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Ausgabe 59

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MAX OTTE

      AfD im Bundestag -

Bedrohung für die Wirtschaft?

CLAUS VOGT

Gold zurück in Frankfurt Bilder: Hellmeyer, WTV, Otte

FOLKER HELLMEYER

Aktienmarkt im Herbst


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Jens Goerlich/Lufthansa


Editorial

BLM

Martina Schäfer Redakteurin bei Sachwert Magazin

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Bild: Schäfer privat

— MEHR ERFOLG DURCH —

Editorial

Bundestag mit Blaustich Die Bundestagswahl ist vorbei. Die große Koalition ist böse gestraft worden, trotzdem bleibt die Union als stärkste Partei und stellt die alte und neue Kanzlerin, Angela Merkel. Wohin sind die Wähler gezogen? Sie haben der deutlich rechts angesiedelten AfD zu einem paukenschlagartigen Einzug in die Opposition des Bundestags verholfen, der seitdem die Republik mit seinem Grollen erschüttert. Aber was heißt dieser Blaustich im Bundestag denn nun tatsächlich für die deutsche Wirtschaft? Wirtschaftsprofessor Max Otte, selbst bekennendes CDU-Mitglied und ganz offen diesmal AfD-Wähler, stellt das Geschehen aus seiner Sicht dar.

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Folker Hellmeyer erklärt, warum die USA als Wirtschaftsmotor nicht reell funktionieren können, welche Fehler dort gemacht werden und welche Probleme sich daraus in der Zukunft ergeben. Außerdem hält er Tipps bereit, wie Sie in diesem Herbst auf dem Aktienmarkt agieren sollten. In letzter Zeit wurden Stimmen laut, die Bundesrepublik solle ihre Goldreserven, die ja nur tot und ertraglos in Safes herumlägen, verkaufen und den Erlös zur Investition in Aktien nutzen. Claus Vogt schlägt bei diesem Gedanken die Hände über dem Kopf zusammen und erläutert, warum die Bundes-Goldreserven ein wichtiger Bestandteil der Stabilisierung von Währung und Wirtschaft sind. Viel Spaß beim Lesen! Herzlichst, Ihre Martina Schäfer Redakteurin

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Interview


Interview

Bedroht die AfD im Bundestag die deutsche Wirtschaft? Max Otte zur Bundestagswahl und ihre ­Auswirkungen

Keine Partei polarisiert so stark wie die Alternative für Deutschland. Mit 12,6 Prozent und 94 Sitzen zieht sie erstmals in den deutschen Bundestag ein. Die deutsche Wirtschaft ist unterdessen geschockt und fürchtet negative Auswirkungen. Wir haben mit dem Wirtschaftsexperten Prof. Dr. Max Otte gesprochen. Im Interview erklärt der Wissenschaftler, warum das alles nur Hysterie ist und die Mainstreampresse derzeit eine Hetzpropaganda fährt. Außerdem ist Otte der Meinung, dass wir in einem Kontroll- und Überwachungsstaat leben und Meinungsäußerungen mit Repressionen geahndet werden. Anlegern rät der Finanzexperte weiterhin zu Aktien und Edelmetallen.

Bilder: Depositphotos/Natanaelgiting/ifeelstock , Backhaus Verlag

Herr Otte, die Bundestagswahl ist immer noch das alles überschattende Thema. Auch für die deutsche Wirtschaft. Was sagen Sie zum Abschneiden der AfD? Zuerst einmal freue ich mich natürlich, dass eine „echte“ Alternative stark geworden ist. Ich bin ja CDU Mitglied und hoffe, dass sich die CDU wieder auf ihre Werte besinnt, die sie mal hatte. Die Wahl ist ein großer politischer Impuls und hoffentlich in die richtige Richtung. Auch für die Altparteien. Allerdings glaube ich nicht, dass sich wirtschaftspolitisch und für die Wirtschaft etwas ändert. Es wird mehr oder weniger weitergehen wie gehabt. Große Teile der deutschen Wirtschaft sind besorgt über die starke AfD. VWChef Müller ist sogar entsetzt und befürchtet negative Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Teilen Sie die Meinung? Jeder ist entsetzt. Die Kirchen sind besorgt, die Parteien sind besorgt. Wir wurden Nazis genannt. Was ich für eine absolute Sauerei halte. Das ist eine Verharmlosung des Nationalsozialismus. Einige Leute aus der Wirtschaft und einige Ökonomen sprechen sich gegen die AfD aus. Dabei sind

alles ganz normale Leute bei der AfD. Jörg Meuthen ist Wirtschaftsprofessor. Der ist völlig unauffällig, was irgendwelche rechten Tendenzen angeht. Alice Weidel ist aus der Wirtschaft und völlig unauffäl-

zeichnet. Und Lucke war total harmlos. Starbatty war total harmlos. Die hatten alle Angst vor was Neuem. Und dann rückte die Partei mit Petry auf einmal nach rechts. Das war damals das narrativ. Petry

Max Otte ist Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre, sowie für quantitative und qualitative Unternehmensanalyse und -diagnose. Daneben ist er Leiter des von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE) sowie unabhängiger Fondsmanager. Er besitzt sowohl die deutsche als auch amerikanische Staatsbürgerschaft. Aus seiner Sympathie und seiner Stimme für die AfD hat das CDU-Mitglied nie einen Hehl gemacht.

lig. Der Gauland ist ein alter, konservativer, intellektueller. Das ist die Führungsspitze. Das ist alles Hysterie. Da fürchten Privilegierte um ihre Pfründe. Ich habe überhaupt keine Sorgen, dass das für die deutsche Wirtschaft irgendwie schlecht ist.

Nur einige wenige AfD-Parlamentarier sind rechtskonservativ

Frau Petry ist aber schon gegangen, weil ihr das alles zu

rechts ist... Frau Petry interessiert nur eins. Die interessiert nur Frau Petry. 2013 wurde die Partei doch schon als komplett rechts be-

ist nun weg und jetzt soll die Partei wieder nach rechts rücken. Jetzt sind wir wahrscheinlich wieder ganz links angekommen im Kreis. Irgendwann müssen die Leute doch merken, dass das völlig bescheuert ist. Ich meine es gibt Rechte in der AfD, das will ich nicht verharmlosen und nicht beschönigen. Es gibt einen Höcke, es gibt ein paar andere. Aber selbst bei den jetzigen Bundestagsabgeordneten könnte man vielleicht nur fünf oder sechs als rechtskonservativ bezeichnen. Das ist alles. Wo ist denn das Problem bitteschön? Was kann die AfD in dieser Opposition


