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www.facebook.de/ azubiplusmagazin

Azubi+ im Internet www.azubiplus.de


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A zubi+ Liebe Schülerinnen und Schüler, jedes Jahr stellen sich für Euch angehende Azubis die gleichen Fragen: redaktion

Rein in die Arbeitswelt............................. 12 Das WWW ist nicht alles ......................... 17 Das freiwillige soziale Jahr........................ 18 Das AZUBI+ Gewinnspiel ........................20

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Da uns Eure Ausbildung am Herzen liegt, werden wir Euch auch auf unserer Homepage und auf Facebook auf dem Laufenden halten. Wir sind sicher, dass wir Euch mit AZUBI+ eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten an die Hand geben können und bitten Euch, euch bei der Bewerbung auf das AZUBI+ MAGAZIN zu beziehen.

„Generation Z“ erobert die Arbeitswelt ....... 11

Ausbildungsangebote für technische und handwerkliche Berufe......................... ab 03

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Im AZUBI+ stellen wir Euch interessante Ausbildungsangebote aus dem sozialen, dem kaufmännischen, dem technisch-handwerklichen sowie dem gastronomisch-touristischen Bereich vor. Außerdem haben wir bei Azubis nachgefragt: Warum wolltest Du Destillateur werden? Was macht am Beruf des Kanalbauers am meisten Spaß? Zudem haben wir auch bei Vertretern aus der Wirtschaft nachgefragt, warum Ausbildungsplätze im Landkreis wichtig sind. In kurzen Interviews erfahrt Ihr, warum Praktika bei der Berufswahl helfen, warum gut ausgebildete junge Menschen wichtig für unsere Region sind – und warum man mit einer guten Ausbildung oft besser dasteht als mit einem Studium.

Wenn das Fernweh plagt ......................... 10

Ausbildungsangebote für kaufmännische Berufe ................... ab 08

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Um Euch in Sachen offene Ausbildungsangebote im Landkreis Miesbach einen kompakten und zusammenfassenden Überblick zu verschaffen, bieten wir Euch mit unserem Ausbildungsmagazin AZUBI+ erstmalig eine Hilfestellung. Das Magazin erscheint ab sofort dreimal jährlich an Eurer Schule – natürlich kostenlos. Wir präsentieren Euch hier eine breite Palette an heimischen Unternehmen, die auf der Suche nach Auszubildenden sind. Von Bayrischzell bis Otterfing, von Irschenberg bis Waakirchen.

Die Zeit vor der Ausbildung ......................04

Ausbildungsangebote für soziale und gesundheitliche Berufe ..................................ab 14

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- Wie geht es nach der Schule weiter? - Welcher Beruf kommt für mich in Frage? - Wo und wie bewerbe ich mich?

AZUBI+ fragt........................03, 06, 14, 19

Ausbildungsangebote für gastronomische und touristische Berufe ..............................ab 16

Und nun: Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Berufswahl und der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz!

Ausgabe: 01/2016 Verlag: Rundschau-Verlag GmbH Karlstraße 9 · 82377 Penzberg www.dasgelbeblatt.de Geschäftsführer: Helmut Ernst

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Markus Hundsdorfer Anzeigen Miesbach: Schlierseer Straße 4 · 83714 Miesbach Telefon 0 80 25 / 70 98-0 anzeigen-mb@dasgelbeblatt.de

Heidi Busch (Tel. 0 80 25 / 70 98-20) Notburga Gruber (Tel. 0 80 25 / 70 98-61) Stefan Gruber (Tel. 0 80 25 / 70 98-22) Klaus Hundsdorfer (Tel. 0 80 25 / 70 98-26) Markus Hundsdorfer (Tel. 0 80 25 / 70 98-25) Günter Kleber (Tel. 0 80 25 / 70 98-23) Veronika Magritsch (Tel. 0 80 25 / 70 98-27)

Anzeigendispo / Koordination: Markus Hundsdorfer Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Thomas Michael Klotz Erscheinungsweise: 3x jährlich Grafik, Layout & Druck: Ostenrieder Design & Marketing, 86971 Peiting


Azubi+ fragt nach ...

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Grußwort Eine Berufsausbildung, wie wir sie in Deutschland kennen, gibt es in den meisten anderen Staaten nicht. Sehr zum Nachteil der Jugendlichen und auch der Betriebe und Verwaltungen. Der Übergang von der Schule ins Arbeitsleben ist dort von großen Problemen gekennzeichnet, beispielsweise hoher Arbeitslosigkeit und einer harten Spaltung der Beschäftigten in Akademiker und Nicht-Akademiker. Unsere „duale Ausbildung“ wurde daher für viele Regierungen in aller Welt zum Modell, das sie jetzt versuchen zu kopieren. Aber auch bei uns ist die duale Ausbildung das Gebot der Stunde: Klare Regelungen mit Rechten und Pflichten für Auszubildende und Betriebe, in über 300 Berufen, gemeinsam organisiert, kontrolliert und weiterentwickelt von Staat, Unternehmen und Gewerkschaften, abgeschlossen mit einem anerkannten Zertifikat. Auch später weiß jede und jeder was es bedeutet: nämlich eine praktische und theoretische Qualifikation, die keine große Einarbeitung im betrieblichen Alltag mehr braucht. Eine gute Ausbildung lohnt sich immer, für den/die BerufseinsteigerIn und den Betrieb, Sie eröffnet nicht nur den Einstieg, sondern auch den Aufstieg im künftigen Berufsleben.

AZUBIS

Klaus Barthel Mitglied des Deutschen Bundestages

Wir bilden aus: Kraftfahrzeugmechatroniker Kraftfahrzeugmechatronikerin für LKW Automobil Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement

Bodenschneidstraße 3 • 83714 Miesbach • 08025-280028 • Fax 08025-280029 eMail: m.heid@brummi-fit.de • www.brummi-fit.de


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Ausbildung im focus Sinnvoll berbr cken st att Däumchen drehen:

Die Zeit vor der Ausbildung Die Schule ist geschafft und Sie haben bereits einen Ausbildungsplatz ergattert? Die Zeit bis zum Ausbildungsstart kann man faulenzend verbringen und die Füße hochlegen – oder sinnvoll nutzen und die eigenen Qualifikationen erweitern. Zwischen dem Abitur oder anderen Schulabschlüssen und dem Start in die Ausbildung liegen oft mehrere Wochen, wenn nicht noch mehr. Um diese Zeit zu nutzen und sinnvoll zu überbrücken, stehen Schulabgängern zahlreiche Möglichkeiten offen, von denen sie nicht nur beruflich profitieren. Aber auch wer vielleicht noch auf der Suche nach der passenden Ausbildung ist, sich noch mitten im Bewerbungsverfahren befindet oder auch wer nur Absagen bekommen hat und die nächste Ausbildungsphase abwarten muss, sollte seine Zeit nicht verschwenden. Wir stellen die besten Überbrückungsoptionen vor.

