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Fürstenfeldbruck 02/2016

www.facebook.de/ azubiplusmagazin

Azubi+ im Internet www.azubiplus.de


02 Azubi+

Kfz-Mechatroniker: beliebtester Beruf..........03

Kontostand mit BAB aufpolieren................ 10 Freiwilliges Soziales Jahr........................... 12 Wenn das Fernweh plagt.......................... 13 Die Führungskräfte von morgen................. 14 Rein in die Arbeitswelt ............................. 17 2016 modernisierte Berufe....................... 18

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Da uns Euer gelungener Start ins Berufsleben sehr am Herzen liegt, halten wir Euch zusätzlich auf unserer Homepage und Facebook auf dem Laufenden. Dort könnt Ihr beispielsweise posten, was Ihr Euch für die nächste Ausgabe wünscht oder wo Ihr Eure Ausbildung beginnt.

IT-Berufe: vielfältig und chancenreich.........08

Ausbildungsangebote für handwerkliche und technische Berufe............................... ab 04

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Für viele von Euch geht es nun in die heiße Phase. Doch was kommt nach der Schule? Vielleicht findet der ein oder andere hier die Antwort, denn zahlreiche Unternehmen sind immer noch auf der Suche nach der oder dem „Richtigen“.

Das WWW ist nicht alles.......................... 07

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nach dem großen Erfolg des ersten AZUBI+ Magazins folgt nun schon die zweite Ausgabe. Immer mehr Schulen und Ausbildungsanbieter finden AZUBI+ genial, denn es ist nicht nur vollgepackt mit einer riesigen Auswahl an verschiedenen Ausbildungsplätzen und attraktiven Firmen aus der heimischen Region, sondern bietet viele Informationen zu Schule und Ausbildung.

redaktion

Die Generation Z.....................................06 Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrkräfte und Ausbilder,

Ausbildungsangebote für soziale Berufe.................................ab 19

Die nächste Ausgabe des AZUBI+ erscheint dann im September. Bis dahin wünschen wir allen die schon einen Ausbildungsplatz haben einen guten Start. Genießt bis dahin die freie Zeit. Euer AZUBI+ Team Fürstenfeldbruck

Ausgabe: 02/2016 FFB Azubi+ erscheint im Verlag:

Kreisboten-Verlag Mühlfellner KG Am Weidenbach 8 · 82362 Weilheim www.kreisbote.de Verlags-/Geschäftsführung: Helmut Ernst, Daniel Schöningh

Anzeigendispo/Koordination: Benjamin Miskowitsch Anzeigenverkauf: Kreisbote Fürstenfeldbruck Stockmeierweg 1, 82256 Fürstenfeldbruck anzeigen-ffb@kreisbote.de Benjamin Miskowitsch, Rainer Bauer, Lara Klotzbücher, Christine Egenhofer, Oliver Kurfess, Miriam Obesser

Redaktion: Hedwig Spies Dieter Metzler Grafik, Layout & Druck: Ostenrieder Design & Marketing Birkland 40, 86971 Peiting Verteilung: Jahrgangsstufen 7 bis 10 an Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Privatschulen, Förderschulen

Azubi+ erscheint 3 x jährlich kostenlos an allen Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Privatschulen, Förderschulen für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 Zur Zeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 2. Januar 2015 gültig. © für Texte und von uns gestaltete Anzeigen beim Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung. Für unverlangt eingesendete red. Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen.


ausbildung im focus

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Kfz-Mechatroniker bundesweit beliebtester Ausbildungsberuf

Durch immer neue Verfahren und Techniken sind gut ausgebildete Fachkräfte im Kfz-Handwerk überaus gefragt.

Da Kraftfahrzeuge mit immer mehr komplexer Technik ausgestattet werden, ergibt sich ein anspruchsvolles und umfangreiches Berufsbild: Der Kfz-Mechatroniker kümmert sich um die Instandhaltung von mechatronischen Systemen in Fahrzeugen. Darüber hinaus rüstet er Fahrzeuge mit Zubehörteilen, Sonderausstattungen und Sonderzubehör weiter auf und analysiert und behebt Störungen und Fehler. Dazu bedient er sich unterschiedlicher Prüf- und Testsysteme. Da Reparaturen oft in einem engen Zeitrahmen erledigt werden, sollte man gut mit Stresssituationen umgehen können. Zudem muss man oft in gebückter Haltung unter Fahrzeugen arbeiten, da-

her ist körperliche Fitness und Belastbarkeit besonders wichtig im Berufsalltag. Auch saisonale Routinearbeiten wie Reifen – oder Ölwechsel gehören zum Job dazu. Da auch mit gefährlichen Substanzen wie Bremsflüssigkeit oder Batteriesäure gearbeitet wird, sollte man über eine sorgsame und umsichtige Arbeitsweise verfügen. In der Regel verlangen die Ausbildungsbetriebe von ihren Azubis mindestens einen sehr guten Hauptschulabschluss, von Vorteil ist jedoch ein guter bis sehr guter Realschulabschluss. Auch Abiturienten haben die Möglichkeit, die Ausbildung zu absolvieren. Folgende Vorkenntnisse sollte man als zukünftiger Kfz-Spezialist mitbringen: Interesse an Fahrzeugen, gute mathematische Kenntnisse, Spaß an Technik und Elektronik, solides technisches Verständnis, besonders in den Bereichen Elektronik, Hydraulik und Pneumatik, Problemlösefähigkeit und handwerkliches Geschick, Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. Der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers wird in einer 3,5-jährigen Ausbildung in der Regel in Kfz-Betrieben oder in den Ausbildungsabteilungen von Automobilherstellern oder –Importeuren erlernt. Wenn man bereits

Fürstenfeldbruck – Im Metallhandwerk gibt es jede Menge Berufe, die Spaß machen und Zukunft haben. Wer beispielsweise alles mag, was vier oder zwei Räder hat, für den ist der Beruf des Kraftfahrzeug-Mechatronikers ideal, wie der Beruf seit der Ausbildungsreform im Jahre 2003 heißt. Damals wurde die Ausbildung als Mechaniker und Elektroniker vereint und zählt zu einem der beliebtesten Ausbildungsberufe bundesweit. Je nach Ausbildung kümmert sich der Kfz-Mechatroniker um die Instandhaltung und Aufrüstung von Autos, Motorrädern oder Nutzfahrzeugen.


