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Garmisch-Partenkirchen 03/2017

www.facebook.de/ azubiplusmagazin

Azubi+ im Internet www.azubiplus.de


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A zubi+

Da uns eure Ausbildung am Herzen liegt, werden wir euch auch auf unserer Homepage und auf Facebook auf dem Laufenden halten. Wir sind sicher, dass wir euch mit AZUBI+ eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten an die Hand geben können. Wir bitten euch, bei eurer Bewerbung unser AZUBI+ Magazin zu nennen!

redaktion

Auch Auszubildende kommen bei uns zu Wort. Sie berichten in kurzen Interviews, wie sie an ihren Ausbildungsplatz gekommen sind, welche Fähigkeiten für gewisse Berufe wichtig sind und wie sich ihre Zukunft nach der Ausbildung vorstellen.

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Um euch in Sachen offene Ausbildungsangebote in unserem Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen kompakten und zusammenfassenden Überblick zu verschaffen, bietet der Kreisbote Garmisch-Partenkirchen euch mit seinem Ausbildungsmagazin AZUBI+ eine Hilfestellung an. Dieses Magazin erscheint dreimal jährlich an eurer Schule – natürlich kostenlos. Wir vom Kreisboten präsentieren euch hier eine breite Palette an heimischen Unternehmen, die auf der Suche nach Auszubildenden sind. Von Garmisch-Partenkirchen bis Murnau, von Mittenwald bis Innsbruck, die ganze Region ist vertreten und im AZUBI+ stellen wir euch interessante Ausbildungsangebote aus dem sozialen, dem kaufmännischen, dem technisch-handwerklichen sowie dem gastronomisch-touristischen Bereich vor.

Ausbildungsangebote für technische, handwerkliche und kaufmännische Berufe.................. ab 05

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Wie geht es nach der Schule weiter? Welcher Beruf kommt für mich denn in Frage? Wo und wie bewerbe ich mich?

Ausbildungsangebote für kaufmännische Berufe.................... ab 22

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Die Schule nähert sich dem Ende und dann? Ja, was dann ?

Vorbereiten aufs Bewerbungsgespräch.........04 Entscheidungshilfe bei der Berufswahl.........06 AZUBI+ fragt .............. 08, 10, 14, 24, 28, 32 Gut ist nicht immer gut gemeint ................. 12 Wenn die Sprache entscheidet................... 18 Jobs zum Schmunzeln.............................20 Fehler bei der Bewerbung vermeiden ......... 21 Viva la Bewerbung!..................................30 Und statt aber, wollen statt müssen........... 31 AZUBI+ berichtet....................................36 Wie präsentiere ich mich?.........................38 Einstellungstest? – kein Problem!...............39

Ausbildungsangebote für soziale und gesundheitliche Berufe.........................ab 27

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Liebe Schülerinnen und Schüler,

Ausbildungsangebote für gastronomische und touristische Berufe.............................. ab 33

Und nun: Viel Spaß beim Lesen, viel Erfolg bei der Berufswahl und der Bewerbung um euren Ausbildungsplatz!

Ausgabe: 03/2017

Geschäftsführer: Daniel Schöningh

Anzeigendispo / Koordination: Alexandra Wanninger

Verlag:

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Helmut Ernst

Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Astrid Klammt Erscheinungsweise: 3x jährlich

Kreisboten-Verlag Mühlfellner KG Am Weidenbach 8 · 82362 Weilheim www.kreisbote.de

Anzeigen Garmisch-Partenkirchen: Olympiastraße 22 · 82467 Garmisch-Partenkirchen Tel. 08821 / 799 22 · anzeigen-gap@kreisbote.de Alexandra Wanninger, Christoph Melischko, Regina Neuner, Sascha Zura, Simone Ostheimer, Nadine Schretter

Grafik, Layout & Druck: Ostenrieder Design & Marketing, Birkland 40, 86971 Peiting Coverfoto: Fotolia.com


Grusswort

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Geschlechtergleichheit im deutschen (Aus-)Bildungssystem – Kann das sein? Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Ihre Schulausbildung neigt sich dem Ende zu und der Übergang zur Berufsausbildung stellt für junge Frauen und Männer eine besondere Herausforderung dar. Diese Zeit ist geprägt von der Frage nach den individuellen Interessen und Neigungen bei der Berufswahl. Aber nicht nur dieser Faktor spielt eine Rolle. Auch andere Fragestellungen drängen sich auf. Zum Beispiel: - ist der angestrebte Beruf geeignet die Existenzsicherung länger fristig zu gewährleisten? - bietet er berufliche Entwicklungsmöglichkeiten an? - wie reagiert das direkte Umfeld auf eine nichttraditionelle Berufs wahl – möchte ich in meinem zukünftigen Berufsleben als Exot/in wahrgenommen werden, mit der Aussicht darauf, mich auch als Solche/r durchsetzen zu müssen? - wieviel Ausbildungsvergütung benötige ich für meinen Lebens unterhalt? - kann ich mir eine schulische Berufsausbildung mit Schulgeld überhaupt leisten? - gibt es Betriebe, die junge Frauen in typischen Männerberufen ausbilden? - spielen Herkunft und Geschlecht bei der Vergabe von Ausbil dungsplätzen (noch) eine Rolle? Könnte ich dadurch benach teiligt sein? und viele Fragen mehr. Insbesondere für junge Frauen nimmt in zunehmendem Maße die eigene Erwerbstätigkeit einen zentralen Stellenwert in ihrer Lebensplanung ein (vgl. 14. Shell Jugendstudie 2002). Diese Entwicklung zeigt den Bedarf und den Stellenwert einer zielgerichteten beruflichen Förderung von Mädchen und Frauen auch in unserer Region. Die Agentur für Arbeit trägt mit speziellen Beratungsangeboten dazu bei. Ebenso die Bildungskoordination im Rahmen der BildungsRegion Garmisch-Partenkirchen in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises Garmisch-Partenkirchen. Ich wünsche allen jungen Frauen und Männern unserer Region im Übergang von Schule und Beruf viel Erfolg und schließe mit den Worten von Thomas Henry Huxley:

„Versuchen Sie Etwas über Alles,  und Alles über Etwas zu lernen“

Ulrike Leimig Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Garmisch-Partenkirchen


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Ausbildung im Focus

Du hast Dich für eine Ausbildungsstelle beworben und wurdest jetzt zum Gespräch geladen? Wir gratulieren, denn das be­deutet, dass Du die erste Hürde genommen und einige andere Bewerber hinter Dir gelassen hast. Der potentielle Ausbilder sig­nalisiert damit, dass er an Dir interessiert ist. Jetzt möchte er Dich persönlich kennenlernen – und wir zeigen Dir, wie Du Dich optimal vorbereitest. Denn: Vorbereitung ist alles – und je besser Du vorbereitet bist, desto weniger wirst Du nervös auf den Nägeln kauen und Dir bei der Antwort die Stimme versagen.

Sei gut auf Fragen vorbereitet Gut vorbereitet bist Du, wenn Du Dich gründlich über das Unternehmen informiert hast, bei dem Du Dich bewirbst. Informiere Dich, ob es sein Geld vorwiegend mit dem Verkauf von Produkten verdient, mit der Entwicklung als »Erfinder« unterwegs ist oder der Schwerpunkt auf der Kundenberatung liegt? Verschaffe Dir einen Überblick über das Produkt oder die Dienstleistung, mit der Du in Zukunft zu tun haben könntest und bilde Dir eine Meinung dazu. Wissen solltest Du auch Fakten wie, wie viele Mitarbeiter hier beschäftigt sind, wann die Firma gegründet wurde, wo der Hauptsitz und wo die Filialen sind.

Informiere Dich über die Ausbildung Hier ein Beispiel, das wir natürlich frei erfunden haben: Du stellst Dich beim Handelsunternehmen »TradeGood« in München vor. Gegründet hat es Bauingenieur Albrecht Richter im Jahr 1973. Die 310 Mitarbeiter verkaufen, verpacken und verschicken Rohre aus Materialien wie Eisen, PVC oder Glasfaser, die in Italien hergestellt werden. Kunden sind hauptsächlich Bauunternehmen. Seit 2001 führen Martin und Alina Richter das Unternehmen mit einer kleinen Werkstatt, einem Lager, einer Spedition und einem Großraumbüro. So oder so ähnlich halt. Dann solltest Du logischerweise genau über die Ausbildung Bescheid wissen, die Du machen möchtest. Informiere Dich, wie Dein Alltag im Groben aussehen könnte, wie die Schul- und Arbeitszeit aufgeteilt ist und welche beruflichen Möglichkeiten sich mit dem Abschluss auftun könnten. Bei der Recherche hilft Dir das Internet (Tipp: Auf der FirmenWebseite findest Du die benötigten Infos meistens in der Rubrik »Über uns«). Nutze auch die Erfahrung und das Wissen Deiner Eltern, Lehrer oder Verwandten.

