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S U V R SE ZEITSCHRIFT der Katholischen Jugend Salzburg • Nr. 24 | März 2013

SPARPAKET >> Aufgeschnürt & Ausgepackt

Wir leben in der Krise

Bist du ein Sparefroh?

„Fasten…

Was passiert, wenn andere ein

Mit Jugendlichen im Gespräch: Ist

your seat belt“ – Ökumenische

Sparpaket schnüren? Auswirkungen

sparen für euch ein Thema? Womit

Jugendliturgie zur Vorbereitung auf

auf Familie und Jugend.

geht ihr sparsam um?

Ostern.

>> 04

>> 08

>> 20


EDITORIAL

LIEBE LESERINNEN, LIEBe LESER! Geld spielt (k)eine Rolle... Zumindest kann man sagen: Geld zu haben ist gut, wenn man´s hat, wenn man´s braucht! Das liebe Geld bringt uns Freiheiten und engt uns zugleich ein. Freiheit bringt es, indem wir uns einen gewissen Status leisten können: ein Smartphone, ein Moped oder sogar – als Führerscheinneuling – einen neuen Audi A3. Doch es grenzt auch ein: Denn Geld wird immer wertvoller – nicht, dass es an Wert gewinnt, sondern eben „dass man´s hat, wenn man´s braucht“. Geld ist ein Gut, das stetig weniger wird. Bei manchen langsam, weil sie mit genug gesegnet sind, bei vielen jedoch sehr schnell, denn das Verdiente kann nicht mit der Teuerungswelle mithalten. Das Wichtigste für unsere Gesellschaft ist auf jeden Fall der vernünftige Umgang mit Geld: vernünftig investieren, einiges auf die „hohe Kante“ legen – ein Notgroschen für schlechtere Tage und natürlich ein bisschen Glück, dass es das Leben gut mit einem meint. Was wirklich wichtig ist, umschreibt das Gedicht „Wertvoll“ (Verfasser/in unbekannt): Ein Basketball in meinen Händen ist etwa € 25 wert. Ein Basketball in den Händen von Dirk Nowitzki ist ein paar Millionen wert. Ein Tennisschläger in meinen Händen ist wertlos. Ein Tennisschläger in den Händen von Roger Federer verspricht einen Wimbledon-Sieg. Eine Schleuder in meinen Händen ist ein Kinderspielzeug. Eine Schleuder in den Händen von David ist eine mächtige Waffe. Fünf Brote und zwei Fische in meinen Händen sind einige Fischsandwiches. Fünf Brote und zwei Fische in den Händen von Jesus bringen Nahrung für Tausende. Also lege deine Bedenken und Sorgen, deine Hoffnungen und Träume, deine Beziehungen zu anderen Menschen und dich selber in Gottes Hände. Denn es kommt darauf an, wer dies alles in Händen hält. Somit wünsche ich allen einen guten, gesunden Umgang mit dem lieben Geld und dass es den richtigen Stellen-Wert in eurem Leben erhält.

Christian Ehrensberger Für den KJ-Vorstand

02

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


INHALT

INHALT

THEMA 04 06

WIR LEBEN IN DER KRISE: Wenn andere ein Sparpaket schnüren

in die Welt des Geldes

07 08

JE MEHR, DESTO LEICHTER: Vom Mehr-Wert der Sparsamkeit

Mit Jugendlichen und Alois im Gespräch

10

JESUS, DER SPEKULANT? Oder: Anlagegeschäft christlich

SALZBURGER FINANZFÜHRERSCHEIN: Basis für den Einstieg

BIST DU EIN „SPAREFROH“? ODER MACHT SPAREN GAR NICHT FROH?

verstanden

11 12

ZEIT IST GELD?! Sparst du noch, oder lebst du schon?

Jahresschwerpunkt 2012/13

14

HUMORVOLLES: Persönlichkeiten ganz privat

BAUSTEINE

15 16 18 20

TEXTE & GEBETE: Fasten – mich fest machen

WER GLAUBT, WIRD SELIG! Methoden & Angebote zum

Methoden: iPad, iPhone oder Freunde? Methoden: Weniger ist mehr?! liturgie: Fasten your seat belt

NEWS 22 23 24 25 26

NEWS: Neuigkeiten & Glückwünsche berichte: Genuss & Action Vorschau: Firmung voll im Gang Vorschau: Erleben – auftanken – genießen Veranstaltungskalender | Vorschau nächste SERVUS-Ausgabe

28 Impressum

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

03


THEMA • Sparpaket

Wir leben in der Krise >> Wenn andere Wer hat das Paket geschnürt und wer spart? Wer sagt uns eigentlich, dass wir jetzt sparen müssen? Viele würden sagen: die Regierungen. Das stimmt auch, aber woher wissen die es? Wenn wir uns die Eurokrise ansehen, stoßen wir immer wieder auf „Ratings“ und die dahinter steckenden Agenturen. Sie prüfen Bilanzen, finanzielle Möglichkeiten usw. der einzelnen Staaten. Hier erfahren wir, wie es um uns steht. Diese Dinge haben direkten Einfluss auf unser Leben. Die Ratings bestimmen inzwischen sehr stark, wie sehr Staaten sparen. Und sparen müssen Menschen – auch in Österreich!

mehr Kindern), Alleinerzieher/innen und

Da müssen die Kinder zurückstecken. Das

Solche Krisen betreffen meist die am

Menschen mit Migrationshintergrund - um

führt besonders, wenn es um schulische

stärksten, die schon vorher am Rand zur

nur einige zu nennen.

Aktivitäten und Freizeit geht, nicht nur zu

Armut gestanden sind. In Österreich ist es

Für sie wird der Abstand zum Rest der

Frust, weil man nicht dabei sein kann, son-

fast jede/r Fünfte, der/die entweder von

Gesellschaft immer größer. Immer mehr

dern auch dazu, dass man ausgeschlossen

Armut betroffen oder armutsgefährdet ist.

müssen sie sich einschränken, müssen sie

wird. Arme Menschen, am meisten wohl

Immer mehr Menschen rutschen von der

sparen. Alltagsdinge, die für uns selbst-

Kinder und Jugendliche, werden schnell

Gefährdung in die akute Armut. Für immer

verständlich sind, werden plötzlich zum

sozial ausgegrenzt. Sie sind einfach nicht

mehr Menschen wird es schwieriger, den

Problem. Ausgaben für Schulsachen, Klei-

„dabei“.

Alltag in finanzieller Hinsicht zu managen.

dung, Heizung usw. können nicht mehr

Der Großteil der Betroffenen fürchtet

Im Durchschnitt gehören wir Österrei-

ohne weiteres geleistet werden.

sich davor, dass diese Ausgrenzung noch

cher/innen trotzdem zum reichsten Teil

Die Schere wird größer – die Gesellschaft

schlimmer wird, wenn die anderen erfah-

der Weltbevölkerung.

Der Unterschied

spaltet sich stärker auf in „arm“ und

ren, dass man „arm“ ist. Dadurch beginnt

zwischen Arm und Reich wächst – die

„reich“. Wir werden ÖsterARM und Öster-

ein Kreislauf aus Ausreden, Lügen, Ver-

Schere wird immer größer.

REICH.

steck-Spielen und Distanz-Aufbau.

ÖsterARM und ÖsterREICH

Ein T-Shirt, das noch niemand vor mir angehabt hat

Immer stärker zeigen sich bestimmte

04

„Risikogruppen“, die bei dieser Schere

Viele Kinder und Jugendliche sind auf

den Gegenpol zu „den Reichen“ bilden.

besondere Weise von Armut und damit

Besonders betroffen sind Menschen ohne

natürlich auch vom Sparen betroffen.

Schulabschluss oder weiterer Ausbildung

Schulsachen,

nach dem Pflichtschulabschluss, Lang-

ten, Schwimmbad-Eintritt,… – das alles

zeitarbeitslose, Großfamilien (und dazu

kostet Geld. Und nicht zu knapp. Gerade

gehört man in Österreich mit drei oder

für Großfamilien wird es da oft schwierig.

Klassenfahrten,

Für manche Jugendliche wird so der größte Weihnachtswunsch „ein T-Shirt, das noch niemand vor mir angehabt hat“ (aus dem „Christkindl-Aktion“-Brief eines 15-jährigen Salzburgers).

Schikar-

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


THEMA • Sparpaket

ein Sparpaket schnüren Armut Armut- was heißt das? Armut - ist erblich? Armut - selber schuld? Für Schulklassen, Jugend- und Firmgruppen bietet die youngCaritas kostenlose Workshops zu diesem Thema an. Gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeiten wir Hintergründe, Ursachen und Lebensrealitäten von Menschen, die von Armut betroffen sind. Weitere Angebote der youngCaritas gibt‘s unter: http://sbg.youngcaritas.at

Hilfsorganisationen und das Sparen

beiter/innen entlassen, in Zeiten, in denen Firmen kaum neue Arbeitsplätze schaf-

Link

Diese und ähnliche Geschichten gehören

fen, in Zeiten, in denen jede/r von Sparen

www.salzburger-armutskonferenz.at

zur täglichen Arbeit von Mitarbeitern/

und Krise spricht, da ist es nicht mehr für

Mitarbeiterinnen in verschiedensten Ein-

alle möglich, sich selbst und ihre Familien

richtungen der Caritas und anderer Hilfs-

allein zu erhalten. Hilfe wird mehr ge-

organisationen. Wir hören von Familien,

braucht denn je, aber die Hilfsbereitschaft

die Winter ohne Heizungen überstehen

sinkt zur selben Zeit. Das führt zu Proble-

müssen, von Kindern ohne Schultaschen,

men – klar.

die meisten nicht investieren wollen und

von Jugendlichen auf der Straße, weil zu Hause kein Platz mehr ist.

Die meisten von uns sind stolz darauf,

Aber das Sparen, das uns überall begeg-

wenn sie es schaffen, etwas „auf die hohe

Johannes Lanser

net, von dem uns überall erzählt wird und

Kante zu legen“, etwas gespart zu haben,

Leiter der youngCaritas Salzburg, arbeitet

das die meisten von uns zwar hören, aber

sich einmal (wenn auch nur bei Dingen,

mit Jugendlichen zum Thema Armut

kaum spüren, beschäftigt auch die Hilfs-

die man nicht unbedingt braucht) ein-

organisationen. Die größere Unsicherheit

geschränkt zu haben. Aber es gibt auch

der Menschen, was ihre Zukunft betrifft,

welche unter uns, die stolz sein können,

führt zu einem Rückgang der Spenden.

mit dem Wenigen, was sie haben, ihr

„Jede/r ist sich selbst der/die Nächste“,

Leben so gut zu bestreiten. ÖsterREICH

lautet nun die Devise vieler. „Man muss

sollte manchmal stolz auf ÖsterARM sein

in so schwierigen Zeiten mehr auf sich

– und gemeinsam an einem Österreich

selbst achten“, hören wir oft. Und auch

arbeiten.

