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IT BANKER Ausgabe 1/2017

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Februar

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Supplement von bank objekte

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BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstraße 57

D-86807 Buchloe (Bayern)

B a n k m a g a z i n m i t I T- L ö s u n g e n f ü r u n d a u s d e r B a n k p r a x i s

Instant Payments Was auf Europas Banken zukommt

Seite 9

Mobile Banking

Aus der Praxis

Kontoeröffnung über Mobilgeräte

Vertrauliches Dokumenten-Sharing

Seite 12

Seite 13


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BAUVE Medien

Die Welt des

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Carolin Kober ck@bauve.de

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Papier war und ist bekanntlich immer gedul­ dig, doch der Schriftverkehr in Papierform wird schon bald der Vergangenheit angehö­ ren. Die digitale Zukunft hat längst begon­ nen – und sie ist vor allem eines: schnell. Alles soll am besten in Echtzeit erledigt werden. Niemand will mehr warten. Der Kunde betrachtet Finanzangelegenheiten grundsätzlich nur aus seiner Perspektive, für ihn sind Entwicklungen wie Mobile Banking oder Instant Payments einfach und praktisch. Sie müssen sich diese Sichtweise zu eigen machen, kundenzentriert denken und handeln – dann werden Sie auch bei Ihren Kunden Erfolg haben!

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So auch beim Thema Instant Payments, nur einer von vielen Trends im Zahlungsver­ kehr 2017. Überweisungen quasi in Echt­ zeit zu tätigen, klingt für viele sehr ver­ lockend. Der Betrag wird binnen weniger Sekunden dem Empfänger gutgeschrieben. Doch auch Betrugserkennung und Authen­ tifizierung müssen in diesem kurzen Zeit­

Schnell muss es auch bei der Kreditver­ gabe in der Wohnimmobilienfinanzie­ rung gehen. Hierzu werden datenintensive Dokumente zwischen Finanzinstituten und Immobilienfirmen ausgetauscht. Bin­ nen 48 Stunden soll über die Anfrage ver­ bindlich entschieden werden. Dazu bedarf es automatisierter und vertraulicher Doku­ menten­Sharing­Lösungen, um die Daten sicher zu übermitteln und optimale Rah­ menbedingungen zu schaffen.

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Fashion Reta

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Kunden der belgischen Bank Belfius beispielsweise können seit kurzem ein Konto über ihre mobilen Endgeräte wie Smartphone oder Tablet eröffnen. Dank elektronischer Unterschrift mit biometri­ schen Parametern fällt der ganze lästige Papierkram weg. Der Erfolg gibt der Bank Recht: Belfius gewinnt durchschnittlich 1000 Neukunden pro Tag über mobile Kanäle. Schnell und unkompliziert lautet die Devise der Kunden von heute. Für die Sicherheitsaspekte sind Sie als Finanzins­ titut zuständig. Denn natürlich gibt es bei all den Chancen, die neue Entwicklungen mit sich bringen, auch erhebliche Risiken, Cyberkriminelle lauern im Netz überall.

fenster abgeschlossen sein. Denn gerade der Faktor Schnelligkeit ist zugleich der größte Risikofaktor.

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nds Digitale Trendel im Modeilha Trends

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wie schätzen Sie sich und Ihr Finanzins­ titut in puncto Digitalisierung ein – eher konservativ oder innovativ? Fakt ist: Am Thema Digitalisierung wird in den kom­ menden Jahren niemand mehr vorbeikom­ men, in keinem Lebensbereich, auch nicht in Finanzangelegenheiten. Also packen Sie die Digitalisierung an, am besten noch heute, und schieben sie die notwendigen Maßnahmen nicht mehr auf die lange Bank. Die Entwicklung lässt sich nicht mehr zurückdrehen, Sie verpassen sonst nur den Anschluss.

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POS

Seite 6

Intern CeBIT und

Liebe Bankerinnen, liebe Banker,

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Customer

& Co. KG

Setzen Sie neue Maßstäbe

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98X ISSN 1437-3

Carolin Kober Redakteurin „bank objekte”

19. Jahrgang

Fachmaga

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01-17

Post-Nr.

GER POSMANA 1/20 17

Ausgabe

Februar

www.bauve.de


Inhaltsverzeichnis

IT BANKER Ausgabe 1/2017

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Februar

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Supplement von bank objekte

B a n k m a g a z i n m i t I T- L ö s u n g e n f ü r u n d a u s d e r B a n k p r a x i s

D-86807 Buchloe (Bayern)

IT BANKER

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Titelthema

Instant Payments

9

Was auf Europas Banken zukommt

P

P

Instant Payments Was auf Europas Banken zukommt

Seite 9

Mobile Banking

Aus der Praxis

Kontoeröffnung über Mobilgeräte

Vertrauliches Dokumenten-Sharing

Seite 12

Seite 13

Ausgabe Februar 2017

Editorial

Setzen Sie neue Maßstäbe

www.bauve.de

info@bauve.de

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Bahnhofstraße 57

B a n k m a g a z i n m i t I T- L ö s u n g e n f ü r u n d a u s d e r B a n k p r a x i s

Instant Payments – Was auf Europas Banken zukommt 3

Pinnwand

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Aus der Praxis

9

2017 verändern: Die von der Europäischen

Sichere Kontoeröffnung über Mobilgeräte

Zentralbank seit zwei Jahren forcierten

Dank elektronischer Unterschriftsanwendung

Instant Payments gehen an den Start

können Belfius-Kunden Konten direkt von

Die europäische Payment-Landschaft wird sich

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ihren mobilen Geräte aus eröffnen

News aus der Branche

5

Banking wie Essen beim Lieblingsitaliener

14

Personalisierte Kundenansprache und individuelle

P

Event

Angebote auf der Basis aussagefähiger Kundendaten

Vertrauliches DokumentenSharing in der Wohnimmobilienfinanzierung

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Die Volksbank Kaiserslautern setzt auf eine

FI-TS Management Forum 2017

6

Lösung, mit der sich geschäftskritische

P

Cybersecurity und Regulatorik –

Interview

Dokumente online mit Kunden oder

die neue Normalität

Mitarbeitern teilen und

Micro-Virtualisierung übertrumpft Sandbox P

Fachbeitrag

verwalten lassen

10

Interview mit Jochen Koehler, Regional Director DACH bei Bromium

P Die

und dynamisches Jahr im Payment-Umfeld

Mit der richtigen OmnichannelStrategie bleibt die Filiale persönlicher Treffpunkt

zu werden

Interview mit Vincenzo Fiore, CEO bei Auriga

Redaktionsschluss: Anzeigenschluss: Druckunterlagenschluss: Erscheinungstermin:

