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azw zytig Die Zeitung für Geschäftspartner, Interessenten und Mitarbeitende

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2012

+++ Das Jubiläumsjahr im rückblick +++ Das Jubiläumsjahr

Alles zu seiner Zeit

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as Ausbildungszentrum Winterthur hat im 2012 sein 10-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Ein Meilenstein in der Unter­ nehmens­­­geschichte, der aufzeigt, dass die Idee der Gründer Früchte getragen hat.

Das azw hat dieses Ereignis zum Anlass genommen, sich bei seinen treuen Weggefährten, Kunden und Partnern zu bedanken. An zwei Anlässen in Winterthur und Uster wurde mit ihnen der Firmen­ geburtstag gefeiert. Die Resonanz auf die azw- und azo-Einladungen war gross. Mehr als 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Berufsschulen haben die beiden Kundenanlässe in Winterthur (am 26. September) und in Uster (am 4. Oktober) besucht. In guter Stimmung wurde aufs Firmenjubiläum angestossen, stolz über Erreich­tes gesprochen und angeregt über zukünftige Heraus­ forderungen der Branche diskutiert. Getragen wurden die Kundenanlässe durch enga­ gier­te Reden und Ansprachen namhafter Persönlich­ keiten aus Politik und Wirtschaft.

Ausbildungsstadt Winterthur Am Hauptanlass in Winterthur überbrachte Stadt­ präsident Ernst Wohlwend eine Grussbotschaft der Stadt Winterthur. Er zeigte die Entwicklung von Winterthur als Bildungs­s tadt auf und betonte den grossen Beitrag, den das azw in dieser Entwicklung geleistet hat. Patrick Kilchmann, Präsident azw, sprach zum Thema «Wir schaffen Zukunft seit 10 Jahren.» Zwei Dinge lagen ihm besonders am Herzen: die Inves­t ition in Bildung und die Wichtigkeit von Kundenzu­f riedenheit. «Ohne Bildungsanstrengungen wird es sehr schwierig, den zukünftigen wirtschaft­li­ chen Herausforderungen gewachsen zu sein und auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Und ohne › weiterlesen auf Seite 3


I n ha l t

Editorial

Alles zu seiner zeit

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Im Zeichen des Jubiläums

10 Jahre azw mit Kunden und Partnern gefeiert Im Zeichen des Jubiläums 

EIN BESONDERES JAHR HÄLT EINZUG IN DIE UNTERNEHMENSGESCHICHTE.

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Ein besonderes Jahr hält Einzug in die Unternehmensgeschichte grosser Publikumsauflauf am Tag der offenen Tür

Ein Jahr voller spannender Ereignisse liegt hinter uns. Ein Jahr, in dem wir unser zehnjähriges Bestehen vielfältig gefeiert haben.

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azw und azo präsentieren sich als führende Ausbildungsbetriebe Elternbesuchstage6

Elternbesuchstage im azw und azo Lehrbeginner «lagern» in Obersaxen und Valbella

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Eindrücke aus den Lehrlingslagern Ulrich Tilgner im azw

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azw-z'Morge beleuchtet Nahen und Mittleren Osten azw-Familie auf dem Riethof

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Sommeranlass für Mitarbeitende und Familien in Dachsen Festschmaus in Frauenfeld

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Mitarbeiteranlass in stilvollem Ambiente Prächtige Feier und stolze, junge Berufsleute

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112 azw- und azo-Lernende feiern ihren Lehrabschluss Rückblick aufs 2012

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Spannende Projekte und Arbeiten in diesem Jahr Neue Projekte und Herausforderungen im 2013

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• An Kundenfeiern in Winterthur mit 300 und in Uster mit 100 Gästen. Bei der Feier in Winterthur überbrachte Ernst Wohlwend, Stadtpräsident von Winterthur, Grussworte der Stadt und Valentin Vogt, Verwaltungs­ ratspräsident von Burckhardt Compression und Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverband, hielt die Laudatio. • An Tagen der offenen Tür, zu denen wir die Patrick Kilchmann Bevölkerung, die Eltern und Verwandten unserer Lernenden, unsere Kunden sowie ehemalige Lernende in unser Ausbildungs­ zentrum eingeladen haben. • An Mitarbeiteranlässen auf dem Riethof in Dachsen (mit sportlichem Programm) und in Frauenfeld (in feierlichem Rahmen). • Herausragend war auch der diesjährige azw-z'Morge, an dem Nahostkenner Ulrich Tilgner mit vielen aktuellen News für Renzo Canonica Hochspannung sorgte. • Ein freudiger Anlass war insbesondere die Lehrabschlussfeier mit rund 400 Gästen und den frisch gebackenen Fachleuten – die meisten mit herausragenden Lehrabschlüssen.

