Page 1


Edi t or i al

F ENCHELJ ANI SCH

VonJ ul i enD.Bac khaus ,He r a us ge be r&Che f r e da k t e ur

Ausdem akt uel l enPr i nt Magaz i n: DenMar kts c hl ägs tDuehni c ht Dass ageni c hti c h,dass agtWar r enBuf f et ti ns ei nem neues t enAnl eger s c hr ei ben.Dami thaters i c hi nderF i nanz wel tnat ür l i c hweni gF r eundegemac ht .Aberwas ,wennerr ec hthat-wi rkönnenj aei nf ac hmaldav onaus gehen.Mac htesdannüber hauptSi nn,s i c hnahez ut ägl i c hmi tBör s eni nf or mat i onen,Mar kt anal y s enundEx per t enkomment ar enz ubes c häf t i gen? Ei nesj edenf al l ss t ehtf es t :Ers agtni c ht ,mans ol l ekei nGel danl egen. Sc hl i eßl i c ht uters el bs tdenganz enTagni c ht sander es .Ers agtaber ,das s s el bs terSc hwi er i gkei t enhat ,z us pekul i er en.Wor überr edenwi ral s o?Über l angf r i s t i ge,wer t ebas i er t eGel danl age.Kei neWet t en.Undgenaudasi s tes , wor überauc hdasSac hwer tMagaz i ni nj ederAus gabes c hr ei bt .Al s o, dankeWar r en! Vi el el angf r i s t i geAnl aget hemenausderWel tderSac hwer t eer war t enSi ei n di es erAus gabe.Dawär edi eMani pul at i onderEdel met al l mär kt e,mi tder s i c hderEdel met al l ex per t eDi et marWi l ber gaus ei nanders et z t .Erbr i ngt kl ar eunds c hl agkr äf t i geAr gument eundBewei s e.Dami tkannmanar bei t en. HabenSi es c honmalüberKupf ernac hgedac ht ?Uns erAut orMar c oDobe hatesget an.Ert utess ogart ägl i c hal sRohs t of f anal y s t .Undwasers c hr ei bt er gi btv i elSi nn.Dennuns ert ägl i c hesL ebenbes t ehtpr akt i s c hausKupf er . Esi s tüber al l .I s tdasGr undgenug,überei nI nv es t menti ndenRohs t of f nac hz udenken.Vi el l ei c htni c htf ürj eden,aberei neÜber l egungi s teswer t . I nGr i ec henl andbegi nnendi eVer gabenderF ör der l i z enz enf ürdi eÖl -und Gas v or kommen.Wi ebi t t e?Gr oßeEner gi er es er v en?Undni c ht sgef ör der t bi s her ?Daswür dedoc hGel dbr i ngen.Ri c ht i gGel d.Dasdenktauc hDi r k Mül l er ,ders i c hi ns ei nem Komment armi tdenVor gängenbes c häf t i gt . I c hhabemi c hs ehrgef r eut ,das sderges c hät z t eKol l egeDr .Rai nerZi t el mannnac hei nem Meet i ngi nSi ngapurdi eZei tf and,J i m Roger sz uMar kt t ehmenunddem Eur oz ubef r agen.Her aus gekommeni s tei nauf s c hl us s r ei c hesundhoc hi nt er es s ant esI nt er v i ew,daswi rhi erabdr uc kendür f en. Zum Mar kthatmi rauc hF ol kerHel l mey eri mI nt er v i ew ei ni gesber i c ht et . Wi c ht i gwari hm:Di eDeut s c henmüs s ens i c hmehri ndi eAkt i ev er l i eben. F üri hngehör enAkt i eni nj edesPor t f ol i o. St i f t unggr ünden?Al sPr i v at mann?Ausi r gendei nem Gr undhäl ts i c hdas Ger üc htwac ker ,dass eini c ht sf ürunsNor mal s t er bl i c he.Dabeiber i c ht et St i f t ungs ex per t eMi c haelSc hewegenaudasGegent ei l .J ederkannei ne gr ünden.Unddasmus sni c hti mmerei nem wohl t ät i genZwec kdi enen.Di e Pal et t eanGes t al t ungs mögl i c hkei t ens c hei ntunendl i c h. Ei nPr ax i s bei s pi elei nesSt i f t er shabenwi rmi tRogerF eder eri mI nt er v i ew. Derwel t ber ühmt eTenni s pr of igr ündet eber ei t sv orüberz ehnJ ahr ens ei ne ei gene.Undbewi r ktdami tv i el .

I nt el l i gent eSt r at egi en f ürI hr esi cher eZukunf t

Sac hwe r t s c hl ägt Ge l dwe r t !

Vi elVer gnügenbeiderL ekt ür e, I hrJ ul i enBac khaus

I mpr es s um I SSN21971587 Chef r edakt eurJ ul i enD.Bac khaus Ex per t enbei r atThomasHenni ngs As s i s t enzEv aMar i aPl ac het ka Ver l agGL N4260268980001 Bac khausVer l ag Br emerSt r aße24,31608Mar kl ohe Tel ef on( 05022)891828 Tel ef ax( 05022)891374 EMai li nf o@bac khaus v er l ag. de Her aus geberJ ul i enD.Bac khaus

Ver t r i ebOnl i ne Gr at i s-Esbes t ehtkei nAns pr uc hauf r ec ht z ei t i geodergener el l eL i ef er ung F on05022891828, s er v i c e@s ac hwer t magaz i n. de Pr i nt aus gabe: Er häl t l i c hi m deut s c henHandel Ei nz el hef t v er kaufEUR3, 90i nkl .7% Mws t . J ahr es abonnementI nl andz . Z.EUR15, 00. Ser v i c e abo@s ac hwer t magaz i n. de

Al l eAut or ens i ndf ürdi eI nhal t es el bs tv er ant wor t l i c h.Si emüs s enni c htdi eMei nungder Redakt i onwi der s pi egel n.Al l eI nhal t es i ndUr heber r ec ht l i c hges c hüt z tunddür f enohne Genehmi gungdesVer l ageswederkopi er t noc hv er br ei t etwer den. I nt er v i ewsf ühr t enJ ul i enBac khaus

Redakt i onel l eBi l dnac hwei s e:pi x el i o,f ot ol i a

Er ns t AbbeSt r aße91|28357Br emen Tel ef on( 0421)36497522 i nf o@s ac hwer t c ent er br emen. de www. s ac hwer t c ent er br emen. de


Philipp Vorndran Interview

»Eine Frage der Zeit, bis die Eurozone auseinanderfällt«

Philipp Vorndran ist Kapitalmarktstratege bei Deutschlands größter unabhängiger Vermögensverwaltung Flossbach von Storch in Köln