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handwerkliche und Technische Berufe ein (Schul-) Praktikum in einem Kfz-Betrieb absolviert hat, ist man bestens für die Ausbildung gerüstet. Die duale Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker findet im Betrieb sowie in der Berufsschule statt. Im 1. Lehrjahr erfolgt die berufliche Grundbildung. Die Fachausbildung dauert je nach gewähltem Schwerpunkt 1,5 Jahre. Im letzten Jahr befasst sich der Azubi ausschließlich mit seinem gewählten Fachgebiet. Gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres legt man die Gesellenprüfung Teil I (früher Zwischenprüfung) ab, die bereits zu 35 Prozent in die Gesellenprüfung Teil II am Ende der Ausbildung einfließt. Als Kraftfahrzeugmechatroniker verdient man nach der Ausbildung im Durchschnitt 2.000 € brutto im Monat. Das Einstiegsgehalt in der Ausbildung liegt bei 450 € und steigt im dritten Lehrjahr auf bis zu 700 €. Das Gehalt ist abhängig vom Unternehmen sowie vom Ländertarifvertrag. Die Berufsperspektiven im Kfz-Handwerk sind überdurchschnittlich gut. Durch immer neue Verfahren und Techniken sind gut ausgebildete Fachkräfte überaus

gefragt. Wer seine Karriere weiter ankurbeln möchte, kann sich im Anschluss an die Ausbildung zum Meister fortbilden. Als Kfz-Mechatroniker steht jedem zudem der Schritt in die Selbstständigkeit offen. Dafür ist der Besuch einer Meisterschule Voraussetzung. Alternativ kann man sich auch ohne Meistertitel selbstständig machen, wenn man mindestens 6 Jahre als Geselle und davon 4 Jahre in einer leitenden Position gearbeitet hat. Die Automobilbranche zählt in Deutschland zu einem der größten und bestorgansierten Wirtschaftszweige überhaupt. Somit bieten sich viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Spezialisierungen für Kraftfahrzeugmechatroniker an. Dazu zählt die Weiterbildung zum Automobil-Serviceberater oder zum Geprüften Kfz-Servicetechniker. Vor allem im Bereich Tuning ergeben sich für engagierte Fachkräfte interessante Möglichkeiten, da die Rolle der individuellen Mobilität zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dieter Metzler

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ausbildung im focus

G eneration

erober t die Ar beitswelt Individu alis t en und Infor m ations m an ag er Jugend von heute – für die ältere Generation ist sie ein Buch mit sieben Siegeln. Damit das nicht so bleibt, bemühen sich junge wie alte Jugendforscher um Erklärungen und Beschreibungen des gesellschaftlichen Wandels. Meist mit wohlklingenden Namen, die gar eine systematische Erforschung vermuten lassen. Nach den Generationen X und Y ist bereits jetzt die Generation Z am Zug. Die ab 1995 geborenen erobern die Arbeitswelt. Sie sind Individualisten, »digital natives« und Manager ihres eigenen Mikrokosmos. Für die Generation Z ist die digitale Welt kein Paralleluniversum – sie war einfach immer schon da. Die heutigen Teenies leben im Web und steuern ihre Welt mit Tablet und Smartphone. Philipp Riederle, gerade mal 20 Jahre alt und schon Sprachrohr seiner Altersgenossen (sein Buch »Wer wir sind und was wir wollen« ist 2013 erschienen), hat kein Problem mit digitaler Offenheit. Privatsphäre? Datenschutz? »Wir outen uns wie keine Generation zuvor«, sagt Riederle ohne Unbehagen. Fotos einer feucht-fröhlichen Party im Netz? Das gesellschaftliche Miteinander funktioniere doch, so der entspannte Einzelkämpfer Riederle. Willkommen in der Arbeitswelt! Es kommt eine spannende Arbeitswelt auf uns zu. »Künftig bewerben sich Firmen bei jungen Mitarbeitern, nicht umgekehrt", ist Christian Schuldt vom Zukunftsinstitut in Frankfurt überzeugt. Gut für die Personalverantwortlichen also, sich mit den Bedürfnissen ih-

rer Mitarbeiter auszukennen. Während für die Generation X noch die Höhe des Verdiensts entscheidend war, die Ypsiloner die Ausgewogenheit von Privat- und Berufsleben forderten, bringt die neue Generation neben digitaler Leichtigkeit den Ehrgeiz mit, immer noch ein bisschen besser zu werden, etwas zu bewegen und alle Optionen nutzen zu wollen. Das deckt sich mit dem Eindruck, den Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth von seinen Azubis hat. Fairness, Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen, die Wertschätzung von Individualität und Selbstbestimmtheit bei der Arbeit seien ihnen wichtig, so Porth. Für interessante Projekte ist die Generation Z also durchaus bereit, anzupacken und viel zu arbeiten. Sture Pünktlichkeit und Gründlichkeit, Relikte der industriellen Revolution, entlocken ihr allerdings nur ein müdes Lächeln. »Ein festgelegtes Leben bietet keine Optionen mehr«, schreibt Riederle. Die Generation Z stellt sich die Arbeitswelt vielmehr wie eine Facebook-Party vor: wer kommt, ist da und bringt etwas zu essen mit. Doch auch diese Generation wird sich der Arbeitswelt anpassen müssen, was sie mit ihrem Ehrgeiz bestimmt ganz einfach schafft. Davon wird die ganze Gesellschaft letztlich profitieren. Auch die Älteren können von der Jugend von heute noch etwas lernen: die Welt etwa nicht gar so verbissen und ernst zu nehmen, und sich selbst wieder ah mehr in den Mittelpunkt zu stellen. 