Praxiserfahrung mit Prak tika: Der ide-

ale Weg, um schon einmal den zukünftigen Beruf besser kennenzulernen, sind Praktika. Nehmen Sie jedoch nicht das erstbeste Praktikum an, sondern achten Sie darauf, dass es mit Ihrer Ausbildung bzw. beruflichen Zielen in Zusammenhang steht. Sie haben dabei nicht nur die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, sondern erhalten so auch eine zusätzliche berufliche Qualifikation. Je nach Praktikum können Sie sich nicht zuletzt etwas dazu verdienen und liegen Ihren Eltern in der Zeit vor Ausbildungsbeginn nicht auf der Tasche. Je nachdem wie viel Zeit Sie bis zum Ausbildungsstart mitbringen, können Sie unterschiedlich lange Praktika absolvieren. Wichtig ist, dass Sie sich ein qualifiziertes Zeugnis ausstellen lassen, in dem Ihre Aufgaben genau dokumentiert sind. Dies wird sich nicht nur in Ihrem Lebenslauf gut machen, sondern Sie werden auch in der Ausbildung von der Berufserfahrung profitieren.

Sprachkenntnisse auffrischen: Wenn Sprachkenntnisse für Ihre Ausbildung und den zukünftigen Beruf besonders wichtig sind, bietet sich ein Auslandsaufenthalt mit einem Sprachkurs an. Damit können Sie die Zeit vor der Ausbildung sinnvoll für die Auffrischung Ihrer Sprachkenntnisse nutzen und parallel wichtige Soft Skills erwerben. Dazu gehören interkulturelle Kompetenzen, Anpassungsfähigkeit, Selbstständigkeit und nicht zuletzt Selbstbewusstsein. Fähigkeiten also, die auch für Ihre spätere Karriere wichtig sein werden und sich in jedem Lebenslauf gut machen. Ob Sie sich nun für einen Sprachkurs im Ausland, für ein Auslandspraktikum oder fürs Jobben im Ausland entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist auch hier, dass Sie sich den Auslandsaufenthalt oder Sprachkurse in jedem Fall bescheinigen lassen. Freiwilligenarbeit: Mit einem freiwilligen En-

gagement tun Sie nicht nur Ihrem Lebenslauf etwas Gutes, sondern gleich auch Anderen. Soziales Engagement kommt bei Personalchefs immer gut an. Sie arbeiten dabei in Vereinen, für Projekte und Initiativen, in Selbsthilfegruppen oder sozialen Einrichtungen aktiv mit. In der Regel arbeiten Sie unbezahlt oder erhalten eine geringe Aufwandsentschädigung. Die Klassiker unter einer solchen Freiwilligenarbeit sind das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder auch das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).

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Handwerkliche Berufe Jobben in der Branche: Geld verdienen und

nebenbei einer sinnvollen Aufgabe nachgehen, damit schlägt man als zukünftiger Azubi gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Natürlich kann es schwierig werden, bereits im Wunschberuf ohne eine Ausbildung einen Job zu finden. Dennoch ist es wichtig, dass der Job in jenem Bereich angesiedelt ist, in dem Sie Ihre Ausbildung absolvieren werden. Möglichkeiten gibt es dabei viele. Streben Sie z. B. eine Ausbildung in der Gastronomie an, warum dann nicht kellnern und den Job und die Serviceabläufe von Grund auf kennenlernen. In nahezu jeder Branche können Sie als Aushilfe arbeiten. Klappern Sie also entsprechende Unternehmen oder Betriebe ab und machen Sie gleich deutlich, dass Sie in Kürze eine Ausbildung in der gleichen Branche beginnen. Das wirkt motiviert und engagiert.

Wenn Sie noch keinen Ausbild u ng splat z h aben: Wer noch keinen Ausbildungsplatz

hat, sollte nicht nur Däumchen drehen, sondern seine Qualifikationen weiter ausbauen. Neben den oben genannten Möglichkeiten wie Praktika, Auslandsaufenthalte und dem Jobben können zusätzliche Angebote wahrge-

Zum 01.09.2017 suchen wir Auszubildende…

Fachinformatiker (m/w) Zum 01.09.2017 suchen wir Zum 01.09.2017 suchen wir

Auszubildende… Auszubildende… Immer schneller verändert die Informationstechnik Fachinformatiker (m/w) das Gesicht unserer Welt. Eine

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nommen werden, die den Schritt zum perfekten Ausbildungsplatz erleichtern können. So bieten die Agenturen für Arbeit berufsvorbereitende Programme für diejenigen an, die nach der Schule keine Ausbildungsstelle erhalten haben. In den Programmen soll die berufliche Orientierung gefördert und der Einstieg ins Arbeitsleben erleichtert werden. Dazu gehören der Aufbau einer dauerhaften Lernund Leistungsmotivation sowie gezielte und individuelle Bewerbungstrainings. Nähere Informationen finden Sie bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit. Wenn Sie für Ihre Wunschausbildung aktuell nicht qualifiziert genug sind, haben Sie auch die Möglichkeit, den nötigen Schulabschluss nachzuholen. Eine Brücke zur Berufsausbildung bieten ebenfalls Einstiegsqualifizierungen, die ebenfalls von der Bundesagentur für Arbeit angeboten werden. Dabei handelt es sich um ein bezahltes Praktikum für Jugendliche, die (noch) keine Ausbildungsstelle gefunden haben. In sechs bis zwölf Monaten kann dabei der Arbeitsalltag in einem Betrieb kennengelernt werden. Mögliche Branchen sind die Bereiche Bau, Wirtschaft und Verwaltung, Handel, Gastgewerbe, Service, Lagerlogistik, Metall, Textil sowie Druck und Elektro. Teilnehmer erhalten vom Betrieb in der Regel eine monatliche Vergütung von 192 Euro.

