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DIE SCHÖNEN SEITEN IHRER BEAUT Y-EXPERTEN

HERBST 2016

BEAUTY BALANCE Schöne Augenblicke Fünf trendige Looks zum Nachschminken plus die neuesten Produkte für die perfekte Pflege

MEIN NEUES ICH Neuer Stil mit Hose und frischer Schwung für langes Haar: Der Herbst kann kommen ROSARIA ARQUINT-GALLO Die Künstlerin über ihre Liebe zum Engadin und zu seinem Handwerk


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Foto Cover: Karin Heer; Model: Estelle Yves für Model Management; Cabanjacke, von The Editor, CHF 649.– Big, Ohrring in Gelbgold mit Diamantstecker, CHF 560.–, von Ofee; Styling: Rhea Leisibach; Haare: Lena Fleischer für StyleCouncil/Zürich; Make-up: Nicola Fischer für StyleCouncil/Zürich; Fotoassistenz: Judith Hirsbrunner; Producer: Kathrin Gerber; Fotos diese Seite: Flavio Leone (1); Ornella Cacace (1); Nadia Neuhaus (1)

EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER Augenblicke Diese Ausgabe widmen wir dem unvergesslichen Augenblick – und das in der doppelten Bedeutung des Begriffs. Zum einen stellen wir Ihnen Menschen wie die Künstlerin Rosaria Arquint-Gallo vor. Sie organisiert im Engadin Seminare zur Bewahrung des traditionellen regionalen Handwerks. Im ­Kursangebot inbegriffen ist die unberührte Natur einer atemberaubend schönen Landschaft. Und andererseits präsentieren wir Ihnen in unserer g ­ rossen Beauty-Geschichte die aktuellen Make-up-Trends, mit denen Sie den Blick Ihrer Augen intensivieren, ihn unvergesslich machen. Bei aller Unterschiedlichkeit der beiden Bedeutungen von «Augenblick» – ihnen gemeinsam ist das Wahrnehmen des Moments. Den ­Moment bewusst zu leben, verankert uns im Hier und Jetzt, schenkt uns Ruhe im hektischen Zeitverlauf unseres Alltags, lässt uns das Schöne geniessen. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine genussvolle Lektüre und einen Herbst mit zahlreichen unvergesslichen Augenblicken.

Herzlich,

Karin Zahner, Chefredaktorin info@beauty-experten.ch

Teilt ihr Leben zwischen dem Engadin und der Toscana auf: die Künstlerin Rosaria Arquint-Gallo. Seite 14

Mykologie statt Yoga: Nicola Wernke entspannt sich am besten auf der Suche nach Pilzen und essbaren Wildkräutern. Seite 35

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Fotos: Ornella Cacace (1), Boekhaus.com (1), Joan Minder (1)

INHALT & IMPRESSUM

In halt 06 Beauty News 11 Nachgefragt

Schlangenfrau Nina Burri und Sänger Seven

12 Beauty Interview

Verrät die angesagten Herbst-Trends: William Robinson, Make-Up-Artist Lancôme Schweiz

14 Rendez-vous

Ihre Leidenschaft gehört der Kunst, dem Engadin und seinem traditionellen Handwerk – eine Begegnung mit der Künstlerin Rosaria Arquint-Gallo

21  Schön zu wissen

Häppchenweise Wissenswertes – zum Beispiel, wie uns Farben beeinflussen

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22 Schöne Augenblicke

Die schönsten Herbst-Trends für einen verführerischen Blick

30 Schöne Welt

Winzerfest in Neuenburg

31 24 Stunden ...

… mit der Sängerin Heidi Happy

32 Mein neues Ich

Neuer Hosen-Look für unsere Leserin Sandra Chicchini

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35 Gesundheit

Pilzsammlerin Nicola Wernke

37 Ratgeber

Mit Apfelstammzellen zu einer schöneren Haut

38 Wellness

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Die schönsten Kräutergärten der Schweiz

40 Wettbewerb 41 Beauty-Experten

Unsere Experten präsentieren ihre Lieblingsprodukte und verraten, was sie gern lesen, wo sie am liebsten essen, und ihre Ausflugstipps

UTY BEBA A LA N C E WE T TB

Impressum

E WERB

– S .4 0

ND CHEN U M IT M A NEN G E W IN

Herausgeber: DBD, Binzstrasse 38, 8045 Zürich, E-Mail: info@beauty-experten.ch Produktion: Tamedia AG, Werdstrasse 21, 8021 Zürich Chefredaktion: Karin Zahner, DBD Redaktion: Yolanda Pantli (Leitung), Andrea Bornhauser, Julia Heim Grafik: Urs Dudli Bild: Kathrin Gerber Textproduktion: Martina Monti. Produkte, Angebote und Preise können sich je nach Standort unterscheiden.

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BEAUTY NEWS

SCHÖN IN DEN HERBST Die amerikanische Schauspielerin Jessica Alba setzt für schönes, volles Haar auf die BalayageTechnik.

Licht ins Haar­

Text: Yolanda Pantli; Fotos: Donato Sardella/Getty Images for Galvan (1)

Kein Wunder, dass dieser Trend die ­Hollywood-Schönheiten nicht kaltlässt, denn Balayage bringt Wärme, Licht und Dreidimensionalität ins Haar. Bei dieser Technik wird die Farbe strähnchenweise mit einem Pinsel aufgetragen, und zwar nur auf der oberen Seite der Strähne und nur auf die Partien, die von der Sonne aufgehellt würden. So wirken die Ü ­ bergänge natürlich und das Haar i­ nsgesamt, als ob man den ganzen ­Sommer am Strand verbracht hätte. Drei grosse Vorteile hat Balayage: Man muss keine Ansätze färben, es findet keine r­ adikale Typveränderung statt, und die Haare nehmen weniger Schaden als bei einer Komplettfärbung.

Brillanz 6

Diese Produkte verleihen den Haaren nach einer Koloration Glanz, Geschmeidigkeit und Kraft. Shampoo Brilliance Colour, 200 ml, CHF 30.–, und Conditioner Brilliance Colour, 200 ml, CHF 39.–, beides von Marlies Möller


BEAUTY NEWS

Lippenbekenntnis

Matt geschminkte Lippen sind derzeit en vogue. Damit sie perfekt zur Geltung kommen, sollten sie gut gepflegt und ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt sein. Deshalb hat Clinique bei dieser Lippenstiftlinie pflegenden Primer und hoch­ pigmentierte Farbe miteinander kombiniert. Für höchsten Tragekomfort und ein sattes, leuchtendes Farbergebnis. Lippenstift Pop Matte Lip Colour + Primer, von Clinique, CHF 33.–

Strahlender Augenblick Um die Augen ist die Haut 40 Prozent dünner als im übrigen Gesicht und entsprechend sensibel. Die Alterung der Haut wird deshalb hier zuerst sichtbar, in Form von Fältchen und nachlassender Straffheit. Dagegen bietet Lancôme neu eine Pflege mit optischer Sofort­ wirkung: Visionnaire Yeux Eye On Correction aktiviert die Hyaluronsynthese, die Haut kann Feuchtigkeit besser speichern und wirkt dadurch glatter. Zusätzlich werden Fältchen durch die Perlmuttpigmente der Hydra-Blur-Technologie gemildert, die Augenpartie wirkt ohne grossen Aufwand deutlich verjüngt, ganz ohne Make-up. Augenpflege Visionnaire Yeux Eye On Correction, 15 ml, von Lancôme, CHF 69.–

Voll & Schön Die meisten Frauen wünschen sich von einer Mascara voluminösere Wimpern, legen aber auch zunehmend Wert auf Pflege. Clarins hat eine Mascara lanciert, die beide Wünsche erfüllt: Wachs aus der Zimtbaum­blüte und den Blättern der südamerikanischen Carnaubapalme sorgt für sofortiges Volumen, und ein Pflegekomplex stärkt die Wimpern. Erhältlich ab 12. September. Mascara Supra Volume, von Clarins, CHF 41.90

Dufter Sex-Appeal

Selbstsicher, sinnlich und elegant ist die Frau, die den Duft Modern Muse Le Rouge trägt. In Flirtlaune entscheidet sie sich für das Eau de Parfum Modern Muse Le Rouge Gloss – ein Duft, so verführerisch wie glossglänzende, sexy Lippen. Fruchtig frische Mandarine, Schwarzkirsche, rosa Pfeffer und Provence-Rose treffen auf ausdrucksstarke Noten wie Jasmin, Patschuli, Vanille, Benzoeharz und Safran. Eau de Parfum Modern Muse Le Rouge Gloss, 50 ml, von Estée Lauder, CHF 98.–

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BEAUTY NEWS

Wasser, Luft, Sonne

Minze, Birne und aquatische Jasminblüte verleihen dem Duft-Bestseller Acqua di Gioia die belebende Frische des Wassers. Jetzt kommen mit Air di Gioia und Sun di Gioia zwei verführerische Eaux de Parfum dazu. Air di Gioia vermittelt mit Mandarine und Neroli die Magie der Leichtigkeit, während Sun di Gioia mit Bergamotte, Freesien und Frangipani das Gefühl von Sommer auf der Haut aufleben lässt. Acqua di Gioia, EdP, 50 ml, CHF 99.–; neu: Air di Gioia, EdP, 50 ml, CHF 99.–; neu: Sun di Gioia, EdP, 50 ml, CHF 99.–

Proteinpower

Wunderwimpern

Einen unvergesslichen Augenaufschlag verspricht das in der Schweiz hergestellte Wimpernserum Active Grow von GL Beauty. Korallenextrakt, Hyaluronsäure, Vitamin B7 und Edelweiss-Stammzellen sorgen nach acht Wochen für einen volleren Wimpernkranz, indem sie die einzelnen Härchen und den Lebenszyklus der Wimpern verlängern. Wimpernserum Active Grow, von GL Beauty, CHF 99.–

Mondsüchtig Zehn Jahre nach der Lancierung des legendären Eau de Toilette Nina lanciert Nina Ricci nun Luna, einen mysteriösen, sinnlichen Duft. Er betört mit Orangenblüten, Caramel und Silberimmortelle und präsentiert sich in einem magisch blau schimmernden Apfelflakon. Luna, EdT, 30 ml, von Nina Ricci, CHF 53.–