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h auf ein ic m h ic e it e r e Wie b vo r ? h c ä r p s e g s g n u B ew e r b Die »W-Fragen«: Was willst Du, wer bist Du und wo siehst Du Dich Der Frage nach dem »Warum?« kommst Du nicht aus. Sei vorbereitet auf persönliche Nachfragen wie: Warum gerade diese Ausbildung – und warum bei ihnen. Hast Du Dich etwa für eine Ausbildung zum Handelsfachwirt in einem Mode-Geschäft entschieden, könnte die Antworten lauten: »Ich möchte später im Einkauf arbeiten. Mit dem Handelsfachwirt in ihrem Mode-Geschäft XY bekomme ich einen Einblick in alle Abteilungen und weiß auch, was die Kunden kaufen. Das brauche ich, wenn ich später einmal die richtigen Artikel einkaufen möchte.« Oder Du bewirbst Dich als Mechatroniker: »Ich habe schon immer mein Fahrrad und Motorrad selber repariert und bin technisch interessiert.« Bleib bescheiden, aber selbstbewusst.

Was sind Deine Stärken und Schwächen? Sei auch vorbereitet auf: Kannst Du Dir vorstellen, für eine gewisse Zeit im Büro zu arbeiten? Bist Du teamfähig? Bist Du eher der theoretische »Denker« oder arbeitest Du lieber körperlich? Was sind Deine Stärken und Schwächen? Bist Du ein Eigenbrötler oder gesellig? Hast Du schon einmal in die Branche reingeschnuppert? Was sind Deine Hobbies – sei nicht zu langatmig bei der Antwort darauf, sonst läufst Du Gefahr, als »Freizeitkönig« rüberzukommen – und welches Fach hat Dir in der Schule am besten gefallen. Und zu guter Letzt und ganz wichtig sind Deine beruflichen Ziele oder anders gesagt: Wo siehst Du Dich nach dem Abschluss? Bitte vergiss nicht, Dir auch ein paar Fragen an die Interviewer zu überlegen. Denn Dein potentieller Ausbilder möchte ja, dass Du während der Arbeit und der Ausbildung mitdenkst.

Übung macht den Meister Keine Angst: Wenn Du gut vorbereitet bist, gibt es die »total falsche Antwort« nicht. Man will nur von Dir hören, dass Du ernsthaft interessiert und motiviert bist. Schreibe Dir die möglichen Fragen auf und übe das Gespräch am besten mit Deinen Freunden, Geschwistern oder den Eltern. Wenn Du Dich gut mit dem Unternehmen und den möglichen Fragen, die gestellt werden, beschäftigt hast, kann wirklich nichts mehr schief gehen. Bleib cool und geh entspannt-zuversichtlich, interessiert und ein bisschen demütig ins Gespräch. Und glaub an Dich. Wir drücken Dir auf jeden Fall die Daumen!


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ung d i e h c s t n E h i l fe

Entscheidungen können lästig sein. Sie können müßig sein, anstrengend, schwierig und sogar manchmal ein wenig weh tun. Denn entscheidet man sich für eine Option, schließt man damit viele andere aus. Dabei sind jetzt nicht die 22 verschiedenen Sorten an der Eisdiele gemeint, oder die unzähligen Filme und Serien, welche über eine Vielzahl an StreamingAnbietern bezogen werden können. Und doch sind diese Beispiele typisch für unsere Zeit: immer mehr Angebot und eine immer riesigere Auswahl erschweren die Entscheidungsfindung.

Entscheidungen fallen dann besonders schwer, wenn viel davon abhängt. Gerade solche, die den weiteren Lebensweg und die nächsten Jahre betreffen, können Kopfzerbrechen bereiten. Dies spüren häufig Schülerinnen und Schüler, die sich die Frage stellen, was nun nach dem Schulabschluss kommt. Eine Lehre, weiter auf die Schule, ein freiwilliges soziales Jahr? Die Möglichkeiten sind riesig. So gab es in Deutschland im vergangenem Jahr allein 328 anerkannte Ausbildungsberufe, wobei das Angebot der dualen Ausbildungsmöglichkeiten noch hinzu kommt. Unbegrenzte Möglichkeiten sollten sich eigentlich nach großer Freiheit anfühlen. Bei einem zu großen Angebot und zu vielen Optionen wandelt sich die Entscheidungsfreiheit allerdings eher zur Entscheidungsfalle. Der Druck, die falsche Wahl zu treffen, führt im schlimmsten Fall dazu, dass man gar keine Entscheidung treffen möchte oder treffen kann. Lieber nichts wählen, als das verkehrte. Ein solches Verhalten nennt die Kommunikationspsychologie Entscheidungsaversion. Zu viel Auswahl, zu viel Druck, zu viel Angst – das alles lähmt und verhindert einen Entschluss.

Maximierer oder Genügsamer Wie trifft man nun eine gute Wahl? Hierbei kann es hilfreich sein, sich zu fragen, was man eigentlich für ein Entscheidungstyp ist. Der amerikanische Psychologe Barry Schwartz unterscheidet zwischen zwei Typen: Maximierer und Genügsame. Maximierer wollen nicht nur eine Entscheidung, sie wollen die beste Entscheidung. Dafür wird

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ausführlich recherchiert, Daten, Fakten, Bewertungen gesammelt und letztendlich genau verglichen und abgewogen. Doch trotz aller Maßnahmen beschleichen Maximierer oftmals Zweifel. Denn es könnte ja da draußen etwas noch Besseres geben. Die Genügsamen dagegen wissen, dass es sowas wie die beste Wahl oftmals gar nicht gibt. Sie schauen sich die vorhandenen Möglichkeiten an und wählen aus dieser die aus, die ihnen am meisten zusagt und die sie für die Beste halten. Oft zeigt sich, dass die Genügsamen auch nach der getroffenen Wahl zufriedener sind, da sie sich den Druck der »perfekten Wahl« nicht machen. Bildlich gesprochen genießt der Genügsame im Restaurant schon längst sein Essen, während der Maximierer mit knurrendem Magen noch die Speisekarte ausführlich studiert. So kann die entspanntere Haltung des Genügsamen auch bei Entscheidungsschwierigkeiten helfen. Sich bewusst zu machen, dass es nicht die einzig wahre und richtige Entscheidung gibt, kann viel Druck nehmen.

Hilfreiches Ausschlussverfahren Das zentrale Problem bei Entscheidungen ist, dass man nicht genau weiß, was man will. Andererseits kann dafür oft sehr genau ausgeschlossen werden, was auf gar keinen Fall gewollt ist. Durch so ein Ausschlussverfahren verringern sich die Möglichkeiten erheblich, was sich positiv auf die Entscheidungsfindung auswirkt. Genauso wie vom Ungewollten auszugehen kann es helfen, auch vom Schlimmsten auszugehen. Was wären die schlimmsten Konsequenzen meiner Entscheidung? Könnte ich es rückgängig machen und was müsste ich dazu auf mich nehmen? Sich bewusst machen, dass Entscheidungen im seltensten Fall auf ewig sind, nimmt diesen die Last. Für den Fall, dass man sich immer noch nicht sicher ist, wären die Worte Heinrich von Steins zu empfehlen: Hüte dich vor einem Entschluss, zu dem du nicht lächeln kannst. Der beste Beweis für eine gute Entscheidung ist somit auch ein gutes Gefühl. Damit Entscheidungen nicht mehr lästig, müßig, anstrengend oder schmerzhaft sind, hilft die eigene Intuition. Denn die Freiheit zu Wählen sollte nicht durch den Druck der perfekten Entscheidung geschmälert werden.

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Ausbildung im Focus


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A zubi+ fragt nach ...

