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EDELMETALLE ROHSTOFFE IMMOBILIEN BETEILIGUNGEN RARITÄTEN WISSEN

Bild: Depositphotos, feedough, Fotomontage: Martina Schäfer

Ausgabe 51

Sachwert ist Trumpf

• GRATIS

Erster physisch hinterlegter Sachwertfonds auf dem Markt


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Editorial

BLM

Martina Schäfer Redakteurin bei Sachwert Magazin

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Bild: Schäfer privat

— MEHR ERFOLG DURCH —

Editorial

Qual der Wahl Wohin nur mit dem lieben Geld? Die derzeitige wirtschaftliche und politische Entwicklung lässt nur einen Schluss zu: Wer seine hart verdienten Scheinchen auf der Bank liegen lässt, kann bei der Wertschmelze förmlich zusehen. Roland Leuschel erklärt, warum.

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Also besser anlegen. Nur in was? Immobilien? Oder doch lieber Gold? Oder etwas ganz anderes? Wer splittet, fährt zwar sicherer, verliert aber gerne mal die Übersicht. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass Friedrich & Weik einen komplett pysisch hinterlegten Sachwertfonts auf den Markt gebracht haben. Er verteilt das Risiko auf viele verschiedene Sachwertklassen und ist damit der Freund des „Auf Nummer sicher“-Anlegers. Trau - schau wem! Um Ihnen bei der Wahl Ihres Investments in der großen Menge an Investmentanbietern eine Hilfestellung zu geben, vergibt Sachwert Magazin regelmäßig ein Testsiegel an Anbieter mit einem hohen Maß an Qualität, Kundenzufriedenheit und Service. Die Zeiten, in denen Unternehmen sich aus einer Vielzahl an hoch qualifizierten Bewerbern den richtigen heraussuchen und fast alle Bedingungen des Arbeitsvertrags von Unternehmerseite her diktieren konnten, sind vorbei. Es herrscht Fachkräftemangel und wer bei der einen Firma nicht das Passende geboten bekommt, wechselt nach kurzer Zeit zu einem Arbeitgeber, der ein besseres Angebot macht. Wie Sie Ihre Arbeitnehmer ohne großen Aufwand binden können, verrät Thomas Hennings. Gerne möchte jeder ein wohliges Gefühl beim Gedanken an den Altersruhestand haben. Endlich Zeit für sich und seine Hobbies haben. Aber können Sie sich das dann auch leisten? Dr. Michael Grandt deckt auf, warum die Absicherung der Rente keinesfalls dem Staat allein überlassen bleiben sollte. Herzlichst, Ihre Martina Schäfer Redakteurin

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Geldanlage

Friedrich & Weik Wertefonds

Da musste selbst das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einiges dazulernen. Dass die bekannten Ökonomen Marc Friedrich und Matthias Weik zusammen mit der SOLIT Gruppe den ersten, physisch hinterlegten Investmentfonds initiieren wollten, stellte die Behörde vor eine neue Aufgabe. Bisher war sie gewohnt, dass ein Fonds Aktien, Staatsanleihen oder andere Börsenprodukte ankauft. Beim „Friedrich & Weik Wertefonds“ sollen es auf einmal Immobilien, Gold und Ackerland sein. Das war neu. Aber am Ende der Prüfung war er da - der Stempel „Genehmigt“.

lichkeit, breit gestreut in Sachwerte zu investieren. Das Anlageuniversum im Fonds umfasst physisches Silber und Gold, Wald, Diamanten, Edelmetallminen, Ackerland, Immobilien aber natürlich auch Aktien und Cash. Die Kapitalhürde, die bei vielen Werten wie Wald, Ackerland oder Immobilien in der Anschaffung liegt, wird damit ad acta gelegt. Ein Anleger mit einem

50.000 Euro-Depot, der gerne in Ackerland investieren möchte, würde bei einem Landkauf von 30.000 Euro ein sehr hohes Klumpenrisiko eingehen. Ein Fondsanteil von einigen Euro lässt sich da viel leichter stemmen. Die Anlageklassen im neuen Fonds gehören zu den Wachstumschampions der letzten Jahrzehnte.

„Wir wollten schon seit langem einen echten Sachwertfonds auflegen. Wir haben uns die Angebote am Markt angesehen und nicht verstanden, warum das niemand anbietet. Die Menschen wollen etwas Stabiles und Verlässliches. Darum haben wir uns selbst an die Arbeit gemacht und nun einen großartigen Fonds erschaffen, der unserer Philosophie perfekt entspricht“, sagen die Initiatoren Marc Friedrich und Matthias Weik. Das Fondskonzept Der Fonds hat nicht umsonst den Beinamen Wertefonds. Vollgepackt mit Anlageklassen, die Vermögende und Superreiche seit jeher in ihren Portfolios haben, gibt er nun auch dem Normalanleger die Mög-

Die Initiatoren Marc Friedrich und Matthias Weik sind mehrfache Bestsellerautoren, Top-Ökonomen und Gründer der Honorarberatung Friedrich & Weik Vermögenssicherung. Die Wirtschaftsexperten sehen die Ursachen und die Folgen der weltweiten Schulden- und Niedrigzinspolitik im Geldsystem. Denn ein langfristiges Überleben unseres auf Zinseszins fußenden Finanzsystems ist rein mathematisch nicht möglich. Schon 2012 haben Friedrich & Weik in ihrem Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“ vorhergesagt, die nächste Bankenrettung finde auf Kosten der Sparer statt. Im Winter 2013 ist dies im Euroland Zypern erstmals bittere Realität geworden. Etliche weitere ihrer Prognosen und Analysen sind in der Zwischenzeit eingetreten: Null- und Negativzins, weitere Rettungspakete für Griechenland und Ausweitung des EZB Aufkaufprogramms – um nur einige zu nennen.

Bild: Friedrich&Weik

Der erste physisch hinterlegte Sachwertfonds kommt auf den Markt


Geldanlage Ehrbares Gold Gold ist das wohl einzige Edelmetall, das in den letzten Jahrtausenden ununterbrochen Gültigkeit im Zahlungsverkehr genoss. Immer schon war Gold als Wertspeicher anerkannt, ob im alten Ägypten oder im modernen Zentralbanksystem. Gold wurde nie wertlos – ganz im Gegensatz zu Papierwährungen. Auch konnte Gold seine Kaufkraft in den letzten hundert Jahren halten.

Edelmetallminen Gold, Silber, Platin, Palladium. Edelmetalle werden ge- und verbraucht. Darum wird auch die Förderung der edlen Rohstoffe immer eine Notwendigkeit bleiben. Die Kurse von Minen sind großen Schwankungen unterlegen, weshalb es besonders Sinn macht, diese in einem aktiv gemanagten Fonds wie dem „Friedrich & Weik Wertefonds“ zu halten. Zurzeit erzielen einige Player große Gewinne mit Minenbeteiligungen.

Benötigtes Silber Die kleine Schwester des Goldes hat vor allem praktischen Nutzen. Denn in der Industrie wird Silber enorm verbraucht – die Nachfrage ist gesichert. Was man vom Angebot nicht immer behaupten kann. Denn die Fördermengen liegen sogar oft unter denen vom Gold. Und was knapp ist, steigt im Wert. Viele Experten attestieren dem Silber ein hohes Steigerungspotenzial.

Ackerland 100 Prozent unserer Nahrung stammt aus landwirtschaftlichem Anbau – direkt oder indirekt. Die Flächen sind durch Urbanisierung zurückgegangen. Die Preise sind kontinuierlich gestiegen. Ackerland ist wertvoll und wird noch wertvoller. Und es wirft unmittelbar Rendite ab – in Form von Pacht.

Wald – Natur pur Große Unternehmerfamilien wie Fielmann oder Grupp kaufen seit Jahrzehnten still und heimlich riesige Forstgebiete auf. Was Grafen und Herzoge damals schon wussten, wissen auch moderne Investoren. Das Ökosystem Wald ist eben auch Wohlstandssystem. Sowohl als Wertspeicher wie auch als Forstbetrieb hat Wald immer Zukunft. Diamanten für die Ewigkeit Über Jahrtausende unter großem Druck entstanden, sind Diamanten auf die Fläche gerechnet die wohl kleinsten aber wertvollsten Wertspeicher. In einer kleinen Brotdose lassen sich Millionenwerte aufbewahren. Ebenso wie Gold hatten Diamanten immer schon eine wertvolle Aura mit hoher Kaufkraft.