Wenn es darum geht, länger jung auszusehen, ist Nrf2 ein wichtiger Faktor – denn dieses Protein unterstützt mehrere biochemische Prozesse, die eine Alterung der Haut verzögern können. In der neuen Pflege Revitalizing Supreme+ Global Anti-Aging von Estée Lauder wurde nun erstmals ein neuer Pflanzen­ wirkstoff integriert, der die Produktion von Nrf2 ankurbelt. Mithilfe dieses patentierten Extrakts aus den Samen der tropischen Pflanze Moringa oleifera kann das Vorkommen des Proteins innerhalb von 24 Stunden um 76 Prozent gesteigert werden. Das bedeutet eine Intensivierung der natürlichen Kollagenproduktion und einen verbesserten Schutz vor Umwelteinflüssen. Und gegen ein Austrocknen der Haut wirkt der Extrakt aus indischem Feigenkaktus, er stärkt die Feuchtigkeits­barriere der Haut und sorgt für ein erholtes und gestrafftes Hautbild. Revitalizing Supreme+ Global Anti-Aging Cell Power Creme, 50 ml, von Estée Lauder, CHF 128.–

In der Balance

Dieses seidig-leichte Make-up nimmt der Haut unschönen Glanz, spendet gleichzeitig ein Maximum an Feuchtigkeit und schützt mit Lichtschutzfaktor 15 vor den schädlichen Nebenwirkungen der Sonne. Make-up Superbalanced Silk SPF 15, 30 ml, von Clinique, CHF 43.–

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gültig bis 31.10.2016 oder solange Vorrat. nicht kumulierbar. erhältlich in ausgewählten Standorten.


NACHGEFRAGT

DAS LEBEN OHNE FARBE IST …

“„ Nina Burri (39), Schlangenfrau, Model und Schauspielerin

… wie ein verregneter Tag, an dem man sich aus dem Bett quält. Bei mir in Miami scheint fast immer die Sonne, und die Vegetation ist unglaublich farbenfroh. Das verleiht mir die Energie, meine Pläne in die Tat umzusetzen, und inspiriert mich immer wieder zu neuen Ideen.

„ “ Seven (37), Sänger

… wie mein Leben ohne Musik, ohne meine kleine Familie und ohne meine Turnschuhe.

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BEAUTY INTERVIEW

MAKE-UP-KÜNSTLER William Robinson, Make-up Artist Lancôme Schweiz, verrät die angesagten Make-up-Trends für den Herbst und seinen Beauty-Geheimtipp.

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BEAUTY INTERVIEW

Welche Make-up-Trends sind Ihnen diesen Herbst besonders aufgefallen?

Für die Augen Blautöne und Glitzerlidschatten oder -Eyeliner. Dann die sogenannten «washed-out eyebrows»: Für diesen ausgewaschenen Look werden die Augenbrauen mit Concealer oder Foundation aufgehellt. Ein Comeback feiern aktuell die Achtzigerjahre, mit Neonfarben und XXL-Wimpern, wie sie ursprünglich das Model Twiggy bekannt gemacht hat. Und auf den Lippen sind vor allem die dunklen Töne angesagt.

Text: Yolanda Pantli

Welche Produkte gibt es diesen Herbst bei Lancôme?

Ein Trend, den wir aufgegriffen haben, ist der Lidstrich. Auf den Laufstegen sah man ihn in den ­verschiedensten Varianten: grafisch, flächig auf dem Augenlid oder zurückhaltend entlang des Wimpernrands. Wir bei Lancôme wissen, dass der perfekte Lidstrich viel Übung und Geduld erfor­dert und Make-up-Anfängerinnen Respekt davor ­haben. Deshalb haben wir den Eyeliner Grandiôse Liner lanciert, in seine Entwicklung sind die ­Erfahrung und die Anforderungen von zahlreichen ­Visagisten eingeflossen. So entstand zum Beispiel das innovative Gelenk, durch das der Griff in einem 35-Grad-­Winkel abgeknickt werden kann. Das e­ rmöglicht eine nahezu uneingeschränkt präzise Hand­habung. Zudem gibt es diesen Herbst auch zwei Lidschattenpaletten mit je vier Farben und einem integrierten Eyeliner.

Gibt es für Sie Make-up-Looks, von denen man lieber die Finger lassen sollte?

Übertriebenes Contouring. Ich mag diese Technik, aber das Ergebnis darf nicht zugekleistert oder puppenhaft wirken. Zu viel Blush auf den Wangen finde ich ebenfalls schwierig.

Was empfehlen Sie Frauen, die noch nicht so viel Erfahrung mit Make-up oder nicht viel Zeit dafür haben?

Mascara, Lippenstift oder Lipgloss und Blush ma-

Wer einen schönen Kussmund möchte, sollte einmal die Woche die Lippen peelen.

Gibt es jemanden, den Sie gern einmal schminken würden?

Kim Kardashian. Die Kombination aus knallharter Businessfrau und Fashion-Vorbild, die finde ich toll. Und sie hat einen Make-up-Look, der zu ihr passt. An dem würde ich gar nichts ändern.

Welches Make-up-Produkt müsste noch erfunden werden?

Mein Wunschprodukt gibt es bereits, aber ich habe es bisher noch nicht selber ausprobieren können: ein irisierender Puder, der einen perfekten Regenbogenschimmer auf die Haut zaubert. Dieses Produkt verspricht gute Laune, und darum geht es meiner Meinung nach beim Make-up – es soll Spass machen.

chen bereits einen grossen Unterschied und sind ebenso einfach wie schnell anzuwenden. Wer sich trotzdem unsicher fühlt, sollte sich von einem Make-up Artist beraten lassen. Generell gilt bei Make-up vor allem für Anfängerinnen die bewährte Devise «Weniger ist mehr». Und selbst wenn Sie gar kein Make-up verwenden, die Augenbrauen sollten unbedingt geschminkt werden.

Wie schminkt man Augenbrauen?

Indem man die Augenbrauenform nachzeichnet und eventuelle Lücken ausbessert. Dazu benötigen Sie einen Puder, einen Augenbrauenstift oder ein Augenbrauen-Gel. Wobei das Auftragen des Gels mit dem Pinsel ein wenig der Übung bedarf. Dafür ist das Resultat wie massgeschneidert und lang anhaltend.

Verraten Sie uns einen Beauty-Geheimtipp?

Es ist nicht unbedingt ein Geheimtipp, vielmehr ein Pflegetipp: Wer einen schönen Kussmund möchte, sollte einmal die Woche die Lippen peelen und jeden Abend vor dem Einschlafen eine nährende Lippenpflege auftragen. Zum Beispiel den Lippenbalsam Absolue Precious Cells, er enthält nährenden Rosenhonig und spendet Feuchtigkeit.

William Robinson Als kleiner Junge spielte William Robinson Theater. Nachhaltig beeindruckt haben ihn dabei die Make-up-Künstler hinter der Bühne. Nach der Ausbildung zum Hairstylisten entschloss sich Robinson 2012, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen, und absolvierte den Master in «Make-up & Special Effects Make-up» an der Make-up Designory in New York. Die Styling-Erfahrung, die er an zahlreichen Fashion Weeks in New York und Berlin gewonnen hat, lässt er seit 2015 in seine Arbeit als Make-up Artist bei Lancôme Schweiz einfliessen. Lidschattenpalette Hypnôse Palette, vierfarbig mit zusätzlichem Eyeliner, 108 Beige Brûlé und 110 Chocolate Amande, je CHF 79.–

Grandiôse Liner, Schwarz, CHF 47.90

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RENDEZ-VOUS mit der Künstlerin und Pro-manufacta-engiadina-Gründerin

ROSARIA ARQUINT-GALLO Text: Andrea Bornhauser Fotos: Ornella Cacace

Zusammen mit dem stahlblauen Engadiner Himmel wartet Rosaria Arquint-Gallo vor dem Bahnhof Scuol-Tarasp auf den Besuch aus Zürich. Neben ihr sitzt Sämi, ihr Berner Sennenhund, und hechelt. Tatsächlich, es ist wärmer als gedacht an diesem Mittwochvormittag im Frühsommer. «Gestern hats hier noch fast geschneit, und jetzt so viel Sonnenschein», sagt die 48-jährige Zürcher Künstlerin, die mit ihrem Mann seit acht Jahren im Unterengadin lebt und arbeitet. Es ist kurz vor Mittag. Wir spazieren durch das verschlafene Schulsner Oberdorf, vorbei an alten Engadiner Häusern mit ihren Sgraffito-verzierten Fassaden. «Diese traditionelle Technik habe ich mir hier oben angeeignet und verwende sie seither gern auch in meinen Gemälden», erzählt sie. Zur Kunst gekommen ist sie über Umwege. «Am Anfang meines beruflichen Lebens

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stand zunächst eine kaufmännische Ausbildung, anschliessend liess ich mich zur Betriebsökonomin ausbilden.» ­Aufgewachsen ist Rosaria Arquint-Gallo an der Zürcher Neugasse, in der Nähe der Langstrasse. Hier lebte sie mit ihren Eltern – gebürtigen Italienern –, bis sie 20 Jahre alt war. Sie hat lange im Detailhandel gearbeitet. Während ihrer Tätigkeit in der Einkaufsabteilung der Globus Delicatessa in Zürich lernte sie ihren Mann kennen, Jürg Arquint. Er betreute zu der Zeit bei Globus verschiedene Projekte und war Mitglied der Konzernleitung. Zwanzig Jahre ist das inzwischen her. Schon damals war Rosaria Arquint-Gallo «nur» zu 60 Prozent angestellt, um nebenbei genügend Zeit für ihre grosse Leidenschaft zu haben: die Kunst. «Ich absolvierte verschiedene Ausbildungen und besuchte Kurse an der Zürcher Hochschule für Gestaltung und Kunst.»


Die gebürtige Zürcherin vermisst das urbane Leben nicht: «Bereits damals in Zürich habe ich gemerkt, dass ich kein Stadtmensch bin.»

