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IT BANKER Ausgabe 5/2017

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Kassen / Cash Points Marktübersicht Seite 26

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die Zukunft

Und warten Sie nicht bis Ihre Kunden Sie mit neuen Technologien überholen. Sie müssen die Vorreiterrolle einnehmen, beispielsweise auch beim Mobile Payment, wo wir schon lange von den nordeuropäischen Ländern abgehängt worden sind. Aber auch hierzulande wird die Nachfrage auf Kundenseite größer. Packen Sie die Veränderungen mit an!

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Bedenken Sie aber immer auch, den Kunden bei Ihrem Digitalisierungseifer mit ins Boot zu holen und überfordern Sie ihn nicht. Ihre Kernkompetenz ist die Kundenberatung. Digitalisierte Prozesse müssen für Kunden einen echten Mehrwert darstellen, und dürfen nicht nur reine Gimmicks sein. Machen Sie mit Virtual Reality beispielsweise Finanzierungsprozesse erlebbar. Lassen Sie Ihre Kunden so in Ihre Finanzwelt eintauchen. Komfort, Schnelligkeit, Convenience und Transparenz – das sind die Kundenwünsche von heute.

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Die neue FünfSekunden-Regel

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Technologien, seien Sie offen für neue Denkweisen und setzen Sie Traditionelles auf den Prüfstand.

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Die Welt

Wir sind abhängig oder besser gesagt: Wir haben uns von der IT abhängig gemacht. Also müssen Sie auch dafür sorgen, dass die IT in Ihrem Finanzinstitut auf dem neuesten Stand ist, damit solch ein Worst Case Szenario auszuschließen ist. Warten Sie nicht zu lange mit Veränderungen, sonst werden Umstrukturierungen immer riskanter. Experimentieren Sie mit neuen

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Omni-Cha

Sie kommen nicht an die gewünschten Dokumente, eine Fehlermeldung jagt die nächste, der E-Mail-Account ist ebenfalls lahm gelegt. Der durchstrukturierte Tag ist komplett über den Haufen geworfen. Ihre Mitarbeiter rennen Ihnen halb verzweifelt, halb panisch die Tür ein, weil sie nichts arbeiten können. Und der IT-Mitarbeiter rauft sich wieder einmal die Haare und schimpft: alles veraltet, alles zu langsam, alles zu schwerfällig. Solange sich das im Backoffice abspielt, ist es zwar unangenehm und ärgerlich. Peinlich wird es aber dann, wenn Sie Kunden wegschicken müssen, weil die IT nicht funktioniert. Ohne IT geht eben heutzutage nichts mehr.

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Liebe Bankerinnen, liebe Banker, stellen Sie sich vor: Sie kommen morgens ins Büro, bestens gelaunt, voller Tatendrang und gut vorbereitet für die anstehenden Aufgaben. Sie schalten Ihren Computer ein, um sich die Unterlagen für das bevorstehende Meeting noch einmal durchzusehen und ein paar letzte Zahlen zusammenzusuchen – und dann das: Nichts funktioniert!

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Inhaltsverzeichnis

IT BANKER Ausgabe 5/2017

IT BANKER

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Oktober

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Supplement von bank objekte

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BAUVE Medien GmbH & Co. KG

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Die wachsende Bedeutung der Digital User Experience

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Im Banking braucht es ein Umdenken Die wachsende Bedeutung der Digital User Experience

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Corporate Banking

IT-Strategie

Automatisiert oder abgehängt

Container und Microservices

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Ausgabe Oktober 2017

Editorial

Zeit zum Umdenken

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Im Banking braucht es ein Umdenken

Bahnhofstraße 57

Titelthema

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Glory Innovation Forum 2017: Smarte Cash-Management-Lösung

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Über die Wandelfähigkeit der IT in Banken und

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auch als Recycler-Lösung in Kompaktfilialen

News aus der Branche

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IT-Lösungen für die Praxis

Pauschaltarife erleichtern Händlern Einstieg in die Kartenakzeptanz

von Banken

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Fachbeitrag

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Wie Corporate Banking konkurrenzfähig wird

Kosten, Sicherheit, guter Service und das Händler – das sind die wichtigsten Kriterien

Im Banking braucht es ein Umdenken

zur Auswahl eines Payment-Anbieters

Die wachsende Bedeutung der letzten

Angebot an optimalen Zahlverfahren für den

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Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin:

Meile und der Digital User Experience

Mit Containern und Microservices auf die Überholspur

Die nächste Ausgabe „IT-Banker“

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24.01.2018 07.02.2018 14.02.2018 28.02.2018

Die schnelle und flexible Bereitstellung innovativer Produkte und Services ist für ein Finanzinstitut unerlässlich

Impressum

Kurzcharakteristik „IT-Banker“: Der „IT-Banker“, ein Supplement von „bank objekte“, richtet sich in Deutschland und Österreich an nahezu alle Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Privat- und Geschäftsgroßbanken, Rechenzentren und Verbände sowie ausländische Bankhäuser mit Sitz in Deutschland und Österreich. Empfänger und Zielpersonen sind die IT- und Orgaabteilungen sowie Vorstände. Mit 3 Ausgaben im Jahr berichtet der „IT-Banker“ über erfolgreich umgesetzte Projekte, Entwicklungen und Lösungen aus der Praxis für die Praxis bei Banken und Sparkassen. Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-0, Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de Geschäftsführer: Ines te Heesen

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IT-Banker – oktober 2017

Objektleitung: Hannelore Syptroth E-Mail hs@bauve.de Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110 Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.) E-Mail: ck@bauve.de Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110 Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Schlussredaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail: ck@bauve.de Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110, Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Satz / Layout / Grafik: Rainer Wiedenmann Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110 Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100

Druck / Vertrieb: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-0, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bildnachweise: Glory (S. 8), Finastra (S. 9), Avaloq (S. 10-11), Red Hat (S. 12-13), DataArt (S. 14) Inserenten: INSYS (S. 2), CardProcess (S. 6-7), Diebold Nixdorf (S. 16) Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte gibt es keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Disposition überlassen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der in „bank objekte“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig.