Isabell Mross aus Murnau, Auszubildende zur „Technischen Produktdesignerin“ bei der Proto Labs Eschenlohe GmbH Warum hast du dich für eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin entschieden Isabell? „Nach dem Abitur 2015 wollte ich nicht studieren, sondern etwas Praktisches machen und Geld verdienen. Es sollte in Richtung Mathematik und Physik gehen. Doch es gab kaum Ausbildungsberufe. Zunächst habe ich mich als Bauzeichnerin in Weilheim beworben. Ich wurde abgelehnt mit der Begründung, dass sie nur jemanden ausbilden wollen, der langfristig bei der Firma bleibt und ich habe Abitur. Auf dem Portal der Arbeitsagentur bin ich auf Proto Labs gestoßen. Ich war überrascht, dass es in Eschenlohe ein solches Unternehmen gibt. Proto Labs ist Hersteller von Prototypen- und Produktionsteilen im 3D-Druck, CNCBearbeitung und Spritzguss. Meine Ausbildung ist sehr abwechslungsreich. Ich durfte sogar schon ein komplettes Spritzgusswerkzeug konstruieren. Super ist, dass ich bis zum Ende in allen Abteilungen ein Praktikum absolvieren darf. Der Schwerpunkt hierbei liegt jedoch beim Werkzeugbau, in dem die einzelnen Bestandteile aufeinander abgestimmt werden müssen.“

Isabell Mross ist seit dem 1.9.2017 im dritten Ausbildungsjahr

Vanessa Radegast aus Huglfing, Auszubildende zur „Kauffrau für Büromanagement“ bei der Proto Labs Eschenlohe GmbH Wie war es bei dir Vanessa, warum wolltest du eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement machen? „Ich habe die Staatliche Wirtschaftsschule in GarmischPartenkirchen besucht und 2015 abgeschlossen. Der Unterricht hat mir Spaß gemacht, besonders das Fach „Übungsfirmenarbeit“. Wir haben verschiedene Arbeitsabläufe kennen gelernt. Außerdem habe ich einige Praktika absolviert – auch als Technische Produktdesignerin. Die Arbeit im Büro gefällt mir, weil es eine Mischung aus Theorie und Praxis ist. Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben und habe mich gefreut, dass es bei Proto Labs geklappt hat. Ich weiß, was jede Abteilung macht. Ich habe schon in den Abteilungen Einkauf, Vertriebsinnendienst und Arbeitsvorbereitung gearbeitet. In der Arbeitsvorbereitung habe ich Produktionsaufträge für unsere Teileproduktion im Spritzguss geschrieben. Meine Ausbildung gefällt mir gut, denn man hat Anteil am Produktionsgeschehen. Man darf auch als Azubi richtig mitarbeiten und hat Verantwortung.“ Ebenfalls im dritten Ausbildungsjahr: Vanessa Radegast


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Azubi+ fragt nach ...

Leo Schwaiger aus Murnau ist Auszubildender zum „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuk-Technik“ bei der Langmatz GmbH in Garmisch-Partenkirchen Warum hast du dich für eine Ausbildung zum „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuk-Technik“ entschieden, Leo? „Ein Freund hat mir von seiner Ausbildung zum „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuk-Technik“ erzählt. Er war begeistert von der abwechslungsreichen Ausbildung. Nachdem ich ein Praktikum absolviert habe, entschied ich mich für eine Lehre bei Langmatz. Wir produzieren Produkte aus Kunststoff und sind tätig in den Bereichen Verkehrstechnik, Energieversorgung, Telekommunikationsnetze und Straßenbeleuchtung. Zum Beispiel die Kabelschächte aus Polycarbonat, die Langmatz erfunden hat, werden mit Spritzgießmaschinen hergestellt, an denen ich Parameter, wie Temperaturen oder Geschwindigkeiten am Maschinenbildschirm einstelle. Während der Produktion vermesse und prüfe ich die Teile nach Qualitätsvorgaben. Das dafür nötige Kunststoffgranulat wird erhitzt und im plastischen Zustand in eine Stahlform gespritzt. Die Arbeit ist sehr vielseitig, da wir auch unterschiedliche Produktionsverfahren innerhalb von Langmatz haben. Mir gefällt es gut hier; die Arbeitsatmosphäre ist sehr kollegial.“

Leo Schwaiger ist im dritten Ausbildungsjahr


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Ausbildung im Focus

Gut ist nicht immer gut gemeint! Oder was will uns der Dichter damit sagen? Am Ende eines Praktikums oder einer Ausbildung ist immer ein Zeugnistag! Es gibt zwei Formen der Beurteilung: das einfache Arbeitszeugnis (eher selten), das nur eine Bescheinigung darstellt, oder das qualifizierte Arbeitszeugnis, in dem auch die Inhalte des Praktikums / der Ausbildung, dein Verhalten und deine Leistungen dokumentiert werden. Die Sprache im Ausbildungszeugnis hört sich oftmals etwas übertrieben und hochgestochen an und eigentlich immer positiv. Aber Achtung, nicht täuschen lassen!

»Vorsicht, Versager!«

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»Er war tüchtig und in der Lage seine Meinung zu vertreten und zeigte eine erfrischende Art im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten«. Na, klingt

das nicht toll? Nein, das tut es wirklich nicht, heißt nämlich übersetzt: Er kann keinerlei Kritik vertragen, war frech und hatte keine Manieren«. Hinter manchen Superlativen in einem Arbeitszeugnis verbirgt sich nicht selten ein vernichtendes Urteil und eine geheime Botschaft, die andere potenzielle Arbeitgeber vor dem Kandidaten warnen soll.

»Er war stets bemüht« Das sich fast jedes Zeugnis auf den ersten Blick schön liest (manchmal so schön, dass man selber glaubt, der Chef sei der größte Fan von einem), hat einen triftigen Grund. Und das steckt dahinter: das deutsche Gesetz besagt, dass ein Praktikums-/ Ausbildungszeugnis immer wahr und wohlwollend formuliert sein muss. Das klingt zunächst nach einer guten Lösung. Sinn und Zweck dieser Regelung ist, dass das Zeugnis deine zukünftigen Berufschancen nicht negativ beeinflussen soll. Aber Vorsicht! Arbeitgeber sind zwar dazu verpflichtet, positive Formulierungen zu nutzen, doch natürlich haben einige Vorgesetzte eine Lösung dafür gefunden, ihrem Ärger Luft zu machen. Es haben sich Geheimcodes entwickelt, die jeder Chef entschlüsseln kann bzw. können sollte.Dadurch schützen Unternehmen auch Mitarbeiter vor unfreiwillig schlechten Bewertungen. Natürlich gibt es noch mehr Tücken im Praktikums- oder Ausbildungszeugnis. Hinter »sie war sehr kommunikativ« steckt: »sie quatscht, statt zu arbeiten«, hinter »immer pünktlich« steckt »nicht bereit, eine Minute länger zu arbeiten« und hinter »sie erledigte ihre Aufgaben ordnungsgemäß« steckt »sie zeigte keine Initiative«. Die Alarmglocken sollten bimmeln, wenn sich irgendwo das Wort »bemüht« finden lässt – das bedeutet nie etwas Gutes, sondern eben, das man sich bemüht, ansonsten aber nichts geschafft hat.


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»Der Da Vinci Code«

»Vielen Dank für die Blumen«

Der Geheimcode der Arbeitgeber erstreckt sich ja nicht nur auf den negativen Bereich, besonders erfolgreiche Praktikanten / Azubis lassen sich auch so auf den ersten Blick erkennen. Hauptmerkmal eines sehr erfolgreichen Zeugnisses ist das magische »ST«. Hast du die Aufgaben stets zur vollSTen Zufriedenheit erledigt, entspricht das einer Eins mit Sternchen. Da diese Formulierung grammatikalisch nicht korrekt ist, verzichten immer mehr Unternehmen auf das ST.

Am Ende ist es obligatorisch, dass der Arbeitgeber sein Bedauern über das Ausscheiden des Praktikanten / Auszubildenden ausdrückt und ihm für die geleistete Arbeit dankt. Fehlt diese Floskel, wissen sofort alle anderen, potenziellen Chefs sofort Bescheid: Der Bewerber wird von seinem alten Chef nicht wirklich vermisst. Auch das Ende des Arbeitsverhältnisses mit einem krummen Datum (also z. B. 24.06. statt 30.06) macht deutlich, dass einem fristlos gekündigt wurde.

Grundsätzlich entsprechen diese Abstufungen dem Schlunotensystem:

Also lies dein Arbeitszeugnis auf jeden Fall immer sorgfältig durch! Solltest Du doch irgendwo eine schlechte Bewertung erkennen, dann ist ein klärendes Gespräch mit dem Verfasser ratsam und oft auch lohnenswert.

