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Ausgabe 5/2017 • • Oktober • • info@bauve.de • • www.bauve.de • • ISSN 1867 4801 • • Post-Nr. 05-17 POS

ISSN 1867 4801

Einzelverkaufspreis € 9,90

13. Jahrgang

Magazin für Ladengestaltung, Boden, Wand, Decke, Licht, Displays und Akustik

D-86807 Buchloe (Bayern)

Raum für

handwerklich anspruchsvolle

Bahnhofstraße 57

Produkte und Ideen Rosenthal Store, München

info@bauve.de

www.bauve.de

ZKZ-81245

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Seite/Page 12

Special Displays

Integrated Systems Europe

For a Perfect Product Presentation

The European Destination for the AV Industry

Seite/Page 26

Seite/Page 50

Für eine perfekte Warenpräsentation

Das Tor Europas zur globalen AV Branche


DRUCKLÖSUNGEN FÜR IHRE FERTIGUNGSPROZESSE 14. – 16. NOVEMBER 2017 MESSE MÜNCHEN

Digital / Inkjet / Siebdruck / Spezialdruck

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WWW.INPRINTSHOW.COM/GERMANY


Editorial

Anfassen und ausprobieren Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir leben in einer Zeit der permanenten Reizüberflutung. Auf dem Smartphone blinkt eine Push-Nachricht auf, wenn wir unsere E-Mails öffnen, werden wir von Werbeangeboten überflutet. Im Briefkasten warten täglich Dutzende Prospekte auf uns gelesen zu werden und in den Kaufhäusern und Einkaufscentern werden wir von bunt überhäuften Regalen fast erschlagen, die uns suggerieren, was wir alles brauchen und haben wollen. Weniger ist da oft mehr. Die Kunden sehnen sich in diesem Chaos nach Orientierung und Klarheit. Versuchen Sie in diesem Chaos Ihren Kunden einen Leitfaden zu bieten. Überzeugen Sie sie mit einer klaren Botschaft und gezielt eingesetzten Displays und Digital Signage Screens, die einzelne Produkte in den Vordergrund rücken. Nutzen Sie visuelle Kommunikation und stille Verkäufer und machen Sie das Produkt Ihren Kunden erlebbar. Laden Sie Ihre Kunden ein, an Touchscreens interaktiv in Ihre komplette Shopwelt einzutauchen. Lassen Sie Ihre Kunden Ihre Waren ausprobieren, anfassen, erleben. Der Point of Sale wird zum „Point of Experience“. Lassen Sie sie experimentieren, beispielsweise an einem großen Esstisch, an dem Gläser, Geschirr und Besteck immer wieder neu eingedeckt und ausgetauscht werden können, bis man die perfekte Kombination gefunden hat. Das ist Ihr großer Vorteil gegenüber den tausenden von Onlineshops. Sie bieten reale Erlebnisse, bei Ihnen verbindet der Kunde ein bestimmtes Produkt mit Emotionen, bei Ihnen kann er es erleben, greifen, fühlen, riechen. Das haben inzwischen auch die reinen Onlinehändler begriffen, die mittlerweile den umgekehrten Weg gehen, nämlich in den stationären Handel. Eben weil emotionale Shopping-Erlebnisse hier viel besser zu transportieren sind. Und so wird der stationäre Einzelhandel mit einer gut durchdachten Produktpräsentation, einer stringenten Strategie und einem klaren Fokus auf seine Zielgruppe auch immer überleben.

Touch and Try

VIII INTERNATIONAL EXHIBITION OF EQUIPMENT, TECHNOLOGY AND SERVICES FOR RETAIL

Dear Readers, We live in a time of permanent over-stimulation. A push message flashes on the smartphone, our inboxes are flooded with ads. Dozens of leaflets clog our mailbox on a daily basis and want to be read, and in the department stores and shopping centers, we are struck by colorful, cluttered shelves that suggest what we supposedly need and want. But less is often more. Amongst this chaos, customers long for orientation and clarity. Try to provide your customers with a guide in this chaos. Convince them with a clear message and targeted displays and digital signage screens that take individual products to the fore. Use visual communication and silent sales assistant. Invite your customers to interactively interact with your entire shopping world using touch screens. Let your customers try out, touch, experience. Turn the point of sale into a point of experience. Let them experiment, for example, on a large dining table where glasses, tableware, and cutlery can be rearranged and replaced until they find the perfect combination. This is your big advantage over the thousands of online shops. You can offer real experiences, with you, the customer connects a certain product with emotions, they can experience it, touch it, feel it, smell it. In the meantime, pure online traders have also come to grips with this and are now going in the other direction by placing their products in retail stores. Precisely because emotional shopping experiences can be provided much better in real life than in a virtual world. And that is also the reason why the stationary retail will always survive, with well thought out presentations of goods, following a stringent strategy, and having a clear focus on the target group. Herzlichst / Sincerely

EXHIBITIO

EXHIBITION & CONFERENCE

15-16 November EXPO XXI, Warsaw, Poland

Flat-Track Stromführung 24 V - Bringen Sie Licht in jedes Verkaufsregal Mit 3,2 bis 3,5 mm Aufbauhöhe lässt sich Flat-Track schnell für alle gängigen Regalsysteme nachrüsten. Dank Magnethalter oder mittels Klebestreifen kann Flat-Track werkzeuglos auf jede Metall-, Holz-, Glasoder Spiegelrückwand angebracht werden. Ermöglicht die perfekte Ausleuchtung in Verbindung mit 24V Hera-Leuchten

Die wesentlichen Vorteile auf einem Blick:

› Einfache, werkzeuglose – dadurch zeitsparende – Installation (Magnet oder Klebebefestigung)

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Tamara Syptroth Leitung „POS-Ladenbau” ts@bauve.de

2017

(vorhandenen) Regale Ideal zur Beleuchtung von Metall-, Holz- und Glasböden u. v. m. Passend für alle gängigen Regalsysteme Flexible und nahezu unsichtbare Anordnung der Stromabnehmer Erhältlich in 2 Standard-Längen (1200, 2000 mm), individuell kürzbar Systemleistung bis maximal 120 W Erhältlich in 2 Standard-Farben (RAL 9006, RAL 9010), Sonderfarben auf Anfrage ®

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Inhaltsverzeichnis/Contents

Ausgabe 5/2017 • • Oktober • • info@bauve.de • • www.bauve.de • • ISSN 1867 4801 • • Post-Nr. 05-17 POS

www.lamp83.de

13. Jahrgang Einzelverkaufspreis € 9,90 ISSN 1867 4801

POS-Ladenbau Oktober 5/2017

Magazin für Ladengestaltung, Boden, Wand, Decke, Licht, Displays und Akustik

D-86807 Buchloe (Bayern)

Raum für

handwerklich anspruchsvolle

Produkte und Ideen

Bahnhofstraße 57

FACELIFT

FUNKTION | DESIGN | INNOVATION DIE NEUE DIMENSION DER SHOP- UND PRODUKTBELEUCHTUNG.

Raum für handwerklich anspruchsvolle Produkte und Ideen Special Experiences and Inspirations

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Seite/Page 12

ZKZ-81245

■ Titelthema/Cover Topic

Rosenthal Store, München

www.bauve.de

mit track in adapter

info@bauve.de

Raum für handwerklich anspruchsvolle Produkte und Ideen ■ Rosenthal Store, München

R-FLEX V.3.0

Special Displays

Integrated Systems Europe

Für eine perfekte Warenpräsentation

Das Tor Europas zur globalen AV Branche

For a Perfect Product Presentation

The European Destination for the AV Industry

Seite/Page 26

Seite/Page 50

Ausgabe Oktober 2017

Rosenthal Store, München

■ Editorial/Editorial

■ Firmen-/Produktpräsentation Company-/Product Presentation

Anfassen und Ausprobieren

3 Agrob Buchtal

Touch and Try

24

Wie man sich kleidet …

■ Pinnwand/Bulletin Board Brancheninsider/Branches Insider  Produktneuheiten/New Products 

How to dress …

6 10

■ Special/Special Displays & Digital Signage

■ Objektberichte/Property Features

26

Für eine perfekte Warenpräsentation For a perfect product presentation

Rosenthal Store, München

12

Raum für handwerklich anspruchsvolle Produkte und Ideen Special Experiences and Inspirations

Eduard’s, Stuttgart

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Shopping-Genuss der besonderen Art Shopping Enjoyment of a special Kind

Sneaxs, Lübeck

20

„Turnschuhkultur“ im Industrial Look “Sneaker Culture” with an Industrial Look

w e lt r e k o r d !

■ Impressum Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG, Bahnhofstr. 57, D-86807 Buchloe

ISSN 1867-4801 (POS-LADENBAU) Kurzcharakteristik: POS-LADENBAU ist ein deutsch- und englischsprachiges Fachmagazin für die Planung, Ausstattung und Einrichtung des Point of Sale mit Geschäften und Filialen im gehobenen Segment. Die Leser sind Entscheider in den Zentralen der Laden- und Kettenbetreiber, pri­ vate Handelsgeschäfte, Architekten, Planer, Einrichter und Bauherren. Besonderes Highlight im POS-LADENBAU sind die attraktiven Objektberichte. Langfristig positioniert sich POS-LADENBAU als Sprach­rohr der Ladenbauer und Innenarchitekten am POS und im Handel.

... für die größte Pendelleuchte (Ø 12,1 m), eine Maßanfertigung der Marke Spectral

Spectral – eine Marke der RIDI Group www.spectral-online.de

Short Information: POS-LADENBAU is a trade magazine published in German and English that addresses planning, fitting, and interior design at the point of sale for upmarket stores and retail chains. The readers are the decision makers in the headquarters of shops and chain operators, private retailers, architects, planners, installers and builders. Attractive object reports are a special feature of the magazine. In the long term, POS-LADENBAU acts as the mouthpiece for store builders and interior designers at the POS and in retail.

Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-1 00 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de Geschäftsführerin: Verlagsleitung: Ines te Heesen Hannelore Syptroth Leitung POS-LADENBAU/Medienberatung: Tamara Syptroth, E-Mail ts@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-1 20, Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-1 00 Redaktion: Tamara Syptroth, Carolin Kober E-Mail redaktion-lb@bauve.de, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-1 20 Schlussredaktion: Tanya Quintieri E-Mail redaktion-lb@bauve.de, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0 Satz/Layout/Grafik: Nicoletta Edwards, E-Mail ne@bauve.de Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-1 20 Druck/Vertrieb: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-1 00, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04


dlv - Netzwerk Ladenbau e.V.

Mitglied im dlv Koellikerstr. 13, 97070 Würzburg Postfach 5920, 97009 Würzburg www.ladenbauverband.de

Tel.: +49 931 35292-0, Fax: +49 931 35292-29 info@netzwerk-ladenbau.de, www.netzwerk-ladenbau.de

■ Praxisberichte/Practice Reports

■ Verbandsnachrichten Association News

Smart Shelf

Die dlv-Ladenbautagung 2017 in München wird unterstützt von:

40

Effektive Lösungen gegen Ladendiebstahl und

Tag des Norddeutschen Handels

Bestandslückenmessung

Nachhaltigkeit – wie steht’s mit der Moral?

52

Effective solutions to prevent shoplifting

Sustainability: What’s up with the Morale on the Shelf?

and out-of-stock

dlv – Netzwerk Ladenbau 

53

Investitionen im Ladenbau weiter auf hohem Niveau

■ Fachbeiträge/Expert Contributions Digitalisierung von Innenräumen 

Investment in shop-fitting continue at a high level

42

Baustelle 4.0: Begehung aus der Ferne

■ Messen und Veranstaltungen Fairs and Events

Construction Site 4.0: Monitor Sites Remotely

Integrated Systems Europe Oberflächen für Shop-Design 

44

Ausdrucksstarke Oberflächen mit Designtechniken

50

Das Tor zur AV-Branche The European Destination for the global AV Industry

Expressive Surfaces with Design Techniques

Deutscher Handelskongress 2017 54 und Retail World 2017 Retail Design Collective Show, InPrint 2017, LuxLive, INDEX Dubai

von Stefan Folk

■ Interview/Interview POS Digitalisierung

46

■ Rubriken/Rubrics

Stiller Verkäufer am POS Silent Sales Assistant at the POS

Impressum/Imprint

mit Frank Brunnée

Musikkonzepte am POS

48



4

Veranstaltungskalender Event Calendar

58

mit Stefan Gill

Termine/Outlook

58

Bildnachweis und Illustrationen: Rosenthal GmbH (Titelfoto), IMCo (S. 40-41), Deutsche Telekom (S. 42-43), Lloyd Shoes (S. 46-47), Mood Media (S. 48-49), Integrated Systems Europe (S. 50-51)

Leserzielgruppen: Leserzielgruppen sind Entscheider in den

Markenbildung mit Musik Building a brand with music

Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte gibt es keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Verwendung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der in POSLADENBAU ver­öffentlichten Beiträge ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der Werbung, für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen, Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt. Titel: Der Titel POS-LADENBAU ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo und den Titel anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei Nichtbeachten wird Schadenersatz geltend gemacht.

Zentralen der Laden- und Kettenbetreiber, private Handelsgeschäfte, Architekten, Planer, Einrichter und Bauherren. Abonnements: abo@bauve.de, Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0 Abonnementpreise (Inland): € 44,- inkl. 7% USt. und Versandkosten (Einzelverkauf € 9,90 inkl. 7% USt. zzgl. Versandkosten) Abonnementpreise (Ausland): € 44,- exkl. USt. zzgl. € 18,50 Versandkosten und € 12,50 Bankspesen* (Einzelverkauf € 9,90 exkl. USt. zzgl. Versandkosten und Bankspesen) (* in Nicht-Euro-Ländern) Gültige Anzeigenpreisliste: Vom 01.01. - 31.12.2017 Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres schriftlich gekündigt wird.


Pinnwand

Brancheninsider

Bäro www.baero.com Nach fünf Jahrzehnten frischer denn je

Bäro, der Lichtpartner des Handels, begeht in diesem Jahr das 50. Firmenjubiläum – und blickt optimistisch in die Zukunft. Im Oktober 1967 gegründet, blickt Bäro, führender und weltweit aktiver Spezialist in den Bereichen Retail Lighting und Clean Air Technologies, auf ein halbes Jahrhundert Firmengeschichte zurück – seit 2004 mit dem Ehepaar Dr. Sandra von Möller und J. Manuel von Möller als Eigner und Geschäftsführer. Ihre Strategie: Neue Technologien und anspruchsvolles Design sichern Bäro eine nachhaltige Perspektive. Alles begann vor 50 Jahren mit einer Idee: Lebensmittel so zu beleuchten, dass man ihnen ihre Frische und Qualität ansieht. Heute beleuchtet Bäro individuelle Geschäfte ebenso wie Großmärkte und Ladenketten, handwerkliche Lebensmittel ebenso wie Nonfood-Produkte, Textilien oder technische Artikel. Die LED hat die Lichtbranche revolutioniert. Bäro bietet nicht nur Leuchten mit unterschiedlichsten Bauformen, Leistungsstufen und Lichtverteilungen, sondern auch eine breite Auswahl an LED-Spektren speziell für den Handel: von Standardlichtfarben über farbintensivierende Lichtfarben bis zu warenspezifischen Lichtfarben, etwa für Fleischwaren, Brot und Gebäck, Fisch oder Obst. Doch Bäro ist nicht nur kompetenter Servicepartner in der Retailbeleuchtung, sondern auch selbst eine starke Marke. Das unterstreicht die Auszeichnung als „Winner“ beim German Brand Award ’17. So präsentiert sich Bäro heute, 50 Jahre nach Gründung, frischer denn je: Ein Unternehmen, das zugleich bodenständig und weltoffen ist, das die langfristige Perspektive des Familienunternehmens mit der Schnellig-

Bäro

keit einer modernen Netzwerkstruktur verbindet. Dafür steht ein Management, das Werte wie Vielfalt und Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft gemeinsam mit seinen Mitarbeitern lebt.

Fresher than ever after five decades

This year the retail lighting partner Bäro is celebrating its 50th anniversary – and the company is looking to the future with optimism. Founded in October 1967, Bäro, a leading specialist in the fields of retail lighting and clean air technologies with global operations, can look back on half a century as a family-owned company – since 2004 with the married couple Dr Sandra von Möller and J. Manuel von Möller as the owners and managers. Their strategy: new technologies and a superior design secure good long-term prospects for Bäro. Everything started 50 years ago with an idea: offering lighting for food products that makes their freshness and quality visible. Today, Bäro luminaires illuminate premises ranging from individual stores to wholesale mar-

kets, chain stores, small traders in the food sector and also non-food products, textiles and technical products. LEDs have revolutionised the lighting industry. Bäro not only offers luminaires with all kinds of different designs, power ratings and light distribution patterns, but also a wide range of LED spectrums especially for retail applications: from standard light colours to colour-intensifying and product-specific light colours, for example for meat products, bread and bakery products, fish or fruit. But Bäro is not only an expert service partner for retail lighting, it is a strong brand itself. This is demonstrated by the “Winner” distinction received at the German Brand Award ’17. 50 years after the foundation of the company Bäro’s presentation is now fresher than ever: a company that is down-to-earth and open-minded at the same time, that combines the long-term prospects of a family-owned company with the speed of a modern network structure. Both management and staff are committed to values such as diversity and responsibility for the environment and society.

Schwitzke & Partner www.schwitzke.com

Alle Angaben laut Hersteller

Tina Jokisch erweitert die Führungsebene der Retail-Architekten

Schwitzke GmbH

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POS-Ladenbau ■ 5 • 2017

Seit August dieses Jahres gehört Patricia Tina Jokisch zur Geschäftsführung von Schwitzke & Partner. Damit führt sie gemeinsam mit Richard Wörösch die rund 65 Mitarbeiter des international tätigen Tochterunternehmens der Schwitzke Gruppe. Die gebürtige Düsseldorferin ist seit dem Jahr 2005 Teil des Teams und leitete bisher sechs Jahre lang eine eigene Abteilung. Wörösch trat 2000 als Abteilungsleiter in das Unternehmen ein und ist seit 2008 in der Geschäftsführung. Das neue Duo


www.project-floors.com

bringt ein umfassendes Marken-Know-how, exzellente Zielgruppenkenntnisse und eine fundierte Branchenexpertise mit, die es durch die langjährige Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kunden gewonnen hat. Kosmopolitische Erfahrungen und Blickpunkte sammelte Tina Jokisch bereits in ihrem Studium der Innenarchitektur, das sie an der Parsons School of Design in New York absolvierte. Nach ersten Schritten im Retail-Design bei diversen New Yorker Architekturbüros, zog es sie vor zwölf Jahren zu Schwitzke. Als Abteilungsleiterin führte sie seit dem Jahr 2011 ein eigenes Team mit Fokus auf der Entwicklung und Umsetzung innovativer Retail-Konzepte, die branchenweit Beachtung fanden. Viele davon wurden mit deutschen sowie internationalen Preisen ausgezeichnet – so zum Beispiel Manufactum, Ludwig Beck und Douglas. „Wir freuen uns, die neue Geschäftsführerposition mit einer langjährigen Mitarbeiterin besetzen zu können, die unsere Kultur, Vision sowie die strategischen Ziele der Schwitzke Gruppe teilt“, so Karl und Klaus Schwitzke, die das Unternehmen seit fast 30 Jahren als geschäftsführende Gesellschafter leiten. „Unsere Zielsetzung ist es, unseren Kunden zu helfen, erfolgreich zu sein – sowohl national als auch international. Mit einem umfassenden Dienstleistungsportfolio, von der Markenentwicklung bis hin zur schlüsselfertigen Umsetzung von Retail-Konzepten.“

Tina Jokisch new Managing Director at Retail Architect

Since August this year, Patricia Tina Jokisch has been a member Schwitzke & Partner’s management board. Together with Richard Wörösch, she manages a team of 65 employees at the internationally active subsidiary of Schwitzke Group. Ms Jokisch, who was born in Düsseldorf, has been a member of the Schwitzke team since 2005; before her promotion to Managing Director, she acted as department head in the company for six years. Mr Wörösch entered the company as department head in 2000 and has been a member of the management board since 2008. Between them, the two managing directors have comprehensive brand know-how, excellent knowledge of target groups, and well-founded expertise in the retail sector thanks to many years’ cooperation with national and international clients. Tina Jokisch gained her first cosmopolitan experience and perspective during her Interior Design studies at Parsons School of Design in New York. After some initial steps in retail design at various architecture offices in New York, she moved back to Germany and joined Schwitzke twelve years ago. During her time as department head since 2011, she led her own team with a focus on the design and implementation of innovative retail concepts that attracted interest throughout the sector. Many concepts were awarded national and international prizes – for instance the concepts developed for Schwitzke’s clients Manufactum, Ludwig Beck, and Douglas. “We are pleased to fill the position of managing director with a longtime employee who understands and shares our company culture, vision, and strategic goals,” say Karl and Klaus Schwitzke, who have been in charge of the group of companies as Managing Partners for almost 30 years. “Our aim is our clients’ success – nationally and internationally. To this end, we offer a comprehensive service portfolio, from brand development all the way to the turnkey-ready implementation of retail concepts.”

Geschmackvoll präsentieren. Individuell gestalten. LVT-Designbodenbeläge von PROJECT FLOORS.


