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Ausgabe

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Juni

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info@bauve.de

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ISSN

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Post-Nr.

POS

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Technology

B-59995 

Postvertriebsstück 

Entgelt bezahlt 

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

Bahnhofstraße 57 

D-86807 Buchloe (Bayern) 

ISSN 1437-398X 

20. Jahrgang

3/2019

POS TECHNOLOGY  Mobile Payment n Payment 4.0 für den Einzelhandel

03-19

Mobile Payment Payment 4.0 für den Einzelhandel

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Electronic Shelf Labels

Cash Points

Preisschild als Innovationstreiber

Special Kassensysteme

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Virtual Shelf

Order Automation

Self-Checkout

Smart Fitting Room

Self-Checkout

Cards & Cash

Ticketing

In-Store Commerce

Attraktive und interaktive Einkaufserlebnisse mit Pyramid Self-Service Kiosken Pyramid Computer bietet mit den Kiosklösungen der Marke polytouch® die perfekten Self-Service Terminals. Wir konstruieren und bauen unsere Kioske exakt nach Ihrem Wunsch und auf Ihr Markendesign angepasst. Unsere Pyramid polytouch®Produktfamilie erhalten Sie mit allen nötigen Sicherheitszertifikaten und Zulassungen. Stärkere Kundenbindung durch exzellenten Kundenservice Verwöhnen Sie Ihre Kunden mit einem hochwertigen digitalen Einkaufserlebnis: Vom reinen Produktvergleich, über die virtuelle Regalerweiterung ihrer Ladenfläche „Endless Aisle“ bis hin zum „Self-Checkout“ mit bargeldlosem Bezahlen. Wir bieten immer die passende Lösung! Die polytouch®-Produktfamilie überzeugt durch technische Raffinesse und ihre einzigartige Designvielfalt.

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Warenkunde + Rezeptdatenbank: polytouch® 32 curve, optional mit 2D Scanner und Thermodrucker

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editorial

Neue Technologien tragen zu einem personalisierten Kundenerlebnis bei Carolin Kober, Redakteurin „POS TECHNOLOGY“

Ein großes Plus  für Kunden

A big plus   for customers

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Dear readers,

in der heutigen Zeit, in der der stationäre Handel sich gegen die starke Konkurrenz aus dem Internet behaupten muss, ist es überlebenswichtig, auf aktuelle Technologien zu setzen und personalisierte Kundenbindung voranzutreiben. Neue Technologien verbessern das Kundenerlebnis, wie beispielsweise elektronische Etiketten, die es möglich machen, direkt am Regal zu bezahlen. Der Verbraucher scannt das Etikett mit seinem Smartphone, legt den Artikel in den Warenkorb, geht zur „virtuellen“ Kasse und bezahlt. Nie mehr Schlangestehen – ein Traum!

In today’s world, in which High Street retail has to assert itself against strong competition from the internet, it is vital to rely on the latest technologies and to promote personalized customer loyalty. New technologies improve the customer experience, such as electronic labels that make it possible to pay directly at the shop shelf. The consumer scans the label with his smartphone, places the item in the shopping cart, goes to the “virtual” checkout and pays. No more queuing – a dream!

Auch moderne Kassensysteme mit einem zweiten Display für den Kunden steigern mit kurzen Werbeclips, Logo-Einblendungen, Infos zu Produkten oder Loyalty-Programmen die Markenpräsenz und Verkaufsförderung. In unserem Special können Sie sich über die neuesten Cash Points informieren. Ebenso zur Verkaufsförderung trägt ein sicheres Kunden-WLAN bei. Ein großes Plus bedeutet auch Payment 4.0, nicht nur für die Verbraucher, die sicher kontaktlos bezahlen können, sondern auch für den Einzelhändler, der mit einer cloudbasierten Plattform, Kassenlösung, Warenwirtschaft, Shopmanagement und Payment in einem hat. Retail Solution lautet das Motto für unsere beiden Fachmagazine für den POS. Der POS TECHNOLOGY bildet zusammen mit dem POS LADENBAU ein starkes Komplettpaket für den Handel und fokussiert sich auf Trends wie Künstliche Intelligenz, IoT, Omnichannel, Digitalisierung und E-Commerce. Viel Erfolg mit den vielen neuen Technologieund Software-Lösungen für Ihren Shop!

ARGOS Workforce Management Einfach. Sicher. Flexibel.

Modern checkout systems with a second display for the customer also increase brand presence and sales promotion with short advertising clips, logo insertions, product information or loyalty programmes. Find more information about the latest Cash Points in our special. A secure customer WLAN also contributes to sales promotion. Payment 4.0 is also a big plus, not only for consumers who can safely pay contactless, but also for retailers who have a cloud-based platform, checkout solution, merchandise management, shop management and payment all in one. Retail Solution is the motto of our two POS trade magazines. Together with POS LADENBAU, POS TECHNOLOGY forms a strong complete package for the retail trade and focuses on trends such as Artificial Intelligence, IoT, Omnichannel, digitization and e-commerce. We wish you every success with the many new technology and software solutions for your shop. Herzlichst Ihre / Cordially yours!

Carolin Kober, ck@bauve.de

Bedarfsermittlung Personaleinsatzplanung Schichtplanung Automatischer Planvorschlag Zeitmanagement Mitarbeiter-Self-Service Business Analytics & Controlling www.argos-wfm.de


inhaltsverzeichnis

retail

Einzelhandel / Trad e

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Magazine for IT-So

www.bauve.de

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Technology

Post-Nr.

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20. Jahrgang   D-86807 Buchloe (Bayern) 

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Bahnhofstraße 57 

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info@bauve.de

ISSN 1437-398X 

POS TECHNOLOGY

ISSN 1437-398X

D-86807 Buchloe (Bayern)

Trend technologies in

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Modernes Bargeldhandling

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Titel

BAUVE Medien GmbH & Co. KG 

2/2019

POSMANAGER

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Juni

lutions in Retail

Digitale Bons

Kommt jetzt der pap ierlose Kassenzettel?

Entgelt bezahlt 

info@bauve.de

IT-Lösungen im

TechnologieTrends im Handel

21. Jahrgang

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POSMANAGER

Fachmagazin für POS Manager Technolog

April

Postvertriebsstück 

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TECHNoloGy

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Mobile Payment n Payment 4.0 für den Einzelhandel

Ausgabe

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POS

Ausgabe

3/2019

Impressum

POS

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POS

Technology

Seite 22

Cash Management

Seite 26

Mobile Payment

Mobile Payment Payment 4.0 für den Einzelhandel

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Electronic Shelf Labels

Cash Points

Preisschild als Innovationstreiber

Special Kassensysteme 

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Payment 4.0 für den Einzelhandel



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Ausgabe Juni 03/2019 Sparkasse Rosenheim

Entgelt bezahlt

e.de

e.de www.bauv

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Post-Nr.

03-19

POS

Bevorzugte Zahlungsmittel

Preferred payment metho

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Postvertriebsstück

papierlose Kassenze ttel?

Kommt jetzt der Digitale Bons n

X  ISSN 1437-398

info@bauv

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❚ Editorial Ein großes Plus für Kunden A big plus for customers

❚ Messe/Trade Fair 3

Intelligente Shopping Malls

❚ Aus der Branche

Smart shopping malls

Digital Signage

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loe (Bayern)  D-86807 Buch

Special

 57  Bahnhofstraße

B-59995 

Mobile Payme

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stück  Postvertriebs

Entgelt bezah

lt 

BAUVE

 & Co. KG   Medien GmbH Einzelhandel

Digital Signage Summit Europe Digitale Assistenten Digital assistants

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DMEXCO Motto für 2019 lautet „Trust in you“ Motto for 2019 is “Trust in you”

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POS   20. Jahrgang 

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From the branch

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4.0 für den n Payment

OLOGY

Transparenz in Echtzeit

Real-time visibility

y G o l o N H C E T

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POS TECHN

BAUVE Medien GmbH

& Co. KG

Bahnhofstraße 57

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nt Mobt il4.0efürPdenaEinyzemlhaendel

News Neues aus der Branche News from the branch

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Produktneuheiten Lösungen für den POS POS solutions 

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Paymen

Shelf Labeerls Electronic nno vationstreib Preisschild als I

Cash Pointssteme  nsy

Special Kasse

❚ Produktpräsentation

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senheim Sparkasse Ro Seite 40

Magazin für Technologie, IT, Digitalisierung und KI im stationären Handel und Online-Shop Magazine for technology, IT, digitization and AI in stationary retail and online shops

Don’t miss the online edition!

WLAN im Handel Vom stationären Handel zum Smart Store 

❚ Fachbeiträge 11

Kassensysteme Kombinierte Terminal- und Kassen-Lösung 13

Künstliche Intelligenz (K)eine leichte Verbindung? PIM and AI elements

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Impressum

ISSN 1437-398X („POS Technology“)

Kurzcharakteristik „POS Technology“: Der POS TECHNOLOGY Retail Solution ist die Verbindung zum POS LADENBAU und ist ein unabhängiges, zweisprachiges Fachmagazin (Deutsch/Englisch) für Technologie, Softwarelösungen, IT, Digitalisierung sowie Künstliche Intelligenz im stationären Handel und Online-Shop. Die Verknüpfung von Online und Offline gewinnt im Handel immer größere Bedeutung, deshalb vertieft der POS TECHNOLOGY Retail Solution den Omnichannel-Ansatz und bietet damit sowohl dem stationären Einzelhandel und den Onlineshops aktuelle Lösungen aus der Praxis für die Praxis. Die Empfänger des Magazins sind überwiegend in den Zentralen der Handelsketten sowie im größeren Einzelhandel und den Onlineshops angesiedelt. Zahlungsverkehr, Kassensysteme, E-Commerce, CRM, Digital Signage, ERP und Mobile Devices sind nur einige Themen der Berichterstattung. Der POS TECHNOLOGY Retail Solution vermittelt Eindrücke der neuesten Technologie für den europäischen Handel. Der POS TECHNOLOGY ist völlig unabhängig und sieht sich als Aufklärer und Vermittler von neuesten Technologien für den gesamten europäischen Handel und ist als hochwertige Printausgabe sowie als Online-Version verfügbar. Characteristic „POS Technology“: The POS TECHNOLOGY Retail Solution is the link to POS LADENBAU and is an independent, bilingual trade magazine (German/English) for technology, software solutions, IT, digitization and artificial intelligence in stationary retail and online shops. The combination of online and offline is becoming more and more impor-

www.bauve.de

Expert Contributions

tant in retail, which is why POS TECHNOLOGY Retail Solution deepens the omni-channel approach and thus offers both the stationary retail trade and the online shops current solutions from practice for practice. The magazine’s recipients are mainly located at the headquarters of the retail chains as well as in larger retail stores and online shops. Payment transactions, checkout systems, e-commerce, CRM, digital signage, ERP and mobile devices are just a few of the topics covered. POS TECHNOLOGY Retail Solution conveys impressions of the latest technology for the European trade. POS TECHNOLOGY is completely independent and sees itself as an enlightener and mediator of the latest technologies for the entire European trade and is available as a high-quality print edition as well as an online version. Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstr. 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0 Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-1 00 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de Geschäftsführerin: Ines te Heesen Verlagsleitung: Hannelore Syptroth Medienberatung: Michael Endhart


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❚ Interview

Electronic Shelf Labels Vom Preisschild zum Innovationstreiber From price tag to innovation driver Drucker Die Optik macht’s! How to print your own labeling in retail

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Digitalisierung Handel der Zukunft: Omnichannel Commerce Omni-channel retailing 24 Omnichannel AR-Technologie macht Möbel digital erlebbar AR technology makes furniture a digital experience 26 Business Intelligence BI liefert die Tools für den digitalen Wandel Predictive analytics in retail trade 28

❚ Studie/Study E-Commerce B2B-E-Commerce wächst auf 1.300 Milliarden Euro Umsatz B2B e-commerce grows to sales of 1,300 billion euros  30

❚ Special Kassensysteme Cash Point Systems Terminals mit zwei Displays im Trend

Mobile Payment Payment 4.0 für den Einzelhandel Payment 4.0

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❚ Case Studies Kundenbindung Ungenutztes Münzgeld entpuppt doppeltes Potenzial Unused coins reveal double potential 40 WLAN im Handel & IT-Sicherheit Einfach sicheres WLAN Simple secure Wi-Fi 42 Omnichannel Die Omnichannel-Herausforderung erfolgreich meistern A powerful order management system44 Mobiler Einkaufsassistent App unterstützt gesundes Einkaufen App supports healthy shopping46 Onlineshop E-Commerce im Lebensmittelhandel E-commerce in the food trade

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❚ Service 31

Redaktion: Carolin Kober (v. i. S. d. P.) Satz/Layout/Grafik: Daniela Höhn Druck/Vertrieb: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-0, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Titelfoto: © ladysuzi – stock.adobe.com Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der im „POS Technology“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel „POS Technology“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise

Veranstaltungskalender, Vorschau Events, Preview 

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der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht. Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte, Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber auch aus Asien und vielen weiteren Ländern. Abonnements: info@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-100 Abonnementpreise (Inland): s 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf s 9,90 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten). Abonnementpreise (Ausland): s 44,- exkl. USt. zzgl. s 22,20 Versandkosten und s 12,50 Bankspesen*. (Einzelverkauf s 9,90 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 13: Vom 01.01. - 31.12.2019 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird.


news Neues aus der Branche Glory Innovation Forum 2019 www.glory-global.com

RetailTour Experience Day Shopping der Zukunft Auf seiner Frühjahrskonferenz hatte der Handelsverband Deutschland erneut vor dem Ladensterben gewarnt. Demnach könnte bis 2025 jeder zehnte Laden schließen – das entspricht gut 50.000 Geschäften. Händler, die den Online-Kanal immer noch nicht nutzen, haben die Entwicklung schlichtweg verschlafen. Zum anderen gibt es ausreichend Gründe, weiterhin in einen Laden zu kommen. An oberster Stelle steht hier die „Experience“: Shopping als Erlebnis. Wie das konkret aussieht erklären Carsten Maeskes, Leiter Innovation bei Karstadt, und Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender des Location Based Marketing Association (LBMA) auf dem RetailTour Experience Day am 26. Juni in Bonn. Und Gabriel Bedoya,

Hightech meets Cash Management Das Glory Innovation Forum 2019 wird dieses Jahr vom 2. bis 4. September in Bonn stattfinden. Unter dem Motto „Mensch, Maschine, Interaktion – Hightech meets Cash Management“ stehen 2019 – bei der nun schon achten Auflage des Glory Innovation Forum – Themen wie die technische Bargeldverarbeitung der Zukunft, neue Cash-Services und Möglichkeiten zur Kundeninteraktion, Modelle einer profitablen Bargeldversorgung sowie effiziente Lösungen zur Optimierung der Bargeldlogistik auf der Agenda. Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich: https://www.gloryinnovation.events/de/forum/ n

High-tech meets cash management The Glory Innovation Forum 2019 will take place in Bonn this year from 2 to 4 September. Under the motto “Man, machine, interaction – high-tech meets cash management”, 2019 — the eighth edition of the Glory Innovation Forum – will focus on topics such as the technical cash processing of the future, new cash services and opportunities for customer interaction, models for profitable cash supply and efficient solutions for optimising cash logistics. Registrations are possible under the following link: https://www.gloryinnovation. events/de/forum/ n

retail-tour.com/conference RetailTour Expert aus Miami, präsentiert internationale Entwicklungen und Best Practices zur Digitalisierung des stationären Handels. n

Shopping of the future At its spring conference, the Handelsverband Deutschland has again warned of the death of shops. According to the warning, every tenth store could close by 2025 – equivalent to 50,000 stores. Retailers who still do not use the online channel have simply overslept the development. On the other hand, there are sufficient reasons to come to a shop. The top priority here is shopping as an experience. Carsten Maeskes, Head of Innovation at Karstadt, and Carsten Szameitat, Chairman of the Board of the Location

Based Marketing Association (LBMA), will explain what this looks like at the RetailTour Experience Day on 26 June in Bonn. And Gabriel Bedoya, RetailTour Expert from Miami, will present international developments and best practices for the digitization of stationary retail. n

cial Intelligence (AI), Machine Learning, Computer Vision and Natural Language Processing can be applied in business. “Greater computing power, a more networked world and powerful

technologies such as AI and machine learning are the reasons why everything today revolves around data and analytics,” explains SAS CEO Jim Goodnight. n

SAS Global Forum www.sas.com

Fotos laut Hersteller

Analytics für jedes Szenario „Analytics in Action“ – das ist das Motto des diesjährigen SAS Global Forums. Hier führen SAS und seine Kunden anhand von praktischen Anwendungsbeispielen vor, wie Advanced Analytics, künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Computer Vision oder Natural Language Processing sinnvoll im Business eingesetzt werden können. „Größere Rechenpower, eine stärker vernetzte Welt und leistungsstarke Technologien wie KI und Machine Learning sind der Grund, warum sich heute alles um Daten und Analytics dreht“, erklärt SAS CEO Jim Goodnight. n

Analytics for each scenario “Analytics in Action” is the motto of this year’s SAS Global Forum. SAS and its customers will demonstrate how Advanced Analytics, Artifi-

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news Neues aus der Branche VR Payment

www.vr-pay.me

App für Kartenzahlungen VR Payment launcht VR-pay:Me, die erste App für Händler, die speziell für den deutschen Markt entwickelt wurde. Mit der App können Händler und Dienstleister erstmals die 110 Millionen Girocards in Deutschland über das inländische Girocard-System per Smartphone akzeptieren. Rechnungsbeträge werden direkt in der App auf dem Smartphone eingegeben. Für die Zahlungsabwicklung kommt ein mobiles Terminal zum Einsatz, das über die VR-pay:Me App gesteuert wird. Das Belegmanagement läuft komplett digital, Kassenbons können aus der App heraus per E-Mail versendet werden. Für eine gute Übersicht wird auch das gesamte Back-End in der Anwendung

Yext

App for card payments  VR Payment launches VR-pay:Me, the first app for merchants developed specifically for the German market. The app enables merchants and service providers to accept 110 million Girocards in Germany via the domestic Girocard system via smartphone for the first time. Invoice amounts are entered directly in the app on the smartphone. A mobile terminal controlled via the VR-pay:Me app is used for payment processing. The receipt management is completely digital, receipts can be sent by e-mail from the app. For a good overview, the entire back-end is also displayed in the application: Retailers can view their transaction figures and sales in real time. n

www.yext.de

Fashion-Retailer treibt Digitaloffensive voran Yext unterstützt den Schweizer Fashion-Retailer Tally Weijl bei seiner Digitaloffensive. Mit Yext Listings wurden einzelne Ladengeschäfte des Fashion-Unternehmens auf allen relevanten digitalen Plattformen von Google bis Waze mit grundlegenden Informationen wie Adressen, Öffnungszeiten und Zahlungsmöglichkeiten sichtbar gemacht. Zeitgleich mit dem Relaunch des Online Stores von Tally Weijl erfolgte die Ergänzung durch Yext Pages: Hierfür wurde die Webseite von zunächst 154 Standorten mit optimierten Informationen ausgestattet. Damit stellt das FashionUnternehmen sicher, seine Landing-Pages effizient und markenkonform zu steuern. n

Acardo

F ashion retailer drives digital offensive forward Yext supports Swiss fashion retailer Tally Weijl in his digital offensive. With Yext Listings, individual stores of the fashion company were made visible on all relevant digital platforms from Google to Waze with basic information such as addresses, opening hours and payment options. The relaunch of Tally Weijl’s online store coincided with the addition of Yext Pages: For this purpose, the website was initially equipped with optimized information from 154 locations. In this way, the fashion company ensures that its landing pages are managed efficiently and in conformity with the brand. n

www.acardo.com

Digitales Couponing auf dem Vormarsch

Fotos laut Hersteller

dargestellt: Händler können ihre Transaktionszahlen und Umsätze in Echtzeit einsehen. n

Acardo hat seinen neuen Report „Der Coupon-Markt in Deutschland“ veröffentlicht. Bei den Anteilen der Medien an der Coupon-Distribution gibt es eine differenzierte Entwicklung. Unverändert ist der Trend zu digitalen Kanälen: So konnte das Internet (Print-at-Home-Coupons, Mobile Coupons) seinen Anteil an den eingelösten Rabattgutscheinen um einen Prozentpunkt bzw. rund 17 Prozent steigern und vereint jetzt sieben Prozent der Einlösungen auf sich. Treiber war hier vor allem Mobile Couponing, das verstärkt zum Einsatz kam und insbesondere vom Handel forciert wurde. n

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Digital couponing on the advance Acardo has published its new report “The Coupon Market in Germany”. There is a differentiated development with the shares of the media in the coupon distribution. The trend towards digital channels remains unchanged: the Internet (print-at-home coupons, mobile coupons) has been able to increase its share of redeemed discount vouchers by one percentage point or around 17 per cent and now accounts for seven per cent of redeemables. The main driver here was mobile couponing, which was increasingly used and promoted in particular by retailers. n


Honeywell

hwll.co/marketplace

Marketplace für Einzelhändler Honeywell führt den Honeywell Marketplace für Unternehmen ein. Kunden haben

Bizerba

dort die Möglichkeit, innovative Softwarelösungen, Technologien und Dienstleistungen zu finden und zu erwerben, die zur Steigerung ihrer Produktivität und Effizienz beitragen. Der Honeywell Marketplace ist ein Enterprise App Store, der es Einzelhändlern ermöglicht, geschäftskritische Software für eine Vielzahl von Branchen zu entdecken, zu bewerten und herunterzuladen. „Ein Einzelhändler kann zum Beispiel verschiedene Lösungen benötigen, etwa für Kassensysteme, um mobile Geräte zu verfolgen, Bestände zu verwalten, Retouren zu verteilen oder mit Filialmitarbeitern zu kommunizieren“, sagt Taylor Smith, Chief Marketing Officer des Honeywell Geschäftsbereiches Productivity Products.  n

Marketplace for retailers Honeywell introduces the Honeywell Marketplace for companies. Customers will have the opportunity to find and purchase innovative software solutions, technologies and services that increase their productivity and efficiency. Honeywell Marketplace is an Enterprise App Store that enables retailers to discover, evaluate and download business-critical software for a variety of industries. “For example, a retailer may need multiple solutions, such as POS systems, to track mobile devices, manage inventory, distribute returns or communicate with store associates,” said Taylor Smith, chief marketing officer of Honeywell’s Productivity Products division. n

www.bizerba.com

Kalibrier- und Prüfservice Speziell im Zusammenhang mit technisch anspruchsvollen Produkten ist ein lückenloses Qualitätsmanagementsystem heute unabdingbar. Beim Einsatz von Waagen müssen die Anforderungen an den Prozess exakt definiert und gleichzeitig eine höchstmögliche Genauigkeit gegeben sein: Der Bizerba Kalibrier- und Prüfservice bietet Unternehmen im gesamten Bundesgebiet eine Kalibrierung und Prüfung von Waagen nach internationalen Richtlinien an. Das Angebot gilt für die Geräte aller Hersteller. Auf diese Weise erzielen Produzenten beim Wägen maximale Effizienz, ohne die weltweiten Leitlinien externer Auditoren außer Acht zu lassen. n

Calibration and testing service  Especially in connection with technically sophisticated products, a complete quality management system is indispensable today. When scales are used, the process requirements must be precisely defined and, at the same time, the highest possible accuracy must be ensured: The Bizerba Calibration and Testing Service offers companies throughout Germany the calibration and testing of scales in accordance with international guidelines. The offer applies to the instruments of all manufacturers. In this way, manufacturers achieve maximum efficiency when weighing, without disregarding the worldwide guidelines of external auditors. n

GLORY INNOVATION FORUM 2019 MENSCH, MASCHINE, INTERAKTION – HIGHTECH MEETS CASH MANAGEMENT

KAMEHA GRAND HOTEL BONN 2. – 4. SEPTEMBER 2019

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Messe Digital Signage Summit Europe

Digitale Assistenten Kundenorientierung im Zeitalter von Personalisierung und KI

Fotos: DSSE

Digital assistants

▲Digitale Touchpoints sind heutzutage bereits fest verankert

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uf dem diesjährigen Digital Signage Summit Europe wird gezeigt, wie Digital Signage bessere Kundenerlebnisse schaffen kann. Das Motto der diesjährigen Konferenz ist „Kundenorientierung im Zeitalter von Personalisierung, Erlebnissen und KI“. An zwei Tagen im Hilton am Flughafen München werden kundenorientierter Erlebnisse, Best Practices und auf Künstlicher Intelligenz basierte Analytik vorgestellt sowie die Rolle der persönlichen digitalen Assistenten in bestimmten Branchen diskutiert.