Herr Vorndran, in Ihrem Buch „Die Schuldenlawine“, das Sie mit Ihrem Kollegen Bert Flossbach geschrieben haben, gehen Sie gleich auf der ersten Seite ans Eingemachte. Sie zeichnen ein Bild der Eurozone 2015 – wohlgemerkt ohne Griechenland und Portugal. 13,5 Billionen Euro stehen auf dem Schuldschein. Aber eine große Frage stellen sich viele immer noch: Bei wem sind die eigentlich alle verschuldet? Bei Banken, die die Papiere im Depot-A halten, bei Lebensversicherungen und Pensionskassen, Zentralbanken und privaten Bürgen im In- und Ausland. Aber das da kein Missverständnis aufkommt: Die Schuldenlawine rollt nicht nur auf die Eurozone zu, sie ist genauso bedrohlich für die USA, Großbritannien und vor allem die Japaner. Sie beschreiben die Zukunft der Eurozone ja wie gesagt ohne Griechenland und Portugal. Das ist für Sie schon ausgemachte Sache? Wir haben – genau wie Sie – keine Kristallkugel. Aber wenn man den gesunden Menschenverstand gebraucht, dabei die ökonomischen Realitäten berücksichtigt, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Eurozone auseinanderfällt. Bis dahin werden Politiker und Notenbanker sich noch viele Instrumente und Maßnahmen ausdenken, um den Zeitpunkt so weit wie möglich in die Zukunft zu verschieben. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das vermeintliche Friedensprojekt Euro mehr und mehr zum Spaltpilz Europas wird. Sie haben sehr deutlich gemacht, dass es nur noch den harten Weg aus der Schuldenmisere gibt. Welcher wird das

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

wohl sein? Eine Kombination aus vielen Einzelwegen: Von der Entwertung der Kaufkraft durch negative Realzinsen, dem stetig wachsenden Druck der Politik auf institutionelle Investoren und die Notenbanken, bei der Staatenfinanzierung einzuspringen, bis hin zu höheren Steuern und Abgaben. Der Vorschlag des IWF einer pauschalen Vermögensabgabe von 10% zeigt, über welche „Folterinstrumente“ inzwischen in höchsten politischen Kreisen nachgedacht wird. Wir Bürger müssen uns daran gewöhnen, das scheinbar Undenkbare zu denken. Reden wir über Sachwerte. Die bezeichnen Sie als die einzigen Retter. Was sollte der Anleger im Portfolio haben und zu welchen Teilen? Leider gibt es darauf keine pauschale Antwort! Jeder Anleger hat sein eigenes Renditeziel und Risikoprofil. Extrem wichtig ist eine sinnvolle Diversifikation von Qualitätsanlagen, verteilt über alle Anlageklassen. Bert Flossbach und ich sind als Unternehmer fest davon überzeugt, dass globale Qualitätsunternehmen und deren Aktien langfristig der beste Schutz vor Eingriffen des Staates sind. Wichtig ist auch die selbstgenutzte Immobilie, eine 10%Quote physischen Goldes und ein Liquiditätspolster, sollte unverhofft Finanzbedarf entstehen. Anleger, die nur in festverzinslichen Investments positioniert sein wollen oder müssen, sollten nicht nur kurze Laufzeiten in ihrem Portfolio haben, dafür ist die Zinskurve einfach zu steil. Wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.

Bert Flossbach und ich sind als Unternehmer fest davon überzeugt, dass globale Qualitätsunternehmen und deren Aktien langfristig der beste Schutz vor Eingriffen des Staates sind.

Das Interview ist zuerst in der Sachwert Magazin-Ausgabe 1, 2014 erschienen.


Philipp Vorndran ist seit fast 30 Jahren im Vermögensmanagement tätig und erfahrener Experte in der Verwaltung institutioneller und privater Kundenvermögen. Er ist ein international gefragter Konferenzredner und Interviewpartner und in seiner Funktion als Kapitalmarkt Stratege auch verantwortlich für die Diskussion der für Flossbach von Storch relevanten Anlagethemen mit den Medien, Analysten und Marktteilnehmern.

BILD FLOSSBACH VON STORCH

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22


P l a n u n g

K o mp l e t t b a u

I n v e s t me n t

V e r wa l t u n g


Beim Sparen den Cost-Average-Effect nutzen Edelmetall Anzeige

Obwohl das Sparbuch noch immer zu einem der beliebtesten Sparprodukte der Deutschen zählt, ist es vor dem Hintergrund der Niedrigzinsen kaum mehr verantwortbar, Kundengelder darauf einzuparken. Statt Vermögen anzuhäufen, verlieren Sparer aufgrund der Realzinsfalle täglich Geld. Dennoch gilt der Ratschlag der Banken nach wie vor, Geld für Notfälle bei Seite zu legen, um jederzeit liquide zu sein. Was also den Kunden empfehlen in diesem Dilemma? Eine Alternative ist der Goldund Silbersparplan, wie er von der Volksbank Löbau-Zittau in Zusammenarbeit mit dem EdelmetallHandelshaus pro aurum angeboten wird. Er verfolgt die Idee, auf klassische Weise zu sparen und den Durchschnittskosteneffekt beim Erwerb von Edelmetallen zu nutzen, um der negativen Realverzinsung ein Schnippchen zu schlagen. Sparen Sie noch oder leben Sie schon? Diese Frage könnte analog zu einem Werbespruch eines bekannten Möbelunternehmens unser Geldund Konsumverhalten im 21. Jahrhundert beschreiben. Denn wir konsumieren gerne und viel, auch wenn wir es uns im Augenblick nicht leisten können. Dafür gibt es ja billige Bankkredite oder verführerische Leasing- und Finanzierungsverträge. Wieso also sparen und verzichten, wenn es auch anders geht? Dabei hat Sparen weniger mit Verzicht zu tun, als vielmehr mit der Ermöglichung von Größerem. Denn wer Geld auf die Seite legt, hat in Notfällen wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit ein massives Problem weniger. Auch lassen sich mit dem Ersparten eines Tages große Träume erfüllen, zum Beispiel ein eigenes Haus oder eine lange Reise. Und zum dritten fühlt es sich schon lange vor dem Rentenalter gut an, wenn ich mir neben der gesetzlichen Altersbezüge eines kleinen Vermögens sicher bin. Sparen war und ist in allen Zeiten sinnvoll und intelligent. Vorausgesetzt, das Sparvolumen vermehrt sich und behält seine Kaufkraft. Und genau hier offenbart sich aktuell ein gefährliches Defizit! Aufgrund der sogenannten Realzinsfalle verlieren Sparer täglich, da Anlageformen wie Tages- und Festgelder, Sparguthaben oder Bundesanleihen historisch niedrige Zinsen erwirtschaften, die unterhalb der Inflationsrate liegen. Für viele Sparer bedeutet das einen realen Vermögensverlust. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen und Sachwerte wie Aktien und Immobilien. Bei den Sachwerten gewinnen Edelmetalle immer mehr an Bedeutung. Die Nachfrage nach Gold und Silber steigt ungeachtet der jüngsten Preiskorrekturen. Denn die Men-

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

Das pro aurum Goldhaus gleicht einem Goldbarren. Sein Gebäudevolumen entspricht der bislang geförderten Goldmenge weltweit.

