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t h e g ! g e w n e eur

Garmisch-Partenkirchen 03/2016

www.facebook.de/ azubiplusmagazin

Azubi+ im Internet www.azubiplus.de


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A zubi+

Liebe Schülerinnen und Schüler,

redaktion

Und nun: Viel Spaß beim Lesen, viel Erfolg bei der Berufswahl und der Bewerbung um euren Ausbildungsplatz!

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Da uns eure Ausbildung am Herzen liegt, werden wir euch auch auf unserer Homepage und auf Facebook auf dem Laufenden halten. Wir sind sicher, dass wir euch mit AZUBI+ eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten an die Hand geben können. Wir bitten euch, bei eurer Bewerbung das AZUBI+ MAGAZIN zu nennen.

Ausbildungsangebote für technische, handwerkliche und kaufmännische Berufe.................. ab 03

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Um euch in Sachen offene Ausbildungsangebote im schönen Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen kompakten und zusammenfassenden Überblick zu verschaffen, bietet der Kreisbote Garmisch-Partenkirchen euch mit seinem Ausbildungsmagazin AZUBI+ heuer wieder eine Hilfestellung. Das Magazin erscheint dreimal jährlich an eurer Schule – natürlich kostenlos. Wir präsentieren euch hier eine breite Palette an heimischen Unternehmen, die auf der Suche nach Auszubildenden sind. Von Garmisch-Partenkirchen bis Murnau, von Mittenwald bis Innsbruck. Im AZUBI+ stellen wir euch interessante Ausbildungsangebote aus dem sozialen, dem kaufmännischen, dem technischhandwerklichen sowie dem gastronomisch-touristischen Bereich vor. Außerdem haben wir bei Azubi+ uns mit sozialen Berufen auseinandergesetzt und sprachen mit der Caritas und der KJE-Hilfe in Garmisch-Partenkirchen. Auch Auszubildende kommen bei uns zu Wort. Sie berichten in kurzen Interviews, wie sie an ihren Ausbildungsplatz gekommen sind und warum dieser ihnen Spaß macht. In seinem persönlichen Vorwort spricht Michael Schankweiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Weilheim, über Bildung, Ausbildung und Weiterbildung, und das diese immer wichtiger werden.

AZUBI+ fragt................................ 03, 16, 22 Als Koch einmal um die Welt....................04 Bitte lächeln...........................................06 BAB und BAföG......................................08 AZUBI+ berichtet.............................. 12, 28 Herausforderung als Chance...................... 14 Her mit der Traumstelle............................20 Es gibt ein Leben neben der Ausbildung..... 21 Voller Durchblick auf dem Stellenmarkt....... 24 „Ich ziehe aus!“....................................... 25 Ab(i) in die Ausbildung.............................30 Traumberuf gefunden! Was nun?................ 31

Ausbildungsangebote für kaufmännische Berufe.....................ab 10

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- Wie geht es nach der Schule weiter? - Welcher Beruf kommt für mich in Frage? - Wo und wie bewerbe ich mich?

Ausbildungsangebote für soziale und gesundheitliche Berufe...................................ab 13

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jedes Jahr stellen sich viele von euch die gleichen Fragen:

Ausbildungsangebote für gastronomische und touristische Berufe...............................ab 18

Ausgabe: 03/2016

Geschäftsführer: Daniel Schöningh

Anzeigendispo / Koordination: Alexandra Wanninger

Verlag:

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Helmut Ernst

Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Alma Jazbec Erscheinungsweise: 3x jährlich

Kreisboten-Verlag Mühlfellner KG Am Weidenbach 8 · 82362 Weilheim www.kreisbote.de

Anzeigen Garmisch-Partenkirchen: Olympiastraße 22 · 82467 Garmisch-Partenkirchen Tel. 08821 / 799 22 · anzeigen-gap@kreisbote.de Alexandra Wanninger, Christoph Melischko, Regina Neuner, Sascha Zura, Simone Ostheimer

Grafik, Layout & Druck: Ostenrieder Design & Marketing, Birkland 40, 86971 Peiting Coverfoto: Pixabay


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Azubi+ fragt nach ...

Mit guter Ausbildung die besten Chancen im Berufsleben „Eine abgeschlossene Ausbildung ist der beste Grundstock für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben und bietet eine dauerhafte Perspektive in der Arbeitswelt. Die Arbeits- und Berufswelt verändert sich immer schneller, neue Berufe entstehen und die Berufsbilder unterliegen permanentem Wandel. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist für Menschen mit abgeschlossener Ausbildung erheblich niedriger als für Geringqualifizierte. Eine gute Ausbildung ist daher die Basis für die berufliche Zukunft und der optimale Einstieg zu einer qualifizierten und entsprechend entlohnten Beschäftigung. Bildung, Ausbildung und Weiterbildung werden immer wichtiger, dabei gilt auch, dass nach der Lehre lebenslanges Lernen zur Pflicht wird. Es ist uns sehr wichtig, die Jugendlichen an der ersten Schwelle beim Übergang von Schule zum Beruf gut zu beraten. Dazu gehört, über die Berufswelt zu informieren, im persönlichen Gespräch einen den Neigungen und Fähigkeiten entsprechenden Beruf und dazu möglichst gleich die passende Ausbildungsstelle zu finden. Unser Ziel – die Unterstützung beim bestmöglichen Start in die Zukunft! Möglichst alle Jugendlichen sollen ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können, deshalb bieten wir eine Vielzahl von Hilfen, wie Bewerbungstrainings, ausbildungsbegleitende Hilfen, Assistierte Ausbildung u.a., an. Die Unterstützungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen sind vielfältig und es lohnt sich beraten zu lassen. Ebenso berät und begleitet die Agentur für Arbeit auch Unternehmen vor und während der Ausbildung mit einem großen Förderspektrum, um den passenden Bewerber für die Firma zu finden und die freien Ausbildungsplätze zu besetzen. Auch für die Betriebe bringt dies Vorteile: indem sie selbst ausbilden, sichern sie sich den passgenauen Nachwuchs für den eigenen Bedarf. Packen wir es gemeinsam an – es ist nie zu spät für eine Ausbildung!“ Informationen zu Berufsbildern und freien Ausbildungsstellen in der Region sind im Internet zu finden unter www.arbeitsagentur.de. Informationen zur Berufsfindung unter www.dasbringtmichweiter.de.

Michael Schankweiler Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Weilheim

Vertrauen entscheidet. Klare Perspekven Perspekven –– neue neue Horizonte. Horizonte. Klare

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Ausbildung im Focus

Als Koch einmal um die Welt Mälzer oder Christian Henze machen es vor: Der Beruf des Kochs beinhaltet weit mehr, als Fleisch braten und Gemüse schnippeln. Gute Küche ist heutzutage zu einem Synonym für Lifestyle geworden, und so kann der klassische Ausbildungsberuf für Lehrlinge mit Können und Köpfchen den Weg zur persönlichen, erfolgreichen Karriere ebnen – auch abseits der Studioscheinwerfer. Das Bild des Kochberufes hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Immer beliebter wird er nicht zuletzt wegen der vielfältigen Möglichkeiten, während oder nach der Ausbildung eine Zeit im Ausland zu verbringen. Spaß am Kochen und am Verwöhnen von Gästen – wer das mitbringt, der hat schon mal die wichtigsten Voraussetzungen für eine Karriere als Koch erfüllt. Zu dem Beruf gehört jedoch noch weitaus mehr: Detaillierte Kenntnisse in der Lebensmittelkunde und im Einkauf, das Organisieren der Arbeitsabläufe in der Küche und das Erstellen von Speiseplänen sind nur einige Beispiele. Was allerdings immer noch viele abschreckt, sind die Arbeitszeiten, denn Köche arbeiten auch heute immer noch meist dann, wenn die anderen essen möchten: Frühmorgens, mittags, abends und vor allem auch an den Wochenenden. Kein Wunder, dass viele angehende Köche aus der Not eine Tugend machen und Beruf und Freizeit verbinden, zum Beispiel auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Welt entdecken, neue Leute kennenlernen, Sprachkenntnisse und kulinarisches Wissen erwerben: Große Kreuzfahrtlinien haben den Trend längst erkannt und werben um die besten Ausbildungsabsolventen. Die sogenannte »Erlebnisgastronomie« gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Show-Kochen mit der Zubereitung von Speisen vor Publikum, Flambieren oder das Kochen zusammen mit den Gästen macht nicht nur den Teilnehmern, sondern auch dem »Meister« Spaß. Aber auch wer sich beispielsweise auf die vegetarische Küche fokussiert oder einige Monate oder Jahre im nahen Ausland wie Österreich oder Italien verbringt und lernt, echte regionale »Schmankerl« zuzubereiten, ist damit auf einem guten Weg, als Koch richtig durchzustarten. Spezialisierung ist hier Trumpf, denn kaum eine gehobene Küche, ob auf dem Schiff oder im Restaurant, kommt heute noch mit einem Koch aus. Stattdessen sind die Arbeitsgebiete genau aufgeteilt. Das Sprichwort »Viele Köche verderben den Brei« stimmt hier also ganz und gar nicht. Teilbereiche sind zum Beispiel der »Entremetier«, der Profi für Beilagen, oder der »Gardemanger«, der alles rund um kalte Speisen und die Geheimnisse des attraktiven Anrichtens weiß.