Quellen: »Die Presse«, Andrea Lehky; »Der Standard«, Christian Scholz; dpa

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07 D as w w w is t nicht alles ... Rund 50 Prozent informieren die Mitarbeiter über ausgeschriebene Lehrstellen, ein knappes Drittel ist in Schulen oder auf Messen vertreten. Nur jeder fünfte Betrieb bietet dagegen eine sechs- bis zwölfmonatige Einstiegsqualifizierung an. Neben den direkten Weg gehen Firmen auch indirekte Rekrutierungswege: So nutzen beispielsweise drei von vier Unternehmen den Vermittlungsdienst der Arbeitsagentur. Deutlich offensiver sind Betriebe bei der Veröffentlichung von Stellenanzeigen in Zeitungen oder Online-Stellenbörsen (41 Prozent), auf der eigenen Homepage oder in sozialen Netzwerken (40 Prozent). Nur rund 34 Prozent nutzen Kammern, Innungen oder Verbände, um Auszubildende zu finden.

Das Internet ist eine wahre Fundgrube – egal, was man sucht, man findet es auch. Wenn es um ihre Auszubildenden geht, gehen Unternehmen allerdings oft andere Wege: Sie suchen ihren Nachwuchs lieber über ein Praktikum oder die Arbeitsagentur. Schüler suchen Informationen mit Vorliebe über das Internet. Auch bei der Suche nach Ausbildungsstellen ist das digitale Netz eine Fundgrube. Aber wie finden die Unternehmen eigentlich ihre Auszubildenden? Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist dieser Frage nachgegangen und hat herausgefunden, dass Online-Jobbörsen, Ausschreibungen auf der eigenen Unternehmens-Webseite und in sozialen Netzwerken nicht immer die erste Wahl sind. Schüler, die eine Ausbildung finden wollen, sollten sich also nicht unbedingt auf die digitale Suche festlegen. Die meisten Unternehmen suchen zukünftige Azubis auf direktem Weg über ein Betriebspraktikum: Mehr als 70 Prozent prüfen den Nachwuchs erst einmal praktisch, um im Anschluss ein Ausbildungsverhältnis anzubieten.

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ausbildung im focus IT-Berufe: vielfältig und chancenreich Ein Berufsschullehrer in Fürstenfeldbruck und ein Olchinger Azubi erzählen über Möglichkeiten und Erfahrungen in IT-Berufen

Berufsschüler Leonardo Ziaja und Berufsschullehrer Volker C. Koch im technischen Raum der IT-Schüler.

Fürstenfeldbruck – Mit dem Handy das Licht und die Heizung im Haus steuern, mit dem Auto fahren, ohne die Hände am Steuer zu haben, Roboter, die im Haushalt helfen: So sieht wohl die Zukunft aus, und die scheint nicht mehr weit entfernt. Doch es braucht Leute, die das selbstfahrende Auto programmieren, die Systeme für ein „Smart Home“ installieren und die Roboter zum Laufen bringen. Damit sind IT-Fachkräfte gefragt wie nie. Die Einsatzgebiete wachsen und werden immer vielfältiger. Das bestätigt auch Volker C. Koch, Lehrer und Fachbereichsleiter im Bereich IT an der Berufsschule Fürstenfeldbruck. Dort lernen gerade etwa 240 Schüler, die eine Ausbildung in einem IT-Beruf machen. Leonardo Ziaja ist einer von ihnen. Der 20-Jährige ist Azubi bei Stemmer GmbH in Olching und lernt im zweiten Ausbildungsjahr den Beruf zum Fachinformatiker für Systemintegration. Leonardo hat sein Abitur gemacht, wollte aber nicht sofort studieren. „Ich wollte Grundkenntnisse und Berufserfahrung sammeln, bevor ich ein Studium beginne“, sagt er. Weil er sich schon in seiner Schulzeit viel mit Computer und Internet beschäftigte, lag die Berufswahl nahe. „Ich habe

bei LAN-Partys mit meinen Freunden beispielsweise alles organisiert und eingerichtet“, erinnert er sich. Sein Vater habe ihm schließlich die Anzeige seiner heutigen Firma hingelegt. Den Beruf zum Fachinformatiker zu Systemintegration kannte er vorher nicht. Doch er machte sich schlau, bewarb sich und wurde genommen. „Ich hatte keine Vorkenntnisse im Programmieren, aber ich wollte mein vorhandenes Wissen unbedingt erweitern und das alles lernen. Vermutlich war mein starkes Interesse ausschlaggebend“, vermutet Leonardo. Was ein Fachinformatiker für Systemintegration macht, kommt ein bisschen auf die Firma an, bei der man lernt. Also was genau der Betrieb tut oder anbietet. „Bei uns ist das so: Wenn beispielsweise andere Unternehmen Internet, Telefone und Netzwerke brauchen, kommen sie zu uns. Wir planen und realisieren dann passende Lösungen, liefern die Hardware, installieren die Software und warten die Systeme“, erklärt der Olchinger Berufsschüler. Er hatte dabei von Anfang an eigene Aufgaben. „Zur Zeit bin ich vor allem für die Vorbereitung von bestimmten Geräten wie Routern, Switches und Telefonen zuständig, bevor diese zum Kunden kommen“, erzählt er. Selbst durfte er auch schon ein paar Mal mit zum Kunden. Grundsätzlich


09 ist er aber im „Betriebsteam“, also das Team in der Firma, die alles Vorbereiten und Probleme lösen, wenn beim Kunden Fehler auftreten. „Phasenweise werde ich auch in andere Abteilungen wie dem Einkauf geschickt, damit ich weiß, wie es dort abläuft“, sagt er. Auch in der Berufsschule schnuppern die Azubis in alle Bereiche. Volker C. Koch erklärt dazu: „50 Prozent der Lerninhalte für alle IT-Berufsschüler sind gleich. Die anderen 50 Prozent füllen spezifische Fächer für deren speziellen IT-Beruf. So müssen die reinen ITler auch kaufmännische Sachen lernen, sowie die Kaufleute auch in den technischen Bereich schnuppern müssen.“ Das sorge später für eine sehr breite Einsetzbarkeit. „Die Schüler haben danach viele Möglichkeiten“, weiß Koch. Leonardo gefällt seine Ausbildung. Er will sie auf jeden Fall beenden und danach ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln und später vielleicht etwas im IT-Bereich zu studieren. Doch was muss jemand mitbringen, der einen IT-Beruf lernen will? Leonardo denkt: „Er sollte sich auf jeden Fall für die Materie interessieren. Logisches Denken ist nicht unwichtig. Gewisse Grundkenntnisse sind von Vorteil. Außerdem muss einem klar sein, dass man die meiste Zeit seiner Arbeit vor dem PC sitzt.“ Doch man muss kein „Nerd“ sein, um in einem IT-Beruf gut und erfolgreich zu sein. Leonardo: „Ich kenne keinen in meiner