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A zubi+ fragt nach ...

Ein Gefühl für Farben und handwerkliches Geschick ...

Feodor Schraml Obermeister der Malerinnung

Herr Feodor Schraml, Sie sind Obermeister der Malerinnung. Was macht einen guten Maler-Azubi aus? Ein guter Azubi muss Interesse an unserem Beruf haben und gerne mit Menschen arbeiten. Er muss ordentlich sein und ein höfliches und freundliches Auftreten haben. Dazu gehört dann noch ein Gefühl für Farben und handwerkliches Geschick. Aus welchen Schulen kommen die Auszubildenden? Selten bewerben sich Gymnasiasten, einige haben Mittlere Reife. Die meisten Auszubildenden kommen von der Mittelschule – ob mit, oder ohne Quali. Dabei bewerben sich meisten junge Männern. Schade, dass wir nicht mehr weibliche Azubi`s haben, die den Malerberuf erlernen wollen – Frauen haben ein sehr ausgeprägtes Farbempfinden. Ist der Schulabschluss ausschlaggebend? In der Regel machen die Interessenten erst ein Praktikum, Hierbei zeigt sich ob jemand für den Beruf geeignet ist oder nicht. Für uns ist ein Quali nicht zwingend vorausgesetzt, der Umgang mit Menschen, die Ordentlichkeit und das Interesse am Malerberuf sind wichtiger. Das sieht man am besten bei einem Betriebspraktikum, dies sollte man aber ernst nehmen. Was beinhaltet eine Ausbildung zum Maler? Klassische Arbeiten sind natürlich das Weißstreichen einer Wand und die Anbringung von Holzschutzlasu-

ren. Aber wir machen auch Lackierungen von Holz und Metall, Wärmedämmverbundsysteme, Tapezierarbeiten, Trockenbau- und Brandschutzarbeiten, Schmucktechniken, Schriften, Vergoldungen und vieles mehr. Bei Interesse könnt Ihr den Maler vor Ort fragen, was dieser so ausführt. Einige Maler haben Weiterbildungen zum Schimmelsachverständigen absolviert und dort ihren Weg gefunden. Wow! All das lernt man in der Ausbildung? Man lernt vor allem über den Tellerrand hinauszuschauen. Wenn ein Lehrling Interesse zeigt, kann er viel von seinem Ausbildungsbetrieb lernen. Die drei Jahre Lehrzeit sollte man gut nutzen, um eine gute Gesellenprüfung abzulegen, so stehen einem viele Möglichkeiten offen. Der Geselle kann weiterhin als Angestellter arbeiten, Er kann die Meisterschule besuchen, sich selbstständig machen oder auch ins Ausland gehen. Dort sind unsere Gesellen sehr gut angesehen, weil unser duales Ausbildungssystem überall gut angesehen ist. Hat der Handwerksberuf Maler auch in Deutschland Zukunft? Auf jeden Fall, Maler wird es bei uns immer geben, da unsere Kundschaft nicht ins Ausland verlagert werden kann. Da wir viel bei Kunden im privaten Wohnbereich arbeiten, ist bei uns auch ein freundlicher Umgang , Ordentlichkeit und Pünktlichkeit besonders wichtig.


Handwerkliche Berufe

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9 Wir sind eine der führenden überörtlichen Kanzleien auf dem Gebiet des Insolvenzrechts und der Insolvenzverwaltung. Zum weiteren Ausbau unseres Büros in Holzkirchen im Süden Münchens suchen wir eine/n

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Seit über 40 Jahren Lieferant bei Gastronomie und Großverbrauchern in Bayern.

Voraussetzungen sind sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie ein höfliches und zuvorkommendes Auftreten. Darüber hinaus erwarten wir eine sorgfältige Arbeitsweise, Neugier, Engagement und Teamfähigkeit. Wir bieten Ihnen eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem hochmotivierten Team. Bei Eignung ist die Übernahme in ein Vollzeitarbeitsverhältnis erwünscht. Unser Büro liegt unmittelbar an der Anschlussstelle Holzkirchen der Autobahn A8 München - Salzburg. Außerdem besteht eine Busverbindung zum Bahnhof Holzkirchen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.floether-wissing.de

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• Ausbildungsplatz in einem innovativen Umfeld • Ein breit gefächertes Aufgabengebiet • Die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen • Tiefe Einblicke in alle Betriebsbereiche • Spannende Projektarbeiten

Drei Bereiche machen die Ausbildung bei OPED zu etwas ganz Besonderem. Erfahren Sie mehr unter www.oped.de/karriere/ausbildung-bei-oped. Für Auskünfte steht Ihnen Frau Wiedrich unter der Telefonnummer 0 80 24/60 81 8-323 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie bitte bis 26.10.2016 per Email an job@oped.de senden.

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Ausbildung im Focus

Wenn das Fer nweh plagt Eine Ausbildung da, wo andere Urlaub machen? Was während eines Studiums schon zum Standard gehört, ist auch während einer Ausbildung möglich: Lernen im Ausland! Viele Azubis wissen gar nicht, dass es Möglichkeiten und Programme gibt, die die ganze oder einen Teil der Ausbildung mit einem Auslandsaufenthalt verbinden. Sogar inklusive Extra-Zuschuss für die Reisekasse! In vielen Berufen werden Sprachkenntnisse und Auslandserfahrungen immer wichtiger. Dabei ist die Geschäftssprache oft eine ganz andere, als die, die man in der Schule beigebracht bekommt. Umso sinnvoller kann es sein, sich die Fremdsprachenkenntnisse gleich business-tauglich anzueignen - nämlich mit einem Auslandsaufenthalt während der Ausbildung. Von den vielen unvergleichlichen persönlichen Erfahrungen abgesehen, die so ein Auslandsaufenthalt mit sich bringt, pimpt es auch den Lebenslauf: Künftigen Arbeitgebern zeigt ein Azubi, der im Ausland war, dass er sich auf neue Situationen einstellen kann, offen, flexibel, anpassungsfähig und nicht zuletzt auch mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen ausgestattet ist. Das ist natürlich immer gern gesehen und beeindruckt so manchen Personalchef. Allerdings braucht man als Azubi im Ausland etwas mehr Engagement und Eigeninitiative, um seine Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Denn während das deutsche Hochschulsystem schon internationalisiert wurde, hinkt das Ausbildungssystem noch gehörig nach. Ein Grund dafür sind die von Land zu Land sehr unterschiedlichen Ausbildungssysteme. Trotzdem muss man nicht warten, um seinem Fernweh nachzugeben: Azubis können sowohl einen Teil als auch die gesamte Ausbildung im Ausland verbringen oder die Ausbildung mit einem Auslandspraktikum verbinden. Wer schon vor Beginn der Ausbildung weiß, dass diese auf jeden Fall ins Ausland führen soll, der sollte sich am besten schon vorher informieren und gleich eine Ausbildungsstätte und Berufsschule wählen, wo das möglich ist. Denn es gibt