Infos zur Ausbildung Der Beruf des Kochs gehört zu den Ausbildungsberufen im Bereich Industrie und Handel und wird im Idealfall mit der Meisterprüfung beendet. Ein bestimmter Schulabschluss zu Ausbildungsbeginn ist nicht vorgeschrieben, immer mehr Betriebe legen jedoch Wert mindestens auf einen guten qualifizierenden Hauptschulabschluss, damit neben den praktischen Ausbildungsinhalten auch ein Erfolg in der begleitenden Berufsschule gesichert ist. Auch die Fremdsprache Englisch sollte für den späteren Karriereweg im Auge behalten werden. Die Einsatzgebiete sind so vielfältig wie unterschiedlich: Gebraucht werden Köche in Restaurants und Hotels ebenso wie in Firmenkantinen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen oder bei den Herstellern von Tiefkühlkost. Nach Ablegen der Meisterprüfung stehen viele Wege offen: Das Führen einer Küche oder die Selbstständigkeit mit einem eigenen Restaurant, die Fortbildung zum Betriebswirt im Hotel- und Gaststättengewerbe oder das weiterführende Studium in den Bereichen Lebensmitteltechnologie oder Er(fr) nährungswissenschaften ist möglich.

© Syda Productions / niroworld; fotolia.com

In der Gastronomie stehen jungen Menschen viele Wege offen. Fernsehköche wie Johann Lafer, Sarah Wiener, Tim


Technische Berufe

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Ausbildung und Arbeitsplatz mit Zukunft ab September 2017 Wir führen Sie im Rahmen einer 3½ -jährigen Ausbildung zum Beruf

Wasserkraftanlage

Elektroniker (m/w) - Fachrichtung Betriebstechnik Während der Ausbildung zeigen wir Ihnen, wie elektronische Systeme und Anlagen insbesondere in der Starkstromtechnik - in Betrieb genommen und instand gehalten werden. Sie erfahren, wie Energien zukunftsweisend erzeugt und Kunden damit sicher versorgt werden. Sie lernen, wie elektronische Bauteile funktionieren und moderne Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zum Einsatz kommt. Sie beweisen Ihr handwerkliches Geschick bei der praktischen Bearbeitung von unterschiedlichen Werkstoffen und erlernen dabei die Anwendung mechanischer und elektrischer Arbeitsgeräte und Maschinen. Grundlagen der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes sind weitere bedeutsame Teile Ihrer Ausbildung. Sie sind technisch interessiert und haben handwerkliches Geschick? Ihre Stärken liegen vor allem in den Fächern Mathematik und Physik; Sie weisen darin gute Noten vor? Dann sichern Sie sich schon jetzt, noch vor Ihrem Schulabschluss, eine solide berufliche Startposition.

Wasserturbine (Laufrad)

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Ihre aussagekräftige Bewerbung mit dem aktuellen Schulzeugnis erwarten wir bis spätestens 24.10.2016 Photovoltaik-Anlage

Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen Adlerstraße 25, 82467 Garmisch-Partenkirchen personalabteilung@gw-gap.de Unser Unternehmen ist ein kommunaler Dienstleistungskonzern. Hier können Sie sehen, wie vielfältig wir aufgestellt sind: Stromzähler-Anlage

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l e t t i B

! n l e h äc

Oder worauf es beim Bewerbungsfoto ankommt?

Foto auf dem Bewerbungsschreiben – ja oder nein? Ein Bild vermittelt oft einen ersten Eindruck, und dieser zählt bekanntlich. Viele Unternehmen verlangen kein Foto, da dieses tatsächlich bei der Beurteilung eines Bewerbers in Zeiten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, keine Rolle spielen darf. Es war aber nicht immer so. Noch vor wenigen Jahren war es durchaus üblich, dass man das Konterfei eines potenziellen Bewerbers bei Kollegen herumreichte und die Frage gestellt hat, ob man sich vorstellen könne, mit dieser Person zu arbeiten? Heutzutage darf das Äußerliche rein rechtlich kein Auswahlkriterium darstellen. Nur wie schaut es in der Praxis aus? Auch wenn ein Foto auf dem Bewerbungsschreiben kein »Muss« ist, so macht es die Bewerbung rund. Es ist in Deutschland durchaus üblich ein Bild mitzuschicken. Wenn man aber das »Übliche« außer Acht lässt, so fällt man möglicherweise auf und das kann auch negativ sein. Wenn ihr euch für ein Bild entscheidet, achtet auf gute Qualität! Die

Investition lohnt sich, wenn Profis am Werk sind, die es verstehen einen – wortwörtlich – ins rechte Licht zu rücken. Ein schlampiges Foto kann nämlich oft zum Knock-out-Kriterium werden. Also Hände weg von Bildautomaten, persönlichen Schnappschüssen aus dem Urlaub oder gar selbst angefertigten Ausschnitten aus Gruppenfotos. Ein guter Fotograf, der Erfahrung mit Bewerbungsfotos hat, kann einem hier bestimmt beratend zur Seite stehen, denn er weiß um die Anforderungen an solche Bilder. Zeigt euch von eurer Schokoladenseite! Bei der Kleiderwahl gilt der gleiche Dresscode, wie beim Bewerbungsgespräch. Mit einem gepflegten Äußeren kann man sicherlich punkten. Schminke und Schmuck bei den Damen ja, aber hier gilt eher der Grundsatz: »weniger ist mehr«. Und nun bitte lächeln! Klick! Klick! Klick! Mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen wirkt ihr freundlich, aufgeschlossen und interessiert und einer Einladung in die nächste Bewerbungsrunde steht nichts mehr im Wege!

© lassedesignen; fotolia.com

Ausbildung im Focus


Technische Berufe

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Ausbildung im Focus

BAB und BAföG –

die Retter des Kontostands

Lehrjahre sind keine Herrenjahre – jaja, ein nerviges Sprichwort, das wohl jeder in seinen jungen Jahren mindestens einmal zu hören bekommt, sobald wieder über das mickrige Gehalt gejammert wird. Für Studenten ist bekanntlicherweise BAföG die Rettung ihres Kontostands und wird Monat für Monat sehnsüchtig erwartet. Was viele aber nicht wissen: auch Azubis können sich eine Finanzspritze von Seiten des Staates sichern und so ihren Kontostand etwas aufpolieren. BAB heißt in diesem Fall das Zauberwort. So viele Abkürzungen und keinen Plan, wofür diese stehen und was am Ende für dich dabei rumkommen könnte? Dann bist du hier genau richtig!

Vorbei die Zeiten als arme Kirchmaus Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen: BAB ist die Abkürzung für Berufsausbildungsbeihilfe und wird grundsätzlich nur für die erste Berufsausbildung geleistet. Die BAB fördert sowohl betriebliche als auch außerbetriebliche Ausbildungen in einem anerkannten Ausbildungsberuf und das für die komplette Dauer der Ausbildung. Einziger Haken: es wird vorausgesetzt, dass du während deiner Ausbildung nicht bei deinen Eltern oder einem Elternteil wohnst und dir Geld für deinen Lebensunterhalt, Essen oder Fahrtkosten nicht anderweitig zur Verfügung gestellt werden kann. Einfach zahlen wird der Staat aber nicht. Erst wird genauestens überprüft, ob und wie viel Geld dir zusteht. Zur Errechnung wird dein eigenes Einkommen, das Einkommen deiner Eltern und, falls vorhanden, das Einkommen deines Partners angerechnet. Übrigens: Auch wenn du älter als 18, verheiratet bist oder mindestens ein Kind hast, besteht die Möglichkeit, BAB zu erhalten.

Der Unterschied zu BAföG Und dann gibt es ja noch BafÖG. Eigentlich ist der Unterschied zwischen BAB und BAföG ganz einfach: Im Gegensatz zur Berufsausbildungsbeihilfe ist BAföG nur geliehenes Geld. Das heißt, du bekommst während deiner Ausbildung finanzielle Zuschüsse, die du danach aber zumindest teilweise in Raten wieder abbezahlen musst. Bestimmt fragst du dich jetzt, warum du dann überhaupt BAföG brauchen solltest, wenn es doch auch BAB gibt? Ganz einfach: BAB bekommst du nur dann, wenn du von zu Hause ausziehst, BAföG kannst du aber auch dann bekommen, wenn du noch bei deinen Eltern wohnst. Allerdings gilt BAföG wiederum nur für schulische Ausbildungen, nicht für duale Ausbildungen in einem Betrieb. Daher beziehen Azubis BAföG in der Regel nur sehr selten.

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BAB! DER WEG IN EINE SPANNENDE BERUFLICHE ZUKUNFT! MIT EINER AUSBILDUNG BEI DER IFB KG. Die ifb KG (Institut zur Fortbildung von Betriebsräten) betreut als Marktführer 55.000 Seminarteilnehmer pro Jahr. Unseren Erfolg verdanken wir unseren engagierten und qualifizierten Mitarbeitern. Wir freuen uns, wenn auch Du unser Team verstärkst!

