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WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 30. JANUAR 2014

KILLWANGEN / SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

AUS DEM GEMEINDERAT Limmatuferreinigung – Spende Am 8. März 2014 findet die traditionelle Limmatuferreinigung statt. An die Verpflegung der Helferinnen und Helfer spendet die Gemeinde Killwangen einen Betrag von 300 Franken und dankt den Organisatoren der Reinigung für ihren Einsatz zugunsten des Natur- und Naherholungsgebietes. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Juliane und Michel Meier, Fadackerstrasse 8, 8956 Killwangen, für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage auf Parzelle Nr. 1351, Dorfstrasse; Haqif Haziri, Fluestrasse 44, 8957 Spreitenbach, für einen Liftanbau auf Parzelle Nr. 921, Steinigstrasse 1.

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Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8.30–11.30

Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30– 14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Februar 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich: Maria Magnotta, Alte Post 11 15. / 86 Jahre Maria Würsch, Zelgmattstrasse 2 10. / 82 Jahre Rosmarie Menth, Altersheim im Brühl 10. / 82 Jahre Lilian Stauffacher, Bahnhofstrasse 18 25. / 79 Jahre Raffaele Cerullo, Zelgmattstrasse 10 23. / 77 Jahre Giuseppina Winkler, Fadackerstrasse 10 25. / 77 Jahre Gojko Todorovic, Zelgmattstrasse 6 2. / 75 Jahre Radivoje Antic, Brühlstrasse 37 25. / 73 Jahre Ernst Kramer, Rütenenstrasse 12 8. / 71 Jahre Irene Moser, Mühlehaldenstrasse 1 26. / 70 Jahre

Neue Urnenöffnungszeit bei Wahlen und Abstimmungen Seit Jahren haben nur rund 2 Prozent der Stimmenden direkt an der Urne gewählt bzw. abgestimmt. Gestützt auf diesen Sachverhalt ist die persönliche Stimmabgabe an der Urne in Spreitenbach nur noch am Hauptwahl- bzw. Abstimmungstag (Sonntag) in der Zeit zwischen 9 und 9.30 Uhr möglich. Die vorzeitige briefliche Stimmabgabe erfährt keine Änderung. Gemeindeversammlungsbeschlüsse Die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 sind nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist in Rechtskraft erwachsen. Personelles Als neue Sozialarbeiterin mit einem 70 Prozent-Pensum ist Melanie Spörri, Wettingen, per 1. Februar 2014 gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen sie herzlich willkommen. Termine 3.–16. Februar: SchulSportferien; 4. Februar, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 9. Februar, 9–9.30 Uhr: Urnenöffnung eidg. Volksabstimmung, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

Rege Diskussionen vor der Bar und an den Tischen.

Foto: zVg

Musik aus vergangenen Jahrzehnten Am Samstag, 18. Januar, ging die fünfte OldieParty über die Bühne.

bringen und gute Musik aus vergangenen Jahrzehnten zu hören. Roman Kägi vom OK hatte wieder ein super Programm zusammenDer Anlass war gut besucht. Es ka- gestellt und die Musikliebhaber men gegen 200 Personen, um ei- kamen voll auf ihre Kosten. Fast nen gemütlichen Abend zu ver- zu allen Stücken gab es VideoINSERAT

Für Buchhaltung und Steuererklärung FREDI HEYMANN TREUHAND Fadackerstrasse 5, 8956 Killwangen 056 401 14 36 oder 079 226 77 37 fredi.heymann@bluewin.ch

seit 25 Jahren in der Region verankert

clips, welche auf der Grossleinwand abgespielt wurden. So schwelgten die einen in Erinnerungen an Konzertbesuche in der Jugendzeit und die andern tanzten zum Rock ’n’ Roll bis weit nach Mitternacht. Die Halle war wieder von Carmen Greber geschmückt worden und passte perfekt zu den Oldies und den Erinnerungen an Discos aus den 80er-Jahren. Die am Nachmittag durchgeführte Junior-Party hat leider das Zielpublikum nicht ganz erreicht. Es waren zwar etwa 30 eher jüngere Kinder anwesend, die zeigten aber kaum Interesse an der Musik und noch weniger am Tanzen. (ag)

Sperrung Kirchstrasse Im Zusammenhang mit dem Neubau des Doppelkindergartens finden vom 3. Februar bis voraussichtlich am 14. Februar 2014 Grabarbeiten für den Kanalisationsanschluss statt. Die Zu- und Wegfahrt für die betroffenen Anwohner wird beidseitig der Sperrung gewährleistet bleiben. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und dankt für das Verständnis.