„Die Armen sind doch selber schuld!“. Gerade in Zeiten, in denen Betriebe von Gewinnen ganz plötzlich in Verluste schlittern, Konkurs anmelden und Mitar-

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

Johannes Lanser

05


THEMA • Salzburger Finanzführerschein

Salzburger Finanzführerschein >> Basis für den Einstieg in die Welt des Geldes >> „Schuldner werden immer jünger“,

versprochen). Alles mit dem Ziel, dass

„Handys als Schuldenfalle für Jugendli-

möglichst

che“ oder „Immer mehr Jugendliche über-

eingegangen wird. Nicht umsonst ist die

ziehen ihr Konto“ – einige der Schlagzei-

größte heimische Regionalbank gleich-

len, die in den letzten Jahren regelmäßig

zeitig seit Jahren der mit Abstand größte

in der Presse vorgekommen sind. Ist das

Schulsponsor des Bundeslandes Salzburg

wirklich so? Werden Schuldner/innen tat-

und zahlt dabei jährlich ca. € 700.000 an

sächlich immer jünger, oder handelt es

Salzburger Schulen aus. Detail am Rande:

sich um plakative Überschriften ohne In-

Dieser Betrag ist etwa gleich hoch wie

halt?

das Gesamtbudget der Schuldenberatung

Im Visier der Banken Fakt ist, dass Jugendliche oder genauer junge Erwachsene für Banken eine der am meisten umworbenen Zielgruppe darstellen. Die Bank, die es als erste schafft,

früh

eine

Kontoverbindung

Salzburg für Personal- und Sachkosten. Auch eine eigene Finanzakademie mit Tests und Prüfungen wurde bereits ge-

Fähigkeiten im Bereich der Haushalts-

schaffen.

planung haben da keinen Platz. Gerade

Kompetenzen stärken

diese Fähigkeiten benötigen Jugendliche aber, um sich in der Erwachsenenwelt der Geschäftemacherei zurecht zu finden.

mit einem/einer Jugendlichen eine Ge-

Wenn sich die Banken so intensiv um junge

Mit dem „Salzburger Finanzführerschein“

schäftsbeziehung aufzubauen, kann mit

Erwachsene kümmern, müssten diese

wollen wir den Salzburger Schulen eine

hoher Wahrscheinlichkeit davon ausge-

doch immer besser über Bankprodukte

Alternative zur Verfügung stellen und

hen, dass über Jahrzehnte hinweg der

Bescheid wissen und die Risiken eines

die Schüler/innen zu finanziell mündi-

Bank ein/e treue/r Kunde/Kundin bleibt.

Kredites oder einer Bürgschaft kennen.

gen Kunden/Kundinnen machen, sodass

Die Methoden der Anbahnung sind dabei

Das Gegenteil ist der Fall: Unser Klientel

nicht jedes Angebot übereilt und unre-

vielfältig und durchaus fantasievoll. Im

wird immer jünger. Fast jede/r Fünfte ist

flektiert angenommen wird. Informierte

Kindergarten werden Luftballons verteilt,

bereits jünger als 25 Jahre. Aus deren Bio-

und selbstbewusste Menschen tappen viel

Schüler/innen erhalten Warnwesten, zum

grafien wissen wir, dass die ersten Schul-

seltener in Schuldenfallen und können bei

Weltspartag gibt es Geschenke, Konzerte

den im Alter zwischen 16 und 20 Jahren

Problemen meist schneller entsprechende

werden gesponsert und bei Preisaus-

gemacht werden. Und fast immer beginnt

Handlungen in Richtung Lösung setzen.

schreiben Sparbücher verlost. Fast jede

es mit einem überzogenen Konto und mit

Der „Salzburger Finanzführerschein“ wird

Bank hat einen eigenen Jugendclub. Und

nicht bezahlten Handyrechnungen.

heuer als Pilotprojekt an 10 Klassen der

natürlich erhalten junge Sparer und Spa-

Fakt ist auch, dass für alle Dienstleister im

8. und 9. Schulstufe (HS, NMS, Poly)

rerinnen die besten Zinsen (zumindest

Finanzbereich (Banken, Versicherungen,

unterrichtet, womit 250 Schüler/innen

Handyanbieter etc.) der Verkauf und die

erreicht werden. Die Kosten trägt die

Gewinnerzielung im Vordergrund stehen.

Schulabteilung des Landes Salzburg un-

Themen wie: kritisches Konsumverhalten,

ter der Leitung von Frau LH Burgstaller.

kontrollierter Umgang mit Bankproduk-

Ziel ist es, den „Salzburger Finanzführer-

ten, Wissen um Rechte von Kunden/Kun-

schein“ in Zukunft dauerhaft und flächen-

dinnen gegenüber Finanzdienstleistern,

deckend für alle interessierten Schulen zur Verfügung zu stellen. Links

Peter T. Niederreiter

www.sbsbg.at

Geschäftsführer der Schuldenberatung

www.schuldner-hilfe.at

Salzburg seit 20 Jahren, Schuldenberater,

Peter T. Niederreiter 06

gelernter Jurist und Banker SERVUS • Nr. 24 | März 2013


THEMA • Praxis

Je weniger, desto leichter >> Vom Mehr-Wert der Sparsamkeit Modernes Reisegepäck

Zugegeben, der Vergleich hinkt: Es war

Die Pack-Liste ist immer noch ansehnlich:

Kultur, ein anderes Klima – und: Es war

Zelt, Schlafsack, Liegematte; neben den

ja auch nicht die Ausrüstung für eine Ur-

Wanderschuhen noch ein zweites, leich-

laubswanderung...

tes Paar für die Abende und Ruhetage;

kation bleibt: Was ist wirklich nötig und

Waschzeug, Erste-Hilfe-Kit, Reiseapothe-

unverzichtbar für den eigenen Weg?

ke; eine Garnitur Wechselwäsche, Regenschutz, auch etwas Wärmeres für länger anhaltendes Schlechtwetter bzw. kühle

ja eine völlig andere Zeit, eine andere

Dennoch, die Provo-

Gutes Leben?

Abende; schließlich noch Kocher, Trink-

Diese kritische Frage, die sich mir an je-

flasche und Camping-Geschirr; Smart-

dem „Pack-Tag“ stellt, zielt nicht ab auf

>> Wie gut Sparsamkeit tut, wird beim

phone, Karten und Kompass; Tickets,

irgendein

Wandern geradezu körperlich erfahrbar.

Reisepass, Kreditkarte; eine Mini-Reise-

nicht darum, nur von „Luft und Liebe“ zu

Wer – wie der Autor dieses Beitrags – seit

bibel, Schreibzeug und ein gutes Buch.

leben. Es geht nicht um eine weltfremde

Jahrzehnten fast jedes Jahr ganze Länder

Wenn jetzt auch noch etwas Wegprovi-

und sauertöpfische Kritik an den Gütern

zu Fuß bereist, kann gar nie wenig genug

ant dazukommt, macht das selbst unter

des Wohlstandes, die uns das Leben doch

haben, um das Leben so richtig genießen

Verwendung modernster Hightech-Aus-

auch angenehm machen (aber freilich

zu können. (Leicht überarbeiteter Aus-

rüstung gut und gerne 17 bis 18 kg auf

auch Ballast-reicher). Und es gibt über-

zug aus seinem Buch „Boden unter den

den Schultern. – Eigentlich ist das nicht

haupt nichts auszusetzen an einem Surf-

Füßen“, Styria-Verlag 2012)

viel – verglichen mit dem heute üblichen

brett, Laptop oder Abendkleid im Urlaub.

Urlaubsgepäck, zu dem zusätzlich ja auch

Dennoch bleibt es eine wichtige, eine

Beim Packen eines Rucksacks kenne ich

noch Laptop, Surfbrett oder Mountain-

existentielle Frage: Was brauche ich wirk-

mich aus. Nicht zu viel kommt mit auf

bike, entsprechendes Sport-Mode-Outfit,

lich zum Leben? – Nicht nur im Sinne des

eine große Wanderung, nur das Nötigste

Ausgehkleider für das „Après“ und weiß

unbedingt Überlebensnotwendigen, son-

und Leichteste; immerhin muss ja alles

Gott, was noch alles, gehört. – Aber

dern: Was ist wichtig, damit es mir gut

selbst getragen werden. Da ist es mir

verglichen mit der Reiseausrüstung des

ergeht? Was ist nötig, um gesund und

nicht zu blöd, allenfalls sogar die Küchen-

Evangeliums?

glücklich zu sein?

waage beizuziehen. Anfänger/innen erkennt man schnell an ihren unförmig aufgeblähten, mit viel zu viel Reserve-

asketisches

Ideal.

Es

geht

Das andere Extrem

Material angefüllten und deshalb unter

Nicht einmal eine Tasche, keinen Mund-

starkem Übergewicht „leidenden“ Ruck-

vorrat, kein Geld im Gürtel; nur die Klei-

säcken. Erfahrene Geher/innen zeichnet

der am Leib, Sandalen, einen Wanderstab

dagegen das Hochgefühl beim Entladen

– und eine vage Zielangabe (vgl. etwa

des Rucksacks am Ende einer Wanderung

Mk 6,8-9).

aus, wenn er/sie feststellen kann, dass jedes Gepäckstück zumindest sinnvoll, wenn nicht gar nötig war und (von der Notfall-Apotheke hoffentlich abgesehen)

Markus Schlagnitweit

keines davon unverwendet geblieben ist.

Hochschulseelsorger und Sozialethiker in Linz und Wien, außerdem Sänger, Flötist, Schauspieler, Alpinist und Fußreisender – und nichts davon ohne Leidenschaft, www.schlagnitweit.at

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

Markus Schlagnitweit 07


THEMA • Befragung

Bist du ein „Sparefroh “? >> Mit Jugendlichen und Alois im Gespräch >> Maria: Ist „sparen“ für dich/euch ein Thema? Sara (15): Naja, kommt drauf an, so viel Geld gebe ich ohnehin nicht aus! Also ich meine, ich beschäftige mich nicht allzu sehr mit dem Thema „sparen“. Selina (12): Ja, klar! Ich habe ein eigenes Sparbuch und sogar einen Bausparer. Thomas (13): Ja, eigentlich schon! Ich bin der Sparsamste meiner Familie. Florian (17): Seit ich meine Lehre begonnen habe und mein eigenes Geld ver-

Maria: Was denn zum Beispiel? – Florian:

das neue „Call of Duty“-Spiel zu kaufen.

diene, spare ich wieder monatlich eine

Ein Freund von mir hatte einen Mopedun-

Das war aber eher eine Ausnahme, nor-

kleinere Summe! Als ich klein war, habe

fall und er konnte es gleich wieder repa-

malerweise kaufen mir meine Eltern die

ich auch regelmäßig mein Sparschwein

rieren lasse… naja, auch weil seine Eltern

Dinge, die ich benötige.

gefüttert, aber in den letzten Jahren ging

die Hälfte bezahlt haben.

Selina (12): Ja, sicher, für Schminksa-

mein gesamtes Taschengeld immer am

Martin (16): Nein, eher weniger! Ich

chen und Zeitschriften habe ich mein Geld

Wochenende drauf.

finde es wichtiger, dass es mir jetzt gut

schon öfters auf die Seite gelegt, weil das

Martin (16): Nein, nicht wirklich! Aber

geht… außerdem, wer weiß, ob das Geld

kaufen mir meine Eltern nicht so gern. Im

ich gehe davon aus, dass meine Eltern für

in ein paar Jahren noch was wert ist.

Moment spare ich auf einen iPod, aber ei-

mich Geld anlegen.

Wirtschaftskrise und solche Sachen sind

gentlich hoffe ich, dass ich ihn zu meinem

sicher nicht so gut. Außerdem bringt es

Geburtstag Anfang Februar bekomme-

>> Maria: Findest du/findet ihr, dass Sparen

doch nichts, wenn ich ein paar Euro von

Lacht.

einen Sinn macht?

meinem Taschengeld auf die Seite lege –

Florian (17): Ja, zuletzt habe ich auf

bei jemandem, der gut verdient, sieht das

Ski, einen Rückenprotektor und die Sai-

schon anders aus.

sonkarte gespart. Da ist einiges zusam-

Sara (15): Ja, eigentlich schon, weil man

mengekommen. Ansonsten kann ich mir

für weniger Geld auch gute Sachen bekommt und weil man später auf Erspartes

>> Maria: Hast du schon mal auf etwas

mit meinem Lohn eigentlich das meiste

zurückgreifen kann.

Besonderes gespart? Wenn ja, auf was

leisten, was ich dringend benötige.