Ausbildung zum Fachinformatiker (m/w) Anwendungsentwicklung Deine Ausbildung: Von Anfang an voll mit dabei Als Fachinformatiker (m/w) findest Du Antworten auf Fragen, die durch den Einsatz moderner IT-Systeme gelöst werden können. Bei uns lernst Du als vielseitiger Allrounder … • Konzeption und Realisierung von Softwareanwendungen gemäß der internen Softwareentwicklungsprozesse • Test und Dokumentation von Softwareanwendungen • Programmierung von grafischen Benutzeroberflächen • Anwendung von Software-Entwicklungswerkzeugen • Bereinigung von Fehlern durch Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen • Beratung und Schulung von Anwendern • Wartung bestehender Software Dein Profil – gerüstet für alle Herausforderungen • Ein guter Realschulabschluss, allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife • Stärken in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch • Technisches Verständnis und logisches Denkvermögen • Hohe Lernbereitschaft und schnelle Auffassungsgabe • Ausgeprägte Kunden- und Serviceorientierung Unser Angebot: Qualifikation mit Perspektive • Erlernung von Kernqualifikationen in einem innovativen Arbeitsumfeld • Von Anfang an Einbindung ins laufende Tagesgeschäft und in interessante Projekte • Professionelle Einarbeitung und eine umfassende fachliche Betreuung • Unser Arbeitsstil: kurze Informationswege und flache Hierarchien • Die Möglichkeit der Übernahme mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten • Work-Life-Balance: ein gutes Gesundheitsmanagement und zusätzliche Sozialleistungen Starte Deine Karriere in einem Unternehmen der Weiterbildungsbranche! Frau Maria Tapia aus der Abteilung HR steht Dir für Vorabinformationen unter Tel. 08841 6112-379 zur Verfügung. Wir freuen uns auf Dich!

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Technische Berufe

Wir sind Audi

in der Region.

Eine Marke, viele Möglichkeiten. Auszubildender zum Kfz-Mechatroniker Pkw (m/w) Audi steht für Innovation und besondere Markenerlebnisse. Für diese sorgen auch wir als Audi Partner. Unser traditionsreiches Unternehmen sucht neue Auszubildende zum 01.09.2017. Das bringen Sie mit: • Realschul- oder sehr guter Hauptschulabschluss • Begeisterung für automobile Technik • Verständnis für technische und physikalische Vorgänge • Handwerkliches Geschick • Selbstständiges und exaktes Arbeiten • Engagement und hohe Weiterbildungsbereitschaft • Teamfähigkeit und Serviceorientierung

Das erwartet Sie: • Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit dem Ausbildungsschwerpunkt Personenkraftwagentechnik (m/w) • Erfahrene Ausbilder • Top qualifizierte und motivierte Kollegen • Modernste Arbeitsplätze • Innovative Produkte und Technologien • Verantwortungsvolle Aufgaben • Vielfältige Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung

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Kaufmännische Berufe


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Azubi+ im Internet Verkäufer/-in Kaufmann/-frau im Einzelhandel Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk (Schwerpunkt Fleischerei)

Feneberg Lebensmittel GmbH Ausbildungsabteilung Ursulasrieder Straße 2 87437 Kempten/Allgäu ausbildung@feneberg.de Tel. 0831 - 5717-242

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Azubi+ Berichtet ...

Klinikum Garmisch-Partenkirchen Ein Unternehmen mit vielen Facetten Im Klinikum Garmisch-Partenkirchen arbeiten 1.300 Menschen in den unterschiedlichsten Berufsgruppen. Von Verwaltungsmitarbeitern bis hin zu Mitarbeitern, die direkt mit Patienten arbeiten, ist alles vertreten. So unterschiedlich sind auch die Ausbildungen, die du hier machen kannst. Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten hat Melissa Weidelt aus Mittenwald sofort interessiert, als sie die Beschreibung im Ausbildungsverzeichnis entdeckte. Im letzten Schuljahr der Wirtschaftsschule war ihr bewusst, dass sie mit Menschen arbeiten möchte. Die Mischung aus Pflege und Verwaltung gab schließlich den Ausschlag, sich für diesen Job zu bewerben. Im Klinikum Garmisch-Partenkirchen lernt sie während der dreijährigen Ausbildung viele Bereiche kennen. Auf ihrem Ausbildungsplan stehen Einsatzorte wie die Patientenverwaltung, das Ambulante OP-Zentrum und die Notaufnahme. In der Ambulanz der Chirurgie kümmert sie sich um Patientendaten und koordiniert OP-Termine. Der Kontakt zu Patienten kommt dabei nicht zu kurz. Melissa assistiert bei Sprechstunden und arbeitet auf den Stationen mit. „Mir gefällt vor allem die Abwechslung im Krankenhaus“ sagt Melissa.

Magdalena Leitenbauer bei ihrer Arbeit im Ambulanten OP-Zentrum

Melissa Weidelt koordiniert in der Ambulanz der Allgemeinchirurgie die OP-Termine der Patienten

Dass sie mit Kindern arbeiten möchte, war Magdalena Leitenbauer bereits während der Schulzeit klar. Doch was genau, das wusste sie noch nicht. Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst auf der Kinderstation im Klinikum Garmisch-Partenkirchen half ihr, das Richtige zu finden. Sie entschied sich für eine Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. „Das schönste an meinem Beruf ist, morgens ins Patientenzimmer zu kommen und die Kinder freuen sich, dass ich da bin!“ schwärmt Magdalena. „Der Beruf macht mir so viel Spaß, da ich sehr unterschiedliche Dinge mache – ich könnte nicht den ganzen Tag das gleiche machen.“ Im Klinikum Garmisch-Partenkirchen lernen die Azubis in ihrer Ausbildung viele Fachabteilungen kennen. Jede Station hat ihren eigenen Charakter, da die Patienten sehr unterschiedlich sind. Von der Geburtshilfe bis hin zum OP erfahren Azubis in der dreijährigen Ausbildung alle Facetten des Pflegeberufes.


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Soziale Berufe

Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Dein Ausbildungsbetrieb mit Vielfalt! Gesundheits- und (Kinder-)krankenpfleger (w/m)

Medizinischer Fachangestellter (w/m)

Du versorgst eigenverantwortlich kranke und pflegebedürftige Menschen, assistierst bei Untersuchungen und Behandlungen und dokumentierst Patientendaten. Jedes Jahr im Oktober beginnt ein neuer Kurs mit der dreijährigen Ausbildung zum examinierten Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger in Kooperation mit der Berufsschule für Krankenpflege in Garmisch-Partenkirchen.

Die breit gefächerte Ausbildung befähigt dich zu einem späteren beruflichen Einsatz in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, wie beispielsweise Krankenhäusern, Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen oder Sozialstationen. Die Ausbildung erfolgt im dualen System zusammen mit der xx-Schule in xx und dauert drei Jahre.

Kauffrau / Kaufmann im Gesundheitswesen Pflegefachhelfer (w/m) In der einjährigen Ausbildung erlernst du wichtige Grundlagen in der Pflege. Die Unterrichtseinheiten finde blockweise an der Berufsfachschule für Krankenpflege & Krankenpflegehilfe in Schongau statt. Im Klinikum sind die Auszubildenden zum Pflegefachhelfer auf chirurgischen und internistischen Stationen tätig. Ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss ermöglicht eine dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger.

Operation-Technischer Assistent OTA (w/m) Als OTA wirst du am Klinikum im Zentral-OP sowie in der Endoskopie eingesetzt. Zu den Hauptaufgaben zählen die fachkundige Betreuung der Patienten im OP bzw. in der jeweiligen Abteilung sowie die Mitarbeit im OP-Team während und nach der Operation.

Anästhesie-Technischer Assistent ATA (w/m) ATAs arbeiten sowohl in der Anästhesiepflege, als auch in Bereichen wie dem Ambulanten OP-Zentrum oder der Notaufnahme. Als ATA bereitest du den Patienten auf Eingriffe und Untersuchungen vor und koordiniert den Ablauf. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der Unterricht erfolgt an der ATA-Schule in Rosenheim.

Während der dreijährigen Ausbildung lernst du viele Bereiche des Krankenhauses, wie zum Beispiel Personalmanagement, Finanzbuchhaltung, Einkauf & Logistik oder PR & Marketing, kennen. Der Unterricht an der berufsbildenden Schule in xx findet blockweise statt.

Fachinformatiker für Systemintegration (w/m) Neben Softwareinstallation und -konfiguration erlernst du als Fachinformatiker in der dreijährigen Ausbildung die administrative Betreuung und Pflege der Benutzerdaten. Der theoretische Unterrischt findet wochenweise an der Berufsbildenden Schule in München statt.

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Hast du Fragen? Weitere Infos und Ansprechpartner findest du auf www.klinikum-gap.de!


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Ausbildung im Focus

Flüchtlinge: Herausforderung als Chance Integration und Betreuung schaffen neue Stellen und Berufsschwerpunkte. Die Integration von Asylsuchenden ist keine Aufgabe, die schnell und einfach zu bewältigen ist. Zwar hat die Zahl der Menschen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern suchen, aktuell wieder abgenommen, einige kehren in ihre Herkunftsgebiete zurück. Denen, die bleiben, möglichst schnell die Eingliederung in das »deutsche Alltagsleben« und im besten Fall ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, ist nicht nur eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, sondern stellt auch viele Berufsbereiche vor neue Einsatzgebiete. Lange Zeit gab es in der Flüchtlingssozialarbeit kein klares Berufsbild. Vieles wurde über die kurzfristige Fortbildung von bestehendem Personal oder gar über das Ehrenamt abgedeckt. Auch heute noch treffen in der Flüchtlingsarbeit Menschen mit verschiedensten Qualifikationen zusammen – jedoch gewinnt die Hauptamtlichkeit immer mehr an Bedeutung, zudem wird an

vielen Stellen zusätzliches Personal gesucht. Dringend gebraucht werden, neben Absolventen der Studiengänge Sozialpädagogik und Soziale Arbeit, zusätzliche Erzieher sowie Kräfte in der Verwaltung, Fremdsprachenexperten, medizinisches Fachpersonal und viele weitere. Wir haben die drei wichtigsten Berufsfelder zusammengestellt.