Neue Projekte und Aufgaben fürs nächste Jahr Agenda 2013

Im Rückblick bleibt ein lebhaftes, arbeits­intensives und erfolgreiches Jahr in Erinnerung, in dem wir das Alltagsgeschäft und das Feiern des Jubiläums gut unter einen Hut bekommen haben. Voller Zuversicht schauen wir bereits aufs 2013. Geplant ist eine bauliche Erweiterung in Winterthur. Und die demografische Entwicklung mit den sinkenden Schülerzahlen wird für uns eine grosse Herausforderung darstellen – der wir uns gut vorbereitet stellen.

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Erste wichtige Termine

Impressum

azw zytig

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2012

azw zytig – Die Zeitung für Geschäftspartner, Interessenten und Mitarbeitende | Erscheint zweimal jährlich | Auflage: 3 100 Ex. | Verantwortlich für die Publikation: Renzo Canonica und Hans Orler, azw Winterthur | Redaktion und Graf ik: Linaxis AG, CH-6300 Zug | Kontakt für Anregungen, Kritik, Wünsche und Ideen: zytig@azw.info | Nächste Ausgabe: Mai 2013

Wir wünschen Ihnen eine abwechslungsreiche Lektüre und schöne Festtage.

Patrick Kilchmann Renzo Canonica Präsident azw Geschäftsführer azw 2 azw zytig


Titelstory

› Fortsetzung von Seite 1

zufriedene Kunden gibt es keine wirtschaftliche Entwicklung. Zusammen mit den Mitarbeitenden wollen wir uns diesen Herausforderungen stellen.» Valentin Vogt, Verwaltungsratspräsident von Burckhardt Compression Holding AG und Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, doppelte in seiner Rede nach: «Wir können unseren Vorsprung nur wahren, wenn es uns gelingt, eine erstklassige Aus- und Weiterbildung aufrecht zu erhalten. Das duale bzw. triale Bildungssystem hat sich bewährt und scheint anderen überlegen zu sein. Gefährlich ist es, sich auf den Lorbeeren ausruhen zu wollen. Bildung ist Anstrengung ohne Unterlass. Was die Wirt­ schaft braucht sind allerdings nicht nur elitär aus­ gebildete Mitarbeitende sondern auch Handschaf­fende. Es gilt Sorge zu tragen zum ganzen Humankapital.»

Patrick Kilchmann und die Kunstschaffenden

BildCollage für Patrick Kilchmann Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung in Winterthur war das «Dankeschön» an Patrick Kilchmann, der den azw-Verein seit 10 Jahren professionell präsidiert und in dieser Zeit sehr viel bewegt hat. Als Dank für sein grosses Engagement haben ihm Lernende aus unterschied­lichen Berufen

eine Bildcollage gefertigt und überreicht. Diese ent­ stand unter Anleitung der Künstlerinnen Anne-Marie Hanhart und Denise Schwalt. Die Winterthurer Musikband Sebass, die sich vor allem auf Balkan-Pop versteht, hat diesem eindrücklichen Festakt die modern-­feier­l iche Note gegeben.

« 

Wir können unseren Vorsprung nur wahren, wenn es uns gelingt, eine erstklassige Aus- und Weiterbildung aufrecht zu erhalten.  Valentin Vogt

»

Kunden beim Imbiss

Die Pop-Band SEBASS spielt gross auf.

Anschliessend besuchten die Gäste das Ausbil­ dungs­zentrum. Lernende präsentierten stolz ihre Arbeits­plätze und ihre Fertigkeiten. Die Gäste hörten und schauten interessiert zu und gaben unmittelbar Feedback. An den einzelnen Treffpunkten gab es für die Gäste kulinarische Häppchen. So füllte sich – neben dem Wissensspeicher – auch der Magen. Es entstand eine lebhafte Stimmung mit vielen Eindrücken und Gesprächen. Und die Erkenntnis blieb haften, dass das azw nicht nur richtig erfolgreich arbeiten kann – sondern auch feiern, wenn es Zeit dafür ist. Alles zu seiner Zeit! azw zytig 3


Ta g d e r o f f e n e n Tü r

Interessierter Nachwuchs lässt sich eine Arbeit erklären, nur kurz abgelenkt durch den Fotografen.

