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© Welczenbach Tamás; 123rf.com

Gewinns piel-Info s auf Seite 33

Weilheim-Schongau 02/2016

www.facebook.de/ azubiplusmagazin

Azubi+ im Internet www.azubiplus.de


02 Azubi+

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrkräfte und Ausbilder,

Wir bedanken uns herzlich bei allen beteiligten Unternehmen, Lehrkräften und Schülern für das großartige Feedback zu ­AZUBI+. Durch euer Interesse und eure Unterstützung tragt ihr dazu bei, dass AZUBI+ ein fester Bestandteil in allen Schulen und bei allen Ausbildungsbetrieben ist. Ein gutes Händchen bei der Wahl eures Ausbildungsplatzes und einen erfolgreichen Start ins Berufsleben wünscht euch euer AZUBI+ Team

Ausgabe: 02/2016 Verlag:

Kreisboten-Verlag Mühlfellner KG Am Weidenbach 8 · 82362 Weilheim www.kreisbote.de Geschäftsführer: Daniel Schöningh

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Helmut Ernst Anzeigen Weilheim: Am Weidenbach 8 · 82362 Weilheim Tel. 08 81 / 686-17 · anzeigen-wm@kreisbote.de Richard Hartmann, Birgit Happach, Astrid Fischl, Tobias Prade, Conny Gschwendtner

redaktion

Berufe mit Zukunft .................................. 13 Gute Schule – kurze Lehrzeit .................... 14 Beim Vorstellungsgespräch glänzen ...........20 Ausbildung = Zukunft .............................22 Fit durch die Abschlussprüfung ................. 24 Karriere mit Handwerk.............................26 Europapark-Gewinnspiel ..........................33 Prämien für Berufsstarter .........................34

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Da uns euer gelungener Start ins Berufsleben sehr am Herzen liegt, halten wir euch zusätzlich auf unserer Homepage und Face­book auf dem Laufenden. Dort könnt ihr alles rund um Job und Schule posten oder welche Themen ihr in der nächsten Ausgabe gerne lesen möchtet.

So wird das Praktikum zum Erfolg .............06

Ausbildungsangebote für technische, handwerkliche und kaufmännische Berufe ................. ab 03

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Auch in dieser Ausgabe möchten wir euch den Sprung ins Berufsleben erleichtern und stellen euch eine große Auswahl an Ausbildungsplätzen aus dem sozialen, kaufmännischen und technisch-handwerklichen Bereichen vor. Zahlreiche attraktive Firmen aus der heimischen Wirtschaft suchen wieder nach dem oder der Richtigen. Unser Anspruch dabei: Zusammenbringen was zusammengehört. Daher euch viel Spaß und Erfolg mit diesem Heft. Wer sich jetzt nach einem Ausbildungsplatz für 2017 umsieht und sich die Traumstelle sichert, der kann erst mal entspannt den Sommer und somit auch die Ferien genießen.

AZUBI+ fragt ............ 03, 08, 12, 16, 30, 35

Ausbildungsangebote für kaufmännische Berufe ....................ab 25

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lang ist es nicht mehr hin, der Countdown läuft – dann stehen die Sommerferien vor der Tür! Endlich entspannt ausschlafen, Freunde treffen, unterwegs sein und den Sommer genießen. Für alle die noch einen Ausbildungsplatz s­ uchen, beginnt bereits jetzt die sprichwörtlich heiße Phase.

Ausbildungsangebote für soziale und medizinische Berufe ............................... 35

Anzeigen Schongau: Münzstraße 14, 86956 Schongau Tel. 0 88 61 / 92-146 · anzeigen-sog@kreisbote.de Rainer Hornberger, Thomas Dobner, Karin Hornik, Robert Zeidler

Anzeigendispo / Koordination: Rainer Hornberger

Rundschau Penzberg: Karlstraße 9, 82377 Penzberg Tel. 0 88 56 / 914-10 · anzeigen-pb@dasgelbeblatt.de Manuela Miskowitsch, Giulia Schulze

Erscheinungsweise: 3x jährlich

Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Maria Hofstetter, Melanie Wießmeyer Grafik, Layout & Druck: Ostenrieder Design & Marketing Birkland 40, 86971 Peiting


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Azubi+ fragt nach ... Die Kombination aus Mechanik und Elektronik Warum hast du dich für die Ausbildung zum Mechatroniker entschieden und was macht dir daran Spaß? Die Mechatronik ist eine Kombination aus der Mechanik und der Elektronik. Ich habe mich bereits als Schüler für beide Bereiche interessiert und entsprechende Praktika absolviert: Dabei fand ich sowohl die mechanischen als auch die elektronischen Tätigkeiten sehr spannend und herausfordernd. Also habe ich beschlossen, einen Beruf zu erlernen, der beides miteinander verknüpft: den des Mechatronikers. Dass ich mich bei Hoerbiger beworben habe, war gewissermaßen Familientradition: Mein Großvater hat bereits für das Unternehmen gearbeitet, mein Vater arbeitet bei Hoerbiger, und ich jetzt auch. Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich und interessant. Ich lerne, wie ich mit verschiedenen technischen Systemen umgehen kann. Zu meinen Aufgaben gehören zum einen handwerkliche Tätigkeiten wie etwa Feilen, Bohren oder Sägen. Außerdem muss ich Konstruktionszeichnungen oder Schaltpläne lesen und umsetzen oder elektrische

Anja Diegruber Auszubildende

Patrick Schönfelder 19 Jahre

Arbeiten durchführen. Technikinteresse und die Bereitschaft, sich auch theoretisches Wissen anzueignen, sind daher wichtige Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein.

Leo Bucher Leiter gewerbliche Ausbildung

Wir bilden aus! Convotherm ist ein mittelständisches Unternehmen im international agierenden Manitowoc Foodservice Konzern, mit Sitz südlich von München. Mit unseren 300 Mitarbeitern entwickeln, produzieren und vertreiben wir Kombidämpfer. INDUSTRIEKAUFMANN/-FRAU INDUSTRIEMECHANIKER/-IN

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Technische/handwerkliche Berufe

Kraftwerke / Energieübertragung

Test- und Simulationssysteme

Stationäre Stromversorgung für Bahn- und Nahverkehr

Gustav Klein GmbH & Co. KG ist ein innovatives mittelständisches Unternehmen, das seit 1948 am Markt ist und zu den führenden HerKraftwerke / Energieübertragung Stationäre Stromversorgung für Test- und Simulationssysteme Bahn- und Nahverkehr stellern auf dem Gebiet der statischen Stromversorgungen zählt. Gustav Klein GmbH & Co. KG ist ein innovatives mittelständisches Unternehmen, das seit Produziert werden:

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WIR SIND HASEITL

Ausbildung und Karriere im Bauhandwerk bei M.Haseitl Wir sind ein erfolgreiches mittelständisches Bauunternehmen in Schongau, in den Bereichen Hochbau, Tiefbau und Schlüsselfertigbau. Seit fast 50 Jahren, bietet M.Haseitl eine ausgezeichnete Ausbildung und hervorragende Karrierechancen. Wir suchen heute unsere Führungskräfte von morgen. Mit Weiterbildung und Schulungen unterstützen wir Dich nach Kräften auf Deinem Karriereweg. Für erste Informationen ruf uns einfach an, besichtige unsere Baustellen, schau uns über die Schultern und schnuppere ganz ungezwungen in die faszinierende Welt des Bauens. Mach es wie Daniel Velten, Thomas Streif und Michael Lieb und starte 2016 Deine erfolgreiche Karriere bei M.Haseitl als Maurer, Betonbauer, Straßenbauer, Kanalbauer oder Rohrleitungsbauer.

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M. HASEITL

M. HASEITL Baugesellschaft mbH & Co. Betriebs KG Dießener Straße 12 86956 Schongau Tel. 08861-2351-0


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Ausbildung im focus

So wird das Praktikum zum Erfolg Praktika liegen zurzeit voll im Trend. Kein Wunder – sie bieten die Gelegenheit, Arbeitsluft zu schnuppern und erste Berufserfahrung zu sammeln. Zudem kann ein Praktikum eine wertvolle Hilfe bei der Berufswahl sein, besonders dann, wenn man sich noch nicht ganz sicher ist, welchen Beruf man ergreifen möchte. Oft stellt sich schnell heraus, ob der Traumberuf wirklich zu einem passt und nicht selten entscheidet sich auch an abgeleisteten Praktika, welcher Bewerber das Rennen um den Ausbildungsplatz macht. Auch Praktikanten haben Rechte Ob freiwillig in einen Beruf »hineingeschnuppert« wird oder ob es sich um ein Pflichtpraktikum handelt, ist dabei entscheidend für die rechtlichen Ansprüche des Praktikanten. Grundsätzlich gilt: Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns am ersten Januar 2015 haben Praktikanten ab dem 18. Lebensjahr, die ein freiwilliges Praktikum ableisten, Anspruch auf eine angemessene Vergütung; mindestens jedoch muss der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde gezahlt werden. Darüber hinaus haben Schnupper-Praktikanten auch Anspruch auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub und auf Lohnfortzahlung bei Krankheit. Ist das Praktikum nicht durch das Mindestlohngesetz geregelt, zum Beispiel bei Praktikanten, die jünger als 18 Jahre sind, gilt das Berufsbildungsgesetz. »Freiwillige Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten, die zur Orientierung bei der Berufs- oder Studienwahl dienen oder studienbegleitend absolviert werden« sind laut Information des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ebenfalls vom Mindestlohn ausgenommen.