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RENDEZ-VOUS Zürich kennengelernt, wo auch der Sohn zur Welt kam. Als dann das Haus, in dem die Eltern in Scuol lange gelebt hatten, zum Verkauf stand, haben die Arquints die Gelegenheit ergriffen und es erworben. «Es war der richtige Zeitpunkt. Wir waren damals beruflich im Umbruch: Ich hatte gerade beschlossen, mich hauptsächlich der Kunst zu widmen, und mein Mann hatte genug von Jobs, bei denen er ständig umherreisen musste.» Unterdessen sind wir über Kopfsteinpflaster die Dorfgassen hinabgewandert und in ihrem Haus in Scuol Sot – dem historisch geprägten Unterdorf – angekommen. Ihr

«Ich habe gelernt, Stein von Grund auf mit Handwerkzeug zu behauen, und liebe es, mir Zeit dafür zu nehmen.»

Es herrscht Ordnung im Atelier: «Man sieht, dass ich im letzten Jahr mehr am Computer als im Atelier gearbeitet habe.»

Nach anfänglichem Ar­bei­ ten im zweidimensionalen Be­reich – vor allem Zeich­nung und Fotografie – entdeckte sie ihr Faible für die Bildhauerei. Im Atelier des Zürcher Künstlers Al’Leu eignete sie sich während vier Jahren das handwerkliche Grundwissen an. Kurz darauf lernte Arquint zwei andere Bildhauer kennen, Line Lindgren und Daniel Hardmeier, die sie in ihre Werkstätten im aargauischen Skulpturenpark Steinmaur einluden. Hier konnte sie am Stein arbeiten, 3-D-Skulpturen modellieren und Bronze giessen. Dass die Künstlerin heute im Engadin lebt, hat sie ihrem Mann zu verdanken. Jürg Arquints Eltern kommen ursprünglich aus Scuol und Tarasp, haben sich aber in

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haupt nicht. Bereits in Zürich habe ich gemerkt, dass ich kein Stadtmensch bin», sagt Rosaria Arquint-Gallo. Anfänglich noch durch Projekte mit dem Unterland verbunden und pendelnd, wurde den beiden ziemlich bald klar, dass sie ihren Lebensmittelpunkt ganz ins Unterengadin verlegen wollten. «Es ist einfach zu schön hier», sagt die Künstlerin. «Mir geht immer noch das Herz auf, wenn ich durch den Vereina-Tunnel in dieses Tal komme.» Deshalb hat das Paar 2008 seine ganzen Siebensachen ins Engadiner Haus gezügelt. Schon immer ein Architektur-Fan, führt Jürg Arquint in Scuol eine Immo­bilienfirma, die sich auf den Umbau von Engadiner Häusern und Scheunen spezialisiert hat. Vor fünf Jahren errichtete das Paar neben dem alten Haus einen vierstöckigen Neubau, in dem es heute wohnt, Arven­stube inklusive. Im alten Domizil befinden sich nun eine Ferienwohnung in Dauermiete, das Atelier und das gemeinsame Büro. Der «Arbeitsweg» führt über eine Passerelle, die Alt und Neu verbindet. Im selben Jahr, in dem der Neubau entstand, erwarben die Arquints ein kleines Häuschen in der Toscana, in dem sie leben, wenn in Scuol Nebensaison ist. «Ich habe mir in San Gimignano ein einfaches Outdoor-Atelier eingerichtet. Dort kann ich wunderbar den Kopf lüften und neue Ideen entwickeln», schwärmt Rosaria Arquint-Gallo. Neben der Ent­­spannung in ihrer Sauna in Scuol sind die Monate in der Toscana Wellness pur für die Künstlerin, die sich mit Produkten aus der Naturkosmetik pflegt.

Mann wartet bereits mit einem Salat, frisch aufgeschnittenem Salsiz und Brot auf uns. Sein ganzer Stolz ist die feuerwehrrote Fleischschneidemaschine von Berkel. «Der Ferrari unter den Schneidemaschinen. Jahrgang 1952 und voll funktionsfähig», erzählt Jürg Arquint. Wir essen auf der Terrasse, von der aus man einen wunder­ baren Blick auf Wiesen, Wald und die majestätischen Engadiner Berge hat. Etwa auf den Piz Pisoc mit seinen vier Zacken. Der Inn rauscht, die Kuhglocken bimmeln, Idylle pur. «Die Stadt vermisse ich über-

Vor Kurzem hat sie ihre dreijährige Weiterbildung in konzeptueller Denkmalpflege mit einer Master-Arbeit abgeschlossen. «Jetzt habe ich das dringende Bedürfnis, endlich wieder mit meinen Händen zu arbeiten.» Wir gehen in ihr Atelier im Erdgeschoss des alten Hauses. Am Eingang thront die grosse Gipsfigur eines Tigerkopfs, «eine Auftragsarbeit, die ich in Bronze giessen liess». In den Atelierräumen stehen unfertige Skulpturen, Werkzeuge, Proben von Sgrafittos, Fotos und Bilder. Es wirkt aufgeräumt. «Man sieht, dass ich im letzten Jahr wegen des Studiums mehr Zeit am Computer als


RENDEZ-VOUS

«Nach dem Studium habe ich jetzt das dringende Bedürfnis, endlich wieder mit meinen Händen zu arbeiten.»

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RENDEZ-VOUS im Atelier verbracht habe», lacht sie. In der ehemaligen Waschküche steht ein noch unvollendetes Werk aus Kalkstein, daneben Presslufthammer und Winkelschleifer. «Maschinen sind praktisch und für gewisse Schritte auch notwendig. Aber eigentlich habe ich gelernt, Stein von Grund auf mit Handwerkzeug zu behauen. Und je länger, desto mehr liebe ich es, mir wieder die Zeit dafür zu nehmen.» Sowieso tickt die Uhr langsamer, seit die Künstlerin im Engadin lebt. Eine Qualität, die Rosaria Arquint-Gallo sehr schätzt und die auch ihrem neuesten Projekt zugrunde liegt: Mit Pro manufacta engiadina, vor einem Jahr gegründet, möchte sie traditionelles Handwerk und die Musse seiner Herstellung «erlebbar machen». In mehrtägigen Seminaren können Interessierte von einheimischen Profis lernen, wie man etwa ein Sgrafitto oder einen Holzschnitt herstellt, wie ein Sessel gepolstert oder ein Buch nach alter Manier gebunden wird, wie man Capuns zubereitet oder wie man vom Fundholz Schritt für Schritt zum eigenen Werk kommt. Und das alles im authentischen Setting: in einem alten Engadiner Haus mitten in Scuol, nur fünf Minuten von ihrem Zuhause entfernt. Die Seminare laufen gerade an. «Ich wünschte mir, dass sich mein Projekt schon mehr herum­ gesprochen hätte», sagt Rosaria Arquint-­ Gallo und hält einen ganz kurzen Moment inne. «Mir fällt gerade auf, dass ich ausgerechnet bei diesem Projekt, das der Musse gewidmet ist, etwas ungeduldig bin», sagt sie. Und muss herzhaft lachen.

«Mit Pro manufacta engiadina, möchte ich traditionelles Handwerk und die Musse seiner Herstellung erlebbar machen.»

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SCHÖN ZU WISSEN

FARBWIRKUNG

Foto: tunart/iStock (1), Edward Westmacott/iStock (1)

Lebensvitamin der Korallen Vitamin C ist ein richtiges Multitalent: Es verbessert den Zellschutz, stimuliert das Immunsystem, ist an der Bildung von Kollagen und Knorpelgewebe beteiligt und unterstützt die Entgiftungsprozesse des Körpers. Jetzt hat der Neurobiologe Joshua Rosenthal herausgefunden, dass das Vitamin auch für Korallen lebens­ ­ w ichtig ist. Er und sein For­ schungsteam untersuchten die Genakti­ vität von Korallenlarven, nachdem sie sich festgesetzt und mit der Verkalkung begonnen hatten. Dabei wies das Gen, das für den Transport von Vitamin C durch die Zellwände zuständig ist, die höchste Aktivität auf. Mit anderen ­Worten: So wie wir Menschen benötigen auch die Korallen Vitamin C für den Bau ihres «Skeletts». Eine wichtige Erkennt­ nis, um abschätzen zu können, welche Wirkung Umwelteinflüsse auf den ­Bestand dieser für das Ökosystem so wichtigen Nesseltiere haben.

Bunte Vorurteile Der Mensch kann 20 Millionen Farben unterscheiden. Weltweit kulturell ­b e­d eutsam ist jedoch nur ein kleinster Bruchteil, nämlich Blau und Rot sowie die Nichtfarben Schwarz und Weiss. F ­ arben entscheiden wesentlich darüber mit, wie wir eine Person oder auch ein Produkt wahrnehmen – sie sind mit 62 bis 90 Prozent an diesem blitzschnell im Unterbewusstsein getroffenen Urteil b­ eteiligt. In diesem Zusammenhang h aben die amerikanischen Psychologen ­ Daniela Niesta und Andrew Elliot in einer Studie herausgefunden, dass die ­sexuelle

Beauty auf YouTube Beauty ist im Internet – und besonders auf dem Online-Videokanal YouTube – eines der gefragtesten Themen: 1 783 935 Videos zählte die Firma Pixability im vergangenen Jahr. Die meisten Abonnenten verzeichnet Bethany Mota, die auf ihrem Kanal Macbar-

bie07 sage und schreibe 8,7 Millionen Fans mit Beiträgen aus ihrer Lifestyle- und Beauty-Welt unterhält. Damit lässt die 20-jährige Kalifornierin sogar Lady Gaga weit hinter sich und belegt den ersten Rang im Bereich Beauty-Video-Blogging.

Anziehung von Frauen auf das männliche Gegenüber höher ist, wenn sie rot gekleidet sind. Erfreulich ist, dass die Kleiderfarbe keinen Einfluss auf die Einschätzung der Männer punkto weibliche Intelligenz oder Freundlichkeit hat.

Pilze gegen Falten

Japanischer Shiitake.

