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3. Dezember 2015, 54. Jahrgang, Nr. 49

PP 5432 Neuenhof

Klarer Volksentscheid: Kein Fusionsvertrag und keine gemeinnützige Spitex AG

Endstation für die Zusammenschluss-Verhandlungen: Während die Stimmbürger in Spreitenbach an der Gemeindeversammlung der Ausarbeitung eines Fusionsvertrages mit Killwangen zustimmte, lehnten die Stimmbürger von Killwangen diese am gleichen Abend ab. Einig war man sich bei der Spitex und lehnte die Schaffung einer gemeinnützigen Spitex AG deutlich ab. Bericht Seite 11. Foto: AZ/Archiv

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Gemeinde Wettingen

Bauherrschaft:

Beschlüsse des Einwohnerrats Rechtskraft Nach Ablauf der Referendumsfrist sind die vom Einwohnerrat am 15. Oktober 2015 gefassten und in der «Limmatwelle» vom 22. Oktober 2015 publizierten Beschlüsse, welche dem fakultativen Referendum unterliegen, in Rechtskraft erwachsen. Wettingen, 26. November 2015

Der Gemeinderat

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche: Bauherrschaft:

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche: Bauherrschaft:

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche:

Baugenossenschaft ProFamilia c/o Marugg + Imsand AG Rathausgasse 5 5400 Baden Dach- und Fassadensanierung Hardstrasse 26 391 keine Muriel und Hansjörg Frei-Schaad Attenhoferstrasse 20 5430 Wettingen Um- und Anbau Einfamilienhaus Attenhoferstrasse 20 4541 keine Konsortium Weinbergstrasse c/o Rewa Bau AG Landstrasse 134 5430 Wettingen Instandstellung und Erweiterung Erschliessungsstrasse Weinbergstrasse 11b 4009 keine

Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom vom 4. Dezember 2015 bis 13. Januar 2016. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung


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WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT

Die Jugendarbeit teilt ihr Glück Seit vorletztem Mittwoch leuchtet dieser geschmückte Baum zur Weihnachtszeit auf dem Rathausplatz. Foto: zVg Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Wettingen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Hil Rastislav (m), geb. 1972, Piukovic Kornelia (w), geb. 1972, Hil Tilia (w), geb. 2006, Hil Amelie (w), geb. 2009, Hil Carolin (w), geb. 2011, alle österreichische Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Schönaustr. 57a; Mare Giovanni (m), geb. 1978, Mare Antonella (w), geb. 1982, Mare Alessandro (m), geb. 2011, Mare Giulia (w), geb. 2013, alle italienische Staatsangehörige, wohnhaft in Wettingen, Winernstr. 22; Weeragoda ‹Deyan› Schandula (m), geb. 2000, sri-lankischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Wettingen, Alberich Zwyssig-Str. 49. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Die Jugendarbeit Wettingen (JAW) sammelt in der Villa Fluck Hilfsgüter. Mitte Dezember wird ein Teil der gesammelten Spenden im griechischen Lesbos an Flüchtlinge verteilt. SIBYLLE EGLOFF

«Teile dein Glück. Das Glück, das du hast und dem du dir gar nicht bewusst bist.» Unter diesem Motto sammelt die JAW gemeinsam mit dem Verein Ceriba für das Projekt «Flüchtlinge vor Ort». In der Villa Fluck in Wettingen stapeln sich Kartonschachteln und Säcke voll mit Bekleidung, Schuhen, Hygieneartikeln und vielem mehr. Die Sammelstelle an der Schönaustrasse 31 nimmt bis zum 10. Dezember jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr und jeden Freitag von 17 bis 20 Uhr Spenden in Form von warmen und sauberen Winterkleidern für Männer, Frauen, Kinder und Babys, Schlafsäcken, Regenponchos, Blachen oder Geld für Lebensmittel und Medikamente.

In der Villa Fluck sammelt die JAW Hilfsgüter für Flüchtlinge.

und die Flüchtlinge mit den in Wettingen und «Ceriba»-Sammelstellen in der ganzen Schweiz gespendeten Hilfsgütern versorgen. Mirjam Strub, Projektleiterin der JAW, und Katja Stockmann, Stellenleiterin der JAW, die neben fünf anderen Helfern die Sammelstelle betreuen, haben zusammen mit Wegmüller, Thomas Zehnder, Mandatsträger der JAW, sowie anderen Helfern bereits vom 10. bis 15 Oktober Flüchtlinge vor Ort unterstützt. Sie sind ins kroatische Botovo gereist, um 6 Tonnen Hilfsgüter an die am DIE GESAMMELTEN HILFSGÜTER wer- Bahnhof Botovo ankommenden den Mitte Dezember Flüchtlingen Flüchtlinge zu verteilen. auf der griechischen Insel Lesbos zugute kommen. Dann werden DER HILFSEINSATZ und vor allem die Sash Wegmüller, der Gründer von Begegnungen mit den Flüchtlingen «Ceriba», sowie freiwillige Helfer, haben Strub und Stockmann sehr darunter Ärzte und Rettungs- bewegt. «Es war überwältigend, in schwimmer, vor Ort Hilfe leisten so kurzer Zeit so viel Dankbarkeit,

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Foto: se

Zuneigung und Liebe zu erhalten», sagt Strub. Tausenden von Menschen hätten sie innerhalb von 72 Stunden ein Carepaket in die Hand gedrückt und ein «Good luck» auf die Schulter geklopft, berichtet Stockmann. Es sei schön gewesen, so vielen Helfern zu begegnen, die durch ihre Arbeit alle miteinander verbunden seien, so Stockmann. Ob die beiden auch in Lesbos mit dabei sein werden, wissen sie noch nicht. «Es ist möglich, dass Helfer vor Ort auf Tote treffen», sagt Stockmann. Jeder müsse selber entscheiden, ob er damit umgehen könne. Eines ist jedoch gewiss: Die JAW will nicht wegschauen und sich vor Ort, aber auch in der Schweiz für Flüchtlinge einsetzen. «Es geht uns darum, das Thema in die Gesellschaft zu tragen und Mitgefühl in den Menschen auszulösen», sagt Strub.


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WETTINGEN

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Adventsmarkt der Primarschule Am 23. November fand auf dem Schulhausplatz der Adventsmarkt der Primarschule Margeläcker statt. Jede Klasse bot an einem Stand ihre Produkte an, die sie gebastelt hatte. Wunderbar, was es da alles zu sehen und kaufen gab. Über kunstvolle Kerzen, Lichter, Engel und Leckereien bis hin zu handfesten Gebrauchsgegenständen war alles zu haben. Verpflegen konnten sich die Besucher am Stand des Elternteams, wo Punsch und Lebkuchen angeboten wurden. Zusätzlich sang jede Klasse bei ihrem Stand einige Adventslie-

Schüler bastelten für guten Zweck.

zVg

der, was dem Ganzen einen festlichen Rahmen und eine schöne Vorweihnachtsstimmung gab. Der Erlös war zugunsten der Kinderspitex Nordwestschweiz. (rh)

VERMISCHTES Würenlos. Auftritte Sonntag, 20. Dezember: 16.30 Uhr kath. Kirche St. Anton Wettingen, 17.30 Uhr Antigona freut sich übers Ponyreiten. ref. Kirche Wettingen (Freilichtaufführung), 19 Uhr kath. Kirche St. Sebastian Wettingen.

Kraftvolle Weine degustieren.

zVg

FIGURENTHEATER WETTINGEN Am 4. Dezember gastiert das Theater Kaufmann & Co. mit dem Stück Licht bitte! im Figurentheater. Gott hat Geburtstag. Zwei Engel sind auf der Suche nach der perfekten Inszenierung der Schöpfungsgeschichte, die sie zu seinen Ehren vorführen wollen. Die Engel werden von Alexandra und Eva Kaufmann in Nachthemden und mit kleinen Bücherflügeln gespielt.

WEIHNACHTS-DEGUSTATION Am zweiten Adventswochenende werden die Weine vom Lägernhang im dekorierten Weinkeller degustiert. Mit der WeihnachtsDegustation geht ein erfolgreiches Weinjahr zu Ende. Während zweier Tage können über 20 Wettinger Weine von der Weinbaugenossenschaft Wettingen, Meinrad Steimer Weinbau und Engelweine degustiert werden. Susanne Meier stellt im Weinkeller ihren Advents- und Weihnachtsschmuck aus und an der Cüpli-Bar wird auf die Weihnachtstage angestossen. Meinrad Steimer Weinbau, Freitag, 4. Dezember, 17–20 Uhr; Samstag, Theater Kaufmann & Co. in Aktion. 5. Dezember, 10–17 Uhr.

Wettinger Chuchimanne mit ihren Frauen Jorge, Bela, Dani, Angi, Hans und Irene (v. l)

Fotos: bär

Adventsstimmung an der Wettinger Landstrasse Musik, Feuer, Stände und Glühwein. Am offenen Adventssonntag konnte man sich an der Wettinger Landstrasse auf die Weihnachtszeit einstimmen lassen. MELANIE BÄR

«Es ist eine Wertschätzung an die Aussteller und eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit», begründet Gemeinderat Roland Kuster, weshalb er mit seiner Familie am offenen Adventssonntag über

die für den Verkehr gesperrte Wettinger Landstrasse flanierte. MIT ÜBER 50 AUSSTELLERN und

Handwerkern wurde den Besuchern zwar so viel geboten wie noch nie, «doch leider kamen dieses Jahr weniger Besucher als auch schon», bedauert HGV-Co-Präsident Fritz Krähenbühl. Das spürten auch die Aussteller: «Die Besucher sind heuer nicht kauffreudig», bedauern Tanja Weber und Irina Suhi, die an ihrem Stand Schmuck verkauften. «Vielleicht sind die Leute übersättigt», vermutet Annegret Bär von Amplifon, bei der man das Gehör testen lassen konnte. Auch an den Essensständen wurde weniger konsumiert als in

anderen Jahren. «Es läuft zwar weniger gut, doch wir haben es trotzdem lässig», resümiert Hans Utz, der mit den Wettinger Chuchimanne Älplermagronen, Kürbissuppe und Glühwein kochte. Wird das OK des Handels- und Gewerbevereins (HGV), das den Anlass organisiert hat, Konsequenzen ziehen? «Bevor wir etwas ändern, wollen wir das Feedback der Aussteller und Ladenbetreiber abwarten», sagt Denise Zumsteg, OK-Präsidentin. Das windige Wetter sei sicher mit ein Grund, weshalb es weniger Besucher an den Ständen gehabt habe. «Möglicherweise hatte es dafür in den Läden mehr Kundschaft», vermutet Zumsteg. Fassbodechlopfer in Action.

Gemeinderat Roland Kuster mit seinen Kindern.

WETTINGER STERNSINGER In die- «Licht bitte!», Freitag, 4. Dezember,

sem Spiel wird die Männerdominanz der Weihnachtsgeschichte etwas aufgebrochen; so spielen drei Hirtinnen die wegweisende Rolle. Sie haben die Zeichen gesehen, den offenen Himmel, das helle Licht, haben die Engel singen gehört und schliesslich den Königen den Weg gezeigt. Alte und neue Lieder umrahmen das Spiel und bauen die Brücke von den wohltuenden Aussagen der Weihnachtsgeschichte zum heutigen Menschen. Sonntag 13. Dezember: 16.30 Uhr, kath. Kirche

20.30 Uhr. Am 5. und 6. Dezember zeigen Margrit Gysin und Irene Beeli ihre Version des Weihnachtsklassikers «Die Weihnachtsgans Auguste» im Figurentheater. Der Vater hat eine Gans für das Weihnachtsessen besorgt und mästet sie. Doch längst hat der Rest der Familie Auguste in ihr Herz geschlossen. Samstag, 5. Dezember, 17 Uhr, Sonntag, 6. Dezember, 11 Uhr. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Wettingen. Vorverkauf: Info Baden 056 200 84 84; www.ticket.baden.ch Susanne Meier vom Kreativwerkstättli.

Tanja Weber und Irina Suhi Grogg an ihrem Schmuckstand.

HGV-Co-Präsident Fritz Krähenbühl und Unternehmer Heinz Germann.


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Adventsmarkt der Primarschule Am 23. November fand auf dem Schulhausplatz der Adventsmarkt der Primarschule Margeläcker statt. Jede Klasse bot an einem Stand ihre Produkte an, die sie gebastelt hatte. Wunderbar, was es da alles zu sehen und kaufen gab. Über kunstvolle Kerzen, Lichter, Engel und Leckereien bis hin zu handfesten Gebrauchsgegenständen war alles zu haben. Verpflegen konnten sich die Besucher am Stand des Elternteams, wo Punsch und Lebkuchen angeboten wurden. Zusätzlich sang jede Klasse bei ihrem Stand einige Adventslie-

Schüler bastelten für guten Zweck.

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der, was dem Ganzen einen festlichen Rahmen und eine schöne Vorweihnachtsstimmung gab. Der Erlös war zugunsten der Kinderspitex Nordwestschweiz. (rh)

VERMISCHTES Würenlos. Auftritte Sonntag, 20. Dezember: 16.30 Uhr kath. Kirche St. Anton Wettingen, 17.30 Uhr Antigona freut sich übers Ponyreiten. ref. Kirche Wettingen (Freilichtaufführung), 19 Uhr kath. Kirche St. Sebastian Wettingen.

Kraftvolle Weine degustieren.

zVg

FIGURENTHEATER WETTINGEN Am 4. Dezember gastiert das Theater Kaufmann & Co. mit dem Stück Licht bitte! im Figurentheater. Gott hat Geburtstag. Zwei Engel sind auf der Suche nach der perfekten Inszenierung der Schöpfungsgeschichte, die sie zu seinen Ehren vorführen wollen. Die Engel werden von Alexandra und Eva Kaufmann in Nachthemden und mit kleinen Bücherflügeln gespielt.

WEIHNACHTS-DEGUSTATION Am zweiten Adventswochenende werden die Weine vom Lägernhang im dekorierten Weinkeller degustiert. Mit der WeihnachtsDegustation geht ein erfolgreiches Weinjahr zu Ende. Während zweier Tage können über 20 Wettinger Weine von der Weinbaugenossenschaft Wettingen, Meinrad Steimer Weinbau und Engelweine degustiert werden. Susanne Meier stellt im Weinkeller ihren Advents- und Weihnachtsschmuck aus und an der Cüpli-Bar wird auf die Weihnachtstage angestossen. Meinrad Steimer Weinbau, Freitag, 4. Dezember, 17–20 Uhr; Samstag, Theater Kaufmann & Co. in Aktion. 5. Dezember, 10–17 Uhr.

Wettinger Chuchimanne mit ihren Frauen Jorge, Bela, Dani, Angi, Hans und Irene (v. l)

Fotos: bär

Adventsstimmung an der Wettinger Landstrasse Musik, Feuer, Stände und Glühwein. Am offenen Adventssonntag konnte man sich an der Wettinger Landstrasse auf die Weihnachtszeit einstimmen lassen. MELANIE BÄR

«Es ist eine Wertschätzung an die Aussteller und eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit», begründet Gemeinderat Roland Kuster, weshalb er mit seiner Familie am offenen Adventssonntag über

die für den Verkehr gesperrte Wettinger Landstrasse flanierte. MIT ÜBER 50 AUSSTELLERN und

Handwerkern wurde den Besuchern zwar so viel geboten wie noch nie, «doch leider kamen dieses Jahr weniger Besucher als auch schon», bedauert HGV-Co-Präsident Fritz Krähenbühl. Das spürten auch die Aussteller: «Die Besucher sind heuer nicht kauffreudig», bedauern Tanja Weber und Irina Suhi, die an ihrem Stand Schmuck verkauften. «Vielleicht sind die Leute übersättigt», vermutet Annegret Bär von Amplifon, bei der man das Gehör testen lassen konnte. Auch an den Essensständen wurde weniger konsumiert als in

anderen Jahren. «Es läuft zwar weniger gut, doch wir haben es trotzdem lässig», resümiert Hans Utz, der mit den Wettinger Chuchimanne Älplermagronen, Kürbissuppe und Glühwein kochte. Wird das OK des Handels- und Gewerbevereins (HGV), das den Anlass organisiert hat, Konsequenzen ziehen? «Bevor wir etwas ändern, wollen wir das Feedback der Aussteller und Ladenbetreiber abwarten», sagt Denise Zumsteg, OK-Präsidentin. Das windige Wetter sei sicher mit ein Grund, weshalb es weniger Besucher an den Ständen gehabt habe. «Möglicherweise hatte es dafür in den Läden mehr Kundschaft», vermutet Zumsteg. Fassbodechlopfer in Action.

