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Ausgabe 62

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Wolfgang Bosbach

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»Nicht nur Meinung, sondern auch Ahnung haben.«

Bilder: Vogt, BBG, Depositphotos/Zooom

CLAUS VOGT Geldpolitik


BESTES ALTERNATIVES INVESTMENT Deutscher Beteiligungspreis 2017 Jäderberg & Cie. wurde mit dem Deutschen BeteiligungsPreis 2017 des BeteiligungsReports, dem Fachmagazin für Sachwertanlagen, im Bereich „TOP Alternatives Investment“ geehrt. Die aus Finanzjournalisten bestehende Jury ehrte damit die engagierteund anlegerfreundliche Erschließung des einzigartigen Assets „Indisches Sandelholz“ für deutsche Investoren. Peter Jäderberg (links) und Edmund Pelikan (recht)

deutscher

beteiligungs l p r e i s 2 0 1 7 In der Kategorie TOP Alternatives Investment erhält

den Deutschen BeteiligungsPreis.

Landshut, den 26. Oktober 2017

„Jäderberg & Cie. beschäftigt sich seit 2009 mit dem Thema und hat 2010 den ersten geschlossenen Sandelholz-Fonds initiiert“, sagte Edmund Pelikan, Geschäftsführer der epk media GmbH & Co. KG in seiner Laudatio. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sehen sie auch als Anerkennung dafür, dass wir nicht allein Produktanbieter sind, sondern selbst als unternehmerischer Investor in Indische Sandelholz-Plantagen aktiv sind“, bedankte sich Peter Jäderberg, Gründer und Geschäftsführer von Jäderberg & Cie.

Edmund Pelikan, Herausgeber BeteiligungsReport ®

Jäderberg & Cie.

T +49 329 69 69-0

vertrieb@jaederberg.de

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Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück. Null.

Editorial

Voltaire, 1694 - 1778

Martina Schäfer Redakteurin bei Sachwert Magazin

Bild: Schäfer privat

Intelligente Strategien für Ihre sichere Zukunft

Editorial

Das Gold und die Fed Ist die Fed pleite? James Rickards stellte diese Frage Mitgliedern des „Board of Governors“, mit Präsidenten regionaler Fed-Banken, Fed Mitarbeiten und Präsidentschaftskandidaten. Die Antworten reichten von „nein“, „vielleicht“ bis zu „ja“. Warum jeder auf seine Weise damit Recht hat und wie das alles mit den Goldreserven der USA zu tun hat, lesen Sie hier ausführlich.

Sachwert schlägt Geldwert!

In der Historie haben nur die Anleger ihr Vermögen sichern können, die nicht in bedrucktes wertloses Papier investiert haben, sondern in Sachwerte, die nach bestimmten Ereignissen immer noch einen inneren bzw. einen Tauschwert aufweisen konnten. Unsere Konzentration liegt ausschließlich in der Konvertierung von Papier- / Giralgeld in physische Sachwertlösungen, die Sie schadlos durch die Finanz- und Wirtschaftskrise manövrieren lassen.

Wolfgang Bosbach ist nicht nur Politiker sondern vor allem auch ein Mann der Praxis. Im Interview sprach er auf der Deutschen Immobilienmessen2016 mit Helge Norbert Ziegler vom BVFI und Verleger Julien Backhaus. Dabei betont er, wie wichtig es ist, sein Handwerk zu beherrschen und immer bereit für gute Veränderung zu sein. Daneben haben wir Ihnen einen buntes Potpourri an Kurzmeldungen zum Weltgeschehen zusammengestellt.

Leistungen Makroökonomische Aufklärung über das Finanz- & Geldsystem Vermögenssicherung durch physische Sachwerte Erbschafts- und Schenkungssteuerlösungen Vermögenstransfer in die nächste Generation Internationale Stiftungskonzepte

Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und viel Vergnügen beim Lesen.

wünscht Martina Schäfer Redakteurin

Rockwinkeler Landtraße 5 28357 Bremen Telefon (0421) 36 49 75 22 info@sachwertcenter-bremen.de www.sachwertcenter-bremen.de


Geldpolitik

Das Gold und die FED

Wie funktioniert das System? Ist die Fed pleite? Das umgangssprachliche Kürzel »Fed« bezieht sich auf das gesamte Federal Reserve System, das aus zwölf regionalen Federal Reserve Banken besteht, die jeweils den Geschäftsbanken in der betreffenden Region gehören. Mit dem Wort »pleite« meinen wir insolvent – dass ihre Verbindlichkeiten höher wären als ihre Vermögenswerte, sodass ihr Gesamt-Nettovermögen negativ wäre. Aber abgesehen von Definitionen bleibt die Frage: Ist die Fed pleite? Ich hatte Gelegenheit, über diese Frage mit Mitgliedern des »Board of Governors« (»Vorstands«) zu sprechen, mit Präsidenten regionaler Federal-Reserve-Banken, hochrangigen Fed-Mitarbeitern sowie Präsidentschaftskandidaten und anderen. Die Antworten, die ich erhielt, waren »Nein«, »Ja«, »Vielleicht« und »Das spielt keine Rolle«. Jede dieser Antworten zeigt einen beunruhigenden Aspekt der Federal Reserve. Wir wollen uns diese Antworten etwas genauer ansehen und analysieren, was die Personen, die sie gegeben haben, eigentlich damit meinten. Oberflächlich betrachtet ist die Fed nicht insolvent. Während ich dies schreibe, weist die Bilanz der Fed Vermögenswerte von insgesamt etwa 4,49 Billionen Dollar aus, Verbindlichkeiten von insgesamt etwa 4,45 Billionen Dollar und ein Gesamtkapital (Vermögenswerte minus Verbindlichkeiten) von etwa 40 Milliarden Dollar. Zugegeben, die Fed ist hochgradig »leveraged« (»gehebelt«, also fremdfinanziert), etwa 114 zu 1. Der Leverage-Effekt beziehungsweise die Fremdfinanzierung verstärkt die Auswirkungen von Gewinnen und Verlusten auf das Eigenkapital. Schon durch einen Verlust von 1 Prozent auf ihre Vermögenswerte wäre das gesamte Kapital der Fed vernichtet. In normalen Aktien- und Anleihemärkten kommt es ständig vor, dass die Kurse um 1 Prozent fallen. Die Bilanz der Fed ist hochgradig gehebelt und hängt am seidenen Faden, aber technisch gesehen ist die Fed nicht insolvent. Das bringt uns zu dem Konzept, der »marktgerechten Bewertung«. Wie der Ausdruck schon sagt, bedeutet das, dass jeder Vermögenswert aufgrund der besten verfügbaren Informationen nach dem

aktuellen Marktpreis neu bewertet wird. Hedgefonds und Wertpapierhändler tun das jeden Tag, wenn auch die Ergebnisse nur periodisch berichtet werden. Banken führen ebenfalls für Teile ihrer Bilanz regelmäßig eine marktgerechte Bewertung durch. Manche Vermögenswerte werden zum Marktpreis bewertet, andere dagegen nicht, je nachdem, ob diese Anlagen für den Eigenhandel gedacht sind oder ob sie langfristige Investments darstellen. Die Fed bilanziert nicht nach aktuellen Marktwerten. Aber was wäre, wenn sie es täte? Wäre sie dann insolvent? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns etwas näher mit den Einzelheiten der Fed-Bilanz beschäftigen.

Ist die Fed pleite? X O Ja X O Nein X O Vielleicht O Das spielt X    keine Rolle Die Preise von kurzfristigen Instrumenten, zum Beispiel von Geldmarktpapieren mit dreimonatiger Laufzeit, verändern sich so gut wie gar nicht. Sie unterliegen so geringen Schwankungen, dass sie sich kaum auf die Solvenz der Fed auswirken, selbst wenn sie marktgerecht bewertet würden. Das gilt allerdings nicht für Schatzanweisungen mit zehn Jahren Laufzeit sowie für 30-jährige Staatsanleihen; diese beiden Instrumente sind sehr volatil (schwankungsanfällig). Tatsächlich nimmt die Volatilität (die technisch als »Laufzeit« bezeichnet wird) bei niedrigeren Zinsen zu. Bekanntlich waren die Zinsen in den vergangenen sechs Jahren nahe ihren historischen Tiefstständen, was bedeutet, dass solche Instrumente besonders anfällig

für starke Schwankungen des jeweiligen Marktwertes waren. In der Bilanz der Fed werden »U.S. Treasury securities – Notes and Bonds, nominal« (»Wertpapiere des US-Finanzministeriums – Schatzbriefe und Anleihen, nominal«) in einer einzigen Kategorie zusammengefasst und zeigen, während ich dies schreibe, einen Bestand von etwa 2,3 Billionen Dollar. Darüber hinaus schlüsselt die Fed diese Bestände nach den regionalen Federal-Reserve-Banken auf. Von den 2,3 Billionen, die vom Federal Reserve System insgesamt gehalten werden, stehen 1,48 Billionen bei der Federal Reserve Bank of New York zu Buche. Das ergibt Sinn, da die New York Fed die Offenmarktoperationen für das gesamte System durchführt und im Rahmen der diversen »Quantitative Easing«-Programme (QE, »quantitative Lockerung«) als größter Käufer von Staatsanleihen auftritt. Die New York Fed wiederum veröffentlicht eine detaillierte Aufstellung der US-Staatsanleihen, die sie unter ihrem System Open Market Account (SOMA, »systemweites Offenmarktkonto«) hält. Mithilfe dieser detaillierten Informationen über diese Wertpapiere, eines tagesaktuellen Börsentickers sowie herkömmlicher Anleihen-Rechenregeln ist es möglich, diesen Teil der Fed-Bilanz marktgerecht zu bewerten. Die Daten der New York Fed zeigen, dass die Fed auf dem Höhepunkt der QE2und QE3-Programme große Mengen von sehr schwankungsanfälligen Zehn-Jahres-Schatzbriefen gekauft hat. Für QE2 fanden diese Käufe in der Zeit von November 2010 bis Juni 2011 statt, für QE3 von September 2012 bis Oktober 2014. Verwendet man nur diese Daten, war die Fed zu bestimmten Zeiten zwischen Juni und Dezember 2013 technisch insolvent, wenn man eine marktgerechte Bewertung dieser Wertpapiere zugrunde legt. Zu dieser Zeit erbrachte eine Zehn-Jahres-Anleihe eine Umlaufrendite von etwa 3 Prozent. Zum Zeitpunkt der entsprechenden Käufe brachten die meisten dieser Zehn-Jahres-Schatzanweisungen Renditen von 1,5 bis 2,5 Prozent. Diese Veränderung der Renditen vom 1,5- auf das 3-Prozent-Niveau hätte durch marktgerechte Bewertung zu erheblichen Wertabschreibungen auf diesen Teil des Portfo-