Pinnwand

Brancheninsider

KMLS Group www.kmls.de Energieeffizienz: Einsparungen in Millionenhöhe

OBI, einer der führenden Retailer in der europäischen Baumarkt- und Heimwerkerbranche, hat in Zusammenarbeit mit der auf Dienstleistungen rund um Energieeffizienz spezialisierten Hamburger KMLS Gruppe den Stromverbrauch um 31 Prozent und den Gasverbrauch um bemerkenswerte 15 Prozent gesenkt. Die Hamburger KMLS Gruppe, ein Dienstleister, der gewerbliche Großverbraucher aus Handel, Dienstleistung und Logistik mit Maßnahmen unterstützt, die die Energieeffizienz steigern, berichtet von beeindruckenden Ergebnissen in Sachen Energiekostenminimierung in DIYMärkten von OBI in Deutschland und im europäischen Ausland. Die Zusammenarbeit zwischen KMLS und OBI besteht seit 2012. Ziel der Partnerschaft war und ist es, die Energiekosten nachhaltig zu optimieren. Die KMLS Gruppe übernimmt dabei sowohl die technischen als auch die betriebswirtschaftlichen Maßnahmen zur Energiekostenoptimierung in Abstimmung mit OBI. Die Vorteile: Realisierung hoher Einsparpotenziale mit einem schnellen Return on Investment (ROI/ Payback), flächendeckende Präsenz vor Ort durch eigene Techniker, Umsetzung durch eigene Spezialisten mit Verständnis von allen angesprochenen Gewerke. „Das Programm zur Energiekostenoptimierung bei OBI folgte einem klar strukturierten Vorgehen, das sich bei unseren zahlreichen Kunden aus Handel, Dienstleistung und Logistik immer wieder aufs Neue bewährt hat“, berichtet KMLS-Geschäftsführer Pablo Theux. Ergebnis: Über 90 Projekte im Bereich MSR-Steuerung wurden umgesetzt und über 120.000 Leuchtstofflampen und 5.000 Hallentiefstrahler gegen neue

KMLS Group

OBI, one of the leading retailers in the European DIY sector, has cut the electricity consumption by 31 percent and gas consumption by remarkable 15 percent with the collaboration of the Hamburg based KMLS Group who specialises in services revolving around energy efficiency. The Hamburg based KMLS Group, a service provider who supports commercial bulk customers from the retail, service and logistics sector with energy efficient measures, reports impressive results on the minimisation of energy costs in OBI DIY stores in Germany and in European countries. The cooperation between KMLS and OBI started in

2012. The aim of the partnership was and is to optimise energy costs sustainably. The KMLS Group adopts technical as well as managerial measures to optimise energy costs in coordination with OBI. The benefits: realisation of high savings potentials with a fast Return on Investment (ROI/Payback), nationwide onsite presence by own technicians, implementation by own professionals with an understanding of all addressed trades. “The programme to optimise energy costs at OBI followed a clearly structured approach that has proven its worth again and again among our numerous customers from the retail, service and logistics sector,” reports KMLS managing director Pablo Theux. Result: More than 90 projects in MSR control were implemented and more than 120,000 fluorescent lamps and 5,000 high bay downlighter were replaced with new LED products. In total, more than 1,000 individual measures were put into effect in 300 stores. The power consumption was reduced by 31 percent and the gas consumption by 15 percent. As a result, OBI was able to cut energy costs by many million Euros.

wir die Zukunft von Ladengeschäften im Zeitalter des Online-Handels aktiv gestalten“, sagte Ulrich Eisele, Geschäftsführer von Osrams Fluxunit. Osram kooperiert bereits erfolgreich mit den Eidgenossen. In der vor knapp zwei Jahren gestarteten Zusammenarbeit liefert Osram über sein internes Start-up Einstone sogenannte Beacons, während beaconsmind dazu maßgeschneiderte Software anbietet. Einstone-Beacons für ortsbasierte Dienste sind intelligente Funksender, die in die Lichtinstallation integrierbar sind. „Die Kundenansprache über das Smartphone er-

fährt hohe Akzeptanz bei den Nutzern und führt zu einer gesteigerten Kaufbereitschaft. Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Partnerschaft mit Osram im Zuge der Beteiligung jetzt zu vertiefen“, sagte Max Weiland, Chief Executive Officer von beaconsmind. „Zusammen haben wir bereits gezeigt, dass unsere intelligente Einzelhandelslösung den Umsatz von Geschäften prozentual zweistellig steigern kann“, ergänzte Christoph Peitz, Direktor von Osrams globalem Einstone-Geschäft. Eine personalisierte Kundenansprache, detaillierte Analysen und die Verknüpfung der

LED-Produkte ausgetauscht. Insgesamt wurden über 1.000 Einzelmaßnahmen in 300 Märkten realisiert. Der Stromverbrauch wurde um 31 Prozent und der Gasverbrauch um 15 Prozent gesenkt. Damit konnte OBI die Energiekosten um mehrere Millionen Euro senken.

Energy efficiency: Millions of financial savings

Osram www.osram.de

Alle Angaben laut Hersteller

Osram beteiligt sich am Handels-Softwarespezialisten beaconsmind

Osram beteiligt sich am Schweizer Unternehmen beaconsmind. Über seine Venture-Capital-Einheit Fluxunit hält der Lichtkonzern künftig eine strategische Minderheitsbeteiligung an dem Start-Up, das intelligente Software für den Einzelhandel anbietet. Die Software ermöglicht Händlern unter anderem eine personalisierte Kundenansprache. Die Fluxunit unterstützt und entwickelt sowohl interne als auch externe Start-ups. „beaconsmind passt sehr gut zu Osram. Gemeinsam können 8

POS-Ladenbau ■ 5 • 2017


Verkaufskanäle von Einzelhändlern, Modemarken und Einkaufszentren sind Basis der innovativen Lösung. Kunden können vor Ort zum Beispiel mithilfe der jeweiligen MarkenApp über für sie interessante Angebote informiert und über Treue-Programme angesprochen werden. Offline-, Online- und mobile Daten werden dabei intelligent verknüpft und dem Händler verfügbar gemacht. So kann dieser sein Produktportfolio sowie seine Kundenkommunikation und damit letztlich das Einkaufserlebnis optimieren.

Osram acquires a stake in the retail software specialist beaconsmind

Osram acquires a stake in the Swiss company beaconsmind. Via its venture capital unit, Fluxunit, the lighting company has gained a strategic minority interest in the start-up that offers smart software to retailers, enabling a personalized approach to customers. Fluxunit supports and develops both internal and external start-ups. “beaconsmind is a very good fit with Osram,” said Ulrich Eisele, the Managing Director of Osram’s Fluxunit. “Work-

Osram

ing together, we can actively shape the future of the stationary store business in this age of online retailing.” Osram is already successfully collaborating with the Swiss company. In a partnership initiated about two years ago, Osram‘s internal start-up Einstone supplies intelligent beacons, while beaconsmind provides the customized software for them. Einstone beacons for site-based services are smart transmitters that can be integrated into light installations. “The sales approach via smartphone is really popular with users and has boosted consumers’ willingness to spend money,” said Max Weiland, the Chief Executive Officer of beaconsmind. “We are really excited to expand our successful partnership with Osram with this investment.” “We have

already demonstrated together that our smart retail solution can generate double-digit gains in stores’ sales,” added Christoph Peitz, the Director of Osram’s global Einstone business. The foundation of the innovative solution is formed by a personalized approach to customers, detailed analysis and the linking of sales channels at retail stores, fashion brands and shopping centers. With the help of individual brand apps, customers can be informed on site about interesting deals and learn about loyalty programs. Offline, online and mobile data are intelligently joined and provided to the retailer. With this information in hand, the retailer can optimize his or her product portfolio, customer communications and, ultimately, the shopping experience.

DIE PFLEIDERER DESIGNKOLLEKTION 2017-2020 Hunting the Precious Metal

All in all five display solutions of STI Group were awarded at the POPAI D-A-CH Awards. Receiving golden POPAI Indian was Entdecken Sie unsere Dekore und Strukturen – the Leibniz Keks’n CreaminPOS campaign. Silver went unterteilt 11 anwender freundliche und to the premium permanent display for Signal White Now Touchauf from Unilever, inspirierende Farbwelten, basierend modernen Interieur-Trends. while the innovative miniLebensstilen oven for und PowerBar’s direct mail packaging won bronze. The DisHonored 2 launch standee also received a bronze Indian for capturing the imaginations of video game fans. A particular highlight was being awarded in the sustainability category for the Easy Coat display. This concept was used for the first time to present the Wrigley brand in the cash & carry sector. It enables the display base and body to be cut from a single sheet of corrugated board, and results in a massive 40-percent saving in material use. Clever folds give the final display a premium look, with print on its inside surfaces, at no extra cost. Living Sorrento’s Finest New Home © Concept Design & Construction Viy Pty Ltd

www.pfleiderer.com

INSPIRATIONS CLOSE TO YOU


Pinnwand

Produktneuheiten

Ridi Leuchten www.ridi.de Vom Quadrat zum Kreis – die Kunst des Designs

Verschiedene Lichtfarben, Ausstrahlwinkel, attraktive Lichtstrompakete und nicht zuletzt die Effizienz sowie die Möglichkeit zum schnellen Wechsel oder Tausch der Lichtmodule tragen zur optimalen Warenpräsentation bei. Zusammen mit dem bekannten Büro Blocher Partners entwickelt Ridi ein System, das all diesen Anforderungen gerecht wird. Die Strahler Cirqua, die durch ihre prägnante Form die Namensgeber sind, stehen im Kernpunkt. Die Anbaustrahler können beliebig in der Stromschiene eingesetzt werden. Die Einbaustrahler haben flexible Ausstrahlwinkel und sind um 360° drehbar. Die Strahler sind mit COBModulen und Reflektoren ausgerüstet.

From square to circle – the art of design Various luminous colours, angles of illumination, appealing luminous flux packages and last but not least efficiency as well as being able to quickly change or replace lighting modules contribute to the optimal presentation of merchandise. In cooperation with the well-known architects and interior designers, Blocher Partners, Ridi develops a system that meets all of these requirements. The Cirqua Spotlights, which are so named due to their concise shape, are the key element. The surface-mounted spotlights can be arranged in any fashion in the lighting tracks. The recessed spotlights have flexible beam angles and can be rotated by 360°. The spotlights are equipped with COB modules.

Ridi Leuchten

EllaFashion www.ellafashion.com Automatische Preisanpassung

In einem Pilotprojekt testet Hema in den Niederlanden gerade die EllaFashion Solution. Das digitale Preisetikettensystem macht es möglich, die Preise im Online- und Offline-Handel synchron zu halten. Aktionen, wie ein Flash Sale, können mit einem Knopfdruck ausgeführt werden. „Wir haben über 4.000 Produkte mit den digitalen Hangtags von EllaFashion ausgezeichnet und sind begeistert. Das System ermöglicht es uns, in Zukunft Preisanpassungen automatisiert vorzunehmen“, erklärt Evert de Boer, Shop-Betreiber von Hema in Noordwijk.

MariElla Labels Oy

Automated Price Adjustment Netherlands-based Hema is currently piloting the EllaFashion Solution. The digital price tag system synchronises online and offline prices. Campaigns like flash sales are activated with the push of a button. “We have tagged over 4,000 products with the digital pricing solution by EllaFashion and are very impressed. We implemented the system in three days and it allows us to automate future price adjustments so that our sales team can fully focus on customers”, explains Evert de Boer, who runs a Hema shop in Noordwijk.

Regiolux www.regiolux.de

Alle Angaben laut Hersteller

Perfekte Lichtfarben für Shop und Retail

Die neuen LED-Strahlerserien emphara und spotty von Regiolux bieten mit unterschiedlichen Lichtfarben vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Shop und Retail, um Produkte und Marken effektvoll zu inszenieren. Verschiedene Ausstrahlungswinkel, maßgeschneiderte Lichtstrompakete, hohe Effizienz und eine gute bis sehr gute Farbwiedergabe (CRI 80 + 90) sorgen für eine gelungene Warenpräsentation im richtigen Licht. Die perfekte Ergänzung ist der Strahler spotty im ähnlichen Design, der mit kleiner Bauform für prägnante Akzente sorgt. 10

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Perfect light colours for shop and retail With their range of different light colours, the new emphara and spotty LED spotlight series from Regiolux offer a wide range of application options in shop and retail environments, enabling products and brands to be staged effectively. Different beam angles, tailor-made luminous flux packages, high efficiency and good to excellent colour rendering (CRI 80 + 90) ensure successful goods presentation in the right light. This is perfectly supplemented by the spotty spotlight in a similar look, the small design of which ensures striking accents.

Regiolux


Hans Boodt Mannequins www.hansboodt.com Verspielte Eleganz: Zoë Popcandy Kollektion

Der internationale Schaufensterpuppen-Designer und Produzent Hans Boodt Mannequins hat es sich zur Aufgabe gemacht, die außergewöhnliche Modewelt stetig weiterzuentwickeln – mit der Zoë Popcandy-Kollektion. Zoë hat einen puppenähnlichen Charme, ein Mädchen mit einem einzigartigen Look. Zart und heiter, aber gleichzeitig voller Zuversicht. Ihre langen Beine und eleganten Arme geben ihr eine starke und kraftvolle Haltung. Stark aber verletzlich haben sie eine grafische Symmetrie, die absolut fesselnd ist. Setzen Sie Zoë in der popcandy Welt ein und sie wird einen spielerischeren und jungen Blick bekommen. Die farbenfrohen Oberflächen in Kombination mit den kontrastierenden Lippen verleihen Zoë ein lustiges und süßes Aussehen. Endlose Möglichkeiten.

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Hans Boodt Mannequins

Playful elegance: Zoë Popcandy collection International mannequin designer and producer Hans Boodt Mannequins is on a mission to constantly take the extraordinary world of fashion a stylish step further. That’s what they will do once again by presenting their Zoë Popcandy collection. Zoë has a dolllike charm, a girl with a unique look. Petite and serene, but at the same time full of confidence. Her sky-high legs and long and elegant arms give her a strong and powerful attitude. Strong but vulnerable, they have a graphical symmetry that’s absolutely captivating. Put Zoë on display in the popcandy world and she will get a more playful and young look. The colorful finishes in combination with the contrasting lips give Zoë a fun and sweet appearance. Endless possibilities.

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Raum für handwerklich anspruchsvolle Produkte und Ideen Rosenthal feiert Store-Wiedereröffnung in München. Im Mittelpunkt: besondere Erlebnisse und Inspirationen

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Objektbericht

Rosenthal Store, München

Der Store lädt zu besonderen Erlebnissen wie etwa Design- oder Kochworkshops ein / The store invites interested participants to take part in unusual experiences such as design and cooking workshops

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A

m 5. Oktober feierte der Rosenthal Store München seine Wiedereröffnung in den neuen Räumlichkeiten eines denkmalgeschützten Altbaus. Auf über 300 Quadratmetern und zwei Etagen präsentiert Rosenthal darin Objekt-Design und Interior-Innovationen. Das Besondere: Der Store lädt zu außergewöhnlichen Erlebnissen wie etwa Design- oder Kochworkshops ein und deckt mit den Marken Rosenthal, Rosenthal meets Versace, Thomas, Arzberg, Sambonet und Paderno nicht nur das große Markenspektrum der Arcturus Gruppe mit Blick auf Porzellan, Glas oder Edelstahl ab, sondern bietet auch Kollektionen für jeden Wohnbereich. Von Sofas über Tische, Stühle, Leuchten bis hin zu Töpfen, Küchenhelfern und einer Concept Kitchen finden sich zahlreiche handwerklich anspruchsvolle Produkte. Aber auch Gaumen und Auge kommen auf ihre Kosten: Im lichtdurchfluteten Inneren des Stores, das von dem deutschen Designer Kilian Schindler gestaltet wurde, dominieren zarte Nude-Töne, die von Rosé bis Grau reichen und von Messing, Beton, Holz und Glas zeitgemäß durchbrochen werden. Das Spiel matter und glänzender Flächen nimmt Bezug auf die Fertigung von Porzellan, das es ebenfalls in matter Biskuit-Optik und mit glänzender Glasur gibt.

Erlebnisbereiche inspirieren die Kunden

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Unterschiedliche Erlebnisbereiche führen und inspirieren die Kunden. Im Erdgeschoss

etwa zeigt der Bereich Style Guide die aktuellen Farb- und Interior-Trends. Eine Flower Pop Up Corner bietet ausgesuchte Pflanzen an. Auch mit Blick auf das stilvolle und passende Befüllen der extravaganten Rosenthal Vasenobjekte offeriert der Store eine außergewöhnliche Lösung: Jede Vase kann mit einem passenden Blumengutschein gekauft werden. Eine raffinierte Auswahl an Schnittblumen liefert dazu die beste Inspiration. Während feine Food-Produkte ausgesuchter Manufakturen, wie etwa Trüffel, Marmeladen, Gewürze, Öle oder bayerischer Gin, für Verlockungen sorgen, lädt das Rosenthal Kunden-Café zum Verweilen und Genießen feiner Espresso- und Kaffeesorten ein, die es für Zuhause auch zu kaufen gibt.

n Auf

einen Blick

Rosenthal Store, München Verkaufsfläche: 300 m2 Etagen:

2

Bauzeit:

6 Monate

Sortiment: Objekt-Design und Interior-Innovationen

Eröffnung:

Oktober 2017

Innenarchitekt: Rosenthal GmbH Bildrechte: Rosenthal GmbH

Zum Ausprobieren und Anfassen Im sogenannten Living Space zeigt Rosenthal ausgewählte Stücke der eigenen Möbelkollektion, die in zahlreichen Stoffund Ledervarianten angeboten werden und von dem Designer-Duo Diana und Emmanuel Dietrich sowie Sebastian Herkner entworfen wurden. In der oberen Etage stehen vor allem Kochen, Servieren und Dinieren im Mittelpunkt. Funktional, jung und trendy zeigt sich der Bereich Concept Kitchen mit Showküche, praktischen wie funktionalen Küchenhelfern, auch aus dem Gastromiebereich, sowie großem Esstisch, der, immer wieder neu eingedeckt, Lust auf große wie kleine Dinner zu zweit oder mit der ganzen

Familie macht. Tastings, Kochvorführungen oder Workshops zeigen, wie schnell der Küchenzauber gelingen kann. Hier lassen sich zudem neben den passenden Schneidebrettern oder Gewürzmühlen auch feine Spülmittel, Küchentextilien oder Servietten von ausgewählten, jungen Designmarken entdecken. Heimtextilien, Kerzen, Geschenkpapier und ausgesuchte Spezialitäten runden das vielfältige Zusatzsortiment ab und wechseln je nach Saison und Thema. So wird der Einkauf im Rosenthal Store München zu einem immer wieder neuen und inspirierenden Erlebnis. n

Auf über 300 Quadratmetern präsentiert Rosenthal Objekt-Design und Interior-Innovationen / Rosenthal presents object design and interior innovations

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P

Objektbericht

Rosenthal Store, München

Funktional, jung und trendy zeigt sich der Bereich Concept Kitchen mit Showküche / The Concept Kitchen area is functional, young and trendy with its show kitchen

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Special Experiences and Inspirations Rosenthal celebrates store reopening in Munich Focal point

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n 5 October, the Rosenthal store in Munich celebrated its reopening in the new premises of a listed old building. Rosenthal presents object design and interior innovations there on over 300 square metres and two floors. As a special feature, the store invites interested participants to take part in unusual experiences such as design and cooking workshops and with the Rosenthal, Rosenthal meets Versace, Thomas, Arzberg, Sambonet and Paderno brands not only covers the large brand range of the Arcturus Group with regard to porcelain, glass and stainless steel but also offers collections for every living space. Numerous products of superior craftsmanship can be found, from sofas and tables, chairs and lamps to pots, kitchen utensils and a Concept Kitchen. And as if this wasn’t enough, the store is also a feast for the eyes and tastebuds: Subtle nude shades dominate in the light-flooded interior of the store designed by German designer Kilian Schindler and range from rosé to grey highlighted in contemporary style with brass, concrete, wood and glass. The interplay of matte and gloss surfaces makes reference to the manu-

facture of porcelain that is available in both a matte biscuit finish and with a glossy glaze.

Experience areas inspire customers Various experience areas are intended to guide and inspire customers. On the ground floor, for instance, the Style Guide area illustrates the current colour and interior trends. A Flower Pop-Up Corner offers sought-after plants. The store also offers an innovative solution with a view to the stylish and appropriate filling of the extravagant Rosenthal vase objects: Each vase can be bought with a matching flower voucher. A refined selection of cut flowers offers outstanding inspiration for this. While fine food products by selected manufacturers such as truffles, jams, spices, oils and Bavarian gin create enticement, the Rosenthal customer café invites customers to relax and enjoy a fine selection of coffees that can also be bought to take home.

