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Die Tourismuszeitung

Baselland entdecken

Nr. 21 – Juni 2017 Eine Beilage der Basler Zeitung und der Volksstimme

baselland-tourismus.ch

Abkühlung gefällig? Baselland von seiner nassen Seite > Seite 4 Ran an den Chlöpfer Die schönsten Feuerstellen des Kantons > Seite 16

Leserangebo

t

Leserangebote Mit Baselland Tourismus als Flusspirat, im Detektiv-Abenteur oder mit einem selbstgemalten Bild von Barry > Seiten 9, 11 und 22

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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 2

Editorial

Bei uns ist es am Schönsten Ein bekannter Schweizer Reisejournalist sagte mir einmal: «Warum sollte ich im Juli oder August irgendwo hinfahren – in dieser Zeit ist’s doch bei uns am Schönsten.» Als Tourismusdirektor von Baselland kann ich das selbstverständlich nur unterschreiben. Um keinen Preis würde ich zum Beispiel mit dem Äquatorklima tauschen wollen. Zu feucht, zu heiss – und vor allem: immer gleich, jahrein, jahraus. Das Mittelmeerklima ist zwar durchaus reizvoll – doch würden wir uns dafür unsere grünen, saftigen Wälder mit ihren Bächen preisgeben wollen? Und so ein strenges Kontinentalklima mit heissen Sommermonaten und bitterkalten Wintern kommt sowieso nicht in Frage. Wenn Petrus nicht gerade selber in den Ferien weilt, haben wir es wettertechnisch in der Schweiz ziemlich gut. Und in der sonnenverwöhnten Region Basel mit dem milden Oberrheinklima sowieso.

Aber eben: der hiesige Sommer ist endlich. Weniger entscheidend ist, was uns der meteorologische oder astronomische Kalender vorgibt. Sommer passiert im Kopf, Sommer bedeutet Erlebnisse. Beim einen beginnt er mit dem ersten Mal grillieren, beim anderen endet er an dem Tag, an dem er seine Flip-Flops in der Garderobe verstaut. Ich lade Sie ein, sich Ihren persönlichen Sommer 2017 reich zu füllen mit Erlebnissen – am liebsten natürlich bei uns im Baselbiet. Einige Vorschläge dazu finden Sie in dieser Sommerausgabe der Tourismuszeitung. Tobias Eggimann, Geschäftsführer

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Ohne Salz schmeckt jede Suppe fad. Wie gelangt das Salz eigentlich aus der Erde bis auf unsere Teller und als Rohstoff in über 10 000 Produkte des täglichen Lebens? Besuchen Sie das «Schweizer Salzmekka» und tauchen Sie in nur 2 Stunden ein in die eindrucksvolle Welt des Salzes. Entdecken Sie die historischen Bohrhäuser und den grössten Holzkuppelbau Europas in Riburg, oder Salz aus dem Weltall im Museum «Die Salzkammer» in Schweizerhalle. Die Schweizer Salinen – 450 Jahre zwischen Tradition und Moderne. Schweizer Salinen AG Schweizerhalle, Rheinstrasse 52, Postfach, CH-4133 Pratteln 1 T +41 61 825 51 51, F +41 61 825 51 10, www.salz.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! T +41 61 825 51 51 besuch@saline.ch en www.salz.ch/salz-erleb


Baselland entdecken

Impressum

Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 3

Inhalt

Baselland entdecken

Abkühlung gefällig? ...................................................................

Eine Beilage der «Basler Zeitung», «BaZ Kompakt» und der «Volksstimme» in Zusammenarbeit mit Baselland Tourismus. Erscheinung

4

Badi, Kneipp-Pfad, Wasserfall, Bach, Fluss: Wo es sich am schönsten planscht

4

13. Juni 2017 (quartalsweise)

Baselland vertikal .......................................................................

6

Klettern in Baselland hat eine lange Geschichte. Die packendsten Spots

Auflage

158 737 Exemplare Redaktion und Konzept

Ueli Frei (Leitung) Tel. 061 983 11 11 ulrich.frei@freicom.org

Baselland Tourismus Altmarktstrasse 96, CH-4410 Liestal Tel. 061 927 65 44 info@baselland-tourismus.ch

6

Inserate

9

Mit Tim und Lena auf der Spur des verlorenen Adlers

Flusspiraten ahoi ........................................................................ 11 11

Verlag

National Zeitung und Basler Nachrichten AG Aeschenplatz 7, CH-4002 Basel Tel. 061 639 10 50, inserate@baz.ch

Leserangebot: Detektiv-Abenteuer für Kinder .......................

Kinder- Special und Erlebnisfahrten mit dem Rheinschiff

An die Klöpfer ............................................................................ 16 Die idyllischsten Feuerstellen in Baselland

16

Beat Leuenberger

Wandern mit vier Rädern .......................................................... 18 Neue Broschüre: mit dem Kinderwagen über Stock und Stein

Gestaltung

Reto Kyburz Korrektorat

18

Lesley Pagnetti

Unter freiem Himmel ................................................................. 20 Rock, Jazz oder doch Kino? Openair-Veranstaltungen in Baselland

Druck

DZZ Druckzentrum Zürich AG Bubenbergstrasse 1 CH-8021 Zürich

20

Blutströpfchen und Schachbrett ............................................... 24 Naturschutz vor der Haustür auf der Blauenweide

Zurücklehnen und geniessen .................................................... 25 Packages: die besten Komplett-Angebote von Baselbieter Hotels

24

Baselland ist seit jeher ein internationaler Hotspot für Kletterfreaks. Im Bild ist die Seetalhöhe bei Grellingen zu sehen. Das Klettergebiet umfasst sieben Sektoren mit rund 30 Routen.

Medienpartner:

Überraschendes entdecken ....................................................... 26 Veranstaltungen und Ausflugstipps

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Badespass in Baselland

Abkühlung gefällig?

Wird der Sommer, wie man ihn sich erhofft – nämlich heiss –, lockt das kühle Nass. Ob in Fluss, Bach oder Bassin: Baselland hält eine Vielfalt an nassen Optionen zur Abkühlung bereit.

Von Barbara Saladin Badeplausch gibt es auch ohne stundenlanges Sitzen im Flugzeug – oder dem Stau am Gotthard. Zwar hat Baselland keinen Palmenstrand zu bieten; für die schönste Jahreszeit ist das Baselbiet allerdings bestens gerüstet, und lokalen Badefreuden steht nichts im Weg. Alle Jahre wieder stellt sich dieselbe Frage: Wo findet sich im Baselbiet in Ermangelung von See und Meer Abkühlung, wenn draussen die Hitze flirrt? Höchste Zeit für eine gute Antwort. So viel vorweg: Die Möglichkeiten sind mannigfaltig. Einerseits sind da natürlich die zahlreichen Freibäder, die zum Baden laden – vom grossen Gartenbad St. Jakob bis zur kleinen Dorfbadi (eineListefindetsichaufbaselland-tourismus.ch/ suche/schwimmbad). Baselland Tourismus hat darüber hinaus eine Handvoll verlockende Vorschläge. Baden im Rhein Im Rhein schwimmen nicht nur Fische, Fähren und Frachtschiffe, sondern auch Menschen.

Und wie! In Basel ist das Schwimmen im Rhein den Sommer über Volkssport Nummer 1. Und das übrigens schon so lange, dass es in die Liste der «Lebendigen Traditionen» des immateriellen Kulturerbes als Teil der Unesco-Konvention aufgenommen wurde. Was weniger bekannt ist: Auch im Baselbiet badet es sich vorzüglich im Rhein, etwa am Birschöpfli, wo die Mündung der Birs sogar für einen hübschen Strand gesorgt hat. Auch die Birs aufwärts ist ein wahres Badeparadies. Oder man geht zu den Nachbarn nach Kaiseraugst, wo das Flussbad beim Campingplatz ins kühle Nass lädt. Plantschen in Bächen Nicht nur Gevatter Rhein lädt zum Badespass, auch in kleineren Flüssen und Bächen lockt Abkühlung. Besonders dafür geeignet sind schattige Täler, deren steile Hänge die Sonneneinstrahlung auf natürliche Weise minimieren. Oft sind dies auch Orte, die die perfekte optische Kulisse für eine sommerliche Abkühlung in der Natur bieten, verbunden mit einem ge-


Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 4/5

Ort 41 Das Chastelbachtal Das Chastalbachtal bei Grellingen gilt als kleine, dafür umso wildere Schwester des Kaltbrunnentals. Es ist abgeschieden, steil, zerklüftet – und nach Regenfällen zumindest temporär kein Ort, den man gesehen haben muss, denn der Weg wird quasi zu Glatteis, und es herrscht erhöhte Steinschlaggefahr. Doch an heissen Sommertagen ist hier Abkühlung garantiert.

Einen Katzensprung von Pratteln, Liestal und Füllinsdorf entfernt: Beim Ergolz-Fall lockt der Fluss zu Naturspektakel und Abkühlung gleichermassen.

mütlichen Spaziergang. Stellen, wo man sich im natürlichen Gewässer – und mit Rücksicht auf die Natur – abkühlen kann, gibt es etwa beim Kilchberger Giessen unterhalb Zeglingens, im Kaltbrunnental bei Grellingen, an der Frenke unmittelbar hinter dem Hanro-Areal in Liestal oder im Homburgerbach mitten in Rümlingen. Mit den Füssen voran Eine etwas andere Methode, sich im Wasser abzukühlen – und dabei auch noch etwas für die Gesundheit zu tun – ist ein Besuch der Kneippanlage in Langenbruck. Diese liegt mitten im Dorf und hat von April bis Oktober geöffnet. Hier lassen sich Anwendungen wie das Wassertreten oder die Fussmassage auf Sand nach dem Gesundheitskonzept von Sebastian Kneipp praktizieren. Dessen Lehre basiert auf fünf Wirkprinzipien rund um positive Lebensweise, Vollwertkost, Bewegung, Heilkräuter und die bekannten Kneippkuren. baselland-tourismus.ch/suche/schwimmbad

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Erhältlich in der MIGROS (Genossenschaft Basel) Base


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Erst seit den 1980er-Jahren gibt es Kletterseile, die genügend reissfest sind, um einen Sturz auch tatsächlich aufzufangen. Und wer fallen kann, riskiert mehr. So wurden immer schwierigere Felswände mit noch schwierigeren Routen in Angriff genommen – wie auch in Baselland.


Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 6/7

Baselland ist ein Kletterparadies von internationaler Strahlkraft

Baselland vertikal

Bärenfels, Pelzli, Falkenfluh: die Felswände Basellands sind Hotspots für Kletterer aus aller Welt. Für Anfänger wie Profis ist alles dabei – mitsamt des einen oder anderen Naturspektakels.

Von Lucas Huber Sie heissen Anarchia, Flatulenz oder Hirnschwund: Kletterrouten in Baselland. Und so kreativ ihre Namen sind – «Soufflée genitale», «Babys first Teddybear» oder «Geh doch nach Moskau», um noch ein paar weitere zu nennen –, so abwechslungsreich sind besagte Routen. Die berühmteste von ihnen, die «Ravage» am Chuenisberg bei Nenzlingen, galt 1986, als sie erstmals erklettert wurde, als weltweit schwierigste überhaupt. Darum zögert Patrik Müller, Präsident der IG Klettern Basler Jura nicht zu sagen: «Wer den Jura hier bezwingt, der kann auf der ganzen Welt klettern.»