Der Fonds Fondsname Friedrich & Weik Wertefonds Kategorie Multi Asset / Real Assets Fondsmanager Aktien Knoesel & Ronge Vermögensverwaltung Fondsmanager Minen & Real Assets Plutos Vermögensverwaltung AG Benchmark HVPI Deutschland + 3,0% p.a. Domizil

Deutschland

Währung

Euro

Vertriebszulassung

Deutschland

Preisfeststellung

täglich

Geschäftsjahresende

31.05.

Liquidität

täglich

Forward Pricing

t+1

Ertragsverwendung

Ausschüttend

Auflagedatum 02.01.2017 ------------------------------------------------------

Aktien Hier soll besonders auf Chancen gebaut werden. Attraktive Übernahmeziele bergen großes Potenzial für attraktive Renditen. Die Expertise in der Analyse solcher Unternehmen ist dabei von entscheidender Bedeutung. Aktien beruhen grundsätzlich auf einem realen Wert – dem Unternehmen und seinen Gütern.

Anteilsklasse

Immobilien Betongold, wie Immobilien auch genannt werden, ist aus zwei Gründen besonders charmant. Immobilien haben einen Wert, der nicht wegbewegt werden kann. Außerdem werfen sie durch Vermietung Renditen ab. Der Fonds pant vorwiegend Investitionen in Gewerbeobjekte und Pflege- und Gesundheitseinrichtungen. So will man antizyklisch handeln. Von überteuerten Wohnimmobilien will man derzeit nichts wissen.

Performance Fee 7,5% über Benchmark, HWM

R

I

Mindestanlage keine

500.000

ISIN DE000A2AQ952

DE000A2AQ960

WKN A2AQ95

A2AQ96

Verwaltungsgebühr 1,60% p.a.

1,00% p.a.

Ausgabeaufschlag bis zu 3,0% 0,0% ------------------------------------------------------KVG HANSAINVEST Verwahrstelle DONNER & REUSCHEL AG Wirtschaftsprüfer Pricewaterhouse Coopers AG

Die SOLIT Fonds GmbH gehört zur SOLIT Gruppe und bietet bankenunabhängige Konzepte für den Direktkauf aller gängigen Edelmetall-Anlagemünzen und -barren, sowie passende Lagerlösungen an internationalen Standorten. Darüber hinaus bietet SOLIT interessierten Investoren die Möglichkeit des Erwerbs attraktiver Grundstücke in der kanadischen Provinz Nova Scotia. Mehrfach wurde das Unternehmen z.B. von Focus Money und Euro am Sonntag zum besten Gold- bzw. Edelmetallhändler gekürt. Die SOLIT Gruppe gehört zum Unternehmensverbund der VSP Financial Services AG in Wiesbaden. Das Gesamtportfolio deckt derzeit alle relevanten Anlageklassen wie Edelmetalle, Grund und Boden sowie auch aktiv gemanagte Investmentfonds ab.

Die Fondsmanager Der Fonds wird von zwei Vermögensverwaltern in den jeweiligen Assetklassen gemanagt. Knoesel & Ronge (traditionelle Aktien) hat sich auf Übernahmekandidaten spezialisiert und analysiert nach einem festgelegten Prozess einen möglichen Einstieg. Betraut sind mit dem Prozess u.a. Jochen Knoesel, Dr. Ulrich Ronge und Reiner Pfeifferling. Plutos Vermögensverwaltung (Minen & Real Assets) ist Spezialist für reale Werte. Edelmetalle zählen ebenso dazu, wie die Minen, welche diese fördern. Mit der Auswahl und Verwaltung sind u.a. Thomas Käsdorf, Stefan Wolpert und Kai Heinrich betraut.


Geldanlage

Antizyklische und mehrstufige Investmentstrategie anstreben Marc Friedrich und Matthias Weik erklären im Interview, wie und warum Sie ein Sachwertinvestment angehen sollten.

Sie hatten bisher mit vielen Ihrer Prognosen Recht. Nun haben wir Guthabengebühren auf dem Konto. Was folgt als nächstes und was können Anleger tun? Ja, leider haben sich zahlreiche unserer Prognosen wie beispielsweise der Ausgang der US-Präsidentenwahl, der EUWahl, das Absenken des Garantiezinses für die Kapitallebensversicherungen, der Nullzins sowie die Bankenrettung unter

wird, wird der Bargeldverkehr durch den Gesetzgeber massiv eingeschränkt, im Extremfall sogar verboten werden, da ansonsten unser Finanzsystem zusammenbrechen würde. Jeder Bürger kann das immer kleiner werdende Zeitfenster nutzen und sein Vermögen schützen, indem er es in bewährte Wertspeicher anlegt. Dazu empfehlen wir nach wie vor Sachwerte. Denn diese schlagen Papierwerte und können nicht wertlos werden. Sie haben nun Deutschlands ersten physischen

zu Ende und das Zeitalter der Sachwerte hat begonnen, weil wir unendlich viel Geld und andere Papierwerte drucken können – aber keinen einzigen Sachwert. Sachwerte sind kein bloßes Versprechen, können niemals wertlos werden und waren in Zeiten wirtschaftlicher Verwerfungen Papierwerten immer deutlich überlegen. Zudem wurden wir immer mehr von Menschen angesprochen, wie man sinnvoll mit einem monatlichen Sparplan oder als Einmalanlage breit gestreut in Sachwerte investieren kann. Bisher gibt es für Anleger keinen einzigen, offenen Fonds, der ausschließlich

Bild: Depositphotos, Steve Heap

»Das Zeitalter der Papierwerte geht zu Ende und das Zeitalter der Sachwerte hat begonnen, weil wir unendlich viel Geld und andere Papierwerte drucken können – aber keinen einzigen Sachwert.«

Einbeziehung der Sparer (Bail-in) etc. bewahrheitet. Wir gehen davon aus, dass die Enteignung der Sparer und die finanzielle Repression weiter fortschreiten werden. Der Süden Europas ist nach wie vor Bankrott, wir werden weitere massive Überraschungen bei den Wahlen in Frankreich, Niederlande, Deutschland etc. erleben. Der Negativzins wird kommen. Die logische Konsequenz der weiter steigenden Guthabengebühren, als Folge der irrsinnigen Notenbankpolitik der EZB wird die Beschränkung des Bargelds in Form von Bargeldbezahlungs- und insbesondere Bargeldabhebungsbeschränkungen sein. Sobald die Negativzinsen die Kosten für ein Schließfach übersteigen, werden die Sparer beginnen ihr Geld abzuheben und in ihr Schließfach legen. Sobald diesbezüglich eine kritische Masse erreicht

und offenen Sachwertfonds aufgelegt. Börse, Banken, das bringt man mit Ihnen gar nicht in Verbindung? Wie kam es dazu? Die Welt spielt verrückt. Die EU, „der Kapitalismus“, „die Marktwirtschaft“ und „die Weltwirtschaft“ stecken in ihrer historisch schwersten und dauerhaftesten Krise. Weltweite Schuldenorgien, Bargeldflut, Nullzinsen, Investment-Blasen, Bankencrashs und Inflationsgefahren bedrohen unser Vermögen und unsere Altersrücklagen. Wir sind gegenwärtig Zeugen eines historisch einmaligen Notenbankexperiments, das langfristig scheitern wird. Der Euro ist ein rein politisch und wirtschaftlich motiviertes Währungsexperiment, das ebenfalls scheitern wird. Deshalb ist das Zeitalter hoher Renditen vorbei und das wird auch noch lange so bleiben. Folglich muss in Zeiten wie diesen Vermögens­sicherung an erster Stelle stehen. Das Zeitalter der Papierwerte geht

– und breit gestreut – in Jahrhunderte lang bewährte Sachwerte investiert. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden einen offenen antizyklischen Sachwertfonds mit fairer Gebührenstruktur (Verwaltungsgebühr: 1,6 Prozent p. a. und einem Ausgabeaufschlag von 3 Prozent) aufzulegen. Einen Fonds, der nachhaltig und langfristig in Sachwerte investiert, der keine unrealistischen Renditen verspricht und der darum auch nicht gezwungen ist, risikoreiche Investments zu tätigen, um kurzfristige Gewinne zu erzielen. Wir – Marc Friedrich und Matthias Weik – stehen als Initiatoren des Friedrich & Weik Wertefonds persönlich nicht nur für das feste Vertrauen in Sachwerte, sondern auch für Werte wie Moral, Anstand und Ethik ein. Aus diesem Grund offerieren wir den Wertefonds. Denn wir sind überzeugt: Ohne ein neues Denken in Fragen der Geldanlage ­– besser: des nachhaltigen Investierens – werden Wirtschaft und Gesellschaft an die Wand fahren.