Interview

Mainstreampresse betreibt reine Hetzpropaganda

überhaupt tun, außer zuzuschauen? Sie kann eigentlich nur weiterhin die Themen ansprechen und zusehen, wie sich die Altparteien weiter zerlegen. Und selber weiterhin thematisch konsistent bleiben. Es gibt ja vier Hauptthemen, warum ich als CDU-Mitglied die AfD gewählt und mich geoutet habe. Übrigens hat gerade ein großer Fernsehsender alle geplanten Interviews und ein großer Verlag ein Buchprojekt mit mir abgesagt. Ich wusste, dass wir in einem Kontroll- und Überwachungsstaat leben, das Meinungsfreiheit nicht mehr gewünscht ist. Sie müssen wie in der DDR mit Repressionsmaßnahmen rechnen, wenn sie in diesem Land ihre Meinung äußern. Auch vom Ausland werden die Entwicklungen in Deutschland mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Insbesondere von Investoren. Ist die AfD nicht eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft? Alle werden sich besorgt äußern. Aber letztendlich wird keiner was ändern. Es ist ein rein politisches Spiel. Was soll sich bei 13 Prozent AfD ändern? Ich habe mir das Wahlprogramm der AfD angeschaut, ich finde es vernünftig. Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob man direkte Demokratie will und man kann sich darüber streiten, ob man ein Europa der souveränen Staaten haben möchte oder das bürokratische Monster Brüssel das Macron jetzt noch vorantreiben will. Sicherlich wird das alles jetzt kommen von denen die draufhauen, auch aus dem Ausland. Aber was soll das denn? Da sind jetzt 94 Parlamentarier, die können sauber ihre Positionen vertreten. Da habe ich bei Weidel, Meuthen und Gauland überhaupt keine Zweifel.

der Wehrmacht kann man anders verstehen. Wenn man drei Sätze davor und drei Sätze dahinter liest. Die dann bei den Zitaten nicht mehr dabei sind. Dann klingt das alles ganz anders. Das ist wie damals der eine Satz von Pirincci. Der aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Der sagte, KZ‘s sind ja leider verboten. Das kam durch alle Medien. Und

Deutschland gibt die letzten Kerne der Wirtschaft weg ziemliche Zwangsjacke, in der die Partei steckt. Sie sind unter starker Beobachtung. Ich traue aber dem jetzigen Führungsteam durchaus zu, dass man sich als konservative Kraft etabliert.

was hatte Pirincci gesagt? Die derzeitige Elite in der Bundesrepublik wünscht sich gerne alle mundtot zu machen, aber das geht ja nicht, weil KZ‘s sind ja leider verboten. Wir haben ein grottenschlechtes Niveau der Main­ streampresse erreicht. Das ist mittlerweile reine Hetzpropaganda. Gerade das, was ich derzeit bei Zeit und Spiegel-Online sehe. Und ich weiß durch zwei Dokumente und Augenzeugenberichten, dass die Spiegel- und Zeit-Online-Redakteure geschult werden, bestimmte Worte zu schreiben und bestimmte Worte nicht zu schreiben. Ganz im Sinne der politischen Propaganda.

Bild: Backhaus

Deutschland ist ein Kontroll- und Über­wachungsstaat

Aber Herr Gauland hat direkt nach der Wahl gesagt, er werde die Kanzlerin jagen und sich das Land zurückholen... Es ist alles das Framing. Es ist alles eine Sauerei. Der Gauland drückt sich eigentlich nicht schlecht aus. Manchmal provoziert er ein bisschen. Aber auch das mit

Häutung hinter sich. Die haben jetzt ein stabiles Führungsteam. Frau Petry war eine Egomanin. Es kann natürlich immer was passieren. Das Kräfteverhältnis ist bei 1000 zu 1. Man kreidet der AfD ja jeden Pupser an. Das heißt, sie müssen wahnsinnig aufpassen. Eine Claudia Roth darf in einem Demonstrationszug mitlaufen, wo auf einem Banner „Deutschland verrecke“ draufsteht und muss nicht zurücktreten. Ich meine, bei den Altparteien geht so ziemlich alles durch und der AfD wird man gar nichts durchgehen lassen. Das ist natürlich eine

Wo sehen Sie die AfD in fünf Jahren? Es gab ja schon viele Protestparteien, die dann früher oder später wieder in der Versenkung verschwunden sind. Das glaube ich nicht. Die haben jetzt ihre

Sie sehen als keine Gefahr, dass sich die AfD weiter zu einer rechtsextremen Partei und einem Sammelbecken für Nazis entwickelt? Natürlich muss man aufpassen. Aber die positiven Aspekte überwiegen für mich bei Weitem. Nichtsdestotrotz muss man die Gefahren im Auge behalten. Aber die werden übertrieben. Sie sind aber auch nicht bei null. Das ist keine Frage. Aber sie werden in meinen Augen nur hochgeredet. Nichtsdestotrotz sind sie da. Die AfD sitzt ja nun in der Opposition. So wie es aussieht, wird Deutschland zukünftig von einer Jamaica-Koalition geführt. Ist das gut für die deutsche Wirtschaft? Es zeigt nur eines: das Merkel völlig rückgratlos ist. Und es zeigt, wie speichelleckerisch die Mainstreampresse ist. Ich meine, die CDU hat das schlechteste Ergebnis der Geschichte eingefahren und dann stand am nächsten Tag mit großen Buchstaben in der Zeitung „Merkel weiter“. Jeder anständige Politiker wäre nach dem Ergebnis zurückgetreten. Frau Merkel denkt nicht dran. Also, man muss es auch mal andersrum sehen. Ich hoffe, dass bald in der CDU frischer Wind weht. Dass die Merkel weg ist. Die diesem Land unendlich geschadet hat. Und das dann


Interview

die CDU zu einer vernünftigen Politik zurückkehrt. Aber die Wirtschaft brummt doch... wir sind der wirtschaftliche Motor Europas... Unsere Unternehmen werden ins Ausland verkauft. Wir zerlegen uns mit der Energiewende. Wir zerlegen uns mit dem Dieselskandal. Wir werden Dienstleister aus dem Ausland auf niedrigem Niveau und zerlegen unsere eigenen Konzerne. So kann ein Deutschland in 20 Jahren nicht mehr existieren. Das ist im Moment eine Art Scheinblüte. Wir geben die letzten Kerne unsere Wirtschaft weg. Und sind irgendwann quasi Servicedienstleister für den Rest der Welt. In diese Richtung dreht sich das aktuell. Und auch das macht mir große Sorgen.

»Kanzlerin Merkel hat Deutschland unendlich geschadet«

Lassen Sie uns das alles runterbrechen für den Anleger. Was soll man mit seinem Geld derzeit machen? Was ist die aktuell richtige Strategie? Ganz klar die, die ich seit Jahren verfolge. Geldvermögen, Anleihen, Liquidität und Ähnliches bringt nichts. Gerade weil wir den Krieg gegen das Bargeld haben, der noch mal verschärft wurde durch die Negativzinsen, sollte man Bankguthaben eigentlich nur noch halten, um liquide zu sein. Und nicht um damit den Wert zu erhalten. Aktien müssen wir machen, und da ist es eine Frage der persönlichen Präferenzen. Bei Aktien ist es nur so, dass die Klassiker dieser Welt, also die Nestle‘s & Co., vielleicht noch zum Werterhalt geeignet sind. Nur, jeder wollte und will in diese stabilen Werte rein. Darum sind diese jetzt ziemlich satt bewertet. Da erwarte ich für die Zukunft vielleicht noch den Werterhalt unter Schwankungen oder etwas mehr. Man muss jetzt auch mal in Nebenmärkte gehen. Das machen wir seit einem Jahr. Seitdem habe ich auch auf wieder das Ruder übernommen bei meinen Fonds. Und seitdem ist unsere Performance einfach fantastisch.