Klettergebiet Schartenfluh, Gempen Das populärste Aushängeschild des Basler Jura. Für Anfänger wie Fortgeschrittene, zahlreiche Routen, in Gehweite zum Restaurant Gempenturm. Mit Alpenblick. Bärenfels, Duggingen Gut für Anfänger. Pelzli, Grellingen Gut geeignet für Anfänger, familientauglich, spektakuläre Aussicht. Geheimtipp: Die Daumenfelsen erinnern an Felsformationen, wie man sie aus dem Südwesten der USA kennt. Falkenfluh, Duggingen Für Fortgeschrittene mit zahlreichen anspruchsvollen Kletterrouten. Schauenburgerfluh, Frenkendorf Markanter Fels mit schönem Blick auf den Tafeljura, mittelschwere Routen bis 40 Meter Länge. Judenbündel, Eptingen Das Klettergebiet mit Autobahnanschluss, auch für wenig Geübte geeignet, perfekt für den Kletterspass zum Feierabend.

Klettern mit Dach Nicht nur den Winter über oder bei Schlechtwetter sind Kletterhallen beliebte Treffpunkte für Kletterbegeisterte aus nah und fern. Indoor lässt es sich etwa im K7 in Basel (kletterhalle7.ch) oder im Impulsiv in Weil am Rhein (impulsiv-weil.de) kraxeln. Seit 2008 lädt die Kletterhalle Laufen mit rund 60 Routen in den Schwierigkeitsgraden 4a bis 8a zu täglicher Action von 8 bis 23 Uhr. Die Betreiberin, die SAC-Sektion Hohe Winde, bietet auch Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse an. Für seillosen Kletterspass in Absprunghöhe sorgt die Boulderhalle B2 in Pratteln (bzwei. ch). Erst im Mai hat hier die Boulder-Schweizermeisterschaft stattgefunden. Mit der Bar und dem gemütlichen Garten ist das B2 auch ohne Magnesium an den Händen eine Einkehr wert. Das gilt vor allem donnerstagabends, wenn es den Sommer über heisst: «Grille, chille, Bierli kille». Im Angebot sind auch hier Einsteiger- und Fortgeschrittenenkurse für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren.

Unverzichtbarer Kletter-Guide: «Schweiz Plaisir: Jura, der Kletterführer», erschienen im Filidor Verlag, filidor.ch

Der Klettersport hat in Baselland eine über 80-jährige Tradition. Bis in die 1970er-Jahre bereiteten sich hier die hiesigen Kletterer auf ihre «Expeditionen» in die Alpen vor. Dann rückte der sportliche Aspekt in den Mittelpunkt, und nach und nach entwickelte sich das Klettern zur trendigen Freizeitbeschäftigung. So mauserten sich die Jurafelsen zum Hotspot für Kletterbegeisterte aus aller Welt. Und das nicht nur wegen des Gesteins: «Die Region liegt klimatisch derart gut, dass man bei uns das ganze Jahr über klettern kann», sagt Patrik Müller, für den das Klettern ein Naturerlebnis ist. «Man erlebt eine Freiheit, die es sonst nirgends gibt; Klettern ist Emotion, Konzentration, Erholung und gleichzeitig maximale körperliche Herausforderung.» Er empfiehlt:

Sorge zur Natur Das Klettern steht immer wieder im Fokus von Naturschützern. Die IG Klettern Basler Jura, die sich für den Erhalt der hiesigen Klettergebiete starkmacht, setzt sich aktiv für den ökologischen Schutz der Felsen als Lebensraum ein. So klettert man hier etwa nicht über die Felsköpfe, wo die grösste Breite an Vegetation gedeiht, sondern kehrt vorher um und seilt sich ab. Mit Kanton und Gemeinden wurden Regelungen ausgearbeitet und während etwa Falken brüten, gilt Kletterverbot. Infos dazu unter geoview.bl.ch oder igklettern-basel.ch

Für Kletterkurse, Klettergruppen und Kletterausflüge steht etwa die SAC-Sektion Baselland bereit (sac-baselland.ch). Private Kletterkurse bietet etwa der Reinacher Mirko Storm (focus-fels.ch). (LH)


Ein unvergesslicher Ausflug Musikautomaten aus zwei Jahrhunderten spielen – live – für Sie!

Ein Reiseziel, das Ihnen alles bietet – von bezaubernd nostalgischen Melodien bis hin zu Schweizer Präzisionstechnik! Das klingende Museum begeistert Jung und Alt mit seinen faszinierenden Automaten. Geöffnet | Di – So, 11 – 18 Uhr (für Gruppen nach Vereinbarung)

Geniessen. Mit unverschämt schöner Aussicht. Hotel Bienenberg CH-4410 Liestal Tel. +41 61 906 78 00

Restaurant 7 Tage geöffnet: Montag - Samstag 11:00-22:00 Uhr Sonntag 09:00-20:00 Uhr

www.hotelbienenberg.ch

Tipp | Grosses Restaurant und Shop – Postautohaltestelle «Seewen SO, Musikautomaten» – reizvolle Wandergegend Bollhübel 1, 4206 Seewen SO, Tel. 058 466 78 80

Wirtekurs – Die Nummer eins in der Nordwestschweiz Kursprogramm 2017: Wirtekurs – Blockkurs Montag bis Freitag, 8.15–16.30 Uhr Kurskosten: Fr. 3 800.– inkl. Kursunterlagen, Getränke, Mittagessen und Parkplatz) – 16. Oktober bis 10. November 2017

Wirtekurs – Berufsbegleitend: Dienstag und Donnerstag, 18.30–21.45 Uhr und Samstag, 8.15–16.30 Uhr Kurskosten: Fr. 3 800.– inkl. Kursunterlagen, Getränke, Mittagessen und Parkplatz – 29. August bis 2. Dezember 2017

Jetzt neu und einzigartig – lernen von zuhause: informieren Sie sich auf der Hompage:

www.gastro-baselland.ch

Das grösste Römerfest der Schweiz Sa 26. & So 27. August 2017 www.roemerfest.ch Partner des Römerfests

Grammetstrasse 18 • 4410 Liestal Die aktuelle Kursliste finden Sie unter:

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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 9

Leserangebo

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Leserangebot: Suche nach dem verschwundenen Adler am Sonntag, 9. Juli 2017

Kinder-Detektive gesucht

Auf dem Läufelfinger Wappen ist ein Adler verschwunden. Tim und Lena machen sich auf die Suche – und bitten die Kinder aus der Region um Mithilfe.

Abenteuer mit Tim und Lena zwischen Olten und Sissach Datum: Treffpunkt: Programm 10.45 Uhr: 11.02 Uhr: 11.11 Uhr:

Mittagspause: Von Ueli Frei Schon zum dritten Mal gehen Baselland Tourismus und die SBB zusammen mit Tim und Lena auf die Suche nach dem verschwundenen Adler im Läufelfinger Wappen. Doch ohne die Hilfe vieler Kinder aus der Region wird der Adler kaum gefunden. Das Detektiv-Abenteuer beginnt am Bahnhof Olten auf dem Perron zu Gleis 1. Dort begrüsst die Crew der SBB und Baselland Tourismus die Teilnehmenden. Jedes Kind erhält einen Abenteuerflyer und einen Stift. Pünktlich um 11.02 fährt die S9 ab nach Läufelfingen. Die Wanderung auf dem Ritterthemenweg vom Bahnhof Läufelfingen zur Ruine Homburg dauert eine halbe Stunde. Baselland Tourismus und die Mineralquelle Eptingen sorgen mit einer Wurst vom Grill und Getränken sowie einem Pepita-Sorbet zum Dessert für das leibliche Wohl. Auf dem Weg zum Bahnhof Buckten und der Fahrt nach Diepflingen wird munter gerätselt. Das spannende Detektiv-Abenteuer ist ein Ausflug für die ganze Familie. Jeder kleine Detektiv erhält eine tolle Belohnung. Die Teilnahme inklusive Verpflegung und SBB-Tageskarte ist kostenlos. sbb.ch/timundlena

12.30 Uhr: 13.13 Uhr: 13.19 Uhr: anschliessend: Allgemeines Ausrüstung:

Kosten:

Sonntag, 9. Juli 2017 Bahnhof Olten, Perron Gleis 1 Empfang durch die Crew von SBB und Baselland Tourismus. Abfahrt mit dem Läufelfingerli in Richtung Sissach. Ankunft in Läufelfingen. Gratis Eptinger Mineralwasser und Pepita für die Teilnehmenden. Wanderung auf die Ruine Homburg (nicht für Kinderwagen). Ruine Homburg mit gratis Verpflegung: Wurst vom Grill, Eptinger Mineralwasser, Pepita und Pepita Sorbet. Wanderung nach Buckten, Bahnhof. Abfahrt mit dem Läufelfingerli in Richtung Sissach. Ankunft in Diepflingen. Auflösung des Rätsels auf dem Spielplatz mit Überraschungsgeschenk. individuelle Heimreise. Gute Schuhe, Kleidung den Wetterverhältnissen angepasst, Regenschutz bei Bedarf. Die Wanderung ist nicht geeignet für Kinderwagen (Länge 2,7 km, 100 HM). Die Teilnahme ist kostenlos inkl. SBB-Tageskarte, Verpflegung und Getränke.

Anmeldung und Information: Baselland Tourismus Altmarktstrasse 96 4410 Liestal Telefon 061 927 65 44 info@baselland-tourismus.ch Anmeldefrist: Freitag, 30. Juni 2017 Erforderliche Angaben: Name, Anzahl Erwachsene und Kinder von 6 bis 16 Jahre. Die kostenlosen SBB-Tageskarten erhalten Sie per Post.


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 10

Liestal geführt entdecken

«Liestal ist schliesslich kein Museum» In einer Vielzahl von Führungen vermittelt Liestal Tourismus die Geschichte der Kantonshauptstadt. Einer der Guides ist Stadtrat Franz Kaufmann. Er predigt keine Jahreszahlen, sondern erzählt Geschichten. Und macht Geschichte dadurch erst lebendig. Von Lucas Huber

Herr Kaufmann, was macht eine Stadtführung in Liestal zum Erlebnis? Franz Kaufmann: Was die Menschen interessiert, sind Geschichten. Darum leiern unsere Führer keine Jahreszahlen herunter, sondern schmücken aus, erzählen Geschichten, machen erlebbar. Liestal ist schliesslich kein Museum, sondern ein lebendiges Städtchen. Genauso lebendig sind unsere Führungen. Gibt es einen Ort, den Sie besonders gern zeigen? Immer wieder ein Highlight ist das Stadtratszimmer, nicht nur, weil es mitunter mein

Arbeitsplatz ist. Es ist ein wunderschöner Raum, der aufgeladen ist mit so viel Historie und Aufhängern, um besagte Geschichten zu erzählen. Es ist Teil der historischen Führung? Genau. Sie ist unser Renner schlechthin. Sie glauben nicht, wie oft selbst Liestaler total erstaunt sind darüber, was sie auf dieser Tour alles erfahren. Das wiederum geniesse ich als Guide sehr. Haben Sie eine Lieblingstour? Ich mache die Gastro-Tour sehr gern. Das ist ein kulinarischer Spaziergang durch ausgewählte Liestaler Restaurants, bei denen ich oder Hans Riesen (Präsident von Liestal Tourismus, d. Red.) Wissenshäppchen zwischen den drei Gängen reichen, die wir in drei verschiedenen Restaurants einnehmen. Die Organisation ist zwar ziemlich aufwendig, aber ist für einen rundum zufriedenstellenden Anlass nötig. Und das sind wir unseren Gästen schuldig. Unsere Leser freuen sich sicher auch über einen Geheimtipp. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Stedtli-Schatzsuche. Ausgerüstet mit einem Stadtplan geht es, um die Rätsel zu lösen, durch versteckte Gassen und dunkle Winkel – ein toller Spass etwa auch für Schulklassen. Die nächste öffentliche Führung nach der Sommerpause? Kornhäuser, Mühlen und Bäckerwesen. Wie funktionierte früher die Lebensmittelversorgung im ehemaligen Garnisonsstädtchen? Hanspeter Meyer lädt auf einen Rundgang durch die kulinarische Vergangenheit Liestals. 30. August 2017, 10 Franken pro Person, ca. 75 Minuten.

