Issuu on Google+

Portfolio | Se b a sti a n Kl e i n | J u n i 2012


Inhalt Ăœber mich..............................................................................................................................4 Gastzelle in Stein am Rhein....................................................................................................6 EFH Monte Carasso...............................................................................................................11 Bauen in der Altstadt von Palermo........................................................................................23 ... rien ne va plus .................................................................................................................36 Bachelorarbeit......................................................................................................................57 Klein & Toszeghi....................................................................................................................76


Ü b er m i ch Nach Abgeschlossener Hochbauzeichner Lehre mit Berufs Matura habe ich mich für ein Studium entschieden. Da ich nun den Bachelor Studiengang im Juli 2012 an der ZHAW Winterthur erfolgreich beendet habe, möchte ich mich mit einem Master Studiengang zusätzlich für die Berufswelt vorbereiten. Architektur interessiert mich so stark, da niemand sie ignorieren kann. Viele Entscheide des Architekten haben direkten Einfluss auf die Situation, auf das Ortsbild und auf die Nachbarn. Der Architekt ist verantwortlich wie wir uns in einem Gebäude bewegen, arbeiten und leben. Diese oft schwierigen und komplexen Mechanismen versuche ich zu verstehen und eine bestmöglichste Lösung genau für die konkrete Situation zu finden. Das ist es was mich an Architektur so fasziniert! Seit 2009 führe ich mit meinem bestem Freund David Toszeghi gemeinsam ein Visualisierungs und Animationsbüro. Hier lernte ich einen Betrieb selbstständig zu führen, Kundenkontakte zu knüpfen und vor allem Architekturideen in Bildern zu vermitteln. Meine Stärken Durch meine ausgeprägte Sozialkompetenz arbeite ich mit fast allen Teams gerne zusammen. Mir wird oft gesagt ich sei eine herzliche Person und bringe eine gewisse Ruhe in die Gruppe. Ich bin sehr wissensbegierig und versucht stets produktiv zu arbeiten. Mit meinem Werkzeug, dem Computer, bin ich bestens vertraut. Sehr gerne übernehme ich Verantwortung in allen Bereichen und bin stets bemüht gute Arbeit abzugeben. Meine Schwächen Wie jeder Mensch habe auch ich gewisse Schwächen. Ohne Terminkalender wäre ich verloren und die wohl beste Erfindung am Computer ist das Rechtschreibeprogramm.


Fre i ze i t Um einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen treibe ich viel Ausdauersport. Durch regelmässiges Joggen, Schwimmen und Velo fahren halte ich mich fit. Bei einem Marathon lerne ich mit Extremsituationen umzugehen, mich für gesetzte Ziele einzusetzen und bis zum Schluss durchzuhalten. Ausserdem bin ich in der Feuerwehr Kilchberg/Rüschlikon als Feuermann tätig. Hier faszinieren mich die Kameradschaft, das soziale Engagement und natürlich die Action. Das wichtigste in meinem Leben sind meine Freunde, Familie und meine Freundin. Ohne sie wäre ich nicht ich.


G a stzel l e i n Stein am Rhein

Kon ze pt Die in die Länge gezogene Form bezieht sich historisch auf eine frühere Schutzmauer, welche den Banngarten einerseits geschützt hat, wie auch die Stadt Stein am Rhein städtebaulich zusammenband. Vor allem die städtebauliche Qualität hat mich dazu bewogen dieses „Loch“ wieder zu schliessen. Daraus resultierte die längliche Form, mit 36 Meter und nur 4.4 Metern Breite, welche durch Aneinanderreihung der fünf „Z“ förmigen Zellen entsteht. Der geforderte öffentliche Raum wird direkt am Wasser realisiert. Die Südfassade ist komplett aus Holz, um dem Wasser gerecht zu werden. Alle anderen Wände sind in Backstein weiss verputzt, welches den Anspruch eines Massivbaus einer Gastzelle komplettiert.


2. Sem e ste r

Situation 1:1000

Ausschnitt aus dem Plan von J. J. Mentzinger 1662

Kloster St. Georgen von S端den. Stich von D. Herrliberger, 1741


1

2

3

4

5

Grundriss 1:50


Schnitt durch Studiolo 1:20


E F H M o nte C a ra ss o

Master Plan der ganzen K l a ss e . Ziel - dichteres Bauen.