Die Wahl der AfD ist ein großer politischer Impuls

Sie warnen ja schon sehr lange vor einem großen Crash. Bislang ist aber nichts passiert. Was sagen Sie dazu? Ich habe nicht erwartet und habe es auch nicht für möglich gehalten, dass wir uns so schnell zu einer DDR 2.0 entwickeln. Wie stark die Staaten zwangswirtschaftlich und staatswirtschaftlich eingreifen in die Wirtschaft. Das hat ganz klar den Crash verhindert. Es ist eher so, dass wir derzeit ein Einfrieren der Märkte sehen. Die Frage ist jetzt, was muss crashen? Die Aktienmärkte sind nicht zu teuer. Immobilien sind in guten Lagen ziemlich teuer. Was wir haben, sind unheimlich viele Geldvermögenswerte auf dieser Welt, also Kontoguthaben, Lebens- und Rentenversicherungen beispielsweise, die im Wert korrigiert werden müssen. Das passiert über Negativzinsen, geplante Insolvenzen oder Sondersteuern. Das passiert alles derzeit aber zwangswirtschaftlich. Und nicht über einen großen Crash. Aktien sind auch deshalb alternativlos. Und außerdem bin ich mit Aktien auf der sicheren Seite, weil sie im Portfo-

lio der Vermögenden sind. Während die dumme deutsche Mittelschicht vor allen Dingen Kontoguthaben, Lebensversicherungen und vielleicht noch eine Immobilie hat. Das ist die falsche Strategie. Wie sieht es mit Edelmetallen aus? Wir empfehlen Privatleuten auf jeden Fall Edelmetalle zu kaufen, um sie beizumischen. In unserem Hedgefonds haben wir sie auch als Beimischung. Eine spannende Anlage ist für viele Bitcoin. Was halten Sie davon? Gar nichts. Bitcoin ist eine Riesenblase. Bitcoin ist ein Riesenbetrug. Mittlerweile gibt es schon über 3000 Kryptowährungen. Das ist genauso wie für 19 Jahren bei den ganzen Internetfirmen. Irgendwann werden ein oder zwei Währungen überleben. Aber da sind wir noch lange nicht. Derzeit sollte man einen ganz großen Bogen um Bitcoin machen.

Bitcoin ist ein Riesenbetrug

Herr Otte, herzlichen Dank für das Gespräch.

Bild: Depositphotos/Palinchak

Deutschland und Frankreich versuchen derzeit wieder enger zusammenzurücken. Welche Auswirkungen wird das Ergebnis der Bundestagswahl auf die Europäische Union haben? Sie wird weiter zu einem bürokratischen Monster werden. Ganz schlimm. Sie werden natürlich weiter diesen undemokratischen „Deutschland-Abschaffungsprozess“ vorantreiben.


Geldpolitik

Weltweites Geldvermögen steigt dramatisch an Börsenboom macht Rekordvermögen möglich Der jahrelange Börsenboom hat dazu geführt, dass die Reichen dieser Welt noch reicher geworden sind. Nach Berechnungen der Allianz ist das weltweite Brutto-Geldvermögen im vergangenen Jahr um gut sieben Prozent auf 169 Billionen Euro gestiegen. Damit ist der Zuwachs deutlich größer gewesen, als noch im Vorjahr. Demgegenüber steht ein weltweiter Schuldenberg von knapp 41 Billionen Euro. Daraus ergibt sich ein Netto-Geldvermögen von knapp 129 Billionen Euro. Ebenfalls ein neuer Rekord. Das reichste Land ist statistisch die USA mit einem durchschnittlichen Netto-Geldvermögen von 177.202 Euro.

Dahinter folgt die Schweiz mit 175.700 Euro. Deutschland liegt auf Platz 18 mit einem pro Kopf Geldvermögen von knapp 50.000 Euro. Davor rangieren zahlreiche europäische Länder wie Schweden, Belgien, die Niederlande, Frankreich und Italien. Die größten Vermögenszuwächse gab es im letzten Jahr die so genannten Schwellenländer, allen voran China mit einem Plus von rund 30 Prozent. Geografisch gesehen ist das Geldvermögen dagegen weiterhin sehr ungerecht verteilt. Die reichste Region ist mit großem Abstand Nordamerika. Die ärmste Region ist Lateinamerika.

Á la Dagobert Duck im Geld schwimmen - nach den aktuellen Zahlen über die Geldverteilung sollte der ein oder andere zumindest virtuell das Vergnügen haben. Die Schere in der Geldverteilung zwischen Armen und Reichen klafft immer weiter auseinander. Dieses soziale Gefälle birgt enormen sozialen Spreng­ stoff für die Zukunft.

BGH stoppt Gebühren­ wahnsinn der Banken

Es ist ein weiterer Teilerfolg für alle Verbraucher. Der Bundesgerichtshof stoppt den Gebührenwahnsinn der Banken. Zahlreiche Gebühren seien schlichtweg zu hoch und deshalb nicht zulässig. Dabei geht es um die Sparkasse Freiburg. Dort mussten Kunden fünf Euro zahlen, wenn Sie per Post über geplatzte Überweisungen oder Lastschriften informiert wurden. Dagegen haben Verbraucherschützer geklagt und jetzt Recht bekommen. Der Betrag sei zum einen nicht angemessen und zum anderen müsse die Sparkasse ihre Pflichten erfüllen, ohne dafür eine Extragebühr zu erheben. Auch bei Änderungen und Löschungen von Daueraufträgen dürfen keine Gebühren erhoben werden, so der BGH. Erst Ende Juli hatte der Bundesgerichtshof die Gebühren für SMS-TAN’s teilweise eingestampft.

Bild: Depositphotos/kaninstudio

Bilder: Depositphotos/Alphaspirit

Viele Gebühren­ werden zu ­Unrecht erhoben


Geldpolitik

Viele EU-Banken in kritischem Zustand Banken-Studie deckt alarmierende Zahlen auf Die internationale Managementberatung Bain & Company hat zum vierten Mal den europäischen Bankensektor untersucht und ist dabei zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen. Fast jedes dritte Geldinstitut befinde sich in einem sehr kritischen Zustand. Zu den Sorgenkindern zählten in erster Linie Banken aus Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Gegenüber 2013 sei die Zahl der maroden Banken sogar leicht angestiegen. Weitere 17 Prozent der europäischen Banken hätten eine schwache Bilanz, die sie verwundbar für Krisen mache.

Mit dem Ergebnis sei klar geworden, dass die Krise der Banken noch längst nicht ausgestanden sei,so Bain & Company. Die Profitabilität und Effizienz der deutschen Banken würden sich auf dem niedrigen Niveau der griechischen Wettbewerber befinden. Grundsätzlich wüssten die Banken, wie sie ihre Lage verbessern könnten. Nur würden sie zu vorsichtig agieren und einen grundlegenden Wandel scheuen. Immerhin befänden sich 38 Prozent aller untersuchten Banken in einem guten Zustand. Die besten Institute kommen demnach aus Belgien, den Niederlanden und Skandinavien.