Mit Engelszungen und Drachenblut Kinder helfen dem Stadtfuchs, das verschollene Drachen-Ei zu finden. Dabei lernen sie die Altstadt Liestals spielerisch kennen. Für Schulklassen geeignet. 200 Franken, ca. 60 Minuten. Sämtliche Führungen sind für Gruppen auf Anfrage individuell buchbar. Kontakt: Liestal Tourismus, myliestal.ch, 061 921 01 25

Ort 64 Das HerweghDenkmal Vom revolutionären Arbeitskampf ins Blumenbeet, so liesse sich Georg Herweghs Leben auch nachzeichnen. Das Denkmal des aufrührerischen Dichters («Mann der Arbeit aufgewacht!»), gehauen in Gotthardfels, steht nämlich in einem Blumenbeet zwischen Liestals Bahnhof und dem Stedtli. Mehr über das Herwegh-Denkmal und 110 andere besondere Orte im Baselbiet erfahren Sie im Buch «111 Orte in Baselland, die man gesehen haben muss». (LH)

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Open A ir Saison

www.badbubendorf.ch

www.forum-wuerth.ch/arlesheim Alle Aktivitäten des Forum Würth Arlesheim sind Projekte der Würth AG.


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 11

Leserangebo

Leserangebot: Kostenloses Flusspiraten-Abenteuer am Sonntag, 16. Juli und Sonntag, 13. August 2017

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Rettet die Kokos-Insel Auch in diesem Sommer sind auf dem Rhein die Flusspiraten unterwegs. An zwei Sonntagen zu den 16-Uhr-Vorstellungen geniessen Kinder bis 15 Jahre das Piratenabenteuer kostenlos. Von Ueli Frei Käpt`n Arabelle und ihre einzigartige Mannschaft haben auf der Kokos-Insel ein neues Zuhause gefunden. Doch leider zwingt sie ein Überfall von Plünderern, ihr Paradies zu verlassen. Die Plünderer haben auf ihrem Raubzug über die Insel geheime mystische Gegenstände gestohlen. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen Käpt`n Arabelle und ihre Mannschaft diese geraubten Dinge nun zurückbringen, sonst droht die Kokos Insel im Meer zu versinken. Eine abenteuerliche Reise beginnt. Nach einer turbulenten Schiffsfahrt spielt das Piratenstück im Hafen beziehungsweise auf der bedrohten Kokos-Insel. Für Kinder bis 15 Jahre ist die Hin- und Rückfahrt mit dem MS Baslerdybli, das Piratenstück, Sirup und eine kleine Überraschung am Sonntag, 16. Juli 2017, und Sonntag, 13. August 2017, kostenlos. bpg.ch

Flusspiraten, Schiffsfahrt und Piratenabenteuer Daten: Zeit: Treffpunkt:

Sonntag, 16. Juli 2017, und Sonntag, 13. August 2017 16 Uhr Schifflände, Basel

Ablauf 16.00 Uhr: 18.00 Uhr:

Abfahrt ab Basel Schifflände. Ankunft Basel Schifflände.

Allgemeines Teilnehmerzahl: Ausrüstung: Kosten:

beschränkt Sonnen- bzw. Regenschutz bei Bedarf. Erwachsene: 30 Franken pro Person, Kinder bis 15 Jahre gratis.

Anmeldung und Information: Basler Personenschifffahrt AG Westquaistrasse 62 4057 Basel Telefon 061 639 95 00 info@bpg.ch Anmeldefrist: Donnerstag, 13. Juli bzw. Donnerstag, 10. August 2017


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Augusta Raurica im Zeichen von Kampf und Kultur

Poetische Gladiatoren

Das Sommerprogramm der Römerstadt Augusta Raurica beeindruckt mit eigener Konzertreihe, Römerfest und dem Höhepunkt des deutschsprachigen Slam Poetrys, dem Dreiländer-Battle im Römischen Theater. Und einer der geschichtsträchtigsten Orte der Schweiz ist es ja auch noch ...

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Gut inFORMiert dank Sportmap Baselland www.sportmap-bl.ch


Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 12/13

Die Konzerte im Römischen Theater versprechen Musikalische Leckerbissen in einmaliger Kulisse – und viel Rock.

Neues am traditionellen Römerfest Das Römerfest von Augusta Raurica zu beschreiben, ist weitgehend überflüssig, denn das grösste Römerfest der Schweiz hat seinen festen Platz in der Jahresagenda von Tausenden begeisterten Besuchern. Das nächste Römerfest findet am Wochenende des 26. und 27. August 2017 statt. Legionäre und Händler, Gladiatoren und römische Kunsthandwerker werden dann die Römerstadt bevölkern und Einblick in ein Leben wie vor 2000 Jahren gewähren.

Von Barbara Saladin «Panem et Circenses» – «Brot und Spiele» waren schon bei den Römern beliebt. Daran hat sich in Augusta Raurica bis heute nicht viel verändert. Allein weniger blutrünstig dürfte es zu und hergehen. Fürs «Brot» und das Drumherum ist seit diesem Frühling die Theaterbuvette «Luci» zuständig, die «Spiele» finden in einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm im römischen Theater statt. Ein Highlight ist das Grand-Poetry-Slam am 19. August 2017, wenn die besten Slam-Gladiatoren der Schweiz, Deutschlands und Österreichs in die Arena steigen und im Dreiländer-Battle um den Titel des besten deutschsprachigen Slam-Poeten dichten. Moderiert wird der grosse Wettkampf der Worte von Laurin Buser, Künstler mit Baselbieter Wurzeln. Wer mehr der Musik zuspricht, darf sich auf die Konzertreihe im Römischen Theater in Zusammenarbeit mit der Konzertfabrik Z7 freuen: 7. September 2017: Yokko, Kensington und Johnossi; 8. September 2017: Jonas Monar, Staubkind und Nena; 9. September 2017: Jack Slamer, Wishbone Ash und Barclay James Harvest; 10. September 2017: Ben McKelvey, Richie Kotzen und Mike + The Mechanics.

Neben den vielen renommierten Highlights wie der militärischen Weihezeremonie zu Ehren des Gottes Mars oder dem klassischen Konzert mit römischen Originalpartituren, gibt es dieses Jahr einige Neuigkeiten am Römerfest: «Populares vindelicenses» Wie lebte es sich im 3. Jahrhundert? Hausfrauen, Soldaten, Handwerker und eine Geschichtenerzählerin geben Einblick in ihre «Häuser». Schule Eintauchen in die Welt der Schule, ins römische Lesen, Schreiben und Rechnen. Glasbläser Mit einem nachgebauten Glasofen bläst ein Glasbläser Glas wie einst im römischen Reich. Archäologinnen erklären die wissenschaftlichen Hintergründe. roemerfest.ch

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So mmh er

Jaz z im : Gar te n li & . 9 g , Ju S onnt a gu s t , 13 . Au hr 11. 3 0 U

Restaurant Schützen Rheinfelden T 061 836 25 25, hotelschuetzen.ch


Schweizer Seide aus dem Baselbiet

«Erholen und Ausspannen, Lernen und Staunen, Freude und Spass haben. Tierpark Weihermätteli.»

Die alte Tradition der Schweizer Seidenproduktion lebt! Unter fachkundiger Führung erhalten Sie einen Einblick in die Seiden-raupenzucht, beobachten die Seidenraupen und erfahren mehr über die Geschichte der Seide und die Wiederbelebung der Seidenproduktion in der Schweiz. Führungen können mit einem Apéro/Zvieri kombiniert werden. Auskunft: Katharina Bitterli, 062 299 13 56, an-bitterli@bluewin.ch, www.seidenraupen.ch

www.tierpark-weihermaetteli.ch Liestal

Jeden Sonntag servieren wir:

Sonntagsbraten/-gericht nach Grossmutters Art Wanderplan

Alles an einem Ort! ✃

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

TopShop – 365 Tage geöffnet

Unsera Standorte: Aesch Bubendorf Gelterkinden www.landireba.ch

5-RAPPEN RABATT Gültig bei einer Tankung in Aesch, Bubendorf oder Gelterkinden. Nicht kumulierbar mit anderen Gutscheinen oder Aktionen. Gültig bis Ende Juni 2017.

Mitfahren & miträtseln! Eine spannende Fahrt für Gross und Klein durch die schöne Landschaft des Hauensteins. Unterwegs lösen die Kinder ein Detektivabenteuer und helfen Tim und Lena, den verschwundenen Adler zu finden. Alle Infos auf sbb.ch/timundlena

Plan: Copyright Barbara Huber-Sarasin

13/2017

D-79650 Schopfheim-Wiechs/Dinkelberg • Auf dem Hohe Flum 2 Sven und Barbara Huber-Sarasin Telefon *49 (0)7622 27 82 • www.hoheflum.de Wegbeschreibung: Richtung Schopfheim, Ausfahrt Wiechs, beim Ortsende rechts ab.


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 15

ntRestaura ng en Empfehlu

Gastro-Tipp: Restaurant Schloss Bottmingen

Wo Gourmandise auf Romantik trifft In Zusammenarbeit mit der Hotel- und Gastro-Gruppe BeRest präsentiert Baselland Tourismus in jeder Ausgabe ein besonderes Restaurant. Den Auftakt macht das Weiherschloss in Bottmingen. Schöner kann ein Restaurant nicht liegen. Und besser essen lässt sich auch nicht vielerorts.

Von Lucas Huber Das Wasser im Burggraben liegt da wie ein Spiegel, in dem sich die Lichter des Weiherschlosses Bottmingen reflektieren. Eine Entenfamilie döst am Ufer und in der romantischsten Nische des Restaurants Schloss Bottmingen zergeht das niedergegarte Filet Mignon vom Kalb auf der Zunge. Wie in einem Gemälde recken sich dazu Morcheln aus dem Teller, umgarnt von einer tiefdunkeln Rotweinsauce und gereicht von einem Service, der einem sogar den noch gärenden Wunsch von den Augen liest. Was Küchenchef Guy Wallyn auf die Teller seiner Gäste zaubert, ist französische HauteCuisine par excellence. Darum ist das «Schloss» über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Und das nicht nur für die «traditionelle Küche mit einer Vision fürs Moderne», wie der Maître de Cuisine sein Schaffen beschreibt; das Weiherschloss, errichtet im 13. Jahrhundert, ist ein Wahrzeichen für die ganze Region. Historisch, architektonisch und kulinarisch. Und wenn Gastgeber Johannes Tschopp zu den Soirées Grillades, den sommerlichen Grillabenden, auf die Gartenterrasse lädt, ist nicht nur das vielleicht beste BBQ der Region à discrétion selbstverständlich, sondern auch die romantische Ambiance (Juli/Augst jeweils donnerstags bei guter Witterung).