• sehr gut = stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt • gut = stets zu unserer vollen Zufriedenheit oder zu unserer vollsten Zufriedenheit (ohne stets) • befriedigend = zu unserer vollen Zufriedenheit • ausreichend = zu unserer Zufriedenheit • mangelhaft = hat sich bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden


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Ausbildung im Focus

Johanna Tafertshofer aus Uffing ist Auszubildende zur „Industriemechanikerin Fachrichtung Feingerätebau“ bei der KERN Microtechnik GmbH, Eschenlohe/Murnau-Westried Wie bist du zu deinem Ausbildungsplatz gekommen Johanna? „Nach dem Realschulabschluss habe ich mehrere Praktika absolviert. Am Schreibtisch im Büro wollte ich nicht arbeiten. Der Bruder von einer Freundin hat mir von KERN Microtechnik erzählt und das es ihm gut gefällt. Ich habe mich beworben, einen Einstellungstest gemacht und es hat geklappt. KERN stellt in Eschenlohe hochwertige Fräscentren her und in Murnau-Westried fertigen wir Teile auf diesen Maschinen. Im ersten Ausbildungsjahr war ich in der Lehrwerkstatt, dort habe ich u.a. einen Würfel aus Metall gefeilt. Ich lernte wie man das Werkzeug herrichtet, Maschinen einrichtet und die richtigen Computerprogramme erstellt oder auswählt. Außerdem müssen die angefertigten Teile gemessen und überprüft werden, ob sie den Vorgaben entsprechen. Wichtig ist auch, dass ich eine Maschine zerlegen und wieder zusammenbauen kann. Es gefällt mir hier sehr gut. Wir sind insgesamt 20 Auszubildende. Ich bin das einzige Madl sonst nur Burschen - aber das geht schon.“

Johanna Tafertshofer ist im vierten Ausbildungsjahr


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Technische/Handwerkliche Berufe

Wir bilden aus und suchen zum 01.09.2018 zur Verstärkung unseres jungen engagierten Teams motivierte

Auszubildende (m/w)

Azubi+ im Internet

zum/zur

Elektroniker/in

für Energie- und Gebäudetechnik Voraussetzungen: guter Realschulabschluss, rasche Auffassungsgabe und Teamfähigkeit. Neben unserem Elektroinstallationsbetrieb sind wir auch als regionaler Stromlieferant und Netzbetreiber in Farchant tätig. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an:

Personalabteilung, Esterbergstraße 8, 82490 Farchant Tel.: 0 88 21 / 9 66 77 – 0 E-Mail: info@kw-farchant.com

www.azubiplus.de


und Kaufmännische Berufe

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Ausbildung im Focus

Du

bist

wie

du

klingst

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Wenn die Sprache über einen Job entscheidet Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film: Eine Software erstellt allein anhand der Sprache ein detailliertes Persönlichkeitsprofil einer Person. Sie kann dadurch ermitteln, ob ein Bewerber zu einem Unternehmen passt oder nicht. Sieht so die Zukunft des Bewerbungsgespräches aus? (pr) – Nach der anfänglichen Euphorie über die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch drängen sich meist schon kurz darauf die allseits bekannten wie unangenehmen Nebenwirkungen wie Aufgeregtheit oder Nervosität in die eigene Gedankenwelt. Im Gehirn beginnt es zu Rattern, denn die gesamte Zukunft hängt scheinbar von dem nun anstehenden Vorstellungsgespräch ab – dem Auge in Auge-Zusammentreffen mit dem künftigen Arbeitgeber. Bis hierher nichts Neues, jedoch scheint sich nun tatsächlich etwas bisher nie dagewesenes am Bewerbungs-Horizont zu regen, mit geradezu revolutionärem Potenzial: Die Rede ist von der Software »Precire« des gleichnamigen Aachender Unternehmens. »Die Software nutzt Sprache und Text, um ein valides Bild von Mitarbeitern, Kunden, Bewerbern und weiteren Gesprächspartnern zu zeichnen.« Das bedeutet, indem man den Bewerber über ganz alltägliche, von der künftigen Arbeit völlig unabhängige, Dinge sprechen lässt, und die Software währenddessen Analysen über Sprechgeschwindigkeit, Sprach-Komplexität, Pausen und die Betonung der Wörter, also über die gesamte Rhetorik, anstellt. Die gesprochene Sprache der Bewerber wird von Precire in abertausende kleiner Bestandteile zerlegt, und anschließend mit Mustern und Strukturen psychologisch fun-

dierter Referenzdaten verglichen. Auf diese Weise vermag es die Software, präzise Aussagen über die kommunikative Wirkung der Sprache des Bewerbers zu fällen, und weiterhin Emotionen, Persönlichkeit, berufliche Belastbarkeit sowie die sprachliche Kompetenz eines Menschen einzuschätzen.

Von einer Sprachprobe auf den Charakter eines Menschen schliessen – und das hinnerhalb von 15 Minuten? Geht das wirklich? In jedem Fall verdeutlicht diese Entwirklung abermals, wie essentiell wichtig ein sprachlich sicheres Auftreten in unserer modernen Zeit ist. Unsere Sprache ist nach dem ersten äusseren Eindruck die nachhaltigste und prägendste Eigenschaft, mit der wir bei unserem Gegenüber punkten können. Sich mit der eigenen Sprache auseinanderzusetzen und das volle Potenzial im Umgang mit derselben herauszukitzeln, ist ein großer und wichtiger Baustein auf dem Weg in eine beruflich vielversprechende Zukunft. Nicht hilfreich hierbei ist der verbreitete und zeitlich häufig überbordende Gebrauch von Smartphone-Messengern wie WhatsApp oder ähnliches. In diesen Messengern wird der Nutzer mit der Zeit unweigerlich darauf konditioniert, sich möglichst kurz, knapp und stichpunktartig zu fassen, Abkürzungen und unvollständige Sätze zu formulieren und sich anstelle der Wirkung seines Satzbaus lieber auf angehängte Emoticons und Smileys zu verlassen. So praktisch diese Form der Kommunikation im hektischen Alltag auch erscheinen mag, nützlich für das Weiterentwickeln des eigenen Sprachverständnisses oder für die Vielfalt des eigenen Wortschatzes ist dies ganz und gar nicht.


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Denn dies ist ebenfalls nicht zielführend, und entlarvt den Sprecher vielmehr als ungeschickten Wichtigtuer. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden bei der Vorbereitung für das Bewerbungsgespräch. Es kommt immer auf das richtige Maß an. Übertreibungen und eine unangebrachte Hervorstellung

der eigenen Fähigkeiten sind kontraproduktiv. Grundsätzlich gilt, sich je nach Situation auf das eigene Gespür zu verlassen, flexibel zu bleiben, dem Gegenüber genau zuhören und stets offen und ehrlich ohne unnötige Abschweifungen auf die gestellten Fragen zu antworten. Ebenfalls bekannt sollte sein, dass man sich im Bewerbungsgespräch nicht zu verstellen braucht. Der Arbeitgeber möchte schließlich dein wahres Ich kennen lernen, und keine vorgeschobene Alibi-Persönlichkeit. Zudem fliegen Flunkereien in der Regel ohnehin früher oder später auf, und dann sind die Folgen weitaus unangenehmer, als sie es noch zu Beginn gewesen wären. Im Bezug auf die leidige Nervosität kann es schon helfen, sich im Vorfeld des Bewerbungsgespräches über die eigenen Stärken bewusst zu werden, und diese auch klar definieren und aussprechen zu können. Man wird staunen, dass dies zum einen gar nicht so einfach ist, wie es zunächst klingen mag, und zum anderen, weil dies eine ganz eigene, beruhigende Sicherheit verschafft. Und damit kann beim nächsten Vorstellungsgespräch dann auch kaum mehr etwas schief gehen.

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Vielmehr führt dies zu einer gegenteiligen Entwicklung, die dann im Nachhinein nur schwer wieder zu korrigieren ist. Unsere Sprache ist ein mächtiges Mittel, und was für den Musiker sein Instrument und für den Bauarbeiter seine Schaufel ist, so ist die Sprache für den Bewerber ein Werkzeug, das stetig geschult, geschliffen und weiterentwickelt werden soll. Ein wortgewandter Linguistik-Jongleur hinterlässt zweifellos mehr Eindruck beim künftigen Arbeitgeber als ein nur in abgehackten Stichpunkten und leeren Wortphrasen sprechender Bewerber. Denn im direkten Dialog gibt es leider keine Emoticons, die man zur Verdeutlichung des Gesprochenen an den Gegenüber weiterleiten kann. Knallharte, direkte Kommunikation ist der Trumpf, den der Bewerber ausspielen und für sich einsetzen kann, um erfolgreich zu sein. Dabei muss man den Arbeitgeber beim Gespräch nicht um jeden Preis rhetorisch um den Finger wickeln – nur allzu leicht tappt man daraufhin in eine weitere Falle, indem man unangebracht und über-engagiert mit vermeintlich schlauen Fremdwörtern und Fachbegriffen um sich wirft.

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Glückskekstexter

Professionelle Kuschler

Wir alle kennen sie, die chinesischen Glückskekse, in denen sich kleine Zettelchen mit Weisheiten verstecken. Die Texte sind manchmal so sonderbar oder abgedroschen, dass der ein oder andere sich sicher schon mal gefragt hat, wer sich die Texte eigentlich ausdenkt. In der Tat gibt es professionelle Glückskekstexter, die mit den kleinen Weisheiten ihr Geld verdienen.

Kuscheln und damit Geld verdienen? Ja, auch das geht. Über das Internet werden professionelle Kuschler vermittelt, die einsamen Menschen eine Portion Nähe und Körpernähe schenken. Aktuell gibt es die Ausbildung zum Kuschelprofi zwar nur in den USA, aber vielleicht ist dieser ungewöhnliche Job ja für Diejenigen was, die nach dem Schulabschluss das Fernweh packt.