Ausbildungs-Programme, die den Auslandsaufenthalt fest eingeplant haben – so gibt es auch keine Probleme bei der Anerkennung dieser ausländischen Ausbildungszeit. Auch gibt es Kooperationen mit europäischen Stätten beruflicher Bildung, die eine komplette Ausbildung im Ausland ermöglichen. Dabei wird ein beruflicher Abschluss erworben, der sowohl in Deutschland als auch in dem betreffenden Land anerkannt ist. Übrigens sind Kenntnisse der Sprache meistens Voraussetzung, wenn man die Ausbildung im Ausland machen möchte. Schließlich bringt der Auslandsaufenthalt nichts, wenn man nur Bahnhof versteht. Erster Ansprechpartner für Azubis, die einen Auslandsaufenthalt machen wollen, sind die zuständigen Kammern; also die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer. Wer sich über die verschiedenen Ausbildungen, die es im europäischen Ausland gibt, informieren möchte, findet diese Infos auch beim sogenannten Europaservice der Bundesagentur für Arbeit. Wer schon weiß, in welches Land und in welchen Beruf der Auslandsaufenthalt gehen soll, kann sich auch direkt an die Kammern des jeweiligen Landes wenden. Viele haben eine deutsche Vertretung – das erleichtert den Kontakt. Oft sind es ausländische Tochterfirmen deutscher Unternehmen, die die deutschen Auszubildenden mit offenen Armen empfangen. Wer sich jetzt fragt, wie so eine Ausbildung im Ausland bezahlt werden soll, der kann sich über die Antwort freuen, dass es einige Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung gibt. Gerade für Ausbildungen, die zu einem Teil im Ausland verbracht werden, gibt es unter anderem das EU-Programm »Leonardo da Vinci«. Bis zu 5000 Euro als Unterstützung und Erstattung der Reisekosten gibt es für die Zeit im Ausland, die zwischen drei Wochen und neun Monaten lang sein darf. Der Auslandsaufenthalt funktioniert aber nur dann, wenn Berufsschule und ausbildender Betrieb mitspielen. Denn diese stellen den Antrag auf Förderung durch dieses Austauschprogramm. Danach aber steht der Ausbildung im Ausland nichts mehr im Wege!


11 G eneration

erober t die Ar beitswelt Individu alis t en und Infor m ations m an ag er Jugend von heute – für die ältere Generation ist sie ein Buch mit sieben Siegeln. Damit das nicht so bleibt, bemühen sich junge wie alte Jugendforscher um Erklärungen und Beschreibungen des gesellschaftlichen Wandels. Meist mit wohlklingenden Namen, die gar eine systematische Erforschung vermuten lassen. Nach den Generationen X und Y ist bereits jetzt die Generation Z am Zug. Die ab 1995 geborenen erobern die Arbeitswelt. Sie sind Individualisten, »digital natives« und Manager ihres eigenen Mikrokosmos. Für die Generation Z ist die digitale Welt kein Paralleluniversum – sie war einfach immer schon da. Die heutigen Teenies leben im Web und steuern ihre Welt mit Tablet und Smartphone. Philipp Riederle, gerade mal 20 Jahre alt und schon Sprachrohr seiner Altersgenossen (sein Buch »Wer wir sind und was wir wollen« ist 2013 erschienen), hat kein Problem mit digitaler Offenheit. Privatsphäre? Datenschutz? »Wir outen uns wie keine Generation zuvor«, sagt Riederle ohne Unbehagen. Fotos einer feucht-fröhlichen Party im Netz? Das gesellschaftliche Miteinander funktioniere doch, so der entspannte Einzelkämpfer Riederle. Willkommen in der Arbeitswelt! Es kommt eine spannende Arbeitswelt auf uns zu. »Künftig bewerben sich Firmen bei jungen Mitarbeitern, nicht umgekehrt", ist Christian Schuldt vom Zukunftsinstitut in Frankfurt überzeugt. Gut für die Personalverantwortlichen also, sich mit den Bedürfnissen ih-

rer Mitarbeiter auszukennen. Während für die Generation X noch die Höhe des Verdiensts entscheidend war, die Ypsiloner die Ausgewogenheit von Privat- und Berufsleben forderten, bringt die neue Generation neben digitaler Leichtigkeit den Ehrgeiz mit, immer noch ein bisschen besser zu werden, etwas zu bewegen und alle Optionen nutzen zu wollen. Das deckt sich mit dem Eindruck, den Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth von seinen Azubis hat. Fairness, Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen, die Wertschätzung von Individualität und Selbstbestimmtheit bei der Arbeit seien ihnen wichtig, so Porth. Für interessante Projekte ist die Generation Z also durchaus bereit, anzupacken und viel zu arbeiten. Sture Pünktlichkeit und Gründlichkeit, Relikte der industriellen Revolution, entlocken ihr allerdings nur ein müdes Lächeln. »Ein festgelegtes Leben bietet keine Optionen mehr«, schreibt Riederle. Die Generation Z stellt sich die Arbeitswelt vielmehr wie eine Facebook-Party vor: wer kommt, ist da und bringt etwas zu essen mit. Doch auch diese Generation wird sich der Arbeitswelt anpassen müssen, was sie mit ihrem Ehrgeiz bestimmt ganz einfach schafft. Davon wird die ganze Gesellschaft letztlich profitieren. Auch die Älteren können von der Jugend von heute noch etwas lernen: die Welt etwa nicht gar so verbissen und ernst zu nehmen, und sich selbst wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. ah

