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EDELMETALLE ROHSTOFFE IMMOBILIEN BETEILIGUNGEN RARITÄTEN WISSEN

Ausgabe 54

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Bild: Depositphotos/gemenacom, Jagersbacher: Privat

Krisen Strategie was geht, wenn nichts mehr geht

Michael Jagersbacher


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Jens Goerlich/Lufthansa


Editorial

BLM

Martina Schäfer Redakteurin bei Sachwert Magazin

consult

Bild: Schäfer privat

— MEHR ERFOLG DURCH —

Editorial

Krisenstrategien Das Aktien-Karussell dreht sich immer schneller und schon fängt es bedrohlich an zu klappern. Wer jetzt abspringt um sein Vermögen in Sachwerten in Sicherheit zu bringen, steht vor der Qual der Wahl: Lieber in Gold Investieren und dieses schlau verteilen, wie Claus Vogt rät. Oder in direkt tauschbare, essentielle Waren investieren, wie Michael Jagersbacher vorschlägt?

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Dr. Michael Grandt hingegen setzt viel Hoffnung, dass der wirtschaftsgestählte Donald Trump mit seiner neuen Amerika-Politik das Ruder herumreißen könnte. Auch Immobilien bieten sich nach wie vor an. Doch Helge Ziegler fragt sich, ob die Immoblienvermittlung nicht genau so gut auch von Versicherungsmaklern und Finanzdienstleistern übernommen werden könnte.

Viel Spaß beim Lesen! Herzlichst, Ihre Martina Schäfer Redakteurin

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Geldopolitik

Wie Sie den Systemcrash meistern Gold- oder Kein-Gold-Strategie?


Geldpolitik

Bild: Shutterstock, Vogt: privat

Seit nahezu 20 Jahren beschäftige ich mich aus dem Blickwinkel eines Philosophen und Pädagogen mit der Wirtschaft und folglich auch mit Investitionen. Dabei hinterfrage ich alle ökonomischen Grundmauern und erlaube mir, das Unmögliche zu denken. Der schlimmste aller Fälle für mich als Investor und als Privatperson wäre ein Zusammenbruch unserer gesellschaftlichen Systeme, die uns Stabilität garantieren. Doch wie wahrscheinlich ist so ein Zusammenbruch? Genau über dieses Thema habe ich in meinem Buch geschrieben und mir intensiv Gedanken gemacht. Vielleicht sind Sie selbst ein Edelmetallbesitzer, weil Sie an einen Kurswechsel unseres derzeitigen Finanzsystems glauben. Vielleicht haben Sie sich genau informiert über die Tücken und Probleme unseres derzeitigen Wirtschaftslebens. Vielleicht haben Sie diese Erkenntnisse dazu veranlasst, sich mit physischen Werten zu umgeben. Besonders Edel­metalle gelten als Rettungsboote in jeglichen Krisen. Immobilien werden beispielsweise auch „Betongold“ genannt und versprechen, Sie gut durch finanzielle Zeiten zu navigieren. Sachwerte trotzen der Krise Doch stehen diese Investitionen jeglicher Krise stand, egal welchen Ausmaßes? Ich denke, die Antwort darauf ist: nein. Sie sind zwar immer besser beraten, wenn Sie Güter besitzen, die „begrenzt“ und nicht vervielfältigbar sind – im Gegensatz zu Aktien, Anleihen und dergleichen. Käme es zu einer schweren, systemischen Krise, was ist Gold, Silber und „Betongold“ wert? Ich denke, konservative Investoren, die „reale“ Güter besitzen, machen sehr Vieles richtig, weil sie an einen Systemwechsel glauben. Und genau hier ist für mich der springende Punkt. Wer sagt, dass dieser Wechsel von einem System ins Nächste – wie auch immer dieses dann schlussendlich aussieht - bruchlos und krisenfrei geschieht? Wie funktioniert ein Systemkollaps? Kaum jemand beschäftigt sich mit Systemzusammenbrüchen und deren Wahrscheinlichkeit. Ich sehr wohl und bin zu sehr besorgniserregenden Schlussfolgerungen für Sie und Ihre Investitionen gekommen. Nehmen wir an, dass durch einen Zusammenbruch unseres Finanzsystems auch unsere gesellschaftlichen Strukturen zerfallen. Dies hört sich für Sie vielleicht völlig absurd an, doch welche

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Alanis Obomsawin, Abenaki Indianerin

Gegenargumente haben Sie, dass dies auf gar keinen Fall passieren kann? Ich habe leider keine gefunden. Ganz im Gegenteil. Folgende Krisenherde habe ich identifiziert, die unsere gesellschaftlichen Achillesfersen empfindlich treffen können: • Die wirtschaftliche Komplexität • Die demografische Entwicklung in Europa • Der jahrzehntelange Bullenmarkt der Anleihen • Die Beschaffenheit unseres Wirtschaftssystems • Die Infrastruktur unseres Stromnetzes und unsere Energiequellen • Peak Oil Jedes dieser Themenfelder hat das Potenzial, unsere gesamte Gesellschaftsstruktur zu zerstören. Was sich anhört, wie aus einem Science-FictionFilm, könnte bittere Realität werden. Außerdem sind all diese Themenfelder miteinander verknüpft, sodass Probleme in einem Bereich unweigerlich zu Problemen in anderen Bereichen führen. Nehmen wir nun an, wir bekommen Probleme mit unserer gesellschaftlichen Infrastruktur, beispielsweise, wenn der Anleihen- und der Aktienmarkt „implodieren“. Das Geldsystem, wie wir es kennen, wird „ausradiert“. Vielleicht auch, weil uns

das Öl ausgeht, welches wir so dringend brauchen, um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten. Wir nehmen einfach an, dass unsere gesellschaftlichen Strukturen stabil wie nie sind, doch in Wirklichkeit sind sie verletzlicher denn je. In solchen Zeiten, heißt es, sollen wir Gold und Silber besitzen und zwar verfügbar. Ist dies auch zutreffend? Bevor ich mein neues Buch: Krisengold getauft habe, hieß der provokante Arbeitstitel: Die Kein-Gold-Strategie. Nicht, weil ich nicht an das Potenzial von Edelmetallen glaube, sondern, weil ich denke, dass man zum Beginn von schweren Systemkrisen andere Güter halten sollte. Alles hängt vom Investitionstiming ab. In den letzten Jahrzehnten wäre es vernünftig gewesen, Aktien und Anleihen zu halten. Doch wird dies auch in naher Zukunft so sein? Dazu eine kleine Geschichte von einem befreundeten Autor, der im Dezember 2016 nach Indien reiste, wo die Inder sich einer extremen Bargeldverknappung gegenüber sahen. Ich war mit ihm über soziale Medien in Kontakt und er teilte mir mit, dass der Salzpreis sich in wenigen Tagen verzwölffachte. Je schwerer die herannahende Krise wird, desto weniger Gold, Silber und Betongold brauchen Sie. Dann sind andere Güter gefragt, die Sie in weiterer Folge zu werthaltigeren Gütern, wie die eben angesprochenen führen. Hinweise, wie dies zu bewerkstelligen sein kann, finden Sie in meinem aktuellen Buch.

Michael Jagersbacher ist Kommunikationstrainer und Vortragsredner. Daneben beobachtet er die Entwicklung des Finanzsystems, die ihn dazu veranlassten, sein aktuelles Buch: „Krisengold – Wie Sie den Systemcrash meistern“ zu veröffentlichen.