Cooking, Serving and Diningroom In the “living space”, Rosenthal displays selected items from its own furniture collec-

tion that are offered in a large number of different fabric and leather variants and were created by the designer duo Diana and Emmanuel Dietrich as well as Sebastian Herkner. The focus of the upper floor is primarily on cooking, serving and dining. The Concept Kitchen area is functional, young and trendy with its show kitchen, practical and functional kitchen utensils including those from the catering area, and a large dining table that is set in different styles and will whet customers’ appetite for both small and large dinners for two or with the whole family. Tastings, cooking demonstrations and workshops illustrate how quickly the kitchen magic can work. Alongside the right chopping boards and spice grinders, fine washing up liquid, kitchen textiles and serviettes by selected young design brands also await discovery here. Household textiles, candles, gift wrapping paper and selected specialities round off the rich additional product assortment and vary according to season and theme. This ensures that shopping at Rosenthal’s Munich store is always a new and inspiring experience. n

www.tegometall.com

ELEFANTENSTARKE LÖSUNGEN

An der RetailShow 2017 in Warschau, vom 15-17. November 2017, definiert Tegometall die Standards. Lassen Sie sich an unserem neuen Stand D01 von unseren Ladenbau- und Lagerlösungen begeistern! Elefantenstarke Systeme und kundenspezifische Konzepte. Innovative, integrale Lösungen in traditioneller Produktqualität – auch für den Lebensmitteleinzelhandel. Ökologische Produktion und ökonomischer Einsatz an der Verkaufsstelle.

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Reservieren Sie sich die Zeit und besuchen Sie uns an der RetailShow. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Shopping-Genuss der besonderen Art Eduard’s – die gewinnbringende Symbiose von Geschäften und Gastro

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Objektbericht

Eduard’s, Stuttgart

Eingangsportal mit Logo und direktem Zugang zur Bar / Entrance with logo and direct access to the bar

ie Gastronomie in Shopping-Centern ist ein wichtiger Erfolgsfaktor gegenüber dem Online-Handel. Hier steht das Erlebnis im Vordergrund. Mit allen Sinnen. Viele Endverbraucher wählen den Einkaufsort sogar nach der Nähe, Ausrichtung und Qualität der Gastronomie. Der Kunde rundet hier sein Shopping-Erlebnis ab oder macht eine Pause, um dann weiter einzukaufen. Ist ein Gastro-Bereich vorhan16

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den, verweilt der Kunde deutlich länger im Center. Ein gut sortiertes Angebot an Food & Beverage kommt also allen Geschäften zugute.

Shopping-Center mit Flair und Story Das Dorotheenquartier in Stuttgart gehört zu den edleren Shopping Malls. Qualitäts-

marken aus Mode, Interior und Freizeit haben hier ihre Geschäfte. Auch die GastroBereiche wurden dementsprechend hochwertig und ästhetisch designt. Einer davon ist das Eduard’s. Benannt nach dem Breuninger-Gründer setzt die neue Lifestyle-Bar ein klares Statement im Viertel. Selbstbewusst und frisch interpretiert das Design ein Stück Geschichte und macht den Tresen wie in den Anfängen der Barkultur


Eduard’s, Stuttgart

zum Mittelpunkt des Geschehens. Ein bekanntes Innenarchitekturbüro aus Stuttgart entwickelte das Gastronomie-Design sowie Name plus Corporate Design der Bar und verantwortete die Ausführung. Schon von außen ist die Bar als solche unverkennbar: Kräftig und edel wie ein Glas Bulleit Burbon steht der massive Thekenkorpus in moderner Ausführung direkt am Eingang des Raumes. Kaum eingetreten, findet der Gast sich vor ihm wieder, den Bartender im Blickfeld, das erste Glas in der Hand. Die Theke erinnert in ihrer klaren Linienführung an den Counter in einem Geschäft. Die Oberflächen aus Kupfer und Holz sind blank poliert und edel. Überhaupt fügt sich die Bar harmonisch in das Konzept des Shopping Centers ein. Als Teil des Ganzen erfüllt sie ihre Aufgabe, den Center-Kunden zu regenerieren und zu unterhalten.

Lifestyle-Bar mit Premium-Blick Der schmale, fünf Meter hohe Raum ist ein charakterisierendes Merkmal des Eduard’s. Gefasst durch eine Glas- und gegenüberliegende Mauerfassade wird das Lokal in einen vorderen hellen und rückwärtigen dunklen Bereich unterteilt – ein Konzept für Tag und Nacht. Tagsüber sind die Plätze entlang der Glasfassade dank natürlichem Lichteinfall und erstklassigem Blick begehrt. Am Abend tritt der Tresen in den Vordergrund. Denn mit Einbruch der Dunkelheit schafft der raumprägende Kupferton mit Patina und Lichtreflektionen eine einzigartige Stimmung, die bis nach außen strahlt. Der Ausschank wird zum glänzenden Stand-Alone, das rostbraune Wandregal setzt die leuchtenden Spirituosen in Szene und die handgeschöpften Eisenleuchten in der abgehängten Decke werden zu stilvollen Scheinwerfern. Mit starker

Außenwirkung komplettiert die filigrane Deckeninstallation aus kantigen Stäben mit prominenten Bulbs das anziehende Bild.

Oberflächen wie samtiger Liqueur Der edle Charakter des Metalls kontrastiert mit dem rauen Industrieboden und den Sichtbetonwänden. Gedecktes Grün in der Wandgestaltung und den Textilien sowie dunkles Holz und rustikales Lederpolster vervollkommnen das Farb- und Materialkonzept. Das Corporate Design zieht sich bis ins Detail durch. Name und Bildmarke vereinen Tradition und Moderne und verweisen auf die Zeitlosigkeit von Eleganz, die in verschiedenen Epochen ihre eigene Verwirklichung findet. Die geometrische Bildmarke verweist auf die Struktur der Deckeninstallation und wird von einer Typografie mit schlanker, selbstbewusster Form getragen.

Statement von Aline Moosmann, Innenarchitektin bei DIA: Passend zum Gesamtkonzept wurde ein Material gesucht, das rohes Kupfer imitiert. Schnell sind wir im Sortiment des uns schon bekannten Spezialisten für originalgetreue Imitationen fündig geworden. imi-metal kommt in Farbe und Haptik echtem Kupfer sehr nah, was auch nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass in der Oberfläche echtes Kupfer enthalten ist. Auch die Ausführungsqualität dieses Schichtstoffes wurde den besonderen Anforderungen voll und ganz gerecht. Wie massive Kupferblöcke fügen sich die Thekenkörper harmonisch in das Barkonzept ein.n

n Auf

einen Blick

Nach dem Shoppen ist vor dem ­Shoppen

Eduard’s Bar, Dorotheen Quartier, Stuttgart

Auf kompakten 100 Quadratmetern im Innenund weiteren 70 Quadratmetern im Außenbereich bietet das Eduard’s Platz für alle Sitzpräferenzen: Klassisch erhöht an der Bar oder am geselligen Nebentisch, der die ursprüngliche Bedeutung der Bar(riere) auflöst und den Gast auf die Seite des Barkeepers setzt. Für ein längeres Gespräch mit Blick zur Außenterrasse stehen gemütliche Vintage-Sessel und eine Sitzgruppe aus Sofa und Stühlen bereit. Das Bankett mit komfortablen Akustikpaneelen entwickelt sich in eine ungezwungene Eck-Lounge mit Tribünen-Charakter. Von hier lässt sich das Treiben des Quartiers perfekt beobachten. Frisch gestärkt kann der Kunde dann weiter bummeln und shoppen.

Bauzeit:

zwei Monate

Sortiment:

Tages- und Cocktailbar

Eröffnung:

Mai 2017

Innenarchitekt: DIA – Dittel Architekten, Stuttgart

Umsetzung:

Gerhard König GmbH,

Mengen

Material Theke: imi-Metal, H. Schubert GmbH, Wettringen

Bildrechte: Dittel Architekten GmbH

LADENEINRICHTUNGEN OBJEKTEINRICHTUNG

Gerhard K ö n i g G m b H 88512 Mengen

Verkaufsfläche: 150 m2

Es hat Spaß gemacht, ein solches Projekt realisieren zu dürfen!

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www.k-programm.de Das Eduard’s lockt mit einem modernen, frischen Design / Eduard’s modern, bold design beckons guests inside

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Shopping Enjoyment of a special Kind Eduard’s - the winning symbiosis of shops and gastronomy

T

he gastronomy in shopping centers is an important success factor compared to online retailing. Here the experience is in the foreground. With all your senses. Many end consumers even choose the place of purchase according to the proximity, orientation and quality of the gastronomy. The customer rounds off his shopping experience or takes a break to continue shopping. If there is a gastronomy area, the customer stays in the center for much longer. A well-assorted range of food & beverages is therefore good for all businesses.

Shopping center with flair and story The Dorotheen Quarter in Stuttgart is one of the more noble shopping malls. Quality brands from fashion, interior and leisure have their stores here. The gastronomic areas have also been designed to be of high

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Objektbericht

Eduard’s, Stuttgart

quality and aesthetically pleasing. One of them is the Eduard’s Bar. Named after the founder of the Breuninger department store, this new lifestyle bar is making a bold statement in the new quarter. The striking design provides a fresh perspective on a piece of history, making the counters the focal point of where it’s at, much like the early days of bar culture. A well-known interior design firm from Stuttgart is responsible for developing the restaurant’s design concept, the name Eduard’s, its corporate design, and also for the construction of the bar in Stuttgart’s Dorotheen Quarter. Even from the outside, the bar is unrecognizable as such: as bold and elegant as a tumbler of Bulleit Bourbon, the modern, solid wood bar is located right at the entrance to the space. Once inside, patrons immediately find themselves within the bartender’s field of vision, their first glass in hand. The clear lines of the bar are reminiscent of the counter in a shop. The copper

and wood surfaces are brightly polished and noble. The bar fits harmoniously into the concept of the shopping center. As part of the whole, it fulfils its task of regenerating and maintaining the center’s customers.

Lifestyle bar with a premium view The narrow, five-meter high space is a defining feature at Eduard’s. Surrounded by a glass façade opposite a brick façade, the bar is divided into a brighter area in the front and a darker area at the back – designed to be welcoming by day and night. By day, spots along the glass façade are hugely popular, thanks to the natural light and a first-class view. When it gets dark outside, the bar becomes the focal point. When night falls, the defining copper tones, highlighted by shades of patina and the reflection of lights, create a one-of-kind ambience that glows invitingly when seen from outside. The bar becomes a welcom-

Eine Komposition aus Kupfer, Lichtreflektionen und einem gedeckten Grün / The bar: a blend of copper, light reflections and muted green

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ing, stand-alone feature. The rust-brown shelving accentuates the luminescent bottles of spirits and the hand-crafted iron lamps in the suspended ceiling become stylish overhead lights. The striking ceiling installation, consisting of delicate, angular rods and eye-catching bulbs, completes the picture.

Surfaces like velvety liqueur The elegant character of the metal serves as a contrast to the raw industrial floor and the exposed concrete walls. Wall design elements and textiles in muted green tones, dark wood and rustic leather upholstery complement the colour and material concept. The corporate design infuses every detail. The name and logo unite tradition with the modern age and are indicative of the timelessness of elegance, which is realized across the different eras. The geometric design reflects the structure of the ceiling installation and is emphasized by a bold and streamlined typeface.

After shopping is before shopping With a compact inside area of 100 square meters and another 70 square meters outside, Eduard’s offers seating arrangements

SURFACE DESIGN

to suit everyone’s needs: traditional raised stools at the bar or at the convivial side tables, which diffuse the original purpose of the bar as barrier and allow patrons to be seated alongside the barkeeper. Those wishing longer conversations can either sit in the comfortable vintage armchairs or gather in groups on the sofas and chairs, all of which look out onto the outdoor patio. The benches, conveniently surrounded by acoustic panels, become casual lounge areas that overlook the bar. The perfect spot to sit if you want to see what’s going on. The customer can then continue to stroll and shop freshly refreshed.

Statement from Aline Moosmann, interior architect at DIA In keeping with the overall concept, a material was sought that imitates raw copper. We quickly found what we were looking for in the range of our already well-known specialists for faithful imitations. imi-metal comes very close to real copper in colour and feel, which is not surprising considering the surface contains real copper. The quality of this laminate also fully met the special requirements. Like massive copper blocks, the counter blends harmoniously into the bar concept. n

imi-metal Kupfer

©Dittel Architekten GmbH

wenn Metall dann

imi-metal ...wir bieten die Lösung für alle Anwendungen! • Wand/Decke • Boden • Möbel • Arbeitsplatten • Outdoor • Flexibel auf HPL

imi-metal Kollektion mit insgesamt 7 Dekoren, hier vier Beispiele: Stahl Raute

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Kupfer Raute

Kupfer Grünspan

Messin

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Die filigrane Deckeninstallation hat eine starke Außenwirkung / The delicate ceiling installation has a striking effect

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marktführer für imitationen

www.imi-beton.com


„Turnschuhkultur“ im Industrial Look Zielgruppenorientiertes Corporate Design im Ladenbau: Der neue Sneaks Store in Lübeck

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Objektbericht

Sneaxs, Lübeck

Der Schuh wird als Kunstwerk inszeniert / The shoe is staged as a work of art

neaker sind und bleiben trendy. Für die einen sind sie einfach ein Schuh – für den anderen ein unverzichtbarer Ausdruck von Lifestyle. Einige Exemplare werden sogar gehandelt wie Edelmetalle, zu dementsprechenden Preisen. Die Firma 20

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Sneaxs aus Kiel hat sich auf den Verkauf von Sneakers spezialisiert – von verschiedenen bekannten Marken, aber auch von echten Geheimtipps. Markentechnisch ist das Unternehmen ein Teil der Turnschuhkultur und positioniert sich auch als sol-

cher. Der Auftritt ist dementsprechend hip und cool. Diese lässige Coolness drückt sich vor allem im Store-Design des Unternehmens aus. Ermutigt durch den erfreulichen Erfolg des ersten Konzept-Stores unter dem Namen


Sneaxs in Kiel eröffneten die Firmeninhaber Knut Hansen und Philip Hauberg jetzt unter dem gleichen Namen eine Filiale im Citti-Park Lübeck. Angelehnt an das Kieler Store Design im Industrial Look macht die Lübecker Filiale schon durch eine adäquat gestaltete Fassade auf sich aufmerksam. Hier ziehen einzeln aufklappbare Fensterelemente in Anthrazit die Blicke auf sich und bewirken in Verbindung mit dem goldenen Sneaxs Logo einen unverwechselbaren Auftritt. Für die Fassadengestaltung und das gesamte Interieur-Konzept zeichnet sich ein Hamburger Architekturbüro verantwortlich.

Coole Produktpräsentation von Kopf bis Fuß

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Sneaker bilden einen guten Ausgangspunkt für die Präsentation weiterer modischer Accessoires. Bei der Space Utilisation wurden die einzelnen Warengruppen optimal im Verkaufsraum platziert. Die visuelle Klammer für den Sortiments-Schwerpunkt Snea-

ker/Turnschuhe, ergänzt um Caps, Taschen, Fashion, sonstige Textilien und Sonnenbrillen, bilden ein grauer Epoxidharz-Boden und die offene anthrazitfarbene Raumdecke. Der Industrie-Look wird konsequent durch den Einsatz von Backsteinwänden, Holzverkleidungen und einer grob verputzten Wand, vor der Schuhe in Einzel-Präsentation gezeigt werden, durchgezogen.

industriellen Eindruck. Eine Reihe sortimentsbezogener gerahmter Motive greifen das Thema Turnschuhe auf und in kleinen Vitrinen mit Glasaufsatz werden die Highlights aufmerksamkeitsstark gezeigt. Die Kassenanlage in Anthrazit und Holz wurde optisch perfekt integriert. Gegenüber kündigt eine innenbeleuchtete „Release-Tafel“ neue Modelle an.

Zielgruppenadäquates Interior Design

Atmosphäre schaffen mit Licht­ design

Auf rostigen Metallböden werden weitere Schuhmodelle vor einer Holzwand präsentiert. Ein transparenter Raumtrenner aus anthrazitfarbenem Metallrohr und Streckmetall im Mittelraum dient der Aufnahme von Schuhkartons. Auf Deckenabhängungen aus Metallrohr werden die modischen Textilien, und auf an Seilen abgehängten Holzböden Taschen präsentiert. Eine Vielzahl sorgfältig ausgewählter Vintage-Dekorationselemente wie Fässer, Kabelrollen, Lederkoffer und alte Kinositze stützen den

Eine besondere Rolle für das eindrucksvolle Interieur spielt die professionell durchgeplante Lichtsituation. Ein Stromschienen-System sorgt für eine angenehme Basisausleuchtung und zahlreiche abgehängte Industrie- und Bauleuchten komplettieren die durchgängige Industrieatmosphäre. Aus dem ersten Store in Kiel wurden viele Designelemente übernommen, und so entstand auch in der Lübecker Filiale ein unverwechselbarer „SneaxsLook“. n

Auf rostigen Metallböden werden weitere Schuhmodelle vor einer Holzwand präsentiert / Other shoe models are displayed on rusty metal shelves in

CEDES: GmbH Die Lichtfabrik Otto-Hahn-Strasse 2 40721 Hilden T 02103 5823-0 www.cedes.info info@cedes.info

front of a wooden wall

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Auf 150 Quadratmetern können Sneaker-Fans nach Herzenslust stöbern / On 150 square meters, sneaker fans can browse to their heart‘s content

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Objektbericht

Sneaxs, Lübeck

Der neue Sneaxs Store im Citti-Park Lübeck / The new Sneaxs Store at the Citti-Park Lübeck

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“Sneaker Culture” with an Industrial Look Target group-oriented corporate design in shopfitting: The new Sneaks Store in Lübeck

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neakers are and remain trendy. For some, they are simply a shoe - for others, an indispensable expression of lifestyle. Some specimens are even traded like precious metals, at the corresponding prices. Sneaxs from Kiel specializes in the sale of sneakers – from various wellknown brands, but also from real insider tips. In terms of branding, the company is a part of the sneaker culture and positions itself as such. The performance is correspondingly hip and cool. This casual coolness is expressed above all in the store design of the company. Encouraged by the pleasant success of the first concept store under the Sneaxs name in Kiel, company owners Knut Hansen and Philip Hauberg have now opened a location under the same name in Lübeck’s Citti Park. Based on the Kiel store’s design with its industrial look, the Lübeck location is already calling attention to itself with its suitably designed facade. At this location, eye-catching, individually hinged window elements in anthracite together with the golden Sneaxs logo make for an unmistakable appearance. An architecture firm from Hamburg is responsible for the façade and the entire interior design.

Cool product presentation from head to toe Sneakers are a good starting point for the presentation of other fashion accessories. During space utilization, the individual product groups were optimally placed in the salesroom. The visual frame for the focus of the product line on sneakers/trainers, supplemented by caps, bags, fashion, other textiles, and sunglasses is a gray epoxy resin floor and the open, anthracite ceiling. The industrial look is successfully pulled off by the use of brick walls, wood paneling, and a roughly plastered wall, in front of which shoes are individually displayed.

Target group­appropriate interior design

Creating atmosphere with lighting design

Other shoe models are displayed on rusty metal shelves in front of a wooden wall, and a transparent room divider made of anthracite metal piping and expanded metal in the central area serves to accommodate shoe boxes. Fashionable textiles as well as bags on rope-suspended wooden platforms are displayed on ceiling suspensions made from metal piping. A variety of carefully selected vintage decorative elements such as drums, cable reels, leather suitcases, and old movie theater seats support the industrial impression. A series of range-related framed motifs capture the sneakers theme and the eye-catching highlights are displayed in small display cases with glass tops. The checkout area in anthracite and wood was perfectly integrated visually. Opposite that, an internally illuminated “Release Board” announces new models.

The professionally planned lighting situation plays a special role for the impressive interior. A bus bar system provides a pleasant base illumination and numerous suspended industrial and construction lamps complete consistent industrial atmosphere. Many design elements were brought over from the first store in Kiel and so a unmistakable “Sneaxs look” emerged in the Lübeck location as well. n

n Auf

einen Blick

Sneaxs, Lübeck Verkaufsfläche: 150 m2 Sortiment:

Sneakers/Turnschuhe und modische Accessoires

Eröffnung:

April 2017

Bauzeit:

5 Wochen

Innenarchitekt: Nette + Hartmann, Hamburg

Beleuchtung:

CEDES: Die Lichtfabrik, Hilden

Bildrechte:

Sneaxs GmbH

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Firmen-/Produktpräsentation

Bodenbeläge

Wie man sich kleidet …

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ashion muss sinnlich erlebbar sein und das geht nur in lokalen Ladengeschäften. Davon ist Cecil, Top Five Anbieter für Damenmode in Deutschland, überzeugt. Wie Kunden in Zeiten steigender Online-Umsätze inspiriert und typgerecht beraten werden können, das testet Cecil aktuell in so genannten Retail Laboratories. Herzstück im Store in Oberhausen ist der zentrale Kommunikationstisch. Er wurde auf ganz besondere Weise eingekleidet. Grundlage für die Konzeption der Retail Laboratories waren die Wünsche, Bedürfnisse aber auch Frustrationen der Kunden beim Einkauf im stationären Handel. In den Verkaufsräumen in Lüneburg, Langenhagen und Oberhausen hat Cecil nun die Möglichkeit, völlig neue Wege hinsichtlich Ladenbau, Beratungsprozess, Warensteuerung, Multichannel, Kommunikation und Informationstools zu testen. Mit den daraus resultierenden Ergebnissen soll dann Schritt für Schritt der „Store der Zukunft“ entstehen.