Gemeinderat Roland Kuster mit seinen Kindern.

WETTINGER STERNSINGER In die- «Licht bitte!», Freitag, 4. Dezember,

sem Spiel wird die Männerdominanz der Weihnachtsgeschichte etwas aufgebrochen; so spielen drei Hirtinnen die wegweisende Rolle. Sie haben die Zeichen gesehen, den offenen Himmel, das helle Licht, haben die Engel singen gehört und schliesslich den Königen den Weg gezeigt. Alte und neue Lieder umrahmen das Spiel und bauen die Brücke von den wohltuenden Aussagen der Weihnachtsgeschichte zum heutigen Menschen. Sonntag 13. Dezember: 16.30 Uhr, kath. Kirche

20.30 Uhr. Am 5. und 6. Dezember zeigen Margrit Gysin und Irene Beeli ihre Version des Weihnachtsklassikers «Die Weihnachtsgans Auguste» im Figurentheater. Der Vater hat eine Gans für das Weihnachtsessen besorgt und mästet sie. Doch längst hat der Rest der Familie Auguste in ihr Herz geschlossen. Samstag, 5. Dezember, 17 Uhr, Sonntag, 6. Dezember, 11 Uhr. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Wettingen. Vorverkauf: Info Baden 056 200 84 84; www.ticket.baden.ch Susanne Meier vom Kreativwerkstättli.

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WETTINGEN

Neues Konzept mit lokalem Wein Voser Wines&Spirits will im neuen Jahr eine noch grössere Auswahl an lokalen Weinen bieten. SIBYLLE EGLOFF

Rund 650 Weine aus verschiedenen Regionen und Ländern sowie etwa 800 unterschiedliche Spirituosen warten in den Regalen von Voser Wines&Spirits auf die Kunden. Im Frühjahr 2016 sollen es noch mehr werden. Das Wein- und Spirituosenfachgeschäft an der Landstrasse 32 will sich zum aargauischen Weinzentrum entwickeln. «70 Prozent unserer Weine sollen aus dem Kanton Aargau stammen. Zudem ist geplant, mehr Qualitäts- und Spezialitätsspirituosen ins Sortiment aufzunehmen», sagt Levente Vetek, Ge- Weihnachtsaktion: Beim Kauf von Préstige Voser 2009 gibt es eine Vergünstigung von 25 Prozent. Foto: se schäftsführer von Voser Wines& Spirits. ten. «Es ist viel authentischer für die Kunden besser kennenzulernen, da die wieder von Winzer Christian IN WETTINGEN suche man lokale Kunden, wenn der Winzer statt der man mehr Zeit mit ihnen ver- Voser für das Weingeschäft produWeine, stellt der Geschäftsführer Händler ihnen von seinem Wein er- bringt», sagt Vetek. Zudem kehrten ziert werden. Zu Weihnachten empfiehlt Vetek fest. Darum soll im Fachgeschäft im zählt», findet Vetek. Viel Wert legen die Kunden mit einem grösseren neuen Jahr fast jeder Aargauer Trop- der Geschäftsführer und seine zwei Wissen nach Hause und könnten den ungarischen Dessertwein Tokafen erhältlich sein. Die Weinhand- Mitarbeiterinnen auf das Kunden- Raritäten probieren, die schwer er- ji, der sehr gut zum Weihnachtsessen passt. Des Weiteren können lung möchte mit lokalen Weinbau- vertrauen, die Qualität der Produk- hältlich sind. Kunden von Weihnachtsaktionen ern zusammenarbeiten und zusätz- te, die sie anbieten, sowie auf eine lich lokale Delikatessen anbieten gute Beratung. Neben dem grossen SEIT DREI MONATEN kommen die profitieren. Vom 1. bis zum 24. Dewie Käse oder Schinken. Das Ziel sei Angebot an edlen Tropfen setzt die Kunden von Voser Wines&Spirits zember sind viele Weine zwischen es, jede Woche eine Degustation ei- Weinhandlung auf Events. Im Fe- zudem in den Genuss von einer be- 15 bis 30 Prozent günstiger . nes lokalen Weins zu veranstalten, bruar 2016 veranstaltet das Fachge- sonderen Auswahl an Weinen. Es Informationen zu Events und Voser so Vetek. Dabei sollen die Kunden schäft wieder Whiskey-Degustatio- sind die Linien Voser Blanc, Voser mit den Weinbauern in Kontakt tre- nen. «Events bieten die Möglichkeit, Rosé, Voser Noir sowie Voser Brut, Wines&Spirites auf www.voser-weine.ch

VERMISCHTES ADVENTSKONZERT MÄNNERCHOR LIEDERKRANZ WETTINGEN Die Jahres-

Der Samichlaus im Bildtheater.

zVg

KAMISHIBAI Zwei Bibliothekarinnen der Gemeindebibliothek Wettingen erzählen mit dem Kamishibai (japanisches Bildtheater) eine Samichlaus-Geschichte für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 7. Dezember 2015, 15.15 Uhr. – Dauer ca. eine halbe Stunde

zeiten und die darin enthaltenen Feiertage werden oft zum Anlass genommen, mit Konzerten aufzuwarten. Chorkonzerte in der Adventszeit geniessen dabei einen hohen Stellenwert. Die Adventszeit ist eigentlich eine stille, eine dunkle Zeit. Aber der Lärm und die Hektik in den Einkaufszentren der Städte lassen kaum Platz für Stille. Als Gegenakzent für alle, die trotzdem zu weihnachtlicher Einkehr und Besinnlichkeit zurückfinden möchten, lädt der Männerchor Liederkranz zum Adventskonzert ein. Was die Dunkelheit für das Auge ist, das ist die Stille für das Ohr. Zu Stille und Dunkelheit braucht es einen Gegensatz – das klare, helle Licht des

Der Männerchor Liederkranz wartet mit einem besinnlichen Konzert auf. Sterns, durch welchen die Ankunft des himmlischen Kindes angekündigt wird. Daher rührt auch das Motto «Es naht ein Stern in dunkler Nacht». Unter der Leitung von Dirigent Jonas Herzog gelangen nebst bekannten vorweihnachtlichen Liedern auch Werke von W. A. Mozart und Pater Albe-

zVg

rych Zwyssig zur Aufführung. Begleitet wird der Chor an der Orgel durch Stefan Müller. Eine durch Michelle Waldis vorgetragene Geschichte rundet das Programm ab. Ref. Kirche Wettingen. Adventskonzert, Freitag, 11. Dezember, 19.30 Uhr, Türöffnung 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Kollekte.


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NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT

Ortsbürgergemeindeversammlung in der Sonnmatt. Foto: zVg Ortsbürgergemeindeversammlung im Eilzugstempo durch An der Ortsbürgergemeindeversammlung Neuenhof vom 24. November 2015, welche dieses Jahr wiederum in der Cafeteria der Alterssiedlung Sonnmatt stattgefunden hat, nahmen 51 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger von 138 Eingeladenen teil. Auf der Traktandenliste standen das Protokoll der letzten Versammlung, das Budget 2016 sowie die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Finanzkommission. Nadia Kohler-Voser wurde einstimmig als neues Mitglied der Finanzkommission gewählt. Die Beschlüsse sind rechtskräftig und unterstehen nicht dem fakultativen Referendum. Nach einer kurzen Versammlung konnten die Teilnehmenden einen Apéro sowie ein köstliches Nachtessen geniessen. Schalteröffnungs- und Telefonzeiten der Sozialen Dienste/AHVZweigstelle Die Schalteröffnungsund Telefonzeiten der Abteilung Soziale Dienste/AHV-Zweigstelle waren bis Ende November 2015 eingeschränkt. Ab Dezember 2015 gelten für alle Abteilungen

wieder die üblichen Schalteröff- staltung, Anschluss Strassenraum Zürcherstrasse etc.), andererseits nungs- und Telefonzeiten. verfügt es über innere EntwickVerwaltung während Weihnachten lungsreserven und ist sehr gut mit und Neujahr geschlossen Die Ge- dem öffentlichen Verkehr ermeindeverwaltung Neuenhof schlossen. Dieses Potenzial soll im bleibt ab Mittwoch, 23. Dezember Rahmen der laufenden Gesamtre2015, 16 Uhr, über Weihnachten vision der Nutzungsplanung aktiund Neujahr geschlossen. Ab viert werden. Um Klarheit über Montag, 4. Januar 2016, ist die Ver- die Ziele und Rahmenbedingunwaltung wieder geöffnet. Die Pi- gen der städtebaulichen Entwickkettnummern werden zu einem lung zu erhalten, wurde seitens der Gemeinde mit potenziellen späteren Zeitpunkt publiziert. Der Gemeinderat wünscht der Grundeigentümern für das OrtsBevölkerung von Neuenhof eine zentrum und die Zürcherstrasse eine Testplanung eingeleitet, mit besinnliche Adventszeit. welcher gesamtheitliche Ideen Abfallkalender 2016 Der Abfallka- und Visionen für eine qualitätslender 2016 wird in der Zeit vom volle Entwicklung des Zentrums 14. bis 18. Dezember 2015 in alle und der Gebiete entlang der ZürNeuenhofer Haushaltungen ver- cherstrasse aufgezeigt werden. teilt. Zusätzlich kann der AbfallEs wurden drei Planungsteams kalender 2016 bereits von der zur Testplanung eingeladen, die Webseite der Gemeinde Neuen- sich aus Fachleuten aus den Bereihof heruntergeladen werden. chen Verkehr, Städtebau und Landschaft zusammensetzen. Die Baugesuch Die Baubewilligung Metron Raumentwicklung AG, wurde erteilt an: Brugg, wurde für die VerfahrensEinwohnergemeinde Neuen- organisation beauftragt. Das Behof, c/o Gemeinderat, Zürcher- gleitgremium setzt sich wie folgt strasse 107, Neuenhof, für das zusammen: Aufstellen einer befristeten Bau- - Vertreter der Gemeinde (Gereklametafel, auf der Parzelle meinderat/Abteilung Bau); 1759, an der Zürcherstrasse, in - Potenzielle Grundeigentümer Neuenhof. (Migros, Post, Swisscom, Logis Suisse sowie weitere Eigentümer Testplanung Ortszentrum und Zür- und Privatpersonen), welche sich cherstrasse, Neuenhof Das Orts- finanziell auch an der Planung bezentrum von Neuenhof entwi- teiligen; ckelte sich in den 1960er- und - Kanton Aargau (Departement 1970er-Jahren abseits des histori- Bau, Verkehr und Umwelt); schen Dorfkerns an der Verbin- - Externe Experten der Fachbereidungsstrasse Baden–Zürich. Das che Städtebau, Freiraum, Verkehr. Zentrum weist einerseits sichtbaEs wird eine qualitätsvolle Verre Defizite auf (Leerstände von Ge- dichtung des Ortszentrums angewerbe- und Dienstleistungsräu- strebt. Gleichzeitig sollen die me, Nutzungsmix, bauliche Ge- Strassenräume entlang der Zür-

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Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

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GEBURTSTAGSBESUCHE DER PFARREI ST. JOSEF Seit vielen Jahren wer-

Nordmanntannen direkt ab Kultur Samstag 13. Dezember 2015 13.30 – 16.00 Uhr Samstag 19. Dezember 2015 13.30 – 16.00 Uhr Sonntag 20. Dezember 2015 13.30 – 16.00 Uhr (Ausserhalb der angegebenen Zeiten auf Anfrage, Tel. 079 303 63 82) Besuchen Sie uns mit Ihren Kindern und suchen Sie sich Ihren Baum aus bei Glühwein oder Punsch und Grillwürsten. Sie finden uns: Neuenhof Richtung Rüsler Kreuzung Rüslerstrasse / Waldhaus Info: G. von Moos 079 303 63 82

cherstrasse bis hin zum Bahnhof aufwertet werden. Die Testplanung soll die städtebaulichen Grundsätze für die Entwicklung definieren. Mittel- bis langfristig wird ein Zentrum mit hochwertigen Neubauten und Freiräumen angestrebt. Im Rahmen von mehreren Workshops wurden im Dialogverfahren mit den Planungsteams die «Synthesepläne» zu den Themenbereichen Städtebau, Mobilität und Freiraum ausgearbeitet, welche anschliessend als Grundlage für einen vereinheitlichten möglichen Masterplan mit den entsprechenden Informationen zusammengefasst werden. Abschliessend bildet der mögliche Masterplan die gesetzliche Grundlage für den Einbezug in die Gesamtrevision der Ortsplanung (BNO) und definiert die weiteren Planungsschritte (Gestaltungsplan, Projektwettbewerbe etc.). Der Gemeinderat lädt am Montag, 11. Januar 2016, 19 Uhr, die Einwohnerinnen und Einwohner von Neuenhof zu einer Information in die Turnhalle Zürcherstrasse, Neuenhof, ein, um die bisher erarbeiteten «Synthesepläne» der Testplanung vorzustellen sowie über das weitere Vorgehen bezüglich der Testplanung zu informieren.

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den in der Pfarrei betagtere Frauen und Männer zu ihrem Geburtstag besucht. Es ist eine Aktion, die Freude zu bereiten vermag. Während die Anzahl der «Geburtstagskinder» laufend zunimmt, bleibt die Zahl jener Personen, die die zahlreichen Besuche abstatten, konstant oder verringert sich gar. Wer bei dieser sinnvollen und dankbaren Aufgabe mithelfen möchte, erfährt Näheres beim kath. Pfarramt, bei Juan Sachez, Tel. 056 416 00 90, oder bei Regine Wiederkehr, Tel. 056 406 46 31.


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NEUENHOF

Der Chef-Samichlaus nahm in der Kutsche am Einzug teil.

Mit Chlausklöpfern und Tambouren Der Klauseinzug in Neuenhof wurde von 205 Kindern vom Kindergarten bis zur 3. Klasse begleitet. BEAT HAGER

Für viel Abwechslung auf der Umzugsroute des Klauseinzugs vom alten Dorfkern bis zur Turnhalle Zürcherstrasse sorgten die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung sowie die Chlausklöpfer aus der Region Lenzburg. Die Chlausklöpfer und die Tambouren führten den Klauseinzug an, bevor der Chef-Samichlaus in der Kutsche in Begleitung von zwei charmanten Engeln sowie je sechs weiteren Samichläusen und Schmutzli zusammen mit den Kindern folgte. «Die Chlausgesellschaft führte den Klauseinzug in Neuenhof zum 19. Mal durch. Aufgrund der Bauphase beim Schulareal wurde die Um-

zugsroute in diesem Jahr leicht abgeändert», so Hardy Wiederkehr, Präsident der Chlausgesellschaft Neuenhof. Die Chlausklöpfer präsentierten während des Einzugs ihr traditionelles altes keltisches Brauchtum aus dem 16. Jahrhundert, während die Trommler der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung für rhythmische Klänge besorgt waren. Nach dem Einzug begrüsste der Chef-Samichlaus die zahlreichen Kinder vor dem alten Schulhaus: «Jetzt werden wir einige Tage im Dorf verbringen und euch in den Kindergärten, Schulen sowie in der warmen Stube besuchen. Dabei freuen wir uns auf tolle Begegnungen mit vielen lieben Kindern.» Mit zahlreichen Laternen leuchteten die Kinder den Samichläusen nicht nur den Weg, sondern überraschten die Chläuse sowie das Publikum vor dem alten Schulhaus auch mit ihren vorgetragenen Liedern und Gedichten. Als

Die Chlausklöpfer gaben am Einzug den Ton an.

Belohnung durfte jedes Kind einen Chlaussack entgegennehmen. «Der Gewerbeverein Neuenhof hat uns bei den Chlaussäckli finanziell tatkräftig unterstützt», zeigte sich Wiederkehr erfreut. Wie in den Jahren zuvor wird die Chlausgesellschaft Neuenhof

auch heute Donnerstag, 3. Dezember, das Alterszentrum Sonnmatt besuchen und bei den 22 Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeabteilung nicht nur für viel Abwechslung in ihrem Alltag sorgen, sondern sie auch mit einem Präsent überraschen.

Die obligaten Chlaussäckli waren heiss begehrt.

Die Kinder machten mit ihren Laternen den Weg frei.

Fotos: bha


NEUENHOF/KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT Austritt aus der Einbürgerungskommission Urs Alt hat seinen Rücktritt per 31. Dezember 2015 aus der Einbürgerungskommission eingereicht. Für seinen Einsatz zugunsten der Gemeinde Killwangen wird Urs Alt bestens gedankt.

WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

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Landfrauen verwöhnen Besucher Der Landfrauenverein Killwangen verwöhnte die Besucher am Advents-Zmorge vergangenen Sonntag mit allerlei Selbstgemachtem.

Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Tagettin Yeter, Langäcker 54, SIBYLLE EGLOFF 8957 Spreitenbach, für den Umbau Die Mehrzweckhalle in Killwandes Rest. Sofra (Projektänderung), gen schmückten am ersten Advent Parz. Nr. 903, Bahnhofstr. 16. zahlreiche Adventskränze, Türkränze, Guetzli, Konfitüren, KerÖffnungszeiten Gemeindekanzlei zen, Fleisch- und Käseplatten. Der Die Schalter der Gemeindeverwal- Landfrauenverein organisierte den tung sind wie folgt geöffnet: Mon- traditionellen Advents-Zmorge tag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 und lockte mit selbst gemachten Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr Waren über 100 Besucher an. und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– Die Landfrauen haben eine in11.30 Uhr; Donnerstag, 8.30–11.30 tensive Woche hinter sich. Nicht Uhr und 14–16 Uhr; Freitag nur einkaufen mussten sie, son7.30–14 Uhr (durchgehend). Per dern die vielen Kränze, Kerzen soMail ist die Verwaltung unter ge- wie leckeren Guetzli und Konfitümeindekanzlei@killwangen.ch er- ren überhaupt herstellen. «Die reichbar. Infos auf der Gemeinde- ganze vergangene Woche waren homepage www.killwangen.ch. wir mit den Vorbereitungen für den Anlass beschäftigt», sagt Landfrau Margrit Guertner. Wieder einmal erfüllten die selbst hergestellten Werke die Organisatorinnen mit Stolz. Für ihre grosse Mühe erhielten sie nur gutes Feedback von den Besuchern. Vor allem Killwangener und deren Verwandte aus der Region waren am Advents-Zmorge anzutreffen. Rund 2500 Franken nahmen die Landfrauen mit dem Verkauf INSERAT ihrer Produkte ein. Der Erlös geht das Projekt «Mini Decki», das Garagenflohmarkt an selbst genähte Decken aus der ganzen Schweiz sammelt. Die DeSamstag, 5. Dezember cken werden an Flüchtlingskinder verteilt, deren Weg in die 10 bis 17 Uhr Schweiz führt.

Hardstrasse 6 neben Tiershop / Coiffeur Diala INSERAT

Marlene Würsch und Dagmar Hauck (v.l.) vor den selbst gemachten Kränzen, Türkränzen, Gestecken, Guetzli, Konfitüren und Kerzen mit Serviettentechnik. Fotos: zVg

Eine Auswahl an selbst gebackenen Guetzli für die Seniorenweihnacht.


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WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

In Spreitenbach waren 332 Stimmberechtigte anwesend. . .

KILLWANGEN/SPREITENBACH

Foto: ska

. . . in Killwangen waren 272 Stimmberechtigte anwesend.

Foto: bär

Nein zum Vertrag und zur Spitex-AG Während Spreitenbach an der Gemeindeversammlung am 1. Dezember für die Ausarbeitung eines Fusionsvertrages mit Killwangen stimmte, war Killwangen dagegen. Die Gründung einer Spitex AG lehnten beide Gemeinden ab. MELANIE BÄR / SUSANNE KARRER

«Seit Jahren besteht zwischen Spreitenbach und Killwangen eine enge Zusammenarbeit», begann Gemeindepräsident Valentin Schmid in Spreitenbach die Diskussion betreffend der Ausarbeitung eines Zusammenschlussvertrages der beiden Gemeinden. Der Gemeinderat Spreitenbach sei der Ansicht, dass die Vorteile für einen Zusammenschluss überwiegen. Wortmeldungen kamen hauptsächlich aus den Fraktionen. Mato Banovic (CVP) sprach sich für die Ausarbeitung des Vertrags aus: Erst wenn dieser vorliege, stimme man über den Zusammenschluss ab – es wäre schade, diese Chance nicht zu nutzen. Auch Alexander Betschart (FDP) sprach sich dafür aus: «In dieser Frage geht es nicht allein um uns, um heute, sondern es geht um die Zukunft, um die nächsten Generationen.» Edgar Benz (SVP) hingegen sprach sich dagegen aus: Die Berichte der Facharbeitsgruppen zeigten bei einem Zusammenschluss keine Vorteile auf. «Warum also sollen wir fusionieren?» Die Meinungen schienen gefasst, als es um 20.20 Uhr zur Abstimmung kam: Von den 332 Stimmberechtigten stimmten 199 für

die Ausarbeitung des Zusammenschlussvertrages und 91 dafür, das Projekt abzuschliessen und derzeit nicht weiter zu verfolgen. IN KILLWANGEN war die Diskussion zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal eröffnet worden. Zwar war aufgrund der Wichtigkeit das Traktandum 6 über den Vorentscheid eines möglichen Gemeindezusammenschlusses mit Spreitenbach vom Gemeinderat vorverlegt worden. Da die Gemeindeversammlung aber eine halbe Stunde nach Spreitenbach begann, stellte der Gemeinderat das Projekt erst vor, als die Meinungen in Spreitenbach längst gemacht waren. Es wurde eine emotionale Debatte, die bereits vom Gemeinderat angeheizt wurde. «Killwangen kann nur verlieren», so das Fazit von Gemeindeammann Werner Scherer, nachdem er die Kosten der beiden Gemeinden verglichen hatte. Vizeammann Walter Hubmann sagte: «Ich habe ein ungutes Bauchgefühl, wir verlieren unsere Eigenständigkeit und die Anonymität nimmt zu.» Gegen die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags sprach sich auch Jules Rutishauser (SVP) aus: «Es gibt kein wirklicher Vorteil, aber gravierende Nachteile.» Urs Alt (CVP) plädierte hingegen dafür, dem Projekt noch eine Chance zu geben, «damit mit dem Vertrag die Pro und Kontra aufgezeigt werden können.» Dafür plädierte auch Röbi Keller: «Denn mein Bauchgefühl schlottert.» Marcel Greder sprach sich auch für eine Weiterführung des Projekts aus: «Jetzt können wir mitreden und mitbestimmen. Bei einer Grossfusion haben wir nichts mehr zu sagen.» Diverse Stimmbürger meldeten ihre Bedenken

zur Transparenz. Die Aussagen der Facharbeitsgruppen seien Interpretationssache, man habe keine sachlichen Entscheidungsgrundlagen. Für Markus Würsch war klar, dass ein Vertrag auf dem Tisch liegen muss: «Alles andere ist heisse Luft.» Um 21.35 Uhr stimmte der Souverän dem Antrag eines Bürgers für geheime Abstimmung zu, sodass schliesslich schriftlich abgestimmt wurde. Nach 90-minütiger Diskussion stimmte der Souverän mit 109 Nein- zu 159 Ja-Stimmen bei 4 Enthaltungen dafür, das Projekt abzuschliessen und nicht weiter zu verfolgen. IN DER DISKUSSION betreffend der Gründung einer regionalen Spitex AG kamen in Spreitenbach von Ressortchefin Monika Zeindler und den anwesenden Stimmberechtigten viele der bereits geäusserten Bedenken und Versicherungen zur Sprache. Zeindler sprach sich sowohl als Gemeinderätin und Ressortchefin als auch als Präsidentin der Spitex für die Gründung der AG aus: «Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem man sich für eine gemeinsame Spitex-Organisation entscheiden kann und nicht muss.» Die Geschäftsprüfungskommission allerdings empfahl dem Stimmvolk mit grossem Mehr die Anträge des Gemeinderates abzulehnen. Um 21.35 Uhr wurde die Kündigung der bisherigen Leistungsvereinbarung mit dem bestehenden Spitex-Verein Spreitenbach-Killwangen mit 53 Ja- bei 229 Nein-Stimmen abgelehnt. Es kam somit nicht mehr zur Abstimmung über die Schaffung einer gemeinnützigen Spitex AG und auch nicht über den Abschluss einer neuen Leistungsvereinbarung mit dieser.

ALS MAN IN KILLWANGEN um halb elf

zum Traktandum Spitex überging, wusste man bereits um das Nein des Spreitenbacher Stimmvolks und dessen Folgen. «Wenn eine Gemeinde nicht mitmacht, muss man das Ganze überdenken, weil die anderen Gemeinden das Aktienkapital alleine nicht stemmen können», antwortete Gemeinderat Jürg Lienberger auf das erste Votum. Entsprechend kurz war die anschliessende Diskussion, war mit dem Nein des Nachbarn die gemeinnützige Spitex AG bereits vor der Gründung beerdigt worden. Mit 214 Ja- und 8 Nein-Stimmen bestätigte auch der Killwangener Souverän diesen Entscheid. UM 22.08 UHR teilte Schmid in

Spreitenbach das negative Ergebnis der Fusions-Abstimmung von Killwangen mit, woraufhin der Saal – zumindest diejenigen, die gegen die Ausarbeitung des Vertrages gestimmt hatten – applaudierte. «Dieses Ergebnis war zu befürchten, da der Killwangener Gemeinderat gegen den Antrag war», so Schmid. Die Arbeiten seien aber gemacht und somit bestehe eine gute Grundlage: «Wir schliessen die Tür nicht für eine weitere Zusammenarbeit.» Betreffend Spitex sagte Schmid, dass die Leistungsvereinbarung bestehen bleibe, aber: «Jetzt ist der Spitex-Verein in der Pflicht, sich auf künftige Veränderungen auszurichten.» Der Neuenhofer Gemeinderat Andreas Muff, der die Gemeindeversammlung in Killwangen als Besucher mitverfolgt hatte, bedauerte die beiden Ablehnungen. «Es wäre schön gewesen, wenn der Verbund zustande gekommen wäre. Nun planen wir, mit der Wettinger Spitex zu fusionieren.»


MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

Weihnachtsgeschenke im Joya

Ihre TCM auch in Spreitenbach

Im Joya in Würenlos findet jeder ein passendes Weihnachtsgeschenk.

TCM AkuMedi ist neben Fislisbach, Untersiggenthal auch am Standort Spreitenbach für Sie da.

Im neuen Joya-Shop im Bahnhof Würenlos präsentiert die ehemalige Auslandschweizerin Helen Felder ein ausserordentlich spezielles Sortiment: Als Schweizer Generalvertretung bietet Joya eine grosse Auswahl der besonderen PestemalTücher aus der Türkei an, welche in der Design- und Farbauswahl einmalig sind. Ob am Strand, in der Sauna, im Hamam, beim Sport oder zu Hause; sie sind ein «Must-have» für jeden. Handgeknüpfte Patchwork-Teppiche, welche das Ambiente zu Hause verschönern. Jeder einzelne Teppich ist ein Unikat aus 100 % Wolle zu einem unglaublich attraktiven Preis. Das Angebot an Raumdüften und Duftkerzen ist riesig und wird eigens im Royal Botanic Garden in Kew, England, auf rein natürlicher Basis hergestellt. Zusätzlich präsentiert Joya unzählige Geschenkideen für jede Gelegenheit und bietet Kundinnen und Kunden ein auserlesenes Grund-

Auserlesenes Sortiment im Joya. und Saisonsortiment, von witzigfrech bis zeitlos-modern, an. Kurz gesagt, bei Joya finden Sie «Sache, wo’s nid überall git» und es ist für jedes Alter etwas Passendes dabei. Das Angebot ist überwältigend und die Qualitäts-Preis-Politik absolut fair. Wir freuen uns auf Sie. Herzlichst, Ihr Joya-Team. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 10–12.30 / 14– 18.30 Uhr; Sa, 10–15 Uhr durchgehend. Geniessen Sie im Dezember jeden Samstag: Marroni und Glühwein sowie Spezialitäten vom «Smokey-Joe». Joya GmbH, Im Bahnhof / Bahnhofstr. 8, 5436 Würenlos, Tel. 076 364 55 07, info@joyajoya.ch, www.joyajoya.ch

Die chinesische Medizin stösst auf grosse Resonanz. Weniger ist manchmal mehr: Die chinesische Medizin betrachtet den Menschen aus einer anderen Sicht als die naturwissenschaftliche Medizin und bildet daher nicht einen Gegensatz, sondern eine Ergänzung. So werden in der chinesischen Medizin nicht die Symptome therapiert, sondern der kranke Mensch in seiner Gesamtheit wahrgenommen und behandelt. Nach der Befragung des Patienten erfolgt die visuelle Wahrnehmung der Problematik via Zungendiagnose. Danach können durch Tastung der Pulsqualitäten Rückschlüsse auf energetische Veränderungen im Körper festgestellt werden. Anschliessend wird nach zwei Prinzipien verfahren: Mit inneren und äusseren Therapien wird der blockierte Energiefluss mit feinen Nadeln moduliert.

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Das AkuMedi-Team hat langjährige Praxiserfahrung. Akupunktur reguliert im Winter die Funktionalität der Organe, erhöht die Abwehrkräfte des Körpers, löst die Stauung der Meridiane und fördert die Zirkulation des Qi und Xue. Mit Schröpfen, TuinaMassage, Moxibution und Wärmetherapie werden die Meridiane durchgängig gelöst, um kältebedingte Schmerzen zu lindern. Überzeugen Sie sich selbst am Tag der offenen Tür: TCM AkuMedi Renji GmbH, Rotzenbühlstrasse 55 (ehemaliges JohnsonJohnson-Gebäude), 8957 Spreitenbach, Samstag, 5. Dezember, und Samstag, 12. Dezember, jeweils von 13–18 Uhr. Tel. 056 222 05 08, info@akumedi.ch, www.akumedi.ch.

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WEIHNACHTEN IN DER UMWELT ARENA SPREITENBACH

Family Days mit spannendem Spass-Trail Vom 26. November bis 3. Januar finden in der Umwelt Arena Family Days mit reduziertem Eintritt für Familien, einem kostenlosen KidsTrail und grossem Wettbewerb statt. Das attraktive Angebot beinhaltet neben reduzierten Eintrittspreisen (Familieneintritt CHF 25.– statt CHF 35.–) einen Spass-Trail für Gross und Klein. Unter dem Motto «Dä Föifer und s Weggli» erlebt die ganze Familie gemeinsam eine Kinderführung durch die Ausstellungen, ein «Frappé-Velo» zum Erstrampeln seines eigenen Frappés und eine Bastelwerkstatt zum Thema «Stroh». Das Material «Stroh» kann neu entdeckt und modern, frech und kreativ zu

Geschenkideen der besonderen Art in der Umwelt Arena Spreitenbach. Sternen verarbeitet werden. Alle Familien können zusätzlich am grossen Family-DaysWettbewerb teilnehmen. Wir verlosen ein Weekend für die ganze Familie (2 Übernachtungen inklusive Frühstück) im Hotel Alpina in Adelboden, gesponsert von Schweiz Tourismus. Wer nicht warten will auf den grossen Ge-

winn und sich oder seinen Liebsten vorher etwas schenken möchte, findet im Shop der Umwelt Arena viele nachhaltige Geschenkideen. Oder verschenken Sie eine Patenschaft der Umwelt Arena und sorgen nachhaltig für Freude (Patenschaft für Einzelpersonen CHF 100.–, für Familien CHF 200.–). Sie erhalten ein Zerti-

fikat und unter anderem 1 Jahreskarte/1 Familienjahreskarte, eine Einladung zum jährlichen Umwelt-Arena-Tag, 10 % Rabatt auf alle unsere übrigen Dienstleistungen (wie Raummieten, Führungen, Shop), Vorabinformationen zum Leuchtturmprojekt der Umwelt Arena, dem energieautarken Mehrfamilienhaus in Brütten/ZH u.v.m. Ein Gutschein für eine Themenführung durch die 45 Ausstellungen (bis zu 15 Personen, CHF 360.– inkl. Eintritt, exkl. MWSt.) – ist ebenfalls ein exklusives und nachhaltiges Geschenk. Öffnungszeiten Umwelt Arena: Donnerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Kids-Trail täglich 14 Uhr, während der Family Days. Öffnungszeiten während der Feiertage: zusätzlich Dienstag, 29., und Mittwoch 30.12.2015, geöffnet; geschlossen 25. Dezember 2015 und 1. Januar 2016. Abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten Indoor- und Outdoor Parcours, www.umweltarena.ch

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WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

SPREITENBACH

Jeder Baum ein Erlebnis Gleich drei hohe Jubiläen feiern die Mitarbeiter des Forstreviers Heitersberg dieses und nächstes Jahr und wurden dafür von der Gemeinde als Dienstaltersgeschenk zum Essen eingeladen.