Börse

Die deutschen Großkonzerne sind mehrheitlich in ­ausländischer Hand

„Deutschland-AG“     sehr gefragt „Made in Germany“ steht weltweit hoch im Kurs – wortwörtlich. 54 Prozent aller Aktien der 30 DAX-Konzerne sind in den Händen ausländischer Investoren, bei vier Unternehmen sogar mehr als 70 Prozent. Im Besitz deutscher Anleger befanden sich Ende 2016 35,2 Prozent, 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa 28 Prozent entfallen auf europäische Anleger, während 19,5 Prozent der Firmenanteile in USAmerikanischen Besitz sind. 10,8 Prozent der Anteile lassen sich geographisch nicht zuordnen. Es sind vor allem institutionelle Anleger wie Banken, Versicherungen, Pensionskassen und Investmentfonds, die 64 Prozent der DAX-Aktien innehaben. Nur 12 Prozent der Anteile sind in Privathand.

Das hohe Interesse an deutschen Aktiengesellschaften ist nicht allein dem derzeit niedrigen Euro geschuldet. Mathieu Meyer, Mitglied der Geschäftsführung des Beratungsunternehmens EY dazu: „Das starke Engagement ausländischer Aktionäre beweist, dass die deutschen Konzerne auf dem Weltmarkt sichtbar sind und eine hohe Wertschätzung genießen“. So waren zum Jahresende 18 DAX-Unternehmen zur Hälfte oder mehr in ausländischer Hand. Die Spitze bei der Auslandsbeteiligung halten Bayer mit 72 Prozent, Adidas mit 80 Prozent, Deutsche Börse mit 83 Prozent und Infineon mit 85 Prozent.


Weltgeschehen

So schafft Trump Millionen Arbeitsplätze „Great deal“ für das „Unternehmen“ USA

Trump, der Tabu-Brecher! Donald Trump ist kein Politiker. Gott sei Dank! Denn davon gibt es wahrlich schon genug. Donald Trump ist ein Geschäftsmann – ein sehr erfolgreicher sogar! Zu seinem Imperium zählen Kasinos, Hotels und Bürohäuser in zahlreichen Metropolen auf der ganzen Welt. Er hat also Ahnung vom „Business“, ganz anders als das mit Theoretikern bestückte Polit-Establishment in Washington. Trump kennt die unerbittlichen Regeln der Ökonomie seit Jahrzehnten. Er selbst lebt sie vor, Tag für Tag! Einer der besten und reichsten Wirtschaftsbosse ist Präsident und das kann für die Wirtschaft nur Gutes bedeuten. Und so sieht Trump „sein“ Amerika auch nicht als „Staat“, sondern als „Unternehmen“. Ein neuer „Great Deal!“, der „TrumpDeal“! Der neue US-Präsident hat es im Wahlkampf immer und immer wieder versprochen: „Make America great again!“ Mantra gleich wiederholte er zudem: „America first!“ Das bedeutet nichts anderes, als zuerst das eigene Land, die eigene Bevölkerung und dann erst die anderen! Das will Trump mit einem „Great Deal“ anstellen. Ähnlich wie das US-Präsident Franklin Delano Roosevelt mit seinem „New Deal“ in den 1930er Jahren als Antwort auf die Weltwirtschaftskrise durchgesetzt hat. Trump steht im Wort, denn er hat versprochen, in zehn Jahren sage und schreibe 25 Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen. Trump ist die Wirtschaft! Noch nie ist ein so erfolgreicher Geschäftsmann US-Präsident gewesen. Das nimmt Donald John Trump in die Pflicht. Und so will er Millionen neuer Arbeits­ plätze schaffen:

Grandt: Grandt; Bild: Depositphotos/tipchal

Trumps einfache Formel: Mehr Eigenproduktion schafft mehr Arbeitsplätze. Mehr Arbeitsplätze schaffen mehr Konsum. Mehr Konsum erzeugt mehr Steuereinnahmen. Mehr Steuereinnahmen bedeuten weniger Sozialausgaben. Weniger Steuern bedeuten wiederum mehr Nachfrage und all das führt zu Millionen neuer Arbeitsplätze.

Er will Regulierungen aufheben, die Arbeitsplätze im amerikanischen Energiesektor vernichten. In den Bereichen Energiegewinnung und Rohstoffe will Trump neu erschlossene fossile Energiereserven (Öl, Gas, Schiefer) nutzen, um von Importen unabhängig zu werden. Amerikaner sollen nur Amerikaner einstellen Die Produktionsstätten sollen in den USA bleiben. Hohe Einfuhrzölle sollen das garantieren. Trumps Vorgänger haben die Zölle für Importe nämlich gesenkt – er will Importzölle erhöhen, damit sich die Einfuhren für die Länder, die amerikanische Arbeitsplätze gefährden und zerstören, nicht mehr lohnen. Trump will die Amerikaner von der Steuerlast befreien. Manche sogar ganz! Einzelpersonen mit einem Einkommen bis 25.000 Dollar sollten überhaupt keine Steuern mehr bezahlen. Für Paare soll die doppelte Summe gelten. Das würde rund 30 Millionen Haushalte der USA betreffen. Der Binnenkonsum würde dadurch in einer nie dagewesenen Weise angekurbelt – und Hunderttausende, ja sogar Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die Unternehmenssteuer soll von 35 auf 15 Prozent gesenkt werden. Das käme nicht nur Firmen sondern auch deren Inhaber zugute. Diese hätten mehr Geld, um in ihre Unternehmen und neue ­Arbeitsplätze zu investieren. Staatliche Infrastrukturprogramme in Billionenhöhe benötigen neue Arbeiter. Trump will die Löhne erhöhen, auch das schafft neuen Binnenkonsum und neue Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor. Milliarden-Investitionen in Bildung erfordern mehr Lehrer und mehr Ausbildungskräfte. All das ist ein gigantisches Konjunkturprogramm, das Millionen neuer Arbeitsplätze schaffen und Trump zu einem der produktivsten Präsidenten der USA machen wird.

Mehr von Dr. Michael Grandt unter www.MichaelGrandt.de www.watergate.tv


Agrarinvestment

Kautschuk hält die Welt in Bewegung Ertragsstarke Vermögens­anlage in einen ­unverzichtbaren Rohstoff Ohne Kautschuk bewegt sich gar nichts. Weder würden Autos gefahrlos durch die Kurven kommen, noch Lastwagen ihren Bestimmungsort erreichen oder Flugzeuge sicher landen. Nebst dem Einsatz in der Reifen- und Autoindustrie dient der vielseitige Rohstoff der Herstellung von über 40.000 Produkten des industriellen und persönlichen Bedarfs wie z.B. Förderbänder, Gummihandschuhe, Schuhsohlen, Kondome u.v.m. Knapp die Hälfte des weltweit verarbeiteten Kautschuks ist Naturkautschuk, der in Kautschukplantagen vor allem in Asien und Lateinamerika gewonnen wird. Kurz- bis mittelfristig fehlen bis zu 1 Milliarde Kautschukbäume, um den stetig

steigenden Bedarf decken zu können. Die markante Entwicklung des Individualverkehrs, insbesondere in aufstrebenden Wirtschaftsregionen wie China oder Lateinamerika, sowie die anhaltende Zunahme der globalen Transportbedürfnisse sind die Haupttreiber der steigenden Nachfrage. Die in Düsseldorf ansässige Rohstoff und Investment Management Gruppe TIMBERFARM ist schon seit Jahren auf die Produktion von Naturkautschuk und Kautschukholz spezialisiert und betreibt in Panama nachhaltig erstellte und bewirtschaftete Kautschukplantagen. Seit 2012 bietet das Unternehmen Kautschukplantagen als


Agrarinvestment

Gemäß IWF wird die Nachfrage nach Naturkautschuk bis zum Jahre 2024 voraussichtlich auf über 16 Mio. Tonnen pro Jahr ansteigen. Um diese Nachfrage decken zu können, werden Kautschukplantagen mit einer Gesamtfläche von bis zu 2 Mio. Hektar und ein zusätzlicher Baumbestand von bis zu einer Milliarde Kautschukbäumen benötigt.