In allen anderen Fällen genügt aus rechtlicher Sicht auch ein mündlicher Vertragsabschluss. Da die Rechte von Praktikanten während eines Pflichtpraktikums nicht klar gesetzlich geregelt sind, ist es dennoch empfehlenswert, auch hier einen schriftlichen Vertrag abzuschließen, der die Arbeitsbedingungen genau regelt. Probezeit und Kündigung Bei freiwilligen Praktika sind die Kündigungsbedingungen durch das Berufsausbildungsgesetz oder das Arbeitsgesetz geregelt. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Praktikant während der Probezeit ebenso wie der Arbeitgeber ohne Einhaltung der Kündigungsfrist das Arbeitsverhältnis beenden kann. Nach der Probezeit muss dann die gesetzliche Kündigungsfrist eingehalten werden. Für eine fristlose Kündigung nach der Probezeit – egal, ob sie durch den Arbeitgeber oder den Praktikanten erfolgt – müssen wichtige Gründe vorliegen. Fehlt der Ausbildungscharakter eines Praktikums, wird der Praktikant also vorwiegend als Arbeitskraft eingesetzt, hat der Praktikant jederzeit das Recht, seinen Vertag fristlos zu kündigen. Bevor ein Praktikumsverhältnis gekündigt wird, sollte sich der Praktikant allerdings informieren, ob das Praktikum in einem anderen Betrieb fortgesetzt und ob die bereits absolvierte Praktikumszeit angerechnet werden kann.  sah

Bei Pflichtpraktika, haben Praktikanten hingegen grundsätzlich keinen Anspruch auf Vergütung, Urlaub oder Lohnfortzahlung bei Krankheit. Sollte sich während des Praktikums allerdings herausstellen, dass man überwiegend Tätigkeiten ausübt, die nicht dem Lernen dienen, hat man in jedem Fall ein Anrecht auf eine angemessene Vergütung seiner Tätigkeit. Der Arbeitsvertrag Seit freiwillige Praktika, für die das Mindestlohn-Gesetz gilt, vergütet werden müssen, sind dort auch Praktikumsverträge Pflicht. Da Praktika der beruflichen Orientierung dienen, hat jeder Praktikant ein Recht darauf, etwas zu lernen, weshalb im Praktikumsvertrag auch die Praktikumsziele klar definiert sein müssen. Außerdem haben Praktikanten ein Recht auf die Ausstellung eines Zeugnisses. Hintergrund: © AllebaziB; fotolia.com · Frau: © Lisa S.; shutterstock.com


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Ausbildung im focus

AZUBI+ stellt euch in dieser Rubrik junge Menschen vor, die mit viel Geschick und frischen Ideen ihrer Kreativität Ausdruck verleihen. Sie alle verbindet der Mut, die Dinge und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

„Durchhaltevermögen mitbringen und hartnäckig sein“

Seit März 2015 ist die 29-jährige Maira Falconi Borja als mobile Fotografin selbstständig. Die Weilheimerin wollte Weg vom Studio und kommt daher direkt zu den Kunden. Ihre Fotos entstehen vor Ort in der Natur, bei einem Unternehmen oder einer Veranstaltung. Ihren Weg in die Selbstständigkeit erzählt die sympathische Fotografin im Interview. Maira Falconi Borja 29 Jahre Warum ist dein Beruf deine Berufung? Maira: „Weil der Beruf der Fotografin perfekt zu mir passt. Es ist ein spannender und abwechslungsreicher Beruf, bei dem ich in der Natur, bei Kunden und zu Hause am Computer arbeiten kann. Und, ich mag es, dass ich immer viel Umgang mit Menschen habe. Darüber hinaus gefällt es mir, dass die Fotografie selbst sich immer weiter entwickelt und ich immer wieder neue Facetten entdecken kann. Für mich ist die Fotografie in jeder Hinsicht spannend.“ Wie bist du zu deinem Beruf gekommen? Maira: „Ich habe mich schon als Kind und in meiner Jugend für die Fotografie interessiert. Mit meiner Kamera bin ich herumgezogen und habe alles festgehalten was ich interessant fand. Nach dem Fachabitur habe ich überlegt, was mir Spaß macht und wo meine Interessen liegen. Außerdem wollte ich lieber eine Ausbildung machen als studieren. So bin ich wieder zur Fotografie gekommen. Um in den Beruf hinein zu schnuppern, habe ich verschiedene Praktika gemacht. So war ich zum Beispiel ein halbes Jahr bei meinem späteren Ausbildungsbetrieb, bevor ich mich für diesen entschieden habe. Die Ausbildung selber ging dann über drei Jahre.

In der Zeit war ich abwechselnd in der Berufsschule in München und im Betrieb.“ Und war diese Ausbildung für dich hilfreich? Maira: „Ja schon, weil ich die Grundlagen des Fotografenhandwerks vermittelt bekommen habe. Man bekommt so einen guten Einblick in die tägliche Arbeit eines Fotografen. Es ist aber auch viel Eigeninitiative gefragt, denn nur durch viel Übung wird man sicher im Umgang mit der Kamera. Das technische Wissen und wie man es einsetzten kann ist als Hintergrund wichtig. Und, jeder Fotograf entwickelt im Laufe der Zeit seinen eigenen Bildstil und das finde ich toll. Um diesen Stil zu finden, muss man aber auch viel ausprobieren. Ich bin nach Feierabend noch ins Studio und habe Ideen umgesetzt.“ Was begeistert dich an deiner Ausbildung? Maira: „An der Berufsschule der Austausch mit Gleichgesinnten jungen Leuten. Egal ob es um die Ausbildung im Betrieb, die berufliche Zukunft oder um irgendwelche Probleme ging. Und, ich bin froh, dass ich im Betrieb früh Verantwortung bekommen habe und selbstständig Fotoshootings durchführen durfte. Ich finde, wenn man


09 Theorie und Praxis miteinander verbinden möchte, dann ist eine Ausbildung der richtige Weg.“

auch helfen, Kontakt zu den Auszubildenden des Betriebes aufzunehmen und mit ihnen über die Ausbildung zu sprechen.“

Gibt es etwas, dass dir an deiner Arbeit nicht so gut gefällt?

Was braucht es deiner Meinung nach für den Schritt in die Selbstständigkeit?

Maira: „Nein, nicht direkt. Ich würde gerne mehr Zeit mit dem Fotografieren an sich verbringen. Aber durch die Selbstständigkeit fallen viele andere Tätigkeiten, wie Buchhaltung und Akquise an, die zum Teil zeitaufwendig sind. Das sind dann manchmal Momente, wo ich lieber mit meiner Kamera in die Natur raus möchte.“

Maira: „Meiner Meinung nach muss man ein gutes Durchhaltevermögen mitbringen und sehr hartnäckig sein. Vor allem in der Anfangszeit ist es schwer, genügend Geduld aufzubringen, bis alles so läuft wie man sich das vorstellt. Es hilft, vorher das Finanzielle abzuklären und ausreichend Rücklagen zu haben. Eine gute Vorbereitung ist wichtig. Mich haben dann Freunde und Familie bestärkt, dass es zu mir passt. Aber, man muss schon der Typ dafür sein – ich muss neben der Fotografin auch Unternehmerin sein, sonst klappt es nicht.“

Welchen Tipp würdest du Schülern geben, die auf der Suche nach der passenden Ausbildung sind? Maira: „Sie sollten sich auf jeden Fall über den Beruf des Fotografen und die Ausbildung informieren. Welche Tätigkeitsfelder es gibt und wie es mit den Löhnen aussieht. Praktika und Probearbeiten bei unterschiedlichen Betrieben helfen sehr, um den Beruf genauer kennenzulernen. Auf alle Fälle sollte man im potenziellen Ausbildungsbetrieb Probe arbeiten, denn das Arbeitsklima muss passen – sonst wird es schwer, auch wenn einem der Beruf eigentlich Spaß machen würde. Um sich ein genaueres Bild von einem Beruf zu machen, kann es

Mit 27 Jahren warst du deine eigene Chefin, was bedeutet das für dich? Maira: „Die Selbstständigkeit hat ihre Vor- und Nachteile. Ich trage die Verantwortung und das finanzielle Risiko. Aber, ich habe auch die Chance auf eigenen Beinen zu stehen und meinen Beruf als Fotografin so zu gestalten, wie ich mir das vorstelle.

Wir suchen dich! ept entwickelt und produziert Steckverbinder, die sich in elektronischen Bauteilen für Fahrzeuge, Steuerungstechnik und Telekommunikation befinden. Für den Ausbildungsbeginn im September 2017 bieten wir engagierten jungen Menschen folgende Ausbildungsplätze:

Ausbildung im Werk Peiting

Ausbildung im Werk Buching

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 Mechatroniker (m/w)

 Werkzeugmechaniker (m/w)

 Industriekaufleute (m/w)

 Fachinformatiker

 Techn. Produktdesigner (m/w)

 Fachkraft Lagerlogistik (m/w)

Anwendungsentwicklung (m/w)

 Mechatroniker (m/w)

 Oberflächenbeschichter (m/w)  Fachinformatiker Systemintegration (m/w)

Duales Studium im Werk Peiting Du möchtest Studium und Praxis verbinden? Dann bewirb dich für ein Verbundstudium Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen. Bitte sende deine aussagefähigen Unterlagen bis 31. August 2016 an:

ept GmbH Personalabteilung Heide Ramminger

Bergwerkstr. 50 86971 Peiting

Tel. 0 88 61-250 10 Fax 0 88 61-683 32

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Technische/handwerkliche Berufe Ab 1. September 2016 suchen wir eine/n

Auszubildende/n für das Maurerhandwerk.