Geldanlage

Bild: WTV

Welche Rolle werden Sie in dem Fonds selbst übernehmen? Initiatorin des Friedrich & Weik Wertefonds ist die SOLIT Fonds GmbH. Gleichberechtigte Gesellschafter der GmbH sind die die SOLIT Gruppe mit Sitz in Wiesbaden und die Friedrich & Weik Vermögenssicherung mit Sitz in Lorch. Wir Gesellschafter verantworten gemeinsam die grundsätzliche Anlagestrategie des Fonds. Wir definieren die einzelnen Anlageklassen für unseren Fonds und legen die maximalen Investitionsquoten für die einzelnen Anlageklassen fest. Ziel war es, unsere bewährte und erfolgreiche Strategie in ein Produkt zu gießen und mit verschiedenen Kompetenzen zu bestücken. Da keiner allwissend ist, haben wir für jede Anlageklasse hoch qualifizierte, spezialisierte Fondsmanager ausgewählt. Die einzelnen Anlagesegmente des Fonds werden von ausgewiesenen Profis gemanagt. Wir haben uns aktu-

Schwankungsanfälligkeit zu reduzieren streben wir mit dem Friedrich & Weik Wertefonds eine antizyklische, mehrstufige Investmentstrategie mit einer sehr breiten Streuung über verschiedene Sachwerte an. Darüber hinaus haben wir bei der Auswahl der einzelnen Fondsmanager großen Wert darauf gelegt, dass diese ihre Investitionsquoten in Abhängigkeit der jeweiligen Marktentwicklung anpassen. Die Knoesel & Ronge Vermögensverwaltung investiert zum Beispiel nur in Aktien von Unternehmen, die Gegenstand einer Übernahme oder potentielles Übernahmeziel sind. In diesen Werten ist das Verlustrisiko deutlich reduziert, da ein Übernahme- oder Abfindungsangebot den Kurs nach unten absichert. Wie muss man sich die Sachwerte vorstellen? Liegt da tatsächlich Gold irgendwo im Tresor? Woher beziehen Sie die Produkte dann?

Matthias Weik (links) und Marc Friedrich (Mitte) beim Interview mit Verleger Julien Backhaus.

ell für die Plutos Vermögensverwaltung und für die Knoesel & Ronge Vermögensverwaltung entschieden, welche uns mit ihrer Strategie und ihrer Erfahrung überzeugt haben. Das Fondsvermögen wird von der HANSAINVEST als Kapitalverwaltungsgesellschaft betreut und von der DONNER & REUSCHEL Privatbank verwahrt. Börsenprodukte sind auch Schwankungen, die unmittelbar mit dem Produkt gar nichts zu tun haben, unterworfen. Sie werden in Mitleidenschaft der Märkte gezogen. Haben Sie da ein Gegenmittel? Selbstverständlich sind Sachwerte auch Preisschwankungen ausgesetzt. Um die

Ja, der Friedrich & Weik Wertefonds wird ausschließlich in physische Goldbarren mit mindestens 1 Kilogramm Gewicht – ggf. auch größere Industriebarren – erwerben. Solche großen Einheiten sind mit Abstand am kosteneffizientesten. Selbstverständlich werden zudem nur Barren von Herstellern erworben, die auf der „Good Delivery List of Acceptable Refinders“ der London Market Bullion Association gelistet sind und damit den weltweit akzeptierten Qualitätsstandard erfüllen. Alle Barren haben eine Reinheit von 99,999 Prozent. Die Lagerung der Goldbestände des Friedrich & Weik Wertefonds erfolgt im Auftrag der Depotbank DONNER & REUSCHEL­ ­Privatbank in versicherten Tresorräumen der WGZ Bank.

Das klingt, als sollte man einen langen Anlagehorizont mitbringen. Wir wollen Marathon laufen und nicht Kurzstrecke! Sachwerte sichern unser Erspartes und sind seit Jahrhunderten bewährte Wertspeicher. Sie können niemals wertlos werden. Aber auch die Preise von Sachwerten schwanken – selbst wenn sie langfristig weit weniger volatil sind als reine Papierwerte. Aus diesem Grund sollte sich der Anlagehorizont über mindestens fünf Jahre erstrecken. Wir sind uns sicher, dass wir einen epochalen Wandel erleben werden, und Sachwerte die einzige Möglichkeit sein werden, sein Vermögen zu schützen. Ansonsten gilt auch für Sachwerte die wohl bekannteste Faustregel des seligen André Kostolany: Kaufen – und dann Schlaftabletten nehmen. Nichtsdestotrotz ist der Friedrich & Weik Wertefonds selbstverständlich auf täglicher Basis handelbar. So können Sie jederzeit Folgeinvestitionen tätigen oder mittels eines regelmäßigen Sparplans investieren. Ihre Anteile können Sie auf Wunsch auch jederzeit ganz oder in Teilen verkaufen. Auch hier gilt allerdings unserer Meinung nach eine alte Börsianerregel: Investitionen sind keine Liquiditätsreserve! Sprich: Es ist immer schlecht, verkaufen zu müssen, wenn man gerade unbedingt Geld braucht. Welches Potenzial rechnen Sie dem Fonds aus? Renditen waren Ihnen eigent­lich stets abgängig. Nun müssen Sie aber Prognosen ausgeben. Das primäre Ziel des Friedrich & Weik Wertefonds ist die Sicherung von Vermögen - der Kapitalerhalt. Punkt. Das Zeitalter der fetten Renditen ist vorbei. Und wenn wir ehrlich sind, dann war es auch weniger ein Zeitalter fetter Renditen und mehr ein Zeitalter luftiger Renditeversprechen. Richtig Kasse gemacht haben im Börsenboom nur Profis und ein paar ausgebuffte Halbprofis. Wir sehen in einer fairen Rendite einen möglichen positiven Nebeneffekt einer Investition, nicht jedoch ihr oberstes Ziel. Wer auf der Suche nach Renditen deutlich über dem aktuellen Marktniveau ist, gehört daher eigentlich nicht zur Zielgruppe des Friedrich & Weik Wertefonds. In Zeiten von Schuldenorgien, Niedrigzinsen und immer schneller aufeinander folgenden Investment-Blasen sollten Sie den Rendite­ aspekt guten Gewissens an die zweite Stelle setzen. Oberste Priorität hat die Vermögenssicherung! Der Fokus des Friedrich & Weik Wertefonds ist es Ihr Vermögen bestmöglich krisenresistent aufzustellen.


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Edelmetalle - der Krisenschutz der Profis Dominik Kettner erklärt, wie alte Hasen ihr Portfolio aufbauen und den besten Zeitpunkt zum Edelmetallkauf finden

Herr Kettner, was bedeuten die aktuellen Preisentwicklungen beim Edelmetall für den Privatkunden? Wir haben in den letzten Jahren fast immer eine Rallye zwischen Januar und April/Mai im Silber und Gold gesehen. Auch dieses Jahr bestätigen die Hoffnungen der Gold-und-Silber-Bullen die Erwartungshaltung und somit ist der rasante Preisanstieg im Januar (Euro-Basis: Silber ca. 6,5 % und Gold ca. 2,3 %). Erst im Dezember haben wir eine voraus-

sichtliche Preisentwicklung von 10 % im Silber und Gold für 2017 prognostiziert. Hintergrund ist einerseits die Wertentwicklung in den letzten 30 Jahren (ca. 10 % Wertzuwachs pro Jahr) und weltweite, politische Ausweitung diverser Krisenherde wie die Verbreitung des I.S. und auch der Tatsache, dass ein Kampf gegen das Bargeld stattfindet. Immer mehr Staaten bekommen politischen Rechtsdrang, was zu verhärteten Fronten führt. Fazit: Wir empfehlen einen Teil seines Ver-

