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azw zytig Die Zeitung für Geschäftspartner, Interessenten und Mitarbeitende

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Praxisorientierte Berufsbildung im azo

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m August 2005 wurde das azo (Ausbildungs­ zentrum Zürcher Oberland) in Uster gegründet. Seither hat es sich zu einem der wichtigsten Ausbildungszentren der Region entwickelt, wo Infor­m atiker, Elektroniker, Konstrukteure, Polyme­ chaniker, Produktionsmechaniker und Kauf leute ausgebildet werden. Entstanden ist das azo durch die Integration der Lehrlingsausbildung der Uster Technologies AG in die Struktur des azw (Aus­ bildungszentrum Winterthur). Das azo wird als Geschäftsstelle des azw geführt. Engagiertes Team

Seit der Gründung des Ausbildungszentrums liegt dessen Leitung in den Händen von Eric Fischer. Zusammen mit seinem Team führt er das azo seit sie-

ben Jahren erfolgreich. Eric Fischer, sein Stellvertreter Marco Keller und sieben erfahrene Ausbilder sowie zwei Produktionsmitarbeitende sorgen dafür, dass Jahr für Jahr rund 70 junge Menschen ihre Lehre beginnen können. Erfolgreiches Ausbildungskonzept Der Erfolg des azo basiert auf einem innovativen und modularen Ausbildungskonzept. Die Jugendlichen können auf zwei Wegen zu einer Ausbildung im azo kommen. Entweder werden sie von der Lehrfirma für eine Grundausbildung angemeldet. Diese dauert je nach Beruf und Wunsch der Lehrfirma zwischen

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2013


I n h a lt

Editorial

Praxisorientierte Berufsbildung im azo

Das azo ist erfolgreich unterwegs

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Engagiertes Team und erfolgreiches Ausbildungskonzept

Erfolgreich unterwegs

Liebe Leserinnen, liebe Leser

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Editorial von Renzo Canonica, Geschäftsführer azw

Ein hoher Qualitätsstandard 

Das azo (Ausbildungszentrum Zürcher Oberland) ist eine Erfolgsgeschichte. Die Entscheidung, 2005 das Zentrum in Uster in den Verein Ausbildungszentrum Winterthur zu integrieren, hat sich als richtig erwiesen. Die Erweiterung unseres Angebots (die Berufe Informatiker und Elektroniker kamen damals neu dazu) hat unsere Position auf dem Ausbildungsmarkt wesentlich gestärkt.

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Interview mit Renato Murk, Executive Vice President Operations bei Uster Technologies

«Wir sind froh, dass es das azo gibt!»

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Ein Gespräch mit Matthias Eberhart, Prorektor der Berufsfachschule Rüti

Die vier Ausbildungsbereiche im azo

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Kurzporträt der Bereiche

Agenda 2014

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Renzo Canonica

Jedes Jahr beginnen rund 70 Jugend­ liche ihre Ausbildung im azo. In den vergangenen Jahren sind die Lehrlingszahlen konstant hoch geblieben. Das freut uns sehr, bedenkt man das nicht ganz einfache wirtschaftliche Umfeld vieler Firmen. Diesen Erfolg verdanken wir sowohl der engagierten Arbeit unseres Teams wie auch unserem breiten und hochstehenden Ausbildungsangebot.

Wichtige Termine auf der azw-Agenda

Impressionen aus dem AZO

In den vergangenen Jahren haben wir uns das Ver­trauen unserer Partnerfirmen erarbeitet und heute sind wir ein anerkannter und geschätzter Ausbildungs­partner im Zürcher Oberland. Darauf sind wir stolz! Es ist uns auch Ansporn, unser Angebot weiter auszubauen, die kontinuierliche Weiterbildung un­s erer Ausbilder voranzutreiben und mit Inves­t itionen in die Infrastruktur auch zukünftig moderne Ausbildungsplätze anzubieten.