Leis Bauunternehmen GmbH · Tel. 0881/9010159 Von-Tuto-Str. 6 · 82362 Weilheim-Deutenhausen

Als kleines, mittelständisches Familienunternehmen konstruieren und fertigen wir Sondermaschinen, Baugruppen und Präzisionsteile für nationale und internationale Kunden aus unterschiedlichen Bereichen. Wir suchen

www.azubiplus.de Auszubildende zum www.azubiplus.de

Wir suchen ab September 2016 einen

Auszubildenden zum Spengler (m/w) Gewerbegebiet 23, 82399 Raisting Tel. 0 88 07/ 2069926, Fax 08807/2069927 info@spenglerei-stoeger.de

Feinwerkmechaniker m/w Fachrichtung Maschinenbau zum 1. September 2017 Bitte senden Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen an: Schwab Maschinenbau Technik GmbH Frauenwaldstraße 1 82383 Hohenpeißenberg Tel. 08805 921388-0 e-mail@schwab-maschinenbau.de www.schwab-maschinenbau.de

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und Kaufmännische Berufe

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Ausbildung im focus

Viel Fachwissen über Papier und praktische Fähigkeiten

Noch ist es eher selten, dass sich junge Frauen für den Beruf des Papiertechnologen entscheiden. Anika Meissner ist im zweiten Jahr ihrer Ausbildung bei UPM Schongau. Die junge angehende Papiertechnologin ist besonders von der technischen Seite ihres Ausbildungsberufes fasziniert. Anika Meissner 22 Jahre

Warum hast Du Dich für den Beruf des Papiertechnologen entschieden? In meiner Familie und Verwandtschaft arbeiten einige bei UPM in Schongau. Da bekommt man schon mal einen Einblick in die Tätigkeiten. Das Thema „Papiermachen“ hat mich grundsätzlich interessiert. Außerdem lernt nicht jeder „Papiertechnologe“. Es ist also schon ein besonderer Ausbildungsberuf. Das fand ich reizvoll. Was macht Dir besonderen Spaß in Deiner Ausbildung? Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich: Von der Altpapieranlage, zu den Papiermaschinen, bis hin zur Arbeit im Labor. Du lernst ständig etwas Neues und merkst vor allem auch, wie Du von Tag zu Tag die Zusammenhänge besser verstehst. Außerdem gefällt mir an der Ausbildung, dass ich direkt mit dem Produkt, also dem Papier, in Kontakt komme. Was ist an Deiner Ausbildung besonders herausfordernd? Gerade am Anfang ist es sehr viel neues, was Du lernen und später auch können musst. Das ist zum einen viel theoretisches Fachwissen, wie der Aufbau einer Papiermaschine und die Zusammensetzung von Stoffen. Zum anderen müssen wir aber auch unsere praktischen Fähigkeiten ständig unter Beweis stellen. Ich kann inzwi-

schen einen Lastenkran ebenso bedienen, wie ich eine Ameise fahren kann. Beim Filzwechsel an der Maschine bin ich genauso dabei wie bei Messungen im Qualitätslabor. Was begeistert Dich an der Arbeit an der Papiermaschine? Als Außenstehender kann man sich fast nicht vorstellen, welcher technische Aufwand hinter der Papierproduktion steht. Ich bin noch immer begeistert von der Größe der Maschinen und dem Zusammenspiel der einzelnen Anlagen. Was würdest Du jungen Frauen mit auf dem Weg geben, die sich für den Beruf des Papiertechnologen interessieren? Ich möchte da gar keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern machen. Der Beruf ist total interessant, aber es ist halt kein Schreibtischjob. Man wird auch mal staubig oder nass, wenn man an den Maschinen arbeitet. Du solltest deshalb keine Angst davor haben, schmutzig zu werden!


13 weniger Erzieher oder Kinderpfleger eingestellt werden, erhöht sich der Bedarf in den Kranken- und Pflegeberufen. Vor allem in der Altenpflege gibt es gute Berufsaussichten.

Auf der sicheren Seite: Berufe mit Zukunft Auf der einen Seite ist in letzter Zeit immer wieder vom »Fachkräftemangel« die Rede – auf der anderen Seite sieht man sich bei Bewerbungsgesprächen in vielen Berufsfeldern Dutzenden von Mitbewerbern gegenüber, bei denen die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering ist, eine Stelle zu bekommen. Häufig hat man nach erfolgreichem Abschluss eines Studiums oder einer Ausbildung auch kaum eine Chance, übernommen zu werden und beruflich Fuß zu fassen. Arbeiter in gewissen Berufen sind außerdem häufiger von Arbeitslosigkeit bedroht als andere. Welche sind sie also – die Berufe mit Zukunft? Ausbildungsberufe sind die Zukunft! Immer mehr Schulabgänger entscheiden sich für ein Studium. Entsprechend viele Hochschulabsolventen befinden sich auf Stellensuche – viele Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Auch die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden, sind gut. Gute Berufsaussichten, vielfältige Aufstiegs- und Entfaltungsmöglichkeiten – warum also nicht einfach eine Ausbildung beginnen? Diese Ausbildungsberufe sind zurzeit besonders gefragt:

Technische Berufe: Hier kommt es ganz auf den Beruf an. Während nach wie vor viele Schulabgänger eine Ausbildung zum Elektriker oder zum Mechaniker beginnen, werden zunehmend Mechatroniker – eine Mischung aus Elektriker und Mechaniker – gesucht, da in immer mehr Produkten Mechanik und Elektrik vereint sind. Die Allrounder unter den Technikern sind daher immer gefragter! Aber auch in Sachen Energietechnik hat sich in den letzten Jahren Einiges getan, beispielsweise bei den erneuerbaren Energien. Ingenieuren, die sich auf Energietechnik spezialisiert haben, winkt derzeit ebenfalls eine rosige Zukunft. Neue Medien: Wer sich als Mediengestalter oder Marketingkauffrau/-mann bewerben will, hat es oft schwer. IT-Sicherheitsexperten oder Fachkräfte, die sich mit der Außendarstellung von Firmen im Netz beschäftigen, haben hingegen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Wichtig ist jedoch vor allem, dass einem der gewählte Beruf auch Spaß macht. Mit Freude an der Arbeit und einer gewissen Portion Ehrgeiz und Einsatzbereitschaft kommt man in jedem Fall weiter als in einem Beruf, den man nur wählt, weil er einen sicheren Arbeitsplatz verspricht. sah

Klassische Handwerksberufe: Ob Metzger, Schreiner oder Zimmerer. Klassische handwerkliche Berufe sind zurzeit gefragt wie nie. Während noch vor Kurzem die Industrie einen Boom erlebte, weil die Leute immer mehr immer billiger einkaufen wollten, legt man heute wieder mehr Wert auf Handarbeit und Qualität. Das heißt: Beste Berufsaussichten für Handwerker! Soziale Berufe: Auf immer weniger junge Leute kommen immer mehr ältere Menschen. Die veränderte Gesellschaftsstruktur bringt auch Veränderungen für die sozialen Berufe mit sich: Während voraussichtlich

Bild oben links: © Coloures-pic; fotolia.com


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Technische/handwerkliche Berufe Wir sind ein innovatives, mittelständisches Unternehmen. Unsere Kernkompetenz liegt im Sondermaschinen- und Anlagenbau sowie in der Entwicklung von Prototypen. Wir suchen zum 01.09.2017

Feinwerkmechaniker mit Schwerpunkt Maschinenbau (m/w)

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Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung in einem wachsenden Unternehmen, welches Automatisierungen und Sondermaschinen herstellt. Du kümmerst dich um kleinste Bauteile - egal, ob an computergesteuerten Werkzeugmaschinen oder an feinmechanischen Geräten, wie z.B. Messgeräten, Montagevorrichtungen oder Greifwerkzeugen an Montagerobotern. Dein Alltag ist dabei äußerst abwechslungsreich: Im Betrieb planst, steuerst und verbesserst du Abläufe. Zudem kontrollierst und bewertest du Ergebnisse und kümmerst dich auch um die Sicherung der Produktqualität. Du solltest dafür neben technischem und naturwissenschaftlichem Verständnis auch eine sichere Hand mitbringen, mit der du messen, prüfen und beispielsweise Werkstücke herstellen kannst. Das Lesen von technischen Zeichnungen und Skizzen sollte dir auch keine Probleme bereiten. Wir freuen uns auf Deine aussagekräftige Bewerbung. Schuster Sondermaschinenbau GmbH Markus Lautenbacher Moosweg 1 82389 Böbing Tel. 0 88 67 / 9 10 20 E-Mail: mail@schuster-sondermaschinenbau.de

Deinem ersten Job? Unsere Auszubildenden sehen wir immer auch als künftige Mitarbeiter/innen, mit denen wir die Zukunft gestalten wollen. Wir bieten Dir eine abwechslungsr eiche Ausbildung mit besten Zukunftsperspektiven. Dich erwarten verantwortungsvolle und selbstständige Aufgaben. Du bist motiviert, engagiert und verlässlich? Dann schicke uns Deine Bewerbung. Wir freuen uns auf Dich! Industrieelektriker/in für Geräte & Systeme Elektroniker/in für Geräte & Systeme Technische/r Produktdesigner/in Medientechnologe/in Siebdruck Industriemechaniker/in Industriekaufmann/-frau

Bremicker Verkehrstechnik GmbH & Co. KG Am Öferl 37-43 82362 Weilheim i. OB Tel: 0881 642-170 E-Mail: jobs@bremicker-vt.de www.bremicker-vt.de

Gute Schule – Kurze Lehrzeit Wer eine Lehre beginnt, der muss sich in der Regel auf eine dreijährige Ausbildungszeit einstellen – manchmal sogar auch länger. Das ist eine verdammt lange Zeit! Ist die Dauer eigentlich in Stein gemeißelt oder ist unter Umständen eine Verkürzung der Lehrzeit möglich? Wer sich rechtzeitig darüber informiert, der wird feststellen, dass in bestimmten Fällen mindestens 12 Monate der Azubi-Zeit erlassen werden können. Unter welchen Voraussetzungen ist so etwas möglich? Rechtliche Grundlage ist das Bundesbildungsgesetz, das allerdings in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich ist. Wichtig ist aber, dass man sich vor Beginn der Ausbildung bestimmte Arten der Vorbildung auf die Lehrzeit anrechnen lassen kann. Dazu zählt auch der Schulabschluss. Wenn man beispielsweise ein Abitur vorweisen kann, ist sogar eine Lehrzeitverkürzung um 12 Monate im Bereich des Möglichen. Auch andere Schulabschlüsse können zur Reduzierung der Ausbildungszeit führen.

