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Blickpunkt Gesundheit Rehabilitation nach Herzleiden

Neue Therapieans채tze bei Abh채ngigkeitserkrankungen Qualit채t im Brennpunkt

In den Bergen neue Kraft gefunden


Das interdisziplinäre Klinik-Informations-System

Krankengeschichte

Leistungserfassung

- Medizinische Dokumentation - Pflegedokumentation - Verordnungen / Aufträge - Medikation / Kurve - Diagnosen / Codierung - Verlaufsdokumentation - Berichtswesen

- Medikamente, Material - Tarmed (inkl. Validierung) - LEP ®, tacs ®

Qualitätssicherung Assessments Auftragsmanagement

Bettendisposition Personaleinsatzplanung Personalakte

Terminplanung - Operationen - Sprechstunden - Therapien

Erne Consulting AG Bahnhofstrasse 4 CH-3073 Gümligen

Tel. 0041 (0)31 311 12 21 Fax 0041 (0)31 318 38 55 admin@polypoint.ch www.polypoint.ch


blickpunkteditorial

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Behandlung von Herzkrankheiten an der Rehaklinik Hasliberg: Moderne Medizin nutzt traditionelles Wissen

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Rehabilitation nach einer Herzoperation: Wie Manuela J. am Hasliberg wieder zu ihrer alten Form fand

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Im Gespräch mit Andreas Michel, CEO der Michel Gruppe AG: Die Qualität steht im Brennpunkt

Hans-David Schmid

Inhalt

10 Neue Spitalfinanzierung: Das ändert sich für Patientinnen und Patienten 11 Kolumne «Perspektiven» mit Gastautor Christoph Ammann, Grossrat, Meiringen 12 Herausragendes Behandlungsangebot an der Privatklinik Meiringen: Neue Fachstation für Abhängigkeitserkrankungen

Liebe Leserinnen und Leser Geht es Ihnen wie mir? Ich habe Mühe, im Gesundheitswesen den Durchblick zu finden. Ein Tohuwabohu (hebräisch für Wirrwarr) und ein «Alle gegen Alle» kennzeichnen die Szene. Statt ordnend einzugreifen,

14 News aus der Michel Gruppe

bringt es die öffentliche Hand oft fertig, auch klar Scheinendes zu vernebeln.

17 Persönlich: Melanie A. Moser Leiterin Betrieb der Michel Gruppe AG

Die Michel Gruppe steht hier mitten drin. Und als privat geführtes Unternehmen haben wir es gelegentlich besonders schwer, den unerlässlichen Goodwill der politi-

18 Ansprechpersonen

schen Behörden zu gewinnen. Der Verwaltungsrat kämpft dafür und kann dabei folgende Trümpfe ausspielen:

19 Wettbewerb

> Die Erfolgsgeschichte. Die Michel Gruppe war immer beweglich, fachlich und qualitativ auf der Höhe der Zeit. > Patientinnen und Patienten sind Gäste. Wir können auf Jede und Jeden eingehen. > Die Schönheit des Haslitals. > Die Bedeutung als Arbeitgeberin. Im Gesundheitswesen bestehen heute hohe Massstäbe punkto Qualität und Wirtschaftlichkeit. Ich bin überzeugt, dass wir vor diesen hohen Herausforderungen auch

Impressum

in Zukunft bestehen werden. Dies verdanken wir einer-

Blickpunkt Gesundheit – Magazin der Michel Gruppe, Meiringen März 2012

seits unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbei-

Titelbild: In der Rehaklinik Hasliberg konnte Manuela J. dank der Unterstützung von Dr. med. Wolfgang Krüger und seinem Team frische Kraft schöpfen.

Innovation. Ausdruck davon sind etwa der umfassende

Auflage: 90‘000 Exemplare. Erscheint zweimal jährlich. Wird kostenlos an folgende Kreise verschickt: Fachärztinnen und Fachärzte sowie Spitäler in der Deutschschweiz; Bevölkerung der Region Interlaken-Oberhasli, der Kantone Ob- und Nidwalden und ausgewählter Gemeinden im Kanton Luzern. ISSN 1663-7194. Herausgeberin: Michel Gruppe AG, Willigen, CH-3860 Meiringen Redaktion: staegertext.com, Brienz Autorinnen und Autoren: Marie-Louise Michel, Peter Oeschger, Andreas Staeger Titelbild: Beat Kehrli Portraitbilder Mitarbeitende der Michel Gruppe: Beat Kehrli Gestaltung: Atelier KE, Meiringen Druck: Stämpfli Publikationen AG, Bern Kontakt / Bezugsquelle: Michel Gruppe AG, Marie-Louise Michel, Kommunikation, Willigen, CH-3860 Meiringen, blickpunkt@michel-gruppe.ch, Telefon +41 33 972 82 00 Copyright: Nachdruck und elektronische Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeberin gestattet.

an der Rehaklinik Hasliberg oder die neue Fachstation

tern, andererseits unternehmerischer Zielstrebigkeit und Therapieansatz zur Behandlung von Herzerkrankungen für Abhängigkeitserkrankungen an der Privatklinik Meiringen. Im vorliegenden Heft erfahren Sie Näheres über diese interessanten Programme. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.

Ihr Peter Schmid Verwaltungsrat der Michel Gruppe AG


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blickpunktreportage

Die Rehaklinik Hasliberg setzt bei der Behandlung von Herzkrankheiten auf ein umfassendes Therapiespektrum

Moderne Medizin nutzt traditionelles Wissen

Menschen mit Herzkrankheiten benötigen bei der Rehabilitation ein Behandlungsprogramm, das speziell auf ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Die Rehaklinik Hasliberg setzt deshalb bei der kardialen Rehabilitation auf ein möglichst differenziertes Angebot. In dieses fliessen sowohl traditionelle Erfahrungen als auch neuste wissenschaftliche Erkenntnisse.

«Altes Wissen kann sehr nützlich sein», erklärt Dr. med. Wolfgang Krüger, der neue Chefarzt für kardiale Rehabilitation an der Rehaklinik Hasliberg. Als Beispiel nennt er die therapeutischen Ansätze, die der Münchner Professor Max Joseph Oertel bereits im 19. Jahrhundert für die Behandlung von Kreislaufstörungen entwickelte. Dazu gehört auch das sogenannte Terraintraining. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein Marschieren im Freien, das individuell an die körperliche Leistung angepasst wird – vom Schreiten ebenen Wegs bis zum Aufsteigen am Steilhang.

Bewegungstraining – aber mit Mass Herzkrankheiten sind weltweit eine verbreitete Erscheinung. Gut die Hälfte der betroffenen Patientinnen und Patienten leidet an Herzkranzgefässerkrankungen. Das Terraintraining spielt bei ihrer Behandlung schon seit längerer Zeit eine wichtige Rolle. Die zweite wichtige Gruppe

Ausnahmslos fachärztliche Behandlung

von Betroffenen sind Menschen mit Herzmuskelschwäche.