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

AUS DEN VEREINEN

SUSANNE KARRER

Marcel «Space» Wegmann und Martin Bürgisser sind 25 Jahre und Marcel Weber nächstes Jahr 30 Jahre im Forstrevier Heitersberg tätig. Wegmann hat seine Lehre in Spreitenbach gemacht, Bürgisser und Weber sind durch die schrittweise Zusammenlegung der Forstreviere nach Spreitenbach gekommen. «Wer nach der Lehre dabei bleibt, bleibt meistens länger», weiss Wegmann. «Aber selbstverständlich ist es nicht – die Gesundheit ist ein entscheidender Faktor», wirft Weber ein. Dies sei auch bei ihnen dreien der Fall. Von gröberen Unfällen sind sie bisher alle verschont geblieben. Höchstens kleinere Blessuren oder gebrochene Beine von Kollegen kommen im Gespräch auf. Nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für die der immer grösseren Zahl an Waldbesuchern sind die Forstwarte verantwortlich. Dass die Spaziergänger, Biker und Reiter nicht immer Verständnis für Absperrungen und Verbote haben, mache diese Aufgabe umso schwerer, sind sich die drei einig. «Man muss grausam aufpassen, weil die Leute denken, im Wald gelten die Absperrungen nicht», so Wegmann. MEHR WALDBESUCHER, stärkere Maschinen, bessere Sicherheitskleidung, massiv gesunkene Holzpreise – es hat sich viel getan, seit die drei Forstwarte ihre Arbeit in Spreitenbach begonnen haben. Früher habe man viele Arbeiten von Hand erledigt, wofür es heute Maschinen gebe, berichtet Bürgisser: «Früher war es ein ‹Chrampf›. Das ist heute alles einfacher geworden.» Gleichzeitig seien aber Mitarbeiter eingespart worden, wie er erzählt: «Durch die Maschi-

Vom OK: Rico Lips (r.) und Simon Huggenberger. Foto: zVg

Wollen im Forstrevier Heitersberg alt werden: Martin Bürgisser, Marcel Wegmann und Marcel Weber (v.l.). Foto: ska nen braucht man zwar weniger Leute, aber die Leistung, die jeder Mitarbeiter bringen muss, ist unverändert hoch. Wir haben heute einen Festangestellten weniger, übernehmen aber nicht weniger Aufgaben.» Warum sie es dennoch so lange am selben Ort ausgehalten haben, führen die drei zu grossen Stücken auf das tolle Team zurück. «Wir kommen sehr gut aus miteinander», sagt Weber schlicht und Wegmann und Bürgisser nicken dankbar. Alle im Forstamt seien umgängliche Menschen – jeder mit seinen Stärken und Schwächen, sagt Bürgisser: «Marcel macht gerne Waldführungen und Naturschutzthemen. Space ist gerne Heizer.» «Und Martin ist meistens mit den Maschinen unterwegs», fügt Weber an. So hat jeder seinen Bereich, doch wenn es um schöne Erinnerungen geht, sind sie sich wieder vollkommen einig: Jeder einzelne

grosse Baum, den sie gefällt haben, sei ihnen in Erinnerung geblieben. Marcel Weber erklärt: «Jeder grosse Baum, den man fällt, ist ein Erlebnis.» Das bestätigt auch Wegmann: «Das bleibt einem.» Zum anderen seien es die beeindruckenden Tagesstimmungen, der Nebel und Schnee, und gerade auch der diesjährige bunte, sonnige Herbst, die ihnen gefallen, wie Bürgisser berichtet: «Da tut mir jeder leid, der im Büro arbeiten muss!» Auch jeder Lehrling, der gut abschliesse und die drei Jahre unfallfrei hinter sich bringe, mache einen stolz, so sagt er. Für die Zukunft wünschen sich die drei, dass alle gesund und unfallfrei bleiben und dass ihre Stellen gesichert seien – egal, wie die Holzwirtschaft weitergehe. Denn, da sind sie sich einig, und Bürgisser spricht es aus: «Wir möchten hier im Forstrevier Heitersberg alt werden.»

STV Spreitenbach Zum 20. Mal wurde der Heitersberg Nacht-Cup vom STV Spreitenbach durchgeführt. In den ersten Jahren noch in der Turnhalle Haufländli, wo die Würste und der Kaffee in der Garderobe zubereitet und die Festbänke in den Gängen verteilt wurden. 1999 wurde das Turnier in die Turnhalle Seefeld verlagert, dort war mehr Platz und man konnte in der Aula eine Festwirtschaft einrichten. Nachdem anfänglich immer genügend Mannschaften teilnahmen, gab es auch Zeiten, in denen sich der Verein überlegte, ob der Nacht-Cup weiter bestehen soll. Zum Glück war man immer wieder motiviert und am 20-Jahr-Jubiläum machten 12 Mannschaften mit. Das Niveau war hoch. Mehrere Mannschaften oder einzelne Personen haben oder spielen noch in der NLA. Den Siegerpokal holte Zufikon vor Schöftland. Schöftland darf den Wanderpokal nach fünf Jahren mit den meisten Punkten behalten. Die Spreitenbacher Mannschaften belegten (sh) die Plätze 5, 6, 9 und 12. Schiessverein Spreitenbach In der bis auf den letzten Platz besetzten Schützenstube begrüsste Präsident Jean-Claude Ducret die Schützenfamilie mit Freunden zum diesjährigen Absenden. Nach Apéro und Nachtessen begannen Präsident und Schützenmeister mit dem Rangverlesen. Jahresmeister wurde Walter Maurer mit einem Durchschnitt von 91,78 Punkten, gefolgt von Jungschützin Nadine Kalt mit 91,22 Punkten. Dritter wurde Ducret mit 90,35 Punkten. Die Feldmeisterschaft wurde von Maurer mit 148 Punkten gewonnen. 2. Ducret, 146 Pt., und 3. Hans Von Atzigen mit 143 Pt. Beim Cup siegte im grossen Finale Titelverteidigerin Kalt. 2. wurde Ducret und 3. Kurt Sommerhalder. Den kleinen Final entschied Stefan Wisler für sich, gefolgt von Kurt Rehmann und Von Atzigen. Nach dem Dessert ging es ans Absenden der Stiche, wo die Teilnehmer einen Preis aussuchen (wm) konnten. Den vollständigen Bericht sowie Bilder vom Absenden unter: www.sv-spreitenbach.ch.


MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 058 200 53 73.

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Weihnachtsgeschenke im Joya

Ihre TCM auch in Spreitenbach

Im Joya in Würenlos findet jeder ein passendes Weihnachtsgeschenk.

TCM AkuMedi ist neben Fislisbach, Untersiggenthal auch am Standort Spreitenbach für Sie da.

Im neuen Joya-Shop im Bahnhof Würenlos präsentiert die ehemalige Auslandschweizerin Helen Felder ein ausserordentlich spezielles Sortiment: Als Schweizer Generalvertretung bietet Joya eine grosse Auswahl der besonderen PestemalTücher aus der Türkei an, welche in der Design- und Farbauswahl einmalig sind. Ob am Strand, in der Sauna, im Hamam, beim Sport oder zu Hause; sie sind ein «Must-have» für jeden. Handgeknüpfte Patchwork-Teppiche, welche das Ambiente zu Hause verschönern. Jeder einzelne Teppich ist ein Unikat aus 100 % Wolle zu einem unglaublich attraktiven Preis. Das Angebot an Raumdüften und Duftkerzen ist riesig und wird eigens im Royal Botanic Garden in Kew, England, auf rein natürlicher Basis hergestellt. Zusätzlich präsentiert Joya unzählige Geschenkideen für jede Gelegenheit und bietet Kundinnen und Kunden ein auserlesenes Grund-

Auserlesenes Sortiment im Joya. und Saisonsortiment, von witzigfrech bis zeitlos-modern, an. Kurz gesagt, bei Joya finden Sie «Sache, wo’s nid überall git» und es ist für jedes Alter etwas Passendes dabei. Das Angebot ist überwältigend und die Qualitäts-Preis-Politik absolut fair. Wir freuen uns auf Sie. Herzlichst, Ihr Joya-Team. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 10–12.30 / 14– 18.30 Uhr; Sa, 10–15 Uhr durchgehend. Geniessen Sie im Dezember jeden Samstag: Marroni und Glühwein sowie Spezialitäten vom «Smokey-Joe». Joya GmbH, Im Bahnhof / Bahnhofstr. 8, 5436 Würenlos, Tel. 076 364 55 07, info@joyajoya.ch, www.joyajoya.ch

Die chinesische Medizin stösst auf grosse Resonanz. Weniger ist manchmal mehr: Die chinesische Medizin betrachtet den Menschen aus einer anderen Sicht als die naturwissenschaftliche Medizin und bildet daher nicht einen Gegensatz, sondern eine Ergänzung. So werden in der chinesischen Medizin nicht die Symptome therapiert, sondern der kranke Mensch in seiner Gesamtheit wahrgenommen und behandelt. Nach der Befragung des Patienten erfolgt die visuelle Wahrnehmung der Problematik via Zungendiagnose. Danach können durch Tastung der Pulsqualitäten Rückschlüsse auf energetische Veränderungen im Körper festgestellt werden. Anschliessend wird nach zwei Prinzipien verfahren: Mit inneren und äusseren Therapien wird der blockierte Energiefluss mit feinen Nadeln moduliert.

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Das AkuMedi-Team hat langjährige Praxiserfahrung. Akupunktur reguliert im Winter die Funktionalität der Organe, erhöht die Abwehrkräfte des Körpers, löst die Stauung der Meridiane und fördert die Zirkulation des Qi und Xue. Mit Schröpfen, TuinaMassage, Moxibution und Wärmetherapie werden die Meridiane durchgängig gelöst, um kältebedingte Schmerzen zu lindern. Überzeugen Sie sich selbst am Tag der offenen Tür: TCM AkuMedi Renji GmbH, Rotzenbühlstrasse 55 (ehemaliges JohnsonJohnson-Gebäude), 8957 Spreitenbach, Samstag, 5. Dezember, und Samstag, 12. Dezember, jeweils von 13–18 Uhr. Tel. 056 222 05 08, info@akumedi.ch, www.akumedi.ch.

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WEIHNACHTEN IN DER UMWELT ARENA SPREITENBACH

Family Days mit spannendem Spass-Trail Vom 26. November bis 3. Januar finden in der Umwelt Arena Family Days mit reduziertem Eintritt für Familien, einem kostenlosen KidsTrail und grossem Wettbewerb statt. Das attraktive Angebot beinhaltet neben reduzierten Eintrittspreisen (Familieneintritt CHF 25.– statt CHF 35.–) einen Spass-Trail für Gross und Klein. Unter dem Motto «Dä Föifer und s Weggli» erlebt die ganze Familie gemeinsam eine Kinderführung durch die Ausstellungen, ein «Frappé-Velo» zum Erstrampeln seines eigenen Frappés und eine Bastelwerkstatt zum Thema «Stroh». Das Material «Stroh» kann neu entdeckt und modern, frech und kreativ zu

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winn und sich oder seinen Liebsten vorher etwas schenken möchte, findet im Shop der Umwelt Arena viele nachhaltige Geschenkideen. Oder verschenken Sie eine Patenschaft der Umwelt Arena und sorgen nachhaltig für Freude (Patenschaft für Einzelpersonen CHF 100.–, für Familien CHF 200.–). Sie erhalten ein Zerti-

fikat und unter anderem 1 Jahreskarte/1 Familienjahreskarte, eine Einladung zum jährlichen Umwelt-Arena-Tag, 10 % Rabatt auf alle unsere übrigen Dienstleistungen (wie Raummieten, Führungen, Shop), Vorabinformationen zum Leuchtturmprojekt der Umwelt Arena, dem energieautarken Mehrfamilienhaus in Brütten/ZH u.v.m. Ein Gutschein für eine Themenführung durch die 45 Ausstellungen (bis zu 15 Personen, CHF 360.– inkl. Eintritt, exkl. MWSt.) – ist ebenfalls ein exklusives und nachhaltiges Geschenk. Öffnungszeiten Umwelt Arena: Donnerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Kids-Trail täglich 14 Uhr, während der Family Days. Öffnungszeiten während der Feiertage: zusätzlich Dienstag, 29., und Mittwoch 30.12.2015, geöffnet; geschlossen 25. Dezember 2015 und 1. Januar 2016. Abweichende Öffnungszeiten und detaillierte Daten Indoor- und Outdoor Parcours, www.umweltarena.ch

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SPREITENBACH

Jeder Baum ein Erlebnis Gleich drei hohe Jubiläen feiern die Mitarbeiter des Forstreviers Heitersberg dieses und nächstes Jahr und wurden dafür von der Gemeinde als Dienstaltersgeschenk zum Essen eingeladen.

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

AUS DEN VEREINEN

SUSANNE KARRER

Marcel «Space» Wegmann und Martin Bürgisser sind 25 Jahre und Marcel Weber nächstes Jahr 30 Jahre im Forstrevier Heitersberg tätig. Wegmann hat seine Lehre in Spreitenbach gemacht, Bürgisser und Weber sind durch die schrittweise Zusammenlegung der Forstreviere nach Spreitenbach gekommen. «Wer nach der Lehre dabei bleibt, bleibt meistens länger», weiss Wegmann. «Aber selbstverständlich ist es nicht – die Gesundheit ist ein entscheidender Faktor», wirft Weber ein. Dies sei auch bei ihnen dreien der Fall. Von gröberen Unfällen sind sie bisher alle verschont geblieben. Höchstens kleinere Blessuren oder gebrochene Beine von Kollegen kommen im Gespräch auf. Nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für die der immer grösseren Zahl an Waldbesuchern sind die Forstwarte verantwortlich. Dass die Spaziergänger, Biker und Reiter nicht immer Verständnis für Absperrungen und Verbote haben, mache diese Aufgabe umso schwerer, sind sich die drei einig. «Man muss grausam aufpassen, weil die Leute denken, im Wald gelten die Absperrungen nicht», so Wegmann. MEHR WALDBESUCHER, stärkere Maschinen, bessere Sicherheitskleidung, massiv gesunkene Holzpreise – es hat sich viel getan, seit die drei Forstwarte ihre Arbeit in Spreitenbach begonnen haben. Früher habe man viele Arbeiten von Hand erledigt, wofür es heute Maschinen gebe, berichtet Bürgisser: «Früher war es ein ‹Chrampf›. Das ist heute alles einfacher geworden.» Gleichzeitig seien aber Mitarbeiter eingespart worden, wie er erzählt: «Durch die Maschi-

Vom OK: Rico Lips (r.) und Simon Huggenberger. Foto: zVg

Wollen im Forstrevier Heitersberg alt werden: Martin Bürgisser, Marcel Wegmann und Marcel Weber (v.l.). Foto: ska nen braucht man zwar weniger Leute, aber die Leistung, die jeder Mitarbeiter bringen muss, ist unverändert hoch. Wir haben heute einen Festangestellten weniger, übernehmen aber nicht weniger Aufgaben.» Warum sie es dennoch so lange am selben Ort ausgehalten haben, führen die drei zu grossen Stücken auf das tolle Team zurück. «Wir kommen sehr gut aus miteinander», sagt Weber schlicht und Wegmann und Bürgisser nicken dankbar. Alle im Forstamt seien umgängliche Menschen – jeder mit seinen Stärken und Schwächen, sagt Bürgisser: «Marcel macht gerne Waldführungen und Naturschutzthemen. Space ist gerne Heizer.» «Und Martin ist meistens mit den Maschinen unterwegs», fügt Weber an. So hat jeder seinen Bereich, doch wenn es um schöne Erinnerungen geht, sind sie sich wieder vollkommen einig: Jeder einzelne

grosse Baum, den sie gefällt haben, sei ihnen in Erinnerung geblieben. Marcel Weber erklärt: «Jeder grosse Baum, den man fällt, ist ein Erlebnis.» Das bestätigt auch Wegmann: «Das bleibt einem.» Zum anderen seien es die beeindruckenden Tagesstimmungen, der Nebel und Schnee, und gerade auch der diesjährige bunte, sonnige Herbst, die ihnen gefallen, wie Bürgisser berichtet: «Da tut mir jeder leid, der im Büro arbeiten muss!» Auch jeder Lehrling, der gut abschliesse und die drei Jahre unfallfrei hinter sich bringe, mache einen stolz, so sagt er. Für die Zukunft wünschen sich die drei, dass alle gesund und unfallfrei bleiben und dass ihre Stellen gesichert seien – egal, wie die Holzwirtschaft weitergehe. Denn, da sind sie sich einig, und Bürgisser spricht es aus: «Wir möchten hier im Forstrevier Heitersberg alt werden.»