Trend. Die begrenzenden Faktoren sind jedoch nicht mehr die technologischen, sondern die Datenschutzgesetze. Mit dem Aufkommen europaweiter Unternehmen, die Beschilderungslösungen anbieten, wollen die meisten Marktteilnehmer ihre Rolle neu definieren, um relevant zu bleiben. 

Digitale Touchpoints

Und jetzt, da sich der Einsatz von Digital Signage von einer Siloinstallation zur Schaffung hochgradig vernetzter, plattformübergreifender Erlebnisse gewandelt hat, werden die damit verbundenen konzeptionellen und technischen Herausforderungen diskutiert. n

Ein Schwerpunkt liegt auf der Customer Journey im Einzelhandel. Die Kundenerfahrung mit digitalen Touchpoints ist heutzutage bereits fest verankert; die Herausforderung besteht darin, wie analoge und statische Elemente entlang der Customer Journey platziert werden können, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Ein weiterer Schwerpunkt sind KI- und digitale Assistenten. Die KI ist für die Analytik von enormer Bedeutung – die meisten Analytik-Anwendungen wären ohne sie nicht möglich. Und der Einsatz von Digital Assistants als Ergänzung zu „klassischen“ Digital Signage-Anwendungen ist derzeit ein

▲Digital Signage schafft bessere Kundenerlebnisse

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POS TECHNOLOGY 3 • 2019

This year’s Digital Signage Summit Europe will explore how the digital signage and digital out of home industry can create better customer experiences. The theme of this year’s conference is ‘Customer Centricity in the Age of Personalisation, Experiences and AI’. Over two days at the Hilton Munich Airport, we will explore tools for creating customer-centric experiences, present best practices in artificial intelligence-powered analytics, and discuss the role of personal digital assistants in specific verticals. One of the focal points will be sustainable customer journeys in the retail sector. Customer experiences with digital touchpoints are well established today; the challenge lies in how analogue and static elements are placed along the customer journey to achieve the greatest effect. AI and digital assistants are another focus. AI is an enormously important to analytics – most analytics applications would not be possible without it. And using digital assistants to supplement to ‘classic’ digital signage applications is a fashionable idea at the moment. However, the limiting factors here are no longer technological ones – they are data protection laws and, especially, cultural challenges.   With the emergence of pan-European companies offering signage deployments, most market participants are looking to redefine their role to stay relevant. And now that digital signage deployment has changed from a comfortable silo installation to the creation of highly networked, multiplatform experiences, we will discuss the conceptual and technical challenges that are involved.  n


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Produktpräsentation WLAN im Handel

Vom stationären Handel zum Smart Store Dass die Kunden heute ständig mit dem Internet verbunden sind, muss auch der stationäre Handel für sich nutzen

E

s gehört daher mittlerweile zum guten Ton, einen performanten WLAN-Zugang anzubieten. Die Folgen: Der Kunde bleibt länger und ist konsumfreudiger (Quelle: NETGEAR Studie 2018). Der stationäre Handel kann sich so zum Digital Showroom bzw. Smart Store entwickeln, ein personalisiertes Einkaufserlebnis schaffen und damit Kundenbindung/zufriedenheit steigern. Der Kunde seinerseits prüft Online-Warenverfügbarkeiten, checkt Bewertungen oder nutzt Rabatte. Neben dem verbesserten Kundenservice bietet ein performantes WLAN viele weitere Vorteile für den Händler: So kann er ortsbasierte Dienste zur Kundengewinnung nutzen, indem er personalisierte Angebote ausspielt. Außerdem kann der Wareneingang digital erfasst werden, was den Mitarbeitern mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben lässt. Kurzum: Der stationäre Handel und die digitale Welt verschmelzen. Dies stellt den Handel allerdings vor Herausforderungen, denn die IT-Infrastruktur muss neu gedacht werden: Wie geht denn nun das perfekte WLAN?

Professionelle Lösung Meistens fehlt das Wissen über die richtigen Geräte, denn mit dem Standard-Router von zu Hause kommt man nicht weit. Genau deshalb gibt es professionelle Lösungen, wie etwa das Tri-Band-Mesh-WLAN-System Orbi Pro von NETGEAR. Mithilfe dieses Systems, das standardmäßig aus einem Router und einem Satelliten besteht, können Ladenflächen bis zu 350 Quadratmeter im Handumdrehen mit Highspeed-WLAN versorgt werden. Mit weiteren Satelliten sind Abdeckungen bis zu 1.050 Quadratmeter möglich. Auch Außenbereiche können mit Orbi Outdoor, dem wetterfesten Satelliten, einbezogen werden.

So funktioniert es Und so funktioniert die Technik hinter Orbi Pro: Die von NETGEAR patentierte FastLane3 Technologie des Mesh-WLAN-Systems umfasst drei Besonderheiten – erstens

▲Highspeed-WLAN für Ladenflächen bis zu 350 Quadratmeter

das Tri-Band-WLAN, zweitens die dedizierte Backhaul-Verbindung allein für die Kommunikation zwischen Router und Satellit und drittens das optimierte Antennen-Design. Durch das Tri-Band-WLAN mit drei Übertragungskanälen erreicht Orbi Pro eine unvergleichliche WLAN-Performance. Während einer der Kanäle ausschließlich für die Kommunikation zwischen Router und Satellit verantwortlich ist (Backhaul), stehen die anderen beiden Kanäle vollumfänglich für die Übertragung der Daten an die aufs WLAN zugreifenden Geräte zur Verfügung. Das Ergebnis: Stabiles HighSpeedWLAN auch über größere Entfernungen. Orbi Pro unterstützt Geschwindigkeiten von bis zu 3Gbit/s für bis zu 40 Nutzer gleichzeitig.

und Bedienung erfolgt über die Orbi Pro App für iOS bzw. Android oder jeden Webbrowser. Damit kann man das System in wenigen Augenblicken einrichten und verwalten – ganz ohne IT-Know-how. Das ansprechende Design von Orbi Pro ermöglicht überdies eine problemlose Integration in jede Ladenoptik. Hört sich nach einer kostspieligen IT-Infrastruktur an? Keineswegs! Orbi Pro bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist im Set bestehend aus Router und Satellit schon ab 499,99 Euro (inkl. MwSt.) erhältlich. n

Vorkonfigurierte Netzwerke Orbi Pro kommt bereits mit drei vorkonfigurierten WLAN-Netzwerken – jeweils für Kunden, Mitarbeiter und den Administrator. So können Einzelhändler ihre Kassen- und Ordersysteme sicher abgetrennt vom Kunden-WLAN betreiben. Außerdem ist Orbi Pro innerhalb kürzester Zeit installiert. Die Inbetriebnahme

NETGEAR Deutschland GmbH Konrad-Zuse-Platz 1 81829 München Telefon +49 89 4 52 42-90 00 vertrieb@netgear.com www.netgear.com

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Messe DMEXCO

Motto für 2019 lautet „Trust in you“ Vertrauen spielt für die Digitalwirtschaft eine große Rolle Matchmaking-Funktionalitäten, nicht nur während der Messe. Die App liefert ganzjährig sinnvolle Features, wie beispielsweise Pre-Planning im Vorfeld oder das Scannen von Personen und Ständen als integrierte Lead-Produkte während des Messebesuchs. Darüber hinaus erhalten die User regelmäßig aktuellen Content, spannende Deals, PeopleNews und Event-Inhalte. n

Motto for 2019 is “Trust in you”

Foto: Koelnmesse

“Trust in you” is the central motto of this year’s DMEXCO. In 2019 EMEA’s leading tech summit with focus on marketing and digital business will emphasize the importance of trust in the further development of the digital economy. Companies need the trust of users in order to offer successful products and services. Users must be able to trust that companies treat their data respectfully and responsibly. In addition the industry needs the confidence of society that digitisation will bring more advantages than disadvantages.

▲Unternehmen brauchen das Vertrauen der Nutzer, um Produkte und Services erfolgreich anbieten zu können

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as zentrale Motto der diesjährigen DMEXCO lautet „Trust in you“. Damit betont der Treffpunkt aller wichtigen Entscheidungsträger aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation in diesem Jahr, welche wichtige Rolle das Vertrauen für die Weiterentwicklung der digitalen Wirtschaft spielt. Unternehmen brauchen das Vertrauen der Nutzer, um Produkte und Services erfolgreich anbieten zu können. Nutzer müssen darauf vertrauen können, dass die Unternehmen der Digitalwirtschaft mit ihren Daten respekt- und verantwortungsvoll umgehen. Und die Branche benötigt das Vertrauen der Gesellschaft, dass die Digitalisierung mehr Vorteile als Nachteile für die Menschen bringt. „Unser diesjähriges Motto ‚Trust in You‘ ist sowohl als Bestärkung jedes Einzelnen als

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auch der gesamten Community gedacht. Ich glaube, die Mitglieder der DMEXCO Gemeinschaft sind sich ihrer Verantwortung für Gesellschaft, Unternehmen und Einzelpersonen bewusst. Sie setzen sich für Gleichstellung ein und entdecken die Vorteile der neuen Technologien und wie man sie nutzen kann. Unter anderem auf der DMEXCO in Köln“, sagt Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor der DMEXCO.

Neue App ab Juli Wer Lust auf einen Austausch mit der Community, zusätzliche spannende Events und Vergünstigungen hat, sollte sich ab Juli die neue DMEXCO App auf seinem Smartphone installieren. Sie dient nicht nur zur Identifikation vor Ort, sondern bietet den Usern eine Reihe interessanter Networking- und

“Our motto this year, ‘Trust in You’, is intended to encourage each individual and the community as a whole. I believe the members of the DMEXCO community are aware of their responsibility to society, businesses and individuals. They are committed to equality and discover the benefits of new technologies and how to use them. DMEXCO in Cologne is among one of the places where people are able to do so”, says Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor of DMEXCO. Anyone who wants to exchange ideas with the community, enjoy additional exciting events and discounts should definitely install the new DMEXCO app on their smartphone starting in July. It not only serves as a means of identification on site, but also offers users a range of interesting networking and matchmaking functions, not only during the trade fair. The app provides useful features throughout the year, such as pre-planning or scanning people and stands as integrated lead products during the trade fair visit. In addition, users regularly receive current content, exciting deals, people news and event content.  n


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Produktpräsentation Kassensysteme

Kombinierte Terminal- und Kassen-Lösung Carbon ist sowohl stationär als auch portabel auf der Fläche einsetzbar

▲Das Kassen-Tablet besitzt ein zweites, 5 Zoll großes Display für Kunden, das gleichzeitig als Touchscreen-basiertes Bezahlterminal dient

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n Zeiten, in den die Ansprüche sowohl von Handels- und Dienstleistungsunternehmen als auch von Konsumenten größer werden und die Digitalisierung im stationären Handel stärker Einzug hält, erhält der flexible Einsatz von leistungsstarker Retail-Technologie einen immer höheren Stellenwert. Retail-Technologie muss sowohl den Geschäftsansatz und die damit verbundenen kundenzentrierten Prozesse des Unternehmers unterstützen als auch dem Kunden ein gutes Gefühl und eine positive Anmutung für sein Einkaufserlebnis bieten. Das trifft umso mehr auf Technik zu, die im direkten Kundenkontakt eine entscheidende Rolle spielt, also insbesondere bei der Bedienung und Beratung und beim Checkout. Genau für diese Ansprüche ist die integrierte POS-Lösung Carbon von Verifone konzipiert. War die Domäne von Verifone in den letzten 30 Jahren die Entwicklung und Herstellung von leistungsfähiger Terminal-Technologie zur Abwicklung von Kartenzahlungen am POS – in Deutschland verfügt Verifone über einen Marktanteil von weit mehr als 50 Prozent, so geht Carbon weit über die Abwicklung bargeldloser Zahlungen hinaus. Denn Carbon ist eine kombinierte Terminal- und Kassen-Lösung.

Flexibel und leistungsstark Doch nicht nur die Hardware für Kassieren und bargeldlose Bezahlen ist kombiniert, auch die Einsatzbereiche. Denn Carbon ist sowohl

stationär als auch portabel auf der Fläche einsetzbar. Damit wird es zum umfassenden Allround-Tool für jedes Handels- und Dienstleistungsunternehmen, welches den Ansprüchen an einen flexiblen und leistungsstarken Einsatz eines modernen Kassensystems gerecht werden will. Im Detail verfügt das Carbon 10 über ein vollwertiges Tablet-basiertes Kassensystem mit einem 10 Zoll Farb-Touchscreen und dem Betriebssystem Android. Zusätzlich besitzt es ein zweites, 5 Zoll großes Display für Kunden, das gleichzeitig als Touchscreen-basiertes Bezahlterminal dient. Für das Android-basierte Kassen-Tablet bietet Verifone jedem ambitionierten Kassensoftware-Haus die Möglichkeit, bewährte oder neue Kassen-Applikationen zu nutzen oder zu entwickeln. Dadurch ermöglicht das PCI 5 zertifizierte Carbon 10 ein an jede Branche und jeden Use Case optimiertes Einsatzszenario.

Alle Zahlarten möglich Das Touchscreen-basierte Payment Terminal baut auf der bewährten Terminalsoftware der Engage Serie von Verifone auf. KassenTablet und Payment-Terminal sind über die klassischen Kassenschnittstellen verbunden, was Kassenhäusern, die über eine bestehende ZVT- oder O.P.I. Anbindung von Bezahlterminals verfügen, die Umstellung auf Carbon erleichtert. Aber auch eine API für die Neuimplementierung einer Kassenanbindung kann

genutzt werden. Das Terminal verfügt natürlich über die Abwicklungsmöglichkeit aller Zahlarten inkl. girocard kontaktlos, Apple Pay und Google Pay. Im Standfuß des Carbon 10 befinden sich ein leistungsfähiger Bondrucker sowie alle Anschlussmöglichkeiten für Peripherie-Geräten wie Barcode-Scanner oder Bargeldschublade. Und zu guter Letzt: Das Carbon 10 sieht einfach toll aus. Nicht zuletzt wegen des überragenden Designs gewann Verifone mit dem Carbon 10 im Jahr 2017 den renommierten Design-Preis „Industrie Forum Design“ des Vereins iF Industrie Forum Design e.V. Weil das Konzept so überzeugend ist, hat Verifone weitere Carbon Modelle in der Pipeline – darunter das Carbon 8 sowie das Carbon Mobile 5. Bleiben Sie gespannt und kontaktieren Sie bei Fragen und Informationswünschen gern Michael Trinks, Head of Sales Germany der Verifone GmbH. n n

Verifone GmbH Seilerweg 2f 36251 Bad Hersfeld Telefon +49 6621 84-755 michael.trinks@verifone.com www.verifone.com

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produktneuheiten Lösungen für den POS IT-Informatik

www.argos-wfm.de

Ganzheitliches Personalmanagement Mit dem webbasierten und modular aufgebauten Workforce Management ARGOS gelingt übergreifend eine ganzheitliche Betrachtung der Personalplanung und der Zeitwirtschaft in Zentrale, Stores und Logistikzentren. Dank der übersichtlichen Planung lassen sich teure Überstunden, unproduktive Leerlaufzeiten und hohe Fluktuation vermeiden. Umfangreiche Auswertungen sorgen für mehr Transparenz und verschaffen einen ganzheitlichen Überblick über die Personalressourcen. An allen Einsatzorten sind so zur richtigen Zeit immer die passenden Mitarbeiter tätig. n

SEAK Software

Holistic personnel management With the web-based and modular Workforce Management ARGOS, a holistic view of personnel planning and time management in headquarters, stores and logistics centres is possible. Thanks to clear planning, expensive overtime,

www.seak.de

The mobile roster management tool The mobile roster management tool “MDP” offers an innovative way to communicate schedules. SEAK supports retailers in achieving greater productivity and sustained success. To enforce this, we have developed the optimum solution for staff scheduling and time management in retail. This includes the mobile roster management tool “MDP”, that allows you to quickly and reliably convey duty schedules and planned absences to your co-workers through their smartphones. An automatic messaging service roster delivers roster changes and overviews to team leaders directly and makes in-company communication more effortless and convenient. n

Der Mobile Dienstplan Der Mobile Dienstplan (MDP) eröffnet neue Möglichkeiten, Dienstpläne zu kommunizieren. SEAK unterstützt Handelsunternehmen dabei, produktiver und nachhaltig erfolgreich zu sein. Dafür hat SEAK Lösungen für Einsatzplanung und Zeitwirtschaft im Handel entwickelt. Dazu gehört der Mobile Dienstplan, mit dem Sie schnell und zuverlässig Dienstpläne und geplante Abwesenheiten auf die Smartphones Ihrer Mitarbeiter bringen. Die aktiven Benachrichtigungen über Planänderungen und Planübersichten für Teamleiter erleichtern die interne Kommunikation. Die direkte Zustellung sorgt für reibungslose Abläufe. n

NETGEAR Deutschland

www.netgear.com

Fotos laut Hersteller

Mesh WLAN in jedem Bereich Orbi Pro wurde speziell für Unternehmen entwickelt, die auch ihren Kunden WLAN anbieten möchten. Es handelt sich um ein Do-It-Yourself-WLAN „out of the Box“, dass in wenigen Minuten installiert und eingerichtet ist. Orbi Pro bietet eine Reichweite von 350 bis 1.050 Quadratmetern und ist bis zu 100 Mal schneller als andere Mesh-Netzwerke, mit 223 Mbit/s. Drei verschiedene drahtlose Internet-Netzwerke (oder: SSIDs) sind bereits vorkonfiguriert und laufen völlig getrennt voneinander. Typische Konfigurationen können sein: eine SSID für das IT-Admin-Netz, eine für Kunden und eine für Mitarbeiter. Orbi Pro bietet eine einfache App, die Unternehmen hilft, den Status des

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unproductive idle times and high fluctuation can be avoided. Comprehensive evaluations ensure greater transparency and provide a holistic overview of personnel resources. In this way, the right employees are always available at the right time at all locations. n

WLAN-Systems zu überprüfen, Änderungen vorzunehmen und auf nützliche Support-Informationen zuzugreifen. n

Mesh WLAN in every corner Orbi Pro is specifically designed for companies that want to offer WLAN to their customers. It is a do-it-yourself WLAN “out of the box” that can be installed and set up in just a few minutes. Orbi Pro offers a range of 350 to 1,050 square meters and is up to 100 times faster (223 Mbps) than other mesh networks. Three different wireless Internet networks (or: SSIDs) are preconfigured and completely separate from each other. Typical configurations can be: one SSID for the IT admin network, one for customers and one for employees. Orbi Pro offers a simple app

that helps companies check the status of their WLAN system, make changes and access useful support information. n


Casio Europe

www.casio-b2b-smartwatch.com/de/

Robuste Smartwatch für den Handel

Robust Smartwatch for retail

Mit ihrer ersten B2B-Smartwatch WSDF20A-BPA möchte Casio nun den Markt für Wearables zur gewerblichen Nutzung abstecken. Die Hardware des Gerätes ist für die Bedürfnisse von Handel, Logistik und Industrie ausgelegt. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Consumer-Smartwatches benötigt sie dank des integrierten WLANModuls keine Bluetooth-Verbindung zu einem Smartphone, um mit dem Netz verbunden zu sein. Damit die Smartwatch trotz der permanenten WLAN Verbindung eine komplette Arbeitsschicht durchhält, wurde sie nicht nur mit einem leistungsstarken und langlebigen Akku ausgerüstet, sondern auch energiesparend konzipiert. So verfügt sie über ein Dual-Display, das nach Bedarf automatisch zwischen einem sparsamen Schwarz-Weiß-LCD für einfache Anzeigen, z. B. für die Uhrzeit, und einem Farb-TFTDisplay zur Darstellung von Apps wechseln kann. Die B2B-Smartwatch nutzt Wear OS by Google als Betriebssystem.  n

With its first B2B-Smartwatch WSD-F20ABPA, Casio now wants to define the market for wearables for commercial use. The device’s hardware is designed to meet the needs of the retail, logistics and industrial sectors. Unlike many conventional consumer smartwatches, it does not require a Bluetooth connection to a smartphone to be connected to the network thanks to the integrated WLAN module. In order to ensure that the Smartwatch can work a complete shift despite the permanent WLAN connection, it has not only been equipped with a powerful and long-lasting rechargeable battery, but has also been designed to be energy-saving. It has a dual display that can automatically switch between an economical black-and-white LCD for simple displays, e.g. for the time, and a colour TFT display for displaying apps. The B2BSmartwatch uses Wear OS by Google as its operating system.  n Anzeige

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produktneuheiten Lösungen für den POS Adasys

www.adasys.de

von Skylake CPUs bestens für die Zukunft gerüstet. n

Einmaliges Design, Performance und Flexibilität Die Poindus VariPOS 250S überzeugt durch ihr einmaliges Design, Performance und Flexibilität. Durch den neuen, zweifach verstellbaren Standfuß lässt sich dieses super schlanke System in den unterschiedlichsten Positionen am Point of Sale integrieren. Um den Installationsaufwand zu reduzieren, verfügt die VariPOS 250S über eine I/O-Box, die das System mit einem einzigen USB C Kabel verbindet. Zudem ist sie durch den Einsatz

