bei knapp 36 Prozent der Händler auf Interesse.

n Tyco Retail Solutions http://sensormatic.com/fifty/

Sensormatic wird 50: Eine Pioniermarke feiert Jubiläum Auch nach fünf Jahrzehnten ist Tyco richtungsweisend mit Blick auf seine Innovationskraft und patentierten Technologien; das bezeugen 1.600 erteilte Patente sowie weitere 700 weltweit laufende Patentanträge. „In den vergangenen 50 Jahren haben wir enge Beziehungen zu unseren Kunden aufgebaut, um besser zu verstehen, wie wir ihre Herausforderungen lösen können“, so Nancy Chisholm, President Tyco Retail Solutions. „Wir werden unsere wegweisende Sensormatic-Technologie weiterentwickeln, damit Einzelhändler ihre Geschäfte schützen, die Rentabilität erhöhen und Ihren Kunden gleichzeitig herausragende Einkaufserlebnisse bieten können. Wir danken unseren Kunden dafür, dass sie uns in den vergangenen 50 Jahren beim Vorantreiben von Innovationen unterstützt haben – und für ihr weiteres Engagement.“ In einer Zeit, in der Einzelhändler alternative Lösungen benötigten, um Produkte zu schützen, leistete Sensormatic Pionierarbeit auf dem Gebiet der akustomagnetischen (AM) Technologie. Der Spezialist schaffte hierdurch höchste Sicherheit vor Ladendiebstahl für breitere oder mehrere Ausgänge, so dass die Kundenfrequenz erhöht und Waren gleichzeitig wirksam geschützt werden konnten. Mit der neuen Generation der Sensormatic Synergy-Serie erfüllt Tyco auch weiterhin die kritischen Herausforderungen für Filialen. Durch die modularen, netzwerkfähigen Geräte der neuen Synergy-Serie lassen sich verschiedene Technologien wie Akustomagnetik (AM), Radio Frequency Identification (RFID), Infrarot- und IP-basierte Videoüberwachung in nur einer Antenne integrieren. So kann der Händler wertvolle Informationen etwa über Kunden, Inventur und Warenschwund gewinnen – und ein nahtloses Kundenerlebnis schaffen.

n Verifone www.verifone.de

Verifone verkauft 200.000 H5000-Terminals Immer mehr Händler setzen auf die Vorteile des Hybrid-Terminals H5000 von Verifone. Ende Februar wurde Exemplar Nummer

200.000 verkauft. Damit ist das Nachfolgemodell des Artema Hybrid Terminals das im filialisierten Einzelhandel meistgenutzte Bezahlterminal in Deutschland. Es ist in zahlreichen Sparten des Handels, in Apotheken und Drogerien, in Tankstellen-Shops, bei Behörden sowie in der Hotellerie im Einsatz. Neben schneller, flexibler und sicherer Zahlungsabwicklung bietet das Hybrid-Terminal eine Reihe digitaler Services, die den Check-Out für Händler und deren Kunden spürbar aufwerten: Das H5000 ist ein Multifunktionsterminal, vorbereitet auf moderne Bezahlmethoden und ausgestattet mit zahlreichen digitalen Zusatz-Services. KontaktAnzeige


NEWS Neues aus der Branche loses Bezahlen via NFC-Technologie ist mit dem H5000 beispielsweise ebenso möglich wie digitale Unterschriftenerfassung und elektronische Belegverwaltung. Über das Media Management System können Werbebotschaften und Kundeninformationen aufmerksamkeitsstark auf dem Farbdisplay des Terminals platziert werden. Das zweihunderttausendste H5000 wurde an CardProcess ausgeliefert, dem Kompetenzzentrum der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für das bargeldlose Bezahlen. Damit ist CardProcess, einer der führenden Paymentanbieter Deutschlands, der H5000-Jubiläumskunde. „Zuverlässigkeit und Sicherheit haben bei bargeldlosen Transaktionen die höchste Priorität für uns. Aber auch die Ausrichtung auf zukünftige digitale Bezahltrends gewinnt immer mehr an Bedeutung“, sagt Carlos Gómez-Sáez, Sprecher der Geschäftsführung bei CardProcess. „Wir freuen uns über den großen Verkaufserfolg mit unserem Allround-Terminal H5000“, sagt Markus Hövekamp, Geschäftsführer bei Verifone. „Die Digitalisierung des Point of Sale schreitet voran und bietet völlig neue Möglichkeiten der Kundenansprache. Mit dem H5000 schöpfen Händler diese Möglichkeiten voll aus.“

n Aures Technologies

ken aus der ganzen Welt. In seiner Premium-Modewelt mit rund 270 Geschäften in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Katar, im Libanon, in Bahrain usw. beschäftigt es 1.800 Mitarbeiter. „Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren mit Aures zusammen“, erklärt Mohammad Al-Garashi, Executive Manager von Q8POS Company, dem Vertragshändler von Aures in Kuwait. „Wir haben starke, regelmäßige Geschäftsbeziehungen zur Aures Gruppe aufgebaut. Die Technologie, Qualität, Leistung und das Design der Aures-Produktpalette erfüllen die Bedürfnisse unserer anspruchsvollen Kunden im Einzelhandel auf unseren rasch wachsenden POS-Märkten perfekt“, fügt er hinzu. „Sango ist die ideale EPOS-Lösung für unser Geschäftsfeld, unsere Luxusmarken und Premium-Standorte“, erläutert Hani Al Ashqar, Leiter von Alyasra Fashion IT Systems. „Dieses Terminal ist wirklich beeindruckend und einzigartig. Sein gelungenes Design in Kombination mit den zahlreichen Farben bietet unzweifelhaft einen hohen Mehrwert für den Kassenbereich, indem es unseren neuen Geschäften im Nahen Osten ein professionelles, modernes Aussehen verleiht.“

n Concardis www.concardis.com

www.aures.com

Erster Händlerkonzentrator für paydirekt

Alyasra Fashion implementiert EPOS-Terminals

Concardis ist der erste Paymentdienstleister, der für das OnlineBezahlverfahren paydirekt das Händlerkonzentrator-Modell umgesetzt hat. Der in der DACH-Region führende Zahlungsverkehrsanbieter hat mit allen an dem Verfahren beteiligten Banken und Sparkassen entsprechende Verträge abgeschlossen. Damit bietet Concardis ab sofort E-Commerce-Händlern einen einfachen Anschluss an das E-Commerce-Zahlungssystem der deutschen Kreditwirtschaft. Der Vorteil: Der Händler muss nicht mehr selbst mit allen Instituten und Bankenkonzentratoren über den Preis für die jeweilige paydirekt-Transaktion verhandeln, sondern kann mit Concardis einen für alle Institute gültigen Preis für dieses Zahlungsverfahren vereinbaren. Gleichzeitig profitiert er von den Einkaufskonditionen der Concardis, die diese aufgrund ihrer Volumenbündelung erhält. „Mit dem von uns jetzt umgesetzten Modell des Händlerkonzentrators erleichtern wir Online-Händlern die Nutzung von paydirekt als Zahlungsoption“, so Marcus W. Mosen, CEO von Concardis. „Der Ruf nach smarten Lösungen gilt vor allem auch für das Payment. Das heißt, Verfahren müssen vor allem einfach sein. Daran arbeiten wir und das bieten wir jetzt auch für paydirekt.“ Mit der Aufnahme von paydirekt in das Produktportfolio bietet Concardis den Händlern alle relevanten Online-Zahlverfahren in Deutschland an. Im Konzentratormodell haben Online-Händler einen zentralen Ansprechpartner. Ein Anschluss an das Zahlverfahren paydirekt lohnt sich: Das Verfahren ermöglicht einfache, schnelle und vor allem sichere Zahlungen im E-Commerce, ohne ein zusätzliches Konto eröffnen zu müssen. Da das Verfahren direkt über das Girokonto des Kunden abgewickelt wird, kann der Verkäufer immer sicher sein, dass bei Ausführung eine Deckung vorliegt und er das Geld auch sicher bekommt. Das System unterliegt der gesamten Sicherheitsarchitektur der deutschen Kreditwirtschaft, dem deutschen Datenschutz und dem deutschen Bankgeheimnis. n

Alyasra Fashion, ein führendes Einzelhandelsunternehmen für Mode mit einem Weltklasse-Portfolio aus über 60 Luxusmarken für Textilien, Schuhe und Accessoires und rund 270 Geschäften in acht wichtigen Märkten des Nahen Ostens, rüstet seine Standorte in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, im Libanon und im Irak mit Aures-Terminals des Typs Sango aus. Seit 2015 wurden rund 200 Aures-Systeme in zahlreichen Geschäften installiert. Dazu gehören Marken wie DKNY, Kenzo, Fossil, Ecco und Max Mara. Seit der Gründung im Jahr 1993 spielt Alyasra Fashion eine Vorreiterrolle bei der Einführung gehobener Modemarken im Nahen Osten. Dazu schließt das schnell wachsende Unternehmen exklusive, langfristige Partnerschaften mit Nobelmar-

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PRODUKTNEUHEITEN Personalplanung für den POS

www.seak.de Wer sind die richtigen Mitarbeiter? Mit der SEAK-Personalplanung planen Sie so, dass Ihre Mitarbeiter je nach Stärke und Qualifikation optimal eingesetzt werden. Und dass die Top-Leute nicht ausgebremst werden durch Auffüllen oder Arbeit im Lager. Das deckt Potenziale auf, die Sie noch gar nicht kannten. Ihre Vorteile mit dieser besseren Besetzung: Sie nutzen das volle Potenzial der qualifizierten Mitarbeiter im Verkauf und steigern dadurch die Umsatzchancen in den unterschiedlich starken Zeiten. Mit dem gezielten Berücksichtigen von Verkaufs- und Nebentätigkeiten optimieren Sie außerdem Ihre Personalkosten.

n MEP24 www.mep24software.de MEP24web – die Lösung für Ihre Einsatzplanung MEP24web ist eine moderne Mitarbeitereinsatzplanung für kleine, mittlere und große Unternehmen mit mehr als tausend Mitarbeitern. Die Softwarelösung ist ein Komplettpaket für alle Anforderungen im Einzelhandel. Eine Optimierung der Einsatzplanung ist mit einer schlanken Infrastruktur und minimalem bürokratischem Aufwand zu erreichen. Der Umgang mit der Software ist selbst für IT-unerfahrene Mitarbeiter leicht zu erlernen.

MEP24web – the web-based scheduling solution MEP24web is a modern employee scheduling software which serves the needs of small, medium-sized and large companies with more than thousand employees. The webbased software solution is a complete package to meet the highest demands in retail enterprises. It allows an optimal assignment of available resources with minimal time and effort. MEP24web is easy to use, even for IT inexperienced staff.

n Reiner SCT www.reiner-sct.com timeCard Zeiterfassung

times. As well as minimizing manual effort, it also helps you save time and money. The benefits the system offers include optimum time and planning transparency, effective planning of vacations, shifts and periods of absence, as well as greater efficiencies by allowing working time accounts to be built up and reduced.

n IT-Informatik www.ethalon.de Workforce Management ARGOS: Personalressourcen ganzheitlich managen Das Workforce Management ARGOS ist speziell für den Handel ausgerichtet und bringt Ihnen den optimalen und effizienten Einsatz Ihrer Mitarbeiter. Die Berücksichtigung von Tariflichen Vorschriften, Stamm- und Zusatzqualifikationen und unterschiedliche Beschäftigungsarten garantieren Ihnen die richtige Anzahl der Mitarbeiter mit der passenden Qualifikation zur richtigen Zeit einsetzten zu können. Problemlos werden Abwesenheiten, Öffnungszeiten, Aktionstage bei der Planung berücksichtigt. Durch ARGOS können Sie Fehler bei der Planung vermieden und Ihre Planungsergebnisse können optimiert werden.

Workforce Management ARGOS The workforce management ARGOS is specially designed for trade and allows you to make optimum and efficient use of your employees. It takes wage regulations, standard and additional qualifications and different forms of employment into account to guarantee Anzeige

MULTIMEDIA AM POS ENTDECKEN SIE DIE MÖGLICHKEITEN DES MX 925 VON VERIFONE. WERBEFILME ANZEIGEN, UNTERSCHRIFTEN ERFASSEN, BEZAHLEN MIT KARTE ODER SMARTPHONE: Das alles und viel mehr ist am neuen Multifunktionsterminal MX 925 mit dem großen 7‘‘-Farb-Display möglich. Setzen Sie auf Kunden-Interaktion direkt am POS. Schaffen Sie einen perfekten Einkaufsabschluss.

timeCard ist eine professionelle Zeit- und Projekterfassung für kleine und mittlere Unternehmen in alle Branchen. Mit dieser Software gehören das Erfassen von Arbeitszeiten mit Excel oder Stundenzettel der Vergangenheit an. Sie reduzieren den manuellen Aufwand auf ein Minimum und haben zudem Zeit und Kostenersparnisse. Vorteile sind die optimale Zeit- und Planungstransparenz, Urlaubs-, Schicht und Abwesenheitsplanung, sowie eine höhere Effizienz durch den Aufund Abbau der Arbeitszeitkonten.

timeCard time data entry timeCard is a professional time and project data entry system for small and mediumsized enterprises in all sectors of industry. This software does away with the need to use Excel or time sheets to record working

www.verifone.de

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Alle Angaben laut Hersteller

n Seak Software


PRODUKTNEUHEITEN Personalplanung, Kassen, Drucker für den POS that you have the right number of employees with the appropriate qualifications working at the right time. Absences, opening times and promotional days can be taken into consideration during the planning process. With ARGOS, you can avoid mistakes during your planning activities and optimise your planning results.

Einzelhändlern eine Rundum-Lösung zur Umsetzung moderner Abrechnungssysteme liefert und so einen noch besseren Kundenservice ermöglicht. Die „Tillhub Kasse“ läuft mit einem iPad, ist skalierbar und erfüllt schon heute die Anforderungen an GDPdU/GoBD-konforme Kassen. Zudem ist dieses System sowohl online als auch offline einsetzbar.

n GFOS www.gfos.com gfos.Workforce Vor allem im Handel mit der weit verzweigten Filialstruktur bringt die Planung des Personaleinsatzes und -bedarfs besondere Herausforderung mit sich. Für umfassendes Workforce Management ist GFOS Ihr kompetenter Ansprechpartner mit fast 30 Jahren Erfahrung im Handel. Mit gfos.Workforce lassen sich die Personalplanung sowie der Kundenservice einfach optimieren sowie rechtliche Rahmenbedingungen bei der optimalen und gerechten Planung berücksichtigen.

Mobile Payment System Tillhub, located in Berlin, has developed a mobile payment system based on the intelligent Epson receipt printers of the TM-T88V-iHub and TM-M30 series. The “tillhub” provides retailers with an all-round solution for implementing modern payment services, and enables even better customer service. It works using an iPad, is scalable, and already meets the requirements for conversion to GDPdU/GoBD-compliant till systems. In addition, the system can be used both online and offline.

n Bixolon Europe

gfos.Workforce Especially in the trade sector with its widely ramified branch structure the manpower deployment planning as well as the personnel requirements determination brings particular challenges with it. With almost 30 years experiences in the trade sector GFOS mbH is your competent partner for comprehensive Workforce Management. With gfos.Workforce personnel planning and customer service can be simply optimized and legal frameworks for the optimal and equitable planning are considered at the same time.

n Adega www.adega.ch Merces retail solution Geschlossene Kreisläufe in der Waren- und Geldwirtschaft. Der Einzelhandel ist geprägt von Kreisläufen des Einkaufen, Aufbereitens und Verkaufens. Merces unterstützt alle Prozesse effizient und benutzerfreundliche in den Filialen oder zentral. Merces ist ein Echtzeitsystem: Jeder Kassenbeleg wird sofort verarbeitet. Das Backoffice ist webbasiert, keine Softwareinstallation notwendig, Browser genügt. Die Kassensysteme sind online und offline fähig, beherrschen die warenwirtschaftlichen Prozesse in der Filliale und können das Backoffice sogar ersetzen.

www.BixolonEU.com SRP-F310II: wasserfester Front Exit POS Drucker Ab Anfang August 2016 in Europa verfügbar: Der SRP-F310II ist ein ergonomischer, wasserdichter 3“ Front-Exit Thermodirektdrucker mit Liquid-BarrierTechnologie. Ideal für Einzelhandel, Gastronomie und Kiosk. Er kombiniert hohe Druckgeschwindigkeit von 350 mm/s, mit 180 oder 203 dpi Druckauflösung. Serienmäßig mit Ethernet und USB-Schnittstelle verfügbar, optional auch mit Seriell, Parallel, WLAN, Bluetooth oder powered-USB. Der SRP-F310II ist kompatibel mit allen gängigen Programmiersprachen mit einer umfangreichen Palette von Treiber, SDKs und programmierbare Funktionen.

SRP-F310II waterproof Front Exit POS Printer Launching early August 2016 throughout Europe. The SRP-F310II is an ergonomic, front exit, 3” waterproof direct thermal printer with Liquid-Barrier technology. Ideal for retail, hospitality and kiosk, the SRP-F310II combines high print speeds of 350mm/sec with 180 or 203dpi high quality print resolution. Offering Ethernet and USB interfaces as standard with optional Serial, Parallel, WLAN, Bluetooth or powered USB. It’s compatible with all major programming languages with an extensive range of drivers, SDKs and programmable features.

Merces retail solution

Alle Angaben laut Hersteller

Closed loop in goods an finance management: Retail implies repeat of selling, stocking and replenishment. Merces manages all these prosecces afficient and user friendly. Merces is real time: all sale tickets are instantaneous booked, the web based backoffice applications run on all computers without any installation. Merces pos works as online and offline till and supports ersp processes, able to replace stores backoffice PC. Merces as registered trademark means Swiss quality and reliability.

n Epson Deutschland www.epson.de/epos www.tillhub.de Tablet-POS-Kassensystem Tillhub aus Berlin hat basierend auf den intelligenten Epson Bondruckern der TM-T88V-iHubund TM-m30-Serie mit der „Tillhub Kasse“ ein Tablet-POS-Kassensystem entwickelt, welches

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n Fujitsu Components Europe www.fujitsu.com/uk/components Mobile, flexible and always at the right spot, Fujitsu mobile printers Flexibility makes mobile printing the perfect solution for POS environments. Having 13 years of experience with mobile printing for POS systems Fujitsu clearly recognizes the development towards mobile systems. Mobile printing increases flexibility and enables printing of content, when it’s needed and where it’s needed. It enables the user to quickly act on changing environments, demands and customer behavior. Mobile printing offers a world of possibilities besides the “traditional” POS tickets. On the spot customer support, customer guidance, advertising, warehouse management, back office data support and much more. Fujitsu mobile printers are used around the world in a wide variety of applications and environments; at the police for traffic control, control of fair dodgers in trains and buses and numerous POS applications such as restaurants, stores and festivals. Tablet and phone operated systems


can easily connect to the mobile printer by using Bluetooth providing the user with a multifunctional system in return. Fujitsu offers 2” and 3” mobile printers both able to work with any operating system (Android, iOS, etc.). Fujitsu mobile printers are lightweight, fast, compact and rugged enough to be able to withstand a drop from a height of 1.5 meters. Fujitsu has designed its printers to be operated as easy as possible. No issues with changing paper, Fujitsu’s paper drop-in system enables an easy and swift change of paper roll. Optionally available are a belt clip, a cover and a shoulder strap.

n EET Europarts www.eeteuroparts.de CT-S310II LAN Ob in Schwarz oder Weiß, der CT-S310II LAN ist aufgrund seines modernen und kompakten Designs und einer Reihe wichtiger Funktionen besonders für den Einzelhandel und die Gastronomie geeignet. Da der Hochleistungsdrucker neben einer USB-Schnittstelle auch über eine LAN-Schnittstelle verfügt, können Anwender ihn bequem mit lokalen Netzwerken verbinden und ihn somit flexibel nutzen. Der CT-S310II LAN kombiniert den schnellen Belegdruck von 160 mm pro Sekunde mit komfortabler Papierzufuhr und der Long Life Printing (LLP)Technologie für eine längere Lebensdauer des Druckkopfes. Kunden können zwischen zwei Papierbreiten – 80mm oder 56 mm wählen und gleichzeitig auch von der werkzeugfreien Wartung profitieren.