A1-Betreiber fordert Einnahmeausgleich Bundesregierung könnte zum Spielball von Hedgefonds werden Die Bundesregierung könnte bald ein gefährlicher Spielball großer Hedgefonds sein. Dabei geht es um den privaten Autobahnbetreiber A1. Dieser hat von 2008 bis 2012 ein Teilstück der A1 ausgebaut. Im Gegenzug dafür sollte das Konsortium die Einnahmen aus der LKW-Maut erhalten. Jetzt sprudeln die Einnahmen aber nicht so, wie erwartet. A1 droht die Insolvenz und fordert von der Bundesregierung die evrsprochenen 787 Millionen Euro. Diese Forderungen könnten nun an große und besonders aggressive Hedgefonds verkauft werden. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hätten bis zu 30 Finanzinvestoren Interesse bekundet. Dazu sollen auch die Firmen Aurelius Capital Management und Davidson Kempner gehören. Beide hatten zuletzt einen heftigen Streit um die Rückzahlung von Staatsanleihen in Argentinien ausgetragen. Und letztendlich das Land zu Milliardenzahlungen und harten Sparanstrengungen gezwungen.

Letztendlich könnte der deutsche Steuerzahler wieder einmal für den Schaden aufkommen. Nämlich die zugesicherten Zahlungen an den privaten Betreiber plus zahlreiche Kosten. Und auf der anderen Seite die ausbleibenden Einnahmen aus der LKW-Maut.


Geldpolitik

Aktienmärkte: ­ Goldener Herbst oder Herbststurm? Folker Hellmeyer über die Chancen und Gefahren an den Aktienmärkten

Herr Hellmeyer, wie sehen Sie den Monaten Oktober, November und ­Dezember entgegen? „Ich bin recht optimistisch. Wir haben bereits eine Korrekturphase hinter uns. Beispielsweise beim DAX. Der zwischenzeitlich von 12.900 auf 11.800 Punkte gefallen ist. Wir haben aktuell keine zu hohe Bewertung. Ganz im Gegenteil. Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis bewegen wir uns unterhalb der Marke von 14. Der Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt oberhalb von 18. Der deutsche Aktienmarkt ist im internationalen Vergleich sehr günstig bewertet. Vor allen Dingen im Vergleich zum US-Markt. Dazu kommt, dass die Eurozone die positive Überraschung in der Weltwirtschaft ist. Und die Weltwirtschaft läuft zu 82 Prozent auf allen Zylindern zufriedenstellend.“ Sie hatten die USA angesprochen. Wie zufrieden oder unzufrieden sind sie mit den Vereinigten Staaten? „Die USA haben überhaupt nicht geliefert. Wenn wir uns mal die Euphorie meiner Kollegen anschauen im letzten Jahr, die Steuerreformen, Infrastrukturmaßnahmen und den US-Dollar auf mehrjährigen Höchstständen gesehen haben, dann ist da nichts gekommen. Meine Kollegen waren in den Sentiment-Indikatoren regelrecht euphorisch, und das sind sie heute übrigens immer noch, obwohl die realwirtschaftlichen Daten überhaupt nicht das geliefert haben, was erwartet wurde. Wir haben also eine historisch große Divergenz zwischen Stimmung und Erwartungshaltung auf der einen Seite und der Realität auf der anderen. Und das muss

sich irgendwann auflösen. Der Markt macht denselben Fehler wie vor der Krise 2007 bis 2009. Wir müssen die Qualität der wirtschaftlichen Expansion in den USA hinterfragen. Die amerikanische Wirtschaft ist im lezten Jahr um 1,5 Prozent gewachsen. Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte ist dagegen um 5,5 Prozent gestiegen. Und auch die Neuverschuldung der privaten Haushalte und die Verschuldung der Unternehmen liegen auf einem Rekordniveau. Alles ist nur auf Pump gebaut. Es gibt in den USA keine Basis von wiederkehrendem Einkommen. Ganz anders in der Eurozone. Unser Aufschwung läuft auf Basis wiederkehrender Einkommen. Und nicht auf Kredit. Deswegen will EZB-Präsident Mario Draghi auch die Zinsen weiterhin niedrig halten. Damit zusätzlich auch noch der Kreditzyklus anspringt. Wir haben damit einen enormen Qualitätsunterschied zwischen Nordamerika und Europa und den aufstrebenden Ländern. Und deshalb kann ich Ihnen sagen,

Wir haben eine historisch große Divergenz zwischen Stimmung und Erwartung einerseits und der Realität andererseits. was passieren wird: Wir werden weiterhin eine schlechte Performance in den USA und Großbritannien sehen. Im Verhältnis zum Rest der Welt. Und Europa, sowie die aufstrebenden Länder der Welt, werden weiterhin gut laufen. Das ist das ganz große Bild, auch in Richtung 2018.“

Bild: Backhaus Verlag

Die Aktienmärkte starten in das wichtige Schlussquartal und die Meinungen der Anleger gehen weit auseinander. Während die einen eine Fortsetzung der jahrelangen Hausse erwarten, gehen andere von einem stürmischen Herbst aus. Wir haben mit dem Chefanalyst der Bremer Landesbank Folker Hellmeyer über die kommenden Monate und die Gefahren für die Aktienmärkte gesprochen.

Gibt es in den USA auch Dinge, die Sie ganz besonders kritisch sehen, beispielsweise die Privatkredite? „Eindeutig ja. Wir haben heute die höchste Konsumverschuldung in der Geschichte der USA. Bei sehr geringen Sparquoten. Hinzu kommt noch etwas ganz Entscheidendes. Nämlich die liederlichsten Kreditvergabestandards in der Geschichte der USA im Konsumbereich. Das heißt, sie sind noch liederlicher als vor der Krise 2008, also vor der Lehman-Pleite. Deshalb ist eine nachhaltige Zinswende, so wie sie derzeit vom Markt erwartet wird, gar nicht möglich. Seit drei Jahren sage ich, dass die Fed nicht das liefern wird, was sie verspricht. Wir lagen mit unserer Prognose da genau richtig und das wird auch weiterhin so sein.“


Geldpolitik

Folker Hellmeyer ist Chefanalyst der Bremer Landesbank. Zuvor war Herr Hellmeyer unter anderem für die Deutsche Bank in Hamburg und London als Senior Dealer und Chefanalyst der Landesbank Hessen-Thüringen tätig. Für die Fernsehzuschauer kommentiert er regelmäßig das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten.