Erzieher Erzieher sind pädagogische Fachkräfte, die eine Ausbildung an einer entsprechenden Fachschule, einer Fachakademie oder einem Berufskolleg durchlaufen haben. Was viele nicht wissen: Der Beruf des Erziehers umfasst auch den des »Kindergärtners« beziehungsweise der »Kindergärtnerin«, einer immer noch gebräuchlichen, aber veralteten Berufsbezeichnung. Erzieher müssen nicht zwangsläufig mit Kindern arbeiten, sondern sind oft auch in Einrichtungen für Jugendliche oder für Behinderte tätig. Das klassische Betätigungsfeld im Kindergarten ist hinsichtlich der Flüchtlingsarbeit aber von besonderem Interesse, weil durch die Aufnahme der Flüchtlingskinder viele Träger vermehrt Personal suchen.

Polaroid: © niroworld; fotolia.com

Verwaltung

Viele Menschen sind in den vergangenen Monaten als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Dadurch sind in vielen Berufen neue Betätigungsfelder entstanden.

Nicht nur das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sucht händeringend nach neuem Personal, um den Verwaltungsaufwand durch die steigende Migration zu bewältigen – auch praktisch alle Kommunen stocken beispielsweise die Zahl der Berater in den Jobcentern auf. Eine Ausbildung im öffentlichen Dienst ist nicht zuletzt wegen der Möglichkeit einer Beamtenlaufbahn sehr beliebt bei Berufsanfängern. Klassische Ausbildungsgänge im öffentlichen Dienst sind die zum Verwaltungsfachangestellten, zum Sozialversicherungsfachangestellten und zum Fachangestellten bei den Agenturen für Arbeit beziehungsweise Jobcentern. Für die unterschiedlichen Ausbildungsgänge sind unterschiedliche Schulabschlüsse gefordert. Zudem wird bei den Bewerbern stark auf ausgeprägte positive »Softskills« geachtet.


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Soziale Berufe Sozialpädagogen und Sozialarbeiter Der Abschluss als Sozialpädagoge, beziehungsweise in der »Sozialen Arbeit«, kann ausschließlich über ein Studium erworben werden. Dieses bieten Fachhochschulen, Universitäten und Berufsakademien an. Als Abschlüsse sind möglich der Bachelor (Sozialpädagoge/Sozialarbeiter B.A.) und der Master »Sozialpädagoge/Sozialarbeiter M.A.). Grundsätzlich ist das Ziel dieser Berufe, die Eigenverantwortung junger Menschen beziehungsweise Erwachsener und deren Eigenständigkeit in der Gesellschaft zu stärken und dabei zu helfen, gesellschaftliche Benachteiligungen abzubauen. In der Flüchtlingsarbeit sind Sozialpädagogen deshalb oft als Heimleiter bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen tätig, aber auch in Unterkünften für Erwachsene. Zudem beraten sie bei allen Fragen rund um den Alltag und begleiten zum Beispiel bei Behördengängen. Wer sich für ein entsprechendes Studium entscheidet und bereits weiß, dass er danach in der Flüchtlingshilfe arbeiten möchte, sollte bereits währenddessen darauf achten, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben – zum Beispiel durch begleitende Studiengänge oder Praktika.  (fr)

Wir suchen zum neuen Ausbildungsjahr ab September 2017 eine freundliche, engagierte

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Ausbildung im Focus

Freude an der Arbeit mit Menschen Viele Menschen wünschen sich eine sinnstiftende Arbeit. Doch eine Karriere im Sozialsektor gilt als eher unattraktiv. Das Gehalt sei nicht gut, die Arbeit sei sehr schwer (Altenpflege) und man schiebe viele Überstunden, gerade weil es so wenige Menschen gibt, die sich auf die Arbeit mit Menschen einlassen. AZUBI+ sprach mit Alexander Huhn, Kreisgeschäftsführer der Caritas in Garmisch-Partenkirchen, und Ronald Kühn, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der KJEHilfe, über dieses Thema. Beide können die Ängste nachvollziehen, sagen aber, dass sich im sozialen Sektor vieles verändert hat, was nicht angesprochen wird. Stimmt es wirklich, dass es schwer ist, Leute für einen sozialen Beruf zu begeistern? Kühn: „Die Zeit, bei der es zehn Bewerber auf eine Stelle gab, ist vorbei. Es gibt schon viele junge Leute, die sich überlegen, einen Beruf auszuüben, bei dem man mit Menschen zusammenarbeitet. Jedoch überwiegen die Vorurteile. Unter anderem, dass diese sozialen Beruf schlecht bezahlt werden. Wir haben eine Tabelle mit den Einstiegsgehältern zusammengefasst. Da steht zum Beispiel, dass eine Erzieherin rund 2800 Euro brutto bekommen kann. Der Ruf ist schlechter als die Bezahlung.“ Huhn: „Insgesamt wurde mehr Geld in das System gesteckt. Es tut sich etwas auf dem Markt. Jeder Bereich der sozialen Arbeit wird tariflich bezahlt und auch die langjährigen Mitarbeiter profitieren davon.“ Nehmen wir das Beispiel Altenpfleger/in. Es gibt immer mehr ältere Menschen in Deutschland aber kaum Altenpfleger/innen. Dann hört und liest man immer wieder von Enthüllungs-Geschichten, wie schlecht es den Patienten geht und dass Pfleger nicht genügend Zeit haben, um ihre Arbeit richtig auszuführen. Was sagen Sie dazu? Huhn: „Das sind extreme Beispiele, die nicht der Alltag sind. Das Image dieses Berufes leidet sehr. Obwohl er wirklich schön ist. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Ich erinnere mich an die Zivildienstleistenden, die öfters in Altenheimen ihren Dienst gemacht haben und immer wieder überrascht waren, wie viel Spaß es ihnen macht, mit älteren Menschen zusammen zu arbeiten. Nicht alle haben ja die Pflegestufe drei. Die Freude in den Augen unserer älteren Mitbürger zu sehen, kann sehr gut tun. Sie sind dankbar für die Hilfe, die sie erhalten und der Pfleger hat eine unmittelbare Rückmeldung.“ Es fällt auf, dass sehr wenig Männer einen sozialen Beruf ausüben. Liege ich da richtig? Huhn: „Ja, das stimmt. Nachdem der Wehrdienst abgeschafft wurde und somit auch der Zivildienst, sieht man immer weniger Männer in den sozialen Berufen. Man muss sich die Frage stellen: ist das etwas für mich? Es gibt schon junge Herren, die diese Frage mit „ja“ beantworten können, aber früher waren es deutlich mehr.“ Kühn: „Es ist schade. Zum Beispiel im Kindergarten ist es auch wichtig, dass Kinder eine männliche Ansprechperson haben. In der Grundschule sind es überwiegend Lehrerinnen. Somit hat ein junger Bursche, außer seinem Papa, meist erst in der weiterführenden Schule Kontakt zu männlichen Bezugspersonen.“ Dabei ist doch das Spektrum an Arbeitsbereichen sehr groß. Huhn: „Ganz genau. Es gibt viele Berufe im sozialen Sektor. Ob in der Kinderkrippe, in Beratungsstellen, im Altenheim, auf Sozialstationen, die Arbeit mit Suchtkranken im Therapiebereich oder Asylbewerbern – die Auswahl ist wirklich groß. Wir haben viele verschiedene Einsatzfelder.“ Kühn: „Bei der KJE-Hilfe ist das nicht anders. Jeder soziale Beruf ist hier vertreten und wird auch definitiv gebraucht.“

Alexander Huhn, Kreisgeschäftsführer der Caritas in Garmisch-Partenkirchen, und Ronald Kühn, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der KJE-Hilfe. Wie könnte eine Karriere bei der Caritas oder bei der KJE-Hilfe denn aussehen? Kühn: „Nun bei der Kinder-, Jugend – und Erwachsenenhilfe gibt es viele Möglichkeiten. Wir haben zum Beispiel 213 MitarbeiterInnen, die 451 Personen betreuen. Von der Erzieherin bis zum Sozialpädagogen und Psychologen ist alles möglich. Der Schulabschluss und das eigene Engagement ist wichtig. Aber es gibt auch gewisse Bedingungen, die man mitbringen muss. Dazu gehört zum Beispiel eine entsprechende Fachausbildung sowie die Freude an der Arbeit mit Menschen. Wir haben auch MitarbeiterInnen, die ihre Chance bei uns genutzt haben und sich während ihrer Berufstätigkeit weiterentwickelt und gebildet haben. Ein Studium nach der Erstausbildung zu absolvieren ist möglich.“ Huhn: „Wir arbeiten mit der Fachhochschule in Benediktbeuern zusammen. Von der Kinderpflegerin zur Vorsitzenden ist eigentlich alles möglich.“ Das heißt, eine Weiterbildung oder Neuorientierung ist immer möglich? Kühn: „Aber sicher doch. Ich hatte eine Mitarbeiterin, die hat 40 Jahre lang im Pfarrkindergarten gearbeitet. Dann wollte sie die letzten sechs Jahre, bevor sie in Rente ging, etwas anderes machen und sie ging in die Richtung Arbeit mit Menschen mit Behinderung.“ Die Caritas und die KJE-Hilfe haben ihren Sitz in GarmischPartenkirchen. Das heißt, Ihre Mitarbeiter kommen meistens aus dem Landkreis und müssen nicht so viel pendeln. Huhn: „Die Gesundheits- und Sozialbranche sind der Jobmotor hier im Landkreis, und das sind fast 40 Prozent. Besonders für Arbeitnehmer, die in der Region bleiben wollen oder nicht nach München oder so pendeln möchten, ist das sehr gut. Niemand muss fürchten plötzlich nach Würzburg versetzt zu werden. Wir haben eine Kindertagesstätte in Hohenpeißenberg und in Peiting. Ansonsten sind alle Einrichtungen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.“ Kühn: „Bei der KJE-Hilfe ist das ähnlich. Die KJE-Hilfe Einrichtungen sind in Garmisch-Partenkirchen, Farchant und in Murnau.“ Sie meinten, es hat sich viel getan in den letzten zehn bis 15 Jahren. Was meinen Sie genau? Huhn: „Ich sage es mal so: Der soziale Bereich besteht ja nicht nur aus Waschen und Therapie. Die neuen Medien sind auch an uns nicht spurlos vorbei gegangen. Aufgaben müssen dokumentiert und Auswertungen gemacht werden. Dafür haben unsere Mitarbeiter Smartphones und andere Gadgets. Sie sind mittlerweile toll ausgestattet.“ Kühn: „ Aber die Menschen stehen im Vordergrund. Unsere Mitarbeiter tragen viel Eigenverantwortung in ihrem Beruf. Sie bekommen wenige Vorgaben. Sie schätzen das sehr. Jeder Tag ist ein bisschen anders. Es herrscht kein Mechanismus.“