Kommunikationstisch als zentrales Element Der Fokus der Cecil Retail Laboratories liegt auf kompetenter, individueller Beratung. Dreh- und Angelpunkt im Store in Oberhausen ist dabei der zentrale Kommunikationstisch. Unterstützt durch digitale Multimedia-Tools, die detaillierte Produktinformationen, Outfitvorschläge und markenspezifische Aspekte liefern, werden hier die Kundinnen individuell beraten, gleichzeitig aber auch Kassier- und Packvorgänge abgewickelt. Der klassische Bezahlvorgang, der oft als Barriere empfunden wird, wird auf diese Weise dezent-elegant durchbrochen.

Das Outfit Für die „Kleider“ des Kommunikationstisches, der als Eyecatcher inszeniert werden sollte, hat sich Innenarchitektin Joanna Laajisto, Studio Joanna Laajisto, Helsinki, etwas Besonderes einfallen lassen: „Ich war auf der Suche nach einem authentischen Material, das den Kunden vertraut 24

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Harmonisch, einladend, frisch: Das Retail Laboratory von Cecil in Oberhausen mit naturbelassenem

Eichenholz, einem warmen Grünton, echten Pflanzen und aktuellen Kampagnenbildern / Harmonious, inviting, fresh: the Cecil Retail Laboratory in Oberhausen features natural oak, a warm shade of green, real plants and up-to-date advertising images.

ist und das sie gerne berühren. Überzeugt haben mich schlussendlich Keramikfliesen und speziell die Serie Craft von Agrob Buchtal. Das besondere architektonische Stilmittel ergab sich für mich aus einer Kombination von Riemchenformat, glänzender Glasur sowie der Farbe Olivgrün geflammt, die hervorragend mit den weiteren im Store verwendeten Materialien, wie beispielsweise naturbelassenes Eichenholz, harmoniert.“

Tradition trifft Moderne Keramikfliesen werden heute überwiegend liegend per Schnellbrand und im Rollen­ ofen hergestellt. Im Gegensatz dazu erfolgt die Fertigung der Wandfliesen-Serie Craft stehend per Langzeitbrand im klassischen Tunnelofen. Dort kreiert das natürliche Spiel des Feuers eine urwüchsig-archaische Optik und ermöglicht darüber hinaus Stück für Stück Unikate, die mit einer hochglänzenden Glasur sowie beeindruckender optischer Tiefe überzeugen. „Wir haben den schöpferischen Spielraum,

den uns die Serie Craft lässt, genutzt und das Riemchenformat in einer linearen Anordnung sowohl vertikal als auch horizontal eingesetzt. Proportionen konnten damit betont und traditionelle Werte in zeitgenössischer Form in die Moderne transformiert werden“, erklärt Laajisto. Die Kundin soll im Store beste Beratung genießen – sowohl durch die Cecil-Beraterin als auch durch Multimedia-Features, die auch in den großzügigen und mit frei wählbaren Lichtfunktionen ausgestatteten Kabinen zu finden sind. Abgerundet wird das innovative Konzept des Retail Laboratory in Oberhausen mit einem auf den Verkaufsflächen wechselnden kuratierten Sortiment. n

AGROB BUCHTAL GmbH Buchtal 1 • D-92521 Schwarzenfeld www.agrob-buchtal.de


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How to dress ...

t should be possible to experience fashion with all of our senses and this is only possible in local retail outlets. This is something Cecil, one of the top five suppliers of ladies’ fashion in Germany, is firmly convinced of. In so-called Retail Laboratories, Cecil is currently testing how customers can be inspired and advised individually in times of increasing online sales. The heart piece of the store in Oberhausen is formed by the central communication desk which has been given a very special attire. The Retail Laboratories concept is based on desires, needs and even frustrations experienced by customers while shopping in stationary retail outlets. In its sales areas in Lüneburg, Langenhagen and Oberhausen, Cecil now has the possibility to test entirely new approaches with regard to shop-fitting, the consulting process, goods steering, multiple channels, communication and information tools. The ensuing results are then to be used in gradually developing the “store of the future”.

a combination of strip-tile format, glossy glazes and the colour olive green flamed which harmonises wonderfully with the other materials such as natural oak used in the store.”

Tradition meets modernity Nowadays, ceramic tiles are largely manufactured horizontally by means of rapid firing and in roller kilns. In contrast, the wall tiles in the Craft series are manufactured vertically via long-term firing in a classic tunnel kiln where the natural play of fire creates an earthy archaic appearance while also permitting the production of unique tiles whose high-gloss glaze and impressive optical depth are extremely convincing. “We took advantage of the creative freedom granted to us by the Craft series and used the strip-tile format in a linear arrangement,

both vertically and horizontally. This made it possible to emphasise proportions and transform traditional values in contemporary shapes into a modern interpretation”, explains Joanna Laajisto. Female customers should receive the very best advice in-store by both: Cecil assistants and multimedia features which can be found in the spacious changing rooms fitted with light functions with individual regulation. The innovative Retail Laboratory concept in Oberhausen is rounded off by changing ranges in the sales areas “curated” (like art exhibitions) by Cecil. n

AGROB BUCHTAL GmbH Buchtal 1 • D-92521 Schwarzenfeld www.agrob-buchtal.de

Zentrales Element im richtungsweisenden Verkaufsraum der Zukunft: Der Kommunikationstisch mit Keramikfliesen der Serie Craft von Agrob Buchtal / Central element in the innovative sales area of the future: the communication desk created with ceramic tiles of collection Craft (brand Agrob Buchtal)

Communication desk as a central element The Cecil Retail Laboratories focus on competent and individual consulting with the key element in the store in Oberhausen represented by the central communication desk Supported by digital multimedia tools delivering detailed product information, suggestions for outfits and brand-specific aspects, female customers are advised here individually while payment and packing processes are also handled, thereby subtly and elegantly transcending the classic payment transaction – which is often perceived as a barrier.

The outfit Designed by Studio Joanna Laajisto, Helsinki, the communication desk presented as an eye-catcher features some special attire: “I was looking for an authentic material which is familiar to customers and something they like to touch. Ultimately, I was won over by ceramic tiles in general and the Craft series by Agrob Buchtal in particular. This unique architectural style evolved from POS-Ladenbau n 5 • 2017

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Special

Displays

Für eine perfekte Warenpräsentation Innovative Display und Digital Signage Lösungen

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unden immer und überall erreichen – darin sind Displays und Digital Signage unschlagbar. Der Markt für digitale Werbung wächst daher stetig: in Deutschland laut Nielsen zuletzt um

30 Prozent – in Großbritannien dem „Advertising Association/WARC Expenditure Report“ zufolge um 28 Prozent. Innovative Lösungen für Displays und Digital Signage sind daher immer auch Thema auf der viscom, Europas

Fachmesse für visuelle Kommunikation. Es geht um emotionale Ansprache, bessere Information und höhere Verkaufschancen. Displays – digital oder aus Pappe, was zählt, ist die Aufmerksamkeit des Kunden zu erreichen.

For a perfect product presentation Alle Angaben laut Hersteller

Innovative Display and Digital Signage Solutions

D

igital Signage is unrivalled when it comes to reaching customers out of the home. This is why the market for digital and also pos displays advertising is continually growing all the time: According to Nielsen, this market has grown by 30% in recent times – in

the United Kingdom by 28%, according to the “Advertising Association/WARC Expenditure Report”. Innovative solutions for Displays and Digital Signage therefore also feature as topics at viscom, Europe’s Trade Fair for Visual Communication. The event about emotional appeal, improved information and bigger business opportunities.

Cone Pal, Cone Pal Ant

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STARK PLATZIERT CONE PAL www.conepal.de Display und Palette in einem Die CONE PAL ANT ist die ökologische Alternative zu herkömmlichen Displaypaletten, die gleichzeitig Logistikkosten senkt. Zusätzlich kann diese Palette nach Wunsch bis zu siebenfarbig (Offset) bedruckt werden. So können Display und Palette auch optisch einen Verbund eingehen und am POS neue Anreize setzen. Auch unbedruckt ist diese Palette unaufdringlicher als die meisten anderen Paletten, was dem darauf befindlichen Display mehr Geltung verschafft bzw. dieses nicht durch einen Farbkontrast stört. Der Ladungsträger besteht zu rund 80 Prozent aus Altpapier und kann zu 100 Prozent wieder dem Altpapierkreislauf zugeführt werden. Somit kann man Display und Palette als Einstofflösung am POS konzipieren, was Entsorgung bzw. Rückführung drastisch entschlackt und vergünstigt. Die CONE PAL ANT ist FSC-zertifiziert und kann weltweit ohne Behandlungen (ISPM15) eingesetzt werden. Auf Wunsch kann problemlos Funktechnik (RFID oder Beacons), von außen unsichtbar, eingebracht werden. Dadurch kann die Palette am POS mehr, als lediglich das Display tragen – hierdurch werden je nach Anbieter unterschiedlichste Daten erfasst und können anschließend genutzt werden. Die CONE PAL stellt hierfür den idealen Träger dar.

PERFEKT INSZENIERT ...MIT DAMPF ZU MEHR UMSATZ

D�b�r�� T����� • ��S T������

One solution: display and pallet The CONE PAL ANT is the ecological alternative to conventional display pallets, which simultaneously lowers logistic costs. In addition, this pallet can be printed up to 7 colors (offset). The display and the pallet can also optically join a network and create new incentives at the POS. Even unprinted, this pallet is more unobtrusive than most other pallets, which gives the display more validity or does not interfere with an unintentional color contrast. Approximately 80% of the load carrier consists of waste paper and can be recycled 100% to the waste paper cycle. Therefore one has the display and the pallet as one-substance solution at the POS, which drastically purifies and reduces costs of disposal or return. The CONE PAL ANT is FSC-certified and can be used worldwide without any treatments (ISPM15). On request, wireless technology (RFID or beacons) can be inserted without any problems, invisible from the outside. As a result, the pallet at the POS can carry more than just the display, which means that different data can be recorded according to the provider and can then be used. CONE PAL is the ideal support for this.

Cone Pal, Cone Pal Ant Feuchtigkeitsresistente Palette /

... für mehr Erfolg am Point of Sale

moisture resistant pallets

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www.postuning.de




Alle Angaben laut Hersteller

STI Group www.sti-group.com Setzt vegane Produkte in Szene Der „Veggie-Boom“ ist mehr als ein kurzer Trend. Laut einer Marktanalyse des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln wurden in 2015 in Deutschland 454 Millionen Euro mit vegetarischen und veganen Produkten umgesetzt (+25,9 Prozent zum Vorjahr laut vebu. de). Längst beschränkt sich der Boom nicht mehr nur auf die Nahrungsmittelindustrie – der Trend geht auch zu veganer Kosmetik. Ausschließlich mit natürlichen Duftstoffen und ohne Tierversuche hergestellt, versprechen die Dusch-Produkte von Original Source ein fruchtiges Duschvergnügen. Im Handel unterstützt eine POS-Platzierung aus Wellpappe den Abverkauf. Ob Kirsche und Mandelmilch, Minze und Teebaum oder Kokosnuss und Sheabutter – in dem Display finden verschiedene Duschgel-Sorten ihren Platz. Die schrägen und versetzten Kisten in Holzoptik unterstreichen die Natürlichkeit der Produkte. Das Plakat promotet die Markenbotschaft von allen Seiten. Das farbenfrohe Design spricht vor allem die junge Zielgruppe an und zeigt, dass vegan alles andere als langweilig ist.

Vegan Showcase The vegan boom is here to stay. According to a market study conducted by the Institute for Retail Research in Cologne (IFH Köln), vegetarian and vegan products notched up sales of 454 million euros in Germany in 2015 – a year on year increase of 25.9% (vebu.de). Now this trend is extending beyond the food industry to vegan beauty products as well. Produced exclusively from natural fragrances and without animal testing, Original Source shower gels promise a refreshingly fruity shower experience. Boosting sales at the POS is a display that showcases a range of enticing varieties, from Cherry and Almond Milk to Mint and Tea Tree and Coconut and Shea Butter. Designed to look like casually stacked wooden crates, this corrugated board display emphasises the brand’s personality and the natural quality of its products. A four-sided header on top of the stack ensures the brand message is clearly promoted on all sides. Colourful graphics appeal to a younger target market while subtly reinforcing the idea that vegan is anything but boring.

STI Group



Special

Displays

Kisten in Holzoptik unterstreichen die Natürlichkeit der Produkte / Image caption: Wood-style cardboard crates convey the natural quality of the products

3A Composites www.display.3AComposites.com Platte für Beschilderung und Displays DISPA bietet alles, was man von einer Platte für Beschilderung und Displays erwartet – optimale Planlage einer Papierplatte, glatte Oberfläche, ausgezeichnete Druckergebnisse, Eigensteifigkeit und Stabilität – und dazu ein einzigartiges Design aus 100 Prozent FSC-zertifiziertem Papier und somit vollständig recyclingfähig. Der einzigartige, geprägte Papierkern, welcher der Platte optimale Biegesteifigkeit verleiht, macht DISPA zum idealen Material für kurzfristige Werbeaktionen. Anwendungsbereiche: Digitaldruck, Displays (POS / POP), Siebdruck, Schilder. Vorteile für den Einzelhandel: leicht – gut zu bearbeiten und aufzuhängen; hochweiße und glatte Oberfläche – Grafiken sehen umwerfend aus; stark, steif und stabil – optimale Planlage vom Anfang bis zum Ende; bestehen zu 100 Prozent aus FSC-zertifiziertem Papier (FSC-C127595) daher 100 Prozent recyclingfähig; ein innovatives, einzigartiges und patentiertes Herstellungsverfahren für eine Verbundstruktur aus geprägtem Papier; einfache Verarbeitungsmöglichkeiten – auch manuell. 28

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3A Composites, DISPA

Sign and display board DISPA delivers everything you would expect from a sign and display board – flat, smooth surface, excellent printability, rigidity and stability – and a unique design made of 100% paper and so DISPA is fully recyclable. The unique structure of embossed formed paper which gives the sheet its strength and rigidity makes DISPA the perfect solution for short term promotional campaigns. Areas of application: Digital printing, Displays (POS/POP), Screen printing, Signage. Benefits for retailers: Lightweight – easy to work with and to hang. Bright white and smooth – graphics look amazing. Strong, rigid and stable – signs start flat and stay flat. Made of 100% FSC-certified paper (FSC-C127595) – 100% recyclable. Laminated structure constructed from embossed formed paper using an innovative, unique and patented manufacturing process. Processing is fast, efficient and easy, even using manual tools.


digital printing. Areas of application: Digital printing, Displays (POS/POP), Exhibition design, Lettering, Screen printing, Shop design/shop fitting, Signage. Benefits for retailers: Very good weather-resistance – UV stability and moisture-resistance; no warping. High degree of stiffness for its extremely light weight. Fine, even surface structure. Outstanding printability for direct-to-substrate digital printing. Fresh print colour. Also available in large format up to 2 metres wide. Heat resistance of -10 °C to +70 °C. SMART-X is made from 100% polystyrene (no adhesive between core and cover layers). Very good recycling properties thanks to homogeneous material composite – 100% recyclable. Over 95% of the production waste resulting from the manufacture of SMART-X is collected locally on the production site and sent for reprocessing.



3A Composites, SMART-X POS-POP display made by Signum Max Croatia

Unverwechselbare Leichtstoffplatte SMART-X ist die unverwechselbare Leichtstoffplatte für anspruchsvolle Anwendungen auf dem Gebiet der visuellen Kommunikation. Die extrem leichte Vollkunststoffplatte mit Deckschichten aus witterungs- und UV-beständigem, schlagfestem Massivpolystyrol (HIPS) und einem Kern aus geschäumtem Polystyrol ist vollständig feuchtigkeitsunempfindlich. Diese Eigenschaften machen sie zur weltweit einzigen Leichtstoffplatte, die ohne wesentliche Farbänderung bis zu zwei Jahre außeneinsatzfähig ist. Durch die verfeinerte Oberflächenstruktur sowie die Verfügbarkeit im Großformat (bis zu zwei Meter Breite) ist SMART-X zudem optimal für den direkten Digitaldruck geeignet. Anwendungsbereiche: Digitaldruck, Displays (POS/POP), Messebau, Beschriftung, Siebdruck, Shopdesign/Ladenbau, Schilder. Vorteile für den Einzelhandel: sehr gute Witterungsbeständigkeit – UV-Stabilität und Feuchtigkeitsresistenz, kein Verzug; hohe Steifigkeit bei extrem geringem Gewicht; feine, gleichmäßige Oberflächenstruktur; hervorragende Bedruckbarkeit im direkten Digitaldruck; frische Druckfarben; auch im Großformat bis zu zwei Meter Breite verfügbar; tempera-

turbeständig von -10 °C bis +70 °C; sehr gute Recyclebarkeit durch sortenreinen Materialverbund – 100 Prozent recyclebar. SMART-X besteht zu 100 Prozent aus Polystyrol (kein Klebstoff zwischen Kern und Deckschichten). Über 95 Prozent der bei der Herstellung von SMART-X anfallenden Produktionsabfälle werden noch vor Ort im Herstellerwerk gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt. Distinctive and unique lightweight foam board SMART-X is the distinctive and unique lightweight foam board for sophisticated applications in the field of visual communication. SMART-X is a lightweight, all-plastic sheet material with surfaces of UV and weather resistant solid polystyrene (HIPS) and a core of expanded polystyrene that is completely moisture-resistant. These characteristics make it the world‘s only lightweight foam board for external applications without any significant change in colour for a period of up to two years. Due to its refined surface structure and the large format production (up to 2 metres width) SMART-X is also perfectly suited for direct POS-Ladenbau ■ 5 • 2017

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Effekt Grafik www.effekt-grafik.de Der Benefit Minitower: Klein, aber oho! Vom witzigen Retrolook bis zur kompakten Größe: Der Benefit-Minitower steht den kreativen Miniprodukten in nichts nach. Die Dreieckssäule ist eine Spezialanfertigung aus Holz und hochwertigen Ma-

terialien, die mit einem seidenglänzenden Druck versehen ist. Der geradlinige Schnitt wird durch Acrylglas-Schalen abgerundet. Hinter diesen befinden sich individuelle Aufkleber, welche die Miniprodukte in Szene setzen. Den krönenden Abschluss bildet der Aufsatz mit auswechselbaren

Einlegern. Die Entwicklung und Umsetzung des Benefit-Minitowers dienten zur langfristigen Lancierung der Miniprodukte. Deutschlandweit wird die neuartige, moderne Tower-Variante in 350 ausgewählten Parfümerien eingesetzt – und die Entwicklung des Displays geht weiter. Das aufmerksamkeitsstarke Display ist durch den Einbau von Feststellrollen frei im Einzelhandel beweg- und fixierbar. Durch die spezielle Fertigung des drehbaren Sockels ist die dreiseitige Bestückung vollkommen nutzbar. Dank hauseigener Glue Vision®Technik kann die Beklebung hinter den Schalen rückstandslos entfernt sowie blasenfrei wiederverwendet werden. Ideal für den langfristigen Einsatz des Displays mit wechselndem Sortiment! The Benefit Minitower: Small, but impressive! From the funny retro-style to a very compact size: the benefit minitower is equal in every way to the creative mini products. The triangular column, equipped with a silky-shining printing, is a special production made of wood and high quality materials. The straight cut is rounded off by acrylic-glas bowls. Behind these you find individual stickers that stage the mini products. The crowning finale is the top with its replaceable inlays. Developing and implementing the benefit minitower helped to launch the mini products in the long term. The new, modern tower variation is used nationwide in Germany in 350 selected perfumeries – and we continue to develop further variations. By installing lockable castors the eye-catching display is freely movable and fixable for retail sale purposes. Due to the special construction of the rotating base it can be completely equipped from three sides. Thanks to internal Glue Vision®-technique the stickers behind the bowls can be removed residue-free and reused without leaving any bubbles. Especially suitable for the long-term use of the display with changing assortment!

Alle Angaben laut Hersteller

Special

Displays

Retroprodukte stilecht in Szene gesetzt / Retro products staged in the right style

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CEDIC + POS www.cedicundpos.eu

CEDIC + POS 

Lamy imporium Deko – drehbare Wertigkeit CEDIC + POS, der Heilbronner Spezialist für Warenpräsentation am POP, hat für Lamy einen hochwertigen und aufmerksamkeitsstarken Warenpräsenter entwickelt und produziert. Klare Linien und wertige Anmutung – die Präsenter spiegeln die klassischzeitgemäße Erscheinung der edlen Schreibwaren-Serie imporium wider. Die Präsenter bestehen aus einem pyramidenförmigen MDF-Sockel in mattem Schwarz, in dem ein manueller Drehteller integriert ist. Auf diesem sind vier glasklare Stiftehalter mit je zwei Produktklammern zur Positionierung der Schreibgeräte montiert. Eine angeschrägte Haube aus glasklarem Acrylglas wird auf dem Sockel aufgesetzt und mit diesem verriegelt; sie ist nur mittels eines speziellen Schlüssels zu öffnen. Ein schwarzer Glanzsiebdruck des Lamy Logos sowie der Serienbezeichnung imporium befindet sich beidseitig auf der Haube respektive mit einem Slogan versehen auf dem Sockel. Die neuen Präsenter sorgen seit einigen Wochen in mehr als 500 ausgewählten Schreibwarenfachgeschäften in ganz Europa für Aufmerksamkeit und regen Abverkauf.