B

C

A

A

B

Erdgeschoss 1:200

C


3. Semester

EF H M o nte Cara sso Das Hauptthema im zweiten Studienjahr ist Wohnen. Speziell sind die Bauvorschriften in Monte Carasso bezĂźglich Baugrenzen. Entweder muss man direkt bis zur Parzellengrenze bauen, oder mindestens 4 m Abstand davon halten, wobei hier eine StĂźtzmauer gebaut werden muss. Dadurch sollte sich der ganze Ort verdichten - und nicht ein Einheitsbrei entstehen. Der Strassenraum wird klar definiert und die Parzellen kĂśnnen effektiv genutzt werden.


B

C

A

A

D

D

B

C

1. Obergeschoss 1:200


B

C

A

A

B

C

2. Obergeschoss B 1:200


S端dfassade B 1:200


Westfassade 1:200


Ba u e n i n d e r Al tsta d t vo n Pa l e r mo


Woh n e n Pa l e rmo / S izilien Im vierten Semester ging es darum, sich mit der Komplexität eines Wohnblockes vertraut zu machen. In der ersten Phase stand das städtebauliche Problem „Öffentliche Plätze in der Altstadt“ zu Entwerfen im Raum. Zusammen mit den Dozenten wurden neue Plätze entworfen. Gewisse Gebäude wurden Abgerissen, gewisse durch neue Volumen ersetzt und andere wiederum völlig neu gebaut. Ich war in der Gruppe am Meer, wir vier Studenten entschieden uns für eine Arkade. Diese hatte die Funktion die Fussgänger zu schützen, denn im Erdgeschoss entstanden neue Öffentliche Räume, anderseits sollte eine Art gebührenden Empfang entstehen für die Schiffe welche vom Meer kommen.

Situation; Neue Plätze die in der Altstadt geschaffen wurden


4. Seme ste r

10

100

Sitation 1:1000


Erdgeschoss 1:200 Billiardcenter, Kaffes, Restaurants und ein Apple Store als รถffentliche Nutzung im Erdgeschoss. Wohnungszugang von der Platzseite


1. Obergeschoss 1:200


2. Obergeschoss 1:200

Dachgeschoss 1:200


Ostfassade Von jedem Student wurde eine Säule entwickelt um eine Verspieltheit in die klar strukturierte Arkade zu bringen

Westfassade Speziell ist die Schwer und massivgebaute Backsteinfassade. Durch einen Filter wird einerseits ein Sonnenschutz geben, anderseits erhalten die Bewohner eine Privatheit zum sehr Ăśffentlichen Platz.


Querschnitt


. . . ri en ne va plus

Eine prominente städtebauliche Brache und die Vergabe einer Grand-Casino-Lizenz gaben den Anstoss, de gelegte Raumprogramm entspricht in groben Zügen demjenigen des neuen A-Casinos, welches in absehba Einmieten des ersten Grand Casinos von Zürich in drei bis vier Warenhausetagen an zwar zentraler aber e schlagen wir hierfür einen repräsentativen Ort an zentralster Lage vor, der der glamourösen Nutzung eines gepflegten Gesellschaftshäuser vergangener Jahrhunderte. Gesucht ist ein Ort der gesellschaftlichen Begeg ment, Bar-und Restaurationsbetrieb ergänzen die Bereiche mit den Spieltischen und -automaten. Je nach und nicht nur über die Eingangskontrolle erschlossen sind. Die atmosphärische Ausstrahlung nach aussen w wählten Materialien und deren tektonische Fügung bestimmt werden, sind dabei von grösster Bedeutung f


5. Seme ste r

en Entwurf eines Grand Casinos an der Urania in Zürich zur Aufgabe zur stellen. Das der Aufgabe zu Grunde arer Zeit seine Pforten im „Ober“, einem ehemaligen Kleiderwarenhaus an der Sihlporte, öffnen wird. Das eher unprätentiöser Lage erscheint uns als eine verpasste Chance. Mit dem Areal vor dem Uraniaparkhaus Casinos angemessen ist. Wir entwerfen nicht eine Spielhölle sondern ein Grand Casino in der Tradition der gnung, der neben dem Glückspiel auch andere Möglichkeiten der Unterhaltung bietet. Konzerte, Entertainstädtebaulicher Haltung sind weitere Nutzungen denkbar, welche auch direkt von aussen erreichbar sind wie nach innen, welche über die städtebauliche Setzung, die innen räumliche Entwicklung und über die geür das Gelingen des oben beschriebenen Anspruchs, einen Ort von gesellschaftlicher Relevanz zu schaffen.