Thomas (13): Ja, auf alle Fälle, weil

hast du gespart? >> Maria: Mit welchen Dingen, außer

man nicht alles verschwenden soll. Und

08

ich möchte, dass es mir später einmal gut

Sara (15): Ja, eigentlich schon! Habe für

geht und dass ich abgesichert bin… Ich

3 Monate mein Taschengeld gespart, um

möchte mir später schon einmal ein Haus

mir ein besonderes Kleid zu kaufen, das

Thomas (13): Mit allem, zum Beispiel

leisten können.

ich mir schon ewig gewünscht habe!

mit Süßigkeiten. Ich habe noch immer ei-

Selina (12): Sicher! Es ist wichtig zu

Thomas (13): Ja, aber nur kleinere Sa-

nen Vorrat von Süßigkeiten, die ich zum

sparen und das Geld gut anzulegen.

chen, zum Beispiel Legoteile oder Gormiti-

Nikolaus bekommen habe.

Maria: Selina, du scheinst dich mit dem

Figuren, aber nichts Größeres… also nicht

Sara (15) lacht: Frei-Minuten und Frei-

Thema gut auszukennen! – Selina: Muss

mehr als € 20. Größere Sachen wünsche

SMS …

ich ja – mein Papa ist Bankdirektor.

ich mir zu Weihnachten, Geburtstag oder

Martin (16): Ja, stimmt! Frei-SMS frü-

Florian (17): Natürlich, wer spart, hat

Ostern.

her, aber seit ich „Whats-App“ habe, nicht

eine Art Polster oder so… Wenn dann was

Martin (16): In letzter Zeit habe ich zwei

mehr.

Unerwartetes passiert, ist man abgesichert.

Mal auf das Fortgehen verzichtet, um mir

Geld, gehst du/geht ihr sparsam um?

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


THEMA • Befragung

Oder macht Sparen gar nicht froh? Schilling schon weit gekommen – heute sind € 10 quasi gar nichts. Die Jugendlichen nicken zustimmend. >> Maria: Glaubst du, dass du in den kommenden Jahren mehr sparen wirst als jetzt? Sara (15): Ja, auf jeden Fall, ich werde ja älter und da werden die Sachen auch teurer, die ich haben möchte, zum Beispiel: Moped, Urlaub ohne Eltern oder Florian (17): Naja, sparsam ist irgend-

>> Maria: Fortgehen ist ja ziemlich teuer

später ein eigenes Auto.

wie das falsche Wort. Aber mit gewissen

– schaust du/schaut ihr dabei auch aufs

Florian (17): Ich wünsche es mir irgend-

Sachen gehe ich vorsichtig um. Im Mo-

Geld?

wie… Wär doch cool, wenn ich mir bald ein Auto leisten könnte.

ment passe ich zum Beispiel auf meinen neuen K2-Ski noch gut auf… Ende der

Florian (17): Teils, teils, kommt darauf an.

Martin (16): Ja, ich glaube, sobald ich

Saison ist das sicher anders. Aber am An-

Maria: Kommt auf was an? – Florian: Naja,

richtig Geld verdiene, werde ich auch

fang passe ich auf neue und teure Dinge

ob es Anfang oder Ende des Monats ist

anfangen zu sparen. Aber das wird noch

noch besser auf.

(lacht) und wie viel von meinem Lohn noch

eine Weile dauern.

Sara (15): Ja, genau, ich passe momen-

übrig ist. Aber ich bin jetzt nicht der, der

Alois (67): Nein, das glaube ich nicht!

tan auch noch ziemlich gut auf mein neues

ständig Runden zahlt, obwohl das leider oft

In den nächsten Jahren möchte ich die

Smartphone auf.

erwartet wird, weil ich ja verdiene und die

Zeit mit meiner Frau und meiner Familie

meisten meiner Freunde noch zur Schule

intensiver genießen, da wird Geld ausge-

>> Maria: Weißt du/wisst ihr eigentlich,

gehen.

geben für kleinere Reisen und vor allem

wann der Weltspartag ist? Besuchst du/

Martin (16): Nein, nicht extrem. Eini-

für meine Enkel. Es ist schöner, ihnen

besucht ihr an diesem Tag ein Geldinstitut?

ge von meinen Freunden sind ziemliche

das Geld jetzt zu geben, als… du weißt

Knauser und fangen schon an zu jam-

schon… Aber ich war immer ein sparsa-

Sara (15): Nein, weiß ich nicht! Kommt

mern, wenn sie mehr als € 30 brauchen.

mer Mensch und das wird großteils auch

darauf an, ob ich meine Mama dorthin be-

Ich finde, beim Fortgehen soll es um den

so bleiben.

gleite, wenn sie die Geschenke abholt.

Spaß gehen und dann stört es doch, wenn

Thomas (13): Nein, nicht genau, vor Aller-

jemand ständig herumrechnet… Es gehört

>> Maria: Vielen Dank für eure Zeit und

heiligen, glaube ich! Ja, ich gehe immer

sich auch, dass man andere, vor allem

eure ehrlichen Antworten, es waren span-

gemeinsam mit meinen Brüdern zur Bank.

Mädchen, auf das eine oder andere Ge-

nende Gespräche!!!

Selina (12): Ja klar, am 31. Oktober! Ich

tränk einlädt.

gehe eigentlich nicht selber hin, der Papa

Sara (15): Naja … ich werde ja oft einge-

bringt mir die Spargeschenke mit, die mir

laden, aber prinzipiell schon!

gefallen.

Alois (67) kommt zufällig dazu und ver-

Florian (17): Ich glaub irgendwann im

folgt die letzte Frage aufmerksam – er

Maria Erber

Oktober! Nein, das ist nur was für kleine

bringt sich ein:

Mitarbeiterin im KJ-Jugendzentrum Z1,

Kinder.

Alois (67): Heutzutage hat es die Jugend

Bischofshofen

Martin (16): Irgendwann zu Halloween!

wirklich nicht leicht. Was da für Unsum-

Nein, da war ich noch nie, da gibt’s ja so-

men verlangt werden in den Lokalen, das

wieso nur Blödsinn.

ist erschreckend. Früher ist man mit 100

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THEMA • Was sagt die Bibel?

Jesus, der Spekulant? >> Oder: Anlagegeschäft christlich verstanden >> Es gibt Bibelstellen, die immer wieder für Unverständnis sorgen, wie das Gleichnis von den „anvertrauten Talenten“. In Mt 25,14–30 spricht Jesus von einem reichen Mann, der auf Reisen geht und seinen drei Knechten sein Vermögen anvertraut. Bei seiner Rückkehr fordert er Rechenschaft, wie diese mit seinem Geld umgegangen sind. Zwei von ihnen haben das Silber investiert und Gewinne erzielt, der Dritte jedoch hat es nur vergraben. Letzterer hatte zu viel Angst und wollte das Geld nicht verlieren – was er ja auch

spekulativer Geschäfte, von Wall-Street

Jesus spricht an vielen Stellen davon,

nicht getan hat. Die beiden anderen nah-

und Kapitalismus schlechthin, auf den

dass man den Willen Gottes tun soll. Es

men das Risiko des Verlustes in Kauf und

Banknoten „In God We Trust“ zu lesen ist.

scheint sich auch in diesem Gleichnis um

vergrößerten den Besitz ihres Herrn. Der

Es wird in diesem Gleichnis doch mehr als

dieses Verhältnis zu handeln. Der Wil-

Diener, der das Geld nur vergraben, also

deutlich ausgedrückt, dass Sparen nicht

le Gottes soll für die Menschen relevant

gesichert hat, wird bestraft und ihm das

salonfähig ist, oder? In Zeiten der Finanz-

sein, auch wenn es durchaus riskant sein

Silber wieder weggenommen. Nur jene

krise, Bankenunsicherheit und drohenden

kann, danach zu leben und ihn zu ver-

Knechte, die das Kapital vermehrt haben,

Staatspleiten wird gerade Sparen bei vie-

treten. Nur um welches Kapital kann es

werden belohnt.

len wieder großgeschrieben. Wie soll man

dann gehen? Silber? Oder die Botschaft

da jetzt dieses Gleichnis verstehen? Es

Jesu? Christen/Christinnen haben in Je-

gibt ja einige Stellen, in denen Jesus sich

sus sowohl Auftrag als auch Kapital mit

über Reiche wenig freundlich äußert.

seiner Botschaft der Liebe erhalten. Es ist

Gott und das liebe Geld Steht Jesus auf Anlagegeschäfte? Dann dürfte er wohl seine Freude mit den Salzburger Finanzgeschäften gehabt haben und die Landesregierung könnte

Christen/Christinnen und ihr anvertrautes Kapital

die Aufgabe der Kirche und der Gläubigen, dafür zu sorgen, dass das auch weiter vergrößert bzw. in der Welt verbreitet wird. Das Risiko ist dabei immer präsent – so wie bei den Knechten. Aber Gott möch-

sich schon auf den Lohn im himmlischen

Als die Diener das Geld bekommen hatten,

te, dass sein Wesen der Liebe von seinen

Reich freuen. Außerdem wäre es dann nur

wussten sie, was sie damit machen sollten.

Dienern/Dienerinnen in der Welt vermehrt

konsequent, dass in den USA, dem Land

Ein reicher Mann würde sein Geld wohl nur

wird. Dieses Kapital gehört riskiert, um zu

Dienern anvertrauen, die wissen, was er

seiner Vermehrung beizutragen – und das

mit seinem Silber machen würde. Dass sie

kann jede/r einzelne Christ/in!

den Auftrag und die Erwartungen kannten, zeigt deutlich die Furcht des dritten Knechts, der sich vor dem Zorn des Herrn fürchtet und das Risiko des Wirtschaftens meiden wollte. Nur das widerspricht eben dem Willen des Herrn. Er wollte, dass die Diener sein Geld vermehren.

Andreas Weiß

Andreas Weiß 10

Projektassistent Universität Salzburg, Forschungsschwerpunkt: Religion in Amerika

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


>> Sparst du noch, oder lebst du schon? >> Kinder mit Terminkalendern werden zu Jugendlichen mit Schulstress, Freizeitstress, Zukunftsstress. Am besten heute

Einfach zum Nachdenken

schon wissen, wo es hingehen soll. Am

Fragen zum Sich-selber-Stellen oder für

besten heute schon vorausplanen für‘s

das Gespräch in Schule/Pastoral etc.:

ganze Leben und berufsrelevante Erfah-

• Wie gehst du selbst mit Zeit um?

rungen sammeln, denn Zeit ist Geld!

• Was bedeutet Zeit für dich?

Immer wieder hört man sie, diese Klage:

• Was ist für dich wertvolle Zeit?

THEMA • Die KJ stellt vor…

Zeit ist Geld?!

Niemand hat mehr Zeit für das, was wirklich wichtig ist. Alle rennen, und keiner weiß so recht, wohin.

Selbstversuch

„Wie Sie sehen, haben Sie Ihre gesamte

Sekundenrechner: die Rechnung der

Lebenszeit bereits ausgegeben. Wäre es

grauen Herren

nicht besser, Sie würden zu sparen an-

• Wie groß ist dein „Zeitbudget“ pro Woche?

fangen?“

• Welcher Anteil entfällt auf Schule oder

Momo

• 60*60*24*7 = 604 800

Beruf? (Sek/Min)*(Min/Std)*(Std./Tag)*(Tage/

Buch von Michael Ende (1973),

Woche) = Sek/Woche

Film von Johannes Schaaf (1986)

In einer Woche lebst du also ca.

Momo ist ein kleines Mädchen, das eines

600.000 Sekunden.

Tages in der kleinen Stadt auftaucht und sich im alten Amphitheater niederlässt.

• Wie fühlt sich das an, Zeit als Budget zu denken?