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eit 1994 diskutieren Branchen-Insider auf dem Kartenforum Themen rund um das bargeldlose Bezahlen. Zum 13. Mal wird jetzt wieder nach Frankfurt/Main dazu eingeladen.

Seien auch Sie dabei, wenn sich das Payment Experts Network am 7. Februar 2018 trifft, um aktuelle Trends und Neuheiten der Branche zu diskutieren. In verschiedenen Themenblöcken

Durchbruch für Mobile Payment in Deutschland sungen, wie kürzlich der Marktstart der Postbank-App. Mit ihr können Kunden des Finanzinstituts seit kurzem weltweit an allen Kontaktlos-Terminals bezahlen. Mit dem Sparkassen-Wallet greifen jetzt auch die Sparkassen ins Mobile Payment ein. Ab Mitte 2018 sollen SparkassenKunden damit kontaktlos per Smartphone bezahlen können“, erklärt Ralf Ohlhausen, Business Development Director der PPRO Group.  Ralf Ohlhausen, Business Development

Director der PPRO Group

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eim kontaktlosen Bezahlen mit mobilen Endgeräten haben uns vor allem die europäischen Nachbarn im Norden ziemlich abgehängt. Doch es weht eine frische Brise durch Payment-Deutschland. Dafür gibt es verschiedene Gründe, etwa die wachsende Verbreitung kompatibler Terminals, wie zum Beispiel bei den Lebensmittel-Discountern oder entsprechende kontaktlose Smartphone-Lö-

Und weiter: „Endlich sehen wir auch in Deutschland Initiativen von Bankenseite. Das macht definitiv Sinn, denn die meisten Bundesbürger verwalten ihr Geld bei einer oder vielleicht zwei Banken und die Finanzinstitute genießen immer noch sehr hohes Vertrauen. Bisher haben wie hierzulande eher gesehen, wie Mobile Payment nicht funktioniert. Zum Beispiel, wenn jedes größere Handelsunternehmen seine eigene Bezahl-App auf den Markt bringt oder man an der Kasse mit QR-Codes Mitarbeiter und

Sparkassen nutzen jetzt die neue Internet-Filiale

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it dem Relaunch der Website der Sparkasse Bremen haben Finanz Informatik (FI) und Sparkassen-Finanzportal (SFP) die Umstellung der Sparkassen auf die neue Internet-Filiale abgeschlossen. Damit haben diese nun erstmals einen einheitlichen Webauftritt, der dank responsiver Technik auf allen Endgeräten funktioniert und mit seinem innovativen Styleguide die aktive Kundenansprache in den Mittelpunkt stellt. Dieser wegweisende Online-Auftritt wurde von der FI, dem zentralen IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe, entwickelt und wird dort betrieben. Inhalte und Design der Internet-Filiale verantwortet das zur DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag) gehörende SFP, zentraler Dienstleister für Sparkassen-Kommuni-

kation und digitale Services. Um fast 400 Sparkassen innerhalb kurzer Zeit auf einen völlig neuen Webauftritt zu migrieren und dabei dessen Potenziale voll auszunutzen, haben FI und SFP gemeinsam mit den regionalen Sparkassenverbänden eine umfassende Rollout-Unterstützung aufgesetzt: Einer mehrmonatigen strategisch-konzeptionellen Vorbereitungsphase mit dem jeweiligen Regionalverband folgte die circa fünfmonatige Implementierung durch das Rollout-Team der FI. In über 40 Serien migrierte man rund 400 Institute – aus unterschiedlichen Bestandssystemen heraus und mit einigen individuellen Anforderungen. Wesentlich für den erfolgreichen Ablauf war die Bündelung der Sparkassen in regionale Serien, durch die Institute auch von ihren gemeinsamen Erfahrungen profitieren konnten.

bekommen Sie von namhaften Experten vor Ort viele wertvolle Anregungen, die Sie gleich am nächsten Tag in Ihrer eigenen unternehmerischen Praxis einsetzen können. Auf der Website www.kartenforum.de können Sie sich auf dem Laufenden halten. n Kunden überfordert. Was die Banken jetzt endlich verstanden haben: Kunden wollen einfache Lösungen, die ihnen die Freiheit geben, mit einer zentralen App überall dort zu bezahlen, wo sie es wollen. Im Sparkassen-Wallet lässt sich sogar auch die Lieblingskarte der Deutschen hinterlegen, die Girocard (früher EC-Karte). Niemand muss also mit Kreditkarten hantieren – für den deutschen Markt könnte das ein Killerkriterium sein. Lange habe ich ausschließlich auf Apple Pay und Android Pay in Deutschland gehofft und diesen beiden Playern am ehesten zugetraut, Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland voranzubringen. Doch jetzt freue ich mich, dass auch Bewegung in die deutschen Bankenwelt kommt. Die Sparkasse testet ihr Wallet gerade mit Angestellten von zehn Filialen und will nächstes Jahr für alle Kunden an den Start gehen. Es wäre in der Tat interessant, zu sehen, wie sich ein Markt entwickelt, wenn ein deutscher Anbieter Apple und Google hinter sich lässt, die es unverständlicherweise immer noch nicht geschafft haben, in Deutschland loszulegen.“ n „Der Wechsel der Institute auf die neue Internet-Filiale ist ein bedeutender Meilenstein für die Sparkassen-Finanzgruppe. Gemeinsam haben wir die neue InternetFiliale konsequent an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet. Relevante Inhalte und die Ausrichtung auf alle verfügbaren Endgeräte vom Smartphone bis zum Browser setzen den Standard. Features wie Servicegeschäftsvorfälle, das Elektronische Postfach, Produktabschlussmodule oder aber der Chat mit dem Berater spiegeln das Kommunikationsverhalten vieler Kunden wider. Die Basis steht und wird von FI und SFP gemeinsam mit den Sparkassen, Verbänden und Verbundpartnern kontinuierlich im Sinne der Strategie der Sparkassen weiterentwickelt“, erklärt Stefan Roesler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Sparkassen-Finanzportals. n