schen vertrauen auf die „Währung der Jahrtausende“, die aufgrund von Seltenheit, industrieller Nutzung und Produktionsaufwand durch alle Zeiten hindurch einen „stabilen inneren Wert“ behält. Auch die Banken empfehlen zunehmend eine Beimischung von Edelmetallen im Vermögensportfolio, um Inflation und Kaufkraftverlust zu kompensieren und das Vermögen nachhaltig zu sichern. Mit einem Goldsparplan ist der struktu-

rierte Aufbau eines eigenen Edelmetallguthabens selbst mit kleinen Beträgen möglich. Ähnlich anderen Sparmodellen wird monatlich auf ein Goldsparkonto eingezahlt und damit der Durchschnittskosteneffekt bewusst integriert. Sobald die benötigte Summe beisammen ist, erwirbt die zuständige Bank Gold oder Silberprodukte als Münzen bzw. Barren, die in den Hochsicherheitstresoren von pro aurum eingelagert werden. Diese Edelmetall-Einlagen können Eigentümer belasten und wieder zu Geld machen. Das sogenannte Edelmetall-Darlehen der Volksbank LöbauZittau gewährt günstige Kredite auf Goldund Silber, die bei pro aurum sicher verwahrt sind. So macht Sparen mehrfach Sinn: Vermögen wird stetig aufgebaut, vor Wertverlust nachhaltig gesichert und bei Bedarf schnell in Liquidität umgewandelt! Und der CostAverage-Effect ist das Sahnehäubchen obendrauf.

Der VR-Goldsparplan.* Jeder kann sich den Traum von Gold – und auch von Silber – erfüllen.

VERGOLDEN SIE SICH IHRE ZUKUNFT. INVESTIEREN SIE IN EDELMETALLE.

Wir beraten Sie gern. Hauptstr. 8-10 02727 Ebersbach-Neugersdorf +49 3583 758-442 www.VB-Loebau-Zittau.de/goldsparplan.html * Eine Kooperation zwischen pro aurum und

PRO AURUM MÜNCHEN Joseph-Wild-Str. 12 81829 München Telefon: +49 (89) 444 584 - 0 E-Mail: info@proaurum.de www.proaurum.de/goldsparplan


Kunst

Kunst per Klick: Der Onlinekunstmarkt wächst weiter

Der Online Art Trade Report 2014 des britischen Spezialversicherers Hiscox beleuchtet Chancen und Herausforderungen des Onlinekunstmarkts.

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

Online Art Trade Report 2014. Junge Käufer, geringe Einzelpreise Der Einstieg in den Onlinemarkt für Kunst erfolgt häufig mit preiswerteren Käufen. So investieren 42% der Erstkäufer weniger als 1.200 Euro. Wurde einmal Vertrauen in den Onlinehandel gefasst, steigen auch die investierten Summen: Von den regelmäßigen Onlinekäufern sind 45% bereit, 6.000 Euro oder mehr auszugeben. Das Ver-

trauen scheint sich auszuzahlen, denn auf die Frage nach der Zufriedenheit mit ihren Erfahrungen beim Onlinekauf antworteten 65% aller Befragten, dass sie außerordentlich oder sehr zufrieden waren. Nur 8% waren unzufrieden. Robert Read, Head of Fine Art bei Hiscox, fasst die Ergebnisse zusammen: „Junge Sammler suchen nach Kunstwerken, welche leicht erhältlich und in einer weiten Preisspanne verfügbar sind. Onlinekunstplattformen bedienen alle Vor-

BILD PIXABAY

München (28. April 2014) – Der Onlinehandel mit Kunst wächst: Das weltweite Marktvolumen ist 2013 auf fast 1,14 Milliarden Euro gestiegen. Damit erreichte der Onlineanteil etwa 2,4% des geschätzten Gesamtumsatzes von 47 Milliarden Euro am globalen Kunstmarkt. Bis 2018 prognostiziert der Bericht ein anhaltendes Wachstum von knapp 20% im Onlinebereich auf dann ca. 2,72 Milliarden Euro. Das sind zentrale Ergebnisse des Hiscox


lieben und Budgets, sind allerdings vor allem für diejenige attraktiv, die gerade erst anfangen zu sammeln – der Kunstmarkt wird so um eine neue Dimension erweitert.“ Neuer Markt zeigt Chancen – hat aber auch Schwächen Der Onlinekunstmarkt, so zeigt die Untersuchung, verdrängt traditionelle Galerien und Auktionshäuser nicht. Vielmehr lässt sich von einer Koexistenz sprechen, da 56% der Befragten weiterhin den konventionellen Kauf bevorzugen, und nur eine Minderheit von 10% Kunst lieber online bezieht. Die größte Herausforderung des Onlinehandels ist, dass viele Käufer den Gegenstand eigenhändig inspizieren möchten. 82% sehen deshalb hier auch den größten Nachteil beim Onlinekauf von Kunst. Eine mögliche Lösung: 94% der Befragten würden mehr und detailliertere Informationen zu den angebotenen Objekten und Authentizitätszertifikate begrüßen. Das Vertrauen in den Onlinekunsthandel würde so für 84% gestärkt.

Anzeige

Die Chancen im Onlinekunstmarkt haben auch die großen Onlineanbieter erkannt: Der Internetriese Amazon stieg 2013 mit seinem Angebot „Amazon Art“ in den Markt ein. Berichten zufolge plant auch eBay eine konkurrierende Onlineplattform für Kunst und Sammlerstücke. Der signifikante Anstieg der Investitionen in Plattformen wie Paddle8, Artsy und Artspace zeigt das

fortlaufende Vertrauen der Investoren und den Glauben an ein langfristiges Potential dieser Geschäfte. „Der Onlinekunstmarkt entwickelt sich rapide. Die Unternehmen haben ein Geschäftsmodell entwickelt, das alle Arten von Sammlern anspricht: Neueinsteiger ebenso wie erfahrene Kunstkenner. Für traditionelle Galerien und Aktionshäuser eröffnet sich hier die Möglichkeit, bereits erworbene Fähigkeiten für das neue Online-Geschäft zu nutzen. Es bleibt aber abzuwarten, inwieweit dies auch gelingt und wie dies ihre Geschäfte beeinflussen wird“, so Robert Read.

Die Studie untersuchte die Trends im Kunstkauf zum einen auf den Onlineplattformen Auctionata, Paddle8, 1stdbis, Artspace, Artsy, Artuner und Artfinder. Auch klassische Auktionshäuser, die zusätzlich Onlinehandel anbieten, etwa Christie´s und Sotheby´s wurden mit einbezogen.