Grosser Publikumsauflauf am Tag der offenen Tür AN zwei TAGen DER OFFENEN TÜR WURDE DEN GÄSTEN VIEL GEBOTEN. AZW UND AZO HABEN DIE CHANCE GENUTZT, IHRE FÜHRENDE STELLUNG ALS AUSBILDUNGSBETRIEBe GLAUBHAFT IN SZENE ZU SETZEN UND NACH AUSSEN ZU TRAGEN.

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ür das azw, mit seinen bei­ den Standorten Winterthur und Uster, ist es wichtig, die Öffentlichkeit und damit auch junge Menschen, die sich in der Berufsfindung oder auf Lehr­ stellen­suche be­f in­den, regelmässig über das eigene Leistungsangebot zu informieren.

An jährlich 10 Schnuppernach­ mittagen werden interessierte Jugendliche an die Lehrberufe, die azw-Werte und das leistungs­ fördernde Unter ­nehmens­k lima herangeführt. Am Tag der offenen Tür darf sich die breite Öffent­ lichkeit ein Bild vom azw und azo machen. Im april in Winterthur … Gegen 1 000 Gäste haben am 14. April 2012 das azw Winterthur besucht, darunter auch zahlreiche Eltern von Lernenden und ehe­ malige Lernende, was die Organi­ 4 azw zytig

satoren immer wieder besonders freut. Gezeigt wurden an diesem Tag unter anderem die Arbeits­ plätze in der Werkstatt, in der Konstruktion und im kaufmänni­ schen Bereich. Unsere Lernenden hatten den Auftrag, die Gäste zu empfangen, sie nach ihren Wünschen zu fragen und sie durch die einzelnen Bereiche zu begleiten. Viele Besucher nutzten dieses Angebot gerne. Bei den Polymechanikern im 1. Lehrjahr wurden vor allem die Teilprüfungen vorgestellt. Bei den Lernen­ den im 2. Lehrjahr standen die neusten technischen Entwicklungen bei den Fertigungsmaschinen im Vordergrund sowie die Ausbildung an Produktiv­ arbeiten. Die Gäste erhielten einen guten Eindruck, was die Lernenden nach zwei Jahren bereits alles können.

Die Konstrukteure stellten ihre Ausbildung und verschiedene Konstruktionsarbeiten vor. Grossen Anklang fand die Projektarbeit einer Zeichnergruppe, die einen Pizzaofen von der Idee bis zur Produktion hergestellt hat. Die Besucherinnen und Besucher durften auch selber eine Zeich­ nung am CAD anfertigen.

« 

Unsere Familie war vom Tag der offenen Tür so beeindruckt, dass sich unser Sohn spontan für eine Lehrstelle als Polymechaniker beworben hat. 

»


zubereitet. Dabei war «die Wurst im Rohr» der absolute Hit.

Im kaufmännischen Bereich stellten die Lernenden das neue Berufsbild vor, zeigten ein selbst gedrehtes Video, in dem die Lernen­­den ihre Eindrücke zur Ausbildung und zum azw schildern. Auch konnte man hier an einem Glücksrad einen Schlüsselanhänger gewinnen. Bei den Anlagen- und Apparate­ bauern wurde gekocht und gegrillt – nicht dass dies generell auf dem Lehrplan steht. Aber wenn es um das Wohl der Gäste geht, sind die Anlagen- und Apparatebauer zu vielem bereit! Älplermagronen, Bratwürste und Servelats wurden auf einem selbst gefertigten Grill

In den Genuss von technisch komp­­lexen, hoch spannenden Pro­jekten kamen die rund 500 Gäste am 15. Mai 2012 im azo in Uster. Am Tag der offenen Tür demons­t rierten die Informatikund Elektroniklernenden, wie man mit Hirnströmen einen Computer steuern kann. Mit Hilfe eines selbst entwickelten Gesichts­s canners wurde den Gästen vorgeführt, welchem Pro­ mi­­nenten sie visuell am nächsten kommen.

«Und sag mal, wie kommt dieses

Es gab viel zu sehen, am Tag der offenen Tür.

… und im Mai in Uster

Wie in Winterthur haben die Konstrukteurlernenden in Uster den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Planung und Produktion einer Projektarbeit gegeben. Die Gäste konnten auch selber aktiv werden und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen – oder auch nur erste Erfahrungen machen: Im Angebot der Polymechaniker stand das Fräsen eines Flaschen­ öffners und das Löten eines T-Lichts. Weil dies alles Hunger und Durst machte, boten die Lernenden in einem selbst betriebenen Restaurant Getränke und etwas zu essen an.