Quellen: »Die Presse«, Andrea Lehky; »Der Standard«, Christian Scholz; dpa

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Ausbildung im Focus

Raus aus der S chule, rein in die Ar beitswelt Raus aus der Schule, rein in die Arbeitswelt: Damit das Einleben im Ausbildungsbetrieb gelingt, brauchen Azubis gute Umgangsformen. Zehn Tipps für einen erfolgreichen Karrierestart. Tipp 1: Arbeitsweg am Tag vorher abfahren Dazu gehört, gerade am ersten Tag weder abgehetzt noch verspätet im Betrieb zu erscheinen. Am besten fährt man den Weg schon mal am Tag vorher in aller Ruhe ab und am Morgen danach früher als notwendig los. Tipp 2: P

nk tlichkeit von Azubis ist ausschlaggebend

Das A und O für jeden Azubi ist, fest vorgegebene Uhrzeiten einzuhalten. Unpünktlichkeit kann erhebliche negative Folgen haben. Bei häufigem Wiederholen droht im schlimmsten Fall sogar die Kündigung. Tipp 3: Outfit bei Mit arbeitern abschauen Die drängende Frage nach dem passenden Outfit für den ersten Tag ist ebenfalls schnell geklärt: Die Kleidung sollte seriös und dezent sein. Um das richtige Outfit zu finden, sollten Azubis sich daran erinnern, wie Mitarbeiter gekleidet waren, denen sie auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch begegnet sind. Daran können sie sich orientieren. Tipp 4: Alle Kollegen freundlich gr ssen Wer mit gesenktem Kopf durch die Firma läuft, findet kaum Anschluss – und stößt schlimmstenfalls auf Ablehnung. Schnelle Kontakte lassen sich knüpfen, wenn man freundlich aufeinander zugeht. Tipp 5: Hand

reichen und augenkont ak t halten

Freundlich und offen - mit einem solchen Auftreten können Azubis in ihrem Betrieb Punkte sammeln. Angesagt ist aber auch, das Miteinander der Kollegen zurückhaltend zu beobachten. Wer auf eine beisammensitzende Gruppe stößt, reicht jedem zur Begrüßung die Hand. Tipp 6: Tischmanieren

beim gemeins amen Essen

Ebenfalls punkten können Azubis in ihrer Firma mit guten Tischmanieren. Hastiges Herunterschlingen von Essen in der Kantine oder am Schreibtisch ist tabu.

Tipp 7: Mit arbeiter und Vorgesetzte korrek t ansprechen

»Hi!" oder »Tschöö" – solche lässigen Formulierungen können in der Arbeitswelt schnell fehl am Platz wirken. Besser sind Standardformeln wie »Guten Tag" oder »Auf Wiedersehen". Ist einem das Gegenüber bekannt, sollte beim Grüßen auch der Name genannt werden. Akademische Grade wie etwa einen

Doktortitel sollte man nicht weglassen – es sei denn, der andere legt darauf ausdrücklich keinen Wert. Vorsicht ist beim Duzen geboten: Erst, wenn andere einem das Du offiziell anbieten, darf geduzt werden. Tipp 8: Notizen machen zeigt Interesse Eine Vielzahl von Informationen strömt auf einen Azubi ein Notizenmachen ist da hilfreich. Die Mitschriften signalisieren Interesse. Außerdem hat der Azubi so die Infos immer griffbereit und muss bestimmte Fragen vielleicht kein zweites Mal stellen. Tipp 9: Flexibilität

zeigt Eins atzbereitschaft

Beliebt machen können Azubis sich bei ihrem Vorgesetzten, indem sie sich flexibel zeigen: Wenn ein dringender Auftrag nicht vor Dienstschluss um 17 Uhr fertig wird, sollte die Bereitschaft für die ein oder andere Überstunde vorhanden sein. Tipp 10: Die eigenen Rechte kennen Allerdings dürfen die Überstunden nicht ausufern – denn Azubis sind im Betrieb, um ihren Beruf zu erlernen, und dazu reicht die vertraglich festgelegte Ausbildungszeit in der Regel aus. Wenn Überstunden geleistet werden, dann muss der Azubi dafür einen Zuschlag oder einen Freizeitausgleich erhalten.


Kaufmännische Berufe

AZUBIS

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Wir bilden aus: Fahrlehrer Fahrlehrerin Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement Fahrschüler

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© Robert Przybysz; fotolia.com


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Azubi+ fragt nach ...

„Nach meiner Ausbildung stehen mir viele Wege offen“ Verena, warum hast Du Dich für eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin entschieden? Ich arbeite sehr gerne mit Menschen zusammen. In der neunten Klasse der Realschule habe ich ein freiwilliges Praktikum im Krankenhaus Agatharied absolvieren dürfen, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ab diesem Zeitpunkt stand für mich meine Berufswahl fest. Wie schaut Deine alltägliche Ausbildung aus? In den Praxisphasen vertiefen wir praktisch, was wir theoretisch im Blockunterricht gelernt haben. Dies sind alle anfallenden Aufgaben der Pflege, wie beispielsweise die Vitalzeichen-Messung, das Legen von Infusionen oder die allgemeine und spezielle Betreuung von Patienten. Die Fachkräfte auf den Stationen oder in den Funktionsabteilungen stehen dabei immer für Fragen zur Verfügung. Bist Du in der Ausbildung immer bei einer bestimmten Pflegekraft dabei oder wechselst Du auch zwischen den Abteilungen? Wir können uns die Fachbereiche zum Teil persönlich aussuchen. Dies kann zum Beispiel der OP, die Intensivstation, die Endoskopie oder auch die Notaufnahme sein. In allen Abteilungen hat man dann immer eine oder mehrere feste Bezugspersonen, die einen durch die Ausbildung begleiten. Welche Station ist für Dich die interessanteste? Die Arbeit im OP war großartig. Dort ist alles real – nicht wie in den Lehrbüchern. Die Chirurgie ist zudem hochinteressant. Denn wo sonst kann man sehen, was sich beispielsweise in einer Galle befindet? Und wie geht’s weiter nach der Ausbildung? Als Gesundheits- und Krankenpflegerin stehen mir sehr viele Wege offen. Ich persönlich möchte Fachkrankenschwester für den OP werden.