Sie haben mit Ihrem Fonds eine überdurchschnittliche Rendite erzielt und damit viele andere Fonds geschlagen. Auf welche Titel haben Sie gesetzt, wie haben Sie das erreicht? „Wir haben darauf gesetzt, dass die aufstrebenden Länder kommen. Beispielsweise mit dem Projekt „Neue Seidenstraße“. Zu den besten Aktien in unserem Portfolio zählten auch russische Aktien. China ist auch mit drin, genauso wie Indien und Pakistan. Darüber hinaus haben wir auf Qualitätstitel aus Europa gesetzt. Ganz nach dem Warren Buffett-Ansatz. Wir haben aber auch ganz spezielle Bewegungen wahrgenommen, wie beispielsweise beim Öl. Als der Preis von 35 auf 55 Dollar gestiegen ist. Einen Teil unseres Geldes investieren wir auch immer in Edelmetalle.

Aktuell liegt der Anteil am Gesamtportfolio bei sechs Prozent. In der Spitze lagen wir auch schon bei zehn Prozent. Bei uns wird alles aktiv gemanagt. Wir haben die großen Themen der Veränderungen und der Weltwirtschaft in unserem Portfolio gespiegelt. Daraus ergibt sich die gute Performance.“ Worauf muss der Anleger derzeit besonders achten, was sind die großen Baustellen? „Wir haben eine ganz große Baustelle, die derzeit sehr schwer zu quantifizieren ist. Wir haben geopolitische Risiken, gerade wenn wir nach Nordkorea schauen. Und eingefrorene Konflikte, wie beispielsweise in der Ukraine oder in Syrien. In Nordkorea gibt es derzeit eine gewisse Beruhi-

gung. Weil klar geworden ist, dass Europa nicht mitspielt bei dieser martialischen Auseinandersetzung. Und weil Russland, China und quasi der Rest der Welt außerhalb der USA, eine friedliche Lösung wollen. Aber es gibt ein Restrisiko, ganz klar. Für die Weltwirtschaft und die Weltfinanzmärkte in einer Größenordnung von 15 Prozent. Und dieses Thema muss jeder Anleger ganz genau beobachten. Für mich ist dass das größte Risiko von allen. Dennoch: Die Endogenität, also die innere Kraft des Aufschwungs in Europa und den aufstrebenden Ländern, trägt sich und hat einen stabilisierenden Einfluss in Richtung USA und Großbritannien.“ Herr Hellmeyer, herzlichen Dank für das Gespräch.


Sachwert Magazin 3/2017

Seit 8.

September 2017 ist die neue Ausgabe des Sachwert Magazins bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk erhältlich.

»Alle sehen, dass uns irgendwann die Scheiße um die Ohren fliegt« „Mr. Dax“ Dirk Müller erklärt, wieso die Krise ­unausweichlich ist und welche Optionen sie bietet.

Herr Müller, haben wir eine Börsenblase? Gerade mit dem Begriff „Blase“ tue ich mich ein wenig schwer. Ich sehe derzeit eine extrem gefährliche Situation. Wir in der letzten und finalen fünften Welle seit 2009, was die Konjunktur und auch die Aktienmärkte angeht. Erfahrungsgemäß sind diese großen und letzten „Fünfer-Wellen“ besonders ausladend und sie laufen auch gerne besonders heiß. Von daher kann es an den Aktienmärkten noch einmal deutlich nach oben ge-

hen. Beim DAX in Richtung 14.000 oder möglicherweise 15.000 Punkten. Aber die Märkte können auch jederzeit einbrechen. Darauf muss man vorbereitet sein. Es kann jeden Moment vorbei sein und dann ganz heftig nach unten rauschen. Wenn diese letzte Welle durch ist, bekommen wir eine sehr starke und langjährige Abwärtsbewegung, die durchaus extrem sein kann. Momentan sehen wir die Warnzeichen auf ganz vielen Ebenen. Beispielsweise bei . . . Welche Warnzeichen Dirk Müller sieht, erfahren Sie in der neuen Print-Ausgabe.

Bild: privat

Wenn uns die Finanzkrise 2007/2008 eines gelehrt hat, dann das alles mit allem zusammenhängt. Fällt ein Dominostein, fallen auch die anderen. Und das es extremst schwer ist, diese Kettenreaktion zu stoppen. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert. Seit dem Chaos vor rund zehn Jahren steuern die Zentralbanken die Wirtschaft und unsere Gesellschaft. Manipulieren seit Jahren die Märkte mit kostenlosem Geld. Und sorgen damit für Fehlentwicklungen und Blasen. Jetzt geht die Angst um, dass sich einige Trends umkehren. Und damit die gefährliche Abwärtsspirale wieder in Gang gesetzt wird. Beispielsweise an den Aktienmärkten, wo die Kurse seit Jahren von einem Rekord zum nächsten jagen. Angefeuert von Billionen, die zusätzlich in den Wirtschaftskreis geflossen sind. Und aus Mangel an Alternativen immer wieder in Aktien investiert wurden. Wir haben mit dem Börsenguru und Buchautor Dirk Müller gesprochen und ihn zur Situation an den Märkten befragt. Dabei herausgekommen ist, dass sich derzeit ein ganz gefährlicher Cocktail zusammenbraut, der jederzeit einen Börsencrash auslösen kann.

Maklerprovision bei Vermie­ tungen ist wieder möglich! Neue Chancen lassen aufhorchen Zwei Jahre Bestellerprinzip – Für viele Makler ein Desaster Vor etwas mehr als vor zwei Jahren begann für viele Immobilienmakler eine unheilvolle Entwicklung durch das am 01.06.2015 in Kraft getretene „unechte“ Bestellerprinzip. Heiko Maas hatte verwirklicht, was seine Partei schon vor mehr als 40 Jahren vorhatte. Das Maklerbashing begann schon vor langem Das Maklerbashing begann eigentlich schon 1973 auf dem SPD-Bundesparteitag in Hannover. Hier wurde der Beschluss gefasst „Makler weg!“. So brillierte zum Beispiel der mittelrheinische Delegierte Wilhelm

Vollmann mit der Aussage, „dass es wohl kaum einen parasitäreren Bereich in unserer Gesellschaft gibt als gerade diesen.“ Er meinte damit die Immobilienmakler! Als der neue Bundesjustizminister Heiko Maas nach einer Gelegenheit suchte, sich nach dem ersten Fehltritt zu profilieren, forcierte er neben der Mietpreisbremse das „unechte“ Bestellerprinzip. Er garnierte es mit der zwar richtigen Aussage „Wer bestellt bezahlt“, setzte sie aber im Gesetz nicht um. Eigentlich müsste es heißen „Das Vermieter-bezahlt-immer-Gesetz!“. Doch das hört sich nicht so gut an. Mehr von Helge Ziegler zu diesem Thema lesen Sie in der neuen Ausgabe.