STV Spreitenbach Zum 20. Mal wurde der Heitersberg Nacht-Cup vom STV Spreitenbach durchgeführt. In den ersten Jahren noch in der Turnhalle Haufländli, wo die Würste und der Kaffee in der Garderobe zubereitet und die Festbänke in den Gängen verteilt wurden. 1999 wurde das Turnier in die Turnhalle Seefeld verlagert, dort war mehr Platz und man konnte in der Aula eine Festwirtschaft einrichten. Nachdem anfänglich immer genügend Mannschaften teilnahmen, gab es auch Zeiten, in denen sich der Verein überlegte, ob der Nacht-Cup weiter bestehen soll. Zum Glück war man immer wieder motiviert und am 20-Jahr-Jubiläum machten 12 Mannschaften mit. Das Niveau war hoch. Mehrere Mannschaften oder einzelne Personen haben oder spielen noch in der NLA. Den Siegerpokal holte Zufikon vor Schöftland. Schöftland darf den Wanderpokal nach fünf Jahren mit den meisten Punkten behalten. Die Spreitenbacher Mannschaften belegten (sh) die Plätze 5, 6, 9 und 12. Schiessverein Spreitenbach In der bis auf den letzten Platz besetzten Schützenstube begrüsste Präsident Jean-Claude Ducret die Schützenfamilie mit Freunden zum diesjährigen Absenden. Nach Apéro und Nachtessen begannen Präsident und Schützenmeister mit dem Rangverlesen. Jahresmeister wurde Walter Maurer mit einem Durchschnitt von 91,78 Punkten, gefolgt von Jungschützin Nadine Kalt mit 91,22 Punkten. Dritter wurde Ducret mit 90,35 Punkten. Die Feldmeisterschaft wurde von Maurer mit 148 Punkten gewonnen. 2. Ducret, 146 Pt., und 3. Hans Von Atzigen mit 143 Pt. Beim Cup siegte im grossen Finale Titelverteidigerin Kalt. 2. wurde Ducret und 3. Kurt Sommerhalder. Den kleinen Final entschied Stefan Wisler für sich, gefolgt von Kurt Rehmann und Von Atzigen. Nach dem Dessert ging es ans Absenden der Stiche, wo die Teilnehmer einen Preis aussuchen (wm) konnten. Den vollständigen Bericht sowie Bilder vom Absenden unter: www.sv-spreitenbach.ch.


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AUS DEN VEREINEN

Unterwegs durch den Schnee. Wandergruppe Spreitenbach Novemberwanderung im ersten Schnee: «Mit gutem Wetter ist heute nicht zu rechnen. Zuerst eventuell etwas Schnee, der nachher in Regen übergeht.» Das war die Vorschau von Ruedi Kalt vom Leiterteam auf das Wetter zur letzten ganztägigen Wanderung in diesem Jahr am 25. November. Die 48 Wanderinnen und Wanderer am Bahnhof Killwangen nahmen diese Mitteilung eigentlich gelassen hin. Damit hatte man ja gerechnet. Umso erstaunter war man dann, als beim Aussteigen im Bahnhof Koblenz Dorf alles verschneit war. Nach einigen erklärenden Worten durch die Wanderleitung nahm man nun den Weg Richtung Acheberg in Angriff. Zuerst ging der Weg durchs Dorf und dann über verschneite Wiesen zum Wald. Es war ein tolles Gefühl, im ersten Schnee dieses Jahres durch den stillen Wald Richtung Acheberg zu wandern. Ziel der vormittäglichen Wanderung war das Sänneloch in Döttingen. Dort sollte bei der Weinbaufamilie Knecht das Mittagessen serviert werden. Nach gut eineinhalb Stunden erreichte man den Acheberg und die dort stehende Loretokapelle, welche eine Nachbildung der im italienischen Wallfahrtsort Loreto verehrten Basilika vom heiligen Haus ist. Loretokapellen gibt es übrigens in ganz Europa. Alleine in der Schweiz gibt es zwölf solcher Kapellen. Nach einem Augenschein im Innern der prächtigen INSERAT

Foto: zVg

Auftritt von Dirtyhands.

Kapelle nahm man den letzten Abschnitt der Wanderung Richtung Sänneloch in Angriff. Im neu erstellten Degustationsraum der Familie Knecht war bereits schön aufgedeckt und ein kühler Weisswein und Gebäck standen zum Apéro bereit. Nach einem feinen Weinsüppchen, Braten und Risotto waren alle Wanderinnen und Wanderer satt und zufrieden und liessen sich noch Kuchen, Kaffee und ein Schnäpschen schmecken. Vor dem Antritt der Nachmittagswanderung liess Wanderleiter Ruedi Kalt nochmals das vergangene Jahr Revue passieren. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es jeden Monat eine tolle Wanderung gab und sich alle bereits auf das Wanderjahr 2016 freuen. Anschliessend startete man zur Nachmittagswanderung. Von Döttingen ging es Richtung Tegerfelden und dann weiter nach Endingen. Von dort fuhr man mit dem Postauto nach Baden und mit einem Extrabus nach Spreitenbach, wo an alle Stationen angehalten wurde und die Wanderinnen und Wanderer sozusagen bis vor die Haustüre gefahren (wl) wurden. Tennisclub Spreitenbach Grandioses 40Jahr-Jubiläumsfest am 21. November: Um 17.30 Uhr fanden sich die ersten Gäste ein und staunten nicht schlecht, denn die Tennishalle hatte sich in einen Konzertsaal mit festlich gedeck-

Foto: zVg

ten Tischen verwandelt. Auf der kleinen Bühne stimmten Suzie und Reza die Gäste mit Pop-Musik ein. Dann stand Präsident Rony Reinger im Scheinwerferlicht und begrüsste die über 200 Anwesenden und Ehrengäste und hiess alle herzlich willkommen. Dann betrat Callaway die Bühne und die Post ging ab. Bekannte Songs von Hardrock-Bands wurden hervorragend interpretiert und als Marc Storace (von Krokus) dazustiess, war die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Nun tat eine Pause gut und der Hauptgang wurde serviert. Danach war man bereit für den zweiten Teil von Callaway – mit den Dirtyhands. Zur Musik von Callaway führten sie ein Breakdance-Spektakel mit unglaublichen Akrobatikelementen auf. Danach gehörte die Bühne wieder Callaway. Nun war Zeit für Dessertvariationen, die sehnlichst erwartet wurden. Zudem wurde es Zeit für die Jubiläumsrede. Gründungsmitglied Peter Fabijan stand nun auf der Bühne und brachte mit Humor und einem charmanten steirischen Akzent Licht in den Werdegang des Tennisclubs Spreitenbach. Gegründet 1975, ein Sandplatz im Hasel, eingeweiht 1976, 1982 Umzug auf die neue Sportanlage Mittlerzelg mit drei Sandplätzen und Land für zwei weitere Plätze, 1991 Einweihung der Tennishalle, 2007 Gründung Senioreträff auf Initiative von Hans Michel. Tennislehrer Walti Tanner baut die Juniorenabteilung laufend aus. Für Nachwuchs ist also gesorgt. Bereits zwei Aargauer Junioren-Meister waren der Lohn seiner Arbeit – Artan Sadriji und Yvonne Batkovic. Eine professionelle Clubführung und steigende Mitgliederzahlen versprechen eine gute Zukunft. Nochmals zurück ins Jahr 1975. Der Präsident griff zum Mikrofon und stellte die anwesenden Gründungsmitglieder vor: Hans und Margrit Angst, Jules Rutishauser und Barbara Eix, Markus Haab, Gerold und Trudy Käppeli, Peter Fabijan, Joe Grob, Roland Baumeister, Röbi Bachmann. Er bedankte sich für ihren Einsatz vor 40 Jahren. Zum Abschluss spielten Suzie und Reza nochmals zum Tanz auf. Zufrieden und gesättigt mit feinem Essen, toller Musik und vielen schönen Eindrücken mach(rb) te man sich auf den Heimweg.

Die Kinder freuten sich auf den Besuch

Für alle An der diesjährigen Chlausfeier auf der Schulanlage Boostock wurden 350 Chlaussäckli an die Kinder verteilt. Der traditionelle Chlauseinzug in Spreitenbach wird seit 1970 durch die St. NikolausGesellschaft durchgeführt. BEAT HAGER

Mit dem Erteilen des Segens in der katholischen Kirche durch Pfarradministrator Zacharie Wasuka fiel der Startschuss zum 46. Chlauseinzug, welcher über die Route Schulhaus Seefeld, Dorfstrasse, Poststrasse bis zum Schulhaus Boostock führte. Mit Fackeln und Glocken machten die Mitglieder von Jungwacht und Blauring das Publikum am Strassenrand auf den Einzug aufmerksam, welcher durch den Klausvater in der Kutsche angeführt wurde. Als Dank wurden alle Kinder, welche die acht Samichläuse mit ihren Schmutzli und Dienerinnen bis zur Chlausfeier auf dem Schul-

vom Samichlaus.

Yves, Pascal und Lavinia (v.l.) zeigen voller Stolz ihre Chlaussäckli.

Fotos: bha

braven Kinder gabs 350 Chlaussäckli hausplatz begleiteten oder mit einem «Liechtli» den Weg zeigten, mit einem Chlaussäckli belohnt. «Mit den schönen Laternen habt ihr uns ganz toll den Weg aufgezeigt», zeigte sich der Klausvater bei seiner Ansprache begeistert, bevor er eine spannende Geschichte aus dem Wald präsentierte und ihm die Kinder eifrig Verse vortrugen und ebenfalls mit einem Chlaussäckli belohnt wurden. In rund 40 Hausbesuchen in Spreitenbach und Killwangen werden viele Kinder zwischen dem 4. und 8. Dezember noch persönlich vom Prunkvoller Chlauseinzug in Spreitenbach. Samichlaus Besuch erhalten. Zudem steht für den Samichlaus in diesem Jahr noch der Besuch an 40 Grossfeiern auf dem Programm. Auch in diesem Jahr können die Kinder zusammen mit ihren Eltern den Samichlaus im Waldhüsli in der Waldhütte Spreitenbach besuchen. Der Besuch im Waldhüsli findet am Sonntag, 6. Dezember, von 11 bis 16 Uhr statt, dabei werden Wurst vom Grill und Getränke ebenso angeboten wie Kaffee und Kuchen. «Dieser Anlass ist immer gemütlich und wir freuen uns alle auf den Besuch im Waldhüsli», so Sabrina Gygax von der St.Nikolaus-Gesellschaft Spreitenbach. Der Klausenvater begrüsste die Kinder beim Boostock.


WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

SPREITENBACH

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AUS DEN VEREINEN

Unterwegs durch den Schnee. Wandergruppe Spreitenbach Novemberwanderung im ersten Schnee: «Mit gutem Wetter ist heute nicht zu rechnen. Zuerst eventuell etwas Schnee, der nachher in Regen übergeht.» Das war die Vorschau von Ruedi Kalt vom Leiterteam auf das Wetter zur letzten ganztägigen Wanderung in diesem Jahr am 25. November. Die 48 Wanderinnen und Wanderer am Bahnhof Killwangen nahmen diese Mitteilung eigentlich gelassen hin. Damit hatte man ja gerechnet. Umso erstaunter war man dann, als beim Aussteigen im Bahnhof Koblenz Dorf alles verschneit war. Nach einigen erklärenden Worten durch die Wanderleitung nahm man nun den Weg Richtung Acheberg in Angriff. Zuerst ging der Weg durchs Dorf und dann über verschneite Wiesen zum Wald. Es war ein tolles Gefühl, im ersten Schnee dieses Jahres durch den stillen Wald Richtung Acheberg zu wandern. Ziel der vormittäglichen Wanderung war das Sänneloch in Döttingen. Dort sollte bei der Weinbaufamilie Knecht das Mittagessen serviert werden. Nach gut eineinhalb Stunden erreichte man den Acheberg und die dort stehende Loretokapelle, welche eine Nachbildung der im italienischen Wallfahrtsort Loreto verehrten Basilika vom heiligen Haus ist. Loretokapellen gibt es übrigens in ganz Europa. Alleine in der Schweiz gibt es zwölf solcher Kapellen. Nach einem Augenschein im Innern der prächtigen INSERAT

Foto: zVg

Auftritt von Dirtyhands.

Kapelle nahm man den letzten Abschnitt der Wanderung Richtung Sänneloch in Angriff. Im neu erstellten Degustationsraum der Familie Knecht war bereits schön aufgedeckt und ein kühler Weisswein und Gebäck standen zum Apéro bereit. Nach einem feinen Weinsüppchen, Braten und Risotto waren alle Wanderinnen und Wanderer satt und zufrieden und liessen sich noch Kuchen, Kaffee und ein Schnäpschen schmecken. Vor dem Antritt der Nachmittagswanderung liess Wanderleiter Ruedi Kalt nochmals das vergangene Jahr Revue passieren. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es jeden Monat eine tolle Wanderung gab und sich alle bereits auf das Wanderjahr 2016 freuen. Anschliessend startete man zur Nachmittagswanderung. Von Döttingen ging es Richtung Tegerfelden und dann weiter nach Endingen. Von dort fuhr man mit dem Postauto nach Baden und mit einem Extrabus nach Spreitenbach, wo an alle Stationen angehalten wurde und die Wanderinnen und Wanderer sozusagen bis vor die Haustüre gefahren (wl) wurden. Tennisclub Spreitenbach Grandioses 40Jahr-Jubiläumsfest am 21. November: Um 17.30 Uhr fanden sich die ersten Gäste ein und staunten nicht schlecht, denn die Tennishalle hatte sich in einen Konzertsaal mit festlich gedeck-

Foto: zVg

ten Tischen verwandelt. Auf der kleinen Bühne stimmten Suzie und Reza die Gäste mit Pop-Musik ein. Dann stand Präsident Rony Reinger im Scheinwerferlicht und begrüsste die über 200 Anwesenden und Ehrengäste und hiess alle herzlich willkommen. Dann betrat Callaway die Bühne und die Post ging ab. Bekannte Songs von Hardrock-Bands wurden hervorragend interpretiert und als Marc Storace (von Krokus) dazustiess, war die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Nun tat eine Pause gut und der Hauptgang wurde serviert. Danach war man bereit für den zweiten Teil von Callaway – mit den Dirtyhands. Zur Musik von Callaway führten sie ein Breakdance-Spektakel mit unglaublichen Akrobatikelementen auf. Danach gehörte die Bühne wieder Callaway. Nun war Zeit für Dessertvariationen, die sehnlichst erwartet wurden. Zudem wurde es Zeit für die Jubiläumsrede. Gründungsmitglied Peter Fabijan stand nun auf der Bühne und brachte mit Humor und einem charmanten steirischen Akzent Licht in den Werdegang des Tennisclubs Spreitenbach. Gegründet 1975, ein Sandplatz im Hasel, eingeweiht 1976, 1982 Umzug auf die neue Sportanlage Mittlerzelg mit drei Sandplätzen und Land für zwei weitere Plätze, 1991 Einweihung der Tennishalle, 2007 Gründung Senioreträff auf Initiative von Hans Michel. Tennislehrer Walti Tanner baut die Juniorenabteilung laufend aus. Für Nachwuchs ist also gesorgt. Bereits zwei Aargauer Junioren-Meister waren der Lohn seiner Arbeit – Artan Sadriji und Yvonne Batkovic. Eine professionelle Clubführung und steigende Mitgliederzahlen versprechen eine gute Zukunft. Nochmals zurück ins Jahr 1975. Der Präsident griff zum Mikrofon und stellte die anwesenden Gründungsmitglieder vor: Hans und Margrit Angst, Jules Rutishauser und Barbara Eix, Markus Haab, Gerold und Trudy Käppeli, Peter Fabijan, Joe Grob, Roland Baumeister, Röbi Bachmann. Er bedankte sich für ihren Einsatz vor 40 Jahren. Zum Abschluss spielten Suzie und Reza nochmals zum Tanz auf. Zufrieden und gesättigt mit feinem Essen, toller Musik und vielen schönen Eindrücken mach(rb) te man sich auf den Heimweg.