Gewinde hier hinein ?»

Technik ist spannend: Hochkonzentrierte Gäste bei der Auslegeordnung der Fertigteile.

«Also diesen Nagel treff ich !»

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E lt e r n b e s u c h s ta g e

Mit Liebe zum Detail: Das Buffet bietet viel für Auge und Magen.

Elternbesuchstage im azw und azo

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ie jedes Jahr, kurz nach Ablauf der Probezeit, laden azw und azo die Eltern zu einem Besuchstag ein. Dabei zeigen die Jugendlichen ihren Eltern jeweils das Ausbildungszentrum, stellen ihre Ausbilder vor und erklären die wichtigsten Arbeiten der vergangenen drei Monate. Es entstehen dabei viele AhaErlebnisse.

von Eric Fischer in Uster, folgten Kurzreferate von Roland Vogel und Matthias Eberhart zum Thema Fallnoten an der Berufsschule. Besonders spannend war der Rückblick auf die ersten drei Monate von Orhan Tahir und Joel Hurni, Anlagen- und Apparate­bauer in Winterthur. Sie schilderten in ihrer eigenen Sprache, wie sie die Zeit von Anfang bis heute erlebt haben.

Was die Eltern von ihren Jugend­ lichen bisher nur vom Hörensagen kannten, bekommt an diesem Tag plötzlich ein Gesicht. Zu dieser Veranstaltung eingeladen waren auch Kunden, die ihre Lernenden im azw und azo ausbilden lassen. Am 14. November und am 21. No­­vember 2012 nachmittags fanden in Winterthur und in Uster die diesjährigen Elternbesuchstage statt. Mehr als 200 Elternpaare besuch­ten ihre Söhne und Töchter und liessen sich von ihnen zeigen, was sie in den ersten Monaten alles gelernt haben. Nach einleitenden Worten von Renzo Canonica in Winterthur und

Fachlich und menschlich voran gekommen

Interessanter Wissenstransfer: Ein Sohn erklärt den Eltern seinen Arbeitsplatz.

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«Wir sind nicht mehr die gleichen wie vor 3 Monaten», sagte Joel Hurni in seinem Einleitungsreferat im azw. «Wir sind bereits heute in der Lage, vier Schweissverfahren anzuwenden und auch menschlich haben wir uns weiterentwickelt.» Die Ausbilder gaben den Eltern Auskunft über die Entwicklung ihres Sohnes resp. ihrer Tochter in den ersten 3 Monaten und über den aktuellen Ausbildungs­s tand. Im Anlagen- und Apparate­bau in Winterthur konnten die Eltern einen Wandkerzenhalter biegen, bei den Elektronikern in Uster konnten sie Teile löten.

Viele lachende Jugendliche und stolze Eltern waren an diesen Nachmittagen zu sehen. Natürlich durfte auch ein Imbiss-Buffet nicht fehlen. Dort gab es kalte und warme Speisen: Verschiedenste Käsesorten, eine breite Palette von Wurstwaren, angefangen von Kalbf leischwurst bis Salami, heisse Pouletspiessli, Rindf leischbällchen, Fleischkäse und anderes mehr. Das Dessert setzte allem die Krone auf. Ein erfolgreicher und toller Tag!


Lehrlingslager

Lehrbeginner «lagern» in Obersaxen und Valbella 120 LEHRBEGINNER aus Winterthur HABEN VOM 13. BIS 17. AUGUST 2012 MIT DEM TRADITIONELLEN LEHRLINGSLAGER IHRE AZW-LEHRE BEGONNEN. Die 60 Lehrbeginner aus dem azo taten es ihnen vom 8. bis 12. Oktober gleich.