Shiitake und Trüffel stehen neuerdings nicht nur im Dienst des guten Geschmacks, sondern auch der Schönheit. Der Shiitake trägt mit ­entzündungshemmenden Wirkstoffen zu einem gesunden Hautbild bei, während die schwarze ­Perigord-Trüffel die hauteigenen Abwehrmecha­ nismen stärkt. Diese Eigenschaft nutzt unter ­anderem die Re-Nutriv Ultimate Diamond Sculpting/Refinishing Dual Infusion von Estée Lauder, um den Alterungsprozess der Haut zu bremsen und die Haut länger jugendlich wirken zu lassen.

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For Eyes Only Your Fotos: Karin Heer

Was in den Modemetropolen Paris, New York, Mailand und London auf den Laufstegen zu sehen ist, prägt nicht nur die Mode der neuen Saison, sondern auch die Trends in der dekorativen ­Kos­metik. Vor allem, was Farben und Style des Augen-Make-ups angeht, sind die Prêt-à-porter-Schauen richtungsweisend. Auch für diesen Herbst haben Modehäuser wie Saint Laurent, Valen­tino und Gucci die Inspirationen zu den aktuellen Trends geliefert. Wir haben für Sie die wichtigsten Looks zusammengestellt – von dezent bis markant.

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NUDE

Obwohl «nude» auf Deutsch «nackt» heisst, wird bei diesem Look nicht auf Make-up ver­zichtet. Das Wunderbare an dieser Variante: ein jugendlich frischer Teint und ein strahlender Blick, ohne dass das Gesicht geschminkt wirkt. Wenn Sie es natürlich mögen, dann ist Nude der Look für Sie. Für einen lebendigen, leuchtenden Teint wird vor dem Make-up ein leicht irisierender Primer auf das gereinigte Gesicht aufgetragen. Auf das bewegliche Lid kommt ein hellbeiger, matter Lidschatten, der mit einem abgerundeten Lidschattenpinsel grosszügig bis unter die Augenbrauen verteilt wird. Dann mit einem bräunlich-beigen Lidschatten eine «Banane» schminken, anschliessend die beiden Farben sorgfältig mit einem filigranen Lidschattenpinsel verblenden. Auf das Oberlid wird als Nächstes ein irisierender Creme-Lidschatten in Cappuccino-Braun appliziert und ebenfalls mit den anderen Lidschatten verblendet. Ein rosafarbener Lidschatten wird entlang des unteren Wimpernkranzes aufgetragen, ein Highlighter im inneren Augenwinkel – beides sorgt für einen wachen, offenen Blick. Abschliessend die Augenbrauen in Wuchsrichtung bürsten und bei Bedarf mit einem Brauenstift ausbessern. Auf Mascara kann bei diesem Look verzichtet werden, für einen schönen Schwung der Wimpern empfiehlt es sich jedoch, sie mit der Wimpern­ zange in Form zu bringen. 1. Primer: La Base Pro Hydra Glow, 25 ml, von Lancôme, CHF 59.– 2. Make-up: Miracle Air de Teint, 010 Beige Porcelaine, 100 ml, von Lancôme, CHF 63.– 3. Lidschatten: Kit Sourcils Pro Perfect Eyes & Brows Palette, von Clarins, CHF 59.90 4. Creme-Lidschatten: Chubby Stick Shadow Tint for Eyes, Bountiful Beige, von Clinique, CHF 29.–

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GRAFIK

Glamour-Punk – ein junger, selbstbewusster Look. Sicher kein Make-up für jeden Tag. Aber für einen besonderen, aufsehen​erregenden Augenblick. In einem ersten Schritt wird eine Base aufgetragen, sie gleicht den Hautton aus und verleiht dem Augen-Make-up dauerhaften Halt. Für das bewegliche Lid wird ein matter, dezenter Lidschattenton ausgewählt und mit einem Pinsel verteilt. Anschliessend mit flüssigem Eyeliner das grafische Element anbringen, hier wurde die Form einer halben Raute gewählt. Entlang des unteren Wimpernkranzes wird mit Kajal ein Strich gezogen, der ein paar Millimeter über den inneren Augenwinkel hinausreicht und beim äusseren in Richtung Schläfe leicht hochgezogen wird. Bei diesem Look ist Symmetrie das A und O, linkes und rechtes Auge sollten wie gespiegelt wirken. Das braucht ein wenig Übung und Geduld, am besten ganz viele Wattestäbchen und Augen-Make-up-Entferner bereithalten. 3

1 1. Make-up: Teint Miracle, 03 Beige Diaphane, von Lancôme, CHF 63.– 2. Base: Double Wear Stay-in-Place EyeShadow Base, von Estée Lauder, CHF 30.– 3. Highlighter: Eclat Minute Base Illuminatrice, 02 Champagne, 30 ml, von Clarins, CHF 44.90 4. Eyeliner: Little Black Liner, Black, von Estée Lauder, CHF 34.–

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SOFT SMOKEY

Einer der Make-up-Klassiker schlechthin: Smokey Eyes. In einer dezenten Variante wird der Abendlook auch bei Tageslicht zum verführerischen Hingucker. Zu Beginn wird das bewegliche Lid mit einem Lidschatten in leichtem Pflaumenton grundiert, danach werden die obere und die untere Wimpernkranzlinie mit einem weichen braunen Kajal grosszügig bis in den inneren Augenwinkel nachgezogen. Mit einem grausilbernen Lidschatten wird von aussen nach innen eine «Banane» in die Lidfalte ge­zeichnet. Dazu eignet sich am besten ein abgerundeter Lidschattenpinsel, mit dem anschliessend die Kajallinien oben und unten verblendet werden. Jetzt noch die Wimpern mit Volumen spendender Mascara mehrmals kräftig tuschen – und fertig ist der rauchige Smokey-Eye-Look. 1. Lidschatten: Chubby Stick Shadow Tint For Eyes, Portly Plum, von Clinique, CHF 29.– 2. Eyeliner: Cream Shaper For Eyes, Egyptian und Black Diamond, von Clinique, CHF 27.– 3. Lidschatten: Diorshow Fusion Mono,081 Aventure, von Dior, CHF 49.– 4. Mascara: Sumptuous Extreme Lash Multiplying Volume Mascara, Extreme Black, von Estée Lauder, CHF 45.–

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RED LOVE

Rötliche Lidschatten intensivieren die Augenfarbe. Besonders grauen, blauen und grünen Augen verleihen sie ein verführerisches Funkeln. Auf das bewegliche Lid kommt zunächst ein mattes Rosé, anschliessend wird irisierender Lidschatten in Kupfer grosszügig aufgetragen. Mit irisierendem Pink werden die beiden Farben verblendet. Mit einem cremigen braunen Kajal den unteren Wimpernkranz nachziehen und mit dem kupferfarbenen Lidschatten verwischen. Dabei die Linie hochziehen und in die Farbe in der Lidfalte übergehen lassen. Für mehr Tiefe wird ein brauner Creme-Blush entlang des oberen Wimpernkranzes aufgetragen, für einen offenen Blick sorgt ein Highlighter im Augeninnenwinkel. Zum Abschluss die oberen Wimpern mit einer Volumen spendenden Mascara in Schwarz tuschen, für den unteren Wimpernkranz ein Mascarabürstchen benutzen. 1. Make-up: Skin Illusion Natural Radiance Foundation SPF 10, 108 Sand, 30 ml, von Clarins, CHF 55.– 2. Highlighter: Instant Light Brush-On Perfector, 01 Pink Beige, von Clarins, CHF 39.90 3. Lidschatten: Iridescent Shadow, 01 Aquatic Rose, von Clarins, CHF 34.90 4. Mascara: Hypnôse Volume-à porter, 01 Noir, von Lancôme, CHF 44.90 5. Lidschatten: Pure Color Envy, Vain Violet Brilliant, von Estée Lauder, CHF 36.–

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CAT E YE S

Der Eyeliner hat diese Saison seinen grossen Auftritt. Und er soll unübersehbar sein: Ausser Schwarz sind Farben wie Rot und Grün gefragt, es dürfen statt einer auch zwei parallel verlaufende Linien sein, und eine Dekoration mit Glitzersteinchen sorgt für Highlights. Erlaubt ist so ziemlich alles, was gefällt – Hauptsache, der Look ist mutig und innovativ. Aber auch das Cat Eye in klassischem Schwarz ist im Herbst en vogue.

Mit einem flachen Lidschattenpinsel wird das bewegliche Lid bis zur Braue in mattem Beige grundiert. Die Lidfalte in Braun schminken und die beiden Farben gegen die Augenbrauen hin mit einem abgerundeten Pinsel gut verblenden. Danach mit einem weichen Kajal in Bordeaux oder Braun den oberen und den unteren Wimpernkranz nachzeichnen und den Strich im äusseren Augenwinkel mit einem kleinen Pinsel verblenden. Den Lidstrich zunächst mit einem Kajalstift vorzeichnen: vom inneren zum äusseren Augenwinkel, jeweils oberhalb respektive unterhalb des Wimpernkranzes, dabei immer dicht an der Wimpernlinie bleiben. Am äusseren Augen­winkel den oberen und unteren Lidstrich zusammenlaufen lassen, sodass hier ein kleiner Flügel entsteht. Danach den Lidstrich mit einem Flüssig-Liner nachziehen und ausmalen. Zum Schluss die Wimpern kräftig in Schwarz tuschen. 1. Kajal: Double Wear Zero-Smudge Liquid Liner, Black, von Estée Lauder, CHF 36.– 2. Kajal: High Impact Custom Black, Blackened Black, von Clinique, CHF 27.– 3. Kajal: Quickliner For Eyes, Intense Plum, von Clinique, CHF 30.– 4. Lidschatten: Ombre Minérale 4 Couleurs, 03 Rosewood, von Clarins, CHF 63.– 5. Highlighter: Eclat Minute Base Illuminatrice, 02 Champagne, von Clarins, CHF 44.90