Die Kinder freuten sich auf den Besuch

Für alle An der diesjährigen Chlausfeier auf der Schulanlage Boostock wurden 350 Chlaussäckli an die Kinder verteilt. Der traditionelle Chlauseinzug in Spreitenbach wird seit 1970 durch die St. NikolausGesellschaft durchgeführt. BEAT HAGER

Mit dem Erteilen des Segens in der katholischen Kirche durch Pfarradministrator Zacharie Wasuka fiel der Startschuss zum 46. Chlauseinzug, welcher über die Route Schulhaus Seefeld, Dorfstrasse, Poststrasse bis zum Schulhaus Boostock führte. Mit Fackeln und Glocken machten die Mitglieder von Jungwacht und Blauring das Publikum am Strassenrand auf den Einzug aufmerksam, welcher durch den Klausvater in der Kutsche angeführt wurde. Als Dank wurden alle Kinder, welche die acht Samichläuse mit ihren Schmutzli und Dienerinnen bis zur Chlausfeier auf dem Schul-

vom Samichlaus.

Yves, Pascal und Lavinia (v.l.) zeigen voller Stolz ihre Chlaussäckli.

Fotos: bha

braven Kinder gabs 350 Chlaussäckli hausplatz begleiteten oder mit einem «Liechtli» den Weg zeigten, mit einem Chlaussäckli belohnt. «Mit den schönen Laternen habt ihr uns ganz toll den Weg aufgezeigt», zeigte sich der Klausvater bei seiner Ansprache begeistert, bevor er eine spannende Geschichte aus dem Wald präsentierte und ihm die Kinder eifrig Verse vortrugen und ebenfalls mit einem Chlaussäckli belohnt wurden. In rund 40 Hausbesuchen in Spreitenbach und Killwangen werden viele Kinder zwischen dem 4. und 8. Dezember noch persönlich vom Prunkvoller Chlauseinzug in Spreitenbach. Samichlaus Besuch erhalten. Zudem steht für den Samichlaus in diesem Jahr noch der Besuch an 40 Grossfeiern auf dem Programm. Auch in diesem Jahr können die Kinder zusammen mit ihren Eltern den Samichlaus im Waldhüsli in der Waldhütte Spreitenbach besuchen. Der Besuch im Waldhüsli findet am Sonntag, 6. Dezember, von 11 bis 16 Uhr statt, dabei werden Wurst vom Grill und Getränke ebenso angeboten wie Kaffee und Kuchen. «Dieser Anlass ist immer gemütlich und wir freuen uns alle auf den Besuch im Waldhüsli», so Sabrina Gygax von der St.Nikolaus-Gesellschaft Spreitenbach. Der Klausenvater begrüsste die Kinder beim Boostock.


Ablesung Strom- und Wasserverbrauch Ab dem 9. Dezember 2015 bis Mitte Januar 2016 findet die halbjährliche Ablesung des Strom- und Wasserverbrauchs durch die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach statt. Damit dies speditiv erledigt werden kann, bitten wir die Kunden, den Mitarbeitern Zugang zu den entsprechenden Geräten zu gewähren. Unsere Ableser verfügen über einen Personalausweis der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit. Gemeindewerke Spreitenbach

Die Wohn- und Pflegegruppen Prosenio sowie das Altersund Pflegeheim Rosenau bieten rund 100 Bewohnerinnen und Bewohnern ein familiäres und geborgenes Zuhause in der Region Baden. Wir suchen per 1. Februar 2016 eine/n

Dorfstrasse 44 · 8957 Spreitenbach Telefon 056 401 59 49 · Fax 056 401 59 69 weber-mueller@flashcable.ch www.weber-mueller.ch

Mitarbeitende/n Hauswirtschaft/ Reinigung (60%) Ihre Aufgaben • Selbstständige Reinigung unserer Wohngruppe in Würenlos gemäss Vorgaben im Hygieneplan • Aushilfe an anderen Standorten Ihr Profil • Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft oder mehrjährige Berufserfahrung in einer vergleichbaren Funktion, vorzugsweise im Heim- oder Spitalbereich • Gute Deutschkenntnisse

Badezimmer- und Küchenumbau Sanierung der Heizungsanlage Sanitär- und Heizungsreparaturen Beratung und Planung von A–Z Neubauten und Totalsanierungen Boilerentkalkung Einbau von Enthärtungsanlagen

Lyner Haustechnik AG Dorfstrasse 54 8957 Spreitenbach Telefon 056 401 17 37 Fax 056 401 65 64 E-Mail: lyner@bluewin.ch

Bauausschreibung BG-Nr. Bauherr:

2917 Gsell Bruno, Müslenstrasse 27 5406 Rütihof Bauobjekt: Abriss Schopf, Gebäude Nr. 354 Baustelle: Heitersberg 9 Parzelle: 298 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Ausnah’ges.: Baute ausserhalb Baugebiet BG-Nr. Bauherr:

2914 Gsell Guido, Müslenstrasse 27 5406 Rütihof Bauobjekt: Umbau des Stalls in Lagerund Apéro/Partyraum Baustelle: Heitersberg 9 Parzelle: 306 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Ausnah’ges.: Baute ausserhalb Baugebiet Die öffentliche Auflage erfolgt vom 7. Dezember 2015 bis 5. Januar 2016 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: Prosenio Bethesda Alterszentren AG Rahel Küng, Badstrasse 28 5408 Ennetbaden oder per E-Mail an r.kueng@ bethesda-alterszentren.ch

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600 Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

5. und 6. Dezember Edith Wilde-Steinmann Gartenweg 5 5436 Würenlos Tel. 056 436 80 40 Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86


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WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

Ein Platz nahe des warmen Suppentopfs war sehr begehrt.

SPREITENBACH

Schafe streicheln vor dem geschmückten Weihnachtsbaum.

Fotos: ska

Von Misteln, Glühwein und Schafen Am Samstag fand auf dem Sternenplatz und in der Chilegass der traditionelle Spreitenbacher Weihnachtsmarkt statt. SUSANNE KARRER

Winterlich kalt, kaum Wind, ein kleines bisschen Schnee und eine freundliche Wintersonne – besser hätten die Voraussetzungen für den von der Kulturkommission Spreitenbach organisierten Weihnachtsmarkt nicht sein können. Trotzdem fanden nicht ganz so viele Menschen wie in anderen Jahren am Samstag zwischen 11 und 18 Uhr den Weg auf den Sternenplatz und in die Chilegass. Die treuen Besucher liessen sich von den kühlen Temperaturen und dem reichen Angebot an schweizweit gestarteten Weihnachtsmärkten aber nicht abhalten, nach Spreitenbach zu kommen und an den vielfältigen Ständen nach selbst gemachten Weih-

nachtsgeschenken und Dekoartikeln zu stöbern. Unter ihnen auch Grossrat und ehemaliger Gemeindeammann Josi Bütler. «Ich komme jedes Jahr, aber meist schon fast ein bisschen zu spät, weil ich am Morgen jeweils noch arbeiten muss», sagt er und deutet auf seine Einkaufstüte und die zum Teil schon fast leer gekauften Stände. «Aber das ist ja ein gutes Zeichen – das heisst, es lief gut für die Aussteller», fügt er lachend an. In Weihnachtsstimmung sei er noch nicht, die politischen Aufgaben nähmen ihn zurzeit noch zu sehr in Anspruch. Aber es freue ihn, dass es nun zumindest kalt geworden sei: «Wenn man auf die schneebedeckte Lägere schauen kann, dann kommt auch bald das Weihnachtsfeeling!» Beliebt waren dieses Jahr am Märt nicht nur das Gehege mit Spiegelschafen, die von den kleinen Besuchern begeistert mit Heu gefüttert wurden, sondern auch das kleine Nostalgie-Karussell und das Festzelt bei der Kapelle, wo sich die Besucher in der Nähe des grossen Suppentopfs wärmten und bei einem heissen Becher

Glühwein mit Bekannten plauderten. Weniger warm hatten es da die Aussteller an ihren Ständen. «Wenn man nur so am Stand steht, ist man froh um jedes Grad, das nicht unter null ist», sagt Koni Wiederkehr schmunzelnd. Er steht jedes Jahr am Stand des Natur- und Vogelschutzvereins Spreitenbach-Killwangen und verkauft mit seinen Vereinskollegen nebst Honig und Birnel auch Misteln, die er bei einem ehemaligen Vereinsmitglied im Bündnerland ernten geht. Crêpes waren in der Kälte beliebt.

Und auch Glühwein hielt die kleinen und grossen Besucher warm.


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Durchzogenes Fazit am Projektende DAS ANDERE KONKRETE ERGEBNIS

Ende Jahr geht das Projekt «Langäcker bewegt!» zu Ende und damit auch die Arbeit von Jasper Haubensak. Der Leiter Quartierentwicklung zieht sein Fazit. SUSANNE KARRER

«In den zweieinhalb Jahren, die ich hier war, hat sich viel getan. Dennoch ist das Ganze auch ein bisschen ernüchternd», sagt Jasper Haubensak nachdenklich. Ende Jahr findet das Projekt «Langäcker bewegt!» seinen Abschluss. An der letzten Gemeindeversammlung haben die Stimmbürger nur die 60 Stellenprozente für die raumplanerische Quartierentwicklung genehmigt – die für die soziokulturelle Stelle wurden abgelehnt. Für Haubensak ein deutliches Zeichen, dass der Wert der Quartierentwicklung für ganz Spreitenbach noch nicht erkannt wurde. «Diese Art der Investition in ein Gemeinwesen hat präventiven Charakter und ist nur mit Weitsicht zu verstehen. Die Arbeit zahlt sich nicht heute oder morgen aus, sondern in fünf bis zehn Jahren.» Sein Ziel wäre der Ausbau des Quartierzentrums zu einem dorf-, kulturen- und generationenübergreifenden Begegnungszentrum gewesen. Dazu wird es in nächster Zeit nicht kommen. «Es ist sehr schade, dass die Arbeit vor Ort im Quartierzentrum nicht weiter geführt werden kann, denn die vermittelnde Rolle eines Quartierkoordinators hat sich als wertvoll für die ganze Bevölkerung und die Gemeinde erwiesen», sagt Haubensak. Die Gefahr bestehe nun, dass die erarbeitete Vernetzung versande und aufgrund fehlender Ressourcen nicht weitergepflegt werden könne. «Für mich als

Jasper Haubensak und das Quartierbüro verabschieden sich. Fachperson wäre das ein echter Rückschlag», sagt Haubensak. Nichtsdestotrotz sei das Bewusstsein in der Bevölkerung und bei der Gemeinde gewachsen, dass man etwas für das Zusammenleben tun müsse. «Es braucht jemanden, der dieses Thema hütet und Menschen dazu motiviert, sich dafür einzusetzen.» Gebracht habe das Projekt einiges, auch wenn noch vieles zu tun wäre, so Haubensak: «Der öffentliche Raum wurde durch meine

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG – TEIL 2 Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren und mehr gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Dezember feiern können, recht herzlich und wünscht gute Gesundheit: Johanna Stalder, Untere Dorfstrasse 10 29./ 93 Jahre Bernadette Wiederkehr, Untere Dorfstrasse 2 31./ 92 Jahre Maria Frei, Steinackerstrasse 11 31./ 91 Jahre Rosa Carciopolo, Türliackerstrasse 9 26./ 84 Jahre Maria Lucia Maggio, Brüelstrasse 55 23./ 82 Jahre

Foto: ska

Präsenz vor Ort und durch die Willkommenskultur der CaféBar belebt, was zur deutlichen Senkung der Anonymität geführt hat.» Die CaféBar sei das sichtbarste Erfolgsergebnis des Projekts und habe dank dem grossen Engagement von Freiwilligen gute Chancen, sich in Zukunft weiterzuentwickeln. «Dies stimmt mich hoffnungsvoll!» so Haubensak. Für 2016 ist die Gründung eines Vereins geplant, der die CaféBar selbstständig weiterführt. INSERAT

der Quartierarbeit sind die zwei behördenverbindlichen Konzepte zum Freiraum und zum Langsamverkehr. «Damit kann die Lebensqualität im Quartier mit sehr konkreten Massnahmenplänen verbessert werden», so Haubensak. Erste Massnahmen in Form von Plätzen zum Verweilen mit Sitzbänken wurden schon umgesetzt. Ende Jahr endet mit dem Projekt auch Haubensaks Anstellung in Spreitenbach. Wie es für ihn weitergeht, weiss er noch nicht genau: «Ich werde aber weiterhin in der Quartierentwicklung tätig sein.» Die Zukunft des Spreitenbacher Quartierzentrums nehme ihn ebenfalls wunder: «Diese Arbeitsbeziehungen sind wertvoll, die Menschen hier sind mir nicht egal.» Er werde sicher wieder herkommen und sehen, wie es sich entwickelt. An der letzten Infoveranstaltung am 11. November habe er bei den 45 Anwesenden Wertschätzung für das Projekt und seine Arbeit gespürt, was ihm gezeigt habe, dass sein Einsatz nicht vergebens war: «Die Leute haben sich bei der Gemeinde für die Arbeiten im Rahmen des Projektes bedankt. Es ist schön, wenn wahrgenommen wird, was erreicht wurde. Kritik wirkt ja immer stärker als Lob.» Eine Besucherin habe gesagt, dass sie eine grössere Verbundenheit unter den Leuten in der Gemeinde spüre, berichtet Haubensak. Das sei sehr wichtig in einer so vielfältigen Gemeinde wie Spreitenbach, vor allem auch im Hinblick auf das künftige Wachstum: «Es ist egal, woher du kommst: Wenn du dich mit deiner Gemeinde identifizierst, bist du Spreitenbacher – ob du nun abstimmen kannst oder nicht.» Abschiedsfest zum Projekt «Langäcker bewegt!»: Quartierzentrum Langäcker, Mittwoch, 9. Dezember, 14–18 Uhr.


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AUS DEM GEMEINDERAT Drittmeldepflicht Logisgeber Immobilienverwaltungen und Hauseigentümer sind im Kanton Aargau gemäss kantonalem Registerund Meldegesetz RMG verpflichtet, Einzüge, Umzüge und Wegzüge von Mieterinnen und Mietern der Einwohnerkontrolle zu melden. Der Verband Aargauer Einwohnerkontrollen und die Fachstelle E-Government Aargau verfolgen das Ziel, in Zukunft bei allen Gemeinden den Standard der elektronischen Drittmeldung einzuführen. Damit soll der Verwaltungsaufwand verringert und zugleich die Datenqualität verbessert werden. Die Einwohnerkontrolle Würenlos kann die Meldungen von Vermietern und Logisgebern über Ein- und Auszüge bereits heute elektronisch via Standard eCH0112 (Datenstandard für die Drittmeldepflicht) empfangen. Alle Vermieter und Immobilienverwaltungen sind daher gebeten, dieses Angebot ab sofort zu nutzen. Es besteht die Möglichkeit, die eigenen Fachapplikationen direkt an die Schnittstelle sedex anzubinden oder aber die Meldungen über die webbasierte Internet-Lösung des Bundesamts für Statistik unter https://www.e-service.admin.ch/sis/app/mandant/ drittmeldung zu senden. Auf die Verwendung der alten Formulare für Ein- und Auszugsmeldungen sollte verzichtet werden. Weitere Infos sind erhältlich im Internet unter: www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/ 00/00/09/04.html und unter www.egovernmentaargau.ch/ umsetzung-projekte/projektein-arbeit/drittmeldepflicht. Bei Fragen steht die Einwohnerkontrolle gerne zur Verfügung. Publikation Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Dieter Valentin Radu Steubing, geb. 1974, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in 5436 Würenlos, Landstrasse 78a Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

WÜRENLOS

Würenlos setzt im Tägerhard auf einen Naturrasensportplatz Im Rahmen einer InfoVeranstaltung orientierte der Gemeinderat Würenlos über die bevorstehenden Traktanden der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2015 sowie über weitere wichtige Themen im Dorf. BEAT HAGER

Trotz interessanten Themen war das Interesse an der Info-Veranstaltung nur gering, fanden doch nur 30 Personen den Weg in den Gmeindschäller. An der kommenden «Winter-Gmeind» wird unter anderem über einen Verpflichtungskredit zur Erschliessung vom Gewerbegebiet «Tägerhard» von 2,0397 Millionen Franken entschieden. Bereits seit einiger Zeit beabsichtigt die Ortsbürgergemeinde ihre Parzelle 937 im Tägerhard zu erschliessen und das Land zu Gewerbezwecke im Baurecht abzugeben. Geplant ist der Bau einer neuen Stichstrasse mit Trottoir, die von der Tägerhardstrasse bis zum westlichen Ende des Gewerbegebiets führt. Mit den Bauarbeiten sollen im Herbst 2016 begonnen werden, wobei mit einer Bauzeit von rund zwölf Monaten gerechnet wird. Die Kostenaufteilung zwischen der Einwohnergemeinde und den Grundeigentümern belaufen sich auf 1,1397 Millionen Franken respek-

ADVENTSKONZERT Mit den Marianischen Hymnen möchte das Ensemble CantaTre auf die Adventszeit einstimmen. Neben Adventsliedvertonungen werden im Konzert «Salve Regina Ave Maria» die Messe in g von J.G. Reinberger zu hören sein. Eric Maier und Boyan Kolarov ergänzen die Adventsmusik mit Werken für Orgel zu vier Händen mit der Sinfonie g-Moll von Mozart. Das Frauenensemble CantaTre besteht seit 2013 und widmet sich dreistimmigen Vokalkompositionen aus allen Epochen. Kath. Kirche, Sonntag, 6. Dezember, 17 Uhr. Eintritt frei.

