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John McLaughlin & The 4th Dimension EinfĂźhrungstext von / Program Note by Kevin Le Gendre


JOHN MCLAUGHLIN & THE 4TH DIMENSION Dienstag

30. April 2019 19.30 Uhr

John McLaughlin Gitarre Gary Husband Keyboards und Schlagzeug Etienne Mbappé Bass Ranjit Barot Schlagzeug

Das Programm wird von den Künstlern angesagt. Keine Pause

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Erfindung und Perspektive John McLaughlin und seine Musik

Kevin Le Gendre

Musiker sind schon immer auf Reisen gegangen. Dennoch sollte man die Herausforderungen, die die Übersiedlung in ein anderes Land mit seiner spezifischen Kultur und Lebensweise insbesondere vor Beginn des InternetZeitalters mit sich brachte, nicht unterschätzen. Der Gitarrist John McLaughlin war einer der wenigen Briten, die in den späten 60er-Jahren Zugang zur hart umkämpften New Yorker Jazzszene fanden, wo er Mitglied von The Tony Williams ­Lifetime wurde, einem Trio mit Schlagzeuger Williams als Leader, zu dem außerdem noch der Organist Larry Young gehörte. McLaughlin spielte auf ihrem Debüt Emergency! und auch auf Miles Davis’ In a Silent Way und Bitches Brew. Diese Alben verhalfen dem zum Durchbruch, was von ­Kritikern und Fachleuten mit dem Etikett Jazz-Rock oder Fusion versehen wurde. Viele Musiker hatten ein zwie­ spältiges Verhältnis zu diesen Begriffen, sie registrierten aber durchaus, dass diese Künstler sich entschlossen von den alten Mustern abwandten und es wagten, „neue Richtungen in der Musik“ einzuschlagen, wie Davis es ausdrückte. McLaughlins Beitrag zu diesem Kapitel der Geschichte zeitgenössischer Musik kann kaum überschätzt werden. Er besaß die nötige Mischung aus Feuer und Feingefühl, um für Künstler mit dem technischen Format und den experimentellen Neigungen eines Williams oder Davis ein idealer Partner zu sein. McLaughlin selbst erinnerte sich viele Jahre später im Rückblick auf diese entscheidende Zeit daran, dass Davis ihm gesagt hatte, „so Gitarre zu spielen, als wüsstest du nicht, wie man Gitarre spielt“ – eine ganz und gar nicht abwegige oder paradoxe Aufgabe, die einer der größten ­musikalischen Erneuerer des 20. Jahrhunderts ihm stellte. Letztlich bat Davis McLaughlin damit nur, Klischees und abgedroschene Phrasen zu vermeiden. Viele Musiker wären vor derartig hohen kreativen Anforderungen zurück­ geschreckt, aber der damals 27-jährige Gitarrist stellte sich beherzt dieser Herausforderung. Es hätte viele andere Musiker 5