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Kleider: S. 24, Rollkragenpullover aus Wollmix, von 2ndday, CHF 189.–, bei Big; S. 25, viktorianisches Top mit Stehkragen, CHF 435.–, Lederjacke, CHF 965.–, beides von ba&sh; S. 26, Seidenchiffonkleid, von Cavalli Class, Preis auf Anfrage, bei Globus, Kimono mit Blumenstickereien, CHF 129.–, von H&M: S. 27, Cabanjacke, von the Editor CHF 649.–, bei Big, Ohrring in Gelbgold mit Diamantstecker CHF 560.–, von Ofee; S. 22 + 28, Samtkleid in Metallikoptik, CHF 450.–, von ba&sh, Samtschal, CHF 14.90.–, von H&M, Model: Estelle Yves für Mode Management; Styling: Rhea Leisibach; Haare: Lena Fleischer für StyleCouncil/Zürich; Make-up: Nicola Fischer für StyleCouncil/Zürich; Fotoassistenz: Judith Hirsbrunner; Producer: Kathrin Gerber

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Wimpernpflege Langer Halt und mehr Volumen für die Wimpern. 1. Lash Building Primer, von Clinique, CHF 32.– 2. Wimpernserum, von GL Beautycompany, CHF 99.–

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Make-up-Entferner Egal, ob Augen oder Gesicht: Das Entfernen von Make-up sollte zum Abendritual gehören, für die optimale Hautregeneration während der Nacht. 1. Bi-Facil, 125 ml, von Lancôme, CHF 45.90 2. Biosource Lait Démaquillant PNM, 200 ml, von Biotherm, CHF 29.90 3. Démaquillant Douceur, 125 ml, von Clarins, CHF 32.90

DA SCHAU HER! Mit diesen praktischen Produkten sind Ihre Augen optimal auf das Make-up vorbereitet.

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Concealer Concealer decken Rötungen und Unreinheiten ab und sorgen so für einen uniformierten Teint. 1. Double Wear All Day Extreme Wear, von Estée Lauder, CHF 38.– 2. Concealer und Primer, von Dior, CHF 44.90 3. Instant Concealer Anti-Cernes Défatigant, Lissant et Tenue, von Clarins, CHF 39.90

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Augenpflege Die zarte Augenkontur wird es Ihnen danken. 1. New Dimension Firm and Fill Eye System, 10 ml, von Estée Lauder, CHF 104.– 2. Pep-Start Eye Cream, 15 ml, von Clinique, CHF 36.– 3. Aquasource Total Eye Revitalizer, 15 ml, von Biotherm, CHF 41.–

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3 Werkzeug Diese Helferchen zaubern das gewisse Etwas ins Gesicht. 1. Pinsel-Set, neunteilig, von Belleage, CHF 98.– 2. Backstage Pro Brow Palette, 001, von Dior, CHF 87.– 3. Wimpernformer, von Belleage, CHF 12.90

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TIPPS

SCHÖNE WELT Tipp Vom Nouss und vom Bock Ursprünglich ein heidnischer Brauch, um böse Geister zu vertreiben, ent­ wickelte sich das Hornussen im Lauf der Jahrhunderte zu einem Schweizer ­Traditionssport. Mit einem flexiblen Stecken wird der 78 Gramm leichte Nouss von einem M ­ etallgestell, dem Bock, auf das Feld geschlagen. Die

Er war beliebt und musste trotzdem gehen: der Passbildautomat. Bis 2007 lieferte er die kleinformatigen Porträts für offizielle Dokumente – vermutlich weitaus häufiger jedoch dokumentierte er Freundschaften, die momentane grosse Liebe oder den Spass an der möglichst verrückten Grimasse. Die kleine Kabine mit dem Drehstuhl und dem blickdichten Vorhang diente Teenies als Treffpunkt, älteren Menschen als Möglichkeit zum kurzen Ausruhen und so manchem Nachtschwärmer auch als Schlafstätte, wenn kein Bus mehr fuhr. Für alle Nostalgiker gibt es dieses Automaten-Feeling nun für das Smartphone. Rein optisch, ohne Drehstuhl und Vorhang. Erhältlich ist die App «­ Pocketbooth» im iTunes Store und bei Google Play für Android, sie kostet CHF 2.–.

Feldspieler halten oder w ­ erfen grosse Holzschindeln in die Luft, um den Flug

Augenschmaus

des Nouss zu stoppen. Wer Lust hat,

«Das Auge isst mit» – weshalb die beiden Zürcher Grafike­ rinnen Corinne und Bettina die Speisen für ihren Blog nicht nur mit Liebe ­kochen, sondern ebenso anrichten. Worauf die Genuss-Blogger­innen ebenfalls Wert legen: saisonale und lokale Zutaten. www.nom-nom.ch

den Nouss einmal selbst vom Bock zu schlagen, kann dies im Oktober in Lenk tun. Während der Alpkulturtage finden ein Hornusserturnier und ein entspre­ chender Workshop statt. Hornusserturnier mit Dorfumzug und Party am Samstag, 22. Oktober 2016, ab 11.30 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung zum Workshop unter www.lenk-simmental.ch.

Weinfest

Zu den schönsten Tagen des Jahres zählt für die Neuenburger das Winzerfest Fête des Vendanges. In der Innenstadt reiht sich Weinstand an Weinstand, für Unterhaltung ­sorgen verschiedene Umzüge wie der Kinderumzug und ein Blumenkorso. Guggenmusigen spielen auf, ein Feuerwerk verzaubert den Nachthimmel, und eine kleine Chilbi gibt es auch. Ein Tipp: Gönnen Sie sich lieber eine Portion Raclette mehr, das gibt «Boden». Fête des Ven­danges, vom 23. bis 25. September 2016. Eintritt CHF 10.– pro Person. Mehr Informationen unter www.fete-des-vendanges.ch.

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Text: Yolanda Pantli; Fotos: E.T. Studhalter/Swiss-Image.ch (1)

App für Nostalgiker


24 STUNDEN

HAPPY ALS MUTTER

Text: Julia Heim; Foto: Boekhaus.com

Die Geburt ihres Sohnes hat die Prioritäten im Leben von Musikerin Priska Zemp ­verändert. Doch jetzt freut sie sich darauf, als Heidi Happy wieder auf die Bühne zurückzukehren.

In meinen Songs verarbeite ich Mit einem achtmonatigen Kind meinen Alltag, lasse mich dabei braucht man keinen Wecker – von meiner Umgebung ­inspirieren. mein Sohn holt mich jeden MorBesonders die Natur hat einen gen zwischen sechs und sieben grossen Einfluss. In ihr tanke ich aus dem Bett. Louis ist dann hellauf, sie hält mich fit, und wenn ich wach und möchte spielen. Wenn ehrlich bin, glaube ich, dass sie ich Glück habe, schläft er nach mich schöner macht als jede Crèzwei Stunden wie­der ein, und ich kann mich noch einmal hinleme. Ich verbringe nicht viel Zeit vor dem Spiegel, schon gar nicht jetzt, gen. Zum Frühstück gibt es für als frischgebackene Mutter. Schönuns beide Porridge, und für mich einen Getreidekaffee. Zum Duheit kommt sowieso von innen, es ist dieses Strahlen, das zufriedene schen komme ich oft erst am Leute an sich haben. Das lässt sich Nachmittag, vorher ist einfach zu nicht aufmalen. Anders ist es, viel los rund um den Kleinen. Das wenn ich als Heidi Happy einen Mittagessen fällt leicht aus. Ich Auftritt habe. Dann schminke ich achte auf eine ­frische Kost mit mich gern. Weshalb ich das selbst viel Gemüse und Qui­noa – bemache? Weil ich es die letzten zwan­ sonders, weil ich mein Kind noch zig Jahre gemacht habe und niestille. Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn Louis un­ter meimanden dafür bezahlen möchte, dem ich ja erst einmal erklären ner Ernährung zu leiden hätte. müsste, wie ich es haben will. ObSchliesslich sind Kinder sehr sensibel. An Tagen, an denen ich wohl ich sonst sehr natürlich bin, keine fremde Hilfe habe, taktet geniesse ich es, mich für einen sich mein Tagesablauf nach Louis. Auftritt zu stylen. Verrückt, wie Wenn er zwischendurch schläft, sehr sich mein Alltag von diesem kann ich nachmittags an meiner öffent­lichen Leben unterscheidet. Musik arbeiten, Songs schreiWenn nichts anderes ansteht, maben, Melodien komponieren. che ich mit Louis am späten NachHeidi Happy: «Ich geniesse es, mich für einen Auftritt zu stylen.» Viele dieser Schritte gehen still mittag einen Spaziergang an den vonstatten, auch wenn man das anders er- und in Deutschland, und ich freue mich See, bei dem uns auch sein Papa manchmal warten würde. Ins Studio nach Zofingen sehr darauf, wieder zu musizieren, mich von begleitet. Wenn ich unseren Sohn gegen fahre ich nur, wenn ich einen Babysitter der Musik treiben zu lassen. Sie hat mich acht ins Bett bringe, entspannen mein Parthabe. Dass sich momentan noch alles um von Beginn an durchs Leben begleitet. Ich ner Chrigu und ich vor dem Fernseher, denn Louis dreht, stimmt für mich. Durchschnitt- bin mit einer Sopranistin als Mutter aufge- ein Leben mit Baby macht oft ziemlich lich absolviere ich achtzig Auftritte pro wachsen, lernte verschiedene Instrumente, müde. Ich versuche, gegen zehn ins Bett zuJahr. Doch während der Schwangerschaft war im Chor und hatte mit sechzehn meine kommen, meist wird es aber ­Mitternacht. Doch und nach der Geburt meines Sohns habe ich erste Funk-Band. Musik macht glücklich – das Schöne ist ja, dass sich die Dinge mit eimeine Arbeit und vor allem die Auftritte auch meinen Sohn. Er liebt es, auf dem nem Kind so schnell verändern: Wer weiss, stark reduziert. Langsam geht es wieder los Minipiano, Glockenspiel oder Xylofon zu vielleicht schläft Louis morgen ja schon bis mit Konzerten in der Schweiz, in Österreich ­spielen und auf der Gitarre herumzuzupfen. acht durch.