Soziale Berufe

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Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. sowie der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V. im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bieten Ausbildungs- und Einstellungsmöglichkeiten in folgenden Bereichen an:

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ErzieherInnen KinderpflegerInnen HeilerziehungspflegerInnen und HeilerziehungspflegehelferInnen AltenpflegerInnen und AltenpflegehelferInnen KrankenpflegerInnen und KrankenpflegehelferInnen

Der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V. sieht es als seine Aufgabe, Menschen mit und ohne Behinderung, Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten anzubieten und sie entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten zu betreuen und zu fördern. Dazu betreibt der Verein insbesondere ambulante Dienste, Integrationskindergärten, heilpädagogische Tagesstätten, Wohneinrichtungen und Werkstätten. Das Caritas-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen hat verschiedene Dienste, die sich um Suchterkrankungen, Altenpflege, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe kümmern. Ebenso gehören Kindertagesstätten, die Asylsozialberatung und die Schuldnerberatung zu unserem Aufgabengebiet Unsere aktuellen Stellenangebote finden Sie ebenfalls unter: www.caritas-nah-am-naechsten.de/Jobs www.kje-hilfe.de/news/stellenangebote.html Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V. Dompfaffstraße 1 82467 Garmisch-Partenkirchen Tel.: 08821-96649-0 E-Mail: personalabteilung@kje-hilfe.de www.kje-hilfe.de Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen Dompfaffstr.1 82467 Garmisch-Partenkirchen Tel.: 08821 94348-0 E-Mail: caritas-gap@caritasmuenchen.de www.garmisch-gap.de


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Ausbildung im focus

Her mit der Traumstelle! Der Schulabschluss ist fast in der Tasche, aber der Kopf ist doch noch voller Fragezeichen wie es nach der Schule weiter gehen soll? Hast du bereits einige Berufe ins Auge gefasst, die du gerne erlernen möchtest? Sehr schön! Also pack´s an und finde deine Traumstelle! Auch in dieser Ausgabe unseres Magazins sind viele Stellenanzeigen von ansässigen Unternehmen, die händeringend auf der Suche nach jungen Talenten sind. Vielleicht ist hier bereits die passende Traumstelle dabei? Schaue dich auf jeden Fall gründlich um und checke die Angebote auf dem Ausbildungsmarkt. Welche Berufe sind richtig »in«, welche

weniger gefragt? Welche passen zu dir, zu deinen Interessen und Fähigkeiten? Eine gründliche Recherche ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, denn in einigen Branchen bleiben jährlich tausende Lehrstellen unbesetzt. Du solltest grundsätzlich flexibel sein! Versteife dich nicht auf einen bestimmten Beruf, sonst ist die Enttäuschung umso größer, wenn die Wahl nicht auf dich fällt. Schaue dich rechtzeitig nach Alternativen um, auf die du zugreifen kannst, wenn es mit der Traumstelle nicht auf Anhieb klappt. Vielleicht stößt du bei deiner Recherche auf Berufe und Tätigkeiten, die trotzdem einem Teil deiner Talente und Fähigkeiten entsprechen? Vielleicht entdeckst du dabei Berufe, von derer Existenz du noch nie gehört hast, die aber mindestens genauso spannend sind wie dein Traumberuf? Wer weiß das schon? Die eigentliche (Be-)Werbung ist ein bisschen Werbung in eigener Sache und das Aushängeschild eines jeden Bewerbers. Auch wenn die Zusammenstellung der eigenen Mappe viel Zeit, Geduld und manchmal auch Motivation zu kosten scheint – diese Investition zahlt sich meistens aus! Eine ordentliche Bewerbungsmappe vergrößert die Chance auf die Traumstelle enorm. Viele Bewerbungen werden schon alleine deshalb aussortiert, weil sie unvollständig, schlampig sind oder nicht der üblichen Norm entsprechen. Und nicht vergessen: »Der frühe Vogel fängt den Wurm«. Auch wenn es mit ein wenig Aufwand verbunden ist, fange zeitig mit der Suche und den Bewerbungen an. Je früher man beginnt, umso größer sind die Chancen die Traumstelle zu bekommen. Auch wenn »gute Stellen« vielleicht schon weg sind, hat man noch genügend Zeit auf Alternativen zurückzugreifen. Also los geht’s!

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19 Es gibt ein Leben neben der Ausbildung... Morgens früh raus, dann acht Stunden in die Firma, abends wieder heim. Nach der Schulzeit, bei der in der Regel mittags Schluss war, ist der Start im Berufsleben oft eine große Umstellung und manch einer braucht eine gewisse Anlaufzeit, um sich an den Tagesablauf zu gewöhnen. Dass aber neben der Ausbildung der Azubi noch ein anderes Leben hat, zeigen die vielen interessanten Freizeitangebote, die oft auch Azubis und nicht nur Studenten offen stehen. Von Sport, über Orchester bis hin zu Stammtischen oder politischer Arbeit: Mach, was dich interessiert.

zuletzt für Azubis. Diverse Vereine von Handball bis Dart bieten neben sportlichen Aspekten auch eine heimelige Atmosphäre und ein festes soziales Umfeld. Wer sich nicht für kommerzielle Angebote begeistern kann, sondern lieber etwas macht, das nichts kostet und auch noch Sinn macht, kann sich ehrenamtlich engagieren. Vom Roten Kreuz bis zum technischen Hilfswerk, vom multikulturellen Stadtteilzentrum bis zur Konzertorganisation, der Kirche und dem Bund Naturschutz: ehrenamtliche Tätigkeiten gibt es in allen Bereichen. Azubis sind gerne gesehen.

In den meisten Städten ist das Angebot verlockend und häufig gibt es, mit dem entsprechenden Ausweis, Azubi-Rabatt. Vor allem, wenn man in der Stadt ist, lohnt es sich Stadtführungen mitzumachen, Museen, Bibliotheken und Theater zu erkunden. Also: Raus aus der Bude und nachschauen und raussuchen was einem gefällt!

Azubis, die Abwechslung zu ihrem Ausbildungsalltag suchen, können sich auch in einem bestimmten Feld engagieren. Oft gibt es im musikalischen Bereich viele Möglichkeiten. Ob in Orchester oder Chor, Band oder im Einzel-Gesangs- oder Musikunterricht. Azubis können hier ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Der Hochschulsport kann auch für Azubis einiges bieten und meist können Uni-Externe zu günstigen Bedingungen teilnehmen. Von Stammtischen bis zu Volkshochschulkursen in Web-Site-Entwicklung, Zeichnen, Häkeln oder Thai Chi, vom Fitness-Studio bis zur Bandprobe gibt es verschiedenste spannende Freizeitbeschäftigungen – nicht

Wer sich in seiner Freizeit gerne mit schwerwiegenderen Themen beschäftigt, kann das in der Politik tun. Auch hier können Azubis etwas Sinnvolles machen und versuchen, die Welt zu verbessern – und wichtige Kontakte knüpfen, die nach der Ausbildung auch mal weiter helfen können.