Der neue Präsenter sorgt in ganz Europa für Aufmerksamkeit und regen Abverkauf / The new glorifier creates awareness and significantly increase sales

Lamy imporium Deko – rotating value CEDIC + POS, the Heilbronn based specialist for retail presentations at the POP, developed and produced a high-quality and eye-catching presenter for Lamy. Straight lines as well as premium look and feel – the glorifier displays perfectly timeless modern aesthetics and perfect functionality of the up-scale designer writing instruments “imporium”. The presenter’s base is a pyramid-shaped MDF-body in matt black on which 4 glass-clear pen holders, each with 2 product clips, for

good positioning of the writing instruments are firmly mounted. Inside a manually rotary plate is integrated. On top of the base an angled cover of clear acrylic glass is placed and locked – it can be opened with a special key only. A glossy black silk screen print of the Lamy logo and the serial name “imporium” is placed on both sides of the cover, and complemented with a slogan on the base as well. The new glorifiers are delivered to more than 500 selected specialist shops for writing instruments all over Europe where they create awareness and significantly increase sales.

e-Secura – die elekronische Schließlösung für den Supra-Schiebetürbeschlag für Vitrinen und Möbel •

Bewährte L-Bolzen-Verriegelung für hohen Zugriffsschutz und optische Anzeige des Verriegelungszustands

Komfortables Öffnen mit Transpondern und automatische Verriegelung nach dem Zuschieben der Türen

Komplett freier Zugriffsbereich bei geöffneten Scheiben

Nachvollziehbarkeit der Zugriffe mittels Software und einfaches Sperren verlorener Transponder

Einfache Software-Lösung für kleinere Schließanlagen

Flexible Vergabe von Zugriffsrechten

Realisierung komplexer Schließanlagen bis hin zur Einbindung ins Gebäudemanagement

Höchste Montagefreundlichkeit – ebenfalls geeignet für Vitrinen mit Glasböden

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EIT

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Gebr. Willach GmbH • Stein 2 • 53809 Ruppichteroth • Tel.: +49 (0) 2295 92 08 - 421 / - 427 • Fax: +49 (0) 2295 92 08 - 429 • vitris@willach.com • www.willach.com


Permaplay www.permaplay.de

Permaplay Tablet unterstützt und motiviert den Verkäufer durch interaktives Display / Permaplay Tablet motivates the seller

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se. Wir sind überzeugt, dass Tablets eine ganz neue Beratungs- und Servicequalität an den POS bringen. Das motiviert die Verkäufer, erweitert das Sortiment des Händlers und pusht generell die Umsätze.

Permaplay Der Verkäufer erklärt dem Kunden mithilfe des interaktiven Displays von Permaplay / The seller provides the customer with extensive information

Touch screen and network system based on Android Permaplay offers many different high-quality and robust tablet models from 10" to 32", which are specially developed and produced for continuous operation in the shops (at the POS). All devices are equipped with functions such as auto-start, password protection and timer. An additional application developed especially for the POS allows access to previously set HTML pages, on apps and also the use of the media player. These devices can also be connected to a network and thus the media content can be updated at all times via Internet. This new interactive POS application can be used in almost every retail sector, such as DIY, gardening & barbecue, toys, animal world, also in shopping centers and museums as an information platform. Permaplay Tablets screens are already in use in some hundreds of constructions in DIY and DIY markets. The great strength of the interactive media is mainly the multimedia of the advertising messages as well as the functionality of their operation. The trading partner not only provides the customer with extensive infor-

mation, but also strong visual experiences. We are convinced that tablets bring a whole new consulting and service quality to the POS. This motivates the seller, enlarges the range of the dealer and generally pushes the sales.

Permaplay 

Permaplay

lem in der Multimedialität der Werbebotschaften sowie der Funktionalität ihrer Bedienung. So bietet der Handelspartner dem Kunden nicht nur umfangreiche Informationen, sondern auch starke visuelle Erlebnis-



Touchscreen und Netzwerk-System Permaplay bietet zahlreiche unterschiedliche hochwertige und robuste Tablet-Modelle von 10" bis 32", die spezialisiert, entwickelt und produziert für den Dauerbetrieb in den Geschäften (am POS) mit Android-System-Basis werden. Alle Geräte sind mit Funktionen wie beispielsweise Autostart, Passwortschutz und Zeitschaltuhr ausgestattet. Eine zusätzliche, speziell für den POS entwickelte Applikation erlaubt den Zugriff auf zuvor eingestellte HTML Seiten, auf Apps und ermöglicht auch den Einsatz des Media Players. Diese Geräte können auch an ein Netzwerk angeschlossen und somit die Medieninhalte zu jeder Zeit über das Internet aktualisiert werden. Diese neue interaktive POS Anwendung können fast in jeder Retail-Branche umgesetzt werden wie DIY, Garten & Grill, Spielwaren, Tierwelt auch in Einkaufszentrum und Museum als Informationsplattform etc. Permaplay Tablets Bildschirmen 21,5" sind beispielsweise bereits bei einigen Hundert Aufbauten in Bau- und Heimwerkermärkten realisiert. Die große Stärke der interaktiven Medien liegt vor al-



Alle Angaben laut Hersteller

Special

Displays

Das neue interaktive Display fördert im DIY-Bereich nicht nur die Beratung, sondern schafft auch visuelle Erlebnisse / The new interactive display creates strong visual experiences


Jansen Display www.jansen-display.de/www.jansen-display.co.uk Digital A-Board Economy The Digital A Board reinvents a classical pos communication-tool. The steel shell is made for screens in 32" or 43". The A Board can display pictures, slideshows, videos and other combinations in all common formats (JPEG, MPEG etc.) via plug and play. You can easily connect data mediums like USB flash drives or laptops via LAN cable to load data onto the internal harddrive of the monitor and hit play. The monitor itself can be operated fast and convenient with a remote-control. An astonis-

hing solution for indoor areas of stores and shops to convince your customers through strong visual communication before they even enter your store. The A Board is especially effective in the retail sector. It can provide a competitive advantage as you can switch your messages within seconds. That enables you to quickly adapt to outside influences like e.g. weather. Furthermore the A Board can display multiple pictures in time intervals. Use the Digital A Board Economy annoying manual poster changes are history.

Jansen Display



Digitaler Kundenstopper Economy Der Digitale Kundenstopper lässt einen Klassiker der POS-Kommunikation in neuem Glanz erstrahlen. Die Stahlkonstruktion ist für Bildschirme im Format 32" oder 43" geeignet. Der Kundenstopper kann Bilder, Diashows, Videos und andere Kombinationen in allen gängigen Formaten (JPEG, MPEG uvm.) per Plug and Play abspielen. Als Datenträger können beispielsweise einfach ein USB-Stick oder ein Laptop via LAN-Kabel angeschlossen und Inhalte auf die interne Festplatte des Monitors überspielt werden. Der Monitor selbst wird schnell und bequem per Fernbedienung gesteuert. Der Digitale Kundenstopper Economy ist für den Innenbereich aller Geschäfte und Shops eine attraktive Möglichkeit, Kunden direkt im Eingangsbereich, mit einer aufmerksamkeitsstarken Präsentation zu überzeugen. Für den Einzelhandel bringt der digitale Kundenstopper einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil mit. Schnell und bequem können Motive gewechselt werden, um sich äußeren Einflüssen wie beispielsweise dem Wetter anzupassen. Außerdem besteht die Möglichkeit, in festgelegten Zeitintervallen mehrere Botschaften gleichzeitig zu kommunizieren. Mit dem Digitalen Kundenstopper Economy sind lästige Posterwechsel Geschichte.

Elegant, schmal, vielseitig – der Digitale Kundenstopper Economy / Neat, slim, versatile – the Digital A Board Economy

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VKF Renzel 33

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Samsung Electronics www.samsung.com/de/business/smart-signage/ Smart Signage Outdoor Displays der OHF-Serie Das neue Outdoor-Portfolio von Samsung ist geeignet für den Einsatz im Außenbereich im Retail, an Tankstellen, Bahnhöfen oder im Unternehmensumfeld. Die OHF-Modelle wurden auf der Grundlage konkreter Kundenwünsche entwickelt und sind ohne weiteren Schutz im Außeneinsatz anwendbar. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten für ein weiteres Gehäuse. Die Displays liefern auch in sehr lichtintensiven Umgebungen ein klares Bild und halten dank spezieller Beschichtung extremer Witterung sowie Hitze und Kälte stand. Die Samsung Outdoor Displays der OHF-Serie sind robust, leistungsstark und energieeffizient. Die kleineren Modelle in 46 und 55 Zoll sind dank integriertem MagicInfo S4 Player (SSSP 4.0) und WLAN-Modul sofort einsatzbe-

reit. Inhalte können zentral verwaltet und beispielsweise mit cloudbasiertem Content bespielt werden. Das robuste Gehäuse und das MagicGlass sorgen dafür, dass das Display nicht nur gegen Wind und Wetter, sondern auch vor Vandalismus gut geschützt ist. Wer auf UHD-Inhalte setzt, kann auf das Modell in 85 Zoll zurückgreifen. Smart Signage Outdoor Displays: The OHF-Series The Samsung Smart Signage OHF-Series can be used outdoors in retail, at train stations, gas stations or in the business environment. The OHF-Series was developed based on specific customer requirements and can be used in outdoor settings at no additional costs for further protection. The displays deliver brilliant

images even in light sensitive environments and can withstand extreme temperatures, thanks to its special coating. Samsung’s outdoor displays are robust, powerful and energy-efficient. The smaller models in 46 and 55 inches come as ready-to-use solution, thanks to the integrated MagicInfo S4 player (SSSP 4.0) and Wi-Fi functionality. Thereby, the user benefits from a central content management as well as the possibility to show cloud-based content. Robust casing and MagicGlassTM do not only protect the display from weather impacts but also from vandalism. For users who display content in UHD resolution, the 85-inch model is an ideal fit.

Samsung Electronics 

Special

Displays

Die Samsung Smart Signage Display OHF-Serie – die robuste, leistungsstarke und energieeffiziente Outdoor-Lösung / Samsung Smart Signage OHF series – the robust, powerful and energy-efficient outdoor solution

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Bütema www.buetema-ag.de



Bütema AG Die Digital Signage Lösung ist vor allem für Fashion- und Lifestylehändler geeignet / The Digital Signage solution is particularly suitable for fashion and lifestyle retailers

Emotionalisierung im stationären Handel Digital Signage hebt die Werbewirkung und Emotionalisierung im stationären Handel auf ein neues Level. Einzelne Bildschirme, Stelen und Videowalls spielen Bilder, Videos und Produktinformationen aus. Mit Hilfe des zentral verwalteten Content Management Systems von Bütema lassen sich Playlisten einfach erstellen und per Mausklick an alle Digital Signage Geräte weltweit übermitteln. Die zeitbasierte Steuerung ermöglicht die Anpassung der Playlisten an unterschiedliche Tageszeiten. Ein besonderes Highlight der Bütema Digital Signage Lösung ist der Produktmix, der eine Waren-

wirtschaftsanbindung voraussetzt. Einzelne Produkte oder Outfits werden dabei nur solange beworben, wie sie im Bestand sind. Sind die Artikel ausverkauft, wird die Ausspielung automatisch unterbunden. Durch den klaren Fokus auf Produkte und Styles ist die Digital Signage Lösung vor allem für Fashion- und Lifestylehändler geeignet. Emotionalizing at the Point of Sale Digital Signage raises the advertisement impact and emotionalizing at the point of sale onto a new level. Single screens, steles and video walls showing pictures, videos and

Anzeige_OEK_POSLadenbau_09.2017_Layout 1 26.09.17 10:35 Seite 1

product information. Using the centrally managed content management system by Bütema, playlists can be created and transferred to all Digital Signage devices worldwide by a simple click of the mouse. The time-based control allows adjusting playlists based on the time of the day. A special highlight of the Bütema Digital Signage solution is the product mix, which requires a connection to the ERP system. Products are advertised only as long as they are in stock. If any article is out of stock, it automatically will not be advertised anymore. By clearly focusing on products and styles, the Digital Signage solution by Bütema is particularly suitable for fashion and lifestyle retailers.

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Digitaler Kundenstopper DKS Der DKS besticht durch leichte Bedienbarkeit, schlanke Bauart sowie mobile Einsatzmöglichkeiten im Innenbereich (Ladenlokal, Restaurant, Showroom). Hochwertig verarbeitetes Standgestell aus Stahlblech, Standfuß/-Gestell einklappbar für platzsparende Aufbewahrung bei Nichtgebrauch. Das wahlweise 32" oder 43" LED Display im Hochformat kann Bilder, Videos und über integrierte Lautsprecher auch Audiodateien wiedergeben. Wir setzen Marken-Displays von Samsung (24/7er) ein – die Garantieleis-

tung von drei Jahren sowie die hochwertige Ausführung haben dafür den Ausschlag gegeben. Der „DKS“ kann mittels USB-Stick oder mit der kostenlosen Software im hauseigenen Netzwerk über WLAN/LAN bespielt werden – alternativ kann mittels Server standortunabhängig ein professionelles Digital Signage-Netzwerk ausgebaut werden. Anwendungsbereiche: Point of Sale, Shopping-Malls, Restaurants. Vorteile: schneller Content-Wechsel bzw. Wechsel der Werbebotschaft, lokale Anpassbarkeit, zielgerichtete Kundenansprache.

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Digital A-Board DKS The digital customer stopper is easy to use, has a slim construction and mobile application possibilities for INDOOR handling (shop, shopping-mall, restaurant, showroom). You can choose of 32" or 43" high size Samsung-LED Display with the cases in black or white. The displays are able to render pictures (JPG), Videos (MPEG4) and with the integrated loud speakers also audio files (MP3). We only use Samsung-High-End devices for 24/7-usage. With a USB-Stick or WLAN you

can replace easily the content and you can save it directly in the device – with a suitable software you can randomly change or erase the content. The internal memory size is 8 GB. Furthermore the device has two HDMI-connections. The high quality of the device-casing consists of coated steel sheet with reinforcing profiles inside. Areas of apllication: Point of Sale, Shopping-Malls, Restaurants. Advantages: Fast Content-Change, respectively fast Change of your advertising message, local Customization.


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Effektive Lösungen gegen Ladendiebstahl und Bestandslückenmessung Inventurdifferenzen gehören weiterhin zu einem der schwerwiegendsten Probleme im Einzelhandel. Neue Studien belegen, dass Sicherheitssysteme am Regal immer beliebter und effektiver werden. Diese schützen effektiv vor Langfingern und können mit Technologien zur Bestandslückenmessung gekoppelt werden

I

m vergangenen Jahr verzeichnete der deutsche Einzelhandel Inventurdifferenzen von mehr als vier Milliarden Euro. Diebstahl durch eigene Mitarbeiter sowie Kunden, Betrug und organisierte Kriminalität haben eine lähmende Wirkung auf die Gewinnmargen im Einzelhandel. Nach Schätzungen ist die Zahl der einfachen Ladendiebstähle seit 1997 nahezu kontinuierlich gesunken ist, jedoch hat die organisierte Kriminalität in den letzten zehn Jahren dramatisch zugenommen. Laut dem BKA werden 25 Prozent aller Ladendiebstähle durch die organisierte Bandenkriminalität, Organized Retail Crime (ORC), verursacht. Die damit einhergehende Gewaltbereitschaft ist so hoch wie nie zuvor. Der Bedarf an effektiven und zukunftsorientierten Strategien und Systemen für mehr Sicherheit steigt. Der Handel investierte im vergangenen Jahr für die Prävention insgesamt 1,3 Milliarden Euro in diverse Sicherungsmaßnahmen. Demnach gewinnt die Artikelsicherung neben Mitarbeiterschulung, Kameraüberwachung und der Datenauswertung immer mehr an Bedeutung. Adrian Beck, Professor für Kriminologie an der University of Leicester, untersucht in seiner aktuellen Benchmark-Analyse bewährte und neue Sicherheitstechnologien und gibt einen Ausblick in die Zukunft der Sicherheitssysteme im Einzelhandel.

Intelligentes Verkaufsregal In der Erhebung „Emerging Technology in Loss Prevention Retailing“ von 2017 hat Beck die größten US-Einzelhändler befragt, wie sie verschiedene Warensicherungssysteme einschätzen. Mit der Teilnahme von insgesamt 60 Top-Einzelhändlern, repräsentiert seine Befragung 48 Prozent des US-Einzelhandels. Die abgefragten Warensicherungssysteme separiert er in „Emerging Technolo40

POS-Ladenbau ■ 5 • 2017

gies“ und „Established Technologies“. Letztere sind etablierte Technologien zur Diebstahlprävention, welche seit Langem und weltweit in der gesamten Handelslandschaft eingesetzt werden. Zu diesen zählen z. B. die elektronische Warensicherung und klassische Videoüberwachung. „Emerging Technologies“ gehören zur neuesten Generation und sind demzufolge noch nicht so weit verbreitet. Zu ihnen gehören Technologien wie Smart Shelves oder Gesichtserkennung. Bei der Smart Shelf Technologie handelt es sich um ein intelligentes Verkaufsregal, das jegliche Kundenaktivitäten erkennt. Die Entnahme eines Produktes wird registriert und interpretiert. Potenzielle Diebstähle können auf diese Weise Alarm auslösen und schneller aufgedeckt werden. Durch die Technologie der Gesichtserkennung können Täter automatisch wiedererkannt werden, wenn sie einen Laden betreten. Mit tausenden Installationen weltweit bei namhaften Handelsunternehmen wie dm drogerie markt, Rossmann Drogeriemarkt, Coop in Norwegen, Netto in Dänemark sowie Safeways und Lowe’s in den USA, ist IMCo mittlerweile der Weltmarktführer in Smart Shelf Technologie.

Echtzeit-Bestandslückenerkennung In seiner Studie verweist Adrian Beck auf einen weiteren Mehrwert der Smart Shelf Technologien: Sie schützen die Händler nicht nur vor Ladendiebstahl, sondern sind auch für Instore Analytics einsetzbar. Neueste Entwicklungen der IMCo Software zeigen den Füllstand eines jeden Hakens und Vorschubs und übermitteln die Bestände in Echtzeit in die Cloud und damit z. B. auf eine Smartphone-App. Der Händler wird sofort über Bestandslücken im Regal alarmiert und kann Out-of-Stock drastisch reduzieren. Erste Prototypen dieser IMCo-Systeme sol-



Praxisbericht

Smart Shelf

Out-of-Stock drastisch reduzieren / Reduce out-of-stock situations

len in naher Zukunft im Einzelhandel getestet werden. Bekanntlich bedeuten Bestandslücken Umsatzverluste und den Verlust von treuen Kunden, da sie die Ware nicht wie gewohnt vorfinden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Regalleerständen auf Umsätze und Gewinne im deutschen Einzelhandel sind damit enorm. Können Bestandslücken hingegen reduziert werden, so belegen unterschiedliche Studien, u.a. bei Edeka (2015) ein Umsatzpotential von 3 bis 4 Prozent. Aus diesem Grund stellt die zielgerichtete Optimierung der Regalverfügbarkeit, die „Optimal Shelf Availability“, eine wichtige Aufgabe für den Handel dar. Die automatische Bestandslückenerkennung unterstützt die Mitarbeiter, indem Sie auf den Leerstand sofort hingewiesen werden. Zudem profitiert der stationäre Handel von der Intelligenz des Systems, indem es auch Daten des Kundenverhaltens aufnehmen und analysieren kann. Durch eine Verbindung des Kassensystems mit dem IMCo Smart Shelf könnten z. B. genauere Conversion Rates ermittelt werden. ■


Effective solutions to prevent shoplifting and out-of-stock Stock losses remain one of the most serious problems for retailers. New studies show that loss prevention systems on shelving are becoming ever more popular and effective. They provide effective protection from thieves and can be linked with technologies to detect out-of-stock

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ast year, German retailers recorded over 4 billion Euro in stock losses. Theft by employees and customers, fraud and organised crime have a debilitating effect on retailers’ profit margins. The number of simple shoplifting offences has fallen almost continuously since 1997 but organised crime has dramatically increased over the past ten years. According to the German Federal Office of Investigation (BKA), 25% of all shoplifting is caused by organised retail crime (ORC). The associated willingness to use force has therefore never been so high. The need for effective and future-oriented strategies and better loss prevention systems is rising. Retail invested a total of 1.3 billion Euro last year in various security measures. It states that electronic article surveillance, training store staff, camera monitoring and data analysis are gaining importance. In his current benchmark analysis, Adrian Beck, professor for criminology at the University of Leicester, investigates proven and new loss prevention technologies and provides an outlook for the future of retail security systems.