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aus aus der Schule – rein in die Berufslehre. Eine Umstellung, die für junge Menschen oft nicht einfach ist und von vielen Unsicher­ heiten begleitet wird. • • • •

Was erwartet mich im Lehrgeschäft? Wie sind die Ausbilder? Wie die anderen Lernenden? Was wird da von mir erwartet? Gemeinsam unterwegs

Im azw begegnet man diesen Fragen und Ängsten mit einem Lehrlingslager. «... damit sich die Schul­­ab­ gängerinnen und -abgänger gut einleben sowie die Ausbilder und anderen Lernenden besser kennen­ lernen. Das hat sich bewährt. Seit 10 Jahren.» sagt Christoph Kaufmann, Lagerverantwortlicher Werk­ stattberufe azw, ganz überzeugt von den Lehrlings­ lagern. Für die 80 Lehrbeginner mit Werkstattberufen (Anlagen- und Apparatebauer, Polymechaniker und Produktionsmechaniker) und die 60 azo-Lernenden hat das Lehrlingslager in Ober­s axen stattgefunden. Auf 1 281 Meter über Meer. Für die 40 neuen Kon­ struk­teurlernenden ging es nach Valbella in die Lenzerheide. Auf 1 510 Meter über Meer. In der frischen Bergwelt und mit Blick in die Ferne haben sich die neuen Lernenden gut mit dem Lehr­ beginn arrangiert und wichtige Kontakte geknüpft. Sie haben wertvolle Inputs zur Lehre erhalten und den azw-Zusammenhalt kennengelernt. Nun sind sie bereit für Höhen­f lüge ... auch im tiefergelegenen Winterthur (439 m. ü. M.) und in Uster (464 m. ü. M.).

Kennenlernrunde der Polymechaniker

Rafting für den Teamzusammenhalt

« 

Das Lager hilft den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern.  Christoph Kaufmann

»

azo-Lernende messen sich im Hockey spielen.

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A Z W - V e r a n s ta lt u n g e n

Ulrich Tilgner im azw NAHER UND MITTLERER OSTEN NÄHER GEBRACHT

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rofunde Kenntnisse und präzise Kommentare – unmittelbar aus erster Hand. All dies hatte Ulrich Tilgner im Gepäck, als er direkt aus Nahost kommend, am diesjährigen azw-z’Morge über das aktuelle Geschehen in der spannungsgeladenen Region berichtete. Ulrich Tilgner, Korrespondent des Schweizer Fernsehen, ist vielen Menschen aus Nachrichtensendun­ gen bekannt. Seine rhetorischen Fähigkeiten sind ihm also voraus­

geeilt. Wie er es aber am Morgen des 6. März 2012 verstand, die azw-Gäste durch seine Präsenz in seinen Bann zu ziehen, ist sehr beeindruckend. Er verstand es, aktuelle Ereignisse kompetent und spannend darzustellen und Zusammenhänge der Nahostpolitik einleuchtend aufzuzeigen. Es war ein Genuss, ihm zuzuhören. Die zahlreichen Fragen seiner Zuhörer beantwortete er höchst professio­ nell und glaubwürdig. Der Referent hat eine Qualitäts­ marke gesetzt, an der sich zukünf­ tige Redner messen lassen müssen.

Ulrich Tilgner verstand es, die azw-Gäste zu beeindrucken.

azw-Familie auf dem Riethof LUSTIGES SOMMERFEST FÜR JUNG UND ALT

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m Sommer fand zum 10-jäh­ rigen Jubiläum ein Familien­ anlass auf dem Riethof in Dachsen statt. Der Riethof ist ein Spielparadies für Jung und Alt. Rund 60 Er­­­ wach­s ene und 30 Kinder nahmen an dieser halb­s portlichen Veran­s taltung teil. In sechs

Gruppen – Erwachsene und Jugendliche jeweils gemischt – haben sie sich an der RiethofOlympiade gemessen. Auf dem Programm standen verschiedenste Geschick­lich­­­keitsspiele, wie z. B. Eier im Hafer suchen, Hufeisen werfen, Armbrust schiessen oder Holz- und Getreide­a rten erkennen. Parallel zu diesen

Spielen konnte man sich den ganzen Nachmittag mit Früch­ten vom Hof stärken. Treibende Kräfte dieser Olympiade waren die Kinder, die mit grossem Ernst und Eifer die Erwachsenen motivierten, ihr Bestes zu geben. Sieger wurde die Gruppe «Caro». Sie bestand aus Caroline, Matthias, Lilian, Roger und ihren 3 Kindern.

Gemütliches Beisammensein bei Spass und Spiel, unter freiem Himmel, bei herrlichem Wetter …

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Das Abendessen war ein Gaumen­­ schmaus. Es gab herrliche Grill­ spezialitäten mit mehreren Fleisch­ sorten und Poulet, ein riesiges Salatbuffet sowie Spätzli und

«Härdöpfelgratin». Natürlich fehlten auch die Glaces nicht. Angerichtet mit riesigen Meringues, Schlagrahm und den verschiedensten Beeren. Alles frisch vom Hof. Begleitet

wurde dieses herrliche Essen von Örgelimusik. Es war alles auf­­­einan­ der abgestimmt. Die Stim­mung hätte nicht besser sein können. Ein gelungenes Familienfest.

