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POSMANAGER

2/2017

Ausgabe

2/2017

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April

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

02-17

POS

POSMANAGER

19. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50 

Die Verkaufsroboter kommen Internet World 2017 Seite 14

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

Trends EuroShop 2017 Seite 16

Technologien für vernetzte Kunden Internet of Things in Practice Seite 28

Wie kaufen wir morgen ein?

The Digitalisation of Stores Seite 40

Postvertriebsstück 

Entgelt bezahlt 

Der Handel in Investitionslaune

Von elektronischen Preisschildern bis zur intelligenten Umkleidekabine

B-59995 

Von elektronischen Preisschildern bis zur intelligenten Umkleidekabine n Marktübersicht Digital Signage 

Bahnhofstraße 57 

D-86807 Buchloe (Bayern) 

ISSN 1437-398X 

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Marktübersicht Digital Signage Mit RFID und IoT in die Zukunft RFID Technology and the IoT Seite 44

Seite 34

Der begehbare E-Commerce-Shop The Digital Shop Seite 48


DARE TO CREATE

DIFFERENT ANMELDUNG UNTER WWW.EUROPEANSIGNEXPO.COM – MIT DEM AKTIONSCODE ESEA707 KOSTENLOS!

8.–12. Mai 2017 | Hamburg Messe, Deutschland Die European Sign Expo ist Europas führende Leistungsschau für Signage und visuelle Kommunikation. Zeit, Ihr Leistungsspektrum zu erweitern? Trauen Sie sich! Erkunden Sie Innovationen in den folgenden Bereichen: Leuchtdisplays | Profilbuchstaben | Dreidimensionale Beschilderungen | Gravur und Ätzen | Digitale Displays | Displaysysteme | Out-of-Home-Medien | Neon- und LED-Systeme | Ausstattung für Werbetechniker | Und, und, und ...

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Verkaufsroboter sollen die Kunden wieder zurück in den Laden locken

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EDITORIAL

Tablet

Terminal

Display

Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

Liebe Leserinnen, liebe Leser, „wie kann ich Ihnen behilflich sein? Welches Produkt suchen Sie? Ich führe Sie in die richtige Abteilung“, begrüßt Sie eine freundliche Stimme. Sie drehen sich um und blicken in die großen Augen des liebenswerten Verkaufsroboters Paul. Was wie eine Szenerie aus einem Science-Fiction-Film klingt, ist in einem Ingolstädter Elektronikmarkt bereits Alltag. Berührungsängste? Keine Spur. Kunden wie Mitarbeiter sind gleichermaßen begeistert und haben den kleinen Kerl richtig lieb gewonnen. Er sorgt für ein Shoppingerlebnis der ganz neuen Art. Genau darum geht es. Die Kunden von heute kaufen nicht mehr ein, weil sie unbedingt etwas brauchen. Nein, Shopping ist zum Spiel geworden, soll Eventund Erlebnis-Charakter haben. Der Handel muss seine Kunden mit neuen Technologien begeistern und vor allem überraschen. Auf der EuroShop und Internet World wurden innovative Retail-Technologien für den vernetzten Kunden gezeigt und Trends gesetzt. Die Digitalisierung ist im Handel angekommen, nach einer Test- und Orientierungsphase investieren jetzt viele Händler in konkrete Projekte.

“How can I help you? Which product are you looking for? I’ll take you to the right department,” a friendly voice is welcoming you. You turn around, looking into the large eyes of the endearing sales robot Paul. What sounds like a science fiction scenario, is a reallife situation in an electronic shop in the German city of Ingolstadt. Fear of contact? Not at all. Customers and associates alike are enthusiastic about the little buddy, which they have grown very fond of. He is part of a completely new kind of shopping experience. And that’s what it’s all about. Today, customers don’t shop because they absolutely need something; no, shopping is more like a game, it should be an event, an experience. The retailing industry is expected to inspire and, above all, with new technologies, really surprise their customers. At EuroShop and Internet World, innovative retailing technologies for connected customers were shown and new trends established. Digitalization has made an inroad into retailing; after a phase of testing and orientation, many retailers are now investing in clearly defined projects. A food retailer from the German Sauerland region, for example, inspires his customers with 360-degree videos. Using an App, from home they immerse themselves into the world of a fresh food market and can, for example, use an electronic shopping list. There is a strong demand from customers for services linking the online and the offline world, such as Virtual Reality, intelligent fitting rooms, personal delivery service after the shopping trip, or geolocation systems. At the Internet World, the economic think tank and keynote speaker Dr. Jens-Uwe Mayer argued the case for German companies to show more willingness to experiment. He said that it should become a must for companies to thoroughly screen their business once or twice a year and adapt accordingly. Do you also do that?

SiteCaster CMS

SiteCaster wurde speziell für die Anforderungen von POS und Kiosksystemen entwickelt. Webbasierte Benutzeroberfläche (Cloud) Leicht anpassbare Beispielvorlagen und Templates aus der Praxis Unterschiedliche Nutzerrechte innerhalb eines Projekts Integrierte Standardanzeigen für Wetter, Uhrzeit und Datum Erlaubt die Interaktion mit Inhalten wie PDF, Videos, Bildern und mehr los 30 Tag ten e os

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Sie haben Fragen? Carolin Kober, ck@bauve.de

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Wirtschaftsvordenker Dr. Jens-Uwe Meyer plädierte als Keynote-Speaker auf der Internet World für mehr Experimentierfreude in deutschen Unternehmen. Es sollte Pflicht werden, das eigene Geschäft ein- bis zweimal jährlich komplett zu hinterfragen und es entsprechend anzupassen. Tun Sie das auch?

Dear readers,

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So begeistert beispielsweise ein Lebensmittelhändler aus dem Sauerland seine Kunden mit 360 Grad Videos. Per App können diese von zu Hause aus in die Welt der Frischemärkte eintauchen und unter anderem eine Einkaufszettel-Funktion nutzen. Virtual Reality, intelligente Umkleidekabinen, persönlicher Lieferservice nach dem Shopping-Trip oder Geo Locating-Systeme sind von Kunden nachgefragte Technologien, die On- und Offline miteinander verknüpfen.

Hello Paul!

Jetz tk

Hallo Paul!

sales-europe@provisio.com

www.provisio.com


Impressum

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Post-Nr.

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POS

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19. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Die Verkaufsroboter kommen Internet World 2017 Seite 14

Der Handel in Investitionslaune Trends EuroShop 2017 Seite 16

Technologien für vernetzte Kunden

n Titel

Internet of Things in Practice Seite 28

Wie kaufen wir morgen ein?

The Digitalisation of Stores Seite 40

Von elektronischen Preisschildern bis zur intelligenten Umkleidekabine

Postvertriebsstück

Entgelt bezahlt

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 57

D-86807 Buchloe (Bayern)

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Marktübersicht Digital Signage

B-59995

Von elektronischen Preisschildern bis zur intelligenten Umkleidekabine n Marktübersicht Digital Signage

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INHALTSVERZEICHNIS

Mit RFID und IoT in die Zukunft

Seite 34

Der begehbare E-Commerce-Shop

RFID Technology and the IoT

The Digital Shop

Seite 44

Seite 48

Ausgabe April 02/2017

Marktübersicht Digital Signage

n Editorial Hallo Paul! Hello Paul!

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n Aus der Branche From the branch News  Produktneuheiten Product Preview

Von elektronischen Preisschildern bis zur intelligenten Umkleidekabine



EuroShop 2017: Handel zeigt sich in bester Investitionslaune EuroShop 2017: Retailers Eager to Invest 

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Wie fällt Ihr Messefazit zur EuroShop 2017 aus? 

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n Trend

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Sieben Zukunftstrends im Einzelhandel 2017 – was Konsumenten erwarten 

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n Messe Trade Fair Internet World 2017: Die Verkaufsroboter kommen



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Impressum

ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“)

Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verantwortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführerin: Ines te Heesen Verlagsleitung: Hannelore Syptroth Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail ck@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100

Medienberatung: Angelika Eigner, E-Mail ae@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-140, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Carolin Kober Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-1 00, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bild-, Foto- und Grafikquellen: EllaFashion (Titelfoto, S. 42-43), Serviceplan (Titel unten, S. 48-49), Internet World Messe (Titel links oben, S. 14-15), implexis GmbH (Titel links unten, S. 40-41), Messe Düsseldorf / ctillmann (S. 16), Köln Arcaden (S. 24), Glory Global Solutions (S. 26), © Gina Sanders – fotolia.de (S. 27), Tyco/Getty Images (S. 28-30), © MonikaBaticPhotography – istock (S. 31 oben), Detego (S. 31 unten), Adyen (S. 32), Online Software AG (S. 33), Smartrac (S. 44-45), Andreas Pöcking (S. 46-47)


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Jede Menge Cash



Warum in Deutschland Bargeld noch dominiert  Neue Retail-Technologien für den vernetzten Kunden Internet of Things in practice 

Die Daten Designer



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n Technik Technology

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Wie kaufen wir morgen ein? Digitalisation of Stores 

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„Shopping ist ein Spiel“: Wie beeinflussen dynamische Preisfestlegungen und automatisches Bestandsmanagement das moderne Kundenerlebnis? “Shopping is like a game”  42

31 Mit RFID und IoT in die Zukunft des stationären Handels RFID Technology and the IoT Are Set to Reshape the PoS  44 C

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n Projektmanagement Project Management Der (Einzel-)Handel im Wandel



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Die Handelsfiliale kommt nach Hause – 360 Grad Blick auf jeden Sortimentsbereich  33

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Gelebte Omnichannel-Idee: iPad-Kassenlösung „to go“ iPad checkout solution “to go”

MY

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Die Kunst der intelligenten Verknüpfung weShop – the digital shop  48

n Marktübersicht Market Review Digital Signage – von Mini bis MaxiVon elektronischen Preisschildern bis zur intelligenten Umkleidekabine 

n Service

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Veranstaltungskalender, Vorschau Events, Preview



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Impressum

Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht.

Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: info@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 22,20 Versandkosten und s 12,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 11: Vom 01.01. - 31.12.2017 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 12.100

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NEWS Neues aus der Branche n CeBIT 2017 www.cebit.de

Alle freuen sich auf die Sommer-CeBIT 2018 „Digitalisierung zum Anfassen, ein Partnerland der Innovation und ein inhaltliches Programm der Spitzenklasse – die CeBIT 2017 geht rundweg erfolgreich zu Ende. Diese starke CeBIT 2017 im Rücken gibt uns den Schwung für die neue CeBIT im Juni 2018“, sagt Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe. Japan hatte sich mit 120 Unternehmen in zwei Messehallen auf einer beeindruckenden Ausstellungsfläche präsentiert

– so groß wie kein Partnerland zuvor. „Japan hat gezeigt, dass es sich auf dem richtigen Weg in das digitale Zeitalter befindet“, sagt Frese. Das umfassende japanische Digitalisierungsprogramm „Society 5.0“ habe einen breiten Ansatz für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gezeigt. „Dieser umfassende Ansatz, alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft in die Diskussion einzubinden, ist bei den vielen Besuchern auf großes Interesse gestoßen“, sagt Frese. „Das Partnerland hat damit einen wichtigen Impuls für die neue CeBIT gegeben. Das umfassende Verständnis von Digitalisierung wird im Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eine der Kernzielsetzung der neuen CeBIT werden.“ Im kommenden Jahr wird die CeBIT vom 11. bis 15. Juni ausgerichtet. In dem Hallenareal, um den d!campus, rund um das weltbekannte Expo-Holzdach, finden die drei zukünftigen Elemente der CeBIT statt. d!conomy als Leadmaschine vereint Zielgruppen und Angebote zu den Themen der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern. Disruptive Technologien, Forschung und Startups zeigen ihre Visionen im New-Tech-Festival unter der Marke d!tec. Das inhaltliche Programm in Konferenzen, Workshops und Keynotes wird unter dem Namen d!talk den Raum für Diskussion und Wissensvermittlung auf der gesamten Event-Plattform bieten. Frese berichtet von einer großen Aufbruchstimmung und durchweg positiven Reaktionen auf die neue CeBIT im kommenden Jahr. „Die neue CeBIT setzt kreative Energie und Vorfreude bei allen Beteiligten frei. Im Minutentakt sprudeln bei unseren Partnern die Ideen für ihre künftigen Beteiligungen. Zusammen mit den Ausstellern werden wir die große Chance nutzen, mit der neuen CeBIT ein Festival der Innovation zu feiern und Digitalisierung noch erlebbarer zu vermitteln.“

Lots of tailwind for the new-look CeBIT in June 2018 “With live displays offering tangible insight into the potential of, and best strategies for achieving digitalization, plus Japan as an outstan-

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dingly innovative Partner Country and superlative coverage of all of the industry’s hottest topics, CeBIT 2017 has ticked all the right boxes. The impressive performance of CeBIT 2017 gives us lots of tailwind for the unveiling of the new-look CeBIT in June 2018,” remarked Oliver Frese, the Deutsche Messe Managing Board member responsible for CeBIT. With a huge lineup of 120 companies in two halls, Japan set a new record. “Japan demonstrated it has already taken major strides on its way to entering the digital age,” said Frese, adding that the nation‘s highlighting of its “Society 5.0” initiative provided rich insight into the transformative power of digitalization and the shape of things to come in business and society. “The program‘s all-encompassing approach embraces every aspect of the economy and society, and the debate it sparked met with keen interest on the part of CeBIT visitors,” remarked Frese, adding: “As such, our Partner Country provided major impetus for the new-look CeBIT, where players form the realms of business, government and society at large will be getting together to illuminate and explore every conceivable aspect of digital transformation.” Next year’s show will be staged from June 11 to 15, featuring three main segments – “d!conomy”, “d!tec” and “d!talk” – in the halls surrounding the iconic wooden EXPO Canopy serving as the heart of the central “d!campus”. The d!conomy showcase will be a lead-generating machine, where digital solution providers and their commercial and public-sector customers get down to business. Disruptive technologies, research institutes and startups will be on front and center stage at the new technology festival called d!tec. And, last but not least, the d!talk program will offer rich opportunities for dialogue, debate and knowledge-sharing in a series of conferences, workshops and keynotes held at various locations throughout the grounds. Frese referred to the mood at the show as upbeat, and noted that the new CeBIT concept had met with a unanimously positive response. “The reinvented CeBIT is already sparking lots of fresh new ideas on all sides, with more of them rolling in by the minute. We will be teaming up with our exhibitors to leverage this tremendous opportunity to recreate CeBIT as a festival of innovations and digitalization made tangible.”

n FESPA 2017 www.fespa2017.com

Das Motto: „Dare to Print Different“ Die FESPA Global Print Expo – die alle zwei Jahre stattfindende internationale Flaggschiff-Ausstellung für den Sieb-, Textil- und digitalen Großformatdruck – wird ab 2017 jährlich ausgerichtet. Der FESPAVerband traf diese Entscheidung in Absprache mit Ausstellern und Besuchern. Die globale, hochspezialisierte Druckgemeinschaft erhält nun eine breit gefächerte jährliche Veranstaltung an wechselnden Orten – für alle Technologien, Verfahren und Anwendungen. Die speziell auf den digitalen Großformatdruck fokussierte FESPA Digital wird durch diese neue, allumfassende Veranstaltung abgelöst. Dazu Neil Felton, FESPA CEO: „Mit dieser Veränderung wollen wir der globalen Druckgemeinschaft Klarheit und Konstanz bieten. Seit 2006 hat unsere FESPA-Flaggschiff-Veranstaltung im jährlichen Wechsel mit der FESPA Digital stattgefunden – als Spiegel für die digitale Revolution, die unsere Branche im vergangenen Jahrzehnt so dramatisch verändert und wiederbelebt hat. Tatsächlich hat die FESPA Digital einen Erfolgspunkt erreicht, an dem sie im Veranstaltungskalender der Druckbranche den gleichen Stellenwert wie die ursprüngliche FESPA einnimmt. Besucher


Germany, from 8 to 12 May 2017, and will feature the full spectrum of screen, digital and textile print. The visitor campaign for this edition launched in January 2017 under the strapline ‘Dare to Print Different’. Beyond 2017, FESPA has now confirmed Berlin and Munich as the host cities for the 2018 and 2019 editions respectively, with both editions to take place in May.

n Retail Business Technology Expo 2017 www.retailbusinesstechnologyexpo.com

Drei Events unter einem Dach und Aussteller haben geäußert, dass sie sich die FESPA als eine einzige, jährliche Veranstaltung wünschen, die sowohl digitale als auch konventionelle Neuerungen präsentiert. Digitale Technologien haben einen neuen Reifegrad erlangt, und die Messe soll nun den gesamten, vielseitigen Aktionsradius der Aussteller und Besucher widerspiegeln.“ Die nächste FESPA Global Print Expo – FESPA 2017 – wird vom 8. bis 12. Mai 2017 in Hamburg stattfinden. Das gesamte Spektrum des Sieb-, Digital- und Textildrucks wird dabei vertreten sein. Die Besucherkampagne für die diesjährige Veranstaltung startete im Januar 2017 unter dem Motto „Dare to Print Different“. Derweil wurde bereits angekündigt, dass die FESPA 2018 in Berlin und die FESPA 2019 in München stattfinden wird – und zwar jeweils im Mai.

Die RBTE findet wieder am 8. und 9. Mai 2017 in London statt zusammen mit der Retail Design, jährliche Veranstaltung für Innovation und

Dare to Print Different FESPA’s global print expo, the flagship biennial international exhibition for digital wide format, screen and textile print, will become an annual event from 2017 onwards. The decision has been made by FESPA, in consultation with exhibitors and visitors, to provide the global speciality print community with one comprehensive yearly destination event, covering all technologies, processes and applications. FESPA Digital, the event focussed specifically on digital wide format technologies, will be replaced by this all-encompassing event. FESPA CEO Neil Felton explains: “With this change, we aim to bring clarity and consistency to the global print community. Since 2006, our flagship FESPA event has alternated with FESPA Digital, reflecting the digital revolution that has so dramatically reshaped and revitalised our sector over the last decade. In fact, FESPA Digital has succeeded to the point where it is virtually as significant a landmark in the print event calendar as the original FESPA. Today, feedback from both visitors and exhibitors is that – as digital becomes a mature technology – they would prefer to see FESPA present one annual event, embracing both digital and analogue products and applications to reflect the diversity of their businesses.” FESPA’s next global print expo, FESPA 2017 is taking place in Hamburg, Anzeige

Inspiration im Einzelhandelsdesign, Marketing, Visual Merchandising und Ladenbau, und der Retail Digital Signage Expo, die Lieferanten, Lösungsanbieter und Weiterbildungsveranstaltungen in Bezug auf die schnell ansteigenden Verwendung von Bildschirmen für die Kundeninteraktion im Laden präsentiert. Gemeinsam präsentieren diese drei Ausstellungen die Gesamtheit der Lösungen, welche die physischen und virtuellen Einzelhandelsangebote unter einem Dach zusammenfassen. Alle Veranstaltungen sind kostenlos mit endlosen Möglichkeiten zur Vernetzung und dem besten Konferenzprogramm des Einzelhandels in Europa. Über 17.000 Besucher werden auf der RBTE, Retail Design Expo und Retail Digital Signage Expo erwartet.

Three Events for Retail RBTE (May 8-9, 2017, London Olympia) is the must attend event for retail and hospitality organisations looking for the right tools, solutions, Anzeige


NEWS Neues aus der Branche innovations and advice on how to best run their business. Over 17,000 visitors are expected to attend RBTE and the co-located Retail Design Expo and Retail Digital Signage Expo looking for inspiration, innovation, new ideas and new suppliers – all in the quest to win new customers, retain existing ones and increase sales. With the biggest ever floorplan to date, all solutions are covered for you at RBTE 2017. In addition to 370+ suppliers on show, there is an outstanding free conference programme featuring leading independent expert speakers in over 60 sessions, covering the full customer experience from omnichannel solutions, payments, loyalty, supply chain, loss prevention, eCommerce, RFID and analytics. There are also numerous networking opportunities, innovation trail and awards and many more features. Make sure you are part of this world class event.

n Diebold Nixdorf www.dieboldnixdorf.com

Self Checkout Systeme mit Red Dot Award 2017 ausgezeichnet Gleich zwei Self Checkout Systeme von Diebold Nixdorf sind für hervorragende Gestaltung mit Red Dot Awards des Design Zentrums Nor-

n Paris Retail Week 2017 www.parisretailweek.com

„Live Retail“ Unter dem Motto „Live Retail“ bringt die Paris Retail Week, der Treffpunkt für Online-Handel und POS-Digitalisierung in Frankreich, vom 19. bis 21. September 2017 erneut internationale Fachleute aus E-Commerce und stationärem Handel zusammen. Die 3. Auflage des Events bündelt Synergien und setzt Trends im europäischen Off- und Online Handel. Das Angebot der 600 teilnehmenden Unternehmen umfasst eine breite Palette von Produkten und Serviceleistungen in den Bereichen IT für den Handel, Zahlungssysteme, Marketing und Customer Relationship, Logistik, E-Logistik und Supply Chain sowie Digitalisierung des Point of Sale. Weiter wird den 30.000 erwarteten Fachbesuchern ein umfangreiches Programm mit Vortragsveranstaltungen, Networkingaktivitäten und Events geboten, darunter parallel zur Messe veranstaltete Store Tours in Paris.

n Fujitsu World Tour 2017 www.fujitsu.com

Gemeinsam Neues schaffen – für die digitale Transformation Zum nunmehr zehnten Mal ist die Fujitsu World Tour „on the road“ und ist so groß und umfangreich wie nie zuvor. Mit über 20 Events auf sechs Erdteilen setzt sie neue Rekordmarken. Erwartet werden insgesamt über 14.000 Besucher. Am 23. Mai 2017 macht sie Halt in Berlin. In diesem Jahr zeigt das Unternehmen, wie es gemeinsam mit seinen Kunden die digitale Zukunft gestaltet. In der deutschen Hauptstadt ist der Ort des Geschehens die „Station Berlin“, ein ehemaliger Bahnhof mit mehreren Hallen und attraktiven Ambiente. Hier präsentiert Fujitsu eine interaktive Konferenz mit begleitender Ausstellung. Keynotes, Breakout Sessions und ein Security Roundtable gehören ebenfalls zum Programm. Ein Highlight ist das so genannte Fujitsu Innovation Gathering: Die Fujitsu Laboratories of Europe zeigen dort zukunftsweisende Produkte und Innovationen. Im Fokus steht in Berlin ebenso wie in den anderen Städten die digitale kreative Zusammenarbeit. Diese schöpferische Kooperation von Fujitsu mit seinen Kunden erschließt maßgeschneiderte Lösungsansätze, um das Wachstum der Unternehmen zu fördern.

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drhein Westfalen ausgezeichnet worden. Zu den stolzen Preisträgern des Red Dot Awards 2017 gehören die Self Checkout-Lösungen BEETLE /iSCAN EASY eXpress und BEETLE /iSCAN EASY Smart Pay von Diebold Nixdorf. Beide Systeme würdigte das Fachgremium des Red Dot Award für ihre beispielhafte Kombination von Funktionalität und Design. So zeichnen sich die Lösungen nach Ansicht der Jury sowohl durch intuitive, schnelle und komfortable Bedienbarkeit als auch durch eine zukunftsweisende und gestalterisch überzeugende Optik aus. Professor Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des Red Dot Awards: „Red DotSieger verfolgen die richtige Designstrategie – sie haben erkannt, dass gute Gestaltung und wirtschaftlicher Erfolg einhergehen. Die Auszeichnung der kritischen Red Dot-Jury dokumentiert ihre hohe Designqualität und ist richtungsweisend für ihre erfolgreiche Gestaltungspolitik.“ Der BEETLE /iSCAN EASY eXpress von Diebold Nixdorf kann als Selbstbedienungskasse oder Kiosklösung eingesetzt werden. Handelsunternehmen können so schnellere Kundentransaktionen und minimierte Wartezeiten gewährleisten. Der BEETLE/ iSCAN EASY Smart Pay ist speziell für den elektronischen Bezahlvorgang konzipiert und bietet den Kunden des Einzelhandels ebenfalls eine schnelle und komfortable Checkout-Alternative. Da beide Systeme identische Design-Elemente aufweisen und alle Systeme von Diebold Nixdorf einer einheitlichen Gestaltungslinie folgen, lassen sich SB-Zonen auch bei Kombination verschiedener Lösungen in einem durchgängigen Look-and-Feel einrichten. „Die Auszeichnung mit den Red Dot Awards 2017 sieht Diebold Nixdorf als Bestätigung für seine Connected Commerce Strategie“, sagte Thomas Fell, Senior Vice President bei Diebold Nixdorf. „Bei der Entwicklung unserer Lösungen stehen die Anforderungen von Händlern und Vebrauchern gleichermaßen im Fokus. Das Ergebnis sind strikt kundenorientierte und dabei gestalterisch wegweisende Systeme.“

Self-Checkout Systems receive Red Dot Design Award Diebold Nixdorf has been awarded the prestigious Red Dot Product Design Award for two of its self-checkout systems, the EASY Smart Pay and


EASY eXpress. Internationally recognized as the authority for product design quality, The Red Dot Awards, presented by Design Zentrum Nordrhein-Westfalen, are evaluated by 40 independent designers, design professors and trade journalists. Diebold Nixdorf’s systems were honored by the expert panel for their exemplary combination of functionality and design and the intuitive, fast and convenient operation. “The Red Dot winners are pursuing the right design strategy. They have recognized that good design and economic success go hand in hand,” said Dr. Peter Zec, initiator and CEO of the Red Dot Award. “This award by the Red Dot jury documents their high design quality and is indicative of their successful design policy.” Diebold Nixdorf’s systems are designed to create seamless consumer experiences with solutions ideal for any retail environment. The EASY eXpress self-checkout solution can be used as an interactive kiosk or a payment terminal with a compact design that meets the industry‘s demand for a miniaturized footprint. The EASY Smart Pay self-checkout solution was designed for electronic payments and enables consumers to scan and bag their items and pay using a mobile app, credit or debit card. “For Diebold Nixdorf, these awards are supportive of our strategy to define the future of connected commerce,“ said Thomas Fell, senior vice president, retail, Diebold Nixdorf. “Our solutions are developed with both the retailer and consumer in mind to challenge traditional design and drive the future of consumer transactions.”

n Aures Technologies www.aures.com

Innovation durch Design Aures, bekannt für die Designorientierung seiner Produkte, darf sich erneut über einen Red Dot Award freuen. Bereits 2013 wurde die Kasse Sango mit einem Red Dot Award ausgezeichnet. Nun erhält auch das Retail Tablet Swing diesen internationalen renommierten Designpreis. „Wir freuen uns sehr über diese jüngste Auszeichnung und können auf unseren Neuzugang stolz sein, denn das Swing fand nicht nur bei der

Jury Anklang; auch auf der EuroShop stieß das Swing bei den Fachbesuchern auf reges Interesse“, so Hilmar Buchwald, Executive Director of DACH Region. Das Swing wurde entwickelt, um den Anforderungen des modernen, stationären Einzelhandels gerecht zu werden. Mit dem Tablet können neue technologische Möglichkeiten und die damit verbundenen Multi-Channel-Strategien erfolgreich eingesetzt werden. Dank diverser Funkanwendungen ist das Swing perfekt geeignet für sämtliche Verwaltungs-, Marketing- und Kassiervorgäng und hält im mobilen Einsatz über WLAN via Dockingstation oder LightBox permanenten Anschluss an alle EPOS-Peripheriegeräte, Smartphones und weitere externe Geräte. „Das anpassungsfähige, ergonomische Design unseres neuen, vielseitigen Tablets hat die Red-Dot-Jury überzeugt. Dieses Design und die avantgardistische Anmutung überzeugen auf den ersten Blick“, erklärt Patrick Cathala, CEO und Gründer der Aures Gruppe. Leicht gewölbt und mit einer bequemen Handschlaufe, liegt es sehr gut in der Hand und lässt sich auch über einen längeren Zeitraum ermüdungsfrei tragen. Und sollte es doch einmal aus der Hand fallen – das Gehäuse ist dank der speziellen Materialwahl extrem robust. Das von Aures eigens entwickelte Pogo-Aufnahmesystem hält das Swing sicher in seiner Position und ermöglicht eine Vielzahl an Montagemöglichkeiten. Magnete greifen das Tablet und verriegeln es automatisch. Eine Freigabe ist nur mit Autorisation möglich – so ist das Swing sicher vor Diebstahl geschützt. Mit Vesa-/Wandhalterung, auf Säule oder mit Dockingstation als klassische Kasse erlaubt das Swing den konzeptionellen Einsatz und passt sich laufend den unterschiedlichen Einsatz-

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50 0 * Empfohlener Händlereinkaufspreis (HEK) in Euro.