Geldpolitik mathematischen Modellen verlieren und das Temperament der US-Bürger und das Vertrauen, das die Amerikaner ihnen entgegenbringen, aus den Augen verlieren. Anfang 2015 traf ich mich mit einem weiteren Fed-Funktionär in Midtown Manhattan zum Dinner. Dieses Mal handelte es sich nicht um einen Governor, sondern einen studierten Spezialisten, der von Ben Bernanke und Janet Yellen persönlich ausgesucht worden war, um die Politik der Fed öffentlich zu erläutern. Er war kein PR-Profi und in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Er war ein totaler Insider und hatte sein Büro auf derselben Etage wie Bernanke und Yellen, im Hauptquartier der Fed an der Constitution Avenue in Washington, D. C. (was Bernanke mir persönlich bestätigte, als ich etwas später mit ihm sprach). Auch ihn fragte ich, ob es sein könne, dass die Fed bei einer marktgerechten Bewertung insolvent sei. Zu diesem Zeitpunkt war die Rendite von Zehn-Jahres-Schatzanweisungen auf unter 2 Prozent gefallen und viele der zwischen 2010 und 2013 gekauften Zehn-Jahres-Schatzanweisungen waren nicht mehr so schwankungsanfällig, weil bis zu ihrer Fälligkeit nur noch fünf bis sieben Jahre verblieben. (Eine Zehn-Jahres-Schatzanweisung, die in fünf Jahren fällig wird, wird im Hinblick auf ihre Laufzeit und Volatilität genauso gehandelt wie eine Fünf-Jahres-Schatzanweisung.) Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs sah es aus, als hätte die Fed ihre Verluste aus einer marktgerechten Bewertung wieder hereingeholt und als sei sie solvent. Dennoch wollte ich über dieses Thema sprechen, weil die Zinsen wieder steigen konnten, was zu neuen Verlusten an den Märkten geführt hätte. Mich interessierte das Thema »Vertrauen«. Dieses Mal war die Reaktion weniger nebulös als bei meinem Gespräch in Vail. Vielmehr äußerte sich mein Bekannter sehr entschieden: »Wir sind nicht insolvent und sind es auch nie gewesen. Es steht alles in der Bilanz, Sie können es dort nachlesen.« Bei dieser Aussage bezog er sich ausdrücklich auf die Phase höherer Zinsen Mitte 2013. Aber davon ließ er sich nicht beirren. »Wir sind nie insolvent gewesen.« Thema erledigt. Da ich das Anleihenportfolio der Fed nach den Grundsätzen der marktgerechten Bewertung durchgerechnet hatte, war ich von seiner entschiedenen Aussage irritiert. Hatte ich vielleicht etwas übersehen? Hatte die Fed womöglich einen versteckten Vermögenswert, der die Verluste im Anleihenportfolio ausgleichen konnte? Es war klar, dass mein Freund mich in diese Richtung lenken wollte, ohne das jedoch ausdrücklich sagen zu wollen.

Bild: Depositphotos/ Zooom

lios der Fed geführt – mehr als genug, um das dünne Kapitalpolster von seinerzeit 60 Milliarden Dollar aufzuzehren. Gegen Ende Januar 2013, als die Renditen gerade zu steigen begonnen hatten, war ich in Vail, Colorado, bei einem Freund zum Abendessen eingeladen. Am Tisch saß auch ein Mann, der vor Kurzem aus dem »Board of Governors« (Vorstand) der Federal Reserve ausgeschieden war und QE1, QE2 und den Beginn von QE3 als Vorstandsmitglied miterlebt hatte. Ich bin ein Mensch, der sich nicht scheut, auch heikle Themen anzusprechen, und nach einigem höflichen Geplauder über Belangloses sprach ich den Ex-Governor direkt an und sagte zu ihm: »Es sieht so aus, als sei die Fed insolvent.« Er schien überrascht zu sein und sagte: »Nein, das sind wir nicht.« Daraufhin erklärte ich: »Nun, vielleicht nicht in technischer Hinsicht, aber wenn man eine marktgerechte Bewertung zugrunde legt, dann ist es so.« Der Governor erwiderte: »Niemand hat das durchgerechnet.« Ich antwortete: »Ich habe es durchgerechnet und ich glaube, auch andere haben das schon getan.« Ich sah dem Governor in die Augen und bemerkte ein leichtes Zucken. Er antwortete: »Nun ja, vielleicht.« Und dann, nach einer Pause: »Falls wir tatsächlich insolvent sein sollten, spielt das keine Rolle; eine Zentralbank braucht kein Kapital. Viele Zentralbanken der Welt haben kein Kapital.« Ich antwortete ihm: »Ich verstehe Ihren Standpunkt, Governor. Zentralbanken brauchen aus technischer Sicht kein Kapital. Allerdings könnte das eine Überraschung für die Bürger der Vereinigten Staaten sein. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass die Solvenz der Fed im Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu einem wichtigen Thema werden könnte.« An dieser Stelle bemerkte ich, dass unser Gastgeber unruhig wurde, und so lenkte ich das Gespräch wieder auf unverfänglichere Themen wie Wein und Skifahren. Ich wollte den Governor nicht in ein Gespräch über technische Buchhaltungsmethoden und die Theorie des Zentralbankwesens verwickeln. Mir kam es allein darauf an, dass das gesamte Konstrukt der Federal Reserve und des US-Dollar auf einem einzigen Stützpfeiler ruht – nämlich Vertrauen. Solange das Vertrauen der Bürger erhalten bleibt, kann das Gelddrucken weitergehen. Sobald jedoch dieses Vertrauen verloren geht, kann auch noch so viel Gelddrucken die Lage nicht mehr retten. Meine Sorge ist, dass die Federal Reserve dermaßen von MIT-Quants (quantitative Analysten, die am Massachusetts Institute of Technology studiert haben) und Akademikern dominiert wird, dass die politischen Entscheider sich in deren finanz-


Geldpolitik

Arbeitslosigkeit, die unsichere Existenz des Schaffenden, enttäuschte Erwartungen, der plötzliche Verlust von Ersparnissen, die unmäßigen Gewinne Einzelner – der Spekulanten und Profitgeier – sie alle gehen in erheblichem Maß auf die mangelnde Stabilität des Wertstandards zurück. John Maynard Keynes, Ein Traktat über Währungsreform (1924)

Die Geschichte des Gold-Zertifikate-Kontos Ich nahm mir noch einmal die Bilanz der Fed vor und fand sofort, was ich suchte – nämlich die allererste Zeile der Bilanz, die als »Gold certificate account« (»Gold­ zertifikate-Konto«) ausgewiesen war. Während ich dies schreibe, zeigt dieses Konto einen Bilanzsaldo von 11 Milliarden Dollar. Dieser Betrag entspricht den historischen Kosten nach den üblichen Buchhaltungskonventionen der Fed. Was wäre, wenn man diesen Posten ebenfalls marktgerecht bewerten würde, ebenso wie die Staatsanleihen? Um dieses Goldzertifikate-Konto zu verstehen, muss man eine Zeitreise zurück ins Jahr 1913 machen und im Jahr 1934 einen Zwischenstopp einlegen. Als die Federal Reserve 1913 gegründet wurde, mussten ihre privaten Eigentümer, die Banken in jedem Fed-Distrikt, ihr Gold an eine der regionalen Federal-Reserve-Banken übertragen. Dies war der erste Schritt, um das vorhandene physische Gold in immer weniger Händen zu konzentrieren – ein Thema, auf das wir noch

zurückkommen werden. Im Jahr 1934 unternahm die US-Regierung einen Schritt, der praktisch einer Beschlagnahme des gesamten Goldes der Federal Reserve gleichkam, und übertrug es in den Besitz des US-Finanzministeriums. Fort Knox wurde 1937 gebaut, um dort zum einen das Gold der Fed einzulagern und zum anderen das Gold der US-Bürger, das die Regierung 1933 von ihnen konfisziert hatte. Gemäß dem Gold Reserve Act von 1934 wurden vom US-Finanzministerium Goldzertifikate an die Federal Reserve ausgestellt, um das Loch in der Bilanz zu stopfen und Einwände aufgrund des fünften US-Verfassungszusatzes zu entkräften: »… Privateigentum darf nicht ohne angemessene Entschädigung für öffentliche Zwecke eingezogen werden.« Das Finanzministerium zog das Gold der Fed ein, gab ihr dafür jedoch eine »angemessene Entschädigung« in Form von Goldzertifikaten. Was sind diese Goldzertifikate wert? Diese Goldzertifikate wurden zuletzt 1971 marktgerecht bewertet, zu einem

