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info@baulink.ch Newsletter 4 / Januar 2011

«Stilli Park»: Im April 2011 g e h t ’s l o s !

Liebe Leserin, lieber Leser Nach einer knapp zweijährigen Investorensuche konnte die Credit Suisse als Investorin für den «Stilli Park» gefunden werden. Mit ihrem Immobilienfonds «Hospitality» finanziert sie den 155 Millionen Bau des InterContinental Davos Resort & Spa. Die entsprechenden Verträge wurden am 20. Dezember vergangenen Jahres unterzeichnet. Ich möchte mich bei allen Beteiligten, namentlich bei der Gemeinde Davos, dem Kleinen Landrat und beim Landammann Hans Peter Michel für ihre Unterstützung herzlich bedanken. Einen besonderen Dank spreche ich dem Verwaltungsratspräsidenten der Stilli Park AG, Martin Buchli, für die gute und jahrelange Zusammenarbeit aus. Wir sind stolz als ARGE Totalunternehmerin, gemeinsam mit der Toneatti AG, das Interconti bauen und im November 2013 der Pächterin, der Stilli Park AG, übergeben zu können. Reto Branschi, CEO Destination Davos Klosters, bringt es auf den Punkt: «Das neue Hotel stärkt die Position von Davos als führende Kongress- und Tourismusdestination der Alpen.» Ganz nach unserem BaulinkMotto: Engagiert an der Zukunft bauen!

Das Interconti-Fünfsternehaus in Davos Dorf wird gebaut. Realisiert wird das Projekt durch den Immobilienfonds der Credit Suisse, die rund 155 Millionen Franken in den Bau investiert. Im November 2013 wird das ovalförmige Hotel mit 216 Zimmern und Suiten dem Betreiber, der InterContinental Hotels Group, übergeben. Ausgeführt wird das Projekt von der ARGE Totalunternehmen Baulink AG / Toneatti AG. Dank dem neuen Hotel, welches als Ferien- und Kongresshotel konzipiert ist, werden in Davos rund 200 neue Vollzeitstellen geschaffen.

Ihr Urs Hoffmann «Stilli Park» Projekte

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Mitarbeitende Hotel Ochsen 2

11 12 Generalunternehmung Davos · Chur · Bern · Brig · Lumino


«Eine ‹Schweizer Lösung› hat v e r s c h i e d e n e Vo r t e i l e » Herr Hofmann, seit der Stilli Park AG die Baubewilligung im Winter 2008 vorlag, haben Sie in ihrem Auftrag nach einem Investor für den Bau des Hotel Intercontinental gesucht. Weshalb dauerte die Suche rund zwei Jahre?

Oliver Hofmann ist bei der UBS Leiter der Real Estate Advisory Einheit für die gesamte Schweiz. Er und sein Team beraten Kunden bei komplexen Immobilienvorhaben und vermitteln die entsprechenden Investoren. Nach intensiver Investorensuche finanziert ein Fonds der Credit Suisse den Bau des Hotels Intercontinental in Davos.

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Beim Hotel Intercontinental Davos handelte es sich nicht um eine gewöhnliche Bestandesbaute mit Mietverhältnissen in einem grossen Wirtschaftszentrum sondern um ein Tourismus-Neubauprojekt im alpinen Raum. Solche Vorhaben weisen einen erhöhten Risikocharakter auf. Das zu investierende Bauvolumen beträgt um die 200 Millionen Franken und schliesst somit übliche Liegenschaftsinvestoren aus.

Worauf wurde bei der Investorensuche der Fokus gesetzt? Auf professionelle Grossinvestoren mit Bau- und Tourismusaffinität, die bereit waren, die damit verbundenen Risiken zu tragen. Gekoppelt mit der sich zugespitzten Wirtschaftslage ab 2008 führte der enge Investorenkreis zu einer beachtlichen Zeitfrist, bis das Projekt verkauft werden konnte. Es war uns bewusst, dass die Auswahl an vergleichbaren Investoren stark beschränkt war. Hinzu kam, dass ausländische Investoren einerseits durch die «Lex Koller» limitiert waren, andererseits aufgrund der Komplexität in der Umsetzung von Bauvorhaben zurückhaltend sein würden.