Sie schließt Freundschaft mit den Bewohnern/Bewohnerinnen der Stadt, die gerne Zeit mit ihr verbringen, weil Momo so gut zuhören kann. Eines Tages aber verändert

Johanna Dellinger

sich etwas: Plötzlich haben ihre Freunde/

Soziologin, Bildungsreferentin der Katho-

Freundinnen keine Zeit mehr für Momo,

lischen Hochschulgemeinde Salzburg, stu-

weil sie so damit beschäftigt sind, Zeit

diert vergleichende Kultur- und Literatur-

zu sparen. Dahinter stecken die grauen

wissenschaften an der Universität Salzburg

Herren von der Zeitsparkasse, die bald bemerken, dass sie in Momo eine gefährliche Gegnerin haben … Der Film ist schon etwas älter, das Buch ebenso, aber das Thema ist so aktuell wie eh und je. Was passiert mit uns, wenn wir beginnen, Buch zu führen über unsere Zeit, und sie einsetzen wie eine Ressource? „Momo“ bietet einen tollen Einstieg, um darüber nachzudenken, was unsere Lebenszeit eigentlich ist, und wie wir damit umgehen.

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

Johanna Dellinger

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THEMA • KJ & Schule

Wer glaubt, wird selig! >> Methoden & Angebote >>

Das von Papst Benedikt XVI. ausge-

rufene Jahr des Glaubens lädt ein, über den Glauben ins Gespräch zu kommen. Glaube

ist

etwas

ganz

Persönliches,

etwas, das einen Menschen im Innersten betrifft. Umso schwieriger ist es, den Glauben in Worte zu fassen. Warum und woran glaube ich? Wie kann ich mit anderen über meinen Glauben sprechen? Die folgenden Methodenbausteine wollen Gesprächsräume eröffnen und ermutigen, sich mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen.

Methoden

• „Wir glauben an dich.“

mit denen er/sie zufrieden ist. Sollte je-

• „Sie glaubt seinen Versprechungen.“

mand mit allen drei Wörtern unzufrieden

• „Ich glaube an die Freiheit!“

sein, können diese bei der/dem Spiellei-

• „Er glaubt an das Gute im Menschen.“

ter/in auch gegen drei neue Kärtchen ge-

• „Ich glaube an die Wiedergeburt.“

tauscht werden. Anschließend darf jede/r

glauben ≠ glauben

Die TN sind nun eingeladen, die Sätze ge-

seine/ihre Wahl im Plenum vorstellen und

Gruppengröße: Großgruppe

meinsam zu ordnen. Es ist ihre Entschei-

begründen.

Material: A4-Blätter mit Sätzen,

dung, ob nach Grammatik, nach Wortan-

Hier einige Wörter, damit das Sammeln

ev. Zettel und Stifte

zahl oder nach Inhalt geordnet wird und

nicht so lange dauert:

Dauer: 15 Minuten

welche Kategorien sich dadurch ergeben.

barmherzig, strafend, genau, menschlich,

Vielleicht lassen sich auch Überschriften

alt, unvorstellbar, interessant, stärkend,

für die einzelnen Bereiche finden.

liebend, vertraut, gütig, veraltet, lebens-

„Glauben“ ist ein vielfältiger Prozess. Im

wichtig, allwissend, mutig, treu, herzlich,

Gespräch darüber müssen wir uns immer wieder danach fragen, von welcher Art

Tauschbörse der Gottesbilder

gerecht, gut, weise, kraftvoll, unnahbar,

von „Glauben“ wir gerade sprechen.

Gruppengröße: Großgruppe

langweilig, wichtig, unbeweisbar, herr-

Ziel der Methode ist es, auf die Vielfältig-

Material: kleine Kärtchen mit Eigen-

lich, böse, mütterlich, heilig, hilfreich,

keit des Wortes aufmerksam zu machen

schaftswörtern

einzigartig, lebendig, phantasievoll, kre-

und gemeinsame Kriterien dafür zu finden.

Dauer: 20 Minuten

ativ,

grausam,

welche das Wort „glauben“ beinhalten,

Das Wort „Gott“ löst in den Menschen un-

werden durcheinander in die Mitte gelegt.

terschiedliche Bilder aus. Ziel dieser Me-

Mögliche Sätze sind etwa:

thode ist es, sich sein Gottesbild klarer

Dyade

• „Ich glaube, dass es heute noch regnen

vor Augen zu führen und auch zu entde-

Gruppengröße: Zweiergruppen

cken, dass es unmöglich ist, Gott nur auf

Material: keines

wenige Begriffe zu reduzieren.

Dauer: 20-30 Minuten

wird.“ • „Morgen kommt, glaube ich, mein Onkel auf Besuch.“

vielseitig,

bunt, behutsam, still, zürnend, rätselhaft,

A4-Blätter oder Kärtchen mit Sätzen,

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erfinderisch,

spontan, warmherzig, impulsiv, zärtlich

Jede/r TN erhält zu Beginn drei Kärtchen

• „Glaubst du das?“

mit je einem Adjektiv. Dann überlegt

Glaube ist etwas ganz Persönliches und

• „Ich glaub, das müsste so stimmen.“

sich jede/r für sich: „Gott ist für mich…?

manchmal auch sehr unklar. Oft wird er

• „Das glaubt dir keiner!“

Passen diese drei Adjektive? Treffen sie

erst dann konkret, wenn man davon er-

• „Ich glaube, Liebe ist das wichtigste Gut.“

auf mein Gottesbild zu?“ Wenn nicht,

zählt. Dabei ist wichtig, bei sich selbst zu

• „Ich glaub, ich spinn‘.“

dann wird so lange untereinander ge-

bleiben und nicht durch Fragen oder Kritik

• „Ich glaube dir.“

tauscht, bis jeder TN drei Kärtchen hat,

von dem abzukommen, was man persön-

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


THEMA • KJ & Schule

zum Jahresschwerpunkt 2012/13 KJ-Themenabend zum Jahresschwerpunkt „Wos glabst denn du? “ Engel waren das Thema bei unserem ersten „Wos glabst denn du?-Abend“. Im Advent lud Micha aus Niederndorf in Tirol zu sich nach Hause ein. Nach den inhaltlichen Impulsen aus der Kunst, der Bibel und der antiken Mythologie kam ein sehr interessantes und spannendes Gespräch zustande. Jede/r lich wirklich glaubt und worauf man hofft.

ein Glaubensbekenntnis formuliert, indem

erzählte von persönlichen Erfahrungen

Unser Glaube wächst und lebt vom Ge-

jede/r immer nur ein Wort sagt.

und Vorstellungen. Diese waren natürlich

spräch mit anderen.

Der/Die

mit

sehr unterschiedlich, aber in einem Punkt

„Ich...“ und der/die rechte Sitznachbar/in

waren sich alle einig: Ja, wir glauben an

Die TN werden in Zweiergruppen geteilt

darf das nächste Wort sagen. Besonders

Engel! Die uns Gott als Boten/Botinnen,

und eingeladen, die Frage „Woran glaubst

lustig ist es, die einzelnen Wörter auf ei-

Begleiter/innen und zum Schutz zur Seite

du?“ zu beantworten. Das soll aber nicht

nem Plakat mitzuschreiben und am Ende

stellt. Zum Schluss ließen wir den Abend

in einem normalen Gespräch passieren,

das gemeinsame Glaubensbekenntnis im

dann noch mit einer Tasse Glühwein und

sondern in folgendem Modus: Jede Zwei-

Gruppenraum aufzuhängen.

ganz leckeren Pizzabaguetten ausklingen.

Gruppenleiter/in

beginnt

ergruppe sucht sich einen gemütlichen,

So oder so ähnlich können noch viele weitere

ruhigen Platz oder geht miteinander spa-

„Wos glabst denn du?-Abende“ aussehen.

zieren. Dann hat die erste Person 5 Minu-

Wenn du auch Interesse hast, dann mel-

ten Zeit, die Frage zu beantworten. Die

de dich bei den KJ-Jugendleitern/-leiter-

zweite Person hört dabei nur zu. Es sind

innen, ihre Kontaktdaten findest du auf unserer Homepage www.kj-salzburg.at.

keine Kommentare und keine Fragen erlaubt. Nur die Grundfrage „Woran glaubst

Michaela Freudl

Das Thema des Abends darf sich immer

du?“ darf wiederholt werden. Dann ist die

Studentin der Theologie an der Univer-

der/die Gastgeber/in aussuchen.

andere Person an der Reihe, 5 Minuten zu

sität Salzburg, Ehrenamtliche in der KJ,

Hier noch ein paar Themenvorschläge:

sprechen. Am Ende sind noch 5 Minuten

Orientierungstageleiterin

Das Turiner Grabtuch – Engel, Schutzen-

Zeit, sich gemeinsam auszutauschen und

gel und Heilige, was steckt dahinter? –

offene Fragen zu beantworten.

Die Tempelritter – Das Glaubensbekenntnis – Das Vater unser – Einen Text aus der

Fortsetzungsglaubensbekenntnis

Bibel genauer unter die Lupe nehmen – …

Gruppengröße: Großgruppe Material: keines

Liturgiebausteine „Wer glaubt wird selig!“

Dauer: 5 Minuten

gibt

es

auf

www.kj-salzburg.at

zum

Downloaden! Dieses Spiel eignet sich besonders gut zum

Abschluss

einer

Gruppen-

oder

Schulstunde, kann aber auch als Ein-

Franz Engl

stieg ins Thema verwendet werden. Die

KJ-Jugendleiter Tirol

TN sitzen im Kreis und gemeinsam wird

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

Michaela Freudl

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THEMA • Humorvolles

Persönlichkeiten Ganz privat ses … die

n der Mal i

Servus

n

aktio

-Red

>> Das Sparschwein und das Sparpaket im Gespräch Servus:

Liebes Sparschwein,

Sparschwein: Hier muss ich mich einschalten.

schön, dass du da bist! Wir haben ja

Hat jemals irgendwer nach den Rechten

schon länger nichts mehr von dir ge-

eines Sparschweines gefragt?

hört…

Vor allem viele ältere meiner Kolleginnen und Kollegen haben keine rosige Zukunft:

Sparschwein: Ja, das stimmt. Tatsache ist, Sparschweine werden zu einer bedrohten Tierart.

Ohne Schlüssel geht’s zur Schlachtbank,

Der Rang wird uns von singenden Geld-

sobald das Schwein voll ist.

börserln und anderen seltsamen Dingen

Servus:

Hier geht’s ja heiß her, vielleicht dürfen wir euch trotzdem noch eine Frage

nur mehr vom Sparpaket…

stellen. Was würdet ihr allen Sparerinnen

… das ist das Stichwort für den zweiten

und Sparern raten?

Gast in unserer Redaktion: das Sparpaket.

Sparpaket:

Servus:

abgelaufen. Und alle sprechen sowieso

Sparschwein: Ich rate, wieder auf das gute alte Spar-

Wie fühlt es sich an, so berühmt, aber

schwein zu vertrauen. Jede arme Sau

nicht wirklich beliebt zu sein?

freut sich über ein bisschen Zuwendung

Ich fühle mich in meiner Funktion völlig

und Geklimper im Bauch.

falsch behandelt. Ich will eigentlich

Sparpaket:

die man gespart hat, hineinpackt.

Legt euch ein Sparpaket zu und füllt es! Gebt mir einen neuen Lebens-Inhalt.

jemand sein, in den man tolle Sachen,

Servus:

Vielen Dank für das Interview!

Stattdessen wissen die Leute nicht, was sie mit mir anfangen sollen. Die einen nerve ich nur, die anderen benutzen mich für ihre politischen Schachzüge. Ich frage hier und heute: Welche Rechte hat ein Sparpaket?

Elisabeth Zierler: studiert Theologie und Germanistik, Redaktionsteam 14

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


>> Texte & Gebete Mit dem ganzen Körper fasten Mit den Augen fasten:

Fasten mit den Händen:

Mich vorbereiten auf Ostern,

Mich vorbereiten auf Ostern,

mich festmachen,

mich festmachen,

mehr auf mich selber schauen:

bewusst handeln:

Gehe ich mit meinem Leben verantwor-

Wofür setze ich mich ein?

tungsvoll um?

Entspricht dieses Handeln meinen

Und mit der Zeit, die mir geschenkt ist?

Vorstellungen, oder tue ich es,

Leiste ich mir ab und zu auch etwas Gutes?

weil es andere einfach von mir erwarten?