Für den besonderen Anlass Guy Wallyns Küche setzt auf eine klassische Basis mit dem gewissen Twist, im Zentrum steht stets die Perfektion des Geschmacks. Das gilt für Klassiker wie die Seezunge an Noilly Prat Sauce nach altem Schlossrezept (man würde am liebsten hineintauchen in diese Sauce auf Wermutbasis) oder die Entenleberterrine, das klassische Schloss-Entrée. Das gilt ebenso für das wechselnde «Menu créatif» respektive das «Menu végétarien», erhältlich jeweils als Dreibis Sechsgangmenü. Übrigens: Jeden Dienstag lädt die Küche mit ihren neuesten Kreationen zum dreigängigen «Soirée dégustion» – auf Wunsch auch als Überraschungsmenü. «Das Bottminger Schloss ist der Ort für den besonderen Anlass», sagt Johannes Tschopp, der jeden Gast persönlich begrüsst – vom romantischen Dîner unter den Platanen bis zum Hochzeitsbankett für 145 Gäste im historischen Rittersaal. Ausgesuchte Tipps: Französische Chansons zum GourmetMenü an der «Songe d'une nuit d'été» am 30. Juni 2017. Argentinien von seiner schönsten Seite am Gustofestival «Argentina Fusion» am 6. Juli 2017.

Restaurant Schloss Bottmingen Schlossgasse 9, Bottmingen 061 421 15 15 info@weiherschloss.ch weiherschloss.ch, finetodine.ch


Baselland entdecken Es muss nicht immer Chlöpfer sein. Doch die Schweizer Nationalwurst lässt sich auch ohne Grillzubehör problemlos brutzeln – obwohl die meisten Feuerstellen in Baselland über gut ausgerüstete Grills mit Rosten verfügen.

«Wandern im Laufental Schwarzbubenland» Zwölf verschiedene Wandervorschläge finden sich im neuen Wanderbüchlein «Wandern im Laufental Schwarzbubenland», das diesen Frühling erschienen ist. Die Broschüre lädt dazu ein, Laufental und Schwarzbubenland auf Schusters Rappen zu erkunden. Es warten wilde Flüsse, historische Pässe, verwunschene Schluchten und besinnliche Klöster. Wanderzeiten mit detaillierten Etappenzeiten, Längen sowie Höhenprofile und die Auflistung der Höhepunkte ergänzen die Texte. Das 100-seitige Büchlein mit zahlreichen Fotos ist ein Kooperations-Projekt der Promotion Laufental, des Forums Schwarzbubenland, Baselland Tourismus und dem Verein Wanderwege beider Basel. (bas) Wandern im Laufental Schwarzbubenland

«Wandern im Laufental Schwarzbubenland», 5 Franken, im Buchhandel oder via wanderwegebeider-basel.ch.

Baselland ist Feuerland: Über 70 Grillstellen erwarten hungrige Grilleure

Ran an die Chlöpfer

Ob Chlöpfer oder Bratwurst: Die Eidgenossen sind ein einig Volk von Grilleuren. Wo das Grillgut in besonders idyllischer Kulisse über der Glut brutzelt, zeigt Baselland Tourismus.

Von Lucas Huber Viel braucht es nicht für einen gemütlichen Grillspass in freier Wildbahn: Grillgut und Brennmaterial, genügend Zeit, gute Gesellschaft – und ein gemütliches Örtchen. Baselland Tourismus trägt die Feuerstellen in der Region laufend nach. Mittlerweile ist eine Liste mit über 70 Plätzen entstanden, online zugänglich und mit zahlreichen Details ergänzt. Die Baselbieter Feuerstellen liegen am Fuss von Burgruinen wie der Ruine Homburg zwischen Buckten und Läufelfingen oder der Ruine Ryfenstein ob Reigoldswil. Sie liegen inmitten sattgrüner Wälder, direkt am Wasser wie dem Wasserfall bei Diegten oder mit Weitsicht hoch über den Tälern. Manch eine liegt abgelegen und ist nur nach ausgiebiger Wanderung erreichbar, dafür ist die Chance gross, sie für sich allein zu haben; andere sind auf kurzen

Spaziergängen oder sogar per Auto erreichbar. Hier nur eine Handvoll Vorschläge, die komplette Liste findet sich im Internet.

Vogelsand, Arisdorf Auf dem Vogelsand ob Arisdorf erwartet einen nicht nur eine Grillstelle mitsamt Sitzgelegenheit und ansehnlicher Aussicht, sondern auch einem waschechten Blockhäuschen. Dieses entstand vor zwei Jahren anlässlich der Waldtage, die just hier oben stattgefunden haben. Chessiloch, Grellingen Gleich mehrere Grillstellen erwarten den Spaziergänger beim Chessiloch bei Grellingen. Hier lässt sich die feuersbrünstige Wurstzubereitung mit einer Portion Heraldik am berühmten Wappenfelsen verbinden. In 20 Gehminuten von Grellingen erreichbar. Hintere Chastelen, Arboldswil Direkt am Rundwanderweg um den Arboldswiler Hausberg «Chastelen» liegt die Feuerstelle Hintere Chastelen. Sie wartet mit einem grossen Picknicktisch und Bänken rund um die Grillstelle auf. Die Grillstelle «Vordere Chastelen» liegt ebenfalls am Rundwanderweg. Leywald, Reinach Die Feuerstelle im Leywald bei Reinach dient nicht nur als hervorragender Aussichtspunkt über das Schlattfeld und den Blauen; sie ist auch Ausgangspunkt zum Skulpturenpfad, der mit über 50 geschnitzten Märchenfiguren aus Holzstämmen begeistert. baselland-tourismus.ch/erleben/feuerstellen


Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 16/17

Ort 49 Die Römerstrasse Nicht alle nach Römern benannten Strassen sind auch wirklich welche. So wurde die Römerstrasse am Oberen Hauenstein bei Langenbruck wohl erst in nachmittelalterlicher Zeit erbaut. Was ihrer Stattlichkeit aber keinen Abbruch tut – und ihren Namen durfte sie auch behalten. Denn die «Hohle Gasse des Baselbiets» ist mit ihren tief eingeschnittenen Karrengeleisen und der Steigung von 17 Prozent, an der Karren per Seilwinde hochgezogen wurden, ein imposanter Zeuge davon, wie beschwerlich Mobilität einst war. Und dass nicht nur die Römer strassenbaulich Bemerkenswertes schufen. Direkt neben der Römerstrasse liegt eine gut ausgerüstete Feuerstelle. Mehr über die Römerstrasse und 110 andere besondere Orte im Baselbiet erfahren Sie im Buch «111 Orte in Baselland, die man gesehen haben muss». (LH)

Wanderkarte «Region Basel West» Zu den schönsten Feuerstellen des Baselbiets führt auch die neue Wanderkarte «Region Basel West», die im vergangenen April erschienen ist. Erstmals teilen sich die Wandergebiete der beiden Basel auf zwei Karten auf, wobei «Region Basel Ost» in den kommenden Jahren folgen wird.

Die Karte reicht von Basel, dem Elsass und dem Südschwarzwald bis nach Reigoldswil und Nuglar und bildet erstmals auch die Wandergebiete rund um Blauen und Gempen ab. Apropos Blauen: Hierhin lädt der Verein «Wanderwege beider Basel» zur Schweizer Wandernacht am 8. Juli 2017. Um 18.45 Uhr geht es ab Flüh über die Bergmatte, den Blauenpass und die Burg Rotberg in die Vollmondnacht hinein. Anmeldung via Geschäftsstelle Wanderwege beider Basel, 061 922 19 44, (LH) wanderwege-beider-basel.ch


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 18

Neue Wanderbroschüre: «Wandern mit Kinderwagen im Baselbiet»

Mit Kleinkindern wandernd durchs Baselbiet Wandern mit den Jüngsten? Ja, und zwar nicht nur im Traggestell über Stock und Stein, sondern auch im «Wägeli». Es kommt nur auf die Route an! Eine neue Broschüre zeigt eine Auswahl von 15 Kinderwagen-Wanderungen in Baselland.

Routenvorschlag «Zum Paradies der Frösche und Libellen» aus der Broschüre «Wandern mit Kinderwagen im Baselbiet»: Länge: 6,4 Kilometer, davon 3,4 Kilometer Naturbelag, für Kinderwagen mit mittleren Rädern geeignet, keine besondere Federung notwendig. Route: Von der Tramstation Basel Neuweilerstrasse geht es am Allschwiler Weiher und am alten Schützenhaus vorbei zum Grillplatz Langholz, wo es einen kurzen Skulpturenpfad gibt. Beim Biotop Chuegrabe lassen sich Frösche und Libellen beobachten und Seerosen bewundern, bevor der Weg hinunter nach Oberwil und zum Ende der Kinderwagenwanderung führt. Von Barbara Saladin Wanderfreuden und Kinderwagen scheinen nur auf den ersten Blick schwierig vereinbar: Man muss nur wissen wo. Wanderwege beider Basel haben in Kooperation mit Baselland Tourismus 15 abwechslungsreiche Familienwanderungen zusammengestellt. Nun liegen die Vorschläge in einer druckfrischen Broschüre vor. Die verschiedenen Routen sind übers ganze Baselland verteilt und führen durch unterschiedlichste Landschaften, über ebene Wege genauso wie in anspruchsvolle Gefilde. Was alle gemeinsam haben: ihre Vielseitigkeit. So

locken sie Familien zu bunten Vögeln und Dinosauriern, zu Schlössern und Märchengestalten. Die Wanderungen sind ansprechend beschrieben und mit Karte und Höhenprofil ergänzt, Auf- und Abstiege etwa in Höhenmetern etwa sind eigens vermerkt. Symbole empfehlen die Ausstattung des Kinderwagens. Auch für die grosse Schwester attraktiv Die Broschüre entstand aufgrund der zahlreichen Anfragen nach kinderwagentauglichen Wanderungen. «Bei der Auswahl haben wir darauf geachtet, dass die Wanderungen nicht nur kinderwagentauglich sind, sondern auch für ältere Geschwister Attraktionen bieten: Spiel- und Grillplätze, Tiere, Bächlein zum Spielen und vieles mehr», sagen Marianne und Karl Meyer vom Verein Wanderwege beider Basel, die Verfasser der Broschüre. Die Kinderwagen-Wanderungen hätten aus einem ganz anderen Blickwinkel rekognosziert und beurteilt werden müssen als «gewöhnliche» Wanderungen, erklären sie: «Prächtige Aussichten und kulturell Interes-

santes standen nicht im Vordergrund. Dies bedeutete eine neue Herausforderung, die aber auch viel Freude bereitete.» Ohnehin braucht auf prächtige Aussichten niemand zu verzichten, der im Baselbiet wandert – mit oder ohne Kinderwagen.

Wandern mit Kinderwagen im Baselbiet

Erhältlich für fünf Franken auf wanderwegebeider-basel.ch, Routen digital auf basellandtourismus.ch/wandern


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 20

Openair-Festivals in Baselland stehen für Kulturgenuss unter freiem Himmel

Züri West in Liestal Mitte Jazz in Sissach und Muttenz, Rock in Liestal, Filmklassiker in Oltingen: Baselland hat in Sachen Openair-Veranstaltungen einiges zu bieten.

Gerade noch sorgten Züri West mit ihrem neuen Album «Love» für Furore, am 23. Juni 2017 treten sie als Headliner am Liestal Air quasi vor der Haustür auf.