Als besonderes Plus erachtet Wolfgang Krüger die in-

Bei ihnen galt bis vor wenigen Jahren der Grundsatz, kör-

tensive ärztliche Betreuung, die an der Rehaklinik Hasli-

perliche Belastung möglichst zu vermeiden.

berg angeboten wird: «Alle Patientinnen und Patienten

«Heute sieht die Fachwelt dies anders», erklärt Wolf-

werden bei uns durch Fachärztinnen und Fachärzte be-

gang Krüger. «Umfangreiche Studien haben gezeigt, dass

handelt.» Dabei kommt ein breites Spektrum an Fachwis-

massvolles Bewegungstraining auch bei Herzinsuffizi-

sen zum Zug. Wenn etwa neben der Herzkrankheit noch

enz die Sterblichkeit deutlich senkt.» Entscheidend ist,

eine Einschränkung im Bereich der Knochen und Mus-

dass ein streng begrenzter Leistungsrahmen eingehalten

keln besteht, kann die Fachkompetenz der orthopädischen

wird. Dieser wird an der Rehaklinik Hasliberg festgelegt,

Fachleute an der Rehaklinik Hasliberg genutzt werden.

indem die Atemgase während körperlicher Belastung analysiert werden.

Ein besonderes Augenmerk richtet der Chefarzt der kardialen Rehabilitation auf das Thema Depression bzw.

Die idyllische Umgebung der Klinik sowie die opti-

depressive Verstimmung. «Davon ist mindestens jede

male Höhenlage erlauben den Patientinnen und Patien-

fünfte Person mit Herzkrankheiten betroffen», erklärt

ten, sämtliche Abstufungen des Terraintrainings vor Ort

er. Was bis vor kurzem noch wenig beachtet wurde, gilt

zu praktizieren. Auch die übrigen Angebote im Bereich

heute eindeutig als zusätzlicher Risikofaktor. Die Rehakli-

Physiotherapie werden massgeschneidert auf ihre jewei-

nik Hasliberg kann hier von der Zusammenarbeit mit den

lige Situation ausgerichtet. Den individuellen Bedürfnis-

Fachkräften der nahen Privatklinik Meiringen profitieren.

sen der Patientinnen und Patienten kann damit optimal

Für die Reha-Patientinnen und -Patienten ergeben sich

Rechnung getragen werden.

aus dieser ganzheitlichen Perspektive klare Vorteile.


blickpunktreportage

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Neuer Chefarzt Kardiologie an der Rehaklinik Hasliberg Am 17. Oktober 2011 ist Dr. med. Wolfgang Krüger als neuer Chefarzt Kardiologie ins Team der Rehaklinik Hasliberg eingetreten. Der gebürtige Hamburger ist ein international anerkannter Kardiologe und Intensivmediziner. Er war mehrere Jahre in leitenden Positionen in Deutschland, Norwegen und Grossbritannien tätig. Nach seiner Promotion am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf über die Entstehung akuter und Beat Kehrli

chronischer Gallenblasenentzündun-

Institutionelle Zusammenarbeit Der Behandlungsansatz von Wolfgang Krüger ist so-

Leichte Gymnastik bringt den Körper nach einem Herzleiden wieder in Schwung: Heike Walgenbach, stellvertretende Leiterin Physiotherapie der Rehaklinik Hasliberg, vermittelt einem Patienten spielerische Anreize zur Bewegung.

gen und Gallensteinbildung begann Wolfgang Krüger seine berufliche Laufbahn am Institut für Physiologie der Medizinischen Hochschule Lübeck. Seine internistische und kardiologische sowie intensivmedizinische Ausbildung absolvierte er an der Lübecker Medizinischen Hochschule sowie an der Asklepios-Klinik St. Georg

mit weit abgesteckt. Bewährte Verfahren und Techniken

in Hamburg.

gehören ebenso dazu wie Methoden, die auf moderns-

2003 verlieh ihm die Europäische kar-

ten medizinischen Erkenntnissen basieren. Aus diesem

diologische

Grund ist ihm auch die Zusammenarbeit mit anderen

seiner Leistungen die «Kollegschaft».

Institutionen wichtig. Als wegweisend erachtet er die

Dennoch ist Dr. Krüger auch der Inne-

Kontakte zu den Abteilungen für kardiologische Reha-

ren Medizin immer verbunden geblie-

bilitation am Kantonsspital Luzern und am Inselspital in

ben und betreut seine Patientinnen

Bern. Letzteres ist eine europaweit führende Institution,

und Patienten stets aus einer ganz-

die auch stark in der Forschung engagiert ist. Für die

heitlichen Perspektive. Sein besonde-

Rehaklinik Hasliberg gilt es heute als wissenschaftliches

res klinisches und wissenschaftliches

Referenzzentrum.

Interesse gilt der akuten und chroni-

Gesellschaft

aufgrund

schen Herzinsuffizienz. Wolfgang Krüger ist verheiratet und Kontakt: Rehaklinik Hasliberg CH-6083 Hasliberg Hohfluh Telefon +41 33 972 55 55 www.rehaklinik-hasliberg.ch

Blickpunkt Gesundheit 1/2012

hat zwei erwachsene Söhne.


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blickpunktfallbeispiel

Nach einer schweren Herzoperation schöpfte Manuela J. in der Rehaklinik Hasliberg neue Kraft

Der lange Weg zurück ins vertraute Leben

Täglich überprüft Dr. med. Wolfgang Krüger bei Manuela J. den Heilungsverlauf mittels Ultraschall-Untersuchung …

Viel Zeit und Kraft benötigte Manuela J., um nach einer umfangreichen Herzoperation wieder in ihr altes Leben zurückzufinden. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg war für sie der Aufenthalt in der Rehaklinik Hasliberg. Dank der Unterstützung, die sie dort erfuhr, gewann sie wieder Vertrauen in ihren Körper.

… und tauscht sich mit Dr. med. Werner Enderlein über den Befund aus.

«Da will ich nochmals hinauf»: Das Dossenhorn (Bildmitte) ist zum Fernziel von Manuela J. geworden.


blickpunktfallbeispiel

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Vor Jahresfrist begann Manuela J. (46)

Die Operation hatte zudem kräftige Verspannungen hin-

plötzlich an unerklärlichen Schwindelanfällen zu leiden.

terlassen. Diese konnten mit wohltuenden Massagen und

Die medizinischen Abklärungen ergaben, dass bei ihr ein

wärmenden Fangopackungen abgebaut werden.

angeborener Herzfehler vorlag: Ihre Herzscheidewand wies ein Loch auf. Dadurch hatte eine der Herzklappen

Elementare Dinge erneut lernen

im Laufe der Zeit irreversiblen Schaden genommen.

Der Aufenthalt am Hasliberg verlieh Manuela J. eine

Gleichzeitig war die Lungenfunktion immer mehr beein-

willkommene Distanz zum Alltagsleben. Das ermöglich-

trächtigt worden. Eine Operation erwies sich als unum-

te ihr, sich auf sich selbst zu konzentrieren und wieder

gänglich.

Vertrauen zu fassen zum eigenen Körper. In der Rehakli-

Für die Patientin bedeutete das eine beträchtliche Be-

nik musste sie elementare Dinge erneut lernen, zum Bei-

lastung, denn für den Eingriff musste der Brustkorb ge-

spiel sich selber die Socken anzuziehen. Anfangs hatte sie

öffnet werden. Die vierstündige Operation verlief glück-

Zweifel, ob sie je zu ihrer alten Form zurückfinden könn-

licherweise ohne Komplikationen. Doch danach war

te. «Doch in der dritten Woche merkte ich, dass wieder

Manuela J. völlig geschwächt. Zehn Tage blieb sie noch

mehr drin zu liegen begann.» Ihr Wunsch, wieder zuhau-

im Spital. Darauf wurde sie in die Rehaklinik Hasliberg

se zu leben und die wichtigsten Dinge selber erledigen zu

verlegt, um dort während drei Wochen wieder neue Kraft

können, erschien ihr nun realistisch.

zu schöpfen.

