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Ausgabe 64

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Michael Brückner im Interview

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Papiergeldsystem in Gefahr

Bilder: Depositphotos/ peshkova, Brückner, Vogt

CLAUS VOGT Geldpolitik


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MEDIENPARTNER

ZEITGLEICH


Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück. Null.

Editorial

Voltaire, 1694 - 1778 Martina Schäfer Redakteurin bei Sachwert Magazin

Bild: Schäfer, privat

Intelligente Strategien für Ihre sichere Zukunft

Editorial

Kryptowährungen Chance oder Gefahr?

Sachwert schlägt Geldwert!

In der Historie haben nur die Anleger ihr Vermögen sichern können, die nicht in bedrucktes wertloses Papier investiert haben, sondern in Sachwerte, die nach bestimmten Ereignissen immer noch einen inneren bzw. einen Tauschwert aufweisen konnten. Unsere Konzentration liegt ausschließlich in der Konvertierung von Papier- / Giralgeld in physische Sachwertlösungen, die Sie schadlos durch die Finanz- und Wirtschaftskrise manövrieren lassen.

Kryptowährungen, die Bekannteste davon Bitcoin, spalten die Geister. Sind die einen hochbegeistert von dieser digitalen, nicht staatlich kontrollierten Währung, verteufeln sie die anderen als hoch spekulatives Geschäft mit heißer Luft. Was Sie zum Umgang mit Kryptowährungen wissen sollten und welche Alternativen es gibt, thematisieren wir in dieser Ausgabe in mehreren Artikeln. Auch Michael Brückner hat seine ganz klare Meinung zum Thema Kryptowährungen. Er erklärt, warum er das Papiergeldsystem in Gefahr sieht, und welche Szenarien sich daraus folgern lassen. Er empfiehlt, in Sachwerte zu investieren und stellt die derzeit interessantesten Sachwert-Investments vor. Die Gesetzeslage für Finanzberatungen stellt 2018 die Berater vor Probleme, die gesetzlichen Auflagen umzusetzen. Thomas Hennings stellt das Problem und seine Auswirkungen vor. Daneben hat unser Redaktionsteam ein spannendes Potpourri aus Meldungen für Sie zusammengestellt.

Leistungen Makroökonomische Aufklärung über das Finanz- & Geldsystem Vermögenssicherung durch physische Sachwerte Erbschafts- und Schenkungssteuerlösungen Vermögenstransfer in die nächste Generation Internationale Stiftungskonzepte

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Martina Schäfer Redakteurin

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Geldpolitik

Kryptowährungen Welche Alternativen gibt es zu Bitcoin? Bitcoin kann immer noch als das Flaggschiff der Kryptowährungen betrachtet werden. Das ist aber kein Grund zur Annahme, dass es keine rentablen Alternativen gibt. Es gibt Hunderte von anderen Projekten, die langsam in den Vordergrund getreten sind, als Kryptowährung mehr Mainstream wurde. Als „Alt-Coins“ bezeichnet, arbeiten sie mit ähnlichen technologischen Prinzipien wie Bitcoin. Für viele Experten ist die Investition in diese „Alt-Coins“ eine gute Strategie, da sie im Vergleich zu Bitcoin neu sind, einen niedrigen Wert haben und somit eine größere Chance haben, im Laufe der Zeit zu wachsen. Bitcoin hat im-

merhin 8 Jahre gebraucht, bis es auf den derzeitigen Wert gekommen ist. Nicht alle Kryptowährungen sind jedoch identisch, einige haben einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen. Das Folgende ist eine Liste einiger der bekanntesten Alternativen zu Bitcoin. Ethereum (ETH) Die aktuelle Nummer zwei Ethereum, wurde von der Ethereum Foundation im Jahr 2014 gegründet. Ether ist dabei der Name der Währung, während Ethereum das Netzwerk drumherum ist. Obwohl es immer noch die Blockchain-Technologie ver-

wendet, kann Ethereum Transaktionen viel schneller als Bitcoin verarbeiten. Es hat die Skalierungsprobleme, die Bitcoin betroffen hat, derzeit noch nicht erreicht. Zusätzliche Funktionen wie Smart-Contracts, die Ethereum anbietet, machen Ether die bevorzugte Kryptowährung für eine Vielzahl von Branchen. So wie Bitcoin ein großartiges 2017 hatte, war Ethereums Jahr genauso beeindruckend. Von einer Währung im einstelligen Bereich am Anfang des Jahres 2017, entwickelte sich Ether nur ein Jahr später zu einer rentablen Alternative zu Bitcoin, mit einem derzeitigen Wert von über 800$.


Geldpolitik Ripple (XRP) Ripples wurden (wie viele dieser Kryptowährungen) als Nachfolger von Bitcoins angepriesen. Es ist derzeit die drittgrößte Kryptowährung im Umlauf, nur hinter Bitcoin und Ethereum. Das Hauptziel von Ripple ist eine nahtlose, schnelle und sichere Möglichkeit anzubieten, Geld global zu versenden. Es soll eine Alternative zu Kreditkarten, Banken, PayPal und andere Institutionen darstellen, die den Benutzer mit Gebühren für Geldwechsel und Bearbeitungsverzögerungen einschränken. Die großen Banken fangen an, Notiz zu nehmen und suchen nach Möglichkeiten, die Technologie in ihre eigenen Systeme zu integrieren, so dass 2018 ein gutes Jahr für Ripple sein könnte. Der Wert von Ripple stieg Ende 2017 an und bewegte sich von rund 0,20$ Ende Oktober auf mehr als 2,50$ zum Jahresende. Es hebt sich oft von einigen der anderen Kryptowährungen mit großem Marktwert ab, da es dazu neigt zu steigen, wenn sie fallen und umgekehrt.

