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POSMANAGER

4/2017

Ausgabe

4/2017

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August

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info@bauve.de

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www.bauve.de

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

04-17

POS

POSMANAGER

19. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50 

Kommt gar nicht in die Tüte Anti-Theft Protection Seite 24

Erfolgsfaktor Kundenbindung Customer Loyalty Seite 32

Smart Glasses Seite 36

Relevante Kaufimpulse Digital Signage Seite 44

Postvertriebsstück 

Entgelt bezahlt 

Retouren durch die Datenbrille

Click and Collect Die Filiale als Dreh- und Angelpunkt des E-Commerce Seite 22

B-59995 

Click and Collect n Die Filiale als Dreh- und Angelpunkt des E-Commerce

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

Bahnhofstraße 57 

D-86807 Buchloe (Bayern) 

ISSN 1437-398X 

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Kurz, aber wichtig: SMS-Marketing Short, but Sweet: SMS Seite 48

Sicherheitstechnik Safety Technology Marktübersicht Seite 26


1 8 | 1 9 | 2 0 oktober 2017 messe düsseldorf düsseldorf 2017 europas fachmesse für visuelle kommunikation

Was wird 2017 Ihren Geschäftserfolg für immer verändern? www.viscom-messe.com/erfolg


Nutzen Sie Videoüberwachung zur Kunden­ frequenzmessung, RFID-Warensicherung zur Inventur – so schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe Carolin Kober, Redakteurin „POS-Manager Technology“

Kombinieren Sie Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Combine Dear readers,

alles im Leben hat zwei Seiten. Der Wegfall der kostenlosen Plastiktüten im Einzelhandel kommt natürlich der Natur zu Gute und ist aus Umweltschutzgründen zu befürworten. Was viele jedoch nicht bedenken: Ladendiebe haben nun wieder ein leichteres Spiel, können sie doch ihr Diebesgut in einer mitgebrachten Tasche oder Plastiktüte schnell verstauen. Der Einzelhandel muss sich nun noch mehr im Kampf gegen Warenschwund und Ladendiebstahl anstrengen.

There are always two sides to every coin. The elimination of complimentary plastic bags in retailing is beneficial to nature and should be encouraged for environmental reasons. However, this aspect is rarely considered: Thieves now once again have an easier game; they can quickly hide stolen goods in their own bag or plastic bags that they brought into the store themselves. Retailers will now need to take greater action to fight stock shrinkage and shoplifting.

Mit einem umfangreichen Sicherheitspaket aus elektromagnetischen Etiketten, RF-Antennen, RFID-Tags, Leinensicherung und Videoüberwachung können Sie den Langfingern jedoch gründlich das Handwerk legen. Auch neue Technologien wie Laserscanner, die den unteren Teil des Einkaufswagen im Kassenbereich nach Ware abscannen und Alarm bei Nichtbezahlen auslösen, sind effektive Maßnahmen, die dem Verkaufspersonal helfen, Warenschwund und Umsatzverluste massiv einzudämmen.

Implementing a comprehensive security package using electro-magnetic labels, RF antennae, RFID tags, rope security and video surveillance can put an effective stop to a shoplifter’s game. Even new technologies such as laser scanners, which at the check-out scan the lower part of the shopping trolley for goods and sound an alarm if unpaid goods are detected, are effective measures to assist the sales staff to massively reduce stock shrinkage and turnover losses.

Oftmals erfüllen die genannten Technologien noch weitere Funktionen, beispielsweise sichern Sie mit RFID-Etiketten nicht nur Ihre Ware, sondern können diese gleichzeitig zum Bestands- und Inventurmanagement in Echtzeit nutzen. Videoüberwachung wird gerne mit Kundenfrequenzmessung kombiniert. So können Sie Ladenbereiche erkennen, die wenig frequentiert werden, und diese entsprechend umgestalten. Bei allem geht es letztlich um Umsatzsteigerung und Kundenbindung. Bei Zweitem hat sich der stationäre Handel mittlerweile vieles vom Onlinehandel abgeschaut, um den „anonymen“ Kunden besser kennenzulernen und zu personalisieren, beispielsweise mit Hilfe von individuellen Kundenkarten oder Online-Coupons auf dem Smartphone. Umsatzsteigernd wirken sich auch digitale Touchpoints im Laden aus, die den Kunden nicht nur informieren, sondern ihn auch zur Interaktion animieren und Impulse geben.

Often, the technologies mentioned here have other functions. With RFID labels they not only secure your goods but can at the same time be used to manage stock and inventory. Video surveillance is often combined with customer frequency measurement. In this way, less frequented shop areas can be identified and re-modelled as desired. Of course, all of this is designed to increase turnover and customer loyalty. Stationary retailers have taken many ideas from online retailing so as to better understand the “anonymous” customer and to personalize services directed towards them, e.g. by introducing individual customer cards or by offering online vouchers via the smartphone. Digital touch points on the shopfloor also have a positive effect on sales; not only do they inform the customer but also encourage interaction and provide impulses. Herzlichst Ihre / Cordially yours! Carolin Kober, ck@bauve.de

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EDITORIAL


Impressum

4/2017

POSMANAGER

Ausgabe

4/2017

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August

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ISSN

1437-398X

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Post-Nr.

04-17

POS

POSMANAGER

19. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 8,50

Kommt gar nicht in die Tüte Anti-Theft Protection Seite 24

Erfolgsfaktor Kundenbindung Customer Loyalty Seite 32

Retouren durch die Datenbrille

n Titel

Smart Glasses Seite 36

Relevante Kaufimpulse

Click and Collect

Digital Signage Seite 44

Postvertriebsstück

Entgelt bezahlt

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 57

D-86807 Buchloe (Bayern)

ISSN 1437-398X

POS Manager Technology

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

Die Filiale als Dreh- und Angelpunkt des E-Commerce Seite 22

B-59995

Click and Collect n Die Filiale als Dreh- und Angelpunkt des E-Commerce

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INHALTSVERZEICHNIS

Kurz, aber wichtig: SMS-Marketing Short, but Sweet: SMS Seite 48

Click and Collect Die Filiale als Dreh- und Angelpunkt des E-Commerce

Sicherheitstechnik Safety Technology Marktübersicht Seite 26

Ausgabe August 04/2017

n Editorial Kombinieren Sie Combine 

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n Aus der Branche From the branch Events

Retail-Studie 2017: Mangelnde Transparenz im Omnichannel-Handel kostet Umsätze, Gewinne und Kundentreue  16

n Advertorial



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News 

Die „smarte“ Zukunft des Einzelhandels 

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n Interview Produktneuheiten Product Preview



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n Studie Study Retail Digital Trends 2017: Einzelhändler setzen beim Kundenerlebnis auf Personalisierung und Mobile  14

Die Schlüssel zum Erfolg sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit Flexibility and adaptability are the keys 18

n Trend Bestandschaos im Fashion Retail: Die Wahrheit liegt nicht dazwischen

Impressum

ISSN 1437-398X („POS-Manager Technology“)

Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de „POS-Manager Technology“: Fachzeitschrift mit ausschließlich Technologie-Themen am POS sowie im Handel insgesamt. Leserzielgruppen sind IT-Verantwortliche und Entscheider in den Handelszentralen der Laden- und Kettenbetreiber, privater Handelsgeschäfte aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Geschäftsführerin: Ines te Heesen Verlagsleitung: Hannelore Syptroth Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail ck@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100

Medienberatung: Angelika Eigner, E-Mail ae@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-150, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Satz/Layout/Grafik: Rainer Wiedenmann, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Titelgestaltung und Produktion: Rainer Wiedenmann, Carolin Kober Druck / Vertrieb / Aboverwaltung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-0, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bild-, Foto- und Grafikquellen: Zebra Technologies (Titelfoto, S. 22), Dallmeier Electronic (Titel unten), Superdata GmbH und © zinkevych – fotolia.de (Titel links oben, S. 32), iqi Studios (Titel links unten, S. 44), Adobe (S. 14), haveseen – istock.com (S. 16), Posiflex (S. 18-19), iStock.com / pixdeluxe (S. 20), Detego (S. 21), Nedap (S. 5, S. 24-25), implexis (S. 34-35), Picavi GmbH (S. 36-37), © rdnzl – fotolia.de (S. 38), © iordani – fotolia.de (S. 40), © viperagp – fotolia.de (S. 41), DFROST (S. 42-43), Bizerba / Fozzy Group (S. 46-47), michaeljung (S. 48)


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The truth does not lie somewhere in between  20 Click and Collect – die Filiale als Dreh- und Angelpunkt des E-Commerce Click and Collect: a Win-Win Situation  22 Kommt gar nicht in die Tüte! No Bags – New Challenges!



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Einfach anfangen: In drei Schritten zu höheren Conversions Just get started: Three steps to higher conversions 

n Projektmanagement Project Management „Am Ende kauft das gute Gefühl“



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Onlinehandel mit Lebensmitteln: Sicher bezahlt, frisch geliefert  Instagram revolutioniert die Fashionbranche Instagram-Ready Retail

n Marktübersicht Market Review Keine Chance für Ladendiebe Sicherheitstechnik Safety Technology 

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Relevante Kaufimpulse bei mehr Warentiefe auf weniger Ladenfläche 

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Gewichtige Umstellung Weight changeover: self-service scales 

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n Technik Technology

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n Marketing

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Erfolgsfaktor Kundenbindung Customer loyalty as a factor of success 

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Omnichannel ist omnipräsent – oder? The Benefits of Omnichannel Trading  34

Kurz, aber wichtig: SMS im Omnichannel-Marketing Short, but sweet: SMS in omni-channel marketing 

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n Service Retouren durch die Datenbrille betrachtet Returns Viewed through Smart Glasses 

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Veranstaltungskalender, Vorschau Events, Preview



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Impressum Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS-Manager Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS-Manager Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht.

Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: info@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 8.50 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 22,20 Versandkosten und s 12,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 8.50 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 11: Vom 01.01. - 31.12.2017 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird. Druckauflage: 12.100


EVENTS Veranstaltungen für die Branche n Paris Retail Week

speakers, from across Europe and the world as well as from all ecosystem stakeholders and a wide range of industry verticals. Established retailers and brands, startups, tech companies, investors, media and analysts are all attending Shoptalk Europe to learn, collaborate and evolve. Don’t miss this unique opportunity to join a fresh new conversation and community! Join us in Europe in 2017 and then plan to come to Shoptalk in 2018 in Las Vegas for an expanded, global experience.

www.parisretailweek.com

Europäischer Business-Treff mit Inspirationen und Networking

n Kiosk Summit

Foto: Paris Retail Week

www.kiosksummit.co.uk

Vom 19. bis 21. September 2017 bietet das größte europäische Einzelhandelsevent Branchenfachleuten, die auf der Suche nach innovativen und vernetzten Anbietern sind, erneut Lösungen, Services und Produkte. Über 600 Aussteller und 30.000 Fachleute finden sich in Paris Expo Porte de Versailles zusammen und machen die französische Hauptstadt drei Tage lang zur europäischen Metropole des Online-Handels. Um einen umfassenden Blick auf den Handel zu bieten, präsentiert die Paris Retail Week 2017 ein abwechslungsreiches und ausgefeiltes Angebot mit sieben Ausstellungsbereichen: IT for Commerce, Zahlungslösungen, Marketing, Data und Relation Digital in Store und Logistik, E-Logistik und Supply Chain. Als Ergänzung der exklusiven Angebotsbereiche der Messeaussteller wird es auf der Paris Retail Week ebenfalls einen Start-upThemenpark geben, an dem sich Nachwuchsunternehmen beteiligen. Sie zeigen ausgesprochen innovative Einzelhandelslösungen. Die Paris Retail Week bietet den Besuchern aus ganz Europa ein großes Angebot an über 200 Vortragsveranstaltungen, Workshops, Keynotes usw. Die o.g. Veranstaltungen sind kostenfrei und bieten sicherlich jede Menge Inspirationen und Ideen für Einzelhändler. Roter Faden der Paris Retail Week 2017 wird also Live Retail sein. Dank Digitalisierung und Datennutzung verfügen die Marken nun über eine Vielfalt an Daten, um Verbraucher kennenzulernen und sie wiederzuerkennen. Letztere begeistern sich durchaus ebenfalls für diese Daten und deren Nutzung, wenn es darum geht, das „Kundendasein“ einfacher zu gestalten und mit den Marken zu interagieren. Wir beobachten einen Paradigmenwechsel: Verbraucher und Marke bauen eine neuartige Beziehung zueinander auf und engagieren sich gemeinsam im Sinne eines authentischen, menschlichen und erlebnisreichen Handels.

n Shoptalk Europe www.shoptalkeurope.com

Innovation in Retail and Ecommerce Shoptalk Europe covers innovation in retail and ecommerce. It focuses on the evolution of how consumers discover, shop and buy in an age of digital disruption. The event will be held in Copenhagen on 9-11 October 2017 and bring together over 2,000 individuals, including 220+ world-class

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POS-Manager Technology 4 • 2017

Exhibition for the Kiosk and Self-Service Industry LGN Media, is delighted to announce Europe’s only dedicated conference and exhibition for the kiosk and self-service industry. Kiosk Summit 2017 will take place at The Business Design Centre in London on 28 September 2017. The free one day event is aimed at individuals and companies working within the self-service and kiosk industry. As kiosks become an increasingly integrated feature of modern life, the show reflects and supports this growth industry with the only dedicated event in Europe. There will be over 40 leading global suppliers to meet, six presentations from industry experts sharing insight and inspiration as well as networking opportunities with colleagues and peers – all in one place at one time. Graeme Derby, UK & Ireland Manager of Pyramid Computer will be presenting a paper entitled “Kiosks – Nice solutions looking for a problem or genuine improvements in customer experience?” Graeme believes, “we, the kiosk industry, need to spend more time and resource thinking about the end user and less about the client. Too often we run the risk of creating nice kiosks, which look the part, but don’t address the real need for the customer.”

n Viscom 2017 www.viscom-messe.com

Neu: Online-Matchmaking auf der Viscom 2017 Sofort die richtigen Geschäftspartner finden – das wird auf der Viscom jetzt noch einfacher. 2017 wird Europas Fachmesse für visuelle Kommunikation vom 18. bis 20. Oktober in Düsseldorf die Anbahnung von Businesskontakten online unterstützen. Das neue Matchmaking-Angebot bringt Aussteller und Fachbesucher passgenau zusammen –und das sogar schon vor Messebeginn. „Die Viscom 2017 steht unter der Überschrift ‚We Connect‘. Das nehmen wir sehr ernst,“ sagt ViscomDirector Petra Lassahn. „Daher werden wir den B2B-Kontakt so einfach und effizient wie möglich machen.“ Die neue Plattform bietet die Möglichkeit, alle Messeteilnehmer nach den eigenen Bedürfnissen zu filtern, zum Beispiel nach Ländern, Themen oder der Messenomenklatur. „So finden Aussteller und Besucher schnell die Kontakte, die für ihr Unternehmen wichtig sind und können sich frühzeitig zu festen Terminen auf der Messe verabreden“, ist Petra Lassahn überzeugt. Schon zwei Monate vor Messebeginn – wird die Plattform online gehen. Aussteller und bereits registrierte Fachbesucher können sich dann kostenlos anmelden und mit wenigen Klicks das eigene Profil erstellen. Anschließend können sie die Profile aller anderen Teilnehmer durchblättern und interessante Kontakte direkt anfragen. Bei beiderseitigem Interesse kommt ein Termin zustande – entweder am Stand des Ausstellers oder in der Viscom


Foto: Viscom

2017 ist unter http://dmexco.de/conference_programm verfügbar. Auf der Conference 2017 erwartet die dmexco Besucher eine geballte Kompetenz und große Namen aus Marketing, Medien und Technologie: Unter dem diesjährigen Conference-Motto „Lightening the Age of Transformation“ präsentieren die wichtigsten Persönlichkeiten und Marken sowie die spannendsten Newcomer und Start-ups der globalen Digitalwirtschaft die zentralen Trends und Themen und machen die ganze Vielfalt des aktuellen und zukünftigen Digital Business sichtbar. Die wichtigsten Impulse, Strategien und Aussichten für die kommenden Monate präsentieren in ihren Keynotes die weltweit größten Werbetreibenden, die einflussreichsten Technologieunternehmen, spannendsten Publisher und innovativsten Agenturen. Darunter: Sheryl Sandberg (Facebook), Marc Pritchard (Procter & Gamble), Bob Lord (IBM), Bob Greenberg (R/GA), Alison Lewis (Johnson & Johnson), Susan Schramm (McDonalds), Tim Kendall (Pinterest), Marc Mathieu (Samsung) und B. Bonin Bough.

Matchmaking Lounge. Als besonderen Service erhält jeder Teilnehmer vor der Messe eine E-Mail mit seinem persönlichen Terminplan. Damit garantiert das neue Networking-Instrument ein effektives Zeitmanagement für Messeauftritt und -besuch.

n Internet World Kongress www.internetworld-kongress.de

Alles Amazon oder was?! n Dmexco 2017 www.dmexco.de

Alle Sessions, alle Themen, alle Speaker Neue Allianzen, vernetzte Welten, veränderte Perspektiven, bekannte Forderungen und überraschende Antworten sowie zusätzliche Möglichkeiten für das digitale Geschäft… Die dmexco Conference 2017 setzt die entscheidenden Trends und Themen, die die globale Digitalwirtschaft in den nächsten Jahren bewegen werden. Mehr als 570 Speaker präsentieren in über 250 Stunden Programm wertvolle Insights, geben Denkanstöße und fördern Kreativität und Innovationen, um auf der dmexco für Pure Business zu sorgen. Das komplette Programm der dmexco Conference

Spätestens 2017 wird auch den größten Zweiflern klar: an Amazon führt im Online-Handel kein Weg mehr vorbei. Jedes Unternehmen ist gezwungen, sich im Zusammenhang mit dem Internet-Riesen eine Strategie zu überlegen. Auf dem Internet World Kongress am 10. und 11. Oktober in München bieten wir Händlern und Brands dazu jede Menge Anregungen und BestPractice-Beispiele. Unsere Experten verraten Ihnen, warum MarketingBudgets gegebenenfalls bei Amazon besser aufgehoben sind als bei Google, welche Geheimtipps die erfolgreichsten Amazon-Marktplatzpartner wie Momox haben, wie Marken mit Amazon paktieren und wie sich auf Amazon sogar Marken aufbauen lassen. Doch es gibt auch Händler, für die die Kooperation mit dem Handelsriesen weniger gut läuft. Auch darüber sprechen wir auf dem „Internet World Kongress“ – und bieten konkrete Hilfestellungen, n wenn es auf dem Marktplatz einmal unangenehm werden sollte.

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NEWS Neues aus der Branche n Nedap www.nedap-retail.com

Verbesserung von Effizienz und Warensicherung Die iD Top von Nedap, ein Overhead-Lesegerät mit RadiofrequenzIdentifizierung (RFID) zur elektronischen Artikelüberwachung, wurde

in 170 Filialen der Marke Fiorella Rubino in ganz Italien installiert. Fiorella Rubino gehört zur Miroglio-Gruppe, einer führenden Modekette mit 1100 eigenen und Franchise-Filialen. Die Einführung von RFID bei Fiorella Rubino ist Teil der Initiative Retail 4.0 der Gruppe, in deren Rahmen die allgemeine Einzelhandelseffizienz, die Warensicherung und der Servicegrad verbessert werden sollen. Hans Hoegstedt, CEO von Miroglio Fashion: „Wir sind stets auf der Suche nach neuen Wegen, wie wir unseren Kunden ein bereicherndes und umfassendes Einkaufserlebnis bieten und die Effizienz unserer Outlets steigern können. Dabei spielt die Einführung von RFID in unseren Augen eine entscheidende Rolle.“ Die Einführung der RFID-Lesegeräte von Nedap in den 170 Filialen der Marke Fiorella Rubino erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Temera. Die modulare Softwareplattform TMR Core von Temera ermöglicht die RFID-basierte Nachverfolgung von Produkten innerhalb der Lieferkette – von der Produktion bis zum Verkauf – und eröffnet dadurch die Möglichkeit einer genaueren Bestandserfassung und der Bereitstellung von Omni-Channel-Services. Das Overhead-Lesegerät von Nedap wird an Filialausgängen installiert und erfasst jeden nicht bezahlten Artikel, der die Filiale verlässt. Wenn die iD Top ein RFID-Etikett liest, werden die gelesenen Daten direkt an die TMR Core Plattform übertragen. Arcangelo D’Onofrio, CEO von Temera: „Im Verlauf der Machbarkeitsstudie haben wir RFID-Overhead-Lesegeräte verschiedener Anbieter getestet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die iD Top das leistungsfähigste Overhead-Lesegerät auf dem Markt ist. Für die Warensicherung ist die iD Top vor allem aufgrund ihrer einzigartigen fortschrittlichen Tag-Filterung und Richtungserkennung geeignet, mit der Etiketten zuverlässig erkannt werden.“

Payment-Mix an. Zu diesem Ergebnis kommt die ECC-Payment-Studie Vol. 21, für die das ECC Köln gemeinsam mit Prof. Dr. Malte Krüger mehr als 1.700 Online-Shopper aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie rund 350 deutsche Shop-Betreiber befragt hat. Knapp 20 Prozent der befragten Onlinehändler, die auch international Kunden bedienen, setzen neben einem universalen Basis-Set in einzelnen Ländern auch auf lokale Zahlungsverfahren. Nur rund 13 Prozent der Cross-Border-Händler aus Deutschland steuern ihren Payment-Mix in jedem Land komplett individuell aus. „Wer international Märkte erobern möchte, muss nicht nur Zollbestimmungen oder andere Währungen berücksichtigen, sondern auch die spezifischen Payment-Präferenzen der Konsumenten – die unsere Studie im D-A-CH-Vergleich klar zeigt. Denn auch im Ausland gilt: Ist das gewünschte Zahlungsverfahren nicht vorhanden, brechen OnlineShopper den Kauf im schlimmsten Fall ab“, warnt Sabine Buschmann, Senior Projektmanagerin, ECC Köln. Die Zahlungspräferenzen der Online-Shopper in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden sich teils deutlich. So landet die Rechnung im gesamten D-A-CH-Raum auf Platz eins der Lieblingszahlungsverfahren. Aber: Während in Deutschland und Österreich jeweils etwas mehr als vier von zehn Konsumenten ihren Onlineeinkauf bevorzugt per Rechnung

begleichen, sind es in der Schweiz sogar sechs von zehn Online-Shoppern. PayPal ist in Deutschland der Liebling von 29 Prozent der befragten Konsumenten – in Österreich und der Schweiz gilt das nur für rund jeden Achten. Hingegen spielt die Kreditkarte für Österreicher (20 Prozent) und Schweizer (15 Prozent) beim Onlineeinkauf eine wichtigere Rolle als für Deutsche (11 Prozent). „Die Kreditkarte punktet aus Konsumentensicht im Vergleich zu anderen Zahlungsverfahren vor allem durch Schnelligkeit sowie kanalübergreifende und weltweite Einsetzbarkeit. Da Schweizer und Österreicher häufig Waren im Ausland bestellen, kommt die Kreditkarte in diesen Ländern öfter zum Einsatz“, so Prof. Dr. Malte Krüger.

n CCV Deutschland www.ccv-deutschland.de

n ECC Köln www.ecckoeln.de

Überall das Standardpaket? Mehr als zwei Drittel der deutschen Onlinehändler, die ihre Waren auch international vertreiben, bieten in allen Ländern den gleichen

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POS-Manager Technology 4 • 2017

Tchibo wird mit neuer POS-Infrastruktur ausgestattet CCV Deutschland gewinnt das von Tchibo ausgeschriebene Projekt zur Neuausstattung der neuen EFT- und Bezahlinfrastruktur des Hamburger Unternehmens. Zum Einsatz kommt dabei an über 1.400 Kassenplätzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die CCV


Lösung „hosted accept“, die aus der Terminalhardware „CCV Pad“ in Verbindung mit dem CCV Application Server accept besteht. Die Terminalsoftware wird in einem CCV Rechenzentrum PCI-DSS-zertifiziert betrieben. In den Schweizer Tchibo Filialen betreibt CCV für Tchibo an etwas mehr als 100 Kassenplätzen eine ep2 Lösung, ebenfalls auf der Basis von accept. Nach einer Auswahl- und Pilotierungsphase in 2016 ist die neue Lösung mittlerweile in alle Filialen ausgerollt und befindet sich im Regelbetrieb. CCV konnte Tchibo von der selbst gehosteten Lösung auch durch die hoch effizienten Rollout- und Betriebsprozesse überzeugen: TIDs werden den Terminals automatisiert zugewiesen, Rolloutzeiten für neue Software und die Umsetzung neuer Anforderungen sind deutlich optimiert. Über zentrale Viewer können Auswertungen und Statistiken erstellt sowie 1st Level Supportprozesse in Echtzeit unterstützt werden. Die neue Hardware in Form des CCV Pad erlaubt auch kontaktlose Zahlungen über NFC. Den Netzbetrieb und das Akquiring der neuen Lösung übernimmt Concardis. Rolf Ostheimer, Director Business Unit accept der CCV Deutschland, beschreibt das Projekt: „Wir freuen uns, dass wir Tchibo für eine DACH-einheitliche Lösung begeistern konnten. Mit dem gehosteten Ansatz senken wir Betriebskosten und garantieren unseren Kunden langfristige Investitionssicherheit“.

n Permaplay Media Solutions www.permaplay.de

Für die Zukunft strategisch aufgestellt Das POS-Medienunternehmen Permaplay Media Solutions in BadenBaden verstärkt seine Aktivitäten und hat mit Findaria Sunardi eine dynamische und kompetente Managerin an Bord geholt. Zusammen mit Geschäftsführer Werner Vogt wird sie den künftigen Kurs von Permaplay gestalten. In ihrer Masterarbeit im Studiengang „Elektronische Medien/Medienwirtschaft“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart trifft Findaria Sunardi den Nagel auf den Kopf: „In Zukunft wird die Offline- mit der Online-Kommunikation perfekt

verbunden sein müssen. Das aktive Zusammenspiel zwischen online und offline liefert erst die ganze Kraft, die in moderner POSMedienkommunikation liegt.“ Die junge Managerin ist bereits seit 2015 als Werksstudentin bei Permaplay aktiv, seit Anfang dieses Jahres kümmert sie sich um die Bereiche Marketing und Vertrieb. Werner Vogt: „Mit Findaria Sunardi haben wir eine Idealbesetzung gefunden, weil sie bereits in ihrer Masterarbeit die ganzen Themenbereiche von Permaplay erforscht und analysiert hat und damit ein hohes Know-how mitbringt.“ Findaria Sunardi sagt über aktuelle und künftige Trends bei Medien am POS: „Auch wenn heute noch die Standalone-Bildschirme am POS überwiegen, so geht es doch in naher Zukunft in die Richtung interaktiver und vernetzter Geräte. Die Digitalisierung am POS nimmt massiv zu und damit auch die Möglichkeiten für POS-Medien. So rechnen wir damit, dass es in Zukunft nicht nur – wie heute – darum geht, dem Kunden umfangreiche Informationen und Kaufanreize zu Produkten zu geben, sondern die Menschen in eine POS-Erlebniswelt zu entführen. Dabei werden Technologien wie Virtual und Augmented Reality eine Rolle spielen, das Internet of Things und Künstliche Intelligenz. Permaplay beschäftigt sich sehr intensiv damit, wie diese Dinge für unsere Kunden zukünftig zu einer verkaufsaktivierenden Strategie verknüpft n werden können.“

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PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS n Vitracom

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Wissen statt ahnen – agieren statt reagieren: Vitracom hilft Ihnen zu verstehen, was hinter den Veränderungen, wie Ab­ satzhoch und -tief in Ihrem Ge­ schäft steckt. Modernste Tech­ nik wie der neue Wifi-Sensor „Track-Count“ ermöglicht die Zählung von Passanten im Be­ reich vor Ihren Shops auf Basis der weltweit eindeutigen MACAdresse eines Smartphones. Der VC-3D Sensor ermittelt prä­ zise und ökonomisch die relevanten Bewegungsdaten im Shop. Die Anonymisierung der Daten entspricht selbstverständlich den geltenden Datenschutzbestimmungen. Mit Hilfe unseres Cloud-basierten Daten-Managements ShopView Chart lassen sich viele Fragen, z. B. zur Konversionsrate, dem Einfluss von Marketing- oder Werbekam­ pagnen oder das optimale Verhältnis von Besuchern zu Personal, zur Verkaufsför­ derung leicht beantworten.

