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Magazin des Roten Kreuz Perg + Ausgabe 4/2013 + P.b.b Verlagspostamt Perg + 03Z034982

Starkes Trio b2 Werbeagentur Gesundheitzentrum Pilz Rotes Kreuz

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Unsere Kooperationspartner:

34 Jahre – 34 Meilensteine

1 Stunde für die Erste Hilfe

Die Geschichte des Leo Pochlatko

1.900 Schüler/Innen im Zeichen der Ersten Hilfe

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INHALT

Christian Geirhofer

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Bezirksgeschäftsleiter

Es freut mich, dass ich Ihnen mit dieser Ausgabe nicht nur mich in der neuen Funktion als Bezirksgeschäftsleiter vorstellen darf, sondern auch das

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komplett neue Extrablatt. Die b2-Werbeagentur aus Bad Kreuzen, das Gesundheitszentrum Pilz und das Rote Kreuz sind eine fruchtbare Partnerschaft eingegangen. Mehr dazu auf Seite 4.

04 Ein starkes Team GZ Pilz, b2 Werbeagentur & Rotes Kreuz

05 Termine Seit nunmehr 22 Jahren prägt das Rote Kreuz mein Leben. Begonnen habe ich als Freiwilli-

Wichtige Termine 2013

ger in Grein. Über den Zivildienst bin ich dann

06 Hausärztlicher Notdienst

1994 hauptberuflich ins Bezirkssekretariat Perg

Bilanz nach 6 Monaten

gekommen. Privat bin ich ein Greiner geblieben und lebe dort mit meiner Familie. Die Faszination

08 Die Geschichte des Leo Pochlatko

unserer Organisation liegt für mich in der Vielfäl-

34 Jahre – 34 Meilensteine

tigkeit, in der Schlagkraft und in der Kompetenz, die unsere freiwilligen und hauptberuflichen

11 Praxisanleiter-Fortbildung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Zi-

Die Begleiter unserer neuen Mitarbeiter

vildiener in den unterschiedlichsten Diensten verkörpern. In diesem Zusammenspiel erkennen wir die Bedürfnisse und Nöte unserer Mitmenschen und können sie lindern. Das ist für mich Motivation und Grund, mich besonders zu engagieren – gemeinsam mit Ihnen/Euch allen. Ich freue mich sehr auf meinen neuen Aufgabenbereich und bedanke mich ganz besonders bei Leo Pochlatko, der mir immer Mentor und Vorbild war.

12 Rotkreuz Ortsstelle gegründet Manfred Wahl neuer Ortstellenleiter

13 Gold für Rotkreuzjugend Perg Erste-Hilfe-Bundesbewerb in Telfs

15 Ein Blick zurück - Ein Blick voraus Visionsprozess gestartet

16 1 Stunde für die Erste Hilfe 1900 Schüler im Zeichen der Ersten Hilfe

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EDITORIAL

Ing. Mag. Werner Kreisl Bezirksstellenleiter

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Im Juni dieses Jahres hat uns im Bezirk Perg eine Hoch-

Visionen und Ideen in Projekte umgesetzt. Einen Abriss

wasserkatastrophe schwer getroffen. Ein Ereignis dieser

seines Lebenswerkes finden sie auf Seite 8. Sein Gespür

Dimension bringt sowohl Betroffene als auch Helferinnen

hat ihn immer die Bedürfnisse der Menschen erkennen

und Helfer an die Grenzen der Belastbarkeit. Mit hohem

lassen – tatkräftig hat er dann mit dem richtigen Angebot

Engagement haben die Einsatzkräfte im Bezirk Perg einen

darauf reagiert. Nur zurecht gilt er in Oberösterreich als

professionellen Einsatz gemeistert und der Bevölkerung

Vorreiter und Vordenker die Sozialen Dienste betreffend.

die Sicherheit gegeben, dass sie in diesen schweren Zeiten

Vieles wurde im Bezirk Perg entwickelt und entstamm-

nicht alleine gelassen werden. Ein aufrichtiges Dankeschön

te der Feder und den Gedanken des Leo Pochlatko. Für

an alle, die dazu beigetragen haben diese Katastrophe zu

dieses außerordentliche Engagement möchte ich mich

bewältigen.

herzlich bedanken und freue mich, dass er uns freiwillig erhalten bleibt und uns mit seinem Know-how unterstützt.

Rund um die Uhr im Hochwassereinsatz war auch Leo Pochlatko, der den Einsatz des Roten Kreuzes geleitet

Einen guten Start wünsche ich unserem neuen Bezirksge-

hat. Er ist es auch, der mit Ende September als Bezirksge-

schäftsleiter Christian Geirhofer, der auch bereits viele Jah-

schäftsleiter in den Ruhestand gegangen und in die Frei-

re im Roten Kreuz tätig ist und sich in letzter Zeit bestens

willigkeit des Roten Kreuzes übergetreten ist. 34 Jahre hat

auf sein neues Amt vorbereitet hat. Alles Gute und viel

er die Geschicke des Roten Kreuzes gelenkt und unzählige

Schaffenskraft!