Verena Schertler 19 Jahre, Tegernsee

„Nach der Ausbildung will ich studieren und forschen“ Mario, warum hast Du Dich für eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger entschieden? Bei mir hat sich das in der elften Klasse der FOS in Holzkirchen ergeben. In dieser Zeit habe ich verschiedene Praktika absolviert, unter anderem eins in Agatharied. Nach meinem Praktikum im Finanzamt dachte ich mir: Papier kann mir nicht wehtun, aber Papier rührt sich auch nicht. Die Arbeit im Krankenhaus hat mir dann die Augen geöffnet. Der Menschenkontakt und das medizinische Wissen, welches wir lernen – das ist genau meins. Was macht Dir besonders Spaß in Deiner Ausbildung? In den letzten zwei Jahren habe ich eine große Menge des Ausbildungsstoffes gelernt. Der intensive Umgang mit Patienten und die tolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern stehen jedoch in keinem Lehrbuch und sind jeden Tag etwas Besonderes. Vor allem die persönlichen Geschichten der Patienten sind teilweise so berührend, dass ich heute noch Gänsehaut davon bekomme. Diese Nähe am Menschen macht den Beruf aus. Welche Abteilung ist Dein Favorit? Auch der OP? Nein. Ich finde die Gesundheits- und Krankenpflege auf den Stationen deutlich erfüllender. Mich zieht es allerdings auch eher in Richtung Wissenschaft. Forschung im Bereich der Pflege wäre mein Traum. Und das, obwohl du am liebsten mit den Patienten arbeitest? Ich bin ein Mensch, der nicht stehen bleiben will. Klar ist das auch in der Gesundheitsund Krankenpflege nicht der Fall, aber ein Studium spricht mich auf lange Sicht an. Jetzt konzentriere ich mich aber erst einmal auf meine Ausbildung am Krankenhaus Agatharied. Es werden mehr weibliche als männliche Gesundheits- und Krankenpfleger. Wie sieht das bei Euch in der Schule aus? Wir sind 14 Auszubildende in der Klasse, nur drei davon Männer. Aber wir kommen sehr gut aus… Hast Du schon einmal an Deiner Berufswahl gezweifelt? Absolut. Am Anfang hatte ich zum Beispiel das Blutdruckmessen nicht drauf. Ich habe einfach nicht den Puls gefunden. So etwas verunsichert natürlich. Ein Patient hat mir dann Hoffnung gegeben. Er sagte: „Du wirst ein guter Krankenpfleger, da bin ich mir sicher!“

Mario Westermeier 20 Jahre, Bayrischzell


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Gesundheitliche Berufe

Berufsfachschule für Krankenpflege Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Agatharied Starten Sie Ihre Karriere bei uns und nutzen Sie unser vielfältiges Ausbildungsangebot: Gesundheits- und Krankenpfleger/-in Bachelor-Studium Health Care Studies Pflegefachhelfer/-in (Krankenpflege) Möchten Sie sich informieren? Website

Sekretariat der Berufsfachschule für Krankenpflege und der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe St.-Agatha-Straße 4 | 83734 Hausham Tel.: +49 (0)8026 393-3190 E-Mail: schule@khagatharied.de

Mehr Infos ...

Azubi+ im Internet

Unsere Zahnarztpraxis sucht ab September 2017 eine freundliche, zuverlässige und engagierte

Auszubildende zur ZFA Wir setzen teamfähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen sowie mindestens einen guten qualifizierenden Hauptschulabschluss voraus. Ihre schriftlichen vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Praxis Dres. Albrecht/Flessa Münchner Straße 56a • 83607 Holzkirchen Telefon 08024/4787474 E-Mail: Info@zahnaerzte-holzkirchen.de

Gemeinschaftspraxis für Zahnheilkunde

www.azubiplus.de

Dr. Hans-Peter Flessa

Dr. Angela Albrecht

Zahnarzt

Spezialistin für Kinderzahnheilkunde

Prophylaxe Ästhetische Zahnheilkunde Prothetik Endodontie Parodontologie Zahnsanierungen in Narkose

Prophylaxe/Zahnputzschule Verhaltensführung/Hypnose Milchzahnkronen Milchzahnendodontie Kinderprothesen/Platzhalter Narkose – Sedierung – Lachgas


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Gastronomische Berufe

D as w w w is t nicht alles ... Das Internet ist eine wahre Fundgrube – egal, was man sucht, man findet es auch. Wenn es um ihre Auszubildenden geht, gehen Unternehmen allerdings oft andere Wege: Sie suchen ihren Nachwuchs lieber über ein Praktikum oder die Arbeitsagentur. Schüler suchen Informationen mit Vorliebe über das Internet. Auch bei der Suche nach Ausbildungsstellen ist das digitale Netz eine Fundgrube. Aber wie finden die Unternehmen eigentlich ihre Auszubildenden? Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist dieser Frage nachgegangen und hat herausgefunden, dass Online-Jobbörsen, Ausschreibungen auf der eigenen Unternehmens-Webseite und in sozialen Netzwerken nicht immer die erste Wahl sind. Schüler, die eine Ausbildung finden wollen, sollten sich also nicht unbedingt auf die digitale Suche festlegen.

Die meisten Unternehmen suchen zukünftige Azubis auf direktem Weg über ein Betriebspraktikum: Mehr als 70 Prozent prüfen den Nachwuchs erst einmal praktisch, um im Anschluss ein Ausbildungsverhältnis anzubieten. Rund 50 Prozent informieren die Mitarbeiter über ausgeschriebene Lehrstellen, ein knappes Drittel ist in Schulen oder auf Messen vertreten. Nur jeder fünfte Betrieb bietet dagegen eine sechs- bis zwölfmonatige Einstiegsqualifizierung an. Neben den direkten Weg gehen Firmen auch indirekte Rekrutierungswege: So nutzen beispielsweise drei von vier Unternehmen den Vermittlungsdienst der Arbeitsagentur. Deutlich offensiver sind Betriebe bei der Veröffentlichung von Stellenanzeigen in Zeitungen oder Online-Stellenbörsen (41 Prozent), auf der eigenen Homepage oder in sozialen Netzwerken (40 Prozent). Nur rund 34 Prozent nutzen Kammern, Innungen oder Verbände, um Auszubildende zu finden.