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Bildnachweis siehe Impressum

Payment-Trends auf dem Kartenforum 2018

Pinnwand

News aus der Branche

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IT-Lösungen für die Praxis

Bargeldloses Bezahlen

Pauschaltarife erleichtern Händlern Einstieg in die Kartenakzeptanz Kosten, Sicherheit, guter Service und das Angebot an optimalen Zahlverfahren für den Händler – das sind für kleine und mittlere Unternehmen die wichtigsten Kriterien zur Auswahl eines Payment-Anbieters

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Bildnachweis siehe Impressum

ardProcess, Kompetenzzentrum der genossenschaftlichen FinanzGruppe für das bargeldlose, kartengestützte Bezahlen, hat für den einfachen Einstieg in das bargeldlose Bezahlen die Erfahrungen mit über 110.000 Terminals im deutschen Markt genutzt und insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen Kartenakzeptanz-Pakete inklusive Terminal definiert. Die positive Re-

 Produktübersicht VR pay Kompakt

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IT-Banker – oktober 2017

sonanz bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken bestätigt das Flat-Rate-Konzept. P Vier verschiedene Pakete

Pauschaltarife, wie sie der Verbraucher von Mobilfunk- oder auch Energieversorgern kennt, standen bisher für Payment-Anbieter nicht im Fokus. Händler mit Terminal und

Kartenakzeptanz erhalten meist eine wenig übersichtliche und nur mühsam zu kontrollierende transaktions- und volumenbasierte Abrechnung. Um den Zahlungsverkehr bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu vereinfachen, entwickelte CardProcess das Produkt VR pay Kompakt. Vier Pakete von S bis XL stehen dem Händler zur Auswahl. Bei allen Angeboten sind ein modernes


Carlos Gómez-Sáez Vorsitzender der Geschäftsführung von CardProcess GmbH

stationäres Terminal, die kartenspezifischen Gebühren, alle gängigen Kartenakzeptanzen, Serviceleistungen und Wartung sowie Hotline und Netzservice bei einer kurzen Laufzeit von nur 24 Monaten inbegriffen. P Verlässliche Kalkulation

und transparente Darstellung „Der Händler möchte seinen Kunden einfach nur den Service der Kartenzahlung anbieten und dabei nicht gleich selbst zum Experten werden“, weiß Carlos Gómez-Sáez, Vorsitzender der Geschäftsführung von CardProcess. „Gewünscht werden die verlässliche Kalkulation der Kosten sowie eine transparente Darstellung. Daher haben wir die Bedürfnisse analysiert und

die Erfahrungen auf Basis des Feedbacks in das neue Preismodell integriert“, so Gómez-Sáez. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es besonders für Existenzgründer beziehungsweise Neueinsteiger im kartengestützen Zahlungsverkehr äußerst schwierig ist, die Transaktionszahl für einen Monat realistisch einzuschätzen. Umso leichter wird es, wenn sich die Leistungen des Pakets am Umsatz des Händlers orientieren.“ Daher haben die Pakete von VR pay Kompakt den Charakter einer Flat-Rate. Bei Bedarf ist das Upgrade auf ein größeres Paket jederzeit unkompliziert möglich. P Ansprechpartner

in der Nähe Die Komplettlösungen zum Pauschalpreis erhalten Firmenkunden direkt über die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Der für den Zahlungsverkehr kompetente Ansprechpartner des Händlers ist somit in der Nähe und berät vor Ort. Das einfachste Paket beinhaltet die girocard-Akzeptanz. Die Pakete M, L und XL sind zusätzlich mit Maestro- und V PAY- sowie Mastercard- und Visa-Akzeptanz ausgestattet. Für alle Pakete gilt ebenfalls die Freischaltung für das kontaktlose Zahlverfahren. n

„Mit VR pay Kompakt hat CardProcess den Volksbanken Raiffeisenbanken ein Produkt zur Verfügung gestellt, das die ‚Kundenbrille‘ trägt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Händler einfache Martin Derenthal, kostengünstige Teamleiter Zahlungs- und systeme Vereinigte Komplettlösungen zur Volksbank eG Kartenakzeptanz als Grundlage für seine Entscheidung benötigt. Ähnlich, wie es der Verbraucher bei Mobilfunkanbietern oder Energieversorgern gewohnt ist. Die Flatrate-Pakete mit Pauschalpreisen für Terminals inklusive Transaktionsvolumen haben den Nerv der Händler genau getroffen. Wir können mit VR pay Kompakt Zielgruppen erreichen, die für eine Kartenakzeptanz bisher wegen mangelnder Übersicht, Kostentransparenz und Vertragslaufzeit nicht zugänglich waren. Das neue Produkt und die damit verbundene Lösung der CardProcess unterstützt sehr gut unsere VR pay Strategie und das Thema rund um die Kartenakzeptanz in unserem Haus.“