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NEWS Neues aus der Branche varianten im POS Alltag an. „Dieser Red Dot Award zeigt einmal mehr, dass die Aures Gruppe hinsichtlich Design als kreativer und innovativer Hersteller von POS-Hardware und Peripheriegeräte wahrgenommen wird“, so Patrick Cathala abschließend.

n Ergonomic Solutions www.ergonomic-solutions.net

Aus zwei mach eins – Marken-Zusammenschluss Ergonomic Solutions, ein führendes Unternehmen für Design und Vertrieb von Technologiehalterungs- und Mobilitätslösungen am Point of Sale, Point of Payment und Point of Service, hat auf der EuroShop 2017 in Düsseldorf die Einführung seiner neuen Corporate Identity ange-

kündigt. Ergonomic Solutions ist bekannt für die weltweit führenden Technologiehalterungslösungen der Produktlinie SpacePole. Der überwältigende Erfolg dieser Produktmarke in den vergangenen 20 Jahren hat in Bezug auf die Markenbekanntheit zu einer friedfertigen Rivalität zwischen SpacePole und dem Namen Ergonomic Solutions geführt. Die Erneuerung einer Marke ist immer eine aufregende Zeit in einem Unternehmen. Für Ergonomic Solutions ist es jedoch die Gelegenheit die formelle Verbindung zwischen der Marke SpacePole und dem Markenkern des Unternehmens herzustellen, indem dem Namen der neue Slogan „Creators of SpacePole“ hinzugefügt wird. Gleichzeitig nutzt das Unternehmen die Gelegenheit, die formelle Verbindung mit dem nordamerikanischen Tochterunternehmen SpacePole Inc. besser erkennbar zu machen, indem der Slogan „An Ergonomic Solutions Company“ hinzugefügt wird. Diese neuen Logos sind die ersten Änderungen an der Corporate Identity unseres Unternehmens seit der Einführung des aktuellen ES-Logos im Jahr 2001. Unser Stand auf der EuroShop 2017 spiegelt diese Änderungen wider und zeigt die Vision und Mission des Unternehmens: „Der weltweit führende Anbieter von Technologiehalterungslösungen und -mobilitätslösungen am Point of Sale, Point of Payment und Point of Service.“ In Bezug auf die Einführung der neuen Corporate Identity sagte Ian Dewar, der Geschäftsführer der Ergonomic Solutions Gruppe: „Die Einführung dieser neuen Corporate Identity spiegelt wider, wie unser Unternehmen heute gesehen wird. Sie stellt die formelle Verbindung zwischen den beiden starken Marken her, an denen wir das Glück hatten, in den vergangenen zwanzig Jahren mitwirken zu können, und sorgt für mehr Klarheit bei unseren Partnern und Kunden.“ Darüber hinaus fügte er noch hinzu: „Unser Wachstum in den USA wie auch weltweit hat eine Formalisierung der Markenidentität von Ergonomic Solutions bei gleichzeitiger Anerkennung der individuellen Stärke des Namens SpacePole notwendig gemacht.“

Two become One – Tying the Brands Together Ergonomic Solutions, the acknowledged leader in the design and supply of technology mounting & mobility solutions at the point of sale,

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point of payment and point of service, today announced the launch of its new corporate identity at EuroShop 2017. Ergonomic Solutions is synonymous with its global leading SpacePole range of technology mounting solutions. The overwhelming success of that product brand over the last twenty years has seen SpacePole somewhat in friendly rivalry with the Ergonomic Solutions name in terms of brand recognition. Refreshing a brand is an exciting time for any organisation, but in terms of Ergonomic Solutions it is a chance to formally link the SpacePole brand to the company’s brand essence through the incorporation of a new tag line – “Creators of SpacePole”. At the same time, the organisation has used the opportunity to create more of a formal visible link between it and its North American subsidiary, SpacePole Inc., through the addition of “An Ergonomic Solutions Company” tagline. These new logos are the first changes made to our corporate brand identity since the introduction of the current ES logo in 2001. Our stand at EuroShop 2017 reflects these changes and incorporates the company’s vision and mission statement of being “The World’s leading provider of Technology Mounting and Mobility Solutions at the Point of Sale, Point of Payment and Point of Service”. Speaking of the launch of the new corporate identity, Ian Dewar, Group Managing Director, Ergonomic Solutions, said, “The introduction of the new corporate identity reflects our organisation as it is seen today. It makes that formal link between the two strong brands that we have been fortunate to nurture over the last twenty years, and provides greater clarity for our partners and customers”. He added, “Our growth in the USA, and across the world has meant that we needed to formalise our brand identity around Ergonomic Solutions whilst recognising the strength of the SpacePole name, in its own right”.

n Tomra www.tomra.com

Tomra feiert 45. Jubiläum nach Rekordjahr Seit der Gründung am 1. April 1972 hat sich Tomra vom Pionier der automatischen Leergutrücknahme-Technologie zu einem Unternehmen entwickelt, das heute ein breites Portfolio an sensorgestützten Lösungen anbietet, die über unterschiedlichste Branchen hinweg dazu beitragen, eine nachhaltigere Nutzung von Ressourcen zu ermöglichen. Alles begann in einer kleinen Hütte im norwegischen Asker, in der die Brüder Petter und Tore Planke die Lösung für ein Problem fanden: Ein örtlicher Lebensmitteleinzelhändler hatte Bedarf für einen Automaten, der auf schnelle und einfache Weise Leergut zurücknehmen sollte. Das war die Geburtsstunde von Tomra. Bis Ende 1972 hatte Tomra in Norwegen bereits 29 Automaten installiert. 2016, knapp 45 Jahre nach der Gründung, konnte Tomra einen Rekordumsatz von rund 710 Millionen Euro erwirtschaften. In mehr als 80 Ländern weltweit waren zu diesem Zeitpunkt gut 90.000 Tomra-Systeme installiert.n


PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS n QUAD www.quad.de Posiflex RT-Serie Die Posiflex RT-Serie hat eine neue Designmaxime – schlank, elegant, platzsparend. Entwickelt für Handel und Gastronomie, wird der durchorganisierte POS realisiert. Geringe Abmessungen passen das System jeder Geschäftssituation an – ebenso die variablen Leistungskategorien von wertorientiert bis High-end Durchsatz. Hochfunktional und mit Staub-/Flüssigkeitsresistenz für raue Umgebungen. Die patentiert lüfterfreie Technologie mit leisem Betrieb reduziert potenzielle Fehlerquellen zugunsten der Betriebskosten. Highlights: besseres Kabelmanagement, einfache Wartung und erweiterte Funktionen wie I/O Zentralisierung an der Geräterückseite, Komponenten-Upgrade und Anschlussmöglichkeiten für weitere Konfigurationen wie das optionale Kundendisplay für Cross-Selling/Parallelwerbung zur Erschließung neuer Profite.

Posiflex’ RT Series Posiflex’ RT Series offers a new design principle – slim, elegant, space-reduced. Specified for the Retail and Hospitality area, it realizes a well organized POS. Small dimensions fit the system into any business situation – just as the variable performance categories do. Highly functionally developped, with dust- and fluid resistency for rough environments. The patented fan-less technology works quietly and reduces potential fault sources. Highlights: optimized cable management, easy maintenance and extended functions, e.g. I/O centrally at backside, componential up-grade and access options for added configurations as an optional customer display for cross-selling/parallel promotions, to allow new profits.

n Denso Auto-ID Business Unit of TT Network Integration Europe

Die Scandistanz des UR21 liegt bei bis zu 80 Zentimetern. Es wird somit gewährleistet, dass nur Produkte in unmittelbarer Nähe eingescannt werden und nicht etwa auch die Produkte des nächsten Kunden. Der zweite Scanner – der UR22 – mit einer Scandistanz von bis zu 2,6 Metern wird beispielsweise über der Tür eines Warenlagers angebracht und erfasst somit die ein- und ausgehende Ware. Die zirkularpolarisierte Antenne ermöglicht 360° Scannen der RFID-Tags. So spielt die Ausrichtung der Etiketten keine Rolle. Die ultra-dünnen Scanner können überall installiert werden. Auch die Reichweite kann durch zusätzliche Antennen individuell auf die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

New Innovative Readers UR21 and UR22 The new innovative readers, UR21 and UR22, are both equipped with the most modern RFID technology and have impressed customers with their compact design. The UR21 is ideal for use as a POS (Point of Sale) scanner. The device can be easily installed under the checkout counter with a VESA compatible antenna fixture that can also be purchased separately. Due to its ultra-thin design, users are able to position it anywhere in a relatively small area as it does not take up a lot of space. With its built-in RFID technology, any selected clothing items can be scanned in just one single movement across the checkout counter. The results are enormous timesaving’s and this helps eliminate long queues at the POS. The communication range of the UR21 is approximately 80 centimetres. Therefore, only items in its direct range are covered for scanning. The items of the next customer or on the adjacent checkout counters will not be registered. The second scanner in the UR20 series – the UR22 – has a wider communication range of approximately 2.6 metres and can be installed on the upper part of a gate to capture the incoming and outgoing goods. The circular polarized antenna enables 360°degree scanning of RFID tags, so the users do not have to worry about the direction or position of the tags. The UR22 can be installed in many different areas. In addition, with a second antenna the communication range will be individually adjusted in accordance to the environment.

www.denso-autoid-eu.com Ultra-dünne Scanner UR21 und UR22

n EET Europarts

Die Neuheiten UR21 und UR22 sind mit modernster RFID-Technologie ausgestattet und überzeugen besonders durch ihr kompaktes Design. Der UR21 Scanner ist ideal im Retail am POS (Point of Sale) einsetzbar. Der Scanner wird mit einer optional erhältlichen, VESA-standardisierten Halterung unter dem Tresen befestigt und ist durch sein sehr flaches Design besonders platzsparend. Durch die RFID-Technologie werden alle Kleidungsstücke des Kunden einfach auf den Tresen gelegt und mit einem Schritt vom stationären UR21 gescannt. Dies ermöglicht eine hohe Zeitersparnis und verringert das Entstehen von Schlangen am POS.

www.eeteuroparts.de

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Modernes Design und top Performance Der designstarke POS-Drucker CT-E351 von Citizen ist dank Frontausgabe praktisch und platzsparend. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 250mm/Sek. bringt er Hochleistung bei TopQualität. Er verarbeitet 3-Zoll-Medien bis zu 80 mm, der Medienwechsel erfolgt über die TopLadefunktion. Als Highspeed-POS-Drucker bietet er hohen Einsatzkomfort für Gastronomie Anzeige


PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS und Einzelhandel: Bons, Belege, Coupons, Tagesberichte, Küchenbestellungen druckt er schnell und effektiv. Sein kompaktes Gehäuse schützt das Innere vor Feuchtigkeit und Staub, so dass er langlebig einsetzbar ist.

Modern design and top performance The Citizen’s compact CT-E351 POS printer is handy and space-saving thanks to the front output. With a printing speed of 250mm / sec. the printer delivers high performance at top quality. The Printer can handle 3-inch media up to 80 mm, the media is exchanged via the top loading function. As a high-speed POS printer, the CT-E351 offers a high level of ease-of-use for the catering trade and retail area: vouchers, receipts, coupons, daily reports, kitchens orders, prints quickly and effectively. The compact housing protects the interior from wetness and dust, making it enduring.

Touch Handheld device CASIO IT-G400 Casio presents an alternative to rugged smartphones with the IT-G400, a mobile computer with a full-touch display for Android applications for challenging demands. The professional features of the rugged handheld computer include the operating system Android 6.0.1 with GMS, a high-speed imager and a powerful 5800 mAh battery. The integrated CMOS imager is of the latest design, and extremely fast and powerful. A clearly-visible targeted laser aimer enables barcodes to be captured. The imager is even able to detect damaged codes at lightning speed and confirms the code has been read by emitting an optical or acoustic signal, as well as by vibrating, which is especially useful in noisy environments. Effective filter against high-frequency flickering under modern LED lighting allows for constant reading quality.

n Futura Retail Solutions www.futura4retail.com Futura4SalesAssistant und Futura4POS

n Dallmeier Electronic www.dallmeier.com Infrarotkamera DF5400HD-DN/IR Mit der DF5400HD-DN/IR bringt Dallmeier eine Infrarotkamera auf den Markt, die besonders für solche Anwendungen konzipiert ist, bei denen sowohl am Tag als auch bei Nacht im IR-Modus Aufnahmen mit höchster Auflösung in Echtzeit gefordert sind. Die DF5400HD-DN/IR ist eine Ultra HD Kamera mit integrierter IR-Beleuchtung. Die in einem IP66-Wetterschutzgehäuse verbaute Kamera ist für den Einsatz im Innen- als auch im Außenbereich konzipiert und wird über Power over Ethernet (PoE Class 0) betrieben.

Futura Retail Solutions bietet Händlern POS und Omni-Channel Software sowie eine Instore Lösung für Tablets. Diese Lösung, Futura4SalesAssistant, wurde in Zusammenarbeit mit der Popken Fashion Group entwickelt und ist dort in 640 Installationen über alle Stores im Einsatz. Kunden profitieren hier unter anderem von der Funktion Click & Reserve und von der Bestandsanzeige. Die Kassenlösung des Unternehmens, Futura4POS, steht für Vielseitigkeit und Internationalität. Futura4POS ist skalierbar, die Zahl der möglichen Kassenplätze fast uneingeschränkt. Die Retail Software lässt sich mit jedem gängigen ERP-System verbinden, die Live-Abfrage von Beständen und die Omni-ChannelIntegration ermöglichen ein Mehr an Service.

n NCR www.ncr.com

Infrared Camera DF5400HD-DN/IR With the DF5400HD-DN/IR Dallmeier introduces a new infrared camera, designed specifically for applications requiring images with highest resolution in real-time at day and in the IR mode at night. The DF5400HD-DN/IR is an Ultra HD camera with integrated IR illumination. Built into an IP66-rated weather-proof enclosure, the camera is designed for both indoor and outdoor applications. It is operated with Power over Ethernet (PoE Class 0) which allows a for quick and cost-effective set-up.

n Casio Europe www.casio-solutions.de

Alle Angaben laut Hersteller

Full-Touch-Handheld CASIO IT-G400 Eine Alternative zu Rugged-Smartphones präsentiert Casio mit dem IT-G400, einem industrietauglichen Mobilcomputer mit Full-Touch-Display für Android-Applikationen. Zu den professionellen Features der robusten Handheld-Computer gehören das Betriebssystem Android 6.0.1 mit GMS und der starke 5.800 mAh Akku. Der integrierte CMOS-Imager neuester Bauart ist extrem schnell und sehr leistungsfähig. Das Erfassen des Identcodes wird dabei durch einen gut erkennbaren Laser-Zielstrahl unterstützt. Der Imager erkennt sogar beschädigte Codes blitzschnell und bestätigt das Leseergebnis durch ein optisches oder akustisches Signal sowie durch Vibrieren des Geräts, was besonders in geräuschvollen Umgebungen sinnvoll ist. Wirkungsvolle Filter gegen hochfrequentes Flackern bei moderner LED-Beleuchtung sorgen für konstante Lesequalität.

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NCR Power Picking Mit NCR Power Picking können Supermärkte und Gemischtwarenhändler Click & Connect Internetbestellungen etablieren und vom wachsenden Trend zum Online-Einkauf von Lebensmitteln profitieren. Der Clou: Die Aufträge werden in der Filiale kommissioniert. Die Lösung bezieht Informationen zum aktuellen Warenbestand im Laden und gleicht diese mit den Wünschen und Präferenzen zum Reife- oder Frischegrad von Waren ab, die der Kunde online angegeben hat. Dann übersetzt die Lösung die Online-Aufträge in die Abläufe des Ladengeschäfts und führt Mitarbeiter auf optimierten Wegen zu den Produkten im Laden.

NCR Power Picking With NCR Power Picking supermarkets and convenience retailers can take advantage of the growing trend of online grocery shopping by introducing click & connect services that are fulfilled in-store. The solution, which is part of NCR’s retail hub, leverages store level inventory and imports customers’ decision-making preferences, such as perishability dates or the ripeness of produce, through e-commerce applications. The solution translates online ordering in the workflow of brick and mortar shopping processes.

n Mettler Toledo www.mt.com Neue Checkout-Waage Ariva-S-Mini Stets präzise auf engstem Raum: Die auf der EuroShop vorgestellte neue Checkout-Waage Ari-


va-S-Mini nutzt mit ihrer kompakten Bauweise den Platz im Kassenbereich optimal aus – und bietet gleichzeitig schnelles und präzises Wiegen für perfekten Kundenservice ohne Wartezeiten am POS. Ariva-S-Mini wurde speziell für Verkaufsstellen mit beengten Platzverhältnissen entworfen, an denen keine Scanfunktion benötigt wird. Durch die äußerst kompakte Wägeplatte mit einer Größe von nur 160 x 200 mm ist Ariva-S-Mini die ideale Lösung für Kassenplätze, an denen jeder Zentimeter zählt. Dank Dual-Intervall-Wägetechnologie bietet Ariva-S-Mini eine äußerst feine Gewichtsauflösung von 1 / 2 g in den Wägebereichen 3 / 6 kg. Damit ist Ariva-S-Mini die perfekte Wahl, wenn es um das Verwiegen von leichten, hochpreisigen Waren geht.

New Checkout Scale Ariva-S-Mini Always precise in smallest space: At EuroShop 2017, Mettler Toledo first presented its new checkout scale Ariva-S-Mini. With its compact design, Ariva-S-Mini optimally utilizes the space in the checkout area – and offers fast and precise weighing for perfect customer service without longer waiting times at the POS. Ariva-S-Mini is especially designed for points-of-sale with limited space where no scanning functionality is required. Thanks to the weight platform that measures only 160 x 200 mm, Ariva-S-Mini is the ideal solution for checkouts where every centimeter counts. Thanks to its dual-interval weighing technology, Ariva-S-Mini offers a very fine weight resolution of 1 / 2 g within the weighing range of 3 / 6 kg. This makes Ariva-S-Mini the perfect choice when weighing lightweight yet costly products.

kann Alexa vom Wohnzimmer aus über die aktuellen Angebote des Lieblingssupermarktes berichten.

PRESTIGE Bot KIM for Retailers and Customers Presented for the first time at EuroShop 2017 – PRESTIGEenterprise answers questions autonomously based on all available retail data. The PRESTIGE Bot KIM (artificial intelligence with added value) will help retailers in the future with daily tasks and answer questions about currently running digital signage systems and their content via the Alexa speech service. For example, „Which content is currently running at the fresh foods counter?“. From a customer perspective Alexa is able to report on current offers at their favorite supermarkets, from the comfort of their living rooms.

n Bison Schweiz www.bison-group.com/esl Warum ESL (Electronic Shelf Labels)?

www.online-software-ag.de

Dynamische Preisanpassung wird im Handel immer mehr die Norm. ESL bietet einen automatischen Preisausgleich zwischen Artikel am Regal und an der Kasse. Weiter besteht die Möglichkeit einer zentralen Preis- und Produktinformationssteuerung für mehrere Filialen. Daraus ergibt sich eine minimale Fehlerquote bei Produktnachbestellung und es wird viel Zeit gespart, die vom Personal für Kundenbetreuung eingesetzt werden kann.

PRESTIGE Bot KIM für Händler und Endkunden

Why ESL (Electronic Shelf Labels)?

Erstmals auf der EuroShop 2017 vorgeführt – PRESTIGEenterprise beantwortet Fragen eigenständig basierend auf allen verfügbaren Handelsdaten. Der PRESTIGE Bot KIM (Künstliche Intelligenz mit Mehrwert) wird Händlern zukünftig über den Sprachservice Alexa bei Tagesaufgaben helfen und Fragen über laufende Digital Signage Systeme und deren Inhalte beantworten. Beispielsweise „Welche Inhalte laufen gerade an der Frischetheke?“. Auf Kundenseite

Dynamic price changes in retail are becoming more and more the norm. ESL offers an automatic price updating between the item on the shelf and the point of sale. There is also the possibility of central price and product information management for several stores. The result is minimal errors in reordering product and time is saved which means personnel can n devote more time to customer service. 

n Online Software

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MESSE Internet World 2017

Die Verkaufsroboter kommen Paul ist einfach zum Liebhaben: freundlich, hilfsbereit und innerhalb seines Aufgabengebietes auch durchaus kompetent. Roboter als sympathische Verkäufer sollen ein besonderes Einkaufserlebnis bieten und Kunden zurück in die stationären Läden locken

▲Als intelligente Sympathieträger sollen Verkaufsroboter den Konsumenten etwas bieten, was der Online-Handel nicht kann: nämlich ein Erlebnis zum Anfassen und Staunen – und damit die Leute wieder zurück in die Läden holen

A

uf der Internet World Messe in München präsentierten rund 400 Aussteller und Partner aus 17 Ländern auf 22.000 Quadratmetern Fläche die innovativsten Lösungen rund um den digitalen Handel. Das Interesse der Fachbesucher an neuesten Trends im E- Commerce war enorm und bescherte dem Veranstalter einen neuen Besucherrekord.

Zum Anfassen und Staunen Geschäfte, in denen Roboter Kunden begrüßen, durch Supermärkte navigieren oder das Verkaufspersonal mit einfachen Tätigkeiten unterstützen: Die digitale Revolution macht auch vor dem stationären Handel nicht halt. Als intelligente Sympathieträger sollen sie den Konsumenten etwas bieten, was der OnlineHandel nicht kann: nämlich ein Erlebnis zum Anfassen und Staunen – und damit die Leute wieder zurück in die Läden holen. Wie solche Roboter aussehen können und was sie zu leisten imstande sind, zeigte die Internet World Messe. Martin Wild, Chief Digital Officer der Mediamarktsaturn Retail Group stellte den Roboter Paul vor, der im Ingolstädter MediaSaturn Markt Kunden begrüßt und durch den Laden navigiert: „Die Akzeptanz von Paul seitens unserer Mitarbeiter und Kunden ist sehr hoch. Es gibt keinerlei Berührungsängste und

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die positiven Reaktionen ziehen sich durch alle Altersschichten.“

Positive Bilanz Der Wachstumstrend der Internet World Messe setzt sich in diesem Jahr fort und beschert dem Veranstalter Neue Mediengesellschaft Ulm eine positive Bilanz: 16.480 Messebesucher kamen diesmal zum Münchener Messegelände. „Wir sind mit der Entwicklung der Messe mehr als zufrieden“, erklärt Melisa Hadzic, Leiterin der Internet World Messe. „Unsere Wachstumszahlen zeigen, dass es wichtig ist, die gesamte Prozesskette des E-Commerce auf der Messe abzubilden, von der Shop-Software über Payment- und Vermarktungslösungen bis hin zur Logistik und Verpackung.“ Erstmals bot die Messe den Besuchern in der Trend Arena ein hochkarätiges und kostenloses Vortragsformat mit den Top-Speakern der Branche.

Lebensmittel-Onlinehandel Wie im letzten Jahr war auch das Thema Logistik als zentraler Bestandteil des E-Commerce stark auf der Messe vertreten. Frank Vergien, Pressesprecher DPD bestätigt: „Die Internet World Messe ist für uns als Paketdienstleister eine wichtige Kontaktbörse zu Onlinehändlern.

In diesem Jahr standen vor allem innovative Retouren-Lösungen und der Versand von Lebensmitteln im Mittelpunkt der Besucheranfragen.“ Starkes Interesse an Versandlösungen für den Lebensmittel-Onlinehandel kann auch Susanne Würstle, Public Relations bei Rajapack, größter Verpackungsdienstleister in Europa, bestätigen: „Wir hatten dieses Jahr sehr viele Anfragen zu diesem Thema. Für uns war die Messe ein voller Erfolg, denn wir haben hier genau unsere Zielgruppe erreichen können.“

Mehr Experimentierfreude „In wenigen Jahren werden sich weite Teile unserer Wirtschaft grundlegend verändert haben“, ist sich Dr. Jens-Uwe Meyer, Wirtschaftsvordenker, Autor und Keynote-Speaker auf der Internet World TrendArena, sicher. Und das schlechteste, was Unternehmen heute tun können, ist einfach abzuwarten. So plädiert Meyer, laut FAZ „einer der führenden Experten für Innovation in Deutschland“ für mehr Experimentierfreude in deutschen Unternehmen und warnt davor, neue Ideen zu ignorieren und krampfhaft an Traditionen festzuhalten. Stattdessen sollte es Pflicht werden, das eigene Geschäft ein- bis zweimal jährlich komplett zu hinterfragen und es entsprechend anzupassen. Dass hier noch Nachholbedarf in den Führungsriegen deutscher


Unternehmen herrscht, glaubt auch Erwin Huber, Mitglied des Bayerischen Landtags, Staatsminister a.D. und Eröffnungsredner der Internet World Messe. Auch er ist der Meinung, dass der Digitalisierungsgrad in deutschen Kinderzimmern wahrscheinlich höher sei als der bei Unternehmern.