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Gastronomische Berufe und

Das Hotel Zugspitze****S mit 48 Zimmern und Suiten liegt zentral, aber doch ruhig im Ortsteil Garmisch. In unserem gemütlichen, im Landhausstil eingerichteten, Restaurant „Joseph Naus Stub‘n“ oder in unserem „Zugspitz Stadl“ verwöhnt unsere Küchenbrigade unsere Gäste mit hochwertigen heimischen Produkten und zaubert regionale und saisonale Spezialitäten. Im „Zugspitz Stadl“ werden auch Schmankerl oder Cocktails serviert. In unserem „AlmWell“ SPA und unserer Wellnessoase genießen unsere Gäste das mediterrane Hallenbad mit Whirlpool, Finn. Sauna, Lavendel Sanarium, Dampfgrotte und Erlebnisdusche. Wir suchen Auszubildende, die Spaß am Umgang mit Gästen haben und unser Team als Gastgeber unterstützen. Wir freuen uns über verantwortungsbewusste neue Mitarbeiter, die gerne Arbeitsabläufeorganisieren und das Zusammenspiel zwischen Übernachtungsbetrieb, Küche, Restaurant und Verwaltung lernen wollen. Bewerben Sie sich als Auszubildende/er

• Hotelfachmann/-frau • Restaurantfachmann/-frau • oder Koch/Köchin per Post oder per E-Mail a.vonderhoeh@hotel-zugspitze.de Hotel Zugspitze GmbH Klammstraße 19 · 82467 Garmisch-Partenkirchen Tel.: 08821-9010 · Fax: 08821-901333 Email: info@hotel-zugspitze.de http://www.hotel-zugspitze.de

Unser familiengeführtes 4 *S BEST WESTERN Hotel im Herzen von Garmisch-Partenkirchen bietet Ausbildungsplätze für folgende Berufe:

º HOTELFACHMANN/-FRAU º RESTAURANTFACHMANN/-FRAU º KOCH/KÖCHIN Es erwartet Dich: eine abwechslungsreiche und interessante 40 Std./Woche Ausbildung in einem individuell geführten Betrieb Kernarbeitszeit von 5:30 Uhrzubisbeteiligen 14:00 Uhr und somit die Chance sich aktiv hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten 40 Std/W. Wir um Bewerbungen mit IHKund Ausbildung als HOFA o.Ä. einbitten ehrliches, respektvolles herzliches Miteinander

º FRÜHSTÜCKSKOCH - w/m º º

REZEPTIONSMITARBEITER - w/m

CHEF DE PARTIE - w/m 40 Std./Woche Wir bitten um Bewerbungen mit IHK Ausbildung BEST WESTERN Hotel Obermühle Wolf GmbH º

BEST WESTERN Obermühle Wolf GmbH Mühlstraße 22Hotel Garmisch-Partenkirchen º 82467 Mühlstraße Tel.: +49(0)22882182467 7040Garmisch-Partenkirchen www.hotel-obermuehle.de º Tel.: +49 (0) 8821 7040 www.hotel-obermuehle.de

Aussagekräftige Bewerbungen bitte ausschließlich Aussagekräftige ausschließlich per per Email Email an an

career@obermuehle.bestwestern.de

Wenn Ihr Lust habt, an einem der schönsten Arbeitsplätze in Oberbayern zu lernen, dann schaut vorbei unter WWW.ALPENHOF-MURNAU.COM/HOTEL/AUSBILDUNG


Touristische Berufe

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Abenteuerlust, Entdeckergeist, Kreativität, Diplomatie, Mut, Teamgeist, Offenheit, Disziplin und Präzision. Sollten Sie sich in einigen dieser Schlagworte wiederfinden, sind Sie bereits auf dem halben Weg in die schönste Branche der Welt, in die Hotellerie. Den Weg in die internationale Hotelwelt bereiten Sie sich am besten mit einer Ausbildung in einem der renommiertesten Hotels in Bayern und dem am besten bewerteten Tagungshotel in der gesamten Region, dem Hotel am Badersee in Grainau. In unserem in den letzten vier Jahren komplett umgebauten 4-Sterne Hotel bieten wir unserem illustren Gästekreis die hohe Kunst der Gastlichkeit. Zudem gehören wir zu den vom “Verband deutsches Reisemanagement” zertifizierten “Certified Conference Hotels” und “Certified Green Hotels”. Hier garantieren wir eine umfangreiche Ausbildung, streng nach den Richtlinien der IHK Oberbayern. Unser Ausbildungsverbund mit den “Bayerischen Zugspitzbahnen” gibt Ihnen überdies die Möglichkeit, in luftiger Höhe in eine ganz andere Form der Gastronomie hinein zu schnuppern. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch gerne ein Personalzimmer auf dem Hotelgelände zur Verfügung. Starten Sie jetzt IHRE Karriere in der bunten und interessanten Welt der Hotellerie und bewerben Sie sich für einen Ausbildungsplatz im Hotel am Badersee.

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Sabine Haude | sabine.haude@hotelambadersee.de HOTEL AM BADERSEE | Am Badersee 1–5 | D-82491 Grainau Tel. +49 (0)8821 821-0 | Fax +49 (0)8821 821-401 | www.hotelambadersee.de


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Gastronomische Berufe und

Corinna Bienek absolviert ihre Hotelfach-Ausbildung auf Schloss Elmau. Momentan ist sie im zweiten Lehrjahr und in der Spa-Abteilung tätig.

Corinna Bienek 26 Jahre

Corinna, warum wolltest du in die Hotellerie? CB: „Nach meinem Abitur habe ich eine schulische Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen in Englisch und Spanisch gemacht. Das wurde mir angeboten und ich dachte mir, das ist sicherlich nicht schlecht für meine Zukunft. Aber eigentlich wollte ich schon immer in die Hotellerie. Ich liebe den Umgang mit Menschen und wenn ich dann noch ein positives Feedback erhalte, dann freut es mich umso mehr. Ich liebe es, Menschen einen unvergesslichen Moment zu bereiten. Außerdem kommt man auf Schloss Elmau mit vielen interessanten Menschen und unterschiedlichen Kulturen in Kontakt. Das fasziniert mich sehr. “ Und warum wolltest du nach Elmau? CB: „Ich möchte bei den Besten des Faches lernen und das ist nun mal auf Schloss Elmau. Ich kann mich sehr gut mit dem Haus identifizieren, da ich früher Ballett getanzt habe und dadurch in der Klassik zu Hause bin.“ Du bist ja zunächst in eine ganz andere Richtung gegangen. Wie bist du zum Hotel zugekommen? CB: „Während meiner Schullaufbahn war ich im Service tätig und habe dort meine Erfahrungen gesammelt. In Österreich arbeitete ich im Hotel und hatte daher ich auch schon sehr viele Vorkenntnisse. Das war für meine Bewerbung sicherlich von Vorteil. “

Wieso würdest du den Azubis von Morgen eine Ausbildung im Hotel empfehlen? CB: „Die Hotellerie hat Zukunft. Es wird immer Touristen und Menschen geben, die gerne reisen. Im Hotel hat man, wenn man sich gut anstellt, eine gute Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz. Außerdem besteht die Möglichkeit auf der ganzen Welt zu arbeiten und das bietet nicht jeder Beruf. Wer sich aber nicht sicher ist, sollte auf alle Fälle zuvor ein Praktikum absolvieren, um sich ein Bild von der Hotel-Branche zu machen.“ Was ist für dich das Besondere an deiner Ausbildung auf Schloss Elmau? CB: „Ich durchlaufe alle Abteilungen. Das fängt beim Housekeeping an und hört bei der Finanzbuchhaltung auf. Momentan bin ich im Spa-Bereich an der Rezeption tätig. Was mir besonders gut gefällt sind die Azubi-Meetings. Im Haus gibt es 300 Mitarbeiter, davon 60 Auszubildende, und es ist immer wieder spannend sich mit ihnen auszutauschen und ihre Erfahrungen zu hören. Wir haben außerschulische Gastbeiträge und können an verschiedenen Fortbildungen im Hause Elmau teilnehmen. Dazu gehört zum Beispiel eine Wein-, Gewürz und Gläserschulung sowie Ausflüge zu Winzern, Brauereien und Käsereien. Wir haben eine flache Hierarchie im Haus. Ich habe sehr schnell die Führungsebene, darunter auch Herrn Müller-Elmau, kennengelernt und die Abteilungsleiter haben auch immer ein offenes Ohr.“


Touristische Berufe

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W I R S U C H E N ZUM 1 F EB R UAR 2017 S OW I E ZUM 1 AUGUST 201 7

AUSZU B I L D E N D E ZU R /M HOTE L FAC H F R AU/ - M AN N Sind Sie auf der Suche nach einem tollen Ausbildungsbetrieb und würden gerne in einem spektakulären Resort, Restaurant & Spa oder einer vielfältigen Küche mitwirken? Wir bieten Ihnen eine hervorragende Ausbildung nach Richtlinien der IHK Oberbayern und abwechslungsreiches Arbeiten in einem der besten Hotels Deutschlands. Eine Personalunterkunft sowie einen Busshuttle-Service zum Hotel stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir Ihnen ein interessantes und spannendes Arbeitsumfeld sowie ein umfangreiches Family & Friends Programm an, was über die Nutzung unserer SPA-Bereiche und Restaurants bis hin zu Rabatten beim Kauf unserer Shop-Artikel reicht. Wir sind gespannt auf Ihre Bewerbungsunterlagen und freuen uns, Sie persönlich kennenzulernen.

Schloss Elmau | 82493 Elmau | Kieu Pham | karriere@schloss-elmau.de| Tel.: 08823/18-828 WWW. SC H LOS S- E L M AU. DE

Parkhotel Sonnenhof GmbH & Co. KG König - Ludwig - Straße 12 - 82487 Oberammergau Telefon: (0 88 22) 91 30 www.parkhotel-sonnenhof.de

Auszubildende Koch / Köchin und Hotelfachmann / - frau Du bist mind. 17 Jahre (Azubi Koch 16 J.), verfügst über gute Englischkenntnisse (nicht Koch) und hast Spaß am täglichen Umgang mit Menschen? Du kannst Dir einen abwechslungsreichen, Serviceund Dienstleistungsorientierten Beruf vorstellen? Die Arbeit am Abend und an Wochenenden ist für Dich kein Hinderungsgrund? Dann vermitteln wir Dir gern das erforderliche Fachwissen in einem familiären Ausbildungsumfeld. Eine Unterkunft kann gestellt werden. Eine mehrtägige “Schnupperlehre“ ist für uns Einstellungsvoraussetzung, so können wir uns schon einmal kennenlernen. Gerne stellen wir auch Lehrlinge ein, die Ihre Ausbildung im zweiten oder dritten Lehrjahr fortsetzen möchten.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung und ein baldiges persönliches kennenlernen. Bewerbungen z. Hd. Herr Björn Köppen gern auch per Email - bk@parkhotel-sonnenhof.de


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Ausbildung im focus

Voller Durchblick auf dem Stellenmarkt Stellenanzeigen enthalten oft eine große Anzahl an Informationen, die bei einem kurzen ersten Überfliegen meist nicht ohne Interpretationsfehler gelesen werden können. Vor allem Azubis, die noch nicht viel Erfahrung auf dem Stellenmarkt haben, verstehen oft nur Bahnhof. Im Allgemeinen sind Stellenanzeigen aber immer nach einem bestimmten Muster aufgebaut, so dass du dich Absatz für Absatz durch die Stellenanzeige arbeiten kannst.