Und bereits hat sie begonnen, das nächste Ziel anzupeilen. Sie will die Arbeit an ihrem Projekt «KidsArt»

Vertrauensverhältnis ist entscheidend

fortsetzen. Mit einer selbstentwickelten Technik vergrös-

Für den Hasliberg entschied sich die Thunerin einer-

sert sie Kinderzeichnungen, indem sie die Umrisse der

seits, weil sie die Region von Ferienaufenthalten her gut

dargestellten Figuren mit Schnüren nachbildet und die

kennt. Wichtig war ihr aber insbesondere, dass die Re-

Zwischenräume mit fröhlichen Farben ausmalt.

haklinik das Angebot für Patientinnen und Patienten mit

Blickpunkt Gesundheit 1/2012

Ein Fernziel im Visier

te sie, dass sie dort auch Patientinnen und Patienten in

Ein weiteres Ziel hat sich Manuela J. im Verlauf ihres

ihrem Alter begegnen würde. «Mein Entscheid war ab-

Aufenthalts in der Rehaklinik Hasliberg gesteckt. Wäh-

solut richtig», erinnert sie sich im Rückblick. «Ich fand

rend den Mahlzeiten genoss sie jeweils die Aussicht auf die

von Anfang an ein gutes Vertrauensverhältnis zu Doktor

Berggipfel der gegenüberliegenden Talseite. Beim Anblick

Krüger. Er vermittelte mir das Gefühl, im Notfall während

des Dossenhorns erinnerte sie sich eines Morgens, wie sie

24 Stunden am Tag für mich da zu sein.»

vor Jahren eine Hochtour dorthin unternommen hatte. In

Aufgrund ihrer Krankheit war die Muskulatur der Pa-

diesem Moment beschloss sie: «Da will ich nochmals hin-

tientin stark geschwunden. Der Aufbau in der Rehaklinik

auf». Sie weiss, dass es noch etliche Zeit dauern wird, bis

erfolgte deshalb in kleinen Schritten, einerseits auf dem

sie eine solche Leistung vollbringen kann. Doch der An-

Heimtrainer, andererseits auf Spaziergängen im Freien.

fang ist gemacht, und am Willen fehlt es nicht.

Fotos: Beat Kehrli

Herzkrankheiten ausgebaut hat. Und schliesslich wuss-


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blickpunktinterview

Das Thema Qualität steht im Zentrum der Debatte über das Gesundheitswesen. Was hat dies für Auswirkungen bei Institutionen wie der Privatklinik Meiringen oder der Rehaklinik Hasliberg? Andreas Michel, Verwaltungsratspräsident und CEO der Michel Gruppe AG, nimmt Stellung.

Die Qualität

Qualität zeigt sich in vielen Bereichen:

Bei der internen Weiterbildung …

… beim Reinigungsdienst …

… sowie im Kliniksekretariat.

Auch eine gepflegte Tafel und wohlschmeckende Speisen sind für Patientinnen und Patienten ein wichtiges Qualitätskriterium.

Fotos: Beat Kehrli

… in der Pflege …


blickpunktinterview

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Andreas Michel über den Nutzen des Qualitätsmanagements für Patientinnen und Patienten

steht im Brennpunkt Blickpunkt Gesundheit: Das Thema «Qualität im Gesund-

Was ist eigentlich Qualität? Jeder Mensch versteht doch

heitswesen» ist derzeit in aller Munde. Herr Michel, warum

letztlich etwas anderes darunter.

ist das so? Es klingt fast, als ob man sich im Gesundheitswesen bisher wenig um Qualität gekümmert hätte. Andreas Michel: Qualität ist im Gesundheitswesen Andreas Michel Verwaltungsratspräsident und CEO der Michel Gruppe AG

seit jeher ein Thema. Verstärkt in den Brennpunkt gerückt

Gewiss, und aus diesem Grund sprechen wir auch nicht von Qualität als einer abstrakten Grösse. Qualität spiegelt letztlich die Erwartung der Kundinnen und Kunden.

ist es mit der Revision des Krankenversicherungsgesetzes. Auf Anfang 2012 trat nebst der neuen Spitalfinanzierung

Wie lässt sich bestimmen, ob die erwartete Qualität

auch eine modifizierte Planungspflicht der Kantone in

erreicht wird?

Kraft. Damit eine Klinik von der öffentlichen Hand im

Da stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung.

Rahmen des Leistungsauftrags (Spitalliste) mitfinanziert

Wichtig sind für uns Befragungen der Patientinnen und

werden kann, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Die

Patienten. Sie zeigen, inwiefern diese mit unseren Dienst-

Arbeit, die sie erbringt, hat sowohl in wirtschaftlicher als

leistungen zufrieden sind.

auch in qualitativer Hinsicht gut zu sein. Könnten Sie dies an einem konkreten Fall veranschaulichen. Wie lässt sich in einer Klinik hohe Qualität sicherstellen?

Die Qualität des Essens ist ein schönes Beispiel. Unter

Wie in anderen Branchen und Betrieben auch: mit-

den Patientinnen und Patienten der Rehaklinik Hasliberg

tels Qualitätsmanagement. Die gesamte Dienstleistung

erreichen wir hier Zufriedenheitsraten von fast 100 %. Die

wird dabei in einzelne Prozessschritte zerlegt, die vom

Patientinnen und Patienten der ebenfalls am Hasliberg sta-

Eintritt der Patientin oder des Patienten bis zum Austritt

tionierten Burnoutabteilung «au soleil» hingegen sind mit

reichen. Dabei werden alle Bereiche erfasst – vom Pfle-

dem Essen weniger zufrieden. Beide Gruppen beziehen

gedienst über die Therapien bis zur Hotellerie. Jeder ein-

identische Mahlzeiten aus der gleichen Küche.

zelne Schritt wird präzise festgelegt und mit der nötigen Dokumentation ausgestattet. Damit wird gewährleistet,

Etliche Prozesse drehen sich gar nicht um Behandlungs-

dass die Prozesse, die zur Erbringung der Dienstleistung

oder Therapieprozesse, sondern um interne Vorgänge

notwendig sind, stets gleich gut ablaufen.

und administrative Abläufe. Was nützt dies den Patientinnen und Patienten?

Wie lässt sich die Einhaltung solcher Qualitätsbestimmungen in der Praxis gewährleisten?