Intelligent Shelving System In the survey entitled “Emerging Technology in Loss Prevention Retailing” published in

2017, Beck surveyed the largest US retailers on how they grade various loss prevention systems. With participation from a total of 60 top retailers, his survey covers 48% of US retail. He separated the loss prevention systems into “emerging technologies” and “established technologies”. The latter have long been used to prevent shoplifting and are deployed across retailers worldwide. These include, for example, electronic article surveillance and classical video monitoring. “Emerging technologies” are the newest generation and therefore not yet so widely distributed. They include smart shelves and face recognition. Smart shelf technology is an intelligent shelving system that recognises any customer activity. The removal of the product is registered and interpreted. Potential thefts can therefore initiate an alarm and be revealed quicker. By using face recognition technology, shoplifters can be detected again automatically when they enter a shop. With thousands of installations worldwide at major retailers such as dm drogerie markt, Rossmann Drogeriemarkt, Coop in Norway, Netto in Denmark as well as Safeways and Lowe’s in the USA, IMCo is now the global market leader in smart shelf technology. Therefore the IMCo Smart Shelf technology is well on the way to becoming “established technology”.

Real-time out-of-stock detection In his study, Adrian Beck refers to another benefit of smart shelf technologies: they not only protect retailers from shoplifting rather they can also be used for in-store analytics. The latest developments of IMCo software show the fill level of every hook and product pusher; they then transmit the stock in realtime to the cloud and therefore e.g. to a smartphone app. The retailer is therefore notified immediately of inventory gaps on the shelf and can drastically reduce out-of-stock situations. The first prototypes of these IMCo systems will be tested in retailers soon. Various studies, however, including by Edeka (2015), show potential sales of 3-4% if it is possible to reduce out-of-stock. Therefore, targeted optimal shelf availability is an important task for retailers. Automatic out-ofstock detection supports store staff by immediately informing them of any gaps. Able to record and analyse customer behaviour data, stationary retail also benefits from the system’s intelligence. By connecting the cashier system with the IMCo smart shelf, it is possible to determine more precise conversion rates. ■



Potenzielle Diebstähle können Alarm auslösen und schneller aufgedeckt werden / Potential thefts can therefore initiate an alarm and be revealed quicker

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Baustelle 4.0: Begehung aus der Ferne Baumaßnahmen effizient planen, Räume exakt vermessen, Fortschritte deutlich sichtbar machen – und zwar alles digital: Gemeinsam mit ihrem Partnerunternehmen NavVis bietet die Deutsche Telekom die erste umfassende Lösung zur Digitalisierung von Innenräumen an

D

er Rohbau steht, der Innenausbau hat vor wenigen Wochen begonnen. Der Bauleiter inspiziert die Fortschritte von seinem Schreibtisch aus. Denn der Rundgang durch das neue Einkaufszentrum ist virtuell, die Begehung findet per Webbrowser statt. Online nimmt der Bauleiter die ersten eingebauten Fenster in Augenschein, checkt die Lage der bereits vorhandenen Anschlüsse. In wenigen Schritten gleicht er die Positionen mit den ursprünglichen Bauplänen ab. Wo Korrekturen nötig sind, fügt er eine digitale Notiz für die entsprechenden Handwerksbetriebe ein. Ein abschließender Blick auf die Zeitplanung verrät: Die Arbeiten kommen gut voran. Mit einem Klick verlässt er die virtuelle Baustelle. Möglich macht die Begehung vom Bürostuhl aus eine patentierte Technologie zur Digitalisierung von Gebäuden, die die Telekom seit Kurzem gemeinsam mit ihrem Partnerunternehmen NavVis anbietet: Indoor Digitalisierung. Dabei vermisst ein mobiler Trolley, den ein Mitarbeiter der Telekom durch die Gebäu-

P

Fachbeitrag

Digitalisierung von Innenräumen

de steuert, mittels Laserscannern und 360-Grad-Kameras die Räume exakt. Er erstellt aus den gewonnenen Daten eine so genannte 3-D-Punktwolke – die Basis für den detaillierten digitalen Gebäudezwilling. Dieser wird anschließend in der passenden Anwendung, dem IndoorViewer, dargestellt.

Mehr Produktivität dank digitaler Werkzeuge Eine Lösung mit großem Potenzial – besonders für die Bauwirtschaft. Denn die Betriebe der Branche setzen der Unternehmensberatung Roland Berger zufolge ohne konsequente Digitalisierung ihre Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel. Die Produktivität des Sektors steigerte sich laut einer aktuellen Studie der Berater in den Jahren 2000 bis 2011 nur um vier Prozent. Im Vergleich: Die gesamte deutsche Wirtschaft konnte im selben Zeitraum um elf Prozent zulegen. Eine „digitale Bauwirtschaft“ sieht die Studie als Chance, die Produktivität anzukurbeln, Kosten zu senken, Prozesse zu optimie-

ren und Zeit zu sparen, aber auch die Zusammenarbeit mit Partnern und den Austausch mit den Kunden zu verbessern. Vorteile, die auch die Lösung von NavVis in sich vereint. So lassen sich Baupläne am PC mit den digitalen Modellen der Baustelle abgleichen oder Vermessungsarbeiten aus unterschiedlichen Bauphasen einander gegenüberstellen, um so den Baufortschritt präzise zu dokumentieren. Alles ohne wiederholte Besuche auf der Baustelle.

Komplettlösung aus einer Hand Ein zusätzlicher Pluspunkt der Lösung: Die Telekom bietet sie ihren Kunden als Komplettpaket an – von der Technologie über die Durchführung der Scans und das Hochladen der Bilder in die TelekomCloud bis hin zur Bereitstellung der Daten für die Kunden und zum Service. Dabei hostet das Unternehmen die gesamte Lösung in deutschen Rechenzentren, die den strengen deutschen Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz unterliegen. n

Bauprojekte per 3-D-Rundgang auf dem Tablet begutachten: Indoor Digitalisierung macht’s möglich / An innovative technology makes this virtual tour possible: Indoor Digitization

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Construction Site 4.0: Monitor Sites Remotely Plan your construction steps efficiently, take precise measurements, make progress easily visible and do all of this digitally. Together with its partner NavVis, Deutsche Telekom offers the first comprehensive solution for the digitization of interior spaces

T

P

he shell construction is complete and the interior work just started a couple of weeks ago. The construction manager inspects the progress from his desk. Because the entire visit takes place via web browser, the tour through the new shopping center is virtual. After going online, he takes a look at the newly installed windows and he examines existing outlets. In just a few steps, he compares actual positions with original plans. Where corrections are required, he adds a digital note for the appropriate manual worker. A final look at the schedule reveals that work is progressing well. With just a click, he departs from the virtual construction site. An innovative technology, offered by Deutsche Telekom and partner NavVis, makes this virtual tour possible: Indoor Digitization. How does it work? A Telekom employee first guides a mobile scanning device through the building – capturing the geometry of the rooms by means of laser scanners and 360-degree cameras. All data is subsequently exported into a web application, the IndoorViewer.

Based on the 3D measurements captured by the trolley, the program produces a so-called 3D point cloud – the basis for the detailed digital twin.

More Productivity Thanks to Digital Tools A solution with great potential – especially for the construction industry. According to a study by Roland Berger, construction companies that neglect systematic digitization are placing their competitiveness at risk. As stated in the study for the years 2000 to 2011, the productivity of the construction sector increased by only four percent. By comparison, in the same time frame, the German economy increased by as much as 11 percent. The survey see major opportunities in a “digital construction industry” to boost productivity, reduce costs, optimize processes and save time, but also improve cooperation with partners, even enhancing thereby the vital exchange of information with customers.

NavVis and Telekom provide a patented digital solution that merges all these advantages together. Architectural plans can be matched on the PC, or on any other web browser accessible device, with the digital models of the building site. Surveying work from various construction phases may be compared against each other to accurately document progress on the project – all without repeated visits to the construction site.

A Complete Solution from a Single Source An additional advantage of this solution: Telekom offers customers a complete package – from performing the indoor scans and uploading of images into the TelekomCloud to finally providing data and service to the costumers. Also, Telekom hosts the entire solution in German data centers adhering to strict German requirements for security and data protection. n

Gemeinsam mit Partner NavVis will die Deutsche Telekom die Bauwirtschaft digitalisieren / NavVis and Telekom provide a patented digital solution

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Ausdrucksstarke Oberflächen mit Designtechniken Beschichtungstechniken ermöglichen eine außergewöhnliche Gestaltungsvielfalt und tragen maßgeblich zum Verkaufserfolg bei

© Zapata / Real Innenausbau P

Fachbeitrag

Oberflächen für Shop-Design & Ladenbau

Das Shop-Konzept der Modemarke Zapata beinhaltet zahlreiche Oberflächenstrukturen im modernen

sich Oberflächen in jeder gewünschten Form und Größe individuell gestalten. Im Gegensatz zu starren Bauteilen, Materialplatten oder Fliesen sind sie dabei um ein Vielfaches leichter, lassen sich perfekt an Kurven und Wölbungen anpassen und benötigen keine Fugen oder Stoßkanten. So werden z.B. Verkaufstheken möglich, die aussehen, als wären sie aus einem massiven Block gefertigt, oder Wände, die wie eine verrostete Cortenstahlwand wirken. Auch was Struktur und Farbgebung betrifft, sind bei modernen Designtechniken nahezu keine Grenzen gesetzt. Gezahnte oder wechselnd strukturierte Oberflächen sind genauso realisierbar, wie grelle Farbgebungen, Akzente oder Metall-Einschlüsse. So entstehen einzigartige Oberflächen, die einen Raum, ein Möbel oder ein Objekt zu einem unverwechselbaren Unikat und Botschafter der Marke machen.

Vintage-Stil / The shop concept of the Zapata fashion brand includes numerous surfaces in modern

A

Natürliche Haptik

vintage style

uthentizität. Unverwechselbarkeit. Exklusivität. Das sind die Schlagworte, um die sich im Shopdesign und Ladenbau alles dreht. Markenwerte müssen transportiert, Produkte auf perfekte Weise in Szene gesetzt und das Einkaufen, der Hoteloder Restaurantbesuch zu einem besonderen Erlebnis gemacht werden, das dem Kunden in Erinnerung bleibt. Die außergewöhnliche Gestaltung von Oberflächen wie Wänden, Böden aber auch Theken, Möbeln und Einrichtungsgegenständen kann dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Ob Sichtbeton, Vintage-Putz, Rost und Schiefer, oder aber individuelle Designs mit ungewöhnlichen Strukturen oder extravaganter Farbgebung: Aktuelle Studien belegen, dass Maler Folk GmbH

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ausdrucksstarke Oberflächen mit ihrer Haptik und Raumwirkung stark zum Erfolg eines Shopdesigns beitragen.

Oberflächen-Designtechniken Im modernen Ladenbau gilt es neben dem reinen Aussehen jedoch auch eine Reihe von besonderen Anforderungen wie z.B. das Gewicht oder den höheren Beanspruchungsgrad zu berücksichtigen. Deshalb ist der Einsatz von echten Materialien wie Metallplatten, Marmor oder Sichtbeton in Shops häufig nicht möglich oder sinnvoll. Spezielle Design- oder Beschichtungstechniken schließen diese Lücke und sind hier meist sogar die bessere Lösung: Mit ihnen lassen

Hochwertig und fachgerecht erstellte Beschichtungen wirken nicht künstlich, sondern fühlen sich natürlich an. Die Grundlagen für diese Oberflächen sind schon lange bekannt und stammen zum Teil sogar schon aus der Antike – so etwa das Stucco Veneziano oder das Tadelakt, eine alte marokkanische Wandputztechnik. Daher sind auch die meisten Grundstoffe, aus denen die Beschichtungen bestehen, natürliche Materialien: Kalk, Gesteinsmehle, Zement, Metalle, Öle und Farbpigmente. Und das spiegelt sich in ihrer Haptik wieder, die als natürlich empfunden wird. Designoberflächen sind übrigens widerstandsfähiger als viele annehmen: Dank spezieller Versiegelungen und Nachbehandlungen können sie für unterschiedlichste Beanspruchun-


gen ausgelegt werden. So ist auch ein Einsatz in stark beanspruchten oder umgebungstechnisch schwierigen Bereichen wie Verkaufstheken, Toiletten oder Eingangsbereichen möglich.

fahrung achten, sich konkrete Beispiele (Musterplatten) zeigen lassen und Referenzen anfragen. n

Autor Author

Besonderes Fachwissen erforderlich Das Erstellen von hochwertigen Oberflächen, gerade im Bereich der Beschichtungen, erfordert neben Kreativität und Fingerspitzengefühl, viel Fachwissen und Erfahrung. Die Verarbeitung der einzelnen Materialien ist komplex und Fehler können schnell dazu führen, dass die Beschichtung für den geplanten Einsatz nicht geeignet ist oder Schaden nimmt. Bei der Auswahl eines Oberflächendesigners sollte man deshalb unbedingt auf dessen Er-

Stefan Folk

Inhaber der Maler Folk GmbH company owner of Maler Folk GmbH

Expressive Surfaces with Design Techniques Surface techniques offer an exclusive scope for design and improve the success for sale

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uthenticity. Polarisation. Exclusivity. These are the keywords in Shop design and store construction. Brand equity need to be transported, Products need to be set perfectly in scene and the shopping, eating out or staying in a hotel needs to be set for a special experience that the customer will keep in mind. The exclusive design of surfaces on walls, floors or even the counter, furniture and furnishing can lead to a significant contribution. Either fair faced, vintage plastering, rust and shale or the individual design with extraordinary structures or extraordinary colouring: actual studies show that expressive surfaces with their haptic

and ambience lead directly to the success of a shop design.

Surface techniques In modern store construction next to the design a lot of other demands have to be considered as for example the weight or the higher stress stage. That’s why it’s often not possible to use authentic materials like metal plates, marble or fair faced concrete. Special design or surface techniques close that gap and are often even the better solution: with them surfaces can be designed in every individ-

ual form and size. Compared to rigid elements, plates of material or tiles they have less weight, can be perfectly modelled on curves and bowings and need no seem and abutting edges. This is how for example counters can look as built of a massive block or walls which a look like rusty corten steel. Also the structure and colouring are nearly fenceless with modern design techniques. Ridged surfaces or surfaces with changing structures are possible as well as shiny colourings, accentuations or metal inclusions. This is how individual surfaces are created that make a room, a piece of furniture or an object unique and a messenger for the brand.

Natural haptic High quality and professional surfaces don’t appear artificial they even touch natural. The basics for those surfaces are long known and to some extent origin from the antique – as for example Stucco Veneziano or the Tadelakt, a very old Moroccan surface plastering technique. That’s why the most basic materials are natural materials like chalk, stone dust, cement, metals, oils and pigments of colours. That is represented in the haptic which is sensed to be natural. Design surfaces by the way are more resistant than you think. Thanks to special sealing and post treatments they can be used for diverse use such as heavy demanded places or difficult areas like the counter, toilets or entrance zones.

Special knowledge needed Next to creativity and intuition the making of high quality surfaces needs expert knowledge and experience. The working with the single materials is difficult and mistakes can lead easily to damage or makes the surface impossible to use for the planned application. If you consider a surface designer it’s therefore essential to have a look at his experience, to examine practical examples (sample boards) and to request references. n

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Oberflächenbeispiele v. l. n. r: 1. Oberfläche in Schiefer-Optik mit Goldeinschlüssen, 2. Oberfläche in Travertin-Optik, gold gefärbt, 3. Freies Oberflächendesign mit gezahntem Relief, 4. Ornamentierte Natursteinoptik-Oberfläche, gefärbt, 5. Oberfläche in Betonoptik mit Goldeinschlüssen, 6. Oberfläche Rost mit echten Metallpigmenten / Surface Examples FLTR: 1. Surface in slate optics with gold clasps, 2. Surface in travertine look, gold colored, 3. Free surface finish with toothed relief, 4. Ornamental natural stone optics surface, colored, 5. Surface in concrete optics with gold clasps, 6. Surface with rust optics and real metal pigments

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Stiller Verkäufer am POS Stärkung von Kundenbindung und Abverkauf mit interaktiven Technologien: Frank Brunnée im Gespräch mit Tamara Syptroth über die Chancen der Digitalisierung des Ladengeschäfts

Ü

ber 47 Millionen Menschen kaufen in Deutschland online ein. Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet immer weiter voran. Ob groß oder klein – heute kann sich kein Geschäft den Online-Möglichkeiten entziehen. Dass digitale Angebote für den Einzelhandel auch direkt vor Ort große Potenziale bieten, beweisen innovative Technologien, die die digitale und analoge Ansprache verknüpfen. Auf interaktiven Tisch- oder Regalflächen im Laden lösen die Produkte im Ladenlokal bereits durch Berührung sofort Text-, Audio- und Videobotschaften mit weiteren Produkt- oder Herstellerinformationen aus. Diese einzigartige Inszenierung von POSMarkenerlebnissen schafft einen überzeugenden Mehrwert für den Kunden, führt ihn gezielt durch Sortiment und Laden und bindet ihn durch spielerische Interaktion.

Herr Brunnée, wie funktioniert der interaktive POS?

Brunnée: Die Produkt-Inszenierung kann durch Projektion mit 3-D-Laserkinetik oder in touchscreen-basierter Form erfolgen. Durch die haptische Berührung oder Bewegung der Produkte eröffnen sich für den Kunden aufmerksamkeitsstarke Audio- und Video-Erlebniswelten mit interaktivem Markenkontakt. Diese Form der text-, audio- und videounterstützten Inszenierung von Produkten oder Services steigert das Kauferlebnis und sorgt als „stiller Verkäufer“ auch dann für Produktinformationen und Cross-Selling-Angebote, wenn kein POS-Personal verfügbar ist. Die verblüffenden Bewegtbild-Effekte dieses Perch-Marketing genannten Systems regen den „Spieltrieb“ der Kunden an und sorgen durch verschiedene Interaktionen für längere Beschäftigung mit dem Produkt vor Ort – und eben nicht im Internet.

Welche Vorteile bieten sich dem Kunden?

Brunnée: Das Perch interactive Tool kombiniert das Beste der beiden Erlebniswelten: Stationärer Handel UND Online-Shop: 1. Live Shopping direkt am POS mit persönlicher Beratung, Produkten zum Anfassen 46

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Allein ausgelöst durch das Anheben eines Schuhes werden vielfältige audiovisuelle Produktinfor-

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Interview

Wohlfühloasen POS Digitalisierung am POS

mationen interaktiv erlebbar / Lifting a shoe triggers additional audiovisual interactive product information

und dennoch mit allen bekannten OnlineBenefits. 2.  Interaktives, audiovisuelles Erleben der Marke mit ihrer Produktvielfalt inklusive Smartphone- oder Bestell-Anbindung.

Welcher Mehrwert bietet sich dem Handel?

Brunnée: Über das integrierte und online abrufbare Statistiktool liefert Perch Marketing umfangreiche Daten über Nutzung und Wirksamkeit der Produktpräsentation. So wird das Kundenverhalten differenziert messbar. Auch die Aktualisierung oder Ergänzung des Contents ist per Onlineanbindung jederzeit möglich – und zwar ohne neue Druck- oder Aufbaukosten. Die täglich neu inszenierte Produktpräsentation mit den erlebbaren Markenbotschaften generiert darüber hinaus ein tieferes Produktverständnis im Handel. Beim Verkaufspersonal wird so die eigene, glaubwürdige Formulierung der Kernbotschaften unterstützt. Ein neuer und effektiver Weg der

Personal-Motivation ohne die oftmals weniger gut angenommenen oder kostenintensiven Verkaufs-Schulungen.

Wer liefert die Inhalte?

Brunnée: Im Raum DACH steht Information exklusiv auf Perch-Marketing.de bereit. Die technischen Möglichkeiten reichen von Regaleinbindung über Counter bis zu vertikaler Projektion oder Touchdisplays. Konzept, Storytelling und die Content-Realisierung werden durch unsere deutschen Design- und IT-Teams individuell gemäß den CI/CD-Vorgaben entwickelt und für die interaktive POS-Präsenz optimiert. Dabei können strategische Empfehlungen für die Markenkommunikation entwickelt und umgesetzt werden – Beratungsworkshops und Schulungen werden ergänzend angeboten. Eigenes Personal steht für Logistik-Planung und Durchführung bei Sampling-Touren innerhalb Europas bereit. Für die Nutzung der Systeme gibt es unterschiedliche Miet- und Kaufoptionen. n


Silent sales assistant at the POS Strengthening customer loyalty and sales with interactive technologies: Frank Brunnée talks to Tamara Syptroth about the opportunities of digitization in retail stores

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ore than 47 million people in Germany shop online. Our lives are becoming increasingly digital. Today, the opportunities afforded by online technologies are impossible to ignore by any store, whether big or small. That digital offers huge potential to retailers also directly in stores is demonstrated by innovative technologies that mix and match digital and analog solutions. By touching interactive in-store table or shelf displays, shoppers launch text, audio and video messages providing further product and manufacturing details. This unique way of designing POS brand experiences generates compelling added value for customers, systematically guides them through the product range and store and creates customer loyalty through playful interaction.

acting as a „silent sales assistant“, it provides product information and cross-selling offers even when no POS staff is available. The baffling moving image effects of this system called Perch Marketing appeal to the customers‘ natural curiosity. By offering various options of interacting with the product, they keep customers engaged with the product in the store longer.