Lange Zeit blieb die Suche nach Investoren erfolglos. Warum? Die Stärke der UBS ist ihr globales Netzwerk an Kunden, unter welchen sich auch verschiedene professionelle und private Immobilieninvestoren befinden. Dieses Netzwerk haben wir intensiv durchforscht und das Projekt in- und ausländischen Investoren vorgestellt. Was resultierte daraus? Wir führten veschiedene Gespräche. Es war uns aber bewusst, dass gewisse ausländische Investoren zurückhaltend agieren würden, da sie mit den lokalen Marktverhältnissen, Gesetzgebungen und baulogistischen Möglichkeiten weniger vertraut sind. Auch war im zunehmend schwierigeren Wirtschaftsumfeld die Fremdkapitalaufnahme eine weitere Herausforderung.

«In Davos werden 200 Vollzeitstellen geschaffen» Wie geht man bei einer Investorensuche in dieser Grössenordnung vor? Jeder Käufer hat Anforderungen an ein Produkt. Dies gilt für Immobilieninvestoren ebenso wie für uns als Konsumenten. Ein Immobilienprodukt sollte möglichst viele Komponenten aufweisen, welche dem Kapitalgeber Sicherheit in Bezug auf das Investitionsvolumen, die Rendite, seine Partner, die Qualität und zeitliche Erreichung von Meilensteinen, zum Beispiel der Eröffnung des Hotels, geben. Was für eine Rolle spielt die geografische Lage? Die Makro- und Mikrolage hat eine zentrale Bedeutung für den langfristigen Erfolg des Produkts. Seit Annahme unseres Mandates zu Beginn des Jahres 2006 waren wir vom «Brand» Davos, der Mikrolage sowie der durch die Stilli Park AG entworfenen Vision und deren Willen

Das Hotel «Interconti» wird als Ganzjahresbetrieb geführt.

zum erfolgreichen Gelingen überzeugt. Es dauerte in der Folge drei Jahre, um die genannten Komponenten des Produkts zu kreieren. Weshalb? In diese Zeitspanne fielen unter anderem die Volksabstimmung zur Umzonung, die Engagierung von Spezialisten, das Suchen nach einer Hotelbetreiberin, Bauund Projektplanung, die Beseitigung von Einsprachen und die Erstellung des Investitions- und Verkaufskonzeptes. Danach ging es in die strukturierte Vermarktung bei Investoren, bei welcher wir den Prozess und die angesprochenen Parteien jederzeit kontrollieren und auch kennen mussten. Die vertrauliche Suche nach seriösen Investoren hatte oberste Priorität. Im Gespräch waren auch Investoren aus dem Mittleren Osten. Wie weit waren diese Verhandlungen fortgeschritten? Wie vorher bereits erwähnt führten wir verschiedene Gespräche auch mit ausländischen Investoren. Dabei handelte es sich um professionelle Investoren, welche teilweise über Hotelengagements verfügen. Es ist unsere Aufgabe als Transaktionsmanager, bis zum Schluss eines Pro-

jekts mit potentiellen Investoren in möglichst konkreten Verhandlungen zu stehen. Gab es bei der Investorensuche Momente des Aufgebens, da das Projekt von vielen immer häufiger als Planungsleiche verschrieen wurde? Unser Mandat dauerte insgesamt fünf Jahre. UBS war daher seit Beginn ein wichtiger Partner der Stilli Park AG und auch der Firma Baulink AG, deren Exponenten alles Erdenkliche unternommen haben, das Projekt zum Erfolg zu bringen. Über eine derart lange Mandatsdauer durchlitten wir alle zusammen Höhen und Tiefen einer solchen Projektentwicklung. Von der Qualität des Gesamtprojekts und der Platzierungsmöglichkeit waren wir jedoch überzeugt.

«Das Projekt ist von grösster Bedeutung.» Landammann Hans Peter Michel

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Waren in der «Endausscheidung» noch andere Mitbewerber im Rennen? In der Schlussphase der Vermarktung verhandelten wir mit drei Schweizern sowie mit mehreren ausländischen Investoren. Eine kleine Anzahl davon reichte daraufhin eine konkrete Offerte ein, wobei der Endinvestor in den Genuss einer Art Exklusivitätsperiode kam. Nun hat die Stilli Park AG ihr Glück bei der Credit Suisse gefunden. Was war ausschlaggebend, dass die CS sich für dieses Projekt entschieden hat? Bei der Käuferin handelt es sich um ein Immobilien-Investitionsvehikel, bei dem das Kapital von Kunden der Bank stammt. Sie selbst hat das Vehikel konzipiert, die Geldaufnahme gesteuert und sich für die Akquisition des Hotel- und Residenzprojekts in Davos entschieden. Dies erfolgte nach einer umfangreichen und professionellen Prüfung. Was war für die Endinvestorin ausschlaggebend? Ein zukunftsträchtiges Produkt zu erwerben, bei dem die Investitionen eingrenzbar und der Ertrag abschätzbar sind. Der