In 3 Schritten zum eigenen Generationenvertrag Stiftungen

Wie Sie mit einer Familienstiftung für sich und Ihre Nachkommen eine private Altersvorsorge aufbauen Von Michael Schewe

Mal ehrlich, interessiert Sie das Thema Altersvorsorge? Wirklich? Doch nicht so richtig, oder? Dann habe ich eine gute Nachricht, Sie sind nicht allein. Aus allen Umfragen und Statistiken, die in der letzten Zeit zu lesen waren, ergibt sich ein klares Bild: Die Deutschen sind Vorsorgemuffel. Nicht dass die Erkenntnis für den Sinn einer privaten Rentenvorsorge fehlen würde. Nein, daran liegt’s nicht. Eher daran, dass dieses Thema so unspannend ist wie nur Irgendwas und damit regelmäßig auf "Später" verschoben wird. Man nennt das auch Aufschieberitis. Und die ist gefährlich. Doch, ohne Sie langweilen zu wollen, Ihnen sollte klar sein: Mit der gesetzlichen Rente allein werden Sie Ihren gewohnten Lebensstandard "später" nicht mehr halten können. Zwischen Nettoeinkommen und möglicher Rente bildet sich ein beträchtliches Defizit, die sogenannte Versorgungslücke. Und sie wächst. Selbst wenn Sie 45 Jahre lang Rentenbeiträge einzahlen, werden Sie wohl nur weniger als die Hälfte Ihres Einkommens später als Rente ausbezahlt bekommen. Das Problem unserer heutigen gesetzlichen Rentenversicherung ergibt sich hauptsächlich daraus, dass die geleisteten Rentenbeiträge nicht zu Gunsten der eigenen Versorgung gezahlt werden. Es wird daher kein Kapital angespart. Und die Anzahl der Beitragszahler ist so stark gesunken, dass die Renten mehr als unsicher sind; eine positive Veränderung ist kaum zu erwarten. So suchen manche nach privaten Wegen um die finanziellen Unsicherheiten ihres Lebens zu reduzieren und ihren Lebensstandard zu sichern. Doch auch die althergebrachten, privaten "Rentenmodelle" zeigen Ihre hausgemachten Schwächen. Riester ist keine zusätzliche

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

Altersvorsorge Nehmen wir als Beispiel einmal die Riesterrente, die manche sogar für gefährlich halten. So sagte der Herausgeber des anerkannten Branchendienstes MAP-Report, Manfred Poweleit: „Den Kunden wird die Illusion verkauft, mit Riester seine Altersvorsorgeprobleme gelöst zu haben. Das ist falsch!“ (Der Versicherungsprofi 19/06). Denn mit der Riesterrente sollte nur die mit der Rentenreform in 2001 beschlossene Rentenkürzung – der sogenannte Riesterfaktor – ausgeglichen werden. Dies allerdings rein auf privater Ebene, ohne eine Beteiligung der Arbeitgeber. Dabei war die Verlängerung der Lebensarbeitszeit bis 67 Jahre noch nicht mal berücksichtigt. Es ist auch nicht verwunderlich, dass schon seit Einführung der Riester-Rente über die vielen vertrieblichen Ungereimtheiten in der Presse und den Medien berichtet wird: Von Fernsehsendungen wie "Plusminus" und "Monitor" in der ARD oder "Frontal 21" im ZDF bis hin zur Finanzfachpresse und sogar von "Finanztest" hört man inzwischen und wiederholt kritische Stimmen. Und dazu müssen wir noch die sinkenden Kapitalmarktzinsen berücksichtigen, die natürlich auch auf die Renditen aller Kapitallebens- und Rentenversicherungen negative Auswirkungen haben.

nigsten ist bekannt, dass insbesondere privatnützige Familienstiftungen zur Gründung gar nicht so viel Kapital benötigen und dass in eine Stiftung auch über die Jahre immer mal wieder Kapital fließen kann. Das nur mal als wichtige Einleitung voraus geschickt.

Spannende Alternative Ich möchte Ihnen heute einmal eine spannende Alternative zu den bekannten Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge vorstellen. Und Ihnen gleich den wichtigsten Hinweis geben: Im Grunde kann Jeder seine eigene Stiftung haben.

Vor jeder Stiftungsgründung steht die Frage: Was will ich als Stifter erreichen, was soll die Stiftung eigentlich bewirken? Bei gemeinnützigen Stiftungen ist hier sicher regelmäßig der Wunsch zu nennen, etwas Gutes zu tun, Geld oder Sachleistungen für einen gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zweck bereit zu stellen. So soll für das im Leben geschaffen Vermögen eine sinnvolle Betätigung gefunden werden. Und wenn Geld arbeiten kann, kann es doch auch sinnvoll anders wirken, oder?

Schritt #1: Sie entschließen sich, eine eigene Stiftung zu gründen Mir ist schon klar, die meisten Leser denken bei Stiftungen an große Vermögen, an Millionäre und die Superreichen. Den we-

Vor jeder Stiftungsgründung steht die Frage: Was will ich als Stifter erreichen, was soll die Stiftung eigentlich bewirken?


Stiftungen

Doch uns geht es ja nicht um etwas Gemeinnütziges, wir wollen uns selbst und unserer Familie etwas Gutes tun. Deshalb wollen Sie eine privatnützige Familienstiftung gründen, die Ihnen später mal eine Rente zahlt. Und diese "Rente" soll dann, eben als Generationenvertrag, auch auf Ihre Kinder und Enkel übergehen. Damit haben wir auch schon grob den Zweck der Stiftung festgelegt, die Versorgung der Familie und naher Angehörige. Aber wirklich nur ganz grob. Die Details wären entsprechend im sogenannten Stiftungsgeschäft, dem Stifterwillen, auszuarbeiten und finden sich dann in der Stiftungssatzung wieder. Und damit Sie weiterhin entscheiden können, weil Sie ja das Heft nicht aus der Hand geben wollen, setzen Sie sich als Vorstand der "eigenen" Stiftung ein. Schritt #2: Verschenken Sie Ihr Geld Ja, Sie haben richtig gelesen, verschenken Sie Ihr Geld… und zwar an Ihre eigene Stiftung! Denn rechtlich gesehen ist eine Stiftungsgründung (zu Lebzeiten) nichts anderes als eine Schenkung unter Auflagen. Nur dass Sie hier nicht einer natürlichen Person, also beispielsweise einem nahen Angehörigen, Geld oder eine Sache schenken sondern einer juristischen Person, "Ihrer" Stiftung eben. Naja, vereinfacht ausgedrückt. Vermögen muss entweder vorhanden sein oder kann nun über die folgenden Jahre bis zum Rentenalter auch aufgebaut werden. Ein gewisses Grundkapital sollte nach Möglichkeit zum Start übertragen werden. Außerdem können auch Immobilien und andere Werte wie z. B. Gemälde, die Münz- oder Uhrensammlung, Oldtimer, etc. in die Familienstiftung "verschenkt" werden.

zwei, mir persönlich wichtige Regeln: 1. Sie selbst sind der beste Berater, den Sie kennen und 2. getreu dem Sachwert Magazin natürlich besser ein wenig mehr Sachwerte als Geldwerte. Der große Vorteil einer Familienstiftung gegenüber einer gemeinnützigen Stiftung ist: Sie unterliegt im Grunde keinen gesetzlichen Anlagerestriktionen. Außer, dass auch hier das Kapital erhalten werden soll. Aber das versteht sich doch eigentlich von selbst – schon mit Blick auf das Ziel einer generationenübergreifenden Familienversorgung.

ein, ebenfalls zum festgesetzten Rentenalter. Das können erst Ihr Ehepartner, dann Ihre Kinder und Enkelkinder sein. Oder welche Regelungen auch immer Sie für richtig halten. Somit haben Sie Ihren eigenen, unabhängigen Generationenvertrag geschlossen. Im Bewusstsein, dass Sie und eventuell Ihre Nachkommen versorgt sind und dass die finanzielle Zukunft Ihrer Familie gesichert ist. Außerdem kann damit Ihr Erspartes zukünftig den Zugriffen Dritter entzogen und so auch bei Insolvenz, Pflege, Pfändung, Arbeitslosigkeit, etc. geschützt werden.