BAUSTEINE • Texte / Gebete / Lyrics

Fasten – mich fest machen

Mehr in mich selber schauen: Was läuft in mir ab, welche Gedanken,

Fasten mit den Füßen:

Wünsche und Träume habe ich?

Mich vorbereiten auf Ostern, mich festmachen,

Mit den Ohren fasten:

Füße tragen mich:

Mich vorbereiten auf Ostern,

Wer oder was trägt mich in meinem

mich festmachen,

Leben?

mehr in mich hineinhören:

Wer oder was bedeutet mir sehr viel?

Was spricht mich an?

Kann der Glaube für mich eine tragende

Was gefällt mir, wo liegen meine Interes-

Stütze sein?

sen, Fähigkeiten,…? Was macht mir Freude? Setze ich meine Interessen und Fähig-

Segen

keiten auch ein?

Der Herr segne dich,

Für wen oder was habe ich ein Ohr?

er lasse dein Leben gedeihen, er lasse deine Hoffnung erblühen,

Fasten mit dem Mund:

er lasse deine Früchte reifen.

Mich vorbereiten auf Ostern,

Der Herr behüte dich,

mich festmachen,

er umarme dich in deiner Angst,

achten auf den Umgangsstil mit anderen:

er stelle sich vor dich in deiner Not.

Welchen Ton schlage ich bei meinen

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten

Mitmenschen an?

über dir,

Welche Untertöne schwingen mit?

wie ein zärtlicher Blick erwärmt,

Kann ich liebe Worte aussprechen,

so überwindet er bei dir, was gelähmt ist.

jemanden loben, danken?

Er sei dir gnädig,

Bin ich meinen Freunden und Freundinnen

wenn dunkle Gedanken dich quälen,

gegenüber ehrlich?

dann lasse er dich aufatmen

Sag ich überall nur Ja und Amen, oder

und mache dich frei.

sage ich meine Meinung und steh dazu?

Er gebe dir Frieden.

Maria Zehner KJ-Organisationsreferentin, Redaktionsteam

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BAUSTEINE • Methoden

iPad, iPhone oder Freunde? >> Methoden >> Werte, hähhh? Heutzutage wird der Begriff Werte eigentlich recht selten gebraucht. Am ehesten verwenden wir ihn noch, wenn wir in ein Handygeschäft gehen, dort ein Smartphone aus Metall um € 500 bewundern und dann sagen: „So viel Geld ist mir das nicht wert.“ Wir entscheiden uns dann dafür, den Wert des 500-Euro-Scheines in etwas anderes zu investieren – gutes Essen, ein Familienausflug, Versicherung für das Auto usw. Werte sind etwas, auf dem unser ganzes Leben aufbaut, weil wir durch sie unsere Prioritäten bestimmen, was uns wichtig ist und welche Entscheidungen wir treffen. Vor allem im Jugendalter werden unsere Werte geprägt und machen uns zu dem Menschen, der wir sind.

in der Stadthalle Wien, MacBook Pro Retina

Material: Zeitschriften mit vielen Abbil-

15 Zoll, Moped Honda NSC 50R, ein ge-

dungen und Werbung (Woman, Men’s

Versteigerung

mütlicher Abend mit Freunden/Freun-

Health, Bravo, ...), ein A3-Blatt pro Per-

Thema: Materielle und immaterielle Werte

dinnen, einem Freund in der Not helfen,

son, Schere, Kleber, eventuell Musik

Ziel: Herausfinden, was uns wieviel wert ist

Streit in der Familie schlichten,... Alle

Gruppengröße: Großgruppe

Gebote sollten bei €100 starten. Der/Die

Die Jugendlichen bekommen verschie-

Materialien: Versteigerungskatalog (Liste

Versteigerungsleiter/in notiert die erziel-

dene Zeitschriften und erhalten den Auf-

mit Artikeln bzw. Werten in der unten an-

ten Preise; der/die Meistbietende erhält

trag, alleine oder zu zweit Abbildungen

geführten Reihenfolge), ein Stift, Spiel-

das Kärtchen mit der Abbildung des er-

von Dingen aus den Zeitschriften auszu-

geld (z. B. Monopoly), eventuell Karten

steigerten Wertes.

schneiden, die sie für wichtig halten bzw.

mit Abbildungen der versteigerten Artikel,

Nach der Versteigerung: Nicht alle Ju-

von Dingen, die sie gerne hätten. Aus den

eventuell Hammer für den/die Versteige-

gendlichen konnten etwas Immaterielles

Ausschnitten soll eine Collage entstehen.

rungsleiter/in

ersteigern. In der Großgruppe soll nun

Ältere Jugendliche können versuchen,

diskutiert werden, warum wir primär auf

verschiedene Gruppen bzw. Kategorien zu

Die Jugendlichen werden in Gruppen

materielle Güter schauen und selten über

bilden (z.B. HighTech, Kleidung, Luxusge-

von vorzugsweise 6 Personen eingeteilt.

die

genstände, Schönheitsprodukte,...).

Ein/e Jugendliche/r ist der/die Verstei-

nachdenken. Andere Themen: Verbesse-

Die Collagen sollen anschließend der

gerungsleiter/in. Mit Ausnahme des/der

rungsvorschläge? Kann Geld allein glück-

Gruppe präsentiert werden, wobei es sich

Versteigerungsleiters/-leiterin bekommen

lich machen? Wesentliches im Leben?

bei großen Gruppen empfiehlt, dass die

wesentlichen

immateriellen

Werte

Jugendlichen zu Musik ein paar Minuten

alle Jugendlichen € 500 in Spielgeld. Der/Die Versteigerungsleiter/in bekommt

Collage

im Raum herumgehen und die unter-

den Katalog, der unterschiedliche Artikel

Thema: Werte und Einstellungen, die uns

schiedlichen Collagen betrachten. An-

umfasst, die in folgender Reihenfolge zur

in Zeitschriften vermittelt werden

schließend soll in der Gruppe diskutiert

Versteigerung angeboten werden: iPhone

Ziel: Jugendliche machen sich Gedan-

werden, welche Werte in den Zeitschriften

5, Samsung LED TV 50 Zoll, PlayStation 4

ken über das, was ihnen wichtig ist und

als wichtig dargestellt werden.

Early Release, iPad 64GB LTE Retina Dis-

reflektieren dies.

play, VIP-Tickets für ein Lady Gaga-Konzert

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SERVUS • Nr. 24 | März 2013


Säulen, auf denen mein Leben ruht

BAUSTEINE • Methoden

zum Thema Sparen & Werte Thema: Werte Ziel: Reflektieren, was mir wichtig ist Material: Papier und Stifte in Gruppenstärke, eventuell Musik Bei dieser Übung geht es darum, dass sich die Jugendlichen Gedanken machen, was ihnen im Leben wichtig ist und was sie dazu brauchen. Dazu werden auf ein großes Blatt Papier Säulen gezeichnet, auf denen ein großer Balken ruht, auf dem „Das Leben von ... (z.B. Anna)“ steht (vgl. griechischer Tempel). Jede Säule steht für etwas, das für das Leben der einzelnen Jugendlichen besonders wichtig ist, worauf es ruht. Je nach Wertig-keit ist Monopoly, aber anders Thema: Werte und Sparen Ziel: Zusammenhang von materiellen und

• 5 = Immobilienblase: Du verlierst 1 Haus. • 6 = Burnout: Weil du immer nur

die Säule unterschiedlich dick. Die Säulen sollten für möglichst konkrete Dinge stehen (z. B. meine beste Freundin Tamara, Abend-

immateriellen Werten

gearbeitet hast, musst du zur Burnout-

essen mit meiner Familie, Ausschlafen

Gruppengröße: ca. 5 TN

Therapie. Zahle € 300.

am Samstag). Die Jugendlichen sollten

Material: Würfel (eventuell großer Schaum

Danach hat er/sie die Möglichkeit, entwe-

wissen, dass sie ihre Säulen nicht herzei-

stoffwürfel), Spielgeld, Zettel und Stift, je 10

der eine Sozialkarte zu nehmen, ein Haus

gen müssen, sondern dürfen.

Sozial- und Hauskarten (Sozialkarte: Wert

zu kaufen oder Geld aufzuheben. Wenn

Wenn die Jugendlichen das wollen werden

10, Kosten 0; Haus: Wert 5, Kosten 200)

ein/e Spieler/in nicht bezahlen kann, ver-

die Ergebnisse besprochen und kategori-

liert er/sie nach Wahl entweder ein Haus

siert: Wievielen sind z.B. materielle Dinge

Zu Beginn erhält jede/r Spieler/in € 200

oder eine Sozialkarte.

wichtig, wievielen Familie usw. Danach

Startkapital und eine Hauskarte. Es wird

Es werden 4 Runden gespielt. Gewonnen

kann kurz darauf eingegangen werden,

dem Uhrzeigersinn nach reihum gewürfelt,

hat der/die Spieler/in, der/die den höchs-

was mit dem Balken „Leben“ passiert,

wobei der/die Spieler/in beginnt, der/die

ten Wert an Karten erreicht. Gespartes

wenn eine Säule plötzlich einbricht, z. B.

zuletzt Geburtstag hatte. Zu Beginn des

Geld hat den Wert des Geldes/100. Das

weil die Freundin wegzieht oder das

Zuges erhält der/die Spieler/in € 200.

heißt € 100 haben den Wert 1.

Moped kaputt geht.

Je nach Augenzahl des Würfels muss der/

Hinweis: Normalerweise gewinnt der/die

die Spieler/in eine Aktion durchführen:

Spieler/in, der/die mehr auf Sozialkarten

• 1 = Wohnbauförderung: Für jedes Haus

achtet als auf Geld und Besitz, weil sozi-

bekommst du € 100. • 2 = Essen, Miete, Heizung und Co: Zahle € 300. • 3 = Finanzkrise: Durch Spekulationen

ale Werte Basis des Lebens sind. Für ein

Lukas Födermair

gutes Spielerlebnis sollte man die Jugend-

KJ-Jugendleiter Lungau/Pongau

lichen nicht auf den Wert der Karten hinweisen, sondern diesen erst im Anschluss

verliert jede/r Spieler/in die Hälfte

auflösen. Danach kann hierüber diskutiert

seines/ihres Geldes (aufgerundet).

werden: Sind soziale Werte wirklich Basis

• 4 = Gangnam Style: Du bist gut drauf und darfst dir eine Sozialkarte nehmen.

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

der anderen? Kann man auch mit „nur“ viel Geld und Häusern glücklich sein?

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BAUSTEINE • Methoden

weniger ist mehr?! >> Methodenbausteine >> In der Fastenzeit kommt oft die Frage auf, auf was verzichtet werden soll. Soll die Schokolade weggelassen werden? Der Fernseher? Facebook-Fasten? Die Frage, die auf das Ziel von Fasten hin ausgerichtet ist, taucht auf: „Wie kann ich verzichten, um auf das Wesentliche zurückzukommen?“ Mit Verzichten fängt man an, wenn man etwas bewusst tut und sich nur auf eine Sache konzentriert und nicht auf mehrere gleichzeitig. Der erste Schritt ist, bei sich selbst anzufangen, um wieder besser auf andere hören zu können und andere wieder wahrzunehmen, so wie sie sind.

Sinneswahrnehmungen Ein Lied bewusst hören

Ein Bild bewusst betrachten

Diese Methode ist sehr gut für den ver-

Material: Bild, evtl. Abdeckungen

süßenden Abschluss einer Gruppenstunde geeignet.

Material: Lied, Abspielgerät, evtl. Liedtext Ein Bild wird aufgedeckt. Alle TN sollen das Bild eine Zeit lang anschauen. Da-

eher unbekanntes eines/einer bekannten

nach soll über Einzelheiten und den Ge-

Material: Tennisbälle, evtl. Decken zum

Künstlers/Künstlerin oder eines mit einem

samteindruck geredet werden.