Preis von 42,2222 Dollar pro Feinunze. Aus diesem Preis und den Daten aus der Bilanz der Fed errechnen sich ungefähr 261,4 Millionen Feinunzen an Gold, also gut 8 000 Tonnen. Bei einem Marktpreis von 1 200 Dollar pro Feinunze wäre dieses Gold etwa 315 Milliarden Dollar wert. Da dieser Goldbestand mit nur etwa 11 Milliarden Dollar in der Bilanz der Fed steht, verschafft dieser Gewinn aus einer marktgerechten Bewertung der Fed eine stille Reserve von über 300 Milliarden Dollar. Wenn man 300 Milliarden Dollar zum Kapitalkonto der Fed hinzurechnet, reduziert sich dadurch deren Fremdfinanzierungsquote von 114 zu 1 auf das wesentlich respektablere Verhältnis von 13 zu 1, was der Eigenkapitalquote der meisten gut kapitalisierten Banken entspricht. Diese stille Reserve ist mehr als genug, um möglicherweise auftretende Verluste aus einer marktgerechten Bewertung des Anleihenportfolios zu kompensieren. Außerdem ist die Feststellung interessant, dass die vom Finanzministerium gehaltene Menge an Gold – etwa 8 000 Tonnen – ungefähr der Menge an Gold


Geldpolitik entspricht, die von der Fed in ihrer Bilanz als Forderung ausgewiesen wird, nämlich ebenfalls etwa 8 000 Tonnen. Der US-Goldbestand ging von etwa 20.000 Tonnen im Jahr 1950 auf etwa 8 000 Tonnen im Jahr 1980 zurück. Diese Reduzierung um 12.000 Tonnen vollzog sich in zwei Phasen. Von 1950 bis 1971 mussten etwa 11.000 Tonnen aufgewendet werden, um die Forderungen ausländischer Handelspartner zu befriedigen, die ihre Dollar in Gold umtauschen wollten. Und zwischen 1971 und 1980 wurden etwa 1 000 Tonnen auf den Markt geworfen, um den Goldpreis zu drücken. Dann wurde das Komplott zur Manipulation des Goldpreises unter Verwendung des physischen Goldes der Vereinigten Staaten plötzlich aufgegeben. Und seit 1980 haben die Vereinigten Staaten so gut wie kein offizielles Gold mehr verkauft. Das Gold und die Fed-Bilanz Könnte der Grund dafür sein, dass das Finanzministerium nicht in die Lage geraten will, weniger Gold zu halten, als es der Fed theoretisch schuldet? Sind 8 000 Tonnen eine Untergrenze für den US-Goldbestand, weil das die Menge ist, die als Forderung in der Fed-Bilanz steht? In diesem Fall wäre dieser Zusammenhang sehr wichtig, weil er bedeuten würde, dass die Vereinigten Staaten kein weiteres physisches Gold mehr auf dem freien Markt

Auszug aus „Gold - wie sie sich vor Infaltion, Zentralbanken und finanzieller Repression schützen“ von James Rickards, FBV

verkaufen können. Sie könnten lediglich andere – zum Beispiel Großbritannien – dazu ermuntern, ihr Gold auf den Markt zu werfen oder mithilfe von Leasingoperationen das Papiergold-Spiel zu spielen. Das US-Finanzministerium wäre als Anbieter auf dem Goldmarkt aus dem Spiel. Formal gesehen geben die Goldzertifikate der Fed nicht das Recht, vom Finanzministerium physisches Gold zu fordern. Aber sie implizieren eine moralische Verpflichtung des Finanzministeriums, das Gold zu nutzen, um die Federal Reserve

Goldbild: Frank Ulbricht/pixelio, Fort Knox: flickr/Ex22218on-off, Cover: FBV

U. S. Bullion Depository in Fort Knox, Kentucky. Hier lagern die Goldreserven der USA. Wieviel genau? Das ist wohlgehütete Geheimsache.

zu unterstützen, falls das Vertrauen in das gedruckte Geld der Fed zusammenbricht. Ein anderer Name für eine implizite Verpflichtung, die Fed mit Gold zu unterstützen, lautet »Goldstandard«. Mein Freund, der Insider, hatte recht. Die Fed war im Jahr 2013 auf der Grundlage einer marktgerechten Bewertung vorübergehend insolvent, wenn man nur ihr Wertpapierportfolio betrachtete. Wenn man jedoch auch die stillen Reserven der Fed berücksichtigt, nämlich ihre Goldbestände, war sie nie insolvent. Das Vertrauen des gesamten globalen Finanzsystems beruht auf dem US-Dollar. Das Vertrauen in den Dollar beruht auf der Solvenz der Fed laut ihrer Bilanz. Und diese Solvenz beruht auf einem knappen Vorrat von … Gold. Das ist ein Zustand, den kein Funktionär der Fed öffentlich einräumen oder diskutieren will. Selbst eine beiläufige Bemerkung über die Bedeutung von Gold für die Solvenz der Fed könnte eine Debatte über das Verhältnis von Gold zu Geld und damit zusammenhängende Themen lostreten, welche die Fed in den 1970er-Jahren hinter sich gelassen hat. Aber trotzdem spielt Gold nach wie vor eine wichtige Rolle im Weltwährungssystem. Das ist der Grund, warum Zentralbanken und Staaten Gold in ihren Tresoren lagern, obwohl sie seine Rolle öffentlich diskreditieren.


Immobilien

Wolfgang Bosbach: »Nicht nur Meinung, sondern auch Ahnung haben.« Im Interview auf der D ­ eutschen Immoblilienmesse 2016 mit Helge­Norbert Ziegler vom BVFI und ­Verleger Julien Backhaus Herr Bosbach, Sie sind ja nicht als Politiker geboren. Sie sind ja Einzelhandelskaufmann und haben auch einmal eine Supermarktfiliale geleitet. Sie sind also, im Gegensatz zu vielen Ihrer Kollegen, ein echter Praktiker. Sie haben dann Betriebswirtschaftslehre und Jura studiert. Sie wissen also, wie der wirtschaftliche Hase momentan läuft. Im Vergleich zu den meisten westlichen Industrienationen hat Deutschland eine sehr gute, stabile Konjunktur. Nicht nur, weil das Exportgeschäft boomt, sondern weil die Binnennachfrage nach wie vor gut ist. Wir haben gute Daten auf dem Arbeitsmarkt. Vor allem bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist Deutschland beeindruckend erfolgreich. Aber wir leben in einer Zeit, die sich rasant ändert mit dem Übergang von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft. Da gibt es viele Bereiche, in denen uns andere Länder nicht nur eingeholt, sondern überholt haben. In den klassischen Industrien wie Maschinenbau, Elektroindustrie, Kfz-Bau sind wir immer noch absolute Weltklasse. Aber von den 100 größten Softwareschmieden auf der Welt nur eine einzige in Deutschland ist, dann müssen wir in Bildung und Forschung schon mehr investieren. Sie selbst haben ja immer versucht, sich weiterzubilden und auf einem sehr hohen Niveau zu qualifizieren. Sind Bildung und Weiterbildung generell Erfolgsgaranten? Ich habe mehrere Schulabschlüsse, Betriebswirtschaft gelernt, zwei juristische Staatexamina und jedes Mal habe ich gedacht: „So, jetzt hat das Lernen ein Ende, jetzt wird Geld verdient!“ Ich bin jeden Tag eines Besseren belehrt worden. Ich lerne auch heute noch jeden Tag dazu. Ich lese unglaublich viel, weil ich die altmodische Auffassung habe, ich muss nicht nur eine Meinung, sondern auch Ahnung haben von dem was ich sage, wenn ich ins Plenum gehe. Dazu gehört auch, dass ich mir jeden Tag Fakten aneigne, lerne, wie sich die Welt verändert. Es gibt ja einerseits die harten Fakten und andererseits Softskills. Man sagt Ihnen ja nach, dass Sie ein Naturta-

lent sind, oder versuchen Sie auch in solchen Bereichen bildungstechnisch voranzukommen, also, haben Sie mal einen Rethorikkurs belegt? Ich? Nein! Aber das erinnert mich an meine erste Zeit als Supermarktleiter. Der erste Supermarkt, den ich geleitet habe, war ausgerechnet der, in dem ich Jahre vorher als Lehrling angefangen hatte. Und ich wusste als Chef noch genau, wer zu dem Lehrling Bosbach freundlich gewesen war, die waren ja alle noch da. Und die hatten ein gutes Leben bei mir. Damals war es der Umgang mit Kunden, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich war zwar der Chef, aber der zweitjüngste im ganzen Betrieb. Da musst du dir dann Respekt erarbeiten und das geht nur durch Leistung. Heute ist es eben der Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern. Also: Softskills sind wichtig, aber das Handwerk musst du auch beherrschen. Backhaus:Sie als Politiker wollen ja nicht immer alles nur beim Alten belassen, sondern es immer besser machen. Wie kämpft man denn eigentlich professionell als Politiker gegen Widerstände der Menschen, ihrer Angst vor Veränderungen? Dass es Widerstände gibt, verwundert mich nicht. Sie wissen ja, was sie jetzt haben, sie wissen aber nicht, was sie bekommen werden. Wir können ein Bauprojekt ja nicht erst im Maßstab 1:1 bauen, dann fragen: „Gefällt Ihnen das? Gut, dann bauen