Die wichtigsten fünf Trends 2017: E-Commerce, Fintechs und Payments

8

Dieses Jahr verspricht erneut ein interessantes

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nächste Ausgabe „IT-Banker“ 24.05.2017 07.06.2017 14.06.2017 28.06.2017

Impressum

Kurzcharakteristik „IT-Banker“: Der „IT-Banker“, ein Supplement von „bank objekte“, richtet sich in Deutschland und Österreich an nahezu alle Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Privat- und Geschäftsgroßbanken, Rechenzentren und Verbände sowie ausländische Bankhäuser mit Sitz in Deutschland und Österreich. Empfänger und Zielpersonen sind die IT- und Orgaabteilungen sowie Vorstände. Mit 3 Ausgaben im Jahr 2016 berichtet der „IT-Banker“ über erfolgreich umgesetzte Projekte, Entwicklungen und Lösungen aus der Praxis für die Praxis bei Banken und Sparkassen. Verlag / Herausgeber: BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57, D-86807 Buchloe Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-0, Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de Geschäftsführer: Ines te Heesen

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IT-Banker – februar 2017

Objektleitung / Medienberatung: Hannelore Syptroth E-Mail hs@bauve.de Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110 Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Redaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.) E-Mail: ck@bauve.de Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110 Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Schlussredaktion: Carolin Kober (v.i.S.d.P.), E-Mail: ck@bauve.de Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110, Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100 Satz / Layout / Grafik: Design Werker, Rainer Wiedenmann E-Mail: info@design-werker.de Telefon +49 (0 82 41) 99 88 4-110 Telefax +49 (0 82 41) 99 88 4-100

Druck / Vertrieb: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart Telefon +49 (0) 7 11-32 72-1 00, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04 Bildnachweise: Depositphotos.com (Titelseite IT-Banker, S. 9), Glory Global Solutions Germany GmbH (S. 5 Mitte), FI-TS (S. 6), © stokkete - fotolia.com (S. 8), Bromium (S. 10), Auriga (S. 11), Fujitsu (S. 12), Volksbank Kaiserslautern / regify GmbH (S. 13), TME AG (S. 14) Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte gibt es keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion zur freien Disposition überlassen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine Verwertung der in „bank objekte“ veröffentlichten Beiträge ist unzulässig.


Pinnwand

News aus der Branche Kontowechsel in wenigen Minuten

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in langwieriger, handschriftlicher Kontowechsel gehört für Kunden der Deutschen Bank der Vergangenheit an. Ab sofort bietet das Finanzinstitut mit dem Kooperationspartner FinReach einen schnellen und  Sascha Dewald sicheren Weg an, sein Girokonto zur Deutschen Bank umzuziehen. Dabei geht alles bequem per Mausklick und ohne Medienbruch. Kontoinhaber, die den Wechselservice nutzen wollen, wäh-

len online aus, welche Zahlungspartner sie von ihrem alten Bankkonto über die neue Bankverbindung informieren wollen. Alles Weitere übernimmt der Service für sie. In wenigen Minuten kann der Kontowechsel vollzogen werden – ohne, dass der Kunde selbst per Brief den Lastschriftempfänger, Arbeitgeber oder Vermieter informieren muss. Sascha Dewald, Geschäftsführer von FinReach sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Deutsche Bank von FinReach und unserem Produkt überzeugen konnten. Besonders auf die äußerst schnelle Umsetzung von der Entscheidung bis hin zum Livegang in nur fünf Wochen sind wir sehr stolz. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit der

Deutschen Bank.“ Nach einer bundesweiten Ausschreibung im vergangenen Jahr hat sich die Deutsche Bank im Januar entschieden, den Service von FinReach in ihr Angebot zu integrieren und ihren Kunden anzubieten. Nach finaler Auswahl als präferierter Anbieter und einer sehr schnellen Abstimmung, erfolgte bereits nach fünf Wochen die Integration des Services, so dass die Kunden der Deutschen Bank nun die Vorteile des voll-digitalen Kontowechselservice nutzen können. FinReach realisiert in Deutschland und Österreich bereits für über 100 Banken den digitalen Kontowechsel, über 60.000 Konten wurden im Jahr 2016 erfolgreich umgezogen. n

Banknotenverarbeitung mit Highspeed

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uf dem FI-Forum präsentierte Glory mit dem USF-200 einen Banknotensortierer der neuesten Generation. Als kompaktestes Gerät seiner Klasse lässt er sich äußerst platzsparend im Front- und Back-Office von Bank- und Sparkassenfilialen einsetzen. Der USF-200 besticht vor allem durch innovatives, ergonomisches Design, geräuscharmen Betrieb und eine extrem hohe Effizienz und Geschwindigkeit beim Zählen und Verarbeiten von Banknoten. Mit dem neuen Flaggschiff der USF-Reihe unterstützt Glory Sparkassen dabei, sämtliche Prozesse rund um das Bargeldmanagement automatisiert abzuwickeln. Die Bargeldverarbeitung am Schalter erfolgt dadurch schneller und Wartezeiten für Kunden werden verkürzt.

Mitarbeiter gewinnen mehr Zeit, die sie sinnvoll in die Beratung ihrer Kunden investieren können. Kreditinstitute sind somit in der Lage, sich stärker auf ihre Servicequalität zu konzentrieren. Das Eingabefach ist leicht erreichbar, um eine optimale ergonomische Bedienung zu gewährleisten. Glory hat den Noteneinzug und die Ausgabefächer horizontal ausgerichtet und so angeordnet, dass die Benutzer auch im Sitzen komfortabel arbeiten können. Eine LED-Leuchte signalisiert, wenn die Banknoten entnommen werden können. Die Verarbeitung von Geldscheinen über deren lange Kante sorgt zusätzlich für höhere Geschwindigkeit und weniger Staus. n