Anlagemöglichkeit in Sachwerte an und übernimmt dabei die Bewirtschaftung und Verwertung der Rohstoffe. Mit der Vermögensanlage PANARUBBER welche seit Jahresbeginn gezeichnet werden kann - hat das Unternehmen seine Investment Management Strategie den Anforderungen des novellierten Vermögensanlagengesetzes angepasst. Mit dem neuen finanzmarktrechtlichen Rahmen wird die Anlage sowohl für Privatanleger wie auch für institutionelle Investoren mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont attraktiv. Im Zentrum der agrar- und forstwirtschaftlichen Vermögensanlage PANARUBBER steht die Kautschukplantage. Sie besteht

aus einem soliden inneren Wert und generiert attraktive Renditen. Während der Baumbestand kontinuierlich wächst und an Holzvolumen zunimmt, welches nach Ablauf der Umtriebszeit profitabel verwertet werden kann, liefern die Kautschukernten laufende Erträge und Erlöse. Die Rendite über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren beläuft sich plangemäß auf rund 202 Prozent.

Weitere Informationen unter

www.timberfarm.de


Gold

Wohin mit dem Gold? So streuen Goldbesitzer ihr Risiko ­richtig

Der neue US-Präsident Donald Trump hat sein Amt ausdrücklich mit dem Vorsatz angetreten, den Sumpf in Washington trockenzulegen. Nach dem überraschenden Scheitern seiner Reform der von Obama eingeführten Krankenversicherung sieht es inzwischen aber eher so aus, als wür-

de der neue Präsident in diesem Sumpf versinken. Die mühsame Realität des Regierens sieht eben ganz anders aus, als es die Trump-Euphorie der vergangenen Monate suggeriert hat. Deshalb war ich von Anfang an sehr skeptisch in Bezug auf die tatsächlich vorhandenen Spiel-

Goldpreis pro Unze in $, 1998 bis 2017 Im größeren Bild hat der zweite Teil der langfristigen Goldhausse gerade erst begonnen.


Gold

Behalten Sie eine Notreserve in kleinen Edelmetall-Münzen oder Barren in direktem Zugriff außerhalb des Bankensystems.

räume und Möglichkeiten Trumps in der von Einzelinteressen beherrschten und von Machtspielchen geprägten Realität Washingtons. Die US-Immobilienblase ist zurück und wird bald platzen Noch will es – genau wie 2007 – niemand sehen, aber tatsächlich sind die Immobilienpreise in den USA wieder so stark gestiegen, dass man erneut eine Immobilienblase diagnostizieren muss. In einigen wichtigen Metropolen wurden die Rekorde des Jahres 2006 sogar schon deutlich überboten. Obwohl es sich hier um eine sehr bedeutende Entwicklung mit weitreichenden ökonomischen Folgen handelt, wird in den Medien kaum darüber berichtet. Dabei befindet sich diese Spekulationsblase bereits in ihrer Endphase. Sie wird also bald platzen – und dann auch in den Massenmedien für Schlagzeilen sorgen. Anscheinend wollte niemand aus den Fehlern der ersten Immobilienblase 2006 lernen, und so kann ich Ihnen nur raten, sich mit Gold vor den fatalen Folgen zu schützen. Goldkauf und Goldlagerung Darüber hinaus bietet Ihnen Gold zurzeit die höchsten Gewinnaussichten bei im Verhältnis dazu geringem Risiko. Wie Sie auf dem Chart links sehr schön sehen, habe ich schon Anfang der 2000er Jahre den Beginn einer langfristigen Goldhausse vorhergesagt.

Für Ihren über diese eiserne Reserve hinausgehenden Edelmetallanteil sieht die Sache aber anders aus. Hier können Sie aus Kostengründen ganz problemlos große Stückelungen wählen, da Sie mit dieser Position nicht für den Extremfall vorsorgen, sondern das Ziel verfolgen, einen großen Teil Ihres Vermögens bzw. Ihrer Kaufkraft in die Zeit nach dem Zusammenbruch des Weltwährungssystems hinüberzuretten. Lagern Sie Ihr Gold an mehreren sicheren Orten Bei größeren Vermögen raten wir Ihnen dazu, Ihre Edelmetallbestände geographisch zu streuen, also Lagerstätten in mehreren Ländern zu wählen. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Deutschland und der historischen Erfahrungen, empfehlen wir unseren deutschen und österreichischen Lesern weiterhin die Schweiz und Lichtenstein, die beide nicht der EU angehören und starke Eigentumsrechte verbürgen. Darüber hinaus bietet die direkte Demokratie in diesen Ländern einen zusätzlichen Schutz gegen allzu große politische Fehlentwicklungen. Einige Goldhändler bieten als Lagerstätte auch Zollfreilager in anderen Ländern an, darunter Hong Kong, Dubai oder Singapur. Wie sicher das Eigentum von Ausländern in diesen Ländern in Krisenzeiten ist, kann ich nicht beurteilen. Persönlich fehlt mir allerdings das Vertrauen in die politische Sicherheit dieser Länder und in ihre Jurisdiktionen. Aber das müssen Sie letztlich selbst entscheiden. Ich für meinen Fall ziehe Kanada als zusätzliche Lagerstätte für Edelmetalle vor.

Geben Sie Ihre eiserne Gold-Reserve nicht aus der Hand Wie Sie wissen, empfehlen Roland Leuschel und ich Ihnen schon seit langem, für den zwar unwahrDer Autor scheinlichen, aber natürlich Claus Vogt ist Finanz­analyst und nicht auszuschließenden KaAutor des Börsenbriefs „Krisen­ tastrophenfall einen Teil Ihres sicher investieren“. Den von ihm Goldes und Silbers in Form entwickelten Gold-Preisbänderkleiner Münzen oder Barren zu ­Indikator nutzt er für ­Prognosen halten, auf die Sie jederzeit Zufür die Investition vor allem im griff haben, also außerhalb des Gold- und Edelmetallsektor. Bankensystems.


Gold

Deutsche Gold­reserven zu Hause Deutschland holt 300 Tonnen Gold aus New York zurück Die deutsche Bundesbank soll die Hälfte der Goldreserven des Landes bis Ende 2017 wieder nach Frankfurt bringen – damit sind es drei Jahre früher als geplant. Im letzten Jahr wurden 111 Tonnen aus New York und 105 Tonnen aus Paris wieder nach Deutschland gebracht. „Der Plan für New York, der den Transfer von 300 Tonnen Gold von New York nach Frankfurt vorsah, wurde im Jahr 2016 vollumfänglich realisiert und ohne Störungen oder Unregelmäßigkeiten durchgeführt“, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele in der Pressemitteilung.

Bilder: Pixabay/Stevebidmead

Rückholung auch aus Paris Thiele sagte zudem, dass die Bank ihr Transferziel aus Paris in diesem Jahr erreichen könnte, so dass keine deutschen Goldreserven mehr in der französischen Hauptstadt gelagert werden würden. Trau, schau wem In der Hoffnung, die Öffentlichkeit zu beruhigen und die Spekulationen zu beseitigen, dass einiges an Gold nicht einmal da sein könnte, veröffentlichte die Bundesbank im Jahr 2015 eine 2.300 Seiten lange Liste und versprach eine erhöhte Transparenz. Während des Kalten Krieges wurden 98 Prozent des deutschen Goldes im Ausland gelagert, wobei der größte Anteil davon, ungefähr 931 Tonnen, von der Bank von England im Jahr 2000 zurückgebracht wurde. Sobald die Verlagerung abgeschlossen ist, wird die Bundesbank 1.236 Tonnen in New York, 432 Tonnen in London und den Rest in Frankfurt halten.