Ein Unternehmen stellt sich vor Die Unternehmensbeschreibung sagt viel über dein späteres Berufsumfeld aus, und du merkst gleich, worauf das Unter­ nehmen großen Wert legt. Manche Stellenanzeigen sind frisch und locker formuliert, andere wiederum sind sehr förmlich geschrieben. Genau dieser Ton ist es, der nicht nur viel über das Unternehmen verrät, sondern auch Hinweise für deine Bewerbung liefert. Ist die Stellenanzeige lockerflockig geschrieben, kannst du dein Anschreiben ruhig daran anpassen. Klingt alles sehr förmlich, solltest du die Art und Weise auch in deiner Bewerbung berücksichtigen.

Was soll ich, was muss ich, was kann ich? In jeder Stellenanzeige wird dir ein Ausblick auf deine berufliche Zukunft gegeben – im sogenannten Aufgabenfeld. Das solltest du nicht nur überfliegen, sondern genau

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unter die Lupe nehmen. Stimmen die Aufgaben mit deinen Erwartungen von der Ausbildung überhaupt überein und traust du dir die Aufgaben zu? Wenn du diese Fragen mit ja beantworten kannst, kannst du einen Blick auf die Anforderungen, wie Schulnoten, Sprach- und Computerkenntnisse, werfen. Stellenanzeigen können gerade in diesen Punkten ganz schön einschüchtern. Muss es aber überhaupt nicht, denn fast kein Bewerber erfüllt alle Anforderungen und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Die wichtigsten Kriterien stehen meistens als erstes. Ansonsten wird zwischen Mussund Kann-Anforderungen unterschieden. Die Muss-Anforderungen solltest du auf jeden Fall mitbringen. Du erkennst sie an Formulierungen wie »wird erwartet«, »Sie bringen mit« und »wird vorausgesetzt«, Kann-Anforderungen werden meist mit »wünschenswert«, »von Vorteil« oder »idealerweise« in der Stellenanzeige dargestellt.

An die Bewerbung, fertig, los Am Schluss der Anzeige findest du wichtige Informationen zum Bewerbungsprozess. Ob per Post, Mail oder über das eigene Bewerberportal – Unternehmen haben oftmals klare Vorstellungen davon, auf welchem Weg du dich bewerben sollst. Nicht vergessen: schau unbedingt nach, ob in der Stellenanzeige ein Ansprechpartner vermerkt ist, denn diese Info brauchst du für die Anrede im Anschreiben.


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»Ich ziehe aus!« – Wohngeld macht’s möglich! Wie du eine Wohnung findest, das weißt du. Deinen Umzug bist du im Kopf auch schon komplett durchgegangen, dein trautes Heim hast du in Gedanken schon eingerichtet. Aber eine Frage bereitet dir noch Kopfzerbrechen: Wie sieht es eigentlich mit der Finanzierung während der Ausbildung aus? Die Miete kann schon mal die Hälfte des Brutto-Azubigehalts in Anspruch nehmen. Dann bleiben da aber möglicherweise noch Kosten für Strom, Handy und Auto und die Freizeit will ja auch noch mit coolen Unternehmungen oder Reisen gestaltet werden. Wenn du das alles zusammenrechnest, ist das Ausbildungsgehalt ratz, fatz dahin und auf die Seite gelegt hast du noch rein gar nichts. Das kann ja nicht die Lösung sein. Muss es auch nicht, denn dafür kannst du Hilfe vom Staat bekommen. Denn weil nicht jeder seine Ausbildung im Heimatort macht, sondern möglicherweise von Zuhause ausziehen und sich eine eigene Bleibe suchen muss, gibt es staatliche Finanzierungsmittel. Zu diesen Fördermitteln gehört neben Kindergeld, BafÖG und BAB, das Wohngeld. Jedoch nur bis zu einem begrenzten Maße.

Wohnen ohne Mama und Papa: Wohngeld macht‘s möglich Was ist eigentlich Wohngeld? Wohngeld ist in Deutschland nichts anderes als eine Leistung für Bürger, die aufgrund eines zu geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete erhalten. Aber wie bei fast allen staatlichen Zuschüssen hat

auch diese Form der finanziellen Unterstützung einen Haken: Als Azubi bekommst du nämlich nur Wohngeld, wenn die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) abgelehnt wurde, weil beispielsweise deine Eltern zu viel verdienen. Wenn dir also kein BAB zusteht, hast du gute Chancen auf Wohngeld. Wenn dein Geld trotzdem einfach nicht reicht, dann hast du natürlich noch immer die Möglichkeit, neben der Ausbildung zu jobben. Und ja, das geht trotz Vollzeitausbildung. Allerdings muss dein Ausbildungsbetrieb über deinen Nebenjob Bescheid wissen. Verweigert werden kann der aber nur in seltenen Fällen, zum Beispiel dann, wenn du nebenher beim Konkurrenzunternehmen arbeiten möchtest oder wenn deine Arbeitsleistung in der Ausbildung darunter leidet. Aber Vorsicht: auch zu viel verdienen ist nicht erlaubt. Deine Arbeitszeiten aus der Ausbildung und dem Nebenjob werden addiert. Und dabei kommt dann das Jugendarbeitsschutz­ gesetz ins Spiel, das genau regelt, wie viele Stunden du pro Woche arbeiten darfst. Wenn du zu viel verdienst, kann dir auch das Kinder- und Wohngeld wieder gestrichen werden. Wie du siehst, hast du also zahlreiche Möglichkeiten, deine eigene Wohnung zu finanzieren. Und das ganz ohne Mama und Papa. Allerdings stehen der Finanzcheck und die vorherige Information über Fördermittel an oberster Stelle.


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Touristische Berufe

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Gastronomische Berufe und

„Man fühlt sich geborgen bei den Kollegen“ Ausbildungsstart zum Hotelkaufmann im Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel Lucas Leon Morgner, der in diesem Sommer seine schulische Ausbildung mit der Mittleren Reife beendete, stand vor der Frage, wie seine berufliche Zukunft aussehen soll. Der 18-jährige wollte einen abwechslungsreichen Beruf, der ihm direkten Umgang mit Menschen bietet. Jetzt startete er im Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel, das sich unter einem Dach mit der Fachklinik am Kofel im Gesundheitszentrum Oberammergau befindet, seine Ausbildung zum Hotelkaufmann. „Der Kontakt zu den Gästen ist mir wichtig“, sagt er. Auszubildende in der Gastronomie und Hotellerie sind gesucht. Warum entschied sich Lucas Leon Morgner für das Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel als Ausbildungsbetrieb? Da kamen mehrere Faktoren zusammen: Nicht nur, dass das Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel in Wohnortnähe liegt, sondern auch, dass es tolle Möglichkeiten bietet. Aufgrund seines Schulabschlusses mit der Mittleren Reife schätzt Morgner optimistisch seine berufliche Zukunft ein.

Auszubildenden hochmotiviert sind und immer mit hervorragenden Ergebnissen abschließen. „Wir schätzen unsere Auszubildenden als Kollegen/innen“, betont Christine Schauer. Eine Einstellung, die voll und ganz von Mitinhaber Ulrich Tonak geteilt wird: „Für ein Unternehmen in der Dienstleistungsbranche, wie wir es sind, ist hochqualifiziertes Personal ein Schlüssel zum Erfolg. Daher ist es ein absolutes „Muss“, das Personal, angefangen bei den Auszubildenden, zu hegen und zu pflegen und alle Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten zu bieten“, betont Tonak.