CT-S310II LAN Whether in black or white, the CT S310II LAN is suited for the retail and foodservice because of its modern and compact design and a number of important functions. Anzeige

The high-performance printer comes beside USB with a LAN interface, users can easily connect the printer to their local networks, which makes the Citizen Printer more flexible. The CT S310II LAN combines fast document printing up to 160 mm per second with a comfortable paper source and Longlife Printing (LLP) technology for a longer service life of the printhead. Customers can choose between two paper widths – select 80 mm or 56 mm. The benefit is maintenance without tools.

n Star Micronics www.Star-EMEA.com TSP143III WLAN Star Micronics gibt die Einführung des TSP143III WLAN bekannt, dem Neuzugang seiner beliebten TSP100 futurePRNT-Serie, der dem Einzelhandel und Gastgewerbe eine unkomplizierte und kabellose Kommunikation ermöglicht. Dieser Neuzugang der TSP100-Serie verfügt über eine Reihe von besonderen Merkmalen, wie z. B. eine Druckgeschwindigkeit von 250 mm/s, eine automatische Guillotine-Schneidvorrichtung (MCBF 2 Millionen Schnitte) sowie die Möglichkeit, dünnes Papier zu verwenden, was umweltfreundlich ist und für geringere Betriebskosten sorgt. Zum Lieferumfang dieser Lösung gehört ein internes Netzteil und ein Montagesatz zur senkrechten Anbringung. Der TSP143III WLAN verfügt außerdem über Stars neuen digitalen Belegservice AllReceipts, der Einzelhändlern eine kostenlose und schnelle Möglichkeit bietet, Kunden eine digitale Version gedruckter Belege bereitzustellen. Die Engage NOW-Funktion erweitert den AllReceipts-Service, indem sie dem Einzelhändler ermöglicht, Links zu Werbeaktionen, Rabatten, Coupons usw. auf der Angebotsseite von Engage NOW bereitzustellen. Kunden, die die AllReceipts-App verwenden, tippen einfach auf ihrem Smartphone von ihrer Belegliste aus auf das Händlerlogo und werden zu der vom Einzelhändler festgelegten URL weitergeleitet. Receipt Flip ist neu bei diesem Service und bietet die erste Option für zweiseitige digitale Belege in Farbe. Einzelhändler können damit die Rückseite von digitalen Belegen wie bei gedruckten Belegen nutzen, um die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Ladenrichtlinien, Werbeaktionen, Marketing-Material usw. zu zeigen. Anzeige


PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS TSP143III WLAN Star Micronics announces the launch of the TSP143III WLAN, the latest addition to its renowned TSP100 futurePRNT Series, to provide simple yet effective wireless communication for retail and hospitality. This latest addition to the TSP100 Series offers a range of features including a print speed of 250mm/second, a guillotine auto cutter (MCBF 2 million cuts) as well as thin paper capability providing benefits for the environment and reduced operating costs for the retailer. The cost-effective solution includes the convenience of an internal power supply along with a vertical mount kit in the box. The TSP143III WLAN also features Star’s new digital receipting service AllReceipts that offers retailers a free of charge, fast route to providing the customer with a digital copy of a print receipt as well as access to analytics, an in-store customer survey and device management tools. Enhancing the AllReceipts service, the Engage NOW feature allows the retailer to provide links to promotions, discounts, coupons, etc on the Engage NOW landing page. Customers using the AllReceipts App can simply tap on the retailer’s logo from the list of receipts on their smartphone and be directed to a URL that the retailer specifies. Receipt Flip is the latest addition to this service providing the first two-sided colour digital receipt option. This feature enables retailers to take advantage of the reverse side of digital receipts, as they can on printed receipts, to display terms and conditions, store policies, promotions, marketing material, etc.

n Citizen Systems Europe www.citizen-systems.com Mobiler Drucker CMP-40L Unterwegs schnell und zuverlässig drucken: Der mobile 4-Zoll-Drucker CMP-40L von Citizen gibt Etiketten, Bons und Belege im Handumdrehen aus. Aufgrund seiner Lithium-Ionen-Technologie halten seine Batterien länger, so dass er mehr Druckjobs ausführt als andere Drucker am Markt. Über seine WLAN- und Bluetooth-Anschlüsse wird er problemlos mit Zahlungsterminals zum mobilen Point of Sale (mPOS) für den Einzelhandel verbunden. Anschluss und Druckerstatus sind auf einem LCD-Display sichtbar, ein Desktop oder Laptop ist dafür nicht erforderlich. Der Drucker kann auch über iPhones, iPads, Tablets oder Smartphones angesteuert werden. Anwendungsbereiche: Preisschilder, Belege und Bons; mobiler Druck von Regal- und anderen Etiketten sowie Lieferscheinen in Einzelhandel.

Mobile printer CMP-40L

Alle Angaben laut Hersteller

Fast and reliable printing on the move: The CMP-40L is a hand-held, hard-wearing and easy to operate printer that is perfect for mobile use. Thanks to Lithium Ion battery technology it can be used for long periods of operation. This ensures that a greater number of printing tasks can be completed compared with other market options. The Wi-Fi and Bluetooth connectivity enable the CMP-40L to be linked with payment taking devices to be used as a mobile point of sale (mPOS) device for retail environments. The connectivity level and printer status are displayed via LCD Screen; it does not have to be monitored from a stationary desktop computer or laptop, and can easily be accessed from iPhones, iPads, tablets and smartphones. Scope of application: Price mark-downs, labels and receipts, mobile printing of shelf-labels and delivery notes in retail.

n Adyen

schlagen fünf Prozent aller weltweiten Kreditkartentransaktionen fehl, was enttäuschte Kunden sowie Ertragseinbußen zur Folge hat. Dies geschieht aufgrund von Fehlern in komplizierten und überholten Altsystemen. RevenueAccelerate wurde konzipiert, um diese fünf Prozent in tatsächliche Einnahmen zu verwandeln, ohne dass der Händler aktiv werden muss. RevenueAccelerate bildet den Kern von Adyens Zahlungsplattform, die von Grund auf neu entwickelt wurde und direkt mit allen Kreditkartensystemen vernetzt ist. Das gibt Adyen maximale Kontrolle über den gesamten Zahlungsfluss.

RevenueAccelerate How much do you know about the reason behind your declined transactions? You know your customer hits ‘pay’, and you know that the transaction is either approved or declined. But are all unsuccessful transactions declined for a genuine reason? Issuers’ response processes are often a black box to merchants; a decline is a decline and that’s the end of it. Globally, 5% of online card transactions are refused due to a flaw in the legacy payments system. Here lies the opportunity, and here’s where Adyen RevenueAccelerate comes into play, converting wrongly refused card transactions into approvals. RevenueAccelerate sits at the core of the Adyen payments platform. It is a data-driven suite of automated tools, which optimizes the process of every payment to increase authorization rates – without the merchant having to lift a finger.

n Ergonomic Solutions www.ergonomic-solutions.net SafeGuard Dock & Charge With the focus increasingly on mobility, tablet enclosures and accessories are enabling a range of unified commerce solutions that also incorporate mobile payments for both traditional and micro-retailing. The new SafeGuard Dock & Charge turns a static work station into a mobile platform, in an instant. A tablet enclosure that protects on the move and connects when static, optimises the automated workflow process. Users need a lightweight but durable enclosure, which can quickly be docked and charged at a workstation, which suits each user’s personal enterprise mobility requirements. From fixed uses to mobile applications, and back again, Dock & Charge does exactly that. Multi-channel or unified commerce has put the consumer firmly in charge as a technology driver, and to enable the retailer to continuously meet that challenge, solutions need to be found that maximise hardware investment at a time of almost continuous change.

n Netvico

www.adyen.com

www.netvico.com www.manageeverywhere.com

RevenueAccelerate

Connected Business Software „ManageEverywhere“

Das Zahlungstechnologie-Unternehmen Adyen hat sein neues Produkt RevenueAccelerate vorgestellt. Die datengesteuerte Suite automatisierter Werkzeuge ist gezielt dafür ausgelegt, die Autorisierungsrate von Kartenzahlungen weltweit zu erhöhen. Im Durchschnitt

Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen: Interne und externe Kanäle müssen miteinander verknüpft werden. Dies erfordert, dass die Mitarbeiter für das digitale Zeitalter fit gemacht werden. Die Lösung ist ein agiles Datenmanagement mit effi-

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zienten Arbeitsabläufen und hoher Transparenz. Die Software „ManageEverywhere“ gewährleistet eine übergreifende Unterstützung der Verwaltung, Steuerung und dem Reporting von Unternehmen sowie bei der direkten Kommunikation mit den Kunden. Ziel ist es, alle wichtigen Informationen eines Unternehmens abteilungsübergreifend verfügbar zu machen und jedem Mitarbeiter Zugriff auf alle für ihn relevanten Informationen zu bieten.

Connected Business Software “ManageEverywhere” Companies are facing many challenges as a result of digitalisation, one of which is the linking of internal and external channels. This means bringing staff up-to-date for the digital age. The solution is an agile data management system with efficient work processes and a high level of transparency. The “ManageEverywhere” software system provides cross-company support in the fields of administration, management and financial reporting as well as direct communication with customers. The goal is to make all of a company’s key data available to its departments and grant every staff member access to the information relevant to them.

CASHINFINITY Für eine optimierte Bargeldverarbeitung in Front und Back Office! TM

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Kompaktes BargeldRecyclingsystem (Front Office)

BargeldRecyclingsystem (Back Office)

PRESTIGEenterprise 5.0 Kundenanfertigung nach Maß – einfach und schnell umsetzbar: Die neue Version der Softwareplattform PRESTIGEenterprise ermöglicht die einfache und schnelle Umsetzung individueller Wünschen an Bedienoberfläche und Workflows. Zudem wurde das Design-Tool weiter verbessert und der Sprachumfang um Slowakisch erweitert. Die Online Software setzt damit weiterhin auf Einfachheit und Prozessoptimierung in der multimedialen POS-Kundenkommunikation über digitale, mobile und gedruckte Medien.

PRESTIGEenterprise 5.0

CI-200

CI-Server

BargeldRecyclingsystem (Back Office)

Cash Management Software

Custom made to measure – simple and quick to deploy: The new version 5.0 of the software platform PRESTIGEenterprise allows for the simple and quick deployment of individual user interface and workflow desires. Furthermore the design tool has been improved and Slovakian has been added to the language selection. Online Software continues to set on simplicity and process optimisation at multimedia communication at POS with digital, mobile and printed media.

n Secucard www.secucard.de secuconnect verbindet mobile und stationäre Kassensysteme Die Payment-Lösung „secuconnect“ verbindet mobile und stationäre Kassensysteme unkompliziert mit mobilen oder stationären Bezahlterminals. Einmal in die Kasse integriert können Terminals auf sichere Weise miteinander verbunden werden. Es können online und in Echtzeit mehrere Kassen mit einem Terminal oder mehrere Terminals mit einer Kasse kommunizieren. Zudem entfällt jegliche physikalische Verbindung (Kabel) zwischen Kasse und Terminal. Mit secuconnect ist die Anbindung eines Zahlungsverkehrs-Terminals, unabhängig von der Netzinfrastruktur des verwendeten Terminals oder der genutzten Programmiersprache, mit minimalstem Aufwand möglich. Secucard wurde für die innovative Payment-Lösung zudem n mit dem Ingenico-Innovationspreis 2015 ausgezeichnet. www.gloryglobalsolutions.com


TREND Proximity Marketing

Leuchtfeuer statt Strohfeuer – worauf es beim Einsatz von Beacons ankommt Beacons sind eine noch neue, derzeit viel diskutierte Entwicklung im Retailmarketing. Ihr Einsatz ist mit hohen Erwartungen, aber auch Unsicherheiten verknüpft Der Autor: Philipp Kratochvil, Cancom Didas, ist spezialisiert auf digitale Lösungen rund um den POS – von Proximity Marketing bis Digital Signage

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an kennt sie aus Filmen oder aus dem Urlaub in anderen Ländern: Händler, die vorbeilaufenden Kunden ihre Waren anpreisen. Ein gewohntes Bild sind Flyer, die in Einkaufspassagen verteilt werden und mit Sonderaktionen locken. Proximity Marketing, die lokalisierte Ansprache von Kunden über mobile Geräte, ist im Grunde die Fortsetzung dieses Ringens um Aufmerksamkeit mit innovativen, technischen Mitteln. Das besondere Interesse vieler Einzelhändler gilt hier einer noch recht jungen Entwicklung: den Beacons. Diese bluetooth-basierte Technologie erlaubt es, Interessenten vor dem Geschäft mit einer Push-Nachricht anzusprechen, sie können begrüßt und mit einem Einkaufscoupon zu einem Besuch im Shop motiviert werden. Das funktioniert durchaus, wie auch Untersuchungen zeigen, ist allein aber noch kein tragfähiges Konzept. Denn auf der einen Seite sollten Push-Nachrichten wohldosiert und nicht übertrieben eingesetzt werden, ansonsten besteht die Möglichkeit, dass Kunden schnell abwehrend reagieren, auf der anderen Seite bietet die Technologie aber auch weit mehr Möglichkeiten. Beacons sind kein Allheilmittel, erweitern aber als ein neuer Baustein das Spektrum eines integrierten Retailmarketings durch die individuelle Ansprache des Kunden per Smartphone. Zunächst gilt es, die Ziele zu definieren, die mit ihrem Einsatz im und um den Shop angestrebt werden. Soll zum Beispiel eine längere Verweildauer erreicht werden oder liegt der Fokus eher auf Cross-Selling? Ausgangspunkt für ein Konzept oder einen Case ist stets die Frage: Welchen Vorteil hat der Kunde? Die Informationen oder Interaktionen sollten Kunden den Kauf leichter und angenehmer machen. Je nach Ziel und Käufergruppen können dabei Convenience oder Erlebnis im Vordergrund stehen. Welche Zielgruppen mithilfe von Beacons angesprochen werden können, wird auch durch die technischen Voraussetzungen determiniert.

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▲ Die Bluetooth-basierte Technologie erlaubt es, Interessenten vor dem Geschäft mit einer Push-Nachricht anzusprechen

Technische Voraussetzungen Beacons selbst sind eher unscheinbar: MiniSender von der Größe einer zwei-Euro-Münze, die im Ladengeschäft installiert werden. Sie selbst tracken nicht, empfangen nicht einmal Daten. Beacons senden lediglich ihre eigene ID als Signal. Daher auch ihr Name: Leuchtfeuer. Für die Interaktion mit dem Kunden genügt es noch nicht, Beacons im Laden zu installieren, dazu muss außerdem die Bluetooth-Funktion auf den Smartphones aktiviert sein. War das früher wegen des sehr hohen Energieverbrauchs eher unüblich, so ist jetzt eine Trendwende zu beobachten: Beacons arbeiten mit der batterieschonenden neuen BLE (Bluetooth Low Energy)-Technologie; etwa zwei Drittel der Android-Smartphones ist bereits mit BLE ausgestattet, beim iPhone kommt sie ab Version 4s zum Einsatz. Da zugleich Bluetooth-Kopfhörer und -Lautsprecher und andere Peripheriegeräte

wie z. B. Smart Watches immer mehr Verbreitung finden, haben auch immer mehr Nutzer Bluetooth durchgehend aktiviert. Die zweite Voraussetzung ist, dass der Adressat zuvor eine entsprechende App des jeweiligen Anbieters auf dem Smartphone installiert. Diese App kommuniziert mit einem zentralen System. Die Beacons in der Nähe senden parallel dazu ihre ID, sodass der Kunde lokalisiert werden kann. Dabei unterscheidet man je nach Reichweite immediate – unmittelbare Nähe, bis auf einige Zentimeter-, near – im Radius von einigen Metern – oder far – weiter als zehn Meter entfernt. Abgestimmt auf diese lokale Eingrenzung werden dann passende Aktionen oder Nachrichten aktiviert und auf das Smartphone gesendet. Eine alternative Technologie zu den hier beschriebenen iBeacons bietet Google seit 2015 mit Eddystone. Diese nutzt ebenfalls BLE, jedoch statt Apps einen generischen Ansatz. Dabei wird zusätzlich zu den Standortdaten (UID) auch eine Webadresse (URL) mit den entsprechenden Informationen gesendet. Diese wird dem Nutzer direkt im Webbrowser angezeigt. Dazu muss keine spezielle App, sondern lediglich Chrome als Webbrowser auf dem Smartphone installiert sein. Damit sich die Nutzung von Beacons lohnt, muss demnach eine ausreichend hohe Userbasis vorhanden sein, bei der diese technischen Voraussetzungen – Smartphone mit aktivierter BLE-Funktion und installierte App – auch gegeben sind.

Kundenfokus ist Pflicht Welche Möglichkeiten können nun mit Beacons, zusätzlich zur Interaktion mit Interessenten vor einem Geschäft, genutzt werden? Ausgehend von der Information „Ein Kunde befindet sich an einer definierten Stelle im Shop“ lassen sich verschiedene Handlungsvarianten ableiten: • Es können Aktionen oder Informationen zu den Produkten aktiviert werden, die sich am Standort des Kunden befinden. • Der Kunde kann dazu animiert werden, von seinem Standort zu einem anderen Punkt zu


gehen – durch fortlaufende Ketten lässt sich ein Leitsystem erstellen oder ein GamificationAnsatz umsetzen. • Mitarbeiter wissen, wo sich der Kunde befindet, und können gezielt Hilfe anbieten. Einige Beispiele verdeutlichen, wie diese Optionen kombiniert eingesetzt werden. Hält sich der Kunde über einen längeren Zeitraum in unmittelbarer Nähe bestimmter Produkte auf, so kann per App mit Informationen darauf reagiert werden. Grundsätzlich sollten die Aktionen einen Mehrwert bieten, z. B. Informationsbeschaffung, Produktvergleiche und letztlich die Kaufabwicklung vereinfachen. Kunden werden in jedem Fall Produkte vergleichen, Händler können hier nur versuchen, durch besseren Service Einfluss zu nehmen. Es geht darum, Handlungen zu antizipieren und durch Automatisierung zu erleichtern. So sind zum Beispiel bei TV-Geräten Zusatzinformationen zu einem Gerät denkbar oder es kann ein Vergleich der letzten drei angeschauten Produkte angeboten werden. Während der Kunde ohne App zuerst die genaue Produktnummer suchen und eingeben müsste, könnte das Gerät direkt weitere Informationen dazu ausgeben, wie beispielsweise Ergebnisse aus Produkttests und Rankings.

Mehrwert bieten Ein Wegeleitsystem kann auch zum Finden der erwähnten Zubehörteile eingesetzt werden, häufiger noch wird der Gamification-Ansatz genutzt. Eine Möglichkeit wäre, potenzielle Kunden in einem bestimmten Umkreis des Geschäfts zu orten und per Push-Nachricht zu einem RabattCountdown einzuladen: Je früher der Interessent im Shop ankommt, desto höher der Rabatt. Der Zeitpunkt des Eintreffens lässt sich mithilfe der Beacons genau nachvollziehen, entsprechend erhält der Kunde dann den ihm zustehenden Rabatt. In einem anderen Fall testete eine USFastfoodkette ein neues Bestellsystem: Statt in der Schlange zu warten, können Kunden vorab bestellen und das Menü wird im Geschäft vorbereitet. Sobald der Kunde ins Restaurant kommt,

A guiding light, not a flash in the pan – key points for the use of beacons in retail Beacons are a hot new development in retail marketing allowing to locate customers in front of and in the store and to interact with them via their mobile devices. Technically speaking, these are small, easy-to-install transmitters about the size of a 2 Euro coin. You yourself receive no data, sending only your own user-ID as a signal. Hence the name: Beacon. Customers who have activated the Bluetooth feature on their Smartphone, and have the corresponding app loaded, can have their position located using the beacon signals. This makes many opportunities for interaction possible. Customers can be sent, for example, information about the products that are in their immediate vicinity, they can be led by a guidance system to the desired product or personally received and advised by an employee. However, these measures should never be seen as an end in themselves, but instead as an integral part of a marketing concept oriented around customer requirements. The involvement of employees is critical to success. Further requirements for a successful application are, in addition to a sufficiently large user base, the interaction of Beacons and the Beacon Management System. The assistance of external experts is recommended, especially for reliable technical implementation. kann mithilfe der Beacons geortet werden, wo er sitzt – und das Essen wird an den Tisch serviert. Das Modell ließe sich in abgewandelter Form auch auf den Einzelhandel, z. B. im FashionBereich, übertragen. In diesem letzten Beispiel deutet sich an, dass auch Änderungen im Verkaufskonzept und im Einsatz der Mitarbeiter erforderlich werden können, wenn man dem Kunden einen echten Mehrwert bieten möchte. Aber selbst ohne gravierende Änderungen ist die Einbindung der Mitarbeiter eine der wichtigsten Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von Beacons. Mangelnde Kommunikation kann das gesamte Konzept scheitern lassen: Ohne Erklärung fühlen sich Mitarbeiter leicht überwacht, befürchten unerlaubte Datensammlung. In einigen Fällen wurden die angebrachten Beacons durch die Mitarbeiter sogar wieder entfernt – aus Unkenntnis über Sinn und Zweck. Ziele und Vorteile müssen allen Verkäufern und Beratern klar erläutert werden: Sie müssen wissen, warum Kunden unter Umständen deutlich länger mit Smartphones vor den Regalen stehen und welche Informationen die Kunden per App erhalten, um bei Fragen oder Feedback kompetent agieren zu können. Zusätzlich zu einem durchdachten Konzept und der internen Kommunikation kommt

es auch auf die adäquate technische Umsetzung an. Zwar stellt die Installation der Beacons keine technische Hürde dar – sie werden in der Regel einfach aufgeklebt – die Mini-Sender müssen jedoch entsprechend ausgerichtet werden, um ihre Signale zuverlässig und störungsfrei zu übertragen.

Fazit Die eigentliche Herausforderung liegt im Beacon Management System (BMS). Gerade bei größeren Anwendungen müssen alle eingesetzten Beacons übersichtlich zu warten sein. Die richtige Hardware und die passende – auch auf die jeweilige App abgestimmte – Software müssen ausgewählt werden. Da die Entwicklung noch am Anfang steht, gibt es kaum Standards, die Angebote verschiedener Hersteller sind schwer vergleichbar und für Außenstehende oft unübersichtlich. Die Beacon-Technologie kann als ein neuer Baustein im POS-Marketing in Verbindung mit weiteren Maßnahmen gewinnbringend genutzt werden. Bedingungen sind eine ausreichend große Nutzerbasis, ein zielbasiertes und professionell umgesetztes Konzept sowie die Einbindung der Mitarbeiter. n

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TREND Preismanagement

Preisdynamik im Einzelhandel Kostenreduzierung und Kundenbindung im Online-Shop und stationären Handel Der Autor: Jan Vallée, tarent solutions, ist spezialisiert auf innovative Softwarelösungen in den Bereichen Preismanagement und Wettbewerbsanalyse

▲ Mit Hilfe von Preisdynamiken kann in Echtzeit auf sich ändernde Lagerbestände oder spezifisches Käuferverhalten reagiert werden

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nline-Handel und stationärer Handel unterscheiden sich in einigen Bereichen fundamental. Ein zentraler Unterschied sind die Kosten, die beim Ausrollen neu kalkulierter Preise entstehen. Während diese im Online-Handel im Grunde nicht existent sind, fallen im stationären Handel sowohl bei der Nutzung von Papieretiketten – hier insbesondere durch das händische Anbringen am Regal – als auch in geringem Maße bei der Verwendung von elektronischen Preisschildern durch deren Wartung Kosten an. Die nicht vorhandenen Kos­ t en beim Ausrollen neuer Preise prädestinieren den Online-Handel geradezu, Preisdynamiken bzw. dynamisches Pricing einzusetzen. Dynamisches Pricing stellt hierbei eine Strategie im Preismanagement dar, mit der Händler ihre Preise automatisiert auf Basis verschiedener Parameter berechnen und anpassen. Die Berechnungen erfolgen mithilfe mathematischer Algorithmen, welche zur Preiskalkulation neben Artikelstammdaten weitere interne und externe Faktoren berücksichtigen können. Zur Kalkulation kann im Grunde genommen alles

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verwendet werden, was parametrisierbar ist. Dazu gehören zum Beispiel Lagerbestände, Wettbewerbsinformationen, Absatzzahlen und Kundeninformationen. Online-Händler können darüber hinaus auf Conversion Rates, Gerätewahl (PC vs. Laptop, Apple vs. Samsung) oder Aufrufraten einzelner Artikel (Impressions) zurückgreifen.