Ohne großen Aufwand oder spezielle Kenntnisse, die für das eigene Business relevanten Informationen oder Werbung auf großen Bildschirmen abbilden. Ideal für Einzelhandel, Gastronomie, Gesundheitswesen, Dienstleister und öffentliche Orte. Füllen sie vorgefer­ tigte Templates per Smartphone oder Tablet mit ihrem Wunschinhalt, wählen sie den ent­ sprechenden Player/Bildschirm und übertragen sie die Inhalte per WLAN. Der NS02A ist ein Android-basierter Media-Player mit vorinstallierter Digital-Signage-Software. NS02A verfügt über HDMI 2.0, Cardreader, 3x USB, Gigabit Ethernet, WLAN, Audio und kann um ein 2,5“-Laufwerk erweitert werden, auch eine VESA-Halterung ist im Lieferumfang ent­ halten. Durch den Verzicht auf jegliche Lüfter ist NS02A auch praktisch geräuschlos und wartungsfrei.

n Toshiba www.toshiba.de Toshiba Tecra X40-D Toshibas 14 Zoll (35,6 cm) Business-Notebook-Reihe Tecra X40-D ist ideal für Geschäftsanwender geeig­ net, die auch unterwegs Zugriff auf ihre Geschäfts­ daten benötigen. Die Premium Notebooks über­ zeugen durch eine hohe Leistung, viele Anschluss­ möglichkeiten und eine lange Akkulaufzeit. Dank einer Höhe von nur 16,9 Mil­ limetern und einem Gewicht von lediglich 1,25 Kilogramm punkten die Tecra-Modelle zudem mit einem leichten, schlanken Design. Das Onyx-blaue Magnesiumgehäuse mit Hairline-Finish macht die Notebooks außerdem zu einem echten Blickfang. Alle Tecra X40-D-Modelle verfügen über eine IR-Kamera zur sicheren Authentifizierung über die Gesichtserkennung.

Alle Angaben laut Hersteller

Toshiba Tecra X40-D The newest Toshiba 14-inch notebook series Tecra X40-D is designed par­ ticularly for Business users, who need access to their data from remote. The stylish premium devices are extremely thin and light, are high-powered, have a great range of ports and a very long battery life. With a height of only 16,9 millimetres and a weight of 1,25 kilogram the Tecra models are perfect for mobile working. In addition, the beautiful Onyx Blue cover with hairline-finish and Light Gold hinges ensures, that the sleek laptop is not just a high-performance tool but also an eye-catcher in the office. Last but not least all Tecra X40-D models have an IR camera for secure authentication via the face detection system.

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Shuttle XPC nano NS02A Now you too, without any great effort or special knowledge, can display the infor­ mation or advertising content relevant to your business on large screens. This is perfect for retail, catering, healthcare, service providers and public places. Fill ready-to-use templates via smartphone or tablet with just the content you want, select the appropriate player/screen and transfer data by WLAN. The NS02A is an Android-based media player with pre-instal­ led digital signage soft­ ware. The NS02A boasts HDMI 2.0, a card reader, 3x USB, Gigabit Ethern­ et, WLAN, audio and can be expanded to include a 2.5” drive; a VESA mount is also part of the delivery. By being completely fanless, the NS02A is also virtually silent and maintenance-free.

n Pulsa www.pulsa.de ARTDEV DT-10 Xplore Das DT-10 wurde speziell für Point-of-Sale-Anwendungen entwickelt und besitzt in seinem geschützten Gehäu­ se einen kapazitiven 10.1“ Touchscreen, einen Quad Core Intel Atom Prozessor, 2GB RAM mit 32GB Speicher sowie Windows 10 IoT Be­ triebsystem. Zur kabellosen Verbindung besitzt das DT-10 Dual-Band Wireless LAN so­ wie Bluetooth 4.0. Das DT-10 wird nach Kopplung mit der optionalen Lade- und Dockingstation zum vollwertigen Kas­ sensystem inklusive USB-, Netzwerk- und Kassenladen-Anschlüssen an der Station. Zum Einsatz in rauen Umgebungen oder Außenanlagen besitzt das DT-10 eine IP65 Zertifizie­ rung für Staub- sowie Spritzwasserschutz sowie einen Fallschutz für bis zu 1 Meter Höhe.

ARTDEV DT-10 Xplore Designed for POS applications, the tablet is a semi-rugged Windows 10/ Android 5.0 ready device featuring a 10.1 capacitive touch display, a quad core Intel Atom processor, 2GB DDR3L RAM and 32GB eMMC storage. For wireless connectivity, the tablet is also equipped


with dual-band Wi-Fi, Bluetooth 4.0, and an optional 3G modem. When mounted onto the optio­ nal Smart Docking Station, the tablet transforms instantly into a mini-POS station for counter services. In addition to charging the tablet, the Smart Docking Station provides connectivity to POS peripherials via USB, Serial, RJ-11, and RJ-45 ports.

n Glory Global Solutions www.glory-global.com Cashinfinity – Bargeldlösung für den Handel Cashinfinity von Glory ist die ideale Lösung zur automatisierten Bargeld­ verarbeitung und lässt sich in verschiedenen Handelssegmenten mit unterschiedlichen Investi­ tionsvolumina einsetzen. Die Lösung besteht aus drei Komponenten: einem Banknoten- und Münzre­ cycler für das Frontoffice (CI-10), einem Recycler für das Backoffice (CI-100) sowie einer Cash-Management-Software (CI-Server), die eine lückenlose Überwachung der Kassenbe­ stände ermöglicht. Das System entlastet die Mitarbeiter einerseits von aufwändigen Kas­ sentätigkeiten, andererseits verhindert es Abrechnungsdifferenzen und Betrugsversuche.

chen, vom Mittelstand bis zum international tätigen Handelskonzern. Dank des Plattform-Ansatzes mit sei­ ner flexiblen Architektur und Standard-Schnittstellen wie z. B. JavaPOS, XML, SQL, JMS erhalten Retailer Kassen mit bester Passgenauigkeit und bedingungsloser Unterstüt­ zung unternehmensspezifischer Anforderungen. Zu unseren Kunden zählen z. B. Aldi Süd, beauty alliance, dm-drogerie Markt, Kaufland und OBI Baumärkte.

Gebit POS-Platform Gebit POS-Platform is an innovative solution for retailers with high demands, from midsized companies to large international retailers. Thanks to the Platform with its flexible architecture and standard interfaces e.g. JavaPOS, XML, SQL, JMS, retailers get POS systems for highest precision supporting company-specific requirements without any limi­ tations. Our POS customers include Aldi Süd, beauty alliance, dm-drogerie Markt, Kaufland and OBI Baumärkte.

n Online Software www.online-software-ag.de App-Baukasten

Cashinfinity – Retail Cash Solution Cashinfinity from Glory is the ideal solution for automated cash handling and is eminently suitable for a wide variety of different retail sectors. Cashinfinity consists of three components: a banknote and coin recycler for the front office (CI-10), a recycler for the back office (CI-100) and a cash management software (CI-SERVER), which allows a seamless monito­ ring of the cash amount. On the one hand, the system relieves staff of the burden of costly cash register activities, on the other it prevents differences caused by accounting mistakes or fraud.

n Gebit Solutions www.gebit.de Gebit POS-Platform Gebit POS-Platform ist die innovative Lösung für Retailer mit besonderen Ansprü­

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Die Kommunikationsplatt­ form Software Prestige­ enterprise bietet neben den Bereichen Digital Signage und Plakatdruck auch Anwendungen im mobilen Bereich an. Den modular aufgebauten AppBaukasten können Händler nun auch für ihre Events einsetzen, um die Kom­ munikation mit den Teilnehmern zu verbessern. Neben Detailinformationen zur Agenda erhalten Teilnehmer die Möglichkeit untereinander zu chatten, Fragen an den Moderator zu stellen und ihr Feedback direkt in der App zu geben.

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Innovative Hard- und Softwarelösungen für den Einzelhandel Produktneuheiten POI-Analyse Customer Profiling Kunden-Feedbacksysteme Einkaufswagen-Kontrollsystem

KUNDENFREQUENZ VERWEILDAUER CONVERSION RATE FILIALENTWICKLUNG FILIALBENCHMARK STANDORTVERGLEICH

LASE PeCo Systemtechnik GmbH II Rudolf-Diesel-Str. 111 II 46485 Wesel II Tel.: 0281/959900 II peoplecounter@lase.de II www.peoplecounter.de


PRODUKTNEUHEITEN Lösungen für den POS App Construction Kit In addition to the digital signage and poster print sectors, the communications platform software Prestigeenterprise also offers applications in the mobile area. Retailers can now employ the modularly built App Construction Kit for their events, to improve com­ munication with participants. Aside from detailed agenda information, participants receive the capability to chat with one another, ask questions of the moderator and give feedback directly in the app.

n Denso Auto-ID Business Unit

NINO II With ist sleek modern appearance and capabilities, Nino II is an ultra-compact, fully adjustable EPOS, with the specificity of being able to fold flat, perfectly suited for most retail and point of service sectors. It is fanless and has a 14 inch 16:9 format style touchscreen and is designed to be no bigger than a small desktop, with full EPOS functionalities. Thanks to its completely flexible and adjustable swing arm, which is attached to the die-cast aluminium base (integrating power supply), it can be folded flat or adjusted to all viewing angles from flat to 90°. This means it can be used “flat” like a console, on its base, or mounted on a wall or pole

TT Network Integration Europe www.denso-autoid-eu.com

n Zebra Technologies

RFID-Scanner im Hosentaschenformat

Flachbett-1D/2D-Imager MP7000

Denso, Teil der Toyota Gruppe und Erfinder des QR Codes hat kürz­ lich den neuen PocketSize-Scanner SE1-BUB-C auf den Markt gebracht. Als Erweiterung des be­ liebten SE1-Scanners ist er mit moderner RFIDTechnologie ausgestat­ tet. Der 70 Gramm leich­ te und handliche Scanner, der bequem in jede Hosentasche passt, ist für das Scannen einzelner RFID-Tags aus nächster Entfernung entwickelt worden. Der optimale Abstand beim Scannen beträgt drei Zentimeter. Hochauflösende RFID-Scanner, die für größere Reichweiten entwickelt wurden, sind für solche minimalen Abstände nicht geeignet.

Der neue Flachbett1D/2D-Imager MP7000 von Zebra Techno­ logies wurde für die Anforderungen an ho chfre quentier ten Supermarktkassen ent­ wickelt. Die stromspa­ rende, leicht zu war­ tende Scannerwaage erfasst jeden gedruck­ ten oder elektronischen Barcode mühelos und unterstützt auch Digimarc-Barcodes. Die Bilderfassungsfunktion ermöglicht zudem das Erfassen von Belegen oder nicht hin­ terlegten Waren, während die horizontale und vertikale Wiegeplatte exaktes Abwiegen großformatiger Waren vereinfacht. Ein optionaler kundenseitiger Scanner rundet die Lösung ab.

www.zebra.com

RFID Pocket Size Scanner Denso, part of the Toyota group and inventor of the QR Code recently launched the new pocket size scanner SE1-BUB-C. As a complement to the popular SE1 Scanner, it is now equipped with modern RFID technology. The handy and light scanner of just 70 grams fits into every pocket and was specially developed for scanning single RFID tags from close distances. The optimal reading distance is three centimetres. High-resolution RFID scanners developed for longer ranges are not suitable for such confined distances.

MP7000 multi-plane 1D/2D imager The Zebra Technologies MP7000 multi-plane 1D/2D imager is designed for the demands of the highest-volume point-of-sale lanes. The energy saving and easy to maintain scanner scale quickly captures every printed or electronic barcode, including Digimarcenhanced product packages. Its image capture capability allows cashiers to easily capture receipts or items not on file, while the horizontal and vertical scale platter enables accurate weighing of large items. Optional features such as a customer side scanner complete the solution.

n Aures Technologies www.aures.com

n Newland Europe

Alle Angaben laut Hersteller

NINO II Die NINO II ist ein ultra-kompaktes, lüfterloses Kassensystem im eleganten und modernen Look. Aufgrund ihres durchdachten Designs ist sie die optimale Lösung für alle Verkaufsorte, an denen es auf geringen Platzverbrauch und höchste Flexibilität ankommt. Der 14“ rand­ freie Touchscreen (ka­ pazitiver Multitouch) im Format 16:9 lässt sich mit dem kippbaren Schwen­ karm individuell von komplett flach bis 90° aufgerichtet einstellen – je nach Anwendung oder Blickwinkel. Ebenso ist eine VESA-Montage an der Wand oder auf einer Säule möglich.

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www.newland-id.de Symphone N7000R Das neue Symphone N7000R von Newland ist ein Full Touch Android PDA der Spitzenklasse. Es wurde spe­ ziell für den Einsatz im industriellen Umfeld entwickelt und besticht mit einem gefälligen und klaren Indus­ triedesign. Der hohe IP68 Schutz erlaubt die Nutzung unter hohen Schmutz- und Staubbedingungen und selbst Stürze von 1,8 Meter auf harten Untergrund steckt das Smartphone PDA locker weg. Ein gestochen schar­ fer Laser Aimer steigert die Effizienz


beim Zielen und für die außergewöhnliche Scanperformance selbst von stark ver­ schmutzten Barcodes sorgt Newland kleinster 2D Scan Engine. Getaktet von einen 1,3 GHz Quad Core Prozessor und ausgestattet mit Android 5.1 Lollipop, stellt das Symphone N7000R ausreichend Power für nahezu alle PDA Anwendungen zur Ver­ fügung. Gleichzeitig kann für eine leistungsfähige Netzwerkkommunikation auf ein Dual Band Wi-Fi (802.11 a/b/g/n (2.4 Ghz/5Ghz)) zurückgegriffen werden.

dalismus geschützt. Mit der IP56-Zertifizierung können die Displays außerdem Staub und starkem Strahlwasser trotzen. Auch auf extreme Hitze oder Kälte sind die Geräte eingestellt: Während eine spezielle Beschichtung die Entstehung von Oberflächenwärme durch Sonneneinstrahlung reduziert und das Panel dadurch schützt, können sich die Displays durch das patentierte und filterlose Kühlungs­ system selbst automatisch regulieren und so Temperaturen von -30°C bis zu +50°C standhalten.

Symphone N7000R The Symphone N7000R is the ideal solution if you are looking for a PDA with an industrial smartphone design. The device has a rugged exterior that pro­ tects it from inevitable bumps and drops, while the IP68-sealing leaves you worryfree. Built to provide exceptional performance, the Symphone N7000R is equipped with Newland’s smallest 2D scan engine. It scans both 1D and 2D barcodes quickly, while a bright laser aimer helps you work accurately and efficiently. The device runs on Android 5.1 OS and dual band Wi-Fi and a dual SIM option ensure that you can rely on the strongest network connection available.

n Samsung Electronics www.samsung.de Neue Outdoor-Displays Displays für den Au­ ßenbereich müssen auch in sehr lichti­ ntensiven Umge­ bungen ein klares Bild liefern und extremen Wet ter b edingungen standhalten können. Alle neuen Modelle der OHF-Serie verfü­ gen daher über ein sehr robustes Gehäuse sowie über das smarte MagicGlass. Damit sind die OHFDisplays nicht nur gegen starken Wind, sondern beispielsweise auch gegen Van­ DE_210x104_POS_Manager_X50V5 27.07.2017 14:14 Seite 1

n Cipherlab www.cipherlab.de Handscanner neu definiert Cipherlab stellt seine neue 2500-Serie mo­ biler und flexibler Handscanner vor. Diese Geräte unterstützen Anwender mit effizi­ enteren Prozessen in Bereichen wie Wa­ reneingang, Point of Sale (POS), Versand, und Bestandsprüfung. Die neuen Hand­ helds verbinden leistungsstarke ScanFunktionalität mit robustem, vielseitig einsetzbarem Design. Zudem unterstützen die Geräte die Produktivität ihrer Nutzer, indem sie sich schnell und problemlos über eine Computerschnittstelle verbin­ den lassen.

Presenting a New Level of Scanning Performance Cipherlab passionately presents the 2500 series handheld scanner as a means to extend efficiency in applications such as receiving, point of sale, shipping, inven­ tory checking and work in process. Built with superior scanning capabilities, the 2500 series handheld scanner also provides business-rugged durable designs. User productivity will simultaneously speed up with 2500 series’ ability to easily connect to a computer interface. n 

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Lüfterloses POS-System zu einem besonders attraktiven Preis € 390,-* Shuttle POS X505 ®

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* Netto-Händlereinkaufspreis (HEK) Abgebildetes Zubehör und Software sind nicht Bestandteil des Lieferumfangs

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STUDIE Retail Digital Trends 2017

Einzelhändler setzen beim Kundenerlebnis auf Personalisierung und Mobile 89 Prozent der Händler konzentrieren sich 2017 auf die Customer Experience, mehr als jeder Zweite investiert in personalisierte und mobile Erlebnisse, Virtual und Augmented Reality prägen das Einkaufserlebnis der Zukunft

D

as Kundenerlebnis steht für 89 Prozent der weltweiten Einzelhändler ganz oben auf der Prioritätenliste. Zur Umsetzung dieses großen Ziels konzentriert sich ein gutes Drittel (33 Prozent) auf Targeting und Personalisierung als strategischen Schwerpunkt. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) plant 2017 verstärkte Investitionen in personalisierte Erlebnisse. Und das vor allem mobil: Knapp 62 Prozent der Einzelhändler fassen in diesem Jahr eine weitere Erhöhung ihres Mobile Marketing-Budgets ins Auge. Bei keinem anderen Kanal planen so viele Einzelhändler Budgetsteigerungen. Dies ist das Ergebnis des weltweiten Reports „Digitale Trends 2017 im Einzelhandel“, den das Marktforschungsinstitut Econsultancy im Auftrag von Adobe durchgeführt hat. Für den Einzelhandel ist die Schaffung von personalisierten und relevanten (25 Prozent), wertvollen (20 Prozent) und leicht verständlichen Erlebnissen (13 Prozent) demnach der effizienteste Weg, um sich erfolgreich vom Wettbewerb abzuheben. Etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent) setzt auf die Customer Experience als Unterscheidungsmerkmal. Klassische Erfolgsfaktoren wie Kundendienst (14 Prozent), Produkt- bzw. Service-Qualität (12 Prozent) und Innovationen (11 Prozent) werden nicht einmal halb so häufig genannt. „Für den Einzelhandel ist das Streben nach einem begeisternden Kundenerlebnis inzwischen eine Überlebensfrage. In hart umkämpften Märkten mit knappen Gewinnspannen und ständig wachsenden Kundenerwartungen können es sich die Unternehmen nicht leisten, auf den Wettbewerbsvorteil einer gelungenen Customer Experience zu verzichten. Daher genießt das nahtlose Kundenerlebnis bei den Marketern des Einzelhandels höchste Priorität. Größtmögliche Personalisierung und die Optimierung der Customer Journey über alle Touchpoints sind für sie kein schönes Extra, sondern ein absolutes Muss“, so Axel Schäfer, Product & Industry Marketing EMEA, Adobe Marketing Cloud, Adobe.

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Mobile Optimierung Die Optimierung mobiler Inhalte gehört für fast ein Viertel der Einzelhändler (23 Prozent) zu den taktischen Prioritäten ihres digitalen Marketings. In anderen Branchen liegt der Anteil im Durchschnitt lediglich bei 14 Prozent. Entsprechend wichtig wird das Verständnis, wie ihre Kunden mobil recherchieren und Produkte kaufen, von fast vier Fünftel der befragten Händler (79 Prozent) eingestuft. Aber auch die anderen Kanäle behält der Einzelhandel mehrheitlich im Blick: Bei 75 Prozent spielt die Optimierung der Customer Journey über mehrere Touchpoints nach wie vor eine wichtige Rolle. Wie erfolgreich die Händler digital agieren, machen knapp vier Fünftel (78 Prozent) vor allem an der Fähigkeit fest, ihre Expertise im Digital Marketing mit Analysen und Technologie zu kombinieren. Als weitere Schlüsselkomponenten folgen die Unternehmenskultur mit einem Team-übergreifenden Ansatz und einem klaren Kundenfokus (73 Prozent) sowie eine gut durchdachte und langfristig angelegte Strategie (66 Prozent).

Die Vision für 2020 Virtual und Augmented Reality werden Teil des Shopping-Erlebnisses. Dass gutes Design maßgeblich zum Kundenerlebnis beiträgt und gerade für Online-Shops viel mehr als nur die Kür ist, haben immer mehr Einzelhändler erkannt: Zwei Drittel (66 Prozent) von ihnen beschreiben ihr Unternehmen schon heute als Design-orientiert – in 2015 lag dieser Anteil noch bei 60 Prozent. Die größten Potenziale für das Kundenerlebnis in 2020 sieht der Handel im Einsatz von neuen Technologien: Insbesondere die Interaktion mit Zielgruppen per Virtual Reality oder Augmented Reality (28 Prozent) gewinnt im Handel zunehmend an Bedeutung. Es folgen die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Bots (24 Prozent), neue Zahlungstechnologien wie M-Payment und elektronische Kassenbons (20 Prozent) sowie das Internet of Things und vernetzte Geräte wie Wearables und Zielgruppen-Tracking (18 Prozent). n


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ADVERTORIAL Omnichannel

Die „smarte“ Zukunft des Einzelhandels In der Welt des Einzelhandels ist ein spannendes Zeitalter angebrochen: Der hohe Grad der mobilen Vernetzung hat die Verbreitung des Internets der Dinge (IoT) beschleunigt und somit die Basis für smar­ te Unternehmen geschaffen – eine Entwicklung, die mittlerweile auch den Einzelhandel revolutioniert Der Autor: Peter Friedel, Director Retail & Hospitality DACH & East Region, Zebra Technologies SmartLens ist eine „Asset-Visibility“-Lösung, die RFID-Sensoren, Video- und eine neue Mikro-Ortungstechnologie für Mobilgeräte vereint, um Echtzeit-Transparenz über jeden Quadratmeter einer Filiale zu gewährleisten. Vier verschiedene Arten von Sensoren erfassen automatisch Daten über den Standort und die Bewegungen von Produkten, Kunden und Mitarbeitergeräten. Die SmartLens Data Analytics Engine wertet die gesammelten Daten aus und verwandelt sie in wertvolle, praxisorientierte Handlungsempfehlungen. Einzelhändler können mit dieser Lösung ihre Inventargenauigkeit auf 97 Prozent erhöhen, Warenüberhänge vermeiden und ständige Produktverfügbarkeit gewährleisten. Aufgrund von Sortimentslücken verpasste Verkaufschancen werden so reduziert, OnlineBestellungen effizienter für die Abholung im Geschäft bereitgestellt und potentiellem Diebstahl wird effektiv vorgebeugt. ▲ Echtzeit-Transparenz ermöglicht höhere Inventargenauigkeit und Produktverfügbarkeit für einen besseren Omnichannel-Auftritt

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n der heutigen Omnichannel-Welt, in der Kunden sowohl in der Filiale als auch online und zunehmend per Click & Collect einkaufen wollen, ist Produktverfügbarkeit ein wichtiges Erfolgskriterium. Doch viele stationäre Händler stellt genau dies vor große Herausforderungen: Im Durchschnitt ist der mithilfe von Bestandverwaltungssystemen ausgewiesene Warenbestand nur zu 65 Prozent korrekt.