Liegen

bestimmten Inhalt. Vor der Übung muss

Variante: Das Bild ist von einzelnen klei-

sichergestellt werden, dass die Musik auch

neren Zetteln verdeckt. Detail um Detail

Zwei TN massieren sich gegenseitig.

laut und verständlich genug abgespielt

wird aufgedeckt und besprochen, was zu

Zunächst stellt oder legt sich eine/r der

werden kann.

sehen ist.

beiden

bequem

hin.

Der/Die

Zweite

massiert mit Hilfe eines Tennisballs den/

Alle räumen den Raum auf, sodass nichts stört oder ablenkt. Jede/r soll einen guten

Schokomeditation

die andere/n. Bei den Schulterblättern

Sitzplatz haben, um einige Minuten gut

Material: Schokolade

wird angefangen, mit rollenden Bewegungen den Nacken und den ganzen Rücken

und still sitzen zu können.

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Tennisballmassage

Es kann ein Lied aus den Charts sein, ein

Die TN sollen nur das Lied anhören und

Jede/r TN bekommt ein Stück Schokolade.

zu massieren. Wichtig ist, an sensiblen

sonst nichts Weiteres tun.

Die Schokolade darf nicht sofort gegessen

Stellen wie an den Nieren oder Gelen-

Variante:

werden. Zuerst wird an der Schokolade

ken nur vorsichtig zu massieren. Der/Die

Mit dieser Methode kann man gut in ein

gerochen. Wie riecht Schokolade? Dann

Massierte darf sagen, wo er/sie weiter

Thema einsteigen. Bei einem zweiten

werden die Lippen mit etwas Schokolade

massiert werden möchte und wo nicht.

Hören des Liedes kann der Liedtext mit-

bestrichen. Wie fühlt sich Schokolade an?

Danach werden die Rollen getauscht.

gelesen

bestimmte

Jetzt erst darf das Stück in den Mund ge-

Wichtig ist, die TN darauf hinzuweisen,

Anzahl an ansprechenden Stellen unter-

nommen werden und langsam zerfließen.

dass sie respektvoll miteinander umge-

strichen oder herausgeschrieben werden.

Wie lange dauert es, bis die Schokolade

hen, auf die Wünsche der anderen hören

An herausgeschriebene Stellen schreibt

aufgelöst ist? Wie schmeckt die Schokola-

und jederzeit, wenn die Situation nicht

man eigene Gedanken hinzu und es ent-

de? Wie lange ist sie zu schmecken, auch

passt, (mit einer Begründung) die Übung

steht ein neues eigenes Lied.

wenn sie schon hinuntergeschluckt wurde?

beenden dürfen.

werden

und

eine

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


BAUSTEINE • Methoden

zum Thema Verzichten Ein blinder Weg Material: Augenbinden Zwei TN bilden zusammen ein Team. Jeweils einer Person werden die Augen verbunden und sie wird ein Stück von der anderen Person geführt. Nach einem Stück wechseln die beiden die Rollen. Diese Übung kann auch gut innerhalb eines Ortes durchgeführt werden, oder an einer Stelle, die von Straßenlampen erleuchtet ist. Nachtsolo Material: Teelichter in Gläsern In weiten Abständen werden Teelichter in Gläsern entlang eines Weges aufgestellt.

Nachtwanderungsmethoden

Fackeln bauen

Ein/e GL verabschiedet die TN auf den

Material: mobile Herdplatte, alte Wachs-

Weg. Er/Sie kann den Gehenden einen

kerzen und Topf, alte Baumwolllumpen

Impuls mitgeben. Die TN gehen in Klein-

Gemeinsam auf den Fernseher oder auf

(keine Synthetikstoffe, da Kunststoff schmilzt!),

gruppen den vorbereiteten Weg entlang,

Facebook verzichten ist ja schön und gut,

Stöcke als Stiele, Kordel, Schere, Zeitungs-

wobei sie die Gruppe vor ihnen nicht

doch was tun mit der gewonnenen Zeit

papier zum Unterlegen, Feuerzeug

mehr sehen sollen. Der/Die andere GL muss sich am Ende vergewissern, dass

am Abend, wenn sonst nichts los ist? Wie wäre es mit einer gemeinsamen Nacht-

Die mobile Herdplatte wird außerhalb des

wirklich alle TN angekommen sind.

wanderung?

Hauses aufgebaut und eingeschaltet und

Variante: Allein durch die Dunkelheit:

Für Menschen, die wir darauf angelegt

darauf die Kerzen im Topf geschmolzen.

Einen gut einsehbaren, flachen Abschnitt/

sind, unter Menschen zu leben und zu

Unbedingt beaufsichtigen, da das Wachs

Weg müssen die TN alleine gehen. Das

handeln, bedeutet es eine große Heraus-

schnell schmilzt und entzündbar ist. Rau-

Ziel des Weges muss klar ausgemacht

forderung, in der Natur Einsamkeit zu

chen und Feuer sind verboten! Während-

werden, z. B. die erste Straßenlampe, die

erleben. Stille und Alleinsein erzeugen

dessen kann jede/r einen Stock mit einem

man bereits sehen kann. Große Abstände

Ängste: die Angst vor der lebensfeind-

Baumwolllumpen straff umwickeln. (Nicht

zwischen den Einzelnen verstärken die

lichen Natur, die Angst auf sich selbst

zu viel Stoff, da sonst später die Flamme

Übung.

zurückgeworfen zu werden. Die Stille

zu groß wird!) Großzügig mit einer Kor-

auch zu zweit gehen.

und Einsamkeit der Natur stellt geradezu

del fest verknoten. Nun die Fackel ca. 10

einen Kontrapunkt zur schnelllebigen und

Minuten in das Wachs tauchen und dabei

dröhnenden Welt dar. Wer sich von den

drehen. Anschließend auf Zeitungspapier

Menschen und der Zivilisation kurzzeitig

20 Minuten trocknen lassen. Die eigenen

verabschiedet, kann sich auf Wege und

Fackeln können auf einer Nachtwanderung

Veronika Huber

Weisen einlassen, über Sinn und Bedeu-

angezündet werden. Allerdings sollten die

KJ-Jugendleiterin Tennengau

tung des Lebens nachzudenken, und sich

selbst gebauten Fackeln nur auf befestig-

auf die Suche nach Gott begeben. Was

ten Wegen und an Stellen ohne Brand-

oder wer ermöglicht mir das Leben?

gefahr verwendet werden, da brennende

Ängstliche

Jugendliche

dürfen

Stoffe von der Fackel fallen können!

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

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BAUSTEINE • Liturgie

„Fasten your seat belt “ >> Ökumenischer Gottesdienst Lied Instrumental

Hinführung Anspiel (Eine Person betritt als Stewardess verkleidet den Raum) Ladies and gentlemen! Sehr geehrte Damen und Herren! Herzlich willkommen auf unserem Flug nach Ostern! For your safety, please take a moment to listen to this important message about safety on board. Wir bitten Sie um Ihre Aufmerksamkeit für einige wichtige Sicherheitshinweise. Bitte vergewissern Sie sich, dass schweres

Kyrie

Lied

Bitte schalten Sie nun alle elektronischen

Kumbaya my Lord

Lord I want to be a christian

Geräte aus.

1. Gott, du bist unser Halt und gibst uns

(Du mit uns Nr. 629)

Handgepäck sicher unter Ihrem Vordersitz verstaut ist.

Wir möchten Sie darüber informieren,

Sicherheit. Wir rufen zu dir.

dass Mobiltelefone auf diesem Flug wäh-

2. Gott, du bist unser Weg und schenkst

rend des gesamten Aufenthaltes an Bord

uns Orientierung. Wir rufen zu dir.

ausgeschaltet bleiben müssen. Dies ist ein Nichtraucherflug und Rauchen ist zu keiner Zeit an Bord erlaubt. Schließen Sie nun Ihren Sicherheitsgurt und ziehen Sie diesen fest. Da jederzeit

3. Gott, du bist unsere Hoffnung und spendest uns Zuversicht. Wir rufen zu dir.

Gebet

Predigt Schülerinnen und Schüler haben sich Gedanken gemacht, was es heißt, sich auf Ostern vorzubereiten. Sie werden uns diese jetzt vorstellen: Fabian: In der Fastenzeit bringt mir ein

Turbulenzen auftreten können, sind Sie

Guter Gott,

Verzicht auf etwas Wunderbares eine

verpflichtet, sich anzuschnallen, sobald

hinter uns liegt eine ziemlich unruhige

noch schönere, intensivere Erfahrung in

Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben.

Flugstrecke, jede Menge Turbulenzen

anderen Bereichen, weil ich diese dann

Dies dient zu Ihrer eigenen Sicherheit.

und Luftlöcher – will sagen:

auch sehen kann. Und die Vorfreude, die

Ladies and gentlemen, please fasten your

Schularbeiten und Prüfungen.

ich während des Verzichts auf das, worauf

seat belt!

Nun ist der Flughafen Ostern in Sichtweite.

ich verzichte, erfahre, macht für mich das

Fasten your seat belt!

Ostern – Flüchten und Standhalten,

Erlebnis, den Genuss, die Sache, das Ding

Fasten your seat belt!

Versagen und Bestehen, Sterben und

oder was auch immer, was ich nach der

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Auf(er)stehen.

Fastenzeit wieder esse und trinke, habe

Wir wünschen Ihnen nun einen angeneh-

Ostern – Hoffnung für Hoffnungslose.

und tue, viel intensiver, schöner, sinnli-

men Flug.

Amen.

cher, spannender und wertvoller. Ich be-

Danke, dass Sie heute mit uns fliegen!

Schriftlesung

ginne den Genuss einer Sache intensiver wahrzunehmen und lerne diesen Genuss dann auch zu schätzen.

Mt 6,16-18

20

SERVUS • Nr. 24 | März 2013


BAUSTEINE • Liturgie ist, neu zu beginnen, kann ich das Fest von Ostern neu erleben: Ostern wird zum Fest des Aufbruchs, der Veränderung, der Auferstehung von einem toten in ein erfülltes Leben! Es gibt einen, der mir in dieser Vorbereitungszeit (in der Fastenzeit, in der Passionszeit) die Zuversicht gibt, an Ostern zu glauben, weil er es uns vorgelebt hat: Jesus Christus! Anspiel: (Warntöne wie im Flugzeug erklingen und die Stewardess erscheint) Sie können sich jetzt abschnallen – Ostern ist ein Fest der Befreiung!

Lied

Julia: Fasten bedeutet für mich, auf

mal Zeit für Leute aus seiner Umgebung

Sachen zu verzichten, die nicht gut für

nehmen und für sie da sein.

Siyahamba

meinen Körper sind, wie auf Süßigkeiten

Tobias: Fasten bedeutet für mich, dass

(Du mit uns Nr. 623)

und andere ungesunde Dinge. Auch we-

ich versuche auf Dinge zu verzichten, die

niger Zeit vor dem Fernseher, Computer

für mich nicht unbedingt notwendig sind,

etc. verbringen, sondern gute Sachen für

oder sie mit Menschen zu teilen, die sie

einen selber machen, wie Bücher lesen

dringender benötigen als ich. Fasten be-

und mit anderen Menschen mehr Zeit zu

deutet für mich, auf meine Mitmenschen

verbringen. Doch das Wichtigste am Fas-

einzugehen und ihnen, wenn möglich, zu

ten ist für mich das Füreinander-da-Sein.

helfen. Vielen Menschen auf unserer Welt

Anderen Menschen zu helfen, sei es zuhö-

geht es schlecht. Ihnen allen zu helfen,

ren oder ihnen lebensnotwendige Sachen

ist unmöglich. Ich denke aber, wenn jeder

wie Bekleidung und Essen geben. Freude

seinen Teil dazu beiträgt, eine kleine Gabe

am Leben zu haben und diese mit den

nur, können wir die Welt für einige Men-

Menschen zu teilen.

schen zu einem besseren Ort machen.