Eine starke Infrastruktur Die technischen bzw. softwareseitigen Voraussetzungen zur Implementierung und erfolgreichen Durchführung eines dynamischen Preismanagements sind zunächst ein Warenwirtschaftssystem (ERP-System), in welchem alle relevanten Artikelstammdaten hinterlegt sind, sowie ein Shop­system, welches die Informationen (aus dem ERPSystem) aufbereitet und im Online-Shop visuell für den Kunden darstellt. Zur eigentlichen Preiskalkulation bedarf es einer Preismanagement-Software. Da es bei der Verwendung eines dynamischen Pricings naturgemäß zu einer beträchtlichen Zahl an Preiskalkulationen kommt, benötigt

die Preismanagement-Software als zentrale Komponente eine Regelmaschine. Diese muss neben einer entsprechenden Performance bei der Kalkulation von Preisen in der Lage sein, fachliche Vorgaben in Preisregeln abzubilden. Mit anderen Worten, die Regelmaschine muss flexibel genug sein, um verschiedene und sich ändernde Preisstrategien in mathematischen Formeln und Algorithmen darzustellen. Aus Gründen der Sicherheit sollten die kalkulierten Preise systemseitig überprüft und damit final validiert werden. Die verschiedenen Softwares – ERP-System, ShopSystem und Preismanagement-Lösung – sind klassischerweise über definierte Schnittstellen miteinander verbunden. Da im Rahmen von Preisdynamiken üblicherweise große Datenmengen in kurzen Iterationen sicher und schnell ausgetauscht werden müssen, bieten sich hier sogenannte ETL-Schnittstellen (Extract, Transform, Load) an. Nach Implementierung der erforderlichen Infrastruktur kann mit der Ausübung des dynamischen Pricings begonnen werden.

Vorteile der Preisdynamiken Der Online-Händler profitiert auf vielfältige und prägnante Weise von dynamischem Pricing. Der Anzahl der Kalkulationen und somit durchgeführten Preisänderungen mit dynamischem Preismanagement sind kaum Grenzen gesetzt. 1. I n Echtzeit kann auf sich ändernde Lagerbestände oder spezifisches Käuferverhalten reagiert werden. 2. Sofern tages- oder sogar stundenaktuelle Wettbewerbsdaten vorhanden sind, können Preise und Verfügbarkeiten des Wettbewerbs bei der eigenen Preiskalkulation berücksichtigt werden. 3. Händler können flexibel auf die Einflüsse von Faktoren wie Tageszeiten, Wetter und Temperatur oder Großveranstaltungen eingehen und darauf optimal reagieren. 4. Mithilfe von Preisdynamiken können gewählte Preisstrategien konsequent für das gesamte Sortiment umgesetzt und so die eigene Preiswahrnehmung beim Kunden signifikant verbessert werden.


Dynamic Pricing In any buying decision, prices play a central role. In retail, enterprises can apply dynamic pricing through the use of appropriate IT solutions. Dynamic pricing allows ad-hoc price adjustments by taking into account various parameters. Even though challenges during implementation and realization of dynamic pricing must be identified, in most cases, the benefits that dynamic pricing provides for retailers are clearly predominant. As a result, dynamic pricing has gained an increased relevance in recent years and a growing number of companies are deploying it. ▲ Sofern aktuelle Wettbewerbsdaten vorhanden sind, können Preise und Verfügbarkeiten des Wettbewerbs bei der eigenen Preiskalkulation berücksichtigt werden

In der Summe stellt dynamisches Pricing einen starken Hebel dar, mit dem OnlineHändler ihren Umsatz steigern und durch optimierten Gewinn ihre Profitabilität erhöhen können. Auch wenn die Vorteile aus objektiver Sicht überwiegen, sollen mögliche Herausforderungen und Nachteile nicht unerwähnt bleiben. 1. Die softwareseitige Infrastruktur muss in vielen Fällen angeschafft und aufeinander abgestimmt werden, was für den OnlineHändler initialen Aufwand und Kosten bedeutet. 2. Etwaige externe Parameter und Daten, die zur Preisgestaltung berücksichtigt werden sollen, müssen von Anbietern eingekauft werden. Zu nennen sind hier insbesondere Wettbewerbspreise, die beim dynamischen Pricing in hoher Qualität und ausreichender Quantität erforderlich sind. Anzeige

3.  Potenziell negative Kundenreaktionen sind selten, können aber nicht ganz ausgeschlossen werden. Dazu kann es beispielsweise kommen, wenn ein Kunde herausfindet, dass er mehr für einen Artikel bezahlt als andere Kunden. 4.  Eine mögliche Preisinkonsistenz zwischen dem Zeitpunkt, wenn ein Kunde einen Artikel auswählt und dem Zeitpunkt, wenn er ihn bezahlt, führt ebenfalls zu einer negativen Reaktion des Kunden. Sollte sich der Preis in diesem Zeitraum erhöhen, weil der Wettbewerb beispielsweise die Preise erhöht und der Online-Händler automatisch mitzieht, muss der Kunde, der das Produkt bereits im Warenkorb hat, davon unberührt bleiben.

Fazit Was die konkrete Nutzung von dynamischem Preismanagement angeht, so gibt es durchaus Branchen, in denen diese Art von Pricing

schon seit einigen Jahren äußerst intensiv betrieben wird. Das betrifft zum Beispiel Reiseveranstalter bzw. Reiseportale sowie Fluganbieter. Gerade bei Letzteren ändern sich die Preise basierend auf einer Vielzahl an Faktoren und Parametern in solch kurzen Iterationen, dass es hier innerhalb weniger Minuten zu signifikanten Preisänderungen und -schwankungen kommen kann. Insgesamt hat die Nutzung von Preisdynamiken in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. In vielen Bereichen des Online-Einzelhandels gibt es Unternehmen, die zumindest für Sortimentsbereiche auf Preisdynamiken setzen. Dass mit Amazon eines der weltweit größten Online-Unternehmen zunehmend auf dynamisches Preismanagement setzt, sollte diesen Trend nochmal beschleunigen. Preisdynamiken werden in Zukunft nicht nur im Online-, sondern auch im stationären Handel eine immer prominentere Rolle spielen. Die ersten Unternehmen – auch in Deutschland – haben diesen Schritt bereits vollzogen. n Anzeige


TREND Zahlungssysteme

Alles im Griff Geschlossener Bargeldkreislauf sorgt für höheren Cashflow und mehr Sicherheit Der Autor: Wolfgang Amann, Gunnebo Deutschland, ist Experte für ganzheitliche Branchenlösungen und sicheres Bargeldmanagement Bezahlt man cash, werden keine Kundendaten erfasst (es sei denn, man legt eine Kunden- oder Bonuskarte auf den Tisch). In Zeiten von Google, Facebook und vor allem NSA möchten viele Menschen ihre Privatsphäre wahren. Sie bevorzugen es, nicht ganz so gläsern zu sein und die Hoheit über ihre Daten zu haben. Oder zumindest das Gefühl zu haben, sie hätten noch ein wenig Kontrolle darüber. Und über ihren Geldbeutel. Zudem macht man auch Internetkriminellen ihr Handwerk ein Stückchen schwerer: Wer keine Bezahldaten hinterlässt, kann auch nicht gehackt werden.

Wirtschaftliche Risiken

▲ An den Kassen können Kunden ihr Hartgeld selbst in die Münzeinheit einzahlen. Das Geld wird automatisch gezählt und auf Echtheit und Zustand überprüft

▲ Nach Abgleich von Bezahlbetrag und eingezahltem Betrag wird das passende Wechselgeld automatisch über die Münz- und Banknotenmodule ausgegeben

B

argeld ist kostspielig. Bargeld ist riskant. Allen Trends und Entwicklungen zur Karten- und mobilen Zahlung zum Trotz ist es dennoch nicht aus dem Alltag wegzudenken. In Europa zahlt fast niemand so gern mit Münzen und Scheinen wie die Deutschen. Laut einer Studie der Bundesbank wurden 2014 rund 79 Prozent aller Bezahlvorgänge in bar abgewickelt. Misst man nur die Umsätze, lag das Bargeld mit 53 Pro-

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zent ebenfalls vorn. Der Kunde ist König – das gilt auch bei der Wahl des Zahlungsmittels. Wer keine Barzahlung zulässt, wird schnell die wirtschaftlichen Konsequenzen spüren.

Ein Hauch von Datenhoheit Die Gründe für die unzeitgemäß wirkende Vorliebe für Bargeld in Deutschland sind vielfältig:

Für Handel, Gastronomie und alle weiteren Branchen, in denen noch gerne bar bezahlt wird, ist Bargeld sowohl ein wirtschaftliches als auch sicherheitsrelevantes Risiko. Weg ist weg – und bei einem bewaffneten Überfall gilt die größte Sorge der Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern. Wirtschaftlich ist Bargeld aber nicht nur aufgrund von Langfingern ein Risiko: Auch die Zahl der Fälschungen und Blüten nimmt zu. 2015 zählte das Bundeskriminalamt 86.500 Falschgelddelikte – und damit einen Anstieg um 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Scheine werden zwar in den Banken bzw. der Bundesbank auf Echtheit geprüft und Falschgeld dabei ausgesondert – doch das Risiko dafür trägt der einliefernde Händler, nicht die (Bundes-) Bank. Für letztere wird das Bargeldmanagement zudem immer teurer. Nachdem laut EUVerordnung nicht mehr nur Scheine, sondern auch Münzen auf ihre Echtheit geprüft und ggf. aus dem Verkehr genommen werden müssen, ziehen sich immer mehr Banken aus dem Bargeldgeschäft zurück, weil es sich für sie zum Verlustgeschäft entwickelt. Für Händler und Co. wird es zum Dilemma, aus dem es jedoch einen Ausweg gibt: Kassensysteme mit geschlossenem Bargeldkreislauf.

Sicherheit und Kostenkontrolle Kassensysteme mit geschlossenem Bargeldkreislauf haben den Vorteil, dass sie a) die Kos­ ten für administrative Prozesse deutlich reduzieren und b) die Sicherheit der Bargeldbestände


– und damit auch die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter – spürbar erhöhen. In der Praxis, etwa im Supermarkt, sieht das folgendermaßen aus: An den Kassen können Kunden ihr Hartgeld selbst in die Münzeinheit einzahlen, während der Kassierer die Eingabe der Geldscheine in die Banknoteneinheit übernimmt. Das Geld wird automatisch gezählt und auf Echtheit und Zustand überprüft. Die jeweiligen Kassensysteme übermitteln die eingezahlte Summe umgehend an das POS-System. Optional ist auch eine unmittelbare Gutschrift der eingezahlten Beträge auf das Nutzer- bzw. Unternehmenskonto möglich.

Geschlossener Bargeldkreislauf Nach Abgleich von Bezahlbetrag und eingezahltem Betrag wird das passende Wechselgeld automatisch über die Münz- und Banknotenmodule ausgegeben. In den Einheiten selbst lagert das Bargeld jeweils in gesicherten Transportkassetten. Je nach Bedarf werden diese am Abend im Backoffice in den automatischen Einzahltresor entleert, wo das Bargeld in einer Transporttasche lagert. Mitarbeiter eines Werttransportunternehmens (WTU) holen diese versiegelte Transporttasche mit den Einnahmen dann ab. Sowohl in den Münz- und Banknoteneinheiten als auch im Einzahltresor wird der Geldbestand automatisch erfasst. Über die Managementsoftware des Kassensystems haben Management und ggf. Mitarbeiter – je nach Zugriffsberechtigung – die Einnahmen jederzeit im Blick und

Increasing cash flow and security level by closed cash handling Despite all technological innovations regarding virtual and mobile payment, cash money is still the most popular way of payment in Germany. At the same time, the number of forged money offenses has dramatically increased in the last few years. But cash management is not only risky, it can be expensive, too. Even more so since not only bills but coins have to be validated and, if necessary, sorted out. Retailers and other businesses, where cash is still crucial for customers, are looking for a way to maximize security – both regarding forged money and even more for customers and employees in the light of robberies – and minimize their costs on cash management at the same time. A well-established and practice-approved way is the installation of closed cash handling systems: Coins and bills can be put into machines, which automatically validate and seal the money and give out proper change. The paid-in cash is safely sealed and stored in vaults in the back office, ready to be picked up by value transportation companies. Thus the risk of errors, robberies and forged money can be dramatically reduced. As employees have more time they can dedicate to look after customers. können die Bargeldbestände online überwachen und verwalten. Auch externe Partner wie WTU und Banken können mit einer entsprechenden Berechtigung ausgestattet werden, um ggf. aktiv zu werden (Abholung bzw. Buchung).

Zeit für den Kunden Kassensysteme mit geschlossenem Bargeldkreislauf vereinfachen zudem das Bargeldhandling. Es gibt keine Kassenschublade mehr, die bestückt werden müsste. Mitarbeiter können ohne großen Aufwand eine Kasse übernehmen. Dadurch kann schnell und flexibel auf die Kundenfrequenz reagiert werden. Auch ein aufwendiger Kassenabschluss und die Geldübergabe an das WTU sind nicht

mehr nötig. Der Tagessabschluss wird über den automatischen Einzahltresor im Backoffice abgewickelt. Mitarbeiter werden zudem von einem Großteil der Verantwortung rund um die Bargeldbestände entlastet. Über den Einzahltresor erfolgt auch die WTU-Abholung, die in vielen Fällen durch das System auf einen zweitägigen Turnus reduziert werden kann. Auch der Bedarf an Münzgeld sinkt, da Kunden durch die automatischen Münzeinheiten gerne mit Kleingeld bezahlen. Die Lösung ermöglicht damit auch eine sehr hohe Transparenz des Cashflows. Durch den geschlossenen Bargeldkreislauf haben Mitarbeiter mehr Zeit, die sie in die Beratung und Betreuung der Kunden investieren können. n

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TREND Zahlungssysteme

Nationale Bezahlverfahren auf dem Prüfstand Wie wir am liebsten zahlen – und was sich zukünftig ändert Der Autor: Mirko Hüllemann, Heidelberger Payment, ist Experte für das komplette Leistungsspektrum in puncto elektronische Zahlungsabwicklung

▲ Es gibt einige bargeldlose Zahlverfahren, die den Markt dominieren, wie etwa Kreditkarten und PayPal

D

ie politisch forcierte Neuregelung des elektronischen Zahlungsverkehrs bringt Bewegung in den deutschen Payment-Markt: Nationale Zahlungsverfahren konkurrieren verstärkt mit internationalen Bezahldiensten und neuen, kontaktlosen Bezahlverfahren. Zum Auslaufmodell werden Girocard, Lastschrift und Bargeld vorerst aber nicht.

Trends im Payment-Markt International einsetzbare Bezahlverfahren sind einer der wichtigsten Trends im Payment-Markt. Doch sind die Bezahlvorlieben und Bedenken von Kunden schon innereuropäisch so unterschiedlich, dass Händler schnell an die Grenzen des profitabel Machbaren stoßen. Hinzu kommt: Die Abschaffung des Bargelds wird international heiß diskutiert, ist derzeit aber eher theoretischer Natur – allein in Deutschland werden nach wie vor rund 80 Prozent der Transaktionen im Einzelhandel bar bezahlt. Am Umsatz macht Bargeld jedoch nur noch knapp 50 Prozent aus, Tendenz weiter sinkend. Gleichzeitig steht Mobile Payment international in den Startlöchern,

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steckt hierzulande aber noch in den Kinderschuhen. Die wesentlichen Einflussfaktoren, vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen: • Kosten für Kreditkartenzahlungen sind gesunken, • paydirekt wird von immer mehr Banken und Händlern angeboten und macht PayPal Konkurrenz, • Mobile-Payment findet international zunehmend Anwendung.

Wettbewerb stärken Derzeit beschäftigen zwei Entwicklungen die Welt des Zahlungsverkehrs: das Inkrafttreten der europäischen Interchange-Regulierung (Multilateral Interchange Fee – MIF), im vierParteien-System auch als „Interbankentgelt“ bezeichnet, sowie das Ende der flächendeckenden Händlergebühr für Zahlungen per Girocard der Deutschen Kreditwirtschaft (DK). MIF deckelt die Gebühren auf 0,3 Prozent des Umsatzes, wodurch das Bezahlen im Internet und im stationären Handel per Debit- und Kreditkarte für

Händler deutlich günstiger werden soll. Diesem Ziel dient auch die Abschaffung des seit 1989 einheitlichen Händlerentgelts, das nach den Plänen des Bundeskartellamts zukünftig bilateral zwischen dem Handel und der Deutschen Kreditwirtschaft verhandelt wird. Ob das tatsächlich zu Vergünstigungen führt, darf zumindest bezweifelt werden: Wie der Handelsverband Deutschland (HDE) kritisierte, seien insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen oft gar nicht in der Lage, mit allen Payment-Anbietern individuelle Konditionen zu vereinbaren, und deshalb abhängig von den sogenannten verhandlungsführenden „Konzentratoren“. Weil das vorgeschlagene Konzentratorenmodell der Deutschen Kreditwirtschaft bislang nicht die erhofften Optimierungen im Bereich der Konditionen erbracht hat – ganz im Gegenteil wurden die Abläufe immer komplexer –, bleibt ein Wettbewerb auf der Girocard bislang aus. Paradoxerweise erlebt das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) in Deutschland durch die hausgemachten Unsicherheiten aktuell eine Renaissance – mehrere Handelsunternehmen haben bereits auf ein EC-Cash/ELV-Mischverfahren umgestellt.

Kreditkarten auf dem Vormarsch Das Zahlungsmittel, das international noch am verbreitetesten ist, ist die Kreditkarte – wobei es auch hier Unterschiede gibt: Während Visa und Mastercard den europäischen Markt dominieren, wird in den USA vielfach auch American Express genutzt. Ganz anders sieht es wiederum in Asien aus. Was sich bereits heute beobachten lässt: Das Bezahlen auf Kredit wird insbesondere für international tätige Handelsunternehmen immer attraktiver, weil Kreditkarten nicht mehr nur an Tankstellen und im Internet, sondern auch an immer mehr Einzelhandelskassen Akzeptanz finden. Damit eröffnet sich auch Kreditkartenherausgebern die Chance – trotz EU-Gebührenschnitt –, dank höherer Kartenverbreitung und -nutzung langfristig mehr zu verdienen. Hier hat Europa mit der SEPA-Lastschrift einen wichtigen Schritt hin zur kontinentalen Vereinheitlichung unternommen; auch außerhalb


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National payment procedures under scrutiny The reorganisation of electronic payment transactions has shaken up the German payment market: national payment procedures are increasingly competing with international payment services and new contactless payment procedures. Giro card, direct debit and cash are not on the way out yet, but credit cards and mobile payments are becoming more popular. The diversity of payment types available presents especially commerce with great challenges. Traders should not only make the choice of payment at the checkout dependent on fees, but also on national payment habits: what conditions do payment services such as paydirekt for example have to meet to achieve a critical mass among customers? What role do data security and comfort play and how do traders achieve the ideal payment type mix? Since some small and medium-size companies are quickly reaching the limits of what is profitable in view of the dynamics in the payment market, it is increasingly up to payment service providers to assume an important mediator role between customer and merchant. Deutschlands nehmen Kunden SEPA immer besser an. Da die Art des Bezahlens aber auch stark durch nationale Vorlieben getrieben wird, wirkt die neue Zahlungsmittelfreiheit hierzulande noch nicht so belebend auf den PaymentMarkt, wie sie könnte: Es gibt einige bargeldlose Zahlverfahren, die den Markt dominieren, wie etwa Kreditkarten und PayPal. Neben den Big Playern und den jeweiligen nationalen Zahlarten ist es für Anbieter neuer Zahlungsmittel sehr schwierig, Fuß zu fassen. Denn dafür ist zweierlei erforderlich: Zum einen müssen die Händler ein neues Bezahlverfahren anbieten, zum anderen müssen es die Konsumenten nutzen. Für den erfolgreichen Launch eines neuen Zahlungsmittels bedarf es also einer kritischen Masse auf beiden Seiten. Generell gilt aber: Je einfacher und sicherer das Zahlverfahren, desto größer ist seine Marktmacht – was man eben am Erfolg von Kreditkarten und PayPal sieht, die beide im Gegensatz zu anderen Zahlarten komfortabel zu bedienen und sehr sicher sind – datenschutzrechtliche Bedenken einmal außen vor gelassen.

Mehrwert durch Zahlartenmix Den einen Zahlartenmix gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Präferenzen der Kunden in den einzelnen Ländern. In Frankreich bezahlen Onlinekäufer fast ausschließlich per Debit- und Kreditkarte. In den Niederlanden hingegen werden rund 80 Prozent der Transaktionen im ECommerce über das nationale Online-Überweisungsverfahren iDeal abgewickelt. Und während Schweden und Dänemark ihren Zahlungsverkehr radikal digitalisieren, bevorzugen deutsche Kunden nach wie vor den Rechnungskauf. Für Onlinehändler muss es darum gehen, den idealen Zahlartenmix für das Land zu finden, in dem sie aktiv sind – oder tätig werden wollen. Wenn jedoch ein neues Zahlungsmittel auf Händlerseite preislich überzeugen kann und wenn es

Alles aus einer Hand! Kasse + Kundenbindung + Online-Reporting

Konsumenten einen echten Mehrwert gegenüber etablierten Methoden bietet, hat es eine Chance, sich am Markt festzusetzen. Großes Potenzial besitzt beispielsweise One-Click-Payment: Kunden müssen im Onlineshop nur einmal klicken, um einen Einkauf samt Bezahlung abzuschließen. Sind die dahinter befindlichen Zahlarten sicher, wird sich der Express-Checkout sicherlich durchsetzen, da er dem Wunsch der Kunden nach Komfort optimal Rechnung trägt.