Bild: Depositphotos/ belchonock

Grafik: Conrad/Sachwert Magazin

Monero (XMR) Monero ist ebenfalls ein großer Spieler auf dem Kryptowährungsmarkt, weil es eine anonyme Möglichkeit bietet, Geld zu senden und zu empfangen. Obwohl es die Blockchain-Technologie verwendet, benutzt es nicht die gleichen Protokolle wie Bitcoin, wodurch es eine viel höhere Privatsphäre bietet. Alle Transaktionen und Konten sind privat und können nicht auf eine echte oder Online-Identität zurückgeführt werden. Monero behauptet, die einzige Kryptowährung zu sein, die bei jeder Transaktion absolute Privatsphäre von Verkäufer, Käufer und dem Betrag bietet. Das ist etwas ganz anderes als Bitcoin, welches über ein öffentliches Verzeichnis verfügt, das die Bitcoin-Verfolgung über das Netzwerk ziemlich einfach, wenn auch zeitaufwendig macht. Ein einzelner Monero-Coin hat zu diesem Zeitpunkt einen Wert von rund 230$ - ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Wert von ungefähr 9$ Anfang 2017.


Geldpolitik

Zukunftsperspektive Finanzberatung ab 2018

Hennings: Hennings; Bild: Depositphotos/ginasanders

Auswirkungen von Regulierung und Technisierung Anleger fragen, Thomas Hennings antwortet

Herr Hennings, das neue Jahr 2018 ist bereits angelaufen. Es gibt starke Einschnitte in der Finanzbranche, insbesondere in der Beratung ab diesem Jahr, so heißt es. Was kommt hier auf die Finanzbranche und auf die Verbraucher und Kunden zu? In diesem Jahr steht der Finanzbranche einiges bevor, da haben wir die Konsequenzen der Insurance Distribution Directive (IDD) für die Versicherungsvermittler, die Überprüfung des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG). Es geht hierbei um die erneute Reduzierung der Lebensversicherungsprovisionen. Dazu

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erfolgt die Umsetzung von MiFID II (Markets in Financial Instruments Regulation), welche bereits seit dem 3. Januar offiziell wirksam ist. Ziel dieser Richtlinie und der dazugehörigen Verordnung ist, die Effizienz, Widerstandsfähigkeit und Integrität der Finanzmärkte zu steigern. „Ausbaden“ müssen das, wie nicht anders zu erwarten, Kunden und Berater. Wie meinen Sie das konkret, was beinhaltet MiFID II und welche Konsequenzen hat das für alle? Ich unterstelle, dass MiFID II von Menschen konzipiert wurde, die noch nie wirklich

einen Kunden beraten haben. Übrigens beinhaltet die neue Regelung fast 7.000 Seiten. Das ist ja an sich schon „abartig“. MiFID II wird den Wertpapier- und Investmentfondshandel stark verändern, es soll mehr Schutz für Anleger bringen. Das bleibt abzuwarten und zu beäugen. Investmentresearch kostet von nun an Geld für Fondsmanager. Sogenannte Dark Pools werden von nun an eingeschränkt, Anlegern soll nicht mehr die Möglichkeit gegeben werden, große Anlagepakete zu kaufen oder zu verkaufen, ohne den von ihnen vorher gezahlten Preis offenzulegen. Im Unternehmensbeteiligungs-

SACHWERT MAGAZIN 2/2018


Geldpolitik

bereich, übrigens ein eminent wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, werden für die Berater und Kunden neue und unbekannte Änderungen eintreten. Da haben wir einerseits die neue Form der Offenlegung und Darstellungen der Vergütungen und Kosten der Emittenten im Prospekt, sowie mögliche Interessenskonflikte. Ab sofort muss nun ein Emittent einen Zielmarkt und Zielkunden definieren, das heißt, für wen ist mein Produkt eigentlich geschaffen, wen will ich erreichen? Die Rolle des Beraters und Vermittlers wird auch eine neue. Er muss neben der Plausibilitätsprüfung des Produktes nun auch eine Geeignetheitsprüfung des Kunden durchführen. Das bedeutet, ist mein Kunde überhaupt für dieses Produkt geeignet, kann er beispielsweise gewisse Risiken, wie Verluste oder Schwankungen des Investments, überhaupt finanziell (und auch mental) verkraften. Ist er zudem als Mensch, beziehungsweise Kunde, im Allgemeinen dafür geeignet. Es wird dazu führen, dass in Deutschland wahrscheinlich noch weniger Kunden in Aktien und unternehmerische Anlagen investieren, als sie es bisher schon tun. Der klassische deutsche Kunde ist kurz und leicht zu beschreiben: in der Regel ängstlich, bankeninfiziert, wenig aufgeklärt und lethargisch was seine eigenen Geldanlagen angeht. Durch dieses angepasste Verhalten können sehr viele Menschen in Deutschland vor der Altersarmut nicht entfliehen.