Gemeinderat Nico Kunz informierte An der Info-Veranstaltung im über den geplanten Naturrasensport- Gmeindschäller fanden sich nur 30 platz im Tägerhard. Foto: bha Besucher ein. tive 900 000 Franken. Ebenfalls an der Gemeindeversammlung entscheidet der Souverän über einen Verpflichtungskredit von 447 000 Franken für die Sanierung des Schwimmbads «Wiemel». «Der Gemeinderat hat vor drei Jahren beschlossen, das Schwimmbad weiter zu betreiben. Es wird kein Luxus-Bad, doch sanfte Sanierungen bei den Becken sind in den kommenden beiden Jahren unumgänglich», betonte Vizeammann Toni Möckel. Betreffend Alterszentrum Würenlos erfolgte im vergangenen Sommer ein Ressortwechsel von Möckel zu Lukas Wopmann. Aktuell läuft eine Machbarkeitsstudie, wobei die Post, das Rössli sowie die Zentrumsscheune einbezogen werden und die Form der möglichen Bauherrschaft definiert wird. Nachdem am 28. September 2014 der Souverän den Verpflichtungskredit für die Projektierung der Sportanlagen «Tägerhard» deutlich ablehnte, wurde mit einer Arbeitsgruppe Sportanlagen ein INSERAT

neuer Anlauf genommen. Nun soll bis im Frühling 2017 im «Tägerhard» für 1,257 Millionen Franken ein Naturrasenfeld realisiert werden. «Dies führt zu wesentlichen Kosteneinsparungen von rund 1,6 Millionen Franken gegenüber dem ursprünglichen Projekt mit einem Kunstrasen, wobei der Sportverein Würenlos und der Rugby Club Würenlos die provisorischen Sanitäranlagen und ein Materialraum in Form von Containern stellen. Hierfür liegt ein schriftliches Zahlungsversprechen über 80 000 Franken vor», zeigte sich Gemeinderat Nico Kunz erfreut. Über die Finanzen und das Budget informierte Wopmann: «Unser Hauptproblem in der Gemeinde Würenlos ist die Verschuldung per Ende 2014 von 18,726 Millionen Franken. Doch im kommenden Jahr rechnen wir mit einem Ertragsüberschuss von 912 700 Franken.» Einwohnergemeindeversammlung am Dienstag, 8. Dezember, 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle.


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Petition gegen geplante Kürzungen Vor rund vier Wochen hat die EMW von anderen Elternorganisationen erfahren, dass der Kanton Aargau im Rahmen des Aufgaben- und Finanzplans 2016–19 Entlastungsmassnahmen im Bereich Volksschule vorsieht. Der Grosse Rat will in den nächsten Tagen und Wochen drastische Kürzungen und Massnahmen in den Schulen beschliessen, u.a. die Streichung von Halbklassenunterricht, den Abbau von Deutsch als Zweitsprache (DaZ), eine Erhöhung der Klassengrösse an der Realschule von 11 auf 13 Schüler und an der Sekundarschule von

13 auf 15 Schüler sowie die Strei- sen ein Defizit in anderen Fächern. chung des Frühenglisch in der 3. Schwächere, aber auch hochbegabte Kinder können im Halbklassenund 4. Primarstufe. unterricht aufgefangen und indiviGEGEN DIE SPARVORHABEN in der dueller betreut werden, was zur Volksschule wehrt sich die EMW Qualität der guten Schulbildung in mit der Petition «NEIN zu geplanten der Schweiz beiträgt.» Sparmassnahmen in der Volksschule». Bis Redaktionsschluss haben DAS ZIEL der EMW ist es, mit so vie462 Personen die Petition unter- len Unterschriften wie möglich ein schrieben. «Es kann nicht sein, dass Zeichen zu setzen. Den Link zur Pean der Bildung so extrem gespart tition hat die EMW am 23. sowie am wird», sagt Katrin Brunner, Mitglied 30. November an alle Grossräte verder EMW. In ihren Augen handle es schickt, um zu zeigen, dass am falsich weniger um eine Ersparnis als schen Ort gespart wird. Bisher ervielmehr um eine Umverteilung hielt die EMW Rückmeldung von der Kosten. «Was man an der Bil- einigen Mitgliedern des Grossen Radung einspart, wird man später für tes. Vor allem CVP- und SP-Politiker Sozialhilfe ausgeben, da die Leute sprechen sich ebenso gegen die weniger gut ausgebildet sind und Sparmassnahmen aus. schlechtere Chancen auf dem ArNicht nur in Würenlos regt sich beitsmarkt haben.» Äusserst fatal Widerstand. «Auf breiter Basis werfindet sie die Reduktion des DaZ- den die Massnahmen von Eltern in und Halbklassenunterrichts. verschiedenen Gemeinden abge«Fremdsprachige Kinder haben lehnt», weiss Brunner, die sich mit bei schlechten Deutschkenntnis- vielen Elternorganisationen ausge-

tauscht hat. So will auch das Elternteam der Primarschule Altenburg in Wettingen die geplanten Kürzungen nicht hinnehmen. «An der Bildung darf nicht gespart werden. Das ist unsere Zukunft. Es ist nötig, sich zu solidarisieren, denn es geht ans Eingemachte», sagt Isabelle Gigandet, Mitglied des Elternteams Altenburg. Das Elternteam hat zusammen mit Elternteams der anderen Schulen in Wettingen eine Briefvorlage entworfen, welche die Eltern direkt den Grossräten schicken. «Von den Grossräten haben wir bisher sehr magere Antworten erhalten», sagt Gigandet. Ob sich der Grosse Rat, wie es auf der Website der EMW heisst, «Für einen Aargau und ein Würenlos, in dem alle Kinder eine gute Bildung geniessen dürfen» entschliesst, bleibt abzuwarten.

VERMISCHTES

VEREIN PRO KLOSTER FAHR

INSERAT

Die Elternmitwirkung Würenlos (EMW) wehrt sich gegen Sparmassnahmen in der Volksschule. Alleine ist sie mit ihrem Anliegen nicht. SIBYLLE EGLOFF

The Sparkling Diamonds.

Foto: zVg

SWINGING CHRISTMAS Die Swingband The Sparkling Diamonds spielt ihr «Swinging Christmas»Vorweihnachtsprogramm am Samstag, 5. Dezember, in der reformierten Kirche. Mit dabei sind wie immer Michael Bublé und Frank Sinatra, Ella Fitzgerald und Nat King Cole, diesmal erstmalig begleitet von Josh Groban, Nancy Sinatra, Tom Jones, Elvis, Wham und dem Samichlaus selbst. Die aargauisch-zürcherische Band ist ehemalige Gewinnerin des Kleinen PRIX WALO. Dieses Orchester tourt sehr erfolgreich durch die Schweiz. Die Vocal Parts werden gesungen von Roger Thommen, Wettingen, und Michèle Binder aus Brunegg. Unterstützt werden sie von einem dreiköpfigen Bläsersatz, einer Konzertharfe sowie der Rhythmussection mit Marcel Mattenberger aus Birr am Piano. Ref. Kirche, Samstag, 5. Dezember, 20 Uhr. Kollekte. Weitere Infos auf www.sparklingdiamonds.ch

Auch 2015 unterstützte der Verein Pro Kloster Fahr das Kloster in verschiedenen Anliegen. Die Zusammenarbeit zwischen den Schwestern und den Vereinsmitgliedern geschieht in gegenseitigem Vertrauen und macht grosse Freude. Diese Tatsache bildet die geeignete Grundlage, um immer wieder neue und auch grosse Projekte angehen zu können und vieles in Bewegung zu bringen. Schon kurz nach der Mitgliederversammlung im Frühjahr lud der Verein zu einem neuartigen Anlass ein, dem «Abendgespräch» unter Ordensleuten in der Liebfrauenkirche Zürich. Pater Martin Werlen und Priorin Irene Gassmann besprachen offen und lebendig die Frauenfrage in der Kirche. Eine weitere Neuerung setzte der Verein im Weinberg des Klosters um. Damit die Schwestern in dieser Aufgabe entlastet werden konnten, machte sich der Verein auf die Suche nach Helfern, und die Laubarbeiten im Juni ebenso wie der Wümmet im Herbst gingen reibungslos über die Bühne. Im August fand der alljährliche interne Vereinsanlass statt, bei dem die Schwestern alle Mitglieder einluden, um den Fortschritt der Umbauarbeiten in der Klausur zu besichtigen. Unter der fachkundigen Führung der Schwestern lernten die Besucher viel Neues über das Leben im Kloster. Etwas Neues aussergewöhnlicher Art hatte die Klostergemeinschaft dieses Jahr für sich selber geplant: Die Reise der Fahrer Gemeinschaft zu den Wurzeln ihres Ordens nach Italien, die im September stattfand. Dafür nutzten sie Ressourcen aus dem Verein und ba-

Infos zur EMW und zur Petition auf www.emw-würenlos.ch

KOCH TIPP Rauchlachs an Avocado-Vinaigrette Für 4 Personen 8 ½ Mit dem Vereinspräsidenten in der 8 Liebfrauenkirche. Foto: zVg 1 EL 2 EL ten Mitglieder um Unterstützung bei 4 EL der Vorbereitung und auf der Reise. Obwohl es für die Schwestern und Helfer eine ganz besonders schöne Erfahrung war, wird es wohl kaum zur Regel werden und vermutlich eine einmalige Angelegenheit bleiben. Ein Anlass, der von Verein und Schwestern schon länger für die Öffentlichkeit organisiert wird, steht dieses Jahr noch bevor, nämlich die jährliche Adventsvesper. Sie findet jeweils am dritten Adventssonntag in der Klosterkirche statt. Alle, die Lust haben, mit den Schwestern zusammen Adventslieder zu singen, finden sich im Laufe des Nachmittags ein, um unter fachkundiger Anleitung verschiedene Lieder einzuüben, die an der sonntäglichen Vesper, am Abendgebet der Schwestern, gesungen werden. Im Anschluss an die Vesper können alle ein Glas Glühwein oder heissen Tee mit einem Stück Lebkuchen geniessen. Auch fürs nächste Jahr hat der Vereinsvorstand unter der Leitung seines Präsidenten, Robert Nitschké, schon etliche Anlässe geplant. Damit dürfte auch das Jahr 2016 für den Verein (st) ein ereignisreiches Jahr werden.

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Tranchen Rauchlachs Avocado (nicht zu reif) Radieschen, kleingewürfelt Schnittlauch-Röllchen Balsamico, weiss Zitronen-Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle Cherrytomaten zum Garnieren

Je zwei Rauchlachstranchen auf kalte Teller anrichten. Avocado in kleine Würfel schneiden. Die Radieschen ebenfalls klein würfeln und mit den Schnittlauch-Röllchen in eine Schüssel geben. Essig und Öl mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vorsichtig mit den Avocados mischen. Eine Stunde ziehen lassen. Avocado-Vinaigrette auf Lachs verteilen.


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WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

WÜRENLOS

Der Kampf um des Samichlaus’ Ohr Ein vielfältiges Angebot an Ständen und Attraktionen lockte am Samstag zahlreiche Besucher an den 5. Würenloser Christchindlimärt. SUSANNE KARRER

Bei stimmungsvoller Beleuchtung fand am Samstag von 11 bis 20 Uhr der 5. Würenloser Christchindlimärt in der Mühlegasse, um die Zentrumsscheune und in der alten Kirche statt. An über 60 Ständen stöberten die zahlreichen Besucher nach Weihnachtsgeschenken für sich und andere. Das Angebot reichte von verschiedenstem Schmuck über adventliche Dekoartikel, Esswaren und Praktisches bis hin zu Körperpfle- Ein Platz in der vordersten Reihe zum Sprüchliaufsagen beim Samichlaus war heiss begehrt. geprodukten und Spielsachen – alles in Handarbeit gefertigt. Für die grosse Zahl an kleinen Besuchern gab es ein grosses Karussell, Esel-Reiten, Kerzenziehen und Märchenstunden, und um 18 Uhr kam auch der sehnlichst erwartete Samichlaus. Er hielt mitten im Getümmel mit seinen zwei Schmutzli Hof und jedes Kind durfte sein Verslein vorsagen und bekam zur Belohnung ein Chlaussäckli. Die grossen Besucher tummelten sich, nachdem sie an den Marktständen ihre Einkäufe getätigt hatten, an den diversen Verpflegungspunkten, wo sie bei Glühwein, Chnoblibrot und Wurst vom Grill mit Freunden und Bekannten plauderten. Und wer völlig durchgefroren war, kam in der alten Kirche bei einer heissen Gerstensuppe wieder zu Kräften. Kerzenziehen war beliebt. Ein Platz nahe der Feuerstelle schützte vor den tiefen Temperaturen.

Warm eingemummt bummelten zahlreiche Besucher über den Märt.

Ob hier wohl schon das Weihnachtsgeschenk zu finden ist?

Fotos: ska


WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

WETTINGEN-NEUENHOF

Kath. Kirche St. Sebastian Donnerstag, 3. Dezember 8 Uhr, Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirche Samstag, 5. Dezember 17 Uhr, Wettingen: Familienkonzert mit Erzähler: Peter und Herz-Jesu-Freitag, 4. Dezember der Wolf und Hindemiths Tutti8 Uhr, Eucharistiefeier, stille An- fäntchen, Eintritt frei betung bis 9 Uhr Sonntag, 6. Dezember Samstag, 5. Dezember 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Stefan Burkhard Ab 12 Uhr, Chlausmarkt 16 Uhr, Chlauseinzug, Zentrumsplatz NEUENHOF 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Kath. Pfarrkirche St. Josef Sonntag, 6. Dezember Donnerstag, 3. Dezember 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit 17 Uhr, Rosenkranzgebet Kommunionfeier Herz-Jesu-Freitag, 4. Dezember 9.30 Uhr, Kinderliturgie in der Kapelle St. Anton 10 Uhr, Eucharistiefeier in der 17 Uhr, Adventsandacht in der Alterssiedlung Kreuzkapelle Samstag, 5. Dezember Dienstag, 8. Dezember 17 Uhr, Rosenkranzgebet 8 Uhr, Eucharistiefeier 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 9. Dezember 6.30 Uhr, Rorategottesdienst, 4.–6. Sonntag, 6. Dezember Klasse 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Santa Messa Kath. Kirche St. Anton Donnerstag, 3. Dezember Montag, 7. Dezember 6 Uhr, Rorategottesdienst für 14.30 Uhr, begleitete Andacht Mittelstufenschüler 17 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, kroatisches Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier Mittwoch, 9. Dezember 20 Uhr, Preghiera in Avvento 19 Uhr, Eucharistiefeier, Jahrzeit Peter Eichmann Freitag, 4. Dezember 6.30 Uhr, kroatische Rorate Senioren-Samichlausfeier im 9.30 Uhr, im Birkenhof: WortKath. Pfarreiheim, 3. Dezember, gottesdienst, Kommunionfeier 14 Uhr; mit Samichlaus-Besuch. 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Fahrdienst: Rita Fellmann, Tel. anschl. Anbetung in der Kapelle 079 289 21 79, und Theres Huser, Tel. 056 406 10 64. Am VeranstalSonntag, 6. Dezember tungstag zw. 11 u. 12 Uhr melden. 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Schola: Gregorianische Gesänge Begleitete Andacht am Mon9.30 Uhr, Kinderliturgie und -chor tag, 7. Dezember, 14.30–17 Uhr. 11 Uhr, Santa Messa 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroa- Bibelrunde 2016 Thema: Lukastischer Sprache evangelium. Nächste Bibelrunde: Mittwoch, 9. Dezember, Montag, 7. Dezember 19.45–20.15 Uhr, kath. Pfarrhaus. 18 Uhr, Beichthören und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache SPREITENBACH Dienstag, 8. Dezember 20 Uhr, Santa Messa Mittwoch, 9. Dezember 9 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 3. Dezember 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe

Kloster Wettingen Sonntag, 6. Dezember 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Schola: Gregorianische Gesänge

Freitag, 4. Dezember 10.15 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim «Im Brühl» 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Dienstag, 8. Dezember Samstag, 5. Dezember 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit

Petre Karmazichev 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 6. Dezember 9.30 Uhr, ökum. Gottesdienst, Kreuzkirche Hasel, Dominque Siegrist und Petre Karmazichev. Kirchenchor Dienstag, 8. Dezember 18 Uhr, Kath. Kinderchor: Probe in der kath. Kirche 20 Uhr, Ital. Kirchenchor: Probe in der kath. Kirche Mittwoch, 9. Dezember 6 Uhr, 2. Roratefeier (still); anschl. Zmorge kath. Pfarreiheim 14 Uhr, Kleiderabgabe für die Kommunionkinder im kath. Pfarreiheim 15 Uhr, Rosario (Rosenkranz in Italienisch) Rorate und Adventszmorge Rorate-Gottesdienste finden um 6 Uhr in der kath. Kirche statt am Mittwoch, 2. / 9. / 16. Dezember. Anschl. im kath. Pfarreiheim Adventszmorge vom kath. Frauenverein.