 Der USF-200

Aus BranchConsult wird Subito Austria

ubito, einer der führenden Anbieter von Software und Consulting für Kreditgeschäft und Forderungsmanagement, gibt die Umfirmierung der österreichischen Tochtergesellschaft BranchConsult in die Subito Austria bekannt. Dabei übernimmt der langjährige Mitarbeiter und Weggefährte Mag. (FH) Daniel W. Walch die operative und gewerberechtliche Geschäftsführung des Beratungsunternehmens von Gründer Andreas Jenewein. Der Sitz des Unternehmens wird von Tirol in die Bundeshauptstadt Wien verlegt. Das Dienstleistungsportfolio kann durch die nun 40 Berater von der Produktivität und Effizienz im Vertrieb über die Kreditprozess- und Or-

ganisationsoptimierung auch auf die Digitalisierung, die Softwarelösungen und das Forderungsmanagement des Subito Konzerns ausgeweitet werden. Mag. (FH) Daniel W. Walch, neuer gewerberechtlicher Geschäftsführer der Subito Austria, sieht die Herausforderungen bei Banken und Finanzdienstleistern vor allem im Bereich der Professionalisierung des Kundenkontaktes, bei der Standardisierung von Prozessen und der Nutzung von Skaleneffekten in der Sachbearbeitung: „Der Aufbau oder der weitere Ausbau von Kundenservicecentern u.a. auch im Bereich der KMU durch die Nutzung

von neuen digitalen Möglichkeiten wie Videotechnik ist aktuell ein wichtiges Thema in allen Gesprächen mit unseren Kunden. Daneben beschäftigt viele Banken die Möglichkeit, die hohen regulatorischen  Daniel W. Walch Anforderungen in Marktservicecentern oder regionalen Kooperationen wie z. B. Dienstleistungszentren mit schlanken Prozessen kosteneffizient abbilden zu können.“ n

IT-Banker – februar 2017

Bildnachweis siehe Impressum

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Event

FI-TS Management Forum 2017

Cybersecurity und Regulatorik – die neue Normalität Banken und Versicherungen gehören zu den bevorzugten Zielen von Cyberkriminellen P Kurze Impulsvorträge

Anschließend stehen Cybersecurity und die Anforderungen der Regulierung im Vordergrund der weiteren Tagung. Nach kurzen Impulsvorträgen diskutieren Dr. HansJürgen Plewan, CIO der DekaBank, Karin Thelemann, Partnerin bei Ernst & Young und Dr. Walter Kirchmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von FI-TS über ihre Erfahrungen zu diesem Thema. Dabei vertritt Dr. Plewan die Sicht einer betroffenen Bank. Karin Thelemann leitet seit 15 Jahren deutschlandweit den Bereich IT Risk and

Assurance (ITRA) für Banken, Asset Management und Versicherungen und erläutert, welche Ansprüche Prüfungsbehörden an die IT von Banken stellen. Die Provider-Sicht und die Frage, wie IT-Dienstleister die aktuellen Anforderungen an Regulatorik und IT-Sicherheit gerecht werden, thematisiert Dr. Kirchmann auf dem Podium. Zum Abschluss der Veranstaltung wird Autor und Berater Sascha Lobo mit seiner Keynote ein aktuelles Schlaglicht auf die digitale Transformation und künftige Arbeitswelten in der Finanzwirtschaft werfen. n

 Marc Goodman stellt in seiner Keynote die

veränderte Bedrohungslage durch Cyberkri-

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minelle vor

ie immer variantenreicher werdenden Angriffe fordern Institute und auch deren IT-Dienstleister täglich heraus. Hinzu kommt, dass die Cybersecurity immer mehr in den Fokus der Aufsichtsbehörden rückt. Welche Anforderungen diese zurzeit stellen und wie Banken und ihre IT-Dienstleister diese am besten umsetzen, steht im Mittelpunkt des 16. FI-TS Management Forums. P Etablierter Branchentreff

Bildnachweis siehe Impressum

Am 30. März 2017 erwartet Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) rund 500 Führungskräfte und IT-Experten von Banken und Versicherungen zu dem etablierten Branchentreff in der Münchener BMW-Welt. Zur Eröffnung stellt Marc Goodman, Global Security Advisor and Futurist, in seiner Keynote die aktuellen Probleme mit der weltweiten Cyberkriminalität vor. Als Berater des FBI ist er einer der profiliertesten Experten im Bereich Internetsicherheit. Er zeigt in seinem Vortrag, wie die Bedrohungslage durch Cyberkriminelle deutlich zunimmt.

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IT-Banker – februar 2017

 500 Führungskräfte und IT-Experten von Banken und Versicherungen kommen am 30. März

zum FI-TS Management Forum in die Münchener BMW-Welt


5.-6. Juli 2017 im MOC München

Die Fachmesse für Zutrittskontrolle Videoüberwachung Brandschutz Perimeter Protection IT-Security

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Fachbeitrag

Payment-Trends

Die wichtigsten fünf Trends 2017: E-Commerce, Fintechs und Payments Dieses Jahr verspricht erneut ein interessantes und dynamisches Jahr im Payment-Umfeld zu werden eine „Trusted Third Party“ (TTP) vonnöten war, wird ab jetzt die Blockchain nicht weit sein, um diese kostengünstig und effizient zu ersetzen. Ein Beispiel sind smarte Verträge. Dabei übernehmen Computer, statt Notare als TTP, die Vertragsabwicklung, prüfen die Bedingungen live und können einzelne Bestimmungen automatisiert ausführen. P 4. Paydirekt

 Instant Payments – eine Überweisung dauert nur noch zehn Sekunden, bis sie auf dem Emp-

E

fängerkonto gutgeschrieben ist

s gibt selten Jahre, in denen Regulierungen (PSD2, AML5), neue Technologien (Blockchain, Chatbots, neue Zahlarten) und politische Veränderungen (Brexit, Instant Payments) so geballt zusammentreffen. Ralf Ohlhausen, Business Development Director der PPRO Group, fasst die fünf Top-Trends der Payment-Branche für 2017 zusammen.

P 1. Access to Account

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Mit der neuen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 kommt das neue Konzept „Access to Account“ (XS2A), das besagt, dass auch Drittparteien (Third Party Providers = TPPs) Zugriff auf Bankkonten in der EU gewährt wird, um ihren Kunden Zahlungs- und Konteninformationsservices bieten zu können. Ähnlich wie bei der Entflechtung der zugrunde liegenden Infrastruktur der Telekommunikationsanbieter oder Stromversorger vor einigen Jahren, bedeutet das bald mehr Wettbewerb bei den Mehrwertdiensten des Bankgeschäfts. Eine einheitliche Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung (API) steht zwar noch in den Sternen, aber die meisten Banken werden ein Interesse daran haben, ihren Kunden die Nutzung zusätzlicher Dienstleistungen zu ermöglichen und sich daher an einer oder mehreren der aufkommenden „Open Banking API“-Initiativen

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IT-Banker – februar 2017

beteiligen, die aktuell versuchen, hier einen De-Facto-Standard zu schaffen. P 2. Instant Payments