im Büro des Beraters sind noch nicht zu digitalisieren. Bankberater müssen schon länger alle Formen der Beratungen und Gespräche digital aufzeichnen. Kann man sagen, dass die EU- und unsere Politiker immer mehr regulieren und eingreifen, um augenscheinlich Verbrauchern helfen zu wollen, aber eigentlich vieles nur „verkompliziert“? Nach den schlimmen Vorfällen durch Banken und deren Hedgefonds und Investmentmanager in der Vergangenheit musste einiges passieren. Natürlich kann man jetzt sagen, alles ist schlecht und viel zu verbraucherunfreundlich und treibt am Ende des Tages die Kosten sogar noch in die Höhe, statt dass sie im Sinne von Verbrauchern reduziert werden. Gewisse Regulierungen waren überfällig, da in der Finanzbranche zu viele schlecht ausgebildete Berater eine vorübergehende Heimat fanden. Die Qualität der Berater lässt immer noch zu wünschen übrig, das gilt im Banken- sowie im freien Finanzberaterbereich. Durch MIFID II werden nochmals viele Finanzberater ihre Zulassungen (§ 34f Gewerbeordnung) endgültig beenden und somit werden viele Kunden unbetreut alleine gelassen werden. Das ist wiederum die zukünftige Chance für motivierte, qualitativ gut ausgebildete und ideal positionierte Berater sich auch diesen „Neu-Kunden“ zu widmen.

Der Berater muss abwägen, ob der Kunde finanziell und mental für das angebotene Produkt geeignet ist.

Was kommt denn konkret noch zusätzlich auf die Berater durch MiFID II zu? Man stelle ich vor, der Kunde ruft den Berater an. Es geht um einen bei ihm gezeichneten Investmentfonds oder Beteiligung. Der Berater sitzt gerade im Auto auf dem Weg zu einem Kunden. Nun muss der Berater seinem Kunden demnächst erstmal mitteilen, dass er dieses Gespräch gemäß MiFID II digital aufzeichnen muss. Es geht um Verbraucherschutz. Will das ein Kunde? Übrigens muss der Finanzberater, sofern er beim Investmenthaus oder Emittenten Nachfragen zur Frage des Kunden hat, auch eine Telefonaufzeichnung durchführen. Nur die persönliche Beratung beim Kunden oder

SACHWERT MAGAZIN 2/2018

Herr Hennings, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Thomas Hennings ist Experte für Sachwertlösungen und Makroökönomie. Er ist COO der BLM Consult GmbH.

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Geldpolitik

Das war der erste wichtige Warnschuss gang ein Minus von 10% bis 15%. Danach erholt sich die Börse wieder, und auf den Charts entsteht eine typische Topformation, die oft mehrere Monate Zeit in Anspruch nimmt. Dann beginnt die Baisse, in deren Verlauf die Kurse etwa 12 bis 24 Monate fallen.

Der Autor Claus Vogt ist Finanz­analyst und Autor des Börsenbriefs „Krisen­ sicher investieren“. Den von ihm entwickelten Gold-Preisbänder-­ Indikator nutzt er für ­Prognosen für die Investition vor allem im Gold- und Edelmetallsektor.

Ich rechne mindestens mit einer Drittelung des S&P 500 Aufgrund der extrem hohen Überbewertung des US-Aktienmarktes erwarte ich von der nächsten Baisse übrigens mindestens eine Drittelung des Weltleitindex S&P 500. Aus Gründen, die ich den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren ausführlich dargelegt habe, halte ich sogar erheblich höhere Verluste für wahrscheinlich.

Eine detaillierte Analyse der fundamentalen Bewertung, die langfristig für Ihren Börsenerfolg entscheidend ist, finden Sie in meiner Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „So wichtig ist die fundamentale Bewertung“. Dort habe ich auch dargelegt, welche Kennzahlen der Fundamentalanalyse statistisch nachweisbar funktionieren – und welche nicht.

Bilder: Depositphotos/ Elnur_, Vogt: privat, Grafik: StockCharts.com

Im etwas größeren Bild sehe ich in diesen Turbulenzen den ersten deutlichen Hinweis auf die kommende Baisse, den sogenannten „Warning-Crack“. So heißt in der Charttechnik der erste scharfe Kursrückgang, mit dem der Übergang von einem Aufwärtstrend zu einer Topformation vollzogen wird. Im Normalfall erreicht dieser Kursrück-


Sachwert Magazin 2/2018 Ab 8. März 2018 ist die neue Ausgabe des Sachwert Magazins bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk erhältlich.

Kryptoboom:

Wie geht es weiter mit Bitcoin & Co.? Kryptowährungen im Taumel zwischen Höhenflug und Abstürzen

What goes up, must come down. Wer e-Coin auf dem Konto oder in seiner Krypto-Wallet hatte, musste sich mit dem Verkauf allerdings beeilen. Denn plötzlich wurde der Stecker gezogen. Die Notierung rauschte in den Keller. Und zwar genauso schnell, wie sie nach oben gestiegen war. Der Preis fiel wieder genau dorthin, wo die Rallye begann. Anleger offenbar beraubt? Hinter der wilden Achterbahnfahrt könnte allerdings ein handfester Betrug stecken. Bei dem Anleger offenbar in Scharen abgezockt wurden. Es wird spekuliert, dass die Kryptowährung absichtlich nach oben getrieben wurde. Durch eigene oder in einem Netzwerk organisierte Käufe. Dabei verkauft Händler A an Händler B und so weiter. Beide kennen sich natürlich. Dadurch sollen gutgläubige Anleger angelockt werden. Oftmals gibt es dazu auch eine interessante Unternehmensgeschichte, um zu untermauern, dass man die Währung oder die Aktie unbedingt haben muss. Ist der Kurs kräftig gestiegen und liegen genug Kaufaufträge von unbedarften Anlegern vor, wird der Verkaufsknopf gedrückt. Und der Preis rauscht in den Keller. Die Methode ist nicht neu und hat den Namen „Pump and Dump“. Was

für einen Betrug spricht, ist, dass die offizielle Seite www.e-coin.com derzeit nicht mehr erreichbar ist. Zudem wurde die Kryptowährung vor einiger Zeit ... Das ganze Interview von Prof. Hans-Peter Burghof finden Sie im aktuellen Sachwert Magazin