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Besuch aus China, der Lehrlingswettbewerb und das Lehrlingslager

Wir wollen uns auch in Zukunft bei der Weiterentwicklung der Berufsbilder engagieren und unsere Erfahrungen in Verbände und andere Bildungsins­t i­t utionen einbringen. Zusammen mit unseren Fir­men­k unden, den Bildungsinstitutionen, Eltern nd Jugendlichen freuen wir uns, die anstehenden Herausforderungen anzupacken.

Impressum

azw zytig

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2013

azw zytig – Die Zeitung für Geschäftspartner, Interessenten und Mitarbeitende | Erscheint zweimal jährlich | Auflage: 3 500 Ex. | Verantwortlich für die Publikation: Renzo Canonica, Hans Orler und Markus Griesser, azw Winterthur | Redaktion und Grafik: Linaxis AG, CH-6300 Zug | Kontakt für Anregungen, Kritik, Wünsche und Ideen: zytig@azw.info | Nächste Ausgabe: März  2014.

Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre mit vielen spannenden Einblicken ins azo.

Renzo Canonica Geschäftsführer azw 2 azw zytig


Titelstory

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sechs Monaten und zwei Jahren. Oder die Jugendlichen erhalten einen azo-Lehrvertrag und absolvieren im azo eine ein- bis zweijährige Grundausbildung. Für die restliche Lehrzeit wechseln die Lernenden in eine Partnerfirma des azo.

da­nach in den Firmen bereits als junge Mitarbeitende produktiv eingesetzt werden. Nähe zur Praxis und Sozialkompetenz

Die modular aufgebaute Grundausbildung des azo berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der Lehrfirmen und bietet Ausbildungsmodule in verschiedener Länge an. Dank des breiten Angebots erarbeiten sich die Lernenden im azo während ihrer Grundausbildung einen umfassenden Ausbildungsrucksack und können

Das azo strebt eine ganzheitliche und praxisorientierte Ausbildung an, welche die fachliche, metho­d ische und soziale Kompetenz fördert. Die Ausbildung ist so weit als möglich an Auftragsarbeit ge­koppelt. Dies erlaubt bereits während der Grundausbildung einen optimalen Bezug zur Praxis und senkt gleichzeitig die Ausbildungskosten. Ausserdem legt das azo grossen Wert auf Eigenverantwortung, Selbständigkeit und Kooperation. Gerade Informatiker und Elektroniker arbeiten dabei häufig selbständig aber auch an selbst gewählten Projekten im Team. So werden sie neben kompetenten Fachpersonen auch zu starken und kreativen Teamplayern. Der regelmässige Austausch mit den Berufsfachschulen wird im azo sehr gepf legt. So kann bei schulischen Problemen jederzeit auf fachmännische Unterstützung gezählt werden. Zurzeit lassen über 50 Firmen ihre Lernenden im azo ausbilden und für rund 20 Firmen führt das azo Auftragsarbeiten in verschiedenen Fachbereichen aus.

Anzahl Lernende

Lehreintritte August 2013

Praxisorientierte Ausbildungspalette Das azo bietet ein breites Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten an: • Grundausbildungen für Elektroniker, Polymechaniker, Produktionsmechaniker, Konstrukteure und Kaufleute • Basislehrjahr für Informatiker in den Fachrichtungen Applikationsentwicklung, Systemtechnik und Support • Überbetriebliche Kurse (üK) für Elektroniker und Konstrukteure, für die das azo das üK-Zentrum der Region ist

Konstrukteur/in: 18

80 70 Diverse Berufe: 5

60

Informatiker/in: 16

50 Kaufleute: 6

40 30

Produktionsmechaniker/in: 7

20 10 0

2005 2006 2007 2008 2009 2010

2011 2012 2013

Elektroniker/in: 9

Polymechaniker/in: 12

Das azo seit 2005

520

1 Mio. Franken investiert Lernende ausgebildet

5.2

100%

Erfolgsquote LAP

Durchschnittsnote LAP

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Q u a l i tät

«Ein hoher Qualitätsstandard» Interview: Renato Murk über die enge Zusammenarbeit mit dem azo und dessen wichtige Rolle für die KMU in der Region.