Das Euro Retail Payments Board (ERPB) der EZB unternimmt derzeit große Anstrengungen, um sicherzustellen, dass SEPA nicht hinter den vielen nationalen Initiativen hinterherhinkt, die daran arbeiten, schnelleres und sogar sofortiges, also „instant“ Bezahlen einzuführen. In Rekordzeit wurde ein Regelwerk für SEPA Instant Credit Transfers (SCT Inst) geschaffen, mit dem sich die maximale Dauer, in der ein Betrag auf das Empfängerkonto überwiesen wird, von einem Geschäftstag auf nicht mehr als zehn Sekunden verringert. Eine ähnliche sofortige Verfügbarkeit von Mitteln soll es zukünftig auch für die SEPALastschrift, für Kartenzahlung und andere Bezahlmethoden geben. Die Einführung von SCT Inst ist für alle Banken zumindest vorerst optional, doch die Zukunft des Bezahlens wird definitiv „instant“ sein. P 3. Blockchain-Technology

Die hinter den Bitcoins stehende BlockchainTechnologie wird 2017 mit Sicherheit für noch mehr Furore sorgen. Überall dort, wo Transaktionen getätigt werden müssen und bislang

Als Antwort der deutschen Bankenbranche auf PayPal, kämpft Paydirekt bisher damit, auf dem Markt Fuß zu fassen. Um Erfolg zu haben, muss Paydirekt benutzerfreundlicher werden – sowohl für den Kunden (idealerweise, indem keine Registrierung erforderlich ist) als auch für die Händler (idealerweise, indem Paydirekt Zahlungsdienstleistern erlaubt, in ihrem Namen zu arbeiten). Insbesondere das Sammeln und Abgleichen von eingehenden Zahlungen ist ein Service, den mehr und mehr Händler auslagern. Leider ist das bisher bei Paydirekt noch nicht möglich. Paydirekt könnte eine äußerst interessante Zahlungsmethode werden, aber der Dienst muss Wege auftun, um seine Teilnehmer zu vergüten, ohne den Händlern das Leben zu erschweren. P 5. P2P-Zahlungen

Eine weitere Initiative des ERPB (Euro Retail Payments Board) ist es, die Zusammenarbeit bestehender und künftiger mobiler Person-toPerson oder Peer-to-Peer (P2P)-Zahlungslösungen zu fördern und ihre Interoperabilität auf europäischem Niveau zu gewährleisten. Die Vision dahinter ist, es jeder Person zu ermöglichen, eine paneuropäische mobile P2P-Bezahlung sicher und gefahrlos durchzuführen – mittels einer einfachen Methode, und basierend auf Informationen, die die Gegenseite bereit ist zu teilen, um Zahlungen zu leisten – zum Beispiel die Handynummer. Das könnte schließlich zu einem Standard führen, der die Chance birgt, eine ausreichend große Menge von Personen zu erreichen, die sich gegenseitig schnell und einfach bezahlen können, ohne ellenlange IBANs kennen und benutzen zu müssen. n


Instant Payments – Was auf Europas Banken zukommt Die europäische Payment-Landschaft wird sich 2017 verändern: Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) seit zwei Jahren forcierten Instant Payments gehen dieses Jahr an den Start. Neben den positiven Aspekten

Fachbeitrag

Instant Payments

der „Live-Überweisungen“ sind allerdings zahlreiche kritische Fragen unbeantwortet Der Autor: Matthias Salmon ist bei NCR als Senior Solution Sales Specialist Financial Services für Deutschland, Österreich, Schweiz sowie Osteuropa tätig

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as European Payments Council (EPC) hat Ende 2016 ein Regelwerk zur technischen Umsetzung von Instant Payments verabschiedet. Die 80 Banken des SEPA Zahlungsraums, welche sich zur Einführung der neuen Bezahlmethode bereit erklärt haben, stehen jedoch sicherheitsrelevanten Herausforderungen gegenüber. Der größte Vorteil der Instant Payments ist dabei auch der größte Risikofaktor. P Risiken liegen im Zeitfenster

Künftig können Unternehmen und Verbraucher Geldbeträge „live“ überweisen. Der Betrag wird in Sekunden dem Empfänger gutgeschrieben, die Überweisung abgeschlossen. So verlockend die Vorstellung auch ist – die Herausforderung besteht darin, die einzelnen Transaktionen abzusichern. In den wenigen Sekunden, die für die abschließende Abwicklung eingeräumt werden, müssen neben verschiedenen Prozessstufen auch Betrugserkennung und Authentifizierung durchlaufen werden. Das Regelwerk schafft dabei lediglich die technischen Grundlagen, welche für den Abschluss einer Transaktion benötigt werden. Ist dies geschehen, kann sie jedoch nicht mehr zurückgerufen werden. Die Geschwindigkeit macht Instant Payments für Nutzer attraktiv; öffnet aber auch die Tür für betrügerische Aktivitäten – der kurze Zeitraum stellt also erhebliche Anforderungen an eine effiziente Missbrauchsprävention. P Drittanbieter können helfen

Wie diese aussehen könnte, zeigt ein Blick auf andere Bereiche des Zahlungsverkehrs, die schon heute Präventivmaßnahmen in Echtzeit nutzen. Transaktionen im Internet sind dabei ein Beispiel, wie mittels innovativer Software Missbrauch eingedämmt

 Betrugserkennung und Authentifizierung binnen Sekunden

bzw. einzelne Transaktionen autorisiert und abgewickelt werden. Um derlei Möglichkeiten nutzen zu können, müssen Europas Banken nicht zwangsläufig eigene Entwicklungen forcieren. In Großbritannien, eines der ersten Länder im SEPA Raum, welches sich den Herausforderungen stellt, bieten Drittanbieter bereits Faster Payments – das Britische Pendant zu Instant Payments, als Dienstleistung für mittelständische Banken an. So hat beispielsweise Bottomline Technologies eine Zahlungsplattform entwickelt, welche Banken einen sicheren Zugang zum Faster Payments Netzwerk bietet. Hierzu wird auf die NCR-Lösung Authentic zurückgegriffen, um die nötige Echtzeitfähigkeit zu erzielen. Der Faster Payments Service wurde im Dezember bei den Banking Technology Awards als beste “Instant Payment Services Initiative” ausgezeichnet. Diese Lösung könnte als Schnittmuster dienen.