Bild: Burghof

Dass Kryptowährungen extrem schwanken und nicht selten eine wild Achterbahnfahrt an den Tag legen, ist hinlänglich bekannt. Dass, was es jetzt bei e-Coin zu beobachten gab, stellt aber alles bislang dagewesene in den Schatten. Am 6. Februar schoss der Kurs der Kryptowährung um sage und schreibe 4.800 Prozent in die Höhe. Am Abend des Vortages lag der Preis bei 5,90 Dollar. Nur 24 Stunden später kostete eine Einheit in der Spitze mehr als 290 Dollar.

Übernimm die Verantwortung für deine Niederlagen! Christian Lindners Erfolgsbuch Buchrezension von Dr. Dr. Rainer Zitelmann FDP-Chef Christian Lindner hat ein Buch geschrieben, das für jeden lesenswert ist, der sich für das Thema „Erfolg“ interessiert – auch, wenn er sich nicht so sehr für Politik interessiert. Die Wahlniederlage von 2013, bei der die FDP zwei Drittel ihrer Wähler verlor und aus dem Bundestag flog, markierte noch lange nicht den Tiefpunkt in der Geschichte der Liberalen. Schon 2011 hatte Lindners heutiger Stellvertreter Wolfgang Kubicki erklärt, die Marke FDP habe „generell verschissen“. Damit sprach er aus, was nach 2010 immer mehr Menschen dachten. „Keine Sau braucht die FDP“ Beim Bundesparteitag 2014 in Dresden waren die Ränge leer und viele Medi-

en verzichteten sogar darauf, Berichterstatter zu schicken. „Die Stimmung in der Partei war – so fühlte auch ich es – schauderhaft.“ Im Herbst 2014 führten führende Meinungsforschungsinstitute die FDP nicht einmal mehr als gesonderte Partei bei Umfragen auf. Sie verschwand neben den Violetten, der Bayernpartei und der Partei für Gesundheitsforschung unter den „Sonstigen“, also bei den unbedeutenden und chancenlosen Splitterparteien. Die Schulden der Partei hatten sich auf fast zehn Millionen Euro aufgetürmt. Bei den Landtagswahlen plakatierte die Partei zum Entsetzen Lindners in ganz Brandenburg „Keine Sau braucht die FDP“, was sie damit begründete, dies gebe am besten... Mehr von Christian Lindners Buch können Sie im aktuellen Sachwert Magazin lesen.


Börse

Digitale Anlagen Werden Kryptowährungen Gold ersetzen? nicht nur knapp, sondern genau festgelegt. Außerdem sei die Kryptowährung leichter übertragbar und beständiger als Gold. „Es entspricht auf der ganzen Linie einem besseren Gold.“ so Winklevoss in einem Interview. Auf der anderen Seite stehen Menschen wie Mark O‘Byrne, Gründer des Goldund Silberhandels Goldcore: „Wir glauben, dass immer mehr Menschen erkennen, dass diese digitalen Assets ein viel höheres Risiko aufweisen als traditionelle Vermögenswerte.“ Bitcoin sei schließlich viel volatiler als Gold und im Vergleich zu anderen Anlagewerten immer noch relativ unbekannt. Gold hingegen sei bei

institutionellen Investoren gut etabliert und verfügt über eine gewisse Liquidität. Am Ende kommt es also auf die persönliche Präferenz und Risikobereitschaft an, ob jemand in Gold oder Kryptowährung investiert. Wenn hingegen Umweltfreundlichkeit ein Kriterium ist, ist Gold vielleicht die umweltfreundlichere Option. Laut wissenschaftlichen Analysen verbraucht Bitcoin Mining 2,8-mal mehr Energie als Goldminen, sofern Bitcoin-Miner die energieeffizientesten Computer verwenden. Im schlimmsten Fall verbraucht Bitcoin Mining mindestens 6-mal mehr Energie als Goldminen.

Bild: Depositphotos/ Paulpaladin

Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten Wochen stark eingebrochen, aber Experten für Kryptowährung gehen davon aus, dass die digitale Währung für viele eine Alternative zu Gold sein kann. Während Bitcoins als potentielle Ersatzinvestition umstritten sind, verzichten einige Investoren auf physisches Gold. Tyler Winklevoss, Mitbegründer von Winklevoss Capital, bezeichnete Bitcoin als „Gold 2.0“, da die Kryptowährung eine Kapitalwertsteigerung von sieben Billionen US-Dollar erreichen könne. Ein wesentlicher Vorteil von Gold bestünde dagegen schon immer darin, dass es sich um ein knappes Gut handle. Bei Bitcoin sei die maximale Menge an Coins aber


Bild: Depositphotos/ Wall Street_AndreaA.

