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Die vollständigen Angaben zu dieser Vermögensanlage sind einzig dem Verkaufsprospekt zu entnehmen, der insbesondere die Struktur, Chancen und Risiken dieser Vermögensanlage beschreibt sowie den im Zusammenhang mit dieser Vermögensanlage abzuschließenden Vertrag enthält. Der Verkaufsprospekt und der mit der Emittentin abzuschließende Vertrag sind Grundlage für den Erwerb dieser Vermögensanlage. Der Anleger kann den veröffentlichten Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt zu dieser Vermögensanlage und evtl. Nachträge hierzu sowie das Vermögensanlagen-Informationsblatt auf der Internetseite der Anbieterin Solvium Capital GmbH, www.solvium-capital.de, abrufen oder kostenlos bei der Solvium Container Vermögensanlagen GmbH & Co. KG, Englische Planke 2, 20459 Hamburg anfordern.


Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück. Null.

Editorial

Voltaire, 1694 - 1778 Martina Schäfer Redakteurin bei Sachwert Magazin

Bild: Schäfer, privat

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Editorial

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Viel Vergnügen beim Lesen Ihre Martina Schäfer Redakteurin

Sachwert Magazin E-Paper Redaktion/Verlag Backhaus Verlag EMail: redaktion@sachwert-magazin.de Redaktion: Martina Schäfer Layout und Gestaltung: Jessica Wilkens Onlineredaktion redaktion@sachwert-magazin.de

Herausgeber, Verleger: Julien D. Backhaus Waffensener Dorfstr. 54, 27356 Rotenburg/Wümme UST-ID-Nr.: DE252048870 Anschrift: Waffensener Dorfstr. 54, 27356 Rotenburg/Wümme Telefon (0 42 68) 9 53 04 91 EMail info@backhausverlag.de Internet: www.backhausverlag.de

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Interview

Finanzielle Grund­ bildung für alle

Markus Habermehl bringt mit seinem Panzerknacker-­ Podcast fundiertes Wissen unters Volk

Herr Habermehl, wie verlief Ihr berufIch lernte Drehen, Fräsen, Schweißen, Glücklicherweise bietet die Schweiz ein licher Werdegang? Schmieden, Konstruieren und vieles mehr. deutlich besseres Erwachsenen-BildungsAnfang der Neunziger Jahre, nach AbDennoch war es von Anfang an klar, dass programm an als in Deutschland üblich. schluss meiner mittleren Reife, hatte ich ich in diesem Beruf niemals aktiv sein werHier in der Schweiz hatte ich die Mögdas Glück, mich gegen 400 Mitbewerber de. Ich war bereits in der Ausbildung auf lichkeit, berufsbegleitend eine Privatschubei einer lokalen Bank durchsetzen zu der Suche nach einer Symbiose aus meiner le zu besuchen, um mir einen höheren können. Die darauffolgende Ausbildung kaufmännischen und meiner handwerkBildungsgrad zu verschaffen. Das hatte zum Bankkaufmann verlief jedoch nicht lichen Ausbildung. Nach Abschluss meiselbstverständlich seinen Preis, den ich so interessant, abwechslungsreich und ner Ausbildung zum Metallbauer machte jedoch sowohl monetär als auch zeitlich erfolgreich wie gedacht, beziehungsweiich daher direkt eine Weiterbildung zum gerne bereit war zu bezahlen. Während se geplant. Nach gut zweieinhalb Jahren Laserspezialisten in der ich lernte, Stahl meines Studiums wechselte ich den Arbrach ich diese Ausbildung ab und das mit einem Laserstrahl zu schneiden, die beitgeber innerhalb der Schweiz und erste Mal in meinem Leben kam mir der Maschine zu führen, zu programmieren wurde Abteilungsleiter, eine Position, die Gedanke: Was werde ich tun? und zu warten. Dass ich in Deutschland meiner Ausbildung natürlich sehr half, jeNach kurzer Zeit meldete sich die Bundesnur zwölf Euro brutto in einem Jahresverdoch war auch von Beginn an klar, dass wehr bei mir und ich ergriff die Chance trag angeboten bekommen habe, war für es nach Beendigung meines Studiums in einen sehr frühen Traum von mir nachmich nicht akzeptabel, weshalb ich mir dieser Firma keine weiterführende Stelzukommen. Seit jungen Jahren war es le für mich geben würde. Nach zwei mein Wunsch Soldat zu werden, daher Jahren als Abteilungsleiter wechsel»Die meisten erkennen ist es auch nicht verwunderlich, dass te ich in ein weltweit tätiges Umfeld ich mich hier auch rasch auf acht Jahre ­Probleme, definieren diese und und wurde Projektleiter. Auf diesem verpflichtet habe. Man kann über die warten darauf, dass man ihnen Posten half ich, Gas- und DampfturbiArmee denken was man möchte, jesowie Kernkraftwerke eine Lösung anbietet. Ich ticke nenkraftwerke doch bringt sie einem eine Sache unbezu Verrohren. Doch nach kurzer Zeit anders. Wenn ich ein Problem stellte ich fest, dass zwar mein Studium dingt bei: Du lernst, dass du unendlich viel mehr erreichen kannst, als du es erkenne, beginnt bei mir be- zum Betriebstechniker abgeschlossen dir selbst zutraust. Sie zeigt dir, dass du war, ich jedoch wieder neuen Input reits die Lösungssuche.« noch mindestens 50 Prozent Energie suchte. Ich ließ mich daher, wiederum hast, wenn du denkst, dass du nicht berufsbegleitend, auf einer weiteren weitermachen kannst, wenn du denkst, nach einem Jahr die Frage stellte, was ich Privatschule hier in der Schweiz zum Fidu hast bereits alles gegeben. denn tun müsse, um mehr Geld zu vernanzfachmann ausbilden. Hier bekam ich Nachdem ich über sechs Jahre bei der dienen? Die Antwort war klar: Entweder auch den Anstoß, mich nicht mehr auf Armee gedient habe, hier überwiegend muss ich einen anderen Beruf ausüben ein Angestelltenverhältnis zu verlassen, auch Bürotätigkeiten vollführte, erkann(was ohne Ausbildung nicht möglich ist) sondern Überlegungen anzustellen, mich te ich, dass mir dies zu langweilig war. oder ich müsste den Arbeitgeber dahinselbstständig zu machen. Der Konkurs Da die Armee ein Wiedereingliederungsgehend wechseln, dass ich einen mir anmeiner damaligen Firma half mir auch programm für länger dienende Soldaten gemessenen Lohn erhalte. Nach kurzer promt bei der Umsetzung des Plans - eihat, das dafür sorgen soll, dass sich der Überlegung war klar, dass dies eindeutig gentlich deutlich rascher als es mir damals Soldat einfacher wieder in das Zivilleben nur in der Schweiz möglich war. lieb war. Dann nahm ich die Herausfordeeinfügen kann, machte ich mir GedanZwei Tage später ging eine einzige Bewerrung an und begann Pläne für meine Zuken, wie ich das am kreativsten für mich bung zum Laserspezialisten in die Schweiz kunft zu schmieden. So bin ich auch unter nutzen konnte. Ich entschied mich, einen raus. Nach drei Wochen hatte ich den Job anderem auf das Podcasten gekommen. handwerklichen Beruf zu erlernen. und verdiente nun das Dreifache. Nach Es störte mich zum damaligen Zeitpunkt fünf Monaten in der Schweiz wanderte Was waren ihre größten Siege und enorm, dass ich vom schaffenden Gewerich komplett aus Deutschland aus. Ich vergrößten Niederlagen? be keinerlei Ahnung hatte. Aus meiner brachte ein Jahr an der Maschine, jedoch Mein größter Sieg ist sicherlich, dass ich Sicht konnte ich einfach nichts. Daher wurde es mir auch hier wieder recht schnell es durch mein unbedingtes Durchhalerlernte ich den Beruf des Metallbauers. zu eintönig. Ich suchte nach Alternativen. tevermögen geschafft habe, einen top