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NEWS

Ein starkes Trio: GZ Pilz + b2 Werbeagentur + Rotes Kreuz

Eine fruchtbare Partnerschaft: b2 Werbeagentur mit G‘Spür aus Bad Kreuzen, Gesundheitszentrum Pilz aus Perg + Rotes Kreuz Perg. vlnr: Bruno Brandstetter (b2), Christian Geirhofer (RK), Stefan Pilz (GZ Pilz), Markus Geirhofer (b2)

BAD KREUZEN/PERG. 20 Jahre werden 2014 voll, nämlich 20 Jahre Extrablatt. Das beliebte Informationsmedium für Mitarbeiter/innen und Freunde des Rotes Kreuzes bekommt ein neues Kleid.

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ach der letztjährigen Umfrage, die uns bestätigt hat, dass das Extrablatt nicht nur gerne gelesen wird, sondern auch zu einer unverzichtbaren Informationsquelle für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geworden ist, freuen wir uns, dass wir mit der heutigen Ausgabe die neu gestaltete Zeitung vorlegen können. Mit der b2-Werbeagentur aus Bad Kreuzen ist es uns gelungen, einen weiteren kongenialen Partner für

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unser Projekt zur gewinnen. Das kreative Team um Markus Geirhofer und Bruno Brandstetter hat nicht nur gute Ideen und weiß diese professionell umzusetzen, sondern sie zeigen auch soziales Engagement: „Kommunikation und Information haben in der heutigen Zeit einen sehr hohen Stellenwert. In einer so großen sozialen Organisation wie dem Roten Kreuz ist es umso wichtiger, die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer auf dem Laufenden zu halten

und sie über Aktuelles zu informieren. Und das unterstützen wir gerne“, so die beiden Agenturbesitzer einhellig. Unser langjähriger Sponsor Stefan Pilz vom Gesundheitszentrum Pilz ist von dieser Partnerschaft ebenso überzeugt: „Das Rote Kreuz ist mir seit Jahren ein verlässlicher Partner. Mit der Ergänzung durch die b2-Werbeagentur schaffen wir gute Synergien für alle und sehen einer fruchtbaren Zusammenarbeit entgegen.“


RETTUNGSDIENST

CO-Warner im Rettungsdienst

Termine Oktoberfest 5/6. Oktober 2013 RK St. Georgen/Walde

Basisseminar „Wir sind das Rote Kreuz“ 11. Oktober 2013 RK Perg

PERG. Das Oberösterreichische Rote Kreuz rüstet seine Fahrzeuge im Rettungsdienst seit Mitte des Jahres mit CO-Warngeräten aus.

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ies dient der Sicherheit unserer eigenen Mitarbeiter, aber auch dem frühzeitigen Erkennen von CO-Vergiftungs-Symptomen bei Patienten. Damit kann eine treffsichere Verdachtsdiagnostik und in weiterer Folge eine optimale Patientenversorgung gewährleistet werden. Es ist ein Gerät pro Fahrzeug bzw. diensthabender Mannschaft vorgesehen. Es wird empfohlen, dass der Transportführer dieses an der Dienstkleidung trägt. Der CO-Warner sollte so getragen werden, dass ein möglichst exakter Wert für die Einatemluft gemessen werden kann (in Kopf-Nähe). Es wird

empfohlen, das Gerät mittels Clip am obersten Kleidungsstück, mit dem Sensor nach außen, zu fixieren. Die Geräte sind grundsätzlich wartungsfrei und führen automatische Selbsttests durch. Sie haben eine Nutzungsdauer von 36 Monaten, wobei die Restnutzungsdauer am Display ablesbar ist. Der CO-Warner unterscheidet prinzipiell zwischen „LOW Alarm“ und „HIGH Alarm“. Unterschied zwischen den beiden Alarmen welche sowohl akustisch, durch vibrieren als auch mittels blinkenden LED’s die Mitarbeiter warnen ist die Konzentration des Kohlenmonoxids in der Umgebungsluft.

Lesung & Vernissage 24. Oktober 2013 RK Perg

Blutspenden 20.-22. November GH Aschauer Waldhausen

Rot Kreuz Ball 23. November 2013 Aktivpark St. Georgen/G.