Wichtig ist, dass du deinen Verkürzungsantrag gemeinsam mit deinem Ausbildungsbetrieb stellst. Je früher du den Antrag einreichst, desto besser. Durch diese Art der Verkürzung kannst du bereits mit dem zweiten Lehrjahr beginnen und hast dadurch gleich Anspruch auf die entsprechende Vergütung. Doch auch wenn du ein Berufsgrundschuljahr (BGJ) absolviert oder an einer 6- bis 12-monatigen Einstiegsqualifizierung (EQ-Praktikum) teilgenommen hast, kann deine Ausbildung verkürzt werden. Bringst du während deiner Lehrzeit gute Leistungen (in der Berufsschule und im Betrieb), dann kannst du auch nach Beginn deiner Ausbildung einen Antrag auf Verkürzung stellen. Allerdings werden dabei meist deine Schule sowie dein Betrieb um eine Stellungnahme gebeten und nur wenige Firmen lassen ihre besten Azubis vorzeitig gehen. Zu beachten ist dabei immer die festgelegte Mindestausbildungszeit für den jeweiligen Beruf.


und Kaufmännische Berufe

Mehr Infos ...

Azubi+ im Internet

www.azubiplus.de

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Ausbildung im Focus

Im Gespräch mit Beratungslehrer Jochen Kleinmond

Jochen Kleinmond ist seit 20 Jahren Lehrer für Sport und Wirtschaft und seit 16 Jahren auch Beratungslehrer an den Oberlandschulen in Weilheim. Es ist, wie er erzählt, „eine Besonderheit für einen Lehrer, an verschiedenen Schulen zu unterrichten“. Aktuell unterrichtet er sowohl an der Wirtschaftsschule als auch am Gymnasium der Oberlandschulen.

Jochen Kleinmond, Beratungslehrer an den Weilheimer Oberlandschulen

Was unterscheidet einen Beratungslehrer von anderen Lehrern? Jochen Kleinmond: „Um Beratungslehrer zu sein, habe ich ein Zusatzstudium mit Staatsexamen absolviert. Als Beratungslehrer kann ich nicht die Entscheidung für die Schüler und Eltern treffen, welcher der richtige Schulzweig ist, aber ich kann Möglichkeiten aufzeigen. Ich kann helfen beim Blick zurück – wo komme ich her – und beim Blick nach vorne – wo will ich hin. Nur wenn man unterschiedliche Optionen kennt, kann man sich auch für einen Weg entscheiden. Dabei geht es dann auch darum, welche Voraussetzungen der Schüler für einen bestimmten Schulzweig oder Berufswunsch braucht, was er kann und wo vielleicht noch nachgebessert werden muss.“ Und was ist wichtig als Beratungslehrer? Kleinmond: „Neben der Laufbahnberatung die Möglichkeiten aufzuzeigen, um Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen – das ist der Anspruch. Es ist die Aufgabe zu erkennen, wo der Schüler steht und wo er hin will. Wo liegen seine Stärken, die betont werden sollten und was kann man tun um Defizite abzubauen. Idealerweise geht jemand aus der Beratung und hat ein

paar neue Ideen und einen Fahrplan, in welche Richtung es gehen könnte.“ Was ist noch besonders an Ihrer Tätigkeit? Kleinmond: „Ich habe mit vielen Kollegen zu tun und dabei fällt mir auf, dass sie häufig, aus meiner Sicht, zu sehr durch die Brille ihrer Schulart sehen. Da habe ich, dank der unterschiedlichen Schulzweige, an denen ich unterrichte und als Beratungslehrer, vielleicht einen etwas weiteren Blickwinkel.“ Inwieweit ist das Thema Berufswahl Thema in der Schule? Kleinmond: „Insgesamt, aber speziell in der 9. Klasse, wird die Berufsfindung und die Arbeitswelt allgemein stark thematisiert. Der Unterricht wird dann ergänzt durch Besuche von Betrieben und Berufsmessen. Wir treiben da schon einigen Aufwand. Inzwischen gibt es so viele Informationen, da wird man tendenziell eher von der Vielfalt erschlagen. Aber es ist durchaus gut, dass es die Angebote gibt. Ich persönlich finde, dass das oftmals auch zu Hause stärker thematisiert werden müsste, nicht nur in der Schule. Der nächste Schritt wäre, dass man die Schüler in die Situation bringt, sich


17 direkt mit der Arbeitswelt auseinander zu setzen - zum Beispiel bei einem Praktikum oder Ferienjob. Was ist ein Thema oder problematisch bei den Schülern im Bezug auf die Arbeitswelt? Kleinmond: „Das Hauptthema ist, dass viele Schüler ihren anstehenden Übertritt in die Arbeitswelt viel zu lange verdrängen. Sie leben in ihrer geschützten und gewohnten Schulumgebung und sind sich oftmals nicht bewusst, dass in der Arbeitswelt ganz andere Regeln gelten. Sie denken, drei Wochen vor der Prüfung sei Zeit genug dafür, aber in der Arbeitswelt gelten andere Regeln. Der Realitätsbezug fehlt einfach. Ein Praktikum kann da helfen zu verstehen, dass sie sich mit der Arbeitswelt auseinandersetzen müssen. Durch praxisnahe Arbeiten in der Schule - wie Projektarbeiten - bei dem eigenes, verantwortungsbewusstes Handeln im Team gefragt ist, kann man versuchen, dem entgegenzuwirken.“ Gab es diesbezüglich Veränderungen über die Jahre hinweg? Kleinmond: „Die Schüler sind immer noch die gleichen Schüler wie früher schon, aber die Welt um sie herum hat sich verändert. Darauf wird auch mit den neuen Lehrplänen reagiert, in dem unter anderem die Berufs- und Studienorientierung durch stärkere Berücksichtigung von wesentlichen Kompetenzen eine größere Rolle einnimmt. Hat sich aus Ihrer Sicht die Anforderung an die Schüler geändert? Kleinmond: „Ich würde sagen, das Anforderungsprofil orientiert sich mehr an den Kompetenzerwartungen in der Wirtschaft. Der mit den neuen Lehrplänen eingeführte Kompetenzbegriff fordert eine stärkere Verknüpfung von Wissen und Können. Darüber hinaus ist es wichtig, mit Konflikten umgehen zu können, kommunikationsfähig zu sein und Empathie zeigen zu können. Die Schüler müssen mehr können, als Rechenaufgaben auf dem Papier zu lösen und fehlerfrei zu schreiben – obwohl elementare Fähigkeiten wie Grammatik und Rechnen natürlich wichtig sind.“ Was sind für Sie die größten Überraschungen bei Berufswahlen und Wegen, die Schüler gehen? Kleinmond: „Was ich immer wieder spannend finde: Wenn ich nach Jahren Schüler treffe und frage, was sie jetzt machen und was sie von dem in der Schule gelernten gebrauchen können. Viele sagen, dass für sie die kaufmännischen Grundlagen nützlich sind. Besonders

spannend finde ich an Lebensläufen, wenn zwei Ausbildungen kombiniert werden, zum Beispiel eine technische und eine kaufmännische Seite. Das verschafft eine Art Alleinstellungsmerkmal und derjenige kann so zum Beispiel besonders kompetent bei Beratungen sein, weil er ein umfassenderes Wissen hat.“ Welchen Tipp haben Sie für Schüler im Bezug auf die Berufsfindung? Kleinmond: „Ich arbeite gerne mit einer Stärken-Schwächen-Aufstellung. Jeder kann selbst eine Liste für beide Aspekte erstellen und dann Eltern oder Lehrer fragen, was sie als Stärke oder Schwäche sehen. Wichtig und manchmal vielleicht gar nicht so leicht ist dabei die notwendige Ehrlichkeit. Steht die Liste, ist das ein Anfangspunkt um zu überlegen, ob das gedachte Berufsbild passt. Ein weiterer Schritt ist sich zu informieren, was hinter dem Berufsbild steckt. Mir ist aufgefallen, dass es den Schülern gut tut zu sehen, wo ihre Stärken liegen, weil in der Schule viel zu oft lediglich die Schwächen herausgestellt werden und nicht die Stärken.“ Was könnte noch verbessert werden, um den Schülern zu helfen, ihren Weg zu finden? Kleinmond: „Wir führen seit diesem Schuljahr sogenannte Entwicklungsgespräche mit Eltern und Schülern, um zu sehen, was der Schüler kann, egal wo er steht. Dabei geht es nicht einfach nur um Mathe oder Deutsch, sondern es geht auch um allgemeine positive Eigenschaften, die Heraushebung der Stärken. Die Eltern hören da nicht nur Negatives. Ich habe den Eindruck, das fällt auf fruchtbaren Boden. Und daher würde ich das gerne gefördert sehen. In vielen Schülern schlummern Fähigkeiten und die gilt es zu fördern. Sie brauchen Erfolgserlebnisse in der Schule, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken und die kommenden Aufgaben anzugehen. Daher ist es in einigen Fällen hilfreich, die Bedingungen so zu ändern, dass Erfolgserlebnisse wieder möglich werden. Wenn sie motiviert sind, dann erreichen sie ganz neue, oftmals unerwartete Ziele.“ Haben Sie auch Asylbewerber an der Schule? Kleinmond: „Ja. Einige Lehrer unterrichten seit Jahren kostenlos Asylbewerber im Fach Deutsch an der Schule. Und wir hatten zum Beispiel das Projekt ‚Wanted?‘, bei dem Schüler Steckbriefe zu verschiedenen Asylbewerbern erstellten. Das Ziel war, dass die Schüler nicht über die Leute reden sollten, sondern direkt mit ihnen. Ich denke, dass das eine sehr wichtige Erfahrung war und auch den Blick auf das eigene Leben durchaus verändert hat.“


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Technische/handwerkliche Berufe Für unser junges Team suchen wir ab September

Auszubildende(r) Koch/Köchin und Auszubildende(r) Restaurantfachmann/-frau Du möchtest in einem erstklassigen und anspruchsvollen Umfeld lernen. Deine Persönlichkeit zeichnet sich durch Freundlichkeit, Belastbarkeit und Flexibilität aus.