Bei internen Prozessen stehen die Mitarbeitenden im Fokus. Auch sie sind Kundinnen und Kunden und er-

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zertifizierung. Bei

warten von ihren Kolleginnen und Kollegen Qualitäts-

der Privatklinik Meiringen etwa erfolgt diese nach den

arbeit. Mit Qualifikationsgesprächen und Befragungen

Massstäben der Europäischen Stiftung für Qualitätsma-

stellen wir sicher, dass sie zufrieden und motiviert sind.

nagement. Für uns ist das ein wichtiger Antrieb. Ausdruck

Nur zufriedene Mitarbeitende werden Dienstleistungen

davon ist die Mitgliedschaft bei The Swiss Leading Hospi-

in höchster Qualität erbringen. Und davon profitieren die

tals. Beim letztjährigen Audit konnten wir die Requalifi-

Patientinnen und Patienten direkt.

zierung mit einem Spitzenpunktewert erreichen. In welche Richtung geht die zukünftige Entwicklung? Das klingt ziemlich kompliziert. Sind derartige

Blickpunkt Gesundheit 1/2012

Wir sind daran, das Qualitätsmanagement auch auf

Instrumente überhaupt notwendig? Viele Menschen

der Ebene der Unternehmensgruppe anzugehen. Qualität

arbeiten ja von Natur aus gut und zuverlässig.

ist nicht allein eine Angelegenheit unserer einzelnen Ins-

Eine Person, die über ein hohes Qualitätsbewusstsein

titutionen (Privatklinik Meiringen, Rehaklinik Hasliberg

verfügt, kann zweifellos auch ohne Qualitätsmanage-

etc.), d.h. dort, wo es um die Prozesse rund um die Patien-

ment-Systeme sehr gute Arbeit leisten. Aber nicht alle

tinnen und Patienten geht, sondern bei allen Tätigkei-

Menschen sind so – jedenfalls nicht immer. Die Qualität

ten der Michel Gruppe. Aus diesem Grund wurde bereits

einer Dienstleistungskette richtet sich stets nach ihrem

2010 die Stelle einer zentralen Leitung für Qualitätsma-

schwächsten Glied. Genau dort setzt Qualitätsmanage-

nagement geschaffen. Derzeit klären wir ab, wie wir die

ment an. Wo Menschen arbeiten, gibt es stets Verbesse-

Qualitätssysteme der einzelnen Institutionen zu einem

rungspotenzial.

einzigen System zusammenführen wollen.


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blickpunktfokus

Neue Spitalfinanzierung 2012 – was ändert sich für die Patientin oder den Patienten?

Freie Spitalwahl für alle Mit der ab dem 1. Januar 2012 gültigen Spitalfinan-

Akut- und Übergangspflege

zierung wurde ein grundlegender Systemwechsel voll-

Seit dem 1. Januar 2012 erhalten die Spitäler nicht

zogen. Für die Patientinnen und Patienten ergeben sich

mehr eine Pauschale pro Aufenthaltstag, sondern eine

seither einige Vorteile.

Fallpauschale, welche die Kosten während des ganzen Klinikaufenthalts decken muss. Es besteht deshalb die be-

Privatspitäler werden den öffentlichen Spitälern gleichgestellt

rechtigte Befürchtung, dass die Spitäler ihre Patientinnen und Patienten zu früh entlassen, um einer Defizitfalle zu

Es wird kein Unterschied mehr gemacht zwischen öffentlichen und privaten Spitälern. Somit können sich alle Versicherten – gleichgültig ob nur grundversichert oder zusatzversichert – seit dem 1. Januar 2012 im Spital ihrer Wahl behandeln lassen. Einzige Bedingung ist, dass das Spital mindestens auf der Spitalliste des Standortkantons geführt wird. Das ist bei fast allen Schweizer Spitälern der Fall. Die Regelung bezüglich Selbstbehalt und Franchise wird weitergeführt.

Dr. phil. Peter Oeschger Direktor Privatklinik Meiringen

«Seit dem 1. Januar 2012 stehen die Privatklinik Meiringen und die Rehaklinik Hasliberg allen Patientinnen und Patienten praktisch uneingeschränkt offen, unabhängig davon, welche Krankenversicherung sie haben.»

Schweizweit freie Spitalwahl entrinnen. Aus diesem Grund wurde schon per 2011 die

nur Grundversicherte sind seit dem 1. Januar 2012 ge-

Akut- und Übergangspflege geschaffen. Sie ist für Perso-

fallen. Auch bei ausserkantonalen Hospitalisationen sind

nen gedacht, die nicht sofort nach dem Spitalaufenthalt

die Versicherungen und der Wohnkanton verpflichtet, für

ohne Pflege auskommen. Dies gilt vor allem für ältere

die Kosten aufzukommen. Bedingung ist natürlich, dass

Menschen, aber auch für viele Krebspatientinnen und

das gewählte Spital über den entsprechenden Leistungs-

-patienten. Die Akut- und Übergangspflege ist per Gesetz

auftrag verfügt. So darf zum Beispiel ein Spital nur dann

auf maximal 14 Tage beschränkt. Getragen werden die

ein neues, künstliches Hüftgelenk implantieren, wenn es

Kosten von der Patientin oder vom Patienten selber, von

über einen Leistungsauftrag für Orthopädie verfügt.

der Krankenkasse und vom Wohnkanton.

… Was bedeutet das nun für Sie und für uns?

psychiatrie das gesamte psychiatri-

Bewilligung für die Akut- und Über-

sche Behandlungsspektrum ab.

gangspflege und wird ausserdem auf

Egal, ob Sie im Kanton Bern oder in

Die Rehaklinik Hasliberg verfügt

der Pflegeheimliste geführt. Es ist

einem Kanton der Zentralschweiz

über hohe Fachkompetenz in der

folglich auch für die stationäre Lang-

wohnen, seit diesem Jahr stehen Ih-

kardialen und orthopädischen Re-

zeitpflege geeignet. Zudem bietet das

nen sowohl die Privatklinik Meiringen

habilitation, aber auch im gesamten

Kurhaus Mon Repos Dialysepatien-

als auch die Rehaklinik Hasliberg

Kurbereich. Zudem hat sie eine Be-

tinnen und -patienten Ferienaufent-

praktisch uneingeschränkt offen, un-

triebsbewilligung für die Akut- und

halte an. Mit dem Dialysezentrum

abhängig davon, welche Krankenver-

Übergangspflege.

des Spitals Interlaken wurde eine

sicherung Sie haben. Den Aufenthalt

Das Kurhaus Mon Repos in Ringgen-

Vereinbarung getroffen, so dass die

bezahlen Ihre Krankenkasse und Ihr

berg ist ein klassischer Kurbetrieb

Dialysen auch während des Ferien-

Wohnkanton.

und nimmt internistische, kardia-

aufenthalts problemlos möglich sind.

Die Privatklinik Meiringen deckt mit

le und orthopädische Kurgäste auf.

Die Dialysekosten werden von jeder

Ausnahme der Kinder- und Jugend-

Daneben besitzt es ebenfalls eine

Krankenversicherung bezahlt.

Fotos: David Birri, Beat Kehrli

Neu kann man sich zudem in jedem Listenspital der Schweiz behandeln lassen. Die Kantonsgrenzen auch für


11

Markus Müller

blickpunktperspektiven

Christoph Ammann, geb. 1969, ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und wohnt in Meiringen. Er ist Rektor des Gymnasiums Interlaken und Grossrat seit 2006. Ferner ist er Präsident der kantonalen Behindertenorganisation Procap, Vizepräsident der Volkswirtschaft Berner Oberland und Verwaltungsratsmitglied der Raiffeisenbank Region Haslital-Brienz.