Bezirksschulungstag 30. November 2013 RK Perg

www.roteskreuz.at/perg

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HAUSÄRZTLICHER NOTDIENST

6 Monate Hausärztlicher Notdienst BEZIRK PERG. Seit 14. Jänner gibt es den Visitenarzt in großen Teilen des Bezirkes Perg. Über Notruf 141 kann der hausärztliche Notdienst gerufen werden. Die Ärzte und das Rote Kreuz ziehen nun nach 6 Monaten Bilanz und danken den Sponsoren.

vlnr: Mag. Werner Kreisl (RK), Leo Pochlatko (RK), Mag. Michael Nefischer (Kiwanispräsident), Josef Brabenetz (BE-Systems), Gottfried Masilko (Kiwanisclub-Sekretär), Dr. Helmut Gebetsberger, Dr. Christian Hintz

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er ärztliche Koordinator des Hausärztlichen Notdienstes Dr. Christian Hintz stellt fest: „Es freut mich, dass es uns im ersten Halbjahr 2013 gelungen ist, eigentlich alle Patientenwünsche positiv behandeln zu können. Wir sind froh darüber, dass wir mit dem Roten Kreuz einen guten Partner haben. Einerseits gibt es eine kompetente Ansprechstelle auf 141 und andererseits sind die Mitarbeiter, die die Ärzte bei ihren Visiten begleiten, bestens ausgebildet und damit in

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der Lage, die Arbeit des Visitenarztes zu unterstützen“.

„Kiwanisclub Mühlviertel und Be-Systems helfen dem Roten Kreuz“ Zum funktionieren dieses Notdienstes für die Menschen im Bezirk hat der Kiwanisclub Mühlviertel mit einer großzügigen Spende an das Rote Kreuz beigetragen. „Das neue Fahrzeug des hausärztlichen Notdienstes

ist top ausgestattet. Versehen mit Defibrillator, EKG, medizinischen Geräten und Medikamenten, alles sicher und übersichtlich gelagert, ist es die Voraussetzung, dass dieser Dienst auch gut funktionieren kann.“, ist der Präsident Mag. Michael Nefischer vom Kiwanisclub überzeugt, dass die Spende an das Rote Kreuz gut angelegt ist. Aber auch Josef Brabenetz von Be-Systems meint: „Das Rote Kreuz


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ist stets ein guter und verlässlicher Kunde und Partner, deshalb war es für mich selbstverständlich, zum „Back-Office mit Medikamentenschränken“ beizutragen“. „Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bezirk öffnen neben der Visitentätigkeit an Sonntagen zusätzlich zwei Ordinationen, damit sichergestellt werden kann, dass niemand ohne ärztliche Versorgung bleibt. Und für dringende Fälle gibt es in Perg den Notarzt – außerdem sind wir für Notfälle auch außerhalb der Zeit bereit, einzuspringen“, meint Dr. Helmut Gebetsberger, einer der Initiatoren dieser neuen Regelung.

Die wichtigsten Zahlen: 1.621 Visiten in nicht ganz 6 Monaten, das sind im Durchschnitt pro Nacht 5 Einsätze und tagsüber an Samstagen und Sonntagen sind es 11 Visiten. Aber auch die Ordinationen, insbesondere an Sonntagen werden von unseren Patienten gerne in Anspruch genommen. „Ganz wichtig ist es uns, darauf hinzuweisen, dass der hausärztliche Notdienst nur dann in Anspruch genommen werden sollte, wenn es nicht möglich ist, so lange zu warten, bis mein eigener Hausarzt wieder ordiniert“, meint Dr. Helmut Gebetsberger. „Wir sind unseren Partnern Kiwanisclub Mühlviertel und BE-Systems

sehr dankbar, dass sie mit ihren Spenden dazu beitragen, dass wir im Bezirk Perg ein gut funktionierendes Gesundheitswesen haben, heute und morgen, denn diese Neuregelung soll auch dazu dienen, dass auch zukünftig junge Ärztinnen und Ärzte bereit sind, am Land hausärztliche Aufgaben wahrzunehmen. Wenn wir uns die Zahl der jungen ÄrztInnen, die am neuen System teilnehmen, ansehen, bin ich zuversichtlich, dass auch in Zukunft die medizinische Versorgung im Bezirk Perg gesichert werden kann“, bedankt sich im Namen des Roten Kreuzes Bezirksstellenleiter Mag. Werner Kreisl.

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PERSONAL

Die Rotkreuz Geschichte des Leo Pochlatko

Leo Pochlatko war der Motor des Roten Kreuzes in den letzten 34 Jahren. Mit seiner Energie und dem Engagement unzähliger MitarbeiterInnen ist das Rote Kreuz im Bezirk gewachsen.

In seiner Rolle als Rotkreuz Offizier hatte er 1991 die sicher größte Herausforderung seiner Laufbahn zu bestehen, als er mehrere Wochen lang als Einsatzleiter im Kurdengebiet zwischen dem Irak und der Türkei ein Flüchtlingslager organisieren und leiten durfte.

34 Jahre - 34 Meilensteine. Es begann im Februar 1974 an der Rotkreuz-Bezirksstelle Rohrbach: Der 21-jährige Leo Pochlatko wird am 1. März als Büroangestellter und Kraftfahrer angestellt. Per 1. Juli 1977 wechselte er als Sachbearbeiter für Personal zum Landesverband.