Vectron Systems

Unique design, performance and flexibility The Poindus VariPOS 250S impresses with its unique design, performance and flexibility. The all new dual-adjustable base allows this super-slim system to be perfectly integrated in the most diverse positions at the point of sale. To reduce the installation effort, the VariPOS 250S has an I/O box that can be connected to the system with just a single USB-C cable. In addition, it is well prepared for the future through the use of Skylake CPUs. n

www.vectron.de POS system with wide screen

Kassensystem mit Widescreen Vectron POS Touch 14 Wide, der kratzfeste 14,1“-Touchscreen im Wideformat, wird mit Wischgesten gesteuert. Spezialfunktionen optimieren Arbeitsabläufe und Controlling. Die flexible, leistungsstarke Vectron-Software ist intuitiv und individuell anpassbar. Viele relevante Branchenprogramme und Peripheriegeräte können angebunden werden: Warenwirtschafts-, Personalmanagement- oder Buchhaltungssoftware, ebenso Video-Überwachung und digitale Zahlungssysteme. Schnittstellen für Zusatzgeräte wie Scanner, Waagen, Kartenleser oder Cash-Management-Systeme sind vorhanden. Digitale myVectron Services erweitern das

CipherLab

www.cipherlab.com

Cloudbasierte Warenerfassung

Fotos laut Hersteller

Kassensystem: Realtime-Reporting, Kundenund Gutscheinkarten mit automatischer Verwaltung und diverse Kundenbindungs-Module stehen zur Auswahl. n

Vectron POS Touch 14 Wide, the scratch-resistant 14.1” touch screen can be controlled using swipe gestures. Special functions optimise work processes and controlling. The flexible, powerful Vectron software can be individually adapted and intuitively operated. Many relevant industry programs and periphery devices can be integrated into the POS system: Merchandise management, personnel management or accounting software, as well as video surveillance and digital payment systems. Interfaces for external devices such as scanners, scales, card readers or cash management systems are also available. The functions can be expanded to include myVectron services: Real-time reporting, reservation services and customer and voucher cards with automatic management, as well as various customer retention modules. n

Cloudbasierte Anwendungen setzen neue Maßstäbe für Prozesseffizienz in der Logistik. Im Segment Smart Logistics stellt sich CipherLab mit seinem Lösungsangebot an die Spitze der Entwicklung. Im Zuge dessen integriert das Unternehmen ReMoCloud in sein Portfolio, ein neues cloudbasiertes Managementsystem für Unternehmenslösungen gemäß den Google-Standards. Mithilfe der Lösung lassen sich Online-Bereitstellung sowie Echtzeit-Überwachung und -Management von Datenerfassungsgeräten effizient umsetzen. CipherLab zeigt, wie Anwender via Internet und Web-Applikation die Bereitstellung von Diensten über ein Web-Interface und eine plattformübergreifende Schnittstelle nutzen können. n

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Cloud-based applications Cloud-based applications set new standards for process efficiency in logistics. In the Smart Logistics segment, CipherLab is at the forefront of development with its range of solutions. As part of this, the company is integrating ReMoCloud into its portfolio, a new cloud-based management system for enterprise solutions based on Google standards. The solution enables efficient online provisioning and real-time monitoring and management of data collection devices. CipherLab shows how users can leverage service delivery via a web interface and a cross-platform interface via the Internet and web applications. n


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Nedap

www.nedap-retail.com

Sicherer mobiler Self-Checkout Nedap, der weltweite Marktführer bei RFID-basierten Lösungen für den Einzelhandel, geht eine Partnerschaft mit MishiPay ein. Gemeinsam präsentieren die Unternehmen ihre Integrationslösung für den sicheren mobilen Self-Checkout. Die umfassende Integration mit Nedaps cloudbasierter RFID-Software Plattform !D Cloud ermöglicht ein nahtloses Einkaufserlebnis, kombiniert mit modernster Warensicherung sowie einer verbesserten Bestandstransparenz. Beim Einsatz herkömmlicher EAS-Systeme ist es normalerweise nicht möglich, mobile Self-Checkout-Lösungen zu implementieren und gleichzeitig Produkte zu sichern. Durch die cloudbasierte RFID-Software Plattform von Nedap können Produkte gesichert und dabei trotzdem mobile SelfCheckout-Lösungen wie MishiPay eingesetzt werden. Unmittelbar nach Abschluss der Zahlung lösen die Artikel am Ausgang nicht länger einen Alarm aus. n

Secure mobile self-checkout Nedap, the global leader in RFID-based retail solutions, teams up with MishiPay to present its mobile self-checkout integration solution. The deep integration with !D Cloud, Nedap’s cloud-based RFID platform, enables a seamless shopping experience with state-of-the-art shrink reduction, and increased stock visibility. When using traditional EAS systems, it is not possible to implement mobile payment solutions and at the same time secure products. Nedap’s cloud based RFID platform makes it possible to secure products when using mobile self-checkout solutions like MishiPay. Instantly after payment is completed, items will no longer alarm at the exit. n

Aus eCommerce wird weCommerce Wir machen den Weg frei für den Start in den Online-Handel – mit Bezahllösungen, die zu Ihnen passen. vr-payment.de


Fachbeitrag Künstliche Intelligenz

(K)eine leichte Verbindung?

Foto: Akeneo

Wie sich aus Produktinformation, Digital Signage und KI ein Dreamteam formiert

▲Eine Strategie für den Einsatz von Displays im stationären Handel sollte integrativer Bestandteil des Omnichannel-Commerce-Konzepts sein, damit Aktionen im E-Commerce und am POS ineinander greifen

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Foto: Vision IT Consulting

er stationäre Handel steht vor einer großen Herausforderung: Zukunftstechnologien und Personalisierungstrends im digitalen Marketing sprechen Konsumenten online verstärkt zum richtigen Zeitpunkt über den richtigen Kanal mit passenden Produkten an. Den Umsatz macht der Web-Shop. Damit Kaufentscheidungen auch am POS getroffen werden, muss der klassische Handel die Digitalisierungsschübe seiner zuliefernden Markenartikler mittragen und in seine individuellen Shop-Konzepte integrieren. Als Lösung bieten sich Displays und Digital Signage-Lösungen an, die intelligent mit Produktdaten-Hubs der Hersteller korrespondieren.

Für Anbieter steigt der Komplexitätsgrad, wenn sie, wie es der Kunde inzwischen gewohnt ist, ihre produktbezogenen Inhalte neben dem eigenen Online-Shop auch über digitale Displays im Store, über Kataloge, Marktplätze oder über Apps ausspielen. Die hohe Kunst besteht darin, die Informationen zu harmonisieren und kanalübergreifend ein einheitliches Bild zu erzeugen. Damit im Zuge dieser Markenkontinuität Display Commerce gelingt, müssen Hersteller auch am POS stets mit aktuellen und lückenlosen Produktdaten punkten. In der Realität liegt der Datenbestand jedoch häufig in zerstreuten Systemen und diversen Formaten vor. Ändert

▲ Der Touchpoint am POS als Baustein der Omnichannel-Strategie

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sich bei solch dezentraler Produktdatenpflege beispielsweise ein Verpackungsdesign, muss diese Veränderung in jeder Abteilung und an jedem Kundenkontaktpunkt separat angepasst werden. Diese Redundanz und Ressourcenverschwendung vermeiden Unternehmen, die ihre Produktinformationen über eine PIMLösung steuern.

Kein Display Commerce  ohne PIM Umfangreiche Produktdatenverwaltung für die Sortimente verschiedener Handelspartner meistern Produkt-Informations-ManagementSysteme, kurz PIM. Mit ihnen importieren Marketing- und Vertriebsmitarbeiter Produktdaten aus anderen Systemen wie dem ERP-System, von Medienservern oder aus Excel-Tabellen und reichern sie zentral in einer Datenbank an. Sind alle Produktdaten auf aktuellem Stand, können sie bequem in den erforderlichen Formaten an die digitalen Commerce-Touch-Points der Handelspartner ausgespielt werden. PIM-Systeme sind in der Lage, große Mengen an Produktdaten zu zähmen. Dazu zählen ge-


rade bei Herstellern mit breiten Produktsortimenten Artikelnummern im sechsstelligen Bereich, massenweise Merkmale sowie eine teils unerschöpfliche Anzahl an Bildern und Videos. Diese steigende Datenflut sammelt PIM in einem zentralen Hub, in dem alle am Marketing- und Verkaufsprozess Beteiligten ihre Informationen ablegen. Hier finden Wissensstrukturierung und Zuordnung zu Produktgruppen statt – jeder Berechtigte erhält via Klick Zugriff auf den kompletten und aktuellen Produktdatenbestand. Gleichzeitig fungiert die PIM-Zentrale als Ausgabe-Cockpit, über das alle ausgewählten Handelspartner nahezu in Echtzeit zum Beispiel über das neue Verpackungsdesign oder Sonderangebote informiert werden und diese Neuigkeit über Displays kontextbezogen an ihre Kunden kommunizieren.

Künstliche Intelligenz  braucht Qualität Online-Shop und stationären Handel eint die Herausforderung, den Konsumenten mit den zu ihm persönlich passenden Informationen zum bestmöglichen Zeitpunkt anzusprechen. In diesem Kontext wird der Ruf nach KI-unterstützten Lösungen auch im Bereich Digital Signage immer lauter. Unter dem Gesichtspunkt der skalierbaren Personalisierung von digitalen Inhalten am Display stehen Markenartikler und Handel vor einer Vielzahl neuer Möglichkeiten. Dabei stellt sich dem Markt die Frage nach konkreten Einsatzfeldern von KI-Methoden in der Praxis. Voraussetzungen für alle selbst-

PIM and AI elements

Der PIM-Effekt Eine Strategie für den Einsatz von Displays im stationären Handel sollte integrativer Bestandteil des Omnichannel-Commerce-Konzepts sein, damit Aktionen im E-Commerce und am POS ineinander greifen. So erfahren beispielsweise Kundenbindungsaktionen am POS sinnhafte Erweiterung im Online-Shop des Handelspartners. Steuern Marketers diese Maßnahmen über ihr PIM, können sie die passenden Produktdatenströme zum richtigen Zeitpunkt automatisiert auf die verschiedenen Ausgabe-Plattformen leiten. Wichtig ist hierbei, die Kundengruppen des Handelspartners im Vorfeld zu analysieren und jede Gruppe am POS durch relevante Informationen und Aktionen abzuholen. Das Ziel einer Display Commerce-Strategie, die PIM als Herzstück einsetzt, ist somit der hohe Kundennutzen und eine damit verbundene spürbare Umsatzsteigerung am POS.

Stationary trading is currently experiencing a surge in digitisation. Digital displays should appeal to customers and ensure that purchasing decisions are made at the POS and not just in the online shop. To achieve this, brand manufacturers must prepare their increasingly comprehensive product information accordingly, structure it centrally and establish an intelligent link to digital signage solutions in the store. The market has specialized product information management (PIM) solutions available for this purpose. PIM systems tame large amounts of data and bundle them in a hub that all those involved in the sales process have access to. At the same time, PIM functions as an output cockpit, via which all selected retail partners are informed almost in real time about the new packaging design or special offers, for example, and this news is communicated to their customers contextually via displays. In the digital signage

lernenden Systeme sind, wie bei PIM, die Auflösung von Datensilos, die Überwindung von System- und Abteilungsgrenzen sowie der einfache Zugriff auf Inhalte. Die Einbindung von Elementen künstlicher Intelligenz in Display Commerce-Strategien wird interessant, wenn große Datenmengen ins Spiel kommen. So lassen sich bei Produkteinführungen, die verstärkt über Displays am POS promotet werden, Zeiten, Verkaufszahlen und Kundengruppen in Korrelation bringen. Je umfangreicher die eingesetzten Produktinformationen, desto höher der Lerneffekt für das System. In der Verbindung von hoher Produktdaten-Qualität mit intelligenten Display-Lösungen liegt Potenzial für Wettbewerbsvorteile. n Der Autor: Marcus Kerth Gründer und Geschäftsführer der Vision IT Consulting, setzt seinen Fokus auf individualisierte Lösungen für PIM

industry, the call for AI-supported solutions is getting louder and louder. The integration of AI elements in display commerce strategies makes sense when large amounts of data come into play. For product launches that are increasingly promoted via displays at the POS, times, sales figures and customer groups can be correlated. The more comprehensive the product information used, the greater the learning effect for the system. Combining high product data quality with intelligent display solutions offers potential for competitive advantages. n Anzeige

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Fachbeitrag Electronic Shelf Labels

Vom Preisschild zum Innovationstreiber ESL – zentraler Bestandteil einer modernen Shopping-Strategie führen. Produkte, die aus Platzgründen nicht vor Ort angeboten werden oder vorübergehend ausverkauft sind, lassen sich über digitale Kioske oder auf dem Smartphone des Kunden präsentieren. So wird nicht nur das physische Geschäft auf einen digitalen Kanal ausgedehnt, der Einzelhändler kann ferner seine Produktpalette erweitern, ohne die Ladenfläche vergrößern oder den Bestand vor Ort aufstocken zu müssen.

Foto: Wirecard

Einheitliche Plattformen

▲Im Gegensatz zu herkömmlichen Regaletiketten sind die elektronischen Etiketten digital mit zentralen Servern verbunden

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lectronic Shelf Labels (ESLs) sind weit mehr als elektronische Regaletiketten, die den Preis und andere Informationen über ein Mini-Display zeigen. Integriert in eine digitale Payment-Plattform und als Teil eines Omnichannel-Konzepts bringen sie den Handel gleich in mehreren Bereichen voran. Zunächst einmal bedeuten ESLs das Ende vom Drucken tausender Papieretiketten. Schon damit geht eine hohe operative Effizienz einher. Im Gegensatz zu herkömmlichen Regaletiketten sind die elektronischen Etiketten digital mit zentralen Servern verbunden. Dadurch kann jede Preisänderung oder neue Information sofort auf eine Filiale, eine ganze Ladenkette oder sogar ein globales Netzwerk mit mehreren Ketten übertragen werden. Gleichzeitig können Händler damit dynamische Preisanpassungen vornehmen, für den Abverkauf verderblicher Ware oder zur permanenten, weitgehend automatisierten Anpassung an die Angebote des (Online-) Wettbewerbs. Im Zusammenspiel mit einer intelligenten Anbindung an die Lagerverwaltung entstehen dadurch auch im Bereich der Logistik neue Möglichkeiten. Damit sind

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die plakativsten Pluspunkte der neuen ESLTechnologie beschrieben. Schon deshalb lohnt sich in vielen Fällen der Umstieg. Die größeren, strategischen Vorteile ergeben sich allerdings in ganz anderen Bereichen. Sie reichen von der Integration neuer Zusatzdienste über die intelligente Datenanalyse bis hin zur Integration in ein Omnichannel-Konzept.

Mehrwert liefern

ESLs bieten ein nahezu unbegrenztes Potenzial, Kunden mit relevanten Zusatzinformationen und Angeboten zu beliefern. So lassen sich durch das Scannen des Labels mit dem Smartphone genaue Produktspezifikationen, Erklärungen zu Funktionen und Vorteilen, Garantieinformationen, Bewertungen oder Nährwertinformationen für Lebensmittel abrufen. Auch Videoclips, Demos und interaktive Anleitungen können problemlos per QR-Code oder NFC-Technologie abgerufen werden. Damit zieht der Einzelhändler mit dem Online-Wettbewerb nach – er kann die gleichen detaillierten Informationen bereitstellen. Zugleich ist es möglich, die digitalen und physischen Bereiche des Retails noch enger zusammenzu-

Idealerweise werden die Informationen aus ESLs und anderen strategischen digitalen Tools dazu auf einer einheitlichen Plattform verknüpft. Damit können Einzelhändler ihre strukturierten Daten im Geschäft mit den umfangreichen unstrukturierten Daten, die online verfügbar sind, verschmelzen. Dazu gehören Social Media, Bewertungsseiten, das eigene sowie fremde E-CommerceAngebote und weitere Quellen, über die sich Kundentrends erkennen lassen. Zugleich ist es möglich, eigene Daten aus Kundenbindungsprogrammen, dem Kassensystem und

Fashion Tags Eine sehr interessante Variante der ESLs für Modehäuser sind die sogenannten „Fashion Tags“. Sie können anstelle von herkömmlichen Warensicherungsetiketten verwendet werden und lassen sich direkt an der Kleidung befestigen. Die Tags bieten – neben der Warensicherung – dem Kunden die Möglichkeit, direkt zu bezahlen, weitere Informationen per Smartphone zu erhalten oder ein Kleidungsstück zu reservieren. Der Mode-Tag wird nach der Bezahlung automatisch entsperrt und dann von einem Mitarbeiter entfernt, so dass er beliebig oft wiederverwendet werden kann. Die Batterie aktueller ESLs hält bis zu fünf Jahre. Kunden, die die Bekleidung bereits per „Self Checkout“ bezahlt haben, sparen viel Zeit, weil sie nicht an der „normalen" Kasse warten müssen.


dem Bestandsmanagement in die Analyse einzubinden. Aus den „Lesevorgängen“ von ESL wiederum können Einzelhändler dann wertvolle Einblicke generieren. Das gilt besonders, wenn das Tracking über iBeacons oder Nahfeldkommunikation (NFC) weiter ausgebaut wird. Eingebunden in eine kanalübergreifende Analyse aus Online- und ESL-Daten liefert die Technologie klare Informationen dazu, wo Kunden die meiste Zeit verbringen, welche Produkte und Specials die beste Resonanz fanden, zu welchen Produkten sie mehr Informationen benötigten oder an welcher Stelle sie ihren Kauf abgebrochen haben. Zugleich lassen sich Kunden dadurch noch besser zum gesuchten Produkt führen. Durch die Kombination verschiedener Daten erkennen Händler sehr schnell Möglichkeiten zur Verbesserung der Lieferketten und wichtige Faktoren, mit denen die Kundenzufriedenheit gesteigert werden kann. Auch wichtige Funktionen rund um die Multi-Channel-Integration werden in einem solchen System abgebildet, etwa die Möglichkeit für Online-Order und die Abholung im Ladengeschäft oder Heimlieferungen bei Vor-Ort-Bestellungen.  

Bezahlen direkt am Regal

Neben all diesen Vorteilen bieten ESLs auch die Möglichkeit, den Einkaufs- und Bezahlvorgang in seiner gesamten Erscheinungsform zu verändern: Durch die nahtlose und sichere Integration

Der Autor: Alexander Hahn Vice President POS Solutions bei Wirecard, verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der internationalen Payment-Branche

in Zahlungsplattformen können Verbraucher das Etikett mit ihrem Smartphone scannen, den Artikel in den Warenkorb legen, zur „virtuellen“ Kasse gehen und bezahlen. Anschließend verlassen sie das Geschäft oder shoppen weiter – ganz ohne Schlange stehen an einer physischen Kasse. Ein solches „Self-Checkout“ wurde vor einiger Zeit von Amazon im Rahmen der Ladengeschäfte „Amazon Go“ vorgestellt. Mit Hilfe von ESL steht eine vergleichbare Technologie, die den Kunden das schnelle und selbständige Bezahlen direkt am Regal ermöglicht, nun jedem Einzelhändler zur Verfügung.

Fazit

ESLs bieten großes Potenzial für den Einzelhandel und sind ein interessantes Element einer wirkungsvollen Omnichannel-Umsetzung. Sie ermöglichen „Erlebnisgeschäfte“, die vor Ort ein hohes Serviceniveau bieten und dabei mit fortschrittlichen digitalen Tools ausgestattet sind. Damit handelt sich bei ESL um die perfekte digitale Ergänzung für jede stationäre Präsenz. n

From price tag to  innovation driver Electronic shelf labels (ESLs) show price and other information via a mini display. Integrated into a digital payment platform and as part of a multi-channel concept, they drive retail in several areas at once. By scanning the label with a smartphone customers can retrieve additional product information such as explanations of features and benefits or nutritional information for food. ESLs also allows retailers to merge their structured in-store data with the extensive unstructured data available online. This includes social media, review sites, own and third-party e-commerce offerings as well as data from customer loyalty programs, the POS system and inventory management into the analysis.   One of the most interesting applications however is the possibility of a “self checkout” process: consumers scan the label with their smartphone, place the item in the shopping basket, go to the “virtual” till and pay. They then leave the store or continue shopping without queuing at a physical checkout. By combining ESL information with a variety of data, retailers can quickly identify opportunities to improve supply chains and key factors that can increase customer satisfaction. It also maps key multi-channel integration functions, such as online ordering and pickup at the store or home delivery for on-site orders. This makes ESL the perfect digital supplement for any stationary presence. n Anzeige

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Fachbeitrag Drucker

Die Optik macht’s! Etikettierung und Marketingmaterialien im Einzelhandel einfach selbst drucken Flyer angewiesen, um die Abmessungen und Spezifikationen zu kommunizieren. Um die Aufmerksamkeit der Kunden zu fesseln, ist hier durchgängig eine hocheffiziente visuelle Kommunikation erforderlich. Einzelhändler in Gartencentern und Baumschulen wiederum haben einen hohen Bedarf an robusten, wetterbeständigen POS-Materialien. Von hängenden Bannern und Produktinformationsschildern bis hin zu farbintensiven, wasserabweisenden und UV-beständigen Outdoor-Etiketten für Pflanzentöpfe sowie selbstklebenden Etiketten.

Fotos: OKI

Autohändler – von landesweit agierenden Händlernetzwerken bis hin zu unabhängigen Markenanbieter: Dank der richtigen Drucksysteme können sie aufmerksamkeitswirksame Schilder erstellen, die ihre Kunden in der Fläche zu den neuesten Ausstellungsstücken leiten, oder Aftersales-Geschenke mit ihren Kontaktdaten produzieren wie zum Beispiel Anhänger für den Rückspiegel. ▲Im Einzelhandel gilt es, Produktinformationen und Sonderangebote stets aktuell in verschiedenen Größen auf unterschiedlichen Medien zu drucken

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er stationäre Einzelhandel ist in viele verschiedene Branchen gegliedert. Eines aber haben sie alle gemeinsam: die Herausforderung einer guten Produktpräsentation. Der Kunde will stets selbsterklärend und aktuell über die wichtigsten Produktspezifika und den jeweiligen Preis informiert werden – und das in ansprechender Optik. Professionelle Drucklösungen speziell für den Einzelhandel helfen bei der Umsetzung. Im Einzelhandel gilt es, Produktinformationen, Sonderangebote und vieles mehr stets aktuell in verschiedenen Größen auf unterschiedlichen Medien zu drucken. Alle Formate sollten informativ, optisch ansprechend und so gestaltet sein, dass ihr Inhalt auf einen Blick erfassbar ist. Eine Herausforderung! Aber längst keine mehr, die nicht inhouse und mit überschaubarem Budget zu meistern wäre. Druckerhersteller bieten schnelle, zuverlässige Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und unterstützen damit Händler bei ihrer Kundenkommunikation.