Klasse, der auch in seiner Freizeit nur am PC sitzt. Auch Leute, die sich nicht großartig mit Computer auskennen, können diesen Beruf lernen. Es muss nur das Interesse geweckt werden. Deshalb rate ich jedem ein Praktikum im IT-Bereich.“ Um die Schüler richtig zu fördern und auch auf die Arbeitswelt gut vorzubereiten, ist die Berufsschule Fürstenfeldbruck eine Bildungseinrichtung der Cisco Networking Academy. Zusätzlich zum normalen Unterricht können Schüler auf freiwilliger Basis Zertifikate machen. Dabei geht es meist um Spezialgebiete, in denen sie ihr Wissen vertiefen können. „Diese Zertifikate sind gut für die Zukunft, weil wir zeigen können, mit welchen verschiedenen Gebieten und Themen wir uns bereits auseinander gesetzt haben“, sagt Leonardo und hat vor, auf jeden Fall ein Zertifikat zu machen. Außerdem gibt es jährliche Projekttage. Volker C. Koch erklärt: „In den Projekttagen treffen die Schüler aller vier IT-Berufe zusammen und erarbeiten ein Projekt. Im letzten Schuljahr war das Thema „Cloud-Computing“. Jeder kann dort seine Kenntnisse im Team einbringen aber auch von den anderen lernen.“ Weitere Informationen zum Thema IT-Berufe auf der Seite der Berufsschule Fürstenfeldbruck: http://www.bs-ffb.de/ index.php/fachbereiche/it-berufe Miriam Kohr

„H wie Hightech“: Im Gebäudeblock „H“ lernen die IT-Berufsschüler alles, was sie später im Beruf brauchen


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Kaufmännische Berufe

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Den Kontost and mit ” BAB” aufpolieren

Wenn sich Studenten unterhalten, fällt oft das Wort BAföG – die finanzielle Unterstützung, die mittlerweile rund ein Viertel aller Studenten beziehen. Was nur die wenigsten wissen: auch für Azubis gibt es eine solche Förderungsmaßnahme, das BAB, kurz für Berufsausbildungsbeihilfe. Nur, kommt am Ende wirklich was dabei rum? Und kann jeder Azubi BAB beziehen? Grundsätzlich kann BAB nur für die erste (betriebliche oder außerbetriebliche) Berufsausbildung beantragt werden, sobald der Ausbildungsvertrag unterzeichnet wurde. Aber Achtung: Der Zuschuss gilt nur für Azubis, die während der Ausbildung von Zuhause ausziehen. Außer du bist über 18 Jahre alt und verheiratet oder hast bereits ein Kind, dann hast du auch die Möglichkeit finanzielle Unterstützung für deine Ausbildung zu erhalten. Wie auch beim BAföG, wird erst genau geprüft, wie viel BAB dir eigentlich zusteht – dabei spielt auch eine Rolle, ob dir das Geld für deinen Lebensunterhalt wie Essen, Fahrtkosten etc. nicht auch anderweitig bereit gestellt werden kann. Zur Errechnung wird dann dein eigenes Einkommen, das Einkommen deiner Eltern und – falls vorhanden – das Einkommen deines Ehepartners angerechnet. Wurde die finanzielle Unterstützung von der zuständigen Stelle dann zugesichert, erhältst du für die komplette Dauer deiner Ausbildung das Geld. Eine zwei-

© fotolia.com: arsdigital (Geldschein); eyetronic (Hintergrund); Friedberg (PostIt)

te Möglichkeit ist, ebenso wie Studenten BAföG zu beziehen und dir finanziell unter die Arme greifen zu lassen. Im Gegensatz zu BAB handelt es sich bei BAfäG aber nur um geliehenes Geld, das nach der Ausbildung wieder in Raten zurückgezahlt werden muss. Azubis beziehen BAföG allerdings nur selten, was vor allem daran liegt, dass BAföG nur für schulische Ausbildungen gilt, an denen kein Betrieb beteiligt ist.

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ausbildung im focus

Per s önlichkeit bilden

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Als eines der wichtigsten und schönsten Jahre ihres Lebens bezeichnet die 18-jährige Lisa die Zeit, in der sie als Freiwillige in einem Pflegeheim der Caritas gearbeitet hat. »Anfangs habe ich es schwer gehabt«, berichtet sie, »aber jetzt weiß ich, was mir Spaß macht und was ich arbeiten will.«

Arbeitszeit: Das FSJ wird ganztägig geleistet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt zwischen 38 und 40 Stunden. Für alle Teilnehmer am FSJ besteht der Anspruch auf eine fachliche und pädagogische Betreuung in den Einsatzstellen sowie auf ein begleitendes Seminarangebot. Dieses besteht aus 25 Arbeitstagen. Die Teilnahme daran ist verpflichtend und gilt als Arbeitszeit.

D as Freiwillig e S oziale J ahr „FSJ“ als Chance

Sich persönlich weiter zu entwickeln, etwas Sinnvolles zu tun und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln, das alles ist im Freiwilligen Sozialen Jahr möglich. Die Einsatzbereiche sind vielfältig, die Palette des sozialen Engagements ist bunt. Ob im Krankenhaus, einer Behindertenwerkstatt, im Tierheim, Theater oder bei der Feuerwehr – viele Einrichtungen sind auf Unterstützung angewiesen und freuen sich auf junge, engagierte Helfer. Das soziale Jahr kann in vielen Institutionen absolviert werden, deren zugelassene Träger beispielsweise Wohlfahrtsverbände, Religionsgemeinschaften oder Gemeinden sind. Auch in den Bereichen Sport, Kultur, Denkmalpflege und Umweltschutz ist der freiwillige Dienst mittlerweile möglich.