Diamanten

Diamanten: Funkelndes Investment

Diamanten sind eine außergewöhnliche Anlageklasse. Mit großem Potenzial fürs Portfolio.

Wer sein Vermögen heute in Sicherheit wissen will, der kann sich längst nicht mehr auf ein oder zwei Produkte oder Vehikel verlassen. Nur auf die Lebensversicherung und das Sparbuch setzt heute niemand mehr. Anleger sind heute auf der Suche nach einer breiten Streuung, um damit das Risiko auf möglichst viele Töpfe zu verteilen und damit Schwankungen oder Ausfälle abfedern. Diamanten sind dabei noch nicht wirklich in den Fokus gerückt. Auch wenn die Anlageklasse „Sachwerte“ sehr beliebt geworden ist, und die Anleger Gold, Silber und Immobilien für sich entdeckt haben. Diamanten sind jedoch viel interessanter, als viele es ihnen zugestehen möchten.

ders aus. Sie haben im kleinsten Schließfach Platz. Aber auch investmenttechnisch bieten Diamanten – wir sprechen hier von der Anlageklasse im Allgemeinen, obwohl man noch Unterschiede zwischen Edelsteinen (farbig oder unfarbig) machen kann – einige Vorteile, die in die Anlageentscheidung einbezogen werden sollten. Dazu gehört die Preisbildung. Wo bei Edelmetallen wie Gold und Silber die weltweiten Börsen – und natürlich auch

Wenn der Diamant allerdings erst mal im Schmuckkreislauf ist, steigt damit der Preis und er wird als Investmentdiamant relativ uninteressant. Natürlich bleibt ein Edelstein immer ein Edelstein. Egal, was auf der Welt passiert. Einem Diamanten kann nichts etwas anhaben. Die Wertspeicherung könnte man also als noch besser als bei schmelzbaren Edelmetallen bezeichnen. Als Investmentdiamant eignen sich aber besonders die Steine, die direkt von einer der Diamantbörsen in Antwerpen, Hong Kong, Mumbai, New York und Tel Aviv abgenommen werden. Hier zählen Kontakte und Konditionen. Es ist halt noch immer ein Traditionsgeschäft, keine schreienden Börsenhändler wie auf dem Parkett der NYSE. Es zählen Vertrauen, sinnvolle Preisbildung und Know-how. Ebenso wichtig sind diese Punkte, wenn Steine später wieder veräußert werden sollen. Um große Abschläge zu vermeiden, zählen die richtigen Netzwerke.

Was wäre die Krone der Queen ohne ihre Juwelen?

Diamanten sind etwas ganz besonderes. Was wäre der größte Moment im Leben – die Verlobung – ohne einen echten Diamantring? Was wäre die Krone der Queen ohne ihre Juwelen? Kaum etwas, das so winzig ist, kann so wertvoll sein. In eine Handfläche passen Millionen von Euro in form von Diamanten. Das ist gleichzeitig einer der großen Vorteile dieser Assetklasse: Die Beweglichkeit. Will man seinen Silberbestand im Wert von 10.000 Euro lagern, ist das durchaus mit Aufwand und Fläche verbunden. Bei den funkelnden Winzlingen sieht das ganz an-

Spekulationen – für die Preisbestimmung sorgen, sind es bei Diamanten Angebot und Nachfrage. Übrigens ist der größte Anbieter von Rohdiamanten heute Russland. Rohdiamanten werden von den großen Schleifereien aufgekauft und zu den funkelnden Steinen gemacht, wie wir sie kennen. Die Masse landet später beim größten Nachfrager: Der Schmuckindustrie. Wer auf der Welt am meisten auf die edlen Steine steht? Die US-Amerikaner. Die haben auf Nachfrageseite einen Weltmarktanteil von 40 Prozent.

Experten sehen in den nächsten Jahren ein Problem, das dem Anleger jedoch von Vorteil sein kann: Die Nachfrage besonders der Schmuckindustrie steigt. Immer mehr Wohlstand auf der Welt sorgt für wachsenden Bedarf an Luxusgütern wie Schmuck. Der Luxusgütermarkt zählt zu einem der wenigen großen Wachstumsmärkte weltweit. Davon können Anleger durch Diamanten profitieren.


Diamanten

Diamanten sind Vertrauenssache Dr. Antje Krey erklärt, auf was Sie beim Diamantkauf achten müssen.

berichten, die wir mit einem Wirtschaftsprüfer im Zollfreilager Genf durchführen.

Dr. Antje Krey, Geschäfts­ führerin der ­Pretagus GmbH

Diamanten zur Kapitalanlage zu nutzen, ist kein weit verbreiteter Weg. Warum wollen Ihre Kunden das trotzdem? Unsere Kunden schätzen Diamanten als Vermögens- und Wertspeicher. Es geht darum, auf lange Sicht einen Teil des Vermögens in einem Sachwert anzulegen, dessen Preisentwicklung nicht mit Aktien, Gold oder anderen klassischen Assets korreliert. Darüber hinaus üben Diamanten eine ganz besondere Faszination aus – ­jeder Diamant ist einzigartig in seiner individuellen Kombination von Farbe, Reinheit, Gewicht und Schliffausprägung. Daneben haben zahlreiche Kunden beim Erwerb von Diamanten das Themenfeld „erben und verschenken“ im Blick. Diamanten, egal ob im Zollfreilager gelagert oder daheim, lassen sich unkompliziert weitgeben und übertragen – das ist ein handfester Vorteil gegenüber Aktiendepots oder Immobilien. Das Diamantgeschäft gilt gemeinhin als eher verschwiegen. Ist es schwierig, daraus ein transparentes Investment zu machen? Die frühere Verschwiegenheit im Diamantgeschäft hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Auch weltweite Player­ im Diamantgeschäft haben erkannt, dass Informationen die Basis sind, um Vertrauen zu schaffen und Kunden auf Dauer zu begeistern und zu binden. Pretagus kommuniziert sehr offen, wie die Prozesse gestaltet sind oder mit wem wir zusammenarbeiten. Wir erstellen für unsere Kunden jährlich einen Marktbericht in dem wir wichtige Entwicklungen zusammenfassen, die Preisentwicklung bei Diamanten erläutern und über die Inventur

Welche Lagermethoden nutzen die meisten Investoren? Haben die die Steine zu Hause liegen? Pretagus bietet als einziger Anbieter jedem Kunden, egal mit welcher Investitionssumme, die Möglichkeit, die erworbenen Diamanten im Zollfreilager einzulagern und damit den Kauf ohne Mehrwertsteuer abzuwickeln. Diesen Vorteil nutzen ca. 98 % aller Kunden. Häufiger als in den Jahren davor haben wir in Abstimmung mit den Kunden die Investitionssumme aufgeteilt. Ca. 80 % fließen in einen 1 Karat­-Diamanten, der im Zollfreilager gelagert wird, für die Restsumme liefern wir einen hochwertigen 0,5 Karat Diamanten nach Hause. Auf diese Weise haben die Kunden beides: Den Wertspeicher mit Renditepotential ohne Umsatzsteuerbelastung im Zollfreilager und das einmalige Funkeln eines wundervollen Halbkaräters daheim – das gibt emotionale Rendite Tag für Tag.