Mr Brunnée, how does the interactive POS work?

What is the added value for retailers?

Brunnée: The product presentation can be implemented using 3D laser kinetics projection or touch screens. When customers touch or move the products, attention-grabbing audio and video experiences are launched that provide the opportunity to interact with the brand. This manner of showcasing products or services supported by text, audio and video enhances the shopping experience. Moreover,

What are the benefits for customers?

Brunnée: The POS interactive tool combines the best from two worlds: physical stores AND online shopping: 1. Live shopping directly at the POS with personal assistance and all online benefits 2. Interactive, audiovisual brand experience asdetermined by the customer. Brunnée: With the integrated online statistics tool, Perch Marketing delivers comprehensive data about the usage and effectiveness of the product presentation. This allows the customer behavior to be measured in a differentiated manner. The online link allows the content to be updated or supplemented at any time. New product presentations created each day provide brand messages that can be experienced and moreover generate a deeper understand-

ing of products in the retail business. This supports the credibility of the core messages delivered by the sales assistants. It is a new and effective way to motivate staff without sales training that is often less well received and moreover costly.

Who provides information about the topic?

Brunnée: Information in the DACH area is exclusively available at Perch-Marketing.de. The technical possibilities range from shelf integration and counters to vertical projection or touch displays. Concept, storytelling and content implementation are custom-developed by German design and IT teams according to CI/CD specifications and optimized for the interactive POS presence. Strategic recommendations for brand communication can be developed and implemented in the process – consulting workshops and trainings are offered additionally. Our staff is available for logistics planning and implementation during sampling tours in Europe. There are various renting and purchasing options for using the systems. n

Andreas Schaller Geschäftsführer Lloyd Shoes über seine Erfahrung mit Perch Managing Director Lloyd Shoes talks about his experience with Perch

X-Motion Kollektion sehr beratungsintensiv sind, konnte das Perch-System diese Aufgabe sehr gut unterstützen.“ The Perch system convinced me immediately. Thanks to the fast implementation through Brunnée, it was possible to test the system instantly for important customers. The generated sales of our new „X-Motion“ collection presented by Perch rose by up to 100%.

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„Die Möglichkeiten des Perch-Systems haben mich sofort überzeugt. Durch das Angebot der schnellen Umsetzung durch Brunnée war es uns möglich, das System bei einem unserer wichtigen Kunden zu testen und dort Erfahrungen zu sammeln. Die im Rahmen des Tests generierten Umsätze unserer über das System präsentierten X-Motion-Kollektion, stiegen bis zu 100 % an. Vor dem Hintergrund, dass die präsentierten Schuhe aus der

Horizontale Tisch-Präsentation der neuen Lloyd-Schuhkollektion im Einkaufszentrum / Lifting a shoe triggers additional audiovisual interactive product information.

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Markenbildung mit Musik Stefan Gill, Kreativdirektor von Mood Media Deutschland, spricht im Interview mit Tamara Syptroth über Musikkonzepte am POS. Wie findet man den richtigen Sound für eine Marke?

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eue Kampagnen, Design-Relaunches, ein neues Shop-Design – Unternehmen investieren oft enorme Summen, um das Image ihrer Marken gezielt zu formen. Dass auch der richtige Sound eine Marke ganz entscheidend prägt, zeigt eine aktuelle Studie: Fast zwei Drittel der 18- bis 35-Jährigen fühlen sich durch die passende Musikauswahl beim Shopping stärker mit einer Marke verbunden (YouGov, 6/2017).

Herr Gill, warum ist Musik wichtig für eine Marke?

Stefan Gill: Musik ist ein starker Emotionsträger und der direkte Draht zum Kunden. Der richtige Sound grenzt die Marke von Mitbewerbern ab, macht sie wiedererkennbar, weckt Zuneigung, Interesse und Sympathie. Wir kennen das im privaten Bereich, wenn man eine neue Bekanntschaft gemacht hat und das erste Mal die Musiksammlung des anderen inspiziert – sie sagt oft mehr über die Person aus als viele Worte. Das gilt auch für Marken.

Muss sich ein Instore-Musikonzept nicht in erster Linie an der Zielgruppe orientieren?

Stefan Gill: Das auch. Aber in erster Instanz sollte ein Soundkonzept tatsächlich nach innen strahlen, auf die Marke. Wofür steht sie? Und wie kann ich die Markenattribute in Akustik übersetzen? Kaum ein Geschäft kann von sich behaupten, eine bestimmte Zielgruppe exklusiv für sich zu haben. Der Impuls, das wirklich Einzigartige eines guten Musikkonzepts kommt daher immer aus der Marke. Selbstverständlich orientiert sich das Konzept auch an den Vorlieben der Zielgruppen, die man erreichen möchte. Eine stimmige Musikauswahl liegt immer in der Schnittmenge von Marke, Zielgruppe und individuellen Zielsetzungen. Auch die Mitarbeiter im Store darf man nicht außer acht lassen, schließlich sollen sie motiviert und gut gelaunt für eine Marke im Einsatz sein.

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Der perfekte Sound für eine Marke – wie gehen Sie und Ihr Team vor, um ihn zu finden?

Stefan Gill: Im Idealfall gibt es als erstes ein ausführliches Kreativgespräch mit dem Kunden, in dem auch die Zielsetzung formuliert wird. Geht es vielleicht darum, ein Markenimage zu verändern oder gezielt neue Zielgruppen anzusprechen? Dann kommt die Recherche und Analyse. Wir analysieren den Markenauftritt. Ganz wichtig ist der Locationcheck, wir besuchen die Filialen und machen uns ein Bild von der Atmosphäre, vom Design, von den Produkten, den Kunden und Mitarbeitern. Um den emotionalen Kern einer Marke zu erfassen, müssen wir wie ein regulärer Kunde das Geschäft erleben und die Stimmung spüren. Als Nächstes machen wir in der Regel einen internen Pitch: Die Musikdesigner erstellen auf Basis der Markenattribute jeweils ein Demo. Die Ergebnisse werden verglichen und die besten Ansätze herausgefiltert. Erst dann legen wir den Grundsound final fest und erarbeiten die Merkmale im Detail. Der Kunde erhält von uns ein schriftliches Musikkonzept für seine Marke und ein Referenz-Demo zur Abstimmung. Änderungen sind natürlich jederzeit möglich.

Wie viel Zeit benötigen Sie für ein maßgeschneidertes Musikkonzept?

Stefan Gill: Im Schnitt brauchen wir drei Wochen vom ersten Gespräch bis zum Sound im Laden. Aufbauend auf dem Grundkonzept werden die Playlists erstellt und regelmäßig aktualisiert. Oft ist es sinnvoll, kürzere Playlists zu erstellen und diese häufiger zu aktualisieren. Hat man 5.000 Titel in einer Playlist, fehlt einfach der rote Faden.

Welche Trends beobachten Sie aktuell im Sound Branding?

Stefan Gill: Einhergehend mit dem Trend zur Regionalität und Natürlichkeit, speziell im Lebensmittelbereich, kommt auch ein

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nahbarer Sound in die Geschäfte. Der Trend geht weg von allem Künstlichen, Überproduzierten. Dann beobachten wir bei den Kunden auch ein steigendes Bedürfnis nach Erlebnis. Zusammen mit Mango haben wir zum Beispiel ein mobiles Feature entwickelt, über das Kunden im Geschäft auf die Playlists zugreifen und die Songs, die sie hören möchten, selber auswählen können. Selbstbestimmung ist den Kunden heute sehr wichtig. Eine weitere wichtige Entwicklung ist die steigende Nachfrage nach GEMA-freier Musik. Die Qualität ist in diesem Bereich so gut geworden, dass wir unseren Kunden sowohl fertige „Ready To Go“-Mixe in den beliebtesten Genres als auch inidviduelle Soundkonzepte anbieten können. Die Händler sparen auf diese Weise die GEMAGebühren in voller Höhe.  n


Building a brand with music Stefan Gill, creative director of Mood Media Deutschland, speaks in an interview with Tamara Syptroth about music concepts at the POS. How do you find the right sound for a brand?

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ew campaigns, design relaunches, a new shop design – companies often invest enormous amounts of money to shape their brand’s image. The right sound is also absolutely crucial to a brand as has been shown by a recent study: Nearly two thirds of 18 to 35 year olds relate more to a brand if the music fits the brand when shopping (YouGov, 6/2017).

Mr Gill, why is music so important for a brand?

Stefan Gill: Music speaks to the emotions and communicates directly with the customer. The right sound sets a brand apart from its competitors, makes it instantly recognisable and awakens a liking, an interest and an affinity for the brand. We know from our own personal dealings with others that when we meet someone new and look at their music collection for the first time – it often says more about the person than anything words can say. The same applies to brands.

Should an instore music concept not be directed primarily at its target group?

Stefan Gill: That too. But to start with a sound concept should actually be directed inwards toward the brand. What does the brand stand for? And how can the brand attributes be interpreted acoustically? There’s hardly any business at all that can lay exclusive claim to a specific target group. The stimulus, the true uniqueness of a good music concept always comes from the brand. Naturally the concept is also guided by the preferences of the target group that you want to reach. A coherent choice of music always emerges from where the brand, the target group and the individual goals overlap. Nor can you overlook the staff in the store, after all it’s expected that they are highly motivated and committed to the brand.

The perfect sound for a brand – how do you and your team set about finding it?

Stefan Gill: In an ideal scenario there is first of all an extensive creative dialogue with the customer during which the goal is defined. Is it perhaps a case of changing the brand image or of focusing on new target groups? Then come the research and analysis. We analyse the brand presence. Of crucial importance is the location check when we visit the branches and get a feeling for the atmosphere, the design, the products, the customers and the staff. To grasp the emotional core of a brand we have to experience the store like a normal customer and feel the ambience. After that we generally make an internal pitch: music designers each create a demo based on the brand attributes. The results are compared and the best takes on the brand are filtered out. Only then do we finally determine the basic sound and work out the details. The customer receives a written music concept for their brand and a reference demo for their approval. Of course changes can be made at any time.

How much time do you need to draw up a customised music concept?

Stefan Gill: On average we need three weeks from the initial talks to the music being played in store. Playlists are drawn up that build upon the basic concept and these are updated at regular intervals. It usually makes sense to draw up short playlists and update them more frequently. If you have 5,000 songs or more in a playlist, then the common thread that runs through it becomes lost.

What trends do you see at the moment in sound branding?

Stefan Gill: Along with the trend towards regionalism and authenticity, especially in food and beverages, a more accessible sound can now be found in stores. The

trend is moving away from anything that appears artistic and overproduced. We are also noticing a growing customer need to enjoy an experience. Together with Mango, for example, we have developed a mobile feature that allows instore customers to access the playlists and to choose themselves the songs that they want to hear. Self-determination is very important for customers today. Another important development is the increasing demand for non-GEMA music. The quality in this area has become so good that we can offer our customers both “ready to go” mixes in the most popular genres and individual sound concepts. In this way retailers can save the cost of the full amount of the GEMA fees. n

Stefan Gill Creative Director Deutschland von Mood Media, … … dem weltweit führenden Anbieter von Instore-Lösungen für besondere Kundenerlebnisse. Zusammen mit seinem Team ist der ehemalige Hörfunktproduzent Stefan Gill verantwortlich für die audiovisuellen Konzepte von rund 320 Marken am POS, von der Fashionmarke bis zum Discounter. Stefan Gill is the Creative Director Germany of Mood Media, the leading supplier worldwide of instore solutions for a unique customer experience. Together with his team, the former music producer Stefan Gill is responsible for the audio-visual concepts of nearly 320 brands at the POS, from fashion brands to discount stores.

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raditionell findet am Vortag der ISE die Smart Building Conference statt. Die ganztägige Konferenz beschäfNach dem urlaubsr Urlaub eif? tigt sich mit den wichtigsten Themen aus Ready fo r the Ho lidays? den Bereichen Smart Buildings und Smart Einfaches Bargeldhandling Ordnung ist die Seite 40 halbe Effi Cities.mIm Anschluss daran eröffnet der itazi en Smooth z Data Ma nageme nt lienische Stararchitekt Carlo Ratti mit seiMultifunktionsK ner Grundsatzrede die ISE 2018. Ratti lehrt ü Talente n stli New Five Second Rule am Massachusetts Institute of Technology in der Fache Intelligen/zCash Points shion-B (MIT), leitet das dortige Senseable City Lab Innovativ ranche Signage e Digital und ist als Architekt und Ingenieur nah an Viscom 20 Lösunge n 17 Mobilco den Zukunftstrends. m p u te Lage r für Apps zu Datener r mobilen fass Mobile Da ung te 26 LeadSeiManagement Apps for

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Auf der ISE selbst sind über 1.200 Aussteller aus zahlreichen Ländern vertreten, die ihre Lösungen präsentieren: Audio-Technologien, neue Screens und LED-Wände gehören traditionell zu den Hardwareprodukten, die gezeigt werden. Software für große, international steuerbare Netzwerke von Digital Signage-Displays oder den Einsatz ein-

Bereits zum zweiten Mal findet in Amsterdam auch der Digital Signage Summit (DSS) ISE statt, an dem führende Unternehmen und innovative Gründer teilnehmen. Hier werden aktuelle Trends diskutiert. Thematischer Schwerpunkt 2018 sind Änderungen in der Wertschöpfungskette innerhalb der AV-Branche. So wird etwa die zukünftige Rolle von Systemintegratoren, Softwareanbietern, Display-Anbietern und Digital Signage-Ecosyteme anhand von aktuellen Beispielen und von Marktstatistiken diskutiert. Mehr Information über Integrated Systems Europe und allen Veranstaltungen finden Sie auf www.iseurope.org ■

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zelner Screens werden ebenfalls gezeigt. Auch aktuelle Trends wie Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen für den Einsatz im Handel sind zu erwarten.

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he fifteenth show will take place at the RAI Amsterdam from 6-9 February and it promises to be the largest and most exciting exhibition so far in its illustrious history. The most obvious change from the 2017 show is the addition of another hall. This will be known as Hall 15. This has been added to help meet the demand from vendors and service suppliers keen to take part in the world’s largest AV and systems integration show. It is located at the front of the venue. the show opens its doors on Tuesday Feb 6th, an expected 75,000+ attendees will have plenty on offer to occupy their time. Throughout the 15 halls over 1,200 of the world’s leading manufacturers and service suppliers will be broadly grouped across six Technology Zones. The 2018 designated zones are: Education, Smart Building, Digital Signage, Pro Audio/Live Events, Unified Communications and Residential. Hundreds of product introductions are anticipated.

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Verbandsnachrichten

Tag des Norddeutschen Handels

Nachhaltigkeit – wie steht´s mit der Moral am Regal?

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Verleihung des Norddeutschen Handelspreises

er Handel nimmt als drittgrößter Wirtschaftszweig bereits heute seine Verantwortung für Mensch, Umwelt und Gesellschaft wahr. Aber kann und muss der Handel noch mehr tun oder muss der Handel an seiner Kommunikation arbeiten und die Kunden mehr über sein Engagement in Umwelt und sozialen Themen informieren? Und was wollen die Kunden überhaupt? Diese Fragen stellte der Handelsverband Nord beim diesjährigen Tag des Norddeutschen Handels in den Media

Docks in Lübeck unter dem Motto „Nachhaltigkeit – Wie steht´s mit der Moral am Regal?“. Dr. Meeno Schrader veranschaulichte die positiven und negativen Auswirkungen des Klimawandels auf den Handel. Claus Ruhe Madsen referierte auf unterhaltsame Weise zum Kaufverhalten der Konsumenten und stellte sich die Frage: „Sind die Kunden paradox? Oder ist der Handel nachhaltig verwirrt?“ Prof. Dr. Michael Braungart rundete das bunte Programm mit sei-

nem Vortrag „Cradle to Cradle: Eine Innovationschance für die Wirtschaft, die über Nachhaltigkeit hinausgeht“ ab. Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Norddeutschen Handelspreises an die Schlemmer-Markt Freund Lebensmittelmärkte GmbH aus Kiel. Die Jury aus Handelsexperten, sagte in Ihrem Urteil: Das ist ein ganz besonderes Unternehmen, das vor allem mit einer Mischung aus Engagement, Innovationen und Tradition überzeugt. ■

 Die Preisträger: Imke und Marten Freund Schlemmer-Markt Freund Lebensmittelmärkte GmbH aus Kiel / The award winners: Imke and Marten Freund

Schlemmer-Markt Freund Lebensmittelmärkte GmbH from Kiel

Sustainability: What’s up with the Morale on the Shelf?

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Presentation of the Norddeutsche Handelspreis

s the third-largest industry, retail is already taking its responsibility for people, the environment and society seriously. But can and does retail still have to do more, or does the retail industry have to work on its communication and inform customers about its commitment to environmental and social issues? And what is it that customers actually want? These questions were asked by the Handelsverband Nord during this year’s North 52

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German Retail Day at the Media Docks in Lübeck. It was held under the motto “Sustainability: What’s up with the morale on the shelf?” and, among others, Dr. Meeno Schrader illustrated the positive and negative effects of climate change on retail. Claus Ruhe Madsen, on the other hand, spoke in an entertaining manner about consumer behavior and asked: “Are customers paradoxical? Or is the retail industry profoundly confused?” Prof. Dr. Michael Braungart rounded

off the colorful program with his lecture “Cradle to Cradle: An opportunity for innovation in business that goes beyond sustainability”. The highlight of the event was the presentation of the Norddeutsche Handelspreis awarded to Schlemmer-Markt Freund Lebensmittelmärkte GmbH from Kiel. The jury of retail experts said: This is a very special company, which convinces above all with their combination of commitment, innovation and tradition. ■


-Special Der Handel hübscht auf:

Verbandsnachrichten

Investitionen im Ladenbau weiter auf hohem Niveau

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Auftragseingang im 2. Quartal 2017

er Umbruch im Handel sorgt weiterhin für volle Auftragsbücher bei den Ladenbau-Unternehmen wie die Umfrage des dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. unter seinen Mitgliedern zeigt. Damit bestätigen sie die Zahlen der deutschen Möbelindustrie. Die positiven Tendenzen der Vormonate halten an. Im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres konnten für das 2. Quartal 2017 56 Prozent der meldenden Unternehmen im dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. ein Auftragsplus verzeichnen. 20 Prozent hielten ihre Order, 25 Prozent vermeldeten Rückläufe. Dabei schnitten die Ladenbau-Unternehmen, bei denen 65 Prozent ein Plus verbuchten, deutlich besser ab als die Zu- und Vorlieferanten, bei denen 47 Prozent der Unternehmen mehr Aufträge auswiesen. Dieses Ergebnis stützt auch die letzte Meldung der deutschen Möbelindustrie. Axel Schramm, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, teilte im August zwar wenig erfreuliche Zahlen für die Gesamtbranche mit, der Teilbereich Laden- und sonstige Objektmöbel wies allerdings ein sattes Umsatzplus von 7,5

 Volle Auftragsbücher bei den Ladenbau-Unternehmen / Full order books for shop-fitting companies

Prozent aus. Für das aktuelle Gesamtjahr zeigen sich die Mitgliedsfirmen des dlv ähnlich optimistisch wie im 1. Quartal: Mit 55 Prozent gehen etwas mehr als die Hälfte der Betriebe von einem weiteren Auftragsplus aus, 22 Prozent sehen das eher kritisch. Befragt nach ihrer

Einschätzung zu den wichtigsten digitalen Elementen am POS, nannten Ladenbauer und Netzwerkpartner vor allem jene Tools, die dem Kunden Informationen zum Produkt liefern wie z. B. über Warenverfügbarkeit oder als interaktiver Produktberater. ■

Retail attracts attention:

Investments in shop-fitting continue at a high level

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New Orders for the 2nd Quarter of 2017 he upheaval in retailing continues to provide full order books for shop-fitting companies, as the survey of the dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. among its members shows. They confirm the figures of the German furniture industry. The positive tendencies of the previous months continue. Compared to the same quarter of the previous year, 56% of the reporting companies in the dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. recorded an increase in orders for the second quarter of 2017. 20% held their orders, 25% reported de-

creases in numbers. At the same time, the shop fitters, where 65% saw an increase in sales, significantly outperformed the suppliers, where 47% claimed to have had more orders. This result also supports the latest news from the German furniture industry. Axel Schramm, President of the Association of the German Furniture Industry, reported little positive figures for the entire sector in August, but the sub-division of store and other contract furniture showed a healthy increase in turnover of 7.5%.