Neue Chancen durch paydirekt Die Grundfrage für den Handel lautet daher: Welches Zahlungsmittel funktioniert am einfachsten? Die NFC-Technologie, also das kontaktlose Bezahlen am Point-of-Sale per eigenem Smartphone, wird bislang kaum genutzt. Immer mehr Dienstleister setzen beim Thema Kundenbindung daher auf eigene SmartphoneApps, die mehr Service und Zusatznutzen für den Verbraucher bieten. Nachteil: Das Zahlen per App erfordert die Eingabe sensibler Daten und Kontoinformationen, die oftmals weiterverkauft und unkontrolliert von Dritten verwendet werden dürfen. Im Gegensatz zu PayPal oder den verschiedenen App-Angeboten ermöglicht paydirekt dem Nutzer das Bezahlen über das eigene Online-Banking – der Zahlungsablauf wird dann direkt zwischen dem Händler und der Kundenbank abgewickelt und die Daten werden in Deutschland verarbeitet – ohne Umwege über ein Zwischenkonto oder zwischengeschaltete Dienstleister. Der Checkout ist einfach gestaltet: Zahlungen werden durch Eingabe der E-MailAdresse und des Passwortes ausgelöst. Anders als bei PayPal oder den verschiedenen App-Angeboten sollen Informationen über die Einkäufe dabei nicht weiterverkauft werden. Für deutsche Verbraucher könnte die Rechnung aufgehen, denn Datenschutz und Vertrauen sind wesentliche Eckpfeiler der hiesigen Bezahlkultur. n

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MARKTÜBERSICHT Kassensysteme / Cash Point Systems

Nah am Kunden Mobil, stationär oder beides? Moderne Kassensysteme sollen flexibel einsetzbar und platzsparend sein – für mehr Platz auf der Verkaufsfläche und einen möglichst großen Kundenservice n Adega Firmenname: Adega GmbH Adresse: Hörliweg 1716, 9053 Teufen, Schweiz Telefon: +49 6322 3 07 91 86 E-Mail: info@adega.ch Internet: www.adega.ch, www.storepad.ch Kontakt: Anda Gloggner

Storepad 3 In den USA besteht der Trend schon länger: Registrierkassen werden immer mehr durch iPadKassen ersetzt. Die Schweizer Firma Adega hat seit Kurzem seine Storepad Kasse für den europäischen Markt lanciert. Das Storepad ist viel mehr als eine mobile Kasse zum Kassieren: Ihr nützlicher Verkaufsassistent mit hilfreichen Produktinformationen inkl. Videos und Verweisen auf passende Zusatzartikel. Storepad geht einen komplett neuen Weg der InstoreKommunikation: Als App auf handelsüblichen Tablets und iPads dient es gleichermaßen dem Verkäufer wie dem Kunden als zuverlässige Informationsplattform. Die Verkäuferversion erlaubt sogar das anschließende Kassieren und Verbuchen eines Einkaufs. Die App und die Daten für die App kann der Kunde bei Betreten der Filiale beziehen, inkl. aller Bilder, die er zuhause ohne Netz nochmals in Ruhe betrachten kann. Durch die mobilen Storepad-Kassen verschwinden Kassentheken wie auch Warteschlangen zugunsten größerer Verkaufsflächen. In the U.S., the trend has been around longer, cash registers are more and more replaced by iPad POS systems. The Swiss company Adega GmbH has launched its Storepad POS system for the European market recently. The Storepad is much more than a mobile POS system: it’s your useful sales assistant with product information, including videos and links to appropriate additional items. Storepad is an app available in two versions, one for the customer and one for the salesmanager. All items are downloaded in the store, pictures included, and by scanning the barcode with the cam, the details are shown with add on options and availabilities. Your salesmanger can even generate a bill and finalize with various payment methods. With Storepad counters will disappear as well as annoying queues and the space for selling will be enlarged.

Alle Angaben laut Hersteller

Anwendungsbereiche / Scope of application Die Storepad-Kasse ist ideal für Produkte und Branchen, bei denen die persönliche Betreuung eine entscheidende Rolle spielt. Dank der hohen Mobilität erfolgt die individuelle Beratung direkt beim Produkt. Die Storepad-Kasse unterstützt Ihr Verkaufspersonal mit passenden Produktinformationen wie technische Daten, Bilder, Videos, Farben, Größen, Materialien, Inhaltsstoffe, Herkunft, Verfügbarkeit in den Filialen, Lieferfristen. Ihr Verkäufer kann alle Informationen direkt in Echtzeit am System abrufen und bleibt immer beim Kunden. Ein Weglaufen ins Lager oder zur Kassentheke gehört der Vergangenheit an. Interessante Artikel werden in eine Auswahlliste übernommen. Im Gespräch werden die Vorteile einander gegenübergestellt und der Kunde trifft die Wahl, mit welchen Artikeln der Bezahlvorgang gestartet werden soll. Der Kunde kann entspannt am mobilen EFT-Gerät bezahlen und sogar der Verkaufsbeleg kann drahtlos gedruckt bzw. direkt auf sein Handy übertragen werden. Storepad eignet sich ideal für den Verkauf von: Einrichtungsgegenständen, Fashion, Schmuck, Autos, für den Verkaufsaußendienst, aber auch für den hochwertigen Feinkostladen.

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Storepad is ideal for products and industries where the personal care plays a crucial role. Due to the high mobility the consultations of the individual customer is directly at the product. The Storepad checkout supports your sales staff with appropriate product information such as specifications, images, videos, colors, sizes, materials, ingredients, origin, stock in the stores, terms of delivery. Your seller can directly retrieve all information in real time on the system and always stays in contact with the customer. Running away to the backoffice or the cashier counter belongs to the past. Cross selling articles are included in a selection list. The benefits are compared during the conversation, and the customer makes the choice of which articles the payment process should be started. The customer pays relaxed and even the sales receipt can be mobile printed and is directly transferred to his smartphone. Storepad is ideal for the sale of: Furnishings, fashion, jewelry, outside sales, cars, but also for fine food stores

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Adega bietet mit der Storepad-Kasse eine mobile Gesamtlösung für den filialisierten Einzelhandel inkl. Warenwirtschaft und CRM: Adega ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für Software, Hardware und Support – alles aus einer Hand. Mobile Storepad-Kassen können zu einer Vergrößerung der Verkaufsflächen führen, da klassische Kassentheken verkleinert werden oder ganz verschwinden. Der Verkaufsprozess mit Storepad-Kassen erfolgt für den Kunden in einer angenehmen Verkaufsatmosphäre individuell und persönlich. Die Storepad Kasse erlaubt diskretes Bezahlen per Kreditkarte am mobilen Kartenlesegerät und vermeidet lange Warteschlangen. Die Storepad-Kasse ist voll im Trend, kostengünstig und wartungsarm im Vergleich zu einer klassischen Kasse. With Storepad Adega offers a mobile solution for retailers including web based ERP and CRM: Adega is your competent partner for software, hardware and support — all from one source. Mobile Storepad can result in increasing sales areas because classical checkout counters will be reduced or disappear in future. The sales process with Storepad is individual and personal with a pleasant shopping atmosphere for your customers. The Storepad allows discreet payment with credit card on the mobile card reader and avoids annoying queues. The Storepad is trendy, saves money and reduces service compared to a conventional checkout.

n Aures Technologies Firmenname: AURES Technologies GmbH Adresse: Maisacher Straße 118, 82256 Fürstenfeldbruck Telefon: +49 8141 22 71 50 E-Mail: salesde@aures.com Internet: www.aures.com Kontakt: Hilmar Buchwald

YUNO Touchscreen Das kompakte, vielseitige EPOS-Terminal YUNO ist jetzt als TouchscreenMonitor-Version erhältlich. Angeschlossen an einen Retail-PC, bildet es das Rückgrat eines


soliden und zuverlässigen modularen Kassensystems. Details: Kompakter, widerstandsfähiger Monitor für verschiedenste Anwendungen. projiziert kapazitiver Bildschirm (PCAP) mit Mehrfingersteuerung. Neigungswinkel: 0 bis 90° abgedeckte Anschlüsse. Mini DP-Ausgang für zweiten Bildschirm. Integrierte VESA-Version zur Befestigung an der Wand oder auf einer Säule. Zwei Bildschirmgrößen (15,1 oder 15,6 Zoll Breitbild). Zwei Farben: „Black“ oder „WhiteBeige“ (Schwarz oder Weiß). YUNO, the Universal & Multi-Configuration EPOS hardware designed and manufactured by AURES is now offered in a simple touch-screen monitor version; associated to any Retail PC, it becomes the backbone of a complete POS modular solution. Details: Compact, robust and multi-purpose design. Projective Capacitive panel (PCAP) allowing multi-touch gesturing. Flexible viewing angle : 0 bis 90° optimal connectivity. Mini DP-port for a second-screen. VESA compatible for wall and pole mounted configurations. 2 screen formats: traditional 4:3 (15,1”) or 16:9 (Wide 15,6”). 2 colours available: „Black“ or „White-Beige“.

the coins and notes within the drawer itself; automatically within seconds after the drawer is closed. Therefore it provides in real-time cash visibility across all points of sale and a complete audit trail of all cash handling activities for all tills and consequently identifies cash losses at transaction level.

Anwendungsbereiche / Scope of application Überall dort, wo Bargeld gehandhabt wird, Geldzählen und -verwalten zeitaufwendig und kos­ tenintensiv ist, Verluste an der Kasse ein tägliches Problem darstellen, mehrere Kassenlinien im Einsatz sind bzw. wechselndes Personal an einem POS kassiert. In any cash handling environment, where counting and managing cash is a time consuming and costly process, where cash loss at the checkout is an everyday problem and where there are multiple lanes in a store or/and multiple cashiers operating one particular till.

n Cash Bases Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Firmenname: Cash Bases Adresse: The Drove, Newhaven, BN90LA, UK Cash Bases Telefon: +49 2104 9 53 98-22 E-Mail: jnr@cashbases.co.uk Internet: www.cashbases.co.uk Kontakt: Christian Wolff

SMARTtill Cashmanagement SMARTtill ist eine intelligente Geldladen-Serie, die jede Bargeldbewegung am POS festhält; eine echte Cashmanagement-Lösung für das Frontend und bereits an tausenden POS im Einsatz. Ob Lebensmittelhandel, Mode, Bäckerei oder Gastgewerbe: Münzen und Noten werden automatisch, sekundenschnell nach Schließen der Lade gezählt. Quasi in Echtzeit erstellt SMARTtill ein Abbild der Bargeldtransaktionen und Bestände aller Kassen, ist eine vollständige Buchungskontrolle für sämtliche Cashhandling-Aktivitäten und identifiziert Verluste auf Kassiererebene am POS. SMARTtill is an intelligent cash drawer that tracks every cash movement going through the till; a proven cash management solution for the front end that is currently being used in thousands of check-outs from grocery, fashion, bakery to hospitality chains. It is able to count Anzeige

Die SMARTtill-Lösung ermöglicht dem Management, Kassenprozesse effizienter zu handhaben, volle Kassiererverantwortung zu gewährleisten und Geldverluste nachzuverfolgen. Somit können deutliche Einsparungen bereits in den ersten Wochen nach Inbetriebnahme erzielt werden. Das gesamte Bargeldmanagement wird beschleunigt, sei es Wechselgeldversorgung, Abschöpfung, Stichprobenkontrollen, Schichtwechsel oder Tagesabschluss. Damit nicht genug, auch Kundenservice, Mitarbeiterleistung und Informationen für die Marktleitung werden verbessert, mit positiven Ergebnissen auf allen Ebenen. Für kleinere Geschäfte und Restaurants bedeutet dies den Wegfall des manuellen Geldzählens am Tagesende und zum Schichtbeginn und spart somit wertvolle Zeit. Weiterhin können mehrere Verkäufer in eine Geldlade kassieren, da SMARTtill die Kassiererverantwortlichkeit und Ehrlichkeit überprüft und fördert. Sofort nach Installation gehören Bargeldverluste der Vergangenheit an. SMARTtill solution provides the store managers with a tool to run their operations in a more efficient manner (without the normal lengthy administrative processes), deliver full cashier accountability and control of their cash losses. All cash handling tasks whether it is change run, cash lift, security till check, shift change or end of day reconciliation will become much quicker; delivering significant financial savings for retailers. But the benefits don’t stop there as customer service, employee output and management information are all enhanced, contributing a positive impact to the bottom line. For smaller shops or restaurants, it means that they don’t need to manually Anzeige


MARKTÜBERSICHT Kassensysteme / Cash Point Systems count the coins and notes any more at the end of the day or in the morning saving valuable time, and multiple cashiers can use the same till as the solution encourages cashier honesty and accuracy; therefore upon installation cash losses becomes a thing of the past.

experience with style and elegance. This all-in-one device combines excellent performance with reliable technology. The smallest space at the point of sales is due to the fact of modern design with a continuous 10-point multi-touch glass surface with 39.62 cm (15.6-inch) diagonal and optional integrated peripheral devices a very beautiful point of contact, where the customer gets fun for paying.

n CCV Anwendungsbereiche / Scope of application Firmenname: CCV Deutschland GmbH Adresse: Gewerbering 1, 84072 Au i.d. Hallertau Telefon: +49 8752 86 54-0 E-Mail: marketing@de.ccv.eu Internet: www.ccv-deutschland.de Kontakt: Susanne Kohlhofer

CCV Premium Der letzte Eindruck zählt – im Handel ist es immer der Kassenplatz, der diese besondere Aufgabe erfüllen muss. Mit dem sehr großen und brillanten Display ist das CCV Premium der ideale Träger Ihrer individuellen und einprägsamen Werbebotschaften. Mithilfe der schnellen USB- und RS232-Ports sind alle Videos oder Bilder blitzschnell geladen und ausgetauscht. Auch im Handling als Bezahlterminal bleiben keine Wünsche offen: Audiovisuelle Signale geben Rückmeldung über erfolgreiches Lesen der kontaktbehafteten oder kontaktlosen Karten. Das SignPad für die digitale Signaturerfassung ist bereits integriert, sowohl mit Stift als auch per Finger. Die Anbindung an die Kasse erfolgt schnell und unkompliziert via O.P.I.- oder ZVT-Kassenschnittstelle. Introducing CCV’s new retail multi-lane terminal – the CCV Premium. Its sleek design makes it look more like a tablet than a payment terminal. Its large high resolution color screen, enabling high quality screen capture and showcasing your advertising campaigns, is housed in an ergonomic case that is small and thin. High performance USB and RS232 are integrated for faster downloads. High quality finger signature eliminates need for stylus pen.

n EET Europarts Firmenname: EET Europarts Adresse: Agnes-Pockels-Str. 16, 40721 Hilden Telefon: +49 211 75 84 67-15 E-Mail: arh@eeteuroparts.de Internet: www.eeteuroparts.de Kontakt: Arno Hasberg

Alle Angaben laut Hersteller

POS-System RP9 Mit dem neuen, modernen und vielseitigen POS-System RP9, Modelle 9015 und 9018, bietet HP ein eindrucksvolles Erlebnis mit Stil und Eleganz. Dieses All-in-One-Gerät vereint maximale Leistung mit zuverlässiger Technik. Die kleinste Ecke am Point of Sales wird dank des modernen Designs mit durchgehender 10-Punkt-Multi-Touch-Glasfläche mit 39,62 cm (15,6 Zoll) Diagonale und optional integrierbaren Peripheriegeraten ein einladender Kontaktpunkt, wo auch dem Kunden das Zahlen anfängt Spaß zu machen. With the new, modern and versatile POS system RP9, models 9015 and 9018, HP offers an impressive

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Das System RP9 sollte überall dort eingesetzt werden, wo ein zuverlässiges HochleistungsAll-in-One-Gerät benötigt wird. Es ist verfügbar mit Intel-Prozessoren der 6. Generation, M.2Speicher, einem Schacht für ein SSD oder HDD im 6,35-cm-Format (2,5 Zoll), effizientem DDR4Arbeitsspeicher sowie kabelgebundener oder kabelloser Netzwerkkonnektivität. The RP9 system should be used everywhere where it is necessary to use a reliable high-performance all-in-one device. It is available with Intel processors 6th generation, M.2 memory, a slot for SSD or HDD device in 6.35-cm format (2.5 inches), efficient DDR4 memory and wired or wireless network connectivity.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Ob als Kassensystem in einem Kiosk, an einer Ladentheke oder an einer Stange befestigt, aufgrund von Befestigungs- und Hardwareoptionen können Sie jedes RP9-System Ihren spezifischen Nutzungsanforderungen anpassen. Der Kunde trifft gemäß seiner Erfordernisse die Entscheidung bezüglich der Konfiguration des Systems, d. h. er wählt den Prozessor, das Betriebssystem uvm. aus. Whether you put a POS System in a kiosk, at a shop counter or on a pole, due to the possibilities to mount the hardware options you are able to customize each RP9 system their specific usage requirements. The customer decide to configure the system accordance with their requirements by choosing the processor, the operating system and so on.

n Ethalon by IT-Informatik Firmenname: ETHALON by IT-Informatik GmbH Adresse: Lilienstraße 5-9, 20095 Hamburg Telefon: +49 04 3 20 46 96-40 E-Mail: info@ethalon.de Internet: www.ethalon.de Kontakt: Fabian Heimann

PRIAMOS – mobiles Kassensystem PRIAMOS – mobile cash register system Für eine einfache Bedienung verfügt das PRIAMOS-Kassensystem über eine moderne Touch-Oberfläche für den stationären und mobilen Verkauf im nationalen und internationalen Einzelhandel. Vom Kassierprozess und Retourenmanagement, über Kundenkarten- und Gutscheinabwicklung, bis hin zum aussagekräftigen Reporting – PRIAMOS sorgt für klare und schnelle Abläufe. Aber auch die Omnichannel-Strategie kann PRIAMOS mit dem Selfcheckout, kontaktlosen oder mobilen Bezahlen abdecken. Davon profitieren das Unternehmen und vor allem die Kunden! For easy operation, the PRIAMOS cash register system has a modern touch interface for stationary and mobile national and international retail. From the checkout process and returns management, to store card and voucher processing, to powerful reporting – PRIAMOS ensures the quick and easy handling of all processes. PRIAMOS even covers the omni-channel strategy with self-checkout, contactless and mobile payments. Your business and especially your customers benefit tremendously!


Anwendungsbereiche / Scope of application Alle Non-Food-Unternehmen All non-food businesses

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Zentrale Softwareverteilung, Online-/Offlinefähigkeit, automatischer Echtzeitdatentransfer, mobile Payment/Self-Checkout, mobile Bestandsauskunft, Omnichannel Funktionen, Statistiken/Auswertungen/Journale, schlanke Integration in jedes ERPSystem Central software distribution. Online/offline capability, automated real-time data transfer, mobile payments/self-checkout, mobile inventory information, omni-channel functions, statistics/analyses/journals, lean integration in any ERP system.

n factor:plus by IT-Informatik Firmenname: factor:plus by IT-Informatik GmbH Adresse: Magirus-Deutz-Str. 17, 89077 Ulm Telefon: +49 731 93 54 24 00 E-Mail: info@factorplus.de Internet: www.factorplus.de Kontakt: Claus Allgaier

The new operator guidance of the factor:plus touch-pos system allows your employees to use the device immediately with barely no training. The factor:plus system handles the master data management, bon management and clearing as well as the typical cashier processes for all systems at the POS – from self-checkout via electronic scales up to customer terminals. The integrative concept of factor:plus merges the retailer’s sales channels: POS, online and mobile – a seamless system.

n Gebit Firmenname: GEBIT Solutions GmbH Adresse: Koenigsallee 75 b, 14193 Berlin Telefon: +49 30 89 66 63 00 E-Mail: retail@gebit.de Internet: www.gebit.de Kontakt: Timo Krauss

GEBIT POS-Platform

factor:plus Touchkasse factor:plus touch-pos system Durch eine neuartige Bedienerführung der factor:plus Touchkasse können Ihre Mitarbeiter mit minimalstem Schulungsaufwand sofort kassieren. Neben den Kassiervorgängen kümmert sich das factor:plus-System auch um die Stammdatenversorgung, das Bon-Management und -Clearing aller Systeme am POS – vom Self-Checkout über Waagen bis hin zu Kundenterminals. Und durch das integrative Konzept von factor:plus verschmelzen die Verkaufskanäle des Händlers: POS, Online und Mobile – alles aus einem Guss.

GEBIT POS-Platform ist die innovative Lösung für Retailer mit besonderen Ansprüchen, vom Mittelstand bis zum international tätigen Handelskonzern. Dank „Standividual-Ansatz“ – der optimalen Verbindung von Standardsoftware und Individuallösung – erhalten Retailer Kassen mit bester Passgenauigkeit und bedingungsloser Unterstützung unternehmensspezifischer Anforderungen. Dank flexibler Architektur und Standard-Schnittstellen wie z. B. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. integriert sich GEBIT POS-Platform optimal in jede Unternehmens-IT. GEBIT POS-Platform is an innovative solution for retailers with high demands, from midsized companies to large international retailers. Thanks to our „Standividual-method“ – which optimally combines standard software and individual solutions – retailers get POS system for highest precision and support company-specific requirements without any limitations. Thanks to the flexible architecture and standard interfaces e.g. JavaPOS, XML, SQL, JMS etc. GEBIT POS-Platform integrates best with the company’s IT.

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INVUE COMMERCIAL SOLUTIONS

The new CT300 transforms your tablet to a sales tool. The CT300 is a complete tablet solution that turns security challenges into a sales opportunity. The tablet stand provides power and security to Windows, Apple and Android tablets. InVue Commercial Solutions secure and enable tablets for business use with tough, alarming protection, integrated charging and easy device mobility.

Features 3-axis viewing and mobile POS functionality

Rapid tablet undocking and ergonomic security frames

invue.com

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MARKTÜBERSICHT Kassensysteme / Cash Point Systems Anwendungsbereiche / Scope of application Branchenunabhängige, komplett internationalisierte Kassenlösungen für Filialisten im Fach-/ Groß- und Einzelhandel wie z. B. in den Bereichen Baumarkt, Drogerie, Fashion oder Lebensmittel. Zu unseren POS-Kunden zählen u. a. Aldi Süd, beauty alliance, dm-drogerie markt, Kaufland und OBI Baumärkte. Sector-independent, completely internationalized cash register solutions for specialised, wholesale and retail outlets, such as those in the hardware, chemist/drugstore, fashion or food sectors. Our POS customers include Aldi Süd, beauty alliance, dm-drogerie markt, Kaufland and OBI DIY-markets.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Unsere individualisierten Lösungen bieten maximale Flexibilität und Anpassbarkeit an kundenspezifische Bedürfnisse und Vorgaben, bei gleichzeitigem Zeitgewinn durch den Einsatz standardisierter Module und Prozesse. Our individualized solutions offer the maximum in flexibility and adaptability to customerspecific requirements and specifications while providing time-savings through the use of standardized modules and processes.

n Glory Global Solutions Firmenname: Glory Global Solutions (Germany) GmbH Adresse: Thomas-Edison-Platz 1, 63263 Neu-Isenburg Telefon: +49 6102 83 34-0 E-Mail: presse@de.glory-global.com Internet: www.gloryglobalsolutions.com Kontakt: Szandra Pap

Alle Angaben laut Hersteller

CASHINFINITY CASHINFINITY von Glory ist eine clevere Lösung zur automatisierten Bargeldverarbeitung für die alltäglichen Herausforderungen im Retail-Umfeld. Das System recycelt Banknoten sowie Münzen und ist für den vielfältigen Einsatz in verschiedenen Handelssegmenten mit unterschiedlichen Investitionsvolumen geeignet. CASHINFINITY besteht aus drei Komponenten: einem Banknoten- und Münzrecycler für das Frontoffice (CI-10), einem Recycler für das Backoffice (CI-100) sowie einer Cash Management Software (CI-Server). Die Software ermöglicht die zentrale Überwachung und Steuerung aller Bargeldprozesse in den Filialen per Internetbrowser. Angefangen von den Abläufen im Front- und Back-Office über den Transport von Transferkassetten bis hin zur Bargeldeinlagerung im Safe bietet die Lösung eine lückenlose Überwachung der Füllstände von Kassen. CASHINFINITY from Glory is a smart solution for automated cash handling that meets the day-to-day challenges of the retail sector. The system recycles banknotes and coins and is suitable for a wide range of applications in various retail segments with different investment volumes. CASHINFINITY consists of three components: a banknote and coin recycler for the front office (CI-10), a recycler for the back office (CI-100) and a cash management software (CISERVER). The software allows to check and control all cash processing in the stores centrally using an internet browser. From the procedures in the front and back office and the transport of transfer cassettes through to the cash storage in the safe, the solution offers seamless monitoring of the amount of cash in the cash registers.