… und ausgelassener Stimmung. Der Riethof-Anlass bot vielfältige Abwechslung für Jung und Alt sowie kulinarische Frischkost vom Feinsten.

Festschmaus in Frauenfeld MITARBEITERFEST IN STILVOLLEM AMBIENTE

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er Murgbruggkeller in Frauenfeld gilt als Geheim­ tipp in der Eventszene. Nach einer Renovations­phase erscheint der romantische Taver­ na­keller in neuem Licht. Der ursprüngliche Gewölbe ­keller, welcher mit viel Elan moder­n i­ siert wurde, hat nichts von seinem bisherigen Charme einge­ büsst. Aber mehr davon später … Am 15. November 2012 trafen die Mitarbeitenden von azw und azo in Begleitung ihrer Partnerinnen und Partner am idyllischen Flüsschen Murg in Frauenfeld ein. Die rund 90 Personen wurden zum Mitarbeiteranlass geladen, der als Abschluss der Jubiläums­ festivitäten für einmal in einem speziellen Rahmen stattfand. Im stilvoll eingerichteten Res­tau­ rant Bacilus fand der Apéro statt.

Patrick Kilchmann und Renzo Canonica haben in ihren Ansprachen den Geschäftsgang 2012 gewürdigt und über anste­ hende Projekte informiert. Im Zentrum beider Reden stand der Dank an die Mitarbeitenden für ihren enormen Einsatz während der letzten 10 Jahre. Patrick Kilchmann wies auf die Gemein­ schaftsleistung hin: «Was wir an Positivem erreicht haben, ist nur dank gemeinsamer Anstrengungen aller Mitarbei­tenden möglich gewesen.» Der Hauptanlass fand dann im Murgbrugg­keller statt. Als Programmhöhe­punkt fand ein Konzert der österreichischen Blues-Sängerin Meena Cryle statt, die von der Chris Fillmore Band hervorragend begleitet wurde. Die Künstlerin sang ihre mehrheitlich selbst geschriebenen Songs mit

sehr viel Gefühl und Stimmeskraft. Sie, wie auch der ganze Anlass, werden lange nachklingen.

Das stimmungsvolle Konzert von Meena Cryle im Murgbruggkeller in Frauenfeld kam bei den azw-Mitarbeitenden gut an.

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Lehrabschlussfeier

Gruppenbild von azw- und azo-Lehrabgängern

Prächtige Feier und stolze, junge Berufsleute AM 24. AUGUST 2012 FEIERTEN 400 PERSONEN – DARUNTER LERNENDE, ELTERN, AUSBILDER, PRAXISBETREUER UND GÄSTE – DIE AZW-LEHRABSCHLÜSSE.

112 Lernende mit azw-Lehrver­ trägen haben in diesem Sommer ihre Berufslehre erfolgreich abge­schlossen. An der Feier im Kirch­gemeindehaus Liebestrasse in Winterthur wurde diese Lei­s­t ung entsprechend wert­­ geschätzt.

« 

2012 war der beste Jahrgang in der 10-jährigen azwGeschichte.  Patrick Kilchmann

»

Die Bilanz liest sich gut: Mehr als 40 % der Lehrabsolventen erzielten eine Note 5 und höher. Diese 46 Lernenden durften zum Lehrdiplom auch eine Auszeich­ nung in Form von Gold entgegen­ nehmen. Die Durchschnittsnote aller azw-Lehrabsolventen lag bei 4,9. 10 azw zytig

azw-Präsident Patrick Kilchmann brachte denn auch seine Freude zum Ausdruck, «dass 2012 der beste Jahrgang in der 10-jährigen azw-Geschichte» sei. Renzo Canonica, azw-Geschäftsführer, dankte mit Stolz für die erbrachten Leistungen und Auszeichnungen. Er lobte auch die Ler­ nenden, bei denen es nicht zu einer Aus­zeich ­nung gereicht hat, die aber ihr Potenzial ausgeschöpft haben. Weiter dankte er allen Firmen und deren Mitarbeitenden, die eine hervorragende Ausbil­ dungs­a rbeit im 3. und 4. Lehrjahr geleistet haben. Claudia Seel, Leiterin Human Resources, MAN Diesel & Turbo Schweiz  AG, sprach mit viel Humor vielen Jugend­lichen und ihren Eltern direkt aus dem Herzen. Sie gratulierte den jungen Menschen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und vergass dabei die Leistungen der Eltern nicht, die eine wesent­ liche Rolle gespielt haben, mit