Interview

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2016 war Markus Habermehl mit seinem Podcast ­„Panzerknacker“ ­erfolgreichster Podcast Newcomer im Bereich Geldanlage.


Interview

Wie sind sie auf die Idee gekommen einen eigenen Podcast zu machen? Wie ich bereits beschrieben habe, war mir recht schnell klar, dass ich mein Leben auf meinen eigenen Beinen bestreiten möchte. Wie viele Menschen in meiner dama-

ligen Situation, stieß ich recht schnell auf das Thema Online-Marketing. Es war mir klar, dass es ohne ein gewisses Mindestfachwissen, in diesem Bereich unglaublich schwer ist, finanziell erfolgreich zu werden. Daher begann ich mich auf diesem

nicht herumkommen werde. Dadurch eröffnete sich natürlich die Frage, wie ich diese Marke bilde. Die ursprüngliche Idee war, YouTube Videos zu drehen. Zwar besorgte ich mir die komplette Ausrüstung (Kamera, Mikrofon,

Markus Habermehl ist Finanzcoach, Podcaster, ­Podcasttrainer und ­Unternehmer.

Bilder: Studiofasching

platzierten Podcast zu erschaffen. Als pro­aktiver Mensch bin ich sehr gut in der Lage, Projekte unter Anleitung durchzusetzen. Ich denke, dass ich eine andere Denkweise habe als die meisten Menschen. Die meisten erkennen Probleme, definieren diese und warten darauf, dass man ihnen eine Lösung anbietet. Ich ticke anders. Wenn ich ein Problem erkenne, beginnt bei mir bereits die Lösungssuche. Als Projektleiter und Betriebstechniker habe ich gelernt, dass ich mich gegebenenfalls mit Lösungen zufriedengeben muss, auch wenn ich keine 100 Prozent Erfolg erreichen kann. In diesem Fall muss ich einfach die Lösung finden die am nächsten an die 100  Prozent herankommt. Während meines Angestelltendaseins sah ich es immer als Niederlage an, mich nicht in den Beruf einfinden zu können, beziehungsweise mich nicht mit dem Beruf finden zu können. Damals dachte ich, das wäre meine große Schwäche, bis ich erkannte, dass ich einfach immer kreativen neuen Input benötige. Das ist im Angestelltendasein aber leider nicht möglich. Mein erster Versuch mich selbstständig zu machen basierte darauf, In meiner alten Technikerschule Microsoft Office Unterricht zu geben. Der Vizedirektor der Schule hatte mich damals sogar dazu angeregt. Da diese Schule in der gesamten deutschen Schweiz vertreten ist, hatte ich einen großen und unbedienten Markt vor mir. Ich erstellte also eine Webseite, gründete eine Firma, bereitete meine Kurse vor und fragte nach 3-4 Monaten bei der Schule an, ob sie mir helfen mögen, meine Plakate anzubringen. Daraufhin erhielt ich die Antwort, dass die Schule an keiner weiteren Zusammenarbeit interessiert sei, da sie entschieden hatten, dieses Angebot selbst auszuarbeiten. Somit beendete ich meine erste Selbstständigkeit mit einem Tiefschlag. Eine weitere nennenswerte Niederlage ist sicherlich die Tatsache, dass ich auf die Zusammenarbeit mit einem Betrüger hereingefallen bin, der anschließend sogar noch versuchte, mir meinen Podcast wegzunehmen. Ein Versuch, der an Lächerlichkeit nicht zu überbieten war. Doch habe ich auch daraus viel gelernt.

Sektor weiterzubilden. Währenddessen hatte ich mehrere Schlüssel­ erlebnisse. Das erste Schlüsselerlebnis bescherte mir Gerald Hörhan in seiner Investment Punk Academy. Dort sprach er von „Digital ­Illiterracy“. Er prophezeite denen, die sich hier nicht auskennen, den Untergang. Da ich diesen Begriff nicht kannte, begann ich nachzuforschen und kam zu der Erkenntnis, dass ich um eine Markenbildung

Beleuchtung, Green Screen und Software) und hatte auch den Content, jedoch kam ich hier auch anderthalb Jahre nicht ins Tun. Dies war mir selbst unbegreiflich. Obwohl ich einerseits sehr umsetzungsstark bin, habe ich es nicht geschafft, diese Videos zu drehen und ich konnte mir nicht erklären, weshalb das so ist. Die Erkenntnis kam erst später, als nämlich ein guter Freund von mir mich anrief


Interview

und mich aufforderte, an einem ­Webinar zum Thema Podcast teilzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Wort Podcast noch nie gehört. Trotzdem nahm ich am selben Abend an diesem Webinar teil. Bereits nach fünf Minuten war mir klar, weshalb ich keine YouTube Videos produzieren konnte: ich war nämlich kein Youtuber, sondern Podcaster! Ich buchte auf diesem Webinar eine dreitägige Ausbildung, besuchte diese auch zwei Wochen später und setzte dann innerhalb von zwei Wochen das komplette Gelernte in die Tat um. Es fiel mir unendlich leichter in ein Mikrofon zu sprechen, als in eine Kamera. So wurde der Panzerknacker geboren.

terviewpartner unabhängig voneinander ähnliche Denkmuster und Verhaltensweisen aufweisen. Beispielsweise habe ich so oft über die Jahre hinweg das Gesetz der Anziehung vermittelt bekommen, dass ich mich als nicht spiritueller Mensch dennoch damit auseinandersetzen musste und es auch aktiv anwende. Ein weiterer gemeinsamer Punkt ist, dass diese Menschen nicht mehr dem Geld hinterher­jagen, sondern ihrem Glück. Es ist auffällig, dass diese Menschen bereits sehr glücklich und, daraus resultierend, auch sehr höflich sind. Dasei spielt sicher auch eine Rolle, dass sie sich von negativen Menschen in ihrem Umfeld getrennt haben. Auch diesen Punkt habe ich umgesetzt. Außerdem habe ich von meinen Gästen gelernt, dass ich der Gemeinschaft gerne und viel zurückgeben soll.