Fazit Ja, das war es eigentlich schon. Natürlich ganz vereinfacht dargestellt. Sie entscheiden sich eine eigene Familienstiftung zu gründen, sorgen für die Übertragung und den Aufbau des Kapitals und erhalten dann ab einem bestimmten Alter eine in der Stiftungssatzung definierte Versorgungsleistung. Nach Ihrem Tod treten die individuell in der Satzung festgelegten, anderen Begünstigten (Destinatäre, so der offizielle Begriff) in die Versorgungsleistung

Hinweis: Diese Ausführung stellt keine Rechts-, Steueroder Anlageberatung dar und kann eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Für weitere Fragen zum Thema steht Ihnen der Autor unter www.deinestiftung.de gerne zur Verfügung. Außerdem verweisen wir auf die bisher im Sachwert Magazin erschienenen Artikel zum Thema Stiftungen.

Schritt #3: Regeln Sie die Vermögensanlagen der Stiftung Sie erinnern sich, der Vorstand der Stiftung – das sogenannte Gremium – sind nun Sie. Und damit sind Sie verantwortlich für die laufende Geschäftsführung der Stiftung! Dazu gehört auch, dass das Vermögen der Stiftung erhalten und vermehrt wird. Und so, wie Sie im privaten Bereich bisher schon Entscheidungen für oder gegen bestimmte Anlageprodukte getroffen haben, tun Sie es nun auch für die Familienstiftung. Ob Sie hierbei eher konservativ und sicherheitsorientiert handeln oder sich für etwas risikoreichere, alternative Anlagen interessieren – es ist Ihre Entscheidung. Auch können Sie sich natürlich beraten lassen oder sogar einen Vermögensverwalter beauftragen. Anmerken möchte ich nur © cienpiesnf - Fotolia.com

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22


Hüten Sie sich vor dem Goldspiel

Auszug aus der Goldstudie von Grüner Fisher Investments

Kommentar

Grundsätzlich ist dabei bisher nicht mehr passiert, als eine große und folgerichtige Korrektur auf den „fahnenstangenartigen“ Anstieg von 2001 bis 2011. Ein Kommentar von Börsenexperte Thomas Grüner global gesehen - sehr klein ist. Bereits kleine Verwerfungen im Angebot oder Nachfrage können daher bereits zu großen Ausschlägen führen. Der vermeintlich „sichere Hafen“ ist natürlich auch nicht von Volatilität befreit – auch wenn dies offensichtlich viele Anleger irrtümlich angenommen haben.

Grundsätzlich ist dabei bisher nicht mehr passiert, als eine große und folgerichtige Korrektur (...)

Roswitha S fotolia

Grundsätzlich ist dabei bisher nicht mehr passiert, als eine große und folgerichtige Korrektur auf den „fahnenstangenartigen“ Anstieg von 2001 bis 2011. „Per Definition“ befindet sich der Goldpreis nach dem Kursverlust von über 30 % jetzt in einem Bärenmarkt. Die zähe Seitwärts-/ Abwärtsbewegung beim Gold seit dem Rekordhoch im September 2011 hat offensichtlich dazu geführt, dass viele GoldAnleger kollektiv und im gleichen Zeitraum ihre Geduld verlieren und sukzessive verkaufen. Ob mit dem fortgesetzten Kursrutsch die Korrektur dieses zehnjährigen Anstiegs bereits abgeschlossen ist, oder ein weiterer, crashartiger Verfall zu befürchten ist, kann aus technischer und fundamentaler Sicht mit keiner hinreichend großen Wahrscheinlichkeit konstatiert werden.

Zusammenspiel diverser Faktoren Aus unserer Sicht ist diese Entwicklung das Resultat aus dem Zusammenspiel diverser Faktoren. Die große und blasenähnliche Übertreibung beim Goldpreis hat sich jetzt spürbar abgebaut. Die aufgestaute Abwärtsdynamik hat sich rasant entladen.

Gold generiert keine laufenden Erträge und die Konkurrenz hoher Dividendenrenditen an den Aktienmärkten belastet tendenziell den Goldpreis. Die Volatilität wird erst einmal hoch bleiben, der Schock sitzt bei vielen Gold-Fans tief. Diverse Verschwörungstheorien machen die Runde, von „Manipulation“ ist die Rede. Auch diese oft unsinnigen Kommentare sind typisch für geplatzte Blasen. „Es kann und darf nicht sein, was man nicht wahr haben will“. Im Zuge der geplatzten Technologieblase 2000 war ein ähnliches Ver-

Fazit: Hüten Sie sich vor großen Volumen Es bleibt bei meinem Fazit aus der GoldStudie: „Hüten Sie sich jedoch davor, an diesem Gold-Spiel mit großem Volumen teilnehmen zu wollen. Extreme Meinungen bergen immer auch extreme Risiken. Eine Beimischung von Gold bzw. Silber und den zugehörigen Minenaktien in Ihrem Portfolio kann nicht schaden, wenn diese mit Bedacht gewählt wird. Übergroße Risiken in diesem Bereich einzugehen halten wir jedoch nicht für ratsam.“

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

Thomas Grüner, Geschäftsführer Grüner Fisher Investments halten zu beobachten. Die geplatzte Blase wurde lange Zeit überhaupt nicht „als platzende Blase“ wahrgenommen, sondern als vermeintliche Nachkaufchance begrüßt. Bedenken Sie stets, dass der Goldmarkt -


Der US-Dollar: nur fast so gut wie Gold Marktkommentar

Seit Herbst 2011 wertet der US-Dollar-Wechselkurs auf und entsprechend hat der Goldpreis seither merklich nachgegeben. Für viele Investoren ist ein starker US-Dollar ganz offensichtlich ein „Ersatz“ für Gold. Von Prof. Dr. Thorsten Polleit Ein Grund dafür dürfte sein, dass das Weltfinanzsystem (nach wie vor) ein US-DollarDevisen-Standard ist: Der US-Dollar steht für den größten Kapitalmarkt und gibt die Richtung für die weltweiten Finanzmärkte vor. Ist das Vertrauen in den US-Dollar groß, verringern sich die Anreize, Gold nachzufragen. Ein weiterer Grund könnte sein, dass der US-Dollar nach wie vor die höchste „Golddeckung“ aufweist: Keine andere Zentralbank hat mehr Gold im Keller im Verhältnis zur ausgegebenen Papiergeldmenge als die US-Zentralbank (soweit man den offiziellen Zahlen Glauben schenken mag). Allerdings haben solche Betrachtungen in der kurzen Frist in der Regel keine Bedeutung für die Wechselkurs- und Goldpreisbewegungen. Das zeigte sich recht deutlich in den Währungsmärkten. (Schein-)Fels in der Brandung Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise war mit erheblichen Schwingungen der Wechselkurse gegenüber dem US-Dollar verbunden (siehe hierzu Abb. 2). Der Russische Rubel und die Indische Rupie haben merklich abgewertet gegenüber dem US-Dollar. Aufgewertet haben Schweizer Franken, chinesischer Renminbi und Euro. Der japanische Yen wertete bis Anfang 2012 sehr stark auf. Seither ist er jedoch im Abwertungstrend – vor allem seit Ende 2012, nachdem die Bank of Japan verkündete, Staatsanleihen aufkaufen zu wollen.