Intelligente Roboter Wie künstlich intelligente Roboter den Handel erobern, zeigt die Internet World auf dem so genannten Future Space. „Nao“, humanoider Roboter des Herstellers Softbank Robotics, kann mit Menschen interagieren, selbständig das Gleichgewicht halten, gehen, sitzen und aufstehen. „In Banken in England und Japan wird Nao bereits im Kundenkontakt getestet“, erklärt Sandro Megerle, Senior Innovation Analyst bei der Innovations-Agentur Trendone. Auch immer mehr Einzelhandelsgeschäfte experimentieren gerade mit einem Roboter zur Unterstützung des Verkaufspersonals. „Pepper“, quasi der große Bruder von Nao, ist auf die Begrüßung und einfache Beratung von Kunden programmiert und erzielt dabei extrem viel Aufmerksamkeit – und überaus positives Feedback von Kunden und Mitarbeitern. Entsprechend wenig verwundert, dass das Interesse des Handels an diesen putzigen Kerlchen aktuell immens groß ist und lange Wartelisten bei den Herstellern den schnellen Bezug erschweren. Ein gänzlich anderes Anwendungsgebiet von digitalen Innovationen stellt „Scio“ dar, ein Multispektralanalyse-Gerät für die Hosentasche. Es kann per Knopfdruck und mit verbundener App InhaltsAnzeige

stoffe von Nahrungsmitteln oder Medikamenten ermitteln und dabei ein wichtiges Instrument bei einer gesunden Ernährung werden. Ebenso kann es den Frischegehalt von Obst oder Fleisch erkennen und damit zum Beispiel eine völlig neue Grundlage für den Wert bzw. die Bepreisung von Lebensmitteln darstellen.

Shop-Award 2017 Am Vorabend der Internet World Messe fiel die Entscheidung: Die besten Online-Shops des Jahres wurden mit dem Internet World Business Shop-Award 2017 ausgezeichnet. Rund 200 geladene Gäste verfolgten die Gala im Münchner Grand Hotel Bayerischer Hof. 248 Shops hatten sich in diesem Jahr beworben, 21 schafften es auf die Shortlist. Und diese Shortlist-Kandidaten machten es der elfköpfigen Expertenjury noch etwas schwerer als in den Vorjahren: Denn das Niveau der Einreichungen war hoch. Was den Juroren vor allem auffiel: Immer mehr gute bis sehr gute Shops in allen Größen setzen auf Individualität wie zum Beispiel einzigartige Designs, selbst entwickelte intelligente Tools, persönliche Kundenansprache. Das beweisen alle drei Gewinner in der Kategorie „Bester Online-Pureplayer“: About You hat individuelle Kundenansprache quasi in seiner Händler-DNA, Zalando wandelt seinen Shop nach und nach zum Modemagazin mit Stilberatung und kaum einer weiß so genau, was die eigene Zielgruppe braucht, wie ATP Autoteile. Auch die Sieger in der Kategorie „Bester Multichannel-Händler“ stechen mit individuellen, bedarfsgerechten Inhalten aus der Masse heraus: Douglas erweitert massiv das ei-

gene Content-Angebot, während Rewe vor allem mit seiner maßgeschneiderten App-Strategie punktet. Auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist auch das Angebot von Mobilcom-Debitel, dem es tatsächlich gelingt, Mobilfunkverträge übersichtlich und verständlich im Shop darzustellen. In der Kategorie „Bester Markenshop“ dominierten in diesem Jahr die großen Emotionen. Großformatiges, hochwertig produziertes Bildmaterial vermittelt bei Borussia Dortmund, Mammut und Gourmetfleisch die jeweilige Marke in perfekter Inszenierung. Alle drei Gewinner heben sich vor allem mit ihrem Design merklich vom Standard Flat-Design-Shop ab und bleiben damit bei ihren Fans im Kopf. Mit der neuen Kategorie „Hidden Champion“ zeichnete das Shop-Award-Team in diesem Jahr erstmals die weniger bekannten Online-Shops aus, die trotz kleinerer Budgets mit innovativen Ideen und besonderen Features überzeugen. So wie der Gewinner Winekiki mit seinem einzigartigen Tool Aromascope, das Weingeschmack sichtbar macht. Auf den Plätzen landeten der Inspirations-Badshop Calmwaters und die Influencer-CommercePlattform Stilnest. Die E-Commerce Messe Internet World findet einmal jährlich auf dem Münchner Messegelände als B2B-Messe statt und ist für Messebesucher kostenlos. Sie bietet Unternehmen rund um den digitalen Handel eine perfekte Präsentationsfläche für ihre Produkte und Dienstleistungen. Die nächste Internet World findet vom 6. bis 7. März 2018 statt. n Anzeige

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MESSE EuroShop 2017

Handel zeigt sich in bester Investitionslaune Mit über 113.000 Besuchern und 2.368 Ausstellern war es die größte EuroShop in ihrer 50-jährigen Geschichte. Im Fokus: Digitalisierung, Omnichannel und Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses

▲D  ie dominierenden Themen der EuroShop 2017 waren die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft

D

ie weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, die EuroShop 2017, mit dem besten Ergebnis in ihrer 50-jährigen Geschichte zu Ende gegangen: Die 2.368 Aussteller aus 61 Nationen berichten übereinstimmend von sehr guten bis ausgezeichneten Kontakten und Geschäftsabschlüssen. Zudem ist mit einem sehr lebhaften Nachmessegeschäft zu rechnen. Über 113.000 Besucher (rund 4 Prozent plus im Vergleich zur Vorveranstaltung) kamen an den Rhein, um sich über das in 18 Messehallen auf über 127.000 Quadratmetern Netto-Ausstellungsfläche gezeigte Spektrum an Produkten, Trends und

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Konzepten für den Handel und seine Partner zu informieren. Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf resümiert: „Die EuroShop 2017 hat sämtliche Bestmarken der EuroShop 2014 nochmals übertroffen. Zu ihrer Jubiläumsausgabe hat sie wieder zeigen können, wie jung, kreativ und innovativ die Branche und ihre Messe sind.“

Hoher Innovationsgrad Die Aussteller aller Angebotsbereiche hatten sich monatelang auf die EuroShop 2017 vorbereitet, um im internationalen Wettbewerb mit überzeugenden

Innovationen aufwarten zu können. Und erfuhren dafür enorme Zustimmung: Die Fachbesucher waren sowohl von der Produktvielfalt und dem Innovationsgrad an den Ständen, als auch von der hervorragenden Qualität und großen Kreativität der Standpräsentationen begeistert. Insgesamt waren 138 Länder auf Besucherseite vertreten. Dazu Reinhard: „Die Zusammensetzung der Fachbesucher lässt keine Wünsche offen. Wir können eine konstant gute Nachfrage aus Deutschland und ein überdurchschnittlich gewachsenes Interesse aus dem Ausland verzeichnen (66 Prozent der Fachbesucher). In der ganzen Welt ist bekannt, dass die


EuroShop in Düsseldorf die weltweite Nummer 1 Leistungsschau der Branche ist und die Zukunft des Handels erlebbar macht.“

Optimiertes Konzept Die alle drei Jahre stattfindende EuroShop 2017 war mit einem optimierten Konzept an den Start gegangen. Das verfeinerte Profil aus sieben klar definierten Dimensionen (POP Marketing, Expo & Event Marketing, Retail Technology, Lighting, Visual Merchandising, Shop Fitting & Store Design und Food Tech & Energy Management) stieß

bei Ausstellern und Besuchern gleichermaßen auf Zustimmung. Denn die Aussteller konnten so optimal positioniert werden, während die Besucher je nach Interessengebiet bequem zu den gesuchten Anbietern gelangten. Die dominierenden Themen der EuroShop 2017 waren die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft. Der Onlinehandel beflügelt aktuell die Investitionen der Branche in ihre stationären Geschäfte. Denn im Wettbe-

werb mit den Anbietern im Internet ist der Handel gefordert, seine Geschäfte immer attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die Verzahnung der Ladengeschäfte mit dem Internet für ganz neue Handels- und Einrichtungskonzepte. Moderne Informationstechnologie wird dabei immer wichtiger. Die nächste EuroShop findet vom 16. bis 20. Februar 2020 in Düsseldorf statt, die nächste EuroCIS, als jährliche Veranstaltung speziell zu den Themen der Retail Technology, bereits vom 27. Februar bis 1. März 2018. n

EuroShop 2017: Retailers Eager to Invest After five days, EuroShop 2017 draw to a close in Düsseldorf with the best result in its 50-year history: the 2,368 exhibitors from 61 nations report unanimously on very good to excellent contacts and business deals. Furthermore, very lively post-fair business is anticipated. Over 113,000 visitors (round about + 4% over the last event) came to the Rhine to gather information on the range of products, trends and concepts for retailers and their partners on display here in the 18 exhibition halls extending over 127,000 m² of net exhibition space. Hans Werner Reinhard, Managing Director at Messe Düsseldorf, sums up: “EuroShop 2017 has again exceeded all the top scores achieved at EuroShop 2014. At its anniversary event it was able to once again show how young, creative and innovative the sector and its trade fair are.” The exhibitors across all exhibition areas spent months preparing for EuroShop 2017 so as to be able to meet the competition with convincing innovations. And they encountered an outstanding response: trade visitors were delighted with product variety and the level of innovation at the stands as well as with the excellent quality and great creativity of the stand presentations. A total of 138 countries were represented on the visitor side. Commenting on this Reinhard said: “We could not be happier with the trade visitor breakdown. We are recording a constantly high level of demand from Germany and a significant rise in interest from abroad. Throughout the world it is known that EuroShop in Düsseldorf is the global No.1 trade show in the sector demonstrating what the future of retail looks like.” Held every three years, EuroShop 2017 kicked off with an optimised concept. Its refined profile with seven clearly defined dimensions (POP Marketing, Expo & Event Marketing, Retail Technology, Lighting, Visual Merchandising, Shop Fitting & Store Design and Food Tech & Energy Management) went down well with exhibitors and visitors alike – because this meant exhibitors could be positioned in their optimum segment while visitors conveniently found the suppliers they needed according to area of interest. The dominant themes at EuroShop 2017 were the continuing digitalisation in retail, tailor-made omnichannel solutions and emotionalisation of the shopping experience in the store. Online retail is currently fuelling investment in physical stores in the sector. This is because competition from suppliers online means retailers have to make their stores ever more attractive. At the same time, the dovetailing of physical and online stores is generating new retail and interior design concepts. Modern information technology is becoming ever more important here. The next EuroShop will be held in Düsseldorf from 16 to 20 February 2020 and the next EuroCIS, as an annual event focusing on retail technology themes, will already run from 27 February to 1 March 2018.

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MESSE EuroShop 2017

Wie fällt Ihr Messefazit zur EuroShop 2017 aus? Die Stimmen der Aussteller: Hochzufrieden mit Messeverlauf, Erwartungen wurden meist übertroffen Axel Stephan, CEO, Vitracom Unser Messestand zog auch in diesem Jahr wieder eine sehr große Zahl von Besuchern, auch internationalen an. Vor allem auf unsere Lösungen rund um das Thema Datenmanagement und Instore-Analytics zur Kontrolle und Steigerung der Shop-Effektivität erhielten wir sehr positive Rückmeldungen. Auf ebenfalls großes Interesse stieß wieder unser VC-3D Sensor, der Alleskönner in der Personenfrequenz-Messung. Seine große Reichweite und flexible Einsetzbarkeit stießen wieder auf großes Interesse. Alle Standbesucher konnten sich bei Live-Vorführungen informieren und von den neuesten technologischen Entwicklungen überzeugen lassen. Wir waren mit der EuroShop 2017 hochzufrieden. Andreas Lorenz, Sales Director DACH, Nedap Retail Die Besucherqualität auf der EuroShop 2017 hat unsere Erwartungen übertroffen und wir sind hochzufrieden mit dem Verlauf der Messe. Unser Konzept, Händlern im Rahmen einer Experience Tour zu erläutern, wie unsere Lösungen in einem umfassenden Omnichannel-Konzept eingesetzt werden können, wurde sehr gut angenommen. Während der Messe haben wir zudem diverse Retail Round Tables organisiert, was zu einem regen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Händlern geführt hat. Dieses Angebot traf auf viel Interesse und führte zu wertvollen Gesprächen sowie neuen Impulsen bei den besuchenden Retailern. Christian Jürs, Vorstand Vertrieb, Futura Retail Solutions Die EuroShop 2017 hat sich für uns durch die große Zahl ernsthafter Interessenten ausgezeichnet. Digitale Lösungen, die Frage, wie setze ich Omnichannel bei mir im Retail um – das stand klar im Vordergrund. Auch wenn das kein neues Thema ist – es ist akut geworden und die Notwendigkeit, hier Entscheidungen zur Strategie und zu technologischen Umsetzung zu treffen, brennt vielen unter den Nägeln. Wir haben bereits Omnichannel-Projekte bei Kunden umgesetzt und verfügen somit nicht nur über Technologien, sondern auch über Erfahrung. Norbert Gödicke, Geschäftsführer, OSP Hamburg Omnichannel und Digital Commerce sind weiterhin die bestimmenden Themen im Handel – das hat die EuroShop 2017 bewiesen. Mit der Besucherfrequenz sind wir äußerst zufrieden. Im Fokus des Interesses stand unsere Omnichannel-Software Movex, die als Produkt-Bundle den E- und M-Commerce mit dem stationären POS verzahnt. Auch das Thema Virtual Reality wurde stark nachgefragt. Unsere VR-Demonstrationen haben sich dabei als absoluter Standmagnet erwiesen. Interessierte konnten sich live davon überzeugen, wie die Zukunft des

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Shoppings aussehen wird und wie die Umsetzung aufseiten des Handels erfolgen könnte. Wir erwarten diesbezüglich auch nach der Messe noch eine hohe Resonanz. Oliver Kapahnke, Geschäftsführer, Glory Global Solutions (Germany) Jede Menge Cash – Glory blickt auf eine gelungene EuroShop 2017 zurück: Auf der diesjährigen EuroShop konnten die Bargeldexperten den Entscheidern der Handelsbranche den gewinnbringenden Einsatz von automatisierten Bargeldmanagementsystemen für den POS näherbringen. Unter dem Motto „Bargeld in stetiger Bewegung“ präsentierte Glory neueste Lösungen aus der Cashinfinity-Reihe, insbesondere für den Einsatz in Handelssegmenten mit größeren Bargeldaufkommen. Christine Bauer, Mitglied der Geschäftsleitung, CCV Deutschland Unser 360° Blick auf den Handel, der sich auch in unserem Standdesign widerspiegelte, kam bei unseren Kunden sehr gut an. Jeder Händler, ob Filialist oder Ein-Mann-Betrieb, hat in Zeiten der Digitalisierung unterschiedliche Bedürfnisse, die wir mit unseren individuellen Point-of-Sales Lösungen erfüllen können. Besondere Besuchermagnete waren unser neues app-basiertes Kassensystem CCV SalesPoint und CCV Community, ein umfassendes Konzept zur Stärkung unserer Innenstädte. Mit diesem Ansatz schließen wir nicht nur die oftmals große Lücke der Online-Findbarkeit der stationären Händler, sondern liefern maßgeschneiderte Aktionen zur Besucherfrequenzerhöhung der Innenstädte gleich mit – ein Gesamtpaket mit internationalen Pilot- und Vorzeigekunden, das gerade auf der EuroShop hervorragend angenommen wurde. Ralph Siegfried, Business Development Manager Retail, Axis Communications Die diesjährige EuroShop 2017 markiert für uns den tatsächlichen Schritt des stationären Handels in die Digitalisierung des POS. Nach einer umfassenden Orientierungsphase mit vielen Tests und Pilotprojekten beginnen die Händler nun Projekte konkret umzusetzen. Die Investitionsbereitschaft für ausgereifte Technologien ist sehr gut. Jörk Schüßler, Marketing Director EMEA, Citizen Die EuroShop ist die wichtigste europäische Leitmesse. Sie bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie die NRF in New York. Im Vergleich zur letzten EuroShop haben wir in diesem Jahr eine gleichbleibende Gesamtbesucherfrequenz festgestellt. Die Qualität der Kontakte war hervorragend und der Anstieg internationaler Besucher – vor allem aus Osteuropa – schlagen positiv zu Buche. Nach fünf gut besuchten Messetagen sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe


und ziehen daher auch in diesem Jahr wieder eine positive Gesamtbilanz der EuroShop. Panagiotis Karasavvoglou, Country Manager Germany, SIX Payment Services Auf dem Weg zur optimalen Omnichannel-Strategie sind viele Händler einen Schritt weiter gekommen: Sie verstehen nun die Kundenbedürfnisse rund um ein nahtloses Einkaufserlebnis und richten ihr Angebot danach aus. Dahingehend optimierte, einheitliche und zuverlässige Zahlungsprozesse sind mitentscheidend für die profitable Umsetzung eines Omnichannel-Konzepts auf breiter Basis. Unsere digitalisierten Payment-Lösungen für den stationären und den Online-Handel stießen daher auf großes Interesse. Viele unserer Kunden bauen auf die Expertise eines international aufgestellten Payment-Service-Providers, was kanalübergreifende Zahlungssysteme sowie den idealen Zahlungsmittelmixe anbelangt. Wir helfen ihnen dabei, moderne Shopping-Erlebnisse effizient und umfassend umzusetzen. Dirk Schwindling, Geschäftsführer, TCPOS Die EuroShop war für uns und unsere Partner ein erfolgreiches Ereignis, das uns für den weiteren Verlauf des Jahres stärkt. Die Einzelhändler, die uns besucht haben, nehmen wichtige Impulse für die nächsten Monate mit. Die Themen, die wir adressiert haben, wie Self-Scanning, Mobility, App und mobiles Bezahlen entsprachen dem Trend. Kunden, die an unseren Stand kamen, fragten nach genau diesen Lösungen. Michael Ferschl, Geschäftsführer, implexis Auf der weltgrößten Retail Messe EuroShop haben wir den Messebesuchern unsere smarten Showcases rund um Trends und Technologien der Zukunft präsentiert. Ob smarte Inventuren mit portablen RFID-Scannern oder Echtzeitanalysen von wichtigen Kennzahlen – implexis hat auf der EuroShop die digitale Transformati-

on erlebbar gemacht. Im Mittelpunkt stand dabei die intelligente Omni Channel Lösung für Handelsunternehmen xReach. Diese ganzheitliche Plattform vereint clever miteinander verzahnte Systembausteine, wie ERP, CRM, Analytics, PIM, E-Commerce und DMS. xReach hat unsere Besucher sehr begeistert. Insgesamt war die EuroShop für uns ein voller Erfolg, wir kommen nächstes Jahr gerne wieder. Werner Vogt, Geschäftsführer, Permaplay Media Solutions Die Euroshop 2017 in Düsseldorf war für Permaplay ein voller Erfolg. Mitten in der Bildschirmwelt und somit im direkten Wettbewerb aller Anbieter von Multimedia und Digital Signage konnten wir uns optisch, produktseitig und auch preislich sehr gut positionieren. Im Fokus der zahlreichen Gespräche standen vor allem die für den harten Dauereinsatz am POS entwickelten leistungsstarken Tablet Touch Screen Geräte auf Android Basis von 10“ bis 32“. Diese Geräte erlauben die Wiedergabe von Apps, linearen Videofilmen oder von zuvor freigegebenen HTML Seiten. Startautomatik bei Stromzufuhr und Passwortschutz runden die POS-Funktionen ab. Sven C. Jacobi, Managing Partner, Neo Advertising Die EuroShop 2017 war die beste Messe für unser Unternehmen seit zehn Jahren. Unser Produkt, das ePoster, wurde von über 500 Interessenten in über 14 Ländern angefragt ­ Ob Reseller, Distributoren oder Endkunden – ­u nser Produkt war auf dieser Messe hervorragend positioniert. Werner Strathmann, Vertriebsleitung POS, Pulsa Auf der diesjährigen EuroShop war die Firma Pulsa als Ansprechpartner und Distributor für die Region D-ACH auf dem Stand des koreanischen Herstellers Posbank vertreten. Wir waren äußerst zufrieden mit dem hohen Besucherandrang bereits am ersten Messetag.

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MESSE EuroShop 2017 Als Haupttag erwies sich wieder der zweite Messetag, an dem bestehende Kundenbeziehungen vertieft und neue geknüpft werden konnten. Mein Fazit ist, dass die EuroShop in Düsseldorf endgültig die Leitmesse im Bereich POS und somit ein Muss für alle Kassenhersteller ist. Man findet hier in Düsseldorf beinahe alle namhaften Hersteller aus dem Point of Sale Bereich und muss somit nicht die ganze Welt bereisen. Hiddo Hilboezen, Vice-President Sales für Merchandise Availability Solutions in Deutschland und Benelux, Checkpoint Systems Egal, ob ein Kunde online oder im Geschäft vor Ort einkauft – Bestandsübersicht, Bestandsgenauigkeit und Warenverfügbarkeit sind heute für den Einzelhandel grundlegend, um im Wettbewerb um den Kunden bestehen zu können. Die EuroShop 2017 war für Checkpoint eine ideale Plattform, um Einzelhändlern aus aller Welt dahingehend unsere innovativen und praxiserprobten Systemlösungen zu zeigen. Neben der Quellensicherung standen besonders die RFID-Anwendungen im Fokus. Wir konnten aufzeigen, dass RFID nicht nur im Bekleidungshandel, sondern auch im Lebensmittelhandel großen Nutzen bringen kann. Rouven Sabellek, Senior Produktmanager, Holoco Die Euroshop 2017 ist vorbei und wir blicken auf ereignisreiche Tage in den Düsseldorfer Messehallen zurück. Wir präsentierten uns auf der internationalen Leitmesse für Investitionsgüter des Handels erstmals einem breiten Fachpublikum. Zielsetzung war es, die Möglichkeiten der holographischen Produkt- und Markeninszenierung aufzuzeigen. Die Resonanz der Messebesucher auf unsere holographischen Displays war äußerst positiv. Besonders unsere Neuvorstellungen stießen auf reges Interesse. Wir haben viele spannende Gespräche geführt, konnten Anreize schaffen und haben auch schon konkret neue Projekte anstoßen können. Insgesamt lässt sich die Messe uns als sehr zufriedenstellend bewerten und wir freuen uns auf die nächste Euroshop im Jahr 2020. Oliver Voßhenrich, Managing Director, POS Tuning Udo Voßhenrich POS Tuning hat die EuroShop unter das Motto „Automatisieren – Digitalisieren – Fokussieren“ gestellt. Ein neues, universelles Vorschubsystem, das notwendige und lästige Tätigkeiten, wie das Vorziehen und Ordnen von Waren im Regal automatisiert, kam bei den Fachbesuchern sehr gut an. Damit benötigen Händler nur noch ein einziges System für alle Sortimente. Auch die Digitalisierungstechnologien, wie zum Beispiel die Stock Beacons, die huckepack auf vorhandenen Warenvorschüben alle Warenbewegungen im Regal registrieren wurde begeistert aufgenommen. Die Stock Beacons bilden auch die Basis für den Pocket Shop, dem Shop für die Hosentasche, mit dem POS Tuning eine Wettbewerbstechnologie zu Amazon Go anbietet. Für POS Tuning war die Messe ein voller Erfolg! Stefan Clemens, Area Sales Leader der RetailSparte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux, NCR Die EuroShop zeigte eine enorme thematische Bandbreite in der IT und darüber hinaus. Dennoch ist IT ein zentrales Thema und so konnten wir einen Besucherrekord verzeichnen. Einzelhändler erkennen die Notwendigkeit

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in IT zu investieren, um die Anforderungen ihrer Kunden zu erfüllen und sich gegenüber Wettbewerbern zu behaupten. Die Gespräche waren von Innovation der Kundeninteraktion und insbesondere von den Themen Filialtransformation, Digitalisierung und Unified Commerce geprägt. Carlos Gómez-Sáez, Sprecher der Geschäftsführung, CardProcess CardProcess, Payment-Dienstleister der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, hat im 50. Jubiläumsjahr der EuroShop sein Messe-Debüt gegeben. Ich bin persönlich überrascht von den vielen nachhaltigen und intensiven Kontaktmöglichkeiten, die die Messe uns eröffnet hat: zu Kunden, Banken, Partnern und Medienvertretern. Diese Erfahrung war sehr positiv. Äußerst spannend ist das Umfeld in Halle 6, dem Treff der Payment-Branche. Hier platziert man sich direkt in Nachbarschaft zum Wettbewerb. Michael Kohler, Geschäftsführer, Lime-Tec Die EuroShop ist für uns ein wertvoller Gradmesser, wie sich neue Technologien und Innovationen in der Branche entwickeln und ein wichtiger Event, um mit einem internationalen Publikum in Kontakt zu treten. Allgemein stellen wir dieses Jahr eine sehr positive Stimmung fest. Die Branche geht neue Wege und ist wieder bereit zu investieren. Zentrales Kernthema ist und bleibt Omnichanneling. Als einer der führenden Schweizer Software Anbieter richten wir den Fokus mit unseren Connected Commerce Produkten exakt auf diesen Bedarf. Die Resonanz an unserem Stand zeigte deutlich: Ob 10, 100 oder 1000 POS – Kunden suchen nach massgeschneiderten Lösungen. Individuelle Anforderungen müssen präzise umgesetzt werden. Uns bestätigte der Messebesuch, dass wir mit unseren in höchstem Masse skalierbaren Connected Commerce Systemen am Puls der Zeit sind. Joachim Ostendorf, Geschäftsführer, VKF Renzel Die EuroShop 2017 hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Es haben viele qualitativ hochwertige Gespräche stattgefunden. Die von uns gesetzten Schwerpunkte, zum Beispiel zu Stromversorgungs- und Beleuchtungssystemen am Regal oder Befestigungen für elektronische Preisschilder, sind von den Besuchern sehr gut

angenommen worden. Auf besonderes Interesse ist die neue Generation an „Smart Tablets“ gestoßen. Dabei stehen noch schnellere Reaktionszeiten sowie die Wandelbarkeit eines einzigen Gerätes, zum Beispiel vom Videoplayer in einen Touchscreen, im Fokus. Hilmar Buchwald, Executive Director DACH Region, Aures Technologies Die EuroShop 2017 war aus Sicht von Aures wieder ein Highlight und sehr erfolgreich. Hier finden sich genau unsere Zielgruppen ein. Auch dieses Jahr konnten wir deshalb unser etabliertes Händlernetzwerk pflegen und mit namhaften Handelsmarken zukunftsweisende Gespräche führen. Das Interesse seitens auch potenzieller Geschäftspartner zeigt, dass sich die jahrelange Präsenz definitiv auszahlt. Uns wurde rückgemeldet, dass Aures als ein ernstzunehmender Hardware-Partner für hochwertige mobile und stationäre Kassensysteme wahrgenommen wird. Diese positive Entwicklung werden wir weiterhin ausbauen.