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Druck inhouse Die neue C800-Serie von OKI beispielsweise ist mit ihren kompakten A3-Druckern genau auf den Einzelhandel ausgerichtet und bietet eine kosten- und platzsparende Lösung für all jene, die ihre Druckaufträge bislang an externe Dienstleister auslagern mussten. Egal, ob auffällige Werbe-Broschüren, Plakate, Folien, Etiketten, Preisschilder oder aufmerksamkeitsstarke Aufsteller: Mit den Druckern lassen sich POS-Materialien auf außergewöhnlichen Medien und Formaten mühelos und in HighDefinition-Farbqualität inhouse und direkt vor Ort erstellen – ad hoc ohne Bestell- und Wartezeiten sowie bedarfsgerecht und flexibel – vom kleinen A6-Flyer bis hin zu 1,32 Meter langen Bannern oder Schilderdruck auf Kartons mit bis zu 256 Gramm Papiergewicht.

Zahlreiche Einsatzbereiche Möbel- und Einrichtungshäuser haben selten alle Artikel auf Lager und sind deshalb stark auf visuelle Darstellung wie Banner, Poster und

In der schnelllebigen Welt der Mode ist ein stets frischer Look – vom Schaufenster bis hin zur Innengestaltung der Verkaufsflächen – ein Muss. Attraktive Werbung in den Verkaufsräumen kann zusätzlich unterstützen, indem sie die Looks „von Kopf bis Fuß“ auf besonders hochwertigen und ungewöhnlichen Druckmedien präsentiert. Gegenüber dem Online-Handel punktet der stationäre Fachhandel für Hobbys und Freizeitaktivitäten neben interessanten Produktpaletten samt Zubehör durch umfassende Fachkompetenz. Ist der Kunde erst einmal gewonnen, dann helfen gedruckte personalisierte Treuekarten und Gutscheine dabei, die Kundenloyalität zu halten.

Visuelle Kommunikation Von großen Supermärkten bis hin zum kleinen lokalen Feinkostgeschäft – im Lebensmittel- und Getränkehandel ist eine wirkungsvolle visuelle Kommunikation unerlässlich. Von der professionellen Beschilderung, über Etiketten, Flaschenanhänger und Aufkleber bis hin zu Produktbildern, Bannern und Plakaten ist hier alles gefragt. Auch Gutscheine, Papiertüten mit Marken-


aufdruck oder Rezeptblätter und vieles mehr lassen sich inhouse erstellen. Neue Drucklösungen eröffnen dem Einzelhandel völlig neue Möglichkeiten für den InhouseDruck. Selbst kleinste Auflagen auf aufwändigen Materialien oder in speziellen Formaten lassen sich kostengünstig umsetzen, ohne dabei Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. n

Der Autor: Tobias Pirrung Business Development Manager Industry Vertical Print, verantwortet den Aufbau branchenspezifischer Drucklösungen bei OKI Europe für die Region DACH und BENELUX

▲ In allen Branchen ist eine wirkungsvolle visuelle Kommunikation unerlässlich

How to print your own labeling in retail The stationary retail trade is divided into many different industries. But they all have one thing in common: the challenge of a good product presentation. The customer always wants to be informed in a self-explanatory and up-todate manner about the most important product specifications and the respective price – in an appealing look. Professional printing solutions especially designed for the retail industry help with the implementation. One example is OKI’s

new C800 series, with its compact A3 printers being fully focused on the requirements of the retail market, providing a cost-effective and space-saving solution for those who previously had to outsource their print jobs to external service providers. Retail industries in question are furniture stores, garden centers and nurseries, car dealers, fashion stores, outfitteries for hobby and leisure activities and – last, not least – food and beverages retail. n Anzeige

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Fachbeitrag Digitalisierung

Handel der Zukunft: Omnichannel Commerce

Foto: Uniserv

Stationäres Geschäft mit Online verbinden

▲xxxxxx ▲Ein Master-Data-Management-System identifiziert Daten eines (potenziellen) Kunden aus verschiedenen Kanälen wie dem CRM, ERP oder dem Shop-System und führt diese zu einem einheitlichen Kundenprofil zusammen

I

n Zeiten des boomenden Online-Handels lastet auf stationären Händlern ein großer Konkurrenzdruck. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet damit, dass trotz Umsatzplus bis 2020 jedes zwölfte Ladengeschäft schließen wird. Dabei könnten stationäre Händler mit unvergesslichen Erlebnissen bei den Käufern punkten. Dazu müssen sie sich digitale Technologien zunutze machen und ihre Kunden besser kennenlernen. Der Konkurrenzdruck auf stationäre Händler ist so groß wie nie: Laut dem Konsumbarometer 2018 vergleichen 56 Prozent der Verbraucher Preise mit anderen Händlern aus dem Internet. Finden sie online das gleiche Produkt zu günstigeren Konditionen, bestellen sie es dort. Die Krux für stationäre Händler liegt also darin, potenzielle Käufer, die sich im Laden umsehen, zu tatsächlichen Käufern zu machen. Erstkäufer zu begeistern und nachhaltig als Stammkunden

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an die Marke zu binden, ist Königsdisziplin. Punkten können Ladengeschäfte immer noch mit der Haptik. Konsumenten möchten Waren erleben, fühlen, sehen und probieren. Das wissen allerdings auch Online-Riesen wie Amazon und eröffnen erste Flagship Stores oder Showrooms. Mit Omnichannel-Lösungen und einer Mischung aus Online- und stationärem Handel bringen sie traditionelle Händler um Marktanteile. So stieg nach Prognosen des HDE der Umsatz im vergangenen Jahr im E-CommerceGeschäft um zehn Prozent, im Einzelhandel nur um zwei Prozent.

Kundenprofile erstellen Was also sollten stationäre Händler tun, wenn sie weiter bestehen wollen? Auf gesättigten Märkten sind eine individuelle, emotionale Kundenansprache und die ShopGestaltung das A und O. Es bedarf indivi-

dueller Angebote, die auf die Bedürfnisse von Käufern zugeschnitten sind. Um diese generieren zu können, müssen Händler ihre Kunden bestmöglich kennen. Doch genau hier liegt das Problem. Denn um einen Kunden wirklich zu kennen, spielen Kunden- oder Geschäftspartnerdaten eine zentrale Rolle. So liefern sie wichtige Einblicke in Kunden und deren Kaufverhalten. Häufig sammeln Retailer Kundendaten jedoch über verschiedene Kanäle hinweg, etwa beim Kauf direkt am POS, per Klickverhalten im Webshop, über das ResponseVerhalten des Kunden beim Erhalt von E-Mail-Newslettern, im direkten Telefonkontakt mit Call- oder Service-Center-Mitarbeitern. Damit hinterlassen Kunden lediglich ein fragmentiertes Bild von sich selbst. All diese Daten zentral zusammenzuführen, ist daher essenziell. Denn nur so erhalten


Händler eine wirkliche Rundumsicht auf den jeweiligen Kunden und sein Verhalten. Bisher liegen Kundendaten bei vielen Retailern jedoch immer noch dezentral, also über verschiedene Systeme hinweg vor, wie ERP-, CRM-, Call-Center, Loyality- und WebshopLösungen. Dies macht es unmöglich, den jeweiligen Kunden mit seiner gesamten Interaktionshistorie zu erfassen, geschweige denn seine Bedürfnisse und Verhaltensweisen auf Basis dieser Daten zu analysieren. Hier kann eine Software-Lösung helfen: Ein Master-Data-Management-System identifiziert Daten eines (potenziellen) Kunden aus verschiedenen Kanälen wie dem CRM, ERP oder dem Shop-System und führt diese zu einem einheitlichen Kundenprofil, dem sogenannten Golden Profile, zusammen. Dieser vollständige und qualitätsgesicherte Datensatz steht dann wiederum allen anderen Systemen und Mitarbeitern unternehmensweit zur Verfügung. Auf Basis dieses Golden Profiles können Händler anschließend aussagekräftige Analysen durchführen und personalisierte Angebote entwickeln, ihren Shop gestalten und Kunden auf ihren bevorzugten Kanälen ansprechen. Themen-, anlass- und reaktionsbezogene Kommunikation und Kampagnen führen dann zu einer positiven Customer Journey und können Kunden langfristig binden.  n Der Autor: Matthias Förg Head of Sales & Marketing DQ Solutions bei Uniserv, ist Branchenexperte für den Handel und hat über 15 Jahre Erfahrung in der IT-Branche

Omni-channel retailing  In the era of e-commerce, physical retailers are under great competitive pressure. The German Retail Association (HDE) expects every 12th store to shut down their business by 2020 – although there are predicted increases in sales. However, traditional retailers can score with the fact that they can provide their customers with an unforgettable shopping experience. But in order to do so, they have to push forward digitization by streamlining all physical and online channels – and knowing their customers best. The competitive landscape for stationary retailers is threatening according to the Consumption Barometer 2018: 56 percent of consumers compare prices of other retailers online. If they find the same product at lower prices, their order is placed. For brick-and-mortar retailers it is therefore crucial to turn potential buyers into actual ones by inspiring and retaining them when it comes to haptics. Consumers want to see, feel and taste goods. But online giants like Amazon are catching up quickly by opening their first flagship stores and showrooms. With omni-channel solutions and a seamless integration of online and physical channels, they are heavily sawing at the chair of traditional retailers. According to HDE predictions, last year's turnover in the e-commerce business has increased by ten percent, in stationary retailing only by two percent.

Create Customer Profiles So, what should brick-and-mortar retailers do to survive? In saturated markets, an individual, emotional customer approach and shop design are the be-all and end-all. Individual product offerings are needed that are highly tailored to the needs of customers. However, this approach is only promising if

retailers know their customers the best way possible. Therefore, customer or business partner data play an utterly central role in getting to know a customer as they provide important insights into their purchasing behavior and preferences. Retailers, however, often collect customer data via various channels, such as when purchasing directly at the PoS, by clicking through the web shop, by the response behavior of the customer when receiving e-mail newsletters, or by direct telephone contact with call or service center agents. But with that customers leave a fragmented picture of themselves, why centralizing all this data is essential. Only then retailers can gain the full picture on their customers and their behavior.

Provide customization Still, many retailers store and manage customer data decentralized, i.e. across different systems such as ERP, CRM, call centers, loyalty and web shop solutions. This makes it impossible to have a full view on the respective customer including his entire interaction history – or to analyze his needs and behaviors based on this data. But by using a master data management system (MDM) retailers can collect data of a (potential) customer from various channels such as CRM, ERP or the shop system and merge them into an all-in-one customer profile, the so-called Golden Profile. This comprehensive and quality-assured data record is then made available to all other company systems and employees throughout the business. By counting on this Golden Profile, retailers can subsequently conduct meaningful analyses, develop personalized offerings, design their shop accordingly and address customers via their preferred channels. Topic-, occasion- and reaction-related communication and campaigns then lead to a positive customer journey and can help retaining customers long-term. n Anzeige

Bitte Absätze einfügen

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Fachbeitrag Omnichannel

AR-Technologie macht Möbel digital erlebbar Apps für den Möbelhandel lassen keinen Raum für Fehler dem Nutzer während der gesamten Customer Journey zur Seite stehen. Dabei ist es Usern letztlich egal, über welche Plattform sie Services ansteuern. Wichtig ist nur, dass alles funktioniert, ohne dass es Probleme im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Geräten, Betriebssystemen oder Anbietern gibt.

Foto: Zapp2Photo / Shutterstock.com

AR-Anwendungen sind komplex

▲Am Beispiel des Möbelkaufs lässt sich anschaulich zeigen, wie wichtig die Verzahnung von Off- und Online ist: Per Tablet lässt sich das Möbelstück virtuell in das eigene Wohnzimmer stellen

D

ie Digitalisierung steht oft in der Kritik, den stationären Handel zu bedrohen. Online-Shops erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Kunden und sorgen dafür, dass immer weniger Menschen in die Geschäfte laufen. Doch statt sich der Technologie zu verschließen, sollten sich Händler intensiv mit den Chancen von Technologie für den stationären Handel beschäftigen. Gerade Händler für Gebrauchsgüter, die meist hochpreisiger sind und eine längere Nutzungsdauer haben, müssen sich stets überlegen, wie sie das Kundenerlebnis verbessern können, um potenzielle Kunden in die Geschäfte zu holen und dort zu begeistern. Die Big Player im Möbelhandel machen es vor. Ikea „Place“ machte den Anfang. Otto zog mit „yourhome“ nach. Am Beispiel des Möbelkaufs lässt sich anschaulich zeigen, wie wichtig die Verzahnung von Off- und Online ist: Einige „Experiences“, wie das Probesitzen auf der Couch, das Schließen einer Schranktür und andere haptische Eindrücke lassen sich digital nicht abbilden – zumindest vorerst nicht. Andere Faktoren, wie die Größe oder die Vorstellung, wie sich ein Möbelstück in die eigenen vier Wände einfügt, können mit Hilfe von Augmented Reality (AR) schon heute digital erlebt werden. Per Smartphone lässt sich das Mö-

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belstück virtuell in das eigene Wohnzimmer stellen, das Schlafzimmer umdekorieren oder auch die neue Küche planen. Hier ist die Möbelindustrie als Early Adopter frühzeitig eingestiegen und treibt das Thema voran. Nicht nur Ikea hat eine entsprechende App im Angebot, auch Otto oder Kare bieten ihren Kunden digitale Einrichtungsberater. Angereichert mit Künstlicher Intelligenz, sollen sie den Nutzern einen Mehrwert bieten, indem die App den Einrichtungsstil erkennt und basierend darauf entsprechende Vorschläge macht, beziehungsweise Inspiration liefert.

App mühelos einsetzbar Der Einkauf von Möbeln ist zeitaufwendig und der Gang in das Geschäft erfolgt selten ohne vorangegangene Online-Recherche. Eine App, die bei der Recherche zusätzliche Informationen und Inspiration bieten kann, erhöht die Chance, dass Kunden den Weg in den Laden auf sich nehmen. Dafür erwarten Nutzer jedoch auch, dass sich das digitale Erlebnis problemlos in ihre persönlichen Gewohnheiten einfügt. Es ist nicht nur wichtig, dass die App die Recherche erleichtert, sie muss auch angenehm und mühelos einsetzbar sein. Die Shopping-Anwendung sollte durch eine großartige User Experience überzeugen, die besten Angebote anzeigen und

Diese Anforderungen kollidieren jedoch oft mit der Komplexität von professionellen ARApplikationen. Im Gegensatz zu Gesichtsfiltern oder Overlaps bei Videos müssen kommerzielle Anwendungen deutlich präziser sein. Gleichzeitig müssen die Anwendungen den hohen Anforderungen der Nutzer an Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität gerecht werden. Kunden wollen keine Zeit mit Anwendungen verschwenden, die nicht gut funktionieren. Wenn das virtuelle Möbelstück auf dem Bildschirm ruckelt oder das Größenverhältnis nicht der Realität entspricht, entsteht schnell Frust. Auch wenn die Möbel nicht wie gewünscht im Raum positioniert, gedreht oder verschoben werden können, wird das inspirierende Moment zerstört. Deshalb ist zunächst eine intuitive Benutzerführung wichtig: Nichts frustriert die Benutzer mehr als eine Technologie, die schwer oder gar nicht zu verstehen ist. Themen wie Beleuchtung, Bewegung vor der Kamera, Verbindung zum Telefon und auch vermeintlich lapidare Funktionen wie das Ein- und Ausschalten müssen intuitiv zugänglich sein. Es ist entscheidend, dass die Apps auf den Endgeräten selbsterklärend zu bedienen sind. Außerdem muss die Funktionalität gewährleistet sein. Funktioniert alles wie geplant, auch in Umgebungen, die auf den ersten Blick unvorhersehbar waren? Erfolgreiche Anwendungen müssen jederzeit, überall und so intuitiv wie möglich nutzbar sein.

Reale Tester notwendig Um am Ende eine einwandfreie Nutzbarkeit zu gewährleisten, sollten digitale Tests so früh und häufig wie möglich durchgeführt werden. Es empfiehlt sich, auf eine Kombination aus automatisierten und manuellen Tests zu setzen und die Applikation aus allen Blickwinkeln zu


betrachten. Automatisierte Tests gewährleisten zuverlässige, wiederholbare Ergebnisse und erhöhen die Effizienz manueller Tests. Es gibt viele verschiedene Geräte, Apps und Daten, die alle unterschiedliche Anforderungen haben. Gute Tests erfordern somit einen umfassenden Ansatz, um übersehene Fehler und schlechte Qualität zu vermeiden, bevor Anwendungen für die Nutzer zugänglich gemacht werden. Die Realität oft eine andere: Die meisten Fehler entdecken erst die Kunden selbst. Das ist nicht nur unangenehm, sondern unterbricht im schlimmsten Fall den Recherche-Prozess des potenziellen Kunden. Um dies zu verhindern, sollten die Produkte nicht im Labor, sondern von echten Menschen das heißt realen Nutzern, an realen Geräten (keine Emulatoren) und in Alltagssituationen getestet werden. Ein explorativer Testansatz kann hier zudem hilfreich sein. Dieser wird immer dann eingesetzt, wenn nicht klar ist, was getestet werden muss. Grundsätzlich wird die Methode für das gleichzeitige Erlernen von Produktfunktionen, das Erstellen von Testfällen und die Testausführung eingesetzt. Um erfolgreiche AR-Dienste anbieten zu können, müssen Unternehmen nahe am Anwender testen. Nur eine sinnvolle Kombination aus manuellen und explorativen Tests in einer realen Umgebung sowie einer flexiblen Automatisierungsstrategie kann die Komplexität der neuen digitalen Produkte abdecken. Menschlicher Scharfsinn und Kreativität mithilfe von realen Nutzern als Tester sind notwendig, um sowohl oberflächliche als auch schwerwiegende Mängel zu finden, die im unternehmensinternen QA-Labor nicht im Voraus geplant werden können. Beim strukturierten Testdesign

müssen auch die neuen Angebote so funktional wie möglich gestaltet werden und damit den hohen Erwartungen der Nutzer gerecht werden.

Online und Offline überzeugen AR-Technologie gibt dem Handel viele neue Möglichkeiten an die Hand. Gleichzeitig, und das gilt speziell für den Möbelhandel, lassen sich einige Faktoren, welche die Kaufentscheidung beeinflussen, nicht digital darstellen. Hier bietet sich die Chance für den stationären Handel: Wenn es gelingt, den Kunden über eine AR-App zu begeistern und für das „Look & Feel“ in den Laden zu locken, ist dieser im Sales Funnel bereits deutlich weiter. Und auch im Geschäft selbst kann die App den Kunden führen und in speziellen Showrooms zum

Einsatz kommen. Vor Ort sollten die digitalen Kundenberater aber nur Anwendung finden, wenn diese ausgiebig und unter realen Bedingungen getestet wurden. Ohne strukturiertes Testdesign springt der Kunde sonst auf der Zielgeraden ab. n

Der Autor: Jan Wolter General Manager bei Applause, verfügt über jahrelange Erfahrung in der Umsetzung von innovativen SoftwaretestingLösungen

AR technology makes furniture a digital experience Digitalisation is often criticised for threatening  stationary trade. Online shops are enjoying increasing popularity among customers and are ensuring that fewer and fewer people enter the shops. But instead of shutting themselves off from technology, retailers should focus intensively on the opportunities offered by technology for stationary retail. Especially retailers of slow-moving consumer goods must always consider how they can improve the customer experience in order to attract and inspire potential customers. The example of buying furniture illustrates how important it is to dovetail off- and online: some “experiences”, such as sitting on the couch for a test, closing a cupboard door and other haptic impressions cannot be reproduced digitally – at least not for the time being. Other

factors, such as the furniture size or the idea of how a piece of furniture fits into one’s own four walls, can already be experienced digitally today with the help of Augmented Reality (AR). The purchase of furniture is time-consuming and the walk into the shop rarely takes place without prior online research. An app that can provide additional information and inspiration during the research increases the chance that customers will make their way to the store. In return, however, users expect the digital experience to fit easily into their personal habits and the app to be pleasant and easy to use. When using, the customers do not tolerate any defects. As professional AR-apps are complex, companies should make sure that professional testing is done before the app is provided to customers. n Anzeige


Fachbeitrag Business Intelligence

BI liefert die Tools für den digitalen Wandel Einzelhändler befinden sich mitten in der digitalen Transformation. Sie müssen Online- und Filialangebote koordinieren, komplexe Supply Chains steuern und flexibel auf neue Kundenanforderungen reagieren. Eine

Foto: Shutterstock_George Rudy

BI-Plattform kann all diese Aktivitäten zentral steuern

▲BI-Applikationen analysieren historische Trends, aktuelle Geschehnisse und ermöglichen mit Funktionen der prognostischen Analytik einen Blick in die Zukunft

K

unden im Einzelhandel stehen heute mehr Informationen als je zuvor zur Verfügung. Sie recherchieren beispielsweise im Internet auf Vergleichsportalen, lassen sich in der Filiale eines Retailers beraten und kaufen anschließend in einem Onlineshop. Einzelhändler mit Filialen und Webshops sollten daher die Wettbewerber im Netz beobachten, die Konkurrenz vor Ort nicht vernachlässigen, rechtzeitig die neuesten Produkttrends erkennen und darauf ihre Lieferkette abstimmen. Retailer aus unterschiedlichen Branchen benötigen daher eine Vielzahl von Daten und Details, um ihr Unternehmen erfolgreich steuern und im Wettbewerb bestehen zu können. Eine Business-Intelligence (BI)-Plattform liefert dazu die passenden betriebswirtschaftlichen Werkzeuge, um die anstehende Digitale Transformation erfolgreich umsetzen zu können. Eine BI-Plattform wie beispielsweise WebFocus von Information Builders führt Informationen aus einer Vielzahl betriebswirtschaftlicher

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Applikationen und Datenquellen zusammen, reichert sie mit externen Informationen an und liefert aufbereitete Ergebnisse an Entscheider auf allen Unternehmensebenen aus. Einzelhändler nutzen bereits BI-Applikationen, die Daten von Geoinformationssystemen integrieren, und betreiben damit Location Analytics. Sie analysieren Geodaten, um regionale Muster, Trends und Verhaltensweisen von Kunden zu erkennen. Auf Basis der Daten entscheiden sie, ob es sich lohnt, an einem bestimmten Ort eine neue Filiale zu eröffnen; zudem konzipieren sie auf Basis von Geodaten gezielt regionale Marketingkampagnen, führen sie durch und werten sie aus. In den Bereichen Track Inventory und Logistikmanagement analysieren und planen sie Liefer- und Abholrouten.