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

druck entstehen, dass sich in den Geldmärkten letztlich alles um den US-Dollar dreht. Doch ist das wirklich so? Gold versus Papiergeld Die Betrachtung des „Weltgoldpreises“ könnte eine andere Schlussfolgerung nahelegen: Nicht der US-Dollar, sondern das Gold ist das ultimative Zahlungsmittel. Im Herbst 2012 hat der Goldpreis – gerechnet in den wichtigen Währungen der Welt – seinen bisherigen Hochpunkt erreicht (siehe Abb. 3, Grafik (a)). Aktuell liegt er knapp 18 Prozent unter seinem Höchstpreis. Seit etwa Mitte 1998 bis heute hat die Kaufkraft aller (an dieser Stelle betrachteten) Währungen gegenüber dem Gold um etwa 88 Prozent abgenommen (siehe Abb. 3, Grafik (b)).

Prof. Dr. Thorsten Polleit, Chefökonom Degussa Goldhandel Jüngst scheint auch der Aufwertungstrend der chinesischen Währung gestoppt zu sein: Die Sorgen vor einem Platzen des „Kreditbooms“ lassen den Renminbi absinken gegenüber dem US-Dollar. Blickt man auf die Wechselkursbewegungen der letzten Jahre, so könnte der Ein-

Immer mehr Papiergeld Der Grund, warum die Kaufkraft des Papiergeldes in Gold gemessen immer weiter abgesunken ist, liegt vor allem darin, dass die Papiergeldmengen mitunter kräftig ausgeweitet wurden. Das Ausweiten der Papiergeldmengen hat in jüngster Zeit eine neue Dimension erfahren. In den Vereinigten Staaten von Amerika wird die sogenannte „QE“-Politik seit 2008 verfolgt. Seit Ende 2012 betreibt auch die japanischen Zentralbank QE und, wie es scheint, auch China könnte auf eine Art der QE-Po-


Marktkommentar

© B. Wylezich - Fotolia.com, shutterstock_Maksym Dykha

litik einschwenken. Die Europäische Zentralbank liebäugelt bereits ungeschminkt mit QE. Die QE-Politik soll vor allem die Geschäftsbanken zahlungsfähig halten. Zudem soll sie die Zinsen künstlich niedrig halten, damit strauchelnde Schuldner sich weiterhin zu tiefen Zinsen refinanzieren können. Die QE-Politik hat jüngst jedoch – vermutlich zur Überraschung vieler – zu einem Rückgang des Goldpreises geführt. Dies erklärt sich vermutlich aus drei Gründen. Erstens: Das QE hat die Sorgen vor Kreditausfällen vertrieben. Dadurch erscheint vielen das Halten von Gold zu Absicherungszwecken nicht mehr erforderlich zu sein. Zweitens: Die Inflationssorgen sind bislang nicht gestiegen, vielmehr wird vielerorts über Deflationsgefahren fabuliert, was ebenfalls die Nachfrage nach dem gelben Metall gemindert haben dürfte.

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

Drittens: Die amerikanische Zentralbank hat die Langfristzinsen leicht ansteigen lassen, so dass die Goldhaltung teurer geworden ist – mit der Folge, dass die Goldnachfrage nachlässt.

Es ist durchaus vorstellbar, dass der USDollar künftig aufwertet gegenüber anderen Papierwährungen. Eine solche Entwicklung muss jedoch nicht bedeuten, dass der Goldpreis abnimmt.

Der Goldpreis kann trotz Aufwertungstendenz des US-Dollar (weiter) steigen – was wohl dann der Fall wäre, wenn keine der großen Volkswirtschaften aus der QE-Politik aussteigt. Verwunderlich wäre die fortgesetzte Renaissance des Goldes nicht. Denn, wie sagte schon der damalige Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht (1877 – 1970): „Durch alle Papiergeldmanöver hat das Gold seine Rolle als Wertmaß nie verloren.“ (aus dem Degussa Marktreport


Lebensversicherung - ein Branchengigant wankt gewaltig Kommentar

Ein Kommentar von Thomas Hennings, Sachwert-Makler und Makroökonom

Des Deutschen liebste Alterversorgungsprodukte, die Lebens- und Rentenversicherungen, haben unisono extreme Probleme. Oder sind es deren Kunden? Schauen wir einmal zurück, die Branche warb mit Sicherheiten, sehr hohen Garantien und schmackhaften Überschüssen. Millionen Verträge sind in den ganzen Jahrzehnten abgeschlossen und bespart worden. Die Politik war und ist der stets brave und treue Begleiter dieser Finanz- und Werbemaschenerie.

Die Branche erfindet sich in immer kürzeren Abschnitten neu, um diese Produkte mit viel „Schönrederei“ weiterhin „noch an den Mann und die Frau zu bringen“. Der Umsatz- und Verdienstdruck treibt den Vertrieb in immer mehr Abhängigkeiten dieser Droge, genannt: LebensRentenversicherungen. Nun ist es wieder soweit, denn die Branche wankt. Es müssen Veränderungen, also Verschlechterungen für die Kun-

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

Auch große Lebensversicherer sind in Zeiten der Niedrigzinsphase stark gefährdet, denn auch sie können ihren Kunden gegenüber nicht mehr das Versprochene, wie hohe Garantien usw. einhalten. Überschüsse waren in der Vergangenheit noch relativ gut zu erwirtschaften, mittlerweile alles ein alter Hut. Kunden erhalten kaum noch oder gar keine Überschüsse mehr. Die allermeisten Gesellschaften kämpfen an allen Ecken um Ihr Fortbestehen. Sogenannte Jahresendgeschäfte von 0ktober bis Sylvester sind in der Branche ebenfalls ein Relikt vergangener Zeiten. Kunden wiederum, die ihre Altverträge vorzeitig auflösen wollen oder müssen, werden hierzu von den Versicherern sogar unterstützt, denn Verträge mit hohen Ga-

cher Verbraucher kann diese komplizierten Rechenmethoden und juristischen Hintergründe wirklich überprüfen? Keiner! Hier ist professionelle Unterstützung von Nöten, die nur wenige bisher kennen, aber sie gibt es am Markt. In der betrieblichen Altersvorsorge (z.B. Direktversicherungen) werden die gesetzlich Krankenversicherte bei Kapitalauszahlung Ihrer „bAV“ nochmals richtig zur Kasse (im wahrsten Sinne des Wortes) gebeten, 120 Monatsbeiträge (gesetzlichen Krankenversicherung) fließen wieder ins Sozialsystem. Kaum ein Verbraucher kennt diese Paragraphen, auch nicht die „geeichten“ und abhängig gestellten Versicherungsvermittler.