Volker Steinle, Country Manager Deutschland, Adyen Die EuroShop hat uns in diesem Jahr gezeigt, dass immer mehr Händler die wachsende Bedeutung von Payment im Omnichannel als integrativen Bestandteil ihres Unternehmenserfolgs erkennen und das Thema Omnichannel durch veränderte Kundenbedürfnisse immer stärker in den Fokus rückt. Als echter Omnichannel-Zahlungsdienstleister konnten wir bei Fachbesuchern mit unserer Omnichannel Live Demo punkten und Fachbesuchern zeigen, welche Möglichkeiten sich für die Umsatzsteigerung, die Kundengewinnung und -bindung mittels einer datengetriebenen PaymentStrategie ergeben, welche sowohl im Online als auch im Mobile und POS Commerce einheitlich ausgeführt werden muss. Erhebungen haben beispielsweise erst kürzlich gezeigt, dass Kunden bis zu drei Mal mehr Geld ausgeben, wenn Händler kanalübergreifend agieren. Das Feedback der Fachbesucher an unserem Stand hat gezeigt, dass wir mit unserer Online-Erfahrung beim Thema POS Innovationen einführen und das schmerzliche Thema POS-Bezahlungen von einer Kostenstelle hin zu einem Mehrwert für Händler und Kunden gestalten können.

„Star“ in unserem Angebot war dieses Jahr SmartSense for Retail, eine intelligente Ortungslösung für Einzelhändler. Auch unsere neuen 2D-Handscanner-Serien sowie der TC51, ein an das Design von Smartphones angelehnter robuster Mobilcomputer für den Einzelhandel, sind sehr gut bei den Fachbesuchern angekommen. Kurzum: Die Euroshop war für Zebra Technologies wieder ein voller Erfolg. Christoph Brem, Gründer und Geschäftsführer, Inventorum Die fortschreitende Digitalisierung und immer neu entstehende Verknüpfungen zwischen stationärem Handel, ECommerce und mobilen Technologien sind für uns die spannendsten Bereiche, an denen wir stetig weiterarbeiten. Unsere Kunden in einem System, einem Cockpit für den Einzelhandel, das Digitalisierung auf allen Ebenen möglich macht, in Zukunft zu begleiten, ist unser stetiger Anspruch. Die EuroShop ist eine der innovativsten Messen der Branche und verdeutlicht zunehmend die rasante Entwicklung der Digitalisierung. Wir sind auch 2020 gern wieder dabei.

Peter Friedel, Director Retail Solutions DACH and East Europe, Zebra Technologies Auf der EuroShop 2017 hat sich gezeigt, dass wir mit unseren Lösungen den Nerv der Zeit treffen und genau auf dem richtigen Weg sind. Das hat sich auch in den zahlreichen Gesprächen an unserem Messestand bestätigt, der äußerst gut besucht war. Der

Volker Dieckmann, Leiter Vertrieb und Marketing, Superdata EDV-Vertrieb Für uns ist die EuroShop als führende Handelsmesse ein wichtiger Termin in der Jahresplanung zur Kundeninformation und -kommunikation. Hier nutzen wir die Möglichkeit, fachlich anspruchsvolle Gespräche mit unseren Kunden und Interessenten zu führen und neue Lösungen vorzustellen.

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MESSE EuroShop 2017 Auch in diesem Jahr können wir die Messe als vollen Erfolg verzeichnen. Unsere Erwartungen hinsichtlich Besucherzahlen und konstruktiver Gespräche wurden übertroffen. Besonderes Interesse galt zukunftsweisenden Multichannelkonzepten sowie mobilen Anwendungen für Handelsprozesse. Passend hierzu wurde unser Produkt „Mobile App“ in der Kategorie Filialmanagement als Top Produkt Handel mit Bronze prämiert, was uns bei der Ausrichtung unserer Produktentwicklungen bestätigt. Annette Tarlton, Marketing Director, Star Micronics EMEA Die EuroShop 2017 hat sich für Star als außerordentlich erfolgreich erwiesen. Unser Stand zog viele Besucher an, die sich für unsere breite Palette von klassischen und Cloud-basierten POS-Lösungen interessierten – vom Star mPOP über das umfangreiche Angebot an Theken-Lösungen, mobilen Bluetoothund WLAN-Drucklösungen bis hin zum digitalen Belegservice von Star. Da einige unserer mPOS-Partner ebenfalls am Stand vertreten waren, konnten wir unsere Lösungen zusammen mit Software für Einzelhandels-, Gastgewerbe-, Zahlungs-, Warteschlangenverwaltungs- und Kioskanwendungen erfolgreich vorführen. Markus Hövekamp, Geschäftsführer, Verifone Dass wir mit unseren Ideen und Lösungen zur Zukunft des Bezahlens am POS auf dem richtigen Weg sind, wurde uns in vielen guten Messegesprächen von unseren Kunden bestätigt. Große Neugier haben in diesem Jahr das mobile V400m und das Multimedia-Terminal M400 aus der Verifone EngageSerie geweckt. Besonderes Merkmal beider Terminals: Sie können individuell um Apps für Couponing- oder Treueprogramme erweitert werden. So kommen digitale Dienste, die Kunden einen spürbaren Mehrwert bieten, schnell und einfach an den Check-Out. Gerade für Retailer werden solche Dienste immer mehr zum Alleinstellungsmerkmal. Miriam Czepluch-Staats, Leiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, GFOS GFOS präsentierte den nationalen und internationalen Besuchern aktuelle Softwarelösungen für den Retail Bereich. Das Thema Workforce Management, insbesondere die Planung des Personaleinsatzes und -bedarfs, wurden stark nachgefragt. GFOS blickt auf eine erfolgreiche Messe zurück und wird auch im Februar 2020, wenn die EuroShop das nächste Mal ihre Pforten öffnet, wieder dabei sein. Lutz Nungesser, Business Area Manager Retail, Region Central Europe, Mettler Toledo Die EuroShop 2017 konnte als internationale Retail-Leitmesse erneut mit einem qualitativ sehr hochwertigen Publikum punkten und wir sind ausgesprochen zufrieden mit der Besucherresonanz und dem Feedback, das wir auf unsere Neuheiten erhalten haben. Zur unseren Highlights auf der Euroshop 2017 zählten die 800er-Serie, unsere Portfolio-Erweiterung für das Wiegen, Verpacken und Etikettieren im Vorbereitungsraum, die Neuheiten zu unserer FreshWay Touchscreen-Waagenfamilie, darunter die Flat Edition und eine barrierefreie SB-Waage, sowie on top die Retail Suite – eine modulare Software-Suite für ein hochgradig effizientes Waagen- und Datenmanagement. Frieder Hansen, Geschäftsführer, Pyramid Computer Pyramid’s designorientierte SB Touchkiosks waren auf bisherigen EuroShops und EuroCIS immer schon ein Publikumsmagnet, deshalb war es in diesem Jahr auf

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der EuroShop spannend, ob es gelingen würde, Fachbesucher für die neu vorgestellte „unsichtbare“ Technologie der Indoor Lokalisierung zu begeistern. Ab Messemontag bis Donnerstag hatten wir tatsächlich an unserem Stand bisweilen ganze Trauben von Interessenten, die live erfahren wollten, wie präzise unsere PLS Ultraschall-Infrastruktur funktionieren würde. Der wesentliche positive Aspekt für uns hierbei waren die vielen Fachfragen und Anwendungsideen, die an uns herangetragen wurden. Unser ganz klares Fazit: Die EuroShop ist die mit Abstand wichtigste Fachmesse. Pyramid konnte Leads im deutlich dreistelligen Bereich aus 22 Ländern mit nach Hause nehmen. Frank Indenkämpen, Geschäftsleiter, Novus Dahle Sowohl digitale Bezahlsysteme als auch Produktinformationen werden zunehmend am POS auf Tablets dargestellt. Für die sichere Positionierung eines Tablets am POS haben wir das abschließbare TabletSafe entwickelt. Eigenständig oder in Kombination mit unserem RetailSystem kann es vielseitig zum Einsatz kommen. Auch unser modulares Mehrplatzsystem, das eine optimale Raumnutzung möglich macht, stieß bei den Messebesuchern auf großes Interesse. Ein Highlight war dabei der TSS-Teleskoparm mit Schiebemechanismus. Axel Berger, Head of Field Marketing & Distribution, Advantech-DLoG Äußerst positive Resonanz bei der 50. Auflage der EuroShop: Advantech iRetail hat sein umfassendes Angebot an interaktiven Touchcomputern, sowie mobilen POS Systemen auf der EuroShop 2017 präsentiert. Außerdem wurden Neuheiten des Produktportfolios der Partner, wie Eyetracking oder Lösungen zur Datenanalyse, vorgestellt. Zum Erfolg der Messe trugen nicht nur Bestandskunden, sondern auch viele Neukunden bei. Die Messe überzeugt für Advantech iRetail vor allem durch die Internationalität, sowie die Qualität der Besucher. Auch nächstes Jahr wird Advantech iRetail bei der EuroCIS als Hersteller, gemeinsam mit ihren Partnern auftreten. Peter Sliedrecht, CEO, Newland EMEA EuroShop 2017 was a successful trade show for Newland EMEA, full of new ideas, new connections and new solutions. We showcased a well-rounded product portfolio, including OEM Scan Engines, Stationary Scanners, Handheld Scanners,

Tablets, Micro Kiosks and Mobile Computers. Additionally, we showed some of the newest AIDC trends at the stand, giving visitors a sneak preview of some of our new and upcoming products, including hand scanners, an Android micro kiosk and additions to our Symphone smartphone PDA line. This year, Newland brought in a large team of Sales Managers from all over EMEA and we were able to establish new partnerships and strengthen existing ones across the entire region. Overall, we were proud to show Newland to be an innovative company that has rapidly grown into a strong player in the EMEA market. Brigitta Quednau, Geschäftsfeldleitung Ethalon, Ethalon by IT-Informatik Unsere POS-Suite und die Omnichannel-Fähigkeit – allen voran die Tablet-Variante – hat sich als Publikumsmagnet erwiesen. Wir haben unseren Kunden einen Eindruck vermitteln können, welche Herausforderungen im Handel die Zukunft mit sich bringt und welche Lösungen ihn dabei unterstützen können. Mehr als übertroffen wurden unsere Erwartungen hinsichtlich der Besucherzahlen und konstruktiven Gespräche.


Thomas Fell, Senior Vice President Retail, Diebold Nixdorf Die EuroShop 2017 hat uns auch im Jahr ihres 50. Geburtstags wieder eine hervorragende Plattform für den Austausch mit internationalen IT-Entscheidern im Handel geboten. Zum ersten Mal unter der Flagge von Diebold Nixdorf präsent haben wir die Messe genutzt, um unsere Connected Commerce Strategie vorzustellen und sowohl unseren Kunden als auch Marktexperten neue IT-Lösungen für die Filiale vorzustellen.Im Mittelpunkt standen unsere verschiedenen Self-Checkout-Systeme, die für unterschiedliche Kundenbedürfnisse – von großen bis zu kleinen Warenkörben und von Barzahlungen bis zu Kartentransaktionen – jeweils passende Lösungen bieten. Positiv aufgenommen wurden unsere interaktiven Kiosk-Terminals über die Bestellungen verarbeitet und Transaktionen abgeschlossen werden können, ebenso unsere komplett überarbeitete Familie von Leergutrücknahmesystemen. Nicht zuletzt freuen wir uns über das positive Feedback zu unserer TP Application Suite Software, deren Connected Commerce Plattform eine Vielzahl von Touchpoints in der Filiale mit der Backend Infrastruktur der Einzelhändler verknüpfen kann.mIn Summe hat uns die EuroShop eine großartige Möglichkeit geboten, unser Portfolio zu präsentieren und Inspirationen für die Zukunft zu sammeln. Tudor Andronic, Vice President Global Retail, Bizerba Die diesjährige EuroShop war für uns ein voller Erfolg. Auf unserem neu konzipierten Stand konnten wir Vertreter von fast allen großen Retailern aus der ganzen Welt begrüßen. Dabei drehten sich unsere Kundengespräche selten ausschließlich um das Thema Waage. Vielmehr ging es um die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Handel sowie die veränderten Kundenanforderungen über alle Einkaufskanäle hinweg. Bizerba ist seit 151 Jahren führender Partner des Handels und wir sind stolz darauf, unsere Kunden auch im Zeitalter von Retail 4.0 bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen. Raphaela Tegründe, Geschäftsführende Gesellschafterin, LASE PeCo Die Handelsspezialisten der LASEGruppe aus Wesel sind mit der Ak-

zeptanz und dem Erfolg ihres Messestandes auf der internationalen Handelsmesse EuroShop sehr zufrieden. An den fünf Messetagen wurde das besondere Interesse der Fachbesucher aus aller Welt mit großem Erfolg insbesondere auf ihre „Renner“ in der Produktpalette gelenkt. Dies sind u.a. die Kundenfrequenz-Messtechnik, ein Zufriedenheitspanel und eine absolute Neuheit im LASE-Programm für die im Handel gängigen Einkaufswagen: Ein lasergesteuertes System kommuniziert quasi zwischen Einkaufswagen und Kassenzone, ob sich in der unteren Ablage eines Einkaufswagens noch Ware befindet. n

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Sieben Zukunftstrends im Einzelhandel 2017 Beyond Shopping und Geo-Locating: Was Konsumenten erwarten

▲Der stationäre Einzelhandel ist in Großstädten die Einkaufsquelle Nummer 1 – damit dies so bleibt, haben die Köln Arcaden in eine Smartphone-App investiert, die dem Nutzer aktuelle Angebote während seines Shopping Trips anzeigt

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rotz des anhaltenden Hypes im Online-Shopping bleibt der stationäre Einzelhandel die Einkaufsquelle Nummer 1 – zumindest in Großstädten. Neben innovativen Shop-Konzepten erwarten Konsumenten jedoch auch vom Geschäft vor Ort eine direkte digitale Ansprache auf ihrem Smartphone oder einem ihrer Social Media Accounts wie Instagram. Die großen Fashionmarken wie Zara & Co. sind hier schon längst unterwegs und kommunizieren nicht nur digital, sondern auch durch In-

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fluencer Marketing mit ihren potentiellen Kunden. Auch inhabergeführte Läden und Shopping Center sollten auf mehreren Kommunikationskanälen präsent sein und dort Ressourcen investieren. Denn Omnichannel-Angebote werden immer häufiger genutzt, besonders gern von den jüngeren, kaufkräftigen Generationen Y und Z. So haben beispielsweise die Köln Arcaden in eine Smartphone-App investiert, die dem Nutzer aktuelle Angebote während seines Shopping Trips anzeigt.

1. Omnichannel Konzepte werden immer beliebter Kunden fragen den Händler auf Facebook oder per Direct Message in sozialen Netzwerken nach einem bestimmten Produkt und kaufen es daraufhin im Ladengeschäft oder holen es dort ab. Oder aber sie bestellen während ihres Stadtbummels im Shop ihren Wunschartikel und lassen ihn sich nach Hause liefern. Im Alterssegment der 16- bis 39-Jährigen und in Haushalten mit mittlerem und höherem Einkommen wer-


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4. Nach wie vor ein Beruf mit Zukunft: Persönlicher Modeberater Zurück in die Zeiten des Tante EmmaLadens? Persönliche Empfehlungen und die Beratung durch den Verkäufer vor Ort bevorzugen immerhin mehr als die Hälfte aller Kunden. 53 Prozent möchten während des Einkaufens individuell beraten werden: Jeder Fachverkäufer sollte die Produkte seines Unternehmens trotz immer schneller erscheinender Kollektionen gut kennen und sprachlich überzeugen können. 5.  Persönlicher Lieferservice nach dem Shopping Verbraucher verbinden ihren Shoppingtrip immer öfter mit weiteren Freizeitaktivitäten: Die Tüten wollen sie dabei nicht mit sich herumtragen. Mehr als die Hälfte – immerhin 56 Prozent – möchten die neu ergatterten Schätze bevorzugt auf ihrem Weg nach Hause in einer Packstation abholen können oder persönlich nach Hause geliefert bekommen. Concierge-Services, die in der Vergangenheit eher VIPs zustanden, genie-

Fazit Zusammenfassend zeigen die Umfragen, dass vor allem Shopping Center dem Wunsch der Verbraucher nach persönlicher Ansprache und nach virtuellen und realen Begegnungsräumen mit Freunden und der Familie nachkommen sollten. Der Verbraucher erwartet zudem EntertainmentAngebote, die über das Shopping-Erlebnis hinausgehen. In vielen Shopping Centern wird das bereits von den Marketingverantwortlichen umgesetzt.  n

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7.  Praktisch: Das integrierte Treueprogramm Statt der vielen unterschiedlichen Kundenkarten, die unnötig das schicke Portemonnaie ausbeulen, wünschen sich Verbraucher ein integriertes Kundenprogramm, das sämtliche Angebote ihrer Lieblingsstores vereint. Wie dies funktionieren kann, zeigen Shopping Center wie etwa die Köln Arcaden, die dies bereits mit ihrem „Treueprogramm“ in die Praxis umgesetzt haben. Zwar gibt es hier auch noch weiterhin eine physische Karte („Treuekarte“), großes Plus ist jedoch die digitale Karte, die über die App der Köln Arcaden auf dem Smartphone aufgerufen werden kann. Ob exklusive Angebote verschiedener Shops, kostenfreies Parken an bestimmten Wochentagen oder besondere Highlights bei Veranstaltungen im Center: Über die mobile App können die vielfältigen Vorteile des Treueprogramms wahrgenommen werden, ohne Platz im Portemonnaie in Anspruch zu nehmen. Doch wie miteinander konkurrierende Labels auf integrierte Kundenprogramme reagieren, wird sich erst noch in der Zukunft zeigen. Immerhin haben bereits jetzt einige Fashion-Marken ein kartenloses Reward Programm entwickelt.

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6. Geo Locating stark begehrt 39 Prozent der Generation Y (16- bis 24-Jährigen) möchte sich während ihres Shoppingtrips durch einen Blick auf ein GPS-System mit Freunden spontan treffen können. Gemeinsam neue Styles auszuprobieren macht dieser jungen Generation nbesonders viel Ihre Visio erung Spaß beim Shoppen. Geo unLocating-Systeme sere Realisi wie Pokemon Go werden derzeit in vielen Shopping Centern und Geschäften bereits slösungen Beleuchtung Individuelle ekte! oj Pr installiert. für Ihre

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3. Virtuelle Umkleidekabine erwünscht Über neue Angebote und Trends will der Konsument schnellstmöglich und am liebsten individuell online informiert werden: 62 Prozent der Befragten würden es sogar bevorzugen, neue Fashion Kollektionen virtuell anprobieren zu können, um sich das lästige Warten vor den Umkleidekabinen im Store ersparen zu können („Consistency“ – Geschäftsbericht Unibail Rodamco 2015: Umfrage von IPSOS).

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ßen eine immer größer werdende Beliebtheit auch beim Durchschnittskäufer.

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2. „ Beyond Shopping“ – Mehr als ein Einkaufsbummel Shoppen und zwischendrin saftiges Street Food essen und danach gleich ins Kino gehen: Mehr als einem Drittel der Deutschen (36,6 Prozent) gefällt es laut einer aktuellen GfK-Umfrage in Kooperation mit Köln Arcaden, „Top-Services beim Shoppen“, wenn Shoppen und Freizeitaktivitäten, Restaurants und kulturelle Angebote an einem Ort zu finden sind. Und allein 30 Prozent der Befragten gehen in Shopping Malls zum Beispiel nur zum Lunch oder Kaffeetrinken mit Freunden.

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Jede Menge Cash Auf der diesjährigen EuroShop konnten die Bargeldexperten den Entscheidern der Handelsbranche den gewinnbringenden Einsatz von automatisierten Bargeldmanagementsystemen für den POS näherbringen. Unter dem Motto „Bargeld in stetiger Bewegung“ präsentierten sie neueste Lösungen, insbesondere für den Einsatz in Handelssegmenten mit größeren Bargeldaufkommen Der Autor: Oliver Kapahnke, Geschäftsführer Glory Global Solutions (Germany) sicherer gestalten, sondern Mitarbeiterressourcen sinnvoll einsetzen und so die Wertschöpfung insgesamt erhöhen. Zur Erweiterung des Cashinfinity Portfolios präsentierte Glory in diesem Jahr erstmalig den Bargeldrecycler CI-50B für den Einsatz im Front- und Backoffice. Das neue Modul ist besonders flexibel und kann in verschiedensten Verkaufstheken und Kassentischen am POS verbaut werden. Weiterer Vorteil der Lösung ist das große Fassungsvermögen und die parallele Verarbeitung von bis zu sechs verschiedenen Banknoten-Denominationen. Außerdem prüft und erkennt die Lösung gleichzeitig verschiedene Währungssätze.

▲Durch ein automatisiertes Cash-Handling können auf einfache Weise Prozesse optimiert werden

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argeld ist für eine Vielzahl der deutschen Verbraucher immer noch ein sehr beliebtes Zahlungsmittel. Gerade im Hinblick auf Datensicherheit und Flexibilität punkten Münzen und Scheine vor allem bei kleineren Einkäufen. Diese großen Mengen an Bargeld binden allerdings über sämtliche Prozessstufen hinweg unnötig Ressourcen und stellen für Händler aller Branchen oft ein Sicherheitsrisiko dar. Sowohl kleinere Bäckereibetriebe an hochfrequentierten Standorten wie in Bahnhöfen oder Fußgängerzonen, als auch größere Super- und Hypermärkte oder Tankstellen mit 24h-Öffnungszeiten, stehen vor der Herausforderung, die täglich anfallenden Mengen an Bargeld nicht nur effizient, sondern auch sicher zu verarbeiten. Von der Bargeldlogistik durch ein Werttransportunternehmen

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über die Handhabung durch das Personal in den Filialen bis hin zu Investitionen in Kassen- und Backoffice-Systeme ist Bargeld ein großer Kostenfaktor, der oft unterschätzt wird. Viele Händler sehen Bargeld als notwendiges Übel, dem oft nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Durch ein automatisiertes CashHandling können jedoch auf einfache Weise Prozesse optimiert werden, die täglich extrem zeit- und kostenintensiv sind.

Prozesse automatisieren Daher entwickeln die Experten von Glory gemeinsam mit Kunden maßgeschneiderte Lösungen für einen langfristigen Einsatz. Mithilfe moderner Technologie können Händler Cash-Management-Prozesse automatisieren und diese dadurch nicht nur

Das System erkennt fälschungsverdächtige Münzen und Scheine automatisch und reduziert dadurch Betrugsversuche durch Falschgeld. Außerdem lassen sich verschiedene Tresor-Arten integrieren, wodurch die Lösung sich ideal zur Aufbewahrung von Bargeldbeständen in der Filiale eignet. Bargeld ist jederzeit sicher vor unbefugtem Zugriff geschützt.

Schnellere Betriebsabläufe Im vorwiegend münznegativen Handel muss Münzwechselgeld zu jederzeit an allen Kassen verfügbar sein. Glory stellte dafür auf der diesjährigen EuroShop eine neue Lösung zur sicheren Verwahrung von Münzrollen vor. Der CI-100R ist Teil der Cashinfinity Reihe und ermöglicht eine schnelle und effiziente Bestückung der Kassenschubladen. Mitarbeiter sparen durch die Lösung kostbare Zeit und Betriebsabläufe werden beschleunigt. Die Lösung kann einfach in den Kreislauf integriert werden und ermöglicht Händlern ein vollkommen sicheres, geschlossenes und effizientes Bargeldmanagement über mehrere Filialen hinweg. n


TREND Zahlungslösungen

Warum in Deutschland Bargeld noch dominiert In vielen europäischen Ländern ist bargeldloses Bezahlen schon länger nichts Besonderes mehr. Warum aber tun sich die Deutschen so schwer damit? Die Gründe sind vielfältig, liegen aber nicht nur bei den Konsumenten Der Autor: Ralf Ohlhausen, Business Development Director bei PPRO, verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen E-Commerce, Financial Services und IT

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inen Kaffee per Kreditkarte bezahlen, den eigenen Beitrag für ein Gemeinschaftsgeschenk den Freunden direkt per Smartphone überweisen oder beim Bäcker mit dem Smartphone zahlen – in vielen Ländern ist das Gang und Gäbe. Wir Deutschen aber zögern und regen uns über die Begrenzung von BargeldTransaktionen auf.

Mobile Wallets

Zahlungsmittel Nummer 1 In der hitzigen Diskussion rund um Bargeld scheint es eher darum zu gehen, dass sich die Deutschen ungern von der Politik vorschreiben lassen wollen, wie sie was bezahlen; weniger darum, dass in Deutschland generell besonders viel bar bezahlt wird. Sieht man sich die bargeldlosen Transaktionen pro Kopf an, liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld. Bargeld ist allerdings immer noch das „Zahlungsmittel Nummer 1“ im stationären Handel.

Smartphone Payments Eine Alternative zum Bargeld ist das Bezahlen per Smartphone. Es gibt zwei Ansätze, wie Mobile Payment per App an den Kunden gebracht werden soll: Einerseits die reinen Bezahl-Apps, also Apps, deren Hauptzweck die Zahlungsfunktion ist. Andererseits drängen aber auch sogenannte Anbieter-Apps mit integrierter Bezahlfunktion auf den Markt. Anbieter, die in ihrer App zusätzlich eine Zahlungsfunktion integrieren, haben die reinen Bezahl-Apps in Anzahl und Akzeptanz mittlerweile deutlich abgehängt.