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mögens (10 bis 30 %) in physische Edelmetalle umzuschichten um sich damit vor der schleichenden Inflation zu schützen und so einen optimalen Krisenschutz zu besitzen. Welches Metall ist denn besonders beliebt? Bereits seit dem dritten Quartal 2016 hat Gold ganz klar die Nase vorne. Gold ist flexibler in Hinsicht auf die Mobilität (geringeres Gewicht, geringere Dichte, weltweit mehrwertsteuerfrei.). Außerdem ist Gold schon seit Jahrtausenden Geld. Speziell für Anleger, die Sicherheit suchen, ist Gold das Non plus ultra. Silber hat allerdings aufgrund der geringen Totalkosten und des spannenden GoldSilber-Ratios (Goldpreis durch Silberpreis geteilt) von aktuell 1:69 (auf Euro-Ebene) auch seinen Charme. Wenn wir wieder auf das historische Ausgangsniveau von 1:15 zurückkehren, dürfte jedem klar sein, welches Potential das unterbewertete Silber eigentlich besitzt. Wir glauben fest an ein ausgewogenes Verhältnis von 80 % Gold und 20 % Silber im Portfolio. Dieses Verhältnis hat sich über Generationen bewährt. Tipp: Besonders Goldmünzen wie der Krügerrand oder Tafelbarren sind stark im Rennen. Silbermünzen wie der Maple Leaf oder das Känguru Nugget haben die Nase vorn. Barren liegen in der EU weit hinter den Münzen, welche auch häufig einen Sammlerwert in speziellen Jahrgängen erlangen. Mit welcher Motivation kaufen die Leute? Ganz klar um sich vor dem nächsten Crash abzusichern. 2008 war für viele Anleger nur ein kleines Vorspiel. Wir hören täglich von der Angst eines Euro-WährungsCrashs oder von drohenden Bankenkrisen/Bankenpleiten. Die Menschen sind in der aktuelle Nullzinsphase verunsichert und suchen daher physische Edelmetalle zum Anfassen und Lagern in den eigenen vier Wänden. Das Tafelgeschäft bietet in Deutschland aktuell noch die Gelegenheit bis maximal 14999 € anonym Edelmetall zu erwerben (Stand Januar 2017). Außer-


Anzeige Goldmarkt dem sind einige Menschen verunsichert, weil das Kontrollnetzwerk durch Vorratsdatenspeicherung und digitale Spurten immer besser wird. Den Deutschen Kunden ist es oftmals auch wichtig, dass nicht jeder Mensch darüber Bescheid weiß, wie das eigene Portfolio aufgebaut ist. Einlagensicherungen bis 100.000 € auf deutschen Bankkonten stärken auch nicht gerade das Vertrauen der Sparer. Wissen die Leute genau, was sie wollen oder suchen die echte Beratung? Je nach Wissensstand beraten wir Edelmetall-Neuling gerne individuell mit einer kostenlosen Grundsatzberatung unter unserer Rufnummer 07930-2699. Es gibt auch viele „alte Hasen“, die schon in festen Spuren sind und eine klare Strategie haben – hier haben wir auch oftmals noch Tipps und Tricks das Portfolio ein wenig zu optimieren. Unser Youtube-Kanal bietet die kostenlose Chance jeden Tag ein kleines Stück Wissen dazu zu gewinnen. Wir veröffentlichen hier das gesamte Insider- und Expertenwissen aus unserer jahrelangen Handelserfahrung. Wie sieht das Portfolio eines Edelmetall-Anlegers im Ganzen aus? Zum Beispiel im Vergleich zu jemandem, der auf Metalle verzichtet. Ist das des ersteren gesünder? Edelmetall-Anleger sind im Regelfall sehr gut gebildet und haben ein exorbitant hohes Finanzwissen zu diversen Kapitalanlagen. Aus zahlreichen Marktforschungen, Studien und Kundengesprächen geht hervor, dass die Portfolios vieler Anleger nicht nach dem Markowitz-Prinzip (alte Bankenschule) diversifiziert sind, sondern eher im klassischen Triple-Value aufgebaut sind. Wenn die Aktienmärkte am Höhepunkt sind, die Immobilienblasen sich immer weiter aufblähen, werden also oft größere Geldbeträge in Edelmetalle umgeschichtet um anstehende Wertsteigerungen in den Rohstoffen mitzunehmen und diese dann im Falle eines Tiefs der anderen beiden Value-Klassen (Immobilien und Aktien) wieder umzuschichten. Das 3-Speichen-Prinzip hat den Vorteil, dass keine hohen Gebühren für permanenten Diversifizierungen anstehen und man nur Markt­zyklen beobachten muss, um den richtigen Einstiegszeitpunkt zu erwischen. Jetzt ist es also kurz vor knapp für alle die noch keine Edelmetalle besitzen. Anleger, die auf Edelmetall verzichten, sind oftmals sehr stark in einer AssetKlasse investiert und gehen damit ein höheres Risiko eines Totalverlusts oder einer Zwangsbesteuerung wie Lastenausgleichen bei Immobilien oder ähnlichen Vermögenssteuern ein.


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Hier sehen Sie die besten Unternehmen im Januar 2017 Bester Anbieter Sachwert

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Haftungsausschluss: Die Auswertung erhebt keinerlei Anspruch und gibt keine Garantie auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Die Auswertung erfolgte auf Grundlage der Redaktion bekannter Unternehmen. Es handelt sich um eine Auswahl der Redaktion. Es kann keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste gewährleistet werden. Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Unternehmen, die in dieser Wertung nicht angeschrieben bzw. befragt wurden, auch die BestWertung hätten erhalten können. Detaillierte Ergebnisse der Befragung können bei der Redaktion angefordert werden.

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„Wollt Ihr die totale ­Papiergeldflut?“

Die Zentralbanken sind die eigentlichen Machtzentren der Welt, ­sprechen über Geld und schweigen über Gold.

Zentralbanken sind inzwischen die ­eigentlichen Machtzentren der Welt Tatsache ist, dass die Zentralbanken in den vergangenen Jahren zu den eigentlichen Machtzentren der Welt ausgebaut wurden. Ob dieser Umbau von langer Hand geplant war oder das zufällige Ergebnis einer außer Kontrolle geratenen Entwicklung ist, weiß ich nicht zu sagen. Im Ergebnis haben sich auf diese Weise und ohne demokratische Legitimation die Draghis, Yellens und Kurodas zu den eigentlichen Machthabern aufgeschwungen, während Regierungen, Kanzler und Präsidenten nur

noch die zweite Geige spielen. Die extrem mächtig gewordenen Zentralbankbürokraten, deren Tun und Lassen sich fast jeder Kontrolle entzieht, haben also ein sehr starkes persönliches Interesse daran, ihre Machtposition zu erhalten, die sie ausschließlich dem gegenwärtigen Papiergeldsystem verdanken. In meiner langjährigen Tätigkeit als Generalsekretär des von den Rothschilds in Brüssel gegründeten ersten europäischen Analysebüros sowie als Direktor der Banque Brussels Lambert habe ich zahlreiche Zentralbanker persönlich kennengelernt und mich mit mehreren Zentralbankpräsidenten sogar regelmäßig zum Meinungsaustausch getroffen. Bei diesen Treffen kamen alle möglichen Themen rund um die Finanzmärkte und die Wirtschaft zur Sprache. Kontroverse Diskussionen waren keine Seltenheit, und manchmal erstaunte mich sogar die Offenheit meiner Gesprächspartner.

Der Autor Roland Leuschel gilt als der „Crash Prophet“ seit er 1982 die Aktienhausse in den USA und Europa und1987 den Oktober Crash voraussah. Er veröffent­lichte mit Claus Vogt „Die Inflationsfalle. Retten Sie Ihr Vermögen!“

Nur wenn ich das Thema Gold auf die Agenda setzen wollte, änderte sich das Gesprächsklima schlagartig. „Fragen Sie mich besser nicht danach“, gab man mir unausgesprochen, aber unmissverständlich zu verstehen. Dabei hatte ich immer das Gefühl, es sei meinem jeweiligen Gegenüber irgendwie unangenehm, mir an dieser Stelle eine Abfuhr erteilen zu müssen. Dennoch biss ich immer auf Granit. Gold war stets ein Instrument und Ziel der Macht Nachvollziehen konnte ich diese Haltung allerdings nicht. Schließlich sollten Zentralbankbürokraten einen klaren Standpunkt in Bezug auf die Bedeutung ihrer Goldreserven vertreten, schon weil die Zentralbanken die mit Abstand größten Goldbesitzer sind. Das sind sie natürlich nicht ohne Grund und sicherlich auch nicht, weil es sich bei Gold um ein Relikt aus barbarischen Zeiten handelt, wie die meisten Keynesianer zu glauben scheinen. Wäre Letzteres der Fall, dann hätten die Zentralbanken die ihnen anvertrauten Goldschätze, die ja eigentlich dem Volk gehören, längst verkauft und die Erlöse den maroden Staatshaushalten zugeführt. Zentralbanken wurden zu den größten Goldbesitzern, weil Geldpolitiker schon immer wussten, dass es letztlich nicht nur darum geht, wer über die stärkste Armee verfügt, sondern auch darum, wer das Gold besitzt, und das seit rund 5.000 Jahren.