Bedingungen: Wer zwischen 15 und 27 Jahre alt ist, den Schulabschluss in der Tasche hat und sich für ein Jahr gemeinnützig engagieren möchte, der liegt beim FSJ richtig. Als Bildungs- und Orientierungsjahr gedacht, möchte es die Bereitschaft junger Menschen für ein freiwilliges Engagement und die Übernahme von Verantwortung fördern. Die Rahmenbedingungen sehen folgendes vor:

Dauer: Ein FSJ dauert mindestens sechs und maximal 18 Monate. Während des Freiwilligen Sozialen Jahrs besteht Anspruch auf 24 bis 26 Urlaubstage und 25 Bildungstage. Das FSJ beginnt in der Regel im September oder Oktober eines jeden Jahres, manche Einrichtungen bieten einen zusätzlichen Beginn auch im Februar an.

Entgelt und Versicherungsschutz: Die fi-

nanzielle Vergütung (»Taschengeld«, Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkostenerstattung) variiert stark zwischen den unterschiedlichen Trägern. Das Taschengeld liegt, grob gerechnet, zwischen 150 Euro und 363 Euro (gesetzliche Obergrenze). Außerdem erhält man als Freiwilliger (nach Ermessen der Einsatzstelle) Verpflegung, die Dienstkleidung sowie die Unterkunft. Das Kindergeld wird während des Freiwilligendienstes weiter gezahlt. Der Träger übernimmt außerdem die Kosten für die Sozialversicherung, das heißt Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge werden abgeführt. Damit sind Freiwillige rechtlich ähnlich gestellt wie Auszubildende.

Tolle Erfahrungen: Lisa wird direkt im Anschluss an ihr soziales Jahr eine Ausbildung zur Krankenpflegerin machen. Auch Anna, die ihr FSJ in einer Jugendkunstwerkstatt absolviert hat, möchte weiter den Weg der Kulturarbeit gehen. »Ich habe in diesem Jahr nicht nur viel über die Arbeit im Kulturbereich gelernt, sondern auch über mich. Nach FSJ und Studium hoffe ich, auch weiter in diesem Bereich tätig zu sein.« Wie diese zwei engagieren sich jährlich mehrere Tausend junge Menschen in karitativen Einrichtungen. Sie machen die tolle Erfahrung, dass durch ihre Arbeit sinnvoll geholfen werden kann. Sie unterstützen die Kollegen der Einsatzstelle und helfen den Menschen, die das Angebot der Einrichtung nutzen. Und besonders wichtig: sie selbst gestalten das Angebot mit ihren Ideen und Projekten mit ah und machen es damit besser! 

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Wenn das Fer nweh plagt Eine Ausbildung da, wo andere Urlaub machen? Was während eines Studiums schon zum Standard gehört, ist auch während einer Ausbildung möglich: Lernen im Ausland! Viele Azubis wissen gar nicht, dass es Möglichkeiten und Programme gibt, die die ganze oder einen Teil der Ausbildung mit einem Auslandsaufenthalt verbinden. Sogar inklusive Extra-Zuschuss für die Reisekasse! In vielen Berufen werden Sprachkenntnisse und Auslandserfahrungen immer wichtiger. Dabei ist die Geschäftssprache oft eine ganz andere, als die, die man in der Schule beigebracht bekommt. Umso sinnvoller kann es sein, sich die Fremdsprachenkenntnisse gleich business-tauglich anzueignen - nämlich mit einem Auslandsaufenthalt während der Ausbildung. Von den vielen unvergleichlichen persönlichen Erfahrungen abgesehen, die so ein Auslandsaufenthalt mit sich bringt, pimpt es auch den Lebenslauf: Künftigen Arbeitgebern zeigt ein Azubi, der im Ausland war, dass er sich auf neue Situationen einstellen kann, offen, flexibel, anpassungsfähig und nicht zuletzt auch mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen ausgestattet ist. Das ist natürlich immer gern gesehen und beeindruckt so manchen Personalchef. Allerdings braucht man als Azubi im Ausland etwas mehr Engagement und Eigeninitiative, um seine Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Denn während das deutsche Hochschulsystem schon internationalisiert wurde, hinkt das Ausbildungssystem noch gehörig nach. Ein Grund dafür sind die von Land zu Land sehr unterschiedlichen Ausbildungssysteme. Trotzdem muss man nicht warten, um seinem Fernweh nachzugeben: Azubis können sowohl einen Teil als auch die gesamte Ausbildung im Ausland verbringen oder die Ausbildung mit einem Auslandspraktikum verbinden. Wer schon vor Beginn der Ausbildung weiß, dass diese auf jeden Fall ins Ausland führen soll, der sollte sich am besten schon vorher informieren und gleich eine Ausbildungsstätte und Berufsschule wählen, wo das möglich ist. Denn es gibt