mit den nötigen Referenzen für dieses Engagement ge­ geben – Davis hatte zuvor mit dem großartigen George Benson an Miles in the Sky gearbeitet –, doch die Wahl fiel auf McLaughlin, weil er so spielen konnte, wie Davis es sich vorstellte, insbesondere da er wusste, wie man sich gekonnt unterschiedlicher Quellen bedient. McLaughlin hatte nicht nur ein Gefühl für Jazz, das es ihm ermöglichte, in hohem Tempo lange, spiralförmige ­Linien zu spinnen und mit dem Scharfsinn eines Musikers, der mit dem Vokabular des amerikanischen Jazz und des spanischen Flamenco vertraut ist, durch die Akkorde zu jagen. Sein Klang und seine Klangfarben hatten auch etwas Rauhes, etwas Dichtes, Wuchtiges und Lautes, das sich seinem tiefen Eintauchen in den Electric Blues verdankte und seine Verwandtschaft zu revolutionären Musikern wie Jimi Hendrix unterstrich. McLaughlin war in der Lage, mit der Gitarre ein Gefühlsspektrum abzudecken, das von Leidenschaft und Kraft bis zu Anmut und Heiterkeit reichte und Widerhall bei den afroamerikanischen Musikern fand, die ihn in ihr Herz geschlossen hatten. Sein Spiel auf In a Silent Way war un­ aufdringlich und lebendig und zeigte die Reife und das Verständnis, das Davis sehr schätzte. Man kann also sagen, dass John McLaughlin in musikalisch hochkarätiger Gesellschaft erwachsen geworden ist. Dies war ein folgerichtiger Schritt, nachdem er einige Jahre zuvor eine andere wichtige Entscheidung getroffen hatte, nämlich seinen Heimatort Doncaster in Yorkshire, wo er 1942 geboren wurde, zu verlassen, um nach London zu ziehen und Teil der dynamischen Blues-, R&B- und Jazz-Szene zu werden, die ihn mit Künstlern wie Georgie Fame and the Blue Flames, der Graham Bond Organization und Alexis Korner in Kontakt brachte. McLaughlin interessierte sich immer für die unterschiedlichsten Stilrichtungen, und die Vielzahl der frühen Alben, die er unter seinem eigenen Namen herausbrachte, zeigt einen offenen, neugierigen, wachsamen Geist, der weit über stilistische Grenzen hinausblickte. Auf Extrapolation entwickelte er zusammen mit dem Saxophonisten und Klarinettisten John Surman, dem Schlagzeuger Tony Oxley und dem Kontrabassisten Brian Odges den Post-Bop hin zu freieren Arrange­ ments, während Devotion und My Goal’s Beyond brillante, expressive Werke im elektronischen beziehungsweise akustischen Bereich waren, die ebenso für das Aufkommen des Psychedelic Rock wie für McLaughlins Interesse an nicht6


westlicher Philosophie und Spiritualität standen. Er wurde Schüler des berühmten Gurus Sri Chinmoy und begann zu meditieren, was im direkten Zusammenhang mit seiner ­Leidenschaft für klassische indische Musik stand. Der Gitarrist baute auf diesen Grundlagen auf, indem er mit Bands arbeitete, die sowohl bei Jazz- wie auch bei ­Progressive-Rock-Fans immer mehr Anhänger fanden. Das Mahavishnu Orchestra war ein Ensemble, mit dem sich McLaughlin vor allem als zukunftsorientierter und virtuoser Solist profilierte. Zu der fünfköpfigen Besetzung gehörten der Schlagzeuger Billy Cobham, der Bassgitarrist Rick Laird, der Violinist Jerry Goodman (später ersetzt durch JeanLuc Ponty) und der Keyboarder Jan Hammer; die Band überzeugte durch ihre vielfältigen Klangfarben sowie durch die geschickte Kombination von asiatischen Taktarten, ihr Gefühl für Blues-Rock und vor allem durch die starke ­Persönlichkeit jedes einzelnen Musikers. McLaughlin war mit seiner lockeren weißen Tunika und einer doppelhalsigen Gitarre, die es ihm ermöglichte, mit sechs oder zwölf Saiten zu spielen, eine charismatische Erscheinung auf großen Bühnen wie der New Yorker Philharmonic Hall (kurz nach dem ersten Auftritt der Gruppe in Avery Fisher Hall um­ benannt und heute als David Geffen Hall bekannt), die ideal geeignet waren für die von der Band in großer Lautstärke entfesselten Klangfluten. Mitte der 70er-Jahre hatte McLaughlin eine weitere Gruppe gegründet, Shakti, die ein noch expliziterer Ausdruck seiner Begeisterung für indische Kultur und Musik war. Sie trat „unplugged“ auf: McLaughlin spielte neben den Percussionisten Zakir Hussain, Ramnad Raghavan und T. H. Vinayakram auf einem Podest sitzend Akustikgitarre. Mit Tabla, Mridangam und Ghatam erzeugten diese drei Virtuosen ein raffiniertes rhythmisches Patchwork, in das McLaughlin Linien einwebte, die sich bruchlos zwischen weit ausschwingender Melodie und stampfendem Rhythmus ­bewegten. Alben wie Natural Elements und A Handful of Beauty sind denkwürdige Zeugnisse der Fähigkeit des Gitarristen, Kulturen zu verbinden und gleichzeitig die eigene Ausdruckskraft zur Geltung zu bringen. Wie viele seiner Inspirationsquellen, insbesondere Miles Davis, suchte McLaughlin weiterhin nach neuen Heraus­ forderungen und gründete Bands, die ihn mit einer Reihe von Musikern unterschiedlichster Prägung in Kontakt brachten, darunter Chick Corea, L. Shankar, David Sanborn 7