Über welche Themen sprechen Sie im Panzerknacker Podcast und was wollen Sie damit beim Zuhörer erreichen? Der Panzerknacker richtet sich an MenWas bieten Sie außerhalb des Podschen, die nach finanzieller Grundbildung casts an? suchen. Da auch ich jahrelang auf der SuIch bin inzwischen einer der erfolgreichsche danach war, weiß ich sehr gut, wie ten Podcast-Technik-­Coaches und Positiowichtig es ist, ein fundiertes Fachwissen nierungsfachmann im deutschsprachigen auf diesem Gebiet zu haben. Ich möchte Raum. Jeder, der ein Business aufbauen damit erreichen, dass möchte, beziehungs»Ich möchte erreichen, weise sein Business meine Hörer einerseits ihre Denkweise über skalieren möchte, hat dass meine Hörer Geld ändern, beziebei mir die Möglichihre Denkweise hungsweise anpassen keit, in einem dreitäüber Geld ändern.« oder auch einfach nur gigen Workshop seierweitern. Auf der annen eigenen Podcast deren Seite bin ich ein großer Freund von zu erstellen. Ich persönlich baue in dieser Sachwerten. Diese biete ich meinen Hören Zeit den Podcast mit meinen Schülern als Investitionsmöglichkeit in einer größtstrategisch auf. Schneller und einfacher möglichen Zahl an. Es geht mir darum, kann man sich meines Erachtens. nach ein möglichst breites Spektrum dieser nicht positionieren! Anlageform vorzustellen. Einige gute BeiBasierend auf meiner inzwischen jahrelanspiele sind sicherlich die Interviews über gen Erfahrung und meinem Studium beVintage Luxus Uhren, Trading Card Gagleite ich auch Menschen aus dem Angemes, Lego oder Eukalyptus Plantagen in stelltenverhältnis in die Selbstständigkeit. Paraguay, um nur einige zu nennen. Und selbstverständlich kann man sich Die Basis des Themas stellen hierbei imauch mit sämtlichen finanziellen Fragen mer die vier Bereiche Mindset, Edelmean mich wenden. talle, Firmenbeteiligungen und ImmobiliEin weiteres Angebot, das mit den oben en dar. Auf dieser Basis verlange ich von genannten Themen nun wirklich gar nichts jedem Interviewpartner mindestens drei zu tun hat, sind meine Survivalkurse. Seit neue Lernerfolge pro Interview für meine Jahren gehe ich mit meinen Schülern in Hörer, sodass in jeder Folge immer ein hoden Wald und zeige Ihnen, was sie dort hes Mindestmaß an Content vorhanden zur Befriedigung der vier Grundbedürfist. nisse des Menschen: Essen, Schlafen, Trinken, Feuer, wissen und können müssen. Was sind die wichtigsten Dinge, die Paradoxerweise hilft dies über 90 Prozent Sie über die Jahre von ihren Gästen meiner Schüler dabei ihr Glück zu finden. gelernt haben? Es zeigt sehr anschaulich, was wir eigentIn erster Linie war ich überrascht, wie lich nicht zum Glück brauchen, womit wir hilfsbereit Menschen sind, wenn man uns jedoch täglich umgeben. So gesehen sie nur darum bittet. Außerdem ist doch runden meine Survivalkurse meine andeauffällig, dass viele sehr erfolgreiche Inren Angebote dann doch wieder ab.

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Wirtschaft

Target 2 ist volkswirtschaftliche Schadensmaximierung!

Die Tragweite der Target2-Salden nimmt immer skurrilere Ausmaße an

von Marc Friedrich und Matthias Weik (friedrich-weik.de) Interessanterweise ist Target2 aktuell in aller Munde. Zuvor hatte sich die Forderung der Deutschen Bundesbank gegenüber den anderen Notenbanken in der Eurozone klammheimlich auf einen neues Rekordniveau entwickelt (976 Milliarden Euro!) und zwar ohne das die Presse groß darüber berichtet hatte. Um so erstaunlicher ist es nun für uns, dass auf einmal aus verschiedenen Richtungen (Spiegel, Die Zeit) eine regelrechte Flut an Artikeln geschrieben werden, um die Allgemeinheit zu beruhigen. Als Ökonomen können wir über die dort gemachten Aussagen und Beschwichtigungen nur

den Kopf schütteln und warnen die Target2 Forderungen auf die leichte Schulter zu nehmen. Bereits 2014 haben wir diesem Thema in unserem zweiten Buch „Der Crash ist die Lösung“ ein Kapitel gewidmet. Die Problematik ist dieselbe – nur die Dimension ist noch größer geworden: Target2 - was ist darunter eigentlich zu verstehen? Kurz gesagt geht es da um die Verrechnung wechselseitiger Forderungen der Zentralbanken der Euro-Zone. Aha. Reden wir zum besseren Verständnis, aus aktuellem Anlass, kurz über Fußball. Nicht nur über dem spanischen Staat und den dortigen Banken kreist der Pleitegeier. Mehr als ein Dutzend spanische Proficlubs

mussten sich für zahlungsunfähig erklären und Gläubigerverfahren einleiten. Wie das gesamte Land leben auch seine besten Fußballvereine seit Jahren über ihre Verhältnisse: Sie geben im Jahr 2,1 Milliarden Euro aus, nehmen aber nur 1,8 Milliarden ein. Nachhaltiges Wirtschaften sieht anders aus. Die Clubs der Primera Division werden daher auch von einem Schuldenberg von insgesamt 3,5 Milliarden Euro erdrückt, die Verbindlichkeiten aller spanischen Profivereine zusammen werden auf 5 Milliarden Euro geschätzt. Alle sind mittlerweile so gravierend verschuldet, dass der Liga der Ruin droht. Die Zeitung El País fragte sich: „Muss die EU nun auch den spanischen Fußball retten?“ Dummerweise zahlten viele Vereine zudem jahrelang ihre Steuern nicht. Die Finanzämter beziffern die Ver-


Wirtschaft

Jahr für Jahre stehen höhere Differenzen in den Büchern der EZB. bindlichkeiten der Proficlubs gegenüber dem Staat auf weitere 750 Millionen Euro. Sie stellen sich jetzt bestimmt die berechtigte Frage: Was haben Spanien, der spanische Fußball und irgendwelche komischen Zentralbank-Forderungen mit mir zu tun? Die erste Antwort klingt vermutlich ein bisschen knifflig. Aber mithilfe des Fußballs lässt sich das alles ganz gut begreifen.

