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[Auf dem Holzweg]

Auf dem Rundweg erfahren Kinder das Material Holz mit allen Sinnen: Sie können unterschiedliche Holzarten anheben. „Seltsam“, sagt ein Mädchen an einer der Stationen. Diese Holzstücke sind zwar alle gleich dick und lang, aber unterschiedlich schwer. An einer Schautafel wird auch dieses Rätsel kindgerecht aufgelöst: Es liegt an der Dichte des Materials. Das sogenannte Eisenholz - dazu gehören viele Baumarten aus den Tropen - ist sogar so schwer, dass es, anders als zum Beispiel Fichtenholz, im Wasser versinkt. Rätsel gelöst, weiter geht’s: Die Kinder balancieren über Stämme,

[Auf dem Holzweg]

Herz-, Pfahl- oder Flachwurzler? Auf dem Holzweg zeigen Eiche, Tanne und Fichte ihre Füße her.

Holz ist unterschiedlich schwer – Eisenholz versinkt sogar im Wasser.

Klangspiel: Schon von Weitem kann man die kleinen Musiker hören.

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9 Wer die 2,5 Kilometer lange Tour gemacht hat, kann ein Rätsel in seinem Wanderpass lösen.

schulen dabei ihr Gleichgewicht und spüren, wie sich der Stamm unter ihrem Gewicht leicht durchbiegt. Und sie hören an einem Klangspiel, wie verschiedene Holzarten klingen. Schon von Weitem kann man die Musiker hören: „Bim, bam, bom.“ Ein paar hundert Meter weiter erfahren die jungen Besucher, wie gut Holz Schwingungen weiterleitet und dass deshalb viele Instrumente wie Gitarren oder Geigen aus Holz gebaut sind. Die Holzweg-Macher haben dazu ein dünnes Loch durch einen etwa zehn Meter langen

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Start

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Einführung Kalt/Warm Zeigt eure Füße Rindenhütte Holzgewicht Allee der Bäume Barfußpark

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Bohlenweg

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Sprunggrube Fegefeuerhütte

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Biegung Ausblick

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Holztreppe Klangleitung

Klangspiele Baiersbronn genießen

Urlaubsmagazin 2014

Natur erleben – auf dem Barfußpfad

Wie weit kommst du? Je nachdem, wie weit die Kinder springen, sind sie eine Waldmaus oder ein Frosch …

Stamm gebohrt. Wenn ein Kind an einem Ende des Stammes leicht gegen das Holz klopft oder in das Loch flüstert, transportiert der Baum – wie ein Waldtelefon – den Ton ans andere Ende des Stammes. „Und – wie oft habe ich geklopft?“, ruft ein Mädchen seinem Bruder zu und lacht. An der Barfußstation laufen die Kinder über unterschiedliche Böden. Schuhe und Strümpfe aus – und los geht‘s: Wie fühlt es sich an, über kleine oder große Steine, über Moos, gehäckseltes Holz oder Tannenzapfen zu laufen? „Au, das piekst“, ruft ein Mädchen, das gerade über die Zapfen eiert. Schnell huscht sie weiter zum Moos: „Das hier ist weicher.“ Gleich neben dem Barfußpfad liegt eine große Wiese mit den Bäumen des Jahres und ein Spielplatz zum Pausemachen. Je nach Verweildauer an den 15 Stationen dauert der Weg etwa ein bis zwei Stunden. „Schaaade, ist der Weg schon zu Ende?“, hört man zwei Kinder am Ende des Pfades – dass sie bereits 2,5 Kilometer weit marschiert sind, haben sie gar nicht bemerkt …

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Baiersbronn genießen 2014  
Baiersbronn genießen 2014  

Urlaubsmagazin 2014 der Feriengemeinde Baiersbronn mit Informationen rund um die Themen Wandern, Familienurlaub, Essen & Trinken, Pauschalan...

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