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Rettet die jungen

Wildtiere! Wer rubbelt sieht mehr.

n Sie

Gewinne

00.–

CHF 10


Sie können etwas dagegen tun! Die Höhe der Wildtierverluste beim Mähen von Grünland ist von verschiedenen Faktoren abhängig: • Schnitthöhe (je höher der Schnitt, desto geringer sind Verluste bei bodennah lebenden Tiergruppen) • Mährichtung (Mähen von «innen nach aussen» bietet Wildtieren die Möglichkeit zur Flucht) • Rückzugsmöglichkeiten (z.B. Mähen von Teilstücken, Randstreifen ungemäht lassen) • Mähfrequenz (je häufiger in der sensiblen Zeit gemäht wird, desto stärker sind die Eingriffe in die Tierwelt) • Mähtechnik (Messerbalkenwerke verursachen weniger tote Wildtiere als Kreiselmäher) • Aufbereiter (Einsatz reduzieren oder besser ganz verzichten)

STIFTUNG WILDTIERE AARGAU Partner:


Moderne Landwirtschaft schützt die Kinderstube der Natur Vor dem Mähen • Frühzeitige Information der Jagdgesellschaft • Wiese beobachten und absuchen • Vogelgelege dem Vogelschutzverein melden • Wildtiere vergrämen – Scheuchen aufstellen Während des Mähens • Wiese gut beobachten • Schnitthöhe 10–15 Zentimeter • Mährichtung von «innen nach aussen» • Rückzugsstreifen erhalten* Grundsätzlich • Wildtiere nur mit Grasbüscheln wegtragen • Vogelgehege markieren und umfahren • Mähzeiten mit Jagdgesellschaft und Vogelschutz absprechen

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.wnll.ch (Broschüre bestellen) sowie beim * Merkblatt BeVe unter www.ag.ch (im Suchfeld «BeVe-Merkblatt» eingeben)

Zum Schutz der Kleintiere ist es empfehlenswert, zu den Rückzugsstreifen hin zu mähen (siehe Pfeilrichtung im Bild oben). Die Kleintiere fliehen vor dem Mähwerk und gelangen auf diese Weise in die Rückzugsstreifen, wo sie die Ernte überleben. Wenn immer möglich ist auf den Einsatz von Aufbereitern zu verzichten. Sie vernichten und verletzen die Kleintiere in erheblicher Weise.

Betroffene Flächen Rund 33 000 Hektaren oder etwa 53 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Bodennutzung im Kanton Aargau werden als Kunst-, Naturwiese oder als Weiden bewirtschaftet. Diese Flächen sind wichtig für die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln. Sie stellen aber auch einen unabdingbaren Lebensraum für Wildtiere in vielfältiger Form dar. Dieser Nutzungsdualismus muss sich nicht gegenseitig ausschliessen. Bitte wenden Sie unsere Empfehlungen zugunsten der Jungtiere an.


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Betroffene Tierarten

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November

Oktober

September

August

Juli

Juni

Mai

April

März

Februar

Januar

Überlebensstrategien von Wildtieren, die sich über Jahrtausende bestens bewährt haben, wirken beim Mähen verheerend. Viele Jungtiere ducken sich bei Gefahr und kauern regungslos auf dem Boden. Dieses angeborene Schutzverhalten wird ihnen zum Verhängnis. Darüber hinaus trifft es auf Wiesen brütende Vögel, deren Nester und Gelege durch die Mähwerke zerstört werden. Wiesenbrüter stehen bereits auf der roten Liste gefährdeter Arten.

Feldhase2 Feldlerche3 Erdkröte4 Geburtshelferkröte5 Grasfrosch6 Laubfrosch7 Zauneidechse8 Blindschleiche9 Ringelnatter10 Igel11 Insekten12


Rubbeln Sie einen Sofort-Gewinn!

Decken Sie die gleichen Tiere wie auf der Titelseite auf, schicken wir Ihnen einen Karton Wildschwein-Bier von Müllerbräu zu. Falls nicht, machen Sie trotzdem beim Hauptwettbewerb mit und gewinnen Sie mit etwas Glück CHF 1000.– in bar!

Name Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort Tel. E-Mail Unterschrift Für die Aktivisten der Jungtierrettung 2014 wird ein Wettbewerb durchgeführt. Teilnahmeberechtigt ist, wer sich in seiner Funktion als Jäger/in oder Bauer/Bäuerin an der Jungtierrettung 2014 beteiligt hat. Die Verlosung der Teilnehmenden findet im Sommer 2014 statt. Einsendeschluss: 30. Juni 2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


1. Preis: CHF 1000.– 2. Preis: CHF 600.– 3. Preis: CHF 400.–

Karte trotzdem einsenden und Sie nehmen automatisch an der Verlosung Teil!

Kein Glück beim Sofort-Gewinn? Macht nichts!

Wettbewerb

Stiftung Wildtiere Aargau Roland Hunziker Oberdorf 4 4333 Münchwilen

Rettet die jungen Wildtiere!  
Rettet die jungen Wildtiere!  

Mehrjähriges Hauptthema der Stiftung Wildtiere Aargau zum Schutz der jungen Wildtiere während der Heu-Saison. Infoflyer zur Unterstützung de...

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