rantien stören gewaltig in den Hochhäusern aller Versicherer. Es sieht aktuell schlecht Lebensversicherungsbranche aus, wie wird es zukünftig? Getreu dem Motto: „Alles wird gut“ oder wie der Kölner zu sagen pflegt: „Et hät noch immer jot jejange“ ..? Das kann und wird hier nicht der Fall sein. Wer also sein zum Teil hart erarbeitetes Geld in diesen Sparformen unter diesen negativen Rahmenbedingungen weiter bespart oder sogar neu beginnt anzusparen, dem kann emotional und rational tatsächlich nicht mehr geholfen werden. Die Branche wankt gewaltig, wanken Sie nicht mit!

PIXABAY

Das Korsett der Investitionsmöglichkeiten für die Versicherer für klassische Produkte ist gesetzlich vorgegeben und gibt wenige Spielräume für gewinnbringende Investments. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Branche änderten sich insbesondere seit Anfang der 2000er Jahre gewaltig, langfristige hohe Zinsen zu erwirtschaften wurde immer schwieriger, das Neugeschäft wurde weniger und die inoffiziellen frühzeitigen Stornierungen sind höher als die Branche ehrlich zugibt. Dazu fiel das große Argument der steuerfreien Auszahlungen ab 2005 für Neuverträge weg. Die Garantiezinsen, die sich eh nur auf den reinen Sparanteil eines Vertrages beziehen, wurden in jetzt viel kürzen Intervallen (von ehemals 4% auf mittlerweile 1,75%, demnächst noch weniger) massiv reduziert. Der gesamte Kostenanteil ist zudem aber gewachsen und nicht gleichzeitig geschrumpft.

den bzw. Verbraucher her. Nun will man die Kunden wieder schröpfen und Ihnen große Teile der Bewertungsreserven vorenthalten. Wir sprechen nicht über Peanuts, sondern über Milliarden von auszuzahlenden Geldern an die Kunden. Die Politik scheint wieder einmal pro Versicherungsbranche mitzuspielen, was niemanden wirklich verwundert. Im Klartext heißt das dann: Mehr Geld für die Versicherungsunternehmen und wieder weniger Geld für die Kunden! Zusätzlich werden erfahrungsgemäß über ca. 70% der gesamten Auszahlungswerte für ablaufende oder auch vorzeitig gekündigte Lebens- und Rentenversicherungen versicherungsmathematisch und gebührentechnisch (bewusst?) falsch berechnet. Zum großen Leidwesen der Kunden. Wel-


Aus Plastikmüll wird wieder Öl Anzeige

Recycling- Fonds baut Anlage in Mannheim Das baldige Ende des Erdölzeitalters wird immer wieder prophezeit. Da macht es Sinn, alternative Möglichkeiten der „Ölgewinnung“ forciert anzustreben. Der steigende Ölpreis macht das beim Ökoenergie Umweltfonds 1 genutzte Recycling - Verfahren immer attraktiver!

Plastikabfall gibt es in Deutschland in Hülle und Fülle. Nach wie vor wird er überwiegend einfach verbrannt. In Mannheim entstehen zurzeit die ersten deutschen Syntrol-Anlagen, die aus Kunststoffabfällen ein Qualitätsöl produzieren, das mit Heizöl vergleichbar ist. Baubeginn ist erfolgt Das Projekt befindet sich bereits in Phase II und ist in der baulichen Umsetzung. Finanziert wird die Anlage über einen Publikumsfonds, ganz ohne staatliche Förderung. Oskar Edler von Schickh, Geschäftsführer von Ventafonds und Initiator des Projektes: „Ökologie und Rendite schließen sich nicht aus.“ Tatsächlich wird bei industriellen Projekten solcher Art ein Return on Investment zwischen 4- 8 Jahren erwartet. Dazu von Schickh: „Nach Fertigstellung liegen wir mit ca. 6 Jahren im guten Mittelfeld. Wird der Fonds dann verkauft, liegt der kalkulierte Gesamtrückfluss dem doppelten der Investition.“ „Höhere Renditen erzeugen bei vielen Anlegern inzwischen aufgrund des Marktes leider Misstrauen - erst bei genauerer Betrachtung wird klar, warum das Projekt so ertragreich sein kann“, so der Initiator weiter. Das Projekt wurde durch eine umfangreiche Plausibilitätsanalyse von Experten bewertet. Die 74 seitige Analyse zum Prospekt und den Nachträgen ist denn eher auch für die Berater denn für die Kunden gedacht. PHASE II: Baubeginn erfolgt Tatsächlich wirkt das Projekt bestechend. Der energetische Wirkungsgrad bei der Verölung von Plastikabfall liegt etwa vier Mal höher als bei einer ökologisch fragwürdigen Verbrennung. Der Geschäftsfüh-

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

Der Recycling-Kreislauf

rer des Öko-Energie Umweltfonds I, Oskar Edler von Schickh, stellt heraus, dass Investoren die jetzt in der Phase II benannten Zeichnungsfrist noch beitreten, in ein „baureifes Projekt“ investieren, das sich nun in der Umsetzung befindet. Dies ist für interessierte Anleger sicher mit ein entscheidendes Argument, um sich finanziell zu beteiligen. Innovative Projekte brauchen in Zeiten, in denen Investoren aufgrund des Marktumfeldes bedingt durch die vielen Flops vorsichtig sind, einen längeren Atem. Der Initiator hat sein Projekt durch das schwierige Fahrwasser der Finanzkrise, in der es startete, bis zur Baureife gebracht. „Ob wir die weiteren Anlagen über Publikumsfonds finanzieren ist derzeit fraglich“ so der Initiator. „Seit Baubeginn verzeichnen wir zudem ein erhöhtes Interesse auch von größeren Investoren“ zeigt sich von Schickh positiv gestimmt.

Kurze Laufzeit und attraktiver Ertrag Die Laufzeit des Recycling-Fonds ist zunächst bis 2018 vorgesehen. Die geplanten Gesamtausschüttungen (vierteljährlich ab Ende 2015) liegen bei konservativer Betrachtung bei ca. 200 %. Für den Bau der ersten Anlage) werden nur noch € 6 Mio. benötigt. Gezeichnet werden kann ab € 10.000 zzgl. Agio. FAZIT: Wer also Interesse an einem spannenden Investment mit ökologischem Charakter hat, sollte sich daher jetzt informieren. Projekte in diesem Stadium, an denen sich Investoren noch beteiligen können, sind eher selten. Weitere Informationen über den Beteiligungsfonds unter www.oelrendite.de oder www.oekoenergie-umweltfonds.de .