Zukunftsfähige Lösungen dank Weitblick Vor einigen Wochen erschien in der Sonntagspres-

tischen Erholungsgebiets erkennen. Statt Leistungen im

se ein Artikel mit dem provokativen Titel «Bern – das

Gesundheitswesen abzubauen, wären Nischen und Be-

Griechenland der Schweiz». Der Journalist konfrontier-

dürfnisse zu suchen.

te Politikerinnen und Politiker, unter ihnen den Berner

Die Michel Gruppe und die erwähnten Institutionen

Volkswirtschaftsdirektor, mit der Tatsache, dass der Kan-

aus dem Gesundheitsbereich machen genau das vor, was

ton Bern auf hohe Ausgleichszahlungen anderer Kantone

die Politik für unsere Region fordern und unterstützen

angewiesen ist. Die befragten Politikerinnen und Politiker

müsste: Dank unternehmerischem, innovativem Weit-

nannten Strukturprobleme als Grund, vor allem das länd-

blick werden zukunftsfähige Lösungen gefunden – sei es

liche Gebiet sei eine Last.

im Gesundheitszentrum in Meiringen, in der Rehaklinik

Blicken wir etwas genauer auf das ländliche Gebiet, dann stellen wir fest: Wir finden ausserhalb von Städ-

auf dem Hasliberg oder mit der Tagesklinik im Betagtenzentrum.

ten und Agglomerationen attraktive Tourismusregionen,

Vor zwei Jahren ist eine Projektidee von der Volks-

die auf eine funktionierende Landwirtschaft angewiesen

wirtschaft Berner Oberland ausgezeichnet worden. Sie

sind, und wir finden dort viele innovative Betriebe und

trägt den Namen «Gesundheitsoase Berner Oberland»

Unternehmungen. Für das Oberhasli trifft dies in beson-

und geht von einer Vision aus, die mir sehr einleuchtet:

derem Masse zu. Und: Wir befinden uns in einer Umge-

Das Potenzial des Berner Oberlands für Angebote im Ge-

bung, die der Gesundheit und der Gesundung besonders

sundheitstourismus (Wellness), in der Versorgung, Pflege

zuträglich ist.

und Prävention (z. B. sportliche Aktivitäten) muss besser

So kann es nicht überraschen, dass zu den wichtigen

ausgeschöpft werden. Dazu muss auch die Politik ihren

Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern nicht nur der Tou-

Beitrag leisten, indem sie günstige Rahmenbedingungen

rismus, sondern auch Energieproduzenten, Gewerbe und

schafft, innovativen Geist fördert und dort, wo es zu-

eine eindrückliche Zahl von grösseren Institutionen aus

kunftsfähige Projekte gibt, aufbaut statt abbaut.

dem Gesundheitswesen zählen: Das Gesundheitszentrum, das Betagtenzentrum, die Stiftung Sunneschyn und natürlich die Michel Gruppe mit ihrem vielfältigen Angebot. Vor solchen Tatsachen und Voraussetzungen darf

Blickpunkt Gesundheit 1/2012

In der Kolumne «Perspektiven» geben die Autorinnen und

auch die Politik die Augen nicht verschliessen. Statt von

Autoren ihre persönliche Meinung wieder. Diese muss sich nicht

«Last» zu sprechen, müsste man die Chancen des touris-

mit der Haltung der Michel Gruppe AG decken.


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blickpunktfokus

«Therapie in der Gruppe bringt den Betroffenen wertvolle Entlastung: Sie sehen, dass es anderen genauso geht.» Dr. med. Claus Aichmüller Leitender Arzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Privatklinik Meiringen

Landesweit einmaliges Behandlungsangebot an der Privatklinik Meiringen

Neues Kompetenzzentrum zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen Die Privatklinik Meiringen baut ihre führende Rolle auf dem Gebiet der Suchtbehandlung aus: Seit kurzem verfügt sie über eine neue Fachstation für Abhängigkeitserkrankungen. Den Patientinnen und Patienten wird dort ein gebündeltes, nach neusten Massstäben zusammengestelltes Therapieprogramm geboten, das landesweit als herausragend gilt.

Intensive Gruppentherapien Jetzt ist das Therapieangebot zusätzlich gebündelt worden. Im vergangenen Dezember wurde auf dem Klinikareal die neue Fachstation für Abhängigkeitserkrankungen eröffnet. Patientinnen und Patienten mit einer Alkohol- bzw. Medikamentenabhängigkeit können hier von einem Behandlungsangebot profitieren, das noch stärker auf ihre Situation fokussiert ist. Dazu zählen etwa ein strukturiertes Trainingsprogramm zur Alkoholrückfall-Prävention oder die Behandlung suchtspezifischer Verhaltensweisen im psychotherapeutischen Rahmen. Gleichzeitig werden den Betroffenen auch alternative Formen der Stressbewältigung vermittelt. Die meisten Therapieverfahren werden in Gruppen durchgeführt. «Der Austausch mit anderen Betroffenen bringt den Patientinnen und Patienten unter anderem

Die Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten

eine tröstliche Entlastung», erklärt Dr. med. Claus Aich-

bringt Betroffenen und ihrem Umfeld viel Leid – und

müller, der leitende Arzt der Fachstation: «Auf diese Wei-

führt zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten. Gefragt

se sehen sie, dass es anderen genauso geht».

sind deshalb wirksame Konzepte zur Suchtbehandlung. Die Privatklinik Meiringen spielt auf diesem Gebiet schon

Enge Zusammenarbeit aller Beteiligten

seit Jahren eine führende Rolle; die Therapie von Ab-

Das Behandlungsprogramm ist geprägt von einer in-

hängigkeitserkrankungen zählt zu ihren Schwerpunkten.

tensiven und zielorientierten Zusammenarbeit sämtlicher

Der medizinische Direktor der Klinik, Prof. Dr. Michael

Beteiligten. Dies betrifft sowohl Ärztinnen und Ärzte als

Soyka, ist ein international renommierter Experte auf

auch Fachleute aus den Bereichen Therapie, Pflege und

diesem Gebiet.

Psychologie sowie aus dem Sozialdienst. «Das ist ein


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Beat Kehrli

blickpunktfokus

Hell und freundlich präsentiert sich der Aufenthaltsraum in der neu eingerichteten Fachstation für Abhängigkeitserkrankungen.

Schlüssel zum Behandlungserfolg», konstatiert Marianne

Wunsch teilnehmen können. Bei verschiedenen dieser

von Dach Nicolay, die Pflegedirektorin der Privatklinik

Aktivitäten – etwa beim gemeinsamen Kochen – kommen

Meiringen. Als Projektleiterin war sie beim Aufbau der

auch Aspekte wie Genuss und Freude zum Tragen.

neuen Fachstation nachhaltig beteiligt. Nach ihrer Einschätzung spielen gerade die Mitarbeitenden der Pflege im interdisziplinären Behandlungsteam eine besondere Rol-

Die Freude am Leben wiederfinden Abhängigkeitserkrankungen weisen nicht nur eine medizinische Dimension, sondern letztendlich auch einen philosophischen Hintergrund auf, weiss Claus Aichmüller aus langjähriger Erfahrung. «Da geht es um bedeutende

«Wir geben den Patientinnen und Patienten Strategien auf den Weg mit, wie sie künftig Hürden im Alltag meistern können.»

Fragen, etwa um jene nach dem Sinn der Existenz und nach der Freude am Leben.» Auf solche Aspekte geht das Therapieprogramm gezielt ein. Für jede Patientin und jeden Patienten gibt es regelmässig Einzeltherapien und Einzelgespräche. Je nach der individuellen Situation der Betroffenen liegt der Schwerpunkt dabei eher auf sozia-

Marianne von Dach Nicolay Pflegedirektorin Privatklinik Meiringen

len, psychotherapeutischen, pflegerischen oder medizinischen Aspekten. Dieser individualisierte Behandlungsan-

le: «Die unterstützende Beziehung des Pflegepersonals zu

satz gilt derzeit als einzigartig in der Schweiz.

den Patientinnen und Patienten ist einer der wichtigsten Faktoren in der Betreuung. Auf diesem Weg erhalten die Patientinnen und Patienten denn auch Strategien, wie sie

Kontakt:

künftig Hürden im Alltag meistern können.»