„CardProcess GmbH bietet den Volksbanken Raiffeisenbanken mit VR pay Kompakt eine neue Möglichkeit am stark wachsenden Kartenmarkt noch besser zu partizipieren. Mit diesem Produkt erMaurice Emberger, reichen wir eine neue Zahlungsverkehrsberater Firmenkunden Zielgruppe, welche VBU Volksbank bis dato noch durch im Unterland eG zu hohe Kosten abgeschreckt wurde. Aufgrund des neuen playing fields durch die neue GOBD empfinden viele Kleinstunternehmen die Opportunität ihren Kunden eine Kartenakzeptanz anzubieten. Immer mehr Händler realisieren den verstecken Aufwand, den Bargeld im Unternehmen mit sich bringt. Durch ein transparentes und klar kalkulierbares Produkt wie VR pay Kompakt, können wir unseren Händlern einen echten Problemlöser bieten! Durch die signifikant steigende Bedeutung der Zahlungsverkehrserträge für Banken bildet VR pay Kompakt einen wichtigen Baustein, um diese für die Zukunft sicherzustellen.“  Vorteile für den Händler

IT-Banker – oktober 2017

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Event

Glory Innovation Forum 2017

Smarte Cash-Management-Lösung für neue Konzepte in Handel und Banken Einsetzbar zur automatisierten Bargeldverarbeitung, als „Geldausgabeautomat“ am POS oder auch als Recycler-Lösung in Kompaktfilialen von Banken

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ie aktuelle Studien zeigen, ist Bargeld trotz wachsender Alternativen das beliebteste Zahlungsmittel in Deutschland. Der deutsche Verbraucher zahlt nach wie vor die meisten (77,9 Prozent) seiner Einkäufe bar. Einzelhändler werden daher täglich mit einem hohen Bargeldaufkommen konfrontiert. Banken stehen wiederum vor der Herausforderung, ihre Kunden mit Bargeld zu versorgen sowie die Kosten für ihr SB-Angebot zu senken – und das bei einer Ausdünnung ihrer Filialnetze. Mit dem Banknotenrecycler CI-50B bietet Glory eine innovative Lösung für die effiziente und sichere Verarbeitung von Bargeld im Handel gleichermaßen wie für den Einsatz in Kompaktfilialen von Banken zur Realisierung neuer Konzepte der Bargeldversorgung: Das neue System ist aufgrund seines großen Aufnahmevolumens sowie der Erkennung, Authentifizierung und sicheren Verwahrung in verschiedenen TresorArten prädestiniert als „Geldautomat an der Kasse“. Durch das erweiterte Serviceangebot der Bargeldabhebung können sich Händler vom Wettbewerb differenzieren, den Aufwand und die Kosten für die Bargeldlogistik verringern sowie zusätzliche Umsätze generieren. Banken dagegen eröffnet der Cash-Recycler zukünftig die Möglichkeit, Bargeld über einen kundenbedienten Automaten (KBA) auch ohne „Vier-Augen-Prinzip“ am Schalter zu autorisieren. Selbst Kleinst- oder Kompaktfilialen mit nur einem Mitarbeiter können damit ohne Serviceeinbußen betrieben werden.

P Effiziente Verarbeitung

von Banknoten

Bildnachweis siehe Impressum

Der CI-50B wurde primär zur Unterstützung zahlreicher Handelssegmente und -umgebungen entwickelt und bietet viele Möglichkeiten zur Optimierung des Bargeldkreislaufs – dabei lässt er sich sowohl im Frontoffice als auch im Backoffice einsetzen. Das BanknotenModul ist individuell skalierbar und kann in verschiedene Verkaufstheken und Kassentische am POS integriert werden. Dank des großen Fassungsvermögens und der Möglich-

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IT-Banker – oktober 2017

den Einkauf über das „Cash-Back-Verfahren“ ganz einfach wieder in Umlauf gebracht werden. Mehr noch – durch diesen Zusatzservice können sich Einzelhändler vom Wettbewerb differenzieren und den POS attraktiver gestalten. P Neue Chance für Banken –

Bargeld in Kompaktfilialen

 Automatisierte Bargeldverarbeitung

keit, bis zu sechs verschiedene Banknoten-Denominationen parallel zu verarbeiten, wird es selbst höchsten Anforderungen an die Bargeldverarbeitung gerecht. Durch die automatische Erkennung fälschungsverdächtiger Banknoten können Betrugsversuche ausgeschlossen werden. Neben der effizienten Verarbeitung von Banknoten eignet sich die Recycler-Lösung auch ideal für die sichere Aufbewahrung von Bargeldbeständen in der Filiale. Zu diesem Zweck können verschiedene Tresor-Arten integriert und Bargeld so vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. P Cash-Back an der Ladenkasse

Automatisiertes Bargeld-Handling bietet die Möglichkeit, Prozesse zu optimieren, die täglich zeit- und kostenintensiv sind. Durch Bargeldservices können Einzelhändler Kosten sparen und effizienter arbeiten. Überschüssiges Bargeld im Handel, das bisher von Werttransportunternehmen am Ende des Tages gegen Gebühren abgeholt und zur Bank gebracht werden muss, kann zum Beispiel durch Abhebungen an der Kasse im Anschluss an

Niedrigzinsen, Kostendruck und zunehmende Digitalisierung sorgen seit Jahren für einen Abbau von Bankfilialen. Insbesondere in ländlichen Regionen wird der Betrieb von Geldautomaten damit kostspielig und der von Kunden geschätzte persönliche Service geht verloren. Ein mögliches zukünftiges Einsatzszenario des CI-50B ist die Integration als kundenbediente Lösung in Kompaktfilialen: Denn während für bankschalter-übliche automatische Kassentresore (AKT) das VierAugen-Prinzip mit zwei Mitarbeitern Voraussetzung für eine Transaktionsautorisierung ist, erlaubt die kundenbediente Lösung die Bargeldauszahlung bereits bei nur einem anwesenden Filialmitarbeiter. Auf diese Weise bietet sich für Banken und Sparkassen eine Alternative zu reinen SB-Centern mit kostenintensivem Geldautomaten-Betrieb, wodurch diese unterstützt werden können, den Kundenkontakt über Kleinstfilialen aufrechtzuerhalten und die Bargeldversorgung in der Fläche sicherzustellen. P Bargeld: Kosten- und Risikofaktor