Bilder: Depositphotos.com/ pandionhiatus3, AllaSerebrina

Das „Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer system” ist an sich etwas furchtbar Technisches. In jeder Sekunde werden im Euroraum Abermillionen von Zahlungsvorgängen abgewickelt. Sehr viele davon innerhalb einzelner Länder und ausschließlich zwischen verschiedenen Geschäftsbanken oder Sparkassen. Aber eben auch sehr viele grenzüberschreitende Zahlungen. Und damit dabei nicht die Übersicht verloren geht, die nicht zuletzt für die Erfassung von Zahlungs- und Leistungsbilanzen wichtig ist, schalten sich die nationalen Zentralbanken und die EZB dazwischen, die all die transnationalen Überweisungen bündeln. Das Target2-System erledigt das in Echtzeit. Die Süddeutsche Zeitung hat das System im August 2012 anschaulich erklärt: „Verkauft zum Beispiel ein deutscher Händler ein Auto nach Spanien, fließt das Geld folgenden Weg: Der Spanier geht zu seiner Hausbank, um die Überweisung nach Deutschland in Auftrag zu geben. Die Hausbank wendet sich an die spanische Zentralbank, die der Europäischen Zentralbank EZB Bescheid gibt. Die EZB meldet die Summe der Bundesbank, die dann das Geld an die Hausbank des deutschen Autohändlers zahlt. Der Deutsche sieht es dann auf seinem Konto und schickt das Auto an den Spanier. Eigentlich ein gutes Geschäft – nur senden sich die spanischen und die deutschen Notenbanken kein Geld hin und her, denn Zentralbanken erschaffen quasi Geld aus dem Nichts. Die Bundesbank erhält somit ‚nur’ eine virtuelle Forderung, die an den Mittler der Euro-Zone gerichtet ist, an die EZB.“ Wir wissen, dass es rund um das Thema Target2 eine kontroverse Debatte unter den Ökonomen gibt. Einige, vorneweg der ehemalige Chef des Münchner ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, gehen mit guten

Argumenten davon aus, dass in diesem an sich rein technischen Abwicklungssystem sehr reale Forderungen aufgelaufen sind. Andere sehen in den Target-Salden nur eine theoretische Verrechnungseinheit, da die eigentlichen Waren- und Geldflüsse ja 1:1 abgewickelt worden seien. Das ist auch der offizielle Standpunkt der Deutschen Bundesbank. Klar ist: Der deutsche Händler hat fast immer sein Geld, und der Spanier sein Auto bekommen. Vom Werk bis zum Endkunden werden alle Forderungen früher oder später glattgestellt. Aber das ist sozusagen nur die betriebswirtschaftliche Seite der Sache. Volkswirtschaftlich wird es spannend, wenn die Spanier weit mehr in Deutschland einkaufen als sie uns liefern. Statistisch entsteht dann ein Leistungsbilanzdefizit. Monetär entsprechen diesem Defizit die Target-Salden. Deutschland hat mehr Forderungen an Spanien oder Griechenland als umgekehrt. Der Punkt ist, dass diese transnationalen Forderungen

geschrieben. Die spanische Nationalbank aber hat der EZB bislang bloß Bescheid gesagt, dass sie das Geld bitte überweisen soll. Die Kohle des spanischen Autokäufers hat sie, sehr salopp gesagt, aber noch nicht rübergeschoben. Und so stehen Jahr für Jahr höhere Differenzen in den Büchern der EZB. Und da sind wir wieder beim Fußball. Laut Rolf von Hohenhau, dem Präsidenten des Bundes der Steuerzahler in Bayern und der Taxpayers Association Europe, nimmt die Tragweite der Target2-Salden immer skurrilere Züge an. Denn auch im Fußball kommt das Eurosystem zum Tragen. „Letztlich laufen die Ablösesummen spanischer Clubs für Spieler wie beispielsweise für Sami Khedira über die Bundesbank und erhöhen die Target-2-Forderungen“, warnt von Hohenhau. Der Fußballstar war 2010 gegen eine Ablösesumme von 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Real Madrid gewechselt. Doch eigentlich wurde der Transfer von

der Zentralbanken gegeneinander in der Summe eben leider nicht alle beglichen worden sind. Denn im Gegensatz zu allen Geschäftsbanken sowie jenen Zentralbanken, die nicht am Euro-System teilnehmen, müssen die Euro-Zentralbanken ihre Forderungen und Guthaben nicht täglich um 24:00 Uhr auf Euro und Cent abrechnen. Die Hausbank des deutschen Autohändlers hat von der Bundesbank via EZB Geld bekommen und dies ihrem Kunden auch gut-

der Deutschen Bundesbank bezahlt. Die grenzüberschreitende Zahlungsverrechnung erfolgte über das System Target2. Hierzu erteilte die spanische Nationalbank der Bundesbank den Auftrag, 14 Millionen Euro an den VfB (bzw. dessen Bank) auszuzahlen, was zweifelsfrei auch geschehen ist. Zum „Ausgleich“ erhielt die Bundesbank Papierforderungen gegen die EZB (= positive Target-2-Forderungen). Und irgendwie hatten im selben Zeitraum


Wirtschaft

Hoffnung macht einem die FAZ. Sie hat die Brisanz erkannt und warnt völlig zurecht vor der tickenden Zeitbombe Target2. Der geniale Blog Querschuesse bringt es poin-

Marc Friedrich und Matthias Weik sind studierte Ökonomen und vierfache Bestseller-Autoren.

tiert auf den Punkt: „Beim Konstrukt des Euroraumes handelt es sich eindeutig um einen dysfunktionalen Währungsraum, statt Konvergenz produziert die Realität immer mehr Divergenz. Die Ungleichgewichte schaukeln sich immer weiter auf und dies ist zwingend, denn die Target2 Salden zeigen auf, wie viel Milliarden aufgebracht werden müssen, um das Fehlkonstrukt Euro künstlich am Leben zu halten, bis zu dem Tag, an dem die Währungsunion implodieren wird.“ Dieser Chart zeigt das die Eurozone nicht funktioniert:

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Wo stehen wir heute 500 Milliarden Euro später? In der aktuellen Kolumne in „Die Zeit“ wird die Gefahr der Target2 Salden heruntergespielt und in die beliebte populistische Ecke gestellt: Das Ganze sei ein Angriff auf Europa. Es handle sich lediglich um eine rein virtuelle Forderung, alles sei halb so wild und die Argumentation, dass das Geld verloren sei wäre purer Populismus. Dies sehen wir komplett anders. Die wertlosen Target2 Forderungen sind Vermögen der Bürger welches Ländern geliehen wurde, um unseren eigenen Export zu finanzieren bzw. zu subventionieren. Die bedeutet nichts anderes als das ein beachtlicher Teil der deutschen Exporte durch die Deutsche Bundesbank finanziert wird. So ein Geschäftsmodell ist in sich krank und kei-

nesfalls nachhaltig! Vor allem wenn man es an Länder verleiht von denen ein jeder weiß, dass diese Länder, gelinde gesagt, nicht kreditwürdig, wenn nicht sogar bankrott sind. Diese Forderungen werden Italien, Spanien… niemals zurückführen. Wenn es tatsächlich wie in „Die Zeit“ behauptet, rein virtuelle Buchungen sind, könnte man sie doch einfach streichen, oder? Wird aber nicht gemacht. Wieso nur? Selbst der Euro-Hüter Mario Draghi sagt, dass beim Austritt eines Landes aus der Eurozone die Target2 Forderungen zu begleichen sind. Viel Spaß beim eintreiben. Der volkswirtschaftlich Schaden wäre enorm. Wenigstens wird in der Meinungskolumne richtig erkannt, daß im Extremfall es zu einem Kollaps kommen würde, was wir genauso sehen. Fazit: Nicht das Aufzeigen eines kranken Systems wird Europa zerstören sondern eine falsche Politik und das jetzt schon gescheiterte Währungsexperiment Euro zerstört Europa!