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er junge, fesche und dynamische Mann zeichnete sich durch Engagement und Einsatzwillen aus und wurde konsequenterweise mit 15. Februar 1979 befördert: Er wird Bezirkssekretär in Perg. Mit seiner Vorgängerin, Herta Merwald, verband ihn von Anfang an ein warmes Verhältnis – die ehe- und kinderlose Frau entwickelte fast mütterliche Gefühle für ihren Leo; umgekehrt war der Junge froh, von der Erfahrung der Alten, die sie auch nach ihrer Pensionierung tagtäglich in Büro und Küche der Bezirks- und Ortsstelle einbrachte, zu profitieren. Die Dienststelle in der Gartenstraße 32 war ein zartes Pflänzchen: zwei Krankenwägen, ein KHD-Anhänger und eine einzige Hauskrankenschwester.

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Die Jugend ist die Zukunft des Vereins Das war Leo von Anfang an klar. Die hohe Junglehrerrate im Roten Kreuz war natürlich eine hervorragende Basis für das Schulische Jugendrotkreuz. In gemeinsamer Arbeit wurden (fast prototypisch für Oberösterreich) Erste-Hilfe-Bewerbe organisiert, die allen Beteiligten viel Freude machten. Die heute vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Rotem Kreuz und den Schulen geht auf diese Zeit und auf Leo zurück, der ja auch privat fest in Lehrerinnenhänden ist. Doch die Kinder und jungen Erwachsenen gehören auch direkt an die Dienststellen! So entwickelten sich unter Leo an fast allen Ortsstellen sehr aktive Jugendgruppen. Das letztjährige Jugendlager in Perg mit


PERSONAL

Bundesminister Robert Lichal konnte sich damals von der hervorragenden Arbeit der Österr. Rot Kreuz Truppe überzeugen.

über 500 Kindern war sicherlich der diesbezügliche Höhepunkt. Die Gesundheits- und Sozialen Dienste sind ein Steckenpferd unseres Jubilars: Vieles, was im Bezirk Perg begann, gilt jetzt als Standard in Oberösterreich. Gemeinsam mit seinem Bezirksstellenleiter implementierte Leo Sozialmedizinische Stützpunkte und Sozialberatungsstellen. Die Menschen sollten vor Ort Zugang zur Hilfe erhalten. Betreubares Wohnen wurde 2005 in einem Bauernhof in Mitterkirchen gestartet und sukzessive ausgebaut. Das Seniorentageszentrum nahm 1995 im eben erst errichteten Perger Rotkreuzhaus seinen Betrieb auf und übersiedelte 2012 in großzügige Räume im benachbarten neuen SENIORium.

Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war im immer wichtig. Hier im Interview mit seinem langjährigen Stellvertreter und Nachfolger Christian Geirhofer.

Vor neun Jahren wurde das Mobile Hospiz aus der Taufe gehoben, ein Bereich, der sich seither sehr positiv entwickelt hat. Ein paar aufmunternde Worte und eine warme Mahlzeit sind für viele Menschen ein patentes Rezept gegen Einsamkeit: In der Ära Pochlatko wurde der gesamte Bezirk für Essen auf Rädern erschlossen – seither das Flagschiff der Rotkreuz-Sozialarbeit. Das Mission Statement der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften hat Leo bei der Entwicklung von Sozialmarkt und MOBISOM stark inspiriert: „Das Leben von Menschen in Not und sozial Schwachen durch die Kraft der Menschlichkeit verbessern.“ Besuchsdienst, Rufhilfe, Seniorennachmittage, Begleitdienst

und diverse Selbsthilfegruppen sind weitere Einführungen.

1978 hat Perg gerufen Seit 1978 ist unser Bezirksgeschäftsleiter ausgebildeter Rotkreuzoffizier. 1991 stellte er sich der größten Herausforderung seiner Laufbahn, als er drei Wochen lang als Einsatzleiter im Kurdengebiet zwischen dem Irak und der Türkei ein Feldspital aufbauen und leiten durfte: „In diesen Wochen lernte ich beruflich und menschlich extrem viel – Erfahrungen, die mich bis heute prägen“, so Leo dankbar. Die Mobile Sanitätseinheit, die mit auf der Reise war und die von ihm und seinem Perger Team entwickelt wurde, nahm anschließend einen typischen Weg: Sie wurde für ganz

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PERSONAL

Für sein Lebenswerk im Roten Kreuz wurde er mit der höchsten Auszeichnung der Bezirksstelle Perg geehrte. Bezirksstellenleiter Ing. Mag. Werner Kreisl übergibt den Ehrenring.