wir das richtig“, sondern es gibt ja nur die Pläne auf dem Papier. Wie man Widerständen begegnet? Mit absoluter Transparenz und Offenheit. Man darf nie versuchen, das Publikum zu täuschen. Man darf keine falschen Erwartungen wecken. Zweitens, immer deutlich die Alternativen aufzeichnen. Die gibt es immer, die Frage ist nur, welche ist die beste. Darüber muss man mit den Bürgern ernsthaft diskutieren und mit guten Argumenten belegen können, warum man sich gerade für diese Alternative entscheidet und nicht für eine andere. Ziegler: Wir als Deutschland sind ja das größte Land in Europa, haben eigentlich die Aufgabe, die Führung zu übernehmen und auch die Staaten, die nicht diese Kraft haben, mitzunehmen. Wie können wir Europa wieder nach vorne bringen? Wie können wir die Sympathie der Menschen gewinnen und sie wieder mitnehmen? Was die Stärke Deutschlands ausmacht ist nicht nur unsere wirtschaftliche Stärke. Das wissen die anderen alle. Das heißt, durch unsere Körpersprache sollten wir nicht jedes Mal signalisieren: Achtung, hier kommt die Chefin! Grade Helmut Kohl hat immer Wert darauf gelegt, dass auch die kleineren Mitgliedstaaten auf Augenhöhe mit uns sprechen und verhandeln. Dazu haben wir eine große gesellschaftliche Stabilität. Wir selber sehen ja unser Land sehr kritisch. In 50 Ländern dieser Erde ist


Immobilien 2015 eine Umfrage gemacht worden zum Thema in welchem Land der Erde würden Sie am liebsten leben. Sieger der Umfrage: Deutschland. Wie bekommen wir die Faszination am europäischen Gedanken wieder zurück? Indem wir Europa einmal so darstellen, wie es eigentlich an den Start gegangen ist. Natürlich als europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Mit dem gemeinsamen Markt fing alles an. Wegfall von Schranken, keine nichttarifären Handelshemmnisse mehr, das war der Beginn. Aber eigentlich schwebte über Europa der Gedanke: Nie wieder Krieg! Nie wieder Gegnerschaft! Im Grunde ist das wichtigste Projekt Europas Frieden und Freiheit. Grade in den Zeiten wie jetzt, in denen wir erleben, dass die Fliehkräfte Europas wieder stärker werden, die Faszination des Europäischen Gedankens nachlässt, müssen wir wieder mehr für ihn werben.

Bilder: BBG

Arbeitnehmer wechseln im Leben ganz häufig nicht nur mehrmals die Firma, sondern auch die Berufe. Politiker dagegen sind ja oft ihr Leben lang in einer Partei aktiv. Ich unterstelle jetzt mal, dass es nicht an der tollen Rente liegt, sondern dass Politik sehr viel mit Leidenschaft zu tun hat, richtig? Jedenfalls dann, wenn man Erfolg haben will und gerne wiedergewählt werden möchte, geht das ohne Leidenschaft nicht. Das kann man aber für jeden Beruf gut nachvollziehen. Wenn du etwas machst, was du wirklich gerne machen möchtest oder schon immer machen wolltest, dann guckst du auch nicht auf die Uhr. Sondern dann machst du das den ganzen Tag, solange es geht, und freust dich auf den nächsten Tag. So ist mir das in der Politik auch immer gegangen. Wenn Sie das mit Leidenschaft meinen, dann ja, das braucht man wirklich, wenn man etwas verändern oder gestalten will, wenn man erfolgreich sein will. Nun sind wir als Verband auch beim Deutschen Bundestag akkreditiert. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, wir werden nicht gehört. Was können wir denn tun um die Immobilienwirtschaft noch stärker in den Gehörgang der Politiker zu bringen? Ich halte viel mehr von persönlichen Gesprächen und nichts davon 630 Leute anzuschreiben, die Sprecher sind, Obleute sind oder die sogenannten Verhandlungsführer, die Berichterstatter, die ja die Gespräche führen. 90 Prozent der Abgeordneten werden nie mit der Thematik direkt befasst sein. Man muss sich auf die konzentrieren, die meinungsbildend sind, die stehen ja auch schon von vorn herein fest. Dann gibt’s noch die Sachverständigenan-

hörungen, die wir sehr ernst nehme. Auch die Protokolle der Sachverständigenanhörung werden gründlich ausgewertet. Und dann muss man sich mal dem Problem nähern. Das ist ja, dass in bestimmten Städten und Regionen die Mieten überproportional schnell steigen und zwar schneller als die Lebenshaltungskosten, Löhne und Gehälter. Könnte aber auch daran liegen, dass es zu wenige Wohnungen gibt und zu wenig Häuser gebaut werden. Man kann den Engpass ja auch dadurch beseitigen, dass man das Angebot vergrößert. Wenn wir das Bauen aber systematisch teurer machen, darf man sich nicht wundern, dass es nicht nur für den Eigentümer teurer wird, sondern auch für den Mieter. Das Beste Mittel um einen Markt zu beruhigen ist immer noch der Ausgleich von Angebot und Nachfrage, in diesem Falle also ausreichende Bereitstellung von Wohnraum.

war der Bundestag noch in Bonn. Das war die eigentliche Zäsur: Ich habe immer viel gearbeitet, als Anwalt war ich auch nie um sechs Uhr zu Hause, aber ich war damals Heimschläfer. Ich konnte immer nach Hause fahren und morgens mit der Familie frühstücken. Ich habe rege am Familienleben teilgenommen und mit dem Umzug nach Berlin war das mit einem Schlag vorbei. Da kam dann etwas, was ich sehr bedauere: Du kamst am Wochenende nach Hause, die Kinder wollen dir auf einen Schlag alles erzählen und du wolltest nur deine Ruhe haben. Dann ist man auch viel samstags und sonntags auf Achse. Da geht dann sehr viel verloren. Ich habe nie mit meinen Kindern einen Drachen gebaut oder war auf einem Martinsumzug, weil immer etwas wichtiger war. Und auch wenn man versucht, sich einzureden, das könne man nachholen, merkt man mit der Zeit, dass das nicht geht und die Kinder eines Tages das Haus verlassen und ihre eignen Familien haben.

Ziegler: Nimmt man mit der Mietpreisbremse nicht den Eigentümern, die an den Hotspots München, Köln oder Ziegler: Nach 23 Jahren im Bundestag Hamburg durchaus mal eine höhere hören Sie jetzt auf. Haben Sie schon Miete nehmen könnten, in einem anPläne für die Zeit danach? deren, zum Beispiel ländlichen Bereich Der wichtigste Plan ist, nicht mehr so viele die Möglichkeit, zu subventionieren? Pläne zu machen. Inklusive KommunkalpoDa hatte man den Eindruck, es wird zu litik sind es jetzt 42 Jahre aktive politische sehr auf die Hotspots geachtet. Tätigkeit, über die Hälfte davon im deutDas ist auch so. Um das besser verstehen schen Bundestag, mehr als 60 Stunden zu können muss man wissen, der Bundespro Woche. Politik war immer ein wichtag ist jetzt seit 17 Jahren in Berlin und dort tiger Teil meines Lebens, aber nie mein sind in einigen Kiezen die Mieten tatsächganzes Leben. Ich werde sicherlich wieder lich sehr stark gestiegen, aber weil sie in etwas mehr anwaltlich tätig sein. Armin der Relation zu anderen Regionen deutlich niedriger waren. Mieten in Berv.l.n.r.: Helge Norbert Ziegler, Wolfgang Bosbach lin dürfen Sie auch heute noch und Julien Backhaus nicht mit Mieten in München

oder Düsseldorf vergleichen. Das heißt, der Sprung sah besonders groß aus und er war auch besonders groß, obwohl in andern Regionen schon längst höhere Mieten üblich waren. Ziegler: Herr Bosbach, Sie haben von 60 Stunden-Wochen im Bundestag gesprochen. Wie bringt man das mit dem Privatleben in Einklang? Als meine dritte Tochter geboren wurde,

Laschet hat mir ja das Angebot gemacht, die Regierungkommission mehr Sicherheit für Nordrhein-Westphalen zu leisten. Ein ehrenvolles Angebot. Man kann auch seinem Staat dienen, ohne, dass man ein Staatsamt innehat. Das heißt, ich strebe nicht mehr nach öffentlichen Ämtern, aber wenn meine Erfahrung gefragt ist, dann helfe ich gerne.


Kurzmeldungen

Manipulation Dramatische Warnung der am Kryptokurs Deutschen Bundesbank Ist es nur eine Beruhigungspille für alle, die Angst vor einer Bargeldabschaffung haben? Die Bundesbank denkt darüber nach, den 500 Euro-Schein wieder zu produzieren. Wahrscheinlich werde es eine neue Banknotenserie im nächsten Jahrzehnt geben, so Bundesbank-Vorstand Thiele gegenüber der Deutschen Presseagentur. Die Entscheidung der EZB, die größte Banknote ab Ende 2018 nicht mehr auszugeben, beschränke sich nur auf die zweite Serie mit neuen Sicherheitsmerkmalen. Die EZB hatte im Mai 2017 beschlossen, die Ausgabe des 500 Euro-Scheines einzustellen. Mit der Abschaffung soll die Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit eingedämmt werden. Die Bundesbank hat aber Zweifel an der Wirksamkeit. Auch von Bargeldobergrenzen wie in Frankreich oder Italien hält die Bundesbank wenig. Es sei nicht bekannt, das es in Ländern mit einer Obergrenze weniger Kriminalität gebe als in Deutschland, so Thiele.