und Paco de Lucía, um nur einige von ihnen zu nennen. Doch er besaß auch den nötigen Instinkt, um junge Künstler wie den ausgezeichneten liberianisch-deutschen Bassgitarristen Kai Eckhardt zu engagieren; zusammen mit dem ­indischen Percussionisten Trilok Gurtu bildeten sie eines der bedeutendsten Trios der 80er-Jahre. Ihr Album Live at the Royal Festival Hall von 1990 ist die großartige Bilanz ­einer Band, die erst auf der Bühne richtig lebendig wurde. Ich hatte das Glück, sie im selben Jahr in Frankreich zu erleben, und war beeindruckt von der entspannten Stimmung unter den Musikern und ihrer enormen Klangvielfalt. ­Während Gurtu Instrumenten und Gegenständen wie Waterphone, Muschelschalen und Schlagzeug neue Klänge entlockte, benutzte McLaughlin einen Gitarrensynthesizer und Pedale, die es ihm ermöglichten, Klang in allen Regenbogenfarben zu erzeugen und der Musik eine große orchestrale Fülle zu verleihen. Doch inmitten dieser modernsten Technik lieferte McLaughlin auch immer noch fesselnde Statements auf der akustischen Gitarre. Wenn er die erste Akkordfolge der zeitlosen Miles Davis/Bill Evans-Hymne Blue in Green spielte, hörte man einen Musiker, der gleichzeitig in der Geschichte des Jazz verankert war und die Segel setzte, um zu aufregenden neuen Ufern aufzubrechen. Eine genauere Betrachtung seiner Diskographie zeigt, dass die gängige Einstufung von McLaughlin als Fusion-­ Superheld nie ganz zutreffend war. Deshalb sollte man seinen Auftritt in Bertrand Taverniers gefeiertem Film Round ­Midnight von 1986, einer tiefempfundenen Reminiszenz an die französische Liebesbeziehung zum amerikanischen Jazz, nicht übersehen. Obwohl McLaughlins formelle Kleidung aus dunklem Anzug und Krawatte im Widerspruch zu dem lässigeren Image stand, das er im Laufe der Jahre erworben hatte, hört man, dass er bei seiner Version von Body and Soul in seinem Element ist. Sie erinnert nachdrücklich daran, dass Standards und das Great American Songbook auch zu seinem Kernvokabular gehören. Doch McLaughlin hat es sich nach wie vor zum Ziel ­gesetzt, Musik zu schaffen, die vollkommen unverwechselbar ist, und Bands mit Musikern zu leiten, die einerseits mit­ einander kompatibel sind und sich andererseits gegenseitig herausfordern. Ganz in der Tradition von Mahavishnu, Shakti, One Truth und The Heart of Things steht seine ­aktuelle Gruppe The 4th Dimension, mit der er seit 2007 auf Tour geht (und die bereits im März 2017 während der 8


Eröffnungswoche im Pierre Boulez Saal zu erleben war). Wie McLaughlins andere Ensembles hat auch dieses mit dem britischen Keyboarder und Schlagzeuger Gary Husband, dem kamerunischen Bassgitarristen Etienne Mbappé und dem indischen Percussionisten Ranjit Barot eine inter­ nationale Besetzung. Die Künstlerpersönlichkeiten und technischen Fähigkeiten dieser Musiker, die alle stark von McLaughlins Innovationen beeinflusst wurden, sorgen dafür, dass die entstehenden Klangabenteuer genauso aufregend bleiben wie bisher. Übersetzung: Sylvia Zirden

Kevin Le Gendre ist der Autor von Don’t Stop the Carnival: Black Music in Britain.