Ergreifen Sie Ihre Chance: Frau Stephanie Blinken Director of Human Resources Tel.: +49(0)8022/669-0 career@seehotel-ueberfahrt.com

BI U Z A

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IHRE ZUKUNFT KANN STARTEN Für den Beginn im Februar und August 2017 bieten wir folgende Ausbildungsplätze am Tegernsee:

• Hotelfachmann/-frau • Restaurantfachmann/-frau • Koch/Köchin Mehr Abwechslung findet man wohl in keiner anderen Branche. Scannen Sie den QR-Code und erfahren Sie mehr über eine Ausbildung in der ALTHOFF HOTEL COLLECTION: www.facebook.com/seehotelueberfahrt/ © studiostoks; fotolia.com

Althoff Seehotel Überfahrt • Überfahrtstraße 10 • 83700 Rottach-Egern


Ausbildung im Focus

Freundliche Gastgeber gesucht! Werden Sie Teil eines starken Teams und starten Sie noch in diesem Jahr Ihre

Ausbildung zum Fachmann/ zur Fachfrau für Systemgastronomie an einer unserer Serways Raststätten an den Standorten Vaterstetten Ost und West an der A99 oder Irschenberg Süd an der A8. Als Auszubildender bei Serways lernen Sie alles rund um die Systemgastronomie. Ihre Aufgaben: • Zubereitung, Präsentation und Verkauf von Produkten in den Bereichen der klassischen Gastronomie, Fast Food und Kaffeebar • Bedienung und Abrechnung der Kasse • Verkaufsfördernde Warenpräsentation kombiniert mit kompetenter Beratung und Betreuung unserer Gäste • Annahme von Warenlieferungen und Kontrolle der Lagerbestände • Wirtschaftlicher Einsatz von Geräten, Maschinen und Gebrauchsgütern

Ihr Profil: • Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen und bringen einen ausgeprägten Servicegedanken mit • Sie haben Interesse an standardisierten Gastronomiekonzepten • Sie mögen flexible Arbeitszeiten und sind auch zur Schicht- und Wochenendarbeit bereit • Sie sind engagiert und zuverlässig Unser Angebot: • Eine abwechslungsreiche Ausbildung in einem zukunftssicheren Unternehmen • Weiterbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten • Attraktive Vergütung (1. Lehrjahr: 694,€, 710,-€, 2. Lehrjahr: 800,- €, 3. Lehrjahr: 900,- €)

bewerbenSie Sie sich sich –noch heute! Mit Klick auf Interessiert? Dann bewerben mit Angabe des einem Einsatzortes – bevorzugt per E-Mail unter: http//tank.rast.de/karriere/stellenboerse/eigenbetriebe/ gelangen Sie direkt zum Bewerbungsformular. Autobahn Tank & Rast Betriebsgesellschaft mbH · Personalabteilung – Frau Silke Oley Autobahn Tank & Rast Betriebsgesellschaft mbH Andreas-Hermes-Straße 7-9 · 53175 Bonn · Tel.: +49Personalabteilung (0)228 922-2731 – Frau Nadine Sänger E-Mail: bewerbung@tank.rast.de · www.tank.rast.de/karriere Andreas-Hermes-Straße 7-9 · 53175 Bonn · Tel.: +49 (0)228 922-2731

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Service mit einem Lächeln! Das ist Serways. An rund 200 Serways Raststätten auf deutschen Autobahnen sorgen freundliche Mitarbeiter jeden Tag für die ganz besondere Pause. Sauberkeit, Qualität und Frische stehen dabei stets an erster Stelle.


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Ausbildung im Focus

Per s önlichkeit bilden

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Als eines der wichtigsten und schönsten Jahre ihres Lebens bezeichnet die 18-jährige Lisa die Zeit, in der sie als Freiwillige in einem Pflegeheim der Caritas gearbeitet hat. »Anfangs habe ich es schwer gehabt«, berichtet sie, »aber jetzt weiß ich, was mir Spaß macht und was ich arbeiten will.«

Arbeitszeit: Das FSJ wird ganztägig geleistet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt zwischen 38 und 40 Stunden. Für alle Teilnehmer am FSJ besteht der Anspruch auf eine fachliche und pädagogische Betreuung in den Einsatzstellen sowie auf ein begleitendes Seminarangebot. Dieses besteht aus 25 Arbeitstagen. Die Teilnahme daran ist verpflichtend und gilt als Arbeitszeit.

D as Freiwillig e S oziale J ahr „FSJ“ als Chance

Sich persönlich weiter zu entwickeln, etwas Sinnvolles zu tun und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln, das alles ist im Freiwilligen Sozialen Jahr möglich. Die Einsatzbereiche sind vielfältig, die Palette des sozialen Engagements ist bunt. Ob im Krankenhaus, einer Behindertenwerkstatt, im Tierheim, Theater oder bei der Feuerwehr – viele Einrichtungen sind auf Unterstützung angewiesen und freuen sich auf junge, engagierte Helfer. Das soziale Jahr kann in vielen Institutionen absolviert werden, deren zugelassene Träger beispielsweise Wohlfahrtsverbände, Religionsgemeinschaften oder Gemeinden sind. Auch in den Bereichen Sport, Kultur, Denkmalpflege und Umweltschutz ist der freiwillige Dienst mittlerweile möglich.

Bedingungen: Wer zwischen 15 und 27 Jahre alt ist, den Schulabschluss in der Tasche hat und sich für ein Jahr gemeinnützig engagieren möchte, der liegt beim FSJ richtig. Als Bildungs- und Orientierungsjahr gedacht, möchte es die Bereitschaft junger Menschen für ein freiwilliges Engagement und die Übernahme von Verantwortung fördern. Die Rahmenbedingungen sehen folgendes vor:

Dauer: Ein FSJ dauert mindestens sechs und maximal 18 Monate. Während des Freiwilligen Sozialen Jahrs besteht Anspruch auf 24 bis 26 Urlaubstage und 25 Bildungstage. Das FSJ beginnt in der Regel im September oder Oktober eines jeden Jahres, manche Einrichtungen bieten einen zusätzlichen Beginn auch im Februar an.

Entgelt und Versicherungsschutz: Die fi-

nanzielle Vergütung (»Taschengeld«, Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkostenerstattung) variiert stark zwischen den unterschiedlichen Trägern. Das Taschengeld liegt, grob gerechnet, zwischen 150 Euro und 363 Euro (gesetzliche Obergrenze). Außerdem erhält man als Freiwilliger (nach Ermessen der Einsatzstelle) Verpflegung, die Dienstkleidung sowie die Unterkunft. Das Kindergeld wird während des Freiwilligendienstes weiter gezahlt. Der Träger übernimmt außerdem die Kosten für die Sozialversicherung, das heißt Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge werden abgeführt. Damit sind Freiwillige rechtlich ähnlich gestellt wie Auszubildende.