Privatklinik Meiringen

Das Behandlungsprogramm wird gemeinsam mit der

Blickpunkt Gesundheit 1/2012

Willigen

Patientin oder dem Patienten erstellt. Es umfasst einerseits

3860 Meiringen

ein intensives Gruppenprogramm, andererseits aber auch

Telefon +41 33 972 81 11

Angebote, an denen die Patientinnen und Patienten nach

www.privatklinik-meiringen.ch


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blickpunktnews

Stiftung Helsenberg baut Angebot aus

PERSONEN Neuer Leitender Arzt für Innere Medizin an der Rehaklinik Hasliberg

Die Stiftung Helsen-

Seit dem 1. Juli 2011 arbeitet Dr. med. Werner

berg setzt sich mit ih-

Enderlein als Leitender Arzt an der Rehaklinik

ren beiden Wohnhei-

Hasliberg. Er ist Facharzt für Innere Medizin

men in Meiringen und

und hat Erfahrung in den Bereichen Chirurgie,

Unterseen sowie mit

Kardiologie, Pädiatrie, Schmerztherapie sowie in der Sozial- und Rehabilitationsmedizin.

regionalen Arbeitsplät-

Werner Enderlein stammt aus dem Erzgebirge in Deutschland. Er durch-

einträchtigte Menschen

lief sein Medizinstudium an der Humboldt-Universität Berlin/Charité und

ein. Seit knapp einem

erlangte 1977 die Doktorwürde als Mediziner am Pathologischen Insti-

Jahr steht das Wohnheim Mosaik in Meiringen unter der neu-

tut der Charité Berlin. 1981 absolvierte er die Facharztprüfung für Innere

en Leitung von Caroline Schnyder. Sie weist insbesondere da-

Medizin. Bis 1992 war er als Stationsarzt, Rehabilitationsarzt, Gutachter-

rauf hin, dass das Wohnheim auch von den Gemeinden im

arzt, Notarzt und auch als Chefarzt der Inneren Medizin an verschiedenen

Kanton Obwalden aus gut und rasch zu erreichen ist. Beim

Krankenhäusern tätig. Er erlangte zudem die Ausbildungsberechtigung

Wohnheim Mosaik in Interlaken steht eine umfassende Er-

für Innere Medizin.

neuerung der heutigen Infrastruktur an. Die Stiftung hat in

Werner Enderlein arbeitete bis 2010 als Chefarzt der renommierten Ost-

einem Gesuch an die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des

seeklinik Boltenhagen. Vor seinem Eintritt in die Rehaklinik Hasliberg

Kantons Bern die Planungseckwerte für einen Neubau dar-

war er als ärztlicher Leiter für ein internationales Medizinzentrum in

gelegt. Im Bereich der Werkstätten konnte die Betreuung der

Berlin erfolgreich tätig. Mit seinen fundierten Fähigkeiten als erfahrener

Beschäftigten weiter intensiviert und verbessert werden, in-

Akupunkteur stärkt er die medizinisch-ganzheitliche Ausrichtung der

dem das Betreuungsteam aufgestockt wurde.

Rehaklinik Hasliberg.

Organisatorisch ist die Stiftung Helsenberg in die Michel

Werner Enderlein ist zweifacher Vater und bereits glücklicher Grossva-

Gruppe integriert. In der Privatklinik Meiringen betreibt sie

ter. Zu seinen Freizeitbeschäftigungen zählen Wanderungen in der Na-

vom Bund anerkannte IV-Arbeitsplätze. Sie vermittelt aber

tur, die Flora und die Musik.

zvg

zen für psychisch be-

auch extern, in Tourismus und Gewerbe der Umgebung, den individuellen Fähigkeiten angepasste Tätigkeiten. Im Raum Interlaken sucht sie derzeit leichte Arbeiten in Tourismus und Gewerbe, die gegen einen Unkostenbeitrag von psychisch

Neuer Leitender Arzt der Orthopädie an

leicht beeinträchtigten Menschen erledigt werden können.

der Rehaklinik Hasliberg

Telefon +41 33 972 81 11 www.stiftung-helsenberg.ch

Seit dem 15. Juli 2011 ist Dr. med. Ludwig Weh als Leitender Arzt der Orthopädie an der Rehaklinik Hasliberg tätig. Er ist Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation mit den Zu-

Dialyseferien im Kurhaus Mon Repos

satzqualifikationen Sozialmedizin, Sportmedizin, spezielle Schmerztherapie und Chirotherapie. Geboren und aufgewachsen ist Ludwig Weh in Deutschland. Er hat in Erlangen-Nürnberg Medizin studiert. Nach langjähriger medizinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit an der Orthopädischen Universitätskli-

genberg bietet neu Dialyseferien

nik Hamburg-Eppendorf war er während 18 Jahren als Chefarzt sowie als

an. Auf diese Weise können Pati-

Ärztlicher Direktor an grossen Rehabilitationskliniken in Schleswig-Hol-

entinnen und Patienten mit Nie-

stein, Bayern und Baden-Württemberg tätig. Er hat sich intensiv mit der

renleiden einen Ferienaufenthalt

Optimierung von Rehabilitationsergebnissen auseinandergesetzt und auf

am Brienzersee mit regelmässigen

diesem Gebiet verschiedene Forschungsprojekte geleitet. In den letzten

Behandlungen kombinieren. Das

drei Jahren war er in Berlin tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag in

Kurhaus arbeitet dabei mit dem

der interdisziplinären multimodalen Therapie chronischer orthopädischer

Dialysezentrum des Spitals Inter-

Rückenerkrankungen mit dem Fokus auf der Berücksichtigung psycho-

laken unter der Leitung von Dr.

sozialer Einflüsse. Mit seiner grossen Erfahrung ergänzt Ludwig Weh das

med. Otto Maurer zusammen.

medizinische Team an der Rehaklinik Hasliberg auf ideale Weise.

Telefon +41 33 822 12 36 www.monrepos.ch

Markus Foedisch

Das Kurhaus Mon Repos in Ring-

Privat geniesst Ludwig Weh, zusammen mit seiner Frau, Berg- und Ausdauersport in vielfältigen Varianten. Er ist Vater von vier erwachsenen Kindern.


blickpunktnews

Freie Spitalwahl ohne administrative Hürden

15

Neue Räumlichkeiten für die Tagesklinik

Die neue, freie Spitalwahl ist für Einwohnerinnen und Einwohner von Kantonen, die das Spital bzw. die Klinik ihrer Wahl auf der Spitalliste führen, ohne jegliche administrativen Hürden wie Kostengutsprachen etc. möglich. Die Privatklinik Meiringen wird zusätzlich zur Spitalliste des Standortkantons Bern auch auf den Listen der KantoBeat Kehrli

ne Ob- und Nidwalden geführt. Zusätzlich zum Standortkanton Bern fand die Rehaklinik Hasliberg kürzlich Aufnahme auf die Listen der Kantone Luzern und Nidwalden. Die Zuweisung aus diesen Kantonen kann somit absolut hürdenlos erfolgen. Dank sehr

Die alterspsychiatrische Tagesklinik

bessere Verankerung. In der Tageskli-

vorteilhafter Tarife beider Kliniken ist in der Regel aber

der Privatklinik Meiringen ist im

nik erfahren die Patientinnen und

auch die Einweisung aus allen übrigen Kantonen der Ein-

Herbst 2011 ins Betagtenzentrum

Patienten individuelle Betreuung und

zugsgebiete problemlos.