Von Barbara Saladin Ein lauschiger Sommerabend, ein kühles Bier oder ein gutes Tröpfchen Wein in geselliger Runde, dazu eine Darbietung, die die Sinne erfreut: Was gibt es Schöneres als sommerliche Kulturgenüsse unter freiem Himmel? Denn Kultur findet in den derzeit nicht nur in vier Wänden, sondern auch auf Dorfplätzen oder am idyllischen Waldrand statt. Das Angebot an Openair-Veranstaltungen im Baselbiet ist vielfältig. In Baselland kommen Jazzliebhaber, Film- und Theaterfreundinnen wie Rocker gleichermassen auf ihre Kosten. «Baselland entdecken» hat eine kleine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengestellt. An anderen Stellen in dieser Zeitung finden sich weitere Veranstaltungstipps für Kulturgenüsse unter freiem Himmel. Jazz uf em Platz Am 15. Juli 2017 ab 17.30 Uhr wird Muttenz zum 33. Mal zum Mekka aller Jazz-Fans. Auf dem Dorfplatz und auf dem MittenzaParkplatz sorgen sieben Formationen für Openair-Stimmung im Muttenzer Dorfzent-

rum, etwa «The Primatics» aus New Orleans oder die «Travellin› Brothers» aus Bilbao. jazzufemplatz.ch

ben. Beginn jeweils bei Dämmerung, der Weg ab Oltingen ist signalisiert. zigopenair.ch

Jazz uf em Strich Drei Bands stehen Ende Juni in Sissach im wahrsten Sinne auf der Strasse: «Bluesmagic», das «Molotow Brass Orkestar» und «Ricardo Tesi Banditaliana» spielen am kleinen, aber feinen Festival, das am 30. Juni 2017 in der Begegnungszone Sissach stattfindet. Beginn ist um 19 Uhr. Ebenfalls in Sissach findet das Limberg Festival statt (4. und 5. August 2017, Schiessanlage). jazz-uf-em-strich.blogspot.ch facebook.com/Limbergfestival

Liestal Air Das traditionelle Liestaler Rock-Openair «Liestal Air» findet am 23. und 24. Juni 2017 auf dem Obergestadeckplatz statt. Das Lineup kann sich sehen lassen: Am Freitag treten «Züri West», «Veronica Fusaro», «Memory Of An Elephant» und die Firewire-ContestGewinner «Blue Carpet» auf, am Samstag sind es «Sarah Connor», «Marey» und die «Boxitos». liestalair.ch

Zig Openair Die 25. Ausgabe des beliebten Openair-Kinos im äussersten Zipfel des Baselbiets bietet vom 9. bis 12. August 2017 Filme in einmaliger Stimmung unter der Zigfluh: 9. August: Vaiana, 10. August: Schellen-Ursli, 11. August: Passengers und Cool Runnings, 12. August: Bridget Jones’s Baby und Die glorreichen Sie-

Sommerzauber Tenniken «Nicht am Arsch der Welt, sondern am Busen der Natur.» So lockt das Sommerzauber-Openair am 24. und 25. Juni 2017 nach Tenniken. Internationale DJs geben sich in Sachen Deephouse, Techhouse, Techno und Minimal die Ehre. oksommernacht.ch Mehr Open-Airs unter baselland-tourismus.ch


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 21

Führungen und Schlosscafé auf Wildenstein

Dem Schlossgespenst auf der Schliche Das Schloss Wildenstein beflügelt die Fantasie von Gross und Klein und ist ein beliebtes Wanderziel. Einmal monatlich laden kostenlose Führungen und das Schlosscafé aufs Schloss, das auch sonst eine Reise wert ist.

Lockt jeweils am ersten Sonntag des Monats zu Kaffee, Kuchen und Gemütlichkeit in den idyllischen Schlosshof: das Schloss-Café Wildenstein.

Von Barbara Saladin Um Wildenstein ranken sich verschiedene Sagen und Legenden, so etwa jene der Prinzessin Kunigunde, die im Mittelalter hier zu Tode kam und noch heute als Gespenst umgehen soll. Auf dem Informationspfad rund ums Schloss erfährt man in einem Hörspiel ihre Geschichte. Im Englischen Garten und beim Eingang findet sich Wissenswertes zum Schloss und dreidimensionale Einblicke in die Vergangenheit. Der Informationspfad ist 365 Tage im Jahr geöffnet, das Schlosstor steht jeweils am ersten Sonntag des Monats für die Bevölkerung offen (Juni bis Oktober). Dann bieten die Freunde vom Schloss Wildenstein kostenlose und auch für Kinder geeignete Führungen an. Diese führen entweder durch den Wohnturm und dauern 30 Minuten (jeweils um 12, 13, 13.30 und 15 Uhr) oder eine ganze Stunde durch das ganze Schloss (jeweils um 11 und 14 Uhr). Von 10.30 bis 16 Uhr ist an jenen Sonntagen auch das Schlosscafé im lauschigen Hof geöffnet.

Hier werden regionale Getränke sowie Kuchen, Käse und Speck serviert. schloss-wildenstein-bubendorf.ch

Verpflegung beim Schloss Auch wenn das Schlosscafé nicht geöffnet hat, kann man sich bei Wildenstein verköstigen: Der Hofladen des Oberen Hofs (grosses Ökonomiegebäude, zwei Gehminuten vom Schloss entfernt), des Biobetriebs der Familie Sprunger bietet Speis und Trank. Es gibt Kaffee und Süssmost, saisonale Früchte, Würste sowie Gebäck – und Sitzgelegenheiten.

Ort 25 Der EichenWitwald Die Eichen, die sich über den Murenberg beim Schloss Wildenstein verteilen, sind älter als des Europäers Wissen um Amerika. Das sind die Relationen, die man im Kopf haben muss, wenn man durch den knorrigen Eichen-Witwald spaziert, den Specht hämmern hört und vielleicht einen bedrohten Hirschkäfer sieht. Einst zur Schweinemästung angelegt, steht der Hain heute unter Schutz. Mehr über den Eichen-Witwald und 110 andere besondere Orte im Baselbiet erfahren Sie im Buch «111 Orte in Baselland, die man gesehen haben muss». (LH)


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 22

Leserangebot: Animal Footprints im Tierpark Weihermätteli in Liestal am Sonntag, 25. Juni 2017

Leserangebo

t

Tierische Kunstwerke

Können Haustiere Bilder malen? Sie können. Und zwar auch Ihres – dank Lilly Lubawin, dem Tierpark Weihermätteli und Baselland Tourismus. Lilly Lubawin lässt Tiere über Leinwände spazieren. Die Idee ist Kunst mit unbekanntem Ausgang. Das Ergebnis ist immer anders und auf jeden Fall einzigartig. Das Spezielle dabei: Für einmal spielt Ihr pelziger Liebling die Hauptrolle. Bringen Sie am Sonntag, 25. Juni 2017, Ihr Tier mit ins Weihermätteli – vom Hamster bis zum Pferd und vom Hund bis zum Lama. Einzige Bedingung: Das Tier sollte gut erzogen und kein aggressives Verhalten zeigen. Die Anmeldung erfolgt online. Lilly Lubawin bestätigt die Uhrzeit, wann Sie Ihr Tier über die Leinwand marschieren lassen. Das Kunstwerk Ihres Lieblings nehmen Sie alsdann mit nach Hause. (UF)

Anmeldung und Information: Datum: Sonntag, 25. Juni 2017 Zeit: 10–16 Uhr Treffpunkt: Tierpark Weihermätteli in Liestal Kosten: 50 Franken pro Tier (bitte passend in bar mitbringen) Darin enthalten sind Papier, Material, Lebensmittelfarbe und das Bild (Grösse je nach Tier, ca. A1 bis A3) sowie Getränke Zeitbedarf: ca. ½ Stunde Anmeldung lillylubawein.ch Anmeldeschluss: Mittwoch, 21. Juni 2017 Die Terminbestätigung erfolgt per E-Mail. lillylubawin.ch

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leue waldenburg entdecken Gasthof Alpbad Leo Grassmuck und Michèle Clémençon Alpbad 26 CH-4450 Sissach

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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 23

«Via Surprise» durch Baselland neu auf «Schweizmobil»

In der «Superleague» Die «Via Surprise» gehört zum Besten, was die Wanderrouten der Schweiz zu bieten haben. Zwischen Mariastein und Reigoldswil führt sie auch über Baselbieter Boden. Neu ist sie Teil des Angebots von «SchweizMobil».

Unerschöpflicher Fundus Die Webseite von «Schweizmobil» hat einen schier unerschöpflichen Fundus an Tourenvorschlägen für Wanderungen, Velo- und Mountainbike-Touren. Dieses Jahr wurde die Rundwanderung der Via Surprise (Nr. 32) neu zum Angebot hinzugenommen, ebenso wie die «Zubringer» zur Rundtour, der Wildenstein-Rifenstein-Weg (LiestalReigoldswil, Nr. 469) und der WeissensteinPasswang-Weg (Solothurn-Passwang, Nr. 478). Der Basel-Dornach-Weg ist als Teil der Via Jura (Nr. 80) schon länger im Programm.

Der Belchen ist magischer Kraftort und Aussichtspunkt mit gigantischer Weitsicht gleichermassen. Und er ist fraglos einer der Höhepunkte entlang der «Via Surprise», der Route 32 von «SchweizMobil».

Von Barbara Saladin Dieses Jahr wurde die «Via Surprise» ins Angebot von «SchweizMobil» (siehe Box) aufgenommen, ein Quantensprung für die schweizweite Bewerbung der Route, die in Zukunft noch mehr Wanderwillige und Neugierige anziehen soll. Zudem wurde die Route neu signalisiert, sodass Wandernde nur noch den entsprechenden Nummern zu folgen brauchen und sich so anstatt aufs Kartenlesen vollständig aufs Geniessen der phänomenalen Umgebung konzentrieren können. Die «Via Surprise» verläuft auf offiziellen

Wanderwegen und besteht aus sechs Etappen. Der Tourenanbieter Eurotrek (eurotrek. ch), der weltweit Aktivferien anbietet, hat die Route als eine von sieben Geheimtipps in der Schweiz neu in sein Angebot aufgenommen – als Gesamtpaket buchbar, auf Wunsch mitsamt Gepäcktransports zwischen den Unterkünften. Rundum sorgloses Wandern und Geniessen ist also garantiert bei diesem Urlaub, der vor der eigenen Haustür beginnt. viasurprise.ch

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Alle Infos mit Karten, Fotos und wichtigen Angaben auf wanderland.ch


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Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 24

Im Laufental gedeiht eine Magerwiese von nationaler Bedeutung

Blutströpfchen und Schachbrett auf der Weide Am Fuss des Blauens liegen mit den Magerwiesen von Blauen, Dittingen und Nenzlingen kleine Paradiese von ungeheurer Vielfalt. Im Sommer lohnt sich ein Besuch besonders.

Wandervorschlag

Von Barbara Saladin Ein Paradies für Orchideen, Schmetterlinge und «Heugumper» erstreckt sich auf der Südseite des Blauens im Laufental. Die Blauenweide ist ein TWW-Objekt (Trockenwiesen und Weiden von nationaler Bedeutung) und steht unter kantonalem Schutz. Sie ist eine der artenreichsten Magerweiden im ganzen Baselland und bietet verschiedenen seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Im Mai und Juni blühen die Orchideen, im August sind die Heuschrecken besonders aktiv, Schmetterlinge wie das Blutströpfchen und das Schachbrett leben hier. Das Alter der Laufentaler Weiden wird auf rund 1000 Jahre geschätzt. Sie entstanden, als sich die Alemannen bei uns ansie-

delten. Bis zur Industriealisierung wurde das Land nach dem Prinzip der Dreifelderwirtschaft bebaut, während sich die Hänge, die zu steil waren für den Ackerbau, als Weiden genutzt wurden. Auch heute weiden gelegentlich Kühe auf der Blauenweide – allerdings vielmehr, um der Verwaldung des Gebiets vorzubeugen und so dazu beitzutragen, das Laufentaler Juwel zu erhalten. Der Basellandschaftliche Natur- und Vogelschutzverband BNV macht in seinem Jubiläumsjahr mit der Kampagne «Naturschutz vor der Haustür» auf die Naturschönheiten im Kanton aufmerksam und motiviert die Bevölkerung zum Schutz der Natur. bnv.ch

Die Natur der Blauenweide und die wunderbaren Ausblicke im Laufental lassen sich besonders gut auf einer Wanderung erkunden. Von Ettingen (Tram Nr. 10) geht es Richtung Blattenpass (mit grossem Rastplatz und Feuerstelle) und quer über die Blauenweide zum Metzerlen-Chrüz, vorbei am Restaurant Bergmattenhof bei Dittingen (geöffnet von Donnerstag bis Montag) und schliesslich durchs Schachletental nach Laufen. Natur-Exkursionen 24. Juni 2017: Die unbekannte Welt der Wildkräuter, Abendexkursion, nvvaesch.ch 28. Juni 2017:

Segler und Schwalben in Brüglingen, Abendexkursion, nvvm.ch

12. August 2017: Leben im Totholz, Waldenburg, hoststammwaldenburg.ch Weitere Exkursionen und Weiterbildungskurse des BNV und seiner Sektionen: bnv.ch


Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 25

Aktuelle Hotel-Arrangements in Baselland

Perfekt arrangiert

Sich um nichts kümmern, die Seele baumeln lassen, geniessen oder sich ganz der Familie widmen: Zahlreiche Baselbieter Hotels bieten clever zusammengestellte Packages für jeden Geschmack an.