«Wir sind sehr glücklich, dass ein zweites wichtiges Hotelprojekt in Davos umgesetzt wird.» Klaus Schwab, Präsident World Economic Forum

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Standort und «Brand» Davos weist nebst landschaftlichen und infrastrukturellen Stärken auch Vorteile der Höhe – unter anderem Schneesicherheit und Sommerfrische – sowie eine internationale Ausstrahlung auf. Nachhaltigkeit in der Bauweise und dem Betrieb der Immobilie waren ebenso entscheidend. Es war also die Kombination aus attraktivem Rendite-/Risikoprofil, hervorragender Lage, Qualität der Immobilie und die Erfahrung des Hotelbetreibers.

Immobilieninvestorin. Solche Marktakteure verschaffen sich üblicherweise ein umfangreiches Bild zu den Investitionsund Betriebskosten, den rechtlichen und konditionellen Elementen des Hotel-Betreibervertrages sowie der Hotelbetreiberin. Ebenfalls werden Analysen zum Markt, der Totalunternehmerin, Pächterin, Finanzen, Steuern und diverse Besichtigungen vor Ort gemacht.

Und welche Rolle spielt dabei der Hotelbetreiber Intercontinental? Mit Intercontinental wird das 5-SterneHotel durch einen börsenkotierten Profi mit weltweit über 4000 Hotels in 100 Ländern und einer globalen Kundschaft betrieben, der sowohl Kongress- wie auch Freizeittouristen ganzjährig nach Davos anziehen kann.

Wo waren die grössten Knackpunkte? Grundsätzlich mussten die finanziellen Eckwerte zwischen allen Parteien in Einklang gebracht werden. Auch spielte die Qualität der involvierten Projektparteien sowie die zeitlichen Meilensteine – unter anderem die Unterzeichnung des Kaufvertrages, Zahlungsstaffelung, Übertrag der Landparzellen, Baubeginn, Inbetriebnahme des Hotels - eine wichtige Rolle.

Das Projekt wurde während einem Jahr von Bankmanagern der CS auf Herz und Nieren geprüft. Mussten Sie bei den Entscheidungsträgern viel Überzeugungsarbeit leisten? Bei der Käuferin handelt es sich um eine professionelle und international agierende

Wo sehen Sie die Vorteile einer «Schweizer Lösung»? Ein solcher Endinvestor kennt den lokalen beziehungsweise nationalen Immobilien- und Hotelmarkt. Er ist vertraut mit den Behörden, kantonalen und nationalen Gesetzgebungen und ist physisch innert kurzer Zeit erreichbar. Primär waren aber


Projekte & Objekte Qualität des Angebots und der Investorin ausschlaggebend. Weshalb hat die UBS nicht selbst in den Bau des Hotel Intercontinental investiert? UBS Real Estate Advisory hat in diesem Projekt als unabhängige Beraterin die Interessen der Stilli Park AG wahrgenommen. UBS verfügt auch über ImmobilienInvestitionsvehikel mit Kundengeldern, die aber im Grundsatz einen engeren Fokus auf Wohn- und Büroobjekte legen. Ein vergleichbares Investitionsvehikel wie den «Hospitality Fund» gibt es bei der UBS nicht. Die Bank selbst hält primär nur eigengenutzte Liegenschaften und kam daher als Investorin für dieses Projekt nicht in Frage. Dass jedoch die beiden Grossbanken in unterschiedlicher Form in dieses Projekt involviert waren, zeigt die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Institutionen in positiver Weise auf.