Investment

Drei Jahre German Real Estate ETI Überzeugende kapitalmarktneutrale Wertentwicklung von +6,82% p.a. Geplantes Nachfolgeprodukt bietet Einstiegschance für Neuanlagen

Deutsche Wohnimmobilien gelten als stabile Kapitalanlage. Mit der Börseneinführung des German Real Estate ETI am 18.08.2014 wurde Anlegern die Möglichkeit geschaffen, mit einem bislang einzigartigen Investmentprodukt am deutschen Wohnungsmarkt zu partizipieren: jährliche Zielrendite von 5 % bis 7 % unabhängig von den Kapitalmärkten, täglich handelbar an der Börse Frankfurt, immobilienbesichert, jährliche Ertragsausschüttung und insolvenzgeschützt. Das German Real Estate ETI erzielte in den drei Jahren seit Emission ein Plus von 21,87 % bezogen auf den indikativen Nettoinventarwert, was einer Rendite von + 6,82 % p.a. entspricht. Über das Produkt wurde wiederholt in verschiedenen Fachmagazinen und Börsenbriefen berichtet und von diesen als konservatives Basisinvestment empfohlen. Das Immobilienportfolio, aus dem das German Real Estate ETI seine Wertentwicklung generiert, beträgt derzeit über 50 Millionen Euro. Dabei handelt es sich ausschließlich um Bestandswohnobjekte mit jeweiligen Verkehrswerten zwischen 0,50 und 5,00 Millionen Euro. Schwerpunktregionen sind Bayern, Berlin/Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Derzeit bestehen 60 % des Portfolios aus Handelsobjekten mit einer angestrebten Haltedauer von weniger als zwei Jahren, wohingegen es sich bei 40% des Bestandes um Zinshäuser handelt. Die Investitionen des German Real Estate ETI sind werthaltig unterlegt, nur 22 % des Objektvolumens sind durch Bankkredite beliehen. Die Anlegergelder

bilden als separates Teilgesellschaftsvermögen ein Sondervermögen, so dass die Rückzahlung nicht von der Bonität der Emissionsgesellschaft abhängig ist. Der Produktinitiator, die Sachwert Capital Management GmbH aus Bayreuth, hat mit dem German Real Estate ETI ein einzigartiges Anlageprodukt geschaffen. Und dies nicht nur von der Ausgestaltung, sondern

auch aufgrund der qualitätsorientierten, auf marktgängige deutsche Wohnimmobilien ausgerichteten, Anlagestrategie, die von Großanbietern in der Form nicht darstellbar sein dürfte. Während große und auf Masse ausgerichtete Immobilienfonds Performance-Probleme haben, schafft es ein Nischenprodukt wie das German Real Estate ETI mit einer konservativen Strategie deutlich höhere Anlageergebnisse zu erzielen. Da keine neuen Gelder mehr aufgenommen werden können, plant der Initiator ein börsennotiertes Folgeprodukt, welches im vierten Quartal 2017 auf den Markt kommen soll. Auf diese Weise kann das werthaltige Immobilienportfolio weiterentwickelt werden, um neu hinzukommende Anleger auch an dieser exklusiven und bewährten Nischenstrategie partizipieren zu lassen. Bestehende Anteileigner des German Real Estate ETI sollen außerdem die Möglichkeit eines Umtausches erhalten. Weitere Informationen unter: www. german-real-estate-eti.de. Über den Newsletter werden die Anleger über das Folgeprodukt und den Anteiltausch auf dem Laufenden gehalten.

Drei Jahre German Real Estate ETI (WKN A13 FRL) Wertentwicklung vom 18.08.2014 bis 18.08.2017*

+  21,87 % seit Emission

Weitere Infos unter www.german-real-estate-eti.de

*Indexierte Wertentwicklung seit Emission auf Basis des indikativen Nettoinventarwerts. Ausschüttungsbeträge sind in der Wertentwicklung berücksichtigt. Individuelle Faktoren (Ordergebühren, Depotführungspreis , Steuern etc. sind nicht berücksichtigt. Stand: 18.08.2017. Bild: Depositphotos/ah_fotobox


Gold

Bundes-Gold ­zurßck in Frankfurt

Bundesbank holt Teil des deutschen Goldes aus dem Ausland


Gold

Bilder: Depositphotos/JStrelok, Vogt: privat

Kürzlich befasste sich ein bekannter Kolumnist in der Wochenendausgabe einer großen deutschen Tageszeitung mit dem Thema Gold. Als Aufhänger diente ihm die Meldung der Bundesbank, dass sie früher als ursprünglich angekündigt einen großen Teil des deutschen Goldschatzes aus dem Ausland nach Frankfurt umgelagert hat. Tageszeitung fordert Verkauf des deutschen Goldschatzes ... Wie von einem typischen Vertreter der Massenmedien nicht anders zu erwarten, gipfelt die Kolumne in der Forderung, die Bundebank sollte zumindest einen Teil dieses Goldes verkaufen, weil „doch ein Goldbarren in Wahrheit nichts anderes als ein totes Stück Metall (ist), von dem gar kein Ertrag ausgeht.“ Da ist es wieder, das allgegenwärtige Argument der Gold-Verächter, denen die einzigartigen monetären Eigenschaften des Edelmetalls ein Buch mit sieben Siegeln zu sein scheinen: Gold bringt keinen Ertrag. Dass diesem Verzicht auf einen Ertrag ein wertvoller Vorteil gegenübersteht, wird offenbar nicht verstanden. Dabei ist dieser Vorteil in einer über alle Maßen verschuldeten Welt von unschätzbarem Wert: Im Unterschied zu Staaten und Unternehmen kann Gold nicht Pleite gehen. Wer die von Staatspleiten gekennzeichnete Finanzgeschichte kennt, der weiß, was er von einem Zahlungsversprechen eines Finanzministers halten muss. Was nützt Ihnen der schönste in Aussicht gestellte Ertrag, wenn er gar nicht oder in entwertetem Geld gezahlt wird und Sie vielleicht sogar Ihr Geld nicht mehr zurückbekommen? Vor diesen Risiken schützen Sie sich mit Gold. …und Kauf von Aktien Doch dabei lässt es der Autor dieses Anti-­ Gold-Artikels nicht bewenden. Nein, er empfiehlt den Bundesbankern, mit den durch den Goldverkauf erzielten Gewinnen in Aktien zu spekulieren – und erwähnt dabei den DAX. Das entspricht natürlich voll und ganz dem Zeitgeist der Spekulationsblase, in der sich die Aktienmärkte längst wieder befinden. Die einst als konservativer Währungshüter angetretene Bundesbank soll sich jetzt, nachdem die Aktien seit der letzten großen Krise wieder gestiegen, als Aktienspekulant betätigen – weil Gold keinen Ertrag bringt. Es braucht nicht viel, um zu erkennen wie gefährlich dieser Vorschlag ist. Kennen Sie das eherne Gesetz des ­Investierens? Dieser Rat kommt ausgerechnet zu einer Zeit, in der die Aktienmärkte wieder ex-

Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis, 1880 bis 2017 Diese Kennzahl hat jetzt fast den Wert von 1929 erreicht. Noch höher war sie nur für wenige Monate im Jahr 2000. Andere Kennzahlen, die noch bessere langfristige Ergebnisse erzielen als das Shiller-KGV, haben sogar neue Rekorde der Überbewertung aufgestellt. Quelle: Robert Shiller, www.krisensicherinvestieren.com

trem überbewertet sind. Daran lassen alle bewährten fundamentalen Kennzahlen keinen Zweifel, wie Sie in meiner am 26. September erschienenen Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe zu diesem Thema ausführlich nachlesen können. Dort zeige ich Ihnen anhand des ehernen