Von Lucas Huber Ob Romantik in historischem Gemäuer, Badespass in der Wasserwelt oder ausgiebige Wellness inmitten des Baselbieter Juraidylls: Das Spektrum des Erlebbaren in Baselland ist riesig. Damit sich Gäste aus nah und fern um nichts als sich selbst zu kümmern brauchen, stellen zahlreiche Hotels raffinierte Packages zusammen. Es sind unkompliziert buchbare Arrangements für jeden Geldbeutel.

Übernachtung mit Frühstück bis hin zum Eintritt ans Römerfest (beide Tage) auch einen Eintritt ins Aquabasilea und den Transfer zum Festgelände per ÖV umfasst. Pro Person 109 Franken (Erwachsene im Doppelzimmer), Buchung direkt beim Hotel, weitere Packages erhältlich, 061 827 17 17

Jass Special – Für die gediegene Auszeit Des Schweizers liebster «Sport» ist das Jassen. Und das wird im Jasswoche-Special im Quellhotel Bad Ramsach ob Läufelfingen zelebriert. Zu den sechs Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, vier Viergangmenüs, dem Galadinner am Abschlussabend und freiem Eintritt zum Wellness- und Fitnessbereich gehört tägliches Jassen mitsamt Prämierung. Auch nichtjassende Begleitpersonen sind willkommen.

und flackernder Kerzenschein. All das bietet das Hotel Bad Bubendorf mit seinem Tête-àTête-Special, zu dem eine Übernachtung mit Frühstücksbuffet, Schlummertrunk sowie ein Viergang-Menü bei Kerzenflackern in der romantisch dekorierten Badgrotte gehören.

Ab 879 Franken pro Person, Details und weitere Packages: badramsach.ch Römerfest Special – Für den Spass mit der ganzen Familie Baselland Tourismus und das Hotel Courtyard by Marriott in Pratteln haben für das Römerfest am 26. und 27. August 2019 ein exklusives All-inclusive-Paket geschnürt, das von der

Romantik Special – Für das Verwöhn-Wochenende zu zweit Zum romantischen Wochenende gehören ein flauschiges Bett, aphrodisierende Speisen

Ab 200 Franken pro Person, täglich buchbar, Buchung und weitere Packages: badbubendorf.ch Weitere Packages: baselland-tourismus.ch/geniessen/buchbare-angebote


T I PP S

Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 26 Erfassen Sie Ihren Event in Eigenregie: www.baselland-tourismus.ch/veranstaltungen

Kulturhaus Palazzo, Liestal

Konzertfabrik Z7

Ein buntes Kaleidoskop

Prallgefülltes Musikprogramm

Im Kulturhaus Palazzo ist auch kurz vor den Sommerferien noch einiges los: Bis zum 25. Juni 2017 zeigt die Kunsthalle in der Ausstellung «Brexit – out of the Matrix» zeitgenössische Kunst aus London. Bereits diesen Sonntag lockt ein ganz besonderes Morgenkonzert für die ganze Familie ins Theater Palazzo. Dann präsentieren die drei Musiker Balthasar Streiff (Alphorn), Thomas Aeschbacher (Schwyzerörgeli) und Singoh Nketia (Perkussion) ein buntes Kaleidoskop aus Schweizer Volksmusik mal ganz anders.

Die Konzertfabrik Z7 macht keine Sommerpause. Ganz im Gegenteil: Den Sommer über wird es in Pratteln besonders heiss. So verzückt Bob Marleys Sohn Damian «Jr. Gong» Marley am Sonntag, 18. Juni 2017, mit heissen Dancehallund Reggae-Rhythmen.

vertont jeweils bekannte Filmklassiker live auf der Bühne und präsentiert dazu seine ganz eigene Version der Geschichte. Diesmal ist die amerikanische Liebeskomödie «Pretty Woman» an der Reihe. Die Roxy-Saison 2017/18 startet am 30. August 2017. (bas) theater-roxy.ch

Allerlei Musik am 18. Juni 2017, 11 Uhr, im Forum Würth in Arlesheim. Eintritt frei, Kollekte am Ausgang

Kulturhotel Guggenheim, Liestal

Fünf Jahre Guggenheim

Am 30. Juni 2017 bringen Barbara Saladin und Florian Schneider gemeinsam mit Angelo Signore nochmals «Krimis & schaurigi Lieder» auf die Bühne. Das Kino Sputnik zeigt noch bis Mitte Juli aktuelle Filme, um dann bis Anfang August in die Sommerpause zu gehen. (bas) palazzo.ch

Das Kulturhotel Guggenheim in Liestal bietet auch im Sommer ein reichhaltiges Programm, und dies sowohl indoor wie outdoor. Am Samstag, 17. Juni 2017 zeigt der Aargauer Singer/Songwriter René Rothacher sein Können im Rahmen von unplugged@mooi. Singer/Songwriter-Genüsse gibt es auch mit der Londonerin Ala.ni und dem irischen Duo Saint Sister am Freitag, 30. Juni 2017.

bestreitet das Volksmusikensemble „Kreuzfidel“ und stimmt das Publikum auf die Landstreichmusik ein. Diese spielt Tänze aus ihrer CD mit dem Titel „ Altfrentsch unterwegs“. Danach ist für Christine Lauterburg, zusammen mit Annie Sandberg die Bühne frei. Mit den Mitteln Jodel und Gesang stellen sie ein besonderes, für dieses Konzert gestaltetes Programm vor. Dabei begleiten sie sich selber auf ihren angestammten Instrumenten, dem Langnauerörgeli, der Geige, der Bratsche, dem Cello und dem Kontrabass. Das Finale verbindet alle Ensembles zu einem Ganzen. (UF)

Sinfonieorchester Gelterkinden Ab dem 28. Juni 2017 gehen die musikalischen Sommernächte für einen ganzen Monat in die nächste Runde. Erstmals finden die Konzerte dabei nicht nur Openair, sondern auch Indoor statt. Das Programm hat für jeden Geschmack das Richtige dabei: von Metal bis Soul, von Rap über Blues bis zum Rock. Acts wie Avantasia, Uriah Heep, Joss Stone oder die Kenny Wayne Shepherd Band geben sich in Pratteln die Ehre. (bas) z-7.ch

Reise nach Russland Nach seinem Jubiläumsjahr bringt das nunmehr 101-jährige SinfonieOrchester Gelterkinden ein neues Programm auf die Bühne. Dieses steht unter dem Motto «Russische

Konzert Christine Lauterburg am Sonntag, 18. Juni 2017

Theater Roxy, Birsfelden

Pretty Woman mal anders Zwar legt auch das Theater Roxy im Hochsommer eine Pause ein – das Birsköpfli ist dann in Birsfelden eine gute Alternativadresse –, aber davor ist im ehemaligen Kino, das sich nun der freien zeitgenössischen Theater- und Tanzszene verschrieben hat, nochmals eine Perle zu sehen: Am 16. und 17. Juni 2017 läuft «Mesh Pretty Woman», das inzwischen schon siebte Live-Film-HörSpiel des Basler Duos Mesh. Dieses

Vom 21. bis 23. August 2017 steigt das 5-Jahre-Guggenheim-Festival in Zusammenarbeit mit dem Kino Sputnik, dem Theater Palazzo und dem Dichtermuseum. Während der ersten beiden Tage stehen Filme im Mittelpunkt, am letzten Festivaltag schliesslich Comedy mit «Trampeltier of Love». Auch James Gruntz, Andrew Bond und Backto listet der Veranstaltungskalender. (bas) guggenheimliestal.ch

Allerlei Musik Am Sonntag, 18. Juni 2017, kommen Volksmusikbegeisterte im Forum Würth in Arlesheim in einen besonderen Genuss. Den Auftakt

Seele» mit Werken von Sergej Prokofjew, Alexander Borodin, Peter Tschaikowsky, Dmitri Schostakowitsch und Modest Mussorgsky. Unter der Leitung des Dirigenten Gunhard Mattes wird die musikalische Reise nach Russland in Grossformation angetreten: mit 33 Streichern, 10 Holzbläsern, 10 Blechbläsern, je einer Harfenistin und Pianistin und 3 Schlagzeugern. Die Konzerte finden am Samstag, 24. Juni 2017 um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Bütze-


Baselland entdecken

nen in Sissach und am Sonntag, 25. Juni 2017 um 19 Uhr in der Katholischen Kirche Gelterkinden statt. (bas) orchestergelterkinden.ch

Ein musikalisches Bankett zur Genusswoche

Chaplin, Mozart und Baselbieter Kulinarik Zwar ist es noch ein Weilchen hin bis zur 5. Baselbieter Genusswoche, die am 14. September 2017 startet. Doch einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits – und der ist ein waschechter Höhepunkt. Am 15. September 2017 lädt das OK der Genusswoche nämlich zum «Musikalischen Bankett». Dafür werden niemand geringere als Charlie Chaplin und Wolfgang Amadeus Mozart gemeinsam auf die Bühne geschickt.

Drei Gänge Baselbieter Kulinarik umrahmen die Fusion aus Mozarts «Divertimento» mit filmischen sowie musikalischen Sequenzen aus Chaplin-Klassikern wie «The Kid» oder «Modern Times». Schliesslich war Chaplin nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Regisseur, Drehbuchautor und vor allem: Komponist seiner Filme. Die zwei Konzerte werden live vom Streicherensemble «a musicall banquet» intoniert, dessen Gründer Daniel Hauptmann auf der ganzen Welt mit seiner Violine konzertiert. Für Speis und Trank zwischen den Konzerten im Arena Club Mooi sorgen die Restaurants Engel und Kaserne. (LH) Reservation unter Tel.: 061 927 65 44, 99 Franken baselbieter-genusswoche.ch

Nr. 21 – Juni 2017– Seite 27

Theater im Schlosspark Ebenrain

Eine wundersame Auferstehung Im Schlosspark Ebenrain in Sissach findet im August eine wundersame Auferstehung statt: Das OpenairTheaterstück «Yvonne, die Burgunderprinzessin» geht nämlich in die zweite Spielsaison – und das, obwohl die Holde doch einen veritablen Bühnentod gestorben ist.

ihnen? –, auf deren vermeintlicher Beantwortung sämtliche Religionen und zahlreiche Weltanschauungen beruhen, könnte es nach einem bleischweren Theaterabend riechen. Aber der vielseitige amerikanische Filmemacher, in der Zwischenzeit zweiundachtzig Jahre alt, und Regisseur Danny Wehrmüller denken nicht daran, spröde Philosophie auf die Bühne zu bringen. Das sechzehnköpfige Ensemble spielt sich auf dem Muttenzer Kirchplatz auf der einen Seite durch ein buntes und zuweilen chaotisches Feuerwerk, auf der anderen erzählt es eine aktuelle, streng geführte, dunkle Geschichte, auch sie aber unleugbar komödiantisch. Das Publikum darf zwei ausgesprochen abwechslungsreiche Theaterstunden erwarten. Daneben kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Das eigens eingerichtete Theaterrestaurant lockt schon vor den Vorstellungen mit schmackhaften Speisen. (bas)

Die freie Theatercompany «StattTheater» nimmt die Groteske unter der Regie von Kaspar Geiger nach dem letztjährigen Erfolg nochmals auf. Als Neubesetzung mit ist der Eptinger Sänger Florian Schneider dabei. Auch der Chor ist neu, und im Rahmenprogramm wird ein Apéro riche serviert – passend mit Burgunderweinen. (bas) Vorstellungen am 17., 18., 19., 24., 25. und 26. August 2017 jeweils um 20.30 Uhr, Vorverkauf ab 15. Juni 2017 auf ticketino.ch.