Kundenerwartungen voraussehen Dabei ermöglicht der technologische Fortschritt in den Bereichen RFID und Data Analytics heute Transparenz über alle wichtigen Geschäftsbereiche, einschließlich einer korrekten Sicht auf die Warenbestände. Durch Echtzeit-Informationen über Kunden, Waren und alle Prozesse, die in einer Filiale stattfinden, bieten sich Händlern unzählige neue

Möglichkeiten, ihre Effizienz sowie den Absatz zu steigern, Warenschwund und Betriebskosten zu reduzieren und dadurch neue Maßstäbe bei der Kundenzufriedenheit zu setzen. Das scheint auch nötig, denn im Einzelhandel hat sich der Fokus längst noch weiter in Richtung der Kunden verschoben. Verbraucher von heute sind nicht nur anspruchsvoll; ihre zunehmend komplexen Erwartungen wandeln sich zudem derart rasch, sodass Händler Mühe haben, mit den wechselnden Anforderungen Schritt zu halten. Daher genügt es nicht mehr, Erwartungen einfach nur zu erfüllen. Um Kunden in Punkto Einkaufserlebnis positiv zu überraschen, müssen Einzelhändler versuchen, ihre Erwartungen vorauszusehen.

Echtzeit-Transparenz Zu diesem Zweck hat Zebra Technologies SmartLens™ für den Einzelhandel entwickelt.

Fazit In einer vom E-Commerce zunehmend dominierten Einzelhandelswelt benötigen stationäre Händler Lösungen wie diese, um sich zu einem „smarten“ und erfolgreichen Omnichannel-Unternehmen zu entwickeln und dem Online-Handel wieder Paroli bieten zu können. n

Zebra Technologies Ernst-Dietrich-Platz 2 40882 Ratingen Telefon: +49 211 60 16 06-0 E-Mail: germany@zebra.com www.zebra.com

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STUDIE Retail-Studie 2017

Mangelnde Transparenz im Omnichannel-Handel Kunden von heute stellen immer höhere Ansprüche an eine durchgehend tadellose Bedienung auf allen Kanälen. Aber wieviel kostet es die Handelsunternehmen wirklich, wenn ihre Bestell- und Lieferprozesse noch nicht reibungslos laufen? ferkettenmodelle, die die zentrale Sicht auf die Bestände mit präziser Echtzeittransparenz und proaktiver Kontrolle verbinden. Der Handel ist sich zwar einig darin, dass eine übergreifende Sicht auf die Bestände Priorität genießt – 81 Prozent gaben an, dass dies von hoher oder kritischer Bedeutung ist –, aber nur 36 Prozent der Unternehmen haben dieses Ziel bis jetzt erreicht.

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▲Die Ansprüche und Erwartungen der Kunden sind gewachsen

ine neue wissenschaftliche Studie von Sapio Research mit dem Titel „Die Rolle der Filiale im Omni-ChannelHandel“, die im Auftrag des Supply-ChainTechnologiespezialisten Zetes gemeinsam mit Zebra Technologies durchgeführt wurde, zeigt, wie Kunden auf unbefriedigende Ereignisse reagieren und welchen Service sie auf allen Kanälen erwarten. Hierfür wurden im März 2017 europaweit 2.022 Kunden sowie 214 Handelsunternehmen befragt. Problematisch für den Handel ist die begrenzte Geduld der Kunden, die eine schnelle, effiziente Bedienung wünschen: Die Mehrheit der Kunden (70 Prozent) wäre nicht bereit, länger als fünf Minuten im Laden zu warten, um zu erfahren, ob ein Artikel vorrätig ist. 30 Prozent würden höchstens zwei Minuten ausharren. Im Internet setzt sich dieses Kundenverhalten fort. Im Lebensmittelsektor würden 26 Prozent der Befragten nach einem Ersatzprodukt oder etwas Vergleichbarem im Internet suchen, wenn der gewünschte Artikel nicht verfügbar ist. Bei Haushaltswaren würden 30 Prozent der Verbraucher auf eine

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andere Website wechseln oder den gesamten Einkauf abbrechen, bei Mode sogar 31 Prozent. Die finanziellen Folgen sind erheblich: Haushaltswarengeschäften entgehen bis zu 33 Prozent ihrer Umsätze und Modegeschäften 31 Prozent, wenn Artikel nicht vorrätig sind.

Hohe Kundenerwartung Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Kunden würden sich überlegen, ein Handelsunternehmen nicht mehr zu nutzen, wenn es drei Mal zu spät oder unvollständig liefert – fast ein Drittel (31 Prozent) würden sogar höchstens eine verspätete oder unvollständige Lieferung akzeptieren. Wenn die Kunden ihre Regel „Dreimal verfehlt gleich ausgeschieden“ bei einem Kanal anwenden, ist es mehr als wahrscheinlich, dass dieselbe Einstellung auch für alle anderen Kanäle gilt. Hieraus ergeben sich erhebliche Auswirkungen auf die Kundenerfahrung und folglich auf die Kundentreue.Diese Kundenerwartungen stellen zweifellos höhere Ansprüche an solide Lie-

Weitere wichtige Erkenntnisse der Umfrage: • Weniger als ein Drittel der Handelsunternehmen bietet den Kunden Zugriff auf die genauen Bestandsmengen für die Produkte in allen Filialen an, und 45 Prozent bieten überhaupt keinen Zugriff auf die Bestandsmengen. • Nur 20 Prozent der Unternehmen nutzen automatische Systeme, die in Echtzeit aktualisiert werden, und nur 19 Prozent der Mitarbeiter in den Filialen können die Produktverfügbarkeit von einem Mobilgerät aus überprüfen. • Ü ber die Hälfte (58 Prozent) der Verbraucher nutzt ein Handelsunternehmen mit geringerer Wahrscheinlichkeit, wenn ihnen der Rückgabeprozess für Artikel zu kompliziert ist.

Fazit Gareth Thomas, Retail-Experte bei Zetes, kommentiert: „Händler wissen, dass jede Unterbrechung der direkten Interaktion mit dem Kunden dazu führen kann, dass sich dieser schlecht bedient fühlt und am Ende womöglich nichts kauft. Dennoch arbeiten die Filialmitarbeiter der meisten Unternehmen heute immer noch blind: Sie haben weder die Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Artikeln in der weiteren Lieferkette oder im Filialnetz festzustellen, noch können sie die Anforderungen der Kunden über Click&Collect oder die Lieferung frei Haus erfüllen, ohne die Interaktion mit dem Kunden zu unter-


The Lack of Visibility in Omni-Channel Retailing is Leading to Lost Sales, Loyalty and Revenue It is no secret that customer expectation for a consistent omni-channel retail experience continues to grow but what is the true business cost for retailers who aren’t yet joining up all the dots in their omni-channel service? Recent research conducted by Sapio Research on behalf of supply chain technology specialists Zetes, in association with Zebra Technologies, reveals just how customers are responding to subpar events and the way they expect a retailer to respond across all channels. The issue for retailers is that customers have limited patience and expect their experience to be fast and efficient: the majority of customers (70%) would not be willing to wait for longer than five minutes in-store to find out whether an item is out of stock; 30% no longer than two minutes. Online, this customer behaviour continues. Within the grocery sector, 26% of respondents would look for a substitute or something similar online if their desired item wasn’t available, whilst 30% of consumers shopping for homeware and 31% for fashion would go to another website or abandon the whole purchase. The financial implications are very significant, with homeware stores losing up to 33% of their sales and fashion 31%, as a result of out of stock items. Moreover, over three quarters (78%) of customers would consider not using a retailer again if a delivery was late or incomplete three times, with nearly a third (31%) prepared to accept just one late or incomplete delivery. If customers are employing the ‘three strikes and out’ rule in one channel, it is more than likely the same attitude is being applied across every channel, creating a significant impact on the customer experience, and by default, loyalty. Customer expectations are undoubtedly reinforcing the need for strong supply chain models that combine a single view of inventory with accurate, real-time visibility and proactive monitoring. Yet while retailers agree that creating a single view of inventory is a priority, with 81% citing it as of high or critical importance, just 36% of retailers have to date achieved this goal. • Less than a third of retailers offer customers access to accurate inventory levels for products across all store locations and 45% offer no access to inventory levels at all • Just 20% of retailers are using automated systems that are updated in real time and only 19% of store associates can check product availability via a mobile device • Over half (58%) of consumers will be less likely to use a retailer if returning items is a challenging process Gareth Thomas, Retail Business Consultant at Zetes comments: “Retailers know that any break in direct customer engagement can not only undermine the quality of experience but also result in a lost sale. Today however, most retailers’ store associates are operating blind, with no way of determining stock availability within the wider supply chain or store network and no way of fulfilling the customers’ requirements through click and collect or home delivery, without disengaging with the customer or having to take them to another part of the store.” “While the intent is clear and retailers are heavily focused on improving the customer experience, the lack of real-time visibility across the supply chain is constraining them and is potentially causing more problems, and more lost revenue, than many realise. With the new war against competition fought not just on price and quality but on the ability to respond to the customer’s ever-changing and increasing expectations, achieving fast marginal gains and complete visibility throughout the supply chain will be a major differentiator in 2017 and will impact heavily on customer loyalty in the future.” The research surveyed 2,022 consumers across the UK, France, Germany and Spain and 214 retailers in March 2017. brechen oder ihn in einen anderen Bereich der Filiale zu bitten. Die Absicht ist zwar klar und die Unternehmen arbeiten intensiv an der Verbesserung der Kundenerfahrung, aber der Mangel an Echtzeittransparenz in der gesamten Lieferkette erweist sich als Hindernis und verursacht potenziell mehr

Probleme – und mehr Umsatzeinbußen –, als vielen bewusst ist. Angesichts der Tatsache, dass der neue Konkurrenzkampf nicht nur anhand von Preisen und Qualität ausgetragen wird, sondern auch auf der Fähigkeit basiert, den ständig wechselnden und steigenden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden,

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sind viele einzelne Verbesserungen und totale Transparenz in der gesamten Lieferkette 2017 ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal und werden sich in der Zukunft stark auf die Kundentreue auswirken.“ Das komplette Werk ist über die Webseite von Zetes erhältlich: http://retailroadshow.zetes.com/de n Anzeige

INVENTUR IST, wenn der Laden geschlossen bleiben muss, damit tausende Artikel einzeln gezählt und in Listen erfasst werden können.

www.implexis-solutions.com

SO WIRD IT SMART.


INTERVIEW Mobile POS

Die Schlüssel zum Erfolg sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit Interview mit Owen Chen, CEO bei Posiflex, zu aktuellen und künftigen Trends im Einzelhandel

▲Die Akzeptanz interaktiver Kioske ist generell sehr positiv

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as sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Zukunftstrends im POS für den Handel? Owen Chen: Zwei Haupttrends sind meiner Meinung nach die Mobilität und die Selbstbedienung. Immer mehr Handelsunternehmen setzen auf mobile POS-Lösungen, was aber nicht bedeutet, dass herkömmliche stationäre Kassensysteme deshalb verschwinden werden. Denn das mobile POS gilt nach wie vor als ergänzend zur traditionellen Desktop-Kassenplatzlösung. Doch vor allem in der Gastronomie erweisen sich die Mobilgeräte bereits als eine benutzerfreundliche und effiziente Lösung. Ein weiterer Trend sind interaktive Selbstbedienungskassen. Die Branche mag sich noch im Aufbau befinden. Der Technavio Report beziffert jedoch die jährliche Wachstumsrate des weltweiten Markts von interaktiven Kiosken auf 11,40 Prozent nach Umsatz und 11,81 Prozent nach Volumen von 2015 bis 2019. Die Akzeptanz interaktiver Kioske ist generell sehr positiv. Eine besonders große Nachfrage zeigt der Einzelhandel in der gesamten EMEA-Region. Worauf sollen Entwickler, Hersteller und Lieferanten von POS-Hardware besonders achten?

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Owen Chen: Systemzuverlässigkeit und Qualität sollen immer die oberste Priorität genießen. Die Qualität eines Geräts ergibt sich und beruht auf seinem Design. So sind alle Anstrengungen bereits in der Entwicklungsphase sowie auch die nachherige Qualitätsprüfung absolut wichtig. Wichtig ist heute aber auch der Auftritt, die Erscheinung des Systems an sich. POS-Hardware war früher nur eine Maschine und durfte unscheinbar, klobig, langweilig aussehen – keinen hat es gestört. Heute betrachten jedoch immer mehr Ladenbesitzer den Kassenbereich als einen wichtigen Bestandteil ihres Gesamtkonzepts. Daher sollte auch das POS-Terminal smart und stylisch aussehen. Welche neuen Entwicklungen bei der POSTechnologie zeichnen sich schon heute ab? Owen Chen: Die wichtigste Neuerung in der jüngsten Vergangenheit ist definitiv die Popularität der bargeldlosen Zahlungen, egal ob nun die Übertragung mittels NFC oder QR-Codes erfolgt. Wie hat sich die Akzeptanz mobiler POS-Systeme im Einzelhandel entwickelt? Haben sich die anfänglichen Erwartungen erfüllt? Wie sehen Sie den Markt für mobile POS-Systeme in den kommenden ein bis drei Jahren?

Owen Chen: Im F&B Bereich haben sich mobile Kassensysteme inzwischen als das bevorzugte Mittel zur Transaktion und zum Service bei den Kunden etabliert. Was den Einzelhandel, vor allem die großen Handelsketten und Filialisten, betrifft, so gelten mobile Kassengeräte immer noch als Ergänzung der traditionellen stationären Kassenplätze, um etwa Warteschlangen abzukürzen, zur Bestandskontrolle und Inventurerfassung sowie als Kundendienst-Instrument. Um flexibler agieren zu können, migrieren jedoch immer mehr stationäre Ladengeschäfte zu mobilen POS-Lösungen. Als sich eine breitere Akzeptanz mobiler POS-Systeme abzeichnete, glaubte man mehrheitlich, dass sich Android als Betriebssystem durchsetzen würde, da es günstiger und benutzerfreundlicher sei. Auch wenn Android-basierte mobile POS-Systeme bei Betreibern von Einzelgeschäften immer noch punkten, haben sich die IT-Fachleute großer Handelsketten und Filialisten inzwischen für Windows-basierte mobile POS-Lösungen entschieden. Der Grund hierfür ist einfach die bessere Kompatibilität mit den vertrauten DesktopKassensystemen, die mehrheitlich auf Windows basieren. Dies gilt auch für die bestehende POSSoftware und Datenmanagementtechnik. In naher Zukunft klafft die Situation daher ganz klar zwischen den Technologien je nach Größe des Unternehmens: Android für kleine, Windows für Mittel- und Großbetriebe. Wie begegnen Hardware-Hersteller der zunehmenden Bedeutung der Software? Vor allem was Anwendungen speziell für den Einzelhandel betrifft? Owen Chen: Wichtig ist, den Zuschlag nicht nur für die Kasse selbst, sondern auch für all die dazugehörigen Peripheriegeräte zu erobern: Drucker, Scanner, Geldschubladen, kundenseitige Displays usw., die nahtlos mit der POS-Software funktionieren sollen. Die Kompatibilität zwischen Hardware und Software ist also von allergrößter Bedeutung. Dennoch ist nie garantiert, dass sich Hardware und Software sofort von Anfang an verstehen. Die Hersteller der POSHardware sind daher gefragt, sich anpassen und die notwendigen Modifikationen schnell umsetzen zu können. n


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Flexibility and adaptability are the keys What do you regard as the most important, key future trends in retail and retail POS technology for the near future? Owen Chen: The two key trends in the foreseeable future are mobile retail and kiosk. More and more businesses are moving toward mobile POS. This is not to say that traditional desktop POS is on its way out, far from it. As mobile POS is still being treated as a supplementary device to the traditional desktop POS. But for operators in the hospitality sector, mobile POS represents a convenient and efficient way to conduct daily operation. The other trend is the self-service kiosk. Interactive kiosk industry is still in a growing stage. According to Technavio Report, the global interactive kiosk market is expected to grow at a CAGR of 11.40% by revenue and 11.81% by volume from Y2105 to Y2019. There are favorable attitude and wide acceptance toward interactive kiosk usage, especially strong growth in retail, vending and QSR sector, strong demands from EMEA. What should POS hardware designers, manufacturers and suppliers be especially concerned about/place emphasis on? Owen Chen: System reliability and quality should always be number one priority. Quality is through design, so the efforts put in during design and quality verification phase is of upmost importance. One other thing is the appearance of the system itself. POS hardware used to be a pure business tool, it could look bulky and boring, and no one would care. However, more and more store owners now consider POS terminal as part of the store decoration. So the look of the terminal should now look smart and stylish. Which hot new developments in POS technology are existing and out in the field already today? Owen Chen: The hottest development lately is definitely the popularity of the mobile payment, whether it is the NFC payment or QR code payment. Please also describe the current mobile POS environment in terms of retail adoption. Have the initial expectations been fulfilled? What are your predictions for the mobile POS market in 1-3 years? Owen Chen: In food & beverage sector, mobile POS is now being getting widely adopted as the primary means of service and transaction tool. However, in the retail environment, especially in the large chain stores, mobile POS is being treated as more of a supplementary device to the traditional desktop POS. It is used more for line-busting, inventory checking, and customer service tool. But there are also more and more brick and mortar stores migrate to mobile POS due to its flexibility. When mobile POS started to get widely adopted, Android based mobile POS was widely believed to be the rising star, because of its lower cost and user familiarity. While Android based mobile POS still remains popular with the single store / single machine operators, Windows based mobile POS is now gaining acceptance with the IT professionals in the large chain stores/enterprise environment, due to better compatibility with the traditional desktop POS (majority Windows based), legacy POS software and data management. So for the next couple of years, we should see an extreme split in technology, Android POS for small businesses, while medium to larger businesses move toward Windows based mobile POS. Can or how do POS hardware manufacturers help to solve the growing importance of software, especially customized for specific segments like retail? Owen Chen: The biggest challenge is to get not only the POS terminal, but also all the associated peripherals such as printer, scanner, cash drawer, customer display‌etc. to work seamlessly with the POS software. So compatibility between hardware and software is of upmost importance. However, there is no guaranty that hardware and software will always be compatible straight away, therefore it is essential that POS hardware manufacturers should be able to adapt and make the necessary modifications quickly.


TREND Inventurmanagement

Bestandschaos im Fashion Retail: Die Wahrheit liegt nicht dazwischen Im erfolgreichen Omnichannel kann es nur eine Art von Bestandsverwaltung geben: das Management in Echtzeit auf Einzelteilebene Der Autor: Uwe Hennig, CEO Detego, kennt die Hauptsorge der großen Fashion Retailer, keine verlässlichen Bestandsaussagen treffen zu können men der eigene Webshop und weitere Online-Kanäle dazu, zusätzlich vertreiben viele Händler über Franchise-Partner und Concession Stores. Jeder dieser Kanäle unterhält seine eigenen Systeme: Order-Management (OMS), Warenwirtschaft (ERP), Kassensysteme (POS) und Warehouse-Management (WMS) sowie häufig eine separate Artikelverwaltung für den Webshop. Das Management all dieser Bestände ist meist nicht in Echtzeit, asynchron und inkorrekt. Der Nachteil: Keinen Echtzeit-Blick auf den tatsächlich verfügbaren Bestand in einer bestimmten Lokation. So bekommt der Kunde eine falsche, ungenaue oder gar keine Antwort.

Wo ist welcher Artikel

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▲Die Verkäuferin sieht auf einen Blick, ob und wo ein Artikel vorrätig ist

as Hemd wird mir hier im Bestand angezeigt. Es müsste also noch da sein.“ Den Konjunktiv versteht der Kunde nicht. „Ist es nun noch da oder nicht?“ Das kann die Verkäuferin ihm nicht mit 100-prozentiger Verlässlichkeit sagen. „Sicherer wäre es, den Datenabgleich heute Nacht abzuwarten. Dann synchronisieren auch die anderen Filialen den Bestand und danach wüsste man sicher, ob das Hemd noch verfügbar wäre.“ „Und im OnlineShop?“, fragt der Kunde ungeduldig, der eigentlich eine sichere Reservierung jetzt und hier erwartet, damit seine Hemd-Suche ein Ende hat. „Das kann ich von hier nicht sagen. Da müssten Sie zu Hause mal in unserem Web-Shop schau-

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en, ob das Hemd in Ihrer Größe dort noch bestellbar ist.“ Das will der Kunde nicht. Er will jetzt dieses Hemd. Er geht und kauft woanders. Ganz einfach. Bei der Sicht auf den Warenbestand kann die „Wahrheit nicht irgendwo dazwischen“ liegen. Zum Omnichannel gehört ebenso das Filialgeschäft und da müssen Bestandsinformationen aktuell und verlässlich sein.

Bestands-Wirrwarr Bestände effizient zu managen war nie einfach, aber im Omnichannel-Vertrieb scheinen sich die Probleme zu multiplizieren. Zuerst gab es nur das stationäre Geschäft, dann ka-

Im erfolgreichen Omnichannel kann es nur eine Art von Bestandsverwaltung geben: das Management in Echtzeit auf Einzelteilebene. Um jederzeit gegenüber dem Kunden auskunftsfähig und Services wie Click-and-Reserve und Return-to-Store, Ship-from-Store u.a. effizient anbieten zu können, ist eine Echtzeitbestandstransparenz unabdingbar. Die Permanentinventur – in der Modebranche klassisch über die Radio Frequency Identification Technologie (RFID) realisiert – bietet hier viele Vorteile. RFID-Lesegeräte erfassen in kürzester Zeit bei der morgendlichen StoreVorbereitung alle Artikelvarianten, sogenannte items, ohne Sichtkontakt der RFID-Etiketten, also auch in Schubladen. Storemitarbeiter können sich so auf die Systemaussagen verlassen, denn sie wissen, welche Ware sie Kunden auf der Fläche und aus dem Backstore anbieten können. Diese Art Bestandsverwaltung ermöglicht gleichzeitig das systemgestützte Replenishment. Dem Store-Personal werden die nachzufüllenden Artikel unmittelbar vorgeschlagen. Never-Out-of-Stock-Artikel (NOS) sind so immer auf der Fläche verfügbar, teure Sicherheitsbestände werden abgebaut, die Warenverfügbarkeit erhöht.


The truth does not lie somewhere in between When it comes to inventory especially in omni-channel retailing, there can only be one truth – inventory management needs to work smoothly. Inventory management is never easy, but omni-channel retailing is even more complex. At first, there was only brick-andmortar retail, then along came the online business. In addition, retailers also sell their merchandise in franchise and concession stores. Each of these channels have their own OMS, ERP, POS and WMS systems as well as in most cases, a separate article management for the web shop. A major drawback of this multiple stock management is that retailers have no real-time view over the actual article inventory and therefore no accurate data on article availability. With a central inventory on itemlevel in real-time, across all channels and the entire supply chain, retailers may resolve this issue. This single-stock view provides insights with what´s currently on stock as well as valuable KPIs on omni-channel retailing.

▲Verbundene Systemlandschaft: Echtzeit-Bestandssicht über die komplette Wertschöpfungskette, für das Verkaufspersonal, alle Vertriebspartner und den Endkunden

Fazit Mit der zentralen Bestandssicht in Echtzeit, feingranular auf Einzelteil-Ebene, über die komplette Supply Chain und alle POSKanäle hinweg, lösen Händler den Konflikt auf. Selbst der Endkunde hat Einblick in

die aktuellen Bestände. Er kann über sein Smartphone, über Infoscreens im Store oder im Webshop die Verfügbarkeit selbst prüfen. Dieser „Single-Stock-View“ liefert Händlern wertvolle Kennzahlen über all ihre Omnichannel-Kanäle hinweg. Mehr Wahrheit geht nicht. n

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TREND Mobile Devices

Click and Collect – die Filiale als Dreh- und Angelpunkt des E-Commerce Seit rund zehn Jahren verkünden einige Experten schon den baldigen Tod des stationären Einzelhan­ dels. Doch dieser zeigt sich entgegen dieser Prognosen erstaunlich widerstandsfähig und flexibel Der Autor: Peter Friedel, Zebra Technologies, hat langjährige Erfahrung im operativen Handel und IT Business Development sowie in der Beratung von Handelsunternehmen gegenüber reinen Onlinehändlern verschaffen: Immer mehr Studien bestätigen, dass Kunden – zusätzlich zu den bestellten Waren – weitere Produkte kaufen, wenn sie ihre Waren im Laden abholen.

Innovative Händler Click and Collect hat in den vergangenen Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen. Laut der Studie von Bitkom Research bieten bereits 54 Prozent der Einzelhändler diesen Service an, weitere 17 Prozent planen dessen Einsatz. Der Statista Digital Market Outlook zeigt indes auf, dass 31 Prozent der befragten Verbraucher den Click and Collect-Service nicht nutzen, weil ihre bevorzugten Geschäfte das nicht anbieten – eine verpasste Chance für die Unternehmen. Insbesondere für den Modehandel ist Click and Collect ein spannendes Konzept: Der Kunde bestellt seine Wunschproduckte online und lässt sie in eine Wunschfiliale liefern, wo er die Kleidungsstücke sofort anprobieren kann. Nur was passt und gefällt, nimmt der Kunde schließlich mit. Doch Elektronikhändler wie MediaMarkt und Saturn setzen mittlerweile genauso auf Click and Collect wie Spielwarenhändler (Toys’R’Us), Kaufhäuser (Karstadt, Galeria Kaufhof), Möbelketten (Ikea) und zunehmend auch Lebensmitteleinzelhändler, etwa Real, Kaufland, Rewe und Edeka.