In welcher Form profitiert Davos von diesem neuen Luxushotel? Über die letzten Jahre konnte man in Davos durch die Schliessung von Höhenkliniken und Hotels Arbeitsplatzverluste beobachten. Wir können uns vorstellen, dass das «Davos Intercontinental Resort & Spa» Hotel mit seinen geplanten rund 200 Arbeitsplätzen diesbezüglich eine gewisse Kompensation dieses Trends vornehmen kann. Ebenfalls sollten lokale und regionale Betriebe während der Bauund Betriebsphase besser ausgelastet werden können. Dies wiederum würde sich positiv auf die Steuereinnahmen von Firmen und Privaten auswirken. Und für den Kongresstourismus? Grundsätzlich sollte es für den Kongresstourismus, allen voran das World Economic Forum, eine Ergänzung des Angebots darstellen. Dies wiederum hätte eine gesteigerte Wahrnehmung des

Hotels und Standorts bei nationalen und internationalen Kunden zur Folge. Zudem handelt es sich bei der Architektur um eine unverkennbare Form, die zwar die Meinungen spaltet, jedoch auch für Gesprächsstoff und Visualisierungen in Zeitschriften sorgen kann. Welche Beziehung haben Sie zu Davos? Unsere Familie verbringt seit rund 50 Jahren Ferien in Davos. Wir sind dem Hockey Club Davos verbunden, schätzen die Gastfreundschaft und die Schönheit der Landschaft. Mein berufliches Engagement für die Stilli Park AG war daher auch mit Emotionen für Davos und dieses wichtige Hotelprojekt versehen. Ich bin froh, dass wir dieses Ziel erreicht haben. @

«Das neue Hotel stärkt die Position von Davos als führende Kongressund Tourismusdestination der Alpen.» Reto Branschi, CEO Destination Davos Klosters

«Das Hotel ist schlicht ein Glückstreffer.» Jürg Zürcher, Präsident Hotel-Gastro Davos

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I n v e s t i t i o n e n i n To u r i s m u s g e b i e t e h a b Die Credit Suisse investiert mit ihrem Immobilienfonds CS Real Estate Fund Hospitality 155 Millionen Franken in den Bau dieses neuen Hotelprojektes. Am 20. Dezember vergangenen Jahres wurden die Verträge für das neueste Flaggschiff in der Davoser Hotellerie unterzeichnet.

«Wir glauben an die Destination Davos», sagt Markus Graf, Leiter Real Estate Asset Management Switzerland bei der Credit Suisse (CS). Statt immer nur in Zürich, Bern oder Genf zu investieren, realisiere man auch Projekte in Tourismusregionen. Ein Jahr lang haben die zuständigen Personen das Hotelprojekt «Stilli Park» auf Herz und Nieren geprüft,

bevor am 20. Dezember vergangenen Jahres die Verträge unterzeichnet werden konnten. Die Stilli Park AG hat das 5-Sterne-Haus für 20 Jahre von der CS gepachtet und ihrerseits einen Managementvertrag mit der internationalen Hotelgruppe InterContinental, die das Hotel in Davos unter

HospitalityLiegenschaften

Die CS-«Hospitality»-Crew: Markus Graf, Conradin Stiffler, Lucas Meier (v.l.)

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Laut Fondsmanager Lucas Meier werden Hospitality-Liegenschaften in fünf Bereiche unterteilt: Campus (Studentenwohnungen und/oder Auditorien), Immobilien für den Gesundheitssektor, Hotels, Residenzen sowie Erstwohnungen in Tourismusgebieten für die lokale Bevölkerung. @


Projekte & Objekte

aben wieder eine Zukunft Mit erneuerbarer Energie dem Namen InterContinental Davos Resort & Spa als Ganzjahresbetrieb betreiben werden, abgeschlossen. Diese ist mit mehr als 4300 Hotels in fast 100 Ländern die grösste Hotelkette weltweit. Das Management des Immobilienfonds ist davon überzeugt, dass das weitsichtige Konzept und die Erfahrung eines

weltweit operierenden Hotelbetreibers eine nachhaltig attraktive Rendite ermöglichen. Dieses Projekt stelle im noch jungen Portfolio des Hospitality-Fonds eine echte Bereicherung dar, meint Graf und ist überzeugt, dass «Investitionen in Tourismusgebiete wieder eine Zukunft haben».

Nicht nur die Fassade sondern auch die Innenarchitektur sind einzigartig.