Kokusnuss-Security

Hunde-Surflehrer

Kokosnüsse können nicht nur sehr lecker, sondern auch sehr gefährlich sein. Dann nämlich, wenn sie von Palmen fallen und auf den Köpfen von ahnungslosen Menschen landen. Deshalb gibt es in manchen Hotels angestellte Kokosnuss-Sicherheitsbeauftragte, die dafür zuständig sind, Kokosnuss-Unfälle zu verhindern, wie beispielsweise in einem Hotel auf den Jungferninseln. Da arbeiten, wo andere Urlaub machen – klingt nach einem Traum, ist aber durchaus realisierbar.

Auf Facebook kursieren immer wieder Videos von surfenden Hunden. Anfang Oktober 2016 hat sich der Hunde SurfA-Thon des Helen Woodwars Animal Centers im US-amerikanischen Santa Fe zum elften Mal gejährt. Bei der Veranstaltung werden Spendengelder für gerettete Hunde gesammelt. Mit den Einnahmen soll den Tieren ein neuen Zuhause geschaffen werden. Für das Event werden immer wieder freiwillige Helfer gesucht, die den Tag mit Hunden am Strand verbringen und für den guten Zweck mithelfen.

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Ausbildung im Focus


21 Fehler, die du bei deiner Bewerbung vermeiden solltest Wenn du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden möchtest, solltest du unbedingt einige Fehler vermeiden und daran denken, dass die Zeit der Personalchefs knapp ist. Bereits der erste Blick auf deine Unterlagen entscheidet oftmals ob du für die Lehrstelle oder den Job in Frage. Hier kannst du lesen, was dir mit großer Wahrscheinlichkeit die Chancen verbaut und dich schon im Vorfeld disqualifiziert. Es lohnt sich, wenn du dir die folgenden Punkte bei deinem Bewerbungsschreiben zu Herzen nimmst:

Automaten- und Urlaubsfotos Fangen wir mit einem einfach zu vermeidenden Fehler an: dein Bewerbungsfoto. Klar, so ein professionelles Bewerbungsfoto im adretten Hemd oder der weißen Bluse ist nicht immer das coolste. Und sicherlich fühlst du dich im Freizeitlook auch wohler. Doch ehrlich gesagt interessiert das in der Personalabteilung niemanden. Es gibt einfach Standards, die du einhalten musst. Erkundige dich vorher was zum Dresscode deines zukünftigen Arbeitgebers passt. Als Bäckerlehrling brauchst du natürlich nicht mit Krawatte und Sakko aufs Foto, aber ein ordentliches Hemd und eine geschäftstaugliche Frisur sind trotzdem ein Muss. Schau selbstbewusst in die Kamera und sag’ dir beim professionellen Fotoshoot innerlich »Ich bin perfekt für den Job!«

Der Fehlerteufel Personalchefs bekommen täglich etliche Bewerbungen auf den Schreibtisch. Bereits beim Überfliegen deiner Bewerbung stechen ihnen deshalb Rechtschreib- und Grammatikfehler ins Auge. Ein echtes No-Go! Es ist weit weniger schlimm, wenn dir Fehler im Alltag passieren. Deine Bewerbung jedoch sollte perfekt sein. Frag’ Freunde und andere kluge Köpfe, ob Sie deinen Text Korrektur lesen. Das gibt dir außerdem die Sicherheit nicht gleich an dieser Hürde zu scheitern.

bei gängigen Namen wie »Maier«, »Mayer« oder »Meier« ist Sorgfalt wichtig. Schau lieber zweimal nach, ob du den Namen deines Ansprechpartners richtig geschrieben hast. Es lohnt sich.

Schachtelsätze und chaotische Formulierungen Das Lesen deiner Bewerbung sollte keine Mühe machen. Deshalb solltest du in kurzen, gut strukturierten und leicht verständlichen Sätzen schreiben. Verzichte auf die vielen Kommas in endlos langen Schachtelsätzen. Die werden von Personalern maximal überflogen. Versuche möglichst professionell zu klingen und spare dir komplizierte Formulierungen. Schreibe nur was für dich selbst auch Sinn ergibt.

08/15-Sätze, die jede/r schreibt Sätze wie »hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stelle ...« punkten kaum bei Personalern. Warum solltest du schließlich sonst schreiben. Auch »an Ihrer Stelle bin ich sehr interessiert« ist öde und vorhersehbar. Besser ist es konkret zu schreiben, was dich wirklich an dem Job oder der Ausbildungsstelle interessiert. Zeige deinen persönlichen Willen, warum genau du der/die Richtige bist. Nimm’ Bezug auf das, was die Firma macht und was später zu deinem Berufsbild gehören wird. Fülle deine Sätze mit Leben und nicht mit leeren Phrasen.

Weniger ist mehr. Deshalb sollte dein Anschreiben nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Konzentriere dich auf das Wesentliche. Solltest du bereits ein Praktikum absolviert oder in anderen Jobs gearbeitet haben, formuliere deine Erfahrungen kurz und interessant. Stell deine Talente und Fähigkeiten heraus – ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Es verhält sich wie im Internet. Zu lange Texte langweilen schnell und machen dich nicht wegen ihrer Ausführlichkeit zum geeigneten Kandidaten. Halte dich an relevante Informationen, die in Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Stelle stehen

Die falsche Schreibweise des Ansprechpartners Das ist eigentlich ganz logisch. Wer wird schon gerne mit falschem Namen angesprochen? Sollte dir das passieren, landet deine Bewerbung wahrscheinlich treffsicher im Müll. Gerade

© Melpomene, Yael Weiss; fotolia.com

Das viel zu lange Anschreiben


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Kaufmännische Berufe


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Azubi+ fragt nach ...

Laura Schmidt aus Oberau, Auszubildende zur „Kauffrau für Büromanagement“ bei Messtechnik Gengenbach in Farchant Wie bist du zu deinem Ausbildungsplatz gekommen Laura? „Nach der Realschule wollte ich eine Ausbildung zur Gärtnerin machen. Aufgrund meiner Rückenprobleme habe ich mich jedoch dagegen entschieden. Ein Bekannter hatte einen Nebenjob bei Messtechnik Gengenbach. Die Firma ist tätig im Bereich Energiemessung. Er erzählte mir, dass sie auch ausbilden. Ich habe mich beworben und es hat gleich geklappt. Ich arbeite sehr gern im Büro.“ Erinnerst du dich noch an den ersten Tag deiner Ausbildung und wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? „Ja klar erinnere ich mich noch. Ich war sehr aufgeregt. Ich habe meinen Schreibtisch eingerichtet und durfte Ablese-Daten eingeben. Ich telefoniere sehr viel. Es rufen Mieter und Hausbesitzer an, die eine Zwischenablesung möchten. Ich bearbeitete auch die Post. Drucke Rechnungen aus, die mit der Abrechnung verschickt werden. Ich gebe auch Daten von Neukunden ein, zum Beispiel die Anzahl ihrer Heizkörper. Die Arbeit gefällt mir. Sie ist sehr abwechslungsreich. Ich habe jeden Tag etwas anderes zu tun. Außerdem macht mir die Kommunikation mit unseren Kunden viel Spaß. Einmal pro Woche muss ich in die Berufsschule nach Schongau. Wir suchen einen Auszubildenden zur Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, der nächstes Jahr im September beginnt.“