Das azo führt auch Fertigungsaufträge für Kunden aus, unter anderem für Uster Technologies. Was sind Ihre Kriterien für die Auftragsvergabe? Bei der Vergabe stehen sicher Kosten und Qualität im Vordergrund, aber nicht nur. Uns bedeutet auch die örtliche Nähe des azo, seine Flexibilität und die Möglichkeit, ganze Pakete abzuwickeln, viel. Wir beziehen beim azo neben der Teilefertigung im mechanischen Bereich auch Konstruktionsleistungen oder Unterstützung im Informatik-Bereich. Auch Weiterbildungs­ angebote nehmen wir gerne in Anspruch.

Renato Murk, Executive Vice President Operations bei Uster Technologies und Vorstandsmitglied im azw-Verein

Herr Murk, Uster Technologies hat 2005 die Lehrlings­ ausbildung ausgelagert und damit den Grundstein zum azo gelegt. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt? Wir sehen die Entwicklung des azo klar positiv. Das azo hält im Verbund mit dem azw einen hohen Qualitätsstandard ein; die Abschlussnoten der Lehrabgänger sind immer im oberen Bereich. Vor der Auslagerung wurde unsere Lehrlingsabteilung immer kleiner. Wir sind deshalb mit der heutigen Lösung sehr zufrieden. Früher stand Fachkompetenz im Zentrum der Berufs­ bildung. Heute werden Teamfähigkeit und Sozial­ kompetenz immer wichtiger. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung? Auch wir beobachten, dass diverse soziale Kompetenzen im Berufsalltag immer wichtiger werden. Eine solide Fachausbildung sollte jedoch immer die Basis der Berufslehre bleiben. 2005 starteten 23 Lernende ihre Ausbildung beim azo. Dieses Jahr waren es 73. Liegen Ausbildungszentren im Trend? Ja. Es wird für kleinere Firmen immer schwieriger, in die Berufsbildung einzusteigen. Die Anforderungen sind enorm. Ein Ausbildungszentrum bietet auch diesen Arbeitgebern die Chance, Lernende einzustellen. Die Firmen können dabei wählen zwischen einem Lehrvertrag mit dem azo oder dem eigenen Lehrvertrag. 4 azw zytig

Wo sehen Sie Optimierungspotenzial? Wir schätzen es, Gesamtleistungen an unsere Partner vergeben zu können. Das tun wir auch beim azo, das für uns komplette Geräte produziert und dabei auch beispielsweise die Materialbewirtschaftung übernimmt. Hier wird manchmal spürbar, dass solche Gesamtabwicklungen nicht die Kernkompetenz eines Lehrbetriebs sind. Viele Schweizer Unternehmen versuchen mit der Aus­ lagerung von Arbeiten die Fertigungskosten zu senken. Geraten dadurch hiesige Betriebe, wie das azo, ins Hintertreffen? Wir vergleichen das azo nicht mit einem asiatischen Anbieter. Was wir beispielsweise in Fernost fertigen lassen, ist für das azo gar nicht ausführbar – und vieles davon ist sowieso für den asiatischen Markt bestimmt. Ich sehe das Angebot des azo vor allem als wertvolle Nische. Sie sind selber Vorstandsmitglied im azw-Verein. Bewährt sich diese Organisationsform? Ja, denn sie gibt uns die Möglichkeit, uns weiter in der Berufsbildung zu engagieren. Es ist für uns alle im Vorstand spannend, den anderen Firmenvertretern zu begegnen und zu hören, was sie bewegt. Ich schätze diesen Austausch sehr! Wie kann sich das azo für die Zukunft rüsten? Es ist sicher wichtig, die demographische Entwicklung gut im Auge zu behalten. Ausserdem müssen die Ausbildungsangebote den ständigen Veränderungen der Berufsbilder Rechnung tragen.


Zusammenarbeit

«Wir sind froh, dass es das azo gibt!» Das azo und die Berufsfachschule Rüti arbeiten Hand in Hand. Ein Gespräch mit dem Prorektor Matthias Eberhart über die Bedeutung dieser Partnerschaft.