Immobilienpreise ziehen immer mehr an Bundesweit ziehen die Immobilienpreise so stark an wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Preissteigerungen von zehn Prozent und mehr innerhalb von 12 Monaten sind keine Seltenheit. Während bislang die Preise überwiegend in den größeren Metropolen gestiegen sind, ziehen die Preise jetzt auch bundesweit an. Die Deutsche Bundesbank warnt in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht nun vor Übertreibungen und einer Preisspirale. Und damit vor einer Preisblase. In Großstädten käme es bereits zu Übertreibungen von 30 Prozent. Dies würde sich jetzt auch auf die Fläche ausweiten.

Welche Risiken von einer Übertreibung am Immobilienmarkt ausgehen, könne die Bundesbank nicht vollständig beurteilen. Da es nicht genügend Statistiken über die Vergabestandards der Banken gebe. Gleichzeitig sei das gesamte Finanzsystem verwundbarer gegenüber unerwarteten Entwicklungen geworden. Grund sei die extrem lange Niedrigzinsphase. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung und die Schuldentragfähigkeit könnten darüber hinaus zu positiv eingeschätzt worden sein, so die Bundesbank. Als größte Gefahr sieht die Bundesbank einen starken und plötzlichen Anstieg der Leitzinsen.

Erneute Geldscheinproduktion Feiert der 500 Euro-Schein ein Comeback? Ist es nur eine Beruhigungspille für alle, die Angst vor einer Bargeldabschaffung haben? Die Bundesbank denkt darüber nach, den 500 Euro-Schein wieder zu produzieren. Wahrscheinlich werde es eine neue Banknotenserie im nächsten Jahrzehnt geben, so Bundesbank-Vorstand Thiele gegenüber der Deutschen Presseagentur. Die Entscheidung der EZB, die größte Banknote ab Ende 2018 nicht mehr auszugeben, beschränke sich nur auf die zweite Serie mit neuen Sicher-

heitsmerkmalen. Die EZB hatte im Mai 2017 beschlossen, die Ausgabe des 500 Euro-Scheines einzustellen. Mit der Abschaffung soll die Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit eingedämmt werden. Die Bundesbank hat aber Zweifel an der Wirksamkeit. Auch von Bargeldobergrenzen wie in Frankreich oder Italien hält die Bundesbank wenig. Es sei nicht bekannt, das es in Ländern mit einer Obergrenze weniger Kriminalität gebe als in Deutschland, so Thiele.

Bilder: Depositphotos/ azur13, mblach, jukai5

Heimliche Preismanipulationen bei Bitcoin?


Kurzmeldungen

Geschenke-Wahn Das sind die beliebtesten Geschenke der Deutschen Am 3. Dezember war der erste Advent. Damit begann auch gleichzeitig die heiße Phase für das Weihnachtsgeschäft der Unternehmen und des Einzelhandels. Insgesamt werden die Deutschen in den kommenden Wochen rund 49 Milliarden Euro ausgeben. Davon mittlerweile 12 Milliarden über das Internet. Das beliebteste Geschenk ist auch weiterhin das Buch mit einem Anteil von 35 Prozent. Dich dahinter kommen Speilwaren mit 34 Prozent. Auf Platt drei kommt Bekleidung mit einem Anteil von 29 Prozent und und Gutscheine mit 26 Prozent. In absoluten Zahlen liegt allerdings das Bargeld auf dem ersten Platz. Im Durchschnitt verschenken die Deutschen in diesem Jahr voraussichtlich 238 Euro. Für Uhren und schmuck werden 126 Euro ausgegeben und für Gutscheine 106 Euro.

Verschwundenes Vermögen Kurios: Brite sucht Bitcoin-Vermögen auf Müllkippe Der Brite James Howels ist fieberhaft auf der Suche nach seiner alten Festplatte, auf der 7500 Bitcoins gespeichert sind. Howels hatte den Rechner vor vier Jahren auseinandergebaut und die Einzelteile verkauft. Die Festplatte behielt er zwar, sie wurde anschließend bei einem Umzug allerdings verloren. Die Bitcoins haben aktuell einen Wert von rund 98 Millionen Dollar. Da er die Festplatte auf der Müllkippe vermutet, möchte er gerne dort nach ihr suchen. Doch die Gemeinde von Newport lehnt die Zustimmung bislang ab. Jetzt hat Ho-

wels sogar Kapitalgeber gefunden, um die Ausgrabungen zu finanzieren. Und die Gemeinde soll 50 Prozent des Bitcoin-Schatzes erhalten. Doch diese lehnt den Vorschlag weiterhin ab. Dennoch gibt Howels nicht auf. Er will jetzt für den Stadtrat kandidieren und so das Ausgrabungsverbot auf der Müllkippe kippen. Als schwacher Trost bleibt dem Briten wohl nur, dass laut Experten mittlerweile weltweit nahezu jeder vierte Bitcoin verloren gegangen ist. Das Magazin „Fortune“ hatte kürzlich berichtet, dass zwischen 2,8 und 3,8 Millionen Bitcoins nicht mehr aufzufinden sind. Das ergibt einen rechnerischen Wert von aktuell 4,9 Milliarden Dollar.


Kurzmeldungen

EU-Pläne: Neuverschuldung Zinsanhebung könnte dramatisch steigen in den USA Hilfe für Wirtschaftsleistungsschwache Länder

Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre damit genug Spielraum vorhanden um die Neuverschuldung dramatisch anzuheben. Rein rechnerisch um

rund 210 Milliarden Euro. Auch in den kommenden Jahren könnte die Neuverschuldung damit dramatisch ansteigen, ohne das ein Land mit Konsequenzen rechnen müsste. Davon profitieren würden in erster Linie Länder mit einer hohen Neuverschuldung wie beispielsweise Italien, Spanien und auch Frankreich. Zum Nachteil wäre die Regelung für Länder mit einer geringen oder gar keinen Neuverschuldung wie Deutschland, die Niederlande, Litauen, Zypern und Luxemburg. Die EU hat den Bericht unterdessen zurückgewiesen. Einzelheiten und weitere Infos könnten am Mittwoch folgen. Dann will EU-Chef Juncker Einzelheiten zur Vertiefung der Währungsunion vorstellen.

Creditreform schlägt Alarm Warnung vor Unternehmenspleitewelle Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform warnt vor einer Unternehmenspleitewelle bei steigenden Zinsen. Trotz historisch niedriger Zinsen seien 15 Prozent aller deutschen Unternehmen nicht in der Lage ihre Zinsaufwendungen aus dem Tagesgeschäft zu finanzieren. Heutzutage würden viele Unternehmen nur überleben, weil die Zinskosten so niedrig seien. Sorgen bereitet den Experten die hohe und gefährliche Verschuldung. Im Durchschnitt, inbesondere beim Mittelstand, seien zwei Drittel der Vermögenswerte

Die amerikanische Notenbank Fed hat erneut an der Zinsschraube gedreht. Am Abend erhöhte sie den Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr um 0,25 Punkte auf jetzt 1,25 bis 1,50 Prozent. Damit setzt die Notenbank ihren Kurs der schrittweisen Normalisierung fort. Für das kommende Jahr stellt die Fed drei weitere Zinserhöhungen in Aussicht. Gleichzeitig warnte Fed-Chefin Janet Yellen aber vor einer anziehenden Inflation. Yellen leitet noch bis Ende Januar die Notenbank. Dann übernimmt der ehemalige Investmentbanker Gerome Powell das Ruder. Von ihm ist kein grundlegender Richtungswechsel zu erwarten. Mit den Zinsanhebungen geht die Schere zwischen den Zinsen in den USA und Europa weiter auseinander. Die Europäische Zentralbank EZB wird die Zinsen vermutlich bis weit ins nächste Jahr hinein nahe der Nulllinie halten, während die sie in den USA Ende 2018 vermutlich bei 2,5 Prozent liegen werden. Die Leidtragenden dieser Geldpolitik sind die Sparer.

mit Fremdkapital finanziert. Gleichzeitig hat Creditreform auch die Zahl der Unternehmenspleiten nach Bundesländern ausgewertet. Demnach ist die Insolvenzquote in Berlin am höchsten. Auf 10.000 Unternehmen kämen 93 Insolvenzen. Dagegen gibt es die wenigsten Pleiten in Baden-Württemberg mit einer Quote von 38 auf 10.000 Unternehmen. Den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden beziffert Creditreform mit fast 27 Milliarden Euro.

Bild: Depositphotos/ BeritKessler

Die EU-Kommission will offenbar die Maastricht-Kriterien aufweichen und damit hochverschuldeten Ländern mit einer schwachen Wirtschaftsleistung unter die Arme greifen. Gleichzeitig würde die Verschuldung dramatisch ansteigen. Medienberichten zufolge soll die Defizitgrenze von maximal drei Prozent der Wirtschaftsleistung zukünftig für die gesamte Eurozone und nicht mehr für einzelne Länder gelten. Derzeit liegt das Defizit für die gesamte Eurozone nur bei 1,1 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung.