Bild: Friedrich&Weik

die deutschen Vereine eben nicht so viel Geld übrig wie die verschwenderischen spanischen Clubs, weshalb sie auch nicht ganz so viele und nicht ganz so teure Stars in Spanien einkaufen konnten. Auf diese simple Weise ist die Deutsche Bundesbank 2014 um insgesamt rund 510 Milliarden Euro von den „Südländern“ (Spanien, Griechenland, Italien usw.) gerupft worden. Heute sind es bereits 976 Milliarden Euro. Das sind 12.000 Euro pro Einwohner in Deutschland. Das Geld dürfte in Anbetracht der volkswirtschaftlichen Lage in Spanien wohl unwiederbringlich weg sein. Wohl gemerkt: unser gutes Geld! Denn die Bundesbank gehört letztlich den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland. Sie werden als Steuerzahler einspringen müssen, wenn die Buchhalter der EZB eines Tages mit den Schultern zucken, weil die Bundesbank ihre Forderungen auch mal gutgeschrieben bekommen möchte. Somit haben wir im konkreten Fall Khedira auch dem VfB Stuttgart 14 Millionen Euro in Form vermutlich wertloser EZB-Schuldscheine gepumpt. Jetzt sagen Sie Khedira ist bereits lange wieder weg aus Spanien was interessiert mich das, das ist ja ewig her. Toni Kroos ist jedoch noch immer (seit 2014) bei Real Madrid und hat bereits drei Mal in Folge die Champion League gewonnen. Manch einer unserer Top-Fußballer kickt im Ausland und macht unter anderem auch deutschen Clubs die Fußballwelt schwer – so schafft man sich selbst Wettbewerb. Als Ökonomen wie als bekennende Fußballfans stellen wir uns natürlich die Frage: Wie blöd sind wir eigentlich?


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Obwohl oder gerade weil viele Bürger recht freizügig mit ihren persönlichen Daten umgehen, will der Gesetzgeber... Bild: Depositphotos.com/ IgorVetushko

Von Helge Ziegler

Mehr über die neue Datenschutzverordnung können Sie im aktellen Sachwert-Magazin nachlesen.

Ferienimmobilien kaufen Was Sie beim Kauf im In- und Ausland beachten sollten Von Martina Schäfer Sommer, Sonne, Urlaubszeit, mal raus aus dem Alltagstrott, neue Erfahrungen sammeln. Dazu gehört für viele auch, zu verreisen. Etwa 58 Prozent der Bundesbürger, nämlich 54,1 Millionen, verreisten laut der von der Stiftung für Zukunftsfragen erstellten „Tourismusanalyse 2017“ für mindestens fünf Tage. Im Durchschnitt dauerte eine Urlaubsreise 13 Tage. 1200 Euro pro Person ließen sich die Reisenden den Jahreshaupturlaub kosten. Aufgrund der politischen Geschehnisse in den letzten Jahren ging der Trend bei den deutschen Urlaubern dazu, eher im europäischen Ausland oder im deutschsprachigen Raum Erholung zu suchen. 33 Prozent erholten sich innerhalb der deutschen Grenzen, neun Prozent urlaubten in Bayern, siebeneinhalb Prozent genossen die Reize Mecklenburg-Vorpommerns. Jeden siebten Deutschen zog es nach Spanien, danach folgten Italien und Österreich als beliebteste EU-Urlaubs-

länder. Daneben reisten 13,1 Prozent in ferne Länder wie China, die Karibik, Sri Lanka oder die Malediven. Die Prognosen für 2018 sehen ähnlich aus mit Aussichten auf leichte Zuwächse. Doch egal ob das Ziel Nordseeinsel, Großstadt, Alpendorf oder Mittelmeerküste heißt, wer nicht zu Hause logiert, braucht eine Unterkunft in der Fremde. So nächtigten laut Statista im letzten Jahr 48 Prozent der Urlauber in Hotels und Gasthöfen, 25 Prozent mieteten sich eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus und sechs Prozent campten. Hier wird es für Investoren interessant. Warum nicht in Ferienimmobilien investieren, wenn doch über 13 Millionen Deutsche als Bleibe für Urlaubszeit eine Wohnung oder ein Ferienhaus bevorzugen?... Mehr über Ferienimmobilien und den Kauf im In- und Ausland erfahren Sie im aktuellen SachwertMagazin.


Kurzmeldungen

Twitter: Kampf gegen Fake-Accounts Einige der größten Nutzer verlieren möglicherweise bald viele Follower, aber auch kleinere Privatpersonen können von dem neuen Vorgehen von Twitter betroffen sein. Twitter wird am Donnerstag Millionen verdächtige Konten löschen und von den Followern der Nutzer entfernen. Damit erhofft sich das US-amerikanische Unternehmen das Vertrauen der Nutzer wiederzuerlangen. Die Reform zielt auf eine weit verbreitete Form des Betrugs ab. Viele Accounts haben ihre Follower auf Twitter oder anderen Plattformen mit automatisierten oder gefälschten Konten aufgebläht und somit den Anschein gekauft, einen sozialen Einfluss zu haben. Gründe dafür gibt es viele. Einige Nutzer sehen eine Notwendigkeit darin, ihren politischen Aktivismus, ihre Geschäftsbestrebungen oder Unterhaltungskarrieren mit einer großen Anzahl an Followern zu unterstützen. Laut Twitter soll damit jetzt Schluss sein. Ob Sie die Änderung bemerken oder nicht, hängt wahrscheinlich davon ab, wie viele Follower Sie haben. Twitter sagt, dass die meisten Leute vier oder weniger Follower verlieren werden. Größere Accounts könnten in den nächsten Tagen und Wochen weit mehr verlieren.

Hacker erbeutet Kryptowährung im Wert von 13 Millionen US-Dollar Erneut wurde eine Exchange-Plattform von Kryptowährungen das Ziel von Kriminellen. Bei der dezentralen Plattform Bancor wurde eine Sicherheitslücke ausgenutzt und Kryptowährungen im Wert von 13,5 Millionen US-Dollar gestohlen. Das israelische Start-Up teilte den Nutzern am Montag mit, dass ihr Netzwerk angegriffen wurde und es zu einem Diebstahl von Ethereum im Wert von 12,5 Millionen US-Dollar und der weniger bekannten Währung Pundi X im Wert von einer Milli-

on US-Dollar gekommen ist. Kurz nach dem Vorfall hat Bancor seine Dienste offline gestellt und führt nun eine Untersuchung durch. Wann der normale Betrieb wieder aufgenommen wird, ist noch nicht bekannt. In den letzten 24 Stunden mussten die bekanntesten Kryptowährungen einen merklichen Wertverlust verkraften. Bitcoin sank dabei um 6 Prozent, Ethereum verlor fast 7,7 Prozent seines Wertes und Pundi X hat es mit knapp 15 Prozent am härtesten getroffen.