Herr Eberhart, welchen Stellenwert hat das azo für den Betrieb Ihrer Berufsfachschule? Das azo ist wichtig. Im Moment sind 50 Lernende mit einem azo- oder azw-Lehrvertrag bei uns an der Schule. Das sind fast drei Klassen: eine mit Konstrukteuren, zwei mit Polymechanikern. Dazu kommen noch Lernende, die beim azo die Grundausbildung absolvieren oder die überbetrieblichen Kurse besuchen. Wie bewerten Sie die Qualität der Ausbildung durch das azo? Als sehr gut. Die Lernenden werden gefördert und gefordert. Das azo achtet darauf, stärkere und schwächere Lernende zu durchmischen. So haben alle die Chance, sich in einer Gruppe einzubringen. Die integrierte Berufsmatur wird vom azo ebenfalls unterstützt.

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 Unsere Zusammenarbeit ist einfach, direkt und lösungsorientiert.

»

Was halten Sie von den Trainings, in denen das azo die Lernenden gezielt auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet? Ich finde es gut, wenn Lehrbetriebe ihre Lernenden zusätzlich unterstützen, damit diese bei Qualifika­ tions­verfahren erfolgreich abschliessen. Wir tragen die Idee mit, indem einer unserer Fachlehrer diese Vorbereitungen mit den Berufslernenden durchführt. Und auch bei den Lernenden kommt dieses Ergänzungsangebot grundsätzlich gut an. Bei einzelnen Lernenden kommt es manchmal zum Konflikt zwischen Schule und Lehrbetrieb. Es kann sogar vorkommen, dass ein Lernender die Schule nicht oder nur unregelmässig besucht. Wie gehen Sie mit solchen Situationen um? Diese Fälle kommen vor, sind zum Glück aber selten. Wir haben «kurze Wege» zwischen Berufsfachschule und azo und pf legen einen engen Kontakt zueinander. Wenn solche Probleme wie im oben genannten Beispiel auftreten oder wenn ein Lernender sonst einmal in eine schwierige Lebenssituation gerät, sprechen wir uns einfach und unbürokratisch am Telefon ab. Wichtig ist, dass wir die Probleme nicht anstehen lassen, sondern uns wirklich darum kümmern.

Matthias Eberhart über die Kooperation mit dem azo

Seit der Bildungsreform 2008 gilt eine neue, verstärkte Zusammenarbeit zwischen Lehrbetrieb und Berufsfachschule. Das Stichwort heisst Lernort-Kooperation. Was ist damit gemeint? Darunter versteht man die vermehrte Zusammenarbeit der drei Lernorte: Lehrbetrieb, Berufsfachschule und Zentrum für überbetriebliche Kurse. An der Berufsfachschule Rüti finden darum jedes Jahr vier Sitzungen der «Arbeitsgruppe Maschinenbau» statt. Die zwölf köpfige Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern von KMU, von Grossbetrieben mit eigener Lehrlingsausbildung sowie von Verbänden und der Berufsfachschule. Die Gruppe bespricht dann jeweils Fragen und Probleme rund um die Berufsbildung. Diese Kooperation ist sehr wertvoll für alle Beteiligten, auch wenn es manchmal schwierig ist, alle gleichzeitig an einen Tisch zu bringen.

Matthias Eberhart, Prorektor der Berufsfachschule Rüti

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K u r z p o r t r ät d e r B e r e i c h e

Die Vier Ausbildungsbereiche im azo m azo gibt es vier Ausbildungsbereiche: Infor­ matik, Elektronik, Mechanik und Konstruktion. Mit den folgenden Beiträgen geben Lernende aus den vier Bereichen einen lebhaften Einblick in ihren

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Ausbildungsalltag. Ob Projekt-, üK-, Team- oder Auftragsarbeit – alle sind mit Engagement und Herzblut dabei. Lesen Sie selbst …

Informatik

Elektronik

Das azo bildet Informatiker in den Richtungen Appli­ka­ tionsentwicklung, Systemtechnik und Support aus. Beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb im Zürcher Oberland waren vier azo-Teams vertreten. Zwei davon stellen ihre Arbeit vor:

Im Schnitt werden neun Elektroniker pro Jahr im azo ausgebildet. Neu ist das azo auch Zentrum für über­ betriebliche Kurse (üK), wo jedes Jahr rund drei bis fünf an­gehende Elektroniker einen üK absolvieren. Der erste üK fand im November 2013 statt. Die Jugend­­lichen lernten mechanische Teile, Schaltungen und Geräte zu fertigen und in Betrieb zu nehmen.