Andere Länder Dass in anderen europäischen Ländern – die besten Beispiele sind Schweden und Dänemark – vielfach auf Bargeld verzichtet wird, hängt wohl nur zum Teil an der Mentalität der Menschen. Vielmehr sind politische Weichenstellungen in

▲Die Deutschen lieben Bargeld

Kombination mit einfacher Nutzung und weit verbreiteten Apps sowie Unterstützung und Zusammenarbeit der Banken ausschlaggebend. Mit der Bezahl-App der Danske Bank gibt es in Dänemark faktisch einen mobilen Bezahlstandard, den schon jeder dritte Däne aktiv zum Bezahlen nutzt. Soweit ist Deutschland noch lange nicht.

Mobile Payment in Deutschland Doch in puncto Mobile Payment tut sich etwas. Laut der Visa Digital Payments Study 2016 ist die Zahl der europäischen Konsumenten, die mobile Zahlungsmethoden verwenden, in nur einem Jahr um 200 Prozent gestiegen. Auch die Bundesbürger lassen sich immer häufiger für Mobile Payment begeistern, wobei die Nutzerzahlen bei Weitem nicht an die in Skandinavien heranreichen. Seit Unternehmen wie Apple und Samsung eigene mobile Zahlungslösungen anbieten, muss man sich auch keine NFC-Sticker mehr aufs Handy kleben oder erst die passende Kredit-, EC- oder SIM-Karte anfordern, damit Mobile Payment funktioniert. Mobile Payment besitzt das wohl größte Potenzial, den Deutschen den Abschied vom geliebten Bargeld schmackhaft zu machen.

Seit Jahren preisen Anbieter vielseitig einsetzbare Mobile Wallets an. Auf dem Markt hat sich bislang jedoch noch keine Lösung etabliert. Es fehlen den Mobile-Payment-Angeboten schlichtweg echte Mehrwerte wie Treuepunkte oder besondere Schnäppchenoptionen. Wallets „nur“ als Brieftasche zu verwenden ist zu kurz gedacht. Vereinzelt gibt es zwar schon Händlerspezifische Wallets, wie sie in Deutschland beispielsweise von Starbucks oder in Großbritannien von Tesco angeboten werden. Der große Nachteil liegt hier aber darin, dass sie nur bei diesem einen Händler eingesetzt werden können, was zu Folge hat, dass Verbraucher schnell 20 Händler-Apps auf ihrem Smartphone haben – und das wollen die Wenigsten. Außer einer zugegebenermaßen höheren Bequemlichkeit, bieten Bezahldienste wie ApplePay oder SamsungPay auch keinen Mehrwert, denn sie sind im Grund nur ein virtuelles Abbild der Kreditkarte. Anreize wir Punktesammeln oder exklusive Angebote suchen Verbraucher auch hier bisher vergebens. Dabei könnten solche Mehrwerte die Verbreitung neuer Zahldienste doch massiv beschleunigen.

Loyalty-Anbieter Deshalb bieten einzig Loyalty-Angebote, so scheint es, den Mehrwert, den Verbraucher sich wünschen. Und da es die Mobile Payment Anbieter bislang nicht geschafft haben, Lösungen auf den Markt zu bringen, die Verbraucher begeistern, dreht Payback als Loyalty-Anbieter den Spieß jetzt um und integriert einfach das Bezahlen in seine App. Die Kunden werden es sicherlich danken. Denn sie sammeln dadurch fleißig Punkte und freuen sich über Gutschriften, Sonderangebote und Prämien. Kein Wunder, denn Verbraucher sind nicht daran interessiert anders zu bezahlen, sondern einfach weniger. n POS-Manager Technology 2 • 2017

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TREND Internet of Things

Neue Retail-Technologien für den vernetzten Kunden Retail ist eine der sich am schnellsten wandelnden Branchen, in der technische Innovationen oft als Erstes ausprobiert und übernommen werden. Angesichts des steigenden Wettbewerbsdrucks ist in immer mehr Einzelhandelsbetrieben das Internet der Dinge auf dem Vormarsch Der Autor: Brent Brown, VP und General Manager, Tyco Retail Solutions, Inventory Intelligence und IoT

▲Einzelhändler müssen ihre Kunden während des gesamten Kaufprozesses zuverlässig binden – dies ermöglichen die sogenannten „Endless Aisle“-Optionen des Online-Shoppings sowie die Vernetzung mit Echtzeit-IoT-Daten in den Filialen

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unden sind zunehmend technisch versiert und nutzen zum Einkaufen verschiedene Instrumente und Kanäle. Branchen wie der Einzelhandel müssen sich dieses veränderten Kaufverhaltens bewusst sein und entsprechend anpassen. Der Kunde unterscheidet nämlich nicht mehr zwischen den einzelnen Kanälen, und der Weg bis zum Kauf verläuft selten geradlinig. Bevor Kunden heute Filialen aufsuchen, werden die gewünschten Produkte häufig bereits im Voraus online recherchiert und Produktbewertungen in sozialen Medien gelesen, oder sie lassen sich die Produkte bequem nach Hause liefern.

Der stationäre Handel Dabei ist nicht zu vergessen, dass trotz des zunehmenden Erfolgs des Onlinehandels

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und von zentralen Verkaufsplattformen (Unified Commerce) das klassische Ladengeschäft weiterhin ein wichtiger Schritt im Kaufprozess ist. Unsere aktuelle Studie „Redesigning Retail: What Does The Future Of Physical Retail Look Like?“ („Retail neu gedacht: Wie sieht die Zukunft des stationären Einzelhandels aus?“) hat gezeigt, dass zwar fast die Hälfte (48 Prozent) der Verbraucher finden, dass Online-Shopping besser auf ihre Wünsche zugeschnitten ist, aber 52 Prozent immer noch in Geschäften einkaufen – fast so viele wie noch vor zwei Jahren. Heutzutage betrachten Verbraucher die stationäre Filiale eher als Mittel zur Interaktion mit der Marke und nicht mehr nur als reinen Transaktionsort. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) nutzt Ladengeschäfte vor allem,

um sich die Produkte live und vor Ort anzusehen und sich mit der Marke vertraut zu machen – selbst wenn sie das Produkt dann über einen anderen Kanal kaufen. Deshalb müssen Einzelhändler heute jeden Kontaktpunkt für Kunden einbeziehen, um ihnen ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten. Kunden sollten mühelos und bequem zwischen den einzelnen Kanälen wechseln können und dabei in jedem Kanal ein Gefühl für die Marke bekommen. Überall sollten idealerweise dieselben Funktionen oder Kaufanreize zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist es ist besonders wichtig, seine Kunden während des gesamten Kaufprozesses zuverlässig zu binden. Dies ermöglichen die sogenannten „Endless Aisle“-Optionen des Online-Shoppings sowie die Vernetzung mit Echtzeit-IoT-Daten in den Filialen. So ist der Kunde viel eher geneigt, etwas zu kaufen, der Marke treu zu bleiben und sie sogar anderen weiterzuempfehlen.

Loyale Kunden Loyale Kunden gewinnt man unter anderem, indem man ihre Ansprüche und Erwartungen kennt – und sie natürlich auch erfüllt. In der Welt des Unified Commerce bedeutet dies, das Einkaufserlebnis für den Kunden möglichst komfortabel und ansprechend zu gestalten. Ein positives Einkaufserlebnis hängt längst nicht mehr nur vom Preis ab, denn aufgrund des unter den Online-Händlern herrschenden kontinuierlichen Wettbewerbsdrucks sind Online-Preise heute kaum noch ein Unterscheidungsmerkmal. Vielmehr schätzen es Kunden, beim Shopping das Gefühl zu haben, wirklich im Mittelpunkt zu stehen. Auch wenn einige führende Einzelhändler bereits erkannt haben, dass sie ihren Kunden ein angenehmes Einkaufserlebnis er-


möglichen müssen, werden Verbraucher in Deutschland mit dem aktuellen Angebot oft noch ziemlich enttäuscht. Bei unserer Studie stellte sich heraus, dass viele Verbraucher die Servicegeschwindigkeit im stationären Handel als verbesserungswürdig empfinden: Ein Viertel (25 Prozent) gab an, einen Kauf in einer Filiale aufgrund von langen Warteschlangen schon einmal abgebrochen zu haben. Ein Fünftel (20 Prozent) würde sich virtuelle Warteschlangentickets wünschen, um nicht anstehen zu müssen, und weitere 16 Prozent wünschen sich Apps mit einer „Scan und Kaufen“-Funktion, bei der Artikel beim Stöbern im Geschäft automatisch zum Warenkorb hinzugefügt werden können. Leicht ist es nicht, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen, denn alle Filialen, alle vorhandenen Kanäle sowie die unterstützende Technologie und Software müssen dazu ständig aufeinander abgestimmt werden und in der Lage sein, die erfassten Daten auszuwerten, um daraus Maßnahmen ableiten zu können.

Internet of Things Von der Lieferkette bis zur Kasse und darüber hinaus nutzen immer mehr Einzelhändler neue Technologien, mit denen sie das Potenzial von Big Data ausschöpfen und das Kaufverhalten ihrer Kunden besser einschätzen können. Juniper Research prognostiziert, dass Händler bis zum Jahr 2020 ganze 2,5 Milliarden US-Dollar in IoTTechnologien investieren werden.

Internet of Things in practice Retail is one of the fastest moving sectors and often the initial place for technological experimentation and adoption. As competition steepens the industry is witnessing a new age of the Internet of Things (IoT) in practice. This article looks at how retail is mastering IoT by placing the connected customer at the centre of all decisions. Despite the rise of online shopping and unified commerce, the physical store remains an essential stage in the customers’ journey and the place where retailers have the greatest opportunity to reshape the shopper experience. The key to this will lie in capturing and leveraging store data insights to facilitate a change in store operations to deliver an enhanced customer experience. Erwartungen, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass er erneut bei dieser Marke einkaufen oder sie weiterempfehlen wird. Einzelhändler müssen deshalb dafür sorgen, dass das Personal effizient organisiert ist, um Kunden genau den Service bieten zu können, den sie erwarten – oder falls möglich, die Erwartungen der Kunden sogar noch zu übertreffen. Wird während Spitzenzeiten genügend Personal eingesetzt, so dass sich die Kunden auch dann fachlich kompetent beraten lassen können, zahlt sich diese strategische Personaleinsatzplanung schon bald für den Einzelhändler aus. Mit einer strategischen Ausbalancierung des Verhältnisses Personal zu Kunden lassen sich nicht nur die Margen verbessern, nein, auch die Transaktionsrate steigt dank kürzerer Warteschlangen, wenn sich zum Beispiel Filialmitarbeiter in gehobenen Positionen um komplexere Aufgaben wie Wa-

renrückgaben kümmern. Wird den Kunden ein auf diese Weise angenehm gestaltetes Einkaufserlebnis angeboten, besteht keine Gefahr, dass der Einkauf vorzeitig abgebrochen wird. Von IoT profitiert das Personal aber auch noch in anderen Bereichen: RFID-Technologie erleichtert das Auffüllen von Waren, so dass Einzelhändler Bestandslücken reduzieren oder gar ganz verhindern können. Gerade in diesem Bereich besteht nach Ansicht deutscher Verbraucher großer Verbesserungsbedarf, wie unsere Studie zeigt: Fast zwei Fünftel (38 Prozent) wünschen sich eindeutigere Informationen zu Preisen und Angebotsaktionen. Verbraucher erwarten in zunehmendem Maße, dass auf der Verkaufsfläche kanalübergreifende Informationen zur Verfügung stehen: 70 Prozent würden elektronische Regalschilder und QR-Codes begrüßen, um so den Preisunterschied zwi-

Aufgrund der vielen Innovationen im ECommerce haben sich Kunden darüber hinaus mittlerweile auch an die Vorzüge des Online-Shoppings, wie maßgeschneiderte Angebote, Produktempfehlungen und Treueprämien, gewöhnt. Das bringt stationäre Filialen in Zugzwang, die größer werdende Kluft zwischen Online- und traditionellem Shopping zu überbrücken. Sie brauchen daher Technologien, die auch in der Filiale für ein nahtloses Einkaufserlebnis sorgen. IoT erleichtert es dem stationären Handel, diese Lücke zu schließen, denn durch die damit erfassten Daten können sie Kunden ein personalisiertes, bequemes und ansprechendes Einkaufserlebnis ermöglichen.

Kompetente Mitarbeiter Betritt ein Kunde einen Laden und das Einkaufserlebnis entspricht nicht seinen hohen

▲Loyale Kunden gewinnt man unter anderem, indem man ihre Ansprüche und Erwartungen kennt – und sie natürlich auch erfüllt

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TREND Internet of Things schen Online- und Filialangeboten und den tatsächlichen Warenvorrat besser einschätzen zu können. Fast ein Viertel der deutschen Kunden (23 Prozent) wünschen sich außerdem technisch versierteres Verkaufspersonal, das in der stationären Filiale ein ähnliches Erlebnis wie beim E-Commerce bieten kann, z. B. indem es Online-Bewertungen abruft und auf Wunsch per Tablet oder RFID-Etikett prüft, ob ein Artikel noch auf Lager ist.

RFID-Technologie Von dem Erfolg reiner Onlinehändler unter Druck gesetzt, müssen Unified-CommerceEinzelhändler das Einkaufserlebnis für Kunden nicht nur so bequem und einfach wie möglich gestalten, sondern ihren Geschäftsbetrieb rationalisieren, um Gewinnspannen anpassen zu können. Dies ist etwa über die Nutzung filialinterner Daten möglich, um den Filialbetrieb nach der Nachfrage auszurichten. Kombiniert man Transaktionsdaten mit RFID-Technologie, die präzise Einblicke in den aktuellen Warenbestand liefert, so lässt sich die Nachfrage nach einem Produkt genau ermitteln. Filialleiter können diese Daten auswerten und dann den Bestand entsprechend der Nachfrage anpassen, indem sie zum Beispiel Waren aus Bereichen mit niedriger Nachfrage in einen anderen mit höherer Nachfrage umplatzieren.

Beacons Ortungsbasierte Technologien wie iBeacons, Bluetooth oder WLAN ermöglichen es Einzelhändlern, mit einem Kunden direkt zu interagieren, sobald er die Filiale betritt. Wenn Kunden Push-Benachrichtigungen zustimmen oder sich bei der App des Einzelhändlers anmelden, dann können stationäre Geschäftsstellen ihn anhand seiner früheren Käufe mit saisonalen Empfehlungen begrüßen oder ihm ein individuelles Angebot zu einem relevanten Produkt senden. Diese Technologien ermöglichen es Einzelhändlern außerdem, das Kaufverhalten von Kunden innerhalb der Filiale besser zu verstehen. So lässt sich beispielsweise analysieren, wie viel Zeit Kunden in der Filiale verbringen und an welchen Stellen sie besonders lange verweilen. Zudem können Einzelhändler so schneller auf mögliche Probleme in bestimmten Bereichen reagieren. Alternativ dazu können die Unterneh-

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men Hotspots erkennen, die Kunden nahezu magisch anziehen, und sich diese zunutze machen. Außerdem lässt sich ermitteln, wie hoch der Anteil potenzieller Kunden an der Gesamtzahl aller Kunden ist, die den Laden betreten. Anhand der Kombination aus Kundenfrequenz- und Filialdaten können stationäre Einzelhandelsgeschäfte wichtige Trends im Kaufverhalten erkennen, z. B. im Hinblick auf Spitzenzeiten oder -tage. Zudem können sie auch ermitteln, wie sich externe Marketingmaßnahmen auf die Kundenfrequenz in der Filiale auswirken.

Fazit Prognosen zufolge werden Kunden zukünftig noch mehr „smarte“ Geräte besitzen. Die Auswertung der Daten all dieser Geräte sowie der Informationen, die von filialinterner Technologie erfasst wird, ist kein leichtes Unterfangen – und wirkt sicher auf viele Händler abschreckend. Das zeigt, dass es längst nicht mehr genügt, Daten nur erfassen zu können. Einzelhändler sollten auch in der Lage sein, diese zu analysieren und die gewonnenen Erkenntnisse als Basis für fundierte Marketingentscheidungen zu nutzen. Nur so können sie ihren Kunden das Einkaufserlebnis bieten, das diese heutzutage erwarten. Einzelhändler müssen immer wieder ausprobieren, welche IoT-Technologien für ihre

Anforderungen geeignet sind und welche nicht. Viele legen bereits den Grundstein für eine Verbesserung des Einkaufserlebnisses, und zwar mittels vernetzten Daten und deren Analyse. Da reine Onlinehändler auch mit niedrigen Margen erfolgreich bestehen können, ist es für konventionelle Einzelhändler wichtiger denn je, die Lücke zwischen dem Online- und dem stationären Handel zu schließen. Hier ist das Einkaufserlebnis in der Filiale der entscheidende Faktor, mit dem sie sich von der Konkurrenz abheben können. Die Auswertung von IoT-Daten liefert wertvolle Erkenntnisse, die wiederum eine fundierte Grundlage für wichtige strategische Entscheidungen darstellen. All das ist unverzichtbar, wenn ein stationäres Geschäft dieselben „grenzenlosen“ Einkaufsmöglichkeiten der „Endless Aisle“ und individuelle Angebote ähnlich wie der E-Commerce bieten will. Damit wird Filiale zu einer Umgebung, in der der Kunde das Produkt sehen, fühlen und ausprobieren kann, ohne auf die Informationsmöglichkeiten sozialer Medien verzichten zu müssen, abgerundet durch die umfassende, erweiterte Beratung des Verkaufspersonals. Der stationäre Handel bietet Einzelhändlern enorme Chancen, das Einkaufserlebnis neu zu gestalten. Der Schlüssel dazu liegt in der Erfassung und Analyse von Filialdaten – so gelingt der Wandel des Filialbetriebs für ein optimales Kundenerlebnis. n

▲Ortungsbasierte Technologien wie iBeacons, Bluetooth oder WLAN ermöglichen es Einzelhändlern, mit einem Kunden direkt zu interagieren, sobald er die Filiale betritt


TREND Business Intelligence

Die Daten Designer Wie der Modehandel über Business Intelligence Kundenerwartungen erfüllt und dafür wertvolle Daten aus dem Store nutzt Der Autor: Uwe Hennig, CEO Detego

▲Modisches Gespür allein reicht nicht aus – Modehändler setzen immer mehr auf valide Daten als Entscheidungsgrundlage

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in Maßschneider muss exakt messen, damit der Anzug am Kunden später auch perfekt sitzt. Wer viel Geld für solch einen Maßanzug ausgibt, hat einen hohen Qualitätsanspruch. Doch selbst im klassischen Modeeinzelhandel zeigen Kunden eine neue anspruchsvolle Erwartungshaltung, die es zu erfüllen gilt. Capgemini Consulting vergleicht in ihrer jüngsten Studie die Kundenerwartung an den stationären Einkauf mit dem beim Internet-Shopping. Dort ist der Konsument gewohnt, Preise zu vergleichen, Ware auf Verfügbarkeit zu prüfen und aus verschiedenen Lieferoptionen zu wählen. Damit nicht genug. Der Fashion-Store soll noch mehr leisten: die Sinne ansprechen, „Unterhaltung“ und „Interaktion“ bieten. Ein Anspruch, auf den sich Filialmanagement und Store-Perso-

nal einstellen und mit In-Store Technologien reagieren müssen.

Das digitale Maßband Mit immer mehr technologischer Intelligenz im Store scheinen Modehändler eine Art „digitales Maßband“ für sich zu entdecken. Sie messen, analysieren und entscheiden auf Basis dieser Daten. Wertvolle Echtzeit-Informationen über Bestände, Warenbewegungen, wie Slow-Mover oder Top- Seller, ReplenishmentZyklen und Einkaufspräferenzen erhalten sie über IoT-Technologien (z. B. RFID Deckenlesegeräte) und entsprechende Analyse-Software im Store. Sie werten damit u.a. aus, ob bestimmte Artikel, präsentiert in einer Zone vermehrt anprobiert und folglich gekauft wer-

den als Artikel in einer anderen Platzierung. Die Interpretation dieser Daten soll Warenpräsentation und Kundenlauf optimieren. Die Erkenntnis über Artikel, die zusammen mit in die Umkleide genommen werden oder Artikel, die anprobiert, aber selten oder nie gekauft werden, bringen Händler zu einem präziseren Einkauf ihrer Ware und verhindern hohe Abschreibungsquoten. Ist das Sortiment jederzeit vollständig auf der Fläche? Und wenn ja, wie entwickelt sich die Conversion Rate, d.h. das Verhältnis anprobierter zu gekaufter Ware? Liegt die Filiale mit der Abverkaufs-Geschwindigkeit der Kampagnenware im Plan? Ein aggregierter BI-Report liefert zusätzlich Auswertungen über die Performance des kompletten Filialnetzes.

Der Wunsch nach mehr Diese neu gewonnene Business Intelligence versetzt Mode-Filialisten in die Lage, sehr exakt auf Kundenwünsche einzugehen. Gleich dem Webshop-Mechanismus liefern die InStore Analysen Daten über bevorzugte Zusatzartikel, die sie Kunden unmittelbar als Empfehlung „anderer Käufer“ ausspielen können. IoT-Technologie ermöglicht über Bestandstransparenz durch Permanentinventur eine Reihe von Omnichannel-Services, die der Kunde als selbstverständlich voraussetzt. In-Store Ordering und Reservierung, SameDay- oder Next-Day-Delivery, ein effizientes Click&Collect, Ship-from-Store, Return-toStore und die Online Verfügbarkeitsabfrage eines Artikels im nächstgelegenen Store sind beim Bekleidungskauf schon genauso wichtig wie das modische Kleidungsstück selbst.

Fazit

▲Conversion Rate auf Artikel-Ebene – Chance zur aktiven Steuerung

Daten gilt es zu interpretieren. Moderne InStore-Reporting-Tools bereiten nicht nur die Analysedaten auf und liefern Echtzeit-Berichte, sie sind auch in der Lage, Store-Managern klare Handlungsempfehlungen zu geben und unterstützen ihn aktiv in der Filialsteuerung.  n POS-Manager Technology 2 • 2017

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TREND Omnichannel

Der (Einzel-)Handel im Wandel Omnichannel liegt näher, als Sie denken. Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen – durch Omnichannel-Payment Der Autor: Jean-Marc Thienpont, Managing Director für Point-of-Sale-Lösungen bei Adyen en verschafft Ihnen einen kanalübergreifenden Einblick in das Kaufverhalten Ihrer Kunden. Und dieser Einblick ist Gold wert. Plötzlich ist Omnichannel gar nicht mehr so weit weg. In der Abbildung sehen Sie ein Beispiel dessen, was mit zentralisierten Zahlungsdaten möglich ist. Kartentransaktionen (in diesem Fall aus einem Laden in Manhattan) können über bestimmte Zeiträume hinweg analysiert werden. Eine sogenannte Heatmap zeigt die Onlineaktivitäten der Ladenkunden.

▲Kartentransaktionen können über bestimmte Zeiträume hinweg analysiert werden, eine sogenannte Heatmap zeigt die Onlineaktivitäten der Ladenkunden

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erkaufszahlen stagnieren derzeit: So soll in den USA der Umsatz des Verkaufs von Kleidung und Schuhen bis 2020 lediglich um 0,6 Prozent ansteigen, während die Verkaufsfläche sogar um 0,1 Prozent schrumpfen soll (Quelle: M2 Research). Dort, wo die Zahlen sich verbessern, ist der größte Wachstumsfaktor der Onlinehandel. Hier wird bis 2020 ein Anstieg der Umsätze auf bis zu 632 Milliarden Dollar erwartet (Quelle: Business Intelligence). Stehen die Ladengeschäfte nun also vor dem Aus? Offenbar nicht. Immer mehr große Onlinehändler, darunter Branchenvorreiter wie Amazon oder das Elektronikunternehmen Sonos entscheiden sich dafür, ihr Angebot direkt zum Kunden zu bringen und Ladengeschäfte zu eröffnen – mit großem Erfolg.

Wie kommt das? Diese ursprünglich reinen Onlineunternehmen erkennen, dass Ladengeschäfte noch immer eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielen. In Läden entwickeln Kunden eine starke emotionale Bindung mit der Marke, die ihnen nur hier ein Erlebnis für alle Sinne bieten kann. Nur vor Ort können Produkte berührt, begutachtet und ausprobiert werden. Da diese Händler ihre neuen Ladengeschäfte nicht auf vorhandenen (und traditionellen) Systemen auf-

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bauen müssen, haben sie die Möglichkeit, komplett neue Geschäftsmodelle auszuprobieren. So können sie sich auf die Ansprüche des modernen Kunden sehr viel stärker fokussieren und das Kundenerlebnis neu erfinden. Viele Kunden wollen heutzutage jederzeit die Kontrolle über das Einkaufserlebnis haben. Sie wollen selber bestimmen, wann sie kaufen, wo sie kaufen und wie der Kaufprozess verläuft. Das Ergebnis ist ein vereinheitlichter, kanalunabhängiger Handel, der die Definition des Einkaufens völlig umkrempelt. Bestes Beispiel dafür ist AmazonGo.

Omnichannel ganz nah Das alles klingt natürlich optimal. Jedoch erscheint vielen Händlern die Umstellung auf Omnichannel wie eine gigantische Aufgabe. Das Fulfillment muss zentralisiert, POS-Systeme mit E-Commerce-Plattformen integriert werden. CRM, Bestell- und Warenbestandsmanagement sowie die Teams vor Ort müssen mit der Onlinehandel-Belegschaft koordiniert werden (nicht selten zwei Teams, die sich vielleicht gerade zum ersten Mal treffen). Wir wissen, dass Payment nur ein kleiner Teil in diesem unheimlich komplexen Puzzle ist. Aber die Zentralisierung Ihrer Online- und Ladenzahlungen auf einer Plattform wie der von Ady-

Und das ist erst der Anfang. Omnichannel-Zahlungsdienstleister können Ihnen beispielsweise wöchentliche Berichte erstellen, in denen Sie sehen, aus welchem Teil der Welt die Kunden in Ihren Ladengeschäften kommen. Mit diesen Daten können Sie die Ausrichtung Ihres Unternehmens näher bestimmen. Denn dann wissen Sie, welche Geschmäcker Sie bedienen wollen, ob Sie Expressversand ins Ausland anbieten sollten oder ob es sich lohnt, Ihre Zahlungsmethoden um Karten wie JCB und China UnionPay zu erweitern.