dene Dia­mantanbieter getestet – auch dort wurde das exzellente Preis-Leistungsverhältnis bei Pretagus herausgestellt. Über Edelsteinpreise wird lange nicht so viel in der Presse geschrieben wie über Gold und Co. Schlafen Investoren dadurch per se schon besser? Die Presse reagiert in ihrer Berichterstattung auf Veränderungen, je spontaner und auffälliger diese Veränderung umso breiter die Berichterstattung. Für Diamanten gibt es keine klassischen Börsenpreise und keine Finanzderivate. Zudem entwickeln sich die Preise eher stetig als sprunghaft – damit bleibt manches unter dem Radar der Presse. Dieses ruhigere Fahrwasser trägt sicher dazu bei, dass unsere Kunden mit langfristigem Blick auf ihr Investment schauen. Diamanten sind ein „kümmerfreies“ Investment, es muss nicht bewirtschaftet werden wie eine Immobilie oder ein Container, das schätzen viele unserer Kunden. Auf der anderen Seite wünschen wir uns natürlich für die Assetklasse Diamanten eine gewissen Aufmerksamkeit in der Presse, damit potentielle Kunden überhaupt Diamanten auf den Schirm bekommen. Das Sachwertmagazin leistet da einen echt tollen Beitrag in dem neben Gold, Immobilien und Co. auch über Dia­ manten berichtet wird.

Der Gewinn liegt im Einkauf, sagen Diamantexperten. Haben Sie die richtigen Netzwerke aufgebaut, um möglichst günstig an beste Qualität zu gelangen? Absolut! Pretagus kauft die Diamanten überwiegend direkt bei großen Schleifereien, die sich wiederum unmittelbar bei den großen Diamantförder-Unternehmen eindecken. Für einige Diamanten greifen wir auf weltweit tätige Agenten zurück, denn nicht immer ist die gewünschte Farb-Reinheits-Gewichtskombination verfügbar. Bei klassischen Diamantbörsen haben wir bislang nicht gekauft, weil wir woanders mit besseren Konditionen einkaufen konnten. Für uns ist es sehr wichtig, dass die Logistik der Diamanten professionell abgewickelt wird und der Lieferant die Diamanten zurücknimmt, falls wir bei der Qualitätskontrolle Auffälligkeiten Der Gegenwert einer Eigentumshaben. Wir bieten unseren Kunwohnung - kompakter kann den attraktive Preise und abgeVermögen nicht sein. stimmte Prozesse vom Einkauf bis zur Einlagerung. Im August 2016 hat Focus Money verschie-


Immobilien

Immobilienvermittlung als Zusatzservice Sind Finanzdienstleister oder Versicherungsmakler in Zukunft die besseren Immobilienmakler? Immer mehr Finanzdienstleister und Versicherungsmakler erweitern Ihre Dienstleistung um den Bereich der Immobilien­ vermittlung, also der Tätigkeit eines Immobilienmaklers. Die Gründe dafür sind vielfältig: Versicherungen und Immobilien passen sehr gut zusammen; beide Bereiche eigenen sich bestens zur privaten Altersvorsorge. Im Alter mietfrei zu wohnen oder über zusätzliche Mieteinnahmen zu verfügen ist zweifelsfrei von Vorteil. Allerdings nur auf Immobilien zu setzen, ohne dabei ausreichend die biologischen Risiken zu würdigen, wäre nicht ausgewogen.

Helge Ziegler, Präsident des BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft, unterhielt sich mit Andreas Brauer, Geschäftsführer von „KOBRA Die Makler“ mit Sitz in Gelnhausen. KOBRA ist seit Jahren erfolgreich als Versicherungsmakler tätig, seit zwei Jahren auch in der Vermittlung von Immobilien. Und das mit sehr guten Umsätzen. Andreas Brauer, Geschäftsführer von KOBRA, vertritt die Auffassung, dass Finanzdienstleister und Versicherungsmakler in Zukunft die besseren Immobilienmakler sein können. Er nennt überzeugende Gründe.

Für die Themen rund um die Immobilien gibt es den klassischen Immobilienmakler. Für den Vorsorgebereich gibt es den ­Finanzdienstleister und den Versicherungsmakler. Er sensibilisiert den Käufer oder Verkäufer bei der Absicherung für den Todesfall, den Verlust der Arbeitsfähigkeit oder bei der Vorsorge für das Alter. Der reine Immobilienmakler kümmert sich darum erfahrungsgemäß eher nicht. Finanzdienstleister und der Versicherungsmakler sprechen diese Themen an. Vor allem bekommen sie die Chance, eine langfristige und beständige Kundenbindung aufzubauen.


Immobilien

Der Immobilienmakler hat selten einen Überblick über die komplette finanzielle Absicherungs­situation seiner Kunden.

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, ob der Finanzdienstleister und Versicherungsmakler zukünftig auch die besseren Immobilienmakler sein können. Ja, sie können es! Anders als Immobilienmakler wurden sie in den vergangenen Jahren auf ständige gesetzliche Neuerungen konditioniert und sehen diese eher als Ansporn, ihre Leistungen zu optimieren. Viele Immobilienmakler verhalten sich da eher etwas zurückhaltend. Sicher ist auch: Der Kunde partizipiert von den Mehrwerten und Lösungen, die ein Finanzdienstleister oder Versicherungsmakler anbieten kann, wenn er zugleich Immobilienmakler ist. Und sicher ist auch: Immobilienmakler, die sich wie Finanzdienstleister und Versicherungsmakler verhalten, bauen eine intensivere und dauerhafte Beziehung zu ihren Kunden auf. Ergeben sich beim Kunden im Bereich Immobilien Veränderungen oder neue Überlegungen, wird er gerne an den Immobilienmakler denken, sofern er ihm durch eine gute Betreuung in Erinnerung ist geblieben ist.

Helge Ziegler, Dipl. Wirtschafts­jurist (FH) und Präsident des BVFI Bundes­verband für die Immobilienwirtschaft

Bilder: BVFI, Depositphotos, Alex Raths

Und wie sieht die Kundenbindung beim Immobilienmakler aus? Bei vielen Immobilienverkäufen endet für den Immobilienmakler die Kundenbindung beim Notar oder spätestens bei der Übergabe der Immobilie. Eigentlich ist das unverständlich! Schon in den frühen 90ern fand es Herr Brauer, damals noch als Immobilienmakler unterwegs, schade, wenn der Be­urkundungstermin vorüber war. Man überreichte dem Käufer beim Notar noch einen Strauß Blumen oder eine Flasche Sekt. Die Geschäftsbeziehung endete dann in vielen Fällen. Hin und

wieder wurde er zu einer Einweihungsfeier eingeladen, wo sich zwar private Kontakte und Freundschaften ergaben. Doch wer verkauft sein Haus erforderlichenfalls wieder, wer pflegt den Kunden weiter, wer geht auf seine künftigen Bedürfnisse ein? Die meisten Immobilienmakler eher nicht. Bereits damals hatte das bundesweit tätige Immobilienunternehmen, für das er tätig war, die Idee, die Vermittlung von Immobilien und Finanzdienstleistungen zu kombinieren. Dies geschah im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen. Allerdings haben diese in der Praxis nicht wirklich gut funktioniert. Eine Erfahrung, die er Jahre später auch im Rahmen seines Unternehmens nochmals machen sollte. Erst als er sich entschieden hatte, die externen Immobilienkooperationen zu beenden und die Immobilienvermittlung mit seinem Unternehmen selbst in die Hand zu nehmen, wurde ein Erfolgskonzept daraus. Und was für eins! Einige Versicherungskunden seines Bestandes wurden zeitnah zu Immobilienkunden. Und Immobilieninteressenten freuten sich über seinen Service im Versicherungsbereich und wurden so zu Versicherungskunden. Heute ist er froh, damit begonnen zu haben, seinen Kunden die Dienstleistung eines Immobilienmaklers anzubieten. Die zusätzlichen Erträge lassen sich sehen! Froh ist er auch, Mitglied im BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft geworden zu sein. Dort erhält er nämlich zusätzliche Unterstützung für die Optimierung seines Geschäftes. Von seinen Erfahrungen berichtet er gerne zum Beispiel auf der vom BVFI mitveranstalteten DIM – Deutsche Immobilienmesse, die übrigens am 31./31.05.2017 wieder in der Dortmunder Westfalenhalle stattfindet, oder wie gerade eben auf der DKM. Es würde ihn freuen, wenn noch mehr Finanzdienstleister und Versicherungsmakler für die Immobilienvermittlung interessieren würden.