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MEIN NEUES ICH

BELLA FIGURA

Sandra Chicchini (37) aus Wettingen AG hat anderthalb Jahre nach der Geburt ihrer Tochter ihr Wohlfühlgewicht wieder zurück. Trotzdem fühlt sich die Sozial­­­­­hel­ ferin nur in Röcken und Kleidern schlank. Das Styling-Team hat ihr gezeigt, dass sie in Hosen genauso eine wunderbare Figur macht, und ausserdem Sandras Haaren neuen Schwung verliehen.

Stretch ist die Lösung Diese schwarze Hose mit Elastan lässt sich nicht nur in vielen Varianten stylen, sie ist auch wunderbar bequem. Dass sie ausserdem jeder Figur schmeichelt, liegt an der geraden ­Schnittführung und den Längsnähten. Für das Shooting hat sich die Stylistin für die moderne Seidenbluse in einem warmen Senfgelb ­entschieden: Die Farbe verleiht dem Outfit Frische und unterstreicht Sandra Chicchinis südländischen Typ. Wildleder-Pumps sorgen für eine elegante Note, etwas alltagstauglicher ­­ sind flache Schuhe, die sich aber ebenso gut ­kombinieren lassen. Stretchhose, von Thomas Rath, CHF 199.–, und senfgelbe Seidenbluse, von Caliban, CHF 239.–, beides erhältlich bei PKZ Women, Two-Tone-Wildleder-Pumps, von Navyboot, CHF 229.–

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Text: Yolanda Pantli; Fotos: Joan Minder; Styling: Alexandra Kruse für StyleCouncil/Zürich; Hair und Make-up: Emmanuel Florias für StyleCouncil/Zürich

Sandra Chicchinis Wünsche für das Umstyling: eine trendige Hose, in der sie sich wohl und schlank fühlt, und Ideen für ihr langes Haar, die sie einfach umsetzen kann.


MEIN NEUES ICH

Seitenwechsel

Sandra Chicchini trägt seit je ihren Seitenscheitel links. Der Hairstylist hat ihn für das Shooting nach rechts verlegt und so mehr Balance zwischen der schweren Haarfülle und dem filigranen Gesicht geschaffen. Für mehr Bewegung im Haar wurden einzelne Strähnen noch auf ein rundes Haareisen gedreht und mit Haarspray fixiert – fertig. Um der Frisur ihre Kompaktheit und Schwere zu nehmen, empfiehlt der Hairstylist, die Kontur um das Gesicht auf der Höhe zwischen Mundwinkel und Spitzen leicht durchzustufen. Als hübsche Alternative zum klassischen Pferdeschwanz eignet sich ein locker geflochtener seitlicher Zopf, den man mit ein bisschen Übung auch dann problemlos hinbekommt, wenn es schnell gehen muss.

Glamour-Brauen

Sandra Chicchinis prägnante Augenbrauen erinnern ein wenig an den glamourösen Look der Schauspieler­innen der 1930er-Jahre. Dieser Eindruck soll einerseits mit einer klareren Konturierung der Brauen verstärkt werden. Dazu werden sie mit einem Bürstchen in Wuchsrichtung gebürstet, und einzelne Här­chen werden ausgezupft. Und andererseits durch ein Augen-Make-up mit Glanz-Highlight: Auf dem beweglichen Augenlid wird ein Gel-Lidschatten in Altrosa aufgetragen. Anschliessend zieht der Visagist mit einem weichen dunkelbraunen Kajal einen Lidstrich entlang des oberen Wimpernkranzes, vom inneren zum äusseren Augenwinkel. Mit einem weichen Pinsel und einem irisierenden rostbraunen Lidschatten wird der Strich verblendet, die untere Augenkontur wird mit einem dunkelbraunen Lidschat­ten­puder nachgezogen. Sandra Chicchinis linkes Auge ist minimal kleiner als das Rechte. Diesen Unterschied gleicht der Visagist aus, indem er beim rechten Auge den Lidschattenstrich ab der Mitte etwas breiter aufträgt. Für zusätzliche Ausdrucksstärke wird abschliessend wasserfeste schwarze Mascara aufgetragen.

Latin Beauty

Wickelwunder

Verständlich, dass das berufstätige Mami Kleider bevorzugt – einfach überziehen, und schon kann es losgehen. Hier trägt Sandra ein über die Knie reichendes Wickelkleid (Bild oben) mit einer figurschmeichelnden, fliessenden Linie und einem bunten Muster, das den fröhlichen Charakter der Trägerin betont. Viskosekleid «Must Print», von Maliparmi, CHF 429.–, erhältlich bei Modissa

Lust auf eine Veränderung? Melden Sie sich per E-Mail für ein Styling von Beauty Balance an. Wir benötigen von Ihnen: Alter, Kleider-, Körper- und Schuhgrösse sowie einen kleinen Steckbrief zu Ihrer Person mit Porträt- und Ganzkörperfoto. Senden Sie Ihre Bewerbung an info@beauty-experten.ch

Sandras naturschöner olivefarbener Teint wird nicht abgedeckt, sondern lediglich mit einem leichten, feuchtigkeitsspendenden Make-up ausgeglichen: Auf das gereinigte Gesicht und den Hals mit einem Pinsel auftragen, die Übergänge vom Gesicht zum Hals gut mit kreisenden Be­wegungen verblenden. Bräunlicher Blush wird fast waagerecht unterhalb der Wangenknochen aufgetragen und ebenfalls gut mit dem Make-up verblendet. Concealer im inneren Augenwinkel lässt den Blick wacher erscheinen, und der Mund wird mit einem matten cognacfarbenen Lippen­stift dezent betont.

Tagespflege: Ölfreie Gesichtspflege Revitalizing Supreme Light Global Anti-Aging, 50 ml, von Estée Lauder, CHF 110.– Make-up: Foundation Skin Illusion SPF 10, Sand Nr. 108, von Clarins, CHF 55.– Puder: Double Perfecting Loose Powder, Light Medium, von Estée Lauder, CHF 54.– Blush: Blush Sunset Glow, von Clinique, CHF 43.– Lidschatten: Ombre Matte, Nude Beige 01, von Clarins, CHF 34.90, und Lidschatten-Quartett Ombre Minérale 4 Couleurs, Forest 11, von Clarins, CHF 63.– Kajal: Cream Shaper For Eyes, Chocolate Lustre, von Clinique, CHF 27.– Mascara: High Impact Mascara, Black, von Clinique, CHF 35.– Wimpernserum: Cils Booster XL, von Lancôme, CHF 44.90 Wimpernformer: Belleage, CHF 12.90 Lippenpflege: Lip Conditioner, von Estée Lauder, CHF 40.– Lippenstift: Chubby Stick Moisturizing Lip Colour Balm, Mega Melon, von Clinique, CHF 29.– Pinsel: Pinsel-Set von Belleage, CHF 98.– Haare: Style and Hold Finally Flexible Hair Spray, 125 ml, von Marlies Möller, CHF 36.–

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GESUNDHEIT

DEN PILZEN VERFALLEN

Wenn die vegetarische Pilzsucherin Nicola Wernke keine Hochzeitskleider verkauft, ist sie oft im Wald, wo sie nach Pilzen sucht oder Neulingen das Pilzsuchen beibringt.

Text: Yolanda Pantli, Foto: Nadia Neuhaus

Dem Alltag entfliehen Nebst meinen Ausflügen in die Natur verbringe ich sehr gern Zeit in meinem Wohn­wa­gen, der in der Region Interlaken steht. Zudem lese ich viel und werkle in meiner Werkstatt mit Beton, Gips oder Mosaiksteinen.

wissen zu bewahren und weiterzuverbreiten. Lieblingspilz Der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides). Wenn ich den farbenprächtigen tödlichen Pilz auf meinen Streifzügen antreffe, bleibe ich immer ehrfürchtig davor stehen. Ferner liebe ich Pilzarten, die mich mit skurril anmutenden Eigenschaften zum Lachen bringen. Darunter ein winzig kleiner Pilz aus der Gattung der Kugelschneller, der seine Sporenpakete meterweit herumschleudert, oder eine Schleimpilzart, die man mit Haferflocken füttern kann.

Entspannung Ich schlendere durch die Natur, suche Pilze und essbare Wildkräuter. Dabei entspanne ich mich sofort. Im Winter finde ich beim Lesen Zerstreuung. Oder ich starre einfach Löcher in die Luft. Das lässt die Gedanken fliessen, was mir ungemein guttut. Gesundheit Gesundheit bedeutet mir alles, ihr verdanke ich mein fröhliches, aktives Leben. Ich treibe ein bisschen Sport, schlafe viel, verzichte auf Nikotin und Alkohol. Auch die Sonne meide ich, weswegen meine Haut immer noch straff ist und jugendlich wirkt. Seit meiner Jugend ernähre ich mich vegetarisch und seit einigen Jahren überwiegend rein pflanzlich. Dabei mache ich mir einen Spass daraus, meinem halbwüchsigen Sohn möglichst viele vollwertige Nahrungsmittel unterzujubeln, mit pürierten Linsen in der Tomatensauce oder geschroteten Leinsamen im selbst gebackenen Vollkornbrot.

Die Wissenschaft von den Pilzen Mykologie ist meine Leidenschaft, den Pilzen gilt mein allergrösstes Interesse, obwohl ich sie fast nie esse. Ich glaube nicht, dass man bezüglich Pilzen jemals ausge-

lernt hat. Seltene Pilzarten aufzustöbern und gemeinsam mit meinen Kollegen zu bestimmen und zu registrieren, das macht mir ungeheuren Spass. Auch weil wir so dazu beitragen, das Pilz-

Pilzrezept à la Nicola Wernke

Für 4 Personen: ca. 800 g Fonduekäse, 1 Esslöffel Butter, 1 Zwiebel gehackt, 1 Knoblauchzehe, halbiert, 3 dl Weisswein oder 3 dl alkoholfreier Apfelmost, 400 g getrocknete Trompetenpfifferlinge. Pilze in warmem Wasser kurz einweichen, dann zusammen mit der Zwiebel, dem Knoblauch, dem Weisswein und der Fondue­ mischung ins Caquelon geben und aufkochen. Sobald das Fondue die richtige Textur erreicht hat, sind auch die Pilze gar.