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Inventions and Dimensions The Music of John McLaughlin

Kevin Le Gendre

Musicians have always traveled. Yet we should not ­ nderestimate the challenge of relocation to another country, u with its specific culture and lifestyle, especially in preinternet times. Guitarist John McLaughlin was one of the few B ­ ritons to become part of the highly competitive New York jazz scene in the late ’60s, where he joined The Tony ­Williams Lifetime, a trio led by drummer Williams and ­featuring organist Larry Young. He appeared on its debut Emergency! and also on In a Silent Way and Bitches Brew by trumpeter Miles Davis. These albums helped to usher in what several critics and pundits labeled jazz-rock or fusion. Many musicians were ambivalent about the terminology, but there was nonetheless a sense that these artists were ­taking bold steps away from previous models and daring to pursue “new directions in music,” as Davis said. McLaughlin’s contribution to this chapter in the history of contemporary music can hardly be overstated. He ­possessed the requisite combination of fire and finesse to be an entirely suitable partner for artists of the technical ­caliber and experimental inclinations of Williams and Davis. Looking back on this pivotal period many years later, McLaughlin himself recalled that Davis had instructed him “to play the guitar like you don’t know how to play the guitar”—which was by no means a perverse puzzle set by one of the greatest musical innovators of the 20th century. Essentially, Davis was telling McLaughlin to avoid clichés and hackneyed phrases. Many musicians may have shrunk in front of a creative bar set so uncompromisingly high, but the guitarist, who was 27 at the time, valiantly rose to the ­occasion. There were many players with the credentials to be called for that gig—Davis had previously worked with the excellent George Benson on Miles in the Sky—but ­McLaughlin was chosen for his ability to play as Davis had asked, primarily because he knew how to skillfully draw on disparate sources. 11


Not only did McLaughlin have the jazz chops that a­ llowed him to unfurl lengthy, spiraling lines at speed, racing through chords with the sharp focus of any player with an interest in the vocabularies of American jazz and Spanish flamenco. There was also a ruggedness to his tone and ­textures that could be thick, heavy, and brash, as befitted his deep immersion in electric blues, and underlined his kinship to revolutionary players like Jimi Hendrix. McLaughlin was able to use the guitar to cover an emotional gamut from passion and power to grace and serenity that resonated with the African-American musicians who had taken him to their hearts. His playing on In a Silent Way was subtle as well as vivid, demonstrating a maturity and judgment Davis appreciated. John McLaughlin, in other words, came of age in the most esteemed company. This was a logical step up from the ­other significant decision he had taken some years earlier: leaving his native Doncaster,Yorkshire, where he was born in 1942, in order to relocate to London and be part of the dynamic blues, R&B, and jazz scene that brought him into contact with the likes of Georgie Fame and the Blue Flames, the Graham Bond Organization, and Alexis Korner. McLaughlin’s tastes were always wide-ranging, and the initial flurry of albums he made under his own name ­revealed an open, curious, alert mind that looked well beyond stylistic borders. Extrapolation, with multi-reed player John Surman, drummer Tony Oxley, and double bassist Brian Odges, saw him push post-bop toward freer arrangements while Devotion and My Goal’s Beyond were brilliantly ­expressive works in the electric and acoustic realms, respectively, that acknowledged the onset of psychedelia as well as McLaughlin’s interest in non-western philosophy and spirituality. He became a disciple of the renowned guru Sri Chinmoy and began to practice meditation, which dovetailed with his passion for Indian classical music. The guitarist built steadily on those foundations by ­leading bands that gained a large following among fans of both jazz and progressive rock. Mahavishnu Orchestra was a group that largely defined McLaughlin as a forward-thinker as well as virtuoso soloist. The four-piece unit featured drummer Billy Cobham, bass guitarist Rick Laird, violinist Jerry Goodman (later replaced by Jean-Luc Ponty), and ­keyboardist Jan Hammer; it made a huge impact through its array of timbres as well as smart combination of Asian time 12