P Was Banken in Zukunft

leisten müssen Banken müssen sich also in Zukunft darauf einstellen, Software einzusetzen, die in Workflows schnell adaptierbar ist. Außerdem müssen Präventions- und MonitoringMechanismen optimiert werden – nur so können Missbrauch frühzeitig erkannt und betrügerische Aktionen unterbunden werden. Die Dynamik von Systemen ist dabei entscheidend: Um flexibel zu bleiben, werden Lösungen benötigt, die Betrugsszenarien übergreifend über alle Transaktionskanäle erkennen und verhindern. Dies gilt umso mehr bei der fortlaufenden digitalen Transformation. Solche Modelle, die das bestehende Silo-Denken aufbrechen und eine ganzheitliche Verhaltensanalyse in einem vernetzten Echtzeit-System bieten sollten für alle Anbieter im Payment-Ecosystem im Fokus stehen. n

IT-Banker – februar 2017

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Interview

IT-Security

Micro-Virtualisierung übertrumpft Sandbox Interview mit Jochen Koehler, Regional Director DACH bei Bromium in Heilbronn

E

inige Unternehmen setzen heute zur Abwehr von Cyber-Angriffen auf das Sandboxing. Warum halten Sie diesen Ansatz für unzureichend? Koehler: Beim Sandboxing wird ja eine Applikation in einer isolierten virtuellen Umgebung ausgeführt. Um das Betriebssystem vor Malware zu schützen, muss eine Sandbox die Zugriffsmöglichkeiten auf Systemaufrufe oder Serviceschnittstellen, die eine Interprozesskommunikation ermöglichen, einschränken. Eine Sandbox, gleich ob sie auf dem Client oder im Netzwerk eingerichtet ist, muss daher einigermaßen aufwändig programmiert sein, um die eigentliche Systemumgebung nachzubilden; die Google Chrome Sandbox besteht zum Beispiel aus über 1,5 Millionen Lines of Code. Damit ist eine Sandbox selbst sehr verwundbar. Zudem führt die hohe Komplexität zu großem Ressourcenbedarf, so dass extrem leistungsstarke Rechner nötig sind. Ressourcenprobleme sind aber doch lösbar? Koehler: Das eigentliche Problem ist natürlich viel grundsätzlicher, denn Sandboxing-Architekturen sind ja rein Software-basiert. Das heißt, im Falle einer Kompromittierung der Sandbox-Software verbleibt als einziger Schutzmechanismus die standardmäßige Betriebssystemsicherheit.

Bildnachweis siehe Impressum

Also sollte man vom Sandboxing die Finger lassen? Koehler: Gegenüber einer reinen Antiviren-Anwendung ist Sandboxing durchaus ein Fortschritt. Aber der Schutz ist heute einfach nicht mehr ausreichend. Es gibt inzwischen zahlreiche Methoden für das Umgehen einer Sandbox. Zum Beispiel enthält der Schadcode eine Zeitverzögerung, so dass er von der Sandbox nicht sofort zu erkennen ist. Zudem kann neuere Malware vielfach isolierte, simulierte Umgebungen erkennen, so dass sie hier den Schadcode einfach nicht ausführt.

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IT-Banker – februar 2017

Micro-VMs, mit denen bestimmte Anwender-Aktivitäten gekapselt werden – zum Beispiel das Aufrufen einer Webseite, das Downloaden eines Dokuments, das Öffnen eines E-Mail-Anhangs oder der Zugriff auf die Daten eines USB-Geräts. Eine Kompromittierung des Endpunkts über einen dieser Angriffswege ist damit ausgeschlossen.

 Jochen Koehler, Regional Director DACH bei

Bromium

Wie können Anwender das Problem dann lösen? Koehler: Eine Alternative ist das Konzept der Micro-Virtualisierung. Hier steht nicht die Detektion von Schadcode im Vordergrund, sondern der Schutz vor Auswirkungen der Malware. Realisiert wird dies durch die Isolierung aller potenziell gefährlichen Aktivitäten. Damit besteht Schutz vor Malware, ohne diese als solche erkennen zu müssen. Das klingt aber doch wieder ganz nach Sandboxing. Koehler: Nur auf den ersten Blick. Prinzipiell greift die Micro-Virtualisierung den Sandboxing-Gedanken auf, dass heißt die Ausführung potenziellen Schadcodes in einer virtualisierten Umgebung. Ein zentraler Unterschied zwischen MicroVirtualisierung und Sandboxing ist aber, dass Letzteres eine softwarebasierte Lösung ist, während Micro-Virtualisierung im Prozessor und damit in der Hardware stattfindet. Der Malware-Schutz direkt am Endpunkt erfolgt hier durch Hardware-isolierte

Wie sieht das denn konkret aus? Koehler: Bei der Micro-Virtualisierung werden durch einen auf Sicherheit getrimmten Hypervisor und der integrierten Virtualisierungsfeatures der aktuellen CPU-Generationen für alle Anwenderaktivitäten mit Daten aus unbekannten Quellen Hardware-isolierte Micro-VMs realisiert. Jeder einzelne Task läuft dabei in einer eigenen Micro-VM. Er ist strikt getrennt von anderen Tasks, vom eigentlichen Betriebssystem und vom verbundenen Netzwerk. Das heißt, im Unterschied zu Sandboxing-Lösungen werden bei Micro-Virtualisierung alle einzelnen Aktivitäten voneinander isoliert, zum Beispiel unterschiedliche Seitenaufrufe in einem Browser oder das Öffnen verschiedener Dokumente mit Word. Damit wird zuverlässig verhindert, dass sich Schadprogramme ausbreiten. Ist das die Zukunft der Cyber-Abwehr? Koehler: Ich bin überzeugt, dass die Micro-Hypervisor-Technologie das herkömmliche Sandboxing bald ablösen wird. Sie bietet durch Isolierung von Anwenderaktivitäten eine viel zuverlässigere Endpunktsicherung. Der innovative Ansatz ist ja, dass nicht primär die Detektion von Schadcode das Ziel ist, sondern vielmehr der Schutz vor den Wirkungen einer, möglicherweise auch nicht identifizierten Malware. Und das ist in der Tat ein Paradigmenwechsel für die IT-Sicherheit. Der Vorsprung, den Angreifer bisher immer für sich nutzen konnten, ist damit dahin. n


Mit der richtigen Omnichannel-Strategie bleibt die Filiale persönlicher Treffpunkt Interview mit Aurigas CEO Vincenzo Fiore

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ie sind Spezialisten für die Omnichannel-Bank und konzentrieren sich insbesondere auf Lösungen für die Filiale. Welche Mehrwerte können künftig GAA und SB-Terminals gewährleisten? Fiore: Von Anfang an haben wir von Auriga auf die Omnichannel-Bank gesetzt, um das breite Potenzial der Technologie auszunutzen und verfügbare Dienstleistungen auf gleiche Weise auf allen Kanälen kanalübergreifend zur Verfügung zu stellen. Eine wahre Omnichannel-Strategie integriert die digitalen Kanäle mit den traditionellen Mitteln wie GAAs, SB-Terminals und Kioske. Die Filiale wird weiterhin einen strategischen Kanal für die Kundenbindung und -erfahrung darstellen. So sind sich Experten einig, dass es gilt, den GAA mit Investitionen und der geeigneten Technologie aufzuwerten. In Deutschland ist Bargeld ein beliebtes Zahlungsmittel und es besteht ein großer Bedarf nach einer Modernisierung der genutzten GAA-Software, um das Angebot zu erweitern, die Time-to-Market zu verkürzen und um den immer höheren Ansprüchen der Kunden entgegenzukommen.