Ausbildungs-Programme, die den Auslandsaufenthalt fest eingeplant haben – so gibt es auch keine Probleme bei der Anerkennung dieser ausländischen Ausbildungszeit. Auch gibt es Kooperationen mit europäischen Stätten beruflicher Bildung, die eine komplette Ausbildung im Ausland ermöglichen. Dabei wird ein beruflicher Abschluss erworben, der sowohl in Deutschland als auch in dem betreffenden Land anerkannt ist. Übrigens sind Kenntnisse der Sprache meistens Voraussetzung, wenn man die Ausbildung im Ausland machen möchte. Schließlich bringt der Auslandsaufenthalt nichts, wenn man nur Bahnhof versteht. Erster Ansprechpartner für Azubis, die einen Auslandsaufenthalt machen wollen, sind die zuständigen Kammern; also die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer. Wer sich über die verschiedenen Ausbildungen, die es im europäischen Ausland gibt, informieren möchte, findet diese Infos auch beim sogenannten Europaservice der Bundesagentur für Arbeit. Wer schon weiß, in welches Land und in welchen Beruf der Auslandsaufenthalt gehen soll, kann sich auch direkt an die Kammern des jeweiligen Landes wenden. Viele haben eine deutsche Vertretung – das erleichtert den Kontakt. Oft sind es ausländische Tochterfirmen deutscher Unternehmen, die die deutschen Auszubildenden mit offenen Armen empfangen. Wer sich jetzt fragt, wie so eine Ausbildung im Ausland bezahlt werden soll, der kann sich über die Antwort freuen, dass es einige Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung gibt. Gerade für Ausbildungen, die zu einem Teil im Ausland verbracht werden, gibt es unter anderem das EU-Programm »Leonardo da Vinci«. Bis zu 5000 Euro als Unterstützung und Erstattung der Reisekosten gibt es für die Zeit im Ausland, die zwischen drei Wochen und neun Monaten lang sein darf. Der Auslandsaufenthalt funktioniert aber nur dann, wenn Berufsschule und ausbildender Betrieb mitspielen. Denn diese stellen den Antrag auf Förderung durch dieses Austauschprogramm. Danach aber steht der Ausbildung im Ausland nichts mehr im Wege!


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Kaufmännische Berufe Und was liegt dir weniger?

Das Einräumen der Tiefkühlung gehört nicht zu meinen bevorzugten Aufgaben. Und das Kassieren, vor allem, weil man dabei so lange Sitzen muss, ist nicht so mein Ding. Ich bin lieber in Bewegung. Oft wird bei dem Vorschlag, eine Ausbildung beim Discounter zu machen, leicht die Nase gerümpft. Doch hier bieten sich ungeahnte Ausbildungsmöglichkeiten, wie das Beispiel ALDI-Süd zeigt. Dort gibt es unter anderem das Abiturientenprogramm zum Geprüften Handelsfachwirt. Nachdem Timo Riedl sein Abitur in der Tasche hatte, entschied er sich gegen ein Studium. Er ist einer der Ersten, der diese Chance beim Schopf gepackt hat und startet jetzt bei seiner 3-jährigen Ausbildung voll durch.

Hast du schon Pläne f r deine berufliche Zukunft?

Warum hast du dich nach dem Abi f r eine Ausbildung und gegen ein Studium entschieden?

Womit kann man dich begeister n?

Mein Ziel ist mindestens Filialleiter zu werden. Kommt ganz darauf an, wie es sich entwickelt. Wie entspannst du dich in deiner Freizeit?

Ich treibe gerne Sport (z.B. Tennis), verbringe aber auch gerne meine Zeit mit Computerspielen wie Battlefield 4, GTA 5 oder FIFA und manchmal ist einfach nur das Sofa angesagt.

Ich wollte von Anfang an nicht studieren. Ich habe mein Abitur an der Fachoberschule nur gemacht, damit mir später alle Möglichkeiten offen stehen.

Ich liebe Überraschungen und Comedy. Im Fernsehen kann ich über die Nerds von »The Big Bang Theorie« und über die Jungs von »Two and a Half Man« so richtig ablachen.

Wie bist du auf diese Ausbildung gekommen?

Was ist ein absolutes ¨No-Go¨ f r dich?

Meine Mutter schlug mir vor, mich bei ALDI zu bewerben und mal dort reinzuschnuppern. Ich hatte allerdings so meine »Vorurteile«: Eine Ausbildung bei einem Discounter??? Das Praktikum hat mich dann regelrecht gefesselt und als ALDI noch genau während dieser Zeit die Ausbildung zum Handelsfachwirt einführte, stand die Entscheidung hier anzufangen sofort fest.

Wenn jemand lügt!

Was macht deine Ausbildung interess ant?

Sie ist sehr abwechslungsreich. Ich habe Kontakt mit den Kunden und auch die Teamarbeit hier ist super. Außerdem werden die Azubis bei ALDI stark gefördert. Ich lerne von Anfang an Verantwortung zu tragen, was meinem Selbstbewusstsein gut tut. Und das Gehalt ist schon in der Ausbildung überdurchschnittlich. Was macht dir bei deiner Ausbildung am meisten Spass?

Das ist schwer zu sagen, da mir sehr vieles Spaß macht und die Tätigkeiten oft sehr verschieden sind. Aber zu meinen Favoriten zählen das Auffüllen der Regale, natürlich die Vorbereitung der Aktionen und die Büroarbeiten. Als Azubi bin ich ein vollwertiges Mitglied im Team. Wir haben viel Spaß miteinander und lachen viel.

Timo Riedl Handelsfachwirt bei ALDI-Süd


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Kaufmännische Berufe

Raus aus der S chule, rein in die Ar beitswelt Raus aus der Schule, rein in die Arbeitswelt: Damit das Einleben im Ausbildungsbetrieb gelingt, brauchen Azubis gute Umgangsformen. Zehn Tipps für einen erfolgreichen Karrierestart. Tipp 1: Arbeitsweg am Tag vorher abfahren Dazu gehört, gerade am ersten Tag weder abgehetzt noch verspätet im Betrieb zu erscheinen. Am besten fährt man den Weg schon mal am Tag vorher in aller Ruhe ab und am Morgen danach früher als notwendig los. Tipp 2: P

nk tlichkeit von Azubis ist ausschlaggebend

Das A und O für jeden Azubi ist, fest vorgegebene Uhrzeiten einzuhalten. Unpünktlichkeit kann erhebliche negative Folgen haben. Bei häufigem Wiederholen droht im schlimmsten Fall sogar die Kündigung. Tipp 3: Outfit bei Mit arbeitern abschauen Die drängende Frage nach dem passenden Outfit für den ersten Tag ist ebenfalls schnell geklärt: Die Kleidung sollte seriös und dezent sein. Um das richtige Outfit zu finden, sollten Azubis sich daran erinnern, wie Mitarbeiter gekleidet waren, denen sie auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch begegnet sind. Daran können sie sich orientieren. Tipp 4: Alle Kollegen freundlich gr ssen Wer mit gesenktem Kopf durch die Firma läuft, findet kaum Anschluss – und stößt schlimmstenfalls auf Ablehnung. Schnelle Kontakte lassen sich knüpfen, wenn man freundlich aufeinander zugeht. Tipp 5: die

hand reichen und augenkont ak t halten

Freundlich und offen - mit einem solchen Auftreten können Azubis in ihrem Betrieb Punkte sammeln. Angesagt ist aber auch, das Miteinander der Kollegen zurückhaltend zu beobachten. Wer auf eine beisammensitzende Gruppe stößt, reicht jedem zur Begrüßung die Hand.