VERMISCHTES MONATSTREFF KATH. FRAUENVEREIN SPREITENBACH In diesem Jahr fin-

den nur noch drei Monatstreffen statt. Zum ersten Mal lädt der Kath. Frauenverein Spreitenbach am Dienstag, 4. Februar, ab 14 Uhr ins Lokal im Schutzengelhaus an der Eichstrasse 9 ein. Bei Handarbeiten und mit Kaffee und Kuchen verbringen alle gemeinsam einen frohen Nachmittag. GRATIS BLUTDRUCK- UND BLUTZUCKERMESSEN Am Montag, 3. Fe-

bruar, von 13.30–14.30 Uhr, im SPITEX- Stützpunkt an der Kirchstrasse 12.

Es braucht eine gehörige Portion Hochprozentiges, bevor sich der Schweizer Ueli Schäfer (r., Federico Dimitri) und der Italiener Mario Mericucci (Fabrizio Pestilli) verständigen können – vielleicht gerade weil ihnen die Artikulationsfähigkeit abhanden kommt. Fotos: ska

Zwei Kulturen suchen den Dialog Wenn sich im Theaterstück von «I tre secondi» ein typischer Italiener und ein typischer Schweizer auf einem Pass treffen, dann bleibt bei den Zuschauern kein Auge trocken. SUSANNE KARRER

Der Zentrumsschopf war am Freitagabend voll besetzt, als die Theatergruppe «I tre secondi» das Stück «I doganieri – die Zöllner» zur Aufführung brachte. Tatort war der Murmelipass, ein historischer, aber äusserst einsamer Grenzposten zwischen Italien und der Schweiz. Ein Uniformierter betritt die Bühne. «Isch das de Schwiizer?», fragt es deutlich hörbar aus dem Publikum, und das Gelächter, das zwei Stunden lang nicht mehr abreissen sollte, nimmt seinen Anfang. Denn der Schweizer Zöllner Ueli Schäfer, herrlich bünzlig gespielt von Federico Dimitri, hielt

den Anwesenden ihre Schweizer Eigenarten und Pingeligkeiten genauso deutlich vor Augen wie der italienische Zöllner Mario Mericucci – mit viel Charme gespielt von Fabrizio Pestilli – ihre südländische Gelassenheit und Lebensfreude. Denn unter dem Publikum hatte es so manchen Spreitenbacher mit italienischen Wurzeln, sodass dem Verständnis der italienisch gesprochenen Theaterpassagen nichts im Wege stand. Allerdings machte das ausdrucksstarke Spiel der beiden Darsteller ein Verständnis über die Sprachgrenzen hinaus leicht. Die skurrilsten Missverständnisse ergaben sich aus der Sprachbarriere zwischen den beiden Zöllnern, bis auch Ueli Schäfer irgendwann verzweifelt ausruft: «Es isch offesichtlich: Mir verstönd eus nöd!» Ein viel grösserer Graben besteht im Stück aber zwischen den beiden Kulturen. Dieser wird erst überbrückt, als die beiden einsamen Zöllner dem Weisswein und Selbstgebrannten zusprechen

Wenn es die einen gelassen nehmen, die anderen hingegen übergenau arbeiten, sind Konflikte vorprogrammiert. und sich ihr gar nicht so unähnliches Leid klagen. «Weg mit der Grenze!», heisst es dann auf einmal. Und damit ist nicht nur die des Landes gemeint.

Ein äusserst vergnüglicher Theaterabend, der den Zuschauern ihre wunderbaren Unterschiede und noch viel schöneren Gemeinsamkeiten vor Augen führte.

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Woche 5d  

LiWe_5_2014

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