Oberösterreich übernommen. Im Rettungsdienst, dem Klassiker des Rotkreuzportfolios, tat sich auch unheimlich viel: Der Fahrzeugstand hat sich in den letzten drei Jahrzehnten auf 40 Stück erhöht, was einer Vervierfachung entspricht. Die Krisenintervention, ein inzwischen hoch angesehener Dienst, wurde gegründet. Das SvE-Team, Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen, erfuhr seine Installierung. Die Fahrzeuge erhielten Navigationsgeräte und Defibrillatoren – finanziert über Kooperationen mit der Wirtschaft. Diese Zusammenarbeit mit Firmen war Leo immer sehr wichtig. Die Leitstelle, als zentrale Koordinierungseinheit und Anlaufstelle (fast) aller Rotkreuzaktivitäten im Bezirk, wurde ab den 1990er-Jahren schrittweise verwirklicht. Nach schwierigen Verhandlungen wurde 1994 – sicher ein Meilenstein in der Akutpatientenversorgung! – der Notarztdienst begonnen. Ambulanz- und Rollstuhltransporte wurden entwickelt, das Thema Sicherer Einsatzfahrer massiv aufgewertet. Leo der Innovator!

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Unter den ersten Gratulanten bei der Ehrenringverleihung befand sich auch RK-Präsident Dr. Aichinger Walter, der auch die Leistungen des langjährigen Bezirksgeschäftsleiters besonders würdigte.

Mit viel Gespür im Dienst an der Bevölkerung Das Pflänzchen hatte jetzt schon tüchtig zugelegt: Wurzelwerk, Stammdicke, Verästelungen – es bedarf eines gesunden Apparates, um viele wohltuende Früchte hervorzubringen. Der Verein Rotes Kreuz ist angesprochen. Vier Ortsstellen waren es 1979, zehn sind es heute. Die jüngste davon ist Mauthausen: Am 17. Juni 2013 fand die Gründungsversammlung statt. Die einzelnen Dienstgebäude wurden in den letzten zehn Jahren alle aus-, um- oder neu gebaut – neueste Technologie inklusive. Das alles, um ein optimales Umfeld für die eigene Ausbildung und die der Bevölkerung vorzufinden. Auch zur Pflege der Kameradschaft braucht es Räumlichkeiten, denn nur durch freundschaftlichen Umgang in der Kollegenschaft entsteht die notwendige Begeisterung, um die verschiedenen Dienste liebevoll leisten zu können. Aktuelle Projekte des inzwischen 59-Jährigen sind der Hausärztliche Notdienst (HÄND), das

Seniorenprojekt Wohnoase in der Dirnbergerstraße und die Einführung von Palliative Care im heurigen Mai. Eines ist klar: Dieser unvollständige Abriss gibt vielleicht äußerlich die Leistungen des frisch gebackenen Ehrenringträgers wieder, doch die große Qualität der direkten Begegnung mit ihm ist damit nicht vermittelbar. Und das ist vielleicht das Entscheidendste: die freundliche, ehrliche Zuwendung, die er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Menschen „draußen“ seit jeher entgegenbringt. Im Bewusstsein, dass wir alle gleich wichtig sind. Und im Bewusstsein, dass im Roten Kreuz einer alleine gar nichts vermag – es sei denn, er hat viele Gleichgesinnte um sich, die ihn unterstützen. Vielleicht der wichtigste Standard, den er gesetzt hat. Unbedingt nachahmenswert! Lieber Leo, wir danken Dir für alles, was Du für das Rote Kreuz und die Bevölkerung im Bezirk Perg getan hast. Dein Werk lebt. Alles Gute für Deinen Ruhestand!


RETTUNGSDIENST

Praxisanleiterfortbildung PERG. Unser neuen Mitarbeiterinnen werden bestens von den Praxisanleitern begleitet.

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m 11. Mai fand die erste verpflichtende Praxisanleiterfortbildung statt. Da uns der Wettergott leider nicht hold war, musste die Fortbildung in den Räumlichkeiten der Bezirksstelle Perg stattfinden. Trotz dieser Umstände waren die TeilnehmerInnen motiviert und meisterten die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour. Es wurden insgesamt vier Stationen mit jeweils zwei Notfallsituationen simuliert. Die Bandbreite reichte von einer Verätzung, über eine Amputation bis hin zu einer Reanimation mit Intubation. Nach Absolvierung der Stationen bekamen die TeilnehmerInnen von den anderen PraxisanleiterInnen ein Feedback über die gesetzten Maßnahmen sowie das Coaching des/der Auszubildenden. Auch das fachliche Feedback der Lehrsanitäter durfte an dieser Stelle nicht fehlen. Ein großes Dankeschön gebührt allen beteiligten Personen die diesen Tag möglich gemacht haben.

Die nächste Praxisanleiterfortbildung: 5. Oktober 2013 Raum Grein und Umgebung Anmeldungen über den DF, Bezirkslehrsanitäter oder den Bezirkspraxisanleiter.

Mit speziellen Praxisbeispielen und realitätsnahen Übungen wird eine interessantes Programm angeboten.