Gold verkaufen und dafür in Aktien investieren? Das wäre verhängnisvoll!

chen. Gewöhnlich verweist man dazu auf die langfristige Entwicklung des Aktienmarktes – und verschweigt Ihnen dabei einen wichtigen Teil der ganzen Wahrheit. Oder man zeigt Ihnen irgendeine Variante des sogenannten Fed-­ Modells, bei dem das Kurs-Gewinn-­ Verhältnis (KGV) mit dem Zinssatz verglichen wird. Wie Sie in meiner bereits erwähnten Themenschwerpunkt-Ausgabe sehen werden, hält diese Vorgehensweise einer statistischen Überprüfung ganz und gar nicht stand. Mit anderen Worten: Das Modell versagt komplett. Wenn Sie Gold und andere Edelmetalle nicht nur als Sicherheitspolster sehen und in Aktien investieren möchten, sind Edelmetallaktien erste Wahl, da Sie zurzeit ein exzellentes Chance-Risiko-Verhältnis aufweisen. Auf ETFs basierende passive Anlagestrategien erleben derzeit einen Boom. Aber was früher eine gute Investment-Idee im Sinne Kostolanys war, ist inzwischen problematisch.

Gesetzes des Investierens, wie wichtig die fundamentale Bewertung für Ihren langfristigen Ertrag tatsächlich ist. Wenn Sie ernsthaft wissen wollen, welchen Ertrag Sie in den kommenden 10 bis 12 Jahren von den Aktienmärkten realistischerweise erwarten dürfen und welche Risiken Sie erwartet, dann müssen Sie dieses eherne Gesetz kennen. Das Fed-Modell ist ein Versager Es gibt fundamentalanalytische Kennzahlen, die eine extrem hohe Korrelation von 80% bis 90% Der Autor mit der langfristigen PerformanClaus Vogt ist Finanz­analyst und ce der Aktienmärkte aufweiAutor des Börsenbriefs „Krisen­ sen. Doch davon ist an der Wall sicher investieren“. Den von ihm Street fast nie die Rede. entwickelten Gold-PreisbänderStattdessen versucht man Ihnen ­Indikator nutzt er für ­Prognosen Aktien des DAX und Dow trotz für die Investition vor allem im der hohen Überbewertung auch Gold- und Edelmetallsektor. jetzt noch schmackhaft zu ma-


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Orangenplantagen in Paraguay Mit Agrar-Investitionen langfristig passives Einkommen sichern Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren Kunden die Möglichkeit, sich durch eine Beteiligung an lukrativen Agrar-­Projekten in Süd-Amerika langfristig passives Einkommen zu sichern – ein Angebot, das in Zeiten von Euro-Angst, dem Gespenst der Versorgungslücke sowie anhaltender Niedrigzinsphase von mehr und mehr Personen in Anspruch genommen wird. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei auf einer groß angelegten Orangenplantage in Paraguay, im Herzen Süd-Ameri-

kas. Die Anbau-Bedingungen sind in dem subtropischen Land geradezu ­ideal, dazu erfährt das zwischen den großen Nachbarn Brasilien und Argentinien gelegene Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten Wirtschaftsboom. Die Orange ist die in der gesamten Region gefragteste Frucht. Neben Supermärkten fragen vor allem Hotels und natürlich die zahlreichen Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden oder Süßwaren ganz massiv frische Orangen nach. Auch weltweit steigt die Nach-

frage nach der begehrten Zitrusfrucht – dem gegenüber steht eine durch den Klimawandel bedingt weltweit fallende Orangenproduktion. Beste Aussichten für die Eigentümer einer Plantage. Sicheres Land im Herzen Südamerikas Das ländlich geprägte, beschauliche Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten Ländern in Latein-Amerika. Sichere Grundbücher, geringe Kriminalität, eine stabile Landeswährung, politische Stabi-


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Anzeige Investment lität sowie vor allem ein starkes, auf der riert eine solche Orangenplantage ihren Agrarwirtschaft basierendes WirtschaftsEigentümern passives Einkommen. Daher wachstum zeichnen das kleine Land aus. wird dieses Angebot auch verstärkt zur Nicht zuletzt deshalb verzeichnet man Sicherung oder Aufbesserung der Rente hier ausgesprochen viel Investitionstätigherangezogen. keit aus Europa. Insbesondere Deutsche, aber verstärkt auch Österreicher, SchweiHohe Erträge mit bester Umwelt­ zer, Spanier und Italiener können sich verträglichkeit mit dem sicheren, rentablen Land sehr So hoch die Ertragserwartungen bei einer gut anfreunden. Investitionen in landZitrusplantage auch sein mögen, so umwirtschaftlich dominierte Projekte sind weltverträglich sind diese auch gleichzeidabei in der Mehrzahl. tig. Über 65.000 OranParaguay ist inzwischen hat das Team Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor, genbäume einer der größten Exporder Agri Terra bereits in jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren – Paraguay ­gepflanzt – teure von Soja, Weizen, Mais, Rindfleisch und alleine­darüber freut die Strategie der Agri Terra geht auf. Reis. „Essen und Trinken sich die Umwelt bereits. müssen die Leute imAllerdings werden zur mer“, so sagt man hier Unterstützung der Orangerne mal – und erklärt damit die Unabgenblüte auch verstärkt Bienen auf und hängigkeit der paraguayischen Wirtschaft nahe der Plantage angesiedelt, eine Maßvon Börsen und Finanzmärkten. nahme, die auch dem weltweit besorgniserregenden Bienensterben entgegen wirkt. Grundbesitz und Orangenbäume Durch modernste Methoden setzt die Agri Über die Agri Terra in Bielefeld, welche als Terra-Plantage auf natürliche Schädlings­ vollverantwortlicher Vertragspartner sobekämpfung, vor allem aber auf Prävention wie als Verwalter fungiert, erwerben Kunund Abwehr von Schädlingen. Insektizide den Landparzellen, welche im Grundbuch werden nur moderat und plangemäß so auf den Namen des jeweiligen Käufers wenig wie möglich eingesetzt. Bereits im eingetragen werden. Grundbesitz, und Jahr 2016 konnten sich viele ausländische insbesondere das Eigentum an wertvollem Besucher von der Naturverträglichkeit der Agrarland, war seit jeher eine verlässliche, Orangenplantage in Paraguay überzeukonservative Anlageform. Diese klassische gen. Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Form der Geldanlage verbindet Agri Terra Agrarsektor, jedoch mit gutem Umweltgejedoch mit der laufenden Ertragskompowissen generieren – die Strategie der Agri nente der Plantagenbewirtschaftung. Aus Terra geht auf.

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Unternehmensführung

Was bin ich der Firma wert?