Anwendungsbereiche / Scope of application CASHINFINITY ist für unterschiedlichste Anwendungsbereiche geeignet. So kann der CI-10 optisch ansprechend in verschiedene Verkaufstheken und Kassentische integriert werden.

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Mit der skalierbaren Lösung können selbst Bargeldkreisläufe mit unterschiedlichen Kassensystemen geschlossen werden. Dabei lassen sich manuelle Kassenschubladensystemen aber auch Selbstbedienungskassen flexibel in den Bargeldkreislauf einbinden. Sowohl in kleinen Bäckereifilialen, Metzgereien oder Apotheken mit wenig verfügbarem Platz als auch in großen Supermärkten mit Bedarf nach individueller Gestaltung der Kassenzone wird das flexible System allen Anforderungen am POS gerecht. CASHINFINITY is suitable for a wide range of applications. For example, the visually attractive CI-10 can be integrated into a variety of sales counters and cash desks. With the scalable solution, even cash cycles with different cash register systems can be closed. This enables both manual cash drawer systems and self-service checkouts to be integrated flexibly into the cash cycle. The versatile system meets all POS requirements, from those of small bakeries, butcher’s shops or pharmacies with a shortage of available space to large supermarkets which need to customise the layout of their checkout area.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Das System kann mit Ausrichtung zum Kunden positioniert werden, so dass dieser sein Bargeld einfach einlegen kann und sein Wechselgeld automatisch centgenau ausgegeben wird. Dadurch kommt das Verkaufspersonal nicht mehr mit Bargeld in Berührung – gerade beim Umgang mit Lebensmitteln trägt dies wesentlich zur Verbesserung der Hygiene bei. Mitarbeiter werden außerdem von aufwändigen Kassentätigkeiten entlastet und haben mehr Zeit, die sinnvoll in den Kundenservice investiert werden kann. Zudem verhindert das geschlossene System Abrechnungsdifferenzen nach Ladenschluss und auch Betrugsversuche können vermieden werden, indem die Lösung fälschungsverdächtige Banknoten und Münzen zuverlässig erkennt und automatisch aussortiert. The system can be positioned facing customers, making it easy for them to insert their cash, and their change is dispensed automatically and accurately down to the penny. This means that sales staff no longer handle cash, which represents a significant improvement in terms of hygiene, particularly where food is sold. Staff are also relieved of the burden of arduous cash register activities and have more time that can be invested usefully in customer service. Furthermore, the closed system prevents differences when cashing up after the shop closes and fraud attempts can be avoided because the solution reliably detects banknotes and coins that may be counterfeit and rejects them automatically.

n Gunnebo Firmenname: Gunnebo Deutschland GmbH Adresse: Carl-Zeiss-Str. 8, 85748 Garching Telefon: +49 89 2 44 16-3500 E-Mail: info@gunnebo.de Internet: www.gunnebo.de Kontakt: Wolfgang Amann

SafePay Das geschlossene Bargeldsystem: In bedienten Kassenbereichen, Self-Checkouts und Bezahlstationen einsetzbar. Schein- und Münzmodul mit EZB-zertifizierten Prüfern. Schutz vor Kassenschwund und Diebstahl aufgrund eines geschlossenen Bargeldsystems. Kassendifferenzen und Manipulation ausgeschlossen. Einfärbevorrichtung in den Noten-Transportkassetten. Kostenersparnis und Personalentlastung. Aufzeichnung sämtlicher Transaktionen und OnlineMonitoring durch Software Cash Control. Backoffice-Systeme für den geschlossenen Geldkreislauf. Geringe Baugröße – in bestehende Kassentresen integrierbar.


The next-generation closed cash system: Protection against adverse cash balance, theft, and manipulation through a closed cash system. Activation of a dye mechanism if the transport cassette is opened by force. Logging of potential attempted fraud. No more adverse cash balances. Cost savings and reduction of work for personnel. Logging of cash transactions through software Cash Control.

full functionality when online or offline (using the hidden USB port in the foot of the device to store merchandising data for offline use).

n Implexis Firmenname: implexis GmbH Adresse: Deutschherrnstraße 15-19, 90429 Nürnberg E-Mail: implexis@kaltwasser.de Internet: https://www.implexis-solutions.com/

n Igel Technology Firmenname: IGEL Technology GmbH Adresse: Hanna-Kunath-Str. 31, 28199 Bremen Telefon: +49 421 5 20 94-0 E-Mail: retail@igel.com Internet: www.igel.com Kontakt: Felix Wiesel

Microsoft Dynamics Retail Essentials

IGEL Thin Client UD6 In Kooperation mit Hermes Software präsentiert Igel Technology ein einzigartiges Kassensystem, das Effizienz, Ökonomie und geringen Platzbedarf am POS vereint. Die auf dem schlanken IGEL Thin Client UD6 basierende Lösung arbeitet stromsparend und ermöglicht durch effiziente Fernadministration aller Settings einen schnellen ROI. Die Besonderheit: Das System nutzt einen versteckten USB-Port im Gerätefuß, über den die Warenwirtschaftsdaten für die Offline-Nutzung abgelegt werden. Das macht den IGEL UD6 zu einem vollwertigen Kassenrechner, der alle Funktionalitäten auch offline zur Verfügung stellt. Hermes Software and Igel Technology have combined their expertise to offer a unique POS system that offers retailers efficiency and economy in a small and cleverly designed footprint. The solution, which is based on the lean IGEL UD6 thin client, operates with energy efficiency and is easily remotely managed, delivering a rapid return on investment. The combination of the IGEL UD6 and the Hermes software provides a full cash register system with

Ein schneller und kompetenter Kundenservice am Point of Sale ist ein entscheidendes Erfolgselement im Einzelhandel. Das Kassensystem Microsoft Dynamics Retail Essentials unterstützt den Handel bei der Schaffung des perfekten Einkaufserlebnisses in einzelnen Verkaufsfilialen. Der Nürnberger IT-Experte und Microsoft Partner Implexis fügt dabei „Retail Essentials“ basierend auf Microsoft Dynamics AX-Technologie maßgeschneidert in das jeweilig vorhandene Vertriebskonzept des Händlers ein. Die Stand-Alone-Lösung für Kassensysteme bietet gerade kleinen und mittelständischen Händlern vielfältige Möglichkeiten wie aktuelle und richtige Informationen dank zentraler Datenverwaltung, schnelle Bedienung und kurze Einarbeitungszeit dank ergonomischer Touch-Oberfläche sowie einfache Anbindung an Kundenbindungsprogramme. Fast and competent customer service provided at the point of sale is essential to every retail business’s success. The cash register system Microsoft Dynamics Retail Essentials supports retailers with providing customers of their franchises with perfect shopping experiences. IT expert and Microsoft Partner implexis of Nuremberg customizes Retail Essentials based on Microsoft Dynamics AX technology to match the merchant’s sales concept. The stand-alone solution for cash register systems is particularly well-suited for SMEs because it offers a host of options including centralized data administration for updated and accurate information, user-friendly handling, and short training times thanks to its ergonomic touchscreen as well as easy connection with customer retention programs.

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POS-System für Pure- und Omni-Channel Miminaler Schulungsaufwand durch neuartige Bedienerführung Datenmanagement für aktuelle, konsistente Informationen auf allen Filial-Devices wie Kassen, Waagen, e-Regaletiketten, Kundendisplays Live-Bestände über Filialgrenzen hinweg für MultiChannel-Services und zur optimalen Filial-Disposition

POS, online & mobil Unter der Marke factor:plus bietet die IT-Informatik umfangreiche Handelslösungen und einen Stab an Mitarbeitern, die seit vielen Jahren im Handel und für den Handel arbeiten. Mit der Omni-Channel-Lösungs-Suite von info@factorplus.de | +49 731-93542-400 | www.factorplus.de

factor:plus verschmelzen die Verkaufskanäle des Händlers. Damit wird der Konsument aus einem Guss bedient. Ob POS, Online-Shop oder Mobile App: Stammdaten, Belege, Bestände, Konditionen, Gutscheine usw. werden mit factor:plus kanalübergreifend gemanagt.


MARKTÜBERSICHT Kassensysteme / Cash Point Systems n Inkiess

InVue’s CT300 transforms tablets into a powerful sales tools. The CT300 is a complete tablet solution that turns security challenges into a sales opportunity. Designed with the customer experience in mind – the CT300 features 3-axis viewing and mobile POS functionality. Employees will benefit from the rapid tablet undocking and ergonomic security frames. The tablet stands provide power and security to Windows, Apple and Android tablets from 8” to 12” and most mobile payment devices.

Firmenname: INKiESS - VOSCOPLAST KG Adresse: Buckower Damm 30, 12349 Berlin Telefon: +49 30 6 00 93-0 E-Mail: info@inkiess.berlin Internet: www.inkiess.berlin

Anwendungsbereiche / Scope of application INKiESS Schubladeneinsätze INKiESS drawer inserts INKiESS Schubladeneinsätze stellen einen entscheidenden Mehrwert für jedes Kassensystem dar, den übliche Muldenschubladen nicht bieten. Sie optimieren den Kassenabschluss durch „Ablesen statt Zählen“, das heißt: Münzabrechnung in weniger als zwei Minuten. Weitere Vorteile: Die Einsätze sind wartungsfrei, benötigen keine zusätzliche Software, das Umsetzen der Mulden (wie beim Wiegen) entfällt. INKiESS Kasseneinsätze gewähren jederzeit Übersicht und Sicherheit, das bedeutet Zeitersparnis, mentale Entlastung und Fehlervermeidung. Die Zähleinsätze sind für die meisten namhaften Kassensysteme und Schubladen lieferbar. INKiESS drawer inserts are implying a crucial additional benefit for any cash system, which usual coin tills do not feature. They do optimise cash balancing by “reading off instead of counting”, which means coin counting within less than two minutes. Further advantages: the inserts are maintenance free, do not need any software, changing over of tills (at weighing) is omitted. INKiESS cash drawer inserts are granting survey and security at any time, which means time saving, mental relief and error prevention. The drawer inserts are available for most of the leading cash systems and drawers.

n InVue Firmenname: InVue Adresse: Saturnusstraat 17D, 2132 HB Hoofddorp, Niederlande Telefon: +49 160 94 84 56 56 E-Mail: RobertHenkel@invue.com Internet: www.invue.com Kontakt: Robert Henkel

Alle Angaben laut Hersteller

CT300 (Commercial Tablet) In Vues CT300 verwandelt Tablets in Vertriebs-Tools. Das CT300 ist eine vollständige Tablet-Lösung, die Sicherheitsherausforderungen in Verkaufschancen verwandelt. Es ist für ein optimales Kundenerlebnis entworfen und bietet Beweglichkeit über drei Achsen sowie mobile POS-Funktionalität. Mitarbeiter profitieren von der schnellen Abnehmbarkeit und den ergonomischen Sicherheitsrahmen. Der Tablet-Aufsteller bietet Stromversorgung und Sicherheit für Windows-, Apple- und Android-Tablets von acht-zehn Zoll und für die meisten Mobile Payment-Lösungen.

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Verwandeln Sie CT300 schnell von einem stationären zu einem mobilen Point-of-Sale-Terminal. Kann ohne freiliegende Kabel montiert werden. Unterstützt die Integration der meisten Mobile-Point-Of-Sale Karten- und PIN-Terminals. Bietet Rotation in drei Dimensionen. Gesteigerte Effizienz durch schnelles an- und abdocken mit InVue IR Keys und Softwaresteuerung. Integrierte Handschlaufe mit optionalem Schulterriemen zur komfortablen Nutzung. Lösungen für die meisten Tablets und Bezahlterminals (unterstützt iOS, Android und Windows Anwendungen). Lädt gleichzeitig sowohl das Tablet als auch das Bezahlterminal (5 und 12 Volt). Rapidly transform CT300 from fixed point-of-sale station to mobile point-of-sale terminal. Can be mounted with no exposed wires or cables. Supports integration with most mobile pointof-sale chip and pin readers. Features 3 dimensional rotation. Increased efficiency with rapid docking and undocking with InVue IR Key and software control. Integrated hand strap with optional shoulder strap for user comfort. Solutions for most tablets and payment devices (Supports iOS, Android, & Windows applications). Simultaneously charges both tablet and payment devices (5 and 12 volt).

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers CT300 verwandelt Ihr Tablet in ein wirksames Verkaufstool. Verbesserter Kundenservice durch Interaktion von Angesicht zu Angesicht. Integriertes Bezahlterminal beschleunigt den Checkout Prozess überall im Laden. Das CT300 ist ein gesichertes Gerät, das in jeder RetailUmgebung unbewacht gelassen werden kann. Ersetzt große und teure Kassensysteme. Reduzierte Standfläche, die mehr nutzbare Freifläche und den zusätzlichen Vorteil der Mobilität bietet. Hohe Sicherheit ohne die Mitarbeiter oder Kundeninteraktion oder Transaktionsszeit zu beeinflussen. Möglichkeit der Auditierung im abgekoppelten Zustand. CT300 turns your tablet into a powerful sales tool. Increased customer service with face to face interaction. Integrated payment device speeds up checkout out process anywhere in the store. The CT300 is a secured device that can be left unattended in any retail environment. Replaces big and expensive cash out desks. Reduced footprint which allows for more usable space and the added benefit of mobility. High security without impacting associate or customer interaction or transaction time. Undock auditing capabilities.

n Mettler-Toledo Firmenname: Mettler-Toledo GmbH Adresse: Ockerweg 3, 35396 Gießen Telefon: +49 641 5 07-343 E-Mail: info.retail@mt.com Internet: www.mt.com/retail Kontakt: Inga Holzhausen

Ariva-H Mettler-Toledo vermarktet mit der Ariva-H eine Checkout-Waage für die Integration in Horizontalscanner. Ihr Dual-Interval-Wägemodul bietet gleichzeitig eine hohe Maximallast bis 15 Kilogramm und eine feine Gewichtsauflösung von 2 Gramm für leichtere, hochpreisige Waren. Durch ihre kompakte Bauweise eignet sich die Ariva-H außerdem ideal für Umgebungen mit beschränktem Platzangebot. Neben der herkömmlichen RS-232-Schnittstelle verfügt die Checkout-Waage zusätzlich über eine USB 2.0-Schnittstelle für die Anbindung an ein POS-System. Die Ariva-H ist mit den Scannern aller größeren Hersteller kompatibel, darunter Datalogic, Motorola/Zebra und NCR. With Ariva-H Mettler-Toledo markets a checkout scale for integration into horizontal scanners. Its dual-interval weighing module offers a high maximum load of up to 15 kg


combined with a very fine weight solution of 2 g for delicate, high-value products. Furthermore, thanks to its compact size, Ariva-H is extremely suitable for smaller spaces. In addition to the standard RS-232 interface, the checkout scale also has a USB 2.0 interface for connection to a POS System. Ariva-H is compatible with scanners from all major manufacturers including Datalogic, Motorola/Zebra and NCR.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Besonders geringe Einschwingzeiten und ein beschleunigter Datenfluss zwischen ArivaH und Kasse ermöglichen schnelles Wiegen in der sensiblen Kassenzone. So sichert die Ariva-H überragende Transaktionsgeschwindigkeiten, minimiert die Wartezeiten der Kunden und bietet gleichzeitig hohen Bedienkomfort für das Verkaufspersonal. Die Ariva-H ist zudem so gebaut, dass sie den hohen Belastungen im Kassenalltag dauerhaft standhält und zuverlässige Wiegeergebnisse liefert. Extremely short response times and faster data flows between the Ariva-H scales and the POS systems speed up the weighing process in the high-pressure checkout zone. Ariva-H is guaranteed to achieve outstanding transaction speeds, thus keeping queuing time for shoppers, while offering maximum ergonomic convenience to employees. Moreover, Ariva-H is constructed to withstand the demanding everyday conditions in the checkout environment and deliver reliable weighing results every time.

n NCR Firmenname: NCR GmbH Adresse: Steinerne Furt 67, 86156 Augsburg Telefon: +49 821 405-200 E-Mail: contact.retail@ncr.com Internet: www.ncr.com Kontakt: Hanno Kallmeyer

NCR FastLane SelfServTM Checkout Version 6 Die neueste Generation der NCR Selbstbedienungskasse überzeugt durch ihr modernes und flexibles Design sowie ihre vielfältige Funktionen. Der zeitgemäße, rahmenlose Multitouch-Bildschirm führt Kunden bequem durch alle Vorgänge. In Stoßzeiten kann sie mit wenigen Handgriffen von einer Selbstbedienungskasse in eine bediente Kasse umgewandelt werden. Zahlungen mit Bargeld wurden bei NCR FastLane SelfServ Checkout Version 6 optimiert. Kunden können mehrere Geldscheine und Münzen gleichzeitig einführen und so schneller bezahlen. Bis zu acht verschiedene Münzen und sechs verschiedene Scheine können die Geldmodule der Kasse recyceln, das heißt für Rückgeldzahlungen wieder verwenden. Die NCR RealScanTM 79 All-Imaging bioptische Scanner-Waage ist ebenfalls standardmäßig in der neuen Generation der Selbstbedienungskassen integriert. Sie erkennt Barcodes von Produkten und auf dem Handydisplay wie beispielsweise Kundenkarten oder Gutscheincodes. The newest generation of the NCR self-checkout features a sleek and convertible design and rich features. The sleek multi-touch display guides customers through all transactions. Its integrated convertible option makes it easy to switch from self-checkout to cashier-assisted mode when peak throughput is required. NCR FastLane SelfServ Checkout Release 6 also features advanced recycling abilities that come standard with every unit. Bunch note and coin recycling allows shoppers to input a stack of bills or a handful of coins rather than inserting one at a time. The FastLane solution includes the NCR RealScan 79 all-imaging bi-optic scanner/scale for fast reading of barcodes from items as well as barcodes displayed on the shopper’s smartphone, like loyalty cards or vouchers.

Anwendungsbereiche / Scope of application Gerade Märkte mit wenig Platz oder hoher Kundenfrequenz können ihren Kunden mit der NCR FastLane SelfServ Checkout 6 mehr Kassen zur Zahlung anbieten, die immer geöffnet sind. Am Wochenende oder vor Feiertagen, wenn alle Kassen offen sind und trotzdem Schlangen entstehen, können Händler die Selbstbedienungskassen in bediente Kassen umwandeln.

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MARKTÜBERSICHT Kassensysteme / Cash Point Systems NCR FastLane SelfServ Checkout Release 6 allows capacity-constrained stores to offer more lanes with self-checkout capability, providing better service by having more lanes open more of the time. At peak times of the week or year when all lanes in the store are open, but queues are about to form, retailers can swiftly transition the convertible FastLanes into cashier-assisted mode.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Mit der neuen Generation der NCR FastLane SelfServ Checkout können sowohl kleine City-Märkte als auch große Einzelhandelsketten ein natürlich einfaches Einkaufserlebnis für ihre Kunden schaffen, da die Systeme alte und neue Service-optionen in einem Gerät kombinieren, das Bargeldhandling vereinfachen und dabei helfen, Warenschwund zu reduzieren. Durch das konvertierbare Design halten sich Händler alle Einsatzoptionen offen. In der bedienten Funktion hat das Kassenpersonal mehr Platz zum Bedienen und Kunden haben den gewohnten Raum zum Einpacken der Ware. Gleichzeitig wird die Scanleistung in allen Einsatzarten optimal genutzt. Indem das eingezahlte Bargeld für Rückgeldzahlungen verwendet wird, müssen die Kassen seltener nachgefüllt werden. Das neue Zahlungsmodul erkennt zudem, wenn Fremdkörper eingefüllt wurden und reduziert so Ausfallzeiten durch verstopfte Münzschlitze. Wirft ein Kunde beispielsweise versehentlich einen Schlüssel in die Münzschale, wird der Schlüssel automatisch in der Rückgeldschale ausgegeben. Ergänzt mit der optionalen ScanWatch Software können Händler eine Plausibilitätsprüfung in den Scanner integrieren, um Warenschwund durch Etikettenschwindel zu reduzieren. Wird beispielsweise ein Etikett für Bananen auf eine teure Flasche Wein geklebt, erkennt der Scanner am erfassten Bild, dass es sich dabei nicht um einen Gewichtsartikel handeln kann und initiiert die Verifizierung der Ware durch einen Mitarbeiter. Small convenience stores as well as large hypermarkets can create a naturally convenient shopping experience for their customers with the new generation of the NCR FastLane SelfServ Checkout as they combine traditional and new service options, optimize cash handling and help reduce shrinkage. As retailers continue to reinvent the front of their stores, the flexible, convertible design of the new NCR FastLane solution will give them options to maximize the value of their investment. In the assisted mode the cashier scans the items for the shopper from the rear of the unit without slowing down customer flow or compromising scanning performance. The cash recycling capability greatly reduces the amount of cash in the unit and extends the time between replenishment. The devices also reduce potential jams that can disrupt the checkout experience through advanced debris management. For example, if a person mistakenly drops a key into the coin bowl, the key will automatically be dropped down into to the change bowl. The optional ScanWatch software enables retailers to introduce a produce assurance capability that will add new security to detect item switching. A great example of this would be a shopper attempting to purchase a bottle of wine by identifying it as an inexpensive produce item, such as bananas. With the ScanWatch software, a delayed visual verify intervention would be triggered to the attendant, thereby preventing the loss to the retailer.