Immobilien

Brexit schickt den Immobilienmarkt auf Talfahrt Dass der Brexit hohe wirtschaftliche Wellen in Großbritannien und der EU schlagen würde, war schon im Vorfeld abzusehen. Nun, neun Monate nach der folgenschweren Entscheidung der Briten für den Ausstieg, lassen sich die Auswirkungen erkennen. Schon der Absturz des englischen Pfunds kurz nach dem Brexit-Entscheid machte deutlich, wie sehr das Votum das Vertrauen der Investoren in die Britische Wirtschaft erschüttert hat. Der britische Immobilien-

Die Banken planen, sich innerhalb der EU eine neue Bleibe zu suchen. Die Finanzzentren ­Europas buhlen um die Gunst der Brexit-Flüch­ tenden von der Themse.

markt ging auf freie Talfahrt und erholt sich erst seit Ende 2016 langsam. Knight Frank spricht von einem Einbruch des Investmentvolumens in britische Immobilien um horrende 43 Prozent. Der deutsche Immobilienmarkt kam mit einem Minus von 14 Prozent im Vergleich zu 2015 noch recht glimpflich davon. Somit verweist Deutschland mit 59 Milliarden Euro Transaktionsvolumen England mit 57 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf den zweiten Platz.

Bild: Depositphotos, TTStudio

Britische Immobilienpreise erleiden schwere Einbußen


Investment

German Real Estate ETI: Qualität und Substanz im Depot Exklusivstrategie übertrifft eigene Zielrendite Die niedrigen Zinsen und die Ängste um den Euro haben den Immobilienboom befeuert, den wir seit 2010 erleben. Allerdings wäre die Schlussfolgerung falsch von einer allgemeinen Überhitzung in Deutschland zu sprechen. Zwar sind die Preise in den Top-Lagen wie z.B. Berlin, Hamburg und München in noch nie dagewesene Höhen gestiegen, doch andererseits gibt es auch Regionen mit hohen Leerständen und wenigen Kaufinteressenten. An den Immobilienmärkten ist es nicht anders als an den Kapitalmärkten: die Anleger folgen der Masse! Erfolgreiche Investoren hingegen gehen ihre eigenen Wege und treffen ihre Entscheidungen unabhängig vom „Mainstream“. Strategie durch Gutachten bestätigt Das German Real Estate ETI (WKN: A13 FRL) engagiert sich in einem sehr konservativen Segment der Anlageklasse Immobilien: deutsche Bestands-Wohnimmobilien. Das Management präferiert dabei Lagen in deutschen Mittelzentren mit guter Infrastruktur, stabiler Demographie und günstigen Einkaufspreisen. Diese auf Qualität und Substanz ausgerichtete Strategie wird auch vom jüngsten Gutachten des ZAI bestätigt. Der Branchenverband der Immobilienwirtschaft erwartet eine Abwanderung aus den teuren Großstädten in bezahlbare Lagen. Einmal mehr zeichnet sich die Strategie des German Real Estate ETI aus, niemals Wetten auf

Präferierte Lagen sind deutsche Mittelzentren sowie das Umland von Großstädten wie z.B. Velten bei Berlin

exorbitant steigende Preise einzugehen. Die jährliche Zielrendite von 5 % bis 7 % wurde bislang deutlich übertroffen. Der Kurszuwachs seit Emission beträgt +20,8 % bzw. 8,3 % p.a. Der Kupon der letzten Ausschüttung 2016 betrug 3 % vom Emissionspreis. Die nächste Ertragsausschüttung ist am 01.07.2017 geplant. Wohnungsmarkt generiert stabile Erträge Das German Real Estate ETI investiert in den deutschen Wohnungsmarkt. Dadurch korreliert es nicht mit den Aktien- und Rentenmärkten. Wohnmietrenditen bie-

German Real Estate ETI bietet stabile Renditen +  20,80 % seit Emission

WKN A13 FRL Börse Frankfurt 9:00 bis 17:30 Uhr

Quelle: Monatsultimokurse an der Börse Frankfurt inkl. Ertragsausschüttungen, Bild: Sachwert Capital Management GmbH

ten eine stabile Ertragsquelle, denn Wohnen ist ein Grundbedürfnis wie Ernährung und Bekleidung. Deutschland bietet ein gutes makroökonomisches Umfeld, hohe Rechtssicherheit sowie solide Finanzierungsstrukturen. Das German Real Estate ETI verbindet die Renditestabilität von Wohnimmobilien mit der Fungibilität von Anleihen. Die Zinskupons resultieren aus Mieteinnahmen und Veräußerungsgewinnen, so dass diese keinen kapitalmarktbedingten Zinsänderungsrisiken unterliegen. Als Sondervermögen ist die Rückzahlung der Anlegergelder nicht von der Bonität des Emittenten abhängig. Darüber hinaus sind die Investitionen immobilienbesichert, ähnlich wie bei Pfandbriefen. Täglicher Handel an der Börse Frankfurt Initiator des German Real Estate ETI ist die Sachwert Capital Management GmbH in Bayreuth, die das Produkt mit ausgewählten Produktpartnern als börsengehandeltes ETI konzipiert hat. Zielgruppe sind mittelbis langfristig ausgerichtete Anleger wie z.B. Stiftungen, Unterstützungskassen und Privatpersonen. Wie bei einem Fonds wird der faire Wert ermittelt, an dem der Geldund Briefkurs gekoppelt ist. Das German Real Estate ETI ist an der Börse Frankfurt zugelassen. Es kann täglich von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr gehandelt werden. Ausführliche Informationen werden im Internet unter www.german-real-­estate-eti.de ­angeboten.