Lisa: Fasten bedeutet für mich, etwas

Fürbitten Vater unser Friedensgruß Segen

siehe S. 15

Schlusslied Instrumental

zu tun oder auf etwas zu verzichten, das

Abschluss der Predigtgedanken:

andere Menschen viel mehr brauchen als

Sich auf Ostern vorbereiten heißt für vie-

ich. Man sollte seinen Mitmenschen hel-

le fasten. Kein Fleisch, keine Süßigkeiten,

fen, sei es Freunden oder auch irgendei-

kein Alkohol. Sich auf Ostern vorbereiten ist

nem fremden Menschen auf der Straße,

aber auch Eier färben, Geschenke verste-

selbst wenn es nur eine Kleinigkeit ist,

cken und Zeit mit der Familie verbringen.

Schüler/innen des

wie z.B. einer alten Dame oder einem al-

Man kann sich aber mit dem ganzen Körper

Christian-Doppler-Gymnasiums

ten Herren die schwere Einkaufstasche zu

auf Ostern vorbereiten (siehe S. 15).

Peter Unterrainer, evang. Religionslehrer,

tragen. Wobei man das eigentlich auch je-

Wenn es mir gelingt, mein Leben mehr

Christian-Doppler-Gymnasium

derzeit tun kann und nicht nur in der Fas-

in die eigenen Hände zu nehmen und be-

Maria Zehner, KJ-Organisations-

tenzeit. In der Fastenzeit sollte man sich

wusster zu leben, und dort, wo es nötig

referentin, Redaktionsteam

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NEWS • Neues von der KJ

NEUIGKEITEN & Glückwünsche Veränderungen im KJ-Vorstand Im vergangenen Herbst ergaben sich einige Änderungen im 13-köpfigen Leitungsgremium der KJ Salzburg. Die langjährigen Vorsitzenden Michaela Freudl und Reni Pirchmoser traten von ihren Funktionen zurück. Ihnen folgten Gudrun Steindl aus Elsbethen und Philipp Blüthl aus Salzburg – St. Andrä, die bereits bisher als ehrenamtliche

Philipp Simon Gudrun

Mitglieder dem Vorstand angehörten. Sie bilden nun gemeinsam mit Simon Ebner aus Henndorf das Vorsitzteam. Außerdem traten auch Elisabeth Kronreif und Maria Steindl als ehrenamtliche Vorstandsmitglieder zurück. Stefanie Huber aus Hüttschlag wurde dafür in den Vorstand kooptiert. P. Virgil Steindlmüller aus St. Peter wurde aufgrund der Nicht-Nachbesetzung des Diözesanjugendseelsorgers als „geistlicher Begleiter“ vorübergehend in den Vorstand kooptiert. Ein großes DANKE an alle ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder für Engagement, Zeit und Ideen. Den Neuen alles Gute!

Neu im KJ-Team Die langjährige ehrenamtliche KJ-Mitarbeiterin und Orientierungstageleiterin Veronika Huber ist mit einer halben Anstellung als Jugendleiterin in der Region Tennengau bis

Veronika

Sommer 2013 tätig. Wir wünschen ihr dafür alles Gute und viel Freude!

Wir gratulieren! 2012 war für viele KJ-Mitarbeiter/innen ein unvergesslich schönes Jahr! Herzlichen Glückwunsch Andreas Huber-Eder und Andrea Huber zur Hochzeit Gudrun Steindl und Martin Steindl zur Hochzeit Birgitta Tsakeng Ngymia und Herve zur Geburt von Lea Madeleine Agnes Eibensteiner und Daniel zur Geburt von Noah Elias

Agnes & Noah Elias

Wir wünschen Euch alles Gute und Gottes Segen!

Wer glaubt wird selig! „Wer glaubt wird selig!“ ist der österreichweite Schwerpunkt der Katholischen Jugend in diesem Arbeitsjahr. Eine bunte Vielfalt an Projekten, Veranstaltungen und Weiterbildungen stehen auf dem Programm und sollen anregen, mit Jugendlichen über Gott und (ihren) Glauben ins Gespräch zu kommen. ... und was glaubst du?? Fertige Plakatvorlagen mit Zitaten zum Thema Glaube können im KJ-Büro, 0662 8047-7540 oder kj@jugend.kirchen.net bestellt werden bzw. stehen auf http://salzburg.kjweb.at/plakate-wer-glaubt-wird-selig zur Verfügung. Einfach downloaden, ausdrucken und einschneiden! Viel Freude beim Diskutieren und gute Glaubensgespräche!

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NEWS • Berichte

Genuss & Action >> Süße FAIRführung! Genussreise in die Steiermark

Kombinationen wie Schokolade mit Ana-

„Schokoladenmuseum, Wein- und Saft-

nas und Sellerie und Bergkäse-Walnuss-

verkostung

einer

Trauben, für jede/n war etwas dabei. Als

Kernölpresse“: Die KJ lud von 10. - 11.

Zwischengang diente eine kurze Fackel-

November zu einer Genussreise nach Rie-

wanderung auf dem „Genussweg“ dazu,

gersburg ein. Doch bereits der Besuch

den Magen etwas zu entspannen und die

des Zotter-Schokoladenmuseums mach-

Seele zu erfrischen. Anschließend wartete

te klar, dass sich zu viel Genuss auf den

das Abendessen mit einer Wein- und Saft-

Magen schlagen kann. Vor allem, wenn

verkostung. Zu guter Letzt erfuhren wir

man sich zu sehr an den vielfältigen Ka-

bei der Besichtigung einer Kernölpresse,

kaovariationen

sowie

der

Besuch

Schokoladenbrun-

warum „steirisches Kernöl“ zwar aus Nie-

nen bediente. Ob weißer Schokolade,

derösterreich, aber nicht aus dem oberen

Bitterschokolade oder Schokolade mit

Murtal kommen kann, und was sich mit

Milch vom Bergschaf oder ungewöhnliche

einer „Ölkuh“ alles machen lässt.

und

Martin Mitterer, Religionslehrer

>> Freestylen für die gute Sache JUZ Mühlbach goes Srebrenica

der Adventstand der Mühlbacher Frauen

Die Mühlbacher Jugendlichen haben sich

waren ein wichtiger Schritt Richtung Ver-

Großes vorgenommen und wollen im

wirklichung.

kommenden Jahr gemeinsam mit ihrer

(Freestylepark beim Arthurhaus) fand im

KJ-Jugendbetreuerin

Maria

Erber

Im

Livingroom

Hochkönig

und

Dezember 2012 eine Nightsession statt,

dem Vorsitzenden des Jugendvereins Mi-

die gemeinsam vom Team des Livingroom

chael Kowarsch nach Srebrenica fahren,

Hochkönig, Berghotel Arthurhaus, Kultur-

um dort für eine bedürftige Familie ein

verein blohappat, Jugendverein Mühlbach

Holzhaus zu errichten. Die Idee wurde

und dem Jugendtreff Z1 veranstaltet wurde.

gemeinsam im Jugendtreff entwickelt, als

Pyrotechnik, eine Feuershow von „secret

Michael von seinen Erfahrungen und Er-

elements“ und das beeindruckende Kön-

lebnissen mit Sozialprojekten in Bosnien

nen von Freestyleprofis aus der Region

berichtete. In der Öffentlichkeit stehe die

und solchen, die es noch werden wollen,

Weitere Infos und Fortschritte unter:

Jugend oft schlecht da, sagen die Mühl-

boten eine tolle Show. Erstklassige Auf-

https://www.facebook.com/

bacher Jugendlichen. „Wir wollen zeigen,

nahmen von Sportfotografen hielten diese

HausSrebrenicaJuzMuhlbach

dass wir uns Gedanken über andere Men-

Momente fest. Bemerkenswert: Alle eben

schen machen, und möchten etwas Gutes

Genannten unterstützten die Veranstal-

tun.“ Im Rahmen der „72 Stunden ohne

tung unentgeltlich.

Kompromiss“ setzten die Jugendlichen

Der gesamte Reinerlös kommt dem Haus-

Maria Erber

erste konkrete Schritte und begannen

bauprojekt zugute.

Mitarbeiterin im KJ-Jugendzentrum Z1,

mit der Ideensammlung und Planung.

Wer die Jugendlichen unterstützen möchte:

Bischofshofen

Um das Vorhaben umzusetzen, werden

Ktnr.: 7408040354/ BLZ: 20404/ Salz-

ca. € 6.000 benötigt. Die Veranstaltungen

burger Sparkasse/ Verwendungszweck:

„5 Jahre blohappat in Ostbosnien“ und

HAUS FÜR SREBRENICA

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NEWS • Vorschau

Firmung voll im Gang!

>> Sei dabei!

Nacht des roten Mondes / Nacht des Feuers Eine Nacht für Firmlinge und ihre Patinnen/Paten

>> Nacht des roten Mondes (Mädchen und ihre Patinnen)

Viele Firmlinge befinden sich in einer besonderen Lebensphase:

15./16. März 2013, Thalgau

in der Entwicklung vom Mädchen zur jungen Frau, vom Burschen

26./27. April 2013, Maria Alm

zum jungen Mann. Dieser Wendepunkt im Leben braucht Bestär-

>> Nacht des Feuers (Burschen und ihre Paten)

kung und soll gefeiert werden!

12./13. April 2013, St. Georgen/Oberndorf

Wir greifen auf die alte Tradition von Initiationsriten zurück und

26./27. April 2013, Kössen

deuten diese im christlichen Sinne. Die erwachsenen Patinnen/ Paten stellen dabei ihre Lebenserfahrung zur Verfügung und neh-

Dauer: Beginn jeweils 18 Uhr, Ende 12 Uhr am Folgetag

men die Firmlinge in die Gemeinschaft von Frauen bzw. Männern

Kosten: € 40 / Paar (inkl. Verpflegung, exkl. Übernachtung)

auf. Sie helfen ihnen, ihre Begabungen und Talente zu finden,

Infos: Isidor Granegger, 0676 8746-7574,

anzuerkennen und zu stärken. Ein Wochenende zur Vorbereitung

isidor.granegger@jugend.kirchen.net

auf die gemeinsame Zeit der Begleitung und des Begleitet-Seins!

Anmeldung: bis 2 Wochen davor, KJ-Diözesanstelle,

Ein gemeinsames Projekt von

0662 8047-7540, kj@jugend.kirchen.net (Anmeldeformular auf www.kj-salzburg.at)

Gefällt mir! Firmung@vernetzt Pastoralwerkstatt: Neue Medien und Firmung Jugendliche, damit auch Firmlinge, sind online und Social Communities ein fixer Bestandteil ihrer Lebenswelten. Welche praktischen Anwendungsmöglichkeiten bieten Neue Medien für die Firmpastoral? Auf welche Stolpersteine müssen Firmverantwortliche Acht geben? Wie können Pfarren, Pfarrverbände und Firmspender die neuen Begegnungsräume im Netz nutzen?

Wann: Mi 22. Mai 2013, 9.30 - 16 Uhr

Wir werden bei dieser Pastoralwerkstatt verschiedene Praxisbei-

Referentin: Andrea Mayer-Edoloeyi, Social-Media-Managerin, Linz

spiele kennenlernen, Chancen und Versuchungen besprechen

Anmeldung: bis 15. Mai 2013, St. Virgil Salzburg,

und uns Perspektiven für eine konkrete Nutzung Neuer Medien

anmeldung@virgil.at VA-Nr. 13-0677

in der Firmpastoral erarbeiten.

Infos: Isidor Granegger, 0676 8746-7574, isidor.granegger@jugend.kirchen.net

SpiriNight - Event für Firmgruppen Termine und Anmeldezeiträume Tiroler Teil: Fr 8. März 2013, 20.30 Uhr – Sa 9. März, 5.30 Uhr,

Kosten: € 8 / Firmling

HS Kufstein / Anmeldeschluss: 28. Feb. 2013

Anmeldung: nur im oben genannten Zeitraum mittels

Pinzgau: Fr 12. April 2013, 18-24 Uhr, HTL, Saalfelden

Gruppen-Anmeldeformular

Anmeldezeitraum: 11. – 15. März 2013

Formular & Infos: www.kj-salzburg.at

Pongau: Fr 19. April 2013, 18-24 Uhr, Elisabethinum, St. Johann/Pg.