Zinsschere geht weiter auseinander


Finanzen

Beate Uhse meldet Insolvenz an

Bilder: www.fleno.de, Rob C. Croes / Anefo

Steht der bekannteste Sexshop kurz vor dem Aus? Als Beate Uhse nach dem zweiten Weltkrieg den weltweit ersten Sexshop eröffnete, war das ein Skandal. Dabei wollte die Anhängerin der Freikörperkultur doch vor allem dem langsam aus der Schockstarre des von Nationalsozialismus und Krieg gezeichneten deutschen Volk wieder zu sich selbst helfen. Vor allem die Frauen riefen in diesen wirren Zeiten nach Verhütung und Beate Uhse antwortete, indem sie zum Preis von 50 Pfennig die „Schrift X“ anbot, die die Knaus-Ogino-Verhütungsmethode erklärte. Kondome und „Ehebücher“ folgten. So kam sie zum Ruf einer Sex- und Erotik-Ratgeberin und zu dem Eigenkapital, um 1951 Ihr „Versandhaus Beate Uhse“ zu gründen. Was als „Fachgeschäft für Ehehygiene“ anfing, das sie 1962 in Flensburg gründete, wurde von den Aufgeschlossenen gefeiert, von den Moralisten empört verurteilt. Nichts desto trotz wuchs und gedieh ihr Geschäft mit Erotikartikeln und Aufklärung in dem Maße, dass 1999 die „Beate Uhse AG“ an die Börse gehen konnte. 2001 verstarb Beate Uhse als eine mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre Aufklärungsarbeit geehrte Ikone

Die Kunstpilotin Beate Uhse gründete nach dem zweiten Weltkrieg den aller ersten Sexshop der Welt.

der sexuellen Revolution. Nun, gerade mal 16 Jahre nach ihrem Tod, musste die von ihr gegründete AG die Vorlage des Jahresberichts 2016 zum wiederholten Male verschieben und auch die Umsatz- und Gewinnprognosen wurden Richtung Richtung Keller korrigiert. Brenzlig wurde es, weil eine Anleihe von 30 Millionen Euro umgeschuldet werden sollte, über die sich mit den Gläubigern keine Einigkeit erzielen ließ. Die Zahlungsunfähigkeit drohte. Der Erotikhändler plant deshalb, die Insolvenz anzumelden, versichert allerdings, das Unternehmen sei auch weiterhin handlungsfähig und sanierungswillig. Dabei betont Michael Specht, Vorstand der Beate Uhse AG, dass nur für die Beate Uhse AG in ihrer Holding-Funktion Insolvenz beantragt würde, nicht für die Tochtergesellschaften. „Damit halten die operativen Gesellschaften in Deutschland und den Niederlanden ihren Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht und die Handlungsfähigkeit wird gesichert.“ Ziel sei es, „die Sanierung der gesamten Gruppe in Eigenverwaltung nachhaltig umzusetzen“, ließ die Beate Uhse AG verlauten.


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Automaten-Einkommen

Frisches Popcorn-to-go aus dem Automaten überzeugt Kunden und Automatenbesitzer

großflächig in Deutschland etabliertes Format wie Kaffee-, Spiel- oder Zigarrettenautomaten sein, sondern eine echte Innovation. Als er nach intensiver Suche auf die völlig neuartigen Popcorn-Auto-

Automaten-Einkommen: Kleiner Einstiegsbetrag, ständiges, solides, monatliches Einkommen.

Das „Was“ und „Wie“ muss stimmen Dabei war ihm wichtig, dass die Käufer seiner Automaten, die ja oft fachfremd in diesem Bereich sind, von sämtlichen Service-, Betriebs- und Wartungsarbeiten sowie ganz besonders der Standortsuche und -aquise befreit bleiben. Denn der beste Automat mit dem tollsten Produkt kann keinen Gewinn erwirtschaften, wenn er in einer kaum frequentierten Hinterhoflage steht. Es sollte auch kein schon

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maten der Firma Popppy GmbH stieß, wusste er, er hatte für seine Kunden Gold in Tüten gefunden. Einkommen Tüte für Tüte Was wäre Kino ohne Popcorn? Der Duft nach frisch geröstetem Mais und Karamell, der in warmen, einladenden Wogen durch die Flure schwebt, sorgt für spontanes Lächeln und Vorfreude auf entspannte Stunden. Schon allein davon zu lesen lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen, nicht wahr? Auf diesen Effekt setzt Bernd Nobis bei diesem ersten Angebot seines Automatenvertriebs. 100 Popppy-PopcornAutomaten stehen bisher in Österreich

Einkommensbeispiele

und der Schweiz. Nun hat Popppy in Bernd Nobis den Vertriebspartner gefunden, der die Apparate in Deutschland großflächig heimisch machen will. Solide Absatzzahlen Derzeit stehen erst 35 der Süßwaren-Automaten in Köln, Karlsruhe, Stuttgart, Geislingen, Berlin, Raum Bodensee in Friedrichshafen, Überlingen und Konstanz. Für Deutschland sind mittelfristig 5.000 Automaten an A-Standorten geplant. (AStandort: mindestens 20 Tüten am Tag + X). Wenn über eine längere Zeit weniger als 20 Tüten an einem Standort verkauft werden, wird der Standort kostenfrei für den Besitzer gewechselt.

Welche Standorte kommen in Frage? Popcorn findet überall seine Liebhaber. Standorte können in Gebäuden oder in deren nächster Nähe sein. Dabei sind fast keine Grenzen gesetzt. Bäder, Bistros, Hotels, Sportstätten, Spielotheken, Zoos, Freizeitparks, Kinos, Festivals, Märkte, Einkaufszentren, Baumärkte, Einkaufspassagen, Tankstellen, Messen, Bahnhöfe, Campingplätze, Universitäten und an allen weiteren Orten mit viel Publikumsverkehr ist eine aus dem Betrieb eines Automaten Aufstellung möglich. Ein Standortbetreiber stellt einen Quadratmeter Fläche zur Verfügung und ist im Gegenzug auch am Umsatz beteiligt. Es liegt also sehr in seinem Interesse, dass der Automat buchstäblich im besten Licht steht. Bei den Rheinfällen in Schaffhausen (Schweiz) stehen 6 Automaten, die derzeit ca. 70 Tüten/Tag pro Automat produzieren. Ein Automat an einem sehr guten Standort innerhalb des

SACHWERT MAGAZIN 4/2017

Bilder: Nobis, Popppy, depositphotos/Nikodash

Wie lässt sich mit relativ wenig Einsatz vernünftiges Geld verdienen, auch als zweite Einnahmequelle für den Durchschnittsbürger, der keine Million investieren kann? Welche Produkte bringen denn noch überdurchschnittlich Geld, nachdem sich viele Sachwertprodukte der Niedrigzinsphase angepasst haben und nach Steuer und Inflation nur noch wenig Gewinn abwerfen? Diese Fragen trieben Bernd Nobis um. Nach 28 Jahren in der Finanzbranche, in denen er auf der einen Seite Endkunden mit den jeweiligen Finanzprodukten und auf der anderen Seite Finanzdienstleister mit Sachwert-Investment-Produkten betreut, fand er heraus, dass Automaten mehr denn je eine sichere Investition sind, so sie richtig betrieben werden. Fast alle großen Automatenunternehmer sind zuerst klein eingestiegen und - Stück für Stück Knabberglück - zu Wohlstand gekommen. Also machte er sich selbst für seine Kunden und seine Geschäftspartner zu neuen Ufern auf und stieg in den Handel mit Automaten ein.


Anzeige Investment Popcorn ist in aller Munde

Ein Produkt wie Popcorn hat nur einmal eine Chance, die Zunge der Verbraucher zu überzeugen. Deshalb setzt Popppy auf patentierten Premium-Mais, der ein ständig gleich hochwertiges Röstverhalten und aufpoppen sicherstellt. Die fettfreie Röstung erzeugt einen kalorienarmen Snack, was besonders für körperbewusste Naschkatzen ein hohes Gewicht bei der Kaufentscheidung hat.

Areals der Wasserfälle verkauft über 100 Tüten/Tag, ein weniger guter verkauft ca. 30 Tüten/Tag. Die in Deutschland aufgestellten Automaten werden derzeit zwischen 20 und, in der Spitze, 70-mal täglich frequentiert. Die besten Ergebnisse erzielen dabei Standorte in Zoos und Einkaufszentren. Was dies in Umsatz für den Geräteeigner bedeutet, zeigt die Tabelle links. Demgegenüber steht ein Anschaffungspreis von 6400 Euro pro Gerät. Geht man also von einem mindest erwartbaren Durchschnitt von 20 Snackportionen täglich aus, bedeutet das Einnahmen von 360 € pro Monat, womit sich der Anschaffungspreis nach 18 Monaten amortisiert. Der Service muss stimmen Doch gute Technik und hochwertige Zutaten müssen durch zuverlässigen Service ergänzt werden um lange gute Verkaufszahlen zu liefern. Dies lässt sich sicherstellen, indem der Eigentümer zusätzlich zum Kaufvertrag einen Dienstleistungsvertrag mit der Firma VendingJet GmbH abschließt. Die VendingJet GmbH ist auf eigene Rechnung für den Betrieb der Popcornautomaten verantwortlich. Die VendingJet GmbH übernimmt die Aufstellung, inklusive der Betreuung und des Betriebes der von dem Investor gekauften POPPPY-Popcornautomaten. Der regionale Betreuer vor Ort ist eben-