Bild: Depositphotos, pabkov, Leuschel: Krisensicher Investieren

Von Roland Leuschel Wer mich kennt, weiß, dass mir das Thema „Manipulation des Goldpreises“ sehr am Herzen liegt. Obwohl es keine Beweise dafür gibt, bin ich fest davon überzeugt. Die Vermutung, dass Zentralbanken hinter den Kulissen auch den Goldpreis manipulieren, liegt nahe, da Gold der natürliche Konkurrent ungedeckter Gelder ist. Da deren Werthaltigkeit ausschließlich auf Vertrauen beruht, muss aus Sicht der Verfechter dieses Währungssystems alles dafür getan werden, das Vertrauen zu erhalten. Nur so kann der Fortbestand des weltweiten Papiergeldsystems sichergestellt werden, in dem ich übrigens den größten Bluff und Betrug aller Zeiten sehen. Ein stark steigender Goldpreis würde dieses Vertrauen ebenso erschüttern wie dessen offene Manipulation. Deshalb muss an dieser Stelle im Verborgenen agiert werden.


Goldmarkt

Bild Yellen: US Government, Bild Draghi: Flickr

Sie wissen oder befürchten es zumindest, dass sich das seit 1971 bestehende weltweite Papiergeldsystem nur als eine vorübergehende Episode erweisen wird, und es am Ende des Tages erneut von entscheidender machtpolitischer Bedeutung sein wird, wer das Gold besitzt. Deshalb haben die US-Amerikaner, die mit rund 8.000 Tonnen vor Deutschland mit 3.400 Tonnen den größten Goldschatz der Welt besitzen, kein Gramm davon verkauft. Obwohl sie und der von ihnen geprägte und vielleicht sogar beherrschte Internationale Währungsfonds andere Nationen immer wieder zu Goldverkäufen gedrängt haben. Von Großbritannien über Belgien, den Libanon und Venezuela bis hin zur Schweiz wurde diesem Drängen vor allem in den 1990er Jahren und ironischerweise zu Tiefstpreisen nachgegeben. Im Unterschied dazu haben Länder wie Russland und China ihren Goldschatz vergrößert. „Gesundes Geld“ gehörte einst zu den Kernforderungen der US-Republikaner Ich war viele Jahre mit dem inzwischen verstorbenen US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner Jack Kemp befreundet. Mit ihm habe ich den Bestseller „Die amerikanische Idee“ veröffentlicht und ihn als Berater auf einer Wahlkampftour durch die USA begleitet. Es war übrigens Kemps Verdienst, die USEinkommensteuer von 70% auf 30% zu reduzieren (Kemp-Roth- Bill). In dieser Zeit und durch die Freundschaft mit ihm habe ich tiefe Einblicke in die Strukturen der Partei und das Denken führender Parteimitglieder erhalten. Dort gab und gibt es immer noch einen starken Flügel von Verfechtern des Goldstandards. Gesundes, das heißt nicht beliebig vermehrbares Geld („sound money“) gehörte einst sogar zu den Kernforderungen der US-Republikaner. Auch wenn diese Forderung in den vergangenen Jahren etwas in Vergessenheit geraten ist, so gibt es in den Reihen der Republikaner auch heute noch ein großes Misstrauen gegenüber der Zentralbank und deren Machenschaften. Der Grundgedanke, dass Zentralbanken am einfachsten und wirkungsvollsten durch eine Bindung des Geldsystems an Gold gezügelt werden können und müssen, ist auch heute noch vorhanden. Trump will USA zu neuer Größe führen Der neugewählte US-Präsident Donald Trump scheint dieser Denkrichtung nahezustehen. Jedenfalls hat er sich bereits mehrmals sehr positiv über den Goldstan-

dard als Währungssystem geäußert. Und mit Judy Shelton hat er sogar eine Frau in den Kreis seiner Wirtschaftsberater aufgenommen, die sich ausdrücklich für die Rückkehr zum Goldstandard stark macht. Trumps ausdrücklicher Wille ist es, die USA wieder groß und stark zu machen. Als eher einfacher Mann, dessen wirtschaftliches Denken nicht durch neokeynesianischen Humbug verwirrt wurde, muss er wissen, dass zu diesem Vorhaben auch die Rückkehr zu einem gesunden Geldsystem gehört. Und als egomanischer Machtmensch dürfte er wenig Gefallen daran finden, als US-Präsident nur noch die zweite Geige

Großteil dieses Goldes wurde in Form der sogenannten Goldleihe über Jahre hinweg an Großbanken verliehen. Die Details dieser Geschäfte zwischen Zentralbank und Großbanken sind nicht öffentlich bekannt. Bestehen bei den Großbanken vielleicht noch große offene Positionen aus diesen Geschäften, die nicht bekannt werden dürfen, um das ohnehin vorhandene Unbehagen an den Machenschaften der Großbanken nicht noch größer werden zu lassen? Schließlich sind Banken in einem Teildeckungssystem immer von der Pleite aufgrund eines Vertrauensverlusts bedroht, da sie ja viel mehr Geld verleihen dürfen, als sie zur Verfügung haben. Und das Zentralbanksystem dient ja in erster Linie den Interessen und dem Schutz der Großbanken. Großbanken wurden der Preismanipulation überführt Der Vorwurf, die Preise von Gold und Silber würden von Großbanken manipuliert, wurde lange Zeit als Hirngespinst konfuser Ver-

Unter dem Kommando von Janet Yellen, Chair of the Board of Governors of the Federal Reserve System und Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank laufen die Geldpressen um US-Dollar und Euro heiß. Nur über die Goldreserven herrscht eisernes Schweigen.

hinter der Fed und international hinter China zu spielen, das in den vergangenen Jahren in großem Umfang Gold akkumuliert hat. Vielleicht ist Trump ja der Mann, der dieses heiße Eisen endlich anpackt. Mangelhafte Transparenz sorgt zu Recht für großes Misstrauen Der Goldschatz der USA lagert in Fort Knox. Alle in den vergangenen Jahren unternommenen Versuche, eine Inventur der Goldbestände durchzusetzen, wurden von der Fed erfolgreich abgewehrt. Warum gibt es diesen Widerstand gegen eine unabhängige Überprüfung der Goldbestände, die doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte? Schließlich gehört das Gold ja nicht der Notenbank, sondern dem „Volk“! Hier drängt sich geradezu der Gedanke auf, dass es etwas zu verbergen gibt. Ein

schwörungstheoretiker abgetan. Dieses angebliche Hirngespinst hat sich inzwischen aber als bewiesene Tatsache herausgestellt, und zahlreiche Großbanken, darunter die Deutsche Bank, UBS, HSBC etc. wurden für diese Manipulationen zu Strafen verurteilt. Die sehr geringe Höhe dieser Strafen deutet darauf hin, dass diese Manipulationen von den Aufsichtsbehörden, zu denen ja auch die Zentralbanken gehören, als Kavaliersdelikte eingestuft werden. Wahrscheinlich sind diese bewiesenen Manipulationen nur die Spitze des Eisbergs. Dass ausgerechnet die Zentralbanken, die das mit Abstand größte Interesse daran haben, das Papiergeldsystem zu erhalten und Gold zu diskreditieren, bei den offensichtlichen Manipulationen des Goldpreises ihre Finger nicht im Spiel haben, halte ich für extrem unwahrscheinlich.