Team 1: Der Supercomputer FSJS-X3000 Wir wollten den schnellsten Computer der Welt toppen. Dafür haben wir einen Super­computer gebaut mit drei Grafikkarten vom Typ Nvidia Geforce GTX und einem I7 990x Intel Pro­zessor. Damit erreichten wir eine Rechenleistung von 15 TeraFlops. Aber das war noch nicht genug. Darum übertakteten wir die Grafikkarten. Mit dem Supercomputer beteiligen wir uns nun an einem Projekt, bei dem mit weltweit vernetzten Computern ein 3-D-Modell der Milchstrasse erstellt wird. Sven Aebersold, Jan Fuhrimann, Fabio Oehninger und Sandro Quero, Informatiker im 1. Lehrjahr

Team 2: Affen gegen Menschen Wir haben ein unterhaltsames Hirntrainingsspiel programmiert. Es basiert auf HTML5 und JavaScript. Inspiriert wurden wir dazu von einem Video über Affen, die mit einem Zahlenspiel am Bildschirm zur schnellen Auffassungsgabe trainiert wurden. Wir programmierten das Spiel nach und entwickelten eine Auswertungstabelle dazu. Unglaublich: Affen sind uns im Wiederer­kennen von Zahlen klar überlegen!

«Amplicube Pro»: Der Bau eines Elektrovollverstärkers Unsere Aufgabe in den ersten beiden üKs war es, einen Stereovollverstärker zu bauen, der über einen Chinch-Eingang verfügt und 40 Watt Leistung liefert. In der mechanischen Fertigung lernten wir verschiedene Werkzeuge und Maschinen kennen und bauten das Gehäuse des Amplicubes. In der Elektronik fertigten wir die Platine des Verstärkers, bestückten ihn und nahmen ihn in Betrieb. Der sogenannte «Amplicube Pro» wird mit einem externen 12-Volt-DC-Netzteil betrieben. Sechs blaue LED beleuchten den Innenraum. Das Prinzip basiert auf einem Verstärkerbaustein (TDA 8560Q), der für seine Grösse eine enorme Leistung liefert. Der Kurs hat mir sehr gefallen und den Verstärker können wir bestens gebrauchen! Eugen Kielholz, Elektroniker im 1. Lehrjahr bei Weiss Engineering Ltd.

Ramon Lisibach, Tobias Würth, Michele Bortolin und Lorenz Kaiser, Informatiker im 1. Lehrjahr

Drei der Programmierer des Hirntrainingsspiels

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Teilnehmer des ersten üK beim Bau des Stereovollverstärkers


K u r z p o r t r ät d e r B e r e i c h e

Informatik

Elektronik

Mechanik

Konstruktion

• Samuel Etzensperger

• Ronald Schmid

• Marco Keller

• Toni Niederberger

• Kurt Müller

• Roman Colombo

• Sven Meier • Diego Rumpf

Ausbilder

• Ilir Hajrizai • Eric Nussbaumer

mechanik

Konstruktion

Zwölf Polymechaniker im ersten, elf Polymechaniker im zweiten Lehrjahr und sieben Produktionsmechaniker geniessen im azo ihre Grundausbildung. Die Ausbildung der Lernenden im zweiten Jahr erfolgt, wenn immer möglich, an Auftragsarbeiten. Diese Form des Lernens bereitet die Jugendlichen ideal auf die betrieblichen Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen vor. Sie lernen dabei schnell, qualitativ hochstehend und effizient zu arbeiten.