Digital noch Luft nach oben

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▲Ein besseres, persönlicheres Einkaufserlebnis muss das Ziel sein

n der aktuellen Bitkom ResearchStudie „Digitaler Handel – Über alle Kanäle in die Zukunft“ stimmten 62 Prozent der befragten Einzelhändler der Aussage zu, dass sich der stationäre Einzelhandel in den Innenstädten neu erfinden muss. Und genau das tut er aktuell: Ein-

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zelhändler nutzen zunehmend die Vorteile von Ladengeschäften, um der Onlinekonkurrenz zu trotzen. Einer dieser Vorteile und Grund für die wachsende Attraktivität ist die Einführung von Click and Collect. Stationäre Einzelhändler können sich mit diesem Service einen Wettbewerbsvorteil

Allerdings ist die Verbreitung noch ausbaufähig, obgleich bereits etliche große Player den Service anbieten: In der Studie „Omnichannel-Commerce 2017“ heißt es, dass zwar bereits 169 der Top-1000-Onlineshops in Deutschland Click and Collect anbieten, Kunden die Waren jedoch nur in 123 Shops bei Abholung direkt im Laden bezahlen


Click and Collect: a Win-Win Situation The death of the store has been heralded for quite some time now – but the store has proven to be surprisingly resilient and flexible these days. Key to this is the rise of click and collect which allows bricks and mortar retailers to win back competitive advantage over ‘pure play’ online providers. A number of studies identify that bringing shoppers into the store to collect their goods means they buy additional items. When customers collect their orders in-store, retailers must have the ‘best-practice basics’ firmly in place. It is vital, for instance, to provide a dedicated collection point that is clearly signposted in-store. Retailers must guarantee speedy, no-fuss collection, with queues kept to a minimum to ensure customers are engaged in using the service. It is also important that retailers ensure back-end organization is slick, so that goods can be found quickly and accurately. Making the omnichannel vision a reality is a priority; consistency across touch-points is crucial, as is the single view of the customer. In-store, retailers can offer more service, such as try before you buy. Customers can inspect – or in the case of clothing items, try on – items right there. This is a win-win situation, as it drives better customer experience, and stores get returned items back into circulation quicker. Against the background of customer dissatisfaction with online stores’ delivery options, click and collect offers retailers a number of opportunities to keep the store alive. können. Online-Verfügbarkeit – ein wichtiges Entscheidungskriterium für Kunden – wird erstaunlicherweise bislang noch nicht durchgängig angezeigt: Nur 69 Händler stellen den Verbrauchern die entsprechenden Daten online zur Verfügung — da herrscht durchaus noch Verbesserungsbedarf.

Wenn Kunden im Laden ihre Bestellungen abholen, sollten Einzelhändler sich selbstverständlich von ihrer besten Seite zeigen. Die ausgewiesene Abholstelle muss einfach zu finden und klar ausgeschildert sein.

In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass Einzelhändler nicht nur den Vorteil der Läden zum Cross- und Upselling nutzen müssen, sondern ihren Kunden ein ansprechendes Einkaufserlebnis auf allen Kanälen bieten müssen. Die Systeme und Prozesse im Laden, am direkten Kontaktpunkt mit dem Kunden, sollten den stationären Händler dabei unterstützen.

Falls dennoch Kunden fragen, müssen die Verkäufer und Kundenberater sie jederzeit zur nächsten Abholstelle führen können. Die Händler müssen dafür sorgen, dass die Abholung zügig und unkompliziert erfolgen kann. Um den Kunden die Nutzung des Diensts auch auf Dauer schmackhaft zu machen, sind lange Warteschlangen zu vermeiden.

Der Laden als Aushängeschild

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Eine reibungslose Organisation und ein optimierter Prozess ist dabei für Einzelhändler entscheidend: Die Verkäufer müssen die gesuchten Produkte schnell und zuverlässig finden können. Die Vision vom Omnichannel ist hier Leitbild: Ein konsistenter Auftritt über alle Kanäle hat Top-Priorität, ebenso wie eine ganzheitliche Sicht auf den Kunden.

Mehr Service Über die Grundlagen von Click and Collect hinaus können stationäre Einzelhändler jedoch noch mehr bieten. Kunden können bestellte Ware etwa noch vor Ort ausprobieren oder, im Fall von Bekleidung, anprobieren anstatt nur ein Paket entgegenzunehmen. Das bringt Vorteile für beide Seiten: Für Kunden ergibt sich so ein besseres, persönlicheres Einkaufserlebnis, während die Händler nicht benötigte Ware schneller wieder in den Verkauf bringen können.

Fazit Das Konzept von Click and Collect ist in der heutigen, digitalisierten Handelslandschaft reif für einen anhaltenden Siegeszug. Eine aktuelle Studie von Doddle zeigt, dass 84 Prozent der befragten Verbraucher es ärgerlich finden, zu Hause auf bestellte Waren warten zu müssen und 50 Prozent schon einmal einen Online-Bestellvorgang wegen unbefriedigender Lieferoptionen abgebrochen haben. Vor diesem Hintergrund ergeben sich für Einzelhändler zahlreiche Möglichkeiten, mit Click and Collect in ihren Geschäften zu punkten und den stationären Handel wiederaufleben zu lassen. n Anzeige

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TREND Sicherheitstechnik

Kommt gar nicht in die Tüte! Die Einweg-Plastiktüte ist auf dem Rückzug – auch im Einzelhandel. Was für die Umwelt ein Segen ist, führt in puncto Diebstahlschutz zu neuen Risiken. Umso wichtiger wird eine stringente Warensicherung – mechanisch, elektronisch und per Videoüberwachung Der Autor: Ulrich Wirtz, europäischer Vertriebsleiter bei der Novatec Gruppe, ist Experte für Sicherheitstechnik für den Handel erklärt Daniel Georg von Euronics XXL Johann + Wittmer in Ratingen. „Wer früher eine eigene Tüte dabei hatte oder unverpackte Ware nach draußen brachte, war verdächtig. Dies gilt aufgrund des veränderten Kundenverhaltens heute nicht mehr. Auf diesen Trend haben wir – nach einigen negativen Erfahrungen – mit verbesserter Warensicherung und mehr Überwachung reagiert.“ Eine richtige Entscheidung, denn dass das Geschäft im Einzelhandel zwar umweltfreundlicher, aber nicht unbedingt diebstahlsicherer geworden ist, belegt auch die Studie „Inventurdifferenzen 2016“, die Schäden durch Kundendiebstähle in Höhe von 2,2 Milliarden Euro ermittelt.

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▲Alt bewährt und nach wie vor ein Garant für die Senkung von Inventurverlusten sind RF-Etiketten

ach wie vor verbraucht jeder Bundesbürger im Durchschnitt jährlich etwa 71 Plastiktüten. Experten rechnen vor, dass es 2050 in den Weltmeeren mehr Plastik als Fische geben werde. Doch die Tendenz ist klar rückläufig! Ein Beispiel: Seit der Bekleidungsriese C&A Geld für seine Plastikbeutel verlangt, registrierte er einen Rückgang der ausgegebenen Stückzahl um 50 Prozent.

Höheres Diebstahlrisiko Der Kunde von heute bringt also lieber selber einen Jutebeutel mit oder klemmt sich den Einkauf einfach unter den Arm – ein umweltschonender Trend, der allerdings die Kaufhausdetektive vor neue Probleme stellt. „Eine neue und faltenlose Plastik-Tragetasche war bisher ein recht zuverlässiger und weithin sichtbarer Beleg dafür, dass der Kunde auch bezahlt hat“,

▲Konsequenter Diebstahlschutz ist wichtiger denn je

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An der langen Leine Konsequenter Diebstahlschutz ist also wichtiger denn je, und er beginnt bei den Leinen- und Tablet-Sicherungen. Die Leinensicherung eignet sich zum Beispiel für gefährdete Vorführgeräte. Da sie meist schon Gebrauchsspuren aufweisen, sind sie nur schwer von Kundeneigentum zu unterscheiden – und führen wegen ihrer aufwändigen Präsentation so manchen Gelegenheits-Langfinger besonders in Versuchung. Hier haben sich mechanische Lösungen mit sehr reißfesten Sicherungskabeln bewährt. Sie können zusätzlich mit einer Alarmfunktion ausgerüstet sein, die beispielsweise Durchschneideversuche lautstark meldet. Wichtig: Die Leinensicherung darf nicht zum Verkaufshindernis werden. Sie sollte das Produkt nicht nur schützen, sondern vor allem elegant präsentieren. Für die Tablet-Sicherung bieten sich innovative Lösungen wie der Active Tab Protector von Novatec an. Die Sicherung ist speziell für den repräsentativen und flexiblen Einsatz von TabletPCs am Point of Sale entwickelt. Das System besteht aus einem platzsparenden, stabilen Sockel, in welchem das Tablet automatisch verankert und somit vor Diebstahl geschützt wird. Zudem wird das Tablet durch die integrierte Stromversorgung automatisch geladen. Dennoch bleibt


No Bags – New Challenges! Single-use plastic bags are on the retreat in retail businesses. What is obviously good for the environment leads to new challenges and changed risks within anti-theft protection. A new bought single-use-bag was often proof of correct payment, but since customers have to pay for single-use-bags, they often bring their own bags instead – and some unpaid items “disappear” within those bags. This means new challenges for retail companies. Vulnerable spots in the security system, which might for example occur because of such new bags, shall be closed by the usage of new, modern security technologies. Different solutions present themselves – from leash or tablet-safeguards for high-priced exhibition-items, radio-frequent safeguards with security-paper-labels or hard tags for various assortments of goods till the application of intelligent video-surveillance systems. Independet of the solution you choose, keep in mind that an effective anti-theft-system always needs an integrative concept and different components. Therefore, product- and system independed solution-provider with substantial knowledge of your industry should be your top choice. They can provide best practice solutions, professional consulting and a reliable after-sales-service. das Gerät gut sichtbar und zugänglich, denn der Sockel ist um 180 Grad drehbar (optional auch neigbar). Die Entriegelung erfolgt kontaktlos mit einem speziellen Schlüssel. Danach kann das Tablet portabel genutzt werden, etwa zur Demonstration in Kundengesprächen oder vom eigenen Personal zu Recherchezwecken. Im Anschluss wird das Tablet mit nur einem Handgriff wieder am POS gesichert.

RF-Detektiv am Ausgang Alt bewährt und nach wie vor ein Garant für die Senkung von Inventurverlusten sind Warensicherungen, wie die radiofrequenten (RF) Warensicherungssysteme. Sie basieren in der Regel auf der resonanten Wechselwirkung mit einem elektromagnetischen Feld, das von einer Antenne im Ausgangsbereich erzeugt wird. Die RF-Etiketten arbeiten mit einer Frequenz von 8,2 MHz und sind als Klebe- aber auch als so genannte Hartetiketten erhältlich, die nur speziellen Lösern, wie etwa äußerst starken Magneten, zu entfernen sind. Das Sortiment von RF-Hartetiketten ist dabei äußerst vielseitig: Von Spirituosen, über Autobatterien bis zu edlen Textilien gibt es für nahezu jedes Produkt ein geeignetes Etikett. Unabhängige Anbieter suchen sich die besten Lösungen von den verschiedensten Herstellern, um für ein jedes Produkt eine optimale Diebstahlsicherung anbieten zu können. Praktisch: Viele RF-Antennen lassen sich einfach zum RFID-System aufrüsten. Sie sind bereits so vorbereitet, dass nur ein weiteres Modul in die Warensicherungsantenne eingeklinkt werden muss. RFID-Tags schützen nicht nur vor Diebstahl, sondern übermitteln auch produktspezifische Informationen, beispielsweise als Basis für eine kontaktlose Inventur.

Videoüberwachung Die allerletzten Sicherheitslücken schließt eine Videoüberwachung – auch zum Schutz vor Diebstahl durch Angestellte, die wissen, wie sie das Warensicherungssystem austricksen können: So ergab Studie auch, dass Mitarbeiter Waren im Wert von gut 800 Millionen Euro mitgehen ließen. Manipulationen an der Sicherheitstechnik oder Diebstähle an ungesicherter Ware lassen sich per Video aufzeichnen und rechtssicher dokumentieren. Die Kosten halten sich dabei dank technischer Innovationen in Grenzen: Moderne HD-Kameras sind problemlos in Standard-IPNetze integrierbar, die in den meisten Gebäuden ohnehin vorhanden sind. Und die umfangreichen Überwachungs-Streams kann man heute auf digitalen Standard-Massenspeichern preisgünstig archivieren. Zwar wünschen sich 60 Prozent der Deutschen mehr Videoüberwachung – allerdings

nur, wenn es um die öffentliche Sicherheit geht. Empfindlich reagiert der Bundesbürger nach wie vor, wenn er sich persönlich ausspioniert fühlt. Erhöhen lässt sich die Akzeptanz jedoch mit einer speziellen Software, die im Videostream alle Gesichter unkenntlich macht. Verdächtige Aktivitäten, wie das Entfernen von Sicherungsetiketten, lassen sich dennoch gut erkennen. Ergibt die Analyse der gepixelten Szene konkrete Verdachtsmomente, kann die verschlüsselt gespeicherte Originalaufnahme per Keycard ausgelesen und der Täter überführt werden.

Fazit Sicherheitslücken, wie sie zum Beispiel durch den Wegfall der Einkaufstüten als Bezahlausweis entstehen, sind durch zeitgemäße Sicherheitstechnik also recht gut zu schließen. Und das lässt sich der Handel einiges kosten: 1,3 Milliarden Euro investiert er jährlich in Präventiv- und Sicherungsmaßnahmen. Diese Investitionen machen sich in der Regel durch deutlich reduzierten Warenschwund schnell bezahlt – wenn sie sinnvoll und geplant erfolgen. Diebstahlsicherung sollte immer als integratives Gesamtkonzept betrachtet und geplant werden, und zwar von einem Produkt- und herstellerunabhängigen Systemintegrator. Denn das Angebot der verfügbaren Sicherheitstechnologien ist ähnlich umfangreich wie die Bedrohungen selbst. Eine Erstberatung ist in der Regel kostenlos und wird von Spezialisten durchgeführt, die umfangreiches Know-how aus dem Einzelhandelsbranche einbringen. Nur so kann der Einzelhandel der Zukunft umweltfreundlich und gleichzeitig diebstahlsicher gestaltet werden. n

▲Diebstahlsicherung sollte immer als integratives Gesamtkonzept betrachtet und geplant werden

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MARKTÜBERSICHT Sicherheitstechnik / Safety technology

Keine Chance für Ladendiebe Nur ein komplettes Sicherheitspaket aus Videoüberwachung, elektromagnetischen Etiketten, RF-Antennen, RFID-Tags und Leinensicherung schützt effizient vor Warenschwund, Ladendiebstahl und gravierenden Umsatzverlusten n Alpha11 Firmenname: Alpha11 Business Security Adresse: Stiftsring 5a, 84424 Isen Telefon: +49 8083 54 96 51 E-Mail: info@alpha11.de Internet: www.alpha11.de Kontakt: Klaus Hamal

Alpha11 KassenVideo mit CASH-ALARM Alpha11 POS Videosurveillance with CASH-ALARM Alpha11 KassenVideo, Videoüberwachung mit Einblendung der Kassendaten in das Video­ bild und automatischer Alarmierung per E-Mail bei kritischen Kassiervorgängen. Ergän­ zend CASH-ALARM mit Bondaten-Algorithmus zur automatischen Betrugserkennung auf Basis der Bonvorgänge. POS Video Surveillance with Cash Register Interface and live POS text inserter in Vide­ opicture. Automatically E-Mail by critical signal words at the Cash Register. Additional CASH-ALARM with algorithm based loss prevention.

Anwendungsbereiche / Scope of application Bargeldintensive Betriebe wie Einzelhandel, Gastronomie, Bäcker Cash intensive POS shops, like retail, hospitality, baker

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers

Alle Angaben laut Hersteller

Zum einen Videobe­ weis, zum anderen datenschutzkonforme Videoüberwachung durch völlige Verpixe­ lung möglich. Durch die E-Mail Alarmierung weiß man im Video endlich, wann es sich lohnt, in das Video rein­ zusehen. Digital Witness on POS. E-Mail Alarm brings a lot of benefits, because now you know exactly, on which time you have to see the recordes videos and save a lot of hours in watching videosurveillance recordings.

n Axis Communications Firmenname: Axis Communications GmbH Adresse: Adalperostr. 86, 85737 Ismaning Telefon: +49 89 35 88 17-0 Internet: www.axis.com

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AXIS Loss Prevention Solution Die AXIS Loss Prevention Solution bietet effektive Maßnahmen zur Schadensverhütung, z. B. um La­ dendiebstahl und unerwünschtes Verhalten zu unterbinden und zu erfassen. Die Kombination aus Axis Netzwerk-Kameras, Zutrittskontroll­ systemen, Video-Türstationen und mehreren Analyse-Software Paketen, ermöglicht eine sofortige Reaktion auf Vorfälle. Versucht eine Person z. B. im Supermarkt den Laden durch den Eingang anstatt des Ausgangs zu verlassen, wird dies in Echtzeit ermit­ telt und ein visueller sowie ein AudioAlarm ausgelöst. Gleichzeitig bietet die intelligente Axis-Lösung eine Frequenzzählung – eine genaue Aufschlüsselung darüber wie viele Personen den Laden betreten und wie viele ihn wieder verlassen. Das Verhältnis aus Gesamtfrequenz und Alarmen ist ein wichtiger Indikator für das Risikoprofil eines Ladens. The AXIS Loss Prevention Solution offers effective measures to prevent losses or da­ mage, e.g. to prevent and capture shoplifting and undesirable behavior. The combina­ tion of Axis network cameras, access controllers, and video door stations and several analytics software packages, allows an immediate response to incidents. If a person e.g. attempts to leave a supermarket through the entrance instead of the exit, this is determined in real-time and a visual alarm and a sound alarm are triggered. At the same time, the intelligent Axis solution provides a people counter – an exact break­ down of how many people enter the store and how many people leave it. The ratio of total traffic and alarms is an important indicator for the risk profile of a store.

Anwendungsbereiche / Scope of application Die Axis-Lösung richtet sich an Einzelhändler, die Diebstähle verhindern und gleich­ zeitig Informationen über die Aktivitäten von Besuchern in ihren Läden erhalten wollen. Darüber hinaus ist es durch die Zutrittserfassung möglich, statistische Aussagen über die Besucher zu treffen und diese für die Erschließung neuer Ziel­ gruppen und Marketingaktivitäten zu gewinnen. In Kombination mit den, durch die Gegenlauferkennung generierten Alarmen, lassen sich zudem Muster oder das Aus­ maß einer Gefährdung ableiten. The Axis solution is aimed at retail companies that want to prevent theft and gain an overview of the activities of visitors in their stores at the same time. In addition, it is possible to make statistical reports about visitors and to gain access to new target groups and marketing activities. In combination with the alarms generated by the direction-detector, patterns or the extent of a hazard can also be derived.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Ein großes Problem im stationären Einzelhandel sind Diebstähle. Um diese zu ver­


hindern, setzen viele Geschäfte auf Sicherheitspersonal oder physische Barrieren. Eine günstigere und effizientere Lösung ist AXIS Loss Prevention Solution: Sie ver­ eint ein Videoüberwachungs- und Alarmsystem mit intelligenten Software-AnalyseFunktionen zur Diebstahlvermeidung bei gleichzeitiger Frequenzzählung. Dadurch behalten Geschäfte den Überblick über die Geschehnisse im Verkaufsbereich und können effektiv Diebstähle verhindern. Außerdem entfallen die Kosten für eine phy­ sische Barriere, die nun nicht mehr benötigt wird. Alles zusammengenommen ergibt das einen klaren und sehr kurzen Return on Investment. A major problem in brick and mortar retailing is theft. To prevent this, many busi­ nesses rely on security personnel or physical barriers. A cheaper and more effici­ ent solution is the AXIS Loss Prevention Solution: It combines a video surveillance and alarm system with intelligent software analysis functions for theft prevention and simultaneous people counting. This allows businesses to keep track of what‘s happening on the sales floor and can also prevent theft. Additionally, the costs for physical barriers are removed since they are not necessary anymore. This results in a clear and short return on investment.

n Checkpoint Systems Firmenname: Checkpoint Systems Adresse: Ersheimer Str. 69, 69434 Hirschhorn Telefon: +49 6272 928-231 E-Mail: de-info@checkpt.com Internet: www.checkpointsystems.com Kontakt: Ellen Rößiger

The “Bug Tag 2” enables retailers to effectively protect even high-theft items and to open-display them. Particularly suitable is the EAS device for DIY articles, apparel and accessories, consumer electronics and household goods. Using it as a “linealarm” system combined with the specially designed snare accessory can increase its versatility. Applications include protecting display tools such as DIY demonstra­ tion devices.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Mithilfe des „Bug Tag 2“ können Einzelhändler auch stark gefährdete Artikel offen auf der Verkaufsfläche präsentieren – und dadurch ihren Umsatz steigern. Das Etikett kann äußerst flexibel eingesetzt werden. Durch seine Sichtbarkeit und eine blinkende LED-Anzeige hat es auf Ladendiebe einen abschreckenden Effekt. The “Bug Tag 2” allows retailers to open-display high-theft items on the sales floor, thus increasing their sales. The label can be used very flexibly. Due to its visibility and a flashing LED light it has a deterrent effect on shoplifters.

n Dallmeier electronic Firmenname: Dallmeier electronic GmbH & Co. Adresse: Bahnhofstr. 16, 93047 Regensburg Telefon: +49 941 87 00-0 E-Mail: presse@dallmeier.com Internet: www.dallmeier.com

DF5400HD-DN/IR

Bei dem „Bug Tag 2“ handelt es sich um ein Sicherungselement für besonders diebstahlgefährdete Artikel. Das wiederverwendbare Alarmmodul wird dabei mittels eines Klebepads an einem Pro­ dukt oder dessen Verpackung angebracht. Sobald es die Siche­ rungsantennen passiert, löst es Alarm aus. In der 2- bzw. 3-AlarmVariante beginnt im Falle eines Diebstahls- bzw. Manipulationsver­ suchs auch das Sicherungselement selbst zu schrillen. Das Bug Tag 2 ist sowohl mit RF- als auch mit AMTechnologie erhältlich. “Bug Tag 2” is specifically designed to protect high-theft merchandise. The reusa­ ble alarm module attaches to the merchandise or its packaging using an adhesivebacked, disposable sled. It triggers an alarm, when it passes the EAS antennas. Equipped with 2 or 3 alarm technology, the security device itself alarms when merchandise is tampered with in store or removed from store. The “Bug Tag 2” is available both with RF and AM technology.

Mit der DF5400HD-DN/ IR bringt Dallmeier eine neue Infrarotka­ mera auf den Markt, die besonders für solche Anwendungen konzipiert ist, bei de­ nen sowohl am Tag als auch bei Nacht im IRModus Aufnahmen mit höchster Auflösung in Echtzeit gefordert sind. Die DF5400HD-DN/IR ist eine Ultra HD Kamera mit integ­ rierter IR-Beleuchtung. Die in einem IP66-Wetterschutzgehäuse verbaute Kamera ist für den Einsatz im Innen- als auch im Außenbereich konzipiert. Die Kamera wird mit Power over Ethernet betrieben, was eine einfache und kostengünstige Verkabelung und Inbetriebnahme ermöglicht. With the DF5400HD-DN/IR Dallmeier introduces a new infrared camera which has been designed specifically for applications requiring images with highest resolution in real-time at day and in the IR mode at night. The DF5400HD-DN/ IR is an Ultra HD camera with integrated IR illumination. Built into an IP66-rated weather-proof enclosure, the camera is designed for both indoor and outdoor applications. The camera is operated with Power over Ethernet (PoE Class 0, IEEE 802.3af) which allows for an easy, quick and cost-effective cabling and commis­ sioning.

Anwendungsbereiche / Scope of application

Anwendungsbereiche / Scope of application

Das „Bug Tag 2“ ermöglicht Einzelhändlern, auch besonders gefährdete Artikel wirk­ sam zu schützen und zugleich offen für ihre Kunden zu präsentieren. Besonders geeignet ist das Sicherungselement für Baumarktartikel, Bekleidungsartikel und Accessoires, Unterhaltungselektronik und Haushaltswaren. Optional ist das Siche­ rungselement mit einem Schlaufenmodul erhältlich. Über dieses können beispiels­ weise Vorführgeräte in Baumärkten speziell gesichert werden.

24-Stunden-Betrieb in Innen- wie Außenbereichen 24-hour operation both indoors and outdoors

Bug Tag 2

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Kosteneffiziente und benutzerfreundliche Videolösung für Sicherheit und Prozess­ optimierung im Einzelhandel

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MARKTÜBERSICHT Sicherheitstechnik / Safety technology Cost-efficient and user-friendly video solution for security and process optimisation in retail

n EET Europarts Firmenname: EET Europarts Adresse: Agnes-Pockels-Str. 16, 40721 Hilden Telefon: +49 211 75 84 67-15 E-Mail: arh@eeteuroparts.de Internet: www.eeteuroparts.de Kontakt: Arno Hasberg

Starlight Plus – Turbo D9T-Serie Die TurboHD TribridTechnologie unter­ stützt Video-übertra­ gung in Full HD über bereits vorhandene Koaxialkabel und stellt damit einen echten Durchbruch in der Ent­ wicklung der analogen Übertragung dar. Die Turbo HD-Produktfa­ milie umfasst ein kom­ plettes Sortiment an Full HD Kameras und DVRs, die nahtlos mit allen Videoformaten kompatibel sind, vom analogen HDTFI bis hin zu IP-Megapixeln. The TurboHD Tribrid technology supports full-HD video transmission over existing coaxi­ al cables. This is a real breakthrough in the development of analogue transmission. The Turbo HD product family Includes a complete range of Full HD cameras and DVRs, which compatible seamlessly with all video formats, from analog via HDTVI to IP megapixels.

n Harting Systems Firmenname: HARTING Systems GmbH Adresse: Max-Planck-Straße 1, 32339 Espelkamp Telefon: +49 5772 47-284 E-Mail: systems@harting.com Internet: www.HARTING-Systems.com

Alle Angaben laut Hersteller

HA-CashZone Die HA-CashZone ist die sichere, lückenlose Gesamtlösung für Ihre Kassenzone. Vom Kassentisch über diebstahlhemmende Verkaufssysteme für hochpreisige Produkte wie Zigaretten und Rasierklingen mit passender, vernetzungsfähiger Software bis hin zu Regallösungen – all das und noch mehr bietet Ihnen Harting aus einer Hand. Unsere Systeme bieten wir in verschiedenen Größen und Modifikationsmöglichkeiten an, um Ihre Kassenzone passend zum Konzept, als integrierten Erfolgsbestandteil, Ihres Marktes zu gestalten. Dabei verfolgen wir stets die Aspekte Sicherheit, Effizienz, Ergonomie und Flexibilität. The HA-CashZone is a complete, secure solution for your checkout area, that will help your business succeed. The flexible single source system offers everything from cash desk options to anti-theft sales systems for high value products, such as cigarettes and razor blades, and includes network capable software and innovative shelving de­ signs. Our systems come in different sizes and variations, designed to the highest efficiency and security standards to be an integral part in your store design.