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Börse

Die Geschichte der Börse Vom holländischen Tulpenmarkt zum weltumspannenden Finanzhandelsnetz


Bild: Depositphotos, Ivonnewierink, Haus: Wikipedia, Chivista

Börse Den ersten geschichtlichen Anhaltspunkt für eine Art Börse findet man im 14. Jahrhundert in Brügge. Aus den üblichen Warenmärkten und -messen entstand damals, unter dem Einfluss italienischer Kaufleute, eine neue, börsenähnliche Handelsform. Die flämische Stadt Brügge war zu jener Zeit der Handelshauptplatz des Nordens und für die führende Handelsnation des frühen Mittelalters, Italien, ein begehrter Umschlagplatz für neue, exotische Güter wie feines Tuch. Börsenähnlich gehandelt wurde seit dem 12. Jahrhundert in den italienischen Städten Venedig, Florenz, Genua und Lucca, bald auch in der Champagne und in Brügge. Hier ist von 1257 bis 1457 eine Familie »Van der Beurse« nachgewiesen, von der möglicherweise der Name »Börse« herrührt. Die Familie führte in ihrem Wappen drei Geldbeutel (lat. »bursa«). Einige ihrer Mitglieder waren um 1350 auch in Antwerpen niedergelassen, wo sie ein Lokal für die Händler zum Abschluss börsenähnlicher Geschäfte besaßen. Die Bezeichnung »Börse« scheint erstmals 1460 in Antwerpen in der Bedeutung von »Börsenversammlung« gebraucht worden zu sein. Die Börse von Amsterdam entstand 1611 nach dem Vorbild der Börse von Antwerpen, die bereits 1531 gegründet wurde. Sowohl Waren als auch Wertpapiere wurden hier gehandelt. Die Abwicklung der verschiedenen Geschäfte fand bereits damals in zugewiesenen Bereichen des Börsenhauses statt. Hier entwickelte sich auch der erste Markt für Staatsanleihen, es entstanden moderne Geschäftsformen wie Options und Kompensationsgeschäfte, es bildeten sich Hausse-Konsortien und Baisse-Syndikate. Holland ist auch der Schauplatz der ersten großen Spekulation: Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte sich die Tulpe vom Statussymbol der Adeligen und Bürger zum Objekt der Spekulanten. Ungebremst jagte der Preis seltener Zwiebeln in die Höhe, bis eine Tulpen-Inflation und der Ausstieg einiger Kaufleute 1637 zum Zusammenbruch führten. Die Amsterdamer Börse hatte schon im 17. Jahrhundert dieselbe Form von Handelsgeschäften und grundsätzlich dieselben allgemeinen Bestimmungen (Börsenordnung) wie wir heute. Selbst die in den 80er- und 90er-Jahren unseres Jahrhunderts angepriesenen Neuerungen wie Aktienindizes und Termingeschäfte waren in Amsterdam bereits im Gebrauch. 1714 führte Amsterdam einen Kurszettel ein, auf dem die Bewegungen der Kurse von immerhin 34 Aktiengesellschaften notiert waren. Bereits 1697 hatte der kleinere und unbedeutendere Londoner Handelsplatz einen solchen Kurszettel eingeführt und an Marktplätzen angeschlagen. Die Londoner verstanden schon sehr früh, wie wichtig es ist, informiert zu sein, um richtige

aus Kalifornien berichtet. Mit ihren Rindern hatten die Spanier auch ihren grausamen Stierkampf nach Mexiko exportiert. Allerdings änderten die Mexikaner die Regeln. Und es war ein schreckliches Schauspiel, was fortan an den WochenDer Bulle und der Bär enden den kalifornischen Goldgräbern Der Bulle und der Bär symbolisieren an geboten wurde. Ein Grizzly wurde in der der Börse die Grundhaltung der BörsiMitte der Arena an einen Holzpfahl geketaner in Bezug auf die Kursverläufe am tet und dann ein Stier auf ihn losgelassen. Markt. Bären setzen auf sinkende Kurse, Der Kampf muss grausam gewesen sein. wohingegen Bullen mit steigenden BörEntweder der Stier spießte mit seinen langen Hörnern den Bären auf, oder der Bär rang das Longhorn zu Boden Hier nahm die und brach ihm das Genick. Börse ihren Aus dieser »Attraktion« soll die SymAnfang: Das bolik für die Gesetzmäßigkeiten an Haus der der Börse entstanden sein. Als Erster Familie Van der Beurse in verwendete der spanische Dichter Brügge. Don José de la Vega im Jahre 1688, in seinem Buch Confusion de Confusiones über die Amsterdamer Börse, den Arenakampf zwischen Bulle und Bär als Analogie für die Börse. An der Londoner und New Yorker Börse wurden die Begriffe zunächst nur sporadisch benutzt. Zum festen Bestandteil des Börsenlateins wurden »Bulle« und »Bär« erst im 19. Jahrhundert, als sich das kalifornische Goldfieber ausbreitete. Der Goldrausch warf unzählige Goldminen-Aktien auf den senkursen rechnen. Die Symbolik wurde Markt, die in San Francisco und New York aus dem Angriffsverhalten der Tiere übergehandelt wurden. Mit ihnen betraten nommen. Der Stier stößt mit den Hörnern Bulle und Bär eine neue Arena. Bei den nach oben, während der Bär mit seinen 19 Schaukämpfen in den kalifornischen Pranken stets nach unten schlägt. Steigen Goldgräberstädten gewann in den meidie Kurse zum Beispiel von Aktien über sten Fällen der Bär, an der Wall Street einen längeren Zeitraum, sprechen Börsollte man hingegen besser auf den sianer von einem Bullenmarkt oder einer Bullen setzen. In dieser Arena behält er Hausse. Tritt der umgekehrte Fall ein, und langfristig gesehen die Oberhand. In die Kurse fallen auf längere Zeit, wird die den vergangenen 120 Jahren stemmte Phase als Bärenmarkt oder Baisse bezeicher den Dow Jones Industrial Average von net. Woher diese Sinnbilder Bulle und Bär 40,74 Punkte im Januar 1897 bis auf über stammen, konnte bis heute 18.600 Punkte im Spätsommer 2016. nicht eindeutig geklärt werden. Rechnet nun ein Anleger mit einem bäDer gängigsten Version nach brachten rischen Verhalten der Finanzplätze, also die Spanier im 16. Jahrhundert Langhornmit fallenden Kursen aufgrund seiner eistiere auf Schiffen nach Mexiko, wo diese genen Analysen oder dabei ermittelten dann ihrem Schicksal überlassen wurden. Verkaufssignalen, und stellt sich diese ProSchnell breiteten sie sich bis nach Texas gnose nachträglich als Fehleinschätzung über das Land aus. Dort wurden sie später heraus, ist er in eine so genannte Bärenfaleingefangen und bildeten den Grundstock le getappt. Haben wir den umgekehrten der riesigen texanischen Rinderherden Fall vorliegen, sprechen wir von einer Bul(Longhorns). Die ersten Kämpfe dieser lenfalle. In einem Finanzmarkt, in dem die beiden großen Tiere fanden also in freier Preise der Finanzinstrumente fortgesetzt Wildbahn statt. Berichim Steigen begriffen sind, spricht man von ten zufolge wird von einer Hausse oder einem Bullenmarkt. Die Kämpfen zwischen Hausse geht mit einem steigenden VerGrizzlys und Longtrauen der Kapitalanleger sowie mit Erhorns das erste Mal wartungen künftiger Gewinne einher. In einem Finanzmarkt, in dem die Preise Diese und weitere eines oder mehrerer Instrumente (zum interessante Infos Beispiel Aktien) über einen längeren Zeitfinden Sie im raum im Sinken begriffen sind, spricht man von einer Baisse oder einem Bärenmarkt. Börsenkalender 2017 Die Baisse geht mit einem sinkenden VerISBN: 978-3-95972-009-0 trauen der Kapitalanleger sowie mit der FinanzBuch Verlag Erwartung künftiger Verluste einher. Entscheidungen an der Börse zu treffen. Die Niederländer konnten bis 1714 nur direkt an der Börse erfahren, wie die Kurse standen.