Börse

Panik an der Wall Street Analysten machen die Maschinen verantwortlich Als der Dow Jones Industrial Average am 05.02.2018 in 20 Minuten 700 Punkte einbüßte und sich der Aktienmarkt von schlecht zu katastrophal veränderte, waren sich Händler und Analysten schnell einig: Die Maschinen waren schuld. Computerprogramme führen Kauf- und Verkaufsaufträge basierend auf komplexen Algorithmen und Formeln aus, ohne dass ein Mensch in dem Prozess involviert ist. An einem typischen Handelstag machen Computer 50% bis 60% der Marktgeschäfte aus. Die Maschinen treffen die Entscheidungen basierend auf der Tatsache, ob eine Aktie ein bestimmtes Niveau zum Kaufen oder Verkaufen erreicht hat. Das Problem da-

bei ist, dass die Algorithmen von allen relativ gleich sind, sie reagieren dementsprechend auf dieselben Marktschwankungen. Dies wird durch Stop-Loss-Order nur noch verschlimmert, bei denen Leute einen Dauerauftrag festlegen, der sagt: „Wenn der Preis von X-Aktien jemals um Y-Dollar-Betrag/Prozentsatz fällt, verkaufe meine Aktien und stoppe meine Verluste“. Dies kann einen Schneeballeffekt erzeugen, indem mehr algorithmische Verkäufe und/oder mehr Stop-Loss-Order ausgelöst werden. Das Resultat war ein Augenöffner für viele Investoren, die in der vorherigen Woche einen der friedlichsten Marktanstiege erlebt hatten, den es bisher gegeben hat.

Die Computer reagieren auf Indizien exponentiell schneller als jeder Mensch – Millionstel einer Sekunde anstatt Minuten - und können Aktien massenhaft bewegen, indem sie mit einem hohen Volumen auf der ganzen Welt handeln, was sie potentiell gefährlicher macht. Gleichzeitig kann argumentiert werden, dass die Maschinen dasselbe tun, was ein menschlicher Händler tun würde, nur schneller. Es ist immer noch umstritten, ob Computerprogramme besser handeln als Menschen (die anfällig für emotionale Entscheidungen sind), aber die Geschwindigkeit des automatisierten Handels ist für viele Experten beängstigend.


Kurzmeldungen

Börsenboom Europäischer Aktienmarkt Deutsche keine Aktienmuffel mehr

Der anhaltende Börsenboom lockt auch hierzulande immer mehr Menschen an. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Aktionäre auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. Mehr als zehn Millionen Menschen hätten in 2017 Aktien und Anteile an Fonds besessen, so das Deutsche Aktieninstitut (DA). Im Vergleich zum Vorjahr ist das Plus von 1,1 Millionen. Die Zahl sei allerdings immer noch meilenweit entfernt von der großen Börseneuphorie Anfang des Jahrtausends. Damals lockte beispielsweise der Börsengang der Deutschen Telekom viele Sparer in Aktien. Im Jahre 2001 gab es rund 13 Millionen Aktionäre. Auch im internationalen Vergleich sind die Deutschen weiterhin Aktienmuffel. Die Quote sei im Vergleich zu anderen Industrieländern immer noch viel zu niedrig, so das DA. Viele Deutsche würden auch weiterhin einen großen Boden um Aktien machen.

Weltgrößter Hedgefonds setzt auf Aktiencrash Der weltgrößte Hedgefonds Bridgewater setzt Milliarden auf einen Zusammenbruch der europäischen Aktienmärkte. In den letzten zwei Wochen wurden Leerpositionen in deutschen Aktien von rund sechs Milliarden Euro aufgebaut. Das geht aus Veröffentlichungen im Bundesanzeiger hervor. Bei insgesamt 13 Unternehmen setzt der Fonds auf fallende Kurse. Dazu gehören unter anderem Siemens, die Deutsche Bank, Allianz und BASF. Nur allein auf Siemens hat Bridgewater 800 Millionen Euro gewettet. Auch in anderen europäischen Ländern hat Bridgewater investiert. Beispielswei-

se in Italien, Spanien, Frankreich und den Niederladen. Das gesamte Investitionsvolumen in Europa liegt bei 18 Milliarden Euro. Dabei geht der Fonds von einem bevorstehenden Konjunkturabschwung aus. Die Wirtschaft sei in der Endphase des Aufschwungs, so Bridgewater-Gründer Dalio. Er sorge sich darum, wie der nächste Abschwung aussehen könnte. Mit Leerpositionen oder Leerverkäufen setzen Anleger auf fallende Kurse. Zuerst werden Aktien verkauft, in der Hoffnung sie später zu einem niedrigeren Kurs zurückzukaufen. Die Differenz ist dann der Gewinn.

Ende des Immobilienbooms In Berlin wurde das Frühjahrsgutachten der sogenannten Immobilienweisen vorgestellt. Es wird einmal im Jahr für den Zentralen Immobilien Ausschuss erstellt, einer Vereinigung von Immobilienunternehmen und Verbänden. In diesem Jahr bekommt die Studie aber eine ganz besondere Brisanz. Denn zum ersten Mal seit 2009 sagen die Immobilienweisen ein Ende des Immobilienbooms in Deutschland voraus und rechnen sogar in einigen Städten mit Preiseinbrüchen von bis zu 33 Prozent. Die Party sei vorbei, sagt Professor Harald Simons vom Empirica-Vorstand, der für die Studie mitverantwortlich ist. In den sieben Top-Städten Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Köln gebe es eine Übertreibung bei den Preisen. Die Preise seien zu stark gestiegen, während die Mieten nicht mitkämen. Kredite ließen sich aus den Mieteinnahmen nicht mehr finanzieren. Investoren müssten jeden Monat Geld nachschießen. Deswegen werde es in den Großstädten innerhalb der nächsten vier Jahre zu Korrekturen von einem Viertel bis einem Drittel kommen, so Simons. Was die Entwicklung in anderen Städten betrifft, will sich der Professor nicht festlegen. Zuletzt hatte auch die Bundesbank mehrmals vor einer Preisblase gewarnt.