Rahmenbedingungen für die PA-Fortbildung Jede(r) PA muss innerhalb von 3 Jahren die Fortbildung besuchen Nach Absolvierung wird die PA-Funktion für 3 Jahre verlängert

Wird die Ausbildung nicht innerhalb der 3 Jahre besucht, hat der/die PA weitere 2 Jahre Zeit die Ausbildung zu absolvieren. In dieser Zeit darf er/sie keine PraktikantInnen anleiten. Wird diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen, muss die gesamte Ausbildung wieder gemacht werden.

Ausgenommen von der Fortbildung sind Lehrsanitäter(innen) mit gültiger Lehrbefähigung

In dem Jahr in dem die Fortbildung absolviert wird, werden alle Pflichschulungsthemen bis auf die Defi-Rezertifizierung, angerechnet. Ausgenommen sind Sanitätsneuerungen. Somit entsteht kein Mehraufwand.

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GESUNDHEITS- und SOZIALE DIENSTE

Rotkreuz-Ortsstelle Mauthausen gegründet MAUTHAUSEN Manfred Wahl mit 100% Zustimmung zum Ortsstellenleiter gewählt.

Ortsstellenleiter Manfred Wahl und Elisabeth Trauner flankiert von Bezirksstellenleiter Werner Kreisl und Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger und den Mitgliedern des Rotkreuz-Ortsstellenausschusses

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eit mehr als 20 Jahren stellen Rotkreuz-Mitarbeiter den Senioren in der Gemeinde Mauthausen der Mittagstisch persönlich zu. Und seit fast 3 Jahren ist durch den freiwilligen Besuchsdienst die Zahl der Rotkreuz-Helfer auf 50 gestiegen. Dies veranlasste nunmehr das Rote Kreuz, eine eigene Ortsstelle in Mauthausen einzurichten.

Bezirksstellenleiter Mag. Werner Kreisl konnte in seiner Begrüßung auf die langjährige aktive Rotkreuz-Arbeit in Mauthausen verweisen und vor allem seinen Stolz auf die vielen Mitarbeiter bei Essen auf Rädern und im Besuchsdienst Ausdruck verleihen. „Es freut mich auch als Obmann des Sozialhilfeverbandes, dass wir beim Roten Kreuz ein großes Netzwerk der sozialen Hilfe haben und wenn wir heute die Ortsstelle des Roten Kreuzes ohne Krankenwagen gründen, soll das auch ein Zeichen der Solidarität des Rotkreuz-Bezirkes sein“, meint Bezirksstellenleiter Werner Kreisl. Die Wahl der Ortsstellenleitung ging ganz zügig voran und Manfred Wahl ging mit einer hundertprozentigen Zustimmung als Ortsstellenleiter hervor. Elisabeth Trauner als Stellvertreterin von Manfred Wahl: „Ich freue mich, dass wir jetzt in Mauthausen eine

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eigene Ortsstelle haben, denn damit wird unsere Arbeit beim Besuchsdienst und bei Essen auf Rädern noch mehr anerkannt“. Auch der Bürgermeister von Mauthausen, Thomas Punkenhofer ist Mitglied des Ortsstellenausschusses: „Ich freue mich über die Anerkennung und danke ganz besonders allen Rotkreuz-Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz – gerade in den letzten Wochen konnte man sich in Mauthausen ein Bild der Ehrenamtlichen machen und die Nacharbeit der Hochwasserhilfe wird gerade für die Rotkreuz-Helfer noch weiterlaufen“. Einen besonderen Dank konnte der langjährige Einsatzleiter der Aktion Essen auf Rädern Helmut Etl für seine unermüdliche Aufbauarbeit entgegennehmen. „Ich freue mich, dass wir nunmehr als Ortsstelle im Reigen des Rotkreuz-Bezirkes Perg aufgenommen sind und bin überzeugt, dass es uns auch weiterhin gelingen wird mit den engagierten Freiwilligen die Rotkreuz-Aufgaben für die die Gesundheit und das soziale Wohlergehen der Menschen in Mauthausen bestmöglich zu erfüllen“, ist der neue Ortsstellenleiter Manfred Wahl überzeugt, dass sich das Rote Kreuz in Mauthausen bestens entwickeln wird.


JUGENDROTKREUZ

GOLD für Rotkreuzjugend Perg

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Bewerbsgruppe: Isabelle Bayrhofer, Sebastian Leitner, Anna Manner, Florian Sonnleithner, 2) Neben den Theoriestationen haben unsere Jugendrotkreuzmitglieder auch in Mariella Feuerstein, David Roßnagl den Praxisstationen großes Wissen in Erster Hilfe gezeigt – so wie im Bild Isabelle PERG. Beim diesjährigen Erste-Hilfe-BundesBayrhofer.

bewerb in Telfs erreichte die Jugendrotkreuzgruppe Impuls Perg den hervorragenden 5. Platz sowie das Bundesleistungsabzeichen in Gold.