Gerade große Mengen an Bargeld binden in allen Handelssegmenten über sämtliche Prozessstufen hinweg unnötig Ressourcen und stellen oft ein Sicherheitsrisiko dar. Sowohl kleinere Bäckereibetriebe an hochfrequentierten Standorten wie in Bahnhöfen oder Fußgängerzonen als auch größere Super- und Hypermärkte oder Tankstellen mit 24h-Öffnungszeiten stehen vor der Herausforderung, die täglich anfallenden Mengen an Bargeld nicht nur effizient, sondern auch sicher zu verarbeiten. n


Fachbeitrag

Automatisierung von Prozessen

Automatisiert oder abgehängt Wie Corporate Banking konkurrenzfähig wird Der Autor: Martin Häring, CMO bei Finastra

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 Mit Omni-Channel-Plattformen können Berater die Kommunikation über alle Kanäle orchestrieren

igitalisierung gehört mittlerweile zu den Top-Prioritäten im Geschäftskundenbereich. Doch gilt es, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um spezialisierten ChallengerBanken, zunehmendem Kostendruck, steigenden Kundenanforderungen sowie komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen zukunftssicher zu begegnen. Die Antwort auf diese Herausforderungen heißt Automatisierung.

P Effizientere Prozesse für bessere

Beratung Automatisierung ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg, denn damit lassen sich zwei zentrale Größen optimieren: Kosten und Umsatz. Doch aktuell gestalten sich noch viele Aufgabenfelder im Corporate Banking komplex, kommen nicht ohne manuelle Bearbeitungen aus und werden größtenteils mit komplexer Zusatzsoftware abgedeckt, etwa das Management von Firmendarlehen. Banken müssen diese Prozesse straffen, um bessere Entscheidungen zu treffen und flexibler auf neue Anforderungen zu reagieren. Voraussetzung dafür ist eine zen-

trale und offene Plattform, die alle Lösungen und Datenbestände automatisiert zusammenführt. Ist diese Grundlage geschaffen, kann ein hohes Maß an Standardisierung und Automatisierung im Front-Office operationale Risiken reduzieren, Margen erhöhen und zugleich stärkere Beziehungen zu Kunden aufbauen. Digitale Onboarding-Tools führen zu 90 Prozent Zeitersparnis beim Bankenwechsel und verbessern das Kundenerlebnis – weniger Papierkram, mehr Beratung – bei 30 Prozent Kostenreduzierung. Heutzutage wenden Berater rund 70 Prozent ihrer Zeit dafür auf, sich durch komplexe Organisationsstrukturen zu kämpfen, um Kundenanfragen zu beantworten, sodass ihnen nur wenig Zeit für den direkten Kontakt bleibt. Wer in der Lage ist, Standardanliegen mit automatisierten Self-Service-Angeboten zu bedienen, kann Potenzial in der Kundenbetreuung freisetzen und für qualitativen Kontakt nutzen. P Umsatzsteigerungen durch

automatisierte Analysen 90 Prozent aller Unternehmen sind bereit, die Bank zu wechseln. Daher zählen

digitale Vertriebs- und Informationskanäle auch im Corporate Banking zu den wirkungsvollsten Hebeln, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Kunden wollen Informationen, Angebote und Services genau da abrufen, wo sie diese gerade brauchen: am Office-PC, unterwegs auf dem Smartphone oder beim Kundentermin. Mit Omni-Channel-Plattformen können Berater die Kommunikation über alle Kanäle orchestrieren, um mit den steigenden Ansprüchen Schritt zu halten und die Kundenbeziehung zu stärken. Außerdem profitieren Banken von wichtigen Insights. Denn mit der Zentralisierung und Analyse von Daten, wie etwa Kunden-Cash-Flows, Darlehen oder Nutzerverhalten, können Banken ihren Kunden personalisierte Angebote unterbreiten. Mithilfe künstlicher Intelligenz erstellte Produktvorschläge bieten hervorragende Möglichkeiten zum Cross- und Up-Selling – beispielsweise bei der Betriebsmitteloder Investitionsfinanzierung – und bergen laut einer McKinsey-Studie das Potenzial zur Verdoppelung des Umsatzes im Corporate Banking. n

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Fachbeitrag

Digitalisierung im Banking

Im Banking braucht es ein Umdenken Die wachsende Bedeutung der letzten Meile und der Digital User Experience Der Autor: Uwe Krakau, Chief Market Officer Germany bei Avaloq, verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Finanzdienstleistungsbranche

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 50 Prozent der Private-Banking-Kunden erwarten mehr digitale Kanäle und Self-Service-Funktionalitäten von ihrer Bank

eine andere Branche ist so massiven Veränderungen ausgesetzt wie die Finanzindustrie. Die Digitalisierung der letzten Meile zwischen dem Berater und dem Kunden ist nur eine von vielen Herausforderungen, denen sich Banken besser früher als später stellen müssen. Parallel dazu wachsen die Ansprüche der Kunden an eine überzeugende Digital User Experience. Ein neues digitales Frontend muss nicht allein durch Funktionalität und Mobilität überzeugen, sondern auch einfach und komfortabel zu bedienen sein. Es hilft allerdings wenig, in einen blinden Digitalisierungseifer zu verfallen und vermeintlichen Trends hinterherzulaufen. Mehr denn je gilt: Wer im Wettbewerb bestehen will, muss vor allem die Anforderungen seiner Kunden verstehen und erfüllen.