„Es ist normal verschieden zu sein, denn jeder Mensch ist einmalig!“ Unter diesem Motto haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Potentiale von Menschen mit und ohne Behinderungen zu entdecken, zu entwickeln und sie in den Produktionsprozess mit einzubinden. Unsere Überzeugung ist: Jeder Mensch kann bei entsprechender Unterstützung und Anleitung produktive und gesellschaftlich nützliche Arbeiten verrichten. Zurzeit beschäftigen wir rund 750 Mitarbeiter/innen, die sich auf vier Standorte verteilen.

Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!

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1. September 2016 suchen wir noch Auszubildende (m/w) zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik. Ab

Nähere Informationen zu Ihrem zukünftigen Aufgabengebiet, unseren Erwartungen und Leistungen finden Sie unter

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www.o-l-w.de Anerkannte Stelle für Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst. Ein Unternehmen der Lebenshilfekreisvereinigungen Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau und Miesbach

Die Hans Schröder Maschinenbau GmbH ist ein familiengeführtes, mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit ca. 170 Mitarbeitern und gehört mit zwei weiteren Unternehmen zur Schröder Group.

Unsere Ausbildungsplätze

2017 / 2018 am Standort Wessobrunn-Forst:

Jetzt bewerben!

Als weltweit führender Spezialist für Maschinen zur Blechbearbeitung entwickeln wir Lösungen für Industrie und Handwerk. Unsere hochmoderne Fertigung ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Wir suchen junge, Technik begeisterte Menschen mit Potenzial und Visionen, die sich in unserem Team entwickeln wollen. Wir bieten dir: Für das Jahr 2017/2018 bieten wir Ihnen folgende Ausbildungsberufe an:   

Feinwerkmechaniker (w/m) Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Mechatroniker (m/w)

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Umfassende Ausbildung Praxisnahes Lernen Internationales Arbeitsumfeld Urlaubs- und Weihnachtsgeld 30 Urlaubstage Möglichkeit zu Auslandsaufenthalten Mitfahrgelegenheiten sind i.d.R. gegeben

Hans Schröder Maschinenbau GmbH I Feuchten 2 I 82405 Wessobrunn-Forst I T +49 8809 9220-0 I E cs@schroedergroup.eu


und Kaufmännische Berufe

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MEIN NEUER JOB. MEIN AUTO UND SERVICE. Die Auto & Service PIA GmbH ist mit acht Standorten einer der stärksten Automobil-Händler für die Marken VW, Audi, SEAT, ŠKODA und VW Nutzfahrzeuge in Bayern. Seit 2013 gehören wir zur Volkswagen Group Retail Deutschland. Über 450 Mitarbeiter sorgen an unseren Standorten täglich und mit Leidenschaft für alle Dienstleistungen rund um die automobile Welt unserer Marken. Unseren engagierten Mitarbeitern bieten wir breite Möglichkeiten zur Entwicklung ihres persönlichen Potenzials.

WANTED! AUSZUBILDENDER KFZ-MECHATRONIKER

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am Standort Weilheim und Penzberg

Das solltest Du mitbringen

Das erwartet Dich bei uns

 Mittlere Reife oder guter Hauptschulabschluss  Begeisterung für automobile Technik  Verständnis für technische Abläufe  Handwerkliches Geschick

 Verantwortungsvolle Aufgaben  Vielfältige Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung  Modernste Arbeitsplätze  Erfahrene Ausbilder  Die Sicherheit eines großen Unternehmens des Volkswagen-Konzerns

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Das werden Deine Aufgaben sein

Hier kannst Du dich bewerben

 Wartung, Instandhaltung und Reparatur von Kundenfahrzeugen  Fehlerdiagnose unter Zuhilfenahme von elektronischen Testgeräten  Montage, Demontage und Instandsetzung von unterschiedlichen Baugruppen

Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen übersendest Du Deiner Ansprechpartnerin, Frau Nadine Maier, online über folgenden Link: www.autoundservice.de/ausbildung


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Ausbildung im Focus

»Stellen Sie sich vor, es ist Viertel vor neun. Welcher Winkel ergibt sich aus dem Zwischenraum zwischen kleinem und großem Zeiger?« – »Warum sind Gullideckel ausgerechnet rund?« – »Wie erklären Sie einem Blinden die Farbe Lila?«, auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, dass sich Auszubildende bereits in ihrem Vorstellungsgespräch an sogenannten »Brainteasern« versuchen müssen, so ist eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch das A und O, um an den Traumjob zu kommen. Schließlich bedeutet eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, dass man schon die Mehrheit der Bewerber hinter sich gelassen hat und zu den vielversprechenden Kandidaten gehört. Damit es auch beim Vorstellungsgespräch klappt, sollte auf bestimmte Punkte geachtet werden: Da für die meisten Unternehmen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit selbstverständlich sind, sollte dies auch für den Bewerber gelten. Zum Vorstellungsgespräch zu spät zu kommen ist daher gleich ein Minuspunkt, den man mit frühzeitiger Planung und rechtzeitiger Anreise umgehen kann. Kommt dann wirklich mal was dazwischen, sollte man die Telefonnummer des Ansprechpartners parat haben, damit man rechtzeitig über die Verzögerung Bescheid geben kann. Ein weiterer Punkt ist das Erscheinungsbild. Hierbei sollten die Berufsanwärter darauf achten, dass sie sich dem Berufswunsch entsprechend kleiden. Wer in der Bank arbeiten will, sollte nicht in Jeans und T-Shirt erscheinen,

während man bei einem Metzger nicht im Anzug auftreten muss. Weit wichtiger als das perfekte Outfit ist aber die persönliche Note. Man sollte sich nicht verkleidet, sondern wohl in seiner Haut fühlen. Wer in der passenden Kleidung auftritt, strahlt zumeist auch ein positiveres Selbstbewusstsein aus, als jemand, der sich in seinem Outfit unwohl fühlt. Weiterhin ist es ratsam, kurz vor dem Gespräch das Handy entweder lautlos oder gleich ganz auszuschalten. Wird das Gespräch durch permanentes Klingeln gestört, so ist das kein Indiz für die Wichtigkeit des Angerufenen, sondern für dessen Respektlosigkeit gegenüber dem Gesprächspartner. Doch abgesehen von den äußeren Faktoren ist es weit bedeutsamer, dass sich der Bewerber gut auf das Gespräch selbst vorbereitet. Dabei sollte man sich fragen: »Warum will ich genau diese Stelle?« – »Welche Stärken und welche Schwächen habe ich?« – »Was macht mich besonders aus? Womit hebe ich mich von den anderen ab?« Denn genau dies möchte der Arbeitgeber auch vom Bewerber erfahren. kaufgaben, bei

sind Den Brainteas eaurf scheinbar unlösbare und

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© ryanking999 - Fotolia.com

Zum Greifen nah: Wer im Vorstellungsgespräch glänzt, ist seinem Traumjob ein großes Stück näher


21 Nicht nur Fragen beantworten, sondern auch welche stellen. Dabei sollten sich die zukünftigen Lehrlinge nicht nur darauf einstellen, Fragen zu beantworten, sondern auch selbst welche zu stellen. Ein Bewerber, der gar keine Fragen hat, fällt negativ auf, da dies als Desinteresse ausgelegt werden kann. Daher sollte man sich ein paar Fragen zum Unternehmen, aber auch zur zukünftigen Zusammenarbeit überlegen, wie beispielsweise: »Wer ist mein Ansprechpartner?«, »Mit wie vielen Kollegen arbeite ich im Team?«, »Wie groß ist das Unternehmen insgesamt?«

Gesprächs doch mal eine kleine Fangfrage gestellt wird, nicht verzagen. Es geht nicht darum, sofort die richtige Antwort zu präsentieren, sondern durch Knobeln und Ausprobieren einen möglichen Lösungsansatz zu finden. Übrigens für alle, die sich während des gesamten Artikels schon fragen, welchen Winkel nun die Zeiger bilden, die richtige Antwort ist leider nicht Null. Da der kleine Zeiger um viertel vor neun erst kurz vor der neun zum Halten kommt, bildet sich ein Winkel von neun Grad.

© klickerminth - Fotolia.com

Der Bewerber sollte zudem darauf achten, dass er sich bei dem Gespräch nicht verstellt, sondern sich selbst treu bleibt. Das bedeutet, dass man sich dabei weder kleiner noch größer macht, als man ist, sondern realistisch über seine Schwächen und Stärken spricht. Wer sich dann noch im Gespräch offen, motiviert und interessiert zeigt, für den stehen die Chancen, einen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben, sehr gut. Falls während des

We love cosmetics. Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes und expandierendes Familienunternehmen mit Sitz in Weilheim und Standorten in Peißenberg, Eislingen, der Schweiz, Frankreich, Brasilien, China, Russland und den USA. Mit den Geschäftsbereichen Machines und Cosmetics ist das Unternehmen führend in der Herstellung innovativer und hochspezialisierter Abfüllanlagen für die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Wir suchen zum 1. September 2017 engagierte und motivierte

Auszubildende (m/w) Mechatroniker/in

(Voraussetzung: mind. Qualifizierender Hauptschulabschluss)

Zerspanungsmechaniker/in

Industriekaufmann/-frau

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

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(Voraussetzung: mind. Qualifizierender Hauptschulabschluss)

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

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Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann bewerben Sie sich bitte bis spätestens 15. September 2016 über unser Jobportal unter www.weckerle.com Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Herrn Dominik Schütz – Human Resources Manager Telefon: + 49 881 92 93 1126


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Ausbildung = Zukunft

Ich habe die zukunft gesehen. sie ist genauso wie die vergangenheit, nur länger. woody allen

Alte leute sind gefährlich. sie haben keine angst vor der zukunft. george bernhard shaw

Europa ist unsere Zukunft. Ansonsten haben wir keine. Hans-Dietrich Genscher

der beste weg, die zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten. willy brandt

Europa: © Denys Rudyi; fotolia.com Sprechblase: © Style-Photography; fotolia.com


23 WIR BRINGEN PERFEKTE TRIEBWERKE ZUM LAUFEN

Namhafte Triebwerkshersteller vertrauen seit über 45 Jahren auf die hochwertigen Bauteile der Aerotech Peissenberg. Wir sind eine innovative, international anerkannte Unternehmensgruppe mit Standorten in Deutschland, Frankreich und Tschechien. Spezialisiert sind wir auf die Herstellung komplexer Bauteile für Flugzeugtriebwerke. Die außergewöhnliche Kompetenz und der Einsatz unserer rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Rückgrat unseres Unternehmens und die Basis unseres Erfolges. Wir bieten zum 1. September 2017 Ausbildungsplätze für Zerspanungsmechaniker (m/w).