Fazit Die Zentralisierung Ihrer Zahlungen in einer Plattform kann tatsächlich sehr unkompliziert sein. Für die IC Group (die hinter der Marke Peak Performance steht) hat Adyen eine komplette Übersicht der Verkäufe über alle Kanäle hinweg erstellt, um Kunden einen noch besseren Service bieten zu können (siehe vorherige Ausgabe). Und natürlich erleichtert die Zentralisierung Ihrer Zahlungen kanalübergreifende Buyer-Journeys, wovon Sie und Ihre Zielgruppen gleichermaßen profitieren: Click & Collect – 32 Prozent aller Käufer geben an, mehr zu kaufen, wenn sie die Ware im Laden abholen können (Quelle: Drapers Multichannel Report). Endless Aisles, bei denen ein Käufer im Laden einkauft und per App bezahlt, können Verkaufszahlen um bis zu 14 Prozent erhöhen (Quelle: Drapers Multichannel Report). Je mehr Kanäle, desto besser! Käufer, die mehrere Kanäle nutzen können, geben bis zu 9 Prozent mehr Geld aus (Quelle: Business Intelligence). n


TREND Virtual Reality

Die Handelsfiliale kommt nach Hause – 360 Grad Blick auf jeden Sortimentsbereich Ein App-Modul ermöglicht es Handelskunden per Video mit 360 Grad Rundumblick durch die Filialen zu spazieren und sich per „Virtual Reality“ von zu Hause aus über das aktuelle Sortiment zu informieren

▲Über die App des Einzelhändlers werden die Kunden eingeladen, sich den Markt und seine Warenbereiche mit einem 360° Video anzuschauen

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in neues Modul ermöglicht es Kunden, vollständig virtuell in die stationäre Shoppingwelt einzutauchen. Über die App des Einzelhändlers werden die Kunden eingeladen, sich den Markt und seine Warenbereiche mit einem 360° Video anzuschauen. Durch die Bewegung des Smartphones kann der Betrachter alle umliegenden Bereiche entdecken. Die Videos lassen sich auf allen gängigen iOS und Android-Smartphones aufrufen und haben die schönsten Effekte auf VR-Brillen.

Zu Hause im Supermarkt „Wir arbeiten jeden Tag am Erscheinungsbild unserer Märkte und das wollten wir jetzt auch mit unserer App erlebbar machen“, erklärt Peter Dornseifer, Geschäftsführender Gesellschafter der Dornseifer Supermärkte. „Dazu haben wir unsere Märkte in 360° Videos aufgenommen und diese von der Online

Software in unsere Dornseifer-App integrieren lassen. Kunden können auf diese Weise unsere Märkte auch von zu Hause aus begehen und sich die unterschiedlichen Warenbereiche, insbesondere unsere Frischetheken, anschauen. Die Videos sind interaktiv, d. h. man kann beim Durchgang durch die Filialen anhalten und sich einzelne Bereiche gesondert anschauen.“ Die neue Trend-Technologie erlaubt es Händlern, ihre Märkte mit 360° Videos erlebbar zu machen und ihren Kunden einen spannenden Event auch außerhalb der Einkaufsfläche zu bieten. Die intensivere Interaktion verbessert die Identifizierung des Kunden mit dem Händler und stärkt die Kundenbindung.

Mehrwert für Kunden Die im Sauerland ansässige Dornseifer-Unternehmensgruppe gehört mit 17 Frischemär-

kten zu den größten selbstständigen Händlern der Rewe Group und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter. Mit der „Dornseifer-App“ erreicht das erfolgreiche Einzelhandelsunternehmen seine Kunden auch außerhalb seiner Filialen. Neben vielen praktischen Informationen wie Öffnungszeiten, Veranstaltungshinweisen und den wöchentlichen Angeboten bietet die Dornseifer-App auch tolle Zusatzfunktionen wie Cocktailrezepte, eine Einkaufszettel- und Feedback-Funktion, die es Kunden schnell, unkompliziert und auf Wunsch anonym erlaubt, ihr Feedback abzugeben. „Mit der Software Prestigeenterprise ist die Inhaltspflege der App wirklich einfach. Auch das komplette Redesign des Corporate Designs ließ sich ganz unkompliziert umstellen“, berichtet Peter Dornseifer. „Die hohen Nutzungszahlen haben uns überrascht. Wir freuen uns, unseren Kunden diesen modernen mobilen Service bieten zu können.“ n POS-Manager Technology 2 • 2017

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MARKTÜBERSICHT Digital Signage

Von Mini bis Maxi Von elektronischen Preisschildern bis zur intelligenten Umkleidekabine – ein Überblick über die vielen verschiedenen Möglichkeiten mit Digital Signage n Ameria Firmenname: AMERIA GmbH Adresse: Gutenbergstraße 7, 69120 Heidelberg Telefon: +49 6221 43 43-300 E-Mail: press@ameria.de Internet: www.ameria.de Kontakt: Dr. Johannes Tröger

Virtual Promoter Virtual Promoter schafft ein neues Einkaufserlebnis: Infotainment, Gamification und virtuelle Beratung begeistern Kunden im stationären Handel. Kunden werden erkannt und von einem lebensgroßen Avatar angesprochen. Mit einfachen Gesten können sie interagieren. Das Gefühl einer echten Mensch-zu-Mensch-Kommunikation entsteht. Virtual

BrightSigns neue Mediaplayer für Digital Signage der Serie 3 präsentieren sich mit in einem neuen Look. Zu den Technologieaktualisierungen gehören u.a. eine M.2-Schnittstelle für Wi-Fi-Antennen und ein Festkörperlaufwerk (M.2 SSD). Ihr neues schlankes und elegantes Industriedesign mit einer flachen Bauhöhe von nur etwa 2,5 cm ermöglicht eine fast beliebige Platzierung der Geräte. Alle Player arbeiten mit H.265 und HTML5. Die zwei Top-Produktlinien XD und XT verfügen über eine Hardware-beschleunigte H.265 Video-Dekodierungs-Engine zur Wiedergabe von 4K HDR 10-bit Videos. BrightSign’s lineup of digital signage media players has been completely redesigned with a portfolio of technology updates including an M.2 interface for Wi-Fi antennae or a solid-state drive (M.2 SSD). Each player boasts a sleek new industrial design with a very slim profile under 1” in height that makes it possible to place the players virtually anywhere. All new players integrate H.265 (HEVC playback features) and HTML5. The top two product lines (XD and XT) offer a hardware accelerated H.265 video decoding engine capable of 4K HDR 10-bit video playback.

Promoter ist im stationären Handel vielseitig einsetzbar – im Schaufenster oder direkt neben den Produkten im Geschäft. Darüber hinaus kann der lebensgroße Avatar auch auf Messen und Events Ihre Besucher begeistern.

Anwendungsbereiche / Scope of application

Anwendungsbereiche

Vorteile für den Einzelhandel / Benefits for retailers

Stationärer Handel: im Schaufenster und auf der Ladenfläche. Überall, wo Kunden, Besucher oder Gäste auf besondere Art angesprochen werden sollen.

Umfassendes Produktangebot vom preisgünstigen Einsteiger- bis hin zu leistungsstarken und besonders gut ausgestatteten Playern, die BrightSign-typische Zuverlässigkeit und Stabilität, einfache Implementierung, Kompatibiltät mit verbreiteten CMSSystemen. Comprehensive family extending from highly affordable units to high performance fully featured players, signature BrightSign reliability and stability, ease of deployment, compatibilty with popular CMS systems.

Vorteile für den Einzelhandel Aufmerksamkeit wird gesteigert. Passanten und Kunden werden auf Produkte und Marken aufmerksam gemacht. Kundenfrequenz und damit auch der Umsatz werden gesteigert. Der Händler behält die Kontrolle darüber, wann welche Inhalte zu sehen sind und kann diese entsprechend Uhrzeit, Kundengruppe und Aktionsprogrammen anpassen. Dank der Erfolgskontrolle durch die Datenerhebung auf Virtual Promoter können Angebote für unterschiedlichste Zielgruppen und Produkte bereitgestellt werden.

n BrightSign Alle Angaben laut Hersteller

BrightSign Series 3 Players

Firmenname: BrightSign, LLC Adresse: Unit 9c, The Michael Young Centre Purbeck Road, Cambridge CB2 8QL, United Kingdom Telefon: +44 1223 91 18 42 E-Mail: pgillet@brightsign.biz Internet: www.brightsign.biz Kontakt: Pierre Gillet

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POS und Displays im Einzelhandel, Kioske, Gastronomie- und Hotellerie, Wegeleitsysteme Retail Point of Sale, Retail Display, Kiosks, Hospitality, Wayfinders

n Concept International Firmenname: CONCEPT International GmbH Adresse: Zweibrückenstr. 5-7, 80331 München Telefon: +49 89 9 61 60 85 20 E-Mail: sales@concept.biz Internet: www.concept.biz Kontakt: Michael Eder

Mini-PC F105D Der lüfterlose Signage-PC mit Skylake Grafik: Mit dem F105D präsentiert Giada, einem Branchenführer für Signage-PCs, sein neuestes Einstiegsmodel aus der Lüfterlos-Reihe.


Der extrem flache F105D verfügt mit Quadcore „Apollo-Lake“-CPU sowie Intels Skylake Grafik der 6. Generation über energieeffiziente Prozessor Technologie verknüpft mit flotter Grafikleistung bei 4K-/UHD-Auflösung. Sein minimaler Stromverbrauch von lediglich ca. 4 Watt (SDP) und der Verzicht auf Lüfter prädestiniert ihn für 24h Digital Signage Betrieb, wie z. B. in Stelen, Kiosksystemen und hinter Anzeigetafeln. Dabei können sogar zeitgleich zwei Screens angesteuert werden. Fanless Signage-PC with powerful Skylake Graphics: Giada – a leading Signage-PC manufacturer – releases its newest entry-level player of the fanless series. The ultra-thin F105D runs a Quadcore CPU (Intel Apollo-Lake series) with Skylake graphics (6. Gen.), which results in energy-efficient processing power and smooth rendering and video display up to 4K/UHD. It‘s power consumption of only 4 watts (SDP) and fanless design proposes the usage for 24/7 Digital Signage usage like in totems, kiosk systems and behind public displays. Even two screens can be connected at the same time.

Kundeninteresses. Die Benutzeroberfläche ist mit 23 Sprachen international flexibel, eingeholte Informationen können ausgedruckt und mitgenommen, sowie Informationen per QR-Code auf das Smartphone übertragen werden. Mit dem neuen kompas Feature „kompas POS.pointer“ kann der Handel interaktives Digital Signage in eine moderne Produktpräsentation im Regal nahtlos integrieren. Wählt der Nutzer ein Produkt auf der Stele aus, so leuchtet es im Regal nebenan auf. Der Nutzer kann nun das Produkt ausprobieren und gleich mitnehmen.

Anwendungsbereiche Baumärkte, Servicestationen, POS

Vorteile für den Einzelhandel Stärkung der Kundenbindung, Integration des Online-Stores im stationären Geschäft, Daten sammeln und Bedarf ermitteln, mehr Abverkauf, mehr Service für den Kunden

n Dimedis Firmenname: dimedis GmbH Adresse: Dillenburger Straße 83, 51105 Köln Telefon: +49 221 92 12 60-52 E-Mail: pschroeder@dimedis.de Internet: www.kompas-software.de Kontakt: Patrick Schröder

n EllaFashion Firmenname: MariElla Labels Germany Telefon: +49 4747 93 11 10 E-Mail: info@ellafashion.com Internet: www.ellafashion.com

kompas im Einsatz: Bosch Experience Zone Die Bosch Experience Zone ist ein innovatives Shop-in-Shop Projekt in Baumärkten, das weltweit umgesetzt wird. Zentrales Ziel ist es, eine Markeninsel zu schaffen, in der die Kunden Informationen und Inspirationen erhalten sowie Produkte praxisnah ausprobieren können. Die Bosch Experience Zone verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und integriert interaktives Digital Signage in einem modernen Ladenbau. Das zentrale Informationsterminal wird mit der Digital Signage Software kompas des Kölner Softwarehauses dimedis betrieben. Als Eyecatcher in der Experience Zone verstärkt das Terminal die Kundenbindung und regt mittels eines Touchmonitors zu Kauf und Interaktion an. Nebst informativem Mehrwert rückt das Terminal die Boschprodukte in den Mittelpunkt des

Intelligente Umkleidekabinen Smarter Fitting Rooms EllaFashion hat sein EllaFittingRoom-System eingeführt – eine intelligente Technologie, die die Art und Weise revolutioniert, in der Kunden und Belegschaft die Umkleidekabinen in Modegeschäften nutzen. Das System integriert Touchscreen-Displays in jede Umkleidekabine, die für eine Vielzahl nützlicher Funktionen verwendet werden können. Beim Eintreten in die Umkleidekabine können Kunden den Bildschirm verwenden, um bei Bedarf um einen Assistenten zu bitten, verschiedene Größen und Farben auszuwählen oder

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Die ganze Welt der Digital Signage Player Entry Level Player ab 100 €

Unsere Systeme sind im Einsatz bei:

High Performance Quad Core Kaby-Lake NVIDIA Grafik

Spezial OPS Plug-in Player All-in-One Player Markennamen und Logos sind Eigentum des jeweiligen Unternehmens

CONCEPT International GmbH I Zweibrückenstr. 5-7 I 80331 München I Tel.: +49 (89) 961 60 85-20 I sales@concept.biz I www.concept.biz


MARKTÜBERSICHT Digital Signage um die Verfügbarkeit eines Artikels zu prüfen. Sie können auf ihrem bisherigen Einkauf basierende vorgeschlagene, verwandte Artikel ansehen und auf zusätzliche Informationen über die Marke, deren Kundenbindungsprogramme

The Epson SureColor SC-T-family is a series of 4 color large-format-printer, which grant high quality prints even with their high printing speed. This series offers solutions of 24 inch (61 cm), 36 inch (91,4 cm) and 44 inch (111,76 cm) width and has been designed for high duty tasks in the areas of Graphic, CAD and PoS. The Epson PrecisionCore TFPPrinthead guarantees in combination with the UltraChrome XD ink long lasting poster prints in natural colors. The SureColor SC-T5200 is the 36 inch (91,4 cm) wide variant of the series and offers like the 44 inch unit a scanning unit as option.

Anwendungsbereiche

und alle Details personalisierter Angebote zugreifen. EllaFashion has launched its EllaFittingRoom system – a smart technology that revolutionises the way customers and staff use changing room facilities in fashion stores. The system integrates touch screen displays into each individual fitting room which can be used to perform a variety of useful functions. Upon entering the fitting room, customers will be able to use the screen to call for an assistant if they require; choose different sizes and colours or check on product availability; view suggested related items based on their shop so far; and access additional information about the brand, its loyalty programmes and any details on personalised offers.

Druck von Grafiken, Postern, Plakaten, CAD, GIS, PoS auf einer Vielzahl Materialien

Anwendungsbereiche / Scope of application

Firmenname: HOLOCO GmbH Adresse: Gründelbusch 31, 58099 Hagen Telefon: +49 2331 3 41 50 90 E-Mail: rs@holoco-display.com Internet: www.holoco-display.com

Modehändler Fashion retailers

Vorteile für den Einzelhandel / Benefits for retailers Im Wesentlichen versorgt das System den Kunden auf Knopfdruck mit der Zweckmäßigkeit eines persönlichen Verkäufers. Neben der angenehmeren Einkaufserfahrung des Kunden setzt es Zeit für das Personal frei, das für produktivere Arbeiten eingesetzt werden, Verkäufe anstoßen und die Effizienz der Betriebsabläufe steigern kann. The system, in essence, provides customers with the convenience of a personal shop assistant at the touch of a button. Alongside enhancing the customer’s shopping experience, it also frees staff time that can be channelled towards more productive work tasks that can drive sales and improve a store’s operational efficiency.

n Epson Firmenname: Epson Deutschland GmbH Adresse: Otto-Hahn-Str. 4, 40670 Meerbusch Telefon: +49 2159 5 38-0 E-Mail: info@epson.de Internet: www.epson.de

Vorteile für den Einzelhandel Inhouseproduktion von Postern und Plakaten reduziert deutlich die Wartezeit auf neues POS-Material, kostengünstiger und effizient, hohe Flexibilität, schnelle Reaktion möglich, Produktion auf einer Vielzahl Materialien möglich.

n Holoco

Interaktiver HOLOCO Gondelkopf für Nescafé Dolce Gusto Ein hoch individueller Gondelkopf mit holographischer Technologie als Highlight: Die seitlichen Flächen wurden digital bedruckt. Die aufgestellten Kapselmaschinen und das mittlere Fach für die Kapselpackungen sind individuell ausgeleuchtet. Warentrenner und -vorschub ergänzen das Kapselpackungsfach. Das untere Warenfach ist optimiert für möglichst viele Maschinenverkaufspackungen. Über integrierte Taster hat der Kunde die Möglichkeit weitere Informationen über die Maschinen und die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Getränke abzurufen.

Anwendungsbereiche Bundesweit in zahlreichen Filialen von Saturn und Media Markt

Alle Angaben laut Hersteller

Epson SureColor SC-T5200 Die Epson SureColor SCT-Serie ist eine Familie 4c-Großformatdrucker, die bei sehr hoher Geschwindigkeiten eine gute Druckqualität erreichen. Diese Serie wurde speziell für Anwendungen in den Bereichen Grafik-, CADund PoS konzipiert. Die Reihe besteht aus einer 24 Zoll (61 cm), 36 Zoll (91,4 cm) und einer 44 Zoll (111,76 cm) Variante. Der Epson PrecisionCore TFP-Druckkopf sorgt mit der UltraChrome XD Ink für langhaltende, naturgetreue Farben auf Postern und Plakaten. Der SureColor SC-T5200 ist der 36 Zoll (91,4 cm) breit druckende Vertreter der Serie und wie die 44 Zoll Variante optional auch mit Scaneinheit verfügbar.

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Vorteile für den Einzelhandel Die HOLOCO NDG Gondelköpfe funktionieren als beeindruckender Kundenstopper. Das Zusammenspiel von virtuellen Inhalten und realen Produkten fasziniert den Betrachter und lässt ihn vor dem Gondelkopf verweilen. Die Absatzsteigerung gegenüber normalen Platzierungen sind hoch signifikant.

n Ingram Micro Distribution Firmenname: Ingram Micro Distribution GmbH Adresse: Heisenbergbogen 3, 85609 Dornach bei München Telefon: +49 89 42 08 18 66 E-Mail: DE-PAVG-Sales@ingrammicro.com Internet: www.ingrammicro.de Kontakt: Oliver Weiß


MultiSync P484 Das 48” (122 cm) große Display MultiSync P484 ist die perfekte Wahl bei geringen und mittleren Betrachtungsabständen in Einzelhandelsgeschäften, Installationen zur Anzeige von Passagierinformationen, Fast-Food-Restaurants und an allen anderen öffentlichen Orten. Hervorragend erkennbare Inhalte in hell erleuchteten Umgebungen, modernes und schlankes Design, zukunftsorientiert, dank Erweiterung mittels OMI (Open Modular Intelligence), für den Dauerbetrieb (24/7) in anspruchsvollen Anwendungsbereichen. The 48” MultiSync P484 is the perfect choice for short and medium viewing distances in retail environments, passenger information, quick service restaurants and all other public spaces. Clearly visible messages even under varying and demanding ambient conditions, modern and slim design, Future Ready with Open Modular Intelligence Expansion, Missioncritical 24/7 ready operation, All-in-one Signage solution integrated.

Anwendungsbereiche / Scope of application Einzelhandel Retail environments

Vorteile für den Einzelhandel / Benefits for retailers Vermitteln Sie Ihre Botschaft wirkungsvoll, nahtlos und einfach, um die überzeugendsten Ergebnisse zu erzielen. Deliver your message with impact and seamless simplicity for the most convincing results.

n Marketing-Displays Firmenname: marketing-displays GmbH & Co. KG Adresse: Donatusstraße 22, 50767 Köln Telefon: +49 221 95 94 02-0 E-Mail: mdverkauf@marketing-displays.de Internet: www.marketing-displays.de Kontakt: Tobias Wagner, Jörg Sommerhäuser

customized and adapted to prevent from vandalism on request. Optionally, marketing-displays offers this digital signage column with touch function and in various sizes (up to 65”).

Anwendungsbereiche / Scope of application Shoppingcenter, Informationen, Messe und im Verkauf Shopping center, information, trade fair and sale

Vorteile für den Einzelhandel / Benefits for retailers Da beide Bildschirme separat angesteuert werden können, können die Einzelhändler verschiedene Inhalte auf die Stelen spielen und so ihre Kunden in bestimmten Situationen und Bereichen gezielter Ansprechen. Eine hohe Helligkeit und bewegte Bilder schaffen eine hohe Aufmerksamkeit, zudem ist die Bedienung der Stele durch die eigens hierfür entwickelte Software mdsigange einfach. Hier werden keinerlei Fachkenntnisse benötigt. Mit nur ca. 180 mm Bautiefe ist die InfoStele Plano Duo 42 schlank und benötigt auf engen Raum nur wenig Platz. Since both screens can be controlled separately, retailers can play different contents on the columns, and provide their customers targeted solutions in specific situations and areas. High brightness and moving pictures attract the attention, and the operation of the column is very easy thanks to the special developed mdsignage software. No specialist knowledge is required. With a construction depth of only 180 mm, the InfoStele Plano Duo 42 is slim and requires little space in a narrow space.

n Mettler Toledo Firmenname: METTLER TOLEDO Adresse: Ockerweg 3a, 35396 Gießen Telefon: +49 641 507-343 E-Mail: info.retail@mt.com Internet: www.mt.com/retail Kontakt: Inga Holzhausen

MTRS DisplayManager

InfoStele Plano Duo 42 Die InfoStele Plano Duo 42 ist eine Digital Signage Stele aus dem Hause marketing-displays mit zwei integrierten 42“ Bildschirmen (2x 700 cd/m² Panel). Durch Integration von 2 separaten mdsignage Mediaplayern können beide Bildschirme der Stele mit unterschiedlichen Inhalten bespielt werden. Eine 3G Unterstützung erlaubt es, die InfoStele Plano Duo 42 bei Bedarf auch autark zu bedienen, es ist kein W/LAN Anschluss vor Ort notwendig. Front- und Rückseite der Stele sind individualisierbar und auf Wunsch vor Vandalismus geschützt. Optional bietet marketing-displays diese Digital Signage Stele auch mit Touchfunktion und in verschiedenen Größen an (bis 65“). The InfoStele Plano Duo 42 is a digital signage column from the company marketing-displays with two integrated 42” screens (2x 700 cd / m² panel). By integrating 2 separated mdsignage mediaplayers, both screens of the column can be played with different content. A 3G support makes it possible to remotely operate the InfoStele Plano Duo 42 if required. No Wi-Fi connection is necessary on site. The front and back plate of the column can be

Werben an der Waage: Mettler Toledo gibt Marketingabteilungen mit dem MTRS DisplayManager ein einfach zu bedienendes Werkzeug an die Hand, um auf Waagenbildschirmen und über das Theken-TV perfekt getimte Kaufimpulse an den Frischetheken zu setzen. Retailer können diese ertragsattraktiven Instore-Marketing-Kanäle mit dem MTRS DisplayManager vollumfänglich in ihr Waagenmanagement einbetten. MTRS DisplayManager unterstützt POS Marketing auf Mettler Toledo Touchscreen-Waagen sowie weiteren digitalen Abspielgeräten. Playlists lassen sich per Drag & Drop einfach auf Filialen und Kanäle zuweisen. MTRS unterstützt u.a. das Einspeisen von RSS-Feeds, Slideshows, Videos, URL-Streaming sowie PLU-gestützte Cross-Selling-Kampagnen. On-scale Advertising: With DisplayManager, MTRS enables marketing departments to add perfectly-timed purchase triggers to on-scale displays and videoscreens at fresh food counters. MTRS DisplayManager allows retailers to maximize the potential of these sales-generating, in-store marketing channels by making it easy for them to manage the content shown on the scale displays. DisplayManager supports POS marketing on Mettler Toledo touchscreen scales and on other digital display devices around the store. Playlists are easily allocated to specific stores and channels via „drag & drop“. From playing slideshows and videos to RSS feeds and URL streaming, DisplayManager supports a wide variety of image and video streaming formats as well as PLU-based cross-selling campaigns.

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MARKTÜBERSICHT Digital Signage n Provisio

n Shuttle

Firmenname: PROVISIO GmbH Adresse: Wilhelm-Schickard-Str.1, 48149 Münster Telefon: +49 251 84 69 24-0 E-Mail: info@provisio.com Internet: www.provisio.com Kontakt: Martin Kurze

Firmenname: Shuttle Computer Handels GmbH Adresse: Fritz-Strassmann-Str. 5, 25337 Elmshorn Telefon: +49 4121 476-860 E-Mail: sales@shuttle.eu Internet: www.shuttle.eu

Shuttle All-in-One-PC X50V6 SiterCaster CMS & SiteKiosk SiteCaster CMS auf Basis von SiteKiosk verwandeln Windows- oder Android-basierte Geräte in Displays für interaktives Digital Signage. Ob am POS für Produktinformation, In-Store Marketing, Produktauswahl oder für Mitarbeiterinformation oder Schulungen, SiteKiosk bietet die Basis für einfach zu bedienende vielfältige Anwendungen. Maßgeschneiderte Lösungen, die sich an den Bedürfnissen des Handels und der jeweiligen Produkte orientieren sind mit SiteKiosk realisierbar, ohne dass aus einem Marketing-Projekt ein dauerhaftes IT-Projekt wird. SiteCaster CMS is based on SiteKiosk and turns Windows or Android-based devices into interactive digital signage displays. Whether for product information, in-store marketing, point of sale or employee information and training, SiteKiosk provides the basis to deploy digital signage for any type of need. SiteKiosk and SiteRemote let you create tailor-made advertising solutions geared toward your products and services without making a large investment in IT development and personnel.

n Pulsa Firmenname: PULSA GmbH Adresse: Landweg 6, 32339 Espelkamp Telefon: +49 5743 9 31 97-0 E-Mail: info@pulsa.de Internet: www.pulsa.de Kontakt: Christian Manske

Mit dem X50V6 stellt Shuttle seine neueste All-in-One PC-Plattform vor. Das Gerät kommt komplett ohne Lüfter aus und ist somit geräuschlos und wartungsarm. Das X50V6 eignet sich als Kassensystem mit Kundendisplay und lässt sich zusätzlich mit einem externen Digital-Signage-Bildschirm verbinden. Charakteristisch hierbei ist das IP54-zertifizierte Frontpanel mit Bildschirm und Lautsprechern, das vor Spritzwasser und Eindringen von Staub geschützt ist. Speicher, Laufwerk und Software, beispielsweise Windows Embedded POSReady 7 oder Linux, müssen noch ergänzt werden. Das Modell wird voraussichtlich ab Mai 2017 auf dem deutschen Markt verfügbar sein. The X50V6 is the latest all-in-one PC platform from Shuttle. The machine does away completely with any fans and thus is virtually silent and low maintenance. The X50V6 is intended for use as a cash drawer with a display for customers and an extra digital signage display. Key feature here is the IP54-certified front panel with its display and speakers which is protected from splashing water and dust. Memory, drives and and software, i.e. Windows Embedded POSReady 7 or Linux, are not included. The X50V6 is expected to be available on the German market from May 2017.