signatures, blues-rock sensibilities, and, above all, the strong personality of each musician. McLaughlin, clad in a loose white tunic and holding a double-necked guitar that allowed him to play six and twelve string, cut a charismatic figure on big stages such as New York’s Philharmonic Hall (renamed Avery Fisher Hall shortly after the group’s first appearance there and now called David Geffen Hall), the kind of venue that suited the tidal waves of sound the band could unleash at high volume. By the mid-1970s, McLaughlin had formed another group, Shakti, that was a more explicit expression of his embrace of Indian culture as well as music. This was an “unplugged” setup that found McLaughlin playing acoustic guitar, seated on a podium next to percussionists Zakir Hussain, Ramnad Raghavan, and T.H. Vinayakram. Using tabla, mridangam, and ghatam, these three virtuosi created an intricate rhythmic patchwork into which McLaughlin wove lines that moved seamlessly from soaring melody to jabbing rhythm. Albums such as Natural Elements and A Handful of Beauty were memorable documents of the guitarist’s ability to bridge cultures while bringing his own strength of character to the fore. Like many of his sources of inspiration, particularly Miles Davis, McLaughlin continued to seek fresh challenges by forming new bands that brought him into contact with a bevy of players of widely differing backgrounds, including the likes of Chick Corea, L. Shankar, David Sanborn, and Paco de Lucía, to name but a few. But he also had the where­ withal to hire young players such as the brilliant LiberianGerman bass guitarist Kai Eckhardt; together with Indian percussionist Trilok Gurtu they formed one of the greatest trios of the ’80s. Their 1990 album Live at the Royal Festival Hall is a superb summary of a band that really came alive on stage. I was lucky enough to hear them perform in France that same year and was struck by the effortless chemistry between the players as well as their vast sonic range. As Gurtu was drawing novel sounds from waterphone, shells, and drum kit, McLaughlin used a guitar synthesizer and pedals that enabled him to produce a rainbow of colors, imbuing the music with a grand orchestral richness. Yet in the midst of this state-of-the-art technology McLaughlin still made captivating statements on acoustic guitar. To hear him play the opening chord sequence of the timeless Miles Davis-Bill Evans anthem Blue in Green was to hear a musician anchored 13


in the history of jazz set sail towards exciting new destinations. A closer look at his discography reveals that the prevailing categorization of McLaughlin as a fusion superhero has never been entirely accurate. Hence his appearance in Bertrand Tavernier’s acclaimed 1986 movie Round Midnight, a heartfelt evocation of France’s love affair with American jazz, should not be overlooked. Although McLaughlin’s formal attire of dark suit and tie was at odds with the more casual image that has come to define him over the years, he sounds in his element performing a version of Body and Soul. It is an apt reminder that standards and the Great American Songbook are also part of his core vocabulary. Yet McLaughlin has remained intent on creating music that is utterly distinctive and leading bands of musicians who are both compatible with and challenging each other. In the lineage of Mahavishnu, Shakti, One Truth, and The Heart of Things is his current group The 4th Dimension, which began touring in 2007 (and previously performed at the Pierre Boulez Saal during the hall’s opening week in March 2017). As with his other ensembles, this is an inter­ national lineup featuring British keyboardist-drummer Gary Husband, Cameroonian bass guitarist Etienne Mbappé, and Indian percussionist Ranjit Barot. These players, who have all been greatly influenced by McLaughlin’s innovations, bring the artistic personalities and technical chops to ensure that the resulting adventures in sound are as enthralling as ever.

Kevin Le Gendre is the author of Don’t Stop the Carnival: Black Music in Britain.

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John McLaughlin & The 4th Dimension  

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