Oberhasli umgezogen. Hier stehen ihr

Begleitung mit dem Ziel, ihre Alltags-

pro Tag acht Behandlungsplätze zur

fähigkeiten, Selbständigkeit und Mo-

Verfügung. Die Räumlichkeiten und

bilität möglichst zu erhalten und sie

der neue Standort sind ideal für die

vor sozialem Rückzug zu bewahren.

Telefon +41 33 972 81 11 www.privatklinik-meiringen.ch

sich verändernden Bedürfnisse und

Telefon +41 33 972 55 55 www.rehaklinik-hasliberg.ch

bringen durch die Nähe zur lokalen Bevölkerung und zum Dorf auch eine

Kombi-Angebot Eintritt Aareschlucht und Retourfahrt mit der Reichenbachfall-Bahn. Die Billette sind an den Schaltern bei den Eingängen zur Aareschlucht und beim Kondukteur der Reichenbachfall-Bahn erhältlich. Einzelpersonen: Fr. 13.– / Kinder 7–16 Jahre: Fr. 9.–

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Gesund, natĂźrlich, echt. Draussen in der Natur sein und sich bewegen. Neue Energien aufbauen und Kraft gewinnen. Geniessen Sie die frische Luft und die wunderbare Natur im Haslital.

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blickpunktpersönlich

17

Melanie A. Moser arbeitet seit 2006 bei der Michel Gruppe AG. Seit Sommer 2009 ist sie als Leiterin Betrieb tätig. Sie ist in Lienz (Österreich) aufgewachsen und lebt heute in Willigen. In ihrer Freizeit besucht sie gerne Beat Kehrli

Live-Konzerte unterschiedlichster Musikstile. Ferner unternimmt sie Wanderungen und Veloausflüge, im Winter fährt sie am Hasliberg Ski.

Mitarbeitende der Michel-Gruppe: Melanie A. Moser, Leiterin Betrieb

Meisterin von tausend und einem Raum

Blickpunkt Gesundheit 1/2012

«Kreuz und quer – so funktioniert meine Arbeit. Ich

erkrankungen umgebaut. Die Ärztinnen und Ärzte wie

bewege mich täglich entlang von zahlreichen Schnittstel-

auch die Therapeutinnen und Therapeuten haben bei der

len. Die Michel Gruppe besitzt rund 100 Gebäude. Dazu

Raumgestaltung ein gewichtiges Wort mitgeredet, denn

zählen die grossen Spitalhäuser der Privatklinik Meirin-

sie kennen die Bedürfnisse der Patientinnen und Patien-

gen und der Rehaklinik Hasliberg, mittelgrosse Bauwerke

ten am besten.

wie das Kurhaus Mon Repos in Ringgenberg, aber auch

Wenn ein Raum neu eingerichtet wird, geht es einer-

kleine Bauten wie Garagen. In allen diesen Gebäuden

seits um handfeste, praktische Fragen: Welche Möbel

sind insgesamt gut 1000 Räume untergebracht: Patien-

in welchen Materialien und Farben sollen verwendet

tenzimmer, Behandlungsräume, Büros etc.

werden? Dahinter steht natürlich auch eine ästhetische

Meine Stelle besteht seit Juli 2009. Vorher sind all die-

Dimension. Ich finde, ein Raum muss gewissermassen ein

se Gebäude und Räume von den einzelnen Institutionen

Bild abgeben. Zur Inneneinrichtung gehört somit auch

der Michel Gruppe individuell bewirtschaftet worden.

zum Beispiel der Blumenschmuck.

Heute laufen die Fäden bei der Muttergesellschaft zu-

Neue Möbel schaffen wir bei bewährten Partnern

sammen. Ich sorge dafür, dass die Räume im Sinne einer

an. Meist handelt es sich um Serienprodukte, im Bü-

Gesamtsicht möglichst optimal genutzt werden. Dahinter

robereich etwa von USM oder Lista. Bei Bedarf lassen

steht die allgemeine Anforderung im Gesundheitswesen,

wir aber auch nach Mass fertigen. Die Nachttische und

möglichst wirtschaftlich zu arbeiten. Dank der zentralen

Sideboards für die neue Fachstation für Abhängigkeits-

Bewirtschaftung profitieren wir unter anderem von bes-

erkrankungen etwa stammen von einem Schreiner aus

seren Einkaufsbedingungen beim Möbelkauf.

der Region.

Meine Aufgabe besteht darin, sämtliche Räume nach

Die zentrale Raumverwaltung ist bei uns ein Prozess,

einheitlichen Massstäben einzurichten. Darunter verste-

der noch nicht abgeschlossen ist. Ich leiste da nach wie

he ich allerdings nicht optische Gleichmacherei. Die Ge-

vor Aufbauarbeit. Das finde ich extrem spannend – ich

staltung eines Raums hat sich primär nach den Bedürfnis-

mag es, wenn nicht alles fix ist. Ich habe jeden Tag zahl-

sen der Nutzerinnen und Nutzer zu orientieren. Bei der

reiche Sitzungen und viele weitere Kontakte mit Men-

Planung ziehe ich bei Bedarf einen Innenarchitekten bei.

schen. Da kommt es mir zugute, dass ich nicht so schnell

Kürzlich wurde in der Privatklinik Meiringen die Station

den Überblick verliere. Organisieren ist etwas, das mir

West 1 für eine neue Nutzung zur Behandlung von Sucht-

liegt und das ich auch sehr gerne mache.»


blickpunktservice

David Birri

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Ihre Ansprechpersonen Privatklinik Meiringen Telefon Telefax E-Mail Zentrale +41 33 972 81 11 +41 33 972 82 20 info@privatklinik-meiringen.ch Patientenadministration +41 33 972 82 17 +41 33 972 82 20 padmin@privatklinik-meiringen.ch Bettendisposition +41 33 972 85 65 +41 33 972 85 69 bettendisposition@privaklinik-meiringen.ch Pflegesekretariat +41 33 972 85 85 pflegeadmin@privatklinik-meiringen.ch Chefärztinnen und Chefärzte Prof. Dr. med. Michael Soyka Dr. med. Dipl.-Psych. Hans-Ulrich Seizer Dr. med. Barbara Hochstrasser Dr. med. Ruedi Hausammann

Telefon +41 33 972 82 95 +41 33 972 82 35 +41 33 972 54 00 +41 33 972 82 36

Öffnungszeiten Mo – Fr: 07:30 –20:00 h Sa – So: 08:00 – 20:00 h Mo – Do: 07:30 –12:00 h, 13:00 –17:00 h Fr: 07:30 –12.00 h, 13:00 –16:30 h Mo – Do: 07:30 –11:30 h, 13:00 –17:00 h Fr: 07:30 – 11:30 h, 13:00 – 16:30 h Mo – Fr: 07:30 –12:00 h, 13:30 – 17:00 h

E-Mail Fachbereich michael.soyka@privatklinik-meiringen.ch Ärztlicher Direktor hans-ulrich.seizer@privatklinik-meiringen.ch Akutpsychiatrie, Ambulatorium barbara.hochstrasser@privatklinik-meiringen.ch Burnout ruedi.hausammann@privatklinik-meiringen.ch Innere Medizin