Anwendungsbereiche Verwendung als Kassensystem mit Kundendisplay und einem Digital-Signage-Screen

Vorteile für den Einzelhandel Ein Gerät für Kasse und Digital Signage, platzsparende Lösung, vollkommen lüfterlos, wartungsarm und energiesparend

Alle Angaben laut Hersteller

ANKER Mobile Media Pillar Der ANKER Mobile Media Pillar bietet Ihnen die ideale Plattform für den agilen und zugleich sicheren Einsatz Ihrer mobilen Endgeräte. Bleiben Sie mit Ihrem Kassensystem mobil und positionieren Sie Ihr Tablet oder ein beliebiges Gerät mit der VESA-Halterung einfach, bequem und sicher auf dem Media Pillar. Ob als Touchscreen-Kasse, Kiosksystem, Kundeninformationscenter oder Verkaufsassistent: Mit dem Media Pillar werden Tablets erfolgreich in den Handel integriert. Er kann schnell und einfach überall dort aufgestellt werden, wo Sie Ihre Kunden ansprechen möchten. Die stabile Bodenplatte aus Metall und das versteckte Sicherheitsschloss der Tablethalterung geben Ihnen dabei 100 Prozent Sicherheit. The ANKER Mobile Media Pillar offers you the ideal platform for a mobile and simultaneously secure use of your mobile devices. Position your tablet or any desired device, conveniently and securely on the media pillar with a VESA mount. Whether it is used as a kiosk system, customer information centre or sales assistant: With the Mobile Media Pillar, you are keeping pace with the times. It can be set up quickly and easily wherever you would like to address your customers. The sturdy base plate made of metal and the hidden security lock of the tablet mount give you a maximum of security.

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n ViewSonic Technology Firmenname: ViewSonic Technology GmbH Adresse: Fürst-Leopold-Platz 1, 46284 Dorsten Telefon: +49 2362 95 44-805 E-Mail: sales_de@viewsoniceurope.com Internet: www.viewsonic.de Kontakt: Sonja Praschberger

CDM5500R Präsentation, Content-Erstellung und die Informationsübertragung könnten nicht einfacher sein als mit dem neuen ViewSonic CDM5500R. Ausgestattet mit einem internen Media-Player bietet Ihnen dieses kommerzielle Display bereits ab Werk alles, was Sie für perfektes Digital Signage benötigen. Mit einem


leistungsstarken Prozessor und 16 GB Speicherplatz (erweiterbar auf 32 GB) sorgt der eingebaute Media Player für stundenlangen, reibungslosen, hochauflösenden MultimediaContent. Der CDM5500R verfügt außerdem über integriertes LAN / WiFi zur einfachen Anbindung an das Internet. Zudem zählen zu den kommerziellen Features ein interner Scheduler, das Edge-4-Edge-Design für Multi-Display-Setups und die Möglichkeit 24 Stunden, 7 Tage die Woche, zuverlässig Informationen und News zu übermitteln. Physical deployment, content creation, and message delivery couldn’t be easier than with the ViewSonic CDM5500R. Featuring an internal media player this commercial display gives you everything you need for easy digital signage – right out of the box. Loaded with a powerful, high-performance processor and 16GB of storage (upgradeable to 32GB), the builtin media player ensures hours upon hours of smooth, high-definition multimedia content delivery. The CDM5500R also features built-in LAN / WiFi for easy connection to the internet for content delivery. Additional commercial features include an internal scheduler, tiling for video wall application, and commercial construction for reliable messaging 24 hours a day, 7 days a week.

can be removed. In addition to the 10 inch version, a 22 inch version is also planned to be introduced.

Anwendungsbereiche / Scope of application

Elektronische Preisschilder können dank der drahtlosen Kommunikationstechnik den Händlern ermöglichen, Preise am Schreibtisch präzise, ökonomisch und zentral in Echtzeit zu ändern. Durch die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem sind Datenanpassungen direkt umsetzbar. ESLs make it possible to change prices at the POS directly from the merchandise management system. A push of a button and price changes take place. Prices are updated in the POS system, at scales and shelf edge.

Besucherkommunikation, Messen, Flughäfen, Bahnhöfe, Wegeleitung, Einkaufszentrum, POS, POI Visitor Communication, Measuring, Airports, Train stations, Direction, Shopping mall, POS, POI

Vorteile für den Einzelhandel / Benefits for retailers Integriertes LAN/WiFi/Browser Dienste ohne weitere externe Hardware, interner Timer für den zeitgesteuerten Betrieb, für den Dauereinsatz (24 Stunden / 7 Tage die Woche) geeignet. Integrated LAN / WiFi / browser services without additional external hardware. Internal timer for time-controlled operation. Suitable for continuous use (24 hours / 7 days a week).

n VKF Renzel Firmenname: VKF Renzel GmbH Adresse: Im Geer 15, 46419 Isselburg Telefon: +49 2874 910-328 E-Mail: verkauf@vkf-renzel.de Internet: www.vkf-renzel.de Kontakt: Andreas Nienhaus

POS-TAB 10 easy Auf der Euroshop zeigte die VKF Renzel eine neue Generation POS-Tablets. Das „POS-TAB 10 easy“ zeichnet sich neben seiner Robustheit besonders durch seine hohe Flexibilität aus. So ist es möglich, technisch verschiedene Anwendungen durch Einstecken einer „schlauen“ SD-Karte zu konfigurieren. So wird aus einem simplen Videoplayer im nächsten Augenblick ein Tablet mit Touchscreen, welches Android-Apps ausführt oder ein Touchscreen, welcher HTML5-Inhalte ausführt. Nach dem Switching auf einen neuen Modus kann die SD-Karte entfernt werden. Neben der 10 Zoll großen Ausführung soll auch noch eine 22 Zoll Variante erscheinen. VKF Renzel presented a new generation of POS tablets at the EuroShop. In addition to its toughness, the “POS-TAB 10 easy” is characterized by its high flexibility as it is possible to configure various applications by inserting a “smart” SD card. All of a sudden a simple video player becomes a tablet with touch screen, which runs Android apps or converts into a touch screen, that executes HTML5 contents. After switching to a new mode, the SD card

n Xplace Firmenname: xplace GmbH Adresse: Tuchmacherweg 12, 37079 Göttingen Telefon: +49 551 48 87 98-577 E-Mail: scarinzi@xplace.de Internet: www.xplace.de Kontakt: Alfonsina Scarinzi

ESL – elektronische Preisschilder ESL – electronic shelf labels

Anwendungsbereiche / Scope of application Automobilbranche und Fashion: Für Autohäuser bietet xplace elektronische Preisschilder, die auf einem Minimum an Platz ein Maximum an Informationen bieten. Die xplace digitalen Preisauszeichnungen im Format 7,5 Zoll bieten die Möglichkeit, Kaufpreis und Finanzierungsmöglichkeiten digital anzuzeigen. Das xplace 12,2 Zoll Preisschild geht einen Schritt weiter und bietet eine voll digitalisierte Preisauszeichnung. Nicht nur Kaufpreis und Finanzierungsmöglichkeiten, sondern sämtliche Pkw Informationen werden digital angezeigt. Als erster Dienstleister deutschlandweit bietet xplace digitale Preisauszeichnungen in diesem Format an. Für den Fashion-Bereich bietet xplace sogenannte electronic fashion labels. Mithilfe elektronischer Preisschilder können Retailer ihre Preise über alle Kanäle hinweg vereinheitlichen. Mit einem zentralen Dashboard verbundene Antennen senden per Radiowellen Signale an die elektronischen Preisetiketten. Automotive industry and fashion: xplace offers ESL for the automotive industry in two different formats. The format 7,5 inches allows to show purchase prices and financing opportunities digitally. The format 12,2 offers a completely digitalized price label. Not only purchase price and financing opportunities, but also information about the car are digitally shown on the display. xplace electronic shelf labels are the digital solution for retailers in the fashion sector. They are based on e-paper technology. The label displays the price. Maintenance and price updates can be performed remotely. The two-way radio enables timely reporting while all price updates are automatically acknowledged.

Vorteile für den Einzelhandel / Benefits for retailers Die Preise können aktions- und situationsspezifisch angepasst werden. Durch das automatische zentrale Preismanagement entfällt die aufwändige manuelle Auszeichnung der Produkte durch das Verkaufspersonal. Die so gewonnene Arbeitszeit kann produktiv in die Beratung und Service auf der Fläche investiert werden. With electronic shelf labels (ESL), retailers can transfer the benefits of ecommerce directly to the POS. Further product information via QR code on the label as well as price updates in seconds. This makes ESL a crucial element of a lasting omnichannel strategy. ESL increases productivity. No waste of personnel’s valuable time on changing paper labels, checking for n errors and correcting. 

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TECHNIK Instore Experience

Wie kaufen wir morgen ein? Verfügbarkeitsabfragen, Vergleichsmöglichkeiten zu Preisen und Angeboten anderer Händler sowie einfachen Zugriff auf weiterführende Produktinformationen erwartet der Kunde heute ganz selbstverständlich. Hier gibt es zahlreiche praxistaugliche Möglichkeiten, um das Einkaufserlebnis für Kunden und Händler nachhaltig zu optimieren Die Autorin: Mariella Meyer, implexis, ist Expertin für smarte Retail-Konzepte

M

▲Inventuren auf Knopfdruck und innovative Beacontechnologie erhöhen die Kundenbindung

oderne Retail-Konzepte wie Click & Collect, Electronic Shelf Labeling („ESL“), RFID- und Beacon-Technologien lassen sich oft in bestehende Systeme integrieren und mit leistungsstarken Analyse-Tools verknüpfen. Warenwirtschaftliche Prozesse werden so effizienter gestaltet, Instore Experience und Kundenbindung verbessert.

Digitaler Wandel... ...im stationären Handel: Vor diesem Hintergrund kommt auch eine aktuelle Studie „ITTrends im Handel 2017“ zu einem eindeutigen Ergebnis: Im Fokus der IT-Entscheider stehen unangefochten die Themen Omnichannel und Digitalisierung der Stores. Während umsatzstarke Online-Stores tradi-

▲Das intelligente Regal hilft unattraktive Ladenhüter zu vermeiden

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tionelle Ladengeschäfte einrichten, wird der Takt für Preisentwicklungen und Angebote weiterhin durch das Internet vorgegeben. Dementsprechend nutzen 84 Prozent der Kunden mit Smartphone ihr Gerät im Laden zur Kaufunterstützung und ein Drittel der Kunden greift im Zweifel sogar lieber zum Smartphone, als sich von einem Mitarbeiter beraten zu lassen. Der Druck, zielgenaue Antworten auf die gestiegenen Kundenbedürfnisse zu finden, steigt stetig. Bislang scheuen jedoch viele Händler die technische Herausforderung, das stationäre Warenwirtschaftssystem, die digitale Instore Experience und den Onlineshop zu verknüpfen. Dabei zeigen zahlreiche Beispiele, wie sich die Erfolgsfaktoren des stationären Handels mit überschaubarem Aufwand digital stärken und verbessern lassen.

Steigende Kundenbedürfnisse ESL schafft die Voraussetzungen für die Verbindung von Online- und Einzelhandel, indem Preise, Produkt- und Aktionsinformationen über das ERP-System im Headquarter zentral ausgerollt werden. Die Anzeige erfolgt vollgrafisch auf E-Ink-Labels im Store oder via QR-Code gleich auf dem Smartphone des Kunden. Gleichzeitig unterstützt das System mittels RFID die Mitarbeiter bei der Regalbestückung, synchronisiert die warenwirtschaftlichen Prozesse, kontrolliert Bestände und Nachfrage. Leere Regale und unattraktive Ladenhüter werden dadurch vermieden. Inventuren können auf Knopfdruck ohne großen Zeitaufwand durchgeführt werden. Innovative Beacontechnologie versendet mittels einer mobilen App Informationen und mobile Coupons ganz unkompliziert direkt am POS. Dies sorgt ebenso einfach wie kostengünstig für eine Verbesserung von Kundenbindungen und -beziehungen. So setzt der Outdoor-Experte Jack Wolfskin auf eine


kundenfreundlichere Gestaltung seiner weltweit über 4.000 Stores und Verkaufsstellen. Mit dem sogenannten Store Manager wurde 2014 zunächst eine Lösung von implexis auf Grundlage der Microsoft KINECT-Technologie implementiert, um Laufweg- und Regalanalysen durchzuführen. Mit den Anforderungen des Marktes hat sich aber auch die bei Jack Wolfskin eingesetzte Lösung kontinuierlich weiterentwickelt. Unter dem Markendach xReach können Unternehmen gemeinsam mit implexis inzwischen sämtliche Online-Vorteile flexibel und in Echtzeit zum Kunden an den POS bringen.

Synergien schaffen Auch wenn sich mit den Möglichkeiten der neuen digitalen Retail-Welt schnell und unkompliziert Erfolge erzielen lassen, sollte der Roll-out der Maßnahmen durchdacht erfolgen. Die nachhaltigsten Effekte stellen sich dann ein, wenn die getroffenen Maßnahmen ineinandergreifen und die anfallenden Datenmengen effektiv analysiert und genutzt werden. Hier bietet sich die Chance, den Übergang vom traditionellen, rückgewandten Controlling zu umfassenden Echtzeitanalysen und verlässlichen Vorhersagen über Kundenverhalten und bedürfnissen zu gestalten. Das Unternehmen KIND Hörgeräte stellte sein System im Mai 2011 auf das ERP-System Dynamics AX um. Über die Integrationsplattform Microsoft BizTalk Server wurden die Systeme der Fachgeschäfte integriert, Intranet und Dokumentenmanagement laufen über Microsoft SharePoint Server. Seither profitiert der Hörgeräte-Hersteller im Bereich der Warenwirtschaft von aktuellen, transparenten und verlässlichen Informationen und Zahlen. „Da wir uns auf die Bestände verlassen können, konnten wir zudem den Umfang der Lagerhaltung erheblich reduzieren“, freut sich Paul Themann, IT-Bereichsleiter bei KIND. „Die Mitarbeiter sind in der Lage, Aufträge schneller zu kommissionieren und Servicefälle schneller abzuarbeiten, so dass wir deutlich an Produktivität zulegen konnten.“

Digitalisation of Stores Today’s customers expect to be able to simply query availability, compare prices and quotations – as well as access additional product information. For this reason, IT decision-makers are clearly focusing on the topics of omnichannel and digitalisation of stores. Many state-of-the-art retail concepts such as Click & Collect, Electronic Shelf Labeling (“ESL”), RFID and beacon technologies are ensuring a more sustainable buying experience for customers and merchants. These smart solutions can be easily integrated into existing systems and also linked with powerful analysis tools. This makes business processes efficient and improves the in-store experience and customer loyalty. The most sustainable impact is obtained if the taken measures perfectly intermesh with one another – allowing users to effectively analyse and utilise the wealth of data made available. In fact, this allows a transition to be made from traditional after-the-fact controlling up to extensive real-time analyses and dependable forecasts regarding customer buying habits and requirements. If merchants aren’t enthusing their customers today, then they will have a tough time tomorrow. In order to create an impressive online as well as offline product experience, merchants today are facing the challenge of linking their static inventory management system, the digital instore experience and their online shop. Companies such as KIND and Jack Wolfskin demonstrate how the success factors of the brick and mortar retail business can be reinforced and improved digitally with reasonable associated costs. Both companies are using solutions from implexis. These solutions use the innovative xReach platform that provides all the online advantages to customers at the point-of-sale, both flexibly and in realtime. Über Realtime-Schnittstellen zu Shopsystemen, Kassen, mobilen Geräten (MDEs) oder individuellen Sensoren werden umfassende Echtzeitanalysen erstellt. So lässt sich kundenseitig erfassen, wer wann welchen Artikel gekauft hat, oder wie viele Bestellungen getätigt wurden. Prozessseitig wird transparent, wie effektiv Bestellungen ablaufen, oder wie Lagerbestandshöhe und Umsatz mit der Liefergenauigkeit korrespondieren. Predictive Analytics erlaubt schließlich individuelle Prognosen zu Crossselling-Aktionen, bevorstehenden Kündigungen oder komplexe Klassifizierungen.

Fazit Für die Zukunft dürfte klar sein: Wer heute seine Kunden nicht begeistert, wird es morgen schwer haben. Das gilt für die digitale wie die „reale“ Welt gleichermaßen. Wer hingegen für die aktuellen Herausforderungen gerüstet ist, hat gute Chancen, auch mit den Entwicklungen von morgen Schritt zu halten – wenn aus den Datenmassen des „Big Data“ die immer persönlicheren und individuelleren Anforderungen von „Feel Data“ werden. Mit der Beacontechnologie und Laufweganalysen ist diese Entwicklung schon in vollem Gang. n

Dauerhafte Effekte Der Schlüssel zu effizientem Kundenmanagement sind starke, intuitiv zu bedienende Analyse-Tools. Die implexis Analytics Platform (iAP) nutzt Standardkonnektoren für die direkte Anbindung gängiger Operativer Systeme von Microsoft wie Dynamics 365.

▲E  SL schafft die Voraussetzungen für die Verbindung von Online- und stationärem Einzelhandel

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TECHNIK Elektronische Preisetiketten

„Shopping ist ein Spiel“ Wie beeinflussen dynamische Preisfestlegungen und automatisches Bestandsmanagement das moderne Kundenerlebnis? de – und mehr Veränderungen im Umgang mit dem Kunden werden erwartet. Kunden des 21. Jahrhunderts stehen unter mehr Zeitdruck als jemals zuvor. Daraufhin hat sich eine neue digitale Einzelhandelstechnologie entwickelt, die Modehändlern helfen soll, in diesen turbulenten Zeiten am Ball zu bleiben.

Ein harter Wettbewerb

▲In Zeiten von E-Commerce und Social Media fordern Kunden Modehändler ständig mit wechselnden Angewohnheiten heraus

D

er Modeeinzelhandel muss sich an wechselnde Kundengewohnheiten anpassen. Technologien, die die stationären Geschäfte mit digitalen Angeboten kombinieren, werden zum Standard für erfolgreiche Geschäfte in der Modewelt. Einzelhändler sind dann erfolgreich, wenn sie dem Kunden individualisierte Erfahrungen anbieten können. Wir haben mit

Agata Sadowska gesprochen, die Vize-Präsidentin Verkauf und Projekte bei MariElla Labels ist, einem Lösungsanbieter für dynamische papierartige Preisetiketten, um mehr über die aktuellen Trends im Einzelhandel zu erfahren. Es gab einen dramatischen Umbruch im Einzelhandel. Erfolgreiche Modegeschäfte von heute unterscheiden sich signifikant von denen vor einer Deka-

Sadowska kommentiert: „Die Modeindustrie war schon immer sehr wettbewerbsorientiert. In Zeiten von E-Commerce und Social Media fordern Kunden Modehändler ständig mit wechselnden Angewohnheiten heraus. Neue Taktiken müssen Marken dem Kunden attraktiv machen und ihn binden. Bestimmte Händler – entweder durch Zwang oder Markenerneuerung – haben damit begonnen, Läden und die Marke in Hinblick auf den Lifestyle, den sie ihrer Zielgruppe verkaufen möchten, zu orientieren anstatt sich nur auf die verkauften Klamotten zu konzentrieren. Kundenerfahrungen, die durch digitale Plattformen und Werkzeuge mit verschiedenen Kontaktzonen und -kanälen unterstützt werden, sind essentiell für den Erfolg geworden.“ Nach Sadowska sollte die sich unaufhörlich verändernde Landschaft der Mode angenommen und nicht gefürchtet werden, da sie Händlern die Möglichkeit bietet aufzufallen: „Stationäre Läden werden bleiben. Egal, ob es Flagship Stores mit den neuesten Markenkonzepten, Design und Technologien sind oder Pop-Up-Stores mit kurzen Mietverträgen und den Klamotten aus der letzten Saison, es geht darum, nahe an den verschiedenen Kundengruppen zu bleiben und ihre Wünsche zu erfüllen.“

Individualisierte Angebote

▲Digitale Lösungen können Ladenoperationen optimieren, insbesondere in der Bestandsverwaltung

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Der vielleicht offensichtlichste Unterschied zur letzten Dekade ist die Bespielung mehrerer Kanäle als grundsätzliche Strategie vieler Modeeinzelhändler. Es geht jedoch nicht mehr nur um verschiedene Handelskanäle.


“Shopping is like a game” Agata Sadowska, Vice President of Sales and Projects at MariElla Labels, comments on the shifting retail landscape, and how the introduction of electronic price labels looks set to impact the industry. The fashion retail landscape must adapt to changing consumer habits. Technologies which marry the physical stores with digital retail spaces are becoming a default for any successful business in the fashion world. Retailers will succeed if they are able to create and individualise customer journeys which are supported by digital platforms and tools with various touchpoints. Perhaps the most glaring difference from the past decade is that operating multiple channels has become the backbone of many fashion retailers’ overarching strategy. The more customer behaviour can be captured and tracked throughout the various channels, the more personalised the journey can become. Because customers often don’t distinguish between channels, customers expect the same products, prices, services, offers and promotions whether they are online, instore or on their mobiles. It’s therefore vital that fashion retailers ensure their propositions and consumer experiences are consistent across all channels. The challenge here for many fashion retailers is how to ensure this consistency occurs in offline stores. More and more service providers are basing their business on the dynamic pricing logic, stabilising the demand between the peak times. It will only be a matter of time before it starts being requested on a consumer level. The potential is huge, prices can be adapted, dependent on demand, weather or popularity across social media. Digital price labelling and price optimisation is one such example. Easily integrating with legacy back-of-house systems and attached to apparel for sale, dynamic price labels allow product prices to be automatically updated. Pricing is consistent, and dynamic pricing – previously the remit of online only – can be enacted in-store, whenever and wherever needed. There is also a growing awareness that digital solutions can be used to optimise store operations. In particular, fashion retailers are increasingly looking to adopt technologies which can enhance inventory management, accuracy and add traceability. Managing inventory needs to be completed more efficiently, and with better accuracy to maximise revenue and profit. You need to know on real time what you have in stock to be able to sell more. With technological solutions that afford real-time insight into inventory, retailers are able to anticipate these better. Retailers must look to new sources for innovative answers to win these new challenges. Shopping is like a game – it has to be fun, fast, personalised and never the same. Vielmehr werden Kanäle und Plattformen nahtlos miteinander verbunden. „Heutige Kunden sind kanalblind. Sie wechseln oft unbewusst die Kanäle“, hat Sadowska festgestellt. Je mehr das Verhalten der Kunden über die verschiedenen Kanäle hinweg erfasst und nachverfolgt werden kann, umso personalisierter kann die Kundenerfahrung gestaltet werden. Mehrwert kann Kunden in Form von Angeboten, Lifestyle-Tipps, Cross-Selling und lokalen Werbeaktionen geboten werden. Sadowska dazu: „Da Kunden nicht zwischen Kanälen unterscheiden,

erwarten sie die gleichen Produkte, Preise, Dienstleistungen, Angebote und Aktionen, ganz egal, ob sie online, im Ladengeschäft oder auf ihrem Smartphone sind. Es ist daher wichtig, dass Modehändler ihre Angebote und Kundenerfahrungen auf allen Kanälen einheitlich gestalten.“

Aktualisierte Preise „Dabei ist natürlich die Schwierigkeit für viele Modehändler, wie sie diese Einheitlichkeit in den stationären Ladengeschäf-

ten garantieren können. Was aktuell mit einem Klick online gemacht werden kann, braucht im Verkaufsraum Personaleinsatz. Dadurch werden Häufigkeit und Umfang von Veränderungen eingeschränkt, da Ladenmitarbeiter aus dem ertragreichen Kundenbetrieb herausgenommen werden müssen“, sagt Sadowska. Und weiter: „Immer mehr Leistungsanbieter stellen ihr Geschäft auf die Basis von dynamischen Preisfestlegungen, um die Nachfrage zwischen Hochzeiten zu stabilisieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bevor Kunden das ebenfalls für Konsumgüter verlangen. Das Potenzial hier ist sehr groß, Preise könnten je nach Nachfrage, Wetter oder Popularität in den Social Media angepasst werden“, ergänzt Sadowska. „Digitale Preisauszeichnung und Preisoptimierung ist so ein Beispiel. Das wird einfach mit Back-of-House-Systemen integriert und für den Verkauf an der Bekleidung angebracht, dynamische Preisetiketten können dann Produktpreise automatisch aktualisieren. Die Preisgestaltung ist dadurch einheitlich und dynamisch und kann im Verkaufsraum jederzeit und überall genutzt werden – bisher war das die Aufgabe des Onlinehandels.“

Fazit Es gibt auch ein wachsendes Bewusstsein, dass digitale Lösungen Ladenoperationen optimieren können. Insbesondere Modehändler versuchen immer mehr, Technologien, die die Bestandsverwaltung, -genauigkeit und die Nachverfolgung verbessern können, einzusetzen. „Mode ist schneller als jemals zuvor“, sagt Sadowska. „Die Bestandsverwaltung muss effizienter und genauer werden, um Umsatz und Gewinn zu maximieren. Eine bessere Bestandsverwaltung ermöglicht eine schnellere ‚Zeit zum Kunden‘ mit täglichen Auffüllungen, Nachbestellungen und unternehmensweitem Austausch zwischen den Verkaufsräumen. Zweimal im Jahr Inventur und saisonale Schlussverkäufe sind nicht genug. Sie müssen in Echtzeit wissen, was vorrätig ist, um mehr verkaufen zu können. Mit technologischen Lösungen, die Echtzeit-Einblicke in den Lagerbestand bieten, können Händler den Bedarf besser abschätzen.“ Händler müssen neue, innovative Antworten auf diese Herausforderungen finden. „Shopping ist ein Spiel – es muss Spaß machen, schnell sein, persönlich und niemals das Gleiche“, fasst Sadowska zusammen. n POS-Manager Technology 2 • 2017

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TECHNIK POS-Optimierung

Mit RFID und IoT in die Zukunft des stationären Handels RFID-Technologie am Point of Sale? Wer da leise gähnt, braucht dringend einen starken Kaffee: Denn mit Hilfe des Internet of Things (IoT) ermöglicht RFID zusätzlich zu bekannten Vorteilen wie der „Inventur auf Knopfdruck“ eine umfassende Analyse des Käuferverhaltens und eine weitreichende Optimierung am Point of Sale Der Autor: Dr. Stefan Rassau, Smartrac, beschäftigt sich mit der Frage, wie der Handel von der Digitalisierung und den Möglichkeiten des IoT profitieren kann Technologie, um jeden einzelnen Artikel zu einer Identität im Internet der Dinge zu verhelfen, entstehen jedoch Möglichkeiten von strategischen Dimensionen und visionärem Charakter. Smartrac hat z.B. in Zusammenarbeit mit einer weltbekannten Jeansmarke die Lösung ‚Metrics‘ entwickelt, die derartige Möglichkeiten erschließt. Bekannt als Weltmarktführer für RFID-Transponder, hat Smartrac in jüngster Zeit einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Entwicklung RFID gestützter IoT-Lösungen für verschiedene Branchen – darunter den Handel – gelegt.