6. Nacht der Ausbildung am Donnerstag, 14. Juli 2016 von 17 bis 21 Uhr Hier können sich Jungen und Mädchen mit Interesse an einer sehr guten Ausbildung bei einem High-Tech-Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie mit unseren Ausbildern und Auszubildenden über den Ablauf der verschiedenen Ausbildungen unterhalten und die Firma kennenlernen. Es gibt viel zu sehen! Aerotech Peissenberg GmbH & Co. KG Robert-Drosten-Platz 1 · 82380 Peissenberg Telefon 08803 491-148 oder -146 · www.aerotech.de


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Ausbildung im Focus

Fit durch die Abschlussprüfung Auch wenn man sich als Schüler bereits während der Schulzeit auf den eigenen Berufseinstieg und das verdiente Geld freut, steht davor noch eine Hürde an, die es zu meistern gilt: die Abschlussprüfung. Von den meisten gefürchtet, ist es danach dennoch ein tolles Gefühl, einen weiteren Meilenstein im Leben hinter sich gebracht zu haben. Vor der Freude steht allerdings erst die richtige Vorbereitung auf dem Plan, um die Schulzeit auch erfolgreich zu beenden und sich mit dem Abschlusszeugnis dann bei Arbeitgebern bewerben zu können. Konzentriert und clever lernen, sich gesund ernähren, viel trinken und sich in den Lernpausen ausreichend bewegen – dann sollte bei den Abschlussprüfungen nichts schief gehen. Tipps für effektives Lernen: 1. Früh genug beginnen: Wer kennt es nicht – eine Ausrede jagt die nächste, wenn es ums Lernen geht und es werden lieber Dinge mit Freunden unternommen anstatt in die Bücher zu gucken. Doch bei so umfangreichen Prüfungen ist der Stoff zu umfangreich, um erst ein paar Tage vor der Prüfung unter Druck zu geraten und dann panisch mit dem Lernen zu beginnen. Rechtzeitig beginnen lohnt sich doppelt: erstens muss nicht alles auf einmal gepaukt werden und kann in kleine »Lernportionen« pro Tag eingeteilt werden und zweitens bleibt ausreichend Zeit für Wiederholungen. 2. Einen Lernplan erstellen: Bei mehreren Prüfungsfächern geht schnell der Überblick verloren. Welchen Stoff von welchem Fach soll ich wann lernen? In solchen Situationen hilft ein Lernplan, der detailliert auflistet, welche Themen an welchem Tag gelernt werden sollen. Das Abhaken erledigter Themen motiviert zusätzlich. 3. Sich selbst motivieren: Um den Einstieg ins Lernen zu erleichtern, sollte mit leichten Themen begonnen werden. Kleine Lernpakete sorgen zudem dafür, dass

das Lernen dennoch abwechslungsreich gestaltet wird. Teile dir deinen Lernstoff so ein, dass du jedes Lernpaket in etwa 30 Minuten bearbeiten kannst, bevor du es auf deinem Lernplan abhakst und dann bei dem nächsten Päckchen an Stoff weitermachst. Durch die gesetzten Haken kannst du deinen Lernfortschritt verfolgen. 4. »Geht nicht« gibt’s nicht: Die Stärken jedes einzelnen sind verschieden. So tut sich der eine leicht beim Sprachen lernen, der andere versteht Mathematik besser. Doch Sätze wie »Das versteh ich eh nie« oder »Das kann ich nicht« solltest du gleich aus deinem Gedächtnis verbannen. Fasse lieber ein erreichbares Ziel ins Visier und verstehe erst einmal das eine Stoffgebiet bevor du das nächste bearbeitest. 5. Alle Sinne ansprechen: Das Lernen klappt leichter, wenn man den Stoff mit verschiedenen Sinnen bearbeitet. Nachdem du also einen Text gelesen hast, kannst du ihn zusätzlich noch schreiben oder mit anderen darüber diskutieren. Denn von dem, was man nur liest und sieht, behält man nur 10 Prozent im Gedächtnis. Wenn man etwas zusätzlich hört, sind es immerhin schon 50 Prozent. Setzt man etwas praktisch um und hört, sieht und diskutiert es zusätzlich noch, kann man sich rund 90 Prozent davon merken. 6. Pausen machen: Von morgens bis abends zu pauken, bringt nichts, denn mit der Zeit lässt die Konzentration immer mehr nach. Plane lieber ausreichend Pausen ein: gehe zwischendrin eine Runde an der frischen Luft Joggen oder Fahrradfahren, denn Bewegung tut zusätzlich gut. 7. Genug schlafen: Im Schlaf verarbeitet das Gehirn das zuvor erlernte Wissen und setzt das Gelernte im Langzeitgedächtnis fest. Sorge also für ausreichend Schlaf.


Kaufmännische Berufe

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Das Gehirn richtig versorgen 1. Fast-food vermeiden: Fettes Essen und XXL-Portionen liegen wie Blei im Magen. Das bekannte Nachmittagstief lässt die Konzentration schrumpfen und entzieht dem Körper Energie, man wird müde und lustlos. Nicht gerade lernfördernd. Besser sind fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. 2. Ausgewogen ernähren: In Vollkornprodukten, Kartoffeln, Reis und Nudeln stecken Kohlenhydrate, frisches Obst liefert wiederum Vitamine und Mineralstoffe. 3. »Brainfood« und »Studentenfutter«: Nahrungsmittel wie Blaubeeren, Nüsse und Hülsenfrüchte machen die Menschen zwar nicht klüger, können aber Müdigkeit, Leistungstiefs und Konzentrationsschwäche durch ihre Vitamine und Mineralstoffe vorbeugen. 4. Viel trinken: am besten Wasser oder ungesüßten Tee oder Saftschorlen. 5. Kaffee als Fitmacher: Koffein hat eine anregende Wirkung und hilft die Müdigkeit zumindest kurzfristig zu überwinden. Zudem wird die Speicherfähigkeit des Gehirns erhöht. Doch Kaffee lieber in Maßen statt in Massen konsumieren, denn zu viel Koffein kann auch Nebenwirkungen haben.

Diastreifen: © nasared; fotolia.com Kopfstand: © fotosb; fotolia.com Schülerin: © pathdoc; fotolia.com Schülergruppe: © Syda Productions; fotolia.com Kopf: © pongsuwan; fotolia.com Notizzettel: © picsfive; fotolia.com

8. Angenehme Atmosphäre schaffen: Ein unübersichtlicher und chaotischer Schreibtisch macht nicht gerade Lust, dort die nächsten zwei Stunden zu verbringen. Sorge also für eine angenehme Atmosphäre und eine aufgeräumte Lernumgebung, so dass du dort gerne deine Zeit verbringst.

10. Hilfe holen: Wenn du merkst, dass du bei deiner Prüfungsvorbereitung trotzdem nicht voran kommst und mit bestimmten Fächern überfordert bist, dann hole dir rechtzeitig Hilfe, entweder bei Nachhilfeinstituten, bei einer Freundin oder den Eltern, die dir den Stoff erklären können.

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9. Handy und Fernseher aus: Nur mal kurz die neuen Nachrichten checken oder kurz gucken, was gerade im Fernsehen läuft: die Neugierde ist meist zu groß, dass man die technischen Geräte links liegen lässt. Verbanne also alle Gegenstände oder Geräte, die dich beim Lernen ablenken, aus dem Zimmer. Umso mehr du konzentriert arbeitest, umso schneller kommst du auch voran und hast im Anschluss wieder Zeit für deine Freizeitbeschäftigungen.

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Ausbildung im Focus

Karriere mit Handwerk – Noch nie waren die Chancen so gut, in Deutschland einen Ausbildungsplatz zu finden.

Vom Bootsbauer, der in Nizza Luxus­ jachten restauriert, über den Visagisten in Hollywood bis zum Kfz-Profi, der in der Boxengasse Rennsportgeschichte schreibt: Mit dem Handwerk lernt man Orte und Situationen kennen, die alles andere als alltäglich sind. Selbst bei der Erforschung des Weltraums haben Handwerker ihre Finger im Spiel. Denn Feinwerkmechaniker entwickeln Präzisionsteile, die in der modernen Satellitentechnik Verwendung finden. Und das sind nur einige wenige von über 130 handwerklichen Ausbildungsberufen, in denen man karrieretechnisch durchstarten kann. Auf der Karriereleiter nach oben: Mit dem Hand­werk die Karriereleiter hinauf? Am Anfang der Handwerkslaufbahn steht eine in der Regel dreieinhalb Jahre umfassende Ausbildung. Für alle, die mehr wollen, bieten sich spezialisierte Lehrgänge und Aufstiegsfortbildungen an. Und mit dem Meister in der Tasche wird der Traum vom eigenen Betrieb Wirklichkeit. Abiturienten, die sich zwischen einem Studium und einer Lehre im Handwerksbetrieb nicht entscheiden können, sollten sich einen der vielen dualen Studiengänge anschauen. Frauen in die Chefetage: Während man in anderen Bereichen noch über Quoten diskutiert, haben sich Frauen im Handwerk längst durchgesetzt. Der Anteil weiblicher Absolventen der Meisterprüfung steigt kontinuierlich an. Jährlich werden bereits mehr als 18.000 Betriebe durch Frauen gegründet.