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Sonntag, 6. Dezember 9.30 Uhr, ökum. Gottesdienst mit Pfrn. D. Siegrist und Pastoral-Ass. P. Karmazichev, Kreuzkirche Hasel. Cäcilienchor. Anschl. Kaffee, Tee und Guetzli Dienstag, 8. Dezember 10.15 Uhr, Gottesdienst im Altersheim, im Andachtsraum Mittwoch, 9. Dezember 18.30–19 Uhr, liturgische Adventsfeier mit Pfrn. Dominique Siegrist und Boyan Kolarov

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 4. Dezember 19 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 6. Dezember 11 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 8. Dezember 18 Uhr, Rosenkranzgebet Mittwoch, 9. Dezember 6.15 Uhr, Rorate St. Nikolaus In Neuenhof und Killwangen helfen die Jungwacht und der Blauring Neuenhof St. Nikolaus bei seiner Arbeit. Wer Interesse an einem Hausbesuch hat,

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kann auf www.samichlausneuenhof.webnode.com das entsprechende Anmeldeformular herunterladen. Fragen: 077 441 90 18. Infos zur begleiteten Andacht und zur Bibelrunde siehe Neuenhof.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Donnerstag, 3. Dezember 12 Uhr, Mittagstisch im Rest. Centrum 68 Samstag, 5. Dezember 18 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, KaJu 8: Beten online mit Gott Sonntag, 6. Dezember 10 Uhr, keine Eucharistiefeier 17 Uhr, Adventskonzert von Eric Maier Dienstag, 8. Dezember 7 Uhr, Rorate Mittelstufe (3 u. 4) 17 Uhr, Rorate Unterstufe Mittwoch, 9. Dezember 7 Uhr, Rorate Mittelstufe (5 u. 6) 18 Uhr, KaJu 6: Engel Klosterkirche Fahr Sonntag, 6. Dezember 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 8. Dezember 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Freitag, 4. Dezember 17 Uhr, Probe Krippenspiel, Kirche Samstag, 5. Dezember 9 Uhr, Probe Krippenspiel, Kirchgemeindehaus 20 Uhr, Weihnachtskonzert «Sparkling Diamonds», Kirche Sonntag, 6. Dezember 9.30 Uhr, Gottesdienst 2. Advent, Martin Schweizer, Pfarrer 17 Uhr, Gospelchor Hasel Spreitenbach-Killwangen Dienstag, 8. Dezember 7 Uhr, ökum. Lichtfeier, kath. Kirche, 3./4. Kl., Frühstück 11.30 Uhr, Andacht mit Suppe, Kirche 17 Uhr, ökum. Lichtfeier, kath. Kirche, 1./2. Kl., Lebkuchen u. Milch Mittwoch, 9. Dezember 7 Uhr, ökum. Lichtfeier, kath. Kirche, 5./6. Kl., Frühstück 14.30 Uhr, Senioren-Weihnachtsfeier, Mehrzweckhalle 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, Kirche


WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

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AUS DER REGIONALPOLIZEI Meldungen Einer Mitarbeiterin der Regionalpolizei fiel letzte Woche auf dem EWW-Parkplatz in Wettingen ein französisches Fahrzeug auf, in dem ein Mann sass, der sich verdächtig verhielt. Nachdem er in einem Abfallkübel eine Tasche entsorgt hatte, verliess er die Örtlichkeit und kam etwas später mit einer Frau zum Fahrzeug zurück. In der entsorgten Tasche kam daraufhin ein Hausverbot einer Ladenkette zum Vorschein. In der Folge wurden die beiden Personen kontrolliert. Die Frau konnte keine Ausweisdokumente vorweisen, zudem machten sie widersprüchliche Angaben zu ihrem Aufenthaltsgrund. Für weitere Abklärungen und eine Inhaftierung wurden die beiden der Kantonspolizei übergeben. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

VERMISCHTES

LIMMATTAL

Badenfahrt 2017 lanciert «Versus» heisst das Motto der Badenfahrt 2017. Am 26. November wurden das Motto sowie das Erscheinungsbild der Badenfahrt der Öffentlichkeit präsentiert. Vom 18. bis 27. August 2017 feiert Baden die elfte Badenfahrt und rund eine Million Besucher werden wohl zu Gast sein. Die visuelle Umsetzung des Mottos stammt von der jungen Künstlerin Maja Hürst. Ihre Figuren und Farben haben einen starken Wiedererkennungseffekt und werden sämtliche Kommunikationsmittel rund um die Badenfahrt zieren. Über 700 Personen fanden sich am 26. November zur ersten Informationsveranstaltung für Beteiligte im Kurtheater Baden ein. Eine Innovation stellt das elektronische Teilnehmerportal dar. Erstmals in der Geschichte der Badenfahrt wird der Anmeldeprozess elektronisch abgewickelt. Auf dem Online-Portal (www.badenfahrt.ch) finden interessierte Vereine und Personen sämtliche Informationen: Teilnahmebedingungen, Merkblätter, Festgebiete mit Parzellen für Beizen, Preise, Anmeldebereich und anderes mehr. (pd) Das Geheimnis ist gelüftet – das neue Motto heisst Versus.

Foto: zVg

Tausend Kinder wecken die Weihnachtsbeleuchtung

ZWEI WETTINGER REISEUNTERNEHMEN UNTER EINEM DACH Schmid Am feierlichen «Liechterwe-

Reisen und Stöcklin Reisen arbeiten ab Anfang Dezember in einem gemeinsamen Haus in Wettingen. Martin Budinsky, seit 2011 Geschäftsführer von Schmid Reisen, übernimmt zu diesem Zeitpunkt auch die Geschäftsführung von Stöcklin Reisen. Für die Kunden und Lieferanten der beiden Firmen wird sich nichts ändern. «Beide Firmennamen bleiben erhalten», sagt Martin Budinsky. «Wir bleiben, was wir sind – zwei unabhängige Familienbetriebe. Stöcklin Reisen ist der führende Schweizer Anbieter für Kurund Wellnessreisen nach Bad Wörishofen, Abano und die Insel Ischia. Schmid Reisen ist spezialisiert auf massgeschneiderte Gruppenreisen von 10 bis über 1000 Teilnehmern weltweit. (rw)

cke» haben am 25. November rund 1000 Kinder das Badener Lichtkunstwerk erneut zum Strahlen gebracht. Vor Jahresfrist wurde die Badener Weihnachtsbeleuchtung von Experten und vom Publikum von Radio SRF 1 zur schönsten Weihnachtsbeleuchtung der Schweiz gekürt. Mehr als 1000 Kinder und noch mehr Erwachsene haben sich am Mittwochabend in der Badener Innenstadt zum traditionellen Badener «Liechterwecke» versammelt. Nach einem kurzen Umzug und der Geschichte vom Badener Weihnachtslicht, erzählt von Maria Magdalena Kaufmann, läutete die Kinderschar aufgeregt mit den gratis verteilten Glöggli. Auf dieses Zeichen hin brachte nach kurzer Zeit die Weihnachtsbeleuchtung die vorher verdun-

Das «Liechterwecke» in Baden wurde rege bestaunt. kelten Gassen der Innenstadt und auch die Gesichter der Kinder zum Strahlen. Als Dank erhielt jedes Kind ein Spanischbrödli, während sich die Erwachsenen mit Glühwein und Punsch wärmten. In einer Experten- und Publikumsumfrage bewertete Radio SRF 1 im vergangenen Jahr die Weihnachtsbeleuchtungen ver-

Foto: Alex Spichale

schiedener Schweizer Städte. Das Badener Lichtkunstwerk des Künstlers Willi Walter siegte dabei in Bezug auf die Ästhetik, bei der Akzeptanz in der Bevölkerung und bei der Ökobilanz: Die über 10 000 farbigen LED-Lichtpunkte werden vollständig von lokal produziertem Wasserstrom gespeist. (nw)


WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 3. DEZEMBER 2015

AGENDA KILLWANGEN «Weihnachtsmärt» Weihnachtsausstellung bei gemütlicher und festlicher Atmosphäre. Gschänkstübli von Rose Schori, Dienstag, 8. Dezember, 10–19 Uhr.

NEUENHOF Telethon-Sammeltag Migros Neuenhof, Samstag, 5. Dezember, 8–17 Uhr. Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Montag, 7. Dezember, 17–18 Uhr. Mittagstisch für Senioren An- und Abmeldungen bis spätestens 2 Tage vorher an: Elisabeth Berger, Kirchstrasse 14, 8956 Killwangen, Tel. 044 932 66 35. Restaurant Bahnhof, Montag, 7. Dezember, 12 Uhr. Handharmonika-/AkkordeonGruppe «Spielplausch» Wiedereinsteiger ab 60 sind eingeladen. Leitung/Auskunft: Horst Brack, Güterstrasse 22, Neuenhof, 056 406 02 87. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 7. Dezember, 14.30–17 Uhr.

SPREITENBACH Geschichtenstunde für Kinder Mit Claudia Trefz. Gemeindebibliothek, Freitag, 4. Dezember, 15–16 Uhr. «OpenSunday» Jeden Sonntagnachmittag (bis 3. April 2016) abwechslungsreiches Bewegungs- und Spielprogramm für Primarschulkinder. Turnhalle Haufländli, Sonntag, 6. Dezember, 13.30–16.30 Uhr. Gratismessung Blutzucker und Blutdruck Organisiert vom Spitex-Verein Spreitenbach. SpitexZentrum, Montag, 7. Dezember, 13.30–14.30 Uhr. Mittagstisch für Senioren An- und Abmeldungen bis spätestens 2 Tage vorher an: Priska Kretz, Haldenstrasse 9, 8957 Spreitenbach, 056 401 50 08. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 7. Dezember, 12 Uhr. Geschichtenstunde für Kinder Mit Claudia Steiner. Gemeindebibliothek, Dienstag, 8. Dezember, 16–17 Uhr. Abschiedsfest Ein kleines und feines Fest in und um das Quartierzentrum Langäcker. Verabschiedung vom Quartierbüro

und Abschluss des Quartierentwicklungsprojektes «Langäcker bewegt!». Langäcker, Mittwoch, 9. Dezember 14 bis 18 Uhr.

WETTINGEN Ausstellung Arbeiten aus floralen Materialien, Drahtobjekte und Rostbilder. Irene Hofer, Atelier für Floristik, Freitag, 4. Dezember, 14–18 Uhr. Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen unter der Leitung von Christine Neuhaus, 056 493 47 85, chneuhaus@bluewin.ch. Rathaus, Freitag, 4. Dezember, 14.30–15.45 Uhr. «Insomnia» – Wettinger Kammerkonzerte Konzert 3: «Winterreise» von Franz Schubert. Oliver Schnyder Trio: Andreas Janke (Violine), Benjamin Nyffenegger (Violoncello), Oliver Schnyder (Klavier) sowie Daniel Behle (Tenor). Schulhaus Margeläcker, Freitag, 4. Dezember, 19.30 Uhr. Adventskonzert für Klein und Gross des Kammerorchesters 65 (K65) Das K65 feiert sein 50Jahr-Jubiläum mit Werken von Mozart, Prokofjew und Hindemith. Abendkasse ab 16.15 Uhr. Ref. Kirche, Samstag, 5. Dezember, 17 Uhr.

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tag, 7. Dezember, 13.45–17 Uhr. Schach für Senioren Auskunft und Anmeldung: Jürg Greber, 056 426 49 60. Rest. Tägerhard, Dienstag, 8. Dezember, 14–17 Uhr. Gruppe junger Mütter: Spatzenhöck Gemütliches Beisammensein für alle Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern bis ca. 3 Jahre, inkl. Geschwister. Pfarreizentrum St. Sebastian, Donnerstag, 10. Dezember, 9–11 Uhr. Salteba – Senioren-Blockflöten-ensemble Wiedereinsteiger musizieren zusammen auf verschiedenen Blockflöten. Leitung: Elsa Janett. Blockflöte und Notenständer mitnehmen. Ref. Kirchgemeindehaus, Donnerstag, 10. Dezember, 14–15.30 Uhr. SeniOrient: «Der letzte Tango in Paris» Skandalfilm von Bernardo Bertolucci aus dem Jahr 1972. Ca. 130 Min. Keine Platzreservation. Kino Orient, Donnerstag, 10. Dezember, 15 Uhr. Weihnachtsapéro Kunstatelier & Galerie Jeannette Hasler-Gobbi, Seminarstrasse 97, Donnerstag, 10. Dezember, 17–21 Uhr.

WÜRENLOS

«Swinging Christmas» – AdventsKonzert von The Houndox Rock konzert von The Sparkling Dia’n’ Roll. Eintritt frei (Konsumati- monds Mit dabei sind Michael Buonszuschlag). Rock Bar 84, Samsblé und Frank Sinatra, Ella Fitzgetag, 5. Dezember, 21 Uhr. rald und Nat King Cole, begleitet von Josh Groban, Nancy Sinatra, Chlauseinzug mit Chlausmarkt Ab Tom Jones, Elvis, Wham – und 12 Uhr: Adventlich geschmück- dem Samichlaus selbst. Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche, Samstag, ter Zentrumsplatz mit Weihnachtsmarkt. 15.45 Uhr: Gospel- 5. Dezember, 20 Uhr. chor The Colour of Gospel aus Neuenhof. 16.30 Uhr: ChlausAdventskonzert Mit den Marianieinzug. Die Chläuse ziehen mit schen Hymnen von J.G. Rheinihren Schmutzli und Eseln vom berger möchte das Ensemble Lindenplatz über die Landstras- CantaTre auf die Adventszeit se auf den Zentrumsplatz. Fami- einstimmen. Eintritt frei. kath. Kirche, Sonntag, 6. Dezember, 17 lien/Kinder können mitlaufen. Uhr. Besammlung: 16 Uhr auf dem Lindenplatz, Abmarsch: 16.15 Uhr. Landstrasse/Zentrumsplatz, Flohmarkt Gasthof Steinhof, LandSamstag, 5. Dezember, 12–18 Uhr. strasse 46, Sonntag, 6. Dezember, 10–17 Uhr. «Kamishibai» Bibliothekarinnen erzählen mit dem japanischen Gospel, Spiritual & More Ein bunBildtheater eine Samichlaus-Getes Programm zum Advent mit schichte. Ab 3 Jahren mit Begleitdem Gospelchor Hasel. Adventsperson. Gemeindebibliothek, Montag, lieder zum Mitsingen sind auch 7. Dezember, 15.15–15.45 Uhr. wieder dabei. Ref. Kirche Würenlos, Sonntag, 6. Dezember, 17 Uhr. Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. Gejasst wird mit deutschen Kar- «Turnen für jedermann» Traiten. Leitung/Auskunft: Helmut ningszeiten montags von 19–20 Uhr. Mehrzweckhalle, MonMerkli, Wettingen, 056 426 54 43. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 7. Dezember, 19–20 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENT GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

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Woche 49e  

LiWe_49_2015

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