Leitende Ärztinnen und Ärzte / Oberärztinnen und Oberärzte med. pract. Thomas Köster, Leitender Arzt +41 33 972 82 65 thomas.koester@privatklinik-meiringen.ch Alterspsychiatrie Dr. med. Claus Aichmüller, Leitender Arzt +41 33 972 82 60 claus.aichmueller@privatklinik-meiringen.ch Sucht und Rehabilitation Dr. med. Gerd Baumgärtner +41 33 972 82 48 gerd.baumgaertner@privatklinik-meiringen.ch Alterspsychiatrie Dr. med. Sebastian Dittert +41 33 972 82 41 sebastian.dittert@privatklinik-meiringen.ch Privatstation Dr. med. Eberhard Fischer-Erlewein +41 33 972 82 50 eberhard.fischer-erlewein@privatklinik-meiringen.ch Akutpsychiatrie, Notaufnahme Dr. med. Heidi Grossenbacher +41 33 972 82 54 heidi.grossenbacher@privatklinik-meiringen.ch Akutpsychiatrie Dr. med. Marcus Sievers +41 33 972 54 00 marcus.sievers@privatklinik-meiringen.ch Burnout med. pract. Harald zum Felde    +41 33 972 82 34 harald.zumfelde@privatklinik-meiringen.ch    Spitalarzt Psychologischer und Therapeutischer Dienst Dr. phil. Werner Deinlein +41 33 972 82 44 werner.deinlein@privatklinik-meiringen.ch Leiter Psychologische Dienste Eva Hänni-Risler +41 33 972 85 17 eva.haenni@privatklinik-meiringen.ch Leiterin Therapeutische Dienste Rehaklinik Hasliberg Telefon Telefax E-Mail Zentrale +41 33 972 55 55 +41 33 972 55 56 info@rehaklinik-hasliberg.ch Bettendisposition +41 33 972 57 60 +41 33 972 57 59 bettendisposition@rehaklinik-hasliberg.ch Physiotherapie +41 33 972 55 51 +41 33 972 55 56 physio@rehaklinik-hasliberg.ch Pflegeleitung +41 33 972 58 89 annegret.vonbergen@rehaklinik-hasliberg.ch

Öffnungszeiten Mo – Fr: 08:00 –18:00 h Sa – So: 08:30 – 12:00 h, 13:00 – 18:00 h Mo – Fr: 08:00 –12:00 h, 13:30 –17:00 h Sa – So: 08:30 –12:00 h, 13:00 –18:00 h Mo – Fr: 08:00 –12:00 h, 13:00 –17:00 h Mo – Fr: 08:00 –12:00 h, 13:00 –17:00 h

Chefärztinnen und Chefärzte Dr. med. Wolfgang Terhorst Dr. med. Wolfgang Krüger

Fachbereich Ärztlicher Direktor Kardiale Rehabilitation

Telefon +41 33 972 54 12 +41 33 972 55 75

E-Mail wolfgang.terhorst@rehaklinik-hasliberg.ch wolfgang.krueger@rehaklinik-hasliberg.ch

Oberärztinnen und Oberärzte Dr. med. Werner Enderlein +41 33 972 55 71 werner.enderlein@rehaklinik-hasliberg.ch Innere Medizin Dr. med. Ludwig Weh +41 33 972 55 92 ludwig.weh@rehaklinik-hasliberg.ch Orthopädie Physiotherapie Daniel Rutz +41 33 972 55 52 daniel.rutz@rehaklinik-hasliberg.ch Leiter Physiotherapie Kurhaus Mon Repos Marianne Eggler, Leiterin

Telefon +41 33 822 12 36

Telefax +41 33 823 50 20

Stiftung Helsenberg Telefon Erich Schöpfer, Betriebsleiter +41 33 972 85 70

E-Mail info@monrepos.ch E-Mail info@stiftung-helsenberg.ch


Judith Stadler, André Uster / Das Bild

blickpunktwettbewerb

19

Wettbewerb

Hotel Victoria Meiringen – Bergspitzen-Gastronomie und Hoteldesign in den Alpen Echte Gastfreundschaft und aussergewöhnlicher Service in einer Atmosphäre von alpinem Lifestyle und erfrischend modernem Luxus mitten in der Heimat von vielen hundert Berggipfeln – dies bietet das Hotel Victoria in Meiringen. Hier kommen Menschen zusammen mit dem Gefühl für das Besondere, mit Freude an zeitgemässer Kunst und der Leidenschaft für Fine Dining. Geniessen Sie ein kreatives Abendessen im 14-Punkte-Gault-Millau-Restaurant. Das Angebot umfasst ein Abendessen für zwei Personen mit Weindegustation, alles inklusive. www.victoria-meiringen.ch

Gewinnen Sie ein Abendessen für zwei Personen im Restaurant Victoria in Meiringen.

Wie heisst die im Freien praktizierte Bewegungstherapie für Herzpatientinnen und -patienten nach Prof. Oertel?

Füllen Sie den nebenstehenden Talon aus und schicken Sie ihn an: Michel Gruppe AG, Wettbewerb, Willigen, CH-3860 Meiringen. Oder senden Sie den Lösungsbuchstaben inkl. Ihrer Postanschrift per E-Mail an: blickpunkt@michel-gruppe.ch

(Zutreffende Antwort einkreisen/ankreuzen)

A Outdoor-Practice B Alpin-Kur C Terraintraining

Einsendeschluss: 31. Mai 2012. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe von «Blickpunkt Gesundheit» bekannt gegeben. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren, ausgenommen die Mitarbeitenden der Michel Gruppe AG. Der Wettbewerbspreis wird nicht bar ausbezahlt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vorname + Name: Adresse:

In der letzten Ausgabe von «Blickpunkt Gesundheit» lautete die Wettbewerbsfrage: Wie gross ist der Anteil von Alkoholkranken, die mehrere Jahre nach einer umfassenden Therapie noch immer abstinent leben? Die richtige Antwort: 40 %. Zwei Übernachtungen für zwei Personen im Hotel Steingletscher am Sustenpass gewonnen hat: Hedy Schneider, Greifensee. Wir gratulieren herzlich.

PLZ + Ort: E-Mail:

Atelier KE

Innovatives Bauen.

...mit Humor seit 1. Juli 2002 als Maschinist im Einsatz. Peter Zenger, Hasliberg

Hochbau · Tiefbau · Strassenbau · Untertag- und Felsbau Generalunternehmung · Kundenservice · Transporte Meiringen · Interlaken · Grindelwald · Sarnen

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Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden: Unsere flexible Vorsorge passt sich an. Das Leben kann viele verschiedene Wendungen nehmen. Unsere Vorsorgelösungen mit wählbaren Garantien unterstützen Sie in allen Lebenslagen, denn sie passen sich jeder wichtigen Entscheidung an. Und weil neue Pläne aufregend genug sind, bietet Ihnen Swiss Life neben ausgezeichneten Renditechancen stets hohe Sicherheit. Alles, damit Sie Ihren Weg gehen können – und optimal begleitet werden. Unsere Spezialisten beraten Sie gern. Generalagentur Thun-Oberland Marktgasse 17, Postfach 2468, 3601 Thun, Telefon 033 225 93 00, Fax 033 225 93 01, ga.thun@swisslife.ch

Blickpunkt Gesundheit 01 - 2012  

Gesundheitsmagazin der Michel Gruppe

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