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Das Bankerlebnis der Zukunft verbindet digitale und persönliche Begegnungen auf der „letzten Meile“ zwischen Kunden und Beratern. Die Herausforderung für Banken liegt darin, von der Eröffnung eines Kontos über die Hypothek bis hin zum Trading möglichst viel zu automatisieren, am besten ohne Medienbruch und mit konsistenten Daten. Man schätzt, dass in spätestens zehn Jahren zwei

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IT-Banker – oktober 2017

Drittel der arbeitenden Bevölkerung zu den Digital Natives zählen. Dabei dürfte den Banken angesichts der Vielzahl an neuen Technologien geradezu schwindlig werden. Täglich vermelden Finanzinstitute, Fintech-Startups und immer mehr auch Technologie-Giganten aus dem Silicon Valley – von Facebook bis Google – Banking-Innovationen. Im Idealfall mit dem Ziel, die letzte Meile komfortabler, günstiger, schneller und kundenzentrierter zu machen. P Differenzierung stärken,

alles andere auslagern Auch wenn den Banken neue Wettbewerber erwachsen, bedeutet dies nicht, dass sie in diesem Wettbewerb auf sich allein gestellt wären. Vielmehr wird die Frage wichtig, inwieweit ihre Digitalstrategie in ihre generelle Unternehmensstrategie eingebettet ist und wo ihre Kernkompetenz liegt. Das heißt: Wo entsteht der Mehrwert für ihre Kunden? Ein kürzlich von Avaloq und Mimacom gemeinsam vorgestelltes Whitepaper zu den Erfolgsgeheimnissen im Digital Banking macht allerdings deutlich, dass noch lange nicht jede Bank diesen Zusammenhang erkannt hat. Die meisten Finanzinstitute nei-

gen dazu, jeden einzelnen Schritt entlang ihrer Wertschöpfungskette selbst durchzuführen. Der Vergleich mit anderen Branchen zeigt, dass dieses unbedingte Autarkie-Streben nicht zukunftsfähig ist. Automobilhersteller etwa lagern schon seit Jahrzehnten den größten Teil ihrer Wertschöpfung aus, weil es für sie viel klüger ist, sich auf ihre Differenzierungsmerkmale zu konzentrieren fokussieren. In der Finanzindustrie gilt dasselbe: Alles, was nicht zur Kernkompetenz einer Bank gehört, lässt sich auslagern. P Vorteile der Industrialisierung

Daraus ergeben sich wichtige Vorteile: Spezialisierte Partner, die verstehen, wie eine Bank funktioniert, können diese Aufgaben aufgrund von Skaleneffekten günstiger erbringen, Kosten variabilisieren, und sie ermöglichen es der Bank, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren – zum Beispiel auf die Kundenberatung. Immerhin, das Bewusstsein bei den Banken ist da. In einer Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte erachteten 88 Prozent der Befragten Industrialisierung als geeigneten Weg, um Kosten zu senken und die Skalierbarkeit zu erhöhen.


 Der „Convenience“ Gedanke wird das Banking der Zukunft prägen

P Ökosysteme nutzen

Angesichts der enormen Innovationsgeschwindigkeit in der Finanzindustrie ist es für Banken unmöglich, den Überblick zu behalten. Um up-to-date zu bleiben, empfiehlt sich in einer neuen Finanzmarkt-Architektur das Andocken an ein Ökosystem. Einst geschlossene Finanzsysteme öffnen sich in dieser neuen digitalen Welt für Partnerschaften, um agiler zu werden und Innovation mehr Raum zu geben. Dies ist ebenso im Sinne der Marktteilnehmer wie der Konsumenten. Neben dem Zugang zu neuen Technologien und neuen Finanzprodukten ist auch die sichere Integration in bestehende Banking-Systeme ein wichtiger Vorteil.

zu verlassen. Für den Erfolg eines Projekts, das Aspekte der letzten Meile digitalisieren möchte, ist es darum unerlässlich, dass es sinnvoll in das Kerngeschäft und die Kernsysteme der Bank integriert ist. Im Zentrum sollten immer der Bedarf und die Ansprüche des Kunden stehen, nicht die bloße technologische Machbarkeit.