Laura Schmidt ist seit September im dritten Ausbildungsjahr


Kaufmännische Berufe

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Azubi+ Gewinnspiel


gesundheitliche und soziale BErufe

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Karriere in der Pflege Ein Interview mit Thomas Abold, Gesamtschulleiter der Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege Garmisch-Partenkirchen Seit wann sind Sie an der Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege? Ich bin seit 1990 an der Schule tätig. In der Zeit habe ich viele Schüler kennenlernen dürfen, dadurch kann ich mich gut in vielen Situationen hineinversetzten und als Schulleiter diesen Blickwinkel in meine Entscheidungen einfließen lassen. Welche Berufsfelder werden an der Schule unterrichtet und worin unterscheiden sie sich? Es gibt zwei verschiedene Berufsfelder. Zum einen bilden wir jährlich 20 Schüler und Schülerinnen in der Gesundheits- und Krankenpflege und zum anderen 10 Schüler und Schülerinnen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege aus. Im ersten Ausbildungsjahr werden die Theorie und Teile der Praxis der Kranken- und Kinderkrankenpflege gemeinsam absolviert. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr spezialisiert man sich auf das jeweilige Fachgebiet, mit jeweils 500 Stunden Theorie und 700 Stunden Praxis beinhalten. Die praktische Ausbildung erfolgt schwerpunktmäßig im Klinikum Garmisch-Partenkirchen und speziell für die Kinderkrankenpflege im Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie Garmisch-Partenkirchen. Daneben bieten wir auch Außeneinsätze, um das Ausbildungsspektrum zusätzlich zu erweitern. Welche Eigenschaften soll eine Bewerberin, ein Bewerber mitbringen? • Positives Menschenbild • Teamfähigkeit • Offenheit & Kommunikationsbereitschaft • Verlässlichkeit & Belastbarkeit • Einfühlungsvermögen Die Arbeit des Gesundheits- und Krankenpflegers kann auch anstrengend sein. Was sind die positiven Seiten an diesem Beruf? Der Beruf ist sehr abwechslungsreich, kein Tag ist wie der andere. Täglich hat man Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen, unterschiedlichen Alters und Kulturen. Die Zusammenarbeit im Team aber auch das eigene Handeln ermöglicht viel Eigenverantwortung. Bereits in der Ausbildung durchlaufen die Pflegeschüler die unterschiedlichsten pflegerischen Arbeitsbereiche, so dass jeder bereits in dieser Zeit erkennen kann, wofür sein Herz schlägt. Warum ist die Pflege auch heute noch ein zukunftsfähiger Beruf? Da der Pflegebedarf künftig steigen wird und die Pflegekräfte somit unverzichtbar werden, ist es wichtig, dass unsere Schüler eine solide Basisqualifikation erwerben. Der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte ist national wie international sehr groß. Die Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten sind vielfältig: von der beruflichen Spezialisierung bis hin zu einem Studium.

Thomas Abold informiert über die Karrieremöglichkeiten in der Krankenpflege

Aufnahmevoraussetzungen: • Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige, abge schlossene Schulbildung oder • den erfolgreichen Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulbildung oder • Hauptschulabschluss oder gleichwertige Schulbildung, zu sammen mit a) einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren oder b) die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpfle gehelfer oder einer erfolgreich abgeschlossenen landes rechtlich geregelten Ausbildung von mindestens einjähri ger Dauer in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe • die Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes. Ausbildungszeit: Drei Jahre, beginnend jeweils am 1. Oktober Ausbildungsvergütung: 1. Ausbildungsjahr: 1.040,69 € brutto, 2. Ausbildungsjahr: 1.102,07 € brutto, 3. Ausbildungsjahr: 1.203,38 € brutto Arbeitszeit: 38,5 Stunden Urlaub: 29 Tage Unterkunft: Appartement kann kostengünstig in den Personalwohnungen gestellt werden. Weitere Informationen zur Berufsfachschule finden Sie unter: www.bildungszentrum-gap.de


gesundheitliche und soziale BErufe

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! G UN B R E W E VIVA LA B sch

-Bewerbu n g illa r e u G . .. r ge räg ... sch rä

R-59 2016

Eins ist klar: Wer sich im Bewerbungsprozess von der Masse abheben will, muss sich definitiv etwas einfallen lassen. Völlig verrückte Bewerbungen, die um jeden Preis einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollen, nennt man Guerilla-Bewerbungen. Wieso eigentlich? Den Begriff »Guerilla« (dt. Kleinkrieg) verbindet man oft mit paramilitärischen Truppen, die sich durch den dichten Dschungel kämpfen. Doch keine Sorgen: Guerilla-Bewerbungen sind ganz harmlos und kommen stets in friedlicher Mission. Der gemeinsame Nenner mit ihrem Namensursprung ist lediglich die Vorliebe zur Überraschung. Guerilla-Bewerbungen sind nichts anderes, als eine kreative Präsentation der Bewerbungsunterlagen, die allein durch ihren Auftritt überzeugen und sich dem potenziellen Arbeitgeber ins Gedächtnis prägen soll. Die Guerilla-Bewerber nutzen ihre kreative und ausgefallene Bewerbung als Waffe im Kampf um die begehrte Stelle. Und manch einer hatte echt schon ganz irre Ideen: Lebenslauf auf der Klopapierrolle, Bewerbungsunterlagen im Karton mit Chefs Lieblingspizza oder Bratpfannen als Umschlag für Unterlage.Ausgefallen ja, keine Frage, aber cool oder doch eher peinlich? Wo liegt denn die goldene Mitte? Der Grat zwischen Lustig und Lächerlich ist in der Tat sehr schmal. Peinlich wird das Ganze, wenn man Chefs erreicht, die einfach keinen Bock mehr auf oberlustige Bewerber haben. Das, was anfangs noch witzig ist, nervt auf Dauer. Beim 10. Geweih in der Post verdrehen die Chefs der Werbeagentur Hirsch nur noch entnervt die Augen. Aber was haben sich manche Bewerber schon nicht alles einfallen lassen! Eine 19-jährige wollte zum Beispiel einmal ein Praktikum im Radio machen und rief auf YouTube dazu

auf, den Radiosender mit Zuschriften zu bombardieren. Der Plan ging auf, tausend Mails und Briefe überzeugten und das Praktikum war besiegelt. Auch eine Grafikerin hatte einen genialen Einfall, als sie ihrer Bewerbung im Advent einen Schoko-Osterhasen beilegte. Die Botschaft: »Ich bin meiner Zeit voraus!« Das Netz ist voll mit sehr kreativen, lustigen aber doch inhaltvollen und durchdachten Guerilla-Bewerbungen. Soll man es nun wagen oder doch lieber lassen? In manchen Branchen, wie beispielsweise in der Medien- und Werbebranche, sind Guerilla-Bewerbungen sehr beliebt. Diese Branchen, weil sie selber ständig neue Trends und Innovationen aufspüren und nutzen, sind ungewöhnlichen Bewerbungen gegenüber deutlich aufgeschlossener. Am Ende zählt aber auch hier die Leistung und die Persönlichkeit des Bewerbers, egal wie verpackt. Kreativität ist ein probates Mittel um mit Ideenreichtum zu glänzen und ganz unkonventionell aus der Masse hervor zu stechen. Eine Guerilla-Bewerbung zündet jedoch nur dann, wenn die Form, das Design, den Inhalt und die Kernbotschaft unterstützt oder hervorhebt. Wenn man zu sehr von der Norm abweicht begibt man sich mit so einer Bewerbung schnell auf ein sehr dünnes Eis. Andererseits ist es vielleicht ein Mittel um aufzufallen. Schau dir vorher das Unternehmen bei dem du dich bewerben willst genau an. Je konservativer der Auftritt, desto klassischer solltest du dich bewerben. Die Antwort liegt auch hier irgendwo in der Mitte zwischen Klopapierlebenslauf und der Standardbewerbung. Kreativ, aber doch professionell und elegant.

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Ausbildung im Focus


31 und statt aber … wollen statt müssen Zwei Tipps von Bernard Roth, einem Professor der Stanford-Universität: Lass die Wörter »aber« und »müssen« weg, dann fallen dir Herausforderungen leichter. Was wir denken und sagen, hat Auswirkungen auf unser Handeln und darauf, wie wir z.B. mit Problemen im Job oder privat umgehen. Bernhard Roth vertritt die Meinung, dass wir erfolgreicher sind, wenn wir die Wörter »aber« und »müssen« aus unserem Wortschatz streichen. Wenn wir sie durch »und« und »wollen« ersetzen, können wir unser Gehirn überlisten und erledigen Dinge in unserem Alltag wesentlich leichter. Wir vermeiden innere Blockaden und erreichen unsere Ziele und Vorhaben leichter. Wie das geht?

»und« statt »aber«

»wollen« statt »müssen« Wenn wir den ganzen Tag denken »wir müssen noch dies und das erledigen«, sind wir schon erschöpft bevor wir richtig loslegen. Etwas »müssen« fühlt sich immer nach Fremdbestimmung an und als müssten wir unsere Freiheit aufgeben. Wer aufstehen »muss« und arbeiten gehen »muss«, wird kaum motiviert am Morgen aus dem Bett springen. Wer dagegen aufstehen »will« und arbeiten gehen »will«, hat das Gefühl, sein Leben selbst in der Hand zu haben und die Wahl selbst getroffen zu haben. Denn eigentlich haben wir ja einen konkreten Nutzen: Wir erledigen unsere Arbeit gerne, haben mehr Spaß daran und verdienen Geld, um unser Leben so zu gestalten wie wir es wollen. Klar ist das irgendwie schräg, doch wenn es hilft den Tag stressfreier zu bewältigen, lohnt sich der Versuch doch unser Gehirn auszutricksen, oder?

Übernimm das Kommando Das Buch von Bernard Roth heißt »The Achievment Habit: Stop Wishing, Start Doing, and Take Command of Your Life«. Leider ist es bisher nur auf Englisch erschienen. Also los! Hören wir auf uns etwas zu wünschen und fangen wir stattdessen an, es zu tun. Übernehmen wir die Verantwortung für unser Leben.