C a s i n o a u f d em Uran iap ar k h au s in Zürich

Die Situation beim Uraniaparkhaus ist sehr schwierig. Einerseits findet man eine unfertige Planung von Gustav Gull vor, welcher eine komplette städtische Überbauung des Areals vorgesehen hat, anderseits verhindert das Parkhaus eine freie Planung. Eine grosse Schwierigkeit liegt auch an den Dimensionen der umliegenden Gebäude. Die öffentlichen Gebäude zur Bahnhofstrasse, weisen eine sehr grosse Masse auf, während die Wohngebäude Richtung Altstadt sehr kleinteilig sind. Konzeptionell lag mein erster Entscheid darin, das Parkhaus in seiner heutigen Funktion zu erhalten. Ausserdem erachte ich es als nötig, die beiden Ausfahrten zu behalten, da die Rampe auf die Autobahn führt und die untere Ausfahrt in Richtung Central gedacht ist. Eine Auflösung einer Richtung würde zum totalen Chaos während der Stosszeiten in der Innenstadt führen. Städtebaulich schliesse ich die unfertige „ Klammer“ zusammen mit den bestehenden Verwaltungsgebäuden und dem Polizeigebäude von Gustav Gull. Damit wird der Strassenraum mit dem Platz zur Limmat gefasst. Das schlussendliche Ziel wäre, die Parkplätze nördlich zu entfernen und einen schönen Platz zu planen. Im Schnitt ist die geografische Abstufung zur Strasse charakteristisch: Der Lindenhof, der Park über dem Parkhaus, die Ötenbachgasse und schliesslich die Uraniastrasse. Durch die präzise Positionierung meines Volumens zwischen der Ötenbachgasse und der Hauptstrasse wird dieser natürlichen Stufung Sorge getragen. Die Haustechnik funktioniert über zwei separate Technikräume, welche die zwei Hauptvolumen mit den nötigen sanitären wie auch lufttechnischen Einrichtungen versorgt. Über einen Leitungsschacht wird die ganze Verteilung in einem 45cm tiefen Hohlboden verteilt. Die Frischluft wird jeweils via die Fensterbänke in den Raum eingelassen.