P Der Weg in die Zukunft

Der „Convenience“-Gedanke wird das Banking der Zukunft prägen – so wie es beispielsweise schon die Ikea-App vormacht: Hier können Kunden ihr gewünschtes Möbel virtuell in ihren Wohnräumen platzieren. Auf die Bank adaptiert könnte dies bedeuten, dass die Kredit- oder Hypothekenvergabe P Mehr Convenience und Intuition durch angereicherte digitale Informationen zum Traumobjekt erleichtert wird – Virtual für mehr Kundenbindung Reality könnte Finanzierungsprozesse emoImpulse können sich die Finanzinstitute auch tional erlebbar machen. Laut der Beratungsaus der Konsumgüterindustrie holen. Konsu- gesellschaft EY erwarten bereits 50 Prozent menten schätzen Komfort, Schnelligkeit und der Private-Banking-Kunden mehr digitale ein intuitives Eingehen auf ihre Bedürfnisse. Kanäle und Self-Service-Funktionalitäten Es liegt darum nahe, dass Banken ihre Kunden von ihrer Bank. Der Weg der Banken hin zu P Keine Digitalisierung ohne Strategie in die Wertschöpfung einbinden. Self-Services einer digitalisierten letzten Meile muss von an der Kundenschnittstelle nehmen an Beliebt- Offenheit, Austausch und Transparenz geEine weitere zentrale Erkenntnis aus dem Ava- heit ständig zu. Solche Tools sind allerdings prägt sein: Er wird über ein digital organiloq- und Mimcaom-Whitepaper über „Success- nur erfolgreich, wenn der Nutzer nicht an erster siertes Finanz-Ökosystem führen. Auf dem ful Digital Banking“ ist, dass viele Banken in Stelle das Gefühl hat, er würde der Bank Ar- Kunden-Smartphone wird die App der Bank ihrem blinden Digitalisierungseifer tendenziell beit abnehmen, sondern wenn für ihn selbst ein erscheinen, aber im Hintergrund sind die über das Ziel hinausschießen. Sie rollen neue echter Mehrwert entsteht – durch Convenience, dafür erforderlichen Angebote von Finanzdienstleistern und branchenfremden Firmen Funktionen für die letzte Meile aus, die etliche Aussagekraft, Transparenz und Einfachheit. gebündelt – jene Funktionen Kunden schlicht überfordern und Prozesse, die nötig sind, und keinen wirklichen Nutum die Kundenwünsche zu zen stiften. Statt einer soliden erfüllen. Für die digitalen AnDigitalisierungsstrategie hat gebote auf der letzten Meile dann der bloße Neuigkeitswird es immer entscheidend wert eines Gadgets zu dessein, dass es dabei nicht um sen Einführung bewogen. So bloße Gimmicks geht, sonbietet eine Bank ihren Kundern um echte Mehrwerte den aber keinen Mehrwert. für den Kunden. Seine ZuRobo-Advisors beispielsweifriedenheit, die durch die se werden von Bankkunden sogenannte „Digital User Exzwar gerne zur Vorbereitung perience“ bestimmt wird, ist auf ein persönliches Gespräch letztlich der Maßstab, an dem mit dem Finanzberater gesich der Erfolg aller Digitalinutzt – aber etliche von ihnen sierungsmaßnahmen messen scheuen davor zurück, sich lassen muss. allein auf den Robo-Advisor  Die digitalen Angebote müssen echte Mehrwerte für die Kunden schaffen n

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Fachbeitrag

Containers in Finance

Mit Containern und Microservices auf die Überholspur Die schnelle und flexible Bereitstellung innovativer Produkte und Services ist für ein Finanzinstitut unerlässlich. Häufiges Hemmnis dabei ist die IT. Nur eine Anpassung und Erweiterung der traditionellen IT-Strategie und -Infrastruktur ist erfolgversprechend. Vor allem Container und Microservices weisen die richtige Richtung Der Autor: Andreas Neeb ist Chief Architect Financial Services Vertical bei Red Hat

 Container bieten eine konsistente Umgebung für Anwendungen, da sie diese mit allen Komponenten kapseln, die sie benötigen – das vermeidet

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komplizierte Konflikte mit anderen Anwendungen. Zudem lassen sich die Applikationen einfacher portieren

Bildnachweis siehe Impressum

er Wettbewerbsdruck in der Finanzdienstleistungsindustrie wird sich kaum abschwächen. Im Gegenteil: Indem branchenfremde Nicht-Banken oder neue FinTechs Services in Bereichen wie Zahlungsverkehr, Kreditgeschäft oder Vermögensberatung anbieten, wird er sogar noch zunehmen. Verschärft wird diese Entwicklung durch die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2), die von den EU-Mitgliedsstaaten bis Anfang 2018 umgesetzt werden muss und die den Zahlungsverkehrsmarkt weiter öffnet. Zielsetzung der Richtlinie ist unter anderem die Schaffung eines konsistenten Rechtsrahmens im EUBinnenmarkt für Internet- und mobile Zahlungen. Einhergehend damit werden Finanzinstitute verpflichtet, den Zahlungsverkehr auch für Nicht-Banken zu öffnen. Konkrete Konsequenz ist, dass sie APIs (Application Programming Interfaces) bereitstellen müssen, die Drittparteien einen Kontenzugriff ermöglichen.

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P Kundenbindung mit neuen Produkten

und Services Es ist somit klar, dass Banken angesichts der neu entstehenden Wettbewerbssituation die Kundenbindung auch mit neuen Produkten und Services stärken müssen. Innovationen sind also das Gebot der Stunde. Als Hindernis erweist sich dabei oft noch die IT, konkret die klassischen IT-Verfahren, die in der Entwicklung Wasserfall-Methoden nutzen. Hier setzt allerdings zunehmend ein Umdenken ein. Im Trend liegen eindeutig agile Entwicklungsmethoden. Doch wie lässt sich eine agilitätsoptimierte Infrastruktur realisieren? Aus technischer Sicht gewinnen hier vor allem Technologien und Verfahren wie Container und Microservices an Bedeutung. Bei monolithisch strukturierten Anwendungen sind hinsichtlich des Aspekts Agilität erhebliche Abstriche zu machen. So bedeutet schon die Änderung eines

kleinen Teils einer Anwendung meistens, dass die komplette Applikation aufwändig getestet werden muss. Mit Container-Technologien und Microservices-Architekturen hingegen können Entwicklungsprozesse deutlich schlanker und flexibler gestaltet werden. P Prozessbeschleunigung mittels

Containern und Microservices Die Linux-Container-Technologie bietet eine komfortable und effiziente Möglichkeit für die schnelle Entwicklung und Bereitstellung neuer Applikationen. Linux-Container unterstützen zum einen die Softwarepaketierung, mit der Entwickler Applikationen zusammen mit ihren Laufzeitabhängigkeiten bündeln und auf kompatiblen Container-Hosts ausführen können. Die Container sind damit schnell betriebsbereit und einfacher portierbar als herkömmliche Anwendungen, da sie die komplette Applikationsumgebung enthalten. Zum anderen ermöglichen sie die isolierte und