Rund 18 Konstrukteure beginnen jedes Jahr ihre Ausbildung im azo. Neben einer soliden Ausbildung in Fach- und Methodenkompetenz legt das azo grossen Wert auf Teamarbeit. So lernen die Ju­gend­lichen, gemeinsam Projekte zum Erfolg zu bringen.

Auftragsarbeit: Inspection Winder Bei einer Auftragsarbeit für die Firma Uster Tech­ nologies konnte ich zehn Inspection Winder endmontieren. Ein Inspection Winder ist ein Erkennungsgerät, mit dessen Hilfe die Qualität von Fäden überprüft werden kann. Die Fertigung und die Montage dieses Faden-Erkennungsgerätes geschieht berufsübergreifend. Wir Polymechaniker arbeiten dabei Hand in Hand mit den Elektronikern. Wir müssen Absprachen treffen, Zeitpläne aufeinander abstimmen und das Gerät auf Funktionstüchtigkeit überprüfen. Ich bin stolz, dass ich für die Kunden vom azo Auftragsar­ beiten ausführen darf. Marc Walter, Polymechaniker im 1. Lehrjahr

Die Auseinandersetzung im Team bringt’s! Unsere Aufgabe: 15 Detailkonstruktionen zu einem Schraubstock erstellen. Zeitvorgabe: acht Stunden. Als Grundlage hatten wir eine Explosionszeichnung, eine Stückliste und eine 3-D-Zeichnung. Wir mussten nach IPERKA vorgehen. Zuerst erstellten wir einen Zeitplan. Dann identifizierten wir die schwierigeren und die leichteren Teile und begannen mit den leichteren. Diese Strategie erwies sich als falsch. Unsere Batte­r ien waren leer, als wir zu den schwierigen Teilen kamen. Dann mussten wir noch die Dokumenta­ tion erstellen, was schwieriger war, als wir gedacht hatten. Wir haben viel gelernt: 1. Nachfragen, wenn der Auftrag nicht ganz klar ist. 2. Laufend Notizen machen (für die Dokumentation). 3. Es braucht einen Mode­ rator, der die Gruppe zusammenhält. 4. Jeder muss Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Bei der Schlussbesprechung mit dem Ausbilder haben wir am meisten gelernt. Jonas Schmid, Konstrukteur im 1. Lehrjahr

Endmontage der Inspection Winder

Besprechung der Teamarbeit

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Ag e n da 2 014 Lehrbeginn 2014

Montag, 11.08.2014 in Winterthur Montag, 18.08.2014 in Uster

Schnuppernachmittage

Lehrabschlussfeier 2014 Freitag, 22.08.2014, abends

azw in Winterthur

Für die Lehrabschlussfeier werden Einladungen verschickt.

azo in Uster

Jeweils am letzten Mittwoch im Monat (ausser im Juli und Dezember) Treffpunkt: 14:00 Uhr, Haupteingang azw Treffpunkt: 14:00 Uhr, Empfang 4. Stock (Anmeldung erwünscht: Tel. 044 905 20 20)

impressionen aus dem azo

Besuch aus China

Lehrlingswettbewerb

Lehrlingslager

30 chinesische Gäste aus Ningbo zu Besuch im azo. Sie informierten sich über das duale Bildungssystem in der Schweiz.

Am Lehrlingswettbewerb ZüriOberland beteiligten sich vier Informatikerteams mit ihren Projekten.

Das diesjährige Lehrlingslager fand wiederum in Obersaxen statt. Bei Spiel, Sport und Arbeitseinsätzen lernt man sich so richtig kennen.

azw ausbildungszentrum winterthur

azo ausbildungszentrum zürcher oberland

zürcherstrasse 25 postfach 414 ch-8401 winterthur telefon 052 262 48 24 telefax 052 262 01 69 info@azw.info www.azw.info

sonnenbergstrasse 14 postfach 30 ch-8612 uster 2 telefon 044 905 20 20 telefax 044 905 20 21 info@azoberland.info www.azoberland.info

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azw Zytig Dezember 2013