Die Zukunft besser planen Um Daten entscheidungsrelevant und für planerische Aufgaben aufbereiten zu können,

nutzt eine BI-Plattform Daten aus einer Vielzahl von Quellen: den Lagerbeständen, aus Verkaufssystemen in den Filialen, Umsätzen in den Onlineshops, Retouren, CRM-Applikationen und Daten der Touchpoints aus der Customer Journey. Mit diesem Datenpool wird beispielsweise die Umschlagsgeschwindigkeit der Waren oder eine Bedarfsplanung durchgeführt. Die technische Grundlage für Demand Planning liefert die Prognostische Analytik (Predictive Analytics). Eine BI-Plattform mit Predictive-Analytics-Funktionen liefert Planern und Entscheidern in der Retail-Branche zeitnahe, relevante und vollständige Informationen über die gesamte Liefer- und Logistikkette. Bei Bedarf erweitern Einzelhändler den internen Informations- und Materialfluss mit Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR) in Richtung Lieferanten. Auf Basis von Marktprognosen erstellen Retailer zusammen mit Lieferanten eine Planung, bei der Produktion und Lagerhaltung einer veränderten Nachfrage angepasst sowie


Warenfluss und Verkaufsförderungsmaßnahmen aufeinander abgestimmt werden.

Prognostische Analytik Predictive Analytics arbeitet mit statistischen Methoden und Verfahren, die lange Zeit nur für Spezialisten zugänglich waren. Das hat sich in der Zwischenzeit geändert. In vielen BI-Lösungen kommt heute Open-Source-Software wie die Modellier- und Skriptsprache R zum Einsatz. Durch die Einbindung der Open-Source-Statistikbibliothek RStat stehen statistisch vorgebildeten Mitarbeitern aus den Fachabteilungen vielfältige statistische Funktionen zur Verfügung. Mit ausgereiften und einfach anzuwendenden Verfahren findet die prognostische Analytik damit Eingang in das Tagesgeschäft von Retailern. Durch die Einbeziehung neuer Datenquellen aus der Customer Journey und der Erweiterung traditioneller BI-Techniken wie Queries und Reports, Data Warehousing, Data Mining und On-Line Analytical Processing (OLAP) um Predictive Analytics, entwickelt sich eine BI-Plattform immer stärker zu einem leistungsstarken Tool für die Unternehmenssteuerung und die Digitale Transformation im Einzelhandel. n Der Autor: Peter Walker Vice President EMEA North bei Information Builders, ist Experte für Predictive Analytics

Customer Journey aktiv steuern Die Gestaltung der Customer Journey ist eines der zentralen Themen, das den Einzelhandel bewegt. Dabei geht es um zwei Aspekte: Unternehmen wollen erstens die Präferenzen ihrer Kunden kennenlernen, um damit zweitens ihre Aktivitäten auf deren Bedürfnisse ausrichten zu können. Auf der gesamten „Reise des Kunden“, ob als Reaktion auf Werbung, auf einer Website oder in der Filiale, gibt es typische Kundenkontaktpunkte (Touchpoints), an denen Daten entstehen: Kundenreaktionen auf Direktmarketing, auf Anzeigen, Suchmaschinen, Bewertungen durch andere Kunden und natürlich die Beratung in der Filiale. Mit einer Auswertung der Daten – und möglicherweise ergänzenden Kundeninterviews – zeichnen Unternehmen den Verlauf einer Customer Journey nach. Sie erhalten so eine Vielzahl von Ansatzpunkten zur Verbesserung der Customer Experience. Die Erfassung und Auswertung der Daten von den Touchpoints ist eine kontinuierliche Aufgabe, da sich sowohl das Kundenverhalten und die Präferenzen als auch das Produktportfolio eines Einzelhändlers immer wieder ändern.

Predictive analytics in retail trade  

Predictive analytics can be used in various application scenarios in the retail industry: • Perform targeted advertising campaigns and improve customer loyalty: Improved customer profiling and segmentation help retailers to develop and execute more successful promotions. To do this, they determine where they are most likely to reach their customers, which goods are most in demand, which effects price reductions have and which impulse purchases are most frequently made at the checkout. • Optimizing pricing: Which discounts and product bundles promote sales before goods end up on the bargain table? Forecast model-

ling, price elasticity analyses, product placement and shopping basket analysis help to answer such questions. • Optimizing distribution channels: Retailers who understand how customers are using new self-service tools, in-store kiosks and websites can align promotions, channels, products and timing to improve customer satisfaction and profitability. • Increase customer lifetime value: Customer loyalty programs must use behavioral information to improve the customer experience. Re-engagement measures help prevent customer churn and reduce the total cost of customer acquisition. n Anzeige

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Studie E-Commerce

B2B-E-Commerce wächst auf  1.300 Milliarden Euro Umsatz IFH Köln legt mit aktueller Studie neue Zahlen zum B2B-E-Commerce vor

B2B e-commerce grows to sales of 1,300 billion euros

Foto: IFH Köln

How digital is B2B procurement? With the new IFH study “B2B e-commerce 2019”, new figures are finally available that precisely quantify German B2B e-commerce. And these show: E-commerce in the B2B sector has grown considerably. In 2018, almost 1,300 billion euros were electronically transferred between business customers. This means that the entire B2B e-commerce market now accounts for around 24 percent of total sales in all sectors of the economy under review. And: Procurement via the Internet is continuously increasing. Average annual growth since 2012 has exceeded six percent.

▲Der B2B-E-Commerce über Websites, Onlineshops und Marktplätze wächst deutlich stärker als der B2C-Onlinehandel

W

ie digital ist die B2B-Beschaffung? Mit der neuen IFH-Studie „B2B-E-Commerce 2019“ liegen endlich neue Zahlen vor, die den deutschen B2B-E-Commerce genau beziffern. Und diese zeigen: Der E-Commerce im B2B-Bereich ist ordentlich gewachsen. Knapp 1.300 Milliarden Euro wurden 2018 zwischen Geschäftskunden elektronisch umgesetzt. Damit erreicht der gesamte B2B-ECommerce-Markt einen Anteil von rund 24 Prozent am Gesamtumsatz aller betrachteten Wirtschaftszweige. Und: Die Beschaffung über das Internet nimmt kontinuierlich zu. Das durchschnittliche jährliche Wachstum liegt seit 2012 über sechs Prozent. „Der B2B-E-Commerce-Markt ist weitaus komplexer als der Onlinehandel mit Endverbrauchern (B2C). Zwischen Geschäftskunden bestehen häufig längerfristige Geschäftsbeziehungen mit immer wiederkehrenden Käufen. Dennoch erwarten auch die B2B-Kunden bequeme Online-Bestellmöglichkeiten, die sie aus ihrem privaten Leben kennen,“ erklärt Hansjürgen Heinick, B2B-E-Commerce-Experte des IFH Köln.

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Wachstumsimpulse   über Onlineshops Rund ein Viertel der B2B-E-CommerceUmsätze werden über Websites, Onlineshops und Marktplätze (ohne EDI) generiert. Dieser Anteil scheint zunächst gering – das Umsatzvolumen aber ist mit rund 320 Milliarden Euro beachtlich. Auch das Wachstum von durchschnittlich mehr als 15 Prozent jährlich seit 2012 ist beeindruckend. „Der Vergleich zur deutlich geringeren Wachstumsrate des B2B-E-Commerce insgesamt zeigt, dass die Wachstumsimpulse aktuell vor allem aus dem Vertrieb über Websites, Onlineshops und Marktplätze kommen”, so Hansjürgen Heinick, Autor der Studie. Über 50 Prozent der Umsätze, die über Websites, Onlineshops und Marktplätze realisiert werden, entfallen auf güterbasierten Internethandel von Industrieunternehmen und Großhändlern. Das entspricht rund 180 Milliarden Euro. Dabei realisiert – anders als bei der E-Commerce-Betrachtung inkl. EDI – der Großhandel den größeren Anteil des B2BInternethandels. n

“The B2B e-commerce market is far more complex than online trading with end consumers (B2C). Business customers often have longerterm business relationships with recurring purchases. Nevertheless, B2B customers also expect convenient online ordering options that they know from their private lives,” explains Hansjürgen Heinick, B2B e-commerce expert at IFH Cologne.

Growth impulses   via online shops Around a quarter of B2B e-commerce sales are generated via websites, online shops and marketplaces (without EDI). This share seems low at first – but the sales volume is considerable at around 320 billion euros. The average annual growth of more than 15 percent since 2012 is also impressive. “The comparison with the significantly lower growth rate of B2B ecommerce overall shows that the growth impetus currently comes primarily from sales via websites, online shops and marketplaces,” says Hansjürgen Heinick, author of the study. More than 50 percent of the revenues generated via websites, online shops and marketplaces are generated by goods-based Internet trading by industrial companies and wholesalers. This corresponds to around 180 billion euros. In contrast to e-commerce, which includes EDI, wholesalers account for the greater share of B2B Internet trade.   n


special Kassensysteme / Cash Point Systems

Terminals mit zwei Displays im Trend Flexibel für den stationären Einsatz oder den mobilen auf der Fläche, intuitive Bedienung, Dual-Sreen-Option, schneller Kassiervorgang – die Anforderung an moderne Kassensysteme sind hoch. POS-TECHNOLOGY stellt die aktuellsten Lösungen vor Aures Technologies

www.aures.com

SANGO von Aures ist ein einzigartiges Point of Sale System (EPOS). Das zukunftsweisende Design der Terminals sorgt für den perfekten Auftritt und wurde u.a. mit dem reddot design award und dem product design award ausgezeichnet. Mit seiner außergewöhnlichen Ästhetik schafft SANGO mehr Freiraum und größere Nähe zum Kunden. Die Rechnereinheit des EPOS-Terminals ist vertikal im Korpus platziert. Mit sieben Farboptionen passen sich die Terminals hervorragend in jedes Store-Konzept ein. Die Dual-Screen-Option erlaubt die Integration eines zweiten Monitors. Kurze Werbeclips, Logo-Einblendungen, Infos zu Produkten, zu Loyalty-Programmen etc. – die Möglichkeiten zur Steigerung der Markenpräsenz und zur Verkaufsförderung sind vielfältig. Der Energiebedarf der SANGO Terminals ist sehr gering. Die lüfterlose Prozessor-Technologie reduziert die Service- und Wartungskosten drastisch. Die Motherboards (J1900 und i3/

i5 Skylake) sind skalierbar. So lässt sich bei optisch einheitlichem Gesamtkonzept ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für jede Anforderung und jede Branche realisieren. n

Fascinating elegance and perfect  functionality SANGO by Aures is a unique Point of Sale System (EPOS). The trend-setting design of the terminals ensures a perfect appearance and has been awarded the reddot design award and the product design award. With its extraordinary aesthetics, SANGO creates more freedom and greater proximity to the customer. The computer unit of the EPOS terminal is placed vertically in the body.

With seven color options, the terminals fit perfectly into any store concept. The dualscreen option allows the integration of a second monitor. Short advertising clips, logo insertions, information on products, loyalty programmes, etc. –the possibilities for increasing brand presence and sales promotion are manifold. The energy consumption of the SANGO terminals is very low. The fanless processor technology drastically reduces service and maintenance costs. The motherboards (J1900 and i3/i5 Skylake) are scalable. Thus, with an optically uniform overall concept, an optimal price-performance ratio can be achieved for every requirement and every industry. n

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Flexibel ohne Ende: Android Handheld-Kasse

Die neue Android Handheld-Kasse Sunmi V2 PRO verfügt über ein 6 Zoll HD+ TouchDisplay mit 1440 x 720 Pixel Auflösung. Die mobile Kasse misst 21,52 x 8,3 x 17 cm bei einem Gewicht von 356 Gramm. Im Gerät verrichten ein Qualcomm Snapdragon Quad-core-Prozessor und 1 GB RAM ihren Dienst. Android 7.1 ermöglicht ein schnelles, intuitives Arbeiten im direkten Kundenkontakt. Mit dem integrierten 58 Millimeter Thermo-Drucker können Belege sofort ausgehändigt werden, was Zeit und Wege im Geschäftsalltag spart. Das Gehäuse der Sunmi V2 PRO bietet Sturzfestigkeit bis zu einem Meter Fallhöhe. Wahlweise WLAN oder eine 4G-Mobilverbindung machen die Handheld-Kasse sehr flexibel im mobilen Einsatz. Dank Bluetooth können weitere Peripheriegeräte wie EC-Kartenlesegeräte verbunden werden. Zudem unterstützt die Sunmi V2 PRO Zahlungsabwicklungen per Google Pay oder ähnliche Systeme via Near Field Communication (NFC). Die Erfassung von Barcodes ermöglicht eine integrierte 5-Megapixel-Kamera. Der Akku (2580 mAH) sorgt für eine Betriebszeit von 48 Stunden sowie 20 Tagen Standby. n

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Reibungsloser Ablauf am POS Die drs//POS ist eine Kassenlösung mit umfangreichen Funktionen, die Händler unterschiedlichster Branchen umfassend unterstützt und für einen effizienten und reibungslosen Ablauf am POS sorgt. Die Flexibilität des Systems garantiert die optimale Ausgestaltung jedes Handelsmodells und eine schnelle Anpassung an Veränderungen. Das Kassensystem verfügt über ein einzigartiges Bedienkonzept, das konsequent alle Anforderungen an die Bedienbarkeit erfüllt. Alle Kassenfunktionen stehen für den Kassierer dann zur Verfügung, wenn der betreffende Kontext die Nutzung erfordert oder zulässt. Die intuitive Bedienung minimiert den Schulungsaufwand und garantiert eine schnelle Abwicklung zur Vermeidung von Warteschlangen. Die Software ist geräteunabhängig und kann als klassische stationäre Checkout- und SelfCheckout-Kasse betrieben werden ebenso wie als mobile Kasse in-store oder an der Haustür. drs//POS kann im Online- und Offline-Modus betrieben werden. Sie ist für Echtzeitprozesse

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Totally flexible: Android handheld  cash register The new Android handheld cash register Sunmi V2 PRO features a 6 inch HD+ touch display with 1440 x 720 pixel resolution. The mobile cash register measures 21.52 x 8.3 x 17 cm with a weight of 356 grams. A Qualcomm Snapdragon quad-core processor and 1 GB RAM are used in the device. Android 7.1 enables fast, intuitive working in direct customer contact. With the integrated 58-millimetre thermal printer, receipts can be handed out immediately, saving time in everyday business. The chassis of the Sunmi V2 PRO offers drop resistance of up to one meter. Either WLAN or a 4G mobile connection make the handheld cash register very flexible for mobile use. Thanks to Bluetooth, further peripheral devices such as EC card readers can be connected. The Sunmi V2 PRO also supports payment processing via Google Pay or similar systems via Near Field Communication (NFC). An integrated 5-megapixel camera makes it possible to capture barcodes. The battery (2580 mAH) provides an operating time of 48 hours and 20 days standby. n

www.drs-ag.com

konzipiert, die im modernen OmnichannelHandel gefordert sind. n

Smooth process at the PoS  drs//POS is a branch-independent checkout solution with numerous features that supports the retailers requirements comprehensively. Thereby it enables an efficient and smooth process at the PoS. The flexibility of the system guarantees the optimal configuration for each retail model and a quick adaptation to changes. The drs//POS checkout solution has a unique operating concept that consistently

fulfills all demands in usability. All checkout features are available for the cashier whenever the process demands or allows this specific function. The intuitive interface minimizes training needs and guarantees a quick handling to avoid queues. The checkout system is device-independent and can be operated as a traditional and stationary checkout and as a self-checkout, as well as a mobile in-storecheckout or at the front door. drs//POS can be operated in online or offline mode. It is designed for real-time processes that are required for a modern omni-channel retail. n


Fujitsu Technology Solutions

POS-Lösung der nächsten Generation Die neuen TP8 POS-Terminals von Fujitsu sind die Point-of-Sale-Lösungen der nächsten Generation für Einzelhändler, die die beste Leistung, Funktionalität, Zuverlässig-

www.fujitsu.com/de/solutions/industry/retail/

keit, Servicefreundlichkeit und den maximalen ROI wünschen, um eine attraktive Einkaufsumgebung von Weltklasse zu schaffen. Der TP8 POS ist eine Familie von AIO- und Modularsystemen, die wichtige Bestandteile gemeinsam nutzen, so dass das gleiche Software-Image sowohl auf der AIO, als auch auf der modularen Kasse läuft, was eine flexible Bereitstellung und reduzierte Supportkosten ermöglicht. Der TP8 ist einer der modularsten AIOs auf dem Markt, mit leicht austauschbaren LCDs (15“, 18,5“) und PC-Modulen, die die Supportkosten weiter senken und die Migration zu zukünftigen Modulen und Technologien vereinfachen – und das bei gleichzeitiger Verlängerung der Lebensdauer bestehender Komponenten, wie dem LCD. Der TP8 setzt die TeamPOS-Tradition mit ausgereifter Qualität und Zuverlässigkeit fort. Intelligentes Powermanagement und fortschrittliche thermische Designs, einschließlich Blade-/Server-Kühlkörper und Lüfter, sorgen für einen kühlen, zuverlässigen Betrieb unter härtesten Einzelhandelsbedingungen. Das robuste Peripherie-

portfolio gibt Einzelhändlern die Möglichkeit, die Nutzungsdauer des TP8 durch schrittweise Anpassungen bei veränderten Geschäftsanforderungen zu verlängern. n

The next generation  point-of-sale solution Fujitsu’s new TP8 PoS terminals are the next generation point-of-sale solutions for retailers who want the best performance, functionality, reliability, serviceability, and maximum ROI to create an attractive world-class shopping environment. The TP8 PoS is a family of AIO and Modular systems, sharing key parts so the same software image runs on both, for flexible deployment and reduced support costs. The TP8 is one of the most modular AIOs available, with easily field-swappable LCDs (15”, 18.5”) and PC module, further reducing support costs and simplifying migration to future modules and technology – all while extending the life of existing components like the LCD. The TP8 continues the TeamPoS tradition of superior quality and reliability. Intelligent power management and advanced thermal designs, including bladeserver heatsink and fan, ensure cool reliable operation in the harshest retail conditions. The robust peripheral portfolio gives retailers the ability to extend the useful life of the TP8 through incremental modifications as business requirements change. n Anzeige

Kompakt und Stylisch Der ideale Begleiter für den mobilen und stationären Handel

WT-3007A


special Kassensysteme / Cash Point Systems Inkiess – Voscoplast

www.inkiess.berlin

Ablesen statt Zählen Inkiess Geldzähleinsätze optimieren die Münzabrechnung durch „Ablesen statt Zählen“. Beispiele sind die Schubladeneinsätze 814 RE (auch mit Deckel lieferbar) oder 8001 RE. Dem Anwender wird damit ein erheblicher Zusatznutzen geboten. Übersichtlichkeit und Sicherheit: Unabhängig von der Münzenmenge kann der Kassenbestand an den Münzbehälterskalen jederzeit sekundenschnell abgelesen werden. Zeitraubendes Münzenzählen entfällt – die Münzabrechnung dauert weniger als zwei Minuten. Das bedeutet neben der Zeitersparnis auch mentale Entlastung und damit Fehlervermeidung. (Im Gegensatz zum Wiegen entfällt das Umsetzen der Mulden.) Einfache Handhabung: Einzelne Münzen oder ganze Münzrollen gleiten leicht in die Münzfächer. Das Einordnen geschieht nach kurzer Zeit quasi „automatisch“. Beim Herausgeben erfolgt das Entnehmen einzelner Münzen gezielt, es können auch fünf Münzen auf einmal gegriffen werden. Für die Ausrüstung elektronischer Kassenladen hat Inkiess

Inventorum

fast immer das passende Produkt. Standardmodelle werden regelmäßig den gängigen Schubladen-Fabrikaten angepasst. Kundenspezifische Modifizierungen sind möglich. Natürlich kann man die Schubladeneinsätze auch im Back Office anwenden. n

Reading off instead of counting Cash drawer inserts from Inkiess are optimising cash balance by “reading off instead of counting”. Examples are models 814 RE (as well with lid) or 8001 RE. They are offering a considerable additional benefit. The cash balance can simply and comfortably be read off

the coin holder scales in less than two minutes. In addition to saving time there is an enormous mental relief for the user what means as well less mistakes. (Weighing is time-consuming – tills on balance and back into drawer). Single coins or the content of entire coin rolls slide automatically into the coin sections. To give coins back is even faster. Regarding equipment of electronical cash drawers Inkiess is able to deliver mostly the fitting model. Standard models are regularly to be adjusted to the established cash drawers. Customer-specific modifications are possible. Of course the inserts can be used as well in back office. n

www.inventorum.de

Fotos laut Hersteller

Kasse mit Warenwirtschaft Alle sprechen von der Digitalisierung. Der kleine Einzelhändler um die Ecke weiß aber nicht, was das für ihn bedeutet. Dabei ist genau das die Grundlage für die Zukunft des Handels, in dem die Grenzen zwischen stationär und online immer mehr verschwinden. Kundeninteresse kann online beginnen, das Produkt im Laden anprobiert werden und dann über ein Lager direkt nach Hause geschickt werden. Oder Inspiration findet im Laden statt, man überlegt sich es noch einmal zuhause, überprüft Preise im Internet und kauft dann dort wo die beste Mischung aus Preis, Verfügbarkeit und Service vorhanden ist. Gleichzeitig werden Güter des täglichen Bedarfs in naher Zukunft automatisch geliefert, ohne dass man diese bestellen muss. Inventorum bietet eine intuitive SaaS Lösung mittels einer iPad POS App und eines browser-basierten Backoffice an, welche eine Kasse mit Warenwirtschaft, Kundenverwaltung und Buchhaltung auf einer Plattform vereint. Diese Informationen können dann über Schnittstellen mit verschiedenen Kanälen, wie Webshop, Portal, Loyalitätsprogramm, Termin- oder Personalplanung

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verbunden werden. Wenn Warenkörbe nahtlos zwischen den digitalen und realen Welten verschoben werden, ist Inventorum die Plattform, welche dem Einzelhändler als Cockpit dient, an dieser Wertschöpfung teilzunehmen. n Cash register combined with inventory management Not a day without headlines about digitalization. But for small businesses, the “d” word has become so inflationary that many choose to ignore it. Unfortunately though, especially retailers are vulnerable as e-commerce players continue to invade their turf and eliminate the boundaries between online and brick-andmortar business. Already today, customer attention can start with social media, products tested in the store, paid online and delivered

from a third-party warehouse. Or store inspiration triggers the product desire, research is continued at home, prices compared online and then purchased where the best mix of availability, price and service is offered. Inventorum offers a SaaS based solution for the future of local retail. Through an iPad-App and a browser-based backoffice, the POS combines a cash register, inventory management, CRM and bookkeeping on one platform. Through numerous interfaces, information from the POS can be connected to third party systems such as a webshop, loyalty programs, shopping portals, calendaring or personnel planning. When shopping baskets will have to move seamlessly between digital and brick-and-mortar touch points, Inventorum is the platform of choice to participate in these processes. n