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Oft finden wir Ausreden, wenn wir noch etwas erledigen sollten: »Eigentlich will ich heute Abend mit Freunden ins Kino, aber ich muss noch für meine Prüfung lernen.« Sofort entsteht ein Konflikt in uns und wir haben das Gefühl, dass es nur ein »entweder oder« gibt und wir uns entscheiden müssen. Wenn wir jedoch das »aber« durch ein »und« ersetzen, versucht unser Gehirn laut dem Standford-Professor automatische eine Lösung zu finden und wir fangen an, zu überlegen wie wir beides an diesem Abend erreichen können. Ein einfacher Trick, der uns motiviert statt auszubremsen. Plötzlich erscheint es möglich ins Kino zu gehen und trotzdem auf die Prüfung zu lernen. Bernard Roth glaubt, dass wir mit dem Wort »aber« Probleme schaffen, die es eigentlich nicht gibt. Denn warum sollten wir nicht vor dem

Kino und nach dem Kino noch eine konzentrierte Lerneinheit schaffen? Hört sich kompliziert an? Der alte Spruch »Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.« kann ein hilfreiches Motto sein.

Wo ein Wille ist,

ist auch ein Weg.


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Azubi+ fragt nach ...

Wie seid ihr dazu gekommen eine Ausbildung im Riessersee Hotel Resort in Garmisch-Partenkirchen zu machen?

Die drei Auszubildenden des Riessersee Hotel Resort sind in den verschiedensten Bereichen tätig und fühlen sich hier sehr wohl.

Nina Fischer aus Leverkusen, Auszubildende zur „Hotelfachfrau“ im Riessersee Hotel Resort Garmisch-Partenkirchen, seit dem 1. September 2017 im zweiten Ausbildungsjahr:

Anna Kiseleva aus St. Petersburg, Auszubildende zur „Hotelfachfrau“ im Riessersee Hotel Resort Garmisch-Partenkirchen, seit dem 1. September 2017 im ersten Ausbildungsjahr:

„Nach dem Abitur 2015 wollte etwas in Richtung Tourismus machen. Ob duales Studium oder Tourismusmanagement war mir noch nicht ganz klar. Ich entschied mich zunächst für eine Ausbildung. Mit meinen Eltern habe ich regelmäßig Urlaub in GarmischPartenkirchen gemacht und ich bin Bergfan deshalb habe ich mich im Hotel Riessersee für ein Praktikum beworben. Man hat mich hier sehr gut aufgenommen. Und aus diesem Grund habe ich mich spontan entschieden, meine Ausbildung hier zu machen. Am Anfang war ich in der Küche, danach in der Patisserie, im Bankett-Service, im Veranstaltungsbüro und auch in der Housekeeping-Abteilung. Die Hotelatmosphäre gefällt mir. Außerdem die Vielfältigkeit der Arbeit. Es ist schön, wenn die Gäste zufrieden sind und sich freuen.“

„Ich bin seit zweieinhalb Jahren in Deutschland und arbeite seit einer Woche im Hotel Riessersee. In St. Petersburg habe ich Fotos von GarmischPartenkirchen gesehen und ich dachte mir, da will ich irgendwann einmal hin. In Russland habe ich Jura studiert und nebenher in der Gastronomie gearbeitet. Außerdem Deutsch im Selbststudium gelernt. Nach einem fünfmonatigen Deutsch-Kurs in Weilheim, habe ich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes in Herzogsägmühle gearbeitet. Ich wollte auf die Hotelfachschule in Garmisch-Partenkirchen gehen aber eine Bekannte empfahl mir, mich doch im Hotel Riessersee zu bewerben. Ich habe das Gefühl hier zuhause zu sein und dass ich dazugehöre, obwohl ich Auszubildende bin.“


Gastronomische und touristische Berufe Alexander Leonidas Glaser aus GarmischPartenkirchen, Auszubildender zum „Hotelfachmann“ im Riessersee Hotel Resort Garmisch-Partenkirchen, seit August 2017 im ersten Ausbildungsjahr: „In meiner Familie haben alle etwas mit Gastronomie zu tun. Meine Eltern haben sich sogar in einem Hotel kennengelernt: im Grand Hotel Elysée in Hamburg. Ich bin in Spanien aufgewachsen und kam 2015 nach Deutschland. Denn ich wollte eine Ausbildung in der Gastronomie machen. Ich war in zwei Häusern, in denen es mir nicht so gut gefallen hat. Hier bin ich mit offenen Armen empfangen worden und alle guten Dinge sind ja drei. Außerdem habe ich die besten Aussichten auf eine erfolgreiche Ausbildung. Ich bin glücklich hier. Zurzeit arbeite ich im Service, wie beispielsweise im Frühstücksdienst oder in den Restaurants.“

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Gastronomische Berufe


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Azubi+ berichtet ...

Gute Ausbildung Garant für beste Zukunftschancen Gesundheitszentrum Oberammergau setzt auf Förderung durch Fort- und Weiterbildung Oberammergau | Immer wieder können sich die Verantwortlichen im Gesundheitszentrum Oberammergau mit ihren Auszubildenden zur/-m Hotelkauffrau/-mann freuen: Denn stets glänzen diese mit einer höchst erfolgreichen Abschlussprüfung. Damit bekommt das Gesundheitszentrum Oberammergau regelmäßig die hohe Qualität seiner Ausbildung offiziell bestätigt. Den Mitarbeitern, angefangen bei den Auszubildenden, die bestmöglichen Chancen zur Fort- und Weiterbildung zu bieten, ist ein Grundpfeiler der Personalarbeit und Philosophie des Hauses. „Deshalb ist es uns auch ein besonderes Anliegen, deren berufliche Weiterentwicklung zu fördern. Für ein Unternehmen in der Dienstleistungsbranche, wie wir es sind, ist hochqualifiziertes Personal ein Schlüssel zum Erfolg“, betont Mitinhaber Ulrich Tonak. Und die Auszubildenden haben mit dem erfolgreichen Abschluss einen ganz wichtigen Schritt auf der Karriereleiter geschafft. Ihnen stehen vielfältige Möglichkeiten offen, sowohl in ihrem Ausbildungsbetrieb als auch in anderen Betrieben im Inund Ausland. Mareike Gallian z. B., die ihre Ausbildung zur Hotelkauffrau mit einer Bestnote abgeschlossen hat, sammelte zunächst in einem anderen Hotel Erfahrung, kehrte aber dann, zur Freude ihrer ehemaligen Vorgesetzten und Kollegen/-innen, ins Gesundheitszentrum Oberammergau zurück. Hier fühlt sie sich einfach „zu Hause“. Andrea Haser und Tatjana Grimm sind im Gesundheitszentrum Oberammergau geblieben. Alle drei nutzen gerne die weiterhin angebotenen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und bekommen auch immer mehr Verantwortung übertragen. Christine Schauer, Assistentin der Geschäftsführung und Ausbildungsverantwortliche, achtet darauf, dass die Auszubildenden über alle Möglichkeiten zur Weiterbildung informiert sind und diese auch wahrnehmen. Dazu zählt z. B., dass die persönliche Entwicklung der Auszubildenden durch einen Auslandsaufenthalt gefördert wird. Alle Auszubildenden können für vier Wochen in einen Schweizer Betrieb „reinschnuppern“. Außerdem besteht die Möglichkeit, über die AzubiAkademie (ein Projekt innerhalb des Bundes des Selbständigen-Gewerbeverband Bayern e.V., in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Wirtschaftsvertretern vor Ort bzw. im Landkreis) zu einem höheren Ausbildungserfolg zu gelangen, u. a. durch Aneignung unternehmerischer Kompetenzen. Andrea Haser ebenso wie Mareike Gallian und Tatjana Grimm haben diese Möglichkeit genutzt.

Die Daumen zeigen zu Recht nach oben, denn den ehemaligen Auszubildenden im Gesundheitszentrum Oberammergau, (v.li.) Tatjana Grimm, Mareike Gallian und Andrea Haser, stehen durch ihren erfolgreichen Abschluss alle Möglichkeiten offen. Foto: gzo

Auch soziale Kompetenzen werden gefördert. Tatjana Grimm engagierte sich z. B. über ihre Ausbildung im Hotel hinaus auch als “AusbildungsScout”. Diese stellen ihren Ausbildungsberuf in allgemeinbildenden Schulen vor, um den Schülern einen Einblick in ihren Beruf zu geben. Dieses ehrenamtliche Engagement wurde von der IHK für München und Oberbayern mit einem Zertifikat gewürdigt. Lucas Morgner, seit September 2016 als Azubi im Gesundheitszentrum Oberammergau tätig, übernahm diese Funktion. Neben der Ausbildung zur/-m Hotelfachfrau/-mann und Hotelkauffrau/-mann sowie zur Fachkraft im Gastgewerbe bietet das Gesundheitszentrum Oberammergau noch folgende Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung: Praktika für Fachoberschüler/-innen, Anerkennungspraktikum als Masseur/Medizinischer Bademeister (w/m) sowie in Kooperation mit der Heimerer Schule München Ausbildung zum/-r Physiotherapeuten/-in.