Achtung: max. 350 Firmlinge / Termin

Anmeldezeitraum: 11. – 15. März 2013

Infos & Kontakt: KJ Diözesanstelle, 0662 8047-7540,

Lungau: Fr 26. April 2013, 18-24 Uhr, Gymnasium, Tamsweg

kj@jugend.kirchen.net

Anmeldezeitraum: 18. – 22. März 2013

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>> Sei dabei!

Zeit im Puls

NEWS • Vorschau

ERLEBEN – AUFTANKEN – geniessen Erleben – Auftanken – Genießen in der Karwoche Zeit im Puls greift die Themen der Osterzeit auf unterschiedliche Weise, lustvoll, kreativ und meditativ in Workshops auf. In vier Tagen und einer Nacht die eigene Gegenwart im Jetzt erleben, den Sehnsüchten nachspüren, die Nacht der Verwandlung mit Gleichgesinnten feiern und einen Moment der Befreiung genießen. Referenten/Referentinnen: Prof. DDr. Katharina Ceming, Theologin, Schwerpunkte Mystik und Spiritualität der Weltreligionen, Augsburg (D)

Zielgruppe: junge Erwachsene, die die christliche Tradition er-

Dr. Gisela Matthiae, Theologin, Clownin, evang. Pfarrerin, Geln-

leben und pflegen wollen, aber noch keinen passenden Ort ge-

hausen (D)

funden haben, kreativ, lustvoll und frei die Karwoche zu feiern

Mag. Tomy Mullur, aufgewachsen in Indien, Theologe, Philosoph,

Kosten: € 260, inkl. Verpflegung / € 380, inkl. Nächtigung,

Yogalehrer und Krankenhausseelsorger, Innsbruck

VP (Ermäßigung möglich)

Mag. Jakob Paul Eckerstorfer, Priester, Stift Schlägel, OÖ

Infos: Maria Zehner, 0662 8047-7541, maria.zehner@jugend.kirchen.net

Wann: So 24. - Mi 27. März 2013

Anmeldung: bis Fr 1. März 2013, St. Virgil Salzburg,

Wo: St. Virgil Salzburg, Bildungs- und Konferenzzentrum,

0662 65901-514, anmeldung@virgil.at

Ernst-Grein-Straße 14, Stadt Salzburg

(VA-Nr. angeben: 13-0364)

Osterbegegnung in Assisi

Zu Pfingsten in Taizé…

Mit einer stimmungsvollen Fackelwanderung, einem gemeinsam

Vier Tage Zeit: zum Entspannen, zur Ruhe zu kommen, Jugendliche

gestalteten Gottesdienst und dem Weg zum Sonnengesang zur

aus aller Welt kennen zu lernen, sich selber näher zu kommen, über

Einsiedelei „Carceri“ stimmen wir uns auf Ostern ein.

Gott und die Welt nachzudenken und sich darüber auszutauschen.

Natürlich bleibt auch Zeit, um Assisi zu entdecken, gemütlich durch die Gassen zu schlendern und einen Cappuccino zu trinken.

Wann: Fr 17. – Di 21. Mai 2013 Zielgruppe: Jugendliche ab 15 und junge Erwachsene

Wann: Sa 23. – Do 28. März 2013

Kosten: € 150 / € 115 für Nicht-Verdiener/innen, inkl. Anreise,

Zielgruppe: Jugendliche ab 14 und junge Erwachsene

Unterkunft und Aufenthalt in Taizé

Kosten: € 298 / € 278 für Nicht-Verdiener/innen, inkl. Busfahrt,

Leitung & Infos: Franz Engl, 0676 8746-7547,

Vollpension & Getränke bei den Mahlzeiten

franz.engl@jugend.kirchen.net

Leitung & Infos: Monika Freisinger, 0676 8746-7546,

Anmeldung: bis Do 2. Mai 2013

monika.freisinger@jugend.kirchen.net

Vorbereitungstreffen: Du willst dich vorher informieren, was Taizé ist? Dann komm bei einem der Vorbereitungstreffen mit gemeinsamem Taizégebet vorbei. So 7. April, 17.30 Uhr, Pfarrzentrum Maxglan, Stadt Salzburg Mi 24. April, 18 Uhr, Tagungshaus Wörgl, Jugendraum

Zu teuer für dich? Erkundige dich nach dem Sozialfonds der KJ!

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NEWS • Veranstaltungskalender

VERANSTALTUNGSKALENDER >> März 2013 Fr 1.

Voll glauben – österreichweites Jugend-

Sa 9.

Das Leben als Bühne –

vernetzungstreffen

Weiterbildung Theaterpädagogik

Fr 1. – So 3. März 2013, Markussaal,

9–17 Uhr, Markussaal, Gstättengasse 16,

Gstättengasse 16, Stadt Salzburg

Stadt Salzburg

Fr 1.

View your future - Fotoausstellung

Fr 15.

17 Uhr, Timeout Jugendzentrum, Straßwalchen

Fr 1.

Snowtubing Dekanat St. Johann/ Tirol

Fr 15.

18 Uhr, Snowtubingbahn, Kössen

Treffpunkt 15 Uhr, Pfarrkirche, Irrsdorf

Nacht des roten Mondes Fr 15. – Sa 16. März, Thalgau

Jugendkreuzweg Straßwalchen

Sa 2.

Jugendliturgie Pinzgau

So 17.

Jugendgottesdienst St. Johann/ Pongau

17 Uhr, Pfarrkirche, Schüttdorf

19 Uhr, Pfarrkirche, St. Johann

So 3.

Jugendgottesdienst Straßwalchen

So 17.

Jugendgottesdienst Stadt Salzburg

19 Uhr, Pfarrkirche, Straßwalchen

18 Uhr, Jugendzentrum YoCo, Gstättengasse 16, Stadt Salzburg

Do 7.

Across the city –

Ökumenischer Jugendkreuzweg

Mi 20. Taizégebet

Startphase: 17.30–18 Uhr, Stiftskirche, St. Peter

Fr 8.

Workshops zum Weltfrauentag

Fr 22. Jugendgebetskreis

8.30 – 17.30 Uhr, Pfarrzentrum, Neumarkt am

19 Uhr, Jugendraum Tagungshaus, Wörgl

18 Uhr, Pfarrzentrum, Straßwalchen

Wallersee

Fr 22. Stern-Fackel-Kreuzweg Fr 8.

SpiriNight Tirol

Fr 8. März, 20.30 Uhr – Sa 9. März, 5.30 Uhr,

Treffpunkt jeweils 20 Uhr, Nussdorf, Arnsdorf, Lamprechtshausen

Hauptschule, Kufstein

Sa 23.

Dekanatsjugendkreuzweg Kufstein

Treffpunkt 14 Uhr, Gasthof Neuhaus, Kufstein gemeinsamer Weg auf den Thierberg

Sa 23.

Osterbegegnung in Assisi

Sa 23. – Do 28. März

Sa 23.

Jugendkreuzweg in Fieberbrunn

Treffpunkt 15 Uhr, Pfarrkirche, Fieberbrunn

„Newsletter“ und Du findest jeden Monat unsere KJ-News in

So 24.

Zeit im Puls: erleben – auftanken – genießen

Deinem Postfach. Außerdem findest du unsere Veranstaltungen &

So 24. – Mi 27. März, St. Virgil, Stadt Salzburg

Du willst News? Dann schreibe eine E-Mail an kj@jugend.kirchen.net, Betreff

Infos auf www.kj-salzburg.at.

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>> Mai 2013

Sa 6.

Jugendliturgie Pinzgau

Sa 4.

Jugendliturgie Pinzgau

17 Uhr, Pfarrkirche, Schüttdorf

19 Uhr, Pfarrkirche, Schüttdorf

So 7. Taizégebet

So 5.

Jugendgottesdienst Tamsweg

18.30 Uhr, Kleine Kirche, Maxglan, Stadt Salzburg

19 Uhr, Pfarrkirche, Tamsweg

SpiriNight Pinzgau

So 5. Taizégebet

ab 18 Uhr, HTL, Saalfelden

18.30 Uhr, Kleine Kirche, Maxglan, Stadt Salzburg

Mi 22.

Gefällt mir! Firmung@vernetzt –

Fr 12.

Fr 12.

Nacht des Feuers

Fr 12. – Sa 13. April, St. Georgen/Oberndorf

Fr 19.

SpiriNight Pongau

ab 18 Uhr, Elisabethinum, St. Johann/Pg.

NEWS • Veranstaltungskalender

>> April 2013

Pastoralwerkstatt Firmung & neue Medien

9.30 – 16 Uhr, St. Virgil, Stadt Salzburg

Mi 22. Taizégebet

19 Uhr, Jugendraum Tagungshaus, Wörgl

So 21.

Jugendgottesdienst Stadt Salzburg

18 Uhr, Jugendzentrum YoCo, Gstättengasse 16,

So 26. Jugendgottesdienst

Stadt Salzburg

18 Uhr, Faistenau

Mi 24. Taizégebet

So 26.

Jugendgottesdienst Stadt Salzburg

19 Uhr, Jugendraum Tagungshaus, Wörgl

18 Uhr, Jugendzentrum YoCo, Gstättengasse 16,

Fr 26.

SpiriNight Lungau

ab 18 Uhr, Gymnasium, Tamsweg

Stadt Salzburg

Fr 26.

Nacht des Feuers

Fr 26. – Sa 27. April, Kössen

Fr 26.

Nacht des roten Mondes

Fr 26. – Sa 27. April, Maria Alm

Sa 27.

Wünsch da wos – Nachtaktion

Sa 27. – So 28. April, Meixnerhaus, Kaprun

>> Vorschau Die nächste SERVUS-Ausgabe erscheint im Mai 2013 zum Thema: „Faire KJ“

SERVUS • Nr. 24 | März 2013

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Impressum Zeitung SERVUS der Katholischen Jugend Salzburg Kapitelplatz 6 | 3, 5020 Salzburg 0662 8047-7540 kj@jugend.kirchen.net www.kj-salzburg.at Medieninhaber / Herausgeber / Verleger: KA in Gemeinde und Arbeitswelt Nr. 1/2013, Verlagspostamt 5020, Erscheinungsort Salzburg, Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z032451 S Redaktionsteam: Christoph Ebner, Isidor Granegger, Reni Pirchmoser, Maria Zehner, Elisabeth Zierler. Lektorat: Barbara Baumgartner. Die Meinungen der Autoren/Autorinnen entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Redaktionsteams. a Basisdesign: Mag. Irene Six, www.i6-design.de DTP: Hermine Wilhelmstötter, Katholisches Bildungswerk Salzburg. Fotos: Katholische Jugend Salzburg, jugendfotos.de (S. 2-9,11-15,18-21), iStock.com (S. 20,24), Rider: Christoph Kaserbacher|Foto: Klaus List (S. 23), Hermine Wilhelmstötter (S. 2,17), Elisabeth Zierler (Titelseite, Illustation, S. 14)

Sozialfonds der KJ Salzburg Empfänger: KJ Salzburg, 5020 Salzburg KTO 0000013003, BLZ 20404 Verwendungszweck: JugendSozialfonds

Wenn unzustellbar, bitte zurück an den Absender: Katholische Jugend Salzburg, Kapitelplatz 6|3, 5020 Salzburg

Die Zeitschrift SERVUS der Katholischen Jugend Salzburg erscheint 4x im Jahr und kann kostenlos abonniert werden. Für Sendungen ins Ausland verrechnen wir einen Unkostenbeitrag von € 15,20 pro Jahr.

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Unbenannt-7 1

07.12.2007 10:51:45 Uhr


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