Weckdiensten, Kleiderservice oder Kühlschrank-Refill-Aktionen. Alle Voten wurden von den jungen Berufsleuten freudig und mit lautem Applaus entgegen­ genommen. Die Band Doubleneck trug mit viel melodiösem Pop und Soul zur stimmungsvollen Lehrabschlussfeier bei.

Die besten azw-

Lehrabschlüsse

5.5 5.4

5.3

5.2

3 Konstrukteure 1 Anl.- und Apparatebauer 1 Konstrukteur 1 Polymechaniker 2 Konstrukteure 1 Anl.- und Apparatebauer 1 Polymechaniker 6 Polymechaniker 1 Anl.- und Apparatebauer 1 Kaufmann 1 Elektroniker 1 Konstrukteur 1 Produktionsmechaniker


I n f o s ü b e r G e s c h ä f t s j ah r

Rückblick aufs 2012 EIN SPEZIELLER JAHRGANG GEHT FÜRS AZW UND AZO ZU ENDE. THEMATISCH STAND DAS FIRMEN­JUBILÄUM IM ZENTRUM. OPERATIV WURDEN AUCH IM ALLTAGSGESCHÄFT AKZENTE GESETZT.

Leitbild neu aufgelegt

www.azw.info modernisiert

Anfang Jahr hat das azw ein neues Leitbild ein­ geführt. Es trägt den wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Veränderungen Rechnung. Im Zentrum stehen die azw-Werte im Umgang mit Kunden und Lernenden. Bei der Erarbeitung des neuen Leitbilds hat das Projektteam unter der Leitung von Renzo Canonica auch aktuelle Themen diskutiert, wie beispielsweise die Herausforderungen, die sich aufgrund der demografischen Entwicklung fürs azw ergeben oder die immer höheren Anforderungen, die in den einzelnen Berufsbildern an den Ausbildungsbetrieb und an die Lernenden gestellt werden. Das azw-Leitbild definiert die Werte und Normen des Ausbildungszentrums. Es soll den Mitarbeitenden Orientierung geben und somit handlungsleitend und motivierend sein. Das Leitbild zeigt auf, wofür das azw steht, was ihm wichtig ist und wie der Berufsalltag gestaltet werden soll.

Das azw präsentiert sich im Internet in neuem Kleid. Beim Re-Design wurde darauf geachtet, die Benutzer­ führung zu vereinfachen und Inhalte schneller zugänglich zu machen. Die Startseite ist mit einem bewegten Bildband und einer News-Leiste dynami­ scher geworden. Der Auftritt hat sich modernisiert und leicht verjüngt. Auch die einzelnen Inhalte – wie die Darstellung der Dienstleistungen, die Information der offenen Lehrstellen oder die Daten der Schnupper­ nachmittage – wirken nun grosszügiger, sodass die Lesefreundlichkeit optimiert werden konnte. Neu kommt auch der Bereich «azw aktuell» daher. Hier werden die aktuellen azw-Nachrichten publiziert. Zudem befinden sich in einem neuen azw zytigArchiv alle bis dato erschienenen Ausgaben.

Neues Schnupperlehrkonzept für Polymechaniker Im Oktober 2012 hat das azw ein neues Schnupper­ lehr­­konzept für die Polymechaniker eingeführt. Raphael Tarnutzer, Polymechaniker und neuster azwAusbilder, unterrichtet und betreut die Schnupper­ lehrlinge während der ganzen Schnupper­­­zeit. Die Jugendlichen stellen während dieser Zeit möglichst selbstständig einen Gebrauchs­gegenstand her und lernen dabei alle wichtigen Tätigkeiten ihres zukünf­t igen Berufes kennen. Vorgegangen wird nach der Methode IPERKA, die auch während der Lehrzeit haupt­s ächlich angewandt wird. Die Jugendlichen erlernen mit dieser Methode, wie man eine Zeichnung liest. Sie erstellen an­­schliessend einen Arbeitsplan und lernen drehen, fräsen, bohren und Gewinde schnei­­den. Die Schnupper­lehrlinge lernen auch, ihre Arbeit selber auszumessen und den Herstellungs­ prozess zu ref lek­t ieren. Genau so, wie es auch in der Lehre geschieht.