«theatergruppe rattenfänger»

Gott und Tod auf dem Muttenzer Kirchplatz Die theatergruppe rattenfänger verführt mit ihren Freilichtspielen in Muttenz 2017 zur Beschäftigung mit ganz grossen Themen. Da reicht ein Stück allein nicht aus. Gespielt werden zwei Einakter, «Gott» heisst der eine, «Tod» der andere, beide geschrieben von Woody Allen. Wenn es um letzte Fragen geht – wer beschäftigte sich nie mit

entdecken. Zum Thema «Tendenzen der Abstraktion – ungegenständliche Malerei» findet am 22. Juni 2017 um 18 Uhr eine Spezialführung statt. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen respektive hören lassen: Am 16. Juni 2017 um 20 Uhr singt das Ensemble Singvoll und am 18. Juni 2017 um 11 Uhr tritt Christine Lauterburg auf. (bas)

forum-wuerth.ch/arlesheim Jubiläum

650 Joor Ramlinsburg Vorstellungen: 18. August bis 9. September, jeweils Mi, Do, Fr, Sa; 20 Uhr theatergruppe-rattenfaenger.ch Beckmann und Kiefer im Forum Würth

Sammler und Sänger Die aktuelle Ausstellung «Im Blick des Sammlers. Werke der Sammlung Würth von Beckmann bis Kiefer» im Forum Würth Arlesheim zeigt Bijous aus 100 Jahren Kunstgeschichte von der Klassischen Moderne bis heute. Für junge Kunstinteressierte gibt es von Juni bis August die Möglichkeit, die Ausstellung mit einem kindergerechten Quiz zu

Ramlinsburg lässt sich nicht lumpen, wenn es um einen runden Geburtstag geht. Und den feiert das Dorf mit seinen 650 Jahren allemal. So kommt es am 26. August 2017 zu einer gewaltigen Sause im beschaulichen «Remlisperg». Dann nämlich lädt die Gemeinde zum Schüre-Fescht. Ab 11 Uhr morgens herrscht Chilbi-Betrieb, Beizen verköstigen kulinarisch, auf der Bühne lädt das Trio Hans Koller zu Tanz, die Schotten Clique Basel umrahmt musikalisch, und auf die Kinder und Jugendlichen wartet ein reichhaltiges Programm, auch ein Spielplatz wird eigens eingerichtet. Das Rahmenprogramm der Jubiläumsfeier bestreiten ebenfalls die Schülerinnen und Schüler. (LH) ramlinsburg.ch


T I PP S

Nr. 21 – Juni 2017 – Seite 28 Erfassen Sie Ihren Event in Eigenregie: www.baselland-tourismus.ch/veranstaltungen

Basellandschaftliches Schwingfest in Oberdorf

Wer sich im Baselbiet bewegt und je auf einen eigenartigen Namen stiess, dessen Fragen beantwortet das Namenbuch. Und erst wer die Flurnamen versteht, kann die Landschaft lesen. Erhältlich ist das siebenbändige Mammutwerk im Buchhandel oder direkt beim Verlag Basel-Landschaft. Ein Einzelband kostet 98 Franken, das Gesamtwerk im Schuber 498 Franken. (bas)

Mit vollem Schwung Am 18. Juni 2017 findet das Basellandschaftliche Kantonalschwingfest in Oberdorf statt – und dies bereits zum siebten Mal. Mehr als hundert Schwinger aus der ganzen Nordwestschweiz werden erwartet, an vorderster Front ist auch die Baselbieter Elite am Start.

Grälliger Dorffest 2017 Das Rheinfestival findet während der gesamten drei Sommermonate statt (21. Juni bis 22. September 2017), und sämtliche Gemeinden entlang des Rheins beteiligen sich daran. Dazu gehören Huningue, das am 1. und 2. Juli 2017 10 Jahre Dreiländerbrücke feiert, oder Pratteln, wo am 26. August 2017 der öffentliche Fahrtag im «Ysebähnli am Rhy» stattfindet. (LH)

Alle Namen des Kantons Die einheimischen Top-Athleten werden dabei von Spitzenschwingern aus zwei starken Gästeklubs herausgefordert: vom Entlebucher Schingerverband und dem Schwingklub Unteres Seeland BE. Das Fest beginnt bereits am Samstag, 17. Juni 2017 ab 18.30 Uhr mit Barbetrieb und urchig-rassiger Örgelimusik. Am Sonntag startet der Wettkampf um 8.15 Uhr. Der Festplatz befindet sich bei der Primarschule mitten im Dorf. (bas)

Donnerbaum und Himmelreich

Grellingens «scheenschti drey Däg» finden vom 23. bis 25. Juni 2017 statt. Dann begeht das Dorf ein pompös angekündigtes Dorffest unter dem Motto «zämme fiire». Anlass zu diesem gemeinsamen Feiern ist die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt. Gemeint sind natürlich nicht nur die Grellingerinnen und Grellinger, sondern auch alle anderen feierlich Gestimmten. Entlang der Baselstrasse erwarten die Besucher Marktstände, Bars, Beizlis, Festzelte, Live-Musik unter freiem Himmel, ein Kinderparadies

Es ist das ultimative Standardwerk: das «Baselbieter Namenbuch», das die Forschungsstelle für Orts- und Flurnamenforschung Baselland unter der Leitung von Markus Ram-

Regio-Brauereitag verdoppelt Kapazitäten

Prost! und eine Ausstellung, in der Werke hiesiger Künstler zu sehen sind. Eine weitere Ausstellung mit dem Schwerpunkt «Dorfkern und Baselstrasse» wirft einen geschichtsträchtigen und originellen Blick in die Vergangenheit des Dorfes. (LH)

schwingfest-oberdorf-2017.ch

Rheinfestival im Dreiländereck

dorffest-grellingen.ch

Ein Sommer, ein Fluss, ein Festival Wer will bei diesem Angebot noch in die Ferien fahren? Von Schlauchbootwettrennen und Wasserkraftwerksführungen bis hin zum Badmatten-Spielfest: Das Rheinfestival vereint das sommerliche Angebot zwischen Bad Säckingen und Neuenburg am Rhein zu einem Füllhorn an Action, Musik, Spiel und Spass.

Zämme fiire …

wie immer rund ums Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain bei Sissach. Das diesjährige Motto lautet «Schwein gehabt? – Was uns das Tier wert ist». An der vielseitigen Veranstaltung findet sich für jeden etwas. So reicht das Angebot Bauernmarkt mit regionalen Produkten über eine kulinarische Fülle und diverse Attraktionen bis hin zum Streichelzoo und der Strohburg zum Austoben für die Kinder. Auch Rundgänge im Schloss Ebenrain sind möglich. (bas)

Ebenraintag in Sissach

Schwein gehabt seier im Verlag Basel-Landschaft herausgegeben hat. Darin sind rund 53 000 verschiedene Ortsund Flurnamen im ganzen Kantonsgebiet dokumentiert und beschrieben, vom Donnerbaum bis zum Himmelrich.

Mit Fug und Recht lässt sich behaupten, dass der Ebenraintag zu den beliebtesten landwirtschaftlichen Erlebnisveranstaltungen im Kanton gehört. Dieses Jahr findet er am 3. September von 10 bis 18 Uhr statt,

Der 8. Juli 2017 steht ganz und gar im Zeichen des Bieres. Dann findet nämlich der 8. Regio-Brauereitag statt. Für 120 Franken gibt›s das persönliche Degustationsglas, 15 regionale Bierspezialitäten in fünf verschiedenen Brauereien, bodenbildende Snacks sowie den privaten Chauffeur in Form einer Postauto-Extrafahrt. Dauer: ganztags. Die Buchung erfolgt online. Erstmals sind am RegionBrauereitag sogar zehn Brauereien am Start, aufgeteilt in zwei verschiedene Routen, von denen man sich für eine entscheiden muss. Auf der Route 1 zapft man etwa Frenkendörfer Roscha-Bräu, Füllinsdörfer Rössli Bier, Sissacher Farnsburger Bier, Baselbieter Bier aus Ziefen und Schwarzbuebe Bier aus Nuglar. Achtung: Die Teilnehmerzahl ist


Baselland entdecken

auf 420 beschränkt – und die Regio-Brauereitage der Vergangenheit waren jeweils bis auf den letzten Platz ausverkauft. (LH)

t s zu e k c i T ! nnen i w e g

Nr. 21 – Juni 2017– Seite 29

Während die Oberbaselbieter Ländlerkapelle das Begegnungsfest auf musikalische Weise umrahmt, übernimmt Regierungsrat Thomas Weber mit seiner Festansprache den offiziellen Rahmen. Die Festwirtschaft hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet. (LH) wisenbergturm.ch

Daily Specials im Aquabasilea in Pratteln

Kerzenschein und Kinderwelt

Streetworkout von Hölstein bis Aesch

22. Bikefestival Basel

Adrenalinschub und Olympiasieger

Schwitzen nach Feierabend Früher ging man auf den Vita-Parcours, heute laden verschiedene Streetworkout-Anlagen im Kanton dazu ein, etwas für die eigene Fitness zu tun – und zwar kostenlos und an der frischen Luft. In den Stangenparks kann man kreatives Krafttraining betreiben, ganz individuell und nach eigener Kondition.

Kinder aufgepasst: Immer mittwochs zwischen 13.30 und 17 Uhr öffnet im Aquabasilea in Pratteln die «Kids World» mit Musik, Wassergeräten, Spielsachen und Wettkämpfen – und Animateure heizen zünftig ein. Für Studenten ist zum Eintritt am Mittwoch übrigens der Saunaeintritt (gegen Vorlage des Ausweises) gratis. In der Wasserwelt steht übrigens Die beiden grössten Brauereien des Kantons sind erstmals am Brauereitag vertreten. Um welche Brauereien handelt es sich dabei? Für die richtige Antwort und etwas Losglück gibt es 2 x 2 Tickets für den Regio Brauereitag 2017 zu gewinnen. Ihre Antwort senden Sie bis spätestens 23. Juni 2017 mit Ihren Angaben per Mail an chastelbach@magnet.ch, die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, sämtliche Angaben ohne Gewähr.