Spitzen und Pilze Die Mittdreissigerin Nicola Wernke ging schon als Kind mit den Eltern Morcheln suchen. Doch erst vor zehn Jahren fing sie mit dem Sammeln wieder an und trat einem kleinen Pilzverein bei. Mit ihrem Pilzkollegen Johannes Kurth gründete sie 2011 das kleine Unternehmen «Die Pilzspürnasen», das nicht nur erfolgreich Pilze aufspürt, sondern auch ganzjährig Kurse anbietet. Hauptberuflich arbeitet Nicola Wernke aber für ihr eige­n es Brautmode-Unter­ nehmen, das Brautmodenhaus Schwarzhäusern.

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© Clinique Laboratories, LLC

Alles eine Frage der Balance.

Neu

Schenken Sie sich jeden Tag einen Moment, in dem alles in Balance ist. Schlüpfen Sie in ein Makeup mit echter Seide. Fühlen Sie pure Haut bei perfektem Finish. Den Glanz im Griff und Feuchtigkeit dort, wo sie benötigt wird. Gut geschützt mit SPF. Mehr geht nicht. Neu. Superbalanced Silk Makeup SPF 15 ™

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RATGEBER

APFELKRAFT

Text: Yolanda Pantli; Illustration: Eva Hjelte

Um die Haut jung zu erhalten, setzt die Beauty-Branche zunehmend auf die Wirkung von Stammzellen. Für seine Anti-Aging-Linie ist das Schweizer ­Kosmetikunternehmen Mettler auf den Apfel gekommen. Der Schweizer Traditionsbetrieb Mettler 1929 stellt seit über 80 Jahren Shampoos, Duschgels und Seifen her. Nun lässt das Kleinunternehmen mit Sitz im aargauischen Hornussen seine Kompetenz auch in die neue, auf Stamm­zellen basierende Anti-­Aging-Linie STC-Cell Tech einfliessen und lanciert als erstes Produkt dieser Linie ein Serum. ­ Gewonnen werden die Zel­len aus der heimischen Apfelsorte Uttwiler Spätlauber, und auch die Weiterverarbeitung für die ­Verwendung in der Kosmetik findet in der Schweiz statt. Doch was sind Stammzellen eigentlich, und warum werden sie in der Hautpflege eingesetzt? Antworten von Chief Operating Officer Christoph Sanne. Was sind Stammzellen? Hautstammzellen sind für die stete Regeneration der Haut verantwortlich. Anzahl und Aktivität der Stammzellen nehmen während des Alterungsprozesses markant ab. Das STC-Cell Tech Serum wirkt auf die in der Basalzellenschicht vorkommenden Stammzellen und begünstigt deren Lang­ lebigkeit, um den aktuellen Hautzustand vor weiterer Alterung möglichst lange zu bewahren.

die Frucht bleibt prall, die Schale glatt. Diese Langlebigkeit ist in den Stammzellen angelegt, die Mettler in ihrer Ati-AgingLinie einsetzt.

Wie lange hat es gedauert, bis das Serum STC-Cell Tech marktreif war? Rund 18 Monate von der Idee bis zum fertigen Produkt inklusive Verpackung.

Wie werden die Zellen gewonnen und weiter verarbeitet? Ein Stück Apfel wird in eine Petrischale ­gelegt, und mit der Zeit bilden sich die so-­ genannten Kalluszellen, das «Wundgewebe» des Apfels. Und dieses Gewebe besteht aus Stammzellen, die anschliessend in einem Bioreaktor weiterkultiviert werden. Für die ­Einarbeitung in das Serum werden die Zellen schliesslich mit einer fettähnlichen Substanz in Liposom­kapseln eingeschlossen.

Wie wird sichergestellt, dass das Serum ­gesundheitlich unbedenklich ist? Bei jedem kosmetischen Produkt wird vor der Lancierung überprüft, ob es den Anforderungen des Lebensmittelgesetzes, der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung und der Verordnung über kos­ me­­tische Mittel entspricht.

STC-Cell Tech Serum

Die Apfelstammzellen unterstützen den Selbst­ erneuerungsprozess der Hautzellen, helfen, Fal­ ten und Fältchen zu mildern, und spenden der Haut dabei gleichzeitig Feuchtigkeit. Dies dank einem Hibiskusextrakt und Stammzellen aus dem Apfel Uttwiler Spätlauber. 30 ml, CHF 99.–

Was leisten pflanzliche Stammzellen? Pflanzliche Stammzellen können in einer ­Gesichtspflege in Verbindung mit anderen Wirkstoffen die Funktionsfähigkeit der Hautzellen positiv beeinflussen. Was sind die Vorteile des Uttwiler Spätlaubers? Die Stärke dieser Schweizer Apfelsorte aus dem 18. Jahrhundert ist nicht der Geschmack – der Uttwiler Spätlauber schmeckt bitter –, sondern ihre Lagerfähigkeit. Im Vergleich zu gängigen Apfelsorten bewahrt sie deutlich länger ihren Feuchtigkeitsgehalt,

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WELLNESS

KRÄUTER-OASEN

So vielfältig wie die Kräuter selbst sind die Orte, an denen sie angepflanzt werden. Einige der schönsten Schweizer Kräutergärten stellen wir Ihnen hier vor.

Drei Fragen rund ums Kraut an Aneka Iseli

Die gelernte Gärtnerin arbeitet mit ihrer Firma «Blütentanz Bepflanzungen» als Pflanzplanerin für den Bioschwand in Münsingen. Man spricht von Kräutern, Heilkräutern und auch von Heilpflanzen. Worin besteht jeweils der Unterschied? In der Botanik spricht man bei Kräutern von krautigen Pflanzen. Das sind Pflanzen, die nicht verholzen, also nicht zu Büschen oder Bäumen heranwachsen. Wenn in der Umgangssprache von Kräutern die Rede ist, ist meistens der

obere Teil einer krautigen Pflanze gemeint, also die Blüten und Blätter. In der Umgangssprache gehören aber auch Thymian oder Rosmarin zur Kategorie Kräuter, obwohl sie streng genommen zu den verholzenden Pflanzen zählen. In der Naturheilkunde werden Blüten, Triebe, Blätter, Rinden, Samen, Früchte oder Wurzeln von Heilpflanzen zur Linderung von Krankheiten verwendet. Krautige Heilpflanzen nennt man deshalb oft auch Heilkräuter. Was macht eine Pflanzplanerin eigentlich genau? Ich befasse mich mit Standortfragen, Biodiversität und Gartengestaltung.

Meine Aufgabe ist es, unter Be rücksich­ tigung der Kundenwünsche, Pflanzen stand­ortgerecht, nach funktionalen und ästhe­tischen Gesichtspunkten zu kom­ binieren. Können Sie ein Heilkraut empfehlen, das auch bei einem Gartenlaien gut gedeiht? Das Kraut der Unsterblichkeit. Es ist unkompliziert und wächst schnell und hat zudem hübsche, sattgrüne Blätter. Es wird seit je in der chinesischen Medizin angewandt und soll gegen hohen Blutdruck wirken. Dazu nimmt man ein Blättli pro Tag im Tee oder gibt die frischen Triebspitzen in den Salat.

Zurück in die Zukunft

In früheren Jahrhunderten stellten Bauernfamilien verschiedene Hausmittel selber her oder lieferten die Kräuter an Drogerien. Im Freilichtmuseum Ballenberg, oberhalb von Brienz im Berner Oberland, erhält man einen Einblick in diese nicht so vergangene Welt der Haus- und Heilmittel. In der historischen Drogerie, die im Handwerkerhaus aus Herzogenbuchsee BE zu finden ist, werden traditionelle Drogerieprodukte wie Tees, Süssholz und Pastillen produziert und verkauft. Neben der historischen Drogerie befindet sich der medizinische Kräutergarten. An mehreren Wochenenden im Jahr zeigen die Drogisten in der alten Drogerie Küpfer im Stöckli aus Köniz, wie Hausmittel nach alten Rezepten hergestellt werden. Für Kräuterfans ein absolutes Muss: die Heilkräutertage, die jeweils im Sommer stattfinden. www.ballenberg.ch

Sister Act

Der Kräutergarten des Klosters Heiligkreuz in Cham wurde vor dreissig Jahren nach der Philosophie der heiligen Hildegard von Bingen angelegt, einer Mystikerin und Universalgelehrten des Hochmittelalters, die ihrer Zeit weit voraus war. In den von ihr verfassten medizinischen Schriften spielten Heilkräuter die zentrale Rolle. Nebst mediterranen Heilkräutern und asiatischen Gewürzen verwendete die Benedik­tinerin auch einheimische Pflanzen, für die da­malige Zeit ein Novum. 90 Pflanzen gedeihen im Klosterkräutergarten, darunter das Ackerstiefmütterchen, das Schwester Theresita, Gartenverantwortliche, besonders ans Herz gewachsen ist, wegen seiner hübschen Blüten und weil es ein wichtiger Bestandteil der im Kloster produzierten Haut­pflege ist. www.kloster-heiligkreuz.ch

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WELLNESS

Zarte Pflänzchen und zackige Zahnräder

Vor über neunzig Jahren wurde auf 1967 Metern über Meer der botanische Alpengarten Schynige Platte gegründet. Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern findet man rund 650 Pflanzenarten, die in fünfzehn verschie­denen Arealen unter wissenschaftlicher Aufsicht gepflegt werden. In der Abteilung Heilkräuter sind das vor allem Pflanzen wie Arnika, Gelber Enzian und Schwarze Edel­raute. Der Eingang zum Alpengarten befin­det sich unmittelbar neben der Station der Zahnradbahn Schynige Platte, die ab Wild­erswil verkehrt. Fünfzig Minuten dauert die Fahrt, während der man einen unverges­slichen Ausblick auf Eiger, Mönch und Jungfrau geboten bekommt. shop.jungfrau.ch www.alpengarten.ch