5

6

7

8

10 9

4 3 2

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

1. Obergeschoss

1 0

A/04

Erdgeschoss

A/04 A/02

A/01

A/02

A/01


A/04

A/02 A/01

2. Obergeschoss

A/01

A/04

3. Obergeschoss

A/02


A/04

A/02 A/01 A/04

A/02

2. Obergeschoss

A/01

3. Obergeschoss


L채ngsschnitt 1:200

Querschnitt


Grand Casino Z端rich

Nordfassade 1:200


S端dfassade 1:200


Spielraum 3. OG

A/01

A/04 A/02


VIP-Raum 5. OG

A/01

A/04 A/02


Kuppelraum 3. OG


A/01

A/04 A/02


Slotraum 2. OG


A/01

A/04 A/02


Bac he lorar be it


Bricktown - Ein Zentrum der Glatttalstadt

Im Frühlingssemester planen wir gemeinsam einen neuen Stadtteil, er heisst Bricktown und soll ein Zentrum der Glatttalstadt sein. Die Glatttalstadt gibt’s erst auf dem Papier, als eine Studie der Architektengruppe „Krokodil“. Diese Studie ist zum einen Grundlage, aber auch Kontext für unsere Semesterarbeit. Umgekehrt ist unser Semesterprojekt Testplanung für die Glatttalstudie. Der Stadtteil Bricktown soll dicht und städtisch werden, aus hybriden Gebäuden bestehen und nebst dem Wohnen auch verschiedene Zentrumsfunktionen übernehmen. Wir nennen ihn „Bricktown“, weil wir uns entschieden haben, ihn aus Backstein zu bauen. Der Backstein soll dem Stadtteil einen spezifischen Ausdruck und eine eigene Identität verleihen. Mit Backstein als Fassadenmaterial werden wir uns intensiv beschäftigen. So wird auch die Gebäubehülle, nebst dem Tragwerk, gebäudetechnischer Schwerpunkt der Semesterarbeiten sein. Die Zersiedlung der Schweiz, insbesondere des Mittellands, schreitet ungeachtet aller Warnungen der Planer rapide voran. Das Resultat ist ein gesichtsloser Siedlungsbrei, der Teile der Schweiz, wunderbare Landschaften vom Bodensee bis zum Genfersee, überzieht und irreversibel zerstört. Dagegen hat nun die Architektengruppe Krokodil am Beispiel Zürichs die Frage eines gesteuerten, qualitativen Wachstums genauer untersucht und eine Vision einer dichten, urbanen und nachhaltigen Stadt im Glatttal entwickelt (siehe: 2, Manifest „Glatttal - eine Stadt im Werden“). Sie postuliert, das Glatttal nicht als periphere metropolitane Region aus Einzelgemeinden sondern als werdenden Stadtkörper zu lesen. Für sie und ihre Studie heisst das: eine einheitliche Planung, eine übergeordnete Gestaltung, eine intensivere Erschliessung und eine höhere Verdichtung. Die Grenzbereiche zwischen den Gemeinden werden als Chance für neue Zentren gesehen, die Rolle der Grünräume wird neu interpretiert und gestärkt, und das Potenzial des ehemaligen Flugplatzes Dübendorf intensiv genutzt. Das vorläufige Ergebnis dieser Studie ist der konkrete Plan einer Stadt im Glatttal, welche sich vom Flughafen Kloten bis nach Uster erstreckt. An dieser Stadtwerdung, wie Krokodil den Prozess nennt, wollen wir uns beteiligen. Im Rahmen unserer Semesterarbeit werden wir uns einen Teilbereich der gedachten Stadt vornehmen und versuchen, ihn zu konkretisieren, ihn in einen anderen Massstab und damit in eine andere Wirklichkeit zu überführen. Mit unserem Projekt Bricktown werden wir der Glatttalstadt ein Gesicht geben, und wir werden eine Vorstellung darüber entwickeln, wie es dort aussehen könnte, wie sich’s dort leben lässt. Ja, wir werden ein Bild entwerfen aus einem Plan, den andere, den die Gruppe Krokodil erarbeitet hat. Was heisst das nun für uns genau? Zuerst geht es darum, die Konzepte und Gedanken der Glatttalstudie kennen zu lernen und uns eine Meinung darüber zu bilden. Dann aber auch darum, erste Vergleiche anzustellen mit Städten, die wir kennen. Soll es eine Stadt wie New York oder Chicago werden, oder doch eher wie Barcelonas Stadterweiterung von Cerda? Was für Beispiele gibt es mit Wohnen am Park, was sind die Bedingungen für hybride Bauten, oder wie sollen die Strassenräume und wie die Platzfassaden ausgebildet sein? Dabei werden euch auch stadträumliche Erfahrungen helfen, die ihr mit euren eigenen Arbeiten gemacht habt, so in Monte Carasso, in Palermo oder auch am Urania in Zürich. Bricktown liegt in der Mitte der Glatttalstadt, auf dem ehemaligen Flugplatz Dübendorf, zwischen dem neu angelegten Zentralpark und der heutigen Stadt. Sie ist mit S-Bahn und Tram perfekt erschlossen und soll zentrale Funktionen übernehmen. Sie soll eines der Zentren in der polyzentral organisierten Glatttalstadt werden. Die Gruppe Krokodil weist ihr eine dementsprechend hohe Bebauungsdichte zu mit Gebäuden von 8 bis 16 Geschossen. Definiert ist der Stadtkörper von Bricktown durch die angrenzenden städtischen Freiräume, den schon erwähnten Zentralpark im Osten, den Bahnhofplatz im Süden und einem rambla-ähnlichen, länglich gekurvten Platzraum entlang der ehemaligen Flughafengebäude im Westen. Nur im Norden unseres Planungsgebiets setzt sich die städtische Bebauung in ähnlicher Weise fort. Die innere Struktur von Bricktown wird durch ein Strassennetz bestimmt, welches den Stadtteil in 12 städtische Blocks Auf dieser stadträumlichen Ebene ist dann auch der Bedarf nach Koordination zwischen den Teams gross. Das „Innenleben“ der Gevierte hingegen soll möglichst bunt und unterschiedlich sein. Um diese Vielfalt noch zu fördern, erhalten alle eine zusätzliche, spezifische Hauptnutzung: ein Sport- und Wellnesszentrum zum Beispiel, eine Moschee, ein Kino- und Theaterkomplex oder einen Technopark - oder anders ausgedrückt, ein wenig Broadway, ein little Cairo und ein Silicon-Valley. Im Klartext, das Semester wird für uns alle eine grosse Herausforderung sein, in städtebaulicher, architektonischer aber auch in statischer und bautechnischer Hinsicht. Der für unsere Stadt gewünschte Nutzungsmix, und damit verbunden die hybride Bauweise (siehe: 3 Raumprogramm), wird uns bezüglich der Gebäudestruktur und dem Tragwerk fordern. Dazu werden schon in den ersten paar Wochen Input-Vorlesungen einen Einblick in die Thematik bringen. Ein zweites wichtiges Thema wird die Gebäudehülle aus Backstein sein. In einem 14-tägigen Prolog (siehe: 5 Prolog) werden wir uns mit technischen Fragen, mit der Tektonik, und mit der Erscheinung von Backsteinfassaden auseinandersetzen. Auch unserer Seminarreise nach Hamburg wird für das Studium von Backsteinbauten genutzt. So werden wir uns die Bauten der Speicherstadt des ehemaligen Freihafens, die Backsteinarchitektur des Deutschen Expressionismus der 1920er Jahre und Backsteinbauten aus den 1950er Jahren anschauen. Der Besuch einer traditionellen Klinkermanifaktur steht ebenfalls auf dem Programm (siehe: 6 Seminarwoche). Auch die Schlusspräsentation soll dem Namen Bricktown gerecht werden. So werden wir nebst den Plänen in verschiedenen Massstäben und einem Gesamtmodell 1:200 auch ein Fassadenmodell 1:33 zeigen, mit welchem wir einen ganzen Strassenzug darstellen. Thomas Schregenberger