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Der wertgeschätzte Umgang mit Mitarbeitern

Der Mittelstand denkt mittlerweile viel nach und das ist auch gut so. Worüber machen sich Unternehmer, Geschäftsinhaber und Entscheider denn ihre Gedanken? Sie machen sich Gedanken über ihr wichtigstes Kapital, nämlich über die eigenen Mitarbeiter. Wenn man Menschen nach den individuellen Bedürfnissen nach Maslow (Maslowsche Bedürfnishierarchie oder als Pyramide bekannt) befragt, dann wünschen sich Menschen auch beispielsweise Stärke, Erfolg, Unabhängigkeit und Freiheit, sowie Ansehen, Prestige, Wertschätzung, Achtung und eine gewisse Wichtigkeit. Also eine passive Komponente unserer Selbstachtung, die nur von anderen Menschen für uns erfüllt werden kann. Wie sind diese „Individual-Bedürfnisse“ nun im Beruf vereinbar? Wie gehen Unternehmer mit den eigenen Mitarbeitern um? Welche Veränderungen

sind hier notwendig, um die Mitarbeiter anders und noch besser abzuholen? Was haben Unternehmer ihren Angestellten im Unternehmen überhaupt zu bieten? Aus der Sicht des Unternehmers: Was sind mir eigentlich die Menschen in meinem Unternehmen Wert? Wie motiviere und

bereits viel für die Mitarbeiter zusätzlich zu den zwölf Gehältern anbietet. Auf konkrete Nachfrage hin, sieht man in den Gesichtern der Entscheidern eine gewisse Ratlosigkeit wenn es um die Aufzählung der Extras geht, in anderen Fällen wiederum ist man nahezu überrascht, was alles Unternehmer für ihre Mitarbeiter umsetzen und wieviel sie in die Angestellten investieren. Der kleine und große Mittelstand denkt nun intensiver nach.

Es ist „Oldschool“ alleine nur den Führungskräften Extras zukommen zu lassen. Alle Mitarbeiter sind wichtig und sind wertzuschätzen. binde ich mein Humankapital noch enger ans Unternehmen und wie gewinne ich stressfreier neue Qualitätsmitarbeiter? Was ist in meinem Unternehmen Standard und welche Extras habe ich überhaupt zu bieten? Die Mehrzahl von Unternehmern glaubt ein guter Arbeitgeber zu sein, der

Echte Benefits machen ­Arbeitgeber attraktiv Die Vergütungsstrategien verändern sich. Man braucht innovative Lösungen, darüber hinaus echte Benefits, die über das „Normale“ hinausgehen. Unternehmer wünschen sich Alleinstellungsmerkmale, um intern und extern noch attraktiver als Arbeitgeber zu sein. Unabhängig von der Größe eines Unter-


Unternehmensführung

nehmens gilt, je bunter der Blumenstrauß an Innovationen und zeitgemäßen Mitarbeiterbindungs- und Motivationsinstrumenten, desto höher ist der Wirkungsgrad am Arbeitsplatz und beim Mitarbeiter. Es ist „Oldschool“ alleine nur den Führungskräften Extras zukommen zu lassen. Alle Mitarbeiter sind wichtig und sind wertzuschätzen. Welche Mehrwerte kann ich als Unternehmer denn aber nun überhaupt umsetzen und wie sind solche Maßnahmen überhaupt finanzierbar? Benötige ich enorme Budgets, um hier zeitgemäße Lösungen zu nutzen? Mitnichten. Zunächst ist es wichtig, die intrinsischen Faktoren zu berücksichtigen, das heißt, fühlt sich mein Mitarbeiter überhaupt an seinem Arbeitsplatz wohl? Passt seine Tätigkeit überhaupt zu ihm? Es ist wie im „normalen“ Leben, worauf ich wirklich Lust verspüre, das erledige ich mit Leidenschaft und Herzblut. Dazu ist die Gestaltung des Arbeitsplatzes auch ein wichtiger Faktor. Man vergesse nie: fast ein Viertel meiner Zeit verbringe ich mit meinem Beruf. In einige Unternehmen wird eine gesunde ökologisch basierte Verpflegung angeboten, wie etwa Bio-Obst, Kooperationen mit Bio-Bäckereien und gesunde Getränke. dazu Ruhe- und Sozialräume, die den Namen auch verdienen. Auch werden je nach Größe Fitnessmöglichkeiten im Unternehmen untergebracht. Die Möglichkeit betriebliches Gesundheitsmanagement, Massagen und Präventionsmaßnahmen „in House“ durchzuführen wird immer häufiger umgesetzt. Das Einführen von Firmenfahrädern und Pedelecs (besser bekannt als E-Bikes) löst fast schon einen Boom in Deutschlands E-Bike-Industrie aus. Hier passiert momentan einiges. Einfallsreichtum ist gefragt Es gilt sich zu positionieren und den Mitarbeitern mehr zu bieten als der Wettbewerb. Daher bieten immer mehr Unternehmen innovative Vergütungen an, wie beispielsweise Sachbezüge über eigens gelabelte Shoppingkarten. Darüber hinaus wird aus einem Fundus von interessanten und lukrativen Entgeltbausteinen vom Arbeitnehmer ausgewählt, was seinen Bedürfnissen entspricht, z.B. Handykostenzuschüsse, Werbeflächenanmiete Restaurants-Essenchecks, Kindergartenzuschüsse und vieles mehr. Weitere Auswahlmöglichkeiten von über 200

Bausteinen stehen jedem Arbeitnehmer in Deutschland zur Verfügung, nur die wenigsten Unternehmer und Arbeitnehmer wissen bisher davon. Die monatliche Nettoentgelterhöhung hierdurch steigert die Lebens- und Freizeitqualität der Menschen im Unternehmen, Kranken- und Fehltage sowie die Personalfluktuation gehen nachweislich statistisch zurück. Die Unternehmensgewinne verändern sich, Steigerungen sind somit normal. Versorgungswerke als Krönung Der Clou zur vollkommenen Wertschätzung der eigenen Mitarbeiter ist die Investition des Arbeitgebers in die firmeneigenen Versorgungswerke. Stärke ich also mit Arbeitgeberleistungen auch noch den betrieblichen Vermögensaufbau meiner Mitarbeiter, nutze lukrative Steuer- und Sozialversicherungsvorteile obendrein, dann binde und motiviere ich die Mitarbeiter noch besser und viel effizienter. Der Arbeitgeber vermeidet also für seine Mitarbeiter somit auch noch eine mögliche Altersarmut mit dieser betrieblichen Versorgungsleistung. Zusammenfassend sei erwähnt: Arbeitgeber müssen mittlerweile innovative Vergütungen und Bonifizierungen, sowie Wertschätzungen zeigen und vor allem umsetzen. Ansonsten ist der Wettbewerb interessanter und man schnell die guten Qualitätskräfte. Die Verkettung von weiteren Folgen hieraus ist dann offensichtlich. Man schätze also den Wert eines jeden Mitarbeiters, nicht in „Euro“ oder als „Mitarbeiternummer“, sondern als Mensch, der ein wichtiger Teil meines Unternehmens sein sollte.

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Thomas Hennings ist Experte für Sachwert­lösungen und Makro­ökönomie. Er ist COO der BLM Consult GmbH.

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Sachwert Magazin Ausgabe 59, September 2017  

MAX OTTE: AfD im Bundestag - Bedrohung für die Wirtschaft? FOLKER HELLMEYER: Aktienmarkt im Herbst CLAUS VOGT: Gold zurück in Frankfurt

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