Das 40 Meter hohe Hauptgebäude hebt sich mit seiner ovalen Form schon äusserlich von den üblichen Hotelbauten ab. Ins Auge sticht vor allem die aus Metall gefertigte Aussenhülle. «Die Fassade wird polarisieren und zu Diskussionen anregen», ist Conradin Stiffler, Leiter Entwicklung bei der Credit Suisse, überzeugt. Diese wurde vom Münchner Architektur- und Planungsbüro Oikios entwickelt. Das oberste Stockwerk ist für die Skylounge reserviert. Lobby, Lounges, Spa-Bereich, Restaurants sowie Konferenzsäle sind im natursteinernen Sockelgeschoss untergebracht. Diese bilden mit den vorgelagerten 38 Eigentumswohnungen, die zusammen mit dem Hotel errichtet und mit diesem unterirdisch verbunden werden, das Fundament des InterContinental Davos Resort & Spa. Neben höchsten Ansprüchen an die Qualität in der Planung, Ausführung und dem Betrieb gilt ein besonderes Augenmerk der Nachhaltigkeit. So wird das Hotel zu über 90 Prozent mit erneuerbarer Energie beheizt. @

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Optimale Besonnung inbegriffen Davos – Im vergangenen Dezember konnten die 24 Eigentumswohnungen des Mehrfamilienhauses Rinaldi ihren stolzen Besitzern übergeben werden. Die farblich abgestimmte Fassade der neuen Überbauung Rinaldi an der Promenade 115 in Davos Platz ist nicht zu übersehen. Dank ihrer Ausrichtung nach Südwesten profitieren die neuen Bewohner von viel Sonne. Die modernen Eigentumswohnungen mit einer Fläche zwischen 76 und 130 Quadratmetern waren sehr begehrt. Das Erdgeschoss hat die Firma Escher, Raumplanung, bezogen. @

Moderne Eigentumswohnungen im Herzen von Davos: Die Überbauung Rinaldi.

W o h n e i g e n t u m m i t B e rg a u s s i c h t Davos – Im Spätherbst 2010 konnten die hellen Wohnungen der Residenz Blumenau bezogen werden. Die sehr gut besonnten Balkone sind nur ein Pluspunkt dieser Überbauung im Minergiestandard. Am Dorfeingang befindet sich ein unauffälliger Neubau, der sich mit seiner ockerfarbenen Fassade harmonisch ins Strassenbild einfügt. Die Baulink AG realisierte ein vierstöckiges Mehrfamilienhaus mit 3 ½- und 4 ½-Zimmerwohnungen. Jede Wohnung verfügt über eine moderne Küche und zwei Nasszellen. Die Bushaltestelle ist vor dem Haus, und der Bahnhof Dorf in zwei Minuten erreichbar. Ladengeschäfte, Restaurants, die Schule, der Kindergarten und die Parsennbahn sind in unmittelbarer Nähe. @ 8

Harmonische Architektur und hohes Ausstattungsniveau: Die Residenz Blumenau.


Projekte & Objekte

Entspanntes Wohnen garantier t Klosters – Am Pardennweg 6 entsteht auf Juli 2012 ein modernes 8-Familienhaus im Chaletstil mit luxuriösen 3 ½- und 4 ½-ZimmerEigentumswohnungen. Klosters hat bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt. Beim Hotel Pardenn entsteht ein weiteres exklusives Haus im rustikalen Stil, das sich perfekt ins Dorfbild der beliebten Tourismusdestination einfügt. Die Wohnflächen der acht Eigentumswohnungen variieren zwischen 119 und 205 Quadratmetern. Bezugsbereit ist dieser exklusive Wohnraum im Chaletstil ab Sommer 2012. @

Grosszügig, luxuriös und exklusiv: Das 8-Familienhaus Pardenn.

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Grosszügigkeit als Standard Davos – An bester Aussichtslage wurden im Dezember letzten Jahres 27 exklusive Eigentumswohnungen der Residenz Esplanade fertig gestellt. Die moderne, abgerundete Gebäudeform beeindruckt durch Leichtigkeit und Transparenz. Durch den Natursteinsockel des

Erdgeschosses verbindet sich die Form des Baukörpers wie selbstverständlich mit der Naturkulisse der Davoser Bergwelt. Das Architekturkonzept ermöglichte exklusive und grosszügige Wohnräume. Auch in Sachen Ökologie kann sich der Bau nach Minergiestandard sehen lassen: 32 Erdsonden, gekoppelt mit einer Wärmepumpe, gewinnen aus der Erde die

notwendige Energie, um die Räume zu beheizen. Last but not least: Die wunderbare Aussichtslage gibt den Blick frei über Davos, das Landwassertal, das Seitental Dischma sowie auf das gegenüberliegende Ski- und Wandergebiet des Jakobshorns. @

Residieren mit freiem Blick auf die Davoser Naturkulisse.