Buchladen

L

Buchbinderei

Nebenraum

Lager

L

Lager

L

Druckerei

Masterplan-Geviert Unterhaltung Kultur B2

Bricktown

WL

Erdgeschoss

Anlieferung

Bricktown - EG Gesamtplan


S i t u at i o n Die sehr zentrale Lage des ganzen Stadtquartiers wird noch verstärkt durch die Nähe des Bahnhofes und der Beginn der Bahnhofstrasse. Dadurch erhält mein Gebäude eine sehr repräsentative Funktion. Durch die Öffnung zur Bahnhofstrasse wird das ganze Kongressquartier dem neu entstandenen Bricktown angebunden. Mein Gebäude wirft sich der Arkadenstruktur statisch, wie auch typologisch völlig unter um ihren Beitrag für den Städtebau leisten zu können. A rc h i te kt u r Die hybride Nutzung drückt sich auch in der Fassade aus. Sockel (Läden), Mittelgeschoss (Büros) und Obergeschoss (Wohnungen) sind klar ablesbar. Um die von mir gewünschten Durchschusswohnungen realisieren zu könnten musste ich eine Schnittfigur finden, welche genügend Licht für die 20 Meter Tiefe ermöglicht. Durch die überhohen und sehr grosszügigen Wohn- und Essräume bringe ich viel Licht ins Innere des Gebäudes. Das Eckgebäude ist klar zwischen den beiden Türmen positioniert und wirkt unverrückbar. S tat i k Die Statik ordnet sich der Arkadensturktur unter. Der Achsabstand zwischen den einzelnen Arkadenstützen beträgt um die 5.2 m. Da dies die Flexibilität für spätere Umnutzungen extrem beeinträchtigt hätte ist nur jede zweite Schotte wirklich statisch aktiv. Die Kräfte werden dann in den Büros durch Stützen abgeleitet und über die Wände im Untergeschoss ins Fundament gebracht. Die Fassade ist selbsttragend und nimmt die Kräfte der Schottenwände auf, welche über die Arkade in das Fundament geleitet werden. Die beiden Kerne welche von unten bis oben durchgehend sind sorgen für die nötige Aussteifung. Ha u ste ch n i k Wohnungen und Büros sind Haustechnisch getrennt. Die Erschliessung für Wasser und Luft erfolgt für die Wohnungen vom Dach, für die Büros und Läden vom Untergeschoss. Die Vertikale Erschliessung erfolgt durch die beiden Kerne und in den Wohnungen durch die durchgehenden Schächte. Im dritten Obergeschoss werden die Wohnleitungen dann horizontal in die Kerne verteilt, wo sie dann schliesslich ganz nach unten geführt werden. Durch die Hohldecke wird hauptsächlich Luft transportiert, wie auch die elektrischen Leitungen für das Licht. Im Hohlboden befindet sich vor allem die Strom- und IT-Kabel Verteilung.