Bild: Depositphotos/ sqback

Platzt jetzt die Immobilienblase?


Kurzmeldungen

Verrückt

Elon Musk schießt einen Tesla ins All! Er zählt zu den verrücktesten Unternehmern der Welt. Tesla-Chef Elon Musk ist bekannt für seine Visionen und seine außergewöhnlichen Ideen. Dadurch halten ihn manche für einen Spinner. Für andere ist er ein einzigartiger Visionär, den die Welt unbedingt braucht. Neben seinem Elektroautoprojekt und Flammenwerfern betreibt Musk auch ein privates Raumfahrtunternehmen. Ziel von „Space X“ ist es, den Mars zu bevölkern und dort eine Stadt zu errichten. Jetzt hat Elon Musk eine Riesenrakete mit dem Namen „Falcon Heavy“ ins All geschossen. Mit an Bord natürlich: ein knallroter Tesla. Ein gelungener PR-Coup. Im Cockpit sitzt ein Dummy namens „Starman“ der eine Hand am Steuer hat. Gestartet ist die Rakete vom

Kennedy Space Center in Florida und soll innerhalb von zwölf Monaten in die Nähe des Mars kommen. Musk ist der nicht der einzige der das Weltall erobern will. Auch der britische Unternehmer Branson will mit seiner Raumfahrt-Sparte Virgin Galactic ins All starten. Genauso wie Star-Architekt Foster, der auf dem Mond landen möchte. Auch die Nasa baut an einer neuen Rakete, sowie das Unternehmen Blue Origin. Die jetzt abgeschossen „Falcon Heavy“ ist mit 70 Metern Länge und über 60 Tonnen Nutzlast die größte derzeit genutzte Weltraumrakete. Der Abschuss wurde über mehreren amerikanischen Fernsehstationen live übertragen.

Deutsche Hersteller vom Model 3 total begeistert!

Herausragende Technik und tolle Qualität

Bilder: Depositphotos/ Jean_Nelson, noblige

Erst im kommenden Jahr sollen die ersten Model 3 Fahrzeuge von Tesla nach Deutschland kommen. So lange wollten einige Hersteller offenbar nicht warten. Sie haben sich jetzt ganz still und heimlich einige Autos aus den USA besorgt. Ein deutscher Konzern, der nicht namentlich genannt werden möchte, habe

sich einen Model 3 für 185.000 Euro per Luftfracht einfliegen lassen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Zuzüglich Transport, Steuern und Zollgebühren. Der Listenpreis liegt bei knapp 30.000 Euro. Anschließend wurde das Auto komplett auseinandergenommen. Dem Bericht zufolge hätten die Entwick-

ler und Ingenieure anschließend nicht schlecht gestaunt. Denn das Fahrzeug habe sie überzeugt und überrascht. Kompakt, ausbaufähig, voll integriert, modular, leicht zugänglich, gut geschützt, günstig und in vielen Details verblüffend clever gemacht, so das Urteil der Experten. Auch die Fachleute der anderen Hersteller hätten sich dem Urteil angeschlossen. Schon des Öfteren haben deutsche Hersteller ganz genau Autos von Tesla unter die Lupe genommen. 2016 kaufte beispielsweise Audi ein Model X in den USA, bevor es hierzulande angeboten wurde. Einen anderen Weg versuchte Daimler im letzten Jahr zu gehen. Die Stuttgarter mieteten sich sieben Wochen lang ein Model X bei Sixt und bauten es komplett auseinander und wieder zusammen. Bei der Rückgabe soll das Fahrzeug allerdings erhebliche Schäden gehabt haben.


Kurzmeldungen

Zinsen in Europa müssten deutlich höher sein! Euro-Wirtschaft läuft weiter bergauf Die Wirtschaft in der Eurozone brummt und die Inflation liegt bei mittlerweile knapp zwei Prozent. Doch die Währungshüter der Europäischen Zentralbank halten trotz aller Kritik weiterhin stur an ihrer Geldpolitik fest. Die Gelddruckmaschine läuft bis mindestens September weiter. Und die EZB kauft weiterhin alles, was nur ansatzweise aussieht wie Anleihen. Für alle Sparer ist das ein erneuter Schlag ins Gesicht. Sie leiden seit Jahren unter der Geldpolitik der EZB. Denn eigentlich müssten die Zinsen im Euroraum deutlich höher sein. Das hat eine Studie der Investmentbank Goldman Sachs ergeben. Das Modell

berechnet, wo der faire Zins bei den vorhandenen ökonomischen Rahmenbedingungen sein müsste. Nach der „Taylor-Regel“ müsste demnach der faire Zins für den gesamten Euro-Raum bei zwei Prozent liegen. Damit würde die EZB-Politik der tatsächlichen Entwicklung um mehr als einem Jahr hinterherhinken. Bezogen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland müssten die Zinsen hierzulande sogar bei 3,9 Prozent liegen. Allerdings gibt es der Studie zufolge auch Länder, in denen der aktuelle Zins mehr oder weniger angemessen ist. Beispielsweise in Spanien, wo die Wirtschaft erst am Anfang des Aufschwungs steht.