SACHWERT MAGAZIN 4/2017

falls am Umsatz beteiligt, dementsprechend sein Interesse, die Maschine in 1a-Zustand zu halten. Die Service-Aufgaben des Betreuers umfassen allgemein: Auffüllung der Rohstoffe und Tüten, Reinigungsarbeiten am Gerät alle 2 bis 4 Tage sowie die Leerung der Geldkassette. Zusätzlich gibt es einen 24-Stunden Reparaturdienst, der von technischen Fachkräften übernommen wird. Außerdem übernimmt die Firma die Standortaquise, sowie den Auf- und Abbau und Transport, sodass sich der Eigner um nichts zu kümmern braucht, als sich über die monatliche Überweisung seines Automateneinkommens auf sein Konto zu freuen. Wo liegt das Risiko bei diesem Geschäft? Trotz einer professionellen Standortauswahl kann es einmal vorkommen, dass ein Automat nicht gut läuft und weniger als 20 Portionen täglich umgesetzt werden. In diesem Fall wird der Apparat an einen besseren Standort umgestellt und zwar kostenfrei für den Eigentümer. Eine weitere Absicherung, die wir allen Käufern anbieten können, und die auf mehrfachen Wunsch von Automateneigentümern angeboten wird, ist eine Automaten-Poolbeteiligung. Durch die Poolregelung findet ein Umsatzausgleich zwischen den Auto-

maten statt, die nur die Mindestmenge von 20 Tüten/Tag an den Mann bringen und denen, die beispielsweise 50 bis 80 Tüten täglich produzieren. Bisher haben alle Käufer die Poolabrechnung gewählt, weil ihnen die monatliche Einnahmesicherheit wichtiger war, als ein eventuell größerer Betrag aus Einzelstandorten. Des Weiteren werden durch diese Poolvariante die eventuell entstehenden Reparaturkosten nach Ablauf der zweijährigen Gewährleistungszeit zwischen allen EiBernd Nobis, gentümern der sich Inhaber von in diesem Pool beBernd Nobis findlichen PopppyAutomatenEinkommen One-Popcornautomaten aufgeteilt. Damit hat Nobis ein rundum Sorglos-Paket geschaffen, damit der Eigner den Kopf frei hat für andere Dinge – zum Beispiel mal wieder in Ruhe eine Tüte Popcorn zu genießen. Weitere Informationen zu den Popcornmaschinen und zukünftig auch anderen Automaten erhalten Sie bei:

Ihr Automat. Ihr Einkommen.

Bernd Nobis Automaten-Einkommen Basler Straße 115, 79115 Freiburg Telefon 07 61-4 78 73-83, Fax -10 b.nobis@automaten-einkommen.de www.automaten-einkommen.de

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Sachwert Magazin 1/2018 Ab 21.

Dezember 2017 ist die neue Ausgabe des Sachwert Magazins bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk erhältlich.

DAX und Dow Jones: Kursziel 50.000 Punkte!

Bilder: Thieme, Depositphotos/ korovin

Börsen-Guru Heiko Thieme spricht im Interview mit Chefredakteur Thomas Schwarzer über die derzeitige Entwicklung und gibt einen Ausblick auf 2018 Aktien zählen neben Edelmetallen und Immobilien zu den beliebtesten Sachwerten. Wer sein Geld in den vergangenen Jahren am Aktienmarkt investiert hat, konnte eine hohe Rendite einfahren. Befeuert von der Geldpolitik der Notenbanken ging es an den Weltbörse steil nach oben. Nach der jahrelangen Hausse fragen sich viele Anleger mittlerweile ob der Boom auch in 2018 anhält. Wir haben uns deshalb mit dem Fondsmanager und Börsen-Guru Heiko Thieme unterhalten.

ein Wachstum von sechs bis sieben Prozent. Ähnliche Zahlen sehen wir auch in Indien und Indonesien. Auch Afrika steht beachtlich dar. Ein Problem bleibt aber natürlich die Geopolitik und der Fanatismus...

Herr Thieme, Deutschland hat große politische Probleme. Die Regierungsbildung und die Sondierungsgespräche sind im November geplatzt. Wie beurteilen Sie das Politchaos in Berlin?

Gold und Silber in der Hand

Wenn Neuwahlen kommen, dann frühestens im Frühjahr. Bis dahin haben wir eine Limbo-Situation. Also einen Schwebezustand und eine stagnierende politische Entwicklung. Sicherlich ist das nicht unbedingt positiv. Dennoch sagt uns die Börse, dass uns das vorerst nicht stören sollte. Denn das wirtschaftliche Umfeld ist weiterhin sehr gut. Und damit hat die Börse natürlich recht. Wir haben in Deutschland ein Wachstum mit einer Zwei vor dem Komma. Und sind von der Drei gar nicht so weit entfernt. Das ist ein Wachstum, welches wir seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Auch die restlichen EU-Länder, mit wenigen Ausnahmen, sind eigentlich mit einem guten Wachstum unterwegs. Dazu kommt, dass die Inflation rund um den Globus derzeit kein Faktor ist. Etwas, was wir in den letzten Jahrzehnten ganz selten hatten. Und die restliche Welt wächst ebenfalls. Mit Amerika als größte Nation mit einer Wachstumsrate von drei Prozent. China hat weiterhin

Wer sein Geld vor staatlichen Zugriffen, Geldentwertung, politischen Risiken oder sogar einer Währungsreform schützen will, sollte sich zwingend ein Depot aus physischen Edelmetallen aufbauen. Damit das Edelmetalldepot auch noch erfolgreich wird, sollte einiges beachtet werden. So stellen sich einige grundsätzliche Fragen: Gold oder Silber? Barren oder Münzen? Und wie sollten die einzelnen Metalle untereinander am sinnvollsten gewichtet werden? Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst und geben klare Antworten.

Das ganze Interview von Heiko Thieme lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

So bauen Sie sich Ihr physisches Edelmetalldepot auf

Wie viel Kapital benötige ich für mein Edelmetalldepot? Schon mit relativ kleinen Beträgen lässt sich ein Edelmetalldepot erstellen. Kleine Silberbarren und Silbermünzen gibt es bereits für unter 30 €. Der kleinste Goldbarren kostet weniger als 50 €. Beachten sollte Sie allerdings, dass bei ganz kleinen

Stückelungen der Preis deutlich über dem tatsächlichen Wert des Edelmetalls liegt und die Spanne für den An- und Verkauf extrem groß ist. Das bedeutet, dass der Preis extrem steigen muss, bevor ich bei einem Verkauf auch tatsächlich einen Gewinn erziele. Als Beispiel: Der Händler stellt für 1g Gold eine Spanne von 35 zu 45 €. Wer kaufen möchte, zahlt 45 €. Wer verkaufen möchte, bekommt 35 €. Kaufen Sie also... Mehr Tipps für Ihr Edelmetalldepot gibt es in der aktuellen Ausgabe.


Investment

2.000 Prozent Rendite mit Lego Außergewöhnliche Sachanlage schlägt spielerisch Aktien und Edelmetalle

Bild: Depositphotos/mikdam

In unsicheren Zeiten wie diesen, suchen immer mehr Menschen nach alternativen Anlagemöglichkeiten um das Ersparte zu schützen. Vor staatlichen Zugriffen und Repressionen. Sowie vor Inflation und Geldentwertung. Die meisten investieren ihr Geld dabei in die altbekannten Klassiker, wie Gold, Immobilien und Aktien. Viel einfacher und spielerischer geht es mit Lego. Die außergewöhnliche Sachanlage macht nicht nur Freude, sondern kann auch ein idealer Wertspeicher und ein besseres Investment als viele klassische Anlagen sein. Wer vor fünf Jahren in den DAX investiert hat, konnte bis jetzt eine Durchschnitt rendite von gut vier Prozent einfahren. Etwas besser lief es für Anleger, die auf den Dow Jones gesetzt haben. Wer sein Geld allerdings in 2012 in Gold gesteckt hat, sitzt auf Verlusten von bis zu 20 Prozent. Ganz anders die Entwicklung bei vielen Lego-Sets. Die Preise für zahlreiche Sammlerobjekte im Originalzustand sind seit der Jahrtausendwende pro Jahr um 12 Prozent im Wert gestiegen. Einige Sets, die bei der Einführung teilweise unter 150 Euro gekostet haben, sind mittlerweile mehr als 1.000 Euro wert. Die wertvollsten Objekte kommen aus der Star-Wars Serie oder sind Einzelstücke wie das Taj Mahal oder der Pariser Eiffelturm. Das teuerste Set ist der „Ultimate Collector‘s Millennium Falcon“. Der ursprün liche Ladenpreis lag 2007 bei umgerechnet knapp 400 Euro. In den USA werden dafür bis zu 6.000 Dollar gezahlt. In Deutschland werden 5.000 Euro aufgeru-

fen. Wer also vor zehn Jahren das Set mit über 5.000 Einzelteilen gekauft hat, konnte sein Geld ordentlich vermehren. Eine beeindruckende Rendite wurde bislang auch bei einem Hotel erzielt. Das „Cafe Corner“ wurde 2007 für etwas über 100 Euro verkauft. Wer heutzutage ein Originalset erwerben möchte, muss dafür zwischen 1.300 Euro und 3.500 Euro auf den Tisch legen. Die größten Preissprünge gibt es, sobald die Serien und Sammlerobjekte nicht mehr produziert werden. Und die Anzahl stark begrenzt ist. So wurde die Figur „Mr. Gold“ nur 5.000-mal hergestellt. Auch vom Millennium Falcon wurden nur 5.000 Stück produziert. Wer sein Erspartes in Lego investieren und eine hohe Rendite erzielen möchte, sollte Folgendes beachten: Sets, die nur für ei nen kurzen Zeitraum hergestellt werden, eignen sich besonders gut als Anlageo jekt. Das Set sollte nach 1999 produziert worden sein. Kartons, Einzelzeile und Anleitungen sollten in einem exzellenten Zustand sein. Kartons sollten vertikal, sowie trocken und dunkel gelagert werden. Einzelne Mini Figuren haben ebenfalls das Potenzial im Preis deutlich zu steigen. Wer als Erwachsener heutzutage Lego sammelt, ist also nicht unbedingt ein Nerd. Sondern vielleicht einfach nur ein cleverer Anleger. Wer sein Erspartes breit streut und eine diversifizierte Anlagestr ategie verfolgt, sollte sich auch mit dem Thema Lego beschäftigen. Allerdings nicht als kurzfristiges Spekulationsobjekt, sondern als Langfristanlage die auch vererbt werden kann.