Interview

Omnichannel

die Filiale zu einem Verkaufskanal, der in der Lage ist, auf das Kundenprofil abgestimmte Leistungen und Produkte anzubieten. Lösungen wie WWS OnetoOne Marketing System, WWS Greæter und WWS Customer Management von Auriga lassen sich mit dem CRM-System der Bank integrieren und unterstützen die Berater in der Filiale bei der personalisierten Begrüßung und Betreuung der Kunden. Weiterhin wird das Erstellen maßgeschneiderter Angebote, die auf das Kundenprofil abgestimmt sind, ermöglicht.

Sie waren im Dezember mit einem Stand auf der „Branch Transformation“ in London vertreten. Welche Neuheiten haben Sie da präsentiert und welche Schlüsse konnten Sie über die Zukunft der Bankfiliale ziehen?  Vincenzo Fiore, CEO bei Auriga Fiore: Seit einigen Jahren hat sich die Tätigkeiten und bürokratischen Angele- Veranstaltung Branch Transformation in genheiten zu befreien, damit der Fokus London als internationaler Expertentreff auf der Finanzberatung, Kundenbetreuung der Bankenfiliale etabliert. Im Dezember und dem Verkauf liegt. In einer innova- wurde über die Automatisierung, Bartiven Filiale können Kosten verbunden mit geldhandhabung, die zukünftige Rolle dem Betrieb und dem Personal erheblich des Filialpersonals und den Bankkunden Die Banken in Deutschland müssen gesenkt werden und gleichzeitig der per- im Mittelpunkt der Bankstrategie diskuverstärkt die Kosten reduzieren und oft sönliche Kundenkontakt gewährleistet tiert. Die Experten sind sich einig, dass bedeutet es die Schließung der Filialen. werden. Mit der richtigen Software wird die Digitalisierung genutzt werden muss, um sich dem Kunden zu näHandelt es sich hierbei hern. Banken werden digitaler, um einen Trend, den man ständig erreichbar, besuchernicht mehr rückgängig freundlich und immer in greifmachen kann? barer Nähe sein. Im Rahmen Fiore: Dieser unaufhalteiner Omnichannel-Strategie bare Trend kann in ganz ist die Filiale als persönlicher Europa beobachtet werden. Treffpunkt grundlegend und Gleichzeitig ist aber auch kann ideal für den Vertrieb bekannt, dass Kunden, zu neuer Produkte und Leistundenen auch die digitalaffinen gen genutzt werden. Aus dieMillennials zählen, die persönsem Grund hat Auriga zwei liche Beratung wünschen, wenn neue Lösungen entwickelt: es um komplexe Geschäfte oder WWS Cash Management für eine umfangreiche Informationsdie Optimierung und Sichersuche geht. Daher müssen Banken heitslagerung von Bargeld und ihre Filialen kostengünstiger und WWS Customer Management ertragreicher machen. Die Filiale sollte digital und automatisiert  Die Filiale sollte digital und automatisiert sein, um das Personal für eine bessere Interaktion mit den Kunden in der Filiale. sein, um das Personal von Routine- von Routine-Tätigkeiten zu befreien n

IT-Banker – februar 2017

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Aus der Praxis

Mobile Banking

Sichere Kontoeröffnung über Mobilgeräte Dank der sicheren und anwenderfreundlichen elektronischen Unterschriftsanwendung können Belfius-Kunden Konten direkt von ihren mobilen Geräte aus eröffnen, die elektronische Unterschrift mit biometrischen Parametern beugt Betrugsversuchen vor und vereinfacht komplexe Bankprozesse

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 Unkompliziert und schnell: Kontoeröffnung per Smartphone mit elektronischer Unterschrift

ie belgische Bank Belfius stellt sich der digitalen Transformation – und wird dabei von Fujitsu mit zukunftsweisender Technologie unterstützt. BelfiusKunden können fortan ganz einfach über ihr Smartphone oder Tablet ein neues Konto eröffnen. Mit der Einbettung der von Fujitsu und Namiral entwickelten elektronischen Unterschriftslösung Sign’IT hat Belfius ein echtes Alleinstellungsmerkmal: Als erste Bank ermöglicht sie es ihren Kunden, Zahlungspapiere elektronisch und auf ihren mobilen Endgeräten zu unterschreiben. P 1000 Neukunden pro Tag

Bildnachweis siehe Impressum

In einer unabhängigen Bewertung hat das Institut McKinsey Finalta Belfius den ersten Platz für Wachstum durch Innovation im Mobile Banking Umfeld bescheinigt. Mobile Bankdienstleistungen sind bei den insgesamt 850.000 Kunden sehr beliebt: Im Schnitt loggen sie sich 25 Mal pro Monat in ihren Account ein. Durch die vereinfachte Kontoeröffnung mit Sign’IT gewinnt Belfius durchschnittlich 1000 Neukunden pro Tag über mobile Kanäle und sieht die Eine-Millionen-Marke der mobilen Anwender bereits in Sichtweite rücken. Die Sign’IT-Technologie von Fujitsu bringt Belfius mehrere entscheidende Vorteile: So können die Kunden nicht nur Konten von ihren mobilen

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Endgeräten aus einrichten, sondern profitieren auch insgesamt von einem breiteren und besseren Leistungsspektrum, was ihre Zufriedenheit maßgeblich steigert. Nicht zuletzt kann das Geldinstitut durch die neuen digitalen Prozesse die Betriebskosten senken, Prozesse beschleunigen und den Papierverbrauch deutlich reduzieren. P Neue Maßstäbe setzen