 Die Container Platform ermöglicht die dynamische Speicherbereitstellung sowohl für traditionelle als auch für Cloud-native und mandantenfähige

Applikationen, die mehrere Anwendungen, Teams und Bereitstellungsprozesse unterstützen

performante Bereitstellung von mehreren Applikationen auf einem Host-Betriebssystem. In beiden Fällen werden den Containern die Systemressourcen fest zugeordnet. Der LinuxKernel wird dabei von allen auf einem System laufenden Instanzen geteilt, dadurch ist der Verwaltungsaufwand minimal. P Hohe Agilität oder

einfaches Management Container-Technologien bieten Vorteile wie hohe Agilität oder einfaches Management, dadurch eignen sie sich für unterschiedlichste Einsatzszenarien. Vor allem für Applikationen, die aus Komponenten bestehen und einer Microservices-Architektur folgen, sind Container eine optimale Lösung. Microservices bestehen im Unterschied zu monolithischen Architekturen aus lose gekoppelten, voneinander unabhängigen Diensten mit einer in sich abgeschlossenen, fachlichen Funktionalität. Dank Versionierung auf den Schnittstellen kann vielfach ausgeschlossen werden, dass Änderungen an einem der Services Einfluss auf die Funktionsweisen oder Eigenschaften eines anderen Services haben. Zudem lassen sich Updates mit Erweiterungen oder Verbesserungen gezielter und häufiger vornehmen, ohne die gesamte Anwendung aktualisieren zu müssen. Und auch die Skalierbarkeit ist deutlich höher als in monolithischen Architekturen, da sich Dienste dank der Modularität unabhängig und bedarfsgerecht skalieren lassen.

Gegenwärtig werden vor allem neue Browserbasierte Anwendungen häufig als Microservices entwickelt, etwa Online- und MobileBanking-Applikationen. Ein wichtiger Punkt wird dabei aber oft übersehen. Container und Microservices sind keineswegs nur für die Konzeption neuer Applikationen geeignet. Auch vorhandene Anwendungen können transferiert werden. Nach Erfahrungswerten von Red Hat aus Projekten in unterschiedlichen Bereichen eignet sich ein Großteil aller Applikationen dafür; beispielsweise ist bei Java-Anwendungen eine Migration sehr einfach möglich.

P Fazit

Nur wenn ein Finanzinstitut schnell und flexibel innovative Produkte und Services auf den Markt bringt, wird es seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Neben der anhaltenden Phase niedriger Zinsen mit der damit verbundenen Margenverringerung ist dies die größte Herausforderung für die Bankenbranche, die nur mit einer agilen IT zu meistern ist. Und hohe Agilität versprechen gerade Technologien wie Container und Microservices. n

 Ein Container-Stack besteht aus verschiedenen Layern, die eine eindeutige Grenze zwischen

dem Zuständigkeitsbereich von Entwicklern und dem des IT-Betriebs markieren

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Statement

IT in Banken

Neue Technologien als Chance für die Banken-IT Alexei Miller, Geschäftsführer des global tätigen Technologieunternehmens DataArt, spricht über die Wandelfähigkeit der IT in Banken und FinTech-Unternehmen

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 Die Bank-IT kann sich verbessern, wenn sie ihre Hausaufgaben macht, ihre Technologien kontinuierlich auf den Prüfstand stellt und erneuert

ie IT von Banken kommt meines Erachtens in der allgemeinen Wahrnehmung zu schlecht weg, wohingegen sich die Startup-Szene etwas zu hoch lobt. Banker und tradierte Unternehmer ähneln sich darin, dass sie zwischen der alten, schwerfälligen und der neuen Welt ständig hin und her hetzen. Dieses Verhalten ist kontraproduktiv, denn niemals ist nur der eine oder der andere Weg der einzig wahre.

wissen, dass es immer Veränderungen im Management, neue Vorschriften oder neue Konkurrenz gibt. Dementsprechend gestalten sie ihre Systeme. FinTechs handhaben das anders. Sie konstruieren das wahrscheinlichste Szenario und ignorieren die Komplexität der Außenwelt. Das Vorgehen nach Versuch und Irrtum können sich Banken angesichts behördlicher Aufsicht nicht leisten.

P Banken versus FinTechs

P Zwei Wege für den Wandel

Informationstechniker in Banken bereiten komplexe Szenarien wirklich gut vor. Sie

Die Bank-IT kann sich verbessern, wenn sie ihre Hausaufgaben macht, ihre Technologien

kontinuierlich auf den Prüfstand stellt und erneuert. Dass ihrer Technologie der Ruf der Schwerfälligkeit vorauseilt liegt daran, dass Banker an ihr festhalten als wäre sie heilig. Weil Banken oft zu lange mit Veränderungen warten, werden die Umstrukturierungsprozesse meist sehr groß und riskant. Zwei Wege treiben den Wandel voran: Die Technologie mit einem Mal vollständig zu ersetzen oder sie im laufenden Betrieb stückweise zu überarbeiten bzw. zu verändern. Die Methode, mit einem großen Knall alles zu verändern, ist einfacher und spart Kosten. Nach meiner Erfahrung setzen Banken aber eher auf den Erfolg der schrittweisen Methode.

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P Fazit

 Seien Sie offen für neue Denkweisen und überprüfen Sie das Traditionelle

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Ich möchte Banken gern eine Empfehlung an die Hand geben. Experimentieren sie kontinuierlich mit neuen Technologien! Manche Banken haben das kapiert und dafür sogenannte Labs eingerichtet – das finde ich sehr gut. Denn ein Lab ist keine Abteilung, sondern eine Denkkultur. Sie zeigt die Einstellung, offen für neue Denkweisen zu sein und das Traditionelle zu überprüfen. n


Oktober 2017

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