Alle Angaben laut Hersteller

n Oracle Firmenname: Oracle Deutschland B.V. & Co. KG Adresse: Salzufer 8, 10587 Berlin Telefon: +49 30 4 99 01-0 E-Mail: richa.rawal@oracle.com Internet: www.oracle.com Ansprechpartner: Richa Rawal

sensoftware Oracle Retail Xstore Point-of-Service. Aus drei verfügbaren Prozessorkonfigurationen kann diejenige gewählt werden, die sich am besten für die jeweiligen Anforderungen eignet. Zusätzliche Flexibilität gewinnt die einfach zu installierende Lösung durch ihr modulares Design und zahlreiche Peripherieoptionen. Oracle MICROS Workstation 6 Family is the industry’s first purpose-built, end-toend Point-of-Sale (POS) solution. Engineered from the ground up to support commerce anywhere, Oracle MICROS Workstations is a complete POS hardware solution including a pre-installed operating system (OS), application servers, and database as well as the Oracle Retail Xstore Point-of-Sale application as an option. It is available in three different processor configurations, meaning it can be tailored to any retailer’s workload demands. Installation is simple due to the workstation’s flexibility, modular design, and available peripheral options.

Anwendungsbereiche / Scope of application Die Oracle MICROS Workstation 6 Family eignet sich für alle retailspezifischen Bereiche und Branchen. The Oracle MICROS Workstation 6 Family covers all retail-specific applications and industries.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Einfache Installation, wartungsarm und zuverlässig, modernes Design, flexibel anpassbar an neue sich ändernde Anforderungen, langlebig und zuverlässig, speziell für den Handel konzipiert, spritzwassergeschützt, retailspezifische Anschlüsse und Unterstützung auch älterer I/O-Geräte, gefertigt für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen, Betriebszeit bis zu 18 Stunden im Dauereinsatz und unter harter Beanspruchung, für den Einsatz mit Oracle POS-Software optimiert, umweltfreundlich und wirtschaftlich, entwickelt für ein einzigartiges Einkaufserlebnis, für die Hardware optimierte Software (Querformat wird umfassend unterstützt), optionale Peripheriegeräte werden unterstützt. Easy to install. Maintenance-free. Modern design. Ability to adapt to changing operational requirements. Reliable and long-lasting. Purpose-built hardware for retail-specific applications. Designed to withstand drops and spills. Includes retailspecific connectors and support for traditional I/O (input/output) devices. Able to withstand harsh working conditions. Lasts for up to 18 hours of continuous heavy use. Engineered to support Oracle POS software. Environmentally and economically sustainable. Software optimized for the PoS hardware (application adapts to widescreen use). Support for optional peripherals.

n Partner Tech Europe Firmenname: Partner Tech Europe Adresse: Fasanenweg 25, 22145 Hamburg Telefon: +49 40 45 06 35-0 E-Mail: info@partner-tech.eu Internet: www.partner-tech.eu Kontakt: Franz Nordhoff

Oracle MICROS Workstation 6 Family Die Oracle MICROS Workstation 6 Family ist das erste POS-System, das speziell für den Einzelhandel konzipiert wurde und Commerce Anywhere durchgängig unterstützt. Die Lösung besteht aus der kompletten POS-Hardware, vorinstalliertem Betriebssystem, Application Servern, Datenbank und – optional – der passenden Kas-

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SP-2500 POS Konzept Das SP-2500 POS Konzept basiert auf Know-how aus 25 Jahren POS-Produktion, sowie aus Erfahrung im internationalen Einsatz von Partner-Tech-Produkten. Entstanden ist ein völlig neues, offenes POS-Konzept im Baukasten-Prinzip. Die


Due to the building kit principle, all kinds of Point-of-Sale solutions can be designed. The universal configurations allow easily complement and extensions. A wide range of peripherals (scanner, NFC, MSR, FingerPrint sensor and many more) offer users already today the solutions for tomorrows challenges. Subjects like customer interaction will be perfectly supported.

Bestandteile POS PC (lüfterlos) und Touch-Monitore (11.6“, 15.6“, 18.5“) mit integrierter Peripherie, lassen sich beliebig kombinieren. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Monitor als Bediener- oder Kundenmonitor eingesetzt wird. Die Systemkonfektionierung erfolgt kundenspezifisch und wird in Hamburg ausgeführt. SP-2500 POC Concept is based on 25 years know-how of POS production, as well as on international experience of Partner Tech products. These results in a completely new, open POS Concept like a building kit. The components like POS PC (fanless), touch monitor (11.6”, 15.6”, 18.5”) with integrated peripherals, can be freely composed. It does not matter, if used as operator or customer monitor. The system configuration will be done customer specific and carried-out in Hamburg.

Anwendungsbereiche / Scope of application Die flexibel einsetzbareren POS-Module erlauben POS-Konfigurationen für alle Retail-Bereiche, im kleinen Handel, Handelsketten, Gastronomie, Kioske und viele mehr. Modularer Aufbau (Ständer/VESA Konstruktionen) oder kompakte Bauweisen werden problemlos unterstützt. The versatile POS modules allow configurations for all kind of retail areas such as small scale retail, chain stores, hospitality, kiosk and many more. Modular configurations (stands/VESA systems) or compact constructions will be easily supported.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Durch das Baukastenprinzip lassen sich problemlos alle Point-of-Sale-Lösungen darstellen. Die universellen Konfigurationen lassen sich einfach ergänzen und erweitern. Durch das breite Angebot an Peripherie (Scanner, NFC, MSR, FingerPrint Sensor u. v. m.) ist der Anwender bereits heute für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet. Themen wie Kundeninteraktion werden somit perfekt unterstützt.

n Posiflex Firmenname: POSIFLEX GmbH Adresse: Kaiserswerther Straße 85, 40878 Ratingen Telefon: +49 2102 71 46 50 E-Mail: info@posiflex.de Internet: www.posiflex.com Kontakt: Yi-ching Yeh-Morrosch

All-in-One POS-Terminal HS-3510W Der Red-Dot-prämierte HS-3510W ist ein All-in-One POSTerminal, das Innovationsstärke und hohe Funktionalität in einem kompakten stylischen Design veredelt. Er integriert einen 9,7“-Touchscreen, einen abnehmbaren 3“-Thermodrucker und einen optional eingebauten 2-D-Bildscanner. Zusätzlich zu allen Anschlussoptionen bietet er optional einen integrierten MSR und Fingerabdruckleser, RFID, ein Wi-Fi-Modul und ein Kundendisplay. Dank seiner kleinen Stellfläche kann er überall dort installiert werden, wo begrenzter Platz eine zentrale Rolle spielt. Seine modulare Bauweise macht die Wartung effizienter und senkt die Gesamtbetriebskosten. The Red Dot award-winning HS-3510W is an all-in-one terminal, packing innovativeness and great functionality in compact design with stylish look. It features a 9.7” touchscreen, a detachable 3” thermal printer, and an optional built-in 2D image scanner. Along with a full range of I/O expansion, it offers optional integrated MSR, fingerprint reader, RFID, Wi-Fi module and customer-facing display. Due to its small footprint, it can be placed at any place where space is at a premium. Its modularized design increases maintenance efficiency and reduces the total cost of ownership.

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MARKTÜBERSICHT Kassensysteme / Cash Point Systems Anwendungsbereiche / Scope of application Am Verkaufspunkt, für Interims- oder zur Entlastung überlaufener Kassenplätze sowie Kleinkioske zur Selbstbedienung Point of Sale, temporary or overflow checkouts and self-service mini kiosks.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Der HS-3510W ist mit einem Bondrucker ausgestattet, der zur einfachen Handhabung abnehmbar ist. Ein optionaler 2-D-Barcodescanner rundet einen der vielseitigsten Allin-One-POS-Terminals am Markt ab. Er integriert außerdem die meisten für den täglichen POS-Betrieb verwendeten Peripheriegeräte wie MSR, Fingerabdrucksensor, 2-D-Barcodescanner und Kundendisplay. Das modulare Design erlaubt einen schnellen Zugriff auf die einzeln ablösbaren Bestandteile, was sowohl die Wartung als auch Upgrades vereinfacht. Mit seinem durchgängigen Style ist der HS-3510W nicht nur eine bessere Maschine. Vielmehr auch ein elegant gefertigtes Kunstwerk zur Imagepflege der betreffenden Handelsmarke. HS-3510W comes with a detachable receipt printer for easy maintenance. Add an optional 2D barcode scanner while the printer is on board, making itself the most wellrounded all-in-one POS terminal in the market. It also integrates the most widely used peripherals such as MSR, fingerprint sensor, 2D barcode scanner and customer display to support the daily POS operation. The detachable modularized design allows quick access to the components, enabling fast and easy service and upgrades. With stylish touches added throughout, HS-3510W is not just a piece of machinery; it is an elegantly crafted piece of art that enhance the retail brand’s image.

n Pulsa Firmenname: PULSA GmbH Adresse: Landweg 6, 32339 Espelkamp Telefon: +49 5743 9 31 97-0 E-Mail: info@pulsa.de Internet: www.pulsa.de Kontakt: Christian Manske

Alle Angaben laut Hersteller

Imprex Prime Das neue lüfterlose Touchsystem mit kapazitiven True Flat Touchscreen und integriertem Bondrucker: Die neue Imprex Prime ist die nächste Generation an Touchsystemen mit Intel Celeron J1900 CPU, kapazitivem Touchscreen, größerem Speicher und einer vollständig werkzeuglosen Wartung und Demontage aller Komponenten. Sie ist eine komplett neue Generation von High-End-Kassensystemen mit innovativem Design, stylischem Look, konstant hoher Leistung, maximaler Verlässlichkeit und überlegener Erweiterbarkeit und Wartung. Das innovative Design der Imprex Prime gestattet eine vollständig werkzeuglose Wartung beinahe aller Gerätekomponenten. So gelingt in Sekunden der Zugriff auf das Mainboard, die Entfernung des Displays, die Freilegung der Anschlüsse oder sogar die Entnahme des Druckers. Eine schnelle Prüfung vor Ort gestaltet sich nun in einem Bruchteil der vorherigen Zeit. The new fanless Touchsystem with capacitive true flat touchscreen and integrated thermal Receiptprinter: the new Imprex Prime is the next Generation of touchsystems with Intel Celeron J1900 CPU, capacitive touchscreen, bigger memory and a service and exchange ability without using any tools. The Imprex Prime is a whole new generation of high-end all-in-one POS system, featuring innovative design, stylish look, robust performance, maximum reliability, superior expandability and advanced manageability to meet todays

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challenges in the retail and hospitality environments. Its innovative tool-less design allows quick access to the components, enabling fast and easy service and upgrades.

Anwendungsbereiche / Scope of application Gastronomie, Handel Hospitality, Point of Sale

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Lüfterloser Betrieb, Leistungsstark dank Intel J1900 Bay Trail, 15“ Trueflat Display mit kapazitivem Touchscreen, Werkzeuglose Wartung Fanless and noiseless, powerful thanks to Intel J1900 Bay Trail, 15” Trueflat Display with capacitive touchscreen, toolfree service

n Quad Firmenname: QUAD GmbH Adresse: Windmüllerstr. 30, 59557 Lippstadt Telefon: +49 2941 28 01-0 E-Mail: info@quad.de Internet: www.quad.de

Posiflex XT-Serie Posiflex erweitert die erfolgreiche XTSerie mit Highlights wie „Antiglare“ (Antireflex-Oberfläche) und Windows 10 zur Investitionssicherheit. Die XTSerie ist zukünftig mit 128 GB SSD und optionalem 2D-Anbauscanner lieferbar. Das Rundum-Sorglos-Paket für den Retail Markt. Quad startet im Sommer mit der Auslieferung der XT5315-i3 – weitere Modellreihen folgen im Laufe des Jahres. Posiflex broadens their successful XT-Series with high-lights like “Anti Glare” (anti reflection surface) and Windows 10 to ensure future-proof investment. The XT series will be featuring 128GB SSD and an optional 2D mountable scanner. The all-round carefree package for the Retail Market. Quad will start dispatching the XT-5315-i3 this summer – further models will go into series in the course of this year.

n Superdata Firmenname: SUPERDATA EDV-Vertrieb GmbH Adresse: Ruhrstr. 90, 22761 Hamburg Telefon: +49 40 85 32 62-0 E-Mail: info@superdata.de Internet: www.superdata.de Kontakt: Volker Dieckmann

cashPlus cashPlus deckt alle gängigen Anforderungen an ein modernes Kassensystem ab: hohe Ablauf- und Datensicherheit, großes Mengenvolumen, skalierbar, OfflineFähigkeit, alle Kassierfunktionen für Check-out-Kassen (Verkauf, Storno, Retouren, Zahlungsmittel, Autorisierung), alle Verwaltungsfunktionen (Ein-/Auszahlungen, Wechselgeld, Ist-Gelderfassung), umfangreiche Peripherieunterstützung (Checkout-Waage, Cash-Handling-Systeme, Leergutautomaten), umfangreiche BackofficeFunktionen (Kassenabrechnung, elektr. Journal), Loss-Prevention-Analysen, Mobile Reporting, umfassende Rabattsysteme, Giftcard, Loyalty Card. Die innovative


cashPlus-Technologie unterstützt die gesamte Palette möglicher POS-Konfigurationen, wie Touch-Kasse, mobile TabletKassen (Android, iPad, Windows) sowie unterschiedliche Self-CheckoutSzenarien. cashPlus covers all of the current requirements of a modern cash system: high level of process and data security. Handles large volumes, scalable. offline capability. All cashier functions for check-out (sales, cancellations, returns, payment methods, authorization, etc.). All administrative functions (incoming/outgoing payments, change, cash on hand recording, etc.), comprehensive support for peripherals (check-out scales, cash handling systems, reverse vending machines, etc.), extensive back-office functions (cashing up, electronic journal), loss prevention analyses, mobile reporting. Comprehensive discount systems, gift card, loyalty card. The innovative cashPlus technology supports the entire range of possible POS configurations such as touch-screen checkout, mobile tablet checkouts (Android, iPad, Windows) as well as various self-checkout scenarios.

Anwendungsbereiche / Scope of application Mit cashPlus erhalten Sie die Lösung, die mit gesonderten Branchenausprägungen exakt die Anforderungen im Standard abdeckt. Diese Ausprägungen sind für die Branchen mit großem Filialnetz wie Supermärkte, DIY, Facheinzel- und Getränkehan-

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del sowie Discounter ebenso verfügbar wie für Bäcker, Biomärkte und Reformhäuser oder Kioske. cashPlus provides you with a solution that includes special sector features that meet your exact requirements as standard. These features are available not only to sectors with a large branch network such as supermarkets, DIY stores, specialist retailers, beverage retailers and discounters, but also to bakers, organic markets, health food stores and kiosks.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers cashPlus bietet für die jeweiligen Branchenanforderungen die optimale Funktionsabdeckung. Daraus ergeben sich kurze, gut planbare Projektlaufzeiten mit geringem Schulungsaufwand für die Mitarbeiter. Konsumenten sowie das Personal erleben einen unkomplizierten und intuitiven Kassierablauf, der neben den klassischen Funktionen ebenso neue Technologien wie Mobile Payment, Self-checkout oder die Berücksichtigung von Kundenbindungsangeboten mit einschließt. Handelsunternehmen erhalten mit cashPlus Investitionssicherheit bei sich ändernden Geschäftsabläufen und präsentieren sich am POS zeitgemäß. cashPlus provides an optimal range of functions for the respective sector requirements. This results in short, predictable project times with minimal training required for employees. Consumers as well as staff experience an uncomplicated and intuitive checkout process, which, in addition to traditional functions, also includes new technologies such as mobile payment, self-checkout and handling of customer loyalty offers. With cashPlus, retail companies receive security of investment amid changing business processes and present themselves as modern, up-to-date retailers at the POS.

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MARKTÜBERSICHT Kassensysteme / Cash Point Systems n Toshiba

n Vectron

Firmenname: Toshiba Global Commerce Solutions Adresse: Europark Fichtenhain B15, 47807 Krefeld Telefon: +49 221 79 07-7024 E-Mail: kbach@toshibagcs.com Internet: www.toshibacommerce.com Kontakt: Katharina Bach

Firmenname: Vectron Systems AG Adresse: Willy-Brandt-Weg 41, 48155 Münster Telefon: +49 251 28 56-150 E-Mail: info@vectron.de Internet: www.vectron.de Kontakt: Rita Spitzer

Toshiba TCx300/700 Die Kassensysteme der Toshiba-Serien TCx300 und TCx700 zeichnen sich durch ihre HochgeschwindigkeitsNetzwerktechnik aus, die für eine schnelle und zuverlässige Verarbeitung aller Prozesse sorgt. Ein Intel Core i3-Prozessor ist für alle Modelle verfügbar, für ausgewählte Modelle der Serie TCx700 auch der Intel Core i5-Prozessor. Der Hauptspeicher kann bei allen Modellen auf 16 Gigabyte und bei einigen sogar auf 32 Gigabyte erweitert werden. Für die Solid-State-Laufwerke der M.2-Generation sowie für die Festplatten-Laufwerke bietet Toshiba verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten an. The design of TCx300 and TCx700 goes way beyond aesthetics and is based upon advanced Intel processor technology which offer superior performance and low power consumption. The new platforms offer retailers 30-40% performance improvement over previous SurePOS models and features either the Intel Celeron or Intel Core i3 processor in the TCx700 or TCx300, and an Intel Core i5 processor configuration. Additional options include various SurePorts, non-volatile RAM for 4690 OS support, and extra RS232 ports for both the TCx700 and TCx300.

Anwendungsbereiche / Scope of application Die modularen Kassensysteme eignen sich für Handelsunternehmen aus dem Food wie auch Non-Food-Bereich wie Warenhäuser, Verbraucher- und Supermärkte, Discount- und Fachhändler, die die Tastatur, Bildschirme und andere Peripheriegeräte separat von der Systemeinheit am Kassentisch aufstellen. The modular designed TCx300 and TCx700 platforms are suitable for food as well as nonfood retailers, e.g. supermarkets, hypermarkets, discounters and specialized retailers mounting the keyboard, displays and other peripherals separately from the POS system.

Alle Angaben laut Hersteller

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Mit den Kassensystemen der Serien TCx300 und TCx700 wickeln die Filialmitarbeiter die Kassiervorgänge zügig ab. Zugleich haben sie einen schnellen Zugriff auf die umfassenden Informationen, die sie für den Kundenservice benötigen. Je nach Modell können zwei oder bis zu drei Bildschirme mit hochauflösender Grafik an die POS-Systeme angeschlossen werden. Alle Modelle verfügen über zwei digitale DisplayPort-Ausgänge und eine VGASchnittstelle, eine zweite VGA-Schnittstelle ist optional. Damit können bisherige Monitore mit VGA-Anschluss weiterhin genutzt werden und zugleich sind die Kassensysteme für die einrastenden DisplayPort-Stecker geeignet, die künftig Standard sein werden. Dank der Vielzahl an Modellen und Optionen erhalten die Einzelhändler eine Lösung, die auf ihre jeweiligen Anforderungen zugeschnitten ist und auch zukünftig angepasst werden kann. The TCx300 and TCx700 help retailers deliver deeper brand relationships and an enhanced shopper experience. High-speed networking enables consumers and employees to quickly access cross-channel offerings. Connections for up to three video displays with superior graphics help deliver an engaging, interactive customer experience. Plus, they are built “future ready” so retailers can adapt, extend and grow their enterprise, securely and without disruption. The modular, convertible design and standards-based platform make them flexible yet easily upgradeable. Toshiba’s retail hardened construction assures a service life of 7+ years delivering high uptime and long-term reliability, even under harsh conditions.

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Vectron POS Touch 15 PCT Die Vectron POS Touch 15 PCT ist zuverlässig, robust und enorm langlebig. Sie ist mit einem kratzfesten kapazitiven Glas-Touchscreen (15“/38,1 cm) ausgestattet, der sich im Neigungswinkel verstellen lässt. Ihre leistungsstarke Kassensoftware lässt sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Der mechanisch robuste Flashspeicher hat einen niedrigen Energieverbrauch und arbeitet geräuschlos. Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner, Kartenterminals etc. können über zahlreiche Schnittstellen angeschlossen werden. Die Kasse kann mit einem passenden Kundendisplay ausgerüstet werden. The Vectron POS Touch 15 PCT is a reliable, rugged and extremely durable POS system. It is equipped with a scratch-proof capacitive glass touch screen (15”/37,1 cm) and features an easy-to-adjust tilt angle. The high-performance POS system software can be flexibly adopted to individual requirements and for operating comfort, the software is intuitive and easy to operate. The mechanically robust flash memory boasts low energy consumption and noiseless operation. Peripheral devices, such as printers, scanners, card terminals etc. can be connected via numerous interfaces. The Vectron POS Touch can be equipped with a matching customer display.

Anwendungsbereiche / Scope of application Insbesondere Einzelhandel, Bäckerei, Gastronomie, Kiosk und Catering - Einzelbetriebe und Filialisten. Durch die flexible Software eignen sich Vectron-Kassensysteme generell für fast alle Branchen. Die Vectron POS Touch 15 PCT ist robust, unempfindlich und leicht zu reinigen. Daher lässt sie sich auch in „rauen“ Umgebungsbedingungen und hygienisch sensiblen Bereichen – z. B. in Bäckerei- oder Fleischtheken – sehr gut einsetzen. Especially retail, bakery, hospitality, kiosk and catering – small companies and chain stores. Thanks to their flexible software Vectron POS systems are suitable for nearly all trades. The Vectron POS Touch 15 PCT is robust, insensitive and easy to clean. It is therefore particularly suitable for use in “stressful” environments and areas where food safety is of vital importance like e.g. bakeries or meat counters.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Alle Vectron-Kassensysteme arbeiten mit der gleichen Softwarebasis und lassen sich daher problemlos miteinander vernetzen. Daher eignen sie sich auch für Mischbetriebe, die Netzwerke mit verschiedenen Kassenmodellen benötigen. Die robusten Kassensysteme haben eine lange Lebensdauer und ein minimales Ausfallrisiko. Sie sind unempfindlich gegenüber Viren und Trojanern und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit. Die flexible Vectron-Kassensoftware lässt sich an individuelle Betriebsanforderungen anpassen. Anzeigefelder und Schaltflächen können frei positioniert und gestaltet werden. All Vectron POS systems use the same software basis and can easily be networked. They are also suitable for companies that require a network with different POS models. The robust systems boast a long service life and low failure rate. They are


unsusceptible to viruses and Trojans and provide the highest safety degree. The Vectron POS software can be adapted flexibly to operating requirements. The selection windows can be configured as desired and tailored to meet required operating procedures.

and archiving of payment transactions. Additionally, it can also be used as a “second screen” for the ECR and associated checkout processes or as a platform for additional marketing and advertising activities.