Tolle Erfahrungen: Lisa wird direkt im Anschluss an ihr soziales Jahr eine Ausbildung zur Krankenpflegerin machen. Auch Anna, die ihr FSJ in einer Jugendkunstwerkstatt absolviert hat, möchte weiter den Weg der Kulturarbeit gehen. »Ich habe in diesem Jahr nicht nur viel über die Arbeit im Kulturbereich gelernt, sondern auch über mich. Nach FSJ und Studium hoffe ich, auch weiter in diesem Bereich tätig zu sein.« Wie diese zwei engagieren sich jährlich mehrere Tausend junge Menschen in karitativen Einrichtungen. Sie machen die tolle Erfahrung, dass durch ihre Arbeit sinnvoll geholfen werden kann. Sie unterstützen die Kollegen der Einsatzstelle und helfen den Menschen, die das Angebot der Einrichtung nutzen. Und besonders wichtig: sie selbst gestalten das Angebot mit ihren Ideen und Projekten mit und machen es damit besser! ah

© adam121; fotolia.com

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19 „Nur nicht verkleiden!“ Das Outfit fürs Bewerbungsgespräch muss zum Bewerber und zum Job passen

Georg und Sabrina Liebler Kleidermachermeister aus Wien Minirock oder Kostümkleidchen? Anzug oder Lederhose? Das richtige Outfit fürs Vorstellungsgespräch zu finden, ist nicht einfach. Sabrina und Georg Liebler, Kleidermachermeister aus Wien, erklären, was geht – und was nicht. Die Kleidung ist immer ein Ausdruck der Persönlichkeit. „Von einem 17-jährigen kann ich nicht erwarten, dass er seinen Stil schon gefunden hat“, betont Georg Liebler. Das Erwachsenwerden kann sich also auch in der Kleidung ausdrücken, zum Beispiel durch peppige Farben und sportliche Schnitte.

„Dem Berufsfeld angepasst“ Aber so richtig krachen lassen sollte man es auch nicht. Und: Natürlich ist der Dresscode für jemanden, der eine Banklehre beginnen möchte, ein anderer als für jemanden, der sich um einen Ausbildungsplatz in einer Bäckerei bewirbt. Die Kleidung muss „dem Berufsfeld angepasst“ sein, sagt Georg Liebler. Seine Frau Sabrina würde für eine Bewerbung in einem Handwerksbetrieb auch eine praktischere Kleidung empfehlen. Für junge Männer hieße das zum Beispiel Jeans und Hemd, für die Damen eine sportliche Hose und ein Poloshirt. Auch eine traditionelle Tracht kann unter Umständen gut für das Bewerbungsgespräch passen, befinden die Lieblers.

Markenklamotten? Nicht nötig! Es spielt aber keine Rolle, ob man sündhaft teure Anzüge trägt oder Stangenware. „Es wäre zu oberflächlich, das Bewerbungsgespräch auf Markenklamotten zu reduzieren“, sagen die Lieblers, die schon für Politiker, Wirtschaftsbosse und berühmte Personen Anzüge und

Kleider geschneidert haben. Außerdem könne man von einem jungen Menschen nicht erwarten, dass er hunderte Euro für ein Outfit ausgibt.

„Ordentlich und gepflegt“ Es muss also nicht zu jedem Vorstellungsgespräch ein teures Kleidchen sein. Das A und O ist aber, dass die Kleidung „ordentlich und gepflegt“ ist – und man selbst auch. Sabrina Liebler erklärt, dass es für die meisten Arbeitgeber wichtig ist, dass die Bewerber ein gutes Gesamtbild abgeben. Die Kleidung sollte absolut sauber und gut riechend sein – und zum Rest passen. Grell gefärbte Haare passen zum Beispiel nicht hinter einen Bankschalter. Auch Piercings und Tattoos können die möglichen Arbeitgeber stören. Rausnehmen und verdecken ist hier oftmals angebracht. Und: Wer aus religiösen Gründen Kleidungsstücke trägt, wie beispielsweise ein Kopftuch, dem muss klar sein, dass dieses auch bei der Arbeit – vor allem mit Maschinen – stören kann, sagen die Schneidermeister.

Von Lederhose bis Kostümkleidchen Viele Outfits sind also möglich. Die Bewerber sollten selbst im Gespür haben, wie sie ihrem möglichen Arbeitgeber gegenübertreten können – auf alle Fälle aber gepflegt. Bei einem Handwerksmeister kann eine (echte!) Lederhose oder ein klassisches Dirndl gut ankommen. Bewirbt man sich bei einer Versicherung, sollte ein schlichtes Kostüm oder ein klassischer Anzug gewählt werden. Und ganz wichtig ist für die Lieblers dabei: „Die Bewerber sollen sich nicht verkleiden!“


ERLEBE SUMMERFEELING PUR IM EUROPA-PARK Mit über fünf Millionen Besuchern 2015 ist der Europa-Park das Fun-Paradies in Deutschland. Ob Rock-Cafe, Matterhorn-Blitz, Euro-Mir, Fjord-Rafting, WODAN–Timburcoaster, Silver Star oder die Wasserachterbahn Poseidon, hier ist Action kein Monitor-Spektakel sondern wahrhaftige Realität. 2016 erwarten dich in Deutschlands größtem Freizeitpark viele Überraschungen, Shows und Neuheiten, wie zum Beispiel die „grüne Insel“, der neue irische Themenbereich. Inmitten der Hügel Irlands steht ein idyllisches Fischerörtchen in dem man nach turbulenten Achterbahnfahrten eine kleine Pause einlegen darf. Eine große überdachte Spielewelt garantiert zu jeder Jahreszeit einmalige Abenteuer. Wer einmal die Themenhotels besucht hat, der weiß was Europa-Park-Fans unter einem gelungenen Familien-Event verstehen. Die parkeigenen 4-Sterne Hotels „El Andaluz“ und „Castillo Alcazar“ sowie die 4-Sterne Superior Hotels „Colosseo“, „Santa Isabel“ und „Bell Rock“ entführen einen in wahre Traumwelten. Perfekter Familienurlaub oder romantischen Wellness-Wochenende. Die zauberhafte Dekoration und das Ambiente sorgen für einen atemberaubenden Aufenthalt. Mehr als 100 Attraktionen und Shows sowie 14 europäische Themenbereiche warten auf dich.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2016 vom 19. März bis zum 6. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

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