Posiflex Technology

posiflex.com

Innovatives Hybrid-Kassensystem für Kleinunternehmen Posiflex stellt mit der hybriden POS-Lösung WT-3007A seine neueste Innovation vor. Mit vielfältigen Verbindungsoptionen und Features ausgestattet und in ein kompaktes, stylisches 7-Zoll-Gehäuse integriert, ist der Android-basierte WT-3007A ein echtes Hybrid-POS-Terminal für mobilen aber auch stationären Einsatz und kombiniert die Funktionsvielfalt eines herkömmlichen Kassensystems mit der Flexibilität eines mobilen POS. Funktionell und praktisch zugleich, eignet es sich ideal für Kleinunternehmen. Im leichten 7-Zoll-Format mit einem zweiten 4,3-ZollKundendisplay ist der WT-3007A auf Mobilität ausgelegt. Das ergonomische und elegante Design liegt perfekt in der Hand, so dass sich der WT-3007A als mobile Kasse im Ladengeschäft leicht und einfach transportieren lässt. Eine frontseitige 5-Mexapixel-Kamera zum Einlesen von 2D-QR-Codes, ein NFC-Leser, ein eingebauter Drucker und 3G/4G-Konnektivtät machen dieses Vielzweck-Gerät zu

Pulsa

www.pulsa.de

Touchsystem mit integriertem Bondrucker Die DCR von Posbank ist ein All-In-One Touchsystem mit 9.7“ Display, kapazitivem Touchscreen und integriertem Thermobon-

einem kostengünstigen All-in-One-POS für jeden Einzelhandel. Der WT-3007A verfügt über USB-, RJ12- und CR-Schnittstellen, um nahtlos mit den vorhandenen Peripheriegeräten, wie z.B. einem stationären POS-Terminal, zusammenzuarbeiten. n

Innovative Hybrid POS solution for  small businesses For the ever-evolving market, Posiflex presents its latest innovative Hybrid POS solution, WT3007A. Equipped with rich connectivity and features all within a compact and stylish 7-inch body, the Android-based WT-3007A is a true Hybrid POS terminal for both stationary and mobile requirements. Combining the versatility of a traditional POS with the flexibility of a mobile POS, the device delivers functionality and practicability, ideally suited for small businesses. In a compact, 7-inch light-weight form factor with a second 4.3-inch customerfacing screen, WT-3007A is built with mobility in mind. With its ergonomic and elegant design, WT-3007A fits perfectly in hand and

drucker für Standard-Bonrollen mit 80 mm Breite. Ihre Stellfläche ist trotzdem kleiner als ein Blatt DIN A4 Papier. In der Standardausführung beinhaltet die DCR einen lüfterlosen Intel Celeron Prozessor auf BayTrail Architektur, 4GB RAM sowie eine SSD mit 64GB Speicher. Hierdurch wird ein vollständig lautloser Betrieb ohne störende Lüftergeräusche garantiert. Außerdem verringert die SSD deutlich die Fehleranfälligkeit bei ungewollten Bewegungen oder Stöße gegen die DCR. Auf dem 9,7“ Display ist ein Touchscreeen auf kapazitiver Basis verbaut, der viel robuster und zuverlässiger arbeitet als vergleichbare Touchscreens auf Folienbasis. Der integrierte Bondrucker garantiert hohe Lesbarkeiten und Druckqualitäten – und dies bei einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 250 mm / Sekunde. Optional ist eine Kundenanzeige mit 2x20 Zeichen erhältlich, die ebenfalls im Gerät verbaut wird und dadurch keine zusätzliche Stellfläche benötigt. n

is an ease to carry around in store as a mobile POS. A front-facing 5MP camera for reading 2D QR code, an NFC reader, a built-in printer, and 3G/4G connectivity make it an all-in-one, multi-purpose device for small business at an affordable cost, whether as a mobile POS or as a stationary POS terminal. WT-3007A supports a wide range of connectivity. It has builtin USB, RJ12, and a CR port to work seamlessly with customers’ existing peripherals as a stationary POS terminal. n

Touchsystem with integrated  receipt printer The Posbank DCR is an all-in-one touchsystem with 9.7” display, capacitive touchscreen and integrated thermal receipt printer for standard receipt rolls with 80mm width. Its footsizes are still smaller than a regular DIN A4 paper sheet. The DCR standard configuration includes a fanless Intel Celeron CPU based on BayTrail architecture, 4GB RAM and a 64GB SSD. With that a fully silent operation is guaranteed. Furthermore the SSD makes the DCR much for reliable against unwanted shocks. The capacitive touchscreen raises the reliability even more without using regular resistive touchscreens. The integrated receipt printer supports first class readability and print qualities – even at a high printing speed of up to 250mm / second. An optional customer display with 2 x 20 characters can be integrated into the system, too without requiring additional operating space. Several interfaces for external devices like barcodescanners or EC card terminals are supplied on the DCR’s bottom. n POS TECHNOLOGY 3 • 2019 35


special Kassensysteme / Cash Point Systems Sharp Business Systems Deutschland Großformatige Displays 2019 wird Sharp sein Sortiment um zwölf neue 4K-Ultra-HD-Displays der Produktfamilien PN-HM, PN-HB und PN-HW erweitern. Bei den PN-HB- und PN-HM-Modellen handelt es sich um großformatige Displays in drei

Shuttle Computer Handels

Fotos laut Hersteller

Kassensysteme mit optionalem Kundendisplay Mit dem P90U stellt Shuttle seinen ersten All-in-One PC mit kapazitivem Touchscreen im 19.5-Zoll Format und neuem Gehäusedesign vor. Wie bereits seine Vorgängermodelle kommt das Gerät komplett ohne Lüfter aus und ist somit geräuschlos und wartungsarm. Das P90U ist als Kassensystem gedacht und verfügt über zwei Grafikausgänge, die sich für ein optionales Kundendisplay und einen externen DigitalSignage-Bildschirm nutzen lassen. Charakteristisch hierbei ist das IP54-zertifizierte Frontpanel mit Bildschirm und Lautsprechern, das vor Spritzwasser und Eindringen von Staub geschützt ist. Speicher, Laufwerke und Betriebssystem müssen noch ergänzt werden. Ein Intel-Prozessor ist bereits aufgelötet. Es stehen hier vom Celeron, Core i3 und Core i5 drei Modelle der Kaby-LakeGeneration zur Auswahl. Optional lässt sich der VESA-kompatible PC mit bis zu vier COM- Ports und mit LTE (über internen USB-Anschluss) ausstatten. Das P90U wird

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www.sharp.eu

unterschiedlichen Größen von 65 bis 85 Zoll, die im Hoch- oder Querformat oder um bis zu 90 Grad nach hinten geneigt montiert werden können. Ein integrierter Android 7.1 SoC- sowie ein Mini-OPS-Erweiterungssteckplatz ermöglichen die Nutzung zahlreicher Partneranwendungen. Die professionellen Displays der PN-HW-Serie mit eingebautem USB-Media-Player sind in sechs Größen (von 43 bis 86 Zoll) erhältlich. Sharp-Partner Demodern, Spezialist für kreative Technologien, zeigte außerdem auf der ISE eine VR-Demonstration auf dem neuen 4K-Monitor PN-HW861 mit 86 Zoll. Im interaktiven VR-Showroom, der für IKEA entwickelt wurde, können Besucher eine virtuelle Wohnwelt in Echtzeit erkunden und gestalten.  n

www.shuttle.eu voraussichtlich ab Ende Juni 2019 auf dem deutschen Markt verfügbar sein. n

Cash drawer with optional customer display PThe P90U marks Shuttle’s first all-in-one PC platform with a capacitive 19.5 touchscreen and comes with an entirely new case design. Just as its predecessors, the machine does away completely with any fans and thus is virtually noiseless and low maintenance. The P90U is intended for use as a cash drawer and sports two video

Large format displays  In 2019, Sharp will expand its range by twelve new 4K Ultra-HD displays from the PNHM, PN-HB and PN-HW product families. The PN-HB and PN-HM models are largeformat displays in three different sizes from 65” to 85”, which can be mounted in portrait or landscape format or tilted backwards by up to 90 degrees. An integrated Android 7.1 SoC and Mini-OPS expansion slot enable the use of numerous partner applications. The PN-HW series professional displays with built-in USB media player are available in six sizes (from 43” to 86”). Sharp partner Demodern, specialist for creative technologies, also showed a VR demonstration on the new 4K monitor PN-HW861 with 86 inch at the ISE. In the interactive VR showroom developed for IKEA, visitors can explore and design a virtual living environment in real time. n

outputs that can be used for a customer display and an extra digital signage display (both optional). Key feature here is the IP54-certified front panel with its display and speakers protected from splashing water and dust. Memory, drives and operating system are not included. An Intel processor comes soldered-on, and you can choose from a Celeron, Core i3 and Core i5 of the Kaby Lake generation. The P90U is VESAcompatible and can optionally be equipped with up to four COM-ports and LTE mobile network connection via an internal USB stick. The P90U is expected to be available on the German market by the end of June 2019. n


Toshiba Global CommerceSolutions www.toshibacommerce.com All-in-one Kassensystem Die Kunden erwarten einen schnellen Kassiervorgang und ein besonderes Einkaufserlebnis. Dafür benötigen Einzelhändler zuverlässige, leistungsfähige und flexible Kassensysteme. Das kompakte POS-Terminal Toshiba TCx 800 mit einem Hauptspeicher mit bis 32 GB sowie mit verschiedenen Intel Prozessoren der 7. Generation bietet eine hohe Leistungsfähigkeit, die den jeweiligen Anforderungen des Einzelhändlers gerecht wird. Eine umfangreiche Auswahl an Schnittstellen ermöglicht vielfältige Verbindungen: direkt am Monitor, eingebaut in den Standfuß oder über den per USB-C angeschlossenen Hub für zusätzliche Peripheriegeräte. Es stehen Multi-Touch-Monitore mit 38,1cm (15“), 39,6cm (15,6“) und 47cm (18,5“) Bilddiagonale zur Verfügung, um das Terminal nach den jeweiligen Anforderungen zu konfigurieren. Die Ausrichtung der Monitore ist flexibel verstellbar. Als kompaktes Kassensystem steht alternativ

Zucchetti Germany

auch das Modell Toshiba T10 zur Verfügung, das nur in einer festen Konfiguration lieferbar ist. Das ermöglicht ein Preis-Leistungs-Verhältnis, bei dem die Einzelhändler von einem niedrigen Preis und zugleich hoher Qualität profitieren. n

SAll-in-one POS-Terminal  USB-C attached hub for accessory attachments. Multi-touch screens are available in three sizes from 15” (4:3) and two wide screen

www.tcpos.com

Kasse und ERP-Lösung für Universal-Channel-Retailer Moderne Kassenlösungen sollen Einzelhändler bei der Digitalisierung unterstützen, um die Servicequalität auf der Fläche zu verbessern. Von Mobile Payment und Zahlung mit PayPal über Self-Service-Checkouts, Kioske und Personaleinsatzplanung: Das SoftwareUnternehmen Zucchetti, die Mutterfirma von TCPOS, bietet zu diesem Zweck ein breites Lösungsspektrum. Die Kassenlösung ist um die Integration der Zucchetti-ERP-Lösung Mago erweitert worden. Einzelhändler finden darin eine prozessorientierte Logistiklösung für Filialen: Da sich Abverkäufe aus der Kasse direkt auf den Bestand auswirken, stoßen sie weitere Prozesse automatisch an, zum Beispiel Nachlieferungen aus dem Zentrallager, Bestellungen oder Produktionsaufträge. Unternehmen erreichen so ihr Ziel, über verschiedene juristische Einheiten hinweg Warenbestände und Änderungen in nahezu Echtzeit vorzuhalten und kanalübergreifend sämtliche Bestände zur Verfügung zu stellen. Die Vollintegration der Systeme verschlankt

die Implementierung, so dass große Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen ihre Universal-Channel-Prozesse effektiver gestalten können. n

options 15.6” or 18.5” (both 16:9). They can be adjusted in positions from 90 degrees to layflat design based on business requirements. While the TCx 800 model is highly flexible and offers three touchscreens in different sizes, the T10 model is only available in a single configuration. This enables a price/ performance ratio that allows retailers to benefit from a low price and the quality that other Toshiba POS systems offer. n

POS and ERP solution for universal  channel retailers Modern checkout solutions must support retailers in their digitization efforts in order to improve the customer experience. From mobile payment and payment with PayPal to self-service checkouts, kiosks and staff planning: the software company Zucchetti, the parent company of TCPOS, offers a wide range of solutions for this purpose. The POS solution has been extended by the integration of the Zucchetti ERP solution Mago. Retailers will find a process-oriented logistics solution for stores: Since sales from the POS system have a direct impact on the stock, they automatically trigger further processes, such as subsequent deliveries from a central warehouse, purchase or manufacturing orders. In this way, companies achieve their goal of maintaining inventories and changes across different legal units in near real time and making all inventories available across all channels. The full integration of the systems streamlines the implementation so that large corporations, small and medium-sized enterprises can design their universal channel processes more effectively. n POS TECHNOLOGY 3 • 2019 37


Interview Mobile Payment

Payment 4.0 für den Einzelhandel Ein Interview mit Elavon-Deutschlandchef Thomas Haarmann über den Trend zu digitalen Zahlungsmitteln, warum Einzelhändler auch Alipay und WeChat als Bezahlart anbieten sollten und ein Blick ins Ausland, wo Kunden längst ganz selbstverständlich mit dem Smartphone kontaktlos bezahlen

U

nter dem Begriff „Industrie 4.0“ wird die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie verstanden, also die Digitalisierung.

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Foto: CLINTON

▲ Beim Mobile Payment stand die Infrastruktur auf Händlerseite zuerst, dann kamen die Banken mit ihren Apps für die Mobilgeräte – jetzt kann sich Mobile Payment im Markt etablieren

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Sie verwenden seit kurzem den Begriff „Payment 4.0“. Wenn ich in einem Laden einkaufe und nicht mit Bargeld zahle, dann sind die Prozesse doch schon längst digital. Und wenn ich online einkaufe, geht es gar nicht anders als digital. Was also hat es mit dem Begriff „Payment 4.0“ auf sich? Haarmann: Die Endung 4.0 wird heute in verschiedensten Bereichen verwendet und beschreibt dort immer einen digitalen Umbruch. Beim Payment sind natürlich viele Prozesse bereits digital, das fängt beim elektronischen Geld an und hört bei den Händlergutschriften auf. Payment 4.0 geht für mich aber einen Schritt weiter. Zunächst geht es darum, Prozesse, die zum Teil noch analog sind, weiter zu digitalisieren. Das können Händlerbelege sein oder auch Bereiche der Warenwirtschaft. In einem zweiten Schritt – und der bezeichnet dann Payment 4.0 im eigentlichen Sinne – geht es darum, alle Systeme so miteinander zu vernetzen, dass man am Ende einen einheitlichen volldigitalen Prozess erhält. Und der umfasst mehr als das Payment an sich. Was gehört denn noch dazu? Haarmann: Das fängt damit an, dass man einem Händler überhaupt Kartenakzeptanz ermöglicht und geht weiter über die Einbindung des Bezahlsystems in seine OfficeUmgebung bis hin zur digitalen Integration seiner Warenwirtschaft, wie sie beispielsweise unser iPad-Kassensystem von Tillhub oder die Lösung unseres strategischen Partners enfore ermöglicht. Das Ziel von Payment 4.0 ist die volle Integration aller Prozesse. Genau das streben an. Unsere Strategie ist es, Integrated Payment Services anzubieten und die Prozesse weiter zu digitalisieren. Das heißt, wir schaffen für Händler Lösungen, die es ihnen ermöglichen, ihren Kunden ein sehr einfaches, komfortables und durchgängiges


Stehen der Handel und die Konsumenten in Deutschland dann derzeit noch bei „Payment 1.0“, um bei Ihrer Begrifflichkeit zu bleiben? Haarmann: Nein, wir sind da natürlich deutlich weiter. Das zeigt schon der neue Bezahltrend „Wallet-Payment“ mit Systemen wie Apple Pay und Google Pay, die gerade antreten, um den europäischen und den deutschen Markt zu erobern. Eine Kreditkarte ist ja auch nur noch ein „Formfaktor“, dahinter verbergen sich längst volldigitale Zahlungssysteme. Ob sich der Chip, der die digitalen Zahlungsinformationen enthält, auf einer Karte, einer Smart Watch oder einem Schlüsselanhänger befindet, ist letztlich egal. Wir sind bei der Digitalisierung von Zahlungsmitteln also bereits auf einem sehr erfolgreichen Weg. Um es abzuschließen: 1.0 haben wir lange hinter uns gelassen, bei 4.0 sind wir aber noch nicht ganz angekommen. Was sollten der Handel und die Konsumenten tun, damit wir in Deutschland Payment 4.0 erreichen und nicht bei 1.0 steckenbleiben? Haarmann: Hierbei muss die Frage beantwortet werden: Wer treibt eigentlich die Entwicklungen – der Anbieter (Händler), der Verbraucher oder sogar die Herausgeber von Bezahllösungen? Ich denke, nur was verfügbar ist, kann auch genutzt werden. Da kann noch so viel Interesse auf Nachfrageseite da sein: Wenn es an der Umsetzung scheitert, wird sich das Thema totlaufen. Nehmen wir das Beispiel Contactless Payment. Hierfür musste zunächst die Infrastruktur auf Händlerseite bereitgestellt werden. Denn besitzt eine Kunde eine Karte mit Kontaktlosfunktion, kann damit aber nicht bezahlen, wird er das vielleicht ein zweites oder eventuell noch ein drittes Mal versuchen – stößt er wiederholt auf Ablehnung, wird er das Angebot nicht weiter nutzen. Wo stehen wir denn derzeit beim kontaktlosen Bezahlen? Haarmann: Contactless Payment ist heute erfolgreich etabliert, für das Mobile Payment zeigt sich dasselbe: Erst stand die Infrastruktur auf Händlerseite, dann kamen die Banken mit ihren Apps für die Mobilgeräte – und jetzt kann sich Mobile Payment im Markt etablieren. Es ist zum einen also immer eine Frage

des richtigen Timings von Angebot und Nachfrage. Zum anderen sind wir davon überzeugt, dass der Händler zuerst dafür sorgen muss, dass die Akzeptanzinfrastruktur verfügbar ist. Bis wann ist das Ziel, Payment 4.0 zu erreichen, realistisch erreichbar? Haarmann: Wenn wir bei Payment 4.0 von einer Gesamtdigitalisierung aller PaymentProzesse unter Integration aller Systeme sprechen, dann wird es sicher in den nächsten zwei bis drei Jahren signifikante Fortschritte geben. Ich denke, wir sind bereits auf einem guten Weg, wenn ich unser iPad-basiertes Kassensystem Tillhub betrachte – eine moderne Plattform mit cloudbasierter Kassenlösung, integrierter Warenwirtschaft, Shopmanagement und Payment. Das ist schon ein großer Schritt dahingehend, Payment 4.0 abzubilden. Wann wir letztlich deutschlandweit oder grenzüberschreitend Payment 4.0 erreicht haben werden, lässt sich heute schwer abschätzen. Denn es gibt sicherlich noch viele weitere Faktoren, die auf dem Weg dorthin berücksichtigt werden müssen. Welche Vorteile haben Einzelhändler in Deutschland, wenn sie mehr elektronische Bezahlverfahren und kontaktloses Mobile Payment möglich machen? Haarmann: Die Einzelhändler schneiden sich zunächst einmal nicht von möglichen Umsätzen ab. Amerikaner oder auch viele Asiaten sind es gewohnt, jederzeit mobil oder mit Kreditkarte zu bezahlen – und das ist nicht immer Visa oder Mastercard. Beobachten Sie mal das Einkaufsverhalten an den Shops in Flughäfen oder Einkaufsmeilen. Da gibt es viele Spontankäufe. Kann der Kunde aus den USA

dann nicht wie gewohnt bezahlen, weil entweder seine Kreditkarte oder seine mobilen Dienste nicht akzeptiert werden, dann wird er evtl. den Kauf nicht tätigen. So einfach ist das. Alipay oder WeChat sind ja nicht nur Bezahlarten, sondern die Kunden können damit auch Punkte sammeln. Darüber hinaus ist es eher ein eigenes Ecosystem als ein Bezahldienst. Daher ist es so attraktiv und die Kunden wollen bevorzugt damit zahlen.  n

Foto: Pixabay

Shopping- und Payment-Erlebnis zu bieten. Dadurch wird die Conversion Rate optimiert und die Zahl der Kaufabbrüche gesenkt.

▲ Das Ziel von Payment 4.0 ist die volle Integration aller Prozesse Interview mit Thomas Haarmann Deutschland-Chef von Elavon. Der Payment-Experte beschäftigt sich intensiv mit intelligenten Lösungen im Zahlungsverkehr und Innovationsmanagement

Payment 4.0 In an interview with POS Manager, Thomas Haarmann, Elavon’s country manager for Germany, Austria and Switzerland, as well as for the Benelux talks about the trend towards digital means of payment and why retailers should also offer Alipay and WeChat as a payment method. Customers abroad have long since paid for their smartphone contactlessly. Haarmann explains what is behind the term “Payment 4.0” as many processes are already digital but by no means all of them. It’s about connecting all systems with each other so that you end up with a unified, fully digital process. But this includes more than the payment itself. According to Haar-

mann, contactless payment is successfully established today. The same is true for mobile payment: First, the infrastructure was made available on the merchant side, then the banks launched their apps for mobile devices and now mobile payment can establish itself in the market. Haarmann expects there will be significant progress in the next two to three years. Dealers in Europe should also offer Alipay and WeChat as payment methods as they are often used for spontaneous purchases. Because Alipay and WeChat are not only payment methods: customers also use them to collect bonus points. That’s why Asian customers prefer to use them. n POS TECHNOLOGY 3 • 2019 39


Case Study Kundenbindung

Ungenutztes Münzgeld entpuppt  doppeltes Potenzial

Fotos: Coinstar/pixel&korn Fotografie

Wie der Wechselservice die Kundenbeziehung fördert und Münzgeld neuen Wert verleiht

▲In vielen deutschen Haushalten findet sich „schlafendes Münzgeld“, das darauf wartet genutzt zu werden

D

ie Einzelhandelsbranche entwickelt und verändert sich kontinuierlich und rasant. Die Anforderungen des Marktes und der Verbraucher werden immer komplexer. Insbesondere der Onlinehandel verändert sich in rasendem Tempo; technologischer Fortschritt resultiert in einem immer breiteren Angebotsspektrum und lockt Kunden mit neuen Dienstleistungen und Produkten, die sich einfach, schnell und ohne Aufwand erwerben lassen. Des Weiteren sind Kartenzahlung und Mobile Payment auf dem Vormarsch und machen Bargeld vielerorts theoretisch überflüssig.