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öglich war diese Teilnahme durch die Qualifikation beim letztjährigen Landesbewerb in Perg, bei dem die Gruppe den 3. Platz belegte. In Telfs mussten sich die Jugendlichen bei sechs Stationen in Erste-HifeTheorie, Erste-Hilfe-Gruppen und -Einzelpraxis gegen 16 andere Teams aus ganz Österreich durchsetzen. Durch die tolle Leistung von Gruppenkommandantin Mariella Feuer-

stein, Isabelle Bayrhofer, Sebastian Leitner, Anna Manner und David Roßnagl konnte sich die Gruppe den 5. Platz sichern und wurden drittbeste oberösterreichische Mannschaft. „Auf die ausgezeichnete Arbeit der Jugendlichen sind wir besonders stolz. Es war sehr schön, eine so erstklassige Gruppe zu trainieren.“, so das Trainerduo Florian Sonnleithner und Julia Mörtenböck. Zu den ersten Gratulanten, neben Ortsstellenleiter Robert Sonnleith-

3) Auch die Gruppenkommandantin Mariella Feuerstein musste Ihr können bei einem Patienten mit schwerer Atemnot unter Beweis stellen.

ner mit seiner Gattin Eva, die zum Bewerb mitgereist sind, zählten unter anderem Bezirkshauptmann Werner Kreisl und Bezirksgeschäftsleiter Leo Pochlatko.

Willkommensfest für die Kids in Perg Am Sonntag wurde die Jugendgruppe von einigen Mitarbeitern der Ortsstelle Perg zu Hause begrüßt und gefeiert.

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INFOS

Redakteure gesucht! Neues Angebot Natürlich lebt eine Zeitung nicht nur vom tollen Layout, sondern sehr wesentlich von den Inhalten. In der Umfrage ist klar herausgekommen, dass vermehrt Berichte aus den Ortsstellen und den einzelnen Sparten gewünscht sind. Wir möchten gerne ein Redaktionsteam aufbauen, das Berichte schreibt, recherchiert und auch vor Ort bei Veranstaltungen Stimmungen und Bilder einfängt, um dann für alle darüber zu berichten. Wir freuen uns auf Interessentinnen und Interessenten und auf ein motiviertes Extrablatt-Team. Wer jetzt Lunte gerochen hat, gerne Texte und Berichte verfasst und mit ins Team möchte bitte bei Stefan Pöschl (stefan.poeschl@o.roteskreuz.at) melden. Wir werden im Oktober in einer ersten Zusammenkunft das neue Team formieren.

Prozente für RK Mitarbeiter: Steinkellner - Karosseriebau Mauthausen 35% auf Arbeitszeit 20% auf Lackmaterial mit RK Ausweis

Aiserbühne Schwertberg Ermäßigter Eintritt mit RK Ausweis

BauMax Baumarkt 10% mit RK Ausweis

Haid Center 4% Gutscheine (erhältlich beim Betriebsrat) alle Geschäfte inkl. Ikea

K C A B D E E F

für Trauernde

Für Menschen, welche einen nahestehenden Menschen verloren haben und um ihn trauern, gibt es im Herbst 2013 ein neues Angebot. Die Trauerbegleiter der Hospizgruppe helfen den Hinterbliebenen, mit dieser Situation fertig zu werden und bieten einen Raum an, in dem die Trauernden so sein dürfen, wie Sie sich gerade fühlen, Abschied nehmen und loslassen können, Menschen in ähnlicher Situation kennenlernen, mit anderen Betroffenen sprechen, sich austauschen oder auch schweigen können, erfahren, dass sich Lasten gemeinsam leichter tragen lassen. An 6 Abenden ist Gelegenheit, durch Impulse, Gespräche und Rituale neuen Lebensmut zu erlangen. Durch diese „Geschlossene Trauergruppe“ kann eine vertraute Atmosphäre entstehen, um gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Stück des Trauerweges zu gehen und diese schwere Zeit zu bewältigen. Termine:

21. Oktober 2013 4. November 2013 18. November 2013 2. Dezember 2013 16. Dezember 2013 13. Jänner 2014 Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr beim Roten Kreuz in Perg Anmeldung erbeten unter: 0664/53 46 769 Eintritt: Freiwillige Spenden

Wir freuen uns sehr über Ihre Meinung zum neuen Extrablatt unter:

pe-office@o.roteskreuz.at

IMPRESSUM Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Österr. Rotes Kreuz, Bezirksstelle Perg, Dirnbergerstraße 15, 4320 Perg, BGL Christian Geirhofer, Layout und Grafik: b2 Werbeagentur, www.bzwei.at, Redaktionsleitung: Stefan Pöschl, Berichte: PR-Team des Bezirkes Perg, Franz Pissenberger ZVR-Zahl: 534696372, Zulassungsnummer: 03Z034982