Wohnen mit unverbaubarer Aussicht Malans – Die Besitzer der Wohnungen der Überbauung «Rüfegasse» konnten im Spätherbst ihre Eigentumswohnungen beziehen. Blick auf Rebgut und Bergpanorama inbegriffen. Die dreigeschossige Überbauung Rüfegasse liegt im oberen Teil des alten Dorfkerns und profitiert von einer wunderbaren und unverbaubaren Aussichtslage. Angrenzend an die Überbauung liegt das Rebgut Plandaditsch. Ruhe und die hervorragende Besonnung sind zusätzliche Faktoren, die zu einer hohen Wohnqualität beitragen. Im Spätherbst konnten die 2 ½- 3 ½- und 4 ½- Zimmerwohnungen sowie das Studio bezogen werden. @ 10

Familienfreundlich, geräumig und modern: Die Überbauung «Rüfegasse» in Malans.


Mitarbeitende

Ich mag es, die Fäden in der Hand zu halten» Seit 2006 lebt und arbeitet Dennis Stemann in Davos. Der gebürtige Deutsche ist seit Januar 2011 Projektleiter bei der Baulink AG. Die Alpenstadt kennt der 33-Jährige aus seiner Kindheit. Sein Traum wäre, eines Tages ein Flugterminal, ein Einkaufszentrum oder eine Multifunktionsarena zu bauen. Als Dennis Stemann, damals wohnhaft in der Nähe von Darmstadt, ein Stelleninserat der Firma Baulink in Davos sah, musste der diplomierte Bauingenieur nicht lange überlegen. «In den Schweizer Bergen als Bauleiter zu arbeiten, sagte ich mir, wäre schön», erinnert er sich. Die Skiferien mit seinen Eltern in Davos waren ihm auch nach zwanzig Jahren noch in bester Erinnerung. Seit zwei Jahren lebt seine Frau auch in Davos. «Unser Sohn kam vor 14 Monaten hier zur Welt.» Fürs Bauen hat sich Dennis Stemann schon immer interessiert. Waren es als Jugendlicher im elterlichen Garten häufig «nur» Stützmauern und kleine Wege sind es heute Projekte in zweistelligen Millionenbeträgen. Erst im Dezember 2010 hat der engagierte Bauleiter – in Zusammenarbeit mit dem Projektleiter – die Residenz Esplanade mit 27 exklusiven Eigentumswohnungen der Bauherrschaft übergeben. «Bei diesem Projekt war ich auch für die Koordination und Käuferbetreuung zuständig. Das war ein 150-Prozent-Job.» Stemann lacht. Dieses Jahr nimmt er als Projektleiter – nebst verschiedenen anderen Projekten – den Umbau des angrenzenden Hotels Esplanade in Angriff. Nebenbei bildet sich der gelernte Bauingenieur in Luzern zum Projektmanager weiter. Seine Abschlussarbeit widmet er der Überbauung Esplanade mit dem Titel: «Wie managt man eine Projekt?» Es sei die abwechslungsreiche Arbeit, die ihm

Denis Stemann: «Das Projekt ‘Esplanade’ war ein 150-Prozent-Job.»

Spass mache, betont der Bauleiter. Dazu gehöre das Koordinieren, die Fäden in der Hand zu halten sowie die Termin- und Kostenkontrolle. «Meine sparsame Seite habe ich wohl von meinem Vater mitbekommen», meint er schmunzelnd, der als Geschäftsführer bei einer Grossbanktochter arbeitete. Dennis Stemanns Herz schlägt fürs Bauen: Ein Projekt von Anfang bis zum Schluss zu betreuen und zu begleiten sei etwas Tolles, schwärmt er. Besonders bei Bauabnahme das Resultat zu sehen, was man geleistet habe, gebe einem ein gutes Gefühl. «Das ist schon was anderes als ein Bankangestellter, der Aktienprodukte kauft und verkauft.»