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Liebe zum Bargeld ungebrochen Dennoch ist und bleibt der stationäre Handel die Nummer eins der Deutschen beim Kauf von Lebensmitteln und anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs und ist die Liebe der Deutschen zum Bargeld ungebrochen. Deutschland ist und bleibt ein Bargeldland, das belegen auch aktuelle Studien zum Bezahlverhalten: So werden beispielsweise immer noch viele Einkäufe in Deutschland bar bezahlt. Einer Abschaffung des Bargelds würden denn auch nur rund 13 Prozent der Deutschen zustimmen. Nichtsdestotrotz begegnen Verbraucher und Händler

gleichermaßen Hindernisse, die die Zukunft des Bargeldes vor Fragen stellen. Konkurrenten sind natürlich die omnipräsente EC-Karte und das Bezahlen per Smartphone. Für Verbraucher stellen zudem der Rückgang von Geldautomaten oder die Erhebung von Gebühren für deren Nutzung eine Herausforderung dar; Einzelhändler kämpfen unter anderem mit steigenden Kosten für den Transport von Bargeld.

Ungenutztes Potenzial „Das wären dann 22,56 Euro“, sagt der Verkäufer an der Supermarktkasse. Daraufhin


schaut man in der Brieftasche in das Fach mit dem Münzgeld, um schlussendlich doch die passenden Scheine hervorzuholen. Die ungeduldig wartende Schlange und ihre Blicke sind meist Argument genug. Also sammeln wir unser Münzgeld mit dem guten Vorsatz, es bei Gelegenheit auf die Bank zu bringen. Oft ist es dann aber zu viel Aufwand, eine Bankfiliale aufzusuchen. Dass viele Banken mittlerweile Gebühren für den Umtauschservice erheben, tut sein Übriges. Und so findet sich in vielen deutschen Haushalten „schlafendes Münzgeld“, das darauf wartet genutzt zu werden. Das US-amerikanische Unternehmen Coinstar kann hier helfen, denn seine Automaten ermöglichen Kunden gegen eine Servicegebühr den Umtausch von ungenutztem Münzgeld in Wertbons. Diese können Kunden sich bar auszahlen lassen oder sie zur Bezahlung ihrer Einkäufe nutzen. Weltweit können Kunden bereits an mehr als 21.000 Standorten ihr Münzgeld umtauschen. Zurzeit weitet das Unternehmen seine Präsenz auf dem deutschen Markt kontinuierlich aus. Bis zum Jahresende rechnet der Münzwechseldienstleister damit, hierzulande mit etwa 1.000 Automaten vertreten zu sein. Damit macht das Unternehmen seinen Service einer deutlich breiteren Kundenbasis verfügbar, die den Umtausch von ungenutztem Münzgeld in einen brauchbaren Wertbon fortan einfach mit dem täglichen Einkauf verbinden kann. Eine 2018 durchgeführte Studie belegte nämlich unter anderem, dass für mehr als die Hälfte der Befragten ein Sparschwein voller Münzgeld der Hauptgrund für die Nutzung eines Automaten ist. Dass es bequemer ist, als zur Bank zu gehen, ist ein weiterer gängiger Grund.

Kundenbindung fördern Und auch für den deutschen Einzelhandel und seine Händler birgt die Kooperation mit dem Selfservice-Dienstleister klaren Nutzen, wie die oben genannte Studie belegt: Sie belegt, dass der Automat mehr Kunden in die Filiale lockt und Händlern hilft, die Kundenbindung zu fördern und den Umsatz zu steigern. Angesichts der Vielzahl an Geschäften mit der gleichen Kundenbasis müssen Einzelhändler nämlich mitunter um Kunden buhlen. Wer das Rennen macht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wo gibt es die besten Angebote und die größte Produktauswahl? Wo wird man Pfandflaschen am leichtesten los? Wo kann man sowohl bar, mit Karte oder auch mit dem Smartphone bezahlen? Convenience lautet das Zauberwort, um Kunden anzulocken und an sich zu binden.

Ein Münzwechselautomat in der Filiale kann Händlern helfen, sich gegenüber konkurrierenden Händlern in der Nähe einen Vorteil zu verschaffen. Die Mehrzahl der Befragten der oben erwähnten Studie (2018) hat ausgesagt, sich bewusst eher für eine Filiale mit aufgestelltem Automat zu entscheiden, als für eine ohne. 80 Prozent der Befragten fanden, dass der Automat ihrem Münzgeld einen neuen Wert gibt. 75 Prozent hielten den Münzumtausch für einen wertvollen Service und 82 Prozent waren der Meinung, dass der Händler Münzwechselautomaten auch an anderen Standorten installieren sollte. Mit anderen Worten: Der Automat ist für Verbraucher durchaus ein Grund dafür, eine Filiale zu besuchen und dort ihren Einkauf zu tätigen. Denn er ermöglicht ihnen, etwas, das sie besitzen – nämlich „schlafendes“ Münzgeld – gegen etwas zu tauschen, was sie tatsächlich nutzen können: den Wertbon.

Betrag für ein kleines Extra während des Einkaufs ein und geben mehr Geld beim Einkauf aus. Statt Schweineschnitzel landet vielleicht ein Lammfilet, statt Dosenchampignons ein Pfund frische Pfifferlinge im Einkaufwagen. Für den Händler bedeutet das: Der Automat erhöht die Besucherzahl und steigert den Filialumsatz. Am wichtigsten für den Händler: Die Kooperation mit dem amerikanischen Unternehmen birgt kein finanzielles Risiko. Es fallen für den Einzelhändler weder Investitions-, noch Installations- oder Wartungskosten an. Das Unternehmen kommt sowohl für die Installation des Automaten als auch für seine Wartung auf. Alles, was ein Händler tun muss, ist einen Quadratmeter seiner Ladenfläche zur Verfügung zu stellen. Der Rest kommt mit dem Automaten von ganz allein. n

Mit einem Quadratmeter  zu mehr Umsatz Der Automat lockt mehr Kunden in einen Markt. Darüber hinaus sind diese oft angenehm überrascht über den Betrag, den ihnen der Münzwechselautomat in Form eines Wertbons unverhofft „zurückschenkt“. Sie erhalten finanzielles Potenzial, dessen sie sich vorher nicht bewusst waren. Das erklärt auch, weshalb sie die Wechselgebühr von 9,9 Prozent nicht als Verlust empfinden. In ihrem Verständnis verlieren sie nichts, sondern sie gewinnen etwas zurück. Als Folge setzen viele diesen

▲Der Automat ermöglicht Kunden den Umtausch von ungenutztem Münzgeld in Wertbons

Unused coins reveal double potential The US company Coinstar is one of the world’s largest full-service providers for coin-exchange with more than 21,000 kiosks worldwide. The kiosks enable the conversion of loose change into vouchers for a service fee. Afterwards, customers can receive a payout for cash at the till or pay for their purchases with the vouchers in cooperating supermarkets. On a global level there are nearly 65 million transactions every year resulting in a whopping 41 billion coins being recycled annually through kiosks. For the moment, the US company is continuously expanding its presence in the German market. In 2018 approximately 350 kiosks were successfully installed in shops of German retailers. For example, the US company already cooperates with the supermarket chain Real and by the end

of the year, the coin exchange service provider expects to have around 1,000 kiosks in Germany. This rapid expansion plan means a broader customer base will be able to benefit from this easy transformation of idle change into something valuable and useful. Partnerships have additional advantages for the German retail trade and its retailers. A recent study in 2018 revealed that the coin-exchange kiosks increase footfall to store, helps retailers promote customer loyalty and increases sales. For retailers, the partnership entails no financial risks since the US company covers the installation as well as the maintenance costs. The only thing the retailer has to do is provide one square meter of store space to see the customers and the revenue come in.  n POS TECHNOLOGY 3 • 2019 41


Case Study WLAN im Handel & IT-Sicherheit

Einfach sicheres WLAN Moderne Cloud-Lösung garantiert bei BMW Timmermanns ohne viel Aufwand schnelles und gleichzeitig

Fotos: Autohaus Timmermanns GmbH

sicheres WLAN für Mitarbeiter und Kunden

▲Das gesamte Unternehmens-WLAN mit unterschiedlichen Teilnetzen für Gäste und Mitarbeiter wird zentral, einfach und sicher gesteuert

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as Angebot eines öffentlich zugänglichen WLAN ist im Handel mittlerweile kein nettes Extra mehr, sondern wird von Kunden geradezu vorausgesetzt, wie Michael Hendrich, IT-Leiter bei Autohaus Timmermanns, weiß: „Unserer Philosophie ‚Der Kunde im Mittelpunkt‘ entsprechend, hatten wir an unseren Standorten in Düsseldorf, Neuss, Kaarst und Nettetal bereits vor Jahren ein Gast-WLAN eingerichtet.“ Bei den jeweils eingesetzten Technologien handelte es sich jedoch um Insellösungen. Alle stammten von unterschiedlichen Herstellern, was ein konsolidiertes Arbeiten auf IT-Seite erschwerte. Einen unternehmensübergreifenden Ansatz gab es nicht. Aber nicht nur aufgrund der rein administrativen Herausforderung rutschte dieses Thema auf der Agenda der vierköpfigen

42 POS TECHNOLOGY 3 • 2019

IT-Mannschaft immer weiter nach oben. Auch Sicherheitsaspekte spielten eine zunehmend stärkere Rolle – zumal das WLAN gemäß der Vorgabe des Automobilherstellers BMW zum Einsatz von Tablets auf Seiten der Vertragspartner nun auch für den Vertriebsalltag essenziell wurde. „Im Kundenkontakt kommen seit 2015 iPads zum Einsatz, mit denen Fahrzeuge exakt entsprechend dem Kundenwunsch konfiguriert und visualisiert werden können“, erklärt Hendrich. „Ohne WLAN ist diese moderne Form der Produktpräsentation und -bestellung schlicht und ergreifend nicht möglich.“ Und so wollte das IT-Team bei der Auswahl einer neuen WLAN-Lösung gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: hohe Sicherheit für interne Anwendungen, schnelle Verbindungsgeschwindigkeiten für Mitarbeiter sowie Kunden plus eine einfache

und vor allem einheitliche Administration in den eigenen Reihen.

Voller Schutz im gesamten Netzwerk Nachdem unterschiedliche Hersteller genau unter die Lupe genommen wurden, setzte sich letztendlich der IT-Security-Spezialist WatchGuard mit seinem Portfolio rund um sicheres WLAN durch. Da bereits eine UTM-Plattform von des IT-Spezialisten zum Schutz des zentralen Netzwerks zum Tragen kam, fügten sich die neuen Access Points nahtlos in das bestehende Sicherheitskonzept ein. Die für die physische Infrastruktur gültigen Sicherheitsdienste konnten von Anfang an auch im drahtlosen Netz ihre Stärken ausspielen. Funktionalitäten wie Applikationskontrolle, Gateway


Sicherheitsextra aus der Cloud Für ein zusätzliches Sicherheitslevel sorgt seit 2017 die damals neu vorgestellte CloudLösung „Wi-Fi Cloud“ zum Management und Reporting im WLAN. Bereits bei der Entwicklung lag der Fokus des Herstellers auf einer mit wenig Aufwand verbundenen Implementierung und Administration, was sich auf Anwenderseite jetzt auszahlt. Nutzer wie Timmermanns profitieren darüber hinaus von der am weitesten entwickelten Technologie für ein Wireless Intrusion Prevention System (WIPS). Das Besondere daran: Fremde WLAN-Clients lassen sich dank erweiterter Rogue Detection nicht nur erkennen und einstufen. Darüber hinaus können unerwünschte ‚Rogue Clients’ automatisiert deaktiviert werden – für noch mehr Sicherheit und Performance im WLAN. Vorbei sind die Zeiten, in denen „harmlosen“ Geräten der Zugang verweigert oder benachbarte Hotspots als Bedrohung eingestuft wurden. „Das Schöne daran ist, dass wir hohe Sicherheit gewinnen, ohne selbst viel Hand anlegen zu müssen. Es kann sich keiner mehr unentdeckt ins WLAN einschleichen und beispielsweise Daten abgreifen oder Bandbreite fressen. Sollte wirklich etwas vorfallen, wissen wir, dass die Abwehr steht. Bei Bedarf können wir uns auch per Alert auf die Situation hinweisen lassen. Das spart uns natürlich enorm viel Zeit im Arbeitsalltag“, so der IT-Leiter. Auch von den MonitoringMöglichkeiten der Cloud-Lösung ist er überzeugt: „Dank der intuitiven Darstellung haben wir jederzeit alles im Blick und somit die volle Kontrolle über alle Bereiche.“

Entlastung im Tagesgeschäft Das gesamte Unternehmens-WLAN mit unterschiedlichen Teilnetzen für Gäste und Mitarbeiter wird heute zentral und einfach gesteuert. Spezifische Regeln lassen sich per Mausklick zuweisen und umsetzen. Anpassungen können ebenfalls mühelos vorgenommen werden und das Reporting lässt keine Fragen offen.

Foto: BMW Timmermanns

Antivirus oder APT Blocker – der auf Basis von Verhaltensanalyse und Sandboxing-Technologie effektiven Schutz vor fortschrittlichen IT-Gefahren und Zero-Day-Malware bietet – kommen umfassend zur Anwendung. Mittlerweile garantieren insgesamt zehn Access Points unterschiedlicher Leistungsstärke an allen vier Standorten passgenaue Verbindungsqualität. ▲Ohne WLAN ist eine moderne Form der Produktpräsentation nicht möglich

Wichtige Informationen, z. B. zu Signalstärken-Reichweite, Bandbreitenverbrauch der WLAN-Clients, Verteilung von Clients, Anwendungsnutzung oder WIPS-Sicherheitsereignissen, sind im Nu einsehbar oder landen optional regelmäßig und automatisch im EMail-Postfach der Verantwortlichen.

Fazit Die neuen Strukturen haben sich seit der Einführung 2017 klar bewährt. „Unsere Anforderungen im Hinblick auf ein zentrales Management verschiedener WLAN-Bereiche bei gleichzeitig hoher Sicherheit sind voll und ganz erfüllt. Für unsere Mitarbeiter und das vertriebliche Tagesgeschäft existiert ein verlässliches WLAN, das zu hundert Prozent vom Gast-WLAN abgekapselt ist“, so Hendrich. Auch weiteren Mitarbeitern der insgesamt 200-köpfigen Belegschaft steht für den Einsatz von mobilen Geräten ein separates WLAN-Segment zur Verfügung, so

dass es für alle internen Anwendungsgebiete zu keinerlei Einschränkungen kommt. Daneben gibt es noch ein Verwaltungs- und ein Werkstatt-WLAN. Die Performance passt in allen Teilnetzen zur Nutzungsfrequenz. Sollte sich dies künftig mal ändern, ist das auch kein Problem: Die Lösung ist beliebig skalierbar, hierzu muss nur ein bestehender Access Point durch ein leistungsstärkeres Modell ausgetauscht oder ein weiterer ergänzt werden. Der Nutzerzugriff erfolgt in jedem WLANBereich über ein WPA2-Kennwort. Für Kunden steht dieses am Empfang der Autohäuser bereit. „Natürlich gab es zunächst Fragen, warum für die WLAN-Einwahl ein Passwort erforderlich ist und diese nicht einfach ohne erfolgen kann, wie vielerorts üblich. Wenn wir dann aber die Sicherheits- und Performanceaspekte ansprechen, ist jeder Kunde sofort überzeugt. Das Thema stärkt somit nicht zuletzt unsere generelle Vertrauenswürdigkeit – ein wichtiges Argument im Automobilhandel“, so Hendrich abschließend. n

Simple secure Wi-Fi In order to meet customers’ requests for publicly accessible Internet access that is both fast and secure, Autohaus Timmermanns set up a guest wireless local area network (Wi-Fi) at its four locations in Düsseldorf, Neuss, Kaarst and Nettetal years ago. However, the technologies used were merely stand-alone solutions. All of them came from different manufacturers, which made it difficult to consolidate IT-related tasks. In addition to the administrative challenges, security requirements also played a major role in day-to-day business as product presentation and ordering via iPad is based on Wi-Fi. Requested was a Wi-Fi solution with a high level of security for internal applications, fast Internet connection speeds for employees and customers, as well as straightforward and – most importantly – standardized in-house administration. Today,

a total of ten access points with different performance levels guarantee all four of the BMW authorized dealer’s locations have exactly the connection they need. The entire corporate wireless network, including the various subnetworks, can now be controlled centrally and easily. Specific rules can be assigned and implemented at the click of a mouse. Security adjustments can be made effortlessly. Important information such as signal strength range, bandwidth consumption by WLAN clients, distribution of clients, application usage, and wireless intrusion prevention system (WIPS) security events are visible in an instant or automatically sent to the responsible person’s email inbox. n POS TECHNOLOGY 3 • 2019 43


Case Study Omnichannel

Die Omnichannel-Herausforderung  erfolgreich meistern

Fotos: Gabor

Wie Händler mithilfe von Order-Management-Systemen Onlineshops und stationären Handel verschmelzen

▲ Durch die Einbindung der stationären Händler in seinen Onlineshop hat Gabor Online und Offline zusammengeführt und konnte seinen Umsatz insgesamt steigern

U

m ihren Kunden immer neue Einkaufsmöglichkeiten zu bieten, haben Händler in den vergangenen Jahren vielfältige Vertriebskanäle geschaffen. Die daraus entstandenen Multichannel-Strategien werden dem heutigen Shoppingverhalten der Kunden jedoch nicht mehr gerecht. Diese erwarten, ein Produkt wann und wo immer sie es wünschen zu einem wettbewerbsfähigen Preis kaufen zu können, und es schnellstmöglich geliefert zu bekommen. Um ihren Kunden eine nahtlose und durchgehend positive Customer Journey zu gewährleisten, müssen Händler die verschiedenen Verkaufskanäle in einer Omnichannel-Strategie miteinander verschmelzen. Um den hohen Kundenanforderungen gerecht zu werden und eine wahre Omnichannel-Experience zu schaffen, benötigen Händler ein leistungsstarkes Order-Management-System (OMS), das es ihnen ermöglicht, den Warenbestand transparent zu verwalten, ihren Vertrieb weltweit für unterschiedliche Marken und Touchpoints aufzustellen und Services wie Click-and-Collect

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oder Ship-from-Store anzubieten. Erweiterungen bestehender ERP- und POS-Systeme um zusätzliche Order-ManagementFeatures erfüllen diese Anforderungen nur unzureichend und sind meist zeitaufwändig und teuer. Effektiver ist es, auf ein maßgeschneidertes OMS zu setzen.

Das Marktplatz-Modell Wollen Händler ihren Kunden ein umfassendes Omnichannel-Erlebnis bieten, stehen sie vor der Herausforderung, alle Kanäle – online wie offline – miteinander zu verbinden und verschiedene Brands in einem Shop zu verwalten. Produkte aller angebotenen Marken müssen weltweit im stationären Handel genauso wie im Onlineshop verfügbar sein und den Kunden auf dem von ihm bevorzugten Weg erreichen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und den effektiven Abverkauf der Ware auch in Ladengeschäften sicherzustellen, ist eine optimale Verwaltung des Warenbestands unerlässlich. Das gelingt mithilfe des Marktplatz-Modells, bei dem Unternehmen stationäre Händler über ein OMS in ihren Onlineshop einbinden.

Beim Marktplatz-Modell werden der Warenbestand in jedem Laden und Lagerstandort sowie alle Bestellungen und deren Bearbeitungsstatus in einem zentralen OMS erfasst. So sind alle relevanten Informationen in Echtzeit online verfügbar. Shop-Betreiber können festlegen, dass bei eingehenden Bestellungen nach dem Prinzip „Händler first“ verfahren wird. Das bedeutet, dass die Ware nur dann aus dem Zentrallager verschickt wird, wenn kein an das System angeschlossener Laden die entsprechenden Artikel vorrätig hat. Das sorgt dafür, dass stationäre Läden ihren Warenbestand effektiver abverkaufen können und von zusätzlichen Umsätzen profitieren.

Gabor führt Omnichannel-  Konzept ein Die Vorteile des Marktplatz-Modells überzeugten auch Gabor. Das Unternehmen verkauft jährlich neun Millionen Paar Schuhe an 5.000 Händler in mehr als 60 Ländern und verfügt europaweit über Tausende Fachhändler und stationäre Läden. Der Schuhproduzent wollte einerseits sein


▲ Ziel ist es, die bestehende Händlerstruktur optimal in die neue Omnichannel-Lösung zu integrieren und einen Shop zu schaffen, gegen den reine Onlinehändler nicht ankommen

In-Store-Erlebnis digitalisieren und gleichzeitig seine Händler mit einem effizienten Fulfillment- und Auftragsmanagementsystem unterstützen. „Wir haben uns intensiv mit möglichen Konzepten und Lösungen auseinandergesetzt und uns schließlich für den Marktplatz-Ansatz entschieden“, sagt Dr. Markus Reheis, Global Head of Marketing bei Gabor. Ziel war es, die bestehende Händlerstruktur optimal in die neue Omnichannel-Lösung zu integrieren und einen Shop zu schaffen, gegen den reine Onlinehändler nicht ankommen. Um das Projekt zu verwirklichen, entschied man sich für Magento Commerce als technologische Basis.