Will Smith und der deutsch-schweizerische Filmregisseur Marc Forster haben sich zusammengetan, um die Telepool GmbH zu erwerben, eine deutsche Lizenz- und Vertriebsgesellschaft. Im Rahmen des Kaufes soll das Unternehmen zu einem Entwicklungs-, Finanzierungs- und Vertriebspartner für die Filme von Smith und Forster werden. Telepool veröffentlicht, verkauft und vermarktet Filme, betreibt Merchandising und Video-on-Demand-Portale im deutschsprachigen Raum. Obwohl die Telepool GmbH in den USA wenig bekannt ist, existiert das Medienunternehmen bereits seit mehr als fünf Jahrzehnten und ist eines der führenden Vertriebsgesellschaften in Europa. „Marc und ich haben Telepool genau unter die Lupe genommen und eine Firma entdeckt, die einen unglaublichen Ruf und viel Potenzial hat. Wir freuen uns darauf, mit dem Telepool-Team zusammenzuarbeiten und einzigartige Möglichkeiten und Inhalte zu schaffen, um das Geschäft strategisch auszubauen“, sagte Smith am Dienstag.

Bilder: Depositphotos/ leungchopan, Mkaliva

Will Smith kauft deutsches Unternehmen


Kurzmeldungen

Apple erneut mit Sammel­ klage konfrontiert Haben Sie das Gefühl, dass Ihr altes iPhone über die Jahre langsamer geworden ist? Damit könnten Sie nicht ganz Unrecht haben. Nachdem bekannt wurde, dass Apple ältere Modelle der iPhones vorsätzlich verlangsamte und es eine Entschuldigung des Unternehmens gab, hagelte es nur so von Klagen der betroffenen Kunden. Noch immer muss das in Kalifornien ansässige Technologieunternehmen mit dieser Kontroverse kämpfen, auch wenn nach Apple zufolge die Probleme behoben wurden. Insgesamt haben nun 78 weitere Personen eine Klage gegen

das Unternehmen eingereicht Der Grund hinter der Drosselung der Prozessoren auf den älteren iPhones ist ganz simpel. Würde die Leistung weiterhin auf dem gleichen Level wie vorher betrieben werden, könnten die alternden Akkus nicht mehr mit dem Stromverbrauch mithalten. Aus diesem Grund entschied sich Apple dafür, den Benutzern eine längere Akkulaufzeit zu bieten, auf Kosten einer stark reduzierten Leistung. Die klagenden Kunden sind allerdings nicht zufrieden damit, dass sie davon nichts mitbekommen haben.

Netflix erreicht Meilenstein Die Zeiten sind vorbei, als man noch hoffen musste, dass etwas Gutes im Fernsehen läuft. Zumindest für den Großteil der Amerikaner. Laut einer Umfrage der Investmentfirma Cowen & Co. ist Netflix die beliebteste Plattform für Videoinhalte in den USA geworden und überholt damit das klassische Kabelfernsehen. In der Umfrage wurden die Teilnehmer gefragt, welche Plattform sie am häufigsten verwenden, um Videoinhalte zu schauen. 27 Prozent der Befragten antworteten mit dem Streaming-Service Netflix. Bei der Zielgruppe der Erwachsenen im Alter von 18 bis 34 Jahren ist das Ergebnis weitaus drastischer ausgefallen. Von ihnen sind 40 Prozent Kunden von Netflix, während YouTube an zweiter Stelle mit 17 Prozent gelandet ist. Netflix-Aktien haben sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt, nachdem das Unternehmen Massen an Abonnenten dazugewinnen konnte. Die Studie geht davon aus, dass Netflix dieses Jahr 13 Milliarden US-Dollar in seine eigenen Filme und Serien investieren wird. Damit wird traditionelles Fernsehen wohl nicht mithalten können.

Bilder: Depositphotos/ Mactrunk, TKKurikawa

HTC entlässt fast ein Viertel seiner Mitarbeiter Es sieht nicht gut aus für den taiwanischen Smartphone-Hersteller. HTC kündigte am Montag an, dass in diesem Jahr 1500 Arbeitsplätze in der Produktion gestrichen werden, was etwa einem Viertel der derzeitigen Belegschaft entspricht. Der Stellenabbau sei Teil einer Neuausrichtung der Ressourcen innerhalb der Organisation, heißt es in einer Stellungnahme. Im hart umkämpften Markt der Smartphones sieht das Unternehmen seine Anteile stetig fallen, während Konkurrenten wie Apple oder Samsung weiter wachsen. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte HTC einen Marktanteil von 0,3 Prozent, vor sieben Jahren waren es noch knapp 10 Prozent. HTC und Google haben letztes Jahr einen Deal im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung wird die Hälfte des HTC-Forschungs- und Entwicklungsteams, etwa 2000 Menschen, von nun an für Google arbeiten.


Kurzmeldungen

Walmart als neuer Konkurrent für Netflix und Amazon Als gäbe es nicht schon genug Streaming-Dienste, will sich nun auch Walmart in das Geschäft um Netflix und Amazon Prime Video einkaufen, hieß es in einem veröffentlichten Bericht des Unternehmens. Walmart ist als weltweit tätiger Einzelhandelskonzern in der Liste der Fortune Global 500 auf Platz eins der umsatzstärksten Unternehmen der Welt verzeichnet, das nötige Vermögen für dieses Vorhaben hätte Walmart also schon mal. Walmart sieht offenbar die Möglichkeit, die Preisgestaltung bestehender Streaming-Dienste zu unterbieten und will damit Teile der Bevölkerung erreichen, die bisher noch bei keinem Anbieter Kunden sind. Nach dem Bericht zufolge soll Wal-

mart den Service für 8 US-Dollar anbieten wollen, was billiger als Netflix und Amazon sein würde. Es ist noch unklar, ob der geplante Streaming-Dienst eigenen Content erstellt oder ein bestehendes Studio erwerben will. Auch wenn es mit dem Streaming-Dienst nicht klappen sollte, will Walmart seine digitalen Geschäfte verändern und verbessern, um mit anderen Online Shops zu konkurrieren. Am Dienstag hat Walmart im Rahmen eines Fünfjahresvertrags angekündigt, seine Nutzung der Cloud-Dienste von Microsoft zu verstärken und mit der Technologiefirma an Projekten für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen arbeiten.

Nachdem vom Wall Street Journal berichtet wurde, dass Mitarbeiter von externen Firmen Zugriff auf E-Mails von Nutzern haben, gibt es nun eine Antwort von Google selbst. Google bestätigt nun die Funde, dass einige Softwareentwickler die Posteingänge von Gmail-Konten lesen und analysieren können. Diese externen Apps von Drittanbietern werden jedoch überprüft, um sicherzustellen, dass nur relevante Daten angefordert werden. Der Bericht des WSJ Anfang dieser Woche geht davon aus, dass Google Hunderte von externen Softwareentwicklern Millionen von E-Mails der Nutzer scannen lässt. Diese Nutzer haben sich für E-Mail-basierte Dienste wie Preisvergleiche oder Reiseplaner angemeldet und so den Drittanbietern den Zugriff auf ihre E-Mails erlaubt. „Die automatisierte Verarbeitung der Daten hat dazu geführt, dass einige fälschlicherweise spekulieren, dass Google Ihre E-Mails liest. Niemand bei Google liest Ihre E-Mails, außer in ganz bestimmten Fällen, in denen Sie uns die Erlaubnis geben oder aus Sicherheitsgründen, z. B. bei der Untersuchung eines Fehlers oder Missbrauchs“, schrieb Google in einem Blogpost am Dienstag.