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Anwendungsbereiche / Scope of application Unsere Lösungen sind in vielfältigen Anwen­ dungsbereichen im Le­ bensmitteleinzelhan­ del oder Convenience Stores einsetzbar. Von der klassischen Kassenzone über Self-Checkout und In­ fokasse bis hin zum Tabakpoint im Lebens­ mitteleinzelhandel und Convenience Stores. Wir bieten vielfältige Systeme für vielfältige Märkte. Our versatile systems are suitable for a wide range of applications in food retail or conve­ nience store environments. We design and supply systems for every kind of retail outlet, from classic cash register and self-check-out to consumer-information or tobacco kiosks.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Bei uns erhalten Sie alle Komponenten für Ihre Kassenzone aus einer Hand. Durch den modularen Aufbau unserer Systeme lassen sich unsere Produkte sehr gut an die Gegebenheiten in Ihrem Markt anpassen – und das lückenlos! Um den Aufbau und Service kümmert sich unsere eigene und erfahrene Servicegesellschaft. We offer genuine one-stop shopping for all of your check-out requirements. The modular system is easily adapted to your specific needs and our highly-experienced service partners will take care of the installation and maintenance.

n Lase PeCo Firmenname: LASE PeCo Systemtechnik GmbH Adresse: Rudolf-Diesel-Str. 111, 46485 Wesel Telefon: +49 281 95 99 00 E-Mail: peoplecounter@lase.de Internet: www.peoplecounter.de Kontakt: Henry Florin, Raphaela Tegründe

PeCo RCD – Einkaufswagenkontrollsystem (Retail Cart Detection) Ein typischer Kas­ senvorgang: Nur eine Flasche aus der Ge­ tränkekiste oder eine Milchtüte aus dem 12er-Karton wird auf das Kassenband ge­ legt. Wenn nun das Kassenpersonal unauf­ merksam ist und der Kunde die Ware auf der unteren Ablage vergisst, entstehen Warenverluste. Bis zu 25 Prozent der Waren auf der unteren Ladefläche bleiben unregistriert und verursachen Inventurdifferenzen. Das Kon­ trollsystem PeCo RCD prüft aktiv und ohne manuellen Aufwand die untere Ladefläche von Einkaufswagen mit einem Laserscanner. Erkennt das System Ware auf der unteren Ablage, wird automatisch eine Meldung an die Kasse gesendet (Lampe oder Anzeige auf Kassendisplay). Erst dann ist eine zwingende Prüfung der unteren Ablage notwendig. A typical situation at the cash desk: only one bottle from the beverage crate or one milk carton from the trading unit is put on the cashout belt. If the cashier now is inattentive and the customer forgets the article on the lower tray, stores incur


losses. Up to 25% of the articles on the lower tray stay unregistered and occasion inventory differences. The control system PeCo RCD performs an active examina­ tion of shopping carts’ lower tray without manual intervention by the use of one laser scanner. When the system detects articles on the lower tray, it automatically sends trigger information to the cashier (flashing light or display message). Only then a compulsory check of the lower tray is necessary.

Meto’s electromagnetic (EM) EAS labels help retailers to effectively protect their merchandise against theft and to open display it. The standard program includes EAS labels in different formats – from 10 x 32 mm to 50 x 10 mm. The labels of the size of 32 x 19 mm and 26 x 16 mm are printable and dispensable using Meto hand labelling tools. In addition, Meto’s EM labels are reversible, i.e. they can be activated and deactivated as necessary.

Anwendungsbereiche / Scope of application

Anwendungsbereiche / Scope of application

Kassenzonen in SB-Warenhäusern, Lebensmittel- und Baumärkten Checkout areas in (self-service) department stores, grocery stores and DIY markets

Besonders geeignet sind die Etiketten zur Sicherung von kleinen oder schwer zu sichernden Produkten sowie für Artikel aus nicht magnetisierbaren Metallen und Flüssigkeiten. Zum Einsatz kommen EM-Etiketten vor allem im Lebensmittelhandel, in Drogerien, Apotheken und dem Schuhhandel. Zu den häufigen Anwendungsbe­ reichen gehören zudem Haushaltswaren, DIY-Artikel, Brillen und Unterhaltungselek­ tronik. The EM labels are particularly suitable for securing small or difficult-to-secure products as well as items made of non-magnetisable metals and liquids. They are also used in the food trade, in drugstores, pharmacies and the shoe trade. Further fields of application include household goods, DIY articles, glasses and consumer electronics.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Prüfgenauigkeit von über 98 Prozent, Entlastung des Personals durch aktive Mel­ dung, Prüfung ausschließlich der unteren Ablage durch Laserscanner Inspection accuracy of over 98%, Discharge of personnel by active examination, Exclusive control of the lower tray by laser technology

n Meto Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Firmenname: METO Adresse: Ersheimer Str. 69, 69434 Hirschhorn Telefon: +49 6272 928-0 E-Mail: meto-info@meto.com Internet: www.meto.com Kontakt: Willibald Merkel, Julia Irmscher

Im Rahmen eines Quellensicherungsprogramms können die EM-Warensicherung­ setiketten bereits während des Produktionsprozesses an den Artikeln oder deren Verpackungen angebracht werden, sodass die Waren regalfertig in den Geschäften angeliefert werden. Der Einzelhändler kann seine Waren so offen, aber gesichert präsentieren, und dadurch den Abverkauf fördern. The EM labels can be used for source tagging; items or their packaging are already tagged during the production process and arrive in store shelf-ready. Retailers can present their merchandise on open display which enables them to increase their sales.

EM-Etiketten EM labels Mit den Meto-Waren­ sicher ungsetiket ten auf Basis von Elektro­ magnetik (EM) können Einzelhändler ihre Waren wirksam vor Ladendiebstahl schüt­ zen und zugleich of­ fen präsentieren. Das Standardprogramm umfasst Sicherung­ setiketten in unter­ schiedlichen Formaten – von 10 x 32 mm bis 50 x 10 mm. Die Etiketten der Größen 32 x 19 mm und 26 x 16 mm sind mit Meto-Handauszeichnungsgeräten bedruck- und spendbar. Zudem sind die EM-Warensicherungsetiketten reversibel aktivierbar und deaktivierbar.

n Novatec Firmenname: Novatec Sicherheit und Logistik GmbH Adresse: An der Pönt 67-69, 40885 Ratingen Telefon: +49 2102 30 23-0 E-Mail: info@novatec-mail.de / d.derichs@novatec-mail.de Internet: www.novatec-europe.net Kontakt: Sandra Markus

Active Tab Protector Die Active Tab Protector Serie ist eine innovative Lösung zur Sicherung von Tablets direkt am Point of Sale. Die Halterungen wurden speziell für den repräsentativen und flexiblen Einsatz von Tablet PCs im Einzelhandel entwickelt. Die kompakten TouchScreen Computer ersetzen immer mehr die traditionellen Desktop PCs auf den

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Effiziente Kassenkontrolle mit KassenVideo von Alpha11 - Einblendung der Bondaten in das Videobild - E-Mail Alarmierung bei kritischen Kassiervorgängen - Informiert werden, wann es sich lohnt, das Videosystem zu nutzen um damit wertvolle Stunden bei der Auswertung zu sparen - Optional mit CASH-ALARM (Algorithmus erkennt Kassentricks...)

Kontakt: info@alpha11.de Telefon: +49 8083 549 651 www.alpha11.de

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MARKTÜBERSICHT Sicherheitstechnik / Safety technology Verkaufsflächen und sind ein komfortables Hilfsmittel für wei­ tere Informationen, zusätzlichen Interak­ tionen oder als Ver­ kaufsmittel am Kun­ den. Das Personal hat zudem die Möglichkeit das Tablet mobil ein­ zusetzen: Mit einem individuellen Schlüssel kann das Tablet von der Halterung gelöst werden und unmit­ telbar am Verkaufsregal zum Einsatz kommen. The Active Tab Protector Series is an innovative solution to secure tablets directly at the Point of Sale and Point of Interest. The mounts are developed for the repre­ sentative and flexible use of Tablet PC’s in retail market. Compact TouchscreenComputers replace more and more the use of traditional desktop PC’s and are a comfortable tool for information, interaction and selling next to the customer. The staff has got the opportunity to use the tablet mobile: With an individual key it is possible to release the tablet from the station and it can be used directly at the shelf.

Anwendungsbereiche / Scope of application Im Einzelhandel können die Tablets für interaktive Produktpräsentationen oder als Bezahlterminal eingesetzt werden. Weiterhin können der Produktkatalog, der Online-Shop oder viele weitere Anwendungen auf den Tablets dargestellt werden. In retail market the tablet can be used for interactive product presentations or as a checkout terminal. Furthermore, a presentation of the product catalogue or the online shop as well as many other application areas are conceivable.

droid tablets. Metal clips in the housing allow exact positioning of the tablet; the connect joint enables the holder to be turned flexibly. All control functions on the device can be accessed through practical apertures on the back of the TabletSafe. The tablet holder can be combined with stands, wall mounts and columns from the Novus RetailSystem.

Anwendungsbereiche / Scope of application POS, Ausstellung, Büro, Produktion POS, Displays, Office, Production

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Das NOVUS TabletSafe bietet eine perfekte Mobile-Service-Integration am POS. Es fördert die Kundenkommunikation und Verkaufsprozesse. Es bietet größtmögliche Flexibilität durch verschiedene Halterungen sowie bei der Positionierung des Ta­ blets. Das TabletSafe ist auch für mobiles Kassieren geeignet. Als Erweiterung des Novus RetailSystems kann es einfach bei kompletten Retail-Lösungen integriert werden. The NOVUS TabletSa­ fe provides perfect mobile service inte­ gration at the POS. It promotes customer communication and sales processes.It of­ fers the greatest pos­ sible flexibility with its various holders and the positioning of the tablet. The TabletSafe is also suitable for mobile money collection. As an enhan­ cement of the Novus RetailSystem range it can simply be integrated into full Retail solutions.

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits for retailers Durch die Active Tab Protector Series können Tablets offen und sicher im Einzel­ handel für die Kundennutzung ausgestellt werden. Zudem hat das Personal die Möglichkeit die Tablets zu lösen und auch mobil im Ladenlokal, beispielsweise zur Kundenberatung, einzusetzen. Tablet PC’s can be set up open but safe in retail stores for the use by customers. Moreover, the staff can unlock the tablets and use them mobile.

n Telenot Firmenname: TELENOT ELECTRONIC GMBH Adresse: Wiesentalstraße 42, 73434 Aalen Telefon: +49 7361 946-348 E-Mail: franz.ernsperger@telenot.de Internet: www.telenot.de Kontakt: Franz Ernsperger

n Novus Dahle histar DUAL 360 Firmenname: Novus Dahle GmbH & Co. KG Adresse: Breslauer Straße 34-38, 49808 Lingen (Ems) Telefon: + 49 591 91 40-0 E-Mail: info@novus-dahle.com Internet: www.novus-dahle.com

Alle Angaben laut Hersteller

NOVUS TabletSafe Das NOVUS TabletSafe mit integriertem Sicherheitsschloss bietet einen zuverlässigen Diebstahlschutz. Es erweitert das vielfältige Novus RetailSystem und ist sowohl für Apple-iPads wie für Android-Tablets geeignet. Metallklemmen im Gehäuse ermögli­ chen eine genaue Positionierung des Tablets, durch das Connect-Gelenk ist die Hal­ terung flexibel schwenkbar. Alle Bedienfunktionen des Geräts sind durch praktische Öffnungen an der Rückseite des TabletSafes erreichbar. Der Tablethalter ist mit Stand­ füßen, Wandanbindungen und Säulen des Novus RetailSystems kombinierbar. The NOVUS TabletSafe with integrated security lock provides reliable protection from theft. It enhances the versatile Novus RetailSystem and is suitable for Apple iPads as well as An­

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Der histar DUAL 360 detektiert über seine Spiegeltechnologie mit 20 Erfassungsvor­ hängen infrarote Wärmestrahlung. Diese wird beim Durchqueren der einzelnen Sek­ toren durch einen Menschen erkannt und ausgewertet. Die XTRAP-Signalauswertung garantiert zusammen mit der Spiegeloptik, dass Eindringlinge zuverlässig detektiert werden. Der zusätzlich eingebaute Mikrowellen-Detektor erfasst Bewegungen nach dem Dopplerprinzip. Der Microcontroller verknüpft beide Systeme, die nach völlig unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften arbeiten. Nur bei gleichzeitiger Auslösung beider Detektionseigenschaften setzt der Melder eine Alarmmeldung ab. The histar DUAL 360 detects infrared heat rays using its mirror technology with 20 detection curtains. These heat rays are detected and analyzed when a person crosses the individual sectors of the detector’s surveillance area. The XTRAP signal evaluation along with mirror technology work together to guarantee that intruders are detected reliably. The additional microwave detector captures movements using the Doppler principle. The microcontroller links both systems which work using en­ tirely different physical characteristics. The alarm is only triggered if both infrared and microwave detectors detect movement.


Anwendungsbereiche / Scope of application Der Infrarot-Mikro­ wellen-Decken-Bewe­ gungsmelder histar DUAL 360 dient der Überwachung von Innenräumen mit kri­ tischen Umgebungsbe­ dingungen. Im Handel und in der Industrie sind Lagerräume, Handelsflächen und weitere Geschäftsräume das Ziel häufiger Einbrüche. Mit seinem „Blick von oben“ lässt der Decken-Bewegungsmelder keine Chance für Überwachungslücken, die be­ dingt durch größere Gegenstände entstehen, wie beispielsweise Werbetafeln, die Bereiche im Raum verdecken. Telenot hat mit seinem histar DUAL 360 einen innova­ tiven Decken-Bewegungsmelder entwickelt, der in kritischen und unübersichtlichen Umgebungsbedingungen absolut zuverlässig arbeitet. The infrared-microwave ceiling detector histar DUAL 360 is used to monitor indoor spaces with critical conditions. In trade and industry-stockrooms, retail spaces and other business premises are the target of frequent bu rgla ries. With our ceiling detector’s “view from above” there is no chance for any surveillance gaps that may be caused by large objects, such as advertising panels, which may block surveil­ lance areas in the room. Telenot has developed an innovative ceiling detector histar DUAL 360, which operates absolutely reliably in critical and complicated surroun­ ding conditions.

an area of up to 300 m2 under surveillance reliably and efficiently. Other characteri­ stics of the awarded histar DUAL 360 are: very low power consumption, insusceptibi­ lity to interference from WLAN networks, it is the only DUAL ceiling detector with the highest protection classification according to VdS and conform to the requirements of the EN 50131-2-4. In addition to that, this ceiling motion detector is very easy to mount and will save you time and money by the means of its modern installation technology. At the same time, histar DUAL 360 is a detector which ca ptivates with its modern and timeless design and yet functions in environmentally-friendly way and detects in critical surroundings according to the highest quality requirements.

n UTC Fire & Security Firmenname: UTC Fire & Security Deutschland GmbH Adresse: Im Taubental 16, 41468 Neuss Telefon: +49 2131 36 63-0 E-Mail: marcus.fiederling@fs.utc.com Internet: www.utcfssecurityproducts.de

HD-TVI Hybrid TVR45-Rekorder TVR45 HD-TVI hybrid recorder

Nutzen für den Einzelhandel / Benefits für retailers Eine Kombination von infraroterWärmestrahlung und Mikrowellentechnik sowie eine eigens entwickelte XTRAP-Technologie sorgen über ein 360-Grad-Sichtfeld für hervorragende Detektionseigenschaften und zugleich eine exzellente FalschalarmSicherheit. Bei einer maximalen Montagehöhe von fünf Meter kann der histar DUAL 360 bis zu 300 Quadratmeter Fläche zuverlässig und zugleich wirtschaftlich optimal überwachen. Weitere Features des bereits mehrfach ausgezeichneten histar DUAL 360 sind eine herausragend niedrige Stromaufnahme, Ausschluss der Beeinflussung von WLAN-Netzen und er ist der einzige DUAL­D eckenmelder, der alle aktuellen An­ forderungen nach der höchsten Sicherheitsklasse VdS-Klasse C sowie der EN-Norm 50131-2-4 erfüllt. Der Decken-Bewegungsmelder histar DUAL 360 punktet zudem mit einer hohen Montagefreundlichkeit sowie Kostenersparnis durch modernste Instal­ lationstechnik, aber zugleich besticht er durch sein modernes und zeitloses Design, der dennoch umweltschonend und nach höchsten Qualitätsansprüchen in kritischen Umgebungsbedingungen detektiert. A combination of infra red heat rays, microwave technology and specially develo­ ped XTRAP technology provides for a 360° field of view for outstanding detection characteristics and at the same time excellent protection against false alarms. With a maximum mounting height of 5 m the hista r DUAL 360 is capable of keeping

Die Modernisierung der Videoüberwachung ist mit dem TruVision Rekorder eine günstige Alternative zur vollständigen Neuinstallation. Dank HD-TVI Technologie können Videodaten über das alte bestehende Koaxkabel übertragen werden. So­ wohl analoge, HD-TVI Kameras mit bis zu 5MPx, als auch IP Kameras mit bis zu 4 MPx können bei Bedarf die alten Modelle ersetzen, wobei letztere den neuesten H.265 Kompressionsstandard verwenden können. Die Rekordervarianten sind mit 8 bzw 16 Kanälen und bis zu 24 TB HDD erhältlich. Auf allen Kanälen ist Videodatena­ nalyse möglich und die Einbruchmeldetechnik über den internen Alarmempfänger integrierbar. The recorder is uniquely qualified to upgrade existing analoge installations with low budget. Using the open HD-TVI technology, video data can be transferred over existing coax cabling.The TVR45HD cann connect any HD-TVI camera, offering reso­ lution up to 5MPx but also iP cameras with resolution up to 4 MPx and using H.264 or H.265 compression. The series is available with 8 and 16 channels and up to 24 TB of internal storage. The recorder features video content analysis on each channel and n has an alarm receiver module embedded.

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LADENDIEBSTAHL IM BLICK

Funktionen und Ereignisse der EAS-Systeme steuern

TRANSPARENZ IN ECHTZEIT

über Kundenfrequenz und Konversionsrate

UMFANGREICHES REPORTING ermöglicht kombinierte Funktionalität


TECHNIK Loyalty Programme

Erfolgsfaktor Kundenbindung Kundenbindungsprogramme spielen im Einzelhandel eine zentrale Rolle, um die Gunst der Kunden bei steigendem Wettbewerbsdruck nachhaltig zu sichern. Händlern bieten sie vielfältige Methoden in der Kundenansprache und tragen damit einen wertvollen Beitrag zur Unternehmensstabilität und Wachstum bei zur Kundenansprache und Kundenbindung äußerst kompliziert. Die Folge davon sind enttäuschte Kunden, höhere Kosten in der Neukundengewinnung sowie lange Projektlaufzeiten zur Einführung von neuen Services und Kundenbindungskonzepten.

Service auf allen Kanälen

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▲Deutsche Kunden bevorzugen die physische Kundenkarte

reuepunkte, Bonusaktionen und Punktesammeln liegen im Trend und sind bei Verbrauchern beliebt. Fast drei Viertel der Deutschen (72 Prozent) nutzen mindestens ein Treueprogramm (Nielsen Global Retail Loyalty Sentiment Report 2016). 61 Prozent kaufen lieber in einem Geschäft mit Bonusprogramm ein, sofern die übrigen Faktoren gleich sind. Dabei nutzen deutsche Kunden bevorzugt die physische Kundenkarte (76 Prozent). Besonders beliebt bei Treueaktionen sind Vergünstigungen (Preisnachlass, Auszahlung), Produktdiscounts und Gratisprodukte.

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Mit der Ausweitung der Verkaufs- und Kommunikationskanäle hat sich die Herausforderung Kundenbindung sehr stark verändert und verlangt nach Softwarelösungen, welche in Echtzeit über alle Kanäle hinweg den Kunden die versprochenen Services bereitstellen können. Viele Unternehmen hadern mit vorhandenen Softwareprodukten und -architekturen, welche oftmals nur als Einkanallösung konzipiert wurden. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Lösungen für Kundenkarte, Giftcard, Promotions, Coupons oder Rabattaktionen macht eine unternehmensweite einheitliche Steuerung dieser Instrumente

Um das Interesse von Erstkunden zu wecken und Bestandskunden langfristig zu binden, muss der Einzelhandel exklusive Vorteile und einen echten Mehrwert bieten. Individuelle Kundenbindungsprogramme unter dem Einsatz von vielfältigen Instrumenten wie Kundenkarten, Gutscheinen, Promotions oder Rabattaktionen sollen einen optimalen Kundenservice bieten. Und das auf allen Kanälen – stationär, online und mobil. Für diese Anforderung hat Superdata den PromoServer entwickelt, der den Einzelhandel bei der Umsetzung individueller und komplexer Kundenbindungsprogramme unterstützt. Er vereint alle Kundenbindungsinstrumente in einem System und stellt diese über sämtliche Verkaufskanäle zur Verfügung. Der Kundenservice steigt, da die Kunden die gleichen Services und dieselben Promotions und Aktionen stationär, online oder mobil erhalten. Damit erhöht sich die Loyalität von Bestandskunden und Neukunden können einfacher akquiriert werden. Die Lösung ermöglicht die Durchführung von Multichannel Promotions stationär, online und mobil und unterstützt die Abwicklung, Auswertung und Planung. Über Webservices kommuniziert das Kassensystem, der Webshop, oder das CRM-System mit dem PromoServer in Echtzeit, so dass eine schnelle korrekte Abwicklung erfolgt. Die Administration und Bedienung erfolgt zentral über eine intuitive Weboberfläche.

Analyse von Warenkörben Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten trägt der PromoServer zu einer dauerhaften


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# To enable consumers to use customer loyalty programs, promotions, gift certificates, or # # # # # coupons across all sales channels offered by a respective retailer, #Superdata developed # # PromoServer. Many retailers wrangle with existing software#products# and architecture, # which have often only been designed for a single channel. A number of various solu# tions for customer cards, gift cards, promotions, coupons, or sales make a company-wi# # # # de, uniform use of these instruments extremely complicated for addressing customers # # and stimulating customer loyalty. PromoServer software bundles all the instruments for # # customer loyalty and sales in a single solution. The different sales channels (stationary, # # # online, or mobile) communicate with the PromoServer in real #time via Web services. # # This gives consumers access to all the services incorporated in a multichannel strate- # # # # # Ihre Vision gy. This solution thus makes it possible to implement multichannel promotions across #unser # e Realisierung stationary, online, and mobile communications, and it supports the handling, analysis, h wanzl tradeinwtheit and planning of these. Customer data collected serves as a basis for upanalysis #the A89 | Booth behavior connected CRM system. With the analysis of shopping carts and purchasing Individuelle Bel Hall 13 euchtungslösun from all channels, retailers are able to address their customers in a targeted way. Thefür Ihre Projekte! gen improved customer satisfaction supports a years-long customer relationship and, in the best case, an increase in purchase frequency or shopping cart value – thereby boosting profits. ar 1/2017 au Febru POS-Ladenb ang

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Individuelle Kundenkarte Die Identifikation des Kunden am POS kann durch die individuelle Kundenkarte, das Smartphone, eine Giftcard, einen Gutschein oder einen Coupon erfolgen. Per Scan oder Eingabe der Kundennummer werden alle hinterlegten Angaben aufgerufen und die für den Kunden gültigen Aktionen, Punktegutschriften etc. werden automatisch berechnet und verarbeitet. Im Webshop kann der Kunde seine Kundennummer im Kundenkonto hinterlegen oder gibt die entsprechende Nummer der Giftcard oder des Vouchers ein. Die Verarbeitung erfolgt dann auf gleichem Weg. Der PromoServer kann alle Arten von Loyalty Programmstrukturen und -mechanismen abbilden und bietet im Bereich Promotions und Rabatte z. B. Einsatzmöglichkeiten in

Damit erfüllt der PromoServer genau die Vorteile, die sich Konsumenten von einem Treueprogramm wünschen. Laut der Total Retail Studie 2016 von pwc sind Angebote bzw. Rabatte, die nur für Mitglieder gelten, für 70 Prozent der Befragten der maßgebliche Vorteil eines solchen Programmes. Gefolgt von kostenlosem Versand (64 Prozent) und dem Sammeln von Treuepunkten (59 Prozent). n

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Natürlich bietet die Kundenkarte die Möglichkeit, Punkte zu sammeln und einzulösen. Auch sind VIP-Karten oder Bonuskarten für Gruppen (Familie, Vereine) umsetzbar. Giftcards und Gutscheine können sowohl für Stammkunden als auch für anonyme Kunden eingesetzt werden und sind je nach Bedarf aufladbar oder zur einmaligen Nutzung. Alle Karten können dabei online sowie stationär eingesetzt werden.

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Form von Nachlässen und Rabatten in Euro oder Prozent für einzelne Artikel, Artikeloder Warengruppen, Auslösung von Rabatten und Promotions durch Coupons, Druck von Coupons an der Kasse sowie Einlösung des Coupons in einer Folgepromotion. Es können auch individuelle Rabatte oder Promotionaktionen je Kunde oder Kundengruppe gesteuert werden. Die Pflege von Promotions ist für alle angebundenen Filialen, Gruppen oder auch einzelne Filialen und Vertriebsschienen möglich.

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Verbesserung der Kundenbeziehung bei. Gesammelte Kundendaten dienen im Nachhinein im angebundenen CRM System als Basis für Auswertungen. Mit der Analyse von Warenkörben und des Kaufverhaltens aus allen Kanälen wird somit eine gezieltere Ansprache der Kunden ermöglicht. Die verbesserte Kundenzufriedenheit sorgt für eine langjährige Kundenbeziehung. Bestenfalls wird eine Erhöhung der Kauffrequenz bzw. des Warenkorbes erreicht, wodurch die Profitabilität steigt. Zusätzlich erhalten die Unternehmen durch die geringere Abschmelzungsquote von Stammkunden zusätzliche Ressourcen für die kostenintensive Neukundenakquise.