Tipp 6: Tischmanieren beim gemeins amen Essen

Ebenfalls punkten können Azubis in ihrer Firma mit guten Tischmanieren. Hastiges Herunterschlingen von Essen in der Kantine oder am Schreibtisch ist tabu. Tipp 7: Mit arbeiter

und Vorgesetzte korrek t ansprechen

»Hi!" oder »Tschöö" – solche lässigen Formulierungen können in der Arbeitswelt schnell fehl am Platz wirken. Besser sind Standardformeln wie »Guten Tag" oder »Auf Wiedersehen". Ist einem das Gegenüber bekannt, sollte beim Grüßen auch der Name genannt werden. Akademische Grade wie etwa einen

Doktortitel sollte man nicht weglassen – es sei denn, der andere legt darauf ausdrücklich keinen Wert. Vorsicht ist beim Duzen geboten: Erst, wenn andere einem das Du offiziell anbieten, darf geduzt werden. Tipp 8: Notizen machen zeigt Interesse Eine Vielzahl von Informationen strömt auf einen Azubi ein Notizenmachen ist da hilfreich. Die Mitschriften signalisieren Interesse. Außerdem hat der Azubi so die Infos immer griffbereit und muss bestimmte Fragen vielleicht kein zweites Mal stellen. Tipp 9: Flexibilität

zeigt Eins atzbereitschaft

Beliebt machen können Azubis sich bei ihrem Vorgesetzten, indem sie sich flexibel zeigen: Wenn ein dringender Auftrag nicht vor Dienstschluss um 17 Uhr fertig wird, sollte die Bereitschaft für die ein oder andere Überstunde vorhanden sein. Tipp 10: Die eigenen Rechte kennen Allerdings dürfen die Überstunden nicht ausufern – denn Azubis sind im Betrieb, um ihren Beruf zu erlernen, und dazu reicht die vertraglich festgelegte Ausbildungszeit in der Regel aus. Wenn Überstunden geleistet werden, dann muss der Azubi dafür einen Zuschlag oder einen Freizeitausgleich erhalten.


17 IMAGING IS O U R PA S S I O N CAM__SC=839.472

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1100 1000 900 800 700 600

1100°C

CMYK Match =

700°C

532.224 O.K

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α=95,628

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d=2,739µm

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Print Quality =

B I L DV E RA R B E I TU N G F Ü R I N D U ST R I E U N D W I S S E N S C H A F T

Interesse an Computern, Kameratechnik und Elektronik? STEMMER IMAGING ist Europas führender Anbieter von Bildverarbeitungstechnologien für Industrie und Wissenschaft ft. t Unsere Technik sorgt bei vielen namhaft ften t Unternehmen rund um die Welt für herausragende Qualität und Wettbewerbsfähigkeit. An unserem Hauptsitz in Puchheim, direkt an der S4, arbeiten rund 160 Mitarbeiter, darunter 12 Auszubildende in verschiedenen, technischen Berufen. Im Juni 2013 wurden wir als eines der 50 wachstumsstärksten inhabergeführten Mittelstandsunternehmen im Freistaat Bayern mit der Auszeichnung »Bayerns Best 50« geehrt. STEMMER IMAGING GmbH Gutenbergstraße 9 - 13 82178 Puchheim (direkt an der S4)

Jürgen Fehr, Leiter Personalwesen Telefon 089 80902-112 j.fehr@stemmer-imaging.de

B E W E R B U N G S S TA R T IM AUGU ST! Auszubildende (m/w) zum 01.09.2017 IT-Systemelektroniker Elektroniker für Geräte und Systeme Fachinformatiker/Systemintegration Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung

www.stemmer-imaging.de/karriere

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© Robert Przybysz; fotolia.com

O.K


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ausbildung im focus

Ausbild ung sberufe

d eren Inh alt e 2016 mod er nisier t werd en! Es gibt Berufe, die existieren schon seit mehr als hundert Jahren. Zum Beispiel den Müller oder den Installateur. Oft bleiben zwar die Grundlagen des Jobs gleich oder zumindest ähnlich, aber das Drumherum ändert sich. Wenn zum Beispiel neue Gesetze erlassen, die Welt ändernde Innovationen geschaffen oder neue Maschinen entwickelt werden, müssen sich die Unternehmen darauf einstellen und ihre Ausbildungen daran anpassen. Jedes Jahr gibt es also ein paar Berufe, deren Ausbildungsordnungen überarbeitet und modernisiert werden. Damit du weißt, welche Berufe 2016 so ein Makeover bekommen, haben wir für dich eine kleine aber wichtige Liste erstellt.

Graveur/in Bisher machen angehende Graveure zwei Prüfungen: Eine Zwischen- und eine Abschlussprüfung nach dem dritten Lehrjahr. Die sollen ab diesem Jahr durch die sogenannte Gestreckte Gesellenprüfung ersetzt werden. Die beiden Schwerpunkte »Flachgraviertechnik« und »Reliefgraviertechnik« werden zusammengelegt, weil beide sehr viel gemeinsam haben. Der Ausbildungsberuf wird damit zu einem sogenannten »Monoberuf«.

Anlagenmechaniker/in f r Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Weil in den letzten Jahren viele neue Technologien auf den Markt gekommen und neue Klimagesetze durchgesetzt worden sind, wird der Beruf modernisiert. Neue Dienstleistungsbereiche und berufsübergreifende Tätigkeiten sollen jetzt schon in der Ausbildung eine Rolle spielen.