Transfer-Wahnsinn im Fußball Der Fußballmarkt boomt

Das Transfervolumen auf dem weltweiten Fußballmarkt ist im vergangenen Jahr explodiert. Nach Angaben der FIFA wurden in 2017 insgesamt fast 6,4 Milliarden bei Fußballtransfers umgesetzt. Das sind 33 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der eigentlichen Spielertransfers erreichte einen neuen Rekord. Insgesamt wurden weltweit 15.624 Transfers abgewickelt. Der Großteil der Transfergelder kommt von internationalen Spitzenvereinen. Mehr als zwei Drittel kam von den 50 Spitzenvereinen. Bei den Verbänden hat England die Nase vorn. Deutschland liegt auf Platz vier mit einem Transfervolumen von 512 Millionen Dollar. Hinter Frankreich und Spanien. Die Top-Transfers in 2017 waren mit 222 Millionen Euro für Neymar, bis zu 147 Millionen Euro für Dembele und über 100 Millionen Euro für Lukaku.

Siemens lässt die Gesundheitssparte aus dem Stall Noch im Frühjahr lässt Siemens sein zweitbestes Pferd aus dem Stall. Und damit schneller als geplant. In der Sparte „Healthineers“ hat Siemens alle medizinischen Aktivitäten gebündelt. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Anbietern der Gesundheitsbranche und beschäftigt 47.800 Mitarbeiter. Derzeit liegt die Sparte auf Platz drei, hinter Medtronic und Johnson & Johnson. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2016/2017 bei 14,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn bei 2,5 Milliarden Euro. Damit ist Healthineers die zweitprofitabelste Sparte des Siemens-Konzerns. Der Wert des Börsenkandidaten dürfte bei rund 40 Milliarden Euro liegen. Siemens will die Kontrolle behalten und dürfte sich von rund eimen Viertel der Anteile trennen. Das Emissionsvolumen düfte demnach bei knapp 10 Milliarden Euro liegen.

Bild: www.siemens.com/presse

Börsengang soll Milliarden in die Kassen spülen


Strategische  Kurzmeldungen Metalle . . .

Erneuter Jahresgewinn Commerzbank will wieder Dividende zahlen Während die Deutsche Bank zum dritten Mal in Folge einen hohen Jahresverlust erwirtschaftet hat, schafft die Commerzbank für das abgelaufene Jahr einen Gewinn von 156 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das allerdings ein Minus von 123 Millionen Euro oder 54 Prozent. Auch auf Quartalsbasis ist der Gewinnrückgang deutlich. Im vierten Quartal verbuchte die Coba einen Überschuss von 90 Millionen Euro, während es in 2016 noch 182 Millionen waren. Mit den Zahlen wurden dennoch

die Prognosen der Analysten übertroffen. Gründe für den Gewinn sind eine ganze Reihe von Sondererträgen wie beispielsweise der Verkauf der Konzernzentrale in Frankfurt. Für das kommende Jahr kündigt das Institut wieder eine Dividendenzahlung an. Für 2017 fällt die Dividende wie erwartet aus. Die Commerzbank befindet sich genauso wie die Deutsche Bank derzeit im Umbau. Im Sommer hatte das Institut den Abbau von 7.000 Arbeitsplätzen angekündigt.

Island fürchtet Stromnotstand

Ansiedlungsanstieg wegen Kryptoboom Immer mehr Unternehmen, die digitale Währungen schürfen, siedeln sich wegen der guten klimatischen Bedingungen und der günstigen Strompreise auf Island an. Da der Stromverbrauch dadurch aber dramatisch steigt, warnen regionale Stromkonzerne vor einem Energienotstand. Schon jetzt würden die Schürfer mehr Strom verbrauchen als alle Haushalte der Insel zusammen. Sollten die zukünftigen Projekte auch

noch umgesetzt werden, könne das Land die Mengen nicht mehr stemmen, so ein Sprecher des isländischen Versorgers HS Orkas. Der jährliche Stromverbrauch der Miner läge bei 840 Gigawattstunden, während alle Haushalte auf 700 Gigawatt kommen würden. Sollte das Wachstum so weitergehen, würde 2020 die Produktion digitaler Währungen so viel Energie verbrauchen wie die gesamte Welt.

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Orangen-Rente in Paraguay

Mit umweltverträglichen Agrar-Investitionen langfristig passives Einkommen sichern Sind Sie schon einmal an einem sonnigen Morgen durch eine Orangenplantage spaziert? Das Leuchten der Früchte im Laub, das Summen der Bienen und der unvergleichliche Duft nach Zitrus und Orangenblüten in der ersten warmen Brise des Tages - das lässt sich nur noch durch das Wissen toppen, dass dieser himmlische Fleck Erde Ihnen gehört. Dass das darauf wachsende Obst Ihnen ein beständiges Einkommen auf 25 Jahre sichert, ist noch das Tüpfelchen auf dem i.

Ermöglicht wird dieser Traum durch die in Grasbrunn bei München ansässige AgriTerra KG. Diese hat sich auf den Landkauf und die Rinderzucht in Paraguay spezialisiert. Gesellschafter Carsten Pfau arbeitete mehr als 15 Jahre in Paraguay und konnte in dieser Zeit ein dichtes Netz an Beziehungen im Landwirtschafts- und Immobilienbereich knüpfen. Mit seiner über 25jährigen Erfahrung ist er der optimale Partner für ein Landinvestment in Südamerika.