© Sergey Nivens - Fotolia.com

Inzwischen bleiben jedes Jahr viele Tausend Ausbildungsstellen in Deutschland unbesetzt. Gleichzeitig gehen langsam aber sicher dem Handwerk die Fachkräfte aus. Die Berufsaussichten im Handwerk sind also besser denn je. Allerdings ist das kein Freifahrtschein. Begeisterung für den Beruf, Motivation, Teamfähigkeit und eine gute Allgemeinbildung sind auch in Zeiten zurückgehender Bewerberzahlen uneingeschränkt wichtig. Die Welt entdecken und seine Talente voll ausspielen – eine handwerkliche Ausbildung garantiert eine spannende Karriere, mit der man nach den Sternen greifen kann.

Den Traumberuf finden: Wer auf der Suche nach dem Traumjob im Handwerk ist, dem hilft der BerufeChecker auf der Webseite www.handwerk.de. Ist man eher der Indoor- oder der Outdoor-Typ? Spielt man lieber im Team oder allein? Mit fünf Fragen zu persönlichen Stärken liefert das Tool innerhalb weniger Mausklicks eine Auswahl passender Jobs. Und vielleicht haben die auch etwas mit Hollywood oder Raumfahrt zu tun.

b erufe-che ck er: www.handwerk.de


27 Die Firmengruppe Kaes ist ein erfolgreiches Handelsunternehmen mit Sitz im Allgäu. Wir betreiben im südbayerischen Raum eine Filialkette mit V-Märkten, Mode- und V-Baumärkten.

• Kaufmann/-frau im Einzelhandel verschiedene Fachbereiche

• Verkäufer/-in verschiedene Fachbereiche • Fachverkäufer/in für Feinkost Fleisch, Wurst, Käse

Ausbildungsberufe für Herbst 2017

• Drogist/in (nicht in allen Filialen) • Fachkraft für Lagerlogistik m/w

Bewerben Sie sich unter

www.v-markt.de oder schriftlich bei der

Firma Georg Jos. Kaes GmbH Frau Szymanski, Am Ring 15, 87665 Mauerstetten, E-Mail: ausbildung@v-markt.de

(Zentrale Mauerstetten)

• Abiturientenprogramm Fachwirt/in für Vertrieb im Einzelhandel (Abitur, Fachabitur)

Warum ist die Ausbildung im V-Markt so spannend? „... weil die Aufgaben so vielseitig und abwechslungsreich sind.“ „... weil ich immer über die neuesten Trends informiert bin“

„... weil jeder T aufs Neue ag interessant spannend isund t“

die „... weil ich habe, it Möglichke rriere zu a K ll e schn machen.“

KARRIEREPLAN – Durchstarten statt warten. Denn nach der Ausbildung geht die Karriere weiter! ZIELE:

WEGE:

Ausbildung

Verkäufer/in, Kaufleute im Einzelhandel, Fachverkäufer/in Feinkost, Abiturientenprogramm

Mitarbeiter/in Verkauf Erstverkäufer/in Abteilungsleiter/in

Qualifizierung

Substituten-Ausbildung Stellvertretende/r Marktleiter/in

AdA Ausbilderprüfung, Qualifizierung und Weiterbildung, Berufspraxis

Marktleiter/in Klein-/Mittelfläche Marktleiter/in Großfläche

Qualifizierung

Besetzung von Führungspositionen aus eigenen Rängen

s 2012

dolf-Egerer-Prei

V-Markt erhält Ru

Denn nach der Ausbildung geht die Karriere weiter!


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Kaufmännische Berufe

Wenn Ihr Lust habt, an einem der schönsten Arbeitsplätze in Oberbayern zu lernen, dann schaut vorbei unter WWW.ALPENHOF-MURNAU.COM/HOTEL/AUSBILDUNG


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Lassen Sie sich inspirieren von unserer Vielfalt… …und beginnen Sie eine Ausbildung zum/zur

Verkäufer/-in Einzelhandelskaufmann/-frau Fachkraft für Lagerlogistik

Es erwartet Sie ein spannendes, vielfältiges Aufgabenspektrum in einem breit aufgestellten, regional arbeitenden Unternehmen im Einzelhandel, in dem wir Ihnen eine umfassende und qualitative Ausbildung bieten. Bei uns erwartet Sie ein Es erwartet Sie ein spannendes, vielfältiges Aufgabenspektrum in einem breit offenes, aufgeschlossenes Arbeitsklima in einem kompetenten und freundlichen aufgestellten, regional arbeitenden Unternehmen im Einzelhandel, in dem wir Ihnen Team und eine attraktive Bezahlung. eine umfassende und qualitative Ausbildung bieten. Bei uns erwartet Sie ein offenes, aufgeschlossenes Arbeitsklima in einem kompetenten und freundlichen Team und eine Wenn fürBezahlung. Sie Freundlichkeit nicht nur ein Begriff ist, Sie gerne mit Menschen zu attraktive tun haben, teamfähig sind, und zudem auch noch ausgeprägte KommunikationsWenn für Siehaben, Freundlichkeit nicht nur Begriff Sie gerne mit Menschen zu tun fähigkeiten dann zögern Sie ein nicht und ist, senden uns gleich Ihre aussagehaben, teamfähig sind, und zudem auch ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten kräftigen Bewerbungsunterlagen (inkl.noch Zeugnis) an untenstehende Adresse: haben, dann zögern Sie nicht und senden uns gleich Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen Zeugnis) untenstehende Adresse: Weitere Informationen(inkl. finden Sie aufan www.hagebau-weilheim.de Weitere Informationen finden Sie auf www.hagebau-weilheim.de hagebau Weilheim Personalabteilung Neidhart Heimwerker GmbH & Co. Betriebs KG Weilheim Münchener Straße 63 Oder an: service@hagebau-weilheim.de


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azubi+ fragt nach ...

ALDI SÜD bietet Zukunft Wer sich für einen Werdegang im Handel interessiert, ist bei einem der führenden Einzelhandelsunternehmen genau richtig, denn ALDI SÜD investiert einiges in die Förderung des Nachwuchses. Maurice Schnaubert (19) hat sich nicht nur deshalb für eine Ausbildung bei ALDI SÜD entschieden. Wieso hast du dich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Eine Freundin, die bereits ihre Ausbildung bei ALDI SÜD begonnen hat, hat mir viele interessante Dinge über die Ausbildung erzählt. Da ich mir genau diesen Beruf für meine Zukunft vorstellen konnte, habe ich ein Schnupperpraktikum gemacht, um einen realistischen Eindruck von der Arbeit in einer Filiale und im Team zu bekommen. Ich habe festgestellt, dass die Ausbildung sehr abwechslungsreich ist und Spaß macht. Da ich ein kontaktfreudiger Mensch bin, war mir wichtig einen Beruf zu erlernen bei dem ich mit Menschen zu tun habe, und genau das ist der Fall. Ich arbeite in einem starken Team und habe täglich mit Kunden zu tun. Welche Eigenschaften sollte man für deine Ausbildung auf alle Fälle mitbringen? Durch unseren täglichen Kontakt zu Kunden sollte man freundlich und kontaktfreudig sein und Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen. Die Zusammenarbeit in einer Filiale funktioniert nur im Team, daher sind Eigenschaften wie Teamgeist, Fairness, Zuverlässigkeit und Respekt im Umgang mit Mitarbeitern sowie mit Kunden wichtige Eigenschaften. Außerdem sind Eigeninitiative und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung Voraussetzungen für jeden Mitarbeiter. Was planst du nach deiner Ausbildung zu machen? Nach meiner Ausbildung möchte ich weiterhin bei der Firma ALDI Süd arbeiten und mehr Erfahrung in meinem Beruf sammeln. Ich plane auch eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt zu machen oder vielleicht in das Filialführungsnachwuchsprogramm bei ALDI einzusteigen. Mein Beruf macht mir Spaß und ich übernehme gerne Verantwortung. Man weiß ja nie, vielleicht leite ich in ein paar Jahren meine eigene Filiale.

Maurice Schnaubert, 19 Jahre alt, abgeschlossene Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel ALDI GmbH & Co. KG, Kleinaitingen

Was zeichnet deinen Ausbildungsbetrieb aus? ALDI Süd zeichnet so einiges aus: Auf eine intensive und gründliche Aus- und Weiterbildung sowohl der Azubis als auch der Mitarbeiter wird bei ALDI großen Wert gelegt. Jeder Auszubildende wird anhand eines Ausbildungsplans ausgebildet und geschult um bestmöglich für den Beruf vorbereitet zu sein. Und die überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung ist auch richtig gut. Welcher Punkt für mich sehr wichtig ist, ist der respektvolle Umgang untereinander. Die Firma legt großen Wert darauf, dass man sich im Unternehmen wohl und wertgeschätzt fühlt. Hast du einen Tipp für künftige Azubis? Ich kann nur jedem empfehlen sich Zeit zu nehmen und sich Gedanken zu machen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Wenn man dann einen Berufswunsch hat, sollte man ein Praktikum absolvieren um einen Eindruck sowohl vom Betrieb als auch vom Beruf zu erhalten. Sobald der Ausbildungsvertrag unterzeichnet ist, solltet ihr vollen Einsatz zeigen, dafür werdet ihr dann auch belohnt. Ich habe es genauso gemacht und würde es jederzeit wieder tun. Erst vor einigen Tagen habe ich meinen Übernahmevertrag zum Verkäufer in Festanstellung unterzeichnet und mich riesig gefreut.