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TECHNIK Omnichannel

Omnichannel ist omnipräsent – oder? Omnichannel-Elemente wie Instore-Return oder Click and Collect locken auch Online-Shopper in die Filialen und erschließen dem stationären Geschäft neue Zielgruppen Die Autorin: Stefanie Eckart, Implexis, ist Expertin für smarte Retail-Konzepte mit 53 Händlern und Unterhaltungselektronik mit 47 Anbietern vertreten. Generalisten hingegen setzen seltener auf Kanalverknüpfung und sind mit nur 15 Shops dabei. Im Durchschnitt erzielen reine Onlinehändler und Cross- und Omnichannel-Anbieter, die Webshop und stationären Handel gezielt eng verzahnen, die größten Umsätze.

Knackpunkt Kompatibilität

▲So schaut der kanalübergreifende Einkauf aus: Der Kunde sucht ein Produkt zu Hause im Webshop aus, bestellt es per Smartphone-App und schließt das Shoppingerlebnis in der Filiale über einen QR-Code ab

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ie Jacke aus dem Onlineshop schnell in der Filiale anprobieren und vorher die Verfügbarkeit prüfen? Über das Smartphone zusätzliche Produktinformationen abrufen? In einer modernen Omnichannel-Umgebung können Kunden während der Customer Journey flexibel zwischen stationärem Handel, Katalog, Teleshopping und dem Onlineshop am Desktop oder am mobilen Endgerät wechseln. Dank nahtloser Übergänge verschwimmen die einzelnen Kanäle und ein einheitlicher Markenauftritt wird geschaffen. Die große Chance für den stationären Handel liegt darin, für ein komfortables Einkaufserlebnis die Vorteile von Filial- und Onlinehandel zu verknüpfen.

Unverknüpfte Kanäle Laut der Studie „Omnichannel-Commerce 2017“ ist die Mehrkanalverknüpfung in Deutschland zwar ein großes Thema, die

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Umsetzung aber noch nicht selbstverständlich. Fast die Hälfte der Top-1000-Shops, die ihre Ware ausschließlich oder zusätzlich zum Katalog- und/oder Filialgeschäft online vertreiben, verlässt sich noch immer auf das Multichannel-Prinzip mit mehreren unverknüpften Verkaufskanälen. Webshop und Katalog oder stationärer Handel laufen also parallel nebeneinander her und der Kunde kann nicht einfach den Kanal wechseln. Und auch das Angebot der Crossund Omnichannel-Händler, die auf Onlinehandel sowie Katalog und/oder Filialen als verknüpfte Touchpoints setzen, ist noch ausbaufähig. Wie die Studie zeigt, ist Click and Collect mit Online- und/oder Filialbezahlung unter Cross- und Omnichannel-Anbietern weit verbreitet, die Anzeige stationärer Produktverfügbarkeit oder Instore-Return bieten aber nicht einmal 50 Prozent. Bei den 169 analysierten Cross- und OmnichannelShops sind vor allem die Branchen Fashion

Bereits in der Studie „Omnichannel-Commerce 2016“ wurde deutlich, dass die Verbindung der getrennten Systeme eine große Herausforderung für im stationären Handel verwurzelte Anbieter darstellt. Viele Unternehmen kämpfen mit der technischen Verknüpfung der separaten IT-Landschaften, weil die CRM- und Warenwirtschaftssysteme des stationären Geschäfts und des Onlinehandels nicht kompatibel sind. Der Omnichannel-Kaufvorgang kann in vier Schlüsselstellen gegliedert werden: Bestellung, Umsatz, Warenbeschaffung, Warenübergabe. Der Kunde denkt jedoch nicht in Kanälen. Er bestellt im Onlineshop, per App, Bestellformular, im Laden oder am Telefon. Dann interessiert ihn nur noch die Warenübergabe: direktes Mitnehmen, späteres Abholen oder Versand. Der Händler muss die erforderlichen Zwischenschritte kanalübergreifend in Einklang bringen, ohne das Einkaufserlebnis des Kunden durch die Komplexität der Abläufe dahinter zu beeinträchtigen. Dafür ist ein integriertes ERP-System ohne komplizierte Schnittstellen unerlässlich. Eine Verbindung mit dem CRM und der Analyse aktueller Verkaufszahlen wird dem Trend hin zur immer persönlicheren Kundenansprache gerecht.

Passgenaue Lösung Um die Vorteile aller Verkaufskanäle uneingeschränkt zu nutzen und immer die Übersicht über aktuelle Verkaufs- und Bestandszahlen zu behalten, modernisiert Jack Wolfskin sein ERP-System. Der Spezialist für


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IT BANKER B a n k m a g a z i n m i t I T- L ö s u n g e n f ü r u n d a u s d e r B a n k p r a x i s

The Benefits of Omnichannel Trading Today, customers appreciate the option of flexibly toggling between linked sales channels – and combining brick-and-mortar, webshop and mobile shopping as they want, in a customer-friendly way. Although everybody is talking about Omnichannel, many retailers in the German market have some catching up to do. Technically linking their separate IT solutions for CRM and ERP – as well as connecting their brick-and-mortar and online businesses represents a significant challenge for retailers. Jack Wolfskin is already enjoying the benefits of Omnichannel trading, and when appropriately modernizing its ERP system, placed a lot of trust in IT specialist Implexis based in Nuremberg and the K3 Software Solutions company from the Netherlands. The xReach.omnichannel technical solution is a component of the Implexis xReach software and is based on Microsoft Dynamics 365. This allows suppliers to efficiently control their sales channels and enjoy a 360° view of their business. Further, they can enter product information and discounts seamlessly without changing media – and link their ERP system with CRM to further optimize how they address customers and to improve the overall customer experience. In May and June 2017, the Implexis Smart IT truck traveled through Germany and brought the possibilities afforded by Omnichannel retailing direct to retailers and merchants.

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Omnichannel-Retailing Um Unternehmen die Chancen und technischen Möglichkeiten für kanalübergreifende Verkaufsprozesse zu präsentieren, tourte das Nürnberger IT-Haus Implexis im Mai und Juni 2017 mit einem Smart IT Truck durch Deutschland. An diesem „mobilen Messestand“ konnten Besucher erleben, wie über xReach.omnichannel mit wenigen Klicks ein Handelssortiment erstellt wird. Mit dem Microsoft ERP-System können Händler alle Filialen, Callcenter und Webshops zentral steuern und verwalten. Mithilfe der einheitlichen Datenbasis werden per Knopfdruck zentrale Änderungen zu Produktinformationen oder Rabattaktionen medienbruchfrei ausgespielt. Außerdem erlebten Interessierte, wie über Microsoft Dynamics CRM Vertriebs-, Marketing- und Servicedaten schnell zusammengeführt und analysiert werden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse können Retailer die Customer Journey verbessern und ganz neue Kauferlebnisse und Kundeninteraktionen kreieren. Das Implexis-Team zeigte auch den kanalübergreifenden Einkauf. Der Kunde sucht ein Produkt zu Hause im Webshop aus, bestellt es per SmartphoneApp und schließt das Shoppingerlebnis in der Filiale über einen QR-Code ab. n

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Kunden erwarten vom Handel der Zukunft die kombinierten Vorteile aller Verkaufskanäle. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen Retailer ihre Points of Sale verknüpfen. Längst ist die IT nicht mehr Dienstleister für den Handel, sondern Enabler und Innovationstreiber. Lösungen wie xReach.omnichannel führen alle relevanten Daten zentral zusammen und ermöglichen einen kanalübergreifenden 360-Grad-Blick. So können Retailer die Prozesse im stationären wie im Onlinehandel einheitlich und im Einklang mit den betriebswirtschaftlichen Abläufen steuern, Kundenwünsche erkennen und gezielt darauf eingehen. Die Vorteile des Webshops wie Verfügbarkeitsabfragen und umfassende Produktinformationen werden in die Filialen getragen und sorgen dort gepaart

mit der kompetenten Beratung der Mitarbeiter und der Möglichkeit, die Ware gleich mitzunehmen, für ein attraktives Shoppingerlebnis. Kunden profitieren von einer reibungslosen Customer Journey und danken es dem Anbieter mit hoher Zufriedenheit und einer langfristigen Bindung.

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Outdoorbekleidung und -ausrüstung vertreibt seine Waren weltweit in über 4000 Filialen und Verkaufsstellen, per Katalog, im eigenen Webshop sowie über andere Onlineanbieter und optimiert fortwährend seine Prozesse für modernes Omnichannel-Retailing. Bei der Implementierung setzt das Unternehmen auf den Nürnberger Digitalisierungsexperten Implexis in Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma K3 Software Solutions. Die technische Lösung xReach.omnichannel ist Teil der Implexis Softwaremarke xReach und basiert auf Microsoft Dynamics 365. Dieses ERP- und CRM-System ermöglicht das Management der Omnichannel-Prozesse sowie den Informationsaustausch zwischen den Abteilungen. Dank flexibler Skalierbarkeit kann das System genau auf die Bedürfnisse von Jack Wolfskin zugeschnitten werden.

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TECHNIK Retourenmanagement

Retouren durch die Datenbrille betrachtet Mit der Kommissioniertechnik Pick-by-Vision werden Retourenprozesse optimiert und kostbare Zeit pro Rücksendung wird gewonnen Der Autor: Ralph Schraven, Director Business Development bei Picavi welchen Auftrag handelt es sich? Welcher Artikel wurde retourniert? Warum wurde er zurückgeschickt? Dabei punkten die Datenbrillen zum einen, indem die Mitarbeiter jederzeit die Hände frei haben, um die Rücklieferung zu entpacken und gegebenenfalls zu untersuchen. Zum anderen ist die Verbindung von integriertem Scanner und „Display to go“ ideal für das Datenmanagement. Die zur weiteren Identifikation benötigten Informationen können schnell per Scan abgerufen werden. Retouren- oder Artikeletikett werden mit dem in der Datenbrille integrierten Scanner identifiziert und ihr Eingang wird so dokumentiert. Die für die Weiterverarbeitung der Rücklieferung benötigten Daten werden dem Nutzer dann über das Display angezeigt.

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▲Die Bedienung der Datenbrillen ist intuitiv und dadurch schnell zu erlernen

ede Rücklieferung ist mit Kosten verbunden. Doch oft und gerade im stetig wachsenden Onlinehandel gehört die Retourenmöglichkeit zum guten Ton: Sie gibt dem Kunden Sicherheit und trägt damit auch zum Umsatz bei, indem sie die Kaufabsicht positiv beeinflusst. Umso wichtiger ist es also, den Rücksendeprozess zu optimieren, damit er für den Händler ebenso einfach ist wie für seinen Kunden – und vor allem kostengünstig. Pick-by-Vision, entwickelt als Kommissioniertechnik mit Datenbrillen,

trägt auch zu einem effizienteren Retourenmanagement bei. Die Prozesse lassen sich leicht in der Software abbilden, sodass die Wearables das digitale Datenmanagement unterstützen. Ebenso ermöglichen sie den zuständigen Mitarbeitern ergonomischeres Arbeiten, bei dem sie stets alle relevanten Informationen im Blick haben. Rücksendungen kommen oft unsortiert und informationslos im Lager an. Es findet also zunächst eine Klassifizierung statt: Um

▲Datenbrillen optimieren die Retourenprozesse und liefern für jeden Schritt die relevanten Informationen

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Transparenz und Vernetzung Die Echtzeitdatenübertragung zwischen moduliertem Pick-by-Vision- und übergeordnetem ERP-System hält den Händler über sein aktuelles Retourenaufkommen und seine Warenstände auf dem Laufenden. Zudem können die zurückgekommenen Artikel – bei einwandfreiem Zustand – direkt wieder über das Shopsystem angeboten werden. Auch der Kunde profitiert von der Transparenz: Über das gleiche System kann er stets über den genauen Bearbeitungsstatus seiner Retoure, z. B. bei einer Reklamation, unterrichtet werden. Als Nachweis etwa eines Schadens kann mit der Kamera der Datenbrille ein Foto gemacht werden, das bei strittigen Garantiefragen oder für Händler und Kontraktlogistiker als Mängelnachweis für den Hersteller genutzt werden kann. Die Kameratechnik der Wearables ist mittlerweile auf einem Stand, der die notwendige Auflösung für die Dokumentation von Schäden bietet. Beim Eingang der Retoure sind Kamera und Display der Datenbrillen hilfreiche Instrumente. Für jeden Artikel muss abhängig von seinem Zustand möglichst schnell entschieden werden, was mit ihm geschehen soll. Welche Schritte für die ihm vorliegende Produkt-


Returns Viewed through Smart Glasses Every product return comes with costs. But in the fast-growing world of e-commerce, allowing customers to return items is often part of good customer relations. It gives customers security and therefore boosts revenue by encouraging them to make purchases. This underlines the importance of optimizing the returns process, in order to keep costs down and to make the process easy for retailers and customers alike. Pick-by-vision, an order picking technology designed for smart glasses, can also help make returns management more efficient. Mapping processes in the software is easy, allowing the wearable technology to support digital data management. The glasses also allow staff to keep their hands free while working, and provide all the necessary information. Using smart glasses instead of other mobile devices such as handhelds or fixed terminals saves both time and costs in returns management. This is due to the direct data transfer and the low number of manual actions. Using the smart glasses for additional processes like order picking, goods receipt and dispatch can reduce delivery errors and help track all goods movements in real time. Digitally connecting warehouse and returns processes accelerates goods availability. Online and multi-channel retailers can incorporate this in their websites via an interface to the shop system. Using the right pick-by-vision system can boost customer satisfaction and loyalty through transparency and faster order processing. This leads to fewer returns. gruppe möglich sind, wird dem Nutzer dabei über das Datenbrillen-Display angezeigt. Soll der Artikel zurück ins Lager, neu verpackt, gereinigt, oder repariert werden? Taugt er nur noch als B-Ware für den Sonderverkauf oder muss er gar entsorgt werden? Die Datenbrille führt den Mitarbeiter durch den Entscheidungsprozess und gibt ihm Hinweise, worauf er bei der vorliegenden Ware zu achten hat. Er muss zu keiner unübersichtlichen Liste mehr greifen und gewinnt damit wertvolle Zeit. Falls er sich unsicher ist, kommt wieder die Kamera zum Einsatz: Ein Foto an einen Kollegen mit Entscheidungsbefugnis zu schicken, kann hier schnell weiterhelfen. Taucht ein Fehler bei einer Produktgruppe immer wieder auf, kann automatisch die Produktion

oder der Hersteller darüber informiert werden, um das Produkt zu optimieren.

Jede Minute zählt Die mit einer Rücksendung verbundene Informationsmenge ist hoch, die Möglichkeiten der Automatisierung sind demgegenüber sehr gering. Daher braucht es Übersichtlichkeit und einen Workflow, der die vielen manuellen Schritte optimal verbindet. Die Visualisierung per Datenbrille wird hierzu den Anforderungen und Wünschen angepasst, etwa als Entscheidungsbaum, Liste oder Schritt-für-Schritt-Anleitung. Die übersichtliche Darstellung und die intuitive Bedienung steigern die Effizienz, denn kostbare Minuten

▲D  er Blick auf das Lieferetikett der Rücksendung ist zugleich Scan und Klassifizierung

werden eingespart – und das auch bei neuen Mitarbeitern, da sie stets visuell geführt werden und die Nutzung der Datenbrillen leicht erlernen. Nachvollziehbarkeit der Warenbewegung und Dokumentation per Foto sind ebenfalls für Hersteller und Händler nützlich. Kommt es trotz fehlerfreier Lagerprozesse des Öfteren zu Beschwerden, dienen Fotos vom Zustand der Ware bei Verlassen des Lagers als Qualitätsnachweis: Wie begründet sind die Beschwerden, gibt es Mängel auf Seiten des Lieferanten oder liegt sogar Betrug vor, wie etwa beim Austauschen der Originalware durch eine Nachahmung? Durch rechtzeitiges Handeln können so Kosten vermieden werden.

Fazit Der Einsatz von Datenbrillen – statt anderer Mobilgeräte wie Handhelds oder festmontierter Terminals – spart dank der wenigen Handgriffe und des direkten Datentransfers Zeit und Kosten bei der Retourenabwicklung. Werden die Datenbrillen zusätzlich in der Kommissionierung, am Warenein- und -ausgang eingesetzt, können zudem Fehllieferungen reduziert und alle Warenbewegungen in Echtzeit nachvollzogen werden. Die digitale Vernetzung der Lager- und Retourenprozesse macht Waren schneller verfügbar und eine Schnittstelle zum Shopsystem hilft Multichannel- und Onlinehändlern, dies auch direkt in ihrem Webangebot widerzuspiegeln. Mit dem richtigen Pick-by-Vision-System tragen mehr Transparenz und raschere Auftragsabwicklung zur Kundenzufriedenheit und -bindung bei und Rücksendungen werden seltener. Die praxiserprobte Technik ist heute bereits in der Lage alle intralogistischen Prozesse einschließlich des Retourenmanagements mit Datenbrillen zu digitalisieren. Für den durchgehenden Mehrschichtbetrieb gibt es AkkuLösungen, während das Bedienkonzept individuell an die Lagerbedingungen angepasst wird. Zusätzliche Hardware wie Ringscanner können per Bluetooth leicht in die Abläufe eingebunden werden. Ebenso umzusetzen und in die üblichen Handgriffe integrierbar ist Gestensteuerung als Alternative zum Touchpad am Brillenbügel, sodass auf Hardware zur Steuerung verzichtet werden kann. Das völlig berührungsfreie Auslösen eines Scanvorgangs ist heute ebenfalls schon möglich. n POS-Manager Technology 4 • 2017

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TECHNIK Webseiten-Optimierung

Einfach anfangen: In drei Schritten zu höheren Conversions Wer im modernen Online-Handel im Zeitalter der Personalisierung nicht ins Hintertreffen geraten möchte, steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wichtig ist, sich ihnen zu stellen Der Autor: Frank Piotraschke, Senior Director DACH bei Optimizely, gilt als erfahrener Branchenexperte der digitalen Medienwelt

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eder Kunde verhält sich anders. Wer zehn von ihnen nach ihrem Einkaufsverhalten befragt, wird höchstwahrscheinlich zehn verschiedene Antworten bekommen. Es gibt nicht das eine Kundenverhalten, sondern viele unterschiedliche – diese Erkenntnis ist von elementarer Bedeutung für den Online-Handel. Außerdem unterliegt das Verhalten der Käufer einem stetigen Wandel – was heute noch gilt, kann morgen schon obsolet erscheinen. Dieses Wissen muss in die Optimierungen von Webseiten einfließen. Nur Firmen, die sich diesen Entwicklungen und Herausforderungen stellen, werden langfristig überleben. Mithilfe von folgenden drei Hinweisen können Sie sich und Ihr Unternehmen besser auf die sich wandelnden Kundenerwartungen einstellen.

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▲Optimierungen von Webseiten führen zu mehr Umsatz

Seitenlayout optimieren Die Wichtigkeit dieser Maßnahme unterstreicht folgende Tatsache: Die Aufmerksamkeitsspanne des Durchschnittskunden lieg bei gerade mal acht Sekunden. In diesen acht Sekunden müssen Sie die Aufmerksamkeit des Besuchers Ihrer Webseite erlangen, sonst wird es nichts mit dem Geschäft. Dabei kommt natürlich Ihrem Produktangebot entscheidende Bedeutung zu, aber darum geht es

hier nicht. Wir konzentrieren uns an dieser Stelle auf die Optimierung Ihrer Webseite und auf die Rolle des Seitenlayouts. Dabei geht es um alle erdenklichen Seiten – von der Homepage oder Landing Pages für Rabattaktionen bis hin zu normalen Produktdetailund Checkout-Seiten. Treten hier Unklarheiten oder Schwierigkeiten auf, sinken Ihre Conversions – und das wollen wir ja nicht. Aus diesem Grund muss die Webseite in puncto Navigation und Schnelligkeit optimal


aufgestellt sein. Bei der Startseite, die traditionell die meisten Zugriffe verzeichnet, müssen Sie auf eine klare Navigation, erstklassige, verlockende Produktangebote, relevante Informationen und anklickbare Fotos achten. Letztere müssen sofort ins Auge springen, Lust auf mehr machen und mit den Produktkollektionen verlinkt sein. Hier lohnen sich A/B-Tests, um die Wirkung der Bilder zu überprüfen. Auch die Produktdetailseiten müssen optimiert werden, spielen sie doch auf dem Weg zum Kauf eine entscheidende Rolle. Zu einer guten Detailseite gehört definitiv eine präzise Beschreibung des Produkts – nicht nur für den Kunden, sondern auch für Suchmaschinen. Der Produkttext benötigt relevante Schlagworte, um weit oben in den Suchmaschinen aufzutauchen. Im Idealfall fügen Sie hier auch noch häufig gestellte Fragen und Bewertungen hinzu, um das Vertrauen zu steigern. Brillante Fotos, die die Produkte von ihrer besten Seite zeigen, gehören ebenso zum Pflichtprogramm. Auch hier können Sie mit A/B-Tests experimentieren. Nicht vergessen sollten Sie auch den Checkout-Funnel, der bei vielen Online-Händlern aus mehreren Seiten mit auszufüllenden Formularen besteht. Hier gibt es zahlreiche Variationsmöglichkeiten, die den Zahlvorgang besonders einfach oder schwer gestalten können. Als wichtig gilt zum Beispiel das Entfernen von Ablenkungsmöglichkeiten, aber auch eine vereinfachte Formulareingabe, die den Kunden auf Eingabefehler aufmerksam macht, sollte zum Einsatz kommen. Außerdem sehr hilfreich: Eine Fortschrittsleiste, die dem Käufer immer anzeigt, wo er sich gerade im Bezahlprozess befindet. Auch den Checkout als Gast, also das Zahlen ohne vorherige Registrierung, sollten Sie ermöglichen. Studien besagen, dass das Erstellen eines Benutzerkontos viele Interessenten abschreckt.

Auf Mobilgeräte achten Vernachlässigen Sie bitte nicht die Mobilgeräte – sie werden nicht nur zu Recherchezwecken eingesetzt. Viele Menschen kaufen mittlerweile mit Smartphone und Tablet ein. Deshalb sollten Sie mit mobilen Websites und Apps alle Schritte auf dem Weg zum mobilen Einkauf unterstützen. Eine Studie von „Think With Google“ gibt unter dem Namen „Apps und mobile Websites für den Einzelhandel: Shoppingerlebnisse besser gestalten“ Designempfehlungen für die vier Phasen des

Just get started: Three steps to higher conversions Staying ahead with modern online commerce in the age of personalization presents numerous challenges. The key is to face these challenges head on. Every customer behaves differently. If you ask ten different people about their shopping habits, you will most likely get ten different answers. There is not one customer behavior, but many different – this basic challenge is the elementary foundation for online commerce. Moreover, buyers’ behavior is constantly changing – what is valid today, can be obsolete tomorrow. Online sellers are often overwhelmed by demands and don’t know where and how they should start. They feel lost by Amazon & Co. In the following article, Frank Piotraschke, discusses three areas online sellers must measure and utilize to achieve higher conversions with their online commerce. Where is there potential for improvement, at which points should website operators intervene? Are there obstacles in the purchasing process that can scare the customer – on both desktop and mobile versions? And which areas of the website can be better customized for different target groups? The most important thing is to start simple. Every day passing can mean the difference between a sale or a loss in turnover. Kaufprozesses auf Mobilgeräten. Wir fassen die wichtigsten Tipps dieser Studie hier kurz für Sie zusammen. Die Studie weist darauf hin, wie wichtig es für eine OmnichannelBenutzererfahrung ist, die Artikelverfügbarkeit im Ladengeschäft anzugeben. Viele User möchten wissen, ob das Wunschprodukt in einer Filiale in ihrer Nähe lagert. Achten Sie zudem darauf, auch auf Mobilgeräten alle Produktdetails anzuzeigen, obwohl ihr Display mitunter sehr klein ausfällt. Umso wichtiger wird es, alle Formularfelder zu vergrößern, da das Finden und Ausfüllen von Formularen auf Mobilgeräten eine Qual sein kann. Auch bei Smartphone & Co. sollte für Kunden die Möglichkeit bestehen, ohne Anmeldung und Benutzerkonto zu shoppen. Darüber hinaus sollten Sie den User nicht übermäßig mit Werbung belästigen, indem Sie es ihm zum Beispiel gestatten, Werbeaktionen mit einem Klick zu beenden.

Personalisierte Inhalte Personalisierung endet nicht bei der Anrede mit dem korrekten Namen in E-Mails. Optimierte Personalisierung kann viel mehr – es geht in erster Linie darum, sich kontinuierlich einen detaillierten Einblick in das Benutzerverhalten zu verschaffen. Nur so gelingt es, Käufern ein echtes Shoppingerlebnis zu bescheren. Anders ausgedrückt: Das Bereitstellen von personalisierten Erfahrungen, die auf individuelle Merkmale ausgerichtet sind, ist nicht nur lukrativ, sondern für Onlinehändler mittlerweile essenziell. Heutzutage gelingt es, in Echtzeit individuelle Inhalte zu liefern, die auf das Verhalten des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. Dabei sollten Online-Händler zwischen verschiedenen

Zielgruppensegmenten unterscheiden, um zu maßgeschneiderten Inhalten zu kommen. Wir unterscheiden zwischen Usern, die schon mal etwas gekauft haben, Benutzern, die schon mal eine Produktseite aufgerufen haben, sowie wiederkehrenden Besuchern, die bisher keinen Kauf getätigt haben. Bei Letzteren können Sie mit diversen Angeboten experimentieren, um sie doch noch zu einem Kauf zu bewegen. Bei Kunden, die schon mal etwas bestellt haben, können Sie Produktzubehör oder ähnliche Artikel anzeigen. Und bei einem Besucher, der eine Produktseite betrachtet, präsentieren Sie weitere Produkte aus dieser Kategorie, wenn der Besucher zur Startseite zurückkehrt.