Anwendungsbereiche / Scope of application

n Verifone Firmenname: Verifone GmbH Adresse: Konrad-Zuse-Str. 19-21, 36251 Bad Hersfeld Telefon: +49 6621 8 46 11 Internet: www.verifone.de

Das MX 925 ist ideal für alle Retail- und Dienstleistungsbetriebe für den traditionellen Point-of-Sale oder für den Self-Checkout, um jegliche Art bargeldloser Bezahlungen und Value Added Services über kassengebundene Terminals abzuwickeln. The MX 925 is ideal for all retail stores in traditional point of sale environments or can also be used as a self-checkout solution connected to an ECR for cashless payment and additional value added services.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Multimedia Terminal MX 925 Das MX 925 von Verifone besticht schon auf den ersten Blick durch das Aufsehen erregende Design und das brillante 7“-Farb-Touchdisplay. Dieses Terminal eignet sich ideal zur elektronischen Unterschriftenerfassung und -archivierung von Payment-Transaktionen. Darüber hinaus bieten sich auf dem Display aber auch zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie z. B. die Nutzung als „Kundendisplay“ der Kasse und zur Abwicklung von Kassenprozessen oder als Marketingmedium für Werbeanzeigen. The large, high resolution and colorful 7” screen of Verifone’s MX 925 captures the attention of shoppers at the point of sale. The screen is ideal for signature capture

Nutzung des MX 925 für Vertriebs- und Marketingaktionen durch die Bereitstellung dynamischer Inhalte beim Checkout, keine Zusatzinstallationen am POS, modernes Markenimage, spannendes Kundenerlebnis am POS, einfache Verwaltung der elektronischen Unterschriften, schneller Checkout-Prozess, Nutzung des Terminals für erweiterte Kassenfunktionen: z. B. Kundendisplay, Unterschriften von Retouren, Einkaufsbewertung, Erfassung von Kundendaten wie PLZ-Angabe oder E-Mail uvm. Retailers can use the MX 925 for marketing activities and sales uplift by providing dynamic content at the checkout. Without any additional installation, merchant can provide a modern company image, exciting improve consumer engagement, easily manage electronic signatures and make use of the terminal for value added sern vices: such as ratings, surveys, loyalty enrollment and more.

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PROJEKTMANAGEMENT Omnichannel

RFID à la mode Mehr Inventur-Transparenz und effizientere Prozesse Der Autor: Mirko Müller, Tyco Retail Solutions, ist spezialisiert auf intelligente, zukunftsweisende Store Performance- und Security-Lösungen für den Einzelhandel und Tyco Retail Solutions im Bereich Radio Frequency Identification (RFID). Um die auf der RFID-Technologie basierende Transparenz über Bestände, Warenschwund und das Einkaufsverhalten von Konsumenten in 800 Stores zu optimieren, nutzt Gerry Weber die Tyco-Lösung TrueVUE Inventory Visibility.

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▲ Transparenz über Bestände, Warenschwund und das Einkaufsverhalten

andel ist Wandel: Dieses Sprichwort hat heute mehr Gültigkeit denn je. Der moderne Konsument kauft anders ein als noch vor einigen Jahren; so nutzt er beim Shoppen zum Beispiel gerne moderne Technologien wie Smartphones und Wear­ ables, um sich – ortsunabhängig via Internet – über Produkte und Angebote zu informieren. Die zunehmende Vernetzung unserer Einkaufswelten in Richtung Omnichannel, flankiert von einem wachsenden internationalen Wettbewerb, veränderten Konsumentenmustern und einem starken Online-Geschäft, schafft neue Herausforderungen für den stationären Handel. Gerry Weber, eines der renommiertesten deutschen Mode- und Lifestyle-Unternehmen, begegnet diesen Marktveränderungen, indem filialspezifische Prozesse und die Sicherheit durch mehr Transparenz optimiert werden. Eine wichtige Grundlage hierfür bilden integrierte, skalierbare RFID-Lösungen. Einer aktuellen Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge informieren sich 64 Prozent der deutschen Konsumenten zunächst im Internet über Produkte, die sie anschlie-

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ßend in einem Geschäft kaufen wollen. Umgekehrt lassen sich 62 Prozent im Shop beraten, um dann online zu kaufen. Aber auch im Digitalzeitalter spielt das Einkaufserlebnis vor Ort noch immer eine wichtige Rolle. Die Kunden möchten nach wie vor Produkte erleben – also fühlen, sehen und ausprobieren. Rund 41 Prozent der Verbraucher wünschen sich laut Studie eine bessere persönliche Beratung im Einzelhandel; und für 30 Prozent ist guter Service ein zentrales Argument, um im Laden und nicht online einzukaufen.

RFID-Pionier Was der Handel demnach braucht, sind ganzheitliche Retail-Konzepte, die neue Kommunikations- und Vertriebskanäle mit dem stationären Geschäft vernetzen. Die Verkaufsfläche muss individueller, das Sortiment attraktiver werden. Der Konsument will für sich einen echten Mehrwert sehen und verlangt hohe Servicequalität. Moderne Technologien und Big-Data-Anwendungen bieten hierfür die optimalen Voraussetzungen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit von Gerry Weber

Seit 2009 ist Gerry Weber in der Modebranche Vorreiter beim Einsatz von RFID. Jährlich werden weltweit rund 30 Millionen Artikel in sämtlichen unternehmenseigenen Geschäften mit dieser Technologie ausgestattet. Kontaktlos lesbare Etiketten schützen vor Diebstahl, verbessern die Warenlogistik und weitere einzelhandelsspezifische Prozesse. Im Zuge der Umstellung seines Filialwarenwirtschaftssystems auf SAP wird Gerry Weber ab Sommer 2017 ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) einführen. Die bisherige Infrastruktur konnte mit den wachsenden Herausforderungen bei der Internationalisierung nicht Schritt halten. Sie wird nun schrittweise erneuert. Kick-off für das ERP war Januar 2016, der Projektstart für die RFID-Implementierung fand Anfang März 2016 statt.

Ganzheitliches Management Mit dieser integrierten Lösung bietet Tyco Einzelhändlern ein nützliches Instrument, um filialspezifische Prozesse ganzheitlich zu managen und zu optimieren. Dabei vereint die übergreifende Store-IntelligencePlattform vielfältige Security- und Retail-Systeme und deren Funktionen. Eine icon-basierte Benutzeroberfläche ermöglicht in Echtzeit den Zugriff auf wertvolle Informationen aus der Filiale. Dazu gibt es Analysen sowie ein umfassendes Berichtswesen zu verschiedenen Bereichen. Hierzu zählen vor allem: Warensicherung (EAS Intelligence), Inventurtransparenz (Inventory Visibility), Kundenverhalten (Traffic Intelligence) sowie die Steuerung operativer Betriebsabläufe in der Filiale (Store Execution). Dabei erweist sich die offene Systemarchitektur als sehr vorteilhaft: Sie


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vereint Daten aus unterschiedlichen Sensoren und Technologien, zum Beispiel RFID, zu einem Gesamtsystem. Alle Komponenten werden dabei bidirektional miteinander vernetzt.

RFID statt Out of Stock Integrierte RFID-basierte Lösungen liefern nützliche Echtzeitinformationen zu verfügbaren Warenbeständen im Verkaufsraum und im Lager. Die kontaktlose Inventur meldet zur Neige gehende Bestände und vermeidet ausverkaufte Ware und damit Enttäuschungen beim Kunden. Wiederkehrende Arbeitsabläufe wie die Kommissionierung und Auftragsabwicklung können einfach und mit hoher Inventurgenauigkeit gemanagt werden. Das System hat aber nicht nur den Warenbestand im Blick, sondern analysiert auch das Verhalten der Shop-Besucher. TrueVUE liefert Echtzeitdaten und Statistiken über Besucherzahlen im Geschäft und auch auf welchen Etagen oder in welchen Bereichen sich diese momentan aufhalten. In Verbindung mit modernster Video­a nalyse lassen sich außerdem die Laufwege der Kunden analysieren und automatische Alarme bei größeren Warteschlangen an Kassen auslösen. Damit vermeidet man Warteschlangen, kann den Personaleinsatz im Sinne eines intelligenten Traffic-Managements gezielt steuern und neue Marketingaktionen lancieren. Im Ergebnis wird der Kundenservice verbessert und der Einzelhändler durch eine relevante Auswertung der verschiedenen Datenquellen aus dem Store unterstützt. Integrierte Alarm- und Ereignisprotokolle sowie ein individuell zugeschnittenes, erweitertes Reporting im Kunden-Feedback helfen außerdem, die filialspezifischen Prozesse zu automatisieren und zu optimieren.

Fazit „Mit dem Systemwechsel legen wir das Fundament, um noch kreativer innovative Lösungen voranzutreiben”, erklärt Michel Feurich, CIO bei Gerry Weber International. „Wir krempeln aber nicht alles um. Wir bleiben bei den bewährten Prozessen und den eingenähten RFID-Etiketten.“ Das bisherige System funktioniert einwandfrei, ist jedoch bei der Vernetzung des RFID- und ERP-Systems nicht skalierbar genug. Mit seiner Restrukturierung unterstützt Gerry Weber einen wichtigen Expansionsschritt: den Zukauf des Modeunternehmens Hallhuber. Mit Mode für die Frau ab 25 wird das Sortiment abgerundet und erweitert. Dies bedeutet aber auch, dass zusätzlich 3,5 bis 4 Millionen Artikel jährlich mit ihren Tags zu verwalten sind. Filialen, die bislang die RFID-Technik noch nicht einsetzen, werden ebenfalls nach und nach in das neue Gesamtsystem integriert. Vor allem das Thema Middleware will man ab 2017 bei Gerry Weber anders angehen. Gemeinsam mit Tyco wird ein RFID-Repository etabliert, das dann alle anderen Systeme mit Daten versorgt. Höchs­ten Wert legt Gerry Weber dabei auf den Datenschutz. Das neue ERPSystem sieht Michel Feurich nicht zuletzt auch als Basis für Innovationen für den „Store der Zukunft.“ Als Beispiele nennt er Analysen von Laufwegen oder Verweilzeiten von Kunden in der Kabine, intelligente Fitting Rooms – oder Themen wie NFC, iBeacon oder Kunden-Apps, mit denen das Modelabel insbesondere die jüngere Zielgruppe ansprechen will. Michel Feurich meint: „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen.“ n

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PROJEKTMANAGEMENT Cross Selling

Momentaufnahme: Worauf Marke und Handel sich jetzt fokussieren sollten Warum Modeeinzelhändler nur mit einer Live-Sicht auf Artikeldaten Erfolg im Omnichannel haben werden und dies der Schlüssel zur positiven Kundenerfahrung ist Der Autor: Uwe Hennig, Enso Detego, realisiert für große Markenartikelhersteller eine Bestandsgenauigkeit von mehr als 99 Prozent auf der Fläche

N

eben Hochglanzmodeauf& Collect-Aufträge effizient zu nahmen, die für die neue erfüllen und das POS-Personal Kollektion werben, sind kann sofort und verlässlich Ausaktuell noch ganz andere Werbekunft über jeden Artikel geben. versprechen für den Modehandel Direkt im Verkaufsgespräch über wichtig: der Omnichannel-Service ein Tablet. Die Beratung wird Click-and-Collect. Händler bediealso nicht unterbrochen. Ein nen hier nicht einfach nur einen gutes Gefühl macht sich bei der Marketing-Hype, sondern erhofKundin breit. Gleichfalls kann fen sich, die Online-Käufer auch ein im Store aus einer Onlinein ihre Stores zu ziehen. CrossBestellung reservierter Artikel Selling ist die Vertriebstaktik, die sofort vom Verkaufspersonal für dahintersteckt. Doch wie sieht die die Kundin zurückgelegt werPraxis aus? Der im Online-Shop den. Das „Click-and-Reserve“reservierte Artikel ist zwar im Versprechen wird nicht mehr Abholstore vorrätig, aber nicht enttäuscht. Der Franchiser ist in der gewünschten Größe. Die komplett in das OmnichannelKundin ist im schlimmsten Fall Konzept integriert und sieht den verärgert, im besten Fall nur entMarkenartikel-Webshop nicht täuscht. Der Umtausch oder gar mehr als Konkurrenz an. die Rückgabe online gekaufter Ware im gleichnamigen MarkenOhne Unterbrechung Store funktioniert auch nicht, obwohl ein Werbe-Newsletter das Von der Verschmelzung der Kaseinen Kunden versprochen hatte. näle scheinen viele Anbieter im Mit der Erwartungshaltung des Modemarkt noch weit entfernt. Konsumenten spielt man nicht. Fakt ist: Unterbrechungen mag Das weiß jeder Händler und doch der Kunde genauso wenig wie scheint es im Omnichannel-Alltag „Error-Meldungen“ im Netz. Die fast unmöglich, das durchgeplante ▲ Der Service Click & Collect wird gerade im Modehandel immer wichtiger Omnichannel-Erfahrung ist erst „Shoppingerlebnis“ in aufwendig dann eine positive, wenn die Integestalteten Concept-Stores, Marken-Apps Store als Ort Ihres Einkaufs gewählt haben. gration von Online- und Offline-Aktivitäten oder Online-Shops nicht ohne Katastrophen Warten wollten Sie nicht. Und ein Kopf- glückt: POS, Bestände, Store-Management, umzusetzen. schütteln „Haben wir leider hier nicht mehr Logistik, Kundenbindungsprogramme und in Ihrer Größe“ wollten Sie auch nicht hö- Bestellsysteme müssen wie geölte Zahnren. Welchen Bestand gibt es von welchem rädchen ineinandergreifen. Es scheint dabei Die Customer Journey Artikel wo? Wieviel davon ist im Lager der fast trivial, dass die Lösung für einen erfolgKennen Sie das Spiel: Sie fragen nach einem Filiale, im Zentrallager, in jedem einzelnen reichen Omnichannel-Vertrieb eine transaktuellen Kollektionsartikel in Ihrer Größe Store, auch beim Franchiser verfügbar oder parente Sicht auf die Bestände ist. Logisch und dann geht die Suche los? Die Verkäufe- gerade auf dem Weg in genau diese Filia- ist der Ansatz allemal, denn er folgt dem rin lässt Sie stehen, um „mal eben im Lager le? Eine einheitliche Bestandssicht in ERP, Grundsatz: den Kunden dort abzuholen, wo nachzuschauen“ oder „im System …“. Nicht WMS, POS und OMS – in Echtzeit versteht er ist, in seinem bevorzugten Kanal und mit immer führt das zu einem Ergebnis. Schon sich – kehrt die Negativspirale im Om- einer transparente Sicht auf Live-Artikelgar nicht im Sinne des Markenerlebnisein- nichannel um 360 Grad ins Positive. Denn daten, die das Markenerlebnis authentisch n kaufs, für den Sie doch extra den Flagship- plötzlich ist die Logistik in der Lage, Click machen. 

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Cross Selling

Auf Knopfdruck Intelligentere, kundenorientierte Umkleidekabinen

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▲ Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter profitieren von der intelligenten Umkleidekabine

llaFashion hat sein EllaFittingRoomSystem eingeführt – eine intelligente Technologie, die die Art und Weise revolutioniert, in der Kunden und Belegschaft die Umkleidekabinen in Modegeschäften nutzen. Das System integriert TouchscreenDisplays in jede Umkleidekabine, die für eine Vielzahl nützlicher Funktionen verwendet werden können. Beim Eintreten in die Umkleidekabine können Kunden den Bildschirm verwenden, um bei Bedarf um einen Assistenten zu bitten, verschiedene Größen und Farben auszuwählen oder um die Verfügbarkeit eines Artikels zu prüfen. Sie können auf ihrem bisherigen Einkauf basierende vorgeschlagene verwandte Artikel ansehen und auf zusätzliche Informationen über die Marke, deren Kundenbindungsprogramme und alle Details personalisierter Angebote zugreifen. Im Wesentlichen versorgt das System den Kunden auf Knopfdruck mit der Zweckmäßigkeit eines persönlichen Verkäufers. Neben der angenehmeren Einkaufserfahrung des Kunden setzt es Zeit für das Personal frei, das für produktivere Arbeiten eingesetzt werden, Verkäufe anstoßen und die Effizienz der Betriebsabläufe steigern kann. EllaFittingRoom arbeitet ausschließlich in Verbindung mit EllaFashions elektronischer Preisschildlösung für Bekleidung – digitale Etiketten, basierend auf E-Paper-Technologie, die zukunftsorientierten Modehändlern ermöglicht, durch einen digitalen Schwerpunkt in den Läden profitabler zu arbeiten. Durch den Einsatz dieser integrierten Technologielösungen erhalten Unternehmen eine Reihe von Vorteilen. Da die EllaFashionPreisetiketten und EllaFittingRoom mit dem Bestand eines Händlers verbunden sind, ist dieser in der Lage, basierend auf dem Verhalten in der Umkleidekabine die stärksten

und schwächsten Produkte nachzuverfolgen und die Gründe dafür zu untersuchen. Er kann sehen, was anprobiert wurde, was anprobiert, aber nicht gekauft wurde und wie häufig welche Artikel (SKUs) zurückgegeben oder umgetauscht werden. Daraus kann der Händler Muster erkennen, die darauf hinweisen könnten, dass etwas an dem Produkt grundsätzlich unpopulär ist, beispielsweise falsche Größenangaben oder Materialfehler. Zusätzlich verfügt das EllaFittingRoom-System über ausgeklügelte Diebstahlsicherungsfunktionen. Es ist dafür programmiert, ungewöhnliches Verhalten in der Umkleidekabine zu berechnen und zu melden, beispielsweise, wenn jemand mit einer großen Menge desselben Artikels oder mit einer Menge verschiedener Größen desselben Produkts eintritt – von XS bis zu XL. Ähnlich erkennt es, ob eine Mischung aus Herren-, Damen- und Kinderbekleidung in die Umkleidekabine mitgebracht wurde und alarmiert dementsprechend einen Mitarbeiter. „Die Nuancen einer Kundenerfahrung können für Modehändler ein bestimmender Faktor beim Etablieren einer positiven Markenreputation sein“, sagt Minna Nurmisalo, Projekt & Marketing Manager bei EllaFashion. „Daher freuen wir uns, unser Portfolio um die EllaFittingRoom-Innovation erweitern zu können. Sie macht unseren Kundendienst schneller, leichter und akkurater – und gibt dem Kunden zusätzliche Kontrolle darüber, wie er einkauft. Aber nicht nur das, es ist ein wirklich brauchbares Geschäftstool im Hinblick darauf, wie Personaleinsätze und Bestandsverwaltung optimiert werden, und es hilft Händlern, fundierte, strategische Entscheidungen zu treffen.“ n

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TECHNIK Omnichannel

Mehr Weisheit durch Klarheit Es gibt ein altes Sprichwort über den Unterschied zwischen Wissen und Weisheit: Wissen ist, dass die Tomate eine Frucht ist. Weisheit, sie trotzdem nicht in einen Fruchtsalat zu mischen Die Autorin: Richa Rawal, Oracle Retail, kennt mit ihrer jahrelangen Erfahrung die Herausforderungen, mit denen sich die moderne Handelswelt konfrontiert sieht

D

er Einzelhandel hat heutzutawählen. Außerdem benötigen sie akge keinen Mangel an Wissen. tuelle Bestandsinformationen, damit Auf jeder Stufe und bei jesowohl der Kunde als auch das Verdem Schritt werden Daten gesammelt kaufspersonal jederzeit einen Über– vom Herstellungsprozess, entlang blick über die Verfügbarkeit und den der Lieferkette, im Geschäft und aus Aufenthaltsort der Produkte haben. Online-Interaktionen mit Kunden. Das Datensammeln ist somit definitiv kein Blick auf den Mehrwert Problem. Die Herausforderung liegt eher darin, all diese Informationen Eine zentrale Informationsquelle sinnvoll zu nutzen. Auch wenn sich die bringt allerdings nicht viel, solange die Technologie in den vergangenen Jahren Einzelhändler daraus keinen Nutzen immer weiterentwickelt hat, hat sich ziehen können, was die Verbesserung das Ziel der Einzelhändler nicht verder Prozesse und der Profitabilität anändert. Sie arbeiten Tag für Tag daran, ▲ Händler sollten in der Lage sein, alle Daten ihrer verschiedenen geht. Idealerweise werden die mithilfe den Kunden mit allem, was er braucht, des Warenwirtschaftssystems gewonVerkaufsplattformen zu kombinieren, um so ein nahtloses Einzu versorgen, egal wo und wann. Allerkaufserlebnis für ihre Kunden zu gewährleisten nenen Erkenntnisse genutzt, um besser fundierte Entscheidungen über Preise, dings haben sich die Geräte und Kanäle dafür vervielfacht, das Datenvolumen ist exponen- barkeiten, den Niederlassungen und von den Zu- Auswahl, Sortiment, Abwicklung und Wachstum tiell gestiegen und veraltete IT-Systeme machen es lieferern ab. Das Warenwirtschaftssys­tem muss zu treffen. Das führt zu einem strategischeren Anfast unmöglich, all das vom Händler angehäufte deshalb diese Informationen einsammeln und satz für die Preisgestaltung und zu kosteneffizienten Wissen in „Weisheit“ für die heutigen Märkte zu präzise an die Mitarbeiter weitergeben, die auf- Geschäftsprozessen. Mit einem einzigen Blick auf verwandeln. Hier kommt das Warenwirtschaftssy- grund dessen Entscheidungen treffen. Ist ein ef- die Transaktionswerte können Einzelhändler beistem ins Spiel, der stille Held des modernen Ein- fizienter und konstanter Datenfluss nicht gewähr- spielsweise die Vorteile von Rabatten einzelner kaufserlebnisses. Warenwirtschaftssysteme geben leistet, riskieren Händler höhere Betriebskosten Artikel bestimmen und für jeden Artikel in jeder dem Einzelhandel einen genauen Überblick zu durch ein Überangebot von Waren im Lager oder Phase seiner Lagerzeit den profitabelsten Preisallen Vorgängen – in Echtzeit. Ob Lagerbestände, einen Warenengpass. So oder so ist das Ergeb- punkt ermitteln. Damit können sie auch optimale Lieferketten oder Transaktionen – die detaillierten nis eine geringere Kundenzufriedenheit, was den Margen berechnen, die den kompletten Warenpreis Informationen versetzen die Einzelhändler in die Händler ebenfalls teuer zu stehen kommen kann. inklusive Einkauf und Gütertransport, EinstandsPosition, an jedem Punkt in der Produktplanung kosten, Lagerdauer sowie Verkaufsaufwand enthalund -logistik klügere Entscheidungen treffen zu Zentrale Informationsquelle ten. Sie erhalten zudem ein klares Bild ihrer Kosten können. Das Wichtigste aber ist, dass moderne entlang der kompletten Lieferkette und können poWarenwirtschaftssysteme eine genaue und pünkt- Natürlich liegt der Sinn der Verbindung aller tentiell ineffiziente Bereiche oder Schwachpunkte liche Auslieferung der Waren ermöglichen. Was Plattformen und Prozesse darin, die Kunden aufdecken – und damit allen Problemen effizient bedeutet das für die Praxis? Welche Daten brau- besser bedienen zu können. Dazu wird allge- entgegentreten. chen Einzelhändler unbedingt und welche Pro- mein angenommen, dass Händler jederzeit einen aktuellen Überblick über die jeweiligen Kanäle zesse sollte ihr System unterstützen? Agilität ist der Schlüssel und die entsprechenden Aktionen ihrer Kunden Aufbau nahtloser Verbindungen darin brauchen, ob Ladengeschäft, Webseite, Geschwindigkeit ist für den Erfolg in unserer mobile Angebote oder soziale Netzwerke. Al- schnelllebigen Handelswelt entscheidend. UnEs mag selbstverständlich klingen, aber ein er- lerdings denken die Kunden heute nicht mehr ternehmen brauchen deshalb eine Kultur und folgreicher Handelsvorgang erfordert, dass alle in einzelnen Kanälen. Sie nutzen während eines Prozesse, die schnellere Entscheidungsfinunterschiedlichen Systeme und Prozesse im ge- einzigen Einkaufsprozesses meist mehrere davon dungen ermöglichen. Das ist vor allem bei der samten Unternehmen effektiv miteinander kom- und wechseln zudem hin und her. Händler sollten Einführung neuer Produkte oder Services ausmunizieren und ihre Daten austauschen. Ein naht- in der Lage sein, alle Daten ihrer verschiedenen schlaggebend, oder bei der Reaktion auf Nachloses Einkaufserlebnis hängt von der schnellen Verkaufsplattformen zu kombinieren, um so fragespitzen. Moderne WarenwirtschaftssyVerknüpfung von Daten aus dem Verkauf, dem ein nahtloses Einkaufserlebnis für ihre Kunden steme versetzen den Einzelhandel in die Lage, Finanzbereich, aus Bestellungen, Produktverfüg- zu gewährleisten, ganz gleich welchen Weg sie viele dieser Prozesse zu automatisieren. Zum

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Beispiel ist die automatische Nachlieferung in Phasen hoher Nachfrage wie beispielsweise während des Weihnachtsgeschäfts eine große Hilfe für Einzelhändler, die sicherstellen möchten, dass Kunden alle Geschenke jederzeit und über jeden Kanal finden.