Inventur auf Knopfdruck IoT-Lösungen wie Metrics bieten dem Einzelhandel eine in dieser Form bislang kaum mögliche „Inventory Intelligence“ sowie diverse Optimierungschancen am POS. Jeder Warenartikel erhält ein „RFID-Etikett“ mit einem Transponder. Diese sogenannten Inlays arbeiten im reichweitenstarken UHFFrequenzband, das auch als RAIN-RFID bezeichnet wird. Die Lager- und Verkaufsräume werden mit entsprechenden fest installierten Lesegeräten ausgestattet, die mit dem Internet verbunden sind. ▲RFID ermöglicht nicht nur Inventur auf Knopfdruck, sondern auch den exakten Weg jedes Artikels innerhalb der POS-Location zu verfolgen

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RFID ist im Non-Food-Handel schon seit einiger Zeit eines der Top-Themen rund um Rationalisierung und effizientere Prozessabläufe. Denn die Technologie zur kontaktlosen Identifikation einzelner Artikel rationalisiert den kompletten Warenfluss. RFID ist deshalb keine Zukunftsmusik, sondern erprobte Praxis. Aber RFID am POS kann noch viel mehr. Dabei sind weniger Zeitaufwand für Zählvorgänge, eine Steigerung der Bestandsgenauigkeit auf mehr als 98 Prozent

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und ein möglicher Verzicht auf gesonderte Sicherheitsetiketten für sich gesehen schon starke Argumente für den Einsatz der Radio Frequency Identification Technologie am Point of Sale.

Strategischer Nutzen Die genannten Argumente haben sich im Handel bereits herumgesprochen und besitzen in den Augen vieler den Geschmack des Technisch-Operativen. Nutzt man RFID-

Damit ist nicht nur die Voraussetzung geschaffen, das korrekte Vorhandensein jedes Artikels zu prüfen – Stichwort: Inventur auf Knopfdruck. Es wird auch möglich, den exakten Weg jedes Artikels innerhalb der POS-Location zu verfolgen und selbst aus geringfügigen Lageveränderungen Schlüsse zu ziehen: Wie oft wird welcher Artikel in welcher Ausfertigung aus welchem Regal genommen? Welche Artikel finden den Weg aus der Hand des Kunden in die Umkleidekabinen und von dort aus zur Kasse, welche wandern zurück ins Regal, und welche bleiben von vorneherein „unberührt“?


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RFID Technology and the IoT Are Set to Reshape the PoS

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Word has gotten around about the benefits RFID technology has to offer at the point of sale (PoS). Less well known is the fact that, by leveraging the potential of the Internet of Things (IoT), RFID can provide much more than inventory accuracy and streamlined processes. Smartrac’s Metrics solution illustrates that RFID and IoT are the perfect recipe for comprehensive store optimization, increased sales and enhanced gross margins from sales lift and labor efficiencies. The Metrics solution combines high-performance RAIN RFID hang tags – attached to every single one of your products – with connected RFID readers in the shops and a sophisticated software platform. This combination delivers real-time analytics that give you complete transparency into how every single one of your products performs in your stores. As items move through the supply chain and from the back of the store to the shelf, from the shelf to the fitting room, and finally to the PoS, the identity and location of all items is constantly monitored, providing retailers with end-to-end itemlevel visibility and real-time product intelligence. An IoT solution like Metrics enables retailers to develop omni-channel strategies and to turn stores into real distribution centers.

Ausgabe

Februar

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Und nach dem Kauf? Metrics ist nur ein Beispiel für das, was durch die intelligente Verbindung von RFID- und IoT-Technologie im Retail-Sektor möglich ist. Kürzlich erst hat Smartrac auf der EuroShop 2017 in Düsseldorf gezeigt, wie sich mit Hilfe der ebenfalls auf der Plattform Smart Cosmos basierenden Lösung ‚Experiences“ das Markenerlebnis und die Interaktion mit den Kunden revolutionieren lassen. Spyder, eine der angesagtesten Sport- und Performance-Marken der USA, hat bei Einführung der neuen Kollektion für das US Ski-Nationalteam (USST) einen NFC (Near Field Communication) Transponder von Smartrac in jede Jacke einarbeiten lassen. Tippen Kunden mit ihren NFC-fähigen Smartphones auf dieses Inlay, erhalten sie z. B. unmittelbaren Zugang zu exklusiven Inhalten des US-Skiteams, oder individuelle Informationen aus gerade besuchten Skigebieten: ein starkes Erlebnis am POS und bei der späteren Nutzung des Produkts.  n

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Dass sich mit Hilfe dieser Datenfülle die Effizienz am POS steigern lässt, liegt auf der Hand. Nutzt man die Daten, kann man nicht nur sicherstellen, dass verkaufsstarke Artikel immer am richtigen Platz verfügbar sind, sondern darüber hinausgehend Erkenntnisse über die Produktleistung sammeln, die wiederum in die Produktentwicklung einfließen können, um diese zu optimieren. Schließlich wird durch eine Lösung wie Metrics ernsthafter Omnichannel-Vertrieb erst wirklich möglich und Synergien in beide Richtungen

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Ertrag steigern

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Weil diese Daten von den vernetzen RFIDLesegeräten an eine Analysesoftware in der Cloud weitergegeben werden, lassen sich umfangreiche und aussagekräftige Auswertungen erstellen – auf Ebene eines Shops, einer Stadt, einer Region oder der gesamten Filialkette. Diese Analysesoftware basiert auf der von Smartrac entwickelten Enablement-Plattform Smart Cosmos, über die sich auch ein Datenaustausch mit ERP-(in Beinahe-Echtzeit)Systemen realisieren lässt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Metrics nicht nur Auswertungen liefert, die sich via Browser oder Smartphone-App betrachten lassen. Auf Wunsch kann Metrics auch so konfiguriert werden, dass das System konkrete Hinweise oder Handlungsweisungen an beliebige Internet-fähige Endgeräte sendet – zum Beispiel an das Diensthandy eines Filialmitarbeiters: „Weiße T-Shirts in Größe L am Aufsteller links neben dem Haupteingang werden knapp: Bitte nachfüllen.“

geschaffen: Als Händler bin ich in der Lage, den digitalisierten Lagerbestand auch außerhalb meiner Ladenflächen verfügbar zu machen und die Stores damit in Distributionscenter zu verwandeln. Gleichzeitig kann der Händler aber auch echtes ReverseShowrooming betreiben und die Frequenz in seinen Stores erhöhen. Und wenn stets die aus Kundensicht „optimalen“ Artikel zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar sind, steigen neben der Kundenzufriedenheit auch Umsatz und Ertrag – und das in spür- und messbarem Umfang.

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PROJEKTMANAGEMENT Omnichannel

Gelebte Omnichannel-Idee: iPad-Kassenlösung „to go“ Das Einkaufserlebnis des Kunden wird geprägt vom abschließenden Zahlungsvorgang – online und offline: Platzraubende Kassensysteme zählen nicht mehr zum gewünschten Ambiente am Point of Sale in den Ladengeschäften auch die Lösung nahe. „Innovative Technik und ökonomische Lösungen sind nicht FinTechs vorbehalten. Unternehmer sprechen die vertrauten Berater ihrer Volksbanken und Raiffeisenbanken an, die in vielen Fällen die Hausbank der Firmenkunden sind.“

Integrierte Zahlungslösungen

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▲Die iPad-Kasse – schlank, schick und schonend für das Budget

chick und zweckmäßig soll es sein und die Bezahlung der Waren in einem eigens dafür vorgesehenen Kassenbereich ist auch nicht mehr zwingend erforderlich. Der Kunde fordert Flexibilität, schnelle Abwicklung und das Angebot bargeldloser, kartengestützter Zahlverfahren. Den Einzelhandel kosten die Anforderungen ihrer Kunden im Check-Out-Vorgang 24 Prozent des gesamten Filialprozesses. Einfache Implementierung, sofortiger OmnichannelZahlungsverkehr, ortsungebundene Möglichkeiten des Einsatzes – eine kostengünstige, innovative Alternative zu den herkömmlichen Registrierkassen überzeugt daher insbesondere kleine und mittelständische Einzelhändler aller Branchen, egal ob Trendsetter oder Traditionsgeschäft. Die iPad-Kasse boomt und entwickelt sich als Alternative zur klassischen Registrierkasse – nicht zuletzt wegen

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der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen. Der Payment-Dienstleister der Volksbanken Raiffeisenbanken, CardProcess, hat gemeinsam mit dem Berliner Startup Inventorum einen zukunftsorientierten Markt erschlossen. Bei dieser Konstellation überzeugen den kleinen und mittelständischen Händler gleich mehrere Aspekte. Der klassische Einzelhandel stößt bei aller Investitionsbereitschaft auf eine Informationshürde bei der Umsetzung: „Der Zahlungs-, Terminal- und Kassenmarkt ist für den klassischen Einzelhändler nicht immer transparent. Wohin wenden, wenn das Interesse da ist?“, stellt Carlos Gómez-Sáez, Sprecher der Geschäftsführung bei CardProcess, die Frage für den Händler. Durch das Filialnetz der Volksbanken Raiffeisenbanken direkt vor Ort in der Region liegt

Ornett Ragoschat ist genau diesen Weg gegangen. „Die Korkenzieherin“ mit einer Weinhandlung auf der Langen Brücke in Erfurt wandte sich als Firmenkundin der Erfurter Bank zunächst an ihre Hausbank. „Egal ob Kaminzimmer oder Verkaufsstand – da ich nicht immer im Ladengeschäft Wein verkaufe und Weinproben auch an anderen Orten anbiete, ist es von Vorteil, Kasse und Zahlungsgerät immer mit dabei zu haben“, erklärt sie ihre Entscheidung für die iPadKasse. „Hinzu kam, dass ich bei diesem für mich neuen technischen Thema einen vertrauensvollen Ansprechpartner benötigte, den ich bei meiner Hausbank fand. Das hat die Entscheidung sehr erleichtert.“ Die Integration der Kartenakzeptanz ist für sie ein wichtiges Kriterium. „Viele meiner Kunden möchten gerade hochpreisige Produkte mit der Karte zahlen“, erklärt die Wein-Expertin. Mittlerweile sind es mehr als die Hälfte ihrer Kunden, die auf die bargeldlose Variante zurückgreifen. „Mit dem Angebot der Kartenakzeptanz weiten manche Kunden auch schon einmal spontan ihren Einkauf aus.“ Für die Option, das Angebot auch online anzubieten, fühlt sie sich mit dem Inventorum Kassensystem für die Zukunft bestens vorbereitet. Geplant ist ein Online-Shop. „Damit erschließe ich mir einen weiteren Absatzkanal. Dank der iPad-Kamera und Scan-Funktion können Produkte schnell eingepflegt oder ausgetauscht werden“, weiß die Weinhändlerin zu schätzen.


iPad checkout solution “to go” Both online and offline, the customer’s shopping experience is defined in the closing payment phase, and bulky checkout systems are gradually disappearing from the desired ambience at the retail point of sale. Customers are looking for flexibility, quick processing and a choice of non-cash, card-based payment methods. 24 percent of the retail sector’s entire branch-process costs go towards fulfilling customer demands for the checkout process. Simple implementation, immediate omni-channel payments, location-independent deployment possibilities – an economical, innovative alternative to conventional checkouts is therefore particularly persuasive for small and mid-sized retailers in all sectors – for trendsetters and traditional players alike. The iPad checkout is booming and emerging as an alternative to classical checkouts. The cooperative financial network’s PSP, CardProcess, has tapped a future-orientated market together with Berlin-based startup, Inventorum. The all-in-one checkout solution is available as a fully integrated package with compatible hardware such as an iPad, cash drawer, receipt printer, handheld scanner and a CCV Fly card terminal, or as a modular solution. Lower purchase costs compared to the checkout solution and the many essential functions supporting the business processes offer merchants flexibility and investment security.

Schlank und schick Carsten Eckert von der Erfurter Bank bestätigt, dass viele seiner Kunden sich aktuell über die iPad-Kasse informieren. „Sie ist in allen Fällen ökonomischer und kostengünstiger für den Händler als die bisherigen Angebote.“ Die All-in-One-Kassenlösung ist als Komplettpaket mit kompatibler Hardware wie iPad, Kassenschublade, Bondrucker, Handscanner und einem CCV

Fly Kartenterminal oder als modularer Baukasten verfügbar. Der Händler kann alle gängigen Zahlungsarten akzeptieren – girocard inklusive PIN und Kontaklos-Leser sind ebenfalls integrierbar. Mit einem passenden Bon- oder AirPrint-Drucker lassen sich Rechnungsbelege ausdrucken oder mit der E-Mail-Funktion direkt an den Kunden versenden. Jede Transaktion wird dabei finanzamtkonform erfasst und alle Daten vollständig und unveränderbar gespeichert.

Eckert: „Wir können mit diesem Angebot neue Zielgruppen erschließen, das Firmenkundengeschäft stärken und den wachsenden Bedürfnissen des elektronischen Zahlungsverkehrs im lokalen Einzelhandel gerecht werden.“

Rechtliche Änderungen Analoge Kassen sind seit 1. Januar 2017 offiziell Auslaufmodelle und dürfen nach Wunsch des Gesetzgebers nicht mehr verwendet werden. Die Registrierkassen müssen den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) entsprechen. Gefordert sind rechtssichere elektronische Kassensysteme, die direkt digitale Unterlagen für die Buchhaltung veränderungssicher erzeugen können. Christoph Tontsch, Head of Business Development bei Inventorum: „Die iPad-Kasse geht noch weiter. Modernste Buchhaltung und Warenwirtschaft, die Anbindung eines Online-Shops, insbesondere für Omnichannel-Händler, differenzierte Kassensoftware mit Rabattfunktionen und viele weitere Features sind einfach und individuell für den Händler und seine Branche anwendbar. Alle rechtlichen Anforderungen sind mit der Kasse erfüllt. Kein behäbiges Kassensystem steht mehr im Weg – unkomplizierten Checkout-Prozessen ebenfalls nichts.“

Fazit Die Kooperation der Unternehmen reduziert Hürden für kleine und mittelständische Unternehmen, die innovative technische Lösungen nutzen möchten. Die klassische Registrierkasse kann mit dem modernen, platzsparenden Gerät nicht konkurrieren. Überzeugend ist die Mobilität im Laden und auch bei Veranstaltungen außerhalb der Geschäftsräume.

▲Seit 1. Januar 2017 sind rechtssichere elektronische Kassensysteme gefordert

Die im Vergleich zur Registrierkasse günstigen Anschaffungskosten und die für die Geschäftsprozesse wichtigen und vielfältigen Funktionen schaffen für den Händler Flexibilität und Investitionssicherheit. Zudem werden alle rechtlichen Anforderungen nach GoBD erfüllt. Der Kunde wendet sich an den bekannten Ansprechpartner seiner Volksbank Raiffeisenbank und wird dort ensprechend beraten. n POS-Manager Technology 2 • 2017

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PROJEKTMANAGEMENT Digitalisierung am Point of Sale

Die Kunst der intelligenten Verknüpfung Mit dem „weShop“, dem ersten begehbaren E-Commerce Shop, wurde Ende 2014 ein Projekt ins Leben gerufen, das größere Wellen schlug, als zunächst angenommen. Seitdem hat sich in Sachen Digitalisierung am Point of Sale einiges getan – vernetzte Konzepte sind in Deutschland jedoch immer noch die Ausnahme Der Autor: Ronald Focken, Serviceplan, ist Experte in den Bereichen Digitale Transformation und Kommunikation, Retail Marketing und Costumer Journey bender Entwicklung des Online-Handels droht bis 2020 jedem zehnten Geschäft die Schließung. Und auch Bankfilialen werden bekanntlich immer rarer, weil digitales Banking attraktiver scheint, der Kunde bequem ist und Finanzgeschäfte entspannt von der Couch zu Hause bewerkstelligt und weil die Konkurrenz durch Direktbanken und FinTechs groß ist. Der Konsument braucht also einen triftigen Grund, warum er den Weg in den Laden oder die Filiale auf sich nehmen soll. Doch beginnen wir von vorne.

Der begehbare Online-Shop

▲Canon zeigte 2016, dass das interaktive Shop-Konzept des weShop auch im Bereich der Unterhaltungselektronik perfekt umsetzbar ist

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ie Prognosen für den stationären Handel sind alarmierend. Bereits jetzt verzeichnen Städte wie Bonn Frequenzrückgänge von bis zu 50 Prozent

(https://www.ihk-bonn.de/fileadmin/dokumente/Downloads/Branchen/Einzelhandel/IHK_Branchenreport_Einzelhandel_2. Auflage.pdf / Seite 7) und bei gleichblei-

▲Ein intelligenter Beratungstisch erkennt aufgelegte Ware und ermöglicht bargeldloses Bezahlen

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Es war im Frühjahr 2014, als wir bei Serviceplan mit Kollegen der Vitrashop Gruppe und Partnern von Cisco zusammen saßen und feststellten: Jeder spricht vom digitalisierten Point of Sale, doch gehen Konzepte zumindest in Deutschland selten über Power Point Präsentationen hinaus. Wir beschlossen also, Nägel mit Köpfen zu machen und einen Raum zu bauen, der die reale mit der virtuellen Welt intelligent verknüpft. Das Ergebnis war der so genannte „weShop“, in dem RFID-und Beacon-Technologie ebenso Anwendung fand wie die digitale Kundenkarte, ein Spionspiegel in der Umkleide, ein Video-Expert-Tool, mobile Payment, integrierte Screens mit Verbindung zum Online-Shop, Home Delivery sowie personalisierte Ansprache über Digital Signage Elemente im Schaufenster. Seit Bestehen kamen mehr als 1000 Besucher in den weShop, um zu erfahren, wie Antworten auf die Digitalisierung im Einzelhandel aussehen könnten. Rund 270 Unternehmen bzw. Marken prüften die auf den 40 Quadratmetern dargestellten Lösungen und Ideen für einen intelligent vernetzten Laden der Zukunft. Nach dem Szenario „Fa-


shion“ mit Mode des Labels Willy Bogner zog für einige Monate Canon in den Shop ein. Erfolgreich konnten die Projektpartner zeigen, wie auch der Elektronikfachhandel seine Attraktivität durch die Digitalisierung der stationären Fläche steigern und das Kundenerlebnis verbessern kann. Besonders spannend war auch für Canon die Laborsituation des Raumes: Dinge konnten ausprobiert und getestet werden – von Verkaufspersonal ebenso, wie von IT-Verantwortlichen und Marketeers. Hautnah zeigen sich im weShop Möglichkeiten, die auf Power Point nicht darstellbar und schon gar nicht erlebbar sind.

Im Wettbewerb Zwei Jahre später, im Herbst 2016, schlugen die Projektpartner des weShops erneut neue Wege ein und wandten sich der Finanzindustrie zu. Von massivem Frequenzrückgang sind schließlich auch die Bankfilialen und Versicherungsagenturen betroffen. Von mehr als 50.000 Bank- und Sparkassenfilialen, die es vor einigen Jahren in der Bundesrepublik noch gab, sind aktuell rund 34.000 übrig – Tendenz weiter sinkend (Quelle: Bundesbank). Und auch die Versicherungen sehen sich enormer Konkurrenz durch Online-Anbieter gegenüber. Zwar soll es nicht das Ziel sein, Filialen ohne Beachtung der nun mal bestehenden Veränderungen unserer Gewohnheiten und kommunikativen Verhaltensweisen mit Gewalt am Leben zu erhalten – Schockstar-

weShop – the digital shop Everyone is talking about omnichannel, yet the model for intelligently linking all channels is implemented and used in practice by very few. When it comes to retail especially, the variant we find at best is the matching online shop to complement the walk-in retail store – or latterly the online pure player, like Amazon, which is opening stores. While today‘s consumers are buying increasingly online, they are still definitively interested in in-store retail: for trying out and on as well as for the experience and for interacting with (specialist) sales staff. The single greatest failure of the retail trade is its lack of reform in terms of attractiveness. Stores today look scarcely any different than they did 100 years ago. Yet the world and the consumer have changed radically. Digitalisation is rampant – yet the good old shop does not seem to have grasped this yet. There are countless options available for enhancing the Point of Sale digitally and thus making the whole shopping experience more attractive. Tailored to the living and communication habits of the consumer, apps, mobile payment and WLAN could be just as commonplace today as personalised offers sent directly to the mobile phone, which is never far from the consumer‘s reach in any case. The first walk-in online store, the weShop as it is known, was established in Munich at the end of 2016 arising from all of these considerations. It demonstrates how the brick-andmortar store can be combined with the virtual world in a lab-type showroom. More than 270 companies and in excess of 1,000 visitors have already checked out the 40 m² space, which was originally set up in the style of a fashion store and as of late is presented as a Point of Sale for financial service providers. The main finding with the weShop after two and a half years is that everyone is enthusiastic and “wants to join in” – however scarcely anyone knows where to start and how to tackle digitalising their shop. re und Hilflosigkeit sind aber ganz gewiss nicht die Lösung. Um auch hier einen realitätsnahen Case zu schaffen, bauten wir daher den weShop im Herbst 2016 zum Point of Sale für Finanzdienstleistungen um. Neben Vitra, den Experten für Ladenbau, und Cisco, holten wir außerdem EY Financial Services Advisory ins Boot weFinance begeistert seitdem Manager und Mitarbeiter zahlreicher Bank- und Versicherungsinstitute. Mit Methoden wie Simplification und Gamification werden die naturgemäß non

tangible Produkte bei weFinance anfassbar gemacht. Daneben behandeln verschiedene Themeninseln des Raumes unterschiedliche Allfinanz-Inhalte – beispielsweise Immobilienfinanzierung, Vermögensbildung, Aktienkurse oder Versicherungen. Ausgestattet sind sie mit Bar-Modulen, integrierten Screens sowie Lift & Learn Regalen. Vorhandene Tablets sowie ein interaktiver Beratungstisch ermöglichen einen tieferen Einstieg in die jeweilige Materie, während nach Bedarf auch das inhouse entwickelte Video-Tool „Call an Expert“ zur Verfügung steht. Für vertrauliche Gespräche mit einem der anwesenden Berater bietet die Lounge einen diskreten Rückzugsort.

Fazit

▲Der weShop befindet sich im Haus der Kommunikation in München

Das Konzept des modernen Point of Sale für Finanzdienstleistungen soll die Filiale an sich nicht ersetzen, sondern ihr eine neue Bedeutung geben und die digitalen Möglichkeiten am Verkaufspunkt aufzeigen. Die Botschaft des weShops – egal, ob als Modeoder Elektronikhändler oder als Bankfiliale fungierend – lautet: Macht eure Läden attraktiver! Holt den Konsumenten so ab, wie er heute nun mal lebt: omnichannel! n POS-Manager Technology 2 • 2017

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SERVICE Termine / Vorschau

Retail Business Technology Expo 2017

NEOCOM 2017

ISE 2018

Messekongress für den europäischen Handel Event for European retail

Führende Leitveranstaltung für Multi-Channel und E-Commerce Multi-Channel and E-Commerce Congress

8. und 9. Mai 2017 Olympia Grand Hall London www.retailbusinesstechnologyexpo.com

11. und 12. Oktober 2017 Düsseldorf www.neocom.de

Treffpunkt für AV Medien Meeting point for the world’s AV media

FESPA 2017

IT & Business 2017

LOCA Conference 2018

Messe für Digitalund Textildruck Global Print Expo

Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen Trade fair for digital processes and solutions

Konferenz zur Digitalisierung im Handel Location-based Technologies, Marketing and Services in Retail

8. bis 12. Mai 2017 Hamburg Messegelände www.fespa2017.com

17. bis 19. Oktober 2017 Messe Stuttgart www.messe-stuttgart.de/it-business/

Februar 2018 München www.loca-conference.com

dmexco 2017

Viscom 2017

EuroCIS 2018

Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference

Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design International trade fair for visual communication, technology and design

Fachmesse für Handelstechnologie The Leading Trade Fair for Retail Technology

13. und 14. September 2017 Messe Köln www.dmexco.de

18. bis 20. Oktober 2017 Messe Düsseldorf www.viscom-messe.com

27. Februar bis 1. März 2018 Messe Düsseldorf www.eurocis.com

ECR-Tag 2017

Deutscher Handelskongress 2017 Internet World 2018

Kongress für die Konsumgüterbranche Consumer Market Congress

Branchentreff für den Handel Retail World

Die E-Commerce Messe The E-Commerce Trade Fair

20. und 21. September 2017 ICM München www.ecrtag.de

15. und 16. November 2017 Berlin www.handelskongress.de

6. und 7. März 2018 ICM München www.internetworld-messe.de

Februar 2018 Amsterdam RAI

POS-Manager Technology 3/2017 • Omnichannel • Content-Lösungen für Webshops / Webshop Content • Online und E-Mail Marketing

• Drucker / Printers • Kundenkarten / Account cards • Self-Checkout • Zahlungssysteme / Payment systems • Mobile Payment • Doppelscreen Waagen / Double screen scales • Cross Selling • IT-Sicherheit / IT safety and Storage • Personaleinsatzplanung / Deployment planning • Onlineshop

Marktübersicht / Market review: Kassensysteme / Cash Point Systems Erscheinungstermin / Publication date:  • Redaktionsschluss / Copy deadline:  • Anzeigenschluss / Advertisement deadline:  • Druckunterlagenschluss / Printing material deadline:  

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14.06.2017 10.05.2017 22.05.2017 24.05.2017


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