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Die Immobilie als klassische Form der Kapitalanlage ist ein wichtiger Baustein der privaten Vermögensbildung und Altersversorgung und das aus gutem Grund. Bei sorgfältiger Auswahl bieten Immobilien Sicherheit, eine solide Rendite und zahlreiche weitere Vorteile. Gerade privaten Investoren bleibt oft nur der Kauf von Wohnimmobilien, die gegenüber gewerblichen Immobilien zahlreiche Nachteile beinhalten. Immobilie als Sachwert – nicht nur die Summe der Steine aus denen sie gebaut ist. Eine Investment-Innovation macht nun die ertragsstarke Anlageklasse der Gewerbeimmobilien neuen Käuferkreisen zugänglich – die Rede ist von Direktinvestitionen als Teileigentum in SelfStorage. Aus dem Englischen stammend bedeutet der Begriff „SelfStorage“ frei übersetzt„selbst einlagern“ und steht für eine Idee, die vor rund 70 Jahren in den USA seine Anfänge nahm. Kleinlagerflächen, die separat abschließbar und über einen variablen Zeitraum anmietbar sind. Heute umfasst das SelfStorage-Angebot in den USA ca. 52.000 Parks und ist damit die erfolgreichste Asset-Klasse mit guten Auslastungszahlen und sehr guten Mietrenditen. Der Deutsche Markt: Hohe Nachfrage – geringes Angebot Ein junges Kapitel und ein überschaubarer Anbietermarkt. Gemäß den aktuellen Zahlen der FEDASSA (Federation of European Self Storage Association) gibt es ca. 200 SelfStorage-Parks in Deutschland und das Angebot wächst mit ca. 22%

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Unternehmensführung

Die Wandlung vom Arbeitgeberhin zum Arbeitnehmermarkt.

Was bedeutet das in der Zukunft für Unternehmer? Herr Hennings, Sie sind bekannt für klare Worte und haben in den letzten Jahren stets mit Ihren Aussagen richtig gelegen. Wie sehen Sie die Zukunft für kleine und größere mittelständische Unternehmen in Deutschland? Grundsätzlich werden gut geführte kleine und mittelständische Unternehmen die Herausforderung des eigenen und des globalen Marktes positiv meistern können. Die Politik verhindert und demotiviert aber oft, dass mehr Menschen Neugründungen durchführen und lassen bestehende Unternehmer immer mal wieder regelrecht hängen. Noch schwerwiegender wird die Problematik des demografischen Wandels in unserem Land sein, d.h. es steht der Wirtschaft immer weniger qualifizierter Nachwuchs zur Verfügung und das wird noch lange andauern

Bild: Depositphotos, wavebreakmedia, Bild Hennings: Hennings

Sie sprechen da einen ganz interessanten Bereich an. Was bedeutet die Problematik von weniger Nachwuchs bereits heute, morgen und übermorgen konkret für Unternehmen in Deutschland? Früher konnten sich deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiter durch unterschiedliche Bewerbungs- und Auswahlverfahren regelrecht aussuchen, es lag genug Angebot vor. Mittlerweile muss für qualifi-

zierte Mitarbeiter und die Gewinnung von neuen Fachkräften eine Menge Aufwand betrieben werden. Der frühere Arbeitgebermarkt wandelt sich nun hin zum Arbeitnehmermarkt. Die qualifizierten Arbeitnehmer suchen sich Ihren Arbeitsplatz nun selber aus und knüpfen daran auch schon Bedingungen. Umzugskosten, Firmenfahrzeug, Firmenmobiltelefon usw. seien hier nur beispielhaft erwähnt. Das bedeutet mehr zeitlichen Aufwand und vor allem auch finanziell muss ein Unternehmer heute dann mehr in seine bestehenden und in neue Mitarbeiter investieren, auch in der Zukunft, ist das richtig? Das ist vollkommen korrekt. Heute und zukünftig muss der Geschäftsführer oder, je nach Firmengröße, der Personalchef ganz andere Denkweisen berücksichtigen. Ist es dem Mitarbeiter früher nur um Gehalt und Urlaub gegangen, so bemisst der bestehende Mitarbeiter und der mögliche Kandidat für die Zukunft das Umfeld seines Arbeitsplatzes, das Betriebsklima, welche Benefits erhalte ich in dem Unternehmen neben Gehalt und Urlaub on top? Welche Freizeit- und Pausenmöglichkeiten habe ich direkt im Unternehmen? Es gibt nicht einen einzigen Punkt, der wichtig ist. Es ist die Mehrzahl von Kriterien, die über die Mitarbeitermotivation,

Bindung und Neugewinnung entscheiden. Nach und nach verstehen das sogar immer mehr Unternehmer und Gesellschaftergeschäftsführer Was ist aus Ihrer Sicht und Erfahrung für Unternehmer nun wichtig und was im Besonderen? Zunächst ist fast jedes Unternehmen anders aufgestellt und die Unternehmer haben unterschiedliche Ansichten, Wünsche und Bedürfnisse. Da gibt es den Unternehmer, der seinen Mitarbeitern vom Herzen her wirklich etwas Gutes tun möchte. So eine Art permanentes Dankeschön an die Mitarbeiter. Gehaltserhöhung sind teuer und führen zu zum Teil zu Missstimmung bei den Mitarbeitern durch die hohen Abgaben, der Politik sei Dank. Noch nicht einmal die Hälfte einer Bruttogehaltserhöhung kommen bei den Mitarbeitern netto an. Hier gilt es innovative Lösungen zu bieten, die alle Parteien positiv stimmen lässt. Dann gibt es Unternehmen, die möchten und müssen ihre Mitarbeiter enger binden und motivieren. Dazu will man sich wettbewerbsfähiger aufstellen und man muss die Kranken- und Fehltage reduzieren, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Die Abhängigkeit von Bankkrediten lässt auch viele Unternehmer einfach nicht ruhig schlafen und die Mitarbeiter spüren es Tag für Tag. Wiederum trifft man auch auf Unterneh-


Unternehmensführung

Thomas Hennings ist Experte für Sachwert­lösungen und Makroökönomie. Er ist COO der BLM Consult GmbH.

men, da geht es um harte und um weiche Fakten. Der Unternehmer ist erpicht auf Steuereinsparungen im Unternehmen und investiert enorm in seine Mitarbeiter, eigener Fitnessraum, wöchentlicher Masseurbesuch, frische Obstlieferungen sowie freie Getränke, um nur mal Beispiele zu nennen. Das hört sich vielfältig und sehr breitgefächert an. Wie können Sie denn mit Ihrem Know How und Ihrem Unternehmen hier ansetzen und unterstützen? In allersten Linie sind die Kolleginnen und Kollegen von der BLM Consult selber hochmotiviert und komplett positiv einund aufgestellt. Das ist wichtig um überhaupt anderen Menschen wirklich helfen zu wollen und zu können. Im Gegensatz zu üblichen Verkäufern und der Mehrzahl an Beratern in der Branche stellen wir den Unternehmern konkrete Fragen und hören ihm einfach zu und vor allen auch hin. Was bedrückt den Unternehmer, wo drückt ihm der Schuh, was sind seine Wünsche und Bedürfnisse? Hieraus entwickeln wir die jeweilige Konzeption, um die individuellen Probleme schnell und effektiv zu lösen. Wo liegt die Kernkompetenz, um Unternehmen nun nachhaltig zu helfen?

Die Kompetenzen sind vielfältig, im Besonderen liegt diese dann im betrieblichen Lohnkostenmanagement. Die für den Arbeitgeber aufwandsneutrale Optimierung und Erhöhung der Mitarbeitergehälter mit unserer Unterstützung, bedeutet für den Arbeitgeber verbesserte Mitarbeitermotivation und höhere Identifikation vom Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Einsparungen im Lohnkostenbereich führen zu mehr Liquidität für den Unternehmer. Eine noch höhere Liquidität durch die Implementierung der eigenen Unternehmerbank führt zur angenehmen Situation, dass der Unternehmer immer bankenunabhängiger wird und selber aus diesem System heraus echte Vermögenswerte aufbaut. Durch innovative Vergütungspolitik in unterschiedlichen Bereichen verhelfen wir zu effizienteren Maßnahmen bei der Gewinnung von neuen Fachkräften, dadurch kann der Unternehmer expandieren und sich wettbewerbsfähiger aufstellen. Wir unterstützen den kleinen und größeren Mittelstand, sowie deren Mitarbeiter. Wir machen viele Menschen glücklicher und erfolgreicher als bisher. Es ist so einfach. Herr Hennings, vielen Dank für das ­informative Gespräch.