For the current year as a whole, dlv‘s member companies are similarly optimistic as in the first quarter. At 55%, slightly more than half of the companies are expecting an increase in orders, whereas 22% is rather critical. Asked about their assessment of the most important digital elements at the POS, store builders and network partners named above all the tools those that provide the customer with information about a product, such as product availability or as an interactive product consultant. ■ POS-Ladenbau ■ 5 • 2017

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Alle Angaben laut Hersteller

Messen / Veranstaltungen

Deutscher Handelskongress 2017 und Retail World 2017 / neue Räume 2017

Deutscher Handelskongress 2017 und Retail World 2017 Kundenbedürfnissen richtig begegnen

Unter dem Motto „Kunden. Vertrauen. Daten. – The New Customer Experience“ werden auf dem 25. Deutschen Handelskongress am 15. und 16. November in Berlin der Kunde und dessen Bedürfnisse mehr denn je ins Zentrum spannender Themenslots und Diskussionsrunden gestellt. Vertrauen, Individualität, Service und Erlebnis – mithilfe welcher Tools und Methoden kann man den immer anspruchsvoller werdenden Kundenbedürfnissen im Einzelhandel gerecht werden? Im Jubiläumsjahr 2017 bietet die zweitätige Kongressagenda viele aufregende Neuheiten: Mehr Live Experience, mehr Networking, mehr Inspiration, mehr Insights, mehr Verantwortung und vor allem – mehr Customer Experience. Auf die altbekannten Klassiker soll dabei nicht verzichtet werden: Das erstklassige Kongressprogramm ist auch in diesem Jahr eingebettet in ein eindrucksvolles Rahmenprogramm mit begleitender Kongressmesse, Verleihung des Deutschen Handelspreises und der legendären Retailersʼ Night. Zum beliebten ersten Warm-up laden die Veranstalter und Microsoft bereits am Vorabend des Deutschen Handelskongresses ein. Hier bietet sich am 14. November ab 17 Uhr die Möglichkeit, inspirierenden Impulsvorträgen zu folgen und erste Kontakte mit den Kongressteilnehmern zu knüpfen. Zum Kongressauftakt begrüßen HDE-Präsident Josef Sanktjohanser und HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth die Gäste und Teilnehmer der Veranstaltung, durch die Journalistin und Moderatorin Dunja Hayali führt. Unter den rund 100 namhaften Branchenexperten stehen bereits am ersten Kongresstag Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, und Ralf Kleber, Country Manager Germany von Amazon, auf der Bühne und widmen sich wesentlichen Zukunftsthesen für den Einzelhandel sowie der Frage, wie sich die zukünftige Innovationskultur der Einzelhandelsunternehmen gestaltet und welcher Mehrwert sich daraus für die Kunden ergibt.

The New Customer Experience

A sound relationship of trust provided, today’s customers are more inclined than ever to reveal some information about themselves and their purchasing behavior. In return, the customer expects a high level of individuality, service, and a great shopping experience. The retail industry is able to meet these increasingly demanding customer needs with new technological tools, analytical methods and innovative co-operations on a stationary as well as on a cross-channel basis. “Customers. Trust. Data. – The New Customer Experience” – this year’s motto of our congress will ensure some exciting discussions. Hear from top-notch industry experts which current developments will determine the future of retail. Be inspired by out-of-the-box thinkers and bold trailblazers and learn if and to what extent the notable election year 2017 might be influencing the industry in dialog with political leaders. As always, the agenda of the high-quality two-day congress is embedded in a spectacular framework including a pre-opening evening event, an accompanying congress exhibition, the ceremony of the German Retail Award and the legendary Retailers‘ Night. We are looking forward to welcoming you on November 15 and 16, 2017 at Germany’s annual congress for the retail industry and its partners. www.handelskongress.de

neue räume 2017 Designtrends

Auf der Design-Ausstellung „neue räume 17“ vom 15. bis 19. November 2017 kommen in diesem Herbst rund 100 Aussteller aus 14 Ländern zusammen, um in der ABB-Halle in Zürich-Oerlikon Designtrends, Wohnideen und Produktneuheiten zu präsentieren. Außerdem gibt es zahlreiche Sonderschauen: Young Labels – Schweizer Design-Nachwuchs, neue räume in the city – Design in der Zürcher Innenstadt, Pop Up Office: Moving Walls by Jörg Boner & Qwstion, Atelier oï – Hiver Japonais, Höhere Fachschule für Technik und Gestaltung Zug – Geschichten von Stühlen, „swiss made“ – Inszenierung des neuen Internetshops designobjekt.ch, HSLU Design + Kunst – Präsentation der Diplomarbeiten, Pro Helvetia – Inszenierung Schweizer Design im virtuellen Raum, Design-Gipfel – Schweizer Design und die Welt.

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Design Trends

At the neue räume 2017 (15-19 November 2017) design exhibition, some 100 exhibitors from 13 countries will come together in the ABB Hall in Zurich Oerlikon to present new design trends and interior concepts, as well as their latest products. Special Shows: young labels – young Swiss design talent, neue räume in the city – design in the city centre of Zurich, Moving Walls by Jörg Boner, atelier oï – Hiver Japonais, Höhere Fachschule für Technik und Gestaltung Zug – Tales about chairs „swiss made“ – Installation by new Internet shop designobjekt.ch, HSLU Design + Kunst – Presentation of graduation projects, Pro Helvetia – Swiss design installation in virtual space, Design-Summit – Swiss design and the world. www.neueraeume.ch


RetailShow Exhibition / Retail Design Collective Show

RetailShow Exhibition B2B-Einzelhandelsveranstaltung in Polen

vices. In the hub of the exhibition hall there will be the Perfect Store – a food store concept where innovative devices, furnishings and equipment will be presented in a shared arrangement. It will be possible not only to see the most up-to-date trends and solutions, but also to compare offers of miscellaneous producers. Moreover, the exhibition is accompanied by one-day long conference Retail Congress, and two-days long open workshops and trainings in the Innovations Theatre, as well as an evening meeting the RetailShow Afterparty during which the Retail Innovations Awards and the Best Shop Concept Awards will be granted. The RetailShow 2017 is a great opportunity to extend knowledge, exchange experience, initiate or reinforce business contacts and promote on Polish retail market.

Wir laden Sie herzlich ein, an der größten, jährlich stattfindenden B2B-Einzelhandelsveranstaltung in Polen teilzunehmen – Ausstellung für Technologie und Dienstleistungen für den Einzelhandel – RetailShow. Die nächste Ausgabe findet vom 15. bis 16. November 2017 in Warschau, Polen, statt. Während der zweitägigen Messe präsentieren mehr als zweihundert Unternehmen ein komplexes Angebot für Einzelhandelsketten: Ladeneinrichtungen, Registrierkassen, Waagen, Sicherheits- und Schutzsysteme, IT-Systeme für das Management von Einzelhandelsketten, E-Commerce-Lösungen, Loyalitätssysteme, Outsourcing, Finanz- und Beratungsdienstleistungen. Im Mittelpunkt der Ausstellungshalle steht der Perfect Store – ein www.retailshow.pl Food-Store-Konzept, in dem innovative Geräte, Einrichtungsgegenstände und Geräte in einem gemeinsamen Arrangement präsentiert werden. Es wird möglich sein, nicht nur die aktuellsten Trends und Lösungen zu sehen, sondern auch Angebote verschiedener Hersteller zu vergleichen. Darüber hinaus wird die Ausstellung von einer eintägigen Konferenz Retail Congress und zweitägigen offenen Workshops und Schulungen im Innovations Theatre sowie einem abendlichen Meeting der RetailShow Afterparty begleitet, bei dem die Retail Innovations Awards und die Best Shop Concept Awards verliehen werden. Die RetailShow 2017 ist eine großartige Gelegenheit, Wissen zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen, Geschäftskontakte zu initiieren oder zu verstärken und auf dem polnischen Einzelhandelsmarkt zu fördern.

Exhibition in Poland

We kindly invite you to participate in the biggest, annual, B2B retail event in Poland – Exhibition of Equipment, Technology and Services for Retail – RetailShow. The closest, eigth edition will be held on 15-16 November 2017 in Warsaw, Poland. During two days of the show more than two hundred companies will present complex offer for retail chains, including: shop fittings, cash registers, scales, security and protection systems, IT systems for retail chain management, e-commerce solutions, loyalty systems, outsourcing, financial and consulting ser-

Retail Design Collective Show Retail Design erleben

Die Retail Design Collective Show (6. bis 8. Dezember 2017, New York, USA) wird von „shop!“ veranstaltet. Die Messe bietet Händlern eine jährliche Gelegenheit, Retail Design zu sehen und zu erleben. Die teilnehmenden Showrooms präsentieren aktuelle Trends. Retail Design Collective Show ist eine Ansammlung einer exklusiven Kollektion der weltweit besten Visual Merchandiser. Die Veranstaltung bietet die ideale Möglichkeit, Markenbilder zu erstellen.

Visual and design resources

Retail Design Collective Show (06-08 Dec 2017, New York, USA) produced by “shop!” the association for retail environments. It provides retailers with an annual opportunity to see the highest quality gathering of visual and design resources. It explores business opportunities in the related areas. The participating showrooms represent many of the finest provides of visual and design resources available today. Retail Design Collective Show is an experience of an exclusive collection of the world’s finest visual merchandising. The participating showroom represents many of the finest providers of design and visual resources available in today’s era. Drawing such massive crowd the event provides the ideal opportunity to build brand imagery. www.retaildesigncollective.com

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Alle Angaben laut Hersteller

Messen / Veranstaltungen

InPrint 2017 / LuxLive / INDEX

InPrint 2017 Mit individualisierten Produkten Mehrwert schaffen

Die InPrint 2017, Fachmesse für industrielle Drucktechnologie, findet vom 14. bis 16. November 2017 in der Halle A6 des Münchener Messegeländes statt. Die Messe steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit individualisierten Produkten Mehrwert schaffen“, um den Trend der Aufwertung von Produkten durch Individualisierung aufzugreifen. Bereits 130 Aussteller aus 17 Ländern haben sich ihre Standfläche auf der dritten Veranstaltung in Deutschland gesichert. Auf der InPrint 2017 präsentieren führende internationale Unternehmen modernste Technologien, Maschinen, Komponenten sowie Zubehör und Dienstleistungen für den funktionalen und dekorativen Druck sowie den Verpackungsdruck. 130 Aussteller aus 17 Ländern haben ihre Teilnahme an der Fachmesse bereits bestätigt, mit Deutschland, Großbritannien und Italien als größte Ausstellerländer. Zur InPrint 2015 kamen insgesamt 4.724 Fachbesucher aus 65 Ländern nach München, um die neuesten Trends im industriellen Druck zu entdecken. Neben der Optimierung von Fertigungsprozessen gewinnt die effiziente Individualisierung von Produkten, zur Schaffung von Mehrwert beim Kunden, immer mehr an Bedeutung. Die InPrint 2017 steht daher unter dem Motto „Mit individualisierten Produkten Mehrwert schaffen“, um diesen Trend der Aufwertung von Produkten durch industrielle Druckverfahren aufzugreifen. „Die Nachfrage von Kunden, individuelle Produkte zu einem attraktiven Preis zu erwerben, wird immer größer. Daher setzen Hersteller und Veredler, zum Beispiel von Getränkeflaschen, Kosmetika, Verpackung und Bekleidung, aber auch von Bodenbelägen, Wandverkleidungen und anderen Inneneinrichtungsgegenständen, immer öfter auf die Integration von industriellen Druckverfahren in ihren Herstellungsprozess, um auf die individuelle Nachfrage von Kunden flexibler reagieren zu können“, so Nicola Hamann, Geschäftsführerin des Veranstalters der InPrint, Mack Brooks Exhibitions. „Allerdings fehlen vielen Unternehmen in diesem Bereich noch praktische Lösungsansätze, was industrielle Druckverfahren, den Druck auf unterschiedlichen Materialien und den Veredelungsprozess anbelangt. Hier kommt die InPrint als spezialisierte Fachmesse ins Spiel. Denn die InPrint bietet ihren Besuchern neue Einblicke in die Anwendung von industriellem Druck und lädt zum Austausch von Wissen und Lösungskonzepten ein.“

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Creating added value with individualised products

InPrint 2017, the Exhibition for Industrial Print Technology, will take place from 14 – 16 November 2017 in Hall A6 of the Munich Trade Fair Centre in Germany. The main theme of this year’s event is “Creating value with individualised products”, to reflect the trend towards adding value to products by means of individualisation. A total of 130 exhibitors from 17 countries have already secured their stand space at the third InPrint show in Germany. At InPrint 2017 leading international companies will showcase state of the art technology, components and services for functional and decorative printing as well as packaging printing. A total of 130 exhibitors from 17 countries already confirmed their participation at the trade fair, with Germany, Great Britain and Italy being the most important exhibitor countries. For InPrint 2015, a total of 4,724 trade visitors from 65 countries travelled to Munich to discover the latest trends in industrial print. Alongside the optimisation of manufacturing processes, the efficient individualisation of products is gaining further importance in order to create added value for customers. Therefore, the main theme for InPrint 2017 is “Creating value with individualised products”, to reflect the trend towards adding value to products by individualisation through industrial printing processes. “The customer demand for individualised products at attractive prices is growing continuously. Manufacturers and finishers of items such as drinks bottles, cosmetics, packaging and clothing as well as flooring, wall cladding and interior decoration are increasingly investing in the integration of industrial printing into their manufacturing processes”, says Nicola Hamann, Managing Director at the organisers of InPrint, Mack Brooks Exhibitions. “However, a lot of companies are lacking practical approaches in industrial print, the printing on different materials and finishing processes. This is where InPrint is positioned as a specialised trade exhibition, since the show is offering its visitors the unique opportunity to get insights into possible applications of industrial print and have the option to exchange knowledge and solutions with other industry experts.” www.inprintshow.com


of professional lights, smart lighting as well as architectural, commercial and industrial lighting. LuxLive will include lightspace dot london, a unique combination of innovation, discussion and inspiraBeleuchtung verändert sich LuxLive, Europas größte jährlich stattfindende und Großbritanniens tion which brings architects and the lighting design community togrößte Beleuchtungsmesse wird am 15. und 16. November im ExCel gether. London stattfinden. Die Veranstaltung präsentiert Beleuchtungsprodukte, technologien und Dienstleistung für private und kommerziel- www.luxlive.co.uk le Anwendungen. Unter den Ausstellern werden Hersteller von professioneller Beleuchtung, Smart Lighting wie auch architektonischer, kommerzieller und industrieller Beleuchtung sein. Zu LuxLive gehört auch lightspace dot london, eine einzigartige Kombination aus Innovation, Diskussion und Inspiration, die Architekten und die Lichtdesignbranche zusammenbringen soll.

LuxLive

Lighting is Changing

Europe’s largest annual lighting event and UK’s largest lighting exhibition LuxLive will be held from 15th to16th November 2017 at the ExCeL London. This event showcases lighting products, technologies and services for use in private and commercial buildings. The exhibitor profile of LuxLive will include manufacturers

INDEX Dubai weiterhin auf Wachstumskurs

of light coming from its peak. These ambitious projects have provided the design and interior design market with constant growth. This is reflected in the largest interior design fair in the Middle East, the INDEX. Over 840 exhibitors from 54 countries presented themselves by topics. The top themes in 2017 were: furniture and interior fittings, lighting, kitchen and bathroom, home textiles, objects and crafts as well as work areas for administration and trade. The 27th edition of the INDEX was under the motto “Walk on the Wild Side” and drove nearly 25,500 trade visitors from 108 countries deep into the heart of the rainforest. The fair focused on design for the senses and enabled all participants a creative platform. From the 26th - 29th of March 2018, the next INDEX will take place in Dubai. In 2018 there will be again an official German Pavilion supported by the Federal Ministry of Economics and Technology (BMWi).

Dubai boomt: Es bekommt eine neue Mall, die Meydan One Mall mit 620 Shops, Marken- und Luxusgeschäften und einem einfahrbaren Dach für den Einfall von natürlichem Sonnenlicht und einer leichten Brise, das neue Stadtviertel Jumeirah Central mit klimatisierten Arkaden zur ganzjährigen Nutzung und den nächsten höchsten Turm der Welt, „The Tower“ am Dubai Creek Hafen mit 928 Metern Bauhöhe und einem kilometerlangen Lichtstrahl, der von seiner Spitze ausgeht. Diese ambitionierten Projekte bescheren dem Design- und Inneneinrichtungsmarkt seit Jahren beständiges Wachstum. Dieses spiegelt sich in der größten Inneneinrichtungsmesse des Mittleren Ostens, der INDEX, wider. Über 840 Aussteller aus 54 Ländern präsentierten sich nach Themenbereichen. Die Top-Themen 2017 waren: Möbel und Inneneinrichtungen, Beleuchtung, Küche www.indexexhibition.com und Bad, Heimtextilien, Objekte und Kunsthandwerk sowie Arbeitsbereiche für Verwaltung und Gewerbe. Die 27. Ausgabe der INDEX stand unter dem Motto „Walk on the Wild Side“ und entführte knapp 25.500 Fachbesucher aus 108 Ländern tief ins Herz des Regenwaldes. Die Messe fokussierte sich auf Design für die Sinne und ermöglichte allen Beteiligten eine kreative Plattform. Vom 26. bis 29. März 2018 wird die nächste INDEX in Dubai stattfinden. Auch 2018 wird es erneut einen vom Bundeswirtschaftsministerium, BMWi, geförderten offiziellen deutschen Firmengemeinschaftsstand geben.

Dubai continues on growth course

Dubai is booming: a new mall, the Meydan One Mall with 620 shops, brand and luxury shops and a retractable roof for the incidence of natural sunlight and a light breeze, the new city district Jumeirah Central with air-conditioned arcades for year-round use and the next highest Tower of the World, „The Tower“ at the Dubai Creek Harbor with a height of 928 meters and a kilometer-long beam POS-Ladenbau ■ 5 • 2017

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Vorschau

Messekalender Veranstaltungskalender

Deutscher Handelskongress Berlin, 15. - 16.11.2017 Branchentreffen für den Handel Retail World

LuxLive 2017 London, 15. - 16.11.2017 Europas größte jährliche Beleuchtungsmesse Europe‘s largest annual lighting fair

neue räume Zürich, 15. - 19.11.2017 Internationale Interior Design Ausstellung International Interior Design Exhibition

Retail Show

Heimtextil

POS-Master

imm Cologne

Stuttgart, 15. - 17.02.2018 Internationale Fachmesse für Marketing, Point of Sale international trade fair for marketing, design & technology at the point of sale

Frankfurt am Main, 09. - 12.01.2018 Internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien International Trade Fair for Living and Object Textiles Köln, 15. - 21.01.2018 Internationale Einrichtungsmesse International furnishing fair

Christmasworld

Frankfurt am Main, 26. - 30.01.2018 Internationale Leitmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck International Trade Fair for seasonal and festive decoration

Warschau, 15. - 16.11.2017 Internationale Messe für Ausstattung, Technologie und Dienstleistung International trade fair for equipment, technology and services

Integrated Systems Europe

Domotex

ZOW

Hannover, 12. - 18.01.2018 Messe für Teppich und Bodenbeläge Fair for carpet and flooring

Amsterdam, 06. - 09.02.2018 Treffpunkt für AV Medien International Trade Fair for seasonal and festive decoration Bad Salzuflen, 06. - 08.02.2018 Zulieferermesse für Möbelindustrie und Innenausbau Supplier fair for the furniture industry and interior design

EuroCIS Düsseldorf, 27.02. - 01.03.2018 Fachmesse für Handelstechnologie Trade fair for retail technology

light+building Frankfurt , 18. - 23.03.2018 Weltmesse für Licht und Gebäudetechnik World Fair for Light and Building Technology

INDEX Dubai, 26. - 29.03.2017 Internationale Fachmesse für Einrichtung und Innenausbau International Trade Fair for Furnishing and Interior Design

Themen-Vorschau POS-LADENBAU 6/2017 erscheint am 13. Dezember 2017 Special: Boden und Oberflächen Bodenbeläge und Oberflächen am POS sollen nicht nur attraktiv, hochwertig und ansprechend aussehen, sondern auch funktional, pflegeleicht und langlebig sein. Weitere Themen: • Gestalten mit Licht • Individuelle Trenn- und Rückwandsysteme • Wandgestaltung Objektberichte: Realisierte Um- und Neubauten im Bereich des hochwertigen Ladenbaus Fachbeitrag & Interview: Flexible Lichtkonzepte/Brandschutz Advertorials/Firmen- und Produktpräsentation/Praxisberichte von aktuelle Umbaumaßnahmen und Lösungen aus der Praxis; innovative und erfolgversprechende Trends Inserentenverzeichnis: 3A Composites GmbH S. 11, Agrob Buchtal Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG S. 24/25, Bauve Medien GmbH & Co. KG S. 36/50/51, Cedes: GmbH Die Lichtfabrik S. 21, Dula-Werke Dustmann & Co GmbH S. 05, emco Bau- und Klimatechnik GmbH & Co. KG S. 39, Gebr. Willach GmbH S. 31, Gerhard König GmbH S. 17 H. Schubert GmbH S. 19, Hansen GmbH S. 29, Heinrich Woerner GmbH S. 37, Integrated Systems Europe S. 59 LAMP83 Deutschland GmbH S. 60, Mack Brooks Exhibitions S. 2 Maler Folk GmbH S. 23 OECHSLE Display Systeme GmbH 35, PFLEIDERER Holzwerkstoffe GmbH S. 9 POS TUNING Udo Voßhenrich GmbH & Co. KG. S. 27, PROJECT FLOORS GmbH S. 7, RIDI Leuchten GmbH S. 4, Tegometall International Sales GmbH S. 15, VKF-Renzel GmbH S. 33

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Termine zur Ausgabe 6/2017 Redaktionsschluss Anzeigenschluss Druckunterlagenschluss

15.11.2017 24.11.2017 29.11.2017


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