Bilder: Amazon Inc., Depositphotos.com++/ wolterke, alexey_boldin

Google erlaubt externen Firmen Zugriff auf Ihre E-Mails


Kurzmeldungen

Warum Amazon Sie dafür bezahlt ein eigenes Business zu gründen

Bilder: Depositphotos/ Mactrunk, actionsports

Wollen Sie ihr eigener Boss sein und dabei noch mit dem größten amerikanischen Online-Versandhändler zusammenarbeiten? Genau das wird in den USA jetzt möglich sein, für nur 10.000 US-Dollar Startkapital. Ab Donnerstag können Sie ihr eigenes Unternehmen gründen und für Amazon Pakete ausliefern, inklusive Lieferwagen und Uniformen. Amazon will den Neuunternehmern eine Unterstützung bieten. Damit sind Rabatte auf Versicherungen, Geräten und andere Dienstleistungen gemeint. Die Unternehmen werden für das Personal selbst verantwortlich sein und Amazon wird als Kunde für die Lieferungen bezahlen. Es sollen hunderte Unternehmen beauftragt werden, die wiederum selbst zehntausende Fahrer in den USA beschäftigen sollen. „Die Nachfrage der Kunden ist höher als je zuvor und wir müssen mehr Kapazität aufbauen“, sagte Dave Clark, Senior Vice President of worldwide operations bei Amazon.

Trump verweigert China Mobile den Z ­ ugang zum US-Markt Die Trump-Regierung erklärte am Dienstag, dass sie China Mobile, einer der weltweit größten Telefongesellschaften, keinen Zugang zum US-Markt geben wollen. China Mobile wollte Mobilfunkund andere Kommunikationsdienste zwischen den Vereinigten Staaten und anderen Ländern anbieten. Bereits 2011 hat das Unternehmen einen Zulassungsantrag bei den US-Aufsichtsbehörden gestellt. Sollte es zu einer Zulassung kommen, würde es zu einem inakzeptablen Risiko für die nationale Sicherheit kommen, sagte die US-Regierung. Das US-Handelsministerium hat den

zuständigen Behörden empfohlen, die Lizenzanfrage abzulehnen. „Nach einer langen Zusammenarbeit mit China Mobile konnten Bedenken hinsichtlich erhöhter Risiken für die US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden und nationale Sicherheitsinteressen nicht gelöst werden“, sagte David J. Redl, Sprecher des Handelsministeriums. Schon im Februar warnten US-Senatoren davor, dass China mithilfe von Telekommunikationsunternehmen einen Zugang zu US-amerikanischen Technologien und geistigem Eigentum suchen könnte


Gold

Jetzt beginnt die beste Jahreszeit für Gold Gold steigt regelmäßig von Juli bis Januar

Zahlreiche Märkte zeigen eine ausgeprägte Saisonalität. Das heißt, die Kurse bewegen sich zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Monaten auffällig oft in dieselbe Richtung. Offenbar sind gute und schlechte Zeiten an den Börsen nicht ganz zufällig verteilt. An manchen Märkten wie zum Beispiel den Agrarrohstoffen sind die Gründe, die für einen Einfluss der Jahreszeiten auf das Marktgeschehen sprechen, offensichtlich. An anderen Märkten sind die Muster zwar ebenfalls unverkennbar, aber die Gründe bleiben eher im Verborgenen. Tatsache ist: Das Phänomen der Saisonalität ist bei weitem nicht auf Agrarrohstoffe beschränkt. Es zeigt sich auch an den Aktienmärkten und bei den Edelmetallen.

Der folgende Balkenchart veranschaulicht Ihnen die Saisonalität von Gold. Die Balken geben die durchschnittliche prozentuale Veränderung pro Kalendermonat an. Wie Sie sehen, waren die Zeit von Juli bis Januar gewöhnlich besonders gute Zeiten für Gold, während Februar bis Juni unterdurchschnittliche Ergebnisse geliefert haben. Ein wichtiger Einflussfaktor auf den Goldpreis ist die Hochzeitssaison in Indien, da hier Gold als Hochzeitsgeschenk traditionell eine große Rolle spielt. Deshalb steigt im bevölkerungsreichen Indien gewöhnlich ab August die Goldnachfrage, was zumindest einen Teil der ausgeprägten Saisonalität erklärt.

Bilder: Depositphoto.com, BrianAJackson, shinobi, Vogt: privat, Grafik: sentimentrader.com

Durchschnittliche Goldpreisveränderung pro Kalendermonat in %

Im Juli beginnt die beste Jahreszeit für Gold (siehe grüne Balken).


Gold

Große Kaufgelegenheit bei Gold und anderen Edelmetallen Wie auch immer dem sei, Tatsache ist, dass bei Gold eine deutliche Saisonalität beobachtet werden kann. Das deutet darauf hin, dass sich Ihnen im gerade begonnenen Monat Juli eine hervorragende Kaufgelegenheit für Gold und mehr noch für Goldminenaktien bietet. Wichtiger noch: Neben der Saisonalität kommen auch meine auf anderen Faktoren basierenden Analysen trotz oder gerade wegen aller Unkenrufe zu dem Ergebnis, dass die Edelmetalle am Beginn einer Aufwärtswelle stehen. Die jetzige Phase ist trotz des Kursanstiegs von den Tiefs bei 1.050 $ pro Unze, die Ende 2015 erreicht wurden, selbst für hartgesottene Goldanleger

schwierig. Sie erinnert mich sehr stark an das Jahr 2000, als Anleger noch an den niemals endenden Boom der Technologiewerte glaubten.

• 05.11.2000: „Der Glanz des Goldes ist verblasst“ • 14.11.2000: „Die Goldnachfrage sinkt im 3. Quartal deutlich“

Nur kurze Zeit später, Anfang 2001, beAuch damals waren die Medien voll mit gann der Goldpreis bei einem Kurs von „ermutigenden“ Meldungen zu Gold: 260 US-Dollar pro Unze zu steigen. Die• 26.03.2000: „Müde Geschäfte mit Edelmetallen“ se Hausse endete erst im Jahr 2011 bei • 24.05.2000: „Die Kraft des Goldes einem Kurs von 1.920 US-Dollar pro Unze. schwindet wieder“ • 01.06.2000: „Die Nachfrage nach Gold ist gering“ Der Autor • 14.07.2000: „Goldpreis unter Claus Vogt ist Finanz­analyst und Druck“ Autor des Börsenbriefs „Krisen­ sicher investieren“. Den von ihm • 07.10.2000: „Die Verschwöentwickelten Gold-Preisbänder-­ rungstheorie am Goldmarkt ist Indikator nutzt er für P­ rognosen abwegig und falsch“ für die Investition vor allem im • 31.10.2000: „Kaum AusGold- und Edelmetallsektor. sichten auf höheren Goldpreis“


Vorsorge

Thomas Hennings ist Experte für Sachwertlösungen und Makroökonomie. Er ist Inhaber des Sachwert-Center Bremen.