Immobilien

Der Zukunftsmarkt Pflegeimmobilien vor Inflation durch Indexierung. Das heißt, dass die Miete automatisch an den Verbraucherpreisindex angepasst wird. Trotzdem müssen die Rahmenbedingungen für den Betrieb einer Pflegeimmobilie passen, weiß ImmoRalf Schmidt, bilienexperte Ralf Schmidt von Vorstand der der AHORN Immobilien AG in AHORN Immobilien AG Köln. „In einem aufwendigen Verfahren wird die Standortsicherheit unserer angebotenen Immobilien sowie die Vertrauenswürdigkeit der Betreiber geprüft. Nur wenn die Bevölkerungsstruktur und der lokale Pflegemarkt den wirtschaftlichen Betrieb des Pflegeheims belegen, wird das Objekt gebaut bzw. in den Verkauf gegeben. Neben dem In einer alternden Gesellschaft sind Investor haben natürSeniorenresidenzen eine spannende lich auch der Betreiber Geldanlage. Die Bedeutung von und die Gemeinde ein Pflegeimmobilien in Deutschland hat vitales Interesse am in den vergangenen Jahren aufgrund wirtschaftlichen Erder demografischen Entwicklung folg des Objektes.“ stark zugenommen. Besonders hervorzuheben für den Anleger Eine Pflegeimmobilie verbindet dabei den sind langfristige MietVorteil von Immobilien mit dem stabilen verträge (20 Jahre u. Zukunftsmarkt „Alterspflege“. Es beinmehr), so gut wie kein haltet betreutes Wohnen, PflegeapparteRisiko bzgl. Mietausments, Tagespflegeplätze sowie die Sorge fall, keine Leerstände/ um Schwerstpflegefälle. Mietnomaden, keine Nebenkosten (zahlt Vorteil gegenüber „normalen“ der Betreiber direkt), ­Immobilien Steuervorteile, GrundBis 2030 werden etwa eine Million weitere buchabsicherung und Personen pflegebedürftig sein. Die PflegeMitbestimmung auf stellen sind schon jetzt überfüllt. Viele PfleEigentümerversammgebedürftige suchen einen Pflegeplatz, lungen. Im Gegensatz sodass Betroffene teilweise Jahre warten zu einer Eigentumswohnung ist es eine müssen, bevor sie einen Platz erhalten. Geldanlage ohne Aufwand und nervliche Dieser Zustand wirkt sich vor allem auf Belastung. die Preise aus. Die Preise für Pflegeobjekte werden weiter steigen und auch die MieEine sichere Kapitalanlage schaffen ten für die Plätze in einer Pflegeimmobilie Der Erfolg einer solchen Spezialimmobilie steigen sukzessive an. Investieren in Pflesteht und fällt im Pflegemarkt allerdings geimmobilien bedeutet außerdem Schutz mit dem richtigen Betreiber. „Der Käufer

will ja mit der Verwaltung des Objektes nichts zu tun haben. Er will eine sichere Investition und eine pünktliche Miete verbuchen. Deswegen kommen auch nur Betreiber in Frage, die jahrelange Expertise im Bereich der Pflege- und Reha-Immobilien vorweisen können. Wir zum Beispiel arbeiten mit drei Partnern zusammen, die u. a. mit Altenpflegeheimbetreibern wie Bergische Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz und der WH-Care Holding kooperieren. Für den Erfolg des Investments ist das unerlässlich und Anleger sollten da keine Kompromisse eingehen“, weiß Schmidt.

Die „soziale Rendite“ nimmt bei deutschen Investoren Fahrt auf. Die schrumpfenden Renditechancen im klassischen Immobiliensektor bewegt Käufer, sich über Alternativen Gedanken zu machen. Davon profitiert der Pflegeimmobilienmarkt. Und dadurch an erster Stelle die Eigentümer der Immobilien.

Bild: Depositphotos/Lighthunter

Bild: Ahorn

Sichere Geldanlage dank Demografischem Wandel


Investment

USA entdecken großes Ölfeld in Alaska Hoffnung auf neuen Wirtschaftsboom Die spanische Ölfirma Repsol teilte am Donnerstag mit, dass sie 1,2 Milliarden Barrel Öl und damit das größte Ölvorkommen seit 30 Jahren in Alaska entdeckt hat. Dieser Fund könnte die bisherige Tagesleistung von 600.000 Barrel auf 720.000 Barrel pro Tag erhöhen. Der massive Fund des Öls auf staatlichem Land könnte Erleichterung für den Staatshaushalt in Alaska bringen, der durch die

sinkende Produktion und den Absturz des Ölpreises geschrumpft ist. Die Entdeckung erfordere zwar eine neue Infrastruktur, diese ist aber vergleichsweise nah an bestehenden Betrieben anderer Unternehmen.

weit mehr Erdgas gefunden, was teurer ist zu verschiffen und weniger kommerziell wettbewerbsfähig ist.

Der bedeutende Fund stellt eine seltene Errungenschaft bei der Ölförderung dar. In den letzten Jahren hat die Industrie

„Ich denke, dass weltweit noch so viel Erdöl gefunden werden wird, dass keiner der heute lebenden Menschen es noch erleben wird, dass uns das Öl ausgeht“ Marc Philipp Brandl


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Orangenplantagen in Paraguay Mit Agrar-Investitionen langfristig passives Einkommen sichern Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren Kunden die Möglichkeit, sich durch eine Beteiligung an lukrativen Agrar-­Projekten in Süd-Amerika langfristig passives Einkommen zu sichern – ein Angebot, das in Zeiten von Euro-Angst, dem Gespenst der Versorgungslücke sowie anhaltender Niedrigzinsphase von mehr und mehr Personen in Anspruch genommen wird. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei auf einer groß angelegten Orangenplantage in Paraguay, im Herzen Süd-Ameri-

kas. Die Anbau-Bedingungen sind in dem subtropischen Land geradezu ­ideal, dazu erfährt das zwischen den großen Nachbarn Brasilien und Argentinien gelegene Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten Wirtschaftsboom. Die Orange ist die in der gesamten Region gefragteste Frucht. Neben Supermärkten fragen vor allem Hotels und natürlich die zahlreichen Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden oder Süßwaren ganz massiv frische Orangen nach. Auch weltweit steigt die Nach-

frage nach der begehrten Zitrusfrucht – dem gegenüber steht eine durch den Klimawandel bedingt weltweit fallende Orangenproduktion. Beste Aussichten für die Eigentümer einer Plantage. Sicheres Land im Herzen Südamerikas Das ländlich geprägte, beschauliche Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten Ländern in Latein-Amerika. Sichere Grundbücher, geringe Kriminalität, eine stabile Landeswährung, politische Stabi-


Bilder: Depositphotos, somejork, denira, OlafSpeier

Anzeige Investment lität sowie vor allem ein starkes, auf der riert eine solche Orangenplantage ihren Agrarwirtschaft basierendes WirtschaftsEigentümern passives Einkommen. Daher wachstum zeichnen das kleine Land aus. wird dieses Angebot auch verstärkt zur Nicht zuletzt deshalb verzeichnet man Sicherung oder Aufbesserung der Rente hier ausgesprochen viel Investitionstätigherangezogen. keit aus Europa. Insbesondere Deutsche, aber verstärkt auch Österreicher, SchweiHohe Erträge mit bester Umwelt­ zer, Spanier und Italiener können sich verträglichkeit mit dem sicheren, rentablen Land sehr So hoch die Ertragserwartungen bei einer gut anfreunden. Investitionen in landZitrusplantage auch sein mögen, so umwirtschaftlich dominierte Projekte sind weltverträglich sind diese auch gleichzeidabei in der Mehrzahl. tig. Über 65.000 OranParaguay ist inzwischen hat das Team Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor, genbäume einer der größten Exporder Agri Terra bereits in jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren – Paraguay ­ gepflanzt – teure von Soja, Weizen, Mais, Rindfleisch und alleine­ darüber freut die Strategie der Agri Terra geht auf. Reis. „Essen und Trinken sich die Umwelt bereits. müssen die Leute imAllerdings werden zur mer“, so sagt man hier Unterstützung der Orangerne mal – und erklärt damit die Unabgenblüte auch verstärkt Bienen auf und hängigkeit der paraguayischen Wirtschaft nahe der Plantage angesiedelt, eine Maßvon Börsen und Finanzmärkten. nahme, die auch dem weltweit besorgniserregenden Bienensterben entgegen wirkt. Grundbesitz und Orangenbäume Durch modernste Methoden setzt die Agri Über die Agri Terra in Bielefeld, welche als Terra-Plantage auf natürliche Schädlings­ vollverantwortlicher Vertragspartner sobekämpfung, vor allem aber auf Prävention wie als Verwalter fungiert, erwerben Kunund Abwehr von Schädlingen. Insektizide den Landparzellen, welche im Grundbuch werden nur moderat und plangemäß so auf den Namen des jeweiligen Käufers wenig wie möglich eingesetzt. Bereits im eingetragen werden. Grundbesitz, und Jahr 2016 konnten sich viele ausländische insbesondere das Eigentum an wertvollem Besucher von der Naturverträglichkeit der Agrarland, war seit jeher eine verlässliche, Orangenplantage in Paraguay überzeukonservative Anlageform. Diese klassische gen. Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Form der Geldanlage verbindet Agri Terra Agrarsektor, jedoch mit gutem Umweltgejedoch mit der laufenden Ertragskompowissen generieren – die Strategie der Agri nente der Plantagenbewirtschaftung. Aus Terra geht auf.