Fazit Schritt für Schritt zu höheren Conversions: Erstellen Sie einen Plan, wie Sie die beschriebenen Maßnahmen priorisieren. Finden Sie zuerst heraus, welche Seiten am meisten Traffic verzeichnen und beginnen Sie hier mit den Optimierungsmaßnahmen. Wo besteht Verbesserungspotenzial, an welchen Stellen müssen Sie eingreifen? Im zweiten Schritt nehmen Sie den Checkout-Funnel genau unter die Lupe: Gibt es Hindernisse im Kaufprozess, die Käufer abschrecken könnten? Betrachten Sie dabei sowohl die Desktopals auch die Mobil-Variante. Wenn Sie dies getan haben, sollten Sie sich über weitere Personalisierungsmaßnamen Gedanken machen. Finden Sie heraus, welche Bereiche der Webseite stärker auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten werden können. Und das Wichtigste: Fangen Sie einfach an! Jeder verstrichene Tag kann im wahrsten Sinne des Wortes verlorene Umsätze bedeuten. n POS-Manager Technology 4 • 2017

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PROJEKTMANAGEMENT Emotional Shopping

„Am Ende kauft das gute Gefühl“ Über die wahre Kaufentscheidung im Bauch – und wie diese beeinflusst werden kann „Es geht uns nicht darum, Shopping neu zu erfinden, sondern zwei Welten miteinander zu verknüpfen“, so Bernhard. Mit maßgeschneiderter Software ermöglichen sie den Shop-Kunden eine einfache und schnelle Suche nach gewünschten Produkten und liefern relevante Ergebnisse, Beratung sowie Inspiration – genau wie der gute Verkäufer im Store, nur eben digital. Und für die nachhaltige Kundenpflege über den Kauf hinaus sorgen personalisierte E-Mails, die ebenfalls durch die langjährige Data Science-Expertise von epoq ermöglicht wird. Diese runden das Shoppingerlebnis positiv ab.

Shoppingbegleitung

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▲Shopping funktioniert heutzutage vor allem über Emotionen

aufen hat immer etwas mit Bauchgefühl, Emotionen und Relevanz zu tun – auch beim Online-Shopping. Das hat das Karlsruher E-CommerceUnternehmen epoq längst erkannt und es sich zum Ziel gesetzt, den Online-Handel nachhaltig zu revolutionieren. Dazu nehmen sie die Kunden gewissermaßen an die (digitale) Hand: Ihre Produkte übernehmen die Rolle des Verkäufers, holen die Kunden ab, unterstützen, begleiten, beraten und inspirieren sie – und das individuell und ganzheitlich. Denn die Philosophie der epoq-Gründer Thorsten Mühling und Michael Bernhard lautet: Jeden einzelnen Kunden ernst nehmen und wertschätzen. Mit diesem Ansatz ist das Unternehmen Vorreiter in der oft knallharten und gewinnorientierten E-Commerce-Branche.

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Personalisierung „Das Wichtigste für uns bei einem OnlineShop ist es, individuell auf die einzelnen Kunden und deren Bedürfnisse einzugehen“, so CEO Thorsten Mühling. „Denn am Ende kauft das gute Gefühl.“ Daher zählen bei epoq nicht nur Messbarkeit und Zahlen, sondern vor allem Nachhaltigkeit, Emotionen und die Zufriedenheit der Shop-Kunden. „Wir legen uns die Messlatte sehr hoch und versuchen, die Kunden auf einer semantischen Ebene zu verstehen“, erklärt Geschäftsführer Michael Bernhard ihren innovativen Ansatz. Denn nur so können sie jedem Kunden das perfekte Shoppingerlebnis im Online-Dschungel ermöglichen. Durch ihre ganzheitlichen und einfach zu integrierenden Services übersetzen sie das, was im stationären Handel funktioniert, in den Online-Handel: Personalisierung.

„Wir haben von Anfang an die Prozesse im E-Commerce mit dem stationären Handel verglichen und das, was der Verkäufer macht und was er im Dialog mit dem Kunden lernt, in Services übertragen“, so Mühling. Doch wie funktioniert das, wenn die digitale Shoppingbegleitung auf die persönliche Interaktion mit den Kunden und deren unmittelbaren Reaktionen verzichten muss? Epoq entwickelt eine anspruchsvolle Technologie sowie selbstlernende und intelligente Software. Hinsichtlich der Qualität und Ganzheitlichkeit der Services zählt das Unternehmen zu den Vorreitern der Branche. „Dabei ist uns sehr wichtig, dass alles, was wir an Daten generieren aus diesem Kundenund Besucherverhalten in den Online-Shops, in anonymisierter Form stattfindet. Um den Datenschutz zu wahren, legen wir darauf einen hohen Stellenwert“, erklärt Mühling. „So können wir im Online-Shop für den Kunden bestmöglich Inhalte ausspielen, ohne dass er dabei das Gefühl hat, dort der gläserne Kunde zu sein.“

Fazit Die größte Herausforderung für Shopbetreiber ist es, aus dem riesigen Online-Angebot hervorzustechen – denn der nächste Shop ist nur einen Klick entfernt. Umso wichtiger ist es daher, den Konsumenten auf seinem Weg durch den Shop zu begleiten, ihn dort auch zu halten und zum Kauf zu führen. n


PROJEKTMANAGEMENT Bezahlen im Internet

Sicher bezahlt, frisch geliefert Die Lebensmittelbranche im Umbruch: Die größte Herausforderung im Onlinehandel mit frischen Lebensmitteln besteht in der schnellen Auslieferung der Produkte Der Autor: Mirko Hüllemann, Geschäftsführer Heidelberger Payment

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ie Digitalisierung schreitet in allen Branchen zügig voran. Nur ein Bereich scheint – zumindest in Deutschland – außen vor zu bleiben: der Lebensmittelhandel. Natürlich könnte man die Verderblichkeit der Produkte als Argument anführen, um einer Verlagerung in den Onlinehandel von vornherein jegliche Erfolgschancen abzusprechen. Aktuelle Studien gehen aber davon aus, dass der Umsatz mit online erworbenen Lebensmitteln bis 2021 deutlich steigen wird. Schon 2017 werden Lebensmittelhändler online rund 998 Millionen Euro umsetzen, 2021 sogar 1,85 Milliarden Euro. Damit ist die Food-Branche das „Next Big Thing“ im Web. Und wieder einmal ist es Amazon, das mit „Amazon Fresh“ mutig vorangeht.

Innovative Konzepte

schnell wie nur irgend möglich beim Käufer zu Hause ankommen – und zwar in einwandfreiem Zustand. Die größte Herausforderung im Onlinehandel mit frischen Lebensmitteln besteht also in der schnellen Auslieferung der Produkte. Neben einer optimalen Logistik ist hier eine effiziente und sichere Zahlungsabwicklung die wichtigste Grundvoraussetzung. Denn nur, wenn Händler ihr Geld unmittelbar erhalten, können sie den sofortigen Versand der Waren veranlassen. Empfehlenswert sind darum neben Sofortüberweisung oder InstantPayment, bei dem der Rechnungsbetrag in Sekundenschnelle auf dem Konto des Händlers eingeht, auch gesicherte Zahlarten: Zahlt der Kunde per gesicherter Lastschrift, gesicherter Kreditkarte oder gesichertem Rechnungskauf, ist ein zuverlässiger Zahlungseingang garantiert. Das anbietende Zahlungsinstitut

übernimmt nämlich die Risiken möglicher Zahlungsausfälle und – im Falle des gesicherten Rechnungskaufs – auch das komplette Debitorenmanagement samt möglicher Übergabe des Forderungsmanagements an einen Inkasso-Dienstleister. Außenstände gehören auch mit der gesicherten Kreditkarte der Vergangenheit an. Sie garantiert ebenfalls absolute Ausfallsicherheit, weil sich bei Chargebacks der Zahlungsdienstleister im Hintergrund um das Management der Rückbuchungen kümmert. Mit diesen Zahlarten reduziert sich nicht nur das allgegenwärtige Risiko von Zahlungsausfällen, sondern weil die Zahlungsmittel bei Kunden sehr beliebt sind, steigen auch die Konversionsraten. Und natürlich können sich die Verbraucher auf frische Produkte freuen. Eine klassische Win-Win-Situation. n

Der stationäre Lebensmittelhandel muss umdenken. Statt in ihrer Schockstarre zu verharren, sollten Händler lieber die Ärmel hochkrempeln und nach Lösungen suchen, um die Aussichten auf zukünftigen Erfolg nicht schon im Keim zu ersticken. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Innovative Konzepte schießen wie Pilze aus dem Boden. Und Kunden nehmen solche Angebote gut an. So konnte beispielsweise der Reis-Onlineshop reishunger.de seinen Umsatz in den vergangenen fünf Jahren verfünffachen und sich auf dem Markt erfolgreich etablieren.

Schnelles Payment Dennoch bleibt das Problem der verderblichen Produkte. Fleisch und Milchprodukte, aber auch Obst und Gemüse müssen so

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PROJEKTMANAGEMENT Social Marketing

Instagram revolutioniert die Fashionbranche Die 2010 lancierte Plattform veränderte mit ihren kuratierten, ästhetischen Momentaufnahmen binnen kürzester Zeit, wie Mode inszeniert, konsumiert und vermarktet wird. Weil Mode nun mal ein visuelles Thema ist

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atsächlich ist die Foto-App inzwischen im Marketingportfolio eines jeden großen Fashionlabels angekommen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich dort all jene jungen Konsumenten tummeln, die über traditionelle Wege kaum noch erreichbar sind. Damit wird Instagram auch für den stationären Handel zunehmend zum Erfolgsfaktor. Der Schlüssel hierfür liegt in der Inspiration. Denn sehnsuchtsvolle Bildmomente, die dem instagrameigenen Inhaltsdiktat folgen, lassen sich bewusst herbeiführen.

We are Fashion Lange Zeit bestand die Fashionbranche aus einem kleinen, in sich geschlossenen Kreis. Der Zugang war ein Privileg, den die Modelabels einem von Hand verlesenen Publikum aus Fachredakteuren und Celebrities vorbehielten. Vor allem die Hochglanz-Modemagazine galten als Souveräne über alles was en vogue ist oder werden würde. Bis zur digitalen Revolution, die zu Beginn dieses Jahrhunderts die Blogger hervorbrachte. Anfangs noch belächelt wurden sie schnell zu einer neuen, mächtigen Stimme. Und mit ihnen wurde der Rummel um die Vernetzung via soziale Medien in Gang gesetzt und Klickzahlen wurden zum Gradmesser von Erfolg, Beliebtheit und Einfluss. „Inzwischen sind Trends nur noch einen Klick vom Hier und Jetzt entfernt, denn die Resonanz, die ein einziges Bild auszulösen vermag, ist enorm“, erläutert Christoph Stelzer, Geschäftsführer und Mitbegründer von Dfrost. Instagram ermöglicht exklusive Blicke hinter die Kulissen der sonst so elitären Fashion-Branche und liefert Eindrücke aus allererster Hand. Access all Areas. Damit haben Social Media die Mode demokratisiert. Und sie bieten neben Information und Inspiration vor allem die Möglichkeit zur sozialen Interaktion. Mit Menschen aus dem echten Leben. Weil Blogger der Social Media Plattform keine unnahbaren Celebrities

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▲Mode muss damit heute vor allem eines: erlebbar sein. Damit lebt sie – genau wie Instagram – von der Inszenierung

sind, denen man zwar ständig in irgendwelchen Magazinen begegnet, von denen man aber kaum etwas weiß. Akteure auf Instagram sind wie vertraute Freunde, deren Leben man anhand der schönen, quadratischen Fotos, die sie posten, folgt. Dort erzählen sie, was sie gerade tun, lassen sich begleiten – auf Reisen, ins Restaurant zum Date und vor allem: beim Shoppen.

Inszenierte Realität Mode muss damit heute vor allem eines: erlebbar sein. Damit lebt sie – genau wie

Instagram – von der Inszenierung. Denn auch die Nutzer der Bilder-App wollen sich inspirieren lassen und quer durch kuratierte Momentaufnahmen auf Entdeckungsreise gehen. Schließlich postet auf Instagram niemand langweilige Bilder und beschwert sich anschließend, dass beispielsweise der Lunch nicht fototauglich war. Ganz im Gegenteil – auf der Fotoplattform ist Perfektion gefragt. Dadurch hat Instagram mit seinem quadratischen Bildformat und seinem visuellen Inhaltsdiktat einen ästhetischen Anspruch formuliert, der inzwischen auch in der Realität als gängige Norm eingefordert wird.


„So steht mittlerweile auch der stationäre Handel immer mehr vor der Herausforderung, Lifestyle-Welten zu schaffen, die dem hohen Anspruch an Ästhetik und Design gerecht werden. Es geht um Sehnsüchte und Wunschszenarien. Schließlich spielen gerade im Store als emotionalisierter Umgebung visuelle Trends eine entscheidende Rolle. Der Kunde stellt aber nicht nur hohe Anforderungen an die Qualität, sondern auch an die Frequenz optischer Eindrücke. So führt die Schnelllebigkeit der sozialen Medien auch zu einer Beschleunigung der Inszenierungen im Store und im Fenster. Diese Erwartungshaltung der Kunden an schnelle Wechsel und immer neue Bilder müssen Store Design und Visual Merchandising heute bedienen“, erläutert Nadine Frommer, ebenfalls Geschäftsführerin und Mitbegründerin von Dfrost. Die Kunst ist also zu erkennen, was die Aufmerksamkeit der Zielgruppe weckt, was ihre derzeitigen Wünsche, Träume und Bedürfnisse sind. „Die alte, immerwährende Geschichte also“, sagt Christoph Stelzer. Wenn man das herausgefunden hat, sind InstagramMomente lenkbar. Mit Brand Content, um die richtigen Inhalte zu kreieren und mit dem entsprechenden Social Media StoreDekor.

Markenerlebnisse Findige Storebetreiber wissen längst, dass man Instagram-Momente durchaus lenken kann. Mittels des richtigen Brand Contents. Im Idealfall entstehen regelrechte Instagram-Paradiese mit gehypten Motiven wie ausgefallenen Wanddekorationen, kunstvollen Installationen und ausgewählten Accessoires. Farblich sortierte Kleiderstangen, Spiegelflächen, schicke Außenfassaden und Schaufenster sind neben coolen Kunstobjekten und zeitgeistigen Loungemöbeln ebenfalls beliebteste Foto-Requisiten. Gut gemacht, ist das Resultat nicht einfach nur ein nichtssagendes Selfie, sondern ein Bild, das zahlreiche Informationen zu Store, Marke und Produkten liefert. Aus Hashtag sowie Ortsangaben und Bildunterschriften lässt sich weiteres wertvolles Hintergrundwissen ziehen. Im Gegensatz zu gezielten und zumeist teuer bezahlten Kooperationen mit Influencern sind diese Fotos authentische Zugeständnisse an die Marke, die auch als solche wahrgenommen

Instagram-Ready Retail Social media has revolutionised the fashion industry, and Instagram is at the forefront of the revolution. Since the launch of the popular photo sharing platform in 2010, its carefully curated, aesthetic snapshots have rapidly transformed the way in which fashion is presented, consumed and marketed – after all, fashion is a visual topic. The photo app has come to play an integral role in the marketing portfolios of all major fashion labels, not least because it is one of the few remaining channels still visible to young consumers who can no longer be reached through traditional campaigns. As a result, Instagram is steadily turning into an important success factor for the stationary retail sector. Inspiration is key: wistful visual moments that adhere to the inherent content imperative of the app can be produced with deliberation. For a long time, the fashion industry used to be a small and coherent circle. Access to it was a privilege, limited to an exclusive audience of specialist editors and celebrities that had been hand-picked by the fashion labels themselves. Above all towered the glossy fashion magazines, revered as sovereigns over everything that was, or would become, en vogue. This status quo prevailed until the digital revolution gave rise to the blogging movement at the beginning of this century: met with mild amusement at first, the bloggers soon became powerful influencers. Their advent also initiated the rush for interconnectedness over social media, and clicks became a yardstick for success, popularity and influence. “At this point, trends are no more than a click away from the real world: a single picture can trigger an enormous response,” Christoph Stelzer, Managing Director and Co-Founder of Dfrost, knows. Instagram grants customers exclusive glimpses behind the scenes of the otherwise extremely elitist fashion industry, providing the public with authentic, first-hand impressions. Access all areas. Social media has democratised fashion. Besides information and inspiration, it facilitates genuine social interaction with real-life people: the bloggers on the popular social-media platform are no haughty celebrities who are omnipresent in various magazines, yet entirely aloof in terms of their real life. Instagram actors are like close friends, and their fans get to observe their experiences first-hand – one pretty, square picture at a time. They share their lives and allow their followers to truly ‘follow’ them: on their holidays, to the restaurant, on a date and, above all, on shopping trips. werden. Am Ende geht es darum, den Store zur Must-visit Location zu machen. Kunden müssen ermutigt werden, in individuelle Lifestyle-Szenarien mit unverwechselbarer Ästhetik einzutauchen. Shopping wird so zum immersiven Erlebnis.

Fazit Was dahinter steckt, ist ein Lifestyle-Aspekt, der Digital Natives offline holt, um sie dann wieder online stattfinden zu lassen. Vor diesem Hintergrund sollten Storebetreiber ihre gestalterischen Möglichkeiten nutzen, um ein spielerisches und unerwartetes Erlebnis zu schaffen, das Shopper teilen wollen. Visual Merchandising im digitalen Zeitalter bedeutet für den stationären Handel kreativer und schneller zu sein, fordert ihn aber auch heraus, auf visuelle Trends zu reagieren. Der Lohn ist schnelleres Feedback und neue Marketingmöglichkeiten. „Als Agentur für Retail Identity wollen wir

unseren Kunden die Angst vor diesen neuen Entwicklungen nehmen. Es geht nicht um Perfektion, aber man muss im stationären Retail die kulturellen Strömungen und aufkommenden Anliegen und Sehnsüchte aufgreifen, sonst verliert man irgendwann den Anschluss zu seiner Zielgruppe“, so der Appell. Die aktuellen Entwicklungen im stationären Handel sind eine Herausforderung, aber auch eine riesige Chance. In jedem Fall verlangen sie nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Kunden. Oberste Maxime bleibt jedoch, dass die Gestaltung eines Stores die Marke in allen Facetten widerspiegelt und optimal in Szene setzt. Digitalisierung inbegriffen. Dabei kommt es aber nicht darauf an, Räume für Social Media zu designen. „Am Ende geht es ausschließlich darum, Räume für die Entfaltung von Kundenbedürfnissen zu kreieren“, erläutert Christoph Stelzer seine Überzeugung. n POS-Manager Technology 4 • 2017

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PROJEKTMANAGEMENT Filialkommunikation

Relevante Kaufimpulse bei mehr Warentiefe auf weniger Ladenfläche Seit Ende April setzt die s.Oliver Group in ihrem Store im Bochumer Ruhrparkzentrum mit einem Digital-Signage-Konzept auf eine innovative Kundenansprache, die den Kunden besser versteht und ständig dazulernt

▲Durch die Interaktion mit den Kunden stellt sich das System immer besser auf Kundenwünsche ein und sorgt so für steigende Umsätze

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uf großzügigen 541 Quadratmetern Fläche präsentiert das Modeunternehmen erstmals sein neues Ladenbaukonzept: An neun zentralen Punkten im Store sind digitale Touchpoints installiert, an denen es seine Kunden über Produkt-, Brandund Serviceinhalte informiert. Kurze Filme und Slideshows, sogenannte Stories, wechseln sich mit interaktiven Inhalten und beratenden Elementen ab. Durch die Interaktion mit den Kunden und die Analyse der über Sensoren und Kameras gewonnenen Daten vor Ort stellt sich das System immer besser auf Kundenwünsche ein und sorgt so für steigende Umsätze. Die Digital-Signage-Strategie, das Konzept der Stories sowie die Contentproduktion hat die Münchner Digital- und Design-Agentur iqi Studios realisiert. iqi-Geschäftsführer Orlando Noor, der bereits für mehrere internationale und nationale Modeunternehmen strategisch arbeitete, erläutert das Konzept: „Wir haben bei s.Oliver von Anfang an Wert

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darauf gelegt, produktorientierte Formate zu entwickeln, die den Kunden Inspiration bieten und sie zum Kauf bewegen. Kontextbezogene Interaktionen sowie selbstlernende Prozesse sind nach dem Launch des Pilot-Stores die nächsten konsequenten Schritte der Digitalstrategie für s.Oliver.“

Digital Signage von A bis Z Nach dem initialen Ideation Workshop realisierte iqi eine komplette dreistufige Expansions- und Rollout-Strategie, definierte und produzierte die unterschiedlichen Inhaltskonzepte und legte ein ausgefeiltes DigitalSignage-Leitbild sowie einen detaillierten Redaktions- und Bespielungsplan fest. „Bei unseren Projekten beginnen wir immer zuerst mit der Frage, welche Strategie die Maßnahmen verfolgen“, erläutert Noor. „Möchte man den Umsatz steigern oder sein Image ändern, möchte man seine sozialen Kanäle pushen oder vielleicht neue Käufergruppen gewinnen? Am Anfang war es wichtig he-

rauszufinden, wie man mit dem Publikum am POS kommunizieren und interagieren möchte. Bei s.Oliver war von Anfang an klar: das Konzept sollte die Umsätze steigern.“ Im ersten Schritt definierte iqi, an welchen Punkten im Store welche Touchpoints stehen sollten und welche Funktion ihnen dabei zukam. Den ersten Berührungspunkt mit dem neuen Digital-Signage-Konzept gibt es für die Passanten bereits in den Shop-Fenstern: Je ein 75 Zoll großer Monitor animiert die Passanten mit Key Looks, Kollektions-Highlights und spannenden Kampagnen-Clips dazu, in den Store zu kommen. Haben sie den Store betreten, erwartet sie im Eingangsbereich ein Screen, der Mix-and-Match-Angebote, kontextbezogene Produkt-Bundles, Outfit-Kombinationen, Mode-Highlights und Special Offers präsentiert. Der Vorteil des Bildschirms gegenüber einem gedruckten POS-Werbemittel liegt darin, dass zeitlich und inhaltlich sehr flexibel zahlreiche verschiedene Inhalte kommuniziert werden können und eine direkte messbare Interaktion mit dem Kunden möglich ist. Zudem sind die operativen Kosten von Digital im Vergleich zu Print sehr viel niedriger. Ein weiterer zentraler Screen befindet sich über der Kasse in der Mitte des Stores. Hier werden die Kunden während der Wartezeiten mit Service-Informationen sowie Produkt-Promotions versorgt und mit aktuellen Image-Videos unterhalten. Die interaktiven Denim Guides erklären den Käufern die unterschiedlichen Jeans-Passformen, je nach Linie in der Kundenansprache individualisiert.

76 Clips produziert Für die neun Touchpoints hat iqi insgesamt 76 Clips sowie vier Denim Guides konzipiert und produziert, alles folgte einem vorher definierten Digital-Signage-Styleguide, einem markenschärfenden Kommunikationstool für die fünf unterschiedlichen Markenwelten


von s.Oliver. „Jedem Touchpoint haben wir je nach Aufgabe prozentuale Anteile zugewiesen, also wieviel Produkt, wieviel Marke, wieviel Service bzw. wieviel Community wird dort gespielt. Mit dem erklärten Ziel der Umsatzsteigerung war klar, dass wir möglichst viele produktorientierte Formate entwickeln. Für jede Marke haben wir einen eigenen Look kreiert, mit jeweils drei unterschiedlichen Übergängen innerhalb der Contentformate. Bis auf die Sekunde genau haben wir dafür Haltezeiten und Storylängen definiert“, führt Noor weiter aus. Nach nur fünf Wochen standen Konzept, Redaktionsplan, alle produzierten Stories bereit, um den Store mit neuem Leben zu füllen. Die digitalen Touchpoints werden im Hintergrund von einem Content-ManagementSystem (CMS) bespielt, in dem für jeden Tag und jede Woche die Inhalte der Screens fest definiert sind. Für die ersten vier Wochen übernahm iqi die Erstbefüllung des Systems und schulte die Mitarbeiter von s.Oliver in einem intensiven Training. Die Playlists im CMS orientieren sich zum Start daran, zu welchem Zeitpunkt welche Zielgruppen den POS besuchen. Vormittags sind es vor allem Hausfrauen, mittags kommen die Schüler und abends kaufen Berufstätige gezielt ein. Auf diese Kundengruppen kann sich die Kommunikation über die Touchpoints genau einstellen und entsprechend abgeänderte Inhalte dynamisch ausliefern. Für eine echte kundenzentrierte Ansprache ist jedoch noch mehr möglich.

Bessere Kundenperspektive Wichtiger Teil bei der Arbeit von iqi war von Anfang an die analytische Messung am POS mit Sensoren und Kameras, die Aufschluss über demographische Merkmale der Besucher sowie über die Publikumsstärke je nach Tageszeit und eine aussagekräftige Konversionsrate zwischen Passanten und Ladenbesuchern liefern soll. Eine grafisch ansprechende Auswertung in einem Dashboard zeigt all diese Werte auf einen Blick und gleicht sie mit den vorher festgelegten Leistungskennzahlen (KPIs) ab. Entwickeln sich die Absätze für ein bestimmtes Produkt nicht so wie erwartet, kann der Content Manager im CMS beispielsweise die Anzahl der Warenimpulse im Schaufenster erhöhen. „Mit dem am POS gewonnenen Wissen über das Kundenverhalten eröffnen sich für Einkäufer, Marketing- und Vertriebsverantwortliche ganz neue

Möglichkeiten, um für die Zukunft zu planen. Sie können ihre Argumente mit Daten untermauern und im Unternehmen leichter neue Prozesse definieren, die dafür sorgen, dass zum Beispiel die Contentproduktion mit der Order für die Läden abgeglichen wird“, so Noor. „Durch Umfragen am POS und interaktive Formate kann man leicht einen Feedbackkanal vom Kunden miteinbeziehen. Damit lassen sich deren Wünsche und Bedürfnisse sehr genau feststellen.“

Interaktiv per Smartphone Noor hat ein genaues Bild von dem, was heute bereits mit den zur Verfügung stehenden Mitteln möglich ist: „Mit Hilfe von RFID Tags weiß eine intelligente Umkleidekabine genau, welche Art Kleidungsstück der Kunde gerade anprobieren möchte. Kommt er mit einem Anzug oder Smoking in die Kabine wird das Licht auf festliche Stimmung gedimmt, mit einer Badehose in der Hand fühlt er sich eher in einer Umgebung mit einem warmen Sonnen-Lichtton wohl.“ Auch Daten aus dem Internet können in das CMS eingespeist werden und mit einer hohen Genauigkeit zum Beispiel lokale Wetterdaten darüber entscheiden lassen, ob auf einem Screen für einen Regenmantel oder eine Sommerkollektion geworben wird. Ein weiteres denkbares Szenario: Findet man seine Lieblings-Jeans am POS nicht, weil sie dort gerade ausverkauft ist, kann eine Verbindung zum Online Shop über einen Screen oder über das Smartphone als interaktives Serviceelement weiterhelfen. Das System kann digitale Geräte im Shop erkennen, individuell auf den User eingehen und dementsprechende Inhalte ausspielen. Noor glaubt dabei fest an eine vom User gewollte Interaktion: „Es zahlt sich nicht aus, dem Kunden etwas aufzuzwingen.“

Screens statt Plakate Ein Ladenbesitzer, der seine Kundenkommunikation am POS komplett auf Screens umstellt, kann von heute auf morgen auf das aufwendige Erstellen und Austauschen von Stellwänden und Postern, die zudem inhaltlich nur begrenzt situativ auf einen bestimmten Standort eingehen können, verzichten. Eine Kette mit mehreren Stores spart mit der Umstellung auf Digital Signage rasch einen siebenstelligen Euro-Betrag pro Jahr ein. Wann gilt eine Digital-Signage-Installation als erfolgreich, wenn sie nach einer strengen Umsatzmaßgabe bewertet werden muss?