Edelholz: Wert von Teakplantagen steigend

Edelholz Anzeige

Kommentar zum Exportverbot für „Burma Teak“ Keine Angst vor Kursstürzen: Wer Edelholz im Portfolio hat, kann Schwankungen an den Börsen mit Gelassenheit begegnen. Investments in Wald gelten als Anlageklasse, die bei Marktschwankungen ausgleichend wirkt. Life Forestry informiert darüber, welche Waldinvestments besonders guten Schutz bieten. Die Entscheidung des Staates Myanmar, den Export des berühmten „Burma Teaks“ maßgeblich einzuschränken, bedeutet vor allem eins: Wer heute Teakholz in größeren Mengen kaufen möchte, muss auf Teak aus Plantagen ausweichen. Gleichzeitig verringert sich das globale Handelsvolumen von Teakholz mehr oder weniger auf einen Schlag um stolze 16 Prozent.

SACHWERT MAGAZIN ONLINE Nr. 22

BILD LIFE FORESTRY

Holz aus Plantagen: Ist der Einstiegszeitpunkt gekommen? Die enorm wachsende Bedeutung von Plantagenteak stellt immer mehr Investoren vor die Frage, ob ein Einstieg in das vielversprechende Geschäft mit Teakholz lohnt. Tatsache ist: Seit Jahren beobachten renommierte Marktexperten von der FAO, dem WWF und dem lateinamerikanischen CATIE Institut die dynamische Marktentwicklung des tropischen Edelholzes, das schon im 15. Jahrhundert bei den Eliten im asiatischen Raum hoch begehrt war. Seit dem Erstarken wohlhabender Bevölkerungsgruppen in Indien und China zeichnet sich für Teakholz ein neuer, langfristiger Nachfragetrend ab. Eduardo Rojas-Briales, Stellvertretender Generaldirektor und Leiter des FAO Forestry Departments, bestätigt: „Die hohe internationale Nachfrage nach Teak steigt und richtet sich nun auch auf Rundholz mit kleinem Durchmesser und auf schnell wachsende Plantagen.“ Das Exportverbot von Myanmar trifft also einen Markt, der ohnehin schon von Knappheit geprägt ist – und es lange Zeit bleiben wird. Denn die Länder Asiens, in denen der Teakbaum seinen Ursprung hat, reagieren nur langsam auf den steigenden Nachfragedruck. Statt Teakholzplantagen in großem Stil anzulegen, verfolgten die meisten eine rücksichtslose Abholzungspolitik – wie der Staat Myanmar, der innerhalb von 50 Jahren seine Waldflächen auf 24 Prozent reduzierte. Die ersten umfassenderen Schritte, das natürliche Teakholz durch Teakplantagen zu ersetzen, erfolgten in den 80er Jahren, vor

allem in den innovativen, aufstrebenden Wirtschaftsnationen Lateinamerikas. Auch Indien und China haben in den jüngsten Jahren wieder vermehrt Teakholzplantagen angelegt. Diese Anstrengungen reichen jedoch bei weitem nicht aus, um die globale Nachfrage nach Teak zu befriedigen. Ronnie de Camino vom angesehenen CATIE Institut schreibt: „Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass neue Teakholz Plantagen kurz- oder mittelfristig eine Überversorgung generieren.“ Teak ist das wertvollste und größte Marktsegment unter den tropische Edelhölzern Der Zeitpunkt, um Teakholzplantagen anzulegen und sich an diesem Markt zu beteiligen, könnte also nicht besser sein. Die Frage ist nur: Welche Teakholzplantagen haben die besten Chancen, Ersatz für das hochwertige Naturteak zu produzieren und attraktive Erträge zu erwirtschaften? Denn in der Praxis weisen die produzierte Qualität und damit die Ertragshöhe von Plantagenteak starke Unterschiede auf. Nur ein Viertel der jährlich weltweit gehandelten 8,1 Millionen Kubikmeter Teakholz

stammt aus Plantagen mit intensiver Bewirtschaftung und hohem Ertragspotenzial, wie die Fincas von Life Forestry in Costa Rica und Ecuador. Solche Qualitätsplantagen wurden in den letzten 10 bis 15 Jahren vor allem in Lateinamerika gegründet. Life Forestry hat sich seinerzeit für den Teakholzanbau in Costa Rica und Ecuador entschieden, weil beide Länder über ein sehr „teakfreundliches“ Klima und über Experten mit weitreichender Erfahrung im Teakholzanbau verfügen. Darüber hinaus arbeitet in beiden Ländern ein umfassendes Netzwerk von Zertifizierungsorganisationen, die im Auftrag des FSC die nachhaltige Bewirtschaftung von Forstwirtschaftsunternehmen prüfen. Die Zertifizierung führt einerseits dazu, dass das Teakholz vom Weltmarkt höhere Preise erzielt. Andererseits dient sie den Kunden von Life Forestry als Nachweis, dass ihre Baumbestände nach strengen ökologischen und ökonomischen Qualitätskriterien bewirtschaftet werden. Nichts weniger sollten Anleger heute von einem Teakholzinvestment einfordern.


Aus s c hl i eßl i c hF ac hpubl i kum z ugel as s en

1. DEUTSCHE

SACHWE RTKONF E RE NZ Di a l ogdereur opä i s c henSa c hwer t br a nc he Be r l i n , 9. Ma i 2014

9.Ma i 2014 Konf er enzpr ogr amm Auf br uc hderSac hwer t Br anc he F i nanz ber at ungi m Auf br uc h-Wei t er bi l dungz ähl t Regul i er ung:Di eWi r t s c haf t s pr üf ung( Tes t at ) Di amant enal sI nv es t mentundWer t s i c her ung Ei ns t i egbei m Kundendur c hVor s or gev ol l mac ht Gewer bei mmobi l i enpr of i t i er env onbekannt enMi et er n Aus s i c ht enSt r at egi s c heMet al l eundSel t eneEr den F er i eni mmobi l i enmi tDenkmal s c hut zAf A Ver mögens f ac t or i ng:L i qui di t ätbei m Kundens c haf f en

EUR20, 00 F ürMi t gl i ederdesDSFVer band EUR40, 00 F ürRegul är eTei l nehmer

Denkmal s c hut z i mmobi l i enundPr oj ekt ent wi c kl ung

BERLI N

Gol dundSi l ber :Dasewi geGel d St ar gas tCl ausVogt :Kr i s ens i c herI nv es t i er en Pf l egei mmobi l i enal sAl t er s v or s or ge St i f t ungs gr ündungundF undr ai s i ng

RamadaPl az aHot el Pr agerSt r aße12 10779Ber l i n

www. s ac hwer t konf er enz . de


A N L E G E RWO L L E NM E H RF Ăœ H RI H RG E L DS E H E NA L SN I E D R I G E

Wi r t s c h a f t . Woi mme r S i ew o l l e n

www. wi r t s c haf t t v. c om mobi l . wi r t s c haf t t v . c om

Tel evi si on on Demand.

Sachwert Magazin Online Nr 22  

Lesen Sie kostenlos das Online Heft von Sachwert Magazin

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you