Cédric Jadoul, Application Services Portfolio Manager bei Fujitsu Belgium, erklärt: „Handschriftliche Unterschriften sind heutzutage immer noch Standard und bei Finanzangelegenheiten oft sogar eine rechtliche Bedingung. Dabei ist das Ausdrucken von Dokumenten, nur um sie dann zu unterschreiben, sowohl mit Blick auf die Kosten als auch auf die Umwelt eine Verschwendung. Die Zukunft der Banken wird zunehmend digital und der Unterschriftsprozess muss dies unterstützen. Elektronische Unterschriften für rechtsgültige Belege und Verträge sind heute ausgesprochen sicher, eine Fälschung ist fast unmöglich. Zudem sind sie sehr benutzerfreundlich, denn im Gegensatz zu Passwörtern wird man seine Unterschrift wohl kaum vergessen.“ Benoît Speybrouck, Head of Digital Projects Retail & Commercial Banking bei Belfius, bestätigt: „Die Sign’IT-Lösung spielt eine zentrale Rolle für unser Ziel. Wir

wollen im digitalen Banking neue Maßstäbe setzen und können jetzt ein absolutes Novum in Belgien bieten. Dabei konnten wir uns bei der Implementierung dank der Unterstützung von Fujitsu vor allem auf regulatorische Aspekte konzentrieren und die Nutzerfreundlichkeit für die digitale Kontoeröffnung immer weiter optimieren. Jetzt kann die Anmeldung innerhalb von fünf Minuten von jedem Ort aus geschehen – ganz ohne den üblichen Papierkram. Die Identifizierung erfolgt durch einen Echtzeit-Scan sowie die Erkennung und anschließende Prüfung des elektronischen Personalausweises. Die Sign’IT-Technologie von Fujitsu erfasst dann die Unterschrift des Kunden auf dem Smartphone Display und überprüft sie zuverlässig.“ P So funktioniert es

Sign’IT registriert die handschriftliche Signatur auf einem elektronischen Endgerät und untersucht dabei bestimmte Merkmale zur unverwechselbaren Identifizierung. Dazu gehören die Geschwindigkeit, mit der der Nutzer den Stift bewegt, sowie der Winkel und der spezifische Druck, der in den einzelnen Teilsegmenten der Unterschrift ausgeübt wird. Alles zusammen ergibt einen einzigartigen Fingerabdruck und macht die biometrische Unterschrift zu einer hochsicheren, nicht übertragbaren Identifikationsmethode. Die Daten der Unterschrift werden bereits in die Kontoeröffnungsformulare eingebettet. So wird gewährleistet, dass die originale Unterschrift von keinem anderen Nutzer verwendet werden kann und auch nicht im Nachhinein veränderbar ist. n


Vertrauliches Dokumenten-Sharing in der Wohnimmobilienfinanzierung Die Volksbank Kaiserslautern setzt auf eine Lösung, mit der sich geschäftskritische Dokumente online mit Kunden oder Mitarbeitern teilen und verwalten lassen träge. Das in den Unterlagen enthaltene Bildmaterial zur Immobilie ist oft zu datenintensiv für einen E-Mail-Versand. Daher entschied sich die Volksbank dafür, mit regibox den sicheren Cloud-Speicher von regify einzuführen.

Aus der Praxis

Dokumenten-Sharing

P Jeder Vermittler hat seine

persönliche Box

 Reiner Hoffmann, IT-Sicherheitsbeauftragter

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der Volksbank Kaiserslautern

n der Wohnimmobilienfinanzierung müssen Banken regelmäßig sensible und datenintensive Dokumente mit Immobilienfirmen austauschen. Um dies einfach und sicher leisten zu können, setzt die Volksbank Kaiserslautern in ihrem Produktionszentrum, der Werk|Bank, auf vertrauliches Dokumenten-Sharing. Hiermit wickelt die Genossenschaftsbank Kreditanfragen bei der Immobilienfinanzierung ab. Auf Grundlage der vom Vermittler einer Immobilienfirma gelieferten Unterlagen (wie Exposé, Grundbuchauszug) prüft und bewilligt die Bank die an sie herangetragenen Kreditan-

Die regibox ist eine Dokumenten-SharingLösung, mit der sich geschäftskritische Dokumente online mit Kunden oder Mitarbeitern teilen und verwalten lassen. Durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind die in einer regibox gespeicherten Daten zuverlässig abgesichert. „Seitdem wir die regibox für den Transfer und die Bearbeitung der Immobilienunterlagen nutzen, können wir Kreditanträge noch automatisierter, vertraulicher und auch schneller bearbeiten“, führt Reiner Hoffmann, IT-Sicherheitsbeauftragter der Volksbank Kaiserslautern aus. Die Vermittler stellen im ersten Schritt die erforderlichen Unterlagen in ihre Box ein. Den Mitarbeitern der Bank wird automatisch angezeigt, wenn neue Dateien hochgeladen oder geändert wurden. Auch Vorgängerversionen und gelöschte Dateien lassen sich in regibox wiederherstellen. Dokumenten-Updates synchronisiert regibox automatisch und stellt sie auf allen Geräten (Smartphone, Tablet, Laptop) zur Verfügung.

 Der sichere Cloud-Speicher ermöglicht Ende-zu-Ende-verschlüsselten Dateiaustausch

 Alexander Kostal, Vorstand Privatkundenge-

schäft der Volksbank Kaiserslautern

P Gefordert: Schnelles und

sicheres System Die anspruchsvollen Service-Levels der Bank geben vor, dass über Kreditanfragen von Vermittlungspartnern innerhalb von 48 Stunden verbindlich entschieden werden muss. Entsprechend hohe Anforderungen stellt die Bank an die Stabilität und Verfügbarkeit der im Kreditprozess verwendeten Kommunikationssysteme. „Nachdem wir auf Grundlage der Vermittler-Unterlagen die Wertgültigkeit der Immobilie und damit den Beleihungswert festgestellt haben, produzieren VolksbankMitarbeiter die entsprechenden Vertragsunterlagen. Nach Prüfung stellen wir die Verträge als PDF-Dateien wieder in die regibox ein. Die Hauptvorteile sind die einfache Nutzung sowie Schnelligkeit und Sicherheit beim täglichen Datenaustausch“, führt Hoffmann aus. Das Kaiserslauterner Geldinstitut hat den Einsatz von regibox vor einem halben Jahr gestartet und will die Nutzung deutlich ausbauen. „Die Dokumenten-Sharing Lösung eignet sich für alle Bereiche, in denen geschäftskritische Dokumente geteilt und verwaltet werden müssen und bei denen es auf Effizienz und hohe Professionalität ankommt“, sagt Alexander Kostal, Vorstand Privatkundengeschäft. n