Noor kennt aus seiner Erfahrung im Handel zwei übliche Erfolgsszenarien für Digital Signage: „Eine Jahres-Umsatzsteigerung von 10 Prozent ist ein durchschnittlicher Erfolg, zufrieden sind wir mit 15 Prozent.“ Das Store-Konzept von s.Oliver im Store in Bochum zeigt bereits, in welche Richtung ein Ladengeschäft mit einer intelligenten Digital-Signage-Strategie gehen kann. Hier sucht man vergebens schwankende Warentürme, die Ladenfläche ist klar strukturiert und strahlt einladende Ruhe aus. s.Oliver plant nach der Eröffnung des Pilot-Stores noch weitere Rollouts in Deutschland im Jahr 2018.

Fazit Für Orlando Noor ist Digital Signage das beste Mittel, als Marke am POS seine Kunden zusätzlich über die Produktvielfalt zu informieren. Die Screens erlauben dem Storebetreiber, mehr Warentiefe zu zeigen. Die Bildschirme dienen als ein Fenster in die Produktwelt der Marke. „Es gibt einen sehr schmerzhaften Faktor, der dem Händler seine Marge immer wieder kaputt macht, und das sind die Mieten in den Shoppingcentern und Innenstadtbereichen. Wenn ich aber am POS nicht mehr meine komplette Kollektion zeigen muss, komme ich auch mit einer kleineren Ladenfläche aus, und das bei steigenden Umsätzen. Diese Vertiefung über den Bildschirm in den digitalen Katalog hinein, schafft eine größere Rentabilität für Ladenbesitzer. Innenstadtlagen mit eher kleinen Flächen können effektiver bespielt werden. Endlich ist eine Reduktion der Ladenfläche bei gleichzeitigem Vollsortiment möglich. Größere Ladenflächen auf der grünen Wiese können so eine hochwertigere Atmosphäre bieten, da weniger Ware vor Ort umgeschlagen und gelagert wird. Und mit interaktiven Ratgebern und intelligenten CRM-Mechanismen können Händler ihren Kunden stets neue Mehrwerte liefern, die man nicht mehr aus einem Bauchgefühl heraus produziert, sondern datengestützt gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden hin gestaltet und kontinuierlich optimiert. Solche stark produktorientierten Formate mit einem kundenzentrierten Plan im Hintergrund auszuspielen, das ist ein Novum in der Handelslandschaft.“ Mit dem Pilot-Store in Bochum geht s.Oliver einen zukunftsweisenden Schritt in Richtung Digital Retail, der nicht nur dem Zeitgeist Rechnung trägt, sondern sich auch positiv auf den Umsatz auswirkt. n POS-Manager Technology 4 • 2017

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PROJEKTMANAGEMENT Self Service

Gewichtige Umstellung Selbstbedienungswaagen bei der ukrainischen Fozzy Group Der Autor: Anton Denysenko, Managing Director, Bizerba Ukraine wenigen Jahren liefen die Arbeitsprozesse in den Obst- und Gemüse-Abteilungen viel zu ineffizient. „Unser Personal war überwiegend damit beschäftigt, Ware abzuwiegen und zu schneiden“, erinnert sich Ivan Slavioglo, CIO bei Fozzy. „Natürlich hatten wir damit im Sinn, unseren Kunden einen ansprechenden Service zu bieten. Allerdings konnte sich unser Personal daher nur selten um andere Aufgaben kümmern, und auch den Kunden ging alles zu langsam.“ So konnte es nicht weitergehen, weshalb sich die Unternehmensgruppe 2013 zum Umdenken entschloss.

Leicht zu bedienen

▲Die Selbstbedienungswaagen verschaffen dem Personal die nötigen Kapazitäten, sich anderweitig um den besten Service zu bemühen

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er Kunde ist König – das gilt auch bei der Fozzy Group, einem in der Ukraine ansässigen Betreiber mehrerer Supermarktketten. In allen Obst- und Gemüseabteilungen boten die Angestellten daher jedem Kunden den Service, alle gewünschten Waren zu wiegen. Jedoch führte der sehr hohe Personalaufwand dazu, dass andere Aufgaben ins Hinter-

treffen gerieten. Die Fozzy Group unterhält seit 1997 mehrere Supermarktketten in der Ukraine und ist damit das größte Unternehmen dieser Art in dem Land. Zu der Firmengruppe, die gut 48.000 Angestellte zählt, gehören unter anderem die Supermarktkette Slipo mit rund 270 Filialen, 243 Convenience Stores der Marke Fora und zehn Läden von Fozzy Cash & Carry. Bis vor

▲Die Umstellung war ein voller Erfolg: Durchschnittlich nutzen mehr als eine Million Kunden täglich die Waagen in den Märkten der Fozzy Group

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Naheliegend war hier die Idee, die Kunden selbst wiegen zu lassen – schließlich kennen sie ihre Wünsche selbst am besten. Die eigentliche Herausforderung für Fozzy bestand darin, Geräte zu finden, die leicht zu bedienen und praktikabel waren. Bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter stieß das Unternehmen schnell auf Bizerba. Slavioglo erklärt: „Als Traditionsunternehmen mit einer mehr als 150-jährigen Historie verfügt Bizerba über eine unschlagbare Expertise und ein qualitativ hochwertiges Produktportfolio.“ Zudem hätten das Supermarktunternehmen das erfahrene Service-Team und die nötige strategische Kompetenz überzeugt. Für die endgültige Entscheidung war daher nur eine kurze Evaluationsphase nötig. Fozzy entschloss sich zur Anschaffung von insgesamt mehr als 1.300 Bizerba-Geräten mit eigener Software, die unter anderem in allen Slipo- und Fora-Märkten zum Einsatz kommen. Die Implementierung verlief reibungslos und erfolgte binnen eines halben Jahres. In den Slipo-Märkten kommen nun etwa PCbasierte Thekenwaagen der Serie KH II zur Anwendung: KH II 800 und KH II 800 SB für Theken- und Selbstbedienungsbereich. KH II 400 hilft, den Fisch zu wiegen. In den ForaMärkten sind die Geräte BC II 800 und XC 800 installiert. Die Waagen wurden gezielt für den Einsatz in der Obst- und Gemüse-Abteilung konzipiert. Als Integrationsplattform für 3rd-party Software läuft die Bizerba-Lösung RetailIntegratorsKit (RIK) auf den Geräten. Die Umstellung war ein voller Erfolg: Durch-


schnittlich nutzen mehr als eine Million Kunden täglich die Waagen in den Märkten der Fozzy Group. „Unser Personal hat nun die nötigen Kapazitäten, sich anderweitig um den besten Service zu bemühen – beispielsweise, die Abteilung für den Kunden ansprechend zu gestalten und sicherzustellen, dass immer genügend Waren vorhanden sind.“ Auch die Bizerba-Waagen haben rundum überzeugt. „Es ist für uns eine absolute Win-Win-Situation, daher wollen wir strategisch weiter arbeiten mit Bizerba an unserer Seite. Wir nutzen jetzt fast überall Bizerba als Standard – für Waagen, für Schneidemaschinen, für Fleischverarbeitung“, so IT-Chef Slavioglo. „Der Plan ist, die Bizerba-Waagen außerdem in allen Märkten der Kette implementieren.“

Blick in die Zukunft Künftig soll zusätzlich zu den bereits im Einsatz befindlichen Modellen auch die Selbstbedienungswaage MC 500 mit ihrer schlanken Standsäule zum Einsatz kommen. Slavioglo hat mit den Bizerba-Produkten noch Großes vor: Neben Marketing-Aktionen oder CrossSelling-Aktivitäten könnten die Waagen bei der Integration von mobilen Applikationen und weiteren Automation von Prozessen helfen. Wiegt der Kunde beispielsweise Fleisch, bekommt er direkt Rezeptideen zur Zubereitung, oder auch Vorschläge, welcher Wein dazu passt – und einen Rabatt-Coupon, den er per QR-Code einlösen kann. Die volle Integration der Bizerba-Produkte in Fozzy’s IT-Infrastruktur ebnet den Weg für Fozzy, den Kunden einen Service zu bieten, wo er tatsächlich König ist.  n

Weight changeover: self-service scales The customer is king – this also applies to the Fozzy Group, a Ukrainian based operator of several supermarket chains. In all fruit and vegetable departments, the employees therefore offered each customer the service to weigh all the desired goods. However, the very high staffing effort led to the fact that other tasks came to the rear. A solution to this challenge was sought – and Bizerba could help out. The Fozzy Group has been operating several supermarket chains in Ukraine since 1997, making it the largest company of its kind in the country. The company group, which has a good 48,000 employees, includes the supermarket chain Slipo with around 270 stores, 243 Convenience Stores from the Fora brand and ten Fozzy Cash & Carry stores. Until a few years ago, the work processes in the fruit and vegetable departments were too inefficient. “Our staff was mainly busy weighing and cutting goods, it was expensive and not effective,” remembers Ivan Slavioglo, CIO at Fozzy. “Of course, we wanted to offer our customers an appealing service. However, our staff was seldom able to take care of other tasks, and it all took too long for the customers.” That was the reason why the company group decided to change their minds in 2013. The obvious idea was to let the customers weigh their goods themselves – after all, they knew their wishes best. The real challenge for Fozzy was finding devices that were easy to use and practical. When looking for a suitable provider, the company quickly came across Bizerba. “We have, of course, also tested solutions from competitors, but Bizerba was clearly the best choice,” says Slavioglo. “As a traditional company with more than 150 years of history, Bizerba has an unbeatable expertise and a German-quality product portfolio.” The supermarket was also convinced by the experienced service team and the necessary strategic competence. Therefore, only a brief evaluation phase was necessary for the final decision. Fozzy decided to purchase a total of more than 1200 Bizerba devices with their own software, which will be used in all Slipo and Fora markets. The implementation went smoothly and took place within half a year. In the Slipo markets, PC-based counterweights of the KH II series are now used: KH II 800 and KH II 800 SB for the counter and self-service area. KH II 400 helps to weigh the fish. The BC II 800 and XC 800 units are installed in the Fora markets. The balances were designed specifically for use in the fruit and vegetable sector. As an integration platform for 3rd-party software, the Bizerba solution RetailIntegratorsKit (RIK) runs on the devices. The changeover was a complete success: on average, more than one million customers use Bizerba scales every day in the Fozzy Group’s markets. “Our personnel now have the necessary capacity to make the most of the best service – for example, to make the department attractive to the customer and to ensure that there is always enough goods available.” The Bizerba scales have convinced all around. “Two years ago after first year win-win experience we’ve agreed our strategical cooperation. We started to use as a standard Bizerbas’ scales, slicers, mincing machines etc. And of course we appreciate Bizerbas’ experience and concider it planning future strategy”, says IT boss Slavioglo. “The plan is to also implement the Bizerba scales in all the chain’s markets. Bizerba really convinced us.” In the future, in addition to the models already in use, the self-service scales MC 500 with its slim stand are also to be used. Slavioglo has a lot more planned with the Bizerba products: in addition to marketing campaigns or cross-selling activities, the scales could help with the integration of mobile applications and further automation of processes. If, for example, the customer weighs meat, he gets directly recipe ideas for the preparation, or suggestions, which wine fits – and a discount coupon, which he can redeem by QR code. The full integration of the Bizerba products into Fozzy’s IT infrastructure paves the way for Fozzy to provide customers with a service where they really are king.

▲Leicht zu bedienen und praktikabel

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MARKETING SMS-Marketing

Kurz, aber wichtig: SMS im Omnichannel-Marketing Wenngleich die SMS in der privaten Nutzung immer mehr durch Messengerdienste ersetzt wird, bleibt sie doch ein wichtiger Baustein im Omnichannel-Marketing Die Autoren: Thomas Zeitner, Director Business Development IDM, und Christine Felke, VP Business Development IDM nauer hinschauen. Neben ihrem geringen Glamourfaktor haben die KurznachrichtenUrgesteine nämlich auch eindeutige Vorteile: Sie erreichen ihren Adressaten so gut wie immer – auch ohne WLAN, selbst bei schwachem Mobilfunkempfang, auf beliebigen Mobilfunk- und sogar Festnetzgeräten. Ebenso wichtig: Sie werden gelesen. Während Werbe-E-Mails zu einem großen Teil in Spamfiltern landen oder direkt gelöscht werden, kann man davon ausgehen, dass 90 Prozent der SMS innerhalb weniger Minuten auch geöffnet werden. Obwohl sie privat viel seltener genutzt werden, bleibt doch die Anmutung der persönlichen Botschaft mit den SMS verknüpft.

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▲SMS erreichen ihren Adressaten so gut wie immer – auch ohne WLAN

MS sind Botschaften, die ankommen: Sie erreichen ihren Empfänger unter fast allen Umständen und werden gelesen. Richtig eingesetzt, helfen sie, das Kundenerlebnis ohne großen Aufwand erheblich zu verbessern und die Online- und Offline Aktivitäten eines Händlers zu verknüpfen. Das Allzeithoch liegt noch nicht so lange zurück: Im Jahr 2012 wurden hierzulande fast 60 Milliarden SMS-Nachrichten verschickt. Drei Jahre später, 2015, waren es nur noch 16,6 Milliarden. Messenger-Dienste haben

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SMS und MMS seither den Rang abgelaufen. Die Nutzer sind es inzwischen gewohnt, selbst mehrere große Foto- und Videodateien bequem und kostenlos teilen zu können. In der Welt der WhatsApp-Gruppen, Instagram-Posts und Snapchat-Stories wirken SMS etwas gestrig und auf den ersten Blick wenig attraktiv.

SMS werden gelesen Einem privaten Nutzer mag dieser erste Eindruck genügen, Marketer sollten ge-

Aus diesen Eigenschaften, ergänzt noch um die der Datensicherheit, lässt sich bereits ableiten, unter welchen Bedingungen die SMS im Omnichannel-Marketing sinnvoll einzusetzen ist: Immer dann, wenn es um zeitkritische und wichtige Informationen geht, die sicher und zuverlässig ihren Adressaten erreichen sollen. Das Paradebeispiel ist die TAN-SMS beim Online-Banking. Aber auch für Reisedienstleister bietet sich ein Benachrichtigungs-Service an. Während der Auswahl der Urlaubsdestination lassen sich Kunden gern durch Videos und gut aufbereitete Informationen inspirieren, die Auftragsabwicklung kann dann über den Webshop, per E-Mail oder telefonisch erfolgen. Bei Flugplanänderungen kommt es jedoch in erster Linie darauf an, die Kunden schnell und zuverlässig zu informieren – dafür ist die schnelle Kurznachricht die beste Lösung.

SMS im Retail Doch auch wenn alles gut läuft und ein Auftrag erwartungsgemäß ausgeführt wurde, lässt sich mit einer rechtzeitigen Benachrichtigung die Customer Experience verbes-


sern. Das betrifft vor allem den Einzelhandel, wo die Grenzen zwischen offline und online immer mehr verschwimmen. Bei Lieferungen aus dem Online-Shop ist die möglichst genaue Angabe des Lieferzeitpunkts inzwischen ein Entscheidungskriterium. Und selbst ein Zeitfenster von drei Stunden kann lang sein, wenn es parallel noch andere Dinge zu erledigen gibt. Ist aber die rechtzeitige Information per SMS gewährleistet, kann der Besteller die Zeit bis zum Eintreffen des Pakets sinnvoll nutzen. Das erspart ihm frustrierendes Warten und dem Händler die Kosten für erfolglose Zustellversuche. Entscheidet sich der Kunde dagegen für ein Click-and-Collect-Angebot, so ist der Abholzeitpunkt wichtig. Berufstätige werden tagsüber nicht unbedingt ihre privaten Mails checken und sind während Meetings oft auch telefonisch nicht erreichbar. Eine kurze Nachricht, dass die Bestellung bereitsteht, zeugt von Aufmerksamkeit und Verständnis für den Kunden, der seine Waren auf dem Nachhauseweg dann gleich mitnehmen kann.

Eigene Apps Stationäre Händler, die zusätzlich E-Commerce anbieten, müssen zunächst auch Wege finden, um über diese Angebote zu informieren. Eigene Apps sind ein beliebtes Mittel. Allerdings haben die meisten SmartphoneBesitzer weit mehr Apps auf ihren Geräten installiert, als sie tatsächlich nutzen. Bei vielen Anwendungen ist die Push-Benachrichtigung gar nicht aktiviert. Dann kann die neue Wochenend-Onlineaktion des Händlers noch so attraktiv und genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sein – der Kunde wird es nie erfahren. Mit einer SMS könnte man kurz informieren, weshalb es sich lohnt, mal wieder einen Blick in die App zu werfen. Einige Retailer versenden auch per SMS Rabattcoupons für den Einkauf an bestimmten Wochentagen, um die Auslastung in ihren Ladengeschäften gleichmäßiger zu halten. Auch diese Informationen sind nützlich, ebenso wie Erinnerungen an Service- oder Kontrolltermine, z. B. bei Autowerkstätten, dennoch sollte man hier differenzieren: Zusätzlich zum notwendigen generellen Einverständnis zu SMS-Benachrichtigungen empfiehlt es sich auch zu erfragen, welche Informationen der betreffende Kunde per SMS erhalten möchte. Gut möglich, dass SMS zu

Short, but sweet: SMS in omni-channel marketing Text messages are increasingly being replaced by messenger services in private use, but they are still important in omni-channel marketing – especially when it comes to time-sensitive and important information which needs to reach addressees safely and reliably. The reason: An SMS can also reach its recipient without WLAN on any mobile and even landline device, even with weak mobile network reception. People also read them, in contrast to advertising e-mails. Used correctly, they can help to link a dealer’s online and offline activities and improve customer experience. For example, customers can be informed about the exact date of delivery when ordering at an online shop or, in the case of a Click&Collect option, about possible pick-up options at the retail outlet. Information containing discount coupons for specific sales promotions can also be offered. Customer consent is, however, a prerequisite. The customer should be able to select communication channels for notifications or offers where possible. Price-performance ratio is significant when selecting a suitable service provider for SMS marketing. Key quality criteria are in compliance with data protection requirements and reliable delivery. To this end, telephone numbers should be automatically assigned to the correct provider beforehand and messages should then be sent via the respective recipient’s mobile network. Lieferterminen gewünscht werden, zu Angeboten jedoch nicht. Das gilt es zu respektieren. Im besten Fall kann der Nutzer bei allen Informationen den Kommunikationskanal selbst wählen, z. B. Newsletter per E-Mail, Lieferbenachrichtigungen per SMS und Informationen zu Rabatt- und Verkaufsaktionen per WhatsApp.

Worauf ist zu achten? Hat sich ein Unternehmen entschieden, SMS als Teil des Omnichannel-Marketings zu nutzen, wird in der Regel im nächsten Schritt ein Anbieter gesucht. Worauf ist bei der Auswahl zu achten? In jedem Fall sollten die geltenden Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Wenn sich die Server des Anbieters in Deutschland befinden, ist auch gewährleistet, dass die Daten Deutschland nicht verlassen. In die Kostenbetrachtung sollte neben den Gebühren für SMS-Versand auch der zeitliche Aufwand für die Datenpflege, Konzeption und die Erstellung der Inhalte der SMS-Services mit einfließen. Die Daten werden dabei jeweils in den unternehmenseigenen Systemen gepflegt und per Schnittstelle an den Dienstleister übermittelt. Bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters ist das Preis-Leistungsverhältnis entscheidend. Es gibt zum Teil kostengünstige Angebote, bei denen der Versand häufig über Router im Ausland erfolgt, das kann zu Lasten von Qualität und Sicherheit gehen: Teleportierungen, d.h. die Mitnahme der Telefonnummer beim Wechsel des Mobilfunkanbieters,

werden nicht erkannt, einige SMS gehen verloren, andere werden mehrfach zugestellt. Bei zeitkritischen Informationen wie Reisedatenänderung darf das einfach nicht passieren. Auch Lieferbenachrichtigungen, die gar nicht oder aber mehrmals hintereinander eintreffen, verärgern die Kunden. Der Versand sollte stattdessen direkt über das jeweilige Mobilfunknetz des Empfängers erfolgen. Bei interactive digital media, einem der wenigen Anbieter mit eigener Mobilfunklizenz, wird deshalb vor dem Versand innerhalb von Millisekunden automatisch überprüft, zu welchem Anbieter die Rufnummer tatsächlich gehört. Innerhalb von drei Sekunden erreicht die SMS dann zuverlässig ihren Empfänger. Ein integriertes Reportingsystem erlaubt ebenfalls Auswertungen zum Erfolg der SMS-Kampagne. Den meisten Unternehmen ist nicht damit gedient, wenn sie einfach nur eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt bekommen, sie wünschen sich auch Beratung. Erfahrene Dienstleister können auch mit Best Practices unterstützen, da sie bereits aus früheren Projekten wissen, welche Art der Kommunikation bei welchen Zielgruppen auch im übertragenen Sinne „ankommt“. Diese Annahmen sollten aber dennoch vor einem neuen Projekt für die entsprechende Zielgruppe überprüft und anhand ausgewählter Daten getestet werden – auch das macht eine gute Agentur aus. Und da der Kunde das letzte Wort hat und sich natürlich auch für die Benachrichtigung per Messenger entscheiden kann, sollten sich in den Services SMS und WhatsApp-Dienste kombinieren lassen. n POS-Manager Technology 4 • 2017

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SERVICE Termine / Vorschau

Glory Innovation Forum 2017

Kiosk Summit Europe 2017

Deutscher Handelskongress 2017

Fachkonferenz „Analog und digital – die Zukunft zahlt bar“

Event for the kiosk industry

Branchentreff für den Handel Retail World

12. und 13. September 2017 Leipzig www.gloryinnovation.events/forum2017/

28. September 2017 London www.kiosksummit.co.uk

15. und 16. November 2017 Berlin www.handelskongress.de

Shoptalk Europe 2017 dmexco 2017 Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference 13. und 14. September 2017 Messe Köln www.dmexco.de

Paris Retail Week 2017 Europäische Fachveranstaltung für den 360°-Handel 19. bis 21. September 2017 Paris Expo Porte de Versailles www.parisretailweek.com

Retail & E-Commerce Event

ISE 2018

9. bis 11. Oktober 2017 Kopenhagen www.shoptalkeurope.com

Treffpunkt für AV Medien Meeting point for the world’s AV media 6. bis 9. Februar 2018 Amsterdam RAI www.iseurope.org

NEOCOM 2017 Führende Leitveranstaltung für Multi-Channel und E-Commerce Multi-Channel and E-Commerce Congress 11. und 12. Oktober 2017 Düsseldorf www.neocom.de

Viscom 2017

EuroCIS 2018 Fachmesse für Handelstechnologie The Leading Trade Fair for Retail Technology 27. Februar bis 1. März 2018 Messe Düsseldorf www.eurocis.com

Internet World 2018

Kongress für die Konsumgüterbranche Consumer Market Congress

Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design International trade fair for visual communication, technology and design

20. und 21. September 2017 ICM München www.ecrtag.de

18. bis 20. Oktober 2017 Messe Düsseldorf www.viscom-messe.com

6. und 7. März 2018 ICM München www.internetworld-messe.de

ECR-Tag 2017

POS-Manager Technology 5/2017 • Mobile Shopping • Tablets und iPads am POS / Tablets and iPads • Bon- und Coupondrucker für POS und Kiosksysteme / Receipt and voucher printers for POS and kiosk systems • Digital Signage • Business Intelligence • Cloud Computing • Self Service • Waagen und Kassen / Scales and Cash Points • Mobile Marketing

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POS-Manager Technology 4 • 2017

Die E-Commerce Messe The E-Commerce Trade Fair

• Internationaler E-Commerce • Omnichannel • Suchmaschinenoptimierung / SEO Marktübersicht / Market review: Identtechnik / Identification technology Erscheinungstermin / Publication date:  • Redaktionsschluss / Copy deadline:  • Anzeigenschluss / Advertisement deadline:  • Druckunterlagenschluss / Printing material deadline:  

11.10.2017 06.09..2017 20.09.2017 22.09.2017


„Gelungenes Technologie-Konzept! Wo haben Sie denn die innovative Lösung her?“

Ausgabe

4/2017

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August

4/2017

„Ja aus dem POS-Manager Technology natürlich!“

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www.bauve.de

ISSN

oe (Bayern)

ISSN 1437-398X

Einzelverkaufsp reis € 8,50

19. Jahrgang

Fachmaga

Hier finden Sie alle wichtigen Fachinformationen, unter anderem über

Themenspektrum für den stationären Einzelhandel und den Onlinehandel.

info@bauve

POSMANAG

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POSMANA GER ••

technik

04-17

Retail

POS


POS Manager Technology 04/2017  

Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

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