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Unternehmensführung

Betriebliches Lohnkosten­ management Wissenswertes erklärt Thomas Hennings im Interview Herr Hennings, Unternehmer müssen sich heute und morgen attraktiver aufstellen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Worauf sollten sie hierbei achten?

Die Lösung, besteht aus mehreren Teilbereichen. Das wichtigste Kapital ist zunächst der Mitarbeiter, oftmals unterschätzt, leider häufig vorverurteilt („sind alle zu faul“) und ebenfalls häufig mangelhaft geführt.

Dazu sollten weitere wichtige Themen rund um den Arbeitsplatz, Betriebsklima und Perspektiven für den Mitarbeiter berücksichtigt werden. Die Mitarbeiter sind also ein sehr wichtiger Baustein in einem gut aufgestellten Unternehmen. Wie und was sollte der Geschäftsführer und Inhaber konkret mit und für seine Mitarbeiter tun? Ein guter Arbeitgeber hat auch auf die intrinsische Motivation bei seinen Mitarbeitern zu achten, also auf die innere, aus sich selbst entstehende Motivation eines jeden Menschen. Kurz gesagt, bestimmte Tätigkeiten machen Menschen einfach gerne und einige Tätigkeiten absolut ungerne. Warum einen Menschen dazu zwingen etwas zu tun, was er partout nicht mag? Das Ergebnis daraus ist meist gleich, Unzufriedenheit, langsameres Arbeiten, mehr Krankentage, Demotivation, letztendlich der Arbeitgeberwechsel, also Fluktuation im Unternehmen. Wie sehen Sie darüber hinaus die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes und zu guter Letzt die Bezahlung von den Angestellten? Es macht doch mehr Spaß an einem hellen

Nur zufriedene Mitarbeiter sind motiviert, ­Höchstleistungen zu bringen.


Strategische Metalle . . .

Unternehmensführung

freundlichen Arbeitsplatz mit angenehmer Geräuschkulisse zu arbeiten, als in der letzten Ecke eines Gebäudes mit störenden Lauten. Nur in einem ordentlichen Umfeld sind auch gute und sehr gute Ergebnisse branchenübergreifend von einem Mitarbeiter zu liefern. Zur Bezahlung von Mitarbeitern gilt es, sich als Arbeitgeber innovativ, zeitgemäß und gewinnbringend auszurichten.

Am Markt gibt es Meinungen, dass Lebensversicherungen in der betrieblichen Altersversorgung noch vertretbar wären, andere Stimmen sagen seit

Thomas Hennings ist Experte für Sachwert­lösungen und Makro­ökönomie. Er ist COO der BLM Consult GmbH.

längerem „Finger weg“, es lohnt sich nicht mehr. Wie sehen Sie dieses heißdiskutierte Thema? Es ist fürwahr ein heißes Thema. Verbraucher, also Unternehmer und Angestellte kennen in der Regel nur Lebensversicherungen in der bAV, gleiches gilt für zigtausende von Finanzberatern und Vermittlern. Lebensversicherungen sind eine Art Droge für die Branche, man will sie nicht, aber man ist von ihr abhängig. und man stumpft ab. Lebensversicherungen haben ausgedient, wenn es um Sparvorgänge und Altersversorgungen geht. Geringe Zinsen an den Märkten, Instabilität bei den Gesellschaften und Erschütterungen in den Geld- und Finanzsystemen. Vermögensaufbau- und Vermögenssicherung ist mit den Produkten zukünftig gewinnbringend für Verbraucher nicht mehr möglich. Altersarmut ist mit Lebensversicherungen nicht mehr ordentlich einzudämmen. Was favorisieren Sie denn als Alternative für Lebens- und Rentenversicherungen? Unternehmer sollten sich Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung widmen, bei denen sie mitwirken, mitsprechen und mitentscheiden können. Dazu gibt es, weitaus älter als alle bAV-Versicherungswege, echte Lösungen, wie ich als Unternehmer über das Mitarbeiterkollektiv eigenes Vermögen zusätzlich aufbauen kann, Steuern und Sozialversicherungen spürbar einspare und die gesamte Ausfinanzierung mitprägen kann. Hier wird zum überwiegenden Anteil die Liquidität in verschiedene Sachwertanlagen intelligent und inflationsgeschützt angelegt. Richtige Unternehmer erkennen und nutzen somit viele Chancen und Möglichkeiten aus dem betrieblichen Lohnkostenmanagement sich besser gegenüber dem Wettbewerb aufzustellen. Mit motivierteren Mitarbeitern werden dann weitaus bessere Ergebnisse und Gewinne erzielt.

Hafnium Germanium Hennings: Hennings; Bild: Depositphotos/g_studio

Was ist denn in Ihren Augen eine ­innovative und gewinnbringende Strategie? Im professionellen Lohnkostenmanagement bestehen Möglichkeiten, die Einkommen der Angestellten durch und mit dem Einkommensteuergesetz zu optimieren, also nachhaltig zu erhöhen. Das Brutto­ entgelt wird reduziert und das Netto­gehalt wird durch lohnsteuersenkende und sozialversicherungsfreie Entgeltbausteine erhöht. Das gilt für normale laufende Bezüge. Bei anstehenden Gehaltserhöhungen greifen diese Bausteinlösungen ebenfalls großartig. Auch für Tantiemenregelungen sind enorme finanzielle Vorteile möglich. Es sind somit vielfältige Lösungen über die Entgeltbausteine möglich. Rundet man die Lohnkostenoptimierungen noch ab, dann sollte das eigene Versorgungswerk im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung des Arbeitgebers professionell überprüft, eingerichtet und ausgerichtet sein.

Gallium

. . . sind das Öl der Zukunft. Was können wir für Sie tun? • Die EMH AG ist eines der führenden Unternehmen Europas wenn es um die Themen Edelmetalle, Technologiemetalle und Seltene Erden geht. • Wir sind weltweit vernetzt. • Ob Groß- oder Kleininvestor, ob Raten, Einmalkäufe oder Einzelinvestments – wir finden eine optimale Lösung für Ihren Bedarf. • Inklusive Lagerung in unserem deutschen Zollfreilager

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EMH Europäische Metallhandels AG Essanestr. 127 • L I - 9492 Eschen Tel. +4 23 3 92 18-21• Fax +4 23 3 92 18-22

e-Mail: info@europaeische-metallhandelsag.com

www.emh-ag.com


Sachwert Magazin Ausgabe 54, April 2017  

Krisenstrategie: Vermögenssicherung in Sachwerten, ja, aber in welchen? Lesen Sie, was geht, wenn nichts mehr geht.

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