Erdgeschoss 1:500

1. Obergeschoss


2. + 3 Obergeschoss

4. Obergeschoss


Untere Wohnung


5. Obergeschoss

6. Obergeschoss


Mittlere Wohnung


7. Obergeschoss

8. Obergeschoss


Obere Wohnung


Querschnitt

Hermés

Ostfassade

Hermés

Hermés

Louis Vuitton

Louis Vuitton

Louis Vuitton


Louis Vuitton

Nordfassade

Louis Vuitton

Louis Vuitton

Klein & Toszeghi

Landolt-Arbenz

Cartier

Cartier

Cartier

Cartier

Klein & Toszeghi


Klein & Toszeghi

Tiffany & Co.

Tiffany & Co.

Cartier

Cartier

Landolt-Arbenz

Landolt-Arbenz

Hermés

Hermés

Hermés

Südfassade


H a u ste ch n i k

Elektro- / Netzwerk Lü ung Sanitär Warmwasser

Quelle

Energietechnik

Hohlboden im Office Wand im Wohnen

Netzstrom

Bodenheizung Wohnungen Lüftung Office Bodenheizung Läden

Fernwärme

Aussenluft

Übergabe und Verteilung

Lüftungsgeräte mit Wärmetauscher auf Dach Lüftungsgeräte im Keller, gekoppelt mit Wärmegewinnung Serverraum

Energiedienstleistung

Wechselstrom

Raumwärme

Frischluftversorgung


Klein & Toszeghi

Wohngeschoss

BĂźrogeschoss

Erdgeschoss

Cartier

Hermès

Klein & Toszeghi


K l ei n & To szeghi

Architekturvisualisierungen werden heute immer gefragter und spielen eine wichtige Rolle beim Kauf einer Immobilie. Sei es ein Foto Ihres Projektes, wie es in Zukunft aussehen wird oder gar ein Spaziergang durch ein virtuelles Gebäude. Die Ansprüche an Präsentationsformen für Wettbewerbe und für den Verkauf sind hoch. Klein & Toszeghi wurde 2008 gegründet und ist ein junges Unternehmen für Visualisierung und Animation. Wir unterstützen unsere Kunden aus der Architektur und dem Immobiliengewerbe im Verkauf und der Präsentation Ihrer Projekte. Der Weg zur Architekturdarstellung ist einfach. Wir errichten aus Ihren Plangrundlagen virtuelle 3D-Modelle, die anschliessend texturiert, gerendert und mit bestehenden Fotogrundlagen vereint werden. Während der gesamten Projektdauer wird auf eine gute Kommunikation mit unserem Kunden wertgelegt. So können wir eine zufriedenstellende und zeitgerechte Abgabe garantieren.


Au s gew채 h l te Beisp iele au s mein er Arbeit bei Klein & Toszeghi


MFH Remetschwil | Rinderknecht Architektur | 2009


Wettbewerb Ăœberbauung Baden | Rinderknecht Architektur | 2009


Projektauftrag Schulhaus Zumikon | Schader Hegnauer Ammann | 2010


DEFH Watt | RS Architektur | 2010

MFH Birchwil | Gfeller Treuhand und Verwaltungs AG | 2011


B端rgenstock Resort | monoplan - architektur - design - branding | 2011

Beyer Uhren Z端rich | Architekturb端ro Honegger gmbh | 2011


Beyer Uhren Z端rich | Palmieri Baumanagement | 2011


Wohn체berbauung R채bacher | emwe architekten ag | 2011


Wohn체berbauung R채bacher | emwe architekten ag | 2011


Sebastian Klein | dipl. Hochbauzeichner | bachelor of arts ZFH in architecture +41 076 523 47 62 | sebastian@klein-toszeghi.ch | www.klein-toszeghi.ch


Portfolio Sebastian Klein