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Kaufmännische Berufe

2017

Oberlandschulen

Wir bieten Alternativen

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WirtschAftsschule

WsO – W irtschaftsschule Oberland (staatl. anerkannt) KAufmännische schule

K s O – Kaufmännische schule Oberland (staatl. anerkannt) Berufsfachschule für Büromanagement fremdsPrAchenschule

f s O – fremdsprachenschule Oberland (staatl. anerkannt) Berufsfachschule für Fremdsprachen / Fachrichtung Wirtschaft GymnAsium

W G O – Gymnasium Oberland (staatl. genehmigt) Gymnasium mit wirtschaftlichem Schwerpunkt

chancen für Ihr KInd! GemeinsAm zum ziel

Private Oberlandschulen Weilheim e. V.

leprosenweg 14 | d-82362 Weilheim i.Ob Tel 0881 9 25 35 03 | www.oberlandschulen.de

Ausbildung bei Für unsere Filialen in Weilheim, Schongau, Peißenberg und Penzberg bieten wir: Eine Ausbildung zum

Verkäufer

(m/w) Ausbildungsdauer: 2 Jahre In Ihrer abwechslungsreichen und vielseitigen Ausbildungszeit erlernen Sie alle wesentlichen Einzelhandelsprozesse in Theorie und Praxis.

Kaufmann im Einzelhandel

(m/w) Ausbildungsdauer: 3 Jahre Während Ihrer umfangreichen Ausbildung bei NORMA wird Ihnen betriebswirtschaftliches und verwaltungstechnisches Fachwissen vermittelt. Was wir von Ihnen erwarten: • Ein überzeugendes Haupt-/Mittelschulzeugnis oder Zeugnis der mittleren Reife • Engagement, Kontaktfreudigkeit und Teamgeist

Handelsfachwirt

(m/w) Ausbildungsdauer: 3 Jahre Sie übernehmen im Unternehmen qualifizierte Fach- und Führungsaufgaben der mittleren Ebene. Die Ausbildung ist eine doppelt qualifizierende Erstausbildung (Abiturientenausbildung). Sie führt zu einem Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberuf und parallel zu dem bundesweit einheitlich geregelten Abschluss Handelsfachwirt/-in. Was wir von Ihnen erwarten: • Ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife • Engagement, Kontaktfreudigkeit und Teamgeist Was wir Ihnen bieten: • Sehr gute Ausbildungsvergütung • Hervorragende fachliche Ausbildung • Aussicht auf Übernahme bei konstant guten Leistungen Verkäufer/Kaufmann Handelsfachwirt Ausbildungsvergütung: 1. Jahr 950,– Euro 1.050,– Euro 2. Jahr 1.050,– Euro 1.250,– Euro 3. Jahr 1.250,– Euro 2.000,– Euro

Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG z. Hd. Herrn Link, Carl-von-Linde-Straße 3, 86551 Aichach


33 ERLEBE SUMMERFEELING PUR IM EUROPA-PARK Mit über fünf Millionen Besuchern 2015 ist der Europa-Park das Fun-Paradies in Deutschland. Ob Rock-Cafe, Matterhorn-Blitz, Euro-Mir, Fjord-Rafting, WODAN–Timburcoaster, Silver Star oder die Wasserachterbahn Poseidon, hier ist Action kein Monitor-Spektakel sondern wahrhaftige Realität. 2016 erwarten dich in Deutschlands größtem Freizeitpark viele Überraschungen, Shows und Neuheiten, wie zum Beispiel die „grüne Insel“, der neue irische Themenbereich. Inmitten der Hügel Irlands steht ein idyllisches Fischerörtchen in dem man nach turbulenten Achterbahnfahrten eine kleine Pause einlegen darf. Eine große überdachte Spielewelt garantiert zu jeder Jahreszeit einmalige Abenteuer. Wer einmal die Themenhotels besucht hat, der weiß was Europa-Park-Fans unter einem gelungenen Familien-Event verstehen. Die parkeigenen 4-Sterne Hotels „El Andaluz“ und „Castillo Alcazar“ sowie die 4-Sterne Superior Hotels „Colosseo“, „Santa Isabel“ und „Bell Rock“ entführen einen in wahre Traumwelten. Perfekter Familienurlaub oder romantischen Wellness-Wochenende. Die zauberhafte Dekoration und das Ambiente sorgen für einen atemberaubenden Aufenthalt. Mehr als 100 Attraktionen und Shows sowie 14 europäische Themenbereiche warten auf dich.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2016 vom 19. März bis zum 6. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

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Ausbildung im Focus

Prämien f r Berufsst ar ter Prämien für Berufsstarter. So werden junge Leute beim Sparen unterstützt. Über 500.000 junge Menschen beginnen jedes Jahr eine Ausbildung. Clevere Berufsstarter können sich mit dem ersten Gehalt bis zu 442 Euro staatliche Prämien und 300 Euro Bauspar-Bonus sichern. So kommen junge Leute an die Zuschüsse:

Riester-Förderung: 354 Euro. Die Riester-Förderung ist besonders lukrativ. Riester-Sparer erhalten jährlich bis zu 154 Euro Zulage. Berufseinsteiger unter 25 Jahren unterstützt der Staat zusätzlich mit einem einmaligen Berufsstarter-Bonus von 200 Euro. Die volle Förderung bekommt, wer vier Prozent seines beitragspflichtigen Vorjahres-Einkommens auf einen Riester-Vertrag einzahlt, beispielsweise auf einen Riester-Bausparvertrag. Da Berufsstarter im Vorjahr meist kein Einkommen hatten, müssen sie oft nur den Mindestbeitrag von 60 Euro bezahlen.

Wohnungsbau-Prämie: rund 45 Euro. Gefördert wird, wer mindestens 16 Jahre alt ist und jährlich zwischen 50 und 512 Euro auf einen Bausparvertrag einzahlt. Dafür spendiert der Staat 8,8 Prozent Wohnungsbau-Prämie – das sind bis zu 45 Euro pro Jahr. Die Wohnungsbau-Prämie ist zwar an Einkommensgrenzen gebunden, doch Auszubildende liegen mit ihrem Verdienst

meist darunter. Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden 25.600 Euro, bei Verheirateten 51.200 Euro nicht überschreiten.

Arbeitnehmer-Sparzulage: rund 43 Euro. Wer von seinem Ausbildungsbetrieb vermögenswirksame Leistungen (VL) erhält, profitiert doppelt: Den Arbeitgeberzuschuss von bis zu 40 Euro monatlich können Berufstätige auf einen Bausparvertrag einzahlen und sich die Arbeitnehmer-Sparzulage von neun Prozent sichern – maximal 43 Euro jährlich. Auch für die Arbeitnehmer-Sparzulage gelten Einkommensgrenzen, die Berufsstarter meist unterschreiten. Das zu versteuernde Jahreseinkommen muss unter 17.900 Euro (Alleinstehende) beziehungsweise 35.800 Euro (Verheiratete) liegen.

Bauspar-Bonus: Einige Bausparkassen bieten für junge Leute spezielle Bauspartarife an. Das günstige und zinssichere Bauspardarlehen können sie später flexibel für ihre Wohnwünsche verwenden. Den »Junge Leute-Tarif« können Bausparer bis zum 24. Lebensjahr einmalig abschließen.


medizinische u. Soziale Berufe

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Anderen Menschen helfen, ihren Alltag zu meistern Warum hast du dich für die Ausbildung zur Fachkraft für Altenpflege entschieden und was macht dir daran Spaß? Ich habe von der Schule aus zwei Sozialpraktika machen müssen, eines im Altenheim und eines im Kindergarten. Über das Praktikum im Altenheim habe ich einen kleinen Einblick bekommen, wie ein Arbeitstag dort so aussieht. Davor hatte ich mich schon über eine Bekannte über den Beruf „Altenpflegerin“ informiert. Das Praktikum hat mir so gut gefallen, dass ich mich hier in Peiting bei der AWO beworben habe. Ich mag an meinem Beruf, dass er abwechslungsreich ist und die Aufgaben vielfältig sind. Es geht selbstverständlich zuallererst um den Umgang mit den Menschen, den Pflegebedürftigen. In meiner Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil die Lebensgestaltung oder genauer die Alltagsgestaltung. Wir helfen den Menschen ihren Alltag zu meistern. Ein großer Teil davon, die Pflege, sich täglich waschen, die Toilette und dafür zu sorgen, dass die Bewohner ihr Essen und ihre Medikamente bekommen. Dafür müssen wir uns mit den Krankheitsbildern auskennen und wissen, welche Wirkung die Medikamente haben. Ich bin mittlerweile im zweiten von drei Lehrjahren und habe schon viele Stunden in der Pflege gearbeitet. Derzeit geht es in der Schule um die Medikamente und im Moment leiste ich meine 400 Stunden im Ambulanten Dienst, der mir sehr viel Spaß macht. Danach folgt ein Block im gerontopsychatrischen Bereich. Dabei lerne ich zum Beispiel, wie ein dementer Mensch reagiert und wie ich als Pflegefachkraft damit umgehen kann. Das ist etwas, auf was ich mich schon sehr freue. Der Anteil der älteren Menschen nimmt immer mehr zu, deswegen sind Pflegekräfte sehr gesucht.

Wir suchen zum 1. Sept. 2016 oder ab sofort eine/n

Janaina Subiabre Azubi zur Altenpflegefachkraft

die wichtigste rolle spielt man im leben anderer

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Ausbildungsplätze 2017 am Standort Schongau UPM Schongau produziert mit rund 500 Mitarbeitern jährlich bis zu 760.000 Tonnen Rollendruck­ papiere und zählt zu den größten Wiederverwertern von Altpapier weltweit. Für unsere Papierfabrik suchen wir zum 1. September 2017 qualifizierte Auszubildende (m/w) für folgende, vielseitige und abwechslungsreiche Ausbildungsberufe: - Papiertechnologe - Elektroniker für Betriebstechnik - Industriemechaniker Haben Sie Interesse? Dann bewerben Sie sich online unter www.upmpaper.de/ausbildung oder per E­Mail contacthr.de@upm.com. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2016.

UPM führt die Bio- und Forstindustrie in eine neue und nachhaltige Zukunft. Unsere Produkte werden aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt und sind wiederverwertbar. Für unsere Ausbildungsstellen sind wir stetig auf der Suche nach neuen Talenten, die unsere Vision teilen und diese mit uns verwirklichen möchten. UPM – The Biofore Company – www.upm.de.

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Azubi+ Magazin Weilheim  

Azubi+ Magazin - dein regionales Ausbildungsmagazin. Ausgabe Weilheim/Schongau 02/2016

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