Grüne Aufklärung

Natur spüren, riechen, schmecken und erleben – das kann man auf dem Bioschwand, einer ehemaligen Landwirtschaftsschule auf dem Schwand Münsingen im Berner Aaretal. 2012 hat die Bio Schwand AG die historischen Gebäude in eine Bildungs- und Begegnungsstätte mit Seminarräumlichkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten umgebaut. Das Thema Garten wird auf dem Bioschwand für Gross und Klein sichtbar und erlebbar gemacht. Ein Highlight ist der Heilpflanzenpfad mit seinen rund 340 Pflanzen. Das neu erworbene Pflanzenwissen kann anschliessend bei Kaffee und Kuchen im ehemaligen Waschhäuschen vertieft werden. www.bioschwand.ch

Schlosspark und Tiki-Pulver

Wo früher der Landvogt waltete und residierte, finden heutzutage Hochzeiten, Versammlungen oder Konzerte statt. Aber auch ohne besonderen Anlass lohnt sich ein Besuch von Schloss Andelfingen, denn hier lädt ein anderthalb Hektar grosser Garten zum Flanieren und Verweilen ein. Unbedingt sehenswert ist der Küchenkräutergarten mit rund 120 verschiedenen Pflanzen, der vor über zwanzig Jahren von Schlossgärtner Christian Rüegs­ egger und seiner Frau angelegt worden ist. Sein aktuelles Highlight ist die Parakresse, ein südamerikanisches Gewächs, das im Mund ein kleines sensorisches Feuerwerk auslöst: «Es prickelt wie Tiki-Brausepulver und fühlt sich auf der Zunge scharf, süss und sauer zugleich an. Diese Kresse ist geschmacklich vergleichbar mit Szechuanpfeffer und wird neuerdings in der Kosmetik als natürliches Botox eingesetzt.» www.andelfingen.ch (Sektion Schlosspark)

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WELLNESS

Urban Gardening ganz gross

Diese grüne Oase befindet sich am Stadtrand von Basel. Auf einer Fläche von drei Fussballfeldern bieten die Merian Gärten viel Abwechslung: Nutzgärten mit Pro-Specie-Rara-Gemüsen, Trockenwiesen, einen englischen Garten, Nutztiere, ein Mühlenmuseum und auch die grösste Irissammlung Europas. Architekturinteressierte kommen mit prachtvollen Gebäuden wie dem Pächterhaus aus dem 17. oder der Orangerie aus dem 19. Jahrhundert ebenso auf ihre Kosten. Vor der Orangerie befindet sich der Arzneipflanzengarten mit einer Auswahl der wichtigsten Heilpflanzen, die uns aus den mittelalterlichen Klosterschriften bekannt sind. www.meriangaerten.ch

Kräuter mit (Jugend-)Stil

Steigt man aus der Schatzalpbahn, wird man von einer atemberaubenden Bergkulisse und dem imposanten Jugendstilhotel Schatzalp begrüsst. Zum Hotel gehören 470000 Quadratmeter Garten und Wald, ausreichend schöne Natur für Spaziergänge oder zum Innehalten. Der Verein des Botanischen Gartens Alpinum Schatz­alp, der sich seit 1992 um den Erhalt des Botanischen Gartens im Waldpark kümmert, veranstaltet ab Mitte Juni bis Mitte Oktober Kräutervernissagen. Die Gäste erfahren Wissenswertes über das Anpflanzen und die Verwendung von Küchenkräutern. Im Anschluss an die Führung wird ein Aperitif mit Kräuterhäppchen serviert, und danach können die Gäste im Jugendstil-Speisesaal des Hotels ein Fünf-Gänge-Kräutermenü geniessen. www.schatzalp.ch/alpinum

B E AU T Y- B A L A N C E-W E T T B E W E R B Gewinnen Sie eine Übernachtung im Doppelzimmer für zwei Personen im Hotel Schatzalp im Wert von rund CHF 450.–. Im Preis inbegriffen sind ein reichhaltiges Frühstücksbuffet sowie ein Fünf-Gänge-Kräutermenü, serviert im Jugendstil-Speisesaal. Sie fahren kostenfrei mit der Schatzalp­ bahn und profitieren von der Davos Inclusive Card, mit der Sie an kostenfreien und vergünstigten Aktivitäten teilnehmen können. Falls Ihr Aufenthalt in die Sommersaison fällt, können Sie gratis E C an der Jugendstil- (immer dienstags und donnerstags) und an der Alpinumführung BA LA N (immer mittwochs) teilnehmen. EN UND

BEAUTY CH M ITM A NEN G E W IN

Bitte füllen Sie den Talon vollständig aus und geben Sie ihn bis zum 22.10.2016 bei Ihrem Beauty-Experten ab (Adressen siehe Rückseite dieses Magazins).

Name Adresse Telefon E-Mail Ich bin Kunde der Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz. Mitarbeitende der DBD-Gruppe und der Tamedia AG sind von der Verlosung ausgeschlossen.

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BEAUTY-EXPERTEN

H E R B S T ZE IT

Unsere Beauty-Experten präsentieren ihre aktuellen Lieblingsprodukte und verraten ihre Tipps für die Freizeit.

Lieblingsrestaurant

Der Güterhof im Hafenviertel von Schaffhausen, ein ehemaliges Lagerhaus direkt am Rhein. Draussen auf der Terrasse gibt es Ferien-Feeling mit Blick auf die Rheinschiffe und drinnen eine Lounge, ein Restaurant mit internationaler Küche und – mein Favorit – eine Sushi-Bar.

Aktuelles Lieblingslied «Voci» aus dem neuen Album «Black Cat» von Zucchero.

Beautyprodukt im Herbst Fotos: Arthur Keller (1)

Die Haarmaske Marine Moisture von Marlies Möller: viel Feuchtigkeit aus dem Meer für trockenes Haar.

Andrea Wingeier

Inhaberin DROPA Drogerie Apotheke Rosenberg, Schaffhauserstrasse 152, 8400 Winterthur

Aktuell im Nécessaire

Mein geliebtes Puder-Make- up! Die Cellular Performance Total Finish Foundation von Sensai.

Aktuelle Lektüre «Schwarze Seelen» von Gioacchino Criaco. Ein Mafiaroman, der in Kalabrien spielt.

Ausflugstipp

Der Rheinfall. Er liegt an meiner Jogging-Strecke und ist ein wahrer Kraftort. Obwohl imposant und mächtig, wirkt er jedes Mal beruhigend auf mich.

Lieblingsduft

Mit Eau Soleil von Biotherm rette ich ein Stückchen Sommersonne in den Herbst hinein. Es verströmt Sinnlichkeit dank Orangen-, Feigen- und Sandelholznoten. Einfach herrlich.

➽ Read this!

Mein Beautytipp

Eine kräftige Lippenstiftfarbe vertreibt Müdigkeit und schlechte Laune. Meine aktuelle Lieblings­ farbe ist Silky Design Rouge Nr. 1 Soubi von Sensai – leuchtend wie eine Rose in voller Blüte.

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BEAUTY-EXPERTEN

Lieblingsrestaurant

Das Restaurant Café de Paris am Marktplatz in Interlaken bietet leckere Gerichte für den kleinen Hunger.

Gaby Vogel

Lieblingsduft

Das Einsprühen mit dem Eau de Parfum Pleasures Intense von Estée Lauder gehört zu meiner täglichen Routine wie das Ankleiden und das Zähneputzen.

Ausflugstipp

Es dauert nicht mehr so lange, und dann kommt der Winter. Immer wieder ein Highlight ist der abend­liche Schlittelplausch in Saxeten mit anschliessendem Fondue-Essen.

Beautyprodukt im Herbst

Einmal jährlich eine Anti-Aging-Kur mit Extra Intensive von Sensai – ein sehr effektiver, einfach sensationeller Energiespender für die Haut.

Aktuelles Lieblingslied «Spirits» von The Strumbellas.

Aktuell im Nécessaire

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Der pflegende Lip Balm Eclat Minute von Clarins verleiht den Lippen einen super Glanz mit einem Hauch von Farbe.

Foto: Interlaken Tourismus (1)

Betriebsleiterin IMPULS Center Drogerie Rieder, Rugenparkstrasse 1, 3800 Interlaken


BEAUTY-EXPERTEN

Ausflugstipp

Foto: Roberto Herrett/Alamy Stock Photo (1), Alan Meier/Swiss-image.ch (1)

Diese Wanderroute findet man auch in David Coulins Buch «Die schönsten Alpinwanderungen in der Schweiz» – und es stimmt: Die Nasenlöcherroute via Öhrlichopf auf den Säntis ist definitiv einen Ausflug wert.

Aktuelle Lektüre

Theres Helbling

Leiterin Drogerie/Parfümerie, Apotheke Drogerie Parfümerie Denzler, Zentrum Sonnenhof, Zürcherstrasse 2, 8640 Rapperswil

Lieblingsrestaurant

Das Restaurant Steinbock am Seequai in Rapperswil überzeugt nicht nur durch die gemütliche Atmosphäre und den Seeblick, sondern auch durch das leckere Beefsteak Tatar.

Das Magazin «Fit for Life», das Magazin «Die Alpen» vom Schweizer Alpen Club und das Onlinemagazin www.tri-mag.de.

Aktuell im Nécessaire

Das Make-up Vitalumière von Chanel, ein loser Puder mit einem Kabuki-Pinsel und SPF 15. Es sorgt sekundenschnell für einen ebenmässigen Teint, genau wie eine flüs­sige Grundierung. Und das Auftragen mit dem Kabuki-Pinsel ist sehr entspannend.

Mein Beautytipp

Bewegung an der frischen Luft, am besten am Morgen vor der Arbeit. Das braucht vielleicht ein wenig Überwindung, dafür ist man den ganzen Tag gut gelaunt, und das Immunsystem wird gestärkt.

Lieblingsduft

Das Eau de Cologne Thé Bleu von Bulgari, weil es herrlich nach Ferien duftet.

Muss noch erfunden werden Ein Frisurenautomat.

Beautyprodukt im Herbst

Das Cellular Swiss Ice Crystal Serum von La Prairie. Es spendet der Haut viel Feuchtigkeit und hilft so, die Sommerbräune in den Herbst hinüberzuretten. Zudem unterstützt es die Haut beim Umgang mit umweltbedingtem Stress.

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