Warum Orangen? Paraguay ist mit seiner subtropischen Lage zwischen Argentinien und Brasilien geradezu ideal für den Orangenanbau geeignet. Die Orange gehört zum weltweit beliebtesten Saftobst. Hersteller von Limonaden, Süßwaren und Fruchtsäften sorgen genauso für eine dauerhaft hohe und weiter steigende Nachfrage, wie der Einzelhandel und Hotels. Orangen sind das gefragteste Obst Südamerikas, weshalb ein Großteil des in Paraguay wachsenden

bereits ab 16.500 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika) & OrangenRENTE Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

Eigentum an Landparzelle im Grundbuch eingetragen

voraussichtliche jährliche Auszahlungen von bis zu 4.600 USD pro Parzelle (ab dem 4. Jahr) über 22 Jahre hinweg

Prognostiziert zusätzliche Schlusszahlung (Holzverkauf) iHv. 4.000 USD (25. Jahr)

Nachpflanzgarantie (bis zu 10 %)

Vertrag nach deutschem Recht, Deutsche Leitung, Deutscher Ansprechpartner

Versicherung gegen Hauptrisiken, keine Nachschusspflicht

Externe Zertifizierung durch international anerkannten Wirtschaftsprüfer

Eigener Market Place für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de / Info@Agri-Terra.de / Telefon 08 10-6 99 95 54-0

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SACHWERT MAGAZIN 2/2018


Bilder: Depositphotos/lunamarina

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Zitrusobstes direkt auf dem Kontinent weiterverarbeitet und konsumiert wird.

kommen zustande. Daher wird dieses Angebot auch verstärkt zur Sicherung oder Aufbesserung der Rente herangezogen.

Warum Paraguay? Paraguay erlebt seit Jahren einen anhalGutes Umweltgewissen tenden Wirtschaftsboom. Dieser ist vor Meldungen von biozidresistent geneallem auf eine starke Agrarwirtschaft tisch maßgeschneiderten Monokulturen zurückzuführen. Paraguay ist inzwischen und weltweit anhaltendem Bienenstereiner der größten Exporteure von Weizen, ben ließen in der Vergangenheit einige Soja, Mais, Rindfleisch Zweifel an der Umweltund eben Orangen. Das verträglichkeit südaGutes Umwelt­ im Herzen Südamerikas merikanischer Agraringewissen und dabei vestments aufkommen gelegene Land gehört hohe Erträge – zu den politisch und und führten zu einem wirtschaftlich stabilsten Rückzug von umweltso geht Agrar­ Ländern Latein-Amebewussten Investoren. Investment! rikas. Die Gesellschaft AgriTerra versteht sein ist ländlich geprägt, als Gegenprojekt soldie Kriminalitätsrate ist niedrig, die Lancher Investments und hat sich explizit deswährung stabil und die Grundbücher zum Ziel gesetzt, die Orangenplantagen sicher. Nicht zuletzt deshalb ist das Land so umweltverträglich wie möglich zu seit Jahren beliebtes Investitionsziel von bewirtschaften. Dazu gehört auch, dass Europäern aus dem deutschsprachigen verstärkt Bienen auf den Plantagen angeRaum sowie Italien und Spanien. Dabei siedelt wurden. Im Gegenzug sorgen die setzen die Investoren vor allem auf landInsekten für eine außerordentlich gute wirtschaftliche Projekte. Bestäubungsrate der Obstblüten und da-

raus resultierend einen hervorragenden Ernteertrag. Um die fleißigen Bestäuberinnen nicht zu gefährden, setzt AgriTerra auf natürliche Schädlingsbekämpfung, vor allem in Form von Prävention und der Abwehr von Schädlingen. Insektizide werden deshalb nur moderat und planmäßig im kleinstmöglichen Umfang eingesetzt. Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor, jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren – die Strategie der Agri Terra geht auf. Bereits 2016 konnten sich viele ausländische Besucher von der Naturverträglichkeit der Orangenplantage in Paraguay überzeugen. Wann kommen Sie Ihr Stück Paradies besuchen?

Grundbesitz in Orangenplantagen Grund und Agrarland gehören seit jeher zu den sichersten und verlässlichsten Möglichkeiten, sein Geld krisensicher anzulegen. Die AgriTerra fungiert als vollverantwortlicher Vertragspartner und Verwalter. Ihre Kunden erwerben Landparzellen, die im Grundbuch auf den Namen des jeweiligen Käufers eingetragen werden. Nur will nicht jeder Investor direkt nach Paraguay reisen, um sich dort mit der Verpachtung des Ackerstücks herumzuschlagen, geschweige denn auswandern, um dieses Land persönlich zu bestellen. Diese Angelegenheiten nimmt die AgriTerra KG ihren Kunden ab. Sie verwaltet das Land, kümmert sich um die Bepflanzung mit Zitrusbäumen und die Vermarktung der Ernte. So kommt zum Landbesitz ein auf 25 Jahre angelegtes, passives Ein-

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Sachwert Magazin Ausgabe 64, Februar 2018  

MICHAEL BRÜCKNER: Papiergeldsystem in Gefahr CLAUS VOGT: Aktiencrash oder klassische Baisse?

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