Von Beginn an ein voller Erfolg Die zukunftssichere und flexible Lösung überzeugte Gabor, da sie sich nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur einfügt und schnell zu implementieren ist. Außerdem unterstützt sie bei einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis das internationale Wachstum und ermöglicht maximale Flexibilität. So kann man neue Landingpages mühelos und ohne Programmierkenntnisse erstellen, während das GermanLaw-Modul notwendige Anpassungen und Erweiterungen für den deutschen Markt bereitstellt. Die Lösung wurde nahtlos mit den ERP- und CRM-Systemen von Gabor verbunden und verbesserte nicht nur die Performance des Onlineshops, sondern optimierte auch die Bezahlvorgänge. Das Omnichannel-Konzept von Gabor war von Beginn an ein voller Erfolg. Kunden waren von dem Shop beeindruckt und die Unternehmensziele und KPIs wurden vom ersten Tag an erreicht und zum Teil deutlich übertroffen. Durch die Einbindung der stationären Händler in seinen Onlineshop hat Gabor Online und Offline zusammengeführt und konnte seinen Umsatz insgesamt steigern, während gleichzeitig auch die stationären Händler

profitieren – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Tausende Brands weltweit   verwalten Als besonders anspruchsvoll gestaltet sich die Verwaltung des Warenbestands, wenn Händler neben ihren eigenen Produkten auch Artikel anderer Marken verkaufen – unter Umständen über verschiedene Kanäle. In diesem Fall benötigen Händler umfassenden Einblick in sämtliche Großhandelsvertriebsnetze und Dropshipping-Warenbestände, um ihren Kunden ein echtes OmnichannelErlebnis zu bieten. Auch die Expansion in neue Märkte stellt eine Herausforderung dar. Mithilfe eines OMS können Unternehmen alle bestehenden Vertriebs- und Verkaufskanäle zusammenfassen und synchronisieren. Eine entsprechende Lösung benötigen beispielsweise Shopping-Center, um Kunden eine einheitliche ShoppingExperience zu bieten. Mithilfe der neuen Lösung werden sowohl Geschäfte als auch Dropshipper, Warenlager und externe Logi-

stikdienstleister in einem zentralen Bestell-, Bestands- und Fulfillment-System vernetzt. Die dadurch geschaffene Omnichannel-Experience ermöglicht es Kunden, ihre Einkäufe entweder selbst im Laden abzuholen oder von dort aus an jeden beliebigen Ort innerhalb und außerhalb des Einkaufszentrums schicken zu lassen.

Omnichannel ohne OMS?   Schwer möglich Die Herausforderungen, vor der Händler angesichts immer weiter zusammenwachsender virtueller und physischer Verkaufskanäle stehen, lassen sich mithilfe eines OMS wie dem von Magento bewältigen. Dadurch können Händler stationäre Läden per Marktplatz-Modell in ihren Onlineshop einbinden und ihren Kunden ihr vollständiges Sortiment auf allen Kanälen zugänglich machen. Außerdem ermöglicht ein OMS die Verwaltung weltweiter Warenbestände und verschiedener Brands in einem zentralen System und befähigt Händler, ihren Kunden Services wie Click-and-Collect oder Shipfrom-Store anzubieten. n

A powerful order management system In order to offer their customers ever new shopping opportunities, retailers have created a variety of sales channels in recent years. However, the resulting multichannel strategies no longer satisfy the current shopping needs of customers. They expect to be able to buy a product whenever and wherever they want at a competitive price and have it delivered as quickly as possible. To ensure a seamless and consistently positive customer journey, retailers need to merge the different sales channels into an omnichannel strategy. Therefore, a powerful order management system (OMS) is essential. It enables retailers to incorporate stationary stores into their online

shop via the marketplace model. With this solution, the stock in each store and warehouse location as well as all orders are managed in a central OMS. Shop operators can specify that incoming orders are processed according to the “dealer first” principle. This means that products are only dispatched from the central warehouse if no shop connected to the system has the ordered article in stock. This ensures that stationary stores can sell their inventory more effectively and benefit from additional sales. For example, the German shoe manufacturer Gabor has been able to improve the customer experience and increase its sales with the help of Magento Commerce. n POS TECHNOLOGY 3 • 2019 45


Case Study Mobiler Einkaufsassistent

App unterstützt gesundes Einkaufen Verbraucher-App scannt Produktbarcodes, zeigt die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und Kosmetik an, bewertet sie mit „unbedenklich“, „eingeschränkt empfehlenswert“ oder „unbedingt vermeiden“ und fasst alles

Foto: CodeCheck

in einer Bewertung zusammen

▲ Immer mehr Verbraucher achten auf qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe

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nthält der Lippenstift in der Drogerieketten-Filiale Mikroplastik und nicht wasserlösliche Silikone? Ist das Müsli aus dem Bio-Markt vegan oder enthält zu viel Zucker? Verbraucher, die einen kompetenten und verlässlichen Kaufberater zu Rate ziehen wollen, nutzen zur Klärung dieser Fragen die App von CodeCheck, Anbieter eines mobilen Einkaufsassistenten für Lebensmittel und Kosmetika. Mit ihrem Smartphone scannen Benutzer den Barcode eines Artikels und erhalten dann Informationen und Expertenbewertungen zu dessen Inhaltsstoffen, Unverträglichkeiten und bei Lebensmitteln eine Nährwertampel. Zusätzlich dazu zeigt die App Alternativen zu den gerade eingescannten Produkten an – ein hilfreicher Service insbesondere dann, wenn die gerade betrachteten Artikel nicht die Anforderungen des Interessenten erfüllen. In der Anfangszeit nutzte das Unternehmen die Scan-Software eines US-amerikanischen Anbieters, war damit aber nicht recht zufrieden. „Verbraucher sind sehr kritisch. Sie wollen Produkte, die perfekt funktionieren“, berichtet Roman Blei-

46 POS TECHNOLOGY 3 • 2019

chenbacher, Chief Science Officer und Gründer von CodeCheck in Zürich. „Nach eingehenden Tests haben wir uns daher für den Einsatz der Scan-Engine von Scandit entschieden. Die Software arbeitet sehr schnell und liest Barcodes aus beliebigem Winkel. Sie liefert auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen präzise Ergebnisse, ist für iOS und Android verfügbar und funktioniert selbst auf älteren Smartphones mit Low-EndKameras einwandfrei.“

Einfach zu bedienen Die App ist denkbar einfach zu bedienen. Benutzer wählen den Menüpunkt „Strichcode scannen“ und erfassen mit der SmartphoneKamera den Produktbarcode. Sofort erscheinen auf dem Bildschirm bei Kosmetika und Lebensmitteln Einschätzungen unabhängiger Experten von Kosumentenorganisationen zu den Inhaltsstoffen: Grün markierte Stoffe sind unbedenklich, gelb markierte möglicherweise gefährlich und auf rot markierte Inhaltsstoffe, wie Palmöl oder hormonell wirksame Stoffe, sollten Verbraucher wenn möglich verzichten.

Die grundlegenden Informationen zu den Inhaltsstoffen der Produkte pflegt der Anbieter der Verbraucher-App in einer der größten deutschsprachigen Online-Datenbanken. Sie enthält mehrere Millionen Einträge; den Schwerpunkt bilden vollständig deklarationspflichtige Produkte wie Nahrungsmittel und Kosmetika. Als Datenquellen für die Bewertungen verwendet CodeCheck unter anderem Informationen der Europäischen Kommission und des California Department of Public Health. Zusätzlich nutzt das Unternehmen Spezialbewertungen aus den Bereichen hormonell wirksame Inhaltsstoffe, Label und Gütesiegel, Mikroplastik und Nanopartikel. Weitere Datenquellen sind der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), WWF, die Verbraucherzentrale Hamburg, die Verbraucher Initiative sowie Greenpeace. Wenn App-Benutzer feststellen, dass Informationen falsch, unvollständig oder veraltet sind, können sie die Angaben der Verpackung via App ergänzen. Das Unternehmen aus Zürich stellt sicher, dass möglichst immer die neuesten Produktinformationen verfügbar sind.


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ingredients, incompatibilities, and nutritional labeling for food items. The app also shows alternatives to the products that have just been scanned – an especially helpful service when the item in question does not meet the needs of the buyer. The app is extremely easy to use. Users select the menu item “scan barcode” and capture the product barcode with the smartphone camera. For cosmetics and grocery items, the screen immediately shows evaluations by independent experts from consumer organizations regarding the ingredients: Ingredients designated as green are harmless, yellow ingredients may be dangerous, and red designates the item contains ingredients such as palm oil or substances with hormonal effects that should be avoided by consumers whenever possible. n

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ISSN 1867 4801

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Parallel zum Ausbau der Aktivitäten für Unternehmen im Marktforschungsbereich prüft das Unternehmen aus Zürich eine Erweiterung der App um Augmented-Reality-Funktionen. Verbraucher wären dann beispielsweise in der Lage, mit Scandit MatrixScan die Barcodes mehrerer Produkte in einem Regal auf einmal einzulesen und zu decodieren. Sie sehen dann mittels Augmented-Reality-Funktionen auf einen Blick, welche Produkte ihren Ansprüchen entsprechen. Darüber hinaus finden Benutzer, die ein spezielles Produkt unter einer Vielzahl ähnlicher Angebote in einem Drogeriemarkt suchen, das gewünschte Element deutlich schneller. Die innovative Scan-Lösung lokalisiert und decodiert alle Barcodes in einem bestimmten Bereich und zeigt dem Benutzer dann genau die Produkte, die den Suchkriterien entsprechen. n

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Augmented-Reality-Funktionen

App supports healthy shopping The consumer app by CodeCheck scans product barcodes, shows the ingredients of groceries and cosmetics, evaluates them as “harmless,” “somewhat recommended,” or “avoid at all costs” and summarizes all of this in an assessment. The popular app was developed with the fast, reliable Barcode Scanner SDK integrated to perform enterprise-grade barcode scanning. Does the lipstick in the drugstore contain microplastics instead of water-soluble silicon? Is the granola from the organic market vegan, or does it contain too much sugar? In order to answer these questions, consumers who wish to consult a competent and reliable shopping guide can use the app, which offers a mobile shopping assistant for groceries and cosmetics. Using their smartphones, users scan the barcode of an item and receive information and expert evaluations regarding its

Aus gabe 2/20

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Die Gruppe der bewussten Konsumenten rekrutiert sich zu einem großen Teil aus den Geburtsjahrgängen ab 1980. Bei ihnen ist das Nachhaltigkeitsbewusstsein stärker ausgeprägt als in andern Altersjahrgängen. Die auch als Millennials oder Generation Y bezeichneten Unter-40-Jährigen

Ausga be 1/2019

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Eine stark wachsende Zahl von Verbrauchern achtet beim Einkauf auf qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe, viele wollen beispielsweise auf Palmöl und Zusatzstoffe in ihren Lebensmitteln verzichten. Die Ansprüche der Konsumenten steigen und sie berücksichtigen – wo immer möglich – zusätzlich zu den gesundheitlichen auch ökologische Aspekte. Viele reduzieren als „bewusste Konsumenten“ ihren Verbrauch an Fleisch und Fett, achten bei Lebensmitteln auf Bioqualität und regionale Herkunft. Zudem steigt auch das Interesse an einem vegetarischem oder veganem Lebensstil. Die App liefert Konsumenten umfangreiche Informationen. „Anspruchsvolle Verbraucher haben ihr Einkaufsverhalten komplett verändert: Sie kaufen bewusster“, kommentiert Bleichenbacher. „Durch die Kombination einer der größten deutschsprachigen Produktdatenbanken mit der hochzuverlässigen und schnellen Scan-Engine unterstützen wir sie dabei mit vielfältigen Möglichkeiten. Die hohe Kundenzufriedenheit und die Weiterempfehlungsrate der App sprechen für sich.“

sind auf vielen Social-Media-Kanälen unterwegs und teilen ihr Wissen mit anderen, etwa in Communities. Für Unternehmen bietet sich in diesem Umfeld eine gute Chance, durch Transparenz über Inhaltsstoffe und Lieferketten einen offenen Dialog mit Konsumenten zu führen und ihre Produkte im Sinne der Nachhaltigkeit anzupassen. Die Barcode-Scanning-App ist in Deutsch und Englisch verfügbar. Im deutschsprachigen Raum nutzen sie mehr als 1,6 Millionen Menschen. Insgesamt wurden bereits 100 Millionen Scans mit der App durchgeführt. Mit der englischen BetaVersion plant das Unternehmen im Jahr 2019 den Einstieg in den US-Markt.

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Case Study Onlineshop

E-Commerce im Lebensmittelhandel

Fotos: Getnow New GmbH

Neuer Webshop macht Wachstumspläne von Online-Supermarkt möglich

▲Um die ehrgeizige On-Demand Lieferung in 90 Minuten mit Vollsortiment umzusetzen, braucht es ein leistungsstarkes Shopsystem und eine innovative E-Commerce-Strategie

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nline Lebensmittel einkaufen: ein Service, den bereits viele deutsche Verbraucher nutzen. An deren hohen Ansprüchen – kurze Lieferzeiten und ein breites Sortiment mit Premiumprodukten – scheitern allerdings viele Food Online Retailer. Nicht so ein Münchner ECommerce Start-up, das sich mit seinem Expansionskurs zu einer starken Marke im deutschen Food Markt entwickelt und in diesem Jahr auch international agieren will. Um die ehrgeizige On-Demand Lieferung in 90 Minuten mit Vollsortiment umzusetzen, braucht es aber ein leistungsstarkes Shopsystem und eine innovative E-Commerce-Strategie.

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Innerhalb von 90 Minuten liefern Vor drei Jahren ging der Online-Supermarkt Getnow in den deutschen Großstädten Berlin und München an den Start. Mit dem Partner Metro hatte man Großes vor: 100 Städte sollen in den nächsten drei Jahren folgen, auch im Ausland. B2C und B2B Kunden sollen aus einem breiten Sortiment mit über 50.000 Produkten online einkaufen können und im schnellsten Fall innerhalb von 90 Minuten das Gewünschte geliefert bekommen. Aber das Food Start-up hatte die Rechnung ohne sein Shopsystem gemacht, das den Expansionskurs nicht bewältigen konnte. „Das bestehende System skalierte nicht. Wir

konnten keine neuen Städte in den Livebetrieb nehmen, da das System bereits an der Obergrenze der Last fuhr. Im Prinzip war die Situation existenzbedrohend. Wir stehen für Innovation und haben ambitionierte Wachstumspläne. Aufgrund der unzureichenden technischen Basis konnten wir nicht wachsen“, erinnert sich Sebastian Wiese, CTO bei Getnow New. Es war klar, dass das System abgelöst werden musste. Wiese erinnerte sich an die erfolgreiche Zusammenarbeit in einem komplexen Projekt bei einem früheren Unternehmen und kontaktierte Oxid eSales in Freiburg, die zu den führenden Anbietern von E-Commerce-


Lösungen gehört und mit seinem Professional Services Team rund um Director Oliver Charles anspruchsvolle Kundenprojekte für verschiedene Branchen implementiert. Die Zeit war knapp, das wussten alle Beteiligten. In nur zwei Monaten gelang es dem 15-köpfigen Projektteam, mit Mitarbeitern aus beiden Unternehmen und Partnern, die Oxid eShop Enterprise Edition einzuführen und das alte System abzulösen.

Neuer skalierbarer Webshop ▲Kauft der Kunde einen Artikel, der nicht mehr vorrätig ist, wird ihm automatisch ein höherwertiges Produkt geliefert

„Es war eine große Herausforderung für alle, die neue E-Commerce-Strategie und das dazugehörige Shopsystem so schnell und bei laufendem Betrieb umzusetzen. Sehr hilfreich waren dabei die gute Kommunikation und kurze Entscheidungswege. Gemeinsam hat es das Projektteam geschafft, dass innerhalb von nur zwei Monaten die nächste Stadt, Neuss, vom digitalen Supermarkt beliefert werden konnte“, so Roland Fesenmayr, CEO bei Oxid eSales. Mittlerweile gehören auch Frankfurt, Düsseldorf und das Ruhrgebiet zu den Liefergebieten des OnlineSupermarkts Getnow. Im Sommer soll mit Wien die erste Stadt außerhalb Deutschlands folgen. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der neuen Lösung war besonders gefragt. Jede Stadt verfügt über ein eigenes Sortiment, das auch im Shop so abgebildet werden musste. Das Thema Picking abzudecken, war ebenfalls eine besondere Herausforderung. Kauft der Kunde im eShop zum Beispiel einen Artikel, der nicht mehr vorrätig ist, wird ihm automatisch ein höherwertiges Produkt geliefert. Das System muss dementsprechend programmiert werden, damit der tatsächlich gelieferte Artikel auf der Rechnung erscheint, obwohl der Kunde bereits vorher mit Kreditkarte bezahlt hat. Diese potenzielle Differenz gilt es schließlich auch in den Metro-Sortimenten abzubilden. Um diese komplexe Aufgabe umzusetzen, musste das Warenwirtschaftssystem Storelogix integriert werden, welches quasi on the fly mit dem eShop im Projekt weiterentwickelt wurde.

Reibungsloser Go-Live Als dann das alte System am Tag X abgelöst wurde, war dies ein großes Erfolgsmoment für alle Beteiligten. Beim Go-Live des eShops wurden die URLs umgestellt, sodass alle eingehenden Bestellungen direkt über die neue Plattform laufen konnten. Kunden können jedoch wie zuvor weiter mit ihren bestehenden Accounts einkaufen und auch vorherige

Bestellungen sowie Rechnungen einsehen. „In Sachen Performance und Skalierbarkeit haben wir jetzt deutlich mehr Spielraum als vorher und sind wieder handlungsfähig“, resümiert CTO Sebastian Wiese zufrieden. Gemeinsam wird jetzt weiter an der Standort-Integration in das Mandantenkonzept des Shops und an Frontend-Aktionen gearbeitet, um die Attraktivität des Shops mit Rabatt- und Marketingaktionen zu heben.

E-commerce in   the food trade Shopping food online: a service that many German consumers already use. However, many food online retailers fail due to their high demands – short delivery times and a wide range of premium products. Not such a Munich-based e-commerce start-up whose expansion course is turning it into a strong brand in the German food market and which also intends to operate internationally this year. In order to implement the ambitious on-demand delivery in 90 minutes with a full range of products, however, a high-performance shop system and an innovative e-commerce strategy are needed. Three years ago, the online supermarket Getnow was launched in the major German cities of Berlin and Munich. With their partner Metro they had big plans: 100 cities are to follow in the next three years, also abroad. B2C and B2B customers should be able to shop online from a wide range of over 50,000 products and, in the shortest possible time, get what they want within 90 minutes. But the food start-up had made the calculation without its shop system, which could not cope with the expansion course. “The existing system did not scale. We couldn’t put any new cities into live operation because the system was already running at the upper limit of the load. In principle, the situation threate-

Dank der produktiven Zusammenarbeit auf Augenhöhe haben beide Seiten viel voneinander gelernt. Durch einen ausbaufähigen und hochwertigen Webshop steht der Expansion des Online-Food Marktes getnow.com nun nichts mehr im Weg, um die Same-Day-Delivery-Mentalität der Verbraucher zu bedienwen. „Wir sind stolz darauf, die rasante Entwicklung von Getnow im hart umkämpften Food-Markt aktiv begleiten zu können“, so Fesenmayr abschließend. n

ned our very existence. We stand for innovation and have ambitious growth plans. Due to the inadequate technical basis, we couldn’t grow,” recalls Sebastian Wiese, CTO at Getnow New. It was clear that the system had to be replaced. Wiese recalled the successful cooperation in a complex project at a former company and contacted Oxid eSales in Freiburg, one of the leading providers of e-commerce solutions, which is implementing demanding customer projects for various industries with its Professional Services team headed by Director Oliver Charles. Time was short, everyone knew that. In just two months, the 15-strong project team, with employees from both companies and partners, succeeded in introducing the Oxid eShop Enterprise Edition and replacing the old system. “It was a great challenge for everyone to implement the new e-commerce strategy and the associated shop system so quickly and without interrupting operations. Very helpful were the good communication and short decision paths. Together, the project team managed to supply the next city, Neuss, from the digital supermarket within just two months,” says Roland Fesenmayr, CEO at Oxid eSales. Meanwhile, Frankfurt, Düsseldorf and the Ruhr area are also among the delivery areas of the online supermarket Getnow. Vienna, the first city outside Germany, will follow in the summer.  n POS TECHNOLOGY 3 • 2019 49


service Termine / Vorschau Digital Signage Summit 2019

Paris Retail Week 2019

ISE 2020

Digital Signage-Konferenz Conference for Digital Signage

Europäische Fachveranstaltung für den 360°-Handel European 360° retail event

Das Tor Europas zur globalen AV Branche European destination for the global AV industry

3. und 4. Juli 2019 München www.digitalsignagesummit.org

24. bis 26. September 2019 Paris Expo Porte de Versailles www.parisretailweek.com

11. bis 14. Februar 2020 Amsterdam RAI www.iseurope.org

Glory Innovation Forum 2019

Internet World Congress 2019

EuroShop 2020

Motto: Mensch, Maschine, Interaktion Hightech meets Cash Management

Kongress für den digitalen Handel Congress for digital commerce

Leitmesse für Handelstechnologie The World’s No. 1 Retail Trade Fair

2. bis 4. September Bonn www.gloryinnovation.events/de/forum/

23. und 24. Oktober 2019 München www.internetworld-congress.de

16. bis 20. Februar 2020 Messe Düsseldorf www.eurocis.com

DMEXCO 2019

Deutscher Handelskongress 2019

Internet World Expo 2020

Branchentreff für den Handel Retail World

Die E-Commerce Messe The E-Commerce Trade Fair

11. und 12. September 2019 Messe Köln www.dmexco.de

20. und 21. November 2019 Berlin www.handelskongress.de

10. und 11. März 2020 ICM München www.internetworld-expo.de

ECR Tag 2019

Viscom 2020

Zukunftstrends im Online- und Offline-Handel Future trends in online and offline commerce

Europas Fachmesse für visuelle Kommunikation Europe’s trade fair for visual communication

TradeWorld auf der LogiMAT 2020

18. und 19. September 2019 Congress Center Essen www.ecrtag.de

7. bis 9. Januar 2020 Messe Düsseldorf www.viscom-messe.com

Internationale Kongressmesse für digitales Marketing Digital Marketing Exposition & Conference

Kompetenz-Plattform für Handelsprozesse International Trade Fair 10. bis 12. März 2020 Messe Stuttgart www.logimat-messe.de / www.tradeworld.de

POS Technology 4/2019 • Mobile Computer / Mobile Devices • Vernetzte Technologien / Connected technologies • Digitalisierung / Digitalization • Loyalty Programme & CRM / Loyalty Programs & CRM • Filialkommunikation / Store communication • Inventurmanagement / Stocktaking management • Warenwirtschaft / ERP • Cloud Computing • Outsourcing • Omnichannel • Social Marketing • Betrugsprävention / Fraud Prevention

50 POS TECHNOLOGY 3 • 2019

• Bezahlen im Internet / Online Payment • Mobile Shopping

Special: Sicherheitstechnik / Safety technology

Erscheinungstermin / Publication date:  • Redaktionsschluss / Copy deadline:  • Anzeigenschluss / Advertisement deadline:  • Druckunterlagenschluss / Printing material deadline:  

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EUROPAS FÜHRENDE STRATEGIEKONFERENZ FÜR DIE DIGITAL-SIGNAGEUND DOOH-INDUSTRIE Customer Centricity in the Age of Personalisation and AI • PRÄSENTATIONEN

• WORKSHOPS

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digitalsignagesummit.org/europe

3-4 July 2019 Hilton Munich Airport Tickets und weitere Informationen: digitalsignagesummit.org/europe

A JOINT VENTURE OF:


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Fachmagazin für IT-Lösungen im Einzelhandel / Trade Magazine for IT-Solutions in Retail

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