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PERSONAL

Ein Blick zurück – Ein Blick voraus

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Leo Pochlatko

Christian Geirhofer

enn man nach vielen Jahren eine Aufgabe beendet um in den sogenannten Ruhestand zu treten, macht man das mit gemischten Gefühlen. Einerseits mit Freude auf die neue, jedoch unbekannte Situation und andererseits mit einem kleinen Abschiedsschmerz. Der hält sich jedoch in Grenzen, weil ich weiß, dass das Rote Kreuz im Bezirk Perg gut aufgestellt ist und die Weiterführung der Arbeit im Sinne unseres Leitbildes erfolgen wird.

in besonderer Schwerpunkt werden naturgemäß die Sozialen Dienste sein, weil uns allein die demografische Entwicklung der Bevölkerung – aber auch die wirtschaftliche Entwicklung – diesbezüglich auf neue Wege leiten wird. Hier ist die Kernkompetenz des Roten Kreuzes gefragt: derartige Entwicklungen zeitgerecht zu erkennen und Angebote und Dienste zu schaffen, die den sozialen Bedürfnissen der Menschen entsprechen. Auch das Thema Jugend im Abschied bedeutet Roten Kreuz wird einen natürlich auch Rückblick. höheren Stellenwert Nach fast 35 Jahren Rotbekommen. Nicht nur kreuz-Arbeit bin ich stolz der Slogan „Die Jugend auf das Erreichte. Vieles ist unsere Zukunft“ soll haben wir sehr gut geuns leiten, sondern auch löst, manches muss noch der Auftrag zur Vermittergänzt und adaptiert lung sozialer Werte. Die werden. Deshalb sage ich Gemeinschaft und die allen, die zum Gelingen Kraft, die vom Roten beigetragen haben ein Kreuz ausgehen, können besonderes Danke und nur positiv zur EntwickLeo Pochlatko übergibt das Zepter an Christian Geirhofer... meine Anerkennung. lung von Jugendlichen Das Rote Kreuz wird sich beitragen. Migration in allen Bereichen weiterund Integration stehen PERG. Mit dem Visionsprozess entwickeln. Ganz wichtig ganz oben auf unserer ist es dabei, unsere Agenda. Wenn wir das wurden die Weichen in Perg für die Gesellschaft im Auge zu Leitbild und die Grundnächsten fünf Jahre gestellt. behalten und besondere sätze des Roten Kreuzes Aktivitäten dort zu setwirklich leben wollen, zen wo unsere großen Kernkompetenzen liegen. dann ist es nur selbstverständlich, dass wir auch hier in alle Richtungen offen sind. Von hoher Bedeutung wird zweifellos die Jugendarbeit Ich freue mich sehr auf meine Tätigkeit – wohl wissend, sein, denn das Rote Kreuz mit seinen humanitären Grunddamit eine große Verantwortung zu übernehmen. Ich tresätzen ist jung und wir müssen alles daran setzen, dass te mein Amt als Bezirksgeschäftsleiter mit der Gewissheit diese Werte wichtiger Teil in unserer Gesellschaft sind. an, in einem Rotkreuz-Team zu arbeiten das zusammenIn diesem Sinne möchte ich nochmals Danke sagen und steht, um gemeinsam etwas zu bewegen. wünsche für die Zukunft viel Erfolg! Herzlichen Dank dafür!

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1.900 Perger Schülerinnen und Schüler im Zeichen der Ersten Hilfe. Das Rote Kreuz startet wieder in den Erste Hilfe Herbst Dieses großartige Bild ist am 13. September um 9.30 Uhr am Union Platz der Stadt Perg entstanden. ALLE SchülerInnen der Stadt Perg haben sich eine Stunde lang in den Dienst der guten Sache gestellt. Sie wurden im Vorfeld gebeten entweder

eine weiße oder rote Oberbekleidung anzuziehen. So wurden ein lebendiges Rotes Kreuz gebildet, das nun als Symbol für die Wichtigkeit der Erste Hilfe Ausbildung stehen wird. Ein herzliches Dankeschön ergeht an alle SchülerInnen der Stadt Perg, die DirektorInnen und LehrerInnen der Schulen, der UNION Perg und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuzen. Weiters an die Musikschule Perg, an

Nachdem am 24. September in allen Ortsstellen Grundkurse gestartet sind, wird im November eine große EH-Auffrischungskampange starten. Nähere Infos bald unter: www.roteskreuz.at/perg

Labg. BSI Notburga Astleitner, Bgm. Toni Froschauer, an die Medien, an Mag. Alex Schneider, an das Doku-Team der Ortsstelle St. Georgen/ Gusen und an das Team des Bezirkssekretariates Perg – allen voran Marc Hofer, dessen Idee diese Veranstaltung war. Danke auch an die Raiffeisenbank für die tollen Preise, die verlost werden konnten und an die Firma PEZ, die Süßes für alle Schüler zur Verfügung gestellt hat.

Extrablatt  

Magazin des Roten Kreuz Perg Ausgabe 4/2013

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