Die fünf Mythen der Altersversorgung Mythos Nr.1: Die gesetzliche Rente ist sicher und reicht aus! Immer noch glauben die Menschen, dass die gesetzliche Rente ausreicht beziehungsweise auch noch der Höhe und Qualität nach sicher wäre. Wir haben den demographischen Wandel, das heißt, immer mehr Menschen werden älter und es folgt immer weniger Nachwuchs. Obendrein reduziert sich das Rentenniveau auch noch nach unten. Wo also soll hier etwas noch sicher und der Höhe nach auch noch „gut“ sein? Es werden dramatische Einschnitte vorgenommen werden müssen. Die gesetzliche Rente wird mit enormer „Flickschusterei“ am Leben gehalten, extrem hohe Steuereinnahmen werden zur gesetzlichen Rente umgeleitet, damit hier unsere heutigen Rentner überhaupt noch angemessene Renten im

Umlageverfahren erhalten. Wohin soll also dieses in der Zukunft führen? Experten gehen davon aus, dass es zukünftig nur noch einheitliche Rentenbezugsgrößen auf Mindestniveau geben wird. Das bedeutet für jeden zukünftigen Rentenempfänger starke Leistungseinschnitte. Renten auf Sozialhilfeniveau werden wohl leider Standard werden. Fazit: Jeder Bürger sollte unbedingt rechtzeitig, also frühzeitig, sinnvolle Sparvorgänge beginnen, um der Altersarmut zu entrinnen. Mythos Nr. 2: Garantie- und Zinsprodukte dienen der Altersversorgung! Der deutsche Verbraucher und Sparer ist einer der lethargischsten Menschen in Europa, wenn es um das Sparen und Investieren

geht. Man wurde in jungen Jahren so „erzogen“, dass die Produkte der Banken zum Sparen sinnvoll sind und völlig ausreichend sind für „später“. Daher erfolgen fast achtzig Prozent aller Sparmaßnahmen der Verbraucher über Festgelder, Anleihen, Rentenpapiere, Sparbücher, Bausparverträge, hinzu kommen noch die renditeschwachen Kapitallebens- und Rentenversicherungen. Die Verzinsungen solcher „Sparprodukte“ sind seit längerem so niedrig bis hin zur Nullnummer. Dazu kommen die stets steigenden Lebenshaltungskosten sowie die Inflation noch negativ hinzu. Die Erträge bzw. Zinsen dieser genannten „Mainstreamprodukte“ reichen nachweislich nicht aus, um sinnvoll und ertragreich für das Alter vorzusorgen. Fazit: Mit renditeschwachen Massenpro-


Vorsorge dukten kann man eine Altersversorgung nicht gewinnbringend und nachhaltig für sich aufbauen. Man muss hier als Verbraucher über den Tellerrand schauen, sich etwas Zeit für die Sparmaßnahmen nehmen und dann diversifiziert in renditestärkere und inflationsgeschützte Lösungen investieren. Mythos Nr.3: Aktien und Unternehmensbeteiligungen sind nur etwas für vermögende Anleger! Der deutsche Verbraucher wird weder in der Schule, noch danach im Bereich Finanzen, Geld und Finanzsysteme ausgebildet bzw. geschult. Das ist systematisch so gewollt. Man wird hier zu Lande „erzogen“, dass Garantien und Zinsen (wenn auch gering) besser sind als unternehmerisches Denken und Handeln. Falsch! Genau das geht unseren Sparern und Anlegern in der Regel „ab“, eine Aufteilung der Sparvermögen auch hinsichtlich von gemischten Aktienwerten und unternehmerischen Investitionen sind enorm wichtig zur Optimierung der eigenen Anlagerenditen und zur finanziellen Stärkung des Mittelstandes. Die durchschnittlichen Aktienrenditen liegen je nach Laufzeiten bei über fünf bis zu dreizehn Prozent. Die Deutschen haben hier immer noch viel zu wenig Kapital investiert. Fazit: Wer attraktive Renditen für den Aufbau der Altersversorgung wünscht und benötigt, sollte in gemischte Unternehmens­ werte investieren, das heißt, Aktien und unternehmerische Beteiligungen.

Bilder: Depositphotos.com/ nito103, Rawpixel, Hennings: Privat

Mythos Nr. 4: Ich habe ja nicht so viel Geld zum Sparen, daher lasse ich es gleich sein! So und so ähnlich denkt insbesondere die „jüngere Generation Y“. Der Konsumverzicht fällt enorm schwer in der heutigen Gesellschaft. „Wozu sparen, ist ja noch sehr lange hin bis zur Rente“, so heißt es oftmals. Wer aber bereits in jungen Jahren

kleine Beträge monatlich zur Seite legt und sinnvoll anspart (also nicht in Zinsprodukte von Banken etc.), der wird über die Jahre und Jahrzehnte ein beträchtliches Vermögen zur Verfügung haben. Fazit: Der Zinseszinseffekt bzw. die Wertzuwächse, sowie Cost-Average-Effekte bei ratierlichen Sparvorgängen (auch mit kleineren Beträgen) sind wichtig und bringen enormen Nutzen gerade auch für die jüngeren Sparer. Es gelten die drei Faktoren „Beitrag x Zeit x Wertzuwachs gleich „stattliches Vermögen“. Mythos Nr. 5: Eigenes Wohneigentum ist die beste Altersversorgung! Die eigene Immobilie (ob Haus oder Wohnung spielt hierbei keine Rolle) wird in der Regel mit einem Bankkredit finanziert und mit Zins und Tilgung zurückgeführt an die Bank. Die meisten Finanzierungen sind knapp bemessen. Der Wunsch und Traum nach dem „Eigenheim“ überwiegt und es werden diverse „finanzielle Opfer“ dafür gegeben (weniger Urlaub, kein neues Auto und weniger Lebensqualität in vielen Bereichen). Eigentum verpflichtet, dazu muss man stets unerwartete und einkalkulierte Kosten berücksichtigen, die laufend (Wartung, Reparaturen etc.) bei einer Immobilie anfallen. Die selbstgenutzte Immobilie ist kaufmännisch gesehen keine gute Altersversorgung, rechnerisch sehr einfach belegbar. Emotional ist sie aber eine gute Lösung. Fazit: Die „Assetklasse Immobilien“ ist für die Altersversorgung grundsätzlich sehr gut geeignet und sollte im eigenen Portfolio immer zusätzlich zum Eigenheim oder als Mieter berücksichtigt werden. Man sollte hierbei aber auf die Investitionsmöglichkeiten achten, ob man in Kapitalanlageimmobilien, Fonds oder in eine direkte oder indirekte Beteiligungen investiert. Auch gilt es wohnwirtschaftliche oder gewerbliche Möglichkeiten zu unterscheiden, sowie Investitionen national und/oder international.


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Sachwert Magazin e-Paper Ausgabe 69, Juli 2018  

DER PANZERKNACKER: Wie Markus Habermehl mit dem Panzerknacker-Podcast einen der erfolgreichsten Wirtschafts-Podcasts erschuf.

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