Investment

Solides Anlagekonzept mit bislang + 8,86 % Kurszuwachs in 2016 Das Gros der Investoren orientiert sich bei der Geldanlage in der Regel an Größe und Bekanntheitsgrad von Produktanbietern, obwohl sie keine Erfolgsgaranten sind. Es sind gerade die Anlagekonzepte von kleineren Anbietern, bei denen es lohnt, sich näher damit zu befassen. Gerade vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase sollten Anleger auch mal dorthin blicken, wohin die Masse nicht sieht. Ein Erfolgsbeispiel ist das auf deutsche Wohnimmobilien basierende German Real Estate ETI, das täglich an der Börse Frankfurt gehandelt werden kann. Über das Zinsänderungsrisiko von Anleihen haben viele Privatanleger keine Vorstellung. Auch institutionelle Anleger wie Lebensversicherungen und Pensionskassen unterschätzen die Auswirkung von Zinsanstiegen auf die Rentenkurse. Steigen die Marktrenditen nur um einen Prozentpunkt, fallen die Kurse von 10jährigen Bundesanleihen um rund zehn Prozentpunkte ab, also z. B. von 100 % auf 90 % des Nennwerts - extrem für eine vermeintlich sichere Geldanlage! Aufgrund der hohen Kreditaufnahme von Staaten und Unternehmen zu Billigzinsen ist das Ausmaß und deren Folgen bei Zinssteigerungen schwer absehbar. Letztendlich werden die Inhaber von Anleihen sowie Lebens- und Rentenversicherungen die großen Verlierer sein.

Das German Real Estate ETI generiert seinen Wertzuwachs aus einem Portfolio deutscher Wohnimmobilien in den Regionen Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Großraum Berlin. Die Zinskupons der erworbenen Immobilienanleihen ergeben sich aus der Mietrendite. Dadurch unterliegt das German Real Estate ETI keinen kapitalmarktbedingten Zinsänderungsrisiken, was durch einen stabilen Kursverlauf in 2016 trotz Brexit, US-Präsidentschaftswahlen etc. eindrucksvoll bewiesen wurde. Seit Emission im Sommer 2014 erzielte das Wertpapier einen Kurszuwachs von + 19,20 % inkl. Ertragsausschüttungen, im Jahr 2016 zum Stichtag 30.11. + 8,86 %. Gehandelt wird das bei der Europäischen Zentralbank registrierte German Real Estate ETI täglich an der Börse Frankfurt. Der Emittent sorgt für eine tägliche Handelsliquidität. Das ETI ist aufgrund des Insolvenzschutzes vergleichbar mit einem börsengehandelten Indexfonds (ETF). Als Wirtschaftsprüfer wurde mit PricewaterhouseCoopers eine der weltweit renommiertesten Adressen bestellt, die auch den Jahresbericht erstellt. Initiator und Berater von Emittent und Verwaltungsgesellschaft ist die Sachwert Capital Management GmbH mit Sitz in Bayreuth. Das Family Office ist spezialisiert auf das Portfoliomanagement von deutschen Wohnimmobilien. Das inhaberge-

Bild: Sachwert Capital

German Real Estate ETI startet 2017 in sein viertes Jahr

Investitionsbeispiel: Denkmalschutzobjekt in Chemnitz Kaßberg

führte Unternehmen, das in einer feinen Jugendstilvilla unweit des Festspielhügels ansässig ist, betreut auch eine eigene Familien-Stiftung. Der geschäftsführende Gesellschafter und Mitbegründer, Matthias Schmidt, war vorher viele Jahre für namhafte Banken und Investmenthäuser in München, Nürnberg, Stuttgart und zuletzt als Direktor einer Kapitalverwaltungsgesellschaft in Frankfurt am Main tätig.

German Real Estate ETI

German Real Estate ETI (WKN: A13 FRL) + 19,20 % Kurszuwachs seit Emission

WKN: A13 FRL Verwaltungsgesellschaft: Argentarius ETI Management Ltd. Berater: Sachwert Capital Management GmbH

Monatsultimokurse unter Berücksichtigung von Ertragsausschüttungen

Wirtschaftsprüfer: PricewaterhouseCoopers Handel: Börse Frankfurt, 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr, kleinste handelbare Einheit: 1 Anteil Infos: www.german-real-estate-eti.de

Quelle: Börse Frankfurt


Altersvorsorge ist Privatsache

Sind Sie auch 45+? – Dann droht Altersarmut! Von Dr. Michael Grandt Die Menschen der „45+-Generation“ haben ein Problem: Sie können den verlorenen Wohlstand durch die letzten Wirtschafts- und Finanzkrisen und die anhaltenden Negativzinsen nicht mehr durch Leistungssteigerungen kompensieren. Und auch auf das Solidarprinzip, der Hilfeleistung durch die Jüngeren, kann sie sich nicht mehr verlassen. Was also tun? Gesellschaftswandel: Kinder als Armutsrisiko Das Umlageverfahren, das die Grundlage unseres Rentensystems darstellt, ist gefährdet. Denn hierzulande kommen stetig weniger Kinder zur Welt. Die Bevölkerung schrumpft. Die Zahlen sind ernüchternd: Wurden 1964 noch knapp 1,4 Millionen Babys geboren, waren es im vergangenen Jahr fast 50 Prozent weniger! Gründe dafür sind Empfängnisverhütung und eine falsche Gesellschaftspolitik. Von immer mehr Karriere-Singles und Doppelverdiener-Paaren werden Kinder als Armuts­ risiko abgestempelt. Andererseits fällt es einem Lohnempfänger immer schwerer, seine Familie zu ernähren. Konnten sich Frauen früher primär um die Erziehung der Kinder kümmern, müssen sie jetzt mitverdienen. Der Geburtenrückgang hat eine Dynamik entwickelt, die nicht mehr

zu stoppen ist. Und die Folgen werden hart sein: Wenn es der Generation 45+ zum Leben auf gewohntem Niveau im Rentenalter nicht mehr reicht, kann sie sich nicht mehr auf die uneingeschränkte Solidarität ihrer Nachkommen verlassen. Die älteren Menschen werden gezwungen sein, auf ihr Erspartes zurückzugreifen. In der ihnen noch verbleibenden Zeit bis zum ihrem Lebensabend, werden sie kaum mehr einen wirtschaftlichen Neuanfang machen können. Wer keine Ersparnisse hat, ist dem Staat auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Damoklesschwert Inflation Täuschen Sie sich nicht über die aktuelle niedrige Inflationsrate. Wissen Sie wirklich wie sich diese entwickeln wird, bis Sie in Rente gehen? Sicher nicht, deshalb müssen Sie diese in Ihre Überlegungen miteinbeziehen: • Ihre Ersparnisse werden so stetig still und heimlich, dafür aber unerbittlich, weiter zusammenschmelzen. • Sie werden aufgrund ihres Alters und den schlechten arbeitspolitischen Bedingungen keine Möglichkeit mehr haben, die immer größer werdende Wohlstandslücke stopfen zu können. • Ihre Altersbezüge werden nicht

in dem Maße steigen, wie die Preise. • Ihre Kaufkraft sinkt. Angenommen die Teuerungsrate würde »nur« 2% betragen würde, müssen Sie in 20 Jahren für jetzt 1.000 Euro schon 1.486 Euro aufbringen. Also fast die Hälfte mehr! Sie können sich selbst ausrechnen, was Ihre zu erwartende Rente tatsächlich noch wert sein wird. Schlechte Aussichten Die ältere Generation treffen Demografie, Inflation, Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, Negativzinsen und die Maßnahmen zur Euro-Rettung besonders hart. Die damit verbundenen finanziellen Einbußen können nur durch längere Lebensarbeitszeiten ausgeglichen werden. Die Rente mit 70+ lässt grüßen. Deshalb rate ich Ihnen: Bauen Sie sich ein Vermögenskonzept zusammen, das unabhängig von der gesetzlichen »Not«-Rente und inflationssicher ist.

Ist Ihre Rente sicher? Der Generationenvertrag steht auf der Kippe. Sich auf den Staat zu verlassen kann in einem böses Erwachen enden. Es hilft nur, sich rechtzeitig privat um die Altersvorsorge zu kümmern.

Bild: Depositphotos, Althopady

Mehr von Dr. Michael Grandt unter www.MichaelGrandt.de


Sachwert Magazin Ausgabe 51, Januar 2017  
Sachwert Magazin Ausgabe 51, Januar 2017  
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