Neue Kauf­männische Grundbildung Seit August 2012 muss die Neue Kaufmännische Grundbildung in den Betrieben umgesetzt sein. Das azw hat zur Unterstützung ihrer Kunden, neben Kursen im azw, auch kundenspezifische Kurse vor Ort bei den Firmen durchgeführt. Es wurden Themen wie • • •

Umgang mit den neuen Leistungszielen Vorbereitung, Durchführung und Bewertung der neuen Arbeits- und Lernsituation (ALS) sowie Handhabung der neuen Prozesseinheit (PE)

geschult. Viele Fragen konnten dabei direkt an Ort und Stelle geklärt werden. Weiteren Support erhielten Firmen an praxisnahen Business-Lunch-Referaten, an denen Themen wie bei­ spielsweise Umgang, Führung oder die Beurteilung von Jugendlichen diskutiert wurden.

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Agenda 2 013 Lehrbeginn 2013

Schnuppernachmittage

Montag, 12.08.2013 in Winterthur Montag, 19.08.2013 in Uster

Jeweils am letzten Mittwoch im Monat (ausser im Juli und Dezember)

Lehrabschlussfeier 2013

azw in Winterthur Treffpunkt: 14:00 Uhr, Haupteingang azw

Freitag, 23.08.2013, abends Für die Lehrabschlussfeier werden Einladungen verschickt.

azo in Uster

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Empfang 4. Stock (Anmeldung erwünscht: Tel. 044 905 20 20)

läumsJahr im rückblick +++ Das Jubiläumsjahr im rückblick Ausblick ins 2 013

Neue Projekte und Herausforderungen im 2013 GUT GERÜSTET, BESTENS MOTIVIERT UND DIE ZIELE IM FOKUS. SO STEHEN DIE VERANTWORTLICHEN VON AZW UND AZO VOR DEN Herausforderungen DES NEUEN JAHRES.

Erweiterungsbau

Fallnoten kommen

azw und azo sind in den vergan­ genen Jahren stark gewachsen. Das hat vor allem in Winterthur zu engen Platzverhältnissen in der Mechanik, im Anlagen- und Appa­r atebau und bei den Ausbil­ dungs­plätzen mit CNC-Technologie geführt. Auch in der Produktion und bei den Konstrukteuren sind Platz­optimierungen angezeigt. All diesen Herausforderungen be­geg­net das azw mit einem Er­weiterungs­­bau. Zurzeit ist ein Architektur ­wett­bewerb ausge­ schrieben. Darin ist bereits die Terminvorgabe fixiert: das azw möchte bis im Oktober 2014 den Erweiterungsbau beziehen. Ein ehrgeiziges Ziel.

Durch die MEM-Berufsreform halten für Polymechaniker, Kon­ strukteure und Elektroniker in der Berufsfachschule Fallnoten in den berufskundlichen Fächern Einzug. Zum ersten Mal kommen diese im 2013 zum Tragen. Das bedeutet fürs azw, dass die schulische Be­treuung der Lernenden intensiviert werden muss. Gleiches zeichnet sich für die Anlagen- und Appa­ ratebauer ab.

Fokus auf Rekrutierung Die demografische Entwicklung führt zu sinkenden Schülerzahlen.

azw ausbildungszentrum winterthur

azo ausbildungszentrum zürcher oberland

zürcherstrasse 25 postfach 414 ch-8401 winterthur telefon 052 262 48 24 telefax 052 262 01 69 info@azw.info www.azw.info

sonnenbergstrasse 14 postfach 30 ch-8612 uster 2 telefon 044 905 20 20 telefax 044 905 20 21 info@azoberland.info www.azoberland.info

In Zukunft wird es daher schwie­ riger, für die Berufe Anlagen- und Apparatebauer, Polymecha ­n iker, Konstrukteur, Elektroniker und für die Kauf leute, genügend geeignete Schüler zu rekrutieren. azw und azo begegnen dieser Herausforderung mit neuen Strategien.

Leitbild wird integriert Im 2012 wurde das azw-Leitbild neu aufgelegt. Ein Schwerpunkt des kommenden Jahres bildet nun die Schulung aller Mitarbeitenden. Sie sollen das Leitbild mit seinen Werten in den Arbeitsalltag integrieren.

 www.azw.info

 www.azoberland.info

azw Zytig Dezember 2012  

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