Streetworkout-Anlagen gibt es bereits in Aesch, Allschwil, Birsfelden, Hölstein, Liestal und Reinach. Weitere geplante respektive im Bau befindliche Anlagen finden sich in Laufen, Münchenstein, beim Reinacher Freibad und in Sissach. Vielfältige Möglichkeiten, Sport zu treiben, finden sich übrigens auch auf der Sportmap, die Baselland Tourismus gemeinsam mit dem Sportamt Basel-Landschaft entwickelt hat. (bas)

regio-brauereitag.ch schwarzbubenland.info

sportmap-bl.ch

Wenn am 19. und 20. August 2017 das 22. Bikefestival Basel im Schänzli Areal über die Bühne geht, dreht sich für ein Wochenende lang alles rund ums Velo. Und das in der grössten Mountainbike-Arena Eu-

ropas. Stars wie die Olympiasieger Nino Schurter und Jenny Rissveds sind auf Tuchfühlung, spektakuläre Events wie die Jump Show oder der Swiss Trial Cup sorgen genauso für Adrenalin wie der Pumptrack. Am Swiss Bike Cup geht es um Medaillen, und die Hersteller haben ihre neuesten Bikes und Komponenten im Gepäck. Breitensportlicher Höhepunkt des Bikefestivals ist zweifellos die «BLKB Baselbieter Bike Challenge», die am Festivalsamstag stattfindet. Auf drei Touren messen sich die Starter. Der «Schwarzbuäbä Trail» führt über 42 Kilometer und 800 Höhenmeter, der «Föifliber Trail» ist mit 67 Kilometern und 1350 Höhenmetern schon anspruchsvoller, die Herausforderung schlechthin ist aber der «Bölchen Trail über 88 Kilometer und 2100 Höhenmeter». Die Startgebühr beträgt je nach Trail 40 oder 50 Franken, die Anmeldung erfolgt online. (LH) bikefestival-basel.ch

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Wiedereröffnung nach der Sanierung

Begegnungsfest Wisenberg Auf der Wisenbergmatte ob Häfelfingen findet am 20. August 2017 das diesjährige Begegnungsfest Wisenberg statt. Und dieses steht unter einem ganz besonderen Zeichen, denn der Wisenbergturm hat eine Generalüberholung nötig, Baselland Tourismus beteiligt sich an der Sanierung. Darum ist der Aussichtsturm noch bis Ende Juli gesperrt.

jeder Tag unter einem besonderen Motto. So flackern jeweils dienstagabends ab 18 Uhr die Kerzen, ein Lagerfeuer – und die romantische Stimmung am «Romance Day», Prosecco-HappyHour inklusive. Donnerstags ist derweil «Ladies Day». Dann ist der Hamam-Eintritt inklusive, in der Saune warten besondere Aufgüsse und im Spa-Bereich gibt›s 20 Prozent Rabatt auf kosmetische Anwendungen. (LH) Details: aquabasilea.ch/events

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11/2017


Baselland entdecken

Nr. 21 – Juni 2017– Seite 30

Ferienpass X-Island Baselland vom 3. Juli bis 13. August 2017 vertreibt die Langeweile

Mit dem «Waldfäger» über holprige Wege Judo macht stark, am Rhein steht eine Zeitmaschine, und in Eptingen kommen die «Blööterli» ins Wasser: Willkommen zum Ferienpass X-Island, dem Ferienpass Baselland. Vom Bauernhofbesuch zum Steinbildhauer, vom Trampolinspringen bis zum Cupcakes backen: Abwechslung ist beim Ferienpass X-Island Baselland garantiert. Die Stiftung Jugendsozialwerk bietet das beliebte Ferienangebot für Daheimgebliebene auch in diesen Sommerferien vom 3. Juli bis 13. August 2017 an. Kurse über mehrere Tage bestimmen das Programm in den ersten beiden Ferienwochen. Mit dabei ist auch der Hit aus dem vergangenen Jahr: Der Bau eines «Waldfägers», eines Rennwagens für holperige Wege. Ein Tagesferienlager der Jungschar Boa, ein Fotoworkshop, eine Theaterwoche sowie Schnupperkurse im Wasserspringen ergänzen das Kursangebot. Ab dem 17. Juli 2017 stehen über 250 weitere Aktivitäten auf dem Programm.

Kontakt: Sabine Carstens Leiterin Ferienpass X-Island Baselland 061 921 94 74 079 821 80 71, sabine.carstens@jugendsozialwerk.ch www.x-island.ch

Der Ferienpass kostet 38 Franken für Kinder aus den Ferienpass-Trägergemeinden und 65 Franken für alle anderen. Das Angebot gilt auch für Feriengäste und Touristen. (UF) PUBLIREPORTAGE

Spiel, Spass, Bildung und Kultur Die UBS unterstützt auch in diesem Jahr das Römerfest in Augusta Raurica, das am 26. und 27. August 2017 über die Bühne gehen wird. Samuel Holzach, Regionaldirektor UBS Basel, erklärt warum. Herr Holzach, UBS unterstützt auch in diesem Jahr das Römerfest in Augusta Raurica. Wie würden Sie Ihre persönliche Beziehung zum Römerfest beschreiben? Samuel Holzach: Das Römerfest kenne ich schon lange. Als Familie besuchten wir mit meinen Töchtern das Fest und tauchten mit ihnen ein in die Welt der Römer. Den Mädchen imponierten damals die Gewänder, das fremde Essen und verschiedenste Workshops. Ich habe sehr schöne Erinnerungen an unsere gemeinsamen Besuche. Weshalb unterstützt die UBS das Römerfest? Weshalb ist Ihnen dieses Engagement wichtig? Als sich uns die Möglichkeit ergab, das Römerfest zu unterstützen, haben wir sehr gerne zugesagt. Warum? Es liegt quasi vor unserer Haustüre. Unzählige von uns haben seit der Kindheit immer wieder die Ausgrabungen und das Museum besucht. Und auch viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnen hier oder in den gleich

angrenzenden Gemeinden. Eine gute Gelegenheit also, etwas Einmaliges aus der Region, das allen bekannt ist, rundum geschätzt wird und als grösstes Römerfest der Schweiz erst noch eine internationale Ausstrahlung hat, zu unterstützen. Was gefällt Ihnen am Römerfest? Sobald man das riesige Festgelände betritt, taucht man ein in die Welt der Römer. Egal ob Streitwagen-Rennen, Gladiatorenkämpfe, Handwerker, Musiker oder Marktstände – alles am Römerfest ist liebevoll und authentisch dargestellt. Es vereint Spiel und Spass mit Bildung und Kultur. Lassen Sie sich gerne in frühere Zeiten entführen? Filme, Bücher, Festivitäten, Märkte, … Ich stelle fest, je älter ich werde, desto mehr interessiert mich Geschichte. Also nicht nur «wohin gehen wir», was Teil meines Jobs ist, sondern auch «woher kommen wir». Das schafft Zusammenhänge und Erklärungen, die ich äusserst spannend finde.


Hautnah Wir sind dabei, wenn Geschichte greifbar wird. Erleben Sie mit uns das grösste Römerfest der Schweiz. Kommen Sie an unserem Stand vorbei und lassen Sie Ihre Kreativität walten; Schilder und Schwerter bemalen, Fotos knipsen und jede Menge Spass haben. Es ist für jeden was dabei. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Wochenende.

© UBS 2017. Alle Rechte vorbehalten.

27. 26. und 2017 August ta in Augus Raurica


Baselland entdecken

Nr. 21 – Juni 2017– Seite 32

Interview mit Christine Mangold, frisch gewählte Präsidentin von Baselland Tourismus

«Das Oberbaselbiet ist mein Highlight» Anlässlich der Generalversammlung von Anfang Juni wurde Christine Mangold zur neuen Präsidentin des Vereins Baselland Tourismus als Nachfolgerin von René Eichenberger gewählt. Das Amt ist ihr auf den Leib geschneidert. Christine Mangold, herzliche Gratulation zu Ihrer Wahl. Wie ist Ihr erstes Gefühl? Christine Mangold: Ich freue mich sehr auf dieses Amt. Das Thema löst Freude aus, man sucht das Schöne. Zudem ist der Schub, dass sich Baselland Tourismus weiter entwickeln kann, nach wie vor spürbar. Hand aufs Herz, war Ihre Wahl als Präsidentin von Baselland Tourismus umstritten? (schmunzelt) Die Bewerbungen hielten sich in engen Grenzen. Nein, ich war nicht umstritten. Ganz unerwartet kam die Wahl wohl nicht. Immerhin sitzen Sie seit drei Jahren im Vorstand von Baselland Tourismus. Vor drei Jahren wurde ich vom Verband Basellandschaftlicher Gemeinden in meiner Funktion als Gemeindepräsidentin von Gelterkinden in den Vorstand von Baselland Tourismus delegiert. Damals war ich schon sehr am Thema interessiert. Das Baselbiet hat viel Schönes zu bieten und ist durchaus mit Feriengegenden wie dem Allgäu oder dem Appenzellerland zu vergleichen. Wie soll sich Baselland Tourismus unter Ihrer Führung weiterentwickeln? Baselland Tourismus hat das Glück, mit einem engagierten Geschäftsführer, motivierten Mitarbeitenden und einem interessierten Vorstand die Zukunft anpacken zu können. Diesen Schwung will ich auf keinen Fall bremsen, sondern meinen Beitrag leisten, dass dank Baselland Tourismus unser Kanton über die Kantonsgrenzen hinaus vermehrt wahrgenommen wird. Ins Amt als ANZEIGE

Präsidentin werde ich mich in den nächsten Wochen und Monaten einleben. Dabei kommt mir zugute, dass ich als Vorstandsmitglied weiss, wie meine Kollegen und die Geschäftsstelle ticken. Welche Bedeutung haben Gäste aus der Stadt Basel und aus der übrigen Schweiz? Schon heute entspannen sich viele Baslerinnen und Basler in unserer schönen Landschaft und geniessen die Natur. Die kulinarische Vielfältigkeit ist auch für Gäste aus Basel immer wieder ein Genuss. Es ist deshalb richtig, dass wir unsere Zusammenarbeit mit Basel Tourismus weiterhin festigen. Wir sollten uns jedoch nicht nur auf unsere Region beschränken, denn wie «Baselland

entdecken» in der letzten Ausgabe richtig festhielt: Baselland ist der am meisten unterschätzte Kanton. Können Sie sich vorstellen, das Potenzial ausserhalb der Kantonsgrenzen verstärkt zu aktivieren? Ja, durchaus. Das bedingt vielleicht ein bisschen mehr Selbstbewusstsein von uns Baselbieterinnen und Baselbietern. Wie die Strategie 2017–2020 von Baselland Tourismus richtig festhält, schaffen wir Potenziale durch die Förderung von Kontakten zwischen touristischen Leistungsträgern und auswärtigen und einheimischen Gästen im Kanton. Wichtig ist aber, dass wir unser heimisches Publikum nicht vernachlässigen. Wir gehen natürlich davon aus, dass Sie dieselbe Präsenz wie Ihr Vorgänger zeigen. (schmunzelt) Ich bin nach wie vor im Berufsleben und zudem Gemeindepräsidentin von Gelterkinden. Ich habe mir aber fest vorgenommen, mir so viel Zeit wie nötig und wie möglich für Baselland Tourismus zu nehmen. Wie schon gesagt: Das Thema löst Freude aus. Welches ist Ihr touristisches Highlight in Baselland? Das Oberbaselbiet ist mein Highlight. Und das zu jeder Jahreszeit. Draussen in der freien Natur fühle ich mich wohl. Bei einem Familienausflug auf die Wasserfallen kommt gar Ferienstimmung auf – den Ausflug mit einem feinen Essen in einem unserer Restaurants ausklingen zu lassen, ist Lebensqualität. Interview: Ueli Frei

Baselland entdecken Juni 2017  
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