Christine Schauer, Assistentin der Geschäftsführung und Ausbildungsverantwortliche, achtet darauf, dass die Auszubildenden über alle Möglichkeiten zur Weiterbildung informiert sind und diese auch wahrnehmen. Dazu zählt z. B., dass die persönliche Entwicklung der Auszubildenden durch einen Auslandsaufenthalt gefördert wird. Alle Auszubildenden können für vier Wochen in einen Schweizer Betrieb „reinschnuppern“. Außerdem besteht die Möglichkeit, über die Azubi-Akademie (ein Projekt innerhalb des Bundes des Selbständigen-Gewerbeverband Bayern e.V., in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Wirtschaftsvertretern vor Ort bzw. im Landkreis) zu einem höheren Ausbildungserfolg zu gelangen, u. a. durch Aneignung unternehmerischer Kompetenzen. Was Morgner aber an seinem Ausbildungsbetrieb, dem Aktiv- und Vital-Hotel im Gesundheitszentrum Oberammergau ganz besonders schätzt, ist das höfliche Arbeitsklima und, „man fühlt sich geborgen bei den Kollegen!“. Daher sei es für ihn auch kein Problem, dass dieser Beruf zeitliche Flexibilität erfordere, „wenn man für Kollegen/-innen einspringen kann/darf/soll“. Damit bestätigt Lucas Leon Morgner voll und ganz die Aussagen früherer Auszubildenden im Aktiv- und VitalHotel am Kofel, die übereinstimmend das Betriebsklima, gute Arbeitsbedingungen und Wertschätzung, loben. So nimmt es eigentlich auch nicht Wunder, dass die

Ausbildungsstart: Lucas Leon Morgner (Mitte), Auszubildender zum Hotelkaufmann im Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel, mit Ulrich Tonak, Mitinhaber des Gesundheitszentrums Oberammergau (rechts) und Christine Schauer, Assistentin der Geschäftsführung und Ausbildungsverantwortliche. Foto: gzo


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GESUNDHEITSZENTRUM OBERAMMERGAU Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel Fachklinik am Kofel PLANEN SIE IHRE KARRIERE MIT UNS! !

DAUMEN HOCH für ein super

BETRIEBSKLIMA Gemeinsam mit Leidenschaft zum Erfolg „Ein Grundpfeiler unserer Personalarbeit ist die Wertschätzung aller Mitarbeiter. Deshalb ist es uns auch ein besonderes Anliegen, deren berufliche Weiterentwicklung zu fördern. Unseren Mitarbeitern bieten wir beste Voraussetzungen für ihre ganz persönliche WorkLife-Balance. Wir sind stolz auf unser hochmotiviertes und serviceorientiertes Mitarbeiter-Team. „Gemeinsam mit Leidenschaft zum Erfolg“, das kennzeichnet unsere Arbeit. Darauf beruht auch, dass wir nach 2015 auch dieses Jahr wieder als „Recommended on HolidayCheck 2016“ ausgezeichnet wurden“, betont Mitinhaber Ulrich Tonak (Bildmitte).

Unsere Passion ist das Wohl unserer Gäste Motivierte Auszubildende in den Ausbildungsberufen

Hotelfachfrau/-mann und Hotelkauffrau/-mann Fachkraft im Gastgewerbe Hast auch Du Spaß am Umgang mit Menschen und Freude an der Dienstleistung? Möchtest Du gemeinsam mit netten Kollegen in unserem Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel in die Gastgeberrolle schlüpfen? Dann sind wir gespannt auf Deine Bewerbungsunterlagen und freuen uns darauf, Dich persönlich kennen zu lernen. Darüber hinaus bieten wir in unserem Haus, das das Aktiv- und Vital-Hotel am Kofel und die Fachklinik am Kofel unter einem Dach vereinigt, noch folgende Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung: Praktika für Fachoberschüler/-innen. Das Anerkennungspraktikum als Masseur/Medizinischer Bademeister (w/m) zu absolvieren. In Kooperation mit der Heimerer Schule München Ausbildung zum/-r Physiotherapeuten/-in. !

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Interessiert? Dann besuchen Sie uns doch bitte auf unserer Homepage: www.gesundheitszentrum-oberammergau.com Sie finden uns auch bei Facebook: www.facebook.com/HotelamKofel · www.facebook.com/KlinikamKofel Ihre Bewerbung (vorzugsweise per Mail) richten Sie bitte an Frau Christine Schauer: christine.schauer@gesundheitszentrum-oberammergau.com · Tel. 0 88 22 / 78 - 545 · Fax 0 88 22 / 37 80 Gesundheitszentrum Oberammergau · Hubertusstr. 2 · 82487 Oberammergau


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Ausbildung im focus

Ab(i) in die Ausbildung! Das Abi in der Tasche und ab ins Studium – dieser Weg scheint klar. Eine Ausbildung wird aber auch für Abiturienten immer interessanter: Denn in einer Ausbildung verdient man nicht nur gleich sein eigenes Geld, man muss sich auch nicht in überfüllte Hörsäle zwängen – und Studiengebühren fallen ebenfalls weg! Außerdem bedeutet ein Studium nicht zwingend, dass man hinterher die große Karriere macht. So bieten viele Betriebe und Berufsschulen sogenannte Zusatzqualifikationen, wie Sprach- und Computerkurse mit

den entsprechenden Zertifikaten. Zum anderen bietet die IHK eine große Bandbreite an möglichen Weiterbildungen an, mit denen der Azubi nach seinem Abschluss noch weiter auf der Karriereleiter klettern kann: Besonders beliebt sind etwa die Weiterbildungen zum Fachwirt bei kaufmännischen Berufen, zum Meister bei handwerklichen Berufen und zum Techniker bei technischen Berufen. In den Bereichen IT, Logistik, Tourismus, Wirtschaft und Finanzen, Forschung und Technik, Recht und Medien hat sich das Abi als Ausbildungsvoraussetzung als besonders zukunftstauglich herausgestellt. Wer hoch hinaus will, braucht auch für die Ausbildung Abitur: Die Ausbildung zum Pilot oder Fluglotsen kann zum Beispiel nur von Abiturienten absolviert werden. Weitere Berufe sind Handels- oder Betriebsassistent, Assistent für Informatik, Industrietechnologe, Informatiker und der Journalist.

© markus dehlzeit; fotolia.com

Mit Engagement und Leistungsbereitschaft schafft man es auch als ehemaliger Azubi bis an die Spitze: Werner Wennig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayer AG, startete seine Karriere mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Merke: Eine Karriere fängt erst nach der Ausbildung an!

Den Traumberuf gefunden! und was nun ...? Ist die Entscheidung für den Traumberuf gefallen, wartet schon die nächste Herausforderung auf die zukünftigen Azubis: die Suche nach dem passenden Ausbildungsbetrieb. Denn oft hat man bei der getroffenen Berufswahl auch gleich ein Wunschunternehmen vor Augen. Natürlich ist es kein Fehler, bereits mit klaren Vorstellungen in das Bewerbungsverfahren zu gehen. Allerdings schadet es nicht, sich andere Optionen offen zu halten und auch andere Betriebe in die Auswahl um den zukünftigen Ausbildungsplatz mit einzubeziehen. Schließlich sind viele Unternehmen jedes

Jahr auf der Suche nach der »Richtigen« oder dem »Richtigen« und die angebotenen Ausbildungsplätze stoßen auf ein breites Interesse bei den Schulabgängern. Auch kann bei einer perfekt geplanten Bewerbung durchaus noch etwas schiefgehen. Ob bei einem großen Industriekonzern oder einem kleinen Betrieb, jede Ausbildung bietet ihre Vorteile und ist auf ihre Art vielseitig und interessant. Genau hinschauen lohnt sich hier auf jeden Fall. Schließlich hat man die Wahl und auch die Freiheit, nicht den ersten Ausbildungsplatz annehmen zu müssen.


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Gewinnspiel

HALLOWEEN-SPASS IM EUROPA-PARK Gruselfans kommen voll auf ihre Kosten, wenn sich Deutschlands größter Freizeitpark in eine geheimnisvolle Herbstlandschaft verwandelt und unheimliche Gestalten ihr Unwesen treiben. Vom 24. September bis zum 6. November mischen sich dämonische Nachtgespenster unter die Besucher. Die Attraktionen, die Parade und das Showprogramm, die Gastronomie sowie die Hotels stehen ebenfalls im Zeichen der schaurig-schönen Jahreszeit. Für besonders furchtlose Besucher sind die Horror Nights, die vom 21. September bis zum 5. November stattfinden, ein Muss. Am 31. Oktober wird dann wieder die Tanzfläche gerockt. Die große SWR3 Halloween-Party ist definitiv eine Pflichtveranstaltung für jeden Partyfan. Nachtgespenster, Hexen und Vampire sind geladen, gemeinsam ein Tänzchen zu wagen. Von 20 bis 2 Uhr sorgen verschiedene SWR3 DJs für ausgelassene Partystimmung. Mehr als 100 Attraktionen und Shows sowie 14 europäische Themenbereiche warten auf dich.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2016 vom 19. März bis zum 6. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

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Langmatz als Arbeitgeber und moderner Hersteller ist mit über 330 Mitarbeitern und 38 Auszubildenden und Dualen Studenten einer der größten Arbeitgeber der Region. An 3 Standorten in Garmisch-Partenkirchen und Oberau entwickeln, produzieren, vermarkten und vertreiben wir unsere Produkte für die Bereiche Energietechnik, Telekommunikation und Verkehrstechnik an Kunden weltweit. Langmatz ist führender Systemanbieter für Kabelschächte aus Kunststoff, Unterflurverteiler, Signal-Anforderungsgeräte und Produkte für den Glasfaserausbau.

Ausbildungsstellen ab 01.09.2017 •

Fachinformatiker/in für Systemintegration

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Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) Industriekaufmann/Industriekauffrau Industriemechaniker/in Technische/r Produktdesigner/in Verfahrensmechaniker/in Azubi-Aktionstag

Duales Studium ab 01.08.2017 •

Duales Studium im Bereich Elektro- und Informationstechnik

Duales Studium ab 01.09.2017 •

Duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen

Interesse? Informiere Dich jetzt auf www.langmatz.de! Langmatz GmbH | Am Gschwend 10 | 82467 Garmisch-Partenkirchen | www.langmatz.de

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Azubi+ Magazin Garmisch-Partenkirchen  

Azubi+ Magazin - dein regionales Ausbildungsmagazin. Ausgabe Garmisch-Partenkirchen 03/2016

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