Währungen und Umtausch Selbst kleine, online präsente Händler haben häufig eine internationale Klientel. Sobald sie aber in verschiedenen Märkten tätig sind, wird es für sie in Bezug auf die Finanzberichterstattung wichtig, Währungen schnell und akkurat umrechnen zu können. Warenwirtschaftssys­ teme sollten deshalb automatisch Finanzdaten in eine Standardwährung umrechnen, die dem aktuellen Umtauschwert entspricht, sodass sie jederzeit einen verlässlichen Überblick ihres internationalen Geschäfts haben. Ein internationales Handelsgeschäft zu führen ist ungeheuer komplex geworden. Um jederzeit kluge Entscheidungen zu treffen, brauchen Einzelhändler eine präzise Übersicht und das möglichst in Echtzeit. Hier bringen moderne Warenwirtschaftssysteme Anzeige

Seamless Shopping Experience Retailers today have no shortage of knowledge. Data is generated at every stage and every level of their operations – from the manufacturing process, through the supply chain, on the shop floor, and from online interactions with customers. But while amassing knowledge isn’t a problem, the challenge many retailers do face is to put all this information to use across the organisation. Enter the merchandising system, unsung hero of the modern retail experience. Merchandising systems enable retailers to gain a single accurate view of their operations across the board. They provide businesses with real-time transparency into their inventory, supply chain, and transactions so they can make better informed decisions about how and where they should store, ship, and replenish their products. So what does this look like in practice? To begin, a successful retail operation requires that all the different systems and processes across the organisation share data and communicate effectively amongst themselves. In addition, retailers must be able to combine data from all their selling platforms in a complementary way that makes the shopping experience seamless no matter which path a customer takes to purchase. Speed is also essential success. Modern merchandising systems enable retailers to automate many of their business processes, like replenishment, to become more agile. Finally, it is important retailers can convert international currencies quickly and accurately for the purposes of financial reporting. Of course, having a single view of the truth is of little use unless retailers can take advantage of it to improve their processes. Wisdom generated by the merchandising system can help retailers develop a more strategic approach to pricing, as well more cost-efficient business processes. den größten Mehrwert. Sie helfen Unternehmen, schnellere und bessere Methoden zu entwickeln,

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Auf frischer Tat ertappt Betrugsprävention im E-Commerce Der Autor: Holger Temme, Neo Technology, verfügt über 17 Jahre Erfahrung in verschiedenen Positionen der Technologiebranche

J

e mehr sich das Leben ins diAdressen über die gleiche Kreditkartennummer geordert werden. gitale Netz verlagert, desto Letztendlich entscheiden dann behöher die Anzahl der Onlinestimmte Muster innerhalb des DaTranskationen. Eine der Schattentennetzwerks, ob es sich tatsächlich seiten dieses Trends ist die stetige um einen Betrugsversuch handelt. Je Zunahme von Betrugsversuchen. mehr Verknüpfungen zwischen den Banden, aber auch gut informierte Kennzeichen bestehen, desto mehr Einzeltäter, bedienen sich immer Misstrauen ist angebracht. Wie aber neuer Tricks, um Online-Bezahlsys­ lassen sich solche Muster und Verteme zu manipulieren. Die Folge ist knüpfungen in komplexen Daten erein immenser finanzieller Schaden kennen? Herkömmliche Methoden für den Einzelhandel. Sicherheit führen hier selten zum Erfolg, da sie spielt im E-Commerce von jeher darauf ausgerichtet sind, diskrete eine entscheidende Rolle. So scheiDaten und nicht die Beziehungen terten Online-Bezahlsysteme zuzwischen den Daten zu untersuchen. nächst an der Angst der Nutzer vor ▲ Abb. 1: Analyse von diskreten Daten und Datenbeziehungen: Mit So müssen die Daten in relationalen möglichen Betrugsversuchen. Erst herkömmlichen Instrumenten lassen sich zwar Einzeltäter bzw. Datenbanken in Tabellen und SpalPayPal konnte diese Befürchtungen „Ausreißer“ finden (links), Betrugsbanden findet aber nur eine ten modelliert werden. Beziehungen zerstreuen – und zwar mithilfe von Graphdatenbank (rechts) zwischen den Tabellen lassen sich Graphtechnologie. Das Unternehnur über sogenannte Joins der Primen erstellte ein graphbasiertes mär- und Fremdschlüssel-Tabelle Datennetzwerk, in dem sich alle berechnen. Damit finden sich zwar Transaktionen zwischen Käufern Einzeltäter, großangelegte Betrügerund Verkäufern visualisieren und Ringe, die über Landesgrenzen hinin Echtzeit nachverfolgen lassen. weg zusammenarbeiten, bleiben jeDamit ist PayPal bis heute erfolgdoch unbehelligt (Abbildung 1). Die reich. In Deutschland nutzte 2015 dazu notwendigen Berechnungen jeder zweite Online-Shopper (58,6 sind einfach zu komplex und zu Prozent) den Bezahlservice (Quelle: langwierig. Will man ein GesamtEset Deutschland, 2015). Das Unbild des Netzwerks zeichnen, ist es ternehmen, das 2014 Transaktionen zudem notwendig, manche Tabellen im Wert von 230 Milliarden Dollar mehrfach – einmal pro Identität – zu abwickelte, setzt nach wie vor auf berücksichtigen. Derartige Abfragraph­basierte Betrugsprävention, gen sind komplex, kostspielig und um großangelegte Betrugsversuche bringen das System häufig ins Stoaufzudecken und rechtzeitig zu ver- ▲ Abb. 2: Finanztransaktionen im Graphmodell: Die vielfältigen Becken. Statt zu handfesten Hinweisen hindern. IDC schätzt, dass PayPal ziehungen zwischen der IP Adresse IP1 und vier unterschiedlichen kommt es zu falschen Verdächtidadurch Verluste von mehr als 700 Kreditkarten (CC) deuten auf einen Betrugsfall hin gungen, die die Zufriedenheit der Millionen Dollar abwenden konnte. es gibt auch Ausnahmen: Dazu zählen z. B. ge- Kunden beeinträchtigen sowie letztendlich den meinsam genutzte Computer oder Kreditkarten Gewinn schmälern. E-Commerce-Betrug innerhalb eines Haushalts. Zudem greifen imEin typischer Fall ist der sogenannte E-Com- mer mehr Verbraucher über unterschiedliche Beziehungen im Fokus merce-Betrug. Kauft ein Kunde über den Web- Geräte – z. B. Smartphones – auf Bankkonten shop ein, beinhaltet die Online-Transaktion in und Webshops zu. Erhöhte Aufmerksamkeit ist Das ändert sich, wenn die vorhandenen Dader Regel folgende Kennzeichen: Nutzer-ID, erst dann gefragt, wenn die Anzahl der Bezie- ten als Graph abgebildet werden. GraphdaIP-Adresse, Geo-Ortung, Tracking Cookies hungen zwischen den Variablen einen bestimm- tenbanken wie Neo4j sind dafür konzipiert, und Kreditkartennummer. Es gibt also eindeu- ten Grenzwert überschreitet. Das ist der Fall, Beziehungen und Verbindungen innerhalb der tige One-To-One-Beziehungen zwischen einer wenn sehr viele Nutzer über dieselbe IP-Adresse Daten zu veranschaulichen. In einem Graphen Person und den jeweiligen Kennzeichen. Doch shoppen oder Bestellungen zu unterschiedlichen werden eine Menge von Objekten („Knoten“)

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sowie die bestehenden Verbindungen („Kanten“) zwischen diesen Objekten abgebildet. Die Beziehungen können ganz unterschiedlicher Art sein, zum Beispiel Kauftransaktionen, Bestellungen oder Registrierungen. Zudem kann diesen Datenbeziehungen eine beliebige Anzahl von qualitativen oder quantitativen Eigenschaften zugewiesen werden, z. B. Ablaufdatum einer Kreditkarte oder präferierte Zahlungsmethode. Stark vernetzte und/oder unstrukturierte Informationen lassen sich so anschaulich darstellen, wie erst kürzlich das Beispiel der Panama Papers zeigte. Dort wurde die Graphdatenbank zur Entschlüsselung und Analyse der rund 2,6 Terabyte an Daten genutzt. Über Neo4j und eine Visualisierungsplattform wurden die stark verknüpften Daten so strukturiert, dass Journalisten einfach und schnell Verbindungen zwischen den Daten herstellen, verdächtige Personengruppen identifizieren und so den Spuren des Geldes folgen konnten. Das Stichwort lautet „soziale Netzwerkanalyse“. Damit lassen sich sehr schnell Muster im Graphen erkennen, die auf Betrugsfälle hinweisen. Oft genügt bereits ein Blick auf einen großen und eng miteinander verknüpften Graphen wie in Abbildung 2. IPx bezeichnet hier eine eindeutige IP-Adresse, CCx eine Kreditkartennummer, IDx eine für Online-Transaktion registrierte Nutzer-ID und CKx ein konkretes, im System gespeichertes Cookie. Ohne komplizierte Berechnungen anstellen zu müssen, fällt sofort auf, dass über die IP-Adresse IP1 eine Reihe von Transaktionen mit insgesamt vier Kreditkarten ausgeführt wurde. Eine davon (CC1) ist für mehrere Nutzer-IDs registriert, wobei sich

Graph Databases As our lives become increasingly digital, a growing number of financial transactions get conducted in cyberspace. Fraudsters have been quick to catch on, devising clever ways to defraud online payment systems. While no fraud prevention measures can ever be 100% foolproof, significant opportunity for improvement can be achieved by using graph technology to look beyond the individual data points to the connections that link them. A typical Scenario in e-commerce fraud involves an online transaction with the following identifiers: user ID, IP address, geo location, a tracking cookie, and a credit card number. As soon as the relationships between these identifiers begin to exceed a reasonable number, fraud is often at play. Traditional technologies, while still suitable and necessary for certain types of prevention, are not designed to detect those kinds of patterns in strongly connected data sets. A comprehensive analysis would not only take too much time, but queries also would be too costly. Graph databases on the other hand provide a unique ability to uncover a variety of important fraud patterns, in real time, either in groups or on an individual basis. That’s because graph databases like Neo4j are designed to exploit relationships in data, making (deliberately) hidden connections obvious. They also provide the high performance for real time solutions, stopping criminals before they have an opportunity to cause too much damage. zwei Cookies (CK1 und CK2) jeweils zwei IDs teilen. Eine solche Struktur ist ein starker Indikator eines Betrugs. Als Auslöser für genauere Untersuchungen lassen sich auch bestimmte Ereignisse wie die Registrierung einer Kreditkarte sowie Bestellungen über Kunden-IDs und IP-Adressen bestimmen. Jede dieser Aktionen bewirkt eine Überprüfung der Transaktion im verdächtigen Graphen. Die hohe Geschwindigkeit einer Graphdatenbank wie Neo4j ist dabei von entscheidendem Vorteil. Denn je schneller und automatisierter Geschäftsprozesse in Online-Shops, bei Bezahldiensten und auf Webseiten ablaufen, desto kleiner wird das Zeitfenster, um Betrugsversuche zu stoppen. Graphdatenbanken liefern gesicherte Ergebnisse in Echtzeit,

sodass Online-Händler und Webshop-Betreiber blitzschnell auf Betrugsversuche reagieren und beispielsweise Kreditkarten und Konten sperren können. Im Vergleich zu relationalen Datenbanken kann Neo4j z. B. je nach Szenario bis zu 1.000-mal schneller arbeiten und auch bei vielen, miteinander verknüpften Datensätzen eine hohe Performance erzielen. Komplexe Echtzeitanalysen benötigen so wesentlich weniger Rechnerleistung und Hardwarekapazitäten und lassen sich innerhalb weniger Sekunden statt in langsamer Batchverarbeitung über Nacht realisieren. Die graphbasierte Betrugsprävention macht damit das Einkaufen online nicht nur sicherer für Kunden. Sie wendet auch finanziellen Schaden ab und spart Kosten bei der Aufdeckung ein.  n

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sammeln Daten über unseren Aufenthalt. Was bedeutet das für die Kundenansprache? Die Autoren: Johannes Paysen, xAd, konzentriert sich insbesondere auf das Thema „location-based Mobile Marketing“. Frank Bachér, Rubicon Project, gilt als einer der erfahrensten Media-Experten auf dem deutschen Markt

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▲ Standortbezogenes Mobile Marketing holt den potenziellen Kunden in der Consumer Journey ab und zeigt ihm ein zielgerichtetes Mobile Ad

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ie Revolution des standortbezogenen Mobile Marketing hat gerade erst begonnen. Die Technik dahinter entwickelt sich so schnell, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Marketingspezialisten auf der ganzen Welt das volle Potenzial ausschöpfen können. Die Global Mobile Survey (2016) von ExchangeWire Research in Zusammenarbeit mit Rubicon zeigt, dass 75 Prozent der Käufer und mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Agenturen glauben, dass zwischen 81 und 100 Prozent ihrer Mobilkäufe noch in diesem Jahr location-based erfolgen werden.

In der Welt des Marketings wird die Customer Journey manchmal als eine Reihe von „Momenten“ beschrieben. Das ist eine sehr reale Vorstellung, wenn man bedenkt, dass wir uns ein Leben lang in eine Multichannel-Umgebung, also auf eine nicht-lineare Reise, begeben, die aus Verbrauchersicht in viele kleine Entscheidungen aufgeschlüsselt werden kann. Im Rahmen dessen sind wir auf der Suche nach denjenigen Produkten, die wir brauchen, von der täglichen Tasse Kaffee bis hin zu einem Auto. Für Marketingexperten sind diese Momente sehr wichtig, denn sie stehen für die Zeit, in der der


Verbraucher offen für Produkte und Dienstleis­ tungen ist – und offen für einen relevanten Call to Action.

Von Mobile zu Mobilität Um das offene Zeitfenster so gut wie möglich zu nutzen, ziehen Marketingprofis mehrere Datenquellen heran: von demo- und psychographischen über kontextuellen Angaben bis hin zu Suchanfragen. Die Verbreitung des Smartphones spielt eine wichtige Rolle bei der Fülle an Daten, die zur Verfügung stehen: wir liken auf Facebook ein Restaurant, welches wir besucht haben, schauen uns die Bilder unserer Freunde auf Instagram an, ordern ein Auto via myTaxi oder suchen nach Kontakten auf Tinder. Standorte werden immer mehr zu einer Währung, für Verbraucher und Marken zugleich. Das Smartphone in Kombination mit dem Standort erlaubt Marketingexperten Einblicke in Echtzeit.

Der passende Moment Nun, wie weit fortgeschritten ist standortbezogenes Mobile Marketing bereits? Fortschritte in den Bereichen Geo-Targeting und Geo-Fencing bedeuten, dass Konsumenten inzwischen im Gebäudekomplex, in dem sie sich aufhalten, verortet werden können. Das ermöglicht einen neuen Weg, den potenziellen Kunden in der Consumer Journey abzuholen und ihm ein zielgerichtetes Mobile Ad zu zeigen. Beispielsweise hat KFC standortbasierte Technologie verwendet, um Verbraucher in der Nähe der Standorte

▲ Fortschritte in den Bereichen Geo-Targeting und Geo-Fencing bedeuten, dass Konsumenten inzwischen im Gebäudekomplex, in dem sie sich aufhalten, verortet werden können

der Wettbewerber abzuholen und in die eigenen Restaurants zu locken. Mit standortbezogenem Marketing ist es auch möglich, die Zielgruppe so weit einzuschränken, dass eine Anzeige nur denjenigen angezeigt wird, die tatsächlich bei einem Autohändler waren und nicht bloß Bilder von Luxusschlitten online angeschaut haben.

eher in eigenen Bubbles vor sich her zu treiben, aber es gibt positive Anzeichen, die zeigen, dass die ersten gemeinsamen Anknüpfungspunkte gestaltet werden. Zum Beispiel ist AT&T eine Partnerschaft mit Clear Channel eingegangen, um das mobile Verhalten mit Reisemustern von Menschen zu verfolgen.

Neue Chancen für Händler

Anbieter standortbasierenden mobilen Marketings verwenden zur Bestimmung des Standorts unterschiedliche Methoden. Bei einigen wird der Ort als Kreis ermittelt, der mehrere Gebäude umfasst – das kann zu großen Ungenauigkeiten führen. Es ist auch möglich, den Standort mit einer Technologie zu ermitteln, die die Maße eines Gebäudes erkennt. Prüfen Sie daher, welche Methode der Anbieter, den Sie ins Auge gefasst haben, verwendet und ob er den Aufenthalt in Echtzeit innerhalb eines Gebäudes festmachen kann. n

Standortbasierte Marketing-Tools bieten die Möglichkeit eines sehr stark personalisiertem Targetings. Die Kombination aus Standortbestimmung und Mobile Marketing schafft auch die Chance, Out-of-Home-Kampagnen zu erweitern, die bisher nur auf digitalen Werbetafeln zu sehen waren. Die Herausforderung besteht darin, ein System zu kreieren, wo Daten aus Mobile, Standort und Out-of-Home-Kampagne dieselbe Sprache sprechen. Derzeit scheinen die Daten

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SERVICE Termine / Vorschau CO-REACH 2016

Security 2016

EuroShop 2017

Dialogmarketing-Messe Trade Fair for Dialog Marketing

Weltleitmesse für Sicherheit und Brandschutz World’s Leading Fair for Security and Fire Prevention

Fachmesse für Handelstechnologie The World’s No. 1 Retail Trade Fair

29. und 30. Juni 2016 Messe Nürnberg www.co-reach.de

27. bis 30. September 2016 Messe Essen www.security-messe.de

5. bis 9. März 2017 Messe Düsseldorf www.euroshop.de

Exploring Retail 2016

IT & Business 2016

Internet World 2017

Wenn Handel zum Erlebnis wird Customer Exerience

Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen Trade fair for digital processes and solutions

Die E-Commerce Messe The E-Commerce Trade Fair

5. und 6. Juli 2016 Radisson Blu Hotel, Köln www.managementforum.com/exploring-retail

Paris Retail Week 2016 Treff für Online-Handel und POS E-commerce Paris & Digital(in)Store 12. bis 14. September 2016 Paris expo Porte de Versailles www.parisretailweek.com

dmexco 2016 Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference 14. und 15. September 2016 Messe Köln www.dmexco.de

ECR-Tag 2016

4. bis 6. Oktober 2016 Messe Stuttgart www.messe-stuttgart.de/it-business

7. und 8. März 2017 ICM München www.internetworld-messe.de

LogiMAT 2017

Multichannel und E-Commerce Kongress Multi Channel and E-Commerce Congress

Internationale Fachmesse für Distribution International Trade Fair for Distribution

12. und 13. Oktober 2016 Düsseldorf www.neocom.de

14. bis 16. März 2017 Neue Messe Stuttgart www.logimat.de

Viscom 2016

CeBIT 2017

Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design International trade fair for visual communication, technology and design

Top-Event der digitalen Welt No. 1 Event for the Digital World

NEOCOM 2016

2. bis 4. November 2016 Messe Frankfurt www.viscom-messe.com

20. bis 24. März 2017 Hannover Messe www.cebit.de

Retail Business Technology Expo 2017

Kongress für die Konsumgüterbranche Consumer Market Congress

Deutscher Handelskongress 2016 Branchentreff für den Handel Retail World

Messekongress für den europäischen Handel Event for European retail

21. und 22. September 2016 Berlin www.ecrtag.de

16. und 17. November 2016 Berlin www.handelskongress.de

8. und 9. Mai 2017 Olympia Grand Hall London www.retailbusinesstechnologyexpo.com

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Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

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