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Ausbildung im Focus

Bewerbungsgespräch: Wie präsentiere ich mich? Du hast Dich theoretisch gut auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet? Das ist super! Jetzt solltest Du Dich noch mit der nonverbalen Kommunikation beschäftigen. Das betrifft alles, was Du nicht sagst, aber viel mehr über Dich aussagt, als Dir vielleicht bewusst ist: Dein Äußeres, Deine Körperhaltung, Deine Mimik und Deine Gestik.

Ein Negativ-Beispiel Dazu gleichmal vorab: Es ist natürlich keine gute Idee, wenn Du 15 Minuten zu spät und - mit einer Hose, die gefühlt in der Kniekehle hängt und die Kapuze tief in die Stirn gezogen – reinschlurfst und Dich ohne Begrüßung auf dem Stuhl gegenüber der netten Dame oder dem netten Herrn plumpsen lässt. Und wenn Du auf die Frage, warum Du gerade bei ihnen eine Aus-bildung machen möchtest, mit den Schultern zuckst und Dich vielleicht sogar genötigt fühlst zu murmeln: »Ist mir nix Besse-res eingefallen«, ist diese Ausbildungsstelle schonmal keine Option mehr. Das ist freilich arg überzeichnet, aber Du weißt, was wir damit ausdrücken wollen. Wie aber geht’s richtig? Wir zeigen es Dir!

»Kleider machen Leute« Die Novelle von Gottfried Keller kennst Du vielleicht nicht,

© YakobchukOlena, Marco2811; fotolia.com

aber der Titel sagt eigentlich alles: »Kleider machen Leute« bedeutet so viel wie, dass Dein Äußeres bei Deinem Gegenüber den ersten, prägenden Eindruck über Dich als Person

Es würde mich freuen, wenn Sie mich einstellen ;-)

hinterlässt. Das mag oberflächlich klingen, ist aber ein Fakt. Ist der Eindruck nämlich positiv, gehst Du mit einem Vorsprung ins Gespräch. Alleine deshalb lohnt es sich, sich im Vorfeld ein paar Gedanken um die Kleidung zu machen. Regel Nummer eins ist, dass Du Dich in Deinen Klamotten wohl fühlst, denn nur so wirkst Du authentisch und strahlst das notwendige Selbstbewusstsein aus - aber eben nicht der Hose-in-der-Kniekehle-und-Kapuzen-Look. Grundsätzlich gilt: Achte darauf, dass Deine Anziehsachen mit dem unternehmensüblichen Dress-Code übereinstimmen. Wenn Du etwa in der Bank vorsprichst, wo Du viel Zeit im Büro verbringst und Kundenkontakt hast, bist Du mit einem klassischen Business-Look gut beraten. Stellst Du Dich für eine Ausbildungsstelle zum Mechatroniker vor, ist leger angesagt. Allerdings solltest Du vorsichtshalber auf Jeans und Turnschuhe verzichten, das kommt nicht überall gut an. Im Zweifelsfall gilt: Lieber zu »gut«, als zu »schlecht« angezogen. Und dass Du nebenbei Deine besten Manieren »überziehst«, ist ja selbstverständlich.

Mimik und Gestik Jetzt stehst Du also vor der Ausbilderin und/oder dem Ausbilder. Halte bei der Begrüßung mit dem Interviewpartner Blick-kontakt und reich ihm oder ihr die Hand. Beim Händeschütteln nicht zu fest, aber auch nicht zu lustlos drücken. Das weißt Du ja. Aber weißt Du auch, dass man beim Sitzen viel falsch machen kann? Achte auf eine entspannte Körperhaltung und rutsche nicht nervös herum. Die Hände legst Du am besten ruhig auf die Oberschenkel oder den Tisch, spiele auf keinen Fall mit irgendwelchen Gegenständen oder furchtle beim Sprechen wild mit ihnen herum. Vergiss nicht den Rücken gerade zu halten und am besten schlägst Du die Beine nicht übereinander, sondern bleibst wortwörtlich mit beiden Beinen am Boden. Beim Zuhören und Sprechen solltest Du dem Gesprächspartner weiterhin in die Augen schauen, das signalisiert ihm Interesse an dem, was er sagt – was Du natürlich hast, versteht sich. Am besten übst Du das zu Hause, damit es ganz natürlich für Dich ist und Du Dich ganz auf das Gespräch konzentrieren kannst. Üben solltest Du auch die Gesichtsmimik. Lächelst Du die ganze Zeit oder guckst Du ernst? Ein freundliches Lächeln ist nie verkehrt, aber bevor es verkrampft, überheblich oder viel-leicht sogar so wirkt, als ob Du sie oder ihn auslachst, bleib ernst und achte darauf, dass die Mundwinkel nicht nach unten fallen. Tipp: Wenn Du (lautlos) den Satz wiederholst »Das Gespräch läuft gut«, dann wirkt sich das positiv auf die Mimik aus. Probier’s aus! Nervös? Musst Du nicht, denn wenn Du Dich am Interview-Termin an die paar Richtlinien hältst, bist Du wirklich optimal für den großen Tag gerüstet.


39 Einstellungstest? Kein Problem! Don't panic lautet die Parole, wenn dir eine Einladung zum Einstellungstest ins Haus flattert. Mit ein bisschen Vorbereitung schaffst du diese Hürde mit links. Hier die wichtigsten Tipps:

Bei Anpfiff:

Aufwärmphase:

• Vom Einfachen zum Schweren: Die erste Aufgabe ist oft eine leichtere Einstiegsaufgabe.

• Dein Berufsberater weiß Rat. Erkundige dich bei ihm: Welche Testverfahren nutzt das Unternehmen, das dich eingeladen hat? Dann kannst du dich gezielt vorbereiten. • Üben, üben üben: Je besser du mit den einzelnen Testarten vertraut bist, desto besser läuft's auch in der Prüfungssituation. Im Internet und auch bei der Agentur für Arbeit findest du Übungstests, die dich in den Bereichen Allgemeinwissen, Sprache, Mathematik, Konzentrationsvermögen, technischem Verständnis, und visuellem Denkvermögen vorbereiten. • Tagesschau rules! Für den Allgemeinbildung hilft es, nicht nur den Vornamen der Kanzlerin zu wissen. Lies regelmäßig die Tageszeitung und Schau die Nachrichten, dann weißt du über Politik im In- und Ausland Bescheid. • Oone Fela! Im Bereich Sprache geht es um deine Rechtschreibung, aber auch um den Ausdruck und deine Argumentation. Und auch das kannst du üben. Oft gefragt, sind Aufsatzthemen nach dem Motto: »Welche Überlegungen waren für meine Berufswahl ausschlaggebend?«. Hier kannst du Informationen über den Betrieb einfließen lassen.

• Tief durchatmen: Lies dir die Arbeitsanweisungen genau durch und schaue dir die Beispiele an. Sie enthalten wichtige Hinweise.

• Viele Tests sind so angelegt, dass man in der vorgegebenen Zeit nicht alles schaffen kann. Löse also zuerst die Aufgaben, die dir liegen. Langes Grübeln hilft nichts.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: • Think positive! Hast du ein schlechtes Gefühl nach dem Test, dann mache dir bewusst: Es sind nicht immer die Bewerber mit den besten Ergebnissen, die letztendlich genommen werden. Entscheidend ist, wie sie insgesamt in den Betrieb passen. Du hast also durchaus noch Chancen. • Eine Erfahrung mehr: Hat es diesmal nicht geklappt, hast du schon für den nächsten Test geübt. Besorge dir das Testergebnis und arbeite gezielt an deinen Schwachstellen. Dann klappt es beim nächsten Mal!

• Kein Für ohne Wider: Kommen kritische Aufsatzthemen dran, solltest du verschiedene Sichtweisen beleuchten, um zu zeigen, dass du ausgewogen argumentierst. • Bei den Konzentrationstests geht es entweder um Worte, Zahlen oder Zeichnungen. Hier kommt es auf Sorgfalt und Geschwindigkeit an. • Schaffe dir reale Testsituationen. Mache einige Übungen in festgelegter Zeit, dann bringt dich nichts mehr aus der Ruhe. • Have a break. Am Tag vor dem Test ist relaxen angesagt. Unterni­mm etwas mit Freunden, gehe spazieren oder gönne dir einen Film. Es hilft nichts, bis spät in die Nacht zu üben. Dein Gehirn, braucht Zeit, um die Infos zu verarbeiten.

© pathdoc, Kaarle; fotolia.com


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Azubi+ Magazin Garmisch-Partenkirchen  

Azubi+ Magazin - dein regionales Ausbildungsmagazin. Ausgabe Garmisch-Partenkirchen 03/2017

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