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Orangenplantagen in Paraguay Mit Agrar-Investitionen langfristig passives Einkommen sichern Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren Kunden die Möglichkeit, sich durch eine Beteiligung an lukrativen Agrar-­ Projekten in Süd-Amerika langfristig passives Einkommen zu sichern – ein Angebot, das in Zeiten von Euro-Angst, dem Gespenst der Versorgungslücke sowie anhaltender Niedrigzinsphase von mehr und mehr Personen in Anspruch genommen wird. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei auf einer groß angelegten Orangenplan-

tage in Paraguay, im Herzen Süd-Amerikas. Die Anbau-Bedingungen sind in dem subtropischen Land geradezu ­ideal, dazu erfährt das zwischen den großen Nachbarn Brasilien und Argentinien gelegene Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten Wirtschaftsboom. Die Orange ist die in der gesamten Region gefragteste Frucht. Neben Supermärkten fragen vor allem Hotels und natürlich die zahlreichen Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden oder Süßwaren ganz massiv frische Oran-

gen nach. Auch weltweit steigt die Nachfrage nach der begehrten Zitrusfrucht – dem gegenüber steht eine durch den Klimawandel bedingt weltweit fallende Orangenproduktion. Beste Aussichten für die Eigentümer einer Plantage. Sicheres Land im Herzen Südamerikas Das ländlich geprägte, beschauliche Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten Ländern in Latein-Amerika. Sichere Grundbücher, geringe Kriminalität, eine


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Geldpolitik

US-Wirtschaft wird weiterhin schöngeredet Beispiel sind die Zinserhöhungen des Jahres 2006, als die US-Immobilienblase ihren Zenit erreichte. Damals meldete sich sogar der damalige Fed-Präsident Ben Bernanke zu Wort und verkündete ausdrücklich, dass sich die US-Wirtschaft in einem hervorragenden Zustand befinde und keine größeren Probleme zu erwarten seien. Kurz darauf begann die schwerste Ban-

ken- und Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren. Schon aus diesem Grund sollten Sie die Zinserhöhungen der Fed nicht als unbedeutend abtun. Tatsache ist: Das Drehen an der Zinsschraube stellt immer eine wichtige Veränderung der Rahmenbedingungen dar, die für die Wirtschaft und die Finanzmärkte gelten.

Bilder: Depositphotos/ stu99, Vogt: privat

Zuallererst sollten Sie in diesem Zusammenhang wissen, dass die stets bullishen Wall Street-Analysten Zinserhöhungen schon immer schöngeredet haben. „Die Wirtschaft brummt, da kann eine kleine Zinserhöhung keinen Schaden anrichten.“ So oder ähnlich konnte man es bisher noch in jedem Zyklus hören – und es war fast immer falsch. Das prominenteste

Zinsänderungen zeigen Wirkung Zinserhöhungen oder Zinssenkungen haben realwirtschaftliche Auswirkungen. Das ist schließlich der einzige Grund, warum die Zentralbanken die Zinsen manipulieren. Zu behaupten, dass eine Zinserhöhung hier und heute ausnahmsweise keinerlei Wirkungen entfalten würde, ist entweder sehr naiv oder bewusste Augenwischerei, die gewöhnlich von denselben Leuten betrieben wird, die jede Zinssenkung mit Enthusiasmus begrüßen. Während der großen Krise des Jahres 2008 wurden die Zinsen auf null gesenkt.

Die Wirtschaft blieb aber weiter außerordentlich schwach. Deshalb wurden die Zinsen jahrelang auf diesem absurd niedrigen Niveau gehalten, und es wurden zusätzlich unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen Der Autor riesigen Ausmaßes durchgeClaus Vogt ist Finanz­analyst und führt. Diese ultra-laxe Politik Autor des Börsenbriefs „Krisen­ mag die Wirtschaft kurzfrisicher investieren“. Den von ihm stig „angekurbelt“ haben, entwickelten Gold-Preisbänder-­ wie es heißt. Langfristig hat Indikator nutzt er für ­Prognosen sie jedoch erheblichen Schafür die Investition vor allem im Gold- und Edelmetallsektor. den angerichtet.


Investment

Kapitalmarktunabhängige Rendite von + 6,75 Prozent p. a.

Deutscher Wohnungsmarkt bietet stabile Ertragsquelle für Wertpapierdepots - Einstiegschance für Neuanlagen mit geplantem Folgeprodukt bestehen zwei Drittel des Portfolios aus Handelsobjekten mit einer angestrebten Haltedauer von weniger als zwei Jahren, bei einem Drittel handelt es sich um Zinshäuser mit einer angestrebten Haltedauer von mehr als zwei Jahren. Die Beleihung durch Bankkredite ist mit nur 20% sehr gering. Die Anlegergelder bilden als separates Teilgesellschaftsvermögen ein Sondervermögen, so dass die Rückzahlung nicht von der Bonität der Emissionsgesellschaft abhängig ist.

Neues Investment in Magdeburg: 55 Mikroapartments in Campusnähe

Mit der Börseneinführung des German Real Estate ETI im Sommer 2014 konnten Anleger mit einem bislang einzigartigen Investmentprodukt am deutschen Wohnungsmarkt partizipieren: jährliche Zielrendite von 5 % bis 7 %, börsentäglich handelbar, immobilienorientiert, jährliche Ertragsausschüttung und als Sondervermögen insolvenzgeschützt. Das German Real Estate ETI hat seit 18.08.2014 ein Plus von 22,58 %, bezogen auf den indikativen Nettoinventarwert, erwirtschafted, was einer Rendite von + 6,75 % p.a. entspricht. Über das Produkt wurde mehrfach in verschiedenen Fachmagazinen und Börsenbriefen berichtet und von diesen als konservatives Basisinvestment empfohlen. Anders als das Gros immobilienorientierter Anlageprodukte, die Groß-, Gewerbe- und Spezialimmobilien finanzieren, generiert das German Real Estate ETI seinen Wertzuwachs aus marktgängigen Wohnimmobilien. Dabei fokussiert sich das Management gerade nicht auf überteuerte Großstadtlagen wie z.B. Berlin, Hamburg und München, sondern präferiert Städte ab 20.000 Einwohnern in deutschen Metropolregionen. Das Immobilienportfolio, aus dem die Wertentwicklung generiert wird, beträgt aktuell 54 Millionen Euro. Schwerpunktregionen

sind Bayern, Berlin/Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mit dem Erwerb eines historischen Verwaltungsgebäudes in Magdeburg in unmittelbarer Nähe zum Campus, tätigte das Management Anfang Dezember eine neue Investition. In den nächsten 18 Monaten sollen hier 55 Mikroapartments entstehen. Derzeit

Da das Wertpapier seit August nicht mehr gehandelt werden kann, plant der Initiator zum Jahreswechsel ein neues Anlageprodukt, welches die erfolgreiche Strategie weiterführen soll. Dafür hat die Sachwert Capital Management GmbH eine andere Emissionsgesellschaft mit neuen Bank- und Servicepartnern ausgewählt. Die Anlegergelder sollen auch hier wieder als Sondervermögen verwaltet werden, die Einbeziehung in den Börsenhandel ist vorgesehen. Der Initiator möchte das in den letzten Jahren aufgebaute Immobilienportfolio weiterentwickeln und neu hinzukommende Anleger auch an dieser exklusiven und bewährten Nischenstrategie teilhaben lassen. Über die Internetseite www.german-real-estate-eti.de und den Newsletter können sich Interessierte auf dem Laufenden halten.

Drei Jahre German Real Estate ETI (WKN A13 FRL) Wertentwicklung vom 18.08.2014 bis 30.09.2017*

+ 22,58 % seit Emission

Weitere Infos unter www.german-real-estate-eti.de

*Indexierte Wertentwicklung seit Emission auf Basis des indikativen Nettoinventarwerts. Ausschüttungsbeträge sind in der Wertentwicklung berücksichtigt. Individuelle Faktoren (Ordergebühren, Depotführungspreis , Steuern etc.) sind nicht berücksichtigt. Stand: 30.09.2017. Bild: Sachwert Capital Invest

SACHWERT MAGAZIN 1/2018

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Sachwert Magazin Ausgabe 62, Dezember 2017  
Sachwert Magazin Ausgabe 62, Dezember 2017  

WOLFGANG BOSBACH: Man sollte nicht nur Meinung haben, sondern auch AhnungCLAUS VOGT: US-Wirtschaft wird weiter schön geredet

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