IT-Banker – februar 2017

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Fachbeitrag

Digital Banking

Banking wie Essen beim Lieblingsitaliener Personalisierte Kundenansprache und individuelle Angebote auf der Basis aussagefähiger Kundendaten

W

as ist so schön beim Lieblingsitaliener? Der Wirt kennt einen und weiß, was man möchte, er geht auf spezielle Wünsche ein und seine Empfehlungen sind immer passend. Von Francesco oder Lorenzo könnten sich die Player im Finanzsektor eine Menge abschauen, sagt Stephan Paxmann vom TME Institut. Er empfiehlt Banken, ihren Kunden mit Hilfe von Permission Based Banking maßgeschneiderte Angebote zu machen: Individualität und Kundenzentrierung lösen die alten statischen Geschäftsmodelle ab. Banken müssen sich auf Komplexität einlassen, statt lediglich einzelne Transaktionen zu betrachten.

einfache Einklinken in eventuell für ihn interessante Produkte, aber die Flut an Spam- und Pishing-Mails senkt die Bereitschaft, Werbemails überhaupt aufzumachen. Als bessere Alternative nennt Paxmann Apps fürs Smartphone in Kombination mit Push-Nachrichten. P Permission Based Banking

P Benutzerprofile analysieren

Bildnachweis siehe Impressum

Noch ist die Filiale bei den meisten Banken der wichtigste Vertriebskanal, doch die eigene Onlinepräsenz steht bereits an zweiter Stelle. Dazu kommen Anwendungen für Mobile Devices und die Präsenz in Online-Vergleichsportalen. So steigt die Bedeutung intelligent aufbereiteter Daten über die Kunden und Interessenten, mit deren Hilfe diese ohne große Streuverluste angesprochen werden können. Laut Stefan Roßbach vom TME Institut stehen dafür heute ausgefeilte Algorithmen zur Verfügung, die es den Geldinstituten ermöglichen, die Benutzerprofile genau zu analysieren. Damit habe man die Basis, um bedarfsgerecht betreuen und beraten zu können, betont Roßbach. Und das auch für Alltagssituationen und nicht nur, wenn es um mittel- und langfristige Vermögens- oder Finanzpläne geht. Unter dem Stichwort Smart Advice nennt das TME Institut Beispiele für Geldanlage- und Versicherungsangebote, die auf Informationen über den Kunden aufbauen: etwa eine Baufinanzierung, die den Aufwand des Kunden für seine aktuelle Mietwohnung mit denen für die Finanzierung einer Eigentumswohnung vergleicht. Oder eine Umschuldung des aktuellen Kontokorrentkredits, sofern dieser über mehrere Wochen überzogen oder ausgereizt wurde. Dabei und beim Angebot anderer Produkte sollte der Bankberater systematisch die Kernfragen beantworten, die Paxmann und Roßbach als Lebenszyklus bezeichnen. Dieser beginnt bei der Frage, wie Neu- und Bestandskunden erreicht werden können und welche Alleinstellungsmerkmale die Bank dabei einsetzen kann. Weitere Schrit-

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IT-Banker – februar 2017

 Individualität und Kundenzentrierung lösen

die alten statischen Geschäftsmodelle ab

te sind die Entwicklung von Produkten, die bestimmte Bedürfnisse befriedigen, die Definition der dazu passenden Zielgruppen, Überlegungen zu Vertriebskanälen und Zeitpunkt der Kontaktaufnahme sowie die Auswertung der Werbekampagne. P Individualisierte Kundenansprache

Um überhaupt möglichen Neukunden Angebote machen zu dürfen, braucht die Bank dafür deren Einwilligung. Dasselbe gilt für die Nutzung personalisierter Daten, die in EUDatenschutzrichtlinien und im Bundesdatenschutzgesetz geregelt ist. Neben technischen Voraussetzungen rechtskonformer Nachweis der Einverständniserklärung und rechtskonforme Speicherung der persönlichen Daten sowie jederzeitige Löschung auf Kundenwunsch stehen die Banken damit vor der Herausforderung, eben diese Einwilligung zu bekommen. Hinweise zur Optimierung der eigenen Finanzsituation werden naturgemäß eher akzeptiert als Angebote, bei denen der Nutzen nicht sofort ersichtlich ist. Darüber hinaus ist zu überlegen, wie das Marketing erfolgen soll. Paxmann sieht hier den Weg über E-Mails als nur bedingt geeignet an: Dieses Instrument ist zwar personalisiert und erlaubt dem Kunden das besonders

Wie die Gegenüberstellung von Emails und Push-Nachrichten zeigt, entscheidet die Art der Ausführung über den Erfolg von Permission Based Banking. Roßbach: Der Punkt ist, beim Kunden ein gutes Gefühl zu erzeugen. Er darf sich nicht von Werbung überschwemmt fühlen, sondern sollte überzeugt sein, individuell und digital, also smart beraten zu werden. Um das zu erreichen, ist bei der Implementierung des Marketing-Tools einiges zu beachten. Nicht jedes Produkt eignet sich fürs Permission Based Marketing, häufig kann aber alternativ ein Beratungsgespräch angeboten oder auf einen Online-Vergleich hingewiesen werden. Vor allem aber müsse das dem Kunden Offerierte wirklich zu ihm passen, denn nur dann erhält die Bank die nötige Aufmerksamkeit für ihre Leistungen und der Kunde einen klaren Mehrwert, analysiert Roßbach. P Neue Zahlungsdienstrichtlinie

Bisher sei das Permission Based Banking noch stark unterentwickelt, bedauert Paxmann. Banken würden so Chancen zur Absetzung vom Wettbewerb verschenken, die Unternehmen in anderen Branchen längst nutzten. Als Anstoß, dies zu ändern, betrachtet der Experte die im Oktober 2015 erweiterte neue Zahlungsdienstrichtlinie der EU, die eine rechtliche Grundlage für die Schaffung eines EU-weiten Binnenmarktes im Zahlungsverkehr bedeutet. Sie muss bis Mitte Januar 2018 in allen EU-Ländern umgesetzt werden und wird zum einen Kunden den Umzug von einer Bank zur anderen vereinfachen und zum anderen den Geldinstituten den Zugang zu den Daten ihrer neuen Kunden inklusive der Historie erleichtern. Daher ist aus unserer Sicht nun der geeignete Zeitpunkt, um das eigene Angebot im Sinne von Permission-BasedBanking-Ansätzen zu überarbeiten, lautet das Fazit von Paxmann. n


Februar 2017

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