kurs ist, mag er ganz besonders. Stets nach vorne zu schauen ist ohnehin das Motto des begeisterten Regattaseglers und alpinen Läufers, der Erholung und Ablenkung bei seiner Familie und im Sport findet. Sein Traum wäre, eines Tages als Projektleiter ein Flugterminal, ein multifunktionales Einkaufszentrum oder eine Multifunktionsarena zu realisieren. «Das nehme ich», meint er bescheiden, «aber erst in Angriff, wenn ich das Gefühl habe, das optimale Handwerkszeug dazu zu haben.» @

Impressum Herausgeber: Baulink AG

«Meine praktische Seite kann ich auf der Baustelle ausleben», sagt Stemann, der sich als einen konstruktiven Menschen bezeichnet. Dass er bei seinem Arbeitgeber eine grosse Eigenverantwortung übernehmen kann und viel Freiheit geniesst, schätzt der Baufachmann sehr. «Hier weiss ich, für wen ich arbeite. Mein Chef ist greifbar und alle sind sehr kollegial.» Dass die Baulink auf Expansions-

Redaktion:

Philipp Dreyer

Adresse:

Baulink AG Promenade 73 7270 Davos Platz Tel. 081 410 01 60 Fax: 081 410 01 63 info@baulink.ch www.baulink.ch

Erscheinungsweise: viermal pro Jahr Auflage:

700 Exemplare

Gestaltung:

Beat Rüttimann, Davos Monstein

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Tr e f f p u n k t f ü r S p o r t f r e a k s Das jüngste «Kind» heisst Ochsen2. Dieser Name sei aus der Diskussion entstanden, erinnert sich May. «Unser CEO, Carlo Schertenleib, sprach von Anfang an immer vom Ochsen2.» Das 3-SterneHaus wurde für neun Millionen Franken erstellt und verfügt über 54 moderne Zimmer. Die Nasszellen wurden vorgefertigt geliefert, damit die kurze Bauzeit von acht Monaten eingehalten werden konnte. Ein Restaurant und eine coole Bar gehören ebenso zum Wohlfühl-Feeling. Die Landschaft Davos Gemeinde sei sehr erfreut gewesen, dass keine Zweitwohnungen sondern ein zusätzliches Hotel für Davos entstehen werde, ergänzt der Tourismusfachmann.

erste Bauprojekt, dass die Davos Klosters Bergbahnen mit der Baulink realisiert haben. Der Bauherr ist vollen Lobes: «Die Zusammenarbeit war sehr gut und unkompliziert, da jeder jeden kennt.» Klaus May ist zuversichtlich, dass der Ochsen2 bei den Gästen gut ankommt. Dank der zentralen Lage sei das Hotel ein idealer Ausgangspunkt für Sportbegeisterte, die Davos und seine Berge erkunden möchten, meint der gebürtige Berner und doppelt nach: «In unseren Übernachtungspreisen sind die Liftpässe inbegriffen. Das ist ein weiterer Pluspunkt.» www.mountainhotels.ch

Am 24. Dezember 2010 haben die Davos Klosters Bergbahnen AG in Davos Platz das Hotel Ochsen2 eröffnet. In einer Rekordzeit von nur acht Monaten realisierte die Baulink AG den modernen Bau für ein sportliches Publikum.

Auch auf die Ökologie wurde Wert gelegt: So wird das Haus mittels einer Wärmepumpe beheizt. Die dafür notwendige Energie wird durch Erdsonden gewonnen. Zudem verfügt das Hotel über eine kontrollierte Wohnraumlüftung, die dem Minergie-Standard entspricht. Es ist das

Hotel Ochsen2: Die Hotelbar wird auch gerne von Einheimischen besucht.

Die Davos Klosters Bergbahnen AG in Davos und Klosters bieten seit 1989 für Sportbegeisterte Unterkünfte im unteren und mittleren Preissegment an. «Unsere Gäste sind hauptsächlich Skifahrer und Snowboarder, die es schätzen, in unmittelbarer Nähe der Bergbahnen zu übernachten», sagt Klaus May, verantwortlich bei den Bergbahnen für den Bereich Immobilien und Projekte. Insgesamt bewirtschaftet das Unternehmen in der Region rund 2000 eigene Betten im O- bis 3Sterne-Bereich. «Im unteren und mittleren Preissegment haben wir in der Region knapp 1000 neue Hotelbetten geschaffen.»

Unser nächster Newsletter erscheint im Frühling 2011 12

www.baulink.ch

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