Fachkraft f r Veranstaltungstechnik Auch dieser Ausbildungsberuf wird auf den allerneuesten Stand der Technik gebracht. Immerhin haben sich die technischen Medien, die hier eine so wichtige Rolle spielen, stark weiterentwickelt – ob Bildprojektion, akustische Wiedergabetechnik oder Beschallungs- und Beleuchtungstechnik. Auch die bisherige Schwerpunktausbildung soll durch eine einheitliche Qualifizierung ersetzt werden.

Dachdecker/in Die ganze Ausbildungsordnung soll modernisiert werden, damit die Ausbildung in Zukunft noch praxisnaher ablaufen kann. Außerdem werden Arbeits- und Geschäftsprozesse im Betrieb optimiert und Fotovoltaik- und Solarthermieanlagen in die Lehre mit aufgenommen.

b e r u f e im r z e it ... wand el d e

© Ingo Bartussek / © patrimonio designs; fotolia.com


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Concept Wachter

Bewerbungsberatung und private Arbeitsvermittlung Fürstenfeldbruck - Christine Wachter, Personalvermittlerin und Personalberaterin IHK, ist mit ihrem Unternehmen ,,Concept Wachter“ unter anderem als ausführender Dienstleister von Maßnahmen und Angeboten für Arbeitsagenturen und Jobcenter tätig. Neben der privaten Arbeitsvermittlung (auch mittels eines Vermittlungsgutscheines, den die zuständige Agentur für Arbeit unter bestimmten Voraussetzungen ausstellt), bietet das Unternehmen auch Existenzgründungsbe-

ratungen, Karriereberatungen sowie Gruppen- und Einzelcoachings an.

Im Hinblick auf die Stellensuche, die aufgrund der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt immer schwieriger wird, ist eine optimale Präsentation besonders wichtig. ,,Die Ansprüche an die Bewerber und an die Bewerbungsunterlagen sind mittlerweile sehr hoch“, bestätigt Christine Wachter. In einem persönlichen Gespräch werden zuerst die Voraussetzungen, Wünsche und Möglichkeiten des Bewerbers erörtert. Das Concept-Team begleitet anschließend den Bewerber in der gesamten Bewerbungsphase: ,,Wir sehen uns zuerst den Lebenslauf, das Anschreiben und das Bewerbungsfoto an. Dieses sollte kein Passfoto, sondern positiv ansprechend sein“. Bei der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen geht es vor allem darum, ein überzeugendes Anschreiben und Concept Chefin Christine Wachter ist Personalver- Lebenslauf zu verfassen. mittlerin, Personalberaterin und Gründungscoach ,,Die Bewerbungsmappe Text u. Foto: Nicole Burk hinterlässt einen ersten

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Eindruck beim Arbeitgeber und dieser ist sehr entscheidend“, weiß Christine Wachter. Das Schriftbild und die äußere Form müssen ebenso stimmig sein, wie das Anschreiben. Als Tipp rät die Expertin, sich im Vorfeld ganz genau zu informieren, was die Firma macht und welche Ziele sie verfolgt. Nächster Knackpunkt ist das Vorstellungsgespräch: ,,Wir wollen erreichen, dass die Bewerber für diese Gespräche gut vorbereitet sind“, erzählt die Concept Geschäftsführerin. ,Wir trainieren, wie man auf bestimmte Fragen antworten könnte. Man lernt aber nicht, was man auf welche Frage antworten muss und lernt dies auswendig“. Es gehe hauptsächlich darum zu erkennen, was mit den Fragen bezweckt werden soll und dass

www.concept-wachter.de

jeder für sich die richtige Antwort erarbeitet. ,Es ist wichtig, dass jeder noch er-selber bleibt. Man muss sich aber an bestimmte Regeln halten, sich informieren und sich umfassende Kenntnisse verschaffen“, empfiehlt Christine Wachter. Besonderen Wert legt Christine Wachter auf die Förderung von Jugendlichen. In Gruppen- und Einzelterminen werden Schüler z.B. auf die Ausbildungsplatzsuche und die Bewerbungsgespräche vorbereitet. Auch hier ist eine gute Bewerbungsmappe der erste Schritt in die berufliche Zukunft. Das Concept-Team besteht aus festen und freien Mitarbeitern und ist mit einem Expertenteam aus unterschiedlichen Fachbereichen vernetzt.


ERLEBE SUMMERFEELING PUR IM EUROPA-PARK Mit über fünf Millionen Besuchern 2015 ist der Europa-Park das Fun-Paradies in Deutschland. Ob Rock-Cafe, Matterhorn-Blitz, Euro-Mir, Fjord-Rafting, WODAN–Timburcoaster, Silver Star oder die Wasserachterbahn Poseidon, hier ist Action kein Monitor-Spektakel sondern wahrhaftige Realität. 2016 erwarten dich in Deutschlands größtem Freizeitpark viele Überraschungen, Shows und Neuheiten, wie zum Beispiel die „grüne Insel“, der neue irische Themenbereich. Inmitten der Hügel Irlands steht ein idyllisches Fischerörtchen in dem man nach turbulenten Achterbahnfahrten eine kleine Pause einlegen darf. Eine große überdachte Spielewelt garantiert zu jeder Jahreszeit einmalige Abenteuer. Wer einmal die Themenhotels besucht hat, der weiß was Europa-Park-Fans unter einem gelungenen Familien-Event verstehen. Die parkeigenen 4-Sterne Hotels „El Andaluz“ und „Castillo Alcazar“ sowie die 4-Sterne Superior Hotels „Colosseo“, „Santa Isabel“ und „Bell Rock“ entführen einen in wahre Traumwelten. Perfekter Familienurlaub oder romantischen Wellness-Wochenende. Die zauberhafte Dekoration und das Ambiente sorgen für einen atemberaubenden Aufenthalt. Mehr als 100 Attraktionen und Shows sowie 14 europäische Themenbereiche warten auf dich.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2016 vom 19. März bis zum 6. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

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Azubi+ Magazin - dein regionales Ausbildungsmagazin. Ausgabe Fürstenfeldbruck 02/2016

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